PRESTIGE TRAVEL 04-2025

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Get Closer to the Caribbean

Auf acht traumhaften Karibikinseln heißen Sie 17 Resorts nur für Erwachsene willkommen. Hier finden Sie Strände mit weichem Sand und Wasser so klar wie Kristall. Schweben Sie im Walk-in-Pool, erleben Sie die Faszination neuer Wassersportarten oder genießen Sie die Ruhe in Ihrer privaten Suite. Seit über 40 Jahren machen wir Karibikferien zu etwas ganz Besonderem – damit Sie einfach entspannen und alle Inklusivleistungen in vollen Zügen genießen können.

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VERTRAUEN

IST GUT –KONTROLLE

IST BESSER

EDI TO RIAL

Der Name macht wie ein Lauffeuer die Runde. Wie von selbst hat ChatGPT innerhalb kurzer Zeit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Fast jeder von uns hat das Superhirn schon einmal selbst befragt. Längst ist die Instanz zum Berater in allen Lebenslagen geworden, der auf alles eine Antwort weiss.

Um Zeit zu sparen, frage auch ich hin und wieder den «KI-Professor» – jedoch mit dem Grundsatz, die Angaben nie ungeprüft zu lassen. Denn bei der konkreten Reiseplanung und bei Dingen, die sich schnell ändern, stösst die Intelligenzbestie schnell an ihre Grenzen. Angaben zu Visabestimmungen, Impfvorschriften, Reisezeiten et cetera sollten aus eigenem Interesse immer hinterfragt werden. Auch bei Flugverbindungen tut sich ChatGPT schwer. Die kostenlose Version surft nicht automatisch im Web und fragt aktuellen Inhalt ab, nein, sie greift leider auf einen Wissensstand von Oktober 2023 zurück, der anhand von riesigen Textdateien und unzähligen Parametern antrainiert wurde.

Die KI hat aber auch noch einen anderen Nachteil: Sie kann nicht empathisch auf Wünsche eingehen und somit auch keine individuellen Empfehlungen geben. Geht es beispielsweise darum, die Unterschiede zwischen einem Urlaubsort mit Flair und gesichtslosen Ferienenklaven aufzuzeigen oder aus einem Grossangebot an Hotels die schönsten herauszufiltern, ist der «KI-Professor» hoffnungslos überfordert. Auch unsere redaktionelle Arbeit wird KI nie ersetzen können. Unsere Autoren touren für Sie um die Welt – wie für die vor Ihnen liegende Ausgabe. Wir waren in Indien, Hongkong, Mexiko, Papua-Neuguinea, Italien und Frankreich, machten eine Hurtigruten-Schiffsreise und kamen mit spannenden Reportagen zurück, die auf echten Erfahrungen beruhen. Damit Sie immer auf dem neusten Stand sind und nicht nur erwartungsvoll in die Ferien starten, sondern auch zufrieden zurückkehren.

Viel Lesevergnügen wünscht

Tauchen Sie ein in das exklusivste und luxuriöseste

Wüstensafari-Erlebnis der Vereinigten Arabischen Emirate

Platinum Heritage, Dubai - VAE

Ein Hoch darauf, goldene Dünen in modernen Land Rover Defenders zu durchqueren, während sich die Wüste öffnet und der Horizont Sie in das Herz des Dubai Desert Conservation Reserves führt. Darauf, innezuhalten, während Falken den Himmel bei Sonnenuntergang durchstreifen, bevor die Nacht an einer laternenbeleuchteten Oase anbricht – wo ein vom einem Michelin-Sternekoch kuratiertes Vier-GängeMenü in einer privaten Cabana unter einem Sternenzelt serviert wird. Und darauf, mit der Sonne über den Sandsteintälern von AlUla aufzusteigen. Über Hegra zu schweben, wo Geschichte in jeder gemeißelten Klippe weiterlebt. Arabien zu entdecken – einst und heute – offenbart in zwei Reisen: beide unvergesslich, beide zeitlos.

Fliegen Sie über ein Freilichtmuseum aus Landschaften, geprägt von Geschichte und Erbe

Hero Balloon Flights Saudi, AlUla - Saudi Arabien

Das Dubai Desert Conservation Reserve schützt über 225 Tierarten, während AlUla Heimat von Hegra ist – SaudiArabiens erster UNESCO-Welterbestätte – und bald auch wieder Heimat des Arabischen Leoparden sein wird.

IM PRES SUM

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GRAFIK

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NEWS / BUCKET LIST / GADGETS

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EDITORS

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CORRECTOR

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PHOTOGRAPHS

Hotels & Resorts, Pressestellen Veranstalter, Tourist Boards, Airlines, Reedereien, Shutterstock, Bilddatenbanken. Alle Fotos, soweit nicht anders vermerkt, mit Genehmigung des Urhebers.

COVER PICTURE www.visitarizona.com

ONLINE www.prestige-travel.ch

ADMIN, COORDINATION & SUBSCRIPTIONS

Serpil Türkmen s.tuerkmen@schweizerfachmedien.ch

PRICE

Issue CHF 9.50, 4 Issues CHF 38.–

ISSN Print 2813-1479

ISSN E-Mag 2813-1487

A PART OF FIRST CONSULENZA AG

WO ZEIT, RAUM UND EMOTIONEN zu bedeutungsvollen Momenten verschmelzen

Im Süden von Mauritius, eingebettet zwischen Lagune und grünen Hügeln von Bel Ombre, liegt ein Ort, an dem Luxus, Natur und Authentizität harmonisch ineinanderfließen: Heritage Resorts.

Zwei außergewöhnliche Häuser, das elegante Heritage Le Telfair Golf & Wellness Resort und das lebendige Heritage Awali Golf & Spa Resort, bieten Raum für Erholung, Genuss und inspirierende Erlebnisse.

Im Herzen der Anlage liegt der Heritage Golf Club, Heimat zweier spektakulärer Plätze. Der neue La Réserve Golf Links, 2024 als World’s Best New Golf Course ausgezeichnet, ist der erste echte Links-Platz im Indischen Ozean, eine Hommage an die Ursprünge des Spiels, spektakulär über dem Meer gelegen. Ergänzt wird er durch den traditionsreichen Le Château Golf Course, dessen Fairways zu einem stilvollen Dinner im historischen Herrenhaus führen.

Kulinarik wird hier zelebriert: 13 Restaurants führen auf eine geschmackliche Weltreise, vom Gourmet-Menü im Le Château bis zur entspannten Atmosphäre im C Beach Club. Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern gelebte Haltung, vom eigenen potager du Château bis zu Initiativen zum Schutz der Biodiversität von Bel Ombre.

Wellness, Golf, Kulinarik und Natur verschmelzen zu einer Philosophie: Inspire Meaningful Moments. Jeder Aufenthalt lädt dazu ein, innezuhalten, zu genießen und das Leben mit allen Sinnen zu spüren. Heritage Resorts Mauritius, ein Ort, der bleibt, wenn der Moment vergeht.

SPECIAL DESTINATION

60 MEXIKO

Baja California Sur

64 VON WELLEN BERÜHRT

Ein Interview mit Profisurfer

Kai Lenny

70 INSEL DER TAUSEND BLÜTEN

Madeira zu Fuss entdecken

74 ZWISCHEN KUNST UND KOMFORT

Frankreich erleben

78 RAUS AUS DEM HOTEL

Rein ins echte Mallorca

80 INSELHÜPFEN AUF DEM HIGHWAY DER VULKANE

Äolische Inseln

86 FÜHLEN. SPÜREN.SEIN. Ferienhaus Ca’ dei Mongi

90 MAGIE GARDASEE

Quellenhof Luxury Resort Lazise

94 BERGWANDERN ZU DEN HIMMELSDÖRFERN DER LUKANISCHEN DOLOMITEN

Basilikata

Erstes Hotel

CITY BREAK

100 STÄDTEREISE ODER KREUZFAHRT?

Zwischen Metropole und Meer

102 DIE HOTELLEGENDE IST ZURÜCK

Waldorf Astoria New York

104 ALTSTADTFLAIR, LUXUS UND INDUSTRIECHARME

Düsseldorf

105 5 FRAGEN AN… Jens Ihsen

106 DIE GEHEIME MACHT DER DÜFTE

Kunstpalast Düsseldor

CRUISES

108 WENN LUXUSANSPRÜCHE AUF INTIME REALITÄT TREFFEN

Silver Spirit

114 SOLO AUF DEM FLUSS

Thurgau Travel erweitert Angebot für Alleinreisende

116 ABENTEUER NORDWESTPASSAGE

Zwischen Wind, Wasser und Wagnis

122 CIAO ITALIA! VIVA Cruises

Wanderparadies Madeira

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Binzstrasse 15 • 8045 Zürich

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1WocheWandern auf Madeira

• abCHF1720proPerson

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Details zur Reise finden Sie hier:

124 TECHNOLOGIEGESTÜTZTE WELLNESS

Wenn Wellness auf Zukunftstechnologie trifft

126 VIER HÄUSER, EINE VISION Winkler Hotels 130 ENTSPANNEN UND SICH FREI FÜHLEN IM SCHOSS DER BERGE

MOHR life resort

132 WO ERHOLUNG AUF AKTIVITÄT TRIFFT Alpin-Juwel

138 EXKLUSIVES REFUGIUM IN LECH AM ARLBERG

Severin*s – The Alpine Retreat

140 ALPIN, AUTHENTISCH, ZEITGEMÄSS

70 Jahre Zürserhof

142 FAMILIENURLAUB WIE ER SEIN SOLL Für Kinder gemacht, von Eltern geliebt

SWISSNESS

154 LUXUS TRIFFT CHALET-CHARME RoyAlp Hotel & Spa

144 SCHNEESICHERE WINTERSAISON BIS APRIL

Fünf-Sterne-Hochfirst –The Luxury Mountain Resort

146 DEN FERIEN DIE GROSSE BÜHNE BIETEN Allgäu

147 NEUE WEGE IM WINTER AllgäuTopHotels

148 MAGISCHER SEHNSUCHTSORT VOR KÖNIGLICHER KULISSE AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa

149 WO RUHE, NATUR UND LUXUS EINS WERDEN Bergkristall

150 DEN WINTER GENIESSEN Parkhotel Burgmühle –Fischen im Allgäu

151 WO DIE ZEIT STILLSTEHT Hotel Prinz-Luitpold-Bad –Bad Hindelang

152 TRÄUMEN ÜBERM TAL Das Tanneck

153 NATUR. HERZLICHKEIT. ERHOLUNG. Schwarzwald Hütten

157 NEUE WELLNESS-SUITEN AM THUNERSEE Deltapark Vitalresort

158 SICHER UNTERWEGS ZU TRAUMDESTINATIONEN Reiseversicherung von HanseMerkur

NEWS & GADGETS

68 NEWS Neue Highlights der Luxushotellerie

107 NEWS Frische City-Openings weltweit

159 GADGETS

Lifestyle-Highlights: Mode, Snacks & Wellness

ARIZONA

REISE NATUR ZEIT

EINE UND DURCH DIE

DER GRAND

CANYON STATE

WILLKOMMEN IN ARIZONA, DEM LAND, WO DIE

SONNE DIE ERDE IN EINER LEUCHTENDEN PALETTE VON FARBEN KÜSST UND DIE LANDSCHAFTEN SO VIELFÄLTIG WIE ATEMBERAUBEND SIND. VON DEN UNERMESSLICHEN TIEFEN DES GRAND CANYON ÜBER DIE LEBENDIGEN STÄDTE PHOENIX UND TUCSON BIS HIN ZU DEN MYSTISCHEN ROTEN FELSEN VON SEDONA – ARIZONA IST EIN SCHMELZTIEGEL DER ABENTEUER UND ENTDECKUNGEN. HIER, IM SÜDWESTEN DER USA, GRENZEND AN MEXIKO SOWIE

UTAH, NEW MEXICO, KALIFORNIEN UND NEVADA, ERWARTET SIE EINE WELT VOLLER NATURWUNDER, REICHER GESCHICHTE UND KULTURELLER VIELFALT.

Arizona ist nicht nur Heimat des majestätischen Grand Canyon und des versteinerten Waldes des Petrified-Forest-Nationalparks, sondern auch ein Land, das tief in der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner verwurzelt ist. Die ersten Menschen besiedelten dieses Gebiet bereits vor mehr als 25’000 Jahren. Nomadische Stämme wie die Apachen und Navajo folgten auf die Zivilisationen der Ancestral Pueblo (Anasazi) und Hohokam. Im 16. Jahrhundert erkundeten spanische Schatzsucher diese Region und legten den Grundstein für den späteren mexikanischen Anspruch auf das Gebiet.

Nach dem Mexikanischen Krieg wurde Arizona 1848 Teil der Vereinigten Staaten und durch den Gadsden-Kauf 1853 erweitert. Als Territorium gegründet im Jahr 1863, erlangte Arizona schliesslich 1912 als 48. Bundesstaat seine Staatlichkeit. Heute zeugt eine reiche Mischung aus Kulturen von dieser bewegten Vergangenheit, wobei etwa ein Fünftel der Bevölkerung spanischsprachig ist und rund fünf Prozent zu den Ureinwohnern zählen, darunter die Navajo, Hopi, Apache, Papago und Pima.

ARIZONAS SCHÄTZE

Egal, ob Sie ein Naturliebhaber, Geschichtsfan oder leidenschaftlicher Feinschmecker sind – Arizona bietet unzählige Möglichkeiten, den Horizont zu erweitern. In die faszinierende Landschaft eintauchen, die reiche Geschichte und Kultur erkunden oder und das unvergleichliche südwestliche Flair geniessen. Von den gewaltigen Schluchten bis zu den leuchtenden Wüsten bietet der Staat eine Palette an Nationalparks, State Parks und National Memorials, die so vielfältig und atemberaubend sind wie die Landschaften selbst. Diese Schutzgebiete sind nicht nur Zeugen der Naturgewalten, die über Millionen Jahre hinweg das Land geformt haben, sondern auch Kapseln der Zeit, die Geschichten aus vergangenen Ären bewahren.

DER GRAND CANYON – EINZIGARTIGE LANDSCHAFT

UND ATEMBERAUBENDE AUSBLICKE

Eines der sieben Naturwunder der Welt, der Grand Canyon, ist ein absolutes Muss. Die schiere Grösse und Schönheit des Canyons ist atemberaubend und die Aussichten von Orten wie dem South Rim und dem North Rim sind unvergleichlich. Mit seinen überwältigenden Dimensionen – 446 Kilometer Länge, bis zu 29 Kilometer Breite und über 1.6 Kilometer Tiefe – ist der Grand Canyon mehr als nur eine Schlucht. Er ist ein Meisterwerk der Natur. Der Park, der als eines der sieben Naturwunder der Welt gilt, bietet unzählige Möglichkeiten, die majestätische Landschaft durch Wandern, Rafting oder einfach nur durch die Betrachtung der wechselnden Farben beim Sonnenuntergang zu erleben.

Nicht weit davon entfernt, bietet der Saguaro-Nationalpark ein ganz anderes, aber ebenso faszinierendes Bild. Der Park ist benannt nach dem Saguaro-Kaktus, der in dieser Form nur in der Sonora-Wüste vorkommt. Diese gigantischen Kakteen, die emblematisch für den amerikanischen Westen sind, säumen die Landschaft und bieten einen spektakulären Anblick, besonders wenn sie in den Sommermonaten blühen.

Ein weiteres Naturwunder ist der Petrified-Forest-Nationalpark, der für seine versteinerten Baumstämme bekannt ist. Diese farbenprächtigen Fossilien, die über 225 Millionen Jahre alt sind, erzählen von einer Zeit, in der dieser Teil Arizonas ein üppiges Flussdelta war. Der Park beherbergt auch die Painted Desert, deren geschichtete Farben von Rot, Orange und Pink bis zu Lavendel eine atemberaubende Kulisse bieten.

Jedes dieser Schutzgebiete trägt zur einzigartigen Tapestry Arizonas bei, einer Landschaft, die durch Zeit, Elemente und Geschichte gewoben wurde. Sie laden Besucher nicht nur dazu ein, die atemberaubende Schönheit und geologische Vielfalt Arizonas zu erkunden, sondern auch, einen Moment innezuhalten und die tiefe Verbindung zwischen Land und Mensch zu reflektieren, die diese Orte seit Jahrtausenden prägt.

FASZINIERENDE STÄDTE

Die Städte in Arizona mit ihrer Vielfalt von Kultur, Geschichte und natürlicher Schönheit verzaubern jeden Besucher. Ob man sich nach urbanem Flair, künstlerischen Enklaven oder Toren zu atemberaubenden Naturlandschaften sehnt – Arizonas Städte bieten einzigartige Entdeckungen.

Beginnen wir in Phoenix, der sonnenverwöhnten Hauptstadt Arizonas und der fünftgrössten Stadt der Vereinigten Staaten. Phoenix ist das pulsierende Herz des Staates, bekannt für seine expansive Skyline, den luxuriösen Lebensstil und als ein kulturelles Zentrum, das eine perfekte Balance zwischen Natur und Urbanität bietet. Mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr ist Phoenix ein Paradies für alle, die die Wüstenlandschaft geniessen und in die dynamische Kunstund Kulturszene eintauchen möchten.

Nicht weit von Phoenix entfernt befindet sich Tucson, die zweitgrösste Stadt Arizonas. Eingebettet in eine malerische Wüstenlandschaft und umgeben von fünf Bergketten, ist Tucson ein Mekka für Outdoor-Enthusiasten und Kulturliebhaber gleichermassen. Die Stadt ist berühmt für ihre vibrierende südwestliche Küche, die zum UNESCO-Welterbe der Gastronomie gehört, und für ihre lebendigen kulturellen Festivals, die das ganze Jahr über stattfinden.

Sedona ist berühmt für seine atemberaubenden roten Felsformationen und seine künstlerische Gemeinschaft. Es ist auch ein grossartiger Ort zum Wandern, Mountainbiken und zur spirituellen Erholung. Mit einer Einwohnerzahl von etwa 10’000 Menschen ist Sedona eine kleinere, aber sehr einflussreiche Stadt in der kulturellen Landschaft Arizonas.

Ein weiteres Juwel ist Flagstaff, das aufgrund seiner Lage auf über 2 000 Metern Höhe ein kühleres Klima bietet und als Tor zum Grand Canyon dient. Diese lebhafte Universitätsstadt, mit einer Bevölkerung von rund 75’000 Einwohnern, ist bekannt für ihre historischen Bauwerke, ihre wissenschaftliche Gemeinschaft und eine lebhafte Musikszene. Flagstaff ist der perfekte Ausgangspunkt für Erkundungen der umliegenden Naturwunder und für diejenigen, die das historische Amerika erleben möchten.

Zuletzt ist Scottsdale zu erwähnen, eine Stadt, die den Luxus des modernen Lebensstils mit der unberührten Schönheit der Wüstenlandschaft vereint. Bekannt für seine Weltklasse-Golfplätze, luxuriösen Spa-Einrichtungen und die lebhafte Altstadt, hat Scottsdale etwas für jeden Geschmack. Mit einer Bevölkerung von etwa 250’000 Einwohnern bietet Scottsdale exzellente Einkaufsmöglichkeiten, Kunstgalerien und Restaurants, die die kulinarische Vielfalt des Südwestens zelebrieren.

Phoenix

KÖSTLICHE GERICHTE UND VIELE ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN

In Arizona gibt es eine unglaubliche Vielfalt an tollen Gerichten. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, was man hier essen kann. Ein beliebtes Gericht ist Carne Asada. Dies ist ein Gericht, das aus Rindfleisch besteht, das auf einem Grill zubereitet wird. Das Rindfleisch wird in dünne Scheiben geschnitten und dann auf den Grill gelegt. Wenn es gar ist, wird es auf einem Tortilla-Fladen serviert. Carne Asada kann mit verschiedenen Salsas und Sossen serviert werden. Ein weiteres beliebtes Gericht in Arizona sind Chimichangas – gefüllte Tortillas, die frittiert werden. Sie können mit verschiedenen Füllungen hergestellt werden, aber die häufigste Füllung ist Rinderhackfleisch. Chimichangas werden oft mit Reis und Bohnen serviert. Enchiladas sind auch sehr beliebt. Dies sind Tortillas, die mit einer Sosse übergossen und dann gebacken werden. Die meisten haben eine Hackfleischfüllung, aber es gibt auch vegetarische Varianten. Sie werden oft mit Reis und Bohnen serviert. Taco Salad ist ein grosses Gericht, das perfekt für eine Mahlzeit oder einen Snack ist. Er besteht aus Salatblättern, Bohnen, Tomaten, Käse und Hackfleisch. Die Taco-Salad-Mischung wird dann in eine Tortilla gewickelt und gegrillt oder frittiert. Taco Salad kann mit verschiedenen Salsas und Sossen serviert werden.

Arizona verfügt über eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, von luxuriösen Resorts in Sedona und Scottsdale bis hin zu gemütlichen Pensionen und Campingplätzen im Grand Canyon Nationalpark. Die Preisspanne für Unterkünfte variiert stark je nach Lage und Saison. In Städten wie Phoenix und Tucson sollte man mit Preisen zwischen 100 und 250 US-Dollar pro Nacht für ein Hotelzimmer rechnen, während luxuriöse Resorts und Spas in Sedona und Scottsdale Preise von 200 bis über 400 US-Dollar pro Nacht verlangen können. Für Naturliebhaber und Abenteurer bieten die zahlreichen State Parks und der Grand Canyon selbst Campingund Hüttenoptionen, die eine kostengünstigere Alternative zu Hotels darstellen. Die Kosten hierfür können von 15 bis 100 US-Dollar pro Nacht reichen, abhängig von der Ausstattung und Lage.

Scottsdale

DIE HISTORISCHE ROUTE 66

Einst die Hauptverbindung zwischen Chicago und Santa Monica, ist die Route 66 heute ein nostalgischer Roadtrip durch kleine Städte und wunderschöne Landschaften. Holbrook, Winslow und Kingman sind besonders sehenswerte Haltepunkte in Arizona. Die legendäre Route 66 feiert übrigens gerade ihren 99. Geburtstag. Ursprünglich wurde sie als U.S. Highway 66 ausgewiesen und offiziell am 11. November 1926 eröffnet. Sie verlief über mehr als 3 800 Kilometer durch die Bundesstaaten Illinois, Missouri, Oklahoma, Kansas, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Doch unbestritten befindet sich der schönste und ursprünglichste Teil in Arizona. Hier die Highlights der Strecke:

Esel stehen mitten auf der Strasse, Harleys tuckern vorsichtig im Schritttempo um die Tiere mit den grossen Ohren. Rostbraune Felsen sind im Hintergrund zu sehen und in nur wenigen Metern Entfernung eine echte Geisterstadt – willkommen in Oatman! Wer Westernflair sucht, wird hier ebenso fündig wie derjenige, der den Traum der Route 66 träumen möchte. In der alten Bergbaustadt, die längst verlassen wurde, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die alten Saloons und sogar das Gefängnis sind heute Teil einer lebendigen Museumsmeile aus kleinen Läden und Handwerksateliers.

Das waren noch Zeiten, als die Autos die Haarnadelkurven des Sitgreaves-Passes rückwärts hochfuhren, um besser voranzukommen. In den Black Mountains gelegen, gehört dieser Pass heute zu den beliebten Fotomotiven entlang der Mother Road. Wer über den Pass gefahren ist, erreicht die alte Tankstelle, die schon als Dreh ort für «Universal Soldier» mit Jean-Claude van Damme gedient hat. Heute ist die alte Tankstelle ein kleines Juwel auf der Route 66, in dem die 1960er-Jahre wieder lebendig werden. Sie ist überaus beliebt bei Motorradfahrern.

Der Ort Kingman ist bekannt für sein Herz im Poststempel, also nicht verpassen, hier eine Postkarte abzuschicken. Dort gibt es ein Route-66-Museum mit einer beeindruckenden Ausstellung, die auch in die Historie der beliebten Landstrasse einführt.

Wie können Tankstellen nur so schön sein? Eine weitere alte Tankstelle hat sich mit dem Hackberry General Store in ein Museum verwandelt. In dem Souvenirshop gibt es Andenken rund um die Route 66, es lohnt sich aber, das Aussengelände zu erkunden. Besonderer Blickfang ist der verrostete Ford «Tin Lizzie», aber auch die vielen Schilder und Neonschriften sind sehenswert.

Dieser kleine Ort wäre wahrscheinlich längst eine Geisterstadt, wenn es ihn nicht gäbe: Angel Delgadillo ist wohl der berühmteste Barbier entlang der Route 66. Dem Friseur aus Seligman ist es zu verdanken, dass die Route 66 nicht wie viele andere Landstrassen seinerzeit in Vergessenheit geriet, sondern dass sich ein regelrechter Kult um sie entspann. Aus wirtschaftlicher Not, weil seine Kunden mit der Umleitung des Verkehrs auf die neue Interstate wegblieben, engagierte er sich für eine Anerkennung der Route 66 als Historic Highway. Im Jahre 1987 wurde die Route tatsächlich anerkannt und der Friseursalon gehört bis heute zu den berühmtesten Stopps.

Kaum ein Ort auf der Route 66 ist nachts dermassen in echtes Neonlicht getaucht wie Williams: Der kleine Ort, der oft auch als Ausgangspunkt für den nahe gelegenen Grand Canyon gilt, ist Treffpunkt für Biker und Fotografen – überall finden sich Relikte aus den 1950er- und 1960er-Jahren, mit Glück singt sogar Elvis noch irgendwo aus der Konserve.

Auch Flagstaff ist ein Ort an der nostalgischen Route 66. Dort erinnert noch einiges an die berühmte «Mother Road», etwa das Besucherzentrum im Santa-Fe-Zugdepot. Zwischen Flagstaff und Winslow befindet sich die «Twin Arrows» Trading Post. Die überdimensionalen roten Pfeile sind unter anderem bekannt aus dem Film «Forrest Gump» und ebenfalls ein beliebter Fotostopp. «Take it easy» – dieser Song gehört einfach auf die Playlist während eines Route-66-Besuchs. Tatsächlich ist er auch auf der Mother Road in Winslow entstanden: Im Lied singt Glenn Frey: «Well, I’m a-standin’ on a corner in Winslow, Arizona, and such a fine sight to see.» Die berühmte Ecke ist heute einer der wichtigsten Fotospots auf der gesamten Route 66. Ganz wie im Lied besungen, steht dort sogar der rote Pick-up.

Als Ausgangspunkt für den Petrified Forest bietet sich das kleine Städtchen Holbrook an. Dort befindet sich nicht nur die grösste Karte der Route 66 auf einer Mauer, sondern auch das berühmte «Wig Wam Motel». Dort können die Gäste wie einst die Ureinwohner dieser Gegend in Tipis übernachten. Allerdings sind diese aus Stein. Kleine Hütten mit modernem Komfort sind in Holbrook zu finden und vor jeder parkt stilecht ein Oldtimer aus den 1950eroder 1960er-Jahren. Von hier aus unbedingt einen Ausflug in den Petrified Forest unternehmen – die Landschaft mit den bunten Felsen ist spektakulär.

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Tausende Funken stieben mehrere Meter hoch in die Nacht. Brennende Äste ziehen Feuerschneisen durch das Dunkel. Auflodernde Flammen verstärken das gespenstische Schattenspiel im Dorf Kainagunan – mitten im Urwald. Wenn die Baining dann noch zum wilden Trommelwirbel durch die Feuersbrunst tanzen, ist Gänsehaut garantiert. Im Feuerschein wirken ihre Kavet-Masken aus Rindenbast wie bekiffte Fratzen aus einer höllischen Unterwelt. Die Gesichter mit ihren riesigen spiralförmigen Augen und überdimensionalen Schnuten könnten gut und gerne auch die psychedelischen Protagonisten eines ausufernden LSD-Trips sein.

Die Tänzer sind barfuss, tragen nur Gamaschen und ein Cape aus Pflanzen. Der Unterleib ist der Glut und den Flammen ausgesetzt. Ben, unser Guide, kommentiert leise flüsternd das Geschehen. «Ich bin ein Tolai und kenne auch nur die Oberfläche dieses Rituals. Die Tänzer von Volk der Baining bilden eine Geheimgesellschaft, da sickert seit Jahrhunderten kaum was durch. Nur so viel: Die Tänzer präparieren ihre Waden mit Ameisensäure, das macht sie unempfindlicher. Der Strick auf der Höhe des Steissbeins wird heute mit einer Sicherheitsnadel in der Haut fixiert. Früher verwendete man dafür Bambussplitter oder zugespitzte Kasuarknochen. Das funktioniert wie ein Piercing. Die Tänzer haben dort alle Wülste von den Narben, daran erkennt man sie.»

Die Musiker trommeln pausenlos mit dicken Bambusröhren auf eine hölzerne Plattform. Immer wieder trampeln die sieben Tänzer mit festen Schritten und flinken Drehungen durch den Glutteppich. Zwei Tänzer verschwinden kurz im Buschwerk, tauchen unvermittelt wieder mit einem mehrere Meter langen Python auf, den sie mehrmals am Feuer vorbeitragen. «Die Schlange steht für das höchste Wesen «a chamhi». Sie wird morgen auf dem Festplatz geschlachtet und im Erdofen zubereitet.

Sobald die Trommeln verstummen, verschwinden die Masken im Dickicht des Waldes. Dann übernimmt die Dorfjugend den Zeremonienplatz. Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Junge Burschen tanzen ebenso barfuss durch die Glut und schiessen in bester Stürmermanier brennende Äste über das Gelände. Übrigens: Die Kavet-Masken, die nur einmal pro Zeremonie benutzt werden, sind begehrte Exponate. Sie gelten in den berühmtesten Museen der Welt, zum Beispiel dem British Museum in London und dem New Yorker Metropolitan Museum, als Publikumsmagneten.

Die Literatur zum Feuertanz der Baining ist spärlich. Somit ist es ein grosser Glücksfall, dass Dr. Antje Kelm, eine renommierte Ethnologin, die seit Jahren über das Maskenfest forscht, am folgenden Abend einen Vortrag in den Kokopo Beach Villas hält. «Die Baining glauben an zwei Welten: eine reale, in der die echten, aber übernatürlichen Wesen agieren, und eine, die den Menschen vorbehalten ist, die aber nur ein Abbild der echten Welt darstellt. In der wirklichen Welt handeln die echten Kavet-Geister und halten mit ihrem Hineinspringen ins Feuer und dem Auflodernlassen des Lichts die Sonne am Leben. Die Menschen, die sich als Kavet-Geister verkleiden, spielen dabei nur nach, was zur gleichen Zeit die echten Geister tun», erklärt sie die komplexe Dualität. Somit ist die Schlange auch nur eine Stellvertreterin. Dass sie am Ende im Kochtopf landet, ist eine Form der Inkorporation, die Katholiken aus der eigenen Kultur- und Religionsgeschichte kennen, wenn beim christlichen Abendmahl der Leib Christi in Form einer Hostie gereicht wird.

Doch zurück zum Feuertanz der Baining: Er ist nur einer von vielen integralen Bestandteilen des «National Mask Festival», das immer im Juli in Kokopo, an der Spitze der Insel New Britain ausgetragen wird. Die offizielle Eröffnung gebührt den Tolai, der grössten und prosperierendsten ethnischen Gruppe des Bismarck-Archipels. Sie drangen vor wenigen Jahrhunderten über das Wasser in die Blanche Bay der Gazelle-Halbinsel vor, wo später die Kleinstädte Kokopo und Rabaul heranwuchsen. Noch bevor ihre drei prächtigen Auslegerboote im Halbdunkel des Morgengrauens am Strand von Rabaul sichtbar werden, hören wir ihr lautes Trommeln. Bei der «Kinavai» genannten Zeremonie rudern ihre Boote kreuz und quer, gleich einer odysseischen Irrfahrt. Tumbuane, «Spirits» in voluminösen Pflanzenmasken mit spitzen Hüten, liefern sich in den schmalen Einbäumen eine Art spirituellen Machtkampf. Mit ruckhaften Tanzfiguren scheinen sie die Fahrtrichtung zu bestimmen.

Endlich an Land, werden sie von den «Melem», den Aufsehern dieser «Spirits» zum Festplatz gebracht, wo der Geheimbund bereits ein Schutzhaus errichtet hat. Hunderte einheimische Zuschauer gehen auf Distanz. Die Masken, also die «Spirits», dürfen auf keinen Fall berührt werden, denn von ihnen gehen mächtige Kräfte aus. Wenig später defilieren sie in das grosse Multifunktionsstadion, wo die Werbebanner des Hauptsponsors mit der braunen Limonade (Coca-Cola) in der leichten Brise wehen. Die Melem tragen nur einen roten «LapLap», ein Wickeltuch, und eine kunstvoll geflochtene Bananenblatttasche. Ihr «Chairman» Isaac Ilom, 62 Jahre, rammt einen Speer in den Boden und ruft lautstark ein paar schwer verständliche Parolen aus. Das National Mask Festival, mit circa 2000 Darstellern eines der grössten indigenen Feste der Welt, möge beginnen.

Auf Geheiss der «Melem» beginnen die Tumbuane zu tanzen. Die Tänzer stecken nackt in einer kugelrunden Pflanzenmaske, wirken wie ein Buxbaum auf zwei Beinen, der nur von einem kegelförmigen Hut mit psychogenem Blick ergänzt wird. Gelegentlich wird der Po sichtbar. Die Schrittfolge zur Trommelmusik gleicht einem leichtfüssigen Pas de deux. Nach der Darbietung werden die Tumbuane entlohnt. Das geschieht, indem die «Melem» mehrere Klafter auf Schnüren aufgereihtes Muschelgeld «Tambu» auf die «Spirits» werfen. Das Muschelgeld dient auch heute noch als Bezahlmittel und ist vor allem für das Prestige des Eigentümers von höchstem Stellenwert.

In den folgenden drei Tagen zeigen an die 100 Clans und ethnische Gruppen – nicht nur aus dem Bismarck-Archipel, sondern aus allen Landesteilen Papua-Neuguineas – ihre Tänze, Gesänge und Darbietungen. Dahinter steht die Idee der Regierung, die kulturelle Identität des jungen Staates zu stärken.

Die Trancetänzer von der nahen Insel Matupit performen bis zum Umfallen. Sie werden vorab von ihren spirituellen Begleitern mit gebetsartigen Formeln eingestimmt. Diese spirituellen Helfer stupfen die nackten Oberkörper der Tänzer mit verästelten Blütenzweigen und versetzen sie mit hundertfachen schnellen Berührungen in einen annähernd hypnotischen Bewusstseinszustand. Dann werden die Tänzer wie Schlafwandler zum Tanzplatz geführt. Zwischen den Zähnen klemmen kleine Holzstöckchen, damit sie sich nicht die Zunge abbeissen. Mit verdrehten Augen tanzen sie über 20 Minuten zum furiosen Rhythmus der Trommeln. Ohne Unterbrechung. Das ist wie ein Zwölf-Runden-Boxkampf ohne Gong dazwischen. Körperliche Höchstleistung – unter dem gestrengen Blick der spirituellen Helfer und Zeremonienmeister. Sobald die Trommeln verstimmen, kollabieren nicht wenige an Ort und Stelle. Die Helfer stehen mit Getränken und Wassereimern parat.

Den Höhepunkt des zweiten Tages bescheren die Virjan. Sobald sie auftauchen, drängen sich die Papuas um gute Plätze. Im Nu bildet sich ein enger Kreis. Ein untrügliches Indiz für eine gute «Show». Ein grosser, hagerer Akteur der Insel Mioko macht den Auftakt. Er beisst in glühende Holzscheite. Die Glut fliegt aus seinen Mundwinkeln, aber er lächelt sofort danach mit rabenschwarz vom Russ gefärbten Zähnen. Scheinbar unverletzt. Und als wäre das noch nicht Spektakel genug, folgt ein kleinerer, stämmiger Typ der Virjan. Er wird vor seinem Auftritt randvoll abgefüllt: ein paar Biere, eine Flasche Schnaps, die ihm fast schon gewaltsam eingetrichtert wird. Er wirkt elend, einfach nur rotzbesoffen und wird von seinen Helfern zur Arena gestützt. Seine im Englischen würde man wohl «Tripsitter» sagen nehmen ihn in die Mitte. Berühren ihn überall mit Pflanzenstängeln, zerstäuben Flüssigkeiten über seinem Kopf. Urplötzlich wandelt sich sein Gesichtsausdruck. Gerade noch war er randvoll. Und jetzt, als hätte irgendwer den Schalter umgelegt, wirkt er komplett entrückt. Gespenstisch, als hätte er Geist und Körper entkoppelt, steht er kerzengerade und mit irrem Blick in der Menge. Er zerschlägt ein paar Bierflaschen, beisst unter dem Raunen der Menge in die scharfen Kanten der kaputten Flaschen. Das quietschende Geräusch seiner Zähne beim Zersplittern des Glases geht durch Mark und Bein – es wird auf immer und ewig in meinem Gedächtnis verankert sein. Allein beim Gedanken daran läuft es mir heute noch eiskalt den Rücken hinunter. Er zerkaut etliche Scherben. Zeigt seine Zähne. Streckt seine unverletzte Zunge weit heraus. Und geniesst mit einem diabolischen Jack-Nicholson-Grinsen das Bad in der Menge.

Am dritten und letzten Tag wird die Damengruppe aus dem Dorf Vairiki hinter der Bühne auf ihren Auftritt vorbereitet. Zu ihren grünen Kleidern werden sie von den Helfern mit grüner Farbe aus einer 1.5-Liter-PET-Flasche geschminkt. Froschgrün wie «Shrek» tanzen und singen sie das Lied «A libung» zum Erntedank. Der Wind wird stärker. Etliche Gruppen wie auch die Tolai-Männer von Tavuiliu tragen windanfällige Hüte oder besser handwerklich meisterhaft geschnitzte Kopfaufbauten mit bis zu 120 Zentimetern Höhe. In diesen konischen Strukturen sehen wir Schiffe, humanoide Wesen, Tiere, die häufig noch mit Gräsern, Moosen, Pflanzen, Muscheln und Vogelfedern geschmückt werden. Die genaue Bedeutung jeder einzelnen Maske kennen nur die initiierten Männer selbst.

Trancetänze, Schöpfungsmythen und Passageriten – auf dem Maskenfestival zeigen die Clans und ethnischen Gruppen Papua-Neuguineas, wie intensiv ihre komplexe, häufig duale Geisterwelt – ungeachtet der offiziellen Christianisierung – ihr Leben bestimmt. Fernab jeder Folklore gewähren uns die Papuas, die zeitgeschichtlich betrachtet gestern noch in der Steinzeit lebten, einen authentischen Einblick in ihre überreiche und ansonsten nur schwer zugängliche Kultur.

WWW.PAPUANEWGUINEA.TRAVEL

HONGKONG

MIT DER METRO INS GRÜNE ABENTEUER

Massage? Massgeschneiderter Anzug? Oder vielleicht doch eher eine gefälschte Uhr? Den zahlreichen Händlern an der Ecke Nathan und Haiphong Road bleibt ihr eigener Werbespruch im Halse stecken, denn Hongkong-Touristen mit Wanderrucksäcken, Trekkingstöcken und festem Schuhwerk sehen sie an dieser Ecke Kowloons doch eher selten. Kein Wunder, denn schliesslich hakt der klassische Hongkong-Tourist gewöhnlich ein komplett anderes Programm ab: «Shop till you drop» in den Edelboutiquen der Salisbury-Road, Sightseeing auf dem Wasser mit der alten Star Ferry und natürlich ein Streifzug durch das pralle Nachtleben von Soho. «Dass Hongkong neben seiner weltberühmten Skyline auch landschaftlich betörend schöne Wanderrouten bietet, dürfte selbst in Insiderkreisen noch immer ein Geheimtipp sein», erzählt uns Gabi Baumgartner von Walk Hong Kong.

DIE SIEBEN-MILLIONEN-MEGALOPOLIS

HONGKONG VIBRIERT RUND UM DIE UHR, IST LAUT, HEKTISCH UND HÄUFIG VÖLLIG

ÜBERFÜLLT. DOCH SCHON EIN PAAR METROSTATIONEN VOM ZENTRUM ENTFERNT FINDEN WANDERER EPISCHE TREKKINGROUTEN, BIKER GRANDIOSE TRAILS UND KANUTEN UND SURFER STEILE WELLEN IN KARIBISCH ANMUTENDEN BUCHTEN. HONGKONG –DAS VERKANNTE WANDERPARADIES.

Autor_und_Bilder_Norbert Eisele-Hein

Die 46-jährige Schweizerin lebt schon über ein Jahrzehnt in Hongkong und zeigt uns heute die grüne Seite der Stadt. Dann mal los: Leib an Leib zwängen wir uns in die Metro und sausen von Tsim Sha Tsui tief unter dem südchinesischen Meer rüber nach Hong Kong Island. Mit der Peak Tram, einer Schweizer Zahnradbahn aus dem Jahre 1888, rattern wir derart steil bergauf, dass Touristen serienweise einer optischen Täuschung erliegen und glauben, die Hochhäuser würden zum Hang hin kippen. Ganz oben auf dem Victoria Peak reicht der Blick dann wieder rüber nach Kowloon. Im zweitgrössten Containerhafen der Welt wuselt es wie in einem Ameisenhaufen. Das brandneue, vollverspiegelte «ICC», das «International Center of Commerce», brennt im Sonnenlicht buchstäblich wie eine Fackel.

Während wir uns an der spektakulären Skyline kaum sattsehen können, warnt uns Gabi vor: «Passt auf, gleich lösen wir uns aus dem kompakten Menschenknäuel.» Wir gehen nur um eine Geländekante und urplötzlich stoppt die Kakophonie aus Lautsprecherdurchsagen und ständigem Handygebimmel. So massiv das urbane Hongkong den Horizont bestimmt, so abrupt verschwindet es auf dem Hongkong Trail aus dem Blickfeld. Die landschaftliche Schönheit des chinesischen Inselarchipels trifft uns unvermittelt. Keine 30 Minuten nach der U-Bahn-Fahrt mit Heerscharen identisch mürrisch dreinblickender Arbeiter auf dem Weg in den Businessalltag Hongkongs können wir hier den dichten Urwald bei der Photosynthese schmatzen hören. Würden einen Block nach der Wallstreet die Malediven auftauchen, hätte dies wohl den gleichen Effekt. Über unzählige Höhenrücken und Treppenstufen führt der Trail stramme 50 Kilometer über Hongkong Island. Entfernungspfähle im Abstand von 500 Metern sorgen für die bestmögliche Orientierung. Der Mix aus Urwäldern und malerischen Dörfern lässt uns staunen. Auf dem Dragon’s Back,

einem 230 Meter hohen Bergrücken, kämpfen wir uns mit steigender Anstrengung durch den Shek-O Country Park. Trailrunner und Mountainbiker überholen uns spielend. Paraglider schweben in der Windströmung über dem grünen Kamm hin und her. Unten in Shek-O tänzeln Surfer auf den Wellen. Die Höhenlinie skizziert tatsächlich die Kontur eines schlafenden Drachens. Unsere Beine sind schon arg entsaftet, als wir endlich den halbmondförmigen, weissen Sandstrand und das türkis funkelnde Meer in Shek-Os Big Wave Bay erreichen. Ein Hoch auf den top organisierten Nahverkehr Hongkongs. Nach 50 harten Kilometern bringt uns die Buslinie 9 und die Metro zurück in den Trubel Kowloons.

Doch zurück zur Natur: Der 100 Kilometer lange McLehoseTrail in den New Territories verlangt selbst gut trainierten Trekkern drei stramme Tagesetappen und zwei Zeltnächte ab. Doch Gabi pickt erneut das Sahnestück für uns raus. Wir steigen in Han Hau aus der Metro und nehmen den Bus M 101 zur Sai Kung Peninsula. Von dort wandern wir auf dem nahen McLehose-Trail direkt zum Long Ke Beach. Weisser Sand, nur eine Handvoll Sonnenschirme – der Strand scheint direkt einer Werbeanzeige entsprungen zu sein. Vorbei an

mannshohen Büschen geht es weiterhin stetig bergauf und bergab zur Bucht von Tai Long, was auf Deutsch «grosse Welle» heisst. Dementsprechend wird im winzigen Sai Wan, was auf Deutsch wiederum «kleiner Strand» bedeutet, gesurft und gepaddelt – im Kajak oder auf Stand-up-Boards. Natürlich kicken wir sofort die Wanderlatschen über den Sandstrand und hüpfen in die herrlichen Fluten. Wahrlich, Sai Wan verströmt eine tiefschürfende Magie. In der einzigen Kneipe, der Oriental Bar, trifft sich ein illustres Völkchen aus hipper Wassersportszene, Bikern, Hikern und Trailrunnern. Dort schlabbern outdooraffine Investmentbanker und eine Handvoll Rucksacktouristen gemeinsam erstklassige chinesische Nudeln und schlürfen frisch gebrühten Oolong-Tee. Unglaublich – wir blicken durch wild wuchernde Bäume auf hellblaue Wellen und scharren mit den Füssen in goldenem Sand. Zur Nachspeise löffeln wir phänomenalen Tofupudding «Tofu Fa» (auf Deutsch «Tofublume») mit süssem Ingwersirup. Unsere Glückshormone ballen sich zur Überdosis. Pünktlich zum Sonnenuntergang schippert uns ein Schnellboot mitsamt der bunten Meute von Hongkongs Riviera wieder zurück nach Sai Kung.

WWW.DISCOVERHONGKONG.COM

WWW.WALKHONGKONG.COM

IN EINEM ZUG INDIEN

ERWARTUNGSVOLL WARTE ICH

ZUSAMMEN MIT 46 ANDEREN

TOURISTEN AUF DIE ANKUNFT DES DECCAN ODYSSEE. ER SOLL JEDEN MOMENT AUF GLEIS 17 IN DEN BAHNHOF VICTORIA STATION VON MUMBAI

EINFAHREN. ER IST EIN LUXUSZUG IM STIL ALTER SALONWAGEN MIT VIEL HOLZ, MESSING UND SAMT. MIT IHNEN REISTEN EINST DIE MAHARADSCHAS DURCH INDIEN – DAMALS ALLERDINGS

OHNE DEN KOMFORT, DEN DIE 2004 GEBAUTEN, DUNKELBLAU GLÄNZENDEN WAGGONS HEUTE BIETEN.

Autor_und_Bilder_ Detlef Berg

Über einen roten Teppich und mit einem Cocktail in der Hand steigen wir in den Zug, der für die nächsten zehn Tage unser Zuhause sein wird.

Das Gepäck ist bereits in den Kabinen. Unser Steward erklärt, wie die Klimaanlage funktioniert und was bei Toilette und Dusche zu beachten ist. Kaum haben wir uns in der luxuriösen Kabine eingerichtet, ruft der Zugmanager über den Lautsprecher zum Abendessen in die Restaurantwagen. In ungezwungener Atmosphäre wählen wir aus indischen und internationalen Gerichten und sind angenehm überrascht, was die Küchenbrigade in ihrer kleinen Küche auf die Teller zaubert.

Schnell gewöhnen wir uns an das Ruckeln des Zuges, schlafen Nacht für Nacht besser und werden offen für das uns so fremde Land, das wir bereisen. Für die unglaublich intensiven Farben, den Duft der ungewohnten Gewürze, für das bunte Treiben auf den Märkten und die erschreckende Armut, die in Indien nirgendwo zu übersehen ist.

Einen ersten Eindruck vom Land mit seinen Gegensätzen hatten wir bereits in Mumbai bekommen. Bom Baim, die gute Bucht, nannten die Portugiesen diesen Ort, wo heute 20 Millionen Menschen leben. Die Stadt ist ein schillernder Moloch. Wir sehen grandiose Bauten aus der Kolonialzeit wie das Gateway of India, eine Art Triumphbogen am Thane Creek, das Prince-of-Wales-Museum und das Wohnhaus von Mahatma Ghandi, das uns erste Einblicke in die Geschichte Indiens vermittelt. Wir lernen die bunte Glitzerwelt der Bollywood-Filmstudios kennen, erleben aber auch das unglaubliche Verkehrschaos. Armadas von Mopeds knattern durch die Strassen, stinkende Busse und Minitaxis bahnen sich hupend ihren Weg. Am Strassenrand campieren Menschen, deren gesamtes Hab und Gut in einen Pappkarton passt. Überall bieten fliegende Händler Waren an, um ein paar Rupien für das Überleben zu verdienen.

Diese Bilder kommen mir in den Sinn, als wir am nächsten Morgen an weiss gedeckten Tischen unser Frühstück mit duftendem Kaffee serviert bekomme. Diese Gegensätze machen nachdenklich und sie begleiten uns auf der ganzen Reise.

Dann der erste Stopp in Vadodara. Mit einem Bus geht es durch Dörfer mit einfachen Hütten zu einer Ruinenstadt mit Moscheen und Palästen. Höhepunkt des Nachmittags ist ein traditioneller High Tea im Laxmi-Vila-Palast. Er ist die luxuriöse Residenz der Gaekwad-Familie und bietet auf dem riesigen Areal auch Unterkünfte für zahlende Gäste. Wir verbringen eine weitere Nacht in unserem rollenden Domizil und blättern vorm Einschlafen noch im Reiseführer, studieren, was uns am nächsten Tag erwartet. Schliesslich steht das märchenhafte Udaipur auf dem Programm.

Und tatsächlich, wir reiben uns die Augen, als wir einen Palast inmitten des künstlich angelegten Pichola-Sees vor dem Hintergrund der Araveli-Berge sehen. Wir besuchen den riesigen Stadtpalast am Seeufer. Faszinierende Mosaiken, Glas und Porzellan, Gemälde und Statuen, Ornamentfliesen und Spiegel sind zu sehen, aber auch kleine Innenhöfe mit Gärten. Nicht zu vergessen: der Blick auf den See, besonders romantisch am Abend, wenn die untergehende Sonne die Szenerie in eine rosa Farbe taucht.

DECCAN ODYSSEE DER IST EIN ROLLENDER MAHARADSCHA-PALAST

Abfahrbereit: der Luxuszug Deccan Odyssey

Aufregendes erwartet uns am nächsten Tag – wir begeben uns auf die Spur des Tigers. Im Ranthambore-Nationalpark sollen bis zu 70 bengalische Tiger durch das Unterholz pirschen. Leider lässt sich bei unserer Jeeptour kein König des Dschungels blicken. Dafür sehen wir Hirsche, Antilopen, Affen und einen Lippenbären.

Am nächsten Morgen fährt unser rollendes Zuhause in die rosarote Stadt Jaipur ein. Der berühmte «Palast der Winde» ist das Wahrzeichen der Stadt. Eine Fassade nur, mit über 900 Erkern, Türmchen und Balkonen, erbaut allein zum Vergnügen der Haremsdamen, die von hier aus den Prozessionen ihres Herrschers zusehen konnten, ohne selbst gesehen zu werden.

Am Tag neun erwartet uns vielleicht der Höhepunkt der gesamten Reise: das Taj Mahal. Das architektonische Meisterwerk ist längst ein Wahrzeichen für ganz Indien geworden. Mir stockt beinahe der Atem, als wir durch die Eingangstore schreiten und am Horizont das majestätische Bauwerk im Morgendunst erblicken. Ein Moment, den ich nicht vergessen werde. «Eine Träne auf dem Angesicht der Ewigkeit», so beschrieb Indiens berühmtester Dichter Rabindranath Tagore das Grabmal, das der Mogul-Kaiser Shah Jahan als letzten Liebesbeweis an seine fünfte Frau Mumtaz Mahal errichten liess. Sie starb mit 39 Jahren nach der Geburt ihres 14. Kindes. Taj Mahal ist das schönste Gebäude für alle, die an wahre Liebe glauben.

Und dann der Ganges. Wir erleben Varanasi, die wohl heiligste Stadt Indiens. Millionen Hindus glauben, dass wer hier stirbt, erlöst wird. «Sterben muss nichts Schlimmes sein», erklärt mir ein Inder. «Der Tod hat am Ganges nichts Schreckliches. Er ist Glück verheissend.» Mark Twain schrieb 1896 über die Stadt: «Die ganze lange Uferfront wird von diesen Plattformen, Treppen, Tempeln und Palästen eingenommen, deren Umrisse sich in der Entfernung verlieren; und überall Bewegung, Gewimmel, menschliches Leben in leuchtenden Farben: In allen Farben des Regenbogens gekleidet strömen die Menschen die breiten Treppen hinauf und hinunter und bilden metaphorische Blumengärten auf den grossen Tribünen entlang des Flusses.» Auch heute noch stimmt die Beschreibung, und wir sind mittendrin. Im Morgengrauen beobachten wir das Geschehen zunächst von einem Boot aus, und ich setze wie viele Pilger ein Öllämpchen in einem kleinen, aus Blättern gefertigten Boot auf dem Ganges aus. Flackernd treibt es im Morgendunst davon. Zu den nachhaltigsten Eindrücken zählt ein Spaziergang entlang des von Menschenmassen überfüllten Ufers. Wie schieben uns durch die Pilger von Ghat zu Ghat. Das sind Badetreppen, die hinunter zum trüben Fluss führen, in dem die Pilger ein Bad nehmen. Das soll von Sünden befreien und die Chancen auf eine gute Wiedergeburt erhöhen.

LINKS

Varanasi – am Ufer werden Holzstapel zum Verbrennen von Leichen aufgetürmt

OBEN

Mit Reiseführer Dipu auf dem Ganges in Varanasi

UNTEN

Palast der Winde in Jaipur mit Palastwache in prächtiger Uniform

In Shiliguri nehmen wir Abschied vom Deccan Odyssey, und schon beginnt das nächste Abenteuer. Der berühmte Toy Train bringt uns hinauf nach Darjeeling ins Himalaya. Auf der von den Briten 1879 bis 1881 erbauten Strecke muss die Dampflok mehrfach verschnaufen und Wasser und Kohle bunkern. Dann zuckelt der Zug weiter, überwindet einen Höhenunterschied von über 2 000 Metern. In Darjeeling probieren wir den Tee, der auf den Plantagen auf den umgebenden Hügeln angebaut wird, und halten Ausschau nach dem Kangchendzönga, dem mit 8 586 Metern dritthöchsten Berg der Erde. Nur früh am Morgen zeigt sich der majestätische Gipfel mit seinen gleissenden Schneefeldern schemenhaft, bevor die Wolken wieder dichter werden. Ein kurzer Flug bringt uns schliesslich nach Kalkutta –eine Stadt voller Armut und morbidem Charme. Von dort fliegen wir zurück, den Kopf voller Bilder und im Gepäck mehr Fragen, als es Antworten geben kann.

WWW.LERNIDEE.DE

DER ANDAMANENSEE PERLE

Autor und Bilder_Detlef Berg

VOR ETWA 300 JAHREN BAND EIN KLEINER BAUERNJUNGE AUF EINEM REISFELD IM NORDEN DER THAILÄNDISCHEN INSEL PHUKET SEINEN WASSERBÜFFEL AN EINEM AUS DEM BODEN HERAUSRAGENDEN METALLSTÜCK FEST. ER KONNTE NICHT AHNEN, WELCHE FOLGEN DAS HABEN SOLLTE.

Der Knabe hatte, so zumindest die Legende, seinen Büffel an der Hutspitze einer in der Erde verborgenen Buddha-Statue aus reinem Gold befestigt. Nach dem vergeblichen Versuch, sie auszugraben, beliess man die dreieinhalb Tonnen schwere Skulptur an Ort und Stelle und baute 1785 Wat Phra Thong, den Tempel des goldenen Buddha. Jeder Versuch, den echten Gold-Buddha auszugraben, ist nach Auskunft der Mönche, die auf dem Areal ein Kloster betreiben, zum Scheitern verurteilt. Wer es auch nur wagt, den Spaten anzusetzen, den überkommt schweres Unheil. Heute können Touristen den in einem schönen Park gelegenen Tempel besuchen und den bis zur Brust vergrabenen Buddha mit seinem vergoldeten Kopf bestaunen. Auch ein kleines Museum zur Geschichte des Tempels gibt es. Ist der Wat Phra Thong noch so etwas wie ein Geheimtipp, gehört der grösste buddhistische Tempel der Insel, der imposante Wat Chalong, zum Pflichtprogramm für Besucher. Auf dem Nakkerd Hill wacht der 45 Meter hohe Grosse Buddha aus weissem Marmor in unergründlicher Weisheit über das Wohl der Insel und seiner Bewohner.

Insgesamt gibt es 29 buddhistische Tempel auf Thailands grösster Insel Phuket. Allerdings kommen die meisten der jährlich fast elf Millionen Besucher weniger als Kulturpilger denn als Sonnenanbeter. Vor allem in unserem Winter zieht es die Besucher an die feinen, weissen Sandstrände, und das warme, türkisblaue Meer lockt zum Schwimmen und zum Tauchen. Zudem bietet das 50 Kilometer lange und 22 Kilometer breite Eiland seit seiner touristischen Erschliessung in den 1980er-Jahren viele gut geführte Hotels in allen Preislagen.

Wir fahren in das lebhafte Zentrum der Insel nach Phuket Stadt. Die Altstadt mit ihren historischen Häusern steht seit 1992 unter Denkmalschutz. Es waren chinesische Kaufleute, die hier im 19. Jahrhundert ihre Paläste errichten liessen und Portugiesen, denen die prächtigen Bauten im sinoportugiesischen Stil zu verdanken sind. Sorgfältig renoviert, sind diese Bauten mit ihren pastellfarbenen Fassaden und reich verzierten Türen beliebte Fotomotive. Auf einem Rundgang durch die Stadt erfahre ich von unserem Guide, dass Phuket Town einst ein wichtiges Zentrum des Zinnhandels war und der Insel ihren Reichtum bescherte. Heute sind in den zweistöckigen Shophouses allerdings keine Zinngegenstände mehr, sondern kleine Boutiquen, schicke Caféhäuser und auch einige gute Restaurants zu finden. Dazwischen haben sich wieder traditionelle Handwerksbetriebe angesiedelt, die geschmackvolle Produkte wie Designerschmuck, hochwertige Textilien oder Kunst anbieten. Richtig voll wird es immer am Sonntagnachmittag – dann verwandelt sich die wichtigste Strasse, die Thalong Road zur Fussgängerzone, in der Verkaufsstände und Garküchen aufgebaut werden. Gekochtes und Gegrilltes sind für wenig Geld zu haben, und es lohnt sich, auch mal ein köstliches Dessert wie Mango Sticky Rice zu probieren. Besonders stimmungsvoll ist es am Abend, wenn die bunten Fassaden angestrahlt werden.

PHUKET

Ja, auf Phuket wächst auch Zuckerrohr. Es waren zwei Franzosen, die 2011 die Chalong Bay Distillery gründeten. Ihre Mission: authentischen Rum aus biologisch angebautem Zuckerrohr zu erzeugen. Die Spirituose wird handwerklich mit einer aus Frankreich importierten alten Armagnac-Brennblase aus Kupfer hergestellt und vor Ort in nummerierte Flaschen abgefüllt. Wir haben eine Lehrstunde im Mixen gebucht und lernen, dass zum Beispiel beim Devil’s- GoldCocktail zum Rum ein halber Mango, drei frische Kaffirlimettenblätter, eine rote Chilischote, frischer Limettensaft und ein Löffel Honig kommen. Der Drink sieht gut aus im Cocktailglas, und er schmeckt auch wunderbar.

NEUES

CARLTON RITZ

Glanz für Bangkok

DER NAME RITZ-CARLTON STEHT WOHL WIE KEIN ANDERER FÜR LUXUS, ERSTKLASSIGEN SERVICE UND EINZIGARTIGE GASTFREUNDSCHAFT. SEIT DEZEMBER 2024 BEREICHERT EIN NEUES HOTEL DER GRUPPE DIE OHNEHIN BEEINDRUCKENDE LUXUSHOTELSZENE DER THAILÄNDISCHEN METROPOLE UND BIETET SEINEN GÄSTEN EINE BALANCE ZWISCHEN URBANEM FLAIR UND ENTSPANNTER ERHOLUNG.

Autor_und_Bilder_Detlef Berg

Die Lage ist grossartig – der schlanke Hotelturm erhebt sich an der südöstlichen Ecke des zentral in der Stadt gelegenen Lumpini-Parks mit seinen schönen Gärten und mit Lilien bewachsenen Seen.

Lilien, kunstvoll aus Glas geformt, sind es auch, die den Gast im Lobbybereich begrüssen, der sich in der siebenten Etage befindet. Lilien verkörpern die Wiedergeburt, und das Ritz-Carlton steht symbolisch für einen Aufbruch der Stadt in ein neues Zeitalter. Das Hotel ist das zentrale Gebäude von One Bangkok, einem riesigen supermodernen Quartier mit Shopping Malls, Apartments und Büroräumen, das so auch in New York oder Shanghai stehen könnte.

Im Eingangsbereich des 216 Meter hohen Gebäudes befindet sich eine wellenförmige, silbern reflektierende Skulptur. Rechts davon erinnern hohe Vitrinen mit Büchern und Schwarz-Weiss-Fotografien an das Bangkok der 1800er-Jahren.

Das Hotel verfügt über 259 Zimmer und Suiten, die sich als gelungene Mischung aus klassischer thailändischer Kunst und modernem Design präsentieren. Da fallen die edlen Seidentapeten vom David Collins Studio mit wunderbaren Yan-Lipao-Blattornamenten ebenso auf wie die raumhohen Panoramafenster, die den Blick auf die Stadt und den Park freigeben. Einige Zimmer haben sogar Balkone –eine Seltenheit bei den Luxushotels der Stadt. Die Auswahl an Unterkünften reicht von 50 Quadratmeter grossen Deluxe-Zimmern über 102 bis 127 Quadratmeter grosse Suiten bis hin zur «The Ritz-Carlton Suite», die als 389 Quadratmeter grosses Penthouse ganz oben auf dem Hotel thront.

Auch auf kulinarischer Ebene überzeugt das Luxushotel. Für verwöhnte Feinschmecker bietet das Gourmetrestaurant «Duet by David Toutain» in einem eleganten Gewächshaus moderne französische Küche. Im «Lily’s» stehen modern interpretierte klassische Gerichte auf der Karte, während das «Caleo» zum Nachmittagstee und am Abend zu Cocktails einlädt. Der Clou: Barchef Ton hat in Anlehnung an gute alte Zeiten Klassiker aus den berühmtesten Bars der Welt im Angebot. Rick’s Café Americain Casablanca, Royal Bermuda Yacht Club Hamilton oder The Pegu Club Yangon sind nur einige der klangvollen Namen.

Andere Annehmlichkeiten des Hotels sind ein Spa und ein Fitnessstudio. Und wer sich einfach nur entspannen will, kann es sich am grossen Aussenpool bequem machen.

WWW.RITZCARLTON.COM

EXKLUSIVSTE Bangkoks ROOFTOP-BAR

SIN IST DAS ULTIMATIVE ZIEL

IN DER 27. ETAGE MIT ATEMBERAUBENDEM BLICK

AUF DIE SKYLINE VON BANGKOK – FÜR ALLE, DIE «SÜNDIGEN UND GESEHEN WERDEN» MÖCHTEN.

KURATIERTE COCKTAILS, DIE VERFÜHREN UND VERWÖHNEN

Das Avani + Riverside Bangkok Hotel verfügt über einen neuen Hotspot: Bangkoks neueste und exklusivste Rooftop-Bar. Mit einem weiten Blick auf die Skyline der Stadt und den Chao Phraya River bietet SIN eine intime Atmosphäre für bis zu 80 sitzende oder 180 stehende Gäste.

Die Besucher von SIN können sich auf einen aussergewöhnlichen Abend mit innovativer Mixologie, modernen Häppchen und einem aufregenden Line-up von DJs freuen – alles in einem glanzvollen Rooftop-Ambiente. Ein privater gläserner Aufzug bringt die Gäste direkt in die oberste Etage und verstärkt das Gefühl von Exklusivität bereits bei der Ankunft. Ob an der grosszügigen Bar oder auf der geräumigen Terrasse – SIN bietet die perfekte Kulisse für einen unvergesslichen Abend in Bangkok.

Die kunstvollen Drinks kombinieren lokal bezogene Zutaten mit asiatisch inspirierten Aromen und künstlerischen Garnierungen, was zu einer eklektischen und exotischen Auswahl führt. Zu den Highlights gehört der «Forbidden Nectar», der Michter’s US1 Kentucky Straight Bourbon mit Miso und Karamell vereint. Der «Kiss of Euphoria» fängt die flüchtigen Momente der Ekstase und des Verlangens ein, die lange in Erinnerung bleiben, und kombiniert Tequila Curado Cupreata mit der spritzigen Frische von Kiwi sowie dem sanften Geschmack von Cointreau und Cocchi Americano. Der süsse «Midnight SIN» ist der dritte Cocktail in der Helden-Trilogie – ein cremiger, verführerischer Drink, der die dunklen, verborgenen Sünden verkörpert, die sich erst nach Mitternacht offenbaren. Er enthält Remy Martin 1738, Jameson Black Barrel, Kakao-Nibs und KokosnussCold-Brew.

ERLESENE HÄPPCHEN FÜR DIE

PERFEKTE KOMBINATION

Begleitend zu den Cocktails gibt es eine kuratierte Auswahl an leichten, modernen Häppchen, die perfekt zu den Getränken passen. Zu den Highlights gehören Gillardeau-Austern, serviert mit Mignonette oder garniert mit Hokkaido-Uni und Wasabi-Mayonnaise, Gourmet- Sashimi, Wagyu-Tatar aus Miyazaki-A5-Rindfleisch und das beliebte Katsu-Sando.

UNVERGESSLICHE BEATS UND ATMOSPHÄRE

Hypnotische Hintergrundbeats werden von einer sorgfältig ausgewählten Mischung aus regionalen und internationalen DJs aufgelegt, darunter der britische DJ mit thailändischen Wurzeln Tek Harrington, weithin bekannt als der «King of Disco», die in Bangkok ansässige DJ Ashima, die jeden Track mit grossen Vocals liebt, und der Techno-DJ Sunday Sundae.

WWW.AVANIHOTELS.COM/EN/ RIVERSIDE-BANGKOK/RESTAURANTS

BIOHACKING ZULAL WELLNESS RESORT

DIE WELLNESS-EXPERTEN DES GESUNDHEITSRESORTS OFFERIEREN GEZIELTE, INDIVIDUELLE ANSÄTZE ZUR OPTIMALEN VERBESSERUNG VON LEBENSGEFÜHL, LEISTUNGSSTÄRKE, GESUNDHEIT UND MAXIMALER ZUFRIEDENHEIT.

Bilder_Zulal Wellness Resort by Chiva-Som

Den eigenen Körper verstehen, auf Signale achten und gezielt Veränderungen einleiten – im Zulal Wellness Resort by Chiva-Som gehen die Gesundheitsexperten speziell auf das Thema Biohacking ein. Körper und Geist werden durch gezielte Massnahmen wie Ernährungsoptimierung, Schlafverbesserung, mentale Techniken oder Technologieeinsatz in Bestform gebracht. Die richtige Balance ist hierbei der Schlüssel zu allem. Mittels gezielter Methoden stellen die Wellness-Experten des Zulal Wellness Resorts einen individuellen Leitfaden zusammen, um das Wohlbefinden, die Vitalität, geistige Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu verbessern und so das maximale Verständnis für den eigenen Körper zu entwickeln. Nur wer seinen Körper versteht und auf die Signale achtet, kann gezielt Veränderungen anstreben. Hierbei stehen die Wellness-Experten mit ihrer Expertise und ihrem Wissen sowie der traditionellen arabischen und islamischen Medizin (TAIM) mit individuellen Ansätzen zur Seite. Individuelle Retreats werden von den Gesundheitsexperten im Zulal Wellness Resort speziell auf die Bedürfnisse abgestimmt, um die jeweiligen Ziele zu erreichen. Diese Treatments beinhalten unter anderem Infrarot-Therapie, LPG-Endermologie oder Akupunktur. Mit der Hijamy-Schröpfbehandlung wird das Blut entgiftet, Muskelverspannungen reduzieren sich und die Immunfunktion wird unterstützt. Die Colon-Hydro-Therapie fördert die Darmgesundheit und Entgiftung und verbessert die Verdauung. Bei «Body Composition and Metabolic Testing» werden der Fett- und Muskelanteil im Körper gemessen, der Wasserhaushalt wird überprüft und der Stoffwechsel miteinbezogen, um einen personalisieren Wellnessplan zu erstellen. Individuelle Ernährungspläne und Nahrungsergänzungen sind ebenfalls Teil der Treatments, bei denen die Ernährungsexperten

speziell auf den Stoffwechsel eingehen. Bei dem ganzheitlichen Therapieansatz für Körper, Geist und Seele setzen die Experten auf Shirodhara, eine tief beruhigende ayurvedische Therapie, bei der warmes Öl über die Stirn fliesst, um Angstzustände, Schlaflosigkeit und geistige Erschöpfung zu lindern. Ein weiterer Ansatz ist die Energieheilung – durch sanftes Handauflegen oder Handheilungstechniken zum Ausgleich der Energiefelder und zur Wiederherstellung der emotionalen Harmonie. Das Zulal Wellness Resort geht in Bezug auf Biohacking mit seinen beiden DNA-Tests, dem Vital- und dem Longevity-Test, ebenfalls spezifisch auf das Thema Longevity ein. Durch zusätzliche Gentests erhalten die Gäste Einblicke in den persönlichen genetischen DNA-Code, welcher zeigt, wie sich Lebensstil, Umwelt- und Ernährungsfaktoren kurz- und langfristig auf die Gesundheit auswirken.

Diese Treatments unterstützen und verbessern Lebensgefühl, Vitalität, Leistungsstärke, Gesundheit und maximale Zufriedenheit. Zudem wird angestrebt, dem Alterungsprozess entgegenzuwirken.

Das Zulal Wellness Resort by Chiva-Som ist eine einzigartige Wohlfühloase, die von Msheireb Properties, dem führenden Bauträger Katars, zum Leben erweckt wurde. Es ist Katars grösste Wellness-Destination und gleichzeitig das erste ganzheitliche Resort im Nahen Osten, welches erstmals weltweit traditionelle arabische und islamische Medizin (TAIM) offeriert. «Zulal» ist ein arabisches Wort und steht für «reines natürliches Wasser». Das Gesundheitsresort befindet sich in Khasooma, einem privaten Küstenort nördlich von Katar. Innerhalb der grosszügigen Anlage werden zwei individuelle Bereiche für Gäste offeriert. Erwachsene können im Zulal Serenity auf eine breite Palette an therapeutischen Behandlungen zur Verbesserung der Lebensqualität zugreifen, die auf den Wellness-Prinzipien von TAIM basieren. Zulal Discovery ermöglicht es Familien, gemeinsam positive Wellness-Erlebnisse zu geniessen, und inspiriert Kinder, mit ihren Eltern unterhaltsame, interaktive Aktivitäten mit einem gesunden Lebensstil zu erleben und die Familienbande weiter zu knüpfen.

WWW.ZULAL.COM

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EIN PARADIES

IN DEN KRISTALLKLAREN GEWÄSSERN DES INDISCHEN OZEANS, NUR 15 MINUTEN PER SCHNELLBOOT VON SANSIBARS UNESCO-GELISTETER STONE TOWN ENTFERNT, LIEGT BAWE ISLAND: AFRIKAS ERSTES WAHRES «INSEL IN DER INSEL»RESORT. DIESE EINST ABGESCHIEDENE KLEINE INSEL IM ARCHIPEL HAT SICH ZU EINEM WELTRESORT ENTWICKELT – EIN ORT, AN DEM DER RHYTHMUS DES INSELLEBENS AUF ZEITGENÖSSISCHE

VERWÖHNUNG TRIFFT UND EINE NEUE ART DES SANSIBAR-ERLEBNISSES DEN LUXUS IM INDISCHEN OZEAN NEU DEFINIERT.

EIN WARMES REFUGIUM IN DER KALTEN JAHRESZEIT

Bawe Island lockt mit ganzjährigen Durchschnittstemperaturen von 26 Grad Celsius und endlosen azurblauen Himmeln. Hier tauschen die Gäste graue Blicke aus dem Fenster gegen PanoramaOzeanblicke und schwere Mahlzeiten gegen lebendige tropische Küche. Die tropischen Gärten des Resorts blühen mit Frangipani und Bougainvillea und bieten den Besuchern ein sinnliches Erwachen, das nur die Tropen bieten können. Es ist mehr als nur eine luxuriöse Flucht vor der Kälte; es ist eine lebendige Feier von Sansibars aussergewöhnlichem kulinarischem Erbe, wo Nelken, Zimt und Kardamom die zeitgenössische Gastronomie inspirieren.

OSTAFRIKAS SPEKTAKULÄRSTE ÜBERWASSER-VILLEN

Das Highlight von Bawe Island ist Ostafrikas beeindruckendste Kollektion von Überwasser-Villen. Über kristallklarem Wasser an Bawes Ostküste schwebend, verbindet jedes 170 Quadratmeter grosse Refugium modernes Design mit Sansibars architektonischem Erbe. Das Design ehrt die lokale Tradition durch lokales Holz, Naturstein und einheimische Elemente, die in diese schwimmenden Heiligtümer eingewoben sind.

ZWISCHEN TRADITION

UND MODERNE

BAWE ISLAND

Die Lage der Villen an der Ostküste bietet einen ungehinderten Blick auf den schier endlosen Horizont, wo spektakuläre Sonnenuntergänge beobachtet werden können. Jede Villa verfügt über einen eigenen Swimmingpool, der über dem Wasser schwebt und die Illusion eines Infinitypools schafft, der mit dem Indischen Ozean dahinter verschmilzt. Über dem Wasser erhaben statt darin eingetaucht, bieten die Villen eine andere Art von Luxus: eine der Perspektive und Privatsphäre.

EINE INSEL FÜR SICH – 70 VILLEN VOLLER

EXKLUSIVITÄT

Mit insgesamt über 70 Villen – jede mit Meerblick, privaten beheizten Pools, üppigen Gärten und persönlichem Butler-Service – verkörpert das Resort die Idee von «eine Insel, ein Resort». Einige Villen sind von Kokospalmen gesäumt, andere erstrecken sich entlang des Strands. Es entsteht das Gefühl, einen eigenen privaten Rückzugsort auf unberührten Stränden zu haben, die mit den Gezeiten verschwinden und wieder auftauchen, verbunden durch gewundene Pfade in tropischem Grün, wo nur die eigenen Fussspuren zu sehen sind.

Der Butler-Service sorgt dafür, dass jeder Morgen mühelos und sorgenfrei beginnt und jeder Abend unter sternenklarem Himmel mit einem perfekt gedeckten Tisch auf der Terrasse endet.

DER

GASTRONOMISCHE ARCHIPEL VON BAWE

Bawes revolutionäre Dine-around-Philosophie verwandelt die 30 Hektar grosse Insel in eine epikureische Odyssee, worin jedes der vier charakteristischen Restaurants ein anderes Kapitel von Sansibars kulinarischer Geschichte erzählt. Das Speiseangebot ist so vielfältig wie die Insel selbst.

The Sand, das Hauptrestaurant, verwandelt das Speisen in einem atemberaubenden Strandambiente zum Theater. Hier verweben Köche an Live-Kochstationen sansibarische Gewürze mit internationalen Klassikern und kreieren Gerichte, bei denen lokal angebaute Nelken perfekt gebratenen Thunfisch veredeln oder eine einfache Zanzibar-Salatkreation mit frischem Krabbenfleisch, Tapioka, lokalen Chilischoten, Kurkuma-Olivenöl, grüner Banane und knuspriger Kokosnuss in ein aussergewöhnliches Geschmackserlebnis verwandelt.

Sinfonia würdigt das italienische Erbe der Cocoon Collection und feiert gleichzeitig die mediterranen Verbindungen der Gewürzroute. Dieses Trattoria-Restaurant serviert holzgebackene Pizzen mit frischem Mozzarella, ergänzt durch den Fang des Tages wie frisch gebackenen Fisch und Tartar nach mediterraner Art. Rising Sun bringt japanische Präzision in das GewürzinselErlebnis. Unter den ausladenden Ästen eines jahrhundertealten BaobabBaums schaffen Teppanyaki-Köche kulinarisches Theater. Hier trifft frischer Sansibar-Thunfisch auf Wasabi, und lokale Gewürze verleihen traditionellen japanischen Zubereitungen unerwartete Tiefe.

Im Beach Club wechselt der Rhythmus zu lässiger Raffinesse. Diese nur für Erwachsene zugängliche Strandoase serviert gehobenes Comfort Food, das die Geschichte von Sansibars Erbe als kultureller Schmelztiegel erzählt. Inspiriert von den indischen Händlern der Insel werden Samosas angeboten, oder frisch gefangener Fisch wird mit den omanischen Gewürzmischungen zubereitet.

Für diejenigen, die privates Speisen bevorzugen, kommt ein Koch zur Villa, um eine individuelle Mahlzeit am Pool zu kreieren, wo das einzige Geräusch das Rauschen des Ozeans ist.

DAS GEWÜRZINSEL-ERLEBNIS

Die Geschichte Sansibars ist eine faszinierende Verflechtung von Kulturen, die sich über die Jahrhunderte hinweg abgelöst haben und unauslöschliche Spuren in der Kultur der Insel, ihren Traditionen und besonders in ihrer Küche hinterlassen haben. Die verschiedenen Einflüsse – von Arabien bis Indien, von Europa bis Afrika – spiegeln sich in den traditionellen Gerichten und kulinarischen Gewohnheiten wider, die die Insel heute prägen.

Man ist stolz darauf, dieses reiche kulturelle Erbe zu zelebrieren, indem man drei besondere Abende pro Woche Themendinners widmet, die es den Gästen ermöglichen, vollständig in die vielfältigen kulinarischen Traditionen einzutauchen, die Sansibar geformt haben. Jeder Abend ist darauf ausgelegt, ein authentisches und einzigartiges Erlebnis zu bieten und den Gästen zu ermöglichen, die verschiedenen kulturellen Einflüsse zu erkunden und zu würdigen, die auf der Insel miteinander verwoben sind.

DAS BESTE BEIDER WELTEN

Die Nähe zu Stone Town bietet das Beste beider Welten. Die Gäste können morgens von ihrer Terrasse aus mit dem Boot nach Stone Town aufbrechen, durch UNESCO-gelistete Gassen wandeln, in denen Freddie Mercury einst spielte, und nachmittags Gewürzmärkte erkunden, dann für den Sundowner an ihren Villa-Infinitypool zurückkehren. Diese Zugänglichkeit bedeutet, die Freiheit zwischen

kultureller Erkundung und luxuriöser Abgeschiedenheit zu wählen. Die Insel wird zu einer raffinierten Basis für Exkursionen zu Sansibars Wundern, bevor man sich in absolute Privatsphäre zurückzieht.

ABENTEUER TRIFFT TROPISCHEN LUXUS

Die Tage entfalten sich nach dem gewählten Tempo der Gäste: Tauchen in Korallengärten, Paddleboarding über Gewässer so klar, dass sie tropische Fische in schillernden Farben offenbaren, oder das Chartern einer Luxus-Yacht für eine Kreuzfahrt bei Sonnenuntergang mit Champagnergläsern in der Hand.

Die Insel spricht auch aktive Reisende an: Tennisplätze, auch für Padeltennis, ein vollständig ausgestattetes Fitnessstudio mit Meeres blick und Wassersport vom Wakeboarding bis zum Segeln bei Sonnenuntergang sorgen dafür, dass jede Stimmung erfüllt wird, egal ob sie zu Abenteuer oder Ruhe neigt. Ein spezieller Kinderclub vervollständigt die umfassenden Annehmlichkeiten.

WELLNESS UND ENTSPANNUNG

Das «Rebirth by Healing Earth Spa» verbindet alte Weisheit mit ozeanischer Ruhe. Von Baobab-Öl-Massagen über HimalayaMeersalz-Peelings bis zu personalisierten Gesichtsbehandlungen

nutzen die Therapeuten die natürlichen Schätze Sansibars und internationale Wellness-Traditionen für tiefgreifende Entspannung.

ULTRA-EARLY-BIRD-ANGEBOT

Für alle, die bereit sind, ihr ultimatives Winterrefugium zu planen, präsentiert das Resort ein aussergewöhnliches UltraEarly-Bird-Angebot. Gäste, die 90 Tage im Voraus buchen, erhalten 30 Prozent Rabatt auf die Zimmerpreise für Aufenthalte zwischen dem 8. Januar und dem 23. Dezember 2026.

DIE FREIHEIT DES EIGENEN ERLEBNISSES

Auf Bawe Island geht es bei Exklusivität nicht um Abgeschiedenheit, sondern um die Freiheit, das eigene Erlebnis zu gestalten –schwebend über dem Meer, eingetaucht in Kultur oder versteckt in den ruhigen Ecken eines privaten Paradieses. Es ist nicht nur eine Flucht vor der Dunkelheit des Winters, sondern eine Reise in die Wärme, sowohl klimatisch als auch kulturell – ein Ort, an dem moderne Verwöhnung auf jahrhundertealte Traditionen trifft und jeden Moment zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

WWW.BAWEISLAND.COM

DAS NEUE SUN SIYAM ERLEBNIS

EINE NEUE ÄRA, EIN NEUES ERSCHEINUNGSBILD: SUN SIYAM HAT SICH WEITERENTWICKELT, BLEIBT ABER FEST IN DER MALEDIVISCHEN TRADITION VERANKERT. MODERN, AUTHENTISCH UND ORIGINELL, BEREIT FÜR DIE NÄCHSTE GENERATION.

Mit nur 900 US-Dollar in der Tasche entstand ein Traum. In den 1980er-Jahren, als der Tourismus auf den Malediven noch in den Kinderschuhen steckte, erkannte der junge Unternehmer Ahmed Siyam Mohamed die Chance und wusste, dass die Zukunft in dieser wachsenden Branche lag. Sein Plan war klar: die erfolgreichste Reiseagentur des Landes aufzubauen.

Der Anfang war bescheiden: zwei Tische, Stühle und ein Faxgerät – doch diese kleine Investition war der Startpunkt für etwas Grosses. 1998 eröffnete das Sun Siyam Vilu Reef seine Türen und legte den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Sun Siyam.

«Ich wollte nicht einfach nur ein Hotel erschaffen, sondern ein unvergessliches Erlebnis», erklärt er. «Ein maledivisches Zuhause, in dem sich die Gäste rundum wohlfühlen und sich in die Umgebung verlieben.» Diese Vision spricht noch immer treue Stammgäste an, von denen einige bereits über 40-mal zu Besuch waren – ein Beweis für den Erfolg dieses Konzepts.

Aufgewachsen auf der Insel, war Gastfreundschaft mehr als Tradition – sie war Lebensweise. Sein Vater, der Inselvorsteher, sorgte dafür, dass jeder in der Gemeinschaft versorgt wurde. Das Haus war stets voller Besucher, jeder wurde herzlich empfangen und bewirtet. «Diese Kultur der offenen Gastfreundschaft hat mich geprägt, und sie begleitet mich in allem, was ich tue. Familie und Zusammenhalt stehen im Mittelpunkt meines Lebens.»

DEN SPIRIT DER MALEDIVEN ENTDECKEN

Aus bescheidenen Anfängen heraus hat sich Sun Siyam in drei Jahrzehnten zu einer der gefragtesten Resort-Marken auf den Malediven entwickelt. Mit fünf atemberaubenden Resorts auf den Malediven, einem idyllischen Boutique-Hotel in Sri Lanka und weiteren Projekten in Planung verkörpert der Name Siyam weiterhin den Pioniergeist, auf dem alles gegründet wurde.

«Ich möchte, dass meine Gäste mit einem bleibenden Gefühl der Zugehörigkeit abreisen, das Gefühl haben, ein zweites Zuhause gefunden zu haben. Viele kehren zurück, weil sie diese besondere Verbindung spüren, etwas, das über einen bloss luxuriösen Urlaub hinausgeht. Genau diese tiefe emotionale Bindung bringt sie immer wieder zu uns zurück und schafft Erinnerungen, die lange nach dem Aufenthalt bleiben, ähnlich wie die Werte aus meiner eigenen Kindheit, die mich bis heute prägen.»

WILLKOMMEN IM HOUSE OF SIYAM

Um das vielfältige Portfolio übersichtlicher zu gestalten, wurde das «House of Siyam» eingeführt. Die Resorts werden in drei Kategorien unterteilt: Luxury, Privé und Lifestyle. So lässt sich leicht erkennen, welches Angebot zu welchen Bedürfnissen passt.

• LUXURY COLLECTION

Ein Erlebnis von höchstem Insel-Luxus in der exklusivsten Kollektion – ein sonnendurchflutetes Paradies: Iru Fushi

• LIFESTYLE COLLECTION

Weitläufige, lebendige Resorts voller Unterhaltung und Aktivitäten, traumhafte Abenteuerwelten für unvergessliche Erlebnisse: Olhuveli & Siyam World

• PRIVÉ COLLECTION

Intime, barfussfreundliche Rückzugsorte auf idyllischen Inseln, wo Privatsphäre und individueller Komfort im Vordergrund stehen –romantisch und authentisch mit massgeschneidertem Komfort: Iru Veli & Vilu Reef & Pasikudah, Iru Veli & Vilu Reef & Pasikudah

Ein Aufenthalt bei Sun Siyam fühlt sich einzigartig an. Die thentischen maledivischen Geist zu unvergesslichen Erlebnissen. Späte Mittagessen gehen nahtlos in entspannte Nachmittage über,

SIGNATURE EXPERIENCES

• SECRET SUNDOWNER

Es liegt etwas Magisches im Geheimnisvollen, in der Freude am Unerwarteten. Kaum eine Wortkombination weckt dabei so viel Spannung wie «Secret. Bar.». Täglich erscheint an wechselnden, versteckten Orten auf der Insel eine kreativ gestaltete Pop-up-Bar, die den Drink des Nachmittags präsentiert – mal Prosecco, mal Aperol Spritz. Niemand weiss im Voraus, wo sie zu finden ist. Ein kleines Geheimnis – doch wer sie entdeckt, weiss sofort, wo er ist.

• ICE-BLOCKS ON THE GO

Entlang palmenbestandener Wege und weisser Sandstrände erklingt ein Fahrradklingeln. Die Gäste drehen sich um und entdecken ein lächelndes Gesicht, das elegant auf einem in leuchtenden Tropenfarben gestrichenen Dreirad auf sie zukommt. Eine nostalgische Eismelodie weht durch die warme Inselluft. Gefrorene, selbstgemachte Eisleckereien und Eisblöcke mit fruchtigtropischen Aromen sorgen für eine erfrischende Überraschung.

• CINEMA BY MOONLIGHT

Magisches Kino bei Mondschein auf einer Lagune mit Sun Siyams «Cinema by Moonlight» bietet ein einzigartiges Erlebnis. Auf einem maledivischen Dhoni-Boot, ausgestattet mit modernster Projektion, gemütlichen Sitzen und extrabequemen Beanbags, entfaltet sich ein intimer Filmabend auf dem Wasser. Das Leuchten der Leinwand, eingerahmt von palmenumkränzter Kulisse, verbindet sich mit dem Duft frisch gepoppten Popcorns und süssen, inseltypischen Eissorten – ein schwebendes Filmvergnügen, unvergesslich und bezaubernd.

MALDIVIAN ROOTS

Die lebendige Kultur der Malediven zeigt sich in besonderen Momenten und wöchentlichen Veranstaltungen, die das Herz des Insellebens widerspiegeln. In praktischen maledivischen Masterclasses wird vermittelt, wie lokale Spezialitäten zubereitet werden – Rezepte, die in den Familien weitergegeben werden und es den Gästen ermöglichen, ein Stück der Insel mit nach Hause zu nehmen. Authentisch, innovativ und stilvoll präsentiert. Wer eine tiefere Verbindung zu diesem Paradies sucht, kann bei Erzählungen über alte Weisheiten mehr über die Geschichte und Ursprünge der Inseln erfahren. Mit Einbruch der Nacht entfaltet sich eine lebendige Feier maledivischer Kultur.

INSTA VILLA

Für alle, die keinen ganzen Aufenthalt buchen, aber dennoch Luxus erleben möchten, bieten die Insta Villas eine flexible Lösung. Die luxuriösesten Villen können stundenweise in ruhigen Phasen genutzt werden, wodurch ein intensives Erlebnis der Sun Siyam Resorts möglich wird – begleitet von Instagram-tauglichen Momenten in exklusivem Ambiente.

FÜNF MUST-DOS AUF DEN MALEDIVEN

Von entspannt bis aufregend – hier sind unsere Lieblingsaktivitäten, die Sun Siyam zu bieten hat:

1. MALEDIVISCHES HANDWERK ENTDECKEN

Angesichts der unzähligen Kokospalmen, die die Inseln prägen, und der erstaunlichen Vielseitigkeit der Frucht ist es kaum verwunderlich, dass die Kokosnuss zu den Symbolen der Malediven gehört – sogar auf dem Staatswappen ist die Palme zu sehen! Die wiegenden Palmen spenden Schatten vor der heissen Sonne, während das Holz traditionell für den Bau der Dhoni-Segelboote verwendet wurde. Aus der Faser der Kokosnussschale, dem Coir, fertigte man robuste Seile und Fischernetze, und die Schalen dienten als praktische Utensilien. Die Inselbewohner sind stolz auf ihre Kultur und verwandeln diese natürlichen Rohstoffe in wahre Kunstwerke. Erleben Sie während eines Kurses die uralte Tradition des Korbflechtens hautnah. Am besten geeignet für: alle, die gerne mit den Händen etwas erschaffen.

2. AUF EIN SIYAM-ABENTEUER GEHEN

Wenn für Sie ein Urlaub erst dann perfekt ist, wenn er von Adrenalin geprägt ist, dann sind Sie auf Siyam World genau richtig. Ob bei einer Spritztour mit dem Moke rund um die Insel, beim Toben im Wasserpark, beim Reiten auf einem der seltenen Marwari-Pferde (ja, es gibt hier tatsächlich eine Pferderanch!), beim Wellenreiten in einem halbtauchfähigen Boot oder beim Go-Kart-Fahren auf der Rennstrecke – die aufregende Welt von Siyam kennt keine Grenzen. Am besten geeignet für: alle, die während des Urlaubs garantiert keine Langeweile haben wollen.

3. ZUM RHYTHMUS DER MALEDIVEN TANZEN

Barfuss im Sand zu den mitreissenden Klängen des traditionellen Boduberu tanzen – ein Erlebnis, das pure Lebensfreude versprüht. Die Musikform, deren Wurzeln vermutlich in Afrika liegen, wurde im elften Jahrhundert von Händlern und Seeleuten auf die Maledi-

ven gebracht. Begleitet von Trommeln, Percussion-Instrumenten und Gesang beginnt die Darbietung ruhig und gleichmässig, um sich dann zu einem ekstatischen, ausgelassenen Fest zu steigern. Am besten geeignet für: Musikliebhaber und alle, die gerne tanzen.

4. DAS RIFF ERKUNDEN

Die 1 200 Koralleninseln der Malediven versprechen vor allem eines: eine atemberaubende Unterwasserwelt. Während man an anderen Stranddestinationen oft erst mit dem Boot zu einem Tauchspot fahren muss, liegt Ihr ganz persönliches «Stairway to Heaven» direkt vor der Villa: ein paar Stufen ins Meer, Schnorchel und Flossen an – und schon gleiten Sie hinein in das grösste Schwimmbad der Welt. Jede Nische und jeder Winkel des Korallenriffs ist Heimat zauberhafter Meeresbewohner. Unter der glitzernden Wasseroberfläche begegnen Ihnen jahrhundertealte Meeresschildkröten, im Sonnenlicht funkelnde Kalmare und majestätische Rochen. Ein Erlebnis wie aus einer anderen Welt. Am besten geeignet für: alle, die Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen lieben.

5.

DIE GEMEINSCHAFT KENNENLERNEN

Fun Fact: Von den 1 200 Koralleninseln der Malediven sind nur 200 bewohnt. Die meisten Reisenden landen in Malé und nehmen dann direkt das Boot oder Wasserflugzeug zu ihrem Resort – ohne die Nachbarinseln zu sehen, auf denen die Einheimischen leben. Neugierige sollten diese lokalen Inseln unbedingt erkunden. Sun Siyam, maledivisch geführt und lokal verwurzelt, bietet die perfekten Guides, die Ihnen das Leben auf der Insel zeigen: der kraftvolle Ruf zum Gebet, das Rufen der Fischer bei ihrer Arbeit, das Stimmengewirr der Schulkinder im Klassenzimmer. Am besten geeignet für: alle, die tief in die Kultur und das Leben des Reiseziels eintauchen möchten.

WWW.SUNSIYAM.COM

IM MARADIVA VILLAS RESORT & SPA

BEDEUTET ZEIT MIT DER FAMILIE

GEMEINSAMES ENTDECKEN, INDIVIDUELLES ERHOLEN – UND GANZ VIEL ECHTES LEBEN.

ZUM SPIELPLATZ WIRD OZEAN

Familienzeit

à la Maradiva

Ein Ort, an dem Sandburgen und Sundowner auf denselben Tagesplan gehören, wo Kinder mit leuchtenden Augen von Delfinen erzählen und Eltern zwischen Palmen zur Ruhe finden. Das Maradiva Villas Resort & Spa auf Mauritius ist mehr als ein Fünf-Sterne-Refugium – es ist ein Ort für gemeinsame Erinnerungen, für Lachen, das über das eigene Villengrundstück hinweg klingt, für Abenteuer, die direkt an der eigenen Terrasse beginnen.

Das familiengeführte Resort schafft mit seinen grosszügigen Family-Pool-Villen ein stilvolles Zuhause auf Zeit: Zwei Schlafzimmer – jeweils mit eigenem Bad –, ein temperaturgeregelter Privatpool und ein abgeschirmter Garten machen den Rückzugsort zum perfekten Gleichgewicht aus Geborgenheit und Freiheit. Nur wenige Schritte entfernt: der türkisfarbene Indische Ozean und jede Menge Möglichkeiten, die Insel gemeinsam zu entdecken.

Für Kinder gibt es im «Peter Pan Kids Club» ein abwechslungsreiches Programm – kreativ, fantasievoll, naturverbunden. Ob Basteln, Spiele oder eine kleine Schatzsuche: Langeweile hat hier keine Chance. Parallel geniessen die Eltern ihre Auszeit im preisgekrönten Maradiva Spa, begleitet von ayurvedischer Expertise, Yoga und ganzheitlicher Entspannung.

GEMEINSAM HINAUS AUFS WASSER

Der Tag beginnt mit salziger Luft, Sonne im Gesicht und einem Hauch Abenteuerlust. Ob auf dem Glasbodenboot, das einen faszinierenden Blick auf die Unterwasserwelt freigibt, bei einer spritzigen Runde im Kajak entlang der Küste, beim Stand-up-Paddling in der sanften Lagune oder bei einer frühmorgendlichen Delfintour, die Kinderherzen höherschlagen lässt – das Meer ist hier nicht nur Kulisse, sondern aktiver Teil des Familienprogramms. Auch wer einfach nur Muscheln sammelt oder die Füsse in den warmen Sand steckt, spürt: Hier entsteht echte Nähe, ganz ohne Termine.

KULINARISCHER FAMILIENMOMENT INKLUSIVE

Am Nachmittag wird geschnippelt, gerührt und gelacht – bei einem interaktiven Kochkurs für die ganze Familie, der nicht nur den Geschmackssinn schärft, sondern auch Kulturen verbindet. Unter Anleitung der Küchenchefs entstehen duftende Currys, hausgemachte Roti und exotische Chutneys – aus regionalen Zutaten und mit einer Extraportion Freude. Eine Einladung, um gemeinsam zu geniessen, Neues zu entdecken und am Ende des Tages sagen zu können: «Das haben wir zusammen gemacht.»

Auch sonst ist kulinarisch für alle gesorgt: Ob entspanntes Dinner in der eigenen Villa, Pizza am Beach Grill oder ein festliches Menü bei Livemusik – im Maradiva wird jede Mahlzeit zum Erlebnis.

Und wenn am Abend der Himmel in Gold getaucht ist, gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als gemeinsam im warmen Pool zu planschen und zu wissen: Genau hier ist gerade alles richtig.

FAMILIENVORTEILE AUF EINEN BLICK

Herzlicher Empfang für kleine Gäste: Zur Begrüssung wartet ein ganz besonderer Moment: Maddy the Frog, das charmante ResortMaskottchen, sorgt für Lächeln, Fotos und erste Urlaubserinnerungen.

Family Pool Villen mit zwei Schlafzimmern für luxuriöse Privatsphäre für Gross und Klein

Babysitting-Services auf Anfrage – liebevolle Betreuung auch für die Kleinsten

Kids Club mit ganztägigem Programm für Kinder von vier bis zwölf Jahren – kreativ, fantasievoll, betreut

Spielzimmer mit Billardtisch, PlayStation 5, Tischfussball und Mini-Bibliothek – perfekt für Teenager und junge Erwachsene Wassersport, Delfintouren und Sunset Cruises – gemeinsame Abenteuer auf dem Wasser, für jede Altersstufe

Interaktive Kochkurse und kreative Workshops – Genuss, Handwerk und Familienzeit in einem

Flexible Dining-Optionen und familienfreundliche Küche –vom entspannten Beach BBQ bis zum Private Dinner in der Villa

Wellness für alle Generationen – Spa-Angebote für Kinder und massgeschneiderte Programme für Eltern

Als eines der exklusivsten Hideaways im Indischen Ozean bietet Maradiva Familien nicht nur Privatsphäre und Fünf-SterneKomfort, sondern das kostbarste Gut überhaupt: gemeinsame Zeit in ihrer schönsten Form.

WWW.MARADIVA.COM

TORONTO ERSTES HOTEL IN

MITTEN IM ENTERTAINMENT DISTRICT GELEGEN, VEREINT DAS RIU PLAZA TORONTO EINE

EINZIGARTIGE

LAGE MIT DEM EXKLUSIVEN URBANEN SERVICE DER RIU-PLAZA-LINIE.

RIU Hotels & Resorts setzt einen neuen Meilenstein in seiner internationalen Expansion mit der Eröffnung des ersten Hotels in Kanada: dem Riu Plaza Toronto. Dieses neu erbaute Vier-SterneHotel verfügt über 352 Zimmer und liegt im Herzen der Skyline Torontos im pulsierenden Entertainment District, einem der dynamischsten Viertel der Metropole.

Das Projekt umfasst zwei Zwillingstürme mit jeweils 49 Stockwerken. Das neue RIU-Hotel erstreckt sich über 23 Etagen in einem der Türme, während die restlichen Stockwerke für Wohnzwecke genutzt werden. Die Gebäudefassade kombiniert zwei verschiedene Stile und Materialien: Der Backsteinsockel greift die historische Bausubstanz der benachbarten Häuser aus dem 18. Jahrhundert auf, während die gläserne Oberstruktur einen klaren, modernen Kontrast setzt.

Im Erdgeschoss befinden sich die Hauptlobby und die Lobbybar, in der die Gäste während des Tages Getränke und Snacks in heller und einladender Atmosphäre geniessen können. Ein weiteres Highlight im gastronomischen Angebot ist das Restaurant im zweiten Stock, welches jeden Morgen das im Zimmerpreis inkludierte reichhaltige RIU-Plaza-Frühstücksbuffet anbietet.

Die Gemeinschaftsbereiche des neuen Stadthotels zeichnen sich durch ihr elegantes und innovatives Design aus, das dem charakteristischen Stil der urbanen RIU-Linie treu bleibt. Helle und dunkle Töne dominieren die Rezeption. Dazu korrespondieren matte Chromoberflächen und beige Farben, die eine unaufgeregte Atmosphäre schaffen. Elegante, moderne Sessel und Sitzzonen sorgen für individuelle Rückzugsmöglichkeiten in der Lobby.

Das Riu Plaza Toronto bietet seinen Gästen zahlreiche Annehmlichkeiten, darunter ein voll ausgestattetes Fitnessstudio, das 24 Stunden geöffnet ist. Für Geschäftsreisende steht zudem ein Konferenzraum mit Platz für bis zu 40 Personen zur Verfügung – ideal für Meetings oder Firmenkunden in Toronto.

PERFEKTE LAGE IM HERZEN DER STADT

Neben den angebotenen Dienstleistungen zeichnet sich das Hotel durch seine Lage in der Widmer Street 30 aus: mitten im Herzen von Kanadas grösster Stadt und in einem der bedeutendsten wirtschaftlichen, kulturellen und finanziellen Zentren des Landes. Nur wenige Schritte entfernt liegen bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Princess of Wales Theatre, der David Pecaut Square, das Rogers Centre Stadium und der ikonische CN Tower. Dank hervorragender Verkehrsanbindungen ist das Hotel sowohl für Urlaubs- als auch Geschäftsreisende ein perfekter Ausgangspunkt. Der Flughafen ist in 25 Minuten erreichbar, und zum Ontariosee sowie zu den Niagarafällen sind es etwa eineinhalb Stunden.

Im Einklang mit dem Nachhaltigkeitsengagement von RIU und der Strategie «Proudly Committed» setzt das Hotel auf modernste Energieeffizienzmassnahmen, darunter Kraft-WärmeKopplungs anlagen, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen und so Treibhausgasemissionen reduzieren. Zusätzlich sind Wassersparmassnahmen und Abfallreduzierungsprogramme implementiert.

STRATEGISCHER MEILENSTEIN FÜR RIU

Die Eröffnung markiert einen wichtigen Meilenstein für RIU. Es ist das zwölfte Hotel in der urbanen Linie der Hotelkette und reiht sich neben den Standorten in Panama, Guadalajara (Mexiko), Madrid, Miami, Chicago, San Francisco, New York, Berlin, London und Dublin ein. RIU expandiert weiter in den grössten Städten der Welt und baut derzeit das dritte Hotel in New York.

WWW.RIU.COM

Baja California Sur

MEXIKO

LOS CABOS – WO ELEFANTENKAKTEEN SICH ZU WÄLDERN VEREINEN UND BUCKEWALE VOR FREUDE IN DIE LUFT SPRINGEN.

«Es ist wirklich verrückt. Noch vor der Jahrtausendwende konnten wir hier einen gebrauchten Ford Mustang gegen ein schönes Stück Land eintauschen. 2002 gab es in La Ventana gerade mal fünf Familien und einen kleinen Hardware-Store für die Fischer», erinnert sich Carlos Pazuelos,. «Nur die Hauptstrasse war asphaltiert, alles andere waren staubige Schotterpisten. Für Camper, Kiteboarder und Mountainbiker war diese südliche Ecke der Baja immer schon ein Geheimtipp. Allein schon die Anfahrt von Tijuana: satte 1 250 Kilometer Kakteen, Berge, Wüste. Den Pazifik im Westen und den Golf von Kalifornien im Osten. Immer auf dieser schmalen Landzunge, die wie ein ausgestreckter Zeigefinger mitten ins Meer ragt. Ein Roadtrip der Extraklasse. Die Kunde von den paradiesischen Bedingungen machte die Runde, die Preise schnellten in den Himmel.»

Am Ortsrand führt er durch einen bizarren Wald mit bis zu 15 Meter hohen Cardón-Kakteen. Pachycereus Pringlei, der lateinische Name «Elefantenkaktus», passt perfekt. Die grössten Kakteen der Welt, die wie mutierte Kandelaber wirken, werden bis zu 25 Tonnen schwer und Hunderte Jahre alt. Der verschlungene Pfad ist vorbildlich markiert. Trailrunner überholen uns keuchend. Mountainbiker driften durch die sandigen Kurven, lassen sich von den teils furchteinflössenden Stacheln nicht beeindrucken. Kapitale Truthahngeier ruhen mit ausgebreiteten Flügeln auf den Cardónes, wirken gelangweilt. Auf einem kleinen Aussichtshügel lüftet Carlos mit einem Fingerzeig das Geheimnis von La Ventana: «Hier seht ihr es: das Fenster, die Meerespassage zwischen dem Strand und den dahinterliegenden Gipfeln der Sierra de Cacachila und der Isla Cerralbo. Für die Blauwale ist La Ventana die erste ruhige Bucht auf ihrem Weg von Alaska in den Süden. Auch für die zahllosen Delfine ist diese Bucht wie ein Sushi-Highway. Jacques Costeau nannte unsere Unterwasserwelt das «Aquarium der Welt». 1996 wurde die Insel nach ihm benannt – und noch viel wichtiger: das ganze Gebiet zur Schutzzone und später zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.»

Noch mal gute 100 Kilometer südwärts, eine gute Fahrstunde hart am Wendekreis des Krebses zum sogenannten Korridor, dem touristischen Epizentrum der Baja California Sur. Dieser wurde bereits in den 70er-Jahren von der mexikanischen Zentralbank als touristisches Grossprojekt zur Entwicklung der Baja und natürlich zum Generieren von Devisen ersonnen – übrigens zeitgleich mit dem Projekt Cancún im Osten Mexikos, welches kometenhaft zum wohl umsatzstärksten Ziel der gesamten Karibik aufstieg. Cancún kennen viele Europäer schon, Cabo nur die wenigsten. Wobei Cabo für die Nordamerikaner so etwas wie die Kanaren und Mallorca auf einen Streich darstellt. Cabo wird von allen grossen Drehkreuzen der USA angesteuert, ist ein geschätzter Kreuzfahrthafen und gilt für gut 400 Millionen Nordamerikaner als Nahziel. Für deutsche Touristen war Cabo bis dato nur kompliziert mit Zwischenübernachtung erreichbar. Seit November gibt es nun einen Direkt flug ab Frankfurt mit Condor – der «Gamechanger», wie Experten prophezeien.

San Jose am östlichen Ende des Korridors gleicht einem Gesamtkunstwerk: kolonialer Altstadtkern, die alte Missionskirche vorbildlich restauriert. Zahllose Luxusboutiquen und noble Restaurants, selbst Souvenirkitschläden wurden architektonisch vorbildlich eingepasst. Kompliment an die Stadtplaner!

Die Panoramaroute nach Cabo San Lucas offenbart endlose goldgelbe Strände und leicht im Wind wiegende Palmen. Ja, auf der Baja California Sur lässt sich die perfekte Winterflucht zelebrieren. Weltklasse-Golfplätze, mondäne Jachthäfen und renommierte Gourmettempel locken jährlich an die vier Millionen Touristen nach Cabo. Der betuchten Klientel – und die gibt es hier reichlich – versprechen Charterboote beim Hochseefischen einen packenden Kampf mit dem Schwertfisch. Und die Gewässer rings um den südlichsten Sporn dieser einzigartigen 1 500 Kilometer langen Landzunge zählen zu den weltweit besten Plätzen für die Walbeobachtung. Die grössten Säugetiere der Welt bringen hier im Winter ihre Kälber zur Welt und finden aufgrund der günstigen Strömung Nahrung im Überfluss. Selbst von der Uferpromenade sieht man im gleissenden Sonnenlicht ihre Atemfontänen und BuckelwalBabys aus Jux und Tollerei in die Höhe springen.

WWW.VISITLOSCABOS.COM

WELLEN VON BERÜHRT EIN INTERVIEW

MIT PROFISURFER KAI LENNY

PRESTIGE TRAVEL : Was war Ihr erstes unvergessliches Erlebnis auf dem Wasser?

KAI LENNY: Als ich vier Jahre alt war, habe ich meine erste Welle ganz allein genommen. Das war ein entscheidender Moment für mich und ist bis heute unübertrefflich. Es gibt keine bessere Welle als die erste, egal wann man mit dem Surfen beginnt. Sie ist einfach einzigartig. In diesem Moment wusste ich auch, was ich für den Rest meines Lebens machen möchte: Surfen auf Profiniveau. Und wenn man ein Kind ist, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – also dachte ich mir: Das werde ich tun.

Gab es eine Begegnung mit der Natur oder mit Tieren im Meer, die Sie besonders bewegt hat?

Solche Momente erlebe ich oft. Aber ein Erlebnis bleibt unvergessen: Mit 13 war ich mit meinem Kindheitsfreund Windsurfen. Ich schaute kurz zu ihm hinüber und bin dabei versehentlich seitlich in einen fünf Meter langen Tigerhai hineingesurft. Das war sehr beängstigend. Der Hai hat sich genauso erschrocken wie ich, ist aber zum Glück davongeschwommen. Die Situation war brenzlig und hätte auch anders ausgehen können.

WENN SURFWELTMEISTER KAI LENNY ÜBER DAS MEER SPRICHT, KLINGT ES, ALS WÜRDE ER VON EINEM ALTEN FREUND ERZÄHLEN. EINEM FREUND, DER IHN GEPRÄGT, GEFORDERT UND IHM SEINE GRÖSSTEN ABENTEUER GESCHENKT HAT. SURFEN IST SEIN ELEMENT, SEIN ANTRIEB, SEINE LEBENSLANGE BERUFUNG. SEINE WEGE AUF DEM WASSER HABEN IHN UM DIE WELT GEBRACHT – UND VOR ZEHN JAHREN AUCH ZU TAG HEUER, EINER PARTNERSCHAFT, DIE AUS GEMEINSAMER NEUGIER UND GEMEINSAMEN WERTEN ENTSTANDEN IST. IM INTERVIEW MIT PRESTIGE TRAVEL GEWÄHRT DER SURFSTAR EINBLICKE IN SEINE ANFÄNGE, SEINE ÄNGSTE SOWIE IN SEINE INSPIRATIONSQUELLEN UND ERKLÄRT, WIE UMWELTENGAGEMENT UND SPITZENSPORT FÜR IHN ZUSAMMENGEHÖREN.

Autor_Boris Jaeggi

Bilder_Richard Hallman_und_Tag Heuer

Was machen Sie, um sich zu entspannen und Energie zu tanken? Ich geniesse meine Freizeit am liebsten mit meinen drei kleinen Kindern. Es ist wunderbar, denn wenn man Kinder hat, bekommt man eine zweite Chance, selbst wieder Kind zu sein.

Ihr Sport lebt von Geschwindigkeit. Lieben Sie Geschwindigkeit auch ausserhalb des Wassers – etwa bei Motorrädern oder Autos? Robbie Naish, mein erster Mentor, hat mich schon als Kind für die Formel 1 begeistert. Ich habe viele Dokumentationen über Ayrton Senna und Michael Schumacher gesehen. Was mich am Motorsport fasziniert, ist, dass er sich zwar vom Surfen unterscheidet, aber viele Parallelen hat: Ich wollte immer der beste Surfer, Windsurfer und Wellenreiter sein und gleichzeitig die beste Ausrüstung haben. In der Formel 1 ist es ähnlich: Man will der beste Fahrer im besten Auto sein.

Auch ich stecke viel Energie in die Entwicklung meiner eigenen Ausrüstung, um immer besser zu werden. Das ist die Parallele zum Motorsport und meine Inspiration. Ich bin ausserdem ein grosser MotoGP-Fan, von Valentino Rossi bis zu Marc Márquez. Persönlich fahre ich aber weder schnelle Motorräder noch schnelle Autos.

Welche Musik verbinden Sie mit Ihrem Sport?

Das hängt von meiner Stimmung ab. Ich bin ein Kind meiner Zeit – Ende der 90er, Anfang der 2000er. Nirvana ist für mich so etwas wie die ultimative Surfmusik. Sie klingt irgendwie nach Meer und Freiheit – vielleicht, weil ich sie mit Surfvideos aus meiner Jugend ver-

Alle Ihre Sportarten finden auf dem Wasser statt. Verbringen Sie auch Zeit mit Tauchen oder anderen Aktivitäten?

Ich bin mit Tauchen aufgewachsen und nutze es bis heute zu Trainingszwecken. Trotzdem verbringe ich die meiste Zeit an der Wasseroberfläche. Ich liebe auch das Fliegenfischen und habe es in meinen Wassersport integriert: Ich fahre mit dem Hydrofoil hinaus und fische direkt vom Board. Später hole ich den Fisch im Wasser oder am Strand ein. Da ich aber viel Zeit mit meinen Kindern verbringe, bleibt fürs Angeln nicht so viel übrig, denn das dauert oft Stunden.

Gibt es eine Sportart, die Sie noch nie ausprobiert haben, dies aber gerne tun würden?

Ich mag Sportarten, die andere Fähigkeiten trai nieren. Snowboarden inspiriert mich beispielsweise sehr. Ich schaue mir oft Snowboard-Videos an, um neue Ideen fürs Surfen zu bekommen. Auch Skifahren finde ich spannend, weil es so anders ist. Ich mache generell gern Dinge, von denen ich noch keine Ahnung habe. Das Lernen selbst ist der Reiz.

Und Wasserski?

Ich bin tatsächlich noch nie Wasserski gefahren, würde es aber gerne ausprobieren. In Hawaii geht das allerdings kaum, weil das Was ser zu unruhig ist.

Hatten Sie jemals Todesangst beim Ausüben Ihres Sports?

Oh ja, jedes Mal, wenn ich ins Wasser gehe. Ein bisschen Angst gehört dazu. Wenn ich keine Angst habe, weiss ich, dass ich nicht alles gebe. Ich bin nie zu 100 Prozent entspannt im Wasser – höchstens zu 90 zent. Die letzten zehn Prozent sind die Grenze, die man nicht überschreiten darf, sonst kann es gefährlich werden. Surfen ist ein zweischneidiges Schwert: Man kann Grossar tiges, aber auch Schlimmes erleben. Man muss wissen, wann man pusht und wann man sich zurückhält. Selbst die Leine am Fuss, die das Brett hält, ist hilfreich, aber gleichzeitig der gefährlichste Teil des Surfens. Man kannn leicht getroffen werden. Dieses Bewusstsein begleitet mich immer.

dass eines Tages alle Verpackungen biologisch abbaubar sind und innerhalb weniger Wochen statt erst nach Jahrtausenden verschwinden. Es gibt keine perfekte Lösung, aber jede Verbesserung zählt.

Sie sind Markenbotschafter für TAG Heuer. Warum haben Sie sich für diese Partnerschaft entschieden?

Eigentlich hat TAG Heuer mich ausgewählt. Vor zehn Jahren veranstaltete die Marke ein grosses Wave-Event auf Hawaii, an dem ich teilnahm. Ich habe das Team mit aufs Wasser genommen, und wir verstanden uns sofort. Kurz darauf fragte man mich, ob ich Partner der Marke werden wolle. Zehn Jahre später stehe ich hier, besuche die Fabrik und die Büros in der Schweiz und es fühlt sich an wie Familie. TAG Heuer ist mein bedeutendster Sponsor. Wir teilen denselben Geist: Präzision, Leistung und Leidenschaft. Jedes Mal, wenn ich auf die Uhr schaue, erinnert sie mich daran, besser zu werden und nie stehen-

Welche Eigenschaften verbinden Sie mit TAG Heuer und der TAG Heuer Aquaracer, die Sie tragen?

Nur wenige Uhren vereinen Sport und Stil so mühelos. Die TAG Heuer Aquaracer ist nicht die teuerste Uhr, aber eine fantastische Tauch- und Wassersportuhr. Sie ist robust genug, um mit mir die grösste Welle meines Lebens zu überstehen, und elegant genug, um danach in Zürich zum Abendessen getragen zu werden. Eine Uhr, die beides kann: Funktion und Stil.

Besten Dank für das Gespräch. Und wenn Sie im Sommer in die Schweiz kommen, müssen Sie unbedingt Wasserski ausprobieren!

(lacht) Ja, das werde ich! Meine nächste Reise in die Schweiz wird sicher im Sommer sein – im Moment ist es mir, ehrlich gesagt, etwas zu kalt.

TAG HEUER & DIE TAG HEUER AQUARACER

Sie engagieren sich im Sport, aber auch für die Umwelt. Welche Projekte möchten Sie in Zukunft umsetzen?

Sportlich will ich natürlich weiter wachsen, immer besser werden und neue Grenzen überschreiten. Mit meiner Stiftung setze ich mich dafür ein, dass benachteiligte Kinder Zugang zum Meer bekommen. Gleichzeitig arbeite ich mit Umweltorganisationen wie dem New Earth Project zusammen. Klassische Strandreinigungen sind wichtig, aber sie lösen das Problem nicht. Es ist, als würde man versuchen, eine Badewanne mit einem Teelöffel zu leeren. Deshalb setze ich auf grössere Veränderungen – etwa bei Verpackungen. Gemeinsam mit Atlantic Packaging entwickeln wir nachhaltige Alternativen, die für grosse Hersteller bezahlbar sind. Denn man kann Menschen nur schwer ändern, wenn sie sich nicht selbst ändern wollen. Wenn sich die Verpackung verändert, ohne dass Konsumenten oder Hersteller darunter leiden, ist das ein riesiger Schritt. Mein Traum ist,

Seit 165 Jahren gehört TAG Heuer von frühen technischen Durchbrüchen bis hin zur ersten Luxus-Smartwatch zu den wichtigsten Manufakturen für innovative Uhrenmacherei.

Die TAG Heuer Aquaracer, 1978 erstmals als robuste Sportuhr für Abenteuer an Land und im Wasser geschaffen, erhielt 2004 ihren heutigen Namen. Mit der Solargraph-Technologie führte TAG Heuer ein solares Uhrwerk ein, das durch Kunst- und Sonnenlicht Energie gewinnt und nach 40 Stunden bis zu zehn Monate lang autonom läuft. Die aktuelle TAG Heuer Aquaracer Professional 200 Solargraph wird exklusiv als Onlineversion mit 40 Millimetern Durchmesser angeboten. Das Modell besteht aus sandgestrahltem Titan, verfügt über ein vertikal gebürstetes Ziffernblatt in Anthrazit mit PolarblauDetails und wird mit einem grauen NATO-Band getragen, das sowohl für den Einsatz im Wasser als auch für den alltäglichen Gebrauch geeignet ist.

NEWS

Anantara Hua Hin Resort – Klassiker in neuem Look

Wo die Erfolgsgeschichte der Luxushotelmarke Anantara begann, erfindet sich das Hua Hin Resort & Spa ein Vierteljahrhundert nach seinem Debüt neu: Das elegante Strandrefugium begrüsst seine Gäste nach einer umfassenden Modernisierung mit frischem Design. Als erstes Haus der renommierten Hotelgruppe Anantara Hotels & Resorts wurde es 2001 im Stil eines traditionellen thailändischen Dorfs angelegt. Es befindet sich rund 200 Kilometer südlich von Bangkok direkt am Golf von Thailand und bietet einen weiten Blick über die tropische Küstenlinie von Hua Hin. 171 Zimmer und Suiten wurden aufwendig renoviert und erweitert.

SALT Of Virgin Beach Bali –neues The Lux Collective

Die Hotelgruppe The Lux Collective eröffnet 2028 ein neues umweltbewusstes Resort in der unberührten Region Karangasem auf Bali. Virgin Beach ist ein verstecktes Juwel in Karangasem, Ost-Bali. Bekannt für seine unberührte Küste, den weissen Sand und das türkisfarbene Wasser und gesäumt von üppigen Hügeln und Klippen, bietet es einen ruhigen Rückzugsort am Strand, fernab von den belebteren Orten.

Waldorf Astoria London Admiralty Arch – historisches Denkmal

Das Waldorf Astoria London Admiralty Arch wird als eines der berühmtesten Luxushotels Londons neu eröffnen. Es befindet sich in prestigeträchtiger Lage am Ende der Strasse The Mall, gegenüber dem Buckingham Palace, und wird über 100 elegant gestaltete Zimmer und Suiten sowie über 16’000 Quadratmeter Wohnfläche verfügen.

Treasure Island – Accor erstmals auf dem Las Vegas Strip

Das Treasure Island – TI Las Vegas Hotel & Casino, Handwritten Collection mit 2 884 Zimmern soll demnächst eröffnen, und das mit Blick auf die F1-Rennstrecke der Stadt und die berühmten Sehenswürdigkeiten von Las Vegas. Es ist das zweite Haus der Handwritten Collection in den Vereinigten Staaten. Im Rahmen der millionenschweren Renovierung behält das Treasure Island seine charakteristischen Merkmale bei.

Fairmont Tokyo – neue Präsenz in Japan

Mit dem Fairmont Tokyo zeigt Fairmont erstmals auch in Japan Präsenz. Das neue Flaggschiff findet sich in den Etagen 35 bis 43 des neuen BLUE FRONT SHIBAURA Tower South. Das Hotel mit 217 Zimmern bietet nicht nur eine hervorragende Anbindung ans Zentrum von Tokio und den nahe gelegenen Flughafen Haneda, sondern ist vielmehr alleine schon aufgrund des atemberaubenden Blicks auf die Bucht von Tokio und die Skyline der Stadt mit Sehenswürdigkeiten wie den Tokyo Tower einen Besuch wert.

Atmosphere Core – noch mehr Indien

Die neuen Häuser sprechen unterschiedliche Reisebedürfnisse an – von urbanem Luxus über entspannte Rückzugsorte bis hin zu eindrucksvollen Naturerlebnissen. Die Gäste des PRATYAKSH Atmosphere Experience Chandragiri können die ruhige, tibetisch geprägte Stadt im südlichen Odisha erleben. Das Boutique-Hotel verfügt über 90 Unterkünfte, darunter Cottages, Suiten, luxuriöse Zelte und Villen.

© David Iliff

Wenn DESIGN ZUR KUNST WIRD

Der neue GENESIS ELECTRIFIED G80

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MADEIRA

ZU FUSS ENTDECKEN

BANANENSTAUDEN, PASSIONSFRÜCHTE, URALTE LORBEERBÄUME UND DIE KNALLIGEN BLÜTEN VON STRELITZIEN UND SCHMUCKLILIEN: AUF DEN WANDERWEGEN ÜBER DIE INSEL MADEIRA SIND SIE STÄNDIGE WEGBEGLEITER. DIE NATUR IST HIER SO ÜPPIG UND FACETTENREICH, DASS MAN MANCHMAL AUS DEM STAUNEN GAR NICHT MEHR HERAUSKOMMT. DANK DES EINZIGARTIGEN MIKROKLIMAS BLÜHT ES AUF DER INSEL GANZJÄHRIG IN ALLEN FARBEN UND FORMEN.

Madeira ist die Wanderinsel schlechthin. Es gibt für jedes Niveau und jeden Geschmack die geeignete Strecke. Die meisten Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert und mithilfe einer Wanderkarte oder eines Wanderführers bestens selbstständig zu begehen. Wer nicht auf spannende Hintergrundinformationen zur Insel verzichten möchte, kann an täglich angebotenen geführten Wanderungen teilnehmen.

Das Highlight sind sicherlich die Wanderungen entlang der Levadas (Wasserkanäle), die insgesamt eine Länge von über 2 000 Kilometer haben. Der Name Levada leitet sich vom portugiesischen Wort «levar» ab, was übersetzt «transportieren» bedeutet. In diesem Fall wird Wasser transportiert. Zu Zeiten von Heinrich dem Seefahrer wurden auf der Insel Bewässerungskanäle erbaut, um den Bauern die Arbeit auf den steilen Feldern zu erleichtern. Der Bau dieser Kanäle war Schwerstarbeit und erstreckte sich von etwa der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zum 20. Jahrhundert. Sie waren eine kontinuierliche Entwicklung. Die Levadas sind heute nicht nur ein wichtiger Teil der Landwirtschaft, sondern auch ein unverzichtbares Element des Tourismus auf Madeira. Sie bieten einzigartige Einblicke in die vielfältige Natur der Insel. Viele Levada-Touren sind einfache Spaziergänge. Bei schwierigeren Routen sind die gefährlichen Stellen meist gut durch Drahtseilgeländer gesichert. Es gibt auch Levadas, die statt um den Bergrücken herum mittels eines Tunnels durch den Berg führen. Hier sollte man eine Taschenlampe dabeihaben, da das Handylicht oft nicht ausreicht.

Im Inselinneren wird Madeira von einem Bergmassiv dominiert. Die drei höchsten Gipfel sind der Pico Ruivo mit 1 862 Metern, der Pico das Torres mit 1 853 Metern und der Pico do Arieiro mit 1 818 Metern, der auch mit dem Auto erreichbar ist. Eine der schönsten Wanderungen im Hochgebirge von Madeira ist der Aufstieg auf den höchsten Gipfel der Insel, den Pico Ruivo. Das herrliche Rundumpanorama entschädigt für die Mühen des Aufstieges über den gut gepflasterten Weg mit teils steilen Treppenstufen.

Wer den Atlantik im Blick haben möchte, sollte eine Küstenwanderung machen. Eine der schönsten Routen führt über die östlich gelegene Halbinsel São Lourenço. Die Halbinsel ist trocken und karg, also das genaue Gegenteil der restlichen Insel, welche immer grün ist. Zerklüftete Steilküsten, einsame, naturbelassene Strände und Wind sind ständige Begleiter auf dem Weg. Diese einzigartige Landschaft, die von vulkanischem Ursprung zeugt, bietet spektakuläre Ausblicke, die besonders beim Sonnenaufgang unvergesslich sind.

Die Hochebene Paul da Serra ist flach und liegt auf einer Höhe zwischen 1 400 und 1 500 Metern. In den 60er-Jahren hatte man die Idee, den Inselflughafen dort zu erbauen. Schnell merkte man aber, dass dies keine gute Idee war. Die Sumpflandschaft ist eines der nebligsten Gebiete der Insel und somit als Flughafen völlig ungeeignet. Stattdessen wird das Gebiet als Weideland für Kühe genutzt. Eines der beliebtesten Wandergebiete, Rabaçal, liegt auf der etwa 100 Quadratkilometer grossen, unbewohnten Hochebene. Der Lorbeerwald, welcher sich ins Gebiet von Rabaçal zieht, gehört zum UNESCO-Welterbe. Unzählige Wasserfälle, immergrüne Baumheide und von Moos und Flechten überzogene Bäume säumen hier die Wanderwege.

© Francisco Correia

Auf Madeira gibt es keine giftigen Tiere. Wenn es neben dem Wanderweg im Gebüsch raschelt, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um die Madeira-Mauereidechse. Wenn es in den Bäumen zwitschert, dann wird es interessanter. Es gibt drei endemische Vogelarten, die häufig in den Lorbeerwäldern anzutreffen sind. Das Madeira- Goldhähnchen gehört zu den kleinsten Singvögeln Europas. Ebenfalls in den Wäldern anzutreffen ist die Silberhalstaube. Sie ernährt sich hauptsächlich von den Früchten des Lorbeerbaums und steht unter Artenschutz. Am häufigsten sieht man den Madeira-Buchfink, welcher auf vielen Levada-Wanderwegen ein treuer Begleiter ist. Er ist auf Picknickreste aus und frisst auch mal aus der Hand.

Die beste Wanderzeit ist zwischen April und Oktober, da es dann am trockensten ist. Auf Madeira kann man ganzjährig an einem Tag vier Jahreszeiten innert weniger Stunden erleben. Nach einem kurzen Regenguss folgt meist wärmender Sonnenschein. In den Bergen kann es in den Wintermonaten auch einmal schneien, wenn auch nur kurz. Generell sollte man einige Vorkehrungen treffen, bevor es losgeht. Wichtig sind gute Wander- oder Trekkingschuhe mit rutschfester Sohle. Sonnen- und Regenschutz sind bei Wanderungen ein Muss. Generell empfiehlt sich ein Zwiebelsystem bei der Kleidung, da die Temperatur je nach Höhenmeter sehr unterschiedlich sein kann.

Der Madeira-Archipel setzt sich aus zwei bewohnten Inseln zusammen. Die Insel Porto Santo ist das genaue Gegenteil von Madeira. Sie ist flach, bietet kaum Vegetation und hier ist auch nur in den Sommermonaten was los. Doch Porto Santo hat etwas, was Madeira nicht hat: einen neun Kilometer langen Sandstrand. Dennoch kann Porto Santo mit drei Wanderstrecken punkten – wunderschöne Aussichten inklusive!

Beratung und Buchung gibt es beim Madeira-Spezialisten Amin Travel GmbH. WWW.AMIN-TRAVEL.CH

ZWISCHEN KUNST UND KOMFORT FRANKREICH ERLEBEN

DREI STÄDTE, DREI HÄUSER, EIN ROTER FADEN: WO DESIGN

AUF GESCHICHTE TRIFFT UND GASTFREUNDSCHAFT ZUM

ERLEBNIS WIRD. EINE REISE DURCH FRANKREICHS VIELFALT.

Autorin_und_Bilder_Katrin Gehri

Meine letzte Reise nach Frankreich liegt schon eine Weile zurück. Zu lange, denke ich, und entschliesse mich zu einer Fahrt nach Paris. In die Stadt der Liebe, der Kunst – und des Hotels SAX Paris, ein Haus der Marke LXR Hotels & Resorts, das erst vor Kurzem eröffnet hat. Der Umbau des historischen Telekommunikationsgebäudes zielte darauf ab, Historie und moderne Konzeption zu verbinden. Die ursprüngliche Architektur des «Ségur Telephone Exchange» blieb weitgehend erhalten und wurde durch eine präzise Restaurierung –kombiniert mit modernem Design und Kunstinstallationen – zu einem harmonischen Ganzen zusammengeführt.

Bereits beim Einchecken fällt mir auf, dass vieles um mich herum zwar Luxus ausstrahlt, das Personal aber keineswegs förmlich, sondern entspannt und freundlich ist. Ich werde in mein Zimmer begleitet – es ist geräumig, lichtdurchflutet sowie mit Spiegelflächen und einem Marmorbad ausgestattet. Neugierig geworden, frage ich mich, ob die anderen Bereiche halten, was das Zimmer verspricht. Gleich neben dem Eingang erstreckt sich die Galerie – ein langgezogener Raum, in dem sich 200 Spiegel und funkelnde BaccaratKronleuchter in schillernder Spielerei verbinden. Und dann der SAX Garden: eine kleine Oase mit beheiztem Aussenpool und Whirlpool. Das Signature-Restaurant trägt die Handschrift des Venezia-

ners Christian Pellizzari – inklusive des markanten Kronleuchters. Ein echter Blickfang! Hungrig geworden begebe ich mich in das Rooftop-Restaurant «Kinugawa Rive Gauche». Die Fusion-Küche ist stimmig und leicht. Getoppt wird das Erlebnis nur durch die Terrasse mit Blick auf den Eiffelturm, die Kuppel des Invalidendoms, die Sacré-Cœur und das Panthéon.

Am nächsten Morgen beginnt für mich das eigentliche Erlebnis. Ich möchte die Stadt an der Seine neu entdecken – und das kann ich völlig stressfrei. Ich befinde mich im Herzen des siebten Arrondissements, eines vornehmen Viertels, von dem aus ich in weniger als 30 Minuten jene Wahrzeichen erreiche, die ich am Abend zuvor vom oberen Stockwerk aus bewundert habe. Das Viertel wirkt authentisch. Es duftet nach Kaffee und Croissants, hier leben die Alteingesessenen. Zahlreiche kleine Cafés und Restaurants, die sich mit Galerien abwechseln, nur unterbrochen von Grünflächen und ein paar Velofahrern. Es ist fast zu authentisch, um real zu sein.

Am folgenden Tag steht eine englischsprachige Oldtimertour auf dem Programm. Vor der Tür wartet ein Citroën 2CV, besser bekannt als «Ente». Beim Anblick des Fahrers bin ich sofort angetan von ihm. Natürlich trägt er ein Béret und selbstverständlich erläutert er die Sehenswürdigkeiten mit Stolz – und französischem Akzent.

METZ – ARCHITEKTUR AN DER MOSEL

Von Paris geht es mit dem Zug nach Metz, in den Nordosten Frankreichs. Hier steht das «Maison Heler Metz», Teil der «Curio Collection by Hilton». Der Weg dorthin ist kurz. Ich gehe zu Fuss –und bleibe beim Anblick des surreal wirkenden Gebäudes kurzerhand stehen. Hier hat sich ein Zauberer den Spass erlaubt, ein kleines Schloss mit Schieferdach auf ein ansonsten eher nüchternes neunstöckiges Gebäude zu setzen. Als «Zauberer» stellt sich der Designer Philippe Starck heraus, dessen unverkennbarer Stil sich auch im Inneren fortsetzt: Vitrinen mit einer Axt aus Glas, einem leicht zerbrechlichen Amboss, einem Gefäss mit einer Schlange und Zitaten aus Starcks Romanen. Vieles wirkt etwas «verschoben» und verleiht damit dem Ganzen eine eigene Dynamik. Inspiriert von so viel Aussergewöhnlichem freue ich mich auf den nächsten Tag. «Inspire Metz» zeigt die mir bislang unbekannte Stadt: die gotische Kathedrale Saint-Étienne mit ihren leuchtenden Chagall-Fenstern, das futuristische Centre Pompidou-Metz, die mediterrane Seite entlang der Mosel. Ich erfahre viel über Kriege und Grenzverschiebungen, über französische Eleganz und deutsche Strenge – und davon, wie beides im Stadtbild ineinander übergeht. Zum Essen steige ich an Bord des Bateaux Solis Mettensis. Das solarbetriebene Restaurantboot gleitet nur zu bestimmten Anlässen über die Mosel. Heute bleibt es im Hafen. Die kleine Crew serviert ein regionales Menü, im Hintergrund läuft Jazzmusik, und Roby Iacuzzo, oft auch «Captain Roby» genannt, verwöhnt mich mit seiner Gastfreundschaft, Mosel-Geschichten und – natürlich – Wein.

BORDEAUX – KUNST IM ALLTAG

Meine letzte Station ist Bordeaux. Ich erinnere mich gut an meinen letzten Besuch und bin hocherfreut, dass vieles so geblieben ist, wie ich es in Erinnerung habe. Ich checke im «Marty Hotel –Tapestry Collection by Hilton», ein. Der Concierge erzählt, dass die ausgestellten Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Frankreich stammen, durchaus bezahlbar sind und auf Wunsch auch international versandt werden.

Das Haus liegt im Viertel Mériadeck, die Innenstadt ist in zehn Minuten erreichbar. Mein erster Stopp ist die Kathedrale Saint-André. Über die enge Wendeltreppe des Tour Pey Berland steige ich hinauf – der Blick über die Dächer von Bordeaux, die Garonne und die umliegenden Viertel ist atemberaubend. Von hier oben wirkt die Stadt ruhig und ausgewogen, als hätte sie ihr Gleichgewicht gefunden.

Wenig später stehe ich an der Place de la Bourse, wo sich das klassizistische Ensemble im flachen Miroir d’Eau spiegelt. Von dort schlendere ich entlang der Garonne vorbei an alten Lagerhäusern, die heute Cafés, Galerien und Boutiquen beherbergen.

Am Abend sitze ich im Restaurant «Racines», das im Guide Michelin mit einem «Bib Gourmand» ausgezeichnet wurde. Ich geniesse das exquisite Essen und denke dabei zurück an das SAX Hotel in Paris, an die Kunst in Metz und den Blick über Bordeaux. Frankreich hat mir seine schönen Gesichter gezeigt – und ich weiss: Ich komme wieder.

WWW.HILTON.COM/FR

RAUS AUS DEM HOTEL

WER MALLORCA NUR AUS DER HOCHSAISON KENNT, HAT DIE INSEL NIE WIRKLICH ERLEBT. VON NOVEMBER BIS IN DAS ANBRECHENDE FRÜHJAHR HINEIN KEHRT RUHE EIN. DIE STRÄNDE LEEREN SICH, DAS LICHT WIRD WEICHER, DIE ZIKADEN SCHWEIGEN –UND PLÖTZLICH IST RAUM DA: ZUM DURCHATMEN, ANKOMMEN, UMDENKEN. ABSEITS DER GROSSEN HOTELBURGEN ZEIGT SICH MALLORCA VON SEINER URSPRÜNGLICHEN SEITE. EIN ORT, AN DEM DIESER WANDEL BESONDERS SPÜRBAR WIRD, LIEGT IM OSTEN DER INSEL: DIE VILLA S’ESTONETA BEI CANYAMEL.

REIN INS ECHTE MALLORCA

Bilder_Fincallorca GmbH

Eine in den Hang erbaute mallorquinische Villa, die mehr ist als nur eine Unterkunft, mehr als nur Jazz-Musik im Eingang eines Luxusresorts, feste Essenszeiten und Hotel-Atmosphäre. Vielmehr die Freiheit, seinen Tag ganz nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten –in einem Haus mit Steinmauern sowie dem Blick auf das blaue Meer und die grüne Hügellandschaft, die jeden Bildschirm überflüssig macht. Genau hier entscheidet sich für viele: Hotel war gestern. Denn ein eigenes Haus lässt sich als Urlaubs- und Entspannungsort nutzen, aber auch, um seinen Alltag einfach ins Ausland zu verlagern und sich wie ein Einheimischer zu fühlen.

URLAUB IN DEN EIGENEN VIER WÄNDEN

Wer sich vom klassischen Hotelalltag entfernen möchte und den Tag nach den eigenen Abläufen gestalten will, ist in einer Finca oder einer Villa ideal aufgehoben. Langschläfer verpassen nichts, wenn sie erst um elf Uhr frühstücken. Wer um 22 Uhr noch in den Pool springen möchte, muss sich keine Sorgen über eine Beschwerde der Nachbarn machen, da diese schlicht und einfach nicht existieren. Ob Pärchen oder Familie – die Flexibilität, den Tagesrhythmus selbst zu gestalten, verleiht ein echtes Urlaubsfeeling. Beim Marktführer bei der Vermittlung von Fincas, Villen und Ferienhäusern auf Mallorca, fincallorca.de, stehen rund 1300 Objekte zur Wahl – von rustikalen Fincas mit langer Geschichte bis zu modernen Luxusvillen.

MIT KIDS AUF DIE INSEL

«Gerade Familien schätzen die Vorteile eines eigenen Urlaubshauses sehr», so Lara Cygan de Meza, Marketing-CommunicationsManagerin bei fincallorca. Denn Mallorca mit dem Nachwuchs klingt für viele erst einmal nach Pauschalreise mit Plastikspielplatz am Pool. Dass es auch anders geht, zeigt ein Aufenthalt auf einer familienfreundlichen Villa wie S’Estoneta ganz ohne Buffetgedränge oder Animation. «Für Eltern bedeutet das: weniger Taktung, mehr Intuition. Der Tag richtet sich nach dem Kind – und nicht nach dem Housekeeping», erklärt Lara Cygan de Meza. Kinder schlafen im eigenen Zimmer, nicht im Beistellbett im elterlichen Schlafgemach. So bleiben abends entspannte Stunden zu zweit, statt im Dunkeln bei den Kids zu sitzen. Untertags dagegen ist Familienzeit mit viel Platz zum Toben –und Canyamel mit seinem flach abfallenden Strand liegt nur wenige Minuten von der Villa S’Estoneta entfernt. Auch im Herbst und Winter gibt es hier oft noch milde Tage, um die Zehen in den Sand zu strecken.

WORKATION UNTER PINIEN

Doch nicht nur Urlauberinnen und Urlauber schätzen die eigenen vier Wände auf Mallorca. Während anderswo der Nebel durch die Strassen zieht, arbeitet es sich von der Insel aus entspannt mit dem Laptop von der Terrasse aus. Die Internetverbindung ist stabil, das Wetter mild, die Gedanken frei. Immer mehr Menschen nutzen die Nebensaison auf Mallorca für eine sogenannte Workation: Arbeiten unter der südlichen Sonne mit Tapetenwechsel und weniger Ablenkung.

Das Besondere: Die Villa verleiht das Gefühl, nicht Tourist zu sein, sondern Teil des Ortes. Morgens geht es zum Orangenkauf auf den Markt und in der Mittagspause im Café prägen sich ein paar Worte Mallorquín ein. Abends folgt ein Strandspaziergang oder ein letzter Blick in die E-Mails, während draussen die Grillen zirpen –oder auch einfach nur Stille herrscht.

S’Estoneta bietet Rückzug und Struktur zugleich. Wer konzentriert arbeiten will, findet Ruhe. Wer Erholung sucht, ebenso. Und wer beides braucht, kann zwischen Arbeit und Pause einfach die Terrassentür öffnen und den Pool als Erfrischung nutzen.

WWW.FINCALLORCA.DE

INSEL HÜPFEN

REIN BERGSTEIGERISCH BETRACHTET SIND DIE GIPFEL DER ÄOLISCHEN INSELN BESTENFALLS ZWEITE WAHL – DOCH SCHWEFELFUMAROLEN, DONNERNDE ERUPTIONEN UND GLÜHENDE LAVABROCKEN BESCHEREN URLAUBERN ZUSÄTZLICH FASZINIERENDE KNALLEFFEKTE. DER 924 METER HOHE STROMBOLI, DER MUSTERKNABE DES VULKANISMUS, DIENTE MIT SEINEN AUSBRÜCHEN SOGAR SCHON ODYSSEUS AUF SEINER IRRFAHRT DURCH DIE ANTIKE ALS LEUCHTTURM.

Autor_und_Bilder_Norbert Eisele-Hein

AUF DEM HIGHWAY DER VULKA NE

Sieben Perlen funkeln nördlich von Sizilien im Tyrrhenischen Meer: die Äolischen Inseln. Sieben bildhübsche Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch alle das gewisse Etwas ihr Eigen nennen. Alicudi, der Aussenposten, kein einziges Auto, eine Handvoll Maulesel erledigt nötige Transporte. Einsame Wanderer bekommen hier das perfekte Cyber-Detox-Programm gratis. Filicudi hat immerhin schon eine Strasse. Auf den mittelalterlichen Steintreppenwegen herrscht garantiert kein alpiner Rummel. Das fruchtbare Salina mit seinen beiden Gipfeln, die knapp an der 1 000-Meter-Marke schrammen. Das mondäne und teure Panarea, wo Mailänder Multis und römische Industrielle gerne mit der Hummerzange hantieren. Lipari – die Hauptinsel: Badebuchten mit türkis glitzerndem Wasser bei Punta Sparanello, Thermen bei San Calogero und dann die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen. Direkt darüber thront das Castello auf einem 60 Meter hohen Lavafelsen und offenbart einen kongenialen Tiefblick auf den alten Hafen, die Marina Corta. Wild mit den Armen rudernd, diskutieren dort wettergegerbte Fischer lautstark über den Papst, Fussball und natürlich den wie immer viel zu mickrigen Fang. Lipari offenbart den geschäftigen Charme einer Metropole, obwohl es nur circa 15’000 Einwohner hat. Mit 37.5 Quadratkilometer ist sie die grösste der sieben Äolischen Inseln. Ein mediterranes Wanderparadies. Lohnend und zeitsparend ist eine Rundtour mit dem Leihrad. Ein Muss ist der Blick vom «Belvedere Quattrocchi», einem Aussichtspunkt, bei dem sich der Betrachter tatsächlich ein zweites Augenpaar wünscht. Auf 200 Metern Seehöhe reicht der Blick über Agaven, blühende Kakteen und Zistrosen, auf jäh abstürzende Klippen und frei in der Brandung

stehende Felstürme, die «Faraglioni». Der Legende nach stellen sie die beiden Finger des zu Stein erstarrten Windgottes Aiolos dar. Der göttliche Blick endet unweigerlich im 391 Meter hohen «Cran Cratere», dem monumentalen Krater der Nachbarinsel Vulcano. Exakt hier befindet sich Homers Sagen zufolge die Schmiede des antiken Waffenschiebers Hephaistos, den die Römer später Vulcano nannten – mitten auf dem den gesamten Erdball umspannenden «Ring of Fire», auf Deutsch Gürtel der Vulkane.

Schon der illustre Erzherzog Ludwig Salvator, ein Freund Kaiserin Sissis, der bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine noch heute weitgehend gültige Monographie über die Inseln verfasste, liess sich hier zum wahren Begeisterungssturm hinreissen: «Lipari ist die grösste, bevölkertste, fruchtbarste und unstreitig auch die schönste Insel der Gruppe, der sie den Namen verleiht.» Übrigens, in vielen Büchern und Karten werden die Äolischen Inseln auch Liparische Inseln genannt. Ein Namensstreit, dessen Ursprung weit in die Antike zurückreicht. Zum einen haben wir Liparos, den Anführer der Ausonier, die um circa 1 200 vor Christus den Archipel zu ihrer Heimat machten. Knappe vier Jahrhunderte später tauchte Aiolos, ein Königssohn aus Metapont, auf, und heiratete Kyane, die Tochter des Liparos. Weil er vom Volk sehr geachtet wurde, stieg Aiolos als Windgott in den Olymp auf. Nachzulesen ist dies wesentlich ausführlicher im zehnten Gesang der Odyssee Homers.

Die Überfahrt mit dem Tragflächenboot zu Vulcanos Porto di Levante ist ein Katzensprung, sie dauert gerade mal 15 Minuten. Der Weg zum grossen Krater führt zunächst direkt durch die Ortschaft und schraubt sich zunächst in weiten Serpentinen gemächlich auf Lavasand empor. Schon in einer der ersten Kurven bietet eine kleine mit Schilfrohren abgeschattete Laube frisch gepressten Orangensaft für durstige Kehlen. Der Weg wird zu einem welligen Pfad an der Kraterwand. Nach einer knappen Stunde Aufstieg ist der optisch einem Weinkelch gleichende, mustergültige Kraterrand erreicht. Schwefelfumarolen zucken tanzend aus Felsspalten und wabern, von Aiolos angestachelt, über die Kraterkante. Der gigantische Krater mit seinen 500 Metern Durchmesser, das Farbenspiel der fies zischenden Fumarolen mit ihren giftig-gelben Chloridkrusten und das bahnbrechende Panorama auf die umliegende Inselwelt sind jede Strapaze wert.

Wieder im Hafen verheisst das Schild «Zona delle Acque Calde» einen pompösen Kurbetrieb. In Wahrheit handelt es sich um eine eher schmucklose Schlammpfütze. Aber die 34 Grad Celsius heisse Schwefelsuppe entspannt die Muskeln und soll obendrein Hautunreinheiten beseitigen. Tipp: Schmuck ablegen, Metalle beschlagen sofort. Das Dümpeln im Schlammpool verleitet zum Dolcefarniente, doch in Wahrheit leben die Leute hier auf einem geologischen Schleudersitz. Der letzte grosse Ausbruch startete am 3. August 1888 und dauerte immerhin bis zum 22. März 1890. Damals blieb fast kein Stein auf dem anderen. Und die Experten sind sich einig: Dieser Vulkan ist eine Zeitbombe, ein echt böser Bube. Unweigerlich steuert er auf sein grosses Finale hin. Wann es so weit sein wird, weiss indes niemand, doch seit 1980 steigt die vulkanische Aktivität beständig.

Es geht rauf und runter. Tiefblau funkelt das Meer, azurblau leuchtet der gesamte Himmel. Fast, denn dazwischen zittert immer wieder mal der Stromboli mit seiner selbstgebastelten Gipfelwolke aus Rauch ins Bild. Lediglich die weissen Schaumkronen verraten, dass das Meer heute ziemlich aufgewühlt ist. Ein toller Anblick, doch die meisten Passagiere fixieren irgendeinen imaginären Punkt neben dem Nothammer oder auf dem abgewetzten Teppichboden. Tja, Bootsbursche müsste man sein. Wahrscheinlich auf hoher See geboren, kratzt es sie überhaupt nicht, ob der Blechpott bereits Kapriolen schlägt. Der eine zieht lässig an seiner Kippe. Der andere verschlingt ein fettes Tramezzino: Thunfisch mit Mayonnaise. Uns Landeiern krampft der Magen. Endlich, wir passieren Ginostra. Die Ortschaft krallt sich förmlich an der steilen Flanke des mustergültigen Vulkankegels fest. Noch eine sanfte Kurve und wir landen samt Mageninhalt am Scari-Strand an.

«Lasst Eure Hände und Beine immer hübsch innerhalb», erklärt uns Antonino vom Giardino Segreto in brüchigem Englisch. Dann rauscht er mit seiner dreirädrigen Ape los. Immer wenn der blecherne Aufbau des aufgemotzten Rollers die Hauswände touchiert,

fliegen die Funken. Scheint normal zu sein, denn an fast allen Hausecken haben sich schon klaftertiefe Schrammen gebildet. Spätestens jetzt ist er überfällig, ein ordentlicher Rachenputzer, der hoffentlich den Mageninhalt wieder sortiert. Und dafür gibt es keinen besseren Platz als das Ritrovo Ingrid auf der Piazza San Vincenzo, gleich bei der Kirche.

Es war ein handfester Hollywoodskandal, der die Äolischen Inseln 1949 aus einem langen Dornröschenschlaf riss. «Stromboli –Terra di Dio» hiess der Streifen, der den Regisseur Roberto Rossellini und die Diva Ingrid Bergmann einander näherbrachte. Skandalös dabei: Beide waren verheiratet – nur nicht miteinander. Das zähe Melodram war filmisch von zweifelhaftem Prädikat. Aber die bunten Fischerboote auf dem schwarzen Lavasand, die weissen Kuben und das blaue Meer und natürlich der übermächtige Stromboli –quasi über Nacht wurde die Insel weltberühmt. Stromboli ist längst ein Gesamtkunstwerk, dessen Leben zu 100 Prozent vom Vulkan bestimmt wird. Selbst im Kindergarten ziert der Vulkan ein Aquarell mit den Öffnungszeiten.

Zurück zu Ugo: Die 924 Höhenmeter bis zum Kraterrand fallen unter die Rubrik Genussbergsteigen. Auf dem zunächst steinigen Serpentinenpfad gewinnen wir schnell an Höhe. Eidechsen flüchten in mannshohe, quietschgelb-blühende Ginsterbüsche. Rosmarin und Salbei verströmen einen betörenden Duft. Zwei Schritte vorwärts, einen zurück – weiter oben strapaziert der lose Vulkansand die Waden. Doch schon hören wir das Fauchen der Höllenschlünde. Auf 750 Metern Seehöhe offenbart sich bei Schutzwällen aus Stahl und Beton der erste Einblick in den Hauptkrater. Glühende Lavabrocken fräsen brennende Feuerschneisen durch das Dunkel und poltern lautstark die Sciara del Fuoco hinunter, um schliesslich mit einem fiesen Zischen im Meer zu verdampfen. Draussen auf dem Meer antwortet die Armada der Ausflugsboote zeitgleich mit einem Blitzlichtgewitter. Wow, der Stromboli, der Leuchtturm der Antike, der schon Odysseus den Weg wies, legt sich mächtig ins Zeug. Ehrfürchtig steigen wir höher zum Pizzo Sopra la Fossa auf 918 Metern.

Der Stromboli liefert ein unfassbares Höllenspektakel. Im Abstand von zehn bis 20 Minuten kündigt animalisches Fauchen urgewaltige Eruptionen an. Teilweise sind bis zu neun Krater gleichzeitig aktiv. Hephaistos muss noch ein paar Angestellte haben. Während Vulkane weltweit gelangweilt vor sich hin qualmen, bricht der Stromboli seit Tausenden von Jahren mehrmals stündlich aus. Gut, eine Schweizer Uhr lässt sich nicht danach stellen. Aber diese Form der Aktivität gibt es tatsächlich nur wenige Male auf der Welt und wurde nach unserem Musterknaben «Strombolianischer Vulkanismus» benannt. Und das Beste daran: Für dieses geologische Wunder braucht man keinen kostspieligen Langstreckenflug, leidet nicht an Jetlag. Es sind auch keine schmerzhaften Impfungen nötig, um dieses Schauspiel im nahen «Bella Italia» zu erleben. Nur auf die Idee, in den Krater einzusteigen, geschweige denn auf der kochenden Lava wieder nach oben zu surfen, dafür bedarf es wahrlich eines Jules Verne.

FÜHLEN. BRENZONE SUL GARDA

Ferienhaus

Ca’ dei Mongi

SEIN. SPÜREN.

EIN GROBER NATURSTEIN «SCHWEBT» ÜBER DEM FREISTEHENDEN KÜCHENBLOCK AUS STAHL, ALS WÄRE ER SCHON IMMER HIER GEWESEN. GLEICH DANEBEN EIN PODEST, DAS ALS SOFA WIE AUCH ALS ESSPLATZ FUNGIERT. DAHINTER ERÖFFNET SICH EINE AUSSICHT ÜBER DEN GESAMTEN LAGO DI GARDA, DIE IHRESGLEICHEN SUCHT.

Autor_Urs Huebscher

Bilder_Ca’ dei Mongi

Die Wohnküche ist nur einer von vielen atmosphärischen Plätzen des Ca’ dei Mongi. Das Anwesen inmitten von Olivenhainen liegt abseits der Strassen am Fusse des Monte Baldo in ehemaligen Weinbergen. Ein ruhiger, abgelegener Ort und doch nicht weit vom Ostufer und seinen Aktivitäten entfernt.

Auf der Suche nach einem kleinen Olivenhain am Gardasee für ihren Airstream-Oldtimer (den amerikanischen runden Wohnwagen aus Alu) entdeckten Daniela und Alv Kintscher das Haus der Familie Mongi. Es war Liebe auf den ersten Blick. Das charmante italienische Städtchen Brenzone ganz in der Nähe, herzliche Menschen und zwei alte Steinhäuser. Als Designer mit Schwerpunkt auf hochwertigen Innenausbau wurde die gesamte Sanierung und Gestaltung selbst konzipiert – immer mit der Frage, ob jedes Detail auch wirklich schön, ästhetisch und reduziert ist. So steckten sie all ihre Erfahrung in Architektur und Handwerk in das Projekt und erschufen ein Hideaway voller Ruhe, Seele und Emotionen, ein Ort, an dem man die Stille förmlich hören kann. Hier kann man sich tief verwurzeln – in sich selbst und in der Natur. Hier kann man die Zeit vergessen.

Während des dreijährigen Renovierungsprozesses wurde viel Wert auf authentische und natürliche Materialien, erdige Töne, ruhige Nuancen und einen tiefen Respekt vor der Tradition gelegt. Vieles wurde neugestaltet, um die vorhandene Schönheit hervorzuheben und sie durch den Geist des Wabi-Sabi noch magischer zu machen. Wabi-Sabi ist eine alte Philosophie der Japaner, die drei Dinge in den Fokus setzt: Schlichtheit / Reduktion auf das Wesentliche, Verbindung zur Natur und das Wahrnehmen der Schönheit des natürlichen Alterns.

Da nach Wabi-Sabi die Schönheit der Dinge erst durch ihre Patina entsteht, wurden Materialien verwendet, die mit der Zeit Gebrauchsspuren erhalten dürfen. Die Dinge im und ums Haus dürfen hier leben. Und sie dürfen genutzt werden, ohne dass man sich über Gebrauchsspuren sorgen braucht. Denn ein natürliches Altern macht die Schönheit der Dinge aus. So wurden Materialien verwendet, die genau das erlauben (wie altes gelebtes Holz, Stein, Beton, unbehandelter Stahl).

EMPFINDEN FÜR ÄSTHETIK

Der Ort ist für Menschen, die bereits in ihrem täglichen Umfeld und Leben einen Sinn für das Besondere sowie ein Interesse an Architektur und natürlichem Wohnen haben – mit einem ehrlichen Gefühl für die Natur und Lust, abenteuerlich und geniesserisch zu sein. Es sind die, die die Entscheidung getroffen haben, ihren Urlaub nicht im Hotel zu verbringen, sondern die, die einen Zufluchtsort und kompromisslose Privatsphäre mit persönlicher Note suchen – mit viel persönlicher Freiheit.

DAS BESONDERE UND SCHÖNE

Ob Geniesser*innen oder Abenteuerlustige: Insgesamt finden bis zu zwölf Personen in den zwei Häusern komfortabel Platz. Das komplette Anwesen wird immer als eine Einheit vermietet.

Das grössere Rustico besitzt im Obergeschoss ein Hauptschlafzimmer, ein Doppelschlafzimmer mit Alkoven und ein Bad sowie im Untergeschoss ein weiteres Gästezimmer für zwei Personen. Die Küche mit offener Feuerstelle sowie dem Sofapodest mit höhenverstellbarem Tisch liegt im Erdgeschoss und geht direkt auf die überdachte Terrasse mit grossem Esstisch und Lounge-Bereich mit Pool über.

Das zweite Haus beherbergt ebenfalls ein Doppelschlafzimmer mit verglaster Loggia sowie eine Wohn-Lounge mit kleinem Kino für verregnete Tage, eine offene Feuerstelle und eine Galerie mit vier zusätzlichen Schlafplätzen. Eine Sauna mit Wellness-Bereich, eine Yoga-Plattform mit Blick über den See sowie ein kleines «Amphitheater» für Retreats oder Events ergänzen das Anwesen. Sogar ein eigener Land Rover steht für Abenteuerlustige bereit und wird auch benötigt, denn die steile Anfahrt zum Haus ist nur mit einem geländegängigen Allrad befahrbar.

EIN EINZIGARTIGER ORT

Daniela und Alv Kintscher glauben, dass er heilen kann –sanft, leise, tiefgreifend. Es geht nicht um höher, schneller, weiter, sondern darum, zu sich selbst zurückzukehren. Ankommen, um zu bleiben. Ruhen im Schatten der Olivenbäume, frische Feigen vom Baum essen, Wasser aus der Quelle trinken, einfach nur sein, fühlen und spüren. Freiheit, die sich alle wünschen. Besonders im Urlaub. Ziel ist es, einen Gegenpol zu schenken zum Alltag der heutigen Zeit. Ca‘ dei Mongi bietet die perfekte Bühne dafür.

WWW.CADEIMONGI.COM

NICE TO KNOW!

• Atmungsaktiver Lehmputz

• Betten in den Hauptschlafzimmern in Zirbenholz

• Viele Möbel mit Eiche-Altholz gearbeitet

• Hohe Qualität aller Materialien, Accessoires und Geräte (Gaggenau-Geräte, PITT-Gaskocher, Besteck geschmiedet aus der Schweiz, handgefertigtes Geschirr aus Deutschland, Stoffe und Leinen aus Frankreich, Armaturen von Gessi Italia in allen Badezimmern und im Aussenbereich …)

• Zehn Meter langer Natur-Bio-Pool

• Ein 5.60 Meter langer Outdoor-Esstisch

• Überdachter Loungebereich mit Feuerstelle

• Yoga-Panorama-Plattform mit sensationellem Blick

MAGIE GARDASEE

WO DER WINTER DAS HERZ ERWÄRMT UND DER FRÜHLING HERZKLOPFEN VERURSACHT

ZWISCHEN MILDEM WINTERLICHT UND ERWACHENDER FRÜHLINGSNATUR

WARTET IM QUELLENHOF LUXURY

RESORT LAZISE EINE WELT AUS

WELLNESS, GOURMETKULTUR UND ECHTER DOLCE VITA.

Wenn in den Alpen die Gipfel glitzern und erste Schneeflocken fallen, zeigt sich der Gardasee von einer anderen, fast magischen Seite. Klarer Himmel, milde Wintertage, duftende Olivenhaine und die ruhige Leichtigkeit Norditaliens laden dazu ein, die Seele wandern zu lassen. Und sobald die Natur erwacht, Zitronenbäume wieder Knospen tragen und ein zartes Grün die Hügel um Lazise überzieht, beginnt am Lago di Garda eine Jahreszeit, die voller Energie steckt. Winter und Frühling sind die wohl unterschätztesten Momente, um la Dolce Vita in ihrer schönsten Form zu erleben. Mitten in dieser mediterranen Idylle erwartet Sie das Quellenhof Luxury Resort Lazise, ein Rückzugsort für Geniesser, Wellnessliebhaber und Menschen, die zeitlose Eleganz schätzen. Das ganzjährig geöffnete Fünf-SterneResort verbindet modernen Luxus, lässige Leichtigkeit und herzliches italienisches Lebensgefühl. Grosszügige Glasfronten schaffen

fliessende Übergänge zwischen innen und aussen und eröffnen faszinierende Blicke auf den See, die glitzernden Olivenhaine und die ikonischen Zypressen, die das Landschaftsbild der Region prägen.

EXQUISITE SPA-MOMENTE

FÜR ANSPRUCHSVOLLE GENIESSER

In der kühleren Jahreszeit offenbart sich das Resort von seiner besonders wohltuenden Seite. Wenn draussen Stille über dem See liegt, wird drinnen Wärme spürbar. Auf über 2 000 Quadratmetern erwartet die Gäste ein exklusiver Wellnessbereich mit stilvollen Ruhe zonen, grosszügigen Saunen und Rückzugsbereichen nur für Erwachsene. Mehrmals täglich werden geführte Aufgüsse zelebriert; wohltuende Behandlungen, eine Private Spa Suite und ein hauseigener Friseur runden das Verwöhnangebot ab.

Ein echtes Highlight bildet der beheizte 21-Meter-Skypool im Adults-only-Bereich. Über dem Resort schwebend, geniesst man hier ganzjährig einen einzigartigen Blick über die Hügellandschaft bis zum funkelnden Gardasee. Dazu kommen ein Sportpool mit IndoorEinstieg, ein Naturbadesee, Kinderbecken mit Rutschen und weitläufige Gartenbereiche, die ab Frühling zum Sonnenbaden und Entspannen einladen.

KULINARISCHE RAFFINESSE MIT ITALIENISCHEN «SOUL MOMENTS»

Genuss wird im Quellenhof grossgeschrieben. Die GourmetHalbpension kombiniert kreative Küche, mediterrane Aromen und das Gespür für feine Details. Der Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet voller hochwertiger regionaler Produkte, frischer Spezialitäten des Hauses und aromatischem italienischem Kaffee. Abends wartet ein raffiniertes Sechs-Gänge-Wahlmenü im Panorama-Restaurant mit Cabrio-Dach und spektakulärem Blick auf den Gardasee. Ob Winterabende mit stimmungsvollen Lichtern oder Frühlingsdinner unter offenem Himmel: Die Atmosphäre verführt zum Geniessen.

AKTIVSEIN ZU JEDER JAHRESZEIT – 365 TAGE IM JAHR

Die Region rund um Lazise ist ein Paradies für sportlich Aktive und Naturliebhaber – und das zu jeder Jahreszeit. Ob klare Wintertage oder die ersten wärmenden Frühlingssonnenstrahlen: Rund um den Gardasee eröffnen sich unzählige Möglichkeiten für Bewegung in der Natur, von ruhigen Spaziergängen durch Olivenhaine bis zu ausgedehnten Bike- und Wandertouren entlang der Weinberge. Golfplätze, Tennisanlagen und Wassersportangebote stehen ganzjährig zur Verfügung und machen das Gebiet zu einem stilvollen Rückzugsort für Gäste, die Aktivität und Entspannung harmonisch verbinden möchten.

Direkt im Quellenhof Luxury Resort Lazise warten zudem exzellente Trainingsmöglichkeiten: zwei moderne Tennisplätze, zwei Padelplätze, ein Pickleball-Court, ein Beachvolleyballfeld und ein Fussballplatz. Dazu kommen ein grosszügiger Fitnessbereich, ein lichtdurchfluteter Bewegungsraum und ein abwechslungsreiches Aktivprogramm mit Yoga, Pilates, Acqua-Gym und weiteren Einheiten für Körper und Geist. Wer es noch individueller mag, nutzt die persönliche Betreuung durch qualifizierte Trainerinnen und Trainer.

Ob romantische Winterauszeit, entspannte Wellnessflucht oder frühlingshafter Aktivurlaub: Das Quellenhof Luxury Resort Lazise bietet zu jeder Jahreszeit das perfekte Umfeld für eine Auszeit voller Stil, Entspannung und mediterraner Sinnlichkeit.

Das ist la Dolce Vita am Gardasee: zeitlos, elegant, ganzjährig erlebbar.

WWW.QUELLENHOF-LAZISE.IT

Bergwandern zu den Himmelsdörfern der Lukanischen Dolomiten BASILIKATA

WILDE BERGLANDSCHAFTEN, WO SICH BILDERBUCHDÖRFER WIE ADLERNESTER FESTKRALLEN. ENDLOSE STRÄNDE AM TYRRHENISCHEN UND IONISCHEN MEER. UND MATERA, WELTKULTURERBE DER UNESCO, EINE DER ÄLTESTEN STÄDTE DER MENSCHHEIT – DAS ALLES LÄSST SICH AN DER STIEFELSOHLE ITALIENS WUNDERBAR ERWANDERN. NOCH IST DIE SCHÖNE UNBEKANNTE EIN ECHTER GEHEIMTIPP.

Autor_und_Bilder_Norbert Eisele-Hein

Gesäumt von einem duftenden Blumenmeer aus Zistrosen, wildem Thymian und Salbei windet sich der Wanderweg über Felsbrocken von der Grösse eines Einfamilienhauses. Wahllos verstreut liegen diese gigantischen Findlinge in der Landschaft. Archaische Bilder, es scheint, als wäre hier schon vor Jahrhunderten das Zeitenrad blockiert worden. Etwas weiter unten, in der lieblichen Au, offenbart sich uns dann wieder dieses phänomenale Panorama aus der Pizzeria. Wie Haifischflossen wachsen die Lukanischen Dolomiten zwischen Castelmezzano und Pietrapertosa aus dem grünen Hügelmeer. Wind und Wetter haben diese wilde Zahnreihe aus Sandstein in Jahrtausende währender Arbeit zu einem kolossalen Blickfang geformt. Ein Anblick, der zwar jeden in seinen Bann zieht, den aber kaum ein Mensch kennt.

Das Panorama aus der Pizzeria? Langsam, alles der Reihe nach! Es war in einer Pizzeria, wo wir bei Antipasti Misti und einer wagenradgrossen Pizza capricciosa rätselten: Wo ist diese unglaubliche Gegend, die sich da vor uns auf einem monumentalen Poster an der Wand ausbreitet? Lukanische Dolomiten stand lapidar und kleingedruckt am unteren Bildrand. Dolomiten – alles klar! Also irgendwo in Südtirol oder dem Trentino … aber keiner aus unserer Gruppe –wohlgemerkt alles Bergsteiger und Mountainbiker – kannte die Lukanischen Dolomiten und derart exponierte Bergdörfer. Es dauerte bis zum obligatorischen Espresso, als der Kellner für vermeintliche Aufklärung sorgte und damit nur noch mehr Verwirrung stiftete: «Das ist Pietrapertosa in der Basilicata, gute 400 Kilometer südlich von Rom, da kommt mein Chef her.» Wir hatten keine Ahnung, aber eines stand im Nu fest: Da müssen wir mal hin!

«CHRISTUS KAM NUR BIS EBOLI»

Die knapp 10’000 Quadratkilometer grosse Basilicata gilt als gut behütete Schönheit. Selbst ausgemachte Italienkenner zucken beim Namen dieser Region ratlos mit den Schultern. «Hat das was mit Basilikum zu tun?», lautet dann häufig die Gegenfrage. Das Gewürzkraut wächst zwar auch hier, aber der Name stammt von Basilikos, einem Verwalter aus Byzanz. Auch Rom hatte das alte Lukanien («Lucania» – Land der Wälder) lange Zeit völlig vergessen. Erst Carlo Levis Nachkriegsklassiker «Christus kam nur bis Eboli» riss die Region aus dem drohenden Koma. Der Roman über das Elend der Bevölkerung in den Felshöhlen Materas, wo Menschen und Tiere auf nackten Felsen hausten und jedes zweite Neugeborene verstarb, wurde zur bitteren Anklage sozialer Missstände im

südlichen Italien. 1952 wurde die Räumung der «Sassi», der Felsenstadt, angeordnet. 1993 wurde das Höhlenlabyrinth, eine der ältesten Siedlungen der Menschheit, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Dank sprudelnder Fördergelder wurde aus den gut 150 Felsenkirchen, unterirdischen Kuppeln und Fresken, die einst als Schande Italiens galten, ein touristisches Juwel.

Doch zurück: Wir sind bis zum Parco Naturale die Gallipoli Cognato e delle Dolomiti Lucani, so sein offizieller Titel, auf einen Rutsch durchgefahren. Da wird es Zeit, sich die Beine zu vertreten. Und der Park offenbart wahrlich paradiesische Pfade für Wanderer. Schon ein kleiner Rundgang durch Castelmezzano lockert die Waden wieder ordentlich auf. Das Dorf schmiegt sich an kapitale Felsen. Und auf gut 750 Metern Seehöhe ist bereits am Ortseingang Schluss für alle normalen Fahrzeuge. Die schmalen, verwinkelten und mächtig steilen Gassen sind nur noch mit den schlanken, dreirädrigen Apes zu meistern. Nicht selten fliegen die Funken, wenn die Aufbauten der knatternden Zweitakter wieder an der Hauswand entlangschrammen. Wer der Hauptverkehrsader, der gerade mal zwei Meter breiten Via Roma, durch das Dorf folgt, passiert bei der Gemeindeverwaltung unweigerlich das Wappen Castelmezzanos – zwei Kreuzritter auf einem Pferd, das Symbol der Templer. Steil bergan führt der erste Rundgang auch zwangsläufig zum Castellum Medianum. Die nur noch rudimentär erhaltene Burg ist über eine Art Himmelsleiter, genauer gesagt ein paar in die Felsen geschlagene Treppenstufen, erreichbar. Der Zugang ist nicht unbedingt für Schwindelanfällige oder schwache Nerven geeignet. Ein kurzer Rundblick über die malerisch verwitterten Ziegeldächer in das märchenhafte Felsenrund und die mystisch verwunschenen Eichenwälder – und schon sind die Strapazen der langen Anreise wie weggeblasen.

Noch sportlicher wird es auf dem «Percorso delle sette pietri». Der Rundweg der sieben Felsen basiert auf einem alten Maultierpfad, der seit jeher schon die beiden Hauptorte Castelmezzano und Pietrapertosa verbindet und gerne auch nachts von Briganten begangen wurde. Die Wandertour wurde mit etlichen Kunstinstallationen aus groben Felsblöcken angereichert. Die kleine Traumrunde führt vorbei an mannshoch ausladenden Ginsterbüschen durch zauberhafte Waldstücke bis zur Talsenke eines beschaulich talwärts mäandernden Bächleins. Neben einer gut erhaltenen Bogenbrücke befindet sich auch ein uralter Waschplatz.

Pietrapertosa gilt mit seinen 1 088 Metern Seehöhe als höchstgelegene Gemeinde der Basilicata. Noch wohnen hier an die 1 000 Seelen, die in der heftig exponierten Hanglage ein scheinbar beschauliches Leben führen. Aber längst zieht es auch hier die Jungen in die Grossstädte, wo es sicherlich mehr Möglichkeiten gibt, sich zu verwirklichen und damit ein ordentliches Einkommen zu erzielen. Der im Jahr 2007 installierte Engelsflug sollte wohl gleichermassen die eigene Jugend wieder an die Heimat binden wie natürlich auch jüngere Touristen in die entlegene Bergwelt locken. Der «Volo dell'Angelo» verspricht den ultimativen Adrenalinkick. An zwei knapp 1.5 Kilometer langen Stahlseilen, welche die beiden Gemeinden verbinden, sausen Abenteuerlustige Kopf voran mit bis zu 120 Stundenkilometern über die 400 Meter tiefe Schlucht.

Dabei sorgt schon der normale Anstieg zu diesen fabelhaften Himmelsdörfern für Begeisterung. Ein Pfad kürzt die Haarnadelkurven hinauf nach Castelmezzano kongenial ab und verschafft uns auf der Rückseite von Pietrapertosa den direkten Blick in das Felsmassiv von Castelmezzano, wo die Häuser in der Vertikalen zu schweben scheinen. Kein Wunder, dass diese Gemeinden längst schon auch offiziell zu den «Borghi più belli d'Italia», also zu den schönsten Burgen Italiens, zählen. Accettura, Stigliano, Craco Vecchia – die Liste der unglaublich schönen Bergdörfer der Basilicata ist lang. Doch nach so vielen Schweisstropfen in der 35 Grad heissen Bergwelt zieht es uns ans Meer. Wir entscheiden uns für den Golf von Tarent am Ionischen Meer.

Auf der SS 407 folgen wir dem Flusslauf des Basento gen Osten. Eingezwängt zwischen Kalabrien im Süden der Stiefelspitze und Apulien, gewissermassen an der Innenseite des Absatzes beträgt der Anteil der Basilicata am Ionischen Meer gerade mal knappe 40 Kilometer Luftlinie. Doch genau hier befinden sich zahlreiche Altertümer des einstmals so mächtigen «Magna Graecia».

Gut 2 500 Jahre später finden wir immer noch beeindruckende Überbleibsel des antiken Metapontion. Inmitten blühender Kornfelder ragen auf einer Anhöhe 15 von einstmals 32 monumentalen dorischen Säulen eines Hera-Tempels in den Himmel. Bei einer Wandertour mit Badehose und Handtuch im Gepäck lassen sich weitere Altertümer wie Perlen an einer Kette aufreihen.

Von Metaponto führt eine Kombination einsamer, malerischer Landstrassen durch schier endlose Getreidefelder nach Matera. Bis 2019 war Matera mit seinen 60’000 Einwohnern nur Insidern aus der Filmbranche bekannt. Mit ihrer komplett aus den Felsen herausgeschlagenen Altstadt gilt Matera nach Aleppo und Jericho als drittälteste ständig bewohnte Siedlung der Welt. Ausgrabungen belegen eine 8000-jährige Stadthistorie, die somit bis in das Neolithikum zurückreicht. Mit ihren Blickachsen auf Höhlen, Felsen und alte Stadtmauern drängt sie sich geradezu als Drehort für Sandalenschinken auf. Pier Paolo Pasolini verfilmte hier schon 1964 «Das Evangelium nach Matthäus». Erst 2019 wurde die einstige Schande Italiens zur europäischen Kulturhauptstadt gewählt und erregte damit erstmals über das Filmbusiness hinaus internationales Aufsehen. Schon im April 2019 wurden weite Teile der Altstadt für das riesige Filmteam des 25. Agententhrillers «Keine Zeit zu sterben» abgesperrt.

Bei brütender Hitze steigen wir über verwinkelte Gassen und Tausende Jahre alte Steinstufen hinab in die Sassi Caveoso. Diese heutige Via Madonna della Virtu diente der Stadt früher als Kloake. Es war Mussolini, der hier 1928 die erste befahrbare Strasse der Sassi erbauen liess. Links der gepflasterten Prachtstrasse ragt der Monte Morone, ein wuchtiger Felssporn in den stahlblauen Himmel. Wieder an der frischen Luft, können wir das vis-a-vis gelegene Murgia Materana erblicken. Ein herrlicher Wanderweg bringt uns zunächst hinunter zur Gravina di Matera, einem Graben, den sich der Flusslauf des Torrente Jesce gebahnt hat. Eine kipplige Hängebrücke führt über die Schlucht hinüber zum ebenso von Höhlen durchfurchten Hochplateau. Oben am Belvedere überwältigt uns einmal mehr der biblische Blick auf die Sassi. Vielleicht kam Christus seinerzeit tatsächlich nur bis Eboli, aber James Bond war auf jeden Fall schon da. Seither ist der touristische Dornröschenschlaf Materas und der Basilicata endgültig vorüber. WWW.APTBASILICATA.IT,

CRUISES CITYBREAK & STÄDTE REISE KREUZFAHRT? ODER

WENN DIE LUFT DIE KLARE WINTERKÄLTE ANNIMMT, TRÄUMEN VIELE REISENDE INSTINKTIV VON EINEM URLAUB AN TROPISCHEN STRÄNDEN. DOCH ES GIBT EINE ANDERE MÖGLICHKEIT, DIE JAHRESZEIT ZU GENIESSEN: STÄDTEREISEN IM WINTER. STELLEN SIE SICH VOR, SIE SCHLÜRFEN HEISSE SCHOKOLADE IN EINEM CAFÉ BEI KERZENSCHEIN ODER BEWUNDERN BERÜHMTE SEHENSWÜRDIGKEITEN IM SCHNEE. REISEN IM WINTER BIETEN NICHT NUR GÜNSTIGERE PREISE UND WENIGER TOURISTEN, SONDERN LASSEN STÄDTE AUCH IN EINEM GANZ NEUEN LICHT ERLEBEN – STIMMUNGSVOLL, INTIM UND EINFACH BEZAUBERND.

Es gibt viele Gründe, warum Städtereisen im Winter einen Platz auf Ihrer Reisewunschliste verdienen.

• Besseres Preis-Leistungs-Verhältnis: Flug- und Hotelpreise sind in den kühleren Monaten oft günstiger. So kann man oft luxuriöse Aufenthalte oder zentral gelegene Hotels zu einem Bruchteil der Preise der Hochsaison geniessen.

• Weniger Gedränge: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ohne Warteschlangen zu besuchen, ist ein Genuss. Museen, Galerien und Wahrzeichen, die im Sommer überfüllt sind, wirken im Winter oft viel entspannter. Man hat genügend Platz zum Erkunden und Zeit zum Verweilen.

• Gemütlich und kulturell. Der Winter ist ideal, um in Cafés zu verweilen, Museen zu erkunden, Theateraufführungen zu geniessen oder sich mit ausgedehnten, genussvollen Abendessen zu verwöhnen. Es ist die Gelegenheit, Kultur in aller Ruhe zu erleben.

Flusskreuzfahrten im Winter bieten eine märchenhafte Atmosphäre und die Möglichkeit, verschneite Landschaften vom warmen Salon aus zu geniessen. Beliebte Routen führen durch das winterliche Mittelrheintal, die Donau mit Städten wie Wien, Budapest, Köln und Strassburg oder auch die niederländischen Städte Amsterdam und Rotterdam. Veranstalter wie Thurgau Travel oder VIVA Cruises verfügen über spezielle Winterprogramme.

Wer ein grösseres Schiff bevorzugt, findet bei den zahlreichen Reedereien eine grosse Vielfalt von Winterkreuzfahrten mit Zielen, um der Kälte zu entfliehen (Karibik, Kanaren, Dubai) oder den Winterzauber zu erleben (Mittelmeer, Nordeuropa), oft zu günstigeren Preisen ausserhalb der Hauptsaison, wobei Karibik und Kanaren ideal für Sonne und Trockenzeit sind. Beliebte Regionen sind die sonnige Karibik, die Kanaren mit Madeira, das exotische Dubai / Abu Dhabi und Südamerika, aber auch das winterliche Mittelmeer oder Nordeuropa für Städtetouren. Vorteile sind oft niedrigere Preise, weniger Touristen und stabiles, warmes Wetter in südlichen Regionen.

DIE SCHÖNSTEN

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18.03.–26.03.(7) 26.03.–03.04.(7I8) 03.04.–11.04.(7) 11.04.–19.04.(7)

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(7) Mit Keukenhof (8) Themenreise «Genuss der Sinne» buchbar

Flusshüpfen auf Rhein, Mosel und Saar BASEL–MERZIG–TRIER–BASEL MS EDELWEISS bbbbk

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Das detaillierte Reiseprogramm dieser Reise finden Sie online | Programmänderungen vorbehalten

Ab-Preise: Günstigste verfügbare Kategorie, Rabatt bereits abgezogen

Informationen oder buchen thurgautravel.ch 0800 626 550

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(7) Vorprogramm Porto buchbar (8) Nachprogramm Lissabon buchbar (9) Nachprogramm Galizien buchbar Weitere Reisedaten online verfügbar

DIE HOTELLEGENDE

SIEBEN JAHRE HAT DIE UMFASSENDE RENOVIERUNG DES 1931 ERÖFFNETEN

LUXUSHOTELS GEDAUERT – DAS ERGEBNIS KANN SICH SEHEN LASSEN.

Autor_Detlef Berg

Das berühmte Traditionshotel an der Park Avenue spielte über Jahrzehnte hinweg eine zentrale Rolle in der Stadt, die niemals schläft. Hinter der denkmalgeschützten Art-déco-Fassade trafen Staatsgäste und Stars aufeinander: Die Queen, Henry Kissinger und Winston Churchill kamen ebenso wie alle US-Präsidenten seit Herbert Hoover. Sie wohnten wie Frank Sinatra, Marylin Monroe und viele andere Stars in der 209 Quadratmeter grossen Präsidentensuite mit drei Schlafzimmern, drei Bädern und einem Schaukelstuhl, der einst John F. Kennedy gehörte. Und Cole Porter lebte über 30 Jahre im Hotel. Sein SteinwayFlügel, auf dem er «I’ve Got You Under My Skin» komponierte, steht bis heute in der Lobby. Legendär ist auch der «Grand Ballroom», in dem rauschende Bälle und historische Konferenzen stattfanden.

Die Historie der Hotellegende reicht bis in das Jahr 1893 zurück. Damals eröffnete William Waldorf Astor das 13-stöckige Waldorf-Hotel. Vier Jahre später war das Astoria-Hotel fertig. Als die

WALDORFASTORIA

NEW YORK

beiden Häuser an einem neuen Standort zusammengeführt und 1931 eröffnet wurden, galt der Komplex mit 1 400 Zimmern als das weltweit grösste Hotel. Spätestens 1945 wurde es durch den Film «Weekend at the Waldorf» international bekannt.

Der Hotelunternehmer Conrad Hilton wollte das Haus unbedingt besitzen. Für ihn war es «The greatest of them all». 1977 war es so weit – seitdem gehört das Hotel zur Hilton-Kette und war für die beiden Erbinnen Paris und Nicky während ihrer Kindheit wie ein zweites Zuhause.

2014 verkaufte Hilton das Hotel für 1.95 Milliarden US-Dollar, behielt aber das Recht, das Waldorf-Astoria für 100 Jahre weiterzubetreiben. Das New Yorker Hotel ist auch der Ursprung einer Hotelmarke, die sich bis heute erhalten konnte und als Gruppe derzeit weltweit 42 Hotels umfasst.

Nach der Wiedereröffnung verfügt das Hotel nur noch über 375 Zimmer. Das kleinste Zimmer ist doppelt so gross wie ein ursprüngliches Hotelzimmer. Ausserdem gibt es 372 private Apartments.

Die vom Innenarchitekten Pierre-Yves Rochon gestalteten Hotelzimmer sind die grössten in Manhattan und wurden in hellen, freundlichen Farbtönen gestaltet. Insgesamt stehen Zimmer in elf Kategorien zur Verfügung, darunter die 464 Quadratmeter grosse Waldorf-Astoria-Suite, die ganz im Stil einer privaten Pariser Residenz des 18. Jahrhunderts eingerichtet ist. Sie ist mit einer modernen Küche ausgestattet, verfügt über einen Essbereich für acht Personen und einen Wohnbereich mit Piano und kann mit weiteren Zimmern verbunden werden.

Zentrum des Hotels ist die Peacock Alley, die einst die beiden historischen Hotels Waldorf und Astoria verband. Im Mittelpunkt befindet sich die fast drei Meter hohe Standuhr von 1893, angefertigt im Auftrag von Königin Victoria als Geschenk anlässlich der Weltausstellung in Chicago. Die Uhr war auch Mittelpunkt des alten WaldorfHotels, das 1929 abgerissen wurde, um dem Empire State Building Platz zu machen. Seit 1931 steht sie nun hier und wird hoffentlich wieder zu einem Treffpunkt der New Yorker nach dem Motto «Meet me at the clock» – triff mich an der Uhr. In der weitläufigen Lobby mit bequemen Sitzgruppen werden den ganzen Tag über Snacks und andere Köstlichkeiten serviert. Erhalten hat sich auch die berühmte Bar, für die der Mixologist Jeff Bell erlesene Cocktails kreiert hat.

Für das leibliche Wohl sorgen Michael Anthony im Lex Yard mit internationalen Gerichten und Ry Nitzkowski im Yoshoku mit Kaiseki-inspirierten Menüs.

Zu den Annehmlichkeiten des Hotels gehört das Guerlin Wellness Spa. Auf über 1 850 Quadratmetern mit 16 Behandlungsräumen werden alle erdenklichen Anwendungen angeboten. Gleich nebenan: ein modern eingerichteter Fitnessbereich.

Der «Grand Ballroom», gern auch als Kronjuwel unter den New Yorker Veranstaltungsräumen bezeichnet, erstrahlt in alter Schönheit. Er bietet 1 500 Personen Platz. Die Balkone über drei Ebenen sowie die dekorative Decke beeindrucken wohl jeden Gast. Zusammen mit den ebenfalls nach alten Vorlagen detailgetreu restaurierten und denkmalgeschützten Sälen Basildon, Astor und Jade kehrt ein Stück vom alten Glamour zurück, was das Waldorf-Astoria zu einem ganz besonderen Hotel macht. Conrad Hilton hätte seine Freude daran.

WWW.HILTON.COM

WWW.WALDORFASTORIANEWYORK.COM

Megasaray Mount Erciyes:

Das perfekte Ziel für Wintersport und Entspannung

Mit seiner herausragenden Lage direkt am Fuße des imposanten Erciyes-Gebirges ist das 5-Sterne-Resort Megasaray Mount Erciyes ein Highlight für Wintersportliebhaber, Reiseprofis und Familien gleichermaßen. Das Hotel begeistert mit 106 stilvoll eingerichteten Zimmern und Suiten, die durch ihren modernen Komfort und einen atemberaubenden Blick auf die verschneite Berglandschaft bestechen.

Erciyes – Ein Paradies fürWintersportler und Naturfans

Das Erciyes-Gebirge, bekannt als das größte und modernste Skigebiet der Türkei, bietet über 100 Kilometer perfekt präparierte Pisten für Skifahrer, Snowboarder, Langläufer und Schneeschuhwanderer. Moderne Liftanlagen und vielseitige Abfahrten garantieren Wintersportvergnügen für jedes Niveau. Die Wintersaison reicht von 19. Dezember bis 22. März, sodass genügend Zeit für unvergessliche Erlebnisse bleibt.

Misi Club und Skiakademie – Ein Spaß für die ganze Familie

Kulinarische Highlights und Erholung pur

Nach einem aktiven Tag auf der Piste laden die großzügigen Spa- und Wellnessbereiche des Hotels zum Entspannen ein. Ob in der Sauna, im Dampfbad oder bei einer wohltuenden Massage – hier finden Gäste Erholung auf höchstem Niveau. Kulinarisch überzeugt das Resort mit einer breiten Auswahl an türkischen und internationalen Spezialitäten, die aus frischen, regionalen Zutaten zubereitet werden.

Besonders Familien mit Kindern profitieren vom Misi Club, der mit altersgerechten Aktivitäten und einem professionellen Betreuungsteam für beste Unterhaltung sorgt. Die Skiakademie im Megasaray Mount Erciyes ist ein weiteres Highlight, das Wintersport für alle Generationen zugänglich macht. Mit erfahrenen Trainern und modernster Ausstattung ermöglicht die Akademie ein individuelles Training direkt an den Pisten des Erciyes-Gebirges. Für Kinder gibt es spezielle Programme, die Sicherheit und Spaß vereinen. Familien und Gruppen profitieren von maßgeschneiderten Kursen, die von erfahrenen Skilehrern betreut werden.

Perfekte Erreichbarkeit & Nähe zu kulturellen Highlights

Das Resort liegt nur 30 Minuten vom Flughafen Kayseri (28 km) entfernt, der zahlreiche internationale Verbindungen bietet. Für kulturell Interessierte ist die weltberühmte Region Kappadokien mit ihren faszinierenden Felsformationen, unterirdischen Städten und Heißluftballonfahrten in rund 90 Minuten Fahrtzeit (90 km) erreichbar – ein ideales Ziel für einen unvergesslichen Tagesausflug.

Ihr perfekter Winterurlaub

Weitere Trainingsmöglichkeiten auf höchstem Niveau

Das Megasaray Mount Erciyes hebt sich mit seinen umfangreichen Sporteinrichtungen besonders hervor. Neben dem Höhengebietstrainingscamp, das Profi- und Amateursportlern optimale Bedingungen für Höhentraining bietet, gibt es zwölf Tennisplätze sowie ausgezeichnete Möglichkeiten für Volleyball, Basketball und Schwimmen.

Ob als Wintersportler, Aktivurlauber oder Familienreisender – das Megasaray Mount Erciyes verbindet erstklassigen Service, vielseitige Freizeitmöglichkeiten und eine traumhafte Lage zu einem unvergesslichen Aufenthalt.

Megasaray Hotels – Ihre erste Adresse für eine außergewöhnliche Wintersaison 2026.

Kontakt & Buchung

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book@megasarayhotels.com

ALTSTADTFLAIR, LUXUS UND INDUSTRIECHARME

DÜSSELDORF IST EINE STADT DER KURZEN WEGE – KOMPAKT, VIELSEITIG UND VOLLER KONTRASTE. SIE VEREINT DAS ÜBERSCHAUBARE EINER KLEINSTADT MIT DER DYNAMIK EINER METROPOLE.

ZWISCHEN BIERKULTUR UND KUNST, RHEINROMANTIK UND NACHHALTIGKEIT ERFINDET

SIE SICH IMMER WIEDER NEU.

Autorin_Katrin Gehri

Bild_Leonie Gehri

Die Düsseldorfer scheinen zwischen zwei Welten zu leben: am Morgen geschäftig auf der Königsallee, am Abend gesellig am Rheinufer mit einem Altbier in der Hand. Sie lieben Autos und fahren mit dem Velo zur Vernissage. Den Espresso trinkt man im Stehen. Das Interesse an Kunst und Design ist ehrlich.

ALTSTADT, RHEIN UND LEBENSGEFÜHL

Jede neue Stadt erkunde ich mit einem geführten Rundgang. Von Düsseldorf weiss ich wenig und bin erstaunt zu erfahren, dass die Altstadt nur 0.5 Quadratkilometern gross ist und dennoch als das historische Herz gilt. Auf engstem Raum reihen sich rund 250 Kneipen und Brauhäuser aneinander. Die «längste Theke der Welt» ist dabei kein Ort, sondern ein Synonym für das dichte Nebeneinander hiesiger Geselligkeit. Das Altbier gehört ebenso zur lokalen Kultur wie der Killepitsch, ein herber Kräuterlikör, der traditionell an kleinen Theken und im Stehen getrunken wird.

Meine Tour führt mich durch die Altstadt über die Königsallee bis zur neuen Mitte – den Kö-Bogen I und II. Vermittelt wird ein lebendiges Bild der Stadtentwicklung: Zwischen barocker Geschichte und gläserner Architektur pflegt man einerseits das Erbe und gestaltet andererseits äusserst zukunftsorientiert. Kaum vorstellbar: Bis in die 1990er-Jahre war die City durch vielbefahrene Strassen vom Rhein abgeschnitten. Erst mit der Umgestaltung des Rheinufers entstand die heute so belebte Promenade, die den Fluss wieder ins Stadtbild zurückholte.

Mir fallen die zahlreichen Velowege auf, die quer durch das Zentrum führen und rege genutzt werden. Ich erfahre, dass ehrgeizige Klimaziele verfolgt werden. Mit dem Kö-Bogen II besitzt die Stadt eines der grünsten Gebäude Europas: Über 30’000 Buchen bepflanzen die Fassade, filtern Feinstaub und produzieren jährlich mehrere Tonnen Sauerstoff. Als Klimazwilling von Toulouse nutzt man wissenschaftliche Vergleiche, um Massnahmen an lokale Bedingungen anzupassen. So entsteht ein urbanes Klima, das langfristig gesünder, leiser und lebenswerter werden soll.

SHOPPING UND STILBEWUSSTSEIN

Düsseldorf, Mode und Luxus – das gehört zusammen. Entlang der Königsallee reihen sich Designerlabels, Juweliere und Traditionshäuser aneinander. Etwas gehemmt betrete ich den FlagshipStore von Tiffany & Co., werde freundlich durch das Geschäft geführt und kann die Auslagen bewundern, ohne Kaufdruck zu verspüren. Allerliebst, inhabergeführt und in direktem Kontrast zum Tiffany ist das «Bettwaren Düsseldorf» beziehungsweise das «Gute N8!», ein Fachgeschäft für ausgewähltes Schlaf- und Bettenzubehör. Nur wenige Strassen weiter, in der Carlstadt, entdecke ich den kleinen Schmuckladen ORFÈVRE. Er wirkt von aussen unscheinbar, ist aber einen Stopp wert. Präsentiert werden Unikate, Serien und Sonderstücke, die sowohl Schmuck als auch Objektkunst sind.

TECHNIK UND LEIDENSCHAFT

Am nächsten Tag steht der Besuch der «Classic Remise» auf dem Programm. Das ehemalige Industriegebäude dient heute als Zentrum für Oldtimerkultur und Fahrzeuggeschichte. In gläsernen Boxen stehen historische Automobile, alle davon im Privatbesitz – fahrbereit, mit speziellem Kennzeichen, und noch immer auf den Strassen unterwegs.

Alle anderen Autos stehen zum Verkauf. Die Kombination aus Technik, Handwerk und Design zieht Tag für Tag Autoliebhaber und auch Architekturinteressierte an, die die gelungene Umnutzung des alten Ringlokschuppen schätzen.

Das Fazit meiner Reise? Die Mischung aus Metropole und rheinischer Direktheit hat mich überrascht. Und wahrscheinlich kann man Letztere mit dieser kleinen, berührenden Szene umschreiben, die ich genau so erlebt habe: Zwei junge Frauen begegnen sich auf dem Markt zwischen Ständen voller Obst und Blumen. Sie kennen sich offenbar nicht. Sagt die eine: «Sie sind sehr hübsch.» Die andere schaut irritiert auf ihren Strauss. «Ich habe ihn soeben gekauft, er ist wirklich schön.» – «Nein, nein», entgegnet die Erste, «ich meine nicht die Blumen. Ich meine Sie.»

FRAGEN AN JENS IHSEN

MANAGING DIRECTOR BEI DER DÜSSELDORF TOURISMUS GMBH

PRESTIGE TRAVEL: Herr Ihsen, eignet sich ein Kurzbesuch in Düsseldorf auch für Familien oder eher nur für Paare?

JENS IHSEN: Beides! Familien lieben den Aquazoo, den Wildpark Grafenberg, Schloss Benrath mit seinem weitläufigen Park und die Aussicht vom Rheinturm. Paare geniessen romantische Spaziergänge am Rhein, ein Dinner im MedienHafen und den Sonnenuntergang am Rheinufer – Düsseldorf hat für jeden das passende Tempo.

Ist Düsseldorf eine nachhaltige Stadt?

Düsseldorf verfolgt das ehrgeizige Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden – zahlreiche Initiativen bringen die Stadt diesem Ziel schon heute näher. Auch Reisende, die bewusst und nachhaltig unterwegs sind, finden hier verschiedene Möglichkeiten: von barrierefreien Stadtführungen über klimafreundliche Gastronomie bis zu grünen Oasen mitten in der Stadt. Alle Tipps für einen umweltfreundlichen Aufenthalt gibt es kompakt auf unserer Homepage unter www.visitduesseldorf.de/informieren/nachhaltig-unterwegs.

Wie lange muss man hier sein, um das Beste kennenzulernen?

Drei Tage sind ideal, um Düsseldorfs Highlights zu entdecken – von der Altstadt und der Rheinuferpromenade über den modernen MedienHafen bis hin zu den Kunstmuseen und der berühmten Königsallee. Wer mehr Zeit hat, sollte unbedingt in die Stadtviertel eintauchen: ins kreative Flingern, ins historische Kaisers werth, nach Unterbilk und Bilk mit ihren Szene-Restaurants und Concept Stores oder ins japanische Viertel Little Tokyo.

Wie sollte man einen Drei-Tages-Trip optimal gestalten?

Tag 1: Einen Überblick über die Stadt gewinnt man am besten bei einer vollelektrischen Hop-on-Hop-off-Tour oder einer Stadtführung. Danach bleibt Zeit, um die Altstadt und die Rheinuferpromenade auf eigene Faust zu erkunden und den Abend gemütlich in einem traditionellen Brauhaus ausklingen zu lassen.

Tag 2: Düsseldorf ist eine Kunstmetropole – ein Besuch im Kunstpalast, im NRW-Forum oder in der Kunstsammlung NRW (K20 / K21) ist ein Muss. Besonders empfehlenswert ist der Art:walk-Museumspass: Für 25 Euro bietet er 48 Stunden lang Zugang zu sechs renommierten Museen der Stadt. Auch ein Aufstieg auf den Rheinturm mit Panoramablick, ein Spaziergang durch den Hofgarten, StreetartTouren oder ein kulinarischer Streifzug über den Carlsplatz machen den Tag perfekt.

Tag 3: Der letzte Tag gehört den Stadtteilen: Ein Spaziergang durch das historische Kaiserswerth mit seiner Schlossruine, ein Besuch von Schloss Benrath, Shopping auf der Königsallee oder ein kulinarischer Abstecher nach Little Tokyo runden den Aufenthalt ab.

Bedarf es hierfür der grossen Geldbörse?

Keineswegs – Düsseldorf ist für jedes Budget erlebbar. Viele Attraktionen wie die Rheinuferpromenade oder der Wildpark sind kostenlos, es gibt Unterkünfte in allen Preiskategorien und mit der Düsseldorf Card profitieren die Gäste von zahlreichen Ermässigungen.

WWW.VISITDUESSELDORF.DE

«DIE GEHEIME MACHT DER DÜFTE»

IM KUNSTPALAST DÜSSELDORF ENTFALTET SICH KUNST AUF VÖLLIG NEUE WEISE. EINE AUSSTELLUNG BRINGT MALEREI, SKULPTUR UND DUFT IN EINEN SINNLICHEN DIALOG, VERBINDET SEHEN, RIECHEN UND ERINNERN. EIN ÜBERAUS SEHENSWERTES VISUELLOLFAKTORISCHES GESAMTERLEBNIS.

Kurator Robert Müller-Grünow und Museumsdirektor Felix Krämer begegneten sich im Frühjahr 2024 zum ersten Mal. Es ging dabei um multisensorische Konzepte. Schnell erkannten beide gemeinsame Visionen: Krämer wollte die Grenzen eines klassischen Museumsbesuchs hinter sich lassen, Müller-Grünow brachte die Idee mit, Geruch als neue Dimension der Kunstvermittlung zu integrieren.

GERUCH UND GESCHICHTE

Aus diesem ersten Treffen entstand das Projekt «Die geheime Macht der Düfte». Die Ausstellung – sie ist ein Experiment für alle Sinne. Zum ersten Mal überhaupt werden Gemälde, Skulpturen und Objekte mit rund 30 eigens komponierten Duftkompositionen verbunden. Diese regen Emotionen an, rufen Erinnerungen hervor – und plötzlich sieht man ein vertrautes Bild wie die Mona Lisa mit völlig anderen Augen.

So ungewöhnlich wie der Ursprung der Idee, so aussergewöhnlich das Ergebnis: Auf rund 5 000 Quadratmetern entfaltet sich ein untypischer Rhythmus. Auf dichte Sequenzen, in denen Gerüche und Kunst miteinander verschmelzen, folgen klar strukturierte, ruhigere Bereiche.

Besonders eindrücklich ist der Teil, der sich mit Krieg und Erinnerung befasst. Im Saal, der dem Zweiten Weltkrieg gewidmet ist, wird bewusst kein Duft eingesetzt. Der gänzliche Verzicht verweist auf Verlust, Sprachlosigkeit und die seelische Nüchternheit dieser Zeit.

LUXUS UND VERGÄNGLICHKEIT

Ganz anders zeigt sich das bei Adlerholz, einer der kostbarsten Substanzen der Welt, die früher nur Herrschern vorbehalten war. Der schwere, warme Geruch erzählt von Macht, Reichtum und Vergänglichkeit. Sandelholz hingegen, einst Symbol des Heiligen, entfaltet Ruhe und Klarheit; hier verbindet es sich mit barocken Gemälden und erinnert an die Sehnsucht nach Einklang.

Das Themenspektrum reicht über 1 000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte, von der Antike bis in die Gegenwart. Auffällig sind nicht nur die Aromen, sondern auch die Farbgestaltung der Wände: sorgfältig abgestimmt, von tiefem Burgunderrot bis zu kühlem Nachtblau. Leichte Stoffbahnen trennen die Zonen, lenken den Blick und dämpfen den Klang. Die Inszenierung wirkt sehr ästhetisch – jeder Abschnitt wurde bewusst gestaltet. Auch deshalb richtet sich die Ausstellung an alle, die Kunst mit allen Sinnen erleben möchten. Sie spricht Kunstliebhaber*innen ebenso an wie Familien und Neugierige, die Museen sonst eher meiden.

Noch bis zum 8. März 2026 im Kunstpalast Düsseldorf.

WWW.KUNSTPALAST.DE/DE/EVENT/DUEFTE

NEWS

Six Senses London – Six Senses goes UK

Six Senses setzt mit diesem Haus seine urbane Expansion fort und bringt den unverwechselbaren Markenspirit ins Herz der britischen Metropole. Denn wo auch immer ein Six Senses entsteht, entsteht auch ein besonderer Ort, an dem sich Einheimische, Gäste und Freunde der Six Senes Community ungezwungen treffen.

Hagastrand, Autograph Collection – Debüt in Stockholm

Als neues Mitglied der Autograph Collection Hotels, bringt das Hagastrand ein einzigartiges Hotel erlebnis in den königlichen Haga-Park von Stockholm. Als erstes Haus der Marke in Schweden setzt es neue Massstäbe für nordische Gastfreundschaft mit einer harmonischen Verbindung aus skandinavischer Gelassenheit und moderner Eleganz.

Hotel Local Dubai, Jumeirah Village Triangle: Eröffnung in bester Lage Autograph Collection Hotels hat das Hotel Local Dubai in sein Portfolio für den Nahen Osten aufgenommen und bringt damit einen neuen Community-Spirit in Dubais Jumeirah Village Triangle. Das Hotel wurde für Kulturinteressierte konzipiert und verbindet modernen Komfort mit urbanem Flair. Es liegt nur wenige Minuten von Dubais Topattraktionen wie dem Burj Khalifa, der Dubai Mall und dem Global Village entfernt. Die stilvoll gestalteten Zimmer und Suiten bieten einen herrlichen Blick auf die Skyline und überzeugen mit durchdachten Details, modernen Annehmlichkeiten und familienfreundlicher Ausstattung.

Six Senses Milan – Art meets Fashion 2023 wurde das Six Senses Rome in der ewigen Stadt eröffnet und war das erste Haus der Gruppe in Italien. Nun folgt mit dem Six Senses Milan die Mode- und Kunstmetropole des Landes. Das Domizil liegt versteckt in der Via Brera 19 im gleichnamigen Künstlerviertel, direkt gegenüber der Pinacoteca und nur wenige Gehminuten vom berühmten Mailänder Dom entfernt. Die Innenausstattung feiert die legendäre Mailänder Handwerkskunst. ArabescatoMarmor, antikes Messing, handgefertigtes Rauchglas, strukturierte Decken und Mosaikbordüren verbinden den historischen Charme mit modernen Elementen.

Hilton Istanbul Bosphorus – legendäres Zieln

Das Hilton Istanbul Bosphorus ist seit seiner Eröffnung im Jahr 1955 ein Ort, an dem man sehen und gesehen werden kann. Als Wahrzeichen Istanbuls, Heimat der ersten Happy Hour des Landes und Zeuge von 70 Jahren kulturellem Wandel, wird das Hotel 2026 nach einer beeindruckenden Renovierung wiedereröffnet. Es verfügt über 475 Gästezimmer, darunter 39 Suiten, die alle mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet sind.

SILVER SPIRIT

LUXUSANSPRÜCHE AUF INTIME REALITÄT TREFFEN

Als wir aus dem Flugzeug stiegen und vom Bodenpersonal in Lissabon begrüsst wurden, wussten wir: Wir waren bei Silversea! Eine Mitarbeiterin setzte uns in ein Privattaxi, das uns zum Pier brachte, wo die Silver Spirit und zehn Tage auf See auf uns warteten. Hier erfolgte das eigentliche Check-in-Prozedere mit Passkontrolle, Passfoto für die Datenbank und der Ausstellung eines persönlichen Ausweises, welcher mich als Gast auf der Silver Spirit auszeichnete. Dann ging es die Gangway hinauf, wir wurden mit heissen Handtüchern und Champagner begrüsst und direkt zu unserer Suite begleitet.

SUITEN, DIE SCHWIMMENDEN LUXUS NEU DEFINIEREN

Jede Unterkunft an Bord der Silver Spirit ist eine Suite – ein Statement, das Bände über das Luxusbewusstsein des Schiffs spricht. Von den Vista-Suiten mit ihren grossen Panoramafenstern bis zur palastartigen Owner’s Suite, die sich wie ein Manhattan-Penthouse auf See anfühlt, ist jeder Raum für diejenigen konzipiert, die keine Kompromisse beim Komfort eingehen möchten.

Wir durften in einer Veranda-Suite hausen, welche zur beliebtesten Unterkunft an Bord gehört und die perfekte Balance aus Platz und Privatsphäre bietet. Eine private Terrasse, die den Wohnraum bis zum endlosen Horizont erweitert, macht die Veranda-Suite beliebt. Classic-, Superior- und Deluxe-Veranda-Suiten unterscheiden sich hauptsächlich in der Lage und nicht in der Grösse. So geniessen alle Gäste unabhängig von ihrer Wahl grosszügige Proportionen. Für diejenigen, die den ultimativen Luxus suchen, bieten die Silver-, Royal- und Grand-Suiten wohnungsähnliche Wohnräume, in denen sich längere Reisen wie Aufenthalte in den besten Hotels der Welt anfühlen.

Autor_Urs Huebscher

Bilder_Silversea Cruises_und_Urs Huebscher

SILVERSEA NIMMT IN DER LUXUSKREUZFAHRTLANDSCHAFT EINE EINZIGARTIGE STELLUNG EIN – DIE SCHIFFE SIND GROSS GENUG, UM EINE BEMERKENSWERTE VIELFALT ZU BIETEN, UND DENNOCH INTIM GENUG, UM DIE BEGEHRTE ATMOSPHÄRE DES «GEFLÜSTERTEN LUXUS» ZU BEWAHREN. DIE SCHWIMMENDEN BOUTIQUE-HOTELS SIND EINE IDEALE KOMBINATION AUS GROSSZÜGIGKEIT, ELEGANZ UND LUXUSVERSPRECHEN. MIT RUND 600 GÄSTEN UND ACHT RESTAURANTS VERSUCHT SILVERSEA ZU BEWEISEN, DASS INTIMITÄT UND EXZELLENZ BEI LUXUSKREUZFAHRTEN DIE PERFEKTE KOMBINATION BILDEN.

KULINARISCHE ODYSSEE

Das anspruchsvolle Speiseprogramm der Silver Spirit umfasst acht Restaurants und die kulinarische Landschaft ist so vielfältig wie die Reiseziele selbst. Seishin ist der gastronomische Höhepunkt an Bord und hebt Kreuzfahrt-Dining auf ein bemerkenswertes Niveau. La Dame entführt in ein elegantes Pariser Speisezimmer, in dem klassische Technik auf moderne Präsentation trifft. Das Atlantide bildet die kulinarische Basis des Schiffs und das Indochine bietet bemerkenswerte Höhepunkte für eine Küche auf See. La Terrazza ist Silverseas bekanntestes Restaurant und bietet zusätzlich Sitzplätze im Freien, was eine tolle Ergänzung ist. Silver Note bietet zeitgenössische Küche im kultivierten Flair eines Jazzclubs und das Spaccanapoli verkörpert traditionelle italienische Pizzaherstellung in ihrer reinsten Form. Das Grill and Hot Rocks bietet vielleicht den überraschendsten kulinarischen Erfolg: vom gemütlichen Essen am Pool tagsüber bis zum interaktiven Grillerlebnis nach Sonnenuntergang.

Unser Lieblingsrestaurant war das Hot Rocks Grill, gefolgt vom La Terazza aufgrund der zahlreichen Variationen in Sachen Auswahl. Wir haben das Essen genossen und würden es als ausgezeichnet bewerten. Wir haben alle Restaurants ausprobiert. Wir frühstückten fast jeden Morgen in unserer Suite und es war sehr lecker. Das Pooldeck war immer gut besetzt, wirkte aber nie überfüllt. Es gab Platz für alle. Auch zum Mittagessen hatten wir nie Probleme, einen Tisch am Pool zu bekommen. Der Service am Pool war ausgezeichnet und es war immer jemand da, der nach dem Rechten sah.

Um das Beste aus Ihrem Silver-Spirit-Erlebnis herauszuholen, ist eine frühzeitige Planung entscheidend. Reservierungen in Spezialitätenrestaurants sollten vor der Einschiffung vorgenommen werden – beliebte Lokale wie Seishin und La Dame sind oft für die gesamte Kreuzfahrt ausgebucht.

DIE WEITERENTWICKELTE ELEGANZ VON SILVERSEA

Auf der Silver Spirit gelten Kleidervorschriften, die die anspruchsvolle maritime Tradition widerspiegeln und gleichzeitig moderne Flexibilität bieten. Tagsüber ist legere Eleganz im Resort-Stil gefragt und abends geht es dann zu einem gehobeneren Stil über, wobei «Elegant Casual» die häufigste Kleiderordnung ist. Damen tragen elegante Einzelteile, Herren tragen Hemden oder Poloshirts mit Kragen und optionalem Jackett. Restaurantspezifische Anforderungen sorgen für Nuancen: Im La Dame ist für Herren ein Jackett erforderlich, während in Lokalen wie La Terrazza und Silver Note elegante Freizeitkleidung auch an formellen Abenden willkommen sind. Im The Grill und im Spaccanapoli wird durchgehend legere Kleidung geboten. Diese Kleiderordnung berücksichtigt unterschiedliche Komfortniveaus und bewahrt gleichzeitig die kultivierte Atmosphäre, die Silversea von eher zwanglosen Kreuzfahrtlinien unterscheidet – und ermöglicht persönlichen Ausdruck innerhalb eleganter Parameter.

Das Nachtleben der Silver Spirit spiegelt die Philosophie des Schiffes wider: anspruchsvoll, ohne stickig zu sein, abwechslungsreich, ohne aufdringlich zu sein. Die Panorama Lounge erwacht bei Sonnenuntergang zum Leben und bietet neben frisch gemixten Cocktails einen spektakulären Ausblick. Die Observation Lounge bietet mit ihrer erhöhten Sitzgelegenheit und den Panoramafenstern den perfekten Rahmen für einen Aperitif. Jazz-Fans zieht es ins Silver Note, während die Hausmusiker des Silver Spirit im Dolce Vita jeden Abend für eine intime Atmosphäre sorgen. In der Venetian Lounge finden Shows von Klassik bis Moderne statt.

Das Spa des Schiffs bietet übrigens Erholung pur – mit Behandlungen und Therapien, die das luxuriöse Erlebnis perfekt abrunden. Pilates- und Yoga-Kurse sorgen für sanfte Bewegung, während Fitnessstudio, Schwimmbad und Joggingstrecke sportlichere Aktivitäten ermöglichen.

Die Aktivitäten an Bord spiegeln das anspruchsvolle Gästeprofil wider: Cocktailpartys mit dem Kapitän, Kochvorführungen mit dem Chefkoch, Küchenführungen, Weinproben und Vorträge von Bordexperten. Diese Erlebnisse bereichern das Kreuzfahrterlebnis, anstatt es zu überlagern.

DER ALL-INCLUSIVE-VORTEIL: ECHTER LUXUS BEDEUTET KEINE ÜBERRASCHUNGEN

Der All-inclusive-Ansatz der Silversea-Schiffe erspart die Angst vor steigenden Kosten, die bei anderen Luxus-Erlebnissen oft auftreten. Premium-Spirituosen, erlesene Weine und Champagner sind im Kreuzfahrtpreis inbegriffen. Der Butler-Service sorgt für individuelle Betreuung, und die enthaltenen Trinkgelder ersparen Ihnen die lästige Entscheidung über das Trinkgeld. Selbst zwei vorgeschlagene Ausflüge pro Destination sind bei Landgang inklusive. Weitere exklusive geführte Touren sind kostenpflichtig. Die mit Abstand schönsten Ausflüge auf unserer Mittelmeer-Cruise waren die Besichtigung der Altstadt von Ibiza und die kleine authentische Insel Menorca.

DIE TRANSFORMATION

Die Geschichte der Silver Spirit ist eine Geschichte ambitionierter Neuerfindungen. Im Jahr 2018 unternahm Silversea etwas Aussergewöhnliches: Das Schiff wurde buchstäblich in zwei Hälften geteilt und man fügte einen 49 Meter langen Abschnitt ein. Dadurch wurde die Länge des Schiffes vergrössert und Platz für erweiterte Annehmlichkeiten geschaffen, ohne dass der intime Charakter des Schiffes verloren ging. Der Umbau betraf jeden Winkel des Schiffs. Jede Suite wurde komplett neu gestaltet, öffentliche Bereiche wurden erweitert, neue Restaurants hinzugefügt und sogar die Teakdecks erneuert. Das Ergebnis ist ein Schiff, das sich absolut zeitgemäss anfühlt und gleichzeitig die italienische Eleganz bewahrt, die das SilverseaErlebnis ausmacht.

MEIN FAZIT: LUXUS MIT EHRLICHEN EINSCHRÄNKUNGEN

Silversea Cruise zieht eine anspruchsvolle internationale Kundschaft im Alter von 35 bis 70 Jahren an. Die Atmosphäre ist eher erwachsenenorientiert, obwohl gelegentlich auch Familien mit wohlerzogenen Kindern an Bord sind. Die internationale Mischung –Amerikaner, Europäer und Gäste aus der ganzen Welt – sorgt für faszinierende Tischgespräche und einen kulturellen Austausch, der die Reise bereichert. Anspruchsvolle Kreuzfahrtgäste sollten jedoch realistische Erwartungen haben. Das Schiff wirkt nie überfüllt und bietet eine beeindruckende Vielfalt. Die Silver Spirit steht für Luxuskreuzfahrten für Gäste, die anspruchsvolle Annehmlichkeiten ohne die überwältigende Grösse eines Grossschiffs schätzen. Sie bietet den perfekten Kompromiss für alle, die sich Abwechslung und Eleganz gleichermassen wünschen, gepaart mit dem dezenten Luxus, der zum Markenzeichen von Silversea geworden ist. WWW.SILVERSEA.COM

SOLO

AUF DEM FLUSS

WER ALLEINE AUF EINE SCHIFFSREISE GEHT, BEZAHLT IN DER REGEL EINEN BETRÄCHTLICHEN AUFPREIS FÜR DIE EINZEL BELEGUNG EINER DOPPELKABINE. ANDERS BEIM FLUSSREISEN-SPEZIALISTEN THURGAU TRAVEL: HIER HABEN DIE GÄSTE DIE MÖGLICHKEIT, EINE DOPPELKABINE ZUR ALLEINBENUTZUNG OHNE AUFPREIS ODER SOGAR EINZELKABINEN ZU BUCHEN.

Autor_ Markus Fässler

Bilder_Thurgau Travel

Alleine auf einer Flusskreuzfahrt? Das kann ganz schön viel Geld kosten. Denn Soloreisende müssen oft einen happigen Aufpreis für die Alleinbenutzung einer Doppelkabine zahlen. Hinzu kommt: Nach wie vor sind Einzelkabinen auf den Flussschiffen dieser Welt eine Rarität – und das, obwohl es längst nichts Ungewöhnliches mehr ist, dass jemand alleine auf Reisen geht.

Bei Thurgau Travel beträgt der Anteil Alleinreisender rund 18 Prozent. «In den vergangenen Jahren ist dieser gesamthaft gestiegen. Die Tendenz zeigt, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird», sagt Daniel Pauli-Kaufmann, Geschäftsführer von Thurgau Travel. Nun reagiert der Flussreisenpionier aus Weinfelden TG auf diese Entwicklung und baut die Anzahl an Einzelkabinen auf den Schiffen aus.

SIEBEN NEUE EINZELKABINEN AUF DER PEARL

Allen voran geschah dies mit der MS Swiss Pearl. Im Zuge der letzten Renovation im Winter 2024 sind sieben neue Einzelkabinen entstanden. Mit einer Fläche von elf Quadratmetern und ausgestattet mit einem Einzelbett, Dusche / WC, TV und Radio, Kühlschrank, Nespresso-Kaffeemaschine, Safe, Tisch mit Stuhl sowie einer individuell regulierbaren Klimaanlage bieten sie alles, was es für eine entspannte Flussreise braucht.

THURGAU TRAVEL ERWEITERT ANGEBOT FÜR ALLEINREISENDE

Daniel Pauli-Kaufmann ist Geschäftsführer von Thurgau Travel.

Gleich 14 Einzelkabinen mit derselben Grösse und Ausstattung wie auf der MS Swiss Pearl finden sich an Bord von MS Swiss Splendor. Insgesamt gibt es auf den Schiffen von Thurgau Travel rund 40 Einzelkabinen. Neben der MS Swiss Pearl und der MS Swiss Splendor verfügen auch die MS Thurgau Chopin, die MS Douro Spirit, die MV Lord of the Highlands, die RV Mekong Discovery sowie die RV Mekong Pearl über solche.

ALLEINE UND DOCH IN GESELLSCHAFT

Bei rund 140 Abfahrtsterminen entfällt der Einzelzuschlag bei der Nutzung einer Doppelkabine. Damit ist Thurgau Travel einer der führenden Anbieter in diesem Bereich. Hinzu kommen zeitlich begrenzte Aktionen, bei denen dieses Angebot noch ausgeweitet wird. Oftmals zahlt man zudem nur 50 Prozent des Alleinbenutzungszuschlags – dies ist bei 23 Abfahrtsterminen der Fall. «Mit den Einzelkabinen haben auch Passagiere, die nicht von diesen Angeboten profitieren können, die Möglichkeit, mit uns zu reisen», so Pauli-Kaufmann. Damit sich Alleinreisende während ihrer Flussfahrt nicht einsam fühlen, hat Thurgau Travel an Bord der Schiffe verschiedene Lösungen parat. Unter anderem gibt es ganz unter dem Motto «in bester Gesellschaft» einen Tisch für Solo-Traveler. Wer will, wird an einem solchen platziert. «Wer lieber für sich bleiben will, dem drängen wir nichts auf», sagt Pauli-Kaufmann.

WWW.THURGAUTRAVEL.CH

HENRYK WOLSKI IST PASSIONIERTER SEGLER. SCHON ALS KIND WAR ER AUF EINEM KLEINEN BINNENSEE IN SEINER POLNISCHEN HEIMAT UNTERWEGS, UND ALS JUGENDLICHER SEGELTE ER AUF DER OSTSEE. «MEINE ERSTE GRÖSSERE REISE FÜHRTE MICH NACH SCHWEDEN, UND 1976 SEGELTE ICH ÜBER DEN ATLANTIK ZUR ZWEIHUNDERTJAHRFEIER AMERIKAS», ERZÄHLT DER HEUTE 74-JÄHRIGE WOLSKI.

Autor und Bilder_Detlef Berg

ABENTEUER

1992 nahm er am Versuch des deutschen Polarforschers Arved Fuchs teil, der mit der «Dagmar Aaen» den Nordpol umrunden wollte. «Wir mussten im sibirischen Dikson an der Mündung des Jenissei aufgeben und in dieser unwirtlichen, eiskalten Umgebung überwintern.»

Im Jahr darauf versuchte Arved Fuchs die Durchquerung der Nordwestpassage – wieder mit dabei Henryk Wolski. «Wir segelten von Grönland durch die Baffin Bay in die arktischen Gewässer Kanadas. Alles verlief nach Plan, und wir kamen gut voran. Doch in der Bellotstrasse sassen wir plötzlich fest. Mächtige Eisschollen drohten die «Dagmar Aaen» regelrecht zu zerquetschen und wir mussten das Schiff verlassen», erzählt Wolski. «Wir haben eine Woche an Land campiert, dann gab das Eis unser Schiff wieder frei und die Durchquerung gelang. Ein grossartiges Erlebnis».

Die MS Roald Amundsen im Eis

NORDWEST PASSAGE

Heute ist Wolski einer von über 30 Wissenschaftlern und Dozenten, die auf der MS Roald Amundsen Vorträge für die Passagiere der Expeditionskreuzfahrt durch die Nordwestpassage halten.

Die Bellotstrasse ist eine schmale Meerenge, die die SomersetInsel im Norden vom Murchinson-Vorgebirge der Boothia-Halbinsel im Süden trennt und den nördlichsten Teil des amerikanischen Festlandes darstellt. Klimawandel und das speziell für diese Routen konstruierte Expeditionsschiff, ausgestattet mit modernster Technik, lassen die Passagiere kaum noch etwas vom legendären Mythos dieser historischen Route erahnen.

Schon seit 1492 waren die Europäer auf der Suche nach einem Seeweg nach Asien. Sie versprach kürzere Wege und weniger Gefahren. Doch es ist eine Reise in eine der unwirtlichsten, kältesten Gegenden unseres Erdballs, ins Polarmeer der Arktis. Es gab zu dieser Zeit keine verlässlichen Landkarten. In den folgenden 300 Jahren fügten Entdecker wie Franklin, Back, Perry und Beechy ihre Erkundungen wie kleine Stücke eines Puzzles zu einer brauchbaren Karte der zerklüfteten nördlichen Küstenlinie des Kontinents zusammen. Nur wenige Forscher liessen Erkenntnisse der einheimischen Inuit einfliessen. Erst Perry, der sich 1821 – 23 auf seiner Expedition in der Repulse Bay mit der Inuit-Frau Iligliuk anfreundete, nutzte deren Wissen. Ihre Karten zeigten ein gutes Bild vom Küstenverlauf und die Möglichkeit einer Nordwestpassage. Als Amundsen 1903 seine Expedition startete, war die Existenz der Passage bekannt. Es blieb aber die Frage, ob sie schiffbar ist. Ihm gelang in den drei Jahren bis 1906 die erfolgreiche Passage mit einem Boot.

Endpunkt seiner Expedition und Ausgangspunkt unserer Reise mit dem Expeditionsschiff von HX, das den Namen von Amundsen trägt, ist das kleine Städtchen Nome am Bering-Meer in Alaska. Berühmt wurde Nome durch den letzten Goldrausch in der Geschichte von Amerikas Westen und als Endpunkt des längsten Hundeschlittenrennens der Welt.

Mit seinen markanten Farben in Rot und Schwarz ist das für maximal 490 Passagiere ausgelegte und mit umweltfreundlichem Hybridantrieb ausgerüstete Expeditionsschiff selbst im einsetzenden Schneetreiben gut zu erkennen. Schnell sind die hellen, im skandinavischen Stil eingerichteten Kabinen und Suiten bezogen. Sie verfügen über Dusche und Toilette. Die meisten von ihnen haben auch einen Balkon. Die nächsten Tage sind Tage auf See. Zeit also, die Annehmlichkeiten der Roald Amundsen kennenzulernen. Drei Restaurants stehen zur Auswahl und bieten für jeden Geschmack etwas. Die Lounge auf Deck zehn mit ihren grossen Panoramafenstern und Barbetrieb ist der beliebteste Treffpunkt der Passagiere. Auf dem gleichen Deck gibt es eine Sauna und im Aussenbereich beheizte Poolanlagen.

Henryk Wolsky bei einem seiner Vorträge
Die Büste von Amundsen in Nome
Blick von einer Anhöhe auf Ulukhaktok

Langeweile kommt nicht auf. Das Science Center, ausgestattet mit modernster Technologie und Hightech-Geräten, bietet Möglichkeiten, sich zusammen mit den Experten umfangreiches Wissen über die Region anzueignen und eigene Versuche durchzuführen. Dazu kommen täglich spannende Vorträge.

Doch auch draussen gibt es viel zu sehen. Immer bizarrer geformte Eisschollen treiben auf dem Meer. In der Sonne glitzert das Eis und leuchtet in fantastischen Farbtönen von Weiss bis Blau. Die Fotografen sind aus dem Häuschen, als sie mit ihren grossen Objektiven sogar die ersten Eisbären auf einer Scholle entdecken. Doch der schöne weisse Pelz ist rot gefärbt – vom Blut einer Robbe, die das grösste an Land lebende Raubtier erlegt hat. Ein aufgerichteter, auf den Hinterbeinen stehender männlicher Eisbär erreicht durchaus drei Meter, und schnell sind die bis zu 500 Kilogramm schweren Räuber an Land und auch im Wasser. Deshalb wird bei Anlandungen immer genau geprüft, ob Eisbären in der Nähe sein könnten.

Auf Deck 11 können Passagiere ihre Runden drehen
Sitzecke vor dem Restaurant Fredheim
Tisch im Gourmet-Restaurant Lindström

Die Sicherheit ist oberstes Prinzip. Deshalb entscheidet der Kapitän, dass auf die geplante Anlandung auf Herschel Island verzichtet werden muss. Das Schiff hat mit der PC-6 zwar eine der höchsten Eisklassen und kann effizient durch Eis gesteuert werden, doch das Risiko, im Eis steckenzubleiben, sei zu hoch, begründet er seine Entscheidung.

Die erste Anlandung haben wir dann in Ulukhatok. Dick verpackt in regenfester Kleidung und ausgerüstet mit Gummistiefeln und Rettungswesten bringen Zodiacs die Passagiere an Land. Gerade mal 400 Einwohner, vorwiegend Inuit, leben in der kleinen Gemeinde an der Westküste von Victoria Island. Ein kleiner Spaziergang führt auf eine Anhöhe, von der aus sich ein schöner Blick auf die Bucht mit den zumeist farbigen Holzhäusern ergibt.

In Cambridge Bay ist eine viereinhalbstündige Wanderung zum Mount Pelley angesagt. Der Weg führt zur leicht geschwungenen Landerhebung. Vom höchsten Punkt ergibt sich ein schöner Ausblick auf die Landschaft mit ihren zahlreichen Seen. Weil keine Gebäude und keine Bäume zu sehen sind, scheint sich die Tundra unendlich weit auszudehnen. Moschusochsen oder Karibus zeigen sich allerdings nicht.

Die Einheimischen nennen Cambridge Bay «Iqaluktuuttiaq», was so viel wie «ein guter Platz zum Angeln» bedeutet. Da liegt es nahe, mit einheimischen Fischern hinauszufahren, beim Einholen der Netze zu helfen und später an Land zu erleben, wie der arktische Saibling traditionell zum Räuchern und Trocknen vorbereitet wird.

Zurück an Bord gibt es wie jeden Abend eine Vorschau auf das Programm des nächsten Tages. Bei ruhiger See und strahlend blauem Himmel ist eine Strandwanderung an der steinigen Küste der unbewohnten Jenny-Lund-Insel geplant, und wer mag, kann mit dem Kajak eine Tour unternehmen.

In Gjoa Haven, der einzigen Siedlung auf der King-WilliamInsel, verbrachte Amundsen die Winter von 1903 bis 1905, erfahren die Passagiere im Nattilik Heritage Center. Anschaulich werden die Bedingungen im Winter gezeigt: Eiseskälte bis zu 50 Grad minus, eine zugefrorene Bucht und nur etwa eine Stunde Tageslicht. Amundsen lernte hier von den Inuit Fortbewegungs- und Überlebenstechniken, die dann auch zur erfolgreichen Durchquerung der Nordwestpassage beitrugen. Einheimische zeigen den Passagieren ihre Gemeinde, und im Seniorenzentrum führen sie in ihrer traditionellen Kleidung einen Trommeltanz auf.

Die Einfahrt in die berühmt-berüchtigte Bellotstrasse – sie ist 28 Kilometer lang und an ihrer schmalsten Stelle gerade mal 800 Meter breit – verlangt von der Crew volle Konzentration, bereitet jedoch keine Probleme und der Osten der kanadischen Arktis ist erreicht.

Ein Höhepunkt im Lancaster Sound, dem östlichen Tor zur Nordwestpassage, sind die Walbeobachtungen. Durch die Vorträge gut geschult, lassen sich Narwale, Belugus und Grönlandwale ausmachen. Ein anderer Höhepunkt – die Anlandung zwischen mächtigen Eisschollen in Dundas Harbour. Sie sind die perfekte Kulisse für Selfies. Ein schönes Fotomotiv bietet auch ein verwittertes Holzhaus als Überrest des längst aufgegebenen Aussenpostens der Hudson’s Bay Company.

Pond Inlet an der Spitze von Baffin Island ist die letzte Station im arktischen Kanada. Tenderboote bringen die Passagiere zur Inuit-Gemeinde, und Einheimische zeigen ihnen ihre Siedlung. Besonders beeindruckend: der Seal Workshop. Eine Frau zeigt, wie das Fell von Robben verarbeitet wird. Wer mag, kann auch kurz in die daraus gefertigte Kleidung schlüpfen. Sie wärmt und ist perfekt für den arktischen Winter.

Die Passage nach Grönland durch die Baffin Bay verläuft ruhig. Es treiben aber immer mehr majestätische Eisberge im Wasser. Viele stammen von llulissat, der «Stadt bei den Eisbergen». Von den riesigen Gletschern brechen mächtige Eisformationen ab und schwimmen in die Disko-Bucht. Die zum Teil haushohen Kolosse präsentieren sich auf tiefblauem Wasser in den verschiedensten Weiss-, Grau- und Blautönen. Die Fahrt mit einem kleinen Boot durch diese Welt vergisst wohl keiner der Passagiere. Sie erteilt wie auch die gesamte Reise durch die Nordwestpassage eine anschauliche Lektion darin, wie zerbrechlich die Natur ist und dass wir alles dafür tun müssen, sie zu schützen und zu erhalten.

Leiter einer Tanzgruppe in Gjoa Haven
Strassenschild in Cambridge Bay

ITALIA! CIAO

EIN HAUCH VON DOLCE VITA, EIN GLAS WEIN IN DER HAND, VENEDIGS LAGUNE IM ABENDLICHT – MIT VIVA BOUTIQUE ERLEBEN DIE GÄSTE AB 2027 ITALIENS ZAUBER AUF NEUEN, STILVOLLEN FLUSSKREUZFAHRTEN ENTLANG DES PO UND DURCH VENEDIGS LAGUNE.

Ab Mai 2027 beginnt für VIVA Cruises ein neues Kapitel: Mit der VIVA Unique erweitert sich die Produktlinie VIVA Boutique um ein zweites Schiff – und enthüllt zugleich eine faszinierende neue Destination: Italien.

Dabei sind die Routen eine Hommage an die Vielfalt und Schönheit des Landes: Venedig, die unvergleichliche Lagunenmetropole, verzaubert mit ihrer Mischung aus Geschichte, Pracht und dem Glitzern unzähliger Kanäle. Ganz in der Nähe liegt Chioggia – das charmante «kleine Venedig», wo Fischerboote sanft im Hafen schaukeln und das Leben spürbar entspannter verläuft.

In Bologna entfaltet sich ein wahres Fest für die Sinne: mittelalterliche Arkaden, lebendige Plätze und kulinarische Köstlichkeiten, die die italienische Lebensart in all ihren Facetten widerspiegeln. Cremona hingegen begeistert durch seine musikalische Tradition und den weltberühmten Geigenbau, eingebettet in eine Altstadt, die zum Flanieren einlädt. Und schliesslich wartet Verona, die Stadt der Oper, der römischen Arena und der wohl bekanntesten Liebesgeschichte aller Zeiten – ein Ort voller Emotionen und grosser Kultur.

EXKLUSIVES LEBEN AN BORD

Mit nur 104 Gästen in 52 Kabinen bietet die VIVA Unique ein privates Ambiente mit viel Raum für Exklusivität. Wie schon beim ersten Boutique-Schiff, der VIVA Beyond, das ab Mai 2026 auf der Seine zu Hause ist, sind mehr als die Hälfte der Kabinen grosszügige Suiten mit bis zu 30 Quadratmetern Grösse.

An Bord erwartet die Gäste zudem das umfassende VIVA All-inclusive, das keine Wünsche offenlässt. Die Kulinarik erreicht dabei eine neue Dimension: Gleich drei Restaurants eröffnen eine Vielfalt an Genussmomenten. Im «Moments» erleben die Gäste Fine Dining auf höchstem Niveau – kreative Gourmet-Kompositionen aus

besten regionalen und saisonalen Zutaten, inspiriert von der italienischen Küche und modern interpretiert. Erlesene Weine, exzellenter Service und eine unvergleichliche Atmosphäre machen das Erlebnis vollkommen.

Auch die neue «VIVA’s Trattoria» lädt zum Verweilen ein: Hier stehen authentische italienische Spezialitäten und mediterrane Köstlichkeiten im Mittelpunkt, serviert in legerem Rahmen – ganz im Zeichen des Dolce Vita.

KUNST, GENUSS UND KULTUR

Mit VIVA Boutique setzt VIVA Cruises auf individuelle Reiseerlebnisse, die weit über das klassische Kreuzfahrterlebnis hinausgehen. Jeder Aufenthalt ist auf die Interessen der Gäste abgestimmt: Drei Erlebniswelten – Kunst, Kultur & Lifestyle oder Kulinarik – setzen individuelle Akzente und machen jede Reise zu einem massgeschneiderten Erlebnis. So wird Italien von der Lagune Venedigs bis in die Emilia Romagna auf ganz besondere Weise erlebbar.

WWW.VIVA-CRUISES.COM

MOMENTS WELLNESS

TECHNOLOGIEGESTÜTZTE

GANZHEITLICHE HEILTHERAPIEN

Immer mehr von uns wünschen sich Behandlungen, die Körper, Geist und Seele gleichermassen ansprechen. Ganzheitliche Therapien wie Klangheilung, Kristalltherapie und Aromatherapie werden zunehmend in Spa-Angebote integriert und bieten Erlebnisse, die ihnen helfen, Entspannung und emotionale Ausgeglichenheit zu finden.

PERSONALISIERTE UND MASSGESCHNEIDERTE BEHANDLUNGEN

Standardlösungen sind passé – personalisierte Behandlungen sind gefragt. Wir schätzen Behandlungen, die auf individuelle Bedürfnisse und Vorlieben abgestimmt sind.

INTEGRATION VON MENTALEM WOHLBEFINDEN

UND ACHTSAMKEIT

Mentales Wohlbefinden steht heute im Mittelpunkt von Spa-Behandlungen und Therapien zur Förderung der mentalen Gesundheit wie Meditationssitzungen, Achtsamkeitsworkshops und Stressabbaubehandlungen.

NATUR- UND BIO-PRODUKTLINIEN

VORBEI SIND DIE ZEITEN, IN DENEN EINE EINFACHE MASSAGE GENÜGTE. WIR SIND HEUTE TECHNIKAFFIN UND SUCHEN BEHANDLUNGEN, DIE DIE NEUESTEN TECHNOLOGISCHEN ENTWICKLUNGEN NUTZEN. VON VIRTUAL-REALITY-MEDITATIONSSITZUNGEN BIS HIN ZU KI-GESTÜTZTEN HAUTANALYSEN – SPAS INTEGRIEREN SPITZENTECHNOLOGIE, UM DAS ERLEBNIS ZU OPTIMIEREN.

Die Nachfrage nach Behandlungen mit natürlichen und biologischen Produkten steigt, da wir immer mehr Wert auf die Inhaltsstoffe der Hautpflegeprodukte legen.

WELLNESS-RETREATS UND LANGZEITAUFENTHALTE

Der Wellnesstourismus boomt, denn wir suchen nach ganzheitlichen Spa-Erlebnissen, die über einzelne Behandlungen hinausgehen. Übernachtungen an Top-Wellness-Destinationen präsentieren wir Ihnen auf den nachfolgenden Seiten.

©Belvita Hotel

SANI - WO ERLEBNISSE ZUSAMMENFINDEN

We Time, Me Time, Sea Time: Alles an einem grenzenlosen Ort

An manchen Orten ist man schlicht zu Besuch. Andere dagegen lassen sich mit jeder Faser erleben - wie das Sani Resort. Ein Ort, an dem Luxus, Natur, Kultur und Familie nicht nebeneinander, sondern miteinander existieren. Inmitten eines 1.000 Hektar großen Öko-Reservats an der Ägäis - mit direktem Blick auf den Olymp - verschmilzt mediterrane Offenheit mit zeitlosem Design, Nachhaltigkeit mit Leichtigkeit, Ruhe mit Lebensfreude. Sani ist nicht einfach nur ein Resort. Es ist eine Welt, in der jeder sein persönliches Paradies findet - ganz gleich, ob man Ruhe sucht, Inspiration, Bewegung oder gemeinsame Zeit. Wer hier ankommt, spürt sofort, dass Raum hier mehr ist als Fläche: Es ist Raum für Entfaltung, Raum für Begegnung und Raum für das eigene Tempo. So entstehen We Time und Me Time zugleich.

Fünf außergewöhnliche Fünf-SterneHotels bilden das Herz des Sani Resorts. Sani Beach steht für klassische Eleganz am Meer, Sani Club für naturnahen

Rückzug. Porto Sani bietet mediterrane Urbanität, Sani Dunes spricht Ästheten und Paare an, während Sani Asterias mit Boutique-Exklusivität punktet. Die Sani Suite Collection krönt das Erlebnis mit großzügigen Suiten mit Meerblick, privaten Pools, persönlichem Concierge, VIP-Transfers und reservierten Plätzen in Restaurants und am Strand. Alles folgt einem Gedanken: unaufdringlicher Luxus, der das Leben leichter macht und wertvolle Zeit schenkt.

Bei Sani gehen Entspannung und Entdeckung Hand in Hand: Yoga unter Pinien, Dinner unter den Sternen am Strand oder Musikabende gehören ebenso dazu wie die Sani Akademien. Kinder und Jugendliche trainieren im Rafa Nadal Tennis Center, in der Chelsea FC Football Academy oder bei OutdoorAbenteuern mit der Bear Grylls Survival Academy. Auch Erwachsene können ihre Kenntnisse erweitern – durch Personal Training, Wellnessrituale oder Segelkurse entlang der Küste.

Kulinarisch überzeugt das Resort mit über 40 Restaurants und Bars - von authentisch griechisch bis Fine Dining, oft in Michelin-Kooperation. Das Dine-Around-Programm erlaubt es, täglich neu zu genießen. Im Rahmen des Sani Gourmet Festival präsentieren internationale Spitzenköche einmal jährlich kunstvolle Degustationsmenüs direkt am Meer. Auch Kultur hat im Sani einen festen Platz: Beim Sani Festival treten regelmäßig internationale Künstler auf und Jazz, Klassik und moderne Musik füllen den „Sommerhimmel über dem Meer.“

Unter dem Programm Sani Green verpflichtet sich das Resort nicht zuletzt zu messbaren Umweltzielen. Seit 2020 ist Sani das erste klimaneutrale Resort Griechenlands, Mitglied des UN Global Compact und Pionier bei Zero Waste, Zero Plastic, Zero Carbon. Es ist ein Reiseziel, das nachhaltig bleibt – weil es Verantwortung, Raffinesse und unbeschwerten Genuss vereint.

Feiertags-Special – Wo besondere Momente beginnen. Schenken Sie sich einen unvergesslichen Start ins neue Jahr und sichern Sie sich exklusive Preisvorteile für Ihren Aufenthalt 2026.

Mehr erfahren: Rufen Sie uns an unter +49 89 143 79 500, kontaktieren Sie das Reisebüro Ihres Vertrauens oder erfahren Sie mehr auf sani-resort.com

WINKLERHOTELS

EINE AUSSERGEWÖHNLICHE VIELFALT AN EXKLUSIVEN URLAUBSERLEBNISSEN – DAFÜR STEHEN DIE VIER INDIVIDUELL GEPRÄGTEN SÜDTIROLER REFUGIEN DER FAMILIENGEFÜHRTEN WINKLERHOTELS. HOTEL LANERHOF, CHALET PURMONTES, HOTEL WINKLER UND DAS NEU GESTALTETE HOTEL SOLVIE VEREINEN EIN SPITZENANGEBOT AUS GASTFREUNDSCHAFT, ARCHITEKTUR, KULINARIK UND WELLNESS. EINGEBETTET IN DIE KRAFTVOLLE NATURKULISSE DES PUSTERTALS AM FUSSE DES KRONPLATZES, ERZÄHLT JEDES HAUS SEINE EIGENE GESCHICHTE. OB ALPINER RÜCKZUGSORT, HERZLICHE FAMILIENUNTERKUNFT ODER ELEGANTES HIDEAWAY: QUELLE DER ERHOLUNG UND INSPIRATION SIND SIE ALLE FÜR IHRE GÄSTE.

VIER HÄUSER, EINE VISION

HOTEL LANERHOF: GELEBTE SÜDTIROLER HERZLICHKEIT

Südtiroler Lebensgefühl, das von Ursprünglichkeit, Qualität und dem tiefen Wunsch nach echter Verbindung geprägt ist – zur Natur, zu sich selbst und zu den Menschen. Wer hierher kommt, darf ankommen. Als Ursprungshaus der Familie Winkler empfängt der Lanerhof seine Gäste mit einer entsprechend warmen, familiären Atmosphäre. Hier trifft alpiner Charme auf wohltuende Ganzheitlichkeit: Yoga, Qigong, Kneipp-Parcours, Physiotherapie, Saunaaufgüsse und geführte Naturerlebnisse sorgen für tiefe Regeneration. Auch an die Bedürfnisse von Familien wird gedacht – zum Beispiel mit Streichelzoo, Ballsporthalle und täglicher Kinderbetreuung. Ein Kraftort für alle Generationen, der inmitten weiter Wiesen das kleine Glück gross feiert.

Hotel Lanerhof
Hotel Solvie

CHALET PURMONTES: PRIVATE LUXURY IN SEINER EDELSTEN FORM

Fünf exklusive Chalets, eingebettet in die stille Weite der Wiesen von Montal, zelebrieren diskreten Luxus im Einklang mit der Natur. Private Infinitypools, Design-Suiten mit alpinen Materialien, grosszügige Rückzugsräume und das hoch über dem Tal gelegene «Loft Spa» machen das Purmontes zu einem Hideaway für besondere Momente. Die Küche ist auf höchstem Niveau – innovativ, regional verwurzelt und stets persönlich abgestimmt auf die Gäste. Hier treffen Ästhetik, Achtsamkeit und absolute Ruhe aufeinander – ein Rückzugsort, der Individualität den nötigen Raum gibt.

HOTEL WINKLER: DESIGN MIT AUSSICHT Majestätisch oberhalb von Bruneck gelegen, verbindet das Hotel Winkler stilbewussten Lifestyle mit luxuriösem Aktivurlaub. Extravagante Architektur trifft auf ein hochmodernes Spa-Konzept mit sieben Pools, Skypool, Rooftop-Lounge und Adults-only-Bereich. Das Aktivprogramm reicht von geführten Wanderungen über Skitouren bis zu Heli-Erlebnissen in den Dolomiten. Wer Bewegung und Entspannung auf höchstem Niveau sucht, findet hier das perfekte Zusammenspiel aus Panorama, Professionalität und persönlicher Freiheit.

Chalet Purmontes
Hotel Winkler

HOTEL SOLVIE: STILVOLLE AUSZEITEN UND ZEITLOSER LUXUS

Ein ästhetisch durchkomponiertes Refugium, das entschleunigten Luxus, visionäre Architektur und tiefenentspannte Leichtigkeit zu einem neuen Kapitel alpiner Gastlichkeit vereint. Ein Sehnsuchtsort für designaffine Geniesser, Liebhaber achtsamer Erholung und Ästheten auf der Suche nach stiller Grösse. Ein Rückzugsort, bei dem das Licht das Design prägt, die Architektur von der Natur inspiriert ist und Wohlgefühl zur Haltung wird.

Im Solvie wird die Natur zum gestaltenden Element: organisch geformte Räume, klare, ruhige Linien, offene Raumkonzepte und eine subtile Materialauswahl, die sich in natürlichem Licht entfaltet, schaffen ein Ambiente von unangestrengtem Luxus. Warme Hölzer, Naturstein, textile Sanftheit und eine Farbwelt, die sich dem Lichtspiel der Landschaft anschmiegt, prägen die Interieurs. Hier darf der Blick wandern und die Gedanken dürfen still werden. Zentrales visuelles Statement: die elliptisch geformte Signature-Bar, die sich mit ihrer offenen Degustationstheke und der integrierten Whiskey Library als soziales Herzstück des Hauses inszeniert – mit Blickachse zum Garten, zur Feuerstelle und zum Infinitypool. Eine Bühne für Genuss, Rückzug und Begegnung.

Die Kulinarik im Hotel Solvie ist eine sinnliche Komposition aus gesundem Lebensstil, raffinierter Leichtigkeit und genussvoller Achtsamkeit: inspirierend, farbenfroh und kreativ – mit regionaler Verwurzelung und globalem Blick. Der Tag beginnt mit einem ausgedehnten Late Breakfast bis 11:30 Uhr, das mühelos zum ersten kleinen Highlight des Tages wird. Danach erwarten die Gäste leichte À-lacarte- Gerichte von der vitalen Mittagskarte sowie Sensual Healthy Food wie frisch zubereitete Bowls, Sushi, Fingerfood oder Buns von der Fresh-Theke. Am Abend verwandelt sich das stilvoll-minimalistische Panoramarestaurant in eine edle Bühne für kreative mehrgängige Gourmet-Kreationen mit saisonaler Klarheit und mediterran-alpinen Aromen, optional begleitet von erlesenen Weinen. Ein Erlebnis, das sich bis auf die Terrasse, in die Private Lounge am Pool oder in die Suite mit Panoramablick fortsetzt.

Ruhe wird zum Raumgefühl, Wellness zur Kunst, um den eigenen Rhythmus wiederzufinden – und Wohlbefinden zur Haltung. Eingebettet in eine 5000 Quadratmeter grosse Gartenlandschaft mit Panoramablick zu drei Seiten, entfaltet sich die Spa-Welt als architektonisches Statement der Entschleunigung – lichtdurchflutet, weit, sinnlich. Ein ganzjährig beheizter Infinitypool, ein kristallklarer Naturbadeteich mit Outdoor-Yogaplattform, ein exklusiver Skypool auf dem Skydeck – im Solvie wird das Element Wasser zur Essenz für Körper und Geist. Der Spa Garden mit Onsenpool und Fireplace erweitert das Erlebnis um eine wohlig-introspektive Komponente. In den Saunen – von der Aufgusssauna am Wasser über die Herbal Clay Sauna bis hin zur Vapor Experience – trifft Klarheit auf Atmosphäre. Ergänzt wird die Spa-Welt durch tägliche Aufgussrituale, Peelings, individuelle Beauty-Treatments sowie holistische Focus-Programme für ganzheitliches Wohlbefinden. Ein Hideway mit Seele – ein Rückzugsort mit Haltung, ein Erlebnisraum für eine neue Art des Reisens: entschleunigt, inspiriert, stilsicher. Hier ist Luxus kein Versprechen, sondern eine leise Einladung zum Innehalten.

Die Winklerhotels bieten über das ganze Jahr hinweg ein hochkarätiges Erlebnisprogramm. Wer es naturnah mag, entdeckt bei den E-Bike Pioneers die schönsten Panoramastrecken Südtirols auf zwei Rädern – kompetent geführt und begleitet. Und beim Wanderprogramm mit privaten Guides werden verborgene Kraftplätze, aussichtsreiche Höhenwege und stille Waldpfade zu persönlichen Lieblingsorten. Yoga Retreats & Energy Weeks legen im Frühjahr und im Herbst den Fokus auf Achtsamkeit, Bewegung und bewusste Ernährung. Von Mai bis Oktober schaffen Winklers Reit- und Fussball-Camps unvergessliche Wochen für junge Gäste. Die Yachtmasters am Gardasee, die Dolomites Bike Days, Skyline-Events und die Sports Car Tour verbinden sportliche Action mit Adrenalin, ein wenig Extravaganz und purer Lebensfreude. Und für Golfer gibt es 100 Prozent Greenfee-Ermässigung im benachbarten Golfclub Pustertal.

WWW.WINKLERHOTELS.COM

ENTSPANNENSICHUNDFREI FÜHLEN IM SCHOSS DER BERGE

DIE ZUGSPITZE: MIT IHREN 2 963 METERN IST SIE DER HÖCHSTE BERG DEUTSCHLANDS UND FASZINIERT SEIT JEHER IN SACHEN AUSSEHEN, TOURMÖGLICHKEITEN UND EINMALIGES PANORAMA. UND SIE IST KULISSE FÜR EINES DER BESTEN WELLNESSHOTELS TIROLS: DAS MOHR LIFE RESORT IN LERMOOS. EIN DESIGNVERLIEBTER ORT FÜR ALLE, DIE DIE KOMBINATION VON SPA UND NATUR GEPAART MIT CASUAL LUXURY SCHÄTZEN UND DAS GEFÜHL VON FREIHEIT INMITTEN DER BERGE LIEBEN.

Dieses verspürt man allein beim sensationellen Ausblick, den die Gäste im MOHR life resort von fast jedem Winkel des Hauses aus geniessen – ob beim Check-in in der grossen Lobby mit Kamin-Lounge und Bar, von der grossen Terrasse mit chilligen Sitzmöglichkeiten aus oder im 3 300 Quadratmeter grossen Spa.

Letzterer präsentiert sich grosszügig, lichtdurchflutet und hell und erstreckt sich über mehrere Etagen mit riesigen Glasfronten und einem weitläufigen Garten mit direktem Zugang. Ein sonnenverwöhnter Platz, in dessen Mitte sich zudem das MOHR Escape befindet – ein einzigartiges, fast futuristisch anmutendes Gebäude mit Outdoor-Infinitypool, kuscheligen Relaxlounges und einer Panora ma sauna, Adults only, absoluter Ruhe und Tiefenentspannung.

WIE VON DER SONNE GEKÜSST

So fühlt man sich nicht nur hier, sondern auch im neuen Spa Andalus. Schlichte Ornamente, erdige Töne und ein Mix aus natürlichen Materialien zieren die Räume und holen den Zauber Marokkos nach Tirol. Alle, die 60 Grad Celsius und mehr lieben, wird die neue Lehm-, Stein- und Salzsauna begeistern.

Ins Schwitzen kommen die Gäste ausserdem im innovativen und inspirativen Trainingsbereich MOHR Intensity. Gesportelt wird mit den neuesten Trainingsgeräten auf 330 Quadratmetern. Immer im Blick: die Weite des Lermooser Talbeckens und die Zugspitze, welche Bühne für unzählig viele Freizeitmöglichkeiten ist. Los geht’s zu Fuss oder mit dem Rad, direkt von der neuen Bike-Station am Hotel. Einige Aktivitäten erleben die MOHR-Gäste zudem ganz exklusiv. So gehört der Westernreitstall zum Resort, genauso wie auch drei kristallklare Bergseen – Postkartenmotive und Wow-Momente garantiert.

WWW.MOHR-LIFE-RESORT.AT

MOHR FACTS

• Wellnessresort mit freiem Blick auf die Zugspitze im Tiroler Ausserfern, etwa zwei Autostunden von der Schweizer Grenze und knapp 260 Kilometer von Zürich entfernt

• 3 300 Quadratmeter grosser Spa mit Indoor- und Infinity-Outdoorpool inklusive Adults-only-Bereich, MOHR Escape und weitläufigem Garten

• Neu: 300 Quadratmeter grosser Spa Andalus mit Whirlpool, Dampfbad und Saunen

• Hochwertig ausgestattete und grosszügige Zimmer und Suiten

• Exklusive Penthouses auf 100 bis 120 Quadratmetern mit Private Spa

• Genuss mit Frühstück, Light Lunch und Tiroler wie auch mediterranen Kreationen am Abend

• MOHR Intensity für effektive Work-outs sowie wöchentliches Aktivprogramm

• Bike-Station direkt am Hotel mit Waschplatz, Schrauberecke und kühlen Drinks

• MOHR green: kostenloser Abholservice vom Bahnhof in Lermoos

• Tesla-Supercharger-Station sowie Charger für E-Autos in den Garagen

WO ERHOLUNG AUF AKTIVITÄT TRIFFT

Autor_Urs Huebscher

Bilder_Alpin Juwel

WER DEM ALLTAG ENTFLIEHEN, KÖRPER UND GEIST IN EINKLANG BRINGEN UND GLEICHZEITIG NEUE ENERGIE TANKEN MÖCHTE, FINDET IM ALPIN-JUWEL SAALBACH-HINTERGLEMM DEN PERFEKTEN RÜCKZUGSORT. ZWISCHEN IMPOSANTEN GIPFELN IM HERZEN DES SALZBURGER LANDES LÄDT DAS HOTEL DAZU EIN, DIE KUNST DES BEWUSSTEN LEBENS NEU ZU ENTDECKEN. HIER VERBINDEN SICH LONGEVITY-PROGRAMME MIT DETOX-ERLEBNISSEN UND AKTIVEN OUTDOOR-ABENTEUERN ZU EINEM EINZIGARTIGEN GESAMTKONZEPT –FÜR NACHHALTIGE GESUNDHEIT, VITALITÄT UND LEBENSFREUDE.

Besonders visionär: Das Alpin-Juwel etabliert sich als erstes Bewusstseinshaus der Alpen. Ein Ort, der weit über klassische Hotellerie hinausgeht und den Gästen Inspiration für einen achtsamen, gesunden und sinnerfüllten Lebensstil schenkt. «Longevity» – also die Wissenschaft vom langen, gesunden Leben – ist im Alpin-Juwel weit mehr als ein Trend. Das Haus hat sich darauf spezialisiert, seine Gäste auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden, Balance und Vitalität zu begleiten. Im Mittelpunkt stehen massgeschneiderte Programme, die individuell auf persönliche Bedürfnisse eingehen.

ALPIN-JUWEL SAALBACH-HINTERGLEMM

Von Zell- und Blutanalysen über Ernährungscoaching bis hin zu Stressmanagement und Schlafoptimierung: Das Team aus erfahrenen Expert*innen erstellt ganzheitliche Konzepte, die Körper, Geist und Seele berücksichtigen. Ergänzt werden diese durch traditionelle Anwendungen wie Yoga, Meditation oder Atemtechniken sowie moderne Methoden wie Biohacking-Workshops oder gezielte Regenerations- und Fitnessangebote.

Ein weiterer Schwerpunkt des Alpin-Juwels ist Detox. In einer Zeit, in der Hektik, Stress und Umweltbelastungen unseren Alltag prägen, ist es wichtiger denn je, dem Körper regelmässig eine Pause zu gönnen. Das hauseigene Detox-Programm setzt dabei auf eine Kombination aus alkalischer Ernährung und frischen, regionalen Zutaten, detoxifizierenden Anwendungen wie Basenbädern, spezielle Tees und Kräutermischungen inspiriert von der traditionellen Phytotherapie, sanften Bewegungsformen wie Yoga, Breathwork und Meditation sowie ausreichend Ruhe und Achtsamkeit.

So wird der Körper auf natürliche Weise entlastet, die Verdauung unterstützt und das Immunsystem gestärkt. Ergänzt wird das Programm durch die alpine Bergluft, die nachweislich die Sauerstoffaufnahme verbessert und den Körper beim Entgiften unterstützt.

Doch wer glaubt, Detox und Longevity bedeuten nur Zurückziehen und Entspannung, der irrt. Das Alpin-Juwel bietet eine Fülle an Aktivitäten für jede Jahreszeit, die Bewegung in den Mittelpunkt stellen – denn aktive Regeneration gehört genauso zum Konzept wie Ruhe. Der Winter im Alpin-Juwel bedeutet Ski-in & Ski-out: Nur wenige Gehminuten entfernt startet der Zugang zum Skicircus SaalbachHinterglemm Leogang Fieberbrunn mit 270 Pistenkilometern. Langlaufen, Schneeschuhwandern, Skitouren: perfekte Alternativen für ruhiges, entschleunigtes Naturerleben. Regeneration im Spa: Nach einem aktiven Tag sorgen Saunen, Pools und alpine Treatments für die perfekte Balance.

Ein zentrales Element des Alpin-Juwels ist die Soulfood Showkitchen mit alpinem Slowfood, die Tradition und Moderne verbindet. Statt Verzicht setzt das Hotel auf eine bewusste, regionale und nährstoffreiche Ernährung, die Genuss und Gesundheit vereint. Ob DetoxMenü mit leichten, basischen Gerichten, frisch gepresste Säfte oder Gourmet-Abende mit lokalen Produkten – jedes Gericht ist darauf ausgelegt, Körper und Geist zu nähren. Wer möchte, kann sich zudem von Ernährungscoaches individuell beraten lassen, um neue Routinen auch zu Hause weiterzuführen.

Das Spa des Alpin-Juwels ist ein wahres Refugium für alle, die Entspannung und Regeneration suchen. Mit grosszügigen Saunalandschaften, In- und Outdoorpools, Infrarotkabinen und einem vielfältigen Angebot an Massagen und Beauty-Behandlungen lädt es zum Loslassen ein. Besonders beliebt sind die Signature Treatments, die alpine

Kräuter, warme Steine oder traditionelle Heilmethoden integrieren. Rückzugsorte wie der Yoga-Raum mit Panoramablick oder die SkyTerrasse bieten zusätzliche Möglichkeiten, um in Ruhe zu reflektieren, zu meditieren oder einfach die Aussicht auf die Alpen zu geniessen. Das Besondere am Alpin-Juwel ist die Balance zwischen Regeneration und Aktivität, aber auch die klare Vision, ein Ort des bewussten Lebens zu sein. Als erstes Bewusstseinshaus der Alpen möchte das Hotel Inspiration schenken, neue Perspektiven öffnen und Gästen dabei helfen, achtsam, gesund und sinnerfüllt zu leben. Longevity, Detox und Bewegung gehen hier Hand in Hand. Das Ergebnis: ein Urlaub, der weit mehr ist als eine Auszeit. Ein Aufenthalt, der inspiriert, neue Wege des bewussten Lebens zu gehen – und damit den Grundstein für ein längeres, gesünderes und glücklicheres Leben legt.

WWW.ZUERSERHOF.AT

WWW.ALPINJUWEL.AT

GLÜCKSMOMENTEIM ÖSCHBERGHOF

IM FÜNF-STERNE-RESORT

«DER ÖSCHBERGHOF»

ZWISCHEN SCHWARZWALD UND SCHWÄBISCHER ALB FINDET MAN, WAS HEUTE

SELTEN GEWORDEN IST:

ZEIT. ZEIT ZUM DURCHATMEN, GENIESSEN UND EINFACH GLÜCKLICH SEIN.

Nur eine Stunde von Zürich entfernt öffnet sich eine sanft geschwungene Landschaft, die nicht umsonst mit der Toskana verglichen wird. Zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb fügt sich das stilvoll unaufgeregte Fünf-Sterne-Resort «Der Öschberghof» mit seinen 127 Zimmern und Suiten, über mehrere Gebäude verteilt, harmonisch in die Natur ein. Viel Holz, grosse Glasfronten und Naturstein bilden eine klare Architektur. Drinnen dominieren warme Erdtöne, feine Stoffe und viel Licht – ein Ort zum Ankommen und Durchatmen. Auch Vierbeiner sind herzlich willkommen.

Der Tag beginnt im wohltemperierten Infinity-Pool, während über dem Old Course zarter Nebel schwebt. Ein Kaffee auf dem Balkon, das erste Vogelgezwitscher, der Blick über die Fairways, so fühlt sich Ruhe an. Danach lockt das Frühstück im «Tageszimmer» mit regionalen Spezialitäten und dem Duft von frischem Brot.

Drei Golfplätze mit insgesamt 45 Loch nebst Golf-Academy rahmen das Resort ein. Es ist ein Sehnsuchtsort für Golffans, vom Anfänger bis hin zum Pro – doch nicht nur für sie, denn direkt vor der Tür beginnen Wander- und Velowege für alle Levels durch unberührte Wälder, Moore und Streuobstwiesen. Wer lieber motorisiert unterwegs ist, nutzt die Hotel-Kooperation mit Mercedes und entdeckt die Umgebung bei einer Probefahrt auf kurvigen Landstrassen.

Im 5 500 Quadratmeter grossen Spa verbinden sich Wasser, Glas und Licht zu einem wohligen Rückzugsort. Onsenbäder, Saunen, Salzraum und Sensai-Treatments schaffen Raum für Entschleu nigung. Drinnen wie draussen öffnet sich der Blick weit in die hügelige Landschaft.

Das Hideaway ist eine Hommage an das gute Leben, auch kulinarisch: Im «Ösch Noir» verbindet Küchenchef Manuel Ulrich französische Raffinesse mit regionaler Handschrift, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen. Sommelier Michael Häni hütet dazu seine Weinsammlung mit über 3 000 Positionen. Im «Tanöši» trifft Sushi auf Schwarzwald, im «Hexenweiher» weht mediterrane Leichtigkeit, in der «Öventhütte» duftet es nach alpiner Küche, und im Wohnzimmer am Kamin warten feinste Patisserie und erlesene Drinks.

Nur wenige Minuten vom Hotel entfernt liegt das Städtchen Donaueschingen, hier beginnt die Donau ihren Lauf, bis sie nach 2 850 Kilometern ins Schwarze Meer fliesst. Schloss, Museum, Musikfestivals, hier treffen sich Geschichte und Gegenwart. Zurück im Öschberghof bleibt das Gefühl, dass auch hier alles im Fluss ist. Die rund 400 Gastgeberinnen und Gastgeber sorgen mit unaufdringlicher Herzlichkeit für pures Glück.

WWW.OESCHBERGHOF.COM

EXKLUSIVES REFUGIUM

IN LECH AM ARLBERG

Umrahmt von verschneiten Gipfeln in einem der bekanntesten Skigebiete des deutschsprachigen Raums, wirkt das Severin*s – The Alpine Retreat wie eine zweite Heimat: ruhig, entschleunigt und zugleich mitten im Wintergeschehen. Das authentische Retreat-Erlebnis steht dabei im Mittelpunkt, fernab von touristischer Hektik und mit einem tiefen Verständnis für herausragenden Service.

WENN DER ERSTE SCHNEEFALL DAS WINTERMÄRCHEN IN LECH AM ARLBERG EINLÄUTET, ÖFFNET JEWEILS DAS LUXURIÖSE BOUTIQUE-HOTEL SEVERIN*S –THE ALPINE RETREAT SEINE PFORTEN. DAS HIDEAWAY MIT NEUN STILVOLLEN SUITEN UND DEM ZWEISTÖCKIGEN CHALET «RESIDENCE» BIETET VIEL RAUM FÜR PRIVATSPHÄRE, ERHOLUNG UND ALPINEN LUXUS AUF HÖCHSTEM NIVEAU.

In exklusiver Berghanglage geniesst man hier den ganz persönlichen und familiären Wohlfühlurlaub mit Schneegarantie. Der 415 Quadratmeter grosse Spa-Bereich mit Innenpool, Saunen und Fitnessraum lädt zum Abschalten ein und bietet Entspannung für alle Sinne. Küchenchef Marius Pieper und sein Team kreieren im stilvollen Restaurant eine authentisch-österreichische Küche – eine Hommage an die Region, saisonal und kreativ interpretiert.

Mit Blick auf die verschneiten Gipfel der Lecher Alpen, umgeben von klarer Bergluft und wohltuender Stille, entsteht ein Raum, in dem man ganz bei sich ankommt. Ob in einer der neun stilvollen Suiten, im grosszügigen Chalet mit holzverkleideten Wänden und gemütlichen Leseecken am Kamin oder auf den verwunschenen Spazierwegen, die direkt vor der Tür beginnen – jeder Ort strahlt eine tiefe Ruhe aus. Statt festgelegter Programme und standardisierter

SEVERIN*S –THE ALPINE RETREAT

Autor_Urs Huebscher

Bilder_Hotel Severin*s – The Alpine Retreat

Wellnessroutinen setzt das Severin*s – The Alpine Retreat auf eine neue Form des Rückzugs: Hier gibt es keine starren Abläufe, sondern die Freiheit, dem eigenen Rhythmus zu folgen und genau den Raum zu finden, den man wirklich braucht.

Der grosszügige Spa-Bereich mit Innenpool, Fitnessraum und verschiedenen Saunen fügt sich harmonisch in das Konzept des Hauses ein und schafft einen Ort der Erholung, an dem Körper und Geist tief entspannen. Im Restaurant des Hauses geniessen die Gäste eine kreative Küche mit regionalen Zutaten, die nicht nur den Gaumen verwöhnt, sondern auch das Wohlbefinden stärkt. Rund um die Uhr sorgt das aufmerksame Serviceteam für eine Atmosphäre voller Leichtigkeit. Mit dezentem Gespür für Perfektion erfüllt es jeden Wunsch und schafft so den idealen Rahmen, um loszulassen, abzuschalten und den eigenen Freiraum zu geniessen. Das Refugium ist Mitglied der renommierten Hotelvereinigung «Small Luxury Hotels of the World» und zählt zu den weltweit führenden Luxus-Boutique-Hotels in Lech und wurde mit zwei MichelinSchlüsseln ausgezeichnet.

WWW.SEVERINS-LECH.AT

Autor_Urs Huebscher

Bilder_Grand Resort Zürserhof / Alpin Juwel

70ZÜRSERHOF JAHRE

ALPIN, ZEITGEMÄSSAUTHENTISCH,

DER ZÜRSERHOF GEHÖRT ZUM ARLBERG WIE DER SCHNEE ZUM WINTER – UND SEIT 70 JAHREN ZUR FAMILIE SKARDARASY. IN DIESEM WINTER FEIERT DAS GRAND-RESORT EIN BESONDERES JUBILÄUM: 70 JAHRE ALPINE GASTFREUNDSCHAFT, NEUES

MITGLIED BEI DEN LEADING HOTELS OF THE WORLD, KOMPROMISSLOSE QUALITÄT – UND EIN HAUS, DAS ÜBER GENERATIONEN GEWACHSEN IST. DASGRAND-RESORT BIETET RAUM FÜR ERHOLUNG UND GEMEINSAME URLAUBSERLEBNISSE FÜR GÄSTE JEDEN ALTERS.

1955 übernahmen Ernst und Hilde Skardarasy den Zürserhof vom damaligen Besitzer Graf Tattenbach. Ein Hotel war es bereits –doch aus der Vision der beiden Gastgeber wurde mehr: ein Zuhause für Gäste, die immer wiederkehrten. Und für eine Familie, die ihren Weg mit Überzeugung und Herz ging. Mit Sinn für Stil und dem Anspruch, bleibende Werte zu schaffen, entwickelten Willy und Monika Skardarasy das Haus weiter. Schritt für Schritt wurde aus dem Zürserhof eine der führenden Adressen im österreichischen Wintertourismus – und ein Zuhause auf Zeit für Menschen mit Gespür für das Besondere.

Heute schreiben Hannes und Laura Skardarasy die Geschichte weiter – als Gastgeber der neuen Generation. Den Zeitgeist im Blick und mit der Überzeugung, dass wahre Klasse leise wirkt. Der Zürserhof ist mehr denn je ein Ort, an dem Winter neu gedacht wird: mit unaufdringlichem Charme und ganz nah am echten Arlberg-Gefühl, wo das Wesentliche im Mittelpunkt steht – die Menschen, die Natur, das Erleben.

Familie Skardarasy bietet in ihrem Ski- und Spa-Resort eine aussergewöhnlich herzliche, familiäre Atmosphäre, herausragenden Service und einen feinen Sinn für Stil und Eleganz. Dass in einem Hotel, das mit fünf Sternen als Superior ausgezeichnet ist, alles geboten

wird, was das Herz begehrt, ist selbsterklärend. Das Interieur in den neuen Zimmern und Suiten ist handverlesen. Höchste Qualität und ein Topniveau auf der ganzen Linie zeichnen den Zürserhof aus.

Ja, am Arlberg schlägt das Herz des Skivergnügens. Und dennoch bietet das Grand-Resort Zürserhof eine Freizeitwelt, die einen auch gerne mal den Schnee vergessen lässt. Das Aureus Spa auf 3200 Quadratmetern widmet dem Wohlbefinden den Raum, die Zeit und die Exzellenz, die Körper und Geist verdienen. Das exklusive Ambiente und Treatments auf höchstem Niveau garantieren wahrlich unvergessliche Mussestunden. Ein schmeichelnder Spa-Duft begleitet den Zürserhof-Gast auf seiner Verwöhnreise durch das luxuriöse Aureus Spa mit Alpine Hamam, Ladies- und Private-Spa, Infinity-Whirlpool und einem Panorama-Ruheraum, wie ihn nur die erfahrensten Wellness-Experten einrichten können. Familien und kleinen Wellnessfans eröffnet sich mit dem Family-Spa eine eigene massgeschneiderte Wellnesslandschaft.

Wer edle Genusskultur schätzt, der ist im Zürserhof an einer besonderen Adresse. In den gemütlichen Stuben verbinden sich Fine Dining und Gemütlichkeit zum Erlebnis gehobener Kochkunst. Was dort von früh bis spät gezaubert wird, ist unvergleichlich. Die Z Lounge bereichert die kulinarische Welt des Hotels. Ein ansprechen-

der Wohlfühlort lädt ein, edle Weine, erlesene Spirituosen und andere Köstlichkeiten zu erleben. Im Keller lagern die besten und erlesensten Weine, Champagner und Whiskys, und in der gemütlichen Bar und der stylischen Lounge schmecken die erlesenen Drinks. Eddie am Piano bereichert den Moment mit Jazz, Blues und Klassikern.

Das Resort ist ausschliesslich in der Wintersaison geöffnet und liegt direkt an den Pisten von Zürs im grössten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs, mit Schneesicherheit bis weit ins Frühjahr. Auf bis zu 2800 Metern Höhe erleben die Gäste hochalpine Winterlandschaften, während Freerider die Tiefschneeabfahrten geniessen. Ski-in-/Ski-out-Komfort, private Skiguides mit jahrzehntelanger Erfahrung und die resorteigene Filiale von Sport Brändle für professionelle Ausrüstung sorgen für unvergessliche Skierlebnisse. Alternativ werden auch Winteraktivitäten wie Touren mit Schneeschuhen, Rodel oder Langlaufski angeboten. Zudem können die Gäste auf der sonnigen Terrasse direkt an der Piste Entspannung finden.

Direkt an der Piste gelegen, vereint der Zürserhof sportliche Freiheit mit entspannter Exklusivität für alle Generationen. Der Zürserhof ist mit seinen Gästen gewachsen, getragen von engagierten Mitarbeitenden und geführt von einer Familie, die seit 70 Jahren das Wesentliche bewahrt und den Wandel gestaltet. Ein Ort, der bleibt, weil er sich bewegt.

Mit seinem 70-jährigen Jubiläum und der Mitgliedschaft bei den Leading Hotels of the World unterstreicht der Zürserhof seine Rolle als exklusives, familiengeführtes Resort. Gäste aus aller Welt schätzen die Kombination aus gelebter Tradition, zeitgemässem Komfort und diskretem Luxus, welche das Haus seit Jahrzehnten zu einer festen Grösse im alpinen Wintertourismus macht.

FAMILIENURLAUB WIE ER SEIN SOLL

WENN DIE TAGE KÜRZER WERDEN, LADEN DIE ORIGINAL KINDERHOTELS

EUROPA ZU UNVERGESSLICHEN

FAMILIENMOMENTEN EIN – VON DEN VERSCHNEITEN ALPEN ÖSTERREICHS BIS ZU DEN DOLOMITEN IN SÜDTIROL.

In den Original Kinderhotels Europa dreht sich alles um die Kinder – liebevoll gestaltet und von Eltern geschätzt: Seit mehr als 35 Jahren steht die renommierte Kooperation für Premium-Familienurlaub, bei dem Kindsein ausdrücklich erlaubt ist und Eltern gleichzeitig wertvolle Erholung finden. So unterschiedlich die Bedürfnisse der Gäste sind, so vielfältig sind auch die Kinderhotels: vom charmanten Familienbetrieb bis hin zum luxuriösen Wellnessresort. Ob mit Babys, Schulkindern oder Teenagern – jedes Haus hält das passende Angebot bereit. Was sie alle verbindet, sind höchste Qualitätsstandards, pädagogisch geschulte Betreuung und herzliche Gastgeber, die den Familienurlaub zu einem besonderen Erlebnis machen.

ABENTEUER IM SCHNEE UND GEMÜTLICHE WOHLFÜHLMOMENTE

In den alpinen Regionen verwandeln sich die Original Kinderhotels im Winter in wahre Schneeparadiese. Direkt vor der Hoteltür lernen die Kleinsten spielerisch das Skifahren, während ältere Kinder auf anspruchsvolleren Pisten ihre Schwünge ziehen, auf Rodelhängen hinabsausen, beim Schneeschuhwandern die Natur entdecken oder auf der Eisfläche ihre Runden drehen. Kreative Indoor-Angebote wie Bastelstunden, Werkstätten oder Backworkshops bringen auch an kalten Tagen Abwechslung ins Ferienprogramm. Und wer es lieber ruhiger mag, geniesst abseits der Piste entspannte Stunden mit der ganzen Familie. Während die Kinder bestens betreut sind, bleibt den Eltern Zeit für sich – etwa in den grosszügigen Wellnessbereichen mit Sauna und Bergblick, im warmen Pool oder bei einer wohltuenden Massage. Spätestens bei gemeinsamen Erlebnissen wie einer Pferdeschlittenfahrt oder einem Spaziergang durch den verschneiten Winterwald spüren alle: Diese Momente bleiben.

FÜR KINDER GEMACHT, VON ELTERN GELIEBT

FAMILIENGLÜCK MIT SICHERHEIT UND KOMFORT

Die komplette Infrastruktur der Kinderhotels ist auf Familien abgestimmt – von kindgerechten Menüs über sichere Spielbereiche bis zu geräumigen Familiensuiten. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in der hauseigenen Kinderhotels-Kompetenzakademie speziell geschult, um die Bedürfnisse der kleinen Gäste bestens zu erfüllen und Eltern höchste Servicequalität zu bieten. So findet jedes Familienmitglied seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz, um die kalte Jahreszeit in vollen Zügen zu geniessen.

Wer Wintertage in einer einzigartigen Mischung aus Abenteuer, Komfort und Herzlichkeit verbringen möchte, ist in den Original Kinderhotels Europa genau richtig. Besonders für Familien aus der Schweiz bietet sich dabei ein grosser Vorteil: Viele Kinderhotels in Tirol und Südtirol sind in nur wenigen Stunden erreichbar und verbinden kurze Anfahrtswege mit einer Vielfalt an Erlebnissen, die den Winterurlaub unvergesslich machen.

WWW.KINDERHOTELS.COM

Fünf-Sterne-Hochfirst

–The Luxury Mountain Resort

SCHNEESICHERE WINTERSAISON BIS APRIL

DIREKT AN DER SKIPISTE GELEGEN, LÄSST SICH IM FÜNF-STERNE-HOCHFIRST – THE LUXURY MOUNTAIN RESORT AUF KNAPP 2000 HÖHENMETERN SKI-IN UND SKI-OUT VOM ALLERFEINSTEN ERLEBEN:

MIT DEM ZUBRINGERLIFT GEHT ES IN KÜRZESTER ZEIT VOR MAJESTÄTISCHER KULISSE AUF BIS ZU 3080 HÖHENMETER. DAS SKIGEBIET IN GURGL IST WINTER PUR – SCHNEESICHER BIS APRIL.

112 PISTENKILOMETER, KEINE WARTEZEITEN AN DEN LIFTEN UND VIEL FREIRAUM IN DER VERSCHNEITEN NATUR.

Bilder_ Hochfirst

Schneesicherheit trifft hier auf herausragenden Luxus mit hochalpinem Lifestyle. Das Hochfirst verwöhnt als Rückzugsort der Extraklasse mit hochwertigen Materialien und einer exklusiven Ausstattung in topmodernem Design und vereint jeden erdenklichen Komfort zu harmonischen Wohnwelten. Von Familie Fender in dritter und vierter Generation geführt, ist das Hochfirst als internationales Hideaway in einmaliger Umgebung bekannt.

EIN LUXURIÖSER WELLNESSTRAUM

Direkt von der Skipiste in der Wellnesswelt entspannen. Das luxuriöse Wellnessrefugium «Alpen-Spa» verwöhnt auf 1500 Quadratmetern mit allem, was Körper und Geist zum Regenerieren brauchen: wärmenden Saunawelten, wohltuenden Dampfbäder und erholsamen Ruhezonen. Die 220 Quadratmeter Wasserfläche des In- und Outdoorpools schaffen eine prickelnde Verbindung von drinnen nach draussen. Ein Wasserfall, Felsen-Whirlpools und UnterwasserMassageliegen machen das Erlebnis der Sinne perfekt.

Das erfahrene Beauty- und Spa-Team regeneriert die Muskeln mit entspannenden Massagen, exklusiven Beauty-Treatments von La Biosthétique und japanischen Behandlungen von SENSAI. Das richtige Alpenfeeling gibt es in der Tiroler Saunahütte, die auf eine lange Geschichte zurückblickt. Das verwendete Holz stammt von einem alten Heustadel im vorderen Ötztal, das behutsam abgetragen und aufbereitet wurde und dieses Erlebnis einmalig macht.

KULINARIK FÜR GOURMETS

Aussergewöhnliche Gourmetküche mit kulinarischen Meisterwerken lassen die aktiven Skitage zum Winterzauber werden. Dies beginnt bereits beim reichhaltigen Frühstücksbuffet mit Show Cooking und Biobereich. Am Abend verwöhnt das Küchenteam mit einem exquisiten Sechs-Gänge-Gourmetmenu und erlesenen Wahlmöglichkeiten, die regionale Küche auf internationale Kompositionen treffen lassen und einzigartige spannende Geschmacksmomente bieten. Auch während des Tages werden À-la-carte-Gerichte (gegen Aufpreis) auf der Sonnenterrasse mit Blick auf die Dreitausender, im Poolbistro «Seepferdl» und im Restaurant serviert.

NEUE GRAND-LUXURY-SUITEN

Mit 63 Quadratmetern ist die Suite Royal perfekt für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Die Luxus-Suite mit separatem Wohnbereich, Schlafzimmer und begehbarem Kleiderschrank überzeugt mit exklusiver, lifestyliger Ausstattung. Die Suite Royal Grand Deluxe verfügt über die gleichen attraktiven Features wie die Suite Royal, ebenfalls mit einem 15-Quadratmeter-Balkon in Südlage mit Blick auf die imposante verschneite Bergwelt. Ein zweites Schlafzimmer mit eigenem Badezimmer bietet noch mehr Platz und entspannte Rückzugsmöglichkeiten für die Gäste. Eine Luxury-High-End-Suite mit 98 Quadratmetern ist das Juwel der neuen Luxus-Suiten. Alle Features der Suite Royal Grand Deluxe können die Gäste der DiamondSuite auch erwarten. Der Balkon mit seinen Glasfronten in Südlage ist mit 24 Quadratmetern ein absolutes Highlight. Zugänglich von allen Zimmern der vier Suiten lässt sich die einmalige Lage des Hotels in schneesicherer Natur erleben und täglich neu geniessen.

WWW.HOCHFIRST.COM

DEN

BÜHNEFERIEN

DIE GROSSE BIETEN UND DAS GLÜCK FINDEN

DAS ALLGÄU IST EINE BÜHNE FÜR ALLE SINNE –NAHE GELEGEN UND DOCH WIE EINE ANDERE WELT. WER HIERHER REIST, ENTDECKT NEBEN DER MAJESTÄTISCHEN NATUR AUCH KULTURSCHÄTZE, DIE IHRESGLEICHEN SUCHEN: KLEINE MUSEEN MIT GROSSEN GESCHICHTEN, FEINE MANUFAKTUREN, LEBENDIGE MÄRKTE UND CHARMANTE ALTSTÄDTE, IN DENEN TRADITION STILVOLL

WEITERLEBT. SO WIE DAS KRIPPENMUSEUM IN MINDELHEIM MIT DEM ÄLTESTEN JESUSKIND DER WELT. ODER DIE GENUSSMANUFAKTUR IN LEUTKIRCH, IN DER SICH VERSCHIEDENE HANDWERKER ZUSAMMENGEFUNDEN HABEN. ERGÄNZT DURCH HISTORISCHE WEIHNACHTSMÄRKTE WIE IN ISNY MIT DEM ALTEN BRAUCH DES ENGELEFLIEGENS.

ACHT WEGE ZUM GLÜCK

Nach dem Applaus lockt die Kulinarik: würzige Kässpatzen, feine Rahmflecken oder süsse Flachswickel – das kulinarische Erbe des Allgäus sollte man probiert haben, genauso wie die regional tief verwurzelten Gerichte der Gourmet-Restaurants, wie sie in den AllgäuTopHotels zu finden sind. Genuss, der wie die Kultur im Allgäu tief verwurzelt und zugleich überraschend neu interpretiert wird. Und auch wer auf der Suche nach dem Glück ist, wird im Allgäu fündig: Acht Wege weisen die Richtung – mit besonderen Orten, Erlebnissen und Gastgebern im Allgäu, mit dem Wissen von Experten und mit kleinen Übungen, die die Suchenden sofort dem Glück ein bisschen näherbringen.

Ein besonderes Juwel für Ferien- und Kulturgenuss ist das Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen. Direkt am Ufer des Forggensees gelegen, eröffnet es ein Panorama, das König Ludwig II. gefallen hätte. Musicals wie Ludwig², Zeppelin oder Die Päpstin entfalten hier ihre Magie – Kunst und Geschichte verschmelzen zu einem Erlebnis, das weit über die Region hinausstrahlt. Auch internationale Stars aus Klassik, Pop und Ballett geben sich die Ehre und machen das Haus zu einem Kultur-Hotspot im Herzen der Alpen. Kurz anreisen, viel erleben – und sich königlich amüsieren. Im Allgäu erhalten die Ferien die grosse Bühne, die sie verdienen.

WWW.ALLGAEU.DE/STAEDTE

NEUE WEGE IM WINTER

frei und glücklich!

DIE WINTERZEIT IM ALLGÄU ZEIGT

SICH IN VIELEN FACETTEN –STRAHLEND, GENUSSVOLL, ERHOLSAM. IN DEN KOMFORTABLEN ALLGÄUTOPHOTELS DER VIER- UND FÜNF-STERNE-KLASSE

ERÖFFNEN SICH UNZÄHLIGE MÖGLICHKEITEN, DIESE BESONDERE JAHRESZEIT GANZ NACH DEN EIGENEN WÜNSCHEN ZU ERLEBEN.

DANKE SAGEN ZUM JAHRESAUSKLANG

Der Dezember ist die Zeit, um innezuhalten und Dankbarkeit zu spüren – gegenüber der Familie oder den Freunden. Ein Moment, um bei knisterndem Kaminfeuer zurückzublicken und die langen Winterabende mit Muse und Genuss zu füllen. Kulinarische Erlebnisse auf höchstem Niveau und gute Gespräche schenken unvergessliche Augenblicke.

ICH BIN DANN MAL WEG

Vielleicht braucht es aber auch nur eines: Zeit für sich selbst. Ein paar Tage genügen, um ganz bewusst abzuschalten. Keine Termine, keine Verpflichtungen – einfach nur laufen, schwimmen, saunieren, schlafen und geniessen. Dazu ein gutes Glas Wein: Gibt es etwas Schöneres?

MIT SCHWUNG INS NEUE JAHR STARTEN

Ein Blick auf 2026 schenkt Vorfreude und neue Energie. Beim Winterwandern mit den schneebedeckten Gipfeln vor Augen oder bei einer Einkehr in einer gemütlichen Hütte kann die Seele aufatmen. Unvergesslich ist auch die Fahrt auf einen Allgäuer Gipfel – mit grandiosem Panorama und einem Perspektivenwechsel, der den Alltag ganz klein erscheinen lässt.

SKI & WORK – FREI UND GLÜCKLICH

Unter der Woche die Pisten fast für sich alleine haben, die Ski unter den Füssen spüren und mit einem Lächeln die Hänge hinuntergleiten – ein Gefühl von purer Freiheit. Nach solch einem Start in den Tag lassen sich Mails und Berichte am Nachmittag entspannt und effizient erledigen. Mit Sonne im Herzen gelingt alles leichter.

Ihre Gastgeber der AllgäuTopHotels freuen sich darauf, Ihre ganz persönlichen Wünsche und Träume wahr werden zu lassen.

© Parkhotel Burgmühle
© Bergkristall
Mein Resort im Allgäu

MAGISCHER SEHNSUC H TSORT

Kulisse

vor königlicher

AMERON Neuschwanstein

Alpsee Resort & Spa in Hohenschwangau

AM FUSSE DER KÖNIGSSCHLÖSSER HOHENSCHWANGAU UND NEUSCHWANSTEIN ERLEBEN DIE GÄSTE DES AMERON NEUSCHWANSTEIN ALPSEE RESORT & SPA HAUTNAH DIE MAGIE DIESES SEHNSUCHTSORTS, DER BESUCHER AUS ALLER WELT IN SEINEN BANN ZIEHT. UNMITTELBAR AM ALPSEE, UMGEBEN VON WÄLDERN UND MIT BEEINDRUCKENDEM GEBIRGSPANORAMA, VERSPÜREN DIE GÄSTE EIN HOCHGEFÜHL VON ALLGÄUER ALPENWELLNESS.

TRADITION TRIFFT AUF MODERNE

Das AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa verbindet unter Gastgeber Razvan Kefer mehrere historische Traditionshäuser zu einem Resort mit 136 Zimmern und Juniorsuiten, einem Tagungs- und Eventbereich, einem Spa sowie unterschiedlichen Gastronomieangeboten. Dafür wurde ein über 100 Jahre altes Gebäudeensemble saniert, dessen touristische Geschichte bis in die Zeit der königlichen Hofhaltung zurückreicht. Die Traditionshäuser Schlosshotel Lisl, Jägerhaus und Alpenrose wurden durch die Neubauten Galeria und Seehaus zu einem harmonischen Gesamtkomplex ergänzt.

WAHRHAFTE ALLGÄUER ALPENWELLNESS

Der 850 Quadratmeter grosse «4 elements spa by Althoff» lädt dazu ein, die wohltuende Kraft der Natur neu zu entdecken. Drei verschiedene Saunen, ein grosszügiger Pool mit Wasserfall, erfrischende Erlebnis- und Schwallduschen sowie ein belebender Eisbrunnen, Ruheräume und die weitläufige Terrasse mit atemberaubendem Blick auf den See bieten Raum zum Loslassen und Krafttanken.

KULINARISCHE TRILOGIE

Das kulinarische Herzstück bildet das Restaurant «Lisl». Inspiriert von den traditionellen Rezepten und Vorlieben der bayerischen Monarchen, zaubert das Küchenteam modern interpretierte Köstlichkeiten, die sowohl Gaumen als auch Auge erfreuen. Ergänzt wird das Genusserlebnis durch das urige «Schloss Braustüberl», in dem bayerische Gerichte in authentischer Atmosphäre serviert werden, den Biergarten Alpenrose direkt am Alpsee und die stilvolle Ludwig-Bar.

Ob aktive Tage in den Bergen, kulturelle Entdeckungen oder einfach nur genussvolle Erholung – das AMERON Neuschwanstein ist der perfekte Ausgangspunkt für unvergessliche Erlebnisse zu jeder Jahreszeit. Ob beim Wandern, Mountainbiken oder im Winter zum Langlaufen oder Rodeln – hier findet jeder sein persönliches Ferienglück.

WWW.AMERON-NEUSCHWANSTEIN.DE

BERGKRISTALL

WO NATURRUHE,UND LUXUS EINS WERDEN

DAS BERGKRISTALL ZEIGT SICH IN NEUEM GLANZ MIT VERTRAUTER ATMOSPHÄRE. DURCH DIE RESORTERWEITERUNG IST EIN ORT ENTSTANDEN, AN DEM DINGE INS ROLLEN KOMMEN – MITTEN IN DER NATUR UND MIT EINEM PANORAMA VOM ALLGÄU BIS ZUM SCHWEIZER SÄNTIS. HOCH ÜBER DEM TAL ÖFFNET SICH EINE WELT, DIE DAS REISEN NEU DEFINIERT.

NEUE ENERGIE

Auch ausserhalb des Spa entfaltet sich das Konzept. Das zweistöckige Fitnessstudio bietet Raum für Bewegung, ergänzt durch ein grosszügiges Yogastudio, an dem Körper und Geist neue Energie tanken. Ernährung spielt dabei ebenso eine Rolle. In der Bergkristall-Kulinarik geht es um ein Geschmackserlebnis mit allen Sinnen. Nährstoffe aufnehmen, die den Körper stärken und den Kopf klar machen. Bewusst geniessen bedeutet hier: Kraft tanken für den Alltag. Und wer das Allgäu entdecken möchte, profitiert von Oberstaufen PLUS: kostenfrei Bergbahn fahren und ohne Greenfee golfen auf fünf Plätzen in der Region.

ZEITLOSE SCHÖNHEIT

Alles, was die Gäste hier erleben, zahlt auf ihre Lebensfreude, Erholung und Zukunft ein. Wer möchte, bekommt Impulse, um etwas zu verändern. Wer einfach abschalten will, findet Ruhe. Beides darf sein.

TIEFE ENTSPANNUNG

Im Zentrum steht der neue Kristall-Spa. Er wurde als Raum für Balance, Inspiration und vor allem für tiefe Entspannung konzipiert. Licht, Kraft und Klarheit sind die drei Energien, die hier spürbar werden. In den neuen Anwendungen geht es nicht nur ums Abschalten, sondern ums Aufblühen – fühlen statt funktionieren. Im Head-Spa oder beim Blick aus dem neuen Infinity-Whirlpool auf die Berge: Jeder Moment schenkt Tiefe und Leichtigkeit zugleich.

Ein besonderes Statement setzt das Resort mit der hauseigenen Naturkosmetiklinie «EWIG by Bergkristall». Entwickelt von Gastgeberin Sabine Lingg, steht EWIG für mehr als Pflege – der Name spiegelt die Haltung des Resorts wider: der ständige Wandel, der inspiriert und lehrt, dass wahre Schönheit zeitlos ist. Dieses Verständnis von Beständigkeit und Erneuerung findet sich in der Architektur wieder. Mit sechs Seesuiten am neuen Bergsee (ab Frühjahr 2026) wird die Idee von Rückzug und Exklusivität weitergedacht. Ein privater Zugang zum Wasser, eigene Saunen und Kuschelnischen machen sie zu Refugien für besondere Momente.

ALLES GREIFT INEINANDER

Bewegung. Ernährung. Inspiration. Entspannung. Gemeinsam ergeben die Grundpfeiler des Resorts ein Ganzes. Eine Philosophie, die das Bergkristall zu einem Ort der Resonanz macht, an dem sich Natur, Menschen und Lebensfreude verbinden. Wer hier auscheckt, schläft besser, atmet tiefer, denkt klarer – und geht gestärkt zurück in den Alltag. Ferien im Bergkristall wirken nach und können vielleicht auch der Anfang von etwas Neuem sein.

WWW.BERGKRISTALL.DE

DER WINTER IM ALLGÄU LOCKT MIT VIELEN FREIZEITAKTIVITÄTEN IN DER NATUR. UNTER BLAUEM HIMMEL, IN KLARER LUFT UND VERSCHNEITER LANDSCHAFT GENIESSEN DIE FERIENGÄSTE EINE AUSZEIT. DAS ALLGÄU

KANN MIT EINER VIELZAHL AN KLANGVOLLEN SKIGEBIETEN AUFWARTEN, DOCH UNZÄHLIGE UNBERÜHRTE LANDSCHAFTEN BLEIBEN DEN WINTERWANDERERN, SCHNEESCHUHWANDERERN UND LANGLÄUFERN VORBEHALTEN. IN EINER UNGLAUBLICH SCHÖNEN NATURKULISSE TANKEN WINTERGENIESSER AKTIV ENERGIE. DIE MÖGLICHKEITEN SIND VIELFÄLTIG: SKITOUREN, RODELN, PFERDESCHLITTENFAHRTEN, EISSTOCKSCHIESSEN, SCHLITTSCHUHLAUFEN UND VIELES MEHR. INMITTEN DIESES WINTERZAUBERS WOHNEN DIE GÄSTE DES PARKHOTELS BURGMÜHLE IM NATURDORF FISCHEN.

TÜR AUF UND SCHON KANN’S LOSGEHEN

Fischen verfügt über 22 Kilometer gespurte Loipen. Im Verbund mit den Nachbarorten ergeben sich mehrere 100 Kilometer. Die Loipe führt direkt am Hotel Burgmühle vorbei. Entspanntes Langlaufen durch den Fischener Kurpark, von dort geht es weiter zum grossen Loipennetz der Hörnerdörfer. Im nahen Balderschwang kann man sogar vom Balderschwanger Tal bis ins österreichische Hittisau langlaufen. Wer gerne bei Flutlicht unterwegs ist, sollte die Nachtloipe in Fischen ausprobieren. Auch viele Winterwanderwege starten direkt vor der Hoteltür. Über 135 Kilometer geräumte und präparierte Winterwanderwege liegen rund um die Hörnerdörfer – und jeder Kilometer bietet die schönsten Winterimpressionen des Allgäus. Ein besonderes Highlight sind die beiden Höhenwanderwege. Mit der Bergbahn geht es bequem auf rund 2000 Meter Höhe. Einzigartige Ausblicke ins Tal begleiten die Wanderer durch die Bergwelt.

PARKHOTEL BURGMÜHLE FISCHEN IM ALLGÄU

DURCH DEN SCHNEE STAPFEN, DEN WINTER GENIESSEN

UND SICH VERWÖHNEN LASSEN

WER WINTER SAGT, MEINT AUCH WOHLIGE WELLNESS

Das Parkhotel Burgmühle ist eines der führenden Hotels der Region. Idyllisch und ruhig liegt es direkt am Park und doch zentral im beschaulichen Fischen. Eine exklusive Wellness- und Vitalwelt auf 2 500 Quadratmetern erwartet die Gäste des Genusshotels: Schwimmen im Aussen- und Innenpool, verschiedene Saunen, Kosmetik und Massage, Sole, Dampfbad und Ruheräume. Im «Wintergarten» können die Wellnessgäste in hellem, einladendem Ambiente die Seele baumeln lassen und die Entspannung auf sich wirken lassen. Ein Sprung in den klaren Gebirgsbach, der am Haus vorbeifliesst, bringt die gesunde Abkühlung nach dem Saunagang. Ab der ersten Übernachtung ist das Bus- und Bahnticket für die Regionen Oberstdorf, Lindau und bis nach Füssen sowie bis zur Grenze zum Kleinwalsertal kostenlos.

WWW.PARKHOTEL-BURGMUEHLE.DE

DAS HOTEL PRINZ-LUITPOLD-BAD IST EIN BESONDERER ORT – EIN ORT, AN DEM DIE UHREN NOCH EIN BISSCHEN ANDERS TICKEN. DIE ERSTE ENTSCHLEUNIGUNG SPÜRT MAN SCHON, WENN MAN VOM WUNDERBAREN BERGBLICK ÜBERRASCHT WIRD, DER SICH DURCH DAS GANZE HOTEL ZIEHT: IN DIE LIEBEVOLL EINGERICHTETEN ZIMMER MIT SÜDBALKON, IN DAS RESTAURANT, DEN RIESIGEN GARTEN UND DEN WELLNESSBEREICH.

Apropos Wellness: Es wäre fast schade, den ganzen Tag dort zu verbringen, denn es locken so viele Aktivitäten in der Natur – möglich wäre es aber problemlos. Mit drei Pools – Innenpool, ganzjährig beheiztem Infinity-Aussenpool und Whirlpool –, fünf Saunen und den vielen kleinen, kuscheligen Ruhewelten lässt es sich herrlich entspannen. Im Sommer sind das besondere Highlight die Day Beds im Hotelwäldchen, im Naturschatten oder am Teich, im Winter glänzt die überdachte Aussenterrasse mit Wärmeliegen und Wolldecken, in die es sich so wunderbar einmummeln lässt, um die Sonne zu geniessen. Und wer noch ein bisschen mehr verwöhnt werden möchte, hat die Qual der Wahl: Massagen, Kosmetik, Körperpackungen in der Softpackliege (eine Art Wasserbett) oder ein Bad im hauseigenen Quellwasser. Wie überall im Hotel, wird auch hier sehr darauf geachtet, die Kraft der Natur und nachhaltige Produkte zu nutzen. Das Hotel selbst ist bereits seit einigen Jahren ein nachhaltiges Haus.

WO DIE ZEIT STILLSTEHT

Wer sich überwindet und nach dem abwechslungsreichen und leckeren Frühstück die Natur erobert, wird belohnt werden. Direkt am Hotel führen zahlreiche Wege zu Alpen, Berggipfeln und Tobeln und im Winter zum Rodeln und Langlaufen. Tipps gibt es unzählige in der Info-Ecke und vom Rezeptionsteam.

Wer bei seinen Outdoor-Abenteuern gerne fachkundige Begleitung hat, geht am besten bei der wöchentlich stattfindenden Wanderung mit dem Hotelinhaber Armin Gross mit, der die Gäste mit Vorliebe zu seinen Lieblingsplätzen führt. An drei Wochen im Jahr tut er dies wochentags sogar täglich.

Wieder zurück im Hotel erwartet Sie ein Suppen- und Kuchenbuffet am Nachmittag und ein köstliches Vier-Gänge-Abendmenü aus regionalen Zutaten und mit authentischen Allgäuer Gerichten, gerne mit dem gewissen Etwas. Besonders schön sitzt man im Restaurant, welches wie die Kamin-Lounge und die meisten öffentlichen Räume Jugendstilflair und Gemütlichkeit vermittelt, mit Bleiglas-Elementen und antiken Holztäfelungen. Und so verwundert es nicht, dass viele Gäste sich nach dem Essen noch auf einen Absacker in der Kamin-Lounge einfinden und ganz beseelt den Tag Revue passieren lassen.

WWW.LUITPOLDBAD.DE

DAS TANNECK –WO DER BLICK AUFHÖRT,  BEGINNT DAS GEFÜHL

LAGE IST NUR DURCH EINES ZU ERSETZEN: DURCH NOCH BESSERE LAGE! WOBEI WIR SCHON BEIM TANNECK WÄREN. DIESES VIER-STERNE-SUPERIORHOTEL IST DAS AUSSICHTSPARADIES HOCH ÜBER DEM ILLERTAL. HIER OBEN SIEHT MAN ZUM GRÜNTEN IM NORDEN, ZUM NEBELHORN IM OSTEN UND ZUR TRETTACH IM SÜDEN. DEN 180-GRADPANORAMABLICK GENIESST MAN ÜBRIGENS NICHT NUR AUF DER COOLEN DACHLOUNGE, SONDERN GLEICHERMASSEN IM ALPIN-RESTAURANT, IN DER BAR UND IM WELLNESSBEREICH.

Wer also im Hotel Tanneck eincheckt, fühlt sich dem Himmel ein gutes Stückchen näher. Aber natürlich nicht nur wegen des Panoramas, sondern wegen des besonderen Charmes, 100 Meter über dem Illertal. Und unendlich weit über den Dingen. Hier fühlt man sich ab der ersten Sekunde wohl – der familiär-herzlich-ehrlichen Gastfreundschaft vom Chef bis zum Praktikanten sei Dank.

SPANNUNG UMARMT ENTSPANNUNG beim Träumen überm Tal. Das Tanneck-Motto ist mehr als ein Slogan. Es ist ein Versprechen: Wer hierherkommt, kann was erleben. Ein virtueller Sprung von der Skisprungschanze sorgt für Nervenkitzel. Oder lieber gemütlich mit der Bergbahn gen Gipfel schweben. Einfach himmlisch – der Winterwanderweg am Gottesackerplateau des Hohen Ifen. Hinter den Eiszapfen-Vorhängen der Breitachklamm die Schlucht erwandern geht auch. Das weite Tal mit drei Höhenlagen bietet Toperlebnisse für jeden Geschmack.

TRÄUMEN ÜBERM TAL

Spannung untertags verlangt aber nach Entspannung am Nachmittag und Abend. Die kuschelige Wärme im Spabereich «Vier Jahreszeiten» in der Panorama-Sauna geniessen. Müde Wanderer erholen sich bei den einzigartigen Spa-Behandlungen «Milchwell» in der kuscheligen Schwebeliege mit Kräutern aus dem Allgäu. Einfach die Seele baumeln lassen.

MIT ALLEN SINNEN GENIESSEN

Das Tanneck ist genau das, was man gemeinhin als «klein und fein» bezeichnet. «Wir haben nur 60 Zimmer», sagt Hotelchefin Patricia Fischer-Schwegler. «Und bei uns herrscht immer eine lockere Atmosphäre.» Träumen überm Illertal: Das gelingt nicht nur beim Weitblick in die Berge, sondern auch beim abendlichen Schlemmen, wenn Küchenchef Roland Sollacher mit seiner ambitionierten Fusionsküche zu kulinarischen Höhenflügen ansetzt. Auch bei flüssigen Gaumenschmeichlern fliegt man im Hotel Tanneck hoch – und lernt bei der allwöchentlichen Weinprobe so manchen Geheimtipp kennen. Oder wie wär’s mit dem süffigen Tanneck-Hausbier? Später kredenzt Barkeeper Giorgio dann in der Bar «Elements» einen seiner feinen Cocktails. Hier oben im Tanneck scheint die Zeit langsamer zu laufen. Vielleicht, weil der Blick so weit ist. Vielleicht, weil das Herz endlich wieder bei sich ankommt. Das Tanneck – Träumen überm Tal. Für alle, die mehr suchen als nur ein Hotel.

WWW.HOTEL-TANNECK.DE

SCHWARZWALDHÜTTEN DIE

NATUR. HERZLICHKEIT. ERHOLUNG.

Im Schwarzwald ist die Zeit spürbar langsamer, der Alltag rückt in die Ferne – und genau hier laden drei besondere Gastgeber ein, das Ursprüngliche neu zu entdecken. Die Menzenschwander-Hütte, seit über hundert Jahren ein Stück lebendige Schwarzwälder Geschichte, wird heute von Familie Jünger mit viel Liebe geführt. Hier verbinden sich regionale Küche, echtes Handwerk und ein herzliches Willkommen zu einem authentischen Erlebnis. Wer den Blick in die Ferne sucht, findet ihn nur wenige Höhenmeter weiter oben: Auf 1 294 Metern liegt das Berggasthaus Krunkelbach Hütte – ein Ort, an dem Weite und Stille verschmelzen. Ob beim Sonnenuntergang über den Gipfeln, nach einer Wanderung oder an einem verschneiten Win-

Willkommen bei den Schwarzwald Hütten

Drei Orte, die Natur, Herzlichkeit und echte Erholung verbinden.

WER IM SCHWARZWALD DAS URSPRÜNGLICHE SUCHT, FINDET HIER DREI BESONDERE PLÄTZE, DIE NATUR, GENUSS UND HERZLICHKEIT AUF EINZIGARTIGE WEISE VERBINDEN.

tertag – hier fühlt sich jede Auszeit nach Freiheit an. Unten im Tal empfängt die Pension Hofeck in Bernau ihre Gäste mit familiärem Charme und liebevoller Herzlichkeit. Das hausgemachte Frühstück und die gemütliche Atmosphäre machen sie zum idealen Ausgangspunkt für Erlebnisse in der Natur oder einfach zum Ort für eine wohltuende Pause. Drei Orte, die auf ihre Weise zeigen, was den Schwarzwald so einzigartig macht – natürlich, ehrlich und wohltuend echt.

WWW.MENZHUETTE.DE

WWW.KRUNKELBACH.DE

WWW.PENSION-HOFECK.DE

Menzenschwander-Hütte

Über 100 Jahre Hüttentradition, neu belebt von Familie Jünger. Regionale Küche, echte Handarbeit, ehrliche Gastfreundschaft. Ein Ort für Genießer, Wanderer und Naturfreunde. www.menzhuette.de

Berggasthaus Krunkelbach Hütte

Auf 1.294 m mit Panoramablick bis zu den Alpen. Gemütlich, urig und voller Weitblick – perfekt für eine Auszeit mitten im Schwarzwald. Im Sommer und Winter eine gute Adresse. www.krunkelbach.de

Pension Hofeck

Familiär, charmant und in Bernau gelegen: Die kleine Pension mit Herz, hausgemachtem Frühstück und perfektem Startpunkt für Naturerlebnisse und Ruhepausen. www.pension-hofeck.de

LUXUS TRIFFT CHALET-CHARME

IN VILLARS-SUR-OLLON ÖFFNET DAS CHALET

ROYALP HOTEL & SPA AM 5. DEZEMBER 2025 WIEDER SEINE TÜREN. ES IST DER IDEALE ORT, UM DIE WINTERSAISON MIT SKIFAHREN, ENTSPANNUNG UND KULINARISCHEN GENÜSSEN IN VOLLEN ZÜGEN ZU GENIESSEN.

Alles folgt hier dem Rhythmus des Winters. Die Skipiste endet direkt vor der Tür und öffnet den direkten Zugang zum Skigebiet Villars-Gryon-Les Diablerets. Gegenüber führt die Zahnradbahn hinauf nach Bretaye, von wo aus sich die umliegenden Gipfel, darunter die majestätischen Dents du Midi, in voller Pracht zeigen. Ob Skifahren, Snowboarden oder Schneeschuhwandern – wer die Natur liebt, findet hier ein wahres Winterparadies. Nach einem Tag auf den Pisten lädt das Spa by RoyAlp zum Entspannen und Auftanken ein: ein beheiztes Hallenbad, flackerndes Kaminfeuer, Whirlpool, Sauna, Hammam und Eisbrunnen schaffen eine wohltuende Auszeit. Für Paare bietet das private Spa die perfekte Gelegenheit, Ruhe und Intimität zu geniessen.

Die Gastronomie spiegelt die alpine Umgebung wider: Im Restaurant «Le Rochegrise» serviert Chefkoch Fabien Manzoni zeitgenössische Küche, inspiriert von regionalen Produkten und Traditionen. Das «Grizzly» begeistert mit Raclette vom Holzfeuer und cremigem Fondue – simple, ehrliche Genüsse der Berge. Für besondere Momente laden die Iglus des RoyAlp zu einem Dinner unter dem Sternenhimmel ein und sorgen für unvergessliche Abende.

Das Swisstainable-zertifizierte Haus pflegt eine aufrichtige Verbindung zur umgebenden Natur. Jeder Winkel des Chalets, von den warmen Holztönen der Fassade bis zu den gemütlichen Zimmern, spiegelt die alpine Lebensart wider. Mehr als ein Luxushotel, ist es ein Bergchalet, in dem sich Winterträume erfüllen, Erlebnisse geteilt werden und jeder Aufenthalt zu einer besonderen Erinnerung wird.

WWW.ROYALP.CH

Saison d’hiver : Du vendredi 19 décembre 2025 au dimanche 12 avril 2026

Saison d’été : Du vendredi 19 juin au dimanche 27 septembre 2026

Wintersaison: Von Freitag, dem 19. Dezember 2025 bis Sonntag, dem 12. April 2026

Sommersaison: Von Freitag, dem 19. Juni bis Sonntag, dem 27. September 2026

R out e d es Pl am p r a s 1 0

39 6 1 Ch a n d ol in , S u i ss e

T +41 2 7 564 44 4 4 F + 4 1 27 5 6 5 4 3 5 0

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ENGELBERG FREERIDE-MEKKA

WIE ZUM WURDE

Ein verschneiter Morgen in Engelberg. Daniel Friedli untersucht in seiner Werkstatt einen scheinbar hoffnungslosen Fall – einen Ski mit einer klaffenden Wunde. Friedli, den man hier auch den «Ski-Flüsterer» nennt, sieht darin eine Herausforderung. Nach zehn Minuten ist der Ski wieder wie neu. «Deswegen kommen die Leute zu mir», sagt er. Sie kommen aber auch, weil er einer der Gründerväter dessen ist, was Engelberg heute ausmacht.

Denn während am Fusse des 3 200 Meter hohen Titlis Touristengruppen zur Bergbahn strömen, hat sich zuletzt eine andere Szene entwickelt. Menschen, die nicht wegen der Aussicht kommen, sondern wegen des besonderen Kicks: Freerider, Tiefschneefahrer, Pulverjäger. Sie pilgern hierher wegen der «Big Five» – fünf legendärer Abfahrten. Da ist der Steinberg, wo man über den Gletscher zum Trübsee gleitet, oder der berüchtigte Galtiberg, die «Königsabfahrt», die durch steiles, felsendurchsetztes Gelände führt und selbst erfahrene Rider fordert. Vor ein paar Jahren begann die Destination, die Routen als «Big Five» zu vermarkten. Und es funktioniert: Engelberg ist mittlerweile weltweit bekannt für seine Abfahrten jenseits der präparierten Pisten.

WIE EIN SCHRULLIGER TÜFTLER, SCHWEDISCHE EXPATS UND FÜNF LEGENDÄRE ABFAHRTEN AUS EINEM SCHWEIZER BERGDORF EINE PILGERSTÄTTE FÜR FREERIDER MACHTEN.

Autor_Dennis Frasch

Auch die Schwedin Sanne Mona kam deswegen in die Schweiz. In der von Schweden geführten Ski Lodge sagt sie, was sie hier hält: «Es geht um den Lifestyle, um das Entdecken neuer Abfahrten und das Treffen von Gleichgesinnten.» Dass sie das so entspannt sagen kann, ist nicht selbstverständlich. Vor Jahren wurde Sanne von einer Lawine verschüttet. Körperlich blieb sie unverletzt, aber die Seele trug Narben davon. Doch Sanne kämpfte sich zurück und fährt wieder Wettkämpfe.

Geschichten wie ihre sind es, die den speziellen Geist von Engelberg ausmachen. Sie werden abends in der Ski Lodge erzählt, wo schwedische Ex-Sterne-Köche in der Küche stehen und sich die «Ski-Bums», wie sich die Freerider selbstironisch nennen, treffen. Vor 20 Jahren kamen die ersten Schweden, seither verbreitet sich die Nachricht im hohen Norden wie ein Lauffeuer: Hier gibt es Pulverschnee, wie man ihn zu Hause nicht kennt, und eine tolle Community. Die Ski Lodge selbst ist dabei das inoffizielle Hauptquartier der Szene.

Vielleicht ist es genau diese eigenartige Mischung aus schwedischer Gemütlichkeit, Schweizer Tüftlergeist und der grenzenlosen Freiheit des Tiefschnees, die Engelberg von anderen Skiorten unterscheidet.

WWW.ENGELBERG.CH

Zwischen majestätischen Bergen, freiem Seewasser und sanfter Natur liegt das Deltapark Vitalresort in Gwatt bei Thun – eingebettet in eine 70’000 Quadratmeter grosse Parklandschaft des Kanderdeltas und umgeben von zwei Naturschutzgebieten. Hier trifft Ruhe auf Bewegung, Genuss auf Achtsamkeit – mit dem Anspruch, Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen. Nun setzt das Resort ein neues Highlight: Seit diesem November sind im modernisierten Waldhaus vier exklusive Wellness-Suiten buchbar – jede mit eigenem Spa-Bereich. Die neuen Suiten sind doppelstöckig gestaltet und verbinden luxuriöses Design mit maximaler Privatsphäre. Inspiriert von der Natur des Berner Oberlands, erzählt jede Suite ihre eigene Geschichte. In der Wellness-Suite Forest schaffen Birkenstämme, sanfte Grüntöne und helles Holz eine Atmosphäre wie mitten im Wald – ergänzt durch eine private Sauna und ein Dampfbad. Die beiden SwissChalet-Suiten feiern den alpinen Charme mit Altholz, warmen Farben und gedämpftem Licht, das Geborgenheit ausstrahlt. Die Suite Alpine wiederum zeigt sich modern und klar, mit Stein, Treibholz und sanften Sandtönen – ihr Herzstück bildet ein Spa-Bereich mit Daybed, Sauna und Sprudelwanne.

NEUE WELLNESS SUITEN AM THUNERSEE

EIN RÜCKZUGSORT ZWISCHEN HIMMEL, WASSER UND WALD: MIT DEN NEUEN WELLNESSSUITEN SETZT DAS DELTAPARK VITALRESORT AM THUNERSEE NEUE MASSSTÄBE FÜR LUXURIÖSE ENTSPANNUNG UND GANZHEITLICHES WOHLBEFINDEN.

HOLISTISCHES WOHLBEFINDEN

Mit diesen neuen Refugien richtet sich das Deltapark Vitalresort an Gäste, die Luxus, Individualität und ganzheitliche Erholung schätzen. Gleichzeitig eröffnet das renommierte Therapie- und Fitnesszentrum PhysioFit Schönberg einen zweiten Standort im Resort – ein Schritt, der das Haus noch deutlicher als Ort für «holistisches Wohlbefinden» positioniert.

Auch ausserhalb der neuen Suiten bietet das Vier-SterneSuperior-Resort alles, was Erholung vollkommen macht. Das Spa erstreckt sich über vier Etagen mit Innen-Sole- und Aussen-Süsswasserpool, diversen Saunen, Dampfbädern und Erlebnisduschen. Direkt am Ufer des Thunersees gelegen, vereint das Resort Bewegung, Entspannung und Genuss auf eindrucksvolle Weise. Wer nach einem Tag am See kulinarisch verwöhnt werden möchte, geniesst im Deltaverde Thai Cuisine mit 13 Gault-Millau-Punkten eine kreative Küche zwischen Alpen und Asien – oder wählt eines der weiteren Restaurants mit frischer, saisonaler Ausrichtung.

Ob man in einer der neuen Wellness-Suiten zur Ruhe kommt, im Spa-Bereich abtaucht oder auf dem See paddelt – das Deltapark Vitalresort verbindet Natürlichkeit mit Design, Komfort und Genuss. Ein Ort, an dem Entspannung nicht gesucht, sondern gefunden wird.

WWW.DELTAPARK.CH

SICHER UNTERWEGS ZU

TRAUM DESTINATIONEN

WARUM EINE REISEVERSICHERUNG UNBEDINGT MIT INS GEPÄCK GEHÖRT.

GELASSEN REISEN, ÜBERALL AUF DER WELT

Exotische Strände, pulsierende Metropolen, majestätische Berglandschaften oder die Ruhe eines Boutique-Resorts auf einer Privatinsel – Reisen bedeutet, Träume zu erleben – an Orten, die man sich lange ausgemalt hat. Wer Zeit, Emotionen und Geld in seine Traumreise investiert, erwartet unvergessliche Erlebnisse. Doch auch die schönste Reise kann unerwartete Wendungen nehmen.

UNVORHERGESEHENES KENNT KEINE FERIEN

Ein plötzlicher Krankheitsfall kurz vor der Abreise, ein verlorenes Gepäckstück oder eine unerwartete Rückreise – solche Situationen sind selten, aber sie passieren. Und sie können schnell hohe Kosten verursachen. Hier kommt die Reiseversicherung von HanseMerkur International ins Spiel: Sie schützt Reisende zuverlässig vor den finanziellen Folgen unvorhergesehener Ereignisse – von Reisestornierung über Reiserücktritt bis hin zur medizinischen Versorgung im Ausland.

An weissen Stränden auf den Malediven entspannen oder auf Safari durch Tansania ziehen – das sollte man unbeschwert geniessen können, ohne sich um mögliche Risiken Gedanken zu machen. Die Reiseversicherungen von HanseMerkur International bieten umfassenden Schutz, individuell abgestimmt auf jedes Reiseprofil – vom spontanen Städtetrip bis zur exklusiven Fernreise.

Besonders wichtig: die Auslandskrankenversicherung sowie Personen-Assistance. Zu einer gut geplanten Reise gehört auch die passende Auslandskrankenversicherung – erst recht, wenn das Ziel ein Land mit hohen Behandlungskosten ist. In Staaten wie den USA, Kanada oder Australien können Spitalaufenthalte schnell Beträge erreichen, die deutlich über dem Schweizer Niveau liegen. Mit HanseMerkur International sind Reisende weltweit abgesichert – inklusive 24-Stunden-Notrufzentrale, direkter Kostenübernahme und Repatriierung in die Heimat, wenn es nötig wird.

REISESCHUTZ MIT SUBSTANZ

Wer exklusive Destinationen bereist, wünscht sich ein ebenso exklusives Sicherheitsnetz. HanseMerkur International verbindet Schweizer Qualitätsanspruch mit deutscher Versicherungskompetenz und über 150 Jahren Erfahrung. Das Ergebnis: massgeschneiderter Reiseschutz, auf den anspruchsvolle Reisende vertrauen. Denn wahre Freiheit auf Reisen bedeutet, jeden Moment unbeschwert geniessen zu können – in dem Wissen, dass jemand für einen da ist, wenn es darauf ankommt.

Weitere Informationen zu den Reiseversicherungen von HanseMerkur International finden Sie unter

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GADGETS

Ayma – Cappuccino is the new black!

Die nachhaltige Strumpfhose vom Schweizer Label Ayma vereint Stil, Komfort und Innovation. Hergestellt aus recyceltem Garn, laufmaschenresistent und mit integriertem Sockenteil – für perfekten Sitz und höchsten Tragekomfort. Der neue Farbton Cappuccino bringt warme Eleganz und «Quiet Luxury» in jeden Look. 45.– Schweizer Franken, www.aymaclothing.com

Grether’s – Frische in der Golddose

Die dezente Schärfe von Ingwer, die belebende Frische von Zitrone – in den Ginger-Lemon-Pastillen von Grether’s verschmelzen diese bei den Aromen zu einer harmonischen Symbiose. Sie schmecken nicht nur wunderbar, sondern sind auch eine Wohltat für Hals, Stimme und Geschmackssinne. 8.50 Schweizer Franken, www.grethers.ch

The New Orchard – warm, elegant und tierfreundlich Die Winterboots von The New Orchard vereinen Schweizer Design mit italienischer Handwerkskunst. Gefertigt aus veganem Leder, mit atmungsaktivem Kunstfell und Innensohlen aus Bananenfasern, bieten sie Komfort und Nachhaltigkeit in einem. Passende Accessoires machen den Winterlook komplett. Boots ab 229.– Schweizer Franken, www.theneworchard.com

Matchaland – Energie und Fokus im Snackformat

Manor – nachhaltiger Kaschmir-Komfort und elegante Herbstmode Zeitlos, weich und nachhaltig: Pullover, Cardigans und Accessoires aus feinster Naturfaser tragen das Label Good Cashmere Standard® – für zertifizierte Qualität, Tierwohl und Stil mit gutem Gewissen. Die aktuelle Herbstkollektion von Manor vereint zudem Retro-Vibes und moderne Eleganz. Pullover ab 159.– Schweizer Franken, www.manor.ch

Der neue Matcha-Proteinriegel von MatchaLand kombiniert 20 Gramm hochwertiges Protein mit der Power von japanischem Matcha. Die natürliche Energie hält länger als Kaffee, ganz ohne Zuckerzusatz. Erhältlich in den Sorten Raspberry, Coconut und Chai – für alle, die bewusst sna cken und konzentriert bleiben wollen. Zwölferbox 39.– Schwei zer Franken, www.matchaland.ch

Ricare – besser schlafen, energiegeladen aufwachen Unruhiger Schlaf, volle Gedanken – ricare® bietet natürliche Unterstützung für mehr Erholung. Die Drei-Phasen-Tablette kombiniert pflanzliche Extrakte mit den Vitaminen B6 und B12 sowie Magnesium und versorgt den Körper über Nacht gleichmässig mit Nährstoffen. Für sanftes Einschlafen, tiefen Schlaf und einen energiegeladenen Morgen. Ab 9.95 Schweizer Franken, www.ricare.ch

VOR

ANGOLA

Angola präsentiert sich als dynamische und überraschende Reisedestination. Unter dem Slogan «Visit Angola – The Rhythm of Life» möchte das Land im Südwesten Afrikas Reisende aus aller Welt begeistern und sich als authentisches, vielfältiges und noch weitgehend unentdecktes Juwel auf dem internationalen Tourismusmarkt positionieren. Angola beeindruckt mit spektakulären Landschaften, einer reichen Kultur und einer pulsierenden Musik- und Tanzszene. Hier treffen unberührte Nationalparks auf imposante Wasserfälle, endlose Wüsten auf paradiesische Strände. Angola gilt als einer der letzten noch wenig erschlossenen Orte der Welt – ein Reiseziel für alle, die das Ursprüngliche suchen und Afrika abseits der bekannten Routen erleben möchten. Wir haben die neue Destination bereits getestet.

REISETRENDS 2026

Das neue Reisejahr verspricht eine spannende Mischung aus aufregenden Fernreisen, nachhaltigen Urlaubstrends und echten Geheimtipps. Von unberührten Inselparadiesen in der Karibik bis zu exotischen Kulturerlebnissen in Asien – 2026 lockt mit Destinationen, die durch authentische Erfahrungen, beeindruckende Natur und besondere Kulturmomente begeistern. Wenn es in die Ferne gehen soll, dann wünschen sich viele von uns Traumstrände unter Palmen. Thailand ist das Fernreiseziel Nummer eins, gefolgt von den Malediven und Mexiko. Die beliebtesten Pauschalreise-Destinationen 2026 werden weiterhin die Urlaubsklassiker Griechenland, Spanien, die Türkei und Ägypten sein. Mit ihren Stränden und Sehenswürdigkeiten, aber auch ihren sehr guten Hotels sind sie perfekt auf Erholungssuchende ausgerichtet. Von Badeurlaub bis Abenteuer ist hier alles dabei.

LAMA-TREKKING IN PERU

Bunt gestreifte Sedimenthügel, schneebedeckte Andengipfel, die sich im türkisfarbenen Wasser der Gletscherseen spiegeln, geheimnisvolle Inkastätten inmitten der Bergwelt. Lama-Trekking in Peru ist eine beliebte Möglichkeit, die Anden zu erleben, wobei Lamas als Lasttiere fungieren und die Rucksäcke tragen, während man die Landschaft geniesst – oft in der Nähe von Cusco, dem Heiligen Tal und dem Apu-Ausangate-Gebiet. Diese Treks sind mehrtägige Abenteuer, beinhalten leichte bis mittelschwere Wanderungen und bieten kulturelle Einblicke bei Dorfbewohnern. Ein einzigartiges Erlebnis!

SCHAU

© Norbert
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