dorfblitz April 2024

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REGION

BOBBY-CAR-KINO

Am BiblioWeekend zeigten die Bibliotheken in der Region, wie vielfältig man zukünftige und bisherige Bibliothekskunden ansprechen kann.

Seite 37

BASSERSDORF

URNENABSTIMMUNG

Die Sanierung der Liegenschaft Baltenswilerstrasse 10 kommt an die Urne. Dahinter steht eine Flächen- und Nutzungsstrategie der Verwaltung.

Seite 9

BRÜTTEN

ABSCHIED

Monika Bösch hat 17 Jahre als Präsidentin das Kinderhaus Chrüsimüsi geprägt und geht jetzt in Pension. Amanda Wäckerlin übernimmt.

Seite 23

NÜRENSDORF

KLASSENZUTEILUNG

Die Bildungsdirektion bewilligt der Primarschule Nürensdorf nur zwei erste Klassen. Dies hat Konsequenzen für den Lehrkörper.

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Künstliche Intelligenz krempelt zurzeit die Arbeitswelt vieler Personen gehörig um. Wie so oft bei neuen Technologien stehen ungeahnte Möglichkeiten den Ängsten Einzelner gegenüber. (Illustration: dorfblitz)

Werden wir bald durch die KI ersetzt?

Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Die Technologie, deren Trend nur eine Richtung kennt, erobert derzeit viele Bereiche unseres täglichen Lebens. Doch wie viel künstliche Intelligenz steckt bereits in den dorfblitz-Gemeinden?

von Fabian Rahm

Ihre Ankunft war plötzlich und unerwartet, doch schon bald kannte man sie überall. Auch wenn sich der Name nach komplexer Technologie anhört, war sie innert Kürze einfach zu bedienen. Die Rede ist von der künstlichen Intelligenz –kurz KI. «Künstliche Intelligenz ist die Simulation menschlicher Intelligenzprozesse durch Maschinen, insbesondere durch Computersysteme. Im Allgemeinen funktionieren KI-

Systeme, indem sie grosse Mengen von markierten Trainingsdaten aufnehmen, die Daten auf Korrelationen und Muster analysieren und danach diese Muster nutzen, umVorhersagen über zukünftige Zustände zu treffen», so erklärt der deutsche Technologieblog«computerweekly.de»diekünstliche Intelligenz.

Aus dieser Technologie haben sich zahlreiche Anwendungen herauskristallisiert. So gibt es beispielsweise die generative KI. Wie es der Name vermuten lässt, kann

diese Inhalte generieren. Die wohl bekannteste Anwendung davon ist «ChatGPT» des Unternehmens OpenAI. In Form eines Chats beantwortet die KI Fragen aller Art und generiert auf Wunsch auch Texte oder Zusammenfassungen. Sobald menschliche Emotionen, Empathie, Urteilsvermögen oder ethische GrundsätzeinsSpielkommen,gerät die Anwendung an ihre Grenzen. Weitere bekannte Anwendungen

25.4.2024
Fortsetzung auf Seite 2

Spitze Feder

Während ich diese Kolumne schreibe, habe ich 15 WhatsappNachrichten beantwortet, fünf Mails gelesen und sechs gelöscht, eine Teams-Nachricht erhalten, drei neue Push-Meldungen auf dem Handy von irgendwelchen Zeitungen erhalten und insgesamt habe

sind die Bilder- und Spracherkennung. Jan Braunschweiler, Geschäftsführer der Bassersdorfer ITFirma Neo One AG, sieht Vor- und Nachteile in der aufstrebenden Technologie: «Die künstliche Intelligenz wird Effizienzsteigerungen bringen, jedoch wird diese Innovation nicht kostenlos sein. Gerade im IT und Softwarebereich steigen die Kosten stark an. Dieser Trend wird durch die KI nochmals zunehmen, entsprechend muss der Nutzen einen klaren Vorteil bringen.»

ich in den vergangenen 20 Minuten etwazehnMalmeinHandyentsperrt. Dauernd erreichbar zu sein ist normal geworden. Egal, wo wir uns gerade physisch befinden oder was wir machen, mit dem Handy in der Hand sindwirgleichzeitigauchnochandrei anderen Orten.

Insgesamt 88-Mal entsperren wir unser Handy am Tag laut einer Studie der Universität Bonn. Wenn wir davon ausgehen, dass wir 16 Stunden wach sind, entsperren wir unser Handy alle elf Minuten. Diese Art der Reizüberflutung macht uns nicht unbedingt dümmer, sagt der Cyber-Anthropologe Daniel Kunzelmann in ei-

KI im Treuhandwesen

Inhalte analysieren, Texte generieren oder Prozesse automatisieren – hört sich das für Unternehmen nicht vielversprechend an? «Ich sehe grosses Potenzial in der Anwendung von KI für unser Treuhandbüro. Die Technologie ist bei uns zwar noch nicht im Einsatz, doch ich bin überzeugt, dass sich unsere bereits heute teilweise automatisierten Buchführungsprozesse nochmals deutlich verbessern können», erzählt Eléonore

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nem Interview mit dem Zofinger Tagblatt. Es raubt uns allerdings Energie und die Fähigkeit, uns wirklich auf eine Sache zu fokussieren. Wenn ich einen Film schaue, kommt es selten vor, dass mein Handy ganz stumm bleibt. Es nervt mich, bei mir und bei anderen, und trotzdem habe ich den Impuls, bei jeder neuen Benachrichtigung gleich zu reagieren. Die Angst, etwas zu verpassen, ist zu gross. In einem schönen Anglizismus beschrieben nennt man es auch «FOMO – Fear of missing out». Obwohl das sehr ironisch ist, weil ich beim Blick auf mein Handy vielleicht gerade den Sonnenuntergang ver-

Bickel, Geschäftsführerin des Treuhandbüros ITS Treuhand AG. Aus dieser Entwicklung erwartet Eli Bickel auch eine Transformation vom klassischen Geschäftsmodell der Treuhandbranche: «Während die klassischen Buchführungs-Mandate sinken werden, wird es mehr Unternehmensberatungen brauchen. Und diese Beratungen werden weiterhin von Menschen durchgeführt werden –und das ist auch gut und wichtig so.»

passe oder ein anderer Moment vorbeizieht.

Manchmal gelingt es mir, mein Handy auszuschalten und die Ruhe zu geniessen. Doch dann blinkt es wieder und ich verfalle der Benachrichtigung auf meinem Handy erneut. Eine neue Funktion hat mir allerdingsetwasAbhilfegeschaffen. IndenEinstellungenmeinesHandys kannichverschiedeneModieinrichten. Dabei entscheide ich, von wem ich Nachrichten empfangen will und welche Apps mir Benachrichtigungen senden können. Ein Hoch auf die Technik!

Gemeindeverwaltungen zurückhaltend

Der KI-Trend hat auch die Gemeindeverwaltungen der dorfblitz-Region erfasst. Jedoch verbergen sich dahinter Herausforderungen: «Natürlich machen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derGemeindeBassersdorfvongenerativer KI Gebrauch, da es effizienteres Arbeiten erlaubt. Die grösste Herausforderung für uns als Gemeinde liegt im Datenschutz, da die KI-Tools die eingegebenenInformationenspeichern und für ihre eigenen Zwecke nutzen

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JedenletztenDonnerstagimMonat gratisinalleHaushaltungender GemeindenBassersdorf,Brüttenund Nürensdorf.

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2 THEMA DES MONATS 25.4.2024, Nr. 4
dorfblitz online

können. Angesichts der sensiblen Daten, mit denen wir als Gemeinde umgehen, hat der Datenschutz höchste Priorität», erklärt Nicolas Felber, Projektleiter Digitalisierung bei der Gemeinde Bassersdorf. So hat die Gemeindeverwaltung interne Richtlinien erlassen, welche die Nutzung von KI unter gewissen Bedingungen erlaubt. «So dürfen nur anonyme Daten eingegeben und keine Urheberrechte verletzt werden. Weiter müssen die generierten Inhalte genau auf deren Richtigkeit überprüft werden.»

Mangelnder Datenschutz

Ähnlich wird das Thema in der Gemeinde Brütten betrachtet: «Der Einsatz von KI birgt Risiken, wie zum Beispiel die Verletzung des Datenschutzes.Sodürfensensibleoderpersonenbezogene Daten nicht in Zusammenhang mit der KI verwendet werden. Daher wird die KI bei uns vor allem als Ideengeber oder als Korrekturwerkzeug für öffentliche Texteeingesetzt»,erzähltGemeindeschreiberYvesAnthon.

Die Gefahr des mangelnden Datenschutzes bestätigt auch Andreas Ledermann von der Gemeinde Nürensdorf, welche in ihren Applikationen bisher noch keine KI einsetzt. Mit Blick in die Zukunft schliessen alle drei Gemeinden einen intensiveren EinsatzderKInichtaus:«Geradedie-

ses Jahr durften wir eine Informationsveranstaltung zum Thema KI besuchen.DieKIistaufdemVormarsch. Aus diesem Grund werden wir fortlaufend prüfen, welche Prozesse durch die KI vereinfacht werden können», erklärtYvesAnthon.

Verblüffendes Experiment

Dass der Einsatz von KI in Unternehmen viel Zeit sparen kann, weiss Jan Braunschweiler aus einem selbst durchgeführten Experiment: «Wir haben an einer Geschäftsleitungssitzung ein Programm getestet, welches die ganze Sitzung mithört und danach automatisch ein Protokoll sowie eine Präsentation zusammenstellt. Die Ergebnisse waren verblüffend: Wenn unsere Sekretärin das Protokoll und diePräsentationerstellthätte,hättesie 100von100Punktenbekommen.Das Tool würde circa einen Wert von 80 Punkten erreichen, was meiner Meinung nach sehr gut ist. Dies ist eine beispielhafteAnwendung, welche der Wirtschaft im Sinne einer Automatisierung wirklich helfen kann.» Danachgefragt,obirgendwanngarkeine Menschen für solche Arbeiten mehr benötigen werden, entgegnet der Geschäftsführer: «Ich denke nicht, dass die KI den Menschen ersetzen wird. Es wird trotzdem wichtig sein, dass wir den Menschen und seine Fähigkeiten ausreichend hoch gewichten.

Auch wenn es sehr intelligente Systeme geben wird, brauchen wir letztendlich den Menschen, um diese zu bedienen.»

Skepsis beim dorfblitz Texte zu verfassen, das Steckenpferd der generativen KI «ChatGPT», scheint auf den ersten Blick auch für die Journalismus-Branche geeignet zusein.ChefredaktorinSusanneGutknecht vom dorfblitz sieht die Anwendung von KI allerdings kritisch: «Im Journalismus gibt es zwei wichtige Aspekte dazu: Einerseits sind journalistische Inhalte urheberrechtlich geschützt und mit der Anwendung von KI-Systemen werden diese Urheberrechte verletzt, sofern sie nicht autorisiert wurden. Auf der anderen Seite wollen wir als Journalisten auch gut recherchierte Artikel publizieren und nichtArtikel, welche aus vorhandenem Inhalt zusammengestellt wurde». Daher ist beim dorfblitz keine Anwendung von KI in naher Zukunft geplant. «Wir müssen abwarten, wie sich das Thema rechtlich entwickelt und wie der Verband der Medien damit umgeht. DorfblitzLeser suchen mit Sicherheit nicht standardisiert generierte Inhalte, was ich als grosses Risiko ansehe und wo auch ein Vertrauensverlust in uns als Zeitungentstehenkann»,erklärtGutknecht weiter.

Im Trend

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die KI definitiv in den dorfblitzGemeinden angekommen ist. Das Thema ist beinahe allen Wirtschaftsakteuren, ob Zeitung, Gemeindeverwaltung oder Firmen geläufig und steht weit oben in ihren jeweiligen Trendradars. Allerdings ist der tatsächliche Einsatz noch nicht verbreitet. Die rechtlichen Hürden wie der Datenschutz oder ungeklärte Fragen zu Urheberrechten lassen noch keine breite Anwendung der KI in den Gemeinden zu. Das bestätigt auch Treuhand-Geschäftsführerin Bickel: «Bei derMehrheitunsererKundenkannich noch keine weitgehende Anwendung von KI erkennen.» Beinahe alle befragten Unternehmen und Verwaltungen erwägen jedoch zukünftig einen Einsatz derTechnologie.

Davon ist auch Jan Braunschweiler überzeugt: «Ich denke, der Einsatz von künstlicher Intelligenz wird sich durchsetzen. Besonders in weltweit eingesetzten Lösungen, wo sich so eineImplementierunglohnt.SeitAnfang dieses Jahres verzeichnen wir vermehrt Anfragen zur künstlichen Intelligenz, beispielsweise auch bezogenaufdieThemenIT,Digitalisierung und Cyber-Security. KI ist definitiv ein Trend, welcher uns noch lange beschäftigen wird», erklärt Braunschweiler. ■

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IN DER OPTIKBRANCHE

Lukas Baltensperger, Inhaber Baltensperger Optik & Optometrie GmbH in Bassersdorf, setzt KI bereits ein.

Wie wird bei Ihnen künstliche Intelligenz eingesetzt?

Wir besitzen bereits heute Geräte, welche künstliche Intelligenz anwenden. Unsere «Screening»Geräte, welche wir für Sehtests nutzen, können Abweichungen im Auge von den normalen Werten feststellen. So können Erkrankungen früh erkannt und in Zusammenarbeit mit einem Augenarzt behandelt werden. Bei der Erstellung von Brillengläsern verwendet unser Lieferant ebenfalls künstliche Intelligenz. Durch die genaue Vermessung können unzählige Datenpunkte mithilfe der KI analysiert und entsprechend zu einem massgeschneiderten Brillenglas verarbeitet werden.

Welche Trends erwarten Sie zukünftig beim Einsatz von KI?

Ich bin überzeugt, dass es künftig viele Anwendungen von KI in unserer Branche geben wird. Ein mögliches Beispiel könnte die Wahl der perfekten Brillenfassung anhand gewisser Kriterien sein. Wir sind gespannt und beobachten die verschiedenen Trends laufend. (fr)

3 THEMA DES MONATS 25.4.2024, Nr. 4

«Der Bassersdorfer Business Circle funktioniert»

Zehn Jahre BBC mit neuem Präsidenten Dani Bleuler

Urs Burger, an der GV haben Sie das Präsidium nach zehn Jahren abgegeben. Sind Sie mit dem Erreichten zufrieden?

Urs Burger: Der Bassersdorfer Business Circle – kurz BBC – hat sich in den vergangenen zehn Jahren prächtig entwickelt. Als wir zu Dritt die Idee für diesen Business Club entwickelten, also Dani Bleuler, Carlos Sardinha und ich, waren wir sicher, dasswirmitunsererIdeeauchandere Personen ansprechen werden. Mittlerweile haben wir 72 Mitglieder im BBC – der Erfolg gibt uns recht.

Was war die Grundidee des Business Clubs?

Urs Burger:Wirdreihabenalleselbst Sport getrieben in unserer Jugend undauchheutenoch.Deshalbwollen wir es Vereinen ermöglichen, Projekte für die Jugend auch umzusetzen. Projekte, die über den normalen Vereinsbetrieb hinausgehen und man sich vielleicht nicht leisten könnte. Zudem soll der BBC vielbeschäftigtenUnternehmerinnenundUnternehmern die Möglichkeit bieten, gute Projekte finanziell zu unterstützen, auch wenn sie vielleicht zu wenig Zeit haben, direkt Trainings zu leiten oder in einem Vorstand mitzuwirken. So wird zumindest der finanzielle Druck für Sportvereine gemildert.

Man munkelt in der Region, dass der BBC ein illustrer Club ist, der nicht alle aufnimmt. Was ist da dran?

Dani Bleuler: Definitiv nicht! Wir sindnichtelitäroderabgehoben,sondern pflegen einen guten sozialen Kontakt untereinander. Wir nehmen Mitglieder gerne auf, der Jahresbeitrag beläuft sich auf 1200 Franken –also 100 Franken pro Monat. Davon sind 1000 Franken für die Projekte, die wir unterstützen und 200 Franken setzen wir für die Geselligkeit und Anlässe ein. Ob als Firma oder als

Der scheidende Präsident Urs Burger (li.) übergibt an Dani Bleuler, der bereits im Vorstand ist.

ist aufgehoben, hat gemeinsame Ziele als Team. Jede Person, die in einer solchen Struktur eingebunden war, bietet ihrer Umwelt etwas. Teamfähigkeit ist auch als Mitarbeiter in der Wirtschaft wichtig.

Was sind besondere Erlebnisse, an die Sie sich noch aus Ihrer Vereinsjugend erinnern?

Urs Burger: Für mich sind das die Trainingslager und Ferienwochen, die ich im Fussballverein erleben durfte.Wirhabenunsgegenseitigherausgefordert,dasBestegegebenund doch nebenher die Freundschaft gepflegt – und viel Spass gehabt. Das waren wirklich schöne Zeiten!

Dani Bleuler: Ich war im Fussballverein und habe dann ins Unihockey gewechselt, das war meine Passion. Auch bei mir zählen die Trainingslager, ich weiss noch heute, wo wir wann waren – eine Zeit mit viel Groove. Es waren nicht nur die Siege wichtig, sondern das Miteinander. Solche Erlebnisse sind prägend.

Im Moment profitieren drei Sportclubs vor allem vom BBC. Melden sich die anderen nicht oder haben sie die falschen Projekte?

Privater – es geht uns um die Person, nicht ums Geld.

Urs Burger: Vorstandsmitglieder zahlen übrigens auch ihren Vereinsbeitrag – die Vorstandsarbeit ist rein ehrenamtlich ausgelegt, man hat also keine Vorteile.

«Wir haben beide den Wert einer Zugehörigkeit zu einem Sportverein in jungen Jahren erfahren.»

Der BBC unterstützt vornehmlich Projekte im Sport. Warum vor allem für junge Menschen?

Dani Bleuler: Wir haben beide den Wert einer Zugehörigkeit zu einem Sportverein in jungen Jahren erfahren. Die sozialen Netzwerke in Vereinen, sich anpassen zu müssen, sich in Gruppen zurechtzufinden sind alles wertvolle Erfahrungen, die lebenslang helfen – auch später in der Berufswelt.

Urs Burger: Nicht zu vergessen die Freundschaften, die man teilweise über Jahrzehnte hat und die in der Vereinsjugend entstanden sind. Man

Dani Bleuler:Nein,dasseheichnicht so. Zwei Sportarten der drei sind uns nah, wir kennen viele Personen und daher war es für diese Vereine vielleicht naheliegender, ein Projekt einzugeben.Aber wir haben auch schon Sportlerinnen und Sportler unterstützt, welche für ein Kader eingezogen wurden und denen vielleicht für eine Reise ins Trainingslager das Geld fehlte.

Urs Burger:Wichtigistsicherzuwissen, dass wir kein Füllhorn leeren. Wir verlangen ein sauber strukturiertes Projekt, welches dem BBC-Vorstand präsentiert werden muss. Zudem finanzieren wir nur die Hälfte des Betrages. Die Eigenleistung und der eigeneAnsporn sollen immer gewährleistet sein.

4 MONATSINTERVIEW 25.4.2024, Nr. 4

Sie erwähnen Leistungspakete auf Ihrer Homepage. Was hat es mit diesen Leistungspaketen auf sich?

Dani Bleuler: Neben dem finanziellen Zustupf möchten wir den Gedanken des Gebens und Nehmens aktiv leben. Das heisst, die Vereine helfen auch uns, wenn wir sie brauchen, sei es beispielsweise als Servicepersonal an unserem zehnjährigen Jubiläumsfest im September oder an einem Treffen unserer Circleanlässe. Dies ist aber nie einThema für dieVereine – sie sind da sehr unterstützend.

«Für Networking muss man Menschen mögen und sich gerne austauschen»

Zauberwort Networking: was bedeutet es Ihnen beiden?

Urs Burger: Für Networking muss man Menschen mögen, sich gerne austauschen mit ihnen, dann funktioniert Networking auch. Wenn es sich ergibt, treffen sich an einem Anlass Personen und können etwas gemeinsam in Angriff nehmen. Wenn nicht, hat man einen schönen Abend verbracht und sich ausgetauscht. Alles ganz unverkrampft.

Dani Bleuler: Networking ist ein Gefühl. Es gibt keine Verpflichtung, man muss nicht wegen möglichen lohnenden Aufträgen an solche Networking-Treffen gehen, das funktioniert sicher nicht. Ich freue mich immer, im BBC mit Gleichgesinnten einen Abend zu verbringen. Sie haben im Geschäft dieselben Sorgen wie ich. Sie wissen, wovon ich spreche und man kann auch einmal den Kropf leeren oder einfach zuhören. Eine Mitgliedschaft bei uns öffnet nicht automatisch Türen zu neuen Aufträgen und Geschäftspartnern, das ist ein falschesAnsinnen.

Sind Sie eingebettet in die Gemeinde oder den Gewerbever-

ein? Arbeiten Sie mit diesen Gremien zusammen?

Dani Bleuler:DerGewerbevereinhat eine andere Ausrichtung als wir sie haben. Es sind jedoch einige Mitglieder in beiden Vereinen vertreten. Wo es bei uns eher um eine Sponsoringplattform für die Jugendlichen geht, ist der Gewerbeverein fachlich ausgerichtet, respektive gilt als Bindeglied zwischen Gewerbe und Politik. Daher gibt es keinen InteressenkonfliktundwirsindauchkeineKonkurrenten. Für gewisse Projekte wie die Sporthallen-Kapazitätsfrage, die schon länger schwelt und die von Vereinen an uns herangetragen wurde, können wir auch Mitinitiant sein und versuchen, etwas ins Rollen zu bringen, Gespräche zu vereinbaren. Dazu haben vielleicht Vereinsvorstände neben dem Tagesgeschäft kaum Zeit, ebenso wie auf der Gemeinde Ressourcen auch meistens knapp sind.

«Ich freue mich immer, im BBC mit Gleichgesinnten einen Abend zu verbringen.»

Mit dem Projekt «Sportler in der Schule» haben Sie im Februar 2022 einen Knüller gelandet. Gibt es irgendwann eine Fortsetzung?

Urs Burger: Das war in der Tat eine Riesengeschichteundhatsowohlden Jugendlichen wie auch den Lehrern Spass gemacht. So nahe an grossen SchweizerLeistungssportlernzusein wieDiegoBenaglio,GiuliaSteingruber oder Reto Hug, mit ihnen Sport zu treiben und Tipps zu erhalten, ist einmalig. Der Mix von Mitmachen undlernenvondenBesten,aberauch hören,dassjederWegmitSteinengepflastertist,wareinguterAnsatz.Der Zeitpunkt nach der für die Jugendlichen schwierigen Coronazeit war goldrichtig. Das war definitiv ein Herzensprojekt von uns.

Dani Bleuler: Es ist das erklärte Ziel imVorstand, diesenAnlass nochmals durchzuführen – das wollen wir den Jugendlichen definitiv nochmals bieten. Cool wäre, wenn dieser Anlass fix für die zweite Oberstufe eingeplant werden könnte. Wir sind im Moment daran, die Eckpfeiler zu setzen und hoffen, es 2025 zu wiederholen.

Dani Bleuler: wohin soll die Reise des BBCs unter Ihrer Präsidentschaft gehen?

Wir haben eine gute Ausgangslage geschaffen, die wir nun weiterführen können.Sicherwollenwiranunseren Grundwertenfesthalten.UnserCircle ist ein dynamisches Umfeld, die nächste Generation ist präsent und bringt sich ein, das gefällt mir. Daher wird es immer Veränderungen und Strömungen geben, die wir aufnehmen müssen. Unsere geselligen

Abende kommen ebenfalls gut an. Wenn sich Firmen gegenseitig vorstellen, man so Einblick erhält in Themen, die man sonst nicht sehen würde – das ist definitiv ein Mehrwert und macht erst noch Spass. Dies generiert dann auch genügend Sogwirkung, um neue Mitglieder anzusprechen und zum Mitmachen zu bewegen.

Urs Burger: Sie geben mit einem weinenden Auge ab?

Definitiv! Ich bleibe Mitglied und kann es weiterhin geniessen. Der BBC ist eine schöne Story – und funktioniert überall! Was ich früher im Fussballclub erhalten habe, kann ich jetzt in Form dieser Unterstützungsplattform an die Jugend zurückgeben–dasgefälltmir! ■

5 MONATSINTERVIEW 25.4.2024, Nr. 4
Dani Bleuler packt für die Jugend gerne an. Ein erstes Projekt des BBC waren die Garderoben im Acherwis. (sg)

SACHBEREICHSPRÜFUNG

LOHNBUCHHALTUNG UND JAHRESRECHNUNG 2023

Die externe Revisionsstelle hat im ersten Quartal 2024 den Sachbereich Lohnbuchhaltung und die Jahresrechnung 2023 geprüft. Der Gemeinderat hat die Revisionsberichte zur Kenntnisgenommen.DieGemeindeverwaltung wird die Empfehlungen der Revisionsstelle, unter anderem die Verbesserungsvorschläge zur Rechnungsführung, umsetzen.

NEUE MITGLIEDER FÜR DIE KULTUR- UND BIBLIOTHEKSKOMMISSION

Die Kultur- und Bibliothekskommission wird um zwei Mitglieder erweitert. Der Gemeinderat wählte Katharina Rahm und Monika Siber als

Mitglieder der Kubiko für den Rest derAmtsdauer 2022/26. Das Ziel der Kommission besteht darin, ein grösseres Programm mit Kulturveranstaltungen auf die Beine zu stellen, wie dies aufgrund der letztjährigen Bevölkerungsumfrage gewünscht wird.

STELLUNGNAHME

ZUM

ZVV-VERBUNDFAHRPLAN

2025/2026

DerZürcherVerkehrsverbund(ZVV) überprüft alle zwei Jahre das Fahrplankonzept des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich. Die Anpassungen werden für die Mitwirkung der Bevölkerung und der Gemeinden publiziert. Die Gemeinde Bassersdorf beantragt dem ZVV folgende ErgänzungenzumKonzept:Optimierung Umsteigebeziehungen der Busse 660 und 765, zusätzliche Hal-

testelle an der Winterthurerstrasse, Einsatz von Gelenkbussen bei Bedarf, Führung der Buslinie Nr. 748 statt 749 von Dübendorf zum Bahnhof Bassersdorf und spätere Führung einer Buslinie nach Wallisellen.

ERHÖHUNG STELLENPLAN FÜR PUBLIKUMSDIENSTE

Der Gemeinderat hat auf Antrag der Geschäftsleitung an seiner letzten GemeinderatssitzungfürdenBereich Publikumsdienste eine Stellenplanerhöhung im Umfang von 70 Prozent genehmigt. Hierdurch können die Dienstleistungenoptimalgewährleistet werden. Gleichzeitig ist es möglich, diverse notwendige Stellvertretungsfunktionen innerhalb des Bereichs abzudecken und die Arbeiten im Bereich der Digitalisierung voranzutreiben.

ERKENNTNISSE AUS DER JAHRESRECHNUNG 2023

Die Jahresrechnung 2023 schliesst bei einem Aufwand von 89,4 Mio. Franken und einem Ertrag von 87,8 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss (Defizit) von 1,6 Mio. Franken ab. Das Ergebnis liegt aufgrund der verspäteten Überweisung der Versorgertaxe im Rahmen des Budgets, welches ein ausgeglichenes Ergebnis vorsah. Aufgrund der Erarbeitung diverser Grundlagenkonzepte und Projektverzögerungen wurden lediglich 3,7 Mio. Franken investiert (Budget 8,3 Mio.).

Stabile Erfolsrechnung

Die Erfolgsrechnung schliesst um 1,6 Mio. Franken schlechter ab als budgetiert. Eine der Hauptursachen für die Abweichung ist die Verzögerung bei der Rückerstattung der Versorgertaxe durch den Kanton. Ursprünglich war diese Rückerstattung im Budget 2023 berücksichtigt worden, jedoch wird sie nun erst in der Jahresrechnung 2024 verbucht werden. Weiter verzeichnet die Schule Kosten, die rund eine Million Franken über dem Budget liegen. Gleichzeitig weist das Alters- und Pflegeheim eine tiefere Auslastung sowie tiefere Pflegebetreuung aus, was sich negativ auf das finanzielle Ergebnis auswirkt. Ein positiver Faktor, der die Finanzen der Gemeinde beeinflusste, war eine stärkere Zunahme der Gemeindesteuern. Die Sozialhilfekosten stiegen während der Coronakrise stark an und entwickeln sich mittlerweile wieder rückläufig. Diese Entwicklungen konnten zum Zeitpunkt der Budgetierung nicht vollständig abgeschätzt werden, was zu einer Überschätzung der Kosten führte. Ein positiver Aspekt der Jah-

UMNUTZUNG DER DOPPELZIMMER IM APZ BREITI

DasAlters- und Pflegezentrum Breiti (APZ) ist mit 56 Betten auf der Pflegeheimliste des Kantons Zürich aufgeführt. Bei einer Vollbelegung werden zehn Zimmer doppelt belegt. Die Belegung von Doppelzimmern entspricht jedoch nicht mehr dem aktuellen Standard einer Pflegeeinrichtung und wird deshalb immer schwieriger. Dies führt zu einer Unterbelegung der Zimmer.Aus diesem Grund werden die Doppelzimmer im APZ aufgehoben. Es ist vorgesehen, dass die Doppelzimmer mehrheitlich in Einzelzimmer umgewandelt werden.

Gemeinderat Bassersdorf

resrechnung 2023 ist die Einlage in die Finanzpolitische Reserve in der Höhe von 3,7 Mio. Franken, die zur Stärkung der finanziellen Basis der Gemeinde beiträgt.

Vergleich Jahresrechnung zu Budget 2023 (Gemeinde Bassersdorf)

Höhere Steuererträge als budgetiert

Die einfache Staatssteuer (Steuereinnahmen bei einem Steuerfuss von 100 Prozent) beträgt 29 Mio. Franken. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 0,9 Mio. Franken. Mit 5,7 Mio. Franken tragen die Grundstückgewinnsteuern zur Gesamteinnahme bei. Ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung ist der kantonale Finanzausgleich,derfürBassersdorfeinebedeutendeEinnahmequelle darstellt. Aufgrund der niedrigen Steuerkraft erhält die Gemeinde einen Ressourcenausgleich in Höhe von 12,3 Millionen Franken. Dies entspricht rund 14 Prozent der

BEHÖRDE UND VERWALTUNG
AUS
6 BASSERSDORF 25.4.2024, Nr. 4

Gesamteinnahmen und ist ein wesentlicher Beitrag zur finanziellen Stabilität der Gemeinde.

Ausgaben – Bildung und Pflegeleistungen im Fokus Im vergangenen Jahr beliefen sich die selbstfinanzierten Ausgaben der Gemeinde auf netto 52,5 Millionen Franken, wobei der Schulsektor mit 22,8 Millionen Franken den grössten Anteil ausmachte. Hauptsächlich bedingt durch gestiegene Sonderschulkosten, höhere Personalkosten und dem geplanten Ausbau der Informatik sind diese im Vorjahresvergleich stark gestiegen. Die Ausgaben für Soziales, Gesundheit und Pflege sind am stärksten gestiegen (2,5 Mio. Franken), während die Verwaltungsausgaben um rund eine Million Franken zunahmen, teilweise aufgrund von temporären Aushilfen.

Quelle: Gemeinde Basserdorf

Priorisierung künftiger Investitionen

Aufgrund der Erarbeitung diverser Grundlagenkonzepte und Verzögerungen in laufenden Projekten wurden lediglich 3,7 Mio. Franken investiert (Budget 8,3 Mio.). Die Selbstfinanzierung beträgt netto 6,5 Mio. Franken, der Selbstfinanzierungsgrad beträgt hohe 176 Prozent. Der Gemeinderat befasst sich zurzeit mit der Priorisierung der anstehenden Investitionsprojekte, mit dem Ziel, diese sinnig auf die nächsten Jahre zu verteilen und Synergien schaffen zu können.

Finanzlage verbessert sich trotz Verlust im Gebührenhaushalt

Die langfristigen Darlehen reduzierten sich auf 47 Mio. Franken bis Ende 2023, während 7 Mio. Franken an fälligen Darlehen für 2024 aus eigenen, aktuell hohen liquiden Mitteln von 17 Mio. Franken finanziert werden können. Das zweckfreie Eigenkapital erhöhte sich um 2,2 Mio. Franken, während sich das zweckgebundene Eigenkapital aufgrund von Verlusten der Gebührenhaushalte um 0,5 Mio. Franken reduzierte. Die Gemeinde weist damit heute ein Nettovermögen von 2 Mio. Franken aus.

Erfreuliche Steuerkraft und nachhaltige Finanzpolitik: Herausforderungen und Chancen für unsere Gemeinde

Die gestiegene Steuerkraft der Gemeinde ist eine erfreuliche Entwicklung. Obwohl sie nicht so stark ansteigt wie die Ausgaben, beträgt die Selbstfinanzierung immer noch 6,5 Millionen Franken (im Vergleich zu 9 bis 12 Millionen Franken in den Vorjahren). Mit einem Nettovermögen von 2 Millionen Franken befindet sich die Gemeinde aus finanzieller Sicht in einem idealen Zustand, da sie bisherige Investitionen aus eigenen Mitteln (Steuern, Gebühren, Ressourcenausgleich usw.) finanzieren konnte. Die Gemeinde steht vor einem bedeutenden Investitionsvolumen in den kommenden Jahren. Die Finanzierung dieser Projekte stellt zwar eine Herausforderung dar, aber der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige Finanzpolitik umzusetzen. Durch intensive Auseinandersetzung mit der Priorisierung der Vorhaben und den Möglichkeiten der Finanzierung strebt der Gemeinderat an, die Attraktivität der Gemeinde zu steigern, ihre Entwicklung voranzutreiben und gleichzeitig auf eine Erhöhung des Steuerfusses zu verzichten.

Gemeinderat Bassersdorf

GESCHÄFTSBERICHT JETZT ONLINE VERFÜGBAR

Die Bevölkerung sowie Interessierte haben die Möglichkeit, den Geschäftsbericht 2023 der Gemeinde Bassersdorf online einzusehen. Er bietet einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Tätigkeiten, Projekte und Entwicklungen, die im vergangenen Jahr in unserer Gemeinde stattgefunden haben.

Der Geschäftsbericht dient nicht nur als Rückblick, sondern auch als Informationsquelle über die aktuellen Projekte und Initiativen der Gemeinde. Er beleuchtet die erreichten Meilensteine, stellt neue Vorhaben vor und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Darüber hinaus bietet der Bericht detaillierte Informationen über die finanzielle Situation der Gemeinde. Interessierte sind herzlich eingeladen, den Bericht einzusehen:

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Sonntag: Nachos

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Flug mit Richtstrahl

Die 140-jährige Liegenschaft und früheres Sekundarschulhaus soll umfassend saniert werden. (rh)

Sanierung der Liegenschaft Baltenswilerstrasse 10 sei verhältnismässig

von Susanne Gutknecht

Am 9. Juni wird über die Sanierung der Liegenschaft Baltenswilerstrasse 10 als ein weiteres Gebäude für die Verwaltungsangestellten abgestimmt. Dabei geht es um 2,635 Millionen Franken Baukredit.

Im November 2022 hat der Gemeinderat an einer Sitzung dem Projekt «Basi2035» zugestimmt, welches sich in zwei Teilprojekte gliedert. Ein Teil ist die Organisations-Verwaltung, der andere Teil ist die Optimierung der Verwaltungsliegenschaften, die sich auf sieben Standorte verteilen. Für eine Expertise hat der Gemeinderat dannzumal eine externe Firma beauftragt und einen Kredit über 46 000 Franken gewährt.

InihrerAnalysestelltdieFirmaFederasnunfest,dassdieBassersdorfer Gemeindeverwaltungweiterwachsen wird um rund 22Arbeitsplätze in den nächsten zehn Jahren. Mehr Arbeit seigenugvorhanden,einerseitsdurch die demografische Veränderung und die damit einhergehenden Gesundheits-, Pflege- und Betreuungskosten ebenso wie durch das stetige Bevölkerungswachstum. Verschiedenste Infrastrukturbauten bescheren Mehr-

arbeitundimSchulwesenortetFederas eineArbeitszunahme durch komplexereFälleinderSonderpädagogik.

Auflagen Denkmalschutz

Die Gemeinde legt am 9. Juni den Umbau der Liegenschaft Baltenswilerstrasse 10 an der Urne vor, um Raum zu schaffen. In der Weisungsbroschüre erfährt man, dass dieses «alte Sekundarschulhaus» denkmalgeschütztundrund140-jährigist.Ein Gebäude, das rundum saniert werden muss, um Energiestandards von heutezuentsprechen.DaherdieKostenvon2,635MillionenFranken.Für Zinsen, Abschreibungen und Unterhalt wird die Erfolgsrechnung jährlich mit 269 000 Franken belastet. Soeben hat der Gemeinderat die Flächen-undNutzungsstrategie2035 fürdenTeil,diedenBedarfanGrundstücken und Immobilien für die Verwaltung bestimmen soll, an seiner März-Sitzung verabschiedet und Grundsatzentscheide gefällt. Eine Langfriststrategie bis 2040 sei angedacht, erklärt Ressortvorsteher Finanzen + Liegenschaften, Adrian Hediger.

RGPK verhalten zustimmend

Die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK) ist in ihremAbschiedverhaltenzustimmend.

Auflagen des Denkmalschutzes und die alte Bausubstanz führten zu hohem Mehraufwand. Zudem anerkennt die RGPK, dass der Gebäudezustand einen Verkauf zu einem vernünftigen Preis kaum möglich mache. Dennoch mahnt sie: «Allerdings beobachtet die RGPK das stetige Wachstum der Gemeindeverwaltung und die zunehmend dezentrale Verteilung über das Gemeindegebiet mit Besorgnis.» Sie geben dem Gemeinderat mit auf den Weg, moderne Arbeitsformen, gemietete Büroräumlichkeiten oder eine Zentralisierung in die Überlegungen aufzunehmen fürihreinAussichtgestellteFlächenund Nutzungsstrategie.

Verkauf nicht möglich

Adrian Hediger kontert diese Aussagen sachlich: «In der Gemeindeordnung ist festgelegt, dass wir gemeindeeigene Liegenschaften nicht veräussern dürfen.» Somit fällt ein Verkauf weg. Auch erklärt er, dass eine Umnutzung zur Vermietung trotzdem hohe Investitionen nötig mache und wenig gewonnen sei damit. «Mit der Analyse Basi2035 haben wir den Blindflug verlassen und können klare Aussagen machen, wie es weitergehen soll. Daher erscheint uns die vorgeschlagene Sanierung der Liegenschaft und die Standort-

auslagerung der Polizei als der richtige Weg.»

Auf Verdichtung setzen

Hediger spricht die Grundsatzentscheide des Gemeinderates an: «Wir werden kein zentrales Verwaltungsgebäude anpeilen, sondern die Entwicklung der bestehenden, zum Teil sehr grosszügigen Räume. Die Digitalisierung und neue Arbeitsformen ermöglichen eine optimalere Nutzung unserer Räume.» Ebenso sei an der Baltenswilerstrasse vorgesehen, die Abteilung Soziales einzuquartieren. «Wir können dort die Raumplanung so vorantreiben, dass wir sensitive Arbeitsbereiche baulich sicher und diskret ausgestalten. Als Arbeitgeber sind wir dafür in der Pflicht.»

Dies sei beispielsweise bei Aggressionspotential von Klientinnen und Klienten oder Datenschutz und Diskretion wichtig.

Für Hediger das Entscheidende ist jedoch die klare Analyse, auf der die Entscheide nun fundiert getroffen werden können. «Wir haben mit anderen Gemeinden Kennzahlen für den Verwaltungsbetrieb verglichen und stehen in Bassersdorf gut da», resümiert er. Diese erarbeitete Basis werde nun laufend überprüft und justiert, wo nötig. «Daher bin ich für die Abstimmungzuversichtlich.» ■

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Als erstes steht ab Samstag, 20.April der offene Pfarrhausgarten wieder für Sie bereit. In diesem Jahr ist das Motto «grün & lauschig». Neben dem Lavendel ein Buch lesen im gemütlichen Sessel, unter dem Apfelbaum im Liegestuhl «plegere», auf der Wiese oder dem Tisch picknicken, mit Kind und Hund Fangis spielen. Wer mag, kann sich auch aus der «grün & lauschig» Box eine Inspiration, ein Gedicht oder eine Geschichte holen. Dabei erfahren Sie die eine oder andere spannende Anekdote über die Vergangenheit des

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Eine Nische für Bassersdorfs Kultur

Alternativen zum breiten Angebot der nahen Städte nötig

Die Bevölkerungsumfrage zeigt: DasKulturangebotinBassersdorf soll verbessert werden. Doch welche Angebote stehen bereits zur Verfügung und wo liegt noch ungenutztes Potential?

Eine Bevölkerungsumfrage der Zürcher Hochschule der Angewandten Wissenschaften (ZHAW) im Februar dieses Jahres ergab, dass das Kulturangebot in Bassersdorf negativer bewertet wurde wie andere Freizeitmöglichkeiten. Doch was genau versteht man unter «Kultur»? Die Fachstelle für Kultur des

Kantons Zürich definiert unter Kultur sowohl die Schöpfung als auch die Vermittlung von Kunst. Die Förderung des Kulturangebots zielt darauf ab, das Berufsfeld von Künstlerin oder Künstler zu würdigen und zu unterstützen.

Potential und Herausforderungen «Bisher wurden von der Kultur- und Bibliothekskommission drei Veranstaltungen pro Jahr organisiert», berichtet die zuständige Gemeinderätin Selina Stampfli. Bereits vor den Umfrageresultaten wurde von der Gemeinde ein Handlungsbedarf im Kultursektorentdeckt:«FürdasJahr2024 sind bereits zehn Veranstaltungen ge-

plant, dabei soll dasAngebot diverser werden und mehr Interessensgruppen ansprechen», führt Selina Stampfli aus. Ein Blick auf derVeranstaltungsseite der Gemeinde Bassersdorf zeigt eineVielfaltankulturellenAktivitäten von verschiedenen Veranstaltenden: Von einer Vorführung der alten Sagi über einen Song-Workshop bis hin zu einem Tanzcafé stand im April eine breite Palette zur Auswahl. Dennoch scheint das kulturelle Angebot in Bassersdorf nicht in vollem Umfang Beachtung zu finden.

World-Café zur Ideenfindung

Die Schaffung eines vielfältigen Angebots, das verschiedene Bevölke-

rungsgruppen anspricht, sei eine Herausforderung. Eine Umfrage unter Passanten verdeutlicht, dass vielen MenschendasAngebotinBassersdorf gar nicht bewusst ist. Die Nähe zu grösseren Städten wie Zürich und Winterthur bietet zwar viele Vorteile, lockt jedoch auch mit einem breiten Kultur-Alternativprogramm. «In der Gestaltung des Kulturangebots muss eine Nische für Bassersdorf gefunden werden», meint Selina Stampfli. Um diesen Herausforderungen zu begegnen,sollnuneinegemischteBevölkerungsgruppe an einem World-Café IdeenzurWeiterentwicklungdesKulturangebotserarbeiten. ■

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Blick in die Weite

Neue Holzliegen laden zum Verweilen ein

ImRahmeneinesProjektesderJugendkommission Bassersdorf lancierten vier Jugendliche die Idee, denAussichtspunktRatzenhalden mit neuen Sitzgelegenheiten aufzuwerten. Im strömenden Regen wurden die zwei einladenden Holzliegen feierlich eingeweiht.

Über die wolkenverhangene Region blickend, wurden Mitte April zahlreiche wetterfeste Interessierte Zeugen des festlichen Einweihungsaktes zweier neuen Liegen. Mit viel Enthusiasmus und Motivation verfolgten Supatcha, Leontina, Armon und Joel die Idee, den Aussichtspunkt Ratzenhalden komfortabel zu ergänzen. Die Finanzierung wurde im Rahmen des Jugendkredits der Jugendkommission Bassersdorf sichergestellt. In Ihrer Ansprache erwähnte Selina Stampfli, Gemeinderätin Gesellschaft + Kultur, die Wichtigkeit von Projekten, welche von Jugendlichen für Jugendliche realisiert werden, und gratulierte den

involvierten Personen zur gelungenen Umsetzung.

Mit dem Zerschneiden des Eröffnungsbandes wurden die Liegen daraufhin offiziell eingeweiht. Bei Würsten und Getränken wurde anschliessend engagiert und freundschaftlich diskutiert. Obwohl das Wetter für die Einweihung eines neu gestalteten Aussichtspunkts garstig war,liessensichdieGästedenAnlass nicht vermiesen und genossen die Gesellschaft sichtlich. So kann nun, auf den bequemen Holzliegen ruhend,eineArt«BassersdorfinMiniatur-Ausführung» genossen werden. Begleitet von passendem Vogelge-

zwitscher und allerlei sonstigen, beruhigenden Waldgeräuschen darf die regionale Jugend ab sofort gemütlich und anständig «chillen».

Bitte, Sorge zu tragen Natürlich bleibt dieses, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellte, Bijou nur so lange ein beliebter und begehrter Platzfüralle,wieersauberundinstandgehalten wird. Hierzu erhofft sich die Gemeinde, und mit ihr die Jugendarbeit-Initianten des Projekts, dass den neuenEntspannungsobjektenSorgegetragenwirdundsiesovielenBesuchendenlangeFreudebereitenwerden. ■

NEUER SP-PRÄSIDENT

Bei der SP Bassersdorf kam es zu personellen Veränderungen im Vorstand. Nadia Widmann, die seit einem Jahr dem Vorstand angehörte, hat aufgrund eines Wegzugs ihr Amt niedergelegt. Ebenso Gemeinderat Adrian Hediger, der nach fünf Jahren als Präsident beschloss, sein Amt abzugeben. Er bleibt jedoch weiterhin im Vorstand aktiv. Der 30-jährige Pasa Özdemir übernimmt neu das Präsidium, nachdem er bereits seit einem Jahr als Co-Präsident tätig war. Der neue Präsident sagt: «Die SP Bassersdorf beobachtet mit Interesse die kommunalen Themen und Herausforderungen: Wir sind entschlossen, die Interessen unserer Gemeinde zu vertreten und uns für eine lebendige und nachhaltige Zukunft einzusetzen.» (sg)

Fakt oder Fiktion

Informationen in gedruckten Medien werden in der Regel als gesicherte Fakten akzeptiert, da davon ausgegangen wird, dass Journalisten seriös recherchieren. In den Sozialen Medien hingegen kann jedermann schreiben, wie es ihm beliebt. Da ist die Gefahr gross, dass dies mit gesicherten Fakten verwechselt wird. Es ist meistens ziemlich schwierig, herauszufinden, was jetzt Wahrheit oder Falschinformation ist.

Die Tatsache, dass Bilder mit den heute verfügbaren Hilfsmitteln sehr leicht zu fälschen sind, verleitet dazu, diese Informationen als wahr zu betrachten. Bildern kann aber nichtmehrunbedingtvertraut werden. Gerade der Sturm, der sich über die englische Prinzessin entladen hat, zeigt, wie hemmungslos im Internet Stimmung gemacht wird. Insbesondere ältere Personen mit wenig Erfahrung im Umgang mit elektronischen Mediensolltendavorsichtigsein. Meine Empfehlung ist also: Seien sie kritisch mit Informationen im Netz. Ist es plausibel und gibt es andere Quellen, die das Gesehene oder Gelesene bestätigen oder widerlegen?

Hansruedi Egli informiert-im-alter@ bassersdorf.ch

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Neben den vier initiativen Jugendlichen (vorne, v.l.) Joel, Leontina, Supatcha und Armon freuen sich auch die Verantwortlichen der Gemeinde über die neuen Holzliegen. (tj)

Aufgrund der kommenden Feiertage (Auffahrt und P ngsten) wird der dorfblitz Inserateabgabe- und Redaktionsschluss vorgezogen und ist ausnahmsweise bereits am

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17. MAI

Vom Winde verwehte Bööggin

Nach nur drei Minuten war es um die «Bööggin» geschehen

von Reto Hoffmann

Geht es nach dem Bassersdorfer «alternativen Sechseläuten», verspricht der Sommer heiss zu werden. Beeinflusst durch die starken Westwinde dauerte es gerade mal drei Minuten und 13 Sekunden, bis das Feuer den Kopf der diesjährigen «Bööggin» erreichte.

Der Schreck sass tief: zum ersten Mal in der Geschichte des Zürcher Sechseläuten wurde aus Sicherheitsgründen wegen der starken Winde der Böögg nicht entzündet. In Bassersdorf herrschten dieselben Verhältnisse.

«Kurzes Gastspiel»

Dass die Basserdorferinnen und Bassersdorfer gerne ihr eigenes Ding machen, wurde am diesjährigen Sechseläuten-Montag deutlich. Chrigel Weiss, der Zeremonienmeister des Zentralkomitees der Bassersdorfer Zünfte, entschied trotz des aufkommenden Westwindsturms, den 21. Bassersdorfer Böögg punkt sechs Uhrentzündenzulassen.Undesdauertenichtlange,bisdiegrazile«holde Weiblichkeit», angefacht durch die starken Winde, in hellen Flammen

stand. Noch bevor die mitlaufenden Zünftevonder«goldenenGerste»bis zur Gastzunft der Stadt Kloten die Dame einmal umrunden konnten, erreichtedasFeuerdenKopfderPuppe und liess diesen explodieren. Kurz danach stand nur noch ein verkohltes Gerippe inmitten der SechseläutenWiese hinter dem alten Dorfschulhaus, das von den in Bereitschaft stehenden Feuerwehrleuten eiligst gelöschtwurde.Siewolltenkeineherumfliegenden Glutteile riskieren, dieinderNachbarschafthättenSchaden anrichten können.

Metzgermeister geehrt

Der Stimmung der über 300 Schaulustigen tat dies jedoch keinen Abbruch. Während die Kinder um Süssigkeiten, welche die Zünfter verteilten, bettelten, wurden die Erwachsenen mit bunten Rosen beschenkt. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt dabei Walter Steinmann, der ehemalige Metzgermeister der Dorfmetzgerei, der bei der «Rüttler Zunft» auf dem Ehrenwagenmitfahrendurfteundebenfalls fleissig Rosen und zwischendurch auch Küsschen verteilte.

Stets ist es ein streng gehütetes Geheimnis, welche Figur auf dem Scheiterhaufen steht. Diesmal hatte

mansichfüreinenweiblichenBöögg mit schlanker Figur und feuerroten Haaren entschieden. Anspielend auf den «Diversity Böögg», welcher 2022 sogar international grosse Aufmerksamkeit erregte, wollte man diesmal der «holden Weiblichkeit» eine Bühne geben, wie Zeremonienmeister Weiss erklärte. Ob die FeministinnendarobihreFreudehaben,ist offen. Auf Figuren des Weltgeschehens, wie man sie früher ebenfalls inszenierte, habe man aus Rücksicht aufdiejüngstenEreignisseinderUk-

raine und im Nahen Osten bewusst verzichtet, erklärt Weiss.

Grosses Interesse trotz Kritik

Dass sich das Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte auch diesmal –trotz hängiger Böller-Beschwerde beim Bezirksrat Bülach – nicht von der Durchführung seiner langen Tradition abhalten liess, hat es einmal mehr bewiesen. Der stets wachsende Besucheraufmarsch scheint den ZünftenRechtzugeben. ■

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Die «holde Weiblichkeit» trotzte nur kurz den züngelnden Flammen. (Fotos: Reto Hofmann) Metzgermeister Walter Steinmann auf dem Ehrenwagen.

Helikopterlandeplatz am Bahnhof

Grünraum beim Bahnhof wird zum Naturraum

Durch ein Schulprojekt wurde der Grünraum beim Fussgängeraufgang am Bahnhof neu gestaltet und mit Leben gefüllt. Die Realisation erforderte viel Arbeit und erzählte viele spannende Geschichten.

Für die Schüler der Hardwaldschule war der 9. April ein besonderer Tag: Endlich wurde der lang ersehnte Hummellandeplatz beim Fussgängeraufgang am Bahnhof Bassersdorf gebaut. Ein metergrosses Holzkonstrukt in Form des Buchstabens «H» setzten die Schüler in tatkräftiger Zusammenarbeit erfolgreich in die Erde ein. «Als wir das Projekt der Neugestaltung des Grünraums übernahmen, durfte jeder Schüler ein Minimodell aus Sand

bauen. Ein Schüler sah dabei einen Helikopterlandeplatz vor – da dies natürlich nicht ganz realistisch war, haben wir diese Idee in Form eines Landeplatzes für Hummeln umgesetzt», erklärt Simon Gaus Caprez, Schulleiter der Hardwaldschule.

Ideenreiche Schüler

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der SBB, der Gemeinde Bassersdorf,derGärtnereiArtenreich Bolinger und der Hardwaldschule. DaderBahnhofimJahr2027neugebaut wird, war eine geeignete Zwischennutzung für den Bahnhofsaufgang, welcher bisher nur aus Kies bestand, erwünscht. Dabei ist der Landeplatz nur eine von ganz vielen Ideen, welche im etwas steilen Gelände umgesetzt wurden: «Wir haben auch einen kleinen Gotthardtunnel und einen Minifluss gebaut», erklärt

der zehnjährige Schüler Alexis. NebendenIdeenderSchülersorgtendie Projektbeteiligten dafür, dass neuer LebensraumfürWildbienenartenentstand. Um der Umwelt möglichst Sorge zu tragen, stammen die meisten Materialien aus der umliegenden Region und konnten für das Projekt recycelt werden.

Abfall-Krimi erzählt Während der Gestaltung kam eine Menge Abfall zum Vorschein. «Anstatt negativ darauf zu reagieren, freuten sich die Schüler über die Fundstücke und erzählten sich spannende Geschichten, woher diese Gegenständekommenkönnten.Eshörte sich teilweise wie ein Krimi an», erzählt Simon Gaus Caprez. Jeden Monatwirdein«FundstückdesMonats» aus der Bauzeit mit einer entsprechenden Tafel präsentiert. «Nun hof-

Trouvaillen aus zweiter Hand

Damenbörse verhilft zu modischen Schnäppchen

Die Damen-Secondhand-Börse bietet immer wieder eine Möglichkeit, den Kleiderschrank mit Modestücken aus zweiter Hand aufzuwerten. Im Fokus stehen dabei der gute Zweck und die Nachhaltigkeit.

AnfangsApril organisierte der Gemeinnützige Frauenverein die halbjährlich stattfindende Damen-Secondhand-Börse in der Bungertstube. Die Börse findet stetsAnklang, denn mit dem Frühling kommt die Zeit des Aufräumens und dabei setzen immer mehr Leute auf nachhaltige Alternativen. Die Börse bietet hierfür eine Vielfalt an Kleidung und Accessoires aus zweiter Hand und die Möglichkeit, den eige-

nen Kleiderschrank etwas aufzupeppen, ohne dabei die Umwelt zu belasten oder das Budget zu sprengen.

Bei der Durchführung bewährte sich, dass die Kleiderspenderinnen viel Arbeit selbst übernehmen und Artikel bereits zu Hause beschriften und Preise festlegen. Bei der Annahme werden die Stücke gesichtet, nach Grösse sortiert und aufgehängt.

Der Gemeinnützige Frauenverein spendetjeweilsdieHälftedesErlöses aneinesozialeInstitution,diesesMal an die Stiftung Wohnraum für jüngereBehinderte.DerRestgehtandie Spenderinnen, während übrige Stücke meist in osteuropäische Länder gespendet werden.

Nicht nur «Grosi-Mode»

Von eleganten Kleidern bis hin zu lässigen Jeans, von zeitlosen Klassi-

kern bis zu Accessoires – an der BörsefandsichfürjedenGeschmack undAnlass ein passendes Stück. Entgegen der verbreiteten Annahme, dass an der Damenbörse hauptsächlich «Grosi-Mode», wie es Mitarbeiterin Michelle Seeburger ausdrückt, verkauft wird, fanden sich dort genauso Kleidungsstücke für jüngere Frauen. Die Mitarbeiterinnen stellen

fen alle, dass sich auch Pendler und Bienen daran erfreuen», schliesst der Schulleiterab. ■

mit Freude fest, dass Nachhaltigkeit mittlerweile vermehrt jüngere Generationen beschäftigt. «Heute mussten wir einige Besucherinnen zur Anprobe auf die Toilette schicken, weil die Warteschlange bei der Garderobe so lang war», erzählt Seeburger schmunzelnd. So war die Börse einmalmehreinErfolg. ■

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Voller Tatkraft: Gemeinsam wird der Hummellandeplatz in die Erde gesetzt. (fr) Zwei junge Frauen durchstöbern das vielfältige Angebot der SecondhandBörse. (nc)

Ines Heusser übernimmt das Präsidium

Co-Präsidium des Gemeinnützigen Frauenvereins wird aufgelöst

Nach dem Rücktritt von Co-Präsidentin Claudia Rabadzjiev steht die zweite Co-Präsidentin Ines Heusser dem Gemeinnützigen Frauenverein alleine vor.

Es war eine ruhige und mit 45 Minuten auch kurze Generalversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins, berichtet die neue Präsidentin Ines Heusser. Trotzdem hat sich einiges getan. Denn die bisherige Co-Präsidentin Claudia Rabadzjiev ist nach neun Jahren zurückgetreten. Weil sich keine Nachfolgerin finden liess, übernimmt Ines Heusser das Präsidentinnenamt allein. Heusser war zwei Jahre Co-Präsidentin und ist seit fünf Jahren im Vorstand und seit acht Jahren im Verein. «Mit Claudia Rabadzjiev habe ich eine sehr gute Stütze verloren», bedauert die neue Präsidentin. «Aber es helfen alle Vorstandsmitglieder mit», erklärt sie. So ist vorgesehen, dass andere Vorstandsmitglieder sie vertreten, wenn sie beispielsweise an

Anlässen einmal nicht teilnehmen kann.

Drei Neue im Vorstand

ZudemwirdnachzweiJahrenCo-Präsidium das Amt der Vizepräsidentin wieder eingeführt. Diese wird an der Vorstandssitzung am 30. Mai bestimmt; dann werden auch die Ressorts an die Vorstandsmitglieder verteilt. Erfreulicherweise, so Heusser weiter,hatsichdieZahlderVorstandsmitglieder trotz des Rücktritts erhöht, und zwar von sechs auf neu acht. Carina Feierabend, Corinne Bärlocher und Sandra Riklin wurden zu neuen Vorstandsmitgliedern gewählt.

Beliebter Jubilarenanlass

ZuFragenAnlassgabendieSeniorenreiseundderJubilarenanlass,dabeide auf der Veranstaltungsliste fehlten. Der Jubilarenanlass war bisher vom Gemeinnützigen Frauenverein mitorganisiert worden. «Neu ist dieser Anlass jedoch unter Führung der Gemeinde», erklärt Heusser. Die Gemeinde wolle ihn neu aufgleisen, und weil «alles noch im Umbruch»

sei, falle er dieses Jahr leider aus. Stattfinden werde hingegen der neu von der Kirche durchgeführte Seniorenausflug. «Dazu gibt es bei der reformiertenKircheweitereInformationen», verweist Heusser auf die neue Organisatorin.

Viel Lob für Frauenverein

Als Gast hat Gemeindepräsident Christian Pfaller an der GV auf die

Herausforderungen der Gemeinde hingewiesen und dabei den Gemeinnützigen Frauenverein als «grosse Stütze» gewürdigt. Der Verein biete einbreitesProgrammfürJungundAlt und trage so zu einem aktiven Dorfleben bei. Im Anschluss an den offiziellen Teil sassen Vereinsmitglieder und Gäste bei einem Essen bis 22 Uhr zusammen. ■

Die abtretende Co-Präsidentin Claudia Rabadzijev (Mitte) wird flankiert von den Neuen Carina Feierabend (l.) und Corinne Bärlocher. (zvg)

FEUERWEHR-VIDEO ZÜNDET

Über 4,6 Millionen Mal wurde ein Video der Feuerwehr Bassersdorf auf Instagram abgespielt. Im Video sitzen drei Feuerwehrmänner auf Stühlen, als plötzlich ihre dorfblitz-Zeitungen vor lauter brandheissen News zu brennen beginnen. Vorstandsmitglied Lea Sonderegger zeigt sich sehr überrascht vom Internet-Hit: «Über Nacht ist die Zahl von 1000 Followern auf Instagram explodiert. Jetzt haben wir schon über 7000 und es werden immer mehr.» Die Feuerwehr Bassersdorf erhalte Reaktionen aus der ganzen Welt und freue sich ab der grossen Aufmerksamkeit. «Wir machen diese Videos nur so nebenbei. Wir wollen mit den Videos eigentlich die Leute in Bassersdorf informieren, was wir in der freiwilligen Feuerwehr so tun», erklärt Sonderegger. (ph)

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FESTSTELLUNGEN ZUR MEHRWERTSTEUERREVISION

Vor einem Jahr hat der Gemeinderat bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) in Bern eine freiwillige Mehrwertsteuer-Revision beantragt, um auch in diesem Bereich Gewissheit über die Richtigkeit zu haben. Zwischenzeitlich wurde die Revision der Jahre 2018 bis 2022 durchgeführt und die finalen Einschätzungsmitteilungen liegen vor. Es mussten kleine Korrekturen vorgenommen werden, die insgesamt zu einer Nachzahlung von 3347 Franken geführt haben. Die Korrekturen betrafen Abwasserbeseitigung, die Abfallentsorgung sowie die Wasserwerke. Der

VERWALTUNG UND BETRIEB

SIND AM 7. UND 23. MAI GESCHLOSSEN

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Dienstag, 7. Mai, aufgrund eines internen Workshops geschlossen.

Am Donnerstag, 23. Mai, bleiben die Verwaltung und der Betrieb infolge des Teamausflugs den ganzen Tag geschlossen.

Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an den beigezogenen Arzt.

In einem Notfall ist die Wasserversorgung unter der Telefonnummer 079 566 30 83 erreichbar.

Gemeinde Brütten

Gemeinderat hat sichergestellt, dass die Korrekturen noch im Geschäftsjahr 2023 verbucht werden konnten.

INVENTAR

GEBÄUDEBRÜTER –AUFTRAGSVERGABE

An der Gemeindeversammlung vom11.Dezember2023bewilligten die Stimmbügerinnen und Stimmbürger im Budget zusätzliche Ausgaben für den Arten- und Landschaftsschutz von 23 000 Franken. Der Betrag dient zur Ausfertigung des Gebäudebrüterinventars sowie zur Bekämpfung der Neophyten. Für die Erstellung des Gebäudebrüterinventars wurde die Versaplan AG mit einem Kredit von 6000

Franken beauftragt. Zusätzlich wird das Projekt von zwei Helfenden aus Brütten begleitet und unterstützt.

SOLARANLAGE AUF DEM DACH TURNHALLENTRAKT

DasProjektfürdieRealisierungeiner weiteren Solaranlage im Schulhaus Chapf wird nicht an der Gemeindeversammlung im Juni 2024 behandelt. Vor der Umsetzung des Vorhabens sind weitere Abklärungen erforderlich.Als neuer Termin ist die Dezember-Gemeindeversammlung vorgesehen.

Gemeinderat Brütten

ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER DIE FEIERTAGE IM MAI

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb sind über den Tag der Arbeit, Auffahrt und Pfingsten wie folgt geschlossen:

Mittwoch, 1. Mai (Tag der Arbeit) ganzer Tag Mittwoch, 8. Mai ab 11.30 Uhr Donnerstag, 9. Mai (Auffahrt) ganzer Tag Freitag, 10. Mai (Auffahrtsbrücke) ganzer Tag Montag, 20. Mai (Pfingstmontag) ganzer Tag

Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt am Freitag, 10. Mai von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 079 723 54 81 erreichbar. Bitte wenden Sie sich ausserhalb des Pikettdienstes direkt an den beigezogenen Arzt.

Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter der Telefonnummer 079 566 30 83 erreichbar.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen schöne Feiertage.

Ihre Gemeindeverwaltung

GEBURTEN

2.3.2024

Nino Werthmüller

Sohn von Rahel Ochsner und Robin Werthmüller Sunnehaldenstrasse 10

11.3.2024

Emilia Alexandra Liggenstorfer Tochter von Natalia Józsa und Stefan Liggenstorfer Zelglistrasse 12

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs!

Gemeinde Brütten

ABSCHIED

Silvia Alice Kneuss-Salzmann ist am 3. April verstorben.

Paul Kägi ist am 4. April verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Gemeinde Brütten

19 BRÜTTEN AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG 25.4.2024, Nr. 4

Fundgegenstände

Auf dem Fundbüro der Gemeindeverwaltung werden immer wieder verschiedene Gegenstände abgegeben, die verloren gingen oder liegengelassen wurden.

Neben den abgebildeten Gegenständen befinden sich auch folgende Fundobjekte im Fundbüro:

• diverse Schlüssel und Autoschlüssel

• Sonnen- und Lesebrillen •Schmuck etc.

Falls Sie etwas vermissen und glauben, die rechtmässige Besitzerin oder der rechtmässige Besitzer zu sein, melden Sie sich bitte am Schalter der Einwohnerkontrolle. Die Mitarbeitenden des Fundbüros sind dafür besorgt, dass die verlorenen Gegenstände ihren rechtmässigen Besitzern vermittelt werden und dass die Finderin oder der Finder einen Finderlohn erhält. Wird ein Gegenstand vom Besitzer nicht abgeholt, kann der Fundgegenstand nach einem Jahr der Finderin oder dem Finder (gegen Vorweisung der Identitätskarte oder des Passes) ausgehändigt werden.

Gemeindeverwaltung Brütten

Fritz Stähli nimmt im AZiG Einsitz

Im Vorstand des Zweckverbandes Alterszentrum im Geeren Seuzach (AZiG) wurde an der Delegiertenversammlung vom 11.April der bisherige DV-Präsident Bruno Kräuchi (Hettlingen) infolge seines Rücktritts aus dem Gemeinderat durch Urs Borer (Wiesendangen) für den Rest der Amtsperiode 2022/26 ersetzt.

Der bisherige Vizepräsident Robert Hinnen schied ebenfalls aus dem Gremium aus. Brüttens Gemeindepräsident Fritz Stähli stellte sich zur Wahl und wurde einstimmig als Vizepräsident gewählt. Er nimmt somit Einsitz in den Vorstand des Zweckverbandes der elf angeschlossenen EigentümergemeindendesAlterszentrumimGee-

renSeuzach.Auchindersiebenköpfigen Betriebskommission, die sich aus Gemeinderatsmitgliedern der Zweckverbandsgemeinden und externer Fachleute zusammensetzt, gab es mit Roger Stutz einen Wechsel. Somit sind alle Funktionen wieder besetzt.

Gemeinderat Brütten

24.Mai

Arlette Hofmann Alpenblick 17

zum 80. Geburtstag

30.April

Martha Kuster-Schmid Alpenblick 17

3.Mai

Willi Suter Hagenstrasse 8A

20 BRÜTTEN 25.4.2024, Nr. 4
BEHÖRDE
VERWALTUNG
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Geburtstag
20.Mai Klara Graf-Kenel Hofackerstrasse 16 zum 91. Geburtstag

Ersatzwahl für den Gemeinderatssitz

Zwei Kandidatinnen stehen für das Amt bereit

Für das «Miteinander im Dorf»: sinnvolle Beschäftigungen für Jugendliche, das Miteinander verschiedener Generationen und eine möglichst rasche und reibungslose Integration der Flüchtlinge.

Ich bin eine gute Teamplayerin.Als Geschäftsleitungsassistentin muss ich oft verschiedene Perspektiven einnehmen,vermittelnundBrücken bauen. Das und meine Russischkenntnisse werden mir im Gemeinderat zugutekommen.

Druckerhöhung im Alltagstest

Ein lebenswertes, sicheres Brütten liegtmiramHerzen.KreativeLösungen für eineArzt-Praxis im Dorf sind gefragt. Ein Dorfzentrum mit lokalem Gewerbe und Events vernetzt Generationen. Solide Finanzen bieten Stabilität undAttraktivität.

IchsetzemichfürsieundBrüttenein. Als Feuerwehrfrau und ehemalige PräsidentindesFrauenvereinsbinich inBrüttenvernetztundengagiert.Ich beschäftige mich beruflich mit öffentlicher Verwaltung und kenne die politischenAbläufe.

Trotz Vorbereitungen kommt es gelegentlich zu Rohrbrüchen

von Susanne Gutknecht

Seit der Inbetriebnahme der Druckerhöhungsanlage im Februar kam es gelegentlich zu Rohrbrüchen. Für die Verantwortlichen jedoch alle in bewältigbarem Rahmen.

Seit der Inbetriebnahme der Druckerhöhungsanlage beschäftigt diese Bausekretär Daniel Spiess und Brunnenmeister Urs Altorfer noch regelmässig im Alltag. Das zeigt auch das Protokoll mit den laufenden Updates auf der Gemeindehomepage, in dem der Status desWasserversorgungsnetzes der Gemeinde niedergeschrieben wird.

Druck sukzessive erhöht

Seit Februar wurde der Druck sukzessive in den Versorgungs- und Hausanschlussleitungen erhöht mit der

Konsequenz, dass es da und dort jeweils zu Rohrbrüchen kam. «Es bewegt sich so weit alles in bewältigbarem Rahmen», erklärt Daniel Spiess. DieDruckerhöhungzeigehaltSchwächen an veralteten Hauszuleitungen auf, mit welchen man habe rechnen müssen. Mittlerweile hat Brunnenmeister Urs Altorfer den Druck bei drei Bar belassen, bis sich die Lage wieder einpendle und man sehe, wie die Auswirkungen im Wassernetz seien. «Mit dem laufenden Betrieb lernen wir die Anlage immer besser kennen und wissen beispielsweise, dass beim Pumpen dieAnlage ein wenig überschiesst. Solche Vorkommnisse müssen wir jetzt ansehen und ausgleichen», erklärt Daniel Spiess.

Tests bringen Aufschluss

Mit den drei Bar Druck können die Brüttenerinnen und Brüttener jedoch bereits gut leben, sagt er. Für die Hyd-

rantenwärederZieldruckvonvierBar erwünscht.JedochhabemanvomKanton keine zeitlichen Vorgaben erhalten und gehe daher vorsichtig zu Werke.

«Wir werden auch Tests durchführen mit weniger Druck bei den heikelsten Hydranten, um sicherzustellen, dass die geforderte Wassermenge und der Druck auch wirklich vorhanden sind», erklärt Spiess. Letzte Woche habe mit Vertretern des Kantons eine Vorab-

nahme stattgefunden, in dem auch das Zusammenspiel mit dem Notstromaggregat geprüft wurde. «Das lief sehr gut ab, ebenso wie ein Belastungstest mit bis zu 4000 Liter pro Minute. Es hat alles funktioniert», sagt Spiess. In den nächsten Wochen werden nun noch sämtliche Gräben zugeschüttet, die für Leitungsverlegungen aufgegraben wurden. Dann sei oberirdisch so weit alles abgeschlossen. ■

21 BRÜTTEN 25.4.2024, Nr. 4
Wofür wollen Sie sich einsetzen als Gemeinderätin? Aus welchem Grund sollen die Stimmberechtigten Sie wählen? Wofür wollen Sie sich einsetzen als Gemeinderätin? Aus welchem Grund sollen die Stimmberechtigten Sie wählen? Meier pgv Geschäftsleitungsassistentin Sandra Winiger Parteilos Mitglied RGPK Assistentin Gemeindeschreiber
Im Februar wurde noch tief gegraben, um Leitungen zu verlegen. (sg)

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Chrüsimüsi stellt sich neu auf

Amanda Wäckerlin einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt

Nach 17 Jahren als Präsidentin des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi gibt Monika Bösch ihr Amt altershalber ab. Amanda Wäckerlin als Präsidentin und Sarah Sidler als Finanzchefin übernehmen.

Es war ein emotionaler Moment an der Generalversammlung des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi. Die langjährige Präsidentin Monika Bösch hört auf, weil sie im Sommer pensioniert wird. Sie war 17 Jahre im Vorstand, vierzehn Jahre davon als Präsidentin. «Monika Bösch hat das Chrüsimüsi mit Leib und Seele verkörpert», lobt Vorstandsmitglied Sabine Stahl. In den knapp zwei Jahrzehnten hat Bösch unter anderem den Umzug des Kinderhauses von der Unterdorfstrasse an den jetzigen Standort an der Brüelgasse mitgemacht und er-

lebt, wie das Haus gewachsen ist und je eine zweite Krippen- und Hortgruppe eröffnet wurde. Mittlerweile sei das Haus voll belegt, ab Sommer würden zwar wieder Krippenplätze frei, dafür wird die Kapazität im Hort eng. «Ebenfalls zugenommen hat in dieser Zeit die Professionalität, parallel zu den steigendenAuflagen», sagt Monika Bösch.

Neue Organisation

Mit der per Juni anstehenden Pensionierung wird die Organisation des Vereins leicht abgeändert. Böschs bisherige Aufgaben werden neu auf zwei Personen verteilt. Sarah Sidler übernimmt die Finanzen und dieAdministration, was in etwa einer 25-Prozent-Stelle entspricht und entlöhnt wird. Sidler wird von Bösch seit Anfang Jahr in ihre Aufgaben eingeführt. Zugleich wurde sie einstimmig in den fünfköpfigen Vorstand aufgenommen.

Der zweite Teil, das Präsidenten-

amt mit seinen repräsentativen und strategischen Aufgaben, geht an Amanda Wäckerlin, die ebenso einstimmig gewählt wurde. Wäckerlin wuchs in Brütten auf und wohnt seit einigen Jahren wieder hier. Als Mutter von Kindern, die im Chrüsimüsi betreutwerden,hattesieschonfrüher Kontakt mit dem Verein und stellt sich jetzt für das Präsidentenamt zur Verfügung,weilsieetwasfürdasGemeinwohlmachenwolle.DasAmtist ehrenamtlich. Auch Wäckerlin wird von Bösch eingearbeitet mit Schulungen. «Es ist mir ein grosses Anliegen, dass die Übergabe gut verläuft», betont Bösch.

Finanziell gut gebettet

Der Verein schaut auf ein finanziell erfolgreiches Jahr zurück. Vom Betriebsbeitrag von 135 000 Franken, welche die Gemeinde Brütten dem Verein zahlt, brauchte der Verein nur rund 29 000 Franken; den Rest von rund106000Frankenzahlteerandie

Gemeinde zurück. Grund für das Resultat sei sowohl das gute Wirtschaften sowie die sehr gute Auslastung, erklärt Stahl.

An der GV nahmen rund 25 Vereinsmitglieder und Mitarbeitende teil, darunter auch einige Gäste, wie etwaGemeindepräsidentFritzStähli, derMonikaBöschsengagierteArbeit würdigte. ■

Vizepräsidentin Karin Grossenbacher (re.) überreicht der scheidenden Präsidentin Monika Bösch ein Abschiedsgeschenk des Vorstands. (zvg)

Hohe Qualität der Pflege im Alterszentrum Jahresrechnung mit Defizit abgeschlossen

von Susanne Gutknecht

An der DelegiertenversammlungvonMitteAprilinformierte der Vorstand die Delegierten über den Jahresabschluss, der mit 530 000 Franken Defizit endete. Neu im Vorstand ist Fritz Stähli.

Positive Neuigkeiten erfuhren die Delegierten der elf Zweckverbandsgemeinden im Alterszentrum im Geeren Seuzach (Azig) an der Delegiertenversammlung Mitte April in Hettlingen. Das Azig weist die tiefste Polymedikations-Quote mit nicht einmal zwölf Prozent in der ganzen Schweiz auf. Eine Erhebung hat

sich mit der Frage befasst, wie hoch derjeweiligeAnteilderBewohnenden ist, die in den letzten sieben Tagen neun oder mehrWirkstoffe eingenommenhaben.VizepräsidentRobertHinnenwertetediesalseinZeichenfürdie hohe Qualität der medizinischen und pflegerischen Betreuung der Bewohnenden imAzig.

Halbe Million Defizit

DieJahresrechnung2023schliesstbei einem Gesamtaufwand von 20,704 Mio. Franken und einem Ertrag von 20,174 Mio Franken mit einem Verlust von rund 530 000 Franken ab, der dem Eigenkapital belastet wird. Budgetiert waren 295 600 Franken. Die Erfolgsrechnung sei stark beeinflusst

worden durch die schlechtereAuslastung der Betten. «Auch wenn sich das Eigenkapital auf 2,328 Mio. Franken reduziert, beträgt der Bilanzüberschussneunoch17,957Mio.Franken. Damit ist das Dotationskapital der Zweckverbandsgemeinden nach wie vor werthaltig und verlangt nach keiner Wertkorrektur», erklärt der Finanzverwalter. In der Investitionsrechnung sind für das Bauprojekt 5,558 Mio. Franken und für betriebliche Investitionen 2,070 Mio. Franken ausgewiesen.

Projekt Erweiterung

Nachdem der Baukredit über 49,15 Mio. Franken aus dem Jahre 2018 im Jahre 2023 mit einer Kostenüber-

schreitung von 1,05 Mio. Franken erweitert wurde, steht eine weitere Kostensteigerung um zirka 400 000 Franken an. Zurückzuführen ist sie auf Probleme bei der Teilsanierung im Haus Mitte. Die Delegierten nahmen diese Steigerung mit der Begründung hin, dass die Kostensteigerung gegenüber dem bewilligten Baukredit drei Prozent betrage, was bei Bauvorhaben dieser Grössenordnung und angesichts der Bauteuerung in den letzten Jahren sehr nachvollziehbar sei.

Die Inbetriebnahme vom sanierten Haus Mitte ist auf MitteAugust terminiert, die Einweihung des Gesamtprojektes soll dann am 27. September stattfinden. ■

23 BRÜTTEN 25.4.2024, Nr. 4

Freibad Hasenb

Alle Jahre wieder: Frisches Wasser ... Grüne Wiese ... Strahlende Sonne ... Saisoneröffnung am Donnerstag, 9. Mai 2024 (Auffahrt)

Sommer-Aquafitness Freibad

Ab 1. Juni bis 13. Juli 2024

Samstag 10:00 - 10:50 Uhr (bei fast jeder Witterung)

In den Sommerferien, 15. Juli bis 17. August 2024

Montag 12:00 - 12:50 Uhr (nur bei guter Witterung)

Mittwoch 18:00 - 18:50 Uhr (nur bei guter Witterung)

Samstag 10:00 - 10:50 Uhr (bei fast jeder Witterung)

Die Kurse sind kostenlos und für jede Person geeignet. Das Trainingsmaterial ist vorhanden.

Auskunft über die Durchführung gibt das

Freibadtelefon 044 836 52 31.

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ühl
(wie bisher)
September
So 09:00 bis 19:00 Uhr
Mo bis
Jahresabo Bäder Sauna Geeren Jahresabo inkl. Bäder 10er-Abo Bäder Saisonabo Freibad Einzeleintritte Bäder Erwachsene 250.00490.0060.00130.007.00 Schüler, Lehrlinge, Vollzeitstudenten, AHV, IV 190.00430.0050.00100.006.00 Kinder (6. bis 16. Lebensjahr) 120.00 -40.0070.005.00 Eintrittspreise Bäder: Abo-Vorverkauf Freibad Hasenbühl: Di, 07. Mai 2024, von 10 bis 14 Uhr Mi, 08. Mai 2024, von 14 bis 18 Uhr

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GEMEINDEPERSONAL

In der Gemeindeverwaltung waren verschiedeneStellenneuzubesetzen. Der Gemeinderat freut sich, dass alle Stellen rechtzeitig wieder mit kompetenten Personen besetzt werden konnten. Im Einzelnen sind es folgende Personen: Beat Schönwitz tritt per 1. Mai mit einem Pensum von 80 Prozent die Nachfolge von Kathrin Bieri als Leiter der Abteilung Soziales an. Sandra Bühlmann beginnt per 1. Juni eine Anstellung als Sachbearbeiterin der Abteilung Bildung mit einemPensumvon60Prozent.Sieist bereits jetzt im Stundenlohn für die Abteilung Bildung tätig. Jeannine Burkhardtstartetebenfallsam1.Juni als Sachbearbeiterin in derAbteilung Finanzen.Bisdahinistsiebefristetin derAbteilung Sicherheit angestellt.

Der Gemeinderat freut sich über die Verstärkung des Verwaltungsteams und wünscht allen neuen Mitarbeitenden viel Freude in ihrer neuen Tätigkeit.

KREDITABRECHNUNGEN

Auf dem Dach des Gemeindehauses wurde eine Photovoltaikanlage installiert. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 96 000 Franken bewilligt. Mit Gesamtkosten von Fr. 106 411.10 und Mehrkosten von Fr. 10 411.10 wurde die Kreditabrechnung vom Gemeinderat genehmigt. Die Mehrkosten sind auf zusätzliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Unterkonstruktion und der Integration ins Netzwerk zurückzuführen.

BÜCHERVORSTELLUNG MIT DANIELA BINDER

Dienstag, 14. Mai, 19.30 Uhr Frühlingszeit – Daniela Binder-Zeit!

Zwanzig neue Bücher warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Daniela Binder macht uns diese auf ihre spannende Art schmackhaft. Daniela Binder, Buchhändlerin der Buchhandlung Obergass Bücher Winterthur, präsentiert uns an diesem Abend die aktuellen Neuerscheinungen. Anschliessend können die Bücher ausgeliehen oder reserviert werden. Zu diesem Anlass und dem anschliessenden Apéro sind Sie herzlich eingeladen. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Bibliothek Nürensdorf

Für den Beleuchtungsersatz im alten Teil des Schulhauses Hatzenbühl hat der Gemeinderat einen Kredit von 97 000 Franken bewilligt. Mit Gesamtkosten von 96 964 Franken und Minderkosten von 36 Franken wurde die Kreditabrechnung vom Gemeinderat genehmigt.

FINANZEN

Für acht Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betragevon184420Frankenveranlagt. In drei Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. Zusätzlich traf der Gemeinderat einen Revisionsentscheid.

Gemeinderat Nürensdorf

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Am 2. Mai

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Zur Diamantenen Hochzeit

Am 2. Mai

Ernst und Elsbeth Sägesser Maulackerstrasse 7

8309 Nürensdorf

ÖFFNUNGSZEITEN AUFFAHRT

Am Mittwoch, 8. Mai, sind die Büros der Gemeindeverwaltung ab 15 Uhr geschlossen.

Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Auffahrtsdonnerstag, 9. Mai bis Sonntag, 12. Mai den ganzen Tag geschlossen.

Am Montag, 13. Mai, ab 8 Uhr sind wir gerne wieder für Sie da.

Für das Bestattungswesen und die Gemeindewerke besteht ein Pikettdienst unter Telefon 044 838 40 50 (Tonband gibt darüber Auskunft.)

Gemeindeverwaltung Nürensdorf

27 NÜRENSDORF
BEHÖRDE UND VERWALTUNG 25.4.2024, Nr. 4
AUS

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

FORSCHUNGSLABOR WALD

Abenteuergeschichten aus dem Koffer –ein Rätselspass für Detektive und Entdecker!

Am Samstag, 8. und 15. Juni von 10 bis 12 Uhr, wird die Bibliothek zu einem Forschungslabor. Katja Simmangk, Literaturvermittlerin, entführt wissbegierige Kinder in die spannende Welt des (Ur-)Waldes. Was erwartet die Kinder?

Geschichten aus dem Urwald, Wissenswertes zu Menschen, Pflanzen und Tieren, die im Dschungel leben. An Forschungsstationen können die Kinder selbst experimentieren, basteln und entdecken.

Wer darf mitmachen – und was kostet die Teilnahme?

Die Entdeckungsreise eignet sich für Kinder der 1. bis 3. Klasse. Wenn du mit dabei sein willst, melde dich bis Montag, 3. Juni, per E-Mail an bibliothek@nuerensdorf.ch oder persönlich an der Theke in der Bibliothek. Die Teilnahme ist kostenlos!

Katja Simmangk und das Team der Bibliothek Nürensdorf freuen sich auf neugierige Urwaldforscher!

Bibliothek Nürensdorf

ABSCHIED

Höck-Eberle, Brigitta geb. 26.5.1932

Ebnetstr. 7 verstorben am 15.3.

Burri, Heidi geb. 3. 6.1938

Lindauerstr. 27 verstorben am 16.3.

Bünter, Gertrude geb. 6.3.1937

Spitzackerstr. 4 verstorben am 24.3.

Blumer, Brunhilde geb. 2.2.1930

Rebweg 33 verstorben am 27.3.

Grünenfelder, Bertha geb. 23.2.1936

Alte Winterthurerstr. 49 verstorben am 2.4.

Sonderegger, Margarita geb. 4.5.1935

KZU Pflegezentrum, Embrach verstorben am 9.4.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Gemeinde Nürensdorf

28 NÜRENSDORF 25.4.2024, Nr. 4

Freizeitkurse für Kinder und Erwachsene

5 Tibeter® – ein Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele! Mit neuer Energie in den Frühling starten: Die fünf Übungsfolgen sind leicht zu erlernende Körperübungen, die von jedem Menschen egal welchen Alters durchgeführt werden können. Durch die Kombination von Bewegung, Atmung, körperlicher und geistiger Achtsamkeit aktivieren und harmonisieren sie den Fluss unserer Lebensenergie und verhelfen zu mehr Ausgeglichenheit und Lebensfreude und bauen Stress ab. Bei regelmässiger Übung bleibt die Wirkung nicht aus: Äussere und innere Balance entstehen in uns.

Kursleitung: Lydia Graf, Lehrerin 5 Tibeter

Kursdauer: Samstag, 8.30 – 12 Uhr

Kursdatum: 25.5.2024

Kursort: Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf

Kurskosten: Fr. 35.00 (Einwohner der Gemeinde Nürensdorf)

Fr. 44.00 (Auswärtige)

Der Darm und seine Bakterien

In diesem Vortrag erfahren Sie, warum ein kranker Darm den ganzen Körper ins Chaos stürzen kann; wie der Darm mit vielen Krankheiten zusammenhängt. Unter anderem mit Allergien und Ekzemen, Kopf- oder Gliederschmerzen, Intoleranzen und auch psychischen Beschwerden. Ebenfalls betrachten wir die naturheilkundlichen Diagnosemöglichkeiten.

Kursleitung: Serge Hafen, Drogist HF & Dipl. Naturheilpraktiker TEN

Kursdauer: Samstag, 9 – 12 Uhr

Kursdaten: 25.5.2024

Kursort: Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf

Kurskosten: Fr. 24.00 (Einwohner Gemeinde Nürensdorf)

Fr. 30.00 (Auswärtige)

Füür und Flamme (1.-6. Klasse)

Wolltest Du schon immer einmal… die Fahrzeuge der Feuerwehr Altbach kennenlernen? wissen, wie das Feuerwehrdepot aussieht? spüren, wie viel Kraft es braucht, um den Feuerwehrschlauch unter Druck zu halten?

… erleben,wieDumitderLöschdeckeeinkleinesFeuerlöschenkannst?

… erfahren, warum Öl auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden darf?

sehen, was im Rauch durch die Wärmebildkamera zu erkennen ist?

Dann melde Dich zu unserem Workshop an und erlebe Feuerwehr mit allen Sinnen.

Wir freuen uns auf Dich!

Kursleiter: Sergio Rota

Kursdauer: Samstag, 10 – 14 Uhr

Kursdaten: 25.5.2024

Kursort: Feuerwehr Altbach, Eigentalstrasse, 8309 Nürensdorf

Kurskosten: Gratis

Vatertag - Anzündhilfen für Grill (ab Kindergarten)

Papis sind unsere Helden am Grill oder an der Feuerstelle. Damit das Feuer schneller brennt, helfen wir ihm mit unseren Anzündwürfeln, - bändern oder Zapfen. Natürlich werden diese Geschenke auch fachgerecht verpackt.

Kursleitung: Manuela Schwab

Kursdauer: Samstag, 9 – 12 Uhr

Kursdaten: 1.6.2024

Kursort: Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf

Mitbringen: AlterPullioderSchürze,ZnüniundTasche um die Sachen nach Hause zu nehmen

Kurskosten: Fr. 10.00 exkl. Material Fr. 6.00 (Einwohner Gemeinde Nürensdorf)

Fr. 20.00 exkl. Material Fr. 6.00 (Auswärtige)

Kinder können fotografieren (ab 4.Klasse)

Spassige Situationen fotografieren – Freunde fürs Leben fotografieren – das Lieblingshaustier ablichten… Wenn man weiss, wie die Kamera funktioniert, korrekt geführt wird und die wichtigsten Einstellungen kennt, steht nichts mehr im Weg für Fotos, die viel Freude bereiten. Hauptsächlich mit der Digitalkamera, aber auch mit dem Natel, machen wir tolle Bilder und lernen die Grundfunktionen einer Digitalkamera kennen.

Kursleiter: Walter Böni, Fotograf

Kursdauer: 2 Samstage 10 – 15 Uhr

Kursdatum: 8.6. und 15.6.2024

Kursort: Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, 8309 Nürensdorf

Kurskosten: Fr. 100.00 exkl. Kameramiete Fr. 35.00 (Einwohner Gemeinde Nürensdorf)

Fr. 120.00 exkl. Kameramiete Fr. 35.00 (Auswärtige)

29 NÜRENSDORF AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG 25.4.2024, Nr. 4
KINDERKURSE

Kinderkonzert mit Andrew Bond

Frühlingshafte Kinderlieder zum Mitsingen

Das Kinderkonzert mit Andrew Bond, welches anfangs April in der Mehrzweckhalle Ebnet stattfand, sorgte für viel fröhliche Stimmung bei allen Konzertbesuchenden – ob jung oder älter.

Die reformierte Kirche Breite organisierte anfangs April mit dem Kinderkonzert des Schweizer Musikers Andrew Bond einen Anlass, der insbesondere von Familien mit kleineren Kindern gerne besucht wurde. Bond gestaltete ein abwechslungsreiches Konzert und präsentierte dabei frühlingshafte Songs wie zum Beispiel sein bekanntes Mundartlied «Ooschterhaas im Graas». Mit seinen einfühlsam getexteten und melodiös unverwechselba-

ren Liedern gelang es ihm, eine gute Stimmung zu verbreiten und die Konzertbesuchenden zu begeistern.

Interaktives Konzertieren

Wenn auch Bond während seines Auftritts allein auf der Bühne stand, warseinKonzertallesanderealseine «One-Man-Show»:StetsbezogBond dasPublikumeinundgabjeweilsvor dem Anspielen eines weiteren Songs den Kindern sowie auch den Eltern Anweisungen, wie sie im folgenden Musikstück mitwirken können. Bereits nach wenigen Minuten klatschten und stampften die Eltern im Takt – und die Kinder sangen mit. Da die meisten Kinder die gespielten Lieder bereits kannten, konnten sie die Songtexte dementsprechend gut mitsingen.

MeisthandeltendieSongsdesKinderliedermachers von Tieren, wie

sich bereits an der Ummantelung seines Keyboards erkennen liess. Dort waren einige der Tiere für die Kinder gut sichtbar. Entsprechend oft hatte daher das Publikum Tierlaute nachzuahmen. So imitierten die Konzertbesuchenden beispielsweise Bärengebrüll oder auch einmal das Schlüpfen einer Kaulquappe.

Mittanzen erwünscht Während des Auftritts versammelten sich die Kinder direkt vor der Bühne auf dem Boden, sodass sie genügendRaumhatten,umzurMusik tanzen zu können. Die rund stündige Veranstaltung fand im Ebnet-Saal in einer lockeren Atmosphäre statt und fand bei den Kindern sowie auch ihren Eltern Anklang; die 350 verfügbaren Tickets waren mehrere Wochen im Voraus bereits ausverkauft.

KORRIGENDA: CHILBI-FLOHMÄRT FINDET STATT

Kinderliedermacher Andrew Bond begeisterte die Kinderschar zum Mitmachen und Mitsingen direkt vor der Bühne. (fw)

Bond zählt zu den erfolgreichsten Kinderliedermachern der Schweiz und seine Lieder sind in Schweizer Kinderstuben wohlbekannt. Er veröffentlichte in der Vergangenheit zahlreiche CDs – ein Ohrwurm ist sein «Zimetschtern hani gärn», welches jährlich in der Weihnachtszeit unzählige Male gesungen wird. Neuerdings gibt es eineApp vonAndrew Bond, über welche man seine Lieder undAlben, die man erworben hat, direktanhörenkann. ■

Im dorfblitz März wurde irrtümlich ein Foto des Chilbi-Flohmarktes verwendet für den Artikel über den abgesagten Flohmarkt. Wir entschuldigen uns für diesen Fehler. Der Chilbi-Flohmarkt im Herbst, der jeweils von der Ludothek Nürensdorf organisiert wird, wird im gewohnten Rahmen stattfinden. (e)

30 NÜRENSDORF 25.4.2024, Nr. 4
Eine Klasse weniger bewilligt Zuteilungskriterien sprechen für Birchwil

von Susanne Gutknecht

Nach den Unruhen im Schulhaus Ebnet vor einem Jahr und den Verwerfungen mit der Schulleitung und Behörde, hat sich die Lage in der Primarschule weitgehend beruhigt. Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat jedoch eine Primarklasse weniger bewilligt, was zu Konsequenzen führt.

EinnormalerProzessjeweilsim Februar und März in den Schulen im Kanton: die Schülerzahlen sind deklariert, die Struktur der Klassen ebenso. Dann teilt die kantonale Bildungsdirektion die Klassen definitiv zu, indem sie einerseits Mittel in Form von Vollzeiteinheiten zuteilt, aber den Gemeinden auchVorgaben zum Ressourceneinsatz macht. Die Gemeinden müssen anschliessendmitdenvomKantonzugeteilten Vollzeiteinheiten und den kommunalen Ergänzungen einen Stellenplan für das folgende Schuljahr erstellen und bewilligen lassen.

Wie in einigen Gemeinden sind auch in Nürensdorf die Schülerzahlen für das kommende Schuljahr rückläufig.DieBildungsdirektionhat daher der Schule Nürensdorf nur

zwei 1. Primarklassen bewilligt und nicht deren drei wie von der Schulleitung gewünscht. Monika Manfredi, LeiterinAbteilung Bildung bei der Gemeinde, sagt dazu: «Die Klassenbildung ist wie in jeder anderen Schule ein sehr intensiver Prozess innerhalb der Schuleinheiten wie auch mit der Bildungsdirektion. Interventionen zur Ressourcen-ZuteilungfürdieerstenKlassenbeimKanton blieben leider ungehört.»

Eines der Zuteilungskriterien, auf welches die Bildungsdirektion gesondert achtet, ist der Schulweg. Nürensdorf hat spezielle geographische Gegebenheiten wie beispielsweise den Ortsteil Birchwil, welche die Klassenbildung stark beeinflussen.

«ImSchulhausSunneraiistdieSchülerzahl für eine erste Klasse genau nach Vorgabe der Bildungsdirektion.

Daher war naheliegend, dass man eine der ersten Klassen im Sunnerai führt und die Kinder einen vernünftigen Schulweg haben. Eine weitere Klasse ist im Ebnet angesiedelt.»

Stellenmarkt hilft

Somitwar eineVollzeitstelle,dievon zwei Lehrpersonen erfüllt wurde, betroffen. Nach der hitzigen Situation im letzten Jahr werden diese KündigungeninderGemeindesichergenau beobachtet.«WirhabennatürlichGespräche geführt und versucht, den Stellenabbau mit den normalen Abgängen, die eine Schule jedes Jahr hat, aufzufangen», sagt Schulpräsident Gerry Romanescu. Man versuchte, Mischklassen und andere Lehrerteams zu bilden, aber am Ende war das Verdikt klar: zwei Personen hätte man kündigen müssen.

Noch kein eitel Sonnenschein über dem Ebnet, aber auf gutem Weg dazu. (rh)

«Diese Abhängigkeit von Entscheiden der Bildungsdirektion müssen alle Schule akzeptieren und umsetzen»

«Das sind sehr unangenehme Gespräche, die uns nicht leichtfallen», sagt Romanescu. Es konnten aber gute Lösungen für alle Betroffenen gefunden werden, wie er sagt, – die Situation auf dem Stellenmarkt für Lehrpersonen helfe hier mit. «Diese Abhängigkeit von Entscheiden der Bildungsdirektion müssen alle Schulen akzeptieren und umsetzen», sagt Manfredi dazu. «Wir sind aber froh, konnten für alle Personen gute und

stimmige Lösungen gefunden werden.»

Wogen geglättet

Und im Ebnet sonst? Haben sich die Wogen geglättet zwischen Schulleitung und der Lehrerschaft? Auf Anfrage erklärt der externe Coach: «Vertrauen ist eineVorleistung.» Seit Sommer 2023 begleitet er eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretungen der Lehrpersonen, der Schulpflege, der Schulleitung sowie der Leitung Abteilung Bildung, um die Kommunikation miteinander zu verbessern. «Wir sind auf einem gemeinsamen Weg und in diesen vergangenen Monaten hat man sich gegenseitiggeöffnet»,sagtManfredi. Gerry Romanescu bestätigt dieses Bild: «Alle in dieser Projektgruppe leisteneinengrossenEffort–undwir leisten ihn alle mit Herzblut!» Es sei ein anspruchsvoller Prozess, er gehe nahe an die Persönlichkeit, man müsse sich reflektieren, seinTun und dieeigeneKommunikationgenauanschauen–abereswerdevondenProjektgruppenmitgliedernalseinewertvolle Erfahrung gewertet. Der normale Schulalltag ist in weiten Teilenwiedereingekehrt. ■

31 NÜRENSDORF
25.4.2024, Nr. 4

Im Doppelpack zum Erfolg

Eine musikalische Reise mit vergnüglichem Schwank

Der Erfolg vom letzten Jahr hat sie ermutigt: Der Männerchor Nürensdorf und die Theatergruppe «Chrüz & Quer» unterhielten mit bewährtem Konzept erneut im Doppelpack.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr hatte sich der Männerchor Nürensdorf zusammen mit der Theatergruppe «Chrüz & Quer» das ehrgeizige Ziel gesetzt, auch in diesem Jahr einen Anlass bestehend aus einem Unterhaltungsabend und einem Sonntagsnachmittags-Chränzli durchzuführen. Mit Elan und Herzblut wurden seit den Sportferien unter der Leitung der Dirigentin Tabea Herzog und der Regie von Susanne Illi geübt und gearbeitet. Bereits anderthalb Stunden vor der ersten Darbietung wurden die Türen imEbnet-Saalgeöffnet.DasDuoDaniel Sägesser und Beat Inderbitzin stimmte die Besucherinnen und Besucher auf denAnlass ein. Durch den Abend führte witzig und heiter Ueli Kümmerli. Den Anfang machte der Männerchor Nürensdorf. In drei Liederblöcken unterhielt er das Publikum mit bekannten Stücken über das Geniessen, die Weisheiten des Le-

bensundalteErinnerungen.Zweiabwechslungsreiche Intermezzi, dargeboten von Thomas Jäggi am Piano und dem Duo Sägesser-Inderbitzin, rundeten den musikalischen Teil ab.

Wer ist eigentlich wer?

Bevor sich das Publikum nochmals mit Speisen und Getränken in der Pause stärken konnte, gab es eine kurze Einstimmung auf das anschliessende Theaterstück «Alte Lügen rosten nicht». Ein Schwank in zweiAktenundzugleicheinewitzige Verwechslungskomödie rund um die Rechtsanwältin Frieda von Rotz und derenHausangestellteElviraSchmutzig, welche die Rolle ihrer Arbeitgeberin einnimmt, um vor ihrer «besten Freundin» Claire Fontaine zu prahlen. Viel Lachen in der vollen EbnetHalle zeigte, dass die Darbietung gefiel und die Spielertruppe erhielt zu Recht grossenApplaus.

Personelle Veränderungen

Auch das SonntagnachmittagsChränzli–beietwasverändertenProgramm –, verlief für die Initiatoren trotz leicht geringerer Besucherzahl sehr erfreulich. «Der Männerchor NürensdorfhatdenUnterhaltungsanlass in dieser Form nach der Pandemie nun zum zweiten Male durchge-

führt. Ob er auch 2025 so stattfinden wird, muss noch offenbleiben», erklärt Röbi Möhl, der in diesem Jahr nach acht Jahren im Amt als Präsident und 16 Jahren im Vorstand ins zweite Glied zurückgetreten ist. Der Chor sei aus wirtschaftlichen Gründen auf solche Anlässe angewiesen. «Allein die professionelle Dirigentin kostetunsproMonatrund1000Franken, und das ist noch knapp bemessen», so Möhl. Im Sommer stimmen die Mitglieder – derzeit sind es 21 –darüber ab, ob sie den Aufwand für

Der Männerchor machte mit seiner Darbietung viel Werbung fürs Chorsingen.

(Fotos: Astrid Steinbach)

die Abendunterhaltung wieder auf sich nehmen. Möhl ist diesbezüglich optimistisch: «Wir sind momentan eine sehr gute Truppe.» Mitglieder hätten sie auch genug, wenngleich Nachwuchs stets sehr willkommen sei. Neuer Präsident ist Werner Tschannen,derdasAmtbereitsander Generalversammlung Mitte Februar übernommen hatte. Zurückgetreten ist ebenfalls nach 16-jähriger Tätigkeit als Aktuar Ernst Weiss. In seine Lücke treten nun Köbi Eisenhut und BrunoNigg. ■

Der Theaterschwank erfreute die Besucher sichtlich – es wurde viel gelacht ob der Darbietung der Schauspielenden.

32 NÜRENSDORF 25.4.2024, Nr. 4

Beauty-Kur für Nürensdorf

Am

Engagiert haben die Schülerinnen und Schüler Abfall gesammelt. (zvg)

Clean-Up-Day befreien Jugendliche die Gemeinde von Abfall

Schüler der 3. Sekundarklasse des Schulhauses Hatzenbühl sammeln bei der neunten Ausgabe des Clean-Up-Days 16 Säcke mit herumliegendem Müll ein. Sogar eine Abwasserleitung war dabei.

Die häufigsten Worte, die an diesem Morgen Mitte April auf den Strassen Nürensdorfs zu hören sind, waren: «Wäh, iiih, gruusig». Überall auf dem Gemeindegebiet sind die Schülerinnen und Schüler der 3. Sekundarklassen des Schulhauses Hatzenbühl zusammen mit Mitarbeitern der Gemeindewerke, Lehrern und Jugendarbeitern

«Es ist voll cool, für die Gemeinde etwas Gutes tun zu können. Ich lese auf dem Schulweg auch sonst Abfall wie herumliegende CapriSun-Beutel auf.»

unterwegs und lesen auf, was andere Leute weggeworfen haben. PET-Flaschen, Zigarettenstummel, Plastikteile aller Art und Papierfetzen gehören zu den häufigsten Fundstücken. Sie beweisen damit das von Gemeinderat André Meier geforderte «Auge für das Detail». Denn als Meier selbst einmal mit auf der Tour war, «habe ich hauptsächlich Dutzende von Zigarettenkippen gesammelt», berichtet er.

Gestiegene Sensibilisierung

Doch auch Grösseres ist manchmal dabei – wie etwa eine Metallstange oder eine fast zwei Meter lange Abwasserleitung. «Davon abgesehen fandenwirdiesesMalwenigerillegal entsorgtesMaterialundauchweniger

«Das Schöne ist, dass wir nicht nur etwas Sinnvolles machen, sondern auch noch Spass haben dabei. Das hier ist sogar besser als ein Ausflug.»

LitteringalsletztesJahr»,sagtDaniel Rüegg, Leiter Abteilung Werke und Verantwortlicher der Clean-Up-Aktion. Er hofft, dass dies auf eine gestiegene Sensibilisierung für dasAbfallthema in der Bevölkerung zurückzuführen sei.

Besonders an «hot spots» wie Feuerstellen oder Parkplätzen liege aber immer noch zu viel Abfall herum. «Die vielen Plastikteilchen sind gefährlich für Wildtiere wie Igel und Füchse, aber auch für Haustiere wie Katzen», warnt Rüegg. Gelangen sie in Gewässer, können sie gar tödlich sein für die Wasserlebewesen. Nicolas Fritschi, Mitarbeiter der Gemeindewerke, säubert mit seiner Truppe den Rietbach. Die mit Handzangen, Warnwesten und Gummistiefeln aus-

«Abfälle wegräumen: Das müsste man öfter machen. Leider ist manchen Leuten egal, dass sie mit ihren Abfällen die Natur verschmutzen.»

Auch der Bach wird gesäubert. (bg)

gerüsteten Jugendlichen finden neben Getränkedosen auch viel von diesem tückischen Kleinmaterial.

NachzweiStundenkehrendierund 80 Personen mit ihrer Ausbeute zum Werkhof zurück. Teils durchnässt, abertrotzdemgutgelaunt. ■

«Es ist ein lustiger Anlass, der bleibende Erinnerungen schafft. Ich helfe gern und tue etwas Gutes für die Umwelt. Ich habe Flaschen und viel Plastik gesammelt.»

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Invasive Arten in unseren Gärten –eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit

Die so genannten invasiven Arten sind inzwischen eines der grössten Umweltprobleme unserer Zeit. Ihre Ausbreitungerfolgtoftunfreiwillig.DieSamen von Pflanzen werden beispielsweise mit anderen Waren wie Wolle oder in Vogelfuttermischungen von einem Kontinent zum nächsten transportiert.

Verdrängen von Pflanzen

DieAuswirkungenvoninvasivenArten sind sehr vielfältig. Eingeschleppte Pflanzen können sich massenhaft vermehren und grosse Flächen im Wald oder am Ufer eines Flusses überwuchern. Das aus Asien stammende Drüsige Springkraut macht das beispielsweise. Dadurch verdrängt es seltene undökologischwertvolleeinheimische Kräuter und Sträucher. Das kann beispielsweise negative Folgen für die Raupen von Schmetterlingen haben, die sich ihrer Nahrungsgrundlage beraubt sehen. Ebenso können Pflanzen für uns Menschen zur Gefahr werden. Der Pollen der eingeschleppten Ambrosia kann bei Allergikern starke ReaktionenbiszuAsthmaanfällenhervorrufen. Der Saft des eingeschleppten

SOMMERFERIENPLAUSCH MIT FREIEN PLÄTZEN

Das konfessionsneutrale Angebot «Sommerferienplausch» der reformierten Kirche Breite findet vom 5. bis 9.August auch dieses Jahr wieder in Nürensdorf statt. Kinder ab vollendetem ersten Kindergartenjahr bis Ende der sechsten Klasse verbringen in Gruppen gemeinsame Plauschtage und gehen abends wieder zuhause schlafen.

EshatnochfreiePlätze–anmelden kann man sich über: www.ref-breite. ch/Sommerferienplausch 2024. (e)

Riesenbärenklaus kann bei Hautkontakt zu starkenVerbrennungen mit Blasenbildungführen.UnddieimSchmalblättrigen Greiskraut enthaltenen Lebergifte sind für Nutztiere wie Kühe schon ab kleinen Mengen schädlich und können die Tiere bei zu hoher Dosis sogar umbringen.

Viel Arbeit und hohe Kosten

Die Bekämpfung von invasiven Arten ist oft mit viel Arbeit und damit mit hohen Kosten verbunden. In der Schweiz werden von den Kantonen allein für die Bekämpfung von invasiven Pflanzen Millionen ausgegeben. Genaue Zahlen sind jedoch schwer anzugeben, weil die Kosten oft in den von den Unterhaltsdiensten der Gemeinden und des Kantons regulär durchgeführtenArbeiten wie Strassenunterhalt oder dem Schneiden von Heckenverstecktsind.Ebensogenerieren invasivePflanzenwieetwadieAmbrosia erhebliche Gesundheitskosten, die in den zweistelligen Millionenbereich gehen.

In privaten Gärten oder auf Balkonen sollte man möglichst auf das An-

SCHWEIZER MÜHLETAG MIT DER SAGI

Am Samstag, 11. Mai, findet der Schweizer Mühletag unter dem Motto«DerDuftdesHolzes»statt.In der ganzen Schweiz können Mühlen und Sägewerke besichtigt werden. Auch die alte Sagi im Wiesental am Sagiweg bei Bassersdorf nimmt Teil und zeigt ihre alten Säge. Von 10 bis 16 Uhr werden Baumstämme zersägt und Führungen durchgeführt. Auch ein Holzbildhauer zeigt sein Handwerk. Der kleine Hunger und Durst können mit Würsten und Getränken gestillt werden. (e)

pflanzen von gebietsfremden Arten verzichten. Insbesondere gilt dies für invasive Neophyten. Wo diese bereits vorhanden sind, sollte man sie nach Möglichkeitbekämpfen.Wennsiestehen gelassen werden, kann der eigene Garten zu einem Drehkreuz für deren Ausbreitung werden. Mit dem Regen, demWindoderimMagenvonVögeln erreichen ihre Samen die angrenzenden naturnahen Flächen wie Wald, Wiesen, Wegränder oder die Ufer von Gewässern.

Wertvolle Ersatzpflanzen

Nach der Bekämpfung lässt sich der Garten mit einheimischen Ersatzpflanzenbestücken.EsgibteinegrosseFülle an Kräutern, Sträuchern und Bäumen, die viele ökologisch wertvolle Funktionen haben und etwa Nahrungslieferanten für Schmetterlingsraupen sind oder Nektar- und Pollenquellen fürWildbienen und andere bestäubende Insekten sind.

Standorte melden

Als Praxishilfe liegt diesem dorfblitz der Flyer «Exotische Pflanzen im Gar-

STELLDICHEIN GV-FLUGHAFENREGION

An der Mitte April durchgeführten Generalversammlung des WirtschaftsnetzwerksFlughafenregionZürich(FRZ)im Kultur- und Sportzentrum Gries in Volketswil, in dem auch die Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf Mitglied sind, trafen sich über 250 Personen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Jean-Philippe Pinto, Gemeindepräsident von Volketswil, hob in seiner Begrüssungsrede die Bedeutung der Flughafenregion Zürich für die lokaleundregionaleEntwicklunghervor.

An der Generalversammlung mit 178 StimmberechtigtenpräsentiertederVorstand die Jahresrechnung sowie das

Der Kirschlorbeer ist ein weit verbreiteter invasiver Neophyt. Der Verkauf wird am 1.9.2024 verboten.

ten – was tun?» bei. Wir hoffen, Ihnen damit eine Hilfe geben zu können, um invasive Arten in Ihrem Garten zu vermeiden.

Wenn Sie in der freien Natur auf invasive Arten treffen, zögern Sie bitte nicht, der Gemeinde den jeweiligen Standort zu melden.

Bau + Werke Bassersdorf Gemeindewerke Brütten Abteilung Werke Nürensdorf

Budget 2024, die alle genehmigt wurden. Sowohl die Wiederwahl des VorstandsalsauchderRevisionsstellewurdenbestätigt.DieMitgliederbeiträgefür 2025 verbleiben auf dem Niveau von 2024. Den Änderungen der Statuten wurdeebenfallszugestimmt.Wichtigste Änderung war dabei, dass neu der VorstandüberdasBudgetentscheidensoll.

Am Ende gab Geschäftsleiterin Rahel Kindermann Leuthard einen umfassendenRückblicküberdasvergangeneJahr undskizziertediezukünftigestrategische Ausrichtung.SiebetontedieNotwendigkeit,alsNetzwerkqualitativhochwertige Verbindungen zu fördern und die Flughafenregion Zürich als führenden Wirtschaftsstandortzupositionieren.(e)

35 25.4.2024, Nr. 4 REGION

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Kühlschrankmonster im Bobby-Car-Kino BiblioWeekend mit vielfältigem Angebot

Ende März fand die dritte Durchführung des nationalen BiblioWeekends statt. Auch die Bibliotheken der drei dorfblitzGemeinden nahmen teil und präsentierten abwechslungsreiche Programme, passend zum Thema «Zum Tisch».

Gestartet wurde das BiblioWeekend am Freitagabend in Bassersdorf. Da wurde für Kinder von vier bis sieben Jahren eine Bilderbuchgeschichte mithilfe des japanischen Erzähltheaters «Kamishibai» erzählt. Auch Brütten startete am Freitagabend mit einer Vorlesung der Kultköchin Annemarie

Wildeisen. Unabhängig geplant vom diesjährigen Motto, passte dasThema «Die Entstehung eines Kochbuches» perfekt dazu und zog auch viele Interessierte an, die sich bei einem anschliessendenApéro noch austauschten. Gemäss der Bibliotheksleiterin Petra Kowalski war das Feedback der Anwesenden durchwegs positiv.

Auto-Kino für Kleine

Am Samstag ging das Programm in Brütten für Kowalski und ihr Team bereit früh weiter, mit dem Herrichten eines Buffettisches, auf dem Zopf, Kaffee, Orangensaft für die Bibliotheksgäste angeboten wurde. Bereits bei der Öffnung um 9 Uhr kamen die ersten grossen und kleinen Gäste, die durch die Bücherregale stöberten. Der Höhepunkt für die

IM HIRN SCHMECKEN

Die bekannte Kochbuchautorin und Chefredaktorin des Kochmagazins «Kochen», Annemarie Wildeisen, erzählte in Brütten vonderEntstehungsgeschichteeinesKochbuches,wieesgeplant und entwickelt wird. Insbesondere thematisierte sie, wie wichtig es sei, die Gerichte ins richtige Licht zu rücken, denn schliesslich esse das Auge mit. Ansprechende Fotos von Gerichten zu fotografieren sei jedoch eine der grössten Herausforderungen. Damit das Design und die Fotos möglichst gut gelingen, arbeiten eine

Kinder war jedoch die «Auto-Kino»ähnliche Vorlesung um 10 Uhr. Mit einem Einlassticket konnten sie mit ihren «BobbyCars» im Gemeindesaalvorfahrenundindeneingezeichneten Parkplätzen einparken für die kurzeVorlesungüberdieRaupeNimmersatt. Falls jemand keinen Bobbycar dabei hatte, wurden welche verteilt oder Tier-Hocker dienten als Ersatz. Für die zirka 20 Fahrer eine schwierigeAufgabe, fünfzehn Minuten auf ihren Gefährten stillzusitzen – sie wollten lieber rumbrausen.

Lieblingsgerichte gestalten

In Nürensdorf fand Samstagmittag eine Lesung des thematisch passenden Bilderbuches «Willkommen im Restaurant» statt. Bibliothekarin Katja Steinmann las mithilfe der auf-

gestellten Leinwand engagiert die Geschichte des Kühlschrankmonsters bei der Familie von Maila und Miro vor. Obwohl die Kinder auch hier Mühe zeigten, sich zu konzentrieren, stöhnten sie beim Stichwort Salat alle gleichzeitig auf – ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie zugehört haben. Die Lesung endete darin, dass die Kinder ihre eigenen Gerichte zeichnen oder ausschneiden und zusammenstellen konnten.Auch eine Puzzlestation und Saftstation standen bereit, wo die Kinder rausfinden sollten, in welcher Flasche sich welcher Saft befindet. Katja Steinmann zeigte sich erfreut über die Besuchenden und war froh, dass viele trotz des Sturmes am Morgen den Weg in die Bibliothek gefunden hatten.■

Foodstylistin, eine Grafikerin und ein Fotograf zusammen. Wildeisensagte,siekönnebereitsihreKochkreationenimKopfundHirn riechen und schmecken – dies sei eine gute Voraussetzung, um eigeneKochbücherzuschreiben.UmsichfürneueKochrezepteinspirieren zu lassen, blättere sie oftmals in Kochzeitschriften und überlegesichdabei,wiemaneinGerichtnochverändernoderverfeinern könnte, erzählte sie weiter. Am Ende deckten sich die Besuchenden noch mit einem Kochbuch ein und liessen es signieren. (fw)

37 REGION 25.4.2024, Nr. 4
Jedes Kind auf seinem Parkplatz: Das Bibliotheksteam verwandelte den Gemeindesaal in ein Autokino. (zvg) So macht Essen Spass: Die Besucher malen ihre Lieblingsgerichte. (zvg)

FLURGENOSSENSCHAFT 8309 NÜRENSDORF

EINLADUNG ZUR

GENERALVERSAMLUNG

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DER FLURGENOSSENSCHAFT NüRENSDORF

DER FLURGENOSSENSCHAFT

NüRENSDORF

Montag 20. April 2020, 19.30 Uhr

Rest. Sternen, Breite

Montag 13. Mai 2024, 19.30 Uhr

Rest. Sternen, Breite

Traktanden:

Traktanden:

1. Begrüßung

1. Begrüßung

2. Wahl eines Stimmenzählers

3. Jahresbericht des Präsidenten

4. Abnahme der Rechnung 2019

2. Wahl eines Stimmenzählers

5. Unterhaltsprogramm 2020

6. Voranschlag 2020

3. Jahresbericht des Präsidenten

7. Statutenänderung ( Art 2 / Art 38 )

8. Verschiedenes

4. Abnahme der Rechnung 2023

5. Unterhaltsprogramm 2024

Der Vorstand

6. Voranschlag 2024

7. Statutenrevision

8. Verschiedenes

Der Vorstand

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Erfolgreiche Unterschriftensammlung

Flughafen-Nachtruhe-Initiative kommt zustande

von Susanne Gutknecht

Mehrere Bürgerorganisationen sammelten eifrig Unterschriften und übergaben am 15. April die nötige Anzahl von 6000 UnterschriftenandieDirektionder Justiz und des Innern in Zürich. Gefordert ist die Einhaltung der siebenstündigen Nachtruhe.

Das Lachen auf den Gesichtern der Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerorganisationen war breit, als sie am Sechseläuten-Montag die Unterschriftenboxen der Direktion der Justiz und des Innern in Zürich abgaben. Die geforderten 6000 Unterschriften für die Gültigkeit einer Initiative haben sie mit einem gemeinsamen Effort erreicht. Sie fordern die Einhaltung der Nachtflugordnung durch den Staat, die im bestehenden Flughafengesetz eine Nachtflugsperre von sieben Stunden zwischen 23 Uhr und sechs Uhr früh vorschreibt. Dieser meldet

Übertretungen der Aufsichtsbehörde des Bundes und ergreift Massnahmen bei Verletzungen des Nachtflugverbotes. In der heutigen Praxis finden täglich Flugbewegungen nach 23 Uhr statt, monieren die Initianten. Die regelmässige Verletzung der Nachtruhesperre durch die Flughafen Zürich AG soll mittels der vorliegenden Initiative unterbunden werden.

Schutz der Lebensqualität

Eine ungestörte Nachtruhe von sieben Stunden diene dem Schutz der lokalen Bevölkerung, schreiben sie in einer Mitteilung. «Diese Initiative ist ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität rund um den Flughafen Zürich», betont Georg Brunner, Präsident von «Fairin-Air». Die Initiative wurde von einem breiten Bündnis lokaler Bürgerorganisationen vorangetrieben wie «Fair-in-Air», Verein Ikarus Erben, IDEA Flugplatz Dübendorf, VFSN,IGprozüri12undFluglärmsolidarität.

«Brandgefährliche Initiative» Die Vereinigung «Weltoffenes Zürich»stuftdiesenVorstossals«brandgefährlich» ein nach dem deutlichen Ja zu den Pistenverlängerungen im März, wie sie in einer Medienmitteilung kontern. Sie sehen darin einen Direktangriff auf den Drehkreuz-BetriebamFlughafenZürich.«DieUmsetzung dieser Initiative würde die internationale und interkontinentale Anbindung Zürichs und der Schweiz nachhaltig schädigen. Das ist verantwortungslos.» Sie gehen sogar einen Schritt weiter und bezeichnen diese

Initiativealsrechtswidrigundverlangen, sie für ungültig erklären zu lassen. «Die Betriebszeiten des Flughafens sind abschliessend im Bundesrecht geregelt. Eine abweichende Regelung im kantonalen Recht ist unzulässig. Alles andere ist eineIrreführungderStimmberechtigten», macht die Vereinigung ihrem Unmut Luft. Die halbe Stunde zwischen 23 bis 23.30 Uhr dürfe heute für den Verspätungsabbau bereits genutztwerdenunddieNachtruheseiin denletztenJahrenbereitsmassivausgedehntworden. ■

BILD DES MONATS

Der April hat den dorfblitz-Gemeinden einige Sonnenstunden beschert. So zieht es zahlreiche Leute in die Naherholungsgebiete – welche sich beispielsweise für Basserdorfer als der zweitwichtigste Attraktivitätsfaktor in der Bevölkerungsumfrage erwiesen hat. Für solche, die in der Nähe der Bauzone des zukünftigen Brüttenertunnels wohnen, bleibt der Zugang zur gewohnten Landschaft voraussichtlich weder derselbe noch selbstverständlich. Das Zelt für die Sondierbohrungen der SBB ist gewichen, doch die kommende Bauzeit ist präsent. Sowohl Spazierwege als auch der grosse Baum im Hintergrund, der eine gelbe Markierung um den Stamm trägt, wird mutmasslich weichen müssen. (np)

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Veränderung im Vorstand des NBN

Spende für ein Naturschutzprojekt freut alle

Anfangs April fand im katholischen Kirchgemeindehaus in Bassersdorf die Generalversammlung des Vereins Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) statt. Beatrice Tschirky, Präsidentin des NBN, informierte über laufende Projekte und Änderungen im Vorstand.

«Schaut man heute in den Nachthimmel, sieht man etwa 400 Sterne – ohne Lichtverschmutzung wären es 4000 Sterne», referiert Rolf Schatz, Gemeinderat in Langnau am Albis und GLP-Mitglied. Er hielt vor der GV des NBN einen Vortrag über Lichtverschmutzung. Zu viel Licht habe einen negativen Einfluss auf Menschen und Tiere. Dem Menschen raube das Licht in der

Nacht den Schlaf und störe vor allem nachtaktive Tiere wie Fledermäuse. Es gebe immer mehr ausgearbeitete Vorschriften und Normen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene. Ein Beispiel dafür sei die SIA-Norm 491, in der auf nationaler Ebene die Vermeidung unnötiger Lichtemissionen im Aussenraum geregelt werde. Nach dem Referat und Diskussion startete die GV.

Austritt und Spendengeld

Tschirky eröffnete die GV. Die Mitgliederzahl sei mit 452 fast stabil geblieben, berichtete sie. Für die GV an diesem Abend hätten sich viele Mitglieder allerdings abgemeldet. Darunter auch ein Vorstandsmitglied: Kassiererin Daniela Obrist. Durch ihren Umzug ins Oberwallis wird es ihr in Zukunft nicht mehr möglich sein,imVorstandmitzuwirken.Daher

tritt sie nach sieben Jahren im Amt zurück. Neu wird Rosmarie Gilgen aus Bassersdorf als Kassiererin des Vereins fungieren. Der NBN kann sich noch über ein neues Vorstandsmitglied freuen: Der Brüttener Jürg Baltensperger tritt dem Vorstand als Aktuarbei.TrotzderneuenGesichter suchtderNBNweiterhinVerstärkung für den Vorstand.

Bei den Finanzen des NBN gab es eine freudige Überraschung. Der Verein hat eine Spende in Höhe von 5000 Franken erhalten von der «Walter und Eileen Leder-Stiftung». Die Spende ist zweckgebunden und mussfüreinNaturschutzprojekteingesetzt werden. «Dieses Projekt müssen wir aber noch ausarbeiten», erklärteTschirky. ■

Kriminalität steigt nach Corona-Tief wieder an Straftaten nehmen auch in der Region leicht zu

Während die Zahl der Straftaten im ganzen Kanton Zürich um rund neun Prozent anstieg, beträgtdieZunahmeinBassersdorf nur 3,6 Prozent.

Die Nachricht verunsichert:

«Die Kriminalität nimmt in der Schweiz deutlich zu». So titelten diverse Medien, als Ende März die polizeiliche Kriminalstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das 2023 vorgestellt wurden. Als Gründe für die Zunahme werden angegeben, dass sich die Situation nach dem Rückgang der Kriminalität während den Pandemie-Jahren wieder «normalisiere», dass es mehr Migration gebe, sowie das stetige Bevölke-

rungswachstum speziell auch im Kanton Zürich.

Die kantonaleTendenz trifft soweit bekannt auch auf das dorfblitz-Gebiet zu. In Bassersdorf wurden im vergangenenJahr542Straftatennach demStrafgesetzbuchverübt,darunter gehören beispielsweise Diebstähle oder Körperverletzungen. Zum Vergleich:ImVorjahr2022warenes523 Taten. Das entspricht einer Zunahme um 3,6 Prozent. Blickt man bis ins Jahr 2021 zurück, waren es noch weniger: 347 Taten. In Nürensdorf, das rund halb so viele Einwohner hat wie Bassersdorf, waren es 150Taten, und im nochmals kleineren Brütten 79.

Einbrüche variieren stark Wer wissen will, wie viele Einbrüche in seiner Wohngemeinde verübt wurden, findet diese Daten auf der Seite

«opendata.swiss». Dort steht, dass in Bassersdorf im vergangen Jahr 44 Einbrüchebegangenwurden(21vollendet, 23 versucht), und in Nürensdorf und Brütten je 12 (8 vollendet, 4 versucht). Schaut man die Häufigkeitszahl an – also wie häufig eine Straftat pro 1000 Einwohner auftritt – schwingt Brütten obenaus mit einer Häufigkeitszahl von 5,6. Bassersdorf kommt auf 3,6 und Nürensdorf auf 2,1. Gemäss dieser Statistik sind Einbrüche in Brütten am wahrscheinlichsten und in Nürensdorf am unwahrscheinlichsten.

DochimVorjahrwaresgeradeumgekehrt. Im 2022 war die Häufigkeitszahl in Brütten mit 1,4 am tiefsten und in Nürensdorf mit 3,1 am höchsten. Bassersdorf lag mit 2,7 erneut in der Mitte. «In kleinen Gemeinden verzerren einzelne Delikte

dieStatistikenschnellindieeineoder andere Richtung», erklärt Kapo-Mediensprecher Roger Bonetti.

Um aussagekräftige Tendenzen auszumachen, lohnt sich deshalb der Blick auf grössere Gebiete. Und trotz der im vergangenen Jahr verzeichneten Zunahme der Kriminalität: «Der Kanton Zürich ist ein sicherer Kanton», hatte Sicherheitsdirektor Mario Fehr an der Medienorientierung der Kriminalstatistiken festgehalten.■

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NBN-Präsidentin Beatrice Tschirky erzählt über das Vereinsleben. (sc)

Den Frieden im Kleinen fördern

Fremde Religionen haben ihn schon immer fasziniert: Rudolf Lang mit seiner Ehefrau vor einem ShintoSchrein in Tokio. (zvg)

Mit interreligiösem Arbeitskreis gegen Machtkampf der Religionen

Interreligiöse Arbeitskreise bringen verschiedene Religionsangehörige an einen Tisch und stärken das Verständnis füreinander. Momentan wird ein interreligiöser Arbeitskreis Breite aufgebaut.

Schon seit seiner Jugend übten «sakrale Räume wie Kirchen, Moscheen, Tempel oder Synagogen eine magische Anziehungskraft auf mich aus», sagt Rudolf Lang, Mitglied der reformierten Kirche Breite und treibende Kraft hinter dem neuen «interreligiösen Arbeitskreis Breite». Nach dem Schulabschluss studierte Lang zuerst Maschinenbau und flog darauf 30 Jahre lang als Linienpilot für die Swissair und später die Swiss in der Welt herum.

An Religionen schnuppern

Dabei besuchte er viele verschiedene Gottensdienste; unter anderem einen buddhistischen Neujahrsgottesdienst in Tokio, eine Hindu-Zeremonie in Mumbai oder ein Freitagsgebet in Istanbul.«Ichkonnteanverschiedenen Religionen und Kulturen schnuppern», erklärt Rudolf Lang. Das motivierte ihn, nach seiner Pensionie-

rung mit 57 Jahren «noch im jugendlichen Alter», wie er sagt, ein Studium der Religionswissenschaft inZürichzubeginnenundmit65Jahren abzuschliessen.

Miteinander reden

Besonders am Herzen liegt Lang der Austausch zwischen den Religionen unddergegenseitigeRespekt.Darum hat Lang, der in Tagelswangen wohnt, den interreligiösen Arbeitskreis Breite gegründet. «Ziel des Arbeitskreises ist es, ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen ReligionenundKulturenzufördern», erklärt er. Im Arbeitskreis sollen die verschiedenen Religionsvertreter voneinander lernen, Gemeinsamkeiten hervorheben und die Differenzen akzeptieren, führt Lang aus. «Ausgrenzung und Gewalt sind zu verurteilen», betont er. Vor allem in den letzten Jahren hätten sich leider die gegenseitigen Gehässigkeiten verstärkt. «Dem wollen wir in unserem bescheidenen Rahmen entgegenwirken», sagt er. «Wir möchten miteinander statt übereinander sprechen.» Momentan besteht derArbeitskreis aus drei reformierten Vertretern, die alle pensioniert sind. Neben dem Religionswissenschafter Rudolf Lang sinddiesFrediBehn-Eschenburg,ein

ehemaliger Consulter, und Richard Glückler, der grosse Erfahrung im sozialen Bereich hat.

Alle Weltreligionen vertreten Dieses Kernteam sucht als Nächstes systematisch den Kontakt zu katholischen Kirchgemeinden, muslimischen Vereinen, sowie zur jüdischen, hinduistischen und buddhistischen Gemeinschaft. «Anzustreben wäre, dass aus jeder der fünf grossen WeltreligionenjezweibisvierVertreterin der Arbeitsgruppe dabei sind», sagt Rudolf Lang.

Starten könne man auch mit weniger Vertretern; im interreligiösen Arbeitskreis Bülach beispielsweise arbeite man seit Jahren bisher nur mit drei Religionen zusammen. Wichtig sei: «Mitmachen kann jede interessiertePersonjeglicherCouleur»,sagt

der Religionswissenschafter. Nur Leute mit fundamentalistischen Tendenzen oder Missionierende sind nicht erwünscht. «Die würden sich bei uns auch nicht wohlfühlen.»

Menschen zusammenbringen Geplant ist, dass sich die Mitglieder des Arbeitskreises monatlich treffen. Dabei bilden sie sich in den Gesprächen selbst weiter oder sie organisieren Veranstaltungen im interreligiösen Bereich für die örtliche Bevölkerung. «Wir sind eine Plattform, dieVertreter der verschiedenen Glaubensgemeinschaften zusammenbringt, um gemeinsame Veranstaltungen zu planen, zu initiieren und zu leiten», erklärt Rudolf Lang. Langfristig ist angedacht, spätestens in der Woche der Religionen im November 2025 das erste Mal öffentlich aufzutreten.

«Ziel des Arbeitskreises ist es, ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Religionen und Kulturen zu fördern»

Grosse Erfahrung vorhanden Lang arbeitet bereits seit zehn Jahren im interreligiösen Arbeitskreis Bülach (IAB) mit. Er ist darum in der interreligiösen Arbeit gut vernetzt. Wer sich von dieser Freiwilligenarbeit angesprochen fühlt, kann sich beispielsweise beim Sekretariat der Reformierten Kirche Breite melden (Telefon:0448366800).■

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Kloten soll sich ebenfalls fürs Eigental einsetzen

Motion fordert Stadtrat auf, sich für Offenhaltung einzusetzen

SVP-Mitglied Ueli Morf aus Kloten hat Mitte März eine Motion im Gemeinderat eingereicht, in der er die Verantwortlichen auffordert, sich an der Offenhaltung der Eigentalstrasse zu beteiligen.

Nachdem bereits die Gemeinden Nürensdorf und Oberembrach letztes Jahr vom Souverän beauftragt wurden, sich für eine Offenhaltung der Eigentalstrasse einzusetzen, blüht jetzt dem Stadtrat Kloten dasselbe. Ueli Morf (SVP), Klotener Gemeinderat, hat mit seinem politischen Vorstoss die Eigentalthematik erneut befeuert. Er beantragt darin, dass der Stadtrat beauftragt werden soll, sich gemeinsam für eine Offenhaltung einzusetzen. Dafür solle er dem Gemeinderat eine Kreditvorlage für einen Rah-

menkredit über 750000 Franken unterbreiten. Also exakt der Betrag, welchen die beiden anderen Gemeinden vom Souverän diktiert erhielten.

Ein zweiter Antrag zielt auf die Schleichrouten rund um Kloten und das Eigental: der Stadtrat solle sich dafür einsetzen, dass es über Gerlisber, Bänikon, Augwil und Kloten keine Umfahrungsmöglichkeit gäbe.

Bereits im März 2023 hat der Gemeinderat Nürensdorf in Kloten zur Causa Eigental drei Fragen gestellt, die der Stadtrat klar im Sinne des Ergebnisses des Runden Tisches beantwortet hatte. Er wies darauf hin, dass derProzesssehrtransparentgestaltet wurde und das Ergebnis nicht angefochten wurde. «Insofern stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage undmitwelcherBerechtigungnochmals ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt werden sollte», liess der Stadtrat wissen. Daher wird der Stadtrat nun kaum Freude an der

Motion haben. Erschwerend kommt hinzu, dass Kloten ihren Abschnitt der Eigentalstrasse an den Kanton Zürich abgetreten hat.

Dass seit den beiden Abstimmungen in den Gemeinden die Gespräche aufgenommen wurden und Kloten auch Einsitz hat, ist kein Geheimnis mehr. Was jedoch besprochen wird unter den Gemeinderäten, schon. Kloten hat bereits im März 2023 in ihrer Antwort verlau-

ten lassen, dass «Diskussionsbedarf» bestehe bezüglich des Verkehrsregimes rund um das Eigental. Nürensdorfs Gemeindeschreiber Andreas Ledermann sagt dazu: «Wir haben unseren Auftrag erhalten und nehmen ihn ernst. Inwieweit Kloten mitinvolviert ist, wird sich zeigen. Sicher wäre die Stadt Kloten für uns ein wichtiger Partner und würde der Gemeindeseite zusätzlich Gewicht verleihen.» ■

INNENAUSBAU MIGROS

In der neuen Migros-Filiale in Nürensdorf sind zurzeit Plattenleger, Malerinnen und Elektroinstallateure fleissig am Werk, den Innenausbau der Filiale, welche im Gebäude des ehemaligen Getränkehandels Bösch an der Alten Winterthurerstrasse 7 zu liegen kommt, voranzutreiben. Auf der rund 350 Quadratmeter grossen Verkaufsfläche soll ein Supermarkt mit einem frischen Sortiment mit vielen regionalen Produkten angeboten werden. Die Erschliessung erfolgt durch 23 Parkplätze und Veloabstellplätze beim Eingang. Nadine Jucker und ihr Team von acht bis zwölf Mitarbeitenden haben noch viel Arbeit, bis dann am 26. bis 28. September die Eröffnungsfeier stattfindet. (e)

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Eine Strasse, um die seit Jahren gestritten wird. (sg)
Nico Pacozzi ist der neue Trainer des Herren-Teams
Ehemaliger Junior übernimmt die erste Mannschaft von UBN

von Philipp Rahm

Pünktlich zur Sommerpause präsentiert UBN seinen neuen Trainer: Nico Pacozzi soll in Zukunft die erste Mannschaft coachen. Der 28-jährige Nürensdorfer hat als Junior bereits für Fireball Nürensdorf (heute: UBN) gespielt.

2012 hat der dorfblitz das letzte Mal über Sie berichtet. Wissen Sie noch warum?

Das müsste ein Artikel über den GewinndesU18-Schweizermeistertitels mit dem HC Rychenberg gewesen sein. Diese Ausgabe habe ich sogar noch irgendwo zuhause rumliegen. EswargleichzeitigmeinletztesSpiel meiner kurzen Spielerkarriere. Dafür kann ich jetzt wenigstens behaupten, ich habe aufgehört, als es am schönsten war. (lacht)

Jetzt übernehmen Sie die erste MannschaftvonUBN.Wiegross ist die Vorfreude auf Ihr neues Amt?

Die Vorfreude ist sehr gross, aber natürlich auch begleitet von ein wenig Nervosität. Es freut mich, dass der

Verein und die Spieler das Vertrauen in mich haben, diese Position besetzen zu dürfen.

Wieso haben Sie sich entschieden, diese Herausforderung anzunehmen?

Ich mache es, weil mich der Sport an sich schon seit meiner Kindheit begleitet und ich auch oft Spiele der höchsten Liga oder der Nationalmannschaft verfolge. Da ist es umso schöner, kann ich bei meinem Heimatverein, bei welchem ich von vor ungefähr 23 Jahren selbst mit diesem Sport angefangen habe, selbst ein Team übernehmen. Zudem habe ich in diesem Team auch viele Spieler, die ich persönlich sehr gut und schon lange kenne.

Sie bringen die UBN-DNA mit, da Sie schon lange im Verein aktiv sind. Inwiefern ist dies ein Vorteil?

Ichglaube,esistfürdenVereinwichtig, dass man unabhängig von mir eineinterneLösunggefundenhat.Ich kenne viele Personen in diesem VereinundichweissdenfamiliärenUmgang hier zu schätzen. Natürlich kenne ich auch die Qualität unserer

eigenen Junioren und der Trainerteams im Nachwuchssektor und glaube,dassesfürdieFörderungjunger Spieler vorteilhaft sein wird.

Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger?

In den letzten Jahren hat eine erfolgreiche und kontinuierliche Entwicklung stattgefunden. Es ergibt Sinn, dass wir nicht das Rad neu erfinden. Es werden also primär neue Impulse während dem Training sein, wie zum Beispiel neue Übungen.

WassinddieZielefürdienächste Saison?

In die Halbfinals der Playoffs zu kommen wäre natürlich schön und solltedasZielsein.Zudemwürdeich gernejungen,motiviertenSpieleraus unserem Förderkader der U21 die Chance geben, sich bereits früh an das «Erwachsenenunihockey» zu gewöhnen. Davon profitieren nicht nur die Spieler, sondern hoffentlich auch die Nachwuchsteams.

Der ehemalige Trainer Samuel Eberle sieht im Verein genügend Potenzial, um mittelfristig einen Aufstieg in die NLB zu

schaffen. Sehen Sie dies auch so?

Das Potential ist sicherlich vorhanden. DerVerein ist gut aufgestellt. Es gibtinallenAltersklassenTeams,um die Junioren bestmöglich ausbilden zu können. Zudem haben wir eine U21, welche in der zweithöchsten Spielklasse auflaufen kann und so den direkten Nachwuchs des Herrenteams fördert. Als ehemaliger Juniorentrainer weiss ich, dass bereits jetzt schon viele vielversprechende junge Spieler in unserem Verein ausgebildet werden.

Was braucht es, damit die kommende Saison erfolgreicher wird als die letzte?

EsbrauchtSpassundBereitschaftfür die Sache. Wir sind ein familiärer Verein und viele von uns spielen schon seit der Kindheit zusammen Unihockey. Natürlich wird es nicht immer lustig sein, so wird beispielsweise das Sommertraining sehr intensiv sein. Am Ende brauchen wir auch Unterstützung von aussen, also vondenFans,dieunshoffentlichdieses Jahr wieder in der Halle anfeuern werden.■

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Nico Pacozzi ist der neue Chef hinter der Bande (zvg)

FUSSBALL

FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2)

Resultate Herren

FCB vs. Herrliberg 2:1

FC Töss vs. FCB 4:4

FCB vs. Rüti 5:1

Spiele Herren

27.4. Seuzach vs. FCB

4.5. FCB vs. Seen

12.5. Diessenhofen vs. FCB

18.5 FCB vs. Gossau

Tabelle Herren

1. Rang: Schaffhausen 17 (Spiele)/35 (Punkte). 8. FCB 17/24.

FC Bassersdorf

Damen (4. Liga)

Resultate Damen

Rafzerfeld vs. FCB 1:4

Diessenhofen vs. FCB 1:5

FCB vs. Effretikon 7:1

Spiele Damen

5.5. Egg vs. FCB

Tabelle Damen

1.Rang: FCB 3 (Spiele)/9 (Punkte). 2. Winterthur 3/9.

(ph)

«Hübi» ist der neue Superknipser des FCB
Neuzugang aus Österreich ist die grosse Hoffnung

von Philipp Rahm

Der 29-jährige Christian Hueber ist in diesem Jahr aus beruflichen Gründen in die Schweiz gezogen und sorgt in Bassersdorf für grosse Freude. Mit fünf Toren in den ersten drei Spielen ist der Österreicher die langersehnte Sturmhoffnung.

Fussball ist ein Teamsport, bei welchem ein einzelner Spieler selten ein Spiel allein entscheiden kann. Doch ein Spieler kann einen wichtigen Einfluss auf ein gesamtes Team haben, welches plötzlich besser spielt. Dies ist eine Floskel im Fussball, doch sie beschreibt die aktuelle Situation beim FC Bassersdorf eindrücklich. Christian Hueber spielt erst seit rund zwei Monaten für den FCB und scheint ein Glücksfall zu sein.

In seinem ersten Spiel gegen LigakrösusSchaffhausenerzielteergleich drei Tore und auch im Spiel gegen Herrliberg sorgte er für den Siegtreffer. Beim 4:4-Unentschieden gegen den FC Töss traf er wiederum. «Ich freue mich, dass ich meinen Teil bei-

tragen konnte. Jeder hat seine Aufgabe in der Mannschaft, wird diese erfüllt, werden wir erfolgreich sein», erklärt der Österreicher, der von seinen Mitspielern «Hübi» genannt wird. Der 29-Jährige wechselte aus beruflichen Gründen in die Schweiz undsuchtesicheinenFussballklubin der Region Zürich. Über eine Empfehlung landete sein Bewerbungsdossier schiesslich beim FCB-Trainer Kevin Bär.

Erfahrener Spieler

EinTelefonatundungefähreineViertelstunde vom Probetraining zeigte: «Hübi» und der FCB – das passt! «Ich bin sehr froh, dass Hübi bei uns ist. Er bringt viel Erfahrung mit und könnte das Puzzleteil sein, welches uns gefehlt hat», schwärmt Trainer Kevin Bär. In 570 Spielen erzielte Christian Hueber 385 Tore in der österreichischen Liga. Mit seiner langjährigen Erfahrung will er auch die vielen jungen Spieler unterstützen. «Ich möchte als Leader und Mentor vorangehen sowie eine Stütze fürs Team sein. Vor allem möchte ich auch unsere Jungen und Talentierten besser machen», erklärt der mehrfache Torschützenkönig.

Neuer Fokus im Team

DerselbstbewussteStürmeristneben dem Platz ein ruhiger Mensch, der eigentlichnichtgerneimMittelpunkt steht. Fussball sei seine grosse Leidenschaft und der Ausgleich zu seinem Berufsleben. Mit dem FC Bassersdorf habe er nun einen idealen Verein gefunden, der familiär organisiert sei und von welchem er dasVertrauenerhalte.InderaktuellenSaison gelte es noch möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, damit der FCB ab nächster vorne mitspielen könne. In der Tat ist der Fokus des FCB seit derAnkunft von «Hübi» und den zwei Siegen in Folgen gegen oben gerichtet und das Thema Abstieg scheint vorerst erledigt zu sein. Sein ehemaligesTeaminNiederösterreich vermisst ihren ehemaligen Superknipser nicht nur menschlich, sondern auch sportlich. Der TorschützenkönigderHinrundehinterlässtbei seinem Ex-Verein eine Lücke. Gut für den FCB, dass sie mit «Hübi» einen Spieler gefunden haben, der die ganzeersteMannschaftaufeinneues Levelhebt.

44 SPORT 25.4.2024, Nr. 4 ACHTUNG! SENDEN SIE UNS IHRE SPORTNEWS AN: sport@dorfblitz.ch
KURZNEWS
Christian Hueber bringt frischen Wind in die 1. Mannschaft des FCB. (ph)

Mit viel Orientierungssinn die Ruhezonen umgangen

Orientierungslauf in Brütten zieht bis zu 600 Begeisterte an

von Philipp Rahm

Der Orientierungslauf in Brütten sorgte im Vorfeld für Ärger. Die Veranstalter setzten sich vor Gericht gegen die Gemeinde durch und durften so ihren Orientierungslauf durchführen. Das Fazit fällt am Ende positiv aus.

Viel Sonne, warme Temperaturen und viele begeisterte Sportler sorgten am ersten Wochenende im April für ein OLFest in Brütten. Rund 600 Läuferinnen und Läufer imAlter von 10 bis 85 Jahren suchten im BrüttenerWald um den Chromberg die gesetzten Posten. Das Waldgebiet auf der OL-Karte war bei der diesjährigen Austragung des Glattal-OL von Sperrgebieten umgeben, welche von den Läuferinnen und Läufern nicht betreten werden durften. Dies war eine Bedingung, damit der Orientierungslauf

durchgeführt werden konnte. Weiter musste der Start rund 100 Meter ausserhalb des Waldes sein und die Streckenführung in gewissen Kategorien angepasst werden, damit die Wildtiere nicht gestört wurden. «Es war sicherlich ein Mehraufwand in der Organisation, doch wir blicken auf einen sehr gelungenen Anlass zurück», erklärt Pascal Vieser, der Vereinspräsident des OLC Kapreolo.

Gute Kennzeichnung

NachdemderOLCKapreolovordem Baurekursgericht gewann und die Auflagen gemeinsam mit der Gemeinde besprochen wurden (wir berichteten), luden die Veranstalter für einen transparenten Einblick die kritischen Stimmen und Medien zu einem Rundgang während des Wettkampfs ein. Neben dem dorfblitz erschien nur gerade Gemeindepräsident Fritz Stähli in Begleitung seiner Frau.«IchhabeeinengutenEindruck und die Sperrgebiete scheinen einge-

halten worden zu sein», erklärt Stähli vor Ort. Mit einem Augenzwinkern fügteran:«GutfürdieRehe,dassich nicht am Start war, sonst hätte ich mich sicher in ein Sperrgebiet verirrt.» Dies wäre Fritz Stähli aber aufgefallen, denn alle Sperrgebiete hat

der OL-Verein vorgängig mit Absperrband gekennzeichnet. Zusätzlich war auch die Jagdgesellschaft BrüttenimWaldundkontrolliertedas Geschehen. Gemäss der Gemeinde Brütten gab es keinerlei Verstösse währenddemAnlass. ■

POKALÜBERGABE AN BRÜTTENER HOCKEYTEAM

Auf diesen Moment mussten die Spieler des EHC Canadien Flyers lange warten: Der entscheidende Match fand bereits Mitte Februar statt, nun konnten die Plauschhockeyaner aus Brütten am Schlusshöck des «Conte Hockey Cups» vom 11. April endlich den Pokal für den ersten Meistertitel in der rund 40-jährigen Clubgeschichte in die Höhe stemmen. Es ist der Lohn für eine fast perfekte Saison 2023/24: In 16 Spielen im Conte Hockey Cup gingen sie nur ein einziges Mal als Verlierer vom Eis. Hinzu kamen zwei Unentschieden. Damit konnte sich der EHC Canadien Flyers erstmals bis zum Schluss an der Ranglistenspitze der Plauschliga behaupten, die in Frauenfeld ausgetragen wird. Die letzten beiden Saisons musste man sich mit dem zweiten Platz begnügen. Nach der Pokalübergabe geniessen die Brüttener Hockeyaner nun erst einmal die spielfreie Zeit und freuen sich auf die Clubreise an die HockeyWM in Prag, bevor sie ab Oktober zur Mission Titelverteidigung starten. (ph)

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Gemeindepräsident Fritz Stähli (r.) macht sich in Begleitung von OLC Kapreolo Präsident Pascal Vieser ein Bild vor Ort. (ph)

GEMEINDE BASSERSDORF www.bassersdorf.ch

Einmalige Anlässe

TagDatumZeit Veranstalter Anlass Ort/Kontakt

Do-So 25.04.–28.04. 10.00-23.00 Siriprapha Palino Amazing Thai Street Food Dorfplatz

Sa27.04.09.30–11.30 Naturschutz NBN Neophyten-Ausreissaktion, Anm. erwünscht Aussichtspkt. Ratzenhalden

Sa04.05.10.00–15.00 Repair-Team Kl/Ba Repair-Café – reparieren statt wegwerfen! Bungertstube

Sa11.05.10.00–14.00 Naturschutz NBN Infoveranstaltung und Verkauf von einheimischen Pflanzen Dorfplatz

Sa11.05.10.00–16.00Pro Sagi Schweizer Mühlentag Sagi im Wisental

Do30.05.20.00 Konzertzirkel Konzert «Six in Harmony» - Auferstehung der legendären Comedian Harmonists Ref. Kirche

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf

Tag Zeit Veranstalter Anlass Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Gemeindehaus C

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94) Ort nach Absprache

Jeden Do 14.00–16.15kjz-Kloten

Jeden letzten Fr12.15–14.30

Pflegezentrum Bächli

Regelmässig Altersforum

Regelmässig

Regelmässig

Jeden 1. Sa 10.00–12.00

Mütter-/Väterberatung

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren

Anm. Tel 044 838 51 21 oder gastronomie@kzu.swiss

Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, jeden 1. Fr Vorträge

Gemeinn. Frauenverein Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Stricktreff (2./4. Do)

Fachstelle Alter, Jugend, Integration

Sagi und Schmitte

Verschiedene wiederkehrende Angebote gemäss Aushang (Schaukasten) und Gemeindehomepage

Öffentliche Vorführungen (April bis Okt)

Türmli, Klotenerstr. 1

Pflegezentrum Bächli, Cafeteria

Infos E. Moser, 044 836 72 95 www.afobasi.ch

www.frauenvereinbassersdorf.ch

Schulhaus Türmli

Sagi und Schmitte

Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN

Einmalige Anlässe

www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55

TagDatumZeit Veranstalter Anlass Ort/Kontakt

Mi01.05.10.30–16.00Strickhof

Do/Fr 02.05.–03.05. 17.00–23.00Zimmerei Wegmann

Strickhof Bauernhof-Tag Strickhof, Lindau

Treffpunkt zum langen Tisch – gemeinsam feiern und geniessen

Fr10.05.14.00–16.00 Kjz Winterthur Mütter-/Väterberatung fällt aus (Auffahrt)

Mi15.05.11.15 Altersforum «Gemeinsam statt einsam» - Brüttemer Mittagstisch im Alterszentrum Geeren, Seuzach

Do23.05.20.00–22.00pgv pgv-Höck

Fr24.05. FDP Brütten

Generalversammlung

Pavillon Säntisblick, Unterdorfstr. 53/55

Gemeinschaftsraum Allmend, Brühlstrasse 4

Abf. in Brü 11.15, Anm./ Info 077 415 79 13, M. Hungerbühler

Gemeindesaal

Blockhaus Wegmann, Unterdorfstrasse 53/55

So26.05.17.00 Kulturkommission«A fine Romance» - humoristische Swing-Revue à deuxGemeindesaal

Di28.05.19.30–21.30GLP

GLP offene Ortsgruppen Sitzung (Vorbereitung Gemeindeversammlung)

Mi 29.05. –23.06. 15.00–18.00 Studiobühne Z Musical Crashkurs für Jugendliche

Fr31.05.19.30–21.30Bibliothek

Gemeinschaftsraum Allmend, Brü

Studiobühne Z, Unterdorfstr. 12 Infos/ Anmeldung studiobühnez.ch

«Wine & Books» mit Nadine Saxer Bibliothek

25.4.2024, Nr. 4 VERANSTALTUNGEN 46

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten

Tag Zeit Veranstalter Anlass Ort/Kontakt

Mo/Di/Do

Sa 15.00–19.00 10.00–12.00

Jeden Mo 08.45–11.15

Bibliothek

Abenteuerspielgruppe Zwärgewirbel

Jeden Mo 14.00–16.00 Fachstelle für Altersfragen

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch

Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 3 Jahren, an versch. Erlebnisplätzen zwaergehuesli8311@ gmail.com

Fachstelle für Altersfragen – Marianne Zwinger oder Tel. 044 838 85 73

Gemeinschaftsraum Allmend

Jeden Mo–Fr Turnverein Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepagewww.tvbruetten.ch

Jeden 1. Mo14.30–16.30 Frauenver./Altersforum Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach AziG, Abf. Brü 14.00

Jeden Di 09.30–11.00 Verein Chäferliturnen Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Turnhalle Chapf

Jeden Di 12.00–13.30 Altersforum Mittagstisch für alle

Jeden Di/Mi Ursula Müller Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30 und 19.45) www.pilatesbruetten.com

Jeden Di/Do Mirta Honegger Zumba-Kids: Di 18-19, Zumba Kids Jr: Do 17-18, Zumba Erwachsene Di 19-20, Do 8.30-9.30

Gemeindesaal

Dachraum Gemeindesaal

Gemeindesaal (Di), Dachraum Gem.saal (Do)

Jeden Mi 10.00–11.00Altersforum Tanzen für Körper, Geist und Seele (052 345 25 85) Dachraum Gemeindesaal

Jeden Do 14.00–17.00Altersforum Kafi im Zentrumstreff im Erdgeschoss Raum Allmend

Jeden Do 18.30–19.30 Katharina EgliGym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 Mehrzweckhalle Chapf

Jeden 2. + 4. Do09.30–11.00MuKi-Treff MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre Dachraum Gemeindesaal

Jeden Fr 08.45–10.00 Bettina Caflisch Yoga (Anm. 076 387 07 00) Dachraum Gemeindesaal

Jeden 2. Fr 14.00–16.00 kjz Winterthur Mütter-/Väterberatung mit Terminvereinbarung Tel. 052 266 90 00 Gemeinschaftsraum Allmend, Brühlstrasse 4

Jeden Sa 14.00–17.00 Pfadi Waldmann Pfadi-Treffen «Nepomuk» www. pfadiwaldmann.ch

Di07.05.16.00 Bibliothek

Mi08.05.10.00 Bibliothek

Di14.05.19.30

Mi29.05.12.00 Impuls Ökumene

Do30.05.14.00 Ref. Kirche Breite

Fr31.05.09.30 Ref. Kirche Breite

Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit gemütlichem Beisammensein Ortsmuseum

Spannende Kurzgeschichten für Erwachsene Foyer Zentrum Bären

Gschichtezug – für Kinder ab 2J. in Begleitung Bibliothek

BiG TiSCH - Mittagstisch für alle Anmeldung: 044 836 68 00

Info-Nachmittag zu den Erlebnisferien für Senioren vom 14.–20.09. in Flims

Kurs "Singe mit de Chliinschte", Anmeldung bei Marlis Siegrist Tel. 044 836 46 12

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf

Zentrumsbau, 3. Stock www.ref-breite.ch/bigtisch

Zentrumsbau, 3. Stock

Zentrumsbau, 3. Stock

Tag Zeit Veranstalter Anlass Ort/Kontakt

Nach Bedarf

(Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)Gemeindehaus

Nach Bedarf Schulpflege Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung

Jeden Mo–Fr Sportclub Nürensdorf (SCN)

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr 12.00–13.00 Mittagstisch Luftballon

044 836 80 83)

Gemeindehaus

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage www.sportclub-nuerensdorf.ch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien

Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1)

Jeden 1. Mo13.30 Nüeri-Netz Lismitreff Bibliothek

VERANSTALTUNGEN 25.4.2024, Nr. 4
GEMEINDE NÜRENSDORF www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50 Einmalige Anlässe TagDatumZeit Veranstalter Anlass Ort/Kontakt
So05.05.14.00–17.00Ortsmuseum
Bibliothek Büchervorstellung Frühling Bibliothek Do16.05.09.30 Bibliothek Vers & Reim Bibliothek
Gemeindepräsident Sprechstunde
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Tag Zeit Veranstalter Anlass Ort/Kontakt

Jeden Di und nach

Bedarf Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94) Ort nach Absprache

Jeden Di, Mi, Do, Fr Spielgruppe Spielgruppe Oberwil-Birchwil Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com

Jeden Di, Mi, Do

Jeden 1. Sa Ludothek

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Jeden Di 20.00–22.00 Volley Nüeri Training Herren 1

Altes Schulhaus Ob

Im Schloss, Neuhofstr. 1

TH Hatzenbühl, www.volleynueri.ch

Jeden 1. Di 18.30 Nüeri-Chuchi Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» Hatzenbühl Schulküche

Jeden 2. Di 11.30 Ref. Kirchgem. Breite Senioren Kochtreff, Anm. 044 836 68 00 Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi/Do Ajuga

Jeden Mi 13.30–17.00 16.00–19.00 Jugendarbeit

Ajuga-Bus, Mi 14–17 Sunnerain, Do 13.00–13.30 Ebnet, Do 14.15–16.45 Hatzenbühl

Kidstreff (Mittelstufe) Oberstufentreff

Bei den Schulhäusern in Nürensdorf

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden Mi 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Restaurant Bären

Jeden Mi 19.00 Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Clubhaus, Hinterdorfstr. 27

Jeden Mi/Do/Fr Gymnastikverein Pilates-Training (Mi 19.30, Do 9.00, Fr 20.00) Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 1.+3. Do 09.30–11.30kjz-Kloten

Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do 09.00–10.00 Gymnastikverein Bodyforming/Pilates Unt. Turnhalle Sunnerain

Jeden 1. Do 17.00–20.00 Jugendarbeit «Wunstig» Mittel- u. Oberstufentreff – Projektabend

Jeden 2. Do 17.00–20.00 Jugendarbeit Gourmetplausch – Kochanlass, Termine s. Flyer

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 www.jugi51.ch

Jeden Do 17.30–19.00 Turnverein Mädchen-Riege Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do 20.00–22.00Männerchor

Jeden Fr 15.30–18.00 18.00–23.00 Jugendarbeit

Jeden letzten Fr14.00 Nüeri-Netz, Impuls Ökumene

Jeden 1. Sa 15.00–17.00 17.00–19.00 Ajuga

Jeden 1. So 12.00-17.00Ortsmuseum

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30

Kidstreff Jugendtreff (Oberstufe)

Singsaal Ebnet mc-nueri.ch

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51

Spielen macht Spass Restaurant Bären

Nüri-Action, Sportprojekt (Okt. – Mai) Mittelstufe 15-17, Oberstufe 17-19

Besichtigung, Attraktionen und Verpflegung mit gemütlichem Beisammensein

div. Turnhallen in Nürensdorf, gem. Info

Ortsmuseum Nürensdorf

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST

BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55

erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr.

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch

25.4.2024, Nr. 4 VERANSTALTUNGEN
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