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dorfblitz Dezember 2025

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18. 12.2025 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf

REGION SAMICHLAUS

Der Samichlaus und Schmutzli haben in der Region ihre Mandarinli für gute Taten und Fitzen für schlechte Taten verteilt. Seite 40/41

BASSERSDORF BELEUCHTUNG

Mit einer hauchdünnen Mehrheit von einer Stimme bewilligte der Souverän 100 000 Franken für eine neue Weihnachtsbeleuchtung. Seite 13

BRÜTTEN FINANZHIMMEL ROSIG

An der Budget-Gemeindeversammlung zeigte Florian Küng die Finanzlage der Gemeinde auf: ein rosiger Himmel und Begehrlichkeiten bei den Steuern. Seite 29

NÜRENSDORF SCHULPFLEGE

Gleich elf Personen kandidieren für die Schulpflegebehörde. Die Diskussionen um das Schulhaus Ebnet befeuern die Wahlen. Seite 37

Der kleine Engel Merri erfreut sich an den verschiedenen Beleuchtungen im dorfblitz-Gebiet, auch wenn sie weiss, dass Weihnachtsbeleuchtung sehr umstritten ist. (sg)

Merri ist wieder da! Der kleine Engel Merri stattet dem dorfblitz-Gebiet nach einer mehrjährigen Pause wieder einen weihnächtlichen Besuch ab. Sie staunt über die vielen baulichen Veränderungen und trifft im Eigental auf ein seltsames Tier.

M

erri, der kleine Engel, der zur Weihnachtszeit jahrelang in der dorfblitz-Region seine Weihnachtsmission erfüllte, war in den vergangenen Jahren in anderen Weltgegenden unterwegs. Denn wegen der diversen Krisen auf der Welt leiden auch die Engel unter Fachkräftemangel, und so müssen sogar schon kleine Engel wie Merri bei den grossen Engeln aushelfen. Merri wurde abgezogen, um nach den Überschwemmungen in Spanien den dortigen Menschen Trost zu spenden, und um den Menschen nach den

Waldbränden in Kanada oder dem Erdbeben in der Türkei wieder einen Funken Hoffnung zu schenken.

Dieses Jahr hätte sie nach Texas reisen sollen, weil dort bei einer Flutkatastrophe im Sommer viele Menschen, darunter viele Kinder, ums Leben kamen. Doch als geschlechtlich diffuses Wesen bekam Merri kein Visum für die USA. Ein biss-

chen verletzt entschied sie sich darauf, wieder einmal ihrem geliebten dorfblitz-Gebiet einen Besuch abzustatten. Die Region gilt unter Engeln als Anfänger-Gebiet, da es den Menschen da recht gut geht und die Gegend weder von Waldbränden, Hurrikans oder Fluten heimgesucht wird. Für Merri kam das gerade recht, denn auch Engel brauchen einmal eine Pause von den grossen Sorgen auf der Welt. Also Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten statt Texas? Das passte. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

18. 12. 2025, Nr. 12

Gedanken zum Jahresende

War 2025 ein gutes Jahr? Für die wirtschaftliche Beurteilung eines Landes bestehen beispielsweise Messgrössen wie das Bruttoinlandprodukt oder für die Beur-

Lächelnd und voller Vorfreude setzt Merri auf dem Brüttener Buck zu einer sanften Landung an. Hier muss sie immer etwas aufpassen, damit sie nicht gesehen wird, weil dieser Aussichtspunkt von so vielen Leuten und manchmal sogar lauten Töfflibuben besucht wird. Jetzt ist es aber kalt und dunkel und die Menschen vermutlich alle daheim in der warmen Wohnung am Guetzli-Backen. Mmmh. Merri freut sich jetzt schon auf die Guetzli, von denen sie hoffentlich am Bassersdorfer Chlausmärt unbemerkt ein

teilung einer Firma kann die Entwicklung des Aktienkurses beigezogen werden. Die Beurteilung des eigenen Lebensjahres gestaltet sich etwas schwieriger und kann nicht auf eine Zahl reduziert werden. Die eigene Bilanz fällt für jede Leserin und Leser unterschiedlich aus. Persönliche Erlebnisse werden die eigene Beurteilung massgeblich beeinflussen. Schöne Urlaubserinnerungen, eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung, ein Jobwechsel oder auch der Verlust eines geliebten Mitmenschen kann die Beurteilung positiv oder negativ beeinflussen. Investieren Sie doch

zehn Minuten und schreiben auf einem Papier alle für Sie relevanten Erfahrungen des Jahres 2025 auf. In der linken Hälfte schreiben Sie die positiven und in der rechten Hälfte die negativen Erlebnisse des vergangenen Jahres auf. Sie werden staunen, wie viel Sie gesamthaft im Jahr 2025 geleistet und erlebt haben. Bei meiner Beurteilung des dorfblitz–Jahres ist die positive Seite sehr viel länger ausgefallen. Das gesamte Team hat auch 2025 in einem schwierigen Marktumfeld hochstehende und trotzdem unterhaltsame Berichterstattung aus unserer Region ermöglicht. Die vielen positiven

paar Brösmeli abknabbern kann. Aber was ist das denn? Neben ihrem Landeplatz steht eine riesige Holzschaukel. Juchzend fällt sie hinein und schaukelt ein paar Runden mit Blick auf die funkelnden Lichter des Zürcher Unterlands und die blinkenden Flugzeuge, die alle paar Minuten am Himmel vorbeiziehen.

Aber los jetzt. Sie sollte nicht so viel trödeln, das sagen ihr die grossen Engel immer wieder. In Brütten saust sie einmal um den Kirchturm herum, überfliegt staunend die neuen Wohnblöcke im Süden des Dorfes und startet dann südwärts Richtung Nürensdorf. Brütten braucht ihre Hilfe nicht, das haben ihr schon die beiden Aliens Siaticus und Branta versichert, die dieses Jahr die Abendunterhaltung des Turnvereins besucht hatten. «Die Brüttener haben schon genug guten Spirit», haben die beiden erzählt.

Redaktion Frédéric Bettosini (fb) Birgit Günter (bg) Aisha Gutknecht (ag) Susanne Gutknecht (sg) Reto Hoffmann (rh) Tobias Jäger (tj) Daniela Melcher (dm) Ute Müller (um) Hanspeter Rahm (hr) Philipp Rahm (ph) Fabian Rahm (fr) Dunja Rhyner (dr) Andrina Schmid (sc) Astrid Steinbach (as) Fabienne Walker (fw)

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich

Feedbacks und Reaktionen aus der Bevölkerung, von unseren Standortgemeinden und vom Gewerbe sind die schönste Auszeichnung für unsere Arbeit. Ich möchte mich an dieser Stelle beim ganzen Team für seinen unermüdlichen Einsatz mit viel Herzblut bedanken. Ich wünsche Ihnen einen positiven Rückblick auf das vergangene Jahr und anschliessend erholsame und besinnliche Festtage. Herzlichen Dank für Ihr Interesse am lokalen Geschehen und für Ihr Vertrauen in den dorfblitz.

Hanspeter Rahm

Als Merri nun über Nürensdorf kurvt und das dortige Ebnet-Schulhaus überfliegt, läuten die Glocken bei ihrem Alarmsystem. Tatsächlich – hier scheinen die Menschen Bedarf nach Harmonie und guten himmlischen Schwingungen zu haben. Merri spürt Streit in der Luft, Missverständnisse, Kommunikationsprobleme.

IMPRESSUM Chefredaktion | Produktionsleitung Susanne Gutknecht | Birgit Günter Telefon E-Mail

079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch

Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr Konto CH94 3000 0001 8704 2299 8

Kontakt Website online@dorfblitz.ch

E-Mail Internet

info@staffelmedien.ch www.staffelmedien.ch

Auflage 27. Jahrgang | 9900 Exemplare

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 29. Januar 2026.

Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 58.– Redaktions- / Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen. dorfblitz online


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THEMA DES MONATS

18. 12. 2025, Nr. 12

sen; irgendein Virus. Sie mag sich dunkel erinnern, dass der Virus wie eine Biermarke hiess. Etwa Schlossbraui-Virus? Da fällt es ihr wieder ein: Corona-Virus. Zum Glück scheint diese düstere Zeit vorbei zu sein. Apropos vorbei: Als sie endlich beim Dorfplatz ankommt, stellt sie fest: Der Chlausmärt ist schon zu Ende. In der Luft hängt zwar noch eine Duftschwade von Ponyschweiss, Risotto und Glühwein, aber die Stände werden bereits wieder abgebaut. Himmel! Sie hat wieder zu lange getrödelt. Also doch keine Guetzli-Brösmeli.

Merri gefallen vor allem Tiere und Tannenbäume bei den Beleuchtungen.

Sie seufzt. Menschen schaffen es wirklich überall, Probleme zu haben oder selbst welche zu kreieren. Sie nimmt ihre ganze Kraft zusammen, denkt an etwas Schönes und fliegt sechs Kurven linksherum über das Ebnet für mehr Liebe und dann sieben Kurven rechtsherum für mehr Harmonie. Six, seven, so wie sie es gelernt hat. Mit jedem Überflug lässt sie die guten Schwingungen auf das Ebnet niederfliessen, die sich wie eine Umarmung um die ganze Anlage legen. So, das sollte jetzt aber reichen.

Merri fliegt weiter Richtung Bassersdorf. In Nürensdorf sollen manchmal Balkone herumfliegen, hat sie gehört, darum möchte sie diesen Luftraum rasch verlassen. Aber die Ebnet-Segnung hat sie so viel Kraft gebraucht, dass sie ins Trudeln gerät, vom Kurs abkommt, Richtung Nord-Westen abdriftet und im Eigental landet. Erschöpft lässt sie sich zu Boden fallen, um an diesem Ort wieder aufzutanken. Während sie auf dem Waldboden zwischen eingebuddelten Kröten und Fröschen liegt, taucht plötzlich ein seltsames Tier auf mit zotteligem, bräunlichem

Fell und einem fast dreieckigen Schädel. So etwas Seltsames hat Merri in der dorfblitz-Region noch nie gesehen. Es erinnert sie an die Murmeltiere, die sie beim Überfliegen der spanischen Pyrenäen gesehen hat. Aber Murmeltiere in Nürensdorf? Bevor Merri nachfragen kann, buddelt sich das Wesen auch schon wieder ein.

Neue Tiere, neue Gebäude – Merri staunt, wieviel sich in den fünf Jahren seit ihrem letzten Besuch verändert hat. Am Dorfeingang von Bassersdorf fliegt sie über eine ebenfalls neue Siedlung namens Oase. Ist Bassersdorf zu einer Wüste geworden? Nein, der Dorfbach plätschert immer noch vor sich hin, und auch die Gärtnerei Zweerus, die nun Martins Blumenwelt heisst, bietet nicht nur Kakteen an. Merri ist beruhigt. Und etwas anderes gefällt ihr auch: Es hat wieder mehr Leute unterwegs. Bei ihrem letzten Besuch in Bassersdorf vor fünf Jahren waren sich die Menschen aus dem Weg gegangen und hatten weisse Stoffe um Mund und Nase gehüllt. Merri grübelt. Irgendetwas war damals gewe-

Dafür hat sie nun Zeit, sich umzuschauen – und sie stellt fest: die leuchtenden Kübel an den Strassenlaternen sind weg. Die Bassersdorfer Weihnachtsbeleuchtung, über die sie immer so viele Leute lästern gehört hat, ist nicht mehr da. Hmmm! Ob es den Leuten so lichterlos jetzt besser gefällt? So ganz wird Merri die Menschen nie verstehen. Dafür leuchten bei einem «Hüsli» im Zentrum die liebevoll dekorierten Fenster. Merri spürt förmlich, dass hier mit viel Herzblut gearbeitet wurde. Sowas gefällt ihr.

Sie linst in das eine oder andere Haus hinein und sieht viele zufriedene Menschen. Und wo immer sie auf Trauer oder Ärger stösst, ballt sie ihre Fäustchen, schliesst die Augen und versucht, ganz viel gute Energie zu generieren und Hoffnung zu wecken und Trost zu spenden. Doch im Grossen und Ganzen ist sie beruhigt: Den Menschen im dorfblitz-Gebiet scheint es mehrheitlich gut zu gehen.

Da kann sie also entspannt wieder zurückfliegen in den Himmel. Doch zuerst schlendert sie noch kurz hoch zum Aussichtspunkt Ratzenhalden, um von den dortigen Holzliegen nochmals auf ihre Lieblingsregion zu blicken und allen Menschen in der dorfblitz-Region von Herzen schöne Weihnachten zu wünschen. Dann schwebt sie zurück in den Himmel, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht. ■ Text: Birgit Günter Fotos: Susanne Gutknecht

WEIHNACHTS-WETTBEWERB Zählen Sie Tannenbäume! Zum Abschluss dieses Jahres haben sich einige geschmückte Tannenbäume in den dorfblitz geschlichen! Finden Sie alle, die sich in dieser Ausgabe tummeln, einschliesslich des hier abgebildeten. Als Gewinn winkt Ihnen ein süsses Geschenk zu Weihnachten. Den Preis verlosen wir aus allen richtigen Einsendungen: Geben Sie die Anzahl der gefundenen Tannenbäume – es sind keine auf den Inserateseiten versteckt – bis am 18. Dezember 2025 um 24 Uhr auf der Homepage www.dorfblitz.ch ein oder scannen Sie den QR-Code. (sg)


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MONATSINTERVIEW

18. 12. 2025, Nr. 12

«Es gab nichts, was wir nicht taten» Anita Rosa hat ihr Berufsleben am und um den Flughafen Zürich verbracht von Aisha Gutknecht

Busdienst, damals mit zirka 90 Personen, wurde bis dato nur von Männern geführt. Entsprechend kritisch waren die Busfahrer, als sie eine Frau als Chefin bekamen. Und in der Geschäftsfliegerei hatte ich dann mit VIPs zu tun und merkte, dass das Handling von Geschäftsflugzeugen überhaupt nicht das Gleiche war wie bei Linienmaschinen. Wenn ein Passagier nachts um 10 oder 11 Uhr für ein Kind noch Windeln haben musste, dann organisierten wir die. Es gab nichts, was wir nicht taten – man suchte einfach den Weg.

Anita Rosa, wie würden Sie Ihre Karriere in drei Worten beschreiben? Ich würde sagen: unverhofft fordernd, spannend und abwechslungsreich. Wie haben Sie ins Berufsleben gestartet? Ich bin mit 20 Jahren ausgewandert nach Südafrika. Nach zweieinhalb Jahren habe ich mich bei Swissair nach Jobs erkundigt. Daraufhin ging alles ganz schnell. Ich bin am Dienstag in Zürich für meine Ferien gelandet, als ich einen Anruf erhielt, und am Donnerstag war ich bereits an der Aufnahmeprüfung. Einen Tag später, am Freitag, hatte ich die Zusage, und am Montag habe ich angefangen. Wieso hatten Sie sich bei Swissair beworben? Es war schon immer mein Berufswunsch. Ich war immer fasziniert von der Fliegerei, dies hält bis heute an. Die Matura war damals eine Voraussetzung, heute braucht es diese nicht mehr. Im Rekrutierungsprozess waren wir vierzehn Personen und nur zwei davon haben die Prüfungen bestanden. Hat der Job Ihre Wunschvorstellungen erfüllt? Ja, die Zeit war definitiv eine Lebensschule. Man konnte sehr viel für sich selbst lernen, sich weiterentwickeln und profitieren. Aber es war damals ein anderes Fliegen als heute.

«Die Zeit bei Swissair war definitiv eine Lebensschule» Was hat sich verändert? Es ist zu gross geworden und zu viele Leute. Plus die Hektik, die wir heute haben, mit den vielen Slots, die Passagiere, die ungeduldig sind, die Anforderungen … alles!

Die Nürensdorferin Anita Rosa schöpft aus ihrem reichen Wissensfundus bei den Führungen am Flughafen. (zvg)

Pilotin zu werden war nie eine Option? Nein, das war für mich nie ein Thema. Ich wollte als Gastgeberin in der Kabine für die Passagiere da sein.

der Kabine als Freelancerin weiter genossen. Doch vor allem waren es Checkflüge, bei denen ich die Prozesse am Boden auf den Aussenstationen kontrollierte.

Wieso haben Sie den «TraumJob» irgendwann verlassen? Ich bekam leider gesundheitliche Probleme. Auf einem Flug ist mir das Trommelfell geplatzt. Die Druckkabinen waren noch nicht das, was sie heute sind. Ich musste aufhören.

Das war’s aber noch nicht, oder? Nein, ich habe dann noch als Head of Handling am Flughafen gearbeitet und als General Manger bei einem ortsansässigen Handling-Agent. Zuletzt war ich Vice-President der General Aviation bei SWISSPORT International.

Wie ging es weiter? Ich wurde Mutter und blieb der Fliegerei jedoch treu, indem ich mich für die Arbeit am Boden ausbilden liess, also am Gate, im Passagierdienst und vieles mehr. Später bekam ich ein Angebot von der TA Switzerland, heute EASYJET Switzerland, als Stationsleiterin. Ich hab jedoch die Arbeit in

Eher «langweilig» so am Boden – weit weg von den Flugzeugen? Im Gegenteil. Durch meine Tätigkeiten als Head of Handling übernahm ich ab Oktober 1999 die Verantwortung über die Spezialflüge und die Verträge und Konzessionen. Den

Hört sich herausfordernd an … Jede Stelle hatte ihre Tücken. Es ging in all den Jahren um Flugzeuge und auf einmal waren Staatsbesuche, Sportgrössen und Königshäuser mit den entsprechenden Ansprüchen im Mittelpunkt. Diese Besucher hatten hohe Ansprüche und verlangten viel von uns, aber ich hatte viele sehr schöne Begegnungen mit spannenden Menschen und interessanten Geschichten. Ist Ihnen einer der Spezialflüge besonders in Erinnerung geblieben? Ja, der Besuch von Bill Clinton. Er war der erste US-Präsident, bei dem wir das Handling gemacht hatten – eine riesige Herausforderung. Die Amerikaner hatten hohe Sicherheitsund Komfortanforderungen, die uns tagelang beschäftigt haben. Clinton hat mir jedoch die Hand gegeben, um sich bei mir persönlich zu bedanken. Und wie sieht die Situation heute aus? Ich wurde 2019 pensioniert und habe mich direkt wieder am Flughafen als Tourguide gemeldet. Ich mache etwa dreizehn bis fünfzehn Führungen pro Monat. Das Wissen weiterzugeben macht grosse Freude. Den Ruhestand geniessen kam noch nicht infrage?


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MONATSINTERVIEW

18. 12. 2025, Nr. 12

Es hat mich gereizt, die Informationen weiterzugeben und Dinge zu erklären. Ausserdem hält es fit. Heute mache ich eine neue Führung zum Thema «Airfield Maintenance». Hier lerne ich wieder Neues über die Maschine, die Geräte und die ganzen Abläufe …es war all diese Jahre ein Lernen von A bis Z. Bis zum Schluss.

«Es war all die Jahre ein Lernen von A bis Z» Die Faszination hat also bis heute nie nachgelassen? Nein. Auch wenn ich heute noch eine A380 oder eine B777 sehe, finde ich das faszinierend. Es ist wie ein Zahnrad. Es muss jedes Rädchen ineinandergreifen, sonst funktioniert es nicht.

Anita Rosa hat in vielen Chargen des Flughafens gearbeitet, begonnen hat sie als Flight Attendant. (zvg)

Sind Sie auch privat eine Perfektionistin? Zum Teil ja (lacht). Ich arbeite noch daran, davon wegzukommen. Würden Sie von einer eigentlichen Traumkarriere sprechen? Das war es sicherlich. Und vor allem die Faszination und Begeisterung für die Aviatik, ohne die wäre das nicht möglich gewesen. Auch das Interesse, immer weiterzukommen und immer noch mehr zu sehen, bis der Kreis geschlossen ist. Das ist das, was es ausgemacht hat, was so speziell war. Gibt es eine Geschichte, die Ihnen besonders geblieben ist von dieser ganzen Karriere? Der Bund hatte beschlossen, Kühe in den Kosovo zu schicken, damit die Landwirtschaft Auftrieb bekommt. Ich war damals für die Spezialflüge verantwortlich und so hatte ich die Aufgabe, die Logistik und den Transport zu organisieren. Wir suchten ein passendes Flugzeug, die Bauern am Flughafen halfen mit, eine Rampe zu bauen, lieferten Stroh und stellten die Absperrgitter. Ich wusste zwar, wie eine Kuh aussieht und ich wusste auch, wie ein

Flugzeug funktioniert, aber ein Zusammenspiel dieser beiden Themen wurde zur Herausforderung. Jedes Mal wurden zwischen 48 und 52 Kühe pro Flug in den Kosovo geflogen.

Dem Grossen der beiden: ja. Er fragt immer wieder, wann wir das nächste Mal an den Flughafen gehen, und malt mir Bilder mit Flugzeugen drauf.

kopf. Diese Filme laufen innerlich dann manchmal ab und man merkt, wie wenig man als Passagier in diesem Moment ausrichten kann. Das ist ein wenig mühsam.

«Die Aviatik ist wie ein Zahnrad, es muss jedes Rädchen ineinandergreifen, sonst funktioniert es nicht»

Welches ist Ihr Lieblingsort am Flughafen? Entweder auf der Terrasse B oben oder beim Pistenkreuz. Wenn man dort eine gute Zeit trifft, also gerade so um 13 Uhr, sieht man die grossen Flugzeuge starten, eines nach dem anderen. Das ist sehr eindrücklich, nur 40 Meter neben der Piste. Früher natürlich auf dem Tower oben – das war immer speziell.

Sind Sie durch die Fliegerei in Nürensdorf gelandet? Ja, ich war 1986 das erste Mal in Nürensdorf und habe mich sehr wohlgefühlt. Natürlich hat sich die Nähe zum Flughafen auch als optimal erwiesen.

Wie geht es in eineinhalb Jahren weiter, wenn Sie definitiv fertig sind am Flughafen? Ich habe Hobbys, die auf mich warten und die ich gerne wieder aufnehmen möchte. Auch freue ich mich vermehrt Zeit mit meinen Enkeln und meiner Familie zu verbringen. Haben Sie denen etwas von Ihrer Faszination weitergegeben?

Können Sie die Aviatikexpertin beim privaten Reisen ablegen? Ich muss es so sagen, je älter ich geworden bin, umso unmöglicher wurde ich als Passagierin. Ich höre alle Geräusche und habe das Gelernte in Sicherheitsschulungen im Hinter-

Der Fluglärm ist ein umstrittenes Thema in der Bevölkerung. Stört er Sie auch? Nein, er stört mich nicht. Viele finden es praktisch, nahe am Flughafen zu wohnen, wollen aber den Lärm nicht. Ich finde, man muss beachten, dass der Flughafen ein sehr grosser Arbeitgeber ist und auch hohe Steuerabgaben zahlt. Ausserdem werden die neuen Flugzeuge immer leiser und weniger umweltschädlich. ■


Firmenübergabe Elektro Neuhaus AG Nach vielen schönen und intensiven Jahren als Inhaber der Elektro Neuhaus AG in Bassersdorf ist für mich der Moment gekommen, das Zepter weiterzugeben. Mit grosser Freude und auch ein wenig Wehmut übergebe ich per 1. Januar 2026 die Verantwortung für unser Unternehmen an Roberto Cid und Mario Clerici. Beide sind seit vielen Jahren Teil unseres Teams und kennen die Elektro Neuhaus AG mit all ihren Facetten – unsere Kundinnen und Kunden, unsere Werte und unsere Art, miteinander zu arbeiten. Ich durfte in dieser Zeit mit einem super Team zusammenarbeiten – mit treuen Kunden, engagierten Mitarbeitenden und zuverlässigen Partnern. Dafür bin ich sehr dankbar. Diese gemeinsamen Erlebnisse, die vielen spannenden Projekte und die persönliche Verbundenheit werden mir immer in bester Erinnerung bleiben. Es macht mich glücklich zu wissen, dass unser Betrieb mit Roberto und Mario in besten Händen ist. Sie werden die Elektro Neuhaus AG mit viel Herzblut, Fachwissen und neuen Ideen in die Zukunft führen. Ich werde Sie auf diesem Weg noch eine Weile begleiten und unterstützen. Ich wünsche den beiden und dem ganzen Neuhaus-Team weiterhin viel Erfolg, Freude und Begeisterung für das, was wir alle gemeinsam aufgebaut haben. Ebenfalls wünschen wir Euch allen schöne, ruhige und zufriedene Festtage und einen guten Rutsch ins 2026.

Markus Kaiser

(ehem. Inhaber Elektro-Neuhaus AG)

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BASSERSDORF

18. 12. 2025, Nr. 12

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

FRIEDHOFSGÄRTNEREI FÜR FRIEDHOF BACHTOBEL Der Unterhaltsvertrag mit der Firma Blumen Zweerus für die Pflege- und Bestattungsarbeiten auf dem Friedhof Bachtobel läuft per Ende Dezember 2025 aus. Die Arbeiten mussten gemäss kantonaler Submissionsverordnung neu ausgeschrieben werden. Das Angebot mit der höchsten Punktzahl aus den Vergabekriterien reichte die Firma Göldi AG, Winterthur, ein. Sie erhält den Auftrag für die Pflegeund Bestattungsarbeiten auf dem Friedhof Bachtobel für die Periode von 2026 bis 2030 zum Betrag von 204 000 Franken pro Jahr.

MACHBARKEITSSTUDIE UND PLANERSUCHE FÜR SCHULHAUS AUENRING Der Gemeinderat plant den Neubau des Schulhauses Auenring, um den künftigen Schulraumbedarf zu decken. Dieser ergibt sich aus dem Schulbelegungskonzept 2023 sowie den durch die revidierte Bau- und Zonenordnung geschaffenen zusätzlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Grundlage für die Planung bildet das noch in Erarbeitung stehende Detailraumprogramm der Schulpflege. Für die Vorbereitung des Projekts werden eine Machbarkeitsstudie und

eine Planersuche durchgeführt. Drei Firmen wurden zur Offertstellung eingeladen. Das wirtschaftlichste Angebot stammt von der Firma Brandenberger-Ruosch, welche den Auftrag erhält. Der Gemeinderat bewilligte einen entsprechenden Kredit von 173 000 Franken inklusive MWST.

MACHBARKEITSSTUDIE UND PLANERSUCHE FÜR FLEXBAU SCHULHAUS STEINLIG Die Gemeinde nutzt das Grundstück Steinligstrasse 5 seit 2025 im Baurecht. Heute steht dort ein Pavillon, der als Provisorium erstellt wurde und bald ersetzt werden muss. Ursprünglich war vorgesehen, den steigenden Raumbedarf der Sekundarschule mit einem Anbau beim Schulhaus Mösli abzudecken. Statt eines einfachen Ersatzbaus und dieses Anbaus soll nun auf dem Areal ein Flexbau entstehen: zusätzlicher Schulraum, der je nach Bedarf als Klassen-, Gruppen- oder Therapieraum für alle Stufen dient und bei Sanierungen anderer Schuleinheiten (Geeren) als Provisorium zur Verfügung steht. Der Flexbau ist als temporäres, aber qualitativ gutes Gebäude mit einer Nutzungsdauer von rund 30 Jahren geplant. Für die Ausarbeitung eines Raumprogramms und die Durchfüh-

rung eines Gesamtleistungswettbewerbs wurde ein Kredit von 178 000 Franken bewilligt. Die Machbarkeitsstudie und die Planersuche geht an das Büro Brandenberger + Ruosch. Eine Planungsgruppe koordiniert Studie, Verfahren und politische Prozesse.

KREDITABNAHME ERSATZ FLUTLICHTANLAGE/ SOCKELSANIERUNG FUSSBALLFELDER BXA Im Mai 2025 bewilligte der Gemeinderat einen Kredit über 110 000 Franken für den Ersatz der Flutlichtanlage und Sockelsanierung auf den Fussballfeldern bxa. Die Massnahmen umfassten eine Kompletterneuerung der Beleuchtung der Fussballfelder auf neue LED-Leuchten, die deutlich den Energieverbrauch senken und normgerecht sind. Zusätzlich wurden die Sockel der Leuchtmasten saniert und die Elektroinstallation verbessert. Die Arbeiten wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Gesamtkosten beliefen sich dabei auf 107 845 Franken.

VERGABEKRITERIEN SUBMISSIONSVERFAHREN LINGERIE APZ BREITI Der Vertrag zur externen Wäscheversorgung für das Alters- und Pflegezentrum Breiti (APZ) muss neu aus-

geschrieben werden. Aufgrund eines identifizierten Kosteneinsparpotenzials sollen neu zwei separate Vergabeverfahren, aufgeteilt nach Wäschekategorien, durchgeführt werden. Der Gemeinderat hat den Vergabemodus bestätigt und die Vergabekriterien beschlossen.

ANPASSUNG LEITLINIEN ZUR NUTZUNG DES ÖFFENTLICHEN GRUNDES Der Dorfplatz gilt als Ort der Begegnung und steht der Bevölkerung für Veranstaltungen zur Verfügung. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach der Nutzung des Dorfplatzes für Veranstaltungen hat der Gemeinderat die Leitlinien zur Nutzung des öffentlichen Grundes aus dem Jahre 2021 angepasst. Neu besteht für die Organisatoren die Möglichkeit, entweder eine Veranstaltung an zwei einzelnen Tagen pro Jahr oder alternativ einmal jährlich an maximal fünf Tagen am Stück durchzuführen. Von dieser Beschränkung ausgenommen sind politische Standaktionen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen. Diese neue Regelung gilt per 1. Januar 2026.

ERHÖHUNG DES STELLENPLANS IM BEREICH POLIZEI Der Gemeinderat genehmigte eine Stellenplanerhöhung im Bereich Polizei. Die Kommunalpolizei Bassersdorf übernimmt neu die Aufgaben der Gemeindeführungsorganisation (GFO), der / des Sicherheitsbeauftragten sowie der Baustellenbewirtschaftung. Die Übernahme dieser zusätzlichen Aufgaben geht zulasten der ordentlichen Polizeitätigkeit. Um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, ist die Schaffung einer zusätzlichen Stelle im Bereich Polizei notwendig.

Gemeinderat Bassersdorf

Ein Ort der Ruhe ist das Gelände des Friedhofs Bachtobel. (zvg)


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Schweizer Oktett Jens Lohmann, Violine; Paul Scharf, Violine Sarina Zickgraf, Viola; Christian Proske, Violoncello Gallus Burkard, Kontrabass; Fabio de Casola, Klarinette Maria Wildhaber, Fagott; Tomas Gallart, Horn Franz Schubert: Oktett in F-Dur Vorverkauf ab Dienstag, 6. Januar 2026 Rita’s Papeterie, Telefon 044 836 53 11 Abendkasse ab 16.30 Uhr, CHF 30.00 für Nichtmitglieder Weitere Infos finden Sie auf: www.konzertzirkel-bassersdorf.ch

Unterhaltungsnachmittag

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Vortrag über das Seebachtal mit der Stiftung Seebachtal Frauenfeld Tauchen Sie ein in die einzigartige Landschaft des Seebachtals, einem Naturjuwel im Kanton Thurgau. Eine Reise durch Natur und Kultur, die Lust macht, das Seebachtal selbst zu entdecken.

Der Film «Konklave» entführt den Zuschauer in die geheimnisvollen Räume des Vatikans, wo ein neuer Papst gewählt werden soll. Während der Wahlen entfalten sich Intrigen, Machtspiele und dunkle Geheimnisse, die nicht nur die Kirche, sondern auch die Kandidaten erschüttern.

Donnerstag, 8. Januar 14.00 Uhr, Gemeindesaal Brütten

Sonntag, 25. Januar 14.00 Uhr, Nürensdorf, Zentrumsbau

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BASSERSDORF

18. 12. 2025, Nr. 12

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ÖFFNUNGSZEITEN GEMEINDE­ VERWALTUNG ÜBER DIE FESTTAGE

KINDERGARTEN- UND SCHULEINTRITT 2026/2027

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben von

Bereits jetzt starten die Vorbereitungen für die nächste Einschulung. Die Eintrittsformulare für den Kindergarten für Kinder, welche in der Zeit vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022 geboren sind, wurden verschickt. Ein Merkblatt mit Details zum Kindergarten- und Schuleintritt sowie zum Übertritt in die 1. Klasse ist auf der Webseite www.schule-bassersdorf.ch aufgeschaltet.

Mittwoch, 24. Dezember, bis und mit Freitag, 2. Januar 2026, geschlossen. Notfallnummern Pikettdienst Bestattungsamt Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich

079 860 82 80 044 838 85 28 0800 359 359

Ab Montag, 5. Januar 2026, sind wir gerne wieder für Sie da – frohe Festtage! Gemeindeverwaltung Bassersdorf

ORGANISATIONSENTWICKLUNG (OE) BASSERSDORF AUF KURS Die Gemeindeverwaltung Bassersdorf treibt ihre Organisationsentwicklung weiter voran – darüber wurde bereits auf der Homepage und im dorfblitz berichtet. Nach einer umfassenden Analysephase folgte mit dem Gemeinderatsbeschluss die Freigabe zur Initialisierung des weiteren Vorgehens. Dabei werden nun drei zentrale Handlungsfelder bearbeitet: • Organisationsstruktur und -instrumente • Prozessmanagement und Wissenssicherung • Führungs- und Zusammenarbeitskultur Aktuell wird intensiv an der Organisationsstruktur gearbeitet. Unter anderem werden Abteilungen und Bereiche analysiert und ihre Ausrichtung überprüft. Ziel ist es zudem, künftig klarere Rollen und Verantwortlichkeiten zu definieren und Abläufe so zu gestalten, dass sie effizienter und zukunftsfähig bleiben. Parallel dazu werden die Grundwerte und Führungsgrundsätze in der Verwaltung überarbeitet. Die Mitarbeitenden werden laufend in den Prozess involviert und können so aktiv zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur beitragen. Mit diesem OE-Prozess soll sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die Bevölkerung die Grundlage für eine moderne und bürgernahe Verwaltung geschaffen werden.

MEHR INFO!

Noch nicht einschulungsreife Kinder können vom obligatorischen Eintritt in den Kindergarten um ein Jahr zurückgestellt werden. Schriftliche Gesuche inklusive Bericht einer Kinderärztin/eines Kinderarztes oder einer Kinderpsychologin/eines Kinderpsychologen mit ausführlicher Begründung, können bis spätestens am 27. Februar 2026 an die Schulverwaltung eingereicht werden. Eine vorzeitige Einschulung für jüngere Kinder ist hingegen nicht mehr möglich. Der Übertritt in die 1. Klasse erfolgt automatisch. Eltern, deren Kinder den Kindergarten nicht in Bassersdorf besucht haben, melden sich für den Eintritt in die 1. Klasse in Bassersdorf bis zum 27. Februar 2026 bei der Schulverwaltung. Schulpflichtige Kinder aller Stufen, die eine Privatschule besuchen, müssen der Schulverwaltung durch eine Schulbestätigung der auswärtigen Schule bis Anfangs Juni 2026 gemeldet werden. Bis Mitte April 2026 werden die Eltern schriftlich über die Zuteilung informiert. Schulverwaltung, Karl Hügin-Platz 1, 8303 Bassersdorf schulverwaltung@bassersdorf.ch, Telefon 044 838 86 40 Abteilung Bildung


Eigenheim im Alter – verkaufen, vererben oder vermieten? Was tun, wenn das eigene Haus im Alter nicht mehr richtig passt? Die üblichen Lösungen sind: verkaufen, vererben oder vermieten. Jede dieser Lösungen hat Vor- und Nachteile. Doch oft reichen diese drei Möglichkeiten nicht aus, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Viele Eigentümer gehen Kompromisse ein, die gar nicht nötig wären. Denn das Gesetz bietet weit mehr Spielraum, als vielen bewusst ist. Wohnrecht, Nutzniessungsrecht, Vorkaufsoder Rückkaufsrecht usw. – all diese Instrumente können helfen, massgeschneiderte Lösungen zu schaffen. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Ehepaar lebte seit Jahren im eigenen Einfamilienhaus. Das Haus wollten sie später ihrem einzigen Sohn überlassen. Doch der Sohn – ein junger Zahnarzt – war gerade dabei, seine eigene Praxis zu eröffnen und benötigte dringend Startkapital. Die Eltern wollten helfen.

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

DIGITAL VERNETZT Die Digitalisierung hält zunehmend Einzug in unseren Alltag. Wer heute den Kundendienst bestimmter Unternehmen kontaktieren möchte, stellt schnell fest, dass klassische Telefonnummern verschwinden. Statt persönlicher Beratung werden Kontaktformulare und E-Mail-Adressen online geschaltet. Ohne Computer und Internet lassen sich manche Probleme kaum noch lösen. Ob beim Billettkauf, beim Versenden von SMS oder bei komplexeren Aufgaben wie der Wohnungssuche oder dem Buchen von Ferien und Hotels: Digitale Anwendungen prägen längst unseren Alltag und unsere Sprache. Viele davon erleichtern die täglichen Aufgaben und unterstützen bei Herausforderungen. Gleichzeitig wird aber auch einiges komplizierter und für manche Menschen weniger zugänglich. Die Projektgruppe «Gemeinsam bis ins hohe Alter» mit Mitgliedern aus den Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf möchte sich im kommenden Jahr mit diesen Entwicklungen und Neuerungen auseinandersetzen. In einer Veranstaltungsreihe werden unterschiedliche Facetten der Digitalisierung beleuchtet – von künstlicher Intelligenz über Chancen digitaler Angebote bis hin zu Risiken und Gefahren im Internet. Wir laden alle Interessierten und Neugierigen dazu ein, gemeinsam neue digitale Möglichkeiten zu entdecken und kennenzulernen.

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VORWEIHNACHT WERTSTOFF­­SAMMEL­STELLE UFMATTEN Samstag, 20. Dezember, 9 bis 14 Uhr Das Team des Landheim Brüttisellen und die Gemeinde freuen sich, mit Ihnen auf die Weihnachtstage anzustossen. Mit Punsch, Guetzli und Live-Musik von Börni Rannie. Gemeinde Bassersdorf

RÖBI KOLLER – «BACKSTAGE» Hinter den Kulissen von «Happy Day» Röbi Koller erzählt von seiner Arbeit, seinen Leidenschaften, seinem Leben und blickt mit dem Publikum hinter die Kulissen der bekannten Fernsehsendung «Happy Day». Freuen Sie sich auf eine Lesung mit Einblick in Röbi Kollers Alltag.

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Die 155 anwesenden Stimmberechtigten zeigten sich an diesem Abend in Spendierlaune. (rh)

Souverän beschenkt sich mit Weihnachtsbeleuchtung Eine Stimme macht den Unterschied fürs Budget mit 100 000 Franken Defizit von Reto Hoffmann An der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember genehmigten die Stimmbürger sämtliche Anträge des Gemeinderates und beschenkten sich mit einer spontan beschlossenen Weihnachtsbeleuchtung.

N

icht weniger als sieben Traktanden hatten die 155 Stimmberechtigten an diesem Abend zu verabschieden. Doch wider Erwarten konnten die Anwesenden schon nach drei Stunden zu Häppchen und Umtrunk in den hinteren Teil der Turnhalle bxa wechseln.

Weihnachtlicher Glanz Den Knüller des Abends lieferte Stimmbürger Adolf Kellenberger, der im Rahmen der obligaten Budgetdebatte einen Antrag auf einen Kredit zur Beschaffung einer neuen Weihnachtsbeleuchtung stellte. «Wir sprechen immer nur von Sachwerten. Doch in Dorf gibt es auch Menschen mit Gefühlen», sagte Kellenberger und spielte auf die seit drei Jahren fehlende Weihnachtsbeleuchtung an. Er stellte deshalb den Antrag, einen Betrag von 70 000 Franken für eine neue Beleuchtung und 10 000 Fran-

ken für die entsprechende Halterung in die Investitionsrechnung aufzunehmen. Im weiteren Verlauf der Diskussion hakte Stimmbürger Christian Casserini nach, nahm die Beleuchtung in Baltenswil als gelungenes Beispiel und äusserte seine Zweifel, dass 80 000 Franken reichen würden und forderte, auf 100 000 Franken aufzurunden. Bei der anschliessenden Abstimmung obsiegte sein Antrag gegenüber jenem des Gemeinderates, der Null Franken eingeplant hatte, mit einer haudünnen Mehrheit von 70 zu 69 Stimmen. Der Gemeinderat soll nun dafür sorgen, dass Bassersdorf wieder in weihnachtlichem Glanz erstrahlen wird. In der Schlussabstimmung wurde das um diesen Betrag angepasste Budget 2026, inklusive Steuerfuss von 114 Prozent, mit klarer Mehrheit angenommen. Vorberatung Fussballplätze Eine rege Diskussion hatte man auch beim Verpflichtungskredit über 4,3 Millionen Franken für zwei neue Fussballplätze auf dem gemeindeeigenen Land bei der bxa erwartet. Die RGPK hatte in ihrem Abschied eine Ablehnungsempfehlung gegeben. RGPK-Präsident Lukas Müller sagte einleitend, dass die RGPK nichts ge-

gen Fussball, Fussballplätze und Sport habe, doch die Dringlichkeit zum Bau dieser Plätze sei derzeit nicht gegeben, zumal das Gesamtkonzept der bxa noch ausstehe. Die bestehenden Plätze könnten weiterhin genutzt werden, beim Acherwis sogar bis 2034, rechnete Müller vor. Der Präsident des FC Bassersdorf, Felix Pfister, hielt jedoch dagegen, dass die Plätze Acherwis gerade bei Regenperioden oft unbespielbar seien und dass der SBB-Platz in einem gekündigten Verhältnis stehe und der Platz ohne Beleuchtung deshalb nicht als vollwertiger Platz genutzt werden könne. Ausserdem verwies Pfister auf die lange Warteliste an Kinder und Jugendlichen, welche Fussball spielen möchten, der FCB diese aber aus Platzgründen nicht aufnehmen könne. Bernhard Dettwiler, Verwaltungsratspräsident der bxa, erachtete den Bau der Plätze als Etappe im gesamten Sportanlagenkonzept als sinnvoll, da diese ohnehin darin enthalten seien und die übrigen Projekte davon nicht tangiert würden. Diese Argumente stachen bei den Stimmberechtigen und sie empfahlen das Geschäft ohne weitere Diskussion mit 82 Ja- zu 48 Nein-Stimmen zuhanden der Urne am 8. März 2026 zur Annahme. ■

Geschäfte ohne Zündstoff Die Totalrevisionen der beiden Verordnungen für die Wasserversorgung und der Siedlungsentwässerungsanlagen (Abwasser) wurden anstandslos überwiesen, ebenso die Teilrevision der Personalverordnung (PVO), welche den Wechsel zum kantonalen Lohnsystem, das heutzutage von den meisten Zürcher Gemeinden angewendet wird, vorsieht. (rh)

Mehr Geld für Behörde Die Entschädigungsverordnung (EVO) mit der Erhöhung der Besoldung für Behördenmitglieder erachteten die Anwesenden als sinnvoll. Seit der letzten Anpassung 2015 sei die zeitliche Belastung und die Anforderungen an die Behördenmitglieder deutlich gestiegen. Die RGPK wartete mit drei kleineren Anpassungsanträgen auf, so bei der Höhe der Spesenpauschale beim Gemeinderat. Die EVO wurde daraufhin inklusive der Änderungsanträge mit 126 Ja- und 12 Nein-Stimmen überwiesen. (rh)


GLÜCKWÜNSCHE 2025/26

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Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und bedanken uns für Ihr Vertrauen.

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PFLEGE DER ERINNERUNGEN

Vertreter des Siegerprojektes erläuterten an diesem Abend ihr Projekt persönlich: Christian Weyell, Lisa Euler und Andy Schönholzer (v.l.). (rh)

Autoarm und mit viel Grün Siegerprojekt des Quartiers «Bahnhof Süd» vorgestellt von Reto Hoffmann Im Gebiet Pöschen/Gmeindwisen südlich des Bahnhofs soll in den kommenden 20 Jahren ein neues Quartier zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Grundlage dafür ist ein Studienwettbewerb, dessen Siegerprojekt Anfang Dezember der Bevölkerung vorgestellt wurde.

V

ier Planungs- und Architekturbüros nahmen am Verfahren teil. Die Fachjury wählte den Vorschlag der ARGE Lisa Euler mit Weyell Zipse Architekten, Westpol Landschaftsarchitektur und Kontextplan AG zum Sieger. Bereits im November konnte die Bevölkerung alle Projekte im Gemeindehaus einsehen. Einblick in das Siegerprojekt Rund 50 Interessierte verfolgten am 3. Dezember die detaillierte Präsentation. Die Planer Lisa Euler und Christian Weyell erläuterten ihren Entwurf, den sie gemeinsam mit der Gemeinde und den Grundeigentümerinnen entwickelt hatten. Gemeinde-

präsident Christian Pfaller betonte, dass der Weg erst beginne: «Es ist noch nichts gebaut. Wir wollen die Bevölkerung aber auf diesem Weg mitnehmen.» Realisieren werden das Quartier die Grundeigentümer, doch braucht es dafür gemäss neuer Bauund Zonenordnung (BZO) einen öffentlichen Gestaltungsplan, der später der Gemeindeversammlung vorgelegt wird. Nach den Präsentationen diskutierten die Teilnehmenden in Gruppen und brachten Hinweise zum Siegerprojekt ein. 600 bis 800 neue Arbeitsplätze Das neue Quartier soll in Etappen wachsen. Vorgesehen sind durchmischte Nutzungen mit Gewerbe, Wohnungen und publikumsorientierten Angeboten im Erdgeschoss. Die maximal fünfstöckigen Gebäude werden zu sogenannten Nachbarschaften gruppiert, verbunden durch grosszügige Grün- und Freiräume. Als grüner Ankerpunkt ist die dreieckige Fläche der Gmeindwis vorgesehen, welche das Quartier gegen das EKZ abrenzt. In einer ersten Etappe sollen 600 bis 800 Arbeitsplätze und

Wohnraum für rund 1200 Personen entstehen. Südlich der Geleise ist ein neuer Bahnhofplatz als offener Eingang ins Quartier geplant. Ein markanter Baukörper soll den Bezug zum späteren Entwicklungsgebiet «Bahnhof Nord» herstellen. Verkehr und Erschliessung als Knackpunkt Die Erschliessung soll hauptsächlich über Bahn und Bus sowie Fuss- und Velowege erfolgen, während der motorisierte Verkehr bewusst begrenzt wird. In den Gruppendiskussionen wurde jedoch der Wunsch nach P+RParkplätzen sowie einer besseren Zufahrt vom Dorf her geäussert. Diese Rückmeldungen fliessen nun in das Richtprojekt ein, das die Grundlage für den späteren Gestaltungsplan bildet. Die Abstimmung ist derzeit für 2028 vorgesehen. Bis dahin will die Gemeinde die Bevölkerung laufend über die nächsten Schritte informieren. ■

Wir älteren Menschen können auf ein langes Leben mit vielen Erinnerungen zurückschauen. Und das «sich erinnern» kann uns manchen Glücksmoment bescheren und ist oftmals das Wenige, das uns noch bleibt. Erinnerungen seien das einzige Paradies, aus dem Niemand vertrieben werden kann. Das gilt natürlich nur für die glücklichen Erinnerungen. Deshalb sollte sie jeder Mensch auch pflegen. Um in Erinnerungen zu schwelgen ist nicht das gleiche, schwächer werdende Gedächtnis wie für die Namen, Geburtstage und Telefonnummern zuständig. Erinnerungen sind in der Seele und im Herzen gespeichert. Letztere funktionieren länger, sind aber langsam und beeinflussbar. Lassen wir unserer Seele Zeit zurückzublicken, zu träumen und geben ihr auch mal ein Stichwort oder ein Erinnerungsfetzen wie ein vergilbtes Foto, ein altes Geschenk oder ein Musikstück. Unglückliche Erinnerungen wollen wir verdrängen, damit verblassen sie im Laufe der Zeit. Mit guten Erinnerungen leben heisst, das Glück vergangener Zeiten wieder zu geniessen und hilft dabei, aufkommenden Altersbeschwerden weniger Raum und Macht zu geben. Setzen Sie sich hin und probieren Sie es aus! Felix Büeler informiert-im-alter@ bassersdorf.ch


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Zahlreiche Sympathisanten schlossen sich dem abendlichen Kreiselumgang an. (rh)

Kreiselumgang gegen notorischen Verkehrsstau Bassersdorfer demonstrieren gegen Untätigkeit der Behörden von Reto Hoffmann Rund 50 Personen haben am frühen Samstagabend, 22. November, mit einem einstündigen Kreiselumgang gegen den notorischen Verkehrsstau im Zentrum von Bassersdorf protestiert. Sie wollen ein Zeichen setzen und die «Obrigkeit» auffordern, etwas gegen das Verkehrschaos im Dorf zu tun.

A

ufgerufen dazu hatte der umtriebige Bassersdorfer Adolf Kellenberger auf Flyern und in der Facebookgruppe «Du bisch vo Bassersdorf wänn». Er lehnte seine Aktion an ein Ereignis an, das sich just am 22. November vor 185 Jahren in Bassersdorf zugetragen hatte. 1840 versammelten sich, gemäss geschichtlicher Überlieferung rund 10 000 Zürcher in Bassersdorf, um ihren Unmut gegenüber der damaligen Obrigkeit zu zeigen. Sie forderten von der Regierung mehr Volksrechte. Der Tag hatte Wirkung, nicht nur im Kanton, sondern im ganzen Land. Protestaktion bereits 1979 Der aktuelle stille Protest richtet sich gegen die Belastung von rund 20 000 Fahrzeugen, welche das Dorf täglich

schlucken muss und der Tatsache, «dass Volksvertreter und Regierung nichts dagegen unternehmen», wie es in einem Flyer heisst. Gemeint ist der Bau einer Umfahrungsstrasse im Süden von Bassersdorf, welche seit Jahrzehnten ein Thema ist. Bereits am 24. November 1979, also vor 46 Jahren, war das Thema Durchgangsverkehr Anlass für eine grosse Demonstration im Dorf. Sogar das Schweizer Fernsehen berichtete damals darüber, wie rund 400 Personen gegen die Untätigkeit des Kantons beim Bau einer Umfahrungsstrasse im wörtlichen Sinne auf die Strasse gingen. So versammelten sich an diesem frostigen Samstagabend immerhin zwischen 40 und 50 Frauen und Männer mittleren Alters aus dem Dorf, um eine Stunde lang den Kreisel über die Fussgängerstreifen zu umrunden. Die kritische Masse blieb zwar aus, doch der Verkehr kam trotzdem auf allen Seiten zeitweise ins Stocken. Auch die Polizei und die Verkehrsbetriebe hatten «Wind» von der Aktion erhalten und waren mit Vertretern vor Ort. Sie mussten jedoch nicht einschreiten, da die Blechlawine durchs Dorf die übliche Länge nicht überschritt. Initiant Kellenberger zeigte sich mit der Aktion zufrieden und hofft, dass diese Aktion zum Signal wird

und die Teilnahme in den kommenden Jahren anwachsen werde, denn seine Absicht ist es, den Protestum-

gang ab jetzt regelmässig am 22. November durchzuführen. ■

Gemeinde billigt Aktion nicht In einer Stellungnahme hat sich die Gemeinde kurze Zeit später dazu geäussert: «Die Gemeinde erachtet die bewusste Beeinträchtigung des Verkehrs nicht als zielführenden Ansatz, um die bestehenden Probleme zu lösen. Solche Aktionen behindern die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden und führen zu zusätzlichen Belastungen für Anwohnende und die Infrastruktur», teilt sie mit. Neu ist das Problem definitiv nicht für die Behörde. Das Thema wird mit Umfahrungsstrasse, GlattalbahnWeiterzug bis Bassersdorf und Stärken des öffentlichen Verkehrs und der Velorouten seit Jahren diskutiert – jedoch ohne handfeste Lösungen.

Nur im Verbund lösbar Die Gemeinde erwähnt, dass mit dem Ausbau der Verbindung Zürich–Winterthur gemeinsam mit dem Kanton Zürich eine mögliche Umfahrungslösung umfassend geprüft wurde und Studien vorlägen. Dennoch sei das Projekt vom Kanton aus den aktuellen Planungsprogrammen gestrichen worden. Und damit fehle eine zentrale Voraussetzung: «Verkehrsrelevante Projekte dieser Grössenordnung können nicht im Alleingang umgesetzt werden. Ohne die Unterstützung des Kantons, der Region und – wo notwendig – des Bundes sind substanzielle Veränderungen nicht realisierbar.» Ein Erfolg sei, dass als Grundlage der Strassenkorridor im kommunalen Richtplan für künftige Planungen sichergestellt worden sei. «Nur ein ganzheitlicher Ansatz kann zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung führen», so die Gemeinde und gibt zu bedenken, dass die Region insgesamt unter erheblichem Wachstums- und Mobilitätsdruck stehe, der gemeinsam bewältigt werden müsse. (sg)


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Grosses Interesse für Polizeibüros

BILDER MEHR E ONLIN

Positives Feedback zu Räumen und zur Arbeit der Polizei von Frédéric Bettosini Am Samstag, 13. Dezember, wurde der neue Polizeiposten am Bungertweg 1 offiziell eröffnet. Die Bevölkerung konnte hinter die Türen der Polizeibüros schauen.

D

er neue Polizeiposten der Kommunalpolizei lockte viele Interessierte aus allen Altersklassen an den Bungertweg 1. Kurz nach 10 Uhr lauschten etwa zwei Dutzend von ihnen den Worten von Gemeindepräsident Christian Pfaller, der den neuen Polizeiposten offiziell für eröffnet erklärte. Pfaller sagte: «Die Polizei schafft Vertrauen, schützt, unterstützt, deeskaliert, hört zu und ist bereit, wenn man sie braucht.» Über den Tag verteilt kamen etwa 600 bis 700 Personen, um sich ein Bild zu machen – so die Einschätzung von Markus Burri, Polizeichef und Leiter Sicherheit. Pfaller erwähnte in seiner Eröffnungsrede die Anfänge der Polizei. Markus Burri meinte zum Umzug: «Das Umziehen ging reibungslos über die Bühne, die Polizeimitarbeitenden haben mitangepackt.» Es gibt nun einen direkten Zugang über die Tiefgarage in den Posten und in die Zelle. Auch Garderoben, ein Verhörraum und Duschen sind vorhanden.

Rosa Zelle Auf die Frage, warum die Zelle rosa gestrichen sei, meinte Burri: «Rosa ist eine Farbe, die beruhigt.» Die Sicherheitsvorkehrungen der Zelle entsprechen dem neuesten Standard, so Burri. Nebst der Zelle gibt es einen Verhörraum, der ebenfalls als Meeting- und Pausenraum dient und deshalb mit einem grossen, interaktiven Bildschirm ausgestattet ist. «Für Einsatzbesprechungen und Ausbildungen», so Burri. Obwohl im ersten Untergeschoss untergebracht, sind die Räumlichkeiten, dank den grossen Fenstern, hell und profitieren tagsüber vom Tageslicht. Die Eröffnungsfeier dauerte bis vier Uhr nachmittags. Den neuen Polizeiposten konnten die Besucher alleine oder in Begleitung eines Polizisten absolvieren und sich dabei einiges erklären lassen. Daneben gab es Feines vom Grill und Espressi vom Coffee-Bike. Interessiert von Jung bis Alt Madeleine Feytek, pensionierte Krankenschwester, lebt schon lange in Bassersdorf und sagt: «Es hat mich sehr interessiert, falls ich vielleicht in Kontakt mit der Polizei komme – in einem positiven Zusammenhang!» Auf der anderen Skala der Lebensjahre sind die Geschwister Maléa und Diego. Sie sind fünf und vier Jahre alt

und mit ihrem Vater gekommen. Diego meint: «Das Coole sind die Polizeiautos.» Insgeheim hofft der Junge, sich in eines der beiden Polizeiautos hineinsetzen zu dürfen. Audrey Boyadjian, im zweiten Lehrjahr in der kaufmännischen Ausbildung, meint: «Ich finde es toll und sehr interessant, was die Polizei macht.» Sie möchte später Anwältin werden und wollte sich deshalb ein Bild machen. Elsbeth Germann und Ruth Kündig, beide Einwohnerinnen des Wohnhauses, sind gut gelaunt und neugierig; sie berichten: «Wir hatten keine Bedenken, dass die Polizei hier einzieht.» Das einzige Negative war der laute Umbau. «Ich gönne es ihnen, dass sie es nun so schön haben», sagt Elsbeth Germann. Das Rahmenprogramm bot allerhand. Es gab zwei Wettbewerbe: der

erste bestand darin, die Anzahl der Patronenhülsen in einem Gefäss zu schätzen. Der zweite: ein Radargerät mass die gesprintete Geschwindigkeit von ehrgeizigen Teilnehmenden – Bussen gab es keine! Das höchste gemessene Tempo betrug 27 Stundenkilometer. Vormittags konnten sich Kinder schminken lassen. Nachmittags schlüpften die Schminkkünstler in Kostüme von Chase und Skye und boten so einen Bezug zur Polizeiarbeit für die anwesenden Kinder. Das Schlussfazit von Markus Burri lautete: «Äusserst gelungener Tag mit sehr vielen interessierten Gästen. Es verlief alles nach Plan und ohne Zwischenfälle. Gefreut haben uns die vielen positiven Feedbacks zum neuen Posten und zur Polizeiarbeit von den Besuchern.» ■

Polizeichef Markus Burri zeigt Interessierten die Räumlichkeiten. (fb)

CENTRUMSHÜSLI STRAHLT Beim Centrumshüsli in Bassersdorf wurde am Sonntag, 30. November, der 1. Advent mit einer stimmungsvollen Lichtinstallation eröffnet. Rund 20 Freiwillige hatten in den vergangenen Wochen mit viel Herzblut farbige Lichtbilder für die Fenster des Gebäudes gestaltet, die an diesem Abend erstmals gemeinsam erleuchtet wurden. Zahlreiche Sympathisanten des «Projektes Centrumshüsli» und weitere Gäste versammelten sich zu diesem Adventsanlass, genossen warmen Punsch und (Leb)-Kuchen, welche die Vereinsmitglieder bereitgestellt hatten, und bestaunten die liebevoll dekorierten Fenster. Die Installation bleibt während des ganzen Dezembers morgens und abends sichtbar und soll vorweihnächtliche Stimmung ins Dorfzentrum bringen. (rh)


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BILDER MEHR E ONLIN

Auch Samichlaus und Schmutzli waren am Chlausmärt vor Ort. (fw)

Authentische Adventsstimmung am Chlausmärt Traditioneller Markt zauberte Vorweihnachtsambiente auf den Dorfplatz von Fabienne Walker Der diesjährige Chlausmärt in Bassersdorf, der anfangs Dezember auf dem Dorfplatz stattfand, zog mit dem vorweihnachtlichen Ambiente und dem abwechslungsreichen Marktangebot zahlreiche Gäste an.

D

er Chlausmärt in Bassersdorf findet bereits seit rund 40 Jahren in der Vorweihnachtszeit statt; seit acht Jahren wird der Anlass auf dem Dorfplatz veranstaltet. Wie gewohnt präsentierten Markttreibende an den rund 100 dekorierten Ständen ein vielseitiges Angebot an – insbesondere weihnachtlicher – Handwerkskunst und selbstgemachten Köstlichkeiten. Auch die Essens-

stände waren beliebt, – diese machten jedoch nur etwa einen Fünftel des Standangebots aus. «Es ist mir wichtig, dass am Chlausmärt die Handwerkskunst im Zentrum steht. Zudem soll das Marktangebot möglichst alle Altersklassen ansprechen», sagte Patrick Sonderegger, OK-Chef vom Chlausmärt. Demnach gab es auch für die jungen Gäste abwechslungsreiche Attraktionen: Das kleine Karussell, das Ponyreiten sowie das Harassenklettern fanden bei den Kindern Anklang. Des Weiteren verteilten der Samichlaus und der Schmutzli den Kindern auf dem Marktgelände Schokolade und Erdnüsse. Junge Standbetreibende Das Ziel, dass alle Generationen am Chlausmärt Gefallen finden, schien

Die Damen des FC Bassersdorf boten an einem Essensstand Risotto sowie diverse süsse Köstlichkeiten an. (zvg)

Zahlreiche Leute besuchten den diesjährigen Chlausmärt in Bassersdorf und genossen dabei die vorweihnachtliche Stimmung. (fw)

erreicht; schliesslich besuchten zahlreiche Familien mit Kindern den Anlass – und auch auffällig viele junge engagierte Standbetreibende nahmen am Markt aktiv teil. So haben zum Beispiel sieben Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürich Nord, die zusammen das Mini-Unternehmen «Frunolia» gründeten, ihre aus nachhaltigen Zutaten hergestellten Granola in verschiedenen Variationen präsentiert. Gemeinschaftsgefühl gestärkt Mit dem inspirierenden und vielfältigen Angebot war der Traditionsanlass auf dem Dorfplatz auch dieses Jahr wieder eine gut besuchte Veranstaltung, an der die Gäste die vorweihnachtliche Stimmung in Gesellschaft genossen. «Auffallend war insbesondere das starke Gemeinschaftsgefühl. Vereine, Privatpersonen und lokale

Gewerbetreibende arbeiteten Hand in Hand und schufen gemeinsam einen Anlass, der die Verbundenheit innerhalb der Gemeinde sichtbar machte», berichtete Alexandra Gunsch, Sportleiterin der Damen des FC Bassersdorf, die mit dem Sportverein einen Essensstand betrieb. Routinierte Organisation Der Anlass wird jeweils vom Verein Chlausmärt organisiert. Vor acht Jahren hat Sonderegger diesen Verein, welcher aus nur vier Mitgliedern besteht, speziell für die Organisation und Durchführung des Anlasses gegründet. Zwei Tage im Voraus werde jeweils mit dem Aufstellen der Marktstände begonnen – für eine gelungene Durchführung spiele nicht zuletzt aber das Wetter eine entscheidende Rolle, so Sonderegger. ■


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Ein Kartonpäckli als Weihnachtsgeschenk SVP Bassersdorf reicht Petition für monatliche Kartonsammlung ein von Ute Müller In Bassersdorf und Baltenswil könnte der Karton bald nicht mehr mühsam zur Sammelstelle geschleppt werden müssen. SVP-Parteipräsident Biagio Rizzo hat die lang ersehnte Petition für eine monatliche Kartonabfuhr an Gemeinderat Richard Dunkel übergeben.

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ie Stimmung beim Treffen Anfang Dezember ist entspannt. Rizzo erzählt schmunzelnd, dass er seit Monaten von Einwohnern immer wieder gefragt werde, wann er die Petition denn «endlich» einreiche. «Das Bedürfnis ist da», sagt er und hält ein symbolisches Kartonbündeli hoch. Genau 209 Unterschriften seien zusammengekommen. Dass die Peti-

tion gerade jetzt eingereicht wird, dürfte – rein zufällig natürlich – mit den anstehenden Wahlen im Frühjahr 2026 zu tun haben. Besonders Familien, ältere Menschen oder Haushalte ohne Auto würden profitieren, betont Rizzo. Der Weg zur Sammelstelle sei bereits heute für viele beschwerlich, und nach der Strassenverlegung wegen des Brüttenertunnels werde es für viele Baltenswiler noch schwieriger. Zudem würde eine Sammlung vor der Haustüre den Verkehr rund um die Sammelstelle Ufmatten entlasten. Erste Gespräche stattgefunden Ressortleiter Bau + Werke, Richard Dunkel, nimmt das als Weihnachtsgeschenk deklarierte Kartonpäckli lachend entgegen und bedankt sich für die Petitionseingabe. Mit einem Augenzwinkern fragt er, ob er denn

die Unterschriften einzeln prüfen müsse. Ernsthaft hält er jedoch fest, dass eine erste Vorbesprechung im Gemeinderat bereits stattgefunden habe. Innerhalb von zwei Monaten werde entschieden, ob die Petition unterstützt oder abgelehnt wird. Im Falle einer Annahme muss die Gemeinde eine Kostenrechnung erstel-

len und schreibt die Durchführung aus. Mit konkreten Zahlen und Informationen ist im zweiten Quartal 2026 zu rechnen. Zum Abschluss bedanken sich beide Seiten für das angenehme Gespräch, das kleine Kartonpäckli markiert symbolisch das Ende des Termins. ■

Symbolische Übergabe eines Kartonpäcklis durch SVP-Präsident Biagio Rizzo (li.) an Gemeinderat Richard Dunkel. (um)

«Hier kann man richtig entschleunigen» Kerzenziehen in der Bungertstube mit viel Betrieb von Livia Weber Der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf organisiert jährlich das Kerzenziehen in der Bungertstube. Mitte November verwandelt sich der Raum in eine Kerzenwerkstatt.

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aniela Siber erklärt: «Nach dem Eintauchen unbedingt kurz abtropfen lassen.» Eine Schulklasse der zweiten Primarstufe hört gespannt zu. Die Vorfreude scheint gross zu sein, aber eine kurze Instruktion ins Handwerk ist nötig, immerhin ist es heisses Wachs. An diesem Freitagnachmittag sind gleich zwei Schulklassen gleichzeitig beim Kerzenziehen. Jedes Jahr organisiert der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf den Anlass in der

Bungertstube. 25 Schulklassen und zahlreiche weitere Besucherinnen und Besucher kommen vom 16. bis 22. November, um Kerzen zu ziehen. Während die Kinder wilde Farbkombinationen mit dem Wachs kreieren, tummeln sich einige Erwachsene um den traditionellen Bienenwachstopf. Es ist die einzige ruhige Ecke in der ganzen Bungertstube. 440 Stunden Freiwilligenarbeit 44 freiwillige Helferinnen und Helfer haben die gesamte Bungertstube mit Plastikplanen «gesichert», die Wachstöpfe aufgestellt, die Kasse eingerichtet und viele weitere Arbeiten erledigt, um das Kerzenziehen möglich zu machen. Insgesamt haben sie rund 440 Stunden ehrenamtlich gearbeitet, die Sitzungen des Organisationskomitees kommen noch dazu.

An diesem Nachmittag arbeitet Sonja Adam an der Kasse. Es ist ihr erstes Jahr als Helferin. «Es ist ein super Ort, um in der stressigen Zeit richtig zu entschleunigen», sagt sie. Ein Kerzendocht kostet zwei Franken. Der Preis pro Kerze variiert je nach Gewicht. Der gesamte Reinerlös wird

der Stiftung «Zueflucht Zürich» für Menschen in schwierigen Lebenssituationen gespendet. Das erste Kerzenziehen führte der Zürcher Sozialarbeiter Michael Brons 1969 mit Jugendlichen durch, die grosse Fertigkeit in diesem alten Handwerk erlangten. ■

Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Primarstufe freuten sich besonders über die verschiedenen Farbkombinationen. (lw)


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BASSERSDORF

18. 12. 2025, Nr. 12

Lachen ist gesund Mentale Zahnseide gegen negative Gedanken von Livia Weber Im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf wird am Frauenapéro herzhaft gelacht. Beim Workshop «Lachen ist gesund» zeigt Pamela Blöchliger, wie Lachyoga Stress abbauen und die Stimmung heben kann.

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und zwanzig Teilnehmerinnen treffen sich am Freitagabend um 19 Uhr im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses in Bassersdorf. Ein liebevoll vorbereitetes Apéro-Buffet heisst sie willkommen. Heute findet der Workshop «Lachen ist gesund» mit der Jugendarbeiterin Pamela Blöchliger statt. Sie leitet eine Lachgruppe und bietet regelmässig Lachyoga-Workshops an. Denn Lachen ist gesund: Wissenschaftliche Studien belegen gesundheitsfördernde Effekte wie sinkende Stresshormone und eine verbesserte Immunfunktion. Auf dem Programm stehen heute: Einlachen zum Abbau von Spannungen, verschiedene Lachübungen und zum Schluss eine kurze Lachmeditation.

Positive Wirkung garantiert Nach einem kurzen Theorieinput geht es los mit dem Einlachen. Dabei sollen die Teilnehmerinnen einfach mal ein bisschen lachen – ganz ohne Grund. Es dauert nur einen kurzen Moment, bis das aufgesetzte Lachen zu einem ehrlich-amüsierten Lachen wird. «Unser Körper kann zwischen echtem und falschem Lachen nicht unterscheiden», sagt Pamela Blöchliger. «Die positive Wirkung ist also dieselbe.» Dann folgen einzelne Übungen wie Lachen und dem Gegenüber ein Herz schicken oder den «Scheibenwischer» praktizieren. Bei vielen Übungen spielt die positive Affirmation eine zentrale Rolle. Wenn man beispielsweise seinen Kopf mit der «mentalen Zahnseide» reinigt, will man genau das erreichen, was die echte Zahnseide macht: Einmal durchsäubern und von allem negativen befreien. Die Übungen sind einfach, aber sie erfordern ein bisschen Selbstironie. Es ist daher von Vorteil, wenn man sich wohlfühlt in seiner Lachgruppe. Im Saal sind ausnahmslos alle Teilnehmerinnen motiviert und bei jeder Übung bricht Gelächter

aus. Nach der finalen Lachmeditation atmen und entspannen alle ein letztes Mal gemeinsam. Indisches Lachyoga Lachyoga wurde 1995 vom indischen Arzt Madan Kataria entwickelt und kann nachweislich Stress reduzieren und das Wohlbefinden stärken. Laut einer Metaanalyse der Universität Jena aus dem Jahr 2022 wirkt Lachtherapie

sowohl körperlich als auch seelisch positiv: Von der Ausschüttung von Glückshormonen bis zur Stärkung des Immunsystems. Lachyoga wird meist in Gruppen praktiziert – denn gemeinsam lacht es sich leichter. ■

Positive Affirmationen sollen helfen, das eigene Denken, Fühlen und Verhalten in eine gewünschte Richtung zu lenken. (lw)

SUCHE NACH LEITER BILDUNG KANN BEGINNEN

KAMPF UM GEMEINDE-PRÄSIDIUM

Mit 64 Prozent Ja-Stimmen hat das Stimmvolk Ende November an der Urne für die Einführung einer Leitung Bildung in Bassersdorf gestimmt.

Mit Sascha Balmer-Bühler (Die Mitte) und dem bisherigen Christian Pfaller (SVP) ist der Kampf ums Gemeindepräsidium lanciert. In allen Behörden stehen viele Kandidierende für ein Amt bereit.

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as Stimmvolk begrüsst mit 64 Prozent Ja-Stimmen die Teilrevision der Gemeindeordnung, welche die Basis für die Einführung der vom Gemeinderat gewünschten Leitung Bildung ist. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 38 Prozent. An der vorberatenden Gemeindeversammlung von Mitte September war der Ja-Stimmenanteil mit 128:15 noch deutlicher. Ressortleiter Bildung, Tim Gelmi, erklärt dazu: «Es war schwierig abzuschätzen, da

man im Dorf im Vorfeld wenig gehört hat.» Gemeindepräsident Christian Pfaller wertet diese Zusage als Mehrwert für die Schule und das Milizsystem. «Es ist sehr schwierig, das Ressort Bildung im Milizamt zu meistern. Wir hatten Glück mit Hans Stutz, dass er berufliche Erfahrung mitbrachte. Aber das ist nicht immer gegeben.» Bis zum Start des Schuljahres 2026/2027 will die Gemeinde die Stelle besetzen. Tim Gelmi dazu: «Es ist eine herausfordernde Arbeit, da diese Person sowohl den pädagogischen Hintergrund mitbringen muss als auch einen betriebsökonomischen.» Man wolle sich nun bewusst Zeit nehmen für den Prozess. (sg) ■

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en Bassersdorfer Stimmbürger steht eine spannende Auswahl an Kandidierende für die Behördenwahlen im März 2026 zur Verfügung: neben dem Kampf ums Gemeindepräsidium mit dem Mitte-Politiker Sascha BalmerBühler, der von der RGPK in den Gemeinderat wechseln möchte, hat in der Nachfrist der Parteiunabhängige Michael Walthard seinen Wahlvor-

schlag hinterlegt. Damit stehen nun zehn Kandidaten für die sieben Ämter zur Wahl. Auch in der Schulpflege sind in der Nachfrist gleich drei neue parteiunabhängige Kandidierende dazugekommen: Merita Bediji, Sercin Hitz und Jennifer Sulcis. Somit kein Durchwinken der bisherigen Mitglieder, sondern eine echte Wahl von vier Mitgliedern. Ebenso haben sich in der Nachfrist noch der SP-Vertreter Axel Luyten sowie der bisher in der Behörde tätige Joel Winteler (parteiunabhängig) für eine Kandidatur in die RGPK entschieden. Das bisherige Mitglied Christian Schmid kandidiert nun für das Amt des Präsidenten der RGPK-Behörde. (sg) ■


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BASSERSDORF

18. 12. 2025, Nr. 12

Aktuar Oliver Rey (2.v.l.) diskutiert mit Vertretern der Jugendarbeit und Thomas Huber, Stadtpräsident Rümlang. (zvg)

Jugend auf politische Agenda hieven In der Region soll psychische Gesundheit breiter wahrgenommen werden von Susanne Gutknecht Acht Gemeinde-Vertretende und Jugendbeauftragte in der Region beleuchteten die Situation rund um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen an einem Vernetzungsanlass.

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n der Vernetzungsgruppe «glow. das Glattal», der acht Gemeinden rund um den Flughafen angehören, werden nicht nur wirtschaftliche Themen besprochen und beleuchtet. In der Arbeitsgruppe «Glow AG Jugend» fand kürzlich ein Vernetzungstreffen statt, welches sich mit dem Thema der psychischen Gesundheit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beschäftigte. Seit 2022 ist Bassersdorfs Gemeinderätin Selina Stampfli Präsidentin dieser Gruppierung und der Jugendbeauftragte Oliver Rey führt das Aktuariat. Zusammenarbeit fördern Nach einer Einführung in die aktuelle Situation im Kanton Zürich wurden in fünf Workshops verschiedene Aspekte des Themas genauer erörtert. Rund 40 Teilnehmende aus Politik, Jugendbeauftragte und Jugendarbeitende aus den Glow-Gemeinden nah-

men die Gelegenheit wahr, sich zu vernetzen und Teil dieser Auslegeordnung zu sein. Erst wenn sich Fachpersonen und Behördenmitglieder kennen, dann wissen sie auch, an wen sie sich für regionale Anliegen wenden können. Oliver Rey erklärt: «Es geht bei der Vernetzung auch darum, Information zu sammeln für die eigene Arbeit. So wurde ein Methodenkoffer vorgestellt für die Jugendarbeit oder das Projekt ‹back on track› aus dem Bezirk Dielsdorf, welches ein Jugendcoaching anbietet für Jugendliche, welches gut genutzt wird und schon niederschwellig Hilfe anbietet.» Diese Gemeinden hätten sich bewusst für ein solches ambulantes Jugendcoaching entschieden und können es als Erfolgsgeschichte verbuchen. «Davon können andere Gemeinden durch solche Plattformtreffen erfahren und profitieren», ist Oliver Rey überzeugt. Druck durch Soziale Medien Mit Zahlen belegte Claudia SchmidWeber von okaj Zürich, der Kantonalen Kinder- und Jugendförderung, dass sich jeder fünfte Jugendliche in der Schweiz häufig psychisch belastet fühle, 36 Prozent der Jugendlichen berichteten über Phasen der Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit

oder Angstzuständen. Etwa neun Prozent der Jugendlichen gäben in nationalen Jugendumfragen an, in den letzten zwölf Monaten Suizidgedanken gehabt zu haben. Oliver Rey dazu: «Der Druck durch die Präsenz mit Sozialen Medien ist nicht zu unterschätzen. Inhalte abzuliefern, gut auszusehen oder Bescheid zu wissen, was auf Social Media läuft, erzeugt unweigerlich Stress. Hier sind alle gefordert – vom Elternhaus, über die Lehrerschaft, der Jugendarbeit bis zur Gesellschaft –, um dieses Verhalten zu reflektieren und einen vernünftigen Umgang zu ermöglichen, der nicht in eine Verhaltenssucht oder psychische Belastung ausartet.» Öffentlicher Diskurs wichtig In der Schule Bassersdorf beispielsweise beginnt die Prävention ab der dritten Klasse mit Workshops zur Nutzung der mobilen Geräte bis in

«Hier sind alle gefordert – vom Elternhaus, über die Lehrerschaft, der Jugendarbeit bis zur Gesellschaft –, um dieses Verhalten zu reflektieren.»

die Oberstufe, bei der auch übermässiger Handy- und Spielkonsum angesprochen wird. Man müsse die Lage jedoch nicht dramatisieren, so Oliver Rey. «Die Jugendlichen sind nicht weniger leistungsfähig oder verweichlichter als früher. Es gibt sehr viele Jugendliche, die machen es sehr gut, gehen ihren Weg und können mit Stress, Handy, Fernsehen oder Konsum ganz gut umgehen. Das müssen wir auch respektieren und anerkennen!» Diejenigen, welche durch die Maschen fallen, benötigen jedoch besondere Aufmerksamkeit aus dem Helfendennetzwerk. Der nächste Schritt für die Arbeitsgruppe «Glow AG Jugend» ist nun, die Vernetzung weiter zu treiben und das Thema psychische Gesundheit weiterzuverfolgen – auch über die anstehenden Behördenwahlen hinaus, bei denen neue Akteure in den Gemeinden auftauchen. «Wir möchten das Thema psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Diskurs festigen und so erreichen, dass die Gemeinden die Lage ernst nehmen und bei ausgewiesenem Bedarf auch Beträge sprechen für Projekte, wie dasjenige von Dielsdorf.» ■


Allen Kundinnen und Kunden danken wir für das entgegengebrachte Vertrauen.

Wir freuen uns auf die spannenden Projekte, die uns im neuen Jahr erwarten und wünschen

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BRÜTTEN

18. 12. 2025, Nr. 12

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

MEHRWERTAUSGLEICH CHÄTZLER Als das Arbeitsplatzgebiet Chätzler von der Landwirtschaftszone in die Gewerbezone eingezont wurde, hat die Baudirektion gestützt auf das Mehrwertabgabengesetz eine Mehrwertabgabe verfügt. Aufgrund der erfolgten Landumlegung und des Teilverkaufs wird diese Abgabe nun fällig. Der Gemeinderat hat zur Begleichung der Mehrwertabgabe einen Kredit in der Höhe von 100 673 Franken genehmigt.

TRÜBUNGSMESSUNG QWP STEIGHÄULI An der Brunnenstube des Quellwasserpumpwerks Steighäuli ist eine Trübungsmessung installiert. Diese Messung dient dazu, selbst geringste, mit blossem Auge nicht erkennbare Trübungen im Quellwasser festzustellen und bei Bedarf automatisch die Verwurfklappe zu öffnen. Da-

durch wird sichergestellt, dass nur Wasser einwandfreier Qualität in das Reservoir gefördert wird. Da das bestehende Trübungsmessgerät in die Jahre gekommen ist und zunehmend Störungen verursacht, wird von der Firma Sigrist Photometer AG ein neues Gerät beschafft. Für die neue Messanlage sowie deren Integration in das Leitsystem der Wasserversorgung wurde ein Kredit in der Höhe von 8500 Franken genehmigt.

ABRECHNUNG DRUCKERHÖHUNGSANLAGE

werden. Die Minderkosten sind insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Folgeschäden (Rohrbrüche) deutlich geringer ausfielen als prognostiziert und für das benötigte Rohmaterial aufgrund erfolgreicher Verhandlungen tiefere Preise bezahlt werden konnten. Aufgrund von Beiträgen der Gemeinden Lindau und Nürensdorf gemäss Koordinationsvertrag des Wasserverbunds sowie einer Subvention der Gebäudeversicherung Zürich (GVZ) über 500 000 Franken reduzieren sich die Nettokosten für die Gemeinde Brütten auf gut zwei Millionen Franken.

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Der Gemeinderat hat die Schlussabrechnung für den Bau der Druckerhöhungsanlage Chapf sowie die dazugehörigen Leitungsbauten genehmigt. Das im November 2021 bewilligte Projektbudget belief sich auf insgesamt 3 532 000 Franken inklusive MWST. Die Arbeiten konnten mit Fr. 3 217 723.10 um Fr. 314 276.90 günstiger abgeschlossen

Gemeinde Brütten am 23. 12. 2025 Verena und Rudolf Bosshart Brühlstrasse 2

ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER WEIHNACHTEN / NEUJAHR Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben über Weihnachten / Neujahr wie folgt geschlossen:

Montag, 22. Dezember bis Freitag, 2. Januar 2026

GEBURTEN

Bei Todesfällen über die Festtage ist das Bestattungsamt am 22., 26. und 29. Dezember 2025 sowie am 2. Januar 2026 jeweils von 9 bis 11 Uhr unter der Nummer 079 723 54 81 erreichbar. Bitte wenden Sie sich ausserhalb des Pikettdienstes an den beigezogenen Arzt.

6. 11. 2025 Jana Wettach Tochter von Daniel und Bianca Wettach

Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter der Nummer 079 566 30 83 erreichbar.

17. 11. 2025 Thiago von Büren Sohn von Ayleen von Büren und Ramon Kopp

Ab Montag 5. Januar 2026 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs!

Ihre Gemeindeverwaltung

Ihre Gemeindeverwaltung


Wellness

Dampfbad und Sauna

Preise Wellness bxa-Hallenbad Geeren: Jahresabo Jahresabo

Erwachsene CHF 430.00 (490.00 Auswärtige) Studenten, AHV, IV CHF 390.00 (430.00 Auswärtige)

Einzeleintritt Alle 10er-Abo Alle Mo und Fr Di und Do Mi und Sa

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10.00 (plus Eintritt Hallenbad) 90.00 (plus Eintritt Hallenbad)

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Familiensauna Sonntag auf Anfrage. Reservation erforderlich. Öffnungszeiten Hallenbad und Wellness: Mo bis Fr 9 bis 21 Uhr Sa 11 bis 17 Uhr So 10 bis 17 Uhr Infos und mehr: Telefon Hallenbad 044 836 56 60 und www.bxa.io Ort: Opfikonerstrasse 25, 8303 Bassersdorf, im bxa-Hallenbad Geeren bxa • bassersdorf x aktiv ag Grindelstrasse 20 • 8303 Bassersdorf • Im Netz www.bxa.io


Schwimmschule

Baby-Schwimmen ab Januar, ELKI-Schwimmen ab Januar, Kinder-Schwimmen ab März: Es sind noch Plätze frei. Alle Informationen auf www.bxa.io

Kursort:

Hallenbad Geeren Opfikonerstrasse 25 Bassersdorf

Telefon bxa-Sportanlage 044 836 77 77 • E-Mail info@bxa.io


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BRÜTTEN

18. 12. 2025, Nr. 12

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BRÜTTEN UND DAS KLOSTER EINSIEDELN Mehr als 850 Jahre lang, von 979 bis 1834, spielte das Kloster Einsiedeln in Brütten als Grundherr eine wichtige Rolle. Das schmucke Pfarrhaus, die Zehntenscheune und das Sechthaus sind bis heute sichtbare Zeichen dieser Beziehung.

«Das fürstliche Kloster Einsidlen». Federzeichnung um 1700, vor den barocken Neubauten. (Graphische Sammlung der ETH Zürich)

Am Anfang der Einsiedler Präsenz in Brütten steht ein am 15. Januar 979 von Kaiser Otto II. bestätigter Gütertausch, durch den der ursprünglich Sankt gallische Besitz in Brütten ans Kloster Einsiedeln übergeben wurde. Der Tausch betraf auch die Kirche von Brütten und den Seelsorger Ruotcilinus «mit allen seinen Söhnen».

Pfarrhaus (rechts, erbaut 1686) und Zehntenscheune (links, erbaut 1616/1837), dahinter der Kirchturm (erbaut 1908). (Gemeinde Brütten)

«Unterm Krummstab ist gut leben» lautet eine alte Redensart. Sie spielt darauf an, dass geistliche Herren meist vergleichsweise gut für ihre Untertanen sorgten. Brütten hatte im Herrschaftssystem des Klosters Einsiedeln eine wichtige Stellung, denn hier befand sich nicht nur ansehnlicher Grundbesitz, sondern auch ein sogenannter «Dinghof». Von diesem aus verwaltete vom 14. bis 18. Jahrhundert ein klösterlicher Beamter das Amt Brütten mit den Besitzungen in der Region. Einsiedeln besass in der Gemeinde zeitweise nicht weniger als zehn teils stattliche Höfe. Der Abt setzte zudem die Pfarrer ein.

Das Sechthaus, in dem gewaschen und Holz gelagert wurde. Die Fensterläden sind noch immer in den Wappenfarben des Klosters Einsiedeln – gelb und schwarz – bemalt. (Cornel Dora)

Trotz der Glaubensspaltung im 16. Jahrhundert behielt das Kloster seine Stellung als wichtigster Grundherr. Der inzwischen reformierte Pfarrer wurde nun zwar von Zürich ernannt, aber nach wie vor vom Abt von Einsiedeln eingesetzt und auch besoldet. Zur endgültigen Ablösung kam es 1834, als der Kanton Zürich die Besoldung des Pfarrers und damit auch das Recht zu seiner Einsetzung übernahm. Gleichzeitig kaufte sich die Gemeinde von allen Grundzinsen und Zehnten los. Noch heute sichtbare Zeugen der Beziehung des Klosters Einsiedeln mit Brütten sind das Pfarrhaus (1686), die gegenüberliegende ehemalige Zehntenscheune (1616, erweitert 1837) und das östlich davon gelegene Sechthaus (1635), das als Wasch- und Holzhaus diente. Die schönen gelb-schwarzen Fensterläden des Sechthauses erinnern an die achteinhalb Jahrhunderte Verbindung mit Einsiedeln. Cornel Dora, Historiker und Mitglied der Arbeitsgruppe Erinnerungsorte

HISTORISCHER DORFRUNDGANG ZU ERINNERUNGSORTEN Anlässlich des Jubiläums «1150 Jahre Brütten» werden Orte von historischer Bedeutung 2026 mit Tafeln ausgestattet, über welche man mittels QR-Codes weiterführende Informationen abrufen kann. Die Standorte bilden zusammen einen historischen Dorfrundgang.


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BRÜTTEN

18. 12. 2025, Nr. 12

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ten lädt ein: t ü r B P V S Die Neujahrsapéro am Dienstag, 6. Januar, 19:00 Uhr auf dem Buck in Brütten Grussbotschaft von Robert Hinnen, Bezirksratspräsident und Statthalter, mit anschliessendem Austausch bei Dreikönigs-Kuchen, Glühwein und Punsch. Stossen Sie mit uns auf das neue Jahr an! Keine Anmeldung erforderlich

BIBLIOTHEK ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER WEIHNACHTEN Die Bibliothek Brütten bleibt vom 21. Dezember bis zum 4. Januar 2026 geschlossen. Bis und mit 20. Dezember und ab dem 5. Januar 2026 ist die Bibliothek wie gewohnt für Sie geöffnet. Wir wünschen allen frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr voller spannender Geschichten! Ihr Bibliotheks-Team

SVP Brütten Kontakt: anrp@juergstahl.ch

«Jetzt geht’s um die Wurst» OK bereit mit Helferplänen und Sponsorenkonzept von Susanne Gutknecht Das OK des Dorffestes 2026 hat in den letzten Wochen im Hintergrund viel gearbeitet und eifrig Grundlagen geschaffen mit Konzepten für einzelne Bereiche.

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eben dem Einsatz einiger OKMitglieder für die Abendunterhaltung im November hat der Vorstand nun in allen Sparten seine Konzepte verfeinert und finalisiert. «Die Stimmung im Organisationskomitee ist gut, alle haben viel Herzblut, dass vom 14. bis 16. August 2026 ein tolles Fest stattfinden kann», erzählt OK-Präsident Daniel Wiesmann. Viele im OK sind keine Organisationsneu-

linge und können auf Bewährtes des letzten Festes zurückgreifen. «Wir sind gut auf Kurs mit den Vorbereitungen, jetzt geht’s um die Wurst», sagt Wiesmann. Gemeint sind die ausgearbeiteten Helferpläne, das Konzept für die Festwirtschaft und die Sponsoringmöglichkeiten, die bereit sind und auf spendenfreudige Personen und Firmen warten. «Im Januar werden wir damit nun an die Öffentlichkeit gelangen, die Helferplattform aufschalten und Sponsoren anfragen.»

Hintergrund. Da sich das Helferkonzept 2022 bewährt hat, wird es ähnlich umgesetzt. Wiesmann erklärt: «Wir werden in einem ersten Schritt die Vereine angehen. Angedacht sind Schichten von vier Stunden. In einem zweiten Schritt können sich auch Brüttenerinnen und Brüttener einschreiben. Sie haben die Möglichkeit, ihre Stunden wieder einem Verein zu schenken. Haben wir am Ende ein Guthaben erwirtschaftet, wird das den Vereinen anteilsmässig zugesprochen.»

Helfende gesucht Entscheidend für ein gelungenes Fest sind nicht nur die musikalischen «Acts» im Vordergrund mit Dodo und Andrew Bond, sondern die Helfer im

Funken zünden Der Präsident ist zuversichtlich, dass man genügend helfende Hände finden wird. «Es liegt an uns im OK, den Funken zu zünden, so dass jede Per-

son in Brütten das Gefühl hat: da will ich mithelfen und Teil davon sein!» Er wehre sich gegen das Gejammere, man finde keine Helfer mehr. «Das will ich nicht akzeptieren, denn jeder möchte ein tolles Dorffest erleben, muss sich auf der anderen Seite aber auch fragen, was er oder sie dazu beitragen kann, dass es funktioniert und das Fest durchgeführt werden kann», ist er überzeugt. «Das letzte Fest wird schwer zu toppen», sagt Wiesmann mit einem Lachen. «Doch wir sind voller Vorfreude – und ich hoffe, dass auch die Bevölkerung bereit ist, gemeinsam erneut ein wunderbares Dorffest auf die Beine zu stellen!» ■ www.dorffestbruetten.ch


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BRÜTTEN

18. 12. 2025, Nr. 12

Wald-Samichlaus sorgt für Herzklopfen Zu Besuch bei Samichlaus und Schmutzli im Wald von Birgit Günter Statt sich vom Samichlaus in der warmen Stube besuchen zu lassen, kann man ihn und den Schmutzli auch im Wald besuchen. Die Atmosphäre am prasselnden Feuer und unter Tannen ist eine ganz besondere.

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ine dunkle, wolkenverhangene Nacht hat sich über Brütten gelegt. Aus dem Wald oberhalb der Gemeinde dringt der schwache Schein eines Feuers – unter hohen Tannen warten hier Samichlaus und Schmutzli auf mutige Kinder und ihre Verwandten. Der Schmutzli legt schnell noch ein paar Scheite nach, so dass die Funken stieben, während der Samichlaus mit seinem Glöckchen läutet und den Menschen den Weg durch die Nacht weist. Das Geplapper der näherkommenden Menschen verstummt, sobald sie den Samichlaus sehen. Die jüngeren

Kinder drücken sich eng an ihre Eltern oder bestehen darauf, von ihnen in den Arm genommen zu werden. Während bei manchen Gruppen ein flotter Spruch von Samichlaus oder Schmutzli für Lacher sorgt und das Eis sofort bricht, lauschen andere Gruppen mucksmäuschenstill und ehrfürchtig den Worten des bärtigen Mannes im roten Mantel. Am Anfang lobt der Samichlaus die Kinder immer. Selbst wenn er sie im zweiten Teil dann tadelt, wählt er nette Worte: Er ermuntert sie, besser aufzuräumen, den Nuggi abzugeben oder weniger zu hauen, oder wenn, dann lieber ins Kissen statt auf andere Familienmitglieder. Aufgeregte Kinder Mit Unterstützung der Eltern schaffen es die meisten Kinder, ein Versli aufzusagen. Andere vergessen vor lauter Aufregung den Text – die Atmosphäre draussen im dunklen Wald, mit den tanzenden Flammen und den gespens-

tischen Schatten, ist eine andere wie daheim in der Stube, als das Versli noch fehlerfrei sass. Manche Gruppen singen oder spielen mit der Gitarre dem Samichlaus auch ein Lied vor. Nachdem die Kinder ihr «Säckli» bekommen haben, verabschieden sich die

Gruppen unter vielen «Danke». «Wo ist denn dein Esel?», fragt eine kecke Besucherin den Samichlaus. «Der steht neben mir», antwortet dieser und zeigt auf den Schmutzli. Mit hellem Lachen verschwindet die Gruppe wieder im Dunkel der Nacht. ■

Ein Erinnerungsfoto mit Samichlaus und Schmutzli nach dem nächtlichen Besuch im Wald muss sein. (bg)

Kein Standort für Windenergiegewinnung Potenzialgebiete Chromberg und Schür ungeeignet von Susanne Gutknecht Die vom Kanton als mögliche Standorte für Windenergiegewinnung genannten Gebiete Chromberg und Schür wurden aus der Liste gestrichen.

P

ositive Kunde vom Regierungsrat des Kantons Zürich: In der aktuellen Richtplanteilrevision Energie, welche er zuhanden des Kantonsrates verabschiedet hat, sind die als potentielle Standorte klassierten Chromberg und Schür nicht mehr auf dem Radar. Sie wurden aufgrund der Nähe zum Flughafen Zürich ausgeschieden. Im Jahr 2023 definierte die kantonale Baudi-

rektion die beiden Standorte Chromberg und Schür, die teilweise dem Gemeindegebiet Brütten angehören, als mögliche Standorte für die Gewinnung von Windenergie – zusammen mit 51 weiteren Gebieten im Kanton. Der Gemeinderat hat während der öffentlichen Richtplanauflage der Baudirektion des Kantons Zürich, die von Juli bis Oktober 2024 dauerte, ebenfalls Stellung genommen und die beiden Gebiete als ungeeignet dargestellt. Unter anderem führte er den wertvollen Baumbestand neben seltenen Insekten, Fledermäusen und Säugetieren an. Ebenso bedeutende Magerwiesen und diverse Biodiversitätsförderflächen.

19 von 52 bleiben bestehen In seiner Überweisung der Richtplanteilrevision Energie verkündet der Kanton nun, dass die Eignung vertieft überprüft und die 52 Potentialgebiete gegeneinander abgewogen werden, gemeinsam mit den Gemeinden, den Natur- und Landschaftsschutzverbänden, der Energiebranche und dem Bund. 19 der ursprünglichen Potenzialgebiete davon beurteilt er als geeignet und schlägt sie zum Eintrag in den kantonalen Richtplan vor. In diesen Gebieten könnten Elektrizitätsunternehmen und weitere Private Windenergieprojekte planen und beim Kanton zur Prüfung einreichen. Der ursprüngliche Eintrag Chromberg und Schür sind hierbei nicht ein-

geschlossen, sehr zur Freude des Gemeinderates. Anscheinend hat die Nähe zum Flugplatzperimeter und damit auch Bereiche um Flugnavigationsanlagen geholfen: «Bei diesen Gebieten bestehen Konflikte mit der Aviatik (militärische und zivile Nutzung des Luftraums)», steht im Rechenschaftsbericht. Die Vorlage hat der Regierungsrat im November 2025 an den Kantonsrat überwiesen. Dieser entscheidet nun abschliessend über den Eintrag von Eignungsgebieten für die Windenergienutzung im kantonalen Richtplan. Nur in rechtskräftig eingetragenen Eignungsgebieten können zukünftig Windenergieanlagen entstehen. ■


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BRÜTTEN

18. 12. 2025, Nr. 12

Wie hier bei der Aussicht vom Buck präsentiert sich auch der Finanzhimmel über Brütten in rosigen Tönen. (Foto: Edith Locher)

Schöne Aussichten für Brüttener Steuerzahler Brütten belässt den Steuerfuss bei 85 Prozent – vorläufig von Birgit Günter Trotz bereits reduziertem Steuerfuss präsentiert sich der Brüttener Finanzhimmel rosig. In einem Jahr soll darum über eine erneute, massive Senkung des Steuerfusses diskutiert werden.

D

ie Sonne war zu Beginn der Gemeindeversammlung im Chapf zwar bereits untergegangen, aber wenn nicht, hätte sich bestimmt ein rosaroter Himmel über Brütten gezeigt. Denn die Gemeinde befindet sich finanziell «in einer sehr komfortablen Lage», wie mehrfach betont wurde. «Trotz der erfolgten Steuerfuss-Reduktion von 89 auf 85 Prozent erwarten wir unverändert hohe Einkommenssteuern», sagte Finanzvorsteher Florian Küng. Bis Ende 2029 wachse das Nettovermögen der 2000-Seelen-Gemeinde voraussichtlich auf 9,4 Millionen an; das Eigenkapital auf knapp 35 Millionen; zudem stünden keine grossen Investitionen an. «Wir sind in einer super Lage», bilanzierte auch Stefan Kammerlander, Präsident der Rechnungsund Geschäftsprüfungskommission. Aufwand im Auge behalten Ungeachtet der rosigen Aussichten will der Gemeinderat den Steuerfuss im kommenden Jahr bei 85 Prozent

belassen und zuerst die Rechnung 2025 abwarten. Das Budget 2026 sieht bei einem Aufwand von 14,9 Mio und einem Ertrag von 15,2 Mio einen Ertragsüberschuss von 352 000 Franken vor. Den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Aufwand (Budget 2025: 13,8 Mio Franken) gelte es sehr kritisch zu beobachten, monierten die Parteipräsidenten der bürgerlichen Parteien; gleichzeitig lobten alle Redner die «solide Arbeit» des Gemeinderates. Die 75 Stimmberechtigten folgten dem Gemeinderat und genehmigten Budget und Steuerfuss einstimmig. Reduktion auf 77 Prozent In den Voten zeigte sich allerdings, dass die erneute Reduktion des Steuerfusses nur aufgeschoben wird und bei der Budget-GV im Dezember 2026 wieder aufs Tapet kommen dürfte. «Wir haben beim Budget lange diskutiert, ob es sinnvoll ist, solche Überschüsse zu machen», bekannte RGPK-Präsident Stefan Kammerlander. FDP-Präsident Philipp Guggisberg doppelte nach: «Die Gemeinde braucht die Überschüsse nicht; wir behalten das Geld lieber in unserem eigenen Portemonnaie.» Für eine schwarze Null könnte der Steuerfuss rein rechnerisch um weitere acht Prozentpunkte auf 77 Prozent gesenkt werden, so Guggisberg. Damit käme Brütten in die Nähe der be-

gehrten Goldküsten-Gemeinden; den tiefsten Steuerfuss im Kanton Zürich hat aktuell die Gemeinde Kilchberg mit 72 Prozent. glp: Lieber investieren Gegen eine weitere Senkung sprach sich glp-Präsident Fabian Heer aus: «Der Brüttener Steuerfuss ist bereits jetzt attraktiv. Wir brauchen das Geld besser für Investitionen wie einen Ausbau der Verkehrssicherheit oder des Glasfasernetzes, weitere Solaranlagen, und für visionäre Projekte wie etwa einen ausgebauten Badeweiher.» Neben dem Budget standen zudem die Abrechnungen der Sanierungen an Säntis-, Harossen- und Strubikonerstrasse auf der Traktandenliste. Alle Abrechnungen fielen gegenüber dem Kredit positiv aus; insgesamt musste rund eine halbe Million Franken weniger ausgegeben werden als budgetiert. Bauvorsteher Peter Ball führt das auf die guten Preise zurück, die man dank frühzeitigem Einholen der Offerten herausholen konnte. Eine Wolke am Brüttener Himmel ist die Wasserversorgung. Sowohl die Bereiche Abfall wie eben insbesondere Wasser verzeichneten Defizite. Die Nettoschuld der Wasserversorgung stieg auf 4,3 Millionen Franken an. «Da besteht akuter Handlungsbedarf», forderte RGPK-Präsident Kammerlander. ■

Jahr der Rekurse Als «Jahr der Rekurse» bezeichnete Gemeindepräsident Fritz Stähli das abgelaufene Jahr. Diverse Projekte sind derzeit bei rechtlichen Stellen hängig, unter anderem die Rekurse wegen des Neubaus der Tiefgarage, wegen der Videoüberwachung oder einer Solaranlage. Unglücklich zeigte sich Stähli über den erneut verschobenen Glasfaserausbau; die Swisscom vertröstet nun auf das Jahr 2027. (bg)

Stimmenzähler entlastet Künftig müssen die Stimmenzähler das Protokoll nicht mehr auf der Verwaltung unterschreiben. Neu genehmigt der Gemeinderat das Protokoll. (bg)

Bonmot des Abends: «Der Ball bleibt da am Ball.» Gemeindepräsident Fritz Stähli über Gemeinderat Peter Ball


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BRÜTTEN

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Hoch über der chinesischen Wüste erhebt sich der Muztagh Ata. Jürg Wegmann hat es bis auf den Gipfel geschafft. (zvg)

Abenteuer in eisigen Höhen Jürg Wegmann erklimmt 7546 Meter hohen «Vater der Eisberge» in Westchina von Birgit Günter Ein qualvoller Aufstieg, einsames Gipfelglück, traumhafte Pulverschnee-Abfahrten und ein abgefrorener Daumen: Der Brüttener Jürg Wegmann meistert mit der Besteigung des 7546 hohen Muztagh Ata ein grosses Abenteuer.

E

s ist der 5. Juli 2025. Zuoberst auf dem «Vater der Eisberge», dem 7546 Meter hohen Muztagh Ata in Westchina, steht Jürg Wegmann. Allein. «Mutterseelenallein», betont er. Die anderen Exkursionsmitglieder hatten es bereits früher geschafft oder weiter unten aufgegeben. Bis der Brüttener hier oben stand, war eine monatelange Vorbereitung und viel Erfahrung im Bergsteigen nötig. Wegmann hatte bereits den höchsten Berg Afrikas (Kilimandscharo; 5895 Meter) und den höchsten Europas (Elbrus; 5642 Meter) erklommen und war beim höchsten Amerikas, dem Aconcagua, bis auf 6200 Meter aufgestiegen, bevor er wegen Neuschnee zum Abstieg gezwungen war. Mit dem Muztagh Ata hat sich der passionierte Skifahrer nach seiner Pensionierung einen etwas unbekannteren

Berg im Pamir-Gebirge ausgesucht, der sich wegen seines vergleichsweisen flachen Geländes für Skitouren mit Tiefschneeabfahrten anbietet. Spannende Anreise Schon die Anreise war ein Abenteuer. Zuerst flog die Gruppe von Genf nach Peking, und von dort fast die Hälfte der Strecke wieder zurück Richtung Westen in die chinesische Millionenstadt Kashgar an der Grenze zu Kirgistan und Tadschikistan. Bei 36 Grad absolvierte die achtköpfige Gruppe eine Sightseeing-Tour in der ehemals enorm wichtigen Stadt an der alten Seidenstrasse – und dies mit dem Wissen im Hinterkopf, dass man sich schon in ein paar Tagen bei Temperaturen bis zu minus 30 Grad über Gletscherspalten kämpfen würde. Ein Bus fuhr die Exkursionsteilnehmer danach durch die TaklamakanWüste in das sechs Stunden entfernte Jurtendorf Subashi auf 3600 Metern. Dabei sahen sie den Muztagh Ata, der als einer der imposantesten Berge Asiens gilt, schon von Weitem. «Als ich die breite Eiskuppel sah, war ich erleichtert. Das sah ja gar nicht so steil aus», erzählt Wegmann und erntet damit bei den Zuhörenden im vollbesetzten Pavillon im «Säntisblick» viele Lacher. Für Heiterkeit sorgen auch die

Fotos der einzigen WC im Dorf, die auch von der Bevölkerung genutzt werden – in einer der Kabinen liegt seit über einem Jahr ein Tierkadaver, was aber niemanden zu stören scheint. Von Subashi stieg die Gruppe ins Base Camp auf 4350 Metern auf. Danach begann das tagelange, nervenaufreibende Warten auf das «Permit», die Bewilligung zum Besteigen des Berges, die schon längst hätte vorliegen müssen. Zum Akklimatisieren stiegen die Abenteurer diverse Male auf und ab, ins Lager 1 (5550 Meter) und ins Lager 2 (6300 Meter); dabei trugen sie Material hinauf, hinunter ging es per Ski. Besonders die Strecke zwischen Lager 1 und 2 sei «landschaftlich genial» gewesen, schwärmt Wegmann; mit eindrücklichen Gletscherspalten und Aussichten. Warten auf Bewilligung Geschlafen wird in Zelten, vor dem Abendessen ist die Gruppe jeweils zwei Stunden mit Schneeschmelzen für die Nudelsuppe beschäftigt. Einer der Teilnehmer musste wegen Knieproblemen aufgeben und absteigen. Da noch immer kein «Permit» vorlag, verdonnerten die Behörden sie plötzlich dazu, wieder ganz hinunter ins Jurtendorf abzusteigen. «Da waren wir schon alle ziemlich frustriert»,

berichtet Wegmann. Dank ein paar Bieren und der guten Kameradschaft kehrte die Hoffnung und die gute Stimmung aber wieder zurück. Als die Bewilligung endlich vorlag, entschied das Team, ohne weitere Akklimationsübungen direkt in vier Tagen zum Gipfel aufzusteigen. «Ich musste alle Register ziehen, damit ich es bis ganz oben geschafft hatte», erzählt Wegmann. Einfach Schritt um Schritt, so sein Motto. Zum Glück sei er von der Höhenkrankheit verschont worden; er brauchte weder Sauerstoff noch Medikamente. Glück im Unglück hatte er auch mit seinem Daumen – der fror ihm nämlich ab, die Fingerkuppe wurde schwarz und fiel ab; aber dank der Therapie in der Schweiz wuchs die Fingerkuppe wieder nach. Kirsche auf der Torte Die Zuhörenden im «Säntisblick» zeigten sich begeistert von Wegmanns Erzählungen und Fotos. Weitere Fotos sind zu sehen auf der Homepage des Exkursionsanbieters (kobler-partner.ch). «Was ich bei Bergtouren gelernt habe, ist, es ruhig angehen zu lassen», schliesst Wegmann. «Man muss jeden Tag geniessen wie ein Tortenstück – und wenn es am Schluss sogar noch reicht für den Gipfel, dann ist das die Kirsche auf der Torte.» ■


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BÜRGERRECHT

FINANZEN

Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Céline Recourt, von Frankreich, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Für drei Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von 283 336 Franken veranlagt. In einem Fall gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. Ein Fall wurde ohne Grundstückgewinnsteuern veranlagt.

KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN Für den Ersatz der Warmwasserboiler in der Mehrzweckhalle Ebnet hat der Gemeinderat einen Kredit von Fr. 24 137.95 bewilligt. Der Auftrag geht an die Gisler Heizungen und Sanitär AG, Nürensdorf.

Die Gemeinde Nürensdorf als Arbeitgeber will attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und erhalten. Deshalb wird dem Personal und den Behörden die aufgelaufene Teuerung per September 2025 in der Höhe von 0.2 Prozent vollständig ausgeglichen.

KREDITABRECHNUNGEN Für die Zufahrtssanierung des Werkgebäudes hat der Gemeinderat einen Kredit von 16 000 Franken bewilligt. Der Auftrag geht an die Spaltenstein Gartenbau AG, Bassersdorf. Für die Entsorgungsdienstleistungen auf dem Recyclinghof hat der Gemeinderat einen Vertrag mit der Firma Lienhart Transport AG genehmigt. Gleichzeitig hat er dafür einen Kredit von 259 600 Franken exklusive MWSt für die Jahre 2026 bis 2029 bewilligt. Für die Erarbeitung einer Zustandsanalyse des Schulhauses Hatzenbühl hat der Gemeinderat einen Kredit von 22 000 Franken bewilligt. Den Auftrag hat die Gemeinde an die Icccon AG, Zürich, vergeben.

Die Abrechnung über den Ersatz der Beleuchtung im alten und neuen Gemeindehaus mit Kosten von 159 446 Franken und damit Mehrkosten von 8446 Franken gegenüber dem bewilligten Kredit von 151 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt. Die Abrechnung über den Ringzusammenschluss Oberlig-/Breitweg mit Kosten von Fr. 128 251.45 und damit Minderkosten von Fr. 16 748.55 gegenüber dem bewilligten Kredit von 145 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.

wurde vom Gemeinderat an der Sitzung genehmigt. Die Abrechnung über die Strassensanierung und den Ersatz der Wasserleitungen im Bereich Bassersdorfer-/ Eigental- und Oberwilerstrasse wurde über alles gesehen mit Kosten von Fr. 1 803 461.48 und damit Minderkosten von Fr. 49 038.52 gegenüber den bewilligten Krediten von 1 852 500 Franken vom Gemeinderat genehmigt. Die Abrechnung über die Strassensanierung, den Ersatz der Wasserleitungen und die Beleuchtungssanierung im Bereich Neuwiesstrasse wurde über alles gesehen mit Kosten von 368 165 Franken und damit Minderkosten von 52 835 Franken gegenüber den bewilligten Krediten von 421 000 Franken vom Gemeinderat genehmigt. Die Abrechnung über die behindertengerechte Umgestaltung der Bushaltestelle Birchwil mit Kosten von Fr. 119 510.12 und damit Mehrkosten von Fr. 9510.12 gegenüber dem bewilligten Kredit von 110 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.

Gemeinderat Nürensdorf

Die Abrechnung über den Beleuchtungsersatz im Schulhaus Hatzenbühl mit Kosten von Fr. 147 161.40 und ausgewiesenen Minderkosten von Fr. 838.60 gegenüber dem bewilligten Kredit von 148 000 Franken

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ÖFFNUNGSZEITEN ZWISCHEN WEIHNACHTEN UND NEUJAHR Die Gemeindeverwaltung Nürensdorf bleibt über die Feiertage ab Mittwoch, 24. Dezember bis Sonntag, 4. Januar 2026 geschlossen. Ab Montag, 5. Januar 2026 steht Ihnen die Gemeindeverwaltung ab 8 Uhr wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Bei Todesfällen und für den Pikettdienst der Gemeindewerke (Notfälle Wasserversorgung) gibt Ihnen das Tonband unter Telefon 044 838 40 50 jederzeit Auskunft.

Vignetten und Marken erhalten Sie in der Landi Birchwil, im Volg Nürensdorf und im Volg Oberwil. Online-Bestellungen werden grundsätzlich erst im neuen Jahr verarbeitet. Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachtstage und alles Gute fürs 2026! Gemeinderat Nürensdorf


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DIE BAUKOMMISSION ORIENTIERT An der Sitzung vom 7. 7. 2025 wurde die folgende baurechtliche Bewilligung im ordentlichen Verfahren erteilt: Ruth und Rolf Buchegger, baurechtliche Bewilligung für den Abbruch und Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage, Untereichenstrasse 15 An der Sitzung vom 10. 11. 2025 wurden die folgenden baurechtlichen Bewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – Lerch & Partner Generalunternehmung AG, baurechtliche Bewilligung für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage, Oberhaldenweg 2 – Invest Park AG, baurechtliche Bewilligung für den Abbruch und Neubau von zwei Mehrfamilienhäuser samt Tiefgarage, Auf der Halde 7 und 13 An der Sitzung vom 8. 12. 2025 wurde die folgende baurechtliche Bewilligung im ordentlichen Verfahren erteilt: Vlore Uka und Mehmet Mustafa, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Steinackerstrasse 5

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Baukommission Nürensdorf

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF Öffnungszeiten während den Weihnachtsferien Die Bibliothek ist über die Weihnachtsferien am Dienstag, 23. und 30. Dezember, Samstag, 27. Dezember und 3. Januar 2026, jeweils von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet. Samstag, 3. Januar 2026 Kommen Sie vorbei! Wir freuen uns, zwischen 10 und 12 Uhr, mit Ihnen aufs neue Jahr anzustossen. Mittwoch, 7. Januar 2026, 14 Uhr Bilderbuchkino mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren Dienstag, 13. Januar 2026, 16 Uhr Unterhaltsame Kurzgeschichten für Erwachsene im Foyer des Zentrum Bären. Eintritt frei. Mittwoch, 14. Januar 2026, 10 Uhr Gschichtezug für Kinder ab zwei Jahren mit Begleitung Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Schöne Festtage wünscht Ihnen Ihr Bibliotheksteam

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Heilige Streiche Witzige Geschichten rund um die Weihnachtszeit von Astrid Steinbach Die Bibliothek Nürensdorf hatte bereits am 25. November mit einer Lesung die bevorstehende Weihnachtszeit eingeläutet. Zu Gast war der Autor Marcel Huwyler. Dieser begeisterte das Publikum mit seinen Kurzgeschichten zur Adventszeit.

F

ür seinen witzigen Schreibstil ist Marcel Huwyler bereits seit Jahren bekannt. Ebenso witzig sind auch seine Lesungen. In der Bibliothek Nürensdorf war Huwyler erneut in Höchstform und unterhielt die rund 50 Gäste mit seiner Kurzgeschichtensammlung «Heilige Streiche – Weihnachten in Müntschisberg». Für gewöhnlich sind Weihnachtsgeschichten besinnlich und verzuckert, nicht jedoch bei Hu-

wyler. Seine Geschichten sind schelmisch, skurril und gespickt mit jeder Menge Humor. Streit im Dorf und sture Kläusin Drei der neun Kurzgeschichten wurden von einem kaum stillsitzenden Huwyler vorgetragen, der sein gefesseltes Publikum in das kleine Dorf Müntschisberg entführte. Denn in Müntschisberg, einem kleinen Dorf in den Voralpen mit viel Wald, einem kleinen See und tausend Einwohnern, geschehen immer zur Adventszeit besonders turbulente, kuriose und unheilige Geschichten. So erfährt der Zuhörer, wie das ganze Dorf im Streit liegt und doch noch durch ein Wunder geheilt werden kann. In der zweiten Geschichte beschäftigte sich der Autor mit der Frage, wie Weihnachten eigentlich in den Chefetagen aussieht und zu welchen Kuriositäten die Ver-

wechslung von Buchstaben führen kann. In der letzten Geschichte wurde das Dorf dann auch noch mit einer sturen Kläusin und der Frage konfrontiert, ob eigentlich nur ein Mann den Samichlaus spielen kann und nicht vielleicht auch mal eine Frau. Müntschisberg gibt es nicht Im Anschluss gab es wohlverdienten tosenden Applaus und beim Apéro

bestand die Möglichkeit zum Austausch mit dem Autor und zum geselligem Beisammensein. Ein herrliches Weihnachtsbuch, das gut unter den Weihnachtsbaum passt und wohl jeden begeistern dürfte, denn Müntschisberg, so erfuhr das Publikum während des Abends dann doch noch, existiert eigentlich gar nicht, kann aber überall in der Schweiz sein. ■

Schelmisch und unheilig: Marcel Huwyler in der Bibliothek Nürensdorf. (as)

«Kleine Stimmen können Grosses bewirken» Umweltorganisation PUSCH erarbeite mit einer 1. Klasse Plakate von Frédéric Bettosini Hingebungsvoll gestalteten Schulkinder Plakate, auf denen sie aufzeigen, wie wichtig ihnen der Schutz von Lebensräumen ist und auch uns Menschen helfen kann.

D

ie Primarschullehrerin Kim Suter hat mit ihrer Schulklasse kürzlich mit der Stiftung PUSCH – praktischer Umweltschutz für die Umwelt in der Schweiz und Liechtenstein – zusammengearbeitet. Sie sagt: «Die Kinder konnten sich ein Projekt aussuchen, wie sie der Umwelt etwas Gutes tun wollen.» Entstanden sind elf Plakate, von den Kindern gezeichnet und jeweils mit Text versehen. Diese Poster möchten die Aufmerksamkeit der Bevölke-

rung schärfen, sorgfältiger mit der Natur umzugehen, wenn es um Wohnraum geht. Kim Suter erklärt: «Der Klasse ist die Umwelt sehr wichtig und sie möchte diesbezüglich einen Beitrag leisten, der über wöchentliches Fötzeln hinausgeht.» In Zusammenarbeit mit PUSCH lernten die Kinder Konzepte und auch neue Wörter wie «Lebensraum» und «Renovation» besser kennen. Dass sie deren Bedeutung erfasst und mit ihren eigenen Ideen und Anliegen ergänzt haben, ist den Plakaten und ihren Aussagen zu entnehmen. So meint etwa Abriele zum Baum auf dem Plakat, das sie gemeinsam mit einem anderen Kind gestaltet hat: «Falls der Baum gefällt wird, kann das Eichhörnchen nirgends mehr klettern.» Tim fällt auf, dass die Eule auf seinem Plakat ihren

Lebensraum verlöre, würde der Baum gefällt werden. So sind Zusammenhänge haften geblieben. Den Kindern eine Stimme geben Silas, der mit Marco und einem dritten Jungen ein Plakat gestaltet hat, sagt: «Wir möchten nicht, dass junge, gesunde Bäume gefällt werden.» Auffällig sind die Details auf den Bildern: Schnecken, Ameisen, Vögel und andere Tiere, die verdrängt würden, fällte man immer noch mehr

Bäume. Die Gruppe von Aurela ergänzt: «Wenn man immer Bäume fällt, hat man am Schluss keine mehr.» Magali und Mika haben zusammengearbeitet. Ihr Bild zeigt ein oranges Haus, bedroht durch einen grossen Kran. Auf der rechten Seite ist das Dach nicht fertig. Dies soll zeigen, dass man es renovieren könnte, erklärt Mika ihre Arbeit. Auch über ein zusätzliches Stockwerk wird laut nachgedacht. Und was die Natur für uns Menschen bedeutet, weiss Diego: «Wenn wir Bäume fällen, kriegen wir keine Luft mehr.» Kim Suter ist es wichtig, dass die Stimmen der Schüler und Schülerinnen gehört werden: «Auch kleine Stimmen können Grosses bewirken», sagt sie. ■


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Verhärtete Fronten Elf Kandidierende für die Schulpflege von Susanne Gutknecht Mit elf Kandidierenden für die Schulpflege-Behördenwahlen im März 2026 steht der Bevölkerung für die fünf Sitze eine reiche Auswahl zur Verfügung. Doch die Auswahl ist keine leichte Sache.

D

ie Unstimmigkeiten rund um die Führung der Schule Nürensdorf gipfelt in einer Kandidatenflut für ein Amt in der Schulpflege. Die bisherigen Schulpflegemitglieder Doris Salzmann, Franziska Schär, Thomas Sigrist (alle parteiunabhängig) und Pascal Spicher (FDP) stellen sich geschlossen einer Wiederwahl. Ein Viererticket stellt die SVP mit Reto Baumgartner, Samuel Frempong, Beatrice KatMooser und Iris Kühn. Die FDP möchte Rino Dalla Corte in der Behörde sehen, während sich die Parteiunabhängigen Brigitte Meier und Claudia Zimmermann ebenfalls engagieren möchten. Einig sind sich alle, dass die Bevölkerung für diese Behörde eine echte Auswahl braucht. Die bisherigen Behördenmitglieder möchten ihre Arbeit weiterführen. «Wir sind ein gutes Team und können uns vertrauen», sagt Präsidentschaftsanwärter Thomas Sigrist.

«Unsere verschiedenen Persönlichkeiten helfen uns, Situationen im Team zu reflektieren und verschiedene Blickwinkel einzunehmen. Wir helfen einander auch ressortübergreifend, was nicht selbstverständlich ist.» Sigrist möchte als Präsident amten, um die Arbeit des Teams und die laufenden Projekte weiterzuführen. «Wir haben viel erreicht: eine Leitung Bildung ins Boot geholt, den Mittagstisch von 30 auf 120 Plätze ausgebaut, die Zusammenarbeit mit der Kita und der Musikschule professionalisiert und den Planungskredit für die Umbauten der Schule erhalten.» Das Wissen und die Erfahrungen daraus seien Werte, die sie in die Waagschale werfen würden. Nicht im selben Stil weiter Hier setzt die Gegengruppe um die SVP-Vertreter an. Reto Baumgartner sagt: «Viele halten einen Kurswechsel für nötig, das zeigt sich an den zahlreichen Kandidaturen. Uns wurde bewusst, wenn die Schulpflege nicht an Inputs und Zusammenarbeit interessiert ist, man von ausserhalb wie beispielsweise dem Elternrat – absolut nichts bewirken kann.» Er positioniert sich klar gegen die heutigen Mitglieder: «Nicht, dass ich das Amt suchen würde, aber als direkt betroffener Vater von schul-

LICHTERGLANZ Die Mehrzweckhalle Ebnet verwandelte sich Mitte Dezember in einen Ort voller Magie und Gemeinschaft. Der Verein «Weihnachtzauber Nürensdorf» überzeugte mit zauberhafter Dekoration und lud zu einem festlichen Abend. Schnell füllte sich die Halle und die Besucher erfreuten sich an festlich geschmückten Tischen, Essensständen mit regionalen Spezialitäten, Barbetrieb und einer Glühweinbar. Abwechslungsreiche Musik motivierte, auf der grossen Tanzfläche das Bein zu schwingen. Ein durchaus gelungener Anlass, um das Beisammensein und die regionale Eventkultur zu fördern. (as)

pflichtigen Kindern ist es mir wichtig, dass das Präsidium nicht von einem bisherigen Schulpfleger übernommen wird und es im ähnlichen Stil weitergeht.» Amtsgeheimnis wiegt stark Ein Vorwurf, der oft zitiert wird, ist die fehlende Kommunikation. Thomas Sigrist sagt dazu: «Das Amtsgeheimnis ist ein starker Wert in unserer Demokratie. Man weiss mehr, muss es jedoch zurückhalten und darf nicht alles erzählen, auch wenn es zum Verständnis beitragen würde. Das ist sicher etwas, was gegenüber der Arbeit in der Privatwirtschaft entscheidend anders ist.» Genau hier seien aber die Vorwürfe am lautesten, man wolle nicht kommunizieren und transparent sein. «Ich bin ein pragmatischer Mensch, der offen kommuniziert. Dass ich das in einem Behördenamt nicht zu hundert Prozent machen darf, musste auch ich schmerzlich erfahren. Dieser Wert hat aber seine Bedeutung und sollte nicht als Vorwurf für ein Verschweigen gewertet werden.» Er sei viel in der Schule und frage sich immer, wo es den Kindern denn konkret schlecht gehe? «Ich sehe motivierte, fähige Lehrpersonen, die ihren Job pflichtbewusst und mit Herzblut ausüben und ebenso eifrige Schüler. Unsere

Schule wurde kürzlich durch die zuständige Fachstelle beurteilt und in sieben von neun Feldern war die Wertung ‹vollumfänglich erfüllt› (auf der Homepage einsehbar). Das Positive im Schulalltag wird klein geredet.» Positives Umfeld für Kinder Reto Baumgartner verspürt grosse Lust, das Amt als Schulpflegepräsident zu besetzen. Er sei ein Teamplayer, der Leute um sich herum einbeziehe. Er wünscht sich, «dass es möglichst viele neue Kräfte in die Schulpflege schaffen. Es gibt hervorragende neue Kandidaturen, mit denen ich mich auf eine Zusammenarbeit enorm freuen würde. Ich bin jemand, der Herausforderungen mag. Da ich solche – seien es berufliche, schulische oder sportliche – auch in der Vergangenheit gemeistert habe, stimmt mich das zuversichtlich.» Bei den Zielen finden sich die Präsidentenanwärter: Beide möchten ein positives Schulumfeld für die Kinder bieten, in denen diese ihr Potential entfalten können, und ein stabiles Lehrerkollegium, das motiviert und engagiert unterrichtet. Beim konstruktiven Dialog und der vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten am Schulbetrieb, gehen die Auffassungen zur Umsetzung anscheinend noch auseinander. ■


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So bleibt die Tanne bis Weihnachten schön Fakten und Tipps zum «Schweizer Christbaum» von Aisha Gutknecht Im Dezember zieht bei vielen Familien jeweils ein Christbaum in die Stube ein. Damit der Baum bis Heiligabend schön bleibt, gibt es einige Dinge zu beachten.

F

ür viele ist es der Höhepunkt in der Weihnachtszeit: Der Einzug des Christbaums in die Stube. Laut Waldeigentümerverband werden jährlich nach wie vor rund 1,7 Millionen Christbäume in der Schweiz gekauft. Das Angebot ist gross – von Rottanne, Blautanne bis zum Plastikbaum. «Am beliebtesten ist nach wie vor die Nordmannstanne, da sie praktisch keine Nadeln verliert», wie Helene Cagienard vom gleichnamigen Christbaumhandel in Nürensdorf sagt. «Es kommen vermehrt Nachfragen, ob unsere Bäume nachhaltig sind. Verfechter von Plastiktannen steigen auch wieder um, weil es nicht dasselbe war.» Tipps und Tricks Für ein langes Weihnachtsvergnügen gibt es zusätzliche Tricks, die der

Tanne helfen. Herunterfallende Nadeln machen nicht nur viel Arbeit, der Baum sieht mit einem prall gefüllten Nadelkleid auch imposanter aus. So sollte bereits beim Kauf darauf geachtet werden, dass der Baum noch frisch ist. Dies lässt sich daran erkennen, dass die Nadeln glänzen und den wohlig waldigen Duft versprühen. Um den Einzug schrittweise zu gestalten, wird empfohlen, den Baum zuerst im Keller oder im Treppenhaus zu lagern, um den Temperaturschock zu lindern. «Ich stelle den

Baum jeweils unter die Dusche, damit er sich nochmals mit Wasser vollsaugen kann. So beugt man auch dem Temperaturschock vor. Wenn es regnet, kann man ihn nach draussen stellen und zum Trocknen hereinnehmen», sagt Fachfrau Cagienard. Den Baum alle Tage mit frischem Wasser zu versorgen, ist selbstverständlich. Ein Baum braucht pro Meter gut einen Liter Wasser am Tag. Frische und kühlere Luft und ein Standort weg von Heizungen oder Öfen bewahren

den Baum zusätzlich vor dem Austrocken. «Das Problem sind die Bodenheizungen, wodurch viel Flüssigkeit verdampft. Destilliertes Wasser und täglich besprühen hilft.» Dieser Schritt hilft zudem, Brände zu verhindern,. Ein trockener Christbaum kann innerhalb von Minuten lichterloh brennen. Darum empfiehlt die die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU, echte Kerzen auf dem Baum mit einem Abstand von mindestens 20 bis 25 Zentimeter voneinander zu montieren. ■

Der Christbaum gehört bei vielen Familien zur Tradition Weihnachten. (Archiv)

BILD DES MONATS Die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Geeren in Bassersdorf haben auch dieses Jahr wieder am «Adventsmorgen» Ende November die Fenster des Singsaals bunt dekoriert: Dabei haben sich alle Klassen beteiligt und zum diesjährigen Motto «Samichlaus» kunstvolle Verzierungen mit Transparentpapier angefertigt. Der «Adventsmorgen» wurde mit dem Geerensingen begonnen. «Es haben sich alle Klassen getroffen; wir haben Weihnachtslieder gesungen – und auch der Samichlaus kam vorbei und hat zugehört», berichtete Annette Gloor, Schulleiterin der Schuleinheit Geeren. Folglich verbreitete die beleuchtete Fensterdekoration eine schöne vorweihnachtliche Stimmung auf dem Schulhausareal und sorgte für eine farbenfrohe Adventszeit. (fw)


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REGION

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Der Samichlaus und Schmutzli in der Region unterwegs ssersdorf alle EinOffenbar sind in Ba frieden mit ihrer Ge wohner restlos zu t rs lässt es sich sons meinde. Wie ande er ev nd ei m n Ge erklären, dass an de fo-Anlässen teilIn d un sammlungen ein Prozent der Be weise weniger als mt? völkerung teilnim ute, Le Macht mehr mit, ! ch und engagiert eu

Anstatt die nich t eingelö Altbach sten -Gutsch eine kla heimlich m m a der G e w bzuschreiben, h at erbever e in nicht be das zogene Guthabe den Gu n aus tscheine n dem S ritervere a main gesp en Nächste nliebe is det. Bravo! t eine sch öne Tugend. D as g dem Sam efällt ichlaus.

gen ge Geldsor ormierte n o v R ef l selb st auch die szügig: S ie Obwoh h ic s t ig ros , ze an allem g peinigt z t o r t «Hüsli» e reit rf d s r Kirche B asse o e in B t s s Beü b e r lä schen age in L r e t s n e e b Frank s y m b o li das für den 0 0 r damit 0 e 1 d , n in o e v r trag ll e n Ve so wird euch k u lt u r e t, b m e e G in e s t e v e rwill. n e b öne Ge le h e c b s f r e s o arinli. ie D – für d in Mand e n n e r b e e g g s ge lau r Samich teilt de Der Basi-Böögg versprach einen schönen Sommer. Vielleicht in Timbuktu? Hierzulande jedenfalls musste man im Sommer zwischenzeitlich mit dem Neopren-Anzug nach draussen gehen. Lieber Basi-Böögg, da musst du noch etwas üben mit deinen Prognosen.

Es ist erstaunlich: Das kle ine Brütten hat die Energie eines Riesen . Nur vier Jahre nach dem letzten Dorffest ste ht mit «Mir sind Brütte» der nächste Grossanlass an, bei dem Klein und Gross mitanpacken. Ein grosses DaumenHoch vom Samichlaus für so viel Engagement für das Dorfle ben!

Der Turnverein des kleinen Brütten mit seinen gut 2000 Einwohnern organisiert im Frühling die Jugendsporttage, an die 1400 Kinder kommen. Moll, moll, da steckt aber ganz viel «guter Spirit» in diesem kleinen Turnverein. Das weiss nicht nur der Samichlaus, sondern sogar die Ausserirdischen, die an der Abendunterhaltung zu Besuch kamen.


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REGION

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Die Gallier bei Asterix und Obelix hatten jeweils Angst, dass ihnen de r Himmel auf den Kopf fällt. In Nürensdo rf würden sie sich wohl heimisch fühlen . Denn hier fallen tatsächlich Balkone und Gip sdecken vom Himmel. Da der Samichlau s aber nicht mit Helm durch die Gegend lau fen möchte, wäre er froh, wenn solche Sachen künftig nicht mehr passieren.

Heieiei! Trotz Coaching bro delt es immer noch im Nürensdorfer Eb net-Schulhaus. Dagegen ist jeder Kinderga rten ein Ort der Ruhe! Redet doch mi teinander und vertragt euch endlich, lieb e Kinder äh Erwachsene! Oder muss de r Samichlaus im nächsten Jahr vorbeikommen mit der Fitze?

Trotz Ebnet-Knatsch un d herunterfliegenden Balkonen: Nüren sdorf ist eine sehr lebenswerte Gemeind e, was sich bis zu den Murmeltieren in den Alpen herumgesprochen hat. Mi tte Juni erkundet ein Murm eli Bir ch wi l. Be son de rs freut den Samichlaus, dass die Gemeinde dem Tier im Eigental nun Asyl bietet.

MurmeNürensdorf ist nicht nur ein Musikfür er li-Hotspot, sondern auch ein Casella a Luc liebhaber: der einheimische den in schafft es als einer von Tausen s» und die Musikshow «The Voice Kid Der Sakommt dort bis ins Halbfinale. n Kinder michlaus begrüsst es sehr, wen singen, statt am Natel zu hängen. Gilt übrigens auch für Erwachsene.

Seit vielen Jahren wird in Brütten das Projekt der Zentrumsüberbauung geplant; es wurde informiert und versucht, die Bevölkerung ins Boot zu holen. Rekurse haben nun das Projekt aus der Bahn geworfen. Der Samichlaus fragt sich, ob das wirklich nötig war, und ob man das Geld, das man nun für die Juristen ausgibt, nicht anderweitig besser hätte einsetzen können.

Obwo ein al hl der Sami te ch er nat r, analoger laus ja sch on ürlich M ann is ,w so neu t, wei modis ie wichtig ss h c les Int ernet he Sachen eutzutage wie ei sind. B aber u ns rü n alle u terwegs w tten ist die chnelie ein mlieg sbezü e enden g weise Geme lahme Ente lich einen inden . Fast Glasfa liegt d hab se a seid, k s, liebe Brü rnetz-Ausb en zumind e ttener a önnt i ? Falls u. Brütten st hr die rin Sw n i F hr uns icht. W teilitze g isscom c e oran h r n uld weite auch a rreich n die ig daran en. Netzb etreib e-


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SPORT

18. 12. 2025, Nr. 12

KURZNEWS UNIHOCKEY UBN Die Damen von UBN verbringen Weihnachten auf dem ersten Platz der 1. Liga. Mit 17 Punkten steht das Team zusammen mit Floorball Obwalden an der Ligaspitze. Die Herren tragen ihr letztes Spiel im Jahr 2025 am kommenden Samstag aus. Mit nur drei Punkten Rückstand und einem Spiel weniger liegt auch bei ihnen die Tabellenspitze in Griffnähe. Für ein erfolgreiches 2026 scheinen die Fanionteams bei UBN gerüstet zu sein. Resultate Herren UBN vs. Bülach 4:5. n. P. Rheintal vs. UBN 8:4 UBN vs. Uri 8:6 Resultate Damen Floorball Zürich vs. UBN 3:4 n.P.

EISHOCKEY EHC Bassersdorf Resultate Herren EHCB vs. Dielsdorf-Niederhasli 1:4 EHCB vs. Zug 3:5 Illnau-Effretikon vs. EHCB 5:3 EHCB vs. Urdorf 9:1 Resultate Damen Brandis vs. EHCB 1:4 Lausanne vs. EHCB 1:0 Lyss vs. EHCB 5:0 (ph)

ACHTUNG! SENDEN SIE UNS IHRE SPORTNEWS AN: sport@dorfblitz.ch

Speerwurf ist eine der zehn Disziplinen im Zehnkampf. (zvg)

Aktiv in der Männerdomäne Julia Brühlmann hat für sich den Zehnkampf entdeckt von Birgit Günter Zehnkampf wird traditionellerweise ausschliesslich von Männern betrieben. Nun macht sich die Bassersdorferin Julia Brühlmann auf, dies zu ändern.

J

ulia Brühlmann turnt, seit sie denken kann. Mit drei Jahren begann sie im Turnverein Bassersdorf im Muki-Turnen, darauf folgten Kinderturnen, Mädchenriege, Geräteturnen und Aktivriege. Dort setzte sie schon früh auf Leichtathletik. «Ich bewege mich sehr gern und brauche das für mein Wohlbefinden, körperlich und geistig», sagt die 21-Jährige. Ausserdem reize sie der Wettkampf. «Ich bin ziemlich ehrgeizig», stellt sie fest. Seit Sommer 2018 trainiert sie in der Leichtathletik-Leistungsgruppe des TV Dietlikon. Der dortige Trainer, Andreas Krebs, war sofort bereit, sie zu fördern und ihr die verschiedenen Disziplinen näher zu bringen. Das Resultat: Bereits im ersten Jahr qualifiziert Brühlmann sich für die Schweizer Meisterschaften im Kugelstossen. Vielseitige Interessen Doch sie will sich nicht auf eine Disziplin spezialisieren. «Ich bin generell ein vielseitiger Mensch», erklärt

sie. «Und im Sport begeistern mich so viele Disziplinen, dass es sich fast ergeben hat, Zehnkampf zu trainieren.» Der Zehnkampf gilt als die Königsdisziplin der Leichtathletik, denn die Athleten müssen sich in zehn verschiedenen Disziplinen bewähren. «Mir gefällt es, dass im Zehnkampf der Körper ganzheitlich trainiert wird», sagt Brühlmann. Auf Anhieb gewonnen Einen Haken hat der Zehnkampf allerdings: Er wird traditionell nur von Männern betrieben. Frauen messen sich stattdessen im Siebenkampf. Doch dieser ist Brühlmann nicht genug; insbesondere auch darum, weil das Diskuswerfen fehlt; eine Disziplin, die sie in den vergangenen Jahren kennengelernt und vorangetrieben hat. Als sie im September am Uster Mehrkampf Meeting zum ersten Mal an einem Zehnkampf für Frauen teilnimmt, gewinnt sie diesen auf Anhieb, und zwar deutlich: Sie gewinnt in jeder Teil-Disziplin und erzielt in fast jeder eine neue persönliche Bestleistung. «Dieser Sieg hat mich schon sehr beflügelt», meint sie lachend. Im Sommer wird die Bassersdorferin die Pädagogische Hochschule abschliessen, und berufsbegleitend ein Masterstudium anhängen. Für den

Sport trainiert sie zwei bis drei Mal pro Woche in Dietlikon, rund zwei Trainings absolviert sie in Wallisellen, Winterthur oder Zürich, dazu kommt ein Krafttraining und die Einsätze als Leiterin des TV Bassersdorf. Zudem hat sie dieses Jahr das Hammerwerfen entdeckt und sich darin auch gleich für die Schweizer Meisterschaften qualifiziert und den neunten Platz belegt. Auch im Speer und Diskus konnte sie auf nationaler Ebene miteifern (10. und 15. Platz). Neben diesem Mammutprogramm findet sie immer noch Zeit für das Klavierspiel und Stunden mit Familie und Freunden. Für die Zukunft träumt sie von der Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder an einem grossen Meeting wie dem Weltklasse Zürich. Realistisch? «Träumen darf man ja», meint sie schmunzelnd. Gemessen an dem, was Brühlmann innert Kürze in verschiedenen Disziplinen erreicht hat, ist es nicht auszuschliessen, dass man von ihr auf nationalem oder gar internationalem Parkett etwas hören wird; vor allem wenn der FrauenZehnkampf dereinst eingeführt werden sollte. «Für mich ist aber auch jede Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften schon ein Erfolg», betont sie. «Denn das ist immer das Resultat von hartem Training.» ■


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RÄTSELECKE

18. 12. 2025, Nr. 12

Winterfreude – Heisse Marroni Kommen Sie am 28.01.2026 von 16 bis 19 Uhr bei uns in Bassersdorf vorbei. Abk.: Aukratzen, Enthalt- Zauber- tomobilschaben samkeit wesen club der Schweiz Speise aus roh. Rindfleisch

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2

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flüssige Würze

14

antiker Stadtstaat

Tanz: Rock´n´... innerhalb

Gottesbote

17

schweiz. Kanton

kurz für: hinauf

ital. Sängerin

Überkopfbälle

Ort d. Artussage

Baustein existieren

3

Schülerheim kleines Motorrad

Abk.: national

4

Sternbild

2

musik.: lieblich

liturg. Gewand

span. Kuchengebäck Westeuropäer

zerstritten

engl.: benutzen

Postgebühren

Haarentfernung

Schmierstoffe

8

würdigen

Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

15

Unterkiefer

ohne Abzug

Freund v. Ernie

13

Grasschnitt

Werkzeug

Irreführung Genbetagtes frz.: fersee: Gebäude Le ...

Bootsteil holländ. Stadt

kleine Hirschart

Fremdwortteil: Stein

Habsucht

Ordnung ist das ... Leben.

Hast, Eile

9

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rote Rübe

Tiere d. Waldes

desgleichen

kleinstes Teilchen

asiat. Ölpflanze

1 ersteinmal

Märchenriese

wahnwitzig

Handelnder

Lebenshauch

Modeschauaufbau

Gartenhaus

5 US-TVSender

Tongeschlecht

12

Fundament

US-Regisseure chem. Element

Tiermund Segelstange

Salz der Ölsäure Freude, Genuss

des US-Kri- ... Kern miserie (Goethe) griech. Gott

Herdplatte

7

Wortteil: Erdbeben

Spitze, Zinke

Rollladen

16

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VERANSTALTUNGEN

18. 12. 2025, Nr. 12

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag Datum

Zeit

Veranstalter

Fr

19.12.

12.15–14.30

Pflegezentrum Bächli

Mi

07.01.

Ab 08.00

Do

08.01.

14.00–16.30

Fr

09.01.

Ab 09.00

Sa

10.01.

18.00–23.00

Mi

14.01.

14.00

Do

15.01.

14.00–16.30

Di

20.01.

12.00

So Do

25.01. 28.01.

14.00 14.00–16.30

Gemeinnütziger Frauenverein Reformierte Kirche Breite Altersforum Bassersdorf Comitato Genirori Scuole Bassersdorf Kath. Pfarrei St. Franziskus Reformierte Kirche Breite Gemeinnütziger Frauenverein Reformierte Kirche Breite Reformierte Kirche Breite

Fr

30.01.

12.15–14.30

Pflegezentrum Bächli

Sa

31.01.

20.00–23.00

Jugendarbeit Gemeinde Bassersdorf & Jugendarbeit Pfarrei St. Franziskus

www.bassersdorf.ch

Begegnungscafé Heiliger Bimbam

Ort / Kontakt Pflegezentrum Bächli, Cafeteria Ref. Kirchgemeindehaus Bassersdorf Ref. Kirchgemeindehaus

Freitagstreff

Ref. Kirchgemeindehaus

Festa della Befana

Turnhalle Ebnet

Seniorennachmittag 65plus

Franziskuszentrum

Begegnungscafé Heiliger Bimbam

Ref. Kirchgemeindehaus

Mittagessen für Senioren

Ref. Kirchgemeindehaus

Zvieri Kino Begegnungscafé Heiliger Bimbam Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss

Zentrumsbau Nürensdorf Ref. Kirchgemeindehaus Pflegezentrum Bächli, Cafeteria

Midnight Ball Basi – Offene Turnhalle

Turnhalle Mösli

Anlass Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. 044 838 51 21, gastronomie@kzu.swiss Zmorge für alle

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass

Kjz-Kloten

Mütter-Väter Beratung 13.30–14.30 mit Anmeldung, 14.30–16.30 ohne

Ort / Kontakt Türmli, EG, Aktionsraum schreibdienst-bassersdorf@ outlook.com Türmli, im EG, Aktionsraum ithilfe-bassersdorf@ proton.me, 076 595 95 36 JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch JAM, jugendarbeit@ bassersdorf.ch Türmli im EG, Aktionsraum mvb.kjzkloten@ajb.zh.ch

Nachbarschaftshilfe Basi

offenes Haus für alle Interessierten und Engagierten

Ref. Kirchgemeindehaus

Jeden Mo

17.00–19.00

Gemeinde Bassersdorf

Beratungsangebot Schreibdienst Bassersdorf

Jeden Mi

19.00–20.00

Gemeinde Bassersdorf

Beratungsangebot IT-Hilfe Bassersdorf

Jeden Mi + Fr Jeden 2. + 4. Do

Mi 14.00–21.00 Jugendarbeit Fr 18.00–23.00 Bassersdorf Jugendarbeit 17.00–19.00 Bassersdorf

Jeden Do jeden 1. Do Regelmässig Regelmässig

14.00–16.00

Mo 13.30–15.30 Di–Fr 9.30– Gemeinde Bassersdorf 11.30 Gemeinnütziger Frauenverein

Regelmässig

Altersforum

Regelmässig

Gemeinde Bassersdorf

Regelmässig

Gemeinde Bassersdorf

Jugendtreff JAM Offenes Büro – Jugendberatung

Familientreff-Türmli Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Stricktreff (2. / 4. Do) Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, jeden 1. Fr Vorträge Frühförderung – schritt:weise: Ein Spiel- und Lernprogramm für Kinder im Vorschulalter. Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene

Altes Schulhaus Türmli im 2. Stock, Jessica Lachnit, Tel. 044 838 85 72 www.frauenvereinbassersdorf.ch www.afobasi.ch, Infos: E. Moser, 044 836 72 95 jessica.lachnit@bassersdorf.ch, Tel. 044 838 85 72 deutschkurse@ bassersdorf.ch

Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST

BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

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Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr. Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


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VERANSTALTUNGEN

18. 12. 2025, Nr. 12

GEMEINDE BRÜTTEN

www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55

Einmalige Anlässe Tag Datum

Zeit

Veranstalter

Di

06.01.

19.00

SVP Brütten

Fr

16.01.

19.00–21.30

Bibliothek

Anlass Neujahrsapéro mit Grussbotschaft von Robert Hinnen, Bezirksratspräsident und Statthalter Boys-Night

Sa

31.01.

10.30–14.00

Turnveteranen

45. Generalversammlung

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Zeit Veranstalter Anlass 15.00–19.00 Mo / Di / Do Bibliothek Ausleihe Bibliothek Sa 10.00–12.00 Spielgruppe Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 2 Jahren, Jeden Mo 08.45–11.15 Zwärgewirbel an versch. Erlebnisplätzen Verein Fitness & Jeden Mo 09.00–10.00 Pilates / Bodyforming Gesundheitssport Jeden Mo–Fr Turnverein Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage Jeden 1. Mo 14.30–16.30 Frauenver. / Altersforum Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach Jeden Di 09.30–11.00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Jeden Di 12.00–13.30 Altersforum Mittagstisch für alle Jeden 1. Di

09.00–11.00

Kjz Winterthur

Jeden Di / Mi

Ursula Müller

Jeden Di / Do

Mirta Honegger

Jeden Do Jeden Do Jeden 2. Do Jeden 2. + 4. Do Jeden Fr Jeden Sa

14.00–17.00 18.30–19.30 14.00 09.30–11.00 08.45–10.00 14.00–17.00

Altersforum Katharina Egli Altersforum MuKi-Treff Bettina Caflisch Pfadi Waldmann

Mütter- / Väterberatung (ohne Terminvereinbarung) Pilates (Di 18.30 / 19.45, Mi 08.30 / 19.45) www.pilatesbruetten.com Zumba-Kids: Di 18–19, Zumba Kids Jr: Do 17–18, Zumba Erwachsene Di 19–20, Do 8.30–9.30 Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 Altersnachmittag (Oktober bis und mit März) MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre Yoga (Anm. 076 387 07 00) Pfadi-Treffen «Nepomuk»

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag Datum

Zeit

Fr

13.00–17.00

02.01.

Veranstalter Waldhüttenverein Breite / Hakab

Ort / Kontakt Aussichtspunkt Buck Bibliothek Hof Ueli Künzi, Buchsächer 1

Ort / Kontakt Bibliothek / bibliothek@bruetten.ch zwaergehuesli8311@ gmail.com Turnhalle Chapf www.tvbruetten.ch AziG, Abf. Brü 14.00 Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeinschaftsraum Allmend, Brühlstr. 4 Dachraum Gemeindesaal Gemeindesaal (Di), Dachraum Gemeindes. (Do) Zentrumstreff Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal Dachraum Gemeindesaal Dachraum Gemeindesaal www. pfadiwaldmann.ch

www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50 Anlass Bärchtelis-Apéro, Würste vom Grill, gemütliches Zusammensein

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass Nach Bedarf Gemeindepräsident Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38) Sprechstunde Schulpräsident Nach Bedarf Schulpflege (Tel. Anmeldung 044 836 80 83) Präsidentin ref. Nach Bedarf Sprechstunde (Tel. Anmeldung 079 129 49 94) Kirchgem. Breite Sportclub Nürensdorf Jeden Mo–Fr Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage (SCN) Jeden Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, 12.00–13.00 Mittagstisch Luftballon Mo, Di, Mi, Do, Fr Tel. 076 816 68 40) ausser Schulferien Jeden 1. Mo 13.30 Nüeri-Netz Lismitreff Jeden Spielgruppe Oberwil-Birchwil Spielgruppe Di, Mi, Do, Fr Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com Jeden Di, Mi, Do Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Ludothek Jeden 1. Sa Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch Jeden 1. Di

17.00–20.00

Jugendarbeit

«Wunstig» Mittel- u. Oberstufentreff – Projektabend

Jeden 1. Di Jeden 2. Di

18.30 11.30

Nüeri-Chuchi Ref. Kirchgem. Breite

Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» Breiti-Zmittag, Anm. 044 836 68 00

Jeweils Di

17.00–20.00

Jugendarbeit

Gourmetplausch – Kochanlass, Termine s. Flyer

Jeden Di

20.00–22.00

Sportclub Nürensdorf (SCN)

Mixed Volley

Ort / Kontakt Waldhütte Breite-Hakab

Ort / Kontakt Gemeindehaus Gemeindehaus Ort nach Absprache www.sportclubnuerensdorf.ch Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1) Bibliothek Altes Schulhaus Ob Im Schloss, Neuhofstr. 1 Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch Hatzenbühl Schulküche Zentrumsbau, 3. Stock Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch TH Hatzenbühl


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VERANSTALTUNGEN

18. 12. 2025, Nr. 12

Jeden Di / Mi Jeden Mi

Ajuga 10.30–11.30

Sportclub Nürensdorf (SCN)

Jeden 1. Do

13.30–17.00 16.00–19.30 14.00 19.00 18.30 u. 19.30 19.00–21.00 14.30–16.30

Nüeri-Netz Töffair Nü Verein für Fitness & Gesundheitssport KZU

Jeden 1. + 3. Do

09.30–11.30

kjz-Kloten

Jeden Do

09.00–10.00

Jeden Do

17.45–19.00

Jeden Do

20.00–22.00

Männerchor

Jeden Fr

16.00–18.00 18.00–23.00

Jugendarbeit

Jeden letzten Fr

14.00

Jeden 1. So

12.00–17.00

Jeden Mi Jeden Mi Jeden Mi Jeden Mi/Fr

Jugendarbeit

Verein für Fitness & Gesundheitssport Sportclub Nürensdorf (SCN)

Ajuga-Bus, Di 13–13.30 Ebnet, 14.15–16.45 Hatzenbühl, Mi 14.00–17.00 Sunnerain Mukiturnen für Eltern und Kinder bis zum Kindergarten Kidstreff (Mittelstufe) Oberstufentreff Jassnachmittag Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch Restaurant Bären Clubhaus Hinterdorfstr. 27

Pilates / Bodyforming

Turnhalle Hatzenbühl

Bären-Treff in den Pflegewohnungen Nürensdorf Mütter- / Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten

Alte Winterthurerstr. 49 Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain

Mädchen-Riege

Turnhalle Hatzenbühl

Proben / Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30 Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe)

Singsaal Ebnet mc-nueri.ch

Ref. Kirche, Nüeri-Netz, Spielen macht Spass Impuls Ökumene Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit Ortsmuseum gemütlichem Beisammensein (April–Nov)

I45 dorfblitz

Bei den Schulhäusern in Nürensdorf Turnhalle Hatzenbühl

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Zentrumsbau Ortsmuseum Nürensdorf


STILLE NACHT? EHER LAUTE TATENKRAFT. Weihnachten erinnert uns jedes Jahr daran, was wirklich zählt: Zusammenhalt, Zuversicht – und Menschen, die an­ packen. Genau das durften wir in diesem Jahr in Blatten im Oberwallis erleben. Der Bergsturz im Mai hat viel zurückgelas­ sen, aber nicht Resignation: Die Begegnung mit den Menschen vor Ort, insbesondere dem Gemeinde­ präsidenten, hat uns tief beeindruckt. Unser Besuch in Blatten soll zeigen, dass wir die Menschen vor Ort nicht vergessen haben. Um unsere Verbundenheit zu stärken, haben wir einen Sichtbetonstern hergestellt und mit ausdrucksstarken Wörtern beschriftet: Liebe, Stärke, Mut, Zuversicht und Zusammenhalt soll die Bevölkerung in Blatten begleiten. Dieser Stern wird vor Ort, für ALLE ein künftiger Kraftort sein. Gleichzeitig möchten wir an dieser Stelle allen Danke sagen. Merci, für die vertrau­ ensvolle Zusammenarbeit und die gemein­ samen Projekte, die dieses Jahr geprägt haben. Nun wünschen wir lichtvolle Festtage – und ein neues Jahr mit Zuversicht, stärkenden Begegnungen und gegenseiti­ ger Unterstützung!

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dorfblitz Dezember 2025 by dorfblitz - Issuu