Theater Regensburg Wahrheiten 22/23 | Spielzeitheft

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GRU ẞ WORT

3

VORWORT

5

PREMIEREN

12

MUSIKTHEATER

15

SCHAUSPIEL

47

TANZ

87

JUNGES THEATER

109

KONZERT

137

SONDERFORMATE

163

SPIELSTÄTTEN

173

BARRIEREFREIHEIT

182

PARTNER*INNEN

184

SERVICE

191

TEAM

211

IMPRESSUM

220


GERTRUD MALTZ-SCHWARZFISCHER Oberbürgermeisterin Stadt Regensburg


Zauber eines Neuanfangs Liebe Regensburgerinnen und Regensburger, „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ heißt es bei Hermann Hesse. Dieser Zauber eines Neuanfangs liegt auch über der Spielzeit 22/23, in der wir Sebastian Ritschel als neuen Intendanten unseres Theaters begrüßen dürfen. WAHRHEITEN – das Motto, das über dieser Saison steht,

­könnte kaum aktueller sein. Denn die Entwicklungen und Ereignisse der vergangenen Monate haben auf frappierende Weise deutlich g ­ emacht, welch zerstörerische Macht in Fake News und Lügen steckt und wie entscheidend der verantwortungsvolle Umgang mit der Wahrheit dafür ist, dass Menschen friedlich miteinander leben können. Inwieweit solche Zusammenhänge auch für das Theater gelten, ist eine spannende Frage, auf die wir in dieser Spielzeit sicher die ein oder andere Antwort finden werden. Geht es auf der Bühne doch nicht zuletzt um das Wechselspiel zwischen Schein und Sein, Realität und Illusion. Vor diesem Hintergrund bin ich sicher, dass wir in den kommenden Monaten interessante, zu Diskussionen und zum Nachdenken anregende Theaterabende erleben werden. Ich lade Sie herzlich ein, sich darauf einzulassen und neugierig und voller Vorfreude mit uns in diese „zauberhafte“ Theatersaison zu gehen. Sebastian Ritschel und seinem Team wünsche ich einen guten Start in Regensburg und allen Beteiligten auf und hinter der Bühne eine erfolgreiche Spielzeit mit vielen inspirierenden Vorstellungen!

GERTRUD MALTZ-SCHWARZFISCHER

Oberbürgermeisterin Stadt Regensburg 3


SEBASTIAN RITSCHEL Intendant


VORWORT

Willkommen VORWORT

Liebes Publikum, liebe Regensburger*innen, liebe Gäste, im Namen des gesamten künstlerischen Leitungsteams begrüße ich Sie sehr herzlich als neuer Intendant des Theater Regensburg und freue mich, Ihnen unser Programm für die Spielzeit 22/23 vorstellen zu dürfen. Im neuen Leitungsteam begleiten mich Antje Thoms als Schauspieldirektorin, Wagner Moreira als künstlerischer Leiter und Chefchoreograf der Regensburger Tanzcompany, Oda ­Zu­schneid als Leiterin des Jungen Theaters und Community Theaters, Kristopher Kempf als Ausstattungsleiter sowie Ronny Scholz als Chefdramaturg. Uns verbindet der Gedanke an die Kraft und das Potential eines gemeinsamen Mehrspartentheaters. Daher darf ich Sie einladen, ab der kommenden Spielzeit viele Querverbindungen zwischen den einzelnen Sparten zu entdecken und Neues zu erleben: So haben wir unter anderem eine Puppenspielerin fest ins Ensemble geholt, die Trennung zwischen den Ensembles des Schauspiels und des Jungen Theaters aufgehoben, präsentieren Ihnen im Programm des Jungen Theaters sowie in allen Spielstätten sämtliche Sparten und laden Sie ein, die Stadt Regensburg als wahrhaftigen Spielort kennenzulernen. Die Spielzeit 22/23 haben wir mit dem Motto WAHRHEITEN überschrieben. Gemeinsam mit Ihnen werden wir in 36 Premieren und 27 Konzerten nach dem Wahrhaften suchen, Halbwahrheiten hinterfragen und versuchen, Unwahrhei-

SPUREN HINTERLASSEN FRAGEN STELLEN IN ERINNERUNG BLEIBEN

ten aufzudecken. Wir möchten Sie einladen, Ihre persönlichen Wahrheiten kennenzulernen und die Vielfältigkeit der eigenen Wahrnehmung(en) zu schärfen. Unser Wunsch ist es, Ihnen – liebes 5


Publikum – unzählige Aufführungen und Konzerte mit sinnlicher Verführungskraft zu präsentieren, die Spuren hinterlassen, Fragen stellen und nachhaltig in Erinnerung bleiben. Unser Spielplan soll die unerschöpfliche Vitalität des Repertoires zeitgemäß widerspiegeln: Ein diverses Angebot an Stücken, Stoffen und Regiehandschriften, die den Spagat zwischen Tradition und Moderne halten und das Theater Regensburg inno-

EIN DIVERSES ANGEBOT AN STÜCKEN STOFFEN UND REGIEHANDSCHRIFTEN

vativ in die Zukunft blicken lassen – eine Mixtur aus Wiederentdeckungen, Altbekanntem in neuem Gewand und das Beibehalten der großen Regensburger Ur- und Erstaufführungstradition. Das Spielzeitmotto wirkt als dramaturgischer Motor und durchzieht den gesamten Spielplan als „roter Faden“: Vom berühmtesten Lügner der Kinderli-

teratur – PINOCCHIO – bis zum Wahrheitsministerium in der Oper 1984 oder dem Schauspiel ZUKUNFTSMUSIK (UA) über Regensburger Wahrheiten bis zur entlarvenden Spielshow ECHT JETZT?! (UA) im Jungen Theater. Außerdem dürfen Sie sich auf

mehr spartenübergreifende Produktionen wie die Tango-Operita MARÍA DE BUENOS AIRES sowie zum Spielzeitende auf das

Stadtraumprojekt WAHRHEITEN freuen. Bei der Entwicklung einer neuen grafischen Identität stand die Stadt Regensburg in ihrer Gänze Patin. Die Regensburger Agentur „klein,laut“ verwandelte die Straßen und Plätze der Stadt zu einem faszinierenden Sinnbild eines Stadt-Theaters, das auf die Menschen zugeht. Nicht anbiedernd, sondern auf Augenhöhe. Entdecken Sie sich und unsere Stadt „auf den Punkt“ und seien Sie Teil unserer Community. Ein weiterer Aspekt unserer gemeinsamen Arbeit ist ein vielfältiges Angebot für Familien! Mit gleich zwei neuen ABO Serien für Familien setzen wir ein deutliches Zeichen und die Bandbreite des Spielplans reicht – von der Familienoper über Figurentheater bis zum Tanzabend – weit über das klassische „Kinderstück“ hinaus. Zusätzlich bieten wir ab der nächsten Spielzeit zu ausgewählten Vorstellungen auch eine kostenfreie Kinderbetreuung an, sodass auch die Allerkleinsten auf ihre Kosten kommen, wenn Eltern und Geschwister unsere Aufführungen besuchen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass wir die Möglichkeit schaffen, dass Familien nicht nur zur Weihnachtsund Märchenzeit gemeinsam ins Theater gehen. Daher haben wir unser Angebot für junge Menschen und Familien in allen Sparten und Spielstätten erweitert und werden es auch in den kommenden Jahren kontinuierlich ausbauen.


VORWORT

Ich hoffe, dass ich Sie neugierig auf uns und unser Programm machen konnte und lade Sie ein, unser vielfältiges Angebot auf den kommenden Seiten en détail kennenzulernen. Wir freuen uns sehr, Sie im Theater Regensburg begrüßen zu dürfen und sind auf den Austausch mit Ihnen gespannt. Seien Sie wahrhaft neugierig! Mit herzlichen Grüßen

SEBASTIAN RITSCHEL

Intendant

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ESSAY

Die Stadt souffliert ESSENZ DES VISUELLEN

Das Theater Regensburg wird in den Straßenraum reinhorchen, Geschichten aus der Welt aufgreifen und fortführen, verstofflichen und wieder in die Straße zurückspielen. Integrativ, aber auch invasiv, immersiv eintauchend, Bewusstsein störend und schaffend, Wahrheit hinterfragend und negierend, redigieren. Das Theater ist nicht zu Gast auf der Straße, wird nicht auf vermeintlich alltäglichen Bühnen aufgeführt, es ist die Stadt, es ist die Straße, die Menschen und die Gesellschaft. Das „neue“ Theater möchte weder musealen Charakter haben, Stoff zur Bewunderung anbieten noch gewollt mit dem Althergebrachten brechen. Es soll den reichen Schatz an musikalischem und dramatischem Repertoire und die Erfahrung von tausenden Jahren nutzen und in das Bewusstsein der heutigen Gesellschaft spiegeln. Theater ist Zeitreise und Glaskugel zugleich. Ganz pragmatisch wird das Theater volksnäher werden. Das könnte bedeuten, dass man sich im Stoff oder der Tiefgründigkeit der Masse annähert. Gewünscht ist aber eher, dass das Theater nicht versucht, besonders elitär zu sein oder den „Oberen“ zu gefallen, sondern aufmacht, entgegengeht und sich beschäftigt. Mit einer Alltagskultur, die mehr als nur den Wissenden erreicht. Theater muss kommunizieren, muss Dinge benennen, Dinge besprechen. Die Bühne, das sind nicht nur die Bretter, die die Welt bedeuten. Die Welt ist die Bühne, die Stadt nicht nur Kontext, nicht nur Zuhörerin, sondern Darstellerin, Drehbuchautorin, Protagonistin und Souf ­f­leu­se.

FLORIAN ROTTKE

Agentur klein, laut 9




Premieren SEP

17.

ERÖFFNUNGSGALA

Bismarckplatz M ASSA MOBIL 23.

Tanzperformance im öffentlichen Raum von Wagner Moreira | Stadtraum

Z UKUNFTSMUSIK (UA | AUFTRAGSWERK) 23.

Schauspiel über Regensburger Wahrheiten von Anne Jelena Schulte | Antoniushaus

D ER PROZESS 24.

Oper von Gottfried von Einem | Bismarckplatz

25.

P INGUINE KÖNNEN KEINEN KÄSEKUCHEN BACKEN Schauspiel von Ulrich Hub | Junges Theater

I PLAY D(E)AD 25.

Solo-Tanzperformance von Wagner Moreira | Haidplatz

OKT

P UTTING IT TOGETHER (DSE) 15.

Musical-Revue von Stephen Sondheim | Bismarckplatz

16.

D ON QUIJOTE

Tragikomödie von Jakob Nolte | Haidplatz

I NSIDEOUT (UA) 23.

Tanzstück von Wagner Moreira | Junges Theater

NOV

P INOCCHIOS ABENTEUER 5.

Familienoper von Jonathan Dove | Bismarckplatz

6.

D ER REVISOR

Gesellschaftskomödie von Nikolai Gogol | Antoniushaus

G ENTRIFIZIER DICH! (UA) 13.

Satire von Carla Niewöhner | Haidplatz

D ER SATANARCHÄOLÜGENIALKOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH 26. Zaubermärchen nach Michael Ende | Antoniushaus

DEZ

CANDIDE 3.

Comic Operetta von Leonard Bernstein | Bismarckplatz

M ONSTA 10.

Figurentheater nach Dita Zipfel | Junges Theater

D IE KINDER 1 7.

Kammerspiel von Lucy Kirkwood | Haidplatz

31.

M EINE WAHRHEIT, DEINE WAHRHEIT

Chansonabend mit Liedern von Georg Kreisler | Haidplatz


PREMIEREN

JAN

21.

MACBETH

Oper von Giuseppe Verdi | Bismarckplatz

F RÄULEIN AGNES 28.

Komödie nach Molière von Rebekka Kricheldorf | Antoniushaus

B ABBEL 29.

Musiktheater zum Mitmachen von Paula Fünfeck | Junges Theater

FEB

D ER WEG ZURÜCK 4.

Gedankenexperiment von Dennis Kelly | Haidplatz

M ARÍA DE BUENOS AIRES 25.

Tango-Operita von Astor Piazzolla | Bismarckplatz

MÄR

D ER ZINNSOLDAT UND DIE PAPIERTÄNZERIN 5.

Märchen von Roland Schimmelpfennig | Junges Theater

W EIẞE ROSE 11.

Kammeroper von Udo Zimmermann | Haidplatz

G LAUBE LIEBE HOFFNUNG 18.

Volksstück von Ödön von Horváth | Bismarckplatz

APR

TOM AUF DEM LANDE 1.

Psychothriller von Michel Marc Bouchard | Haidplatz

14. 15.

LOVE LETTERS (UA)

Tanzabend von Wagner Moreira | Antoniushaus

PARADE (DSE)

Musical von Jason Robert Brown | Bismarckplatz

E CHT JETZT?! (UA) 22.

Spielshow von Leandro Kees | Junges Theater

27. MAI

I CH KOMMA SAUFEN

Klassenzimmerstück von Holger Schober | mobil

D U BIST MEINE GROẞE LIEBE 1.

Operettengala | Antoniushaus

A LLES SCHWINDEL 20.

Musikalische Burleske von Mischa Spoliansky | Antoniushaus

26. JUN

DANCE LAB – JUNGE CHOREOGRAF *INNEN Tanzabend | Haidplatz

1 984 (DE) 3.

Oper von Lorin Maazel | Bismarckplatz

C OMMUNITY 10.

Spielclubs, Kollektive, Formate | Junges Theater

JUL

WAHRHEITEN 1.

Spartenübergreifendes Stadtraumprojekt

13



MUSIK THEATER


SEBASTIAN RITSCHEL Operndirektor


MUSIKTHEATER

Vielfalt leben VORWORT

Liebes Publikum, Oper, Operette oder Musical – die unerschöpfliche Vielfalt des Musiktheaters in all seinen Formen und Facetten ist groß. Alles hat seinen Platz und ist gleichermaßen wichtig! Daher möchte ich Sie einladen, selten gespielte Werke mit bekannten Themen und Stoffen zu entdecken, den Klassiker zu genießen, aufwendiges Unterhaltungstheater zu bestaunen und sich auf die Etablierung der neuen Serie von Musiktheater für Familien zu freuen! Neben dem Bismarckplatz präsentieren wir Ihnen Musiktheater an verschiedenen Spielstätten des Theater Regensburg: Kammeroper im Haidplatz, Mitmach-Oper im Jungen Theater und eine außergewöhnliche Operettengala im Antoniushaus. Das große Musiktheaterensemble – mit zusätzlich drei neuen Musicaldarsteller*innen –, der Opernchor und das Philharmonische Orchester Regensburg sowie spannende Teams für Regie

und Ausstattung werden Ihnen neue, mitreißende Eindrücke präsentieren, faszinierende Partituren zum Erklingen bringen und Sie im besten Wortsinne ernsthaft unterhalten. Ich freue mich, Sie als Gast unserer Entdeckungsreise begrüßen zu dürfen!

SEBASTIAN RITSCHEL

Operndirektor

17




DIE LÜGE WIRD ZUR WELTORDNUNG GEMACHT


MUSIKTHEATER

Der Prozess OPER IN ZWEI TEILEN UND NEUN BILDERN

Musik von Gottfried von Einem Libretto von Boris Blacher & Heinz von Cramer

Nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka

Orchesterreduktion

von Tobias Leppert (2021) In deutscher Sprache mit Übertiteln Koproduktion mit den

Landesbühnen Sachsen 14+ MUSI KALISCHE LEITUNG

Tom Woods

INSZENIERUNG, AUSSTATTUNG & LICHT

Sebastian Ritschel

VIDEO Sven Stratmann CHOREOGRAFIE Gabriel Pitoni DRAMATURGIE Ronny Scholz

Mit freundlicher Unterstützung

Wie in Kafkas surrealem Roman, in den die politischen Spannungen der Entstehungszeit (1914/15) hineinspielen, erzählt die Oper von der mysteriösen Verhaftung des Bankprokuristen ­Josef K., der einem undurchschaubaren Rechts- und Instanzensystem zum Opfer fällt. Kafkas Albtraumwelten sind geprägt von der allgegenwärtigen Präsenz einer höheren Gewalt, die gegen den machtlosen Einzelnen agiert, und einem nicht unproblematischen Verhältnis zum weiblichen Geschlecht. Gleichzeitig existiert ein facettenreiches Bild von schillernden Absurditäten: ein Panoptikum skurriler, ja grotesker Personen, die als Doppelgänger*innen und Projektionsflächen auf Josef K. treffen.

Mit seiner stilistisch vielfältigen Partitur gelingt es Gottfried

von Einem, der verwirrenden Stimmung des Romanfragments gerecht zu werden. Das permanente Ineinander von Wirklichkeit und Fiktion lotet der Komponist geschickt mit dem Wechselspiel zwischen Seriellem und Jazz aus. Eine Besonderheit im Klangbild dieser Oper bildet das sehr exponierte Orchesterklavier. Die Opernrarität DER PROZESS wurde 1953 im Rahmen der Salzburger Festspiele unter der Leitung des Komponisten erfolgreich uraufgeführt und zeitnah weltweit nachgespielt. Das heute selten aufgeführte Werk feierte im Rahmen der Koproduktion mit den Landesbühnen Sachsen und der dafür eigens hergestellten Orchesterfassung im Oktober 2021 eine überregional beachtete Premiere.

Premiere 24.9.2022 Bismarckplatz

Regensburger Erstaufführung

21


WIE SONDHEIM HÖRTEN SIE NOCH NIE


MUSIKTHEATER

Putting it together MUSICAL-REVUE

Eine Party, fünf Gäste: das sind die szenischen Zutaten der

Broadway-Version 1999

Musical-Revue PUTTING IT TOGETHER . Was auf den ersten

Musik und Songtexte

Blick harmlos scheint, entpuppt sich bei genauerem Betrachten

von Stephen Sondheim Konzipiert von Stephen

Sondheim & Julia McKenzie Deutsch von Christian

­Alexander Müller (2020) 12+

als eine vertrackte Beziehungskiste zweier Frauen und dreier Männer. Beim Thema „Partnerschaft“ werden die Gäste mit unausgesprochenen Problemen über Ehe, Untreue und Scheidung konfrontiert. Die Cocktailparty legt ihre Oberflächlichkeit ab und gerät zu einem reflexiven Ort bitterer Wahrheiten. Die Revue PUTTING IT TOGETHER , die ihren Titel aus

MUSI KALISCHE LEITUNG

dem Musical SUNDAY IN THE PARK WITH GEORGE entlehnt

Alistair Lilley

hat, feiert ein unvergleichliches Musiktheater-Genie: Stephen

INSZENIERUNG,

Sondheim. Er ist einer der meist verehrten und einflussreichs-

AUSSTATTUNG & LICHT

Sebastian Ritschel

CHOREOGRAFIE Till Nau DRAMATURGIE

Ronny Scholz

ten Theaterkomponisten und Textdichter der letzten Hälfte des ­20. Jahrhunderts und die treibende Kraft hinter zahlreichen der bedeutendsten Musicals der Broadway-Geschichte. Die wahren Stars dieser Revue sind die mehr als 30 tiefsinnig-raffinierten Songs, die in ihrer thematischen Bandbreite („Reich und glücklich“, „Heiraten werd’ ich heut nicht“, „Mein Gatte, das Schwein“ oder „Jeden Tag ein kleiner Tod“) ganze „Einakter“ ergeben. Sie stammen aus Broadway-Klassikern wie ­F OLLIES, COMPANY, A LITTLE NIGHT MUSIC, SWEENEY TODD, ASSASSINS, MERRILY WE ROLL ALONG, INTO THE WOODS und dem oscarprämierten Film DICK TRACY .

Mit der deutschsprachigen Erstaufführung von PUTTING IT TOGETHER verneigen wir uns vor Stephen Sondheim (1930–

Premiere 15.10.2022 Bismarckplatz

Deutschsprachige Erstaufführung

2021) und eröffnen dem Regensburger Publikum einen spannenden Ausblick auf Kommendes im Genre Musical.

23


RONNY SCHOLZ Chefdramaturg & Leitender Musiktheaterdramaturg


MUSIKTHEATER

PIA-RABEA VORNHOLT Musiktheater- & Konzertdramaturgin

25


ICH BIN ES LEID EINE PUPPE ZU SEIN


MUSIKTHEATER

Pinocchios Abenteuer FAMILIENOPER

Von Meister Geppetto aus einem sprechenden Stück Holz ge-

Musik von Jonathan Dove

schnitzt, strotzt der junge Pinocchio vor Abenteuerlust und hat

Libretto von Alasdair

nicht vor, den Erwachsenen und ihren vermeintlichen Tugenden

Middleton nach Carlo Collodis Kinderbuch PINOCCHIO In deutscher Sprache mit Übertiteln 10+

nachzueifern. Vor allem mit der Wahrheit nimmt es Pinocchio nicht ganz so ernst, denn seine wachsende Nase verrät jede Lüge sofort! Auch seinen Schulweg bestreitet der neugierige Ausreißer nicht auf geradem Pfade: Er gerät an die falschen Freunde Fuchs und Kater, rettet im Puppentheater mutig Arlecchino vor dem

MUSI KALISCHE LEITUNG

Feuerfresser, muss im Spaßland auch Schattenseiten kennen-

INSZENIERUNG Kerstin Steeb

Wieder nach Hause zurückgekehrt, erfüllt die Blaue Fee schließ-

AUSSTATTUNG

lich Pinocchios sehnlichsten Wunsch …

CHOREOGRAFIE

delt Carlo Collodis berühmte Erzählung DIE ABENTEUER DES

Tom Woods

Kristopher Kempf Andrea Danae Kingston CHOREINSTUDIERUNG

Alistair Lilley

DRAMATURGIE

lernen und sich gegen einen riesigen Walfisch zur Wehr setzen.

Der englische Komponist Jonathan Dove (*1959) verwan­P INOCCHIO zu einem musikalischen Spektakel mit einer Musik

voller farbenreicher Instrumentierung, jazziger Rhythmen und abwechslungsreicher Klangeffekte. Die Oper verbindet märchen-

Pia-Rabea Vornholt

hafte Verträumtheit mit Humor und stellt – mit einigen über-

Gefördert durch die

deutet es, wirklich Mensch zu sein?“

­Theaterfreunde Regensburg e.V.

raschend dunklen Untertönen – letztendlich die Frage: „Was beDie Familienoper PINOCCHIOS ABENTEUER ist nicht nur eine spektakuläre Einführung in die Welt der Oper, sondern bietet als Mehrsparten-Projekt Gelegenheit für eine fantastische Verbindung von Musiktheater, Tanz und Puppenspiel.

Premiere 5.11.2022 Bismarckplatz

Regensburger Erstaufführung

27


THE BEST OF ALL POSSIBLE WORLDS


MUSIKTHEATER

Candide COMIC OPERETTA

Im beschaulichen Westfalen wachsen Candide, seine heimliche

Musik von Leonard Bernstein

Liebe Cunegonde, deren Bruder Maximilian und die Kammer­zofe

Nach Voltaires satirischem

Paquette mit der optimistischen Lebensphilosophie ihres Leh-

Roman CANDIDE OU

­L ’OPTIMISME

Gesangstexte von Richard

Wilbur, Stephen Sondheim,

rers Dr. Pangloss von der „besten aller Welten“ auf. Doch Krieg zerstört die heimische Idylle und zerstreut die fünf in alle Winde. Auf der Suche nach der „idealen Welt“ überschatten Erdbeben,

John La Touche, Lillian

Inquisition, Schiffbruch und andere Katastrophen ihre Reiseein-

und Leonard Bernstein

eigenen Leib feststellen, dass die beste aller möglichen Welten

Hellman, Dorothy Parker Konzert-Version mit

­Zwischentexten von Loriot In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln 12+ MUSI KALISCHE LEITUNG N.N. INSZENIERUNG Ronny Scholz ERZÄHLER Michael Heuberger

drücke. Nur mit Mühe entkommen sie dem Tod und müssen am nur in der Philosophie existiert. Desillusioniert treffen alle zu guter Letzt wieder in Westfalen ein und realisieren, dass allein Gartenarbeit das ist, was den Menschen glücklich macht. Voltaires Roman CANDIDE – ein grelles Gemisch aus Abenteuergeschichte, Märchen und Satire – erschien 1759, vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von Lissabon und mitten im Siebenjährigen Krieg. In einer Zeit also, die genügend Anlass bot, Leibniz’ schöne Theodizee von der gottgewollten Zweckmäßig-

LIVE-ILLUSTRATION

keit dieser „besten aller Welten“ kritisch in Frage zu stellen. Der

Robert Nippoldt

Roman wurde schließlich verboten, auf den Index gesetzt und

CHOREINSTUDIERUNG

öffentlich verbrannt.

DRAMATURGIE Ronny Scholz

gelte Leonard Bernstein zu seiner schillerndsten Komposition

Alistair Lilley

In Zusammenarbeit mit dem Theater Münster

Voltaires schonungslose Attacke auf den Optimismus beflüfür das Musiktheater. Er selbst nannte die Musik zu CANDIDE „eine Liebeserklärung an Europa“. Die augenzwinkernde Partitur bedient sich tradierter Tanzformen wie Gavotte, Mazurka, Polka oder Walzer und verballhornt die Konventionen der europäischen Oper auf liebenswürdigste Weise.

Premiere 3.12.2022 Bismarckplatz

Regensburger Erstaufführung

29


Das Wort Wahrheit Aus KRISE DER WAHRHEIT Peter Trawny

Es ist nie schlecht, wenn auch nicht viel oder gar alles erklärend, sich ein Wort, über das man ausführlich sprechen wird, genauer anzusehen. Natürlich sind die Phänomene, mit denen ich mich beschäftige, nicht schon mit dem Wort und seiner Geschichte erledigt. Die Sprache ist nicht alles. Doch sie ist sehr viel, mehr als wir für gewöhnlich glauben. Sprache zeigt jeweils auf besondere Weise, was und wie etwas ist. Sprache zeigt! Wahrheit – das Adjektiv „wahr“, das auch in „wahrnehmen“ oder „für wahr halten“ vorkommt, ist germanischer Herkunft. Es besagt, dass etwas mit Treue und Glaube angenommen wird. Vár ist eine germanische Göttin, die die Verträge zwischen Ehepartnern behütet. Das Wort bedeutet auch Geliebte, was darauf schließen lässt, dass die alten Germanen offenbar Ehe und Liebe miteinander verbanden. Das Wahre ist demnach das, an das ich glaube, dem ich treu bin. So auch in Verben – etwas zu bewahren bedeutet nicht nur, es in einem Schrank zu lagern, sondern ihm die Treue zu halten, weiterhin an es zu glauben, so wenn wir sagen oder, besser wohl, sagten: „Ich bewahre ihr Andenken in meinem Herzen.“ Dann hat sich diese Herkunft irgendwann im Mittelalter mit dem lateinischen Adjektiv verus vermischt. Dieses Wort stammt aus der römischen Rechtssprache, wo es so viel wie wahr und recht bedeutet und sich von falsus, demnach falsch und nur vorgeblich, unterscheidet. Wichtiger ist vielleicht, dass das Wort in diesem Kontext zum Bestandteil eines Urteils wird: Etwas ist wahr oder falsch. Wahrheit – was hören wir in diesem Wort? Ja, wie hören wir es? Es ist eines der großen femininen -heit-Wörter. Schönheit, Freiheit, Gleichheit vielleicht auch. Wir sprechen es mit einem gewissen Respekt aus, der womöglich mit seinem Alter zusammenhängt. Mit gespitzten Ohren hören wir auch einen Unter-


MUSIKTHEATER

schied in den Aussagen: „Das ist richtig!“ und „Das ist wahr!“ Meinen beide Urteile dasselbe? So ziemlich. Dennoch hören wir einen leisen Unterschied. Das Richtige scheint sich mehr mit der ausgesprochenen Tatsache zu vermischen als das Wahre, das aus einer langen Vergangenheit zu rufen scheint. Während (!) es richtig sein kann, weniger Schokolade zu essen, kann es nicht wahr sein. Dennoch ist Wahrheit unter anderem ein theoretisches Problem der Philosophie, in der dementsprechend über „Wahrheitstheorien“ diskutiert wird. Denn wie alles in der Philosophie erst verhandelt werden muss, so ist selbst das, was sie doch anscheinend voraussetzen müsste – nämlich die Möglichkeit ihrer Wahrheit –, Anlass zum Streit. Welche Wahrheit aber müsste dann gelten, wenn Philosophen über ihre Wahrheiten diskutieren? Kafka hat recht: die Wahrheit hat ein „lebendig wechselndes Gesicht“,

GIBT ES EINE WAHRHEIT DER WAHRHEITEN EINE ÜBER-WAHRHEIT

in dem sich Schönes und Hässliches, Gutes und Böses zeigt. Gibt es eine Wahrheit der Wahrheiten, eine Über-Wahrheit? Nein. Vielleicht hat die ein oder andere Philosophin oder der ein oder andere Politiker davon geträumt. Der Traum hat sich in

einen Albtraum verwandelt. Inzwischen wollen Philosophen und Philosophinnen anscheinend wieder ins Traumland der ewigen Wahrheit zurückkehren, als hätten sie den Albtraum vergessen. Ob wir der Wahrheit treu sind, ob wir sie be-wahren (man erlaube mir diesen Heideggerianismus), ist eine Frage, die wir bejahen müssen. In vielen Hinsichten können wir gar nicht anders, als unsere Ehe mit Frau Wahrheit zu pflegen und zu behüten. Doch wann die Untreue beginnt und die Treue fatal gebrochen wird, kann ich kaum sagen. Ja, die Wahrheit hat sehr ernste Seiten, mit denen man schlecht scherzen kann. Viele sprechen das Wort heute mit einer todernsten Leichenbittermiene (was für ein Wort) aus, so als stünden wir vor einem Wahrheits-Grab. Das ist jedoch übertrieben und im Ganzen gesehen unangebracht. Die Wahrheit hat zu manchen Zeiten ein ungeheures Unglück über die Menschen gebracht. Das geschah immer dann, wenn Tyrannen und Diktatoren auf Menschen trafen, die ihre von der Wahrheit verführten Überzeugungen rücksichtslos mit ihnen durchzusetzen vermochten. In diesen Konstellationen führten Ehre und Treue zu Leichenbergen. Auch wenn uns das nicht abhalten darf, es immer wieder neu mit der Wahrheit zu versuchen, bleiben Spuren zurück, die uns zu Vorsicht und Zurückhaltung rufen sollten. Die Wahrheits-Posaune ist nicht das Instrument der Philosophie. 31


DER GANZE OZEAN KÖNNTE MEINE HÄNDE NICHT REINWASCHEN


MUSIKTHEATER

Macbeth OPER IN VIER AKTEN

Musik von Giuseppe Verdi Libretto von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei Nach THE TRAGEDY OF MACBETH

von William ­Shakespeare Neufassung von 1865 In italienischer Sprache

mit deutschen Übertiteln 14+ MUSI KALISCHE LEITUNG N.N. INSZENIERUNG Angela Denoke AUSSTATTUNG

Okarina Peter & Timo Dentler CHOREINSTUDIERUNG

Alistair Lilley

DRAMATURGIE

Pia-Rabea Vornholt

Die Prophezeiung dreier Hexen, Macbeth würde der zukünftige König Schottlands, wird zur sich selbst bedingenden Vorhersage: Angetrieben von Ehrgeiz und Machtgier überzeugt Lady M ­ acbeth ihren Mann, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. ­Macbeth ersticht König Duncan im Schlaf, diffamiert dessen Sohn Malcolm als Mörder und besteigt den Thron. Doch ­immer fester zieht sich die emotionale Schlinge aus Paranoia, Angst und Schuldgefühlen und treibt das mörderische Paar in eine Endlosschleife von Gewalt und Tyrannei. Der unentrinnbare Sog skrupelloser Herrschsucht endet im Wahnsinn und im Tod. „Das Thema der Oper ist weder politisch noch religiös; es ist fantastisch“, schrieb Verdi über sein 1846/47 für das Teatro ­della Pergola in Florenz entstandenes musikalisches Shakespeare­ drama. Schwärzer und gespenstischer als in seinen anderen Opern ist die „tinta musicale“, die tief in die Psyche der Charaktere blicken lässt. Eine neuartige Verbindung von Wort und Ton etablierte Verdi als Ausdruck menschlicher Abgründe und übernatürlicher Visionen und schuf mit seinem Meisterwerk „jenseits des Gewöhnlichen“ einen neuartigen, geradezu realistischen, romantischen Operntypus.

Premiere 21.1.2023 Bismarckplatz

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SAGT NICHT ES IST FÜRS VATERLAND VERLÄNGERT DIESEN WAHNSINN NICHT


MUSIKTHEATER

Weiße Rose KAMMEROPER

Die Münchener Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gilt bis heute

Musik von Udo Zimmermann

als Symbol des deutschen Widerstands gegen das NS-Regime.

Text von Wolfgang Willaschek

Ihre Mitglieder Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst, Willi

Kammerfassung von

Graf, Alexander Schmorell und Kurt Huber verfassten, verviel-

Arno Waschk (2013) 12+

MUSIKALISCHE LEITUNG

John Spencer

INSZENIERUNG

Sandra Maria Huimann

fältigten und verschickten insgesamt sechs Flugblätter, um Menschen aufzurütteln und zu mobilisieren. Ihren Mut, sich gegen die Willkür und Verbrechen der Nazi-Diktatur zu wehren, bezahlten sie mit dem Leben. Basierend auf originalen Briefzeilen und Tagebuchaufzeichnungen sowie Texten von Dietrich Bonhoeffer widmet sich die

AUSSTATT UNG

Kammeroper Udo Zimmermanns in sechzehn assoziativen Sze-

DRAMATURGIE

ter Scholl in den letzten zwei Stunden vor ihrer Hinrichtung

Barbara Blaschke Pia-Rabea Vornholt

nen den Emotionen, Erinnerungen und Visionen der Geschwisim Gefängnis Stadelheim in München. In äußerster Klarheit und Eindringlichkeit schildert die Musik die Suche der jungen Menschen nach Trost, Halt und Sinn. Anklänge von Gregorianik und der Musik Johann Sebastian Bachs illustrieren den tiefen Gottesglauben Hans und Sophie Scholls. 80 Jahre nach ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943 verbirgt sich im Schicksal der „Weißen Rose“ noch immer ein Appell an den Widerstandsgeist eines jeden Einzelnen, für die eigenen Werte, die Freiheit und den Frieden einzustehen.

Premiere 11.3.2023 Haidplatz

35


ALISTAIR LILLEY Chordirektor & Kapellmeister

TOM WOODS Stellvertretender Generalmusikdirektor & Kapellmeister


MUSIKTHEATER

OPERNCHOR

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SH’MA YISRAEL ADONAI ­E LOHEINU ADONAI ECHAD BARUCH SHEM K’VOD MALCHUTO L’OLAM VA-ED


MUSIKTHEATER

Parade MUSICAL IN ZWEI AKTEN

Nach einer wahren Begebenheit: Atlanta, Georgia. 1913. Leo

Musik und Songtexte

Frank, ein in Brooklyn geborener Jude, wird fälschlicherweise

von Jason Robert Brown Buch von Alfred Uhry Mitkonzipiert und am

­Broadway inszeniert von Harold Prince

beschuldigt, Mary Phagan – ein junges Mädchen, das in der von ihm geleiteten Fabrik arbeitet – vergewaltigt und getötet zu haben. Der öffentliche Aufschrei über den Tod des Mädchens wird zusätzlich von politischen Opportunisten und einer tollwütigen

Deutsch von Wolfgang

Presse geschürt. Leo Frank wird durch einen „Jahrhundert-­

­Adenberg (2020)

Prozess“ getrieben, für schuldig befunden und zum Tode ver-

12+

urteilt. Durch den Nachweis von Falschaussagen und dem

MUSI KALISCHE LEITUNG

den ­Gouverneur, das Todesurteil in eine lebenslange Haftstrafe

Alistair Lilley

INSZENIERUNG

Simon Eichenberger CHOREINSTUDIERUNG

Alistair Lilley &

Matthias Schlier

Fehlen von Beweisen überzeugt seine heldenhafte Frau Lucille umzuwandeln. Trotz dieser Revision erhängt ein Lynchmob Leo Frank in Mary Phagans Heimatstadt Marietta, Georgia. Der Fall „Leo Frank“ lenkte die internationale Aufmerksamkeit auf den amerikanischen Antisemitismus und war ausschlaggebend für die Gründung der „Anti-Diffamierungs-Liga“ sowie

DRAMATURGIE Ronny Scholz

für die Wiederbelebung des „Ku-Klux-Klan“. Inmitten religiöser

In Kooperation mit

nungen erkundet das tragisch-mitreißende Musical PARADE die

CANTEMUS Regensburg

Intoleranz, politischer Ungerechtigkeit und rassistischer SpanBeständigkeit von Liebe und Hoffnung. Jason Robert Browns (*1970) facettenreiche Partitur, welche mit dem Tony Award ausgezeichnet wurde, nimmt Anleihen bei Folk, Gospel, Dixie-Jazz, Rhythm and Blues, Pop-Rock und verleiht der eindringlichen Geschichte einen wahrhaften Südstaaten-Sound.

Premiere 15.4.2023 Bismarckplatz

Deutschsprachige Erstaufführung

39


HATE HATE HATE


MUSIKTHEATER

1984 OPER IN DREI AKTEN

Im totalitären Ozeanien regiert die alles beherrschende INGSOC -

Musik von Lorin Maazel

Partei. Sie unterzieht die Bevölkerung einer propagandistischen

Libretto von J. D. McClatchy

Gehirnwäsche, um ihrem Anführer „Big Brother“ gedankenlos zu

und Thomas Meehan

Basierend auf dem Roman 1984 von George Orwell

Einrichtung von Norbert

gehorchen. Winston Smith ist ein einfacher Parteifunktionär. Seine Aufgabe ist es, im „Ministerium für Wahrheit“ die Geschichte so umzuschreiben, dass sie mit dem aktuellen politischen Den-

Biermann im Auftrag des

ken in Einklang zu bringen ist. Winstons freiheitliche Gedanken

In englischer Sprache mit

ren. Er geht eine verbotene Affäre mit der gleichgesinnten Julia

14+

Durch Folter soll Winston nicht nur körperlich gebrochen, son-

Theater Regensburg

deutschen Übertiteln

MUSI KALISCHE LEITUNG N.N. INSZENIERUNG, KOSTÜME & LICHT Sebastian Ritschel

BÜHNE Kristopher Kempf CHOREOGRAFIE Gabriel Pitoni VIDEO Sven Stratmann CHOREINSTUDIERUNG

Alistair Lilley &

Matthias Schlier

führen ihn jedoch dazu, heimlich gegen die Regierung zu rebellieein. Die „Gedankenverbrecher“ werden enttarnt und arretiert. dern auch seiner geistigen Unabhängigkeit und menschlichen Würde beraubt werden … George Orwell schrieb seinen dystopischen Roman NINETEEN EIGHTY-FOUR als eindringliche Warnung vor totalitären

Regimes. Seine Darstellung eines Staates, in dem Cyber-Überwachung, Geschichtsrevision und Gedankenpolizei den Alltag „gläserner“ Bürger bestimmen, ist ein zeitloses Mahnmal. Lorin Maazel (1930–2014) und seine Librettisten schufen mit 1984 eine „Oper für die Gegenwart“. Das Werk, welches ursprüng-

DRAMATURGIE Ronny Scholz

lich von August Everding in Auftrag gegeben worden war, wurde

In Kooperation mit

Komponisten uraufgeführt. Maazels großangelegtes Panorama

CANTEMUS Regensburg

2005 am Royal Opera House in London unter der Leitung des umfasst ganz im Sinne der Zeitoper Musik für politische und pseudo-religiöse Rituale, zitiert Volksliedhaftes sowie 50er-Jahre-Pop und gibt Raum für große Gefühle, denn für den Komponisten besteht der Kern der Oper in der Liebesgeschichte von Winston und Julia. Nach weiteren erfolgreichen Aufführungen in Mailand (2008) und Valencia (2011) entdeckt die Regensburger Produktion das Werk jetzt für die Bühne wieder.

Premiere 3.6.2023 Bismarckplatz

Deutsche Erstaufführung

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ENSEMBLE

THEODORA VARGA

CARLOS MORENO PELIZARI

BENEDIKT EDER

EVA ZALENGA


MUSIKTHEATER

HANY ABDELZAHER

SEYMUR KARIMOV

KIRSTEN LABONTE

JONAS ATWOOD

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PATRIZIA HÄUSERMANN

FABIANA LOCKE

ROGER KREBS

PAUL KMETSCH


MUSIKTHEATER

MICHAEL DAUB

FELIX RABAS

ALEJANDRO NICOLÁS FIRLEI FERNÁNDEZ

SVITLANA SLYVIA

JOËL VUIK

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SCHAU SPIEL


ANTJE THOMS Schauspieldirektorin


SCHAUSPIEL

Ich möchte was erleben VORWORT

Liebes Publikum, liebe Theaterinteressierte und Neugierige, geboren und aufgewachsen im Nordosten Deutschlands in der Hansestadt Stralsund, die wie Regensburg Weltkulturerbe ist, freue ich mich sehr, ab der Spielzeit 22/23 die Sparte Schauspiel am Theater Regensburg zu leiten und diese, zusammen mit meinem Team und dem Ensemble, bestehend aus neuen und altbekannten Gesichtern, weiterzuentwickeln. Wenn ich ins Theater gehe, möchte ich etwas erleben: Ich möchte berührt, angegriffen, gereizt, unterhalten und überrascht werden, ich möchte etwas über mich und die Welt erfahren, auf das ich im Alltag keinen Zugriff habe, wofür ich keine Zeit finde, was ich verdränge oder schlicht übersehe. Ich möchte mich am Ende in fremden Leben wiederfinden, im besten Fall einen Splitter dieses fremden Lebens mit nach Hause nehmen und durch diesen neu auf mein Verhältnis zur Welt blicken. Theater lebt für mich von Geschichten und erzählt immer welche, selbst wenn es manchmal so tut, als wäre dem nicht so. Theater verbindet: Zeiten, Orte, Menschen, scheinbar konträre Positionen. Und Theater kann im besten Fall die Zeit anhalten: Wenn man für die Dauer einer Aufführung vergisst, wer man ist, worum man sich sorgt, was man heute noch oder morgen wieder zu erledigen hat. Ich glaube, ganz buchstäblich und aus eigener Erfahrung heraus – zuletzt seit 2014 als Hausregisseurin am Deutschen Theater Göttingen – an das Stadttheater als Ensembletheater 49


und ein Theater für die Stadt. Den vermeintlichen Spagat zwischen Unterhaltung, Bildung, der Pflege des klassischen Kanons, dem Aufgreifen aktueller Entwicklungen, kurz: ganz heterogenen Ansprüchen, begreife ich als eine dem Stadttheater inhärente Aufgabe und als Chance, möglichst verschiedenen Menschen ein möglichst breites Spektrum an Inhalten, Formen und Formaten anbieten zu dürfen. Zumal an einem Mehrspartenhaus, dessen originärer Vorteil und Vorsprung ja ist, dass hier unter einem Dach verschiedene künstlerische Sparten – Tanz, Musik, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater – miteinander arbeiten, sich unterstützen und gegenseitig beflügeln. Ich stehe ganz offen zum vermeintlichen „Gemischtwarenladen“ bzw. zur „Wundertüte“ Stadttheater, die für jeden und jede etwas anderes bereithält, denn: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Apropos miteinander: Künftig werden Sie und Ihre Kinder, Enkelkinder, Nichten und Neffen alle Schauspieler*innen des Ensembles nicht nur im sogenannten Abendspielplan, sondern auch im Kinder- und Jugendtheater erleben

können, und das Familienstück steht – in einer exklusiven Erwachsenenversion – auch Silvester auf dem Spielplan. Die Sparte Schauspiel begibt sich für Sie, unser Publikum, auf die Suche nach lebendigen, sinnlichen Erzählungen für alle Zuschauer*innen, auf die Suche nach starken Geschichten, die den Menschen und mit ihm das Schauspielensemble, seine

­Spielfreude und -fertigkeit, in den Mittelpunkt stellen und Theater als kollektiven Erzählprozess sichtbar machen. Geschichten, die mit ihrer jeweils eigenen Logik, Sprache und Poesie einen Kontrapunkt setzen zur Alltäglichkeit. Jenseits von Betroffenheit, die immer auch ein Alibi darstellt, und ebenso sprunghaft, brüchig, skizzenhaft und überraschend, wie unsere Wahrnehmung der Gegenwart. Wir wollen dabei weder eine „Lehranstalt“ noch eine reine „Unterhaltungsbude“ sein, sondern ein Ort, der Sie mit ungewöhnlichen Texten, kraftvollen Inszenierun-

MANCHMAL HEITER MANCHMAL TRAURIG IMMER ABER INTENSIV

gen und gegenwärtigen Impulsen – manchmal heiter, manchmal traurig, immer aber intensiv – bereichert. Ein sinnlicher Ort, der vielleicht dazu verführt, zu sagen: Denken macht Spaß. Ein kommunikativer Ort, an dem wir direkt und un-

verkrampft miteinander ins Gespräch kommen über unsere Wirklichkeiten, unsere Wahrheiten und unsere Leben. Ein geschützter Ort, an dem Gemeinschaft nach zwei Jahren Pan-


SCHAUSPIEL

demie endlich wieder spürbar werden kann. Ein Ort, an dem Zwischentöne wichtiger sind als Parolen. Denn auch das ist Theater, ganz grundsätzlich und in seinem ursprünglichen Kern: Eine permanente Einübung in fremde Leben und ein Beweis für die Fähigkeit des Menschen zu Empathie und Toleranz. Ich und wir freuen uns sehr, zusammen mit Ihnen neu zu starten!

ANTJE THOMS

Schauspieldirektorin

PS : Das gemeinsame Motto unserer ersten Spielzeit lautet „Wahr-

heiten“. 1989, zum Zeitpunkt der Wende, war ich 13 Jahre alt. Von einem Tag auf den nächsten erzählten mir dieselben „Autoritäten“ – in der Schule und in den Medien – eine neue, andere, oftmals komplett konträre Wahrheit. Nichts von dem bislang Geglaubten und Erlernten hatte Bestand. Das Jahr, welches ich

LANGWEILIG ODER EINSEITIG WIRD ES SO OHNE RICHTIG UND FALSCH OHNE SCHWARZ UND WEIẞ JEDENFALLS NIE

als Austauschschülerin in den USA verbrachte, verstärkte diesen Prozess nochmals: Geschichte ist für mich seitdem nicht mehr das, was in Büchern steht, sondern wird von Menschen geschrieben. Wahrheit existiert für mich nur als Wahrheiten, im Plural, denn der Singular ist bereits die Entscheidung für eine bestimmte Perspektive. Auch wenn es bisweilen wahnsinnig anstrengend ist, ohne die Wahrheit

leben zu müssen, bin ich froh, diesen Bruch erlebt zu haben. Denn das Hinterfragen von Autoritäten, den Verlust des Glaubens an einheitliche, einfache Lösungen, die von „oben“ herab diktiert werden, erfahre ich auch als enormen Gewinn, der zu einer großen Offenheit führt. Langweilig oder einseitig wird es so – ohne richtig und falsch, ohne schwarz und weiß – jedenfalls nie.

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WO ICH TRANK BEGANNEN DIE MENSCHEN VON MIR ZU TRÄUMEN


SCHAUSPIEL

Zukunfts musik SCHAUSPIEL ÜBER REGENS­ BURGER WAHRHEITEN VON ANNE JELENA SCHULTE

Auftragswerk des

Theater ­Regensburg 14+ INSZENIERUNG Antje Thoms

Ein zeitreisender Komponist aus der Zukunft landet in Bayern – genauer gesagt in der Oberpfalz. Er soll die Jahre der Pandemie vertonen. Auf der Suche nach Inspiration begibt er sich in einen Corona-Winter unserer Zeit. Ratlos, wie er der Stille und dem angehaltenen Leben Musik entlocken soll, greift er zum mittlerweile Kult gewordenen Bierhandschuh. Mittels dieses ganz besonderen Handschuhs, der dem Trinken im Freien dient, gelingt

AUSSTATTUNG & VIDEO

es dem Komponisten, in die Köpfe der Menschen zu schauen. Vor

Florian Barth

seinen Augen erblühen Fantasiewelten, Liebe und Apokalypse,

DRAMATURGIE Daniel Grünauer

Erlösung und Zerfall. Und die Musik beginnt zu spielen.

MUSI KALISCHE LEITUNG

Arno Waschk

Das Auftragswerk des Theater Regensburg – eine Zeitreise in unsere Gegenwart – basiert auf Recherchen der Autorin Anne Jelena Schulte. Sie hat in Regensburg Social-Media-Stars, Forscher*innen und Traditionsunternehmer nach ihren Zukunfts-

visionen befragt. Aus diesen Gesprächen ist ein Stück entstanden, das mit viel Humor und Musik sowohl Erlösungs- als auch Weltuntergangsfantasien aufgreift, die zugleich eine Vermessung heutiger Sorgen und Sehnsüchte sind.

Premiere 23.9.2022 Antoniushaus

Uraufführung

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SCHLUSS MIT DEN LÜGEN UND DER LAST


SCHAUSPIEL

Don Quijote TRAGIKOMÖDIE NACH MIGUEL DE CERVANTES SAAVEDRA VON JAKOB NOLTE

Aus dem Spanischen von Susanne Lange 14+ INSZENIERUNG Gustav Rueb AUSSTATTUNG Christiane Hilmer DRAMATURGIE

Daniel Grünauer & Maxi Ratzkowski

Alonso Quijano will nach übermäßiger Lektüre von Ritterro­ manen als fahrender Ritter in die weite Welt hinausziehen. Er nennt sich fortan Don Quijote von La Mancha und beauftragt sich selbst mit der ehrenvollen Aufgabe, seine Mitmenschen gegen das Böse zu verteidigen, denn: Davon gibt es genug. Er fantasiert sich sein klappriges altes Pferd zu einem stolzen Ross namens Rosinante, träumt von seiner schönen Dulcinea und findet in Sancho Panza einen treuen Gefährten. Die Heldentaten der beiden enden jedoch meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote den Beinamen „Der Ritter von der traurigen Gestalt“ erhält. Und auch mit Sancho Panzas Traum, der sich als zukünftiger Herrscher eines Eilands sieht, will es nicht so recht was werden. Nichtsdestotrotz bleibt ihre Vorstellungskraft unbesiegt: Sie scheitern, stehen wieder auf, kämpfen weiter gegen Windmühlen und erschaffen dabei immer wieder die von Don Quijote glorifizierte Welt der Ritterromane, ohne zu bemerken, dass das Rittertum und seine Ideale bereits vor Jahrhunderten untergegangen sind. Der berühmte Roman von Cervantes wird in dieser filigran poetischen Fassung zu einem Fest für zwei Schauspieler, die sich an der Welt und aneinander bis zur völligen Erschöpfung abarbeiten. Dabei geht es um den Kern dessen, was Theater ist: Realität mit Sprache, Körper und Bühne illusionieren.

Premiere 16.10.2022 Haidplatz

Regensburger Erstaufführung

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ZUVIEL VERSTAND IST MANCHMAL SCHÄDLICHER ALS GAR KEINER


SCHAUSPIEL

Der Revisor GESELLSCHAFTSKOMÖDIE VON NIKOLAI GOGOL

Aus dem Russischen von Ulrike Zemme 14+ INSZENIERUNG Daniel Foerster BÜHNE Jan Hendrik Neidert KOSTÜME Lisa Kruse DRAMATURGIE Maxi Ratzkowski

Panik greift um sich in der Provinz. Durch einen illegal geöffneten Brief hat die Führungsriege der Stadt erfahren, dass ein Revisor im Anmarsch ist, um alle Vorgänge zu überprüfen. Das könnte zu Problemen führen, denn Korruption, Bestechung und Vetternwirtschaft stehen hier seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung. Wie poliert man nun die verfilzten Strukturen kurzfristig auf, um damit durch- und noch einmal davonzukommen? Alle Honoratioren beginnen sofort um die Gunst des vermeintlich hohen Gastes zu buhlen. Was sie dabei nicht wissen: Bei dem als „Revisor“ angenommenen Herrn handelt es sich eigentlich um einen bankrotten und unverschämt dreisten ­Betrüger. Der sitzt schon seit zwei Wochen im örtlichen Hotel und weigert sich, die Rechnung zu bezahlen. Jetzt sieht er seine große Stunde gekommen und so nehmen Verwechslungen und Übertreibungen ihren Lauf. Die Elite der Stadt lässt freiwillig die Hosen runter und entlarvt sich dabei selbst. Gogol präsentiert in DER REVISOR eine auf Hierarchien ausgerichtete Gesellschaft zwischen Unterwürfigkeit, Größenwahn und Betrug. Gekonnt stellt er in seiner Verwechslungskomödie die bestehenden Verhältnisse auf den Kopf.

Premiere 6.11.2022 Antoniushaus

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DANIEL GRÜNAUER Leitender Schauspieldramaturg


SCHAUSPIEL

MAXI RATZKOWSKI Schauspieldramaturgin

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EGAL WIE SIFFIG WIE TEUER WIE ABGELEGEN DA STEHST DU DANN TROTZDEM IMMER MIT HUNDERT ANDEREN


SCHAUSPIEL

Gentrifizier dich! SATIRE VON CARLA NIEWÖHNER

Mitarbeit Marlene Moninger,

Aaron Holland und Jonas Pätzold 16+ INSZENIERUNG Juli Bökamp AUSSTATTUNG Katharina Grof DRAMATURGIE Daniel Grünauer

Wer kennt das nicht: Die Wohnungssuche gestaltet sich schwierig, die Mietpreise steigen seit Jahren ins Unermessliche und alteingesessene Gewerbetreibende verschwinden. Die Regensburger Altstadt ist eine mit dem UNESCO -Weltkulturerbe-Titel ausgezeichnete Perle mit unvergleichlichem Flair. Gleichzeitig ist die ehemalige „Provinzstadt“ zum teuren „Vorort“ Münchens geworden. Überall besetzen Investoren die Lebensräume. Viele Regensburger*innen betrachten die Gentrifizierung mit Argwohn.

Doch was steckt hinter der Fassade der aktuellen Entwick-

lungen? Wo liegen ihre Wurzeln und was macht es mit den Menschen? Wie schaffen wir es, bezahlbaren Wohnraum zu finden, währenddessen wir den Rest unseres Lebens am Laufen halten? Diese Fragen stellt sich die junge Studentin Lena Zimmermann, die gerade ihren ersten Arbeitsvertrag unterschrieben hat. Sie nimmt uns mit auf eine obskure und aberwitzige Tour durch WG-Castings und Vermietergespräche und trifft dabei auf ebenso abstruse wie unhaltbare Wohnsituationen. Schließlich kommt sie zu einer radikalen Lösung … Die Autorin Carla Niewöhner beschäftigt sich in dieser Uraufführung humorvoll mit dem Phänomen Gentrifizierung und treibt auf die Spitze, was Wohnungsnot in einer Stadt wie Regensburg aus den Menschen machen könnte.

Premiere 13.11.2022 Haidplatz

Uraufführung

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ICH WILL ABER NICHT MIT WENIGER LEBEN


SCHAUSPIEL

Die Kinder KAMMERSPIEL VON LUCY KIRKWOOD

Aus dem Englischen

von Corinna Brocher 14+ INSZENIERUNG Stephanie Mohr AUSSTATTUNG Miriam Busch DRAMATURGIE Maxi Ratzkowski

Was eigentlich als idyllische Zukunft mit Gartenarbeit und Kühen geplant war, ist für Hazel und Robin jetzt geprägt von Stromrationierung und Nahrungsmittelmangel. Denn nachdem ein Erdbeben samt Flutwelle im nahegelegenen Atomkraftwerk eine Kernschmelze verursachte, platzte ihr Traum vom Häuschen am Meer und ein radioaktives Katastrophengebiet entstand. Das pensionierte Physiker-Ehepaar, welches jahrzehntelang in besagtem Kernkraftwerk gearbeitet und dieses sogar mit aufgebaut hat, wohnt jetzt in einer provisorischen Behausung am Rande der Sperrzone. Eines Tages taucht eine alte Bekannte auf: Rose. Sie hat die letzten 38 Jahre in Amerika verbracht und war früher als Nuklearwissenschaftlerin nicht nur eine Kollegin der beiden, sondern hatte auch eine Affäre mit Robin. Doch schnell stellt sich heraus, dass Rose nicht wegen dieser alten Leidenschaft hier ist, sondern aus einem anderen, viel beängstigenderen Grund … Die britische Autorin Lucy Kirkwood liefert mit DIE KINDER ein intimes und hochaktuelles Kammerspiel über Umwelt, Verantwortung, Liebe und die Endlichkeit, welches sich – in Echtzeit – zu einem packenden Drama ausweitet. Mit spitzen Dialogen und finsterem Humor zeichnet sie eine Welt zwischen Egoismus und ökologischem Bewusstsein und entlässt uns mit der Frage, welche Verantwortung wir für kommende Generationen übernehmen wollen.

Premiere 17.12.2022 Haidplatz

Regensburger Erstaufführung

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KOMMT MIT MIR IN MEINE ZWISCHENRÄUME WO KEIN MENSCH DIE WAHRHEIT ÜBERTREIBT


SCHAUSPIEL

Meine Wahr heit, deine Wahrheit CHANSONABEND MIT LIEDERN VON GEORG KREISLER

Nach einem Konzept von

Kathrin Berg & Daniel Grünauer 14+ AUSSTATTUNG

Milena Brüggemann DRAMATURGIE

Daniel Grünauer

Dieser Chansonabend widmet sich, ausgehend vom Moment des sich Kennenlernens in einer neuen Stadt, lustvoll dem Grotesken und Skurrilen, den Abgründen und Widersprüchen. Kein Geringerer als Georg Kreisler, „Meister der bösen Lieder“, österreichischer Musiker, Komponist und Kabarettist, Heimatloser, Anti­kapitalist und Anarchist bietet die textlichen und musikalischen Wahrheiten für diesen Abend. 1922 im Wien der Kaffeehäuser geboren und als Kind jüdischer Eltern vor dem Nationalsozialismus geflohen, debütierte er musikalisch in Hollywood. Mit seinem Eigensinn und boshaften Humor konnten jedoch weder der US-amerikanische Plattenmarkt noch die Kulturschaffenden in Wien zunächst viel anfangen. Seine Texte und Lieder strotzen vor scharfer gesellschaftspolitischer Kritik, die er in unschuldige Reime verpackt. Seine Texte sind bissig, trotzig und verspielt, Unterhaltung und Zeitdokument in einem. Das neue Ensemblemitglied Kathrin Berg präsentiert mit musikalischer Begleitung Kreisler-Klassiker wie „Im Theater ist nichts los“, „Tauben vergiften“, „Kreuzworträtsel“ oder „Die Ehe“, aber auch weniger bekannte Werke und kredenzt einen wunderbar bösen, sehnsuchtsvollen und romantischen Liederabend

Premiere 31.12.2022

zum Jahreswechsel.

Haidplatz

Regensburger Erstaufführung

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Wahrheiten von außen betrachtet ESSAY

Als ich das erste Mal zum Recherchieren nach Regensburg kam war Dezember. Auf dem Neupfarrplatz standen Lieferwagen: Man war damit beschäftigt, den Weihnachtsmarkt noch vor der Eröffnung wieder abzubauen. Glitzernde Kugeln über leeren Gassen. Die Mimik der Menschen verborgen hinter Masken. Eine kleine Ansammlung von Demonstrant*innen vor dem Dom, die

mehr Plätze in den Frauenhäusern forderten.

Ich blieb nur eine Nacht; zu groß die Angst vor der Ansteckung, zu schwierig, direkte Treffen zu vereinbaren. Die riesige, lamettabehängte Tanne im Frühstücksraum des Hotels wirkte erschlagend in Anbetracht der zwei Gäste, die möglichst weit voneinander entfernt sitzend Rührei auf Gabeln pieksten. Was ging in den Menschen vor, wohin driftete diese verstummte Gegenwart? Zwei Personen aus dem Marketing von „Smart City“ und den Direktor des Bioparks konnte ich vor meiner Abreise immerhin treffen. Sie und auch andere „Zukunftsarbeiter*innen“, die ich später per Zoom interviewte, teilten ähnliche Sehnsüchte und

Ängste. Sie sahen eine realistische Chance, dass die Welt mittels zukünftiger Technologien ruhiger, ökologischer, gesünder werden könnte. Aber auch, dass das, was die „Corona-Demonstrationen“ bereits zutage förderten, sich verstärken würde: die Zersplitterung der Gesellschaft. Befördert durch Algorithmen, die mittels der individualisierten Zuschneidung von Kontakten, Werbung und Nachrichten immer mehr Paralleluniversen kre-


SCHAUSPIEL

ieren und durch das Verschwinden von Wahrheitszeugnissen durch Techniken wie „Deepfake“. Als ich Ende Februar wiederkam, hatte die Atmosphäre sich deutlich verändert. Die Cafés und Restaurants waren voller als im feierfreudigen Berlin. Diese Lust am Sinnlichen ließ mich Bayern schnell und unverhofft ins Herz schließen. Diesmal traf ich Menschen, die durch die Fortführung von Familienunternehmen, sportliches oder ehrenamtliches Engagement jahrhundertealte Traditionen am Leben hielten. In diesmal direkt geführten Gesprächen mit viel Bier, Fleisch und Torte erfuhr ich die Geheimnisse guten Senfs, lernte ich vom Schützenkönig, dass Schießen vor allem eine Konzentrationsübung und damit der Meditation

DIESE LUST AM SINNLICHEN LIEẞ MICH BAYERN SCHNELL UND UNVERHOFFT INS HERZ SCHLIEẞEN

nicht unähnlich ist, ich streichelte die Felle des Kürschners, schnüffelte an den Baumharzen des Geigenbauers und hörte von einem Knabenbild, das die Stadt seit über tausend Jahren beschützt. Ich spürte die Angst, gesellschaftliche Wertschätzung zu verlieren, und eine Irritation über die Zeit und Bedeutung, die die Jüngeren Social Media zukommen ließen. Ich hörte eine Sehnsucht nach

Einfachheit heraus, eine Abwehr des allzu Komplizierten, allzu Verkopften, allzu Individualisierten. Und ich traf die ganz Jungen, Gespräche, die vor allem aus Fragen bestanden. Was hat die Corona-Zeit mit mir gemacht? Kann diese Gesellschaft so überhaupt noch weiterfunktionieren? Können wir über Social Media echte Solidarität und Gemeinschaft leben oder schließt sich das aus? Ich hörte Träume von einer Zukunft, die mehr Zartheit, mehr Offenheit, mehr Spielraum für Hoffnung ließ. Währenddessen: Nachrichten aus Russland. Eine Frau erzählt mir, dass am Ende des Zweiten Weltkrieges eine Kolonne Regensburger Mütter mit weiß verhängten Kinderwägen die Donau hochlief, den Amerikanern entgegen. Dieses Bild sah ich vor mir, als ich zurück am Hauptbahnhof in Berlin die Stimmen der ersten ukrainischen Geflüchteten hörte. Ich wünschte mir, dass die Menschheit flussaufwärts dem Frieden entgegenliefe, dass das Schießen eine reine Meditationsübung bliebe, ich wünschte mir, dass die Generationen und überhaupt die Menschen niemals aufhören würden, direkt miteinander zu sprechen.

ANNE JELENA SCHULTE

Autorin des Auftragswerks ZUKUNFTSMUSIK 69


ICH HABE DIESE MÄNNER SATT ICH HABE DIESE FRAUEN SATT ICH HABE DIESE KINDER SATT

ICH HABE DIE GANZE MENSCHHEIT SATT


SCHAUSPIEL

Fräulein Agnes KOMÖDIE NACH MOLIÈRES DER MENSCHENFEIND VON REBEKKA KRICHELDORF 14+ INSZENIERUNG

Andreas Merz-Raykov AUSSTATTUNG Veronika Bleffert DRAMATURGIE Daniel Grünauer

Agnes, einst erfolgreiche Romandebütantin, jetzt kulturkritische Bloggerin, hat mittlerweile alles und alle satt: Ganz besonders die pseudo-intellektuellen Kulturschaffenden, die immersiv und transmedial, performativ und radikal verstörend die bürgerliche Lebenslüge anprangern, aber genau diese Lebenslüge leben. ­Agnes enttarnt sie alle schonungslos, selbst vor ihrem Sohn ­Orlando und seinen musikalischen Versuchen macht ihre Kritik keinen Halt. Sie selbst lebt in einer geräumigen Altbauwohnung. Großzügig hat sie dort dem praktischen Philosophen Elias Obdach gewährt, der sich entschlossen hat, völlig ohne Besitz zu leben. Auch Freundin Fanny, ebenfalls Journalistin und seit nicht allzu langer Zeit von ihrem Mann getrennt, hat dort Unterschlupf gefunden. Ebenso großzügig sieht Agnes über die Groupies hinweg, die ihren Lebensgefährten Sascha umschwärmen. Letztlich aber träumt sie vom Ausstieg und der Flucht aufs Land. Denn allzu klar sieht sie die kleinen und großen (Selbst-)Täuschungen, mit denen ihre Freunde und Bekannten sich über die Unzulänglichkeiten ihres Lebens hinweglügen. FRÄULEIN AGNES , 2018 nominiert für den Mülheimer

Theater­preis, ist eine wortgewaltige Komödie auf der Grundlage von Molières MENSCHENFEIND, in welcher die Frage nach Preis und Lohn zwanghafter Ehrlichkeit mit grandiosem Sprachwitz aufgeworfen wird.

Premiere 28.1.2023 Antoniushaus

Regensburger Erstaufführung

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NICHTWISSEN IST EIN SEGEN


SCHAUSPIEL

Der Weg zurück GEDANKENEXPERIMENT VON DENNIS KELLY

Aus dem Englischen von John Birke 16+ INSZENIERUNG N.N. DRAMATURGIE Maxi Ratzkowski

Ein Mann wird durch technischen Fortschritt zum Witwer und Wissenschaftspessimisten. Voller Wut gründet er eine Bewegung, welche „Die Regression“ genannt wird. Denn Wissenschaft und Technik haben nicht nur die Menschheit ruiniert, sondern auch politische und soziale Ungleichheiten verstärkt und die Umwelt zerstört. Über die nächsten Generationen hinweg wird aus der Bewegung mehr und mehr eine Diktatur voller Verbote. Schnell brennen Forschungslabore und Universitäten, aus Zweifeln wird radikale Ablehnung. Nichtwissen heißt das neue Ziel und selbst die Sprache soll einfacher werden. Denn komplexes Sprechen fördert komplexeres Denken. Doch wie soll das alles enden? Und kann der menschliche Wunsch nach Erkundung und Erkenntnis wirklich komplett unterdrückt werden? Spannend und bitterböse entwirft der britische Autor Dennis Kelly in Zeiten von Klimakrise, Globalisierung, Pandemie und Krieg eine aufwühlende Zukunftsvision über fünf Generationen und stellt die Frage, was es bedeuten würde, wenn sich die Menschheit einer radikalen Rückbesinnung verschriebe. DER WEG ZURÜCK zeigt eine erschreckende und beklemmende Dys-

topie und ist zugleich eine hochaktuelle Versuchsanordnung, die zum Nachdenken anregt.

Premiere 4.2.2023 Haidplatz

Regensburger Erstaufführung

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MICH WUNDERT DASS ICH SO FRÖHLICH BIN


SCHAUSPIEL

Glaube Liebe Hoffnung VOLKSSTÜCK VON ÖDÖN VON HORVÁTH 14+ INSZENIERUNG Robert Schuster AUSSTATTUNG N.N. DRAMATURGIE Daniel Grünauer

Voller Hoffnung versucht die junge Elisabeth, in Zeiten von gesellschaftlichem Umbruch, ihr Glück zu finden. Um ans nötige Geld für ihren Gewerbeschein zu kommen, überlegt sie, ihren Leichnam im Anatomischen Institut schon zu Lebzeiten zu verkaufen. Ein Präparator gibt ihr Geld, zeigt Elisabeth jedoch später an, als er erfährt, dass seine Leihgabe zur Bezahlung einer Vorstrafe verwendet wurde: wegen Handels ohne Gewerbeschein. Elisabeth kommt ins Gefängnis – ein Aufenthalt, der ihre Liebesbeziehung zum Polizisten Alfons Klostermeyer scheitern lässt. Wieder allein, ohne Arbeit und Geld, resigniert sie. „GLAUBE LIEBE HOFFNUNG“, schreibt Ödön von Horváth,

„könnte jedes meiner Stücke heißen.“ Seine Dramen thematisieren den aussichtslosen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft, die wachsame Beobachtung des triebhaften Menschlichen und die rücksichtslose Darstellung von Dummheit, Lüge und ­Bürokratie. Horváth, der Erneuerer des Volksstücks, griff den von Lukas Kristl dokumentierten Gerichtsprozess als Vorlage für dieses Stück auf und zeigt so die Realität der „kleinen Fälle“. Nach langer Absenz kommt endlich wieder ein Werk des Sprachkünstlers Ödön von Horváth auf die Bühne des Bismarckplatz.

Premiere 18.3.2023 Bismarckplatz

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MICHAEL HÜBNER Technischer Direktor


KRISTOPHER KEMPF Ausstattungsleiter

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DAS GANZE UNIVERSUM SIEHT MICH AN


SCHAUSPIEL

Tom auf dem Lande PSYCHOTHRILLER VON MICHEL MARC BOUCHARD

Aus dem Französischen von Frank Heibert 16+ INSZENIERUNG & BÜHNE

Jakob Weiss

KOSTÜME Elena Gaus DRAMATURGIE Maxi Ratzkowski

Toms Lebensgefährte kommt unerwartet und viel zu jung bei einem Autounfall ums Leben. Um an der Beerdigung teilzunehmen, fährt Tom aufs von Maisfeldern umgebene Land und trifft dort nicht nur erstmalig auf dessen Familie, sondern auch auf eine andere Welt mit völlig anderen Werten und auf ein Lügennetz, das ihm sein Partner hinterlassen hat. Mutter Agathe weiß nicht, dass ihr Sohn schwul war und, um die Trauer nicht zu stören, spielt Tom das Spiel mit. Anlass dafür gibt ihm aber auch Bruder Francis, der Tom unter Druck setzt und ihm klarmacht, dass er besser nicht die Wahrheit erzählt, sondern sich als Arbeitskollege des Verstorbenen ausgibt. Zwischen den beiden jungen Männern entwickelt sich eine zwiespältige, gewalttätige und erotisch aufgeladene Beziehung, welche in der Einsamkeit des Bauernhofs mehr und mehr eskaliert. Strotzend vor Realität und beklemmend emotional trifft einen Michel Marc Bouchards Stück TOM AUF DEM LANDE direkt ins Mark. Der junge frankokanadische Autor hat einen komplexen Psychothriller geschaffen, in dem es um viel mehr geht als um Homosexualität, Familie, Provinz und Trauer. Das Setting mitten im Nirgendwo bietet dabei die atmosphärisch dichte Kulisse für ein düster-faszinierendes Kammerspiel, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

Premiere 1.4.2023 Haidplatz

Regensburger Erstaufführung

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DER SAND LÄUFT FALSCH IM STUNDEN GLAS


SCHAUSPIEL

Alles Schwindel MUSI KALISCHE BURLESKE VON MISCHA SPOLIANSKY UND MARCELLUS SCHIFFER 14+ INSZENIERUNG Antje Thoms BÜHNE & KOSTÜME Jan Hendrik

Neidert & Lorena Díaz Stephens CHOREOGRAFIE Felix Rabas

DRAMATURGIE Maxi Ratzkowski

Auf der Suche nach Abenteuer schaltet Evelyne Hill eine Kontaktanzeige und prompt folgt ein Blinddate mit Tonio Hendricks. Und der hat für den ersten gemeinsamen Abend so einiges geplant. Dumm nur, dass die beiden einen Autounfall haben, der alle Vorhaben durchkreuzt. Beide sind zwar unverletzt, aber nun ist Tonios Wagen hin – genau wie Evelynes Garderobe. Das wäre alles nur halb so wild, hätte das Duo beim Kennenlernen nicht geschwindelt: Tonio ist gar kein reicher Erbe, sondern ein mittelloser Chauffeur namens Artur, der sich das Auto heimlich vom Chef geliehen hat. Und Evelyne ist keine vermögende Tochter aus gutem Hause, sondern eine Verkäuferin, die ihre teure Garderobe in dem Modehaus ausgeborgt hat, wo sie arbeitet – ebenfalls heimlich, versteht sich. Jetzt heißt es: zusammenhalten. Doch woher das Geld nehmen, das nötig wäre, um den Schaden zu beheben? Eine Lösung muss her, auf der Stelle! Auf der Suche nach Hilfe treibt es die beiden hinein in einen Strudel aus hanebüchenen Verwechslungen und bodenlosen Schwindeleien. Ein Abenteuer, ganz nach Evelynes Geschmack. Die zeitlose Burleske ALLES SCHWINDEL , uraufgeführt 1931 in Berlin, ist ein aberwitziger Parcours durch Scheinwelten, der durch Schiffers scharfzüngige Dialoge und Spolianskys mitreißende Melodien besticht. Eine echte Wiederentdeckung mit aktueller Story, ein rasanter Kostüm-, Musik- und Tanzabend mit Songs, die im Ohr bleiben.

Premiere 20.5.2023 Antoniushaus

Regensburger Erstaufführung

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ENSEMBLE

JOHANNA KUNZE

ENZO BRUMM

NATASCHA WEIGANG

THOMAS MEHLHORN

FRANZISKA SÖRENSEN


SCHAUSPIEL

KATHARINA SOLZBACHER

GERHARD HERMANN

MAXIMILIAN HERZOGENRATH

JONAS JULIAN NIEMANN

LILLY-MARIE VOGLER

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KATHRIN BERG

PAUL WIESMANN

MICHAEL HAAKE

SILKE HEISE

MAX ROENNEBERG


SCHAUSPIEL

SOPHIE JULIANA POLLACK

JOSCHA EIẞEN

ANNA KIESEWETTER

MICHAEL HEUBERGER

GUIDO WACHTER

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TANZ


WAGNER MOREIRA Künstlerischer Leiter der Tanzcompany & Chefchoreograf


TANZ

Zwischen Bühne und Stadt VORWORT

Liebe Regensburger*innen, in dieser Spielzeit gilt es, neuen „Wahrheiten“ zu begegnen und sich mit der Tanzcompany Theater Regensburg die Bühnen und den Stadtraum Regensburg zu erobern. Und dazu möchten wir Sie, liebes Publikum, herzlich einladen – denn SIE stehen im Fokus unserer Arbeit. Als Choreograf besteht meine Leidenschaft darin, Menschen zu bewegen und Begegnungen zu schaffen. Tanz ist für mich nicht nur eine Kunstform, sondern auch ein Vehikel für Diversität und Offenheit, Bewegung ein Medium für das Miteinander. Dieser Ansatz spiegelt sich sowohl in meinen Choreografien als auch in mobilen site-specific Performances und partizipativen Projekten wider. Mein Wunsch ist es, allen Menschen einen Zugang zur Kunst zu ermöglichen, gleich welche körperlichen Voraussetzungen, Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion oder Orientierung sie haben: Mobilität, Zugänglichkeit, Inklusion und Crossdisziplinarität sind in meiner künstlerischen Praxis eine Selbstverständlichkeit. Geboren und aufgewachsen in Barbacena in Brasilien, entdeckte ich früh den Künstler in mir. Mit dem ursprünglichen Wunsch, Schauspieler zu werden, besuchte ich mit 13 Jahren eine Ballettschule und entdeckte die Vielfalt des Tanzes. Der Tanz wurde meine Sprache und meine Heimat, ein Türöffner 89


zur „Kunstwelt“ und glücklicherweise auch zu Deutschland, wo ich seit 2003 lebe und arbeite. Meine Vergangenheit, die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und Eindrücke prägen mein künstlerisches Schaffen. In meinen Arbeiten setze ich mich mit gesellschaftlichen, biografischen und politischen Themen auseinander, immer mit dem Ansatz, dass diese Themen poetisch, heiter und spielerisch behandelt werden können. Dabei steht mein Interesse an kollaborativen Prozessen sowie unkonventionellen choreografischen Herangehensweisen und außergewöhnlichen Spielorten im Fokus. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit einem neuen Team und zehn Tänzer*innen aus neun Nationen, meine Arbeit als

Künstlerischer Leiter und Chefchoreograf in Regensburg aufzunehmen. Neben den technischen sind auch die darstellerischen Fähigkeiten der Tanzcompany gefragt. Die Tänzer*innen können

ihre vielseitigen Talente und die verschiedenen Facetten ihrer

Persönlichkeit weiterentwickeln und mit in die künstlerische Arbeit einbringen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Gastchoreograf*innen und die Möglichkeit, eigene choreografische Arbeiten zu präsentieren.

WAHRHEITEN , so lautet das Motto unserer ersten Spiel-

zeit! Diesem Thema nähern wir uns in unseren Tanzabenden auf ganz unterschiedliche Art und Weise; mal hautnah und ver-

MAL HAUTNAH UND ­V ERLETZLICH MAL ­H ERAUS FORDERND UND WIDERSPRÜCHLICH

letzlich, mal herausfordernd und widersprüchlich. Daneben ist uns die direkte Begegnung und der Austausch mit Ihnen ein besonderes Anliegen: Sie sind herzlich eingeladen, uns im Ballettsaal zu besuchen und unseren wahrhaftigen Alltag kennenzulernen – sei es beim täglichen Training oder bei den Proben. Wie entsteht eine Tanzproduktion und wer sind die Menschen dahinter? Diese Fragen und

mehr möchten wir Ihnen in den Stückeinführungen und Publikumsgesprächen beantworten. Darüber hinaus werden wir eine Vielzahl von Workshops rund um unsere Produktionen anbieten. Wir möchten Sie in jeglicher Hinsicht „bewegen“ – und darauf freuen wir uns!

WAGNER MOREIRA

Künstlerischer Leiter & Chefchoreograf


TANZ

91




ANSICHTS SACHE


TANZ

Massa Mobil TANZPERFORMANCE IM ÖFFENTLICHEN RAUM VON WAGNER MOREIRA 0+ KONZEPT, CHOREOGRAFIE &

AUSSTATTUNG

Wagner Moreira

Haidplatz, Steinerne Brücke oder Stadtpark: Mit der Performance MASSA MOBIL erobert sich die Tanzcompany den Regensbur-

ger Stadtraum. Zehn Tänzer*innen erschaffen in einem offenen

Prozess individuelle choreografische Miniaturen, die an immer neuen Spielorten unterschiedliche Wandlungsprozesse thematisieren. Im gemeinsamen „Unterwegssein“ mit dem Publikum entstehen Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch. Jenseits von kulturellen und körperlichen Barrieren ist der Tanz für alle Menschen intuitiv zugänglich und birgt als Mittel der Kommunikation und Integration ein großes gesellschaftliches Potential. In der Begegnung von Kunst und Alltag eröffnet MASSA ­M OBIL neue Denkräume und andere Sichtweisen. Im Wechsel

von Solo und Ensembleszenen, von ruhigen Momenten der Verletzlichkeit und impulsiven schnellen Tanzsequenzen, entwickeln die Tänzer*innen eine abwechslungsreiche Performance voller Dynamik und Emotion, um das Publikum am Ende spielerisch in einen gemeinsamen Tanz einzubeziehen – eine Gesellschaft in Bewegung.

Premiere 23.9.2022 Stadtraum Regensburg

Regensburger Erstaufführung

95


DER TOD GEHÖRT ZUM LEBEN


TANZ

I play d(e)ad SOLO-TANZPERFORMANCE VON WAGNER MOREIRA 14+ KONZEPT, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE & AUSSTATTUNG

Wagner Moreira

Im 23. Jahr nach dem Freitod des eigenen Vaters feiert Wagner Moreira 30 Jahre Tanzkarriere und obendrein seinen 45. Geburtstag. Die Koinzidenz dieser Ereignisse bewegt ihn erneut dazu, sich in einem Solo dem Tabu des Freitods zu stellen, doch ohne dabei das Leben und die Kraft und Schönheit des Augenblicks aus den Augen zu verlieren. In seiner Performance nähert

KONZEPT & DRAMATURGIE

sich Wagner Moreira diesem schwierigen Thema mit Leichtigkeit

VIDEO Petros Kolotouros

für eigene Gefühle und Gedanken.

Thomas Schütt

und Nachdenklichkeit zugleich und gibt dem Zuschauer Raum Im emotionalen Spagat zwischen dem Tod des Vaters und dem eigenen „Sterbenlernenwollen“ eröffnet Wagner Moreira in seinem Solo zu Musik von Erik Satie ein poetisches Szenario über Pietät und Demut, Entschlossenheit und Lebensfreude und streift dabei die großen philosophischen Fragen unseres Lebens. Das Solo I PLAY D(E)AD wurde 2017 im Projekttheater Dresden uraufgeführt und mit dem Sächsischen Tanzpreis „UrsulaCain-Förderpreis“ 2019 ausgezeichnet. I PLAY D(E)AD möchte im Tanzen das Sterben lernen – und

doch das Leben feiern.

Premiere 25.9.2022 Haidplatz

Regensburger Erstaufführung

97


YO SOY MARÍA


TANZ

María de Buenos Aires TANGO-OPERITA IN 16 BILDERN

Musik von Astor Piazzolla Libretto von Horacio Ferrer In deutscher und spanischer Sprache mit ­Übertiteln 12+ MUSI KALISCHE LEITUNG

Tom Woods

INSZENIERUNG & ­C HOREOGRAFIE

Sommer Ulrickson AUSSTATTUNG

Alexander Polzin &

Mireia Vila Soriano DRAMATURGIE

Esther von der Fuhr

Astor Piazzolla (1921–1992) komponierte mit MARÍA DE BUENOS AIRES eine Liebeserklärung an den Tango und an seine Heimat-

stadt Buenos Aires, die in der Titelfigur María, der ursprünglich namensgebenden Stadtheiligen, als „Tochter der Vorstädte“ menschliche Gestalt annimmt. María ist zugleich Heilige und Sünderin, Begehrte und Verlassene, eine Liebende und Leidende, die im Verlauf der Tango-Oper auf Diebe, Huren und andere Randexistenzen trifft. Sie alle sind gefangen in einem Netz von Gewalt, Sexualität, Sehnsüchten und Fantasien. Ihre Gefühle sind ebenso vielfältig wie die Geschichte dieser Stadt und ihrer Bewohner – eine Geschichte vom ewigen Kreislauf des Werdens und Wieder-Vergehens. Piazzolla erschuf mit MARÍA DE BUENOS AIRES jedoch keine herkömmliche Oper, sondern verschränkte Schauspiel, Gesang und Tanz raffiniert mit den verschiedenen Stilen des Tango Nuevo. Grundlage für die 1968 uraufgeführte Revue sind die Texte des Lyrikers Horacio Ferrer. Sommer Ulrickson begreift Piazzollas MARÍA DE BUENOS AIRES als Projektionsfläche für Sehnsüchte und Hoffnungen. In

ihrer Inszenierung greift sie die verschiedenen Ebenen der metaphorischen Bildwelten auf und legt die verborgenen Schichten des Werkes frei.

Premiere 25.2.2023 Bismarckplatz

Regensburger Erstaufführung

99


MARÍA BAYARRI PÉREZ Choreografische Assistentin & Trainingsleiterin


TANZ

ESTHER VON DER FUHR Company Managerin & Tanzdramaturgin

101


DANCE ME TO THE END OF LOVE


TANZ

Love Letters TANZABEND VON WAGNER MOREIRA 12+ INSZENIERUNG & ­C HOREOGRAFIE

Wagner Moreira

Viele von uns kennen es noch: das Gefühl von Aufregung und Befangenheit, das uns ereilt, wenn wir nach vielen Jahren einen alten Liebesbrief aus der Schublade ziehen und darin zu lesen beginnen. Die Schwärmerei, das leidenschaftliche und hemmungslose Glühen oder auch das abgrundtiefe Leiden, das in fast jeder Zeile zu spüren ist, lässt einen fragen: Habe ich damals

AUSSTATTUNG

auch solche Briefe geschrieben? Und könnte ich das auch heute

DRAMATURGIE

verletzlich macht?

Kristopher Kempf Esther von der Fuhr

noch: so offen über meine Gefühle schreiben, auch wenn es mich Liebesbriefe zeugen von intensiven Gefühlen. Sie spiegeln den Zustand zwischen Erfüllung und Mangel, Glück und Schmerz. Wie soll, wie kann man dieses intensive Empfinden in ehrliche Worte fassen, ohne Worthülsen zu benutzen, die jeder fad findet und kennt? Und inwiefern unterscheiden sich die heutigen digitalen Liebesbotschaften von den auf Papier und mit der Hand geschriebenen Liebesbriefen der „guten alten Zeit“? Mit diesen Gefühlen und Fragen möchten wir uns in dem Tanzabend LOVE LETTERS auseinandersetzen – mit derselben melancholischen Leichtigkeit, mit der einst Leonhard Cohen in DANCE ME TO THE END OF LOVE die Phasen der Liebe und

einer Beziehung besang. Wir möchten Sie dazu einladen, uns ihre Liebesbriefe und die dazu gehörenden Geschichten, Love Songs und Fotos als Inspiration zuzusenden: loveletters@theaterregensburg.de

Premiere 14.4.2023 Antoniushaus

Uraufführung

103


SOLO

DUO

TRIO


TANZ

Dance Lab JUNGE CHOREOGRAF*INNEN TANZABEND 12+ KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG

Wagner Moreira

CHOREOGRAFIE & AUSSTATTUNG

Tanzcompany

Theater Regensburg DRAMATURGIE

Esther von der Fuhr

Mit dem Format DANCE LAB erhalten die Tänzer*innen des

Ensembles den Raum und die Möglichkeit, ihre individuelle künstlerische Handschrift weiterzuentwickeln, eigene choreografische Ideen umzusetzen und sich dem Publikum in der Rolle als Choreograf*in zu präsentieren. So unterschiedlich die

kulturellen und künstlerischen Hintergründe der Mitglieder des internationalen Ensembles, so vielfältig sind auch die Ausgangsideen und Themen der Choreografien, die in DANCE LAB zur Aufführung kommen. Dabei stehen die jungen Choreograf*innen vor der kreativen Aufgabe, gemeinsam ein Konzept für den

Tanzabend zu entwickeln, das die Umsetzung und Verbindung von Solo, Duo und Trio beinhaltet. Darüber hinaus übernehmen die Künstler*innen die Verantwortung für Bühne und Kostüm.

Premiere 26.5.2023 Haidplatz

Uraufführung

105


ENSEMBLE

MOMOE KAWAMURA

LEANDER VEIZI

CHIH-YUAN YANG

WIN MCCAIN

BÉRÉNICE DUROZEY


TANZ

PEDRO HENRIQUE DE PAULA FERREIRA

VITTORIA CARPEGNA

FÁTIMA LÓPEZ GARCÍA

NATSUHO MATSUMOTO

VINCENT WODRICH

107



JUNGES THEATER


ODA ZUSCHNEID Leiterin Junges Theater & Community Theater


JUNGES THEATER

Die Welt ist veränderbar VORWORT

Liebes Regensburger Publikum, ich freue mich sehr, mit dem Team des Jungen Theaters in den folgenden Spielzeiten ein Programm für Kinder, Jugendliche und ihre Erwachsenen auf die Beine zu stellen! Es soll vielfältig sein, es soll die Sphären der unterschiedlichen Künste an diesem Haus verbinden und ihre Disziplinen und Erfahrungswelten zusammenbringen. Ich wünsche mir dabei, mit Ihnen und Euch in einen regen Austausch zu kommen. Ich wünsche mir, dass unser Publikum, vom Bühnengeschehen angeregt und inspiriert, selbst zum Akteur wird und auf die Bühne tritt; und sei es, dass es zu Hause in bunten, leuchtenden Farben davon erzählt und sich erinnert. Ich wünsche mir, dass unser Programm auf offene Ohren und Augen trifft, dass es die Vorstellungskraft heraufbeschwört, die Wahrnehmung schärft und unsere Sinne in keinem Fall unterfordert! Ein gelingendes Theater für junge Menschen muss immer den Versuch unternehmen, die höchsten Ansprüche an sich selbst zu stellen. Auch ein zweijähriges Kind im Publikum hat das Recht auf die größtmögliche Präzision und Professionalität auf der Bühne. Junges Theater untersucht mit offenem Blick die Geschehnisse der Welt und die komplexen Fragen unseres Zusammenlebens. Es richtet sich altersspezifisch an sein Publikum und lädt dazu ein, Erinnerungen, Erkenntnisse, eigene Wahrheiten und Bezüge zu entdecken. 111


Es gibt nicht allzu viele Orte, an denen Kinder mit Erwachsenen gemeinsam – über ihre Familien hinaus – in Kontakt treten und eine, wenn auch vorübergehende, Gemeinschaft bilden können. Wir finden diese Orte im Sport und in der Kultur. Theater ist einer dieser Orte. Hier können sich die Menschen wahrnehmen, hier können sich Kinder und Erwachsene ihrer gemeinsamen Gegenwärtigkeit vergewissern, sich selbst erleben und voneinander lernen. Deshalb kann uns Theater für ein junges Publikum enorm bereichern! Und deshalb macht es mir auch solch einen Spaß, daran mitzuwirken und es mitzugestalten. Im Zentrum meines Theaterverständnisses steht dabei das Spiel. Es ist nicht die Pädagogik, es ist nicht eine Vorstellung davon, wie ein ästhetisches Ergebnis zu sein und wie es zu wirken hat. Es ist das Einlassen aller Beteiligten auf eine ernsthafte Kunst des Spiels und das Staunen darüber. Wie das perfekte Dribbling eines Fußballers, das Klavierspiel einer Konzertpia-

ES IST DAS EINLASSEN ALLER BETEILIGTEN AUF EINE ERNSTHAFTE KUNST DES SPIELS UND DAS STAUNEN DARÜBER

nistin, so ist es im Theater das Spiel mit der Sprache, mit dem Körper und mit allem, was im Bühnengeschehen eine Rolle spielen kann: das Licht, die Musik, der Sound, ein einzelnes Requisit, die Maske, das Kostüm, die Haptik des Bühnenraums. Und Kinder sind Expert*innen im Spielen. Sie haben die Fähigkeit, sich komplett auf die Regeln des

Spiels einzulassen, seine Ordnung anzuerkennen.

Ihre Freude und ihre Ernsthaftigkeit zeigen uns auf, wie sehr es ein menschliches Bedürfnis ist, sich über das Spiel und die damit verbundene Vorstellungskraft ein Bild von der Welt zu machen, sie ein Stück weit zu ergründen und zu verstehen. So soll unser Programm am Theater Regensburg immer auch eine Einladung zu einer gemeinsamen Reise mit offenem Ausgang sein, zwischen Realität und Fantasie. Es soll Ihre und Eure persönlichen Wahrheiten und Erinnerungen genauso ansprechen, wie es die Gemachtheit der Verhältnisse in Erscheinung treten lässt. Denn die Welt ist veränderbar! Und wir sollten die Hoffnung nicht verlieren, in einer Zeit wie dieser. Herzliche Grüße und bis hoffentlich bald im Theater!

ODA ZUSCHNEID

Leiterin Junges Theater & Community Theater


JUNGES THEATER

113




MÜRBTEIG

250 G 160 G 80 G 1 1 EL

MEHL BUTTER ZUCKER EI SAURE SAHNE

QUARKBELAG

75 G 100 G 1 3 750 G 3

BUTTER ZUCKER PÄCKCHEN VANILLEZUCKER ABGERIEBENE ZITRONENSCHALE EIGELB QUARK EIWEIẞ, STEIF GESCHLAGEN


JUNGES THEATER

Pinguine können keinen Käsekuchen backen SCHAUSPIEL VON ULRICH HUB 5+

Die zwei Pinguine können es nicht fassen: da steht ein Käsekuchen, verführerisch duftend – und offensichtlich herrenlos! Natürlich wissen beide, dass man nicht einfach aufessen darf, was

INSZENIERUNG Oda Zuschneid

einem nicht gehört. Aber jegliche Zurückhaltung ist zwecklos:

AUSSTATTUNG Tine Becker

Keine drei Minuten später ist das Backwerk weg und – noch ehe

DRAMATURGIE & VERMITTLUNG

die Pinguine verschwinden können – sein rechtmäßiger Besitzer,

Twyla Zuschneid

der Maulwurf, da. Er hat heute Geburtstag und nicht die geringste Absicht, auch nur einen Krümel von seinem köstlichen Kuchen abzugeben. Nur gut, dass der Maulwurf äußerst kurzsichtig ist und gar nicht sehen kann, dass der Kuchen aufgegessen ist. Ersatz muss her, allerdings können Pinguine bekanntlich keinen Käsekuchen backen. Zum Glück fehlt dem Maulwurf der nötige Durchblick und die beiden Gourmets starten ein Ablenkungsmanöver nach dem anderen – bis ein Huhn auf der Bildfläche erscheint und behauptet: „Käsekuchen backen? Kinderspiel!“ Ein Stück über Freundschaft, Rivalität und Gerechtigkeit und was es heißt, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Aber auch:

Premiere 25.9.2022 Junges Theater

Regensburger Erstaufführung

ein grandioser Krimi, ein herrlicher Quark und Slapstick vom Allerfeinsten. Für PINGUINE KÖNNEN KEINEN KÄSEKUCHEN BACKEN erhielt Ulrich Hub den Niederländisch-Deutschen Kin-

der- und Jugenddramatikerpreis. 117


RAUM TEILER


JUNGES THEATER

Insideout TANZSTÜCK VON WAGNER MOREIRA 10+ INSZENIERUNG, ­C HOREOGRAFIE & AUSSTATTUNG

Wagner Moreira

Wir kommunizieren tagtäglich, nicht nur mit Worten. Manchmal reicht ein einziger Blick oder eine Grimasse, eine Geste oder auch nur ein Laut, um vom Gegenüber verstanden oder missverstanden zu werden. Unsere Körpersprache verrät viel mehr, als wir glauben. Vier Tänzer*innen versuchen, auf unterschiedliche Weise

Kontakt aufzunehmen. Im tänzerischen Spiel mit Bühnenobjek-

DRAMATURGIE

ten, die mal einen Laufsteg formen, dann wieder ein Aquarium,

VERMITTLUNG

nen sehen sich mit immer neuen, sichtbaren und unsichtbaren

Esther von der Fuhr Hannah Spielvogel

entstehen ständig neue Räume und Situationen. Die Tänzer*inGrenzen konfrontiert und suchen nach Momenten von Aus-

tausch, Eigenständigkeit oder Zusammenhalt. Das Publikum ist dabei Teil des Spiels. Es kann jederzeit auf die räumlichen Veränderungen reagieren, nach Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten des Austausches suchen – auch wenn dazu ein Positionsoder Seitenwechsel nötig ist. So wird auf spielerische Art zeitgenössischer Tanz für ein junges Publikum erfahrbar. Für seine Choreografie INSIDEOUT lässt sich Wagner Moreira von alltäglichen Bewegungsmustern, Gesten und der Gebärdensprache inspirieren.

Premiere 23.10.2022 Junges Theater

Uraufführung

119


PUNSCH ALLER PÜNSCHE ERFÜLL MEINE WÜNSCHE


JUNGES THEATER

Der satan archäolügenial kohöllische Wunschpunsch ZAUBERMÄRCHEN NACH MICHAEL ENDE 6+ INSZENIERUNG Antje Thoms AUSSTATTUNG Kristopher Kempf MUSIK Jan-S. Beyer DRAMATURGIE & VERMITTLUNG

Twyla Zuschneid

Mit freundlicher Unterstützung

Silvesternachmittag: Das Jahr neigt sich dem Ende und der berühmte Zauberer Prof. Dr. Beelzebub Irrwitzer und seine noch berühmtere Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben ihr Jahressoll an schlechten Taten verfehlt. Doch wie sollen sie in nur wenigen Stunden die Welt noch ins Chaos stürzen, um einer Strafe durch die Höllische Exzellenz zu entgehen? Rettung naht in Form eines Geheimrezepts für eine magische Mixtur mit nützlicher Wirkung: den satanarchäolügenial­kohöllischen Wunschpunsch. Durch ihn wird alles, was man sich wünscht, ins Gegenteil verkehrt und man kann Böses tun, indem man Gutes vollbringt. So ließe sich die Welt gerade noch rechtzeitig ins Unglück stürzen! Verhindern sollen das indes der verfressene Kater Maurizio di Mauro und der zerrupfte Rabe Jakob Krakel, beide als Spione unterwegs im geheimen Auftrag des „Hohen Rats der Tiere“. Für das ungleiche Duo beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wird es ihnen bis Mitternacht gelingen, die Welt zu retten? Michael Endes Zaubermärchen von 1989 ist ein Klassiker der Kinderliteratur. Hochaktuell und mit viel Fantasie erzählt das Familienstück von diabolischer Umweltzerstörung und dem Kampf zwischen Gut und Böse.

Premiere 26.11.2022 Antoniushaus

121


GROAARRR


JUNGES THEATER

Monsta FIGURENTHEATER NACH DEM GLEICHNAMIGEN KINDERBUCH VON DITA ZIPFEL 4+ INSZENIERUNG Benedikt Grubel AUSSTATTUNG Yasmin Attar DRAMATURGIE & VERMITTLUNG

Hannah Spielvogel &

Sie können winzig klein sein, aber auch schrecklich groß; schwarz-weiß-kariert, durchsichtig oder bunt-gescheckt – Monster. Gerne leben sie unterm Bett, in der Klospülung oder als Topfpflanze getarnt. Für die passende Portion Schrecken legen sich diese schaurigen Zeitgenossen mächtig ins Zeug: Sie nagen am Bettpfosten, quietschen mit Türen und verstecken Puppen. Leider stehen Monster inzwischen auf der Roten Liste gefährdeter Arten, in freier Wildbahn kann man sie kaum noch entdecken.

Twyla Zuschneid

Doch seit im Theaterfoyer Fellbüschel und Kratzspuren gefun-

Gefördert durch die

Publikum gehen drei Hobby-Monsterolog*innen auf Expedition.

­Theaterfreunde Regensburg e.V.

den wurden, ist klar: Die Monster sind los! Zusammen mit ihrem Untersucht werden soll, wie aus unsichtbaren Monstern sichtbare werden und wie die gruselige Spannung entsteht, die so ein angenehmes Kribbeln in der Magengrube auslöst. Dabei sorgen bunte Fellkostüme, Handpuppen und glitzernde Masken für ungeheuerlichen Spaß. Bald schon sind die Forscher*innen mit

ihren Schreck-Experimenten, Schrei-Tutorials und Schattenspielen so leidenschaftlich bei der Sache, dass die Grenzen verschwimmen und man sich fragt: Wer ist hier eigentlich MonsterExpert*in und wer Monster?

Dita Zipfel wurde 2020 mit dem Deutschen Jugendliteratur-

preis ausgezeichnet. Inspiriert von ihrem Buch MONSTA widmet sich die Stückentwicklung gruseligen Gefühlen in allen Facetten.

Premiere 10.12.2022 Junges Theater

Regensburger Erstaufführung

123


TWYLA ZUSCHNEID Dramaturgin & Vermittlung


JUNGES THEATER

HANNAH SPIELVOGEL Dramaturgin & Vermittlung

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DER KÖNIG STRECKT DIE HÄNDE NACH DEN STERNEN AUS


JUNGES THEATER

Babbel MUSIKTHEATER ZUM ­M ITMACHEN FÜR KINDER UND ERWACHSENE

Musik und Libretto von Paula Fünfeck

Fassung für Bariton, Posaune und Schlagwerk

(Erstaufführung) 5+ INSZENIERUNG Oda Zuschneid AUSSTATTUNG

Kristopher Kempf DRAMATURGIE & ­V ERMITTLUNG

Hannah Spielvogel

Gefördert durch die

­Theaterfreunde Regensburg e.V.

Der König liebt den Nachthimmel, in dem die Sterne glänzen und ihre Bilder wie rätselhafte Botschaften erscheinen. Sehnlichst wünscht er sich, die Sterne wie Äpfel herunterzupflücken und ihre Botschaft zu verstehen. Da kommt er auf eine verrückte Idee: Er will einen Turm bauen, den höchsten Turm der Welt, einen Turm, der bis an den Himmel reicht – ein großartiges Projekt! Elf Millionen Ziegelsteine werden benötigt. Der Lehm dafür kommt aus dem großen Fluss Al-Furat (wir nennen ihn Euphrat), Wachstum und Arbeitsplätze entstehen! Nur die Menschen, die am Ufer leben, bemerken, dass etwas nicht stimmt. Doch der König hört nicht auf ihre Warnungen. Als wären seine Ohren mit Lehm verschlossen, denkt er an nichts anderes als an seinen Turm. Langsam trocknet der Fluss aus und seine Bewohner*innen geraten in Unruhe: die Frösche wollen auswandern, das Teichhuhn startet eine Petition und selbst Zacharias, der

ausgebrochene Ziegelstein aus der untersten Etage, ist gegen den Turm. Aber der wächst weiter in die Höhe, bis er eines Tages Gott mit seiner Spitze in den Po pikt! Gott wird so wütend, wie es nur Götter und Kinder werden können. Zwar stürzt er den Turm nicht um, aber er verwirrt die Sprache der Menschen, die ihn bauen. Niemand versteht den unheilvollen Sprachensalat und das Projekt „Turmbau“ endet in einer Ruine. Den Menschen bleiben neben der babylonischen Sprachverwirrung Klänge, Geräusche und die verbindende Kraft der Musik. BABBEL ist ein musikalisches Plädoyer dafür, alle mitein-

zubeziehen und zugleich Grundverschiedenes nebeneinander zu akzeptieren. Die klingende Fabel für eine Stimme, Posaune Premiere 29.1.2023 Junges Theater

Regensburger Erstaufführung

und Schlagwerk lädt zum Ausprobieren und musikalischen Mitmachen ein.

127


PASSSSSS PASSKONTROLLE ZEIG DEINEN PASSSS HER


JUNGES THEATER

Der Zinnsoldat und die P ­ apiertänzerin MÄRCHEN VON ROLAND SCHIMMELPFENNIG

Nach Hans Christian Andersen 8+ INSZENIERUNG & AUSSTATTUNG

Oda Zuschneid

DRAMATURGIE & VERMITTLUNG

Twyla Zuschneid

Angesengt und entkräftet wenden sich ein einbeiniger Zinnsoldat und eine Ballerina aus Papier ans Publikum. Scheu werfen sie sich Blicke zu und fangen an zu erzählen, von einer ganz unglaublichen Reise. Sie beginnt auf einem Fensterbrett. Hier werden die zwei Spielzeugfiguren abgestellt und vergessen – als plötzlich das Fenster aufspringt und ein Windstoß sie fortreißt. Die Tänzerin, leicht wie eine Feder, wirbelt hinauf in den Himmel, der Soldat aus Zinn stürzt in die Tiefe. Getrennt voneinander erleben beide gefährliche Abenteuer. Die Tänzerin macht Bekanntschaft mit einer Wolke und gerät in die Fänge einer E ­ lster. Auch dem Zinnsoldaten ergeht es nicht besser. Fiese Zwillinge schicken ihn auf einem Papierboot hinab in die Kanalisation, wo ihm Ratten und Fische das Leben schwer machen. Das Schicksal der beiden ungeliebten Spielzeuge scheint besiegelt, nur noch ein Wunder kann ihnen helfen, bis sie sich inmitten all der feindseligen Begegnungen auf einmal wieder gegenüber stehen. Mit seiner Adaption des mehr als 180 Jahre alten Kunstmärchens DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT von Hans Christian Andersen wirft Roland Schimmelpfennig einfühlsam den Blick auf zwei Ausgestoßene in einer herzlosen Welt. Nicht nur dem Soldaten, auch der Papiertänzerin gibt er eine eigene, gleichbe-

Premiere 5.3.2023 Junges Theater

Regensburger Erstaufführung

rechtigte Stimme. In Zeiten, in denen zunehmend Mauern errichtet und Grenzen geschlossen werden, fordert dieser poetische Reisebericht zweier Spielzeuge berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen. 129


SCHEIN SCHWINDEL LÜGE LIST MÄRCHEN ENTE TÄUSCHUNG TRICK


JUNGES THEATER

Echt jetzt?! SPIELSHOW VON LEANDRO KEES 12+ INSZENIERUNG & AUSSTATTUNG

Leandro Kees

DRAMATURGIE & VERMITTLUNG

Hannah Spielvogel

Wir sagen nicht immer die Wahrheit – oder zumindest nicht die ganze Wahrheit. Vielleicht verschweigen wir auch etwas, das uns peinlich ist – aber ist das schon Lügen? „Ich traue meinen Augen nicht“, sagen wir, wenn wir etwas nicht glauben können. Aber sind unsere Augen so zuverlässig, wie wir uns das wünschen? Schließlich gibt es optische Täuschungen, die uns das Gegenteil beweisen. Was stimmt und wie erkenne ich das? Alles ziemlich kompliziert. Doch die Lösung naht, denn wir gehen der Wahrheit auf den Grund! Zusammen mit dem Publikum widmen wir uns der absolut wasserdichten Beweisführung, trennen todsicher zwischen Fakt und Fake und sind dabei natürlich immer ehrlich, echt jetzt. Eventuell stellt sich hinterher heraus, dass die Wirklichkeit auch nur eine Fälschung war. Aber bestimmt eine ziemlich gute. Viele spannende Geschichten sind schließlich nur erfunden, und zwar so raffiniert, dass man sie glatt selbst erlebt haben könnte. Es ist halt immer eine Frage der Perspektive, wann etwas wahr, plausibel und logisch erscheint, oder? Spielen wir das doch mal durch: Erst die eine, dann die zweite und schließlich eine dritte Version der Geschichte. Am besten befragen wir gleich mehrere Zeug*innen, um herauszufinden, ob sie ungefähr

das Gleiche sagen. Wer hat recht und was ist zu schön, um wahr sein? Feiern wir mit diebischer Freude das Betrügen, Bluffen und Tricksen und huldigen wir mit detektivischem Eifer dem Durchschauen und Aufdecken!

Premiere 22.4.2023 Junges Theater

Uraufführung

131


AUF EUCH AUF DAS LEBEN AUF DEN TOD PROST


JUNGES THEATER

Ich Komma Saufen KLASSENZIMMERSTÜCK VON HOLGER SCHOBER 14+ INSZENIERUNG & AUSSTATTUNG

Oda Zuschneid

DRAMATURGIE & VERMITTLUNG

Twyla Zuschneid

H. ist trocken. Das war nicht immer so. H. war einmal Alkoholiker, obwohl er das selbst nie so gesehen hat, aber wer tut das schon. H. stand am Abgrund und viele seiner Freunde waren schon einen Schritt weiter. Aber jetzt ist H. trocken und wird vom Unterrichtsministerium herum geschickt, um jungen Menschen, die so alt sind wie er damals, über die Gefahren von Alkohol zu erzählen. Aber H. hat keinen Bock darauf. Schließlich hatte er immer alles unter Kontrolle, meistens. Und schlimme Dinge passieren eben. Aber je mehr wir aus H.s Leben erfahren, desto klarer wird: Es ist nicht immer nur Spaß im Glas. Trinken bedeutet, dass man in gewisser Weise einen Vertrag mit seiner Umgebung eingeht – Achtung! Hier wird jetzt der Raum des Unkontrollierbaren betreten. Mit genug Promille im Blut kommt man leichter mit anderen ins Gespräch, fühlt sich selbstsicher und frei von Zweifeln. Aber schnell kann das Ganze auch in Exzess und Selbstbetrug umschlagen. In einer Leistungsgesellschaft, die unentwegt verzeichnet, misst und bewertet, ist der Rausch Grenzüberschreitung und Befreiung – besonders für junge Menschen. ICH KOMMA SAUFE N ist mehr als die Charakterstudie eines jungen Trinkers. Hier

wird dem Alkohol Tribut gezollt, ohne zu verschweigen, dass Menschen durch exzessives Trinken zerstört werden. Es ist ein Spiel mit der Wahrheit, das dem Publikum überlässt, die Konsequenzen zu ziehen.

Premiere 27.4.2023 mobil

Regensburger Erstaufführung

133


PLATZ FÜR UNGEPLANTES UNORDNUNG UND SCHEITERN


JUNGES THEATER

Community SPIELCLUBS, KOLLEKTIVE, FORMATE 3+ LEITUNG Oda Zuschneid,

Twyla Zuschneid & Hannah Spielvogel

Mit freundlicher Unterstützung

Community Theater, das ist Theater von allen für alle. Wir wollen mit Euch und Ihnen Veranstaltungsformate für die Geschichten und Sichtweisen aller Menschen und Communities der Stadt entwickeln. Die Begegnung und der Austausch zu den Themen der Stadtgesellschaft, zu Postkolonialität, Class, Gender, zu Hintergründen und Erfahrungen stehen dabei im Fokus. Was macht Regensburg aus? Wer kommt wo und in welcher Konstellation zusammen? Welche Rolle spielen dabei die Gebäude und Wege der Stadt? Wo ist Spielraum, wo Raum für Begegnungen? Gleich welchen Alters, welcher Herkunft, welcher Identität, welcher Lebenslage oder Fähigkeiten: Im Community Theater sind alle willkommen. Wir gehen in die Stadt hinein und laden in Workshops, Gesprächsrunden, Kurz-Projekten, spontanen Aktionen dazu ein, im Stadtgeschehen mitzumischen. Zugleich öffnen wir das Theater allen, die künstlerisch aktiv sein wollen: In ­kontinuierlich zusammenkommenden Spielclubs und Kollektiven erproben wir neue Formen der Solidarität und Teilhabe. Unsere Theater Community ist offen für alle, die sich auf der Bühne ausprobieren möchten, aber auch für diejenigen, die lieber hinter den Kulissen unterwegs sind, z. B. im Ton, in den Bereichen Video, Kostüm oder Dramaturgie. Wichtig ist uns, vielfältige Lebensformen und Ideen zusammenzubringen: unterschiedliche Sprachen, anders gedachte Beziehungskonstellationen, neue Geschichten und unterschiedliche Generationen. Die Welt ist mehr als eine Rechenmaschine und ein Wettbewerb, deshalb muss Platz für Ungeplantes, Unordnung und Scheitern sein. In einer großen Werkschau am Ende der Spielzeit kommen alle Clubs und Kollektive zusammen und präsentieren ihre Arbeit.

Premiere 10.6.2023 Junges Theater

Uraufführung

135



KONZERT


PHILHARMONISCHES ORCHESTER REGENSBURG


KONZERT

139




Rätselhaft CHARLES IVES (1874–1954)

1. PHILHARMONISCHES KONZERT

THE UNANSWERED QUESTION ARVO PÄRT (*1935) TABULA RASA

Doppelkonzert für zwei

Violinen, Streich­orchester

Der „Frage nach der Existenz“ widmet sich der Pionier der amerikanischen Avantgarde Charles Ives in seinem dialogisch angelegten Werk THE UNANSWERED QUESTION . Etwas Mystisches verbirgt sich in Arvo Pärts TABULA RASA – sein tonales, klangfarbenreiches Schlüsselwerk erscheint losgelöst von Zeit

und präpariertes Klavier

und Raum. Ebenso der Suche nach (musikalischen) Wahrhei-

TOMASZ SKWERES (*1984)

erstes sinfonisches Meisterwerk englischer Herkunft gelten die

URAUFFÜHRUNG

ENIGMA -Variationen Edward Elgars, dessen inhärentes musi-

Auftragswerk des

Theater Regensburg

ten widmet sich Tomasz Skweres in seinem Auftragswerk. Als

kalisches „Rätsel“ bis heute Fragen offenlässt.

EDWARD ELGAR (1857–1934) ENIGMA

Variationen für Orchester op. 36 VIOLINE 1 Johannes Plewa VIOLINE 2 Dong-Ae Han KLAVIER John Spencer DIRIGENT*IN N.N.

3.10.2022 6.10.2022 19.30 Uhr, Neuhaussaal

IVES PÄRT SKWERES ELGAR


KONZERT

Im_Puls ANNO SCHREIER (*1979)

2. PHILHARMONISCHES KONZERT

DANCE MACHINE

Studie für Orchester PHILIP GLASS (*1937)

Konzert für Violine und Orchester Nr. 1

LUDWIG VAN BEETHOVEN

(1770–1827)

Wie eine rhythmische Bewegung zur pulsierenden Kraft wird, lässt sich in Beethovens tänzerischer 8. Sinfonie heraushören. Durch den ihr innewohnenden Humor gleicht sie einer genialen, nahezu radikalen Parodie seines symphonischen Schaffens. Ebensolche energetischen Impulse entladen sich in Anno Schreiers DANCE MACHINE – beeinflusst von Minimal Music und Drum & Bass stellt der renommierte Aachener Komponist

Sinfonie Nr. 8 op. 93

die Frage nach maschinellen und tänzerischen, „lebendigen“ An-

VIOLINE Linus Roth

Philip Glass’ erstem Violinkonzert zum expansiven Klangerlebnis.

teilen von Musik. Impulse und strikte Formelemente werden in

DIRIGENT*IN N.N.

SCHREIER GLASS BEETHOVEN 14.11.2022 17.11.2022 19.30 Uhr, Neuhaussaal

143


Rhythm is it ASTOR PIAZZOLLA (1921–1992) OBLIVION LIBERTANGO

Concerto ACONCAGUA für Bandoneón und kleines Orchester

NEUJAHRSKONZERT | 3. PHILHARMONISCHES KONZERT

Mit feurigen lateinamerikanischen Melodien und Rhythmen startet das Philharmonische Orchester Regensburg ins neue Jahr. Vom sinnlichen argentinischen Tango bis zum pulsierenden mexikanischen Danzón der namhaftesten Komponisten Süd- und Mittelamerikas reicht die rhythmische Vielseitigkeit.

JOSE PABLO MONCAYO

(1912–1958)

HUAPANGO

Instrumente wie das Guiro, Claves oder das Bandonéon verleihen der sinfonischen Kunstfertigkeit Astor Piazzollas, Arturo ­Márquez’ oder Jose Pablo Moncayos ihren besonderen Reiz.

OMAR MASSA (*1981) BUENOS AIRES RESONANCES GERARDO MATOS RODRIGUEZ

(1897–1948)

LA CUMPARSITA ARTURO MÁRQUEZ (*1950) DANZÓN NR. 2

… sowie weitere Werke aus Lateinamerika

BANDONEÓN Omar Massa DIRIGENT Tom Woods

1.1.2023, 17 Uhr 2.–4.1.2023 6.1.2023 19.30 Uhr, Neuhaussaal

PIAZZOLLA MONCAYO MASSA RODRIGUEZ MÁRQUEZ


KONZERT

Amor und Psyche PAUL HINDEMITH (1895–1963)

4. PHILHARMONISCHES KONZERT

Ouvertüre zu

AMOR UND PSYCHE LEONARD BERNSTEIN

(1918–1990)

SERENADE AFTER

Emotionale Stürme und erotisches Sehnen vertonte Richard Wagner in dem einzigen Liederzyklus aus seinen Reifejahren. Er basiert auf fünf Gedichten seiner heimlichen Geliebten ­Mathilde Wesendonck und wird später zur Inspiration für sein

PLATO’S ­SYMPOSIUM

Meisterwerk TRISTAN UND ISOLDE . Den Eros als Streben nach

und Schlagzeug

SYMPOSION , das Leonard Bernstein für seine dialogisch gestal-

für Solovioline, Streicher, Harfe

RICHARD WAGNER (1813–1883) FÜNF GEDICHTE

Wesendonck-Lieder

Wahrheit und Unsterblichkeit definierte einst Platon in seinem tete SERENADE inspirierte. Ebenfalls in den Dialog treten die beiden mythischen Wesen Amor und Psyche in Paul Hindemiths Ballett-Ouvertüre.

RICHARD WAGNER VORSPIEL & ISOLDES LIEBESTOD

aus TRISTAN UND I SOLDE VIOLINE

Anna Maria Staśkiewicz MEZZOSOPRAN N.N. DIRIGENT*IN N.N.

HINDEMITH BERNSTEIN WAGNER

2.2.2023 6.2.2023 19.30 Uhr, Neuhaussaal

145


Um_Welt EINOJUHANI RAUTAVAARA

5. PHILHARMONISCHES KONZERT

CANTUS ARCTICUS

Gesänge arktischer Wasservögel verschmelzen in Einojuhani

(1928–2016)

Konzert für Vögel und ­ Orchester op. 61

OUTI TARKIAINEN (*1985)

Rautavaaras CANTUS ARCTICUS zu einer atmosphärischen Klangsynthese von Natur und menschengemachter Kunst. Der Klang sich bewegender Eismassen sowie die Lichtspiele ark-

MIDNIGHT SUN VARIATIONS

tischer Sommernächte fasst auch die renommierte finnische

TŌRU TAKEMITSU (1930–1996)

geln sich in Claude Debussy impressionistischer Tondichtung

I HEAR THE WATER DREAMING

für Flöte und Orchester

Komponistin Outi Tarkiainen in Musik. Rauschende Wellen spieLA MER ähnlich wie in Tōru Takemitsus Flötenkonzert I HEAR THE WATER DREAMING und erinnern an die Verwundbarkeit

und gleichzeitige Unberechenbarkeit der Natur. OUTI TARKIAINEN SONGS OF THE ICE CLAUDE DEBUSSY (1862–1918) LA MER

Drei sinfonische Skizzen für Orchester FLÖTE N.N. DIRIGENT Tom Woods

9.3.2023 13.3.2023 19.30 Uhr, Neuhaussaal

RAUTAVAARA TARKIAINEN TAKEMITSU DEBUSSY


KONZERT

Spiegelungen ALFRED SCHNITTKE

6. PHILHARMONISCHES KONZERT

MOZ-ART À LA HAYDN

Als „Spiel mit Musik“ bezeichnete der russisch-deutsche Kom-

(1934–1998)

Spiel mit Musik für 2 Solo-­

Violinen, 2 Streichorchester,

ponist Alfred Schnittke sein neoklassisches Doppelkonzert

Kontrabass

­M OZ-ART À LA HAYDN . In Haydns SINFONIA CONCERTANTE

JOSEPH HAYDN (1732–1809)

lichen Klangfarben in einen eleganten, humorvollen Dialog, der

treten die Instrumente des Orchesters mit ihren unterschied-

SINFONIA CONCERTANTE

sich in Anno Schreiers Scherzo-Skizze und Beethoven-Hommage

­Violoncello und Orchester

freude steckt die 5. Sinfonie Emilie Mayers – sie wurde ihrerzeit

für Oboe, Fagott, Violine,

ANNO SCHREIER (*1979) IM WETTSTREIT

zum Wettstreit steigert. Voller Originalität und Experimentiernicht nur als „weiblicher Beethoven“ gefeiert, sondern gilt heute als erfolgreichste Sinfonikerin der Romantik.

Scherzo-­Skizze für Orchester EMILIE MAYER (1812–1883)

Sinfonie Nr. 5 VIOLINE 1 Daniel Bara VIOLINE 2 Sándor Galgóczi OBOE Kai-Na Syu FAGOTT Carlotta Brendel VIOLINE Johannes Plewa VIOLONCELLO

Tomasz Skweres DIRIGENT*IN N.N.

SCHNITTKE HAYDN SCHREIER MAYER

24.4.2023 27.4.2023 19.30 Uhr, Neuhaussaal

147


Spuren SERGEJ PROKOFIEW

7. PHILHARMONISCHES KONZERT

Ouvertüre über hebräische

Tiefe Spuren hinterließ die Freundschaft von Dmitrij Schosta-

(1891–1953)

Themen op. 34

MIECZYSŁAW WEINBERG

(1919–1996)

Konzert für Klarinette und Streichorchester op. 104

kowitsch und dem polnisch-jüdischen Komponisten Mieczysław Weinberg in ihrer musikalischen Sprache, die sich innerhalb einer restriktiven sowjetischen Kulturpolitik zu verorten hatte. Spuren jüdischer Klezmer-Musik finden sich wie ein Hoffnungsschimmer in Schostakowitschs ernsthafter Kammersinfonie op. 83a – tänzerische Anklänge, die in Prokofiews Ouvertüre und

MIECZYSŁAW WEINBERG

Weinbergs Klarinettenkonzert umso deutlicher hervorbrechen

Suite op. 26

und auch in der Suite op. 26 eine facettenreiche Musiksprache vor Augen führen.

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH

(1906–1975)

Kammersinfonie op. 83 a KLARINETTE Michael Wolf DIRIGENT*IN N.N.

PROKOFIEW WEINBERG SCHOSTAKOWITSCH 15.6.2023 19.6.2023 19.30 Uhr, Neuhaussaal


KONZERT

Licht und Schatten ALMA MAHLER (1879–1964)

8. PHILHARMONISCHES KONZERT

VIER LIEDER

Bearbeitet für Orchester von Jorma Panula

BÉLA BARTÓK (1881–1945)

Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta

GUSTAV MAHLER (1860–1911)

Eine eigene Identität als Komponistin blieb Alma Mahler im Schatten ihres berühmten Mannes zeitlebens verwehrt. Ihre VIER LIEDER reichen, an ihren Lehrer Alexander Zemlinsky er-

innernd, bis an die Grenzen der Tonalität und erschaffen eine reichhaltige, harmonisch schillernde Klangwelt. Eine völlig andere, kindlich-imaginative „himmlische“ Welt wird in G ­ ustav Mahlers 4. WUNDERHORN-SINFONIE von düsteren Vorah-

Sinfonie Nr. 4

nungen überschattet. Ein fantasievolles, wechselhaftes Spiel

SOPRAN Kirsten Labonte

in seiner Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta.

mit Klangfarben, Rhythmik und Tonalität gelingt Béla Bartók

DIRIGENT*IN N.N.

MAHLER BARTÓK 10.7.2023 19.30 Uhr, Audimax (in Planung)

149


Familien konzerte ENTE UND WOL F 1. FAMILIENKONZERT 5+

ANNO SCHREIER (*1979)

Text von Alexander Jansen Orchesterfassung

Auftragswerk des Theater Regensburg

18.12.2022

ERZÄHLER*IN N.N.

11 Uhr, Neuhaussaal

DIRIGENT*IN N.N.

Uraufführung

Philharmonisches Orchester Regensburg

ZAUBER LEHRLINGE

JOHN WILLIAMS (*1932)

2. FAMILIENKONZERT 5+

HARRY POTTER AND THE SORCERER’S STONE

Children’s Suite for Orchestra PAUL DUKAS (1865–1935)

L’APPRENTI SORCIER – DER ZAUBERLEHRLING MODERATION Hannah Spielvogel

19.3.2023

DIR IGENT Tom Woods

11 Uhr, Neuhaussaal

Philharmonisches Orchester Regensburg

PETER PAN

LEONARD BERNSTEIN (1918–1990)

3. FAMILIENKONZERT 5+

Konzertfassung von Nina Bernstein Simmons nach dem Buch PETER AND WENDY von J. M. Barrie Deutsche Textfassung von Isolde E. Ruck ERZÄHLER*IN N.N.

14.5.2023 11 Uhr, Neuhaussaal

Solist*innen und Chor des Theater Regensburg DIR IGENT Alistair Lilley

Philharmonisches Orchester Regensburg

Gefördert von der Beauftragten

der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR


KONZERT

Krabbel konzerte ALLEIN & GEMEINSAM

MODERATION Hannah Spielvogel

1. KRABBELKONZERT 0+

13.11.2022 11 Uhr, Foyer Neuhaussaal

FERN & NAH

MODERATION Hannah Spielvogel

2. KRABBELKONZERT 0+

4.12.2022 11 Uhr, Foyer Neuhaussaal

ALT & NEU

MODERATION Hannah Spielvogel

3. KRABBELKONZERT 0+

5.3.2023 11 Uhr, Foyer Neuhaussaal

LAUT & LEISE

MODERATION Hannah Spielvogel

4. KRABBELKONZERT 0+

30.4.2023 11 Uhr, Foyer Neuhaussaal

151


Kammer konzerte KLANGHÖLZER 1. KAMMERKONZERT

CARL MARIA VON WEBER (1786–1826)

Trio g-Moll für Klavier, Flöte und Violoncello op. 63 FLÖTE Gabriella Damkier KLAVIER Christine Lindermeier VIOLONCELLO Wolfgang Nüßlein MICHAIL GLINKA (1804–1857)

Trio PATHÉTIQUE für Klarinette, Fagott und Klavier KLARINETTE Michael Wolf FAGOTT Ralf Müller KLAVIER Angela Mayer JACQUES LECLAIR (*1959) LA PETITE PATISSERIE OBOE Kai-Na Syu KLARINETTE Susanne Strelow FAGOTT Laurens Zimpel FRANCIS POULENC (1899–1963)

Trio für Klavier, Oboe und Fagott KLAVIER Katrin Hoischen-Müller OBOE Kai-Na Syu FAGOTT Ralf Müller CARL NIELSEN (1865–1931)

Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op. 43 FLÖTE Carlos Araújo OBOE Katharina Rosenfelder KLARINETTE Michael Wolf

16.10.2022

HORN Gabriel Maul

19 Uhr, Neuhaussaal

FAGOTT Laurens Zimpel


KONZERT

ZEITGEIST 2. KAMMERKONZERT

JÉROME NAULAIS (*1951) LATITUDES pour trombone solo et piano POSAUNE Helmut Schätz KLAVIER Christine Lindermeier RAINER STEGMANN (*1957)

Neues Werk für Violoncello und Gitarre VIOLONCELLO Tomasz Skweres GITARRE Rainer Stegmann ROBERT SCHUMANN (1810–1856)

Fantasiestücke für Oboe d’amore und Klavier op. 73 OBOE D’AMORE Anne Dufresne KLAVIER Edith Tagle RAINER STEGMANN (*1957) TRIBUTES für Violine und Gitarre VIOLINE Beatrix Leinhäupl GITARRE Rainer Stegmann KARL KOLBINGER (1921–2018)

Festliches Präludium für sechs Fagotte FAGOTT Carlotta Brendel, Laurens Zimpel, Ralf Müller,

Roland Back, Claudia Burwitz, Katrin Hoischen-Müller LEO SMIT (1900–1943)

Trio für Klarinette, Viola und Klavier KLARINETTE Susanne Strelow VIOLA Caroline Dieluweit KLAVIER Edith Tagle CORRADO SAGLIETTI (*1957)

Suite por Trombone Contralto e Quartetto d’Archi VIOLINE Johannes Plewa & Dong-Ae Han VIOLA Caroline Dieluweit

20.11.2022

VIOLONCELLO Tomasz Skweres

19 Uhr, Neuhaussaal

ALT-POSAUNE Helmut Schätz

153


LICHTERGLANZ 3. KAMMERKONZERT WEIHNACHTSKONZERT

JOSEPH HAYDN (1732–1809) LONDONER TRIO Nr. 1 C-Dur FLÖTE Carlos Araújo FLÖTE Gabriella Damkier VIOLONCELLO Catarina Koppitz CARL REINECKE (1824–1910)

Trio für Klavier, Klarinette und Horn op. 274 KLARINETTE Michael Wolf HORN Gabriel Maul KLAVIER Angela Mayer LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827)

Serenade für Flöte, Violine und Viola op. 25 FLÖTE Gabriella Damkier

11.12.2022

VIOLINE Dong-Ae Han

19 Uhr, Neuhaussaal

VIOLA Katharina Hippert

FANTASIA

FRANZ SCHUBERT (1797–1828)

4. KAMMERKONZERT

Fantasie für Violine und Klavier C-Dur op. post. 159 VIOLINE Brunhild Haida KLAVIER Christine Lindermeier ALEXANDER ZEMLINSKY (1871–1942)

Serenade A-Dur für Violine und Klavier VIOLINE Almut Boynick KLAVIER Michael Seewann CAMILLE SAINT-SAËNS (1835–1921)

Violinsonate Nr. 1 d-Moll op. 75

29.1.2023

VIOLINE David Tumasov

19 Uhr, Neuhaussaal

KLAVIER Lilit Tumasova


KONZERT

PIAZZOLLA! 5. KAMMERKONZERT PORTRAITKONZERT

ASTOR PIAZZOLLA (1921–1992) LE GRAND TANGO VIOLINE Beatrix Leinhäupl VIOLA Daniela Pletschacher GITARRE Rainer Stegmann OBLIVION, LIBERTANGO und andere Werke VIOLINE Andrei Ciobanu KONTRABASS Frank Wittich AKKORDEON Vlad Cojocaru LAS CUATROS ESTACIONES PORTEÑAS für Klaviertrio TRIO ARISSA VIOLINE Sándor Galgóczi

26.2.2023

VIOLONCELLO Armand Fauchère

19 Uhr, Neuhaussaal

KLAVIER István Koppányi

INSOMNIA

RICHARD STRAUSS (1864–1949)

6. KAMMERKONZERT

Streichsextett aus CAPRICCIO op. 85 PETER ILJITSCH TSCHAIKOWSKI (1840–1893) ROMÉO ET JULIETTE Fantasie-Ouvertüre h-Moll

Bearbeitung: Břetislav Hera

JOHANNES BRAHMS (1833–1897)

Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 INSOMNIA-SEXTETT VIOLINE Joana Weyland & Yui Iwata-Skweres VIOLA Matthias Rosenfelder & Břetislav Hera

26.3.2023

VIOLONCELLO Arnold Thelemann & Tomasz Skweres

19 Uhr, Neuhaussaal

KONTRABASS Andreas Brand (Gast)

155


Sonaten abende RHAPSODIE 1. SONATENABEND

EDVARD GRIEG (1843–1907) HALLING Norwegischer Volkstanz für Geige Solo

Norwegischer Tanz für Klavier op. 35 Nr. 2 Sonate Nr. 2 für Klavier und Geige op. 13 GEORGE ENESCU (1881–1955) LE MENETRIER (Der Dorfmusikant) aus der Suite

IMPRESSIONS D’ENFANCE für Geige und Klavier op. 28 ADRIAN POP (*1951) TZIITURI für Geige und Klavier BÉLA BARTÓK (1881–1945) RHAPSODIE Nr. 1 für Geige und Klavier MAURICE RAVEL (1875–1937) TZIGANE Rapsodie de Concert

30.10.2022

VIOLINE Andrei Ciobanu

19 Uhr, Foyer Neuhaussaal

KLAVIER Raluca Rad


KONZERT

GRAN DUO 2. SONATENABEND

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 op. 12 FRANZ SCHUBERT (1797–1828)

Sonate für Violine und Klavier GRAN DUO A-Dur MARIO CASTELNUOVO TEDESCO (1895–1968)

Notturno adriatico op. 34 EDVARD GRIEG (1943–1907)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 c-Moll op. 43

15.1.2023

VIOLINE Alessandro Calzavara

19 Uhr, Foyer Neuhaussaal

KLAVIER Elisabetta Calzavara

ORIENT

KOMPONIST*INNEN AUS DER TÜRKEI, SYRIEN,

3. SONATENABEND GESPRÄCHSKONZERT

12.3.2023

IRAK UND ÄGYPTEN VIOLA & VIOLINE Caroline Dieluweit VIOLINE, OUD & GESANG Aghiad Alsagher

19 Uhr, Foyer Neuhaussaal

WURZELN DES LICHTS 4. SONATENABEND

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685–1750)

Solo-Suite Es-Dur (Version für Viola) PAUL HINDEMITH (1895–1963)

Sonate für Bratsche allein op. 25 Nr. 1 KAIJA SAARIAHO (*1952)

Nocturne für Violine Solo EUGÈNE YSAYE (1851–1931)

Sonate für Violine Solo op. 27 Nr. 4

16.4.2023 19 Uhr, Foyer Neuhaussaal

VIOLINE & VIOLA Hilmar Kupke

157


BLICKWINKEL 5. SONATENABEND

TOMASZ SKWERES (*1984) NYOS für Violine und Violoncello IVAN BUFFA (*1979) CAPRICE III für Solo-Violine ROLLI BOHNES (*1980) VENOM VERSUS CLAWS für Violine und Violoncello TOMASZ SKWERES SUITE MACABRE für Violoncello solo

GUILLOTINE | GALGENLIED | 1000 VOLT ZOLTÁN KODÁLY (1882–1967)

Duo für Violine und Violoncello op. 7 DUO SKWERES

21.5.2023

VIOLINE Yui Iwata-Skweres

19 Uhr, Foyer Neuhaussaal

VIOLONCELLO Tomasz Skweres

FORELLEN QUINTETT

HANS GÁL (1890–1987)

6. SONATENABEND

Serenade für Klarinette, Violine und Violoncello op. 93 KLARINETTE Michael Wolf VIOLINE Dong-Ae Han VIOLONCELLO Tomasz Skweres SERGEI RACHMANINOW (1873–1943)

Elegisches Trio Nr. 1 g-Moll VIOLINE David Tumasov VIOLONCELLO Armand Fauchère KLAVIER Lilit Tumasova FRANZ SCHUBERT (1797–1828) FORELLENQUINTETT

Klavierquintett A-Dur op. post. 114 KLAVIER Michael Seewann VIOLINE Johannes Plewa VIOLA Caroline Dieluweit

18.6.2023

VIOLONCELLO Armand Fauchère

19 Uhr, Foyer Neuhaussaal

KONTRABASS Frank Wittich


KONZERT

Operetten gala DU BIST MEINE GROẞE LIEBE

JOSEPH BEER (1908–1987)

1 . 5. 2023

MODERATION Ronny Scholz

5. 5. 2023

Solist*innen des Theater Regensburg

7. 5. 2023 Antoniushaus

Highlights aus PRINZ VON SCHIRAS, POLNISCHE HOCHZEIT und STRADELLA IN VENEDIG

DIRIGENT*IN N.N.

Philharmonisches Orchester Regensburg

159





SONDER FORMATE


Eröffnungsgala Mit einer großen Eröffnungsgala starten wir wahrhaftig in die Spielzeit 22/23. Erleben Sie das Philharmonische Orchester Regensburg und Ensemblemitglieder aller Sparten in einem abwechslungsreichen, unterhaltsamen und zugleich informativen Theaterabend voller Musik, Tanz, Schauspiel, Puppenspiel und vielem mehr. Neben Auszügen aus bevorstehenden Premieren können Sie sich auch auf die neuen Gesichter am Theater Regensburg freuen. Durch den Abend führen u. a. die neuen 17.9.2022 19.30 Uhr, Bismarckplatz

Spartenleiter*innen: Sebastian Ritschel, Antje Thoms, Wagner ­Moreira und Oda Zuschneid.

19. Internationale Aidstanzgala EINE VERANSTALTUNG DES JAZZCLUB REGENSBURG E.V.

In Kooperation mit dem Theater Regensburg und der Psycho­

sozialen Aids-Beratungsstelle

Es ist uns nicht nur ein Anliegen, sondern auch eine Ehre, die Tradition des Theater Regensburg fortzuführen und zu einer jährlichen Benefiz-Tanzgala einzuladen. In dieser Spielzeit findet das soziokulturelle Highlight der Saison bereits zum 19. Mal statt.

Oberpfalz des BRK

Gäste und Solist*innen bedeutender europäischer Kompanien

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

pany Regensburg ein hochkarätiges und abwechslungsreiches

Wagner Moreira

Programm. Der Erlös des Abends kommt in diesem Jahr dem

ORGANISATION

Kinderheim Elonwabeni in Kapstadt und der Arbeit der Aids-

Esther von der Fuhr MODERATION Peter Jungblut SCHIRMHERRSCHAFT

Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Prof. Dr. Bernd Salzberger (Universität Regensburg)

12.11.2022 19.30 Uhr, Bismarckplatz

präsentieren gemeinsam mit den Tänzer*innen der Tanzcom-

Beratungsstelle Oberpfalz zugute.


FORMATE

Jungautor*innen wettbewerb 26. INTERNATIONALER JUNGAUTOR*INNEN WETTBEWERB

Eine Veranstaltung der Regens-

Seit 1972 richtet die Regensburger Schriftstellergruppe International – ein Schriftstellerverein mit über 200 Mitgliedern aus 20 Ländern – im zweijährigen Turnus den Internationalen Jung-

burger Schriftstellergruppe

autor*innenwettbewerb aus, der seit 2016 in Zusammenarbeit

mit dem Theater Regensburg

sich junge Schriftsteller*innen und solche, die es werden wollen,

International in Kooperation

Weitere Informationen unter www.rsgi.de

mit dem Theater Regensburg stattfindet. Am Wettbewerb können bis zu einem Alter von einschließlich 27 Jahren beteiligen. Der

Wettbewerb ist inhaltlich an kein bestimmtes Thema gebunden. Eingesandt werden kann Lyrik oder Prosa mit einer Lesezeit von maximal fünf Minuten. Aus den Einsendungen werden von einer

19.11.2022 15 Uhr, Foyer Neuhaussaal

Vorauswahljury zehn Endausscheidungsteilnehmer*innen aus-

gewählt und nach Regensburg eingeladen, um dort ihre Texte vor der Öffentlichkeit und einer Fachjury zu lesen.

Willkommen Baiern?! FESTIVAL FÜR BAIRISCHE DRAMATIK UND NEUES VOLKSTHEATER KÜNSTLERISCHE LEITUNG

Daniel Grünauer

Der Unterschied zwischen Bairisch und Standardhochdeutsch ist größer als der zwischen Dänisch und Norwegisch oder zwischen Tschechisch und Slowakisch. Menschen mit Dialekt- und Standardsprachkenntnissen sind also mehrsprachig. Sie auch? Gleichzeitig ist die bairische Dialektgruppe als eigenständige Sprache im Atlas der gefährdeten Sprachen aufgelistet. Was tun? Mit dem neuen Festival möchten wir Stücke von Autor*innen

sowie Themen aus dem bairischen Sprach- und Kulturraum zwischen Altbayern, Österreich und Südtirol fördern und zugleich

die Form des kritischen Volkstheaters neu beleben. An einem verlängerten Wochenende zeigt das Theater Regensburg in Kooperation mit anderen Theatern und Institutionen der Stadt zwei Eigenbeiträge (GLAUBE LIEBE HOFFNUNG und TOM AUF DEM April / Mai 2023

LANDE) , ergänzt durch eine Lesung, ein Gesprächsformat und

ein Gastspiel. Am Ende steht eine zünftige Party. 165


Playground SPARTENÜBERGREIFENDE IMPROVISATIONEN

Zweimal jährlich findet die Vorstellungsreihe PLAY­G ROUND statt, wobei jeder Abend immer wieder völlig neu und überraschend ist. Abhängig von den jeweils mitwirkenden Künstler*innen der verschiedenen Sparten und der jeweiligen Im-

provisationslust entstehen unterhaltsame und kurzweilige Aufeinandertreffen, die ohne vorherige Probe und Absprache eine gewisse Lust am Risiko voraussetzen. Häufig offenbaren die spartenübergreifenden Improvisationen unbekannte Facet24.11.2022

ten und verborgene Talente der individuellen Persönlichkeiten:

27.6.2023

Eine wunderbare Möglichkeit für alle Beteiligten, Grenzen zu

Junges Theater

überschreiten, sich inspirieren und überraschen zu lassen.

Jazz im Theater Dass Regensburg eine Jazzstadt ist, beweisen die jährlich stattfindenden zahlreichen Konzerte mit nationalen und internationalen Größen. Die höchst lebendige und abwechslungsreiche Reihe „Jazz im Theater“ besteht bereits seit 2014, seit dem 3-jährigen Jubiläum im Jahre 2017 übernimmt der Jazzclub Regensburg e.V. die Auswahl der hochkarätigen Künstler*innen. Zu Gast

waren unter anderem Sarah Ferri, Ida Sand, Omer Klein Trio BOLERO BERLIN

und Youn Sun Nah. Auch in der Spielzeit 22/23 werden im stim-

2.12.2022

mungsvollen Ambiente des Theater Regensburg wieder unver-

20 Uhr, Bismarckplatz

gessliche Konzertabende stattfinden.


FORMATE

Große Namen Große Texte Die Reihe GRO E NAMEN – GRO E TEXTE ist seit der Spielzeit 17/18 nicht mehr aus dem Spielplan wegzudenken! In lockerer Folge präsentieren wir Ihnen literarische Programme und Lesungen von namhaften Schauspieler*innen und, in Kooperation

mit der Buchhandlung Dombrowsky und Bücher Pustet, bekannADELE NEUHAUSER &

ten Autor*innen. Nach Auftritten von Adele Neuhauser, Ulrich

EDI NULZ

Tukur, Matthias Brandt & Jens Thomas, Wolf Haas, Axel Hacke

22.4.2023

und einigen mehr darf sich das Theaterpublikum auf weitere

19.30 Uhr, Bismarckplatz

stimmungsvolle Lesungsabende in der Spielzeit 22/23 freuen.

Balkonsingen Der Bismarckplatz verwandelt sich allabendlich in eine dichtgedrängte Piazza. Diese Regensburger Stadt-Bühne wollen wir einMittwochs, 21.30 Uhr

mal im Monat durch Gesangssolist*innen des Theater Regens-

8.2.23 | 1.3.23 | 15.3.23 |

Arien oder Musical-Songs, ob Chansons oder „Schlager“ – von

5.7.2023

Beginn einer neuen Regensburger Tradition?

19.10.22 | 9.11.22 | 11.1.23 | 19.4.23 | 10.5.23 | 21.6.23 |

burg sowie Gästen in eine Konzertbühne verwandeln. Ob durch den Balkonen des Theaters besingen wir die Stadt. Vielleicht der

167


After Show Party Samstags 10.12.22

CANDIDE

18.2.23 PUTTING IT TOGETHER 1.4.23 MARÍA DE BUENOS AIRES 29.4.23 G LAUBE LIEBE HOFFNUNG

Wenn sich der ehrwürdige Neuhaussaal in eine Dance Hall verwandelt, dann heißt es zukünftig AFTER SHOW PARTY. Nach dem Vorstellungsbesuch laden wir alle Junggebliebenen und Tanzwütigen zum rauschhaftem Ausklang in den schönsten Tanzsaal Regensburg ein.

Open Mic Night OFFENE BÜHNE FÜR ALLE

Wir geben die Bühne frei! Im Rahmen unserer OPEN MIC NIGHT

ANMELDUNG

RGB möchten wir den versteckten Talenten der Region eine Auf-

openmicnight@

theaterregensburg.de LEITUNG Maxi Ratzkowski

trittsmöglichkeit geben. Alle können hier zeigen, was in ihnen steckt. Ganz egal ob Gesang, selbstverfasster Text, Tanz, Poetry Slam, ein Zaubertrick, ein Instrumentalstück oder einfach nur eine Tierimitation – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sie wollten schon immer mal im Rampenlicht stehen? Dann kommen Sie auf unsere Theaterbühne und präsentieren sich

Termine im Spielplan

live dem neugierigen Regensburger Publikum.

Abgeschminkt DER LATE-NIGHT-TALK

Durchs Reden, so ein Sprichwort, kommen Menschen zusammen – am besten zu später Stunde. Wir wollen wieder mehr mitein-

KONZEPT & MODERATION

Daniel Grünauer

ander sprechen, das Zuhören kultivieren und die Debattenkultur reaktivieren. Mitarbeiter*innen des Theaters – auf, vor und hinter der Bühne – treffen bei diesem Talkformat auf Persönlichkeiten

der Regensburger Stadtgesellschaft: Heraus kommt ein Abend voller Einsichten und Überraschungen mit interessanten Gästen und gepflegten Drinks – garniert mit feinster Live-Musik sowie jeder Menge Lebensweisheiten, Humor und pointierten Fragen. Termine im Spielplan

Prost!


FORMATE

Hast du’s schon gesehen? THEATERPODCAST ZUM MITREDEN KONZEPT

Daniel Grünauer & Maxi Ratzkowski

Theater lebt davon, dass man drüber spricht – und streitet. So verlängert sich der Theaterabend über den Applaus hinaus und erlangt Relevanz für die Gesellschaft. In dem neuen Podcastformat sollen die wahren Expert*innen zu Wort kommen: Sie, das Publikum. Für jede Folge laden wir drei Zuschauer*innen auf

ein Getränk zum Gespräch. Unterhaltsam und kontrovers darf über das Gesehene diskutiert werden: Was waren Highlights des Theaterabends, was ging gar nicht? Wie ordnet das Publikum das Gesehene ein? Was bedarf einer weiterführenden Diskussion? Hören Sie die ungeschminkte Wahrheit – egal ob vor oder nach Ihrem Theaterbesuch.

Öffentliche Proben Wissbegierigen, die auf den Entstehungsprozess unserer Produktionen neugierig sind oder sich mit uns über unsere künstlerische Arbeit austauschen wollen, laden wir herzlich ein, die szenische Arbeit im Musik- und Tanztheater sowie im Schauspiel und im Jungen Theater bei einer öffentlichen Probe inklusive einer Einführung hautnah mitzuerleben und seltene Einblicke in reale Arbeitssituationen zu gewinnen. Dieses Angebot ist für Termine im Spielplan

Abonnent*innen, Lehrkräfte und Studierende (der ADK) kostenfrei, alle anderen zahlen fünf Euro.

169


Matineen Bevor sich der Vorhang zur Premiere öffnet, laden unsere Dramaturg*innen zu Matineen ein. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen des jeweiligen Produktionsteams kommen sie ins Gespräch

über die Regie oder die Choreografie der Neuproduktionen, die (musikalischen) Besonderheiten, die Autor*innen und die Kom-

ponist*innen, die Gestaltung der Bühne oder der Kostüme. Be-

reichert durch einige Vorab-Einblicke sollen die Mitwirkenden vorgestellt, Augen und Ohren geöffnet, die Sinne inspiriert und Termine im Spielplan

ganz einfach neugierig gemacht werden!

Einführungen & Nachgespräche 30 Minuten vor Beginn der Vorstellungen und 45 Minuten vor allen Philharmonischen Konzerten erfahren Sie in Werkeinführungen unserer Dramaturg*innen mehr über Entstehung, Au-

tor*innen und Besonderheiten der Inszenierungen bzw. Konzerte. Zu ausgewählten Produktionen bieten wir Ihnen zusätzlich

die Möglichkeit, in Nachgesprächen mit Dramaturg*innen und

Künstler*innen Ihre Vorstellungseindrücke direkt mit uns zu

diskutieren und Ihre „brennenden“ Nachfragen unmittelbar zu Termine im Spielplan

beantworten.


FORMATE

Theaterführungen DAUER BISMARCKPLATZ

ca. 1 Stunde 30 Minuten

DAUER FAMILIENFÜHRUNG BISMARCKPLATZ

ca. 45 Minuten

DAUER ANTONIUSHAUS

ca. 1 Stunde

Der Blick hinter die Kulissen! Schauspieler Michael Heuberger führt durch die Spielstätten Bismarckplatz und Antoniushaus. Entdecken Sie verborgene Winkel, werfen Sie einen Blick auf die Bühnenmaschinerie und hören Sie Geschichten aus dem nie langweiligen Theateralltag. Exklusiv für Familien bieten wir auch Führungen am Wochenende durch das Theater am Bismarckplatz an. Gemeinsam besuchen wir den rot-goldenen Zuschauerraum mit Fürstenloge, die Maskenwerkstatt und die Herren- und Damenschneiderei. Je nach Probensituation erleben wir, wie es sich anfühlt, selbst

Termine im Spielplan

einmal auf der großen Bühne am Bismarckplatz zu stehen.

Theater Intensiv VHS-KURS

Der VHS -Kurs THEATER INTENSIV wendet sich an alle, die sich über den Theaterbesuch hinaus für die Arbeit am Theater inte-

KONTAKT

ressieren oder etwas über den Entstehungsprozess einer Insze-

Telefon +49 (941) 507 24 33

nierung, das Regiekonzept oder die Interpretation eines Textes,

E-Mail service.vhs@regensburg.de

einer Oper erfahren wollen. An sechs Abenden stellen wir Ihnen jeweils ein Stück aus unserem aktuellen Spielplan vor. Sie erfahren etwas zum Inhalt, zur Inszenierungsidee, zu Autor*innen und

Komponist*innen sowie zum zeitgeschichtlichen Hintergrund. Die Kurse werden von den verantwortlichen Dramaturg*innen geleitet und – sofern möglich – auch andere Beteiligte der Pro-

duktion dazu gebeten. So lernen Sie im Laufe des Kurses viele Gesichter und alle Sparten des Theaters kennen und werden umfassend auf den Vorstellungsbesuch vorbereitet.

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SPIEL STÄTTEN


Bismarck platz

Bismarckplatz 7

93047 Regensburg

Das Rangtheater im klassizistischen Dekor wurde in den Jahren 1803/1804 erbaut und seitdem mehrfach renoviert und modernisiert. Auf der technisch gut ausgestatteten Bühne (mit Drehbühne, Drehring, Hubpodien etc.) werden u. a. Opern, Operetten, Musicals, Tanz und Schauspiel gezeigt. Das Theater bietet auf drei Rängen bis zu 520 Sitzplätze, der vierte Rang dient als Galerie für die Beleuchtungstechnik.


SPIELSTÄTTEN

Antonius haus

Mühlweg 13

93053 Regensburg

Seit Februar 2022 fungiert das Antoniushaus als zweite große Spielstätte für das Theater Regensburg. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt bietet der neu sanierte Theaterraum mit Parkett und Galerie Platz für bis zu 420 Zuschauer*innen.

Die gemütliche Gastronomie mit angeschlossenem Biergarten lädt vor und nach der Vorstellung zum Verweilen ein.

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Haidplatz

Haidplatz 8

Zugang über Innenhof

­Thon-Dittmer-Palais oder Baumhackergasse

93047 Regensburg

Seit über 40 Jahren ist das Theater am Haidplatz im historischen Thon-Dittmer-Palais die gut ausgestattete Studiobühne des Regensburger Theaters. Für bis zu 140 Zuschauer*innen bietet hier

überwiegend das Schauspiel, ab 22/23 aber auch Musiktheater und Tanz, zeitgenössisches Programm im intimen Raum.


SPIELSTÄTTEN

Junges Theater

Oberer Bismarckplatz

Zugang über Beraiterweg 93047 Regensburg

Die Spielstätte Junges Theater befindet sich seit 2015 am Oberen Bismarckplatz im Haus der Musik. Der multifunktionale Theaterraum ist variabel bespielbar und verfügt über eine mobile Tribüne, auf der, je nach Anordnung und Bühnenbild, bis zu 98 Personen Platz finden.

177


Neuhaussaal

1. OG, Theater Bismarckplatz Bismarckplatz 7

93047 Regensburg

Der festliche Neuhaussaal bietet unterschiedlichster Nutzung und variabler Besucheranzahl Raum. Er fungiert als Konzertsaal für das Philharmonische Orchester Regensburg. Im klassizistischen Ambiente mit hervorragender Akustik finden bis zu 400 Besucher*innen Platz. Der Saal kann auch für andere Veranstaltungen wie z. B. Empfänge angemietet werden.


SPIELSTÄTTEN

Foyer Neuhaussaal

1. OG, Theater Bismarckplatz Bismarckplatz 7

93047 Regensburg

Das Foyer Neuhaussaal liegt dem Neuhaussaal gegenüber – als Foyer, wie der Name sagt, aber auch als eigene Veranstaltungsstätte. Hier finden unter anderem Einführungsveranstaltungen, Nachgespräche, Sonatenabende und Krabbelkonzerte statt.

179


Anfahrt ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR RVV

PARKPLÄTZE

Mit Ihrer Theaterkarte bzw. Abo-Ausweis

In der Nähe der Spielstätten befinden

ist die Nutzung der Busse des RVV für die

sich zwei Parkhäuser (kostenpflichtig):

An- und Abreise zur Vorstellung kostenfrei.

BISMARCKPLATZ NEUHAUSSAAL FOYER NEUHAUSSAAL HAIDPLATZ JUNGES THEATER BUSHALTESTELLEN

Arnulfsplatz: Buslinien 1, 2, 4, 11, A, C2 Bismarckplatz: Buslinien 2, 6, A, C2 Haidplatz: Buslinie A

FU WEG VOM HAUPTBAHNHOF

jeweils ca. 15 Minuten, Ausgang Innenstadt

FAHRRADSTELLPLÄTZE

Bismarckplatz: Arnulfsplatz Haidplatz: Fechthof, Zufahrt über ­Baumhackergasse Junges Theater: Oberer Bismarckplatz gegenüber der Filmbühne

Tiefgarage am Theater Bismarckplatz 10 93047 Regensburg Öffnungszeiten: 24 Stunden Theaterpauschale: bei Einfahrt von 18 bis 20 Uhr, zu Beginn der Parkdauer zu lösen Zwei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in der Ebene 1 bei der Ausfahrt Arnulfsplatz Parkgarage Arnulfsplatz 4A 93047 Regensburg Öffnungszeiten: 24 Stunden Dultplatz Am Protzenweiher 93059 Regensburg Öffnungszeiten: 24 Stunden Kostenfrei. Ca. 15 Minuten fußläufig vom Bismarckplatz und Haidplatz entfernt. Hinweis: Eingeschränkte oder keine Parkmöglichkeit während Dult, ­Messen und Märkten.


SPIELSTÄTTEN

ANTONIUSHAUS

PARKPLÄTZE

BUSHALTESTELLEN

Der größte kostenfreie Parkplatz

Antoniuskirche: Buslinie 3

Berufsschule, ca. 5 Minuten Fußweg

Hermann-Geib-Straße, Safferlingstraße: Buslinien 2, 9, X9, 23, 24, 31

befindet sich an der Städtischen vom Antoniushaus entfernt.

Alfons-Auer-Straße: Buslinien 3, 7

Alfons-Auer-Straße 18

FU WEG VOM HAUPTBAHNHOF

Weitere Parkmöglichkeiten um das

ca. 10–15 Minuten (Ausgang Arcaden)

www.theaterregensburg.de/spielstaetten

93053 Regensburg

­Antoniushaus finden Sie auf:

FAHRRADSTELLPLÄTZE

rechts neben dem Eingang

Vermietung Das Theater Regensburg bietet Ihnen die Möglichkeit, die Säle am Bismarckplatz (Theater und Neuhaussaal) sowie das Antoniushaus für Ihre Veranstaltungen zu mieten.

ANSPRECHPARTNERIN VERMIETUNG

Bettina Wabnig Telefon +49 (941) 507 3422 bettinawabnig@theaterregensburg.de

Weitere Informationen finden Sie unter: www.theaterregensburg.de/vermietung

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Barriere freiheit BISMARCKPLATZ NEUHAUSSAAL FOYER NEUHAUSSAAL THEATERKASSE / Barrierefreier Zugang über Haupteingang Bismarckplatz / Fahrstuhl zum Neuhaussaal und Foyer Neuhaussaal (1. OG) / Behindertenparkplatz: je ein Behindertenparkplatz am Arnulfsplatz und in der Drei-Mohren-Straße, weitere Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern Bismarckplatz und Arnulfsplatz / Rollstuhlplätze Theater am Bismarckplatz: je ein Rollstuhlplatz im Parkett links und rechts, Reihe 8 Neuhaussaal: je ein Rollstuhlplatz im Parkett rechts, Reihe 9 und 10 Foyer Neuhaussaal: ein Rollstuhlplatz (Standort variiert je nach Bestuhlung) Begleitkarte jeweils direkt daneben / WC mit Umsetzhilfe im Theatercafé (EG) / Infrarotanlage für hörgeschädigte ­Menschen im Theatersaal auf allen ­Plätzen mit Sicht auf die Bühne

Bei der Infrarot-Anlage wird ein separater Empfänger benötigt. Wir bitten die Kund*innen, an der Theaterkasse vor dem Besuch der Vorstellung hierfür die Nut-

zung eines sogenannten Hörbügels anzumelden. Das Serviceteam lädt diesen Bügel zur entsprechenden Vorstellung auf und hinterlegt ihn am Programmheftwagen für die Besucher*innen.

A NTONIUSHAUS / Barrierefreier Zugang über Haupteingang Mühlweg 13 Fahrstuhl zur Galerie im Treppenhaus / Behindertenparkplatz im Betriebshof des Theaters, Zufahrt über Rolltor HermannGeib-Straße (bitte beim Einlassteam vor Ort anmelden) / Je ein Rollstuhlplatz im Parkett links Reihe 2 und 3, Begleitkarte direkt ­daneben / WC mit Umsetzhilfe im Garderobenfoyer (EG) / Induktive Höranlage mit Induktionsschleife für hörgeschädigte Menschen auf allen Plätzen der Tribüne (Reihe 4 bis 15) im Parkett, nicht auf der Galerie; Hörgerät auf „T“ einstellen


SPIELSTÄTTEN

HAIDPLATZ / Barrierefreier Zugang über Innenhof Thon-Dittmer-Palais / Behindertenparkplatz am Haidplatz und in der Baumhackergasse / Ein Rollstuhlplatz Reihe 8 (rechts), ­Begleitkarte direkt daneben

INKLUSIV

NEU

Ausgewählte Vorstellungen werden mit Gebärdendolmetscher*innen

und/oder Audio­deskription angeboten. Weitere Informationen und Termine finden Sie auf: www.theaterregensburg.de/barrierefreiheit

/ WC mit Umsetzhilfe (UG, Fahrstuhl ­vorhanden) / Induktive Höranlage mit Induktionsschleife für hörgeschädigte Menschen auf allen Plätzen, Hörgerät auf „T“ einstellen

JUNGES THEATER / Barrierefreier Zugang über Beraiterweg (separate Tür) / Behindertenparkplatz im Parkhaus ­Bismarckplatz / Ein Rollstuhlplatz (Standort variiert je nach Bestuhlung) / WC mit Umsetzhilfe (EG) / Induktive Höranlage mit Induktionsschleife für hörgeschädigte Menschen auf allen Plätzen, Hörgerät auf „T“ einstellen

183


URSULA MICHALKE Vorsitzende der Theaterfreunde Regensburg


PARTNER*INNEN

THEATERFREUNDE VORSTAND VORSITZENDE Ursula Michalke

Lieber Intendant Sebastian Ritschel, liebe Künstler*innen des Theater Regensburg,

1. STELLVERTRETENDE

­V ORSITZENDE Heike Scriba 2. STELLVERTRETENDER

­V ORSITZENDER Michael Heuberger SCHATZMEISTER Werner Wydra SCHRIFTFÜHRERIN Sieglinde Stich BEISITZER Wolfgang Seiche,

Michael Lehner, Herrmann Gallo, Johann Horvath

ich begrüße Sie herzlich in der neuen Stadt Ihrer Träume. Möge es Ihnen gelingen, zu verzaubern, aufzurütteln, Neues zu bringen und Altes zu bewahren. Mögen Sie Heimat finden in unserem Theater und unserer schönen Stadt. Seit Jahrhunderten begeistern wir uns in Regensburg für das Theater und treten seit 33 Jahren als Theaterfreunde mit über 400 Mitgliedern für das Theater ein. Ich wünsche uns ein gutes Miteinander. Ihnen wünsche ich eine erfolgreiche Spielzeit 22/23 und uns viel Freude und Erfüllung. Seien Sie willkommen!

KONTAKT

Innstrasse 8, 93059 Regensburg

URSULA MICHALKE

Vorsitzende der Theaterfreunde Regensburg

info@theaterfreunde-regensburg.de www.theaterfreunde-regensburg.de

STIFTUNG THEATER! STIFTUNGSVORSITZENDE

Ursula Michalke

STELLVERTRETER

Dr. Matthias Schloderer MITGLIEDER DES STIFTUNGS­VORSTANDS

Sebastian Ritschel,

Stefanie Riedmüller

GEMEINSCHAFTSSTIFTUNG ZUR FÖRDERUNG DES THEATER REGENSBURG

Es ist eine Erfolgsgeschichte, ein Paradebeispiel bürgerschaftlichen Engagements: 2012 wurde die STIFTUNG THEATER! ins Leben gerufen. Ein Grundkapital von 50.000 Euro bildet seitdem die Basis dieser Stiftung, durch die außergewöhnliche Projekte und Produktionen unterstützt werden sollen. Über Zustiftungen, Spenden und Vermächtnisse soll das Stiftungskapital vermehrt werden, damit die Stiftung ihren Handlungsspielraum vergrö-

KONTAKT

Stiftung Theater!

Gemeinschaftsstiftung zur F ­ örderung

ßern kann. Die STIFTUNG THEATER! ist ein grundsätzliches Bekenntnis zum Theater Regensburg. BANKVERBINDUNG

des Theater Regensburg

Stiftung Theater!

Bismarckplatz 7, 93047 Regensburg

IBAN DE07 7505 0000 0026 3737 87

c/o Theater Regensburg

www.stiftung-theaterregensburg.de

Sparkasse Regensburg

BIC-SWIFT BYLADEM1RGB

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Sponsor*innen & Fördernde SPONSOREN

FÖRDERER

FÖRDERVEREINE UND STIFTUNGEN

Camilla Insinger-Stiftung

HOTELPARTNER

MEDIENPARTNER


PARTNER*INNEN

Partner*innen

Bürgertheater

OTC

ORTHOPÄDIE TRAUMATOLOGIE CENTRUM REGENSBURG

DR. BILLER | DR. GRAEFF | DR. DURST | DR. HARTL | DR. SPEER

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PAPIERPARTNER


PARTNER*INNEN

Designpapier ÜBER GMUND PAPIER

2019 feierte ein Mythos Geburtstag. Es jährte sich die Gründung

Gmund Papier, mit Sitz am

der weltbekannten Bauhaus-Hochschule für Gestaltung zum 100.

Tegernsee, ist die modernste

Designpapierfabrik in Europa.

Produktions- und Umwelttechnologien arbeiten auf dem

höchsten Niveau. Es entstehen

maßgeschneiderte Lösungen für nachhaltige Markenauftritte. Das Sortiment umfasst über

100.000 verschiedene Papier-

varianten. Rund 75 Prozent der Papiere werden exportiert.

Geliefert wird in 70 Länder auf allen Kontinenten. Gmund

Papier ist in Familienbesitz und wird heute von Florian Kohler in vierter Generation und Herbert Eibach geleitet.

Mal. Das Jubiläum war ein großes Kulturereignis in Deutschland mit einem umfangreichen Programm. Das Bauhaus hat nicht allein die Architekturgeschichte geprägt, sondern die Moderne im Ganzen. 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet, erlebte das Bauhaus in Dessau von 1925 bis 1932 seine Blütezeit und auch 100 Jahre nach seiner Gründung sind die Grundsätze, die Methoden und die Visionen der Meister und Schüler am Bauhaus noch lebendig. Der Dialog zwischen Material und Gestaltung hatte am Bauhaus eine besondere Bedeutung. Gerade auch Papier spielte dabei eine zentrale Rolle. „First we seek contact with material …“ so beschrieb der Bauhausmeister Josef Albers sein pädagogisches Wirken am Bauhaus rückblickend. Das Bauhaus Dessau steht für Modernität und Aufbruch. Gmund Papier steht für Innovation und Kreativität in der Papierbranche. Beide Partner sind weltweit bei kreativen Köpfen und Gestaltern bekannt und geschätzt. Eine ideale Partnerschaft, um zusammen eine „Gmund Bauhaus Dessau“ Papier-Kollektion zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, deren hohe Qualität als Standard angelegt ist. Grundlage des Gmund Bauhaus Dessau Papier’ ist das übereinstimmende Grundverständnis der Stiftung Bauhaus Dessau und von Gmund Papier zu Materialgerechtigkeit und Materialerkundung.

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SERVICE


MATTHIAS SCHLODERER Kaufmännischer Direktor


SERVICE

Vorfreude VORWORT

Liebes Publikum, wenn Sie bis zu diesem Teil unseres Jahresprogramms gekommen sind, dann sind Sie nach der Lektüre der künstlerischen Inhalte vielleicht ähnlich gespannt wie ich und voller Vorfreude auf das, was wir in der kommenden Spielzeit gemeinsam mit Ihnen vorhaben. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie nun, wie und wann Sie Karten für unser Jahresprogramm erlangen können. Neu ist, dass Sie deutlich früher als bisher an Karten kommen können. Der Freiverkauf mit Buchung im Saalplan online, telefonisch und am Schalter beginnt nun bereits einen ganzen Monat früher als bisher: die Vorstellungen eines Monats werden zwei Monate vorab am ersten Werktag des Monats verkauft. Zudem können Sie bereits zu Saisonbeginn aus einem Kontingent Karten für alle Vorstellungen des Jahres buchen und somit viel langfristiger planen als sonst. Was sich außerdem ändern wird, haben wir mit dem Button „Neu“ auf den folgenden Seiten gekennzeichnet. Preise werden nicht mehr zwischen Wochenende und unter der Woche unterschieden, außerdem haben wir die Ermäßigungen ausgebaut: Denn Theater ist für alle da, auch für Menschen mit geringem Einkommen, mit einer Behinderung, für Jung und Alt. Durch eine Überarbeitung des Saalplans gibt es nun auch im Neuhaussaal günstige Karten (fünf statt drei Kategorien). Und am komfortabelsten besuchen Sie regelmäßig unser Haus mit unseren Abos: Ihre Termine sind für die gesamte Spielzeit vorgeplant, Sie müssen sich nicht jedes Mal selbst um Karten kümmern und sind bei jeder Vorstellung exklusiv die ersten, die Karten besitzen – und das bei 35 % Rabatt im Vergleich zum Einzelkauf. Viele Aboserien sind bereits sehr stark nachgefragt, daher haben wir einige Serien ganz neu aufgelegt und auf den folgenden Seiten abgebildet. Ich freue mich schon sehr auf die persönlichen Begegnungen mit Ihnen – kommen Sie gut in die neue Saison!

MATTHIAS SCHLODERER

Kaufmännischer Direktor

193


Karten & Vorverkauf THEATERKASSE AM BISMARCKPLATZ & KARTENTELEFON

Telefon +49 (941) 507 24 24 Fax +49 (941) 507 38 77 karten@theaterregensburg.de www.theaterregensburg.de

POSTADRESSE & ÖFFNUNGSZEITEN

Theater Regensburg Bismarckplatz 7 93047 Regensburg Mo, Di, Do, Fr 10–18 Uhr Mi 14–18 Uhr Sa 10–14 Uhr

ABO-BÜRO

Advents-Samstage 10–18 Uhr

Telefon +49 (941) 507 44 22

Der Telefon- und Schalterverkauf ist in

Fax +49 (941) 507 38 77 abo@theaterregensburg.de www.theaterregensburg.de/abo

den Theaterferien vom 22.7. bis 5.9.2022 geschlossen und öffnet am Dienstag, 6.9.2022. In dieser Zeit können Sie aber weiterhin online und in der Tourist-Info

GRUPPENBUCHUNG

Telefon +49 (941) 507 18 78 Fax +49 (941) 507 54 29 gruppen@theaterregensburg.de www.theaterregensburg.de/gruppen Mo, Di, Do, Fr 9–13 Uhr Mi 13–16 Uhr

im Alten Rathaus Karten erwerben.

KARTENVERKAUF DER TOURISTINFO IM ALTEN RATHAUS

Rathausplatz 4 93047 Regensburg Telefon +49 (941) 507 50 50 Mo–Fr 10–18 Uhr Sa 10–16 Uhr

ONLINE-SHOP

Rund um die Uhr https://ticket.theaterregensburg.de

Keine Einlösung von Gutscheinen möglich Zuzüglich Vorverkaufsgebühr 1,50 € je Karte


SERVICE

STICHTAGE FREIVERKAUF

NEU

In der Regel beginnt der Vorverkauf mit zweimonatigem Vorlauf jeweils am 1. Werktag eines Monats für den ganzen übernächsten Monat um 10 Uhr (Beispiel: am 1.2.2023 für alle Vorstellungen im April 2023).

ABENDKASSE

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn ist die Kasse an der jeweiligen Spielstätte geöffnet. Abo-Umtausch und Anfragen zu anderen Vorstellungen können im Abendkassenbetrieb aus zeitlichen Gründen leider nicht bearbeitet werden.

Der Freiverkauf für die Monate September und Oktober 2022 beginnt am Samstag, 16.7.2022 und für November 2022 am Dienstag, 6.9.2022. Beim telefonischen und Online-Verkauf wird eine Bearbeitungsgebühr von 1,50 € je Karte erhoben, die Gebühr entfällt beim Kauf am Schalter oder an der Abendkasse.

KARTEN VORAB BESTELLEN

NEU

Bereits mit Veröffentlichung des Spielplans können Sie schriftlich oder am

BITTE BEACHTEN SIE

Je nach Entwicklung der Corona-Lage kann es zu Änderungen kommen. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.theaterregensburg.de

NEWSLETTER

Unser Newsletter hält Sie immer auf dem Laufenden. Anmeldung unter: www.theaterregensburg.de/newsletter

besten online über das Bestellformular verbindlich Karten vorbestellen. Wir bearbeiten Ihre Anfrage nach der Reihenfolge des Posteingangs im Rahmen eines extra Kontingents für den schriftlichen Vorverkauf. Die Bearbeitung der Bestellungen findet gestaffelt statt. Weitere Informationen dazu auf den folgenden Seiten. Bei Vorab-Kartenbestellungen wird eine Bearbeitungsgebühr von 1,50 € je Karte erhoben.

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Preise BISMARCKPLATZ, ANTONIUSHAUS & NEUHAUSSAAL

KRABBELKONZERTE

Erwachsene 8 € Kinder (3. bis 18. Geburtstag) 5 €

A

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53

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PG 3

20

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33

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ÖFFENTLICHE PROBEN

PG 4

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27

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37

5€

PG 5

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16

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19

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22

HS

6

6

8

8

8

11

11

MATINEEN, SOIREEN, EINFÜHRUNGSVERANSTALTUNGEN

HAIDPLATZ

Alle Plätze

Kleinkinder (bis 3. Geburtstag) 0 €

HP-A

HP-B

HP-C

20

27

34

PG = Preisgruppe | HS = Hör- oder Stehplatz

Eintritt frei

VORVERKAUFSGEBÜHR

NEU

Alle Preise in Euro

Alle Preise zuzüglich 1,50 € Vorverkaufs-

Die Preise zu allen Stücken finden Sie unter

beim Kauf am Kassenschalter oder an

www.theaterregensburg.de/spielplan und im gedruckten Monatsspielplan.

KAMMERKONZERTE & SONATENABENDE

16 €

JUNGES THEATER & FAMILIENKONZERTE

/ Erwachsene 8 €, Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Geburtstag) 5 € / Familienstück im Antoniushaus: Erwachsene 14 €, Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Geburtstag) 8 €

gebühr je Karte. Die Gebühr entfällt der Abendkasse. Für Gastspiele, Premieren, Silvesterund Neujahrsvorstellungen sowie Sonderveranstaltungen gelten ­besondere Preis- und Rabattregelungen.


SERVICE

ERMÄẞIGUNGEN

NEU

Bitte zeigen Sie Ihren gültigen Berechtigungsausweis beim Einlass vor. FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

/ 25 % ab GdB 50, Karte für Begleit­ person 5 € (Merkzeichen B im Schwer­ behinderten-Ausweis), Ermäßigung auch im schriftlichen Vorabverkauf erhältlich / Rollstuhlplatz 10 €, Begleitkarte 5 € an allen Spielstätten außer im Jungen ­Theater: Rollstuhlplatz 5 €, Begleitkarte 5 € erhältlich ab 1 Werktag vor Freiverkauf F ÜR MENSCHEN MIT GERINGEM EINKOMMEN

Arbeitslose und Personen, die Grund­ sicherung beziehen, Stadtpass- und Landkreispass-Inhaber*innen

/ 50 % Ermäßigung ab Freiverkauf / Last-Minute-Ticket: 5 € auf allen Plätzen an der Abendkasse FÜR JUNGES PUBLIKUM

Für Schüler*innen, Studierende,

­Aus­zubildende und Teilnehmer*innen eines Jugendfreiwilligendienstes oder Bundesfreiwilligendienstes bis zum 30. Geburtstag / 50 % Ermäßigung ab Freiverkauf / Happy Week: 10 € auf allen Plätzen ab 7 Tagen vor einer Vorstellung U 30 / 10 € auf allen Plätzen ab Freiverkauf in ausgewählten Vorstellungen für alle Besucher*innen bis zum 30. Geburtstag

Termine auf www.theaterregensburg.de FAMILIEN-VORSTELLUNGEN

/ 10 € auf allen Plätzen ab Freiverkauf in ausgewählten Familien-Vorstellungen für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag Termine auf www.theaterregensburg.de

FÜR SENIOR*INNEN MIT DER AKTIVKARTE DER STADT REGENSBURG

/ 10 % ab Freiverkauf FÜR BESITZER*INNEN DER BAYERISCHEN EHRENAMTSKARTE & KULTURBEGLEITER*INNEN

/ 25 % ab Freiverkauf

VERKAUFSBEDINGUNGEN

NEU

SCHRIFTLICHER VORVERKAUF

Über ein Bestellformular auf www.theaterregensburg.de/karten können Sie bereits mit Veröffentlichung des Spielplans Karten für alle Vorstellungen bestellen. Wir bearbeiten Ihre Anfrage nach der Reihenfolge des Posteingangs im Rahmen eines extra Kontingents für den schriftlichen Vorverkauf. Die Bearbeitung der Bestellungen findet gestaffelt statt / für Vorstellungen im September und Oktober: ab Anfang Juli 2022 / für Vorstellungen im November: bis Anfang September 2022 / für Vorstellungen von Dezember bis Juli: ab Ende September 2022 Ihre schriftliche Bestellung wird vom Theater Regensburg mit einer Buchungsnummer bestätigt. Erst damit ist sie gültig. Wir buchen den Betrag für Ihre Bestellung von Ihrem Konto per SEPA-Lastschrift ab und senden Ihnen die Karten zu. Eine Abholung an der Theaterkasse ist in diesem Fall nicht möglich. Bei Vorab-Kartenbestellungen wird eine Bearbeitungsgebühr von 1,50 € je Karte erhoben. 197


Ist das Kontingent für den schriftlichen Vorverkauf ausgeschöpft, können Sie Karten mit Beginn des Freiverkaufs erwerben. Wir informieren Sie rechtzeitig bevor der Freiverkauf beginnt, ob Ihre Kartenanfrage erfolgreich war.

BEGINN FREIVERKAUF

KARTENVERSAND

Gerne senden wir Ihnen Ihre Karten auch zu. In diesem Fall buchen wir den Betrag von Ihrem Konto per SEPA-Lastschrift ab. Nach Zahlungseingang lassen wir Ihnen Ihre Tickets per Post zukommen.

NEU

Der Freiverkauf am Schalter, am Kartentelefon und im Online-Shop beginnt in der Regel mit zweimonatigem Vorlauf jeweils am 1. Werktag eines Monats für den übernächsten Monat um 10 Uhr (Beispiel: 1.2.2023 für April 2023). Für Zusatzvorstellungen, Sonderveranstaltungen oder einzelne Vorstellungsreihen können abweichende Vorverkaufstermine gelten. Der Freiverkauf für die Monate September und Oktober beginnt am Samstag, 16.7.2022 und für November 2022 am

GEKAUFTE KARTEN

Gekaufte Karten können nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden. Nutzen Sie hierfür die Kartenbörse auf: www.theaterrgensburg.de/kartenboerse Für teilweise oder vollständig versäumte Vorstellungen – gleich aus welchem Grund – wird kein Ersatz geleistet. Zu spät kommende Besucher*innen

haben keinen Anspruch auf Nacheinlass und auf ihren gebuchten Platz. Sofern ein Nacheinlass möglich ist, erfolgt dieser ausschließlich durch das Einlasspersonal.

Dienstag, 6.9.2022. KOSTENFREIE FAHRT MIT DEM RVV KARTENRESERVIERUNG

Wir reservieren Ihnen gerne Karten für einen Zeitraum von 7 Tagen. Bis dahin müssen sie mit SEPA-Lastschrift bezahlt oder an der Theaterkasse abgeholt werden. Reservierungen sind bis maximal 1 Werktag vor der entsprechenden Vorstellung möglich. Nach Ablauf dieser Fristen gehen nicht abgeholte Karten in den Freiverkauf zurück.

Die gekaufte Karte berechtigt Sie zur kostenfreien Fahrt mit dem RVV innerhalb des RVV-Gebietes drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn und bis Betriebsschluss des RVV nach der Veranstaltung. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Theater Regensburg einschließlich möglicher Zusatzverein­ barungen aufgrund der aktuellen Lage, die auf www.theaterregensburg.de/agb ­veröffentlicht sind und an der Theater­ kasse aushängen.


SERVICE

GRUPPENBUCHUNGEN Theater Regensburg Gruppenbuchung Bismarckplatz 7 93047 Regensburg Telefon +49 (941) 507 18 78 Fax +49 (941) 507 54 29 gruppen@theaterregensburg.de www.theaterregensburg.de/gruppen

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo, Di, Do, Fr 9–13 Uhr Mi 13–16 Uhr Die Angebote richten sich an Gruppen ab 10 Personen plus eine*n Organisator*in,

die gemeinsam eine Vorstellung im The­ ater Regensburg besuchen wollen, z. B. Reiseveranstalter, Vereine oder Betriebe. Die Organisation des Gruppenbesuchs übernimmt ein*e Ansprechpartner*in der Gruppe.

GRUPPENBUCHUNGEN FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Für Kinder und Jugendliche beträgt bei Gruppenbuchungen der Einheitspreis auf allen Plätzen / für Vorstellungen des Jungen Theaters und bei Familienkonzerten 5 € / für das Familienstück im Antoniushaus und bei Repertoirevorstellungen im Abendspielplan 8 € Die Vorverkaufsgebühr von 1,50 € pro Karte entfällt. Die Mindestgruppengröße umfasst 10 Kinder oder Jugendliche. Karten für Erwachsene, die eine ­Gruppe von Kindern oder ­Jugendlichen begleiten / Bei allen Vorstellungen des Jungen Theaters und Vormittagsvorstellungen je Gruppe bis zu 2 kostenlose Karten zum eigenen Gebrauch (RVV-Nutzung nicht inklusive). / Bei Vorstellungen aus dem Abendspielplan je Gruppe bis zu 2 Karten für 5 €

VORTEILE BEI GRUPPENBUCHUNGEN

Sie erhalten als Gruppe einen Rabatt von 10 % auf den Kartenpreis. Ab der dritten Vorstellung pro Spielzeit erhalten Besuchergruppen 30 % Rabatt.

zum eigenen Gebrauch (ausgenommen sind Gastspiele, Vermietungen, Sonderveranstaltungen). Bestellungen sind für die gesamte Spielzeit möglich.

Gruppen, die von vornherein sechs Vorstellungen in einer Spielzeit buchen, erhalten den Rabatt bereits ab der ersten Vorstellung. Keine Vorverkaufsfristen: Bestellungen sind für die gesamte Spielzeit möglich. Der/die Organisator*in erhält die Theaterkarte für 6,50 € (inkl. 1,50 € Vorverkaufs­ gebühr). 199


Unsere Abos Das Theater Regensburg bietet über 30 verschiedene Abos an. Sie können ab sofort bis 7.1.2023 für die Spielzeit 22/23 abgeschlossen werden.

/ I M ABO GENIE EN SIE VOLLE FLEX IBILITÄT:

Sie können bis zu einem Werktag vor Ihrer Abo-Vorstellung (12 Uhr) kostenlos Termine tauschen.

KONTAKT & BERATUNG

Sagt Ihnen ein Werk nicht zu, können Sie

Theater Regensburg

dieses bereits einen Tag vor Beginn des

Abo-Büro

Freiverkaufs gegen eine Gebühr von 15 €

Bismarckplatz 7

pro Abo-Platz tauschen. Der Freiverkauf

93047 Regensburg

beginnt am 1. Werktag eines Monats für

Telefon +49 (941) 507 44 22 Fax +49 (941) 507 38 77 abo@theaterregensburg.de www.theaterregensburg.de/abo Mo, Di, Do, Fr 10–18 Uhr Mi 14–18 Uhr Sa 10–14 Uhr Advents-Samstage 10–18 Uhr Das Abo-Büro ist in den Theaterferien vom 22.7. bis 5.9.2022 geschlossen und öffnet am Dienstag, 6.9.2022.

den übernächsten Monat. Lediglich der Umtausch in Gastspiele, Premieren, Silvester- und Neujahrsvorstellungen sowie Sonderveranstaltungen ist leider nicht möglich. Ihr Abo-Ausweis ist auf eine andere Person übertragbar. / Die Nutzung des RVV für Ihren Theaterbesuch ist im Eintrittspreis enthalten. / Beim Kauf von weiteren Karten erhalten Sie zusätzlich 20 % Rabatt (erhältlich ab dem 1. Werktag des Vormonats für die

ABO-VORTEILE

/ Ihr Abo ist 35 % günstiger gegenüber dem Kauf von Einzelkarten. / Ihre Termine sind für die ganze Spielzeit vorgeplant. Sie müssen sich nicht selbst um Karten kümmern. / Sie sitzen immer auf dem Stammplatz Ihrer Wahl.

Anzahl Ihrer Abo-Plätze, nicht bei Gastspielen, Premieren und Sonderveranstaltungen). / Karten für moderierte öffentliche Proben (Preis 5 €) sind für Sie im Abo kostenfrei. / Sie erhalten einen exklusiven Abo-Newsletter mit Servicehinweisen, Informationen zu Zusatzterminen, Rahmen­ programmen und Karten-Verlosungen.


SERVICE

AUSWAHL AUS DEN ABOS Ausführliche Informationen zu allen Abos finden Sie in unserer Abo-Broschüre. Diese liegt an unseren Spielstätten aus und steht auf der Webseite zum Download bereit. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Broschüre auch gerne zu.

FAMILIE KLEIN

NEU

So

09.10.22

15.00

PINGUINE KÖNNEN KEINEN KÄSEKUCHEN BACKEN

5+

JUNGES THEATER

Junges Theater

So

18.12.22

11.00

MONSTA

4+

JUNGES THEATER

Junges Theater

6+

JUNGES THEATER

Antoniushaus

So

08.01.23

15.00

DER SATANARCHÄOLÜGENIAL KOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH

So

05.02.23

15.00

BABBEL

5+

JUNGES THEATER

Junges Theater

So

14.05.23

11.00

3. FAMILIENKONZERT

5+

KONZERT

Neuhaussaal

Preisgruppe

I

Preis in Euro

32

Preis <18 in Euro

21

FAMILIE GROẞ

NEU

So

23.10.22

15.00

PUTTING IT TOGETHER *

12+

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

So

20.11.22

15.00

PINOCCHIOS ABENTEUER *

10+

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

6+

JUNGES THEATER

Antoniushaus

So

18.12.22

16.00

DER SATANARCHÄOLÜGENIAL KOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH

So

12.03.23

15.00

MARÍA DE BUENOS AIRES *

12+

TANZ

Bismarckplatz

So

23.04.23

15.00

LOVE LETTERS

12+

TANZ

Antoniushaus

So

21.05.23

15.00

PARADE *

12+

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

So

25.06.23

15.00

SCHAUSPIEL

Antoniushaus

ALLES SCHWINDEL

14+

Preisgruppe

I

II

III

IV

V

Preis in Euro

181

166

143

116

84

Preis <18 in Euro

70

70

70

70

70

* mit Kinderbetreuung

KON Z ERT DONNERSTAG Do

06.10.22

19.30

1. PHILHARMONISCHES KONZERT

Neuhaussaal

Do

17.11.22

19.30

2. PHILHARMONISCHES KONZERT

Neuhaussaal

Mi

04.01.23

19.30

3. PHILHARMONISCHES KONZERT | NEUJAHRSKONZERT

Neuhaussaal

Do

02.02.23

19.30

4. PHILHARMONISCHES KONZERT

Neuhaussaal

Do

09.03.23

19.30

5. PHILHARMONISCHES KONZERT

Neuhaussaal

Do

27.04.23

19.30

6. PHILHARMONISCHES KONZERT

Neuhaussaal

Do

15.06.23

19.30

7. PHILHARMONISCHES KONZERT

Neuhaussaal

Mo

10.07.23

19.30

8. PHILHARMONISCHES KONZERT

Audimax (in Planung)

Preisgruppe

I

II

III

IV

V

Preis in Euro

199

173

146

105

84


SONNTAGNACHMITTAG So

02.10.22

15.00

DER PROZESS

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

So

13.11.22

15.00

DER REVISOR

SCH AUSPIEL

Antoniushaus

So

11.12.22

15.00

PINOCCHIOS ABENTEUER

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

So

05.02.23

15.00

MACBETH

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

So

26.03.23

15.00

GLAUBE LIEBE HOFFNUNG

SCH AUSPIEL

Bismarckplatz

So

30.04.23

15.00

MARÍA DE BUENOS AIRES

TA NZ

Bismarckplatz

So

04.06.23

15.00

ALLES SCHWINDEL

SCH AUSPIEL

Antoniushaus

So

18.06.23

15.00

PARADE

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

Preisgruppe

I

II

III

IV

V

Preis in Euro

235

217

183

150

101

VIELFALT 3

NEU

Sa

19.11.22

19.30

GENTRIFIZIER DICH!

SCHAUSPIEL

Haidplatz

So

27.11.22

18.00

GENTRIFIZIER DICH!

Sa

17.12.22

19.30

PUTTING IT TOGETHER

SCHAUSPIEL

Haidplatz

MUSIKTHEATER

Fr

06.01.23

19.30

Bismarckplatz

NEUJAHRSKONZERT

KONZERT

Neuhaussaal

Fr

24.02.23

Fr

24.03.23

19.30

FRÄULEIN AGNES

SCHAUSPIEL

Antoniushaus

19.30

MARÍA DE BUENOS AIRES

TANZ

Bismarckplatz

Mi Di

03.05.23

19.30

CANDIDE

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

23.05.23

19.30

ALLES SCHWINDEL

SCHAUSPIEL

Antoniushaus

Sa

17.06.23

19.30

DER REVISOR

SCHAUSPIEL

Antoniushaus

Mi

12.07.23

19.30

PARADE

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

A LT E RN AT I V T E RM I N

Preisgruppe

I

II

III

IV

V

Preis in Euro

244

226

195

161

114

VIELFALT 4 Fr

18.11.22

19.30

PUTTING IT TOGETHER

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

Do

15.12.22

19.30

DER PROZESS

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

Di

03.01.23

19.30

NEUJAHRSKONZERT

KONZERT

Neuhaussaal

Di

31.01.23

19.30

CANDIDE

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

So

19.02.23

18.00

FRÄULEIN AGNES

SCH AUSPIEL

Antoniushaus

So

12.03.23

18.00

DER REVISOR

SCH AUSPIEL

Antoniushaus

Sa

08.04.23

19.30

MACBETH

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

Di

25.04.23

19.30

LOVE LETTERS

TA NZ

Antoniushaus

Do

18.05.23

19.30

GLAUBE LIEBE HOFFNUNG

SCH AUSPIEL

Bismarckplatz

Do

22.06.23

19.30

ALLES SCHWINDEL

SCH AUSPIEL

Antoniushaus

Preisgruppe

I

II

III

IV

V

Preis in Euro

282

260

221

179

124


SERVICE

NEUGIER 2 Sa

19.11.22

19.30

DER PROZESS

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

So

22.01.23

18.00

PUTTING IT TOGETHER

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

Fr

10.03.23

19.30

DER REVISOR

SCH AUSPIEL

Antoniushaus

So

02.04.23

18.00

MACBETH

MUSIKTHEATER

Bismarckplatz

Fr

02.06.23

19.30

ALLES SCHWINDEL

SCH AUSPIEL

Antoniushaus

Fr

23.06.23

19.30

MARÍA DE BUENOS AIRES

Bismarckplatz

TA NZ

Preisgruppe

I

II

III

IV

V

Preis in Euro

177

164

138

114

77

Geschenk Abos Machen Sie Ihren Lieben – oder sich selbst – eine Freude und schenken Sie zum Fest das Theater Regensburg im Geschenk-Abo: Mit unseren abwechslungs­ reichen Einsteiger-Serien mit jeweils drei Terminen erhalten Sie im Zeitraum Januar bis Juli 2023 einen ersten Überblick über die gesamte Bandbreite ­unseres Hauses – sei es im Musiktheater, Schauspiel, Tanz oder im Mix über alle drei Sparten. Auch eine eigene Serie für Familien ist im Angebot. Die GeschenkAbos werden bis Herbst veröffentlicht.

VORVERKAUFSSTART

Samstag, 12.11.2022

203


Bismarck platz Bühne Proszeniumsloge links

Proszeniumsloge

Orchester

2 5

2

3

4

3

Reihe 1

1

2

2

1

3

1

4

2

2 1

1

5

3

2

1

3

3

2

8

4

4

3

2

5

4 3

3

2

3

2

10

1

3

11

1

4

4

5

2 2

5

3 3

9

6

4

10

7

11

8 7

5

11

9 8

6 5

7 6

8 7

9 8

10

11 9

12 10

13 11

12

Preisgruppe 1 Preisgruppe 2 Preisgruppe 3 Preisgruppe 4 Preisgruppe 5 Hör-/Stehplatz

21

4

22 23

22

21

3

23

22

21

2

22

5

22

6

23

22

7 8

17

9

12 11

14

10 9

12 8

10

11

7

6

PREISE

16

15

14

13

12

11

10

9

Reihe 1

18

17

16

15

14

13

12

11

10

21

20

19

18

17

16

15

14

13

12

14

13

12

20

19

18

17

16

15

21

20

19

18

17

16

15

14

13

12

20

19

18

17

16

15

14

13

12

11

11

10

6 4

10

21

20

19

18

17

16

15

14

13

12

20

19

18

17

16

15

14

13

12

11

5 4

21

20

19

18

17

16

15

14

13

12

11

11

10

9

5

10

9

8

10

10

9

8

4

9

8

7

9

9

8

7

3

8

7

6

8

8

7

6

2

7

6

5

7

7

6

5

1

6

5

4

6

6

5

4

1

5 5

4

1

9

4

3

2

1

6 7

rechts

1

1

12 PARKETT


SERVICE

1. RANG

1

2

3

3 1 3 4

9

4 5

8

10

5 6

9

3. RANG

1

2

3

10

Loge 3

4

2

4

9

8

5

5

Reihe 2

1

2

9

10

7

2

3

10

4

1

5

3 8

12

9

8

6 7

1

2

11

15

3

12 6

2 3

13 7

4

Stehplätze

14 8 5

9 6

2 7

10

14

13

6

5

6

7

3

4

5

4

1

5

8

6

9

4

10

6

5

9

8

7

6

14

7

8

4 9

12

13

3

1

11

1

2

3

9

8

7

15

5

2

3

4

Loge 6

Loge 5

11 4

11

5

10

3

9

Loge 5 1

Loge 4 8

2

1

6

6 7

3

4

Loge 4

1 7

3

1 5

2

6

1 11

10

2

16

10 7

11 8

17

18 12

13

9 10

19

20

14

15 16

11 12

24

21 22 23 17

13 14

18

19

15 16

25 20

3

27

17 18

7 40

10

39

Loge 8

9

38 37

Reihe 1

36

31

21

Loge 9

8

1

Loge 7

Loge 6

26

4

8

7

10

9

28 15

5

2

9

35

8

7

6

Loge 8

3

10

5

6

4

3 4

1

Loge 10

2

7

Loge 7 5

3 1

8

5

4

10

2

Loge 9

9

6

7

4

8

Reihe 1

6

8

3

2

5

5

9

1

10

4

4

Loge 3 2

Loge 2

3

3

3. RANG

10

1

7 6

2

2

2

8

1

1

6

Loge 10

9

5

7 1 3

Loge 11

2 3

Loge 1

4

1 2

Loge 2

1

2. RANG

2. RANG

2

4

Loge 1

rechts

1. RANG

links

22

23

19

20

29

24 21

30

25

26

27

23

32

28

34 33

29

30

Reihe 2

24

22

Stehplätze

Stehplätze

PREISE

RANG 1–3

Preisgruppe 1 Preisgruppe 2 Preisgruppe 3 Preisgruppe 4 Preisgruppe 5 Hör-/Stehplatz

205


Antonius haus Parkett links

Bühne

Parkett rechts

Reihe 1 1

1

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

2

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

3

2 2

Reihe

3

2

4

1

3

2

4

3

5

4

5

PREISE

Preisgruppe 1 Preisgruppe 2

Preisgruppe 5

10

12

11

13

12

14

13

15

14

16

15

17

16

18

17

20

19

18

20

19

3

21

22

23

4

21

22

23

5

23

24

25

2

3

6

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

6

1

2

3

7

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

7

1

2

3

8

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

8

9

3

2

4

10

2

5

3

6

5 4

1

7

6

2

8

7

5

4

1

2

7

8

15 36

56

4

9

16

3

57

18

38

58

12

19

39

13

20

12

10 7

5

13

11

8

6

15

14

12

9

7

14

15

13

10

8

14

11

9

16

17

16 15

12

17 16

13

10

11

18

18

20

19

17

14

12

19

20

18

15

13

19

16

14

21

21 20

17

15

16

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

3

4

5

6

7

8

9

30

31

10

11

21

12

19

13

23

41 43 61

81

23

24

25

26

27

28

29

32

33

34

62

82

83

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

23

63

84

66

67

85

68

86

69

87

70

88

71

89

72

90

73

91

74

92

75

93

94

11

20

21

35

1

95

24 23

15

76

24

23

18 16

2

Galerie rechts 65

25

22

14

55

25

24

14

42

80

24

10

13

15

23

9

12

17

3

2

22

18

2

1

22

22

59

79

11

13

21

64

78

12

Tonpult

14

400

40

Galerie links

77

6

15

11

9

4

1

5

10

17

37

5

11

10

8

14

3

10

9

7

2

1

9

8

6 3

Preisgruppe 3 Preisgruppe 4

9

11

1

4

13

5

8

10

25

5

12

4

7

9

24

3

11

3

6

8

23

2

1

2

7

2

1

1

1

6

1

23

3 96

P

19 17


SERVICE

Haidplatz Bühne

Reihe 1 2

12

3

44

4 5 6

82

7

80

83

120

8

13 43

45 46 81

11

84

14

85

41

48

78

9

15

42

47

79

10

77

86

16

40

49

7

17 39

50

76

87

8

38 51

75

88

18 37

52 74

89

53

73

90

36

35

91

92

34

55

54

72

22

21

20

19

71

93

33

56

70

23

57

69

94

24

32

95

25

59

67

96

26

60

66

97

3

28

61

65

98

2

27

29

30

31

58

68

Reihe 1

1

2

3

4

5

6

4

62 64

63

99 100

102

103 119 118 105 104 117 116 109 106 115 114 113 112 111 110 109 108 138 122 123 137 135 136 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134

121

5 6

101

7 8

PREISE

Einheitspreis

207


Junges Theater Bühne

mobile Tribüne

Die Bestuhlung im Jungen Theater ist ­variabel und wird für jede Inszenierung individuell erstellt.

PREISE

Einheitspreis


SERVICE

Neuhaussaal 37 36

38

Bühne

35

39 40

34 33 32

Parkettrand links

Parkettrand rechts

31

37

29

Reihe 1

28 27

25

21 20

Galerie links

18 17 16

19

15

18

14

13 12 11 10

16

14

2

13

1

12 11

7

9 8

6

7

5

6

4 3 2 1

5 6

1

1

5

4 3 2 1

2

10

1

2

1

13 14

1

15 16

7

6

7

6

9

8

9

8 7

7

9

8

11

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23

43

Parkett

30

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rechts

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Preisgruppe 1

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Galerie rechts

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38

2

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14

1

15

links

PREISE

41 42

77 78 79 80 81

70 71 72 73 74 75 76

Parkettrand Mitte

Preisgruppe 2 Preisgruppe 3 Preisgruppe 4 (neu) Preisgruppe 5 (neu)

209



TEAM


THEATERLEITUNG

LEITENDER SCHAUSPIELDRAMATURG

INTENDANT Sebastian Ritschel

SCHAUSPIELDRAMATURGIN Maxi Ratzkowski

KAUFMÄNNISCHER DIREKTOR

TANZDRAMATURGIN Esther von der Fuhr

Dr. Matthias Schloderer

BÜROLEITUNG DES INTENDANTEN &

DES GENERALMUSIKDIREKTORS Anja Theile

Daniel Grünauer

DRAMATURGIN JUNGES THEATER, VERMITTLUNG Twyla Zuschneid

DRAMATURGIN JUNGES THEATER,

BÜROLEITUNG DES KAUFMÄNNISCHEN

VERMITTLUNG Hannah Spielvogel

­D IREKTORS & DER LEITERIN PERSONAL &

BÜROLEITUNG Irina Geibel

RECHT Stefanie Riedmüller

VORSTANDSASSISTENZ & LEITUNG

­S ONDERPROJEKTE Johanna Loher

KÜNSTLERISCHE LEITUNG OPERNDIREKTOR Sebastian Ritschel SCHAUSPIELDIREKTORIN Antje Thoms KÜNSTLERISCHER LEITER TANZTHEATER & CHEFCHOREOGRAF Wagner Moreira LEITERIN JUNGES THEATER &

COMMUNITY THEATER Oda Zuschneid GENERALMUSIKDIREKTOR*IN N.N. CHEFDRAMATURG Ronny Scholz

KÜNSTLERISCHES BETRIEBS- & ORCHESTERBÜRO

KOMMUNIKATION & MARKETING LEITERIN MARKETING Jana Krieger STELLVERTRETENDE LEITERIN MARKETING

Anne Stevens

PRESSESPRECHERIN Dr. Andrea Hoffmann MITARBEITERIN MARKETING & GRAFIK

Sonja Druyen

DIGITALE KOMMUNIKATION Stina Walterbach WEBPFLEGE Susanne Sobek

DIGITALE TRANSFORMATION PROJEKTLEITUNG Anna Kramer

CHEFDISPONENTIN Stefanie Hoh

SZENISCHER DIENST

STELLVERTRETENDE CHEF­D ISPONENTIN,

REGIEASSISTENZ

ORCHESTERDISPONENTIN, CASTING

Patricia Vieregg

LEITERIN KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO & ANSPRECHPARTNERIN STATISTERIE

Marion Schütz

MITARBEITERIN KÜNSTLERISCHES ­B ETRIEBSBÜRO & ANSPRECHPARTNERIN E-CHOR Janica Simone Herrmann

GASTSPIEL- & VERMIETUNGS­M ANAGEMENT

Bettina Wabnig

Fabio Toraldo (Musiktheater) N.N. (Musiktheater)

Tanja Hasslinger (Schauspiel) Sandra Zehnter (Schauspiel) N.N. (Junges Theater)

INSPIZIENZ Mirko Lodderstedt (Musiktheater)

Jan Pruditsch (Schauspiel & Tanz) Janica Simone Herrmann

DRAMATURGIE

SOUFFLAGE

CHEFDRAMATURG & LEITENDER

Bettina Hentschel (Musiktheater)

­M USIKTHEATERDRAMATURG Ronny Scholz ­M USIKTHEATER- & KONZERTDRAMATURGIN

Pia-Rabea Vornholt

Helen Maier (Musiktheater) Hedy Grotz (Schauspiel)

Julia Schuler (Schauspiel)


TEAM

MUSIKTHEATER

Felix Rabas

REGIE

Theodora Varga

Angela Denoke

Simon Eichenberger

Svitlana Slyvia Joël Vuik

Eva Zalenga

Sandra Maria Huimann Sebastian Ritschel Ronny Scholz Kerstin Steeb

BÜHNE & KOSTÜME Barbara Blaschke Timo Dentler

Kristopher Kempf Okarina Peter

Sebastian Ritschel

OPERNCHOR CHORDIREKTOR Alistair Lilley SOPRAN

Myriam Chávez de Kühner Hyuna Cho-Schroeder

Andrea Dohnicht-Pruditsch Misun Kim

Selena Altar

Julia Zhukovska Verena Ulrich

CHOREOGRAFIE

ALT

Andrea Danae Kingston

Maria Magdalena Fleck

Gabriel Pitoni

Svetlana Krutschinin

Till Nau

Gertrud Judenmann

Fabio Toraldo

Elena Lin

VIDEO Sven Stratmann

DIRIGENT*INNEN & MUSIKALISCHE ­E INSTUDIERUNG GENERALMUSIKDIREKTOR*IN N.N. 1. KAPELLMEISTER & STELLV. GMD

Tom Woods

CHORDIREKTOR & KAPELLMEISTER

Alistair Lilley

STUDIENLEITER MIT DIRIGIER­

VERPFLICHTUNG John Spencer IV. SOLOREPETITOR MIT DIRIGIER­ VERPFLICHTUNG Jacob Bass

Beata Marti

Christiana Wimber TENOR

Jinsu Kim

Kyu-Hyun Lee Harald Mück Jong-Il Park

Christian Schossig Arpad Vulkan BASS

Mikhail Kuldyaev

Thomas Lackinger Sang-Sun Lee Mert Öztaner

Roman-Ruslan Soltys

Jonas Atwood

PHILHARMONISCHES ORCHESTER ­R EGENSBURG

Benedikt Eder

1. KONZERTMEISTER Johannes Plewa K

SOLIST*INNEN Hany Abdelzaher Michael Daub

Alejandro Nicolás Firlei Fernández Patrizia Häusermann Seymur Karimov

2. KONZERTMEISTER Daniel Bara K 3. KONZERTMEISTER Sándor Galgóczi K

Roger Krebs

Kirsten Labonte Fabiana Locke

Carlos Moreno Pelizari 213


ERSTE VIOLINEN

FAGOTTE

Almut Boynick K

Laurens Zimpel

Beatrix Leinhäupl K

Yui Iwata-Skweres E

/ Wendula Schmechel-Emilius V Brunhild Haida K

Alessandro Calzavara Andrei Ciobanu David Tumasov

ZWEITE VIOLINEN

Dong-Ae Han

K

Nils Ahlbrecht K

Sabine Wiedersich K Tilmann Kay K

Ulrich Gieseke K

Ekaterina Reshetnyak K | E / Angela Mayer

V

Kristin Schorr

Joana Weyland E VIOLEN

Hilmar Kupke

K

Carlotta Brendel Ralf Müller K HÖRNER

Gabriel Maul

Deborah Brehm E

/ Filippo Cainero V Karin Ahlbrecht K

Leszek Waskowski K TROMPETEN

Jörg Altmannshofer Daniel Kolbe K Bálint Földi

POSAUNEN

Helmut Schätz K

Patrick Siebenborn K

Richard Brandstätter TUBA Frank Feulner PAUKE Tibor Hettich

Daniela Pletschacher K

SCHLAGZEUG

Břetislav Hera

Jens Krahl K

Caroline Dieluweit K Katharina Hippert Grzegorz Pajak

Matthias Rosenfelder VIOLONCELLI

Joanna Sachryn K Tomasz Skweres

Werner Borst K

ORCHESTERWARTE

Khalid Yaafour

Aleksandar Sumar Konrad Iharosi

Armand Fauchère

SCHAUSPIEL

Johannes Klier K

REGIE

Stella Hockemeyer K Arnold Thelemann

Juli Bökamp

KONTRABÄSSE

Daniel Foerster

Andreas Brand K

Stephanie Mohr

Frank Wittich K

Andreas Merz-Raykov

Berkcan Ertan

Gustav Rueb

HARFE

Claudia Broy FLÖTEN

Gabriella Damkier Mathilde Leleu Carlos Araújo OBOEN

Ludovic Achour Kai-Na Syu

Katharina Rosenfelder Anne Dufresne K KLARINETTEN

Michael Wolf K

Franz Gärtner K

Susanne Strelow K

Robert Schuster Antje Thoms Jakob Weiss

BÜHNE & KOSTÜME Florian Barth

Veronika Bleffert

Milena Brüggemann Miriam Busch Elena Gaus

Katharina Grof

Christiane Hilmer Lisa Kruse

Jan Hendrik Neidert

Lorena Díaz Stephens Jakob Weiss


TEAM

CHOREOGRAFIE

TÄNZER*INNEN

Felix Rabas

Vittoria Carpegna

VIDEO

Fátima García López

Florian Barth

SCHAUSPIELER*INNEN Kathrin Berg

Enzo Brumm

Joscha Eißen

Michael Haake Silke Heise

Gerhard Hermann

Maximilian Herzogenrath Michael Heuberger Anna Kiesewetter

Thomas Mehlhorn

Jonas Julian Niemann

Sophie Juliana Pollack Max Roenneberg

Katharina Solzbacher Franziska Sörensen Lilly-Marie Vogler Guido Wachter

Natascha Weigang Paul Wiesmann

Bérénice Durozey

Momoe Kawamura

Natsuho Matsumoto Win McCain

Pedro Henrique de Paula Ferreira Leander Veizi

Vincent Wodrich Chih-Yuan Yang

JUNGES THEATER & COMMUNITY THEATER REGIE Benedikt Grubel Leandro Kees

Wagner Moreira Antje Thoms

Oda Zuschneid

MUSIK Jan-S. Beyer

BÜHNE & KOSTÜME PUPPENSPIELERIN Johanna Kunze

Yasmin Attar Tine Becker

Leandro Kees

TANZ COMPANY MANAGERIN Esther von der Fuhr CHOREOGRAFISCHE ASSISTENTIN &

­T RAININGSLEITERIN María Bayarri Pérez

Kristopher Kempf Wagner Moreira Oda Zuschneid

ENSEMBLE JUNGES THEATER Musiker*innen, Puppenspielerin, Sänger*in-

TRAININGSREPETITORIN Marianna Maxim

nen, ­Schauspieler*innen, Tänzer*innen

CHOREOGRAFIE

VERANSTALTUNGSTECHNIK

Wagner Moreira

Simon Opitz

BÜHNE & KOSTÜME

AUSSTATTUNG

Sommer Ulrickson

Wagner Moreira

Kristopher Kempf Alexander Polzin

Mireia Vila Soriano

AUSSTATTUNGSLEITER Kristopher Kempf AUSSTATTUNGSASSISTENTIN

Christiane Hilmer

KOSTÜM LEITERIN KOSTÜMABTEILUNG

Kathrin Schmidt

215


KOSTÜMASSISTENTINNEN

Milena Aliza Brüggemann Barbara Wentz

ASSISTENTIN DER KOSTÜMABTEILUNG

Pia Janker

GEWANDMEISTERIN DAMEN Angela Kühn STELLV. GEWANDMEISTERIN DAMEN

Elke Massinger-Antl

DAMENSCHNEIDERINNEN

Klaudia Jaschurek Ursula Pilney

Monika Sklenarz Claudia Tiedje Natalia Weiss

GEWANDMEISTER HERREN Dieter Hedwig STELLV. GEWANDMEISTER HERREN

Peter Schwager-Moser

TECHNISCHE ABTEILUNGEN TECHNISCHER DIREKTOR Michael Hübner STELLV. TECHNISCHER DIREKTOR

Martin Stevens

TECHNISCHER LEITER Cristo Twele BÜROLEITUNG DER TECHNISCHEN

­A BTEILUNGEN Christina Neumann

BELEUCHTUNG LEITER BELEUCHTUNGSABTEILUNG

Martin Stevens

STELLV. LEITER BELEUCHTUNGS­A BTEILUNG

Wanja Ostrower

STELLWERK & BELEUCHTUNGSMEISTER

HERRENSCHNEIDER*INNEN

David Herzog

Rudi Kugler

BELEUCHTER

Rudolf Brücklmeier Therese Sterr

Zippora Szemik

Nikolaus Wachter ANKLEIDERINNEN

Christian Thoms Andreas Böhm

Carsten Grunert Leo Göbl

Markus Luft

Lisa Bauer

Andreas Schlecht

Brigitte Gabes

BÜHNENTECHNIK

Brigitte Boin

Monika Niederle Coralie Sinzig

Annette Woelky

MASKE CHEFMASKENBILDNERIN Ute Schweitzer

LEITER BÜHNENTECHNIK & STELLV.

­T ECHNISCHER LEITER Matthias Hinz THEATERMEISTER*INNEN

Ralf Braun

Jessica Mothes

Michael Reintke

STELLV. CHEFMASKENBILDNERIN Sylvia Olias

Max-Josef Zeller

MASKENBILDNERINNEN

STELLV. BÜHNENINSPEKTORIN

Lola Vanessa Enderle

BÜHNENHANDWERKER

Tanja Bettahar Sabine Hierl

Justyna Czeslawa Schneider E / Sabine Köhler V

Daniela von und zu Lerchenfeld Marleen März

Mareile Oeding Lena Torej

Michaela Zimmermann AUSZUBILDENDE Anika Schäffner

Stefanie Gallitzendörfer Axel Ahlborn

Peter Baumer

Herbert Baumgärtner Michael Beer

Hermann Dietlmeier Andreas Eichinger E Peter Gietl

Oliver Gronwald

Jürgen Irlbacher Arne Jensen

Stanislav Jesenský Robert Lastovka Kay Münchow

Ilai Frederic Paul


TEAM

Marco Pillmeier

BETRIEBSELEKTRIKER/-ELEKTRONIKER

Jörg Schmidt

Tobias Danner

Markus Pretzl

Stefan Schwab

Thomas Wagner

Siegfried Wilhelm AUSZUBILDENDER

Carsten Schmidt

DEKORATIONSWERKSTÄTTEN LEITER DEKORATIONSWERKSTÄTTEN

Bernhard Neumann

STELLV. WERKSTÄTTENLEITER

Thomas Schroll

LEITERIN DES MALSAALS Susanne Kassalitzky THEATERMALER & LACKIERER Ondrej Becka THEATERMALERIN Marisa Carniato AUSZUBILDENDE BÜHNENMALERIN

Annika Schmidbauer

THEATERPLASTIKERIN Karla Elisabeth Wilke LEITER SCHREINEREI Stefan Matschiner SCHREINER

Peter Götz

Christian Wittkowsky AUSZUBILDENDER SCHREINER

Christian Mauerer

LEITER TAPEZIEREREI Wolfgang Siegmar TAPEZIERERINNEN

Irina Jäger E

& HAUSMEISTER

Christian Eicher HAUSWART Matthias Hartl PFÖRTNER

Peter Kerscher

Bernhard Steinborn

Sebastian Steinborn

REQUISITE LEITERIN REQUISITE Susanne Achter REQUISITEURINNEN

Liliana Dudewicz Lina Endl

Bettina Felsch

Linda Holtappels

TON TONTECHNIKER

Cornelius Kellner

Alexander Reischl TON & VIDEO

Wolfgang Frauendienst Christina Obermeier

ADMINISTRATION PERSONAL

/ Sara Rieger V

LEITERIN PERSONAL & RECHT

Irene Schickedanz

Catinka Bremer

AUSZUBILDENDE RAUMAUSSTATTERIN

SACHBEARBEITUNG

Jasmin Rackwitz

SCHLOSSER & SONDERKONSTRUKTIONEN

Peter Schneider SCHLOSSER

Josef Mackiewicz

Bernhard Seemann LAGERISTIN Yvonne Müser LAGERHELFER Eugen Lutz

HAUS- & BETRIEBSTECHNIK LEITER HAUS- & BETRIEBSTECHNIK

Andreas Hollenberg

MECHATRONIKER FÜR HAUSBETRIEBS- ­ & BÜHNENTECHNIK Matthias Schneider

Ruth Schüling Georg Landau

LOHN- & GEHALTSABRECHNUNG

Gabriele Wolf

Jürgen Schmidt Nicole Neitzel

RECHNUNGSWESEN TEAMLEITUNG RECHNUNGSWESEN

Christian Stang

BUCHHALTERINNEN

Christa Berg

Tanja Schäfer

VERKAUFSTEAM LEITERIN VERKAUFSABTEILUNG

Claudia Zeus

217


VERKAUFSSERVICE & BERATUNG

Beate Brandl

Doris Dotzler Jana Eckert

Sabine Jordan Judith Kaiser

Annett Pietsch

Angelika Schatz

Gabriele Wittmann

TICKETING, ZAHLSTELLE & STATISTIK Florian Murche

DATENSCHUTZ DATENSCHUTZBEAUFTRAGTER

Christian Volkmer

EDV NETZWERKADMINISTRATOREN

Robert Effenhauser Robert Flach

SYSTEMINTEGRATION Julius Thanner

EINLASS- & GARDEROBENSERVICE LEITERIN EINLASSSERVICE Else Brücklmeier STELLV. LEITER EINLASSSERVICE

Willm Schmülling

EINLASS- & GARDEROBENPERSONAL

Marianna Coverca

Christa Ebentheuer Christine Eich Ursula Gorny

Marina Kasper

Antonia Köhne

Angelika Kosytorz Sylvia Lorenz

Apollonia Pielmeier Melissa Pielmeier Monika Riederer Özcan Sentürk Evi Werlich

Bruno Ziegenthaler K E V

= Regensburger Kammermusiker

= Elternzeit

= Vertretung



Impressum HERAUSGEBER

Theater Regensburg

Anstalt des öffentlichen Rechts

Kommunalunternehmen der Stadt Regensburg Bismarckplatz 7

93047 Regensburg SPIELZEIT 22/23 VOR STAND

Intendant Sebastian Ritschel

Kaufmännischer Direktor Dr. Matthias Schloderer REDAKTION

Dramaturgie, Kommunikation & Marketing CORPORATE DESIGN & SATZ

klein,laut FOTO

Pawel Sosnowski (S. 2, 4, 10, 16, 24, 25, 36, 37, 48, 60, 61, 76, 77, 88, 91, 100, 101, 110, 113, 124, 125, 138, 174–179, 184, 192, 219 | Hintergrund: 18, 52, 92, 114, 140, 160) BILDNACHWEISE

Ensemble Musiktheater: Eder (Annett Goralski), Zalenga (Jochen Quast), Varga (Nataliya Weiss), Pelizari (Jomagrean), Abdelzaher (Nutthaporn Thammathi), Atwood (Dirk Brzoska), Labonte (Kirsten Wetzel), Karimov (Vincent Schmucker), Locke (Saskia Allers), Häusermann (Evelyn Walton), Kmetsch (Oliver Seyfried), Krebs (Udo Fischer), Daub (Philip Brunnader), Slyvia (Matthias C. Nagel), Fernández (Saskia Allers), Rabas (Felix Rabas), Vuik (Nils Jöhnk)

Ensemble Schauspiel: Kunze (Johanna Kunze), Mehlhorn (Johanna Link), Weigang (Christine

Rogge), Brumm (Jakob Fliedner), Sörensen (Jochen Quast), Solzbacher (Jochen Quast), Niemann (Leni Olfson), Herzogenrath (Pepe Lange), Hermann (Jochen Quast), Vogler (Marcel Kirschstein), Wiesmann (Lukas Büsse), Heise (Jochen Quast), Haake (Michael Haake), Berg (Nils Schwarz), Roenneberg (Nils Schwarz), Pollack (Sophie Pollack), Heuberger (Jochen Quast), Kiesewetter (Simon Stolz), Eißen (Niklas Vogt), Wachter (Jochen Quast)

Ensemble Tanz: Kawamura (Masayuki Carvalho), McCain (Cathryn Farnsworth), Yang (Diego Alcalá), Veizi (Matteo Mersi), Durozey (Daniel Kunz), Carpegna (Marco Piecuch), Matsumoto (Diego Alcalá), López García (Oilver Berg), Ferreira (Lucas van Rensburg), Wodrich (Vincent Wodrich) PAPIER

Umschlag: Gmund Cotton Max White, Inhalt: Gmund Bauhaus Dessau Weiss 2 SCHRIFTEN

UltraSolar (Pizza Typefaces), Totentanz (Bureau Brut) STAN D

7.7.2022 (Änderungen vorbehalten) Das Theater Regensburg wird durch die Stadt Regensburg und den Freistaat Bayern gefördert.



www.theaterregensburg.de