TR Magazin | Dezember 2025, Januar & Februar 2026

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Magazin

JUBEL

Opernhaus des Jahres 2025, Craig-Simmons-Preis, weitere Auszeichnungen

JUWELEN

Bühnenerlebnisse, Hintergründe, spannende Menschen

JA H RESZEI T

Weihnachten und Silvester im Theater, alle Termine von Dezember bis Februar

Dezember 2025 | Januar | Februar 2026

AUF DER BÜ H NE

WEIHNACHTEN UND SILVESTER IM THEATER

KLARHEIT

LUCIDITY (EEA)

ALTER UND ERINNERN

BORN TO BE WILD (UA)

WAS GLÜCKLICH MACHT

CHARLIE UND DIE

SCHOKOLADENFABRIK (DSE)

FARCE IM OVAL OFFICE

DIE SCHATTENPRÄSIDENTINNEN

ZU GAST

GASTSPIELE VON

DEZEMBER BIS FEBRUAR

MORALISCHE ZERRISSENHEIT

MANHATTAN PROJECT

DOPPELTE FREIHEITSKÄMPFER POLNISCHE HOCHZEIT

MUSIKALISCHE ERINNERUNGEN

4. PHILHARM. KONZERT

KUNSTFÖRDERPREIS

MENSCHEN

NEUE ENSEMBLEMITGLIEDER

Eileen von Hoyningen Huene

Rahel Brede

Jakob Hoffmann

JOHN CORIGLIANO, LUTZ HÜBNER & SARAH NEMITZ

KAMMERMUSIKER Frank Feulner & Gregor Pajak THEATERFREUNDE Förder- und Ehrenpreise

Liebe Leser*innen,

bereits die ersten Monate der Saison bringen große Freude: Das Theater Regensburg ist Opernhaus des Jahres 2025! Am 23. Februar 2026 sind wir Gastgeber der internationalen Preisverleihungsgala OPER! AWARDS 2026 und dürfen den OPER! AWARD als „Bestes Opernhaus“ entgegennehmen. Letztes Jahr erhielt die Oper Brüssel den Preis, davor Amsterdam und nun Regensburg. Eine großartige Auszeichnung für das ganze Haus und alle Beschäftigten. Doch nicht genug – im Oktober wurden wir mit dem Craig-Simmons-Preis 2025 der Deutschen Musical Akademie für herausragende Leistung und besonderen Spielplan geehrt, Vincent Wodrich erhält den Bayerischen Kunstförderpreis TANZ 2025 und beim Blickpunkt Musical Award 2025 sind wir in mehreren Kategorien ausgezeichnet.

Diese Auszeichnungen sind weit mehr als bloße Zierde – sie sind ein Zeichen lebendiger Theaterarbeit, hervorragender künstlerischer Qualität in allen Abteilungen, großer kreativer Leistungsbereitschaft und Ausdruck unseres künstlerischen Mutes.

Lassen Sie uns mit der deutschsprachigen Erstaufführung von CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK (DSE) und unserem Weihnachtsbenefiz ALLE JAHRE WIEDER das Jahr besinnlich ausklingen, bevor wir mit BORN TO BE WILD (UA), THE LAST FIVE YEARS, MANHATTAN PROJECT und LUCIDITY (EEA) die vielen Facetten menschlicher Existenz – exzentrisch, gutmütig, fragil und einzigartig – beleuchten.

Ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie uns mit Neugier, Applaus und Vertrauen so beständig begleiten und wünsche Ihnen einen freudvollen Jahresausklang sowie einen inspirierenden Start in das Jahr 2026.

Ihr

SEBASTIAN RITSCHEL

Spielplan

Intendant Sebastian Ritschel

Weihnachten und Silvester im Theater

STIMMUNGSVOLLES PROGRAMM

DAS JAHR

AUSKLINGEN

LASSEN

Für die Weihnachtszeit, den Jahreswechsel und die Ferienzeit bieten wir auch in diesem Jahr ein stimmungsvolles Programm. Bereits im November hatte AN DER ARCHE UM ACHT , unser Familienstück zur Weihnachtszeit, im Antoniushaus Premiere. Ab dem Nikolaustag bringen wir mit dem Musical CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK (DSE) musikalisches

Vergnügen für die ganze Familie auf die Bühne – übrigens auch rund um die Feiertage und in den Weihnachtsferien – für kalorienfreien Süß-Genuss!

Genießen und Gutes tun kann man beim WEIHNACHTSBENEFIZ am 7. Dezember. Weihnachtliches Einstimmen für die ganze Familie verheißen unser Familienkonzert A CHRSTMAS CAROL in der dritten Adventswoche und das Kammerkonzert ENGELSTON am vierten Advent. An Silvester laden wir je nachmittags und abends zur Gala I AM WHAT I AM im Bismarckplatz, zur Gesellschaftskomödie mit Lokalbezug LOB DER GERECHTEN (UA) im Antoniushaus und zum Lieder-

abend mit Puppen BORN TO BE WILD (UA) im Haidplatz. Lassen Sie mit uns 2025 angeregt ausklingen.

Das neue Jahr begrüßen wir musikalisch mit ZWISCHEN_WELTEN , dem Neujahrskonzert unseres Philharmonischen Orchesters, und Musik von Kurt Weill, Joseph Beer und den Klezmer-Rondos von Paul Schoenfield.

Einige besondere Gäste verschönern Ihnen den Advent und den Jahresbeginn –allen voran Amelie Diana und Andreas Bittl mit ihrer schon zur lieben Tradition gewordenen A WEIHNACHTSGSCHICHT im Rahmen der Aktion Kinderbaum am 22. Dezember. Traditionell liest Axel Hacke zwischen den Jahren aus seinem neuen Buch – heuer WIE FÜHLST DU DICH? Krachert wird es Anfang Januar gleich zweimal mit IT’S A MENZ’ WORLD, Josef Menzls bayerischer Late-Night-Show. Erinnerungen an Hildegard Knef singt uns Tim Fischer am Dreikönigstag zu und am 9. Januar kann man in PAPER MOON mit Robert Nippoldt poetisch zu den Sternen reisen.

AUSGEZEICHNET: BLICKPUNKT MUSICAL AWARDS

Bei der Gala des diesjährigen Blickpunkt Musical Award am 10. November in Berlin ging auf unsere Produktionen COME FROM AWAY und MERRILY WE ROLL ALONG mit vier Awards ein wahrer Preisregen hernieder. Ausgezeichnet wurde das Theater Regensburg für die „Beste Deutschsprachige Erstaufführung“ und „Bestes Klangbild“ für COME FROM AWAY . Awards als „Bester Darsteller Nebenrolle“ –für COME FROM AWAY – und „Bester Hauptdarsteller“ – für MERRILY WE ROLL ALONG – gingen an Andreas Bieber. Wir freuen uns sehr!

Feiern Sie Silvester mit der Gala I AM WHAT I AM – oder mit: LOB DER GERECHTEN (UA) und BORN TO BE WILD (UA)

OPER! Awards 2026

THEATER REGENSBURG IST „BESTES OPERNHAUS“

Das Theater Regensburg erhält den OPER! AWARD 2026 und ist damit das beste Opernhaus des Jahres 2025. Die Auszeichnung wird am 23. Februar 2026 im Rahmen einer Preisverleihung im Theater Regensburg vergeben. Ebenso werden an diesem Abend die Preisträger der weiteren 19 Kategorien der OPER! AWARDS bekanntgegeben und persönlich geehrt. Die OPER! AWARDS sind Deutschlands einziger öffentlich verliehener internationaler Opernpreis.

Mehr Neues als Bekanntes, umarmende Offenheit statt programmatischer Vorsicht und der unerschütterliche Glaube an die Existenzberechtigung des Musiktheaters in allen seinen Formen, Farben und Ausprägungen: Die Risikobereitschaft des Theater Regensburg unter seinem Intendanten Sebastian Ritschel ist groß, seine Trefferquote aber enorm. Der Qualität folgt das Publikum, das Vertrauen, der Zuspruch – regional und längst auch bundesweit darüber hinaus. Die stets geforderte, selten konsequent realisierte Erweiterung des immer gleichen Repertoires – in Regensburg findet sie statt! Immer wieder begeisternd auch dank des hervorragenden Ensembles.

Ulrich Ruhnke, Herausgeber und Chefredakteur OPER! Magazin

Innovationen in den Bereichen Partizipation, Zugänglichkeit, Community-Bildung und Nachhaltigkeit zeigen darüber hinaus, wie sich ein Theater unverzichtbar in der Stadtgesellschaft verankern sollte. Keine Frage: Das beste Opernhaus befindet sich unter dem Dach des Theaters – künftig: Staatstheaters – Regensburg! Wir freuen uns, das Theater Regensburg am 23. Februar 2026 in seinem eigenen Haus mit dem OPER! AWARD als ‚Bestes Opernhaus‘ zu ehren.

BAYERISCHER KUNSTFÖRDERPREIS 2025

Das Theater Regensburg gratuliert Vincent Wodrich, Mitglied der Tanzcompany, herzlich zum Bayerischen Kunstförderpreis 2025! „Das ist eine wunderbare Auszeichnung für unseren Kollegen, die mich sehr freut und auch stolz macht“, sagt Tanzchef Wagner Moreira. „Vincent ist ein sehr fleißiger, engagierter, talentierter Künstler, der substanziell arbeitet und auch vor seinen eigenen Grenzen nicht zurückschreckt. Er ist ein außergewöhnlicher Tänzer an einem Stadttheater und bringt einen ungewöhnlich diversifizierten und differenzierten Tanzbackground mit. Der Bayerische Kunstförderpreis ist ein wohlverdienter Preis für ihn – und eine große Freude für die Company und das ganze Theater Regensburg.“

CRAIG-SIMMONS-PREIS

Das Theater Regensburg ist mit dem diesjährigen Craig-Simmons-Preis der Deutschen Musical Akademie ausgezeichnet „für die innovative Spielplangestaltung in der Sparte Musical“, so die Laudatorin Bettina Meske. „Der Vorstand hat in diesem Jahr entschieden den Craig-Simmons-Preis an ein Theater zu verleihen, das in der vergangenen Spielzeit dadurch geglänzt hat, eine großartige deutschsprachige Erstaufführung eines neuen Broadway Musicals zu verwirklichen: COME FROM AWAY . Inszeniert vom Intendanten und Operndirektor Sebastian Ritschel […] der mit kundiger Expertise und großem Engagement hochklassiges Musical an seinem Haus realisiert und mit seiner künstlerischen Arbeit in Regensburg die Musicallandschaft in Deutschland so erfreulich bereichert“, so Meske weiter. Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung für das gesamte Haus!

Vincent Wodrich
Sebastian Ritschel bei der Preisverleihung

Klarheit

Als meine Mentorin und Freundin – die Sängerin Lucy Shelton – kurz vor ihrem 75. Geburtstag stand, überzeugte ich sie, ein Konzert mit ihren Lieblingsliedern zu geben: „Lucy, du darfst nicht aufhören, du klingst großartig.“ Sie fragte scherzhaft: „Nun, wann schreibst du mir etwas?“ Zu dieser Zeit kümmerte ich mich um meinen Vater, der an Demenz litt, und mein Librettist David Cote hatte eine Zeit lang seine Frau gepflegt, die an Krebs gestorben war. David und ich sprachen über unsere eigenen Schwierigkeiten mit Pflege und Verlust und so kamen wir auf die Idee, eine Oper zu schreiben, die genau diese schwierigen Emotionen zum Thema hat – und Lucy darin zu besetzen.

Wir begannen mit der Geschichte um eine ältere Sängerin, die sich im Frühstadium einer Demenzerkrankung befindet. Ihr

Adoptivsohn gibt seine Karriere als Pianist auf, weil er die Musikbranche satthat und seine Mutter pflegen will. Sie möchte aber nicht, dass er sich für sie opfert. Es gibt also Spannungen zwischen den beiden. Hinzu kommt der Schmerz, mitanzusehen, wie jemand, den man liebt, sich mehr und mehr verändert und sich dessen auch hilflos bewusst ist. Wir ergänzten das Setting um die Figur einer Neurowissenschaftlerin, die eine Studie durchführt, bei der Musik als Mittel eingesetzt wird, um Demenzpatienten zu helfen.

Da ich an der Universität Psychologie und nicht Musik studiert hatte, faszinierte mich das Phänomen „Gehirn“ seit jeher, und so wurde dieser Faden aus Musik und Erinnerung zu einem Leitmotiv. Und siehe da, wir schufen ein Konzept für eine Kammeroper für vier Personen, die sich mit Musik und Erinnerung befasste. Und es gibt versteckte Gemeinsamkeiten unter den vier Figuren, die all diese Themen berühren.

DIE KO M PONIS T IN ÜBER I H RE OPER

LUCIDITY (EEA)

PREMIERE 8.2.26 | 18 Uhr Haidplatz

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

Laura Kaminsky bei ihrem letzten Regensburg-Besuch zur Premiere von AS ONE . Gemeinsam mit Chefdramaturg Ronny Scholz und Intendant Sebastian Ritschel

Alter und Erinnern

BORN TO BE WILD (UA) | Franziska Sörensen

Während das Ensemble von FISCHER FRITZ am Haidplatz Zungenbrecher übt und Willy Loman aus TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN uns auf eine existenzielle Reise in das Innere seines Kopfes entführt, steht auch der dritte Teil unserer Haidplatz-Serie in den Startlöchern. Die sinnliche Stückentwicklung BORN TO BE WILD stellt sich im gesamtheitlichen Raumkonzept von Kristopher Kempf mit Witz und Wärme, Puppen und Live-Musik ähnlichen Themen wie die beiden Inszenierungen davor – aber auf eine ganz eigene Weise. Konzipiert wird der Abend von Regisseur Markus Schabbing, der vorab einen Einblick gibt, was ihn an den Themen Alter und Erinnern auf der Bühne interessiert:

AUCH IM HAIDPLATZ MARATHON

„Ich frage mich oft, welche Pläne man sich als junger Mensch für sein Leben gemacht hat oder ob man manchmal einfach nur drauflosgeht, ohne zu wissen, wohin der Weg führt. Erst rückblickend erkennt man dann, wie unberechenbar das Leben wirklich ist. Außerdem finde ich spannend, wie stark unsere Erinnerungen mit Sinneseindrücken verbunden sind. Ein Lied, ein Geruch, ein bestimmter Gegenstand und plötzlich steht man wieder mitten in einer anderen Zeit. Aber ist diese Rückkehr immer schön oder manchmal auch schmerzhaft?“ Musikalisch erwartet das Publikum laut Schabbing ein wilder Mix aus Klassikern und modernen Songs: „Mal so, wie man sie kennt, mal in ganz neuer, überraschender Form.“ Und die Puppen? „Die werden oft auf poetische Weise eingebunden sein und Objekte, die Erinnerungen wecken, werden selbst zu lebendigen Akteuren.“

M

I T WITZ UND WÄR M E

BORN TO BE WILD (UA)

PREMIERE 14.12.25 | 18 Uhr Haidplatz

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

Schokolade soll glücklich machen – ob es an der angekurbelten Produktion von Serotonin, am süßen Geschmack, an den glücklichen Erinnerungen oder an der Mischung aus alledem liegt, lässt sich bis heute nicht wissenschaftlich beweisen. Was aber in jedem Fall und sogar wissenschaftlich bewiesen glücklich macht, ist Musik! Gibt es also etwas Schöneres, als beides miteinander zu kombinieren?

Was glücklich macht

Bühnenbild- und Kostümentwürfe von Kristopher Kempf

DIE SCHOKOLADENFABRIK ist Roald

Dahls Geschichte rund um den exzentrischerfindungsreichen Chocolatier Willy Wonka, der auf der Suche nach einem*r Nachfolger*in die ganze Welt in Aufruhr versetzt, zum ersten Mal auf einer deutschen Bühne zu Gast. Mit Musik von Marc Shaiman und Originalmusik aus dem Film von Leslie Bricusse und Anthony Newley das perfekte Rezept, um Farbe in die dunklen Monate zu zaubern. Denn eins wird dieser Abend ganz sicher nicht: langweilig! Wo die unter-

schiedlichen Welten von Wonka, Charlie, vier weiteren Kindern und ihren Familien aufeinandertreffen, sind Probleme garantiert. Regisseur Ulrich Wiggers nimmt sich der Herausforderung an und inszeniert eine der bekanntesten Geschichten der Welt aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts. Ein mitreißendes, fantasievolles Musical für die ganze Familie!

Passend dazu hat uns Chocolatier Seidl eine Charlie-Schokolade kreiert, bei deren Erwerb Sie mit jeder Tafel Gutes tun.

CHARLIE UND DIE

10+

SCHOKOLADENFABRIK (DSE)

PREMIERE 6.12.25 | 18 Uhr Bismarckplatz

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

Farce im Oval Office

ANTJE THOMS ZU IHRER KOMMENDEN INSZENIERUNG AM BISMARCKPLATZ

Im Februar kommt die Schauspielkomödie DIE SCHATTENPRÄSIDENTINNEN

DAS SYS T E M

A M LAUFEN

HALT EN

ODER: HINTER JEDEM GRO ẞ EN IDIOTEN SIND SIEBEN FRAUEN, DIE VERSUCHEN, IHN AM LEBEN ZU ERHALTEN am Bismarckplatz zur Premiere. Antje Thoms inszeniert und, wie der Untertitel schon verrät, dreht sich alles um sieben Frauen, die versuchen, ihren unfähigen Chef am Leben zu halten. Das Stück nimmt eine absurde Ausgangslage zum Anlass, sieben Schauspielerinnen durch einen „Parcours de force“ zu schicken, denn ein Furunkel am Hintern des Präsidenten führt zu unlösbaren weltpolitischen Konflikten. Der Präsident selbst ist nie zu sehen, darf sogar unbedingt niemals zu sehen sein, wie Thoms betont, denn „es geht ja tatsächlich einmal nicht um ihn, sondern darum wie ein rein weibliches System den Apparat rund um ihn herum am Laufen hält und die permanente Frage: Warum in aller Welt tun diese Frauen das eigentlich?“ Der Ort der Handlung ist konkret: Es wird eine deutliche Anspielung auf das Weiße Haus und ein auf der Bühne verstecktes Oval Office geben. Dieses stehe aber lediglich für das streng bewachte „Zentrum der

Bühnenbildentwürfe

von Jan Hendrik Neidert

Macht“ – denn es gibt ja leider nicht nur den einen, sondern wie der Titel bereits ankündigt, einige „große Idioten“, so Thoms.

Man könnte dieses hochpolitische Thema aus tragischer Perspektive betrachten und auch für Antje Thoms steckt hinter der Satire, hinter dem ganzen hektisch-hysterischen Gewusel, natürlich ein tragischer Kern: „Wie viele Politikerinnen gibt es z. B. in der aktuellen Bundesregierung? Wie viele Präsidentinnen weltweit? Und warum sind es so oft Frauen, die in der zweiten oder dritten Reihe, quasi im Verborgenen, unfähigen Männern – und damit meine ich jetzt nicht nur Präsidenten – zuarbeiten und stillschweigend deren Unvermögen überdecken? Gut, dass sich die Autorin für die Form der Komödie entschieden hat, denn ohne Humor wäre dieses – ausführlich in Statistiken bearbeitete und sich kaum positiv entwickelnde – Thema wirklich zum Heulen.“ Selina Fillinger lasse sieben Schauspielerinnen äußerst hochtourig aufeinanderprallen und das dürfte ziemlich viel Spaß machen, so Thoms. „Das mit unserem kraftvollen, hochenergetischen, klugen – kurz: wunderbaren – Frauenensemble zu erarbeiten, darauf freue ich mich sehr.“

DIE SCHATTEN PRÄSIDENTINNEN

PREMIERE 21.2.26 | 19.30 Uhr Bismarckplatz

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

Dunkles Licht

5. Philharmonisches Konzert

Kalender

Dezember bis Februar

KARTEN

Tickets im Onlineshop, per Telefon (0941)  507 2424, E-Mail an karten@theaterregensburg.de oder an der Theaterkasse. Alle Ermäßigungen unter www.theaterregensburg.de/ermaessigungen.

= Premiere | WA = Wiederaufnahme | U30 = U30-Vorstellung (10 € für alle unter 30) | = Familienvorstellung (10 € für alle unter 18, bei AN DER ARCHE UM ACHT 8 €) | ZLM = Zum letzten Mal | = After Show Party | = Autogrammstunde im Anschluss | UA = Uraufführung | DSE = Deutschsprachige Erstaufführung | EEA = Europäische Erstaufführung | *Kinderbetreuung, Anmeldung: familie@theaterregensburg.de

TANZ DAHOAM (UA)

Partizipative Tanzperformance | Mobil

Fr 16.12.25 geschlossene Veranstaltung

Fr 16.01.26 geschlossene Veranstaltung

CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK (DSE)

Musical von Marc Shaiman | Bismarckplatz

Sa 06.12.25 18.00

Di 09.12.25 19.30

Di 16.12.25 19.30

So 21.12.25 15.00 *Kinderbetreuung

Di 23.12.25 19.30

Do 25.12.25 15.00

So 28.12.25 18.00

So 11.01.26 18.00

Mo 12.01.26 14.00 Schulvorstellung

Fr 16.01.26 19.30

So 01.02.26 15.00

Sa 28.02.26 19.30

AN DER ARCHE UM ACHT

Familienstück von Ulrich Hub | Antoniushaus

So 07.12.25 14.00 | 16.00

So 14.12.25 14.00 | 16.00

Sa 20.12.25 14.00 | 16.00

Di 23.12.25 14.00

Fr 26.12.25 16.00

Sa 27.12.25 16.00

So 28.12.25 16.00

So 11.01.26 14.00 | 16.00

EINFÜHRUNGEN & NACHGESPRÄCHE

an 16.00

Außer bei Premieren finden bei fast allen Vorstellungen 30 Minuten vor Beginn Einführungen und zu ausgewählten Produktionen Nachgespräche statt. Details im Monatsspielplan und online.

BORN TO BE WILD (UA)

Liederabend mit Puppen | Stückentwicklung von Markus Schabbing | Haidplatz

So 07.12.25 11.00

Matinee

Mo 08.12.25 19.00 Öffentliche Probe

So 14.12.25 18.00

Di 16.12.25 19.30

Do 18.12.25 19.30

Fr 19.12.25 19.30

So 21.12.25 18.00

Di 23.12.25 19.30

Fr 26.12.25 18.00

Sa 27.12.25 19.30

So 28.12.25 18.00

Mi 31.12.25 16.00

Mi 31.12.25 19.30

Sa 03.01.26 19.30

So 04.01.26 18.00

Mi 21.01.26 19.30

Do 22.01.26 19.30

Sa 24.01.26 19.30

So 25.01.26 18.00

MADAMA BUTTERFLY

Oper von Giacomo Puccini | Bismarckplatz

Mi 10.12.25 18.00

Sa 20.12.25 19.30

Sa 27.12.25 19.30

Di 13.01.26 19.30

Fr 13.02.26 19.30

SACRE – EIN RAUSCH (UA)

Tanzabend von Wagner Moreira | Bismarckplatz

Do 11.12.25 19.30

Do 18.12.25 19.30

Fr 26.12.25 18.00

Sa 10.01.26 19.30

Do 15.01.26 19.30

Sa 31.01.26 19.30

So 15.02.26 18.00

Fr 27.02.26 19.30

MERRILY WE ROLL ALONG (DSE)

Musical von Stephen Sondheim | Bismarckplatz

Fr 12.12.25 19.30

Mi 07.01.26 19.30

So 18.01.26 15.00

So 08.02.26 18.00

KLEINSTADTNOVELLE

Monolog nach Ronald M. Schernikau | Junges Theater

Sa 13.12.25 18.00

Sa 28.02.26 18.00

THE GHOSTS OF VERSAILLES

Oper von John Corigliano | Bismarckplatz

Sa 13.12.25 19.30

Mi 17.12.25 19.30

Do 08.01.26 19.30

Fr 30.01.26 19.30

I AM WHAT I AM

Opern-, Operetten- & Musical-Gala | Bismarckplatz

So 14.12.25 18.00

Fr 19.12.25 19.30

Mi 31.12.25 15.00

Mi 31.12.25 19.30

Sa 17.01.26 19.30

DER BÄR, DER NICHT DA WAR

Schauspiel nach dem Bilderbuch von Oren Lavie | Junges Theater

Sa 20.12.25 15.00

Do 25.12.25 15.00

Di 30.12.25 15.00

Do 01.01.26 15.00

Fr 02.01.26 15.00

Di 06.01.26 15.00

LOB DER GERECHTEN (UA)

Gesellschaftskomödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Antoniushaus

Mi 31.12.25 15.00

Mi 31.12.25 19.30

Sa 03.01.26 19.30

So 04.01.26 18.00

Di 06.01.26 18.00

Mi 11.02.26 19.30

Fr 13.02.26 19.30

So 15.02.26 18.00

MOBY DICK

Schauspiel nach dem Roman von Herman Melville Haidplatz

Mi 07.01.26 19.30 exklusiv

Do 08.01.26 19.30

Sa 10.01.26 19.30

NORA. EIN THRILLER

Schauspiel von S B Yishai, H Ibsen, G Steinbuch, I Žic

Antoniushaus

Mi 14.01.26 19.30

Fr 16.01.26 19.30

Sa 17.01.26 19.30

So 18.01.26 18.00

TOD EINES

HANDLUNGSREISENDEN

Drama von Arthur Miller | Haidplatz

Mi 14.01.26 19.30

Fr 16.01.26 19.30

So 18.01.26 18.00

THE LAST FIVE YEARS

Musical von Jason Robert Brown | Junges Theater

Sa 17.01.26 11.00

So 25.01.26 16.00

Sa 31.01.26 18.00

MANHATTAN PROJECT

Öffentliche Probe

Schauspiel von Stefano Massini | Antoniushaus

So 25.01.26 11.00

Mo 26.01.26 19.00

Sa 31.01.26 19.30

Di 03.02.26 19.30

Mi 04.02.26 19.30

Do 05.02.26 19.30

So 08.02.26 18.00

Di 17.02.26 19.30

Mi 18.02.26 19.30

Fr 20.02.26 19.30

Sa 21.02.26 19.30

So 22.02.26 18.00

Matinee

Öffentliche Probe

POLNISC H E HOCHZEIT

Operette von Joseph Beer | Bismarckplatz

Mo 26.01.26 19.00

So 01.02.26 11.00

Sa 07.02.26 19.30

Sa 14.02.26 19.30

So 22.02.26 18.00

Mi 25.02.26 19.30

LUCIDITY (EEA)

Öffentliche Probe

Matinee

Kammeroper von Laura Kaminsky | Haidplatz

Sa 31.01.26 11.00

So 01.02.26 14.00

So 08.02.26 18.00

Mi 11.02.26 19.30

Do 12.02.26 19.30

Sa 14.02.26 19.30

Di 17.02.26 19.30

Fr 20.02.26 19.30

So 22.02.26 18.00

Öffentliche Probe

Matinee

LOB

RAT T E RUDI GE H T VON BORD

Kindermusical von M. Frowin, K. Pamuk, B. Eichhorn

Junges Theater

So 15.02.26 15.00

Mi 18.02.26 15.00

Do 19.02.26 15.00

Sa 21.02.26 15.00

DIE

SC H AT T ENPRÄSIDEN T INNEN

Politsatire von Selina Fillinger | Bismarckplatz

So 15.02.26 14.00

Matinee

Mo 16.02.26 19.00 Öffentliche Probe

Sa 21.02.26 19.30

Di 24.02.26 19.30

Do 26.02.26 19.30

FISCHER FRITZ

Modernes Volksstück von Raphaela Bardutzky | Haidplatz

Do 26.02.26 19.30

Fr 27.02.26 19.30

KARTEN & VORVERKAUF

TELEFON- & MAILSERVICE

Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr

Kartentelefon +49 (941) 507 2424 karten@theaterregensburg.de

Abo +49 (941) 507 4422 abo@theaterregensburg.de

ÖFFNUNGSZEITEN

KASSENSCHALTER & ABO-BÜRO

Mo & Di geschlossen

Mi–Fr 10–18 Uhr | Sa 10–14 Uhr

SONDERÖFFNUNGSZEITEN

Advents-Samstage 10–18 Uhr 24. & 31.12. 10–14 Uhr

ONLINESHOP

Rund um die Uhr tickets.theaterregensburg.de

Tickets 6–60 Euro

13./14.6.26 UND 27./28.6.26

Kleines Theater-Festival am Haidplatz: Erleben Sie alle sechs Neuinszenierungen dieser Spielzeit an einem Wochenende! Early-Bird-Rabatt bis 10.12.25: 79 € statt 99 € |

KONZER T E

So 07.12.25 10.00 MIT HAND UND FU ẞ | 2. KRABBELKONZERT Foyer Neuhaussaal

So 07.12.25 11.30 MIT HAND UND FU ẞ | 2. KRABBELKONZERT Foyer Neuhaussaal

So 07.12.25 19.30 ALLE JAHRE WIEDER | WEIHNACHTSBENEFIZ Neuhaussaal

Mi 10.12.25 21.30 33. BALKONSINGEN Balkon Bismarckplatz Eintritt frei

So 14.12.25 10.00 A CHRISTMAS CAROL | 2. FAMILIENKONZERT Neuhaussaal

So 14.12.25 11.30 A CHRISTMAS CAROL | 2. FAMILIENKONZERT Neuhaussaal

So 21.12.25 19.00 ENGELSTON | 3. KAMMERKONZERT Neuhaussaal

Di 30.12.25 19.30 ZWISCHEN_WELTEN | 3. PHILHARMONISCHES KONZERT | NEUJAHRSKONZERT Neuhaussaal

Do 01.01.26 17.00 ZWISCHEN_WELTEN | 3. PHILHARMONISCHES KONZERT | NEUJAHRSKONZERT Neuhaussaal

Sa 03.01.26 19.30 ZWISCHEN_WELTEN | 3. PHILHARMONISCHES KONZERT | NEUJAHRSKONZERT Neuhaussaal

So 04.01.26 19.30 ZWISCHEN_WELTEN | 3. PHILHARMONISCHES KONZERT | NEUJAHRSKONZERT Neuhaussaal

Mo 05.01.26 19.30 ZWISCHEN_WELTEN | 3. PHILHARMONISCHES KONZERT | NEUJAHRSKONZERT Neuhaussaal

Di 06.01.26 19.30 ZWISCHEN_WELTEN | 3. PHILHARMONISCHES KONZERT | NEUJAHRSKONZERT Neuhaussaal

So 18.01.26 19.00 HOMMAGE | 3. HAUSKONZERT Foyer Neuhaussaal

Öffentliche Probe Benefizveranstaltung Lions Club

Mi 21.01.26 21.30 34. BALKONSINGEN Balkon Bismarckplatz Eintritt frei

Sa 24.01.26 15.00 ERSTKLASSIK D-DUR Neuhaussaal

So 01.02.26 19.00 SPIEGELBILDER | 4. KAMMERKONZERT Neuhaussaal

Mi 11.02.26 21.30 35. BALKONSINGEN Balkon Bismarckplatz Eintritt frei

Do 19.02.26 19.30 IN MEMORIAM | 4. PHILHARMONISCHES KONZERT Neuhaussaal

Fr 20.02.26 19.30 IN MEMORIAM | 4. PHILHARMONISCHES KONZERT Neuhaussaal

Konstantin Krimmel & Ammiel Bushakevitz

WINTERREISE , Liederzyklus von Franz Schubert

Gastspiel

6.2.26

Bismarckplatz

SONDERFORMATE

Sa 13.12.25 14.30 OPEN CLASS Ballettsaal

So 04.01.26 15.00 THEATERPREDIGT | LOB DER GEREC H TEN

Antoniushaus Eintritt frei

So 18.01.26 15.00 THEATERPREDIGT | NORA. EIN THRILLER Antoniushaus Eintritt frei

Sa 24.01.26 14.30 OPEN CLASS Ballettsaal

Sa 21.02.26 14.30 OPEN CLASS Ballettsaal

GASTSPIELE & KOOPERATIONEN

Fr 05.12.25 19.30 JACOB KARLZON & VIKTORIA TOLSTOY | DUO Bismarckplatz Kooperation

Sa 06.12.25 19.30 WOLF HAAS LIEST WACKELKONTAKT Antoniushaus Gastspiel

So 07.12.25 11.00 DEUTSCHLANDFUNK KULTUR STUDIO 9 ON TOUR KORBINIAN FRENZEL IM GESPRÄCH MIT HARALD SCHMIDT Bismarckplatz Gastspiel

Mo 22.12.25 19.30 AMELIE DIANA & ANDREAS BITTL A WEIHNACHTSGSCHICHT Bismarckplatz Kooperation

Mo 29.12.25 19.30 AXEL HACKE LIEST UND ERZÄHLT Bismarckplatz Kooperation

Sa 03.01.26 19.30 IT ’ S A MENZ ’ WORLD Bismarckplatz Gastspiel

So 04.01.26 19.30 IT ’ S A MENZ ’ WORLD Bismarckplatz Gastspiel

Di 06.01.26 19.30 TIM FISCHER SINGT HILDEGARD KNEF | NA UND? Bismarckplatz Gastspiel

Fr 09.01.26 19.30 ROBERT NIPPOLDT | PAPER MOON Bismarckplatz Gastspiel

Mi 14.01.26 19.30 CLAUS VON WAGNER | PROJEKT EQUILIBRIUM Bismarckplatz Kooperation

Fr 23.01.26 19.00 SPARKS & VISIONS | INTERNATIONALES JAZZFESTIVAL Bismarckplatz Kooperation

Sa 24.01.26 19.00 SPARKS & VISIONS | INTERNATIONALES JAZZFESTIVAL Bismarckplatz Kooperation

So 25.01.26 11.00 SPARKS & VISIONS | INTERNATIONALES JAZZFESTIVAL Bismarckplatz Kooperation

Fr 06.02.26 19.30 KONSTANTIN KRIMMEL & AMMIEL BUSHAKEVITZ WINTERREISE Bismarckplatz Gastspiel

Zu Gast

In der Reihe JAZZ IM THEATER präsentiert am 5. Dezember der international gefragte Steinway Artist Jacob Karlzon im Duo mit Viktoria Tolstoy die aktuelle CD mit neuen Arrangements. Gleich zwei GRO ẞ E NAMEN – GRO ẞ E TEXTE sind im Dezember zu erleben: Wolf Haas liest am 6. Dezember im Antoniushaus aus WACKELKONTAKT , einem fulminanten Verwirrspiel um zwei kreuzverschiedene Leben. Am 29. Dezember bringt Axel Hacke sein neues Buch WIE FÜHLST DU DICH? in den Bismarckplatz. Es „weihnachtet“ erst, wenn Amelie Diana und Andreas Bittl A WEIHNACHTSGSCHICHT gespielt haben, Charles Dickens’ berühmtberührende Geschichte auf bairisch, wieder in Kooperation mit der Stiftungsverwaltung der Stadt Regensburg am 22. Dezember. Am 3. und 4. Januar 2026 tauchen wir mit zwei Vorstellungen der Kapelle Josef Menzl ein in IT’S A MENZ’ WORLD . Am 6. Januar 26 bringt Tim Fischer gemeinsam mit seiner Band im Chansonabend NA UND? die Welt der Hildegard Knef, die am 28. Dezember 2025 100 Jahre alt geworden wäre, auf die Bühne.

Claus von Wagner

PAPER MOON heißt der neue Abend von Robert Nippoldt und seinem Urknall Orchester und entführt uns am 9. Januar 2026 in der bewährten Mischung aus Live-Zeichenkunst, Lesung und Musik ins All und in eine Welt, in der Kunst und Wissenschaft poetisch miteinander verschmelzen. In einer Kooperation mit dem Statt-Theater Regensburg tritt der Satiriker Claus von Wagner mit seinem PROJEKT EQUILIBRIUM am 16. Januar 2026 auf. Vom 23. bis 25. Januar 2026 gehört die Bühne im Theater am Bismarckplatz dann dem Internationalen Jazzfestival SPARKS & VISIONS .

Und im Februar ermöglicht die STIFTUNG THEATER einen ganz besonderen Liederabend: Konstantin Krimmel, Opus Klassik „Sänger des Jahres“, und Ammiel Bushakevitz präsentieren den Liederzyklus WINTERREISE von Franz Schubert.

RAPHAELA HERZOG

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

Tim Fischer mit HILDEGARD KNEF – NA UND?

Moralische Zerrissenheit

In einer Zeit, in der geopolitische Spannungen zunehmen und die atomare Aufrüstung erneut an Dynamik gewinnt, wirft das Stück MANHATTAN PROJECT einen schonungslosen Blick auf die Geburtsstunde der Atombombe, einen der schwerwiegendsten Wendepunkte der Menschheitsgeschichte. Autor Stefano Massini beleuchtet nicht nur die wissenschaftliche Seite des streng geheimen Forschungsprojekts der USA und die moralische Zerrissenheit der beteiligten Physiker um J. Robert Oppenheimer, sondern auch die politischen Mechanismen, die zur Entfesselung einer bis heute unkontrollierbaren Bedrohung führten. Angesichts aktueller Konflikte und der latenten

Gefahr eines nuklearen Schlagabtauschs zwingt uns das Stück, über Verantwortung, Macht und die ethischen und moralischen Grenzen des Fortschritts nachzudenken.

MANHATTAN PROJECT ist somit nicht nur ein historisches Drama, das Geschichte und Biografien fiktionalisiert, sondern ein hochaktueller Appell an unsere Gegenwart. In lyrischer Sprache hat Massini einen durchkomponierten Text geschrieben, der voller Metaphern und Sinnbilder steckt: Man spürt förmlich den Zeitdruck und die Gesetze der Physik. In der Regie von Joanna Lewicka, 2024 mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Inszenierung Schauspiel ausgezeichnet, und besetzt mit acht Schauspielern, kommt der eindrucksvolle Text im Januar bildgewaltig auf die Bühne im Antoniushaus.

MAXI RATZKOWSKI

DIE GESE T ZE DER P H YSIK

MANHATTAN PROJECT PREMIERE 31.1.26 | 19.30 Uhr Antoniushaus

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

Bühnenbildmodell von Aleksander Janas

Doppelte Freiheits kämpfer

Welche Dimension und welche Bedeutung haben persönliche und gesellschaftliche Freiheit und was passiert, wenn man sie verliert und zurückerkämpfen muss? Was die Grundlage einer dramatischen Bühnengeschichte sein kann, ist für den Komponisten Joseph Beer zur Realität geworden und die Handlung seiner Operette POLNISCHE HOCHZEIT (rund um den Freiheitskämpfer Boleslav) und seine Lebensgeschichte nach 1938 verschränken sich, wie es der Komponist bei der Uraufführung 1937 in Zürich nicht vorausahnen konnte.

Die POLNISCHE HOCHZEIT wurde mit ihrem Stilmix aus romantischen Duetten, folkloristischen Chorszenen und schmissigen Jazznummern zum größten Erfolg Joseph Beers: Mehr als 40 Inszenierungen und Übersetzungen in 8 Sprachen innerhalb Jahresfrist folgten. Doch war der Erfolg nur von kurzer Dauer – der Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich 1938 zwang Beer zur Flucht nach Frankreich und die NS-Kulturpolitik sorgte zusätzlich dafür, dass die Operette mehr und mehr von den Spielplänen verschwand. Flucht, Exil und die Angst vor Verrat verbinden schließlich Werk und Autor(en) – von der Komponis-

ten-Librettisten-Trias überlebte nur Joseph Beer die Verfolgung. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs verweigerte Beer bis zu seinem Tod die Aufführung seiner früheren Werke, komponierte zwar weiter, konnte je doch nie mehr an seinen Erfolg anknüpfen.

Nach DER PRINZ VON SCHIRAS ist nun auch die zweite Operette Beers in Regensburg zu sehen. In einer Inszenierung von Ronny Scholz entstehen Verbindungen zwischen persönlichen und gesellschaftlichen Schicksalen, in denen die Musik und vielleicht auch Joseph Beer selbst wieder zum Leben erweckt werden.

LIEBE UND EXIL

POLNISC H E HOCHZEI T PREMIERE 7.2.26 | 19.30 Uhr Bismarckplatz

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

WIR

HABEN UNSERE DREI NEUEN

ENSEMBLEMITGLIEDER

NACH EINEM FUN-FACT ABSEITS DER BÜHNE GEFRAGT.

RAHEL BREDE

Die mehrfach preisgekrönte Mezzosopranistin stand schon als Kind singend auf der Bühne und ist nach sieben Jahren am Staatstheater Cottbus zu uns gewechselt. Aktuell ist sie in GHOSTS OF VERSAILLES und MADAMA BUTTERFLY zu erleben: „Insgeheim bin ich ein ziemlicher HERR DER RINGE Nerd, besitze ein Langschwert und kann sogar damit umgehen.“

EILEEN VON HOYNINGEN HUENE

Die Hamburgerin studierte zunächst Puppenspielkunst, dann Schauspiel und kommt frisch, aber mit lebenslanger, familiär bedingter Theaterliebe nach Regensburg. Auf der Bühne zu sehen in NORA. EIN THRILLER und DIE SCHATTENPRÄSIDENTINNEN : „Ich bin sehr gut darin, Stimmen zu imitieren, besonders aus sämtlichen Zeichentrickserien.“

JAKOB HOFFMANN

Der Münchner Bariton hat von Kindheit an gesungen, wäre fast Zimmermann geworden, ist seit dem Studium am Mozarteum in Salzburg aber glücklich mit seiner Berufswahl. Derzeit steht er in THE GHOSTS OF VERSAILLES und CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK auf der Bühne: „Ich bin ein unberechenbares Krümel- und Backwaren-Vernichtungs-Monster. Offene Kekse und Kuchen sind vor mir absolut nicht sicher.“

Gesichter & Gäste

John Corigliano, Komponist von THE GHOSTS OF VERSAILLES, kam aus New York zu uns, hat die Endprobenwoche begleitet und war bei der Premiere anwesend. Der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Oscarpreisträger war hochbeglückt von unserer Inszenierung und unserem wunderbaren Ensemble.

Lutz Hübner und Sarah Nemitz, das Erfolgsduo für kritische Gesellschaftskomödien, hat nicht nur eigens für das Theater Regensburg die Auftragsarbeit LOB DER GERECHTEN geschrieben – mit viel Lokalbezug –, sondern war auch bei der Matinee und der Premiere anwesend.

Hier auf der Hinterbühne unmittelbar nach der Premiere mit Marie Antoinette-Darstellerin Iida Antola und Intendant und Regisseur Sebastian Ritschel
Lutz Hübner und Sarah Nemitz bei der Matinee auf der Bühne im Antoniushaus

Musikalische Erinnerungen

Schon in der Antike zierten die lateinischen Worte IN MEMORIAM („zur Erinnerung“) als (Grab)Inschrift die Denkmäler verstorbener Menschen. Die in Stein gehauenen Worte sind das Versprechen der Lebenden an die Toten, sie nicht zu vergessen. Dieses Versprechen lässt sich auch in Töne weben und mit der gemeinsamen Stimme und Kraft von Orchester und Solistin in die Welt aussenden. Dieser Aufgabe – dem „nicht vergessen lassen“ – stellen sich das Philharmonische Orchester, Violinistin Anna Agafia und Gastdirigent Christopher Lichtenstein gemeinsam im 4. Philharmonischen Konzert. Dazu nehmen sie Werke in den Fokus, die zeigen, dass persönliche und gesellschaftliche Schicksale und EXISTENZEN selten voneinander zu trennen sind.

Die ELEGIE FÜR ANNE FRANK entstand als musikalisches Denkmal für Anne Frank, die nach ihrem Tod 1945 mit der Veröffentlichung ihres Tagebuchs zur Symbolfigur wurde. Lukas Foss, der 1922 als Lukas Fuchs in Berlin geboren wurde, musste selbst 1933 mit seiner Familie über Frankreich in die USA emigrieren. Das Klagelied ist eine in Töne gefasste Erinnerung und Mahnung in Gedenken an ein Mädchen, dessen Träume und Wünsche nicht in Erfüllung gehen konnten. Dass auch Alban Bergs Violinkonzert DEM ANDENKEN EINES ENGELS gewidmet sein wird, war mit Beginn der Komposition noch nicht absehbar. Auch

Berg bekam die Folgen der Machtübernahme deutlich zu spüren und so kam der Kompositionsauftrag für ein Violinkonzert 1935 gerade recht. Die Komposition wurde vom plötzlichen Tod der 19-jährigen Manon Gropius, der Tochter von Alma Mahler-Werfel und Walter Gropius, überschattet. So komponierte er nun mit dem Vorsatz, die „Wesenszüge des jungen Mädchens in musikalische Charaktere umzusetzen“. Kurz nach Vollendung starb der Komponist. Weder die Uraufführung seines Violinkonzerts noch die Diffamierung seiner Musik als „entartet“ erlebte Alban Berg mit.

MUSIKALISC H E CHARAKTERE

IN MEMORIAM 4. Philharmonisches Konzert 19. & 20.2.26 | 19.30 Uhr Neuhaussaal

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

Kammermusiker

JEDES JAHR ERNENNT DIE STADT REGENSBURG EINZELNE MITGLIEDER DES PHILHARMONISCHEN ORCHESTERS ZU KAMMERMUSIKER *INNEN. DIESER EHRENTITEL ZEICHNET HERAUSRAGENDE INSTRUMENTALIST *INNEN AUS. IN DIESEM JAHR VERLIEH OBERBÜRGERMEISTERIN GERTRUD MALTZ-SCHWARZFISCHER BEIM THEATEREMPFANG IM REICHSTAGSSAAL DEN EHRENTITEL AN FRANK FEULNER, TUBA, UND GREGOR PAJAK, VIOLA.

Frank Feulner erhielt seinen ersten Tubaunterricht im Alter von 15 Jahren an der Städtischen Musikschule Ellwangen/Jagst. Nach seiner Wehrpflicht beim Heeresmusikkorps 10 in Ulm nahm er sein Studium an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf auf (Diplom 1990) und setzte sein Studium am Konservatorium in München fort. Neben seiner Tätigkeit beim Heeresmusikkorps spielte er bereits seit 1990 als freischaffender Tubist beim Theater Regensburg, bei dem er nach Schaffung einer Tubastelle seit 25 Jahren festes Mitglied im Philharmonischen Orchester ist.

Der Bratscher Gregor Rajmund Pajak studierte Viola in Krakau und Berlin. Er nahm an vielen renommierten internationalen Wettbewerben und Orchesterkursen teil. Er war Stipendiat u. a. der European Mozart Foundation, Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin und der Rotary Stiftung Stuttgart. Gregor Pajak musiziert regelmäßig mit vielen Kammerensembles und Orchestern in Deutschland und im internationalen Kontext. Seit 13 Jahren ist er festes Mitglied unseres Philharmonischen Orchesters.

Frank Feulner nimmt von Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer im Rathaus die Auszeichnung in Empfang.

Musical als Kammerspiel

Mit gleich zwei Produktionen richtet sich das Junge Theater diese Spielzeit an Jugendliche und junge Erwachsene und lädt dazu ein, das Gebäude auf der anderen Seite vom Bismarckplatz einmal am Abend aufzusuchen:

Ronald M. Schernikaus Monolog KLEINSTADTNOVELLE setzte im November den Auftakt als Coming-out- und Coming of AgeGeschichte im Schauspiel. Das Musiktheater folgt im Januar mit THE LAST FIVE YEARS – einem Werk, das so atmosphärisch und nah ist, dass man von einem „Kammermusical“ sprechen könnte.

Das Musical des dreimaligen Tony-AwardWinners Jason Robert Brown (PARADE ) erzählt die Geschichte von Jamie und Cathy – zwei jungen Menschen, die die letzten fünf Jahre miteinander verbracht haben.

Die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung, Anfang und Ende einer großen Liebe, werden in diesem eindringlichen Werk nicht wie üblich linear erzählt, sondern als gegenläufiges Diorama aus den Perspektiven der beiden Protagonist*innen: Cathys Geschichte beginnt mit der Trennung, Jamies beim Kennenlernen – so berühren sich ihre Erzählungen nur in einem einzigen Punkt. Mit jedem Song wechselt so die Perspektive auf eine Beziehung, bei der nichts so einfach ist, wie es zu Beginn scheint. Nur vom Klavier begleitet kann die Musik – die zwischen Pop, Rock, Blues, Folk und Klezmer angesiedelt ist – im intimen Raum des Jungen Theater ihre ganze Kraft entfalten.

PERSPEK T IV WEC H SEL

THE LAST FIVE YEARS

PREMIERE 25.1.26 | 16 Uhr Junges Theater

TERMINE & TICKET-INFOS im Kalender ab S. 12 und online

HANNAH SPIELVOGEL
THE LAST FIVE YEARS | Fabiana Locke

Der Eiserne

Kein Bühnenbild, sondern ein echtes Baugerüst auf der Bühne am Bismarckplatz

In der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober fand auf der Bühne im Bismarckplatz ein besonders Spektakel statt: In Nachtarbeit wurde der Eiserne Vorhang repariert. Nach 24 Jahren in Dauerbetrieb mussten die Tragseile ausgetauscht werden. Der Eiserne Vorhang ist eine bauliche Brandschutzeinrichtung aus Metall, die sich im Brandfall in kürzester Zeit absenkt und den Bühnenraum vom Zuschauerraum sicher trennt. So kann im Notfall ein Übergriff des Feuers auf andere Gebäudeteile verhindert und die sichere Entfluchtung des Publikums gewährleistet werden. Unser „Eiserner“ wiegt vier Tonnen. Das war eine dramatische Nacht: Direkt nach Vorstellungsende wurde um 22:30 Uhr ein Gerüst unter den Eisernen Vorhang ge-

stellt. Parallel mussten die Gegengewichte (3,5 Tonnen) festgesetzt werden. Danach wurden die bis zu 45 Meter langen „alten“ Stahlseile herausgezogen und neue Seile nachgezogen. Schon morgens um 7 Uhr erhielt ich die Meldung, dass alle Tragseile ausgetauscht worden sind. Ich bin sehr froh, dass der Austausch so schnell durchgeführt und der Vorstellungsbetrieb im Theater am Bismarckplatz nicht beeinträchtigt wurde. Herzlichen Dank an die beteiligten Firmen und unsere Kolleg*innen der Bühnentechnik-Mannschaft!

THEATERFREUNDE

Jedes Jahr unterstützen die Theaterfreunde Ensemblemitglieder des Theater Regensburg mit Förder- und Ehrenpreisen. Die Preisverleihung fand anlässlich der AuftaktGala zum Spielzeitbeginn auf der Bühne im Bismarckplatz statt.

Ausgezeichnet wurden von Ursula Michalke (in der Mitte im Bild) (v.l.n.r.) Ronny Scholz, Max Roenneberg, Natascha Weigang, Wolfgang Frauendienst, Scarlett Pulwey, Alejandro Nicolás Firlei Fernández, Lucia Birzer, Tom Woods. Ganz rechts Intendant Sebastian Ritschel (Moderation).

SITZSCHAU

Seit diesem Herbst bietet das Theater Regensburg seinem Publikum im Ticket-Webshop eine interaktive Sitzplatz-Vorschau im Theater am Bismarckplatz, die genau zeigt, welchen Blick zur Bühne man von jedem Sitzplatz aus hat. Die Visualisierung basiert auf detailgenau aufgenommenen 360°-Panoramen jedes einzelnen Sitzes. Jeder Platz ist präzise verortet – nach Ebene, Reihe und Sitznummer. So kann für jeden Sitzplatz der genaue Blick auf die Bühne gezeigt werden. Unser Publikum erhält nicht nur großartige künstlerische Qualität – sondern auch modernen Service. Mit dem neuen Tool wird das Theatererlebnis bereits vor dem Vorhang spürbar – digital, individuell und zukunftsorientiert.

HOFFMANN

IMPRESSUM

HERAUSGEBER Theater Regensburg, Anstalt des öffentlichen Rechts, Bismarckplatz 7, 93047 Regensburg | Intendant Sebastian Ritschel, Kaufmännischer Direktor Dr. Matthias Schloderer | CORPORATE DESIGN klein,laut | GRAFISCHE GESTALTUNG Nina Reiß | CHEFREDAKTION Andrea Hoffmann | REDAKTION Dramaturgie, KBB, Marketing, Vorstand | FOTOS Collagen: Foto Tom Neumeier Leather, Bearbeitung Nina Reiß (S. 7, 26), Marin Driguez (S. 5), Sylvain Guillot (S. 2, 14, 15, 17, 22, 23, 25, 27, 28), Aleksander Janas (S. 20), Kristopher Kempf (S. 8/9), Marie Liebig (Titel), Morris Mac Matzen (S. 6), Jan Hendrik Neidert (S. 10), Tom Neumeier Leather (S. 1, 5, 6), Tine Acke-Hilde (S. 19), Mena Zoo (S. 19) | STAND 11.11.2025 | DRUCK Schmidl & Rotaplan Druck GmbH, Regensburg | Das Theater Regensburg wird durch die Stadt Regensburg und den Freistaat Bayern gefördert | Spielzeit 25/26

The Ghosts of Versailles

Oper von John Corigliano

noch bis zum

30.1.26

Bismarckplatz

Nora. Ein Thriller

Schauspiel von S. B. Yishai, H. Ibsen, G. Steinbuch, I. Žic

noch bis zum 8.3.26

Antoniushaus

Lob der Gerechten

Gesellschaftskomödie von Lutz

Hübner und Sarah Nemitz

noch bis zum 13.3.26

Antoniushaus

Sacre Ein Rausch

Tanzabend von Wagner Moreira

noch bis zum 2.7.26

Bismarckplatz

Bühne unterm Baum

THEATER SCHENKEN

GESC H ENK-ABOS

/ 6 Schnupper-Abos aus allen Sparten

/ Preise: ab 22 bis 153 €

U30-Angebot für ausgewählte Abos: 30 €

T H EATER-GUTSC H EINE

/ Gutscheine erhältlich an der Theaterkasse und online

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SPENDEN & SC H ENKEN

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/ Theater-Fotokalender 2026

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