24.3.2022 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
3 REGION VERSTUMMENDE CHÖRE
Corona-Restriktionen und Mitgliederschwund erschweren den Chören in der Region das Überleben. Seite 33
BASSERSDORF TROTTOIR STATT BÄUME
100 Jahre alte Bäume müssen einer Trottoirsanierung an der Winterthurerstrasse weichen, um das ursprüngliche Ortsbild wiederherzustellen. Tiefe Betroffenheit herrscht auch bei ukrainischen Familien in der Region wie bei Familie Cornetchi. (ph)
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BRÜTTEN AMTSEINSETZUNG
Pfarrer Matthias Bordt wurde feierlich in sein Pfarramt in der Kirchgemeinde Breite eingesetzt. Seite 23
Grosse Solidarität für Flüchtlinge Der Krieg in der Ukraine führt zu grossen Flüchtlingsströmen. Mittlerweile sind auch im dorfblitz-Gebiet erste Flüchtlinge eingetroffen, weitere werden folgen. Die drei Gemeinden erhalten laufend Anfragen von Bürgern, die helfen wollen. Daneben gibt es auch Anfragen besorgter Bürger über die eigene Sicherheit. von Susanne Gutknecht
NÜRENSDORF 100. SOLARANLAGE
Gemeinde hat die 100. Solaranlage in Nürensdorf im Zuge eines Förderprogramms subventioniert. Seite 31
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rste Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet der Ukraine treffen in der Region ein. Die drei Gemeinden sind bereits seit Ausbruch des Krieges daran, die Situation genauer anzuschauen und Möglichkeiten, Flüchtlinge aufzunehmen, zu prüfen. Zeitgleich häufen sich auch die Anfragen besorgter Bürger, die nachfragen, wo Schutzräume sind und welche für wen vorgesehen sind. Auch Anfragen für Jod-Tabletten trafen bei den Gemeindeverwaltungen
ein. Antworten auf diese Fragen sind einfacher zu geben, gibt es doch eine Homepage schutzraumzuweisung. ch, auf der sich zumindest die Brüttener und Nürensdorfer selbst informieren können, wo ihr Schutzraum liegt. Weit schwieriger sind die anderen Fragen, da auch für die Gemeinden noch viele Unsicherheiten vorhanden sind. So wurden sie vom Kanton zwar informiert, dass die angemeldeten Flüchtlinge den Schutzstatus S erhalten und eine offizielle Zuweisung von Flüchtlingen aufgrund der Asylver-
ordnung erfolgen wird – aber wann und wie viele Personen es am Ende sein werden, wissen die Gemeinden noch nicht. Das macht es nicht einfacher, Wohnraum oder Schulplätze zu organisieren. Mit dem Schutzstatus S erhalten ukrainische Flüchtlinge – ohne Durchführung eines ordentlichen Asylverfahrens – ein Aufenthaltsrecht, Anspruch auf Unterbringung, Unterstützung und medizinische Versorgung. Fortsetzung auf Seite 2
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THEMA DES MONATS
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Spitze Feder
Was für eine unglaubliche Zeit! Einkaufen ist plötzlich wieder ohne Maske möglich und auch die ganze Impf- und Zertifikatsgeschichte scheint zumindest vorü-
bergehend vorbei zu sein. Die Sehnsucht nach «Normalität» war gross und ich habe mich häufig gefragt: «Was ist denn das für eine endlose Geschichte?» Die Freude über die Lockerungen des Bundesrates war jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits eine Woche nach dem Schritt zurück in die Normalität, zog der Krieg in der Ukraine die ganze Aufmerksamkeit der Welt auf sich. «Ich glaube, ‹normal› können wir nicht mehr», hörte ich immer wieder in meinem Umfeld. Auch wenn der Alltag trotzdem weitergehen musste, war ein Erlebnis für mich besonders prägend: Ich habe eine uk-
rainische Familie in Bassersdorf kennenlernen dürfen, die den Kriegsausbruch miterlebt hat. Mit Tränen in den Augen haben die Eltern mir von den Geschehnissen in ihrer Heimat berichtet. Bei der Fahrt von Kloten nach Bassersdorf fuhr vor mir ein Auto mit einem ukrainischen Kennzeichen. Einen Blick ins vollbeladene Auto bestätigte meine Vermutung: Eine ukrainische Familie, die sich auf der Flucht zu befinden scheint. Einmal mehr wird mir bewusst, wie die Ereignisse im europäischen Osten auch uns betreffen. Gleichzeitig höre ich immer wieder sorgenvolle Stimmen: «Wo kann ich
nur meine Sommerferien verbringen? Wir wissen ja nicht, wie sich der Krieg in der Ukraine und die Coronapandemie entwickelt.» Ist das wirklich aktuell das grösste Problem unserer Gesellschaft? Logisch nicht. Millionen Menschen sind zurzeit auf der Flucht und müssen ihre Heimat verlassen. Da sind Sorgen über Ferienpläne wirklich Luxusprobleme. Ausserdem haben die letzten Jahre gezeigt: Auch spontane Ferien in der Schweiz können erholsam sein.
Zudem erlaubt er ihnen den Nachzug von Familienangehörigen und die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Sollte sich das Kontigent der zugewiesenen Flüchtlinge im heute gültigen Rahmen von 0,5 Prozent befinden, sind die drei Gemeinden zuversichtlich, genügend Plätze zur Verfügung zu haben. Sollte sich diese Quote jedoch mit zunehmendem Flüchtlingsstrom ändern, sieht das anders aus. Auch hier sind allerorten Gespräche im Gange, teils mit den Kirchen oder mit der Pfadi.
Ukrainische Familien kontaktiert Alle Gemeinden haben mittlerweile die Koordination mit den Abteilungen Soziales und Asylwesen aufgenommen, um die Situation zu analysieren. Zudem haben sie bereits in den Gemeinden lebende ukrainische und russische Personen angeschrieben und sie um Hilfe angefragt für allfällige Übersetzungssituationen aber auch, um sie auf die Hilfestellung der Gemeinden und die wichtigsten Stellen hinzuweisen. «Es ist
wichtig, dass sich alle Flüchtlinge anmelden bei den Gemeinden», erklärt Nicolas Felber, Abteilungsleiter Soziales in der Gemeinde Bassersdorf, «denn nur so erhalten sie auch die Unterstützung der Gemeinde.» Es sei so, dass einige ukrainische Flüchtlinge direkt zu Verwandten und Bekannten gingen und nicht zuerst in die Asylzentren des Bundes. Daher sei der Informationsfluss zu hier wohnenden ukrainischen Familien wichtig, um solche Informationen wie die Anmeldung bei den Gemein-
den zu streuen. «Wir können dann die wichtigsten Fragen um den Aufenthalt klären und in geordnete Bahnen lenken.»
Redaktion Urs Burger Nadia Casserini Susanne Gutknecht Reto Hoffmann Daniela Melcher Manuela Müller Ute Müller Nadine Plüss Philipp Rahm Fabian Rahm Dunja Rhyner Astrid Steinbach Fabienne Walker
Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich
Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
Philipp Rahm
Geld gespendet In Nürensdorf hat der Gemeinderat entschieden, den gesamten budgetierten Betrag für Katastrophenhilfe über 30 000 Franken an die Glückskette zu überweisen. Andreas Ledermann, Nürensdorfs Gemeindeschreiber, kommentiert es so: «Es macht keinen Sinn, jetzt einfach Dinge an-
IMPRESSUM Chefredaktion | Produktionsleitung Susanne Gutknecht Telefon E-Mail
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Auflage 27. Jahrgang | 9650 Exemplare
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THEMA DES MONATS
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Jugendliche der reformierten Kirche Breite sammeln Hilfsgüter. (um)
Mit einem Kuchenverkauf steuern Brüttenerinnen Spendengeld bei. (dr)
zuhäufen und zu sammeln, ohne dass wir genau wissen, was nötig ist. Wir hören von den offiziellen Stellen, dass Geld zurzeit wichtig ist, um den Menschen zu helfen.» Zudem helfe es, in einer Art Brainstorming mit den Fachstellen und weiteren Institutionen die Situation anzudenken, «diese geistige Vorbereitung und Absprachen helfen dann, wenn wir handeln müssen.»
tion sicherstellen im täglichen Ablauf; wo finden Flüchtlinge Antworten auf ihre Fragen; wo gehen sie hin, wenn sie ein medizinisches Problem haben?» Alltägliche Fragen eben. Bassersdorf habe mit der Internationalen Plattform Bassersdorf (IPB) und der Fachstelle Integration bereits Erfahrungswerte sammeln können und wisse, welche Fragen Neuankömmlinge in der Schweiz überhaupt bewegten.
Grosse Solidarität spürbar Auch in Brütten melden sich Private, Ehepaare und Familien mit Kindern, die Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen wollen – die Solidarität sei wirklich sehr gross, versichert Gemeindeschreiberin Claudia Oswald. Auch Nicolas Felber ist erstaunt, wie viele Häuser und Wohnungen angeboten würden. «Wir werden aber zu-
erst die gemeindeeigenen Wohnmöglichkeiten ausschöpfen, bevor wir private Platzierungen ins Auge fassen.» Zurzeit könne niemand wissen, wie lange der Zeitraum sei, in dem sich die Flüchtlinge in der Schweiz aufhalten werden. Felber hat zudem während der Flüchtlingswelle 2015 in Wien miterlebt, dass die zuerst sehr zustimmende Haltung irgendwann kippte: «Diese Erfahrung habe ich direkt miterlebt und sie ist noch gut in meinem Kopf verankert. Solche Erkenntnisse fliessen auch in unsere Arbeit mit ein mit dem Ziel, dass es den Personen gut geht.» Daher denken Nicolas Felber und sein Team auch weiter. «Uns ich wichtig, dass wir nicht nur die wichtigsten Grundbedürfnisse klären, sondern weiterdenken. Wie können wir die Unterstützung und Integra-
KIRCHE IN LAUERSTELLUNG Auch die Kirchgemeinden sind aktiv. Neben Sammeltagen für Hilfsgüter wie Nahrungs- und Hygieneartikel mit der Jugendkirche habe man sich Gedanken gemacht, wie man helfen kann. An einem überregionalen Treffen verschiedener Kirchgemeinden hat sich herauskristallisiert, dass es am meisten Sinn macht, die Führung den Gemeinden und ihren Führungsstäben zu überlassen, so dass alles nach den gültigen Regeln abläuft und niemand bevorzugt wird. «Wir wollen möglichst Synergien mit anderen nutzen und keine <Aktivitis> aufkommen lassen.» So könne man gezielter Hilfe leisten dort, wo sie nötig sei. «Wir sind bereit, zu helfen, wo immer es uns braucht und sind auch schnell parat», sagt Rahel Rageth, Kirchenpflegepräsidentin der Kirchgemeinde Breite. (sg)
Regelklasse versus Aufnahmeklasse Da unter den mittlerweile angekommenen Flüchtlingen in Bassersdorf vor allem Kinder und Frauen sind, müsse man die Frage nach einer Aufnahme der Kinder in die Schule lösen. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden. In Bassersdorf sind rund sechs Kinder im Primarschulalter unter den Flüchtlingen. Diskutiert wird, wie man sie in der Regelschule integrieren könnte. Eine Möglichkeit wäre, sie in sogenannten Aufnahmeklassen zu schulen. «Es dürfte schwierig werden, die Kinder ohne Deutschkenntnisse und alphabetischer Grundlage in dieser grossen Anzahl in den verschiedenen Regelklassen zu integrieren», meint Schulleiter Urs Worni dazu. Das nächste Problem stelle sich bei den Lehrpersonen. Die Lage sei sehr schwierig, zurzeit überhaupt eine Vikariatsperson zu finden für Ausfälle wegen Corona. Dann noch jemanden zu finden, der allenfalls sogar ukrainisch oder
russisch spreche, sei ein absoluter Glückstreffer. Erschwerend komme hinzu, dass die Klassenzüge bereits mit vielen Kindern gefüllt seien und allenfalls weitere Flüchtlinge dazukämen, die man ebenfalls unterbringen müsse. «Eine grosse Herausforderung nach bereits schwierigen zwei Jahren Coronazeit», sagt Worni. Zur Diskussion stünden auch Synergien mit anderen Gemeinden zu suchen, aber das sei eine politische Frage. Zurzeit wirbeln viele Gedanken und Abklärungen durch die Region. Es seien alles Diskussionen, Entscheide seien noch QLFKW JHIDOOHQ Ŷ
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MONATSINTERVIEW
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«Olympische Spiele haben ihren eigenen Stellenwert.» Jürg Stahl hat als Präsident von Swiss Olympic drei Wochen in Bejing verbracht. men zu können, zeigt es doch, welche Höchstleistung man bereits erbracht hat. Aber das Wertvollste ist es, den Weg zu gehen – bis hierhin zu gelangen.
von Susanne Gutknecht Jürg Stahl: Die Olympischen Winterspiele in Beijing sind bei vielen Leuten nicht gut angekommen, weil der Austragungsort in China war. Wie haben Sie diese Kritik erlebt? Die Kritik am Austragungsland China war in der Tat grösser als erwartet. Vor allem hat mich die Intensität der Diskussionen überrascht und leider auch die teilweise mangelnde Herleitung. Einfach die eigenen Ängste ins Feld zu führen, ist nicht fair gegenüber den Sportlern und den vielen Personen, die im Hintergrund unterstützen und für die Leistungen mitverantwortlich sind. Standen die politischen Themen im Vordergrund der Diskussionen? Geopolitische Diskussionen sind immer ein Teil der Austragungsdebatte, das war schon immer so und wird so bleiben. Auch Brasilien war umstritten als Schwellenland mit Zika-Virus und Favelas – daneben gibt man viel Geld aus für ein Marketingprojekt – ist das richtig? Diese Frage hat durchaus ihre Berechtigung. Dazu muss man wissen, dass eine Vergabe rund sieben Jahre vor dem eigentlichen Austragungszeitpunkt beginnt. 2015 hatte China noch einen anderen Standard – sie haben aber in den vergangenen Jahren ihren Weg gemacht und wirtschaftlich sind sie definitiv ein grosser Player auch durch die mobile Kommunikation, die wir alle benutzen. Dass eine Auseinandersetzung mit einer Staatsform eines Austragungsortes stattfindet, ist wichtig, aber eben nicht auf den Schultern der Athleten. Wie war das Feedback der teilnehmenden Athleten? Ich war mittlerweile an elf olympischen Spielen dabei – bei dreien als Präsident des nationalen olympischen Komitees (NOK) – und ich
Neben der Arbeit gab es auch Momente zum Feiern im dichten Schneetreiben. (zvg)
habe in Beijing keinen signifikanten Unterschied in den Aussagen der Athleten gehört. Sie waren happy, haben gebrannt für ihre Sportart und die Medaillenjagd aufgenommen. Aber ja, sie haben eine neue Ausgangslage angetroffen vor den Spielen.
«Aber das Wertvollste ist es, den Weg zu gehen.»
ben galt nicht nur in Bezug auf den Sport, sondern war grundsätzlich ein Thema mit den Kontakten zu anderen – auch dem engeren sportlichen Umfeld wie Trainern, Physiotherapeuten und Helfern. Jede und jeder musste sich überlegen, wie sie/er sich bewegt. Dann die Covid-Tests und allenfalls eine Isolation – das sind alles neue Facetten, die aber von den Athleten gut gemeistert wurden, das zeigen auch die erreichten Erfolge.
Was war an der Ausgangslage unterschiedlich? Erstmals mussten sie sich damit auseinandersetzen, dass sie überhaupt ins Gastgeberland einreisen konnten wegen der Vorschriften. Gesund blei-
Hat der olympische Gedanke also auch in Beijing gezündet? Definitiv! Olympische Spiele sind der Treffpunkt von supertalentierten Sportlerinnen und Sportlern. Es ist bereits eine Anerkennung, teilneh-
Warum ist der Weg das Ziel? Eine Olympiade hat einfach eine andere Strahlkraft als beispielsweise eine WM. An der WM freut man sich definitiv genauso über einen Medaillengewinn. Aber olympische Spiele finden nur alle vier Jahre statt, man muss eine sehr gute Planung haben, auf den Tag genau bereit sein und dafür auch viel erleiden und Rückschläge hinnehmen. Nicht zu vergessen ist auch die Entourage der Sportler. Der Sieg gehört dem Sportler allein, aber ohne die Trainer, Eltern, das persönliche Umfeld, verständnisvolles Lehrpersonal und Ausbildner, medizinisches Personal und auch die Funktionäre, die vor Ort alles aus dem Weg räumen und für optimale Bedingungen rundum sorgen, gibt es diesen Moment nicht. Auch sie hätten eine Anerkennung oder Medaillen durchaus verdient. Was ist der Wert einer olympischen Medaille? Eine Olympia-Medaille verändert das Leben. Es ist eine Weichenstellung, die man äusserst selten erlebt, wenn überhaupt einmal: Olympiasieger bleibst du für ein Leben lang, man gehört zu einem kleinen Kreis von Menschen, die es erreicht haben und ich bin sicher, dass bei den meisten Sportlern der non-monetäre Wert bedeutend höher liegt ist als der monetäre. Diese Faszination für Olympische Spiele ist spürbar: Jeder Teilnehmer ist mit einer offiziellen Schweizer Jacke und dem Spirit auf Mission, die Faszination macht vor keinem Athleten oder Helfenden halt, heisst er nun Marco Odermatt, Mathilde Gremaud, Ralph Stöckli oder vor mir. Olympische Spiele sind wertvoll für die Sportler – was hat
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MONATSINTERVIEW
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das Gros der Schweizer von einem solchen Anlass? Dank der medialen Abdeckung kann jeder Schweizer und jede Schweizerin auch mitfiebern, man erlebt, wie harte Arbeit zu einem Erfolg führen kann und damit meine ich nicht nur die Medaillengewinner, sondern auch die vielen Diplomgewinner und alle, die ihr persönliches Ziel erreicht haben. Sport hat für viele Menschen einen Stellenwert im Alltag. Treibt man selbst Sport, hat man Freude am Siegen; muss Niederlagen verkraften; verbringt Zeit mit anderen Sportlern; hat Emotionen beim Zuschauen – die Palette ist breit. Und Hand aufs Herz: Seine Freude einfach mal laut hinauszubrüllen tut gut und wir alle sehnen uns zurzeit nach positiven Gefühlen!
«Olympische Spiele haben einen Einfluss auf das Austragungsland.» Sind olympische Spiele nachhaltig – man liest nur von Bauten, die nicht mehr genutzt werden… Olympische Spiele haben einen Einfluss auf das Austragungsland, das ist mittlerweile messbar und auch wissenschaftlich belegt. In Lillehammer beispielsweise, dem Austragungsort der Winterspiele 1994, war dies sehr deutlich erkennbar. Das Land Norwegen wurde durch die Olympiabewegung sportlicher, man hat in der Schule Sportprogramme initiiert, hat in weitere Sportarten investiert und die Norweger haben Lust bekommen, Sport zu treiben wie die Stars. Der Einfluss auf Bewegung und Sport war nachhaltig zu sehen. Mit der Agenda 2020+ des IOC sind die Grundlagen für Nachhaltigkeit richtig gelegt; den Nachweis zu erbringen liegt jetzt auch an den nächsten Austragungsorten in Europa und Nordamerika.
Wie geht Swiss Olympic mit Ergebnissen von Beijing um? Mit fünfzehn Podestplätzen, acht vierten Plätzen und 33 Diplomen war Beijing die erfolgreichste Olympiade aus Schweizer Sicht. All diese Leistungen im Vergleich zur Landesgrösse hat diese Stärke des Schweizer Sports zu wenig abgebildet. Fakt ist, wir haben nicht einfach touristisch mitgemischt, sondern mitgeprägt. Das ist allein schon ein grosser Erfolg für alle Sportlerinnen und Sportler. Ziehen Sie bereits gewisse Schlüsse daraus? Das wäre verfrüht. Faktoren des Erfolgs werden heutzutage wissenschaftlich analysiert – Erfolg ist nicht immer nur abhängig vom Geld. Erfolge und Misserfolge bewerten wir bei Swiss Olympic emotionslos, wir schauen genau hin, auch wenn es schmerzt; versuchen Antworten zu finden. Wann ist der Eintritt in eine Sportförderung erfolgt, wann hat der Sportler im Leistungszentrum zu trainieren begonnen, wir schauen die Korrelationen an. Anhand all dieser Erkenntnisse werden die vielen Zahnrädchen im Uhrwerk gedreht, Prozesse justiert und allenfalls Instrumente implementiert, so dass sich Talente entfalten können. Wann beginnt eine olympische Karriere? Eine Sportkarriere in der Grössenordnung einer Lara Gut-Behrami oder eines Marco Odermatt wird nicht im Vier-Jahres-Zyklus aufgegleist, sie beginnt sehr früh. Von 5000 kleinen Odermatts wissen wir, schaffen es wahrscheinlich 4999 nicht, jemals an einer Olympiade eine GoldMedaille zu gewinnen. Und dennoch profitieren 4999 davon, dass es einen Sportler von Olympiaformat gibt. 2038 wird es wieder Winterspiele geben und die zukünftigen Odermatts sind jetzt auf der Welt, aber wir erkennen sie noch nicht. Der Weg beginnt aber bald schon – man geht
Der Brüttener Jürg Stahl hat als Präsident von Swiss Olympic drei intensive Wochen erlebt. (sg)
vielleicht ins Kinderturnen, anschliessend in den Turnverein oder Hockeyclub. Das Basissystem und die Strukturen von Jugend & Sport in der Schweiz funktionieren. Es gibt Tausende ehrenamtliche Freiwillige im Breitensportbereich, welche die Basis legen für einen sportlichen Funken; aber auch die Bewegung in den Schulen ist wichtig. Sie alle trainieren jede Woche mit den Kleinen und unterstützen sie auf ihrem sportlichen Weg. Dieser Weg wird von vielen Personen weitergeführt wie Trainer, Physio oder Coaches, das ist ebenso wert- und verdienstvoll, aber darüber spricht niemand. Was war einer Ihrer schönsten Momente in Beijing? Es gab einige! Besonders gefreut hat mich, dass wir mit den Athleten Glücksmomente genossen haben mit einem improvisierten Medaillenkörbchen mit Chips und einem Cüpli
drin, welches für manchen Lacher sorgte. Auch wenn wir nicht glamourös feierten miteinander, war es doch eine schlichte Schweizer Form der Anerkennung, die als Geste geschätzt wurde. Daneben hatte ich drei Wochen einen persönlichen Fahrer und Assistenten, mit dem ich mich über sämtliche Grenzen hinweg ausgetauscht habe. Die Gespräche haben uns beiden teilweise die Augen geöffnet, haben Vorurteile abgebaut und Neues entdecken lassen über ein fremdes Land. Wir haben gemeinsam für Schweizer und chinesische Athleten sportlich mitgefiebert und miteinander Medaillen gefeiert – diese menschliche Ebene, die in Beijing sehr viele Athleten und Funktionäre erleben durften – ist ebenso wertvoll für das gegenseitige Verständnis. Sein Dankesbrief am Flughafen hat mich berührt und wird mir in guter (ULQQHUXQJ EOHLEHQ Ŷ
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BASSERSDORF
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
WÄRMEERZEUGUNG APZ BREITI ERSATZ Bereits 2018 bewilligte der Gemeinderat erste Sanierungsmassnahmen für die Wärmeversorgung des Alters- und Pflegezentrums Breiti. Die Fäkalwasseranlage wurde entfernt und die Steuerung für die Ölheizung angepasst und erneuert. In einem weiteren Schritt soll nun die komplette Heizung für die Warmwassererzeugung und Gebäudeheizung ersetzt werden. Nach entsprechender Zustandsdiagnose und fachgerechter Beurteilung entschied sich der Gemeinderat, auch unter Berücksichtigung der kommunalen Solar-
energieverordnung vom 1. Juli 2019, für die Variante Pellets/Photovoltaikanlage/Wärmepumpe. Er genehmigte den Kredit für die Heizungssanierung über 1,8 Millionen Franken inklusive MWST. Die Kosten gelten im Rahmen des Werterhaltungskonzepts als gebunden.
AUSLAGERUNG WÄSCHEREI APZ BREITI Für die Auslagerung des Wäschereibetriebs für das Alters- und Pflegezentrum Breiti (APZ) wurden im Januar 2022 vier Institutionen für die Einreichung einer Offerte im
Submissionsverfahren eingeladen. Nach der Bewertung der eingegangenen Angebote aufgrund der festgelegten und in der Submission bekannt gegebenen Zuschlagskriterien, wird der Wäschereiauftrag an das Alterszentrum Hofwiesen in Dietlikon zum Betrag von 305 022 Franken inklusive MWST vergeben. Der Auftrag ist bis 31. März 2024 befristet.
DIVERSE KREDITABRECHNUNGEN
von 10 048 253 Franken inklusive MWST; – Vorgezogene Sanierungsmassnahmen, Dachisolation Kindergarten Steinlig über 155 003 Franken inklusive MWST; – Photovoltaikanlage Schulhaus Steinlig A über 196 203 Franken inklusive MWST; – Heizungssanierung Gemeindehaus B über 149 540 Franken inklusive MWST.
Gemeinderat Bassersdorf Der Gemeinderat hat folgende Kreditabrechnungen genehmigt: – Sanierung der beiden Schulhäuser Steinlig A + B mit einem Betrag
REVIDIERTE BAU- UND ZONENORDNUNG VOM GEMEINDERAT VERABSCHIEDET Die öffentliche Auflage von Planungen ist ein bedeutender Meilenstein in den Verfahren. Nach Workshops zu Entwicklungsstrategien, Informationsveranstaltungen, Planungssprechstunden und persönlichen Gesprächen, werden die erarbeiteten Unterlagen erstmalig der betroffenen Bevölkerung, dem Gewerbe, den Nachbargemeinden, der Planungsregion und dem Kanton formell zur Stellungnahme und Vorprüfung unterbreitet. Zusätzlich werden aufgrund der Publikation erste Voranwendungen von neuen Regelungen in den Baubewilligungsverfahren geprüft. Nach der öffentlichen Auflage der revidierten Bau- und Zonenordnung trafen 37 Schreiben mit rund 150 Einwendungen beim Bauamt ein. Die Planungskommission und der Gemeinderat haben darüber befunden und die Unterlagen im März 2022 zuhanden der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung im Juni 2022 verabschiedet. Der daraus entstandene Einwendungsbericht ist Teil der Unterlagen zur BZO-Festsetzung durch die Gemeindeversammlung. Die Anträge betreffen hauptsächlich die planerische Entwicklung des Gebiets Pöschen, bauliche Dichten in verschiedenen Zonen, gewerbliche Nutzungen entlang der Klotenerstrasse, Funktionen der beiden Zentrumszonen, Stärkung von energetischen und ökologischen Massnahmen, Klärung der Vorgaben für die Gestaltungsplanpflichtgebiete beim Bahnhof und im Pöschen und Stärkung der gewerblichen Nutzung in den Gewerbe- und Industriezonen. Aufgrund der Entscheide wurden Zonenplan, Bauordnung und Erläuterungsbericht angepasst. Für die Beurteilung war die Festsetzung der räumlichen Ausrichtung der Gemeinde im kommunalen Richtplan durch die Gemeindeversammlung im Dezember 2021 sehr hilfreich. Der Gemeinderat hat die Unterlagen geprüft und zuhanden der Gemeindeversammlung vom Juni 2022 verabschiedet. Die Unterlagen sind ab Anfang Mai 2022 online und im Bauamt öffentlich einsehbar. Aufgrund des Umfangs der Vorlage sind im Juni drei Abende zur Festsetzung vorgesehen. Der Gemeinderat und die Verwaltung freuen sich auf einen regen und fachlichen Austausch und stehen für vorgängige Gespräche gerne zur Verfügung. Gemeinderat Bassersdorf
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BASSERSDORF
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WIR SUCHEN JUGENDLICHE FÜR DEN «DONNSCHTIG-JASS»! Du bist jung (10 bis 18 Jahre) und hast Spass am Jassen? Dann melde Dich doch für das Differenzler-Qualifikationsturnier an! Anmeldeschluss ist am 31. März. Qualifikationsturnier «Donnschtig-Jass» Donnerstag, 7. April, ab 18.30 Uhr im bxa Am Turnier werden tolle Sofortpreise verlost! Gleichzeitig hast Du die grosse Chance, Dich für den «Donnschtig-Jass» von SRF im Sommer 2022 zu qualifizieren. Du bist teilnahmeberechtigt, wenn Du Einwohnerin/Einwohner von Bassersdorf bist und 10 bis 18 Jahre alt. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.bassersdorf.ch/donnschtigjass. Das OK freut sich auf Dich! Gemeinde Bassersdorf
UKRAINE-HILFE
Rituale Informiert im Alter Schicksalsschläge wie Todesfälle oder sonstige Verluste haben eine lähmende Wirkung auf die Betroffenen. Um besser damit umzugehen, haben sich rituelle Tätigkeiten als sehr hilfreich erwiesen. Ich rede hier nicht von spirituell motivierten Tätigkeiten, sondern von alltäglichen Verrichtungen und Dingen. Diese Rituale helfen darüber hinweg oder verhindern, in eine Passivität oder Lähmung zu verfallen. Sobald alltägliche Rituale bewusst ausgeführt werden, bekommen sie eine ganz andere Qualität. Zum Beispiel das morgendliche Ritual des Frühstückzubereitens. Das macht
man normalerweise, ohne gross darüber nachzudenken. Oder die stille Abmachung, den Nahestehenden täglich und immer zur gleichen Zeit anzurufen. Das hilft beiden Seiten einander zu tragen und gibt dem Gegenüber die nötige Ruhe und Gewissheit, dass eine starke Verbindung vorhanden ist. Insbesondere Tätigkeiten, die schon lange vertraut sind, haben auch in Zeiten mit grossen aufwühlenden Emotionen eine wichtige Bedeutung, denn sie haben eine beruhigende Wirkung auf das Gemüt und geben auch wieder eine Struktur in den Tagesablauf.
Diese rituellen Handlungen verlangen keine grossen Überlegungen oder Entscheidungen, sondern laufen fast mechanisch ab und lassen die Gedanken frei, um sich mit den Emotionen zu beschäftigen oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Nicht umsonst sind Meditationen stark mit solchen, sich immer wiederholenden und damit vertrauten, Aktivitäten verbunden. Sie geben Halt und Sicherheit. Hans Rudolf Egli Redaktionsteam «Informiert im Alter»
Der Ukraine-Konflikt bewegt auch die Bassersdorfer Bevölkerung. Die Solidarität mit Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, ist gross. Herzlichen Dank für die zahlreichen Angebote, die bei uns eingetroffen sind! Im Namen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung möchten wir unser grosses Mitgefühl aussprechen und unsere Unterstützung anbieten. Auf unserer Website finden aus der Ukraine geflüchtete und Helferinnen und Helfer aus Bassersdorf Informationen und Kontakte: www.bassersdorf.ch/ukraine Gemeinde Bassersdorf
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BASSERSDORF
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Am ersten März wurden die alten Bäume gefällt und mit den Vorbereitungen für das neue Trottoir und den Vorgarten begonnen. (rh)
In früheren Jahren reichte der Vorgarten des einstigen Gasthofs Adler bis an die Strasse. (zvg)
Trottoir und Vorgarten statt alter Bäume Bei der Sanierung der Winterthurerstrasse muss auch ein Grünstreifen weichen von Reto Hoffmann Anfangs März hat das kantonale Tiefbauamt mit den Sanierungsarbeiten an der Winterthurerstrasse begonnen. In diesem Zusammenhang wird auf der Höhe der Liegenschaft 25 auch ein neues Trottoir gebaut. Dafür muss ein Grünstreifen mit alten Bäumen weichen. Das stösst auf Unverständnis im Dorf.
D
ie Bauarbeiten, welche bis im Juli dauern, erstrecken sich vom Löwenkreisel bis zur Abzweigung Birchwilerstrasse. Aus diesem Grund wird in dieser Zeit der Verkehr auf diesem Abschnitt einspurig geführt und es wird deshalb zu Verkehrseinschränkungen kommen (wir berichteten). Bedauern über Baumfällung Nebst der Sanierung der Strasse wird im Bereich der Liegenschaft Nummer 25 auch ein neues Trottoir direkt neben der Strasse gebaut und der be-
stehende Privatweg aufgehoben. Auch der bis anhin zwischen Weg und Strasse liegende Grünstreifen wird verschwinden. Auf diesem Grünstreifen standen verschiedene, zum Teil über 100 Jahre alte Bäume, die dem neuen Trottoir bereits weichen mussten. Sie wurden am ersten März gefällt, was einigen Bassersdorferinnen und Bassersdorfern nicht verborgen geblieben ist. Sie zeigen Unverständnis, dass so altes Baumwerk dem Bau eines neuen Trottoirs geopfert werden musste und dass der Grünstreifen, welcher bislang auch Schutz für die Fussgänger bot, ebenfalls aufgehoben wird. Parzelle im Privatbesitz Schaut man sich dieses Projekt jedoch etwas genauer an, werden die Überlegungen offensichtlicher, welche hinter dieser angepassten Strassenführung stehen. Die besagte Landparzelle bis zur Strasse hin – inklusive Weg und Grünstreifen – gehört dem Besitzer der Liegenschaft Nummer 25 (dem einstigen Gasthaus Adler), Hans Isler. Das öffentliche
Nutzungsrecht dieses Privatweges war bisher in einem Pachtvertrag zwischen Hans Isler und dem Kanton geregelt. Haus unter Denkmalschutz Das war nicht immer so. Schaut man Bilder aus früherer Zeit an, reichte der Vorgarten der Liegenschaft 25 bereits bis an die Strasse und wurde von einem schmalen Trottoir gesäumt (siehe Schwarzweiss-Foto). Dieser Zustand soll nun wieder so hergestellt werden, wie die Medienstelle der Baudirektion des Kantons Zürich bestätigte. Das heisst nun, dass Grundeigentümer Isler dem Kanton das für das Trottoir benötigte Land gegen Entschädigung abtritt und er dafür einen gestalteten Vorgarten mit Zaun zwischen Haus und Trottoir erhält, deren Erstellung ebenfalls vom Kanton finanziert wird. Da dieses Haus unter Denkmalschutz stehe, mache dies Sinn, um das ursprüngliche Ortsbild zu erhalten, so Isler. Dies ging auch aus Gesprächen zwischen ihm und der Denkmalpflege hervor, wie er sagt. Des-
halb kam man nicht darum herum – auch zum Bedauern von Hans Isler – die alten Bäume zu fällen. Verengung Ecke Freihof beschäftigt ebenfalls Ein neuralgischer Punkt im Zusammenhang mit dieser Baustelle ist auch die Trottoirverengung beim ehemaligen Restaurant Freihof weiter dorfeinwärts. Dieser sehr schmale Durchgang ist den Fussgängerinnen und Fussgängern schon lange ein Dorn im Auge. Als unübersichtlich und gefährlich wird dieser immer wieder taxiert. Die Frage liegt auf der Hand, ob diesem Zustand bei dieser Gelegenheit nicht ebenfalls Abhilfe geschaffen werden könnte. Seitens der Baudirektion heisst es, dass für die Winterthurerstrasse der Kanton und die Gemeinde in den nächsten Jahren ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeiten würden, bei dem auch diese Stelle angeschaut würde. Weitere Details sind jedoch noch QLFKW EHNDQQW Ŷ
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BASSERSDORF
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«Fasnacht light» bot trotzdem viel Abwechslung Ausgelassenes Festen nach langer Fasnachtsabstinenz Drei närrische Tage und ein Wiedersehen mit liebgewonnen Fasnachts-Traditionen zeichnete die diesjährige Bassersdorfer Fasnacht aus.
D
ie diesjährige Fasnacht zeigte trotz des fehlenden Umzugs durch die Bassersdorfer Strassen viel Fasnachtsfieber und Abwechslung. Zu Beginn erhielt Fakoba-Obernarr Rolf Zemp aus den Händen von Gemeindepräsidentin Doris Meier den Schlüssel zur dreitägigen Narrenfreiheit mit nur einer Aufgabe: bis am Ende 20 alte BartSchlüssel aufzutreiben. Kein Prob-
lem für den gewieften Obernarr – am Ende präsentierte er die gewünschte Menge und erhielt dafür einen «Lighter-Wagen» mit vielen Geschenken drin. Für die abtretende Gemeindepräsidentin war es die letzte Fasnacht in offizieller Mission. Nach dem schmutzigen Dunschtig bestritten rund 60 närrische Gestalten am Freitag den Buebemarsch, der sie diesmal ins 20 Kilometer entfernte Winterthur führte. Der ausgelassene Tross hatte anscheinend viel Spass und auch Wetterglück. Zurück aus Winterthur versammelte sich die bunte Schar beim Bassersdorfer Löwenkreisel zum Fototermin.
Für die tanzbeinschwingenden Närrinnen und Narren waren die beiden Maskenbälle in der Turnhalle Mösli gedacht. Zu verschiedenen Schlager-Hits und Schunkel-PartyKlassikern wurde kräftig getanzt, mitgeschunkelt und gesungen. Eine Augenweide auch die vielen gelungenen Kostüme. Ein Geheimtipp ist der sonntägliche Guggengottesdienst mit einem Konzert der einheimischen Guggenmusik Kookaburra. Auch Ute van Appeldorn, katholische Pastoralassistentin und Clemens Bieler, reformierter Pfarrer, kleideten sich fasnächtlich und begleiteten das
Publikum mit Gebeten, Liedern und witzigen Reimen durch den speziellen Gottesdienst. Kein grosser, aber ein kleinerer Kinderzug komplettierte das Fastnachtstreiben. Dabei sah man auch allerlei «ältere Kinder» verkleidet ihrem Fasnachtsfieber frönen und Konfettis flogen farbenfroh GXUFK GLH /XIW Ŷ Texte und Fotos: Reto Hoffmann, Manuela Müller, Dunja Rhyner, Susanne Gutknecht
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Kultureller Austausch im Sprachcafé An Sprachtischen entstehen spannende Konversationen von Manuela Müller Beim Sprachcafé «BasiBabel» aus der Reihe «Basi Together» der Internationalen Plattform Bassersdorf (IPB) konnten sich die Besucher in den Sprachen Schweizerdeutsch, Deutsch, Englisch, Italienisch und Türkisch unterhalten oder viel Neues über die Sprachen und das Land erfahren.
B
eim ersten Sprachcafé «BasiBabel» von Mitte März hiess es «welcome, willkommen, willkommä, benvenuto und hoúgeldiniz». Fünf Personen mit der jeweiligen Muttersprache brachten den Teilnehmenden ihre Sprache an sogenannten Sprachtischen näher. Nach einem Aufschub wegen der CoronaPandemie freuten sich die Organisatorinnen der IPB jetzt umso mehr, diesen Event nun endlich durchführen zu können.
Fünf Sprachtische zur Auswahl Nachdem man sich für einen der Sprachtische entschieden hatte, ging der Austausch auch schon los. So erzählten sich die Besucher am Sprachtisch für Englisch von vergangenen Erlebnissen, ganz nach dem Leitsatz «learning by doing», während beim Tisch für Türkisch viel über die kulinarischen Spezialitäten der Türkei erzählt und erste Wörter vermittelt wurden. So lernte die Vierergruppe um Muttersprachlerin Fatma Yildiz Sahinbay etwa, dass man sich mit «Merhaba» (Hallo) begrüsst und EHLP $QVWRVVHQ ©úHUHIHª 3URVW VDJW Auch am Tisch für die italienische Sprache wurde die Möglichkeit genutzt, angeregt Alltagsthemen zu diskutieren und sich Geschichten aus dem Familienleben zu erzählen. Wer sich in Schweizerdeutsch versuchen wollte, profitierte von einem Spickzettel mit den wichtigsten Sätzen und Fragen aus dem Alltag, wie beispielsweise «Wie heissed Sie?» oder «Wie
gots dr?». Am Tisch für Deutsch tauschte man sich ausserdem darüber aus, dass die deutsche Grammatik auch für Muttersprachler nicht ganz einfach zu lernen sei. Kultureller Austausch fördern Organisiert wurde das Sprachcafé von der Internationalen Plattform Bassersdorf. Jessica Lachnit, Verant-
wortliche für Integration und Frühförderung, erzählt: «Das Ziel des Sprachcafés ‹BasiBabel› besteht darin, Menschen zu vernetzen und den kulturellen Austausch in Bassersdorf zu fördern». Das Sprachcafé soll nun zweimal pro Halbjahr stattfinden. Dabei werden einige Sprachen immer wieder angeboten und mit neuen 6SUDFKWLVFKHQ HUJlQ]W Ŷ
Am Sprachtisch «Türkisch» vermittelte Fatma Yildiz Sahinbay (3.v.l.) den interessierten Damen erste türkische Worte. (mm)
FÜR JEDEN ETWAS DABEI Das schöne Frühlingswetter im März lädt wieder zu Ausflügen mit dem Velo ein. Für Velobegeisterte, die sich ein neues Velo anschaffen oder ihr bisheriges Velo verkaufen wollen, war die Velobörse der SP Bassersdorf auf dem Dorfplatz eine willkommene Gelegenheit. Auch dieses Jahr wechselten an der Velobörse wieder viele Velos den Besitzer. Unter den 63 zum Verkauf stehenden Zweirädern war für jung bis alt und für jeden Geschmack etwas dabei. Wer sich beim Verkaufspreis seines Velos unsicher war, erhielt fachkundige Empfehlungen. Während letztes Jahr auf Kaffee und Kuchen aufgrund Corona verzichtet wurde, durften sich die Besucher nun wieder mit feinen Fruchtsäften erfrischen. Dabei kamen die Besucher miteinander ins Gespräch. (mm)
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BASSERSDORF
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Der Böögg wird wieder explodieren Bassersdorfer Sechseläuten kann wieder stattfinden von Ute Müller Nachdem das Bassersdorfer Sechseläuten die letzten zwei Jahre nicht wie gewohnt über die Bühne gehen konnte, wird der Anlass am 25. April auf der Sechseläutenwiese wieder im normalen Rahmen stattfinden.
D
er Kontrapunkt zum Zürcher Zunftfest beschert Jung und Alt jeweils einen Heidenspass und ist seit langem ein fixer Termin im Jahreskalender der Gemeinde. Ursprünglich nur ein Schulbubenstreich, ist das Sechseläuten zum seriösen Anlass gereift und aus Bassersdorf nicht mehr wegzudenken. Zentrales Element des Anlasses ist naturgemäss der «Böögg», der, zwischen drei und vier Meter hoch, auf einem Platz thront und in einem kontrollierten Brand zu Grunde geht. Wenn am Montag, 25. April um 18 Uhr der «Böögg» auf der Sechseläu-
tenwiese angezündet wird, warten die Bassersdorfer wieder gespannt darauf, wann der Kopf explodiert. Die Festwirtschaft mit Speis und Trank ist ab 16 Uhr geöffnet. Lokaler Treffpunkt Hinter dem Bassersdorfer Sechseläuten steht ein Verein als Trägerschaft. Im Dezember 2006 wurde das Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte (ZBZ) gegründet, welches seither als offizieller Dorfverein fungiert. Gross ist die Freude bei den Organisatoren, dass am 25. April 2022 das Sechseläuten nun endlich wieder im normalen Rahmen gefeiert werden kann. Das ZBZ bemüht sich hierbei stets, den Anlass nach den überlieferten Traditionen ihrer Vorväter durchzuführen. Der ursprünglich als Brauchtum zur Winteraustreibung konzipierte Anlass ist heutzutage aber mehr ein kultureller Anlass, wo sich die kommunale Prominenz mit der Bevölkerung trifft.
Kein Virus als Böögg Zeremonienmeister Christian Weiss ist einer der ursprünglich drei Initianten des Bassersdorfer Sechseläutens. Er ist verantwortlich für den gesamten reibungslosen Ablauf und unterstützt den Böögg-Ingenieur beim Bööggbau. Ganz wichtig ist ihm folgendes: «Anlässlich der Planung des diesjährigen Events haben wir uns
geschworen, dass das Motto des diesjährigen Sechseläutens nichts mit dem Corona-Virus zu tun haben soll. Also, es wird sicher auch kein Virus verbrannt werden.» So dürfen sich nun alle Sechseläuten-Begeisterte wetten, wie lange der Kopf des Böögg dem Feuer WiderVWDQG ELHWHW Ŷ
Das Bassersdorfer Sechseläuten ist ein gut besuchter Anlass, bei dem es dem Böögg jeweils sehr warm wird. (Archiv)
PHOTOVOLTAIK-DACH In den letzten zwei Jahren wurde festgestellt, dass das Flachdach des Schulhauses Geeren undicht ist. Nach behelfsmässigen Reparaturen wurde im Rahmen des Werterhaltungskonzeptes der Gemeinde beschlossen, das gesamte Flachdach zu sanieren und neu abzudichten. Erneuert werden über 1600 Quadratmeter Dachfläche mit einer mehrschichtigen Abdichtung (siehe Foto). Die Arbeiten haben bereits Anfang Dezember 2021 begonnen und dauern voraussichtlich bis Ende April. In diesem Zusammenhang erhält das Schulhaus Geeren auch eine Photovoltaik-Anlage. Auf dem fertig sanierten und begrünten Dach werden Solarpanels mit einer Gesamtfläche von rund 440 Quadratmetern montiert, welche Strom mit einer Höchstleistung von 80 kwp produzieren. Dieser Solarstrom wird direkt für den Betrieb des Schulhauses verwendet. Entsteht ein Überschuss an Energie, wird diese ins allgemeine Stromnetz eingespeist. (rh)
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Dadurch sollen die Teilnehmenden besser Frauenapéro YHUVWHKHQ ZR GLH ZHVHQWOLFKHQ 8QWHUVFKLH ©7URW] DOOHP KR௺QXQJVYROO LQ GLH =XNXQIWª de zu unserer vom Christentum, von der Trotz aller Warnungen schloss sich Peter Wir laden herzlich zum «Frauenapéro» 5HIRUPDWLRQ XQG GHU $XINOlUXQJ JHSUlJWHQ (JJHQEHUJHU ൬൴൰൴ DOV ൭൫ MlKULJHU QDFK DE DP )UHLWDJ ൬ $SULO XP ൬൴ ൫൫ 8KU LP .LUFK 6FKZHL]HU .XOWXU VLQG geschlossener Drogistenlehre der berüch gemeindehaus Bassersdorf ein. Zu Gast ist tigten Fremdenlegion an. Statt Abenteuer Beatrice Hauser von der «Mission am Nil». unter Palmen und in der Weite der Sahara 6LH HU]lKOW PLW HLQGU FNOLFKHQ %LOGHUQ EHU ZXUGHQ GLH DQJHKHQGHQ /HJLRQlUH PLW HL LKUH $UEHLW LKUH 5HLVHQ QDFK 2VW .RQJR ner knüppelharten Grundausbildung kon und ihren eigenen – nicht immer gradlinig frontiert. verlaufenden – Lebensweg. Mit Überzeu gung sagt Beatrice Hauser heute, dass wir $P )UHLWDJ ൬ $SULO XP ൬൴ ൮൫ 8KU EHULFKWHW ± VR VFKZHU GLH 8PVWlQGH DXFK VHLQ P| HU YRQ VHLQHQ (UIDKUXQJHQ EHLP ©0lQQHU JHQ ± KRႇQXQJVYROO LQ GLH =XNXQIW VFKDXHQ apéro» im Zentrumsbau Nürensdorf. dürfen. Männerapéro «Fremdenlegion persönlich erlebt»
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BRÜTTEN
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
KANTONALE MEHRWERTABGABE
ZIVILSCHUTZRAUM
Mit Inkrafttreten der neuen Bau- und Zonenordnung erlangte auch die Einzonung der neuen Gewerbezone «Arbeitsplatzgebiet Chätzler» Rechtskraft. Die Baudirektion hat mittlerweile die Verfügungen zur kantonalen Mehrwertabgabe zugestellt. Abgabepflichtig ist nur die Wiese auf der Kat.-Nr. 80, alle anderen Grundstücke sind von der Mehrwertabgabe befreit. Der Gemeinderat hat die Verfügung über die Mehrwertabgabe von 97 856 Franken zur Kenntnis genommen und verzichtet auf Erhebung von Rekursen gegen diese Verfügung.
Aufgrund der aktuellen Lage in der Ukraine erhielt die Gemeinde vermehrt Anfragen, wo Privatpersonen ihren Zivilschutzraum haben. Sollte sich unter Ihrem Wohngebäude kein Schutzraum befinden, stehen in anderen Gebäuden private und öffentliche Schutzräume zur Verfügung. Um zu erfahren, wohin Sie sich in einer Notsituation begeben müssten, können Sie Ihren zugeteilten Zivilschutzraum auf der Website www. schutzraumzuweisung.ch abfragen.
SCHULHAUS CHAPF MEHRZWECKHALLE
Die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 genehmigte die Kredite zur Sanierung der Haldler- und Strubikonerstrasse. Neben dem Strassenbelag und des Trottoirs werden auch die Wasserleitungen ersetzt und die Schachtabdeckungen ausgetauscht. Aufgrund der Bauarbeiten kommt es zu Verkehrsbehinderungen.
Der Bodenbelag in der Mehrzweckhalle muss erneuert werden. Der Gemeinderat hat hierfür einen Kredit von 34 700 Franken gesprochen. Die Arbeiten werden an die Realsport AG vergeben und in den Sommerferien ausgeführt.
Gemeinderat Brütten
Gemeindeverwaltung
BAUSTELLENINFO
Haldlerstrasse Die Bauarbeiten an der Haldlerstrasse dauern vom 4. April bis etwa Ende Juli 2022. Während dieser Zeit gilt ein Fahrverbot, Anwohner sind ausgenommen. Zum Schluss werden an der Haldler-, Steinler- und Hagenstrasse die Deckbeläge eingebaut. Während kurzer Zeit wird dabei die Zufahrt zu den Liegenschaften im Perimeter nicht möglich sein. Die Anwohner werden dazu noch genauer informiert. Strubikonerstrasse Die Strubikonerstrasse wird ab dem 16. Mai bis etwa Mitte Dezember 2022 saniert. Dabei bleibt die Strubikonerstrasse zwischen der Unterdorfstrasse und Eich für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anwohner sowie der Schulbus sind davon ausgenommen. Da bis Ende Juli gleichzeitig auch die Madlikoner- und die Eigentalstrasse in Oberembrach gesperrt sind, können Einwohner von Brütten, die durch die Sperrung einen erheblichen Nachteil erfahren, bei der Gemeindeverwaltung eine Durchfahrbewilligung beantragen. Gefahrenhinweis Eltern werden gebeten, ihre Kinder auf die Gefahren der Bauarbeiten aufmerksam zu machen. Es wird empfohlen, dass Schüler auf dem Schulweg so kurz wie möglich im Bereich der Baustellen bleiben. Gemeindeverwaltung
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BRÜTTEN
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Musik
TRIO DACOR Musik vom Mittelalter bis zur Neuzeit mit Jacqueline Ott: Marimba, Vibraphon Paolo D‘Angelo: Akkordeon Jojo Kunz: Kontrabass Das «trio dacor» verblüfft mit raffinierten eigenen Arrangements. In ihren Bearbeitungen von barocker Musik bis Piazzolla setzen die drei grundverschiedenen MusikerInnen ihre Virtuosität und die Farbenvielfalt ihrer Instrumente bewusst ein und erschaffen somit die Kompositionen gleichsam neu. Freitag, 8. April, 20 Uhr, Gemeindesaal Brütten Eintritt: Erwachsene Fr. 25.– Kinder und Jugendliche Fr. 10. – Reservationen für die Veranstaltung nehmen wir per EMail an kultur@bruetten.ch oder telefonisch unter 052 355 03 55 entgegen. Ein Sitzplatz ist Ihnen damit garantiert. Die Anmeldung gilt als verbindlich. Kulturkommission Brütten
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
IN DER BIBLIOTHEK BRÜTTEN SIND DIESES JAHR OSTERHASEN VERSTECKT! vom 28. März bis 9. April 2022
Suche und zähle sie, lass sie aber bitte an ihren Plätzen ausruhen. Den ausgefüllten Antwortzettel an der Theke abgeben. Aus allen korrekten Antworten werden drei Gewinner ausgelost und persönlich benachrichtigt.
Die Gewinner können ihren Preis in der Osterwoche während den Öffnungszeiten in der Bibliothek abholen. Viel Spass beim Suchen und Frohe Ostern!
MIR SIND BRÜTTE! Yvonne Todesco, seit frühster Kindheit in Brütten Vom 19. bis 21. August findet das grosse Brüttener Dorffest unter dem Motto «mir sind Brütte» statt. Deshalb werden wir bis im Sommer 2022 jeden Monat einen Brüttener/eine Brüttenerin kurz porträtieren. Weshalb wohnst Du gerne in Brütten? Brütten ist seit jeher meine Heimat. Ich kenne viele Ecken und Winkel von Brütten wie meine eigene Hosentasche und doch verändert sich das Dorf immer wieder. Ich schätze die persönlichen Kontakte zu den verschiedensten Bewohnern aus unterschiedlichen Generationen. Ich erlebe einen Zusammenhalt, ohne einander einzuengen. Zudem geniesse ich die Sicht in die Berge und von Natur umgeben zu sein. Es freut mich, dass
ich auch in der Schule Brütten unterrichten darf. Brütten ist für mich ein sehr vielseitiger Wohn- und Arbeitsort. Was ist für Dich ein spezieller Ort in Brütten und warum? Die Plattform auf dem Kirchturm ist für mich der schönste Ort von Brütten. Die Weitsicht und der Blick auf unser Dorf aus der Vogelperspektive wirken auf mich inspirierend. Das Dorffest steht unter dem Motto «mir sind Brütte» – was heisst das für Dich? Mit «mir» verbinde ich Gemeinschaft, Solidarität und Loyalität. Diese Faktoren machen für
mich unser Dorf aus. Wir alle sind bei der Gestaltung des Dorflebens gefragt, nicht nur am Dorffest, sondern an allen anderen Tagen des Jahres auch. Wie meinst Du, wird Brütten in 50 Jahren aussehen? Brütten wird sich, wie in den letzten 50 Jahren, stets weiterentwickeln. Ich hoffe, dass Bewährtes bleibt und der Wandel der Bevölkerung und ihren Bedürfnissen entsprechend gestaltet wird. Es wäre schön, wenn auch in 50 Jahren viele begeisterungsfähige Menschen das Dorfleben prägen. (zvg)
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BRÜTTEN
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Neuer Vorstand für Ortspartei Jürg Stahl übernimmt Präsidentenamt von Susanne Gutknecht In der SVP Brütten kam es in den vergangenen Wochen zu Wechseln im Vorstand. Damit wollen sie die wählerstärkste Partei auch in Brütten stark verankern, wie sie mitteilen.
E
s ist kein Geheimnis in Brütten, dass der langjährige Präsident Urs Knecht schon länger nach einem Nachfolger sucht und sich einige Mal breitschlagen liess, doch nochmals das Amt auszuführen. Letztes Jahr dann der definitive Entscheid. Zeitgleich haben sich auch Yvonne Diezi und Fritz Meili nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Wie in
allen Vereinen und Parteien waren auch in der SVP Brütten die Kandidaten rar, so dass unter der Führung von Gemeinderat Peter Ball und Jürg Stahl, alt Nationalratspräsident, eine Findungsgruppe ins Leben gerufen wurde, welche sich mit der Nachfolge auseinandersetzte. Mit Erfolg: in den letzten Wochen hat der neue Vorstand die Arbeit aufgenommen. Die SVP kommuniziert denn auch: «Mit zwei Frauen und drei Männer unterschiedlichster beruflicher Erfahrungen verkörpern die fünf Neugewählten eine hohe Diversität und liefern Allrounderqualitäten.» Als Präsident wurde Jürg Stahl gewählt, kein unbekannter Politiker in Brütten. Er gab 2019 seinen Rück-
tritt aus dem Nationalrat und feiert nun ein Comeback auf dem lokalen Parkett. «Mir liegt die Partei am Herzen und mit dem neuen Vorstand wollen wir die Herausforderungen in der Gemeinde meistern. Als Präsident habe ich genügend Erfahrung gesammelt und kann dieses Wissen sicher hier nutzen.» Er habe auch bereits Kontakt zu den Präsidenten der anderen Brüttener Parteien gehabt und freue sich auf die Zusammenarbeit. Parteileben aktivieren Als Ziel hat sich der neue Präsident gesetzt, das Parteileben zu aktivieren und auch die Mitgliederzahl zu erhöhen. «Es fehlt sicher die jüngere Generation in unserer Ortspartei.
Dazu brauchen wir ein schärferes Profil, so dass es für Jüngere ein Ereignis ist, mitzumachen.» Man wolle nicht als Konkurrenz zu einem Sportverein auftreten, aber wenn es gelinge, eine sinnvolle Aufgabe aufzuzeigen, sich in der Wohngemeinde zu engagieren, sei das gut. Das pointierte Auftreten von Urs Knecht an Gemeindeversammlungen werden sicher einige Brüttenerinnen und Brüttener vermissen. «Ich muss jetzt zuerst meine Rolle finden und der neue Vorstand muss auch nicht alles gleich machen wie bis anhin. Sicher werden wir genauso kritisch die Gemeindegeschäfte beleuchten. Dazu sind wir im Vorstand gut aufgestellt XQG IUHXHQ XQV DXI GLH $UEHLW ª Ŷ
AMTSEINSETZUNG PFARRER Am 20. März fand in der reformierten Kirche Brütten die offizielle Amtseinsetzung des neuen Pfarrers Matthias Bordt statt. Anlässlich des Gottesdienstes legte Bordt sein Amtsgelübde ab. Nachdem er am 28. Dezember 2021 bereits von der Kirchgemeinde gewählt wurde, erfolgte nun noch die offizielle Amtseinsetzung durch den Dekan Stefan Rathgeb. Matthias Bordt habe sich gut eingelebt und sei mit anderen Gemeindemitgliedern bereits bestens vernetzt, erklärt Rathgeb. Von seiner jahrelangen Erfahrung wird das Pfarrteam Brütten zukünftig sicherlich profitieren können. Der Gottesdienst wurde musikalisch von Alexandra Forster (Orgel) und Niculin Janett (Saxofon) umrahmt. Anschliessend an den Gottesdienst gab es einen Apéro Riche im Chiletreff, zu welchem alle eingeladen waren. (fr)
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Das starke Team für den Nürensdorfer Gemeinderat Wahlen 27. März 2022 wählen!
Edith
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bisher 59, Hausfrau Gemeinderätin seit 2014 / Ex-Präsidentin Nüeri-Netz
bisher 55, Unternehmer Gemeindepräsident seit 2014
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Wofür setze ich mich ein? Das Amt als Sozialvorsteherin ist sehr anspruchsvoll und zeitintensiv. Gerne setze ich mich mit meiner Energie, meinem Einfühlungsvermögen und meinen erworbenen Erfahrungen wieder für Nürensdorf ein.
Acht Jahre durfte ich mich als engagierter und innovativer Gemeindepräsident beweisen. Dank meiner Erfahrung aus der Privatwirtschaft wurden Projekte nachhaltig umgesetzt. Ich werde weiterhin mein Bestes geben.
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
GEMEINDEVERSAMMLUNG Die vorsorglich auf den 13. April terminierte Gemeindeversammlung fällt aus. Die nächste Versammlung findet am 15. Juni 2022 statt.
für den Betrieb bewilligt. Der Auftrag geht an die Abraxas AG, St. Gallen. Für die Hilfe zugunsten der Ukraine-Flüchtlinge hat der Gemeinderat den verfügbaren Katastrophenhilfekredit in der Höhe von 30 000 Franken an die Glückskette bewilligt.
GEMEINDEPERSONAL KREDITABRECHNUNGEN Als neuer Bereichsleiter Werke konnte der bisherige Stellvertreter Simon Cadonau verpflichtet werden. Der Gemeinderat gratuliert Simon Cadonau zur Beförderung.
KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN Für den Ersatz von bestehenden und die Montage von neuen Schranken bei verschiedenen Fussgängerverbindungen hat der Gemeinderat einen Kredit von 9300 Franken bewilligt. Der Auftrag für die Lieferung und Montage geht an die Klemmfix AG, Volketswil. Aufgrund des anstehenden Wechsels der Einwohnerkontrollsoftware muss auch die Hundekontrollsoftware angepasst werden. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von einmalig 7500 Franken für die Umstellung und von jährlich wiederkehrend Fr. 3300.15
Die Abrechnung über die Erstellung einer Finnenbahn, resultierend aus der ZKB-Sonderdividende-Jubiläum 2020, mit Kosten von Fr. 48 173.25 und damit Minderkosten im Betrag von Fr. 3 826.75 gegenüber dem bewilligten Kredit von 52 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.
ÖFFNUNGSZEITEN OSTERN Am Gründonnerstag, 14. April, sind die Büros der Gemeindeverwaltung ab 15 Uhr geschlossen. Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Karfreitag, 15. April bis Ostermontag, 18. April den ganzen Tag geschlossen. Für das Bestattungswesen und die Gemeindewerke gibt das Tonband unter Telefon 044 838 40 50 Auskunft. Am Dienstag, 19. April, ab 8 Uhr ist die Gemeindeverwaltung gerne wieder für Sie da! Gemeindeverwaltung Nürensdorf
FINANZEN Für fünf Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von Fr. 286 682.60 veranlagt. In zwölf Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In weiteren vier Fällen behandelte der Rat Handänderungen ohne Grundstückgewinnsteuern.
Gemeinderat Nürensdorf
APÉRO-EINLADUNG ZUR BEHÖRDEN-WAHLFEIER Am Sonntag, 27. März ab 16 bis 18 Uhr findet an der Lebernstrasse 5 beim Ortsmuseum Nürensdorf die Wahlfeier für die Bevölkerung statt. Gerne laden wir die Nürensdorfer-/innen zum Apéro ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Gemeinderat Nürensdorf
Bei unseren Gemeindewerken ist im August 2022 wiederum eine
LEHRSTELLE ALS FACHMANN/-FRAU BETRIEBSUNTERHALT FACHRICHTUNG WERKDIENST frei. Sie erhalten eine vielseitige und fundierte Ausbildung im Unterhalt und der Pflege der Strassen und Wege, der öffentlichen Gewässer, der Wasser- und Abwasserversorgung sowie der Bewirtschaftung von Grünanlagen unserer Gemeinde. Sie erlernen auch den Umgang mit Fahrzeugen, Geräten und deren Unterhalt. Die Berufsschule besuchen Sie in Wetzikon. Die Lehre eignet sich für handwerklich begabte Schüler/innen der Sekundarschule B, welche bereit sind, unabhängig der Witterungsverhältnisse mehrheitlich im Freien zu arbeiten. Interessiert an dieser vielseitigen Ausbildung? Dann erwarten wir gerne Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Motivationsschreiben, Schulzeugnis, Stellwerktest, Passfoto per Post an: Gemeinderat Nürensdorf, Kanzleistrasse 2, 8309 Nürensdorf Bei allfälligen Fragen gibt Ihnen Daniel Rüegg, Leiter Werke, Telefon 044 838 40 87, gerne weitere Auskünfte. Gemeinde Nürensdorf
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NÜRENSDORF
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Zur Goldenen Hochzeit Am 28. April Emanuel und Ruth Morf Breitweg 10 8309 Nürensdorf
Krämer, Ingo geb. 29.11.1972 Oberackerstr. 14 verstorben am 28.2.2022 Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf
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NÜRENSDORF
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Michael Thiel (li.) und Gemeindepräsident Christoph Bösel besichtigen die 100. Nürensdorfer Anlage. (Fotos: Astrid Steinbach)
Wechselrichter, Sicherungen und Batterie sind geräuschlos und nehmen wenig Platz im Keller ein.
Strom vom Dach Gemeinde Nürensdorf subventioniert 100. Solaranlage von Astrid Steinbach Wer in Nürensdorf selbst Solarstrom erzeugen will, kann seit 2011 eine Einmalvergütung für Photovoltaikanlagen beantragen. Seit 2016 unterstützt die Gemeinde auch den Einbau eines Batteriespeichers finanziell.
I
n der Gemeinde Nürensdorf gibt es verschiedene, vom Gemeinderat verabschiedete, ökologische Förderprogramme. Während die vergünstigte Energieberatung und Erstellung eines Gebäudeenergieausweises (GEAK) bedingt durch gute Angebote des Kantons, der EKZ und anderer Anbieter weniger gefragt sind, findet das gemeindeeigene Förderprogramm für Solaranlagen grossen Anklang. In den vergangenen zehn Jahren konnten bereits knapp 100 Subventionen von Solaranlagen bewilligt werden. Im Februar wurde nun bekannt, dass Familie Thiel die hundertste Anlage seit Beginn des Förderprogramms in der Gemeinde gebaut hat und von der Auszahlung der Subvention profitieren konnte. In die Zukunft gedacht «Wir sind jetzt schon sehr zufrieden mit der Anlage», erklärt Michael
Thiel am 12. März gegenüber den Anwesenden bei der offiziellen Übergabe der Subventionszahlung für den Bau der Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. «Wir haben dieses Jahr im Januar begonnen, hatten im Februar bereits einen Überschuss und jetzt im März schon dreimal mehr Strom produziert, als wir benötigen. Unser hauptsächlicher Beweggrund für die Umrüstung ist der ökologische Gesichtspunkt. Unser Strombedarf wird zukünftig immer höher. Es ist meiner Meinung nach somit auch eine gesellschaftliche Pflicht, dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen», sagt Thiel. Familie Thiel hat sich für eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher entschieden. Das bedeutet, nicht verbrauchter Strom muss nicht ins öffentliche Netz gespeist werden, sondern kann für den späteren Eigengebrauch zwischengespeichert werden. Eine wesentliche Verbesserung zu Anlagen ohne Batteriespeicher. Entlastung des Stromnetzes Die subventionierte Prüfung bereits vorhandener Solaranlagen ist ebenfalls ein voller Erfolg. «Nachdem über Jahre tranchenweise alle Eigentümer von Solaranlagen aktiv angeschrieben wurden, konnten knapp 40
Solaranlagen überprüft werden. Bei der Überprüfung wurden diverse, teils sogar erhebliche Mängel oder Schwachstellen gefunden und behoben. Es gingen viele Dankesmeldungen der Eigentümer ein», zeigt sich der Leiter der Abteilung Bau und Liegenschaften, Christian Meierhans, überaus zufrieden. Die grosse Anzahl von Solaranlagen in der Gemeinde bedeuten auch eine enorme Entlastung für das
Stromnetz. Die Förderprogramme haben sich bewährt und werden gut angenommen. Die Fördermittel werden im Rahmen des jährlich vom Gemeinderat bewilligten Budgets zugesichert. Als Ansprechpartner für Interessierte fungieren zum einen Anna Zuber, Mitarbeiterin Bau und Liegenschaften, der Gemeinde Nürensdorf, VRZLH &KULVWLDQ 0HLHUKDQV Ŷ
ÖKOLOGISCHE FÖRDERPROGRAMME DER GEMEINDE NÜRENSDORF: 2008: Einführung vergünstigte Energieberatung 2011: Förderprogramm für Solaranlagen 2012: Ergänzung der Energieberatung; hälftige Subvention der Kosten für die Erstellung eines Gebäudeausweises der Kantone (GEAK) als «Energieetikette» für Gebäude 2017: Subventionierte Prüfung von Solaranlagen 2021: Batteriespeicher bei neuen Solaranlagen (ab 5 kwH Leistung und mit intelligenter Steuerung)
PFLANZENRÜCKSCHNITT AN STRASSEN UND FUSSWEGEN Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und des maschinellen Strassenunterhaltes sind die in den Strassenbereich hineinragenden Pflanzen zurückzuschneiden. Dabei gilt zu beachten: • Der Rückschnitt hat senkrecht zur Strassen-/Fussweggrenze zu erfolgen. • Das Lichtraumprofil ist nach den Vorschriften der Strassenabstandsverordnung bis 4.50 Meter Höhe bei Gemeindestrassen (4.80 Meter bei Staatsstrassen) und 2.50 Meter Höhe bei Fusswegen einzuhalten. • Es ist darauf zu achten, dass Strassenschilder und Signaltafeln sowie Strassenlampen nicht durch Pflanzen verdeckt werden. Achten Sie bitte auch auf morsche Äste. • Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten müssen die Sichtbereiche (Pflanzen maximal 0.80 Meter Höhe) freigehalten werden.
Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, ihre Bereiche zu überprüfen und den nötigen Rückschnitt bis spätestens Ende April auszuführen. Im Namen aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie der Strassenunterhalts-Equipen danken wir bestens. Bassersdorf Bitte beachten Sie den Abfallkalender betreffend Grüngutabfuhr montags. (Offene Gebinde mit max. Länge von 1,5 Meter gebündelt. Bis 20 Kilogramm mit einer Grüngutmarke.) Bei Bedarf kann auf eigene Kosten ein Termin mit dem Häckselservice beispielsweise von Schild Gartenbau AG oder Spaltenstein Gartenbau AG vereinbart werden. Brütten Die Grüngutcontainer und Grüngutbündel sind jeweils am Montagmorgen bis 7.30 Uhr mit der notwendigen Plombierung an den Strassenrand zu stellen. Bei grösseren Mengen wenden Sie sich direkt an einen privaten Unternehmer. Nürensdorf Die Grüngutabfuhren finden wöchentlich am Donnerstag statt (Ausnahme Mittwoch, 25. Mai 2022 / gemäss Abfallkalender). Der Gratis-Häckseldienst ist vom Montag, 4. bis Donnerstag, 7. April gemäss separatem Flyer. Bau + Werke Bassersdorf, Gemeindewerke Brütten und Nürensdorf
EINSPURVERKEHR Am Montag, 7. März, hat die partielle Sanierung der Winterthurerstrasse zwischen dem Löwenkreisel in Bassersdorf und dem Sagiweg in Nürensdorf begonnen. Der Verkehr wird grundsätzlich einspurig geführt, was jedoch am ersten Tag noch nicht der Fall war. In nächster Zeit kann es deswegen aber zu Staus kommen. Fussgänger werden wo nötig umgeleitet. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis im Juli, wie die Verantwortlichen des kantonalen Tiefbauamts in Aussicht stellen. (np)
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REGION
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Auftritte des Männerchors Nürensdorf sind rar geworden. (zvg)
Verstummen die regionalen Chöre bald? Chöre versuchen alles, um Vereinsmitglieder bei der Stange zu halten von Nadine Plüss Die vergangenen zwei CoronaJahre haben bei den Chören der Region Spuren hinterlassen. Die Kantorei Bassersdorf und der Männerchor Nürensdorf versuchen mit Flexibilität, der Entwicklung zu trotzen.
D
ie Präsidentin der Kantorei Bassersdorf, Maja Brunner, sagt: «Die Unsicherheiten sind enorm, wir wissen nicht, wie die Zukunft aussieht». Seit zwei Jahren fallen Veranstaltungen, bei denen die Chöre der Region sonst sangen, mit wenigen Ausnahmen ins Wasser. So durfte die Kantoreimitglieder wegen der Pandemie eine Zeit lang weder live proben noch in der Kirche auftreten. «Das wäre eigentlich die Aufgabe und der Sinn der Kantorei – und das, was uns Freude bereitet», sagt die Vereinspräsidentin. Der 130 Jahre alte Chor hat es schon schwer genug. Gemäss der Präsidentin finden sie fast keinen jun-
gen Zuwachs. Das erweise sich als schwierig, weil die Kantorei normalerweise viele Auftritte, die meisten davon an Sonntagen, habe und die Leute dann ihr Privatleben geniessen wollen. Aus diesem Grund möchten sie in Zukunft Gastsängerinnen für einzelne Anlässe anschreiben. Zählte die Kantorei im Jahr 2020 noch 37 Sängerinnen und Sänger, proben sie heute wegen der CoronaBeschränkungen nur noch mit rund 20. Einige wollten auch nicht mit Maske singen. «Diese zwei Jahren haben Spuren hinterlassen», erklärt
«Im Hinblick auf den Muttertag und kommende Anlässe möchten wir unsere Stimmen schmieren.»
Brunner. Dank ihrem Dirigenten hätten sie dennoch, wenn auch per Zoom, am Ball bleiben und Ende 2021 ihr Konzert durchführen können. Jetzt schaue man vorzu, wie sich die Situation entwickle, mehr könne man nicht tun. Einen ersten Auftritt hatte die Kantorei kürzlich beim Gottesdienst – mit Tränen in den Augen, weil man es so vermisst habe. Auftritte zu risikobehaftet Den 21 Mitgliedern des Männerchors Nürensdorf geht es ähnlich. Erst Ende Februar wurde wieder einmal geprobt, wie Präsident Robert Möhl sagt. «Von einem Chor geht eine Gefahr aus, als Sänger ist man eine Virenschleuder». So seien Auftritte im Altersheim unmöglich geworden. Auftritte bergen ein Risiko auch für die Mitglieder selbst, die im Durchschnitt etwa 70 Jahre alt sind. Dazu kommt, dass nötige Geldquellen wie die Einnahmen am Sommerfest in der Arena oder der Dorfchilbi in Nürensdorf in letzter Zeit versiegten. Für Möhl bedeuteten die vergangenen
Monate viel Arbeit und ein ständiges Abwägen. Er organisierte Auftritte unter freiem Himmel, stellte immer wieder neue Konzepte auf die Beine. «Ausserdem muss man die Mitglieder bei Laune behalten. Dank guter Kameradschaft gelingt das meist.» Anfangs März haben sie nun Energie zum Singen, wie Möhl sagt, welche die Skepsis in den Hintergrund dränge. «Im Hinblick auf den Muttertag und kommende Anlässe möchten wir unsere Stimmen schmieren.» Gemischter Chor OberwilBirchwil hat aufgehört Der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil hat mit einem kurzen Satz auf der Homepage mitgeteilt, dass man wegen mangelnder Singstimmen den Chor aufgehoben habe. Coronabedingtes Aufhören einiger Mitglieder und der fehlende Nachwuchs hätten diesen Schritt nötig gemacht, erklärt die Vereinsleitung auf Anfrage. Als geselliger Verein treffe man sich noch und auch die Theatergruppe ist weiWHUKLQ DNWLY Ŷ
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REGION
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Vortragsreihe «China besser verstehen» Christian Steiger berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen von Fabienne Walker In der reformierten Kirche in Bassersdorf präsentiert Christian Steiger mit drei Vorträgen eine differenzierte Sicht auf Chinas Arbeitswelt, Bildung und Kultur. Mit seiner jahrelangen Erfahrung und den persönlichen Erlebnissen möchte Steiger seinem Publikum helfen, China besser zu verstehen.
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ahlreiche Leute kamen ins Kirchgemeindehaus Bassersdorf, um sich den Vortrag von Christian Steiger anzuhören, der von der Kirchgemeinde Breite organisiert wurde. Pfarrer Pierre-Louis von Allmen hiess das Publikum willkommen und führte kurz in den Abend ein, bevor Steiger mit seiner Erzählung begann. Steiger legte grossen Wert darauf, dem Publikum bewusst zu machen, dass seine Ausführungen auf seiner subjektiven Sicht basierten. Es sei hauptsächlich ein freies Berichten über eigene Erfahrungen, die er während seines Aufenthalts in China gesammelt hatte. Das erste Referat der dreiteiligen Vortragsreihe handelte von der Erziehung und Bildung in China.
15 Jahre in China Von 1998 bis 2015 lebte Steiger während 15 Jahren in China. Anlässlich eines Sabbaticals reiste er im Zug von Moskau nach Peking. Sofort sei ihm aufgefallen, dass die Sicht in Peking viel positiver sei als in Moskau. «Das Glas ist in Peking halb voll, in Moskau halb leer.» Dies war einer der Gründe, weshalb Christian Steiger von China sofort begeistert war. Ebenso empfand Steiger das Zusammenarbeiten mit den Chinesen als sehr angenehm. Sie seien stets sehr motiviert, Neues zu lernen und zudem auch dankbar. Eindrücklich erzählte Steiger davon, wie stur die chinesischen Schüler Auswendiglernen müssen. Der Druck auf die Jugendlichen sei enorm. Freizeit, beispielsweise ein Rendezvous mit Kollegen, sei ein Fremdwort, denn auch samstags und sonntags müssten Nachhilfestunden besucht und oftmals nebenbei noch ein Instrument erlernt werden. Schliesslich drehe sich alles darum, möglichst gute Prüfungsresultate zu erzielen, um einen Platz an einer angesehenen Universität zu ergattern.
Unterschiede in den Bildungssystemen Eine Zuhörerin aus dem Publikum meldete sich daraufhin zu Wort und wies auf einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden Bildungssystemen hin. Im schweizerischen Bildungssystem gäbe es mehrere Möglichkeiten und immer wieder eine Chance, auch auf Umwegen noch die nötigen Qualifikationen zu erzielen, die ein Studium an einer Universität ermöglichten. Damit während des Referats für Abwechslung gesorgt war, intervenierten die beiden Organisatoren Pfarrer von Allmen und Edi Hofmann hin und wieder, um mit einer Frage
neue Aspekte anzusprechen und so den Erzählungen von Steiger etwas mehr Struktur zu verleihen. Ebenso hatte das Publikum die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und Feststellungen darzulegen sowie auch direkt Fragen an den Referenten zu stellen. Steigers Faszination für China war deutlich spürbar, sodann war die eingeplante Vortragszeit ziemlich knapp, um all sein Wissen zu platzieren. Daher werden sicherlich die beiden weiteren Vorträge, die am 28. März und am 21. April von 18.30 bis 20 Uhr im Kirchgemeindehaus Bassersdorf stattfinden, wieder genauso spannend ZHUGHQ Ŷ
Christian Steiger (Mitte) mit den Moderatoren Pfarrer Pierre-Louis von Allmen (r.) und Edi Hofmann (l.) anlässlich der Vortragsreihe «China besser verstehen». (fw)
BILD DES MONATS Kurz vor Feierabend zeichnet sich auf dem Aussichtspunkt in Bassersdorf, nahe der Finnenbahn, ein Bild ab, das von einer besonderen Stille und Seltenheit geprägt ist. Bei schönen Abendstimmungen und den teilweise frühlingshaften Wochenenden fühlen sich viele von der Sonne angezogen – Spaziergänger, Jogger und Velofahrer. So scheint die Natur ein angenehmer Treffpunkt für geplante oder spontane Unterhaltungen zu sein. Dies besonders an einem idyllischen Ort wie diesem: Dreht man sich um, liegt einem Bassersdorf zu Füssen und die Aussicht lädt zu einem Blick in die Weite ein. (np)
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Tieren mehr Raum bieten Naturnahe Gärten fördern Biodiversität von Astrid Steinbach Der NBN plant seit Anfang Jahr, die in Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten bereits bestehenden Trittsteingärten und -balkone zu erfassen und auf einem Plan festzuhalten. Interessierte sind aufgerufen, sich zu melden.
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er Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) hat sich zum Ziel gesetzt, sich noch stärker für die Biodiversitätsförderung einzusetzen. Aufgrund der flächenmässigen Abnahme und Intensivierung des Landwirtschaftsraums sowie der Zunahme der Verkehrsflächen und des Siedlungsraumes ist die Bedeutung des Grünraums innerhalb der Gemeinden für die Biodiversität stark gestiegen. «Naturnah gestaltete Gärten und Balkone stellen für Insek-
ten, Reptilien, Amphibien, Vögel und Kleinsäuger wertvolle Lebensräume dar. Die Tiere brauchen ein genügend grosses Nahrungsangebot sowie sichere Brut- und Überwinterungsplätze und Verstecke», erklärt Vereinspräsidentin Beatrice Tschirky. Trittsteine vernetzen Lebensräume Trittsteingärten oder -balkone sind Lebensräume für Tiere und Pflanzen und dienen als «Trittsteine» zwischen wertvollen Flächen. Sie vernetzen die bestehenden Lebensrauminseln und erleichtern den Tieren die Wanderschaft dazwischen. Dabei braucht es möglichst viele Trittsteingärten, die nicht zu weit auseinander liegen. Jeder noch so kleine Garten oder Balkon kann dabei ein paar gute Bedingungen schaffen und trägt so zum Erhalt der lokalen Flora und Fauna bei.
Förderung der Biodiversität «Anfang Jahr haben wir das Projekt gestartet, mit einem Aufruf an die Mitglieder und allgemein die Bewohner unserer drei Gemeinden, sich zu melden, wenn sie bereits einen naturnahen Garten pflegen. Dies müssen auf keinen Fall perfekte Naturgärten sein. Es müssen auch nicht alle Kriterien eines naturnahen Gartens erfüllt sein. Uns geht es hauptsächlich um
die stetige Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum. Zwischenzeitlich liegen bereits erste Anmeldungen vor, was uns natürlich sehr freut. Jeder, der Interesse an unserem Projekt hat, kann sich gern auf unserer Website nbn.ch ausführlich informieren. Hier findet sich auch unser Selbstdeklarationsformular für eine $QPHOGXQJ ª Ŷ
Oase für die Natur. Blick in einen Trittsteingarten in Nürensdorf. (as)
Aktie aus der Region FRZ Flughafenregion Zürich gibt über ZKB einen Aktienbasket aus von Susanne Gutknecht Das Wirtschaftsnetzwerk Flughafenregion Zürich (FRZ), bei dem auch Bassersdorf und Nürensdorf Mitglied sind sowie weitere Unternehmen der Region, bietet erstmals ein Finanzprodukt an, in dem 22 Firmen vereint sind.
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ine spezielle Idee des Standortmarketings hat sich das Wirtschaftsnetzwerk FRZ Flughafenregion Zürich einfallen lassen: Ein Aktienbasket mit dem Namen «ZKB Tracker-Zertifikat FRZ Flughafenregion Zürich» und dem Valor 113974292. Gemeinsam mit der Zürcher Kantonalbank hat das Wirtschaftsnetzwerk, in dem rund 750 Unternehmen und rund 30 Ge-
meinden in der Flughafenregion Zürich zusammengeschlossen sind, einen Aktienbasket definiert, in dem Aktien von 22 Unternehmen vereint sind wie beispielsweise Belimo Holding AG, Flughafen Zürich AG, Givaudan AG, Burkhalter Holding AG und weitere Industrie-, Banken- und Versicherungswerte. Auf Flughafen angewiesen Gehandelt wird das Produkt an der SIX Swiss Exchange und hat zum Ziel, Investoren anzusprechen, welche anstatt Aktien einzelner Firmen zu kaufen, mit einem einzigen Kaufauftrag in rund 20 Unternehmen investieren möchten. Ausgewählt wurden Schweizer Unternehmen, welche im Kanton Zürich domiziliert sind und durch ihre Internationalität auf den Flughafen angewiesen sind oder
von seiner Nähe und Ausstrahlung profitieren. Also so, wie sich auch das Flughafenregion-Netzwerk präsentiert. Ein weiteres Aufnahmekriterium ist eine Mindestmarktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen Franken. Investieren mit regionalem Bezug Gedacht ist dieses Produkt für Investoren, die gerne mit regionalem Bezug Geld investieren. «Mit dem Tracker-Zertifikat wird die wirtschaftliche Bedeutung der Region betont», erklärt Peter Arnold, Head Communications & Business Development der FRZ Flughafenregion Zürich. FRZ ist gemäss Arnold wahrscheinlich eine der weltweit ersten Standortförderungs-Organisationen, welche eine solche Initiative ergreift. Zudem
erhalten die im Aktienkorb enthaltenen Unternehmen zusätzliche Visibilität, ein wichtiger Punkt im Standortmarketing jedes Unternehmens. Für Investoren zusätzlich attraktiv soll sein, dass Flughafen-Regionen überdurchschnittlich stark wachsende Regionen seien, so Arnold, und daher die hier tätigen Unternehmen auch überdurchschnittliches Potenzial aufwiesen. Die Euphorie um den neuen Aktienbasket wird mit dem momentanen Weltgeschehen und den damit verbundenen Schwankungen der AkWLHQPlUNWH MHGRFK OHLFKW JHEUHPVW Ŷ
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REGION
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GEWERBEGEFLÜSTER DER AUGENTROST Werner Wagner führt den Bassersdorfer Gasthof Frieden mit grossem Engagement. (sg)
Werner Wagner wirtet seit zwölf Jahren im Gasthof Frieden in Bassersdorf und ist ein passionierter Gastgeber. Er überlässt nichts dem Zufall und kreiert alle sechs bis sieben Wochen eine neue Menükarte. Daher können die Gäste den Frieden jederzeit aufsuchen und finden immer etwas Neues auf der Karte – ob ein gut-bürgerliches Cordon-bleu oder ein asiatisches Curry. So sei ein Klassiker immer mit einer Brise «FriedenSpezialität» angereichert. Nach dreissig Jahren im Gastro-Business hat Wagner genügend Erfahrung und weiss, was bei seinen Gästen ankommt. Mit seiner Crew von neun Personen hat der Frieden sechs Tage offen, ausser sonntags oder bei speziellen An-
lässen und Anfragen. Das Personal und Werner Wagner schätzen den freien Tag und sind anschliessend wieder motiviert an der Arbeit. Augenfällig ist die Dekoration im Gasthof – ein Hauch Südafrika weht durch den Speisesaal. «Ich hatte früher ein Guesthouse in Südafrika, daher ist diese Verbindung geblieben.» Die heissen Tage geniesst Werner Wagner und lässt auch seine Gäste im grosszügigen Garten daran teilhaben. Die Platanen geben Atmosphäre und die rostigen DekoWände schirmen gegen die Strasse hin ab. «Der Garten ist sicher ein Plus und wird geschätzt.» In der schwierigen Coronazeit hat Werner Wagner flexibel ein Take-
away eingerichtet. Das habe ihm über die finanziell schwierige Zeit hinweggeholfen. Mittlerweile hat sich der Take-Away eingebürgert und ältere Personen oder auch Firmenmitarbeiter schätzen die Möglichkeit, sich ein frisch gekochtes Menü über das Küchenfenster nach vorgängiger Bestellung abzuholen. Er merke, dass die Leute gezielter Essen gehen und sich überlegen, wie oft. Der Gasthof Frieden ist für viele Eventualitäten gerüstet und hat sich einen treuen Kundenstamm erarbeitet. Susanne Gutknecht Die Rubrik Gewerbegeflüster wird von der Redaktion verfasst.
Vogelstimmen tönen wie Musik Abwechslungsreicher Vortrag über Gesang der Vögel Ein Vortrag über Vogelstimmen und Musik, organisiert vom «NüeriNetz» in Nürensdorf, lockte viele Interessierte an. Ein Fundus an Wissen über Vogelstimmen und Musik teilte Vogelkenner Christian Marti mit seinem Publikum. Christian Marti, pensionierter Mitarbeiter der Vogelwarte Sempach, ist Vogelliebhaber als auch Pfeif-Talent und spielt auch verschiedenste Instrumente. Bei seinem Vortrag setzte er dieses Wissen gezielt ein: durch Pfeifen oder mit Musikinstrumenten ahmt er die Vogelstimmen derart echt
nach, dass man fast glaubte, den Vogel im Raum singen zu hören. Laut Marti beherrschen Vogelstimmen Kunst und Natur. Viele angesehene Komponisten liessen sich von den Vogelgesängen inspirieren und stellten den Gesang in Notenschrift dar. Bekannt sind Tschaikowskys «Lerchengesang», Mozarts «Klavierkonzert vom Gesang des Stars» oder Händels «Kuckuck und die Nachtigall». Warum singen Vögel? Vogelliebhaber Marti erläutert auch die Hintergründe des Singens: Zur Reviermarkierung, zur Partnerwerbung, um
Botschaften an Artgenossen zu senden, um Gegner abzuwehren oder vor Feinden zu warnen. Oft übernähmen die Vögel den Dialekt der Orte und den Gesang von ihren Eltern. Ein Beispiel sei die Amsel, die kreativ beim Erfinden neuer Melodien sei und andere fremde Lautäusserungen übernehmen könne. Forscher hätten herausgefunden, dass Männchen mit grossem Gesangsrepertoire dominanter und erfolgreicher sind bei den Weibchen. Der interessante Vortrag gespickt mit Musikstücken begeistert die grosse Zuhörerschaft – ein grosser $SSODXV ZDU GHU /RKQ GDI U H Ŷ
Euphrasia ist griechischen Ursprungs und bedeutet Frohsinn und Wohlbefinden. Der Augentrost hat immer etwas Erfreuliches und Heiteres an sich. Der dunkle Fleck in der Mitte der Blüte wird als Augensignatur gedeutet, daher gilt die Pflanze als Augenheilmittel. Durch seine wärmende, trocknende sowie zusammenziehende, verdünnende Kraft, stärkt Augentrost die Sehkraft. Auch wissenschaftlich nachgewiesen, wirkt Euphrasia bei Augenbeschwerden, Augenbrennen, Bindehautentzündung, Gerstenkorn, Lidrandentzündung, Tränenfluss und Überanstrengung der Augen. Profitieren Sie im April von 30 Prozent Rabatt auf unseren Heuschnupfen Spagyrik Spray Die Hirten glaubten früher, dass der Augentrost dem Weidevieh die Milch entziehe. Daher heisst er auch Milchschelm. Als Halbschmarotzer schädigt der Augentrost die Gräser seiner Umgebung und diente darum oft auch als Orakelpflanze. Blüht der Augentrost an der Spitze reichlich, so kommt ein früher Winter und die Wintersaat muss früh ausgebracht werden. Die Pflanze war bereits in der Antike bekannt. Lonicerus empfahl bereits Euphrasia officinalis bei schlecht sehenden Augen und Augenentzündungen sowie Sehschwäche.
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REGION/LESERFORUM
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AUFHEBUNG JUBILARE Mehr oder weniger gleichzeitig haben die Gemeinde Bassersdorf und das reformierte Kirchenblatt beschlossen, die Rubrik «Jubilare» nicht mehr zu publizieren. Viele Leute finden das schade – sehr schade! Fredi Glanzmann, Fredy Lamprecht, Robert Griessen Bassersdorf
DORFBLITZ UNABHÄNGIGE MONATSZEITUNG Wie immer präsentiert sich dieser Zeitungskopf auch auf der Ausgabe vom 24.2.2022. Doch schnell sieht der Leser, dass es sich bei dieser vermeintlich normalen Frontseite um
einen zusätzlichen vierseitigen Einband handelt, welcher in Form einer Publireportage vollumfänglich als Wahlinformation der FDP Nürensdorf dient. In unserem Land ist politische Werbung in dieser Form absolut erlaubt. Es geht in meiner Meinungsäusserung weder um Politik, Partei oder Geld und keinesfalls um Personen. Auch nicht um einen Angriff auf demokratische Rechte oder Werbefreiheit. Ich empfinde es jedoch als äusserst befremdlich, dass eine für sich definierte unabhängige Zeitung, welche neutral als Informationsorgan für drei Gemeinden agiert, einer dieser Gemeinden diese Plattform zur Verfügung stellt. Davon ausgenommen sind selbstverständlich die Inserate im Innenteil, welche sich dann ja auch auf nummerierten Seiten befinden. Ich würde mich freuen über
LESERFORUM
Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Regeln für Leserbriefe Das dorfblitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe» und Wahlpropaganda sowie sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat dorfblitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (db)
mehr gelebte Objektivität – oder etwas wörtlich genommen «Unparteilichkeit» des dorfblitz! Marianne Schärli Brütten
BASSERSDORFER SPARDRUCK In den über vierzig Jahren, in denen ich hier wohnhaft bin, habe ich Bassersdorf als aktive, lebendige und lebenswerte Gemeinde erlebt. Dies nicht zuletzt wegen der zahlreichen Vereine, welche neben ihrer Kernaufgabe im sportlichen oder kulturellen Bereich auch immer wieder mit speziellen Aktionen Wesentliches zum sozialen «Dorfgeschehen» beitragen. Eine Vorzeige-Gemeinde ist Bassersdorf sicher im Altersbereich. Aus dem Altersrat hat sich in über zwanzig Jahren das Altersforum entwickelt, das seinen Mitgliedern Wanderungen, Kulturanlässe und jeden Monat einen interessanten Vortrag anbietet. Und die Fachstelle für Altersfragen, welche Esther Diethelm mit grossem Engagement entwickelt hat, liefert Antworten in allen Gebieten. Der gelbe «Wegweiser für Seniorinnen, Senioren und Angehörige» zeigt dies auf 45 Seiten. Nun erstaunt es mich, dass Bassersdorf gerade in diesen zwei Bereichen im dorfblitz auf der Bremse steht. Vereine können besondere, begrenzte Angebote wie zum Beispiel Winterfit der Männerriege als Veranstaltungen auf der Homepage der Gemeinde platzieren und die Begleittexte wurden bei den zahlreichen Covid-Änderungen immer zeitnah angepasst. Aber im Veranstaltungskalender des dorfblitz lässt Bassersdorf solche Daten überhaupt nicht zu, wogegen gleichartige Anlässe in beachtlicher Zahl in den Veranstaltungskalendern von Brütten und Nürensdorf aufgeführt sind. Und seit neustem verzichtet Bassersdorf als einzige der drei Gemeinden auch auf die Veröffentlichung von Jubilaren mit hohen runden Geburtstagen. Dabei gäben diese Daten oft einen Anstoss für eine Kontaktaufnahme oder einen Besuch.
Sind diese Restriktionen Folgen des Spardrucks? Werner Vogel Bassersdorf
ARTIKEL SAMMELSTELLE UFMATTEN Ueli Meier vergleicht die Sammelstelle Bassersdorf mit umliegenden Gemeinden. Wer nur Flaschen und Dosen entsorgen will, ist zeitlich an die begrenzten Öffnungszeiten der Sammelstelle Ufmatten gebunden. Im Gegensatz zu allen Nachbargemeinden gibt es hier noch keine externe Glassammelstelle. Spezielle Arbeitszeiten oder auch eingeschränkte Mobilität von Senioren würden die Errichtung einer zentral gelegenen Flaschensammlung sicher rechtfertigen. René Gyr Bassersdorf
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SPORT
KURZNEWS EISHOCKEY
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In wöchentlichen Trainings üben die Jungs Breakdance-Moves. (dr)
Eishockey Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Für die Männer des EHC Bassersdorf ist die Saison vorbei. Mit einem 3:2 Sieg gegen den HC Seetal konnte sich das Team Ende Februar den Ligaerhalt sichern. Die «BasiLadies» verloren im März das Playoutduell gegen den EC Wil. Weil ein Team nicht in die zweithöchste Frauenliga aufsteigen möchte, bleiben die «Basiladies» so trotzdem in der SWHL B.
FUSSBALL FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Resultate Schaffhausen vs. FCB 7:0. Spielplan 02.04.: Seen vs. FCB 09.04.: FCB vs. Töss 24.04.: Brüttisellen-Dietlikon vs. FCB Tabelle 1. Rang: Veltheim 14 (Spiele) / 29 (Punkte). 10. FCB 14/17. (ph)
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Boyzaround tanzt wieder! Break-Dancen und Hip-Hop-Tanzen für Jungs von Dunja Rhyner Nach dem pandemiebedingten Ausfall im vergangenen Jahr, sorgt das Streetdance-Netzwerk «boyzaround» im Zentrumsbau in Nürensdorf wieder für tänzerische Stimmung. «Boyzaround» ist ein niederschwelliges Streetdance-Angebot für Jungs zwischen acht und zwanzig Jahren. «Wir möchten ein cooles und spannendes Angebot anbieten», meint Sandro Minasi. Der ehemalige Bassersdorfer ist seit Beginn des Projekts als kantonaler Leiter von «boyzaround» Zürich mit dabei. Für den Besuch eines Trainings sind weder grosse finanzielle Aufwände noch Vorkenntnisse nötig. Das erklärte Ziel für die Jungs sollte sein, ihre Leidenschaft fürs Tanzen auszuleben und dabei ihre Sozialkompetenz und eine gesunde Lebenseinstellung entwickeln zu können.
MELDE DICH BEI sport@dorfblitz.ch
Anknüpfen an Erfolg Nach über 20 Jahren «roundabout», einer Erfolgsgeschichte des Tanzens zur Gesundheitsförderung und Prävention für Mädchen, gibt es nun das Gleiche für Jungs. Es handelt sich dabei um ein jugendspezifisches Ge-
sundheitsförderungs- und Präventionsangebot des Blauen Kreuzes. Im Kanton Zürich sind aktuell drei Gruppen aktiv, dieses Jahr sollen zwei weitere dazu kommen. Eine davon trainiert jeden Montag unter der Leitung von Riccardo Natuzzi von 18 bis 19 Uhr in Nürensdorf. Die Leitung der Kurse basiert auf einer freiwilligen Basis. «Die Nachfrage nach einem Programm für Jungs war von vielen Seiten da», erzählt Minasi. Tanzen als Prävention Die Philosophie des Programms ist es, mit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Einstiegs zu Suchtmitteln zu vermindern und alternative Beschäftigungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zusätzlich fördert das Angebot die Bewegung, die durch erhöhte Bildschirmzeiten am Handy zu kurz kommt, und weckt Freude und Begeisterung am Tanzen. So schwappt die eigene Begeisterung der beiden Tänzer Riccardo Natuzzi und Sandro Minasi auf die Jungs über. Für sie ist klar: «Das Wichtigste ist die Bewegung und die Freude daran». Beliebtes «Breaking» In den wöchentlichen Trainings werden tänzerische Fähigkeiten aber
auch soziale Kompetenzen im dritten Stock des Zentrumsbaus in Nürensdorf gestärkt. Das Training beginnt mit Aufwärmen, «den Puls in die Höhe jagen», einer Krafteinheit und einem kurzen Dehnen. Der Fokus der Übungen liegt dabei auf der optimalen Trainingsvorbereitung. «Falls wir beispielsweise den Kopfstand üben, dehnen wir besonders Nacken und Kopfbereich», erklärt Sandro Minasi. Danach wird getanzt! Den Tanzstil dürfen die Jugendlichen selbst mitbestimmen, meistens stehen jedoch Break Dance oder Hip-Hop auf dem Programm. «Besonders beliebt ist Break Dance». Probetraining für Interessierte Nachdem der Start des Angebotes vor drei Jahren geglückt ist, kam der Corona-Lockdown mehr als ungelegen. «Dadurch, dass viele Auftritte immer wieder verschoben und dann abgesagt wurden, haben einige Jugendliche die Motivation etwas verloren», erzählt Sandro Minasi. Mit dem gleichzeitigen Übertritt in die Sekundarschule ist die Gruppe auf vier Jungs geschrumpft. «Interessierte können jederzeit ein Probetraining besuchen», sagt Minasi und will nun den Aufschwung nach Corona für HLQHQ :LHGHUEHJLQQ QXW]HQ Ŷ
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SPORT
24.3.2022, Nr. 3
Das öffentliche Juniorenturnier war früher ein beliebter Treffpunkt der Ping-Pöngler. (Archiv)
Tischtennisclub Bassersdorf lebt weiter Vereinsliquidation dank einer Fusion verhindert von Fabian Rahm Mangels Nachwuchs und Vorstandsmitgliedern musste der TTC Bassersdorf eine Vereinsauflösung in Betracht ziehen. Dank einer Fusion mit dem Tischtennisclub Embrach hat der Bassersdorfer Verein nun eine passende Lösung gefunden.
Firmensportclub der Swissair Ursprünglich galt der heutige TTC Bassersdorf als Firmensportclub der Swissair. Unter dem Namen «TC Swissair» wurde er 1964 gegründet und hatte dank dem nahegelegenen Firmensitz der Swissair eine breite und konstante Mitgliederbasis. Fragt man Jürg Badertscher über frühere Zeiten, gerät der Kassier ins Schwärmen: «Wir sind um die ganze Welt
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ine langjährige Vereinsgeschichte hätte beinahe ein unschönes Ende gefunden. Der 1964 gegründete Tischtennisverein aus Bassersdorf kämpfte mit mangelndem Nachwuchs sowie fehlenden Vorstandsmitgliedern. Als «letzter Ausweg» sah Vorstandsmitglied Jürg Badertscher eine Vereinsfusion mit dem TTC Embrach, über welche an der Generalversammlung vom 11. März im Restaurant der bxa entschieden wurde. Zur Freude von Jürg Badertscher stimmten die Anwesenden einstimmig für die Fusion.
«Die Fusion ist eine sinnvolle Sache, da der Embracher Tischtennisverein mit ähnlichen Problemen kämpft und geografisch nicht weit weg von Bassersdorf liegt.»
gereist und haben an Tischtennisturnieren teilgenommen. Von Asien bis nach Amerika haben wir an unzähligen Turnieren viel erlebt. Es war echt super». Fehlender Nachwuchs Während sich Jürg Badertscher mit Freude an die früheren Zeiten erinnert, blickte er vor der Generalversammlung bedrückt in die Zukunft. «Durch die gesellschaftliche Entwicklung verlor der Tischtennissport stetig an Attraktivität. Die grossen Gewinner waren die Fussball- und Unihockeyvereine. Uns fehlen Nachwuchsspieler, welche für das langfristige Bestehen des Vereins essenziell wären», erzählt er. Weiter wäre die Jugendförderung sehr wichtig, da der Verein dank ihr Kompensationszahlungen von der Gemeinde für die Hallenkosten erhält. Ohne diese Subvention sei die bxa-Halle für den Verein nicht tragbar. «Dazu kam noch, dass uns Vorstandsmitglieder fehlten und wir beinahe führungslos waren»,
ergänzt der Kassier, welcher seit über 40 Jahren dieses Amt ausführt. Als «letzter Ausweg vor der Vereinsliquidierung» stand die Fusion mit dem TTC Embrach zur Diskussion, welche zur Erleichterung Badertschers einstimmig angenommen wurde. «Die Fusion ist eine sinnvolle Sache, da der Embracher Tischtennisverein mit ähnlichen Problemen kämpft und geografisch nicht weit weg von Bassersdorf liegt», erzählt Jürg Badertscher. Neu erhalten die Bassersdorfer Tischtennisspieler die Möglichkeit, in Embrach und in Lufingen zu trainieren. Und der TTC Bassersdorf erhält die Chance, wieder positiv in die Zukunft blicken zu können: «Es besteht die Hoffnung, dass mit vereinten Kräften die bekannten Probleme der Vereine besser bewältigt werden können und die Attraktivität des Tischtennissports, auch speziell für Jugendliche, gesteigert werden kann». Die Fusion ist ab $SULO EHVFKORVVHQH 6DFKH Ŷ
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VERANSTALTUNGEN
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GEMEINDE BASSERSDORF
www.bassersdorf.ch
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Fr/Sa
25.03.26.03.
Fr
25.03.
Naturschutz NBN
Sa
26.03.
16.45–17.15 08.00–12.00 19.30–20.30 21.30–22.30 09.00–11.00 11.00–13.00
Veranstalter
Sa
26.03.
11.00–16.00
Elternforum/ Frauenverein
Kinder-Secondhand-Börse
Turnhalle Geeren
Do
07.04.
18.30
OK Donnschtig-Jass
Qualifikationsturnier «Donnschtig-Jass»
bxa
Fr-Mo
07.04.– 11.04.
Mi
13.04.
17.00–18.00
Gemeindepräsidentin, Verwaltungsdirektor
Damen Secondhand-Börse (Fr 10-21, Sa 10-16, Mo 9-11.30, 14.30-20) «Underwägs zu dä Lüt» öffentliche Sprechstunde mit Doris Meier-Kobler und Christian Pleisch
Do
21.04.
15.30–17.30
Fachst. Für Altersfragen
Gesprächsgruppe für Angehörige
Wohnsiedlung Breitipark
Mo
25.04.
16.00–21.00
Zentralkomitee Bassersdorfer Zünfte
Bassersdorfer Sechseläuten
Sechseläutenwiese
Bibliothek
Spielgruppe Chreisel
Gem. Frauenverein
Anlass
Ort/Kontakt
Biblioweekend: Fr: Kamishibai für Kinder ab 4 Jahren, Sa: Tag der offenen Tür Familienexkursion «Augen auf beim Krötenlauf» Amphibien-Exkursion Schnuppertag Spielgruppe (9-11) und Waldspielgruppe (11-13) für Kinder ab 2.5 Jahren
Bibliothek PP Landi Bi Klotenerstr. 1 Waldhütte Heidenberg
Bungertstube Rita’s Papeterie
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Zeit
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeden Di und nach Bedarf
Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite
Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)
Ort nach Absprache
Jeden 1. Mi
16.00–18.00
Nachbarschaftshilfe Basi Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten
Steinligstrasse 30
Jeden 2.3.4.5. Do
14.00–16.00
kjz-Kloten
Türmli, Klotenerstr. 1
Mütter-/Väterberatung
www.afobasi.ch, M. Jeden 1. Fr Altersforum Ba Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge Hanselmann, 043 266 00 57 Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen www.frauenvereinRegelmässig Gemeinn. Frauenverein (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do) bassersdorf.ch Fachstelle Alter, Verschiedene wiederkehrende Angebote gemäss Schulhaus Türmli, www.bassRegelmässig Jugend, Integration Aushang (Schaukasten) ersdorf.ch/Veranstaltungen Sagi Sagi Jeden 1. Sa 10.00–12.00 Öffentliche Vorführungen (April bis Nov) Schmitte Schmitte Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
GEMEINDE BRÜTTEN
www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr
25.03.
19.30–20.30 21.30–22.30
Naturschutz NBN
Familienexkursion «Augen auf beim Krötenlauf» Amphibien-Exkursion
PP Landi Bi
So
27.03.
10.00–11.00
Pol. Gemeinde
Gemeindewahlen
Gemeindehaus
So
27.03.
15.30
Pol. Parteien
Wahlapéro
Gemeindesaal
Do
31.03.
20.00
pgv
pgv Generalversammung und Höck
Gemeindesaal
Mi
06.04.
09.00–11.00
Bibliothek
Buch und Kaffee
Bibliothek Gemeindesaal Mehrzweckhalle Chapf
Fr
08.04.
20.00
Kulturkommission
Konzert «trio dacor», Musik vom Mittelalter bis zur Neuzeit
Mi
13.04.
19.30
Pol. Gemeinde
a.o. Gemeindeversammlung
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Mo/Di/Do Sa
15.00–19.00 10.00–12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Jeden Mo
09.00–11.30
Abenteuerspielgruppe Bienehus
Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 3 Jahren, an versch. Erlebnisplätzen
Jeden Mo
16.00–17.00
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Ursula Müller
Dachraum Gemeindehaus
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo–Fr
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch Info/Anmeldung: Katja@ buehler.life 079 258 81 01
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VERANSTALTUNGEN
Tag
24.3.2022, Nr. 3
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden 1. Mo
14.30–16.30
Frauenverein / Altersforum
Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach
Alterszentrum im Geeren, Seuzach, Abf. Brü 14.00
Jeden Di
08.45–11.15
Christine Bachmann
Indoor-Spielgruppe «Zwärgehüsli»
Dachraum Gemeindehaus
Jeden Di
09.30–11.00
OK Chäferliturnen
Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre
Turnhalle Chapf
Jeden Di
12.00–13.30
Altersforum Brü
Mittagstisch für alle
Gemeindesaal
Jeden 1. Di
14.00–17.00
Gemeinde
Spielnachmittag
Zentrumstreff
Ursula Müller
Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30)
Dachraum Gemeindezentr. www.pilatesbruetten.com Gemeindesaal
Jeden Di/Mi Jeden Di+Do
19.00–20.00
Mirta Honegger
Zumba
Jeden Mi
16.30–17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden Do
08.45–10.00
Bettina Caflisch
Yoga (Anm. 076 387 07 00)
Gemeindesaal od. Dachraum
Jeden Do
13.30–17.00
Altersforum
Zentrumstreff im Erdgeschoss
Alterswohnungen Brühl
Jeden Do
18.30–19.30
Katharina Egli
Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56
Mehrzweckhalle Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30–11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre
Dachraum Gemeindehaus Gemeindesaal www. pfadiwaldmann.ch
Jeden 2. Fr
14.00–16.00
kjz Winterthur
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann auf Voranmeldung 052 266 90 90, Tel. Beratung 052 266 90 00 (Mo/Mi/Do/Fr 08.30-11.30, Di 13.30-16.00)
Jeden Sa
14.00–17.00
Pfadi Waldmann
Pfadi-Treffen «Nepomuk»
GEMEINDE NÜRENSDORF
www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr
25.03.
19.30–20.30 21.30–22.30
Naturschutz NBN
Familienexkursion «Augen auf beim Krötenlauf» Amphibien-Exkursion
PP Landi Bi
Sa
26.03.
09.00
Ref. Kirchgemeinde Breite Rosenaktion «HEKS»
vor dem Volg, Nü
Sa
26.03.
09.00–12.00
Elternrat
MZH Schulhaus Ebnet
Sa
26.03.
09.30
Ref. Kirchgemeinde Breite Fiire mit de Chliine
Kinderkleiderbörse
Kapelle Breite
Sa
26.03.
11.00–15.00
Bibliothek
Bibliotheks-Rallye «Schnitzeljagd» für Gross und Klein in und um die Bibliothek
So
27.03.
16.00–18.00
Gemeinderat
Wahlfeier der Behördenwahl
Mi
30.03.
12.00
Ref. Kirchgemeinde Breite BigTisch – Anmeldung bis 25.3.
Mi
30.03.
19.00
Frauenverein Ob/Bi
Generalversammlung
Restaurant Linde, Ob
Sa
02.04.
09.00–12.00
Ludothek Nü
Velobörse
Schlossplatz
Bibliothek Ortsmuseum, Lebernstr. 5 Zentrumsbau 3. Stock
So
03.04.
18.15
Ref. Kirchgemeinde Breite Taizé-Gottesdienst
Kapelle Breite
Mi
06.04.
14.30
Ref. Kirchgemeinde Breite Bibelstunde
Zentrumsbau 3. Stock
Do
07.04.
20.00
Frauenverein Ob/Bi
Seeb
Besuch Kammerspiele Seeb: «der dressierte Mann»
So
10.04.
14.15
Ref. Kirchgemeinde Breite Gottesdienst
Kapelle Breite
Mo
18.04.
10.15
Ref. Kirchgemeinde Breite Ostermontag-Gottesdienst
Kapelle Breite
Mi
20.04.
14.30
Ref. Kirchgemeinde Breite Bibelstunde
Zentrumsbau 3. Stock
Do
21.04.
14.00
Nüeri-Netz
Zentrumsbau 3. Stock
Nüeri-Netz-Treff
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Zeit
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)
Gemeindehaus
Jeden Mo–Fr
Sportclub Nürensdorf
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.sportclub-nuerensdorf.ch
Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr
12.00–13.00
Mittagstisch Luftballon
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien
Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1)
Jeden Mo
16.45–17.45
Pro Senectute
Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22
Turnhalle Ebnet
47
VERANSTALTUNGEN
24.3.2022, Nr. 3
Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden 1. Mo
14.00
Nüeri-Netz
Lismitreff
Bibliothek
Jeden Di und nach Bedarf
Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite
Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)
Ort nach Absprache
Jeden Di, Mi, Do, Fr
Frauenverein Ob/Bi
Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Spielgruppe Oberwil-Birchwil Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Altes Schulhaus Ob Im Schloss, Neuhofstr. 1
Training Herren 1 und Herren 2
TH Hatzenbühl, www. volleynueri.ch
Nüeri-Chuchi
Männerkochclub «Nüeri-Chuchi»
Hatzenbühl Schulküche Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51
Jeden Di
20.00–22.00
Volley Nüeri
Jeden 1. Di
18.30
Jeden Mi
13.30–18.30
Jugendarbeit Nü
Kidstreff (Mittelstufe) Leitung: Lejla Hero 077 404 60 17
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären Schulhaus Sunnerai
Jeden Mi
15.00–17.00
Jugendarbeit Nü
Jugendarbeit unterwegs auf dem Schulhof Sunnerai Simon Haldimann 079 626 45 10
Jeden Mi
19.00–23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Gymnastikverein Nü/Br
Pilates-Training (Mi 19.30, Do 9.00, Fr 20.00)
Turnhalle Hatzenbühl
Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden Mi/Do/Fr Jeden 1.+3. Do
09.30–11.30
kjz-Kloten
Jeden Do
08.45–09.45
Frauenverein Ob/Bi
Jeden Do
09.00–10.00
Gymnastikverein Nü
Jeden Do
17.00–20.00
Jugendarbeit Nü
Jeden Do
17.30–19.00
Turnverein Nü
Jeden Do
20.00–22.00
Männerchor Nü
Jeden Fr
18.00–23.00
Jugendarbeit Nü
Jeden letzten Fr
14.00
Nüeri-Netz
Altes Schulhaus Ob
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi Gourmetplausch – Kochanlass abw. für die Mittelstufe, Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Leitung: Valentin Steinmann 079 939 85 06 Anm. erforderlich
Bodyforming/Pilates
Mädchen-Riege Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30 Jugendtreff (Oberstufe) – Kreativwerkstatt und open kitchen, Leitung: Valentin Steinmann 079 939 85 06 Spielen macht Spass
Turnhalle Hatzenbühl Singsaal Ebnet Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Restaurant Bären
ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF
Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr.
Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch