31. 7. 2025 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf
REGION VEREINSAUFLÖSUNG
Auf Antrag des Vorstandes der Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten soll der Verein aufgelöst werden. Seite 33
BASSERSDORF LIFTINITIATIVE
An der Gemeindeversammlung unter freiem Himmel sorgte die Liftinitiative am Bahnhof für grössere Diskussionen. Seite 11
BRÜTTEN WALDPLAN
Förster Christian Lippuner hat mit dem überarbeiteten Betriebsplan für die Waldbewirtschaftung eine Anleitung für seine Arbeit erhalten. Seite 21
Mit Herz und Elan dabei: Diese Freiwilligen des Altersforum Bassersdorf tragen zu einem attraktiven Dorfleben bei, wie Tausende andere Freiwillige in der Region. (bg)
Freiwillige vor! In den drei dorfblitz-Gemeinden leisten Hunderte von Freiwilligen Fronarbeit und tragen so zu einem lebendigen und lebenswerten Dorf bei – sie sind die guten Geister beispielsweise an Anlässen, in Vereinen oder in Heimen. Aber: Vielerorts mangelt es an Nachwuchs. von Birgit Günter
NÜRENSDORF VERTRAUEN
Die Ruhe auf dem Pausenplatz des Schulhauses Ebnet ist in den Ferien eingekehrt. Im Hintergrund schwelen weiterhin Unstimmigkeiten. Seite 27
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hne Freiwillige wäre das Dorfleben in den drei Gemeinden Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten annähernd klinisch tot. Bassersdorf ohne Fasnacht, Chilbi, Altersforum oder Vereine? Nürensdorf ohne NüeriNetz? Brütten ohne Turnverein? Öde. In allen drei Gemeinden gibt es diverse Vereine und Organisationen, in denen sich Hunderte von Freiwilligen engagieren. Sie organisieren Feste, kochen, leiten Wanderungen, besuchen
kranke oder ältere Menschen, helfen Migranten beim Spracherwerb, befreien Grünflächen von Neophyten, löschen Feuer, putzen Nistkästen oder sie ermöglichen es Kindern und Jugendlichen, sich sportlich auszutoben. Die Liste liesse sich noch lange fortsetzen. Ein Fünftel engagiert sich Schweizweit gaben laut Bundesamt für Statistik knapp 40 Prozent der über 15-Jährigen an, gelegentlich Freiwilligenarbeit zu leisten. Inbegriffen sind hier auch unbezahlte Botengänge für
Nachbarn, Kinderhüten oder Schneeräumen. Deutlich tiefer sind die Zahlen bei der formellen Freiwilligenarbeit – das ist jene Freiwilligenarbeit, die Menschen in Gruppen, Vereinen oder Organisationen leisten. Hier engagieren sich rund 20 Prozent; und sie bewältigen rund 220 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit pro Jahr. An erster Stelle stehen die Sportvereine, gefolgt von kulturellen Vereinen. Diese Zahl von einem Fünftel der Bevölkerung, die sich ehrenamtlich Fortsetzung auf Seite 2