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Der

Picknicker

www.polopicknick.de

SPEZIALAUSGABE NR. 3

SONNTAG, 24.07.2011

SEXIER FASTER THAN HOCKEY. ROUGHER THAN RUGBY.

THAN GOLF

GET READY FOR THE SHOWDOWN: DER FINALTAG Das Polopicknick 2011 ist in die Zielgerade eingebogen. Seit zwei Tagen fiebern Spieler und Zuschauer dem heutigen Tag entgegen, dem Tag der Entscheidung. Alles ist bereit für den Showdown. Den Teams von Beresa und Arns Schwering Kohne obliegt es,

mit dem Finale des Polopicknick-Cups einem gelungenen Turnierwochenende die Krone aufzusetzen. Bis zum letzten Chukker führten die „Nocheros“ am Samstag noch mit 5:2 gegen Beresa, ehe Micky Duggan vier Gänge hochschaltete und Beresa am Ende

mit einem 6:5-Sieg ins Finale rauschte. Arns Schwering Kohne, der zweite Bewerber um den Polopicknick-Cup, kämpfte sich in einem Herzschlag-Halbfinale mit 7 ½:7 an Schnitzler vorbei. Das Finale um den Wooden-Cup bestreiten unmittelbar zuvor das

Team SX-Capital (nach einem 7 ½:5-Sieg am Samstag gegen Cilian) und Oeding-Erdel (9 ½:5 gegen Immomia). Hoffen wir schließlich, dass auch das Wetter am Sonntag jenen Teamgeist zeigt, den es nun zwei Tage von Sportlern und Ponys vorgelebt bekam.

Viel Spaß mit der dritten Ausgabe der PICKNICKERTrilogie 2011. Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam auf einen packenden Finaltag.

Polopicknick 2011 – Hugerlandshofweg – Münster – 23.7. und 24.7.2011 Learning by Viewing

Family Lifestyle

Wir holen auf

Alle Schlagtechniken, mit denen Polospieler den Ball über den Platz bewegen, im Polo-Lexikon. ....................................... Seite 4

Micky Duggans Großvater gewann 1936 in Berlin olympisches Gold. 2011 spielt Micky in Münster. ......................................... Seite 6

Thomas Winter (bestes deutsches Handicap) sagt dem deutschen Polo eine große Zukunft voraus. .......................................Seite 10

Der PICKNICKER dankt für die Medienpartnerschaft

Ort: Hugerlandshofweg Beginn: jeweils 12:00 Uhr Eintritt: 8 € pro Person/Tag Freier Eintritt unter 12 Jahren news, lottery & reservation at www.polopicknick.de


FASTER THAN HOCKEY. ROUGHER THAN RUGBY. SEXIER THAN GOLF.

23. – 24. Juli 2011 ab 12 Uhr am Hugerlandshofweg in Münster www.polopicknick.de


Sonntag, 24.07.2011

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HALLO POLOBEGEISTERTES MÜNSTER! Grußwort von Jan-Erik Franck Jan-Erik Franck In der Vergangenheit glänzte der 44-Jährige als unverwechselbarer Kommentator am Hugerlandshofweg. In diesem Jahr müssen wir den Engländer schweren Herzens entbehren. Naja, für ein Meet-and-Greet mit der Royal Family geht das in Ordnung … 2011 moderiert an der Seite von Alex Schwarz ein anderer Engländer: Herzlich willkommen, Hugh Pierson.

Ich bedauere sehr, dass ich in diesem Jahr nicht beim Polopicknick dabei sein kann und hoffentlich findet ihr meinen Grund dafür einigermaßen akzeptabel: Ich bin zeitgleich als Mitveranstalter beim weltgrößten Polo-Event auf der Insel eingespannt. Nämlich beim hundertjährigen Jubiläum des Coronation Cups im renommierten Guards Polo Club. Dies ist mit über 30.000 Zuschauern das größte eintägige Polo-Event der Welt. Bestimmt hat Münster in ein paar Jahren auch so viele oder sogar mehr Zuschauer. Wie immer werden auch Queen Elizabeth und die halbe Royal Family anwesend sein. Englands Team wird dort gegen Brasilien antreten. In diesem Jahr wird die Veranstaltung zum letzten Mal nach 27 Jahren von Cartier gesponsert. Ich freue mich übrigens, dass Dortmund in Deutschland

Fußballmeister geworden ist und nicht die blöden Bayern. Vielleicht steigen meine Düsseldorfer ja auch noch mal in die erste Liga auf. Aber das nur am Rande, denn schließlich geht es hier ja um Polo! Ich hoffe wirklich sehr, dass ich 2012 in Münster sein kann, um das Polopicknick zu kommentieren. Denn sonst müsste ich schon wieder die charmante Picknick-Atmosphäre, für die Sebastian Schneberger und Rhea Gutperle immer verlässlich sorgen, den tollen Sport und die netten Leute vermissen. Und unter uns: Ich wäre auch in diesem Jahr eigentlich lieber nach Münster gekommen, allein schon, weil mir das deutsche Schnitzel fehlt! Enjoy your Picknick! Let’s meet again in 2012! All the best … Jan-Erik Franck

BERESA AUF DER ÜBERHOLSPUR Vierfacher Duggan klaut Nocheros das Finale im letzten Chukker

Aufregende Matches, brillante Spielszenen, sprunghafte Wolkenbilder – das Publikum erlebte am Samstagnachmittag ein sehr abwechslungsreiches Polopicknick. Und wenn auch nicht immer die Sonne zu sehen war, die vielen Zuschauer am Hugerlandshof erlebten Polo, das alle hohen Versprechen hielt. Spätestens, als die Titelverteidiger im blauen Dress im dritten Spiel des Nachmittags an der Reihe waren, machte sich Sonnenschein über dem gut besuchten Poloplatz breit. In der viertletzten Spielminute des vierten Chukkers traute Nocheros-Teamcaptain Sebastian Schneberger seinen Augen und Ohren nicht mehr: Nachdem die Nachtschwärmer nach zwei Chukkern mit 5:1 in Führung lagen, hatte das gegnerische Team Beresa das Spiel plötzlich gedreht. „Stimmt der Score?“, fragte Schneberger die Turnierleitung. „Ja“, lautete korrekterweise die Antwort. Schneberger wunderte sich, musste aber akzeptieren, dass Beresa und ein plötzlich bärenstark aufspielender Micky Duggan 6:5 führten und das Ergebnis anschließend über die Zeit brachten. Die Titelverteidigung für den Sieger von 2010 war verpasst. Obwohl die „Nocheros“ Gerüchten zufolge am Freitagabend (mal wieder) nicht die Ersten im Bett waren, bestätigten die Blauen ihre starke Vorrundenleistung auch im Halbfinale um den Polopicknick-Cup. Allerdings waren die Nachtschwärmer einem engagierten Team Beresa lediglich in der ersten Spielhälfte überlegen, sich ihrer Sache danach scheinbar schon zu sicher. Im ersten Chukker lief der Hamburger

Sven Schneider auf Seiten des Titelverteidigers zu Höchstform auf. Dank seiner fünf Tore führten die „Nocheros“ schon nach zwei Chukkern klar mit 5:1. Danach spielte nur noch Beresa: Pablo van den Brink konnte im zweiten Chukker, Jos Houben im dritten Chukker auf 2:5 aus Sicht von Beresa verkürzen, ehe im vierten Spielabschnitt die Show des Micky Duggan begann: Aus sprichwörtlich heiterem Himmel setzte der 4-Goaler den Blinker und das Team des Münsteraner Autohauses wechselte endgültig auf die Überholspur. Vier Tore in Folge vom Enkel des argentinischen Polo-Olympiasiegers Luis Duggan sorgten dafür, dass Beresa den Sportwagen mit 6:5 im Finale parkte. Dort trifft Münsters Autohaus auf das Team Arns Schwering Kohne, das durch einen 7  ½:7-Erfolg gegen Schnitzler den Einzug ins Finale perfekt machte. Es war ein atemberaubendes Spiel, selbst im letzten Chukker wechselte mehrfach die Führung. Am Ende war es allein die 0,5-Torvorgabe aufgrund des geringeren Teamhandicaps, das die Anhänger-

schaft der ASK-Anwälte in Jubelstürme versetzte. Wie schon am Freitag war vor allem Marcello „Tucky“ Caivano im roten Trikot von Arns Schwering Kohne nicht zu stoppen. Vier Tore gingen auf das Konto des Argentiniers, dessen unnachahmliche Vorstöße über zwei Drittel des Feldes dem Publikum das ein oder andere Mal die Sprache verschlugen. Max Bosch (2  Tore), Steffi von Pock (1  Tor) und Sabrina Bosch taten ihr Übriges dazu, dass Arns Schwering Kohne heute gegen Beresa um den Polopicknick-Cup kämpft. Bereits im ersten Wooden-Cup-Halbfinale am Mittag boten die Teams von Oeding-Erdel und Immomia, die in der Vorrunde das Nachsehen hatten, hervorragendes Polo. Man of the Match beim 9 ½:5-Sieg für

Oeding-Erdel war zweifellos Valentin Novillo Astrada, der mit acht Toren dafür sorgte, dass Münsters Juwelier heute im Wooden-Cup-Finale steht. Für die Sieger war außerdem Oliver Sommer erfolgreich, während für Immomia der Spieler mit dem höchsten Handicap des Turniers, Lucas Labat, vier der fünf Tore erzielte. Im Finale des Wooden-Cups bekommt es Oeding-Erdel heute mit SX-Capital zu tun. Im zweiten Spiel des Samstags bezwang SXC das Team Cilian knapp mit 7 ½:5. Hier waren es vor allem die deutschen Topspieler Thomas Winter (für SXC) und Christopher Kirsch (für Cilian), die das Geschehen dominierten. Der Handicap-höchste Spieler der Nation Thomas Winter erzielte nach einer Torvor-

Valentin Novillo Astrada auf dem Weg zum nächsten Tor

gabe vier der sieben Tore zum Sieg, Matthias Grau (2 Tore) und Heinrich Dumrath markierten die weiteren Treffer für die Mannschaft, die durch Stephan Louis komplettiert wurde. Bei Cilian präsentierte sich vor allem Christopher Kirsch in Bestform. Der Teamcaptain der deutschen Nationalmannschaft steuerte drei der fünf Cilian-Tore bei, außerdem trafen Paul Netzsch und Federico Heinemann für die „Goldenen“. So viel tolles Polo und eine derartige Spannung wie im bisherigen Turnier hätte das Publikum auch am Finaltag verdient. Der PICKNICKER freut sich auf vier weitere spannende Spiele und wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen.


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Sonntag, 24.07.2011

Pololexikon

LEARNING BY VIEWING Die Schlagvarianten

Sie sind so unverzichtbar wie die Champagnerdusche auf dem Siegerpodest, die sorgfältig einstudierten und sauber ausgeführten Schläge eines Polospielers mit seinem Stick. Im Eifer des Gefechts erscheinen die unterschiedlichen Schlagvarianten meist wie eine Nebensache. Doch schon nach einer oberflächlichen Auseinandersetzung mit den Basics der Techniken lässt sich der Sport in einer neuen Qualität beobachten. Beim Polo wird auf Linkshänder keine Rücksicht genommen. Der Spieler darf den Stick ausschließlich in der rechten Hand führen. Dennoch ist nicht überliefert, dass es in der Geschichte dieses Sports jemals eine Pro-

wird. Beim Nearside muss sich der Spieler also mit dem Oberkörper nach links über das Pferd drehen. Die Schlagrichtung wird durch die nachgestellten Begriffe „Forehander“ (nach vorne gerichteter Schlag)

Offside Offside Forehander

5

7 4

3

12

10

„Pull“ oder „Cut“ hinzufügt. Sie ergänzen die Schlagseite und die Ballrichtung einzelner Techniken um die genaue Beschreibung der Flugrichtung des Balles.

weitert: Offside Forehander Neckshot 5, Nearside Forehander Neckshot 6, Offside Backhander Tailshot 7 und Nearside Backhander Tailshot 8.

Beim „Pull“ versucht der Spieler, den Ball unter dem Hals – Neckshot – oder unter dem Hinterteil seines Pferdes – Tailshot – diagonal hindurchzuschlagen. Hier werden die uns bekannten Schlagtechniken also schon um vier Schläge er-

Die Grundbezeichnung des Schlages mit dem Zusatz „Cut“ verdeutlicht, dass die Flugrichtung des Balles schräg vom Pferd verläuft. Die Cuts werden wiederum danach unterschieden, ob sie Nearside oder Offside durchgeführt werden,

Nearside

11

9

2

1

8 testbewegung von Linkshändern gegeben hätte. Zurecht, denn es macht durchaus Sinn, dass alle Spieler den Stick in der gleichen Hand halten. Andernfalls würde das Wegerecht nicht funktionieren. Bei den unterschiedlichen Schlagvarianten, die ein Polospieler beherrschen muss, unterscheidet man grundsätzlich zwischen einem „Nearside“, dem Schlag auf der linken Seite des Pferdes, und einem „Offside“, der auf der rechten Seite ausgeführt

6 und „Backhander“ oder kurz „Back“ (nach hinten gerichteter Schlag) angegeben. Durch die unterschiedliche Kombination beider Begriffe lassen sich bereits vier Schlagvarianten recht präzise benennen (siehe Grafik). Nämlich der Nearside Forehander 1, Nearside Backhander 2, Offside Forehander 3 und den Offside Backhander 4. Noch genauer lassen sich Poloschläge klassifizieren, indem man den Varianten die Abstufungen „Drive“ (1 – 4),

Nearside Backhander

und ob sie nach vorne oder hinten ausgerichtet sind. Durch die Schlagtechniken Nearside Forehander Cut 9, Offside Forehander Cut  10, Nearside Backhander Cut 11 und Offside Backhander Cut 12 sind die gängigen Schläge komplett. Wem diese kleine Einführung in die Schlagvarianten schon zu kompliziert war, der möge sich nur einmal vorstellen, es wäre zusätzlich erlaubt, den Stick in einer beliebigen Hand zu führen …


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Come Closer

FORMA DE VIDA

Pedro Fernandez Llorente gesteht: Polo, das ist meine Art zu leben Wovon träumt ein argentinischer Polospieler am Anfang seiner Karriere? Vielleicht davon, einmal beim Abierto de Palermo zu spielen, einmal mit den Polo-Größen des Landes über das Spielfeld zu reiten. Aber davon, Deutscher Meister im High Goal zu sein? Eher nicht. Und doch hat Pedro F. Llorente (Team Schnitzler) genau das erreicht – unter anderem. Denn was mehr zählt als jeder Titel, ist, dass er sich seinen Lebenstraum erfüllt hat. Der 5-Goaler lebt von dem, was ihn glücklich macht, vom Polo. Gerade kommt er vom Training aus dem Polo Park Zürich. Der PICKNICKER hat Glück und erwischt ihn online.

Kitzbühel, mit Suerte al Salto in Argentinien, Mark 4 Polo und Roma Polo Club in Europa …

Manchmal läuft das darauf hinaus, dass ich den Pferden genauso viel Zeit widme wie meiner Familie.

Wow! Das ist ja ’ne ganze Liste voller Turniere und Reisen. Was vermisst du, wenn du so viel unterwegs bist?

Uuh. Gibt’s da nicht Ärger?

Das Haus in Lobos, den festen Wohnsitz, die Familie.

Welches ist dein LieblingsPoloturnier des Jahres?

Hmmm. Nicht oft. Bis jetzt ertragen sie mich noch (grinst).

Wie gefällt dir die deutsche Pololandschaft? Es gibt viele Turniere überall im Land, eine Menge Spieler, die Organisatoren machen ihre Sache gut und immer sind Zuschauer da. Ich glaube, dass Deutschland den anderen europäischen Ländern in nichts nachsteht.

»Manchmal läuft es darauf hinaus, dass ich den Pferden genauso viel Zeit widme wie meiner Familie.«

Polopicknick-Evergreen: Pedro Fernandez Llorente

Pedro Fernandez Llorente (Team Schnitzler)

Bist du ein Caballero [dt. Ritter, Gentleman]? Ja, schon, glaube ich?! Fangen wir schon an? Ja. Kannst du dir vorstellen, warum ich das frage? Ähm. Weil ich Polo spiele? Eigentlich wegen deiner Auszeichnung zum „Jugador más caballeroso“ (zum fairsten Spieler) in Cap Cana. Hast du dich darüber gefreut? Ah, verstehe. Ich weiß zwar nicht, warum die mich ausgesucht haben, aber ja: Es ist toll, wenn die Wahl auf dich fällt. Manchmal ist dieser Preis sogar mehr wert als der Turniergewinn. Wie wichtig ist das Fair Play im Polo? Ziemlich wichtig. Polo ist ein sehr harter, körperbetonter Sport und gerade in Turnieren, in denen es um etwas geht, ist es schwer, ein sauberes Spiel zu machen, auch wenn man das möchte. Und das Gewinnen? Das ist auch wichtig. Vor allem für einen persönlich, denn es macht sehr glücklich. Dann musst du ja ein ziemlich glücklicher Mensch sein. Du hast ja einige Preise mitgenommen in letzter Zeit, zum Beispiel den deutschen Meistertitel 2010.

Ja, schon, aber am liebsten würde ich noch mehr gewinnen! Nein, im Ernst, ich kann mich nicht beklagen. Und ich bin auch zufrieden, wenn ich nicht gewonnen habe. Hauptsache, ich habe mein Bestes gegeben, hatte Spaß und das Team harmoniert. Das Gewinnen, die Preise, der Erfolg: Sind das die Gründe, warum du in Europa bzw. in Deutschland spielst? Naja, ich spiele ja überall, auch in Malaysia, Singapur oder den USA. Im Moment ist es so, dass ich im „Sommer“ in Argentinien und im „Sommer“ in Europa spiele. Hier verbringe ich so viel Zeit, weil ich in Österreich und Spanien einige meiner ersten Turniere gespielt habe, da war ich 14 Jahre alt. Jedenfalls haben sich von dort aus so viele Kontakte und Freundschaften entwickelt, dass ich einfach immer wieder eingeladen werde. Das ist der einzige Grund. Mit wem spielst du in dieser Saison? In verschiedenen Teams: mit den Nocheros in der Dominikanischen Republik und in

Aber ich reise total gerne, so schwierig es auch ist. Und wir sind auch nicht mehr so lange am Stück unterwegs wie früher. „Wir“? Meine Frau Tatiana, meine Tochter Guadalupe und Geronimo, mein Petisero, der sich seit 13 Jahren um meine Pferde kümmert, sind immer dabei. Ohne sie würde ich das nicht machen. Ich bin nicht gerne lange allein. Da hast du aber Glück, dass deine Familie dieses „Vagabundenleben“ mitmacht. Sie sind einfach die Besten! Die drei machen all meine Verrücktheiten mit, auch wenn sie nicht immer mit all meinen Entscheidungen einverstanden sind. Und die Pferde kommen immer mit? Ihr habt bestimmt ein besonderes Verhältnis, oder? Ja, die sind immer dabei. Ich bin ein echter Pferdefanatiker und es stimmt, es gibt Pferde, zu denen du eine ganz besondere Verbindung hast und mit denen du viel teilst.

Als Spieler gefallen mir Münster, Kitz und Klosters sehr gut, als Zuschauer Palermo. Erzähl mal vom letzten Polopicknick. Was war das Besondere? Ein sehr gutes Turnier, beeindruckende Organisation, großartige Spielfelder. Die Teams, die schon die Jahre vorher dabei waren, hatten alle gute Laune und auch das Polo war gut. Auch wenn wir nicht gewonnen haben, hatten wir unseren Spaß. Und wie schätzt du eure Chancen für dieses Jahr ein? (Lacht) Na, hoffentlich können wir gewinnen! Ich weiß, dass gute Teams dabei sind. Wir werden es versuchen. Mit +5 entspricht dein Handicap dem des besten deutschen Polospielers. Bist du die Geheimwaffe im Team? Nicht doch! Wir sind ein Team! Hoffentlich machen wir zusammen ein gutes Spiel.

Würdest du gerne weiter oben spielen, mit Cambiaso & Co beim Abierto de Palermo? Das ist für mich kein gesetztes Ziel. Ich habe schon eine Menge erreicht, ohne es zu wollen, ohne überhaupt daran gedacht zu haben. Jetzt gerade reizt es mich nicht sonderlich, weiter oben mit den Besten zu spielen. An solche Sachen denkt man, wenn man jung ist – für mich ist es heute superwichtig, beschäftigt zu sein und mein Handicap so gut zu spielen, wie ich kann. In drei Worten: Was bedeutet dir Polo? FORMA DE VIDA [(s)eine Art zu leben]. Vielen Dank für das Gespräch! Interview und Übersetzung Daniela Wolff

Team Schnitzler Mark HäNni Pedro F. LLorente Steve Rose Moritz Gädeke

0 +5 0 +3 +8


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Come Closer

FAMILY LIFESTYLE

Micky Duggan ist der Enkel eines argentinischen Olympiasiegers

Hallo Micky, schöne Musik hörst du da! Ich liebe Reggae … Wo bist du gerade, in Argentinien? Nee. Ich bin in einem Polo Club in Vreeland, in Holland. Mit den Jungs von „Adrenalina“, das Team, mit dem ich auch in Münster für Beresa antreten werde. Ah, das ist ja um die Ecke. „Adrenalina“ – ist der Name Programm? Ja sicher. Mit +4 hast du das höchste Handicap in deinem Team. Bist du die Geheimwaffe? Nein, das sind wir vier! Wie wichtig ist es dir, zu gewinnen? Sehr wichtig. Es ist einfach das Größte! Ist es hier in Deutschland einfacher, mal einen Preis abzustauben? Das Niveau ist ja niedriger als in Argentinien …

Ja, wir sind Zweite geworden. Wow, sehr gut! Fast. War es etwas Besonderes für dich, auf dem Maifeld zu spielen? Dort haben dein Großvater und sein Team ja Gold für Argentinien geholt. Ja, es war echt toll und ein irres Gefühl, dort zu spielen. Sehr emotional. Bist du stolz auf deinen Opa? Ja, sehr. Es ist einfach unglaublich, dass er damals dabei war. Leider hatte ich nicht die Gelegenheit, ihn kennenzulernen. Er ist gestorben, als ich zwei Jahre alt war. Aber ich weiß, dass er ein toller Mensch und ein großartiger Polospieler war. Hatte er auch was damit zu tun, dass du mit dem Polo angefangen hast? Naja, er hat Polo in unsere Familie gebracht. Aber ich spie-

le nicht wegen ihm. Das hat sich einfach so entwickelt. Ich reite schon, seitdem ich ganz klein war, und mit acht Jahren habe ich angefangen, Polo zu spielen. Welches ist dein Lieblings-Poloevent? Das „Abierto de Palermo“. Klar, das wichtigste Turnier in Argentinien. Hast du da schon mal mitgespielt? (Lacht) Nein … das ist ’ne andere Liga. Sind die berühmten Polospieler Vorbilder für dich? Ja, ich finde, dass die Genies Cambiaso, Los Pieres, Nero, Mac Donough … das sind wohl die Besten im Moment. Das sind ja auch echte Stars in Argentinien. Wärst du auch gerne so bekannt? Nein, ich hab ganz gern meine Ruhe. Nehmt ihr Polo in Argentinien ernster? Nein, ganz im Gegenteil. Es ist alles viel entspannter, zumindest auf dem mittleren Niveau, wo die meisten Polospieler angesiedelt sind. Man spielt unter Freunden. Und hier spielt man unter Feinden? Ist die Rivalität stärker ausgeprägt?

Argentinische Olympiasieger 1936 in Berlin: Manuel Andrada, Andrés Gazzotti, Roberto Cavanagh, Luis Duggan

Nein, das wollte ich nicht sagen. Nur ist alles professioneller. In Argentinien organisieren wir die Turniere im Freundeskreis. Es ist lockerer. Aber klar: Wenn du aufs Feld gehst, dann willst du auch gewinnen. Der Wettbewerbsgedanke ist immer da. Wie würdest du das Verhältnis zu den Pferden beschreiben? Das ist einfach unglaublich, vor allem bei den guten Pferden. Du liebst sie wie deine Kinder. Und wer ist dein „Lieblingssohn“? (Lacht) Naja, in diesem Fall wäre es eine Tochter. Sie heißt Sandy und kommt aus Neuseeland.

Du bist viel unterwegs. Was vermisst du denn am meisten – und sag jetzt nicht „die Asados“ (Anm. d. Red.: Grillen auf Argentinisch). (Todernst) Aber nichts fehlt mir mehr. (Lacht) Nein, das ist natürlich gelogen. Mir fehlen vor allem meine Freunde und meine Familie. Immerhin hast du deinen Bruder dabei … Ja, er ist mit mir zusammen nach Holland gekommen. Aber wir spielen in verschiedenen Teams. Was erhoffst du dir von dem Turnier? Eine Menge Spaß! Und den Sieg?

Oh, wie exotisch.

Klar, deshalb sind wir ja da.

Kannste mal sehen.

Danke fürs Gespräch!

Bist du eigentlich Fußballfan?

Naja, vielleicht, weil nicht so viele Teams an den Turnieren teilnehmen. Aber dafür sind dann immer alle ungefähr gleich stark. Also, soo einfach ist es auch nicht. Du hast letztes Jahr an den Deutschen High Goal Meisterschaften in Berlin teilgenommen …

Quelle: Wikipedia

Olympia 1936 in Berlin. Argentinien schlägt England 11:0 im Finale. Auf dem Siegerfoto strahlen die vier Spieler, unter ihnen Luis Duggan. Er weiß noch nicht, dass er gerade eine Familientradition begründet. 50 Jahre später kommt in San Antonio de Areco sein Enkel Miguel zur Welt, mitten in der argentinischen Pampa, der Region der Gauchos, der Pferde, des Polos. Er studiert Tiermedizin in der Hauptstadt, schmeißt es aber hin, als man ihn einlädt, eine Saison in Holland zu spielen. Seitdem reist er als Pro durch die Welt. Wir treffen ihn im World Wide Web. Im Hintergrund läuft Bob Marley.

Ja, ich bin fanatischer Anhänger von River. Wir sind in dieser Saison abgestiegen. Eine Tragödie. Die Spiele waren ein Desaster! (Anm. d. Red.: River Plate ist neben Boca eine DER argentinischen Fußballmannschaften – das argentinische Pendant zu Bayern München.)

Interview und Übersetzung Daniela Wolff

Team BEresa/AMG Martijn van Scherpenzeel Jos Houben

+1 0

Micky Duggan

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Pablo van den Brink

+2 +7

Fan von River Plate Buenos Aires und Reggae-Musik: Micky Duggan

Hören, sehen, fühlen wie im Wellnesshimmel Die Kooperation MediaboardYakara ermöglicht Tiefenentspannung der audiovisuellen Art. Technikenthusiast oder Wellnessfan? Beim Stand der Mediaboard-Yakara Kooperation kommen beide gleichermaßen auf ihre Kosten. Mitten in der aufregenden Poloatmosphäre findet sich im weißen VIP-Zelt ein Ort der Tiefenentspannung, wie man ihn sich im eigenen Wohnzimmer nur wünschen kann. Spacige Massagesessel und ein Bildschirm, der eher an Kino denn an Fernsehen

erinnert, fesseln die Aufmerksamkeit, doch dahinter steckt viel mehr. Während jeder Muskel des Körpers auf Massagesesseln der Firma Yakara entspannt, entflieht dem Kopf durch die technische Raffinesse von Mediaboard auch der letzte Gedanke an Stress und Hektik. „Zur Ausstat-

tung unserer Entspannungssysteme gehören aktive Laut-

sprecher, die 5.1 abbilden, sowie ein Digital-Controller, der den Klanggenuss eines Konzertsaals widerspiegelt“, erklärt Marc Höcker begeistert. Für das visuelle Wohl sorgt ein Media Center, das sämtliche Formate erkennt und die ho c h au f löse nde n Inhalte auf den Bildschirm zaubert. Das i-Tüpfelchen bildet die Bedienbarkeit

per iPhone oder iPad und ein Speichermedium, das auch vor der größten CD-Sammlung nicht zurückschreckt. Um das allsinnliche Erlebnis am eigenen Leib erfahren zu können, darf beim Polopicknick jeder Mal rauf auf die Sessel. „Die Wirkung kann man nicht beschreiben“, erklärt Achim Böhning von der Firma Yakara, „die muss man einfach erleben.“ Also raus aus der An- und rein in die Entspannung! Weitere Infos unter www.mediaboard.net, www.yakara-lounge.de


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EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT Cara liest die Hände von Steffi von Pock

Der Wunsch, mehr über die eigene Zukunft zu erfahren, ist so alt wie die Menschheit selbst. Wie wird das Wetter beim Polopicknick 2011? Brauchen wir Schirme gegen die Sonne oder vielleicht doch gegen ein Regentröpfchen? Welches Team stemmt am Sonntagabend den Siegerpokal in die Champagnerdusche? Wie die Besucher der Players Party vom Samstagabend bereits wissen, gibt es eine Dame, die in der Lage ist, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Sie beherrscht die Künste des Handlesens und Tarotkartenlegens. Cara, die Wahrsagerin, weiß ihre Gäste immer wieder zu verzaubern und zu überraschen: „Ich lese in den Händen von Menschen, wie sie denken und fühlen, wie sie mit ihrem Körper umgehen, welche Ideale sie haben, welchen Entwicklungsweg sie gehen und welche Aufgabe sie zu meistern haben. Ich zeige den Menschen, deren Hände ich lese, Potenziale und Glückschancen auf, bei mir erfahren sie mehr über ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“ Im Vorfeld des Turniers hat Cara mal ein Blick auf die Hände von Steffi von Pock (Team Arns Schwering Kohne, hdc 0) geworfen. Dafür haben wir Steffis Hände fotografiert und Cara die Bilder per E-Mail zugeschickt, ohne

dass diese wusste, um wessen Hände es sich handelt. Die Wahrsagerin hat folgende Entwicklungen darin gelesen: „Die Spielerin hat in den letzten Jahren immer mehr gelernt, sich zu behaupten. Sie ist in der Lage, auch in kritischen Situationen selbstbewusst aufzutreten. Wenn sie auch ab und zu ein eher schüchternes Naturell an den Tag legt, versteht sie es, im richtigen Moment energischen Einsatz zu zeigen für Dinge, die ihr wichtig sind. Ihre Handlinien weisen auch auf eine steigende Problemlösungskompetenz hin und darauf, dass sie gelernt hat, das äußere Geschehen immer besser intuitiv zu erfassen. In all diesen Bereichen zeigen die Hände der Spielerin eine positive Entwicklung.“

Positiv ist der Start in das Turnier für Steffi von Pock und ihr Team Arns Schwering Kohne definitiv verlaufen. Im Auftaktmatch gelang ASK ein klarer 11½:6-Sieg gegen Immomia, bei dem sich Steffi von Pock zudem in die Torschützenliste eintrug. Natürlich beeinflussen auch weitere Faktoren das tatsächliche, sportliche Resultat am Ende des Turniers. Warten wir mal ab, wie weit nach vorne Steffi von Pock und ihr Team es beim Polopicknick in diesem Jahr bringen. Aber eins ist sicher: Eine Frau wie Steffi von Pock sollte Man(n) nie unterschätzen. Das liegt doch auf der Hand. Der PICKNICKER und das Veranstaltungsteam bedanken sich herzlich für Caras Besuch und das spannende Programm, mit dem sie unser Turnierwochenende bereichert hat. Wenn auch Sie anspruchsvolle Gäste mit einer mystischen Show oder Wahrsage-Entertainment beglücken wollen, fragen Sie Cara, die Wahrsagerin: Tel.: 0172 1717735, Internet: www. kartenlegerin.com

»Kreativität heißt: Aus den Dingen, die einem zur Verfügung stehen, etwas entstehen zu lassen.« Gerold Berges

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Picknick-Pinnwand

Abbildung ähnlich.

Fahrrad unterm Hammer

So backt Man(n) in Münster Das MultimediaPicknick Das Polopicknick 2011 ist so multimedial wie nie zuvor: Die neuesten Fakten unter: facebook.com/polopicknick Alle Spiele im Livestream: www.polopicknick.de Außerdem alles zu Polo und Picknick. Alle Picknicker-Ausgaben: im iTunes-App-Store unter „Polopicknick“

„So backt Man(n) in Münster“. Das ist der Titel eines Kochbuchs vom Tecklenborg Verlag, in dem 20 männliche Prominente aus unserer schönen Westfalenmetropole im wahrsten Sinne des Wortes ihr Erfolgsrezept preisgeben. Wie der Titel schon sagt, wird dort weniger gekocht, vielmehr gebacken. Ein „Backbuch“ sozusagen. Und wer hätte das gedacht: Sebastian Schneberger scheint nicht nur auf dem Polopony talentiert, sondern auch des Backens mächtig zu sein. Cup Cakes – kein Name könnte treffender sein für Gebacke-

nes aus dem Hause Schneberger. Sollten Sie gerade zufällig 200  g Mehl, 200  g Butter, 150 g Zucker, zwei Eier und eine Messerspitze Backpulver parat haben, könnten Sie an dieser Stelle gleich loslegen. Sebastian Schneberger erklärt Ihnen wie. Das Werk von Heiner Schmitz und Bianca Lietmann mit Bildern der Heller Fotografen erfreut sich seit 2010 großer Beliebtheit. Speziell für das Polopicknick 2011 hat jeder Prominente, der im Buch mit einem Rezept vertreten ist, eine Sachspende für die Charity-Auktion geleistet. Jede Sachspende wird

am Sonntag gemeinsam mit einem Buchexemplar für den guten Zweck an den Mann oder die Frau gebracht. Der Gesamtwert der Spenden beträgt knapp 2.000 €. „So backt Man(n) in Münster“ kann man übrigens auch vor Ort kaufen. Außerdem hatten Heiner Schmitz und Co. eine weitere geschmackvolle Idee: Auf dem Turniergelände werden fleißig Cup-Cakes nach Schnebergerschem Originalrezept verteilt. Mmh … so backt Man(n) also in Münster ...

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten … verkauft für den guten Zweck! Die Spenden-Aktion des Polopicknicks hat Tradition und prägt den Charity-Charakter dieser Veranstaltung. In jedem Jahr findet deshalb unmittelbar vor dem Finale am Sonntag eine große Versteigerung statt, deren Ertrag in die aktuellen Charity-Projekte des Polopicknicks fließt. 2011 stellt die Firma Trelock, Münsters Spezialist für Fahrradschlösser, exklusiv ein Polopicknick-Fahrrad für die Versteigerung bereit – ein echtes Unikat, mit dem man sich in der Fahrradhauptstadt der Nation bestens sehen lassen kann. Die Einnahmen kommen in diesem Jahr der Initiative „Münster bekennt Farbe“ und der „Waldschule Münsterland“ zugute.

PFERD unterstützt das Polopicknick Wenn etwas den schönen Namen PFERD trägt und zudem auch noch innovativ und erfolgreich ist, dann kann es beim Polopicknick auf keinen Fall fehl am Platze sein. Innovationen im Einsatz. Wer immer den Kundennutzen im Blick hat, seine Ideen stets am Markt ausrichtet, der hat gute Chancen auf kontinuierlichen Innovationserfolg. Die August Rüggeberg GmbH & Co. KG ist eines dieser Unternehmen, die auf genau diesem Weg zukunftsweisende Produkte erzeugen. Vor über 200 Jahren startete Rüggeberg mit der Herstellung von Feilen. Seither hat es sich zu einem der führenden Produzenten von handgeführten Qualitätswerkzeugen mit

dem Markennamen PFERD entwickelt. Der Unternehmensherkunft entsprechend bietet PFERD auch Werkzeuge für die Bearbeitung von Pferdehufen an. Und gerade in diesem Bereich konnte PFERD in jüngster Vergangenheit eine Reihe vielbeachteter Innovationen präsentieren: Für das Polopicknick stellte der international agierende Konzern freundlicherweise eine Reihe von Hufhobeln zur Verfügung. Als Werkzeug für den Hufschmied gemacht, wurde daraus eine Version für den Reiter entwickelt und durch ein Huf-Set ergänzt. Damit stehen dem Reiter die nötigsten Werkzeuge für die kleine Hufreparatur zwischendurch zur Verfügung. Auch und insbesondere für Notsitua-

tionen, wenn z.B. ein vertretenes Hufeisen abgenommen werden muss. Maßgeblich für den Innovationserfolg ist die konsequente Ausrichtung neuer Ideen am Markt. So orientiert sich die Produktentwicklung konsequent an Geschäftsfeldern und deren Anwendungen und erarbeitet Problemlösungen. Im Rahmen des PFERD-Innovationsmanagements entwickeln Teams diese Ideen zielgerichtet bis zur Marktreife – immer den Kundennutzen im Blick. Das Polopicknick 2011 bedankt sich herzlich für die freundliche Unterstützung! Weitere Infos: www.hufhobel.com

Exklusives Ausgehen zu versteigern Fast die Hälfte der Spieler, die 2011 beim Polopicknick in Münster spielen, kennen auch die Partylandschaft der Wintersporthochburg Kitzbühel sehr genau, weil sie dort beim Polo on Snow starten. Weil Peter, der Geschäftsführer vom Fünferl, die Polopicknick-Idee einer Charity-Auktion gut fand, wurde er sofort aktiv und dachte sich folgendes Paket aus: 2011 versteigert das Polopicknick im Rahmen der Charity-Auktion ein unvergessliches Ausgeherlebnis in den angesagtesten Locations des exklusiven Ortes: Ein Abendessen im Landhäusl (laut Sebastian Schneberger die besten Schnitzel der Welt) für zwei Personen. Eine Magnum-Flasche Champagner im Fünferl. Eine Magnum-Flasche Vodka im Take Five. Termin nach Absprache!


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Polo-Report

BÄUMCHEN, WECHSEL DICH Wie entsteht ein Polo-Team?

Polo ist kein Sport wie jeder andere. Das, so hoffen wir, konnten die ersten beiden Ausgaben des PICKNICKERs bereits weitgehend verdeutlichen. Natürlich bedeutet der große Aufwand, den Polo von den Aktiven einfordert, viele Hindernisse für den Eintritt in diese Sportart. In Deutschland gibt es nur gut 300 Polospieler. Dennoch ist der Turnierkalender heutzutage prall gefüllt. Wer brav jeden Sommer das Polopicknick besucht, der sieht immer wieder bekannte Gesichter auf ihren Ponys über den Polorasen eilen. Dennoch sind es äußerst selten identische Teams, die am Hugerlandshofweg an den Start gehen. Anders als in anderen Sportarten wechseln die Mannschaften, mit denen die Spieler die Turniere Europas bereisen, beim Polo fast jedes Wochenende. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in der geringen Zahl der Aktiven in dieser Sportart.

Die Kasse muss stimmen Nahezu jeder Polospieler hat bereits seit früher Kindheit einen engen Bezug zu Pferden. Meist ebnen in den Folgejahren der Pololaufbahn auch beste finanzielle Voraussetzungen im Umfeld des Aktiven den Weg zum ersten eigenen Polopony und möglichst bald zum zweiten, dritten und so weiter. Während in Deutschland etwa sechs Millionen Menschen in

Fußballvereinen organisiert sind, betreiben bislang nur gut 300 Spieler aktiven Polosport. Das Equipment eines Polospielers, das unter anderem etwa fünf Pferde umfasst, lässt sich nicht so leicht beschaffen, versorgen und transportieren wie ein Paar Stollenschuhe oder Schienbeinschoner. Anders als in vielen anderen Sportarten bestreitet beim Polo deshalb selten eine Mannschaft eine ganze Saison in derselben Formation. Um trotz der geringen Zahl an deutschen Polospielern einen sportlichen Wettkampf zu ermöglichen, sind die Richtlinien für die Zusammenstellung einer Mannschaft beim Polo vergleichsweise großzügig. Für einzelne Turniere können sich vier Spieler aus verschiedenen Ländern der Welt zusammenfinden, so wie es die persönlichen Turnierkalender jeweils zulassen, um ein Team für die Dauer eines Turnierwochenendes zu bilden. Während es in anderen Sportarten ein bis zwei Transferperioden pro Jahr gibt, können

Zusammen ist man weniger allein: Selbst die argentischen Profispieler betonen unermütlich, dass Polo ein Mannschaftssport ist

sich im Polo für jedes Turnier neue Allianzen bilden. Entscheidend für die Zusammenstellung der Teams ist das zulässige Teamhandicap, das für ein Turnier ausgeschrieben wird. Die Summe der Einzelhandicaps eines Teams bildet das Gesamthandicap einer Mannschaft. Die offiziellen Regeln sehen vor, dass eine Mannschaft nicht aus mehr als vier Spielern bestehen darf, allerdings dürfen sich zwei Spieler eine Position teilen, sodass jeder Spieler eine zugewiesene Anzahl von Chukkers innerhalb des Teams spielt. Ersatzspieler sind theoretisch zulässig, im Regelfall wird auf solche allerdings selten zugegriffen, weil der organisatorische Aufwand eines zusätzlichen Spielers den sportlichen Nutzen normalerweise nicht rechtfertigt. Turniermäßig ausgeschrieben werden Leistungsklassen vom „Low Goal“ bis zum „High Goal“, Beschränkungen und Handicaplimits inklusive. High Goal Polo ist die höchste Spielklasse; hier beginnt das Mannschafts-Handicap bei +10. Beim Polopick-

nick ist ein Teamhandicap von +6 bis +8 ausgeschrieben, da es sich um ein MediumGoal-Turnier handelt. Wenn bei einem Match Mannschaften mit unterschiedlichen Teamhandicaps gegeneinander antreten, erhält die Mannschaft mit dem geringeren Handicap eine Torvorgabe. Das niedrigere Teamhandicap wird vom höheren abgezogen und die hiermit ermittelte Differenz wird mit der Zahl der Chukkers in diesem Turnier multipliziert und durch 6 geteilt. So erhält man die Anzahl der Goals, die dem Team mit dem niedrigeren Handicap als Vorsprung gegeben wird. Jeder Bruchteil wird auf 0,5 gerundet und als halbes Tor gewertet. Hinter den Sponsorennamen, unter denen die Mannschaften spielen, steht also auch immer ein Poloclub, über den das Team dem Deutschen Polo Verband (DPV) angeschlossen ist. Darüber hinaus dürfen Gastspieler eingesetzt werden. Diese unterliegen jedoch „den gleichen Regeln von Disziplin und Benehmen, wie diese in dem Club die Mitgliedschaft regeln“, so heißt es in den Statuten. Bei jedem

DPV-Turnier ist auch die Anzahl zulässiger Profis aus dem Ausland festgelegt. Beim Polopicknick ist wie bei anderen Medium-Goal-Turnieren der Einsatz solcher Leistungsträger auf einen Spieler pro Team beschränkt. Eine weitere Eigenschaft von Poloturnieren, die es dem Zuschauer erschwert, ganze Teams über mehrere Jahre hinweg zu identifizieren, ist das Sponsoring. Auch beim Polopicknick reiten die Mannschaften unter dem Label ihrer Sponsoren. Die Teams werden den Sponsoren vor dem Turnier zugelost. Das führt dazu, dass der Zuschauer zwar von Jahr zu Jahr viele Spieler wiedersieht, diese aber oft unter anderen Teamnamen geführt werden. Wem Sie als Zuschauer also letztendlich beim Polopicknick die Daumen drücken, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Ob Sie mit einem Sponsor fiebern oder einem sympathischen Spieler und dessen Mannschaft den Sieg wünschen, Gelegenheiten gibt es zu Hauf, sein Herz an das Treiben auf dem Polorasen zu verlieren.


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Sonntag, 24.07.2011

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„WIR HOLEN AUF“

Thomas Winter, Deutschlands bester Polospieler, im Interview Er ist aktuell der Beste, der durch die deutsche Pololandschaft galoppiert. Der einzige 5-Goaler der Nation gibt 2011 endlich sein Debüt beim Polopicknick. Bisher immer zeitgleich auf Sylt eingespannt, nutzt der 42-Jährige jetzt die erste Chance, dabei zu sein. Thomas Winter hat sein ganzes Leben mit Pferden verbracht. Aufgewachsen auf dem Reiterhof seiner Eltern im afrikanischen Daressalam hat ihn die Nähe zu den Tieren stark geprägt. Die Leidenschaft des Hamburgers zu rauen Mannschaftsportarten mit viel Tempo beschränkt sich übrigens nicht auf Polo … Thomas, wie hast du im Frühjahr den Abstieg von St. Pauli in die zweite Bundesliga verkraftet? [Lacht] Das war leider die zu erwartende Folge des Aufstiegs. Das heißt, ich war in gewisser Weise darauf gefasst. Es war einfach nur toll, dass wir die Jubiläumssaison in der ersten Liga verbracht haben. Ich bin zwar nicht hier geboren, bin aber den-

»Der Weg zur Weltspitze ist noch

weit, aber der jungen Generation traue ich zu, zumindest in Europa die Nummer eins zu werden.

«

Thomas Winter (Team SX-Capital AG)

gleichsweise einfach, nach oben durchzustarten. Wenn man aber einmal oben ist, kommen die Nachwuchsspieler, die Talente, die gleichen Typen wie man selbst, die auch nach vorne streben und mit hohen Zielsetzungen an einem vorbeihuschen. Da darf man sich einfach nie ausruhen und sagen: Das sind jetzt meine Lorbeeren, ich bin nun einmal besser. Deshalb

organisiert. Da nehmen jedes Jahr 15 bis 20 Jugendliche teil. Und das Tolle ist, dass auch viele Kids dabei sind, deren Eltern selbst kein Polo spielen. Wird diese Entwicklung eines Tages dazu führen, dass auch die deutsche Polonationalmannschaft bis zur internationalen Spitze aufschließt?

Thomas Winter bewegt in Hamburg viel in Sachen Jugendpolo. Weitere Infos: www.poloschule.de (Fotos: Iris Hadrat)

noch Hamburger durch und durch. Und die Kiezkicker von St. Pauli finde ich einfach großartig.

trainiere ich sehr viel, reite viel und kümmere mich auch selbst sehr stark um die Ausbildung meiner Pferde.

Steigt Pauli denn nächste Saison direkt wieder auf?

Sitzen dir denn momentan viele junge Spieler im Nacken?

Das sei mal dahin gestellt. Es wäre den Jungs natürlich zu gönnen. Ich glaube aber, dass wir in der zweiten Liga einfach besser unterwegs sind. Du spielst die meisten Samstage im Jahr Polo. Bleibt da überhaupt Zeit, mal einen Blick auf die Leistung des Lieblingsvereins zu werfen? Leider viel zu selten. Aber wenn ich mal in Hamburg bin, dann sehe ich mir das sehr gerne an. Oliver Kahn betont oft, es sei nicht das Schwerste, der Beste zu werden. Viel schwieriger sei es, der Beste zu bleiben. Was bedeutet das für dich als Deutschlands bestem Polospieler? Ich finde, das ist eine sehr treffende Aussage. Es ist in einer guten Phase, in der man viel investiert und viel trainiert, vielleicht ver-

Zu der Zeit, als mich an die Spitze durchgeboxt hatte, war es relativ leer hinter mir. Heute sind einige Nachwuchstalente am Start, die sind wirklich unfassbar. Da gibt es zum Beispiel den 13-jährigen Caesar Crasemann, der ist gerade auf Handicap 0 gesetzt worden. Als ich so alt war, durfte man in Deutschland erst Turniere spielen, wenn man 16 war. Und ich trainiere ja dauernd mit den Jungs. Da weiß ich wenigstens, was auf mich zukommt … ich hoffe nur, dass sie mich eines Tages tragen. Kümmert sich die deutsche Poloszene heute verstärkt um den Nachwuchs? Ja. Wir machen mittlerweile sehr intensives Jugendtraining in Hamburg. Wir haben jetzt fünf Jahre hintereinander gemeinsam mit dem Weltverband ein Jugendcamp

Da bin ich mir ziemlich sicher, wenn die jungen Talente, die wir aktuell haben, fleißig weiter trainieren. Zur europäischen Spitze gehören wir ja bereits, abgesehen davon, dass die Engländer natürlich noch einen ganzen Schritt weiter sind. Der Weg zur Weltspitze ist noch weit, aber der jungen Generation traue ich zu, zumindest in Europa die Nummer eins zu werden. Glaubst du, dass du mit dem Nationalteam im Herbst in Argentinien bei der WM dabei sein wirst? In diesem Jahr haben wir tatsächlich eine reelle Chance, da es glücklicherweise so ist, dass sich die ersten beiden Teams aus Europa für die WM in Argentinien qualifizieren. Normalerweise darf nur der Erste zur Endrunde. Und den zweiten Platz in der Quali hinter England könnten wir schaffen. Was haben argentinische Polospieler im Repertoire, was man in anderen Polonationen noch lernen muss, abgesehen davon, dass sie die besten Pferde besitzen? Auch spielerisch sind die Argentinier im Polo brillant. In Sachen Ballführungskraft, Taktik, Kontrolle und Spielaufbau sind sie dem Rest der Welt voraus, weil sie von Anfang an auf einem anderen Level Polo zu spielen lernen. Allerdings lernen die jungen

Leute den Sport bei uns mittlerweile auch auf höherem Niveau als früher. Das Spiel ist schneller und besser aufgebaut als der Kleinkram, mit dem ich groß geworden bin. Wir holen auf … Du hast dein ganzes Leben mit Pferden verbracht. Was kann ein Mensch von einem Pferd lernen? Vor allem, was das Sozialverhalten angeht, haben mich die Tiere sehr in meiner Entwicklung geprägt. Sie gehen wunderbar miteinander um, auf der einen Seite vielleicht etwas rau, auf der anderen dann wieder sehr einfühlsam und verbunden. Was ich gelernt habe, ist das instinktive Verlassen auf andere in einer Herde, der natürliche Umgang miteinander. Ich stelle immer wieder fest, dass einem die Tiere das, was man ihnen gibt, immer auch zurückzahlen. Gibt es Dinge, mit denen du deine Freizeit verbringst, die nichts mit Pferden zu tun haben? Ich spiele wahnsinnig gerne Eishockey. Wie bist du dazu gekommen? Ich fand diesen Sport immer schon sehr interessant, hatte in meiner Kindheit in Afrika aber natürlich nie die Möglichkeit, zu spielen. Deshalb habe ich das auch viel zu spät gelernt, als dass ich da direkt in einen Verein hätte eintreten können. Es gab damals nur eine Eisfläche in Hamburg und da wollte man keine älteren „Teichspieler“ wie mich dabei haben. Ich habe mich dann über den Breitensport der Uni reingekämpft. Das macht einfach einen Mordsspaß.

auf dem Eis profitieren? Ich denke, als Mannschaftssportler generell kann man sich in Eishockey leichter reinfinden. Ich brachte also schon eine gewisse Übersicht und Teamfähigkeit mit und war sogar relativ schnell als linker Verteidiger zu gebrauchen. Außerdem habe ich auch umgekehrt, also im Polo vom Eishockey, profitiert. Inwiefern? Ich habe beim Eishockey gemerkt, was eine richtig gute Ausrüstung wert sein kann. Ich war der Erste, der auch beim Polo Ellenbogenschützer und einen Hartschalenhelm getragen hat. Und dann haben die anderen gelästert und gesagt: „Guck mal, da kommt der komische Winter wieder, diese Sissi ist doch echt nicht ganz dicht.“ Und jetzt tragen sie das selber alle. Wie kam es zum Polopicknick-Debüt 2011? Ich liege schon sehr lange auf der Lauer, endlich mal in Münster zu spielen, aber bisher war ja immer parallel das Sylt-Turnier. In diesem Jahr liegen die Turniere zum Glück hintereinander und als ich das erfuhr, habe ich sofort gesagt: Bevor wir irgendwas anderes spielen, gehen wir nach Münster. Vielen Dank für das Gespräch! Interview Malte Limbrock

Team SX-Capital Thomas Winter Matthias Grau Stephan Louis Heinrich Dumrath

Konntest du von deiner Erfahrung als Polospieler auch

+5 0 0 +2 +7


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Polopicknick Charity

KINDER ERLEBEN NATUR

Die Waldschule Münsterland e.V. ermöglicht die Berührung mit Wald und Wiese Die frische Luft kitzelt den Kindern in der Nase, der weiche Boden federt jeden aufgeregten Schritt. Der heimische Wald heißt seine kleinen Gäste willkommen und offenbart ihnen, Ina Zinzius von der Waldschule Münsterland e. V. sei Dank, so manches gut gehütetes Geheimnis. Wie bauen Vögel ihre Nester, kann die Weinbergschnecke auch ohne ihr Haus leben und wo wohnt eigentlich der Igel?

schon einen ganz anderen Anspruch, da kann man etwas forschender an das Ganze rangehen.

Frau Zinzius, was genau ist die Waldschule Münsterland e.V.?

Für viele ja. Das kommt natürlich auch immer darauf an, wo die Einrichtung liegt. Gerade Kindergärten in der Stadt sind ja nicht so reich mit Naturspielplätzen gesegnet. Aber gerade bei Kindern, die sonst kaum eine Chance haben, im Wald zu spielen, merkt man eine unglaubliche Aufgeschlossenheit. Die sind dann plötzlich so begeistert bei der Sache, dass die Zeit viel zu schnell verfliegt. Gleichzeitig muss man dann aber auch darauf achten, dass der Wald nicht zu stark beansprucht wird.

Wir sind ein Verein, der sich 1997 aus einer Försterinitiative heraus gegründet hat. Unser Ziel ist es, Kindern die Natur wieder näherzubringen. Gerade in den letzten Jahren ist es durch das große Angebot von Computerspielen und anderen Medien für viele Kinder ja selbstverständlich geworden, drinnen zu spielen. Umso mehr sind wir bestrebt, die Kinder wieder mit der Natur in Berührung zu bringen.

und wir suchen uns dann ein Waldstück, eine Wiese oder ein Gewässer in der Nähe der Einrichtung, wo wir uns treffen können. Je nach Thema machen wir dann zwei bis drei Stunden Programm mit den Kindern. Wie sieht das dann konkret aus?

Merken Sie oft, dass der Wald für viele Kinder ein ganz neues Gebiet darstellt?

Mit Kindergartenkindern muss man eher vorsichtig an die ganze Sache herangehen. Ich habe meistens meine kleine Handpuppe, den Willy Wurzel, dabei. Das macht die Kleinen locker und muWie machen Sie das? tiger. Ich verteile oft Fühl- Wie vermitteln Sie das den säckchen mit verschiedenen doch eher spielwütigen KinUnsere Hauptaufgabe ist es, Waldgegenständen, welche dern? mit Kindergartengruppen die Kinder dann erraten solund Schulkindern raus in len. Oder aber wir bauen ein Meistens mit Hilfe von Wildie Natur zu gehen. Kinder- Vogelnest und versetzen uns ly Wurzel, auf den hören die 212x155_4c_Motiv_Geuer.qxd:1 28.07.2010 13:20 Uhr Seite 1 sehr gut. Der ergärten und Schulen verein- dabei in die Rolle der Vögel. Kinder doch baren mit uns einen Termin Schulkinder haben natürlich klärt den Kindern dann, dass

die Bewohner des Waldes, also die Pflanzen und Tiere, geschützt werden müssen und wir uns rücksichtsvoll wie Gäste im Wald bewegen müssen. Dazu gehört natürlich auch, dass man keinen Müll im Wald liegen lässt. Das nehmen sich die Kinder wirklich immer sehr zu Herzen und ich glaube, dass diese Kinder dann in Zukunft auch wirklich darauf achten, sich verantwortungsbewusst zu verhalten. Durch die Einnahmen des Polopicknicks 2011 soll unter anderem die Waldschule Münsterland unterstützt werden. Wissen Sie schon, in welchem Bereich?

Wichtig ist mir dabei, dass die Gelder Kindergruppen zugutekommen, die solche Ausflüge in die Natur ansonsten nicht bezahlen können. Das ist dann ein richtiges Highlight für die Kleinen. Sind Sie denn auch beim Polopicknick dabei? Die Waldschule ist mit einem Stand vertreten und wir werden auch etwas Programm anbieten. Willy Wurzel ist aber auf jeden Fall auch mit von der Partie. Vielen Dank für das Gespräch! Interview Anna Lohmeier

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POLOPICKNICK HALL OF FAME 2004

2006

2008

2010

Das Poloteam der SX-Capital AG triumphierte in Gestalt der „Bad Boys“ vom Polo & Countryclub Bad Bentheim bei der 04er Premiere des Polopicknicks. Hathumar Rustige-Canstein (D), Dr. Rob Heurmann (NL), Hugo Ituraspe (ARG), Mathieu van Delden (D) (wegen einer gebrochenen Hand nur Kommentator) und Dr. Wilfred A. Borstlap (NL) (v.l.) zählten zum Siegerteam.

2005

2007

Den Titel erfolgreich verteidigen konnten für Oeding-Erdel im Folgejahr (v.l.) Carla Bachmann, Philip Maeder, Eric Gene und Federico Bachmann. Sybille Maeder (Mitte) konnte aufgrund einer gerissenen Sehne nicht sportlich eingreifen. Dennoch wurde sie von der Champagnerdusche nicht verschont.

2009

Im vorletzten Jahr jubelte am Ende das Poloteam Viering, das sich um den Präsidenten des Niedersächsischen Polo Clubs aus Hannover, Wolfgang Keiling (2.v.r.), geschart hatte. Marcello „Tucci“ Caivano (ARG) (l.), Peter Kienast (D) (2.v.l.) und Marc Pantenburg (D) (r.) taten ihr Übriges dazu.

Im vergangenen Jahr standen am Ende zum zweiten Mal in der Geschichte des Polopicknicks die Nocheros ganz oben auf dem Treppchen. Martin Podesta, Sebastian Schneberger, Maurice van Druten und Tito Gaudenzi machten durch einen 6:5-Finalsieg gegen das starke Team Cilian alles klar.

2011

?

2004 2011

Im zweiten Turnierjahr durfte die Mannschaft von Oeding-Erdel den Siegerpokal entgegennehmen. Das schweizerische Team Easy vom Züricher Polopark e.V. bestehend aus (v.l.) Federico Bachmann (ARG), Philipp Maeder (CH), Sybille Maeder (CH) und Diego Zabalia (ARG).

Die SX-Capital AG zum zweiten Mal an der Spitze. Diesmal würdig vertreten durch die „Los Nocheros“ vom Poloclub Lobos (ARG). Martin Podesta (ARG), Sebastian Schneberger (D), Tito Gaudenzi (US/Schweiz) und Nicolas Ruiz Guiñazu (ESP) erspielten sich den Triumph.

Die gleichen Spieler wie 2008 hatten auch 2009 die Nase vorn: Mit 5:4 konnte sich das Münsteraner Team Schnitzler im Finale knapp gegen das Team Volt Interactive durchsetzen. Caivano, Kienast, Pantenburg (Präsident vom Polo Club Berlin-Brandenburg) und Wolfgang Keiling (v.l.) sind einfach ein tolles Gespann.

Wer gewinnt den Polopicknick-Cup?


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PROGRAMMÜBERSICHT Sonntag, 24.7.2011

Spielergebnisse: Freitag, 22.07.2011 Los Nocheros vs Cilian AG Schnitzler vs Oeding-Erdel Arns Schwering Kohne vs Immomia SX-Capital AG vs Beresa / AMG

Spielergebnisse: Samstag, 23.07.2011

5½:2

Wooden Cup

Oeding-Erdel

vs.

Immomia

9½:5

6:5½

Wooden Cup

Cilian AG

vs.

SX-Capital AG

5:7½

11 ½ : 6

Polopicknick

Beresa / AMG

vs.

Los Nocheros

6:5

6 : 10

Polopicknick

Arns Schwering Kohne

vs.

Schnitzler

7½:7

Spielplan Sonntag, 24.07.2011 12.00 Uhr

Einlass

15.30 Uhr

Wooden-Cup Finale Oeding-Erdel vs SX-Capital

12.30 Uhr

Wooden-Cup – Spiel um Platz 3 Immomia vs Cilian AG

17.00 Uhr

Polopicknick Finale Beresa vs Arns Schwering Kohne

14.00 Uhr

Polopicknick – Spiel um Platz 3 Los Nocheros vs Schnitzler

Team Oeding-Erdel

Team Schnitzler

Dr. Roger Orzelski

+0

Mark HäNni

Oliver Sommer

+1

Pedro F. LLorente

Valentin Novillo Astrada

+5

Steve Rose

Philipp Sommer

+1

Moritz Gädeke

0

Sebastian Schneberger

+1

+5

Sabrina Bosch

0

Sven Schneider

+3

Marcello „Tucky“ Caivano

+5

Philip de Groot

Max Bosch

+3

Aki van Andel

0

+8

Team SX-Capital +5

Martijn van Scherpenzeel

Matthias Grau

0

Jos Houben

Stephan Louis

0

Micky Duggan

+2

0

Pablo van den Brink

+7

+1

Samstag Samstag

Robert Lindner

Dirk Baumgärtner

+1

Paul Netzsch

+1

0

Christopher Kirsch

+4

0

Federico Heinemann

+2

Reto Gaudenzi

Sonntag Sonntag

Team Cilian +7

Piero Dillier

+8

+1

+2 +8

Samstag Samstag

Sonntag Sonntag

Beresa

Oeding-Erdel

Beresa

Oeding-Erdel Los Nocheros

Immomia Platz 3 Immomia vs Cilian AG

Platz 3 Los Nocheros vs Schnitzler

FINALE Wooden-Cup Arns Schwering Kohne

Cilian AG

Arns Schwering Kohne

SX-Capital SX-Capital AG

+7

Lucas Labat

+4

+7

0 +3

+8

Team Immomia

Team BEresa/AMG

Thomas Winter

Heinrich Dumrath

Steffi von Pock

+3

+7

Los Nocheros

ARNS-SCHWERING-KOHNE 0

Schnitzler

FINALE Polopicknick


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Sonntag, 24.07.2011

Come Closer

DIE DISCOBOYS

Philipp und Oliver Sommer bitten die Konkurrenz zum Tanz Philipp Sommer (Team Oeding-Erdel) ist 34 Jahre alt und betreibt mit seinem Bruder Oliver zusammen die Club-Discothek „Checker’s“ in Düsseldorf. Schon mit fünf Jahren wurden die Brüder vom Papa auf ein Pferd gesetzt. Von Polo konnte damals noch überhaupt keine Rede sein. Heute ist Philipp seit sechs Jahren dem Sport verfallen. Du spielst in Münster mit deinem Bruder Oliver in einem Team. Bringt diese familiäre Bindung ein Konfliktpotenzial mit sich? [Lacht] Ich glaube, wir sind die, die am lautesten auf dem Platz schreien und brüllen. Das kommt schon mal vor. Nach einem Spiel ist das aber alles vergessen. Wie hat deine Polokarriere begonnen? Unser Vater ist Argentinier, der schon immer eine große Bindung zur Natur und zu Pferden hatte. Aus diesem Grund sind mein Bruder und ich schon relativ früh mit diesen Tieren in Kontakt gekommen. Letztendlich spielen wir Polo aber erst seit sechs Jahren. Also auch eine noch sehr junge Polokarriere? Das ist für Deutschland gar

nicht mal so ungewöhnlich. Mein Bruder und ich waren schon immer sehr sportbegeistert. Dressur- oder Springreiten hat uns aber irgendwie nie interessiert. Beim Polo war das von Anfang an anders – das hat uns sofort begeistert. Ich bin aber auch ganz ehrlich: Es dauert seine Zeit, bis man sich den Sport finanziell leisten kann. Man kauft sich ja nicht an einem Tag sofort vier Pferde. Wenn ich die momentane Situation betrachte, ist Polo schon wie eine „Droge“ für mich! Du klingst sehr glücklich mit deiner Sportauswahl! Auf jeden Fall! Polo erfüllt alles, was man sich in einem Sport nur wünschen kann: Teamsport, Geschwindigkeit, der daraus resultierende Adrenalinkick, die Natur, die Pferde und man knüpft tolle Freundschaften.

Das klingt für Außenstehende natürlich wiederum auch nervenaufreibend!

Hauptsächlich, ja. Aufgrund meiner Heimatstadt Düsseldorf nehme ich auch in Belgien und Holland an Turnieren teil. Die Möglichkeit, auf Tour zu gehen und bei großen Turnieren im Ausland anzutreten, ist mir momentan noch zu teuer.

Das scheint nur so! Oliver und ich betreiben in Düsseldorf eine Discothek. Da ist Polo und die „Arbeit“ mit den Pferden ein wichtiger Ruhepol. Bei einem Job in der Gastronomie bleibt nicht viel Zeit für Urlaub. Unser Urlaub spielt sich dann jedes Wochenende auf dem Poloplatz ab. In Münster standest du vor zwei Jahren im Finale, hast aber mit deinem Team verloren. Was ist damals schiefgelaufen? [Schmunzelt] Da gab es mehrere kleine Patzer im Spiel. Sicherlich habe ich auch meinen Teil dazu beigetragen, dass es am Ende nicht gereicht hat. Wie groß ist deine Vorfreude auf Münster? Riesig! Ohne schmeicheln zu wollen: Für mich ist es das beste Turnier in Deutschland. Der Platz ist genial und das Drumherum ist super organisiert!

Auf welchen Spieler freust du dich besonders in Münster?

Philipp Sommer entspannt beim Polo vom Gastronomiealltag

Bei welchen Turnieren wirst du in den nächsten Tagen noch an den Start gehen? Ich lass’ das immer gerne auf mich zukommen. Bei einem Handicap von 1 und meiner Spielweise komme ich dann schon kurzfristig immer in verschiedene Teams und zu Turnieren – das ist ein Vorteil. Spielst du nur in Deutschland?

In erster Linie freut man sich, alle Freunde und Bekannten wiederzusehen. Wenn man dann noch auf Leute wie Ignacio Tillous trifft, der ein Weltklassespieler ist und mit dem ich vor zwei Jahren im Finale stand, dann schlägt mein Herz schon höher! Vielen Dank für das Gespräch! Interview Claus Hensel

Team Oeding-Erdel Dr. Roger Orzelski

+0

Oliver Sommer

+1

Valentin Novillo Astrada

+5

Philipp Sommer

+1 +7

Heute lesen, was morgen abgeht.

www.MuensterscheZeitung.de


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Come Closer

DER SCHNEEMANN

Reto Gaudenzi und das Team Immomia können es heiß und kalt Als wenn Polo an sich noch nicht aufregend genug wäre, dringt der Sport immer wieder in neue Sphären vor. Zum Beispiel wird Polo heutzutage wie selbstverständlich auch im Schnee oder am Strand gespielt. Ein Mann, der dazu eine wirklich spannende Geschichte zu erzählen hat, ist Reto Gaudenzi, der beim Polopicknick 2011 sein Debüt feiert und für das Team Immomia um Tore kämpft.

im Sand funktioniert, bewies Gaudenzi, als er 2005 Beach Polo in Miami ins Leben rief. Bei Turnieren im Sand wird in der Regel auch hier mit drei Spielern auf einem ungefähr 100 mal 40 Meter großen Feld gespielt. Häufig wird die oberste, weiche Sandschicht

liche Wege einschlagen. Er liebt es, die Grenzen der Sportart neu zu definieren, Polo auf eine andere Ebene zu befördern. Nicht nur auf sportlicher Seite strebt Gaudenzi nach dem Besonderen: In seiner beeindruckenden Laufbahn als Hotelmanager

Nachteil sei, dass seine Mannschaft beim Polopicknick den höchsten Altersdurchschnitt mitbringe, antwortet Gaudenzi: „Beides. Optimal wäre es, unsere ganze Erfahrung schon zu haben und gleichzeitig wieder jung zu sein, aber das geht ja leider nicht.“ Doch auch ohne jugendliche Frische ist das Immomia-Quartett in Münster alles andere als ein Außenseiter. Die Vier sind eingespielt und ungemein routiniert. „Das Zusammenspiel funktioniert“, verspricht Gaudenzi. Seit 30 Jahren spielt er Seite an Seite mit dem Schweizer Unternehmer und Delegierten des Polo-Weltverbandes Dr. Piero Dillier. Mit Dirk Baumgärtner als Teampartner stehen bereits einige Titel zu Buche, mit Lucas Labat ist die Gruppe seit zehn Jahren gemeinsam auf Turnieren unterwegs. Labat und Dillier gewinnen fast regelmäßig zusammen das German Polo Masters auf Sylt. Ex-Weltmeister Labat wurde kürzlich wieder auf Handicap +7 hochgestuft, dennoch widerspricht Gaudenzi entschieden der Unterstellung, man könnte sich neben einem so starken Akteur wie Labat leicht ausruhen: „Polo ist ein Teamsport. Es müssen alle vier zusammenspielen, sonst hat man keinen Erfolg.“

Klingt komisch, ist aber so: Polo wird auch im Schnee gespielt. Wer hat’s erfunden? Reto Gaudenzi. abgetragen und der darunter liegende Sand verfestigt; anstrengender als der RasenGalopp bleibt es für die Ponys trotzdem. Schnee und Sand,

Polo im Schnee. Klingt komisch, ist aber so. Und wer hat’s erfunden? Richtig, natürlich ein Schweizer. Wer genau? Reto Gaudenzi. Im

er selbst großen Innovationsgeist: 1985 feierte Polo im Schnee von St. Moritz dank Gaudenzi eine Weltpremiere. Über 25 Jahre später haben

Hat im Polo schon so einiges erlebt: Reto Gaudenzi

Polopicknick-Evergreen: Im letzten Jahr landete Dirk Baumgärtnermit Schnitzler auf Platz 8. 2011 soll es mit Immomia weiter nach vorne gehen.

Piero Dillier (links) und Lucas Labat sind schon mehrfach beim Sylt-Tunier gemeinsam als Sieger vom Platz geritten

letzten Jahr räumte sein Sohn Tito mit den Los Nocheros zum zweiten Mal in der Geschichte des Polopicknicks die Siegertrophäe ab, 2011 schaut der erfinderische Papa selbst einmal in Münster vorbei. „Polo und Picknick zu verbinden, ist eine sehr gute Idee“, findet Gaudenzi. Und bei guten Ideen kennt er sich aus. Schließlich besitzt

sich eine ganze Reihe renommierter Schneeturniere durchgesetzt. Zum Winterpolo in St. Moritz reisen heute viele Tausend Besucher. Polo wird im Schnee mit drei statt mit vier Spielern pro Mannschaft gespielt. Das Feld ist kleiner, weil der Untergrund und die Temperaturen die Ponys körperlich stärker beanspruchen. Dass Polo auch

Beim Polopicknick spielt Gaudenzi gemeinsam mit seinem Landsmann Dr. Piero Dillier (hdc 0), dem Polopicknick-Evergreen Dirk Baumgärtner (hdc+1) und dem Argentinier Lucas Labat (hdc +7) für das Team Immomia. Gaudenzi geht langsam auf die Sechzig zu, Piero Dillier hat sie bereits erreicht. Auf die Frage, ob es ein Vor- oder

schön und gut. Doch Gaudenzi wollte höher hinaus. 2009 ließ er im französischen Courchevel zum ersten Mal in 2.010 Metern Höhe über den Wolken Polo spielen. Das höchste Poloturnier der Welt. „Dort oben müssen sich Pferd und Reiter natürlich erst einmal akklimatisieren“, erklärt Gaudenzi, dessen Veranstaltungsideen oft außergewöhn-

ließ er zum Beispiel die Villa des verstorbenen Modemachers Gianni Versace in Miami in einen noblen Privatclub umbauen.

Apropos Erfolg. In nächster Zeit ein neues Poloturnier in noch nie dagewesenen Sphären ins Leben zu rufen, plant Gaudenzi aktuell nicht. „Sollte es ein neues Projekt geben, wird es der PICKNICKER zuerst erfahren“, sagt er und lacht.

Team Immomia Lucas Labat

+7

Dirk Baumgärtner

+1

Piero Dillier Reto Gaudenzi

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Der

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Picknick-People

Team Oeding-Erdel Dr. Roger Orzelski

+0

Oliver Sommer

+1

Valentin Novillo Astrada

+5

Philipp Sommer

+1 +7

OEDING -ERDEL

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Picknick-People

Team SX-Capital Thomas Winter

+5

Matthias Grau

0

Stephan Louis Heinrich Dumrath

0 +2 +7

Ein Team. Ein Fokus. Ihr Erfolg. Ein Poloteam besteht aus vier Spielern. Jeder hat seine spezifische Aufgabe. Erfolg entsteht durch die Summe herausragender Leistungen. Das ist beim Polo genauso wie in der unabhängigen Vermögensverwaltung.

sx-capital AG Bohlweg 24 D-48147 Münster Tel.: +49 (0) 251 490 98 0 Fax: +49 (0) 251 490 98 39 www.sx-capital.com info@sx-capital.com

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Picknicker Picknick-People

Team Cilian Robert Lindner

+1

Paul Netzsch

+1

Christopher Kirsch

+4

Federico Heinemann

+2 +8

ARNS-SCHWERING-KOHNE Steffi von Pock Sabrina Bosch Marcello „Tucky“ Caivano Max Bosch

0 0 +5 +3 +8

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Picknicker Picknick-People

Team Immomia Lucas Labat

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Dirk Baumg채rtner

+1

Piero Dillier Reto Gaudenzi

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Picknicker Picknick-People

Los Nocheros Sebastian Schneberger

+1

Sven Schneider

+3

Philip de Groot Aki van Andel

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Picknick-People

Team Schnitzler Mark HäNni Pedro F. LLorente Steve Rose Moritz Gädeke

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Hier trägt man Schnitzler. 30.07.10 10:22


Der

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Picknicker Picknick-People

Team BEresa/AMG Martijn van Scherpenzeel Jos Houben Micky Duggan Pablo van den Brink

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Sonntag, 24.07.2011


Der

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Picknicker

Sonntag, 24.07.2011

NACH(T)WORT von Sebastian Schneberger

Herrlich, Sonne, blauer Himmel und ein super Halbfinale gespielt. Zu Anfang des letzten Chukkers lagen wir mit vier Toren in Führung und haben dann tatsächlich verloren. Mission Titelverteidigung ist damit gescheitert. Aber was für ein tolles Spiel, deswegen lebt man fürs Polo. Nach vielen Tagen, unzähligen Anrufen und unruhigen Nächten ist heute nun tatsächlich alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Danke an alle. Danke Rhea! Danke Susi und Christiane, danke Bernd. Danke an meine Sponsoren, die wirklich Nerven bewiesen haben mit meiner ab und zu chaotischen Art. Danke Petrus! Danke an Sie! Alle,

die ich hier nicht explizit aufgeführt habe, wissen, dass ich ihnen verbunden bin, ohne euch wäre das alles nicht möglich! Ich weiß es wirklich zu schätzen und denke, dass die vielen Komplimente der Spieler für Organisation und Platz allen gebühren. Wie im Polo ist das Ergebnis die Summe der Mitspieler. Also haben wir in Münster sicherlich die beste Polomannschaft in Deutschland.

Ich hoffe, Sie genießen den Finaltag und feuern Ihr Team an. Zurückhaltung ist genauso wenig gefragt wie beim Eishockey oder bei einem St. PauliSpiel.Nochmals danke und bis zum nächsten Polopicknick!

Sebastian Schneberger

SEE YOU NEXT YEAR! Herzlichen Dank, liebe Zuschauer, Leser, Sponsoren, Partner, Helfer und Spieler! Alle gemeinsam haben wir ein tolles, achtes Polopicknick auf die Beine gestellt. Nun heißt es: Ein Jahr Geduld haben, erst im nächsten Sommer gibt es wieder Polo in Münster. Sollten wir Ihnen bereits Lust auf das Polopicknick 2012 gemacht haben, vielleicht sogar Lust auf eine Zusammenarbeit, Partnerschaft, Kooperation, dann zögern Sie nicht, uns direkt anzusprechen! Außerdem würden wir uns über Interesse und Anfragen von lokalen Vereinen, Verbänden, Initiativen und Projekten freuen, die sich eine CharityPartnerschaft mit dem Polopicknick vorstellen können.

»Da müssen wir wohl durch:

Ein ganzes Jahr lang auf das nächste Polopicknick warten.

«

Ein Polofan, 2011

www.polopicknick.de See you next year!

Impressum: Der PICKNICKER wird herausgegeben von der Polopicknick GmbH, Münster. Redaktion und Gestaltung: Dachboden Werbeagentur GmbH und Co. KG. Rothenburg 14-16, 48163 Münster

Der Picknicker 3 | 2011  

Das Polopicknick 2011 ist in die Zielgerade eingebogen. Seit zwei Tagen fiebern Spieler und Zuschauer dem heutigen Tag entgegen, dem Tag der...

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