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JAHRESBERICHT

2013

Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel


Die Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher der Kinderkrippe „Creche Sagrada Familie“ aus Leme, Brasilien, sagen Danke für die Unterstützung und Hilfe aus Deutschland

Inhalt

Impressum

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Ihre Ansprechpartner, Inhalt, Impressum

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Liebe Freunde und Förderer

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Brasilien

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Mosambik

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Bolivien

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Rumänien

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Deutschland

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Schlaglichter 2013

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Warum Spenden Sinn machen

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Zahlen, Fakten, Diagramme

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Beweggründe unserer Förderer

Erscheinungsdatum: Juni 2014; Auflage: 13.500 Herausgeber: Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel, Bergkloster Stiftung SMMP, Friedensplatz 6, 37308 Heilbad Heiligenstadt, Tel.: 03606/6 73-134, Fax: 03606/6 73-138, E-Mail: kontakt@smmp.de, Internet: www.smmp.de, www.bergklosterstiftung.de V. i. S. d. P.: Sr. Aloisia Höing, Generaloberin SMMP Konzept, Text und Gestaltung: GFS Fundraising Solutions GmbH Redaktion: Sr. Adelgundis Pastusiak, Winfried Meilwes, Heike Schmidt-Teige, Dr. Ulrich Bock Fotos: SMMP kontinente. Das Magazin der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel erscheint sechs Mal im Jahr. Um die Kosten von 12,90 Euro pro Heft zu decken, bitten wir die Bezieher um eine Spende. kontinente bringt Berichte aus der Weltkirche und von der Arbeit der SMMP. Weitere Informationen und Bestellung unter Telefon 02904/808-243.

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Generaloberin Schwester Aloisia Höing informiert sich vor Ort bei ihrem Projektbesuch in Brasilien

Liebe Freunde und Förderer, wieder ist ein Jahr vergangen und ich freue mich, dass ich Ihnen unseren neuen Jahresbericht vorlegen kann. Er belegt eindrücklich, wie viel Gutes wir mit Ihrer Hilfe und Unterstützung für unsere missionarischen Projekte bewirken konnten. Ich möchte Ihnen deshalb im Namen aller Schwestern von Herzen danken: für Ihre Spenden, für Ihre Gebete, für Ihre Solidarität. Gemeinsam mit Ihnen haben wir den Auftrag unserer Ordensgründerin, der heiligen Maria Magdalena Postel, auch 2013 erfüllen können: Armut durch Bildung zu überwinden und nach Kräften Not zu mildern. Um das möglich zu machen, betreiben wir in Deutschland und fünf weiteren Ländern unterschiedliche Schulen. Im letzten Jahr haben wir uns deshalb sehr gefreut, in Mosambik die „Kleine Vorschule Julie Postel“ einweihen zu dürfen. Unser Ziel ist es, die konkrete Lebenssituation von Menschen in Armut zu verändern. In Brasilien zum Beispiel helfen wir den Familien beim Bau einfacher Häuser, um ihre Wohnsituation zu verbessern. Wir unterstützen Familien in Not ganz handfest mit Kleidung oder Lebensmitteln. Und in Rumänien, wo es im Winter bitterkalt ist, helfen wir den Familien mit Feuerholz. Und noch etwas ist wichtig: Wir nehmen uns Zeit für die Menschen, die zu uns kommen. Oft ist es schon eine große Hilfe, einfach nur zuzuhören.

Die einzelnen Berichte aus unseren Projektländern in diesem Jahresbericht können natürlich nur Schlaglichter auf unsere Arbeit werfen. Wir haben deshalb die Info-Boxen zu den einzelnen Ländern einmal ganz bewusst genutzt, um die Vielfalt unserer Projekte in jedem Land anzureißen. Den Finanzbericht zu unserer Arbeit finden Sie dann auf Seite 13. Wenn Sie sich einmal in einem persönlichen Gespräch über unsere Arbeit informieren möchten, darf ich Sie sehr herzlich zu unserem Tag der Begegnung am 6. September 2014 in das Bergkloster nach Heiligenstadt einladen. Sie können sich dort über unsere internationalen Projekte informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Bitte geben Sie uns spätestens bis Mitte August Bescheid – schriftlich oder telefonisch –, wenn Sie an diesem Tag teilnehmen möchten. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre unseres Jahresberichtes. Gottes Segen für Sie und ganz herzlichen Dank Ihre

Schwester Aloisia Höing Generaloberin SMMP

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Brasilien

Den Menschen einen Weg aufzeigen Eltern. Deshalb richtete sie dort eine Vorschule ein. Und deshalb begann sie Capoeira-Tanzkurse in den Randbezirken der Stadt zu organisieren: damit sich Jugendliche sinnvoll beschäftigen.

Die Armut in Leme nimmt zu

Schwester Maria Ludwigis kümmert sich vor allem um die Armen am Rand der Stadt Leme. Wenn ehemalige Kindergartenkinder in das kleine Büro von Schwester Maria Ludwigis kommen und davon erzählen, dass sie Familie und ein sicheres Einkommen haben, freut sich die deutsche Missionarin ganz besonders. Seit 1958 arbeitet sie in Brasilien. Fast 50 Jahre lang leitete sie die Kindertagesstätte Sagrada Familia in der 100.000 Einwohner zählenden Stadt Leme. Und jetzt, mit 87 Jahren, leistet sie immer noch wichtige Sozialarbeit in den Armenvierteln am Stadtrand. Hier bringt sie ihre langjährige Erfahrung aus der Kinder- und Jugendarbeit mit Leidenschaft ein. Wie wichtig Bildung ist, um Armut zu überwinden, ist der Ordensfrau in Brasilien immer wieder bewusst geworden. Deshalb initiierte sie schon in der Creche "Sagrada Familia" Fortbildungen für

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Capoeira ist ein Tanz, bei dem sich zwei Partner in Gesten zwar zu bekämpfen scheinen, aber nicht gegenseitig berühren dürfen. „Das lehrt Respekt und Disziplin. Und es fördert den Zusammenhalt“, sagt Schwester Maria Ludwigis. Die in Brasilien mittlerweile letzte deutsche Missionarin der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel ist überzeugt, dass der Auftrag der Ordensgemeinschaft in diesem Land nach wie vor ein sehr wichtiger ist. Sie kümmert sich ganz besonders um die Gruppen, die schnell im Abseits der Gesellschaft stehen. Um Menschen, die Zweifel daran haben, ob ein Großereignis wie die Fußballweltmeisterschaft für Brasilien wirklich etwas bringt – weil die Ausgaben hauptsächlich in die großen Metropolen fließen. Nicht aber in Städte wie Leme oder Balsas, wo die Schwestern erfolgreich Jugendsozialarbeit leisten. Täglich hört sich Schwester Maria Ludwigis in ihrem kleinen Büro in der Innenstadt die Geschichten komplizierter und gescheiterter Lebensläufe an. „Ich bin sicher nicht für alles eine Expertin.

Schwester Maria Ludwigis hilft seit fast 50 Jahren in Leme


Aber es ist wichtig, den Menschen erst einmal zuzuhören. Vielen ist schon geholfen, wenn sie sich der Hektik und dem Druck in meinem Büro für eine kurze Zeit entziehen können“, sagt Schwester Maria Ludwigis.

7.000 Reais müssen angezahlt werden. Das ist ein faires Angebot. Aber trotzdem geraten viele durch den Kauf eines solchen Hauses in die Schuldenfalle. Sie müssen viele Jahre abbezahlen, und wenn dann eine weitere Belastung dazukommt,

Immer häufiger werden den Kindern und Jugendlichen Drogen angeboten. Sie arbeiten als Kuriere – und die Versuchung ist groß, selbst einmal Modedrogen wie Crack zu probieren. „Nach drei oder vier Tabletten sind sie dann abhängig“, weiß die 87-Jährige. Ein anderes Problem ist der Alkohol. „Oft kommen junge Menschen zu mir, die von einem Elternteil verlassen wurden und deren Vater oder Mutter abhängig ist. Was müssen diese Kinder und Jugendliche über Jahre ertragen?“ Die aktuellen Probleme in der Landwirtschaft verschärfen die Situation. Die Baumwollernte ist 2013 aufgrund von Schädlingen quasi ausgefallen. Das entzieht vielen die Lebensgrundlage. „Denn die Arbeiter werden ausschließlich nach Leistung bezahlt“, erläutert Schwester Maria Ludwigis.

Besuch von Schwester Maria Ludwigis und Schwester Klara Maria

Da helfen auch die staatlichen Bauprogramme für kinderreiche Familien wenig. 257 kleine Häuser wurden am Stadtrand von Leme für sie errichtet. Die Ordensfrau erklärt: „Die kosten 30.000 Reais, umgerechnet etwa 11.300 Euro, und mindestens

Um helfen zu können, wird mit jedem Cent gerechnet

wissen die Familien nicht mehr weiter.“ Im Zweifelsfall kommen sie in das kleine Büro von Schwester Maria Ludwigis. Dank der Spenden aus Deutschland und eines einheimischen Unterstützerkreises von sechs brasilianischen Lehrerinnen kann sie einiges erreichen: Kontakte herstellen, Baumaterialien sammeln, Kleidung und Lebensmittel organisieren. Eine fest angestellte Sozialarbeiterin unterstützt sie dabei. „Wir können nicht alle Wünsche erfüllen. Aber wir können den Menschen zumindest einen Weg aufzeigen“, sagt die Missionarin. Eine Aufgabe, die heute vielleicht dringlicher ist als je zuvor.

In Brasilien wirken die SMMP an sieben Standorten. Die Schwerpunkte liegen in der Kinder- und Jugendpastoral sowie in Angeboten der Erziehung und Bildung. Dazu zählen zwei große Schulen und zwei Kindertagesstätten. Auch die Sozialarbeit in Elendsvierteln am Stadtrand zählt zum Engagement. Im Bereich der Altenhilfe gibt es ein Altenheim und ein Begegnungszentrum. Nicht zu vergessen die Mitwirkung in Pastoral und Katechese in zahlreichen Basisgemeinden.

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Mosambik

Die Entwicklung ist rasant

Obrigado – Danke!

In Metarica hat die Escolinha Julie Postel ein neues Schulgebäude bekommen.

gesammelt, die Ende Mai 2014 in einem riesigen Container nach Mosambik gebracht werden. Die Entwicklung in Metarica ist rasant. Der Ausbau der Schule ist bereits das dritte große Bauprojekt der SMMP dort. Zuerst haben die Schwestern ein Wohnhaus für junge Mädchen und Frauen gebaut, damit sie die Schule besuchen können. Ihre Familien leben oft viele Kilometer von der nächsten Schule entfernt. Dann half das ganze Dorf beim Bau einer Kirche mit. Mit dem Neubau ist es jetzt möglich, die Zahl der Kinder, die in die neue Schule (Vorschule und Schule bis zur 10. Klasse) gehen, deutlich zu erhöhen. "Der Bedarf ist riesig", so Schwester Leila. "Und Bildung ist das höchste Gut, das wir vermitteln können. Genau das ist der Auftrag unserer Gründerin."

Dank der Hilfe vieler Freunde und Förderer, insbesondere der Bernhard-Bosch-Stiftung in Gronau, konnte 2013 das neue "Centro Educacional Julia Postel" in Metarica gebaut und eingeweiht werden. Fünf Jahre lang gab es für die rund 200 Kinder nur ein Provisorium im Pfarrzentrum, das langsam aus allen Nähten platzte. Der jetzt eingeweihte Neubau ist deshalb eine große Erleichterung. Neben einer Baufirma haben über 100 freiwillige Helfer den Bau unterstützt. Väter und Mütter von Familien, die von Paten aus Deutschland finanziell gefördert werden, haben mit angepackt. Familien, deren Kinder in die Vorschule gehen, haben geholfen. Schwester Leila de Souza e Silva, die das Projekt in Metarica seit vier Jahren leitet, freut sich: "Die Solidarität der Menschen untereinander ist groß." Besonders froh ist Schwester Leila, dass diese Solidarität weit über Metarica hinausreicht. Der Neubau wurde mit Spenden aus Deutschland möglich gemacht. Und der Göppinger Unternehmer Markus Hahn hat in Deutschland Einrichtungs- und Unterrichtsmaterialien für die Schule

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Die neue Schule bietet viel Platz zum Spielen und Toben

In Mosambik haben die SMMP vor einigen Monaten mit Nametória ihren dritten Standort eröffnet. In über zehn Jahren haben die Schwestern eine Vorschule, Angebote der Gesundheitsprävention sowie Bildungsangebote für junge Frauen aufgebaut. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Familienpastoral und die Mitwirkung in der Katechese. Sehr erfolgreich ist das Familienpatenschaftsprogramm, durch das über 100 Familien finanziell unterstützt und persönlich begleitet werden.


Bolivien

50 Jahre Oruro und fünf Jahre Aldea Über die Schulen, Kinderdörfer und Kinderheime erreichen die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in der bolivianischen Provinz täglich knapp über 5.500 Mädchen und Jungen. Eine der ältesten und traditionsreichsten Einrichtungen ist dabei die Schule in der Bergarbeiterstadt Oruro. Im September 2013 feierte die Einrichtung ihr 50-jähriges Jubiläum. 600 Schülerinnen und Schüler besuchen heute die Schule in der Hochgebirgsstadt auf 3.700 m Höhe. Direktorin ist Schwester Albina Angulo Jiménz. „Besonders wichtig sind uns eine Werteerziehung und ein ganzheitlicher Unterricht. Deswegen nehmen wir bewusst Mädchen und Jungen aus den unterschiedlichsten sozialen Verhältnissen auf. Das Lernen miteinander und voneinander baut Vorurteile ab, und man übt Solidarität ein“, so die Direktorin beim Besuch von Winfried Meilwes, dem Bolivienbeauftragten aus der Missionszentrale im Bergkloster Bestwig.

Jungen und Mädchen lernen gemeinsam in Oruro

Im Kinderdorf Cristo Rey blickte man im Juni 2013 auf fünf Jahre in Trägerschaft der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel zurück. Hier leben Mädchen und Jungen, deren Eltern in einem Gefängnis eine Haftstrafe verbüßen. Ohne die Einrichtung müssten die derzeit knapp 200 Kinder im Gefängnis oder auf der Straße leben. Mit viel Liebe werden sie im Kinderdorf aufgenommen, leben in altersspezifischen Gruppen, gehen zur Schule und vor allem: Sie dürfen wieder Kind sein. Psychologen und Sozialarbeiter versuchen, ihre seelischen Wunden zu heilen. Beim Festgot-

Gottesdienst "Fünf Jahre Cristo Rey" mit Erzbischof Tito Solares

tesdienst aus Anlass des Jubiläums würdigte der Erzbischof von Cochabamba, Tito Solares, ausdrücklich diesen Dienst der Schwestern und zahlreichen Mitarbeiterinnen. Diese und andere Schicksale von Kindern und Jugendlichen bestärken die SMMP, in Bolivien weiterhin ihren Schwerpunkt auf die Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen zu legen. „Wir müssen an den Wurzeln von Armut, Benachteiligung und Ungerechtigkeit ansetzen, nur so können wir langfristig etwas zum Guten hin bewegen“, so Winfried Meilwes. Dass diese Arbeit schon so lange möglich ist und weiter ausgebaut werden soll, ist auch ein Verdienst zahlreicher Spender aus Deutschland.

In Bolivien wirken die SMMP an sechs Standorten. Der Schwerpunkt liegt in Angeboten der Erziehung und Bildung für Kinder und Jugendliche. Dazu zählen zwei Kinderdörfer und zwei Kinderheime, eine Kindertagesstätte und ein Kindergarten sowie drei große Schulen. Auch Gefängnisseelsorge, Sozial- und Pastoralarbeit am Stadtrand sowie Speisesäle für alte Menschen gehören zum Engagement. An zahlreichen Standorten wirken die Schwestern auch in der Gemeindepastoral mit.

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Rumänien

Wenn aus Kindern junge Erwachsene werden

Anna-Maria zieht in eine eigene Wohnung und bedankt sich bei den Schwestern

Seit über zehn Jahren wirken die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP) im rumänischen Schineni. Dabei sind nicht nur die Schwestern älter geworden, sondern auch die erste Generation der Kinder und Jugendlichen, die im Kinderheim sowie im Schwesternhaus groß geworden ist. Nun steht die Herausforderung an, sie in ein selbstständiges Leben zu begleiten. „Es ist nicht einfach, für jeden jungen Erwachsenen den richtigen Weg

André und Vasilica blicken zuversichtlich

Da ist zum Beispiel die 21-jährige Lorena, die vor Kurzem ihre Ausbildung als Krankenschwester erfolgreich abgeschlossen hat und nun Schwester Carmen Tereza Rusu im Jugendtreff und bei den Familienbesuchen unterstützt. Spannend ist die Geschichte und Entwicklung von André. Der junge Mann kommt aus einem sehr schwierigen Elternhaus und hat die letzten Jahre tagsüber immer im Kinder- und Jugendtreff mitgelebt. Als engagierter Lektor, Ministrant und Vorsänger in der Gemeinde hat er lange überlegt, in einen Orden einzutreten. Jetzt hat er sich aber nach intensiven Gesprächen mit dem Pfarrer und Sr. Carmen Tereza dazu entschlossen, eine dreijährige Ausbildung zum Organisten aufzunehmen. „Dann ist da noch Larissa“, erzählt Juliane Ciceu, Leiterin des Kinderheims. Die junge 18-jährige Frau aus dem Kinderheim hat in Bacau ein Studium der Ingenieurwissenschaft aufgenommen. Vier Jahre dauert das Studium. Sie wohnt jetzt in einem Internat in Bacau, in der Nähe ihrer Schule. „Es ist schön zu sehen, wie sich Schritt für Schritt Perspektiven für die jungen Leute auftun“, freut sich Schwester Adelgundis. „Die Jugendlichen sind noch nicht über den Berg, aber sie blicken schon drüber“, so Winfried Meilwes. „Natürlich haben wir auch einige junge Leute, wo der Weg in die Selbstständigkeit noch nicht geklappt hat“, ist der Referent der Missionszentrale realistisch. „Aber aufgegeben wird keiner.“

in die Zukunft

zu finden“, so Winfried Meilwes aus der Missionszentrale der SMMP, der zusammen mit Generalassistentin Schwester Adelgundis Pastusiak, der Verantwortlichen für die Projekte in Rumänien, im Oktober vor Ort war. Umso mehr waren die beiden erfreut, über einige schöne Perspektiven in Deutschland berichten zu können.

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Seit August 2000 wirken die SMMP in Rumänien. Die Schwestern betreiben in Schineni ein Kinderheim, ein Haus für junge Menschen, die auf die Selbstständigkeit vorbereitet werden sowie einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Das Soziale Zentrum im Nachbardorf Siretu unterhält einen Mittagstisch für Kinder, einen kleinen Pflegedienst für alte und kranke Menschen sowie psychologische und therapeutische Angebote und vor allem die Hausaufgabenhilfe für zahlreiche Kinder.


Deutschland

Die Frustration überwinden Die „Manege“ in Berlin-Marzahn bringt Jugendliche zum Schulabschluss. Dass drei von sieben Jugendlichen an diesem Morgen um 7.30 Uhr erscheinen, um zum Unterricht in das Oberstufenzentrum zu fahren, wertet Jasmin Aust als Erfolg: „Denn heute steht eine schwere Klassenarbeit an.“ Viele der jungen Männer und Frauen aus Berlin-Marzahn hatten die Schule längst abgebrochen. Manche schon vor zwei Jahren. „Und jetzt sollen sie wieder fünf Tage in der Woche ran. Das ist schon hart“, weiß die Sozialpädagogin. Aber es gelingt. In der „Manege“, mitten im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, finden viele dieser jungen Menschen wieder zurück in die Spur. Der Schulabschluss ist dafür ungemein wichtig. „Nur müssen sie das selbst erkennen“, sagt Jasmin Aust.

Der Schulabschluss eröffnet ganz neue Möglichkeiten

Schwester Margareta Kühn ist Geschäftsführerin der Manege, die die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos betreiben. Bereits seit fünf Jahren bringt diese Einrichtung Jugendliche regelmäßig zum Blockunterricht nach Heiligenstadt. Dort besuchen sie in dreiwöchigen Abständen jeweils für fünf Tage die Katholische Berufsbildende Bergschule. Auf diese Weise haben 2013 sechs junge Männer und Frauen den Hauptschulabschluss geschafft. „Das Konzept unserer ‚Schule auf Rädern‘ ist wunder-

Viele müssen das Lernen erst wieder lernen

bar aufgegangen. Einigen tut es gut, aus Berlin raus zu sein, um lernen zu können“, berichtet die Ordensfrau. Die Jugendlichen seien immer ganz heiß darauf, wieder ihre Koffer zu packen und in den Bus zu steigen: „Das ist für sie ein Event. Schule ganz anders. Ein Weg, junge Menschen wieder zum Lernen zu motivieren.“ Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Jobcenter sind die wichtigsten Geldgeber. Aber sie finanzieren nicht alles. „Wir brauchen die Unterstützung durch Stiftungen, Freunde und Förderer“, betont Schwester Margareta. Und sie vertraut darauf, dass das auch in Zukunft klappt. Denn mit den 290 Jugendlichen, die das Team der Manege mit inzwischen 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreicht, hat sie noch einiges vor.

In Deutschland reicht die Angebotspalette der SMMP über Krankenhäuser, Gymnasien und Berufskollegs, Bildungsakademien, ambulante und stationäre Angebote der Seniorenhilfe, Ergotherapeutische Praxen bis hin zu einem Kindergarten sowie einem Wohnheim für alleinerziehende junge Mütter und Väter mit ihren Kindern. In sozialen Brennpunkten wie Berlin-Marzahn oder in der Gemeindepastoral sind die Schwestern in Deutschland, aber auch in den Niederlanden zu finden.

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© picture alliance / Pressefoto ULMER

Schlaglichter 2013

SMMP verabschiedet Lebensordnung Im Bergkloster Heiligenstadt tagt ein außerordentliches Generalkapitel der SMMP und passt die Lebensordnung der Schwestern nach über 30 Jahren den neuen Entwicklungen an. Das Generalkapitel ist das höchste beschlussfassende Organ der SMMP und tagt in der Regel nur alle sechs Jahre. Daran nehmen Delegierte aus allen Ländern teil, in denen die SMMP wirken.

Neuer Papst gewählt Auch die SMMP freuen sich über die Wahl des neuen Papstes. Besonders die Schwestern in Bolivien und Brasilien sind stolz, dass erstmalig ein Papst aus Lateinamerika gewählt wird. Missionsprokuratorin Schwester Klara Maria Breuer wünscht sich neue weltkirchliche Akzente und das Aufbrechen verkrusteter Strukturen.

Pfingsttreffen in Bestwig Über 50 junge Erwachsene nehmen am ersten internationalen Pfingsttreffen der SMMP in Bestwig teil. Besonders die Teilnahme von 13 jungen Rumänen prägt den internationalen Flair dieser Veranstaltung für junge Christen im Alter von 18–35 Jahren.

Mai März

2013

Januar

Juni April Februar

Kultur des Alterns Beeindruckt zeigt sich die Pflegeministerin von Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, bei ihrem Besuch in der von SMMP betriebenen betreuten Seniorenwohngemeinschaft in Oelde. Ihrer Einschätzung nach steht die SMMP-Einrichtung für eine Kultur des Alterns, die uns in Deutschland fehlt.

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Taufe am Berufskolleg Im Ostergottesdienst des Berufskollegs Canisiusstift Ahaus mit der ganzen Schulgemeinde vom Berufskolleg der SMMP lassen sich zwei Schülerinnen durch Pfarrer Heinrich Plaßmann taufen und gleichzeitig firmen. Es ist der ausdrückliche Wunsch der jungen Leute, ihre Taufe mit ihren Mitschülern zu feiern.

Kinderdorf feiert Jubiläum Auf sein fünfjähriges Bestehen in Trägerschaft der SMMP kann das Kinderdorf Cristo Rey in Cochabamba / Bolivien zurückblicken. Im Festgottesdienst würdigt Erzbischof Tito Solares das große Engagement für die knapp 200 Kinder, deren Eltern im Gefängnis eine Haftstrafe verbüßen müssen.


SMMP auf Weltjugendtag Mit einem eigenen Stand dürfen sich die SMMP auf dem Weltjugendtag in Rio de Janeiro präsentieren. Aus Deutschland reisen Generalsekretärin Schwester Theresia Lehmeier und Schwester Martina Küting aus Ahaus an die Copacabana. Mit sechs weiteren Schwestern aus Brasilien und Bolivien sorgen sie für die Standbetreuung.

Bergkloster Stiftung dankt Über 130 Gäste sind der Einladung der Bergkloster Stiftung SMMP zum ersten Stifter- und Förderertag in das Bergkloster nach Bestwig gefolgt. Stiftungsvorsitzende Generaloberin Schwester Aloisia Höing dankt den Gästen für die zum Teil jahrelange Verbundenheit und finanzielle Unterstützung.

Missionarisches Forum Um die Rolle der katholischen Kirche im Prozess der Globalisierung geht es beim Missionarischen Forum 2013 im Bergkloster Bestwig. Hauptreferent Prof. Dr. Norbert Mette fordert dabei den Blick über den eigenen Kirchturm.

November September

Juli

Dezember Oktober August

Hoher Besuch in Metarica Maria da Luz Guebuza, Gattin des Präsidenten von Mosambik, besucht die neu gebaute Schule „Escolinha Julie Postel“ der SMMP in Metarica und spendet Decken, Solarlaternen und Moskitonetze. Mama Guebuza, wie sie auch genannt wird, zeigt sich begeistert von der neuen Schule und der Arbeit der Gemeinschaft und möchte die Zusammenarbeit ausbauen.

Ordensleben hält jung Dieses Ergebnis einer Langzeitstudie bestätigt Schwester Winfried Martinschledde im Bergkloster Bestwig nachdrücklich. Sie kann im Oktober in geistiger Frische mit vielen Gästen ihren 100. Geburtstag feiern.

Riesenpäckchen für Mosambik In Göppingen bei Stuttgart wird damit begonnen, einen 40-Fuß-Container mit Möbeln und anderen Gegenständen für die neue Vorschule in Metarica / Mosambik zu packen. Ein treuer Spender der SMMP hat diese Aktion initiiert und begleitet im Mai 2014 den Container bis zu seinem Bestimmungsort.

Am 6. September 2014 können sich Freunde und Förderer in Heiligenstadt über die internationalen Projekte der SMMP informieren und mit Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Im Januar 2015 tagt das Generalkapitel der SMMP im Bergkloster Heiligenstadt und wählt die Generalleitung für die nächsten sechs Jahre.

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Warum Spenden Sinn machen Spenden ist viel mehr, als nur Geld geben. Es ist ein Weg zum Glück. Die Motivationen von Spenderinnen und Spendern sind meist emotional und persönlich, aber auch pragmatisch, denn wer spendet, hat auch die Möglichkeit, Steuern zu sparen. Für die Vielzahl der Spenderinnen und Spender ist es wahrscheinlich eine Mischung aus unterschiedlichen Motivationen. Sie haben oft das Bild einer Idealgesellschaft vor Augen, in der Menschen sich füreinander einsetzen. Sie empfinden die Kluft zwischen Arm und Reich als ungerecht und unerträglich. Die Spenderinnen und Spender der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel sind der Ordensgemeinschaft in der Regel seit Generationen verbunden. Ganz gleich, ob sie von einer Schicksalsgeschichte berührt wurden oder sich engagieren, weil sie soziale Verantwortung spüren, der Gesellschaft, die es gut mit ihnen gemeint hat, etwas zurückzugeben. Sie möchten im Leben der Menschen, um die sich die Schwestern und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern, etwas verändern, ihnen Perspektiven schenken und etwas von ihrem eigenen Wohlstand weitergeben.

Helfen macht Freude und die Welt schöner

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Spenden macht andere glücklich – und den Spender auch

Wenn eigene Vorstellungen, wenn bestimmte Hoffnungen auf Verbesserung erfüllt werden, dann machen sich Menschen Hilfsprojekte zu eigen und engagieren sich nachhaltig für „ihre“ Schule oder „ihr“ Kinderdorf. Wir machen es uns daher zur Aufgabe, vielfältige Hilfsprojekte und Fördermöglichkeiten anzubieten und damit den individuellen Bedürfnissen unserer Spenderinnen und Spender gerecht zu werden. Ihre Treue ist unsere Belohnung. Spenden macht nicht nur Sinn, Spenden macht glücklich.


Spenden und ähnliche Einnahmen 2013 nach Zweck

Stifterdarlehen und Zustiftungen 22 % freie Spenden 16 %

Projekte in 1.000 Euro

Zinsen 3%

Bolivien 324,9 Brasilien 259,7 Rumänien 435,1 Afrika / Asien 258,4 Deutschland 12,1 andere Länder 0,9

Bolivien 14 % Brasilien 11 %

Internationale Projekte* 78,9 Internationale Projekte 3%

Rumänien 19 % Deutschland 1%

*SMMP Projekte länderübergreifend, z. B. Armenspeisung international

Weitere Zwecke

Asien / Afrika 11 %

Zinsen 61,0 Stifterdarlehen und Zustiftungen 503,3 freie Spenden 353,7

Der Jahresabschluss 2013 wurde durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert.

Einnahmen, Verwendung, Verwaltungskosten Einnahmen und Ausgaben einschließlich der Ergebnisse der von der Bergkloster Stiftung SMMP treuhänderisch verwalteten rechtlich unselbstständigen Stiftungen, deren Stiftungszweck den Stiftungszwecken der Bergkloster Stiftung SMMP entsprechen. Einnahmen 2013

Verwendung 2013

Spenden und ähnliche Einnahmen • Einzel- und Anlassspenden/Familien-, Projekt- und Firmenpatenschaften • Erlöse aus Basaren • Zuwendungen von Hilfswerken

1.595.100 € 92.400 € 36.100 €

Projektausgaben • Projektförderung (weitergeleitete Mittel) • Projektbegleitung/-betreuung • Projektkampagnen, Bewusstseinsförderung etc.

Erbschaften/Vermächtnisse Stifterdarlehen und Zustiftungen Zinsen

0€ 503.300 € 61.000 €

Stifterdarlehen und Zuführung der Zustiftungen zum Kapitalstock

1.330.600 € 139.300 € 274.100 € 503.300 €

Allg. Werbe- und Verwaltungsausgaben • Werbung und allg. Öffentlichkeitsarbeit 47.200 € • Verwaltung 164.800 €

Gesamteinnahmen 2.288.000 €

Gesamtausgaben 2.459.400 €

Zuzüglich im Jahr 2012 noch nicht verwendeter Mittel 554.500 €

Noch nicht verwendete Mittel per 31.12.2013

383.100 €

Die noch nicht verwendeten Mittel zum Stichtag 31.12.2013 befanden sich noch im Vergabeverfahren und können deshalb nicht als Ausgabe gezeigt werden.

Weitergeleitete Mittel 2013 Internationale Projekte Deutschland Asien / Afrika Rumänien Brasilien

400.000 €

350.000 €

300.000 €

250.000 €

200.000 €

150.000 €

100.000 €

Noch weiterzuleiten: 383.100 €

50.000 €

0€

Bolivien

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Familienpaten und Spender

Beweggründe unserer Förderer „Ich habe mich schon immer sehr für missionarische Arbeit interessiert“, so Hubert Baier. Als seine Mutter in das Seniorenheim Haus Maria Regina in Diestedde gekommen sei, habe er die Schwestern und die Arbeit der Ordensgemeinschaft kennengelernt. „Deshalb haben wir uns eine Patenfamilie aus Bolivien gewünscht, der wir konkret helfen können und über deren Fortschritte wir informiert werden“, erklärt seine Frau Cvijeta Baier. Hubert und Cvijeta Baier mit Schwester Adelgundis

Unternehmer Jörg Kesselmeier mit Schwester Aloisia

Großes Vertrauen in die Schwestern hat auch Jörg Kesselmeier, Geschäftsführer der Firma Connext in Paderborn, die auch für die Ordensgemeinschaft und ihre Einrichtungen die EDV administriert. Mit der Software Vivendi ist Connext Marktführer im Bereich der Pflegedokumentation, Dienstplanung und Abrechnung für Senioreneinrichtungen. „Unsere Branche ist schnelllebig. Aber mit unserer Stiftung Vivendi bauen wir etwas Beständiges auf. Wir wollen, dass sich unsere 150 Mitarbeiter damit identifizieren“, erklärt Jörg Kesselmeier. Als Unterstiftung der Bergkloster Stiftung SMMP hat die Stiftung Vivendi das Erreichen der Eine-Million-Euro-Marke als Stiftungsvermögen in den kommenden Jahren bereits im Blick. Jedes Jahr investiert das Unternehmen einen Teil seines Gewinns dafür. „Auch die Beiträge für unsere Anwender-Schulungen fließen dort ein“, sagt der Geschäftsführer, der sich freut, mit seiner Stiftung Teil eines großen Ganzen zu sein: „Was die Ordensgemeinschaft mit diesem Geld macht, könnten wir nicht organisieren.“

"Unsere Motivation war Dankbarkeit! Dankbarkeit, weil es uns trotz mancher Schicksalsschläge gut geht. Anderen Menschen soll es auch gut gehen, das ist uns ein ganz persönliches Anliegen. Wir kennen die Arbeit der Schwestern und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon lange und halten sie für äußerst unterstützungswürdig. Das Stifterdarlehen war für uns die geeignetste Form der Unterstützung, denn wir stellen Geld zur Verfügung, was wir derzeit nicht brauchen, ohne es endgültig aus der Hand zu geben. Sollten wir das Geld selbst benötigen, wissen wir, dass wir den bereitgestellten Darlehnsbetrag im Bedarfsfall jederzeit zurückerhalten. Bis dahin sollen die erwirtschafteten Zinsen der Arbeit der Schwestern zugutekommen."

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Eheleute Annita und Gerd Schmidt


So unterstützen Sie die SMMP nachhaltig Projekt-Patenschaft: an der Wurzel von Not ansetzen Als Projekt-Pate bekämpfen Sie die Wurzeln von Not und Armut. Das macht Ihre Unterstützung ganz besonders wirksam. Sie setzen sich mit Ihrer Projekt-Patenschaft für ein ganz konkretes Projekt der Schwestern in Bolivien, Brasilien, Deutschland, Mosambik oder Rumänien ein. Die Höhe Ihres regelmäßigen Beitrags bestimmen Sie selbst. Ihre Hilfe ist an das von Ihnen gewählte Projekt gebunden und wird eingesetzt für Neuaufbau oder Weiterentwicklung.

Stifterdarlehen: sinnvoll angelegtes Geld Ein Stifterdarlehen für die Bergkloster Stiftung gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr gutes Geld sicher und sinnvoll anzulegen. Die Stiftung der Schwestern verwaltet Ihr Geld und setzt die erwirtschafteten Erträge ein, um Menschen in Not und Armut damit zu helfen. Ganz besonders wichtig für Sie: Sollten Sie Ihr Geld dringend brauchen, geht der zur Verfügung gestellte Geldbetrag zu 100 Prozent an Sie zurück. Sie geben das Verfügungsrecht über Ihr Eigentum zu keinem Zeitpunkt auf.

Vererben: Sorge für die Zukunft tragen Mit einem Testament sorgen Sie bewusst und aktiv für alle Menschen, die Ihnen am Herzen liegen: Ihre Kinder, Ihre Enkel, Ihre Familie. Zugleich können Sie sich über den Tod hinaus einsetzen für die Werte und Überzeugungen, die Ihnen wichtig sind. Wenn Sie in Ihrem Testament die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel bedenken, setzen wir uns ganz in Ihrem Sinne dafür ein, die Not der Ärmsten in missionarischen Projekten zu lindern. Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Wir helfen Ihnen vertrauensvoll und gern.


Dankgebet Danke für die Blumen in meinem Garten. Sie erfreuen mich mit ihrer Blüte und ihrem Duft. Danke für die Freunde, die ich habe. Sie schenken mir Vertrauen, geben mir Kraft und Zuversicht. Danke für die Liebe, die ich in mir habe. Sie wächst und kommt zu mir zurück, wenn ich sie verschenke. Danke für die Bank unter einem Baum. Dort finde ich die Ruhe, die ich brauche, und kann Kraft für den Alltag tanken. Danke für die Nachbarn, die mir die Hand reichen. Gerade, wenn es schwierig wird, sind sie für mich da. Danke für das Verständnis, das du mir gibst, deine Toleranz, deine Vergebung. Ich bin ein Mensch und mache Fehler. Danke, DU begleitest mich auf meinem Weg, gibst mir dann Hoffnung, wenn ich aufgeben will. Danke für die schönen Dinge in meinem Leben. Und für die Schwierigkeiten – daran kann ich wachsen Danke dafür, dass ich so viele Gründe zur Dankbarkeit habe. Irgendwie fühle ich mich reich beschenkt.

Spendenkonto Konto 1100000, Sozialbank Köln, BLZ 370 205 00 BIC: BFSWDE33XXX, IBAN: DE17 3702 0500 0001 1000 00 Konto 100 300, DKM Münster, BLZ 400 602 65 BIC: GENODEM1DKM, IBAN: DE59 4006 0265 0000 1003 00 Bergkloster Stiftung SMMP, Friedensplatz 6 Telefon 03606/673-134, Telefax 03606/673-138 E-Mail: kontakt@smmp.de, Internet: www.smmp.de


SMMP Jahresbericht 2013