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Nr. 4 26.04.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Dauerthema in der Region: Littering und Vandalismus

Im Überblick

«Wir haben noch kein Patentrezept»

Rentnerhobby

Das Thema von unerlaubt weggeworfenem Abfall im öffentlichen Raum (Littering), Vandalismus und Lärmbelästigung ist in vielen Kommunen ein Dauerbrenner. Wenn die Tage wärmer und die Abende länger ­werden, nimmt auch das Problem wieder zu. Wie gehen Bassersdorf, ­Brütten und Nürensdorf mit diesem Gesellschaftsphänomen um? Der Dorf-Blitz hat nachgefragt. Während 15 Jahren hat Arnold Meier rund 4600 Stunden an seinem originaltreu nachgebildeten Modellbau-Jumbo im Massstab 1:20 gearbeitet: Er bringt das 24 Kilogramm schwere und rund vier Meter lange Flugzeug tatsächlich zum Fliegen.  Seiten 4/5

Bevölkerungszuwachs Bassersdorf weist in der nationalen Einwohnerstatistik der städtischen Gemeinden mit 50,2 Prozent seit dem Jahr 2000 den gesamtschweizerisch grössten Bevölkerungszuwachs auf.  Seite 13

von Reto Hoffmann Erscheint das Verkaufspersonal vom Avec-Laden am Bahnhof Bassersdorf am frühen Sonntagmorgen zur Arbeit, muss es sich jeweils regelmässig den Weg zum Eingang freibahnen. Scherben von zerschlagenen Weinflaschen, Bier- und Energydrink-Dosen, PET, leere Zigarettenpackungen und -stummel erschweren ihnen den Weg zum Eingang. Manchmal werden auch die Pakete der Sonntagszeitungen auseinandergenommen und überall verstreut, klagt eine Mitarbeiterin. Und auch schon seien nachts ganze Zeitungsbündel in Brand ge-

steckt worden. Auch auf dem übrigen Bahnhofareal sind die Spuren der nächtlichen Treffen vor allem jugendlicher Partygänger sichtbar. Vom Kaffeebecher über Pizzaschachteln bis hin zu gebrauchten Kondomen wird alles achtlos auf dem Boden oder in der nahen Wiese zurückgelassen, statt den Unrat in die grosszügig aufgestellten Abfallkörbe zu entsorgen.

Aktion sauberes Bassersdorf Es ist dann die undankbare Aufgabe der Reinigungsteams der Aktion «Sauberes Bassersdorf», wieder für

Ordnung zu sorgen. Die Gruppe, welche sich aus langzeitarbeitslosen Sozialhilfebezügern und Asylbewerbern zusammensetzt, rückt jeden Samstag und Sonntag zusätzlich zu den normalen Strassenreinigungsmannschaften der Gemeinde aus, um diese Abfälle zusammenzukehren. Diese Aktion ist eine der verschiedenen Massnahmen, welche der Gemeinderat bereits 2009 lanciert hat, um dem Problem Littering in Bassersdorf zu begegnen. Seit dieser Zeit ist auch ein roter «Meldeknopf» auf der Gemeindewebseite zu finden, über welchen Verunreinigungen oder Beschädigungen von öffentlichen Einrichtungen gemeldet werden können. «Es ist zirka eine Meldung pro Monat, welche via diese Online-Meldemöglichkeit einFortsetzung auf Seite 2

Farbverläufe

Der Brüttener Stefan Baltensperger ist ein besonderer Künstler: Seine mit Leiden­ schaft gemalten farbintensiven und fröhlich-stimmigen Bilder sind im «D‘Antonio» ausgestellt. Seite 25

Spielen am Dorfbach Ab Mitte Mai darf der Nürensdorfer Kinderspielplatz beim Dorfbach nahe der Baltenswilerstrasse wieder benützt werden: Nach der Sanierung locken dort neue Spielund Turngeräte. Seite 33

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 6 ab Seite 20 ab Seite 31

Statt beim Bahnhof Bassersdorf den nächsten Abfallkorb zu benutzen, der einige Meter weiter entfernt platziert ist, wird der Müll oft achtlos daneben geworfen. (Bilder: Reto Hoffmann)


Spitze Feder ker und Miterfinder der Google-Benutzeroberfläche, in seiner legendären letzten Vorlesung. Die australische Sterbebegleiterin Bronnie Ware hat in ihrem Buch jene fünf Dinge zusammengetragen, die Sterbende am meisten bereuen. Und tatsächlich: Nur ein einziger Punkt dreht sich um etwas, was sie getan haben. Auf Platz zwei der Liste steht, dass die befragten Personen sich wünschten, nicht so viel Zeit mit ihrer Arbeit verbracht zu haben.

Susanne Beck

«Auf unserem Sterbebett werden wir nicht die Dinge bereuen, die wir getan haben sondern diejenigen, welche wir nicht getan haben.» Diesen Satz sagte Randy Pausch, verstorbener Informati-

Fortsetzung von Seite 1 geht», sagt Mario Kaderli, der zuständige Sachbearbeiter der Abteilung Bau und Werke in Bassersdorf. «Wir schicken dann unsere Equipen vom Strassenunterhalt los, um den Unrat zu beseitigen», ergänzt Strassenmeister Robert Murmann. «Viele sind es jedoch nicht, welche sich melden, da sie negative Reaktionen oder Repressalien befürchten.» Der grösste Teil des Unrats, der täglich achtlos neben statt in den Abfallkörben im Dorf landet, wird von den gemeindeeigenen Equipen selber entdeckt und weggebracht. Drei Mal pro Woche werden die Abfallkörbe im Dorf geleert und neuralgische Orte und Plätze gesäu-

Impressum

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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch  susanne.reichling@dorfblitz.ch

Vor allem Männer bedauerten in ihren letzten Tagen und Stunden, dass sie «zuviel Zeit ihres Lebens in der Tretmühle des Arbeitslebens» verbracht hätten, wie die Autorin schreibt. Sie bereuten, sich zu wenig um Kinder, Partner und Freunde gekümmert zu haben. Frauen hätten sich zwar auch über zu

bert. «Es ist eine Sisyphusarbeit», meint Robert Murmann. «Besonders viel Unrat muss in der wärmeren Jahreszeit bei den öffentlichen Feuerstellen entsorgt werden.»

Wanderwegschilder beschädigt Auch das Thema Vandalismus bereitet den Behörden regelmässig Mehrarbeit, die nicht zuletzt auch (Steuer-) Gelder kostet. So waren die Leute von Bau- und Werke dieser Tage auf dem neuen Wanderwegnetz von Bassersdorf unterwegs, um Teile der Beschilderung wieder in Stand zu stellen. Die Wegweiser wurden mutwillig verbogen und die Stangen geknickt. Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon:  044 836 30 60 Fax:  044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch  sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Marianne Oberlin

(sb) (rh) (kk) (sl) (dm) (mo)

viel Arbeit beklagt, aber längst nicht so häufig wie Männer, weil diese ja immer noch hauptsächlich die Ernährer der Familie seien. Ein mit uns befreundetes Paar hat letztes Jahr sämtliche Möbel und Autos eingestellt, die Arbeitsstellen gekündigt und alle Versicherungen geregelt, um ein Jahr lang das kanadische Leben geniessen zu können. Auf den Bildern, welche wir ab und zu bekommen, strahlen die beiden Globetrotter, wie wir dies zuvor nie sahen. Zu Beginn meiner Beziehung mit meinem Mann sind wir zusammen auf den Bachtelturm gestiegen. Keine Blösse wollte ich mir geben, also bin ich «mutig» hinaufgestiegen, mit schweissnassen Händen am Geländer, immer wieder

Kein Geld für teure ­Kampagnen Viel gegen Littering und Vandalismus kann man nicht unternehmen. «Ein wirkliches Patentrezept haben wir nicht», räumt Robert Murman ein. Zwar wurden gesetzliche Bestimmungen geschaffen, um dafür Bussen auszusprechen. Solche seien jedoch noch nie verhängt worden, weil man die Schuldigen nicht finden und damit nicht anzeigen konnte, ergänzt Mario Kaderli. Auch weitere Ideen wie Videoüberwachung oder patrouillierende Sicherheitsleute, habe man aus Kostengründen nicht weiterverfolgt. Gebessert habe sich indes die Situation während Veranstaltungen und Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling  Annamaria Ress Konrad Schwitter  Christian Weiss Webmaster

(mp) (re) (sr) (ar) (ks) (cw) Reto Hoffmann

Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon:  071 913 47 05 Fax:  071 913 47 99 E-Mail:  dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

auf den Gitterrost zu meinen Füssen blickend, bis ich dann endlich oben angelangt war. Die Nebelgrenze hatten wir knapp überstiegen. Die Aussicht muss atemberaubend gewesen sein. Ich konnte es leider nicht geniessen. Ich war unfähig, nahe ans Geländer zu treten und mit meinem Liebsten das Panorama zu bestaunen. Dieses Jahr möchte ich über eine Hängebrücke gehen, und zwar mutig, stolz und mit Freude. Die Überwindung meiner Höhenangst möchte ich in Angriff nehmen. Und wenn ich dann mit einer tollen Aussicht für die Anstrengung belohnt werde, werde ich dieses Mal die Augen unverkrampft darüber schweifen lassen.  Susanne Beck

Festen, seit die Organisatoren grosse Kunststoffcontainer für ihr Abfallkonzept nutzen können und auch sonst strengere Vorschriften bezüglich der Entsorgung einhalten müssen.

Prävention erwünscht Vielmehr, so sind die beiden Vertreter von Bau und Werke in Bassersdorf überzeugt, sollte bei der Erziehung der Kinder, in der Schule und auch bei der Jugendarbeit angesetzt werden, um das Thema Littering präventiv zu behandeln. Hier setzt der Bassersdorfer Jugendbeauftragte Felix Goldinger an. Liegt Unrat rund um das Jugendhaus verstreut, werden die Türen des Jugi erst geöffnet, wenn der Abfall Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 16. Jahrgang, 9000 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement  Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 31. Mai 2012.


Dorf-Blitz

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Thema des Monats

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weggeräumt ist. Auch im Innern sind die Jugendlichen selber für die Ordnung zuständig. Viel mehr könne man leider auch nicht machen, um das Problem in den Griff zu bekommen, bedauert der Jugendbeauftragte.

Auch Schulhausanlagen im Fokus Auch rund um die Schulhäuser ist das Thema Littering stets präsent, wie beispielsweise Fritz Müller, Schulhausabwart der Oberstufenanlage Hatzenbühl in Nürensdorf auf Anfrage erklärt. Obwohl genügend Abfallkörbe auf dem Gelände stehen, werde Kehricht oft auf dem Gelände weggeworfen. Schulklassen mussten bislang im Turnus den Pausen-Unrat wegräumen. Nun wurde der Schülerrat aufgefordert, ein Alternativkonzept zu erarbeiten, um dem Littering auf den Pausenplätzen mit neuen Ideen Einhalt zu gebieten, sagt Abwart Müller. Dieses sehe unter anderem vor, unsachgemäss entsorgten Abfall fotografisch festzuhalten und die Bilder im Schulhaus als Mahnung aufzuhängen. Auch die Abwarte in den Basserdorfer Schulhäusern Mösli und Geeren können ein Lied von der LitteringProblematik singen. Fast täglich müssen sie Glasscherben von zerschlagenen Flaschen, noch halbvolle Energydrink-Dosen oder neuerdings auch die Überreste von gebrauchten Wasserpfeifen wegschaffen. Eine wertvolle Unterstützung seien die Reinigungsleute der Aktion «Sauberes Bassersdorf», welche am Sonntag jeweils schon mal das Gröbste beiseite schaffen. Man müsse gerade jemanden «in flagranti» beim «wilden» Entsorgen erwischen, dann habe der Be-

Ein unschöner Anblick an einem Sonntag­morgen.

Übergrosse Abfalleimer auf dem Aussichtspunkt Chapf in Brütten sollen helfen, den Platz sauber zu halten.

treffende ein Einsehen. Eine Gruppe zu ermahnen, verlange immer viel Fingerspitzengefühl, um es sich mit den Schülern nicht zu verscherzen. Die Antwort mit zerkratzten Schulhauswänden oder zerstochenen Veloreifen erfolge prompt, meint etwa Walter Buchmann, Abwart des Schulhauses Mösli, ernüchtert.

Hoffnung auf Besserung

Chaos nach der Party im Wald Doch nicht nur in Bassersdorf, sondern auch in Nürensdorf und Brütten müssen sich die Gemeindebehörden regelmässig mit der illegalen Entsorgung von Abfällen beschäftigen. «Bei uns ist das Thema zwar nicht gravierend, doch auch wir haben mit Littering und Vandalismus zu kämpfen», bestätigt Franz Brunner, Gemeindepräsident von Nürensdorf. Neuralgische Orte seinen beispielsweise die Bus-Wartehäuschen, wo es immer viel wegzuräumen gebe. Ein Problem seien oft auch die «wild» deponierten Waren, insbesondere Elektrogeräte, vor der geschlossenen Wertstoffsammelstelle.

Sonntägliches Ritual: Mitarbeiter der Aktion «Sauberes Bassersdorf» be­sei­ tigen den Müll der nächtlichen Gelage auf dem Bahnhofsgelände.

Gebessert habe sich die Situation jedoch beim Fussballplatz, wo es vor Jahresfrist zu massiven Sachbeschädigungen gekommen war. Dort sind nun Kameras installiert und der Platz eingezäunt. Doch weitere Kameras auch an anderen Stellen im Dorf zu platzieren, sieht Gemeindepräsident Brunner nicht als Lösung. Zu teuer wären Installation und Nachverfolgung. Gefreut hat ihn jedoch, dass bei der kürzlich durchgeführten «Dorfputzete» viele Kinder und Jugendliche dabei waren die sich für die Sauberhaltung der Natur einsetzten. Eine leise Hoffnung für eine Besserung bleibt.

Hin- statt wegschauen in Brütten Auch Brütten stellt auf Gemeindegebiet immer wieder Littering fest. Das Problem werde jedoch «nicht so sehr als dominant, aber vielmehr als rücksichtslos und ärgerlich wahrgenommen», sagt Gemeinderat und Sicherheitsvorsteher Beat Lanz. Die neuralgischen Plätze ändern sich mit dem Verlauf der Jahreszeiten. «Nach warmen Sommerabenden sind der Entenweiher, der Aussichtspunkt beim Buck oder das Reservoir Chapf sowie die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Feuerstellen im Wald betroffen.» Vandalismus sei in Brütten ebenfalls kein unbekanntes Thema. Mutwillige Beschädigungen wurden auch auf den Kinderspielplätzen festgestellt, erzählt Lanz weiter. Die wiederholten Beschädigungen an der öffentlichen Toilettenanlage beim Werkgebäude habe die Liegenschaftenkommission veranlasst, nur noch eine Toilette zu

betreiben und diese über Nacht abzuschliessen. Im Buswarteraum an der Unterdorfstrasse 38 konnten die Schmierereien dank dem Einsatz einer Brüttener Schulklasse massiv eingeschränkt werden. Unter kundiger Anleitung erstellten die Schüler grossflächige Graffiti, welche offensichtlich eine weniger gute Projektionsfläche abgeben, als frisch gestrichene weisse Wände, meint Lanz. Zu den unverständlichsten Taten gehöre jedoch das wilde Entsorgen von Müll im Wald, meint der Gemeinderat. An der Steiggasse musste dafür eigens eine Abschrankung errichtet werden. Die Gemeindevorsteherschaft, wie auch die Gemeindemitarbeitenden seien jedoch zuversichtlich, dass das Thematisieren, sowie auch das Hin- statt Wegschauen, weitere Schritte zur Verbesserung der Situation auf dem Weg zu einem weitgehend von Littering und Vandalismus befreiten Lebensraum bedeuten könnten, ist Beat Lanz überzeugt. ◾

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Der nächste Dor f- Blitz m erscheint a g, Donnersta 2. 1 0 31. Mai 2 Der Inserate- und Redaktionsschluss ist wegen der Feiertage bereits auf Montag,

14. Mai 2012 vorverlegt.


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Monatsinterview

Dorf-Blitz

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Arnold Meier entdeckte seine Liebe zu Modellflugzeugen erst im Alter von 61 Jahren

Statt Rentner ist er Flugzeugbauer geworden Er ist 80-Jährig und hat im Alter von 61 Jahren die Liebe zur ­Modellfliegerei entdeckt. Arnold Meier aus Dietlikon ist Mitglied im Modellflugverein Bassersdorf und hat eines der grössten Modellflugzeuge im Massstab 1:20 erbaut, sein Lebenswerk sozusagen. Für den Bau des Boeing 747-400 Jumbo RC Modells hat der früher in Birchwil (Nürensdorf) wohnhaft gewesenen Modellbauer nicht weniger als 4600 Stunden investiert. von Mano Reichling Wann haben Sie den Modellbau entdeckt? Ich bin spät dazu gestossen. 1993 war ich Aussteller an der Europäischen Werkzeugmaschinen-Messe EMO in Hannover. Bei einem Sonntagsausflug in der Nähe kam ich zufällig bei einem Modellflugplatz vorbei. Dort wurde ich Zeuge eines Erstfluges von einem Pipermodell mit der Spannweite von etwa drei Metern. Mit grosser Anspannung und spürbarer Nervosität aller Beteiligten wurde der Flug gestartet, nach der erfolgreichen Landung beglückwünschten sich die Männer und die bereit gestellte Sektflasche wurde herumgereicht. Diese Spannung, die unter den Kollegen herrschte und der Flug des Modells, einfach alles darum herum, begeisterte mich so stark, dass ich mich spontan dazu entschloss, dieses Hobby ab sofort betreiben zu wollen. In einem Alter also, in dem die Meisten ihre Aktivitäten eher einschränken, begannen Sie mit dem Modellbau? In wenigen Jahren stand ja meine Pensionierung bevor, dies war für mich der Zeitpunkt, in dem ich mir Gedanken machte darüber, was ich «danach» machen wollte. Erst im Alter von 61 Jahren habe ich mich für den Modellbau und das nicht einfache Pilotieren der Modelle entschlossen. Meine Bewerbung für die Mitgliedschaft bei der Modellfluggruppe Bassersdorf hatte Erfolg, ich wurde aufgenommen und erlernte neben einer einwöchigen professionellen Modellpiloten-Schulung in Süddeutschland in relativ kurzer Zeit dank hilfsbereiten und erfahre-

Dutzende von Flugzeugmodelle hat der heute 80-jährige Arnold Meier in den letzten 20 Jahren gebaut. (re)

nen Kollegen das Modellfliegen. Die ersten Baukästen wurden gekauft und mit der erreichten Flug- und Bauerfahrung begann ich mit dem Eigenbau anspruchsvollerer Modelle.

«Erst im Alter von 61 Jahren habe ich mich für den Modellbau und das nicht einfache ­Pilotieren der Modelle entschlossen» Wann beschlossen Sie, ein Modell eines Jumbos zu bauen? Angesteckt von Modell-Ausstellungen und Flugshows entschloss ich mich im Jahr 1997 zu einem grösseren Projekt, dem Bau eines Airliners. Und zwar keinem geringeren als dem Jumbo 747-400. Auch wenn das Original seit über 30 Jahren von den Boeing-Werken in Seattle USA gebaut wurde und in technischen Belangen als veraltet galt, ist und bleibt dieser Airliner vor allem wegen seiner eleganten Rumpfform ein schönes Flugzeug. Während meiner vielen Besuche auf dem Flughafen Zürich – ob auf der Zuschauerterrasse oder beim Pistenende 34 – faszinierten mich immer die majestätischen Bewegungen der Jumbos auf den Rollwegen wie auch bei Landungen, am Meisten aber beeindruckten

mich die Starts. So, wie heute der noch grössere Airbus A380 bewundert wird, war es vor 40 Jahren beim Anblick eines Jumbos. Mit Respekt und grosser Anerkennung staunt man über die Kreativität und das technische Wissen der Flugzeugbauer. Leider sind die Jumbos in Zürich nicht mehr zu bestaunen, auf anderen europäischen und amerikanischen Grossflughäfen aber nach wie vor in grosser Zahl zu sehen. Durch den Konkurrenzdruck des A380 antworten die BoeingWerke mit dem Bau des neuen 747-8, der gegenüber dem 747-400 einen um sechs Meter längeren Rumpf, leisere, leistungsfähigere Triebwerke und komplett neue Flügel aufweist. Neben den eingegangenen 90 Bestellungen für die Frachtversion hat unter an­ derem die Lufthansa 20 Stück der Passagier-Version bestellt. Mit was für Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen? Eigentlich hätte ich das Modell gerne im Massstab 1:16 realisiert. Doch gab die vorhandene Transportmöglichkeit vor, dass ich den Massstab 1:20 wählen musste. Für den Antrieb, also die Triebwerke, entschied ich mich trotz der Gewissheit, dass verschiedene Komponenten noch nicht ausreichend entwickelt waren, für die Impeller-Lösung. Zu dieser Zeit waren wohl von Fachgeschäften ordentlich brauchbare

Impeller erhältlich, hingegen fand man auf dem Fachmarkt weder leistungsfähige Regler, Motoren noch Akkus für eine ausreichende Schubleistung. Heute stelle ich mit Genugtuung fest, dass Dank der in den letzten drei Jahren erfolgten Weiterentwicklung der Komponenten auch wir Modellflieger profitieren können. Also war meine Entscheidung die Richtige. Was sicher noch wichtig ist: Ich habe vom Boeing-Werk in Seattle OriginalPläne erhalten, was mir natürlich ungemein geholfen hat. Was ist ein Impeller genau? Einen Impeller kann man am ehesten vergleichen mit einem Hochleistungsfön. Meine vier eingebauten Impeller drehen sich mit einer Tourenzahl von 40 000 Umdrehungen pro Minute und entwickeln eine enorme Leistung von 9,8 PS! Die brauche ich auch, um das über 24 Kilogramm schwere Modell zum Fliegen zu bringen. Der Rumpf ist 3,6 Meter lang und die FlügelSpannweite beträgt 3,4 Meter. Was haben Sie für einen Beruf erlernt? Mein erlernter Beruf ist Klein- und Feinmechaniker, nach der Lehre habe ich mich weitergebildet und führte schliesslich eine Firma, die mit Werkzeugmaschinen handelte. Um ein solches Modell wie meinen Jumbo bauen zu kön-


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nen, muss man schon die notwendigen technischen Voraussetzungen erfüllen. Der Bau eines solch grossen Flugzeuges hat mit Basteln überhaupt nichts mehr gemeinsam. Da ist wirklich hochentwickelte Mechanik und Elektrotechnik und etwas Elektronik gefordert.

«Der Bau eines solch grossen Flugzeuges hat mit Basteln überhaupt nichts mehr ­gemeinsam» In einem Film im Internet über den Jungfernflug ihres Jumbos habe ich gesehen, dass Sie einen Piloten dafür engagiert hatten. Das ist richtig, ich habe einen der besten Schweizer Modellflug-Piloten engagiert, der mit Impeller-Antrieben auch vertraut ist. Wenn man ein solches Modell baut und dann zum Erstflug zusammenbaut, flattern die Nerven total. Hier war aber neben Können auch Know-How gefragt. Ich bin ein leidenschaftlicher Modellflug-Pilot, aber den Jumbo kann ich nicht selbst fliegen. Das kann nur jemand, der darin geübt ist. Aber auch der erfahrene Pilot sagte mir im Nachhinein, dass er sich doch Einiges zugemutet habe. Wie viele Flüge hat die Maschine jetzt? Es sind zehn Flüge. Eigentlich wenig, aber ich will die Flüge auch nicht forcieren. Meistens zeige ich den Jumbo, der übrigens eines der grössten Modelle darstellt, an Messen oder Ausstellungen. Das Modell ist zu teuer, um einen Absturz zu riskieren. Die reinen Materialkosten betragen rund 16 000 Franken, die Bauzeit betrug 4600 Stunden. Zum Vergleich: In einem Jahr arbeitet ein Angestellter 1800 Stunden. Zwei Jahre lang war ich täglich in meiner Werkstatt zwischen 8 und 18 Uhr am Bauen. Ausser den Impellern ist alles von mir hergestellt. Ich habe mir auch ausserordentlich Mühe gegeben, dass das Modell möglichst originalgetreu aussieht. Der Rumpf alleine besteht aus 17 Einzelelementen. Die Flügel sind ebenfalls aus sieben Elementen zusammengebaut. Welche selbst gebauten Modelle fliegen Sie? Mittlerweile habe ich natürlich Dutzende von Modellflugzeugen gebaut, ich schleppe gerne Segelflugzeuge,

Monatsinterview daneben segle ich gerne mit meinem Segelflugzeug. Zusammen mit neun Kameraden aus unserem Verein reise ich jedes Jahr nach Italien. In der Nähe von Bergamo haben wir eine geeignete Möglichkeit gefunden, um mit guter Thermik unsere Segelflugzeuge möglichst lange in der Luft bewegen zu können, ein wunderschönes Erlebnis. Man muss bedenken, dass Modellflug beinahe anspruchsvoller ist als richtiges Fliegen. Wir haben verschiedene echte Piloten in unserem Club, die mir diese Aussage bestätigen. Im Modellflug muss man dreidimensional denken. Das Schwierige daran ist das Abschätzen der Flugzeuglage, der Geschwindigkeit und weiterem mehr. Heute hat man dank moderner GPSGeräte und auch moderner Telemetrie viel mehr Möglichkeiten, ein Flugzeug zu steuern, das erleichtert uns das Fliegen natürlich enorm.

Bassersdorf bei uns schnuppern können. In diesen zwei Tagen bauen die Jugendlichen ein kleines und einfaches Modell und wir unterrichten die Schüler auch in der Theorie. Zusätzlich dürfen sie aber auch mit unseren grossen Segelflugzeugen fliegen, dabei erhalten sie Hilfe von einem erfahrenen Lehrer, der die Steuerung übernehmen kann, wenn etwas schief zu gehen droht. Das animiert einige der Jugendlichen, sich mit dem interessanten Hobby vertiefter auseinander zu setzen. So haben wir Mitglieder aller Altersstufen in unserem Verein. Dank dem guten Einvernehmen mit der Gemeinde Bassersdorf durften wir auf unserem Flugplatz einen neuen Hangar erstellen, den wir am 9.  Juni feierlich einweihen werden (Anm. der Redaktion: Verschiebungsdatum ist der 16. Juni, weitere Infos auf www.mg-bassersdorf.ch).

Fliegen Sie ausschliesslich mit Elektromotoren? Nein, ich fliege auch gerne mit Benzinmotoren. Gerade jetzt bin ich am Bau einer Cessna, die mit einem Benziner mit 50 Kubikzentimeter Hubraum angetrieben wird. Begonnen habe ich im Alter von 61 Jahren mit einem kleinen Motörchen mit zehn Kubikzentimetern Volumen.

«Das Modell ist zu teuer, um einen ­Absturz zu riskieren»

Sie sind Mitglied im Modellflugverein Bassersdorf. Wie viele Mitglieder hat der Club, und wie viele Leute sind aktiv? Der Club zählt 65 Mitglieder, davon sind etwa 20 sehr aktiv, die restlichen Mitglieder eher sporadisch am Fliegen. Jedes Jahr organisieren wir zwei Tage, an denen gegen 15 Schüler aus

Werden Sie an diesem Anlass auch das Jumbo-Modell zeigen? Nein, dort werde ich die neue Chessna und den Learjet zeigen. Unser Flugplatz Gerstenacher in Baltenswil (Gemeindegebiet Bassersdorf) ist nicht sehr gut geeignet für den Jumbo, weil die Piste eigentlich zu kurz ist. Der Jumbo braucht mindestens 70 Meter Hartbelag für den Start, die Landegeschwindigkeit beträgt immerhin 70 Stundenkilometer. Die Maximalgeschwindigkeit beachtliche 140 Kilometer pro Stunde. Das Risiko ist einfach zu gross, wenn bei der Lan-

Arnold Meier mit seinem Riesenvogel vor dessen Erstflug. (zvg)

5 dung nicht alles genau stimmt, kann auf der kurzen Piste vieles passieren. Der Privatflugplatz Hausen am Albis ist für den Jumbo geeigneter. Können Sie den zerlegten Jumbo eigentlich alleine zusammensetzen? Ja, ich kann das Modell alleine zusammensetzen. Aber natürlich bin ich froh, wenn mir jemand dabei behilflich ist; gerade die Montage der Flügel gestaltet sich mit Hilfe einiges einfacher. Ich durfte den Jumbo schon an diversen Ausstellungen präsentieren; im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern war er gar ein halbes Jahr lang ausgestellt. Haben Sie Anfragen erhalten, das Modell zu verkaufen? Nein, aber der Jumbo ist unverkäuflich! Er wäre vermutlich auch unbezahlbar… (lacht). Ich habe für mich einmal ausgerechnet, was das Flugzeug ungefähr wert wäre. Bei einem Stundenlohn von 70 Franken würde der Preis 185 000 Franken betragen. Und dieser Preis ist wohl einfach zu hoch, deshalb bleibt mein Jumbo unverkäuflich. Denn bei diesem Modell handelt es sich ja um ein Meisterwerk, und zu einer solchen langjährigen Arbeit ist man emotional natürlich eng verbunden. Eine letzte Frage: Weshalb ist ihr Jumbo nicht mit den Swissair-Farben lackiert, sondern denjenigen der Singapore Airlines? Erstens ist die Bemalung der Singapore Airlines viel schöner, und zweitens hatte die Swissair den Jumbo 747-400 gar nie gekauft, sondern flog die kleinere Version, den Jumbo 747-300. ◾


ramm

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Bassersdorf

Aus den Verhandlungen des

Die Ergebnisse 2011

CHF 538 000 weniger Abschreibungen. Der Perso- CHF 4,6 Mio. weniger Investitionen verbucht. So vernalaufwand betrug CHF 800 000 weniger als budge- zögerte sich der Baubeginn der Zentrumsplanung zusammenhängende 04/2012 Protiert. Dies hauptsächlich aufgrund von nicht besetzten (CHF 1,1 Mio.), und damit Dorf-Blitz Stellen. Dem gegenüber stehen höhere Betriebs- und jekte in den Bereichen Abwasserversorgung und WasDefizitbeiträge von CHF 1 038 000, die auf die Ein- serwerk. Aber auch Projektverschiebungen wie der führung des neuen Pflegefinanzierungsgesetzes zu- «Trottoirbau Gerlisbergstrasse», höhere Kanalisationsrückzuführen sind. So finanzierte die Gemeinde neu anschlussgebühren (CHF 370 000) oder die GewinnGemeinderates Pflegekosten von CHF 1,76 Mio. Im Gegenzug ent- ausschüttung infolge der Auflösung der Multikompofallen die budgetierten Beiträge an das Krankenheim nentendeponie DEZU (CHF 932 000) führten zu Zürcher Unterland (KZU) von CHF 483 000 und an diesem geringen Nettoinvestitionsvolumen. Nach der die Spitex von CHF 330 000. Die Kosten an die Heil- Verbuchung des Jahresergebnisses reduziert sich das Ertrag Aufwand 52 2007 Mio. auf neu CHF 50,21 pädagogische Schule Bülach 2007 (HPS) stiegen auf CHF4%Eigenkapital von CHF 5% 4% 2%Mio. (Total 48,1 Mio. Franken) (Total636 48,8 000). Mio. Franken) Mio. Das Nettovermögen beträgt neu CHF 14,9 813 000 (Budget CHF 2% (Vorjahr CHF29% 15,3 Mio.).

Jahresrechnung: Besseres Ergebnis als budgetiert 26%

Mit einem Aufwandüberschuss von 2,912 Millionen Franken schliesst die Rechnung der Gemeinde Bassersdorf besser ab als budgetiert. Die definitive Genehmigung der Jahresrechnung obliegt der Gemeindeversammlung. Wie bereits in den letzten beiden Jahren schliesst auch die Jahresrechnung 2011 mit einem Aufwandüberschuss. Das Rechnungsdefizit von 1,85 Millionen Franken fällt um 2,91 Millionen geringer aus als budgetiert (4,76). Zieht man in Betracht, dass der budgetierte Buchgewinn aus dem Landverkauf «Zentrum Coop» noch nicht realisiert wurde, kann durchaus von einem vergleichsweise «positiven» Rechnungsergebnis gesprochen werden. Bei einem Aufwand von 58,77 Millionen, einem Ertrag von 56,92 Millionen, Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von 4,91 Millionen sowie Entnahmen aus den Spezialfinanzierungsfonds von 71 900 Franken wurde ein Cashflow von 2,98 Millionen erzielt.

Geringere Aufwände Aufwandseitig präsentiert sich die Rechnung um rund 450 000 Franken besser als budgetiert. Nicht realisierte Investitionen im Verwaltungsvermögen führen zu 538 000 Franken weniger Abschreibungen. Der Personalauf-

Aufwand 2011 (in Mio. Franken) Personalaufwand 15,3 Sachaufwand 8,3 Passivzinsen 1,2 17% 5,0 Abschreibungen Entschädigungen für Dienstleistungen anderer Gemeinden 10,3 Betriebs- und Defizitbeiträge 16,6 Einlagen in Spezialfinanzierung und Stiftungen 0,1 Interne Verrechnungen 1,9

21% Ertrag 2011 (in Mio. Franken) Steuern 35,9 Regalien und Konzessionen 0,0 3% Vermögenserträge 1,4 15% Entgelte 11,9 8% 1% Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung 0,9 Rückerstattungen von Gemeinwesen 1,8 Beiträge mit Zweckbindung 2,8 Entnahmen aus Spezialfinanzierungen und Stiftungen 0,2 Interne Verrechnungen 1,9

Aufwand 2007 Prozentanteile

Ertrag 2007 Prozentanteile

3%

(Total 48,8 Mio. Franken)

26%

3% 2%

(Total 48,1 Mio. Franken)

5% 2%

28% 22%

14% 18%

Total

wand betrug 800 000 Franken weniger als budgetiert; dies hauptsächlich aufgrund von nicht besetzten Stellen. Dem gegenüber stehen höhere Betriebs- und Defizitbeiträge von 1,04 Millionen, die auf die Einführung des neuen Pflegefinanzierungsgesetzes zurückzuführen sind. So finanzierte die Gemeinde neu Pflegekosten von 1,76 Millionen. Im Gegenzug entfallen die budgetierten Beiträge an das Krankenheim Zürcher Unterland (KZU) von 483 000 Franken und an die Spitex von 330 000 Franken. Die Kosten an die Heilpädago-

9%

2%

64%

2%

58,7

Total

gische Schule Bülach (HPS) stiegen auf 813 000 Franken (Budget: 636 000).

Mehr Erträge Ertragsseitig konnten rund 2,53 Millionen Mehrerträge verbucht werden, dies hauptsächlich aufgrund von Mehreinnahmen bei den Steuern von 2,73 Millionen. Namentlich wurden 1,97 Millionen mehr Nach- und Strafsteuern, 384 000 Franken zusätzliche Grundstückgewinnsteuern und 1,11 Millionen mehr Steuern aus

56,9

früheren Jahren verbucht. Dagegen wurden die budgetierten ordentlichen Gemeindesteuern um 583 000 Franken verfehlt. Das Betreibungsamt vereinnahmte 109 000 Franken höhere Betreibungsgebühren und auch die Gebühren aus Baubewilligungen lagen 330 000 Franken über Budget. Der nicht realisierte Buchgewinn (Landverkauf Zentrum Coop) verschlechtert das Ergebnis um 515 000 Franken. Fortsetzung nächste Seite

Altersheim Breiti

Die Arbeiten sind abgeschlossen Kredit- und Bauabrechnung über die Sanierung und den Umbau des Altersheims Breiti, Genehmigung von Antrag und Bericht für die Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2012.

Das sanierte Altersheim Breiti. (zvg)

Die Stimmberechtigten genehmigten am 1. Juni 2008 an der Urne den Kredit für den Umbau und die Sanierung des Altersheims Breiti. Im August 2008 bewilligte der Gemeinderat einen Zusatzkredit für die Auslagerung der Lingerie. Zudem sprach der

Liegenschaftenausschuss ebenfalls einen Zusatzkredit für die Nachrüstung an der bestehenden Klimaanlage des Speisesaals. Die Arbeiten sind in der Zwischenzeit abgeschlossen und alle Rechnungen gestellt. Die Kreditabrechnung weist eine Überschreitung des genehmigten und teuerungsbereinigten Objektkredites von 7,48 Prozent brutto aus. Sie wird an der Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2012 zur Abnahme unterbreitet. 

Gemeinderat Bassersdorf


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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Investitionsrechnung und Bilanz Die Investitionsrechnung weist bei Ausgaben von 5,18 und Einnahmen von 1,7 Millionen Nettoinvestitionen von 3,48 Millionen aus. Aus verschiedenen Gründen wurden in der Abteilung Bau und Werke rund 4,6 Millionen weniger Investitionen verbucht. So verzögerte sich der Baubeginn der Zentrumsplanung (1,1 Millionen) und damit zusammenhängende Projekte in den Bereichen Abwasserversorgung und Wasserwerk. Aber auch Projektverschiebungen wie der «Trottoir­ bau Gerlisbergstrasse», höhere Kanali-

Witterungsschutz Aussenbereich

sationsanschlussgebühren (370 000 Franken) oder die Gewinnausschüttung infolge der Auflösung der Multikomponentendeponie DEZU (932 000 Franken) führten zu diesem geringen Nettoinvestitionsvolumen. Nach der Verbuchung des Jahresergebnisses reduziert sich das Eigenkapital von 52 auf neu 50,21 Millionen. Das Nettovermögen beträgt neu 14,9 Millionen Franken (Vorjahr: 15,3).

Pausenplatz: Segelüberdachung Nach der Inbetriebnahme des Pavillons an der Steinligstrasse für die provisorische Schulraumerweiterung zeichnete sich der Bedarf für einen Witterungsschutz im Aussenpausenbereich ab. Die Vorräume im Innenbereich sind bei einem Provisorium sehr knapp bemessen und bieten bei schlechter Witterung zu wenig Platz für den Aufenthalt der Kinder von vier Klassen. Daher stellte die Schulleitung den Antrag für einen Witterungsschutz über

Die Jahresrechnung wird der Gemeindeversammlung zur definitiven Genehmigung am 26. Juni 2012 vorgelegt. 

Gemeinderat Bassersdorf

einem Teil des Pausenplatzbereiches. Die Realisierung des Sonnensegels kann innerhalb des vorhandenen Restkredites umgesetzt werden und führt somit nicht zu einer Kreditüberschreitung. Da die nachträglich zu erstellende Überdachung eine Abänderung gegenüber dem vom Souverän genehmigten Projekt bedeutet, musste sie durch den Gemeinderat genehmigt werden. 

Gemeinderat Bassersdorf

Verkehrsberuhigung in den Wohnquartieren

Einführung von flächendeckenden Tempo-30-Zonen Aufgrund einer Petition aus der Bevölkerung Anfang 2011 hat der Gemeinderat Tempo-30-Zonen für Bassersdorf neu beurteilt und beantragt deren Einführung. Bereits in früheren Jahren wurde die Einführung von Tempo-30-Zonen zur Verkehrsberuhigung in den Wohnquartieren von Bassersdorf thematisiert. Gemäss dem Gesamtverkehrskonzept der Gemeinde aus dem Jahre 2002 war deren Umsetzung zusammen mit der Einführung der BlaueZone-Parkplätze geplant, wurde jedoch nicht ausgeführt, da die Kosten als zu hoch und die Blaue-Zone-Parkplätze als ausreichend verkehrsberuhigend beurteilt wurden. Verschiedene Anfragen sowie die Petition führten zu einer Neube-

urteilung von Tempo-30-Zonen. Ein vom Gemeinderat in Auftrag gegebenes Gutachten mit Darlegung von Massnahmen zur flächendeckenden Einführung von Tempo-30-Zonen ­bewertete deren Einführung aufgrund veränderter Rahmenbedingungen als vorteilhaft. Sie dienen zur Verbesserung der Verkehrs- und Schulwegsicherheit und der Verringerung der Lärm- und Luftschadstoffbelastung in den Wohnquartieren bei vertretbaren Kosten.

Signalisation Signalisationen (Beschilderung, Bodenmarkierungen) sind ausreichend, bauliche Massnahmen (beispielsweise Einengungen oder Kissen) sind aufgrund der tiefen Durchschnittsgeschwindigkeiten aus heutiger Beurtei-

lung nicht notwendig. Bedeutende Kostenelemente sind die Projektierung und die Bauleitung sowie die Erstellung von notwendigen Tempo-30Gutachten je Zone respektive Quartier, mit denen die Massnahmen im Detail geprüft und mit der Kantonspolizei und weiteren Fachstellen des Kantons bereinigt werden müssen.

Empfehlung Die Einführung von Tempo 30 ist eine wichtige Massnahme zur weiteren Beruhigung der Wohnquartiere bezüglich Fahrzeugverkehr und zur stärkeren Differenzierung der Funktionen der verschiedenen Strassensysteme, einerseits die Kanalisierung des Verkehrsflusses auf den Hauptverkehrsachsen mit Tempo 50, andererseits die Erschliessung der Quartiere über die Quartierstrassen mit Tempo 30 zur Erhöhung der Sicherheit und der Senkung der Lärm- und Luftschadstoffemissionen. Mit der Signalisierung der reduzierten Geschwindigkeit an den «Eingangstoren» zu den Wohnquartieren wird den Verkehrsteilnehmern diese veränderte Funktion dargelegt. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2012, der Einführung von flächendeckenden Tempo 30-Zonen zuzustimmen.

Flächendeckende Einführung von Tempo-30-Zonen in Bassersdorf. (zvg)



Gemeinderat Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Michael Theurillat liest in der Bibliothek

Der ehemalige Banker, der heute lieber schreibt Am Mittwoch, 23. Mai, 20 Uhr, liest Theurillat, ehemals Banker, jetzt Schriftsteller, aus seinem neusten Roman «Rütlischwur». Sein vierter Band der Serie um Kommissar Eschenbach ist ein weiterer Zürcher Krimi, der einem von der ersten Seite an packt. Michael Theurillat kehrt mit seinem neusten Roman in jenes Milieu zurück, aus dem er kommt. Jakob Banz, Chef einer Privatbank, bittet nach dem Verschwinden eines Mitarbeiters seinen ehemaligen Schulfreund Kommissar Eschenbach um Hilfe. Ein verwickelter, komplizierter Fall um abgezweigte Milliarden und die Schweiz im Zweiten Weltkrieg warten nach seiner Auszeit in Kanada auf Eschenbach. Mit seinem neuen Roman taucht Michael Theurillat tief ein in das Schattenreich der internationalen Finanzwelt. Als Vorlage dienten

dem Autor die Machenschaften des ominösen Finanzsystems Hawala. ExBanker Theurillat ist überzeugt, dass in einer Bank der Chef vom Chef vom Chef nicht weiss, was unten läuft.

Intrigen Im Polizeipräsidium hat sich einiges verändert – da kommt ihm das Angebot von Banz gerade recht. Kaum fängt Eschenbach mit seinen Ermittlungen an, wird Jakob Banz nachts in seinem Büro ermordet. Banz‘ junge und faszinierende Assistentin Judith gerät schnell unter Verdacht. Eschenbach indes ist von ihrer Unschuld überzeugt und konzentriert seine Ermittlungen auf ihr umstrittenes Alibi. Dabei läuft er Gefahr, sich durch seine Überzeugungen zum Spielball einer Intrige zu machen. Es stellt sich die Frage, ob Judith tatsächlich so unschuldig ist, wie sie scheint?

Pressestimmen Michael Theurillat wurde 1961 in Basel geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, Kunstgeschichte und Geschichte. Nach seiner Promotion auf dem Gebiet der Finanzwissenschaft hat er für den Schweizerischen Bankverein gearbeitet und war, nachdem er dessen Fusion mit der Schweizerischen Bankgesellschaft mitgestaltet hatte, Managing Director der neu entstandenen UBS. Mit 41 Jahren begann er einen neuen Lebensabschnitt und widmet sich seitdem seiner zweiten grossen Leidenschaft, dem Schreiben. «Rütlischwur» ist sein vierter Roman. In der Presse wurde dieser Roman verschiedentlich gelobt: «Ein Ex-Banker hat den bisher besten Zürich-Krimi geschrieben» (SonntagsZeitung); «Er versteht es, seine Fakten hinreichend fetzig aufzubereiten, zu einem leicht lesbaren Kriminalroman» (Neue Zür-

Michael Theurillat, Autor von «Rütli­ schwur». (zvg)

cher Zeitung); «Ein ausgezeichneter Kriminalroman mit glaubwürdigen, lebendigen Figuren, der den Leser nicht mehr loslässt» (Handelszeitung). 

Bibliothek Bassersdorf

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Antrag verabschiedet

Neue Statuten notwendig Spitalverband Bülach, Totalrevision der Verbandsstatuten, Genehmigung von Antrag und Bericht für die Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2012. Das kantonale Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz (SPFG) ist per 1. Januar 2012 in Kraft getreten. ­Damit werden die Änderungen des bundesrechtlichen Krankenversicherungsgesetzes aus dem Jahre 2007 umgesetzt, welches unter anderem die Finanzierung von stationären Behandlungen durch Fallpauschalen festlegt. Diese Fallpauschalen, welche von Krankenkassen und Kanton geleistet werden, beinhalten einen Investitionsanteil, was zur Folge hat, dass die (Vor-) Finanzierung von Investitionen neu Aufgabe der Spitäler ist und nicht mehr in Form von Betriebs- und Investitionsbeiträgen durch die Verbandsgemeinden geleistet werden muss. Für eine

effi­ziente und effektive Umsetzung der neuen gesetzlichen Bestimmungen ist eine Statutenrevision notwendig. Diese neuen Statuten enthalten die Forderungen an das neue SPFG und dienen als Übergangsstatuten, bis die Frage hinsichtlich einer allfällig neuen Organisationsform (zum Beispiel Aktiengesellschaft, Interkommunale Anstalt) entschieden ist. Die Delegierten der 35 Verbandsgemeinden des Spitalverbandes Bülach haben der vorliegenden Statutenrevision an der Delegiertenversammlung vom 22. März 2012 zu Handen der Verbandsgemeinden zugestimmt. Sie bedürfen nun noch der Genehmigung der weiteren Verbandsgemeinden. Der Gemeinderat von Bassersdorf hat den Antrag und Bericht für die Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2012 verabschiedet. 

Gemeinderat Bassersdorf

Einladung zum 2. Schulbesuchsmorgen der Schule Bassersdorf im Schuljahr 2011/12 Der zweite Schulbesuchsmorgen des laufenden Schuljahres findet statt am: Freitag, 25. Mai 2012 (gemäss Stundenplan) Sie sind herzlich willkommen, einen Blick in unsere Kindergärten und in unsere Klassenzimmer zu werfen! Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitenden geben Ihnen gerne einen Einblick in den Schulalltag. Wir freuen uns darauf!



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Aus Behörde und Verwaltung

Naturnahe Grünraumgestaltung

Zum Wohle von Flora und Fauna Wer die Natur als Vorbild nimmt und in den Gärten einheimisch standortgerechte Bäume, Sträucher und Blütenstauden anpflanzt, bietet einer vielfältigen Tierwelt Nahrung und Lebensraum. Ein solch naturnah gestalteter Grünraum bedarf weder Dünger, Pflanzenschutzmittel noch künstlicher Bewässerung. Stete Veränderungen werden zugelassen, ja sie bereichern sogar das Erscheinungsbild des Gartens.

Zusammenhänge verstehen Die Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz Bassersdorf organisiert am Dienstag, den 15. Mai von 19 bis 20.30 Uhr eine Exkursion mit dem Titel «Naturnahe Grünraumgestaltung zum Wohle von Mensch, Tieren,

Pflanzen und Umwelt». Bei einem kurzen Spaziergang durchs Quartier erläutert Thomas Winter, Ökologe, den Teilnehmern die Zusammenhänge zwischen einheimischer Flora, Fauna und den Bedürfnissen des Menschen in einem naturnahen Garten. An zwei weiteren Posten auf dem Pausenplatz des Schulhauses Steinlig bringen die Exkursionsleiter René Gilgen (Biologe) und Edi Schindler (Gärtnermeister) die Bedeutung von einheimischen Sträuchern, respektive Blütenstauden in den Gärten näher. Am Schluss der Veranstaltung können die Exkursionsteilnehmer seltene einheimische Blütenstauden erwerben, die an einem sonnigen, mageren Standort in ihrem Garten oder sogar im Blumenkistchen verschiedenen Insekten Nahrung bieten.

Bücherpräsentation mit Daniela Binder

Wo Leseratten Neues erfahren Wieder stellt Buchhändlerin Daniela Binder aus Winterthur in der Bassersdorfer Bibliothek die Frühjahrsneuheiten vor. Es gibt viel Neues zu entdecken.

das eine oder andere Exemplar auszuleihen. Eine Anmeldung ist aus Platzgründen erwünscht. Tickets zu zehn Franken sind während der Öffnungszeiten erhältlich.

Seit Mitte März erscheinen Neuheiten auf dem Büchermarkt, gleich wie Krokusse aus dem Boden schiessen. Die Büchertische in den Buchhandlungen sind voll mit tollem Lesestoff und verlocken zum Innehalten, Schmökern und Kaufen. Daniela Binder, Buchhändlerin aus Winterthur, hat aus dem grossen Angebot der 2012 erschienenen Neuheiten eine Auswahl getroffen und wird die Bücher am 15. Mai um 20 Uhr dem interessierten Publikum gerne vorstellen.



Die Bibliothek Bassersdorf erweitert ihren Bestand laufend und stellt ihren Kundinnen und Kunden aktuelle Literatur zu verschiedenen Themen zur Ausleihe zur Verfügung. Nach der Veranstaltung besteht an einem Apéro die Möglichkeit, in den präsentierten Büchern zu schmökern und nach Lust und Laune auch gleich

Bibliothek Bassersdorf

Ein Naturgarten mit einheimischen Pflanzen gibt auch Tieren Lebensraum. (zvg)

Teilnahme kostenlos Treffpunkt ist Dienstag, 15. Mai um 19 Uhr auf dem Pausenplatz des Schulhaus Steinlig in Bassersdorf. Im Anschluss an die Exkursion offeriert die Gemeinde einen Imbiss und Apéro. Die

Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen sind bei Beatrice Tschirky unter Telefon 079 763 80 44 oder per E-Mail b.tschirky@gmx.ch erhältlich.  

Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz

Gemeindeversammlung in der bxa Der Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2012 werden folgende Geschäfte zum Entscheid vorgelegt: • P olitische Gemeinde: Genehmigung der Jahresrechnung 2011 inklusive Sonderrechnungen • K redit- und Bauabrechnung über die Sanierung und den Umbau des Altersheims Breiti; Genehmigung • Spitalverband Bülach: Totalrevision der Verbandsstatuten • E inführung von flächendeckenden Tempo-30-Zonen in Bassersdorf; Bewilligung eines Rahmenkredits von Fr. 312 000.– • Anfragen nach § 51 Gemeindegesetz Die Gemeindeversammlung wird um 19.30 Uhr eröffnet und findet in der bxa Sport- und Freizeitanlage statt. Im Anschluss an die Versammlung sind die Stimmberechtigten zum Apéro eingeladen.

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Die Bevölkerung ist seit dem Jahr 2000 um 50,2 Prozent gewachsen

Eine ideale Wohn- und Arbeitsgemeinde In den letzten zwölf Jahren ist die Bevölkerung in Bassersdorf um 50,2 Prozent gewachsen. Damit belegt die Gemeinde Platz eins in der Statistik der städtischen Gemeinden der Schweiz. Hinter diesen Daten stehen jedoch einige Probleme und Themen, mit denen sich der Gemeinderat befassen musste. von Annamaria Ress Die dynamische Bevölkerungsentwicklung, der die Gemeinde Bassersdorf unterworfen ist, überrascht Gemeindepräsidentin Doris Meier nicht: «Als Teil der Flughafenregion, unweit des Flughafens und den Städten Zürich und Winterthur sowie dem direkten Anschluss an verschiedene Naherholungsgebiete, konnte sich Bas­sersdorf zur mittelgrossen Agglomerationsgemeinde entwickeln. Das Glattal zählt zudem zu den gesamtschweizerisch am schnellsten wachsenden Wirtschaftsräumen. Und so übernimmt unsere Gemeinde einen Teil der Wohnraum- und Arbeitsplatznachfrage.»

Vieles wird jetzt realisiert Das «boomartige Wachstum» habe durch die Gemeinde Bassersdorf jedoch nur bedingt gesteuert werden können,

Betonelemente sind gesetzt Bei der Baustelle am Zentrumskreisel in Bassersdorf läuft alles plangemäss. Mitte April wurden mit einem 72-Tonnen-Pneukran verschiedene so genannte Fertig-Betonelemente in beide Bachdurchlässe eingebaut. Für den Altbach wurden in der ersten Etappe total sechs U-Elemente mit fünf Meter Länge, zwei Meter Breite und 1,3 Meter Höhe sowie je knapp 14 Tonnen Gewicht eingesetzt. Beim Durchlass Auenbach (im Bild) versetzten die Arbeiter in präziser Planung sechs mehr als 16 Tonnen schwere Bodenplatten-Elemente mit einer Länge von 2,5 Metern, einer Breite von 5,7 Metern sowie sechs knapp zehn Tonnen schwere Wandelemente mit den Massen 2,5 mal 6,25 und einer Höhe von 2,1 Meter. (re)

Bassersdorf hat gesamtschweizerisch den Spitzenplatz in der Rangliste des Bevölkerungszuwachses von städti­schen Gemeinden. (zvg)

erklärt Doris Meier auf Anfrage weiter. Verschiedene Quartierpläne hätten durch Rekurse teilweise Verzögerungen über mehrere Jahrzehnte erfahren. Statt einer gestaffelten Umsetzung seien so grosse Grundstücke zeitgleich überbaut worden. Zudem hätten die sehr gute Verkehrserschliessung über den öffentlichen Verkehr als auch die Anschlüsse an die Autobahnen sicher wesentlich zum Zuwachs beigetragen, so die Gemeindepräsidentin.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die Gemeinde darauf vorbereitet war oder ob dieses Wachstum nun auch Auswirkungen hat auf die Bautätigkeit und die Infrastruktur. Doris Meier sieht das ganz pragmatisch: «Für den Gemeinderat ist eine umfassende zukünftige Gemeindeentwicklung von grosser strategischer Bedeutung. Schon vor rund fünf Jahren hatten wir einen Zuwachs von über 30 Prozent. Deshalb wurden

in der Vergangenheit verschiedene Investitionen in den Bereichen Sportund Altersinfrastruktur (Alterswohnungen, Umbau Altersheim) getätigt. In diesem Jahr beginnt nach bald zehnjähriger Planung die Zentrumsüberbauung mit dem Ziel, das Versorgungsangebot zu erweitern und einen Dorfplatz für die Bevölkerung zu realisieren. Zudem sind wir intensiv mit dem Bau eines neuen Schul◾ hauses beschäftigt.»


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Abschlusskonzert des Konzertzirkels

«Russische Seele» lässt Töne schweben Die aktuelle dreiteilige Konzertreihe des Konzertzirkels wurde Ende März mit dem Auftritt der Zuger Sinfonietta beendet. Die reformierte Kirche diente wiederum als Austragungsort der wunderbaren Klänge. von Sandra Lanz Dem Konzertzirkel Bassersdorf ist es gelungen, mit einem verkleinerten Streicherkreis aus Zug und der Zentralschweiz einen weiteren Stern leuchten zu lassen. Die «Zuger Sinfonietta» wurde im Jahre 1998 gegründet und besteht aus jüngeren Berufsmusikern. Die Solisten Benjamin Engeli (Flügel) und Immanuel Richter (Trompete) verliehen dem Konzert besonderen Glanz und Intensität. Die Interpreten beeindruckten das Publikum mit ihren Darbietungen an Flügel und Trompete.

Musikalische Frühlingseröffnung Die Tage länger, die Herzen gefüllt mit der Märzsonne, lösten Emotionen und Erwartungen an das bevorstehende Finale unter dem Titel «Russische Seele» aus. Angekündigt waren Werke von drei unterschiedlichen Komponisten aus Russland. Als Einstieg in einen unbeschwerten, heiteren Musikabend wurde das «Concerto in D» von Igor Strawinsky gespielt. Dirigent Philippe Bach, der trotz seiner jungen Jahre internationale Erfahrung mitbringt, ­leitete das Kammerorchester präzis, einfühlsam und mit grosser Hingabe durch den Abend. Die Darbietung liess die Zeit vergessen und die Seelen in der Musik schweben. Eine Verschmelzung von einzelnen Tönen zu Klangabfolgen harmonischer Dimensionen war schliesslich das hörenswerte Ergebnis.

Vielversprechender Abschluss Das Konzert für Klavier, Trompete und Streicher des lange von Stalins Regime verschmähten Komponisten Dimitri Schostakowitsch (c-moll op.35) entstand im Jahre 1935. Schostakowitsch selbst nannte dieses Werk eine «spöttische Herausforderung an den konservativ-seriösen Charakter des klassischen

Die Solisten Benjamin Engeli am Flügel und Immanuel Richter mit Trompete. (sl)

Konzert-Gestus.» So fanden sich darin denn auch alle möglichen Stil- und Melodiezitate. Gegen Ende der Darbietung wurden die Ohren der Zuhörer durch die Streicherserenade (c-dur op. 48) von Tschai-

kowsky verwöhnt. Vier Sätze ermöglichten vier Impressionen: Feierlicher Hymnus, eleganter Walzer, Elegie und als Finale Tema Russo, welchem zwei russische Volkslieder zugrunde liegen. Dem Publikum wurde damit ein krönender Abschluss der aktuellen Kon-

Zur Erinnerung an Fredy Zweifel Im Februar haben wir Abschied genommen von Fredy Zweifel. Es ist uns Sagern ein Bedürfnis, seinen Anteil an der Restaurierung und danach auch am Betrieb und Unterhalt der Sagi im Wisental zu würdigen. Seit der Gründung der Gesellschaft pro Sagi setzte sich Fredy Zweifel mit einem grossen Teil seiner Freizeit für die Restaurierung der Sagi ein. Er zeichnete Pläne, fertigte Lehren und Werkzeuge an und organisierte die Arbeitseinsätze. Das immense Wissen, das er sich während der Renovation aneignete, gab er auch gerne an Gleichgesinnte weiter, die andernorts an ähnlichen Restaurierungsprojekten arbeiteten. Daraus ergaben sich jahrelange freundschaftliche Kontakte. Nach Inbetriebnahme der restaurierten Sagi stellte er sich als Obmann der Sager zur Verfügung. Viele lernten bei ihm die Grundbegriffe des alten Sagerhandwerkes. An zahlrei-

chen Führungen gelang es ihm immer wieder, die Besucher für die geniale Einfachheit der alten Mechanik zu begeistern. 1996 übergab er das Amt des Sager-Obmannes an Hans Anderegg. Fredy blieb aber weiterhin ein Sagerkollege, von ­dessen Wissen wir alle profitieren konnten und dessen Rat auch immer sehr geschätzt wurde. Sein feiner Humor wird uns unvergesslich bleiben. Bis vor einigen Monaten konnte er an Samstagen noch regelmässig in der Sagi mitarbeiten und sich mit uns austauschen. Mehr als drei Jahrzehnte Geschichte der restaurierten Sagi im Wisental ist untrennbar mit Fredy Zweifel verbunden. Die Sagermannschaft gedenkt seiner Arbeit in Ehren. Als Sagerkollege wird er immer in un­ serer Erinnerung bleiben. Die Sagermannschaft der Genossenschaft pro Sagi Bassersdorf

zertreihe offeriert. In den kommenden Wochen und Monaten bedeutet dies für die interessierte Zuhörerschaft jedoch: Warten auf die kommende Konzertreihe und Schwelgen in Erinnerungen ◾ des Gehörten.

Schule und Familie Oft sind Eltern sich nicht bewusst, dass die Umstände zuhause nicht immer ideal sind für Schulkinder. Wie lernen Kinder heutzutage in der Schule und wie können sie zuhause optimal unterstützt werden? Was kann zu Hause verbessert werden, damit Kinder motiviert arbeiten und lernen können? Solche und andere Fragen rund um das Thema «Eltern gestalten die Familie als Lernort» werden anlässlich eines Elternbildungsabends am Dienstag, 8. Mai um 19.30 Uhr im Singsaal Geeren diskutiert. Die Elternräte Steinlig und Geeren veranstalten dieses öffentlich zugängliche Referat aus der Reihe «ElternWissen – Schulerfolg» und versuchen, Eltern für diese Thematik zu sensibilisieren, damit sich die schulischen Erfordernisse und die heimischen Gewohnheiten nicht «beissen», sondern die Kinder unterstützen. (e)


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Sechseläuten und fröhliche Stimmung trotz kühlen Temperaturen

Winter nach zwölfeinhalb Minuten verabschiedet Zum neunten Mal wurde alter­ nativ zum Zürcher Sechseläuten in Bassersdorf ein kleines gemütliches Fest auf die Beine gestellt. Ein über drei Meter hoher Böögg in Figur eines deutschen Steuerfahnders, ausgestattet mit Daten-CD und schwarzem Aktenkoffer, stand diesmal auf dem Scheiterhaufen.

Rüttler», «zum Holzmichel», zum «g‘stuzte Schluuch», «zum rostigen Anker», «zum Goldigen Tor» und «zum spiesige Holme» umrundeten auf originelle Weise den Böögg.

von Susanne Beck Der Zeremonienmeister des Zentralkomitees der Bassersdorfer Zünfte (ZBZ) Christian Weiss und Gemeindepräsidentin Doris Meier begrüssten die Zuschauer, die trotz dem regnerischen Wetter das Feuerspektakel verfolgen wollten. Die Gemeindepräsidentin zeigte sich erfreut, dass auch dieser Anlass nun doch schon bald zur Tradition von Bassersdorf gehöre. Grosse Aufmerksamkeit wurde den empfindlichen Sinnesorganen gegeben, Gehörpfropfen wurden gratis abgegeben und rege benutzt. Die Hoffnung auf einen schönen und warmen Sommer stand in viele Gesichter geschrieben und die eine oder andere Wette wurde angenommen, nach wie vielen Minuten wohl der Knall den Winter beenden würde.

Mit Gehörschutz ist auch der Kleinste ein zufriedener «Holzmichel». (sb)

Lauter Knall verabschiedet den Winter

Dem Gerstensaft sind die lustigen Kerle nicht abgeneigt. (sb)

Pünktlicher Start Genau wie beim Grossanlass in Zürich wurde der Sechseläutemarsch eingespielt und die verschiedenen Zünfte, mit origniellen Namen wie «zur Goldenen Gerste», «zum Zauberkraut», «zum Stumpfen Rüebli», «zum

Das zünfterische Schaffen gefiel den anwesenden gut 200 Personen und den Gemeindevertretern sichtlich. Besonders natürlich, wenn Blumen, Selbstgebackenes oder ein edles Getränk unter die Zuschauer verteilt wurde. Kinder bis 16 Jahre konnten einen Baumstamm erklimmen und als Belohnung einen Lutscher ergattern. Für gute Laune und warme Hände sorgten Würste vom Grill, Hamburger, Spezialkaffees oder gar ein Glühwhisky.

Die Zunft zum Stumpfen Rüebli auf ihrem Spezial­gefährt. (sb)

Der Steuerfahnder-Böögg brannte bald lichterloh. (rh)

Um 18 Uhr, 12 Minuten und 28 Sekunden – zum ersten Mal 21 Sekunden später als der ältere Bruder in Zürich – fiel der Steuerfahnder-Böögg den Flammen ganz zum Opfer. Dem Brauchtums-Glauben nach soll es also einen warmen Sommer geben. Beim gemütlichen Zusammensitzen in den verschiedenen Zelten und Lokalitäten genossen Alt und Jung die ausgelassene Stimmung. Für den bevorstehenden Zunftsanlass, der nächstes Jahr am 15. April zum zehnten Mal in Bassersdorf gefeiert wird, werden gemäss Angaben der Organisatoren noch Sponsoren gesucht, welche sich bei Marianne Moser aus Birchwil, ihres Amtes Marschall des ZBZ, melden können. ◾

Mit insgesamt drei lauten Knallern wurde der Winter verabschiedet. (rh)


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«Viviane» und «Lothar»: Ihre Folgen in der Natur

Die Wucht der Stürme in den Wäldern gesehen Der Sturm «Lothar» hat vor einigen Jahren in der Schweiz in wenigen Stunden eine Waldfläche in der Grösse von 3000 Fussballfeldern zerstört. Nachfolgend brachten Borkenkäfer und Fichtenlaus zusätzliche Schäden. Der Holzpreis stürzte ab und für den Waldbesitzer kamen Folgekosten für den Wiederaufbau dazu. Mit diesen Informationen stimmte Kreisförster Res Guggisberg Ende März in die Exkursion des Bassersdorfer Waldvereins ein und zeigte einen eindrücklichen Amateur-Kurzfilm über die unerhörte Wucht von «Lothar» auf einen Fichtenwald im Gebiet der Gemeinde Uster.

Zukunftsaufgabe Waldbau heisst beobachten und unter Einbezug möglichst aller beeinflussenden Faktoren ein Konzept erarbeiten, welches mithilft, die zerstöreri-

Als Fazit ist zu erwähnen, dass der Waldbau auch in der heutigen Zeit eine noch immer sehr anspruchsvolle Aufgabe ist und bleibt. Das jetzige Forstteam und die Waldbesitzer werden in 100 Jahren beurteilt werden. Heutige Fehlüberlegungen können ohne Verlust nicht früher korrigiert werden. Die Langfristigkeit im Waldbau ist eine anspruchsvolle Herausforderung und eine grosse Faszination.

Zweite Exkursion Revierförster August Erni im Gespräch mit Exkursionsteilnehmern. (zvg)

sche Kraft von Schadensereignissen zu minimieren. Insofern waren die Stürme nicht nur eine Katastrophe, sondern auch die Chance für einen Neubeginn. Die Bassersdorfer Gruppe startete ihren Rundgang im Wald oberhalb des Châlets Waldgarten. Revier-

förster August Erni erläuterte gut recherchiert bis zurück ins 19. Jahrhundert, wie Waldparzellen einst bearbeitet wurden und welches die heute gepflegten forstbaulichen Massnahmen sind. Im Gespräch wurde darüber diskutiert, abgewogen und vermittelt.

An der zweiten Vereinsreise sind auch Nichtmitglieder willkommen. Am Freitag, 1. Juni, führt die Exkursionen zu den Themen Holz- und ­Elementbau sowie forstbauliche Ziele an den Jurafuss und Hauenstein. Anmeldungen nimmt Johannes Graf bis 10. Mai unter Telefon 044 836 71 52 oder per Mail an johannes.graf@bluewin.ch entgegen. (e)

Dorfplatz als Mekka der Velofahrer

Eine seit Jahren geschätzte Börse Ende März fand bei wunderschönem Ausflugswetter die Velobörse zum bereits 20. Mal statt; auch dieses Jahr wieder auf dem Platz hinter dem alten Schulhaus. Der beliebte Anlass war gleichzeitig ein Tauschen und Handeln sowie auch geselliges Beisammensein. von Monica Plüss Ab 9.30 Uhr war alles bereit und die verkaufswilligen Besitzer brachten ihre Velos zur Annahme. Rasch herrschte reges und buntes Treiben auf dem Platz. Jedes intakte Fahrrad wurde registriert und mit einem vom Verkäufer festgelegten Preis angeschrieben. Vom Dreirad bis zum Rennvelo oder Mountainbike war alles ­anzutreffen. Und mancher Verkäufer hoffte auf einen guten Preis für seinen «Drahtesel», mit dem doch jeder seine Geschichten erlebt hatte. Oft waren Verkäufer auch gleichzeitig ­Interessenten für ein neues Gefährt, und viele Eltern suchten für ihre Sprösslinge einen Ersatz für die zu klein ­gewordenen Velos.

Preis muss stimmen Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart, der auf 10 Uhr angesetzt war, wurde von Kaufinteressenten die eine oder

andere kleine Probefahrt unternommen und das favorisierte Mobil nicht mehr aus den Augen gelassen. «Etwa 40 bis 60 Fahrräder wechseln jedes Jahr den Besitzer; Auswahl und Angebot sind stark von der Witterung abhängig. Auch darf der Preis nicht zu hoch sein, sonst bleibt man auf seinem ‹Sattel› sitzen. Wer zu viel für seine Occasion verlangt, wird keinen Erfolg haben und wieder mit dem eigenen Rad heimfahren müssen. Am besten verkaufen sich gepflegte Fahrräder um die 100 Franken», verriet Fredy Züllig, Co-Präsident der SP-Ortspartei und Hauptorganisator dieses Anlasses. «Schon seit Jahren organisiere ich diese Tausch- und Handelsbörse, der Aufwand dafür ist nicht zu unterschätzen. Ich mache es aber gerne, denn das Angebot wird geschätzt und viele Besucher fachsimpeln bei Kaffee und Kuchen in unserem ‹Kafi-Beizli› oder freuen sich gemeinsam über das ­abgeschlossene Geschäft», berichtete Züllig weiter.  ◾

Kurz vor dem Verkaufsstart herrschte noch Ruhe und Ordnung.

Probieren geht oft über studieren. (Bilder: Monica Plüss)


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Zwei Bassersdorfer Gymnasiastinnen als Mitgewinnerinnen ausgezeichnet

«Best Company Award» an europäischer Handelsmesse Gabriela Fernandes und Jessica Messerli (beide aus Bassersdorf) freuen sich mit ihren drei Klassenkameraden an der Kantonsschule in Zürich-Oerlikon. Ihr einjähriges Wirtschaftsprojekt haben sie mit dem Miniunternehmen Nailcup zum Erfolg gebracht. An einem internationalen Wettbewerb haben sie unerwartet einen «Award» gewonnen. von Susanne Beck Völlig unbelastet erschien das Team unter dem Patronat des Vereins Young Enterprise Switzerland (YES) Ende März im Hauptbahnhof Zürich zum internationalen Wettbewerb an der Handelsmesse (der Dorf-Blitz hat das Projekt im November 2011 ausführlich vorgestellt). Etwas erstaunt waren sie dann, als einige Juroren und Sponsoren von Banken ihren Präsentationsstand aufsuchten und Interesse an der Entstehung ihres Nailcup bekundeten. Eifrig wurden die – meist in Englisch gestellten Fragen kompetent beantwortet.

Erfüllter Traum Im Vorfeld ging der regionale Sieg an ein Team aus Zürich-Hottingen. Als das Nailcup-Team erfuhr, dass diese Gruppe den dritten Platz belegte, war für die fünf Gymnasiasten der Kanti Oerlikon der Traum auf einen Podestplatz vorerst beendet. Von Mitgliedern des Organisationskomi-

Das Gewinner-Produkt Nailcup. (zvg)

Die beiden Freundinnen seit der Primarschulzeit freuen sich auf ihre Abschlussreise. (sb)

tees wurden sie aufgefordert, doch die Siegerehrung anzusehen, man werde derweil auf den Nailcup-Stand aufpassen. Der zweite Platz ging an Schüler einer Klasse aus London. Ungläubig hörten Pascal Gehri (CEO des Jungunternehmens Nailcup), Arblind Sadrijaj (Finanzchef), Leonard Helfenberger (Webmaster) sowie die beiden Bassersdorferinnen Gabriela Fernandes (Marketing) und Jessica Messerli (Design und Produktion), dass sie mit ihrer Idee den ersten

Platz als «Best Company» ­erreicht hatten.

Maturandenreise nach Portugal Die Vermarktung des Produktes läuft weiter, auf der Internetseite www. nailcup.ch kann das Produkt zum Preis von zehn Franken bestellt werden. Ungefähr 600 Stück hat das jungendliche Team bisher bereits verkauft, 300 weitere sind zur Zeit in

Produktion. Ob der spezielle Nagellackentferner im Metalldöschen in Zukunft auch von einer Apothekenkette vertrieben wird, ist noch nicht bestimmt. Das Kanti-Team, das sich auch ausserhalb der Schulzeit für das Produkt engagiert, freut sich nun erst einmal auf die Gymnasiasten-Abschlussreise in die südlichste Region Portugals, die Algarve. Die Kosten für Flug und Reiseunterkunft dürften bis dann wohl aus dem Gewinn der Nailcups zu finanzieren sein. ◾

Das Gewinnerteam war ganz überrascht über die vielen Auszeichnungen. (zvg)


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Dorf-Blitz

Bassersdorf

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Beim Sägen zuschauen Historische Wassermühlen haben in der Schweiz eine über 1800-jährige Tradition, die um das Jahr 1900 von Dampfmaschinen, Verbrennungsmotoren und Turbinen abgelöst wurde. Vor rund 30 Jahren wurde in der ganzen Schweiz mit der Restauration der letzten noch erhaltenen Wassermühlen begonnen. Die «alti Sagi» in Bassersdorf wurde 1572 erstmals in einem Dokument erwähnt. Die mit Wasserrad betriebene Gattersäge wurde 1954 stillgelegt. Nach einer über dreijährigen Restaurierung mit mehr als 7000 Stunden Fronarbeit konnte die Sagi im Wisental 1979 eingeweiht werden; seither sorgt ein Sagerteam für deren Unterhalt. Jedes Jahr öffnen historische Mühlen zum Anlass des Schweizer Mühlentages ihre Türen. Auch die Genossenschaft «Pro Sagi» Bassersdorf nimmt heuer am Samstag, 19. Mai, die Gelegenheit wahr, ihre Sagi für die Bevölkerung zu öffnen. Interessierte können von 10 bis 16 Uhr vor Ort auf eindrücklich Weise miterleben, wie in früheren Zeiten Baumstämme verschiedener Durchmesser mit einem von Wasserkraft betriebenen Sägewerk gesägt wurden. Für das leibliche Wohl wird durch eine Festwirtschaft gesorgt.  (e)

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Show im Jugendhaus mit aktivem Publikum

Der Kinderzauberer mit «tierischer» Begleitung Dan White, ein Zauberkünstler der besonderen Art, zog das Kinderpublikum Mitte April im bis auf den letzten Platz besetzten Jugendhaus in seinen Bann. von Sandra Lanz An einem Samstagnachmittag wartete eine ganze Schar Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren gespannt und natürlich auch etwas ungeduldig auf den grossen Zauberer. Die Kulturund Bibliothekskommission hatte Kinder verschiedener Altersgruppen zum Staunen eingeladen. Der Andrang war gross und nur ein Zusammenrücken konnte verhindern, dass einer der kleinen Gäste abgewiesen wurde. Von ganz nahe wollten alle das Geschehen beobachten. Bunt gemischt sassen sie dicht aneinander gelehnt am Boden vor der Bühne des Zauberers.

Flinke Tricks Künstler Dan White zeigte abwechslungsreiche Zaubertricks, nachdem er seinen «Frosch im Hals» mit einem Schluck Wasser beseitigt hatte. Tomaten verschwanden in seinem Mund und wurden durch Niesen wieder hervorgebracht. Alle Tricks waren so flink und ausgereift präsentiert, dass sogar eine Zeitlupenaktion keine Aufklärung brachte. Plötzlich meldete sich ein Stimmchen aus dem Metallkoffer. Immer und immer wieder wurde das Zaubern da-

Der Seehund Sandy im witzigen Schlagabtausch mit Dan White.

durch unterbrochen. Einzelne Kinder wurden nach vorne gebeten und dadurch zu Assistenten des Zauberers. Gekocht wurde nur mit Zaubersprüchen und echtem Feuer und mittels Zauberspruch «Abrakadabra» aus dem jungen Publikum.

Das tierische Geheimnis Immer wieder machte sich dieses feine piepsende Stimmchen bemerkbar. Endlich liess sich der Magier erweichen und öffnete entnervt den Koffer. Damit erlöste er den Zauberseehund «Sandy» aus seiner engen Behausung. Dieser quirlige braune Seehund wurde vom Publikum sofort ins Herz geschlossen. So trieb Sandy seine Spässe mit Dan White und die

beiden witzelten im regen und lustigen Wortgefecht. Die Zuschauer wurden verwöhnt mit verblüffend guten Darbietungen bis zum absoluten Höhepunkt der Vorführung. Eine Assistentin wurde nach vorne gebeten und durfte Seifenblasen pusten. Der Künstler fing mit blossen Händen eine grosse Blase ein, steckte sie in ein Schatzkistchen aus Holz und stellte dieses auf seinen Zauberer-Stehtisch. Man traute seinen eigenen Augen nicht, als das Tischchen alsbald durch den Raum zu schweben begann. Das Staunen in den Gesichtern der Zuschauer war gross, und die offenen Münder der Kinder liessen keine Zweifel an der gelungenen Zauberei mehr zu.

Magie und Komödie

Mit Begeisterung assistieren die Kin­der dem Zauberer. (Bilder: Sandra Lanz)

Der Schweizer Kinderzauberer Dan White versteht es, mit den Kindern einen aktiven Austausch aufzubauen. Er lässt sich auf sein Gegenüber ein und passt auch seinen Programmablauf diesem Umstand an. Dies auch bei Bedarf, um einem eifrigen Zuschauer den dringenden Wunsch als Assistent nicht ausschlagen zu müssen. Witzig und kindergerecht aufbereitet kontaktiert er seine Bewunderer und zieht gleichzeitig die anwesenden Eltern in seinen Bann – und dies ganz ohne Zauberei. ◾


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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Jahresrechnung 2011 Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2011 der Politischen Gemeinde Brütten geprüft. Die Laufende Rechnung schliesst bei 13,98 Millionen Franken Aufwand und 13,6 Millionen Franken Ertrag mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 381 331.25. Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen zeigt bei Ausgaben von Fr. 570 899.76 und Einnahmen von 70 377 Franken Nettoinvestitio-

Sonntagsverkäufe 2012 Mit der Inkraftsetzung eines neuen Artikels im Arbeitsgesetz können höchstens vier Sonntage pro Jahr bezeichnet werden, an denen Arbeitnehmer in Verkaufsgeschäften ohne Bewilligung beschäftigt werden dürfen. Für die Festsetzung dieser vier Daten hat der Gemeinderat die Wünsche der Gewerbegruppe Brütten berücksichtigt und folgende vier Daten für Sonntagsverkäufe bestimmt: • • • •

25. März 2012 22. April 2012 09. September 2012 18. November 2012

nen von Fr. 500 522.76. Die Inves­ titionsrechnung im Finanzvermögen zeigt bei Ausgaben von 2,97 Millionen Franken und Einnahmen von 6,32 Millionen Franken eine Nettoveränderung von 3,35 Millionen Franken. Die Bilanz weist Aktiven und Passiven von je Fr. 14 940 351.51 aus. Das Eigenkapital von bisher 10,98 Millionen Franken vermindert sich um den Aufwandüberschuss von Fr. 381 331.25 auf neu 10,60 Millionen Franken. Der Gemeindeversammlung vom 5. Juni wird die Abnahme der Jahresrechnung beantragt.

Ersatzwahl Der Gemeinderat hat am 10. Januar gemäss Art. 6 der Kirchgemeindeordnung beschlossen, für die Ersatzwahl eines Mitglieds der reformierten Kirchenpflege das Verfahren der stillen Wahl anzuwenden. Die Wahlanordnung wurde am 20. Januar ­publiziert. Während einer Frist bis Ende Februar konnten Wahlvorschläge eingereicht werden. Es wurden innerhalb dieser Frist keine Wahlvorschläge eingereicht. Somit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR nicht erfüllt und es kommt das Wahlverfahren mit leeren Wahlzet-

teln zur Anwendung. Die Ersatzwahl eines Mitglieds der reformierten Kirchenpflege wird am Sonntag, 17. Juni durchgeführt. Es wird ein leerer Wahlzettel verwendet.

Finanzplanung Der Gemeinderat hat für die Erarbeitung einer Finanz- und Aufgabenplanung 2012/16 den im Voranschlag 2012 eingestellten Kredit von 15 000 Franken freigegeben. Der Planungsprozess wird in Zusammenarbeit mit der Firma swissplan.ch, Beratung für öffentliche Haushalte AG (Zürich), durchgeführt.

Leitbild Für das Erarbeiten eines Leitbildes hat der Gemeinderat den im Voranschlag eingestellten Betrag von 19 000 Franken freigegeben. Das ­Leitbild wird mit Unterstützung der Firma ­Federas (Zürich) an einer Klausur­tagung erarbeitet und der Bevölkerung zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gemacht.

Sanierung Gemeindesaal Der Gemeinderat hat für die Sanierung des Gemeindesaals einen Pro-

Traktandenliste der Gemeindeversammmlung Für die Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2012 werden folgende Geschäfte der Politischen Gemeinde traktandiert: Politische Gemeinde: • Abnahme Jahresrechnung 2011 (Referat Rudolf Bosshart) • Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz

jektierungskredit von 25 000 Franken bewilligt. Der Auftrag wurde an die Firma OMG + Partner Architekten AG (Winterthur) erteilt. Der Betrag wurde im Voranschlag 2012 eingestellt.

Geräteschuppen Friedhof Für den Bau eines Geräteschuppens im Friedhof Brütten wurde ein Kredit von 20 000 Franken bewilligt. Die Liegenschaftenverwaltung wurde ­beauftragt, das Baubewilligungsverfahren in die Wege zu leiten sowie die Aufträge direkt zu erteilen.

Fortsetzung nächste Seite

Nachhaltige Temporeduktion

Die Verkehrswegsicherheit erhöhen Damit der physische Schutz der Fussgänger bis zur nächsten ­Totalsanierung der Dorfstrasse sichergestellt wird, hat der ­Gemeinderat beschlossen, das breite Band zusätzlich mit Steinpollern zu akzentuieren.

37 Stundenkilometer (aufwärts zum Kindergarten). Auch die registrierte Höchstgeschwindigkeit von 42 Stunden­kilometern (gegenüber 61 im Jahr 2009) reduzierte sich deutlich.

Videobeobachtungen und Messungen mittels Radarpistole belegen, dass die farbliche Oberflächengestaltung auf der Dorf- und Teilen der Brühlstrasse zu einer Verlangsamung des motorisierten Verkehrs geführt hat. Die V85 Werte (= 85 Prozent der Fahrzeuge fahren nicht schneller wie die ausgewiesene Geschwindigkeit) verringerten sich im Gegensatz zu den Messungen vom 3. Juni 2009 von 44 auf neu 29 Stundenkilometer (abwärts in Richtung Schmittenplatz) und von 41 auf

Interessant ist die Feststellung, dass kurz vor Schulbeginn um 8 Uhr die drei Fahrzeuge mit dem zügigsten Fahrstil protokolliert worden sind. Wenn künftig auch noch diejenigen Eltern, welche ihre Kinder in die Schule chauffieren, ihren teils rasanten Fahrstil etwas mässigen würden, ist der Gemeinderat zuversichtlich, dass die von un­zähligen Einwohnern erwünschte ­Temporeduktion auf der Dorfstrasse und beim Kindergarten nachhaltig erreicht werden kann.

Rasanter Fahrstil mässigen

Mobile Steinpoller Da es sich bei den getroffenen Massnahmen um eine Übergangslösung bis zur nächsten ordentlichen Sanierung der gesamten Strasse handelt, hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 20. März beschlossen, der farblichen Oberflächengestaltung mit dem Platzieren von acht mobilen Steinpollern für zusätzliche Beachtung zu sorgen. Das Kreuzen von Fahrzeugen bleibt dabei weiterhin gewährleistet, allerdings ist das Anpassen der Geschwindigkeit – und somit die Rücksichtnahme auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer – in diesem sensiblen Bereich unumgänglich. 

Gemeinderat Brütten

Abschied Elsa Lilly Rentsch-Sturzenegger mit Aufenthalt im Alterszentrum im Geeren in Seuzach ist am 1.4.2012 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinderat Brütten


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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Fortsetzung

Künstlicher Kugelfang Auf der Schiessanlage Brütten/Nürensdorf wurde bisher direkt ins Erdreich geschossen. Dieser Kugelfang weist hinter den Scheiben Bleigehalte auf und stellt damit einen «belasteteten Standort» dar. Da diese Bleigehalte auch die Bodensanierungswerte bei Weitem überschreiten ist die Anlage sanierungsbedürftig. Am 1. November 2006 trat eine Revision des Bundesgesetzes über den Umweltschutz in Kraft. Ende De­ zember 2006 hat das Bundesamt für Umwelt die entsprechende Mitteilung betreffend Bundesbeiträge bei Schiessanlagen veröffentlicht. Mit Schreiben vom 28. Februar 2007 hat die Baudirektion über den daraus ­entstehenden Handlungsbedarf informiert sowie die Politischen Ge-

on ratulati

G

Wir gratulieren

meinden aufgefordert, die erforderlichen Massnahmen an die Hand zu nehmen. In einem ersten Schritt soll ein künstlicher Kugelfang installiert werden. Die Sanierung des Erdwalls findet in einem zweiten Schritt statt. Für die Installation einer künstlichen Kugelfanganlage wurde ein Kredit von 36 500 Franken zulasten der Investitionsrechnung genehmigt. Die Liegenschaftenverwaltung wurde beauftragt, den Auftrag an die Firma Marep AG (Schlatt) zu vergeben. Die Gemeinde Nürensdorf wird sich an diesen Ausgaben grossmehrheitlich beteiligen.

Anschlussvertrag für KESB Das revidierte Kindes- und Erwachsenenschutzrecht wird auf den 1.  Januar 2013 in Kraft gesetzt. Im Zen­trum der Revision steht die Professionalisierung der Behördenorganisation. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) muss neu eine Fachbehörde sein, die professionell arbeitet und interdisziplinär zusammengesetzt ist. Das künftige kantonale Ausführungsrecht sieht vor, dass sich die Gemeinden zur Aufgabenerfüllung im Kindes- und Erwachsenenschutz in Kreise zusammenschliessen müssen. Der Gemeinderat Brütten hat sich im Mai 2011, wie die restlichen Landgemeinden des Bezirkes Winterthur, für

Beflaggung Region Winterthur Die Standortförderung Region Winterthur möchte ein sympathisches Zeichen setzen und sich der Bevölkerung und Besuchern als vielfältige und selbstbewusste Region zeigen. Die Region Winterthur soll möglichst flächendeckend mit individuell gestalteten Fahnen (Gemeindewappen) beflaggt werden. Es sollen so viele Fahnen wie möglich an Einfallsachsen, Gemeindehäuser und dergleichen sichtbar sein. Die Standortförderung Region Winterthur finanziert pro Gemeinde drei Fahnen. Weitere Fahnen werden zu Herstellungskosten abgegeben. Der Gemeinderat steht diesem Projekt positiv gegenüber und begrüsst diese Aktion. Ergänzend zu den drei kostenlosen Flaggen hat er eine zusätzliche Flagge bestellt und einen Kredit von 770 Franken für die Flagge, das Montieren der Fahnenbefestigungen und das Auf- und Abhängen der Fahnen bewilligt. An folgenden Standorten werden die Fahnen aufgehängt: • Dorfeingang, Gernstrasse, bei Kreuzung Gern-/Oberwiler­strasse • Dorfeingang Strubikonerstrasse • Dorfeingang Tüfistrasse • Dorfeingang Unterdorfstrasse, bei Kreuzung Säntis-/Unterdorfstrasse

den Anschluss an die Stadt Winterthur ausgesprochen. Im zweiten Halbjahr führt eine Arbeitsgruppe die Verhandlungen mit der Stadt Winterthur. Daraus entstand eine ­allseits akzeptable Lösung und der Gemeinderat konnte im November 2011 dem Regierungsrat des Kantons Zürich die Bildung eines Kreises für den ganzen Bezirk Winterthur, allenfalls zusammen mit dem Bezirk ­Andelfingen, mit Sitz in Winterthur beantragen. Der Anschlussvertrag regelt den Sitz, die Bezeichnung, die Aufgaben und Zu-

ständigkeiten, die Information, die Aufsicht, das Rechnungswesen, die Vertragsänderungen und Kündigung sowie die Schluss- und Übergangsbestimmungen. Der Gemeinderat hat dem Anschlussvertrag über die Zusammenarbeit der politischen Gemeinden im Kindes- und Erwachsenenschutzkreis Winterthur-Andelfingen zugestimmt. 

Gemeinderat Brütten

Aus Behörde und Verwaltung

zum 96. Geburtstag am 7. Mai Catharina Fischer Heimstätte Rämismühle Mühlestrasse 8 8487 Rämismühle zum 93. Geburtstag am 1. Mai Johannes Baltensperger Gernstrasse 7 zum 85. Geburtstag am 20. Mai Klara Graf-Kenel Hofackerstrasse 16

Sommerkurse 2012 Fang deine Ferien musikalisch an und besuch einen Wochenkurs: • Pop-/Rock-Chor • Kammermusik für Klavier • Solo bis Tuttissimo (effizient üben) • Familienmusizieren • Rhythmus- und Schlagzeug-Kurs • Bandworkshop Den coolen Schlusspunkt setzt das gemeinsame Konzert! Info-Flyer und Anmeldung? www.jugendmusikschule.ch / unser Angebot / Sommerkurse 2012 oder 052 213 24 44 – bis bald!

Geburt 1. März 2012 Amanda Jennifer Welti Tochter von Marc und Christina Welti Gernstrasse 1 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten


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Vereine

 Brütten

Aus Behörde und Verwaltung

Antiquitäten- und Flohmarkt

Gemeinde- und Schulbibliothek Brütten

mit Dorfplatzkafi in Brütten, am 16. Juni 2012, 8 bis 16 Uhr.

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Es dürfen keine Neuwaren oder Esswaren verkauft werden! Beratung · Engineering · Sanitär · Heizung · Service H A U S T E C H N I K

Daniela Binder von der Winterthurer Buchhandlung Obergass stellt Neues und Aktuelles aus der Bücherwelt vor. Donnerstag, 10. Mai 2012, 9 Uhr, in der Bibliothek Brütten

Der Frauenverein nimmt am Freitag, 15. Juni, von 15 bis 19 Uhr gut erhaltene Artikel, die Sie nicht mehr brauchen oder die Sie nicht selber verkaufen möchten, im Gemeindesaal entgegen. «Fast alles», ausser Bücher, Schuhe und Kleider. Der Erlös der gespendeten Ware geht in die Kasse des Frauenvereins Anmeldung und Auskunft bei Rosmarie Dünki, Frauenverein Brütten, Telefon 079 347 69 39 oder E-Mail rosmarie.duenki@hispeed.ch.

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Aus Behörde und Verwaltung

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebs sind für die kommenden Feiertage wie folgt: 1. Mai 2012 Montag, 30. April Dienstag, 1. Mai

ganzer Tag geschlossen ganzer Tag geschlossen

Auffahrt 2012 Mittwoch, 16. Mai Donnerstag, 17. Mai Freitag, 18. Mai

ab 11.30 Uhr geschlossen ganzer Tag geschlossen ganzer Tag geschlossen

Pfingsten 2012 Montag, 28. Mai

ganzer Tag geschlossen

Pikettdienst Bestattungsamt: Bei einem Todesfall während den Feiertagen ist das Bestattungsamt jeweils zwischen 9 und 11 Uhr unter Telefon 079 598 81 22 erreichbar.

Gestalten Sie die Zukunft von Brütten mit!

Austauschforum «Wohnen im Alter in Brütten» Samstag, 2. Juni 2012 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindesaal In der Februar-Ausgabe des Dorf-Blitz hat die Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter in Brütten» über den Prozess des Projektes «Wohnen im Alter in Brütten» informiert. Gemeinsam mit der interessierten Bevölkerung sollen in einem Forum nun folgende Themen vertieft werden, die massgeblich zur Lebensgestaltung und Lebensqualität der älteren Bevölkerung in Brütten beitragen: • Begegnungsmöglichkeiten, Treffpunkte, kulturelle Angebote • Was bietet Brütten der älteren Bevölkerung zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben? • Mobilität, Lage, Umgebung, Verkehr, Infrastruktur • Ist die Mobilität auch bei Einschränkungen gewährleistet?

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb wünschen allen DorfBlitz-Leserinnen und Lesern schöne Feiertage!

• Wohnen und Wohnformen • Welche Art des Wohnangebotes soll zur Verfügung stehen?



• S elbständiges und selbstbestimmtes Leben, Anerkennung, Würde und Respekt • Fühlt sich die ältere Bevölkerung in Brütten respektiert?

Gemeindeverwaltung Brütten

BRÜTTEMER KONZERTE 40 Jahre Kulturkommission Brütten Samstag, 5. Mai 2012 um 20.15 Uhr: Die junge Weltklasse-Gesangsgruppe

• Kosten und Dienstleistungen • Was darf ein älterer Mensch kosten? • Freiwilligenarbeit, Bereitschaft zum sozialen Engagement • Braucht es zusätzliche freiwillige Angebote? Einwohnerinnen und Einwohner von Brütten sind herzlich einge­ laden, am ­Austauschforum mitzuwirken.

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Alles was Sie mitbringen müssen ist Interesse am Thema. Dank Ihrer Mitwirkung tragen Sie einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft von Brütten bei. Die Arbeitsgruppe freut sich auf rege Beteiligung. Denn nur so kann sie dem Bedürfnis der Bevölkerung gerechte Handlungsvorschläge unterbreiten.

Jubiläums-Festkonzert: Sonntag, 13. Mai 2012 mit öffentlicher Hauptprobe um 16.15 Uhr und Konzert um 20.15 Uhr

Arbeitsgruppe  «Wohnen im Alter in Brütten»

Calmus Ensemble Leipzig mit einem vielseitigen Gesangsprogramm von Barock, Klassik, Volksliedern, Jazz-Balladen bis kabarettistisch-ironischen Liebesliedern der Gegenwart.

«Die vier Jahreszeiten» von Antonio Vivaldi, mit dem

Kammerorchester Arpeggione Hohenems unter Leitung von Reto Schärli Ferner wirken mit: Martin O. – der mit der Stimme tanzt Artem Krutko, Countertenor **** Beide Anlässe finden in der Kirche Brütten statt. Der Eintritt ist frei; ein angemessener Kollektenbeitrag zur Kostendeckung wird erbeten.

KULTURKOMMISSION & KIRCHENPFLEGE

Der Uferweg des Entenweihers ist saniert Bei östlichen Winden (Bise) haben die Wellen des Wassers die westliche Uferböschung des Entenweihers erodiert. Um den Fussweg rund um den Weiher vor dem Abrutschen zu bewahren wurde das Ufer in den vergangenen Wochen nun mit schweren Findlingen gesichert. Mit einem LastwagenKran und unter tatkräftiger Mithilfe von Robert Baltensperger und Peter Zollinger – welche seit ­Jahren für den Unterhalt und die Pflege des Weihers verantwortlich zeichnen – konnte der Uferweg neu hinterfüllt, planiert und mit Rasensamen angesät werden. So wird allen Besuchern des Entenweihers auch in Zukunft ein erholsamer Spaziergang rund um den Entenweiher ermöglicht.  Gemeindeverwaltung


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Stefan Baltensperger malt sich seine bunte Welt

Die Sonne als wichtigster Mittelpunkt im Leben Der Brüttener Stefan Baltensperger ist ein besonderer Künstler. Nicht nur, weil er ein junger Mann mit Down Syndrom ist. Seine Bilder sprechen eine ganz eigene, bunte und farblich extrem passend abgestimmte Sprache. Die Interpretation der Motive ist den Betrachtern selbst überlassen. Einige seiner Werke sind in der «Pizzeria D’Antonio» ausgestellt. von Annamaria Ress «Jetzt stimmt’s!» stellt Stefan Baltensperger fest, nachdem die Journalistin ihm bestätigt, dass er zwei jüngere Geschwister hat, eine Schwester und einen Bruder. Stefan, ein 36-jähriger Mann mit Down Syndrom, ist sehr stolz auf seine Familie und den positiven Rückhalt, den er bei ihr findet. Stolz ist er aber auch auf den Erfolg, den seine bunten Bilder bei Betrachtern auslösen. Die Muster und Motive sind nicht thematisch einzuordnen. Mit einer Ausnahme: Ein gelber Tupfen, ein gelber Strahl oder auch ein gelbes Schlüsselloch in der Mitte des Bildes sind immer Synonyme für die Sonne und ihr wärmendes Licht. Vielleicht auch deshalb trägt Stefan an diesem Tag einen gelben Pullover. «Eben…», schmunzelt er und lässt damit seine Antwort offen.

Figuren und Formen Der 36-jährige Brüttener hat bereits als Kind begonnen, mit Filzstiften zu malen. Seine Eltern hatten jeweils Stifte und Papier im Gepäck dabei, wenn es in die Ferien oder übers Wochenende auf die Klewenalp und auf die Skipiste ging. «Stefan selbst fährt nicht mehr Ski, zeichnete aber schon immer begeistert. Vielleicht hat das dazu geführt, dass er sich besonders auf diese Art des Malens konzentrierte», vermutet Mutter Beatrice Baltensperger. Im Schneidersitz sei er jeweils konzentriert da gesessen und habe leidenschaftlich Figuren und Formen in passenden Farben gemalt. Waren die Formen zu Beginn noch fast ausschliesslich rund, sind heute auch viele eckige Motive zu sehen. Auch farblich hat sich einiges verändert. Zu Beginn seiner Zeichnerkarriere dominierten gelbe, orange und rote Töne. Heute sind auch viele blaue, violette oder rosa

Beim Malen mit den vielen Filzstiften ist Konzentration nötig. (Bilder: Annamaria Ress)

Farbverläufe auf Stefans Bildern zu sehen. Versuche mit Farb- oder Fettstiften hätten ihm nicht gefallen. Die grosse Liebe zwischen Stefan und seinen Filzstiften ist mit den Jahren sogar noch stärker geworden. Praktisch täglich ziehe er sich zurück, um zu malen, erzählt sein Vater Jürg. Häufig höre er dazu Volksmusik, die ihn zu beflügeln scheine. Eine ungeheure Disziplin und gleichzeitig auch eine enorme Konzentration sind Stefan gegeben. Nur so ist es erklärbar, dass er jährlich über Hundert Bilder zu malen vermag. Nicht nur für sich, wohlgemerkt. Hat er jemanden ins Herz geschlossen, wird diese Person gerne mit einem persönlichen Bild beschenkt. «Und das sind jeweils die allerschönsten Bilder», weiss Mutter Beatrice zu berichten. Damit auch an-

dere sich an den ausdrucksstarken Bildern erfreuen können, lassen Stefans Eltern jeweils zwölf seiner schönsten Zeichnungen zu einem Kalender drucken. Auch Grusskarten auf Fotopapier, ergänzt mit farblich passenden Couverts oder Tischsets und Geschenkanhänger werden jeweils angefertigt. Wird Stefan damit unter Druck gesetzt, beziehungsweise zu Produktions-Leistungen angeregt? «Ach nein, Stefan lässt sich durch nichts unter Druck setzen», lacht seine Mutter. Nicht einmal Ausstellungen würden ihn richtig nervös machen. «Aber nein, das ist schön. Alle kommen!», sagt er dazu und lacht schelmisch. Es sind besondere Werke, die Stefan Baltensperger malt. Eine Welt voller Symbole, Farben, Formen und Geheimnisse. Für die Betrachter er-

Stefan Baltensperger ist stolz auf seine im «D'Antonio» ausgestellten Bilder.

gibt sich die Möglichkeit, eine eigene Interpretation zu schaffen. Ist es eine Spirale oder eine Treppe, die sich da um die Sonne rollt? Was bedeuten diese kleinen Punkte auf dem gelben dicken Sonnenstrahl? «Das sind einzelne Küsse», verrät Beatrice Baltensperger. Stefan strahlt und bestätigt: «Ebe, jetzt stimmt’s!» Die positive und fröhliche Ausstrahlung von Stefan widerspiegelt sich nicht nur in seinen Bildern, sondern auch in seinem Gesicht. Nicht umsonst wird er auf der Strasse, im Quartier und in der «Pizzeria D’Antonio», wo etliche seiner Werke ausgestellt sind, besonders herzlich begrüsst.

Bus fahren gelernt Während der Woche fährt Stefan Baltensperger täglich nach Kloten zur Stiftung Pigna, einer Institution für Menschen mit Behinderung. Dort arbeitet er im Hausdienst, was ihm sehr gefällt. Die Reise mit dem Bus musste er lernen, ist er doch des Schreibens und Lesens nicht kundig. Die derzeitige Situation mit dem Kreiselumbau in Bassersdorf und damit Verspätungen im öffentlichen Verkehr hätten dies für den Augenblick etwas erschwert, bedauert Jürg Baltensperger. «Er darf keinen Bus oder den Anschluss verpassen, sonst wird es schwierig.» Zum Glück ist auch in solchen Situationen mit Hilfe und Unterstützung der ganzen Familie zu rechnen.  ◾


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Miss Zürich: Für den Bühnenauftritt im «escherwyss» sind zeitintensive Vorbereitungen gefordert

Der «Kampf» um das Krönchen rückt immer näher Mitte März wurden die zwölf Miss Zürich-Kandidatinnen 2012 den Medien vorgestellt. Seither sieht man deren fotogene Gesichter fast täglich in der Presse oder in einer Fernsehsendung. Unter ihnen auch Salome Müller. von Susanne Reichling Seit ihrem fünften Altersjahr wohnt die heute 19-Jährige mit ihren Eltern sowie einem älteren und einem jüngeren Bruder in Brütten.

Sprung ins Finale «Schon immer mal wollte ich an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen», erzählt die angehende Kauffrau im zweiten Lehrjahr mit BMS. «Dass ich, ohne jegliche Model­ erfahrung, den Sprung ins Finale schaffte, macht echt Spass», meint

Salome Müller zufrieden. Die Wahlen auf der Bühne des Zürcher Eventlokals «escherwyss» finden am 11. Mai statt; wer die Brüttener Schönheit im SMS-Voting unterstützen möchte, macht dies bis zum Tag der grossen Entscheidungsshow mit der Kennzahl misszh3 auf Natel-Nummer 939 (der Dorf-Blitz berichtete).

Etwas «kribblig» Unterstützt wird Salome Müller natürlich von ihrem Familien- und Freundeskreis. «Ein Sieg wäre schön. Wenns für das Krönchen jedoch nicht reicht, werde ich dies ohne bleibenden Schaden verschmerzen können», meint sie gutgelaunt. Sie habe sich auf das Abenteuer eingelassen und auf die «Begleiterscheinungen» entsprechend gefreut. Diese beinhalten unter anderem wiederkehrende Präsenz für Choreographie-Trainings,

Zweiter Wahlgang erforderlich

Die Vorbereitungen für die Miss Zürich-Wahl 2012 im Mai ermöglichen Salome Müller einen direkten Einblick in die Welt der Laufstegmodels. (sr)

Fotoshootings und Fitnesseinheiten. Neben Reisen (USA) und Frauenfussball (Mittelfeldspielerin beim FC Kloten) bezeichnet die 168 Zentimeter grosse Brünette auch singen und Salsa tanzen als ihre Hobbies. «Et-

was ‹kribblig› bin ich ehrlich gesagt schon; und all das nur um herauszufinden, wie meine Chancen stehen», gesteht die junge Brüttenerin mit umwerfend charmantem Lächeln ein. ◾

Alles geflickt und sauber am Velo

Die Auszählungen anlässlich des Wahlganges am 15. April in Brütten haben ergeben: Die Sozial- und Gesundheitsbehörde ist wieder vollzählig. Der Sitz in der Schulpflege hingegen bleibt vakant; hier ist ein zweiter Wahlgang (mit Abstimmungstermin am 17. Juni) nötig. Der von Marc Welti (FDP) in der Brüttener Schulpflege frei gewordene Sitz konnte im ersten Wahlgang nicht wieder besetzt werden. Von den drei Kandidatinnen hat keine das absolute Mehr von 182 Stimmen erreicht. Das beste Resultat mit 135 Stimmen hat die Familienfrau und Augenoptikerin Andrea Suter-Ritzmann (Jahrgang 1976, PGV;) erreicht. 130 Stimmen konnte die Sekundarlehrerin Daniela Rüsch-Santi (1979, parteilos) auf sich vereinen; Karin Imhof-Stirnemann (Jahrgang 1968, FDP) belegte mit 86 Stimmen den letzten Platz. Mit klarem Ausgang hingegen konnte die Ersatzwahl eines Mitglieds der Sozial- und Gesundheitsbehörde für den Rest der Amtszeit 2010/14 abgeschlossen werden: Die alleinige Kandidatin Christina Kuhn-Meier (1979, EDP) erhielt 307 von 163 nötig gewesenen Stimmen (gültige Wahlzettel: 324) (sr)

Auch in diesem Jahr fand die bereits zum dritten Mal durch den Elternrat organisierte Veloaktion statt. Kindergärtner und Schüler werden jeweils eingeladen, ihr Fahrrad auf Vordermann zu bringen. Verschiedene Stationen müssen zuvor durchlaufen werden. Dann erfolgen das Putzen, eine Kontrolle durch Zweiradspezialisten sowie das Absolvieren eines

Hindernisparcours mit anschliessendem kleinen Präsent. Zur Freude aller Beteiligten konnte dieser Anlass trotz schlechter Wetterprognosen auf dem Pausenplatz des Schulhauses Chapf mit der Teilnahme von rund 50 Kindern durchgeführt werden. Das Kuchen- und Kaffeebuffet wurde von Helferinnen gesponsert und von den Gästen geschätzt.  (sl)


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Nürensdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bärenkreuzung: Kanton realisiert Kreisel An der letzten Gemeindeversammlung haben die Stimmberechtigten das Projekt «Sanierung und Redimensionierung der Staatsstrassen im Zentrum Nürensdorf» kontrovers diskutiert und den beantragten Kredit von 1,89 Millionen Franken knapp verworfen. Die Stimmberechtigten haben sich vor allem gegen den projektierten Verkehrskreisel ausgesprochen, an welchen die Gemeinde einen Beitrag von 123 000 Franken hätte leisten müssen. Dem Gemeinderat war im Anschluss an die Gemeindeversammlung klar, dass das Projekt des Kantons auf die Variante «Knoten mit Lichtsignalanlage» zu ändern ist. Auch die Vertreter des Amtes für Verkehr haben sich aufgrund der Meinungsäusserung der Stimmberechtigten bereit erklärt, das Projekt entsprechend neu anzugehen. An die auf 50 000 Franken veranschlagten Projektierungskosten hat der Kanton seine hälftige Beteiligung zugesagt.

Gemeindeliegenschaften Der Doppel-Kindergarten Sunnerain und das alte Schulhaus Breite befinden sich in einem baulich stark sanierungsbedürftigen Zustand. Gestützt auf die Schulraumplanung und die entwickelte Strategie soll das Kindergartengebäude Sunnerain bis auf das Kellergeschoss abgebrochen und durch einen Elementbau ersetzt werden. Das Raumprogramm umfasst zwei Kindergartenabteilungen mit den zugehörigen Gruppenräumen sowie Raum für die Psychomotorik. Mit dem Neubau lässt sich eine schulisch zeitgemässe Infrastruktur schaffen und Synergien nutzen. Schulpflege und Gemeinderat beantragen der nächsten Gemeindeversammlung, das vom Architekturbüro Bucher Partner (Winterthur) entworfene Projekt zu genehmigen und den erforderlichen Objektkredit von 2,37 Millionen Franken zu bewilligen.

Im Februar hat das beauftragte Ingenieurbüro SNZ die Projektvariante «Knoten mit Lichtsignalanlage (LSA)» den Vertretern und Fachleuten von Kanton, Kantonspolizei, Planern und Gemeinde vorgestellt. Die vertiefte Begutachtung hat dabei gezeigt, dass die Variante mit Lichtsignalanlage gegenüber dem Kreiselverkehr wesentliche Mängel aufweist. Diese sind • zu knappe Leistungsfähigkeit; • Linksabbiegespuren, Vorsortierstreifen nicht realisierbar, würden aber auch die Leistung nicht entscheidend verbessern; • höhere Tempi, das letzte Fahrzeug, das noch bei Grün über die Kreuzung fährt, hat in der Regel eine deutlich höhere Geschwindigkeit («Handorgel»); • Bushaltestellen können nicht optimal konzipiert werden; • geringe Gestaltungsfreiheit im Ortskern; • Fussgänger haben längere Wartezeiten (bis 75 Sekunden); • Mehr Massnahmen für Radfahrer nötig, damit sie den Knoten sicher befahren können (Konflikte mit Abbiegeverkehr); • nur zwei Kurzzeitparkplätze beim Zentrumsgebäude realisierbar. Einzig beim Platzbedarf schneidet die Variante mit Lichtsignalanlage besser ab. Das Amt für Verkehr hat deshalb die Variante «Knoten mit LSA» verworfen, weil sie den kantonalen Anforderungen nicht genügt. Der Kanton muss die überörtliche Situation in seine Überlegungen einbinden, insbesondere den wachsenden Agglomerationsverkehr. Seinen Infra­strukturprojekten legt er einen Zeithorizont von 30 Jahren zugrunde. Die Sanierung des Knotens mit LSA ist verkehrstechnisch nicht zukunftsorientiert. Der Kanton investiert 2,85 Millionen Franken. Gemäss Strassengesetz sind die Staatsstrassen vom Kanton zu erstellen und auszubauen. Die Ge-

meinde kann deshalb die Frage Kreisel oder Lichtsignalanlage nur beeinflussen, aber nicht entscheiden.

den Strassenkörper nach den kantonalen Minimalstandards zu sanieren und das Dorfbild zu vernachlässigen.

Für den Gemeinderat ist der Entscheid des Amtes für Verkehr nachvollziehbar, auch wenn er ernüchternd ausgefallen ist. Die auf die Gemeinde entfallenden Kosten für den Verkehrskreisel (Ast Hinterdorfstrasse, Niveauabsenkung) wird er der Gemeindeversammlung nicht mehr vorlegen, weil sie ohnehin anfallen und es sich teils um Folgekosten früherer Gemeindeversammlungsbeschlüsse (öffentlicher Gestaltungsplan, Zentrumsgebäude) handelt. Indes haben die Stimm­berechtigten darüber zu befinden, ob und auf welche Weise mit dem Strassenprojekt des Kantons die Einmündungen der Gemeindestrassen angepasst und die Aufwertung des Strassenraums im Ortszentrum mit Vorplätzen, Bepflanzung und ähnlichem ausgeführt werden soll. Es wäre allerdings nach Meinung des Gemeinderates höchst unbefriedigend, nur

Für die Neugestaltung des Ortszentrums mit Anpassung der kommunalen Strassen legt der Gemeinderat der nächsten Gemeindeversammlung einen Objektkredit von total rund 1,75 Millionen Franken zur Beschlussfassung vor. Darin enthalten ist neu zusätzlich die Aufweitung der Fahrbahn Lindauerstrasse mit Schutzinsel (Übergang Schulweg). Am Mittwoch, 30. Mai, findet im Ebnetsaal eine öffentliche Orientierungsversammlung statt, an welcher die Fachleute und Vertreter des Kantons über das Strassenprojekt und die gewonnenen Erkenntnisse der Variante Lichtsignalanlage umfassend informieren werden. Die Einladung erfolgt mittels Flyer in jede Haushaltung.

Pflegewohnungen Der Gemeinderat genehmigte die erste Jahresrechnung der Pflegewohnungen im Zentrum Bären. Diese schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 190 817 Franken ab. Das Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU) als Beauftragte hat die Einrichtung der Pflegewohnungen koordiniert, das Personal rekrutiert und den Betriebsstart kompetent und zeitgerecht bewerkstelligt. Das Rechnungsergebnis ist für ein künftiges Jahresbudget nicht repräsentativ, denn in der Startphase sind erheb­liche Mindererträge zu verzeichnen. Ab dem zweiten Quartal 2012 werden die 16 Pflegeplätze vollständig belegt sein. Die Gemeinde verfügt jetzt zusammen mit der regionalen Infrastruktur, an welcher sie beteiligt ist, über eine gut ausgebaute Pflegeversorgung.

Strassen Der Gemeinderat beantragt der nächsten Gemeindeversammlung ferner einen Objektkredit von 173 000 Franken für die Sanierung des Breitweges (Strassenbelag, ­Beleuchtung). 

Gemeinderat Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Öffnungszeiten 1. Mai 2012 Einladung zur Informationsveranstaltung

Neugestaltung Ortszentrum Ein Projekt für mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit in Nürensdorf!

Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner Das kantonale Tiefbauamt freut sich, Ihnen nach dem ablehnenden Entscheid des ersten Projektes an der Gemeindeversammlung vom 23. November 2011 das überprüfte Strassen- und Freiraumprojekt für das Zentrum Nürensdorf vorzustellen.

Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am ­Montag, 30. April und Dienstag, 1. Mai den ganzen Tag geschlossen. Für die Gemeindewerke (Notfälle Wasserversorgung) ­b esteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt ­darüber Auskunft. Pikettdienst Bestattungsamt (Todesfälle): Montag, 30. April, von 9 Uhr bis 11 Uhr unter Telefon 044 838 85 41.



Gemeindeverwaltung Nürensdorf

Damit Sie aus erster Hand informiert sind, laden wir Sie herzlich zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein:

Mittwoch, 30. Mai 2012 von 19.30 bis zirka 21 Uhr in der Mehrzweckhalle Ebnet in Nürensdorf

Öffnungszeiten über Auffahrt

An dieser Veranstaltung und beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Projektverantwortlichen des Kantons für Fragen gerne zur Verfügung.

Am Mittwoch, 16. Mai 2012 (vor Auffahrt) sind die Büros der ­Gemeindeverwaltung ab 15 Uhr geschlossen.



Baudirektion Kanton Zürich und Gemeinderat

Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Donnerstag, 17. Mai und am Freitag, 18. Mai den ganzen Tag ge­schlossen. Für die Gemeindewerke (Notfälle Wasserversorgung) ­besteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft. Pikettdienst Bestattungsamt (Todesfälle): Freitag, 18. Mai von 9 bis 11 Uhr unter Telefon 044 838 40 65.

Einladung zur



Delegiertenversammlung Feuerwehr Altbach

Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr: Büchervorstellung mit Daniela Binder

Ort: Singsaal Schulhaus Hatzenbühl, Hatzenbühlstrasse 25, 8309 Nürensdorf Datum / Zeit: Donnerstag, 14. Juni 2012, 18.30 Uhr Geschäfte: 1. Begrüssung durch die Präsidentin 2. Wahl der Stimmenzähler / Feststellung der Stimmberechtigten 3. Abnahme Protokoll der Delegiertenversammlung vom 23. Juni 2011 4. Abnahme der Jahresrechnung 2011 5. Abnahme des Voranschlages 2013 6. Jahresbericht des Feuerwehrkommandanten 7. Verschiedenes

Gemeindeverwaltung Nürensdorf

Lassen Sie sich von den Frühlingsneuheiten auf dem Büchermarkt verzaubern. Daniela Binder wird Sie in die Welt von Krimis, Historischem, Familienromanen und mehr entführen. Zu diesem Anlass und dem anschliessenden Apéro sind Sie herzlich eingeladen.

Die Verhandlungen der Versammlung sind öffentlich.

Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.





Zweckverband Feuerwehr Altbach

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Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Der Spielplatz am Bachlauf nahe der Baltenswilerstrasse wird saniert

Sich vergnügen und Kontakte knüpfen am Dorfbach Sicherheit auf Spielplätzen muss gewährleistet sein. Das sieht auch der Gemeinderat so. Nach der Sanierung und Neuausrüstung des öffentlichen Spielplatzes Breite sind nun auch die Bauarbeiten an der Baltenswilerstrasse fast fertig. Mitte April wurden mehrere neue Spielgeräte ­installiert, bis Mitte Mai bleibt der Spielplatz wegen des neu angesäten Rasens noch geschlossen. von Annamaria Ress An der Baltenswilerstrasse sind derzeit Bauarbeiten im Gang. Die Anwohner wissen es natürlich schon längst und verfolgen diese mit regem Interesse.

1000 Quadratmeter Für die zeitgemässen Spiel- und Turnobjekte, direkt vom Hersteller Spielplatzgeräte Maier im deutschen Traunreut bezogen, wurden vorab die ­entsprechenden Fundamente gesetzt. Nach dem Stellen und Betonieren werden die erwähnten Rasenarbeiten vorgenommen. Der Plan des neuen Spielplatzes verspricht ein Spielvergnügen für die ganze Familie. Auf den rund 1000 Quadratmetern des Geländes soll neben dem bereits bestehenden Weidentunnel ein Kletterturm erstellt werden. Der bestehende Sandkasten wird versetzt. Eine zweite Wippe wird zudem installiert und der Pavillon renoviert. Christof Bösel freut sich: «Der Spielplatz in Breite wurde nach der Sanierung von den Kindern sofort in Beschlag genommen und ist zwischen-

Gemeinderat Christof Bösel (r.) bespricht mit Vorarbeiter Marco Lorch die nächsten Arbeiten. (ar)

zeitlich bereits oft sehr belebt. Es macht Freude, diesem Treiben zuzusehen.» Ab Mitte Mai können sich Eltern mit ihren Kindern bei Spiel und Spass treffen, am Dorfbach, wo es Sonnen- und Schattenplätze unter Hainbuchen gibt.

Damit bieten sie ihren Kindern nicht nur ein Spielerlebnis im Freien, sondern unterstützen somit auch die sozialen Kontaktmöglichkeiten untereinander. Oder anders gesagt: Integration und soziales Handeln finden schon auf dem – neuen – Spielplatz statt. ◾

Bachlauf

Weg

Der Gemeinderat hatte im Februar einen Kredit von 58 000 Franken bewilligt, um den in die Jahre gekommenen Spielplatz zu sanieren. «Es waren vor allem auch Sicherheitsaspekte, welche die Kultur- und Freizeitkommission zu diesem Antrag bewogen haben», sagt Gemeinderat Christof Bösel. Gerade wegen der Sicherheit für die Kinder rund um die Spielgeräte wurden neu Fallschutzmatten gelegt. «Ab einer Höhe von einem Meter, zum Beispiel unter einer Wippe, sind diese Vorschrift», erklärt Marco Lorch, Gartenbau-Vorarbeiter der ausführenden Firma Matter (Buchs). Der Ersatz der bisherigen Holzschnitzel auf dem Geländeboden wäre wegen der erforderlichen Wiederholung zu teuer gewe-

sen. Nun gibt es Rasen- und Schutzmatten, die bei allfälligen Stürzen schützen sollen.

Auf dem neuen Kletterturm (hier als Skizze) ist Spass garantiert. (zvg)

Eingang

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  Chumm, mach mit! UBS Kids Cup Am Mittwoch, 23. Mai 2012 findet der UBS-Kids Cup auf der Schulhausanlage Spitz, Kloten für Jugendliche der Jahrgänge 1997 – 2005 statt. Informationen und Anmeldung bis 21. Mai 2012 über: www.ubs-kidscup.ch oder über www.la-kloten.ch

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„De schnällscht Klotener 2012“ Am Mittwoch, 30. Mai 2012 findet der schnellste Klotener auf der Schulhausanlage Spitz, Kloten für Jugendliche der Jahrgänge 1993-2004 statt. Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendlichen, die in Kloten, Bassersdorf, Nürensdorf, Wallisellen, Opfikon-Glattbrugg, Winkel und Lufingen wohnen oder die Schule besuchen. Anmeldung bis 28. Mai 2012 mit Anmeldezettel oder über: www.la-kloten.ch

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Auskunft: Kurt Altorfer, Telefon 044 803 01 01 G, 044 813 70 00 P oder per E-Mail: la-kloten@bluewin.ch

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Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Farbenfrohe Aktion «Pimp your Jugi»

Junge Künstler mit Begeisterung am Werk Farbspray-Duft lag Ende März in der Luft. Zahlreiche Jugendliche sprayten unter fachkundiger Leitung diverse Spanholzplatten, welche künftig den Jugendtreff ­«Authentic» schmücken sollen.

Aufsätzen versuchen, um dadurch in der Handhabung sicherer und routinierter zu werden. Die Experi-

mente an der Wand wurden danach von Miguel Langer kunstvoll übersprayt, während sich die Jugendli-

chen im Freien, bestückt mit Atemschutzmasken, ihren «Kunstwerken» widmeten.  (ar)

Im Rahmen der Aktion «Pimp your Jugi» (der Dorf-Blitz berichtete) wurden zahlreiche Verschönerungsund Aufräumarbeiten in Angriff genommen. Isa Tacheron und Simon Merki, die beiden Jugendarbeiter, hatten Miguel Langer als Instruktor für die Graffiti-Arbeiten eingeladen. Vor der künstlerischen Arbeit ging es aber zu Übungszwecken in die Jugi-Räumlichkeiten, wo Entwürfe auf Papier gezeichnet wurden, bevor es richtig Ernst galt. Auch den UmDie Wandexperimente werden kunstvoll überdeckt. (Bilder: Annamaria Ress) gang mit den teuren Spraydosen vermittelten die Ein bisschen Hilfe vom Profi – und schon wirkt es anders. Jugendarbeiter, um keinen unnötigen Verschleiss zu provozieren. An einer Wand durften sich die jugendlichen « A u ­t h e n t i c » Künstler anschliessend mit Spraydose und verschiedenen

Letzte Instruktionen, bevor es richtig losgeht.

Spraydosen, die mit Respekt behandelt wurden.


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Nürensdorf

Der «Bären» ist wieder geöffnet und belebt

Dorf-Blitz

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Armbrust-Volksschiessen Die Armbrustschützen Oberwil und Nürensdorf laden alle interessierten Personen ab 12 Jahren ein, am diesjährigen Volksschiessen teilzunehmen. Das Armbrustschiessen ist eine ruhige Sportart, bei deren Ausübung es nicht «knallt», die im Freien betrieben wird und die grosses Konzentrationsvermögen verlangt. Die Teilnehmer werden von kompetenten Schützen der beiden Vereine in die Kunst des Armbrustschiessens eingeweiht. Traditionsgemäss können am Volksschiessen diverse Auszeichnungen und Preise gewonnen werden. Zudem winken den besten Gruppen (drei Teilnehmer) attraktive Naturalpreise. Für das leibliche Wohl werden die Organisatoren mit einer Festwirtschaft ebenfalls besorgt sein.

Am Datum der Neueröffnung am vergangenen Samstag (der DorfBlitz berichtete) hatten Lilian und Rosmarie Kummer bereits am Morgen und über Mittag alle Hände voll zu tun. Zur grossen Freude von Tochter und Mutter Kummer haben nicht nur zahlreiche Nürensdorfer-

innen und Nürensdorfer, sondern auch Bewohner aus angrenzenden Gemeinden und dem heimatlichen Wallis die Gelegenheit genutzt, um die «Bären»-Pächter an ihrem neuen Wirkungsort zu beglückwünschen. Auch die Abendstunden waren am ersten Arbeitstag des «Bären»-

U18-Schweizermeister-Pokal Noch vor zwei Wochen waren Nico Pacozzi und Stefano Vella (der Dorf-

Blitz berichtete in der März-Ausgabe über die beiden Nürensdorfer) ent-

Teams mit Nachtessen erfreulich gut gebucht; Michael Schmid und Nadine Körner (im Bild) konnten dadurch ihre Kochkünste mit Genugtuung unter Beweis stellen. Der dritte Koch, Serafin Huber, hat am Montag seinen ersten Dienst angetreten. (sr)

täuscht über das Ausscheiden ihres Teams im Halbfinal der Schweizer Meisterschaft Unihockey U18. Trotzdem konnten sie Mitte April nun den Schweizermeister-­T itel bejubeln. Der Grund: Halbfinal­gegner Tigers Langnau hatte im ersten Spiel statt der erlaubten fünf deren sieben U16Spieler eingesetzt und verstiess damit gegen die Regeln des Verbandes Swiss Unihockey. Der HC Rychenberg kam dadurch weiter und so durften ­Pacozzi und Vella dann mit ihrem Team doch noch in die Finalserie (best of 3) starten. Als Gegner stand der Rychenberg-Mannschaft das Team Floorball Köniz gegenüber. Das erste Heimspiel gewannen die Winterthurer 8:5, die Auswärtspartie jedoch endete 5:1 zu Gunsten der Berner. Am Sonntag vor einer Woche war in Winterthur-Oberseen der Countdown angesagt: Nach einem spannenden Spiel hiess es 5:3 für den HC Rychenberg und die beiden Nürensdorfer durften mit dem Schweizermeister-Pokal sichtlich zufrieden posieren.  (mo)

Das Volksschiessen findet am Samstag, 9. Juni in den beiden ArmbrustSchützenhäusern in Oberwil und in Nürensdorf statt. In Oberwil von 10 bis 20 Uhr, mit Final um 20.15 Uhr. In Nürensdorf von 15 Uhr bis 22 Uhr sowie am Sonntag, 10. Juni von 10 Uhr bis 17 Uhr; der Finaldurchgang ist um 17.15 Uhr angesagt. An der Rangverkündigung am Samstagabend in Oberwil wird unter den anwesenden Schützen ein Preis verlost. Die Armbrustschützen Oberwil und Nürensdorf hoffen, eine grosse Gästeschar in ihren SchützenhäuIns_48x94:Layout 1 21.1.2009 sern begrüssen zu dürfen. (e)

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Nürensdorf

Viele Schüler halfen an der Dorfputzete

Jedes Ding, das weggeworfen wird, muss am Schluss jemand auflesen und richtig entsorgen. In der Hetze ist der im Freien herumliegende Unrat oft kaum ersichtlich, oder wenn, wird er meistens ignoriert. Bewusst auf den Boden zu schauen und der Unordnung den Kampf angesagt haben Mitte April etwas mehr als vier Dutzend Nürensdorferinnen und Nürensdorfer, allen voran Gemeindepräsident Franz Brunner. Aber, für ein-

mal waren mehr Jugendliche aus dem Schulhaus Hatzenbühl zur Dorfputzete angetreten als Erwachsene. Für Organisatorin Christa Stahel vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Nürensdorf ein schöner Aufmarsch, den sie lobend anerkennt. Die Dreier- und Vierergruppen verteilten sich in den ihnen zugeordneten Quartieren und sammelten alles ein, was mutwillig oder kopflos weggeworfen worden war. Eine Vierer-

gruppe Jugendlicher, die sich beim Fussballplatz an die Reinigung machte, regte sich über mehrere Hundert Zigarettenstummel auf, die vor dem Eingang und den Parkplätzen lagen (unser Bild). Künftig selbst weniger fortwerfen zu wollen und auch Kolleginnen und Kollegen davon abzuhalten, bekräftigte eine Gruppe Jugendlicher gegenüber dem Dorf-Blitz. Über 50 gefüllte Müllsäcke voller Unrat wurden am Schluss

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Jugendmusikschule Am letzten Wochenende im März haben in verschiedenen Städten in der gesamten Schweiz die Entrada-Wettbewerbe des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbes (SJMW) stattgefunden. Im Blockflötenwettbewerb traten auch die drei Birchwiler Jugendlichen Isabel Bösch, Simon Giesch und Patrick Oberlin an. Sie mussten sich mit starker Konkurrenz messen. Bösch erreichte in der jüngsten Kategorie den zweiten Preis, Oberlin erspielte sich in der Kategorie 2 den dritten Preis und Giesch platzierte sich in der zweithöchsten Gruppe für den zweiten Preis. Am Final Mitte Mai in Winterthur dürfen nur die Erstplatzierten aus allen Kategorien teilnehmen, dafür reichte es für die drei Birchwiler jedoch nicht. Am Entrada-Wettbewerb hatten über 1300 Teilnehmer teilgenommen; den 165 Juroren präsentierten sie mehr als 254 Stunden Musik. Gemäss Angaben der Organisatoren wurden dieses Jahr 1102 Preise verliehen, davon 61 für Spitzenplätze. (mo)

der Dorfputzete beim Gemeindehaus abgegeben. Den eifrigen Abfallsammlern wurde als Gegenleistung für ihr gemeinnütziges Wirken ein Zvieri offeriert.  (re)

Coiffeur Silvano ist umgezogen

Das Team von «Coiffeur Silvano» am neuen Standort (v.l.) im Zentrumsbau: Gabi, Nicole, Yvonne und Inhaber Silvano Pfister. (mo)

Mitte April durfte Silvano Pfister seine Kunden im neuen Salon an der Lindauerstrasse 1 (im neuen Zentrumsgebäude) begrüssen. Während knapp zwei Jahren bedienten Pfister und sein Team die Kundschaft im Schloss-Saal (der Dorf-Blitz berichtete). «Wir haben uns auf den Umzug an unseren künftig wieder definitiven Standort sehr gefreut», gibt der Inhaber Auskunft. Er meint weiter: «Sowohl die Gemeinde als Schloss-Besitzerin sowie auch das ArchitekturTeam waren sehr entgegenkommend und hilfsbereit, damit der Hin- und Rückumzug perfekt und problemlos geklappt haben.» Obwohl das jetzige Domizil etwas kleiner sei als der ehemalige Salon hätten alle Mobilien wieder einen Platz gefunden. Für die «Silvano»-Kundschaft stehen sechs Statio-

nen für das Schneiden und Frisieren sowie zwei permanente Waschanlagen zur Verfügung. Bereits seit dem ersten Tag fühlt sich das Team um Silvano Pfister im neu eröffneten Coiffeursalon wohl und freut sich, diesen auch der Kundschaft präsentieren zu können.  (mo)

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Nürensdorf

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Abendunterhaltung mit Musik und Theater im Ebnetsaal

Östliche Melodien vermittelten Lebensfreude Unter dem Motto «Östliche Melodien aus Nah und Fern» wurden die Gäste zur Abendunterhaltung am letzten März-Wochenende im Ebnetsaal willkommen geheissen. Der musikalisch abwechslungsreiche Abend wurde mit einer Komödie der Theatergruppe «Chrüz und Quer» abgerundet. von Sandra Lanz Ein vielversprechendes Gesangsprogramm kündigten der Männerchor Nürensdorf und der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil in ihrer Einladung an. Der Auftakt und die musikalische Begrüssung machten die beiden Chöre gemeinsam mit einem volkstümlichen Wanderruf. Der Männerchor Nürensdorf übernahm anschliessend in humorvoller Weise mit dem Lied «Wir sind die alten Säcke» das Zepter und sang kraftvoll und sicher seine erste Trilogie. Unterstützt und begleitet wurden die Chöre von den Musikern Sevill Klöti und Thomas Jäggi am Klavier. Simon Illi entlockte seiner Trompete kraftvolle Klänge, und am Akkordeon zeigte Werner Tschannen dem Publikum seine instrumentale Fingerfertigkeit.

Lebensfreude pur Der Gemischte Chor unter der Leitung von Utta Freya setzte den Genuss des Zuhörens fort und präsentierte das Vilja-Lied (aus der Operette «Die lustige Witwe»), ein Stolz-Potpourri mit Walzermelodien und das hebräische Volkslied «Hava Nagila», welches übersetzt «Lasst uns glücklich sein» bedeutet. Dieses Glück übertrug sich auf das Publikum, welches seine Anerkennung mit grossem Applaus ausdrückte. Der Männerchor, welcher von Tabea Herzog dirigiert wurde, sorgte mit seiner Darbietung «Chinesen-Marsch» nochmals für vergnügliche Unterhaltung. Die Wortakrobatik im Gesang wurde gelungen vorgetragen und die chinesischen Hüte mit langem Zöpfchen im Rücken trugen zur optischen Untermalung bei. Alsbald trat der Gemischte Chor wieder in Aktion, diesmal mit Zigeunerliedern, dem Ohrwurm «Griechischer Wein» und mit dem Stimmungslied «O mein

Papa» aus den 1960er Jahren, in der Schweiz bekannt aus der Operette «Der schwarze Hecht» von Paul Burkhard.

Anspruchsvoller Kanon Den krönenden Abschluss machte der Gesamtchor mit einem Kanon von Wolfgang Amadeus Mozart, der anspruchsvoll und präzis interpretiert wurde. «Freunde lasset uns beim Zechen» versetzte das Publikum in Staunen. Das Versprechen einer abwechslungsreichen, humorvollen wie auch stimmigen Gesangsunterhaltung wurde aus der Sicht der zahlreichen Zuhörer mehr als nur erfüllt und mit Applaus entsprechend honoriert. Nach der Pause mit der «SchöggelinummerVerlosung» und einem reichhaltigen Torten- und Kuchenbuffet ging es über in den zweiten Teil der Abendunterhaltung.

Der Gemischte Chor unter Leitung von Freya Utta in Aktion mit Akkordeon­ spieler Werner Tschannen. (Bilder: Sandra Lanz)

Mit Überzeugung Unter dem Titel «www.frau-gesucht. nüeri» spielte die Theatergruppe «Chrüz und Quer» ein unterhaltsames Lustspiel. Ein Junggeselle sucht per Internet eine Beziehung zu einer Frau und übersieht die grosse Liebe aus der Nachbarschaft. Der Weg, wie die beiden Protagonisten dann doch zueinander finden, ist gepflastert mit Verwirrungen und Missverständnissen. Die Lachmuskeln des Publikums wurden ständig strapaziert – die Stimmung überbordete teilweise fast. Die Schauspieler spielten ihre Rollen äusserst überzeugend und die einzelnen Charaktere kamen ausdrucksstark zum Tragen. Der scheue, zaghafte Junggeselle Hugo, seine draufgängerische, flippige Schwester Irene und das Mauerblümchen Rosina spielten ihre Rollen mit Überzeugung. Auch die Eltern und Hausbesitzer, die Zimmerbewerberin sowie ein Kollege von Claudia spielten mit viel Herzblut und schauspielerischem Können. Der abschliessende Höhepunkt war ein nicht voraussehbarer Ausgang der Geschichte und daher besonders amüsant. Das Publikum war sich zum Ende spürbar einig: Es war ein Abend, gefüllt mit schönen Melodien und unbeschwertem Lachen, welcher sicherlich allen in Erinnerung bleiben wird.

Hausbesitzerin (gespielt von Iris Isler), Mauerblümchen Rosina (Susanne Illi) und (v.l.n.r.) Hugo’s Schwester Irene (Michelle Dreyer): Ein «Trio Infernale».

Hugo (Godi Illi) befindet sich – auf dem Pult liegend – in einer unange­neh­ men Situation und wird von Irene und Rosina arg bedrängt.


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Dorf-Blitz

Region

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Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2012 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Ein Nachmittag im «Chrüsimüsi»

Ein Haus voller Bewegung, Lachen und Leben Mitte April besuchte Dorf-Blitz Redaktor Kevin Knecht das Kinderhaus Chrüsimüsi in Brütten, welches Betreuung für mindestens einjährige Kinder anbietet. Er verbrachte einen Nachmittag mit Spielen, Bauen und Vorlesen. Als ich um halb drei an der Türe des Kinderhauses Chrüsimüsi klopfe, ist es still. Die kleineren Kinder erholen sich noch von den Anstrengungen des Morgens und schlafen friedlich, die anderen spielen ruhig. Marianne Zellweger, die stellvertretende Kinderhausleiterin, nutzt die Gelegenheit und zeigt mir das gemütliche und geräumige Haus, in dem es vor Spielsachen, Bastelutensilien, kleinen Stühlen und Kissen nur so wimmelt.

Duplo-Zoo Schliesslich werden auch die letzten Schläfer wach und finden sich im Spielzimmer im unteren Stock ein. Ich hocke mich neben ein Mädchen, das in der Ecke mit Duplo spielt. Ich sage «Hallo» und erkundige mich nach ihrem Bauprojekt. «En Zoo dänk!», erhalte ich als Antwort – bei den vielen Tieren ist das ja wirklich offensichtlich. Ich biete meine Hilfe an und erhalte von der Bauleitung die Aufgabe, den Zaun zu verstärken, «damit d’Tier nöd chönd abhaue!» Ich

tue wie mir geheissen, und schon bald sind die neu errichteten Gehege voll mit Tieren, vom Eisbär bis zum Dinosaurier. Die junge Dame erzählt derweil munter von ihrer eigenen, rie­ sigen Duplo-Sammlung und ihrem Hund.

Zvieri Schon bald ist es Zeit für den Zvieri. Nach dem Händewaschen erhalten die Kindern Teller und warten dann ruhig und mit grossen Augen darauf, dass sie sich diesen mit Tomaten, Gurken, Apfelschnitzen und Zwieback füllen können – gesundes Essen gehört zur Philosophie des «Chrüsi». Schliesslich sitzen alle, und nach einem Lied wird der «Zvieri» eröffnet. «Jetzt ist es erst einmal zehn Minuten ruhig», schmunzelt eine der Betreuerinnen, und sie behält Recht. Ich nutze die Verschnaufpause und stelle Marianne Zellweger einige ­Fragen. Die Embracherin ist seit der Gründung des Kinderhauses vor zehn Jahren dabei. Neben ihr arbeiten hier noch etwa sieben andere Frauen, geöffnet ist die Betreuungsstätte von Montag bis Freitag. Es sind jeweils etwa 15 ein- bis sechsjährige

Audrey wird gerne fotografiert – immer wieder wirft sie sich in Pose und verlangt nach dem Fotografen. (Bilder: Kevin Knecht)

Kinder gleichzeitig im Haus, doch sind über 50 Kinder im Kinderhaus angemeldet, die meisten aus Brütten. Einer der Schwerpunkte bildet Bewegung: «In dieser Phase der Entwicklung ist sie enorm wichtig», erklärt Zellweger. Ausserdem sollen die Kinder lernen, gewisse Dinge selbstständig zu erledigen.

Gumpizimmer «Wämmer is Gumpizimmer?» Die Frage der Betreuerinnen wird mit freudigem Gekreische bejaht. Lärmend flitzen die Kleinen hinauf in den Dachstock des Hauses. Der Boden ist mit Matten ausgelegt und überall liegen Kissen herum – der perfekte Ort, um sich richtig auszutoben. Ich helfe erst einem der kleineren Jungen dabei, einen Tunnel zu errichten. Anschliessend werde ich von Alea gebeten, einen Kissenkäfig zu bauen. Sie selbst und ihre Freundin spielen wilde Tiere, die aus diesem Käfig ausbrechen wollen. Ich gebe mein Bestes und schichte Kissen auf Kissen, aber natürlich entkommen die Kleinen jedes Mal. Dann ziehe ich einen der abseits spielenden Jungen auf einer Matratze durch den ganzen Raum, er

kreischt vergnügt. Bald sitzen jedoch fünf Kinder auf dem Gefährt und die Anstrengung wird immer grösser.

Das Feuerwehrbuch Etwas später verlassen wir den Dachstock. Allmählich wird es Abend, und die ersten Kinder werden abgeholt. Ich setze mich zu Michel, der mit einer Holzeisenbahn spielt. Ich helfe ihm, die Gleise zu einem Kreis zu schliessen, fasziniert dreht er nun eine Runde mit dem Zug. Als wir gerade dabei sind, Brücken und Weichen einzubauen, kommt seine Mutter. Er kreischt vergnügt «Mami!», verabschiedet sich und rennt nach unten. Da ich beim Aufräumen keine grosse Hilfe bin, setze ich mich zu Leon hin und schaue mit ihm ein Buch über die Feuerwehr an. Ich erzähle Geschichten und erkläre ihm Aufgaben und Ausrüstung der Feuerwehrmänner. Besonders beeindruckt ist er von der Sauerstoffmaske, und seine Augen werden gross, als ich ihm erkläre, dass man sich damit vor Rauch und Sauerstoffmangel schützen kann. Als schliesslich auch seine Mutter auftaucht, bin ich beinahe etwas enttäuscht. Dafür glaube ich jetzt zu verstehen, weshalb die Mitarbeiterinnen im Kinderhaus ihrer Arbeit mit so viel Freude nachgehen.  Kevin Knecht

Das an einem Dachbalken festgemachte Kissen ist eines der beliebtesten Spielzeuge: Gerade schiebt Elena ihren Spielpartner Noah an.


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Fotowettbewerb

Wo befindet sich dieser Baum? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte bis am Montag, 7. Mai, an die E-Mail-Adresse sekretariat@ dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte den Adler am Gartentor an der Lindauerstrasse 38 in Nürensdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Verena Cavegn aus Nürensdorf. (dm)

Bild des Monats

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Frauenapéro Am Freitag 11. Mai um 19 Uhr findet der Frauenapéro im Kirchgemeindehaus Bassersdorf zum Thema «2012 Schmerz – viele Facetten – Leib und Seele sind betroffen» statt. Die Referentin ist Silvia Richner (Zürich); nach ihrem Studium der Humanmedizin in Lausanne waren Aus- und Weiterbildung in Psychiatrie, Rehabilitation und Innere Medizin sowie der FMH-Titel Innere Medizin die Stationen in ihrem Leben. 2010/11 arbeitete Richner im Palliativ Zentrum St. Gallen. Den körperlichen Schmerz kennen alle, er hat eine physiologische lebenswichtige Funktion (Warnsignal), dies ist aber häufig nur die Spitze des Eisberges, denn Schmerz kann noch viele weitere Bedeutungen haben. Schmerz war bereits in der griechisch-römischen Antike ein Thema. Cicero definierte damals den Schmerz als «raue Bewegung im Körper, die von den Sinnen abgelehnt wird.» Er unterteilte den Schmerz in körperlichen Schmerz und in die spezifische Emotion des Kummers. Ebenfalls beschrieb Cicero Personen, welchen einen Ertrag der Schmerzen gelang. In der jüdisch-christlichen Tradition wird der Schmerz in Zusammenhang mit Sünde und Schuld gestellt, da die Menschen im Paradies erst durch den vom Menschen begangenen Sündenfall schmerzempfänglich wurden. (e)

Ihr Objekt ist bei uns in guten Händen. Die Schwimmbecken im Bassersdorfer Freibad Hasenbühl sind in den letzten Wochen saniert und gereinigt worden. Dem Betrachter vor Ort präsentierten sich imposante Dimensionen beim Anblick des grossen Springbeckens mit seinen über vier Metern Tiefe. Ist das Becken in der Sommerzeit mit Wasser gefüllt, wird man sich dieser Tatsache meist nicht bewusst. Im Bild des Monats sehen die arbeitenden Bademeister darin beinahe wie Zwerge aus. Nach der Reinigung wurde neues Wasser in die verschiedenen Becken gefüllt, womit der ­Eröffnung der beliebten Freibadanlage am Samstag, 12. Mai, nichts mehr entgegensteht. Immer in der ­Hoffnung, dann sorge besseres und vor allem wärmeres Wetter für angenehmere Temperaturen. (re)

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Regierungsrat Markus Kägi spricht am Fest der «Amtlichen Vermessung Schweiz»

Brütten im und als Mittelpunkt des Kantons Am 12. Mai wird die erneuerte Aussichtplattform Chapf in Brütten und damit auch das Zentrum der offiziellen Vermessung des Kantons Zürich gefeiert. Regierungsrat Markus Kägi übergibt dabei den vom Teufener Steinmetz Ueli Thalmann geschaffenen Vermessungpfeiler der Bevölkerung. von Mano Reichling Neben Spiel und Spass für die ganze Familie zeigt eine Gegenüberstellung der Triangulationspunkte früherer Zeiten mit den heutigen Messmethoden den Wandel der Vermessungstechnik.

Zwei Mittelpunkte Der Dorf-Blitz berichtete erstmals in der Januarausgabe dieses Jahres über die bevorstehenden Festivitäten am Samstag 12. Mai. In dieser Berichterstattung ist ein Satz missverständlich formuliert. Richtig ist: Der «Chapf» in Brütten bildet wohl den Mittelpunkt der kantonalen Vermessung, das geografische Zentrum des Kantons Zürichs jedoch befindet sich in Wangen bei Dübendorf. Gemäss einer Reportage in der «Neuen Zürcher Zeitung» NZZ wurde das (geografische) Zentrum des Kantons Zürich durch eine Vereinigung pensionierter Wangener namens «Manne mit Schpeuz» mit Unterstützung zweier Lehrpersonen des Bil-

Ein grosser, mit einer Plakette versehener Findling (kleines Bild) unter einer markanten Eiche weist auf den geo­ grafischen Mittelpunkt des Kantons Zürich auf Gemeindegebiet oberhalb Wangen hin. (re)

dungszentrums Uster der genaue geografische Mittelpunkt des Kantons Zürich errechnet. In früheren Zeiten mit den Triangulationspunkten waren keine Längen-, sondern nur Winkelmessungen möglich gewesen.

Feier auf dem «Chapf» Heute haben moderne GPS-Geräte diese frühere Messmethode abgelöst. Sie ermöglichen auch bei schlechter Witterung oder Smog genaue Daten. Deswegen ist auch die freie Sicht zu

den anderen Punkten über lange Distanzen nicht mehr zwingend notwendig. Noch Anfang des vorletzten Jahrhunderts habe man den Brüttener Kirchturm im Zuge einer Renovation so bauen müssen, dass die freie Sicht auf das Hörnli nicht beeinträchtigt wurde, erklärte Bernard Fierz, Chef der kantonalen Vermessung. Der geografische Mittelpunkt des Kantons Zürich wurde gemäss dem Bericht der NZZ am 17. November 2007 durch die Zürcher Regierungs-

rätin Ursula Gut eingeweiht. Eine Eisenplastik und eine Plakette an einem mächtigen Findling markieren seit diesem Datum den geografischen Mittelpunkt oberhalb der Ortschaft Wangen. Die Feier «100 Jahre Amtliche Vermessung Schweiz» unter dem Thema «Mittelpunkt» am Aussichtspunkt auf dem «Chapf» in Brütten, zu welcher die Bevölkerung eingeladen ist, findet am Samstag,12. Mai von 13 bis 16 Uhr statt. ◾

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Eishockey-Junior Sven Andrighetto berichtet aus Kanada*

Anhaltende Unsicherheiten Das erste Quartal des laufenden Jahres verlief an den Aktien- und Kapitalmärkten positiv. Nun kehrte wieder ein Treten an Ort ein. Die Investoren verspürten keine namhaften Impulse mehr, welche ihren Risikoappetit erhöhten.

Für Frankenanleger ist dies wahrlich keine einfache Lage. Im Obligationenbereich empfehlen wir, nach privaten Unternehmensschuldnern mit mittlerer bis guter Kreditqualität und kürzerer Restlaufzeit (maximal fünf Jahre) Ausschau zu halten. FremdEs sind noch immer zu währ ungsanleihen viele offene Baustellen sind attraktiv; zum vorhanden. Da wäre der Beispiel in RohstoffDaniel Kaufmann unsägliche Steuerstreit währungen. Realwerte zwischen den USA, wie Edelmetalle haben Deutschland und der Schweiz. sich vom Höchststand wieder Die OECD führt immer noch eine verbilligt und sind im Hinblick schwarze Liste für Steueroasen, auf die schwelende Geldentwervor dem sich der Bund auch nicht tung als Inflationsschutz eine mehr sicher sein kann, darauf gute Anlageergänzung. Nach gesetzt zu werden. Ferner der den jüngsten Dividendenzahlunnach wie vor starke Franken zum gen befinden sich Aktien defensiEuro, mit welcher die hiesige Ex- ver Branchen wieder auf einem portwirtschaft ihre liebe Mühe attraktiven Niveau. bekundet. Die Schuldenwirtschaft innerhalb der Eurozone ist Die Anlagebank wird die Kundungelöst und ein Befreiungs- schaft gerne beraten und in der schlag blieb bisher aus. Zu guter Entscheidungsfindung unterLetzt drückt die politische Span- stützen. nung im nahen Osten und Iran. Rohstoffe wie Erdöl notierten zuletzt dadurch höher, was die Be-  Ihre Raiffeisenbank fürchtung ansteigender Inflation  Oberembrach-Bassersdorf nähren könnte.  Daniel Kaufmann

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Sommertraining zu Hause hat begonnen Nun bin ich seit fünf Tagen wieder in der wunderschönen Schweiz. Weil wir bereits in der ersten Playoff Runde ausgeschieden sind, konnten wir früher nach Hause reisen. Dieses interessante Jahr werde ich nie vergessen, ich habe viele Leute kennengelernt, neue Freunde gewonnen und allgemein für das Leben viel gelernt. Was mir besonders in Erinnerung bleibt, ist das erste Meisterschaftsspiel und natürlich mein allererstes Tor in der QMJHL (diesen Puck hat mir auch ein Mitspieler aufgehoben).

Ein kalter «warmer» Winter Da wir ein sehr junges und unerfahrenes Team waren, ist es nicht überraschend, dass wir die reguläre Saison auf Platz 15 abgeschlossen haben und in der ersten Playoff Runde ausgeschieden sind. Doch das Gute daran ist, dass wir für die nächste Saison eigentlich keine grosse Veränderung machen müssen. Wir werden alle älter, reifer und erfahrener sein.

Der Winter, war mit Abstand der Kälteste, den ich persönlich je erlebt habe. Mit teilweise bis minus 40 Grad Celsius konnte ich ohne Handschuhe nicht mehr aus dem Haus gehen. Dennoch versicherten mir Einheimische, dass ich Glück gehabt hätte, denn dies sei einer der wärmeren Winter gewesen, die sie erlebt hätten.

Ins Rookie All Star-Team gewählt Nun kann ich zufrieden auf ein gelungenes erstes Jahr in Canada zurückblicken. Mir wurde noch die Ehre zugewiesen, in das Rookie All Star-Team gewählt zu werden. Doch mit diesem Titel kann ich mir nichts kaufen, sondern muss umso härter an mir arbeiten. Ich habe bereits mit dem Sommertraining begonnen: Zurzeit trainiere ich alleine und bin jeden Tag in der Klotener Halle 41, um meinen Körper fit zu halten. Bevor ich zurück in die Schweiz gereist bin, habe ich mit dem Generalmanager und Head Coach der RouynNoranda Huskies ein sehr gutes Gespräch geführt: Ich werde zu 100 Prozent für die nächste Saison wieder nach Rouyn-Noranda zurückkehren. Da ich zur Zeit nicht arbeite, bei meinem Vater im Treuhandbüro manchmal aber etwas aushelfe, habe ich viel Freizeit, um meine «alten» Freunde und Verwandten wieder einmal zu besuchen.  Sven Andrighetto

31. Mai 2012.

Der Lebensstil in Canada gefällt mir sehr; ich könnte mir ein Leben dort sehr gut vorstellen. Alles ist sehr einfach strukturiert und nichts ist kompliziert. Nun, nach zehn Monaten in Quebec (Kanada), kann ich perfekt Englisch sprechen und verstehe eigentlich alles auch in französischer Sprache. Doch mit dem Sprechen habe ich so meine Mühe, da die Kanadier in Quebec kein wirkliches Französisch sprechen, sondern ein sogenanntes «Quebecois».

Der Inserate- und Redaktionsschluss ist

* Seit September 2011 hat der Bassersdorfer Eishockey-Junior Sven Andrig-

wegen der Feiertage bereits auf

hetto im Dorf-Blitz regelmässig über seine Saison mit den weltbesten Junio-

Montag, 14. Mai 2012 vorverlegt.

ren der Quebec Major Hockey League bei den «Rouyn Noranda Huskies»

f-Blitz D e r nä c h s te D o r t ag , s r e n n o D m a t in er sc he

(Kanada) erzählt. Dieser Bericht ist die letzte Folge dieser Sepzialrubrik.


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Konzert mit Verabschiedung des MVB-Dirigenten Beat Möckli

Energiegeladen: «Vom Anfang bis zum Ende» «Da capo al fine» hiess der Titel der Einladung des Musikvereins Bassersdorf (MVB), welcher Ende März das letzte Mal unter der Leitung seines langjährigen Dirigenten Beat Möckli im Nürensdorfer Ebnetsaal spielte.

tung. Angespannte, konzentrierte Stimmung herrschte bei den Musikern, welche kurz vor der Darbietung ihre Instrumente einstimmten, sich auf den Auftritt vorbereiteten. Eine schön präsentierte Tombola verlockte zu einem neugierigen Augenschein.

von Sandra Lanz

Markante Akzente gesetzt

Das zahlreich erschienene Publikum wurde bereits vor Konzertbeginn mit warmer Küche und einem vielfältigen Kuchenbuffet verköstigt und auf den musikalischen Genuss eingestimmt. Das Programm verhiess mitreissende und abwechslungsreiche Unterhal-

Dann endlich wurde das Licht gedimmt und der Vorhang gab den Blick auf die Musiker frei. Beat Möckli erschien strammen Schrittes und wie stets energiegeladen vor Zuhörern und Orchester. Mit dem ersten Titel «The Olympic Spirit» von John Williams, arrangiert von Steve Sykes, gelang ein schwungvoller und bewegter Einstieg in diesen mit hohen Erwartungen besetzten Abend. Beat Möckli führte das Publikum durch eine abwechslungsreiche Liederlandschaft. Alle musikalischen Register wurden dabei gezogen. Dabei fand sich Modernes wie beispielsweise Filmmusik von Backdraft (Männer, die durchs Feuer gehen), «It’s raining men» von Geri Halliwell (ex Spice Girl) oder etwa ein rhythmischer Marsch. Beat Möckli war ständig in Bewegung und setzte ein letztes Mal seine markanten Akzente in der Führung seiner musikalischen «Brigade». Die wertvol-

Frühlingsbrunch Die Schüler der dritten Sekundarklassen im Schulhaus Hatzenbühl (Nürensdorf) haben Ende März mit ihrer obligatorischen Abschlussarbeit begonnen. Jeder Schüler muss ein eigenes Projekt planen, durchführen und letztlich auch präsentieren. Ein ehrgeiziges Projekt hat sich die Birchwilerin Jasmin Karli ausgesucht. Sie organisiert am Sonntag, 6. Mai, von 10 bis 14 Uhr im «Hatzi» einen Frühlingsbrunch, zu Gunsten der Kinderkrebsliga Schweiz. Ihr Ziel ist es, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet anzubieten. Dabei sollen verschiedene Brotsorten, süsses Gebäck, Fleisch- und Käseplatten, Fruchtsalat und Birchermüsli sowie warme Speisen vorhanden sein. Die Oberstufenschülerin wird in ihrem uneigennützigen Vorhaben von mehreren Gewerbetreibenden unterstützt. Ebenso bietet die Schulleitung Hatzenbühl Hand für dieses Vorhaben. An diesem Brunch dürfen Erwachsene sich für 30 Franken und Kinder bis 12 Jahre für 15 Franken bedienen. Der Reinerlös geht vollumfänglich an die Kinder­ krebsliga. Anmeldungen werden bis Mittwoch, 2. Mai, unter Telefon 078 669 27 29 oder per Mail unter karli.jasmin@hotmail.com angenommen. Aus Platzgründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt.  (e)

len Erläuterungen zu jedem Stück wurden der Zuhörerschaft durch Fähnrich Kerstin Lange vermittelt.

Pause und Paukenschlag Während der Pause wurden die Losverkäufer aktiv und bescherten dem einen oder anderen Gast einen Treffer aus der Tombola. Kaffee und Kuchen kamen jetzt in die Runde und die Gespräche wurden fortgesetzt. Gespannt wartete das zahlreich erschienene Publikum auf den zweiten Akt der Vorstellung. Mit einem Paukenschlag ging es weiter mit «A Tribute to Elvis», das Beat Möckli förmlich zu tanzen schien. Darauf folgte eine charmante, elegante Polka, die nach dem lange anhaltenden Applaus des Publikums nochmals angespielt wurde. Alsbald folgte «Sandpaper Ballett» unterstrichen mit echten Waschbrettklängen. Abgerundet wurde die Vielfalt mit Melodien des Komponisten Morricone, was zum Schwelgen einlud. «Ein letztes Mal alles bieten», schien die Devise von Beat Möckli zu sein, der Präzision und Herzblut in einer Person vereint. Zugaben und Wiederholungen einiger Stücke waren der Lohn der Zuhörer, welche sich mit kräftigem Klatschen bedankten.

Kurz vor Konzertende vollzogen Corinne Brunner (seit Februar 2012 MVB-Präsidentin) und der frühere MVB-Vorsitzende Klaus Richle die Ehrungen verschiedener Vereinsmitglieder. Dann folgte die Verabschiedung von Beat Möckli, welcher sich nach sechsjähriger Dirigententätigkeit wieder vermehrt dem Trompetenspiel widmen möchte. Gebührend belohnt wurde Möcklis geleistete Arbeit mit einem saisonal zusammengestellten Früchtekorb und lauten Bravorufen aus dem Publikum.

Trompetensolo zum Abschied Der krönende Abschluss des Frühlingskonzertes war schliesslich die Zugabe des Trompetensolos von Beat Möckli: Er interpretierte aus dem bekannten «Evita»-Musicalhit die Melodie «Don’t cry for me Argentina» unter Leitung von Kerstin Winkel. In diesen Minuten wurde im Publikum die eine oder andere Träne des Abschieds getrocknet. Doch der Abend war noch lange nicht zu Ende. Angeregte Gespräche vor dem Haupteingang, am Tisch oder an der Bar wurden bis nach Mitternacht fortgesetzt. ◾

Beat Möckli mit dem Taktstock in Aktion, im Zwiegespräch mit seinen Musikern. (sl)


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04/2012

Gastfamilien gesucht Der Verein «Tschernobylhilfe Hardwald» mit Sitz in Opfikon-Glattbrugg ist auf der Suche nach Gastfamilien. Traditionsgemäss werden Familien in der Region Zürcher Unterland eingeladen, Kindern aus Weissrussland (Gebiet Belarus) einen knapp vierwöchigen Erholungsurlaub anzubieten. Im laufenden Jahr dürfen Mädchen und Buben im Alter zwischen 9 und 14 Jahren sich auf eine erfahrungsreiche deutsch-russische Kulturannäherung freuen. Die Kinder sollen vom 3. bis 27. Juni die Möglichkeit erhalten, sich von den Folgen der 1986 erfolgten Katastrophe in Tschernobyl zu erholen und ihr geschwächtes Immunsystem zu stärken. Dazu aber braucht es die Geborgenheit und Fürsorge einer verständnisvollen Familie. Der Verein Tschernobylhilfe Hardwald unterstützt, berät und entlastet die Gastgeberfamilien mit dreimal wöchentlich organisierten Erlebnistagen. Auskünfte erhalten interessierte Gastfamilien unverbindlich unter Telefon 044 813 50 92, E-Mail v.reuschenbach@tschernobylhilfe.ch oder via die Webseite www.tschernobylhilfe.ch. (e)

Kinder-Naturlager im Engadin Auch dieses Jahr führt der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) wieder ein Naturlager für Kinder im Mittelstufenalter durch. Es findet vom 14. bis 21. Juli im Oberengadin in ­S-chanf statt, wo die Kinder in einem Lagerhaus wohnen. Von dort aus werden verschiedene Tagesreisen und Wanderungen organisiert. So führt beispielsweise eine Exkursion in den Nationalpark, wo Murmeltiere, Steinböcke und andere Tiere beobachtet werden können. Andere Ausflüge führen zu einem Gletscher oder zu historischen Erzminen. Daneben bietet das Lagerprogramm aber auch Freiraum und Zeit für Spiele und natürlich, um neue Freundschaften zu schliessen. Das Lager bietet Platz für maximal 24 Kinder, es sind noch einige Plätze frei. Weitere Informationen finden sich unter www.nbn.ch. Unter der Rubrik «NBN Kids» finden sich auch alle Informationen zum Naturlager sowie die Möglichkeit einer Online-Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 11. Mai. (e)

Region HEV Kloten und Umgebung

Jürg Egger ist neuer Präsident Im Mittelpunkt der diesjährigen Generalversammlung des Hauseigentümerverbands Kloten, OpfikonGlattbrugg, Bassersdorf und Nürensdorf (HEV Kloten) stand die Wahl eines neuen Präsidenten. Nach neun Jahren übergab Rudolf Ackeret das Zepter an seinen Nachfolger, den bisherigen Vizepräsidenten Jürg Egger. Die übrigen Vorstandsmitglieder Barbara Zika (Glattbrugg) Vizepräsidentin, Roland Ehrensperger (Bassersdorf), Franco Nonella (Nürensdorf) und Heinrich Schmid (Kloten) wurden in ihrem Amt bestätigt. Rudolf Ackeret war dem Vorstand 1996 beigetreten; unter seiner Ägide hatte 2010 das Fest des 50-jährigen Bestehens des HEV Kloten stattgefun-

den. Das Büro des neuen Präsidenten Egger (Kloten) befindet sich in Bassersdorf. Der in Kloten wohnhafte Jürg Egger ist im Bauwesen und im Immobilienbereich tätig; dem HEV der Sektion Kloten gehören rund 2100 Mitglieder an. Mit Balz Hösly, Präsident Greater Zurich Area AG, trat ein kompetenter Referent auf. Das Marketing-Unternehmen sorgt erfolgreich dafür, dass sich der Wirtschaftsstandort Zürich im internationalen Wettbewerb behauptet. Der Stiftung gehören unter anderem sieben Kantone an. Der Tätigkeitsbereich umfasst ein Gebiet mit 210 000 Unternehmen und rund 3,7 Millionen Einwohnern. (e)

62. Generalversammlung des GVBN

Budget für Ladengruppe verdoppelt Ende März trafen sich über vier Dutzend Gewerbetreibende zur 62. Generalversammlung des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf (GVBN) im Franziskuszentrum. Präsident Roger Bösch durfte als Gäste Christian Pfaller (Gemeinderat Bassersdorf und Vorstandsmitglied) sowie Urs Remund (Vorstandsmitglied Bezirksgewerbeverband Bülach) begrüssen. Die Geschäfte der Traktandenliste wurden speditiv behandelt; Martin Siber hielt Rückschau auf ein Vereinsjahr mit sehr gut besuchten GVBN-Anlässen. Eindrückliche Erinnerungen an die zweite Vereinsreise, welche fast 40 Mitglieder nach Rom führte, vermittelte eine von Daniel Bleuler gebotene abwechslungsreiche Präsentation. Auch im laufenden Jahr dürfen die Mit-

glieder wieder verschiedene ganz besondere Veranstaltungen erwarten. Nach ausführlicher Diskussion wurde das Budget der GVBN-Ladengruppe im Jahr 2012 – für gezielte Aktivitäten und Aktionen im Zusammenhang mit der Bassersdorfer Kreiselsanierung – verdoppelt. Die beiden Aktivmitglieder Erwin Bürkler und Peter Burkhardt sind nach Aufgabe ihrer Geschäftstätigkeit jetzt neu Freimitglieder des Vereins. Nach der Generalversammlung fand der Abend seine Fortsetzung bei einem gemütlichen Fondue Chinoise, das die Dorfmetzg Steinmann aus Bas­ sersdorf anrichtete. Der Apéro wurde von Thedi Brunner aus Anlass seiner Geschäftsübergabe an Kevin Feierabend offeriert. Das Dessert schliesslich wurde den GVBN-Mitgliedern vom Malergeschäft Pfaller & Söhne AG von Christian Pfaller gespendet. (e)

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Bernhard Dettwiler aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Auf die bevorstehenden Kindertage (KiTa-Basi) freue ich mich sehr. Als Mitglied des Organisationskomitees macht es Freude – im Team mit sechs anderen Personen – den Anlass zu planen und umzusetzen. Wir haben bereits viele Anmeldungen von Kindern aus Bassersdorf und Nürensdorf, die sich riesig freuen, eine richtige Lego-Stadt zu bauen. Es gibt auch Workshops und vieles mehr, so dass sicherlich alle Kinder etwas Passendes finden werden. Was hat Sie geärgert? Ich nerve mich über die innere Haltung «mir ist alles egal» oder «nach mir die Sintflut» mancher oft jüngeren Mitmenschen. Augenfällig ist dies zum Beispiel beim Bahnhof hier in Bassersdorf, wo die Velos einfach kreuz und quer hingeworfen werden und beim Zugfahren, wo oft die Verpflegung mit Energy-Drinks und Co. in den Abteilen stattfindet. Viele steigen nachher aus und lassen mehrheitlich einfach alles liegen. Oft ärgere ich mich darüber, dass ich dann nichts sage, aber auch ich spüre eine gewisse Zurückhaltung vor Konfrontationen, die auch schon mal handgreiflich werden könnten. Als Vater von Teenagern frage ich mich, ob wir als Elterngeneration die Verantwortung, unseren Kindern ein Mindestmass an Anstand beizubringen, vernachlässigt haben. (mp)


Region / Leserbriefe Region

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Jugendlauf Region Glatt-, Limmattal und Stadt Zürich (GLZ)

In Nürensdorf wurde trotz Regen geschwitzt Unfreundliches und kühles Wetter erwartete die Jungmannschaft mit den Jahrgängen 1996 bis 2006. Während es bei den Läufen der Jüngeren noch fein nieselte, mussten die Grösseren ihre Runde bei Regen absolvieren. Die besorgten Eltern am Strassenrand nahmen ihren Kindern die Jacke ab, um sie ihnen am Ziel sofort wieder zurück zu geben. Auch mit Ratschlägen geizten die Eltern nicht. Doch die wertvolleren Tipps kamen von den betreuenden Leiterinnen und Leitern, welche die Kinder an den Start begleiteten. Sie hatten ja die Jugendlichen für eine Teilnahme am diesjährigen GLZLauf animiert, hatten mit ihnen trainiert und nun fieberten sie mit ihnen. Die Betreuer übten eine besänftigende Ruhe auf die Kinder aus. Viele Fotografen knipsten die Wartenden am Start. Mit einem Lachen für das Foto wurde es nicht immer etwas: «Ich kann nicht lachen, wenn

ich Angst habe, Letzte zu werden», bemerkte ein Mädchen.

Oberhalb Ebnet Die 173 Schülerinnen und Schüler waren in elf Kategorien unterteilt. Infolge der schlechten Wettervorhersage hatten sich etliche abgemeldet. Viele der Teilnehmenden hatten bereits vorher die Strecke inspiziert. Der Lauf fand oberhalb des Schulhauses Ebnet statt und führte bis hinauf in die Rebberge des Obst- und Weinbaugebietes Menzi. Der Speaker machte es spannend: «Gebt Acht beim Losrennen, vorwärts schauen und nicht ellbögeln.» Die jugendlichen Sportler zeigten Durchhaltevermögen; viel Ehrgeiz spielte ebenfalls mit. Je nach Alter wurden Distanzen von 1,2 respektive 1,8 oder 2,8 Kilometern absolviert. Wie bei den richtigen Profis wurde um jeden Meter und jede Sekunde gekämpft. Durchnässt und erschöpft, aber glücklich über die erbrachte Leistung, erreichten alle das Ziel.

Die Nürensdorfer Mädchen: Ein Massenstart wie bei den ganz Grossen. (Bilder: zvg)

Eine Erholung war für alle Teilnehmer, dass sie sich nach dem Parcours in der Ebnet-Turnhalle bei Speis und Trank aufwärmen konnten. Die Rangverkündigung brachte Erlösung in die erwartungsvollen Gesichter. Vier Nürensdorfer Jung-

sportler durften aufs Podest: Während Leandro Balducci in seiner Kategorie einen zweiten Platz erreichte, freuten sich Jarik Joss, Melanie Kaderli und Jennifer Güppi über ihr Abschliessen im dritten Rang. (e)

Blitzableiter

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Mehr Rücksichtnahme Als Bewohnerin der Jakob Spalten­ steinstrasse benütze ich die Wege entlang der Mösli-Wiese, um ins Dorf zu gelangen. Dabei störe ich mich immer wieder an den rücksichtslosen Schülerinnen und Schülern, die auf diesen Wegen mit dem Velo zur Schule fahren. Es geht nicht um mich, nein, es geht um die Kleinsten. Seitens der Grösseren wird keine Rücksicht genommen auf die Kleineren, man steigt nicht vom Velo, sondern fährt einfach weiter. Eigentlich ist es erstaunlich, dass bis jetzt noch kein grösserer Unfall passiert ist. Ist es nicht möglich, dass ab der Einmündung des Freihofweges und – von seitens der Steinligstrasse – des Bungertweges von allen Benutzern die Fahrräder gestossen werden? Zumindest bei Schulbeginn und -schluss würde

dies für die Kleinsten eine wirklich grössere und bessere Sicherheit bedeuten. Könnte «Gegenseitige Rücksichtsnahme und Achtgeben auf Schwächere» nicht ein Thema für ein Projekt in der Schule sein?  

Rosmarie Altorfer Mühlemann, Bassersdorf

Ende Winterzeit (dieses Jahr am 25.  März) ab 18 Uhr gesperrt ist, könnte sie doch während der Sommerzeit bis 19 Uhr geöffnet bleiben. Diese Lösung bedingt keinen zusätzlichen Aufwand, einfach die Barriere still und leise eine Stunde später schliessen. Heinz Koch Birchwil

Amphibienwanderung Ich wage nicht, mich generell zur Notwendigkeit der jährlichen Strassensperren im Zusammenhang mit der Amphibienwanderung zu äussern, ich verstehe schlichtweg zu wenig davon. Mir liegt vielmehr zu den Sperrzeiten eine Frage auf der Zunge. Wie unterscheiden die Kröten und Frösche auf ihrer Hochzeitsreise zwischen Winter- und Sommerzeit? Wenn die Strasse bis

Leserbrief-Regeln

• Keine Einsendungen ohne An-

gaben der genauen Absender- adresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail.

• Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gel-

ten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankes­abstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden.

• Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt.

Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


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Sport

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Clubturnier von UHC Bassersdorf, UHC Fireball Nürensdorf und Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf

Drei Vereine, ein gemeinsames Turnier In der Turnhalle Hatzenbühl Nürensdorf erfolgte Mitte April die dritte Auflage des Clubturniers der drei Vereine UHC Bassersdorf, UHC Fireball Nürensdorf und Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf. Die drei Vereine arbeiten seit einigen Jahren eng zusammen und unterhalten neben Junioren- auch Leistungsteams sowie Plauschmannschaften. Insgesamt sind in allen drei Vereinen über 250 Mitglieder aktiv. An diesem eintägigen Plausch-Turnier nach Saisonende werden Teams aus Spielerinnen und Spielern jeden Alters zusammengefügt; der älteste Teilnehmer im «Hatzi» war 40 und der Jüngste

7 Jahre alt. Acht Teams kämpften in insgesamt 20 Spielen um den Tuniersieg. Schliesslich konnte sich das Team Fedrizzi mit den Spielern Gian Braun, Benoit Chappuis, Yves Enderli, Kerstin Fedrizzi, Saskia Mächler, Mike Rickenbacher, Fabian Roffler, Simon Schneider und Nicola Voigt in das Goldene Buch der Turniersieger eintragen lassen. 

Mano Reichling (Text und Bilder)

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Sport

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Dorf-Blitz

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Jugend-Hallenwinterwettkampf im Nürensdorfer «Hatzi»

400 Mädchen und Knaben Bereits zum fünften Mal war der Turnverein Bassersdorf (TVB) Gastgeber der alljährlich stattfindenden Jugend-Hallenwinterwettkämpfe der Region Ost des Zürcher Turnverbandes. Rund 400 Mädchen und Knaben massen sich Ende März in verschiedenen Disziplinen; die Bassersdorfer Turnerinnen waren ganz vorne mit dabei. von Reto Hoffmann

Nürensdorfer Mädchen beim Ballprellen. (Bilder: Reto Hoffmann)

Die jährlich stattfindenden JugendHallenwinterwettkämpfe bilden den Abschluss riegeninterner Ausscheidungen, welche in den Vereinen der Region GLZ (Glatt-Limmattal und Stadt Zürich) des Zürcher Turnverbandes während der Wintermonate durchgeführt werden. Die fünf stärksten Knaben und Mädchen jeder Kategorie qualifizieren sich jeweils für die Teilnahme an diesem finalen Wettkampf. Im Turnverein Bassersdorf werden diese Vorausscheidungen während eines

Chlauswettkampfes im Dezember ausgetragen, wie von OK-Präsident Daniel Vogler zu erfahren war. 36 jugendliche Turnerinnen und Turner aus Bassersdorf hatten sich für diesen Schlusswettkampf qualifiziert. Sie stellten denn auch die grösste Teilnehmergruppe am diesjährigen Finale. Aus Nürensdorf traten 27 Kinder und Jugendliche gegen ihre Turnerkollegen aus den 25 teilnehmenden Riegen der Region GLZ an.

Ehrgeiz und Spass Die Nürensdorfer Turnhalle Hatzenbühl glich an diesem letzten Samstag im März einem wahren Bienenhaus. Mit strengem Zeitplan zirkulierten die verschiedenen Gruppen in einheit-

Volle Konzentration vor dem Abwurf.

Ganz schön gelenkig.

Der Gleichgewichtssinn wird auf die Probe gestellt.

Je höher, desto weiter beim Kastensprung.

Mit Sprungkraft und Dynamik.


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Sport

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im sportlichen Wettkampf lichen Vereinstrikots von Posten zu Posten. Ausgetragen wurden sechs Disziplinen, bei denen die Erst- bis Neuntklässler unter anderem Schnelligkeit, Ausdauer und Geschicklichkeit unter Beweis stellen mussten. Dabei standen Hindernislauf, Pendellauf, Kastenweitsprung, Ball-Wandprellen, Medizinballstossen und Springseilen auf dem Programm. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich die Kinder und Jugendlichen mit sportlichem Ehrgeiz und Spass die ihnen gestellten Aufgaben anpackten, oft lautstark angefeuert von ihren Turnerkameraden.

recht, welches die Gemeinde Nürensdorf den Bassersdorfer Turnern gewähre.

Gastrecht in Nürensdorf

Zustupf in Vereinskasse

Es war bereits das fünfte Mal, dass der TVB für diesen Anlass als Gastgeber verantwortlich zeichnete; letztmals wurden die Jugend-Hallenwinterwettkämpfe 2007 in dieser Region ausgetragen. In Ermangelung einer geeigneten Halle in Bas­ sersdorf fand die Durchführung bisher jedes Mal im Nürensdorfer «Hatzi» statt, wie Daniel Vogler mit etwas Bedauern feststellte. Er freue sich jedoch immer über das Gast-

Für die Organisatoren bleibt jedoch nicht nur der «Chrampf», einen solchen Grossanlass auf die Beine zu stellen. Für zufriedene Gesichter sorgt stets die Tatsache, dass mit der Festwirtschaft in der Regel ein schöner Gewinn erzielt werden kann. Dieser fliesse zum grössten Teil in die Vereinskasse, verrät OK-Präsident Vogler. Deshalb sei es unter Vereinen beliebt, diesen eintägigen Anlass zu organisieren.  ◾

Hinter der Organisation eines solchen Anlasses steckt viel Arbeit: Rund 70 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. Alles Freiwillige aus dem Verein, wie Vogler betonte. Dazu erhält das OK Unterstützung durch Mitglieder der Männer- und Frauenriegen Bassersdorf: Traditionsgemäss führen sie die Festwirtschaft. Für die Betreuung der Posten muss ausserdem jeder teilnehmende Verein einen Kampfrichter oder eine Kampfrichterin stellen.

Tempojagd beim Stangenlauf.

Aus den Ranglisten Der Turnverein Bassersdorf hat diesen Anlass nicht nur organisatorisch erfolgreich über die Bühne gebracht; auch die sportlichen Leistungen seiner Jungmannschaft ist bemerkenswert. In den Einzelwettämpfen in der Kategorie C (Knaben) erreichten Xeno Bösch und Barry Alino jr. (Kategorie D) je den ersten Rang. In der Kategorie E erkämpfte sich Joel Temeng den dritten Platz. Bei den Mädchen durften Vanessa Schmid (Kategorie I) und Sarina Schmid (Kategorie K) das zweite Siegertreppchen besteigen. Im Riegenwettkampf erreichte auch die Mädchenriege Bassersdorf den zweiten Schluss(rh) rang.  Geschicklichkeit ist gefragt.

Wer schafft mehr Hüpfer?


Gesundheit

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Dorf-Blitz

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Im Frühling aktuell: Zeckenschutz für Haustiere Jedes Jahr wieder, wenn die «Zeckenzeit» anbricht, müssen sich Menschen und Tiere mit der oft unangenehmen Plage auseinandersetzen. Denn Hunde und Katzen sind nicht nur bei uns Menschen beliebt. Auch Zecken mögen diese Haustiere, weil sie sich in deren Fell besonders gut verstecken und sich mit Blut vollsaugen können. Dort sind sie nur nach minutiöser Suche zu entdecken und wieder wegzukriegen. Die von den Zecken während ihrer Blutmahlzeit übertragenen Erreger verursachen schwere Krankheiten

bei den Haustieren. So kann bisweilen ein einziger Zeckenstich ausreichen, um Infektionskrankheiten wie Anaplasmose, FSME, Borreliose und die auch als Hundemalaria bezeichnete Babesiose auf das Tier zu übertragen. Für Tierhalter ist das ständige Absuchen ihrer Lieblinge nach Zeckenbefall mühsam. Dank einem neuen homöopathischen Mittel, das vom Schweizer Tierarzt Jürg Waser entwickelt wurde, entfällt dieses Prozedere. «Psorinum vet. comp.» ist ein Komposit aus bewährten homöopathischen Haut-

mitteln, Mitteln gegen Insektenstichen und Nosoden. Es wirkt bei allen Tierarten als Repellent (abstossendes Mittel) gegen Insekten. Durch die Beigabe in den Trinkoder Futternapf verändert sich das Körpermilieu des Haustiers. Für die Parasiten wirkt der Wirt mit dieser Kur nicht mehr anziehend und die Haustiere bleiben weitgehend zeckenfrei. «Psorinum vet. comp.» hilft auch gegen Flöhe und gegen Räude bei Rindern.   

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Veranstaltungen

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag Datum

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Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

FC Ba Elternräte Steinlig und Geeren Naturschutz Ba/Nüe NBN Musikverein + Männerchor Fachkomm. Landwirtschaft + Naturschutz Bibliothek OK Kita Basi, GvC, Jungscharen, ref. Kirche Genossenschaft Pro Sagi FC Ba Gemeinde Bibliothek Schützengesellschaft

Heimspiel FC-Bassersdorf 1 – FC Schaffhausen Referat: «Eltern gestalten die Familie als Lernort» Orchideen und Naturschutz-Exkursion Muttertagskonzert Naturschutz-Exkursion «Naturnahe Grünraumgestaltung» Bücherpräsentation mit Daniela Binder

bxa Singsaal Geeren Besammlung: PP Hof Eigental Postplatz Besammung: Pausenplatz Schulhaus Steinlig Bibliothek

Kindertage

Freihof, Winterthurerstr. 21

Mühlentag – Vorführungen der Sagi Heimspiel FC Bassersdorf 1 – FC Greifensee Frage- und Orientierungsversammlung Michael Theurillat liest in Bassersdorf Feldschiessen

Sagi im Wisental bxa bxa, Mehrzweckhalle Bibliothek Schützenhaus Bettensee, Kloten

Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf Gemeindepräsidentin Jeweils Mo Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Do 08.00 - 12.30 Polizei Ba Regelmässig Gemeinn. Frauenverein Jeden 1. Sa 10.00 - 12.00 Sagi und Schmitte

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge Bassersdorfer Wochen-Frischmarkt Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do) Öffentliche Vorführungen (April-Oktober)

Gemeindehaus C Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89 Vorplatz Migros

Sa Di Sa So

Zeit

28.04. 08.05. 12.05. 13.05.

18.00 19.30 09.00 - 11.00 10.30 Di 15.05. 19.00 - 20.30 Di 15.05. 20.00 Do - 17.05. - 10.00 - 17.00 Sa 19.05. Sa 19.05. 10.00 - 16.00 Sa 19.05. 18.00 Di 22.05. 19.30 Mi 23.05. 20.00 Fr 25.05. 18.00 - 20.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag Datum

Zeit

Veranstalter

Di 01.05. 09.00 - 12.00 Schiessverein Sa 05.05. 13.30 - 16.00 Schiessverein Sa 05.05. 14.00 - 00.00 Verein Stallrock Sa 05.05. 20.15 Kulturkommission+ Kirchenpflege Mo 07.05. 18.00 - 20.00 Schiessverein Mi 09.05. 17.00 - 19.00 Gemeinde Do 10.05. 09.00 Gemeinde- und Schulbibliothek Fr 11.05. 18.30 Männerriege Fr 11.05. Aktiv- und Damenriege Sa 12.05. Jugendriege Sa 12.05. 09.00 - 12.00 Schiessverein Sa 12.05. 13.00 - 16.00 Baudirektion Kanton Zürich So 13.05. 20.15 Kulturkommission+ Kirchenpflege Sa 19.05. 13.00 Schiessverein/Jungschützen

Anlass

Ort/Kontakt

Obligatorische Übung 1 Jungschützenkurs 5 Stallrock-Festival Konzert: Calmus Ensemble Leipzig Freie Übung 3 Sammlung Grubengut + Altmetall Büchervorstellung mit Daniela Binder + Kaffee Maibummel Fiirabig-Cup Jugendsportriegen-Tag Bezirksschiessen Feier «100 Jahre Amtliche Vermessung Schweiz» Jubiläums-Festkonzert: «Die vier Jahreszeiten» von Antonio Vivaldi, mit dem Kammerorchester Arpeggione Hohenems Altpapier und Kartonsammlung

Schützenhaus Brü Schützenhaus Brü Buchsächer Kirche Schützenhaus Brü Werkstoffsammelstelle Bibliothek Gem. Einladung Fehraltdorf, Infos www.tvbruetten.ch

Di 22.05. 12.15 - 19.00 Frauenverein Besichtigung Gottlieber-Hüppen-Fabrik Mi 23.05. 18.00 - 20.00 Schiessverein Obligatorische Übung 2 Mi 23.05. 20.00 PGV PGV-Höck FDP Hauptversammlung und Fr 25.05. 19.00 - 21.00 FDP Besprechung Gemeindeversammlung Mi 30.05. 20.15 Kulturkommission Jazzkonzert mit R&B Caravan-Sextett

Schiessstand Bertschikon Aussichtspunkt auf dem «Chapf» Kirche (Hauptprobe 16.15) TP Hinterer Parkplatz, Schulhaus Chapf Hüppenbäckerei Gottlieben Besammlung 12.15 vis à vis Volg Schützenhaus Brü Rest. Sonnenhof Café Blätzwisen Gemeindesaal

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Veranstaltungen

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Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo Jeden Di Jeden Di

Frauenriege Mittagstisch Seniorinnen und Senioren Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) Anm. bei: Tina Huber 052 345 08 85 Juspo-Knaben (1. – 4. und 5. – 9. Klasse)

Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeindesaal

Turnhalle Chapf

Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Juspo-Mädchen (1. – 4. Klasse) Juspo-Mädchen (5. – 9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Damenriege (Damen ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Männerriege Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen Seniorinnen-Spielnachmittag MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren, (zwischen Herbst- und Frühlingsferien) Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Turnhalle Chapf Schulhaus Chapf Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal

19.30 - 21.00 ab 12.00 14.00 - 15.00

Turnverein Brü Altersforum/Pro Senectute Altersforum/Pro Senectute

Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü Jeden Di 18.00 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Di 19.30 - 21.45 Turnverein Brü und Fr 20.00 - 21.45 18.15 - 19.30 Jeden Mi Turnverein Brü 18.15 - 19.45 Jeden Mi 20.00 - 21.30 Turnverein Brü und Fr 20.00 - 21.45 Jeden Do 20.00 - 21.45 Turnverein Brü Jeden 2. Do 20.00 Samariterverein Jeden 2. + 4. Do 09.30 - 11.00 MuKi-Team Jeden letzten Do 14.00 - 17.00 Altersforum/Pro Senectute Jeden Fr 09.00 u. 10.15 Turnverein Brü Jeden 2. Fr 14.00 - 16.00 Jugendsekr. Winterthur-Land Jeden Sa 14.00 - 17.00 Pfadi Nepomuk

Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag Datum

Turnhalle Chapf

Zeit

Veranstalter

Anlass

Di 01.05. 09.00 - 12.00 Schützenverein Nü Obligatorische Übung 1 Frühlingsbrunch, zu Gunsten So 06.05. 10.00 - 14.00 Jasmin Karli, 3. Sek. Hatzi der Kinderkrebsliga Schweiz Mo 07.05. 18.00 - 20.00 Schützenverein Nü Freie Übung 3 Mi 09.05. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Do 10.05. 09.30 Nüeri-Netz Morgenkafi mit Gipfeli Sa 12.05. Werkabteilung Altpapiersammlung (Bereitstellung vor 8 Uhr) «Orchideen und Naturschutz» – Exkursion Sa 12.05. 09.00 - 11.00 Naturschutz Ba/Nü im Eigental (Ausweichsdatum b. Regen 19.5.) Mo 14.05. 19.00 Verein Spitex-Dienste Ba/Nü/Br Generalversammlung Ausweichdatum: «Orchideen und Naturschutz» – Sa 19.05. 09.00 - 11.00 Naturschutz Ba/Nü Exkursion im Eigental Di 22.05. 20.00 Bibliothek Büchervorstellung mit Daniela Binder Mi 23.05. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Mi 23.05. 18.00 - 20.00 Schützenverein Nü Obligatorische Übung 2 Baudirektion Kt. ZH Mi 30.05. 19.30 - 21.00 Infoveranstaltung: Neugestaltung Ortszentrum und Gemeinderat

Ort/Kontakt Schützenhaus Brütten Schulhaus Hatzenbühl, Anm. Telefon 078 669 27 29 oder karli.jasmin@hotmail.com Schützenhaus Brütten Zentrum Bären Im Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10 Hof Eigental, PP bei Naturschutztafel (www.nbn.ch) Franziskuszentrum Ba Hof Eigental, PP bei Naturschutztafel (www.nbn.ch) Bibliothek Zentrum Bären Schützenhaus Brütten Mehrzweckhalle Ebnet

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr Jeden Mo Jeden Di Jeden Mo Jeden Mo Jeden Mo Jeden 1. Mo

Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage) Jugendtreff Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21.00 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien

Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch Tel. 044 836 31 88

abwechselnd Jugendtreff Authentic 17.00 - 21.00 Jeannine Kummer 079 773 10 55 19.00 - 24.00 11.30 - 14.00 Mittagstisch 09.00 - 10.00 Muki-Turnen Bi 10.00 - 11.00 15.15 - 17.00 Chrabbelgruppe Nü 15.30 - 17.00 Frauenverein Ob/Bi 20.00 - 22.00 Gemischter Chor Ob/Bi 17.00 Gemeindepräsident

Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Altes Schulhaus Ob Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Mütter + Väter mit Kleinkindern Ref. Kirchgemeindesaal English Conversation (Ausk. 044 836 53 93) Schulhaus Ob Proben Singsaal Sunnerain, Bi Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 63) Gemeindehaus Sprechstunde Schulpräsident Jeden 1. Mo 18.30 - 19.30 Schulpflege Nü Gemeindehaus (Tel. Anmeldung: 044 838 40 72) Jeden Di 14.00 - 16.00 Kath. Frauenverein Ba-Nü Kafi-Franz (ausser Ferien) Kath. Kirchenzentrum, Ba Im Schloss, Nü Jeden Di/Mi Frauenverein Ob/Bi Ludothek Ping Pong Öffnungszeiten siehe Jeden 1. Sa Frauenverein Nü/Br/Ha www.ludopingpong.ch Jeden Di 18.00 - 19.30 Jugendriege Nü Jugendriege Schulhaus Ebnet Jeden Di 20.00 - 22.00 Volleyballclub Nü Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga) Turnhalle Hatzenbühl


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Veranstaltungen

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Fortsetzung regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Jeden Mi 19.00 - 23.00 Töffair Nü Jeden letzten Fr 19.00 Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi Jeden 1. + 3. Mi 14.00 Nüeri-Netz Jeden 2. + 4. Mi 14.00 - 16.00 Kleinkindberatung Kt. Zürich Jeden Frauenverein Ob/Bi Mo, Mi, Do, Fr

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 oder Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21) Jassnachmittag Mütter-/Väterberatung Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Ausk. 044 836 51 21, Eveline Bänziger) Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann 044 836 69 22) Bodyforming/Pilates MuKi-Turnen Mädchenriege Proben/Leitung: Tabea Herzog

Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi Jeden Do 09.00 - 10.00 Gymnastikverein Nü Jeden Do 09.00 - 10.00 MuKi Turnen Nü Jeden Do 17.30 - 19.00 Mädchenriege Nü Jeden Do 20.00 - 22.00 Männerchor Nü

Ort/Kontakt Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Schulhaus Ob Rest. Bären Neu: Zentrum Bären Schulhaus Ob Schulhaus Ob Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi Turnhalle Hatzenbühl Turnhalle Hatzenbühl Singsaal Ebnet

Andere Gemeinden Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mi 23.05. 17.00 TV Kloten Leichtathletik UBS Kidscup «De schnällscht Klotener 2012» für alle Jugendlichen von Kloten, Bassersdorf, Nürensdorf, Mi 30.05. 17.00 TV Kloten Leichtathletik Wallisellen, Opfikon-Glattbrugg, Winkel und Lufingen Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Jeden Mi 14.30 Reg. Senioren-Verb. W’thur Senioren Jeden 2. Mi 14.00 - 17.30 Kulturkommission Kloten Tanznachmittag für ältere Menschen

Schulhausanlage Spitz, Infos: www.ubskidscup.ch oder www.la-kloten.ch Schulhausanlage Spitz, Infos/Anmeldung: www.la-kloten.ch Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch) Stadtsaal Kloten

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Treffpunkt

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«Die Stämme» ist eines der wenigen Schweizer Browsergames im Netz. Das Spielprinzip ist nicht komplett neu: Jeder Spieler übernimmt die Herrschaft über ein mittelalterliches Dorf, welches ausgebaut werden soll. Dabei gilt es, die Balance zwischen Rohstoffproduktion, Militär und Forschung zu finden. Sobald man Fuss gefasst hat, kann man die eigenen Truppen auch auf andere Dörfer hetzen und sich mit anderen Spielern zu Stämmen zusammenschliessen. «Die Stämme» verfügt über die ü ­ blichen Reize eines Aufbauspiels und verspricht interessante Duelle gegen menschliche Gegner. ­Zudem sind sämtliche Texte in einem überaus amüsanten Berndeutsch abgefasst.

www.staemme.ch

filmkritiken

«ofdb.de» ist eine Seite für Filmfans. Auf der «Online-Filmdatenbank» findet man über 200 000 Filme, die jeweils von Usern auf einer Skala von eins bis zehn bewertet wurden. Ausserdem gibt es zu den allermeisten Filmen gleich noch mehrere User-Reviews. Wenn man also Hintergrundinformationen zu Filmen sucht oder sich für Regisseure und Schauspieler interessiert, ist man hier genau richtig. Ausserdem gibt es verschiedene Ranglisten wie beispielsweise «beliebteste Filme», «schlechteste Filme» oder «Geheimtipps», die bei der Auswahl eines sehenswerten Filmes überaus nützlich sind. Und schliesslich gibt es auch noch den Marktplatz, auf dem Filme gekauft und verkauft werden können. 

reisetagebuch

www.ofdb.de

Prinzipiell ist «triplib.de» nichts anderes als ein digitales Reisetagebuch, das im Internet erstellt und nachgeführt werden kann. Tage- oder etappenweise können Texte geschrieben, Fotos hochgeladen und Reisetipps für andere Reisende erstellt werden. Die Route wird dabei direkt in Google Maps eingetragen. Familie und Freunde können die Reise online verfolgen, indem sie die Tagebucheinträge lesen und kommentieren. Und natürlich kann man auch die Reiseberichte anderer User studieren, kommentieren und bewerten, um so die eigenen Ferien vorzubereiten. «triplib.de» ist also auch eine Art digitaler Reiseführer, der ständig durch neue Reiseberichte erweitert wird.

www.triplib.de

online-stammbaum

Auf «myheritage.com» kann eine digitale Familienchronik angelegt werden. Der Stammbaum lässt sich ganz einfach online erstellen: Ausgehend von der eigenen Person können jeweils Geschwister, Mutter, Vater und Partner hinzugefügt werden. Bei diesen Personen kann das Ganze dann wiederholt werden. Dazu kann man jeweils auch das Geburtsdatum, das Todesdatum, den Hochzeitstag und sämtliche sonstigen Informationen zur Person eintragen. Ausserdem kann man Fotos hoch laden, Familienwappen definieren und den eigenen Stammbaum mit bereits existierenden Stammbäumen anderer User vergleichen. Und schliesslich können alle Familienmitglieder dazu eingeladen werden, an der digitalen Familienchronik mitzuarbeiten. So kann die ganze Familie ihr Wissen beisteuern. 

cocktailrezepte

www.myheritage.com

«cocktail-lounge.net» ist eine Seite für jene, die alle diese Drinks und Cocktails, die in den Bars und Clubs zu bestellen sind, einmal selbst zusammenmischen wollen. Die Rezepte mehrerer Dutzend ­alkoholischer Mixturen sind hier zu finden, darunter bekannte Namen wie «Caipirinha», «Cuba Libre», «Piña Colada» und «Sex on the Beach». Diese Drinks kann man nun nach der passenden Jahreszeit, nach Zutaten oder nach der verwendeten Alkoholart sortieren und findet so schnell diejenigen Rezepte, die sich aus den Hausvorräten mischen lassen. Ausserdem gibt es sogar noch einen «BarkeeperGuide», der Anfänger in die Kunst des Mixens einführt und wertvolle Tipps für die ersten Drinks gibt.

www.cocktail-lounge.net

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Dorf-Blitz April 2012