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PROGRAMMHEFT FEBRUAR 2020


„Roman Polanskis bester Film seit DER PIANIST“ Filmstarts.de

filmfestspiele venedig 2019

silberner löwe großer preis der jury

EIN FILM VON

ROMAN POLANSKI

INTRIGE PHOTO HHOTO OTO GUY UYY FE F RRAN RRAND RRANDI RANDI RAND ANDI AND NDIS / AL A L RI RRIG RIGH GHTSS RRESSERVE EERVED ER RVEDD

Ab 6. Februar im Kino

/Intrige.DerFilm


INHALT NEU IM FEBRUAR AB 6. FEBRUAR ENKEL FÜR ANFÄNGER 04 INTRIGE 06 BUTENLAND 08 IN SEARCH... 09 AB 13. FEBRUAR BOMBSHELL – DAS ENDE DES SCHWEIGENS 10 LA GOMERA 11 LOOKING AT THE STARS 12 Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, SOMEWHERE ELSE TOGETHER 12 AB 20. FEBRUAR WEISSER, WEISSER TAG 14 LIMBO 16 die LIVE Übertragung DER FLIEGENDE HOLLÄNDER aus der 17 Metropolitan Opera New York am 14. März beginnt leider schon um AB 27. FEBRUAR ANDERS ESSEN – DAS EXPERIMENT THE GENTLEMEN 17 18 Uhr statt der seit Monaten angekündigten 19 Uhr Anfangszeit. JUST MERCY 18 Grund ist, dass in New York die Sommerzeit früher als bei uns AB 20. MÄRZ TULLAS TRAUM – DER FLUSSBAUMEISTER 20 beginnt, sodass am 14. März der Zeitunterscheid nur fünf Stunden

BEVOR DER VORHANG AUFGEHT

als die sonst üblichen sechs Stunden beträgt. Leider wurde dieses in den Ankündigungen des Veranstalters nicht berücksichtigt und eine für uns falsche Anfangszeit kommuniziert. Bereits verkaufte Karten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit, bitte beachten Sie aber, dass die Anfangszeit am 14. März von DER FLIEGENDE HOLLÄNDER bereits um 18 Uhr ist. Mit cineastischen Grüßen Herbert Born

SPECIALS IN DER SCHAUBURG

SPECIALS IN DER SCHAUBURG

23

SONDERPROGRAMM

KINDERKINO SENIORENKINO

22 25

PROGRAMMVORSCHAU

PROGRAMMVORSCHAU FÜR MÄRZ 2020

26

IMPRESSUM AUSGABE #129

Schauburg Kino Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 Fax: 0721 38 00 47 born@schauburg.de schauburg.de REDAKTION Herbert Born, Wolfram Hannemann (www.wolframhannemann.de) GESTALTUNG Dušan Tomić HERAUSGEBER

Alle Starttermine sind unverbindlich. Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar. Das kostenlose Filmmagazin des Schauburg Filmtheaters, erscheint monatlich.


NEU IM FEBRUAR 04

ENKEL FÜR ANFÄNGER Deutschland 2020

Drei Ruheständler müssen sich als Leih-Oma und Leih-Opa bewähren. Frische Seniorencomedy, die mit viel Witz und guten Pointen perfekte Unterhaltung für die ganze Familie garantiert. Karin (Maren Kroymann), Gerhard (Heiner Lauterbach) und Philippa (Barbara Sukowa) haben nicht nur ihr Rentenalter gemein, sondern auch die Angst vor der Langeweile im Alltag. Die quirlige Philippa hat dagegen vorgesorgt und kümmert sich als Paten-Oma regelmäßig um betreuungsbedürftige Kinder aus der Nachbarschaft. Etwas, was für Karen und insbesondere Gerhard eigentlich gar nicht infrage kommt. Doch manchmal kommt es eben ganz anders und so findet sich Karin schon bald als Betreuerin zweier aufgeweckter Patchwork-Geschwister wieder, die mit dem unsteten Umfeld ihrer Familie heillos überfordert sind. Und auch der verhärmte Witwer Gerhard erkennt in einem kleinen russischen Jungen zunächst sich selbst wieder und entdeckt später die Freude daran, wie es ist, auch im hohen Alter noch mal Verantwortung zu übernehmen und neue Freundschaften zu schließen. Doch damit fangen die Probleme erst an... Ruhestand? Noch lange nicht! In „Enkel für Anfänger“ finden drei Rentner als „Leihoma“ und „Leihopa“ ihre neue Bestimmung und starten damit unverhofft in die turbulenteste und erfüllteste Zeit ihres Lebens. Regisseur Wolfgang Groos („Die Vampirschwestern“) stellt für seine hochpointierte Komödie ein unschlagbares Ensemble zusammen: Allen voran Maren Kroymann („Der Junge muss an die frische Luft“), Barbara Sukowa („Hannah Arendt“) und Heiner Lauterbach („Willkommen bei den Hartmanns“, „Wir sind die Neuen“) mit höchster Treffsicherheit an der Seniorenfront. Das Trio Infernale muss es mit ebenso rhetorisch versierten Gegenspielern aus den Kategorien spießig, pubertär und rotzfrech aufnehmen – verkörpert u.a. von Günther Maria Halmer („Der Polizist und das Mädchen“), Dominic Raacke („Südstadt“), Lavinia Wilson („Deutschland 86“) und Palina Rojinski („Willkommen bei den Hartmanns“),. Es darf sehr stark daran gezweifelt werden, dass es 2020 eine bessere deutsche Komödie ins Kino schaffen wird als Wolfgang Groos‘ „Enkel für Anfänger“. Dieser Film gehört mit der ganzen Familie genossen!

AB 6. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG REGIE Wolfgang Groos DARSTELLER Barbara Sukowa, Heiner Lauterbach, Maren Kroymann, Lavinia Wilson, Palina Rojinski, Paula Kalenberg, Tim Oliver Schultz, Dominic Raacke LAUFZEIT 101 Minuten FSK 6 VERLEIH STUDIOCANAL


I N G VA R S I G U R Ð S S O N

EIN FILM VON

H . PÁ L M A S O N

WEISSER WEISSER TAG

Ab 20. Februar im Kino

a r s e n a l fi l m . d e


NEU IM FEBRUAR 06

INTRIGE Frankreich, Italien 2019

Mit seiner fesselnden Verfilmung der legendären Dreyfus-Affäre, in der ein jüdischer Offizier der französischen Armee der Spionage für Deutschland bezichtigt wurde, meldet sich Regisseur Roman Polanski wieder auf der großen Bildwand zurück. Am 5. Januar 1895 wird der junge jüdische Offizier Alfred Dreyfus wegen Hochverrats in einer erniedrigenden Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft auf die Teufelsinsel im Atlantik verbannt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-Georges Picquart, der kurz darauf zum Geheimdienstchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus der angeblichen Spionage überführte. Anfänglich überzeugt von dessen Schuld kommen Picquart Zweifel, als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden. Doch seine Vorgesetzten weisen ihn an, die Sache unter den Tisch fallen zu lassen. Entgegen seines Befehls ermittelt er weiter und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat und Korruption, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt. Roman Polanskis aufwändig produzierter Film „Intrige“ nach dem Bestseller von Robert Harris erzählt von dem wahrscheinlich größten politischen Skandal des späten 19. Jahrhunderts, der die französische Gesellschaft zutiefst erschütterte: ein ungeheuerliches Geflecht aus Antisemitismus, Macht und Vertuschung. Präzise wie packend inszeniert und von erschreckender Aktualität wirft das Historiendrama universelle Fragen nach Schuld, Gewissen und Wahrheit auf. Der mit Oscar®-Preisträger Jean Dujardin („The Artist“) hochkarätig besetzte Film gewann bei den Filmfestspielen von Venedig 2019 den Großen Preis der Jury.

AB 6. FEBRAUR IN DER SCHAUBURG

REGIE Roman Polanski​ DARSTELLER Louis Garrel, Emmanuelle Seigner, Jean Dujardin LAUFZEIT 132 Minuten VERLEIH Weltkino


KRIMINELL. ABER MIT STIL. Henry Matthew Charlie McConaughey Hunnam Golding

Michelle Dockery

www.thegentlemen-film.de

Jeremy Strong

Eddie Marsan

mit

/thegentlemen.derfilm

Colin Farrell

und

Hugh Grant


NEU IM FEBRUAR 08

PREMIERE

in Anwesenheit von Regisseur und Protagonisten

04.02. um 19:00 Uhr

BUTENLAND Deutschland 2019 — Dokumentation

Eine ehemalige militante Tierschützerin und ein desillusionierter Bio-Milchbauer gründen gemeinsam das erste Altersheim für Kühe Nicht nur das Porträt zweier Querdenker, sondern auch ein ethisch-moralisches Statement für ein generelles Umdenken in der Landwirtschaft. Marc Pierschel zeigt das Leben auf dem Bauernhof, das vor allem von harter Arbeit geprägt ist – ohne Urlaub und mit sehr wenig Freizeit. Er kennt den Hof bereits seit 2012, als er dort für ein anderes Projekt drehte. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Porträts der beiden Gründer und Betreiber, wobei die Interviews durch Archivaufnahmen und Gespräche mit Weggefährten ergänzt werden. Karin Mück war Krankenschwester und gehörte in den 80er Jahren zu einer Gruppe militanter Tierschützer, die in Norddeutschland in Tierversuchslabore einbrachen und die Tiere befreiten. Auf die Verhaftung unter Terrorismusverdacht folgten Untersuchungshaft und ein Prozess, der schließlich mit einer Bewährungsstrafe endete. Jan Gerdes wuchs mit Nutztieren auf und führte nach dem Abbruch seines Lehramtsstudiums zunächst den Milchbauernhof seines Vaters als Biohof weiter, bis ihm aufging, dass mehr Platz und mehr Auslauf für Kühe das zentrale Problem für ihn nicht lösen konnten: Die Kuh blieb immer ein Wirtschaftsgut, das nach Effizienz bewertet wurde. Auf Burnout und Ehescheidung folgte Jans Entschluss, den Hof aufzugeben. Dass ein paar Kühe nicht auf den Laster passten, der sie zum Schlachter fahren sollte, wurde zur Grundlage des Kuhaltersheims, das er heute gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Karin Lück als Stiftung betreibt: ein konkretes Beispiel für eine gelebte Utopie. Doch diese Utopie ist keinesfalls verklärend oder heroisierend – dafür sind die beiden menschlichen Protagonisten deutlich zu ruhig und in ihrer norddeutschen Gelassenheit zu wenig charismatisch. Marc Pierschel bildet ab und hört zu. Das Ergebnis ist ein interessanter kleiner Film, der seine Radikalität erst nach und nach entfaltet: als Bekenntnis zu einem neu definierten Verhältnis von Mensch und Tier.

AB 6. FEBRAUR IN DER SCHAUBURG

REGIE, BUCH, KAMERA & SCHNITT Marc Pierschel LAUFZEIT 82 Minuten FSK 12 VERLEIH mindjazzpictures


NEU IM FEBRUAR 09

SPECIAL

Vorführung zum Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

06.02. um 19:00 Uhr

IN SEARCH... Deutschland 2019 — Dokumentarfilm

Eine mutige und entschlossene junge Frau spricht über ihre Erfahrungen bei der weiblichen Genitalverstümmelung und den Wunsch einer rekonstruktiven Operation ihrer Genitalien. Preisgekrönter Dokumentarfilm. Beryl dachte als junges Mädchen, als sie in einem ländlichen Dorf in Kenia aufwuchs, dass alle Frauen in der Welt „beschnitten“ werden, indem sie „Female Genital Mutilation/Cutting” (FGM/C) über sich ergehen lassen müssen. Deshalb ertrug auch sie dieses Initiationsritual – sie wusste nichts über die Folgen von FGM/C. Viele Jahre später erfährt sie, dass es eine neue Operationsmethode gibt, die verspricht das zurückzugeben, was damals verloren ging. In ihrem autobiografischen Dokumentarfilm „In Search...“ erforscht sie das emotionale Dilemma, indem sie mit anderen Frauen spricht, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Beryl versucht herauszufinden, ob sie sich dieser Operation unterziehen soll - eine zweite Reise ins Unbekannte. „Werde ich nochmals

Tim

Seyfi

Claire

Sermonne

Didier

Benureau

Éric

Viellard

AB 30. JANUAR IM KINO

AB 6. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Andreas Pichler​LAUFZEIT 93 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Tiberius

Film (24 Bilder)

einen furchtbaren Fehler machen?“, oder „Bin ich bereit, mich mit meinem Trauma auseinanderzusetzen?“ sind die Fragen, die diese authentische und emotionale Suche in das aller Innerste einer jungen Frau führen.

Marie-Julie

Baup


NEU IM FEBRUAR 10

BOMBSHELL – DAS ENDE DES SCHWEIGENS Kanada, USA 2019

Eine Fernsehmoderatorin probt den Aufstand. Oscar-nominiertes Unterhaltungsund Starkino mit Aufklärungsauftrag zu den sexistischen Machenschaften von Fox News. Megyn Kelly (Charlize Theron) ist das Aushängeschild von Fox News: blond, attraktiv, sexy. Schöne Beine sind bei dem konservativen Nachrichtensender gefragter als investigativer Journalismus und unbequeme Fragen. Als sich die Starmoderatorin vor laufenden Kameras mit Präsidentschaftsbewerber Donald Trump anlegt, hat sie keine Rückendeckung von oben zu erwarten: Senderchef Roger Ailes (John Lithgow) ist mit Trump befreundet, außerdem beschert der Krawallkandidat Fox News Topquoten – so auch mit seiner sexistischen Twitter-Kampagne gegen Megyn. Ihre gestandene Kollegin Gretchen Carlson (Nicole Kidman) weigert sich, noch länger die „TV-Barbie“ zu geben. Daraufhin wird ihr Vertrag „wegen enttäuschender Einschaltquoten“ nicht verlängert – während die ehrgeizige Redakteurin Kayla Pospisil (Margot Robbie) nach einem Meeting hinter Roger Ailes' verschlossener Bürotür aufsteigt. Als Gretchen ihren langjährigen Boss wegen sexueller Belästigung verklagt, formiert sich bei Fox News sofort „Team Roger“. Nur Megyn bleibt verdächtig neutral, auch Kayla schweigt. Aber wie lange noch? 2016 musste Roger Ailes abdanken, Gretchen Carlson erhielt Schadensersatz in Millionenhöhe und eine offizielle Entschuldigung von Fox News. Jay Roach („Meine Braut, ihr Vater und ich“) widmete sich schon in „Game Change – Der Sarah-Palin-Effekt“ dem US-Politzirkus und arbeitete in „Trumbo“ ein dunkles Kapitel der HollywoodGeschichte auf. In „Bombshell“ rekonstruiert der Regisseur nun mit Biss und Tempo den Skandal, der den mächtigsten Medienmanager der USA zu Fall brachte und als ein erster Meilenstein der #MeTooBewegung gelten darf. Für das Drehbuch zeichnet Charles Randolph, Oscar-prämiert für „The Big Short“, verantwortlich. Als die drei gegensätzlichen Frauen, die das große Schweigen brechen, brillieren die Oscar-Preisträgerinnen Charlize Theron („Long Shot“, „Mad Max: Fury Road“) und Nicole Kidman („Destroyer“, „Lion: Der lange Weg nach Hause“) sowie die Oscar-nominierte Margot Robbie („Once Upon a Time in Hollywood“, „I, Tonya“).

AB 13. FEBRAUR IN DER SCHAUBURG

REGIE Jay Roach​ DARSTELLER Margot Robbie, Charlize Theron, Nicole Kidman​LAUFZEIT 110 Minuten FSK 12 VERLEIH Wild Bunch (Central)


NEU IM FEBRUAR 11

VERSCHENKEN VERSCHENKEN SIE SIE EIN PAAR STUNDEN EIN PAAR STUNDEN ANREGENDE ANREGENDE UNTERHALTUNG UNTERHALTUNG IN DER SCHAUBURG IN DER SCHAUBURG LA GOMERA Rumänien, Frankreich, Deutschland 2019

Um einen im Gefängnis einsitzenden Geldwäscher frei zu bekommen, soll ein korrupter Polizist aus Bukarest eine Pfeifsprache lernen. Ungewöhnlich konstruierter Film, der dem Begriff des Whistleblowers Bedeutung im Wortsinn zukommen lässt.

AB 13. FEBRAUR IN DER SCHAUBURG REGIE Corneliu Porumboiu DARSTELLER Vlad Ivanov, Catrinel Marlon, Rodica Lazar, Sabin Tambrea, Antonio Buil, Agustí Villaronga, George Pistereanu, Julieta Szoyi, Kico Correa, Daid Agranov, Andrei Popescu, Ioan Coman LAUFZEIT 98 Minuten VERLEIH Alamode Film

MIT DEN MIT DEN SCHAUBURG-GUTSCHEINEN SCHAUBURG-GUTSCHEINEN

FILM & KINOFRÜHSTÜCK AM SONNTAG (16,00 FILM & KINOFRÜHSTÜCK AM SONNTAG (16,00 €) GOLDKARTE (5 x Kino GOLDKARTE (5 x Kino für 30,00 €) für 30,00 €) KINOGUTSCHEIN (10,00 / 15,00 KINOGUTSCHEIN (10,00 / 15,00 / 20,00 €) / 20,00 €) © thenatchdl / stock.adobe.com

Wenn ein Film mit Iggy Pops schwungvollem Hit „The Passenger“ beginnt, dann hebt das die Laune schon mal gleich ordentlich. Untermalt wird damit die Ankunft eines Mitte 50-jährigen Mannes per Schiff auf der Kanareninsel La Gomera. Man spürt, dass dieser Mann nicht so recht weiß, was ihn hier erwarten wird. Tatsächlich wirken jene, die ihn abholen, auch nicht sonderlich vertrauenserweckend. Als man ihn abliefert an seinem Zielort auf der Insel, heißt es kurz und knapp: „Das Paket ist angekommen.“ Woher er die zum Begrüßungskomitee gehörende Gilda (Catrinel Marlon), nicht von ungefähr mit einem aufreizend roten Kleid bekleidet, kennt, wird sogleich in einer ersten Rückblende deutlich. Im traurig-tristen und meist verregneten Bukarest spricht die femme fatale ihn, den Inspektor Cristi (Vlad Ivanov), auf der Straße an. Niemand käme auf die Idee, sie würde ihn, den korrupten Polizisten, darum bitten, bei der Wiederbeschaffung verschwundener Millionen ihres inhaftierten Mafiafreundes (Sabin Tambrea) mitzuwirken. Der allerdings sitzt nur, weil die Polizei ihm zuvor Kokain untergejubelt hat. Die Dinge liegen komplex in dieser verschachtelten Story, in der es trotz des Ernstes der Lage doch auch viele humorvolle Momente gibt, allen voran die Versuche von Cristi beim Erlernen der kanarischen Pfeifsprache El Siblo. Tatsächlich ist die Pfeifsprache in Corneliu Porumboius 2019 in Cannes im Wettbewerb um die Goldene Palme vorgestellten Neo-Noir-Thriller nur ein ironischer Gimmick am Rande, so wie auch vieles andere hier mit einem gewissen Augenzwinkern und als Verweis auf andere Noir-Klassiker goutiert werden darf. Raffiniert ist ganz gewiss, wie der für einige seiner früheren Filme (u.a. „12:08 Jenseits von Bukarest“ (2008), „Police, Adjective“ (2009) und „Der Schatz“ (2015)) in Cannes mit Preisen ausgezeichnete Regisseur „La Gomera“ strukturiert hat und kapitelweise jeweils eine Figur in den Blick nimmt, um nach und nach Details dieses verworrenen Puzzles offen zu legen.

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

GROSSBILDWAND GROSSBILDW


NEU IM FEBRUAR 12

LOOKING AT THE STARS Brasilien 2017— Dokumentation

Blinde, die Ballett tanzen? Kaum vorstellbar, doch genau das passiert in einer Ballettschule im brasilianischen São Paulo. Dokumentarfilm, der nicht nur die erstaunlichen Leistungen der Tänzerinnen in den Mittelpunkt stellt, sondern auch deren Alltag. Es ist die weltweit einzige Einrichtung ihrer Art: Die 1995 von Fernanda Bianchini gegründete Ballettschule für Blinde und sehbehinderte Menschen in São Paulo. Wie das funktioniert? Vor allem mit viel physischem Kontakt werden den Schülern die Ballettpositionen beigebracht, ihre Körperhaltung korrigiert, ein Gefühl für den Raum und die Bewegung in ihm geschaffen. Dass dies weit mehr als ein bemerkenswertes Inklusionsprojekt ist, zeigt eine der Hauptfiguren von Alexandre Peraltas Dokumentation „Looking at the Stars“, die im Alter von neun Jahren erblindete Geyza. Sie stand schon im Mittelpunkt von Peraltas gleichnamigem Kurzfilm, für den der junge brasilianische Regisseur sogar den StudentenfilmOscar erhielt. Inzwischen ist Geyza zu einer bemerkenswerten Tänzerin geworden, die Primaballerina ist und auch selbst als Ballett-Lehrerin arbeitet. Ihr Wissen gibt sie nun etwa an die 14-jährige Thalia weiter, die durch die beim Tanzen erlebten Erfolge ein Maß an Selbstvertrauen erlangt, welches ihr bislang abging. Wie so viele behinderte Menschen wurde sie im normalen Leben, vor allem in der Schule, gemobbt und in einen Status als Außenseiterin geschoben. Wie schwer das Leben gerade in einem Land wie Brasilien für Menschen mit Sehbehinderungen ist, zeigt Peralta in den vielen Szenen, die außerhalb der Mauern der Ballettschule gedreht wurden: In den bisweilen ärmlichen Wohnvierteln der Ballett-Schüler fehlen wenig überraschend oft jede sozialen Einrichtungen, jeder Weg zur Bushaltestelle ist beschwerlich, auch für die Eltern ist es oft augenscheinlich schwierig, mit den Einschränkungen ihrer Kinder umzugehen. Umso bemerkenswerter das Engagement und der Erfolg von Fernanda Bianchinis Schule, die im gut viertel Jahrhundert ihres Bestehens schon an die 500 sehbehinderte Menschen unterrichtet hat. Auf Bianchini geht auch der Titel des Films zurück: Gleich in der ersten Szene hört man sie zu einem kleinen Schüler sagen: „Eine Ballerina muss immer zu den Sternen aufschauen, auch wenn sie diese nicht sehen kann“.

PREMIERE

in Anwesenheit von Regisseur und Protagonist

SOMEWHERE ELSE TOGETHER

12.02. um 20:30 Uhr

Deutschland 2020

3 Jahre. 100.000 km. 43 neue Grenzübertritte. 42871 unvergessliche Momente. Unzählige Begegnungen. Eine Schubkarre Schweiß. Ein paar Tränen. Daniel Rintz und Josephine Flohr auf Abenteuer-Trip. Von wilden Elefanten angegriffen. Zwischen eine Polizei-Schmuggler-Schießerei geraten. Mit Motorschaden im Kriegsgebiet festgehangen. Wie weit ist das Abenteurer-Pärchen bereit zu gehen, für ihre Suche nach dem perfekten Leben? Sie reisen drei Jahre lang um die Welt und treffen auf Menschen aus allen Lebensbereichen. Ihre Einstellung zum Leben wird in Frage gestellt und ihr ultimatives Ziel ist unerwartet. Zwei Räder, eine Welt, kein Geld – so lautete das Motto von Daniel Rintz‘ erstem Film „Somewhere Else Tomorrow“. Auf seiner dreijährigen Reise um die Welt lebte er nur von dem was er sich unterwegs verdienen konnte, bis er fand wonach er gar nicht suchte – die Liebe seine Lebens. Jetzt geht das Abenteuer mit Josephine weiter, schließlich waren noch einige Kontinente offen. In „Somewhere Else Together“ begleiten wir die Beiden von Alaska nach Feuerland. Doch am Ziel angekommen, sind sie den Antworten auf ihre Fragen immer noch nicht näher. Was macht ein erfülltes Leben aus? Wie und wo wollen wir eigentlich leben? Die Beiden entscheiden sich gegen die Rückkehr nach Hause, Afrika soll die Lösung sein. Die Etappe von Kapstadt nach Marokko verlangt ihnen alles ab. Sie werden von wilden Elefanten angegriffen, erleiden einen Hitzschlag im Dschungel, kämpfen mit technischen Pannen mitten in einem Kriegsgebiet und erleben extreme Erschöpfung. Erst durch dieses Überschreiten von Grenzen ändert sich ihr Blickwinkel. Sie finden Antworten auf ihre Fragen – nur nicht da wo sie gesucht haben.

AB 13. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG

AB 13. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Alexandre Peralta BUCH Melissa Rebelo Kerezsi & Alexandre Peralta LAUFZEIT 89 Minuten VERLEIH W-film

REGIE Daniel Rintz LAUFZEIT 115 Minuten VERLEIH Open-Explorers (Camino)


So 08.12. 13 Uhr – 1965, 35mm, dt.

Mi 11.12. 19 Uhr – 1971, OmU

So 15.12. 13 Uhr – 1977, OmU

Mi 18.12. 19 Uhr – 1979, 35mm, dt.

So 22.12. 13 Uhr – 1982, 35mm, dt.

So 29.12. 13 Uhr – 1985, OmU

Mi 01.01. 19 Uhr – 1991, 35mm, dt.

So 05.01. 13 Uhr – 1994, 35mm, dt.

Mi 08.01. 19 Uhr – 1997, 35mm, OmU

So 12.01. 13 Uhr – 1999, 35mm, dt.

Mi 15.01. 19 Uhr – 2005, OmU

So 19.01. 13 Uhr – 2006, 35mm, dt.

Mi 22.01. 19 Uhr – 2007, 35mm, dt.

So 26.01. 13 Uhr – 2008, dt.

Mi 29.01. 19 Uhr – 2009, OmU

So 02.02. 13 Uhr – 2011, dt.

Mi 05.02. 19 Uhr – 2017, OmU


NEU IM FEBRUAR 14

WEISSER, WEISSER TAG »HVÍTUR, HVÍTUR DAGUR« —Island, Dänemark, Schweden 2019

Ein Witwer wird von der Obsession geplagt, dass seine Frau eine Affäre gehabt haben könnte. Es geht um Verlust und Trauer, um Tod und die Erinnerung an einen geliebten Menschen. Eine inhaltlich wie formal strenge Psychostudie. Es ist schon einige Zeit her, dass die Frau des ehemaligen Polizisten Ingimundur (Ingvar E. Sigurdsson) auf den nebeligen Straßen Islands vom Weg abgekommen und tödlich verunglückt ist. Doch die Trauer wiegt schwer auf der Seele des Mannes, der sich immer mehr in die Einsamkeit zurückzieht, ein Haus renoviert, dessen weiter Blick über das endlose Meer reine Melancholie ist. Allein seine Enkelin Salka (Ida Mekkin Hlynsdottir) macht Ingimundur Freude, um ihre Eltern zu entlasten, kümmert er sich um das Kind, fährt sie zur Schule, erzählt ihr Geschichten. Doch auch Salka bekommt bald zu spüren, dass ihr Großvater sich verändert, denn ein Verdacht nagt an ihm: Seine verstorbene Frau könnte ihn betrogen haben. Mit zunehmender Obsession hängt Ingimundur diesem Verdacht nach, analysiert jede Spur, gräbt sich manisch in alte Videoaufnahmen seiner Frau ein, die seinen Schmerz nur noch größer werden lassen. Mit leichter isländischer Muse, vielleicht ein bisschen melancholisch, aber vor allem doch lakonisch und ironisch, so wie sie in den letzten Jahren gern auf deutschen Leinwänden zu sehen war, hat Hlynur Pálmasons Film wenig gemein. Schon der Sinnspruch, der dem Film vorangestellt steht, gibt den Ton an: „An den Tagen, an denen alles weiß ist und es keinen Unterschied mehr zwischen Himmel und Erde gibt, sprechen die Toten mit uns, die wir noch leben.“ Wie konsequent Hlynur Pálmason – der schon mit seinem Debütfilm „Winterbrüder“ viel Aufmerksamkeit erregte - die zunehmende Verstörung seiner Hauptfigur schildert, ist bemerkenswert, macht diese Figur, diesen einsamen Mann, allerdings auch zu alles anderem als einem Sympathieträger. So leicht bekömmlich wie viele Filme aus Island ist „Weißer, weißer Tag“ nicht, statt dessen zeigt er die einsame Insel und ihre Bewohner in einem Licht, das man eher aus düsteren skandinavischen Erzählungen gewohnt ist.

AB 20. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG REGIE & BUCH Hlynur Pálmason DARSTELLER Ingvar E.

Sigurdsson, Ida Mekkin Hlynsdottir, Hilmir Snaer Gudnason, Bjorn Ingi Hilmarsson, Elma Stefania Agustsdottir, Sara Dogg Asgeirsdottir LAUFZEIT 109 Minuten VERLEIH Arsenal Filmverleih


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NEU IM FEBRUAR 16

LIMBO Deutschland 2019

Eine Managerin findet heraus, dass in ihrer Firma im großen Stil Geld gewaschen wird. In einem Take in Echtzeit erzählter Film – man ist mit der fluiden Kamera immer mitten drin im Geschehen, geradeso, als wäre man eine weitere Figur im Spiel. Ana (Elisa Schlott) ist Compliance Managerin und stößt in ihrer Firma bei den Abrechnungen auf Ungereimtheiten, die den Verdacht nahelegen, dass hier seit Jahren Millionenbeträge im dreistelligen Bereich veruntreut wurden. Darüber will sie mit ihrem Chef sprechen, ihr Weg führt sie aber in einen illegalen Bare-KnuckleFight-Club und lässt sie nicht nur auf den alternden Ganoven Ossi (Martin Semmelrogge), sondern auch auf einen verdeckten Ermittler treffen. Das ist eine explosive Mischung, aus der nicht jeder unbeschadet hervorgehen wird. Es ist ein kühnes Unterfangen, einen Film in einem Take abzudrehen, weil dafür ein immenses Maß an Vorarbeit, Planung und Proben vonnöten ist. Später kann man sich nicht mit dem Schnitt retten und jeder Fehler, der während des Drehs stattfindet, muss auch direkt kompensiert werden. „Limbo“ erzählt dabei recht fließend. Indem die Kamera nicht nur an einer Figur hängen bleibt, sondern im Grunde drei Geschichten erzählt, schafft man sich Freiräume. So verschwindet die Hauptfigur Ana nach einem Besuch in einer Tankstelle, während die Kamera sich auf eine andere Figur konzentriert und dieser folgt. Erst später führen die Wege der verschiedenen Protagonisten wieder zueinander. Das Skript von Anil Kizilbuga ist hier gefragt, eine Dramaturgie zu erschaffen, die den Zuschauer ins Geschehen zieht, aber auch in Echtzeit und ohne jeden Schnitt funktioniert. Das ist dem jungen Autor gelungen. Es ist die Direktheit, die in den Bann zieht, aber auch der Umstand, dass das One-Take-Verfahren trotz sehr unterschiedlicher Locations, zahlreicher Schauspieler und an die 100 Komparsen so gut funktioniert. Was Tim Dünschede und sein Team hier abgeliefert haben, ist nicht nur sehenswert, sondern auch ein Beweis dafür, dass deutsche Genre-Produktionen einen Platz im Kino verdient haben – sie müssen nur originell und mit hoher Kreativität umgesetzt sein.

AB 20. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Tim Dünschede DARSTELLER Matthias Herrmann, Elisa Schlott, Martin Semmelrogge, Christian Strasser LAUFZEIT 90 Minuten FSK 12 VERLEIH Nordpolaris


NEU IM FEBRUAR 17

THE GENTLEMEN USA 2019

ANDERS ESSEN – DAS EXPERIMENT Österreich 2019 — Dokumentation

Unsere Art zu essen belastet das Klima. Geht es auch anders? Ein Experiment, das Mut macht. Ein Film, der zeigt, wie es gehen könnte. Unsere Art zu essen belastet das Klima. Doch wie groß ist die CO2-Last tatsächlich und stimmt die Behauptung, dass unsere Rinder eigentlich auf den Feldern der Sojabauern in Brasilien stehen? Für den Film „Anders essen – Das Experiment“ wird erstmals ein Acker mit genau jenen Getreiden, Gemüsen, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die pro Person auf unseren Tellern landen – und die die Industrie u.a. zu Futtermitteln für Tiere verarbeitet. Es entsteht ein Feld von 4.400 m2 Größe, die Fläche eines kleinen Fußballfeldes, das der „durchschnittliche" Bürger benötigt. Zwei Drittel davon liegen im Ausland. Insgesamt verbrauchen wir doppelt so viel, wie uns eigentlich zusteht: Würden sich alle Menschen so ernähren, bräuchten wir eine zweite Erde. Lässt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen sich in den Selbstversuch. Sie beginnen regional einzukaufen und entdecken das Kochen neu. Das Ergebnis überrascht. Anders essen verändert tatsächlich unseren Landverbrauch und die CO2-Last. Der Film zeigt die Folgen im globalen Süden und auf den Weltmeeren. Und: unsere Lebensmittel verursachen so viel Treibhausgase wie der Autoverkehr. Dass es auch anders geht, zeigen drei Familien im Selbstversuch: Sie wollen ihren Flächenverbrauch verringern, fairer und umweltverträglicher essen. Anders kochen, mit weniger Fleisch. Anders essen, mit mehr Freude. Anders einkaufen, regional und saisonal. Wird es gelingen? Ein Film über unsere Art einzukaufen, zu kochen und zu essen – und die Folgen für unsere Umwelt. Anders Essen – das Experiment zeigt, wie man mit wenig Aufwand Vieles verändern kann.

AB 27. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG

Als ein Drogenbaron einen Nachfolger für sein Imperium sucht, löst das eine folgenschwere Lawine aus. Mit Stil und kriminell gutem Cast bringt Guy Ritchie wieder richtig Pep auf die Leinwand! Smart, knallhart und mit genialem Gespür fürs Geschäft hat sich der Exil-Amerikaner Mickey Pearson (Matthew McConaughey) über die Jahre ein millionenschweres Marihuana-Imperium in London aufgebaut und exportiert feinsten Stoff nach ganz Europa. Doch Mickey will aussteigen, endlich mehr Zeit mit seiner Frau Rosalind (Michelle Dockery) verbringen und auf legalem Weg das Leben in Londons höchsten Kreisen genießen. Ein Käufer für die landesweit verteilten – und dank des chronisch geldknappen Landadels gut versteckten – Hanf-Plantagen muss her. Auftritt: Matthew Berger (Jeremy Strong). Der exzentrische Milliardär bietet eine hohe Summe, will jedoch Garantien sehen. Und das ausgerechnet in dem Moment, in dem sämtliche Groß- und Kleinkriminelle der Stadt Wind von Mickeys Plänen bekommen haben – von Triaden-Boss Lord George (Tom Wu) über den durchgeknallten Emporkömmling Dry Eye (Henry Golding) bis hin zum schmierigen Privatdetektiv Fletcher (Hugh Grant). Während Mickeys rechte Hand Ray (Charlie Hunnam) seinem Boss den gröbsten Ärger vom Hals hält, überbieten sich alle Beteiligten mit Tricks, Bestechung, Erpressung und anderen fiesen Täuschungen und lösen eine folgenschwere Lawine aus … Stylisch, pointenreich und absolut lässig! Regisseur und Drehbuchautor Guy Ritchie („Sherlock Holmes“, „Snatch – Schweine und Diamanten“) zündet in „The Gentlemen“ ein Feuerwerk an Ideen. Allem voran begeistert in dem actiongeladenen Gangsterstück ein unvergleichlich cooler Cast: Matthew McConaughey („Interstellar“), Hugh Grant („Codename U.N.C.L.E.“), Charlie Hunnam („King Arthur: Legend of the Sword“), Michelle Dockery („Downton Abbey“), Jeremy Strong („The Big Short“), Colin Farrell („Widows – Tödliche Witwen“) und Henry Golding („Last Christmas“).

AB 27. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE & DREHBUCH Guy Ritchie DARSTELLER Matthew REGIE Kurt Langbein, Andrea Ernst​LAUFZEIT 84 Minuten VERLEIH Langbein & Partner

(Filmagentinnen)

McConaughey, Charlie Hunnam, Hugh Grant, Colin Farrell LAUFZEIT 107 Minuten VERLEIH Universum Film


NEU IM FEBRUAR 18

JUST MERCY USA 2019

Ein engagierter Anwalt kämpft um das Leben eines zum Tode Verurteilten. Packende Bestseller-Verfilmung, die auf einer wahren Geschichte beruht Nach Abschluss seines Studiums in Harvard hätte sich Bryan Stevenson (Michael B. Jordan) lukrative Jobs aussuchen können. Stattdessen geht er nach Alabama, um zusammen mit der ortsansässigen Anwältin Eva Ansley (Brie Larson) Menschen zu verteidigen, die zu Unrecht verurteilt wurden oder sich keine angemessene Verteidigung leisten konnten. Einer seiner ersten und explosivsten Fälle ist der von Walter McMillian (Jamie Foxx), der 1987 für den berüchtigten Mord an einer 18-Jährigen zum Tode verurteilt wurde, obwohl die meisten Indizien seine Unschuld bewiesen und die einzige Zeugenaussage gegen ihn von einem Kriminellen stammte, der ein Motiv hatte zu lügen. In den folgenden Jahren verwickelt Bryans Kampf für Walter und viele andere ihn in ein Labyrinth aus juristischen und politischen Manövern und konfrontiert ihn mit offenem und ungeniertem Rassismus, während die Gewinnchancen – und das System – gegen sie stehen. „Just Mercy" basiert auf einer eindringlich und nachdenklich stimmenden wahren Geschichte über den jungen Anwalt Bryan Stevenson und seinen geschichtsträchtigen Kampf für Gerechtigkeit. In weiteren Hauptrollen sind zu sehen: Rob Morgan („Mudbound“) als Herbert Richardson, ein Mithäftling, der ebenfalls im Todestrakt sein Schicksal erwartet und Tim Blake Nelson („Wermut“) als Ralph Myers, dessen ausschlaggebende Aussage gegen Walter McMillian infrage gestellt wird. Regisseur Destin Daniel Cretton schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Andrew Lanham („Schloss aus Glas“) nach Stevensons Buch „Ohne Gnade: Polizeigewalt und Justizwillkür in den USA“. Es wurde 2014 von Spiegel & Grau veröffentlicht und war mehr als 150 Wochen auf der New York Times Bestsellerliste, Tendenz steigend. Außerdem wurde es von einer Reihe Top-Publikationen, darunter das TIME Magazine, als eines der besten Bücher des Jahres hervorgehoben. Stevenson wurde für das Buch zudem mit der Andrew-Carnegie-Medaille für Exzellenz, dem NAACP Image Award und dem Dayton Literary Peace Prize für Nonfiktion ausgezeichnet.

AB 27. FEBRUAR IN DER SCHAUBURG

REGIE Destin Daniel Cretton​DARSTELLER Michael B. Jordan, Brie Larson, Jamie Foxx​ LAUFZEIT 137 Minuten FSK 12 VERLEIH Warner


10 Jahre

Traumfabrik #18

FILM FILM 2010-2020

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Filmemachen und Filmemacher in Kinofilmen

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Quentin Tarantino, 2019, OmU

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

Alle Filme mit Mikroeinführung und anschließendem Kinogespräch. Filmreihe kuratiert von Wolfgang Petroll und Herbert Born. Eintritt: 9€ / Studierende/ermäßigt 7,50€ /Seminarteilnehmer 6€

Mit freundlicher Unterstützung der

Änderungen vorbehalten. | Bildmotiv: © paseven – stock.adobe.com | Gestaltung: kummerdesign

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NEU IM FEBRUAR 20

PREMIERE IN DER SCHAUBURG TULLAS TRAUM – DER FLUSSBAUMEISTER Deutschland 2020

Bis zum 19.Jahrhundert war das Leben am Rhein gefährlich. Hochwasser und Malaria bedrohten die Menschen, bis der Ingenieur Johann Gottfried Tulla den Fluss begradigte. Dieses Dokudrama wurde im Juli 2019 am Oberrhein, in den Rastätter Schlössern und im elsässischen Ecomusée gedreht. Es geht weit über die Biografie von Tulla hinaus und thematisiert zusätzlich die ökologischen Schäden, die durch den Rheinausbau verursacht wurden. Am 20. März 1770 wird Johann Gottfried Tulla in Karlsruhe als Sohn eines Pfarrers geboren. Er interessiert sich für Technik und hat sich schon früh in den Kopf gesetzt, dem gefährlichen Rheinstrom ein neues Gesicht zu geben. Die Rheinbegradigung ist das größte Bauprojekt Europas. Um 1800 ist der Rhein mehrere Kilometer breit und voller Inseln. Der wilde Strom bedrohte durch Hochwasser und Malaria die Menschen. Viele halten Tullas Pläne allerdings für Wahnsinn oder reine Geldverschwendung. 1810 beginnt Tulla mithilfe moderner Maßeinheiten und neuer Messgeräte, wie dem Theodolit, mit der Vermessung Badens. Seine Ergebnisse sind nicht nur die Grundlage seiner Arbeit am Rhein, sondern sichern auch die neuen Grenzen Badens. Nicht alle Menschen sind von den Plänen Tullas angetan. Die Anwohner des Rheins stehen der Begradigung skeptisch, teils feindlich gegenüber. Sie haben Angst vor Veränderungen und Landwegnahme und fürchten um ihre Lebensgrundlagen: Landwirtschaft und Fischerei. Erst als Überschwemmungen ausbleiben, folgen auch die Zweifler Tullas Plan. Die Premiere findet am 20. März 2020 um 20 Uhr in der Schauburg Karlsruhe in Anwesenheit des Produzenten/Regisseurs Peter Bardehle und des Hauptdarstellers Steffen Schroeder statt. Der Vorverkauf für die Premiere hat begonnen.

AB 20. MÄRZ IN DER SCHAUBURG

REGIE Peter Bardehle & Christian Stiefenhofer KAMERA Johannes Kaltenhauser FSK ohne Altersbeschränkung PRODUKTION Vidicom Media

GmbH, Hamburg im Auftrag des SWR REDAKTION SWR Imogen Nabel


Täglich 15.00 Uhr

KINDERKINO IM FEBRUAR nur

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30. JANUAR – 05. FEBRUAR

06. – 12. FEBRUAR

13. – 19. FEBRUAR

BIBI & TINA – DER FILM

DER KLEINE RABE SOCKE – SUCHE NACH DEM VERLORENEN SCHATZ

ARISTOCATS

Deutscher Spielfilm des Regisseurs Detlev Buck, der auf der beliebten Kinderhörspielserie Bibi und Tina basiert. JAHR: 2014 / LÄNGE: 100 MIN. / FSK: 0

Rabe Socke findet beim Dachboden aufräumen eine waschechte Schatzkarte! JAHR: 2019 / LÄNGE: 100 MIN. / FSK: 0

Madame Adelaide Bonfamille hat ihre Katze Duchesse mit ihren drei Kätzchen als ihre Erben eingesetzt. Ihr Butler ist daraufhin so erbost, dass er die Katzen kidnappt und dann weit weg von Paris aussetzt. JAHR: 1970 / LÄNGE: 78 MIN. / FSK: 0

20. – 26. FEBRUAR

27. FEBRUAR – 04. MÄRZ

05. – 11. MÄRZ

DIE ROTE SCHILDKRÖTE

PÜNKTCHEN & ANTON

MOMO

Studio Ghibli: die moderne Robinsonade, in die sich fantastische, wie märchenhafte Motive schleichen, lebt vor allem von ihrem außergewöhnlichen visuellen Stil.

Die Verfilmung von Caroline Link basiert auf dem gleichnamigen Buch von Erich Kästner. Ein Film über Freundschaft – auch für Erwachsene unterhaltsam umgesetzt.

Märchenfilm nach dem Roman von Michael Ende über die Zeit-Diebe und dem Kind Momo, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.

JAHR: 2017 / LÄNGE: 81 MIN. / FSK: 0

JAHR: 1999 / LÄNGE: 107 MIN. / FSK: 0

JAHR: 1986 / LÄNGE: 100 MIN. / FSK: 6

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FREIEN EerINkinoTR! ITT ins Kind

GEBURTSTAGSFEIER IM KINO??

Es ist ganz einfach und viel günstiger als Sie vielleicht denken. Wenn gewünscht inklusive Feier mit Pizza, Chicken Nuggets oder Kuchen und Kakao. Eine Führung hinter die Kulissen der Schauburg ist möglich. Sprechen Sie uns einfach an ... Telefon 0721 35000 15 / -17 / -18 (Büro) / info@schauburg.de

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat die SCHAUBURG von 1976 bis 2018 jährlich für ein hervorragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm ausgezeichnet.


SPECIALS IN DER SCHAUBURG

PREVIEW MIT EINEM GLAS SEKT IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR MARC PIERSCHEL UND PROTAGONISTEN AUS DEM FILM

BUTENLAND —— IN KOOPERATION MIT KARLSRUHE VEGAN DIENSTAG, 4. FEBRUAR UM 19.00 UHR

PREMIERE IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR UND PROTAGONIST DANIEL RINTZ

SOMEWHERE ELSE TOGETHER MITTWOCH, 12. FEBRUAR UM 20.30 UHR

Von wilden Elefanten angegriffen. Zwischen die Fronten einer Polizei-Schmuggler-Schießerei geraten. Einem Hitzschlag im Dschungel erlegen. Mit Motorschaden im Kriegsgebiet stecken geblieben. Daniel Rintz zeigt in seiner Reisedoku die Höhen und Tiefen seines Abenteuers, das ihn rund um den Globus trieb. Nach der Vorführung steht er höchstpersönlich zum Publikumsgespräch in unserer Schauburg bereit.

ROSENMONTAGS-SPECIAL

THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW(OV)

Nach Burnout und Scheidung trifft Jan Gerdes den Entschluss, seinen Nutztier-Hof aufzugeben. An dem Tag als alle Kühe zum Schlachthof gebracht werden sollen, fehlt der Platz für die letzten zwölf. Anstatt einen neuen Transport zu bestellen, fassen er und seine Partnerin Karin Mück den Entschluss, die Kühe auf dem Hof zu behalten. Es ist die Geburtsstunde von Hof Butenland. Jan Gerdes und Karin Mück entwerfen mit ihrem Projekt ein Gegenmodell zur konventionellen Tierhaltung, bei dem die Bedürfnisse der Tiere im Mittelpunkt stehen, fernab jeglicher wirtschaftlicher Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Am 04.02. erleben Sie bei uns den Regisseur und seine Protagonisten nach der Vorstellung für ein Filmgespräch.

SONDERVORSTELLUNG ZUM INTERNATIONALEN TAG GEGEN WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG

MONTAG, 24. FEBRAUR UM 21.00 UHR

IN SEARCH…

Als Mainstream-Flop wurde diese Produktion mehr oder weniger ungewollt zum Midnight Movie-Hit. Erst nach dem New Yorker Kinobetreiber den Streifen in Ihren Mitternachtsschienen platzierten ging der Siegeszug um Rocky, Brad und Janet so richtig los. Mit der Zeit etablierten sich feste Rituale, die jede Vorstellung begleiteten: Ausrufe, das Werfen von Reis und Konfetti, wildes Tanzen und Klatschen. Auch Jahrzehnte danach pilgern die Rocky-Horror Fans alljährlich zum Rosenmontag in die Schauburg, um die Party fortleben zu lassen.

Beryl dachte als junges Mädchen, als sie in einem ländlichen Dorf in Kenia aufwuchs, dass alle Frauen in der Welt "beschnitten" werden. Um als Erwachsene sich diesem Trauma zu stellen, wägt sie eine neue Operationsmethode ab, die den Schaden offenbar teilweise reparieren kann. Die Regisseurin und Protagonistin Beryl Magoko begibt sich auf eine autobiographische, hoch emotionale Odyssee, ringt um ihre Würde und versucht sich dieser frauenverachtenden Praxis entgegenzustellen.

DONNERSTAG, 6. FEBRUAR UM 19.00 UHR


SPECIALS IN DER SCHAUBURG 24

PREVIEW IN ANWESENHEIT DER FILMEMACHER IN 4K ULTRA HIGH DEFINITION

SPITZBERGEN – AUF EXPEDITION IN DER ARKTIS

DONNERSTAG, 27. FEBRUAR UM 20.30 UHR

Nach „Südafrika – Der Kinofilm“ oder „Die Nordsee von oben“ kehren unsere Lieblings-Reisereporter Silke Schranz und Christian Wüstenberg zurück in ihr Stammkino, die Schauburg Karlsruhe, um ihre neuste Produktion vorzustellen. Mit einem alten, zum Expeditionsschiff ausgebauten Fischkutter möchten die beiden Abenteurer mit zwei Kameras die einzigartige Welt rund um Spitzbergen erkunden. Sie finden Eis, Schnee, Bären und Gletscher – bedroht durch den Klimawandel.

LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DER METROPOLITAN OPERA IN NEW YORK

PORGY AND BESS (THE GERSHWINS) SAMSTAG, 1. FEBRUAR 19.00 UHR

George Gershwin legte besonderen Wert darauf, mit PORGY AND BESS kein Musical, sondern eine Oper komponiert zu haben, und in der Tat steht das Stück den Opern des Verismo sehr nahe. Viele Melodien aus PORGY AND BESS wie etwa "I Loves You, Porgy", "I Got Plenty o’ Nuttin’" oder "Summertime" sind zu Jazz-Standards geworden. Gesungen in Englisch (mit deutschen Untertiteln)

TRAUMFABRIK #18

AGRIPPINA (GEORG FRIEDRICH HÄNDEL) FILM ÜBER FILM: SAMSTAG, 29. FEBRUAR 19.00 UHR FILMEMACHEN UND FILMEMACHER IN KINOFILMEN Unsere Traumfabrik geht in die 18. Runde. In Zusammenarbeit mit dem ZAK und der AWWK eröffnet Dozent Wolfgang Petroll mit kurzer Einführung. Nach den Filmvorstellungen gibt es Raum zur Diskussion – immer sonntags um 15.00 Uhr.

SONNTAG, 2. FEBRAUR JOEL & ETHAN COEN: HAIL, CAESAR! (OMU)

Ein Politthriller im antiken Rom: Von ihrem Gatten, Kaiser Claudius, heißt es, er sei bei der Rückkehr von seinem Britannien-Feldzug im Meer ertrunken. Agrippina will jetzt ihren Sohn Nero auf dem römischen Thron sehen. Nun gilt es, Intrigen zu spinnen. Herrliche Barockmusik und ein Wiedersehen mit Mezzo-Star Joyce DiDonato! Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

Bei den Dreharbeiten zu einem Bibelfilm wird der Star (George Clooney) entführt: Studioboss Eddie Mannix versucht die Lage zu retten. Ein amüsantes, ironisches, interkulturelles Spielfilm-Traktat über den wahren Glauben: Christentum oder Judentum, Kommunismus oder Kapitalismus, oder doch lieber – die Traumfabrik Hollywoods?

SONNTAG, 9. FEBRUAR TERRY GILLIAM: THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE (OMU)

WERKSCHAU

Toby, Werbefilmer im Dienst der russischen Mafia, früher ambitionierter Jungregisseur, trifft in Spanien einen alten Dorfbewohner, der einst in seinem Film auftrat und sich mittlerweile für Don Quixote hält. Gemeinsam werden sie in Abenteuer verwickelt, zwischen surrealem Traum und absurder Wirklichkeit.

WOODY ALLEN WERKSCHAU

SONNTAG, 16. FEBRUAR QUENTIN TARANTINO: ONCE UPON A TIME … IN HOLLYWOOD (OMU)

SONNTAG 2. FEBRUAR UM 13 UHR MIDNIGHT IN PARIS

Ein abgehalfterter TV-Western-Star (Leonardo DiCaprio) und sein StuntDouble (Brad Pitt) werden 1969 mit der neuen Welle der Italowestern konfrontiert. In der Nachbarschaft wohnen Roman Polanski und Sharon Tate, und in den Westernkulissen der Spahn Ranch hat sich Charles Manson mit seiner Hippie-Family einquartiert – der Rest ist Hollywood-Geschichte, sollte man meinen. Aber Tarantino ist immer für eine Überraschung gut. Wir präsentieren den Film in authentischer analoger 35mm Projektion!

Im Februar geht unsere große Woody Allen-Retrospektive zu Ende. Aber auch die letzten beiden Alterswerke sprühen vor Charme und sind ganz besondere Empfehlungen!

Allen’s erfolgreichsten Film: Gil wird des Nachts aus der Jetztzeit in das Paris der 20er Jahre entführt. Dort lernt er Hemingway, Picasso, Gertrude Stein, Cole Porter und Salvador Dali kennen.

MITTWOCH 5. FEBRUAR UM 19 UHR WONDER WHEEL (OMU) Das Ende unserer Werkschau: Kate Winslet als Woody Allens Alter Ego ist hinreißend, und der Humor war selten bitterer, als bei dieser wunderbar fotografierten Dramödie. Unbedingt nachholen!


SPECIALS IN DER SCHAUBURG 25

FEBRUAR

SENIORENKINO Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 5€ inkl. 1 Glas Sekt

LIVE-ÜBERTRAGUNG AUS DEM BOLSCHOI IN MOSKAU

SCHWANENSEE

SONNTAG, 23. FEBRUAR UM 16.00 UHR Prinz Siegfried wird von seinen Eltern aufgefordert eine Braut zu wählen. Als er einer geheimnisvollen Schwanenfrau seine ewige Liebe schwört, folgen unerwartete Ereignisse. In neuer Besetzung kehrt Tschaikowskis Meisterwerk, das beliebteste Ballett des klassischen Kanons, auf die Bühne zurück. Technisch höchst anspruchsvoll und zugleich zutiefst bewegend, mit einem überwältigenden, weltberühmten Ballettkorps!

05.02.

12.02.

19.02.

26.02.

ACHTUNG! STARTZEITÄNDERUNG!

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER SAMSTAG, 14. MÄRZ UM 18.00 UHR

Bei der Übertragung von DER FLIEGENDE HOLLÄNDER hat sich der Beginn um eine Stunde nach vorne verschoben. Am Samstag, den 14. März öffnen wir bereits um 18 Uhr unseren Vorhang für diese Wagner-Oper. Bereits erworbene Karten behalten Ihre Gültigkeit.

QUEERFILMNACHT

TAXI ZUM KLO

MITTWOCH, 26. FEBRUAR UM 21.00 UHR

"Ich mag Männer, bin 30 Jahre alt und von Beruf Lehrer", sagt Frank, der abends auch schon mal als Peggy ausgeht. Im Fummel lernt er auch Bernd kennen - und nimmt ihn aus dem Kino, wo Bernd arbeitet, direkt mit nach Hause. Doch Frank ist für eine monogame Partnerschaft nicht zu haben!

Foto: © Monkey Business – fotolia.com

Bei seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1980 löste TAXI ZUM KLO in den Kinos der braven Bundesrepublik einen Skandal aus - und wurde kurz darauf trotzdem mit dem renommierten Max Ophüls Preis ausgezeichnet. Heute gilt Frank Ripplohs authentischer und schamloser schwuler Liebesfilm als einer der großen Klassiker des queeren Kinos. Zum seinem 40. Jubiläum kehrt TAXI ZUM KLO nun endlich in digital restaurierter Fassung zurück!

Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 3500018 www.schauburg.de

GROSSBILDWAND


PROGRAMMVORSCHAU 26

UNSERE PROGRAMMVORSCHAU FÜR

MÄRZ 2020

5. MÄRZ 2020

5. MÄRZ 2020

Ein unterambitionierter Kleinkünstler lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein Immobilienhai bedroht die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut und entwickelt einen genialen Plan. Millionen Fans haben lange darauf gewartet, nun ist es endlich soweit: Regisseur Dani Levy inszenierte die satirisch-schräge Komödie nach Motiven der gefeierten Bücher von Marc-Uwe Kling.

Eine französische Filmdiva erhält anlässlich ihrer soeben veröffentlichen Memoiren Besuch von ihrer Tochter aus New York. Und die kommt nicht, um zu gratulieren, sondern um die Fakten im Buch zu checken. Angenehm dahinfließende Komödie um Familien, Generationskonflikte, Älterwerden und die eigene Vergangenheit, damit verbunden Lügen und Geheimnisse.

REGIE Dani Levy DARSTELLER Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Adnan Maral

REGIE Hirokazu Kore-eda DARSTELLER Juliette Binoche, Catherine Deneuve, Ethan Hawke

DIE KÄNGURU CHRONIKEN

LA VERITÉ – LEBEN UND LÜGEN LASSEN

26. MÄRZ 2020 19. MÄRZ 2020

UNDINE

Ein wackerer Sicherheitsmann, dessen beherzte Warnung vor einem Bomben-Attentat eine Katastrophe verhindert, muss um seinen Ruf kämpfen. Erst wird er in den Medien bejubelt und schon wenig später als vermeintlicher Tatverdächtiger über die Titelseiten gehetzt. Regie-Veteran Clint Eastwood erzählt diese wahre Geschichte mit souveräner Präzision und handwerklichem Können und großer Empathie für seine verzweifelte Hauptfigur.

Undine wird von ihrem Freund verlassen. Und das, obwohl sie ihn explizit darauf hingewiesen hat, dass die Beendigung der Beziehung sie aufgrund ihrer Natur dazu zwingen wird, ihn umzubringen. Undine beschließt, dass sie nicht töten will. Kopfüber stürzt sie sich in eine neue Liebe. Doch ihr Schicksal holt sie wieder ein. Deutschlands renommierter Filmemacher Christian Petzold arbeitet bei seinem modernen Märchen wieder mit seinem „Transit"-Traumpaar Paula Beer und Franz Rogowski zusammen.

REGIE Clint Eastwood DARSTELLER Paul Walter Hauser, Olivia Wilde, Jon Hamm

REGIE Christian Petzold DARSTELLER Paula Beer, Franz Rogowski, Jacob Matschenz

RICHARD JEWELL

19. MÄRZ 2020

JEAN PAUL GAULTIER: FREAK & CHIC

Einer der bemerkenswertesten Modeschöpfer unserer Zeit hat mit der prunkvollen „Fashion Freak Show“ in Paris für weltweites Aufsehen gesorgt. Der Dokumentarfilm folgt der aufregenden, zweijährigen Entstehung von Gaultiers glamourösem Kabarett und lässt den Zuschauer in das exzentrische, oft provokative Universum des ikonischen Genies eintauchen. REGIE Yann L'Hénoret


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6.2.

PREVIEW am Mi 18.7. 20:15 Uhr

Von

Cathy Yan

Mit

Margot Robbie („Suicide Squad“) Mary Elizab. Winstead („10 Cloverfield Lane“) Ewan McGregor („Star Wars: Ep. I-III“)

Ex-Psychiaterin Harley sucht in Gotham nach neuen Horizonten. Diese trifft sie bald in Gestalt einer Superheldinnen-Truppe, die aus Huntress, Black Canary und Polizistin Renee besteht und in Eigenregie die Unterwelt kräftig durchputzt. Obwohl die Ex-Kriminelle und die SelbstjustizTruppe sich anfangs nicht so ganz grün sind, schließen sie sich letztlich doch für den guten Zweck zusammen: Verbrecherboss Black Mask bedroht die junge Cassandra Cain, die ihm einen Diamanten gestohlen hat und alsbald von den Superheldinnen beschützt werden muss.

NIGHTLIFE

FILMhighlights im FEBRUAR LASSIE COMES HOME

Von Hanno Olderdissen („Wendy 2“) Mit Sebastian Bezzel Anna Maria Mühe Nico Marischka Johann von Bülow Justus von Dohnányi Für den zwölfjährigen Flo bricht eine Welt zusammen: er muss seine geliebte Collie-Hündin Abgeben, weil die Familie in eine kleinere Wohnung ziehen muss, in der keine Tiere erlaubt sind. Lassie kommt in die Obhut des Grafen von Sprengel und dessen Enkelin Priscilla. Beide nehmen Lassie mit an die Nordsee, wo sie bald die Flucht ergreift. Für die Hundedame beginnt eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland - eine Reise zurück zu Flo.

AB DO

13.2.

Von Simon Verhoeven („Männerherzen“) Mit Elyas M‘Barek („Fack Ju Göhte“) Frederick Lau („SMS für Dich“) Palina Rojinski („Willkommen bei den Hartmanns“) Der Berliner Barkeeper Milo und seine Traumfrau Sunny begegnen sich auf schicksalshafte Weise im Nachtleben und verabreden sich auf ein Date. Alles scheint perfekt zu laufen, doch als Milos chaotischer Freund Renzo auftaucht, eskaliert der romantische Abend zu einer völlig verrückten Jagd durch das Berliner Nachtleben. Wenn Milo und Sunny dieses Date überstehen, kann ihre Liebe nichts mehr erschüttern…

THE GENTLEMEN

Mit Matthew McConaughey („Interstellar“) Hugh Grant („Notting Hill“) Colin Farrell („S.W.A.T.“) Charlie Hunnam („King Arthur“)

LadyPalast

Smart, knallhart und mit genialem Gespür fürs Geschäft hat sich der Exil-Amerikaner Mickey Pearson über die Jahre ein millionenschweres Marihuana-Imperium in London aufgebaut und exportiert feinsten Stoff nach ganz Europa. Doch Mickey will aussteigen und auf legalem Weg das Leben in Londons höchsten Kreisen genießen. Ein Käufer für die landesweit verteilten Hanf-Plantagen muss her. Auftritt: Matthew Berger. Der Milliardär bietet eine hohe Summe, will jedoch Garantien sehen. Und das ausgerechnet in dem Moment, in dem sämtliche Groß- und Kleinkriminellen der Stadt Wind von Mickeys Plänen bekommen haben. Während Mickeys rechte Hand Ray seinem Boss den gröbsten Ärger vom Hals hält, überbieten sich alle Beteiligten mit Tricks, Bestechung, Erpressung und anderen fiesen Täuschungen und lösen eine folgenschwere Lawine aus...

nur Mi 12.2. um 19:45 Uhr AB DO

13.2.

Von Jeff Wadlow („Kick-Ass 2“) Mit Michael Peña („Ant-Man and the Wasp“) Maggie Q („Die Bestimmung“) Lucy Hale („Pretty Little Liars“) Fantasy Island ist die farbenprächtige und pardiesische Insel des mysteriösen Millionärs Mr. Roarke, mitten im blauen Ozean gelegen, abseits der Zivilisation. Roarke, der über erstauniiche Kräfte zu verfügen scheint, bietet auf seinem Eiland für ein beträchtiges Entgelt der zahlenden Kundschaft an, ihre tiefsten Wünsche, Träume und Fantasien im wahrsten Sinne des Wortes zu erfüllen. Und die neuen Gäste wollen einiges – einige wollen Action und Krieg, andere Party und Sex, wieder andere sehnen sich danach, den größten Fehler ihres Lebens zu korrigieren oder Rache an alten Feinden zu nehmen. Doch der Urlaub auf Fantasy Island wird zum Horrortrip und das vermeindliche Paradies zur Todesfalle, als eine Mordserie die Insel erschüttert. Bald wird den von der Außenwelt isolierten Touristen klar, dass man sich ganz genau überlegen sollte, was man sich wünscht...

SONIC THE HEDGEHOG

AB DO

13.2.

Von Jeff Fowler Mit Jim Carrey („Dumm und Dümmehr“) James Marsden („X-Men“) Tika Sumpte Adam Pally Sonic ist mit seinen 15 Jahren ein pubertierendes Powerpaket, aber dessen ist er sich selbst noch nicht wirklich bewusst. Zu seiner eigenen Sicherheit soll er sich auf dem Planeten Erde verstecken. Allerdings gibt es hierfür eine Bedingung: Die Welt soll niemals von seiner Existenz erfahren. Doch das erweist sich für den extrovertierten Igel als schier unmöglich, vor allem im Hinblick auf seine SuperPower, die er erst noch entdecken muss. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf ihn aufmerksam wird. Zum Glück gerät Sonic an Tom, einen zynischen Polizisten, der aber das Herz am rechten Fleck hat. Gemeinsam nehmen es die beiden mit Sonics verrücktem Erzfeind Dr. Robotnik auf, der sie schon bald über den ganzen Planeten jagt. Eine atemberaubende Verfolgungsjagd in Schallgeschwindigkeit beginnt...

AB DO

27.2. Von Guy Ritchie („Sherlock Holmes“)

inkl. ein Glas Sekt

FANTASY ISLAND

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20.2.

JUST MERCY

AB DO

27.2. Von Destin Daniel Cretton Mit Brie Larson („Captain Marvel“) Michael B. Jordan („Black Panther“) Jamie Foxx („Django Unchained“) Marcus A. Griffin Jr. Der junge Anwalt Bryan Stevenson kämpft für Gerechtigkeit. Nach seinem Abschluss in Harvard hatte er die Wahl zwischen zwei lukrativen Jobs, doch stattdessen geht er nach Alabama, um die dort zu unrecht Verurteilten zusammen mit der lokalen Anwältin Eva Ansley zu verteidigen. Einer seiner ersten und brutalsten Fälle ist der von Walter McMillian, der 1987 wegen des berüchtigten Mordes an einem 18-jährigen Mädchen zu Tode verurteilt wurde, obwohl genug Beweise für seine Unschuld vorliegen. Die Aussage eines Verbrechers ist das einzig belastende Zeugnis gegen ihn. In den folgenden Jahren wird Bryan in ein Labyrinth aus rechtlichen und politischen Manövern und offenen und unverfrorenem Rassismus verwickelt, während er für Walter und andere Leidensgenossen kämpft, obwohl das System gegen Bryan spielt.

WWW.FILMPALAST.NET


PROGRAMMHEFT FEBRUAR 2020

Profile for Schauburg Kino & Theater

Schauburg Cinerama Karlsruhe - Programmheft Februar 2020  

Das Programmheft des Schauburg Cinerama Filmtheaters in Karlsruhe für den Monat Februar 2020

Schauburg Cinerama Karlsruhe - Programmheft Februar 2020  

Das Programmheft des Schauburg Cinerama Filmtheaters in Karlsruhe für den Monat Februar 2020