dorfblitz August 2025

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REGION

GRÜNE BUSSE

Im Eurobus-Depot im Industriegebiet Grindel in Bassersdorf werden die neuen elektrischen Gelenkbusse aufgeladen.

Seite 31

BASSERSDORF

KEINE BLUMEN

Bei den Ortseingangsschildern fehlen in diesem Jahr die bepflanzten Blumenkisten.

Seite 10

BRÜTTEN

PAUSENPLATZ

Pünktlich auf das neue Schuljahr hin können sich die Kinder über einen sanierten Pausenplatz freuen.

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NÜRENSDORF

ABSCHIED

Chilbi-Organisator Jonny Weiss arbeitet an der Chilbi seinen Nachfolger ein – nach 29 Jahren ist Schluss.

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Mit der Sommer-Gemeindeversammlung unter freiem Himmel macht die Gemeinde Bassersdorf einen Schritt in die richtige Richtung, um mehr Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, an der Demokratie teilzuhaben. (Archiv)

Wenn die Stühle leer bleiben

Trump, Putin oder Orban: Namen, die für Machtkonzentration stehen. Die Schweiz gilt als Gegenbild: ein Land, in dem Bürgerinnen und Bürger bis auf Gemeindeebene mitentscheiden können. Im Schnitt beteiligen sich jedoch nur 45 Prozent der Stimmberechtigten regelmässig an Wahlen. Wie sieht die Wahlbeteiligung auf Gemeindeebene aus? Und was sagt das über die Demokratie aus?

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf von Andrina Schmid

Ein dicker Brief liegt in der Post. Adressiert an alle volljährigen Bürger und Bürgerinnen in den Gemeinden Nürensdorf, Brütten und Bassersdorf. Darin enthalten: ein Abstimmungszettel, der Stimmrechtsausweis und das rote Büchlein, in dem alle eidgenössischen Initiativen genau beschrieben sind. Jeder kann sein «Ja» oder «Nein» auf den Zettel setzen und so unmittelbar an politischen Entscheidungen mitwirken. Trotzdem wird nach dem Schweizer Durchschnitt

zirka jeder Zweite seinen Wahlzettel leer lassen. Die demokratische Beteiligung landet im Altpapier.

Zahlen aus den Gemeinden Neben den Abstimmungen über Initiativen, Referenden und Wahlen haben Gemeinden in der Schweiz eine Eigenheit: die Gemeindeversammlung. An keinem Ort können Bürger und Bürgerinnen einer Gemeinde direkter an Entscheidungsprozessen teilhaben und ihre Meinung kundtun. Wie sieht es in den dorfblitz-Gemeinden aus mit der politischen Partizipation?

Vergleicht man die Stimmbeteiligung an eidgenössischen Volksabstimmungen aus dem Jahr 2024 der drei dorfblitz-Gemeinden, ergibt sich folgendes Bild: Brütten liegt mit einem durchschnittlichen Wert von 59 Prozent vorne, dann folgt Nürensdorf mit einer Beteiligung von 51 Prozent und zuletzt Bassersdorf mit 46 Prozent. Man sieht leichte Unterschiede bei den Gemeinden in dieser ausgewählten Zeitperiode. Hier kann man einen Vergleich zur durchschnittlichen Stimmbeteiligung in der ganzen

Spitze Feder

Dass Plastik die Umwelt belastet, ist uns doch allen längst bekannt. Aber kümmert uns das wirklich ernsthaft?

Neulich wollte ich wie gewohnt

Schweiz ziehen, die bei 45 Prozent liegt. Alle drei Gemeinden liegen also über dem nationalen Durchschnitt.

In einem Artikel des historischen Lexikons der Schweiz findet man einen Anhaltspunkt, weshalb die Stimm- und Wahlbeteiligung teilweise eher tief ausfällt. Es werden zwei Effekte beschrieben, die man beobachten kann, wenn die politischen Beteiligungsmöglichkeiten in einem Land sehr vielfältig sind: Das Volk hat einen direkten Einfluss auf das politische Geschehen und somit

Getränkekartons in der Sammelstelle entsorgen – doch der Container war weg. Auf Nachfrage sagte man mir: «Die müssen jetzt mit dem Haushaltplastik entsorgt werden.» Aha. Na dann ab damit in den kostenpflichtigen Sack mit all den anderen glorreichen Errungenschaften unserer Einwegkultur. Und der Sack füllt sich ruckzuck, unser Alltag ist ein wahrer Verpackungsalbtraum, achten wir doch mal darauf. Die Grossverteiler haben ein schier unendliches Angebot an in Plastik verpackten Waren: Beeren in Hartplastikschalen, Patisserie-Boxen,

viele politische Rechte, aber durch die Vielzahl an Abstimmungen in der Schweiz wird die Bedeutung von einzelnen Vorlagen gemindert, was zu einer niedrigeren Stimm- und Wahlbeteiligung führen kann.

Betroffenheitsdemokratie

Die höchste Beteiligung in den Gemeinden bei den eidgenössischen Abstimmungen im Jahr 2024 zeigte sich bei den Initiativen zur Altersvorsorge (13. AHV-Rente und die Renteninitiative). Ein Thema, das altersübergrei-

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Jogurt-Becher, Wurst- und Fleischwaren in Selbstbedienung – um nur einige wenige zu nennen. Besonders charmant aber sind diese hauchdünnen und unzerstörbaren Plastikbeutel (20 Jahre dauert es, bis sie verrotten) am Früchteund Gemüsestand. Trotz vieler Diskussionen vor ein paar Jahren sind sie immer noch vorhanden und werden auch rege benutzt. Es ist unverständlich für mich, warum vier Äpfel, drei Orangen und sechs Rüebli jeweils in separaten Plastiksäckchen landen, als ob sie auf Weltreise gingen. Viele Früchte- und Gemüsesorten könn-

fend einen direkten Einfluss auf das Leben vieler hat. In einer Analyse des GfS-Forschungsinstituts von Zürich zur 13. AHV-Rente gaben zehn Prozent der Ja-Stimmenden als einen Grund für ihre Zustimmung an, dass sie selbst davon profitieren würden. Dieses Phänomen wird zwar in der Forschung nicht unter dem Begriff «Betroffenheitsdemokratie» geführt, beschreibt aber treffend, was sich auch in den dorfblitzGemeinden zeigt. Direkte Betroffenheit kann also ein Grund sein, an einer Abstimmung teilzunehmen.

ten doch auch offen gewogen und ohne Verpackung in der Einkaufstasche transportiert werden, meine ich. Als Alternative gäbe es doch diese wiederverwendbaren Netze! Ja klar, aber die liegen zuhause gleich neben den guten Vorsätzen. Das Verhalten von uns Konsumenten ist doch vielfach gedankenlos, oder nicht? Plastik wohin man schaut, aber keiner schaut wirklich hin – Hauptsache, der Müll ist sauber getrennt!

Ute Müller

Ein anderes Beispiel, welches dies aufzeigt, ist die Stimmbeteiligung von Nürensdorf bei der kantonalen Abstimmung zur Pistenverlängerung am Flughafen Zürich vom 3. März 2024. Die Stimmbeteiligung lag bei 64,6 Prozent. Während die Vorlage in Brütten und Bassersdorf angenommen wurde, haben die Nürensdorfer ein klares Nein verlauten lassen (der dorfblitz berichtete).

Sich versammeln und über Politik diskutieren. Entscheidungen treffen, die vor der eigenen Haustür stattfin-

Produktion

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Auflage

27. Jahrgang | 9900 Exemplare

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Redaktions- / Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Erscheinungsweise

Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

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Die nächste Ausgabe erscheint am 25. September 2025.

den: das alles passiert an einer Gemeindeversammlung. In den drei dorfblitz-Gemeinden finden meist zweimal im Jahr Gemeindeversammlungen statt, an denen alle stimmberechtigten Bürger teilnehmen können. «Die Beteiligung ist konstant schwankend geblieben – die Teilnahme an einer GV ist stark von den Traktanden abhängig», erklärt Christian Pleisch, Verwaltungsdirektor von Bassersdorf. Andreas Ledermann, Gemeindeschreiber in Nürensdorf, und Yves Anthon, Gemeindeschreiber von Brütten, verneinen beide die Frage, ob die Teilnehmerzahlen gesunken seien.

Bevölkerung mobilisieren

Die Gemeinden versuchen mit verschiedenen Massnahmen, auf die Gemeindeversammlungen aufmerksam zu machen. «In Brütten setzen wir nach wie vor auf die Zustellung des Weisungsbüchleins in Papierform, die Publikation im dorfblitz sowie den Aushang an Infotafeln», sagt Anthon. Auch in Bassersdorf gibt es Massnahmen, um die Stimmberechtigten zu einer Teilnahme zu motivieren: «Plakate, Newsletter, Apéro nach der GV, im Sommer führen wir die GV auf dem Dorfplatz durch und die Jungbürger werden auf die Versammlungen hingewiesen», zählt Pleisch auf. «Die eine Massnahme gibt es wohl nicht, sonst würden sie ja alle Gemeinden anwenden», sagt Ledermann. Nicht nur in den dorfblitz-Gemeinden sucht man nach Möglichkeiten, die Stimmbevölkerung zu motivieren. Auch an der Regionalkonferenz «glow.das Glattal» wurde im letzten Jahr dazu ein Workshop durchgeführt. Vorschläge waren unter anderem: ein Rahmenprogramm zur Gemeindeversammlung organisieren, politische Inhalte einfacher formulieren und erklären, digitale Erinnerungsmitteilungen und mehr politische Bildung in der Schule. Bassersdorf hat da mit seiner Sommer-GV unter freiem Himmel einen ersten Schritt getan. Die Gründe für ein Fernbleiben von den Gemeindeversammlungen sind wohl sehr individuell. «Ich fühle mich einfach nicht kompetent genug», werden junge Menschen im Bericht von der «glow.das Glattal» zitiert. Als ein

Eigental-Kredit

Steuersenkung

Lift-Initative Bahnhof

Fühlen sich die Leute von einem Thema persönlich betroffen, nehmen sie eher an einer GV teil. Am meisten Interesse weckten die GVs zum Eigental-Kredit (Nürensdorf), Steuersenkung (Brütten) und Lift-Initiative (Bassersdorf).

weiterer möglicher Grund wird die starke Fluktuation genannt. Wer nur kurz an einem Ort wohnt, fühlt sich weniger verantwortlich und betroffen von der Lokalpolitik.

Demokratie beginnt im Dorf

Die Direktheit der Schweizer Gemeindepolitik fasziniert auch international. So berichtete sogar das «National Geographic» über die Landsgemeinde im Kanton Glarus, wo alle Kantonsbürger und Bürgerinnen über Gesetze abstimmen – per Hand. Der im Bericht von Juni 2025 zitierte Landammann Kaspar Becker erklärt den Wert der Landsgemeinde und deren Möglichkeit, mitzubestimmen, wie folgt: «Es ist eine Kultur, die über hunderte von Jahren gewachsen ist.» Was man aus diesem System lernen könne? «Lösungen zu finden, die für alle ein bisschen in Ordnung und für alle ein bisschen nicht in Ordnung sind. Wir müssen nach Kompromissen suchen, und das kann der erste Schritt sein», so Becker.

Auf Gemeindeebene können Bürger direkt Einfluss nehmen auf ihre Le-

benswelt. Der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) setzt sich für die Gemeindeautonomie ein. Im Jahr 2017 lancierte er die Idee des Gemeindereferendums. Der Verband betont: «Die Gemeindeautonomie bildet das Bollwerk gegen Zentralisierungstendenzen. Wenn Gemeinden einen bedeutenden Teil der öffentlichen Angelegenheiten erledigen, wird Macht vertikal geteilt. Die Gemeindeautonomie weist die Macht von Bund und Kantonen in Schranken.»

Gezielt angehen

Im Kanton Zürich existiert das «Gemeindereferendum» bereits. Dieses Instrument ermöglicht es den Gemeinden, gegen kantonale Erlasse das Referendum zu ergreifen und damit eine Volksabstimmung einzuleiten. In Zürich müssen es zwölf Gemeinden sein, die Stadt Zürich oder die Stadt Winterthur, die sich gegen einen Beschluss des Kantons stellen, damit ein Gemeindereferendum zustande kommt. Insbesondere Beschlüsse des kantonalen Parlaments, welche die Gemeinden stark betreffen, können so

angefochten werden – und gelangen so am Ende vors Volk. Laut der Referendumsdatenbank des Kanton Zürich ist das Gemeindereferendum bisher sechs Mal ergriffen worden. «Demokratie» bedeutet «Herrschaft des Volkes». In der Schweiz zeigt sich diese Herrschaft nirgendwo unmittelbarer als in den Gemeinden. Ob mit einem Kreuz auf dem Stimmzettel oder mit erhobener Hand in der Versammlung, jede Stimme zählt. Doch wenn zu viele Stühle leer bleiben, verliert die Demokratie an Gewicht. ■

DEMOKRATIE IN DEN DORFBLITZGEMEINDEN

In mehreren Artikeln in den nächsten Monaten geht der dorfblitz dem Thema der Demokratie nach und wie diese in den Gemeinden gelebt wird. (an)

«Hinschauen,

zuhören und dranbleiben»

Oliver Rey, Bereichsleiter Jugend, und Irene Pace, Jugendarbeiterin in

Oliver Rey und Irene Pace, wie ist die Jugendarbeit in Bassersdorf verankert?

Rey: Die Jugendarbeit ist ein strategisches Handlungsfeld der Gemeinde Bassersdorf und Teil des Bereichs Gesellschaft. Politisch verantwortet wird sie durch Gemeinderätin Selina Stampfli. Operativ sind wir in der Verwaltung integriert, eng vernetzt mit weiteren Institutionen wie der Schulsozialarbeit, Fachstellen für Sucht oder psychische Gesundheit sowie mit regionalen Partnergemeinden. Ich bin als Bereichsleiter zuständig für die konzeptionelle Ausrichtung, das Controlling sowie die Verbindung zum Gemeinderat und zur Jugendkommission.

Pace: Das operative Team besteht aus drei Fachpersonen in sozialer Arbeit. Ich bin eine davon. Gemeinsam mit Raffaela Inauen und Marc Eberhard leiten wir die operative Arbeit kollegial. Zusätzlich ist Timo Lohm unser Mitarbeiter in Ausbildung, mit 70 Stellenprozent bei uns tätig. Er bringt frisches Wissen aus der Hochschule ein, was uns als Team sehr bereichert.

Was versteht man unter sozialräumlicher Jugendarbeit?

Pace: Bei der Jugendarbeit denkt man automatisch an den klassischen Jugendtreff. Natürlich ist unser Jugendtreff JAM ein wichtiger Bestandteil. Aber sozialräumliche Jugendarbeit geht viel weiter. Sie umfasst alle Räume, die sogenannten Bildungsräume, in denen sich Jugendliche aufhalten, lernen und in denen sich ihre Identität bildet. Unser Ziel ist es, in diesen verschiedenen Räumen für sie da sein und sie zu begleiten, dort wo sie sich am besten fühlen, wenn sie es wollen. Darum findet unsere Arbeit sowohl im Jugendhaus als auch mobil im öffentlichen Raum statt. Selbstverständlich gehören digitale Räume dazu.

Bereichsleiter Oliver Rey kümmert sich primär um die konzeptionelle Ausrichtung der Jugendarbeit, während Irene Pace im Dreierteam die operative Arbeit leitet. (rh)

Bassersdorf

geöffnet, jeweils am Mittwoch- und Freitagabend. Der Treff ist niederschwellig, offen und ohne Anmeldung zugänglich. Es wird gekocht, gespielt, diskutiert und auch mal einfach gechillt. Jugendliche können sich im Jugendhaus einbringen, Aufgaben übernehmen und dabei Sackgeld verdienen. So lernen sie Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Rey: Der Garten ist ein zentraler Rückzugsort. Er ist immer geöffnet und steht allen Jugendlichen offen. Kein Jugendlicher wird weggeschickt. Wir sehen ihn als Safe Space. Es gibt eine Gruppe Jugendlicher, die für das Sauberhalten vom Garten zuständig ist. Sie erledigen die Arbeit sehr selbständig. Natürlich findet jede Woche ein Gespräch mit den Jugendarbeitenden statt, um den Stand der Dinge zu besprechen.

«Unser Ziel ist es, Jugendlichen den respektvollen Umgang mit Vielfalt zu

vermitteln.»

Rey: Der Begriff «sozialräumlich» betont, dass Jugendarbeit nicht auf einen fixen Ort und eine Jugendszene beschränkt ist. Die Jugendarbeit ist dort präsent, wo Jugendliche sind. Das kann am Bahnhof sein, im Quartier, bei Veranstaltungen oder eben online. Unsere Arbeit ist niederschwellig, offen und unterstützt alle Jugendlichen aus Bassersdorf.

In den letzten Jahren gab es mehrere Wechsel auf der Stelle des Bereichsleiters. Woran liegt das? Rey: Ich kann nur für mich sprechen. Es ist eine sehr vielseitige, aber auch anspruchsvolle Stelle. Die Leitung

der Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit, die Pflege von Beziehungen, das Entwickeln von Konzepten und der strategische Austausch mit politischen Gremien brauchen Zeit. Erst nach ein paar Jahren beginnt man, die Wirkung der eigenen Arbeit zu sehen. Kontinuität ist deshalb wichtig. Ich bin seit November im Amt und bereit, diesen Weg langfristig zu gehen.

«Der Begriff <sozialräumlich> betont, dass Jugendarbeit nicht auf einen fixen Ort und eine Jugendszene beschränkt ist.»

Was sind die Handlungsfelder in der Jugendarbeit Bassersdorf?

Pace: Was den Jugendtreff JAM betrifft, haben wir zweimal wöchentlich

Pace: Im Rahmen der mobilen Jugendarbeit sind wir beispielsweise bei Anlässen mit einem Stand oder einem Zelt im Dorf präsent. Bei der Aktion «Nimm Platz» stellen wir Sitzmöglichkeiten auf den Dorfplatz und laden zu Gesprächen zwischen Jung und Alt ein. Diese Angebote fördern das gegenseitige Verständnis und helfen, Nutzungskonflikte zu entschärfen

Rey: Ein weiteres Handlungsfeld ist die aufsuchende Jugendarbeit. Hier gehen wir aktiv auf Jugendliche zu, die nicht ins Jugendhaus kommen. Zu Fuss oder mit dem Velo sind wir unterwegs, sprechen mit ihnen, hören zu, bieten Beratung an. Diese Arbeit ist oft sehr spontan, aber genau dort entstehen wichtige Vertrauensbeziehungen.

Pace: Unter den Angeboten der Jugendarbeit gibt es auch das «offene Büro». Jeden zweiten Donnerstag ist die Tür des Jugendarbeitsbüros im Türmli von 17 bis 19 Uhr für Jugendliche offen. Doch meistens finden Gespräche spontan statt – direkt im Jugendtreff oder unterwegs. Im Rahmen dieses Angebotes helfen wir bei Bewerbungen, wir haben ein offenes Ohr für ihre persönlichen Probleme. Wenn

das Bedürfnis unserer Jugendlichen unsere Kompetenzen überschreitet, leiten wir sie mit ihrem Einverständnis an weitere Fachstellen weiter.

«Wir haben auch ein offenes Ohr für ihre persönlichen Probleme.»

Rey: Ein weiteres Handlungsfeld ist die genderreflektierte Arbeit. Die Jugendarbeitenden erleben im Alltag häufig sexistische oder queerfeindliche Aussagen. Diese greifen wir auf, sprechen sie an und thematisieren sie. Unser Ziel ist es, Jugendlichen den respektvollen Umgang mit Vielfalt zu vermitteln – sei es in Bezug auf Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Neurodiversität.

Pace: Im Rahmen dieses Handlungsfelds führten wir vor zirka drei Jahren einen Mädchentreff ein. Der Anteil weiblicher Besucherinnen ist dank dieses Angebotes deutlich gestiegen. Den Treff haben wir vor rund einem Jahr in einen Queertreff namens «save & cozy», «umgewandelt», bei dem aber auch unsere weiblichen Besucherinnen teilnehmen dürfen. Dieser befindet sich allerdings noch in der Pilotphase. Wir stehen dazu mit anderen Gemeinden in Kontakt und wollen, wenn nötig, auch Angebote ausserhalb von Bassersdorf vermitteln.

Rey: Und schliesslich die digitale Jugendarbeit. Über Instagram informieren wir über Angebote, teilen Inhalte aus dem Treff und stehen in Kontakt mit Jugendlichen. Jeder im Team betreibt einen eigenen Kanal, aber alle sind unter dem Label «JA_Basi» vereint. Das erlaubt uns, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.

Welche Angebote werden besonders gut angenommen?

Pace: Der Jugendtreff und der Garten sind klar unsere stärksten Angebote. Auch die mobile Arbeit funktioniert gut. Das offene Büro wird eher spontan genutzt. Der Queertreff steckt noch in

den Anfängen und braucht eine bedürfnisgerechte Aufbaustrategie.

Rey: Generell gilt: Je mehr Präsenz wir zeigen und je mehr Energie wir in ein Projekt stecken, desto besser wird es auch angenommen.

Wie ist die Jugendkommission aufgebaut und welche Rolle spielt sie?

Rey: Die Jugendkommission ist ein beratendes Gremium im Ressort Gesellschaft. Vorsitz hat Gemeinderätin Stampfli. Mit einem jährlichen Jugendkredit von zehntausend Franken können Projekte gefördert werden. Jugendliche bringen Ideen ein, wir beraten und begleiten sie. Die Kommission ist breit aufgestellt – mit Jugendlichen, Fachpersonen und Vertreterinnen der Kirchgemeinden. Vor einigen Wochen fand das Badi-Fest statt, welches das Ziel hatte, Jugendliche über den Jugendkredit zu informieren.

«Wenn die Jugendlichen für etwas brennen, setzen sie sich ein.»

Pace: Wir machen die Jugendlichen im Treff, in der Schule und auf Insta auf die Möglichkeit des Jugendkredits aufmerksam. In Rahmen dieses Kredits durfte ich zum Beispiel im Schuljahr 2023/2024 fünf Jugendliche der Jugendkommission beim Projekt «Holzliegen an der Ratzenhalde» begleiten. Jugendliche, die Ideen haben und diese in Bassersdorf realisieren möchten, können bei uns Jugendarbeitenden Rat einholen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Erreichten der letzten fünf Jahre?

Rey: Ich bin sehr zufrieden über die Vielfalt und Tiefe unserer Angebote. Projekte wie der Graffiti-Jam, das Weihnachtsmarkt-Engagement oder das Partizipationsprojekt «Nimm Platz» sind nur einige Highlights. Auch die enge Zusammenarbeit mit

Im Rahmen des «Offenen Büros», kümmern sich Irene Pace und Oliver Rey auch um persönliche Anliegen der Jugendlichen, wie hier jenem von Ceko. (rh)

der Schule, den Kirchen und der Region funktioniert sehr gut.

Pace: Wir sehen, dass sich Jugendliche einbringen, Verantwortung übernehmen, Jobs erledigen und mitreden wollen. Das zeigt: Unsere Arbeit wirkt.

Wo bestehen Herausforderungen?

Rey: Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum, Vandalismus, psychische Belastungen und die Erreichbarkeit älterer Jugendlicher ab 16. Letztere wenden sich häufig vom Treff ab. Da braucht es neue Ideen – aber sie müssen auch von den Jugendlichen selbst kommen.

Wie gut sind Jugendliche in Bassersdorf integriert – gerade jene mit Migrationshintergrund?

Rey: Die Schule ist der wichtigste Integrationsmotor. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind oft sichtbarer im öffentlichen Raum. Schweizer Jugendliche sind häufiger in Vereinen eingebunden. Wir fördern bewusst die Durchmischung. Die Jugendarbeit ist eine Arbeit, welche Kulturen aufeinandertreffen und voneinander lernen lässt.

Wie erleben Sie die Zufriedenheit und das Engagement der

Jugendlichen?

Pace: Die allgemeine Zufriedenheit ist unterschiedlich. Es hängt von den Bedürfnissen der Jugendlichen und von vielen anderen intrinsischen und extrinsischen Faktoren ab. Viele sind grundsätzlich zufrieden, andere wünschen sich Änderungen in ihrem Leben und in ihrem Umfeld. Es gibt Jugendliche, die sich in Sportvereinen engagieren, in Schulprojekten oder in der Jugendkommission. Wenn sie für etwas brennen, setzen sie sich ein. Rey: Aber es gibt auch Jugendliche, die unter Druck stehen – durch Schule, Lehre, Familie oder Social Media. Wir beobachten seit Corona eine Zunahme an psychischen Belastungen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig hinzuschauen und gut vernetzt zu sein.

Welche Projekte stehen an?

Rey: Der Start des SackgeldjobProjekts ist eines der grössten Vorhaben. Über eine App vermitteln wir einfache Jobs zwischen Generationen. Dazu kommt das Midnight Ball Basi, das im Winter wieder startet. Auch ein neues Sportprojekt für Jungs und ein regionaler Anlass zur psychischen Gesundheit sind in Planung. ■

Bastel-/Hobbyraum in Bassersdorf gesucht

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Pro Senectute Kanton Zürich zusammen mit Gemeinsam bis ins hohe Alter lädt ein zur Freiwilligenbörse mit Mittagsapéro 6. September 2025 von 10.00 – 14.00 Uhr

Im Franziskuszentrum Bassersdorf

 Entdecken Sie vielfältige Möglichkeiten für freiwilliges Engagement.

 Lassen Sie sich vom Kurzreferat von Ruedi Winkler inspirieren.

 Nehmen Sie am Workshop teil und entdecken Sie gemeinsam, was Ihnen wichtig ist.

Ob jung oder alt –alle sind herzlich willkommen!

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

EINLADUNG ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG

Wann: Dienstag, 16. September, 19 Uhr

Wo: bxa, Sport- und Freizeitanlage, Grindelstrasse 20, Bassersdorf Traktanden

1. Einführung Leitung Bildung - Teilrevision der Gemeindeordnung Bassersdorf (Vorberatung)

2. Initiative «Centrumshüsli»

3. Anfragen nach §17 des Gemeindegesetzes

Die Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden.

Der Beleuchtende Bericht wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung auf der Gemeindewebseite www.bassersdorf.ch/gemeindeversammlung und in der App «VoteInfo» publiziert.

Gemeinderat Bassersdorf

EINLADUNG ZUR INFORMATIONSUND DISKUSSIONSVERANSTALTUNG

Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, die Bevölkerung und das Gewerbe frühzeitig über Projektfortschritte zu informieren. Am kommenden Anlass werden neben dem «Big Picture» zu den Legislaturschwerpunkten u.a. auch Informationen zur Gemeindeversammlung vom 16. September präsentiert.

Der Gemeinderat freut sich, die Bevölkerung am

Dienstag, 2. September, 19 bis 20.30 Uhr, im Schulhaus Chrüzacher (Aula) zu informieren.

Gemeinderat Bassersdorf

DIE FREIWILLIGENARBEIT STELLT SICH VOR

In einer immer komplexer werdenden Welt ist das Engagement der Freiwilligen wichtiger denn je. Die Freiwilligenarbeit bildet das Rückgrat unserer Gesellschaft und hält die Gemeinschaft als Ganzes zusammen. Ohne den unermüdlichen Einsatz der/unserer Freiwilligen wären viele öffentliche Dienste und soziale Angebote nicht realisierbar. Ob als Begleitperson im Besuchsdienst «va bene», als freiwillige Fahrerin oder freiwilliger Fahrer beim schweizerischen Roten Kreuz, als Mitglied in einem Sportverein oder bei alltäglichen Hilfeleistungen wie der Gartenarbeit im Rahmen der Nachbarschaftshilfe – die Freiwilligenarbeit ist vielfältig und das Engagement der freiwillig Engagierten Gold wert.

Die Nachfrage nach engagierten Helferinnen und Helfern ist nach wie vor hoch. Am Samstag, 6. September, lädt Pro Senectute Kanton Zürich unter dem Dach der Arbeitsgruppe GeHA deshalb im Franziskuszentrum zu einer Freiwilligenbörse «Gemeinsam aktiv» ein. Interessierte und Sinnsuchende erhalten von 10 Uhr bis 14 Uhr die Gelegenheit, sich über die diversen Einsatzmöglichkeiten in und um Bassersdorf zu informieren. Lassen Sie sich überraschen.

Wir freuen uns darauf, Sie an diesem Tag begrüssen zu dürfen, und danken allen Freiwilligen herzlich für ihr unermüdliches Engagement.

Gemeinde Bassersdorf

Weitere Highlights:

Jeden Donnerstag um 14.00 Uhr: Begegnungscafé Heiliger Bimbam im und um das Kirchgemeindehaus Bassersdorf

Jeden Mittwoch um 15.00 Uhr:

Singe mit de Chliine im Kirchgemeindehaus Bassersdorf

Sonntag, 31. August um 10.30 Uhr: Gottesdienst zum Mittelaltermarkt auf der Wiese zur alten Sagi

Details zu all unseren Angeboten finden Sie auf unserer Website:

Herbst-Serenade

Der Traum

von Frieden und Hoffnung

Romina Peter und Christoph Schönenberger präsentieren ein musikalisches Bouquet das Frieden und Hoffnung verströmt. Geniessen Sie Lieder wie «Amazing Grace», «Sleeping trough my fingers» oder « You raise me up».

Pfarrer Pierre-Louis von Allmen spricht die Rezitationen.

Freitag, 5. September

20.15 Uhr, Kapelle Breite

Wir laden herzlich zum Frauenapéro ein. Viele bekannte Duft- und Heilkräuter wachsen in unseren heimischen Gärten und am Wegrand und warten darauf, entdeckt zu werden. Edith Bächle nimmt uns mit auf eine Zeitreise: von den Ursprüngen der Pflanzenheilkunde in Klöstern bis hin zur heutigen modernen Phytotherapie, die sich grosser Beliebtheit erfreut.

Freitag, 19. September 19.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Bassersdorf

die Nähe schafft

Eine kleine Erfrischung erwartet Sie auf der Aussichtsplattform, zudem haben Sie um 14.00 Uhr die Gelegenheit einer kurzen Power Point-Präsentation von Martin Egli über die Geschichte der reformierten Kirche Brütten beizuwohnen. Trittfeste Schuhe und Schwindelfreiheit sind empfohlen. Es besteht eine Haftpflicht-Versicherung.

Samstag, 13. September 13.00 bis 15.00 Uhr, Kirche Brütten

Konzert mit Pop-und Jazzmusik

Masako Ohashi, Piano und Roman Christoffel, Reeds spielen Kompositionen aus der Pop-, Rockund Jazz-Musik von Frank Sinatra, Georg Gershwin, Bill Withers, Charlie Chaplin, Fugees uvm.

Eintritt frei – Kollekte – anschliessend Apéro Riche

Mehr Infos auf unserer Website:

www.ref-breite.ch Kirchturmbesteigung

Sonntag, 21. September 16.00 Uhr, Kirche Basserdorf

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WORLD-CAFÉ: SO WÜNSCHEN WIR UNS UNSERE GEMEINDE

Wo sehen Sie Chancen, damit das Leben im Ort noch attraktiver wird? Diese Fragen standen im Zentrum des World Cafés. Die Resultate zeigen, was der Bevölkerung wichtig ist – und welche Projekte die Gemeinde vorantreiben soll.

Der Startschuss

Schon Ende 2023 fragte die Gemeinde ihre Bevölkerung: Wie zufrieden sind Sie mit dem Leben in Bassersdorf? Die Rückmeldungen zeigten Stärken, aber auch viele Chancen. Sie bildeten die Grundlage für den Partizipationsanlass «World Café».

Ein Ort für Ideen und Austausch

Im Oktober 2024 fand das World Café dann statt: Hier haben ausgewählte Vertreterinnen und Vertreter der Bevölkerung ihre Ideen eingebracht. Die Teilnehmenden kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie Schule, Spitex, Ärzteschaft, Altersforum, Kirchen, Dorfverein Baltenswil, Ortsparteien.

Auch Gemeindepräsident Christian Pfaller als politischer Vertreter der Gemeinde war am World Café dabei, jedoch bewusst nur als Zuschauer. Sie haben sich zu folgenden Themen ausgetauscht:

1. Verkehr

2. Öffentliche Plätze

3. Kommunikation & Mitwirkung

4. Kultur

5. Gesellschaft & Soziales

Zuerst schauten die Gruppen auf die heutige Situation: Was läuft gut? Was fehlt? Danach entwarfen sie Zukunftsbilder: Wie soll Bassersdorf in einigen Jahren aussehen?

Und zum Schluss sammelten sie konkrete Massnahmen dazu, mit denen die Gemeinde diese Ziele erreichen kann. Die Diskussionen waren engagiert, offen und vielfältig. Manche Ideen griffen Bestehendes auf, andere brachten frische Impulse. Fachpersonen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften führten durch den Vormittag und begleiteten den gesamten Prozess.

Wie geht es weiter?

Der Gemeinderat schaute sich die Ergebnisse des World Cafés an, prüft welche Ideen umsetzbar sind und in die Planung aufgenommen werden. Vieles kann nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Doch jede gute Idee zählt – und jede Rückmeldung hilft, Bassersdorf lebenswerter, offener und zukunftsfähiger zu gestalten. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Gemeinde Bassersdorf

Erarbeitung von Lösungsansätzen im World Café. Hier geht's zu den Ergebnissen des World-Cafés und zum Ergebnisbericht.

Drachen müssen feuerfesten Maulkorb tragen

«Mittelaltermarkt zu Basseltstorff» vom 29. bis 31. August auf der Sagi-Wiese

An über 80 Ständen können Besucherinnen und Besucher am letzten August-Wochenende in die Welt des Mittelalters eintauchen und Wildschwein am Spiess oder Beerenweine probieren und altes Handwerk bestaunen.

Bald ist es wieder soweit: Die Sagi-Wiese in Bassersdorf macht einen Zeitsprung ein paar Jahrhunderte zurück und verwandelt sich in einen mittelalterlich angehauchten Marktplatz. In den 14 Tavernen und Bratereyen mit Namen wie «Zum Güldenen Ei» oder «Zum Schleckenden Schimmel» ist für Speis und Trank gesorgt. Daneben gibt es an 51 Marktständen mittelalterlich inspirierte Waren wie etwa Schmuck aus

Silber, Edelsteinen oder Holz zu kaufen, oder Erzeugnisse aus Leder, Fellen, Keramik und Filz, sowie Holzofenbrote, Strickwaren, Kleider, Messer, Liköre und vieles mehr.

Für die Kleinen und Junggebliebenen packt «Märlin, der Märchenerzähler» Geschichten aus. Gaukler und Musiker wie etwa die Helle-Barden sowie die Heerlager runden das Angebot auf dem 20 000 Quadratmeter grossen Festgelände ab.

6000 Besucher erwartet

Wichtig ist dem Organisationsteam, der Mittelaltergilde zu Basselstorf, dass das Ambiente stimmt. «Die Detail-Liebe der Teilnehmer ist beeindruckend», lobt Mario Etter, Junker und Medienverantwortlicher der Mittelaltergilde. Nach der verregneten Ausgabe vor zwei Jahren hoffen die

Organisatoren beim jetzigen fünften

Mittelaltermarkt auf einen gnädig gestimmten Wettergott. An den drei Tagen rechnen sie mit rund 6000 Besucherinnen und Besucher.

Steigende Auflagen

Der Mittelaltermarkt fand erstmals im Jahr 2006 statt und wurde ein gutes Jahrzehnt später wiederbelebt mit dem Ziel, den Markt künftig alle zwei Jahre durchzuführen. Wie lange dieser Brauch aufrechterhalten werden kann, hänge von der Besucherzahl, dem Wetter und den Auflagen ab, die stets strenger würden, so Etter. «Das Gelände am Bruggweg darf beispielsweise neu nicht mehr als Festgelände benutzt werden, weil Sicherheitsabstände zur Starkstromleitung eingehalten werden müssen», erklärt er. Doch je mehr Auflagen, desto grösser werde der Organi-

Bassersdorf grüsst ohne Blumenschmuck

Bei Ortseingangsschildern

fehlen dieses Jahr die Blumenkisten

sationsaufwand. Momentan steht hinter dem Anlass ein Team von rund 80 ehrenamtlichen Helfern.

Weitere Infos finden sich unter mittelaltergilde.ch. Dort ist beispielsweise auch zu lesen, dass das Mitführen von Drachen nur erlaubt ist, wenn diese einen feuerfesten Maulkorb tragen. ■

Am Mittelaltermarkt auf der SagiWiese laden Dutzende von Ständen zum Bummeln ein. (zvg)

Wegen Betriebsaufgabe der bisher zuständigen Baltenswiler Gärtnerei bleiben die Ortschilder am Dorfeingang dieses Jahr schmucklos. Nächstes Jahr sollen sie wieder bepflanzt werden.

Graues Metall statt bunter Blumen: Wer in diesem Jahr von Gerlisberg Richtung Bassersdorf fährt, wird beim Ortseingangsschild nicht wie üblich mit Blumenschmuck begrüsst. Die Metallhalterung ist leer; Kisten und Blumen fehlen. Das gleiche Bild auch bei anderen Eingangsschildern, etwa in Baltenswil.

«Ein trostloser Anblick», findet der Bassersdorfer Robert Bürer. Die Blumenkisten hätten bei ihm

immer das Gefühl des «Willkommen-Seins» ausgelöst und er vermisse sie, wenn immer er daran vorbeifahre. Er schätze sonst an Bassersdorf die vielen gepflegten Blumen entlang des Dorfbaches und im Zentrum sehr.

Kurzfristiger Ausfall

Auf der Gemeindeverwaltung weiss man, wie wichtig der Blumenschmuck für viele Einwohnerinnen und Einwohner ist, sagt Michael Nauer, Bereichsleiter Tiefbau + Unterhalt in der Abteilung Bau + Werke. Grund für das Nichtbepflanzen der Ortsschilderkästen sei, dass die Gärtnerei, die den Unterhalt jeweils besorgt habe, ihren Betrieb aufgegeben habe. «Eine Alternative in der kurzen Zeit bis zum Frühlingsbeginn zu

finden, war nicht möglich gewesen», erklärt Nauer.

Für 2026 wieder budgetiert Man habe zudem die Möglichkeit geprüft, den Unterhalt mit Gemeinde-Personal zu übernehmen –«doch das war spontan mit dem Strassenwesen-Team, das in den Sommermonaten sehr gut ausgelastet ist, nicht möglich», bedauert er. Das Giessen während den warmen Sommermonaten und die Pflege der Blumen sei zeitaufwändig. Man habe darum entschieden, sich auf den Unterhalt des Blumenschmuckes im Ortskern zu beschränken. «Für das nächste Jahr ist das Bepflanzen der Blumenkisten am Ortseingang aber bereits wieder budgetiert», erklärt Michael Nauer weiter.

Wo sonst Blumen die Ankommenden willkommen heissen, ist derzeit nur blankes Metall. (zvg)

Schnellere Busverbindungen nach Zürich Baustart im September für Bushaltestelle «Bahnhof Süd»

Orange Pflöcke markieren den Bereich, wo die neue Bushaltestelle installiert wird. (rh)

Auf den Fahrplanwechsel 2025/2026 wird Bassersdorf an die neue Buslinie 749 des ZVV angeschlossen, die vom Bahnhof Bassersdorf via Dietlikon Dorfkern zum Bahnhof Dietlikon führt. Die Bauarbeiten starten im September.

Die neue Buslinie ist schon länger im öV-Netzplan des ZVV vorgesehen und hätte bereits zum Fahrplanwechsel vor einem Jahr in Betrieb genommen werden sollen. Das Projekt verzögerte sich, da von Seiten der Gemeinde Bassersdorf, welche für den Bau der Haltestelle südlich des Bahnhofes zuständig ist, verschiedene Abhängigkeiten mit dem Projekt «MehrSpur Zürich Winterthur» und dem Bau des Brüttenertunnels geklärt werden mussten, wie Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke erklärt.

Vorarbeiten nötig

Im Zuge der Errichtung der Haltestellen müssen in Absprache mit

den SBB gleichzeitig verschiedene Vorarbeiten für das «MehrSpur Zürich Winterthur» ausgeführt werden. So müssen zum Beispiel ein Stück eines Geleiseentwässerungskanals in der Pöschenstrasse sowie Leerrohre für spätere Stromleitungen EKZ verlegt werden, erklärt Baumgartner.

Mit diesen Vorarbeiten kann vermieden werden, dass die Haltestelle zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Baustelle wird. Diese Zusatzarbeiten werden von der Gemeinde vorfinanziert und später von den SBB zurückerstattet. Die Baukosten belaufen sich auf rund 480 000 Franken, wovon rund 330 000 Franken die Objekte der SBB betreffen. Die Kosten der eigentlichen Haltestelle umfassen somit rund 150 000 Franken, wovon ein Teil die Gemeinde Dietlikon mitträgt.

Zweieinhalb Monate Bauzeit

Das bereinigte Projekt lag zwischen Mitte Juni und Mitte Juli öffentlich auf und konnte am 22. Juli vom Gemeinderat ohne Einwendungen genehmigt werden. Damit ist der Weg

KOMPLIMENTE

Komplimente sind kein Privileg der Jugend. Während junge Menschen oft für ihr Aussehen oder vollbrachte Leistungen ein Lob ernten, scheinen ältere Menschen für ihre Erfahrung und Ausstrahlung selten Applaus zu bekommen. Dabei haben gerade sie Komplimente verdient – für ein Leben voller Geschichten, Haltung und Stärke. Und vielleicht erhellt ein unerwartetes Kompliment einen grauen Tag? Auch Senioren freuen sich zu hören, dass sie strahlen, gut aussehen oder einfach charmant sind.

frei, mit den Bauarbeiten zu beginnen. Eine erste Baukommissionssitzung habe in der zweiten Augustwoche stattgefunden, wie Baumgartner erklärt. Mit dem Bau wird Mitte September gestartet. Er dauert inklusive Zusatzarbeiten rund zweieinhalb Monate.

Betrieb nur zu Stosszeiten

Mit der neuen Buslinie 749 erhalten die Reisenden ab Bassersdorf eine schlankere Verbindung via Bahnhof Dietlikon zu den Bahnhöfen Stettbach und Stadelhofen, ins Glattzentrum und ins Zürcher Oberland. Für die Dietliker Bevölkerung bedeutet es eine schnellere Anbindung an den Flughafen Kloten. Ab Dezember 2025 fährt der Bus vom Bahnhof Dietlikon zur Haltestelle «Hofwiesen», weiter zur neuen Haltestelle «Haldensteig» beim Dorfausgang und danach zur neuen Endhaltestelle «Bassersdorf, Bahnhof Süd», welche direkt an der Pöschenstrasse zu liegen kommt. Der Bus wird vorerst jedoch nur zu den Stosszeiten am Morgen und Abend geführt. ■

Komplimente zu machen bleibt eine kleine Kunst. Ein ehrlich gemeintes «Du siehst toll aus» oder «Ich bewundere deine Ruhe» erinnert daran, dass man nicht übersehen wird. Und das Schönste? Komplimente machen ist keine Einbahnstrasse. Wer gibt, bekommt oft auch zurück.

Mal ehrlich: Wann haben Sie zuletzt ein Kompliment ausgesprochen oder selbst eines bekommen? Aufrichtige Anerkennung kennt kein Alter, denn Wertschätzung bleibt immer zeitlos und wird mit den Jahren nur wertvoller.

Warum also nicht heute jemandem ein von Herzen kommendes Kompliment machen?

Ute Müller informiert-im-alter@bassersdorf.ch

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

DIE BIBLIOTHEK WIRD AUFGEFRISCHT!

Nach über 30 Jahren wird unsere Bibliothek sanft renoviert! Boden, Wände und Gestelle werden in neuem Glanz erstrahlen. Wir freuen uns schon sehr darauf, obwohl es bis zur Neu-Eröffnung sicher noch den einen oder anderen abenteuerlichen Moment geben wird. Für die nötigen Arbeiten müssen wir die Bibliothek schliessen. Deshalb bleibt die

Bibliothek vom 24. September bis und mit 25. Oktober komplett geschlossen!

Am Sonntag, 26. Oktober, um 14 Uhr feiern wir die Wiedereröffnung. Kommen Sie vorbei und schauen Sie, wie es neu aussieht! Ab Montag, 27. Oktober, wird die Bibliothek zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder geöffnet sein.

Da wir jedes Medium aus- und wieder einräumen müssen, haben wir eine GROSSE BITTE AN SIE UND EUCH: Bitte leihen Sie im September so viele Medien aus, wie es Ihnen möglich ist. Zum einen sind Sie dann mit genügend Lesestoff versorgt und zum anderen muss jedes ausgeliehene Medium nicht ein- und wieder ausgepackt werden. Selbstverständlich wird die Ausleihfrist um die Renovationszeit verlängert.

Falls jemand vom 24. bis 26. September Lust und Zeit hat, uns beim Einpacken der Medien unter die Arme zu greifen, wäre das wunderbar hilfreich. Gerne können Sie uns diesbezüglich per Mail kontaktieren: bibliothek@bruetten.ch.

Wir hoffen, dass alles klappt, die Termine eingehalten werden können und unsere Bibli noch schöner wird, als sie es jetzt schon ist.

Ihr vorfreudiges Bibli-Team

GEMEINDEVERWALTUNG AM 9. UND 10.

SEPTEMBER GESCHLOSSEN

Die Gemeindeverwaltung bleibt im September aufgrund der Erneuerung der IT wie folgt geschlossen:

Dienstag, 9. September ganzer Tag Mittwoch, 10. September ganzer Tag

Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt jeweils am Vormittag unter der Telefonnummer 079 723 54 81 erreichbar.

Ihre Gemeindeverwaltung

GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUERN

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 22. Juli acht weitere Grundstückgewinnsteuersteuererklärungen für 2025 geprüft und genehmigt. Dabei erzielt die Gemeinde Grundstückgewinnsteuern von knapp 700 000 Franken.

GWP REVISION 2024

Im Jahr 2020 genehmigte der Gemeinderat einen Kredit von 26 200 Franken für die Überarbeitung des Generellen Wasserversorgungsprojekt (GWP). Die Erarbeitung hat sich aufgrund des Baus der Druckehrhöhung verzögert und konnte nun aber abgeschlossen werden. Dieser dient dem Gemeinderat als Planungsinstrument für künftige Ausbauprojekte und gibt Auskunft über die bestehenden Anlagen der Wasserversorgung und deren Zustand. Da Brütten in den letzten Jahren viel in die Wasserversorgungsanlagen investiert hat, befindet sich die Gemeinde nun in einer sehr komfortablen Situation. Voraussichtlich wird im Jahr 2040 jedoch nicht mehr genügend Brauchreserve zur Verfügung stehen, weshalb eine zusätzliche Wasserkammer errichtet werden muss. Der Gemeinderat hat

das GWP zur Kenntnis genommen und genehmigt.

KYBURGER GEMEINDETAG

30. MAI 2026

Anlässlich des 1150-Jahr-Jubiläums lädt die Gemeinde Brütten alle Einwohnerinnen und Einwohner am Samstag, 30. Mai 2026, zu einem besonderen Gemeindetag in die historische Kyburg ein. Die Details zum Programm werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, doch eines steht fest: Das Datum sollte schon jetzt im Kalender reserviert werden!

GEMEINDE TRITT

DER

GEKOZH BEI

Die Gesundheitskonferenz Kanton Zürich (GeKoZH) fördert eine koordinierte und vernetzte Zusammenarbeit in der Gesundheits-, Alters- und Pflegeversorgung. Sie bietet den Zürcher Gemeinden eine Plattform für Austausch, Zusammenarbeit und praxisnahe Unterstützung. Der Gemeinderat hat beschlossen, der GeKoZH beizutreten und sich damit direkten Zugang zu aktuellen Informationen zu sichern. Die Mitgliedschaft ist zudem kostengünstig: Sie beläuft sich auf lediglich 6 Rappen pro Einwohnerin bzw. Einwohner.

GRENZUMGANG AM 4. OKTOBER

KINDERHAUS CHRÜSIMÜSI: DRITTE HORTGRUPPE

Aufgrund einer prognostizierten Überbelegung von rund elf Kindern pro Tag richtet das Kinderhaus Chrüsimüsi zum neuen Schuljahr eine dritte Hortgruppe ein. Der Gemeinderat hat hierfür einen allfälligen maximalen gekoppelten Betriebsbeitrag von 10 000 Franken bewilligt. Ein Aufsichtsbesuch der Firma Triangel bestätigte die Bewilligungsgrundlage. Nach kleineren Anpassungen kann die neue Hortgruppe in Betrieb gehen. Sie wird jeweils von 15.00 bis 18.15 Uhr den Musikschulraum im neuen Trakt des Schulareals Brütten nutzen können.

REPARATUR PUMPWERK IFANG

Im Abwasserpumpwerk Ifang sind bei einer Pumpe das Rückschlagventil und der Keilschieber einer Pumpe defekt. Die beiden Teile sind korrodiert und müssen ausgewechselt werden. Der Auftrag für die Reparatur wurde an die Firma Hebeisen vergeben und ein Kredit von 7000 Franken genehmigt.

Gemeinderat Brütten

GRATULATION

WIR GRATULIEREN!

ZUM 85. GEBURTSTAG

am 23. September

Bruno Kugler Sunnehaldenstrasse 16

GEBURTEN

2.6.2025

Ben Stähli Sohn von Maria Kuonen und Samuel Stähli

24.6.2025

Linnea Roduner Tochter von Rahel und Christoph Roduner

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs!

Gemeinde Brütten

Der Gemeinderat Brütten führt am 4. Oktober den Grenzumgang durch. Besammlung ist um 8.30 Uhr bei der Bushaltestelle Zentrum. Die Marschdauer beträgt etwa drei bis vier Stunden und im Anschluss wird ein Mittagessen offeriert.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.bruetten.ch.

Gemeinderat Brütten

ABSCHIED

Marianne Metzler-Hasler ist am 8. 8. 2025 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Gemeinde Brütten

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

DIE KIRCHE – BRÜTTENS WAHRZEICHEN

Die Kirche von Brütten liegt am nördlichen Rand des Dorfs, wirkt aber trotzdem, als ob sie das Zentrum wäre. Der markante Bau aus Lägern-Kalkstein mit seinem imposanten Turm wurde 1908 eingeweiht. Die Geschichte des Gotteshauses beginnt aber schon tausend Jahre früher.

Die Errichtung einer Kirche am Abhang des Buck im Frühmittelalter und die Bildung des Oberdorfs um sie herum prägt die bauliche Entwicklung der Gemeinde Brütten bis heute. Weil das Gotteshaus im Mittelalter dem heiligen Gallus geweiht war, ist anzunehmen, dass seine Anfänge in die Zeit um 900 fallen, als das Kloster St. Gallen im Ort wichtigster Grundherr war. Im Jahr 979 ist dann erstmals die Zugehörigkeit zum Kloster Einsiedeln bezeugt, das während fast neun Jahrhunderten, bis 1834, in der Gemeinde eine wichtige Rolle spielte.

Die alte Kirche Ursprünglich befand sich an der gleichen Stelle ein kleineres Holzkirchlein, das von Westen nach Osten ausgerichtet war. Später wurde ein Steinbau errichtet, der immer wieder den sich wandelnden Bedürfnissen angepasst wurde. Bemerkenswerte Malereien wurden bei der Reformation übermalt und kamen beim Abbruch der Kirche 1907 wieder zum Vorschein.

Die heutige Kirche

1908 wurde die alte Kirche durch einen Neubau des Architekturbüros Rittmeyer und Furrer aus Winterthur ersetzt. Der weithin sichtbare Kirchturm aus gelblichem LägernKalkstein setzte einen kräftigen neuen Akzent im Dorfbild. Der Kirchenraum ist geschmackvoll ausgestattet und zeigt den Einfluss des Jugendstils, etwa beim Taufstein, den Fenstern, und den dekorativen, 1920 nach der Elektrifizierung hinzugefügten Deckenlampen. Die Orgel und die Kanzel wurden aus dem Vorgängerbau übernommen. (Künstlerisch bemerkenswert sind die Glasfenster. Die Entwürfe dazu stammen vom Winterthurer Künstler Carl Montag (1880–1956).

Cornel Dora, Historiker und Mitglied der Arbeitsgruppe Erinnerungsorte

Serie zu Brüttener Erinnerungsorten im Dorfblitz

In den kommenden Dorfblitzausgaben werden zwölf Erinnerungsorte vorgestellt. Im 2026 werden diese Orte von historischer Bedeutung mit Tafeln ausgestattet, über welche man mittels QR-Codes weiterführende Informationen abrufen kann. Die Standorte bilden zusammen einen historischen Dorfrundgang.

Informationen zu sämtlichen Projekten und Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem 1150-Jahre-Jubiläum werden ab dem Herbst auf www.bruetten1150.ch publiziert.

Die 1907 abgebrochene alte Kirche von Brütten reichte in ihrer baulichen Substanz ins Mittelalter zurück. Sie war gegenüber der heutigen Kirche um 90 Grad im Uhrzeigersinn gedreht. Foto: Otto Rutschmann, um 1900, Winterthurer Bibliotheken, Sammlung Winterthur 59311 D.

Die Kirche von Brütten im Juli 2025. Foto: Martin Kuhn

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

EIN FULMINANTES SCHLUSSFEST ZUM ENDE DES LESESOMMERS

Weit über tausend Kinder und Jugendliche haben sich am Mittwochnachmittag, 13. August, an der spektakulären Mitmach-Show des «Swiss Science Center Technorama» beteiligt. Damit fand die 14. Ausgabe des Winterthurer Lesesommers ein fulminantes Ende.

Traditionsgemäss fand das Schlussfest des Lesesommers im Rahmen der Winterthurer Musikfestwochen in der Steinberggasse statt. In die Mitmachshow eingebunden war die Verlosung von 16 attraktiven Preisen unter allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen. Die 10-jährige Amélie Spitz aus Rickenbach Sulz konnte als Gewinnerin des Hauptpreises ein Bike von Bikestop entgegennehmen. Aber auch die Brüttener waren vertreten: Nora Marroni gewann den 14. Preis, ein LEGO-Überraschungsset plus einen Gutschein von 100 Franken von Orell Füssli.

Der Winterthurer Lesesommer stand in diesem Jahr unter dem Motto «Ab ins Leseuniversum». 2943 Kinder und Jugendliche haben daran teilgenommen und 1978 von ihnen haben das Ziel – an 30 Tagen mindestens 15 Minuten zu lesen –erreicht und den vollen Lesepass bei einer der teilnehmenden Bibliotheken vorgezeigt. Der Winterthurer Lesesommer findet alle zwei Jahre statt. Alle Interessierten können sich den Sommer 2027 bereits vormerken: Dann steht eine Jubiläumsausgabe auf dem Programm, zu welcher die Vorbereitungen hinter den Kulissen bereits beginnen. Organisiert und durchgeführt wird der Winterthurer Lesesommer von den Winterthurer Bibliotheken gemeinsam mit weiteren Bibliotheken aus den umliegenden Gemeinden, darunter auch Brütten. Grosszügig unterstützt wird das grösste Leseförderungsprojekt der Region von Partner:innen aus dem lokalen Gewerbe.

Weitere Impressionen zum Schlussfest und Informationen zum Winterthurer Lesesommer gibt es unter www.lesesommer.ch

Bibliothek Brütten

Ein Fest der Musik auf dem Gemeindeplatz

«Summer

im Dorf» als

Treffpunkt für die Dorfbevölkerung

Mitte August fand der vom Verein Stallrock organisierte Anlass «Summer im Dorf» auf dem Gemeindeplatz Brütten statt. Das vielfältige Unterhaltungsprogramm sprach Kinder sowie Erwachsene gleichermassen an.

Bei sommerlich warmen Temperaturen fand am letzten Wochenende der Schulsommerferien zum sechsten Mal das Fest «Summer im Dorf» des Vereins Stallrock statt. Die Veranstaltung auf dem Gemeindeplatz in Brütten bot einen schönen Treffpunkt für die Dorfbevölkerung, wo Kinder sowie Erwachsene Stunden in Gemeinschaft verbringen konnten und zugleich von kostenlosen, abwechslungsreichen Attraktionen profitieren durften.

Festliches Ambiente

Für eine festliche Stimmung sorgten verschiedene Live-Bands: Am späteren Nachmittag traten beispielsweise Sibylle Aeberli und Thomas Haldimann, zwei ehemalige Mitglieder der Schweizer Band «Schtärnefoifi», auf und präsentierten zusammen mit Bice Aeberli und Fidel Aeberli ihr musikalisches Programm «Wildi Blaatere», das insbesondere bei Kindern auf Gefallen stiess. Zeitgleich genossen zahlreiche Leute die angebotenen Getränke sowie Speisen vom Grill. Besonders beliebt war auch der Glacéstand, der dieses Jahr erstmals eingerichtet wurde. Um von der lebhaften Stimmung auf dem Dorfplatz eine kleine Auszeit zu nehmen, nutzten viele Besuchende die Möglichkeit, an einer gemütlichen Kutschenfahrt rund um Brütten teilzunehmen.

Das Stallrock-Team zählte nicht nur auf die finanzielle Unterstützung der Gemeinde Brütten, sondern auch auf die Mithilfe vieler Freiwilligen. So beteiligten sich zum Beispiel die Pfadi Brütten, die Feuerwehr Altbach sowie die «Puurehofspielgruppe Bühlhof», indem sie weitere Attraktionen anboten und somit das Programm komplettierten. «Das diesjährige Summer im Dorf war ein voller Erfolg. Der Dorfplatz war vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend mit Menschen von jung bis alt belebt und wir durften viel positives Feedback entgegennehmen», meinte Lukas Frei, Medienverantwortlicher des Stallrock-Teams. ■

Die Kutschenfahrt rund um Brütten stiess bei den Besuchenden auf reges Interesse. (fw)

Erste Acts fürs Dorffäscht 2026

OK gibt Hauptattraktion im Abendprogramm bekannt

Das Dorffäscht Brütten 2026 wirft seine Schatten voraus: Eben hat das OK via Social Media enthüllt, wer der musikalische Hauptact des dreitägigen Jubiläumsfestes ist.

Das dreitätige Dorffest unter dem Motto «Mir sind Brütte», welches vom 14. bis 16. August 2026 rund um das Schulhaus Chapf und den Aussichtspunkt Buck gefeiert wird, nimmt weiter Fahrt auf. Mit zwei Social Media Posts hat das OK die Bevölkerung auf die ersten musikalischen Leckerbissen aufmerksam gemacht.

Dank guten Beziehungen Als musikalischen Hauptact konnte dank guten Beziehungen

der Zürcher Reggae- und RaggaSänger und Musikproduzent Dodo (Hug) verpflichtet werden. Dodo tritt mit seiner Combo am Samstagabend auf und sorgt mit seiner Musik für entsprechende sommerliche Vibes. Der Schweizer Musiker ist bekannt für seine Hits wie Robinsong (1999), Hippie-Bus (2015) und Zürimaa (2017).Weitere Programmteile auch auf den kleineren Bühnen sind in Ausarbeitung, wie von OK-Chef Daniel Wiesmann zu erfahren war. «Wir werden ein attraktives Programm zusammenstellen, das allen Generationen etwas bieten wird», verspricht er.

Zimetschtern für die Kleinen Auch das jüngere Publikum kann sich freuen: Der Kinderliedermacher Andrew Bond, bekannt für seine Kinderhits «Zimetschtern»

Das halbe Dorf angemalt

und «Sunneschtraal tanz emal» wird die Bühne am Samstagnachmittag beleben. Texte üben müssen wahrscheinlich die wenigsten Kinder, um

ihn lautstark zu unterstützen. Weitere Anlässe sind unter dem Jahr geplant und werden laufend kommuniziert. ■

Jürg Wegmann hat letzten Samstag seine «Uusmalete» abgehalten

von Susanne Gutknecht

Mit einer «Usmalete» hat Jürg Wegmann seine Malerei auf den Punkt genau nach 40 Jahren Selbständigkeit beendet und geht in Pension.

Was im Saustall seines Vaters begonnen hat, endet nun nach 40 Jahren als selbständiger Maler: Jürg Wegmann wird pensioniert. Malen sei immer seins gewesen und gefalle ihm, «weil man sieht, was man gearbeitet hat». Er ist bewusst «klein» geblieben, er wollte nie zum grösseren KMU werden mit vielen Mitarbeitenden. Grossüberbauungen seien nicht sein Ding, er hat sich auf Einfamilienhäuser, Riegelbauten und alles, was in

der Region so bemalt werden kann fokussiert: «Ich habe das halbe Dorf angemalt», erklärt er lachend.

Geändert hat sich bei der Zusammensetzung der Malutensilien vieles in den 40 Jahren seiner Arbeit. Zu Beginn begleitete ihn ein hartnäckiges Hüsteln, wahrscheinlich eine Folge der gesundheitsschädlichen Substanzen in den Farben und Lösungsmitteln. Mittlerweile ist das vorbei und Wegmann hat sich immer weitergebildet mit neuen Trends wie Kalkfarben, Stuckaturen oder anderen kreativen Techniken.

Als es auf die Pension zuging, fragte er seine frühere Mitarbeiterin an, ob sie das Geschäft übernehmen wolle. Nach dem negativen Entscheid waren die Würfel gefallen: «die Werkstatt an eine fremde Person

weiterzugeben gefiel mir nicht». Da Wegmann gern Bier braut und auch sonst gerne werkelt, braucht er die Werkstatt nun «zum Eigenbrauch». Langweilig wird es ihm sicher nicht: Soeben zurück von der Besteigung des 7546 Meter hohen

Muztagh Ata in China, plant er bereits eine Velotour in Italien. Zwischendurch wird er zur Erholung sicher ab und an zum Pinsel greifen, aber nur noch vereinzelt: «Es bitzeli weitermachen geht nicht. Ich höre definitiv auf.» ■

Jürg Wegmann wird seine Malerwerkstatt für seine Hobbies brauchen. (sg)
Der Zürcher Musiker und Produzent wird die Hauptbühne des «Dorffäscht Brütten» rocken. (zvg)

Pausenplatz erstrahlt in neuem Glanz Schulkinder freuen sich über

Nach intensiven Arbeiten während den Sommerferien lädt der Schulplatz pünktlich zum Schulbeginn die Kinder zum Spielen, Austoben und Verweilen ein.

Mehrere Wochen wurde am Pausenplatz der Schule gearbeitet. Noch am Samstag vor Schulbeginn sah dieser mehr nach einer Baustelle aus als nach einer Oase für Schulkinder während ihren Pausen. Es wurde noch geschraubt, gewerkelt und letzte Arbeiten ausgeführt.

Doch das Resultat kann sich sehen lassen: Am ersten Schultag des neuen Schuljahres erstrahlte der Platz in neuem Glanz. «Am Montag war der Pausenplatz fertig; er war begehbar und sicher», zeigt sich Hauswart Bernhard Koch zufrieden. Bereits zwei Wochen vor den Sommerferien waren die Arbeiten aufgegleist worden. «Und danach wurde fünf Wochen mit Vollgas gearbeitet», so Koch weiter. Die Endarbeiten werden in den Herbstferien erledigt: «Der Belag und der Windfang werden dann fertiggestellt», sagt er. Im November werden noch ein Dutzend Bäume, kleinere und grössere,

sanierten Pausenplatz

eingepflanzt. Dies sei zeitlich so vorgesehen gewesen, erklärt Martin Sichler, Gemeinderat und zuständig für Liegenschaften und Sicherheit: «Wenn die Bäume Laub abgeworfen haben, sind die Erfolgschancen am grössten, dass diese sauber anwachsen.»

Bessere Materialien

Die Schulleitung hatte mit einer externen Firma die Umgebung analysiert – ein Punkt war der Zugang zum Rasenplatz. Nun führt ein zweiter Abgang direkt zur grossen Wiese. Ausserdem besteht der Platz neu mehrheitlich aus Materialen, die sich bei hohen Temperaturen weniger aufheizen, so Sichler. Der Pausenplatz wirkt viel einladender als der alte: eine Art Segeltuch überspannt einen Teil des Platzes und bietet Schatten für sonnige Tage. Dies sei ein Wetterschutz, präzisiert Sichler: «Auch vor Regen schützt er.»

Kinder sind zufrieden

Alle befragten Kinder sind sich einig, dass der Pausenplatz nun viel schöner sei. Der Schülerin Sophia gefällt der Brunnen am besten. Die zehnjährige Elin lobt, «dass es eine zweite Treppe zum roten Platz hinunter gibt – es gibt

jetzt viel weniger Gedränge.» Auch die neuen Bänke und das Sonnensegel findet sie «super». Weniger gut gefällt ihr der Brunnen – «etwas klein» –; und sie vermisst die DelfinKübel. Lou zeigt sich begeistert über das Unihockey-Feld: «Voll super. Man kann das in der Freizeit zum Rollschuhfahren nutzen.» Und Timo freut sich darauf, wenn die Bäume noch gepflanzt werden: «Damit es wieder Schatten gibt.» ■

Der neue Brunnen auf dem sanierten Pausenplatz und das UnihockeyFeld. (Fotos: Frédéric Bettosini)
Das neue Sonnensegel ist ein Blickfang. Es bietet nicht nur Schatten, sondern schützt auch vor Regen.

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GEMEINDEVERSAMMLUNG: PROTOKOLL GENEHMIGT

Der Gemeinderat hat das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2025 genehmigt.

BÜRGERRECHT: NEUE PERSON AUFGENOMMEN

Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Zaneta Siriova, von der Slowakei, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

GEMEINDEPERSONAL: NEUE SACHBEARBEITERIN

Als neue Sachbearbeiterin der Abteilung Präsidiales konnte Frau Sara Rüegg angestellt werden. Der Gemeinderat freut sich auf die neue Mitarbeiterin. Er wünscht Frau Rüegg in ihren neuen Funktionen viel Freude und Erfolg.

KREDITBEWILLIGUNGEN / ARBEITSVERGABEN

Für verschieden Aufträge im Rahmen der Projektplanung Infrastruktur Primarschule hat der Gemeinderat einen Kredit von 55 000 Franken bewilligt.

Für den Ersatz des Ziegeldachs durch ein Blechdach des Rundhauses in der Schulanlage Sunnerain hat der Gemeinderat einen Kredit von 55 000 Franken bewilligt. Der Auftrag geht an die Wyss AG, Tagelswangen.

Für die Altlastensanierung der Schiessanlage Hundenwies hat der Gemeinderat erste Kredite in der Höhe von 33 850 Franken bewilligt. Die Aufträge gehen an die GEOTEST AG, Zollikofen und das Forstrevier Hardwald Umgebung, Wallisellen.

Für den Ersatz der Wärmepumpe in der Mehrzweckhalle Ebnet hat der Gemeinderat einen Kredit von 100 000 Franken bewilligt. Der Auf­

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

trag geht an die Gisler Heizung und Sanitär GmbH, Nürensdorf.

KREDITABRECHNUNGEN SCHULHAUS SUNNERAIN

Die Abrechnung über den Ersatz der Beleuchtung in den Schulzimmern des Schulhauses Sunnerain mit Kosten von 145 442.75 Franken und damit Minderkosten von 557.25 Franken gegenüber dem bewilligten Kredit von 146 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.

FINANZEN

Für zwei Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von 128 526 Franken veranlagt. In acht Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub.

Gemeinderat Nürensdorf

ÖFFENTLICHE INFORMATIONSVERANSTALTUNG MIT WORKSHOP ÜBER DIE VERKEHRSRAUMGESTALTUNG AN DER HATZENBÜHLSTRASSE

Gerne laden wir Sie zu dieser Veranstaltung ein.

Wann: Mittwoch, 10. September, um 20:15 Uhr

Wo: Aula Oberstufenschulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf

Programm:

Begrüssung Christoph Bösel, Gemeindepräsident Ausgangslage und Programmablauf Florian Weibel, Leiter Raum und Verkehr, Gossweiler Ingenieure AG

Vorstellung Projekt Jonas Räbsamen, Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen Workshop Florian Weibel

Präsentation der Rückmeldungen aus den Gruppendiskussionen

Plenumsdiskussion, Meinungsäusserung

Apéro

Der Gemeinderat freut sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Gemeinderat Nürensdorf

GRATULATION

WIR GRATULIEREN!

ZUM 90. GEBURTSTAG

am 8. September

Erika Homberger Bergstrasse 4 8309 Nürensdorf

ABSCHIED

Mosch, Sylvia Ida geb. 17. 10. 1929 Im Buchsel 1 verstorben am 19. 7. 2025

Licini, James geb. 17. 4. 1937

Alte Bühlhofstrasse 7 verstorben am 26. 7. 2025

Betschart, Beat geb. 4. 5. 1977

Alte Winterthurerstr. 214 verstorben am 11. 8. 2025

Scalvinoni, Christine geb. 9. 3. 1951 Bohnackerstr. 3 verstorben am 13. 8. 2025

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Gemeinde Nürensdorf

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF

Veranstaltungen

Mittwoch, 3. September, 14 Uhr

Bilderbuchgeschichten mit Bär Otto für Kinder ab 4 Jahren

Samstag, 6. September, 11 Uhr

Verlosung der drei SommerLeseClub-Hauptpreise in der Bibliothek – alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde und ein kleines Geschenk

> Wer nicht teilnehmen kann, meldet sich vorgängig in der Bibliothek

– Urkunde und Geschenk können dann bis zum 12. September abgeholt werden

Dienstag, 9. September, 16 Uhr

Spannende und unterhaltsame Kurzgeschichten für Erwachsene liest das Team der Bibliothek im Foyer des Zentrum Bären. Geniessen Sie eine kurzweilige halbe Stunde. Eintritt frei.

Donnerstag, 18. September, 9.30 Uhr

Vers & Reim für die Kleinsten mit Marlies Mertl

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Bibliothek Nürensdorf

KINDERKLEIDERBÖRSE

Herbst / Winter

Wann: 20. September, 9 bis 12 Uhr

Wo: Mehrzweckhalle Schulhaus Ebnet, Nürensdorf

Verkauft bzw. gekauft werden können gut erhaltene, gebrauchte Kleidungsstücke, Schuhe, Sportartikel, Spielsachen und Ausrüstung für Outdoor und Waldkindergarten – alles für den Herbst / Winter

Anmeldung und Tischreservation:

Vanessa Mandic

E-Mail: boerse.nueri@gmail.com

Kosten: 10 Franken pro Tisch, Vorauskasse via TWINT erwünscht

Elternrat Ebnet

LEHRSTELLE

KAUFMANN / KAUFFRAU EFZ

Bei unserer Gemeindeverwaltung wird per August 2026 erneut eine dreijährige Lehrstelle als Kaufmann/Kauffrau EFZ frei.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und spannende Ausbildung in den verschiedenen Bereichen einer öffentlichen Verwaltung. Voraussetzung für die Lehrstelle ist der Abschluss der Sekundarschule A.

Haben Sie Freude an administrativen Aufgaben, arbeiten gerne sorgfältig und möchten Teil der zentralen Anlaufstelle für unsere Einwohnerinnen und Einwohner werden?

Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige schriftliche Bewerbung mit:

• Motivationsschreiben

• Lebenslauf

• Foto

• Kopien der Schulzeugnisse

• Zertifikat Tastaturschreiben

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis spätestens 22. September 2025 an: bewerbungen@ nuerensdorf.ch

Für allfällige Fragen steht Ihnen Frau S. Winiger unter der Telefonnummer 044 838 40 65 gerne zur Verfügung.

Gemeindeverwaltung

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

DORF-CHILBI NÜERI 2025

Samstag bis Montag 6. bis 8. September

Dorfzentrum & Hinterdorfstrasse

Samstag, 6. September 2025

verlängerte Polizeistunde bis 4 Uhr

ab 13.30 Uhr

Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften, Attraktionen und Chilbibetrieb

13.30 Uhr

Harassenstapeln (Pfadi Landskorn – Werdegg)

ab 19.00 Uhr

Live Band "Trio Rötstock" (beim Armbrustschützenverein)

20.00 Uhr

Auftritt Guggenmusik Kookaburra

20.00 Uhr

Barbetrieb mit DJ Mr. Right

Montag, 8. September 2025

verlängerte Polizeistunde bis 4 Uhr

16.30 Uhr

Harrasenstapeln (Pfadi Landskorn – Werdegg)

ab 17.00 Uhr

Festwirtschaften, Spiele und Chilbibetrieb offen

ab 19.00 Uhr

Live Band “Winti Fäger” (beim Armbrustschützenverein)

20.00 Uhr

Guggenmusik Kookaburra

20.00 Uhr

Barbetrieb mit "DJ Mr. Right"

Sonntag, 7. September 2025

normale Polizeistunde bis 24 Uhr

09.00 – 17.00 Uhr

Flohmarkt Hinterdorfstrasse

09.00 Uhr

Harassenstapeln (Pfadi Landskorn – Werdegg)

10.30 Uhr

ökumenischer Gottesdienst im Zelt Skiclub Altbach, unter Mitwirkung des Männerchors

11.45 Uhr

Live Band "Buffalo Band Bassaville" (beim Skiclub Altbach)

ab 12.00 Uhr

Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften

ab 14.00 Uhr

Eröffnung Chilbibetrieb

15.00 – 18.00 Uhr

Live Band "Duo Theo und Werni"

ab 18.00 Uhr

Guggenmusik Kookaburra

20.00 Uhr

Barbetrieb mit "DJ Mr. Right"

Jeden Tag nach der Eröffnung sind das Karussell, der Schiess-Stand und das Bungee-Trampolin in Betrieb!

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

FREIZEITKURSE FÜR ERWACHSENE

Line-Dance

Wir tanzen in Alltagskleidung in Linien und Reihen stehend vorgegebene Choreographien, die für alle lernbar sind. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Für eine Stunde lassen wir den Alltag draussen, trainieren Kopf und Körper in entspannter Atmosphäre und haben Spass miteinander. Ich freue mich auf dich!

Kursleitung: Käthi Niffenegger

Kursdauer: 5x Donnerstag, 19.15–20.15 Uhr

Kursdatum: 4. 9. / 11. 9. / 18. 9. / 25. 9. und 2. 10. 2025

Kursort: Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf

Mitbringen: Turnschuhe oder Tanz Sneakers, Wasserflasche

Kurskosten: 50.00 Franken (Einwohner)

Kurskosten: 60.00 Franken (Auswärtige)

Bellicon Jumping

Bellicon Jumping ist ein intensives Fitnessprogramm mit vielfältigen Übungskombinationen. Der Fokus liegt in der Ausdauer und Koordination; es stärkt und strafft zudem den ganzen Körper. Die Trainingslektionen in der Gruppe zu motivierender Musik bieten ein energiegeladenes Training, welches viel Spass mit sich bringt.

Kursleitung: Mehrni Mele

Kursdauer: 12x Dienstagabend, 18.30–19.30 Uhr

Kursdaten: 16. 9. / 23. 9. / 30. 9. / 21. 10. / 28. 10. / 4. 11. / 11. 11. / 18. 11. / 25. 11. / 2. 12. / 9. 12. und 16. 12. 2025

Kursort: Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf

Mitbringen: Rutschfeste Socken

Kurskosten: 96.00 Franken (Einwohner)

Kurskosten: 120.00 Franken (Auswärtige)

Feuerwehr – Workshop inkl. Grillieren

Wollten Sie schon immer einmal die Fahrzeuge der Feuerwehr Altbach kennenlernen? wissen, wie das Feuerwehrdepot aussieht? spüren, wie viel Kraft es braucht, um den Feuerwehrschlauch unter Druck zu halten?

… erleben, wie Sie mit der Löschdecke umgehen können?

… erfahren, warum Öl auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden darf (z. B. Grill) und was mit einem Akku alles passieren kann?

Dann melden Sie sich zu unserem Workshop an und erleben so Feuerwehr mit allen Sinnen. Wir freuen uns auf Sie!

Kursleitung: Sergio Rota

Kursdauer: Samstag, 9.00–14.00 Uhr inkl. gemeinsames Grillieren

Kursdatum: 27. 9. 2025

Kursort: Feuerwehr Depot, 8309 Nürensdorf

Mitbringen: dem Anlass entsprechende Kleidung

Kurskosten: 5.00 CHR exkl. Lebensmittel 10.00 Franken (Einwohner)

Kurskosten: 10.00 Franken exkl. Lebensmittel 10.00 Franken (Auswärtige)

Herbstgenüsse

Wir geniessen die Köstlichkeiten, die uns der Herbst bietet. An diesem Abend bereiten wir eine Vielfalt herbstlicher Genüsse zu, darunter Nuss-Champignon-Crostini, Steinpilzsuppe, Hirsch in Kaffee-Whisky-Sauce sowie traditionelle Leckereien wie Läckerli und Magenbrot.

Kursleitung: Susanne Schaad-Waldburger

Kursdauer: Mittwoch, 18.00–22.00 Uhr

Kursdatum: 1. 10. 2025

Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf

Mitbringen: Kochschürze, Behälter für allfällige Resten, wer möchte ein Getränk für sich

Kurskosten 20.00 Franken exkl. Lebensmittel 40.00 Franken (Einwohner)

Kurskosten: 40.00 Franken exkl. Lebensmittel CHF 40.00 Franken (Auswärtige)

ANMELDEN UNTER

1000 Franken-Check für die Vereinskasse

Migros Nürensdorf belohnt fünf Dorfvereine für ihre Arbeit

Überraschung zum Ferienabschluss: Fünf Dorfvereine durften am Freitag, 15. August, aus den Händen der Filialleiterin der Migros Nürensdorf je einen 1000 Franken-Check für die Vereinskasse in Empfang nehmen.

Zufall oder nicht. Die Vertreterinnen und Vertreter der fünf Nürensdorfer Dorfvereine durften einen Check im Betrag von 1000 Franken in Empfang nehmen, just am Geburtstag des einstigen Migros-Gründers Gottfried Duttweiler, am 15. August. Die Migros Genossenschaft Ostschweiz hat in diesem Jahr jeder Filiale in ihrem Einzugsgebiet die Möglichkeit gegeben, 5000 Franken aus dem Topf des «Migros Kulturprozentes» einem gemeinnützigen Zweck zukommen zu lassen.

Die Migros Nürensdorf, die zur Genossenschaft Ostschweiz gehört, hat sich entschieden, fünf lokale

Vereine mit je 1000 Franken für ihre Vereinskasse zu überraschen.

Filialleiterin Nadine Jucker amtete als Glücksfee und überreichte den fünf Auserkorenen den entsprechenden Check.

Spielgeräte und Solaranlage Es sei nicht einfach gewesen, sich für fünf der Vereine in der Gemeinde zu entscheiden, sagte Jucker bei der feierlichen Übergabe. Zusammen mit ihrem Team hat sie sich für diese fünf Glücklichen entschieden: Theaterverein «Drami Nüeri», Verein für Fitness und Gesundheitssport, Verein für Familiengärten, Kindertagesstätte Luftballon sowie Kita Einzigartig.

Die Vereinsvertreterinnen und Vertreter zeigten sich sehr erfreut über diesen Betrag. Lucia Leamarta von der Kita Einzigartig wird die Hälfte des Betrages für einen Teamanlass des Leiterteams investieren, der andere Teil kommt ins Kita­Kässeli für einen Ausflug mit den Kindern. Katrin Pfaller von der Kinder­

tagesstätte Luftballon investiert den Betrag in Spielgeräte im Garten. Romana Schwegler vom Verein für Familiengärten wird damit die Erneuerung der garteneigenen Solaranlage mitfinanzieren. Ute Müller vom Theaterverein «Drami Nüeri» will einen Teamevent ermöglichen und Beat Habegger, Präsident des Vereins Fitness und Gesundheitssport, will neue Yogaräder fürs Training anschaffen. ■

Glücksfee und Filialleiterin Nadine Jucker (3.v.r.) überreichte den Vereinsvertretenden den symbolischen Gutschein. (rh)

KURZE BAUZEIT

Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres können die Kinder im Schulhaus Sunnerain den Mittagstisch in den neuen Räumlichkeiten des aufgestockten Schul-Pavillons nutzen. In Rekordzeit wurden grosse Holzelementbauten mit vorinstallierter Küche, WC und Zahnputzbecken in den Sommerferien angeliefert und verbaut, so dass nun 100 Quadratmeter Platz für die Sunnerain-Schulkinder zur Verfügung stehen. Einen Wermutstropfen gab es dennoch: Die Möbel konnten nicht fristgerecht geliefert werden, so dass man bis auf Weiteres noch mit dem alten Mobiliar vorliebnehmen muss. «Wir sind sehr dankbar, dass wir diesen ersten Schritt für die Tagesstrukturen der Zukunft mit dieser Lösung so schnell realisieren konnten. Herzlichen Dank allen Beteiligten», sagt Schulpflegepräsident Gerry Romanescu. (sg)

Kursplan Group-Fitness

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09:00 - 10:00 Uhr Rückentraining/Pilates

18:15 - 19:30 Uhr Bauch-Beine-Po

19:30 - 20:45 Uhr Pilates

Dienstag

18:15 - 19:30 Uhr Antara

19:30 - 20:45 Uhr Intervall-Toning

Donnerstag

09:00 - 10:00 Uhr Rückentraining

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FDP greift nach Präsidialamt

Behördenwahlen werden lanciert

Die Ortspartei FDP lanciert den Wahlkampf für die Behördenwahlen im nächsten Jahr und gibt ihre Ambitionen bekannt.

Nachdem die Ortspartei der FDP bei den letzten Behördenwahlen ihre Kandidatinnen und Kandidaten mit einer gross-angelegten Kampagne und dem Motto «Nüeri funktioniert» in die Ämter brachte, legt sie nun für

die Behördenwahlen 2026 nach. Der Slogan ist bereits formuliert mit «Nüeri macht vorwärts».

FDP ­ Präsident Oliver Vaterlaus stellt fest: «Wir sind mit der Behördenarbeit der letzten Jahre zufrieden. Es wurde parteiübergreifend gut zusammengearbeitet und verschiedene Projekte wurden lanciert, welche die Standortattraktivität von Nürensdorf in den nächsten Jahrzehnten sicherstellen und idealerweise noch verbessern werden.» Es sei dem Team gelungen,

von einem «Verwaltungsmodus» in einen «Gestaltungsmodus» überzugehen, wie sie in einer Medienmitteilung schreiben.

Um diesen Weg konsequent fortzusetzen, möchte die FDP das Präsidialamt mit Hannes Schärer besetzt sehen, welcher bisher das Ressort Finanzen verantwortete. Daniel Neukomm und André Meier werden ebenfalls erneut kandidieren. Sandro Gerber, heute in der RPK, kandidiert neu für einen zusätzlichen FDP­Sitz im Gemeinderat. Schulpräsident Gerry Romanescu

«Verhungern muss niemand!»

Chilbi-Organisator Jonny Weiss hört auf

von Susanne Gutknecht

Mit der diesjährigen Chilbi vom 6. bis 8. September geht eine Ära zu Ende: Der Organisationschef Jonny Weiss bestreitet die letzte Chilbi als OK-Präsident.

Auch wenn man Jonny Weiss die Emotionen nicht vom Gesicht ablesen kann, spürt man aus seinen Erzählungen, dass er grosse Fussstapfen für ein Nürensdorfer Traditionsfest hinterlässt. Weiss ist ein Ur-Nürensdorfer, wie er sich nennt und daher auch mit der Chilbi sehr verbunden. Bereits als 17-Jähriger hat er mitgeholfen, vom Schützenverein die erste Chilbi zu organisieren und hat sich so einen Batzen verdient, um sich sein Schiesshobby finanzieren zu können.

Treffpunkt für Alteingesessene Anschliessend ist er reingerutscht in das OK­Team bis zum Präsidentenamt, welchem er seit 29 Jahren vorsteht und gemeinsam mit den vielen Vereinen die Chilbi organisiert. Was ihm so gefällt an der Chilbi? Da gebe es vieles. «Es ist eine Tradition, an

der das Dorf zusammenkommt», erklärt Weiss. So treffe man viele Alteingesessene und habe Zeit, sich zu unterhalten. Selbst Auswärtige, welche früher in Nürensdorf wohnten, nehmen die Chilbi zum Anlass, um Nürensdorf einen Besuch abzustatten und altbekannte Gesichter zu treffen. «Darum hange ich auch besonders am Montag als Chilbitag – dort geht es ruhiger zu und her.»

Engagement der Vereine

Das Engagement der Vereine an der Chilbi ist gross: es fehlt kein Verein, der sich nicht engagiert und eine Attraktion beisteuert. Sei es ein Verpflegungsstand­ oder ­zelt oder ganz einfach eine Aktivität für Jung und Alt. Dabei hat es einige Hits mit dabei, die an keiner Chilbi fehlen: Harassen stapeln oder Spielparcours. So ist die Chilbi eine Mischung aus Treffpunkt, Ausflugsziel und Vorstellung der NürensdorferVereine. «Genau das macht die Chilbi Nürensdorf aus – dass fast alles nur von den Vereinen herkommt», sagt Weiss. Er habe öfter auch Anfragen von auswärts, aber «das wollen wir nicht».

Für die Organisationsabstimmung wird im Mai eine Sitzung ein be­

räumt, an der man die Eckpfeiler der Chilbi bespricht. «Wir möchten nicht nur dieselben Verpflegungsstände, sondern einen guten Mix und für jeden Gusto etwas», erklärt Weiss und fügt lachend an: «Verhungern muss niemand!» Eine Teilnahme an diesem Termin ist Weiss ein wichtiges Anliegen. «Dort wird alles besprochen und Fragen miteinander geklärt. Sich einen Termin zu reservieren, ist sicher nicht zu viel verlangt und ich habe kein Verständnis für ein Fehlen.»

Nachfolger eingeführt

Ansonsten kennt Jonny Weiss die Organisation im Schlaf, lobt aber auch die Gemeinde, welche ihn unterstützt: «Die Marktstände und die Absperrungen werden von den Mitarbeitern der Abteilung Werke gestellt, damit haben wir nichts zu tun. Ausserdem erledigt Sandra Winiger alles Schriftliche.»

Aus dieser Ecke kommt nun auch der Nachfolger von Jonny Weiss: Simon Cadonau ist Bereichsleiter Werke und hat mit Jonny Weiss dieses Jahr die Chilbi im OK­Team begleitet. Nächstes Jahr wird er Jonny Weiss nach 29 Jahren ersetzen. «Jetzt lan­

wird nicht mehr antreten, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.

Dass «Nüeri vorwärts machen will», wie sie in ihrem Slogan mitteilen, zeigt sich auch in den weiteren Behörden. So lässt sich Dieter Kindlimann für das RPKPräsidium aufstellen, Karim Hablützel soll als Mitglied nachrücken. Oliver Vaterlaus fasst zusammen: «Wir sind stolz auf unsere Nachwuchsarbeit und können daher für Nürensdorf auch mit Kandidaten aufwarten.» ■

get’s!», sagt der mittlerweile 74­jährige Weiss und freut sich, dass frisches Blut in die Chilbi­Organisation fliesst. «Ich hoffe, dass er neue Ideen einbringt.» Was Weiss allerdings nicht hofft, ist der Wegfall des Montags. «Es wäre auch für die Neuzuzüger schade. Für sie ist das eine ideale Möglichkeit, das Dorf kennenzulernen.» Aber – loslassen könne er, das müsse dann der Neue bestimmen. ■

Jonny Weiss tritt nach 29 Jahren als OK-Chef der Chilbi zurück. (sg)

Seine Kunden waren seine Freunde Max Tischhauser sieht immer die positive Seite der Dinge

von Frédéric Bettosini

Der 100 Jahre alte Nürensdorfer Max Tischhauser blickt auf ein mit Leidenschaft gefülltes Leben zurück.

Am 14. Juli wurde Max Tischhauser 100 Jahre alt. «Geboren ist er in Frauenfeld und aufgewachsen ist er im Thurgau», sagt seine Ehefrau Nelly Tischhauser gleich zu Beginn. Seit 1972 lebt er in Birchwil. Seine erste Ehefrau, mit der er einen Sohn und eine Tochter hat, Andreas (68) und Marie-Anne (64), starb schon früh: 1965. Als beide noch jung waren, lernte Max an der Reception eines Hotels Nelly, seine zweite Frau, kennen. Die gemeinsame Tochter Pia ist heute 52 Jahre alt.

Hobby zum Beruf gemacht Bis zu seinem 70. Lebensjahr arbeite Max Tischhauser mit Leib und Seele bei der Firma Grundig. Als gelernter Schlosser wollte er nach der Lehre an eine weiterbildende Schule nach Stuttgart, doch der Zweite Weltkrieg machte diesen Plan zunichte. Tischhausers Hobby, an Radio und Fernseher herumzubasteln, wurde zum Beruf. «Ich war zu Beginn bei der Firma Bech an der Badenerstrasse 68

in Zürich», sagt er. Sein Sohn erzählt: «An der Verabschiedungsfeier fragte man meinen Vater, was er denn nun mache nach dem Arbeiten. Da war er irritiert und antwortete, warum denn von Arbeit gesprochen werde. Er habe in seinem ganzen Leben nie gearbeitet, er habe immer seinen Hobbys gefrönt.» Sein Vater ruft dazwischen und sorgt für einen Lacher: «Der weiss ja mehr als ich!»

Sein Sohn ergänzt: «Seine Kunden waren seine besten Freunde. Er wurde stets mit offenen Armen empfangen.» Sein Leitspruch sei gewesen: «Nie Freunde zu Kunden machen – sondern Kunden zu Freunden».

Immer positiv bleiben

Sein Geheimrezept für ein langes Leben ist «täglich ein Glas Rotwein».

Sein Sohn fügt an: «Für ihn war nie irgendeine Situation negativ. Alles hatte etwas Positives.» Max Tischhauser kennt noch einen weiteren Grund seiner Langlebigkeit: «Nichts zu bereuen.» Damit, so erklärt er, meint er nicht nur Taten oder Verhaltensweisen, die ihn wurmen könnten, sondern auch vergebene Möglichkeiten, etwas nicht gemacht zu haben. Das Angebot die Geschäftsleitung der Grundig Schweiz

zu übernehmen, schlug er aus. Viel lieber ging er weiterhin dem nach, was er mit Leidenschaft machte: bei den Kunden zu sein.

Täglich mit der Frau unterwegs

Das Zusammenleben mit seiner Familie sei ein sehr wichtiger, ja zentraler Wert für ihn, so Max Tischhauser weiter. Überhaupt spürt man die Wertschätzung von Tischhauser gegenüber seinen Nächsten, insbesondere seiner Frau. Ihre Fürsorge und auch ihr Antrieb, dass sie zusammen jeden Tag etwas unternehmen, seien der Grund, warum sie weiterhin gemeinsam zuhause selbständig wohnen können.

Freude bereiten ihm auch seine sechs Enkel und fünf Urenkel. «Sich nicht aufregen», ergänzt Max Tischhauser, das sei auch wichtig. Und das Familienleben pflegen.

Mit Rollator Alltag meistern

Gesundheitlich ist Max Tischhauser noch gut unterwegs, wobei er nun einen Rollator braucht und es nicht zum Besten steht mit seinem Gehör. Ein Hörgerät hat er getestet, doch zufrieden war er mit dem Resultat nie, so seine Frau. «Beim Tarnen des Maschinengewehrs in der Rekrutenschule löste sich ein Schuss, was mit

Max Tischhauser (sitzend) feierte seinen 100. Geburtstag im Kreis seiner Familie. (zvg)

einem Unfall und Gehörschaden verbunden war. Ich war drei Wochen im Militärspital», sagt Tischhauser.

Immer auf dem Laufenden Tätig in einem technischen Beruf, war Tischhauser immer interessiert an neuen technischen Errungenschaften. Seine Frau: «Kaum war das das Natel A auf dem Markt, war er dabei.» Dies war 1978. Noch heute habe er ein Handy, so Max Tischhauser. Als das Internet aufkam, wurde dieses zuhause installiert.

Reto Tischhauser, ein Enkel, der vom Fischen heimkehrt – ein Hobby, das er von seinem Grossvater geerbt hat – erzählt, was ihn an seinem Grossvater am meisten beeindruckt: «Seine Lebensfreude und dass er in allem etwas Positives sieht.» Nebst dem Fischen hatte Tischhauser noch ein sportliches Hobby: Er war Kunstturner und nahm an drei Eidgenössischen Turnfesten teil – damals fanden diese noch alle sechs Jahre statt. Und weil er an einem Knabenschiessen als Dritter ein Rennrad gewann, wurde Radfahren ebenfalls mit Leidenschaft betrieben. Den Tages­Anzeiger liest der Senior seit Jahrzehnten täglich und bleibt somit stets informiert. ■

Zelglihof wechselt den Besitzer

Theres und Andres Welti ziehen aus Region weg ins Bernbiet

Nach 40 Jahren übergibt das Ehepaar Welti den Zelglihof in der Breite per 1. September an seine Nachfolger, Peter und Sarah Morf-Wettstein aus Wangen.

Der Anfang war heftig: Als das Ehepaar Theres und Andres Welti vor rund 40 Jahren nach dem verfrühten Tod von Vater Welti überraschend den Zelglihof übernahm, waren die beiden noch jung und ziemlich gefordert. Mit viel Fleiss und Herzblut haben sie es aber über die Jahre hinweg fertiggebracht, aus dem Hof ein Glanzstück zu erschaffen; mit eigenem Gemüse- und Beerenanbau, einer Pferdepension und einem Hofladen. Ihr Hofladen mit vielen Produkten aus eigenem Anbau sowie einer Verpflegungs- und

Sitzgelegenheit gilt als einer der schönsten in der Region.

Mehr Zeit für sich

Nun aber geben sie diese «Herzensangelegenheit», wie Theres Welti sagt, altershalber weiter. «Wir arbeiten viele, viele Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche – im Pensionsalter wollen wir jetzt etwas kürzertreten», sagt die 61­Jährige. Auf die faule Haut liegen werden sie allerdings auch künftig nicht: Sie zügeln ins Emmental, wo sie in der Nähe ihrer Töchter und Enkelkinder ein altes, kleines Bauernhaus gekauft haben – inklusive Garten und Ziegen. «Das Ziel ist, uns selbst zu versorgen – und unsere Enkel zu geniessen. Diese haben wir aus Zeitgründen die vergangenen Jahre kaum gesehen.» Der meiste Hausrat ist bereits im Bernbiet; vor Ort in Nürensdorf ist nur noch das Bett und das Nötigste.

Einen Nachfolger für den Zelglihof hatten sie im Nu gefunden: Innert zwei Tagen hat Sarah Morf­Wettstein, eine Freundin und Trauzeugin der ältesten Tochter, zusammen mit ihrem Mann Peter zugesagt, den Hof zu übernehmen. Seit Anfang Jahr wurden die beiden kontinuierlich eingearbeitet. «Eine super Lösung», freut sich Theres Welti. Die Nachfolger planen zudem, den Hof im gleichen Stil weiterzuführen.

40 Jahre sind genug Von Abschiedsschmerzen werde sie nicht geplagt, winkt Welti ab: «Wir haben den Hof vor ein paar Jahren schon einmal an eine unserer Töchter abgegeben. Als diese der Liebe wegen ins Emmental zog, haben wir nochmals übernommen. Nun aber ist die Zeit gekommen, den Zelglihof endgültig in andere, gute Hände zu geben.» ■

Oberwiler Schaukel taucht in Musikvideo auf

Zürcher Mundart-Band nutzt Schaukel für Aufnahmen

Bei der Schaukel in Oberwil nahm die Zürcher Band «CHRISCHAK & AL» ein Musikvideo für ihren neuen Song «LiäbäsLiäd» auf.

Die Sängerin Christa Steiger und der Pianist Alex Devay kennen sich bereits seit 30 Jahren, sind gut befreundet und teilen die Leidenschaft für die Musik. Seit rund drei Jahren musizieren sie gemeinsam und so haben sie inzwischen ihre eigene Band gegründet: «CHRISCHAK & AL». Als Band sind sie noch nie öffentlich aufgetreten, dies sei aber auch gar nicht das Ziel, vielmehr stehe bei ihnen die Freude an der Musik im Zentrum und der Wunsch, eigene Mundartlie-

der zu entwickeln, so Steiger. Insgesamt haben sie bereits sechs Songs veröffentlicht; kürzlich nahm «CHRISCHAK & AL» für ein weiteres Lied ein Musikvideo bei der Schaukel in Oberwil auf.

«LiäbäsLiäd» auf der Schaukel Steiger erzählt, dass sie für den Videodreh zu ihrem «LiäbäsLiäd» nach einem Ort Ausschau gehalten habe, wo sie «fliegen» könne. Bei ihrer Suche habe sie «grosse Schaukel» gegoogelt und sei zufällig auf den dorfblitz­Bericht gestossen, der darüber berichtete, wie die Schaukel als Abschlussarbeit von einem Sekschüler angefertigt worden war. Steiger entschied sich, das Video auf der Schaukel in Oberwil sowie auch auf dem Hof «Ogg the Farmer» in Watt aufzunehmen. Das Musikvideo

wurde von Maya Höliner, einer Kollegin von Steiger, Mitte Juli bei sonnigem Wetter aufgenommen. Inzwischen ist der neue Song auf YouTube veröffentlicht.

Mit Echtheit überzeugen

Die Lieder der Band zeichnen sich dadurch aus, dass sie alle selbst geschrieben sind; Devay komponiert und Steiger entwickelt die Songtexte. Zudem legt die Band Wert auf Authentizität: «Wir korrigieren nichts mittels Technik – eine authentische Aufnahme unserer Songs und Videos ist uns wichtig. Nicht zuletzt können wir so viel Geld und Aufwand sparen», erklärt Steiger. Bei den Leuten komme diese Echtheit ihrer Musik gut an – und so plant die Band bereits, dieses Jahr noch zwei weitere Lieder aufzunehmen; «Tschiins» und «Blablabla». ■

Die Band «CHRISCHAK & AL» nutzte die Schaukel in Oberwil für die Aufnahme des Musikvideos ihres Songs «LiäbäsLiäd». (zvg)

Peter und Sarah Morf-Wettstein (li.) übernehmen den Zelglihof von Theres und Andres Welti. (bg)

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Roland Isler, Projektleiter E-Mobilität bei den VBG (li.), und Buschauffeur Milan Vezmar sind stolz auf ihre neuen «grünen» Busse, welche vollständig elektrisch betrieben werden. (rh)

Dekarbonisierung schreitet auch im öV voran

Verkehrsbetriebe Glattal (VBG) nahmen zweite E-Buslinie in Betrieb

Die Verkehrsbetriebe Glattal (VBG) treiben den Umstieg auf Elektromobilität konsequent voran. Ziel ist es, bis 2040 die Busflotte auf grünen Betrieb umzustellen. Damit dieser Schritt gelingt, rüsten die Betreiber ihre Depots laufend mit moderner Ladeinfrastruktur aus – auch im Eurobus-Depot in Bassersdorf.

Der dorfblitz war vor Ort und erhielt im grossen Busdepot der EUROBUS welti-furrer AG im Industriegebiet Grindel Einblicke in die neuen Anlagen. Roland Isler, Projektleiter E-Mobilität bei den VBG, und Michael Küng, Geschäftsleiter öV von EUROBUS welti-furrer AG, führten durch die Halle. Während des Besuchs wird gerade ein neuer Gelenkbus der Linie 768 geladen. «Für eine volle Ladung braucht es vier Stunden Ladezeit. Damit kann ein Linienbus rund 350 Kilometer mit sauberer Energie fahren», erklärt Isler.

Elektrobusse im grünen Design

Seit diesem Jahr verkehren sechs Gelenkbusse dieses Typs im Glattal.

Sie ersetzen die bisherigen Dieselbusse und sind vorwiegend auf der Linie 768 zwischen Zürich Oerlikon und dem Flughafen unterwegs. Fahrgäste erkennen die modernen Fahrzeuge sofort am frischen grünen Design.

Der Einstieg in die Elektromobilität erfolgte bereits 2021 mit einem Pilotprojekt auf der Linie 759. Diese 27 Kilometer lange Verbindung wird seither vollständig mit sieben Elektrobussen betrieben. Damit spart die VBG jedes Jahr rund 235 000 Liter Diesel ein. Ein Elektrobus auf der Linie 759 benötigt im Schnitt etwa eine Kilowattstunde pro Kilometer. Die Fahrzeuge laden am Flughafen über ein Dach-Ladesystem, während sie auf den nächsten Einsatz warten. So bleiben sie jederzeit betriebsbereit.

Ladestationen geplant

Die sechs 18 Meter langen Gelenkbusse der Linie 768 hingegen werden ausschliesslich im Depot Bassersdorf geladen. Dafür stehen derzeit sieben Ladestationen zur Verfügung. «Bis Ende 2026 soll der erste Ausbau der Depots in Bassersdorf und Regensdorf abgeschlossen

sein», sagt Isler. «Dann werden im Depot Bassersdorf 35 Ladestationen genutzt werden können», ergänzt Michael Küng von EUROBUS. «Dafür erstellen wir aktuell eine eigene Trafostation neben dem Depot. Damit stellen wir sicher, dass auch in Zukunft genügend Strom verfügbar ist.»

«Die alten Dieselbusse werden Schritt für Schritt durch Elektrofahrzeuge ersetzt. Jeweils dann, wenn deren Lebensdauer von rund 15 Jahren erreicht ist», führt Isler weiter aus. Das grosse Ziel: Bis 2040 sollen alle 55 Linien der VBG ausschliesslich mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Und wie sieht es mit der Umrüstung der Linie 765 aus, die den Flughafen via Bassersdorf mit Dietlikon Bahnhof verbindet? «Das sollte 2028 der Fall sein», sagt Isler.

Breite Akzeptanz

Wie kommt die neue Technologie bei Fahrgästen und Chauffeuren an? «Sehr gut», weiss Isler. «Die Leute schätzen die ruhigere Fahrt ohne Motorenlärm und Vibrationen.» Chauffeur Milan Vezmar, seit zehn Jahren beim VBG im

Dienst, bestätigt dies begeistert: «Anfangs waren wir skeptisch, viele von uns haben Diesel im Blut», meint er scherzend. «Aber inzwischen möchte niemand mehr zurück. Das Fahrgefühl ist deutlich angenehmer.»

ZVV-Nachhaltigkeitsstrategie Mit der schrittweisen Umrüstung erfüllt die VBG auch die Dekarbonisierungsstrategie des Kantons: Bis 2040 soll der ZVV im Kanton vollständig CO₂-neutral unterwegs sein. Den grössten Beitrag dazu leistet der Ersatz von Diesel- durch Elektrobusse – ein Prozess, der nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Lebensqualität der Fahrgäste verbessert. ■

E-Ladestation im Busdepot Bassersdorf. Ein Bus braucht etwa vier Stunden für eine vollständige Ladung. (rh)

GEWERBEGEFLÜSTER

Seit fast 50 Jahren besteht die Garage Buchmoos in Brütten, wobei das Unternehmerpaar Hans und Franzisca Suhner die traditionsreiche Werkstatt im Jahr 2009 übernommen hatte. «Heute stehen wir als ein innovativer Familienbetrieb dar, welcher Reparaturen, Service und Verkauf aller Automarken anbietet. Dazu sind wir Partner von Subaru», erzählt Hans Suhner.

Von Beginn weg war es den Inhabern wichtig, in moderne Technik und innovative Geräte zu investieren. «Durch die Investitionen wollten wir das Kundenerlebnis verbessern und gleichzeitig auf dem neusten Stand der Technik bleiben», erzählt Inhaber Hans Suhner. Die Garage ist mittlerweile so weit ausgerüstet, dass auch zahlreiche Autogaragen im Umkreis Kunden

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Hans und Franzisca Suhner vor der Garage (zvg).

der Garage Buchmoos geworden sind. Dazu ist es möglich, dass sogenannte ReparaturbestätigungsVerfahren bei der Garage durchzuführen. Wenn bei der Vorführung des Autos das Strassenverkehrsamt kleinere Mängel feststellt, können diese ohne erneute Bescheinigung durch das Strassenverkehrsamt bei der Garage Buchmoos erledigt werden.

Trotz aller Technik bleibt den Suhners der persönliche Kontakt zu den Kunden am wichtigsten. «Wir sind eine kleine Garage, welche als Familienbetrieb organisiert ist. Mit einem ehrlichen und flexiblen Service möchten wir gute Kundenerlebnisse schaffen und damit das Vertrauen der Kunden gewinnen», erzählt Hans Suhner. Fabian Rahm

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Vielfalt, Sicherheit und Freiheit sind Trumpf

An den 1. August-Feiern im dorfblitz-Gebiet wurden Schweizer Werte

gelobt

HOCH AUF DEMOKRATIE

Gute Stimmung trotz Wolkenbruch und eine Nachwuchspolitikerin mit markigen Worten: Dies war die 1. August-Feier in Brütten Ausgabe 2025. Trotz garstigem Wetter fanden rund 180 Brüttenerinnen und Brüttener den Weg zum Festgelände. Hauptrednerin war Amélie Galladé, zwanzig Jahre jung, Vorstandsmitglied in der kantonalen GLP, Podcasterin, Kolumnistin und aufgewachsen in einer politi-

schen Familie: ihre Mutter ist die ehemalige Nationalrätin Chantal Galladé. In ihrer Rede sprach sie an, dass es ein grosses Privileg sei, in der Schweiz zu leben, dass wir Sicherheit, Bildung und Meinungsfreiheit als selbstverständlich anschauen, während viele Menschen auf der Welt diese Rechte nicht kennen. Damit die Demokratie bestehen könne, erfordere es unser aller Zutun – auch in Form von freiwilliger Arbeit in Vereinen, in der Pfadi und in der Politik. (fb)

BERÜHRENDE WORTE

An der diesjährigen Feier in Bassersdorf, die erstmals auf dem Karl Hügin-Platz stattfand, hielt der Athlet Nahom Yirga eine eindrückliche Rede über seinen Werdegang in der Schweiz. Yirga ist im Jahre 2001 in Äthiopien geboren und im Jahre 2011 als Asylsuchender nach Bassersdorf gekommen. Der national und international erfolgreiche Hür-

denläufer erzählte von berührenden Höhen und Tiefen, die er als Asylsuchender bis hin zur Erlangung des Schweizer Passes erlebt hatte. Gemeindepräsident Christian Pfaller thematisierte vorgängig in seiner Rede, dass die Demokratie in der Schweiz nicht trotz der Vielfalt, sondern gerade wegen ihr so gut funktioniere. Eine der Stärken der Schweiz sei, aus verschiedenen Perspektiven Lösungen zu finden. (fw)

STANDHAFT BLEIBEN

In Nürensdorf versammelten sich die Besucherinnen und Besucher m Dröschschopf im Weiler Oberwil zum gemütlichen Beisammensein. Festredner und SVP-Kantonsrat Tobias Weidmann aus Hettlingen beschwor in seiner Rede die Freiheit und Unabhängigkeit der Schweiz, die seit 734 Jahren gelebt werde. Diese komme immer mehr unter Druck. Es gelte diese zu verteidigen, trotz Zollpo-

litik mit den USA oder dem bevorstehenden Rahmenvertrag mit der EU. «Wir müssen standhaft bleiben», so der Politiker. Er sei ein Patriot und stolz darauf. Beim Eindunkeln begab sich die Festgemeinde in Begleitung einer spontanen Treichlergruppe auf die nahe Anhöhe, vorbei am grossen Holzstapel, der von der Holzkorporation für das Höhenfeuer aufgeschichtet worden war. Für Speis und Trank war wie immer der Knabenverein besorgt. (rh)

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BIG BAND BRUNCH

Datum: Sonntag, 21. September 2025

Zeit: 10:00 bis 13:00 Uhr

Ort: Bauernhof Familie Illi

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Sägetweg 9, 8309 Nürensdorf / Birchwil

Konzertblöcke: 10:30 Uhr, 11:40 Uhr

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Filomena Manieri

Beatboxen und Orgelklänge

Musikalische

Sommerferienplausch-Woche für Kinder

Unter dem Motto «Musik und Rhythmus» fand anfangs August die von der reformierten Kirche Breite organisierte Sommerferienplausch-Woche statt.

Nachdem die Sommerferienplausch-Woche im vergangenen Jahr unter dem Motto «Mittelalter» stattfand, wurde dieses Jahr das Angebot von der reformierten Kirche unter dem Motto «Musik und Rhythmus» durchgeführt. Der Sommerferienplausch stiess dabei erneut auf reges Interesse; 36 Kinder, darunter Kindergarten- sowie Primarschulkinder, nahmen daran teil.

Abwechslungsreich und aktiv Grundsätzlich fanden die Aktivitäten im Zentrumsbau Nürensdorf statt:

Beispielsweise durften die Kinder dort bei Beatbox-Lehrer Miguel Camero einen Workshop absolvieren. Camero zeigte den Kindern einfachere Beatbox-Muster vor – anschliessend konnten sie diese selbst ausprobieren. Des Weiteren fand ein Ausflug in die reformierte Kirche Lindau statt, wo eine Organistin den Kindern die Orgel vorstellte. Aber auch Outdoor-Aktivitäten standen auf dem Wochenprogramm; so der traditionelle Postenlauf, der in der Sommerferienplausch-Woche nie fehlen darf.

Gemeinschaft von Gleichaltrigen Die Teilnehmenden profitierten bei den konfessionsneutralen Erlebnistagen von einem vielseitigen Programm, das den Kindern einen ansprechenden Rahmen bot, um ganze Tage mit Gleichaltrigen zu verbringen und dabei Freundschaften zu pflegen sowie

neue zu schliessen. Um die Betreuung der Kinder zu gewährleisten, war Marlis Zweifel, Religionspädagogin und Verantwortliche für den Sommerferienplausch, auf freiwillige Helfende angewiesen. Die Helfenden kümmerten sich unter anderem um die Verpflegung: So bereitete das KochTeam zum Beispiel im Pfarrgarten in

Lindau Würste zu, sodass die Kinder – nach der Präsentation der Orgel – ihr Mittagessen gleich vor Ort geniessen konnten. Rückblickend meint Zweifel: «Es war insgesamt eine sehr ruhige, angenehme Woche und wir haben zusammen mit den Kindern schöne Tage mit tollen Erlebnissen verbracht.» ■

BILD DES MONATS

Anfangs August fand im Ortsmuseum Nürensdorf erstmals ein Kindertag statt, an dem Kinder eine bunte «MuseumsSchlange» gestalten durften. Dazu konnten die Kinder einen etwa faustgrossen Stein mitbringen und diesen vor Ort mit Farbe bemalen. Rund zehn Kinder nahmen teil, und da sich auch Erwachsene und das Team des Ortsmuseums beim Bemalen der Steine beteiligten, entstand am Ende des Tages eine aus 62 Steinen bestehende farbenfrohe «MuseumsSchlange», die nun im Garten des Ortsmuseums ausgestellt ist. Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen hätten Freude an der Veranstaltung gefunden. «Das Bemalen der Steine empfanden viele als erholsam», erzählt Rita Müller vom Team des Ortsmuseums. Somit verbrachten die Teilnehmenden einen kreativen Sonntagnachmittag in geselliger Atmosphäre. (fw)

Im Rahmen des Sommerferienplausches durften die Kinder an einem Workshop des Beatboxers Miguel Camero teilnehmen. (fw)

Geografie eröffnet interessante Einblicke in unsere Erde – von Naturphänomenen über Karten bis hin zu kulturellen Beziehungen. Nachfolgend werden fünf Internetseiten vorgestellt, welche zum Entdecken einladen.

öffentliche Karten

anschauliche simulationen

fragen spass

schiffsverkehr

schweizer Geografie

OpenStreetMap stellt ein globales Gemeinschaftsprojekt zur Erstellung einer frei zugänglichen Karte der gesamten Erde dar. Im Gegensatz zu anderen Karten wird OpenStreetMap vollständig von der Gesellschaft erstellt und kann daher von jedem Benutzer kostenlos im Rahmen einer öffentlichen Lizenz repariert, aktualisiert, heruntergeladen und verwendet werden. Die Karte ist sehr detailliert und wird dank dem öffentlichen Ansatz teilweise öfter aktualisiert als alternative Karten. OpenStreetMap ist daher nicht nur ein Hilfsmittel zur Orientierung, sondern auch ein Beispiel für erfolgreiche digitale Zusammenarbeit.

www.openstreetmap.org

Die Erde ist im Wandel. Während die Veränderungen für den Menschen teilweise nicht spürbar sind, liefern Satellitenbilder und animierte Karten Beweise dafür. Das NASA Earth Observatory stellt Satellitenbilder, Karten und Analysen zu Naturereignissen und Umweltveränderungen bereit. Die Inhalte reichen von Waldbränden über Vulkanausbrüche bis hin zu langfristigen Klimatrends wie beispielsweise die Erwärmung der Ozeane. Neben den beeindruckenden Karten liefert die Internetseite Fakten und Erklärungen zu den Karten, um die Veränderungen möglichst genau verstehen zu können.

www.earthobservatory.nasa.gov

Seterra ist eine interaktive Lernplattform für Geografie-Fragen aller Art. Die verschiedenen Fragen sind sortiert auf die verschiedenen Kontinente der Erde abrufbar. Neun verschiedene Spielmodi, die das Gedächtnis auf unterschiedliche Weise herausfordern, sorgen für ausreichend Abwechslung und Spielspass. Dazu bietet die Internetseite stets auch aktuelle Fragenspiele an, wie beispielsweise zu den Ländern der vergangenen Fussball-Europameisterschaft. Teilweise können die Quiz auch als PDF-File heruntergeladen und ausgedruckt werden, was beispielsweise auf Reisen ohne Internet oder zum analogen Lernen interessant sein kann. www.seterra.com/de/#quizzes

Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, wie viele Schiffe auf den Ozeanen der Erde schwimmen. Die Antwort liefert marinetraffic.com, welche die Schiffe in Echtzeit auf Basis der GPS-Daten darstellt. Ob ein grosser Frachter, eine exklusive Yacht oder ein langes Flussfahrtschiff: Die Auswahl an Schiffen, welche alle auf der Karte dargestellt werden, ist nahezu unbegrenzt. Durch Anklicken eines Schiffs erhält man Informationen wie Name, Zielhafen, Geschwindigkeit oder Herkunftsland. Während die Basisfunktionen kostenlos sind, können weitere Funktionen gegen eine Gebühr freigeschaltet werden.

www.marinetraffic.com

Zuletzt fehlt noch die Geografie der schönen Schweiz. Eine Möglichkeit, sich auf eine unterhaltsame Weise mit der Schweizer Geografie auseinander zu setzen, bietet ilern.ch. So können beispielsweise die Kantone im Rahmen eines PacMan-Spiels gelernt werden oder ein Rennauto kann zu den bekannten Schweizer Seen gesteuert werden. Obwohl die Spiele teilweise etwas handgemacht erscheinen, sind sie sehr interaktiv und bieten eine gute Basis für schnelle Lernfortschritte.

www.ilern.ch/geographie-der-schweiz

Texte: Fabian Rahm/Fotos: www.pixabay.com

Verbrieftes Gemeindeleben

Geschäftsberichte bieten vielfältige Informationen

Geschäftsberichte der Gemeinden sind ein Fundus an Informationen, was in der Wohngemeinde so abgeht, geplant ist und ausgeführt wurde.

Die Geschäftsberichte 2024 der Gemeinden Bassersdorf und Brütten lesen sich süffig und geben Auskunft, was im Jahr 2024 in der Gemeinde passiert ist, wie viele Personen zu- oder weggezogen sind, über Projekte, Verwaltungsarbeit, Finanzielles und über die Zukunft. Vom Gemeindeamt ist keine Form vorgeschrieben und so unterscheiden sich die Geschäftsberichte auch grundlegend voneinander.

Ansprechende Layouts

Geschäftsberichte bieten neben der Informationsvermittlung auch die Möglichkeit, die Arbeit der Verwaltung und Behörden in ein positives Licht zu rücken, was durchaus legitim ist. Der oder die Lesende erfährt, was hinter

FREIWILLIGE VOR!

Birgit Günter würdigt im Leitartikel des dorfblitz vom Juli die Freiwilligenarbeit in den drei dorfblitz-Gemeinden zu Recht eindrücklich. In der Tat kann die Freiwilligenarbeit nicht hoch genug wertgeschätzt werden. Unsere vermehrt dem individuellen Glück verschriebene Gesellschaft bekundet Mühe mit solidarischem Wirken für die Allgemeinheit. Die dem Milizgedanken verpflichtete Freiwilligenarbeit ist bedauerlicherweise auf dem Rückzug. Die Service Citoyen-Initiative für eine engagierte Schweiz, über die wir am 30. November abstimmen werden, will, dass alle einen sinnvollen, zeitgemässen Dienst für die Allgemeinheit leisten. In einer von wachsenden Unsicherheiten auf geopolitischer, demografischer und

den Kulissen der Gemeindetüre vor sich geht und womit sich die Verwaltungsangestellten beschäftigen. Zusätzlich erfährt man hie und da Wissenswertes über Gesetzesrevisionen oder kantonale Verordnungen, welche in der Umsetzung viel Arbeit bedeuten, jedoch von der Bevölkerung nicht wahrgenommen werden.

Informative Broschüre Bassersdorf wählt eine durchgestylte Variante, welche das Potential zur Informationsvermittlung gekonnt ausspielt: Viel Bildmaterial zeigt die Lebendigkeit der Gemeinde, mit Diagrammen werden Aussagen unterstrichen oder vermittelt und die Gemeinderatsmitglieder können Prioritäten in ihren Ressorts hervorheben und anderes erklären. So erfährt man nebenbei, dass die Feuerwehr Bassersdorf zum dritten Mal in Folge die GVZInspektion mit der Bestnote abschloss oder der Anteil an eigenem Wohnraum für die Unterbringung der Asylsuchenden und Schutzbedürftigen nur etwa 20 Prozent beträgt, der Rest ist auf dem

ökologischer Ebene geprägten Welt befürworten gemäss der kürzlich erschienen ETH-Studie «Sicherheit» zwei Drittel der Bevölkerung die Einführung eines allgemeinen Gemeinschaftsdienstes für alle.

Othmar Baumann

RETTUNG DER REHKITZE

Dass man die Rehkitze so engagiert retten möchte, ist ja allerliebst. Aber wozu genau, wenn man sie später wieder als Jäger vor die Flinte nimmt? Ausserdem: «Das Tierwohl sei das höchste Gut»: Diese Aussage ist ein Witz, auch angesichts dessen, dass die Jagd seit einigen Jahren im Verbund Bassersdorf/Kloten/Nürensdorf nicht mehr ausgeschildert wird, damit – gemäss Aussage eines Jägers

freiem Markt angemietet. Wer die fleckigen Gesichtsillustrationen der Ressortvorstehenden nicht genau zuordnen kann, findet auf Seite fünf eine lebendigere Variante.

Brütten im Flyerformat

Brütten präsentierte an der letzten Gemeindeversammlung den neu im Format A5 gelayouteten Geschäftsberichtsflyer, der anscheinend gut ankommt. Rein dem Format geschuldet sind die eher klein aufgezogenen Bilder, welche wenig emotional unterstützen. Dabei könnte Brütten mit dem tiefen Steuer-

satz und dem nun abgeschlossenen Druckerhöhungsanlagen-Projekt durchaus auftrumpfen. Interessant im Ausblick, dass der zunehmende Vandalismus beim Gemeinderat auf dem Radar bleibt. Der eingesetzte Sicherheitsdienst am 1. August zeigte auf jeden Fall Wirkung für ein friedliches Fest. Der Geschäftsbericht ist dicht mit Informationen gefüllt und gibt einen guten Abriss. Ob die eher klein gewählte Schrift und der dünne Schriftschnitt der Titel für ältere Personen gut lesbar sind, wird die Gemeinde mit Sicherheit von den Lesenden erfahren. ■

Jahresberichte der Gemeinden halten viel Wissenswertes bereit. (sg)

– «die Tierlifründe nicht kommen, um Lärm zu machen und das Wild vertreiben.» Steht man dann ahnungslos mitten im Wald mit seinem Hund, und rund um einen herum wird geschossen, ist das nicht nur ein sehr beklemmendes Gefühl, sondern man bekommt noch gesagt: «Wenn Sie auf dem Weg bleiben, passiert Ihnen nichts.» Manchmal verhalten sich die Jäger auch ihren eigenen Hunden gegenüber achtlos und dieses Verhalten ist weder gegenüber ihren Hunden, fremden Hunden, Spaziergängern noch den «geretteten» Rehen gegenüber tolerierbar. Es ist ein grosses Thema unter den Hundehaltern und es kann nicht sein, dass sich die Jäger jetzt so fürsorglich darstellen.

LESERFORUM

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Die Regeln für Lesebriefe finden Sie unter dorfblitz.ch/ Services/Leserforum. Wir nehmen keine Leserbriefe ohne genaue Absenderangabe entgegen. Gerne an redaktion@ dorfblitz.ch senden. (db)

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Das Interesse wächst – aber die Plätze fehlen

Immer mehr Frauen möchten Fussball spielen

Die Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz ging Ende Juli zu Ende und hat viel Aufmerksamkeit erreicht. Rund einen Monat nach dem Turnier stellt sich die Frage, ob die Wellen der EM bereits beim lokalen Fussballverein FC Bassersdorf zu spüren sind.

Loredana Walser, Funktionärin beim Frauenteam des FC Bassersdorf, schwärmt: «Die Frauen-EM war ein grosser Erfolg. Es gab viele Zuschauer und grossartige Spiele», und ergänzt: «Für den grossen Hype verantwortlich waren die Schweizer Spielerinnen, welche mutig, energisch und mit voller Motivation auf dem Rasen spielten.» Tatsächlich erreichte das Turnier Stadionrekorde sowie hohe mediale Aufmerksamkeit. Schlussendlich waren es die Engländerinnen, welche in Basel in einem nervenauftreibenden Spiel gegen die Spanierinnen den

Europameistertitel sichern konnten. «Was meiner Meinung nach ebenfalls geholfen hat, waren die moderaten Preise. Ich konnte diverse Spiele mit meiner Familie besuchen, ohne hohe Ticketpreise bezahlen zu müssen», erklärt Loredana Walser. Auch in Sachen Sicherheit fühlte sich die stellvertretende Teamchefin stets gut aufgehoben: «Ich musste in den Stadien nie Angst um mein Kind haben, da die Stimmung stets respektvoll und wenig aggressiv wirkte.»

Kapazitätsprobleme

Danach gefragt, ob die Frauenabteilung des FC Bassersdorf bereits wenige Wochen nach Turnierende einen Effekt spürt, entgegnet Walser: «Unmittelbar verspüren wir noch keinen Effekt. Doch generell zeigt der Trend im Frauenfussball, auch schon vor der Europameisterschaft, nach oben.» Einen Effekt habe sie jedoch bei den Juniorinnen und Frauen verspürt, die bereits aktiv im Fussball sind: «Man hat viel über die EM gesprochen und auch zusammen Spiele

angeschaut. Ich bin sicher, dass die EM eine grosse Motivation für viele Spielerinnen war», sagt die 32-jährige Funktionärin. Generell sieht Loredana Walser die Problematik vielmehr bei den Anzahl Plätzen und Trainern als beim Interesse am Frauenfussball: «Teilweise trainieren bereits heute mehrere Juniorinnenteams auf einem Feld. Wenn das Interesse weiterhin anhält, sind wir auf mehr Plätze angewiesen. Und bei mehr Teams braucht es dann auch mehr Trainer und Trainerinnen.»

Positive Entwicklung

Benjamin Benz, Geschäftsführer beim Fussballverband Region Zürich, schätzt die Entwicklung ähnlich wie Loredana Walser ein: «Eine abschliessende Beurteilung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht ganz einfach, da sich der Effekt vermutlich erst nach den Sommerferien beziehungsweise eventuell im Winter zeigen wird – nämlich dann, wenn die Vereine neue Mannschaften anmel-

den.» Eine verlässlichere Einschätzung erwartet der Geschäftsführer in rund zehn Monaten.

Der Fussballverband Region Zürich ist der Dachverband von über 170 Vereinen, die total über 2800 Mannschaften im Raum Zürich vereinen. Wenn der Blick in die Zukunft schon etwas vage ist, gewährt Geschäftsführer Benz einen Einblick in die Entwicklungen in der Vergangenheit: Im Oktober 2023 gab es 245 Juniorinnen-Teams, die an einer Meisterschaft des Fussballverbandes Region Zürich teilgenommen hatten. Ein Jahr später im Oktober 2024 waren es bereits 300 Juniorinnen-Teams. Im Juli 2025 wurde dann bereits die Marke von 350 Teams egalisiert. «Die Trendkurve zeigte beim Start der Europameisterschaft nach oben. Wir sind gespannt, wie sich dies weiterentwickeln wird», so Benz. Stand heute spielen 9865 aktive Frauen und Juniorinnen in der Region Zürich –viele davon tragen wohl den Traum einer Teilnahme an einer internationalen Meisterschaft in sich. ■

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GEMEINDE BASSERSDORF

Einmalige Anlässe

Tag DatumZeit

Fr 29.08. 12.15–14.30

Mo 01.09. 17.00–19.00

Di 02.09. 19.00–20.30

Veranstalter Anlass

Pflegezentrum Bächli

Gemeinde Bassersdorf

Gemeinderat

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss

Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf schreibdienst-bassersdorf@outlook.com

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Mi 03.09. 08.00 Gemeinnütziger Frauenverein Zmorge

Do 04.09. 09.00–10.30 Kjz-Kloten

Sa 06.09. 10.00–14.00

Babymassage

Pro Senectute, «Gemeinsam ins hohe Alter» Freiwilligenbörse

Sa 06.09. 17.00–21.00 Dorfverein Baltenswil Kulinarische Entdeckungsreise

Mo 08.09. 17.00–19.00 Gemeinde Bassersdorf

Mi 10.09. 19.00–20.00

Gemeinde Bassersdorf

Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf schreibdienst-bassersdorf@outlook.com

Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf ithilfe-bassersdorf@proton.me

Do 11.09. 13.30–16.30 Kjz-Kloten Mütter-Väter Beratung

Sa 13.09. 14.00–16.00 Naturschutz NBNIgelexkursion in Nürensdorf

Mo 15.09. 17.00–19.00

Gemeinde Bassersdorf

Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf schreibdienst-bassersdorf@outlook.com

Di 16.09. 12.00 Gemeinnütziger Frauenverein Mittagessen für Seniorinnen und Senioren

www.bassersdorf.ch

Ort / Kontakt

Pflegezentrum Bächli, Cafeteria

Türmli, EG, Aktionsraum

Aula Schulhaus Chrüzacher

Ref. Kirchgemeindehaus

mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch, Türmli im EG, Aktionsraum

Franziskuszentrum

Schützenhaus Baltenswil

Türmli, EG, Aktionsraum

Türmli, im EG, Aktionsraum

mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch, Türmli EG, Aktionsraum

Schulhaus Ebnet, Nü

Türmli, EG, Aktionsraum

Ref. Kirchgemeindehaus Di 16.09. 19.00 Gemeinderat Gemeindeversammlung bxa

Mi 17.09. 19.00–20.00 Gemeinde Bassersdorf

Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf ithilfe-bassersdorf@proton.me

Türmli, EG, Aktionsraum

Sa 20.09. 08.00–22.00 World Hornet Association Amateur-Weltmeisterschaft im Hornussen Sportplatz Ackerwis Mo 22.09. 17.00–19.00

Mi 24.09. 19.00–20.00

Gemeinde Bassersdorf

Gemeinde Bassersdorf

Do 25.09. 13.30–16.30 Kjz-Kloten

Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf schreibdienst-bassersdorf@outlook.com

Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf ithilfe-bassersdorf@proton.me

Mütter-Väter Beratung

Türmli, EG, Aktionsraum

Türmli, EG, Aktionsraum

mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch, Türmli im EG, Aktionsraum Fr 26.09. 12.15–14.30 Pflegezentrum Bächli

Mo 29.09. 17.00–19.00 Gemeinde Bassersdorf

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss

Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf schreibdienst-bassersdorf@outlook.com

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass

Mo-Fr Mo 13.30–15.30 Di–Fr 09.30–11.30 Gemeinde Bassersdorf Familientreff

Jeden Mi & Fr Mi 14.00–21.00 Fr 18.00–23.00 Jugendarbeit Bassersdorf Jugendtreff JAM

Pflegezentrum Bächli, Cafeteria

Türmli, EG, Aktionsraum

Türmli, 2 Stock Jessica.Lachnit@bassersdorf.ch

JAM, jugendarbeit@bassersdorf.ch jeden 1. Do 14.00–16.00 Nachbarschaftshilfe Basi offenes Haus für alle Interessierten und Engagierten Ref. Kirchgemeindehaus

Jeden 2. + 4. Do 17.00–19.00 Jugendarbeit Bassersdorf Offenes Büro – Türmli Büro JAM, jugendarbeit@bassersdorf.ch

Jeden 1. Sa 10.00–12.00 Pro Sagi Bassersdorf Öffentliche Vorführung der Sagi (April-Oktober)Sagi im Wisental

Jeden 1. Sa 10.00–12.00 Schmitte Öffentliche Vorführung der Schmitte (April-Dezember) Schmitte im Dorfzentrum Regelmässig Gemeinnütziger Frauenverein

Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Stricktreff (2./4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Regelmässig Altersforum Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, jeden 1. Fr Vorträge

www.afobasi.ch Infos: E. Moser, 044 836 72 95

Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN

Einmalige Anlässe

Tag DatumZeit Veranstalter Anlass

Mo 01.09. 19.30–21.30 GLP

Mi 03.09. 14.00–16.00 Senioren-Netz

Do/Fr 04.09.05.09. 17.00–23.00 Pavillon Team

Fr 05.09. 19.30–22.00 Bibliothek

Sa 06.09. 19.30 Kulturkommission

Offene Ortsgruppensitzung GLP

www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55

Computeria – Hilfe bei Computer- und Handyproblemen

Treffpunkt zum langen Tisch – gemeinsam feiern und geniessen

Ort / Kontakt

Gemeinschaftsraum Allmend

Zentrumstreff

Pavillon Säntisblick, Unterdorfstr. 53/55

Ladies Night Bibliothek

Adrian Schäublin – Queen-Songs auf der Kirchenorgel Ref. Kirche

Mi 10.09. 14.00–16.00 Senioren-Netz Reparia – reparieren nicht wegwerfen

Sa 13.09. 14.00–16.00 Naturschutz NBN Igel-Exkursion

Mi 17.09. 09.00–16.00 Senioren-Netz Wanderia - Wanderung

Mi 17.09.11.15–13.45 Altersforum

Brüttemer Mittagstisch «gemeinsam statt einsam» im Alterszentrum im Geeren Seuzach

Mi 24.09. 13.30–16.30 Turnveteranen Besichtigung und Führung im Strickhof

Fr 26.09. Gemeinderat Neuzuzügerabend

So 28.09. Pol. Gemeinde Abstimmung

So 28.09. 10.00–12.00 pgv abStimmungs-Kafi

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Zeit Veranstalter Anlass

Zentrumstreff

Schulhaus Ebnet, Pausenplatz

TP Bushaltestelle Zentrum Anm. info@senioren-netz.ch

Abfahrt ab Gemeindeparkplatz, mit Fahrgemeinschaften

Strickhof Lindau

Zentrumsbau Allmend

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa 15.00–19.00 10.00–12.00 Bibliothek Ausleihe Bibliothek Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch

Jeden Mo 08.45–11.15 Spielgruppe Zwärgewirbel

Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 2 Jahren, an versch. Erlebnisplätzen zwaergehuesli8311@ gmail.com

Jeden Mo 09.00–10.00 Verein Fitness & Gesundheitssport Pilates/Bodyforming Turnhalle Chapf

Jeden Mo–Fr Turnverein

Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepage www.tvbruetten.ch

Jeden 1. Mo 14.30–16.30 Frauenver./Altersforum Besuch aller Brüttener im Altersheim in SeuzachAziG, Abf. Brü 14.00

Jeden Di 09.30–11.00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Turnhalle Chapf

Jeden Di 12.00–13.30 Altersforum Mittagstisch für alle Gemeindesaal

Jeden 2. Di 09.00–11.00 Kjz Winterthur Mütter-/Väterberatung (ohne Terminvereinbarung) Gemeischaftsraum Allmend Brühlstr. 4

Jeden Di/Mi Ursula Müller Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30/19.45) www.pilatesbruetten.com

Jeden Di/Do

Mirta Honegger

Zumba-Kids: Di 18–19, Zumba Kids Jr: Do 17–18, Zumba Erwachsene Di 19–20, Do 8.30–9.30

Dachraum Gemeindesaal

Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindes. (Do)

Jeden Do 14.00–17.00 Altersforum Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Zentrumstreff

Jeden Do 18.30–19.30 Katharina Egli Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 Mehrzweckhalle Chapf Jeden 2. Do 14.00 Altersforum Altersnachmittag (Oktober bis und mit März) Gemeindesaal

Jeden 2. + 4. Do 09.30–11.00 MuKi-Treff MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindesaal

Jeden Fr 08.45–10.00 Bettina Caflisch Yoga (Anm. 076 387 07 00) Dachraum Gemeindesaal

Jeden Sa 14.00–17.00 Pfadi Waldmann Pfadi-Treffen «Nepomuk» www.pfadiwaldmann.ch

GEMEINDE NÜRENSDORF

Einmalige Anlässe

Tag

Sa–Mo 06.09.–08.09. Gemeinde Dorfchilbi

www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50

Dorfzentrum, Hinterdorfstasse

So 07.09. 12.00–17.00Ortsmuseum Besichtigung und gemütliches Beisammensein Ortsmuseum

Mo 08.09. 18.00–19.00 19.00–20.00 Gemeindeverwaltung Neuzuzügeranlass Jungbürgeranlass Gemeindehausarena

Mi 10.09. 20.15 Gemeinderat Öffentl. Infoveranstaltung «Verkehrsraumgestaltung» Aula Schulhaus Hatzenbühl

Sa 13.09. 14.00–16.00 Naturschutz NBN Igelzentrum Zürich

Igel-Exkursion «Der igelfreundliche Garten» für Erwachsene und Kinder ab 3. Kl.

Schulh. Ebnet, Pausenplatz

Sa 20.09. 09.00–12.00 Elternrat Ebnet Kinderkleiderbörse Herbst/Winter MZH Ebnet

So 21.09. 10.00–13.00 Buffalo Band Bassaville Big Band Brunch Bauernhof im Säget, Birchwil

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf

Tag Zeit Veranstalter Anlass

Nach Bedarf Gemeindepräsident

Nach Bedarf Schulpflege

Nach Bedarf Präsidentin ref. Kirchgem. Breite

Jeden Mo–Fr

Sportclub Nürensdorf (SCN)

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr 12.00–13.00 Mittagstisch Luftballon

Ort / Kontakt

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38) Gemeindehaus

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83) Gemeindehaus

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94) Ort nach Absprache

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage www.sportclub-nuerensdorf.ch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. 076 816 68 40) ausser Schulferien

Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1)

Jeden 1. Mo 13.30 Nüeri-Netz Lismitreff Bibliothek

Jeden Di, Mi, Do, Fr Spielgruppe

Jeden Di, Mi, Do

Jeden 1. Sa Ludothek

Spielgruppe Oberwil-Birchwil Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Jeden 1. Di 17.00–20.00 Jugendarbeit «Wunstig» Mittel- u. Oberstufentreff – Projektabend

Altes Schulhaus Ob

Im Schloss, Neuhofstr. 1

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden 1. Di 18.30 Nüeri-Chuchi Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» Hatzenbühl Schulküche

Jeden 2. Di 11.30 Ref. Kirchgem. Breite Breiti-Zmittag, Anm. 044 836 68 00 Zentrumsbau, 3. Stock

Jeweils Di 17.00–20.00 Jugendarbeit Gourmetplausch – Kochanlass, Termine s. Flyer

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden Di 20.00–22.00 Sportclub Nürensdorf (SCN) Mixed Volley TH Hatzenbühl

Jeden Di/Mi Ajuga Ajuga-Bus, Di 13–13.30 Ebnet, 14.15–16.45 Hatzenbühl, Mi 14.00–17.00 Sunnerain Bei den Schulhäusern in Nürensdorf

Jeden Mi 13.30–17.00 16.00–19.30 Jugendarbeit Kidstreff (Mittelstufe) Oberstufentreff Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden Mi 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi 19.00 Töffair Nü Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Clubhaus Hinterdorfstr. 27

Jeden Mi/Fr 18.30 u. 19.30 19.00–21.00

Verein für Fitness & Gesundheitssport Pilates/Bodyforming

Jeden 1. Do 14.30–16.30 KZU

Turnhalle Hatzenbühl

Bären-Treff in den Pflegewohnungen Nürensdorf Alte Winterthurerstr. 49

Jeden 1.+ 3. Do 09.30–11.30 kjz-Kloten Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten

Jeden Do 09.00–10.00 Verein für Fitness & Gesundheitssport Bodyforming/Pilates

Jeden Do 17.45–19.00 Sportclub Nürensdorf (SCN)

Jeden Do 20.00–22.00 Männerchor

Jeden Fr 16.00–18.00 18.00–23.00 Jugendarbeit

Mädchen-Riege

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Unt. Turnhalle Sunnerain

Turnhalle Hatzenbühl

Singsaal Ebnet mc-nueri.ch

Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe) Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51

Jeden letzten Fr 14.00 Ref. Kirche, Nüeri-Netz, Impuls Ökumene Spielen macht Spass

Jeden 1. So 12.00–17.00Ortsmuseum

Zentrumsbau

Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit gemütlichem Beisammensein (April-Nov) Ortsmuseum Nürensdorf

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