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PROGRAMMHEFT JANUAR 2019 OSCAR® PREISTRÄGER

OSCAR® NOMINIERT

MAHERSHALA ALI

VIGGO MORTENSEN

„EINER DER

KRAFTVOLLSTEN FILME DES JAHRES” SHORTLIST

„BEWEGEND & ERGREIFEND,

HUMORVOLL & WUNDERBAR”

★★★★★ HEYUGUYS

GEWINNER

PEOPLES CHOICE AWARD

TORONTO INTERNATIONAL FILM FESTIVAL

METRO

I N S P I R I E R T

V O N

E I N E R

W A H R E N

G E S C H I C H T E

GREEN BOOK Eine besondere Freundschaft AB 31. JANUAR IM KINO www.greenbook-derfilm.de

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2018

„AUßERGEWÖHNLICH. EIN FILM WIE KEIN ANDERER”


OSCAR®-NOMINIERTE

S A O I R S E

R O N A N OSCAR®-NOMINIERTE

M A R G O T

R O B B I E

A B 1 7 . J A N UA R I M K I N O Z W E I

K Ö N I G I N N E N ,

Das Schicksal der charismatischen Königin Maria Stuart und ihre Rivalität zur englischen Königin Elisabeth I. stehen im Zentrum dieses bildgewaltigen Filmepos. Zwei der derzeit gefragtesten und talentiertesten jungen Schauspielerinnen, beide Oscar®-nominiert, verkörpern die beiden starken Frauen: Saoirse Ronan (Lady Bird) und Margot Robbie (I, Tonya).

E I N E

Z U K U N F T

Aufstände, Verschwörungen und Betrug bedrohen den Thron beider Königinnen, die trotz ihrer Rivalität voneinander fasziniert sind. Als junge, selbstbewusste Regentinnen streiten sie um die Krone, um Liebe und um Macht in einer männerdominierten Welt, wodurch sich das Schicksal ihres Landes für immer verändern wird.


Felix Hassenfratz

INHALT NEU IM JANUAR

Philipp Hirsch

BEVOR DER VORHANG AUFGEHT Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr und hoffentlich mit Ihnen auf viele anregende und unterhaltsame Stunden in der Schauburg. Die Vorschau auf die cineastischen Höhepunkte des Jahres 2019 ist bisher sehr vielversprechend und vielleicht begrüßen Sie mit uns bereits im Januar zwei junge deutsche Regisseur, die in der Schauburg Ihnen ihre Kino Debüts vorstellen werden. Felix Hassenfratz zeigt uns am 20. Januar seinen Film VERLORENE (Seite 10) und Philipp Hirsch ist am 21. Januar um 18:30 Uhr mit RAUS (Seite 20) zu Gast in der Schauburg. Mit cineastischen Grüßen Mit cineastischen Grüßen

AB 3. JANUAR COLETTE DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS – THE WIFE AB 10. JANUAR BEN IS BACK DAS MÄDCHEN, DAS LESEN KONNTE AB 17. JANUAR CAPERNAUM – STADT DER HOFFNUNG FAHRENHEIT 11/9 VERLORENE MARIA STUART, KÖNIGIN VON SCHOTTLAND YULI RAUS AB 24. JANUAR THE FAVOURITE – INTRIGEN UND IRRSINN BEAUTIFUL BOY WOMIT HABEN WIR DAS VERDIENT? AB 31. JANUAR GREEN BOOK – EINE BESONDERE FREUNDSCHAFT BELLEVILLE COP THE MULE

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SONDERPROGRAMM KINDERKINO SENIORENKINO

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SPECIALS IN DER SCHAUBURG

SPECIALS IM JANUAR

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PROGRAMMVORSCHAU

UNSERE PROGRAMMVORSCHAU FÜR FEBRUAR 2019

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IMPRESSUM AUSGABE #116

Schauburg Kino Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 Fax: 0721 38 00 47 redaktion@schauburg.de schauburg.de REDAKTION Herbert Born, Wolfram Hannemann (www.wolframhannemann.de) GESTALTUNG Dušan Tomić HERAUSGEBER

Alle Starttermine sind unverbindlich. Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar. Das kostenlose Filmmagazin des Schauburg Filmtheaters, erscheint monatlich.


NEU IM JANUAR 04

COLETTE Großbritannien, USA 2018

Die frühen Jahre der 1873 geborenen Schriftstellerin und Varietékünstlerin Sidonie-Gabrielle Colette. Mit Keira Knightley besetztes Biopic mit Schauwerten über die freigeistige Französin 1892 in der kleinen französischen Gemeinde Saint-Sauveur: Während die Eltern der jungen Sidonie-Gabrielle Colette (Keira Knightley) noch mutmaßen, dass der Pariser Autor Willy (Dominic West) womöglich bald um die Hand ihrer Tochter anhalten will, schreiten Sidonie und Willy bereits zur Tat. Auch sonst sind Colette und Fontanes „Tochter der Lüfte“ seelenverwandt: Beide werden in ihrem Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung von patriarchalen Machtstrukturen eingeschnürt. Die Ehe zwischen Colette und Willy führt die Provinzdame in gehobene Pariser Kreise. Der Autor Willy lebt zwar auf großem Fuß, zehrt aber nur noch von seinem guten Namen und beschäftigt für seine Veröffentlichungen Ghostwriter. Als er in Geldnot gerät, springt auch Colette als Autorin ein. Ihr teils autobiographischer Roman „Claudine“ über ein modernes Mädchen vom Land avanciert anno 1900 zum Verkaufsschlager. Mit der Zeit genügt es Colette immer weniger, im Schatten ihres Manns zu stehen. Sie fordert eine offizielle Nennung als „Claudine“-Schöpferin und entdeckt an der Seite der androgynen Missy (Denise Gough) die Welt der Varietétheater. Wash Westmoreland hat das Drehbuch zusammen mit Richard Glatzer und Rebecca Lenkiewicz verfasst. Glatzer sammelte beim Errol Flynn-Biopic „Mein Leben mit Robin Hood“ Erfahrungen mit biographischen Stoffen, Lenkiewicz porträtierte als Co-Autorin des polnischen Dramas „Ida“ bereits eine emanzipierte Frauenfigur. Der Plot von „Colette“ verläuft routiniert. Im Mittelpunkt steht die Selbstermächtigung der von Keira Knightley reserviert gespielten Titelheldin, die ihrem Gatten nach anfänglicher Ergebenheit über den Kopf wächst und die gesellschaftlichen Regeln in Frage stellt. Wie ihr untreuer Mann nimmt sie sich das Recht auf Affären heraus, die sie mit Frauen auslebt. Inspiriert von ihrer Liebhaberin Missy trägt Colette Männerkleidung und eine Kurzhaarfrisur, was in der Pariser Modewelt einen Trend auslöst. Mit der geschliffenen Erzählweise funktioniert „Colette“ als pittoreskes Emanzipationsdrama mit Schauwerten des Fin de Siècle.

AB 3. JANUAR IN DER SCHAUBURG REGIE Wash Westmoreland DREHBUCH Richard

Glatzer, Wash Westmoreland, Rebecca Lenkiewicz DARSTELLER/INNEN Keira Knightley, Dominic West, Denise Gough, Eleanor Tomlinson, Fiona Shaw, Robert Pugh, Ray Panthaki LAUFZEIT 111 Minuten FSK 6 VERLEIH DCM


OSCAR®-PREISTRÄGERIN

JULIA ROBERTS OSCAR®-NOMINIERT

LUCAS HEDGES

EINE FAMILIE. EIN TAG. VOM OSCAR®-NOMINIERTEN REGISSEUR PETER HEDGES

BEN IS BACK AB 10. JANUAR IM KINO


NEU IM JANUAR 06

DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS THE WIFE UK, Schweden, USA 2017

Als ihr Mann mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, werden die Risse in Joans Ehe sichtbar und eine unruhige Unzufriedenheit beginnt durch ihre stoische Fassade zu brechen. Grandioses Schauspielerkino. Joan (Glenn Close) und Joe Castleman (Jonathan Pryce) sind seit knapp vierzig Jahren scheinbar glücklich verheiratet. Während er zu einem bedeutenden Schriftsteller aufgestiegen ist, hat sie ihm während seiner Karriere stets den Rücken freigehalten und sich vor allem um die gemeinsamen Kinder gekümmert. Nun folgt der Höhepunkt: Joe soll mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden. Dafür reist das Ehepaar gemeinsam mit Sohn David (Max Irons) nach Schweden, wo die Zeremonie stattfinden soll. Doch früh kommt es zu Spannungen zwischen Joe und David, der sich von seinem Vater nie genug gewürdigt gefühlt hat. Und auch zwischen den Eheleuten kriselt es, als der schmierige Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater) Joan eines Abends mit seinen Recherchen konfrontiert: Anstatt Joe war es Joan, die für die fiktionalen Ergüsse ihres Mannes zuständig war... Während die Flashbacks oftmals ein wenig zu sehr das unterstreichen, was man durch die Schilderungen der Eheleute ohnehin erfährt, überzeugt der Handlungsstrang um die Nobelpreisverleihung auf ganzer Linie. Björn Runge ist ein hervorragender Beobachter und lässt die Stimmung zwischen dem Ehepaar ganz langsam eskalieren. Hier fällt mal ein vielsagendes Wort, das die innere Verfassung der angeschlagenen Joan treffsicher hervorkehrt, dort ist es ein verkrampftes Lächeln, das erkennen lässt, wie sehr sie sich doch beherrschen muss, wenn die einzige Anerkennung ihres Ehemannes die ist, dass er sie in öffentlichen Ansprachen immer wieder als seine Muse bezeichnet. Doch das Skript degradiert weder Joe Castleman zum verabscheuungswürdigen Antagonisten, noch drängt es seine Gattin in die Rolle des bemitleidenswerten Opfers. Vor allem das streitbare (da ein wenig zu dick aufgetragene) Ende betont noch einmal ganz besonders, dass sich über die vierzig Jahre trotzdem auch eine innige Liebe entwickelt hat, die abseits der beruflichen Abhängigkeit beider Parteien ehrlich und wahrhaftig ist.

AB 3. JANUAR IN DER SCHAUBURG REGIE Björn Runge DREHBUCH Jane Anderson

nach dem Roman „The Wife“ von Meg Wolitzer DARSTELLER/INNEN Glenn Close, Jonathan Pryce, Max Irons, Christian Slater, Harry Lloyd, Annie Starke, Karin Franz Körlof, Nick Fletcher LAUFZEIT 100 Minuten VERLEIH Square One Entertainment


NEU IM JANUAR 07

AB 10. JANUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Peter Hedges DARSTELLER Julia Roberts, Lucas Hedges, Kathryn Newton, Courtney B. Vance LAUFZEIT 103 Minuten VERLEIH Tobis

BEN IS BACK USA 2018

Ausgerechnet an Heiligabend kehrt Ben aus dem Entzug wieder in die Familie zurück. Anspruchvolles Drama über eine angespannte Mutter-Sohn-Beziehung. In den beiden Hauptrollen bravourös gespielt. Ben ist zurück – Warnung oder Versprechen? So ganz wird das aus den ersten Szenen nicht deutlich. Holly Burns (Julia Roberts) ist jedenfalls hin- und hergerissen, als sie mit ihren drei Kindern die Auffahrt hochfährt und ihr 19-jähriger Sohn Ben, dargestellt von Lucas Hedges („Manchester by the Sea“), vor dem Haus bereits auf sie wartet. Es ist Heiligabend, und eigentlich sollte Ben herzlich willkommen sein. Doch seine Schwester Ivy (Kathryn Newton) reagiert frostig, Stiefvater Neal (Courtney B. Vance) nicht minder. Und dann erfährt der Zuschauer allmählich, warum: Ben ist zurzeit in der Reha. Er ist drogensüchtig, hat früher sogar gedealt. Zu oft hat

er seine Mutter, die ganze Familie, enttäuscht. Darum ist Holly ebenso hocherfreut wie zutiefst erschrocken. Sie will an das Gute in ihrem Sohn glauben. Das hält sie aber nicht davon ab, erst einmal alle Rezepte, Tabletten und sogar den Schmuck vor ihm zu verstecken. Und dann passiert’s: Der Hund der Burns’ wird entführt. Wer wohl dahinter steckt? Bens Vergangenheit hat ihn eingeholt, zu viele Menschen im Ort haben mit dem ehemaligen Dealer noch eine Rechnung offen. Und so begeben sich Mutter und Sohn auf eine Reise durch die Nacht, auf der Suche nach dem Hund. Aus dem Drama ist mit der Entführung des Hundes ein Thriller geworden, dem es um Spannung und Suspense geht, und das verändert die Stimmung des Films. Julia Roberts wird auf einmal zur Glucke, die ihren Sohn unter allen Umständen beschützen will. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass hier zwei Schauspieler ganz groß aufspielen. Und dass es um mehr geht als Spannung, nämlich um ein Land, in dem Jugendliche viel zu leicht an Drogen kommen, in dem Drogenabhängigkeit zu einer nationalen Krise geworden ist, für die es keine Lösung gibt. Es beginnt mit Verständnis für die Betroffenen, Eltern und Kinder. Und der Fähigkeit – einige zutiefst verletzte Nebenfiguren beweisen das – zu verzeihen. Das zeigt dieser Film eindrucksvoll.


NEU IM JANUAR 08

DAS MÄDCHEN, DAS LESEN KONNTE »LE SEMEUR« — Frankreich 2017

In der Mitte des 19. Jahrhundert lebt eine Handvoll Frauen in einem abgelegenen Bergdorf ohne Männer. Je nach Sichtweise Utopie oder Dystopie. Bemerkenswerter Debütfilm Frankreich, 1851. Napoleon III. hat sich an die Macht geputscht und die Republik beendet. Wer sich gegen ihn stellt wird verhaftet, verschleppt, oft ermordet. So ergeht es auch den Männern eines kleinen, abgelegenen Bergdorfs in der Provence. Von einem Tag auf den anderen sehen sich die Frauen des Dorfes mit einer Welt ohne Männer konfrontiert, einer Welt, in der sie für sich selbst sorgen müssen. Doch bald entwickelt sich eine recht gut funktionierende matriarchalische Gesellschaft, in der alle zufrieden scheinen. Doch nicht nur die älteren Frauen vermissen ihre Männer, auch die jüngeren, die gerade ins heiratsfähige Alter kommen. Mehr im Scherz schließen sie während einer Pause einen Pakt: Sollte auch nur ein Mann auftauchen, wollen sie ihn fraulich teilen. Und als wäre er vom Schicksal gesendet, kommt einige Tage später der Schmied Jean (Alban Lenoir) durch das Dorf und wird gern empfangen... Erst vor wenigen Jahren erschien in Frankreich ein kurzes Buch, in dem die greise Violette Ailhaud ihre Erlebnisse aus ihrer Jugend Mitte des 19. Jahrhunderts beschreibt, die nun Basis dieses Films geworden sind. Inwieweit sie der Wahrheit entsprechen, ist kaum zu überprüfen, der Erfolg des Buchs deutet jedoch an, welch große Faszination das kurze Aufblühen einer matriarchalischen Welt ausübt. In atemberaubend schönen Bildern beschreibt Marine Francen diese Welt, idealisiert das kurzzeitige Leben ohne Männer, das in einer historischen Blase entstehen konnte: Abgeschnitten von der Welt. Doch so schön diese Utopie trotz aller Härten für eine gewisse Zeit erscheint, zukunftsträchtig ist sie nicht, allein schon wegen der offensichtlichen Notwendigkeit der Fortpflanzung. Auch wenn Francens Film vor über 150 Jahren spielt, ist er in seiner Verhandlung alternativer Beziehungsmodelle, der Möglichkeit einer post-monogamen Lebensweise, doch auch ein ganz zeitgenössischer Film. Vor allem aber eine atemberaubend schön gefilmte Liebesgeschichte und ein in vielerlei Hinsicht herausragender Debütfilm.

AB 10. JANUAR IN DER SCHAUBURG REGIE Marine Francen BUCH Jacques Fieschi,

Marine Francen, Jacqueline Surchat, nach der Novelle von Violette Ailhaud DARSTELLER Pauline Burlet, Géraldine Pailhas, Alban Lenoir, Iliana Zabeth, Francoise Lebrun, Barbara Probst LAUFZEIT 98 Minuten VERLEIH FilmKinoText


NEU IM JANUAR 09

CAPERNAUM – STADT DER HOFFNUNG »CAPHARNAÜM« — Libanon 2018

Ein Junge klagt seine Eltern an, weil sie ihn in die Welt gesetzt haben. Zwischen erschütterndem Sozialrealismus und marktschreierischer Ausbeutung von Elend angesiedelter Film, der sich auf radikale Weise mit dem Problem der Überbevölkerung beschäftigt Zwei Zain (Zain Al Rafeea) ist vielleicht zwölf Jahre alt, so genau kann man das nicht sagen, denn er sieht zwar deutlich jünger aus, agiert aber viel erwachsener und so gar nicht wie das Kind, das er eigentlich noch ist. Kein Wunder, hat er sein Leben doch auf den Straßen von Beirut verbracht, schon früh gelernt, sich alleine durchzuschlagen, zu leben, zu überleben. Als eines von viel zu vielen Kindern seiner Eltern (Kawthar Al Haddad und Fadi Kamel Youssef) musste er mitansehen, wie seine noch jüngere Schwester Sahar (Cedra Izam) verkauft wurde: Für den Preis von ein paar Hühnern, vor allem aber, da so ein Maul weniger zu stopfen war. Da hatte Zain genug und haute ab, schlug sich allein durch, bis er in der äthiopischen Putzfrau Rahil (Yordanos Shiferaw) endlich einmal eine freundliche Seele kennenlernte. Doch auch Rahil verschwand eines Tages und so kümmerte sich Zain um Rahils kleinen Sohn Yonas (Boluwatife Treasure Bankole), der jedoch bald die Gier von Menschenhändlern erregte. All dies wird in langen Rückblenden erzählt, in denen Zain vor Gericht von seinem Schicksal erzählt. Im Knast ist er ohnehin, denn er hat einen Mann erstochen, doch nun ist er selbst Ankläger: Er verklagt seine Eltern dafür, dass sie ihn geboren und dadurch zu einem Leben im Elend verurteilt haben. Subtil ist Nadine Labakis dritter Spielfilm „Capernaum“ in keinem Moment, aber das will ihre wütende Anklage auch gar nicht sein, und vielleicht kann man sich mit so einem Thema auch nicht differenziert und zurückhaltend auseinandersetzen. Wie Zain sein Leben meistert, sich in der harten Welt des Slums zurechtfindet, überlebt, bald auch den kleinen Yonas betreut, ist enorm intensiv geschildert, mit einer Kamera auf Augenhöhe der Kinder gefilmt, als quasi dokumentarische Beschreibung eines Lebens am untersten Ende der sozialen Leiter. Wuchtiges, emotionales, manchmal auch emotionalisierendes Kino ist Nadine Labakis „Caparnaum“, das vieles tut, aber gewiss nicht kalt lässt.

Glenn Close ist atemberaubend! The Washington Post

Ein Film von BJÖRN RUNGE

AB 17. JANUAR IN DER SCHAUBURG REGIE Nadine Labaki BUCH Nadine Labaki, Jihad

Hojeily, Michelle Kesrouani, Georges Khabbaz, Khaled Mouzanar DARSTELLER Zain Al Rafeea, Yordanos Shiferaw, Boluwatife Treasure Bankole, Kawthar Al Haddad, Fadi Kamel Youssef, Cedra Izam LAUFZEIT 121 Minuten FSK 12 VERLEIH Alamode

AB 3. JANUAR IM KINO


NEU IM JANUAR 10

PREMIERE

mit Regisseur Felix Hassenfratz

FAHRENHEIT 11/9 USA 2018

Die in der Vergangenheit manchmal umstrittene Ikone Michael Moore rechnet auch diesmal wieder in gekonnter Mischung aus staunender Naivität und beißender Schärfe mit der US-Gegenwart. Es wird keinen Präsidenten Donald Trump geben“, lacht George Clooney völlig überzeugt in die Kamera. Doch damit lag der charismatische Schauspieler total falsch. Selbst die renommiertere New York Times tippte mit ihrer Prognose, wer die USPräsidentschaftswahl gewinnen wird, absolut daneben. Nur 15 Prozent Chancen auf einen Sieg räumten sie dem exzentrischen Milliardär Donald Trump ein, der für die Republikaner ins Rennen gegen die haushohe demokratische Favoritin Hillary Clinton ging. In seiner neuen Doku geht der begnadete Polemiker Michael Moore nun der Frage nach: „Wie zur Hölle konnte das passieren“. Der mutige Starregisseur zeigt den Weg zur Präsidentschaft, aber auch den Widerstand. Vor allem aber, macht der 64jährige seine These anschaulich, dass das System bereits bevor Trump auftauchte marode und kaputt war. Dazu nimmt der umtriebige Filmemacher die Zuschauer mit ins Hauptquartier der Schüler rund um David Hogg und Emma Gonzalez. Sie kämpften nach dem Massenmord an ihrer High School in Parkland, Florida, für strengere Waffengesetze und gegen den Einfluss der NRA-Lobbyisten. In einem exzellentem Zusammenschnitt von Clips aus Interviews und Fotos illustriert er, dass Trump sich sexuell an seiner Tochter Ivanka vergangen haben könnte. Dazu kommentiert er in einer Szene, in der Trump über einen roten Teppich schreitet, aus dem Off; „Seine Verbrechen beging er immer schon in aller Öffentlichkeit“. Doch sein erhellender Film ist nicht nur eine Anklage gegen den 45. Präsidenten der USA. Michael Moore zieht in seinem im besten Sinne aufrüttelnden Agitprop-Film alle Register. Eine Trump-Rede vermischt er mit den historischen Aufnahmen eines Hitler-Auftritts. Dass er Trump mit Hitler vergleicht, mag auf den ersten Blick überzogen wirken. Trump sei kein Massenmörder wie der NS-Diktator, räumt Moore freilich ein. Aber nach dem immer noch berechtigten Satz von Bertold Brecht: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, ist selbst diese krasse Satire nicht unbedingt verkehrt, um aufzuschrecken.

AB 17. JANUAR IN DER SCHAUBURG

Sonntag, 20.1. um 13:00 Uhr

VERLORENE Deutschland 2018

In der süddeutschen Provinz entfaltet sich diese archaische Geschichte, die zahllose verlorene Figuren in einem Geflecht aus Liebe, Inzest und Erwachsenwerden zeigt. Irgendwo, in einem kleinen Dorf in Baden, wo jeder jeden kennt, wächst die 18jährige Maria (Maria Dragus) auf. Zusammen mit ihrer etwas jüngeren Schwester Hannah (Anna Bachmann) und ihrem Vater Johann (Clemens Schick), der sich nach dem frühen Tod der Mutter allein um seine beiden Töchter kümmert. Die sind ganz unterschiedliche Persönlichkeiten. Doch zunehmend fällt Hannah Merkwürdiges an ihrer Schwester auf, entdeckt sie immer wieder Blutspuren an ihrer Kleidung und ertappt Maria und ihren Vater schließlich beim Sex in einer abgelegenen Waldhütte. Scheinbar willenlos hat sich Maria dem Missbrauch durch ihren Vater hingegeben, hat komplett die Rolle der Mutter übernommen und sehnt sich doch nach einer Möglichkeit, auszubrechen... Ganz allmählich offenbart sich das ganze Ausmaß des Missbrauchs, blickt der Zuschauer von Felix Hassenfratz‘ Debütfilm durch die Augen von Hannah nach und nach hinter die Fassaden der heilen Dorfwelt, von der man schon früh ahnt, dass sie nur eine Fassade ist. Denn vieles an „Verlorene“ - der bewusste Verzicht auf einen Artikel deutet an, dass hier nicht nur eine Person, sondern zwei oder drei oder noch mehr gemeint sind - wirkt bekannt: Das Motiv der betont bürgerlichen Dorfgemeinschaft etwa. Hauptschuldiger ist hier jedoch nicht die Kirche, im Gegenteil, Motive oder Ursachen werden bewusst ausgespart, auch Johann selbst wirkt keineswegs wie ein schlechter Mensch, der Missbrauch selbst wird nicht betont schrecklich inszeniert, wirkt eher wie liebloser Sex als eine Vergewaltigung. Gerade das er nicht dramatisiert zeigt die ganze Beiläufigkeit des Missbrauchs. Erst durch die Möglichkeit eines Ausbruchs aus dieser Welt ändert sich Marias Blick auf ihr Leben. Ein gewagter Ansatz ist das, mit dem vor allem auch die psychologischen Folgen des Missbrauchs angedeutet werden, ein Ansatz den Franz Hassenfratz bis zum Ende konsequent verfolgt und der seinen Debütfilm so bemerkenswert macht.

AB 17. JANUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE & DREHBUCH Michael Moore DARSTELLER

Michael Moore, Donald Trump, Barack Obama, Katie Perry, Roger Ailes, Brooke Baldwin, Ashleigh Banfield, Ivanka Trump, Hillary Clinton LAUFZEIT 128 Minuten VERLEIH Weltkino

REGIE & DREHBUCH Felix Hassenfratz DARSTELLER

Maria Dragus, Anna Bachmann, Clemes Schick, Enno Trebs, Meira Durand, Anne Weinknecht LAUFZEIT 91 Minuten VERLEIH wfilm


„Erfüllt von funkelnden Momenten aus Schönheit, Witz und Hoffnung.“ THE TELEGRAPH

PREIS DER JURY FESTIVAL DE CANNES

C A P E R N A U M STA DT DE R H O F F N U N G

„Von großer epischer Kraft.“ LE MONDE www.capernaum.de

/ capernaum.film

AB 17. JANUAR IM KINO


NEU IM JANUAR 12

MARIA STUART, KÖNIGIN VON SCHOTTLAND »MARY, QUEEN OF SCOTS« — Großbritannien 2018

Eine sehr moderne, feministisch geprägte Lesart des Lebens der legendären Maria Stuart. Atemberaubend ästhetisch und mit Saoirse Ronan und Margot Robbie hervorragend besetzt. Im Jahre 1561 kehrt Maria Stuart (Saoirse Ronan) in ihre Heimat zurück, erst 18 Jahre alt, aber schon Witwe und Königin von Schottland. Ihre Kindheit und Jugend hatte sie in Frankreich verbracht, wo sie zur Stärkung der Bande mit dem Dauphin von Frankreich verheiratet war, der 1560 starb. Während ihrer Abwesenheit hatten Regenten das Land regiert, nun ist Maria volljährig und selbst Königin. Doch sie beansprucht nicht nur den Thron Schottland, sondern sieht sich auch als rechtmäßige Herrscherin über England. Dort regiert ihre Cousine Elisabeth I. (Margot Robbie), die nach der Abspaltung der protestantischen anglikanischen Kirche durch ihren Vater, Henry VIII., die Herrschaft übernommen hat. Doch die Katholiken im Land unterstützen Maria Stuart, die in ihrem Land betont liberal regiert und die Protestanten nicht verfolgt. Ein Fernduell der Cousinen entbrennt, ein Kampf um die Nachfolgereglungen im Vereinigten Königreich, um Erben, Religion und Toleranz. Vor genau 20 Jahren hatte Shekhar Kapur in „Elisabeth“ Cate Blanchett als aufstrebende Königin gezeigt, als starke Frau unter intriganten Männern, die sich am Ende für ein Leben ohne Kinder entschied und nur für ihr Land lebte. Eine Art Gegenstück ist nun das Regiedebüt von Josie Rourke, einer etablierten Theaterregisseurin, die sich schon oft mit den komplizierten Verwandtschaftsstrukturen englischer Königshäuser und den blutigen Intrigen am Hof beschäftigt hat. Doch theatralisch wirkt ihr Historienfilm in keinem Moment, im Gegenteil. Abseits aller inhaltlicher Fragen (und auch Kritikpunkte) ist „Maria Stuart, Königin von Schottland“ ein atemberaubend ästhetisches Vergnügen: Diese Landschaften! Diese Burgen! Diese Kostüme! Diese Frisuren! Man könnte hier einfach nur zwei Stunden zuschauen, sich an all der Pracht laben und hätte keine Zeit vergeudet.

AB 17. JANUAR IN DER SCHAUBURG REGIE Josie Rourke BUCH Beau Willimon, nach

der Biographie “Queen of Scots: The True Life of Mary Stuart” von Dr. John Guy DARSTELLER Saoirse Ronan, Margot Robbie, Jack Lowden, Joe Alwyn, David Tennant, Guy Pearce, Gemma Chan, Martin Compston LAUFZEIT 124 Minuten FSK 12 VERLEIH Universal


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24.02.19

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NEU IM JANUAR 14

YULI Spanien, Kuba, Großbritannien 2018

Die wahre Geschichte des afrokubanischen Ballett-Stars Carlos Acosta, der sich aus einem bescheidenen Vorstadtviertel Havannas auf die Bühnen der Welt tanzt. Elegante Mischung zwischen leidenschaftlichem Tanzfilm und einfühlsamen Biopic. Kuba, Anfang der 80er Jahre. Stolz nennt der Afrokubaner Pedro (Santiago Alfonso) seinen kleinen Sohn „Yuli“ (Edlison Manuel Olbera Núñez). Es ist der Name des Kriegsgotts Ogun aus der Santeria, der afrikanischen Yoruba-Religion seiner Vorfahren. Verschleppt aus Afrika kamen sie als Sklaven auf die Insel. Der versierte LKW-Fahrer war selbst noch Enkel einer Sklavin, die auf der Acosta-Zuckerrohrplantage ausgebeutet wurde. Der Name der Plantage ging auf die Sklaven über. Als er das Tanztalent seines Sohnes entdeckt, sieht er darin die Hoffnung das Blatt ein für allemal zu wenden. Doch Yuli will lieber Fussballstar werden, wie der Brasilianer Pelé. Nichts zieht ihn zum klassischen Ballett. Auf den Straßen ist er außerdem längst der Break-Dance-King. Er landet auf der Nationalen Ballettschule. Schlimmer noch, nachdem er den Unterricht schwänzt, kommt er ins Internat aufs Land nach Pina del Rio. Heimweh und Einsamkeit fressen ihn fast auf. Traumatisiert durch die Prügel seines Vaters, der sich nicht anders zu helfen weiß, zerbricht er fast. Aber dank seiner verständnisvollen Lehrerin findet er doch noch Zugang zum Tanz. Aus Zwang wird Zuflucht... Die spanische Regisseurin inszeniert mit ihrem begeisternden Tanzfilm kein konventionelles Biopic. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und Drehbuchautor Paul Laverty sowie Carlos Acosta schlägt die gebürtige Madrilenin einen kunstvollen Bogen über drei Phasen der kubanischen Geschichte. Angefangen von der Kindheit Acostas in den 1980er-Jahren, als der karibische Sozialismus noch in voller Blüte stand, über die komplizierten Jahre der „Sonderperiode“ nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bis hin zur Gegenwart. Zudem erinnert die brillante Erzählstruktur und Bildgestaltung an die wunderbaren Tanzfilme ihres Landsmann und Altmeister Carlos Saura. Unterstützt von den ausgezeichneten kubanischen Schauspielern wie Yerlín Pérez, den kubanischen ChoreographieVeteranen und last but not least dem spektakulären Debüt des jungen Edlison Manuel Olbera Núñez gelingen die Übergänge von Fiktion zu beindruckenden Tanzszenen.

AB 17. JANUAR IN DER SCHAUBURG REGIE Icíar Bollaín DARSTELLER Carlos Acosta, Santiago Alfonso, Keyvin Martínez, Edlison Manuel Olbera Núñez, Laura De la Zu, Yerlín Pérez, Mario Elias, Andrea Doimeadiós, Cesar Domínguez, Yailene Sierra, Héctor Noas, Carlos Enrique Almirante LAUFZEIT 110 Minuten FSK 6 VERLEIH Piffl


NEU IM JANUAR 15

THE FAVOURITE – INTRIGEN UND IRRSINN Großbritannien 2018

Einen Kostümfilm hätte man von Yorgos Lanthimos kaum erwartet, doch der ist weniger gediegen als wahnsinnig, betont weniger oberflächliches Zeremoniell zu Hofe, als die allzu menschlichen Triebe, die sich hinter der Fassade verbergen. Ein bitterböser, brillanter Film. Der englische Hof im frühen 18. Jahrhundert. Nominell regiert Königen Anne (Olivia Colman) das Königreich, doch die Regentin schlägt sich mit allerlei Krankheiten rum und beschäftigt sich lieber mit ihrer bunten Galerie Hasen, als mit den Streitigkeiten zu Hof und vor allem der Außenpolitik. So ist es ihre Hofdame Lady Sarah Churchill (Rachel Weisz), Gattin von Lord Marlborough (Mark Gatiss), seines Zeichens Kommandant der britischen Armee und in einen Krieg mit Frankreich verwickelt, die Anne einflüstert und manipuliert. Diese Position wird durch die Ankunft ihrer Cousine Abigail Hill (Emma Stone) gefährdet. Einst ebenfalls eine Lady, die durch die Spielschulden ihres Mannes in Ungnade fiel, versteht es Abigail ausgezeichnet, das Vertrauen der Königin zu gewinnen. Bald hat sie Sarah als Vertraute – und als Geliebte – ersetzt und versucht nun ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Doch auch Harley (Nicholas Hoult), der Anführer der Torys, die eine liberalere Politik verfolgen als ihre Gegner, die Whigs, versucht via Abigail die Geschicke des Staates zu beeinflussen. Das Yorgos Lanthimos durch seine stilistischen Entscheidungen - vor allem eine extrem mobile Handkamera, die in weiten Objektiven oft ganz nah an die Figuren herangeht und sie noch mehr zu den Karikaturen verzerrt, die sie durch die exaltierten Kostüme und Masken ohnehin sind - die absurden Elemente dieser Welt noch betont, lässt „The Favourite“ zu einer bitterbösen Satire werden. Unzweifelhaft muss man hier immer wieder an Stanley Kubricks „Barry Lyndon“ denken, der mit ähnlicher Schärfe das Geschehen zu Hofe sezierte, doch Lanthimos geht noch weiter. Wie schon in Filmen wie „Dogtooth“ und „The Lobster“, geht es auch hier um Machtspiele und Manipulationen, die bei aller historischen Distanz jedoch fraglos auch als Spiegelbild der Gegenwart fungieren sollen.

AB 24. JANUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Yorgos Lanthimos DARSTELLER Olivia Colman, Rachel Weisz, Emma Stone, Nicholas Hoult, Joe Alwyn, James Smith, Mark Gatiss LAUFZEIT 120 Minuten FSK 12 VERLEIH FOX


NEU IM JANUAR 16

BEAUTIFUL BOY USA 2018

Ein Vater versucht alles, um seinen drogensüchtigen Sohn zu retten. Aufrüttelndes Drama mit einem engagiert aufspielenden Steve Carrell und dem Ausnahmetalent Timothée Chalamat, das seine Stärke aus dem Realismus zieht. Zu Beginn ist David ein engagierter Vater, der sich vom Arzt über Drogensucht aufklären lässt. Sein Sohn Nic – früher ein aufgeweckter, liebenswerter Junge – hat sich durch Drogenkonsum drastisch verändert. Aber mit Liebe und Verständnis, so denkt David, sollte sich das Problem lösen lassen. Doch David liegt komplett falsch, wie er bald erkennen muss. Nic entfernt sich mehr und mehr von seiner früheren Welt und sackt immer tiefer in die Suchtfalle. Weder Entziehungskuren noch Therapien zeigen eine dauerhafte Wirkung. Dennoch lässt David nicht locker und versucht seinem Sohn zu helfen, auch wenn er weiß, dass er ihm letztlich damit schadet. Doch David will sich nicht damit abfinden, dass Rückfälle normale Begleitumstände auf dem Weg zur Genesung sind. Er versucht damit zurechtzukommen, dass sein Sohn, den er liebt, nicht mehr existiert. Stattdessen ist da ein Fremder, der ihn belügt, betrügt und bestiehlt … Was macht die Drogensucht mit den Menschen? – Sie zerstört die Süchtigen ebenso wie ihr gesamtes Umfeld. „Beautiful Boy" rüttelt auf und setzt den Fokus auf ein weltweites Problem, wobei hier nicht der Süchtige selbst, sondern sein Vater im Mittelpunkt steht. Gerade in der momentanen Situation, in der Populisten, allen voran Donald Trump, mit Gewalt und härteren Strafen gegen den Drogenhandel vorgehen wollen, kommt dieser Film richtig. Das liegt weniger an seinem Aufklärungscharakter als an seinem erschütternd realen Hintergrund. Der Film entstand nach den Biographien von David und Nic Sheff, die unabhängig voneinander aus ihrer jeweiligen Perspektive Bücher veröffentlichten, in denen sie das Leben mit der Drogensucht beschreiben. Dazu gehört Mut, und Felix Van Groeningen nimmt dieses Motiv auf. In jeder Filmminute ist zu spüren, dass es hier um mehr geht als um eine interessante Geschichte. Es geht buchstäblich um die Existenz von zahllosen Menschen und ihren Familien, die durch Drogen in ihren Grundfesten erschüttert und zerstört werden.

AB 24. JANUAR IN DER SCHAUBURG REGIE Felix Van Groeniningen DREHBUCH Luke

Davis & Felix van Groeningen basierend auf den Autobiografien von David & Nic Sheff DARSTELLER Steve Carell, Timothée Chalamet, Maura Tierney, Amy Ryan KAMERA Ruben Impens LAUFZEIT 112 Minuten FSK 12 VERLEIH NFP


NEU IM JANUAR 17

WOMIT HABEN WIR DAS VERDIENT? Österreich 2018

Als ihre pubertäre Tochter heimlich zum Islam konvertiert, gerät das Weltbild einer Wienerin kräftig ins Wanken. Boulevardeske Komödie, die Spitzen in allerlei Richtungen austeilt und durch Wortwitz und Humor überzeugt. Die Wienerin Wanda (Caroline Peters) lebt in einer überdrehten, aber doch gut funktionierenden Patchwork-Familie. Mit ihrem Ex-Mann Harald (Simon Schwarz) hat sie die 16jährige Tochter Nina (Chantal Zitzenbacher), dazu die aus Vietnam adoptierte Klara (Anna Laimanee), zusätzlich lebt auch ihr neuer Lover und dessen Sohn bei ihr. Mit ihrer besten Freundin Elke (Pia Hierzegger) setzte sich Wanda schon früher für Emanzipation und Frauenrechte ein, doch ihre liberale Haltung wird durch eine radikale Entscheidung ihrer Tochter auf eine harte Probe gestellt: Auf einmal erscheint Nina im Schleier, möchte fortan Fatima genannt werden und behauptet, im Internet zum Islam konvertiert zu sein. Zunächst versucht Wanda mit allen Methoden, ihre Tochter von deren scheinbaren Irrwegen abzubringen, doch dann beginnt sie sich intensiver mit dem Islam zu beschäftigen und findet manche Aspekte gar nicht mal so verkehrt... Mit leichter Hand nimmt sich die Komödien erfahrene Drehbuchautorin Eva Spreitzhofer („Tigermännchen sucht Tigerweibchen“, „Heute heiratet mein Mann“) einem komplexen und komplizierten Thema an. Dass sie dabei Spitzen in alle Richtungen verteilt, sowohl den bisweilen überdrehten Gestus einer Patchworkfamilie satirisch überhöht, als auch Breitseiten auf die katholische Kirche abgibt, macht die Beschäftigung mit Formen des Islam erst möglich. Der Gefahr, sich über einen Glauben lustig zu machen, andere Lebensformen ins Lächerliche zu ziehen, entgeht Spreitzhofer durch geschickt eingebaute Nebenfiguren, die einen differenzierten Blick ermöglichen. Vor allem die Mutter einer islamischen Freundin Ninas ist es, die einen ganz anderen Islam lebt, als den, den Nina im Internet gefunden hat. So ist es die bürgerliche Wienerin, die auf einmal viel radikaler lebt als die eigentliche, die gebürtige Muslima. So ist „Womit haben wir das verdient?“ eine kurzweilige Komödie, die viele zeitgeistige Themen anreißt, diese zwar nicht unbedingt in ihrer ganzen Komplexität behandelt, aber durch seinen Wortwitz und Humor überzeugt.

CHINA im Kino Traumfabrik #16

Interkulturelle Annäherungen, zwischen Tradition und Globalisierung

immer sonntags 15 Uhr in der schauburg (falls nicht anders angegeben)

So 13.1.2019

Kill Bill Vol.2

Fr 18.1.2019

Fremde Welten, interkulturelle Perspektiven: Filme aus und über China

17:30-19 Uhr

Quentin Tarantino. USA 2004, 35mm, dt.

Beginn AWWK-Filmseminar in der Schauburg, 6 Termine. Info/Anmeldung: www.awwk-karlsruhe.de

So 20.1.2019

A Touch of Sin

So 27.1.2019

Feuerwerk am helllichten Tag

Jia Zhangke. China/Japan 2013, OmU

Diao Yinan. China 2014, dt.

So 3.2.2019

Human Flow

Ai Weiwei. Deutschland 2017, OmU

AB 20. DEZEMBER IN DER SCHAUBURG

REGIE & DREHBUCH Eva Spreitzhofer DARSTELLER

Caroline Peters, Chantal Zitzenbacher, Simon Schwarz, Marcel Mohab, Hilde Dalib, Pia Hierzegger LAUFZEIT 92 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Neue Visionen

In Zusammenarbeit mit CuLTURE China - The KIT Network for Innovation in Cultural Learning and Training in a University and Research Environment. Alle Filme mit Mikroeinführung von Wolfgang Petroll (Filmdozent, ZAK); nach dem Film Kinogespräch. Filmreihe kuratiert von Wolfgang Petroll (ZAK), Herbert Born, Marcus Vetter (Schauburg). Eintritt: 9€ / Studierende/ermäßigt 7,50€ /Seminarteilnehmer 6€

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

Mit freundlicher Unterstützung der


NEU IM JANUAR 18

GREEN BOOK EINE BESONDERE FREUNDSCHAFT USA 2018

Ein latent rassistischer Einfaltspinsel heuert in den 60er Jahren als Chauffeur für einen sehr gebildeten, schwarzen Musiker an. Vergnüglichstes Arthaus-Kino in Bestform – nach einer wahren Geschichte! Dem Italo-Amerikaner Tony Lip macht keiner so schnell etwas vor. Mit kleinen Tricks verschafft er sich zielsicher das Wohlwollen einflussreicher Gäste in jenem Club, in dem er als Türsteher tätig ist. Resolutes Auftreten oder ein paar Faustschläge sorgen bei weniger wichtigen Gästen für Respekt. Als der Club vorübergehend schließt, braucht Tony dringend einen neuen Job. Wie passend, dass Doktor Shirley gerade einen Chauffeur sucht. Etwas verwundert reagiert der Ex-Türsteher, als das Vorstellungsgespräch in der Carnegie Hall stattfinden soll. Noch mehr verblüfft ihn, dass es sich um gar keinen Mediziner handelt, sondern um den Star-Pianisten Dr. Don Shirley. Ausgerechnet Tony soll für einen Afroamerikaner arbeiten? Dem ungleichen Duo steht eine zweimonatige Konzerttour durch den tiefsten Süden bevor. Die türkisfarbene Limousine wird schnell zum Schauplatz diverser Scharmützel zwischen dem ruppigen Chauffeur und seinem vornehmen Fahrgast … Regisseur und Koautor Peter Farrelly gelingt mit diesem warmherzigen, lakonisch komischen Antirassismus-Drama ein Film mit Klassiker-Qualitäten. Das ungleiche Paar ist psychologisch plausibel und ebenso pointenstark entwickelt. Mahershala Ali („Moonlight“) verleiht dem sensiblen Pianisten charismatischen Glanz. Derweil Viggo Mortensen als gutherzige Quasselstrippe dem Affen mit sichtlichem Vergnügen reichlich Zucker geben darf. Intellektuell mag das Arbeiterkind aus der Bronx kaum glänzen. Was Haltung und Werte anlangt, stellt er sie alle mit nonchalanter Selbstverständlichkeit in den Schatten: Die bigotten Bonzen in ihren feinen Villen. Die homophoben Cops. Die ehrenwerten Ladenbesitzer mit diskriminierendem Geschäftsmodell. Rasse, Bildung und Klasse sind für Toni keine Hürden. Zumindest keine, die von dem leidenschaftlichen Food-Fan mit einem Kentucky Fried Chicken-Menü nicht überwunden werden könnten. Politisches Aufklärungskino, das ausgesprochen vergnüglich und bewegend ausfällt: Nie war es so wertvoll wie heute.

AB 31. JANUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Peter Farrelly DARSTELLER Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini, Don Stark, P.J. Byrne LAUFZEIT 115 Minuten FSK 6 VERLEIH Entertainment One Germany GmbH


NEU IM JANUAR 19

BELLEVILLE COP Frankreich 2018

Buddykomödie und Copkrimi um einen unkonventionellen Pariser Polizisten, der sich in Miami mit einem US-Kollegen zusammentut, um den Tod seines Freundes aufzuklären. Baaba Keita (Omar Sy) ist Polizist im multikulturellen Pariser Stadtteil Belleville. Er ist noch nie aus seinem Viertel rausgekommen – ihm gefällt das Leben dort. Seine Freundin Lin (Diem Nguyen) allerdings hat darauf keine Lust mehr. Sie will hinaus in die Welt, auch wegen Baabas dominanter Mutter Zohra (Biyouna), die sich ständig in alles einmischt. Eines Abends wird Roland (Franck Gastambide) vor den Augen seines Jugendfreundes Baaba erschossen. Um den Mördern auf die Spur zu kommen, übernimmt Baaba Rolands Job – und zwar in Miami, am französischen Konsulat. Doch ständig kommt der französische Bulle mit dem amerikanischen Gesetz in Konflikt, ständig muss sein neuer Partner Ricardo (Luis Guzmán) ihn bei den Cop-Kollegen raushauen. Das macht eine Freundschaft zwischen den beiden vorerst schwierig. Aber mit „Miami Vice“ als Vorbild und einem gigantischen Kokain-Deal direkt vor der Nase raufen sich die beiden zusammen, geraten bei ihren Ermittlungen immer tiefer in die Abgründe international agierender Drogenkartelle und entpuppen sich schon bald als absolutes Dream-Team … „Belleville Cop“ ist die französische Antwort auf „Lethal Weapon“ und „Beverly Hills Cop“, gedreht in Paris und Miami. Regisseur Rachid Bouchareb, dem sein Cannes-Gewinner „Tage des Ruhms“ eine Oscar®-Nominierung einbrachte, verbindet in dieser Komödie rasante Verfolgungsjagden, wilde Action und explosiven Humor zu einem actiongeladenen Buddy-Movie. Der französische Superstar Omar Sy („Jurassic World“, „Ziemlich beste Freunde“) als Polizist aus Belleville und sein US-Kollege Ricardo, gespielt von Luis Guzmán („Narcos“), bilden hierbei ein streitbares aber unberechenbares Duo. Das Drehbuch stammt von Larry Gross, Rachid Bouchareb und Marion Doussot. Produziert wurde von Jean Bréhat, Rachid Bouchareb, Muriel Merlin, Samuel Hadida und Victor Hadida.

THE MULE USA 2018

Mit 88 Jahren will es Clint Eastwood noch einmal wissen und schlüpft in die Rolle eines Drogenkuriers Leo Sharp (Clint Eastwood) ist ein Veteran des Zweiten Weltkriegs und nach seiner militärischen Karriere zu einem anerkannten Gartenbauexperten aufgestiegen. Trotzdem lässt er sich mit über 80 Jahren dazu verlocken, für ein mexikanisches Kartell Kokain über die Grenze zu schmuggeln. Das geht nicht ewig gut... Der Film wurde von einer wahren Geschichte inspiriert. Leonard Sharp, auch bekannt unter den Namen Leo Sharp und El Tata, war ein US-amerikanischer Weltkriegsveteran und Drogenhändler für einen Arm des mexikanischen Sinaloa-Kartells, für das er Drogen über die Grenze schmuggelte, bis er 2011 von den Fahndern der DEA mit einer Ladung Kokain im Wert von drei Millionen Dollar erwischt wurde. Vor Gericht erreichte Sharps Anwalt ein recht mildes Urteil von drei Jahren Haft, indem er die Demenz seines Mandanten als mildernden Umstand anführte. Der Fall Sharp geriet 2014 durch einen Artikel der New York Times in den Fokus der Öffentlichkeit. Für sein stolzes Alter von 88 Jahren bringt Regisseur Clint Eastwood nach wie vor in beachtlicher Schlagzahl Filme in die Kinos, allein in den vergangenen zehn Jahren sind es ganze neun, darunter Hits wie „Gran Torino“ (2008) und „American Sniper“ (2014). Doch die Hollywood-Legende hat noch lange keine Lust auf eine entspannte Rente und so hat er nur wenige Monate, nachdem seine bis dato letzte Regiearbeit „The 15:17 To Paris“ in den Kinos startete, bereits den nächsten Film abgedreht: „The Mule“.

AB 31. JANUAR IN DER SCHAUBURG

AB 31. JANUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Rachid Bouchareb​DARSTELLER Omar Sy, Luis Guzmán, Tatum Price​VERLEIH Constantin

REGIE Clint Eastwood​ DARSTELLER Clint Eastwood, Bradley Cooper, Michael Peña​LAUFZEIT 111 Minuten VERLEIH Warner


NEU IM JANUAR 20

PREMIERE

in Anwesenheit des Regisseurs Philipp Hirsch Montag, 21.1. um 18:30 Uhr

RAUS Deutschland 2018

Als ein Aktivist in Bedrängnis gerät, schließt er sich einer Gruppe von Aussteigern an. Junges deutsches Kino in Bestform, das das Lebensgefühl der Generation Z in kraftvollen und sinnlichen Bildern einfängt. „Unsere Welt ist am Arsch, weil die Falschen am Drücker sind!“ Das ist Glockes (Matti Schmidt-Schaller) Sicht auf die Dinge. Zumindest im Moment. Und vielleicht auch ein wenig, weil er selbst ganz und gar nicht am Drücker ist. Er versucht sich als Aktivist – gegen Kapitalismus, gegen Ungerechtigkeit in der Welt, für Naturschutz und gegen Tierversuche. Doch eigentlich geht es ihm darum, ein Mädchen zu beeindrucken. So auch, als er einen protzigen Luxuswagen anzündet. Leider wird Glocke dabei erwischt und gefilmt. Er kann fliehen, aber sein Bild geht schon durch die Medien. Spontan schließt er sich einer Gruppe Fremder an, die sich im Netz verabredet haben. Sie folgen dem Ruf eines Unbekannten, der in den Bergen lebt und in der Rückbesinnung zur Natur den Weg in die Zukunft sieht. Sie alle wollen die Welt zu einem besseren Ort machen und tragen doch ein Geheimnis mit sich, möchten ihre Vergangenheit hinter sich lassen und aus dem System ausbrechen. Das ist ihr Ziel. Zunächst erleben die jungen Rebellen Tage der Freiheit und des Glücks. Doch dann wendet sich das Blatt … Nochmal ganz von vorn anfangen, mitten im Wald und fernab unserer Gesellschaft? Rebellieren und einfach alles hinter sich lassen? In Philipp Hirschs Kino-Spielfilmdebüt „Raus“ ist der Name des Filmes Programm. Seine Protagonisten wollen raus! Sie wollen raus in die Natur und raus aus ihrem jetzigen Leben, möchten ausbrechen aus der heruntergekommenen Zivilisation. Jeder für sich, erst allein, dann zusammen. Dass dies jedoch alles andere als einfach ist, müssen sie schnell am eigenen Leib erfahren. In den Rollen der jungen Aussteiger, die sich nach absoluter Freiheit sehnen, glänzen Newcomer Matti Schmidt-Schaller, Tom Gronau, Milena Tscharntke, Matilda Merkel und Enno Trebs. Das Drehbuch hat Regisseur Philipp Hirsch gemeinsam mit Thomas Böltken geschrieben. Entstanden ist Junges deutsches Kino in Bestform und ein Roadmovie, das das Lebensgefühl der Generation Z in kraftvollen und sinnlichen Bildern einfängt.

AB 17. JANUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Philipp Hirsch​DARSTELLER Matti SchmidtSchaller, Tom Gronau, Milena Tscharntke​ LAUFZEIT 102 Minuten FSK 12 VERLEIH farbfilm


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27. DEZEMBER – 02. JANUAR

03. – 09. JANUAR

10. – 16. JANUAR

DER ZAUBERER VON OZ

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

CLARA UND DAS GEHEIMNIS DER BÄREN

Das Mädchen Dorothy, die Vogelscheuche, der Zinnman und der ängstliche Löwe suchen den Zauberer von Oz, in der Hoffnung, dass dieser ihre Wünsche erfüllen kann.

Realverfilmung des Märchens und ein klassischer Disneyfilm. Es wird gesungen und getanzt und man kann in die Märchenwelt abtauchen. Happy End garantiert!

Kinderabenteuerfilm über ein junges Mädchen in den Bergen, das in Kontakt mit einem gleichaltrigen Mädchen steht, welches vor langer Zeit in der Gegend lebte.

JAHR: 1939 / LÄNGE: 102 MIN. / FSK: 0

JAHR: 2017 / LÄNGE: 130 MIN. / FSK: 6

JAHR: 2013 / LÄNGE: 90 MIN. / FSK: 6

17. – 23. JANUAR

24. – 30. JANUAR

31. JANUAR – 06. FEBRUAR

PIPPI AUSER RAND UND BAND

OSTWIND 2

MEIN NACHBAR TOTORO

Nach einem Streit mit ihrer Mutter reißen Annika und Tommy aus und schlagen sich zusammen mit ihrer Freundin Pippi Langstrumpf durch zahlreiche Abenteuer.

Stadtkind Mika freut sich sehr auf die Sommerferien, die sie auf dem Reiterhot ihrer Großmutter verbringen kann. Doch dieser ist in Gefahr. Mit dem Preisgeld für ein Reitturnier, möchte sie ihn retten.

Aufregend, so ein Umzug! Überall gibt es etwas zu entdecken. Aber die tollste Entdeckung macht die kleine Mei, als sie zwei putzigen Wesen ins Gebüsch folgt und den freundlichen Waldgeist Totoro trifft.

JAHR: 2015 / LÄNGE: 105 MIN. / FSK: 0

JAHR: 1988 / LÄNGE: 87 MIN. / FSK: 6

JAHR: 1970 / LÄNGE: 90 MIN. / FSK: 6

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Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat die SCHAUBURG von 1976 bis 2017 jährlich für ein hervorragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm ausgezeichnet.


JANUAR

SENIORENKINO Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 5€ inkl. 1 Glas Sekt

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GROSSBILDWAND


SPECIALS IN DER SCHAUBURG

FILMFESTIVAL

TRAUMFABRIK #16 – CHINA IM KINO IMMER SONNTAGS UM 15 UHR

Unsere Traumfabrik geht in die 16. Runde. In Zusammenarbeit mit dem ZAK und der AWWK eröffnet Dozent Wolfgang Petroll jede Vorstellung mit kurzer Einführung. Nach den Filmvorstellungen gibt es Raum zur Diskussion.

SONNTAG, 13. JANUAR KILL BILL VOL. 2 Mit einem Paukenschlag melden wir uns aus der Weihnachtspause zurück! KILL BILL VOL. 2 ist ein transkultureller Remix ostasiatischer Martial-Arts-Filme: Uma Thurman als Racheengel, David Carradine, Star der innovativen Western-Fernsehserie „Kung Fu“, als Bill und Gordon Liu als legendärer, mürrischer Kampfkunst-Meister Pai Mei.

BAHNHOFSKINO DELUXE IN ANALOGER 35MM FILMPROJEKTION

MIDNIGHT MOVIES: EDITION KNOCHENBRECHER IMMER SAMSTAGS UM 23 UHR IM GROSSEN SAAL

Bad Taste in der Schauburg: Begleitend zu unserer Traumfabrikreihe „China im Kino“ zeigen wir zur Spätvorstellung ein paar BodensatzPerlen des chinesischen Kung Fu-Kinos der 70er Jahre. Nach dem überraschenden Erfolgen der Filme Bruce Lees und seinem unerwartet schnellen Ableben formierten sich clevere Filmproduzenten, um den Karate-Hype weiter auszuschlachten. So wurden in den Jahren 1974-79 circa 100 Kung Fu-Filmchen meist billig heruntergekurbelt.

SONNTAG, 20. JANUAR A TOUCH OF SIN Ein zeitgenössisches Drama aus der Volksrepublik: A TOUCH OF SIN verbindet vier Geschichten verschiedener chinesischer Provinzen zu einem bitterbösen Sittengemälde der politischen Lage der Gegenwart.

SAMSTAG, 5. JANUAR FEUERSCHLAG AUS GELBER HÖLLE Viele unbeholfene Stunts (die teilweise im Film einfach eins zu eins mehrfach wiederholt eingeschnitten werden), eine hohle Rahmenhandlung und hölzerne Darsteller: Ein Fest des schlechten Geschmacks.

SAMSTAG, 12. JANUAR SHAOLIN KUNG FU – DER GELBE TIGER Beinharte Genrekost: Billig, aber effektvoll inszeniert – Empfehlung für Freunde des Hong Kong-Actionkinos.

SAMSTAG, 19. JANUAR ZWEI SCHLITZOHREN IN DER KNOCHENMÜHLE Hochwertiger, früher Jackie Chan Streifen, dessen gekürzten Szenen in den Film „Zwei Dreschflegel schlagen alles kurz und klein“ (die Woche drauf in unserem Programm) verwurstet wurden.

SAMSTAG, 26. JANUAR ZWEI DRESCHFLEGEL SCHLAGEN ALLES KURZ UND KLEIN Slapstick + Martial Arts mit den genre-üblichen Motiven und Gemeinplätzen. Der Film ist ein Flickwerk, da aus anderen Filmen Szenen eingefügt wurden.

SONNTAG, 27. JANUAR FEUERWERK AM HELLLICHTEN TAGE Den Berlinale-Gewinner 2014 von Yinan Diao noch einmal auf unserer großen Cinerama-Leinwand: Eine verwirrende Mordserie in einer Provinzstadt im Kohlerevier des äußersten Nordosten Chinas. Ein Thriller mit poetischen Momenten, der die düsteren Detektivgeschichten des amerikanischen Film Noir wiederbelebt.


SPECIALS IM JANUAR 25

PREMIERE MIT EINEM GLAS SEKT IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR FELIX HASSENFRATZ

VERLORENE

SONNTAG, 20. JANUAR UM 13:00 UHR

EINMALIGE VORFÜHRUNG IN 70MM PROJEKTION UND ENGLISCHEM ORIGINAL

INTERSTELLAR

SONNTAG, 27. JANUAR UM 18:00 UHR Hier bietet sich eine seltene Gelegenheit für Kinopuristen: Christopher Nolans Großwerk auf unserer gewölbten CineramaLeinwand in exquisiter analoger Bildqualität. Philosophischer Science-Fiction Film über die waghalsige Suche nach einer zweiten Erde, um die Zukunft der Menschheit zu retten.

LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DER METROPOLITAN OPERA IN NEW YORKS

ADRIANA LECOUVREUR

SAMSTAG, 12. JANUAR UM 19:00 UHR Ein mysteriöser Todesfall beschäftigt Paris: Die mondäne Schauspielerin Adrienne Lecouvreur stirbt unerwartet mit 37 Jahren. Scribe und Legouvé schufen aus der Lebensgeschichte der Darstellerin ein erfolgreiches Schauspiel. 1902 vertonte Cilea das herzzerreißende Melodram über die Schönheit des Scheins und die Wirklichkeit des Seins. Für Enrico Carusos war die Oper der Durchbruch.

Ein spannungsgeladenes Familiendrama in der süddeutschen Provinz. Nicht nur der Spielort ist uns vertraut, auch der gesprochene Dialekt sorgt für Authentizität – der badische Dialekt in einer sensiblen und hochkarätigen Produktion um sexualisierte Gewalt. Der Film feierte 2018 auf der Berlinale seine Welturaufführung. Die Hauptrolle füllt Maria Dragus, Darstellerin aus Michael Hanekes „Das weiße Band“. Im Anschluss an die Vorstellung stellt sich Regisseur Felix Hassenfratz den Zuschauerfragen.

WEITERE ZUSATZTTERMINE

PARIS – ALLES ANSICHTSSACHE, REISEREPORTAGE

SONNTAG, 24. FEBRUAR UM 17:00 UHR

Daniela und Uwe Schebek entführten uns bereits zwei Mal in ausverkauften Vorstellungen in Frankreich’s Metropole Paris. Doch nur, wer die ausgetretenen Touristenpfade entlang Eiffelturm und Notre-Dame verlässt, kann das wahre Paris entdecken: Idyllische kopfsteingepflasterte Gassen, versteckte Hinterhöfe und nostalgische Einkaufswelten. Sichern Sie sich schnell ihre Karten, bevor es zu spät ist.

QUEERFILMNACHT

RAFIKI

MITTWOCH, 30. JANUAR UM 21:00 UHR (Original mit deutschen Untertiteln) Kena lernt schon früh, was von Mädchen und Frauen in ihrem Heimatland erwartet wird: artig sein und sich dem Willen der Männer fügen. Doch die selbstbewusste Kena lässt sich nichts vorschreiben. So freundet sie sich auch mit der hübschen Ziki an, obwohl ihre Väter politische Konkurrenten sind. Rafiki („Freund(in)“ auf Suaheli)  ist der erste kenianische Film, der bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde. In Kenia selbst, wo Homosexualität noch immer unter Strafe steht, wurde der Film zunächst mit einem Aufführungsverbot belegt, das erst nach einer Klage der Regisseurin gelockert wurde.

LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DEM BOLSCHOI IN MOSKAU

LA BAYADÉRE

SONNTAG, 20. JANUAR UM 16:00 UHR La Bayadére ist eine der großartigsten Arbeiten der klassischen Ballettgeschichte – eine Geschichte von Liebe, Tod und Rache. Vor dem Hintergrund Indiens glänzt das Stück mit schillernden Kostümen und Bühnenbildern und bietet zudem eine der bekanntesten Szenen des Balletts überhaupt – das „Königreich der Schatten“. Erleben Sie die tragische Geschichte von Tempeltänzerin Nikiya und Krieger Solor und ihrer zum Scheitern verurteilten Liebe sowie ihrer finalen Abrechnung.

PREMIERE MIT EINEM GLAS SEKT IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR PHILIPP HIRSCH

RAUS

MONTAG, 21. JANUAR UM 18:30 UHR Glocke will aussteigen – aus dem Kapitalismus und wird Aktivist, auch um Mädchen zu beeindrucken. Beim Anzünden einer Nobelkarosse wird er gefilmt, nun beginnt eine bundesweite Fahndung nach ihm. Im Anschluss an den Film sind Sie herzlich zum Gespräch mit Filmemacher Philipp Hirsch eingeladen.


PROGRAMMVORSCHAU 26

UNSERE PROGRAMMVORSCHAU FÜR

FEBRUAR 2019 2. FEBRUAR 2019

CAN YOU EVER FORGIVE ME? In den 1980er Jahren fälscht die unfreundliche, verstockte, stets auf Krawall gebürstete Autorin und Biographin Lee Israel Briefe berühmter Menschen, um sie dann teuer zu verkaufen. Bis ihr das FBI auf die Schliche kommt… Anspruchvolle, hervorragend inszenierte Filmbiographie, in der es um Einsamkeit in der Großstadt geht. Und um Kreativität. Denn um Briefe zu fälschen, muss man schon einiges an Fantasie aufbringen. REGIE Marielle Heller DARSTELLER Melissa McCarthy, Richard E. Grant, Dolly Wells

21. FEBRUAR 2019

DER VERLORENE SOHN Ein junger Mensch wird in einem Umerziehungscamp von sadistischen Aufsehern einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen, um seinen Willen zu brechen. Nordkorea? Eine Diktatur? Eine Sekte? Nein, die USA im 21. Jahrhundert! Basierend auf dem autobiografischen Roman von Garrard Conley, schildert das höchst bewegende Drama die Leidensgeschichte des 19-jährigen Jared, der von seinem streng religiösen Vater gezwungen wird, an einer Konversionstherapie teilzunehmen, um von seiner Homosexualität „geheilt“ zu werden. REGIE Joel Edgerton DARSTELLER Lucas Hedges, Nicole Kidman, Russell Crowe, Joel Edgerton

28. FEBRUAR 2019

WIE GUT IST DEINE BEZIEHUNG? 28. FEBRUAR 2019

Der Name ist Programm in Marc Dugains historischem Film, der genau das zeigt: Den Tausch zweier junger Prinzessinnen, die nach Frankreich bzw. Spanien geschickt werden und heiraten müssen, um den Frieden zwischen den beiden Reichen zu sichern. Historisch präzise erzähltes und eindrucksvoll ausgestattetes Drama.

Ein Steve und Carola sind seit fünf Jahren ein Paar, das liebevoll und vertraut miteinander umgeht. Aber dann muss Steve mit ansehen, wie sein Freund aus heiterem Himmel von seiner Freundin verlassen wird. Kleine Zweifel beginnen Steve umzutreiben: Ist Carola wirklich glücklich mit ihm? In bester Screwball-Manier ergründet das wunderbarwitzige Ensemble, woran es liegt, dass zu großes Bemühen Misstrauen schürt.

REGIE Marc Dugain DARSTELLER Lambert Wilson, Anamaria Vartolomei, Olivier Gourmet

REGIE Ralf Westhoff DARSTELLER Julia Koschitz, Friedrich Mücke, Bastian Reiber

EIN KÖNIGLICHER TAUSCH


ROBIN HOOD

AB DO

10.1.

Von Otto Bathurst („Black Mirror“) Mit Taron Egerton („Kingsman“) Jamie Foxx („Django Unchained“) Ben Mendelsohn (Star Wars: Rogue One) Paul Anderson („Sherlock Holmes“) Jamie Dornan („Fifty Shades of Grey“) Der junge Robin Hood kehrt vom Schlachtfeld der Kreuzzüge zurück, zuhause erwartet ihn eine zerstrittene, von Korruption und Intrigen gezeichnete Gesellschaft. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist riesig. Robin Hood beschließt, gemeinsam mit seinem Verbündeten Little John, die Missstände nicht länger hinzunehmen und gegen die vorherrschende Ungerechtigkeit zu kämpfen. Sie legen sich mit den höchsten Instanzen an und haben schon bald den skrupellosen Sheriff von Nottingham zum Feind.

FILMhighlights im JANUAR CREED 2

Mit Michael B. Jordan („Black Panther“) Sylvester Stallone („Rocky“) Dolph Lundgren („Universal Soldier“) Tessa Thompson („Thor 3“) Für Adonis Creed ist das Leben ein Balanceakt geworden. Neben persönlichen Verpflichtungen und dem Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf seinen nächsten Kampf, steht ihm die größte Herausforderung seines Lebens bevor: Da sein Gegner eng mit seiner Familiengeschichte verbunden ist, steht der bevorstehende Kampf im Ring unter besonderen Vorzeichen. Doch Rocky Balboa steht Adonis zur Seite und zusammen stellen sich die beiden dem Vermächtnis, das sie verbindet. Dabei werden sie mit der Frage konfrontiert, ob sich der Kampf überhaupt lohnt – letztlich erkennen sie, dass die Familie das Band ist, das alles zusammenhält.

AB DO

17.1.

Von Peter Segal („Get Smart“) Mit Jennifer Lopez („Manhattan Love Story“) Vanessa Hudgens („Die Reise zur geheimnisvollen Insel“) Milo Ventimiglia („Heroes“) Maya ist Anfang 40 und ziemlich frustriert. Sie hat sich im größten Supermarkt von Queens bis zur stellvertretenden Filialleiterin hochgearbeitet, doch den Chefposten kann sie sich ohne vernünftigen Schulabschluss abschminken. Da bekommt sie eine zweite Chance: Ohne ihr Wissen poliert der Sohn ihrer besten Freundin Joan Mayas Lebenslauf auf und verpasst ihr gleich auch noch den passenden Social Media-Auftritt. Prompt erhält sie eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nach Manhattan, und ehe sie sich versieht, findet sie sich als Marketing-Beraterin mit eigenem Büro bei einem Kosmetikkonzern wieder. Maya erfindet sich von Grund auf neu, um der Welt zu zeigen, dass Cleverness mindestens so wertvoll ist wie ein College-Diplom. Doch wie lange kann sie ihre falsche Identität aufrechterhalten?

CHAOS IM NETZ

Aus „Split“ erwecken James McAvoy als der mit multiplen Persönlichkeiten ausgestattete Kevin Crumb und Anna Taylor-Joy als Casey Cooke, wieder zum Leben. In GLASS verfolgt David Dunn jeden einzelnen Schritt von Crumbs übermenschlichen Wesen. Dabei drohen die Wie schon in „Unbreakable“ übernimmt Bruce Zusammenstöße von Gejagtem und Jäger imWillis die Rolle des David Dunn – Samuel L. mer weiter zu eskalieren. Gleichzeitig scheint Jackson kehrt als Elijah Price, auch bekannt aus dem Verborgenen heraus Elijah Prince die unter seinem Pseudonym Mr. Glass, zurück. Fäden des Spektakels in der Hand zu halten.

IMMENHOF - DAS ABENTEUER EINES SOMMERS

AB DO

17.1.

Von Sharon von Wietersheim („Workaholic“) Mit Heiner Lauterbach („Zweiohrküken“) Wotan Wilke Möhring („Tatort“) Die Mädchen vom Immenhof freuen sich auf eine unbeschwerte Zeit. Es gibt nur einen Haken – der Immenhof ist pleite und das Jugendamt steht vor der Tür, um festzustellen, ob sich die 23-jährige Charly nach dem Tod des Vaters allein um ihre minderjährigen Schwestern Lou und Emmie kümmern kann. Noch dazu haben die Mädchen immer wieder Ärger mit dem unfreundlichen Besitzer des Nachbargestüts und seiner arroganten Pferdetrainerin Runa. Die bekommt nämlich Cagliostro, den neuen Star unter den Rennpferden nicht in den Griff und gibt Lou die Schuld daran. Lou sieht nur einen Ausweg: Sie lässt sich auf einen riskanten Deal ein, bei dem sie ihre geliebte Stute Holly aufs Spiel setzt. Werden die Schwestern ihr geliebtes Zuhause retten können? Und wem wird Lou ihr Herz schenken – dem coolen YouTuber Leon, der auf ihrem Hof seine Sozialstunden ableisten muss, oder dem sensiblen Matz, den sie seit ihrer Kindheit kennt?

AB DO

24.1.

Nach einem unglücklichen Unfall stürzen sich Ralph und seine quirlige Freundin Vanellope ins Internet, um dort nach einem wichtigen Ersatzteil für Vanellopes Videospiel zu suchen. Dabei schauen sie nicht nur hinter die Kulissen des World Wide Webs, sondern begegnen auch allerhand schrägen Figuren, die es nicht immer gut mit unseren liebenswerten Helden meinen. Und wo sollen sie überhaupt in dieser unübersichtlichen und sich ständig verändernden Welt mit ihrer Suche anfangen? Gänzlich unerfahren im Umgang mit dem Surfen im Netz richten die beiden innerhalb kürzester Zeit im Internet völliges Chaos an…

17.1.

Mit Bruce Willis („Stirb langsam“) Samuel L. Jackson („The Hateful 8“) James McAvoy („Split“) Sarah Paulson („12 Years a Slave“)

3D Von Rich Moore („Ralph reichts“) Phil Johnston („Zoomania“)

AB DO

Von M. Night Shyamalan („Sixth Sense“)

24.1.

Von Steven Caple Jr. („The Land“)

PREVIEW am Mi 9.1. 20:15 Uhr

MANHATTAN QUEEN

AB DO

PLÖTZLICH FAMILIE

AB DO

31.1.

Von Sean Anders („Daddy‘s Home“) Mit Mark Wahlberg („Ted“) Rose Byrne („Bad Neighbors“) Isabela Moner („Transformers“) Pete und Ellie entschließen sich, endlich eine eigene Familie zu gründen, und beschäftigen sich deshalb erstmalig mit dem Thema Adoption. Ergriffen von den treuen Kinderaugen auf der Website einer Agentur sind sie sich schnell einig, dass sie einem Kind ein neues Zuhause geben wollen. Als sie ein Geschwistertrio, darunter auch die fünfzehnjährige rebellische Lizzy, kennenlernen, ist es um die beiden endgültig geschehen. Über Nacht werden Pete und Ellie zusammen mit Lizzy und ihren süßen Geschwistern Juan und Lita zu einer echten Großfamilie. Plötzlich steht das Paar vor der Herausforderung, seine neuen Aufgaben als Pflegeeltern von gleich drei Kindern zu meistern, immer in der Hoffnung, schon bald eine richtige Familie zu werden. Eine hinreißende und berührende Geschichte, die uns zeigt, dass das Leben unvorhersehbar und unvernünftig ist.

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PROGRAMMHEFT JANUAR 2019

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Programmheft Januar 2019  

Das Programmheft des Schauburg Cinerama Filmtheaters Karlsruhe für Januar 2019.

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