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26.7.2018 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

7 REGION HÜRDEN STEHEN BEVOR

Der Bocciaclub Bassers­dorf feierte seinen 60.Geburtstag. Der Club blickt auf eine langjährige Erfolgsgeschich­te zurück, für ein weiteres Bestehen stehen jedoch finanzielle und personelle Hürden an. Seite 45

BASSERSDORF INITIATIVEN EINGEREICHT

Gerade zwei Bassersdorfer ha­ben in den letzten Wochen je eine Initiative eingereicht. Beide werden in naher Zukunft noch zu reden geben. Katia und Christian Fankhauser vom Breitihof in Nürensdorf-Breite freuen sich auf ihre tolle Beerenernte. Fotos: Reto Hoffmann

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BRÜTTEN BESTE HUFSCHMIEDIN

Karin Hedinger aus Brütten hat letztes Jahr ihre Berufs­ prüfung als Beste abgeschlossen. Sie übt den Beruf in der Männerdomäne mit Leidenschaft aus. Seite 22

NÜRENSDORF TURMUHR-RENOVATION

Von weit her ist die Uhr am Türmli in Nürensdorf zu sehen. Derzeit ist es eingepackt, weil das Türmli mitsamt Uhr renoviert wird. Ende August sollen die Bau­arbeiten abgeschlossen sein. Seite 33

Guter Erntesommer für Landwirte Nach letztjährigem Frost dürften wieder gute Erträge erwartet werden von Reto Hoffmann

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andwirte und Pflanzbetriebe dürfen aufatmen. Das warme und stabile Wetter in den vergangenen Monaten hat ihre Kulturen wachsen und gedeihen lassen, was ihnen eine gute bis sehr gute Ertne bescheren wird, wie eine Umfrage in der Region zeigt. Im vergangenen Jahr hatten Frühjahrsfrost und Hagelgewitter grosse Teile ihrer Kulturen zerstört. Am schlimmsten erwischt hat es vor einem Jahr die Familie Brunner vom Äntschberghof in Bassersdorf. Der Frost hatte alle Blüten der rund 1000 Kirschbäume zerstört. Die Folge: Kein einziger Baum hatte Früchte getragen. Einen hundertprozentigen Er-

tragsausfall musste Ueli Brunner hinnehmen. Ein ganz anderes Bild in diesem Jahr: Prall hängen die roten Kirschen an den Bäumen und können schon früher als gewohnt gepflückt wer­den. Je nach Alter des Baumes konnte Ueli Brunner zwischen einem und acht Kilo Kirschen ernten. Das Maxi­mum an einem Baum waren 24 Kilo. «Und die Qualität war gut. Zuckersüss und aromatisch», schwärmt er. Das warme und stabile Wetter hatte die Reifung begünstigt. So war die Ernte bereits Anfang Juli abgeschlossen. Auch von Schädlingen, wie etwa die Es­sigfliege, ist der Bassersdorfer Kirsch­bauer dieses Jahr verschont geblieben. Um das Wachstum zusätzlich zu begünstigen, sind seine Nie-

derstamm-Bäume überdacht, um sie vor Regen zu schützen. Netze um die Plantage herum schützen die Kirschen ausserdem vor unliebsamen diebischen Vögeln. Bewässert wird mit gesammeltem Meteorwasser über ein Leitungssystem im Boden, was die Bewässerung der Bäume wetterunabhängig macht. Beeren und Gemüse Über eine tolle Ernte können sich auch Katia und Christian Fankhauser vom Breitihof in Nürensdorf-Breite freuen. «Unsere Erträge sind 90 Prozent besser als im vergangenen Jahr», verrät Fankhauser gegenüber dem dorfblitz. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

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SPITZE FEDER ziden den Bienen das Leben schwer machen. Vor allem jetzt in den Ferien ärgern wir uns ab verdreckten Badestränden und sehen beim ersten Blick am Flughafen Kloten wieder die saubere Schweiz.

rig, einfach die Abfälle wieder mitzunehmen und zuhause in den Kehricht zu werfen? Ich frage mich dann immer, wie es wohl bei diesen Leuten zuhause aussieht. Da steigen Bilder einer Messie-Wohnung in mir auf, völlig verdreckt und jenseits von Gut und Böse. Oder ist es zuhause sauber und aufgeräumt und nur ausserhalb der eigenen vier Wände interessiert es nicht?

Die Welt als übergrosser Abfallkübel: Was für eine absurde Vorstellung! Und doch häufen sich Meldungen, dass wir bald in Plastikmüll ersticken, Mägen von Meerestieren mit Plastikteilen belasten und dank perfektem Rasengrün und eingesetzten Pesti-

Doch auch bei uns häufen sich die Müllberge entlang der Autobahnen, Menschen entsorgen im Wald ihre nicht mehr benötigten Sträucher und sonstige Abfälle. Achtlos, gedankenlos und zu Lasten von uns allen. Zudem häufen sich in den Sommermonaten wieder die Meldungen über Littering-Probleme im Freien. Chillen sei jedem erlaubt, aber den eigenen Abfall einfach liegen zu lassen, eben nicht. Ist es denn so schwie-

Am 1. August 2017 hat ihm eine lokale Hagelfront fast seine gesamte Ernte zerstört. Die Fankhausers haben sich neben Gemüse wie Tomaten, Gurken oder Melonen vor allem auf Strauchbeeren aller Art spezialisiert. Von Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren bis zu Stachelbeeren hat er alles im Angebot. Auch hier hat der warme Frühling das Wachstum sehr begünstigt. So konnte auch Fankhau-

ser mit der Ernte um einiges früher beginnen als in anderen Jahren. «Das Problem ist einzig, dass jetzt alles auf einmal reif ist und wir mit dem Pflücken fast nicht nachkommen». Ihre Produkte verkaufen die Fankhausers direkt ab ihrem kleinen Hofladen. Beeren der zweiten Klasse werden zuerst eingefroren und später zu Konfitüre verarbeitet. Diese ist ebenfalls in den verschiedensten Fruchtkombi-

nationen im Hofladen zu haben. Wiederholt hat der Breitihof in diesem Jahr auch Grünspargeln angebaut. Auch hier habe man eine «super Ernte» gehabt, meint Fankhauser begeistert.

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Susanne Beck (sb) Urs Burger (ub) Tim Ehrensperger (te) Marianne Flotron (mf) Susanne Gutknecht (sg) Reto Hoffmann (rh) Tobias Jäger (tj) Kevin Knecht (kk) Sandra Lanz (sl) Daniela Melcher (dm) Philipp Rahm (pr) Fabian Rahm (fr) Annamaria Ress (ar) Rosmarie Schmid (rs) Astrid Steinbach (as)

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Mittlerweile mache ich mir einen Sport draus, mit Lichthupe oder im Gespräch Personen darauf aufmerksam zu machen, dass ich etwas dagegen habe, wenn man achtlos eine Zigarettenkippe oder

Braune Wiesen Auch Familie Menzi vom gleichnamigen Obst- und Weinbaubetrieb in Nürensdorf zeigt sich zufrieden mit

ein Papierchen aus dem fahrenden Autofenster oder auf den Boden schnippt. Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten und so musste ich schon etliche böse Worte über mich ergehen lassen, wie kleinlich und altmodisch ich doch sei und dass es mich nichts angehe, was sie täten. Hand aufs Herz: es geht mich sehr wohl etwas an, wenn die Umwelt, in der ich lebe, durch solche dummen Handlungen verschmutzt wird. Ich bin zu bequem und feige, um in den grossen Kampf um die Weltmeere zu steigen wie andere Personen, aber im Kleinen habe ich meinen Kampf begonnen. Susanne Gutknecht

der diesjährigen Erntesituation. Es konnte sogar 14 Tage früher mit der Ernte begonnen werden, mit dem unbehandelten Weizen gar schon drei Wochen früher. Schön wachse auch der Mais, sagt der Landwirt. Ebenso gebe es bei seinen Reben keine Probleme. Einzig das Gras habe etwas Mühe; wegen der anhaltenden Trockenheit seien gewisse Wiesen am Südhang schon braun.

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 30. August 2018.

Auflage 23. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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THEMA DES MONATS

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Gemüse bewässern Erfreulich ist die Situation auch in Brütten. Im Landwirtschaftsbetrieb von Hans Peter und Christina GrossGreuter läuft die Ernte derzeit auf Hochtouren. Mitte Juli konnte bereits der letzte Weizen gedroschen werden, viel früher als erwartet. Auch der Mais und die Zuckerrüben gedeihen prächtig, sagt Christina Gross. Die vielen Sonnenstunden hätten das Wachstum sehr begünstigt. Die Trockenheit sei einzig bei den Wiesen zu spüren. So hätte eine im Frühjahr gar zwei Mal angesät werden müssen, berichtet sie. Auch von der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Brütten erfährt man nur Positives. Geschäftsführer Peter Baltensperger freut sich besonders über die Qualität des Maises und der Zuckerrüben. «Sie kommen selten so schön», meint er. Beim Raps hätte er sich jedoch noch etwas mehr Regen gewünscht, denn «Raps braucht viel Wasser». Durch die schwe­-

ren Böden, welche in Brütten zu finden sind, ist jedoch die Trockenheit grundsätzlich kein Problem. Einzig beim Gemüse, das müsse bewässert werden, so Baltensperger. Für Heinz Indergand vom Steighof in Brütten ist es dagegen noch zu früh, eine Prognose abzugeben. Mais, Gemüse und Weizen kämen zwar sehr gut, doch nach dem 10. Juli (dem Tag unserer Umfrage) könne noch viel passieren. «Ich nehme, was es gibt», meint der Brüttener Landwirt trocken. Erntepronosen 2018 Auch schweizweit erwartet man im 2018 eine üppige Ernte. Gemäss der ersten Schätzung von Ende Mai rechnete der Schweizer Obstverband (SOV) mit einer grossen Kirschenernte von rund 3000 Tonnen. Die Kirschenernte 2018 könne mengenmässig als gut be­zeichnet werden, heisst es. Sie liege um 30 Prozent über dem Durchschnitt der letzten vier Jahre oder als dritt-

Zuckersüss und aromatisch sind die Kirschen in diesem Jahr geworden.

grösste Ernte seit dem Jahr 2000. Auch bei den Zwetschgen wird eine doppelt so grosse Menge wie im Vorjahr erwartet. Mit einer Menge von über 1 400 Tonnen ist das fast doppelt so viel wie im Vorjahr, das bekanntlich stark vom Frost geprägt war. Die Menge 2018 liegt gemäss Prognose um fast 40 Prozent höher als im Durch­schnitt der vergangenen fünf Jahre. Viele Strauchbeeren Die Schweizer Obstbauern ernten Strauchbeeren heuer ebenfalls in grossen Mengen. Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren seien aufgrund der vielen Sonnentage von sehr guter Qualität. Bei den Himbeeren seien es sogar so viele, wie noch nie, wie vom Schweizer Obst­verband zu erfahren war. Auch bei den Äpfeln wird man in diesem Jahr wieder eine gute Ernte erwarten dürfen. Denn Anfang Jahr wurden wegen der schlechten letztjährigen Ernte die

einheimischen Äpfel knapp. Das Bundesamt für Landwirtschaft hatte sogar ein Sonderkontingent bewilligt. Rund 8000 Tonnen Äpfel durften von Januar bis Ende April importiert werden, um den Bedarf zu decken. Bei den Schweizer Getreideproduzenten kommt man für dieses Jahr ebenfalls auf gute Prognosen: Der Landwirtschaftsdienst Swiss Granum schätzte die Ernte 2018 Ende Mai auf zirka 470 000 Tonnen backfähiges Brotgetreide, zirka 440 000 Tonnen Futtergetreide, rund 22 000 Tonnen Ei­ weiss­ pflanzen und rund 106  000 Tonnen Ölsaaten. ■

Wegen anhaltender Trockenheit müssen Kulturen bewässert werden.


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MONATSINTERVIEW

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«Stetige Aufklärung und Sensibilisierung sind wichtig» Die Aufgaben der Polizeistation Bassersdorf haben sich in 155 Jahren verändert Interview: Annamaria Ress

ten, Bewilligungen und ähnlich Administratives. Wir kümmern uns um Vorkommnisse im Vergehens- und Verbrechenstatbestand. Es gibt natürlich Schnittstellen. Die Zusammenarbeit hier in Bassersdorf funktioniert ausgezeichnet.

Thomas Wilhelm, Sie sind hier in Bassersdorf für das Interview erschienen, als Kreischef in Wallisellen. Wie lange stehen Sie schon im Dienst der Kantons­polizei ? Seit 1999, als ich in die Polizeischule eintrat, die ich ein Jahr später abschloss. Es sind nächstes Jahr also bereits 20 Jahre. Was ist genau Ihre Aufgabe im Zusammenhang mit der Polizei­ station Bassersdorf ? Ihr Büro ist ja nicht hier lokal angesie­ delt. Das ist richtig. Der Bezirk Bülach ist in Dienstkreise aufgeteilt, einer davon ist der Kreis Wallisellen. Von diesem bin ich Kreischef und führe in dieser Funktion die drei Stationen Bassersdorf, Dietlikon und Wallisellen. Hier arbeiten total 14 Mitarbeiter, in Bassersdorf sind es vier. Wechselt das Team jeweils  ? Ja, es kann aber auch sein, dass vier oder fünf Jahre kein Wechsel stattfindet, jedoch kann innert einem oder eineinhalb Jahren auch das ganze Team ausgewechselt werden. Das ist das Prozedere, das unser interner Stellenmarkt mit sich bringt. Eine solche Station wie hier in Bassersdorf ist sozusagen auch eine Stufe in der Polizeikarriere. Fast alle Polizistinnen und Polizisten haben einige Zeit auf einer Station Dienst geleistet. Das gehört dazu, weil damit die kriminalpolizeiliche Grundversorgung abgedeckt wird. Hier in Bassersdorf teilen sich die vier Polizisten bezüglich Anwesenheit auf, nicht immer sind alle gleichzeitig hier.

ihr Netzwerk innerhalb der Gemeinde und den Einwohnern wächst. Ich selbst finde es sogar gut, wenn einer oder eine der Polizisten in der Gemeinde wohnt. Das ist allerdings nicht immer so beliebt.

Der Grund für Wechsel ist also nicht, dass die Polizisten plötz­ lich zu nahe an den Bürgern sind ? Nein, gar nicht. Eigentlich finde ich, dass es sogar eher ein Vorteil ist, wenn motivierte Polizisten lange auf einer Station sind. Weil damit auch

In Bassersdorf gibt es ja noch die Kommunalpolizei. Würde dies für den Bürgerschutz nicht reichen ? Man müsste fast umgekehrt fragen, ob wir nicht reichen. Die Kantonspolizei hat ja den Auftrag, im ganzen Kanton für die Sicherheit zu sorgen,

Thomas Wilhelm, Kreis­ chef der Kantonspolizei in Wallisellen, vor der Polizeistation Bassersdorf. ( Fotos: Annamaria Ress )

also auch dort, wo es keine Gemeide­­p­olizei gibt. Uns gibt es überall, weil jede Gemeinde einem Polizeiposten zugeteilt ist. Die Frage, die sich die Gemeinde stellen muss ist letztlich, ob man sich noch mehr Sicherheit leisten will und kann. Für das Sicherheitsempfinden der Bürger ist das natürlich eine Bereicherung. Die Kommunalpolizei hat aber andere Aufgaben? Ja, sie kümmert sich vor allem um den Übertretungsstrafbereich, Verkehr, die ganzen Gewerbe-Angelegenhei-

Welche Aufgaben nimmt denn die Kantonspolizeistelle Bass­ ersdorf vor allem wahr? Es sind vor allem Delikte, die unter das Strafgesetzbuch fallen. Und hier geht es querbeet durch. Zum Glück gibt es hier nicht täglich Delikte wie etwa Körperverletzung oder Tötungsdelikte. Was immer wieder vorkommt, sind Vermögensdelikte. Da gibt es eine sehr grosse Bandbreite. Das kann zum Beispiel auch eine Meldung eines in Zürich gestohlenen Portmon­ naies sein, es muss also nicht einmal direkt hier vor Ort passiert sein. Egal, welches Delikt und wie schwer es ausfällt, hier auf der Station wird es pri­mär angezeigt. Auch Einvernahmen der Geschädigten werden hier durchgeführt, was ebenso zu der von Bassersdorf aus geführten Grundversorgung gehört. Nicht immer reichen die Ressourcen, dann wird der Fall nach Zürich weitergegeben.

«Zum Glück gibt es hier nicht täglich Delikte wie etwa Körperverletzung oder Tötungsdelikte» Die Bassersdorfer Station ist ja mitten im Quartier, gegenüber des Bahnhofs. Ist das ein Vorteil  ? Hier passt es. Eigentlich ist heute die Doktrin, dass Polizeistationen möglichst im Zentrum sein sollen, möglichst so, dass man sie schnell findet. Der Bürger soll sie nicht suchen müssen. Kommen viele Einwohner direkt zur Polizeistation, um etwas zu melden ? So zwischen fünf und zehn täglich. Dazu muss man aber wissen, dass


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MONATSINTERVIEW

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vielleicht jemand vorbei kommt, um eine blaue Zonenkarte abzuholen. Oder jemand erkundigt sich nach einer Rechtsberatung. Es sind also nicht immer gleich Verbrechen, die hier angezeigt werden.

«Es sind also nicht immer gleich Verbrechen, die hier angezeigt werden» Die Polizeistation Bassersdorf soll seit 1863 bestehen, wie aus der Gemeinde zu erfahren war. Im Baumgarten 6 sind wir seit 25 Jahren, vor 155 Jahren gab es natürlich die so genannten Landjäger. So gesehen gibt es uns hier schon lange. Das Aufgabengebiet war selbstredend völlig ein anderes. Auch für Nürensdorf ist diese Polizeistation zuständig. Ja, das ist so. Nürensdorf hat keine eigene Kommunalpolizei und wird nicht durch jene von Bassersdorf betreut. Also übernehmen wir alles in Nürensdorf, was uns in Bassersdorf durch die Kommunalpolizei abgenommen wird. Wie sieht es aus mit der Kriminalität – hat diese zu- oder abgenommen in den letzten zehn Jahren ? Sie hat aufgrund unserer Kriminalstatistik, die jeweils im Frühling veröffentlicht wird, in den letzten zehn Jahren ganz klar abgenommen. Im Jahr 2012 hatten wir noch 118 000 Straftaten im Kanton Zürich, die rapportiert wurden. 2016 waren es dann noch 88 000. Im Jahr 2017 war eine leichte Steigerung zu beobachten gegenüber 2016, könnte aber auch Zufall sein. Im Bezirk Bülach jedoch zählten wir ein Prozent weniger. Das Niveau ist aus meiner Sicht gut. Auch, weil die Polizei besser geworden ist, gezielter handelt. Aber nicht nur die Zahlen sind schlussendlich wichtig, sondern wie sich der Bürger und die Bürgerin fühlen, respektive das subjektive Empfinden jedes einzelnen. Das zählt für uns viel mehr. Dass sich die Menschen im Kanton sicher fühlen, ist unser primäres Ziel.

Inwiefern hat sich die Kriminalität verändert ? Vor gut 20 Jahren war eigentlich immer schnell alles klar, wenn jemand zur Polizeistation kam. Heute sind viele Fälle im Internet vorherrschend, das macht uns die Abklärungen schwieriger. Chats, Enkeltrickbetrügereien, falsche Polizisten sind Klassiker, es ist kaum vorstellbar, was es alles gibt und wie schnell doch immer wieder ein Betrug gelingt. Stetige Aufklärung und Sensibilisierung sind wichtig. Immer und immer wieder, denn die Trickbetrüger sind ständig daran, ihre Schwach­stellen auszumerzen. Sind Sie, beziehungsweise die Polizeistation Bassersdorf, auch in der Prävention tätig, zum Beispiel an Schulen? Im Prinzip ist ja jeder Polizist auch ein bisschen in der Prävention tätig. Zum Beispiel am Schalter, mit diversen Beratungen. Ab und zu helfen wir bei Aktionen mit. Gerade im Herbst, wenn die Einbruchsaison beginnt, lassen wir Infomaterial kommen, das wir dann zum Beispiel in Einkaufszentren verteilen. Vieles in diesem Bereich wird direkt von der Präventionsabteilung der Kantons­polizei gesteuert und organisiert, weil das nicht unsere direkte Hauptaufgabe ist.

Kantons­polizist Thomas Wilhelm unterstützt die Bür­ger auch am Schalter. Hier an der Adresse in Bassersdorf, Im Baumgarten 6.

«Viele Leute haben ja ein wenig Hemmungen gegenüber der Polizei» Wie ist das an den Schulen? An Schulen gehen häufig Mitarbeiter der Jugendintervention vorbei, um Aufklärung in verschiedenen Bereichen zu geben. Dann gibt es auch noch Kinder- und Jugendin­ struktoren. Diese fahren heute nicht mehr nur mit dem Velo und geben so eine Stunde, sondern informieren auch über Mobbing, Ehrverletzung und dergleichen. Sehen Sie, früher sagte man, es müsse immer zuerst etwas passieren, bevor die Polizei auf dem Platz stehe. Heute ist das aber nicht mehr so. Wir haben den Anspruch an uns selber, dass wir schon vor einem Ereignis

so gut als möglich informiert und sensibilisiert haben. So sind die Bür­ger auch besser aufgeklärt. Dazu mar­kieren wir Präsenz, zeigen uns und können häufig gerade Einbrüche da­mit vermeiden. Was wünschen Sie sich für die nächsten fünf Jahre, persönlich, aber auch als Vorsteher der Polizeistation? Dass mir Bürger sagen, sie fühlen sich sicher. Oder auch, dass sie sich positiv äussern über den Polizeiposten. Viele Leute haben ja ein wenig

Hemmungen gegenüber der Polizei. Wenn wir hier Schranken abbauen könnten, ohne dass der gegenseitige Respekt verloren geht, wäre das toll. Und speziell für Bassersdorf wünsche ich mir, dass das Verhältnis zur Kommunalpolizei, zum Gemeinderat und zur Verwaltung weiterhin so angenehm bleibt wie bisher. ■


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

KONSTITUIERUNG GEMEINDERAT/ DELEGATIONEN

AUFLÖSUNG STEUERGRUPPE 65+ / AG «BETREIBERSUCHE»

Mit Beschluss vom 10. Juli 2018 hat sich der Gemeinderat für die Amtsperiode 2018/22 konstituiert: Die neu gewählte Gemeinderätin Selina Stampfli übernimmt das Ressort Sicherheit. Christoph Isler, ebenfalls neu, wird Vorsteher des Ressorts Soziales. Die bisherigen Gemeinderäte Richard Dunkel (Gesellschaft + Kultur), Christoph Füllemann (Finanzen + Liegenschaften), Christian Pfaller (Bau + Werke) sowie Hans Stutz (Bildung) behalten ihre ursprünglichen Ressorts. Im Nachgang zur Konstituierung sind zudem die Delegationen in die Zweckverbandsorgane und die weiteren Organisationen für die betreffende Amtsdauer bestimmt worden. Weitere Einzelheiten sind den Gemeinderatsbeschlüssen vom 10. Juli 2018 auf www.bassersdorf.ch zu entnehmen.

Die Steuergruppe 65+ und die Arbeitsgruppe «Betreibersuche» wurden per 30. Juni 2018 aufgelöst. Mit der Erledigung der vom Gemeinderat aufgetragenen Arbeiten und der Entscheidung der Stimmbevölkerung von Bassersdorf, wonach das Altersheim Breiti wie bisher in den Gemeindestrukturen zu belassen ist, beendeten beide Arbeitsgruppen ihre Arbeiten per Ende der Legislatur.

KINDERGARTEN BALTENSWIL Der Kindergarten in Baltenswil wird in gemieteten Räumlichkeiten in einem Wohnquartier betrieben. Dieser Mietvertrag läuft im Juli 2020 aus, weshalb neue Lösungen evaluiert und geprüft wurden. Eine langfristige wie auch flexible Möglichkeit stellt die Miete im geplanten Bauprojekt Bassersdorfer-

– BG-Nr. 2018-0014, Hans Isler, Fensterersatz Winterthurerstrasse 25, Bassersdorf; – BG-Nr. 2018-0023, Gastro-C8 Sihlbrugg GmbH, Neubau zwei Pergolen mit Beschattung, Winterthurer strasse 1, Bassersdorf; – G-Nr. 2018-0022, Gastro-C8 Sihlbrugg GmbH, Neubau Aussenpodest mit Beschattung, Winterthurerstrasse 1, Bassersdorf; WEITERE MITTEILUNGEN – BG-Nr. 2018-0021, Katharina Bär c/o Bär-Gerber Immobilien AG, - Der Gemeinderat genehmigte das Abbruch bestehendes Einfamilien Protokoll der Gemeindeversammhaus und Neubau Einfamilienhaus lung vom 19. Juni 2018; mit Einliegerwohnung und Garage, - Die Bauabrechnung für die Sanie- Grundhaldenstrasse 1, Bassersdorf; rung der Wasserleitung «Pöschen- – BG-Nr. 2018-0002, Ramos Perez, strasse» mit Totalkosten von Anbau Sitzplatzverglasung mit UnFr. 200 102.25 inklusive Mehrwertterkellerung und Stützmauer Vorsteuer wurde vom Gemeinderat gefahrt, Bahnhofstrasse 19, Bassersnehmigt. dorf. strasse 20 in Baltenswil dar. Die Realisierung des Projektes ist von der Genehmigung des privaten Gestaltungsplans «Im Vorderdörfli» abhängig, welcher der Gemeindeversammlung vom 18. September 2018 vorgelegt wird. Mit dem Vorbehalt, dass diesem Gestaltungsplan zugestimmt wird, genehmigt der Gemeinderat den neuen Mietvertrag für den Kindergarten.

BAUBEWILLIGUNGEN

Gemeinderat Bassersdorf

Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

Legislaturstart 2018  /  22 Per 1. Juli 2018 traten die neu gewählten Behördenmitglieder ihr Amt an. Bei einem gemeinsamen Apéro (siehe Foto) konnten sich Ge­­ meinderat, Schulpflege, Sozialbe­ hörde, Rechnungsprüfungskommission sowie Kirchenpflege zusammen mit den Mitgliedern der Geschäftslei-

tung gegenseitig vorstellen und auf die künftige Zusammenarbeit anstossen. Diese Möglichkeit für einen ersten Austausch stiess auf positives Echo und wurde rege genutzt. Gemeinderat Bassersdorf

HERZLICHE GRATULATION Ein Meilenstein ist geschafft! Michelle Bosshard und Mateja Lisjak haben ihre Lehre als Kauffrau EFZ erfolgreich abgeschlossen. Ebenfalls hat Sibylle Gaus ihre Ausbildung als Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ (Fachrichtung Werkdienst) und Daniel Rivera Godoy seine Ausbildung als Koch EFZ erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich, wünschen für die Zukunft viel Erfolg und einen guten Start ins Berufsleben! Gemeinderat Bassersdorf


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

SCHREIBDIENST SUCHT FREIWILLIGE Seit Januar 2016 bietet ein Team von Freiwilligen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bassersdorf für die Bevölkerung montags an der Klotenerstrasse 1 einen Schreibdienst an. Qualifizierte Freiwillige bieten Unterstützung beim Verstehen und Verfassen von amtlichen und anderen Briefen, beim Ausfüllen von Formularen, beim Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungen.

GRATULATION WIR GRATULIEREN! zum 99. Geburtstag am 3. August Verena Müller-Muhl c /o Altersheim Breiti zum 96. Geburtstag am 9. August Theodor Lerch Rebhaldenstrasse 31

Sind Sie an dieser spannenden, aber auch herausfordernden ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert?

zum 90. Geburtstag am 15. August Hans Hertach Im Baumgarten 8 zum 85. Geburtstag am 12. August Ruth Brawand Hubring 36

Bücher von Anfang an

zum 80. Geburtstag am 10. August Frieda Schneiter-Gehrig Geerenweg 23 am 12. August Hans Ulrich Signer Branzistrasse 15 am 17. August Olga EichenbergerWeilenmann Auenring 37 am 23. August Edith Rozek-Wenzel Baltenswilerstrasse 8

Kleine Kinder sind neugierig auf die Welt. Sie wollen anfassen, sehen, hören, riechen, schmecken, erleben und verstehen. Die ersten Lebensjahre sind für die Entwicklung Ihres Kindes von entscheidender Bedeutung. Babys brauchen Zuwendung und vielfältige sprachliche Anregung. Kinder, die von Anfang an mit Büchern aufwachsen, sind im Vorteil. Sie erfahren schon früh, wie viel Spass in Bildern und Büchern steckt und haben ihr Leben lang Freude am Lesen und Lernen.

Die Gemeindebibliothek Bassersdorf startet am 25. August um 9.30 Uhr mit einer Reihe von Buchstart-Veranstaltungen. Diese finden bis November 2018 jeweils am letzten Samstag im Monat statt, von 9.30 bis 10 Uhr. Weitere Veranstaltungen sind am 9. März und 6. April 2019 geplant. Die Lese­ animatorin Ilaria Morado zeigt, wie Sie als Eltern Ihr Kind mit Versen, Fingerspielen, Liedern und Geschichten in seinem Spracherwerb unterstützen können. Die Bibliothek lädt Sie und Ihr Kleinkind (von einem bis drei Jahren) zu diesen Veranstaltungen ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie finden bei uns ein grosses Sortiment geeigneter Medien zur Förderung Ihres Kindes – und natürlich viel Wissenswertes und Unterhaltung für alle Altersstufen. Bibliothek Bassersdorf

Wir suchen Personen, die unser Team ein bis zwei Mal pro Monat, jeweils am Montagabend von 17 bis 19 Uhr, verstärken. Gute Einarbeitung, Unterstützung sowie regelmässiger Erfahrungsaustausch sind für uns selbstverständlich. Zudem findet jährlich eine Weiterbildung statt. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist eine hohe Sozialkompetenz und Einfühlungsvermögen, Interesse an der Begegnung mit Menschen aller Kulturen und jeden Alters sowie gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit und PC-Anwenderkenntnisse. Die Leiterin, Elsbeth Moser, Hubring 47a, 8303 Bassersdorf, informiert Sie gerne mündlich und detailliert. Kontaktnahme: Telefon 044 836 72 95 oder schreibdienst-bassersdorf@ outlook.com. Abteilung Bildung + Familie


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Lungen-Check im «LuftiBus»

HUMOR IM ALTER Versichern Sie sich, dass Sie wirklich humorvoll sein wollen. Es könnte durchaus sein, dass Sie sich ohne Humor wohlfühlen. Im Alter humorvoll zu sein, kann aufgrund emotionaler Rückschläge und der Verschlechterung der körperlichen Fähigkeiten schwierig sein, so könnte man denken. Studien zeigen jedoch, dass verbindender Humor hilft, mit diesen Veränderungen besser umzugehen. Lebensbejahender und wohlwollender Humor ist für das nachfolgende Rezept entscheidend. Wie in jedem Rezept kommt es auf die richtige Zusammensetzung der Ingredienzen an: • Eine grosse Portion Gelassenheit: schneiden Sie allfällige Vorurteile und Selbstverliebtheit heraus. • Eine Handvoll Selbsterkenntnis: fügen Sie grosszügig eigene Schwächen bei und würzen diese mit wohlwollendem Schmunzeln und Selbstwertgefühl. • Sparen Sie nicht mit herzhafter Freude: Dann schmecken Sie das Ganze mit einem Lächeln, Liebe und Verständnis ab. Sollte das Rezept beim ersten Mal nicht funktionieren, probieren Sie neue Varianten aus. Mehr dazu erfahren Sie von Beat Hänni alias Till Heiter am Anlass «Humor - heilsam und ansteckend» am Donnerstag 16. August 2018 um 14 Uhr im Zentrumsbau, Nürensdorf. Mathias Tschopp Redaktionsteam «Informiert im Alter»

Am Freitag, 31. August, von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie am Samstag, 1. September, von 10 bis 17 Uhr macht der «LuftiBus» Halt auf dem Dorfplatz in Bassersdorf. Der «LuftiBus» ist der Lungentestund Informationsbus der Non-Profit-Organisation «Lunge Zürich».

Das Ziel der Untersuchungen ist die Früherkennung und Prävention von Lungen- und Atemwegskrankheiten und die Aufklärung über Krankheitsrisiken. Die Gemeinde Bassersdorf unterstützt dieses Projekt gemeinsam mit der Spitex im Sinne der Gesundheitsprävention.

Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren können im Bus ihre Lungenfunktion kostenlos testen lassen und sich über Themen rund um Lunge, Atmung und Luft informieren. Der Test wird von geschulten Mitarbeitenden durchgeführt und dauert fünf bis zehn Minuten. Die Lungenfunktionstests dienen der Vorbeugung und Früherkennung von Lungen- und Atemwegserkrankungen. Typisch für diese ist ein schleichender Verlauf: Betroffene realisieren in der Regel erst spät, dass sie an einer Erkrankung der Atemwege oder der Lunge leiden. Deshalb nutzen Sie das kostenlose Angebot. Die Mitarbeitenden von Lunge Zürich freuen sich auf Ihren Besuch. Weitere Informationen: www.luftibus.ch. Gemeinde Bassersdorf Abteilung Soziales + Alter

Kleine Unachtsamkeit mit grosser Gefahr

Innert eines Monats musste die Feuerwehr Bassersdorf zweimal wegen nicht einwandfrei gelöschten Feuerstellen ausrücken. Obwohl das für die meisten harmlos erscheint, kann durch eine nicht sorgfältig hinterlassene Grillstelle ein gefährlicher Waldbrand ausgelöst werden. Insbesondere bei sehr wenig Niederschlag oder Trockenheit steigt die Brandgefahr deutlich an.

Solange kein offizielles Verbot für offene Brandstellen in Wäldern ausgesprochen wird (nur bei extremer Dürre der Fall), soll die Bevölkerung den Wald und die vorgesehenen Grillstellen für die Verpflegung rege nutzen. Besonders für Kinder ist es von grösster Bedeutung, durch die Eltern den korrekten Umgang mit dem Feuer zu erlernen. Nur so kann verhindert werden, dass die Kinder be-

ginnen, in Eigenregie die ersten Erfahrungen zu sammeln. Es ist jedoch wichtig, dass die vorgesehenen Feuerstellen verwendet und das Restfeuer am Schluss mit Wasser gelöscht wird. Wind und andere Witerungseinflüsse können nach dem Verlassen die noch heissen Holzstücke über eine grössere Fläche verteilen. Bei trockenen Verhältnissen kann dadurch ohne weiteres ein Schwellbrand im Unterholz entstehen, der darauf zum Problem werden kann. Deswegen sind wir von Seiten der Feuerwehr sehr dankbar, wenn verdächtige Stellen an die Notfallnummer 118 gemeldet werden. So kann die Situation durch Fachleute, welche unter anderem mit Wärmebildkameras ausgestattet sind, im Detail überprüft und bei Bedarf die notwendigen Schritte eingeleitet werden. Feuerwehr Bassersdorf


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cherheit für alle Benutzer der Begeg­ nungszone führen solle.

Mit Längsparkplätzen hofft der Gemeinde­rat die Sicherheit zu erhöhen. (zvg)

«Initiativitis» macht sich breit Initiative verlangt die Beibehaltung der Parkplatzordnung von Annamaria Ress Wieder wurde in Bassersdorf eine Initiative eingereicht. Der Gemeinderat erklärte diese für gültig, lehnt sie aber ab, da er der Gemeindeversammlung eine neue Variante der Parkplatzordnung mit Längsparkierung auf dem Postplatz vorschlagen wird. Der Bassersdorfer Initiant Olav Brunner verlangte Mitte Mai mittels Initiative, dass die Parkplatzanord­ nung auf dem Postplatz mit elf Auto­ parkplätzen und einem Behinderten­ parkplatz in der heutigen Form zu belassen sei. Als Begründung führte er aus, dass die Nachteile der vom Gemeinderat vorgesehenen Änderung in eine Längsparkierung überwiegen würden. In der durch Kandelaber ver­ engten Dorfstrasse könne diese Vari­ ante beim Ein- und Aussteigen zu gefährlichen Situationen führen. Die heutige Kurzzeit-Vorwärtsparkierung habe sich bewährt, Seitenparkmanö­ ver seien anspruchsvoller. Am 12. Juni erklärte der Gemeinderat die einge­ reichte Initiative zwar für gültig,

lehnte sie aber ab, weil ein Gegen­ vorschlag der Gemeindeversamm­ lung am 18. September unterbreitet werden soll. Die Initiative muss den Stimmbürgern gleichwohl vorgelegt werden, was den Initiant Olav Brun­ ner sehr freut. «Das Stimmvolk soll das letzte Wort haben», fordert er mit Überzeugung. Trotzdem: «Das Gnusch bleibt, so oder so», sagt er pragma­ tisch voraus. Tiefgarage bescheiden genutzt Die Vorgeschichte ist längst bekannt: Seit Eröffnung des neuen Zentrums Bassersdorf mit den beiden Gross­ verteilern, Pavillon, Dorfplatz und Tief­garage sei in zunehmenden Masse festgestellt worden, dass die Tiefga­ rage nur sehr bescheiden genutzt werde, so ist in der Ausführung des Gemeinde­ rates zu lesen. Dagegen habe sich aufgrund der praktisch durchgehend besetzten oberirdischen Kurzzeitparkplätze auf dem Postplatz der Suchverkehr in der Begegnungs­ zone erhöht und zu deutlichen Ver­ kehrsbehinderungen sowie Gefähr­ dungen für Fussgänger, Velofahrende und auch für Kinder und Jugendliche

auf ihrem Schulweg geführt. Die Folgen der Sperrung Parkplätze und der Durchfahrt im vergangenen Sommer hatten unterschiedliche Re­ aktionen in Gewerbe und Bevölke­ rung ausgelöst. Also Folge wurden diese Massnahmen im Herbst wieder aufgehoben mit der Verfügung, die Parkplätze ab der ersten Minute zu bewirtschaften (wir berichteten). Während den anschliessenden drei Workshops des Runden Tisches, an dem Gewerbetreibende, Anwohner, Parteien, Polizei und auch ein Ver­ kehrsplaner zugegen waren, wurde ein Verkehrsregime ausgearbeitet, das durch eine neue Längsparkierung auf der Dorfstrasse auch zu einem ruhi­ geren Verkehrsfluss mit tieferen Ge­ schwindigkeiten und somit mehr Si­

Die heutige Kurzzeit-­ Vorwärtsparkierung habe sich bewährt

Neue Lösung: Längsparkplätze Auf der Dorfstrasse, auf der Breitistra­ sse (Höhe Dorfplatz) sowie auf dem Postplatz sollen künftig insgesamt zehn Längsparkplätze entstehen. Die neu erarbeitete Lösung sieht vor, dass auf der Breitistrasse sowie auf dem Postplatz künftig insgesamt zehn Längsparkplätze entstehen sollen. Die zwölf derzeit senkrecht angeordneten Parkplätze sollen aufgehoben und durch vier waagrecht angeordnete Längsparkplätze ersetzt werden. Wei­ tere Parkierungsmöglichkeiten sollen entlang der Dorf- und der Breitistrasse positioniert werden. «Dem Gemeinde­ rat ist es ein grosses Anliegen, mit den ausgearbeiteten Massnahmen (unter anderem Längsparkierung) die Sicher­ heit für alle Benutzer der Begegnungs­ zone weiter zu verbessern», so die Schlussfolgerung der Exekutive. Visuelle Erweiterungen Zusätzlich sollen zur besseren Er­ kennbarkeit die «Eingangspforte» zur Begegnungszone visuelle Erweite­ rungen erhalten sowie farbliche Ge­ staltungselemente auf der Strassen­ oberfläche der besseren Verkehrsfüh­ rung dienen. Die Massnahmen wur­ den seitens des Verkehrstechnischen Dienstes der Kantonspolizei geprüft und als umsetzbar beurteilt. Die Massnahmen des gemeinderätlichen Gegenvorschlages führen zu Kosten von 65 000 Franken, die von der Ge­ meindeversammlung am 18. Septem­ ber zu Lasten der Investitionsrech­ nung 2018 genehmigt werden müss­ ten. Olav Brunner meint zu diesen Kos­ ten: «Jeder Einwohner, jede Einwoh­ ner in Bassersdorf ist mit 445 Fran­ ken verschuldet. Bei einer Annahme des Vorschlags des Gemeinderates wären es dann 450 Franken. Eine Mehr­ausgabe für ein unvernünftiges System.» Falls der Gegenvorschlag zur Initiative angenommen wird, plant der Gemeinderat nach einem Jahr ­Fazit über das neue Verkehrskonzept zu ziehen und allfällige Optimierungs­ vorschläge mit dem Runden Tisch zu besprechen. ■


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BASSERSDORF

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Auf einem angedachten Quartier «Bahnhof Süd» könnten dereinst über 3300 Einwohner leben. (rh)

Rekurs gutgeheissen Bezirksrat hebt den Gemeinderatsbeschluss von Juni auf von Susanne Gutknecht Der Gemeinderat Bassersdorf hat die von Fabian Moser im Mai eingereichte Einzelinitiative zur Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) an seiner Sitzung vom 12. Juni für ungültig erklärt. Daraufhin hat Fabian Moser Rekurs ergriffen und mit Beschluss vom 11. Juli recht erhalten. Der Bezirksrat Bülach, der über den Rekurs von Fabian Moser zu befinden hatte, gab ihm recht und stellt am 11. Juli fest: «Der Rekurs wird gutgeheissen. Der Beschluss vom 12. Juni 2018 wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Initiative gültig ist.» Damit hat sich Moser erfolgreich dagegen gewehrt, dass der Gemeinderat mit der Begründung, dass sich die Stimmberechtigten mit der Komplexität des Gesamtverfahrens der Gefahr eines Irrtums über wesentliche Punkte ausgesetzt sehen, seine Initiative für ungültig erklärte. Moser möchte mit der Initiative vom Souverän in einer Urnenabstim-

mung zwei Rahmenbedingungen zur Revision der BZO geklärt sehen: «Es soll auch zukünftig auf den Bau von Hochhäusern (Gebäude höher als 25 Meter) und die Einzonung Bahnhof Süd (Gebiet nördlich und südlich des Bahnhofes) verzichtet werden.» Er findet es den idealen Zeitpunkt, um noch vor der Ausarbeitung der BZO klare Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Bassersdorf zu setzen. «Bassersdorf hat sich in den letzten Jahren bereits stark entwickelt. Aber muss es in diesem Tempo weitergehen?», fragt er sich. Mit der Einzonung Bahnhof Süd spreche man von rund 3300 zusätzlichen Einwohnern, was auch auf die Infrastruktur

«Bassersdorf hat sich in den letzten Jahren bereits stark entwickelt. Aber muss es in diesem Tempo weitergehen?»

einen Einfluss habe. Die finanzielle Situation von Bassersdorf sei bereits angespannt und die Fremdverschuldung hoch. «Bei der heutigen Zinslage ist das vielleicht noch kein Problem, aber bei steigenden Zinsen dann sehr wohl.» Auch sieht er in einem klaren Votum der Bassersdorfer eine Chance, klare Verhältnisse zu schaffen und hofft, die Haltung des Kantons in Sachen Verkehrsführung damit beeinflussen zu können. Moser findet keineswegs, dass die Bevölkerung nicht gut genug informiert sei, um über die in der Initiative aufgeworfenen Fragen abzustimmen. Er attestiert dem Gemeinderat in Sachen BZO eine gute Kommunikation, «aber jetzt möchte er die politischen Folgen, welche die strategische Stossrichtung ausgelöst hat, nicht ernst nehmen.» Die Stimmberechtigten wurden bereits intensiv informiert und hätten auch jetzt bis zur Abstimmung die Möglichkeit, sich selber zu informieren. Sie könnten so ihren Entscheid auf einem möglichst freien und umfassenden Prozess der Meinungsbildung treffen, ist Moser überzeugt.

Als Misstrauensvotum gegenüber dem Gemeinderat möchte Moser, der im Frühling als SVP-Vertreter für den Gemeinderat kandidierte, seine Einzelinititative nicht sehen. «Nein, kein Misstrauen, sondern eine kritische Haltung als Bürger und eine gelebte Demokratie.» Der Gemeinderat habe mit den Workshops zur Entwicklungsstrategie zwar die Bassersdorfer teilhaben lassen, aber nun diejenigen Voten ins Strategiepa­ pier einfliessen lassen, die im Sinne des Gemeinderates seien, mokiert Moser. Bis Mitte August herrschen Gerichtsferien im Kanton Zürich und somit steht die Frist für den Weiterzug der Gemeinde ans Verwaltungsgericht bis zum 20. August still. Der Gemeinderat nehme den Entscheid zur Kenntnis und werde das weitere Vorgehen in einer Sitzung nach den Sommerferien-Abwesenheiten der Gemeinderäte besprechen. Weitere Aussagen würden zu einem laufenden Verfahren nicht geäussert, sagt Elvira Venosta, stellvertretende Verwaltungsdirektorin. ■


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Die Szene mit den Jugendlichen und Rapper Kevin Saguid mit Sonnenbrille läuft, während Kameramann Kim Culetto alles aufnimmt und Regisseur Thompson Johnson (links) zum Rechten sieht. (Fotos: Rosmarie Schmid)

Bassersdorfer Music-Video bald auf Youtube Ein Rap Song erzählt über verlorene Liebe und bleibende Freunde von Rosmarie Schmid Freunde des Jugendhauses JAM wirkten bei den Aufnahmen zum Music-Video von Sänger Benjamin Kumbuesa und Rapper Kevin Saguid mit. Vorgestellt und bei Youtube hochgeladen wird ihr Erstling am 1. September im Rahmen des Basi Festival International. «Bleibt in Bewegung, du mach ein Selfie, ihr unterhaltet euch über das Motorrad und du, Kevin, mach dein Ding», fordert Regisseur Thompson Johnson die Gruppe Jugendliche auf. Derweil stellt Kameramann Kim Culetto seine Kamera ein und Morischan Srimohan startet die Musik. Schon bald heisst es «Cut!» und eine Szene für das Music-Video ist im Kasten. Viele weitere entstanden Mitte des Monats vor der Graffitiwand am Pöschenweg in Bassersdorf. Aber wie kam es dazu? Der 17-jährige Benjamin Kumbuesa und Kevin Saguid (15) sind Nachbarn, lieben Musik, tanzen seit sie klein waren und verbringen Zeit im Jugendhaus JAM. Als «Elements of

Hip Hop», ein Projekt von «GLOW», Glattal offene Jugendarbeit, im Jugendhaus von Wangen/Brüttisellen durchgeführt wurde, nahmen die beiden beim Workshop fürs Schreiben von Rap-Texten teil und die Leidenschaft war geweckt. Morischan Srimohan, genannt Morisch, fand, die beiden müssten unterstützt werden. Er ist für ein Jahr Praktikant im JAM und rappt selbst. Er weiss, was es braucht, bis einer dieser rhythmischen Sprechgesänge präsentiert werden kann. Zuerst half er beim Schreiben des Textes. «Die Idee dazu stammt aber von Kevin und Benjamin», betonte er. Darin wird beschrieben, wie wichtig Freunde sind, wenn eine Liebe betrauert wird. «Beats haben wir uns auf Youtube angehört und einen davon gekauft», erklärte Benjamin. Dann liess Morisch seine Verbindungen spielen, fragte den Liestaler Profi Thompson Johnson an, dieser seinen Kollegen Kim Culetto aus Basel, ob er beim Video mitmachen würde. «Die Tonaufnahmen hingegen wurden im Jugendhaus Wallisellen aufgenommen», verrieten Kevin und Benjamin. Jetzt fehlt nur noch ein Titel für den ersten eigenen Song.

Wer bezahlt das Projekt? «Um die Kosten des Videos zu decken, fragten die Jugendlichen ortsansässige Firmen an und schrieben verschiedene Institutionen an», sagt Luciano Dell’Anna, Leiter Jugendarbeit Bassersdorf. «Zudem hat die Jugendkommission eine Defizitgarantie gesprochen», verrät Andrea Gut, Jugendbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf. Es sei ein Projekt, das einzig durch Kooperation der Jugendlichen zustande gekommen sei. Zudem habe es ihnen gezeigt, dass nur gemeinsam etwas erreicht werden könne und sie hätten ihre Kompe-

tenzen damit erweitern können, ergänzt sie. Weitere Aufnahmen entstanden bei farbigem Licht im JAM. Extra zum Rap hatte die 16-jährige Michelle Anderwert eine Chorografie geschrieben und diese mit sechs weiteren Mädchen getanzt. Im JAM war es heiss und Morisch meinte: «Ich kann mich nicht erinnern, dass je so viele Leute in diesem Raum gewesen wären». Die Videoaufnahmen mit Benjamin wurden erst später, unabhängig von jenen mit Kevin, aufgenommen. ■

Sänger Benjamin Kumbuesa (l.) und Rapper Kevin Saguid.


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Fynn Fischer erklärt den Inte­ ressierten seinen selbst­konstruierten Flugsimulator. (as)

Projekte erarbeiten will gelernt sein Sekundarschülerinnen und -schüler zeigen Ideenreichtum von Astrid Steinbach Ende Juni hat die 3. Sekundar­ stufe der Schuleinheit Mösli ihre Projektarbeiten präsen­ tiert. Die Arbeiten entstanden im Rahmen des Projektunter­ richts und wurden eigenständig von den Schülerinnen und Schülern geplant und realisiert.

Z

iel des Projektunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler in das Projektmanagement einzuführen. In den dafür angesetzten Unterrichtsstunden lernen sie, wie man sich realisierbare Ziele setzt, Projekte strukturiert plant und in die Tat umsetzt. Dabei wird vor allem die Selbständigkeit wesentlich in den Vordergrund gerückt. Als Abschluss steht das eigene Projekt, welches präsentiert und durch eine Dokumentation untermauert wird. Diese enthält den Werdegang der Arbeit. Es wird das «Warum» des Projekts beschrieben, sowie das Vorgehen bei der Umsetzung. Am Ende fliessen alle Elemente in die Bewertung mit ein.

Die diesjährigen Projekte waren – wie auch in den Jahren zuvor – sehr vielseitig, interessant und überraschten mit zum Teil einzigartigen Ideen. So stellten die Schülerinnen und Schüler unter anderem ihr handwerkliches Geschick unter Beweis und fertigten Multifunktionsmöbel, einen Blumengarten, ein elektronisches Modellhaus, ein Dreirad mit Motorantrieb und TV-Möbel. So liess sich Abdula Saiti von den derzeit im Trend liegenden Paletten-Möbeln inspirieren und fertigte ein bequemes Palettensofa. Wichtig war für ihn beim Bau, dass dieses Sofa eine besonders leichte Bauweise aufweist,

Die diesjährigen Projekte waren sehr vielseitig, interessant und überraschten mit zum Teil einzigartigen Ideen

damit es schnell umgestellt werden kann. Kreative Ideen Aber auch die kreative Ader war sichtbar. So gab es ein ganzes Schulzimmer mit Handarbeiten. Hier stachen besonders die selbstgefertigten Kleider ins Auge. Die musisch Interessierten stellten den selbst komponierten Song sowie das Klavierstück oder Tänze vor. Zudem gab es eine Horror-Film-Aufführung, ein Projekt zum Thema Phobien mit einer «Mutprobe» und eine soziale Arbeit über das Down-Syndrom. Kulinarische Köstlichkeiten In einem weiteren Schulzimmer wurden kulinarische Köstlichkeiten präsentiert, die auch gleich verkostet werden konnten. Die 15-jährige Jillian Kelly zum Beispiel stellte ihren selbstgefertigten Schokoladenbrunnen vor. Auf Nachfrage erklärte sie lächelnd, dass ihr späterer Werdegang nicht in die Richtung Chocolatier gehen wird, aber die Arbeit an ihrem Projekt habe ihr «mega Spass» gemacht.

Erfolgreiche Sponsorensuche Besonders der Flugsimulator von Fynn Fischer stach aus den vielen Projekten hervor. Der 15-jährige Fynn war vor der Realisierung dieses anspruchsvollen Projekts auf erfolgreiche Sponsorensuche gegangen. «Ich wollte etwas Realistisches machen. So kam ich auf die Idee eines Flugsimulators», erzählte er, während er die Handhabung des Simulators den Besuchern erklärte. «Ich werde nach dem Schulabschluss eine Lehre als Automatiker beginnen und möchte später die Pilotenausbildung absolvieren», fügte er hinzu. Wie die meisten der ausgestellten Projekte wird auch der Flugsimulator im Anschluss zuhause weiterverwendet werden. ■


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BASSERSDORF

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Alle halfen gemeinsam bei den Zügelarbeiten. (as)

Die Wandtafel hat ausgedient Notwendige Gesamtsanierung wurde abgeschlossen von Astrid Steinbach Am 9. Juli war es endlich soweit. Das sanierte Schulhaus Mösli konnte von den Schülern und Lehrern wieder bezogen werden. Ende Juni 2017 hatten die bereits vor langer Zeit notwendig gewordenen Sanierungsarbei­ ten begonnen und allen Beteilig­ten viel Improvisationsvermögen abverlangt.

D

as Schulhaus Mösli stammt aus dem Jahr 1955 und hatte bisher keinerlei Sanierung erfahren, so dass mittlerweile erheblicher Bedarf bestand. Ein Generalplaner wurde mit der Erstellung eines Vorprojekts beauftragt. Anfang 2016 bewilligten die Behörden die notwendige Gesamtsanierung. Das ausgearbeitete Projekt sollte allen Anforderungen an einen zeitgemässen Schulbau gerecht werden. So flossen – wie der Einbau eines Fahrstuhls – auch Massnahmen für die behindertengerechte Erschlie­ssung mit ein. Bildschirm statt Wandtafel Der Singsaal wurde mit einem zweiten Fluchtweg ergänzt, so dass statt der bisher erlaubten 50 Personen die

Personenbelegung auf über 100 Personen erhöht werden kann. Zudem sind sämtliche Unterrichtsräume statt mit der altbekannten Wandtafel jetzt mit grossen Bildschirmen ausgestattet. Diese bieten zusätzlich die mögliche Handhabung als Touchscreen-Bildschirme, können aber auch wie eine Tafel beschrieben werden. Weitere Neuerungen sind die neben den Unterrichtszimmern bestehenden Gruppenzimmer. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich für selbständiges Arbeiten, Besprechungen oder Pausen zurück­zuziehen. Für die Lehrerschaft wurde ein dringend benötigtes grösseres Lehrerzimmer geschaffen. War das alte für lediglich zwölf Personen ausgelegt, können hier jetzt 20 Lehrer ihren Platz finden. Harte Arbeit Doch bevor die neuen Annehmlichkeiten genutzt werden können, hiess es für alle Beteiligten noch einmal anzupacken, da sie Klassenzimmer

«Endlich haben wir mehr Platz und die Schüler und Lehrer befin­den sich wieder unter einem Dach.»

und Spezialzimmer zurückzügeln mussten. Die Schulleitung hatte beschlossen, dass der Unterricht an diesem Tag ausfällt und Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerschaft mit Zügelaufträgen beschäftigt werden sollen. Frühmorgens ging es los. Die Beteiligten trafen sich in ihren jewei-

ligen Klassenzimmern und erhielten hier Instruktionen. Als besonderer Anreiz winkte die Ankündigung, dass bei Erledigung der Aufgaben am Vormittag, der Nachmittag schulfrei ausfallen sollte. Alle packten an. Schulleiter Urs Worni zeigte sich sichtlich zufrieden. Seit zehn Jahren ist er Schulleiter der Schuleinheit Mösli und seinerzeit selbst hier zur Schule gegangen. «Endlich haben wir mehr Platz und die Schüler und Lehrer befinden sich wieder unter einem Dach. Man war auf vier Gebäude und einen Spezialraum verstreut, so dass man auch die Kollegen kaum gesehen hat. Trotz allem lief der Unterricht in der gesamten Zeit ordentlich ab.» Nach der Eröffnung des neuen Schulhaus Chrüzacher und der jetzt abgeschlossenen Sanierung des Schul­haus Mösli, steht noch die Sanierung des Schulhaus Steinlig an. Die Arbeiten werden hier im Herbst beginnen und nach deren Abschluss verfügt Bassersdorf dann über die räumlichen Voraussetzungen, mit denen die hohen Qualitätsansprüche an die Volks­schulen besser erfüllt werden können. ■

IN NEUEN HÄNDEN Die Apotheke Rosengarten mitten im Bassersdorfer Zentrum am Postplatz hat einen neuen Besitzer. Ivan Mihajlovic, seit 2011 Geschäftsführer, hat die Apotheke von Ursula Thürig übernommen und wird sie nach den Grundsätzen der Gründerfamilie weiter führen. «Ich bin gerne in Bassersdorf und fühle mich den Menschen hier sehr verbunden», sagt Mihajlovic, Eidgenössisch Diplomierter Apotheker ETHZ. Die Dienstleistungen, die neben dem Medikamentenverkauf eine grosse Rolle spielen, sollen weiterhin den Bedürfnissen der Kundschaft angepasst und weiter entwickelt werden, verspricht Ivan Mihajlovic. (ar)


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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

KVG 2017

FEUERWEHR ALTBACH

Der Gemeinderat hat vom Revisionsbericht zu den Abrechnungen 2017 im Krankenversicherungswesen Kenntnis genommen.

Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2017 des inzwischen aufgelösten Zweckverbands Feuerwehr Altbach genehmigt. Ab 2018 arbeitet die Feuerwehr Altbach unter einem Zusammenarbeitsvertrag.

GASTWIRTSCHAFTSPATENT Der Gemeinderat hat ein neues Gastwirtschaftspatent mit Alkoholausschank an den Betrieb «Stars and Stripes American Bar and Restaurant» ausgestellt.

BEWILLIGUNG ZUR JAGD AN SONNTAGEN

Schwarzwildjagd an Sonntagen bis zwei Stunden nach Sonnenaufgang und ab einer Stunde vor Sonnenuntergang ein. Das Gesuch wird im Sinne der Verfügung der Fischerei- und Jagdverwaltung vom 1. April 2017 genehmigt. Jene Verfügung gilt auf Zusehen hin, jedoch längstens bis 31. März 2025 (Ablauf der Pachtperiode 2017/25).

GRATULATION

Gemeinderat Brütten Die Jagdgesellschaft Brütten reichte dem Gemeinderat ein Gesuch zur

ÖFFNUNGSZEITEN AM 1. AUGUST Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben am Mittwoch, 1. August 2018 den ganzen Tag geschlossen. Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter der Telefonnummer 079 327 95 53 erreichbar. Wir wünschen Ihnen einen schönen und erholsamen Tag! Ihre Gemeinde Brütten

WIR GRATULIEREN! zum 90. Geburtstag am 16. August Anna ZanivanBaltensperger Hofackerstrasse 14 zur goldenen Hochzeit am 26. Juli Margaretha und Richard Sommer-Schuler Harossenstrasse 4

REDUZIERTE ÖFFNUNGSZEITEN Die Gemeindeverwaltung reduziert während der Sommerschulferienzeit ihre nachmittäglichen Öffnungszeiten auf zwei Stunden. Die Vormittage bleiben bestehen: Montag bis Donnerstag: 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr Freitag: 7 bis 14 Uhr. Auch der Betrieb schliesst nach Möglichkeit um 16 Uhr. Unsere Mitarbeiter verlegen ihren Arbeitsstart in die frühen Morgenstunden. Selbstverständlich können Sie nach telefonischer Vereinbarung auch ausserhalb dieser Öffnungszeiten einen Termin vereinbaren. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Brütten

GEBURTEN am 11. April Gino Fischer Sohn von Marco und Nadja Fischer Harossenstrasse 22 am 12. Mai Lucie Gmür Tochter von Emanuel und Nadine Gmür Säntisstrasse 94D am 30. Juni Lino und Remo Schnyder Söhne von Thomas und Jeannine Schnyder Eich 15


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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Altersforum Brütten sucht Sie! Das Mittagstisch-Team benötigt so bald wie möglich 3 bis 4 Helfer oder Helferinnen Jeweils dienstags von 11 Uhr bis zirka 14 Uhr für Service und Küche. Schnuppern erwünscht… Sind Sie interessiert? Infos bei Beatrice Breslaw, Telefon 052 345 36 74 oder 079 616 48 45.

Für den Rotkreuz-Fahrdienst suchen wir 2 bis 3 aktive Fahrer oder Fahrerinnen Von Montag bis Freitag fahren wir Brüttener und Brüttenerinnen zum Arzt, zur Therapie oder ins Spital. Die Fahrten sind vorwiegend in der Region Winterthur, falls nötig auch nach Zürich. Sind Sie interessiert an diesen sehr geschätzten Freiwilligeneinsätzen? Dann nehmen Sie Kontakt auf. Infos bei Heinz Waser, Telefon 079 816 05 66 oder 052 347 18 08. Alterforum Brütten

Der «Summer im Dorf» Junger Rock in Brütten Im Zeichen der Jugend Die neu gegründete Jugendnetzwerk Band vom «Musikprojekt 8311» hatte ihren ersten Liveauftritt. Unter dem vielversprechenden Namen «The Ro­ cking Stones» gaben die jungen Mu­ siker ihr Bestes und verliehen der Bühne eine sympathische Aura. Der Applaus des Publikums war wohlver­ dient. Die Organisatoren zeigten sich mit dem Anlass ebenfalls sehr zufrie­ den. «Rund 300 Besucher genossen unseren Event, was für uns eine opti­ male Besucheranzahl ist», so Jonas Link vom Stallrock-Verein. Christian Schenker lässt Kinderaugen glänzen. (tj)

von Tobias Jäger Unter dem Titel «Summer im Dorf» fand dieses Jahr wieder ein samstägliches Konzertpotpourri in Brütten statt. Den Besuchern wurde alles geboten. Kinderlieder, Jungbands sowie etablierte Musiker standen nach­einander auf der Bühne.

an den Festtischgarnituren als auch am kleinen Wiesenbord sitzend die Stimmung und die Musik genossen werden. Das sympathische Dorf­ ambiente sowie das nahezu perfekte Wetter trug massgeblich dazu bei, dass am ersten Samstag im Juli auf der kleinen «R’OAK STAGE» mit viel Herzblut und Seele gerockt und gebluest wurde.

Die kleine Bühne wurde bestmöglich an der Brüelgasse im Zentrum von Brütten platziert. So konnte sowohl

Kinder neben Profis Mit Christian Schenker trat bereits am Nachmittag einer der grossen Kinderlie­

Kulinarik und Action Auch der Magen und die Kehle mussten nicht darben. Mit grossem Einsatz boten die Verantwortlichen des Stallrockvereins ein umfassen­ derstars auf. Üblicherweise mit Band, des Angebot an Speisen und Ge­ wusste er seine jungen Festivalbesu­- tränken feil und wussten die hungri­ cher auch solo zu begeistern. N ­ eben gen Gäste zu bewirten. Neben dem «Eric & Deron», einer jungen Blues-­ leiblichen Wohl sorgten eine Tor­ Combo aus Winterthur, machten die Sin­ wand, ein Trampitraktor-Parcours, ger- & Songwriter-Synthpop-­Zwillinge das Kinderkarussell und der kleine «Waterglow» aus Nürensdorf ihre Auf­ Streichelzoo nicht nur bei den jüngs­wartung. Auch die «JB Ramblers» wuss­ ten «Summer Rockern» für strah­ ten mit ihrem Countrysound die Zuhörer lende Augen. Spass für die ganze zu erfreuen. Als Hauptact verzauberte Familie bis in die späten Abend­ Lilly Martin, b­ekannt als Coach bei stunden. ■ «The Voice of Switzerland», mit ihrer Blues- und Soulstimme später am Abend das gut gelaunte Publikum.


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Beleuchtende Aufklärung Umfassender Informationsanlass zur Jagd Themen und der parallel zu passierenden Schiessausbildung sei sehr zeitintensiv. Erst nach bestandener Theorie- und Schiessprüfung beginne die Praxisausbildung in einem Revier. Diese dauere mindestens zwei bis maximal sechs Jahre. Dann stehe eine Pächterprüfung an, wo die Möglichkeit bestehe, sich als Pächter bei einer Jagdgesellschaft zu bewerben. Entgegen vieler Aussagen von Laien sei die Motivation eines Jägers die Liebe zur Natur.

Der Informationswagen zeigt die in der Schweiz heimischen Wildtiere. (sl)

von Sandra Lanz Unter dem Motto «Jagd schützt. Jagd nützt.» fand anfangs Juli im Foyer der Turnhalle Brütten eine informative Aufklärung zur Initiative «Wildhüter statt Jäger» aus verschiedenen Blickwinkeln statt.

D

ie von der Tierpartei Schweiz vom Kanton Zürich eingereichte Initiative «Wildhüter statt Jäger» kommt im September zur Abstimmung. Die Initiative will die bewährte Milizjagd abschaffen, die heute 1350 Jägerinnen und Jäger würden durch 90 staatliche Wildhüter ersetzt werden; die Natur soll sich weitgehend selber regulieren. Der Beweggrund der Jagdgesellschaft Brütten für die Ausstellung war, die hiesige Bevölkerung am Prozess der Ausei­nandersetzung zu be­teiligen und sie auf die Folgen ei-

ner Verstaatlichung der Jagd aufmerksam zu machen. Um die verschiedenen Aspekte fundiert zu beleuchten, traten Vertreter der Jagdgesellschaft, Landwirtschaft, Forst und Gemeinde vor die erschienenen Bevölkerungsgruppen. Einführung in Jagdsystem Marc Schulthess (Jagdaufseher) und Paul Metzener (Obmann) führten die Anwesenden unter anderem in die Grundsätze und die Aufgaben der Jagd ein. Der Bund lege die Gesetze für die Ausübung der Fischerei und der Jagd, insbesondere zur Einhaltung der ­Artenvielfalt der Fische, der wildlebenden Säugetiere und der Vögel fest.

«Entgegen vieler Aussagen von Laien sei die Motivation eines Jägers die Liebe zur Natur.»

Die Ausführung der drei unterschiedlichen Jagdsysteme lege zudem jeder Kanton selber fest. Die Jagd in der Gemeinde Brütten, Nürensdorf und Bassersdorf wird unter dem Reviersystem durchgeführt. Das heisst, dass die Jagdgesellschaft ein Revier für acht Jahre pachtet, dafür zuständig ist und die Wildhut bestellt. Die Jagd ­erfülle folgendes: Artenvielfalt und Lebensräume erhalten, bedrohte Tier­arten schützen, die von wild lebenden Tieren verursachten Schäden an Wald, landwirtschaftlichen Kulturen begren­zen und eine angemessene Nutzung und Regulierung der Wildbestände gewähr­leisten. Harte Ausbildung Karin Schäuble erzählte von ihren Erfahrungen auf dem Weg zur Pächterin. Entgegen der Ansicht vieler Nichtjäger sei die Ausbildung anspruchsvoll und allumfassend, verriet sie. Ein Theorieteil in vielschichti­gen

Zusammenarbeit wichtig Der für Brütten tätige Förster Felix Holenstein zeigte auf, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Jägern und der Forstwirtschaft ist, damit die Biodiversität auch im Wald im ­ Gleichgewicht gehalten werden kann. Ein nicht angepasster Wildbestand würde zu grossen Schäden an der Wald­ verjüngung führen. «Eine Selbstregulierung zu diesem Zeitpunkt ist schlichtweg Utopie.» Peter Ball, Landwirt aus Brütten, erläuterte die unbürokratische Abwicklung in Bezug auf Ernteschäden durch das Wildtier, was bei einer Systemumstellung nicht mehr gegeben wäre und die Kosten unnötig in die Höhe treiben würde. Beat Lanz als Forst- und Landwirtschaftsvorsteher der Gemeinde Brütten äusserte sich positiv über das einwandfreie Funktionieren des Austausches unter den involvierten Interessengruppen. Der Wald als Kultur- und Nutzgutträger solle für die Bevölkerung weiterhin erhalten und geschützt werden. «Das Subsidiaritätsprinzip soll hochgehalten werden, das heisst keine übergeordneten Stellen wie Bund oder Kanton. Es besteht kein Grund, ein bewährtes eingespieltes System abzuschaffen», ist Beat Lanz ■ überzeugt.


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BRÜTTEN

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Karin Hedingers steht viele Stunden am Amboss und schmiedet Hufeisen. Das erfordert Kraft und Ausdauer. (sb)

Hufschmiedin aus Leidenschaft Eine Frau, die weiss wie man Eisen schmiedet von Susanne Beck Als prüfungsbeste Hufschmiedin der Schweiz im Jahr 2017 ist Karin Hedinger nach der ­Diplomfeier glücklich in ihr Zuhause in Brütten zurückgekehrt. In der Männer-Domäne der Hufschmiede diese Auszeichnung als damals 27-jährige Frau zu ergattern, erfüllt sie auch heute noch mit Stolz und Freude. Karin Hedinger ist eine Frau zum Pferde stehlen, sie weiss, wie man mit ihnen umgeht. Aufgewachsen ist sie im Kanton Schaffhausen mit drei Brüdern in einem landwirtschaft­ lichen Betrieb. Auf den Rücken der Pferde hat sie sich stets wohl gefühlt, obwohl sie selber noch nie ein eige­ nes Pferd besessen hat. Nach ihrer Erstausbildung zur Tierarztgehilfin hat sie zwei Jahre auf dem erlernten Beruf gearbeitet. Eine grössere Aus­

zeit lag dazwischen, die sie mit Rei­ sen in ferne Länder, insbesondere vier Monate in Ecuador, genoss. In dieser Zeit ist ihr klar geworden, dass sie gerne mit Tieren arbeitet, jedoch mehr an der frischen Luft arbeiten möchte und nicht so oft in der Praxis und im Büro. So hat sie sich zu einer Zweitausbildung entschieden. Verkürzte Lehrzeit Hedinger begann ihre Lehre gleich mit einer intensiven Praxiszeit und fiel abends todmüde – aber glücklich – ins Bett. In der Berufsschule gab es an­ fänglich den vier Frauen gegenüber spürbare Skepsis, ob die weibliche Kraft für diesen harten Job als Huf­ schmiedin ausreichen würde. Doch

So ist sie drei bis vier Mal im Jahr mit Tierärzten an einem Sams­tag unterwegs, um junge Katzen zu kastrieren

bald war klar, dass sie mit Leidenschaft und Willensstärke diese Herausforde­ rung mit Bravour meistern kann. Als sie an der Diplomfeier nach dreiein­ halb Jahren mit der Abschlussnote 5,3 von einer Berner Schmiedezunft noch einen Schmiedehammer als Wertschät­ zung bekam, erfüllte sie das sichtlich mit Stolz. Weitere Ehrerbietung hat sie am Sechseläuten 2018 in Zürich erfahren: Die Zunft zur Schmiden hat sie eingeladen, mit ihnen zu feiern. Die ideenreiche Frau hat daraufhin als Dank eine selbst gemachte Uhr mit Hufeisenschmuck mitgebracht. Rollende Werkstatt Der Tagesablauf einer Hufschmiedin erfordert einiges an Organisation und Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Morgens wird bei ihrem ­Arbeitgeber Wälchli in Münchwilen besprochen, wer wohin mit einem der gut ausgerüsteten Autos fährt und welche Arbeiten an den metallenen

Pferdefussschuhen ausgeführt werden sollen. Die beiden Lehrlinge werden vom Chef und Hedinger abwechselnd betreut. Auf die Frage, ob Pferdebe­ sitzer so speziell seien, wie man ihnen nachsagt, meint sie schmunzelnd: «Tierbesitzer sind im Allgemeinen etwas anders, das habe ich auch in der Kleintierpraxis so erlebt. Schliesslich ist das ja auch Vertrauenssache.» Gelebter Tierschutz In ihrer Freizeit setzt sie sich auch für den Tierschutz ein. So ist sie drei bis vier Mal im Jahr mit Tierärzten an einem Samstag unterwegs, um junge Katzen zu kastrieren. «Für mich passt das besser, als Geld zu spenden. So kann ich meine Zeit zur Verfügung stellen und auch wieder mein Wissen als gelernte Tierarztgehilfin einbrin­ gen und auffrischen», meint die junge Frau überzeugt. Die Naturverbun­ denheit spürt man der jungen Frau in ■ jedem Moment an.


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KONSTITUIERUNG GEMEINDERAT: Für die neue Amtsdauer 2018/22 hat sich der Gemeinderat wie folgt konstituiert: Gemeindepräsident 1. Vizepräsidentin 2. Vizepräsident

Christof Bösel Yvonne Guggenbühler Daniel Neukomm

Ressortvorstand Finanzen Stellvertreterin

Daniel Neukomm Yvonne Guggenbühler

Ressortvorstand Bildung (Schulpräsident, von Amtes wegen) Stellvertreter

Gerry Romanescu Christof Bösel

Ressortvorstand Raum und Umwelt Stellvertreter

Urs Buchegger Daniel Neukomm

Ressortvorsteherin Infrastruktur und Versorgung Stellvertreter

Yvonne Guggenbühler Marco Demarmels

Ressortvorsteherin Soziales Stellvertreter

Edith Betschart Urs Buchegger

Ressortvorstand Sicherheit Stellvertreterin

Marco Demarmels Edith Betschart

Ressortvorstand Gesellschaft und Kultur Stellvertreter

Christof Bösel Gerry Romanescu

ÜBRIGE BEHÖRDEN: Auch die übrigen Behörden und Abordnungen wurden vom Gemeinderat wie folgt gewählt: Kultur- und Freizeitkommission Präsident: Gemeindepräsident Christof Bösel Mitglieder: Willi Kobel Rita Müller Anita Rosa Marie Spaltenstein Der Kommission gehört mit beratender Stimme weiter an: Sekretärin: Sara Sebastiano, Sachbearbeiterin Allg. Verwaltung Naturschutzkommission Präsident: Gemeinderat Urs Buchegger, Ressortvorstand Raum und Umwelt Mitglieder: August Erni Hans Ulrich Hofer Peter Menzi Martin Peter Sara Sebastiano (mit beratender Stimme und Sekretärin) Ackerbaustellenleiter Rolf Schär

Liegenschaftenkommission Präsident: Gemeinderat Daniel Neukomm, Ressortvorstand Finanzen Mitglieder: Gemeindepräsident Christof Bösel Beat Zimmermann Roman Gschwend Christian Meierhans (Mitglied und Sekretär) Ortsgeschichtliche Kommission Co-Präsident: Ralph Höck Co-Präsidentin: Karin Fiechter Mitglieder: Heinz Lienhart Max Weiss Thomas Zweifel Jugendkommission Präsidentin: Gemeinderätin Edith Betschart, Ressortvorsteherin Soziales Mitglieder: Erika Schäpper Trüb, Gemeinderätin Brütten Yvonne Müller, Schulpflege Andrea Meier, Ref. Kirche Orianna Steinbrunner, Kath. Kirche Isabelle Leuch, Plattform Glattal (mit beratender Stimme) Fachstelle Soziales Präsidentin: Gemeinderätin Edith Betschart, Ressortvorsteherin Soziales Mitglieder: Brigitte Huber Tiziano Rosa Kathrin Bieri, Co-Leiterin Abteilung Soziales Ulrich Vogler, Co-Leiter Abteilung Soziales


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NÜRENSDORF

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GEMEINDEVERSAMMLUNG Die vorsorglich auf den 19. September angesetzte Gemeindeversammlung wurde mangels behandlungsreifer Geschäfte abgesagt. BÜRGERRECHT Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den posi­tiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Hilger Julia, von Deutschland und Sakarya Bilgi, von Italien, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen BETREUUNG DER ­ASYLSUCHENDEN Die Betreuung der Asylsuchenden und der vorläufig aufgenommenen Personen wird aktuell durch die Asyl­ organisation Zürich (AOZ) wahrgenommen. Eine anstehende Anpassung der Leistungsvereinbarung mit der AOZ wurde vom Gemeinderat zum Anlass genommen, die Organi­sation der Betreuung zu überprüfen. Aufgrund dieser Überprüfung wurde entschieden, die Asylbe­treuung künftig wieder durch eigene Mitarbeitende wahrzunehmen. Bei vergleichbaren Kosten verspricht sich der ­Gemeinderat eine engmaschigere Be­treuung, welche direkter gesteuert werden kann. Zur Wahrnehmung ­dieser Aufgabe wurde eine neue 80-Prozent-Stelle in der Verwaltung geschaffen, diese ist in der Zwischenzeit zur Besetzung aus-

geschrieben. Die bisherige Leistungsvereinbarung mit der AOZ wurde per Ende 2018 gekündigt. GEMEINDEPERSONAL Die Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt Fachrichtung Hausdienst mit Lehrbeginn nach den Sommerferien 2018 konnte besetzt werden. Mit ­Loris Nicolo konnte ein engagierter Jugendlicher für diese Lehre gewonnen werden. REVISION JAHRESRECHNUNG 2017 UND KVG-ABRECHNUNG 2017 Die Revisionsfirma Baumgartner & Wüst GmbH hat am 26. und 27. März 2018 eine umfassende Revi­sion der Jahresrechnung 2017 der Gemeinde Nürensdorf vorgenommen. Der Gemeinderat hat den daraus ­resul­tierenden Bericht, welcher die ordnungsgemässe Führung der Rechnung konstatiert und keine Empfehlungen anbringt, erfreut zur Kennt­nis genommen. Die Revi­sionsfirma Baumgartner & Wüst GmbH hat am 8. Juni 2018 eine Revision der Abrechnungen über die Prämienverbil­ ligungen respektive -übernahmen 2017 der Gemeinde Nürensdorf vorgenommen. Der Gemeinderat hat den daraus resultierenden Bericht, welcher die ordnungsgemässe Führung der Rechnung konstatiert und keine Bemerkungen anbringt, ebenfalls erfreut zur Kenntnis genommen.

KREDITBEWILLIGUNGEN/­ ARBEITSVERGABEN Da weder im Ortsteil Birchwil noch im Ortsteil Nürensdorf die gewünschten Unterflurcontainer verwirklicht werden konnten, hat der Gemeinderat beschlossen, auf dem bisher schlecht genutzten Platz an der Eigental­strasse gegenüber dem Werkhof eine neue Unterflur-Sammelstelle zu bauen. Im gleichen Zug sollen auch für die Feuerwehr Parkplätze geschaffen ­ werden. Der Gemeinderat hat das vorgeschlagene Projekt mit 18 Parkplätzen und einer Entsorgungsstelle mit Unterflurcontainern für Glas und Alu/Dosen, Batterien, Kleider und Speise-/Motorenöl genehmigt. Der zur Ausführung nötige Kredit von 195 000 Franken wurde bewilligt. Schon seit längerer Zeit ist die Arbeitsgruppe Ökologie auf der Suche nach einer Car Sharing-Lösung für Nürensdorf. Die bisher untersuchten Lösungen waren jedoch nicht be­ friedigend. Mit dem neuen Anbieter Sponti-Car aus Hombrechtikon konnte nun eine Lösung gefunden werden, die erfolgversprechend ist. Sponti-­ Car stellt dabei ein Elektrofahrzeug zur Verfügung und erledigt die gesamte Administration von der Fahrzeugreservation bis zur Abrechnung der Nutzungsgebühren. Für einen zweijährigen Testbetrieb mit einem Elektrofahrzeug hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von jährlich 15 000 Franken bewilligt. Bei einer

Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der diesjährigen Bundesfeier herzlich eingeladen. Die Feier findet um 20.45 Uhr in Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, statt.

Gemeinderat Nürensdorf und die Mitwirkenden

Für Malerarbeiten an der äusseren Holzkonstruktion der Turnhalle Hatzenbühl hat der Gemeinderat einen Kredit von 35 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Gebrüder Bösel, Nürensdorf vergeben. FINANZEN Für acht Handänderungen wurden Grundsteuern in der Höhe von Fr. 507 489.60 veranlagt. In einem Fall behandelte der Rat eine Handänderung ohne Grundstückgewinnsteuern. In neun Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. GESCHWINDIGKEITS­ KONTROLLEN Die Kantonspolizei Zürich hat am 14. Juni 2018 auf der Alten Winter­ thurerstrasse in Fahrtrichtung Winterthur Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 257 kon­trollierten Fahrzeugen fuhren vier zu schnell. Gemeinderat Nürensdorf

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF

BUNDESFEIER 2018

Ansprache: Musikalische Umrahmung: Dorffest des Knabenvereins: Gratisbus:

guten Auslastung kann davon ausgegangen werden, dass ein grosser Teil der Kosten durch Nutzungsgebühren wieder an die Gemeinde zurückfliesst.

Edith Betschart, Gemeinderätin Musikverein Bassersdorf Ab 18 Uhr im Dröschschopf an der Kleinhausstrasse Innerhalb der Gemeinde (siehe Flugblatt)

In der Sommerpause Juli und August finden keine Veranstaltungen statt. Weitere Informationen zum «LeseSommerClub» finden Sie unter www. winmedio.net/nuerensdorf. Bibliothek Nürensdorf


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GRATULATION WIR GRATULIEREN! zum 90. Geburtstag am 5. August Anna Widmer-Müller Rebenstrasse 20 zur diamantenen Hochzeit am 9. August Rosmarie und Hans Obrist-Mauerhofer Ebnetstrasse 3

Das «Nüeri-Netz» öffnet seinen Treff in Zusam­menarbeit mit der Arbeits­gruppe «Hohes Alter BasiNüeri»

«Humor ist a­ nsteckend» Donnerstag, 16. August, 14 Uhr, Zentrumsbau «Wer sagt, im Alter gebe es nichts mehr zu lachen?» Das Bedürfnis nach Humor und dessen Wertschät­ zung nimmt im Alter zu, sagt Till

Heiter alias Beat Hänni, Humorarbei­ ter und Präsident von HumorCare Schweiz. Alle sind zu diesem humor­ vollen Nachmittag eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Der Vorstand Nüeri-Netz

ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER DEN 1. AUGUST 2018

ÖFFNUNGSZEITEN FREITAG 17. AUGUST 2018

ÖFFNUNGSZEITEN FREITAG 24. AUGUST 2018

Die Büros der Gemeindever­ wal­ tung sowie der Werkbetrieb bleiben am

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Freitag, 17. August 2018 den ganzen Tag geschlossen, da die ganze ICT-Infrastruktur erneuert wird.

Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am

Betreffend Pikettdienst des Bestattungsamtes und der­ Ge­meindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) darüber Auskunft.

Freitag, 24. August 2018 den ganzen Tag geschlossen, da

Gemeindeverwaltung ­Nürensdorf

Mittwoch, 1. August 2018 den ganzen Tag geschlossen.

sich das gesamte Personal auf dem Geschäftsausflug befindet.


WIR SUCHEN LAUFEND NEUE REDAKTIONSMITGLIEDER Wollten Sie schon lange für eine Zeitung schreiben? Ist Reporter Ihr Kindheitstraum? Beim dorfblitz haben Sie jetzt die optimale Gelegenheit dazu. Bei uns können Sie weiterhin Ihrem bisherigen Beruf und Hobby nachgehen und trotzdem Erfahrungen in der Medienwelt sammeln. Dabei entscheiden Sie selbst, wieviel Zeit Sie investieren wollen. Wir erwarten: – ein reges Interesse am Leben in unseren drei Gemeinden – die Lust, darüber zu berichten – die Bereitschaft, regelmässig an den monatlichen Sitzungen teilzunehmen – Zugang zu einem Computer, um die Texte zu verfassen – Internetzugang/E-Mail – nach Möglichkeit eine Digitalkamera Wir bieten: – ein überdurchschnittlich motiviertes und engagiertes Team – ein professionelles Umfeld – die Chance, in den Journalismus einzusteigen – eine hohe Selbständigkeit und die Möglichkeit, den Aufwand weitgehend selber zu bestimmen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich bitte per Telefon oder E-Mail bei Chefredaktorin Annamaria Ress auf 079 258 55 79 oder annamaria. ress@dorfblitz.ch; wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme.


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Der Männerchor verwöhnt die Besucher mit gegrillten Würsten.

Ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch Schon zum neunten Mal wurde das Sommerabendfest durchgeführt Noch am Nachmittag war die Wetterlage unsicher, immer wieder prasselte der Regen auf die Dächer. Doch just zur Eröffnung des neunten Nürensdorfer Sommerabendfestes, kam die Sonne wieder hervor und 300 Menschen fanden sich zum gemeinsamen Feiern auf der Gemeindehausarena ein. Es ist inzwischen zehn Jahre her, der heutige Gemeindepräsident Christof Boesel war gerade zwei Jahre Gemeinderatsmitglied, als er den Auftrag erhielt, den Platz beim Gemeindehaus zu beleben. Er liess sonnengelbe Segel setzen, um fortan der kleinen «Arena» auch Schatten zu spenden, der Gemeinderat lud die Bevölkerung zur Einweihung ein.

«Die Einweihung war ein grosser Erfolg, die Gemeinde spendierte allen Besuchern eine Wurst und ein Getränk», erzählt Boesel. Seither

«In Nürensdorf ist es so schön und angenehm zu leben, da möchte ich niemals mehr weg.»

habe man das Sommerabendfest jährlich unter der Gilde der Kulturund Freizeitkommission durchgeführt, mit wachsendem Erfolg. Nur ein einziges Mal sei das Wetter gar garstig gewesen, «zwölf Grad und sehr windig», so der Gemeindevorsteher. Das Sommerabendfest hat sich zu dem entwickelt, was ursprünglich die Absicht war: Ein Fest innerhalb der Gemeinde, zu dem niemand mit dem Auto anreisen muss, wo man sich kennt, sich trifft und vor den langen Sommerferien nochmals austauscht. Ganz klar, auch für die leiblichen Genüsse war vorgesorgt: Feine Würste vom Grill des Männerchors, einheimisches Bier von der örtlichen

Schlossbraui, Wein, Apfelsaft und diverse Mineralwasser mit und ohne Geschmack. Und zur Freude vieler auch ein opulentes Dessertbuffet, für das 27 Kuchen aus den Küchen des Nüeri-Netzes gespendet wurden. Und wer dann trotz gut gefülltem Magen noch das Tanzbein schwingen mochte, konnte dies zu den lüpfigen Klängen des Ensembles «Willy Tell». Franz Imhof, Inhaber des Pizzamobils brachte das allgemein wohlige Ge­fühl des Abends auf den Punkt: «In Nürensdorf ist es so schön und angenehm zu leben, da möchte ich niemals mehr weg.» Text und Fotos: Annamaria Ress


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Feras Alis einsatzfreudige Persönlichkeit ist bestes Beispiel für Integration. (ar)

Der Pizzabäcker, der kein Italiener ist Feras Ali arbeitet bei Francescos Pizza Mobil von Annamaria Ress Der syrische Kurde Feras Ali, den alle nur Ali nennen, arbeitet mit Freude im «Pizza Mobil». Der Nürensdorfer Franz Imhof (Francesco) ist überzeugt, dass es sich mehr als gelohnt hat, einem Asylbewerber eine Chance zu geben. Alis Erfolg bei der Kundschaft spricht für sich. Ein strahlendes Lächeln und ein äus­ serst gepflegtes Äusseres des jungen

Mannes im Wagen sind die ersten Merkmale, wenn man an Francescos «Pizza Mobil» tritt. Aber er ist kein Italiener, wenn das auch auf den ers­ ten Blick so scheint. Ali ist ein Kurde aus Syrien, der seit 2012 in der Schweiz lebt. Franz Imhof erinnert sich: «Ich hatte ihn etliche Male ge­ sehen, er spazierte immer wieder an meinem Wagen vorbei. Eines Tages fragte er, ob ich Arbeit für ihn hätte. Aber da war es noch zu früh, er hatte auch noch keine Papiere, hatte erst

den Ausländerstatus F.» Nach ein paar ­Monaten meldete sich Ali wie­ der bei Imhof, winkte mit dem B-Ausweis (anerkannter Flüchtling) und sagte lachend: «Sehen Sie, Herr Imhof, ich darf jetzt arbeiten!» Imhof entschied, dem initiativen jungen Mann eine Chance zu geben. Ausserordentlich lernbegabt Franz Imhof liess Ali zwei Tage zur Probe arbeiten und war überrascht, wie schnell der Syrer verstand, was er

von ihm erwartete: «Er ist ausseror­ dentlich lernbegabt und findet sich in vielerlei Aufgaben sehr schnell zu­ recht», lobt er seinen Mitarbeiter. Dieser lächelt und sagt: «Francesco brachte mir alles tröpfchenweise bei, er hat viel Geduld.» Im Januar 2017 erhielt er einen Arbeitsvertrag und seither ist Ali Franz Imhofs grosse Hilfe im Betrieb. Dass dieser sagt «Ali ­arbeitet inzwischen schneller als ich» und von Ali ein «er ist wie ein Vater für mich» kommt, sagt fast alles aus über die besondere Beziehung der beiden zueinander. Kunden verwöhnen Ali, gelernter Baumechaniker, der auch schon im Reinigungswesen und im Werbe-Design tätig war, hat die Qualitäten des «Pizza Mobils» be­ reits verinnerlicht: «Wir backen die Pizzas mit Mehl und Fleisch aus der Region und sogar das Mineralwasser kommt aus dem Tösstal. Damit ver­ wöhnen wir unsere Kunden, das ge­ fällt mir.» Was möchte Ali in fünf Jahren tun? «Pizza Mobil!» Und in zehn Jahren? «Pizza Mobil!» Sagts, Belegt eine neue Pizza und über­ reicht sie mit strahlendem Lächeln einer Kundin. ■

Wo plötzlich der Mülbergweg entsteht Drei Strassen wurden nach den bisherigen Flurnamen benannt von Annamaria Ress In Nürensdorf wurden drei Stras­sen nach den bisherigen Flur­ namen Steichelstrasse, Mülbergund Büechliweg benannt. Die Namensgebung erfolgte im Zusammenhang mit dem kanto­na­ len Gebäuderegister, das auch für Gebäude ohne Wohnnutzung Adressen verlangt. Das zentrale Gebäude- und Woh­ nungsregister des Kantons Zürich (GWR-ZH) unterstützt die Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Bereich Baustatistik, Gebäude- und

Wohnungsregister und der Register­ harmonisierung. Auch steht damit eine umfassende Analysegrundlage für das Bau-, Gebäude- und Wohnungswesen mit hoher Aktualität zur Verfügung. Das GWR umfasst alle Gebäude mit Wohnnutzung und deren Woh­ nungen. Gebäude ohne Wohnnutzung werden nach Bedarf, respektive Ver­ fügbarkeit entsprechender Angaben und ohne Anspruch auf Vollständig­ keit erfasst. Neue Strassennamen In Nürensdorf betrifft dies Liegen­ schaften, die an insgesamt drei Stras­ sen liegen, die bisher über keinen

Strassennamen verfügten. Neu heissen diese Steichelstrasse (Flurname Stei­ chel), Mülbergweg (Flurname Mül­ berg) und Büechlichweg (Flurname Büechli). Bausekretär Christian Meierhans er­ klärt: «Das Amt für Raumentwicklung (ARE) hat mit Schreiben vom 8. März über die neue Verordnung über das ­Gebäude- und Woh­nungsregister in der Amtlichen Vermessung informiert und die Gemeinde gebeten, bis Ende August 2018 die notwendigen Stras­ sennamen zu vergeben. Danach wer­ den in einem weiteren Schritt die über diese Strassen erschlossenen Gebäude nummeriert.» ■

Die Gemeinde benannte neu den Mülbergweg (grün markiert). (zvg)


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Die Schäden auf dem Ziffer­ blatt sind gut sichtbar. (zvg)

Die Ziffern am «Zythüsli» werden neu vergoldet Der Turm auf dem alten Gemeindehaus wird derzeit saniert von Annamaria Ress Der Turm, der auf dem alten Ge­ meindehaus steht, musste drin­ gend saniert werden. Der Ge­ meinderat sprach im März einen Kredit von 90 000 Franken für diese Arbeiten. Die Sanierung soll Ende August fertig werden. Dann wird auch die Rohrbox wieder verbaut, die Zeit­ dokumente enthält.

E

ine Gemeinde mit Geschichte: 1798 bis 1802 gehörte Nürensdorf zum ­Distrikt Bassersdorf und während der Mediationszeit bis 1814 zum Bezirk Bü­lach. 1806 löste sich Nürensdorf von Bassersdorf und bildete mit den

Zivilgemeinden Baltenswil, Breiti, Oberwil und Birchwil eine Politische Gemeinde. Von 1839 bis 1902 wurde auf der Schloss-­ Liegenschaft eine Brauerei betrieben. 1845 wurde das Nürensdorfer Schulhaus mit dem «Zythüsli» gebaut. Bis 1966 war das alte Gemeindehaus ein Schulhaus. Danach diente es für die Gemeindeverwaltung, bis zum Bezug des neuen Gemeindehauses Ende Juni 1988. Jährliche Wartung der Uhr Die Goldziffern der Türmli-Uhr und die Holzschindeln des alten Gemeindehauses, in weiten Umkreisen als «Zythüsli» bekannt und unter Schutz stehend, mussten saniert werden. Derzeit werden die Turmuhrtechnik und die Goldziffern der Uhr revi-

diert. Die letzte grössere Renovation des alten Gemeindehauses, das 1845 erbaut wurde, hat 1988 stattgefunden. «Für das Uhrwerk selbst erfolgt jährlich eine Wartung», erklärt Christian Meierhans, Leiter Abteilung Bau. Königsdisziplin Zifferblätte Derzeit befindet sich das Zifferblatt bei der Muff Kirchturmtechnik AG in Triengen. Die Muff AG nennt die Restauration von Zifferblättern als ihre Königsdisziplin. Denn noch heu-

Für das Uhrwerk selbst erfolgt jährlich eine Wartung.

te sind Turmuhren für viele Menschen – unabhängig ihres Glaubens – ein wichtiger Zeitanzeiger. Die Trienger Spezialisten haben sich ­ neben der Glocken- und Turmuhrtechnik auf die Neuanfertigung und insbesondere der Restauration sämtlichen Turmschmucks spezialisiert. Besonderes Augenmerk gelte der Sanierung und Restauration alter, einzigartiger Zifferblätter und der dazugehörigen Zeiger. Dafür arbeiten die Fachleute auch eng mit dem Denkmalschutz zusammen, was ermöglicht, Kunsthandwerk aus lange vergangenen Zeiten für die nächs­ten Generationen zu erhalten. Ende August erstrahlt die Nürensdorfer Turmuhr wieder in neuem Glanz. ■


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kommunizieren.» Grösstenteils leben die Gärtner aus neun Nationen je­doch friedlich miteinander im Areal. «Natürlich gibt es verschiedene Auf­ fassungen übers Gärtnern zwischen den verschiedenen Nationen, aber das können wir gut vereinbaren – es herrscht ein ruhiges Miteinander.»

Lenken die Geschicke des Vereins für Familiengärten: Kassier Ruedi Hess (v.l.), Präsidentin Romana Schwengeler und Gartenobmann Ruedi Suter. (zvg)

Länderübergreifendes Gärtnern Auf 27 Parzellen gedeiht Gemüse und Früchte von Susanne Gutknecht Anfang Juli feierte der Verein für Familiengärten in Nürensdorf sein 40-jähriges Bestehen mit einem Fest. Auf 70 Aren wachsen Gemüse, Früchte und das unliebsame Unkraut. Ebenso wichtig ist den Gärtnern die Nähe zur Natur und das gesellige Beisammensein. Ruedi Suter, eines der Gründungs­ mitglieder des Vereins, erinnert sich noch gut an die Anfänge des Gärtner­ vereins. «Die Gemeinde erhielt viele Anfragen, ob es keine Möglichkeit gäbe für Familiengärten. Daraufhin wurden sie aktiv und luden ins Res­ taurant Linde, um abzuklären, ob ein Bedürfnis in der breiten Bevölkerung

besteht.» Die Bedürfnisabklärung fruchtete und die Gemeinde entschloss sich, eine Parzelle einem neu zu grün­ denden Verein zu verpachten. Mit ei­ nem Budget von 20 000 Franken und viel Eigenleistung der zwölf Hobby­ gärtner und Gründungsmitglieder nahmen die Familiengärten im Frau­ büechli ausgangs Dorf Richtung Lindau Gestalt an. «Ein Bauzeichner unterstützte uns beim Plan für das Areal mit den Parzellen, die rund 200 Quadratmeter gross sind sowie den Wegen und den Plätzen», erzählt Vor­ standsmitglied Ruedi Suter. Friedliches Miteinander Auf 50 Prozent der Parzelle muss ge­ gärtnert werden, 50 Prozent dürfen Rasen sein. Früher galt die Regel von 30 :70 Prozent. «Früher musste sich

ein Interessent zuerst bewähren, be­ vor er in den Verein aufgenommen wurde», erinnert sich Suter. Hält sich jemand nicht an die in den Statuten vorgegebenen Regeln, wird er ausge­ schlossen. Ein grosses Thema sind die Unkräuter. Wird eine Parzelle nicht genügend bewirtschaftet und gepflegt, versamen sich die unlieb­ samen Unkräuter auch in den Nach­ bargärten, was nicht toleriert wird. «Da muss der Vorstand halt auch das Gespräch suchen und die Beschwerde

Grösstenteils leben die Gärtner aus neun Nationen jedoch friedlich miteinander im Areal.

STORCH MIT AUSDAUER Dieser Storch steht seit Tagen friedlich auf einer Laterne Ausgangs Oberwil. Gemäss Aussage von Anwohnern sitze er dort stoisch und fliege bloss weg, um Nahrung zu suchen. Auch beim grossen Regen Anfang Juli stand er

wie eine Eins auf einem Bein auf «seiner» Laterne und liess sich durch nichts stören. (mf)

Giftfreies Gärtnern Ruedi Suter ist Aktuar und zuständig für die Fronarbeit. Immer wieder mal müssen die 30 Aktivmitglieder anpa­ cken, wenn es Arbeiten am Clubhaus, an den Wegen oder den Zäunen ums Areal auszuführen gibt. So wurde kürz­lich eine Baubaracke als Vereinshaus neu gedeckt. Mit den 180 Franken Pacht für die Parzelle werden neben Wasser und Strom auch die Reini­ gung der Toilettenanlage sowie Mate­ rialien für die Unterhaltsarbeiten fi­ nanziert. Einen Schwerpunkt hat sich der Verein für Familiengärten gesetzt: Möglichst wenig Gifte einzusetzen und das naturnahe Gärtnern zu för­ dern. «Nicht jedes Aktivmitglied hat gleich viel Zeit, um sich ums Gärt­ nern zu kümmern. Aber wenn man sich mit dem Thema giftfreies Gärt­ nern auseinandersetzt, ist das sehr spannend und lohnend», so Suter. Ein grosses Problem plagt den Familien­ garten-Verein: Die Suche nach Vor­ standsmitgliedern. «Es sind doch ei­ nige alte Semester aus der Grün­ dungszeit noch aktiv im Vorstand – auch ich. Jetzt wäre es an der Zeit, dass wir auch einfach mal unseren Garten genies­sen dürfen, ohne an die Pflichten denken zu müssen.» ■


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BANKENTIPP

Der Handelskonflikt drückt auf die Anlegerstimmung. Marcel Baumann Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf

Die Redewendung ist bekannt: «Wie Du mir, so ich Dir». Die Anwendung dieses Grund­ satzes sehen wir seit geraumer Zeit in Form des Handelskon­flikts auf höchster politischer Ebene. Die USA führen Straf­zölle auf Produkte aus China und Europa ein. Sowohl Peking als auch Brüssel reagieren umgehend mit eigenen Zöllen auf amerikanische Importprodukte. Donald Trump wiederum droht mit neuen

Strafzöllen. Wäre doch gelacht, wenn europäische und chinesische Spitzenvertreter nicht mit ebensolchen Drohungen ant­worten. Oder die ur­sprüngliche Drohung sogar noch übertrum­ p(f)en. Dieses Vorgehen erinnert an das Feiglingsspiel. Der Begriff ist angelehnt an die «Mutprobe», bei der zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit aufeinander zu­ ra­ sen. Wer zuerst ausweicht,

hat verloren. Das Problem ist nun: solange niemand bei den Handelsstreitigkeiten einlenkt bringt der Konflikt nur Verlierer hervor. Bei einem noch längeren Andauern des Konfliktes dürften die Gewinne der Unternehmen auf breiter Front sinken. Kleinere Gewinnmargen bei den Unternehmen bedeuten gleichzeitig auch tiefere Aktienkurse. Schlussendlich verliert der Konsument, welcher mehr

bezahlen muss. Die Konsumnachfrage dürfte zurückgehen, der Welthandel weniger stark wach­sen und die Aktienmärkte gedrückt bleiben. Damit es nicht wie bei den aufeinander zurasenden Autos zu einem Crash kommt, müsste irgendeine Partei als erste nachgeben und ausweichen. Leider zeichnet sich zurzeit noch keine dauerhafte Lösung ab.

Eigentalstrasse als Rennstrecke Anwohner in Birchwil stören sich an stark beschleunigtem Verkehr Ende Juni erhielt die dorfblitzRedaktion Kenntnis von lärmi­ ger Raserei auf der Eigentalstrasse, Höhe Birchwilerstrasse, was die Anwohner sehr stört. Es ist schwierig, den Rasern auf die Spur zu kommen und geeignete Schritte zu unternehmen. Mit seinem Schreiben wandte sich ein Birchwiler an die Stadt Kloten, Abteilung Sicherheit: «Als Einwohner in Birchwil ist uns vermehrt aufgefallen, dass die Birchwiler- / Eigentalstrasse als «Rennstrecke» benutzt wird. Es fahren da getunte Autos, Sportwagen und Motorräder durch, welche extrem stark beschleunigen.» Und weiter schrieb er: «Es hat sich wahrscheinlich herumgesprochen (Internetforen), dass die Strassen nie von der Polizei kontrolliert werden und man deshalb

ohne Bedenken rasen kann. In den letzten sechs Monaten hat dies extrem zugenommen. Ich denke, eine Polizeikontrolle an einem Wochenende oder auch ein stationärer Blitzkasten auf der Eigentalstrasse Richtung Kreisel wäre sehr ergiebig.» Sechs Tage später hatte der Schreibende die Antwort der Stadt Kloten

«Wenn es mal einen oder zwei erwischt, wird sich das herumsprechen und die Strecke ist nicht mehr so spannend.»

im Maileingang: «Wir können Ihre Schilderungen gut verstehen, aber Sie sprechen nichts Unerwartetes an. Die Birchwilerstrasse mit dem neuen Belag zieht leider solche Fahrzeuglenkende an. Leider konnte kein Fahrverbot erwirkt werden, welches nur dem Weiler Gerlisberg, Bänikon und Obholz die Durchfahrt gestattet. Die Stadtpolizei wird jedoch bei nächster Gelegenheit wieder Polizeikontrollen vornehmen. Geschwindigkeitsmessungen sind sehr schwierig, da die Höchstgeschwindigkeit mit 80 Stundenkilometern bereits hoch angesetzt ist und die Kontrolle meist erkennbar ist. Zudem fahren solche Fahrzeuglenkende vorgängig die Strecke ab. Die Stadtpolizei wird aber deswegen nicht aufgeben.» Auch Nürensdorfs Gemeindeschreiber Andreas Ledermann meint

dazu: «Es ist tatsächlich schwierig, denn die Polizei müsste wohl auch ge­nauer wissen, wann diese Raser jeweils durchbolzen. Leider wird ihnen gar nichts anderes übrig bleiben, als weitere Polizeikontrollen durchzuführen.» Der Birchwiler hatte nach seiner Aussage auch schon bei der Stadt Kloten angefragt, ob mit der Temporeduktion der Eigentalstrasse nicht auch eine generelle Reduktion auf 60 Stundenkilometer möglich wäre, bei den angrenzenden Strassen zum Eigental. Doch dies sei erst möglich, wenn mehrmals etwas passiert sei. Er würde Kontrollen begrüssen, denn «wenn es mal einen oder zwei erwischt, wird sich das herumsprechen und die Strecke ist nicht mehr so spannend.» Annamaria Ress


HERZLICHE GRATULATION ZUM

LEHRABSCHLUSS


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GEWERBEGEFLÜSTER Mischa Weber (l.) und Miguel Almeida sind immer am Puls der Gärtnerarbeit. (sg)

Der Hauptsitz der Hans Ball Gartenbau AG ist zwar in Bäretswil, gegründet wurde die Firma jedoch vom Brüttener Hans Ball vor 30 Jahren und betreut seither auch viele Brüttener und Nürensdorfer Gärten. Geführt wird die Firma von Mischa Weber, der zusammen mit 16 Mitarbeitern im Raum Winterthur, im Zürcher Oberland und bis an die Stadtgrenze von Zürich tätig ist. «Wir nehmen uns viel Zeit für unsere Kunden», fasst Weber

die Stärke der klassischen Gartenbaufirma zusammen. «Unser Bera­tungs­team ist mit zwei Gärt­nermeistern im Büro gut bestückt, so dass wir schnell und kom­ petent Anfragen von Privaten oder Architekten beantworten können.» Der Wettbewerb fordere ein effizientes Arbeiten und darauf hätten sie sich auch ausgerichtet: Moderner Maschinenpark, eine gute Planung mit CAD-Systemen und 3D-Ansichten für die Kunden

sowie eine optimal organi­sierte Baustelle. Neben Mischa Weber ist auch Bauführer Silvan Waldner als Prü­fungsexperte für angehende Gär­ tner tätig. «Wir sind dadurch am Puls der Gärtnerarbeit und machen zudem auch etwas für die Zukunft unserer Zunft», erklärt Weber. Im eigenen Betrieb bilden sie ab Sommer 2018 vier Lehrlinge aus. Eine Spezialität des Bäretswil-Brüttener-Unternehmens sind Outdoorküchen, für die sie

von der Gartenmesse Giardina auch einen Award eingeheimst haben. Selbst Anfragen aus Deutsch­land darf die Hans Ball Gartenbau AG deswegen beantworten. Den Haupt­teil des Geschäftsumsatzes wird jedoch im Gartenbau und der Pflege von Kundengärten erwirtschaftet.

Red­nerpult stellen und übernehmen das Wurstbraten.» Es sei eine gute Gelegenheit, die Vereinskasse aufzubessern und sich auch den Brüttenern zu präsentieren und Werbung in eigener Sache zu machen. «Dieses Jahr fällt es auf einen Mittwoch, da werden sicher nicht so viele Leute lange sitzenbleiben und etwas konsumieren. Wir werden sehen», sagt Egli lakonisch. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart hat den engagierten Redner Beat Walti, Fraktionspräsident der FDP, an einem Anlass anfangs Jahr getroffen und die Chance genutzt: «Ich habe spontan gefragt, ob er Zeit habe. Beim Inhalt der Rede lasse ich ihm völlig freie Hand», erklärt Bosshart.

Seit vielen Jahren organisieren die «Knaben» das Dorffest im Dröschschopf, das die Besucher bereits auf die Ansprache und offizielle Feier einstimmt und die Gäste verpflegt. Wer eine längere Anlaufzeit auf die Bundesfeier benötigt, kann sich am Abend vorher an der Bar des Knabenvereins ab 20 Uhr bereits einstimmen. Als Rednerin amtet dieses Jahr Gemeinderätin Edith Betschart, die sich zum Inhalt noch bedeckt hält. Damit auch alle den Schweizerpsalm stimmgewaltig mitsingen können, sind auf dem Nürensdorfer Augustflyer auf der Rückseite die Noten und der Text dazu abgedruckt. Man darf also gespannt sein auf die Nürensdorfer Gesangseinlage! ■

Susanne Gutknecht Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Feste in rot-weiss Traditionen bestimmen Feiern von Susanne Gutknecht Jede der drei dorfblitz-Gemeinden pflegt ihre eigene Tradition an der 1. August-Feier. Schon früh kümmern sich die Gemeindevorsteher um einen adäquaten Redner oder eine Rednerin.

D

erweil Nürensdorf und Brütten ihre 1.  A ugustFeiern abends beginnen, hat sich Bassersdorf vor einigen Jahren für eine Feier am Morgen entschieden. «Es war einen Versuch wert und wir hatten bei der ersten Durchführung viele Besucher. Das hat uns bestärkt, auch weiterhin morgens zu feiern», erklärt Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler. Die Bassersdorfer schätzten es offensich­ tlich, morgens eine offizielle Feier zu besuchen und abends im privaten Rahmen zu feiern.

Der diesjährige Redner, Peter Wick, sei mit dem Thema Wetter eigentlich immer aktuell, vermutet Doris MeierKobler. «Ich bin gespannt auf den Inhalt seiner Rede, Vorgaben hat er keine von uns erhalten.» Der morgendliche Termin gibt zudem dem Musikverein Bas­sersdorf die Möglichkeit, gleich zwei Feiern musikalisch zu be­gleiten, näm-­ lich am morgen in Bassersdorf und abends auch noch in Nürensdorf. Vereinskasse aufbessern Ein sicherer Wert bei der Brüttener 1. Augustfeier ist der Schützenve­­rein, der bereits seit rund 15 Jahren die Infrastruktur und das Catering stellt. Prä­sident Bruno Egli erklärt: «Der Schiess­verein hatte früher ein eigenes Zelt, das jetzt im Zeltverein ausgelagert ist, das sich hervorragend eignet für die Feier. Dazu können wir den Oldtimertraktor mit Anhänger fürs

Einstimmen an der Bar In Nürensdorf ist die Bundesfeier fest verbunden mit dem Knabenverein.


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Stadt Bülach tritt Flughafenregion bei Der Verein «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortent­ wicklung» (FRZ) erhält mit dem Bei­ tritt der Stadt Bülach ein prominentes Neumitglied. Die Stadt Bülach erweitert das Gebiet der Standortförderung als elfte Standortgemeinde und wird gleichzeitig das 450. Mitglied. Aus­

schlaggebend für den Abschluss der Mitgliedschaft sind Synergien im Be­ reich Ansiedlungen, die Vermittlung von Gewerbeflächen sowie die Ver­ netzung und das Networking mit vie­ len Entscheidungsträgern aus der Re­ gion. So bringt die Mitgliedschaft der Stadt Bülach den Zugang zum gros­

sen Netzwerk der Flughafenregion Zü­ rich mit über 430 Unternehmen und vielen weiteren Entscheidern aus Wirt­schaft und Politik, von welchem sie bis anhin nicht profitieren konnten. Der Beitritt von Bülach ist die zweite Erweiterung der Mitgliedsstädte und -gemeinden der FRZ, bereits im Som­

mer 2016 trat Nürensdorf bei. Neu umfasst das Standortförderungsge­ biet der FRZ diese elf Städte und Ge­ meinden: Bassersdorf, Bülach, Diet­ likon, Düben­dorf, Kloten, Nürensdorf, Oberglatt, Opf­ikon, Rümlang, Walli­ sellen, Wangen-Brüttisellen. (e)

Pfadiheim Kloten fertig gebaut Erweiterungsbau mit Festakt gefeiert von Sandra Lanz Die letzten Umbauarbeiten des neuen Erweiterungsbaus sind abgeschlossen. Dies wurde mit Stolz der Bevölkerung, den Sponsoren und den Eltern der Pfadfindern der Abteilungen Landskron und Werdegg anlässlich einer Sommerfeier gezeigt. Der Verein Pfadiheim Kloten, welcher den Pfadfinder-Kindern aus Bassers­ dorf, Nürensdorf und Kloten eine Heimbasis bietet, hat seine letzte Bauetappe mit der Fertigstellung des gedeckten Unterstandes beendet. Der alte Unterstand musste infolge der SBB-Bauarbeiten, welche eine Brü­ cke errichtete, weichen. Bettina Hug, Präsidentin von insge­ samt zwölf Vorstandsmitgliedern, beschrieb den Anwesenden die voll­ ständige Entstehungsgeschichte und die akribischen Planung der Um- und Neubauten der vergangenen Jahre. Vom Umzug (nach 30 Jahren im Werkhof gegenüber) an den neuen Standort, der intensiven Bauzeit des Pfadihauses, welches dann im Jahr 2004 eingeweiht wurde, sowie von der letzten Etappe des Erweiterungsbau. Breite Unterstützung Die Finanzierung des ganzen Projek­ tes musste ebenso geregelt werden. So wurden an die 10 000 Fronstunden geleistet. Diese Unterstützung erfuh­

Das grosszügige Areal nach der Neuerung. (sl)

ren sie durch Firmen, ehemaligen Pfadis wie auch durch die Abtei­ lungsleiter und deren Schützlinge. Ein umfangreiches Projekt, welches den Zusammenhalt untereinander stärkte. Die Stadt Kloten, Bassers­ dorf und Nürensdorf, die SBB sowie private Sponsoren und Firmen trugen zur ­Realisierung dieses Umbaues bei. Das grosszügige Gelände mit brei­ ter Infrastruktur bietet nun nicht nur den Pfadfindern Platz für ihre Akti­ vitäten, sondern kann auch von Aus­

senstehenden gemietet werden. Eine perfekt eingerichtete Küche, Grup­ penräume sowie für die Pfadi einge­ richtete Schlafräume, eine Spielwiese mit grosser Feuerstelle werden rege genutzt: Rund 75 Tagesmieten, 12 Wochenlager und 15 Wochenendver­ mietungen schlagen zu Buche. Spielerischer Rundgang Die Gäste wurden eingeladen, bei ei­ nem Wissensparcours teilzunehmen. Dabei konnten sie bei einem Rund­

gang durchs Areal einen tieferen Ein­ blick in bauliche Details gewinnen oder an Bilderwänden sehen, wie die Pfadfinder Geld mit Kuchenverkauf an etlichen Anlässen oder mit dem Parkplatzverkauf bei den EHC Klo­ ten-Spielen auftrieb. Anschliessend wurde das Buffet eröffnet, der Grill eingefeuert und das gemütliche Zu­ sammensein gelebt. ■


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REGION

26.7.2018, Nr. 7

Durch das Vergrösserungsglas Wirft man einen vertieften Blick in den Wald, so öffnet sich eine ver­ zauberte Welt voller atemberauben­ der Details. Der Naturschutz Bass­ ersdorf Nürensdorf NBN holt den Umweltingenieur Markus Gabathu­ ler von der Eidgenössischen For­

schungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL in den heimi­ schen Wald. Er bietet einen Ein­ blick in die farben- und formenrei­ che Welt der Flechten. Die Waldex­ kursion findet am Samstag, 25. August statt. Die Teilnahme ist kos­

tenlos und der Anlass ist öffentlich. Treffpunkt ist um 14 Uhr bei der Waldhütte Heidenburg in Bassers­ dorf. Der Anlass dauert rund zwei Stunden, anschliessend offeriert der NBN einen kleinen Snack. (e)

DORF DROGERIE HAFEN Während einige Unternehmen, wie zum Beispiel Daylong, ihre Pro­ duktion ins kostengünstigere Aus­ land verschieben, setzte sich diese Firma solchen Tendenzen ent­ge­gen­, und produziert in Dietlikon. So kommt das Unternehmen mit einem Minimum an Transportwegen aus. Lokal eben! Vielleicht ahnen Sie schon von wem die Rede ist. Ihre Produkte füllen schon seit einigen Jahren ein Gestell in unserer Abtei­ lung Kör­ perpflege: Vitamar. Vom Bad über Shampoo, Spühlungen führen wir auch ganz neu die Pfingstrosen Bodylotion in unserem Sortiment. Auch bei unseren Haus­ spezialitäten wie etwa das Sporty Bad setzen wir als Grund­ stoffe ebenfalls auf die Vitamar Produkte. Jede 11. Nachfüllung eines Vitamar-Produktes erhalten Sie kos­ tenlos. Fragen Sie nach unserem Nachfüll-Pass. Um damit auch einen Beitrag zur Umweltverträglichkeit zu leisten, bieten wir bei allen Vitamar-Pro­ dukten die Möglichkeit des Nach­ füllens an.

LESERFOTO Tatsächlich, Brütten hat ein eigenes Schwimmbad. In der Julihitze haben Brüttener Kin­ der den Oberdorf-Brunnen an der Dorfstrasse kurzerhand in Beschlag genommen und sich mit fröhlichen Wasserspritzereien gegenseitig abgekühlt. Leserin Regina Boss-

hart schickte dieses Foto ein. Brun­nenmeister Urs Altorfer spricht in diesem Zusammenhang auch vom «Egli-Brunnen». Der Oberdorf-Brunnen trug früher unter der Dorfbevölkerung diesen Namen, weil er immer von «Boy» Egli fachgerecht gereinigt wor-

den sei. Alle Brüttener Brunnen werden auch heute nach geltenden kantonalen Regeln unterhalten und enthalten keine Chemikalien. Für Hunde allerdings ist das Baden darin verboten. (ar)

Wir sind gerne währen den ge­ samten Sommerferien für Sie da, weil natürliche Schönheit und Ge­sundheit eine kompetente, indivi­ duelle Beratung braucht! Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen Drogist HF, dipl. Naturheilpraktiker TEN


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REGION/LESERFORUM

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IN EIGENER SACHE Liebe Leserinnen und Leser

BILD DES MONATS Mit Glück sieht man vor dem Eindunkeln einen Igel, der auf Nahrungssuche ist. Es gibt etwa 26 verschiedene Arten der kleinen Säugetiere. In unseren Breitengraden ist der Braunbrustigel das bekannteste Stacheltier; bis zu 8000 dieser speziell dicken Hohlhaare kann ein ausge-

wachsenes Exemplar zu seinem Schutz tragen. Im Unterholz, unter Laub und Gebüschen richten sie sich gerne einen Bau ein. Die Weibchen bringen vier bis fünf Junge zur Welt, welche sie nach einer Tragzeit von 30 bis 45 Tagen zur Welt bringen. Nach zwei Monaten sind diese von

LESERFORUM Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Regeln für Leserbriefe Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Adresse des Absenders. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst einzureichen. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. • Einsendungen gerne per Mail an redaktion@dorfblitz.ch. Weiterführende Angaben sind auf www.dorfblitz.ch zu finden.

der Muttermilch entwöhnt und sie fressen ab dann Insekten, Würmer, Schnecken oder Larven. Wer im Herbst die Kleintiere füttern möchte, soll ihnen auf keinen Fall Milch geben, das vertragen sie gar nicht, wegen einer Laktoseintoleranz. (sb)

«Gemeinde macht es sich einfach» So rosig, wie die Gemeinde Bassersdorf die Situation beim Schulhaus Chrüzacher darstellt, ist es bei weitem nicht. Die Gemeinde macht es sich sehr einfach mit der Feststellung «Kinderlärm ist nicht einklagbar». Noch nie haben wir uns Anwohner über Kinderlärm beklagt. Wir stören uns an den Jugendlichen und Erwachsenen, die beim Ballspiel Musik hören müssen, obwohl ein Musikverbot angebracht ist, Dieses ist jedoch kaum sichtbar und schwer zu interpretieren. Wir stören uns an Personen, die um 2.15 Uhr Fussball spielen und lauthals Gespräche führen, obwohl spätestens um 22 Uhr das Areal verlassen werden müsste. Auf Grund dieser Lärmemissionen erwachen Kleinkinder in der Anwohnerschaft mitten in der Nacht und weinen. An 365 Tagen im Jahr von 7 bis 22 Uhr kann ausserhalb der Schulzeit dieser Sportplatz ohne Mittags- oder Feiertagsruhe benützt werden. Zu-

Die dorfblitz-Redaktion hat nach Verteilung der Juli-Ausgabe einige Reklamationen er­halten, weil innerhalb der Publikation Leimspuren waren, die zum Teil die Seiten verklebten. Gemäss Information der zuständigen Perso­ nen in der Druck-Produktion war das Problem ein Leimkopf, der die Zeitung verschmutzt hat. Leider sind diese Fehldrucke bei der Kontrolle durch­ ge­ rutscht. Wir entschul­digen uns­­ in aller Form bei der Leserschaft für diese Unannehmlichkeiten und hoffen, dass sie nicht mehr vorkommen werden. Annamaria Ress Chefredaktorin

dem wurde dieser Platz rund 20 Meter von Sitzplätzen und Balkonen entfernt erstellt. Weiter möchte ich erwähnen, dass das Stimmvolk für ein Schulhaus gestimmt hat und nicht für einen öffentlichen Sportplatz mitten in einem Wohnquartier. Von den Bällen in unseren Gärten will ich gar nicht sprechen. Bei einer begrenzten Sperrung des Hartplatzes würde immer noch der grosse Rasenplatz zur sportlichen Betätigung genutzt werden können. Dies erwähne ich nur, da ja die Gemeinde grossartig zitiert, dass Sport eine sinnvolle, aktive und gesunde Freizeitbeschäftigung sei, dem auch ich natürlich voll zustimme. Leider ist diese Wiese aber sehr oft gesperrt und die Tore können nicht benutzt werden. Peter Schaffner, Bassersdorf


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SPORT

26.7.2018, Nr. 7

KURZNEWS UNIHOCKEY

60 Jahre glückliches Kugelrollen Bocciaclub Bassersdorf feiert 60. Geburtstag

UBN (1.Liga) UBN verstärkt das Team Die Zürcher-Unterländer verpflichten für die neue Saison einen zusätzlichen Torhüter, dieser spielte letzte Saison bei Bülach Floorball. Dazu kommt ein neuer Verteidiger, welcher für Floorball Thurgau im Einsatz war. Die neue Meisterschaft startet Mitte September, für UBN steht bereits Ende August das Cupspiel gegen den UHC Grünenmatt an.

Der Vorstand präsentiert die Jubliäums-Trophäe. (fr)

FUSSBALL Fussball Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Vorbereitungs-Motivation «Du entscheidest, wohin die Reise gehen soll – Saison 18/19» steht in Grossbuchstaben an der Garderobentür des FC Bassersdorf. Trainer Gianni Lavigna wünscht sich Motivation und Disziplin von jedem Spieler. Der FCB absolvierte bereits ein Testspiel gegen den FC Meilen, welches knapp verloren ging. Resultate FCB vs. Meilen 2:3. Spielplan 28.07. (11.00): Seuzach vs. FCB 28.07. (18.00): Höngg vs. FCB 04.08. (11.00): Töss vs. FCB

HORNUSSEN Am Samstag, 15. September findet in Bassersdorf zum zweiten Mal die WM der Amateur-Hornusser statt. 32 Nationalmannschaften messen sich beim Abschlagen und Abtun des Nouss. Anmeldung unter www.wohoas.ch bis 11. August. (fr)

von Fabian Rahm Anfangs Juli feierte der Bocciaclub Bassersdorf sein 60-jähri­ ges Bestehen mit einem Showspiel. Der Club blickt auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück, für ein weiteres Bestehen stehen jedoch finanzielle und personelle Hürden bevor.

S

usanna Lee, Vorstandsmitglied des Vereins, packt sich die 920 Gramm schwere Kugel und visiert das kleine Kügelchen vorne an. Der Daumen oberhalb und die Finger unterhalb der Kugel lassen los und die marmorierte Kugel rollt und rollt. Ein perfekter Wurf – «Grande, Bravo, Bella», rufen die Zuschauer und klatschen dabei. Die Zurufe sind italienisch, denn ein ­wesentlicher Teil der Clubmitglieder stammt aus Italien. Zum 60-jährigen Jubiläum des Boccia Club Bassersdorf lud der ­Verein seine Mitglieder, Sponsoren, Partner und Interessierte ein. Neben den Mitgliedern besuchten auch Vertreter des Schweizerischen Bocciaverbandes sowie die zwei Bassersdorfer Gemeinderäte Christoph Isler und Richard Dunkel den Anlass. Präsident Walter Fitzi erzählte zusammen mit Vize-Präsident Ingo Neuge-

bauer Anekdoten und Erfolge des Bocciaclubs. Der Bocciaclub wurde vor 60 Jahren gegründet und durch die Swissair aufgebaut. Als die Airline Konkurs anmeldete, benannte der Vorstand den Verein von «Boccia­ club Swissair» in «Bocciaclub Bas­ sersdorf» um. Die Anlage besass seinerzeit noch kein Dach, Wind ­ und Wetter nahmen massgeblich am Spielgeschehen teil. Die Unterlage, heute ein moderner Gesteinsuntergrund, bildeten damals lediglich Sand­körner. «Als wichtigstes Hilfsmittel brauchten wir damals die Sandschaufel, denn praktisch nach jedem Wurf gab es eine Delle im Sand», erinnert sich Ingo Neugebauer. Auch der Bassersdorfer Gemein­ derat Christoph Isler denkt gerne an frühere Zeiten, als er gegen seinen Vater im Garten Boccia spielte. «Das waren definitiv Nachmittage voller Spass. Ich finde den Bocciaclub Bassersdorf eine grossartige Sache, denn es entsteht Raum für Kameradschaft und zugleich Wettkampf», erzählt er. Neben Christoph Isler beobachtete Serge Caminada, der ­

Die Unterlage, heute ein moderner Gesteinsuntergrund, bildeten damals lediglich Sandkörner.

Präsident des FC Bassersdorf, das Showspiel. «Die Mitglieder des Bocciavereins sind wie unsere Nachbarn, wir kommen schon seit Jahren auf derselben Anlage problemlos miteinander aus», meint er. Übername «Spitex-Verein» Neben den zahlreichen Anekdoten und Erfolgsgeschichten diskutierten die Zuschauer angeregt mit dem Vorstand auch über die beiden Hauptprobleme: die Finanzen sowie den fehlenden Nachwuchs. Oft hörte man im Gespräch den Begriff «Spitex-­ Verein»: Damit spricht Ingo Neugebauer die fehlenden Jugendlichen im Verein an, denn beinahe sämtliche Mitglieder sind bereits pensioniert. Einen Zuwachs an Vereinsmitgliedern, wenn möglich auch jüngere Bocciaspieler, wünscht sich der Verein schon seit vielen Jahren. «Gerne würden wir auch Jugendliche und Erwachsene mittleren Alters begrüssen, jedoch ist die Konkurrenz an Freizeitangeboten gross», bemerkt Präsident Walter Fitzi. Dank Gruppenanlässen gelingt es dem Verein, das jährliche Defizit klein zu halten. «Es ist leider ein Defizit und kein Überschuss, ohne Unterstützung könnten in fünf bis sieben Jahren unsere Kugel still liegen bleiben», erklärt der Präsident. ■


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SPORT

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BILDGALERIE: dorfblitz.ch Das Spiele-Tableau war jedoch nicht immer ganz einfach zu ver­ stehen. Wartezeiten zwischen den jeweiligen Spielen von bis zu fünf Stunden waren lang. Eine andere Ausgestaltung des Turnierspielplans würde gemäss der Meinung vieler Akteure sowie einiger Organisationsmitglieder den kommenden Ausgaben dieses tollen Anlasses helfen.

Fussballerinnen zeigten starke Leistungen.­ (Fotos: Tobias Jäger)

König Fussball regiert Bassersdorf Hitziges Sportreiben auf und neben dem Platz von Tobias Jäger Das traditionelle Dorf- und Schülerturnier war dieses Jahr ein hitziger Anlass. Der FC Bassersdorf organisierte den Breitensportanlass wiederum für die gesamte Bevölkerung. So genos­sen Schüler als auch bunt gemischte Plauschmannschaften den traditionellen Dorfturnierbetrieb.

S

ommerzeit. WM-Zeit. Dorfturnierzeit. Das runde Leder rollte nicht nur über russische Sportrasen, sondern auch auf den bestens präparierten Sportplätzen der Sport- und Freizeitanlage bxa. Wie­derum bot der FC Bassersdorf die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Grümpelturnier zu messen. Neben dem Schülerturnier fand auch das etablierte Dorfturnier statt. Unterschiedlichste Teamkonstellationen

Sie rannten, hechteten und kickten den Gegnern die Bälle um die Ohren

traten so am letzten Juniwochenende im friedlichen Fussballwettstreit gegeneinander an. Rennen, kicken, hechten Im brasilianisch anmutenden Glut­ ofen bei der bxa wurden unzählige und hart umkämpfte Partien ausge­ tragen. Praktisch kein Lüftchen bewegte die zahlreichen Messi- oder Neymar-Shirts. Schweissnass, aber voller Ehrgeiz, jagten Jung und Alt den Ball. Zum guten Glück schauten sich gerade die jüngsten Kicker nicht alles von ihren grossen Idolen ab. So blieb es meist bei den erkennbaren Torjubelposen während die übertriebenen «Schwalben» nur selten imi­tiert wurden. Obwohl Frauen-Goals nicht doppelt zählten, zogen auch die Fussballerinnen beim Zweikampf ihre Schienbeine keineswegs ängstlich zurück. Sie rannten, hechteten und kickten den Gegnern die Bälle um die Ohren. Der Videobeweis fehlte zudem gänzlich. Ein Glück, denn sonst würde wohl auch der Sportgeist des Dorfturniers verschwinden. Auf den vier Spielfeldern kämpften dieses Jahr rund 20 Mannschaften weniger als noch letztes Jahr.

Sonnencreme am Ball Im Festzelt konnten die WM-Fussballspiele auf Grossleinwand geschaut werden. Neben dem wohltuenden Schattenplatz auf den Festbänken vermochte das Spieltreiben in den Weltmeisterschaftsstadien dem einen oder anderen Hobbykicker die Schweissperlen auf die Stirne zu treiben. Das umfangreiche Verpflegungsangebot liess keine kulinarischen Wünsche offen. Gerade bei der Festwirtschaft machte sich die jahrelange Erfahrung bemerkbar.

Beliebte Abkühlung von der Hitze.

Fast wie Regen Die Schiedsrichtertruppe hatte das Geschehen gut im Griff. Auch dieses Jahr konnte man jedoch unfreiwil­lig Zeuge von verbal ausgetragenen ­Disputen zwischen sich echauffierenden Vätern und den Unparteiischen werden. Dies mag an der sommerlichen Hitze gelegen haben. Andererseits gehörten hitzige Diskussionen auf und neben dem Fussballplatz schon immer zum Fussball. Die Sonne blieb das dominierende Element an diesem Wochenende. Da war die zu gewissen Zeiten eingeschaltete Sprinkleranlage eine perfekte und wohltuende Erfrischung, welche die Kids samt Nockenschuhen und Trikot genossen. «Fascht echli wie richtige Räge», meinte etwa der kleine, völlig durch­nässte Ronaldo freudestrahlend und am Boden sitzend, bevor er fröhlich lachend zurück in die heranstaubende Wasserfontäne sprintete. ■


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SPORT

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Ein Besuch im Fernsehstudio des Schweizer Fernsehens SRF ist ein spezielles Erlebnis.

Weltmeisterschaft im Studio Ein Besuch beim Schweizer Fernsehen SRF

E

in Besuch im Fernsehstudio des Schweizer Fernsehens SRF ist ein spezielles Er­ lebnis. Eine Art XL-Luxusvariante eines Public Viewings. «Eigentlich geht heute ein Kindheitstraum in Er­ füllung, denn ich wollte schon immer einmal im Sportstudio bei einer Live­sendung dabei sein», sagt ein Sport­ fan aus Bassersdorf freudestrahlend neben mir am Eingang. Das Studio­ publikum mustert sich gegenseitig. Wohl vielleicht um abzuchecken, ne­ ben wem man sitzen möchte oder mit welcher Person man lieber nicht im Bild erscheinen will. Überraschend viele Leute begehren Einlass. Es kommt zu Rudelbildungen am Emp­ fang. Eine gespannte, aber positiv erwartungsfrohe Stimmung herrscht. Und so tauchen auch wir drei Bass­ ersdorfer Freunde ein in die Welt der bewegten Bilder, der Kameras und Scheinwerfer, der Stars und Servelat­ prominenz. ■ Grosszügig wird als Erstes eine warme Speise und ein Getränk im Verpflegungsszelt offeriert. Natürlich fehlen hier die zahlreichen TV-Bild­ schirme mit Fussballspielübertragun­ gen aus dem eigenen Hause nicht. Nadine Novak, Aufnahmeleiterin beim Schweizer Fernsehen informiert­

via Mikrofon über den Ablauf der nächsten gut drei Stunden. «Nichts wird dem Zufall überlassen und trotz­ dem weiss ich nie genau, wie die ­Produktion enden wird», meint die Bassersdorferin freundlich lächelnd. Kurz nach 19 Uhr betreten wir das eindrückliche Aufnahmestudio. Sym­pathisch wird jeder Besucher von den anwesenden Hostessen zu einem pas­ senden Platz geführt. Eine freie Wahl hat der Publikumszuschauer hierbei nur bedingt. Die Aufnahmeleitung behält sich das Recht vor zu entschei­ den, wer wo sitzt respektive sitzen darf und soll. ■ Aufnahmeleiterin Nadine Novak ins­ truiert das Publikum über die Regeln

auf den Sitzplätzen im Studio. «Win­ ken oder das Schneiden von Grimas­ sen sollen bitte unterlassen werden», sagt Novak bestimmt. Wir sind uns alle einig; das macht irgendwie Sinn. Hier zeigt sich, dass man in diesem Studio wohl schon so einiges erlebt hat. Der TV- Moderator Lukas Studer betritt das Studio. Die letzten Vorbe­ reitungsminuten sind angebrochen. Kurz darauf werden wir zum Applaus durch amüsiertes Vorklatschen der TV-Crew aufgefordert. Dieses Zei­ chen ist wichtig. Als Zuschauer ha­ ben wir nämlich keine Ahnung, wann applaudiert werden soll und zu wel­ chem Zeitpunkt ein Händeklatschen eher peinlich berührend auffallen würde. Sich allzu locker auf dem

Drei Bassersdorfer besuchen das SRF Sportstudio an der Fussball-WM.

Stuhl zu fläzen ist ab jetzt genauso wenig angebracht wie das aufrechte Sitzen mit einem Stock im Rücken oder dem eingenähten Kleiderbügel im Sakko. Das Handy würde von nun unaufhörlich vibrieren, sehen doch just in diesem Moment viele Freunde und die Familie das bekannte Gesicht auf der Zuschauertribüne. Der einge­ schaltete Flugmodus erschwert diese technische Reaktion jedoch entschei­ dend. ■ Als der Moderator das Wort seinem Reporterkollegen ins Stadion nach Russland übergibt, geht das gleis­sende Scheinwerferlicht im Studio aus und alle Anwesenden entspan­nen sich. Aufschnaufen, eingezogene Bäuche werden erlöst. Die Spiele können nun auf einem der vielen Grossbildschirme im Studio verfolgt werden. Alternativ dazu, und das ­machen die Meisten, wechseln auch wir unseren Platz vom weissen Stu­ dioschalensitz auf die betriebsamere Festbankgarnitur im Verpflegungs­ zelt. Fünf Minuten vor Ende der ­ersten Halbzeit beziehen wir wieder unsere bereits angestammten Plätze. Zwingend, den die Zuschauer zu­ hause erwarten das gleiche Publikum am selben Ort und Stelle. ■ Das Spiel läuft wieder und plötzlich kommt Stimmung auf. Der wohl letzte, ernstzunehmende Angriff aufs Tor der Favoriten rollt an und als der Gegner das Leder mit einem satten Knaller ins Aussennetz häm­ mert, explodieren die Emotionen von Zuschauern, Kameraleuten, Moderator und den beiden Experten im Studio sekunden­gleich. In dieser Intensität eigentlich das einzige Mal an diesem Abend. Nach dem Schluss­pfiff hören wir weder freudiges Sie­ gerlachen noch sehen wir betretene Verliererminen. Vielmehr herrscht eine aufgeräumte und zufriedene Stimmung unter allen Beteiligten. Schlussendlich sind wir alle ein bisschen stolz auf etwas, was wir eigentlich gar nicht geleistet haben. Diese paar Minuten im nationalen Scheinwerferlicht. Text und Fotos: Tobias Jäger


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SPORT

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anderem die Stiftung Pigna finanziell unterstützen soll.

Christoph Aegerter trai­niert regelmässig im Freibad Hasenbühl. (ph)

Schwimmen für Hilfsbedürftige Bassersdorfer will von Rapperswil nach Zürich schwimmen von Philipp Rahm Christof Aegerter ist leidenschaftlicher Schwimmer und ge­niesst die unbeschwerten Stunden im Wasser. Mit seiner Passion fürs Schwimmen möchte er hilfsbedürftigen Menschen helfen und hat das Projekt «Swim4life» lanciert. Montagmorgen im Schwimmbad Hasenbühl in Bassersdorf: Christof Aeger­ter schwimmt Länge um Länge, insgesamt über drei Kilometer in etwas

mehr als einer Stunde. Beim Schwimmen kann er abschalten und wieder neue Energie für seinen Alltag tanken. Der 42-Jährige arbeitet seit einigen Jahren als Polizist und hat da­mit seinen Traumberuf gefunden. «Der Kon­takt mit verschiedenen Menschen und jeden Tag etwas für die Allgemeinheit zu tun, fasziniert mich», er­klärt Aegerter. Durch seine Arbeit bei der Stadtpolizei Kloten kommt er regelmässig mit den Bewohnern der Stiftung Pigna in Kontakt, welche jeden vorbeifahrenden Polizeiwagen mit einem Lächeln und Winken be-

grüssen. «Es ist mir ein Anliegen, diese Menschen zu unterstützen und ihnen so den Alltag erleichtern zu können», meint Aegerter. Deshalb ini­tiierte er das Projekt «Swim4life», welches durch Geldsammeln unter

«Die Idee hinter Swim4life ist, dass ich für jeden Kilometer, den ich als Vorbereitung zurücklege, Geld sammle.»

Ambitiöses Ziel Das grosse sportliche Ziel von Christof Aegerter heisst «Sri Chinmoy­Marathon-Schwimmen», 26 Kilometer von Rapperswil nach Zürich. Die besten Schwimmer schaffen diese Distanz in weniger als acht Stunden, er will unter neun Stunden bleiben. Um sich auf diese Mam­mutaufgabe vorzubereiten, sind Schwimmkilometer nötig. «Die Idee hinter Swim4life ist, dass ich für jeden Kilometer, den ich als Vorbereitung zurücklege, Geld sammle.» Für Aegerter ist das Projekt mit viel Training und Organisation verbunden: «Ich trainiere bis zu vier Stunden pro Woche im Wasser, sowie noch weitere Stunden im Kraftraum.» Das Projekt mache ihm jedoch Freude, da er sein Ziel mit einem guten Zweck verbinden könne und damit auch anderen Leuten eine Freude mache. Bis heute sind bereits über 2000 Franken zusammengekommen; sein grosses Ziel, von Rapperswil nach Zürich zu schwimmen, ist nächstes Jahr geplant. ■ www.swim4life.ch

HÖHEPUNKT DER TURNFESTSAISON Ende Juni pilgerte die Turnerfamilie des TV Brütten zu den Vereinswettkämpfen ans Re­gionalturnfest nach Dinhard und erkämpften sich gute Platzierungen im grossen Tur­nerfeld. Bei bestem Wetter wurde die ganze Bandbreite des Turnens präsentiert: Bälle, Kugeln, Steine und Speere wurden geworfen oder gestossen, über Latten gesprungen und über Wiesen gerannt, auf Bühnen und Rasen getanzt, an Barren gehangen und über Matten gerollt. Geschicklichkeit war allerorten gefragt und der Vereinswettkampf zeigte Tur­nen in all seinen Facetten.

Neben dem Sportlichen zeigte sich Turnen auch von der geselligen Seite. Von den Gross­eltern bis zu den Enkeln fieberten Familien auf dem Wettkampfplatz mit. Mit Anfeuerungsrufen und später im Festzelt auch beim Zuprosten zeigte sich der starke Zusammenhalt. Beim TV Brütten ste­hen die jüngsten Mitglieder bereits in den Startlöchern: Am Abend vorher erblickten Zwillinge eines Mitgliedes das Licht der Welt und liessen einen müden Papi trotzdem am Regionalturnfest mitturnen. (e)


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VERANSTALTUNGEN

26.7.2018, Nr. 7

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt Dorfplatz

Mi

01.08.

10.30

Gemeinderat

Offizielle 1. August Feier mit Festrede und musikalischer Umrahmung

Mi

01.08.

18.00

Dorfverein Baltenswil

1. August Feier mit Festwirtschaft und Höhenfeuer

Altes Schützenhaus, ­Baltenswil

Fr

10.08.

18.00

Schützengesellschaft Ba

Obligatorische Übung

Schiessplatz Bettensee, Klo

Do

16.08.

14.00

Ref. Kirchgemeinde Ba/ Nü Nüeri-Netz

Hohes Alter Basi: «Humor – heilsam und ansteckend»

Zentrumsbau Nü, ­Lindauerstr. 1, 3. Stock

Sa

25.08.

09.30

Bibliothek

Buchstart-Veranstaltung mit Leseanimatorin Ilaria Morado für Kleinkinder von 1-3 Jahren in Begleitung

Bibliothek

Sa

25.08.

14.00 – 16.00

Naturschutz NBN

Waldexkursion «Flechten» anschl. Snack

Waldhütte Heidenburg, Ba

Di

28.08.

08.00 – 18.00

Gemeinn. Frauenverein

Senioren-Reise im Car

http://www.frauen­vereinbassersdorf.ch

Fr

31.08.

10.00 – 13.00 14.00 – 17.00

Gemeinde Bassersdorf Abteilung Soziales + Alter

Lungen-Check im «LuftiBus»

Dorfplatz

Fr

31.08.

17.30 – 20.00

Schützengesellschaft Ba

Obligatorische Übung – letzter Termin

Schiessplatz Bettensee, Klo

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeinde­präsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. ­Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ref. Kirchgemeindehaus Ba od. Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

www.frauenvereinbassers­dorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Mi

Jeden 1. Sa

16.00 – 18.00

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

28.07.

09.00

Schiessverein

Zeltaufbau für den 1. August

Chapf

Mi

01.08.

18.30

Schiessverein

1. August-Feier (Festwirtschaft 18.30, Ansprache 20.30 von Beat Walti, Fraktionspräsident FDP, 21.30 Höhenfeuer)

Chapf

Sa

18.08.

17.00

Freunde der Bierkultur

Brüttemer Bierfest mit Livemusik

Bauernhof Buchsächer

Mi

22.08.

08.00 – 18.30

Turnveteranen

Jahresreise der Turnveteranen

www.tvbruetten.ch

Fr

24.08.

17.00

Schiessverein

Bezirksschiessen in Hagenbuch-Schneit

Treffpkt. beim Gemeindeparkplatz

Sa

25.08.

10.00 – 12.00

Schiessverein

Obligatorische Übung 3

Schiessstand

Sa

25.08.

14.00 – 16.00

Naturschutz NBN

Waldexkursion «Flechten» anschl. Snack

Waldhütte Heidenburg, Ba


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VERANSTALTUNGEN

26.7.2018, Nr. 7

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo-Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach, Abfahrt ab Brütten 14.00

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: ­chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser Sommerschulferien)

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum ­Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo–Fr 08.00–09.30)

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

www.pfadinepomuk.ch

Jugendnetzwerk 8311

Diverse Kurse für Mittelstufen-Schülerinnen und Schüler

www.bruetten.ch/de/soziales/jugendnetzwerk8311/

Diverse

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Di

31.07.

20.00

Knabenverein Bi

Barbetrieb

Dröschschopf Ob

Mi

01.08.

20.45

Gemeinde, ­Knabenverein Bi, Holzkorporation Ob

Bundesfeier in Oberwil mit Dorffest im Dröschschopf (ab 18.00)

Di

14.08.

09.00

Nüeri-Netz

Wanderung

Infos siehe www.nueri-netz.ch

Mi

15.08.

15.00

Frauenverein Ob/Bi

Coupe-Essen

Restaurant zur Linde Ob

Do

16.08.

14.00

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü, Nüeri-Netz

Hohes Alter Basi: «Humor – heilsam und ansteckend»

Zentrumsbau 3. Stock

Sa

25.08.

14.00 – 16.00

Naturschutz NBN

Waldexkursion «Flechten» anschl. Snack

Waldhütte Heidenburg, Ba

Do

30.08.

15.30

Nüeri-Netz

Boccia-Plauschturnier

Bocciodromo, Winterthur

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo – Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel./Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi


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VERANSTALTUNGEN

26.7.2018, Nr. 7

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Zentrumsbau Nü, od. Ref. Kirchgemeindehaus, Gerlisbergstr. 4, Ba

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2, www.volleynueri.ch

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Italienisch-Treff

Zentrumsbau, 2. Stock

Jeden Mi

13.30 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach Bedarf (Oberstufe), Jesse Gerner 079 626 45 10

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/­ -innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21) (ausser Sommerferien)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), ­Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnh. Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

17.30. – 19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen , 044 836 76 30

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene (ausser Sommerferien)

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer  0800 33 66 55 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp./Min.)

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


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TREFFPUNKT

26.7.2018, Nr. 7

digital world

internet

apps and links

spielerisch präsentieren

Die Webseite «kapopo.de» hat nicht nur einen witzigen Namen, sondern auch ein kurioses Konzept. Die Abkürzung steht für «Karaoke-PowerPoint» und kombiniert damit zwei scheinbar unvereinbare Dinge. Ähnlich wie beim japanischen Singspiel geht es darum, sich mit viel Kreativität und Spontanität vor einem Publikum zu behaupten. Anders als beim Original muss man jedoch keine Lieder, sondern eine unbekannte PowerPoint-Präsentation vortragen. Die Stichworte und Bilder auf den Folien dienen dabei als Inspirationsvorlage, den genauen Inhalt des Referats bestimmt man jedoch selbst. Das trägt nicht nur zu einem unterhaltsamen Abend in Gesellschaft bei, sondern verbessert zudem auch die eigenen rhetorischen Fähigkeiten. www.kapopo.de

bestpreise finden

Wie viele andere Tätigkeiten hat längst auch das Einkaufen den Weg in die digitale Welt gefunden. Ob man nun nach Büchern, Kleidern oder Elektronikartikeln stöbert, es lässt sich so ziemlich alles im Internet bestellen. Auch im digitalen Einkaufsparadies gibt es aber mitunter grosse Preisunterschiede zwischen Verkäufern. Wer sich kein Schnäppchen entgehen lassen will, findet auf «meinpreiswecker.de» Unterstützung. Mithilfe der Seite kann man für verschiedene Artikel auf Amazon einen «Preisalarm» erstellen. Dabei legt man einen Wunschpreis für das jeweilige Produkt fest, und sobald dieser erreicht ist, wird man per E-Mail benachrichtigt. Insbesondere bei Elektronikartikeln lassen sich so einige Kosten einsparen. www.meinpreiswecker.de

alles zum alter

«Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein», lautet ein altes Sprichwort, das heute wie damals zutrifft. Nichts fasziniert und verängstigt uns gleichermassen wie das Altern. Auch die Internetseite «you.regetting­ old.com» ruft gemischte Gefühle hervor. Nach Eingabe des eigenen Geburtsdatums präsentiert einem die Seite eine Reihe kuriose, interessante, aber auch etwas deprimierende Fakten zum eigenen Alter. So wird einerseits angezeigt, wie viele Minuten man gerade alt ist und wie oft das eigene Herz bereits geschlagen hat. Andererseits kann man sich anschauen, welche Weltereignisse sich am eigenen Geburtstag abgespielt haben. Wer sich bittersüssen Erinnerungen hingeben will, dem ist ein Besuch auf der Seite zu empfehlen. www.you.regettingold.com

hilfreiches von mutti

«frag-mutti.de» ist nicht bloss für Junggesellen, die gerade das sichere Nest des Elternhauses verlassen ­haben, äusserst praktisch. Die Seite liefert auch für alle anderen hilfreiche Tipps und Tricks für den Alltag. Ob es nun ums Kochen, Waschen, Putzen, die Gartenpflege oder aber die Finanzen geht; Mutti – hier zwar nur virtuell – weiss eben immer Bescheid. Heutzutage könnte die Seite natürlich genauso gut «frag Papi» heissen, aber dieses Detail ändert nichts an der Nützlichkeit der Webseite. Das Sammelsurium von über tausend Blogbeiträgen ist äusserst gut strukturiert und ansprechend gestaltet. Durch die zahlreichen Subkategorien fällt das Navigieren leicht und Hilfesuchende werden schnell fündig. www.frag-mutti.de

erstaunliches ­übersetzungstool

«Deepl» lässt sich am besten als ausgereifteres «GoogleTranslate» beschreiben. Auch wenn dieses Tool von Google mittlerweile meist brauchbare Resultate liefert, so scheint die Sprachübersetzungssoftware mit Kölner-Wurzeln dennoch einige Schritte voraus zu sein. Übersetzungen sind zwar in weniger Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch und Polnisch) als bei der Google-Alternative möglich, die Resultate sind dafür umso überzeugender. Anstatt nur einzelne Wortbedeutungen an­ einanderzureihen, gibt die Website zusammenhängende, komplexe Aussagen wieder und ermöglich so eine authentische Übersetzung. Zudem ist das Tool kostenlos und kann bis 5000 Zeichen auf einmal übersetzen. www.deepl.com/translator Texte: Kevin Knecht / Fotos: www


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