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www.polopicknick.de

SONNTAG, 28.07.2013

Fotos: Matthias Gruber

SPEZIALAUSGABE NR. 3

MIT VOLLGAS INS POLOPICKNICK-FINALE: OEDING-ERDEL UND BERESA

Grandios! Der erste Jubiläums­ tag beim Polopicknick hat alle Erwartungen übertroffen. Die Polospieler brachten den Bo­ den so richtig zum Beben – bei bestem Polowetter genossen Tausende Zuschauer das inter­ nationale Picknickflair. Der Franzose Brieuc Rigaux schoss sein Team OedingErdel mit sieben von acht

Toren nahezu alleine ins Polopicknick-Finale. Ob er sich damit am Ende die Krone des Most Valuable Players (MVP) sichert, bleibt abzuwarten – wenn heute die heiß umkämpften Finalspiele starten: Im Finale des traditionellen Wooden-Cups treten das Factory Hotel und SX-Capital an. Im großen PolopicknickFinale wetteifern Oeding-Er-

del und Beresa um den Pokal. Im PICKNICKER geht es heute unter anderem um eine Stiefelmacher-Familie aus Buenos Aires: Eduardo und Hector Fagliano produzieren gemeinsam mit ihrer Familie die wohl feinsten Schuhe und Stiefel. Anders ist es kaum zu erklären, dass sogar Agenten des MI6 schon mal im Geschäft vorbeischauten – um die

Maßanfertigungen für einen englischen Prinzen abzuholen. Zudem haben wir uns mit einigen Spielern auf ein paar Fragen auf die Picknickdecke gehockt – und Polo von der etwas anderen Seite der Grooms beleuchtet. Die Spielgeschehen des ges­ trigen Samstags finden Sie auf Seite 3 kompakt illustriert – die Ergebnisse in unserem

Turnierfahrplan auf Seite 13 übersichtlich zusammengefasst. Die Polopicknick-Organisatoren und das Team des PICKNICKERs bedanken sich bei Ihnen für ein großartiges Polopicknick – und wünschen Ihnen einen entspannten wie spannenden Finaltag.

Polopicknick 2013 — Hugerlandshofweg — Münster — 27.7. und 28.7.2013 Was bisher geschah

Polowissen 2013

Wie sich die Pferd und Reiter am Freitag und Samstag im Polo geschlagen haben, lesen Sie auf ........................................ Seite 3

Prüfen Sie Ihr Expertenwissen rund um Polo, Pferd und Reiter in zehn Fragen. Die Auflösung gibt es natürlich auch. ........................... Seite 9

Wettervorhersage, So.,28.7. Lockere Bewölkung, abends leichter Regen. Die Temperatur erreicht 25 °C.

Der PICKNICKER dankt für die Medienpartnerschaft

Ort: Hugerlandshofweg Beginn: jeweils 12:00 Uhr Eintritt: 8 € pro Person/Tag Freier Eintritt unter 12 Jahren news, lottery & reservation at www.polopicknick.de


Sonntag, 28.07.2013

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Brieuc Rigaux schieSSt Oeding-Erdel fast im Alleingang ins Finale Oeding-Erdel und Beresa spielen um den Polopicknick-Pokal, das Factory Hotel und SX-Capital im Wooden-Cup-Endspiel Bei strahlendem Sonnenschein und Top-Temperaturen von in Spitzen weit über 30 Grad ging das Polopicknick gestern in die Halbfinals. Die spannenden Partien trieben Zuschauern wie Spielern mächtig den Schweiß ins Gesicht. Da hatten es die Pferde schon besser. Denn aufgrund der hohen Gradzahlen wechselten viele Spieler ihre Pferde bereits im ersten Chukker – und mehr­ mals als gewohnt. Die meisten waren ohnehin mit vier bis fünf Pferden angereist. So schonten sie ihre Ponys lieber – bevor das Anschwitzen beginnt. Aber auch für die allgemeine Abkühlung war bestens gesorgt. Denn bereits gegen Ende des ersten Spiels sorgte ein heftiger Zwischenschauer für kleine Blitze, Donner, Regen, Sturm, eine Spielunterbrechung – und bestes Polo- und Picknick-Klima. kers auf Henk van Druten verzichten. Die Schiedsrichter verpassten ihm aufgrund einer wohl etwas temperamentvollen Reaktion auf eine ihrer Entscheidungen eine Zeitstrafe. Aber Sohn Maurice van Druten sorgte direkt nach Wiederbeginn für die „Rache“. So erhöhte SX-Capital in Unterzahl auf 4 : 6. Eine Minute vor der ChukkerGlocke verkürzte Thomas Gissler-Weber für Immomia auf 5 : 6. Mit diesem Ergebnis ging es ins letzte Chukker. Aber die neue Hoffnung bei Immomia war schnell verflogen. Direkt in den ersten zwei Minuten – und wieder vollzählig – trafen Matias Maiquez und Maurice van Druten für SX-Capital (5 : 8) und sicherten den Finanzexperten

gärtner den Anschlusstreffer zum 1 ½ : 1 für das Factory Hotel. Zur Hälfte des Chukkers erhöhte Aki van Andel auf 2 ½ : 1, bevor wiederum Dirk Baumgärtner zum 2 ½ : 2 verwandelte – und Aki van Andel auf 3 ½ : 2 nachlegte. Der Holländer war heute einfach nicht zu stoppen. Nachdem

Heinemann das Factory Hotel mit 5 ½ : 9 zum Finaleinzug. Das erste Halbfinale um den Einzug ins Polopicknick-Finale spielten Farid’s QualiFighting (Team-Handicap +7) und Oeding-Erdel (+8). Team Farid ging mit einem halben

Fotos: Matthias Gruber

Den Anfang machten die Teams Immomia und SXCapital im ersten Halbfinale des Wooden-Cups, der Runde der Verlierer der freitäglichen Qualifikation. SX-Capital startete engagierter. Matias Maiquez und Maurice van Druten hatten die Führung gleich mehrmals auf dem Schläger, verfehlten allerdings knapp das Tor. Dann kam Immomia. Nachdem Matias Maiquez einen Schuss noch in letzter Sekunde von der Torlinie kratzte, trafen innerhalb von nur zwei Minuten Christopher Kirsch und Robert Lindner zum 2 : 0 für Immomia. Eine Minute vor Chuckker-Ende traf Matias Maiquez zum 2 : 1 Anschlusstreffer für SX-Capital, mit der Chukker-Glocke konterte Im-

momia mit Peter Kienast zum 3 : 1. Kurz nach Beginn des zweiten Chukkers glich Matias Maiquez mit zwei Treffern zum 3 : 3 aus, bevor Maurice van Druiten zu Ende des zweiten Chukkers die erste Führung für SX-Capital sicherte – 3 : 4. Im dritten Chukker baute Matias Maiquez den Vorsprung auf 3 : 5 aus. Nach vier Minuten besorgte Christopher Kirsch für Immomia den Anschlusstreffer zum 4  :  5. Dann unterbrach das Schiedsrichter-Gespann um Micky Keuper das Halbfinale aufgrund einer kurzen Unwetterphase für 24 Minuten. Danach musste SX-Capital für den Rest des dritten Chuk-

den Einzug ins Wooden-CupFinale am heutigen Sonntag. Um den zweiten Platz im „kleinen“ Finale traten im Anschluss die Los Nocheros (Team-Handicap +6) gegen das Factory Hotel (+7) an. Aufgrund des niedrigeren Team-Handicaps gingen die „Nachtschwärmer“ um Team-Captain Sebastian Schneberger mit einem halben Tor Vorsprung ins Halbfinale. Nach nur 43 Sekunden holte sich Sebastian Schneberger den Ball an der Bande – und ritt mit seinem schnellsten Pferd zum Torabschluss. Aber direkt 34  Sekunden später besorgte Dirk Baum-

Miguel „Micky“ Duggan für das Factory Hotel den Anschluss besorgte, erhöhte er mit seinem dritten Treffer auf 4 ½ : 3 für die Los Nocheros. Ins dritte Chukker aber ging es nach einem Tor von Frederico Heinemann dennoch nahezu ausgeglichen mit 4 ½ : 4. Nach knapp zwei Minuten holte Micky Duggan die Führung für das Factory Hotel zurück – 4 ½ : 5. Aki van Andels vierter Treffer sorgte für ein wiederum nahezu ausgeglichenes Torverhältnis von 5 ½ : 5. Im vierten Chukker aber schossen Micky Duggan mit seinem dritten und vierten Treffer des Spiels, Martin Scherpenzeel und Frederico

Tor Vorsprung ins Rennen. In den ersten beiden Chukker bauten Pedro Fernandez Llorente mit einem Doppelpack und Mark Hänni die Führung für Team Farid auf 3 ½ : 0 aus. Im dritten Chukker kam auch Oeding-Erdel ins Spiel: Die Aufholjagd durch zwei Tore von Brieuc Rigaux stoppten allerdings Pedro Fernandez Llorente und Steffi von Pock. So hieß es am Ende des dritten Chukkers 5 ½ : 2. Das vierte Chukker stand in Reihen von Oeding-Erdel wieder ganz im Zeichen von Brieuc Rigaux: Seine beiden Anschlusstreffer zum 5 ½ : 3 und 6 ½ : 4 unterbrach nur ein Tor von Eva Brühl. In der Endphase

wurde es richtig eng: Wieder war es Brieuc Rigaux mit einem Doppelpack – seinem fünften und sechsten Treffer – zum 6 ½ : 6. So unterschied die beiden Teams am Ende des Spiels nur noch der Handicap-Unterschied von einem halben Tor für Team Farid. Dann drehte Oeding-Erdel das Spiel in der allerletzten Minute: Brieuc Rigaux mit seinem siebten Tor und Max Bosch machten den Finaleinzug für die Juweliere vom Prinzipalmarkt klar (6 ½ : 8). Im letzten Halbfinale traten Beresa (Team-Handicap +6) und Schnitzler (+7) an. Zur Hälfte des ersten Chukkers traf Pablo van den Brink zum 1½ : 0 für Beresa. Im zweiten Chukker besorgte Simon Luginbühl den Anschluss für Schnitzler, bevor wieder Pablo van den Brink zum 2 ½ : 1 traf. Hector Monserrat erhöhte im dritten Chukker mit einem Doppelpack auf 4 ½ : 2 für Beresa – nur unterbrochen von Marcos Riglos für Schnitzler. Im vierten Chukker brauchte Schnitzler also noch drei Tore, um das Spiel doch noch zu drehen – und ins große Polopicknick-Finale einzuziehen. So gestaltete sich das vierte Chukker umkämpft – mit dem besseren Ende für Beresa (5 ½ : 3). Hector Monserrat traf noch einmal für das Team des Autohauses, Simon Luginbühl noch einmal für Schnitzler. Im Wooden-Cup spielen heute das Factory Hotel und SX-Capital, im PolopicknickFinale die Teams von Farids Oeding-Erdel und Beresa.


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Sonntag, 28.07.2013 Poloimpressionen

Die PferdeFlüsterer Grooms, die stillen Helfer am Spielfeldrand

Während sich der Polospieler (Chef) mental auf sein Spiel vorbereitet oder mal ein Päuschen einlegt, verrichten die sogenannten Grooms eine nicht ganz unerhebliche Aufgabe am Spielfeldrand. Sie richten die Pferde her, reiten sie ein und stehen, während der Chef sein Spiel bestreitet, wachsam an der Seite des Spielfeldes und halten die Pferde für den nächsten Chukker bereit.

Mario Villareal

Mario Villareal spricht mit den Pferden. „Wie geht’s dir heute? Fehlt dir was? Kann ich was für dich tun?“ Dabei beobachtet er genau, wie sich das Tier bewegt: In welche Richtung bewegt es die Ohren, schüttelt es den Kopf und wie pendelt der Schweif? „Die Augen sind auch ungemein wichtig“, erklärt Villareal. „Der Blick eines Pferdes verrät mir sehr viel über seine Stimmung.“ Vor fünf Jahren, im Weltmeisterschaftsjahr 2006, ist der 29-jährige Argentinier nach Deutschland gekommen, um die Pferde des Polospielers Sebastian Schneberger in Münster zu pflegen und zu trainieren. „Mario hat eine besondere Gabe im Umgang mit den

Pferden. Die Tiere fühlen sich wohl bei ihm – er kann einfach super mit ihnen kommunizieren“, so Schneberger zu seinen Gründen, Villareal nach Münster zu holen. „Außerdem verstehen wir uns gut. Er ist ein unkomplizierter, netter Mensch.“ Jeden Tag schaut Villareal nach Schnebergers Pferden, macht sie sauber, bewegt sie, reitet sie und prüft ihren Gesundheits- und Gemütszustand. Regelmäßig geht es auf Reisen: Poloturniere in Belgien, Südeuropa und Südamerika. Unter den Polospielern ist er bekannt wie ein bunter Hund und wird von allen geschätzt. Wo er ist, wird meist auch gelacht. Dieses Jahr erlebt Villareal bereits sein achtes Polopick-

nick in Münster und freut sich drauf: „Das Polopicknick ist immer eine große Party – es gibt kaum Turniere mit so vielen Zuschauern und so einer coolen Stimmung. Da geht einfach die Post ab.“ Villareal wuchs mit seinen neun Geschwistern in der argentinischen Kleinstadt La Perdida in der Provinz Jujuy in einfachen Verhältnissen auf. Nach der Schule machte er mehrere Jobs, arbeitete mal als Fabrikarbeiter, mal auf einer Farm. Stets hatte er den Traum vom großen Geld und einem besseren Leben – gegebenenfalls sogar in einem anderen Land. Über einen Cousin, der in Schnebergers Team spielte, kam schließlich der Kontakt zustande. Auf einer Farm in Lobos lernte

der münsterische Polospieler Villareal kennen und nahm ihn – erst mal nur zum Test für eine Saison – in sein Team auf. Die Chemie stimmte, und als die Saison vorüber war, wollte Villareal nicht mehr zurück nach Argentinien. „Das war ein emotionaler Augenblick. Ich habe damals kein Wort Deutsch gesprochen“, erinnert sich der südamerikanische Münsteraner. „Mein Cousin hat zwischen Sebastian und mir übersetzt. Ich habe mehrfach gesagt, dass ich gerne in seinem Team bleiben möchte. Das muss komisch gewirkt haben, denn eigentlich will niemand im Winter in Deutschland bleiben.“ Schneberger willigte ein und unterstützte Villareal,

sein neues Leben in Münster aufzubauen: die nötigen Papiere, eine eigene Wohnung, Deutsch­unterricht und schließlich auch ein Führerschein. „Ich liebe Deutschland sehr, deswegen vermisse ich Argentinien fast gar nicht. Es ist so unkompliziert und ruhig hier, die Leute sind unglaublich nett – und Sebastian ist sehr gut zu mir“, schwärmt Villareal und grinst dann verschmitzt. „Außerdem gibt es in Münster jede Menge hübscher Mädchen …“ Aber vor dem Jubiläums-Polopicknick ist auch kaum noch an Privates zu denken. Jetzt gilt es in erster Linie, die Pferde in Form zu bringen – und dafür muss Villareal viel mit ihnen reden.


Sonntag, 28.07.2013

Seite 5 Pololexikon

Die kleine Poloschule Erste Klasse, erste Stunde: Polo 1x1

Wer die wichtigsten Grundregeln kennt, findet sich auch als Polo­ neuling schnell ins Spielgeschehen ein. Hier die Basics des schnel­ len Sports auf einen Blick. Das Team: Jeder der vier Spieler trägt entsprechend seiner Position auf dem Feld eine Nummer. Nr. 1 ist der Angreifer, Nr. 2 ein Mittelfeldspieler. Nr. 3 ist der taktische Dreh- und Angelpunkt, das Herz des Teams, und Nr. 4 (auch „Back“ genannt) ist der Verteidiger auf der hintersten Position. Während sich 1 und 2 nach vorne orientieren, übernehmen 3 und 4 die Verteidigungsaufgaben und bauen das Spiel von hinten auf. Das Spielfeld: Das Polo­ spielfeld ist 300 Yards lang und 200 Yards breit, was einer Bemaßung von ca. 270 m mal 180 m entspricht.

Die 3 m hohen Torpfosten stehen 8 Yards (ca. 7,32 m) auseinander und sind aus Sicherheitsgründen nicht fest verankert. Als Torerfolg wird auch jeder Ball gerechnet, der zwischen den gedachten Verlängerungslinien der Pfosten – egal in welcher Höhe – hindurchgeschlagen wird. Die Spielzeit: Ein Spiel besteht aus mindestens vier bis höchstens acht Spielabschnitten, den sogenannten Chukkern. Ein Chukker hat 7,5 Minuten reine Spielzeit, bei Unterbrechungen wird die Uhr angehalten. In Deutschland werden in der Regel vier Chukker gespielt. Die Pau-

sen zwischen den einzelnen Spielabschnitten, in denen die Pferde gewechselt werden müssen, dauern drei oder fünf Minuten. Nach jedem Torerfolg ändern die Mannschaften die Spielrichtung, was für Zuschauer, die zum ersten Mal Polo sehen, äußerst verwirrend sein kann. Fällt ein Spieler vom Pferd, ohne sich zu verletzen, läuft das Spiel weiter. Stürzt oder verletzt sich ein Pferd, gerät ein Zaumzeug in Unordnung oder löst sich eine Bandage, wird das Spiel sofort unterbrochen. Das Handicap: Jeder Spieler hat – ähnlich wie beim Golf – ein individuelles Handicap in einer Skala von –2 (Anfänger) bis +10. Auf der ganzen Welt gibt es derzeit nur eine Handvoll Spieler mit einem

Handicap von +10. Das Teamhandicap addiert sich aus den Einzelhandicaps der Spieler. Treffen Mannschaften mit unterschiedlichem Teamhandicap aufeinander, erhält die Mannschaft mit dem niedrigeren Teamhandicap eine Torvorgabe. Line of the Ball: Die Linie des Balls und das Wegerecht bilden die Grundlage des Spiels. Die Linie des Balls ist die weitergedachte Richtungslinie des geschlagenen Balls. Diese Linie darf von einem Gegner nicht gekreuzt werden. Der Spieler, der seinem geschlagenen Ball auf gerader Linie folgt oder als Erster ohne Behinderung anderer auf die Linie des rollenden oder fliegenden Balles einschwenkt, darf nicht von einem anderen Spieler gekreuzt werden, da

dadurch Pferd oder Spieler gefährdet werden würden. Der Schläger und der Ball: Der Poloschläger (auch Stick genannt) besteht normalerweise aus Bambus oder Weidenholz und darf nur in der rechten Hand geführt werden. Je nach Größe von Pferd und Reiter sind die Sticks zwischen 122 cm und 137 cm lang. Das Endstück, mit dem der Ball geschlagen wird, heißt „Zigarre“. Die Bälle, traditionell aus gepresstem Bambus, bestehen heute zumeist aus Kunststoff, haben einen Durchmesser von rund 10 cm und wiegen etwa 130 g. Hart geschlagene Bälle erreichen Geschwindigkeiten von 130 km/h.

Behind The Scenes

Y FINN DANKER Z ... ist wie so viele Freunde und Helfer des Polopicknicks schon seit Jahren dabei. Seinen Einstand gab er 2004. Damals steuerte er für die zweite Ausgabe des Polopicknicks Fotos, Video und Grafik für die Turniermagazine bei. Als großes Highlight war sein Unternehmen, die Agentur Volt Interactive, 2009 als Sponsor und so mit einem eigenen Team aktiv. Auch in diesem Jahr will Finn Danker wieder dabei sein – und für den entsprechenden Content für die aktuelle Berichterstattung und die Polopicknick-Archive sorgen! Aber: „Ich hoffe, es geht alles etwas schneller,

sonst bin ich in diesem Jahr wohl im Kreißsaal“, sagt Finn. Denn der Profi für die Realisation und Konzeption interaktiver Medien hat die Kinder seiner Polopicknick-Freunde in den vergangenen Jahren wachsen sehen. 2011 war er das erste Mal mit seiner eigenen kleinen Familie und seinem ersten, damals ein halbes Jahr jungen Nachwuchs beim Turnier. Und nun naht der nächste Geburtstermin – festgesetzt aufs Turnierwochenende. Ob er tatsächlich wieder vor Ort sein kann, ist ungewiss. Das PICKNICKER-Team wünscht ihm und seiner Familie auf jeden Fall schon mal alles Gute! „Manchmal gibt es Wichtigeres“, sagt Finn Danker.

Y JAN HARGER Z ... und Polopicknick-Macher Sebastian Schneberger haben sich 1995 auf einer Studentenparty kennengelernt. Damals war von Polopicknick in Münster noch keine Rede. „Das erste Polospiel, was ich gesehen habe“, sagt Jan Harger, „war damals in Handorf. Sebastian hat dort mit britischen Soldaten gespielt.“ Jan Harger begleitete ihn, hatte sein Bier und seine Thermoskanne mit Kaffee dabei – und reiste von nun an immer mal wieder mit Sebastian Schneberger durch die Polowelt. Irgendwann saßen die beiden dann in einer Bar. Nach einem Turnier von Sebastian Schnebergers Bad Bentheimer Cousin Mathieu van Delden haben sie mit ein paar Freunden beim Rotwein zusammengesessen – und: „Sebastian hat von der Idee eines eigenen Turniers erzählt. Ich hab ihn damals für verrückt erklärt“, erinnert sich Jan Harger. Dabei fand er das Konzept von einem Poloturnier weit ab von Champagner und Pretty Woman durchaus direkt reizvoll: „Der große Vorteil des Polopicknicks ist bis jetzt, dass jeder seine Getränke und Snacks selbst mitbringen kann.“

Jan Harger kennt die manchmal durchaus eitlen Attitüden der internationalen Poloszene: „In Deutschland können wir wohl in normalen Alltagsklamotten zu jedem Poloturnier gehen. Wenn wir nach England schauen, sollten wir erst mal noch im Modehaus und am Geldautomaten vorbei.“ Umso mehr freut er sich darüber, an einem einzigartig familiären Event wie dem Polopicknick aktiv mitzumischen. Als Vertreiber eines großen deutschen ITUnternehmens betreut Jan Harger deutschlandweit 16 Lotterie-Gesellschaften. Er sitzt den ganzen Tag: Im Büro, im Auto, im Flieger. „Zum Polopicknick nehm’ ich mir jedes Jahr zwei Wochen Urlaub – eine für davor, eine für danach“, sagt er – und verweist auf die letzten Handgriffe beim Aufbau und seine Handschuhe: „Ohne die geht’s nicht. Dafür bin ich zu wenig Handwerker!“ Aber für zwei Wochen im Jahr ist Jan Harger Aufbauhelfer. Einer, der um die Fallstricke in der Realisierung des Polopicknicks weiß – und sich nach vollzogener Arbeit vor allem auf eines freut: „Das erste kühle Bier beim Asado danach!“


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Sonntag, 28.07.2013 Polopicknick-Partner

¢ Die Vitra Lounge †

Vitra widmet sich seit Jahrzehnten Fragen zur Arbeit im Büro. Heute, im digitalen Zeitalter, findet Arbeit überall statt. Das Büro wird mehr und mehr zum Treffpunkt – für den Austausch im Team, für die Arbeit im Projekt, für den sozialen Kontakt. Darum ist der einzelne Arbeitsplatz nicht mehr wie früher der Ort, an dem ausschließlich still und konzentriert

gearbeitet wird. Vielmehr findet hier spontane Kommunikation statt – für Einzelarbeit und Meetings zieht man sich in geeignete Strukturen zurück. Wir nennen das „Meet & Retreat“ – Austausch und Rückzug. Büros, welche die Möglichkeiten dieses Wandels nutzen wollen, müssen daher die geeignete Infrastruktur bereithalten. Mit Vitra können solche lebendigen und effizienten Arbeitsumgebungen umgesetzt werden. Dabei stützen wir uns auf jahrzehntelange, internatio-

nale Erfahrung und setzen immer wieder neue Standards bei Bürokonzepten. Unsere innovativen Produkte erfüllen alle Anforderungen an Ergonomie, Langlebigkeit und Flexibilität. Dank ihrer Qualität bei Verarbeitung und Materialien und ihrer zurückhaltenden Gestaltung sind die Produkte von Vitra ausgesprochen robust und langlebig, weshalb sie sich auch für den Einsatz in öffentlichen Räumen eignen. www.vitra.com

¢ Die Experten für LED-Großbildtechnik † Weltoffen und dennoch heimatverbunden. Modern und trotzdem traditionsbewusst. Professionell und doch persönlich. Die Liste an Gemeinsamkeiten vom Polopicknick und BK Media e.K. ist lang und vielfältig! Seit Jahren ist BK Media begeisterter Begleiter und Dienstleister des Polopicknicks. Als Münsters größter Anbieter für Veranstaltungs- und Großbildtechnik ist BK Media verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Ton- und Lichttechnik während des gesamten Polopicknicks. Pünktlich zum zehnten Geburtstag ist BK Media auch

als Sponsor mit im Sattel und präsentiert den Mitwirkenden und Fans des Polopicknicks beim Jubiläum ein

technisches Highlight: Erstmals auf einem deutschen Poloturnier wird ein LEDGroßbildschirm zur Darstel-

lung der Spielstände und Informationen rund ums Spiel installiert. Sowohl der LEDGroßbildschirm als auch die Software kommt von BK Media. Der 12 qm große Bildschirm wird nicht nur für Spielstände, sondern auch für Werbezwecke genutzt. BK Media ist mit den LEDGroßbildwänden führender Anbieter für Werbeprojekte im Außenbereich deutschlandweit. Im Gegensatz zu Leinwänden mit BeamerProjektion bieten LED-Wände hervorragende Bildschärfe, Wetterfestigkeit und optimale Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung. Besonders interessant für Veranstalter und Werbetreibende ist die mögliche Verknüpfung von LED-Wand-

und -Touchscreens, denn darüber können die Besucher unmittelbar einbezogen werden, und die Wirkung wird deutlich erhöht. Dieses Arrangement wird deutschlandweit von BK Media-Kunden gebucht. Damit überzeugt die LEDGroßbildtechnik von BK Media bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem Polopicknick, Geschäftspräsentationen (z.  B. Versammlungen, Messen) und im werblichen Bereich. BK Media e.K. Inh. Tobias Kick Augustastraße 3 48153 Münster Tel. 0251 62560778 www.bk-media.tv

¢ Die feine Adresse für ausgesuchte Genüsse † Alles – außer gewöhnlich: die Flaschenmeisterei in Münster

Was haben die Bundeskanzlerin, Tim Mälzer und das Polopicknick gemeinsam? Wenig, möchte man auf den ersten Blick meinen. Und dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit: Alle drei verwöhnen ihre Gäste mit denselben ausgesuchten Genüssen – zum Beispiel mit Weinen vom Weingut Andreas Bender. Diese und andere Produkte ausgesuchter Weingüter wie dem renommierten Schaumweinhaus Bouvet Ladubay aus dem Loiretal oder Felix Solis aus Spanien mit seinen eleganten RiojaWeinen erwarten Sie in der Flaschenmeisterei am Germania Campus in Münster. Freuen Sie sich neben erlesenen Weinen auch auf feine Spirituosen und alkohol­ freie Getränkespezialitäten. Kennen Sie zum Beispiel

Monkey 47 Schwarzwald Gin oder Thomas Henry & Fever Tress Tonic Water? Oder die berühmten Obstbrände von Christoph Keller aus der Brennerei Stählemühle? Abgerundet wird das Angebot der Flaschenmeisterei durch ausgesuchte deutsche Bierspezialitäten und einem kleinen, aber exquisiten Feinkostsortiment mit Produkten, die zur jeweiligen Jahreszeit passen und zu einem großen Teil aus der Region kommen. Die Flaschenmeisterei bietet für jeden Anlass das Besondere. Verwöhnen Sie sich und Ihren Gaumen mit außergewöhnlichen Genüssen. Flaschenmeisterei Dorpatweg 10 Am Germania Campus 48159 Münster Tel. 0251 53557734 www.flaschenmeisterei.de


Sonntag, 28.07.2013

Seite 7 Polo-World

Stiefelknecht de Luxe Der Familienbetrieb Fagliano produziert Schuhe und Stiefel vom Allerfeinsten.

„Schuster, bleib bei deinem Leisten.“ Hätte sich die Familie Fag­ liano aus Buenos Aires nicht an diese urdeutsche Weisheit ge­ halten – die Welt wäre um eine der exklusivsten Manufakturen für handgemachte Schuhe und Stiefel ärmer. Neben den besten Polospielern der Welt zählen gekrönte Häupter und Hollywood­ größen zu den Kunden der Kultmarke. Thomas Wirth vom Ma­ gazin POLO+10 hat das traditionsreiche Familienunternehmen besucht. Die Kultmarke Casa Fagliano ist spezialisiert auf handgemachte Schuhe und Stiefel in allerhöchster Qualität – insbesondere auf Reitstiefel und Schuhwerk für Outdoor-Aktivitäten. Fagliano-Produkte halten beinahe ewig. Das beste Leder, das beste Garn, außerdem die besten Sohlen, kombiniert mit einem sehr aufwendigen und detailreichen Produktionsprozess, liefern als Ergebnis ein Produkt, das für sich selbst spricht und auf der ganzen Welt bekannt ist. In Hurlingham, nur wenige Kilometer vom hektischen Buenos Aires entfernt, liegt etwas Mystisches in der Luft. Traditionell eine Stadt englischer Einwanderer, wurde

Handarbeit auf höchstem Niveau

dieser Ort schon immer von der Königsfamilie, von Berühmtheiten und den Top Polo Spielern um eines ganz

besonderen Ortes willen besucht: einer Werkstatt. Diese Werkstatt gilt als die Heimat der besten Polostiefel der Welt. Die Fagliano-Familie, die das Geschäft seit seinen Anfängen betreibt, hat POLO+10 ihre Türen geöffnet. Gleich beim Betreten der Werkstatt riecht man die vom Ledergeruch geschwängerte Luft, sieht die Werkzeuge alter Schuhmacherkunst und die endlosen Regale voller Fußabdrücke und Schuhmodelle in sämtlichen Größen. Sofort wird einem bewusst, dass man hier an einem besonderen Ort ist, dessen Geschichte es wert ist, erzählt zu werden. Eduardo und Hector Fagliano sind die vierte Generation von Schuhmachern in ihrer Familie und betreiben gemeinsam mit ihrem Vater Rodolfo und Eduardos Sohn Germán das Geschäft, wie es schon ihre Urgroßeltern getan haben. Die Faglianos haben ihre Schuhe schon immer gänzlich per Hand hergestellt und tun dies auch heute noch:

dieselben Arbeitsprozesse und dieselbe Ausstattung, die sie von ihrer Familie geerbt haben, ohne die Hilfe modernster Technologie. Heutzutage, in Zeiten der Massenproduktion, gibt es unzählige Gründe dafür, warum Fagliano-Schuhe etwas ganz Besonderes sind. Dieser unbestreitbare Reiz hat neben den Mitgliedern der englischen Königsfamilie und dem Sul-

tan von Brunei (der von dem Produkt so beeindruckt war, dass er 120 Schuhpaare auf einmal bestellte) auch den Schauspieler Tommy Lee Jones und die besten Polospieler wie Adolfo Cambiaso in die Werkstatt geführt. Text: Thomas Wirth / POLO+10 Fotos: Thomas Wirth / POLO+10 / Fagliano

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Sonntag, 28.07.2013 Picknicker meets

First Strike Julia im Gespräch mit Sebastian

An meinem ersten Tag als Praktikantin durfte ich direkt mein erstes richtiges Interview durchführen. Da habe ich mir Sebas­ tian Schneberger geschnappt, der sogar zufällig noch Polo spielt, was ziemlich gut passte, da ich überhaupt keinen Plan von dieser Sportart habe. Polo ist nicht so verbreitet wie Fußball. Wie sind Sie dazu gekommen?

Muss ich also, um Polo zu spielen, gewisse Erfahrungen im Reiten haben?

Münster ist heute schon eine Hochburg des normalen Reitens, das heißt in Springreiten, Dressur und Military. Die Olympiasiegerin in Military, Ingrid Klimke, kommt sogar aus Münster. Obwohl, das beantwortet noch nicht deine Frage, wie ich selber dazu gekommen bin.

Ohne Reiten kein Polo! Obwohl ich allerdings viele Leute kenne, die selbst ohne jegliche Reitkenntnisse Polo lernen – das geht auch.

Stimmt ... Mein Cousin hat in München Polo gespielt und mich einfach mal zu einem Training eingeladen. Geritten bin ich damals schon. Trotzdem bin ich nachher nur normal weiter geritten und habe sogar zwischenzeitig kurz aufgehört. Später hab ich als Ersatzspieler gespielt.

Wie sieht denn so ein Training aus? Kann man bereits reiten, ist es so, dass man mit dem Trainer das Feld rauf und runter reitet und verschiedene Schläge übt. Er sagt dir, was du zu tun hast, etwa: „Steh auf, beug die Schulter, bau Körperspannung auf“, und was du eben alles besser machen könntest. Verpasst man den Ball, spielt er ihn wieder nach vorne, damit man nicht ständig umdrehen muss.

Nun zu den Polopferden: Gibt es einen Unterschied zu den normalen? Die Pferde als solches sind wesentlich unkomplizierter. Ein Reiter kann sogar mit bis zu sechs Pferden gleichzeitig trainieren, indem er auf einem sitzt und die restlichen am Strick führt. Ist dieser Sport denn gefährlich? Sebastian Schneberger und Julia Simon

Man sagt, dass der Polo von allen nicht motorisierten Sportarten die mit Abstand gefährlichste ist. In England ist es so, dass die Profi Polo­ spieler von der Risikoversicherung nicht mehr versichert werden.

stoppt. Wenn allerdings ein Spieler vom Pferd fällt, kann das Spiel erst gestoppt werden, wenn dieser sichtbar verletzt wurde, und selbst dann ist das nicht Pflicht.

Als Reiter muss man anscheinend ziemlich hart im Nehmen sein. Wie sieht das denn bei den Pferden aus?

Seit zwölf Jahren ungefähr.

Die Regeln sind ausschließlich zum Schutz der Pferde. Wenn sich ein Pferd verletzt, wird das Spiel sofort ge-

Wie lange spielen Sie eigentlich schon Polo?

Und sind Sie erfolgreich? (lacht) Ich glaub schon. Relativ. Ich habe grade gestern eine Finale gespielt – und verloren.

Aber grade deshalb, weil Sie es bis ins Finale geschafft haben, heißt ja, dass Sie erfolgreich sind. Eben. Um ein Finale zu verlieren, muss man es erst mal bis in eines schaffen.

Mein Name ist Julia Simons, ich bin 15 Jahre und gehe in die 9. Klasse. Neben dem Tanzen und Segeln interessiere ich mich auch für den Journalismus, weshalb ich mein einwöchiges Praktikum im Stadtgeflüsterverlag mache.

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Wie oft findet die German Polo Tour statt? Die German Polo Tour findet jährlich in 7 Städten statt: München, Hamburg, Gut Aspern, Düsseldorf, Oberursel, Berlin und natürlich Münster.

Frage 4: Antwort B:

Der älteste Poloclub findet sich wo? In Indien. Der Calcutta Polo Club wurde 1862 gegründet und ist der älteste aktive der Welt.

Frage 3: Antwort A:

Indoor-Polo ist auch bekannt als? Arena-Polo: Findet meist in einer Reithalle statt und wird nach anderen Regeln gespielt als Outdoor-Polo.

Frage 2: Antwort A:

Wie viele Spieler hat eine Polomannschaft? Ein Poloteam besteht aus vier Spielern.

Frage 1: Antwort: B

Frage 5: Das wievielte Jubiläum feiert das Polopicknick? Antwort C: 2013 wird das zehnte Polopicknick in Münster ausgetragen.

Wie nennt auch man die Pferde beim Polo? Poloponys nennt man sie und werden für das Polo speziell gezüchtet.

Frage 8: Antwort: C

Wie breit sind die Tore beim Polo? Der Abstand zwischen den Torpfosten beträgt 8 yd, also 7,32 m.

Frage 7: Antwort C:

Was bestimmt Spieler Nr. 1 in einem Match? Spieler Nr. 1 bestimmt das Tempo und die Schnelligkeit seines Teams.

Frage 6: Antwort B:

Frage 9: Antwort: A Frage 10: Antwort: B

Beim Wooden-Cup besteht der Ball aus welchem Material? Wie der Name schon verät, aus Holz. Das Spiel ist in Zeitabschnitte eingeteilt, wie nennt man diese? Jedes Chukker dauert sieben Minuten und kann, wenn der Ball sich noch im Spiel befindet, sogar um 30 Sekunden verlängert werden.

Richtig oder falsch, hier finden Sie die Antworten! Die Lösung einfach mal auf den Kopf stellen ...

a) Die Getränkeauswahl

a) 1 m

a) Tawny

a) Holz

a) Checker

b) Das Tempo des Spiels

b) 3 m

b) Polopferde

b) Gummi

b) Chukker

c) Das Gewinner-Team

c) 7,32 m

c) Poloponys

c) Plastik

c) Schrubber

Was bestimmt Spieler Nr. 1 in einem Match?

Wie breit sind die Tore beim Polo?

Frage 6

Frage 7

Wie nennt auch man die Pferde beim Polo?

Beim Wooden-Cup besteht der Ball aus welchem Material?

Das Spiel ist in Zeitabschnitte eingeteilt, wie nennt man diese?

Frage 8

Frage 9

Frage 10

a) 1

a) Arena-Polo

a) In Indien, Kalkutta

a) Monatlich

a) Das Erste

b) 4

b) Hallenpolo

b) In Disney World

b) Jedes Jahr

b) Das Fünfte

c) 11

c) Indoor-Polo

c) Hamburg

c) Alle 10 Jahre

c) Das Zehnte

Wie viele Spieler hat eine Polomannschaft?

Indoor-Polo ist auch bekannt als?

Frage 1

Frage 2

Frage 4

Frage 5

Der älteste Poloclub findet sich wo?

Wie oft findet die German Polo Tour statt?

Das wievielte Jubiläum feiert das Polopicknick?

Frage 3

Beim Polopicknick ist jeder Gast willkommen. Egal, ob er bei allen zehn vorherigen Turnieren schon dabei war und ein Expertenwissen besitzt, das allen anderen auf die Nerven geht – oder ob es das erste Mal ist, zwischen ihm, Polo und dem Picknick. Wie viel Sie tatsächlich bereits über die Sportart Polo wissen, können Sie beim folgenden Test selbst herausfinden. Die Lösungen und passende Zusatzinformationen finden Sie, wenn Sie diese Seite auf den Kopf stellen.

Expertentest: 10 Fragen zum Spiel

Polowissen 2013 Polo-Quiz Sonntag, 28.07.2013

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Sonntag, 28.07.2013 Polo-Interview

Y Max Bosch Z Wo und in welchem Alter hast du dein erstes Polomatch gespielt?

Hast du beim Polo einen Lieblingsgegner? Einen Lieblingsgegner habe ich nicht. Oft kennt man die Spielweise von den Gegenspielern und da liegt einem der ein oder andere Gegner besser. Aber um ein Turnier zu gewinnen, muss man jeden besiegen können.

Mit 13 Jahren habe ich in Hannover angefangen Polo zu spielen. Das erste Turnier habe ich dann ein Jahr später auch in Hannover gespielt. Was verbindest du – abgesehen vom Polopicknick – mit Münster?

Warum sollten möglichst viele Jugendliche mit dem Polo anfangen?

Mit Münster verbinde ich eine tolle Stadt voller Lebensfreude, mit vielen grünen Flecken und vielen jungen Menschen.

Polo ist ein rasanter Sport, der sehr viele verschiedene Fähigkeiten fordert. Es ist ein Team-, Reit-, Ball- und „Kampf-“Sport. Es gibt nur wenige Sportarten, die einen so umfangreich fordern, und je früher man das Polospielen erlernt, desto einfacher fällt es einem.

Welches Turnier würdest du für dein Leben gern einmal spielen? Ich würde gerne einmal im August in Sotogrande in Spanien spielen. Exzellentes Polo direkt am Mittelmeer einen Monat lang ist bestimmt sensationell. Wenn du beim Polosport etwas ändern könntest – was wäre das? Der Polosport sollte noch professioneller werden. Es

wurde in der Vergangenheit schon viel bewegt, trotzdem muss noch einiges in Zukunft passieren. Generell sollte der deutsche Poloverband stärker auftreten, möglichst objektiv sein und Maßnahmen, sowohl in

der Förderung als auch Disziplinarmaßnahmen, konsequent durchsetzen. Bei Veranstaltungen muss immer der Sport im Vordergrund stehen.

Mit welchem Spieler würdest du gerne einmal in einem Team spielen? Ich würde gerne einmal mit einem Spieler, der die Argentine Polo Open gewonnen hat, zusammen spielen und hoffentlich viel dabei lernen.

Was wünschst du dem Polopicknick zum zehnten Geburtstag? Für das zehnte Polopicknick hoffe ich auf drei Tage super Wetter, schnelle und spannende Spiele und viele begeisterte Münsteraner am Spielfeldrand.

Y Cedric Schweri Z Stell dir vor: Kurz vor dem Turnier fällt eines deiner Pferde aus. Nach welchen Kriterien suchst du dir dein persönliches Stellvertreter-Polopferd aus?

Was war das (bisherige) Highlight deiner Polokarriere? Mmmhh ... sicher der Sieg in Ibiza! 2012 zusammen mit Adolfo Cambiasso für das Team der La Dolfina.

Das ist natürlich eine schwierige Entscheidung. Aber ich glaube, ich mach’ es genauso wie bei den Menschen! Der erste Eindruck muss stimmen – darüber hinaus sollte man sich gegenseitig einfach riechen können.

Wenn du die Regeln des Polosports ändern könntest, was würdest du zuerst ändern? Ich fände es wichtig, dass überall auf der Welt nach den gleichen Regeln gespielt würde!

Du hast es eilig, zum Turnier anzureisen. Was ist für dich das nötigste Gepäck für ein Poloturnier?

Schon eine Idee, was du dem Polopicknick zum zehnten Geburtstag schenkst?!

Nun ja: Steaks, Boots, Schoner – und ein paar Unterhosen.

Gute Frage ... Wahrscheinlich den gleichen Erfolg für die nächsten zehn Jahre! Damit wir wieder zu euch in den Norden fahren können. For good Polo – and lots of fun! Und viele Münsteraner am Spielfeldrand.

Was kennst du – außer dem Polopicknick – von Münster? Was würdest du gerne von der Stadt kennenlernen? Im vergangenen Jahr hatte ich die Möglichkeit, das Gastro-Festival zu besuchen. Wirklich ein Top-Event mit vielen Leckereien. Dieses Mal reicht es hoffentlich noch für einen Abstecher in die Altstadt.

Was ist für dich das Besondere am Polopicknick? Welches andere Turnier reizt dich, das du bislang noch nicht gespielt hast?

Das Besondere am Polopicknick ist die professionelle Organisation – und die vielen Zuschauer, was in unserer Sportart leider nicht alltäg-

lich ist. Ein Ziel wäre sicher, einmal in Afrika zu spielen. Südafrika und Namibia haben super Polo, wie ich gehört habe!


Sonntag, 28.07.2013

Seite 11 Polo-Interview

Y Pablo van den Brink Z Du kannst frei wählen: Entweder du setzt dich in der Polopicknick-Verliererrunde des traditionellen Wooden-Cups durch – oder du gewinnst den großen Polopicknick Cup. Für was würdest du dich entscheiden? Das Team funktioniert super und die Pferde sind fit! Ich will den großen Cup – jeden einzelnen Tag der Woche. Ich hab das große Glück, beide Cups schon mal gewonnen zu haben! Polo ist ein Spiel – und Spiele sind einfach da, um gewonnen zu werden! Auf dem Feld ist jedes Team für sich selbst, danach trinken wir zusammen. Wie würdest du dich selbst auf dem Poloplatz charakterisieren: offensiver Draufgänger, entspannter Paradiesvogel, analytischer Denker und Lenker – oder traditioneller Pololiebhaber? Und warum? Ich hab’ über die Jahre schon auf allen Positionen gespielt. Ich glaube, ich bin mehr der taktische Offense-Spieler, der die Möglichkeiten in den Lücken des Gegners sucht. Aber ich mag es auch, Defense zu spielen. Das gibt dir einfach noch mehr Übersicht über das Spiel – und gibt dir die Möglichkeit, das Spiel aufzuziehen. Ich denke, der

Spielstil hängt sehr von der Team-Komposition ab. Was war das (bisherige) Highlight deiner Polokarriere? Oh ... viele großartige Erinnerungen an Spiele, Pferde, Freundschaften und Locations! Es war ein großer Erfolg, den Diamond Stick Cup in Belgien mit meinem Familien-Team zu gewinnen, der Cartier Cup in den Niederlanden und natürlich viele Siege in Münster – that all bring a big smile to my face! Aber das ist alles Vergangenheit. Neue Siege müssen her! Was macht das Polopicknick Münster in deinen Augen zu einem ganz besonderen Turnier? Dafür gibt es viele Gründe zugleich. Ums zusammenzufassen: Spiele hart – und feier’ noch härter. Poloweisheit. Die Organisatoren des Polopicknicks machen einen gigantischen Job mit dem Niveau des Turniers, des Platzes und der fabelhaften Unterkünfte. Jedes Jahr legen sie noch einen drauf. Für mich als Polospieler ist das der wichtigste Grund, mir ein Turnier auszusuchen. Was macht diese Stimmung aus? Abseits des Platzes ist die Atmosphäre hervorragend.

Die Organisatoren achten wirklich auf alle Details – für die Spieler wie für die Freunde, Familie und Fans. Und all das ohne den vertrauten Charakter des Turniers zu verlieren. Jedes Jahr bin ich wieder gespannt, was sie sich alles einfallen lassen haben. Was bringst du dem Polopicknick zum zehnten Geburtstag mit? Ich hoffe, ich erfülle meinen Beitrag zu diesem großartigen Turnier – auf und neben dem Platz –, indem ich der Menge das gebe, wofür sie gekommen ist: Behaving like a real „Nochero“! Hast du ein persönliches Lieblingspferd? Wenn ja: Was macht es aus? Ohne jeden Zweifel kann ich sagen: Es ist eine braune, neun Jahre alte Stute, die auf den Namen „Tremenda“ hört. Sie ist die Art Pferd, die mich immer wieder lehrt, wofür ich eigentlich Polo spiele. Mit ihr spiele ich über Level. Sie ist eine Erweiterung meines Spiels. Eine großartige Balance, richtig Power – und easy! Sie ist immer die gleiche: zu Anfang wie zu Ende des Chukkers. Ich wünschte, ich hätte sechs von ihrer Sorte! Nicht dass ich meine anderen Pferde nicht lieben würde. Aber mit Tremenda hat es gefunkt – wie es bei Polospielern nur

einmal im Leben vorkommt. Einfach ein Augenblick. Mit welchem Spieler würdest du am liebsten in einem Team zusammen spielen? Über all die Jahre habe ich das Glück gehabt, mit den besten Spielern der Welt mehrmals miteinander wie gegeneinander zu spielen.

Mein Traum aber ist, ein Team mit meiner Familie und meinen Freunden zu machen. Go out there – and compete! Von jedem Spieler auf jedem Level kannst du was lernen. Lass es Poloweisheit sein, Pferde sind eine Lebensphilosophie. Und Polo ist einfach das beste Spiel der Welt!


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Sonntag, 28.07.2013

2013

Polopicknick Hall of Fame

2004

2005

Das Poloteam der SX-Capital AG triumphierte in Gestalt der „Bad Boys“ vom Polo & Countryclub Bad Bentheim bei der 04er-Premiere des Polopicknicks. Hathumar Rustige-Canstein (D), Dr. Rob Heurmann (NL), Hugo Ituraspe (ARG), Mathieu van Delden (D) und Dr. Wilfred A. Borstlap (NL) (v.l.) zählten zum Siegerteam.

Im zweiten Turnierjahr durfte die Mannschaft von Oeding-Erdel den Siegerpokal entgegennehmen. Das schweizerische Team Easy vom Züricher Polopark e.V. bestehend aus (v.l.) Federico Bachmann (ARG), Philipp Maeder (CH), Sybille Maeder (CH) und Diego Zabalia (ARG).

Den Titel erfolgreich verteidigen konnten für Oeding-Erdel im Folgejahr (v.l.) Carla Bachmann, Philip Maeder, Eric Gene und Federico Bachmann. Sybille Maeder (Mitte) konnte aufgrund einer gerissenen Sehne nicht sportlich eingreifen. Dennoch wurde sie von der Champagner dusche nicht verschont.

2007

2008

2009

Die SX-Capital AG zum zweiten Mal an der Spitze. Diesmal würdig vertreten durch die „Los Nocheros“ vom Poloclub Lobos (ARG). Martin Podesta (ARG), Sebastian Schneberger (D), Tito Gaudenzi (US/Schweiz) und Nicolas Ruiz Guiñazu (ESP) erspielten sich den Triumph.

2008 jubelte am Ende das Poloteam Viering, das sich um den Präsidenten des Niedersächsischen Polo Clubs aus Hannover, Wolfgang Kailing (2.v.r.), geschart hatte. Marcello „Tucci“ Caivano (ARG) (l.), Peter Kienast (D) (2.v.l.) und Marc Pantenburg (D) (r.) taten ihr Übriges dazu.

Die gleichen Spieler wie 2008 hatten auch 2009 die Nase vorn: Mit 5:4 konnte sich das Münsteraner Team Schnitzler im Finale knapp gegen das Team Volt Interactive durchsetzen. Caivano, Kienast, Pantenburg (Präsident vom Polo Club Berlin-Brandenburg) und Wolfgang Kailing (v.l.) sind einfach ein tolles Gespann.

2010

2011

2012

Nach einem echten Herzschlagfinale stand 2011 das Team „Adrenalina“ aus Amsterdam für AMG/Beresa ganz oben auf dem Treppchen. Sebastian Schneberger sprang kurzfristig für Jos Houben ein, der sich im Finale das Schlüsselbein brach. Die weiteren Champions hießen: Micky Duggan, Pablo van den Brink und Martijn van Scherpenzeel.

Mit nur einem knappen halben Tor konnte sich das lokale Team mit Sebastian Schneberger, Michael Redding, Aki van Andel und Max Bosch im Finale durchsetzen. Ohne argentinische Verstärkung waren Sie in allen drei Spielen siegreich, trotzdem und zum dritten mal waren die Los Nocheros bei der Siegerehrung das Ziel der obligatorischen Champagnerdusche.

2010 standen am Ende zum zweiten Mal in der Geschichte des Polopicknicks die Nocheros ganz oben auf dem Treppchen. Martin Podesta, Sebastian Schneberger, Maurice van Druten und Tito Gaudenzi machten durch einen 6:5-Finalsieg gegen das starke Team Cilian alles klar.

2006


Sonntag, 28.07.2013

Seite 13 Turnierfahrplan

Programmübersicht Sonntag, 28.7.2013

Spielergebnisse Freitag, 26.7.2013

Spielergebnisse Samstag, 27.7.2013

3½:8

WoodenCup

Immomia

vs.

SX-Capital

Oeding-Erdel

9 ½ : 10

WoodenCup

Los Nocheros

vs.

Factory Hotel

5½:9

vs.

SX-Capital

10 ½ : 6

Polopicknick

Farids QualiFighting

vs.

Oeding-Erdel

6½:8

vs.

Beresa

2:5½

Polopicknick

Beresa

vs.

Schnitzler

5½:3

Los Nocheros

vs.

Schnitzler

Factory Hotel

vs.

Farid’s QualiFighting Immomia

Spielplan Sonntag, 28.7.2013 12:00 Uhr

Einlass

15:00 Uhr

Wooden-Cup Finale

12:30 Uhr

Wooden-Cup – Spiel um Platz 3

16:15 Uhr

Polopicknick Finale

13:45 Uhr

Polopicknick – Spiel um Platz 3

Samstag Samstag

Sonntag Sonntag

Samstag Samstag

Farid’s QualiFighting

SX-Capital

Oeding Erdel

SX-Capital Oeding Erdel

Immomia Platz 3 Immomia vs. Los Nocheros

Platz 3 Farid’s QualiFighting vs. Schnitzler

FINALE Wooden-Cup Beresa

Los Nocheros

Beresa

Factory Factory

Sonntag Sonntag

Schnitzler

FINALE Polopicknick

5:8


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Sonntag, 28.07.2013 Polopicknick-Friends

auSSergewöhnliche Stylings für auSSergewöhnlichen Sport Aus der Wieschen-Team stylt in der Polopicknick Styling-Lounge

AUS DER WIESCHEN F R I S E U R

·

K O S M E T I K

27. & 28. Juli 2013

POLOPICKNICK S T Y L I N G

Das besondere Ambiente des extravaganten Events Polopicknick in Münster lädt förmlich zu einem außergewöhnlichen Styling ein. Und so extravagant dieser Sport ist, so ungewöhnlich ist auch das, was das Team des LA BIOSTHETIQUE Total Beauty Concept Store Aus der Wieschen in seiner BeautyLounge während des Münsteraner Polopicknicks für Damen und Herren bietet. In dem eigens für das Großereignis eingerichteten StylingAreal können sich alle Picknicker stylen, schminken und frisieren lassen – und das ganz kostenfrei. Gern können sie aber den karitati-

ven Zweck der Veranstaltung unterstützen und einen Obolus in die aufgestellte Spendenkasse geben. Mit André aus der Wieschen und Serdal Bengi vom LA BIOSTHETIQUE Total Beauty Concept Store Aus der Wieschen sind echte Experten in der Styling-Lounge aktiv. Die beiden Top-Stylisten und ihr Team wissen genau, was schön ist, und werden ebenso wie in ihrer Beauty­ oase auch beim Polopicknick viele kreative Ideen für Haar und Make-up umsetzen. Voraussetzung ist nur – Frau oder Mann traut sich. Mit ihrer außergewöhnlichen gestalte-

rischen Finesse konnten André aus der Wieschen und Serdal Bengi bereits zahlreiche internationale Stylistenpreise wie den German Hairdresser Award in den Kategorien Damen und Avantgarde gewinnen. Mit ihren außergewöhnlichen Looks sicherten sie sich zudem 2010 und 2011 den begehrten Titel „International Beauty Stylist“.

paket für Haar, Haut und Seele genießen möchte, der sollte den LA BIOSTHETIQUE Total Beauty Concept Store in der Hörsterstraße in Münster besuchen. Mit den hochwertigen Haar-, Haut-, Körperpflege- sowie Make-up-Produkten von LA BIOSTHETIQUE Paris und seinem branchenW weit I R Veinzigartigen ERWÖHN EN DienstleistungsM Iund T VerwöhnspekEINEM T trum zelebrieren die beiden Vollblut-Beauty-E xper ten dort Total Beauty auf allerhöchstem Qualitätsniveau. Vom erstklassigen Haarschnitt über trendorientiertes, aber trotzdem individuelles Styling, schonenden M O 1 3 . 0 0 - 2 0 . 0 0 · D I - F R 1 0 . 0 0 - 2 0 . 0 0 ·Colorationsmethoden, S A 0 9 . 0 0 - 1 7 . 0ex0 klusiver Haarpflege bis hin H Ö R S T E R S T R A S S E 4 1 · 4 8 1 4 3 M Ü N S T E R ·zu 0Make-up, 2 5 1 / 4Kosmetik8 1 6 6 8 und 36 in w w w . f r i s e u r - a u s d e r w i e s c h e nWellnessbehandlungen .de der separaten Kabine reicht das professionelle „Rundumsorglos-Paket“ für Haut und Haar. „Wir sind anders als andere Friseure. Wir schneiden nicht nur Haare, sondern laden unsere Kunden zu einem Kurzurlaub für Haare, Haut und Seele ein“, beschreiben sie ihre Philosophie. Diese spiegelt sich auch in dem besonderen Ambiente ihrer Doch das, was die beiden TopStylisten mit ihrem Team beim diesjährigen Polopicknick bieten, ist nur ein kleiner, wenn auch sehr dekorativer Einblick in ihr Können. Wer sich richtig verwöhnen lassen und das komplette Wohlfühl-

L O U N G E

Beautyoase und der exklusiven Partnerschaft mit LA BIOSTHETIQUE Paris wider. Um ihre Kunden individuell und zielorientiert beraten und behandeln zu können, bietet das Team entsprechend dem ganzheitlichen Konzept von LA BIOSTHETIQUE Paris fundierte Kopfhaut- und SHaaranalysen I E I N D Ean. R Ob S trockeTYLING R Ene,Afeuchte T M E oder N T empfindliche I H R E R WA Kopfhaut, ob feines, sonnenstrapaziertes oder energieloses Haar, ob Schuppen oder Haarausfall: Für jede Haarund Kopfhautsituation steht eine gezielte Pflegemethode zur Verfügung – mit Produkten von LA BIOSTHETIQUE Paris, die in ihrer Synergiewirkung perfekt aufeinander abgestimmt sind.

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Sonntag, 28.07.2013

Seite 15 Polopicknick-Friends

Das Deko-Team fürs Polopicknick Blumen Dahlmann sorgt seit neun Jahren für das florale Design am Hugerlandshofweg

Die Herausforderung für Anke Dahlmann und ihr Team ist im wahrsten Sinne des Wortes groß. Seit der zweiten Ausgabe des Polopicknicks ist sie mit ihrem Betrieb für die Blumen- und Pflanzen­ dekoration verantwortlich. Dabei macht die schiere Weitläufigkeit der Anlage ihre Aufgabe zu einer besonders kniffligen. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, kommen deshalb große Pflanzen zum Einsatz. In diesem Jahr sind es zum Beispiel 20 bis 25 Jahre alte Buchsbäume, die in Verbindung mit mobilen Heckenund Efeuelementen Räume

kreieren. Auf der Terrasse sorgen Palmen für „Summer Feeling“ bei (hoffentlich) sonnigem Wetter. Die Gäste an den Tischen dürfen sich an edlen Schmetterlingsorchideen erfreuen. Welche Farbwelten beim Polopicknick

zum Einsatz kommen, hängt im Übrigen von den Farbvorgaben ab, die Anke Dahlmann im Vorfeld sehr genau mit den Veranstaltern bespricht. Das Hiltruper Unternehmen Blumen Dahlmann ist ein traditionsreicher Familienbetrieb mit eigener Gärtnerei, der aktuell 20 Floristen beschäftigt. Das Unternehmen besteht bereits seit dem Jahr 1863 und wird nunmehr von der vierten Generation geführt. Die Philosophie des Hauses lässt sich auf einen einfachen Nenner bringen: Regionalität, Qualität und Frische sind die Grundpfeiler des Erfolges – natürlich gepaart mit immer neuen, innovativen Ideen. Eine davon trägt den Namen „City Obst“. Kurz gesagt steckt dahinter das ehrgeizige Ziel, interessierten Gartenfreunden die Wartezeit zu ersparen, die

ein Apfel- oder Birnbaum benötigt, um auszuwachsen. Denn künftig können Sie bei Blumen Dahlmann etwa 70 Jahre alte Obstbäume für den eigenen Garten bekommen. Schließlich hat nicht jeder das Glück, über einen alten Obstgarten mit natürlich gewachsenem Bestand zu verfügen. Außergewöhnliche Ideen bietet Martin Dahlmann seinen Kunden auch bei Event-­

Dekorationen. So sorgen zum Beispiel 300 Jahre alte mobile Olivenbäume auf Wunsch für ein ganz spezielles mediterranes Ambiente – mitten in Westfalen. Wir bedanken uns für viele kreative Einfälle in den vergangenen Jahren und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit in der Zukunft. www.blumen-dahlmann.de

Nach allen Regeln der Kunst

Lege artis

Floristik ∙ Fleurop ∙ Innenraumbegrünung ∙ Terrassengestaltung ∙ Outdoor Gefässe ∙ Mediterrane Kübelpflanzen ∙ Terracottagarten

Osttor 250 ∙ 48165 Münster Hiltrup ∙ Tel.: 0 25 01 37 55 ∙ www.blumen dahlmann.de ∙Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 9.00 – 18.30 Uhr ∙ Sa.: 9.00 – 16.00 Uhr


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Sonntag, 28.07.2013 Picknick-People

Alles Gute kommt von oben.

IDEEN. Seit 1999 überzeugt Dachboden durch außergewöhnliche Ideen und Konzepte. Dabei steht immer das Ziel des Kunden im Fokus der Maßnahmen. Ein Beispiel: Als das Rote Kreuz überlegt, wie es neue Blutspender werben könnte, denkt Dachboden nach. Vier Gründe gibt es, die Nichtspender zu Spendern machen könnten: Geld, Sex, Ruhm oder Drogen. Sex und Drogen fallen aus und Geld wird das Rote Kreuz den Neuspendern auch nicht anbieten. Also bleibt nur der Ruhm. Nun kann aber das Rote Kreuz nicht jeden neuen Blutspender berühmt machen, oder? Doch. Und Dachboden weiß wie.

PUBLISHINGS. Corporate Publishing, Fashion Magazines und Consumer Magazines, die Disziplinen sind vielfältig, der Anspruch von Dachboden jedoch immer der gleiche: hinreissende, perfekt auf die jeweilige Zielsetzung zugeschnittene Redaktionskonzepte, eine überzeugende Visualisierung und ein erfolgsorientiertes Vertriebs- und Vermarktungskonzept. Diese Gesamtkonzepte haben Dachboden in wenigen Jahren im Corporate Publishing in der Region zu einer qualitativen Spitzenposition geführt.

DACHBODEN WERBEAGENTUR GmbH & Co. KG Rothenburg 14-16 | 48143 Münster dachboden.de


Sonntag, 28.07.2013

10 Jahre POLO+10 Seit zehn Jahren widmet sich POLO+10 dem ältesten Mannschafts­ sport der Welt und ist heute das international größte Polomagazin. POLO+10 erscheint auf Deutsch sowie in seinen Ausgaben WORLD und FRANCE in englischer und französischer Sprache. POLO+10 berichtet seit zehn Jahren über die großen und kleinen Geschichten des internationalen Polosports, über bekannte und neue Locations & Persönlichkeiten, über die Gesichter auf und neben dem Spielfeld. Großformatige, exklusive Fotostrecken sowie Interviews mit den hochkarätigen Persönlichkeiten des Polosports sind dabei zum Markenzeichen des Magazins geworden. POLO+10 gilt heute europaweit als Benchmark, wenn es um Design und inhaltliche Gestaltung hochwertiger Markenmagazine geht.

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Sonntag, 28.07.2013

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www.modehaus-schnitzler.de

Hier tr채gt man Schnitzler.

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Sonntag, 28.07.2013

Seite 23 Polo-Wissen

Line of the Ball Willkommen am virtuellen Spielrand

Taktik und Technik werden deutlich, wenn wir Stellung am virtuellen Spielfeldrand beziehen. Schon nach kurzem Zuschauen wird klar: Bälle zu spielen wird in der Regel nur dann zur erfolgreichen Aktion, wenn sie „sicher“ sind. Sonst ist immer der nachfolgen­ de Mitspieler die bessere Adresse oder aber eine spektakuläre Top­-Speed-Attacke wird zum Schaulaufen ins positionslose Nirgend­wo. Polo wird deshalb immer „in Linie“ gespielt, von der

4 hinten zur 1 vor dem gegnerischen Tor und umgekehrt. Kapitän und zumeist leistungsstärkster Spieler eines Teams ist die Nummer 3. Er organisiert, die 1 ist auf das gegnerische Tor konzentriert, die 2 managt in Richtung Mittelfeld, während sich die Nummer 4 der Abwehr annimmt. Flie­ ßend und von schnellen Wechseln durch­ zogen sieht diese Grundaufstellung in der Spielsituation aus. Spannend und gut wird ein Spiel dann, wenn sich

die jeweiligen Gegenspieler gleichwertig und eng decken. Die „Linie des Balles“ und das „Wegerecht“ sind dementsprechend auch die ausschlaggebenden und vielzitierten Argumente für das Spiel­und Foulreglement. Ein Schlag nach dem Ball kann mit einem „Hook“ – auch Sticken genannt – durch den Schläger des Gegners geblockt oder aber durch einen „Ride off“ (abreiten) vereitelt werden. Entfernt zu vergleichen mit einem Block beim Fußball

ähnelt das Abreiten mehr noch einem Bodycheck im Eishockey. Bei einem Foul geht ein „Penalty Shot“ an die gegnerische Mannschaft – ein freier Schlag aus einer bestimmten Entfernung auf das freie oder bewachte Tor. Die meisten High­ - Goaler tun es in dieser Situation ihren Sportkollegen aus dem Basketball gleich und verwandeln nahezu die gleiche Quote von Strafschlägen in Tore. Heutzutage gehören „Technical

Directors“ oder „Coaches“ zu den wichtigsten Personen am Spielfeld­ rand. Sie sind Beobachter und Koordinatoren. Vor einem Spiel kommen Coach und Mannschaft zusammen, um die Spielstrategie bis ins Detail auszuarbeiten. Alle Spieler – eige­ne wie Gegner – werden nach Spielkönnen, eingesetzten Pferden sowie ihrer Position im Spiel, Stärken und Schwächen bewertet. Text: POLO+10.

T L

2

Line of the Ball (Wegerecht)

4

Umpire

Umpire

Referee (entscheidet bei Unklarheiten)

300 yards (274,32 m)

Banden

Ar ea ff nO

Unbegrenzte Torhöhe

1

3

3

30 yards (27,43 m)

Ru

10 yards

Centre

60 Yard Line

40 Yard Line

30 Yard Line

4

1

30 yards

2 8 yards (7,32 m)

200 yards (182,88 m), Spielfeld mit Bande 160 yards (146,30 m)

Backline

Penalty Lines


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Sonntag, 28.07.2013

Nach(t)wort zum Sonntag

von Sebastian Schneberger Dieses Jahr wollten wir vieles mal anders machen, allerdings dass ich um den letzten Platz spielte, erstmalig, gehörte nicht dazu! Wir hatten wirklich Bedenken wegen des Wetters. Nun denn, es ging gut, da wir nach dem ersten Spiel einfach eine Pause von einer halben Stunde gemacht haben – und den einzigen kurzen Schauer abgewartet haben. Nun ist es fast sieben und wir haben immer noch blauen Himmel und Wahnsinns-Sonne! Wir haben wohl gestern alles aufgegessen, vielleicht eher

aufgetrunken. Zum Geburtstag bleibt mir nur eines zu sagen: Danke! Danke! Danke! An unsere Teamsponsoren, Media- und sonstige Partner – insbesondere der MZ, die für uns den PICKNICKER druckt. Dann natürlich an alle, die im Vorfeld helfen und aufbauen, an meine Familie – und ganz besonders an Rhea, die alles organisiert hat (und meine ab und zu verrückten Ideen wirklich umgesetzt hat)! Nicht zuletzt einen riesigen Dank an Sie, die verstanden haben, dass Polo wirklich

cool ist, und die nicht mehr auf die Vorurteile hören – und an den Caterer, der uns extra Schnitzel macht! Jetzt warte ich auf morgen – und hoffe auf viele Zuschauer und noch mehr Sonne! Cheers!

Sebastian Schneberger

AUF WIEDERSEHEN IN 2014! Fragt man „Qualitäts“-Journalisten, ist ein zehnter Geburtstag kein Jubiläum. Eigentlich geht das erst beim 25. los. Das wissen wir auch. Wir haben versucht, es zu vermeiden: dieses aus der Sicht einiger nicht zutreffende Wort! Wir PICKNICKER haben einfach den Geburtstag des Polopicknicks in diesem Jahr ein bisschen größer gefeiert. Schließlich war es immerhin das 10. Mal, das sich die Polo-Elite in Münster die Klinke in die Hand gegeben hat! Fragt man Wikipedia, ist das ohnehin egal: „Heute hat sich eingebürgert, jede jährliche Wiederkehr als Jubiläum zu bezeichnen“, schreibt das Bürger-Lexion. Neben dem Jahrestag seien alle Vielfachen von 100, 50, 25, 10 oder auch 5 besondere Jubiläen. Aber eben nicht die 10 an sich! Auch wenn sich manch einer fragen mag: Ist 2 x 2 nicht 5? Da war doch mal was ... Aber: Kopfrechnen schwach! Denn nach wochenlangen Vorbereitungen und einem gelungenen wie anstrengenden Wochenende sind wir jetzt matt – und freuen uns schon riesig auf 2014. Wir hoffen, Sie sind wieder dabei!

Impressum: Der PICKNICKER wird herausgegeben von der Polopicknick GmbH, Münster. Gestaltung: Uwe Clephas, Redaktion: Toby Winkler und Thomas Heidges – Dachboden Werbeagentur GmbH und Co. KG. Fotos: Ibrahim Ot, Olli Zimtstern , Mario Bok, Matthias Gruber polo-looks.com, Veronika Faustmann polo-photography.com

Der Picknicker 3 | 2013  

Grandios! Der erste Jubiläums­tag beim Polopicknick hat alle Erwartungen übertroffen. Die Polospieler brachten den Boden so richtig zum Bebe...

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