30.8.2018 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
8 REGION WETTERGLÜCK AM OPENAR
Das diesjährige OpenairKino Baltenswil war vom Wettergott begünstigt worden. OK-Präsident Christian Casserini zieht ein entsprechend positives Fazit. Seite 35
BASSERSDORF BAUSTART TROTZ BRAND
Anfang August hat eine Abbruch-Liegenschaft auf dem Grundstück Unterdorf gebrannt. Das Feuer soll gemäss Bauherr Urs Brunner keinen Zusammenhang mit dem geplanten Neubau haben. Seite 13
Die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck stellte trotz langanhaltender Trockenheit genügend Wasser zur Verfügung. (zvg)
BRÜTTEN FERIEN-SPORTLAGER
Nadja F urrer, Maturandin aus Brütten, setzte ihre sportliche Maturitätsarbeit in die Tat um und organisierte in der letzten Ferienwoche ein kostenloses Kinder-Sportlager.
Spagat Wasserverbrauch Der lange Hitzesommer und die fehlenden Niederschläge hinterlassen ihre Spuren. Kein Brunnen plätschert vor sich hin, braune Rasenflächen prägen das Bild in den Quartieren und das Thema Hitze wird überall heftig diskutiert.
Seite 21 von Susanne Gutknecht
NÜRENSDORF GUGGE IN NEW YORK
Die Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri wirkt im September an der Steuben Parade New York mit. Dafür haben die rund 30 Mitglieder 19 Jahre gearbeitet und gespart. Seite 29
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s ist kein Geheimnis: Dieser Sommer ist einer der wärmsten seit vielen Jahren. «MeteoSchweiz» schreibt im Klimabulletin August vom «fünftwärmsten Julimonat seit Messbeginn 1864». Aber auch der April geht als zweitwärmster, der Mai als fünftwärmster und der Juni als viertwärmster Monat seit 1864 in die Geschichte ein. Neben der überdurchschnittlichen Wärme brachte der Sommer erneut in vielen Regionen der Schweiz eine markante Regenarmut, die sich an vielen Orten bemerkbar macht.
Eines der wichtigsten Diskussionsfelder ist die Wasserversorgung. Während sich in den Medien die Berichte zur Wasserknappheit und mögliche Szenarien der Zukunft abwechseln, ist die Lage im dorfblitz-Verteilgebiet ruhig und besonnen. Alle drei Gemeindeverantwortlichen der Werke geben Entwarnung: «Wir haben immer genug Wasser gehabt – es herrschte keine Knappheit.» Bohrt man tiefer, werden die Aussagen differenzierter, so etwa bei Matthias Okumus, Betriebsleiter der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck: «Der fehlende Regen hatte natürlich auf den Grundwasserspiegel einen Ein-
fluss. Er bewegt sich auf tiefem Niveau – vergleichbar mit dem Hitzejahr 2003.» Es herrsche jedoch noch keine akute Knappheit, aber man müsse präventiv vorgehen und den Wasserreserven Sorge tragen, da man nicht wisse, wie lange diese Situation noch anhalte. «Es braucht eine lang anhaltende Regenperiode, um eine Änderung herbeizuführen. Kurze Regenschauer helfen nicht.» Mit Publikationen auf der Homepage (www. lattenbuck.ch) wird die Bevölkerung über die aktuelle Lage jeweils informiert. Fortsetzung auf Seite 2
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THEMA DES MONATS
30.8.2018, Nr. 8
SPITZE FEDER
Was für ein prächtiger Sommer! Das habe ich in den letzten Wochen, ja sogar Monaten öfters gedacht. Endlich war es möglich, abends länger draussen zu sitzen,
Vernünftiges Augenmass Der Nürensdorfer Leiter Gemeindewerke, Reto Beurer, plädiert für ein vernünftiges Augenmass beim Wasserverbrauch. «Wasser ist ein kostbares Gut, das zeigt sich jetzt bei dieser Trockenheit und Hitze sehr gut.» Nürensdorf bezieht sein Wasser von der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck, ebenso wie Bassersdorf. «Wir können zusätzlich auch von der Winterthurerseite her Wasser beziehen, da sind wir dank der grossen Player im Hintergrund gut abgesichert.» Da
die warmen (zum Teil sogar tropische) Abende bei einem Glas kühlen Weisswein zu geniessen und innerlich vom Tag herunter zu fahren. Ich gebe aber zu, ich habe manchen Schweisstropfen verloren, denn eigentlich sind mir 25 Grad gerade genug. Und meine Nachbarn dachten schon, ich sei seit Wochen in den Ferien, weil die Rollläden zu meinem Büro immer geschlossen waren, um die Hitze draussen zu halten. So ging es vielen anderen auch, wie ich oft hörte. Die Wärme machte nicht nur den Menschen, auch der
es langsam auf die Herbstmonate zugehe, rechne er irgendwann mit einer Entspannung der Situation. Zudem schliesst Beurer nicht aus, dass die längeren Hitzeperioden auch in Zukunft zum Sommer gehören werden und daher die langfristige Optik in der Wasserversorgung an Priorität gewinne.
Flora und Fauna arg zu schaffen (siehe auch unseren Titelbeitrag auf den Seiten 1 bis 3). Unser Rasen sieht inzwischen aus wie eine Steppenlandschaft, das Auto wurde seit Monaten nicht mehr gewaschen. Eine Weile lang habe ich eine Liste geführt, welche Themen mit der Hitzeperiode verbunden sind: Wassernot, Grillverbot, Feuerwerksverbot, Rettung von Fischen aus Seen und was da noch alles notiert war. Was mich in diesem Zusammenhang am meisten gestört hat, waren die Bestimmungen, die von Gemeinde zu Gemeinde unter-
schiedlich waren. Die Hitze, liebe Politiker, war überall im Kanton ziemlich gleich hoch. Die Vorsichts- oder Rettungsmassnahmen entsprechend sehr ähnlich gelagert. Warum kann also nicht die oberste Instanz des Kantons Zürich bestimmen, wie alle Gemeinden zusammen vorzugehen haben, was sie als Regeln für ihre Einwohner mitteilen können? Dass es dann noch ruhiger geworden wäre am Bundesfeiertag wäre nur eine – wie ich persönlich finde – sehr positive Folge davon. Annamaria Ress
Kostenfolgen abschätzen Bassersdorfs Brunnenmeister Guy Vuilliomenet hat bereits Massnahmen umgesetzt und die Brunnen ab-
gestellt. Er spricht sich für einen besonnenen Wasserbrauch aus. «Ich bin kein Freund von grossen Regeln und Verboten, sondern hoffe darauf, dass jeder Bürger verantwortungsbewusst umgeht mit dieser wertvollen Ressource. Im Umfeld der Werke sei es oft ein Spagat und auch ein Abschätzen von möglichen Kostenfolgen. «Ein Kunstrasen oder die Sportplätze allgemein benötigen Pflege und Wasser. Pflegt man sie nicht, ist der Schaden für die Sanierung um ein Vielfaches höher und daher keine sinnvolle
Lösung.» Erstaunlich sei, dass trotz der Hitze der Wasserverbrauch nicht markant höher sei als im letzten Jahr. Mit den Gemüsebauern rund um Bassersdorf sei man regelmässig in Kontakt, um die benötigten Mengen jederzeit liefern zu können. Matthias Okumus hat den Wassereinkauf erhöht, um die eigenen Grundwasserstände nicht noch weiter absinken zu lassen. Der Preis sei zwar dynamisch und werde sich trotz der speziellen Lage nicht sehr stark nach oben verschieben.
Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht
Webmaster Reto Hoffmann
Redaktion Susanne Beck (sb) Urs Burger (ub) Tim Ehrensperger (te) Marianne Flotron (mf) Susanne Gutknecht (sg) Reto Hoffmann (rh) Tobias Jäger (tj) Kevin Knecht (kk) Sandra Lanz (sl) Daniela Melcher (dm) Philipp Rahm (pr) Fabian Rahm (fr) Annamaria Ress (ar) Rosmarie Schmid (rs) Astrid Steinbach (as)
Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch
Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8
www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 27. September 2018.
Auflage 23. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
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THEMA DES MONATS
30.8.2018, Nr. 8
Gemeinderat Beat Lanz in Brütten war ebenfalls mit Werksleiter Urs Altorfer immer mit einem Auge am Thema Wasser dran. «Unsere Planung hat sich auch in dieser extremen Situation bewährt und weist keine ernsthaften Lücken auf», sagt er zufrieden, «die Obergrenze von 800 Kubikmeter pro Tag war genügend gross bemessen.» Gemüsequalität leidet In den Läden spürt der Konsument bei den Früchten und Gemüsen ebenfalls die Einwirkungen der Hitze, sind doch einige Artikel eher dünner und weniger schwer als auch schon. Daniel Bachmann, Mitarbeiter Fachstelle Gemüse beim Strickhof in Wülflingen erklärt es wie folgt: «Feine Blattgemüse benötigen viel Wasser und so haben wir keinen Salat im Überfluss wie in anderen Jahren, aber eine gute Verfügbarkeit über die saisonalen Gemüse und Salate hinweg.» Die Hitze und Trockenheit habe nicht nur auf den Ertrag einen Einfluss, sondern zeige sich auch in der Qualität – Stichwort Innenbrand und Trockenrand. «Saisonale Gemüse und Früchte sind immer noch überwiegend aus Schweizer Produktion. Einzig beim Fenchel, ebenfalls ein wasserintensives Gemüse, wurden in letzter Zeit häufiger Importe bewilligt, weit mehr als die Hälfte ist dennoch aus der Schweiz.» Die Maispflanze sei ein guter Gradmesser für die Feuchtigkeit im Boden. «Die wenigen Gewitterregen in den vergangenen Wochen fielen lokal sehr verschieden aus. So sieht es wie ein Mosaik aus, wenn man übers Land fährt – mal ist der Mais gesund und grün, an anderen Orten dagegen eher dürftig.» Kostenfaktor Aufwand Die Anbaubetriebe seien auf solch klimatische Bedingungen vorbereitet, sagt Bachmann. «Es sind Profibetriebe und technisch eingerichtet auf Zusatzberegnung ihrer angebauten Gemüse. Diese Wetterlage ist kein absoluter Spezialfall, sondern verlangt einfach ein längeres und intensiveres Bewässern der Kulturen.» Viele Betriebe verfügten über relativ
oder an exponierten Stellen mit Klimageräten Abhilfe vor der Hitze zu schaffen. Die Therapieteams und das Pflegepersonal wurden zu sanfteren Bewegungen angehalten. «Die zusätzliche Anstrengung der körperlichen Arbeit des Pflegepersonals ist bei einer solchen Hitze nicht zu unterschätzen», führt Himmelhan aus. Eistee mit Pfefferminz stand zum Trinken bereit und als Dank ans Personal, die bei dieser Hitze einen Zusatzeffort leisten musste, wurde ein Glacéplausch für alle organisiert. «Am Ende einer solchen Periode werten wir die Massnahmen dann aus und entscheiden, was wir bei ähnlichen Situationen in den Folgejahren wieder anwenden wollen.»
(Quelle: Bundesamt für Gesundheit)
sichere, langjährige Bezugskonzessionen aus den Gewässern. Man dürfe jedoch nicht ausser Acht lassen, dass der logistische Aufwand für die Produktion massiv höher sei. «Nicht unterschätzen darf man zusätzlich den Kostenfaktor, der aus den Massnahmen und dem höheren Aufwand resultiert.» Belastend für Gesundheit Langanhaltende Hitze beschränkt sich aber nicht nur auf die Landschaft und Landwirtschaft, sondern auch auf die Gesundheit der Menschen. Im oft als Vergleich beigezogenen Hitzesommer 2003 wurde vom Bundesamt für Gesundheit eine Zusatzsterblichkeit von rund 1000 Personen (7 Prozent) in der Schweiz der Hitze zugeordnet. Betroffen waren vor allem ältere Personen über 65 Jahre. Seit 2005 geben das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bundesamt
für Umwelt (BAFU) daher Informationen und Verhaltensempfehlungen heraus, um Risikopersonen, Angehörige, Pflegepersonal und Ärzteschaft zu sensibilisieren. Wie eine Anfrage beim KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU) ergab, waren sie gut vorbereitet auf die Situation. Rita Himmelhan, Kommunikationsleiterin beim KZU, erklärt: «Wir prüfen jeweils im Frühling den Massnahmenkatalog und die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit. Die drei goldenen Regeln für Hitzetage haben wir Mitte Juni in den verschiedenen Pflegegruppen am Anschlagbrett ausgehängt, um sie für dieses Thema zu schärfen.» In interdisziplinären Sitzungen mit der Pflege, der Technik, der Logistik und Geschäftsleitung wurden zudem Massnahmen beschlossen, wie zum Beispiel feuchte Tücher bereitlegen
Wärmeliebende Borkenkäfer Pudelwohl fühlt sich diesen Sommer der Borkenkäfer. Die beiden Förster Güst Erni im Forstrevier Hardwald Umgebung und Felix Holenstein in Brütten haben alle Hände voll zu tun. Der Borkenkäferbefall bei Fichten und Rottannen sei hoch und jeden Tag müssen die beiden Förster mehr Bäume zur Fällung bezeichnen. «Die Widerstandskraft der Bäume ist durch die Trockenheit reduziert – das macht sich der Borkenkäfer zu Nutze und breitet sich rasant aus.» Der grosse Käferbefall nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Europa, zeigt bereits Einfluss auf den Nadelholzpreis. «Durch die Stürme im Januar wurde bereits mehr Holz geschlagen als üblich und hat den Holzmarkt gesättigt. Mittlerweile wird das Fichtenholz zu Preisen wie Schnitzelholz verkauft. Damit sind jedoch nicht einmal mehr die Gestehungskosten der Holzerei und der Transport gedeckt. Darauf sollte sich niemand einlassen», warnt Erni. Als Massnahme organisiert das Forstrevier nun ein Zwischenlager auf einem Feld – erholt sich der Holzpreis, könne man dann hoffentlich zu einem vernünftigen Preis verkaufen. Zudem werde die Normalnutzung im Winter sicher um einiges gedrosselt. Güst Erni lakonisch: «Wenn ein Baum schon 100 Jahre im Wald steht, kommt es auf ein Jahr mehr oder we■ niger nicht an.»
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MONATSINTERVIEW
30.8.2018, Nr. 8
«Weg vom Leistungsdenken – der Weg ist das Ziel» Felix Goldinger hat sich nachhaltig auf dem Frankenweg nach Rom entschleunigt Interview: Annamaria Ress
schleunigen. Das ist mir weitgehend gelungen. Und – ich kam gut mit der Situation klar, dass ich ganz allein mit mir selbst war. Dennoch habe ich bald gewisse Menschen vermisst, damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Kommunikationswege wie etwa Whats App hatte ich gelöscht und bis heute nie mehr installiert. Ich musste nicht mehr ständig antworten, war dafür aber auch nicht mehr auf dem Laufenden. Diese Entschleunigung dann in den Alltag zu integrieren, ist mir ein Stück weit schon gelungen.
Felix Goldinger, Sie haben sich letztes Jahr drei Monate Auszeit genommen, mit dem Ziel, sich selbst zu entschleunigen. Wie kam es dazu? Ich war sehr lange Zeit sehr leistungs orientiert, sowohl im Beruf wie auch privat. Vor allem auch, weil ich beruflich eine sehr intensive Zeit hatte. Die Pilger, die ich früher in Frankreich gesehen hatte, beeindruckten mich. Auchdie Art und Weise der Reise, nämlich zu Fuss. So entschied ich mich nach zehn Jahren Tätigkeit in Bassersdorf zu dieser Reise. Das Training dafür beschränkte sich auf ein bisschen Jogging. Ich war körperlich ziemlich parat.
«Ich war sehr lange Zeit sehr leistungsorientiert» Weshalb haben Sie sich entschieden, diese Reise zu Fuss zu machen? Ich wollte mich als Pilger versuchen, um vom Stress weg zu kommen. Die meisten Pilger gehen auf den Weg nach Santiago de Compostela. Eigentlich wollte ich diese Route machen. Aber dann hörte ich von rund 100 000 Menschen auf diesem Weg, das wollte ich mir nicht antun. Ich las ein Buch über den Franziskusweg, den ich zuvor nicht gekannt hatte. Die Fotos dazu sprachen mich ebenfalls sehr an, denn die Landschaften um die Toskana und Umbrien sind sehr schön. So habe ich mich umentschieden und den Franziskusweg in Angriff genommen. Rom wäre das Endziel gewesen. Ich konnte aber die Reise nicht ganz bis zum Schluss durchziehen, weil es immer wärmer wurde. Zudem hätte ich noch einige Bergketten überwinden müssen. Mein Ziel war ja erreicht, ich wollte vom Leistungsdenken wegkommen, also nach der Aussage von Konfuzius «Der Weg ist das Ziel».
Felix Goldinger hat heute mehr Gelassenheit und versucht immer wieder, sich und sein Umfeld zu entschleunigen. (Fotos: Annamaria Ress)
Deshalb habe ich rund drei Tagesreisen vor Rom abgebrochen und bin mit dem Zug dahin gereist. Insgesamt bin ich etwa sechs Wochen gewandert. Waren Sie von Anfang an gut unterwegs und fühlten Sie sich gut? Mich beschäftigte, dass ich gute drei Wochen benötigte, um meinen persönlichen Rhythmus zu finden. Zu schnell wollte ich jeweils von A nach B. Und wenn die Zeitangabe sieben Stunden in Aussicht stellte, wollte ich
das unbedingt in sechseinhalb erreichen. Ich wollte sehr gerne entdecken, was eine solche Reise mit einem macht. Ich war ja immer allein, niemand war da für einen Austausch. Ich empfand das aber als extrem erholsam und irgendwann begann ich sogar zu singen. Da wusste ich, jetzt ist der Stress des Alltags weg. Wenn man dann nicht mehr an Fällen oder Problemen herumstudiert, kann man sich erholen und neue Kräfte tanken. Mein grosses Thema war das Ent-
Wo sind Sie gestartet? Gestartet hat meine Reise in Genua, dann über La Spezia durch Ligurien und Cinque Terre. Das war ein normaler Wanderweg, der mich während neun Tagen zur Via Francigena führte. Diese beginnt im englischen Canterbury und zieht sich fast ausschliesslich entlang von Hauptstrassen nach Rom, also nicht wirklich toll, wenn man zu Fuss unterwegs ist. Und es war brütend heiss. So startete ich also so richtig in Florenz, eigentlich ohne genügend informatives Kartenmaterial. Das war schon einigermassen erstaunlich. Der Weg startet nämlich in einer Kirche und auch dort fand sich kein Kartenmaterial. Durch einen Bekannten hatte ich eine Handy-App, die mich zum Teil führte. Leider aber auch falsch, was dann mehrere Zusatzstunden Gehen zur Folge hatte. Die Wege sind halt auch nicht so gut markiert, wie etwa in der Schweiz.
«Mein grosses Thema war das Entschleunigen» Wie sah ein durchschnittlicher Tagesablauf aus? Mein Tagesablauf war rund neun Stunden Gehen, immer etwa 30 Kilometer. Täglich machte ich somit auch rund 900 Höhenmeter. Auch wenn die Toskana und Umbrien schön aussehen, es geht immer hoch und runter.
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MONATSINTERVIEW
30.8.2018, Nr. 8
Abends war ich natürlich auch ziemlich müde. Wenn grad ein Dorffest im Gange war, habe ich mich unter die Leute gemischt und das alles mit Freude beobachtet. Zum Glück hatte ich auch nie Blasen an den Füssen. Ich war gut ausgerüstet. Wo haben Sie denn jeweils übernachtet? Also eigentlich war der Plan, draussen zu übernachten (schmunzelt). Ich war auch entsprechend gut ausgerüstet. Doch die Hitze tagsüber war mörderisch und nachts kühlte es kaum ab. Gleich zu Beginn wurde ich eines Nachts in Ligurien von einem Gewitter völlig durchnässt. So entschied ich mich, auf Hotels auszuweichen, um meinem Körper die nötige Erholung zu ermöglichen. Meine ItalienischKenntnisse reichten jedoch nicht aus, um mich genügend gut ausdrücken zu können, so dass ich meistens eines der schlechtesten Zimmer erhielt, weil man davon ausging, dass ein Pilger wohl kaum ein teureres Zimmer zahlen würde. Aber ich hatte immer ein Dach über dem Kopf. Ich habe wegen den mangelnden Sprachkenntnissen auch relativ wenig darüber erfahren, was die Italiener so beschäftigt. Mit Englisch konnte ich mich manchmal unterhalten, aber leider können das die wenigsten Einheimischen. Weshalb haben Sie den Franzis kusweg gewählt? Ich interessiere mich sehr für Mystik und das Leben von Franziskus. Ich hatte schon einiges über ihn gelesen. So kam ich an vielen Orten vorbei, an denen Franziskus der Legende nach gewirkt hatte. Assisi ist zum Beispiel so eine Stadt. Aber, ganz ehrlich, nach tagelanger Einsamkeit ist dann der Trubel, der in der Stadt Assisi herrscht, fast zuviel. Kein Wunder, Franziskus ist auch bis heute ein Volksheiliger und wird sehr verehrt. Mit dieser Reise haben Sie sicher auch einen schönen Teil von Italien kennen gelernt. Italien ist ein sehr schönes, vielseitiges Land mit einer enorm interessanten Geschichte. Aber leider ist auch vieles in diesem Land kaputt oder kor-
rupt. Spoleto hat zum Beispiel eine Brücke, die gehört zum Weltkultur erbe und ist am zerfallen. Aber die Italiener haben einfach kein Geld, um sie zu reparieren. Und ja, auch hier musste ich stundenlange Umwege in Kauf nehmen, weil die Brücke gesperrt war. Welche Situationen waren für Sie die prägendsten? Sicher die spirituellen Orte, die ich besuchte. Dann aber auch auf der ersten Etappe die Begegnung mit einer Wildsau, die mir plötzlich gegenüber stand. Zum Glück schenkte sie mir keine grosse Beachtung, aber für die nächsten Tage war das mein Thema, ich hatte schon Angst. Dann war ich auch sehr beeindruckt von der Grösse des Petersdoms in Rom. Ich fühlte mich fast erschlagen bei diesem Anblick.
«Ich hatte es vorher nicht geschafft, aus diesem Rad heraus zukommen. Die Auszeit war nötig.» Konnten Sie etwas von der erreichten Entschleunigung in den Alltag retten? Ich hatte alles getan, um mein Leben zu beschleunigen, auch im Sport – ich spielte früher Racketlon, in dem vier Ballsportarten integriert sind. Häufig spielte ich Mitternachts-Turniere, die zwölf Stunden dauerten. Für mich war das Wichtigste die Erkenntnis, dass man es schaffen kann, sich selbst zu entschleunigen. Ein Stück weit muss man vielleicht auch Opfer dafür bringen, aber es lohnt sich. Es gibt immer Bereiche, wo dies möglich ist, besonders auch im Berufsleben. Ich wollte nicht enden wie gewisse Manager, die den Stress in Beruf und Privatleben schliesslich mit ihrem Leben bezahlten. Früher hatte ich pro Woche immer mindestens drei Abendtermine. Heute nur noch ganz selten, was mir die Möglichkeit gibt, wieder spontan zu entscheiden. Mein Leben wurde also ein Stück weit «ent-strukturiert».
Als Abteilungsleiter Soziales + Alter in Bassersdorf ist Felix Goldinger mit den verschiedensten Themen im menschlichen Leben konfrontiert.
Ich hatte vor drei Jahren einen Pneumothorax, also einen Kollaps der Lunge, bei dem es zu einer Luftansammlung zwischen Lunge und Brustwand kommt. Damals hatte ich dies nicht in einen Zusammenhang mit meinem etwas stressigen Alltag gesehen. Im übertragenen Sinn hatte ich jedoch «zu wenig Luft». Durch diese Reise habe ich entschieden, dass die Entschleunigung meines Lebens meine Aufgabe sein wird. Ich hatte es vorher nicht geschafft, aus diesem Hamster-Rad herauszukommen. Die Auszeit war nötig, damit ich Zeit genug hatte zur Reflexion.
Würden Sie eine solche Auszeit weiter empfehlen? Auf jeden Fall! Immer vorausgesetzt, jemand ist geeignet dafür, auch körperlich genügend fit. Die Reise fordertet ja doch einiges, wenn man zu Fuss unterwegs ist. Und man muss sich mit sich selber beschäftigen wollen. Es war ja auch vorgekommen, dass ich der einzige Gast weit und breit im Hotel war. Trotzdem: Es war wohl meine prägendste Erfahrung ■ und ich bin froh darüber.
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Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Chilbi-Gottesdienst in Nürensdorf
Unter dem Motto «Zusammen halten» sind alle am Sonntag, 2. September um 10.30 h im Festzelt des Skiclubs Altbach zum ökumenischen Gottesdienst in Nürensdorf herzlich eingeladen. Zusammen wollen wir nicht nur hören, wie Gott jeden von uns «hinten und vorne hält», so wie es in der Bibel im Psalm 139 steht. Gemeinsam wollen wir aber auch herausfinden, wie wir nicht nur bei der Chilbi, sondern auch im Alltag zusammen halten können. Der Gottesdienst wird vom Männerchor Nürensdorf unter der Leitung von Tabea Herzog musikalisch gestaltet.
Herbstserenade
Freitag, 7. September um 20.15 Uhr in der Kapelle Breite. Mit Koni Menet, Hackbrett Christoph M. Schönenberger, Orgel Pfarrer Christian Randegger
Frauenapéro am Freitag, 21. September
im ref. Kirchgemeindehaus, Gerlisbergstrasse 4. Apéro ab 19 Uhr, Referat ab 20 Uhr. Erfahren Sie, wie Sie fremde Personen ansprechen, gute Gespräche führen und sich wieder elegant verabschieden. Auf eine humorvolle Art zeigt uns Susanne Abplanalp, wie man Kontakte knüpft. Die Knigge-Expertin ist seit sechs Jahren als selbstständige Trainerin und Dozentin tätig.
Von der Idee zum Konzert
Gedanken von Christoph Schönenberger zum Konzert Pipes’n Drums vom 30. September, 17 h in der Kirche Bassersdorf Anlässlich unserer jüngsten Berlinreise – wir nutzten das Brüggli zwischen Auffahrt und dem darauffolgenden Sonntag – gerieten wir mitten in den Trubel des evangelischen Kirchentages. Wie es der Zufall wollte, landen wir irgendwann am Alex. Der Alexanderplatz ein Ort, der schon so vieles gesehen hat: Demos in der DDR-Zeit, Freudenfeste während der Wende, viele Konzerte in jüngerer Zeit. Und das alles im Schatten des Funkturms. Und da stehen doch auf dem denkwürdigen Platz zwei Laster – an sich nichts besonderes – aber der eine ist beladen mit einer ... Kirchenorgel. Mit Pfeifen und so. Und da drückt uns schon jemand einen Flyer in die Hand: Konzert für Pfeifenorgel und Schlagzeug. Upps, geht den sowas? Es geht und wie! Kaum legen die Musiker los, sind wir hin und weg. Ist das die Antwort der Moderne auf die Musik von Bach, Händel & Co? Vielleicht. Die Musik ist laut, fetzig und reisst mit. So sehr, dass junge Mädchen spontan nach vorne eilen und zur Musik tanzen. Mein Kollege und ich sehen uns an und uns ist klar: Diese Musik müsste man bei uns aufführen. Bassersdorf ein paar Wochen später Jahresmotto der reformierten Kirchgemeinde: Musik. Aus der Idee ist ein Plan entstanden. Ich versuche an die Noten jenes Berliner Konzertes zu kommen. Über viele Umwege: Veranstalter, Manager, etc. gelange ich an den Komponisten Michael Schütz. Er hat all die Stücke geschrieben. In Deutschland ist er keine unbekannte Grösse, arbeitete er doch u.a. mit Jennifer Rush, Klaus Doldinger, Chaka Kahn, Umberto Tozzi, der SWR Big Band uva. zusammen. Er hilft mir, die Noten zu erhalten und freut sich, wenn wir seine Musik in Bassersdorf spielen. Und wir Musiker freuen uns, Ihnen seine Musik zu präsentieren.
Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Gerlisbergstrasse 4 8303 Bassersdorf www.basinueri.ch I21_RefKirche_204x143_farbig_August18.indd 1
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BASSERSDORF
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
«Underwägs zu dä Lüt»
GRATULATION WIR GRATULIEREN! zum 95. Geburtstag am 18. September Harry Menzi Neue Winterthurerstrasse 7 zum 90. Geburtstag am 5. September Elsa Fürst-Schweiter c /o Altersheim Breiti
Das heutige Angebot der Gemeindepräsidentin «Sprechstunde nach Bedarf im Gemeindehaus» wird erweitert. Wir möchten damit den direkten Kontakt zwischen der Bevölkerung und dem Gemeinderat sowie der Verwaltung fördern. Ab Oktober 2018 findet deshalb monatlich eine öffentliche Sprechstunde statt, abwechselnd in den verschiedenen Bassersdorfer Restaurants. Gemeinde präsidentin Doris Meier-Kobler sowie Verwaltungsdirektor Christian Pleisch stehen dabei für Gespräche zur Verfügung. Spontan und ohne Anmeldung können Sie Ihre Fragen, Vorschläge oder Anliegen anbringen oder politische Themen diskutieren. Die Sprechstunde wird an verschiedenen Tagen zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt, so dass jede Bassersdorferin und jeder Bassersdorfer den Zu gang zu diesen offenen Gesprächen hat. Wir freuen uns auf Sie! Derzeit wird ein Terminplan mit den jeweiligen Standorten erstellt, welcher in der September-Ausgabe des dorfblitz sowie auf der Webseite der Gemeinde publiziert wird. Sie werden die entsprechenden Daten zudem im Veranstal tungskalender finden. Doris Meier-Kobler Gemeindepräsidentin
GRATULATION WIR GRATULIEREN! zum 80. Geburtstag am 25. September Hans Bannholzer Breitistrasse 34 am 27. September Angela Sette-Volpe Bachstrasse 4
zum 85. Geburtstag am 2. September Silvia Fürst-Knecht c /o Pflegezentrum Bächli am 13. September Eugen Gubler Bodenacherstrasse 3 am 26. September Fritz Fuhrer Spranglenstrasse 44 am 28. September Sonja Christen-Zahnd Opfikonerstrasse 33 zum 80. Geburtstag am 5. September Herbert Fritschi Bodenacherring 10a am 13. September Jakob Lang Breitistrasse 70 am 20. September Kurt Kyburz Innere Auenstrasse 16 am 23. September Hans-Peter Schmid c /o Altersheim Breiti
EIN FESTIVAL IM ZEICHEN DER INTEGRATION Samstag, 1. September auf dem Dorfplatz, 10 bis 20 Uhr. Erleben Sie die Vielfalt von Bassersdorf – wir freuen uns auf viele neue und altbekannte Gesichter.
Das Festival bietet Kulinarisches aus allen Kontinenten. Auf der Bühne erwartet Sie ein spannendes Unterhaltungsangebot! Erfahren Sie mehr auf: http://basi-festival-international.ch
Abteilung Bildung + Familie Bereich Jugend und Integration
Kinderfest
Sonntag, 9. September 2018, 11–17 Uhr Ort: Schulhaus Geeren, Opfikonerstrasse 25, Bassersdorf Eintritt: Kinder CHF 15.00 (alle Aktivitäten inklusive) Erwachsene und Babys gratis Lustige Attraktionen für jedes Alter: Autoscooter, Kasperlitheater, Ponyreiten (bis 16 Uhr), Hüpfburgen, Kinderschminken, Bobbycar-Parcours u.v.m. sowie eine Festwirtschaft für Gross und Klein Eventpartner:
Das Kinderfest findet nur bei trockener Witterung statt. Informationen unter www.kimikrippen.ch bis 6.9.2018
www.kimikrippen.ch
Holz ist unsere Zukunft!
Ihr gutes Sehen liegt uns am Herzen!
ETWAS GESEHEN ODER GEHÖRT? RUFEN SIE UNS AN: TEL. 079 258 55 79
Bassersdorf Dietlikon Nürensdorf Opfikon Wallisellen Bassersdorf Dietlikon Nürensdorf Opfikon Wallisellen
Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Einladung zur 1. Delegiertenversammlung 2017 Einladung zur 2. Delegiertenversammlung 2018
Gärtnerei Bachtobelstrasse 5 Tel. 044 836 56 20 8303 Bassersdorf www.blumen-zweerus.ch
Datum: 18. Mai 2017 Datum: Donnerstag, Donnerstag, 13. September 2018 Zeit: Zeit: 19.0019.00 Uhr Uhr Ort: Schlossbrauerei Nürensdorf,Ufmatten, Alte Winterthurerstr. 46 Ort: Feuerwehrund Werkgebäude Bassersdorf
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Traktanden 1.Traktanden Begrüssung 1. Begrüssung 2.2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 29. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 17.September Mai 2018 2016 3.3. Mitteilungen desdes Zweckverbandes Mitteilungen Zweckverbandes Abnahme Voranschlag 2019 4.4. Abnahme Jahresrechnung 2016 Bericht der Rechnungsprüfungskommission Bericht der Rechnungsprüfungskommission Bericht des Försters 5.5. Bericht des Försters 6. Verschiedenes 6.7. Ersatzbeschaffung Forstschlepper, Kreditantrag Termine 7. Verschiedenes 8.DieTermine Versammlung ist öffentlich. Zweckverband Hardwald Umgebung FRHU Die VersammlungForstrevier ist öffentlich. Der Präsident:
Christian Pfaller
Der Sekretär: Forstrevier Stephan Zeller Zweckverband Hardwald Umgebung FRHU
Der Präsident: Christian Pfaller
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Der Sekretär: Andreas Frei 2
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Vorsorge für den Todesfall Einladung zum Vortrag Die Auseinandersetzung mit dem ei genen Ableben ist kein einfaches Thema. Oft wird es mit den Angehö rigen nicht ausreichend thematisiert. Dies stellt Hinterbliebene im Todes fall häufig vor grosse Herausforde rungen. Neben existenziellen Überle gungen zum Lebensende stellen sich auch viele organisatorische und ad ministrative Fragen. Und wer küm mert sich um die Beerdigung, die Auflösung des Haushalts und all die weiteren Dinge, wenn keine Angehö rigen da sind? Die Gemeinde Bassersdorf greift die ses wichtige und relevante Thema mit
der Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri» und dem Unternehmen Dimovera auf. Dimovera ist ein spe zialisierter Anbieter im Bereich «Vorsorge zu Lebzeiten» und «Unter stützung im Todesfall». Geschäftsführerin Corina Soncini er klärt, welche Aufgaben auf die Hinter bliebenen zukommen. Zudem zeigt sie auf, mit welchen einfachen Massnah men man schon zu Lebzeiten vieles regeln und dadurch die Angehörigen entlasten kann. Dabei geht sie auch auf die Patientenverfügung und den Vor sorgeauftrag ein und thematisiert ex plizit die Situation von alleinstehenden
Personen ohne Angehörige. Ergän zend stellen Ihnen die Bestattungsbe auftragte Antonia Leal und die verant wortlichen Fachpersonen der Landes kirchen ihre Dienstleistungen und Unterstützungsmöglichkeiten vor. Der öffentliche Vortrag findet am Dienstag, 2. Oktober, von 14 bis 16 Uhr im Franziskuszentrum, äussere Auenstrasse 2 in Bassersdorf statt, mit anschliessendem Zvieri. Der Ein tritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. ■ Gemeinde Bassersdorf
TAG DER OFFENEN TÜR Nach Abschluss der Bautätigkeiten auf der Abwasserreinigungsanlage Eich in Bassersdorf lädt der Zweckverband ARA Bassersdorf die Bevölkerung herzlich ein, die neue Kläranlage zu besichtigen: Samstag, 22. September 2018 von 9 bis 18.30 Uhr Nutzen Sie die Möglichkeit, sich die Anlage, den Betriebsablauf sowie den ersten Ozonisierungsreaktor im Zürcher Unterland von kompetenten Fachpersonen erklären zu lassen. Nach dem Blick hinter die Kulissen stehen Ihnen Projektleitung und Kläranlagepersonal bei einem offerierten Imbiss gerne für Fragen zu Verfügung. Zweckverband ARA Bassersdorf
BETREUTES WOHNEN Die Wohnbedürfnisse ändern sich nach der Pensionierung in der Regel. Die Kinder sind ausgeflogen, die Tagesabläufe sind anders, meistens ist auch das Budget nicht mehr dassel be, da die Renten mittlerweile nur noch max. 60 Prozent der bisherigen Einkünfte ausma chen. Allenfalls ist es nun an der Zeit, sich mit einer neuen Wohnsituation auseinander zu setzen. Im höheren Alter kom men gesundheitliche Einschränkungen hinzu, die erhöhte Betreuung erfordern. Aber wo gibt es Angebote für betreutes Wohnen im Alter? Das betreute Wohnen ist wesent lich kostengünstiger als Altersund Pflegeheime. Es erlaubt mehr Bewegungsfreiheit und dennoch ist Hilfe, wenn nötig, verfügbar. Dabei ist betreutes Wohnen kein klar definierter Begriff. Oft wird darunter verstanden, dass alle Ressourcen für einen sorgenfreien Lebensabend in erreichbarer Nähe sind. Ein Betreuungsdienst ist zu fixen Zeiten vor Ort oder rund um die Uhr kontaktierbar. Auch in Bassersdorf sind betreute Wohnangebote nicht ausreichend vorhanden. Hier sind die Politik und private Investoren aufgerufen zu handeln. Es lohnt sich, sich frühzeitig damit auseinanderzu setzen respektive daran zu den ken. Hans Rudolf Egli, Redaktionsteam «Informiert im Alter»
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
gemeinde bassersdorf
gemeindeversammlung Traktanden
dienstag, 18. september 2018, 1930 uhr
1. Erneuerungswahl Mitglieder Wahlbüro für Amtsperiode 2018/22 2. Genehmigung Kreditabrechnung Schulhaus Chrüzacher 3. Genehmigung Kreditabrechnung Beleuchtungsprojekt Auenweg – Häuliweg 4. Privater Gestaltungsplan «Im Vorderdörfli», Bassersdorferstrasse 20, Baltenswil Festsetzung gemäss § 86 PGB 5. Einzelinitiative: Keine Änderung der Parkplatzanordnung auf dem Postplatz / mit Gegenvorschlag des Gemeinderats 6. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes
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Die Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden. Die Weisungsbroschüre wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung auf der Webseite der Gemeinde publiziert. Auf Wunsch wird sie in gedruckter Form oder per E-Mail zugestellt. Bestellung unter 044 838 86 00 oder gemeinde@bassersdorf.ch. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung wird den Anwesenden ein Apéro offeriert. Dabei stehen die Mitglieder des Gemeinderats sowie der Verwaltungsdirektor für allgemeine Fragen oder Anregungen gerne zur Verfügung. Gemeinderat Bassersdorf
Urteil akzeptiert Gemeinderat zieht Rekursurteil nicht weiter von Susanne Gutknecht Der Gemeinderat Bassersdorf zieht den Entscheid des Bezirksrates, der den Rekurs zur Einzel initiative von Fabian Moser zur Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) gutgeheissen hat, nicht weiter. Die Initiative kommt somit vors Volk.
D
er Gemeinderat Bassers dorf hatte als eines der ers ten Geschäfte nach den Ferien über das Rekursurteil der ein gereichten Einzelinitiative des Bass ersdorfers Fabian Moser zu entschei den, lief die Frist doch am 20. Au gust ab. Wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt, nehme der Ge diesen Entscheid zur meinderat Kenntnis und ziehe das Urteil nicht weiter. An einer nächstmöglichen Gemeindeversamm lung werde die
Initiative den Bürgern vorgelegt, so die Medienmitteilung. Richtige Fragen gestellt Es ist ein saurer Apfel, in den der Ge meinderat hier beissen muss. Dieser stört sich daran, dass der Bezirksrat aus rein jurisitischen Überlegungen entschieden habe und die fachliche Argumentation zu wenig Stellenwert genossen hätte. Gemeindepräsidentin Doris Meier- Kobler erklärt auf Anfrage: «Fabian Moser stellt durchaus zwei von vielen wichtigen Fragen. Auch wir hätten diese auf den Tisch gebracht und dis kutieren wollen.» Der Gemeinderat sei einfach der Meinung, dass es zu einem falschen Zeitpunkt erfolge. Im Zuge der Revision der Bau- und Zo nenordnung BZO gebe es sehr viele komplexe Fragestellungen zu disku tieren, wie eben auch die von Fabian Moser angesprochenen Themen des
Baus von Hochhäusern (Gebäude hö her als 25 Meter) und das Gebiet Bahnhof Süd. Eingebunden in Richtplan Die Bau- und Zonenordnung sei je doch in den Kontext der übergeord neten Raumplanung und -entwick lung eingebunden über den kantona len und regionalen Richtplan. «Wir sind Teil einer Region und befinden uns im Dreieck Zürich-Winterthur-Flughafen – mit zutragenden Lasten und Pflichten.» Bei der Raum planung würden einige Interessen des Kantons und Bundes auf die Interes sen der Gemeinde treffen. Daher sei das Ganze ein rollender Prozess, der nicht nur Bassersdorf betreffe, erklärt die Gemeindepräsidentin, sondern auch die umliegenden Gemeinden. «Wenn ich den Vergleich mit der be reits realisierten Etappe Glattalbahn ziehe, konnte man zu Beginn auch
viele Parameter nicht abschätzen – niemand konnte das! Im Zuge der Diskussionen und aufgrund der for mulierten Forderungen der Gemein den hat sich dann das Bild geschärft und so wird sich auch die Revision der Bau- und Zonenordnung entwi ckeln», ist sie sich sicher. Darum habe der Gemeinderat auch die Initiative für ungültig erklärt. «Wir sind der Meinung, dass diese zwei Fragen zu einem späteren Zeit punkt mehr Sinn machen würden.» In verschiedenen öffentlichen Ver anstaltungen werden die Bürger die Erarbeitung der BZO begleiten kön nen und letztendlich kann an der Ge meindeversammlung nochmals über jeden Artikel diskutiert werden. «Siedlungsentwicklung ist nur ein Teil der Raumplanung, die ganz ver schiedene Themen aufeinander ab stimmen muss», sagt Doris Mei ■ er-Kobler.
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Daten basieren auf gemeinderätlichen Unterlagen!
die Längsparkplätze entlang der Dorfstrasse bei der Papeterie wären durch winterliche Schneeräumung am Rand noch schmaler. Man könne in diesem Fall die Autotüren gegen den Strassenrand hin nicht mehr öff nen; ausser man parkiere das Auto weiter zur Strassenmitte hin und ma che so die Durchfahrt noch schmaler, so die Argumentation
5.45m 3.65m
1.80m
c 3 P a 18m Pl à6 m
Die IG Basi befürchtet mit dem Längsparkierungsregime, dass die Platzverhältnisse an der Dorfstrasse nicht ausreichen würden, alle Verkehrsteilnehmenden an dieser Stelle vorbeizu bringen. (zvg)
IG Basi für Initiative Brunner Gegen Längsparkierung auf dem Bassersdorfer Postplatz von Reto Hoffmann An der Gemeindeversammlung vom 18. September stimmen die Bassersdorferinnen und Bassersdorfer darüber ab, ob sie dem Vorschlag des «Runden Tisches» für ein Längsparkierungskonzept auf dem Postplatz oder einer Initiative von Olav Brunner für einen Status Quo folgen wollen. Die Interessengruppe «IG Basi» schlägt sich nun auf die Seite des Initianten.
W
ie soll das Parkregime auf dem Bassersdorfer Postplatz in Zukunft ge staltet werden? Darüber scheiden sich die Geister. Zwei Konzepte ste hen derzeit im Raum, über welche die Stimmberechtigten am 18. September an der Gemeindeversammlung befin den müssen. Nach der überraschen den Schliessung des Postplatzes und der anschliessenden Wiedereröffnung hat sich ein Runder Tisch aus Ge werbetreibenden, Anwohnern, Par teivertretern, der Polizei und einem
Verkehrsplaner gebildet und an drei Workshops zuhanden des Gemeinde rates ein Verkehrsregime ausgearbei tet, das durch eine neue Längsparkie rung auf dem Postplatz und entlang der Dorfstrasse zu einem ruhigeren Verkehrsfluss mit tieferen Geschwin digkeiten und zu mehr Sicherheit für alle Benutzer der Begegnungszone führen sollte. Was als mehrheitsfähi ges Konzept ausgearbeitet worden war, bekam noch vor den Sommerfe rien unerwarteten Gegenwind. Der Bassersdorfer Olav Brunner mochte sich mit diesem Konzept nicht anfreunden und hat beim Ge meinderat eine gültige Einzelinitia tive eingereicht, welche die Bei behaltung des bestehenden Park konzeptes verlangt (der dorfblitz be richtete). So kommt es nun, dass im September über beiden Varianten abgestimmt werden muss. IG Basi mit Bedenken Nun meldet sich die Interessenge meinschaft IG Basi zu Wort. Die un abhängige Vereinigung um Eduard Hofmann und Emil Engler schlägt
sich auf die Seite des Initianten Brun ner und verlangt die Beibehaltung des bestehenden Parkierungsregimes. Grundsätzlich nehme die IG Basi das Vorgehen des Gemeinderates der Gesprächsrunde «Runder Tisch» po sitiv wahr, heisst es in einer Mittei lung. Der vom Gemeinderat eindeu tig favorisierte Lösungsvorschlag der «Längsparkierung» löse jedoch bei niemandem Begeisterungsstürme aus, wie es heisst. «Es verwundert darum wenig, dass eine Initiative gegen die neue Parkordnung Postplatz des Ge meinderates eingereicht wurde.» Schmale Platzverhältnisse Die gegebenen schmalen Verhält nisse bei Dorfstrasse und Postplatz würden keine Längsparkfelder zulas sen, ist die Vereinigung überzeugt. Betrachte man die Dorfstrasse mit drei Längsparkplätzen und einer Restbreite von gut dreieinhalb Metern frage man sich, wie Fussgänger, Kinderwagen, Velofahrer und der doppelseitig ge führte Verkehr aneinander vorbeikommen sollen, schreibt die IG Basi wei ter. Zudem solle man sich vorstellen,
Zusätzliche Risiken Dass auf dem Postplatz beidseitig Längsparkplätze mit teilweiser Ver setzung vorgesehen sind, sei kaum unfallverhindernd, es entstünde mög licherweise ein neues Sicherheits defizit durch Parkiermanövern in diesem Bereich, befürchtet die IG Basi. Ein weiterer offener Punkt sei auch das ungeklärte Thema des Standortes des neuen ParkticketAutomaten. Der Bestehende müsse ihrer Ansicht nach zwingend versetzt werden. Ob sich das bei den dezent ralen Parkfeldern kundenfreundlich gestalten lasse, sei jedoch fraglich. Aus diesen Gründen empfiehlt die Interessengruppe die Initiative Brun ■ ner zu unterstützen.
FLOHMARKT Am Samstag, 15. September, findet auf dem Dorfplatz von 8 bis 16 Uhr ein attraktiver Flohmarkt statt. Am «Flohmi» mit 60 Ständen kommt auch die Verpflegung nicht zu kurz, für das leibliche Wohl sorgt Sandros Grill, ebenso sind Kaffee und Kuchen er hältlich. Am Nachmittag sorgt Ber nard «Börni» Rannie mit Gesang und Gitarre für gute Stimmung. (e)
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Zehn Jahre Bäckerei Bosshart in Bassersdorf Ein Dankeschön an die Kundschaft von Annamaria Ress
Daniel Bosshart freut sich über das zehnjährige Jubiläum in Bassersdorf. (ar)
Seit mittlerweile zehn Jahren kaufen viele Bassersdorferinnen und Bassersdorfer ihr tägliches Brot in der Bäckerei Bosshart mitten im Dorf ein. Daniel und Christa Bosshart be treiben ihre Geschäfte in Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten mittlerweile in fünfter Generation. Gegründet wurde der Betrieb als Dorfbäckerei in Brütten 1874. «Die Zentrumslage in Bassersdorf ist ideal für uns», sagt der Bäcker-Weltmeister von 1994. «Viele Pendler kaufen zwischen 6.30 und 9 Uhr Kleinbrote, Sandwiches, Take away-Produkte oder einen der täglich sieben verschiedenen Salate ein.» Mit zwei Aktionstagen am 31. August und am 1. September möchte sich die Bäckerei bei den Kundinnen und Kunden bedanken. Bei jedem Einkauf wird es zehn Pro zent Vergünstigung auf alles geben. In Bassersdorf sei die Bäckerei von Anfang an sehr gut aufgenommen worden, sagt Daniel Bosshart. «In diesen letzten zehn Jahren haben wir eine treue Stammkundschaft aufbauen können. Wir spüren ein grosses Wohl
wollen von Privatpersonen, Behörden und Vereinen, was uns sehr freut.» Produziert wird seit je her alles in Brütten, wenn immer möglich mit Produkten aus der Region. Das Mehl aus der Mühle Oberembrach, die Milch von einem Bauern aus Brütten, Eier aus dem Zürcher Oberland. Zu dem achtet das Unternehmerpaar auf eine professionelle Entsorgung, die zwar aufwendig, aber nachhaltig sei. Sie führen den Familienbetrieb mit 36 Mitarbeitern, wovon zwei Lernende, mit Begeisterung. «Wir pflegen eine gute Gesprächskultur, so kann vieles schnell und befriedigend ge löst werden.» In Brütten werden neben Brot, den legendären Nussgipfeln und Torten auch Confiserie-Artikel von zwei ge lernten Confiseurinnen hergestellt. Zum Beispiel Pralinés, die beliebten Schoggi-Brügeli oder die «Grüessli» aus Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten, die sich auch bestens als Mit bringsel eignen. Wenn Feste gefeiert werden sollen, gibt die Homepage www.baeckerei-bosshart.ch Auskunft über das vielfältige Angebot.
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dorfblitz jedoch vehement. Dass er dabei für den Brand von der Versiche rung noch Geld erhalte und somit der Abbruch günstiger komme, wie man im Dorf munkelt, weist der Pensionär ebenfalls von sich. «Im Gegenteil: die Entsorgung des Sondermülls wird mich noch teurer zu stehen kommen, da das Haus bereits als Abbruchlie genschaft minimal versichert war».
Das ehemalige Elternhaus von Urs Brunner ist seit anfangs August nur noch eine Brand ruine. (rh)
Baustart trotz Brandfall Altersgerechte Wohnungen geplant von Reto Hoffmann Seit rund zehn Monaten stehen in Bassersdorf an der Ecke Klotener-Opfikonerstrasse Profilstangen. Nun hat ein Feuer das alte, unter Abbruch stehende Gebäude zerstört und es kommen im Dorf Zweifel auf, ob das Bauvorhaben realisiert wird. Seit Jahren ärgerten sich die Bassers dorfer über das vergammelte Bauern
haus mit überwuchertem Umschwung an der Klotenerstrasse inmitten des Dorfzentrums. Seit Anfang August steht dort allerdings nur noch eine Brandruine. Am 4. August war im Innern des Wohnhauses aus noch un bekannten Gründen ein Feuer aus gebrochen und hatte den ganzen Dachstock bis auf die Grundmauern zerstört. Dass das Feuer jedoch in ir gendeinem Zusammenhang mit dem Bauprojekt stehe, dementiert der Bauherr Urs Brunner gegenüber dem
Kantonale Bestimmungen Für die Verzögerungen des Baupro jektes waren gemäss Brunner Auf lagen im Zusammenhang mit dem Altbach Schuld. Während dieser im bestehenden Projekt noch in zwei hohen Mauern kanalisiert war, haben die kantonalen Bestimmungen in der Zwischenzeit geändert. Die kanto nalen Vorgaben des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) sehen neuerdings vor, dass solche Gewässer zum Hochwasserschutz als offenes Bachbett von zehn Me tern Breite (je fünf Meter auf beiden Seiten des Baches) geführt werden müssen. Dies bedingte Anpassungen an den Eigentumsrechten und Ver antwortlichkeiten und am Projekt selber. Nach Verhandlungen, die sich
lange hinzogen, hat sich der Bauherr nun aber mit den Behörden einigen können, wie er betont. Dass man in den Schlussverhandlungen sei, be stätigt auch der zuständige Bassers dorfer Gemeinderat Christian Pfaller. Das gesonderte Wasserbauprojekt werde noch im September öffentlich aufgelegt werden können. Wenn keine Einsprachen erfolgen und der Kanton dieses bewilligt, könne auch für das angepasste Gesamtprojekt die Baubewilligung erteilt werden, so Pfaller. Baustartabsicht Frühjahr 2019 Bauherr Brunner seinerseits hat die feste Absicht, im Frühjahr 2019 end lich loslegen zu können mit den zwei geplanten Wohnhäusern. Wie die bei den Wohnkomplexe dereinst genutzt werden sollen, steht noch nicht defi nitiv fest. Urs Brunner ist es jedoch ein grosses Anliegen, dass diese Überbauung für altersgerechtes Woh nen genutzt wird. Denn dies sei in Bassersdorf nach wie vor ein Mangel, wie er sagt ■
Gewerbe auf dem Dorfplatz Sommeraktion des GVBN von Annamaria Ress Seit dem 20. August sind auf dem Dorfplatz 68 Figuren zu sehen. Lebensgrosse Fotografien von Gewerbetreibenden des Gewerbevereins BassersdorfNürensdorf. Eine weitere spektakuläre Aktion des GVBN, der damit auf sich aufmerksam macht.
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ereits Ende Juni ging es bei Rüedi Innendekoration an der Klotenerstrasse zu wie in einem Bienenstock. Im Fünfminuten takt gaben sich Gewerbetreibende aus Nürensdorf und Bassersdorf die Türfalle in die Hand und wechselten sich ab auf dem Standplatz vor der
Leinwand. Grund für das emsige Treiben war die Fotosession, die Ste fan Hertach, Geschäftsführer und In haber von Rüedi Innendekoration, in seinem Betrieb organisiert hatte. Präsenz zeigen «Die Idee war in der Ladengruppe des GVBN entstanden», erzählt Her tach. «Sie sollte eine weitere Aktion sein, nach den vorangegangenen ‹blü hendes Gewerbe›, ‹VerdunkelungsAktion› oder ‹Ladenstrasse›, mit der die Präsenz der vielen Gewerbetrei benden sichtbar gemacht werden soll.» 68 Personen aus rund 39 Ge werbebetrieben des GVBN hätten sich gemeldet und fotografieren las sen, so Stefan Hertach.
Lebensgrosse Fotografien Nun sind die fotografierten Perso nen lebensgross auf dem Dorfplatz noch bis am 14. September zu se hen. Um sie vor Wind und anderen störenden Aktionen wie etwa Van dalenakten zu schützen, wurden sie an Bauabschrankungen befestigt, auf einer fünf Millimeter dicken Kunststoffplatte. So stehen sie nun mit vielen anderen bekannten und weniger bekannten Gesichtern bei spielhaft und auch ein wenig stolz für das lokale Gewerbe. Wie bereits früher wird der GVBN auch mit dieser Aktion wieder dafür sorgen, dass der Kundschaft gezeigt wird, wie gross und vielseitig das Ge werbe sein kann.
Auch Optiker Lukas B altensperger steht auf dem Dorfplatz. (zvg)
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BASSERSDORF
30.8.2018, Nr. 8
EIN STADTZÜRCHER IN BASSERSDORF Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.
Nun ist es also soweit. Wir haben beschlossen, umzuziehen: Gesagt, getan. Eingepackt ist das Meiste und die erste Fuhre kann geladen werden. Ich warte nur, bis mein Partner hier ist. Er holt den Transportwagen ab, wohlgemerkt als Beifahrer. Von Zürich West zur Ufmattenstrasse – ein Weg, den er nach zwei Jahren in Bassersdorf eigentlich kennen sollte. Doch ich wurde eines besseren belehrt und einmal mehr in meiner Meinung bestätigt, dass der Orientie-
rungssinn nicht zu seinen persönlichen Stärken zählt. Aber zurück zum geplanten «Zügle». Ich schrieb, ein neuer Nachmieter wäre da. Der sprang aber aus Platzmangel ab. Also mussten wir aktiver suchen. Ich gestaltete ein A4-grosses Plakat mit dem Hintergedanken, es überall da auszuhängen, wo es von den Bassersdorfern gesehen wird. In Läden, Praxen, Beizen. Im Umzugsstress bedenkt man natürlich nicht alle, aber
die, an die wir gedacht hatten, die taten es sehr gerne! In Zürich wäre da beim ersten gesprochenen Wort ein «Nein» oder ein «Ich darf das nicht» gefallen (ich bin gelernter Übersetzer und kann nicht nur von einer Sprache in die andere übersetzen. Ich kann auch von der gleichen in die gleiche übersetzen). Ein einziges Geschäft in Basi zeigte sich aber doch zürcherisch. Deshalb waren wir mehr als froh, dass eine Schwesterfiliale dieses Geschäftes in Nüeri sofort
mit dem Aushang unserer Anzeige einverstanden war. Zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön an die Dame im weissen Range Rover! Sie half mir an der Kasse mit 90 Rappen aus. Denn: im ganzen Zügelstresswar mein Gehirn langsamer am neuen Ort als meine Bankkarten. Sie lagen schön säuberlich mit anderem Zügelkram auf dem Pult. Genauso am Tag zuvor mein Handy. Die Bassersdorfer Hilfsbereitschaft – wir lieben sie!
Flixbusse haben Bassersdorf entdeckt Öffentliche Parkplätze werden neuerdings als Standplätze genutzt von Reto Hoffmann Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass an der Pöschenstrasse am südlichen Dorfrand von Bassersdorf regelmässig zwei Flixbusse vor allem in den Abendund Nachtstunden parkieren. Rechntlich ist das zwar erlaubt, es wirft aber doch einige Fragen auf.
gen ihre Standzeiten zu Abend- und Nachtzeiten auf den öffentlichen Parkplätzen an der Pöschenstrasse südlich des Bahnhofs. Dies sei auch der Polizei im Rahmen ihrer Patrouil lentätigkeit aufgefallen, wie Thomas Rutz von der Gemeindepolizei Bass ersdorf auf Anfrage bestätigt. Recht lich verboten sei dies jedoch nicht, wenn die dort angewandte Park verordnung eingehalten werde, so Rutz. Diese sieht vor, dass Fahrzeuge von Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 19 Uhr maximal vier Stunden gratis abgestellt werden dürfen. Die An kunftszeit ist mit einer Parkscheibe auszuweisen. Mit einer Monats- oder
Jahres-Parkkarte (die jedoch nur an Einwohner und Fahrzeuglenker, wel che regelmässig in Bassersdorf arbei ten, abgegeben wird) ist das Parkieren unbeschränkt möglich. Auswärtige können jedoch Tageskarten lösen. Von 19 Uhr bis 7 Uhr ist das Parkie ren frei. Erschwerte Kontrollen Bis anhin wurden Tageskarten an den Flixbussen angebracht, bestätigt der Leiter der Gemeindepolizei. Anläss lich einer Kontrolle vom 15. August um 19.05 Uhr sei jedoch weder eine Tageskarte noch eine Parkscheibe angebracht gewesen, diese sind ab 19
Die grünen Flixbusse sind dafür be kannt, dass sie Fernreisen auch aus der Schweiz in europäische Städte zu äusserst günstigen Preisen anbieten. Dass bei einem solchen Businessmo dell die Betriebskosten möglichst tief gehalten werden müssen, liegt auf der Hand. Um die teuren Standzeiten-Kosten auf den offiziellen Car-Parkplätzen zu umgehen, sind findige Flix- Diese Flixbusse haben Bassersdorf als günstigen Ort für ihre Standzeiten buschauffeure nun offenbar in Bass entdeckt. (rh) ersdorf fündig geworden. Sie verbrin
Uhr auch nicht mehr notwendig, so Rutz. Es bestehe zwar die Möglich keit, dass der Bus zurzeit der Kont rolle länger als vier Stunden abge stellt war, beweisen können man dies jedoch nicht, meint Rutz. Die Polizei, egal ob Verkehrs- oder die Kommu nalpolizei, sei aus personellen Grün den auch nicht in der Lage, jedes Ge bot und Verbot minutengenau zu überwachen. Mit den beiden Lenkern der Busse, übrigens Schweizer Chauf feure aus dem Kanton Waadt, sei die Polizei jedoch im Gespräch. Sank tionen bei Nichtbeachtung der Sig nalisation sind angedroht, auch wur den bereits Bussen ausgestellt. Wel ches Konzept hinter dem Parkieren auf öffentlichen Parkplätzen steht konnte von Flixbus bis Redaktions schluss nicht in Erfahrung gebracht werden. Eine entsprechende An frage an die Medienstelle blieb bis ■ jetzt unbeantwortet.
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BRÜTTEN
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
DRUCKERHÖHUNGSANLAGE BRÜELGASSE 2 Die Druckerhöhungsanlage der Gemeindeliegenschaft Brüelgasse 2 soll zusammen mit sämtlichen noch alten Leitungen ersetzt werden. Der Gemeinderat genehmigte auf Antrag der Liegenschaftenkommission einen Kredit in der Höhe von 16 000 Franken für die Erneuerung der Druckerhöhungsanlage und den Ersatz sämtlicher noch vorhandenen alten Leitungen. Der Auf-
trag wurde an die die H. P. Hebeisen Heizung und Sanitär AG aus Lindau vergeben.
BAURECHTSENTSCHEID UNTERDORFSTRASSE 38 Im November 2017 wurde die damalige Gemeindeliegenschaft Unterdorfstrasse 38 an die Einfache Gesell schaft Britto verkauft. Der Gemeinderat erteilte der neuen Eigentümerin nun die Bewilligung für den Abbruch
des bestehenden Gebäudes und den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage. Der Schutzverfügung vom Februar 2017 entsprechend, berücksichtigt der geplante Ersatzbau den Situationswert der Liegenschaft und die Fassadengestaltung der Ostfassade bleibt weitgehend identisch. Es sind sieben Wohnungen geplant. Gemeinderat Bassersdorf
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ABSCHIED Karl Hobi verstorben am 18.07.2018
Jürg Stahl trifft sich zum Gespräch mit Brüttenern. (zvg)
Brüttener Gespräche in der Bibliothek Die Bibliothek – ein Ort für Neugierige, für das Suchen und Finden, das Gespräch, den Austausch, ein Ort zum Kennenlernen. Ein ganz persönliches Kennenlernen oder Wiedersehen mit dem wohl bekanntesten Brüttener Jürg Stahl ist möglich am: Freitag, 21. September, um 20 Uhr im Gemeindesaal.
Findet Jürg Stahl «dieses harmonische Gleichgewicht zwischen Weite und Intensität, Aktion und Kontemplation, begeistertem Schwung und Gewohnheit, Können und Reife, menschlichen Beziehungen und Einsamkeit...»* und lässt er uns einen Abend lang, begleitet von literarischen Zitaten, daran teilhaben?
Im Anschluss sind wir gespannt auf einen Gedankenaustausch beim Apéro. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Margaretha Egli-Corrodi verstorben am 3.8.2018 Verena NothdurftWegmann verstorben am 7.8.2018 Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
Bibliotheks-Team Brütten *Zitat aus «Mit Rose und Besen» von Michel Simonet, zu finden in der Bibliothek.
Bestattungsamt Nürensdorf
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BRÜTTEN
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
AMTLICHE PILZKONTROLLE Das Lebensmittelinspektorat der Stadt Winterthur führt für die Gemeinde Brütten die amtliche Pilzkontrolle durch. Von Mitte August bis Ende Oktober können Pilze an folgenden Tagen kontrolliert werden lassen: Montag: 8 bis 9 Uhr Mittwoch und Freitag: 17.30 bis 18 Uhr Ab Anfang November bis Mitte August ist eine telefonische Terminvereinbarung während den Büroöffnungszeiten notwendig. Für Fragen erreicht man die amtliche Pilzkontrolle unter der Telefonnummer 052 267 52 85. Pilze sind für die Kontrolle vorsortiert und nach Arten getrennt vorzulegen. Es gilt eine Mengenbeschränkung von einem Kilogramm pro Tag und Person. Für die Kontrolle wird eine Gebühr von 4 Franken erhoben. Während der Schonzeit vom 1. bis zum 10. des Monats ist das Sammeln von Pilzen verboten. Pilzkontrollen sind während der Schonzeit nicht möglich. In Naturschutzgebieten ist das Sammeln immer verboten! Informationen zur Pilzschutzverordnung und zu den Pilzkontrollen finden Sie unter www.vapko.ch. Adresse Pilzkontrolle: Stadt Winterthur Lebensmittelinspektorat Pionierstrasse 13 8403 Winterthur Telefon 052 267 52 85 www.stadt.winterthur/lmi Gemeinde Brütten
Geschichten in der Bibliothek Herzlich laden wir alle zwei- bis vier jährigen Kinder in Beglei tung zum Zuhören und Mitmachen
in die Bibliothek ein. De Gschichte-Joe erwartet Euch zur Herbstgeschichte am Dienstag, 25. Sep-
tember 2018 von 10 bis 11 Uhr Wir freuen uns auf Euch! Das Bibliotheks-Team
EXOTISCHE PFLANZEN IM GARTEN – WAS TUN? Verzichten Sie der Natur zuliebe auf gebietsfremde Problempflanzen, es gibt genügend attraktive, einheimische Alternativen! Was sind invasive Neophyten? Invasive Neophyten sind gebietsfremde Problempflanzen, die sich bei uns stark ausbreiten und Schäden verursachen. Sie verdrängen einheimische Arten, reduzieren die Artenvielfalt, können Schäden an Bauten anrichten sowie Probleme in der Land- und Forstwirtschaft verursachen. Einige Arten sind auch für die Gesundheit von Mensch und Tier problematisch. Hinweise und Informationen zur Erkennung und erfolgreichen Bekämpfung invasiver Neophyten finden Sie auf der Homepage des kantonalen Amtes für Wasser, Abfall, Energie und Luft (AWEL), Biosicherheit & Neobiota, Neobiota (www.awel.zh.ch). Gemeinde Brütten
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BRÜTTEN
AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Kinderkleider-, Sportund Spielwarenbörse mit Kinderflohmarkt und Bibliotheksverkauf Gemeindesaal Brütten Samstag, 29. September, von 9 bis 11 Uhr Tischreservation – die Tische sind gratis – per SMS oder WhatsApp an Telefon 076 561 07 42 oder Email an Sylvie Kessler; sylviet@gmx.ch.
GESELLIGES BIERFEST Auf dem Bauernhof Buchsächer von Ueli Künzi in Brütten fand zum dritten Mal Mitte August das Fest der «Freunde der Bierkultur und Hopfenkunst» statt. Die fünf Freunde organisierten während zwei Wochen an intensiven allabendlichen Sitzungen das zweitägige Bierfest. Aufgrund gemachter Erfahrungen mit dem Wetter in den Vorjahren, überdachten die Initianten den
ganzen Vorplatz. Der Auflauf war dementsprechend gross. An die geschätzten 300 Gäste feierten mit der Partyband Inside oder mit Michelle Kissling bis spät in die Nacht. Ein stimmiger Begeg nungsort für die Bevölkerung; Singen, Tanzen und sich Austauschen mit einem «Zoigl» Bier in der Hand. Gemütlichkeit pur! (sl)
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BRÜTTEN
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Lachen und Spass haben im Sportcamp stand bei den Kindern und der Initiantin Nadja Furrer (l.) im Vordergrund. (sl)
Gemeinsam Ziele erreichen Ein Sportcamp mit Ausbildungszweck von Sandra Lanz Die Maturandin Nadja Furrer aus Brütten setzte die Idee einer aussergewöhnlichen Maturitätsarbeit in die Tat um und organisierte in der Brüttener Turnhalle Chapf in der letzten Ferienwoche ein kostenloses Sportlager. Kinder aus den dorfblitz-Gemeinden nutzten dieses ganztägige Angebot.
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Schwierige Umsetzung Das Organisieren gestaltete sich dann doch als sehr aufwendig. «Ursprünglich hatte ich die Absicht, ein Lager für Kinder von Asylbewerbern durchzuführen, was sich dann aber als unrealisierbar herausstellte.» Die Einladung erfolgte für Kinder aus den umliegenden Gemeinden via ausgehängte Flyer oder mittels E-Mail an Eltern von Kindern der Unihockey clubs. Auch die Mund-zu-MundPropaganda funktionierte tadellos. So war das Gratislager mit Mittagessen, Znüni und Zvieri schnell ausgebucht.
ie Inspiration für ihre Maturitätsarbeit holte sich Nadja Furrer aufgrund ihres sportlichen Engagements im Unihockeyclub, wo sie sich seit längerem auch als Trainerin der Junioren be tätigt sowie ihrer Freude am Umgang mit Kindern. So war ihr von Anfang an klar, dass die Arbeit auch im praktischen Bereich liegen solle. Bei ihren Recherchen im Internet stiess sie alsBei ihren Recherchen im Internet bald auf interessante Aspekte der Päda- stiess sie alsbald auf interessante Aspekte der Pädagogik im Sport. gogik im Sport.
Das Finden von Sponsoren «Ein weiterer Aspekt war das Lager so zu organisieren, dass ich mit Hilfe von Sponsoren finanziell nicht in Verlegenheit kam. Mein Einsatz lag auf der Planung des Sportaspektes, der Organisation von Verpflegung, der Findung von Mithelfern. Ebenso musste ich sicherstellen, dass bei Unfällen Fachleute zur Verfügung standen.» Der Samariterverein Bassersdorf unterstützte diese Idee vollumfänglich und stellte während der ganzen Woche drei ausgebildete Samariter zur Verfügung. Auch die Turnhalle wurde von der Schulgemeinde zur Verfügung gestellt. Der heisse Nachmittag am Donnerstag wurde mit einem spassigen Brunnenspiel nach dem Mittagessen begonnen. Die Kinder, allesamt in Badehosen, genossen das Herumwerfen mit kühlung. Wasserballons und die Ab Danach wurde zum Baseballspiel in die Turnhalle gerufen. Die insgesamt 16 Kinder (3 Mädchen und 13 Jungen)
lernten die Regeln und Spielweise kennen und umzusetzen. Mitjedem Abschlag stieg die Begeisterung und der Einsatz. Die beiden Mannschaften fanden im Spiel immer besser zueinander und die Läufe wurden professioneller. Auswertungen der Lagerwoche Diese Steigerung ist auch Nadja Furrer aufgefallen. Alle gemachten Erfahrungen wird sie protokollieren. Fragen über Gruppendynamik, wer welche Rolle übernimmt, wie sich die Arbeitslust und Produktivität verändert, wie das Lernen voneinander sich gestaltet oder wie gemeinsam besser Ziele erreicht werden, sind Themen, mit welchen sie sich speziell auseinandersetzen möchte. Ein abgegebenes Einschätzungsformular an die Eltern und die persönliche Befragung der Kinder geben weitere Informationen ab. Nun heisst es nur noch, alles bis Dezember auf Papier zu brigen.■
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NÜRENSDORF
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
Freizeitkurse für Erwachsene 5 Bilder malen, Wege in die Abstraktion - Mischtechnik Für Anfänger und Fortgeschrittene mit Freude am Experimentieren Unter fachkundiger Anleitung wird Ihnen in diesem Workshop gezeigt, wie unterschiedliche Strukturen/Brüche/Risse/überlappende Farbschichten ins Bild gebracht werden. Dies kann mit verschiedenen Spachtelmassen auf Natur- und Kunststoffbasis, mit flüssigen und pastosen Farben erreicht werden. Es wird auf jeden einzelnen Teilnehmer individuell eingegangen. Bilder: 2x40/40, 2x40/50, 1x40/60 (diese können gut einzeln senkrecht oder quer oder auch kombiniert werden). Marianne Fritschi und Annegret Johannismann Kursleitung: Kursdauer: 1x Freitagabend 18.00–22.00 Uhr, 1x Samstag 10.00– 17.00 Uhr und 1x Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr (eine Stunde Pause über Mittag) Kursdaten: 19.10, 20.10, 21.10.2018 Kursort: Werkraum, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 200.00 inkl. Material Mitbringen: Malkleidung, Putzlappen, Haushaltpapierrolle, kleine Plastikbecher zB Joghurtbecher, grosses Wasserglas, Föhn. Yoga bei Andrina (Winterkurs) Yoga verbindet Körper, Seele und Geist. durch Meditation, Konzentration, Atmung und Bewegung. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort:
Andrina Barzilay Dietrich, Yogalehrerin in Ausbildung a: 12 x Dienstagabend, 18.30 – 19.30 Uhr b: 12 x Dienstagabend, 19.45 – 20.45 Uhr ab 30.10.2018 bis 5.2.2019 Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf
Mitbringen: Kurskosten:
Bequeme Kleider, evtl. (Frottée)-tuch Fr. 120.00 exkl. Material
Kleidernähen (Winterkurs) Nähen unter fachkundiger Leitung der Handarbeitslehrerin. Schnittmuster erstellen, Kleider nähen, wie Sie es wünschen. Individuell für Anfänger und Fortgeschrittene. Es stehen moderne Näh- und Overlockmaschinen zur Verfügung. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort: Kurskosten:
Gaby Heidecke, Handarbeitslehrerin 6x Montagabend, 19.00 – 21.50 Uhr 22.10, 5.11, 19.11, 3.12.2018, 14.1.2019, 28.01.2019 Handarbeitszimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 140.00 exkl. Material
Brokate Qi Gong – die beliebtesten Qi Gong Übungen lernen Die «acht edlen Übungen» sind eine Reihe von acht Qi Gong-Übungen für eine optimale Körperhaltung und wahrscheinlich die bekanntesten chinesischen Übungen zur Gesundheit. Sie sind sehr einfach und deswegen für jedes Alter geeignet. Gerade für AnfängerInnen bieten sie einen idealen Einstieg. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort:
Lydia Graf, Lehrerin Qi Gong 5x Donnerstagabend 19.00 –20.15 Uhr 25.10, 01.11, 8.11, 15.11, 22.11.2018 Pfarrhaussaal, Lebernstrasse 10, Nürensdorf
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Fr. 65.00 exkl. Material Matte und bequeme Kleidung
Duftende Begleiter bei Grippe und Erkältung für Babies und Kinder Da das Immunsystem von Kindern noch am «Trainieren» ist, gibt es so einige virale und bakterielle Infekte, die Mama und Kind in den ersten Jahren durchstehen. Unser Ziel im Kurs wird es sein, Wege zu finden, wie wir als Eltern das Immunsystem unserer Kinder stärken können, wie wir mit ätherischen Ölen Bakterien und Viren in Schach halten. Wir werden eine 30 ml-Öl mischung und einen 10 ml-Roll-on selber herstellen.Themen: Grippe, Entzündung, Erkältung, Bauchschmerzen, aber auch Einschlafen und Kinderängsten begegnen wird ein Thema sein. Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Kurskosten:
Damaris Grunder, ärztl. geprüfte Aromapraktikerin 1x Samstag, 13.00–17.30 Uhr 27.10. 2018 Naturkundezimmer Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 35.00 exkl. Material (zirka Fr. 15.00)
Funktionaltraining Im Funktional–Training werden diejenigen Bewegungen trainiert und gefördert, die auch den natürlichen Fähigkeiten des Körpers entsprechen. Springen, Ziehen, Drücken, Drehen und vieles mehr. Diese Art von Bewegung bringt Power für den Alltag. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort: Kurskosten: Mitnehmen:
Dora Hofer 3x Montagabend 18.45–19.45 Uhr 05.11, 12.11, 19.11.2018 Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 30.00 exkl. Material bequeme Turnkleider, Handtuch Turnschuhe
Schlossbraui Braukurs Sie brauen Ihr eigenes Bier, füllen es eine Woche später ab und treffen sich weitere zwei Wochen später zur Degustation. Kursleitung: Joanna und Adrian Gnos 1x Dienstagabend, 18.00–22.00 Uhr Daten /Dauer: 13.11.2018 23.11.2018 1x Freitagabend 17.00 bis 18.00 Uhr 1x Freitagabend ab 17.00 30.11.2018 Kursort: Brauerei Nürensdorf Kurskosten: Fr. 46.00 exkl. Material, Fr: 25.00 (Bierwurst und Bier/ Mineral) Weitere Kurse unter: www.schule-nuerensdorf.ch/kursauschreibungen1718.html Anmelden per Mail: Kursname, Name, Adresse, Emailadresse und Tel. Nr. an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 Nürensdorf oder über www.schule-nuerensdorf.ch/kurs auschreibungen1718.html. Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn
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Gemeindeversammlung: Der Gemeinderat hat das Protokoll der Gemeinversammlung vom 20. Juni 2018 genehmigt. Er setzt damit einen Beschluss aus dieser Versammlung um, welcher das zukünftige Verfahren für die Protokollgenehmigung neu regelte. Wahlen für das Wahlbüro Für die neue Amtsdauer 2018/22 hat der Gemeinderat folgende Personen ins Wahlbüro gewählt: Bernadette Brunold Aline Jucks Herbert Marti Peter Menzi Silvia Morf Philipp Moser Martina Schaffner Rolf Schär Marc Schmid Svenja Schmid Ursula Schmidt Rita Schwender Walter Spaltenstein Rosario Vitanza Jan Wittenwiler Cornelia Brunner Abfallkonzept Der Gemeinderat hat das Abfall-Entsorgungsprojekt 2019 genehmigt. Dieses sieht einen neuen Entsorgungs platz für Glas, Alu/Weissblech, Öl, Altkleider und Batterien an der Eigentalstrasse vor. Gemeindepersonal Die freie Stelle als Mitarbeiter Werke konnte mit Samir Jud besetzt werden. Samir Jud wird seine Stelle am 1. November 2018 antreten. Luca Trivigno war befristet als Stellvertretung von Sheila Schenk-Marsella während deren Mutterschaftsurlaub angestellt. In der Zwischenzeit konnte er per 1. September 2018 mit einem Pensum von 80 Prozent für die Abteilung Finanzen festangestellt werden. Kreditabrechnungen Die Abrechnung über die Aufarbeitung der Daten für den Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentums beschränkungen mit Kosten von Fr. 7788.70 und Minderkosten von Fr. 9211.30 gegenüber dem bewilligten Kredit von 17 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt. An den
Bungertweg 4 Hakabstrasse 8 Maulackerstrasse 4 Alte Lindauerstrasse 29 Hakabstrasse 11 Bühlwiesenstrasse 15 Lettenstrasse 12 Hakabstrasse 31 Usseramtstrasse 3a Bühlhofstrasse 4 Rebweg 19 Schmittenackerstrasse 17 Untere Chilenzelg 2 Scheuerackerstrasse 12 Alte Bühlhofstrasse 8a Dorfstrasse 53 Kosten von Fr. 7788.70 beteiligt sich der Kanton mit einem Beitrag von Fr. 3115.45 (40 Prozent). Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 28. Juni auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Nürensdorf Geschwindigkeitskontrollen durch geführt. Von insgesamt 504 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 41 zu schnell. Die Kantonspolizei Zürich hat am 5. Juli auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 398 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 7 zu schnell. Die Kantonspolizei Zürich hat am 28. Juli auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Nürensdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 338 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 26 zu schnell. Gemeinderat Nürensdorf Einladung zum Informations abend Mittagstisch Schule Thema: Mittagstisch mit Tagesstrukturen:
8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf 8309 Nürensdorf Am Montag, 10. September, findet im Alten Schulhaus in Oberwil eine Information mit einer kleinen Besichtigung vom Mittagstisch Schule und Hort Luftballon statt. Dazu sind alle Eltern, Grosseltern und interessierte Bürger herzlich eingeladen. Die Begrüssung findet um 20 Uhr statt mit einer kurzen Information über den neusten Stand vom Mittagstisch Schule und Hort Luftballon in Oberwil. Danach gibt es einen kleinen Apéro, an dem Yvonne Müller, Schulpflege, und Katrin Pfaller, Leiterin KiTa Luftballon, gerne alle Fragen beantworten. Schulpflege Nürensdorf Yvonne Müller
Kinderkleiderbörse Der Elternrat Ebnet Nürensdorf organisiert eine Kinderkleiderbörse Herbst/Winter.
Verkauft werden können gut erhaltene, gebrauchte Kleidungsstücke, Schuhe/Stiefel, Sportartikel, Spielsachen – alles für den Herbst/Winter. Anmeldung: Tischreservation: Pinar Su Boz, pinar_demir@web.de, Telefon 076 397 06 11 Kosten: 5 Franken pro Tisch Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen. Elternrat Ebnet Nürensdorf Öffnungszeiten Knabenschiessen 2018 Am Montag des Knabenschiessens, 10. September, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb den ganzen Tag geschlossen. Betreffend Pikettdienst des Bestattungsamts und der Gemeindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) darüber Auskunft. Gemeindeverwaltung Nürensdorf
Samstag, 22. September, von 9 Uhr bis 13 Uhr in der Mehrzweckhalle, Schuhaus Ebnet, Nürensdorf.
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NÜRENSDORF
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
1. - 3. September 2018 im Dorfzentrum von Nürensdorf an der Hinterdorfstrasse Samstag, 1. Sept.
ab 12.00 Uhr
18.00 Uhr 20.00 Uhr
Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften, Spiele etc., Chilbibetrieb mit Rösslireitschule, Schifflischaukel und Kasperlitheater Auftritt der Steelband "Barell Drummers" Guggenmusik Kookaburra
Polizeistundenverlängerung
Sonntag, 2. Sept.
09.00-17.00 Uhr 10.30 Uhr
12.45 Uhr ab 12.00 Uhr 15.00 Uhr 18.30 Uhr 20.00 Uhr
Flohmarkt Hinterdorfstrasse ökumenischer Gottesdienst im Zelt des Skiclubs Altbach, unter Mitwirkung des Männerchors Nürensdorf Auftritt der Buffalo Band "Bassaville" Festwirtschaften, Spiele etc. Chilbibetrieb ab 14.00 Uhr Auftritt der „Blue Note Dixie Friends" Vorplatz Hinterdorfstr. 16 Guggenmusik Kookaburra Auftritt des Handharmonika-Orchesters Kloten Vorplatz Hinterdorfstr. 16
normale Polizeistunde
Montag, 3. Sept. Polizeistundenverlängerung
ab 17.00 Uhr 20.30 Uhr
Festwirtschaften, Spiele etc., Chilbibetrieb Guggenmusik Kookaburra
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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG
BIBLIOTHEK NÜRENSDORF
Donnerstag, 1. November, 20 Uhr Büchervorstellung mit Daniela Binder
Veranstaltungen Mittwoch, 5. September, 14 bis 14.30 Uhr Vorlesegeschichte mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren Mittwoch, 31. Oktober, 14 und 16 Uhr Halloween-Geschichte für Kinder ab vier Jahren
Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf
Donnerstag, 27. September, 19.30 Uhr Leseförderung in der Familie Vortrag mit Marion Arnold, www.leseleiter.ch
ABSCHIED Blumer Yvonne geb. 4.12.1952 Oberwilerstrasse 28a, verstorben am 4. August 2018 Rinderknecht-Killer Rosa Maria, geb. 2.2.1931, Aufenthalt Altersund Pflegezentrum Bruggwiesen, verstorben am 6. August 2018 Altwegg-Langhart Paul geb. 7.4.1945 Roswiesenstr. 1, verstorben am 9. August 2018 Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf
NACHBARSCHAFTSPFLEGE FÖRDERN 140 Personen, darunter 40 Kinder vergnügten sich mitte August beim Essen, Trinken und Spielen auf der Wiese hinter der Kapelle Breite. Charlotte und Marco Visetti hatten festgestellt, dass ihr Wohnquartier östlich der alten Winterthurerstrasse in Breite immer anonymer wurde. An einem privaten Grillfest mit ein paar Nachbarn im vergangenen Jahr sei dies dann auch Thema gewesen. Dabei habe man spontan beschlossen, in diesem Jahr ein Fest im grösseren
Stil auf die Beine zu stellen. Der Funke sprang sofort über und vier Familien gründeten dafür ein kleines OK. «Das Vorhaben stiess auf grosses Interesse und schon nach kurzer Zeit hatten wir gut 140 Anmeldungen beisammen. Auch einige Sponsoren konnten gefunden werden, welche uns finanziell unterstützten. Unter anderem der Gemeindepräsident von Nürensdorf, welcher die Hälfte der Benutzungsgebühr der Gemeindetoilette aus der eigenen Tasche über-
nahm.» Neben Speis und Trank hatte man für die rund 40 Kinder eine attraktive Spiellandschaft eingerichtet. Nun erwägt man dafür einen Quartierverein zu gründen, damit ein solches Fest jedes Jahr für alle Einwohner der Breite durchgeführt werden könne und man als Verein von Gemeindeseite auch entsprechende Vorteile in Anspruch nehmen könne, meint Visetti. (rh)
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PROGRAMM IN NEW YORK
Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri als Vision bereits in New York. Foto montage. (zvg)
Guggenmusik Kookaburra im Big Apple Nach fast 20 Jahren wieder eine Reise über den Atlantik von Rosmarie Schmid Die Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri wirkt im September an der Steuben Parade New York mit. Dafür haben die rund 30 Mitglieder 19 Jahre gearbeitet und gespart. Dazu kommen Spenden, woran sich auch ein anonymer Gönner beteiligte. Den Löwenken veranteil von 7000 Fran schlingt der Instrumententransport.
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m 13. September werden die Mitglieder der Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri in Kloten ins Flugzeug steigen und mit Flug Nummer LX16 über den Atlantik nach New York reisen. Präsident Reto Weiss und Stefano Alessandri, Schlagzeuger der Gugge, sowie Posaunist Mirco Sutter bilden das Organisationskomitee Steuben Parade. Alle drei strahlen übers ganze Gesicht, als sie bei einem kühlen Getränk,von der Reise erzählen.
New York als Alternative Es war vor eineinhalb Jahren, als der Vorstand der Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri über eine Vereins reise diskutierte. Dabei wurde der Viertagesmarsch in Holland ins Visier genommen. Aber bei der Planung war der Wurm drin. «Dann fand ich eher zufällig eine Alternative; die German-American Steuben Parade in New York City», verrät Sutter (siehe auch Box). Nachdem sich der Vorstand einig war, wurde die Idee als Überraschung an der GV vorgestellt. Der Verein zählt rund 30, im Alter gut durchmischte Mitglieder. Sie alle hoben bei der Abstimmung zur Bestätigung ihre Hand. Der Verein habe durch grosses Engagement beim Papiersammeln, Einsätzen bei anderen Vereinen, wie den Highland-Games in Fehraltorf, an der Dorfchilbi Nürensdorf sowie bei vielen Auftritten an Festen und am Maskenball Nürensdorf einiges gespart. «Bei uns herrscht eine grosse Disziplin und wenn es darauf ankommt,
ziehen alle am gleichen Strang», betonen sie. Zudem seien seit der letzten grossen Reise 1999 nach Montreal fast 20 Jahre vergangen und auch eine kürzere 2007 nach Slowenien liege schon länger zurück. Edler Spender «Also meldete ich uns für die Parade an und im November erhielten wir den positiven Bescheid», erzählt Sutter. Durch Crowdfunding im Internet konnten die finanziellen Mittel aufgestockt werden. 7000 Franken gingen ein. «Ein anonymer Spender schenkte uns ganze 1111 Franken», verraten sie, aber niemand habe eine Ahnung, wer das sein könnte. «Auf jeden Fall jemand, der uns mag. Schade, können wir uns nicht bedanken», bedauern sie. 7000 Franken gehen alleine für den Transport der Instrumente per Frachtgut drauf. Das sei die günstigste Variante, wozu auch verschiedene Zollformalitäten gehören würden, erklärt Sutter, der bei einem Transportunternehmen in der Abteilung Luftfracht arbeitet. Der Kompres-
Am Donnerstag, 13. September werden die Kookaburra in New York landen. Tags darauf wird die Gruppe von New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio höchstpersönlich begrüsst. Eine Delegation von sieben Personen kommt in den Genuss eines Galadinners. Am Samstag, nach einem Gottesdienst in der St. Patricks Kathedrale, startet um 12 Uhr die 61. Steubenparade. Mehr als 50 Gruppen, hauptsächlich aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA werden die 1,6 Kilometer entlang der Fifth Avenue marschieren. Neben Kookaburra, auch Sport- und Schützenvereine, Tanzgruppen und kulturelle Vereinigungen. (rs)
sor zur Airbrush-Ausstattung hingegen darf nicht ins Flugzeug, dieser muss in den USA beschafft werden. Er wird zum Schminken benötigt, wofür pro Person bis zu 90 Minuten aufgewendet werden. Die Farbdosen dagegen dürfen ins Necessaire. Das Reisetechnische überlasse er einem Reisebüro, sage Sutter. «Trotz allen Vorkehrungen muss jede teilnehmende Person für ein Zimmer am Times Square zwischen 700 bis 1100 Franken bezahlen», so die Planung. Im Gegenzug wird ihnen während sechs Tagen ein spannendes Programm geboten (siehe Box). Auch das neue «Gwändli» wird bereits bei der Steuben Parade und nicht erst am Maskenball in Nürensdorf präsentiert. Die Guggenfans verrieten einzig, dass es diesmal die Heimat repräsen tiere. «Ich liebe die USA und die Reise verbunden mit meinem Hobby, der Gugge, ist das Tüpfelchen auf dem i», schwärmt Mirco Sutter. ■
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Adler, Zwerge, Bären und weitere Tiere, geschnitzt aus den Baum sockeln von gefällten Bäumen schmücken den Waldweg. (Fotos: Chantal Neukomm)
Gefällte Bäume werden zum Leben erweckt Holzschnitzereien schmücken den Waldweg Waldbesitzer Ernst Keller und sein Freund Rolf Jaeger bereiteten mit ihrem Hobby, der Holzschnitzerei, vielen Spaziergängern und Waldliebhabern in Oberwil grosse Freude, indem sie einen idyllischen Waldweg gestalteten, auf dem man gerne die Seele baumeln lässt.
D
er sich schlängelnde Weg quer durch den Buchholzwald in Oberwil lädt mit den schmucken Holzfiguren zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Eichhörnchen, Adler, Füchse, Bären und Zwerge entlang des Weges, die aus gefällten Bäumen geschnitzt wurden, verzaubern die Atmosphäre und lassen einen in eine Tier- und Fantasiewelt eintauchen. Doch stehen die Figuren erst seit wenigen Jahren im Buchholzwald und auch führte nicht seit jeher ein Waldweg durch Ernst Kellers Buchholzwald. Waldweg auf schmalem Pfad Ursprünglich sollte ein Weg durch das am Wald angrenzende Feld des dort ansässigen Bauern verlaufen, wie Ernst Keller erzählt. Aber auf dem Feld hatten schwarze Ameisen ihr Nest gebaut, welche geschützt sind. Somit kam ein Weg durch das Feld nicht mehr in Frage. Die Gemeinde Nürensdorf fragte deshalb den Waldbesitzer Ernst Keller an, ob
es möglich wäre, einen Waldweg über sein Waldgrundstück anzulegen. Dieser war von der Idee eines breiten, geraden Waldweges, dem Bäume zum Opfer gefallen wären aber wenig begeistert. Vielmehr wollte er den Wald möglichst natürlich belassen, ohne dass Bäume gefällt werden müssen. Somit entstand ein schmaler Pfad, der sich durch den Wald an den Bäumen und Büschen vorbeischlängelt. Idee der Schnitzerei Weil viele Bäume vom Borkenkäfer befallen waren, fällte Ernst Keller vor einigen Jahren einen grossen Teil seines Waldes. Da kam ihm die Idee, dass er aus den gefällten Bäumen Figuren gestalten könnte, um so den Bäumen wieder Leben einzuhauchen. Sein Freund Rolf Jaeger half ihm dabei. Die beiden absolvierten vor einiger Zeit einen Kurs, in dem sie die Kunst der Holzschnitzerei erlernten. Dieses Handwerk wurde schnell zum Hobby der beiden Freunde. «Alle Holzschnitzereien, die den Waldweg zieren, haben wir mit der Motorsäge geschnitzt», erzählt Rolf Jaeger. Nur die Augen und die feinen Details wurden mit dem Meissel aus dem Baumsockel gestochen. Bis eine Skulptur fertiggestellt ist, arbeitet ein Holzschnitzer einen Tag daran. An komplizierten, detailreichen Schnit-
Ernst Keller (l.) und Rolf Jaeger (r.) präsentieren stolz ihre Kunst.
zereien zwei Tage. «Es ist eine grosse Herausforderung, die Figuren so zu schnitzen, dass die Proportionen am Schluss stimmen. Auch die Köpfe der Figuren sind schwierige Elemente zum Schnitzen.» Freundlicher Geist Ernst Keller und Rolf Jaeger legen viel Wert darauf, dass ihre Figuren einen freundlichen und aufgestellten Geist ausstrahlen. Und das gelang den Künstlern ausnahmslos. Auf dem Pfad entlang der Figuren wähnt man sich in einer glücklichen Märchen-
welt. Die beiden Künstler bekommen denn auch viele positive Rückmeldungen zahlreicher Leute aus der Umgebung, die gerne ihre Seele auf dem Märchenpfad im Buchholzwald baumeln lassen. Vor allem viele Kinder erfreuen sich an den Figuren und spielen mit ihnen. Die Künstler freuen sich darüber, dass die Leute ihren Figuren Sorge tragen. Glücklicherweise kam es noch nie zu einem Vorfall, bei dem vorsätzlich eine Fi■ gur beschädigt worden wäre. Chantal Neukomm
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Am «Zythüsli» wurden 16 500 Schindeln angebracht Nach zehn Wochen ist die Restaurierung beendet von Rosmarie Schmid Nach zehn Wochen ist das Türmchen auf dem alten Gemeindehaus aus seinem Gerüst befreit worden. Nach der Restaurierung erstrahlt es wieder in voller Schönheit. Auch der Glockenschlag, der halbstündlich und zur vollen Stunde zuverlässig die Zeit angibt, ist wieder in Betrieb. Bei einer der letzten Gelegenheiten, das im Volksmund bekannte «Zyt hüsli» ganz aus der Nähe zu besich tigen, stiegen Gemeindepräsident Christoph Bösel, Gemeindeschreiber Andreas Ledermann, Bereichsleiter Michael Loser sowie Steven Della Betta, Bauleiter der Firma Zobrist + Räbsamen AG in Zürich auf das Baugerüst. Mit dabei Matthias Häfliger von der Muff Kirchturmtechnik AG in Triengen, die im September ihr einhundertjähriges Bestehen feiert.
Hoch über Nürensdorf glänzen die mit Blattgold überzogene Kugel und die Wetterfahne um die Wette. Häfliger erklärte alle Arbeitsgänge von der Demontage bis hin zur Montage. Die in der Kugel gefundene Dokumentenbox enthielt verschiedene Dokumente. Je eine Gedenkschrift von 1890, 1927, 1962 und 1978, Rationierungsmarken aus dem ersten Weltkrieg, ein Bericht über das Jubiläum und die Fahnenweihe des Armbrustschützenvereins 1962 sowie eine Liste über Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe von 1972. Diese wurden mit aktuellen Unterlagen, wie dem dorfblitz-Artikel über die Renovation des Turmes, wieder eingesetzt. Eine Etage tiefer bewunderten alle Anwesenden die perfekt vergoldeten Zeiger und das Zifferblatt mit den goldenen Zahlen. «Nicht das Blattgold mit seinem geringen Gewicht ist das Teuerste, sondern die vielen Arbeitsstunden», erklärte Matthias Häfliger. Die Vergoldung würde je-
doch länger halten als jede lackierte Fläche, meinte er. Neue Schindeln am Turm Adrian Frehner von der J. Frehner’s Söhne AG in Wallisellen hat die schwarzen, verwitterten Schindeln am Turm entfernt, die sein Grossvater bei der letzten Restaurierung des
Türmchens 1978 verwendet hatte. Wieder sind es Lärchenholzschindeln, die Frehner bei einem Schindelmacher im Kanton Schwyz bezogen hat. «Für uns war es eine seltene, schöne Arbeit», betonte der Fachmann. Zusammen mit einem Mitarbeiter hat er jede Schindel einzeln am Turm befestigt, insgesamt 16 500. ■
Die goldene Kugel im Mittelpunkt: (v.l.) Andreas Ledermann, Christof Bösel, Michael Loser, Matthias Häfliger und Steven Della Betta. (rs)
Humor lässt Stress vergessen Beat Hänni verteilte als Till Heiter gute Laune von Susanne Beck Beat Hänni, der 78-jährige Humorarbeiter und ehemalige Präsident von «HumorCare Schweiz» zeigte im Zentrumsbau wie lebensverbessernd Humor gerade im Alter ist. Sozialdiakonin Katharina Berweger freute sich, dass sich gegen 80 Personen für diesen Anlass von «Hohes Alter BasiNüeri» an diesem heissen Sommertag einfanden.
D
en Einstieg, wie wichtig gerade älteren Menschen Humor ist, erklärte Beat Hänni anhand von Inseraten, bei denen nach einem Partner gesucht wird. «Hu-
morvoll» ist ein Attribut, welches beinahe in jeder Annonce zu finden sei. Beim Lachen werden über 70 Muskeln beansprucht, das ist gerade auch in Alters- und Pflegeheimen eine wichtige Tatsache, mit der sich die Lebensqualität steigern lässt. Auch die Werbung bedient sich gerne des Humors, weil ein Lächeln, ein ehrliches Kompliment ein gutes Gefühl hinterlässt. Spiegelneuronen Hänni zeigte an praktischen Bespielen, wie man zu seinem persönlichen Humor kommen kann. So ist es eine gute Übung, wenn man zu Beginn des Tages in der linken Hosentasche sechs Steine deponiert. Bei jeder Freude,
die man nun während des Tages erlebe, nehme man einen Stein und lege ihn in die andere Hosentasche. Am Abend dann die rechte Hosentasche leeren und die einzelnen guten Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen. Oder nach dem Aufstehen im Badezimmer sich vor den Spiegel stellen und sich anlachen, das reize die Neuronen im Hirn und lasse Glück erleben. Hänni meinte dazu: «Die Bewältigungs-Ressourcen werden damit erhöht und der persönliche Humor gehört zum Arzt in einem drin.» Heiteres Fenster «Die heiteren Fenster», wie sie der pensionierte Ökonom nennt, können
mit guten Erinnerungen aus der Jugendzeit gut geöffnet werden. Humor verbindet, der Referendar meinte dazu: «Ich sehe, Sie witzeln mit mir, also nehmen Sie mich ernst.» Eine grosse Studie hat bewiesen, dass Menschen, die ein humorvolles Leben anstreben, ihre Lebenserwartungen bis zu sieben Jahren steigern können, was auch eine massvolle und gesunde Ernährung erfordere. Mit sich selbst und dem Umfeld humorvoll um zu gehen, steigere zudem die Lebensfreude. Mit einem Lächeln verabschiedete sich Till Heiter beim begeisterten Publikum. ■
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REGION
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PET-Getränkeflaschensammlung Das Bundesamt für Umwelt macht die Gemeinden auf die Verschlechterung von separaten Abfallsammlungen aufmerksam. Eine Vermischung bei der Sammlung von PET-Getränke-flaschen mit anderem recyclier baren Plastik-Sammelguts hat Auswirkungen auf die Qualität der erfolgreichen Separatsammlungen. Verschiedene Entwicklungen gefährden dieses ökologisch wertvolle Re cycling: Fehlwürfe in die PET-Getränkeflaschensammlung nehmen zu
und PET-Getränkeflaschen gelangen in andere Sammlungen und können so nicht mehr in das «Bottle-to-Bottle»-System einfliessen. Die Fehlwürfe führen zu einer Verschlechterung der Qualität des Sammelguts von PET-Getränkeflaschen. Zusätzlich vermindert sich die Menge der separat gesammelten PET-Getränkeflaschen, welche einer hochwertigen stofflichen Verwertung zugeführt werden können. Das Aufkommen von verschiedenen neuen Sammlungen von Kunststoffabfällen aus Haus-
PET in die PET-Getränkeflaschen-Sammlung
halten und vermischter, verwertbarer Wertstoffe haben einen Einfluss auf oben erwähnte Entwicklungen. Wir bitten Sie deshalb, geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner, die PET-Getränkeflaschen und den Haushaltsplastik separat zu recyclieren. Besten Dank für Ihr Verständnis Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf
HELFEN SIE MIT, KOSTBARES TRINKWASSER ZU SPAREN! Die seit Wochen andauernde Trockenheit hat dazu geführt, dass die Grundwasserspiegel einen sehr tiefen Stand aufweisen und die Quellen nur noch eine beschei dene Wassermenge liefern. Ein Sommergewitter, ist es auch noch so intensiv, hat auf die Grund wasserspiegel keinen Einfluss! Deshalb unser dringendes Anliegen an die Bevölkerung Wasser zu sparen und auf folgende Tätigkeiten ab sofort zu verzichten: – Autos und Vorplätze waschen – Rasenflächen bewässern – Vollbäder nehmen – Swimming-Pools füllen – Wasserintensive Arbeiten
Haushaltsplastik in die Plastiksammelsystem-Sammlung
Diese Einschränkungen gelten bis auf weiteres, da mit einer baldigen Entspannung der Lage nicht zu rechnen ist. Allfällige Informationen finden Sie auf den jeweiligen Gemeindewebsites. Vielen Dank für die Mithilfe. Gruppenwasserversorgung Lattenbuck
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REGION
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Zwei Distanzreiterinnen, etwas müde aber glücklich unterwegs. (zvg)
58 Kilometer auf dem Pferderücken Distanzritt in Oberembrach
E
s wird eine sehenswerte Premiere: Am Sonntag 23. September wird in Oberembrach erstmalig ein offizieller Distanzritt über Distanzen von 29 respektive 58 Kilometer durchgeführt. Start und Ziel ist beim Reiterhof Hueb und der Ritt führt insgesamt durch sieben Gemeinden. Distanzritt ist eine tolle Sa-
che – und so direkt vor der Haustüre wie in diesem Jahr bekommt man diese nur selten zu sehen. Der wettkampfmässige Ritt führt auf befestigten Wald- und Wiesenwegen von Oberembrach nach Embrach, Pfungen, Brütten, Nürensdorf, Kloten, Lufingen und wieder nach Oberembrach. Rund 60 Reiter und Reiterin-
nen aus der ganzen Schweiz (auch aus der dorfblitz-Region) werden mit ihren Pferden am Start sein. Geritten wird in der Regel in Zweiergruppen, nach einer vorgegebenen Zeit, je nach Kategorie. Beim Ober embracher Reiterhof Hueb wird ganz tägig eine Festwirtschaft geführt und für die Zuschauer gibt es einiges zu
sehen. Gestartet wird gestaffelt ab 8 Uhr und die Preisverteilung findet um 16.30 Uhr statt. Mehr Informationen über diesen Distanzritt und die Distanzreiterei allgemein sind im Internet ersichtlich, unter www.distanzreitverein.ch. (e)
EINE REISE ZU DEN BODENBEWOHNERN
Der Postenlauf am Familienplausch des NBN bietet für Familien mit Kindern einen schönen Tag in der freien Natur. (zvg)
Zuerst ein Postenlauf, dann Basteln mit Waldmaterialien, Bräteln und Preisverleihung: Der Familienplausch des Naturschutzes Bassersdorf Nürensdorf NBN vom Samstag, den 15. September, soll Familien mit Kindern bis zur dritten Primarklasse die Möglichkeit bieten, gemeinsam Fragen zur Natur zu beantworten. Die Naturpädagogin Heike Niemand vermittelt Ideen, was man mit Naturmaterialien alles basteln kann. Der Postenlauf-Start erfolgt in der Zeit zwischen 14 bis
14.30 Uhr auf dem Gibisnüt-Hügel beim Gibisnütweg in Bassersdorf. Der Anlass dauert bis zirka 17 Uhr. Grillplausch Nach dem Postenlauf kann das Mitgebrachte Bratgut am offenen Feuer gebrätelt werden. Der NBN offeriert das Getränk. Der Anlass wird nur bei gutem Wetter durchgeführt. Informationen dazu finden sich am Tag des beliebten Anlasses für alle ab 9 Uhr unter www.nbn.ch.
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REGION/LESERFORUM
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Zeitlose «Die Spitex am Puls der Zeit» Musikfesttage Nationaler Spitex-Tag am 1. September Mit Timeless, zu Deutsch «zeitlos», bezeichnet man etwas, das qualitativ unantastbar ist und mehrere Epochen überdauert. Solche Musik findet sich mitunter an den diesjährigen Musikfesttagen im Doktorhaus Wallisellen vom 14. bis 22. September: Reine Töne, die sich selber genügen und die Herzen erwärmen. Melodien, die Modeströmungen ungehindert überlebt haben und noch nach vielen Generationen gefragt sind. Wer die zeitlose Stilvielfalt geniessen möchte, kann sich auf www.musikfesttage.ch näher informieren. Denn nur im «Hier und Jetzt» lässt sich an den Musikfesttagen Wallisellen 2018 zeitgebunden «Zeitlosigkeit» erfahren. (e)
Ein hoher Digitalisierungsgrad, die ressourcenschonende Wahl der Transportmittel durch den Einsatz von E-Bikes, attraktive Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die fortschrittliche Organisation der Betriebe – die Nonprofit-Spitex ist innovativ und modern. Das diesjährige Motto des Nationalen Spitex-Tages vom 1. September lautet deshalb «Die Spitex am Puls der Zeit». Die Nonprofit-Spitex ist bei der Digitalisierung weit fortgeschritten; davon profitieren Tausende Klientinnen und Klienten täglich. Die meisten Spitex-Organisationen haben auf elektronische Dokumentation umgestellt oder die Umstellung steht unmittelbar bevor. Dazu gehören auch
die elektronische Anmeldung, Zuund Überweisung, Abrechnung sowie die Kommunikation und der gesicherte Datenaustausch mit Ärzten, Apothekern und weiteren Partnern. Die Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten wird am Bassersdorfer Festival International mit einem Stand vertreten sein (Dorfplatz Bassersdorf, 1. September 10 bis 20 Uhr). In Zusammenarbeit mit dem Luftibus der Lunge Zürich werden kostenlose Lungenfunktionstests angeboten. Zudem haben Besucher die interessante Gelegenheit, innovative Kommunikationshilfsmittel zur Überwindung von Sprachbarrieren näher kennenzulernen. (e)
DORF DROGERIE HAFEN Es war wieder so weit: Einige Schüler sind das erste Mal zur Schule gegangen. Für die älteren Kinder ist dies vielleicht nicht mehr ganz so aufregend, aber eines ist trotzdem wichtig – eine ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung! Das Frühstück ist dabei besonders wichtig. Der beste Start in den Tag bietet ein zuckerarmes Frühstück, zum Beispiel mit einem feinen Birchermüesli mit Früchten und Nüssen oder einem Stück Vollkornbutterbrot mit wenig Honig und einem Glas Jemalt, noch besser ist Porridge. Ein guter Zmorge hebt die Laune, fördert die Konzentrationsfähigkeit und hält den Energiepegel hoch. Profitieren Sie von unserer 20% Rabatt-Aktion auf alle Strath Produkte
TREFF UNTER FREIEM HIMMEL Die Organisatoren wollten den Besuchern des diesjährigen Open-Air-Kinos in Baltenswil das «etwas andere» Kinogefühl bieten. Statt nur gewöhnlicher Snacks grillierte das OK-Team zusätzlich Bratwürste, Schweizer Volksmusik ersetzte minutenlanges Warten vor Filmbeginn, statt «Grüezi» hiess es nachbarschaftlich «Hoi, wi ghaats?». Der wichtigste Punkt bei Open-Air Veranstaltungen, das Wetter, spielte am Don-
nerstagabend vom 16. August den Organisatoren in die Hände. Am darauffolgenden Freitagabend regnete es lange, doch pünktlich zum Filmstart gab es keine Tropfen mehr. OK-Präsident Christian Casserini zieht ein entsprechend positives Fazit: «Auch dieses Jahr war es ein gelungener Anlass, die Besucher haben viel gelacht, die Stimmung war einfach perfekt – hoffentlich im nächsten Jahr wieder». (fr)
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REGION/LESERFORUM
30.8.2018, Nr. 8
GEWERBEGEFLÜSTER
FEHLENDES VERSTÄNDNIS
Maya Ammann (l.) und Beatrice Engel unterstützen Primarschüler nachhaltig in ihren Mathematik-Kenntnissen. (ar)
Der Mathiblitz Dietlikon an der Bahnhofstrasse 38 wurde im Januar 2001 eröffnet. Es ist eine von 37 Lizenzschulen in der ganzen Schweiz, in denen Primarschüler in Mathematik mit dem eigens entwickelten Konzept gefördert und unterstützt werden. «Wir verstehen uns als Ergänzung zu Lehrpersonen und als Entlastung der Eltern», führt Maya Ammann, die zusammen mit Beatrice Engel den Mathiblitz führt, aus. Denn nicht immer hätten Eltern gleich viele Möglichkeiten und Zeit, ihre Kinder in diesem wichtigen Fach
zu unterstützen. Es werden Lücken aufgearbeitet, ohne diese ein Weiterzug im Lernen schwierig ist. «Die wichtigen Rechen-Bausteine sind nur in der Schule lernbar, deshalb arbeiten wir auch mit Repetitionen, bis die Grund-Operationen sitzen», präzisiert Bea Engel. Die Klassen von jeweils vier bis fünf Kindern sind alters- und geschlechter-gemischt, es findet kein Frontalunterricht statt. Für jeden Schüler und jede Schülerin wird das Lernprogramm einzeln abgestimmt, somit ist ein Einstieg jederzeit
möglich. Besonderer Wert wird auf selbstständiges Lernen und die Übernahme von Selbstverantwortung gelegt. Einmal wöchentlich besuchen die Kinder den Mathiblitz, täglich werden Übungsaufgaben während rund zwölf Minuten gelöst. Ziel der beiden Mathematik begeisterten Frauen ist «mit Freude begreifen». Annamaria Ress Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
(zu «Eigentalstrasse als Rennstrecke», Juli 2018) Ja, auch wir sind Birchwiler (Haldenweidstrasse) mit direkter Sicht auf die Eigentalstrasse. Und Ja, es ist schon immer eine Rennstrecke gewesen und wird es wohl bleiben. Massnahmen werden immer erst dann durchgesetzt, wenn ein Unfall nicht nur Sachschaden sondern Verletzte oder gar Menschenleben fordert. Was mich doch sehr überrascht ist, dass seit kurzem an der Strasse vom Eigentalstrasse in Richtung Gerlisberg eine Tafel steht, welche die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometern aufhebt. Also, diese Automobilisten, von welchen die Rede ist, sind jetzt eingeladen für diese kleine Bergfahrt zum Gerlisberg, das Gaspedal noch tiefer zu drücken. Mir fehlt jedes Verständnis für solche Entscheidungen, welche offensichtlich auf dem Pult eines hochdekorierten und ausgewiesenen Spezialisten in Sachen Strassenverkehr entschieden wurde. «Freuen» wir uns auf die Zeit ab August, wenn dann die Durchfahrt Richtung Oberembrach wieder frei gegeben wird. Bruno Schärer, Birchwil
LESERFORUM Die aktuellen Regeln für die Publikation der Leserbriefe finden Sie unter
BILD DES MONATS Mitte August konnten Autofahrer, die auf der Eigentalstrasse nach Nürensdorf fuhren, vor dem Werkhof diese beiden Tafeln sehen. Die rechte, die auf das Feuerverbot hinweist, informierte wohl in vielen Dörfern im Kanton Zürich so oder ähnlich. Die Hitze forderte ihre Opfer und das hiess während Wochen wegen Brandgefahr kein Feuerwerk, kein Holzkohlegrill-Schmaus und kein Bräteln im Wald. Die linke Tafel ist nicht neu und weist vielerorts auf den bevorstehenden Schulbeginn hin. Dieser ist am 20. August erfolgt. Nun sind viele nichterfahrene Erstklässler und Kindergärtner unterwegs, die beim Strassenüberqueren noch auf etwas Geduld und Verständnis der Autofahrer angewiesen sind. Zwei Tafeln, typisch für diesen Sommer – sicher auch in den kommenden Jahren. (ar)
www.dorfblitz.ch/redaktion-1/.
38
SPORT
30.8.2018, Nr. 8
KURZNEWS UNIHOCKEY UBN (1.Liga) Resultat Cup 1/32-Final UBN vs. UHC Grünenmatt 7:10.
FUSSBALL
Er trug nur Badehosen: 80 Meter weit tauchte der 47-Jährige unter Eis. (zvg)
FCB (2. Liga, Gruppe 2) Resultate Seen vs. FCB 2:1. FCB vs. Oerlikon 3:0. Tabelle 1. Rang: Seen 2 (Spiele)/6 (Punkte). 10. Bassersdorf 2/3. Spielplan 02.09. (16.00): Schaffhausen vs.FCB 12.09. (20.00): FCB vs. Wallisellen 18.09. (20.00): Greifensee vs. FCB
EISHOCKEY EHCB (2. Liga, Gruppe Ost) Spielplan 22.09. (17.30): Kreuzlingen vs. EHCB 30.09. (20.00): EHCB vs. Dürnten
E-SPORT Glowcup FIFA 18 Erstes E-Sport Turnier der Region steht an Steilpässe, Dribblings und viele Tore erwarten die Organisatoren vom FIFA 18 E-Sport Turnier. Jugendliche von 12 bis 18 Jahren können sich zum ersten Mal an einem Turnier in der Glatttalregion messen. Zu den Spielstätten gehören unter anderem das Bassersdorfer Dorffest vom 1. September. Weitere Infos unter www.glowcup.ch. (fr)
Atemlos Weltrekorde aufgestellt Minutenlang unter Wasser die Luft anhalten von Tim Ehrensperger Der Nürensdorfer Peter Colat ist Apnoetaucher. Er hält die Luft so lange an, wie kaum ein anderer Mensch und stellte dieses Jahr mehrere Weltrekorde auf – unter Eis. Zum Freitauchen kam er dank seinem Lehrer, einem Pool in Griechenland und einem Buch der Rekorde.
P
eter Colat sagt: «Ich bin ein normaler Mensch, der einfach ein bisschen länger die Luft anhalten kann als alle andere.» Er tut dies zum Beispiel im Freibad in Bassersdorf. Oder in einem zugefrorenen See in Österreich, wie bei seinen Weltrekorden in diesem Jahr. Begonnen hat alles vor über 20 Jahren. Colat weilte mit Kollegen in Griechenland in den Ferien. Zur Hotelanlage gehörte auch ein Swimmingpool. Dort veranstalteten die jungen Männer Wettkämpfe: Wer kann am längsten unter Wasser bleiben? Peter Colat konnte am längsten – mit Abstand. Dann packte ihn der Ehrgeiz: Er erinnerte sich an seine Schulzeit und wie ihm sein Lehrer erzählt hatte, dass es der Mensch nicht länger als drei Minuten ohne Sauerstoff aushalten würde. Peter Colat hielt es aus. Zum Ende der Ferien tauchte er erst nach 3 Minuten und 20 Sekunden wieder auf. Zurück in der Schweiz blätterte er im Guinness Buch der Rekorde. Dort sah er zum ersten Mal,
dass es eine Weltmeisterschaft im Freitauchen gibt. Und da wusste er, dass auch er Apnoetaucher werden wollte. Im Winter in die Limmat Seither hält der Nürensdorfer hobbymässig die Luft an. Noch heute arbeitet er Vollzeit als Projekt- und Bau leiter. Seine Freizeit verbringt der 47-Jährige gerne in Hallen- oder Freibädern, meist unter Wasser. Oder er steigt in der Mittagspause in die Limmat. Das Spezielle daran: Peter Colat tut dies auch im tiefsten Winter. So bereitete er sich letztes Jahr auf seine Weltrekordversuche vor. In einem zugefrorenen See bei zwei Grad Celsius Wassertemperatur tauchte er zu Beginn des Jahres unter Eis so weit wie noch niemand vor ihm: 155,4 Meter schaffte er mit Flossen und Neoprenanzug, 110,2 Meter ohne Flossen und mit Anzug und 80 Meter nur in Badehosen. Das Luftanhalten war das eine, das Frieren das andere. «Ich friere auch, doch dank des Trainings kann ich mich an die Kälte gewöhnen», sagt Colat. Angst hat er nicht, auch wenn er die zentimeterdicke Eisschicht über sich sieht. «Ich habe meine eigenen Grenzen sehr gut kennen gelernt. Während der Zeit unter Wasser bin ich immer bei vollem Bewusstsein und muss nichts riskieren. Was ich mache, ist also nicht leichtsinnig.» Die Vernunft eines Vaters Das Freitauchen gehört trotzdem zu
den Extremsportarten, es kommt immer wieder zu tödlichen Unfällen. Colat sagt: «Ich würde niemals für einen Tauchgang mein Leben riskieren.» Doch auch er leidet unter Wasser, und verspürt nach einigen Minuten einen Atemreiz. Dank des Trainings kann er diesen jedoch unterdrücken, «nochmals und nochmals». Zum Schluss muss auch er mit sich kämpfen – um dann irgendwann wieder aufzutauchen. Beim Eistauchen tut er dies durch zuvor hergestellte Ausstiegslöcher im Eis. Ohnmächtig sei er im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen in der kleinen Freitaucher-Szene – einige davon sind auch Profis – in den 20 Jahren noch nie geworden. Sein Vorteil als Amateur sei, dass er nicht durch Sponsoren unter Druck stehe, immer neue Rekorde zu brechen. Colat macht nur, was ihn reizt. Wo er seine Grenze suchen kann, ohne zu viel zu riskieren. Als Vater einer elfjährigen Tochter müsse er immer vernünftig bleiben. Für den Normalbürger sind die Zahlen dennoch mehr als beeindruckend: 2011 lag Colat 21 Minuten und 33 Sekunden regungslos im Wasser, was einen weiteren Weltrekord bedeutete. Zuvor hatte er zehn Minuten lang reinen Sauerstoff eingeatmet. Bald fand er sich selbst im Guinness Buch der Rekorde wieder. Peter Colat sagt: «Das machte mich dann doch ein bisschen stolz.» ■
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SPORT
30.8.2018, Nr. 8
Zweiter Hornusserplausch auf der Acherwies World Hornet Association Bassersdorf führt folkloristischen Event weiter von Reto Hoffman Neben den traditionellen Events wie Fasnacht oder Sechseläuten scheint sich ein weiterer folkloristischer Anlass in Bassersdorf zu etablieren. Am 15. September wird beim Acherwies zum zweiten Mal eine Hornusser Amateurweltmeisterschaft ausgetragen.
Z
u diesem Zweck wurde vor zwei Jahren die World Hornet Association (WoHoAs) gegründet. Sie sollte Interessenten des Hornussens Einblick in die Sportart gewähren und Freude am Schweizer Nationalsport vermitteln. Daher, so die Absicht, sollte regelmässig eine Weltmeisterschaft der Amateure stattfinden. Die Idee war aus dem Dunstkreis des Bassersdorfer Zentralkomitees der Bassersdorfer Zünfte entstanden.
30 Teams, die sich aus Mitgliedern verschiedener Dorfvereine wie dem Turnverein, dem Unihockeyclub oder aus dem eher unbekannten «Berg- & Kulturverein Bassersdorf» zusammensetzten, liessen sich 2016 für diese traditionelle Schweizer Sportart begeistern. Aber auch zahlreiche, bunt zusammengewürfelte Teams aus Stammtischfreundschaften oder Firmenteams aus der Umgebung hatten sich eingeschrieben. «Dank des Erfolges vor zwei Jahren hat das Komitee beschlossen, den Anlass in diesem Jahr wieder durchzuführen», so Vorstandsmitglied Katja Rettich gegenüber dem dorfblitz. Bis jetzt haben sich 22 Teams für das Turnier angemeldet, war weiter zu erfahren. «Das ist etwas weniger als im letzten Jahr», so Rettich. Doch kann man sich weiterhin anmelden. Zugelassen seien ausdrücklich auch Anfänger, wie sie betont. Das jetzige Feld habe sich komplett neu zusammengestellt. Ret-
tich hofft auch dieses Jahr wieder auf einen tollen Anlass. Original Sportgeräte Mitmachen dürfen Mannschaften mit minimal sechs Spielern. Jedermann ist dazu eingeladen. Das können Firmenmannschaften, Schulklassen, Vereine oder Teams einer bestimmten Nationalität sein. Gespielt wird mit
den original Sportgeräten, den Schindeln und dem Stecken. Anstelle des schwarzen Nouss wird ein Tennisball verwendet. Jedes Team erhält am Spieltag auch eine Einführung von Mitgliedern der Hornussengesellschaft Winterthur. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit auf www.wohoas.ch. ■
Statt des Nouss wird zwecks Treffsicherheit wiederum mit einem Tennisball gespielt. (rh)
«Mit halbem Einsatz gehen wir unter» Unihockey Bassersdorf Nürensdorf vor wegweisender Saison von Tim Ehrensperger Nach zwei Jahren kehrt UBN zurück in die 1. Liga und trifft auf Gegner mit ganz anderen Qualitäten als noch in der letzten Saison. Trainer Samuel Eberle will es mit fast unverändertem Kader richten – und gibt sich optimistisch und warnend zugleich. Samuel Eberle stockt kurz. «Das ist grandios gescheitert», sagt er. Die Rede ist von einem «Experiment». Eberle, Headcoach der ersten Mannschaft von Unihockey Bassersdorf Nürensdorf, wollte im Sommertraining den konditionellen Teil allein dem Team überlassen. Joggendes Selbststudium sozusagen, mindestens
zweimal wöchentlich zusätzlich zu den eigentlichen Trainings, jeweils eine Stunde Grundlagenkondition. Aber eben: «Grandios gescheitert.» Eberle hat genug Zeit, den verpatzten Versuch zu korrigieren, seine Spieler unter Aufsicht hart arbeiten zu lassen. Denn Scheitern kommt für ihn nicht noch einmal infrage. Die Saison ist wegweisend, UBN will sich langfristig in der dritthöchsten Schweizer Liga etablieren. Die Aufgabe wird nicht einfach, die Gegner und Einzelspieler sind natürlich stärker als im letzten Jahr. Ausserdem steigt der Aufwand für alle Beteiligten: In kürzerer Zeit sind mehr Spiele zu absolvieren. Das Kader ist abgesehen von den zwei Neuzuzügen Bischofberger
(Verteidiger) und Düsel (Goalie) jedoch fast unverändert. Perspektiven für die Junioren «Wir haben uns so viel erkämpft, das wollen wir nicht einfach wieder wegwerfen. Aber mit halbem Einsatz wie beim Konditionstraining gehen wir unter», warnt Eberle. Er hatte – nach seinem frühen verletzungsbedingten Rücktritt als UBN-Spieler – zwei Jahre gebraucht, um den Verein als Headcoach zurück in die 1. Liga zu führen. Mit 29 Jahren ist er jünger als einige Schlüsselspieler in der Mannschaft. Indem er bereits vor der letzten Saison Yannick Scheitlin (21) zum Captain beförderte, sandte er aber auch ein starkes Zeichen an die Jungen. «Alle Junioren sollen das Ziel
haben, irgendwann in der ersten Mannschaft spielen zu wollen.» Als Team in der 1. Liga biete man den Jungen Perspektiven, später auf einem ansehnlichen Niveau spielen zu können. ■
UBN-Coach Samuel Eberle. (zvg)
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VERANSTALTUNGEN
30.8.2018, Nr. 8
GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr
31.08.
10.00 – 13.00 14.00 – 17.00
Gemeinde Bassersdorf Abteilung Soziales + Alter
Lungen-Check im LuftiBus
Dorfplatz
Fr
31.08.
17.30. – 20.00
Schützengesellschaft Ba
Obligatorische Übung – letzter Termin
Schiessplatz Bettensee, Klo
Sa
01.09.
10.00 – 17.00
Gemeinde Bassersdorf Abteilung Soziales + Alter
Lungen-Check im LuftiBus
Dorfplatz
Sa
01.09.
10.00 – 20.00
Kubiko + Jugendkomm.
Basi Festival International - Integrationsfestival
Dorfplatz
Sa
01.09.
10.00 – 20.00
Spitex
Nationaler Spitex-Tag: «Die Spitex am Puls der Zeit»
Dorfplatz
Sa
08.09.
09.00 – 17.30
Gemeinn. Frauenverein Elternforum
Kinder-Secondhand-Börse
Turnhalle Geeren
Sa
08.09.
14.00 – 17.00
Jubla Montezuma Ba
Nationaler Jubla-Tag
Sechsiläutenwiese hinter Bibliothek
So
09.09.
11.00 – 17.00
Kimi Kinderkrippen
Kimi Kinderfest (nur bei trockener Witterung)
Schulhaus Geeren
Sa
15.09
08.00 – 16.00
OK Flohmarkt
Flohmarkt
Dorfplatz
Sa
15.09.
08.00 – 18.00
World Hornet Association
2. Weltmeisterschaft im Amateur-Hornussen
Acherwies
Sa
15.09.
14.00 – 17.00
Naturschutz NBN
Familienplausch «Reise zu den Bodenbewohnern»
Gibisnüt, Ba
Di
18.09
19.30
Pol. Gemeinde
Gemeindeversammlung
bxa Bassersdorf
Sa
22.09.
09.00 – 18.30
Zweckverband ARA
Tag der offenen Tür: Besichtigung Kläranlage
ARA Bassersdorf, Eichstrasse 2
Sa
22.09.
14.00 – 16.00
Ref. Kirchgemeinde Ba/ Nü Hohes Alter Basi
«Tag der älteren Menschen» mit Musik, Tanz und Zvieri
Zentrumsbau, 3. Stock, Nü
So
23.09.
08.30 – 09.30
Pol. Gemeinde
Abstimmungen/Wahlen
Gemeindehaus B
So
30.09.
10.00 – 13.30
Big Band Bassaville
Big Band Brunch
Bauernhof Fam. Illi, S ägetweg 9, Nü
So
30.09.
17.00
Ref. Kirche
Konzert «Pipes’n Drums»
Ref. Kirche
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeden Di und nach Bedarf
Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)
Ref. Kirchgemeindehaus Ba od. Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1
Nachbarschaftshilfe Basi
Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten
Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch
M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Elternforum Bassersdorf
Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region
www.elternforumbassersdorf.ch
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
www.frauenvereinbassersdorf.ch
Sagi und Schmitte
Öffentliche Vorführungen
Sagi im Wisental, Schmitte Ba
Jeden 1. Mi
Jeden 1. Sa
Zeit
16.00 – 18.00
10.00 – 12.00
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen
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VERANSTALTUNGEN
30.8.2018, Nr. 8
GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Sa
01.09.
09.00
Schiessverein
Schützenhaus aufräumen
Schiessstand
Mi
12.09.
14.00 – 17.00
Frauenverein
Stubete mit Überraschung (für Mitglieder)
Gemeindesaal
Do
13.09.
20.00 – 22.00
Samariterverein
Vereinsübung
Schulhaus Chapf
Fr
14.09.
10.15 – 11.50
Elternrat + Schule
Clean-up Day
Gemeindegebiet
Sa
15.09.
14.00 – 17.00
Naturschutz NBN
Familienplausch «Reise zu den Bodenbewohnern»
Gibisnüt, Ba
Fr
21.09.
20.00 – 22.00
Bibliothek
Podiumsdiskussion mit Jürg Stahl
Gemeindesaal
Di
25.09.
10.00 – 11.00
Bibliothek
Geschichtenmorgen für Kinder von 2 bis 4 Jahren in Begleitung
Bibliothek
Sa
29.09.
09.00 – 11.00
Sylvie Kessler
Kinderkleider- und Spielwarenbörse inkl. Kinderflohmi und Bibliotheksverkauf
Gemeindesaal inkl. Dachstock
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Mo/Di/Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo-Fr Jeden 1. Mo
14.30 – 16.30
Frauenverein / Altersforum
Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach, Abfahrt ab Brütten 14.00
Alterszentrum im Geeren, Seuzach
Jeden Di
09.30 – 11.00
OK Chäferturnen
Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre
Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser Sommerschulferien)
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden Fr
16.00 – 16.50
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Claudia Kindschi
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
kjz Winterthur
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo–Fr 08.00–09.30)
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
www.pfadinepomuk.ch
Diverse Kurse für Mittelstufen-Schülerinnen und Schüler
www.bruetten.ch/de/soziales/jugendnetzwerk8311/
Diverse
Jugendnetzwerk 8311
GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Do
30.08.
15.30
Nüeri-Netz
Boccia-Plauschturnier
Bocciodromo, Winterthur
Sa – Mo
01.09.– 03.09.
OK Chilbi
Dorf-Chilbi (Details siehe Inserat im Nürensdorfer-Teil)
Hinterdorfstrasse
So
02.09.
Ludothek
Flohmarkt
Mo
03.09.
Pol. Gemeinde
Begrüssung Neuzuzüger
Gemeindehausarena
Mi
05.09.
14.00 – 14.30
Bibliothek
Vorlesegeschichte mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren
Bibliothek
Fr
07.09.
20.15
Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Herbstserenade
Kapelle Breite
Sa
08.09.
Werkabteilung
Altpapiersammlung
Bereitstellung vor 8 Uhr
09.00 – 17.00
42
VERANSTALTUNGEN
30.8.2018, Nr. 8
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Sa – Mo
08.09.– 10.09.
Mo
10.09.
Do
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Gem. Chor Ob/Bi
Vereinsreise
20.00
Schulpflege
Informationsabend Mittagstisch Schule
Altes Schulhaus in Oberwil
13.09.
09.30
Nüeri-Netz
Morgekafi
Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10
Do
13.09.
17.00
Zweckverband Forstrevier Hardwald u. Umg.
2. Delegiertenversammlung
Schlossbrauerei
Fr
14.09.
Nüeri-Netz
Tagesausflug
Infos siehe www.nueri- netz.ch
Sa
15.09.
14.00 – 17.00
Naturschutz NBN
Familienplausch «Reise zu den Bodenbewohnern»
Gibisnüt, Ba
Sa
22.09.
09.00 – 13.00
Elternrat Ebnet
Kinderkleiderbörse Herbst/Winter
Mehrzweckhalle Schulhaus Ebnet
Sa
22.09.
09.30 – 11.00
Ref. Kirchgemeinde Ba/ Nü Hohes Alter Basi
«Tag der älteren Menschen» mit Podiumsgespräch zum Thema «Kraftquellen im Alter»
Breitipark, Breitistr. 38, Ba
Sa
22.09.
14.00 – 16.00
Ref. Kirchgemeinde Ba/ Nü Hohes Alter Basi
«Tag der älteren Menschen» mit Musik, Tanz und Zvieri
Zentrumsbau, 3. Stock, Nü
So
23.09.
Pol. Gemeinde
Abstimmungstermin
Mi
26.09.
14.00
Nüeri-Netz
Handy/Tablet-Workshop
Schlosssaal
Do
27.09.
19.30
Bibliothek
Vortrag: «Leseförderung in der Familie», Marion Arnold, www.leseleiter.ch
Bibliothek
So
30.09.
10.00 – 13.30
Big Band Bassaville
Big Band Brunch
Bauernhof Fam. Illi, Sägetweg 9, Nü
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)
Gemeindehaus
Jeden Mo – Fr
Sportclub Nürensdorf
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.sportclub-nuerensdorf.ch
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel./Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo
16.45 – 17.45
Pro Senectute
Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22
Turnhalle Ebnet
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Jeden Di und nach Bedarf
Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)
Zentrumsbau Nü, od. Ref. Kirchgemeindehaus, Gerlisbergstr. 4, Ba
Jeden Di, Mi, Do, Fr
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volley Nüeri
Training Herren 1 und Herren 2, www.volleynueri.ch
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden 2. Di
11.30
Ref. Kirche
Kochtreff für Senioren
Zentrumsbau, 3. Stock
Jeden 2. u. 4. Di
14.45
Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Italienisch-Treff
Zentrumsbau, 2. Stock
Jeden Mi
13.30 – 18.30 18.30 – 21.00
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach Bedarf (Oberstufe), Jesse Gerner 079 626 45 10
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10
«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/ -innen und Lehrlinge
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden Mi
19.00 – 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
43
VERANSTALTUNGEN
30.8.2018, Nr. 8
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob/Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21) (ausser Sommerferien)
Altes Schulhaus Ob
Jeden 1. Do
09.30 – 11.30
kiz-Kloten
Mütter-/Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden 2. Do
17.00 – 19.30
Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10
Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming/Pilates
Unt. Turnh. Sunnerain, Bi
Jeden Do
14.15
Nüeri-Netz
Everdance
Schulhaus Hatzenbühl
Jeden Do
17.30. – 19.00
Turnverein Nü
Mädchen-Riege
Männerchor Nü
Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen , 044 836 76 30
Singsaal Ebnet
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nü
Jeden Do
20.00 – 22.00
Jeden letzten Do Jeden Fr
16.00 – 23.00
Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10
Jugi 51 (Oberstufe)
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden letzten Fr
14.00
Nüeri-Netz, Ökumene (ausser Sommerferien)
Spielen macht Spass
Restaurant Bären, 1. Stock
ANDERE GEMEINDEN Jeden Mi
14.30
Regionaler Seniorinnenund Seniorenverband Winterthur
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 – 17.30
Kulturkommission Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
Stadtsaal Kloten
ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF
Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0800 33 66 55 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp./Min.)
Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch Blick über die Altstadt von Dubrovnik.
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TREFFPUNKT
30.8.2018, Nr. 8
digital world
internet
apps and links
wetterbericht mal anders
Die Schweiz wurde diesen Sommer von einer Hitzewelle heimgesucht, wie es sie seit Jahren nicht mehr gab. Wer nicht das Glück hat, in unmittelbarer Nähe eines kühlen Gewässers zu wohnen, dem macht vielleicht die App «Brella» die Hitze etwas erträglicher. Auch wenn der Blick auf die Prognose kaum Überraschungen bereithält und sich die Extremtemperaturen auch nach mehrmaligem Nachschauen nicht ändern, so hält «Brella» wenigsten weitere, abwechslungsreiche Informationen bereit. Die App zeigt nämlich nicht nur zuverlässig das zu erwartende Wetter an, sondern gibt auch personalisierte Kleiderempfehlungen ab und macht hie und da einen Witz. Wem also das Lachen bei der Hitze vergangen ist, dem sei die App empfohlen. App «Brella - Personal Weather», verfügbar für iOS
knifflige romantik
Bei der Gratis-App «Love Balls» handelt es sich um ein Logikspiel mit einem Schuss Romantik. Das Ziel ist es, zwei verliebte Kugeln miteinander zu verkuppeln, indem man sie ins Rollen bringt. Die einzelnen Level haben oftmals mehrere Lösungen und Kreativität ist ebenso gefragt wie abstraktes Denken. Dabei startet jede Herausforderung in etwa gleich: Die beiden romantisch involvierten Kugeln sind voneinander getrennt und müssen durch gezeichnete Konstruktionen in Bewegung gebracht werden. Je effizienter man dies tut, also umso weniger Tinte man beim Zeichnen verbraucht, desto mehr Punkte erhält man. Was sich abstrakt anhört, wird durch die ersten paar Einführungslevels schnell klar und macht Lust auf mehr. App «Love Balls», verfügbar für Android und iOS
effizientes training
Die «Johnson & Johnson»-Fitnessapp ist nicht nur für Einsteiger gut geeignet, sondern liefert auch ausgeklügelte Trainingsprogramme für Fitnessbegeisterte. Nebst dem bekannten «7 Minuten Workout», das auch den grössten Fitness-Muffeln ein tägliches Training ermöglichen soll, bietet die App ein individuell gestaltetes Programm, welches sich dem Niveau des Anwenders anpasst. Alle Übungen werden in kurzen, übersichtlichen Videos vorgezeigt und auf Englisch erklärt. In dem Fundus der 72 Videos kann man zudem jede einzelne Übung noch genauer anschauen und sich so auch komplizierte Abläufe verinnerlichen. Durch die einfache Handhabung und Auswahl unterschiedlicher Trainings steht einem sportlicheren Alltag nichts mehr im Weg. www.gnooks.com
spiel um leben und tod
Vor etwa fünf Jahren erlangten die «Dumb Ways to Die»-Videos der offiziellen Metro von Melbourne grosse Aufmerksamkeit durch ihre millionenfachen Aufrufe auf «YouTube» und erfreuen seither junge wie alte Zuschauer. Was ursprünglich zu Präventionszwecken für mehr Sicherheit rund um den Schienenverkehr begonnen hatte, erreichte schnell Kultstatus. Nebst verschiedenen Fanartikeln gibt es mittlerweile auch eine App, die sich um die kuriosen Todesunglücke dreht. Mit viel Geschick und Fingerspitzengefühl muss man sich aus den absurdesten Situationen retten, um nicht auf «dumme Weise» ums Leben zu kommen. Genau wie die Videos brilliert auch das Spiel durch Komik und ist trotz der düsteren Thematik kaum brutal. App «Dumb Ways to Die», verfügbar für Android und iOS
virtueller garten
Viele mögen sich wohl noch an das «Tamagotchi» erinnern, das virtuelle Haustier aus Japan. In den 90er-Jahren wollte sich jedes Kind um eines der verpixelte Tierchen kümmern. Wem ein digitales Haustier bereits zu viel Verantwortung ist, der kann es mit der App «Viridi» nun erst einmal mit einem virtuellen Garten versuchen. Die dort angepflanzten Sukkulenten sind wesentlich robuster als jedes Haustier und gehen nur bei extremer Vernachlässigung ein. Umsorgt man sie jedoch liebevoll, giesst sie täglich und singt ihnen ab und zu etwas vor, so gedeihen sie vorzüglich und präsentieren auch die eine oder andere Blüte. Genau wie bei echten Pflanzen braucht es hierfür aber vor allem eines: viel Geduld. App «Viridi», verfügbar für Android und iOS Texte: Kevin Knecht/Fotos: www