Theaterzeitung November/Dezember 2022

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Nov / Dez  2022

Umschlagfotos:

Chatzakou, Tanztheater

Kang, Musiktheater

Kössler-Nambu, Orchester

Djavid, Schauspiel

Fotografie: Volker Conradus

Fenia
Sungmin
Eriko
Cino

Liebes Publikum,

…denn er kämpft immer gegen das Unrecht in der Welt!

Von wem ist die Rede? Natürlich von Robin Hood. Als ich klein war, wollte ich so sein wie er: mit einer coolen Bande und Pfeil und Bogen lässig durch die Wälder streifen. Immer für die gute Sache den Reichen und Mächtigen ordentlich eins auf die Mütze geben, deren Geld klauen und es denen geben, die es dringend nötig haben. Ich fand das immer absolut richtig – so wie Kinder generell ein starkes Gerechtigkeitsempfinden haben und so wie sie instink tiv wissen, was richtig und falsch ist.

Diese Erzählung ist bis heute sehr mächtig. Weil sie auf beein druckende Weise zeigt, dass nur eine Gesellschaft dann eine gute Gesellschaft ist, wenn es fair zugeht und alle genug zum Leben haben. Auch dafür steht Robin Hood. Und das ist der Dreh- und Angelpunkt unserer Braunschweiger Inszenierung. Robin Hood steht für eine Idee, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet und einen Widerstand erzeugt. Aus Robin Hood wird eine Gruppe, der sich alle anschließen können. Und damit wird er mehr als eine Person, er wird eine Bewegung.

Als wir uns vor einem Jahr für »Robin Hood« als unser Fami lienstück für die Weihnachtszeit entschieden, war uns noch nicht bewusst, wie aktuell es sein würde, da sich durch die Energiekrise ganz plötzlich wieder grundlegend die Frage stellt, wer sich ein Leben in Würde leisten kann. Unserer Inszenierung beantwortet die Frage sehr kraftvoll: Wenn wir uns alle zusam mentun, können wir gemeinsam etwas ändern – und indem wir klug sind. Und das schönste ist, dass die Geschichte mit sehr viel Humor erzählt wird und in Ihnen ein tolles Theatererlebnis für die ganze Familie versprechen kann!

Ich wünsche allen eine gute Zeit und viel Spaß in unserem Theater!

Herzlich Ihr

Christmas Around the World

Nach einer langen Zeit des Nichtsingenkön nens und -dürfens wird eine alte Tradition am Staatstheater wiederaufgenommen: das Mitsingkonzert des Kinder- und Jugendcho res Belcanto zur Weihnachtszeit. Unter der Leitung von Mike Garling fragt sich der Chor, wie wohl andere Menschen aufunse rer Erde ihr Weihnachtsfest musikalisch begehen? Dabei wird der Bogen gespannt von Liedern des Barock bis zu Songs aus der poppig-rockigen Gegenwart. Konzert am 2. Weihnachtstag, 26.12., 16:00, Kleines Haus.

Silvester im Staatstheater

Zwei Doppelvorstellungen von Franz Lehárs Operette »Cloclo« (14:30 & 20:00) und Oscar Wildes Komödie »Der ideale Mann« (15:00 & 19:30) im Großen und im Kleinen Haus stehen am letzten Tag des Jahres auf dem Programm im Staatstheater. Dazu gibt es um 20:00 Uhr im Aquarium Julius Ferdi nand Brauers »Undirty Dancing«, einen Abend über die Liebe mit Musik, Tanz und Lyrik. Tickets sind ab sofort erhältlich.

Neujahrskonzert 2023

Titel der Meldung

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ zu begegnen, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von.

Titel der Meldung

Zum Ausklang des Beethoven jahres 2020 präsentiert das Staatstheater Braunschweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maßnah men hinsichtlich der Kontakt beschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kre ativ zu begegnen.

Titel der Meldung

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ.

Dem selten gespielten Walzer »Wellen und Wogen« von Johann Strauß (Sohn) ist der Titel des Braunschweiger Neujahrskonzer tes entlehnt, das nach zwei Jahren CoronaPause nun wieder stattfinden soll. Auf dem Programm stehen neben der Ouvertüre zu der Operette »Die Göttin der Vernunft« Walzer und Polkas von Komponisten der Strauß-Dynastie. Damit werden Wiener Lieder mit Titeln wie »In einem kleinen Café in Hernals«, »Ich bin a stiller Zecher«, »Fiaker-Lied« und »Wenn der Herrgott net will« umrahmt, die von dem Wiener Bariton Paul Armin Edelmann interpretiert werden. Das Staatsorchester Braunschweig spielt unter der Leitung seines Generalmusikdirek tors Srba Dinic. 02.01.2023, 19:00 Uhr, Volkswagen-Halle Braunschweig.

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Jörg Wesemüller Spartenleiter JUNGES! Staatstheater

Robin Hood

Im diesjährigen Familienstück des Staatstheaters zur Weih nachtszeit erzählen Regisseur Stephan Beer und Bühnenbildner Georg Burger die abenteuerliche Geschichte des Rächers der Entehrten, des vielfach besungenen Helden, der von den Reichen nimmt und den Armen gibt. Nicht nur für Kinder ab 6 Jahren.

Eine Hütte steht im grünen Wald, alles scheint in bester Ordnung. Da erscheint ein Barde aus dem Mittelalter, er singt von dem Mann aus dem Sherwood Forest bei Nottingham. Das gefällt der Sheriff gar nicht. Moment, die Sheriff, eine Frau? Ja, ganz recht. Und sie regiert rücksichtslos mit eiserner Hand.

Nur der Name, der nicht gesagt werden darf, lässt sie erzittern. Es ist der Name aus vergangenen Zeiten, von dem bis heute ungeklärt ist, ob er auf eine reale Person zurückgeht. War er ein gesetzloser Wegelagerer? Oder ein enteigneter Landbesitzer? Sein Leben und seine Taten werden seither besungen, beschrieben und verfilmt: Robin Hood.

Aber zurück zur Sheriff und mit ihr auf die Bühne des Staatstheaters: Wir befinden uns im 19. Jahrhundert, im voranschreitenden Zeitalter der Industrialisierung. Hier ist die Menschheit im Begriff, ihre ersten Schritte in eine Welt der Fabriken, der maschinellen Produktion und eines unstillbaren Energiehungers zu machen. Diese Position vertritt auch die Sherwood Forest Coal Mining Company Ltd., sie ist, wie der Name schon sagt, an Kohle interessiert. An sehr viel Kohle.

In ihrer neu für die Bühne erarbeiteten Fassung der Robin Hood-Legende stellen Stephan Beer und Georg Burger die Frage: Kann Robin Hood den Wald zurückerobern und die Welt wieder zu einem lebenswerten Ort machen?

Das Autorenteam Beer / Burger arbeitet seit 2013 zusammen und hat seitdem u. a. am Schauspiel Leipzig die Stücke »Heidi«, »Das Dschungelbuch«, »Arabella oder die Märchen braut«, »Der Zauberer der Smaragdenstadt« realisiert. Kostüme: Kristina Böcher, Musik: Jan S. Beyer, Jörg Wockenfuß, Dramaturgie: Josef Bäcker, Vermittlung: Merlin Mölders. Mit: Luca Füchtenkordt / Valentin Fruntke, Simon Jensen, Susanne Krassa, Naima Laube / Nina Wolf, Saskia Petzold, Georg Mitterstieler, und Benedict Sieverding.

Premiere im Großen Haus am 13. November 2022, weitere Vorstellungen am 14., 20. (mit Gebärdensprachdolmetschung), 21., 27. und 28. November sowie am 05., 08. (mit Audiode skription), 09., 13., 14., 15., 16., 19., 20. (mit Gebärdensprache), 21., 22., 23. und 26. Dezember und am 08. Januar. (mit Audiodeskription)

Robin Hood im Zeitenwandel und in Braunschweig
Großes Haus

Das geheime Leben des Waldes

Titel der Meldung

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Das JUNGE! Staatstheater forstet für alle Musikbegeisterten ab 7 Jahren einen digitalen Wald auf, denn die neue Komposi tion von Thomas Dorsch schildert die verrückten Abenteuer eines Kindes, das plötzlich die Sprache des Waldes versteht. Gemeinsam mit Eichhörnchen, Waldpilzen und Glühwürmchen geht es ins Innere der Erde, wo die Adern eines kranken Baumes erkennen lassen, wie schlecht es um die Natur um uns herum bestellt ist. Bella reist

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ zu begegnen, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von.

zu den Geistern von Erde, Wasser und Luft und versucht sie zu besänftigen, um das Gleichgewicht der Elemente wiederherzu stellen. Dabei besteht sie einige schwierige Prüfungen. Das Werk ist eine ermutigende Parabel über einen bewussteren Umgang mit unserem Lebensraum. Der bekannte Fernsehmoderator Juri Tetzlaff erzählt die Geschichte, begleitet von der JugendKlimagruppe und ihren Aktionen. Musikali sche Leitung: Thomas Dorsch, Moderation und Text: Juri Tetzlaff, Dramaturgie: Johanna Schatke. Mit dem Staatsorchester Braun schweig und der JugendKlimaGruppe. Premiere im Großen Haus am 11. Dezember 2022 um 11:00 Uhr, weitere Vorstellungen am 12. Dezember um 09:30 und 11:00 Uhr.

Titel der Meldung

Zum Ausklang des Beethoven jahres 2020 präsentiert das Staatstheater Braunschweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maßnah men hinsichtlich der Kontakt beschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kre ativ zu begegnen.

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, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ.

Braunschweig – Collage: Lisa Blädtke
Großes Haus05
JUNGES! Konzert | Premiere

Ganz so freizügig wie die Sängerin der Uraufführung (rechts im Bild) wird sich Cloclo in Braunschweig nicht präsentieren, aber natürlich hält ihr Kleiderschrank auch dann das passende Outfit vor, als sie in Perpignan von der Pariser Polizei aufgespürt wird und nun im Gefängnis ihre Strafe absitzen muss, denn die Staatsgewalt nimmt Beamten beleidigung nicht auf die leichte Schulter. Cloclo aller dings wäre nicht Cloclo, wenn sie nicht auch eine enge Zelle in eine ganz große Bühne verwandeln könnte …

Figurine Cloclo von Alfred Mayerhofer

Großes Haus

Cloclo

Mit Schwung und Witz setzt die Titelheldin dieser selten gespielten Lehár-Operette alles daran, die Bühne des Großen Hauses – und die Herzen des Publikums zu erobern.

Noch ist die Tänzerin Cloclo Mustache nicht der neue Stern am Pariser Nachthimmel, der sie gern wäre, doch immerhin taucht sie in der Hauptstadtpresse schon als »ein originelles Persönchen« auf. Um ihren Aufstieg zu beschleunigen, hat Cloclo den Herren ihres Salons Fantasietitel verliehen und kann deshalb u. a. den Prinz von Veuve-Clicquot und den Graf von Monte Christo zu ihren Gästen zählen – und auch sonst tut sie alles, um nur immer im Rampenlicht zu stehen.

Umschwärmt wird Cloclo von Severin Cornichon, dem älteren Bürgermeister von Perpignan, der unbedingt seiner kleinstädtischen Ehe entfliehen will. Als Severins Ehefrau Melousine einen Brief Cloclos an Severin abfängt, glaubt sie, dass sich hinter der ironischen Anrede »Papa« eine uneheliche Tochter verbirgt und reist prompt nach Paris, um die vermeintliche Tochter zu adoptieren. Eine willkommene Gelegenheit für Cloclo, der Pariser Polizei zu entfliehen – von der sie gesucht wird, weil sie einen Polizisten geohrfeigt hat –, im Landleben von Perpignan das Dorfmädchen zu mimen und dabei allen Männern den Kopf zu verdrehen …

Lehárs 1924 in Wien uraufgeführte »Cloclo« atmet mit schmissigen Foxtrotts, glutvollen Tangos, Blues und Java den Geist der 1920er Jahre, aber natürlich darf in einer Wiener Operette auch der ein oder andere Walzer nicht fehlen. Für die Inszenierung kehrt Dirk Schmeding zurück ans Staatstheater Braunschweig, der hier bereits mit Weinbergs »Passa gierin« und Dvořáks »Rusalka« vielbeachtete Arbeiten präsentiert hat – und nun mit diesem frechen und hinreißend komischen Werk auch seine humorvolle Seite zeigen wird.

Musikalische Leitung: Mino Marani, Regie: Dirk Schmeding, Bühne: Pascal Seibicke, Kostüme: Alfred Mayerhofer, Choreografie: Annika Dickel, Chor: Georg Menskes, Johanna Motter, Dramaturgie: Theresa Steinacker. Mit u. a. Zachariah N. Kariithi, Maximilian Krummen, Rainer Mesecke, Matthew Peña, Jisang Ryu, Jasmina Sakr, Isabel Stüber Mal agamba, dem Chor des Staatstheater Braunschweig und dem Staatsorchester Braunschweig.

Premiere im Großen Haus am 3. Dezember 2022, weitere Vorstellungen am 11., 15. und 31. Dezember, 18. und 27. Januar, 17. Februar, 5.  (mit Audiodeskription) und 12. März 2023.

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Louise Kartousch war in den 1920er Jahren eine umjubelte Operettendiva – und wusste, wie viele Sängerinnen dieser Zeit, auch die medialen Begehrlichkeiten für sich zu nutzen. Sie stand in vielen Uraufführungen auf den Wiener Bühnen und war auch Lehárs erste Cloclo.

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Louise Kartousch Foto: Edith Glogau

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ zu begegnen, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von.

Zum Ausklang des Beethoven jahres 2020 präsentiert das Staatstheater Braunschweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maßnah men hinsichtlich der Kontakt beschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kre ativ zu begegnen.

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ.

Großes Haus

Musiktheater | Premiere
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Filmkonzert im Astor

Eine Partnerschaft, die inzwischen 20 Jahre währt, feiern das Staatsorchester Braun schweig und das Braunschweig Internatio nal Film Festival zur Eröffnung der diesjährigen Ausgabe. Am 07. November wird im Astor Filmtheater (Lange Str. 60) mit »Safety Last!« (»Ausgerechnet Wolkenkrat zer!«) aus dem Jahr 1923 erstmals in Braunschweig ein Harold Lloyd-Film live mit Orchesterbegleitung aufgeführt. Musikalische Leitung: Helmut Imig

3. Sinfoniekonzert

Widmungen, Vorbilder und die faszinierende Geschichte des Austauschs unter Künstler:innen aller Kunstformen stehen in diesem Konzert mit Werken von Johannes Brahms und Wolfang Amadeus Mozart sowie einer Uraufführung von Steffen Schleiermacher im Mittelpunkt.

Brahms legte seinen Variationen den zweiten Satz aus dem sechsten Diverti mento in B-Dur für 2 Oboen, 3 Fagotte, Serpent und 2 Hörner zugrunde, der Haydn zugeschrieben wurde. Das musikalische Thema des Chorals »Chorale St. Antoni« trug Brahms drei Jahre lang mit sich herum, bevor er ihm in seinen acht Variationen ein Denkmal setzte.

Nicht nur Verarbeitung künstlerischer Inspiration, sondern ein lebendiger Austausch unter Komponistenkollegen ist auch von Joseph Haydn und seinem jungen Kollegen Wolfgang Amadeus Mozart bekannt, aus dem u. a. Mozarts »Haydn-Quartette« hervorgingen. Das Oboenkonzert KV 314 hingegen widmete Mozart in den späten 1770er Jahren dem gefeierten Oboenvirtuosen der Hofka pelle Salzburg, Giuseppe Ferlendis.

Wolfgang Amadeus Mozart wiederum war Lieblingskomponist und Inspira tion des Künstlers Max Beckmann, dem in diesem Jahr eine Sonderausstellung im Herzog Anton Ulrich-Museum gewidmet ist. Das Staatsorchester hat einen Kompositionsauftrag an den in Leipzig lebenden Komponisten Steffen Schleier macher vergeben. Fünf der Beckmann-Bilder, die auch ab Oktober in Braun schweig zu sehen sein werden, die meisten sogar im Original, vertonte der Komponist für das groß besetzte Staatsorchester.

Sonntag, 27. November 2022, 11:00 Uhr (mit Kinderbetreung), Montag, 28. November 2022, 20:00 Uhr, Staatstheater Braunschweig, Großes Haus.

3. Sinfoniekonzert Zyklus Beckmann

Johannes Brahms

Variationen B-Dur über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a

Wolfgang Amadeus Mozart

Oboenkonzert C-Dur, KV 314

Steffen Schleiermacher

The Beginning – 5 Beckmann-Bilder für Orchester, Uraufführung

Musikalische Leitung Srba Dinić

Solist

Salomo Schweizer (Oboe) Staatsorchester Braunschweig

Haus

Staatsorchester Braunschweig – Foto: Thomas M. Jauk / Stage Picture
Großes

Wolfgang Rihms »Traum-Gesicht« entstand als musikalische Auseinanderset zung mit einem Vortrag, den Max Beckmann 1938 in London gehalten hatte. In Beckmanns künstlerischem Selbstverständnis, »die Magie der Realität zu erfassen und diese Realität in Malerei zu übersetzen – das Unsichtbare sichtbar (zu) machen durch die Realität«, fand Rihm seine eigene Auffassung des künst lerischen Schaffens gespiegelt und schuf mit der Komposition für Bariton und Kammerorchester ein faszinierendes Zeugnis einer Verwandtschaft über die Grenzen der Zeiten und Kunstformen hinweg.

»Beckmann schwärmt für Mozart«, lautete Punkt 8 in einer kurzen Liste autobiographischer Notate, die Max Beckmann 1924 verfasste: Den Abschluss des Konzerts bildet Mozarts letzte Sinfonie, deren strahlendes C-Dur den Beinamen des lichtbringenden höchsten Gottes der römischen Mythologie zum Klingen bringt.

Titel der Meldung

Festkonzert im Museum

Das zweimal verschobene Festkonzert zum 15. Jahrestag der Einweihung der neuen Braunschweiger Synagoge findet nun am 09. November um 16:00 Uhr im Städtischen Museum Braunschweig statt. Neben Werken von Fanny Hensel und Helmut Eisel (Musikalische Leitung Mino Marani) steht Selma Müllers Psalm 150 für einstimmigen Chor und Blechbläser auf dem Programm (Musikalische Leitung Matthias Stanze), erstmals aufgeführt bei der Einweihung der zerstörten vormaligen Synagoge am 23. September 1875. Mit dem Staatsorchester Braunschweig sowie dem MKantat-Chor des Martino-Katharineums und dem KonzertChor Braunschweig.

4. Sinfoniekonzert

Fortsetzung des Max-Beckmann-Schwerpunkts –  mit Werken von Wolfgang Rihm, Charles Ives, Ernst Krenek und Wolfgang Amadeus Mozart.

4. Sinfoniekonzert Zyklus Beckmann

Wolfgang Rihm Der Maler träumt. Ein Traum-Gesicht von Max Beckmann

Charles Ives Central Park in the Dark

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Ernst Krenek Zwei Arien und Zwischenmusik aus »Jonny spielt auf«

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Dazwischen stehen zwei richtungweisende Werke des frühen 20. Jahrhun derts auf dem Programm – Ausschnitte aus Ernst Kreneks 1927 uraufgeführtem Skandalerfolg »Jonny spielt auf«, in dem Elemente aus dem Jazz und populäre Tänze wie Foxtrott und Tango auf klassischere Formen des Opernrepertoires treffen, sowie Charles Ives’ gut zwanzig Jahre zuvor entstandenes musikalisches Porträt einer Nachtstimmung am New Yorker Central Park.

Sonntag, 18. Dezember 2022, 11:00 Uhr (mit Kinderbetreuung), Montag, 19. Dezember 2022, 20:00 Uhr, Staatstheater Braunschweig, Großes Haus.

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ zu begegnen, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von.

Zum Ausklang des Beethoven jahres 2020 präsentiert das Staatstheater Braunschweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maßnah men hinsichtlich der Kontakt beschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kre ativ zu begegnen.

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie C-Dur Nr. 41 KV 551 »Jupiter«

Musikalische Leitung Marc Niemann

Solist:innen Mitglieder des Musiktheaterensembles des Staatstheaters Braunschweig

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Staatsorchester Braunschweig

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ.

Großes Haus

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Nov Di 01 20:00 S Frau Ada denkt Unerhörtes AQ Do 03 20:00 UA Der Prozess IIIHonecker, S* DOM Fr 04 19:30 S Vergessen, dass KH Sa 05 18:00 Braunschweiger Literaturzeit KH+ AQ 19:30 M S AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Das Rheingold, E*1, H* GH So 06 19:30 TO AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Siegfried – Eine Bewegung, E*1 GH 19:30 S Vergessen, dass KH Mi 09 18:45 J! S Achtung Durchlauf! zu »Robin Hood«, A*1 GH Do 10 11:00  & 18:00 J! M WA Fake Voices LAUT 19:30 S Vergessen, dass KH Fr 11 11:00  & 20:00 J! M Fake Voices LAUT 19:30 S Vergessen, dass KH 19:30 TO AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Siegfried – Eine Bewegung, E*1 GH Sa 12 18:00  J! M Fake Voices LAUT 20:00 S UA Das Lied der Stadt (nicht für dich) AQ So 13 11:15 S Einführungsmatinee  zu »Der ideale Mann«, A*2 KH 15:00 T Tanzworkshop für alle  zu »Siegfried – Eine Bewegung«, A*2 TiP 16:00 J! S P  Robin Hood  GH 20:00 S Das Lied der Stadt AQ Mo 14 09:00 J! S Robin Hood  GH Mi 16 19:30 M S AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Das Rheingold, E*1 GH 19:30 S SCHWERPUNKT BECKMANN Zuhause KHB Do 17 18:45 S Achtung Durchlauf! zu »Der ideale Mann«, nur für Lehrkräfte, A*¹ KH 20:00 S Direktmusik  »Ungeschminkt« AQ Fr 18 19:30 M S AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Das Rheingold, E*1 GH 19:30 S SCHWERPUNKT BECKMANN Zuhause KHB 20:00 S Das Lied der Stadt, E*1 AQ M Musiktheater S Schauspiel T Tanztheater J! JUNGES! O Staatsorchester Sa 19 19:30 S P Der ideale Mann  KH So 20 15:00 & 18:00 J! S Robin Hood, E*1, G* GH 18:00 S SCHWERPUNKT BECKMANN Zuhause KHB 20:00 S Das Lied der Stadt AQ Mo 21 09:00 J! S Robin Hood GH Mi 23 17:30 J!T Achtung Durchlauf! zu »Trojan Rooms«, A*1 KH 20:00 S Frau Ada denkt Unerhörtes, E*2 AQ Do 24 11:00 J!T WA Trojan Rooms KH 19:30 S Der ideale Mann KH Fr 25 11:00 J!T Trojan Rooms KH 19:30 S Vergessen, dass KH 20:00 S P Das Hotel AQ Sa 26 19:30 TO AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Siegfried – Eine Bewegung, E*1 GH 21:00 M Opernjukebox KH So 27 11:00 O P  SCHWERPUNKT BECKMANN   3. Sinfoniekonzert , E*1, K* GH 11:15 M Einführungsmatinee  zu »Cloclo«, A*2 KH 18:00 J! S Robin Hood GH 19:30 S  Liederabend: Salfeld singt Brecht KH 20:00 S Das Hotel AQ Mo 28 09:00 J! S Robin Hood GH 20:00 O SCHWERPUNKT BECKMANN   3. Sinfoniekonzert , E*1 GH Mi 30 19:30 J! S SCHWERPUNKT BECKMANN Zuhause KHB AQ Aquarium GH Großes Haus KH Kleines Haus KHB KH / Büro Schauspieldramaturgie LAUT Laut Klub TiP Tanzsaal im Park P Premiere UA Uraufführung WA Wiederaufnahme

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, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ zu begegnen, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von.

Titel der Meldung

Zum Ausklang des Beethoven jahres 2020 präsentiert das Staatstheater Braunschweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maßnah men hinsichtlich der Kontakt beschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kre ativ zu begegnen.

Titel der Meldung

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ.

Fr 02 19:00 T UA tanzwärts! Extrem KH 19:30 S Peer Gynt GH Sa 03 19:00 T tanzwärts! Extrem KH 19:30 M P Cloclo, E*1 GH 20:00 S Das Lied der Stadt AQ So 04 14:30 S Peer Gynt, H* GH 18:00 T tanzwärts! Extrem KH 20:00 Themenabend AQ Mo 05 09:00 & 11:00 J! S Robin Hood GH Mi 07 19:30 S Vergessen, dass KH Do 08 09:00 J! S Robin Hood, G* GH Fr 09 10:00 J! S Robin Hood GH 19:30 M WA Zauberflöte GH 20:00 S WA Undirty Dancing AQ Sa 10 19:30 TO AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Siegfried – Eine Bewegung, E*1 GH 19:30 S WA Der Prozess I  –  Eichmann KH 20:00 S Undirty Dancing AQ So 11 11:00 J! O P Das geheime Leben des Waldes GH 15:00 T Tanzworkshop für alle zu »Siegfried – Eine Bewegung«, A*2 TiP 19:30 M Cloclo, E*1 GH Mo 12 09:30 & 11:00 J! O Das geheime Leben des Waldes GH Di 13 09:00 & 11:00 J! S Robin Hood GH Mi 14 09:00 & 11:00 J! S Robin Hood GH 11:00 & 19:00 J!T Trojan Rooms KH 19:30 Annette Frier & Christoph Maria Herbst GH Do 15 09:00 J! S Robin Hood GH 19:30 M Cloclo, E*1 GH 19:30 S Der Prozess I  –  Eichmann KH 20:00 S Lesung: Marcel Pollex geht baden AQ Fr 16 10:00 J! S Robin Hood GH 19:30 TO AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Siegfried – Eine Bewegung, E*1 GH 19:30 S Der ideale Mann KH 20:00 S Das Lied der Stadt AQ Sa 17 19:30 M Zauberflöte GH 19:30 S Der ideale Mann KH So 18 11:00 O P  SCHWERPUNKT BECKMANN  4. Sinfoniekonzert, E*1, K* GH 20:00 Meisterkonzert: Gambetta Consort GH 20:00 S Frau Ada denkt Unerhörtes AQ Mo 19 09:00 J! S Robin Hood GH 20:00 O  SCHWERPUNKT BECKMANN  4. Sinfoniekonzert, E*1 GH Di 20 09:00 & 11:00 J! S Robin Hood GH 20:00 S Frau Ada denkt Unerhörtes AQ Mi 21 09:00 & 11:00 J! S Robin Hood GH 11:00 & 19:00 J!T Trojan Rooms KH Do 22 19:30 M Zauberflöte GH 19:30 S Der ideale Mann KH 20:00 S Das Lied der Stadt AQ Fr 23 16:00 J! S Robin Hood GH 19:30 S Der ideale Mann KH 20:00 S Das Lied der Stadt AQ So 25 19:30 M Zauberflöte GH Mo 26 15:00 & 18:00 J! S Robin Hood GH 16:00 Christmas Around the World KH Di 27 19:30 M S AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Das Rheingold, E*1 GH Mi 28 19:30 TO AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Siegfried – Eine Bewegung, E*1 GH 19:30 S Der ideale Mann KH Do 29 19:30 S Peer Gynt GH Fr 30 19:30 TO AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS Siegfried – Eine Bewegung, E*1 GH 20:00 S Undirty Dancing AQ Sa 31 14:30 & 20:00 M Cloclo GH 15:00 & 19:30 S Der ideale Mann KH 20:00 S Undirty Dancing AQ A*1 Anmeldung: junges@ staatstheater-braunschweig.de A*2 Anmeldung: besucherservice@ staatstheater-braunschweig.de E*1 Einführung 45 min vor Beginn E*2 Einführung 30 min vor Beginn K* Kinderbetreuung ab 10:30 Uhr, Anmeldung: junges@staatstheater-braunschweig.de G* + Gebärdensprachdolmetschung H* + Hörfassung / Audiodeskription S* bis Nov 16 täglich, im Braunschweiger Dom, persönliche Startzeit buchbar über www.derprozessdrei-honecker.info  Dez

Braunschweiger Literaturzeit

Auf Einladung des Raabe-Haus, Literaturzentrum Braunschweig, lesen am Vorabend der Verleihung des Wilhelm RaabeLiteraturpreises 2022 über 20 Autor:innen an mehreren Orten in der Stadt aus ihren aktuellen Büchern, so auch im Staats theater. Samstag, 05.11., ab 18:00, Kleines Haus & Aquarium.

Der ideale Mann

Dagmar Schlingmann inszeniert Oscar Wildes Gesellschaftskomödie um einen Politskandal, den Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek mit bösem Humor und aktuellen Bezügen übersetzt hat.

Bei einem Treffen der höheren Gesellschaft im Hause des populären Politikers Robert Chiltern taucht unversehens die charmante Mrs. Cheveley auf. Unter deren polierter Oberfläche steckt allerdings ein stahlharter Kern: Sie weiß, wie der vermeintlich Untadelige seinen kometenhaften Aufstieg in Gang gesetzt hat und auch, wie man dieses Wissen nutzt. Die Gläser sind kaum halb geleert, da erpresst sie den Polit-Lebemann schon, im Kongress ein dubioses Projekt zu unterstützen. »Sie haben, wie jeder, Ihren Preis. Billig werden Sie nicht grade sein, aber Sie kann ich mir gerade noch leisten…« Um einem Korruptionsskan dal zu entgehen, Mandat wie Ruf – und Ehe! – zu retten, kontert Chiltern mit turbulenten Vertuschungsversuchen.

Elfriede Jelinek spitzt die Komödie um Insidergeschäfte und Doppelmoral sprachlich wie inhaltlich so zu, dass der Spiegel, den Wilde einst der viktoriani schen Gesellschaft vorhielt, auch ein Bild unserer Gegenwart zeigt. Und die ist von Wirecard bis Cum-Ex, von Mansplaining bis Plastik-Insta-Glamour um nichts besser. »Skandale früher, die hatten wenigstens noch einen gewissen Stil! Die waren irgendwie sexy, heute funktioniert das nicht mehr. Die Leute werden eiskalt gekillt, gegrillt und aus, natürlich im Verbund mit den Medien, die, ewig schlaflos, sabbernd und knurrend an ihren Leinen zerren«, so Mrs. Cheveley.

Regie: Dagmar Schlingmann, Bühne: Sabine Mader, Kostüme: Inge Medert, Musik: Alexandra Holtsch, Dramaturgie: Katharina Gerschler. Mit: Tobias Beyer, Cino Djavid, Gina Henkel, Roman Konieczny, Gertrud Kohl, Klaus Meininger, Lea Sophie Salfeld, Saskia Taeger, Ana Yoffe.

Premiere im Kleinen Haus am 19. November 2022, weitere Vorstellungen am 24. November sowie 16., 17., 22., 23., 28. und 31. Dezember. Einführungsmatinee am 13. November.

Szenen aus »tanzwärts! Inter.Aktionen« – Fotos: Bettina Stöß Oscar Wilde Kleines Haus & Aquarium

tanzwärts! Extrem

… oder: Wie laut muss ich eigentlich schreien, damit ich gehört werde? – Chill mal! Was bewegt junge Men schen in Braunschweig? Was wollen sie bewegen? Wofür setzen sie sich ein und warum? Sind sie dafür bereit, selbst auf Privilegien zu verzichten?

Sich nicht gehört fühlen und oft übergangen: Kinder und Jugendliche haben keinen direkten Einfluss auf die Politik und werden kaum oder gar nicht in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Die Pandemie hat noch einmal verstärkt gezeigt, dass die junge Generation oftmals »hinten runterfällt«. Über eine Absenkung der Wahlaltersgrenze wird noch immer diskutiert und der Versuch, Kinder- und Jugendrechte im Grundgesetz zu verankern, scheiterte zuletzt im Juni 2021. Dabei möchten viele junge Menschen etwas bewirken und ihre Zukunft aktiv mitgestalten.

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»tanzwärts! Extrem« bietet Jugendlichen von 10 bis 26 Jahren aus Braunschweig und Umgebung eine Plattform und bringt sie gemeinsam auf die Bühne und in Bewegung. Mit acht jungen Choreograf:innen des Tanzensembles werden sie ein ganz eigenes Tanzstück erarbeiten und können sich dabei kreativ und tänzerisch ausprobieren, ihre Stimmen erheben, Grenzen testen, sich lebendig fühlen. Aber, was heißt eigentlich »extrem«, und: Wie »extrem« ist Braunschweig?

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Künstlerische Gesamtleitung: Gregor Zöllig, Choreografie: Filipa Amorim, Fenia Chatza kou, Joshua Haines, Beatrice Ieni, Mikaela Kos, Tiziano Pilloni, Mátyás Ruzsom, Lotta Sandborgh und Gregor Zöllig, Projektgesamtleitung: Brigitte Uray, Bühne und Kostüme: Caroline Schwarz, Dramaturgie: Ira Goldbecher.

tanzwärts! Extrem ist ein Koopera tions-Projekt im Rahmen der Kampagne »JustGo!«, einer Initiative zur Prävention und Gesundheitsförde rung junger Men schen, initiiert vom Braunschweiger Präventionsrat und Partner:innen.

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, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ zu begegnen, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von.

Zum Ausklang des Beethoven jahres 2020 präsentiert das Staatstheater Braunschweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maßnah men hinsichtlich der Kontakt beschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kre ativ zu begegnen.

Premiere im Kleinen Haus am 02. Dezember 2022, weitere Vorstellungen am 03. und 04. Dezember 2022.

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ.

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Das Lied der Stadt (nicht für dich)

Ivana Sajkos vielschichtige Reflexion über die Bedingungen und Konsequenzen theatraler, performativer Prozesse als Uraufführung im Aquarium.

Ein Mann, getrieben von der Suche nach künstlerischer Wahrheit, verlässt die Provinz und reist in eine große Stadt. Er erlebt Einsamkeit und Entbehrung, gleichzeitig bewegt er sich in Ausnahmezuständen performativer Selbstentäußerung. Aber es bleibt der Zweifel: an der Authentizität des Mediums Theater angesichts konkreter sozialer Not. Denn »der Fall eines Menschen ist größer als die Kunst« (Ivana Sajko).

Ursprünglich wollte Ivana Sajko, 1975 in Zagreb geboren, eine der wichtigsten und vielfach ausgezeichneten Autorinnen Südosteuropas, Knut Hamsuns Roman »Hunger« adaptieren. Doch durch ständige Perspektivwechsel und das Hinterfragen künstlerischer Positionen ist »Das Lied der Stadt (nicht für dich)« mehr als eine Reflexion über die Möglich keiten und die Grenzen von Kunst. Entstanden ist ein Panorama unserer Welt, voller Aufbrü che und zerstörter Hoffnungen. Nach »Landscape with the fall« (2012) ist dies am Staatsthea ter Braunschweig nun die zweite Uraufführung eines Stückes von Ivana Sajko.

Regie und Video: Malena Große, Rauminstallation: Florian Barth, Kostüme und Objekte: Swantje Silber, Musik: Hans Könnecke, Dramaturgie: Holger Schröder. Mit Julius Ferdinand Brauer, Mattias Schamberger und Lina Witte.

Uraufführung im Aquarium am 12. November 2022, weitere Vorstellungen am 13., 18. und 20. November sowie 03., 16., 22. und 23. Dezember.

Undirty Dancing

Auf der Suche nach der Liebe in den eigenen vier Wänden. Ein rhythmisches Experiment über die Liebe mit Musik, Tanz und Lyrik von und mit und für Julius Ferdinand Brauer. 09., 10., 30. & 31.12, Aquarium.

Collage und Kostümfigurine von Swantje Silber zu »Das Lied der Stadt (nicht für dich)«
Aquarium

Hotel

Eine Entdeckungsreise mit Seltenheitswert – szenische Lesung von Max Beckmanns Drama im Aquarium, eingerichtet von Regisseur Lukas Pergande.

Zuhause

Sicher ist alle Kunst auch Rausch ... Im Salon des ehemali gen Wohnhauses der Familie Beckmann am Magnitorwall, heute zum Staatstheater gehörig und Heimat der Schau spieldramaturgie, liest Götz van Ooyen aus Selbstzeugnissen und Briefen Max Beckmanns. Vorstellungen am 16., 18., 20. & 30.11., Büro der Schauspieldra maturgie im Kleinen Haus.

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Begleitend zur großen Max Beckmann-Ausstellung im Herzog Anton Ulrich-Museum (28.10. – 12.02.) zeigt das Schauspiel-Ensemble des Staatstheaters eine weitgehend unbe kannte Facette des Künstlers Max Beckmann: sein dramatisches Schaffen. In »Das Hotel« setzt Beckmann einen emblematischen Ort der Moderne ins Zentrum. In den Foyers und Räumen der Hotels spiegelt sich die Flüchtigkeit modernen Großstadtlebens, die Volatilität erotischer Beziehungen – es ist eine Bühne für die Dekadenzgesellschaft der Zwanziger Jahre. Irrlichternde Figuren bevölkern diese Räume, skrupellose Geschäftsleute, reisende Sinnsucher, genussfreudige Nihilisten, die nur aus dem Koffer leben, und das Proletariat des Personals. Im Zentrum steht der Hoteldirektor Zwerch, eine Art Alter Ego Max Beck manns, der zwischen seiner Frau und seiner Geliebten schwankt und letztlich beide Frauen in den Tod treibt. Beckmanns Stück erscheint wie ein Porträt einer Zeit, deren Tanz am Abgrund uns heute ganz nah rückt.

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, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben.

»Das Hotel« ist ein Zeitdokument, ein faszinierender Text, um den Künstler Max Beck mann besser kennen zu lernen. Eine szenische Lesung, eingerichtet von Lukas Pergande mit dem Ensemble des Schauspiels.

Zum Ausklang des Beethoven jahres 2020 präsentiert das Staatstheater Braunschweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maßnah men hinsichtlich der Kontakt beschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kre ativ zu begegnen.

Premiere im Aquarium am 25. November 2022, weitere Vorstellung am 27. November.

Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ zu begegnen, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von.

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ.

SCHWERPUNKT BECKMANN  Schauspiel | Premiere
15   Das
Max Beckmann: Gesellschaft Paris. 1925/1931/1947.
SCHWERPUNKT BECKMANN
Kleines
Haus & Aquarium

Das Rheingold

Die Wogen des Rheins, die Kraft der Natur… Im vielfach als »mystisch« beschriebenen Es-Dur entwickelt sich über Minuten der Beginn des Vorabends des »Ring des Nibelungen«, den Srba Dinić als Musikalischer Leiter und Isabel Ostermann als Regisseurin mit Fokus auf die Machtverhältnisse und Abhängigkeiten in Richard Wagners Familiendynastien gestalten. Auftakt des spartenübergreifenden Braunschweiger »Ring«-Projekts.

Vorstellungen am 05. (mit Audiodeskription), 16., 18. November und 27. Dezember, Großes Haus.

Foto: Luca Füchtenkordt, Michael Mrosek

© Thomas M. Jauk / Stage Picture

Siegfried –  Eine Bewegung

Komponist Steffen Schleiermacher und Choreograf Gregor Zöllig erzählen in dieser Uraufführung den vorletzten Tag von Richard Wagners Bühnenfestspiel »Der Ring des Nibelungen« als Befreiungskampf des jungen Siegfried und seiner Gruppe gegen die überhol ten, starren Strukturen einer Generation, die nichts mehr mit ihrer eigenen zu tun hat. Mit dem TanztheaterEnsemble und dem Staatsorchester Braunschweig. Vorstellungen am 06., 11., 26. November sowie 10., 16., 28. & 30. Dezember, Großes Haus.

Frau Ada denkt Unerhörtes

Ada Lovelace (1815 – 1852), Tochter Lord Byrons, blieb zu Lebzeiten eine wissenschaftliche Karriere verwehrt. Heute gilt sie als Visionärin des Digitalzeitalters. Martina Clavadetscher erzählt zunächst von der histori schen Ada, gefangen in der Welt einer Mutter, die sie vor den musisch-kreativen Einflüssen des Vaters zu bewahren sucht. Im zweiten Teil, in einer nicht so fernen Zukunft, erwacht ein weiblicher Cyborg zu Leben...

Vorstellungen am 01. & 23. November sowie 18. & 20. Dezember, Aquarium.

AUSWEITUNG DES RINGGEBIETS  Musiktheater
Tanztheater

Peer Gynt

Fort aus seiner engen Existenz versteigt sich Peer Gynt in Fantasien von Wagemut und Größe. Als Lügner und Entführer aus dem Dorf getrieben, gerät er unter die Trolle. Rastlos irrt er durch die Welt. Im Kern ein Märchenstoff, ist Henrik Ibsens dramatisches Gedicht von 1867 auch ein Bilderbogen des 19. Jahrhunderts und erzählt von einer Welt in rasanter Transformation, von Kolonialismus, Imperialismus und den Folgen ungebremsten Fortschritts.

Vorstellungen am 02., 04. (mit Audiodeskription) & 29. Dezember, Großes Haus.

Foto: Gina Henkel, Valentin Fruntke, Tobias Beyer, Gertrud Kohl, Roman Konieczny, Cino Djavid © Thomas M. Jauk / Stage Picture

Schauspiel

Vergessen, dass

Die Turbulenzen, in die die »Liebsten« eines AlzheimerErkrankten geraten, treiben Jan Neumann und das Ensemble in ihrer Stückentwicklung bis in die absurden Höhen der komödiantischen Übertreibung. Das Verges sen wird zu einem so gnadenlosen Prozess, dass es selbst vor der erzählten Geschichte und dem Versuch, diese zu spielen, nicht Halt macht. Eine Inszenierung, tragisch berührend und gleichzeitig so komisch wie das Leben selbst.

Vorstellungen am 04., 06., 10., 11. & 25.11. sowie 07.12., Kleines Haus.

Foto: Naima Laube, Saskia Taeger, Lina Witte © Thomas M. Jauk / Stage Picture

Musiktheater

Die Zauberflöte

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Zum Ausklang des Beethoven jahres 2020 präsentiert das Staatstheater Braunschweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maßnah men hinsichtlich der Kontakt beschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kre ativ zu begegnen.

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Die Königin der Nacht benutzt Tamino, um ihre Tochter Pamina aus dem Tempel ihres Widersachers Sarastro zu befreien. Während ihrer Rettungsmission werden Tamino und sein Begleiter Papageno mit unterschiedli chen Gedankenwelten und Prüfungen konfrontiert. Dagmar Schlingmann zeigt in Mozarts Klassiker für Jung und Alt eine surreale Welt, in der die Linien zwischen Gut und Böse verschwimmen.

Vorstellungen am 09., 17., 22., 25. Dezember, Großes Haus.

Foto: Alina Wunderlin © Thomas M. Jauk / Stage Picture

, präsentiert das Staatsorches ter unter der Leitung von Srba Dinić. Zum Ausklang des Beethovenjahres 2020 präsen tiert das Staatstheater Braun schweig einen »Fidelio«, wie Sie ihn noch nie gehört haben. Um den erforderlichen Maß nahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen – die auch für Orchestergräben gelten – kreativ.

Der Prozess III –Honecker

Interaktives Hörstück im Braunschweiger Dom von krügerXweiss in Koproduktion mit dem Staatstheater Braunschweig.

Als am 12. November 1992 die Tür im Gerichtssaal 700 des Schwur gerichts Berlin Moabit geöffnet wird, tritt ein alter Mann zur Anklagebank. Sein Name ist Erich Honecker – ehemaliger Staats ratsvorsitzender der DDR. Der Vorwurf lautet Totschlag. Aber Honecker hat Krebs. Das Verfahren wird eingestellt. Ein Urteil wird nie gesprochen. Wortprotokolle des Prozesses gibt es nicht. Übrig bleiben teils absurde Anekdoten und eine 12-seitige Erklärung des Angeklagten vor Gericht. krügerXweiss haben daraus eine berüh rende und aufwühlende Stückfassung geschrieben. Sie lassen den Täter sprechen, machen ihn zum Protagonisten seiner eigenen Geschichte. Sie imaginieren eine Erzählung. Nichts davon ist echt. Aber alles ist so passiert.

Die erste Produktion der dreiteiligen Reihe von krügerX weiss, »Der Prozess I – Eichmann«, ist als Wiederaufnahme am 10. & 15.12. im Kleinen Haus zu sehen.

Konzept: krügerXweiss, Text & Regie: Marie-Luise Krüger, Christian Weiß, Musik & Sounddesign: Antimo Sorgente, Ausstattung: Andrea Jensen, Soundassistenz: Lukas Harris, Sprecherinnen: Gertrud Kohl und Saskia Petzold.

Uraufführung im Braunschweiger Dom am 03. November 2022, weitere Aufführungen täglich buchbar mit persönlicher Startzeit bis 16. November 2022. Alle Infos & Startzeiten unter www.derprozessdrei-honecker.info.

Vorverkauf

Der Vorverkauf für viele Vorstellungen bis zum Ende der Spiel zeit 2022/2023 ist eröffnet. Weitere Termine werden zum Ersten des Vormonats freigeschaltet.

Für Abonnent:innen sowie StaatstheaterFreunde und Besitzer:in nen der Theatercard sind Karten bereits zwei Werktage vor dem offiziellen Vorverkauf verfügbar.

Detaillierte Hinweise zu Ihrem Besuch lassen wir Ihnen bei Ihrem Kartenkauf oder rechtzeitig vor der Vorstellung per E-Mail zukom men. Die aktuell geltenden Hygienebestimmungen finden Sie auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt »Ihr Theaterbesuch«.

Sponsor der Produktionen »Peer Gynt«, »Das Rheingold«, »Siegfried –Eine Bewegung«, »Das Lied der Stadt (nicht für dich)« und »Robin Hood«

unterstützt von

Staatstheater Braunschweig

eine Einrichtung

Landes Niedersachsen und wird gefördert von der Stadt Braunschweig.

Sponsor von »Die Zauberflöte«

Sponsor von »Vergesse, dass«

Kooperationspartner

Herausgeber Staatstheater Braunschweig Am Theater, 38100 Braunschweig Generalintendantin Dagmar Schlingmann Verwaltungsdirektor Stefan Mehrens Redaktion Presse- und Marketingabteilung, Dramaturgie, Vermittlung, Künstlerisches Betriebsbüro, Orchesterbüro, Besucherservice Fotografie Umschlagseiten Volker Conradus Gestaltung Lisa Blädtke Redaktionsschluss 06.10.2022 Änderungen vorbehalten Das
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des
tanzwärts! Extrem wird
Kulturpartner Kasse Kassenhalle, Großes Haus Am Theater, 38100 Braunschweig Di – Fr 10:00 – 19:30 | Sa 10:00 – 14:00 Telefon 0531 1234 567 | Fax 0531 1234 570 besucherservice@staatstheater-braunschweig.de www.staatstheater-braunschweig.de Buchung für Schul- und Kindergartengruppen: schulgruppen@staatstheater-braunschweig.de Die Veranstaltungskasse öffnet im Großen und im Kleinen Haus eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Service Tickethotline 0531 1234 567
Schauspiel | Uraufführung

Staatstheater Braunschweig

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