Page 1

O K TO B E R • N OVE M B E R 2016 EUR 5 SFR 7,50

Das Magazin für alpine Lebensfreude

ES

E R AUS G

AB E

IN

DI

Sechs Berghütten zum Feiern

GIPFEL * STEIRISCHER DER HOCHSCHWAB IM GROSSEN PORTRÄT

VON OBEN * KÄRNTEN MIT DEM RENNRAD IN DIE NOCKBERGE

Stilles Osttirol UNTERWEGS IM DEFEREGGENTAL

39 Wege ins Glück GEHEIMTIPPS FÜR DEN WANDERHERBST

* TRAILRUNNING NEUN SCHUHE IM PRAXIS-TEST


Inhalt

OKTOBER/NOVEMBER 2016

98 Flotte Kurven In den Kärntner Nockbergen liegt alles nah bei­ einander, was für Rennradfahrer attraktiv ist: lange Bergstraßen, knackige Anstiege, erfrischende Bade­ seen und ambitionierte Kulinarik. Angetrieben von Espresso und Kasnudeln, kurbeln wir nach oben.

4 BERGWELTEN


FOTOS: PHILIPP FORSTNER, HANNES KIRCHNER, ANDREAS JAKWERTH, ROBERT MAYBACH, ELIAS HOLZKNECHT

26

48 LEBEN

126

REGIONEN

MENSCHEN

SPORT

26 Im stillen Tal Wandern im Osttiroler Defereggental.

58 Mode für oben Ein Outdoor-Schneider im Kurzinterview.

38 Mein Berg Vier Menschen und ihre Hausberge.

86 Inntal-Loge Der Geierwand-­ Klettersteig in Tirol.

48 Anden und Alpen Auf der Werfener Hütte in Salzburg.

80 Arzt und Bergsteiger Oswald Oelz im Gipfelgespräch.

56 Am Ende ein Fest Hütten, die den Saisonabschluss feiern.

98 Erlebnismaschine Am Rennrad in den Kärntner Nockbergen.

62 Über Wasser gehen Der Hochschwab im großen Bergporträt.

140 Ü berflieger Gepäckkontrolle bei einem Gleitschirmpiloten.

60 Ein Fall für zwei Wie man einen Notfall am Berg meistert.

110 Felsenschule Wie man ein Biwak in der Vertikalen baut.

92 Der grüne Berg Gipfelbericht von der Notkarspitze in Bayern.

142 S tockeinsatz Helmut A. Gansterer über Nordic Walking.

116 Koffer packen Eine modische Reise nach Innsbruck.

126 L auffieber Trailrunning-Schuhe im Praxistest.

148 Zapfenreich Eisklettern im chinesischen Shuangqiao-Tal.

158 Frau mit Hund Ein historisches Damenduo am Berg.

122 Valentins Favoriten Eine Uhr, die viel mehr als die Zeit misst.

KOLUMNEN 90 Post von David Lama 162 Messners Philosophikum 166 Abwärts mit Nachförg

STANDARDS 6 Panorama 12 Einstieg & Aufstieg 14 Wege & Ziele 16 Kinder & Familie 18 Wetter & Wissen 20 Fragen & Antworten 22 Fels & Mensch 24 Gut & schön 164 Bergwelten bei ServusTV 168 Après-Berg 170 Vorschau, Impressum

148

Coverbild: Ausblick vom Schober (Robert Maybach)


Fels & Mensch

Geologie für Kletterfreunde

MARMOR Edler Stein mit weichen Kanten Marmor war schon in der Antike ein begehrtes Material für Künstler und Baumeister. Zwei Jahrtausende später ist Marmor noch immer sehr gefragt – von Künstlern in der Vertikalen. Marmorgestein entstand durch eine Verkettung von Vorgängen. Vor vie­ len Millionen Jahren wurden aus Muscheln, Korallen und anderen orga­ nischen Ablagerungen Kalkstein und Dolomit gebildet. Durch tektonische Bewegungen der Erdplatten wander­ ten diese Gesteine sehr langsam ins Erdinnere, wo sie bei hohem Druck und mehreren hundert Grad Hitze um­ gewandelt wurden. Durch die Metamorphose von Kalk und Dolomit entstand ein kompaktes Gestein, das – wieder an die Erdober­ fläche hochgeschoben – zum Klettern einlädt. Marmor unterliegt der Ver­ karstung, bei der durch chemische Reaktion Gestein gelöst wird. Dadurch entstehen Rillen und Löcher, für Klet­ terer also: Griffe und Tritte. Im Vergleich zu Kalk sind die entste­ henden Oberflächenstrukturen nicht scharfkantig, vielmehr dominieren ge­ rundete Formen. Die Risse im Marmor ähneln in der Geradlinigkeit jenen im Gneis.

Fels: Marmor Kletterin: Andrea Maruna Location: Spitz, Niederösterreich Route: Raptera, 7b+

22 BERGWELTEN

FOTO: BERNHARD FIEDLER

Marmor ist entlang des Alpenhaupt­ kamms sowie in der Steiermark und Kärnten häufig zu finden. Kleine, aber edle Klettergärten mit Marmor gibt es in Töschling und Kraig in Kärnten oder Schwarzach und Krimml in Salzburg.


Jetzt im Abo! Die Schönheit der Berge neu entdecken.

JETZT N

UR

€ 36* K

os

te

nlo

se Lieferu

ng

6x Bergwelten 2x Bergwelten-Special 1x Prämie = Ihr Jahresabo für nur € 36 Das Magazin für alpine Lebensfreude

Edelstahl, 750 ml, hält 24 h lang kalt und 18 h lang heiß.

Mit den besten Produkten der Saison

Original Bergwelten-Thermoskanne von FLSK

*

01/361 70 70-800 | abo@bergwelten.com | bergwelten.com/abo * Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien inkl. Versand, andere Länder zzgl. ¤ 22 Versandkosten.

Vorzugspreis für Alpenvereinsmitglieder ¤ 27 statt ¤ 36


Am Gritzer See auf 2.504 m. Ganz links die Rote und daneben die Weiße Spitze – sie bleiben knapp unter 3.000 Meter, eher untypisch für einen Osttiroler Berg.

26 BERGWELTEN


WANDERN IN OSTTIROL

Stille Tage im hohen Tal Unterwegs im Defereggen: Es geht durch alte Zirbenwälder und auf große Gipfeltouren, zu historischen Almhäusern und zu den vielleicht besten Schlipfkrapfen weit und breit. TEXT: MARKUS HONSIG  FOTOS: ROBERT MAYBACH

M

an möchte eine Kuh sein. Solche Gedanken hat man, wenn man die Gritzer Alm hinauf- und an den wohl­ genährten Tieren vorbeiwandert. Eine Kuh im Osttiroler Defereggental – dann könnte man den ganzen Sommer und den halben Herbst hier heroben verbringen. Man würde an den würzigen Alm­ wiesen der sonnigen Südseite herum­ kauen. Man würde dastehen und ohne besonderen intellektuellen Anspruch in die Gegend schauen, hinüber zu ­Wagenspitze, Roter Spitze, Weißer Spitze – prächtiges Panorama knapp an der 3.000-Meter-Marke. Man würde zur Erfrischung zu einem der vielen Wasserläufe vom Berg trotten, am Weg dorthin ein paar Murmeltiere erschrecken und den Rest des Tages faul in der Wiese liegen und mit dem Schwanz die lästigen Fliegen wegwedeln. Wo’s den Kühen gut geht, geht’s auch den Menschen gut: Wir sind im süd­west­ lichsten Eck Österreichs. Die Anreise kann also etwas länger dauern, wenn man von München oder Wien kommt. Aber jeder Kilometer zahlt sich aus: Osttirol ist hoch konzentrierte Österreich-Idylle – „Land der Berge“, diese Zeile aus der Bundes­ hymne ließe sich nirgends besser illustrie-

ren als hier, wo 266 Dreitausender stehen (von insgesamt 695 im ganzen Land). Schönere, unberührtere Täler wird man ohnehin nirgendwo finden. Osttirol ist der ruhigere Teil Tirols, und das De­ fereggen gehört zu den ruhigeren Ecken Osttirols. Im Sommer ist noch weniger los als im Winter, und ab September hat man das Tal mehr oder weniger für sich alleine.

 Land der Berge: Nirgends ließe sich die Zeile aus der Bundeshymne besser illustrieren.  Beste Wanderzeit, auch weil sich im Spätsommer und im Herbst stabile Schön­ wetterlagen aufbauen. Glücklicherweise muss man sich auch keine Sorgen machen, dass die Ruhe im Tal verloren gehen könnte. Das halbe Defereggen gehört zum Nationalpark Hohe Tauern und genießt damit besten Schutz. Steinadler, Steinböcke und Bartgeier wer-

den also auch in Zukunft im größten und ältesten Nationalpark des Alpenraumes einen gesicherten Lebensraum haben. 3.000ER FÜR EIN- UND AUFSTEIGER

Wir haben schnell an Höhe gewonnen und den Gritzer See auf 2.504 Meter Seehöhe erreicht, einen dieser funkelnden Juwelen, wie sie hier häufig zwischen den vielen Gipfeln herumliegen. Die Berge im Defereggen sind grundsätzlich angenehm zu gehen: Hat man die ersten Steilhänge aus dem Tal hinauf überwunden, den feinen Geruch von frischen, handgemähten Wiesen noch in der Nase, erreicht man die idyllischen Almen, die bei kontinuierlicher Steigung zügig nach oben führen. Einer der Vorteile, wenn man im Defereggen sein Basislager aufschlägt: Man startet hoch – die Ortschaften St. Jakob oder St. Veit liegen auf rund 1.400 Metern –, und daher ist es weniger weit hinauf. „Jetzt könnten wir noch weiter zur Lasörling­hütte und auf den Lasörling auf über 3.000 Meter gehen“, sagt Thomas Blassnig, der uns gemeinsam mit Freundin Veronica Schupfer auf dieser Tour ­begleitet. 3.000er gibt es im Defereggen vergleichsweise günstig: „Die Seespitze etwa ist auch ein sehr schöner 3.000er, mit

BERGWELTEN 27


Mein Berg

Wenn Vater und Sohn zum ersten Mal gemeinsam am Gipfel sitzen. Wenn Felsen schön wie Kleider von Missoni erscheinen und man der Natur beim Wachsen zusehen kann. Wenn die Götter zu täglichen Begleitern werden: Vier Menschen stellen uns ihre Hausberge vor. REDAKTION: MARA SIMPERLER

38 BERGWELTEN


FOTO: ROBERT MAYBACH

Von einer Generation zur nächsten: Hardy Brandstötter am Schober mit Sohn Finneus und Tochter Ingabritt.

BERGWELTEN 39


Ein kosmischer Plan Wie kommt ein Österreicher, der in München lebt, zu einem Hausberg, der 280 Kilometer entfernt in Südtirol liegt? Sehr einfach: Meine Liebe zu den Drei Zinnen ist verbunden mit der Liebe zu einer Frau, die aus Sexten stammt, einem Dorf direkt am Fuß des Berges. Man weiß ja nicht gleich, wen man vor sich hat, wenn auf einer Party in einem dieser an­ gesagten halblegalen Clubs in Berlin eine hoch­gewachsene Erscheinung in einem Missoni-Kleid die Aufmerksamkeit auf sich zieht wie eine Mondlandung. Erst ein halbes Jahr später, beim Antritts­ besuch bei den zukünftigen Schwiegereltern, wurde klar: „HIER bist du aufgewachsen? Hier leben normale Menschen, die gar keinen Urlaub nehmen müssen, um das jeden Tag sehen zu dürfen?“ Vom Balkon der Schwiegereltern aus habe ich schon einen herrlichen Blick auf die Rote Wand und die sogenannte Sextner Sonnenuhr, die Bergkette, deren Höhepunkt das Drei-Zinnen-Plateau markiert.

40 BERGWELTEN

Man kann von Auronzo di Cadore hinaufwandern, der Weg ist deutlich flacher und kürzer – aber auch weniger schön. Am Ende des Fischleintals hingegen findet sich der Einstieg zu den längeren Touren. Aber jedes Mal, egal ob Sommer oder Winter, gibt es diesen erhebenden Moment, wenn sich die echten, wirklichen Drei Zinnen in den Blick schieben, die man in der Gegend aus Vermarktungsgründen millionenfach auf Tassen, Wimpel und Plakate druckt. Sie nutzen sich optisch einfach nicht ab. Diese drei Klötze sehen so überwältigend schön aus, so absichtlich und willkürlich von der Zeit hier hingeworfen, in ihrer Riesenhaftigkeit, dass man nicht anders kann, als an einen kos­ mischen Plan zu denken. Oder an ein über­ geordnetes ästhetisches Konzept, das nicht von ­einem Menschen stammt, sondern von jemandem, der sich auch Frauen in Missoni-Kleidern ausgedacht hat. >

Die schönste Tour: vom Talschluss zur Zsigmondyhütte, dem Büllelejoch, der Drei-Zinnen-Hütte und wieder zum Talschluss. Die beste Einkehr: die Talschlusshütte. Mein Geheimtipp: sehr früh starten, ­sodass man seinen Kaiserschmarrn vor der Talschlusshütte mittags in der Sonne essen kann, während rundherum Lawinenkaskaden ein Naturschauspiel abgeben. Leseempfehlung: David Pfeifer, „Die Rote Wand“ (Heyne Verlag).

FOTOS: STEPHAN VORBRUGG, PHOTO GRÜNER THOMAS

David Pfeifer, Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und Buchautor, über das Drei-Zinnen-Plateau in Südtirol.


Am Südrand des Plateaus erheben sich die Drei Zinnen, deren höchste die 3.000er-Marke um einen Meter verfehlt.

 Diese drei Klötze sehen so  überwältigend schön aus,  so absichtlich und willkürlich  von der Zeit hier hingeworfen.

BERGWELTEN 41


W

ER

FENER HÜTT

E

ANDEN, ALPEN, HIMALAYA Im Salzburger Tennengebirge treffen sich Kulturen aus aller Welt. Die Köche der Werfener Hütte sind nepalesische Sherpas, die Haustiere Lamas. Und die Wirtsleute haben sich einst selbst auf der Hütte verliebt. TEXT: MARA SIMPERLER  FOTOS: ANDREAS JAKWERTH

48 BERGWELTEN


Die Werfener HĂźtte liegt auf einem ausgesetzten Plateau unter dem Hochthron. Von der Terrasse aus sieht man bis zum GroĂ&#x;glockner.

BERGWELTEN 49


Über Wasser gehen Gänsehaut bei einer Jamsession im Schiestlhaus und beim ­Höhlenwandern. Gänsehaut am Sackwiesensee, im Bösen Wald und beim Bodenbauer. Am Hochschwab kribbelt’s einfach überall. TEXT: TOBIAS MICKE  FOTOS: MARCO ROSSI

62 BERGWELTEN


Der Hochschwab ist das gämsenreichste Gebiet Europas: ein Tier bei der Nahrungssuche knapp unterhalb des Gipfels.

BERGWELTEN 63


Die Erlebnismaschine Angetrieben von Espresso und Kasnudeln: Rennrad fahren in den Kärntner Nockbergen. TEXT: WOLFGANG GERLICH  FOTOS: PHILIPP FORSTNER

98 BERGWELTEN


Mit dem prächtigen Blick auf den Millstätter See tritt es sich schon leichter – hinauf nach Sappl auf 805 Meter Höhe.

BERGWELTEN 99


J

osh Hayes ist Amerikaner und rennradverrückt. Der Ex-Punk, begnadete Radmechaniker und Barista lebt schon seit ­geraumer Zeit im Osten Österreichs, sitzt fast täglich auf seinem Rennrad-Maßrahmen, ist aber noch nie in den Alpen unterwegs gewesen. Höchste Zeit also, dem Mann zu zeigen, was Österreichs Berge so einzigartig macht. In den Kärntner Nockbergen liegt alles nah bei­ einander, was für Rennradfahrer attraktiv ist: lange Bergstraßen, kurze, knackige Anstiege, erfrischende Badeseen und ambitionierte Kulinarik mit Verständnis für hohen Kalorienbedarf. Und Italien ist auch nur eine längere Tour entfernt. Das Rennrad: Kaum eine andere Maschine setzt Muskelkraft so effizient in Erlebnis um. Seit gut einhundert Jahren kaum verändert, weil immer schon perfekt in Form und Funktion, leicht, elegant, verlässlich. Der Aktionsradius ist größer als mit jedem anderen Fahrradtyp, das Erlebnis von Geschwindigkeit und Höhe unmittelbar und intensiv. Tritt und Atmung arbeiten im Rhythmus, den die Straße und unser Wille vorgeben. Josh fährt Rennen, seine Übersetzung ist eher für flachere Etappen ausgelegt. Wir jedoch fahren in Ebene Reichenau in das Herzstück der Nockalmstraße ein, vor uns liegen 34 prachtvolle Bergkilometer mit einer Steigung bis zu zwölf Prozent – Josh ist sich seiner Kletterqualitäten in diesem Moment nicht so ganz sicher. Einen Berg mit einem Rennrad zu erfahren ist ein ganz besonderes Erlebnis: Die gleichmäßige Steigung des Asphaltbandes und die stetige körperliche Anstrengung verbinden sich zu einem Flow, der einen förmlich auf den Berg trägt. Jede Kehre ein kleiner Teilerfolg. „Instant Reward“, nennt das Josh, „unmittelbare Belohnung.“ Und sein Lächeln wird immer breiter, als wir den ersten langen Anstieg auf die Schiestlscharte hinaufkurbeln. EIN MOMENT HEIMWEH

Instant Reward – das können auch ein Kärntner Reindling sein, der traditionelle Nuss-Zimt-Germkuchen, und ein Kaffee auf über 2.000 Meter Seehöhe, am besten mit weiter Aussicht. Der Hüttenwirt auf der Eisentalhöhe hat all das zu bieten, dazu noch

100 BERGWELTEN


FOTOS: XXXXXXX

Josh tritt an, der Autor bleibt dran: Mit dem Rennrad macht auch Bergauffahren richtig SpaĂ&#x;.

BERGWELTEN 101


Wasser, hart wie Fels: die Mixed-Route „Mei Mei“. Rechte Seite: Für die gefrorenen Wasserfälle reisten Albert Leichtfried (rechts) und Benny Purner (links) in den Südwesten Chinas.

148 BERGWELTEN


BERGWELTEN AUF REISEN 

ZAPFENREICH Die beste Eissorte? Wasserfall! Wie Albert Leichtfried und Benny Purner im chinesischen Shuangqiao-Tal an 500 Meter hohen Eissäulen kletterten. FOTOS: ELIAS HOLZKNECHT

BERGWELTEN 149

Bergwelten Magazin Ausgabe Oktober/November 2016  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you