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Der „Diebsweg“ Kürbis und Kalb Sinn für Schönes AUSGABE 03 2011


Außergewöhnliches

Inhalt: 02 Editorial 03 Rückblick 04 Gösser Geschichten 06 Gut beraten 08 Gösser Unternehmen 09 Gösser Leben 10 Ausblick

Impressum: Herausgeber: ADEG Schuss HandelsGmbH Steigtalstraße 26 8700 Leoben-Göss Tel.: 03842/26717-1 Redaktion: ADEG Schuss Konzept: radwerk15, info@radwerk15.at www.radwerk15.at Druck: Universaldruckerei Leoben

Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie haben einen schönen und erholsamen Sommer verbracht! Vielleicht haben Sie ja auf einer Reise etwas Neues oder Überraschendes erlebt, etwas, das den Alltag durchbricht und uns neue Ideen und Perspektiven bringt. Genauso außergewöhnlich kann es in unserer schnelllebigen Zeit aber auch sein, wenn Sie die Urlaubszeit genutzt haben, um einmal Zeit für sich zu finden. Das Sommerwetter war auf jeden Fall auch eher unüblich, von später Hitzeperiode bis Regenzeit hielt es alles parat. In jedem Fall wünsche ich Ihnen, dass Sie mit Freude in den Herbst starten! Auch wir haben wieder nach besonderen Menschen und Geschichten direkt in unserem Umfeld gesucht – und wie immer haben wir Einiges für Sie entdeckt: Zum Beispiel die Geschichte des „Diebswegs“, der auf viele Jahrhunderte bewegter Ereignisse zurückblickt; oder die besondere Begeisterung, mit der bereits Kleinkinder erste Tennis-Versuche starten; und genauso das Porträt einer Gösser Unternehmerin mit einem außergewöhnlichen Sinn für Kreativität.

Außerdem hoffe ich, dass Sie unsere Ratgeber-Seite, die sich diesmal dem Thema „Kürbis und Kalb“ widmet, zu neuen Geschmackserlebnissen führt und Anregungen für eigene Rezeptideen rund um das unverwechselbare Herbst-Gemüse liefert. Lassen Sie sich mitnehmen in einen stimmungsvollen Herbst, der uns mit besonderen Licht- und Farbspielen genauso verzaubert wie mit den außergewöhnlichen Schmankerln, die uns die Steiermark im Herbst bietet. Ihre Erna Schuss

02 Inhalt | Göss in Schuss


Rückblick...

Fotos © Volksschule Göss

Sommerfest mit Abschied Das heurige Schul-Abschlussfest der Volksschule Göss stand für Schulleiterin Brigitte Schabernak im Zeichen ihres bevorstehenden Ruhestands. Schüler, Eltern und Lehrerinnen wünschten Schabernak eine schöne Zeit in der Pension und blickten gemeinsam auf ihre zwölf Jahre an der Volksschule Göss zurück. „Wichtig war mir immer ein kindgerechtes und angstfreies Wohlfühlklima, was uns zum Beispiel mit der Bewegten Schule sicher gut gelungen ist“, so Schabernak, die auch die Einrichtung einer Ganztagesschule in Göss initiierte.

Ausstellung mit Ausklang Langsam wird es zur Tradition: Am 27. Juli folgten über 20 Kunden und Freunde von ADEG Schuss der Einladung zum gemeinsamen Ausstellungsbesuch in der Kunsthalle Leoben. Nach einem freundlichen Empfang ließ sich die Gösser Gruppe bei der „Rückkehr der Götter“ in eine mythologische Welt entführen. Danach luden Erna und Walter Schuss zur Stärkung in den Museumsturm, wo angeregt über die Geschichten rund um Zeus und Aphrodite diskutiert wurde.

Rückblick | Göss in Schuss 03


Der „Diebsweg“ Wanderfreundschaft Göss - Gams

Schmugglerroute, Kriegspfad, Wanderweg von Werner Malek

Der Diebsweg verbindet Göss mit Frohnleiten und blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Einst von Schmugglern genutzt, diente er später kaiserlichen Truppen als Geheimweg gegen die Franzosen, war Fluchtweg Ende des Zweiten Weltkriegs und ist heute Ziel ambitionierter Wanderer.

Ploni Niendl, Gösser Zeitzeugin

Gedenkkreuz am Pöllersattel (gefertigt von Walter Schuss Senior)

Der „Diebsweg“ ist eine etwas anstrengende Fuß-Verbindung von Göss nach Gams, Rothleiten bis nach Frohnleiten. Die Wanderstrecke führt vom Gösserhof über den Gössgraben und der Höhe des ehemaligen Almwirts hinunter in den Gamsgraben bis zum Gasthaus Kainz in Rothleiten. Viele hunderte Jahre lang war der Diebsweg Schauplatz abenteuerlicher, tragischer, aber auch schöner Ereignisse. Der Name Diebsweg geht weit zurück. Am „Diebseck“ verlief 1459 die Grenze der damaligen Landgerichte St. Peter Freienstein und Röthelstein. Dort hielten sich seinerzeit gern „Diebe“ auf, spielten Karten und gaben sich nach den Karten benannte Decknamen. In dieser Gegend war auch eine Hinrichtungsstätte des Landgerichts St. Peter Freienstein, die „Grüner Galgen“, „Diebs“- oder „Siebeneiche“ genannt wurde, da man dort nach altem Rechtsbrauch gleichzeitig sieben Diebe hängen konnte. Im Mittelalter diente der Diebsweg Schmugglern als Route von Graz her, um Richtung Leoben den Zoll für Salz und Getreide in Bruck an der Mur zu umgehen. Kaiser Friedrich III. musste deshalb 1478 sogar einen Streit zwischen den Bürgern von Bruck und Leoben schlichten. Jahrhunderte später war der Diebsweg auch Route für Truppenmärsche. Als die Franzosen 1809 Leoben besetzen, gelang es den kaiserlichösterreichischen Husaren am 3. Juli gegen Mitternacht, von Graz her über den Diebsweg die französische Garnison auszuheben und in Gefangenschaft über den Diebsweg zurück nach Graz zu führen.

Grab des unbekannten Soldaten Zum Ende des Zweiten Weltkriegs war der Diebsweg abermals Schauplatz tragischer Ereignisse. Heute erinnert daran am Pöllersattel ein Gedenkkreuz mit Stahlhelm am Grab des unbekannten Soldaten. Das Gedenkkreuz trägt die Inschrift

04 Gösser Geschichten | Göss in Schuss

Quelle: Teilweise entnommen aus: Der Leobner Strauß, Band 2, Univ.-Prof. Dr. Günther Jontes


Wanderfreundschaft In den vergangenen Jahrzehnten wurde der alte „Diebsweg“ als Wanderroute entdeckt. Auch meine Gattin und ich beschlossen, den bisher unbekannten Weg zu Fuß zu erwandern. Wir hatten von der Länge und Anstrengung des Weges keine Ahnung und begannen unsere Wanderung direkt im Steigtal. Nach gut fünf Stunden erreichten wir das Tal des Gamsgrabens. Schon recht erschöpft fanden wir in der Gams Nr. 2 endlich eine Gaststätte, mit deren Wirtin und Familie uns bis heute eine Freundschaft verbindet. Wie wir später erfuhren, hatten wir eine Wegstrecke von 23 Kilometer zurückgelegt. So entstand die Idee eines jährlichen Familienwandertags, woraus sich ein fixes Programm entwickelte. Im Frühjahr kamen die Gamser nach Göss, im Herbst wanderten wir von Göss nach Gams. Insgesamt fanden 20 Familienwandertage statt, die mit der Marktkapelle Frohnleiten, der Polizeimusik Leoben und den Jagdhornbläsern Wildfeld Volksfestcharakter annahmen. Dabei gelang es uns immer wieder, die Gamser Wanderer zu überraschen: So wurden diese zum Beispiel bei der Kaltenbrunner Kapelle vom Festwagen der Gösser Brauerei sowie vom „Durstlöscher“ der Brauerei, einem umgebauten Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1936, empfangen.

Erfolg verbindet.

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„work in progress“

©tiqa.at

„Verwundet – Verzweifelt – Verlassen – Verewigt“. Es wurde von Walter Schuss Senior, Vater des Gösser Kaufmanns Walter Schuss, aus Birkenholz angefertigt. Die Gösser Zeitzeugin Ploni Niendl wusste um die Entstehung des SoldatenGrabs, denn der Diebsweg diente gegen Kriegsende 1945 als Fluchtweg: „Fliehende aus der Süd-Oststeiermark, Frauen und Kinder, ließen am Pöllersattel, wo der Fahrweg zu Ende war, allen Ballast zurück und flüchteten weiter Richtung Gleinalm“, erzählte Niendl. Auch Soldaten setzten sich über den Diebsweg ab, doch nicht alle überlebten die Strapazen: „Am 1. Mai 1945 gab es heftige Schneefälle; als ich am 9. Mai mit Forstarbeitern am Pöllersattel war, schien die Sonne, der Schnee war weg. Es war ein Tag zum Träumen und nur herrenlose Pferde und herumliegendes Kriegsgerät zeigten uns die Wirklichkeit. Auf einem unbespannten Pferdekarren am Weg lag ein toter Soldat in Uniform, etwa 30 Jahre alt, teilweise bedeckt mit einer Zeltplane. Holzknechte kümmerten sich um den Verstorbenen und er wurde in unmittelbarer Nähe begraben.“ Am Grab dieses unbekannten Soldaten findet jedes Jahr Ende Oktober eine Gedenkstunde mit verschiedenen Abordnungen, wie etwa der Kameradschaft vom Edelweiß, statt.

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Herbstliche Genüsse

Ein perfektes Duo

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Kürbis und Kalb Der Kürbis ist, gerade in der Steiermark, der Küchen-Star im Herbst. Wie vielfältig er einsetzbar ist – von deftig bis süß – zeigt Ihnen ADEG Schuss mit bunten Rezeptideen. Gemeinsam mit leichtem und bekömmlichem Kalbfleisch bildet der kalorienarme Kürbis die ideale Grundlage für ein Herbst-Menü zum Schlank-Schlemmen. Und: Kürbis wärmt von innen!

Kürbis-Kalbsröllchenspieß Zutaten für 4 Personen: 4 mittelgroße Kalbsschnitzel (Kaiserteil), dünn geschnitten 100 g Kürbisstreifen vom Hokkaido-Kürbis 2 EL Senf, Salz, Pfeffer, Thymian fein geschnittene speckige Erdäpfel 3 bunte Paprika 1/16 lt Schlagobers Mehl gehackte Petersilie und Gewürze zum Abschmecken

06 Gut beraten | Göss in Schuss


g‘sund bleiben! Bioprodukte – was steckt drinnen?

Zubereitung: Die Kürbisstreifen sehr fein schneiden, am besten mit einer Aufschnittmaschine. Kalbsschnitzel plattieren, mit Senf bestreichen und würzen. Die Schnitzel mit den Kürbisstreifen belegen und zusammenrollen. Die Rouladen in gleich große Teile schneiden und je zwei Stück auf einen Spieß stecken. Im Rohr bei 180 Grad circa 7 Minuten braten. Wahlweise ist die Zubereitung auch in der Pfanne möglich. Für die selbst gemachten Erdäpfelchips rohe Erdäpfel fein blättrig schneiden, am besten wieder mit einer Aufschnittmaschine, und für 3 Minuten in heißes Fett geben. Vorsichtig abtropfen lassen. Für das Paprikagemüse Paprika in Streifen schneiden, in Butter anschwitzen, mit Mehl stauben und mit etwas Schlagobers aufgießen. Ein paar Minuten leicht köcheln lassen und nach Belieben abschmecken.

Kürbis-Gugelhupf Der Kürbis-Gugelhupf mit leckerem Hokkaido-Kürbis und Dinkelvollkornmehl ist ein herbstliches Schmankerl, bei dem man ruhig zugreifen darf. Geriebene Mandeln und Topfen geben dem Gugelhupf einen nussig-saftigen Geschmack. Das Rezept im Detail gibt es bei ADEG Schuss. Tipp: Wenn Sie die Teigmasse in Mini-Gugelhupf-Förmchen füllen, können Sie den Kürbis-Gugelhupf mit Vanilleeis, Schokosauce und Kürbiskernen als „steirischen“ Mohr im Hemd am Teller servieren. Kathrin Holzer

Bio-Produkte enthalten geringere Pestizid-Rückstände und Nitritgehalte als konventionell erzeugtes Obst und Gemüse. Aber auch beim „normalen“ Anbau gibt es strenge Grenzen für chemische Rückstände. Wo sind also die Vorteile der Bio-Produkte? Studien weisen nach, dass Bio-Äpfel mehr Antioxidantien, mehr Vitamin C, mehr hochaktive Phenole und Ballaststoffe enthalten! Biologisch gezogenes Obst und Gemüse baut mehr eigene Schutzstoffe auf, um gegen Gefahren gerüstet zu sein – und das kommt auch uns Menschen beim Genuss zugute. Für Bio-Äpfel werden außerdem eine höhere Fruchtfleisch-Festigkeit nach Lagerung und ein besserer Geschmack bescheinigt. Bio oder konventionell: 5 Mal am Tag eine Portion Obst oder Gemüse zu essen, die Hälfte davon je nach individueller Verträglichkeit roh – das ist in jedem Fall richtig! Die meisten Vitalstoffe befinden sich dicht unter der Schale, z. B. von Äpfeln und Birnen, die man bei Bio-Obst unbedenklich essen kann. Für Kinder, die viel Energie für’s Großwerden, für Lernen, Sport und Spiel brauchen, ist Obst die beste Zwischenmahlzeit. Erwachsene holen sich aus nährstoffreichem Obst und Gemüse täglich viel Kraft für die Bewältigung des Alltags und bleiben dabei schlank. Siegfried Ruth, Generalsekretär österr. Kneippbund

und ugelhupf G is b r ü e te für K erbstlich h e r e it e Die Rezep w huss für pe sowie Kürbissup liegen bei ADEG Sc en Rezeptide . it Sie bere

Natursalz aus Bad Aussee Eine breite Palette an Salz-Spezialitäten erwartet Sie neu bei ADEG Schuss: Eine solche Besonderheit ist das Natursalz aus dem Salzbergwerk Bad Aussee, das händisch abgebaut und ganz naturbelassen abgefüllt wird. Gemeinsam mit österreichischen Bio-Kräutern entstehen daraus würzige Kräuter-Salze. Ergänzt wird das Angebot durch das sagenumwobene „Himalaya-Salz“, mit dem schon Alexander der Große seine Soldaten entlohnt haben soll und das, ebenfalls völlig naturbelassen, mit seinem feinen Geschmack überzeugt.

Gut beraten | Göss in Schuss 07


Sinn für Schönes

Dekorateurin Renate Stix Renate Stix aus Göss ist seit sieben Jahren als selbstständige Dekorateurin tätig. Sie berät und betreut Unternehmen und Privatpersonen in Gestaltungsfragen, fertigt die Dekorationen selbst an und bietet auch Schulungen.

Gestaltungskonzepte mit Stil Die Gösser Unternehmerin Renate Stix erweckt Schaufenster zum Leben, gibt Verpackungen besonderen Schliff und sorgt auch in Privathäusern für einen eigenständigen Stil. Für die Dekorateurin ist klar: „Der schönste Beruf der Welt!“ Kreatives Gestalten, der Umgang mit Farben und Materialien und die Umsetzung eigener Ideen – das ist die Leidenschaft von Renate Stix. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Gestaltung von Schaufenstern: „Jedes meiner Schaufenster soll eine Geschichte erzählen – und ich glaube, der Kunde spürt das auch.“ Für die meisten ihrer Firmenkunden, wie etwa Frisöre, Optiker oder Apotheken, gestaltet sie deren Schaufenster fünf Mal im Jahr neu, jeweils abgestimmt auf die Saison und die Bedürfnisse der Unternehmen. „Es ist ein Unterschied, ob das Produkt im Vordergrund stehen soll, oder die Dekoration“, so Stix, die jedes Schaufenster bei sich zu Hause in rund 30 Arbeitsstunden „vorbaut“, bevor die fertige Dekoration dann zum Kunden kommt. Auch Privatpersonen

lassen sich ihr Haus regelmäßig von Renate Stix saisonal dekorieren. Die meisten vertrauen dabei ganz auf das Gespür der Dekorateurin: „Nach einer Stunde Gespräch kann ich einschätzen, welche Dekoration zur jeweiligen Person passt.“ Bei der Gestaltung kommen Stix ihre vielfältigen Talente, von Malen bis Blumen-Binden, zugute – auf diese Weise setzt sie viele Dekorationselemente selbst um: „Das sind dann echte Einzelstücke.“

Von der Patisserie in die Malztenne Die ausgebildete Konditorin war ursprünglich in der Patisserie eines Tiroler 5-Sterne-Hotels tätig. Eine Lebensmittelallergie zwang Renate Stix jedoch mit 21 Jahren zum beruflichen Umstieg – dem Thema Gestaltung und Kreativität wollte sie dabei unbedingt treu bleiben. Nach Stationen in der ZankelBastelabteilung und in einem Blumengeschäft bat schließlich eine Freundin Renate Stix um Hilfe bei der Gestaltung ihrer Apotheke – das war vor sieben Jahren der Anstoß, sich als Dekorateurin selbstständig zu machen. Über Mundpropaganda hat sich Stix seither einen festen Kundenstamm von Liezen bis Graz erarbeitet. Zu diesem gehören auch die Gösser Brauerei, für die die Dekorateurin zum Beispiel die Malztenne gestaltet, sowie der Landgasthof Erlsbacher in Göss. Cornelia Schuss

08 Gösser Unternehmen | Göss in Schuss


Sport und Spaß…

Fotos © SV Mayr-Melnhof

…am Tennisplatz Viele Nachwuchstalente haben den Sommer genutzt, um beim SV Mayr-Melnhof in altersgerechten Gruppen in den Tennissport hineinzuschnuppern. Die Kinder- und Jugendarbeit ist dem Tennisklub SV MayrMelnhof ein wichtiges Anliegen. Eigens geschulte TennistrainerInnen vermitteln Tennistechniken, die speziell auf Kinder und Jugendliche abgestimmt sind. In der Schulzeit sind mit den beiden neuen Übungsleitern Manfred Stadler und Steven Knappitsch mehrere Kindergruppen aktiv. Ebenfalls am Platz unterwegs sind die Tennis-Instruktoren Astrid Mayer-Fiausch und Willi Draxler, die in der Ferienzeit zusätzliche Kinder- und Jugendgruppen trainiert haben. Bis zum Ende der heurigen Freiluftsaison finden mit dem Trainerteam noch Einheiten in verschiedenen Altersgruppen statt. „Tennis verbindet Anstrengung und Spaß, wobei die Freude an der Bewegung gemeinsam mit Gleichaltrigen im Vordergrund steht“, so Alfons Lontschar, Sektionsleiter-Stellvertreter des SV Mayr-Melnhof. Außerdem: „Die Kinder bekommen Selbstvertrauen und Selbstdisziplin und lernen zugleich, den anderen zu achten.“

Info: Tennis-interessierte Kinder und Jugendliche sind eingeladen, sich bei Sektionsleiter-Stellvertreter Alfons Lontschar zu melden. Kontakt: 0650/2405004.

Cornelia Schuss

Gösser Leben | Göss in Schuss 09


...Ausblick

Service-Tag Foto © Pfarre Göss

Fingerfood, steirische Buffets, Jausenservice oder außergewöhnliche Geschenksideen: Das und Vieles mehr bietet ADEG Schuss mit umfangreichen Serviceleistungen. Beim Service-Tag am Freitag, 7. Oktober können Sie die breite Angebots-Palette vor Ort kennen lernen, verkosten und sich vom ADEG SchussTeam individuell für kommende Feierlichkeiten beraten lassen.

Adventmarkt Ein ausgewähltes Programm erwartet die Besucher von 25. bis 27. November beim Adventmarkt im Gösser Brunnhöfl. Nach der Eröffnung am Freitag um 16:00 Uhr treten die „Bläser aus dem Landl“ auf, gefolgt vom Männerchor St. Michael. Am Samstag sind der Jagdchor und die Jagdhornbläser Gösseck dabei, am Sonntag der Leobner Kinderchor und Christine Brunnsteiner.

Lichterfest Der Kindergarten Göss lädt heuer gleich zwei Mal zum Laternenfest im Garten. Am 9. November sind die Ganztagesgruppen und die erweiterten Ganztagesgruppen mit ihren selbst gebastelten Laternen unterwegs, am 10. November die Krippengruppe und die Halbtagsgruppe. Beginn ist jeweils um 16:30 Uhr.

Foto © Down-Syndrom-Zentrum

10 Gösser Ausblick | Göss in Schuss

Bauernmarkt Ab Oktober ist das Hinterberger Down-Syndrom-Zentrum auch am Leobner Bauernmarkt aktiv: Am Stand von Heinz Jansenberger gibt es jeweils am Dienstag feines, selbst gebackenes Vollkorngebäck, Kuchen und Brote. Verkauft werden die Produkte von Beatrice und Nicola, zwei charmanten jungen Damen mit dem gewissen Extra. Lassen Sie sich überraschen!


Termine in und um Göss September 2011 Mi

28

18:00 Kursstart „Schlank mit Kneipp“, Peter Tunnerstraße 19/2 Infos: 03842 / 81 327 - späterer Einstieg möglich.

Oktober 2011 01 02 Mo 03 Do 06 Do 06 Do 06 Fr 14 Sa 15 So 16 Di 18 Fr 21 Sa 22

Sa

Frauenwallfahrt nach Frauenberg, Pfarre Göss

So

10:15 Erntedank- und Schutzengelfest, Pfarre Hinterberg bis Montag, 31.10. Bausparwochen, Bank Austria Filiale Göss 08:30 Gösser Kirtag mit Hl. Messe, Pfarre Göss Kirtags-Stand am Parkplatz, Pizzeria Rainer wegen Gösser Kirtag keine Zufahrt möglich, Dr. Waschnig ganztägig: Fair Trade-Markt mit Karl Pirsch, ADEG Schuss 17:00 Sturmfest, Cafe Nedwed 14:00 Sturmfest, Pizzeria Rainer bis Samstag, 22.10. Knödelwochen, ADEG Schuss 15:00 Sticker-Tauschen, ADEG Schuss 19:30 und Sonntag 23.10. 16:00 Leobner Laienbühne spielt „Ein Baby zuviel“, Stadttheater Leoben, Karten bei der Stadt-

Fr Fr Mo

28 28 31

information, den Schauspielern und bei ADEG Schuss 09:00 Segensgottesdienst für die Geburtstagskinder im Oktober, Pfarre Göss 19:30 und Samstag 29.10. 19:30 Leobner Laienbühne spielt „Ein Baby zuviel“, Stadttheater Leoben Erlebnis Weltspartag für Junge und Junggebliebene, Bank Austria Filiale Göss

November 2011 Di Mi Mi

01 02 02

03 04 Mi 09 Fr 11 Fr 11 So 13 Mo 21 So 27

Allerheiligen 10:15 Hl. Messe, anschl. Prozession nach St. Erhard mit Gräbersegnung Allerseelen 09:00 Hl. Messe mit Rosenkranz, St. Erhard bis Mittwoch, 30.11. November: Beratungswochen „Richtig vorsorgen für Ihre Pension“, Bank Austria Filiale Göss

Do

Kürbissuppen-Essen, ADEG Schuss

Fr

16:00 Maronibraten und Glühwein, Cafe Sabine ab 10:00 Junkerverkostung und -verkauf, ADEG Schuss ab 10:00 Junkerverkostung und -verkauf, ADEG Schuss 16:30 Martinsfest, Pfarre Hinterberg 08:45 Elisabethsonntag mit Krankensalbung, Pfarre Hinterberg ab heute: Weihnachtsbasar, Cafe Nedwed 10:15 Andreassonntag mit Pfarrfest und Adventkranzsegnung, Pfarre Göss

Dezember 2011 Do Do Mo Sa

01 01 05 10

bis Samstag, 31.12. Finanzierungsschwerpunkt, Bank Austria Filiale Göss 15:00 Seniorennachmittag, Pfarre Göss 16:00 Der Nikolaus kommt!, ADEG Schuss 11:00 Taufsamstag, Pfarre Göss

Dr. Pichler - kein Ordinationsurlaub im Oktober und November


Land der Berge. Das Futter für die Stainzer BergMilch wächst auf Steirischen Bergen. Saftiges Gras und unterschiedlichste Wiesenkräuter bilden die Futtergrundlage für diese reine und wohlschmeckende Milch -

die vermutlich beste Milch der Welt! Übrigens: Stainzer BergMilch enthält wertvolles Milcheiweiß und ist ein wichtiger Kalzium-Lieferant. Bereits mit 3 Gläsern (250 ml) wird der durchschnittliche Tagesbedarf an Kalzium gedeckt (1 Liter Stainzer BergMilch enthält 1200 mg Kalzium).

Göss_in_Schuss_Herbst_2011  

„Göss in Schuss“, ein vierteljährliches Stadtteil-Magazin für Leoben-Göss und Hinterberg. Herausgegeben von ADEG Schuss, konzipiert und umg...