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dorfblitz Januar 2019

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31.1.2019 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

1 REGION SPIELEN IM FREIEN

Auch im kalten Winterwald gibt es genügend Bewegungsspiele für kleine Kinder. Eine Exkursion des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf zeigte welche. Seite 29

BASSERSDORF PARLAMENT VERTAGT

Die Kerngruppe, die eine Machbarkeit eines Gemeindeparlamentes hätte abklären sollen, kam nicht zustande. Somit haben die Initianten ihren Vorstoss zurzeit nicht weiterverfolgt. Seite 11

In der Nacht vom 30. zum 31. Dezember wurde die Nachbildung des Brachiosaurus auf dem Gelände der Gartenbaufirma Spaltenstein in Baltenswil mutwillig beschädigt. (rh)

BRÜTTEN ELEKTROMOBIL FÜR ALLE

Ab März steht den Brüttenern neu ein Elektromobil zum Carsharing zur Verfügung. Sowohl der pgv Brütten als auch der Gemeinderat stehen hinter dem Projekt. Seite 19

NÜRENSDORF FASNACHTSFIEBER

Mit dem beliebten Kinderumzug und dem abendlichen Maskenball feierten die Nürensdorfer ihre Dorffasnacht. Seite 26

Brachiosaurus Dino mutwillig zerstört Der Bassersdorfer Weiler Baltenswil ist seit Ende Jahr um eine Attraktion ärmer. In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember rissen Unbekannte einen der drei auf dem Gelände der Spaltenstein Gartenbau AG ausgestellten Dinosaurier aus seiner Verankerung. Dabei wurde auch der Kopf des Brachiosaurus abgetrennt. Dieser Vandalenakt hat im Dorf, aber auch in den Kommentarspalten der Onlinemedien, für Unverständnis gesorgt. von Reto Hoffmann

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s ist nicht das erste Mal, dass Vandalen sich an den Exponaten zu schaffen machten. Nach Auskunft von Walter Sommer, Geschäftsführer der Spaltenstein Gartenbau AG, wurde bereits Anfang Dezember dem Parasaurolophus ein Arm abgetrennt. «Es hatte uns zwar damals schon geärgert, doch wir haben es als einmaligen Bubenstreich verbucht. Dass der oder die Täter nun schon wieder zugeschlagen haben, gibt uns nun aber schon zu denken»,

so Sommer. «Es ist unverständlich, was diese Leute zu dieser Tat antreibt». Der Chef der Firma Spaltenstein hat deshalb eine ungewöhnliche Massnahme ergriffen. Er hat eine übergrosse Todesanzeige kreiert, welche er neben dem umgekippten Brachiosaurus aufstellte. «Brachiosaurus spaltensteini – jäh wurdest du durch Vandalen aus deinem erfüllten Leben gerissen. Wir werden dich für immer vermissen», heisst es in grossen Lettern. «Wir wollten auf diese Weise der Bevölkerung zeigen, was passiert ist», sagt der Geschäftsfüh-

rer. Denn die Dinosaurier im Vorgarten seien extrem beliebt gewesen. Oft seien Gruppen von Kindergärtlern vorbeigekommen, um dort ihren Znüni zu essen und die Dinosaurier zu bewundern. Leihgabe des Sauriermuseums Die drei Exemplare stehen seit rund zweieinhalb Jahren auf dem Gelände der Bassersdorfer Gartenbaufirma. Sie sind eine Leihgabe des Sauriermuseums in Aathal. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

31.1.2019, Nr. 1

SPITZE FEDER

Seit sechs Monaten gehe ich wieder zur Schule – während der obligaten Schulzeit ein Müssen, drücke ich jetzt freiwillig die Schulbank. Als Fach steht die Gebärdensprache

auf dem Lehrplan. Durch meine gehörlosen Freunde bin ich in ihre Welt und Kultur eingetaucht und lerne, wie sie dort mit den Tücken unseres Alltags zurechtkommen. Wenn sich die Wege von Hörenden und Gehörlosen kreuzen, stelle ich fest, dass die Hörbehinderten mächtig im Nachteil sind. In Pausengesprächen, im Restaurant oder im öffentlichen Verkehr sind sie die Aussenseiter und müssen notwendige Informationen mühsam erfragen. Eine entspannende Umgebung finden die Gehörlosen hingegen in ihrer Kultur. Hier stehen ihre Stärken und Persönlichkeit im Vor-

dergrund und nicht ihre vermeintliche Behinderung. In der Gebärdensprachschule lerne ich, dass die Sprache nicht tonlos ist, viele der Gebärden werden von einem Geräusch begleitet und häufig werden die Gesten mit Mimik ergänzt. Die Gebärdensprache lebt von Emotionen, Mimik und Gebärden – in unserer Sprache fehlen mir diese gelegentlich. Gerade mit der Mimik ist das so eine Sache: Unterhalten wir uns mit Gleichgesinnten, stehen über 450 000 Wörter zur Verfügung – die Gebärdensprache kommt mit knapp 20 000 aus. Es macht also Sinn, dass die Gehörlo-

sen für ihre Unterhaltungen Mimik und Emotionen dazu nehmen. Dafür sieht ein Gespräch zwischen Gehörlosen unruhig und wild aus – es geht nicht anders. Ich habe gelernt, dass Gehörlose offene, spontane, kreative und grossherzige Menschen sind. Aus Erfahrung kann ich empfehlen, für einen Tag einen Gehörschutz überzuziehen und zu erfahren, wie Gehörlose in unserer lauten Welt zurechtkommen müssen – mit Emotionen, Mimik und Gesten.

Sie sollten auch im Unterland für das historische Museum werben. Diese Zusammenarbeit ist durch einen privaten Kontakt zustande gekommen. Verärgert über den Zerstörungsakt ist auch Museumsdirektor HansJakob Siber. «Es ist traurig, dass so etwas passiert. Viele Leute erfreuten sich an diesen Figuren. Ich finde es schwer vorstellbar, was in solch einem Kopf vorgeht». Durch die Zerstörung ist nicht nur ein ideeller, sondern auch ein grosser materieller Schaden entstanden. Ein solches Mo-

dell kostet zwischen 3000 und 5000 Franken. Die Dinomodelle wurden aus Indonesien importiert. Das heisst, sie können nicht so einfach ersetzt werden. Deshalb bleibt nur die Reparatur übrig, die Siber jedoch extern vergeben muss. Der Chef von Spaltenstein Gartenbau will nun mit dem Sauriermuseum besprechen, wie es weitergeht. Doch wahrscheinlich werden die drei Dinosaurier aus Baltenswil verschwinden und nach der Reparatur an einem neuen Ort aufgestellt. Was im Garten

der Firma dereinst zu sehen sein wird, kann er noch nicht sagen. «Doch wir versuchen sicher, wieder etwas Schönes zu machen.» Doch damit eine allfällige neue Installation dereinst besser geschützt ist, erwägt Sommer, auch Videokameras zu installieren.

Sommer. «Auch einige E-Mails waren dabei, in denen Leute ihr Bedauern ausdrückten. Ein Mann, der jeden Tag mit dem Auto an den Dinosauriern vorbeigefahren ist, hat sogar angeboten, eine Spende von 250 Franken als Anteil an die Reparatur zu leisten», freut sich Sommer. Nach der Beichterstattung in verschiedenen Medien blieben auch die Reaktionen in den Kommentarspalten nicht aus. Allein im Bericht von «20 Minuten» gab es 37 Meinungsäusserungen. Die Kommentarschrei-

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Ursula Bryner Urs Burger Tim Ehrensperger Marianne Flotron Susanne Gutknecht Reto Hoffmann Tobias Jäger Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Chantal Neukomm Philipp Rahm Fabian Rahm Annamaria Ress Rosmarie Schmid Astrid Steinbach

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Spende für Reparatur Die offensichtlich mutwillige Zerstörung hat bei der Bevölkerung Betroffenheit und Unverständnis ausgelöst. «Wir haben in den letzten Tagen sehr viele Reaktionen erhalten», sagt

Marianne Flotron

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon Natel E-Mail

044 940 85 94 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch

Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon E-Mail Bürozeiten

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. Februar 2019.

Auflage 24. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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THEMA DES MONATS

31.1.2019, Nr. 1

ber zeigten kein Verständnis für diese unnötige Tat. «Leute, welche sowas tun, haben meistens ein verkümmertes Ego. Daher benötigen solche Leute Schandtaten wie diese, um ihr Ego aufzupeppen, in der Hoffnung, wahr genommen zu werden», schreibt etwa einer. Ein anderer schlägt vor: «Den Leuten ist es langweilig. Gebt denen Arbeit in der Gartenbaufirma. Sie sollen acht bis neun Stunden etwas mit Schaufel oder Pickel oder sonst etwas Anstrengendes arbeiten.» Ein weiterer Schreiber meint: «Die Welt wird nur trauriger und jeder Respekt geht verloren. Hoffentlich werden die Täter gefasst und heftig bestraft.» Pietätlose Todesanzeige Mit der Todesanzeige, welche auf den Vandalenakt hinweist, konnten sich jedoch nicht alle anfreunden. Jemand schreibt: «Wenn man weiss, wieviel Leid der Tod für Angehörige bedeutet, ist es völlig daneben, für Sachen Todesanzeigen zu erstellen.» Eine weitere Schreiberin erachtet die Tat als völlig sinnlos. «Ich hoffe, die Polizei erwischt sie bald, denn sonst geht das so weiter.» Und rät: «An alle in der Umgebung Wangen-Brüttisellen und Bassersdorf, haltet die Augen offen!» Bis jetzt konnten der oder die Täter jedoch noch nicht ermittelt werden. Eine Anzeige gegen Unbekannt wurde eingereicht. Vandalismus beschäftigt Gemeinden Vandalismus ist ein Thema, welches die Gemeinden immer wieder beschäftigt. Wie eine Umfrage bei den drei dorfblitz-Gemeinden zeigt, ist die Tat bei den Dinosauriern kein Einzelfall. Schon vor drei Jahren hatte der dorfblitz über das Problem von versprayten Schulhauswänden, Knallkörpern in Briefkästen und achtlos weggeworfenem Abfall in Bassersdorf berichtet. Damals war das Problem auf den Schulanlagen so akut, dass man als Pilotversuch sogar eine private Sicherheitsfirma auf den Schulhausplätzen patrouillieren liess. Diese wurden jedoch nie permanent eingesetzt. Dagegen schauen heute noch die Polizeipatrouillen des Ver-

Anlagen und Abfallverschmutzung gekommen. Um dem Problem Herr zu werden, wurde ein Patrouillendienst, der auf Überwachung spezialisierten Firma Alpha Protect lanciert. Deren Angestellte patrouillieren freitags und samstags in der Nacht zu unregelmässigen Zeiten. Die Kontrollrunden beim Sunnerain wurden intensiviert, was zu einer Reduktion des Abfalls geführt hat. Ein weiterer «Hotspot» ist hinter dem Schloss. Dort befinden sich öffentliche Toiletten. Statt Kameras wurden Licht-Bewegungssensoren installiert. Seither blieben weitere Vorfälle aus, wie Sicherheitsvorsteher Marco Demarmels auf Anfrage bestätigte. Die Bemühungen zahlten sich also aus.

Auch Gemeindearbeiter staunen jeweils, wie unverfroren die Littering-Sünder sind. (zvg)

bundes Hardwald in unregelmässigen Abständen vorbei. Bei der Schulanlage Mösli wurden nach Auskunft der Abteilung Bau + Werke an mehreren Standorten Überwachungskameras installiert. Die Kameras werden ausserhalb der Schulbetriebszeiten eingesetzt, zum Schutz vor Sachbeschädigungen und zur Verhinderung von Straftaten, wie es heisst. Was die Gemeinde Bassersdorf jedoch im ver-

«An alle in der Umgebung Wangen-Brüttisellen und Bassersdorf, haltet die Augen offen!»

gangenen Jahr viel mehr beschäftigt hat, ist das Littering, also das achtlose Wegwerfen von Abfall. Das Strassenteam habe im vergangenen Jahr 39 Tonnen (im Vorjahr 37 Tonnen) Abfall aus öffentlichen Abfallkübeln, Robidogs und Littering eingesammelt (siehe auch den Beitrag der Gemeinde Bassersdorf auf Seite 9). Grössere Aufräumaktionen habe es bei den öffentlichen Feuerstellen, namentlich beim Reservoir Steinlig, gegeben. Ein grösserer Vorfall von Vandalismus ereignete sich bei der Bushaltestelle Talgüetli mit eingeschlagenen Scheiben und bei der Vorbuchenbrücke und Unterführung Wallisellerwegli gab es Sprayereien. Lichtsensoren in Nürensdorf Auch in der Gemeinde Nürensdorf war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Beschädigungen von

Graffiti in Brütten verunstaltet Wie in Bassersdorf sind auch in der Gemeinde Brütten die Feuerstellen beim Entenweiher oder dem «Franzosenbrunnen» gefährdet für Vandalismus und Littering. «Doch saisonbedingt ist es in den Wintermonaten ruhiger», bestätigt Corinne Dabin vom Brüttener Polizeisekretariat. In den Sommermonaten seien am Sonntagmorgen jeweils Putztrupps unterwegs, um diese Stellen zu säubern. Beim Thema Vandalismus sei ihr nur der Tennisclub Brütten bekannt, welcher von einer Sprayer-Attacke betroffen war. Auf seiner Webseite schreibt der Club: «Leider wurde unsere Clubanlage in der letzten Woche des Oktobers, vermutlich in der Halloweennacht, Opfer von Sprayern. Die Rückseite der Übungswand, die anlässlich des Jubiläums 2017 durch einen jungen Künstler mit einem qualitativ hochstehenden Graffiti verschönert worden ist, wurde durch Unbekannte mit hässlichen Sprayereien verunstaltet. Wir bedauern sehr, dass dadurch das Werk weitgehend zerstört worden ist, und dass solche Vandalen ihr Unwesen in Brütten treiben. Wir hoffen, dass es sich dabei um einen einmaligen Bubenstreich gehandelt hat.» Das Thema wird die Gemeinden offensichtlich auch in der Zukunft weiter beschäftigen. Ŷ


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MONATSINTERVIEW

31.1.2019, Nr. 1

«Va bene»: Teil der «sorgenden Gemeinschaft» Bassersdorfer Besuchsdienst-Angebot für Senioren startet Interview: Annamaria Ress In Bassersdorf startet in Kürze das Projekt «va bene». Es ist vorerst geplant, 20 «Tandems», also Senioren mit freiwilliger Besuchsperson, in Kontakt zu bringen. Stellen Sie uns das Projekt in Kurzform vor. Esther Diethelm, Altersbeauftragte Gemeinde Bassersdorf: «va bene» ist ein Besuchsdienst für Seniorinnen und Senioren, deren Beziehungsnetz langsam brüchig wird. Zudem ist «va bene» ein Unterstützungsangebot für betreuende Angehörige, die ihr Betreuungsnetzwerk stundenweise ergänzen möchten. Und letztlich ist das Projekt auch eine sinnvolle Form der Freiwilligenarbeit, die auf dem Gedanken der «sorgenden Gemeinschaft» basiert. «Va bene» ist es wichtig, die Freiwilligen gut in ihre Aufgabe einzuführen und sie zu begleiten. So profitieren die Freiwilligen von einem spannenden Einführungskurs und werden durch eine fachlich versierte Fachperson unterstützt. «Va bene» hat uns begeistert, weil wir dadurch die älteren Menschen gezielt unterstützen, die Freiwilligenarbeit und die vernetzte Zusammenarbeit vor Ort weiterentwickeln und die Sorge füreinander aktiv leben können. Ute van Appeldorn, Mitglied der Steuergruppe «va bene»: Letztendlich stellt sich die Frage, wie man in der Gesellschaft oder in der überschaubaren Gemeinschaft Menschen in Kontakt zueinander bringen kann, die sich gegenseitig etwas zu geben haben. Das ist in unserer MultikultiGesellschaft sehr schwer. Wir leben unter den Bedingungen von Individualisierung und Privatisierung, das heisst, jeder schaut erst mal für sich. Dazu gehört die Erwartung an sich selbst, alles in eigener Regie zu regeln. Um Hilfe zu bitten oder sie auch anzunehmen, wird damit schwierig. Dass hier keiner allein dasteht, ist der Grundgedanke der sorgenden Gemeinschaft. Deshalb hat sich die katholische Pfarrei mit anderen Träger-

Ute van Appeldorn, Marianne Zwinger und Esther Diethelm (v.l.) sehen dem Projekt «va bene» sehr positiv entgegen. (Fotos: Annamaria Ress)

institutionen für diesen neutralen und übergeordneten Besuchsdienst stark gemacht, der passgenau die Menschen miteinander verbindet, vor allem auch Menschen ohne kirchlichen Hintergrund.

«Wir leben unter den Bedingungen von Individualisierung und Privatisierung, das heisst, jeder schaut erst mal für sich.» Ist «va bene» eine Konkurrenz zu den bestehenden kirchlichen Besuchsdiensten? Ute van Appeldorn: Nein, die bestehenden kirchlichen Besuchsdienste bleiben bestehen. Wir sind auf das Projekt aufmerksam geworden, nachdem wir unseren Besuchsdienst zu überdenken begannen. Ob es nicht sinnvoll wäre, von den beiden Kirchen ein ökumenisches Angebot anzubieten, war die Idee. Esther Diethelm: In der Gemeinde hatten wir zudem bemerkt, dass «va

bene» ein ganz wichtiges Puzzleteil in der Altersstrategie sein könnte, gerade im Hinblick auf die möglichst autonome Lebensgestaltung der älteren Menschen, als auch zur Unterstützung von betreuenden und pflegenden Angehörigen. Neben dem Wunsch der Kirche standen auch die Forderungen aus der Angehörigenbefragung «BasiviA», Erfahrungen der Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri» sowie konkrete Bedarfserhebungen der Trägerinstitutionen im Raum. Wie entwickelte sich das Projekt weiter? Esther Diethelm: Nun, wir wollten natürlich zuerst einmal die Erfahrungen der anderen Gemeinden vergleichen und sehen, was zu uns passt. In Kloten zum Beispiel wird die Vermittlung von drei Personen gemacht. Ute van Appeldorn: In anderen Gemeinden ist «va bene» dem Frauenverein oder der Nachbarschaftshilfe übertragen. Es gibt da ganz unterschiedliche Modelle. Esther Diethelm: Letztendlich musste der Besuchsdienst zu Bassersdorf

passen. Die Trägerinstitutionen entschieden sich, eine Spurgruppe zu gründen, die verschiedene Fragen vertieft abklären sollte. Die Spurgruppe hat ein Konzept, ein Budget und Finanzierungsplan und eine Kooperationsvereinbarung erstellt. Inhaltlich entschieden wir uns für ein Vermittlungsmodell mit einem Standort und einem Gesicht nach aussen. Bei uns wird Marianne Zwinger die Vermittlungsstelle führen. Sie kennt die Situation älterer Menschen und von betreuenden und pflegenden Angehörigen durch ihre Arbeit als Pflegekoordinatorin. Nach der Erarbeitung des Konzeptes mussten wir dafür sorgen, dass wir zu den erforderlichen Mitteln kommen.

«Letztendlich musste der Besuchsdienst zu Bassersdorf passen.» Die Trägerschaft besteht nicht nur aus der Gemeinde, sondern zusätzlich aus der katholischen Pfarrei, der reformierten Kirchgemeinde, der Spitex-Organisation und Pro Senectute Kanton Zürich. Esther Diethelm: Ja natürlich. Ein solches Projekt lässt sich nicht im Alleingang bewerkstelligen. Ein Betreuungsnetzwerk lebt von ganz vielen verschiedenen Perspektiven und Personen mit unterschiedlichem Hintergrund. Profis und Laien arbeiten Hand in Hand bei «va bene» zusammen. Ich erachte dies auch als ein wichtiges Signal nach aussen: Wir sammeln zusammen diese Erfahrungen und erfahrene professionelle Organisationen sind dabei, die ihr Wissen einbringen. Zudem profitieren wir dadurch auch von einer Mischfinanzierung. Ute van Appeldorn: Wir hatten grosses Glück, denn die Beteiligten in den Trägerschaften zeigten sich begeistert von diesem Projekt. Klar reden sie auch mit. Dafür delegieren sie eine Person in die Steuergruppe. Ich wirke als Delegierte der Katholischen


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MONATSINTERVIEW

31.1.2019, Nr. 1

MARIANNE ZWINGER, VERMITTLUNGSSTELLE «VA BENE»

Pfarrei mit und habe das Ressort Öffentlichkeitsarbeit inne. Dass die Vermittlungsstelle bei der Gemeinde ist, ist wichtig, weil das eine neutrale Stelle ist. So wird auch die Hemmschwelle für die Betroffenen tief gehalten.

Interessierte Freiwillige können sich direkt bei Marianne Zwinger melden. Dank ihrem Fingerspitzengefühl und ihrer Menschenkenntnis wird es ihr gelingen, die richtigen Paarungen zusammen zu bringen. Ob es um eine wöchentliche Schachpartie geht oder einen Spaziergang, auch eine Kaffeestunde, vieles ist möglich. Marianne Zwinger ist seit 1. September 2018 als Pflegekoordinatorin bei der Gemeinde Bassersdorf tätig. Die gelernte Arztsekretärin und «Case Management»Absolventin hat viel Erfahrung in der Altersberatung, im Spitalsozialdienst sowie in der Planung. Sie lebte mit ihrem Mann und vier Kindern 20 Jahre in Deutschland und ist heute in Wiesendangen zuhause. (ar)

«Ich erfahre immer wieder, dass es Freiwillige gibt, die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen möchten.» Kennen Sie bereits motivierte Freiwillige, die diese Aufgabe übernehmen möchten? Ute van Appeldorn: Ich erfahre immer wieder, dass es Freiwillige gibt, die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen möchten. Gerade heute wieder beim Mittagessen, als ich von «va bene» erzählt habe, haben sich drei Personen positiv geäussert, sich hier freiwillig engagieren zu wollen. Marianne Zwinger, Pflegekoordinatorin und Vermittlungsstelle Bassersdorf: Interessierte Freiwillige dürfen sich gerne direkt bei mir melden. Der Mix aus Freiwilligkeit und professioneller Begleitung, gepaart mit dem Einführungskurs, könnte für Freiwillige verlockend und ansprechend sein. Man darf nicht vergessen, alle Freiwilligen erhalten an den sechs Kursabenden umfangreiches Grundwissen zum Älterwerden. Zudem biete ich einen Erfahrungsaustausch an, in dem Fragen von Nähe und Distanz, Datenschutz und Schweigepflicht besprochen werden. Gibt es denn genügend Seniorinnen und Senioren, die besucht werden möchten? Esther Diethelm: Ja, ich könnte spontan mindestens fünf Personen nennen, die dankbar wären, sie hätten einen Menschen an der Seite, der sie begleitet oder für eine Konversation zur Verfügung steht. Persönlich denke ich, dass es mehr als die geplanten 20 Personen gibt, die den Dienst in Anspruch nehmen möchten. Zuerst gilt es, ein Team von frei-

Marianne Zwinger hat Respekt vor ihrer neuen Aufgabe als Vermittlerin, freut sich aber, ihre zahlreichen Kenntnisse einbringen zu können.

willigen Besuchern aufzubauen und sie auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Dabei sind alle Menschen willkommen, die bereit sind, ihre Zeit zur Verfügung zu stellen und am Einführungskurs teilzunehmen. Marianne Zwinger, haben Sie die beiden Aufgaben als Pfle-

gekoordinatorin und Vermittlungsstellenleiterin zusammen übernommen? Beim Vorstellungsgespräch wurde ich darüber informiert, dass «va bene» ab 1. Januar 2019 startet und dies eine weitere Aufgabe wäre. Das Projekt begeisterte mich von Beginn an, denn die persönlichen Begegnun-

gen stehen im Vordergrund. Ich muss sowohl die zu Besuchenden wie auch die Freiwilligen kennen, um die passenden Menschen zusammenzubringen. Durch ein Telefonat geht das natürlich nicht. Ich freue mich sehr auf diese Vermittlungstätigkeit. Ŷ

BESUCHSDIENST «VA BENE» – KURZPROFIL • Freiwilliger Besuchsdienst für Senioren/-innen und betreuende Angehörige, die ihr Beziehungsnetz erweitern wollen • Sinnvolle Einsatzmöglichkeit als freiwillige Besucher/in: professionelle Einführung, Vermittlung und Begleitung der freiwilligen Besucher/-innen • Breite Trägerschaft, politisch und konfessionell neutrales Angebot • Pilotphase dauert vom 1.1.2019 bis 31.12.2020 • Die Vermittlungsstelle ist erreichbar unter Telefon 044 838 85 73 • Mehr Infos: www.bassersdorf.ch/vabene Ein Informationsabend zum neuen Besuchsdienst und zum Einführungskurs findet am Dienstag, 26. März, von 19 bis 20.30 Uhr im Franziskuszentrum statt.


Öffentliches Kasperlitheater

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BASSERSDORF

31.1.2019, Nr. 1

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

VIDEOÜBERWACHUNG SCHULHAUS MÖSLI Zum Schutz vor Sachbeschädigungen und zur Verhinderung von Straftaten werden an mehreren Standorten der Schulanlage Mösli Überwachungskameras installiert. Die Kameras werden ausserhalb der Schulbetriebszeiten von 17 Uhr abends bis 7 Uhr eingesetzt. Das Reglement zur Videoüberwachung mit der Liste der Kamerastandorte ist auf der Website der Gemeinde Bassersdorf (www.bassersdorf.ch/verwaltung/online-schalter) einsehbar. WAHLPLAKATE AUF ÖFFENTLICHEM GRUND Im Vorfeld zu den kantonalen und eidgenössischen Wahlen vom 24. März und 20. Oktober stellt die Gemeinde jedem Kandidaten und jeder Kandidatin aus Bassersdorf für Wahlplakate eine definierte Fläche auf dem Dorfplatz zur Verfügung. Die Plakate werden durch die Gemeinde angebracht und wieder entfernt. WEITERE MITTEILUNGEN AUS DEM GEMEINDERAT – Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2018 wurde genehmigt;

– Der Gemeinderat stimmte der Kreditabrechnung für die Sanierung der Beleuchtung Fussballplatz Acherwies in der Höhe von 39 849 Franken inklusive MWST mit einer Kreditunterschreitung von 111 Franken (0.3 Prozent) zu; – Die Bauabrechnungen für den Kanalisationsersatz Bassersdorferstrasse mit Kosten von Fr. 106 702.70 inklusive MWST; für die Wasserleitungssanierung Bassersdorferstrasse mit Kosten von Fr. 125 043.60 inklusive MWST und für die Sanierung und Umgestaltung «Einlenker Höhenstrasse» mit Kosten von Fr. 52 359.40 inklusive MWST wurden genehmigt. BAUBEWILLIGUNGEN Es wurden die folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2018-0047, Vilma Schulthess, Dämmung Garage (bestehender Anbau) und Ersatz Flachdach durch Schrägdach (Garage), Vordach über Eingangstüre, Neue Winterthurerstrasse, Bassersdorf; – BG-Nr. 2018-0044, Emil Egger AG, Zweigniederlassung Bassersdorf Neubau Logistikzenter mit Lager, Produktions- und Büroflächen sowie insgesamt 168 Abstellplätze für Mo-

torfahrzeuge und 20 Stellflächen für LKW, Grindelstrasse 5, Bassersdorf. EINBÜRGERUNGEN Mit Beschluss vom 4. Dezember 2018 hat der Gemeinderat das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Telesca Giacomo aus Italien; – Lachnit Jessica Maria aus Honduras; – Khamissi Sara aus Algerien; – Correia Melanie aus Portugal; – Mahendran Sahithya aus Sri Lanka; – Salihovic Sumeja aus Bosnien und Herzegowina; – Yirga Nahom aus Äthiopien; – Palladino Claudio mit Sohn Cristian aus Italien; – Yeboaah Evonica Abena aus Ghana; – Glazko Olga und Dmitry mit Tochter Sofiya aus Russland; – Ramunno Michele aus Italien. Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechtes.

Gemeinderat Bassersdorf

«UNDERWÄGS ZU DÄ LÜT» Nächste Station: Restaurant La Botte Die nächste öffentliche Sprechstunde mit Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und Verwaltungsdirektor Christian Pleisch findet am Donnerstag, 7. Februar von 13 bis zirka 14.30 Uhr im Restaurant La Botte in Bassersdorf statt. Spontan und ohne Anmeldung können Sie Ihre Fragen, Vorschläge oder Anliegen anbringen oder politische Themen diskutieren. Die weiteren Termine werden laufend auf der Webseite der Gemeinde unter www.bassersdorf.ch/politik/gemeinderat aufgeschaltet. Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Doris Meier-Kobler Gemeindepräsidentin

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64. Bassersdorfer Dorffasnacht r b e .F

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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Lebensgeschichte aufschreiben Informiert im Alter Hatten Sie auch schon das Gefühl, dass Sie Erlebnisse oder Eindrücke aus Ihrem Leben an Ihre Nachfahren weitergeben möchten? Würden Sie gerne Teile Ihrer Lebensgeschichte in schreibender Weise reflektieren und zu Papier bringen? Die Idee und den Mut dazu hätten Sie, aber es fehlt Ihnen einfach der Einstieg oder ein geeignetes

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Leben enorm viele spannende Geschichten erlebt und Erfahrungen gemacht. Ein Austausch ist äusserst anregend, befreiend und inspirierend. Im Kurs ist gegenseitige Offenheit selbstverständlich. An den vier Kursmorgen werden Sie von Michèle Minelli, Autorin und Erwachsenenbildnerin, angeleitet und begleitet. Der

Kurs findet am 4., 11., 18., 25. März ab 8.30 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf statt. Anmelden können Sie sich bis Ende Januar bei Pro Senectute Kanton Zürich, Angela Zweifel, unter Telefon 058 451 53 00. Roger Hardmeier Redaktionsteam «Informiert im Alter»

Zwei Clowns mit «Clown-Syndrom» Freitag, 5. April, um 20 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf Mit über 30 Jahren Theater- und Zirkuserfahrung sowie weltweiten Bühnenauftritten geht Olli Hauenstein in «Clown-Syndrom» neue Wege. Eric Gadient, der talentierte Schauspieler mit Down-Syndrom, ist sein ungewöhnlicher Bühnenpartner. Mit viel Poesie, Musik und Humor agieren die Beiden auf Augenhöhe und lassen

Unterschiede vergessen. Gemeinsam haben sie das «Clown-Syndrom». Tickets sind zum Preis von 30 Franken in der Gemeindebibliothek sowie in der Drogerie Hafen in Bassersdorf erhältlich.

Olli Hauenstein (re.) und Eric Gadient treten mit «Clown-Syndrom» in Bassersdorf auf. (zvg)

Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf

Ganz nach dem Motto: Was macht eigentlich die Polizei? – Teil 2 Lärm, Ansammlung von Personen und Littering Sitzen ein paar Menschen an einem öffentlich zugänglichen Ort zusammen und unterhalten sich, kann es auch mal laut werden. Lärm ist subjektiv und wird von jeder Person anders wahrgenommen. Wird dieser Lärm durch ein Spiel oder die grosse Anzahl von Beteiligten verursacht, so stellt dies vor 22 Uhr keinen Rechtsbruch dar. Untermalt die Ansammlung von Menschen ihr Treffen mit lauter Musik, so ist dies nicht erlaubt. Der Betrieb von Aussenlautsprechern ist in den meisten Polizeiverordnungen verboten, respektive bewilligungspflichtig. Es können allenfalls Bussen und Platzverweise ausgesprochen

werden, aber auch hier gilt das Gebot der Verhältnismässigkeit. In der Zuständigkeit gilt es zwischen öffentlichem Grund (Strassen, Parkanlagen) und öffentlich zugänglichem Grund wie beispielsweise Schul- und Sportanlagen zu unterscheiden. Bei solchen obliegt die Hoheit dem Eigentümer, welcher eine Hausordnung erlassen kann und für die Durchsetzung derselben zuständig ist. An solchen Orten schreitet die Polizei nur dann ein, wenn Gefahr in Verzug besteht oder offensichtliche Rechtsbrüche vorliegen. Die Polizei wird im Rahmen ihrer Patrouillentätigkeit solche Hotspots regelmässig aufsuchen. Es ist aber nicht die Aufgabe der Polizei, solche Treffpunkte zu bewachen.

Littering ist per Definition die zunehmende Unsitte, Abfälle im öffentlichen Raum achtlos wegzuwerfen oder liegenzulassen, ohne die dafür vorgesehenen Abfalleimer oder Papierkörbe zu benutzen. Littering ist in vielen Polizeiverordnungen unter Strafe gesetzt, kann aber kaum rechtlich geahndet werden. Die Polizei muss die Täterschaft in flagranti erwischen, um die Verursacher auch bestrafen zu können. Es kann nicht eine gesamte Gruppe zur Anzeige gebracht werden, auch wenn diese für den Abfall verantwortlich ist. Ein Nachweis, wer für welchen Abfall verantwortlich ist, könnte nur unter grosser Kostenfolge erbracht werden. Die Polizei fordert in solchen Situationen die Täterschaft auf, den Platz aufzu-

räumen. Anlässlich der Patrouillentätigkeit kommt dies nicht selten vor. Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie an – ich stehe Ihnen gerne Rede und Antwort. Polizei Bassersdorf Dienstchef Thomas Rutz


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BASSERSDORF

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«Vorbereitungen laufen auf Hochtouren» Die närrischen Tage 2019 stehen in Kürze bevor Kaum sind Weihnachtsbäume entsorgt, die Spuren des Silvesters verschwunden, der erste Schnee im Jahr sichtbar, sieht man in Bassersdorf mit Freude auf die bevorstehende Fasnachtstage dieses Jahres. Sie finden vom 28. Februar bis 4. März statt. Rolf Zemp, Obernarr des Fasnachtskomitees Bassersdorf (Fakoba) bestätigt: «Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die definitive Personalliste wird noch diesen Monat finalisiert.» Auch das Helferproblem dürfte so gut wie gelöst sein, mindestens für das laufende Jahr. «Wir dürfen auf die letztjährigen neuen Helfer

zurückgreifen und hoffen, dass wir noch ein paar zusätzliche mobilisieren können», verrät Rolf Zemp. «Interessierte Helfer können sich auch dieses Jahr wieder per E-Mail auf bindabei@fakoba.ch melden.» Hochkarätiger Empfang Das Programm soll in gewohntem Rahmen durchgeführt werden, und «wir werden alles geben, dass wir wieder einen reibungslosen Ablauf sicherstellen», sagt der Obernarr. Tatsächlich verspricht das Programm, das bereits auf dem Internet aufgeschaltet ist, einiges: Die Fasnachtseröffnung soll wie üblich am «schmutzige Dunschtig», dieses Jahr am 28. Februar, pünktlich um 19.30 Uhr,

auf dem Dorfplatz durchgeführt werden. Die Teilnehmer des Bubenmarsches formieren sich am Freitag, 1. März, auf dem Dorfplatz, Start ist um 9 Uhr. «Dieses Jahr zieht es uns nach Bülach, nicht ganz auf dem direkten Weg», so Rolf Zemp. «Wir werden da hochkarätig empfangen.» Nachtumzug als Höhepunkt Am Freitagabend, findet die erste Party statt, nämlich im Schulhaus Mösli, ab 21 Uhr. Die Strassenfasnacht am Samstag ist ein weiterer Höhepunkt der Bassersdorfer Fasnacht. Auf der Strasse, in der Mösli-Halle, im Fakoba-Zelt und in den vielen Vereinszelten und Restaurants ist Stimmung bis morgens um

4 Uhr angesagt. Bis zu 15 000 Zuschauer wurden in anderen Jahren am sonntäglichen Umzug schon gezählt. Auch dieses Jahr startet dieser am Sonntag, um 14.30 Uhr. Rolf Zemp vom Fakoba freut sich bereits auf einen weiteren Höhepunkt, den imposanten Nachtumzug, der am Montag, 4. März ab 21 Uhr stattfindet. An diesem Tag kommen alle wirklichen Fasnächtler zum Zuge. Der Fakoba-Maskenball im Zelt findet von 19 Uhr bis 4 Uhr morgens statt, wenn die 64. Dorffasnacht am Giigeli-Zystig endet. Ŷ Annamaria Ress

Idee Gemeindeparlament wieder begraben Arbeitsgruppe erachtet Voraussetzungen als nicht mehr gegeben Das Vorhaben, die Gemeindeversammlung durch ein Gemeindeparlament zu ersetzen, scheiterte bereits bei der Bildung einer Kerngruppe. (rh)

von Reto Hoffmann Noch im Oktober hat eine dreiköpfige Arbeitsgruppe voller Enthusiasmus verkündet, dass sie die Idee eines Gemeindeparlamentes in Bassersdorf wieder aufnehmen will. Nun wurde die Idee wegen fehlender Unterstützung wieder auf Eis gelegt. Als erstes hätte, so Fritz Kauf (SP), einer der Väter der Idee, ein Kernteam

gegründet werden sollen, das sich aus verschiedenen Exponenten zusammensetzt. Dieses Kernteam hätte dann die Machbarkeit eines Parlamentes im Detail abklären sollen, um bereits Ende Jahr eine konkrete Vorlage zu präsentieren. In einem Aufruf in den Medien hätten sich dann auch «einige wenige, wenn auch interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeldet», so Kauf. Ende November fand eine erneute Standortbestimmung mit den beiden Parteipräsidenten Peter Lämmli von der FDP

und Panagiotis Psomas von der SP statt. Die beiden Ortsparteien hatten im Gegensatz zu SVP und EVP ein Mitmachen bereits früher signalisiert. Ende Jahr zeigte sich jedoch, dass die FDP aufgrund der Arbeiten im politisch stark belasteten Jahr 2019 nur marginale Unterstützung würde leisten können, teilte Fritz Kauf nun in einem Schreiben von Anfang Januar mit. Die geplante Kerngruppe komme somit nicht zustande. Die Arbeitsgruppe erachte deshalb die Vor-

aussetzungen nicht mehr als gegeben, das Vorhaben zum heutigen Zeitpunkt weiter zu verfolgen. Die Arbeitsgruppe habe deshalb ihre Arbeit bereits abgeschlossen. Doch so ganz begraben wollen die Initianten die Idee noch nicht. Die drei seien überzeugt, steht in der Mitteilung, dass ein Gemeindeparlament für Bassersdorf eine notwendige, zukunftsorientierte und innovative Lösung sei. Ŷ


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BASSERSDORF

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Schweizer Band spielt irischer Folk-Pop «Pigeons on the Gate» haben Bassersdorfer Wurzeln von Tobias Jäger Nach drei Studioalben und zahllosen Live-Shows hat sich «Pigeons on the Gate» in die Herzen der Zuhörer gespielt. Der Bassersdorfer Roger O’Dubler ist Mitgründer der Band und freut sich über die immer grösser werdende Fangemeinde, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Begonnen hat alles im Saal der katholischen Kirche. Hier machte der 42-jährige Bassersdorfer Roger O’Dubler 1993 zusammen mit ein paar Freunden vom Unihockeyclub die ersten musikalischen Gehversuche. Seine Combo hiess «Rythm Sticks» und spielte ausschliesslich Coversongs. 2003 zog es ihn zusammen mit seinem damaligen Schlagzeuger nach Winterthur, wo sie gemeinsam eine WG gründeten. Nach dem Sammeln von einigen Jahren Bühnenerfahrung beschloss O’Dubler, die Band aufzulösen, um mit eigenen Songs seinen musikalischen Weg fortzusetzen. Inspiration Irland Das Interesse und die Faszination irischer Traditionsmusik veranlasste

Roger O’Dubler zu unzähligen Reisen an die Westküste der grünen Insel. Bei Live-Konzerten lernte er die weltbekannten, teils mystisch anmutenden Geigen- und Flötenklänge an ihrem Ursprungsort besser kennen. 2005 traf er seine spätere Ehefrau Lajescha. Sie, von der klassischen Musik kommend und er, ein eingefleischter und talentierter Musikhandwerker, fingen in diesem Jahr zusammen irisches Musikfeuer. «Wir beschlossen, diese Art von Musik mit unserem Spirit zu kombinieren und in der Schweiz zu spielen», erzählt O'Dubler. Der Grundstein für die Gründung einer gemeinsamen Band war gelegt. Seit dieser Zeit bilden die organischen, traditionellen Musiktöne den unverkennbaren Sound von «Pigeons on the Gate» (POTG).

der Band übertrug. Neben traditionell irischen Volksmusikstücken erhielten damit auch die selbst komponierten Lieder erstmals eine eigene Liednummer auf der CD. 2016 landet der Song «Take the shot» auf Platz neun der Schweizer Musikcharts. Eine echte Live-Band Seit gut neun Jahren bespielen «Pigeons on the Gate» erfolgreich sowohl nationale als auch internationale Bühnen. «Wir sind eine echte

So wurde das «Basi-Festival International» als gelungen betrachtet. Es soll voraussichtlich alle drei Jahre stattfinden. Die nächste Austragung der Amateur-Weltmeisterschaft im Hornussen wird aufgrund terminli-

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Die Musiker von «Pigeons on the Gate» leben auf der Bühne erst so richtig auf. (zvg)

Eigene Musikstücke Rasch wurde das O’Dubler-Duo, welches grundsätzlich immer mit Gastmusikern zusammen und so als Band arbeitet, für Auftritte an Hochzeiten, Geburtstags- oder Firmenfeste gebucht. Vor sechs Jahren produzierten sie das Album «The Shift». Auf Deutsch übersetzt bedeutet dies «der Wechsel», welcher sich auch merklich auf die musikalische Note

Viele Vereinsjubiläen stehen an Im November wurde die 14. Generalversammlung der IG Pro Vereine durchgeführt. Christian Weiss und Serge Caminada wurden als Vorstandsmitglieder, Rolf Zemp als Präsident wiedergewählt.

Live-Band und mögen den Mix von Auftritten in kleinen Clubs und an grossen Openairs», umschreibt O’Dubler sein Schaffen. Dieses Jahr geht die Band mit ihrem mittlerweile dritten Studioalbum auf Tournee. Das immer sehr durchmischte Publikum kann sich auf irisch-schweizerischen Sound mit viel Folk-Elementen, kombiniert mit variantenreichen Popeinflüssen, freuen.

cher Kollisionen erst wieder 2021 stattfinden. Gleich mehrere Vereine (so etwa Boccia Club, Tennisclub, Tischtennisclub) vermeldeten für 2019 ihre Jubiläen. Es gibt Bestrebungen, diese Jubiläumsanlässe zu koordinieren und teilweise gemeinsam anzugehen. Der Turnverein Bassersdorf wird 2020 voraussichtlich wieder ein «Chränzli» durchführen und der Musikverein strebt an, den Zürcher Unterländer Musiktag 2030 nach Bassersdorf zu bringen. Vorstandsmitglied Christian

Weiss informierte über das Jugendpartizipationsprojekt «Basi – mir redet mit!». Dieses mehrstufige Projekt sieht in einem ersten Schritt vor, Bedürfnisse der Jugendlichen zwischen 12 und 20 Jahren über eine Umfrage zu erheben. Die Umfrage fand im November 2018 online auf www.engage.ch/umfrage/bassersdorf statt. Anfangs Februar werden die Resultate der ersten Umfrage präsentiert. Annamaria Ress

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31.1.2019, Nr. 1

EIN STADTZÜRCHER IN BASSERSDORF Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.

Der «Kreis Cheib» in Zürich hat so einiges zu bieten: Restaurants, Bars, viel Kulturelles, ein spezielles Gewerbe wie auch zahlreiche (ungewohnte) Sprachen. Und für das stressige nachweihnachtliche Ausverkaufsshoppen natürlich auch ganz viele kleine (masslos überteuerte) Hipstershops. Was vor einigen Jahren mit einer Cupcakestube und einem Juteeinkaufstaschenlädeli in einem heruntergekommen Garagengebäude in einem Innenhof anfing, führte zu zahlreichen, meist unbrauchbaren «Concept Stores». Wie komme ich darauf? Einfach: der Winter hat sich 2019 von sei-

ner frostigsten Seite gezeigt und Landschaften, Strassen und Gehwege in Eis und Schnee gehüllt. Meine Garderobe war dafür nicht gewappnet und es mussten neue, dickere Kleider her. In den Sale-Tumult der Grossstadt wollten und sollten wir uns nicht stürzen, aber shoppen musste notgedrungen sein. Also let’s shop! Gesagt, getan. Oder besser gesagt: eben nicht, wie vorgestellt. Denn unsere Alternative zur Stadt war das Glattzentrum. Im Hinterkopf spielte mit, dieses könne unter der Woche um zehn Uhr morgens doch nicht voll sein. Wie man sich irren kann!

Denn voll war – gelinde gesagt – untertrieben. Der Hühnerstall im Nachbardorf bietet den 800 Hühnern mehr Platz pro Quadratmeter. So entschieden wir uns dafür, das Einkaufen auf das dem Parkplatz am nächsten liegende Geschäft zu beschränken. Auch das sollte uns an den Nerven zehren. Eine Verkäuferin an der Kasse konnte unsere Nerven wieder ein wenig richten und wir kamen ins Gespräch. Ich erkundigte mich nach ihrem Wohnort. Sie wohne auch auf dem Land. Keine Stadtzürcherin – welch ein Segen! Beim Unterschreiben des Kartenbeleges fiel mir auf, wie gut der Schreibstift in der

Hand lag und ich fragte, ob ich diesen (wohlgemerkt mit Ladenlogo versehrten) Schreiber behalten könne. Sie meinte (nach kurzem Links-rechtsSchauen): «Stecken Sie ihn ein. Die sind beliebt.» Es gibt also auch angenehme Menschen in der Welt des Ausverkaufsshoppens! Im Glatt waren wohl ausschliesslich die überfüllte Zürcher Innenstadt meidenden Stadtzürcher am Werk.

«Kritische Zivilgesellschaft im Dorf» Die IG Basi will mit frischen Ideen ins politische Geschehen eingreifen von Reto Hoffmann Seit Mitte des vergangenen Jahres ergänzt eine neue Kraft die politische Landschaft in Bassersdorf. Neben den etablierten Ortsparteien FDP, SP, SVP und EVP will die Interessengruppe Bassersdorf (IG Basi) nach dem Motto «Gutes bewahren und Besseres schaffen» einen Beitrag zur hohen Lebensqualität leisten. Entstanden ist die Interessengruppe aus dem Unterstützungskomitee des im Frühling frisch gewählten parteiunabhängigen Gemeinderates Chris-

toph Isler. Er ist auch heute noch das politische Gesicht der Partei. Denn die Zusammenarbeit während den Wahlen führte dazu, dass die IG Basi auch über die reine Wahlzeit hinaus Christoph Isler weiterhin als Diskussionsgruppe und Sparringpartner zur Verfügung stehen möchte, wie Eduard Hofmann, einer der Gründerväter, bestätigt. Die IG Basi besteht aus rund 30 Mitgliedern und Sympathisanten,

«Wir wollen uns mit offenen Augen, gespitzten Ohren und wachem Geist einbringen.»

wobei sich das Kernteam aus zirka fünf Personen zusammensetzt. Die Gruppierung ist rechtlich als einfache Gesellschaft organisiert und hat die Grundsätze im so genannten «Gesellschaftsvertrag» verankert. Darin ist ihr Zweck wie folgt definiert: «Die IG Basi bezweckt, sich von Fall zu Fall sachbezogen in das kurz-, mittel- und langfristige politische Geschehen von Bassersdorf, frei von Vorurteilen und ohne Scheuklappen, einzubringen.» Die IG Basi ist unabhängig und steht allen in Bassersdorf wohnhaften Personen, gleich welchen Alters, Geschlechts, Konfession, Nationalität und Parteizugehörigkeit offen.

Kritische Zivilgesellschaft «Wir wollen die kritische Zivilgesellschaft im Dorf sein», sagt Eduard Hofmann, «und uns mit offenen Augen, gespitzten Ohren und wachem Geist in den politischen Prozess einbringen und auch mal selber etwas anreissen. So kämpfen wir zum Beispiel für ein WC auf dem Dorfplatz oder setzen uns für kinderfreundliche Spielplätze ein.» Die neue Gemeinschaft hat bereits bei gewichtigen Bassersdorfer Themen Stellung bezogen und ist in der Planungskommission der angelaufenen Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) mit Sabine Ballmer-Bühler vertreten. Ŷ


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BRÜTTEN

31.1.2019, Nr. 1

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

tieren Sie sich folgende Verschiebedaten in Ihren Abfallkalender unter Abfuhren: Richtige Verschiebedaten: 1.5.19 auf Samstag, 4.5.19 25.12.19 auf Samstag, 28.12.19

GEBURTEN

ABSCHIED

Besten Dank für Ihr Verständnis.

23.12.2018 Veronika Homberger Tochter von Stephan und Denisa Homberger Strubikonerstrasse 4 5.1.2019 Louis Guggisberg Sohn von Philipp und Vanessa Guggisberg Unterdorfstrasse 29 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

KÖCHLI-STIFTUNG ABFALLKALENDER 2019 Bei den Verschiebedaten des Kehrichts und Kleinsperrguts hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Gemeinde Brütten liegen nicht dieselben bestätigten Termine vor, wie sie die Frei Logistik + Recycling AG für sich notiert hat. Dementsprechend sind auch die Daten im Abfallkalender falsch. In der ersten Jahreswoche standen deshalb die Abfallsäcke bis Samstag auf der Strasse. Einem Hinweis auf der Website der Gemeinde Brütten konnte entnommen werden, dass die Zusatztour stattdessen am Samstag stattfand. Entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeiten.

Rudolf Bosshart ist per Ende Jahr 2018 als Präsident der Köchli-Stiftung zurückgetreten. Als neuer Präsident konnte ein bisheriges Mitglied gewonnen werden: Ulrich Arn. Neues Mitglied wird Simon Baltensperger, ebenfalls wohnhaft in Brütten. Die Stiftung sowie der Gemeinderat freuen sich über die neue Zusammensetzung.

FINANZPRÜFUNG Ende November 2018 hat eine finanztechnische Prüfung des Geldverkehrs und der Sachbereichsprüfung durch die Firma Provida Wirtschaftsprüfung AG stattgefunden. Der Gemeinderat hat den Bericht zur Kenntnis genommen. Gemeinderat Brütten

Martin Heinrich Ochsner ist am 8.12.2018 verstorben Martha Wyss-Hotz ist am 19.1.2019 verstorben Unser herzliches Beileid. Gemeinde Brütten

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Auch die beiden anderen Verschiebedaten sind falsch bestätigt. Bitte no-

Neuer Ort für Aufbahrungen Die reformierte Kirchgemeinde beabsichtigt, das Aufbahrungslokal zu verkaufen. Die Gemeinde wurde darüber informiert, dass ein Käufer gefunden wurde und die Vertragsunterzeichnung noch im Januar 2019 stattfinde (siehe auch Bericht auf Seite 19). Deshalb steht das Aufbahrungslokal nicht mehr für Aufbahrungen zur Verfügung. In den letzten Jahren fanden konstant nur noch zwei bis drei Aufbahrungen pro Jahr statt, weshalb der Gemeinderat keine Ersatzlokalität

in Brütten gesucht hat. Er hat beschlossen, dass künftig alle Verstorbenen bis zur Erdbestattung oder zur Kremation ins Krematorium Rosenberg (Zugang jederzeit möglich, 7/24 h) überführt und auf Wunsch aufgebahrt werden. Die Firma Hans Gerber AG in Lindau, welche die Überführungen für die Gemeinde Brütten schon seit langer Zeit ausführt, wird in Zukunft bei Erdbestattungen auch die Überführung vom Krematorium Rosenberg zum Friedhof Brütten vornehmen.

Besten Dank für Ihr Verständnis. Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Bestattungs- und Friedhofverwaltung unter der Telefonnummer 052 355 03 55. Bestattungs- und Friedhofverwaltung Brütten

EHC KLOTEN SPIELBESUCH Der EHC Kloten lädt 100 interessierte Personen aus Brütten als Dank für die jahrzehntelange Treue an sein Heimspiel vom 15. Februar ein. Gespielt wird gegen den SC Langenthal. Haben Sie Interesse an Tickets? Diese können persönlich am Schalter der Gemeindeverwaltung abgeholt werden. Vergewissern Sie sich doch bitte vorgängig unter Telefon 052 355 03 55 oder via E-Mail verwaltung@bruetten.ch, ob noch Tickets zur Verfügung stehen. Es hät solangs hät! Gemeindeverwaltung Brütten


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BRĂ&#x153;TTEN

31.1.2019, Nr. 1

AUS BEHĂ&#x2013;RDE UND VERWALTUNG

Hundebezeichnung 2019 Die Hundehalter erhalten von der Gemeindeverwaltung Brßtten anfangs März eine Rechnung fßr die Hundesteuer zugeschickt. Eine persÜnliche Vorsprache ist nicht nÜtig. Lassen Sie sich bei der erstmaligen Anschaffung eines Hundes bei der Gemeinde auf AMICUS, der nationalen Datenbank fßr Hunde, als Hundehalter registrieren. Ihre Benutzerdaten und Ihr Passwort werden Ihnen daraufhin per Post zugestellt. Anschliessend kÜnnen Sie sich auf AMICUS unter www.amicus.ch einloggen. Fßr die Registrierung und das Chippen gehen Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt und nehmen unbedingt Ihre Personen-ID mit. Der Tierarzt implantiert Ihrem Hund einen Mikrochip und meldet Sie als Hundehalter bei AMICUS. Hundehalter sind verpflichtet, ihre Hunde bei der Gemeinde innerhalb von zehn Tagen anzumelden und dieser allfällige Mutationen (Namensund Adressänderungen, Halterwechsel sowie den Tod des Hundes) ebenfalls innert zehn Tagen mitzuteilen. Hunde, die erst nach dem 31. März

drei Monate alt werden oder solche, die erst nach diesem Zeitpunkt in Besitz gelangen, sind bei Erreichung des abgabepflichtigen Alters, beziehungsweise nach Erhalt innerhalb von zehn Tagen, bei der Gemeindeverwaltung BrĂźtten anzumelden. Die Steuer ist direkt zu begleichen. Das Bundesparlament hat entschieden, den Sachkundenachweis SKN fĂźr Hundehalter abzuschaffen. Diese Ă&#x201E;nderung in Bezug auf die Hundeausbildung gilt seit dem 1. Januar 2017. Die kantonale Ausbildungspflicht fĂźr grosse und/oder massige Hunde der Rassentypenliste I wird von diesem Entscheid nicht tangiert. Sollte die Vorlage Ăźber die Ă&#x201E;nderung des Hundegesetzes vom 10. Februar 2019 angenommen werden, wĂźrde das Datum der Inkraftsetzung der Abschaffung der Hundeausbildung durch den Regierungsrat festgelegt. Bis dahin bleibt die kantonale Ausbildungspflicht fĂźr grosse und/oder massige Hunde der Rassentypenliste I auf jeden Fall bestehen. Die Hunde sind nicht mitzubringen. Wir bitten Sie jedoch, den Hundepass oder das ImpfbĂźchlein und, falls es sich um einen Hund aus der Rassentypenliste I handelt, den Nachweis

ßber einen bereits besuchten Kurs vorzuweisen. Ausfßhrliche Informationen ßber die obligatorischen Kurse finden Sie unter www.veta.zh.ch. Seit der Inkraftsetzung des neuen Hundegesetzes am 1. Januar 2010 muss jeder Hundehalter ßber eine Haftpflichtversicherung mit mindestens einer Deckungssumme von einer Million Franken verfßgen. Fßr den Bezug der Hundesteuer bleibt die Gemeinde zuständig. Die Steuer muss jährlich bis 31. März in der Wohngemeinde des Hundehalters einbezahlt werden. Anfangs März 2019 wird Ihnen von der Gemeindeverwaltung Brßtten eine Rechnung zugeschickt. Wir bitten Sie, diese bis spätestens 31. März 2019 zu begleichen. Eine persÜnliche Vorsprache ist nicht nÜtig. Der Gemeinderat Brßtten hat mit Beschluss vom 29. September 2009 aufgrund von Paragraph 23 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes ßber das Halten von Hunden die Hundeabgabe mit Wirkung ab 1. 1. 2010 wie folgt festgesetzt: Gebßhr je Hund Fr. 180.00. Einwohner, die im Jahr 2018 einen Hund bezeichnen liessen, ihn aber dieses Jahr nicht mehr besitzen, werden gebeten, die Gemeindeverwal-

tung bis zum 28. Februar 2019 darĂźber schriftlich an Gemeindeverwaltung, BrĂźelgasse 5, 8311 BrĂźtten oder telefonisch zu informieren unter Telefon 052 355 03 55. Gemeindeverwaltung BrĂźtten

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Zu den Regierungs- und Kantonsratswahlen vom 24. März 2019 organisiert die FDP Brßtten einen

WahlapÊro am Samstag, 9. März 2019 um 16 Uhr im Gemeindesaal Brßtten Die FDP Brßtten und ihre Kantonsratskandidatin Sylvie Kessler laden herzlich zu einem WahlapÊro ein. Wir freuen uns sehr, zu diesem Anlass den Präsidenten der FDP Kantonsratsfraktion und Regierungsratskandidaten Thomas Vogel sowie Kantonsrätin Prisca Koller begrßssen zu dßrfen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die FDP Brßtten freut sich auf einen spannenden Anlass, an welchem Wählerinnen und Wähler die Kandidierenden persÜnlich kennenlernen kÜnnen.


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BRÜTTEN

31.1.2019, Nr. 1

Carsharing-Versuch mit Elektroauto Umfrage-Erkenntnisse stützen Bauchgefühl von Susanne Gutknecht Fast zeitgleich haben sich der Gemeinderat und der pgv Brütten Gedanken über ein Carsharing gemacht. Ab März steht nun beim Volg ein weisses Elektroauto für einen Versuch zur Verfügung. Im Oktober vergangenen Jahres flatterte den Brüttenern ein Schreiben des Politischen Gemeindevereins Brütten pgv (pgv) ins Haus: Sie wollten mit einer Umfrage abklären, ob Bedarf für ein Carsharing vorhanden ist. Die Umfrage wurde von 143 Personen ausgefüllt. Die Resultate händigte Präsident Guido Schärli dann unkommentiert an den Gemeinderat Brütten aus in der Hoffnung, ein solches Carsharing anzustossen. Der zuständige Gemeinderat Peter Ball liess dem pgv postwendend eine Antwort zukommen: Der Gemeinderat hat bereits das Einverständnis für eine zweijährige Testphase für ein Elektrofahrzeug von Mobility gegeben. An der Brüelgasse 8 beim Volg-Laden steht ab März das Mobi-

lity-Fahrzeug allen Personen zur Verfügung. Guido Schärli ist über diesen Schritt erfreut: «Wir waren überrascht, wie viele Personen an der Umfrage teilnahmen. Dadurch konnten wir einige Erkenntnisse gewinnen.» So gaben 52 Prozent der Befragten an, dass sie ein solches Angebot nutzen würden, mehrheitlich von Montag bis Freitag (77 Prozent) und am liebsten tagsüber von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends (85 Prozent). Bei der Frage der Fahrwege deutete die Umfrage auf Kurzstrecken hin. Genau in diesem Segment sieht auch Gemeinderat Peter Ball die Nutzung des Elektroautos. «Vorgesehen ist das Elektroauto für eine Nutzung auf Kurzstrecken oder als Alternative zum eigenen Auto.»

siko beschränkt.» Ball sieht das ähnlich und fügt an: «Wir haben neben der Lösung mit Mobility auch diejenige von Nürensdorf mit Sponti-Car angeschaut.» Entschieden habe man sich jedoch für den Anbieter Mobility, dessen Angebot preislich im selben Rahmen gewesen sei, aber doch ein weitreichenderes Carsharing-Netz biete. So könnten bestehende Mobility-Nutzer einfach das Brüttener Auto nutzen oder NichtAbonnenten ebenfalls einmal eine Fahrt wagen. Der Versuchsballon kostet die Gemeinde rund 14 800 Franken pro Jahr für das Handling und die Gebühren. Als finanzieller Anreiz und als Vorbildfunktion werden sämtliche vom

Finanzielles Risiko einschränken War die parallel gelaufene pgv-Umfrage vergebens gewesen? Schärli verneint klar: «Ich denke, die Resultate unterstützen den Entscheid für einen Versuch. Es ist richtig, dass zuerst einmal eine Versuchsphase anvisiert wird. So ist das finanzielle Ri-

Gemeinderat Brütten gefahrene Kilometer von diesem Betrag abgezogen. «Wir können für Sitzungen in der Nähe dieses Elektroauto benützen, die Umwelt schonen und erst noch die Finanzen entlasten.» Zusätzlich beteiligt sich auch Walter Schmid, Erbauer des energieautarken Mehrfamilienhauses in Brütten, an den Kosten. Geplant sei, dass das Elektroauto des Mehrfamilienhauses durch die neue Lösung ersetzt werde. Am Samstag, 2. März, findet eine Einführung direkt vor Ort statt. Der Vertrag laufe über zwei Jahre, nach 14 bis 16 Monaten werde der Gemeinderat Bilanz ziehen und sehen, ob das Carsharing auch wirklich benutzt werde, erklärt Peter Ball. Ŷ

Der Gemeinderat hofft auf eine rege Benutzung des Mobility-Carsharing-Elektroautos. (zvg)

Wöschhüsli ist verkauft Aufbahrungsraum wird aufgelöst Nach vielen Abklärungen und Angeboten wurde das unter dem Namen «Wöschhüsli» bekannte Gebäude, das eigentlich eine Aufbahrungshalle der reformierten Kirchgemeinde ist, verkauft. Das Wöschhüsli war im vergangenen Jahr intensiv im Fokus. Einerseits wollte die reformierte Kirchenpflege das Gebäude verkaufen und die anstehenden Sanierungen dem neuen Käufer überlassen und andererseits sollte der Verkauf an den Meistbie-

tenden die Finanzen der Kirche aufbessern, bei der die aufwendige Sanierung der Kirchenfenster ein grosses Loch in die Kasse gerissen hatte. Bereits im Dezember 2017 an der Kirchgemeindeversammlung stimmten die Besucher ab, dass man das Wöschhüsli für mindestens 150 000 Franken verkaufen solle. Das Wöschhüsli darf zurzeit nur als Einstell- oder Lagerraum genutzt werden, eine andere Nutzung ist untersagt. Auf Anfrage der Kirchenpflege hat die kantonale Denkmalpflege jedoch in Aussicht gestellt,

eine Ausweitung der Nutzung zu prüfen, sofern ein Projekt vorhanden sei. Martin Egli erklärt: «Der definitive Entscheid für eine Umnutzung kann erst gefällt werden, wenn eine Baueingabe für eine Umnutzung vorhanden ist. Unsere Gespräche mit der Denkmalpflege lassen uns sehr stark hoffen, dass einer Umnutzung keine Steine in den Weg gelegt werden.» Vor dem Verkauf gab es zusätzlich noch Wirren durch einen alten Abtretungsvertrag, dessen Rechtmässigkeit abgeklärt werden musste. Das Wöschhüsli wurde im Dezember

2018 einem Käufer für 220 000 Franken zugesprochen. Die Eigentumsübertragung auf dem Grundbuchamt soll noch im Januar erfolgen. Trotzdem wird der Verkauf in der Rechnung 2018 seinen Niederschlag finden, so dass die hohen Investitionen durch die Kirchenfenstersanierung abgefedert werden können. «Auch hier werden die Kosten geringer sein als budgetiert, so dass wir mit dem guten Verkaufsergebnis auch noch andere Investitionen decken können», sagt Egli mit einer gewissen Genugtuung. (sg)


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NÜRENSDORF

31.1.2019, Nr. 1

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

JAHRESRECHNUNG 2017 Der Bezirksrat Bülach hat die Jahresrechnung 2017 geprüft und abgenommen.

Nürensdorf neu Rolf Bischoff anstelle des verstorbenen Max Keller als Bevollmächtigten bestimmt hat. Anliegen betreffend der Jagdgesellschaft sind in Zukunft an Rolf Bischoff zu richten.

EIGENTALSTRASSE KREDITABRECHNUNGEN Die Stadt Kloten hat die Erstellung der Signalisationsanlagen an der Eigentalstrasse abgerechnet. An den Gesamtkosten von Fr. 206 680.25 beteiligt sich die Gemeinde Nürensdorf mit Fr. 31 087.35. Die übrigen Kosten teilen sich die Gemeinde Oberembrach, die Stadt Kloten und der Kanton Zürich.

WECHSEL DES BEVOLLMÄCHTIGTEN JAGDGESELLSCHAFT NÜRENSDORF Der Gemeinderat hat zur Kenntnis genommen, dass die Jagdgesellschaft

Die Abrechnung über den Ausbau der Küche der Bäckerei im Zentrumsgebäude mit Kosten von Fr. 13 690.75 und Minderkosten von Fr. 309.25 gegenüber dem bewilligten Kredit von 14 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.

266 kontrollierten Fahrzeugen fuhren nur fünf zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug dabei 60 Stundenkilometer innerorts. Weiter wurden am 27. November 2018 auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Nürensdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Es wurden 286 Fahrzeuge kontrolliert und davon fuhren 16 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 70 Stundenkilometer. Gemeinderat Nürensdorf

GESCHWINDIGKEITSKONTROLLEN Die Kantonspolizei Zürich hat am 24. November 2018 auf der Alten Winterthurerstrasse, in Fahrtrichtung Winterthur, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt

Abgabe und Fristerstreckung Erstellen Sie Ihre Steuererklärung möglichst bald und reichen Sie diese bis zum 31. März 2019 ein. Bitte überprüfen Sie rechtzeitig, ob Sie über sämtliche benötigten Hilfsformulare verfügen. Falls ein Formular fehlt, können Sie dieses unter www. steueramt.zh.ch herunterladen oder sich an das Gemeindesteueramt wenden. Sollten Sie den ordentlichen Abgabetermin nicht einhalten und die Steuererklärung mit den erforderlichen Unterlagen nicht innert Frist einreichen können, so stellen Sie bitte vor dem 31. März 2019 beim Steueramt ein schriftliches und begründetes Gesuch um Fristerstreckung.

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Gamroth-Henzi, Maja Carola geb. 24.6.1947 Rainstrasse 12 verstorben am 9. Dezember

Bosshart, Ernst geb. 24.8.1940 Brüttenerstrasse 20 verstorben am 6. Januar Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

«eKonto» Es besteht die Möglichkeit, direkt übers Internet auf das persönliche Steuerkonto zuzugreifen. Dort lassen sich diverse Angelegenheiten wie Fristerstreckungen oder beispielsweise Einzahlungsscheine bestellen, Ratenzahlungen vereinbaren oder Kontoauszüge bestellen, bequem von zu Hause aus erledigen. Dazu ist eine einmalige Registration erforderlich. Den Einstiegslink finden Sie im Internet unter der Abteilung Steueramt auf www.nuerensdorf.ch. Wegleitung Beachten Sie beim Ausfüllen Ihrer Formulare die Wegleitung. Mit Farben, Beispielen und vielen nützlichen Tipps werden Sie Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt.

Hartmann, Verena Luisa geb. 29.4.1943 Zelgliweg 1a verstorben am 9. Dezember

Berliat, Paul Jakob geb. 18.11.1933 Alte Winterthurerstrasse 62 verstorben am 2. Januar

Informationen Steuererklärung 2018 Im Laufe des Monats Januar haben Sie die Steuererklärung 2018 erhalten. Wer keine Formulare erhalten hat, muss diese von sich aus beim Steueramt Nürensdorf besorgen. Besten Dank für Ihre Mitarbeit.

ABSCHIED

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GRATULATION mitteln (PC) können Sie die Steuererklärungssoftware «Private Tax» nutzen. Die CD-Rom ist beim Steueramt gratis erhältlich oder unter www. steueramt.zh.ch herunterzuladen. Haben Sie Fragen? Gerne beantworten wir diese telefonisch unter 044 838 40 52 oder direkt am Schalter. Ŷ Steueramt Nürensdorf

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NÜRENSDORF

31.1.2019, Nr. 1

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF Veranstaltungen Unsere Termine von Januar bis Juni 2019 finden Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf

Käse, Wurst und Brot aus dem «Bären» Der Gasthof Bären verkauft Grundnahrungsmittel während Volg-Umbau von Annamaria Ress Während der Umbauphase des Volg-Ladens bis 20. Februar kann sich die Dorfbevölkerung im Gasthof Bären mit etlichen Grundnahrungsmitteln eindecken. Möglich ist dies jeweils während den Öffnungszeiten des Restaurants. Annamaria Hahn, Geschäftsführerin im Gasthof Bären, ist eine Frau mit vielen Ideen. So bietet sie mit ihrem Team den Nürensdorfern derzeit eine Einkaufsmöglichkeit während des Umbaus des Volg-Ladens schräg gegenüber. «In erster Linie mache ich dies aus Goodwill, aber auch aus einem sozialen Aspekt», sagt die geschäftstüchtige Wirtin. «Zudem natürlich auch in der Hoffnung, dass ich damit zukünftige Gäste gewinnen kann,

welche vorher noch nie bei mir im Restaurant waren», erklärt sie ihr Vorhaben. «Wir freuen uns auf diese für uns spannende Aufgabe als sozialen Beitrag an die Bevölkerung.» Nötigstes vorhanden Mit einem Schreiben informiert sie die Bevölkerung über das Sortiment an Grundnahrungsmitteln wie Milch, Yoghurt, Eier und sonstiges. So können sich die Nürensdorferinnen und Nürensdorfer schnell für ein Mittagoder Abendessen eindecken, ohne dass sie weite Wege mit Auto oder Bus unternehmen müssen, so die Absicht von Annamaria Hahn. Obwohl die Volg-Direktion eine Zusammen-

«In erster Linie mache ich dies aus Goodwil.»

Während des VolgUmbaus hilft Bärenwirtin Annamaria Hahn aus. (zvg)

arbeit abgelehnt habe, stellt die Geschäftsführung des lokalen Ladens Annamaria Hahn einen Kühlschrank zur Verfügung und hilft bei der Werbung. «Ich bin für diese Unterstützung meiner Idee sehr dankbar», so

die umtriebige Bären-Geschäftsführerin. Am 21. Februar soll der neue umgebaute Volg-Laden seine Türen wieder öffnen. «Darauf freue ich mich zusammen mit den Nürensdorfern auch sehr», sagt Hahn. Ŷ


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NÜRENSDORF

31.1.2019, Nr. 1

Kinderfasnacht typisch schweizerisch Kühe, Schweizer Käse und Appenzeller Bauern Am letzten Wochenende im Januar fand in Nürensdorf der Fasnachts-Kinderumzug unter dem Motto «Typisch Schweiz» statt. Begleitet wurde der Umzug durch die organisierende Guggenmusik «Kookaburra». Abgerundet wurde die Kinderfasnacht mit dem Maskenball. Der Kinderumzug war wie jedes Jahr für alle Teilnehmenden eine wahre

Freude. Die Kinder steckten viel Fleiss und Kreativität in die Kostüme und präsentierten diese stolz während des Umzuges. Auch liessen sich einige Eltern vom Fasnachtsfieber mitreissen und warfen sich passend zu dem Motto «Typisch Schweiz» ebenso in Schale wie ihre Sprösslinge. Mit dabei waren auch die Kindergartengruppen, welche als Käse, Kühe oder gar als Claude Nicollier,

der berühmten Schweizer Astronaut, verkleidet waren. Neben traditionellen Figuren wie Hirten oder Appenzeller Bauern, stiess man in den Nürensdorfer Strassen sogar auf wandelnde «Ricola-Zältli». Maskenball am Abend Das Programm der Fasnächtler ging am Abend mit dem Maskenball im Ebnetsaal weiter. Ein Shuttlebus stand zur Verfügung, welcher die

Gäste gratis von verschiedenen Stationen aus zur sogenannten «Chuchichästli-Party» fuhr. Guggenmusiken und ein DJ sorgten für die musikalische Unterhaltung. An der Bierschwemme und Bar konnten Essen und Getränke bezogen werden. Nach ausgiebigen Festivitäten für alle Altersklassen ging der Tag viel zu schnell zu Ende. Ŷ Text und Fotos: Chantal Neukomm


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REGION/LESERFORUM

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Sirenentest in den Gemeinden Mittwoch 6. Februar 2019 Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch, 6. Februar, findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes und auch die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Zu diesem Zweck verfügt die Schweiz über ein dichtes Netz von rund 5000 stationären sowie rund 2200 mobilen Sirenen, im Kanton Zürich rund 450 stationär sowie 240 mobile Sirenen, mit denen die Alarmierung der Bevölkerung sichergestellt ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS sorgt in

Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und Stauanlagenbetreibern dafür, dass die Alarmierungssysteme auf dem neusten technischen Stand sind und jederzeit betriebsbereit gehalten werden.

Sihlsee-Talsperren die Bevölkerung in der Nahzone des Sihlsees alarmieren würden. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden.

Sirenentest: Allgemeiner Alarm und Wasseralarm Am 6. Februar wird deshalb in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Sirenen des Allgemeinen Alarms und des Wasseralarms getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig, darf der Sirenentest bis 14 Uhr weitergeführt werden. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 16 Uhr wird in den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen das Zeichen «Wasseralarm» getestet, welche im Kanton Zürich bei einer Zerstörung der

Was gilt es bei einem echten Sirenenalarm zu beachten? Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Aufgrund des hohen Ausbaugrades des Alarmierungsnetzes im Kanton Zürich kann nahezu die gesamte Bevölkerung mit fest installierten oder mobilen Sirenen alarmiert werden. Der «Wasseralarm» bedeutet, dass eine unmittelbare Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht.

LESERFORUM

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Regeln Leserbriefe Das dorfblitz-Team freut sich über Leserzuschriften an redaktion@dorfblitz.ch, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. (db)

In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen. Weitere Informationen über den Sirenentest – Infos und Unterlagen sowie vorsorgliche Massnahmen zur Bewältigung bei Katastrophen und Notlagen können ersehen werden unter unter www.alert.swiss.ch sowie der Alertswiss-App. – Infos, Unterlagen und TV- sowie Radio-Spots zum Thema Sirenentest unter: www.sirenenalarm.ch oder www.sirenentest.ch sowie Teletext auf Seite 680 der SRG-Sender. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten. Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

PROJEKT ALTBACHPARK Hiermit nehme ich Stellung auf die zahlreichen an mich gestellten Fragen in Bezug auf mein ausgeschriebenes Bauprojekt «am Altbach/Unterdorf». Trotz den gewaltigen Mehrkosten verursacht durch die Auflagen des AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) und durch die bürokratischen Bauvorgaben der Gemeinde Bassersdorf, halte ich an meinem Bauprojekt fest. Ich hoffe daher, dass der Gemeinderat Bassersdorf mir in Sachen «Baudepositum» entgegenkommt. Mein Ziel als Bauherr ist es, altersgerechte Wohnungen mit Service für den aktiven Lebensabend in den eigenen vier Wänden in der Gemeinde Bassersdorf für die Bassersdorfer Seniorinnen und Senioren anzubieten. Am Ort, wo sich die angesprochenen Senioren die vergangenen Jahre

wohlgefühlt haben und auch vertraut sind mit der Umgebung. Ich möchte damit sicherstellen, dass durch mein Projekt Platz für alle Bassersdorfer Senioren in Bassersdorf geschaffen wird und sie nicht in andere Gemeinden notgedrungen extern und gegen ihren Willen platziert werden. Weitere Vorteile für die angesprochenen Senioren von Bassersdorf können leider von mir erst nach der Erteilung der Baubewilligung durch die Gemeinde kommuniziert werden. Urs A. Brunner, Bassersdorf


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REGION

31.1.2019, Nr. 1

Bewegung im Winterwald Kalt wird es auch in der kühlen Jahreszeit nicht von Astrid Steinbach Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) organisierte Mitte Januar seine erste diesjährige Kids Exkursion für Zwei- bis Sechsjährige und deren Eltern mit dem Titel «Bewegter Winterwald». Bewegungsspiele mit viel Spass hielten die Teilnehmer trotz Kälte warm.

W

as es in der Zeit der Winterruhe im Wald zu entdecken gibt und welche Bewegungsspiele bei Kälte und Schnee warmhalten, das wollten die beiden erfahrenen Waldkindergärtnerinnen Maya Riesch und Monika Offner an diesem Nachmittag zeigen. Pünktlich ging es am Aussichtspunkt Ratzenhalden in Bassersdorf los. Die Teilnehmerplätze waren restlos vergeben, so dass sich gut ein Dutzend Kleinkinder mit ihren Eltern eingefunden hatten. Für Mitglieder des NBN war die Teilnahme gratis, für alle anderen betrug der Unkostenbeitrag zehn Franken pro Kind.

Kreativität und Ideenreichtum Maya Riesch und Monika Offner war die Freude über die zahlreiche Teilnahme schon zu Beginn anzusehen. Beide haben viele Jahre als Waldkindergärtnerinnen gearbeitet. Monika Offner ist mittlerweile seit zwei Jahren pensioniert und hat die Arbeit mit Kindern nun zu ihrem Hobby gemacht. Maya Riesch arbeitet hauptberuflich als Familienberaterin und Elternkursleiterin. Beiden Frauen ist es wichtig, den Kindern und ihren Eltern die Natur und die Bewegung in derselben nahe zu bringen. Interessantes Wald-Material In abwechselnder Moderation gab es gemeinsames Singen von Bewegungsliedern und Spiele, um in Bewegung zu bleiben. So wurde ein Slalomlauf veranstaltet, bei dem die Teilnehmer selbst als Slalom-Tore fungierten. Die Hauptaufgabe bestand im Anlegen eines Bewegungs-Parcours. Für den Bau der einzelnen Posten wurden ausschliesslich Materialien aus dem Wald verwendet. So gab es unter anderem «Tannenzapfen-Ziel-Wurf»,

«Stock-Abwerfen», «BaumstammBalancieren». Der Kreativität und dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Nach gut zwei Stunden Spass und Bewegung im Freien konnte am offenen Feuer nach Lust und Laune gebrätelt werden. Die beiden Waldkindergärtnerinnen zeigten zudem, wie man über dem offenen Feuer Popcorn zubereiten kann, was bei den Kindern

besonderes Interesse weckte und bei allen Anwesenden fand es zügigen Absatz. Dreimal im Jahr bietet der NBN die «NBN Kids Exkursion für Zwei- bis Sechsjährige» an. Der nächste Anlass ist für den 18. Mai geplant und steht dann unter dem Titel «Hoch hinaus – Kletterbäume Kinderträume… geniessen, schaukeln, träumen…». Ŷ

Maya Riesch und Monika Offner (Mitte) starten den Bau des Bewegungs-Parcours am Standplatz Waldkindergarten Bassersdorf. (as)

BILD DES MONATS Der Bassersdorfer Dorfplatz ist seit ein paar Wochen um eine Attraktion reicher. Kurz vor Weihnachten hat die Gemeinde zwei rote Sitzbänke aufgestellt. Doch es sind nicht zwei gewöhnliche Bänke, sondern in einer raffinierten Ausführung, welche gleich drei Anforderungen erfüllt. Sie bringen einen Farbtupfer auf die kahle Dorfplatzfläche, spenden durch die ausladende Heimbuche in der Mitte Schatten und laden natürlich zum Sitzen und Ver-

weilen ein. Damit erfüllte der Gemeinderat einen langgehegten Wunsch der Bevölkerung nach zusätzlichen Sitzgelegenheiten. Sogar für Raucher ist dank eines integrierten Aschenbechers gesorgt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bänkli-Kombination bei Anlässen unkompliziert verschoben werden kann. Der Frühling kann also kommen! (rh)


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REGION

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GEWERBEGEFLÜSTER «Qualität ist uns wichtig», sagen Christoph Hagen (l.) und Beat Weiss. (ar)

Sie teilen sich nicht nur das Büro und das Geschäftslogo, sondern haben auch viel gemeinsames Wissen und Knowhow in den Bereichen Sanitär, Heizung, Bauspenglerei und thermische Solaranlagen. Christoph Hagen und Beat Weiss führen seit 2011 unter dem Namen «Weiss + Hagen» eine Firma mit rund zehn Mitarbeitenden an der Gerlisbergstrasse mitten in Bassersdorf. Als KMU gibt es diesen Betrieb schon sehr lange. Hagens Grossvater hatte ihn 1952 gegründet. Später übernahm sein Sohn, bevor Christoph Hagen in der dritten Generation zum Zug kam. Die Zusammenarbeit mit Beat Weiss bot sich in vielerlei

Hinsicht an. Beide sind in ähnlichen Berufsgebieten tätig, beide kennen sich seit vielen Jahren und haben ihre Wurzeln in Bassersdorf. Da wurde nicht lange diskutiert und die Zusammenarbeit sozusagen während einer Übung der Feuerwehr Bassersdorf, in der beide seit Jahren engagiert sind, kurzer Hand beschlossen. Sie ergänzen sich optimal und haben ihre Stärken, die sie gewinnbringend für ihre Kunden einsetzen. Ihr Kundenstamm ist gross und weist sowohl private Kundschaft wie auch Hausverwaltungen und Firmen auf. «Qualität ist uns wichtig. Wir können sie mit dem direkten Kontakt, den wir zu unseren Kun-

den pflegen, auch gewährleisten», sagt Beat Weiss. Sein Geschäftspartner Christoph Hagen bekräftigt: «Mit einer guten Beratung finden wir zusammen mit den Kunden immer die richtige Lösung.» Ob es wohl Zufall ist, dass beide am gleichen Tag im Juli Geburtstag feiern? Jedenfalls sind hier zwei Unternehmer am Werk, die solides Handwerk mit viel persönlichem Einsatz betreiben. Annamaria Ress Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

DORF-DROGERIE HAFEN Husten! Plage oder Segen? Für die einen ist der Husten ein lästiges Symptom, die anderen sehen darin eine Befreiung von Körper und Seele. Was sicher ist: der Schleim muss raus! Stillt man bei einem produktiven (verschleimten) Husten nur den Hustenreiz, so bleibt der Schleim in den Bronchien liegen und dient den «bösen» Viren und Bakterien als Nahrungsgrundlage. Daraus könnte sich eine Lungenentzündung entwickeln. Lässt einem der Husten aber nicht schlafen, so ist ein HustenreizDämpfer sicherlich sinnvoll, denn unser Körper regeneriert nur im Schlaf. Somit ist der Schleimlöser in den meisten Fällen ein Muss, und der Hustenreizstiller ein Luxus. Profitieren Sie im Februar von 30 Prozent Rabatt auf unsere schleimlösenden, antibakteriellen und antiviralen Pelargo-Tropfen!

LESERFOTO In Birchwil ist in diesen Tagen eine Herde mit 400 friedlichen Schafen aus Dübendorf vorübergehend beheimatet. Hirte Paulo und seine schwarzen und weissen Schafe sind für die Nürensdorfer ein friedlicher Anblick.

jetzt nur Fr. 20.90 statt Fr. 29.80 Chronischer Husten kann aber auch ein Symptom eines undichten Magenmundes (saures Aufstossen) sein, so dass der kalte Magen behandelt werden muss. Psychologisch gesehen muss man sich bei einem starken und lang andauernden Husten einmal fragen: «Wem will ich mal was husten» oder «Habe ich in meinem Leben noch das zu husten, was mir zusteht»?

Foto: Willi Kobel, Birchwil

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ALLTAG

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Ein Leben mit dem Sonnenhof Die vierte Generation schlägt einen anderen Weg ein Der Brüttener Hugo Baltensperger muss Abschied nehmen. (rs)

von Rosmarie Schmid Hugo Baltensperger war nie Wirt, ist aber über der Gaststube des Sonnenhofs in Brütten aufgewachsen. Seine Grosseltern bauten ihn im Jahr 1900 und seine Mutter wirtete dort während 50 Jahren. Er selbst war seit 1984 Besitzer der Liegenschaft. Nun geht die Ära des traditionellen Restaurants zu Ende.

K

aum jemand kann sich vorstellen, wie es sein wird, wenn es das Restaurant Sonnenhof an der Unterdorfstrasse 48 in Brütten nicht mehr gibt. Ganz besonders die Vereine, die nach Lösungen für ein «Vereinslokal» suchen. Noch bis Ende März 2019 wird gewirtet und Veranstaltungen wie die Stubete können bis dahin besucht werden. Hugo Baltensperger, bald 85-jährig, lebt mit Ehefrau Verena in Brütten. In der heimeligen Stube kramt er in der Vergangenheit rund um den Sonnenhof. Die Liegenschaft sei im

Jahr 1900 von seinen Grosseltern Emil und Albertine Baltensperger-Gujer als Einfamilienhaus gebaut worden, sagt er. Der Vater von drei Kindern arbeitete als Dreher bei Rieter. Dann erwarben die Grosseltern das Wirtepatent vom Restaurant Alpenblick. Die Grossmutter betrieb die Wirtschaft zunächst unter dem Namen «Zur neuen Welt». Erst später wurde der Name in «Sonnenhof» geändert. Eingesessener Brüttener Ihr ältester Sohn und Vater von Hugo Baltensperger hiess Emil. Noch vor dem zweiten Weltkrieg, als die Gemeinde gut 500 Einwohner zählte, wurde er für 16 Jahre Brüttens Gemeindepräsident. Etwa um 1937 habe er seine Stelle, ebenfalls bei Rieter, gekündigt und mit seiner Frau Frieda den Sonnenhof übernommen. «Daneben waren die beiden Milcheinnehmer für rund 40 Bauern der Milchgenossenschaft Brütten», sagt er. Als Gründungsmitglied des Turnvereins 1931 sei sein Vater der erste Vereinspräsident gewesen, erzählt er nicht ohne Stolz. Und weil Vereine

ein Stammlokal benötigen, wurde der Sonnenhof-Saal angebaut, wo alle Abendunterhaltungen stattfanden. Daneben war Emil Baltensperger während des zweiten Weltkrieges Postenchef des Fliegerbeobachtungspostens beim Aussichtspunkt Buck oberhalb der Kirche, dort wo sich der Mittelpunkt der amtlichen Vermessung im Kanton Zürich befinde. Keinen freien Tag «Mein Vater starb bereits mit 67 Jahren und Mutter wirtete weiter: 50 Jahre – ohne einen freien Tag!», sagt ihr Sohn. Sie starb 1983. «Mein älterer Bruder Emil wollte den Sonnenhof nicht, also zahlte ich ihn aus.» Weil die Brüder in der Wohnung über der Gaststube aufgewachsen waren, lag Hugo Baltensperger das Gebäude sehr am Herzen, er stand jedoch nie selbst als Wirt in der Gaststube. Und so wechselten sich die Pächter fortan ab. Längst hatte sich Hugo Baltensperger sein eigenes Geschäft, die Stroba AG, in einem Schopf neben dem Sonnenhof aufgebaut. Damals wohnte seine Familie mit vier Kindern auf der gegenüberliegenden Strassenseite in einem alten Zweifamilienhaus und zog 1970 in das Wohnhaus am Wegacher 5. Die Stroba AG be-

Sonnenhof mit Albertina Baltensperger-Gujer und ihrer Tochter Albertina. (zvg)

schäftigte einst 30 Mitarbeitende. Als ein Brandstifter die Liegenschaft niederbrannte, erlitt Baltensperger einen hohen finanziellen Schaden und einen Kreislaufkollaps. Die Fabrik baute er nicht mehr auf. Seit 25 Jahren führt Sohn Dieter nun die Firma Stroba Naturbaustoffe AG in der Hammermühle in Kemptthal. Vor zwei Jahren überschrieb Hugo Baltensperger den Sonnenhof seinen vier Kindern. «Aber nicht mit der Absicht, dass sie diesen verkaufen, denn ich hatte selbst ein gutes Bauprojekt im Kopf», sagte er. «Jetzt geht mit der vierten Generation eine Geschichte zu Ende», meint der Senior. «Schade, besonders der Saal reut mich», resümiert er. Schöner Abschluss Nachdem ein potentieller Pächter kurzfristig abgesprungen war, übernahm Dieter Baltensperger im April 2017 die Verantwortung für den Sonnenhof. «Ich will für mich, meine Familie und den Sonnenhof einen schönen Abschluss», sagte er. Seiner Meinung nach ist in Brütten das Bedürfnis nach einer Dorfbeiz zu klein. Und somit kann am 9. und 16. März 2019 in einem Brocki-Verkauf das gesamte Inventar des Sonnenhofes erworben werden. Ŷ


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SPORT

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KURZNEWS UNIHOCKEY UBN (1.Liga) UBN für Playoffs qualifiziert UBN steht bereits zwei Runden vor Ende der ordentlichen Meisterschaft als Teilnehmer der Playoffs fest. Resultate Jona-Uznach vs. UBN 3:2. UBN vs. Zürisee-Unihockey 5:9. Bazenheid vs. UBN 2:11. Luzern vs. UBN 6:10. Tabelle 1. Rang: Flames 20 (Spiele)/ 49 (Punkte). 2. Bülach 20 / 44. 3. Zürisee 20 / 39. 7. UBN 20/31.

Für Heinz Keller (r.) standen die jugendlichen Fussballer im Mittelpunkt, nicht er als Trainerperson. Nun tritt er zurück. (zvg)

Heinz Keller nicht mehr FCB-Trainer Nach über 16 Jahren tritt der Fussballbegeisterte zurück von Chantal Neukomm

Spielplan 09.02. (17.30): UBN vs. Limmattal 10.02. (20.00): Herisau vs. UBN

EISHOCKEY EHCB (2. Liga, Gruppe Ost) EHCB spielt sich zum Gruppensieg Mit dem 6:2-Sieg gegen den EHC Engadina sicherten sich die Bassersdorfer den überraschenden Gruppensieg. Nun stehen die Playoff Achtelfinalspiele gegen Zug an. Resultate St. Gallen vs. EHCB 1:7. Schaffhausen vs. EHCB 1:4. EHCB vs. Engadina 6:2. Tabelle 1. Rang: EHCB 18 (Spiele) / 38 (Punkte). 2. Dürnten 18 / 35. 3. Illnau 18/34. Spielplan 31.01: Zug vs. EHCB 02.02: EHCB vs. Zug Weitere Spiele je nach Verlauf der «Best-of-Five»-Serie. (fr)

Seit über 16 Jahren war Heinz Keller als Trainer beim FC Bassersdorf aktiv. Anlässlich seines 60. Geburtstag hat er sich Gedanken gemacht und kam zum Schluss, seine Trainerkarriere zu beenden.

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on all den Aufgaben, welche Heinz Keller beim FC Bassersdorf übernommen hat, mochte er den Job als Trainer am liebsten. Er mag den Kontakt zu den jungen Leuten und hat Freude, wenn er ihnen etwas beibringen kann und sieht, wie die Spieler seine Tipps und Tricks umsetzen. Zudem wollte er an der Basis des Fussballs tätig sein. «Die Traineraufgabe nahm in den letzten Jahren sehr viel Zeit ein», erklärt Heinz Keller. «Ich stand unter der Woche drei- bis viermal auf dem Fussballfeld und am Wochenende für die Spiele.» Da er seine Zeit flexibler gestalten möchte und seinen Fokus vermehrt auf seine Firma, seine Partnerin und Kinder legen will, hat sich Keller nach langer Erwägung dazu entschlossen, die Aufgabe als Trainer zu beenden. «Dieser Entscheid fiel mir sehr schwer, auch wenn ich davon

überzeugt bin, dass es der richtige Schritt war». Er habe bemerkt, dass er für den Trainerjob nicht mehr die hundertprozentige Leidenschaft empfinde wie früher. Sein letzter Einsatz als Trainer soll ein erfolgreicher sein, und so beende er seine Karriere jetzt, bevor es ihm nahegelegt werde. Reflexion als Trainer Seinen Job machte Heinz Keller in der Tat mit viel Einsatz. Man kennt ihn im Dorf und viele Jugendliche grüssen ihn, wenn er durch die Strassen spaziert. Diese Geste ist für Heinz Keller die grösste Wertschätzung, die er sich wünschen kann und zeigt ihm, dass er den Trainerjob richtig und gut gemacht hat. «Wichtig ist, dass man mit den jungen Spielern reden und sie auch von seinen Ideen überzeugen kann», meint er. Ebenso wichtig sei, Interesse an den Spielern zu zeigen, um so eine zwischenmenschliche Verbindung aufzubauen. Als Trainer sei nicht nur Sozial-, sondern auch Fachkompetenz gefragt. «Es ist ein Gesamtpaket, welches jede Führungsperson mitbringen muss», ist er überzeugt. Sein Motto in jedem Training: «Vollgas in jeglicher Hinsicht». Erfolg bedeutet für ihn, alle Spieler auf ihrem Niveau

zu fördern und dass das Team ebenso in der nächst höheren Klasse erfolgreich spielen kann. Auch der Spassfaktor durfte bei Heinz Keller nie zu kurz kommen. «Sehr am Herzen lag es mir, dass sich meine Spieler untereinander mögen, dies ist die Basis für eine erfolgreiche Mannschaft», verrät Keller. «Die Jugendlichen müssen sich gegenseitig ein Tor gönnen, denn Fussball ist ein Teamsport.» Ausblick in die Zukunft Die Trainings-Einheiten gestaltete Keller so, wie auch er gerne trainieren würde. Denn er spielt seit seiner Kindheit – heute in der Ü50-Mannschaft. Da er nun mehr Zeit hat, kann sich Heinz Keller wieder vermehrt auf seine Leistung als Fussballer konzentrieren. Weiter behält er diverse Ämter: Heinz Keller ist Vorstandsmitglied, bearbeitet die Homepage des Verbandes, ist für das Sponsoring und weitere Aufgaben verantwortlich. Dennoch hofft er, dass andere FCB-Mitglieder die eine oder andere Aufgabe übernehmen, «Die Vereinsführung soll auf vielen Schultern verteilt sein». Keller verlässt seine Mannschaft nicht, ohne deren Zukunft im Blick: So wird Pino Mammarella der neue Cheftrainer der dritten Mannschaft. Ŷ


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SPORT

31.1.2019, Nr. 1

Die neue Attraktion im Nürensdorfer Hatzenbühl: Nico Scalvinoni, UBNs Nummer 91. (zvg)

Ein Unihockey-Star in der Provinz Nico Scalvinoni stürmt neu beim Erstligisten UBN von Tim Ehrensperger Nico Scalvinoni ist einer der grössten Schweizer Unihockeyaner der letzten Jahre: Im Dezember beendete der von Rückenschmerzen geplagte Nürensdorfer seine Karriere als Spitzensportler, kehrte zu UBN zurück und fand den zuvor verlorenen Spass am Spiel wieder.

H

ätte jemand Nico Scalvinoni vor drei Jahren gesagt, er würde einst in einer Hobby-Liga Unihockey spielen, er hätte es ihm nicht geglaubt. Doch Anfang Dezember sah sich der 31-Jährige gezwungen, vom Spitzensport zurückzutreten. Er, der immer von Ehrgeiz getrieben war und ist, musste einsehen, dass seine Rückenprobleme stärker waren als der Wille, sich nochmals mühsam in eine entscheidende Rolle beim Grasshopper Club Zürich zurück zu kämpfen. Es war kein Rücktritt, wie er ihn sich gewünscht hatte. Mitten in der Saison musste Scalvinoni einen

Schlussstrich ziehen, «Viel zu früh», wie er sagt. «Aber die Freude am Unihockey war mir nach so langer Zeit in der Reha komplett abhanden gekommen.» Rückkehr zum Stammverein Kurz bevor er GC seinen Rücktritt kommunizierte, meldete er sich bei UBN-Trainer Samuel Eberle. Bei Unihockey Bassersdorf Nürensdorf hatte Scalvinoni seine Sportkarriere begonnen, bevor er sich als 16-Jähriger aufmachte, über Bülach und GC die Unihockey-Welt zu erobern. Er schaffte es 2016 bis nach Schweden in die weltbeste Liga, wo er aber «mehr Tourist als Spieler war», so

«Wenn ich das Team mitreissen und so weiterbringen kann, habe ich mein Ziel erreicht.»

sagt er. Der Rücken machte ihm da erstmals zu schaffen. Im Dezember war eine Rückkehr zum Stammverein UBN auf einmal wieder eine Option, Scalvinoni konnte mit dem Unihockey als Ganzes nicht mit solch negativen Gefühlen abschliessen. Beim Erstligisten war Coach Eberle überrascht und natürlich hocherfreut über Scalvinonis Anfrage. Dieser trainierte per sofort mit. Scalvinoni will aber auch neben dem Feld und taktisch seine Erfahrung einbringen. Er sieht sich als Motivator: «Ich versuche, in den Trainings immer zu pushen. Wenn ich das Team mitreissen und so weiterbringen kann, habe ich mein Ziel erreicht.» Absoluter Top-Stürmer Scalvinoni war in den letzten zehn Jahren zweifelsohne einer der besten Offensivspieler der Schweiz. Er lässt sich nicht gerne loben, ist sich aber bewusst, dass «es nicht selbstverständlich ist, was ich erreicht habe». Mit GC wurde er zweimal Cupsieger

und als Höhepunkt 2016 Schweizer Meister. Jahrelang gehörte er in der höchsten Schweizer Liga zu den torgefährlichsten Spielern, 2014 wurde er Liga-Topscorer mit einem damaligen Rekordwert von 60 Punkten in 22 Spielen. Scalvinonis Leistungszahlen sind beeindruckend: Als Allzeit-Topscorer von GC erzielte er während zwölf Saisons 283 Tore und lieferte 236 Assists. Mit der Schweizer Nationalmannschaft reiste er an drei Weltmeisterschaften, zweimal gewann das Team die Bronzemedaille. «Auch wenn im Unihockey viel weniger Geld vorhanden ist als im Fussball, hat es in der Nati nicht für viele Spieler Platz. Ich war jahrelang dabei, das macht mich stolz», sagt Scalvinoni. Toreschiessen nicht verlernt Seit seinem UBN-Debüt zeigt Scalvinonis Stimmungskurve wieder nach oben: Seinem Körper geht es dank der geringeren Anzahl Trainings wieder besser, daneben geniesst er die neu gewonnene Freizeit. War es früher meist nur ein freier Abend pro Woche, bleiben dem Architekten nun drei bis vier, die für Freundin, Familie und Kollegen zur Verfügung stehen. Auf dem Feld geht es ab Mitte Februar in die entscheidende Phase, UBN schaffte bereits frühzeitig die Playoff-Qualifikation. Und Scalvinoni schiesst sich langsam aber sicher warm: 6 Spiele, 6 Tore, 6 Assists. Seine Ballsicherheit und Technik ragen immer wieder heraus. Aus einer vermeintlich ungefährlichen Situation bringt er sich dank seiner Klasse mit zwei, drei schnellen Bewegungen in perfekte Abschlussposition. Und das Toreschiessen hat der Knipser nicht verlernt. Wenig später dreht sich die Nummer 91 zum Jubeln ab, die Lippen zu einem spitzbübischen Lachen geformt. Die gut 100 Zuschauer klatschen. Hätte jemand Nico Scalvinoni vor drei Jahren gesagt, er würde den Spass an seiner Leidenschaft im kleinen Nürensdorfer Hatzenbühl zurückgewinnen – er hätte es nicht geglaubt. Ŷ


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TREFFPUNKT

31.1.2019, Nr. 1

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apps and links ferienlektüre

Eigentlich hat das Jahr gerade erst begonnen und schon bringt der trübe Januar bereits viele wieder in Ferienstimmung. Steht der langersehnte Urlaub vor der Tür, darf die geeignete Lektüre nicht fehlen. Um hier aus abertausenden von Optionen die perfekte Wahl zu treffen, sollte man «dein-buch-fuer-den-urlaub.de» besuchen. Mithilfe der Seite findet man nicht nur sehr leicht ein interessantes Buch, sondern kann es zudem auf den eigenen Urlaub abstimmen. Die Seite ermöglicht es nämlich, Werke zu finden, die am Ort der gewählten Feriendestination spielen. Warum also nicht einmal Macbeth lesen, während man die rauen Klippen von Schottland geniesst? www.dein-buch-fuer-den-urlaub.de

zeichnungen hören

Wie mag wohl ein Ton aussehen? Diese absurd klingende Frage können manche Synästhetiker leicht beantworten. Denn sie nehmen Dinge nicht nur mit einem, sondern mit mehreren Sinnen gleichzeitig wahr. Auch wenn nur sehr wenige Menschen über diese Fähigkeit verfügen, so kann man sich mit «binaura.net/loom» zumindest der Illusion hingeben, ebenfalls zu dieser Gruppe dazuzugehören. Auf der Webseite lassen sich nämlich Zeichnungen vertonen. Man braucht dafür nur mit dem Mauszeiger des Computers darauf los zu kritzeln und dann gut hinzuhören. Über die Musikalität der so kreierten Werke lässt sich streiten, aber unterhaltsam ist die Webseite auf jeden Fall. www.binaura.net/loom

medienkompetenz

Digitale Bildschirmmedien gehören heute genauso zum Alltag wie der Toaster oder das Auto. Das kann besonders Eltern herausfordern. Es stellen sich Fragen wie: «Ab wann ist mein Kind alt genug für ein eigenes Smartphone?» oder «Wie viel Zeit vor dem Bildschirm ist eigentlich normal?» Zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Medienkompetenz finden sich auf «jugendundmedien.ch» hilfreiche Informationen. Die nationale Plattform wurde vom Bund in Auftrag gegeben und mit Unterstützung verschiedener Fachexperten im Jahr 2011 lanciert. Seither wird die Seite laufend ausgebaut und bietet für Eltern, Schulen und allen sonstigen Interessenten einen kostbaren Wissensfundus. www.jugendundmedien.ch.

zungenbrecher

Die menschliche Sprache ist eine einzigartige und hochkomplexe Form der Kommunikation, die nicht nur zur Verständigung, sondern auch zu so manchem Blödsinn gebraucht werden kann. So können nicht nur komplizierte Wegbeschreibungen ausgetauscht, sondern auch kuriose Sätze wie «der Papscht het z' Schpiez ds Schpäckbschteck z' schpät bschtellt» formuliert werden. Dieser oder ähnliche Zungenbrecher werden jedem noch aus der Kindheit bekannt sein. Wer gerne noch ein paar neue dazulernen möchte, sollte unbedingt «tongue-twister.net» einen Besuch abstatten. Die Seite gibt einen Einblick in die unmöglichsten Formulierungen verschiedener Sprachen und übersetzt diese auch gleich ins Englische. www.tongue-twister.net

kostenlose bilder

In den Zeiten des Internets lässt sich so ziemlich alles online finden und herunterladen. Das kann jedoch zu urheberrechtlichen Problemen führen, insbesondere beim Verwenden von Bildern. Hier bietet «pixabay. com» eine sichere Lösung. Auf der Plattform werden kostenlos hochqualitative Bilder zur Verfügung gestellt, die man ohne Nachweis weiterverwerten darf. Dies auch dann, wenn die Bilder für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Die Bilder werden durch Mitglieder der Seite hochgeladen und allen Nutzern zugänglich gemacht. Die Bildauswahl ist vielseitig und eignet sich auch für redaktionelle Inhalte. So stammen beispielsweise alle Bilder dieser Ausgabe des «Treffpunkt Internet» von «pixabay». www.pixabay.com Texte: Kevin Knecht/Fotos: www.pixabay.com


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VERANSTALTUNGEN

31.1.2019, Nr. 1

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

31.01.

19.00–20.30

Verein Zero Waste, GLP

«Zero-Waste» Vortrag zum Thema Abfall

Ref. Kirchgemeindehaus

Fr

01.02.

20.00

Konzertzirkel

Konzert «Voces Suaves»

Ref. Kirche

Mi

06.02.

14.30–15.00 u. 15.30–16.00

Disch Simone & Klein Susanne

Chasperlitheater

Bungertstube

Mi

06.02.

18.00–19.00

Hohes Alter BasiNüeri KZU Bächli

Vortrag «Sicher stehen, sicher gehen», anschl. Apéro

KZU Bächli, Anm. Brigitta Jakob, Tel. 043 266 51 07

Do

07.02.

13.00–14.30

Gemeindepräsidentin, Verwaltungsdirektor

Öffentliche Sprechstunde mit Doris Meier-Kobler und Christian Pleisch

Ristorante La Botte, Klotenerstr. 25

Sa

09.02.

14.00 u. 15.30

Kimi Geeren/Post

Kasperlitheater für Gross und Klein

Kimi Geeren, Opfikonerstr. 27

Di

12.02.

19.00–21.00

Abt. Soziales + Alter + Selbsthilfezenter

Gesprächsgruppe für betreuende und pflegende Angehörige

Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1

Mi

20.02.

14.00–16.00

Bibliothek

Globi-Comic-Workshop für Kinder von 7 bis 10 Jahre

Bibliothek, Anm. erw.

Do – Mo

28.02. – 04.03.

Fakoba

Bassersdorfer Fasnacht

Details www.fakoba.ch u. Inserat unter Bassersdorf

xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ref. Kirchgemeindehaus,Ba od. Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1

Jeden 1. Mi

16.00–18.00

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Jeden 2.3.4.5. Do

14.00–16.00

kiz-Kloten

Mütterberatung

Breitistr. 38

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

www.frauenvereinbassersdorf.ch

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

31.01.

20.00–22.00

pgv Brütten

pgv Generalversammlung

Gemeindesaal

Fr

01.02.

19.00–23.00

Rest. Sonnenhof

Schwyzerörgeli Stubete: «Örgeler vom Rossacker»

Rest. Sonnenhof

Sa

02.02.

10.30–14.00

TV Brü, Turnveteranen

Generalversammlung Turnveteranen

Hof Buchsächer

Di

05.02.

19.30

Elternrat

Ein familylab Vortrag mit Caroline Märki: «Vier Werte, die Kinder ein Leben lang tragen», Apéro ab 19.00

Hauptgebäude Schule, Sitzungszimmer UG

So

10.02.

Pol. Gemeinde

Abstimmung

Mo

25.02.

Schiessverein

Generalversammlung

20.00

Schützenhaus


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VERANSTALTUNGEN

31.1.2019, Nr. 1

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00–19.00 10.00–12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach, Abf. Brü 14.00

Ursula Müller

Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 07.45, Do 18.30)

Dachraum Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr Jeden 1. Mo

14.30–16.30

Jeden Di/Mi/Do Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch für Senioren und Erwachsene

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00–15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht)

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30–17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden Do

16.00–16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Dachraum Gemeindehaus

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. + 4. Do

09.30–11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindehaus

Jeden Fr

16.00–16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00–16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo-Fr 08.00-09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00–17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

www.pfadinepomuk.ch

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

01.02.

18.00–22.00

Jugendarbeit Nü

Friday Night Action – Sportevent in der Turnhalle

Turnhalle Sunnerai

Mo

04.02.

13.30–15.30

Tandem/Gemeinde

Café International – Treffpunkt für alle

Jugi 51, beim Fussballplatz Längimoos

Mi

06.02.

18.00–19.00

Hohes Alter BasiNüeri KZU Bächli

Vortrag «Sicher stehen, sicher gehen» anschl. Apéro

KZU Bächli Ba, Anm. Brigitta Jakob, 043 266 51 07

Mi

06.02.

19.30

Gem. Chor Ob/Bi

Generalversammlung

Besenbeiz Tannenhof, Gerlisberg

Do

07.02.

14.00 14.15

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff Easy-Dance

Rest. Bären, 1. Stock Spiegelsaal TH. Hatzenbühl

So

10.02.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

Mi

13.02.

14.00

Nüeri-Netz

Handy-/Tablet-Workshop

Schloss-Saal

Do

14.02.

19.30

Männerchor Nü

Generalversammlung mit Imbiss

Schloss-Saal

Do

28.02.

14.15

Nüeri-Netz

Easy-Dance

Spiegelsaal TH Hatzenbühl

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Anlass

Ort/Kontakt

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclubnuerensdorf.ch

Nach Bedarf

Veranstalter

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr

12.00–13.00

Mittagstisch Luftballon

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien

Hort Ob, altes Schulhaus Hort Nü, Weiherstrasse 1

Jeden Mo

16.45–17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00–22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben/Leitung Freya Utta, Auskunft Susanne Illi, Tel. 044 836 52 54

Singsaal Sunnerain, Bi


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VERANSTALTUNGEN

31.1.2019, Nr. 1

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Zentrumsbau Nü od. Ref. KGH Gerlisbergstr. 4 Ba

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1

Jeden Di

20.00–22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2

Turnhalle Hatzenbühl, www.volleynueri.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü Italienisch-Treff

Jeden Mi

13.30–18.30 18.30–21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelst.) Betrieb nach Bedarf (Oberst.) L. Miethlich 079 939 85 06

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00–19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00–23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden letzten Mi

12.00

ImpulsÖkumene (Ref./kath. Kirche)

Big-Tisch – Mittagstisch für alle. Anm. bis Fr-Nachm. vor dem Anlass an sekretariat@basinueri.ch od. Tel. 044 836 68 00 (ausser Schulferien)

Zentrumsbau, Lindauerstr. 1, 3. St. www.basinueri.ch/ big-tisch

Jeden 1. Do

09.30–11.30

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00–19.30

Offene Jugendarbeit Nü

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45–09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00–10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

17.30–19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00–22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen. 044 836 76 30

Singsaal Ebnet

Jeden Fr

16.00–23.00

Offene Jugendarbeit Nü

Jugi 51 (Oberstufe), Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Zentrumsbau, 2. Stock

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr.

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


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P U B L I R E P O R TA G E

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ZWEI HÄUSER – EINE OASE. Modernes Wohnen in historischem Dorfkern.

OFFENE RÄUME – inspirierte Architektur für zeitgemässes Wohnen.

RAUM FÜR IDEEN Im idyllischen Oberwil bei Nürensdorf entstehen in zwei Häusern neun tolle Wohnungen mit 2,5 bis 4,5 Zimmern. Hier finden Sie ein komfortables Zuhause. Bühlhof, das sind zwei Häuser im Dorfkern des beschaulichen Weilers Oberwil in der Gemeinde Nürensdorf. Ein bestehendes Haus, das umgebaut, modernisiert und aufgestockt wird sowie ein Neubau. Beide Häuser fügen sich mit einer Architektur, die traditionelle Formensprache auf zeitgemässe Weise interpretiert, perfekt in den historischen Kern des ruhigen Dorfes ein. ERWEITERTER WOHNRAUM – Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über einen eigenen Sitzplatz für ein ungestörtes Abschalten und gemütliches Ausspannen. AUSSENRÄUME – Im Haus B verfügen alle Wohnungen in den oberen Stockwerken über Balkone. Für die Bewohner der obe-

ren Parteien im Haus A, ist der Sitzplatz im hinteren Teil des Grundstückes zugänglich. TIEFGARAGE – Die grosszügige Einstellhalle ist aus beiden Häusern direkt zugänglich. Plätze bietet sie für alle neun Wohnparteien.

So verbindet Oberwil den Komfort des ruhigen Lebens auf dem Land mit, ohne dass die weite Welt in die Ferne rückt. Leben in Oberwil bedeutet: Ruhe geniessen und doch auf keine Annehmlichkeiten verzichten. Finden Sie hier Ihr neues Zuhause!

www.buehlhof-oberwil.ch ATTRAKTIVE REGION – Die tollen Aussichten, bis in die verschneiten Glarner Alpen, ziehen Spaziergänger immer wieder auf den Hügelzug zwischen Winterthur und Zürich. Eine attraktive Region, die mit vielfältigen Landschaften begeistert, mit Obstbäumen auf weiten Feldern und an buschigen Abhängen, mit schattigen Wäldern und mit artenreichen Bijous wie dem Eigental. Schlicht ein Paradies, für Wanderer, Spaziergänger genauso wie für Radfahrer und Biker. PERFEKTE LAGE – Die Distanzen nach Zürich, Kloten und Winterthur sind nah – und damit die Wege zur Arbeit, zum Einkaufen und für Freizeitangebote. Auch die Gemeinde Nürensdorf pflegt eine nützliche und praktische Infrastruktur. Das Bildungsangebot deckt ein Spektrum von der Kindertagesstätte bis zu Schulhäusern auf allen Stufen ab, mit Bibliothek, Ludothek und Musikschule. GUTE ANSCHLÜSSE – Nach Winterthur benötigt der Bus weniger als dreissig Minuten. In einer Viertelstunde erreicht er den Bahnhof Bassersdorf mit Anschlüssen nach Zürich. Kurz ist auch die Fahrzeit zu den Anschlüssen an die Autobahn A1 in Effretikon und Brüttisellen.

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dorfblitz Januar 2019 by dorfblitz - Issuu