AUSGABE 04/2025
INNOVATION AUS TRADITION dormakaba Schweiz AG METALL ALS BAUSTOFF | WEITERBILDUNG | SWISSBAU | NACHHALTIGKEIT | INNENARCHITEKTUR
Sie denken an Wertsteigerung. Wir an CO2-neutrale Energie. Investitionssicher gelöst Ihre führende Partnerin für integrale Energielösungen
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Liebe Leser*innen, die letzte diesjährige Ausgabe der bauRUNDSCHAU richtet den Blickwinkel auf die Ende Januar stattfindende Swissbau 2026. Im Turnus von zwei Jahren findet die Messe als führende Schweizer Plattform der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Messe Basel statt. Nationale und internationale Unternehmen bieten einen ganzheitlichen Überblick über Innovationen, Trends und Lösungen der Bau- und Architekturszene. Die kommende Swissbau wird ganz im Zeichen des Spannungsfelds von Globalisierung, Digitalisierung und Klimawandel stehen und beleuchtet die daraus hervorgerufenen Herausforderungen für Gesellschaft und Ökonomie. Nach entsprechenden Lösungswegen wird nicht nur weltweit geforscht – es werden auch welche gefunden! Neue Technologien und Materialien, raffinierte Werkzeuge sowie neue Lebens- und Arbeitsformen werden kontinuierlich entwickelt. Die gesamte Wirtschaft sowie Unternehmen aus der Bau- und Immobilienbranche der Schweiz können daraus attraktive Chancen generieren. Zwei gegensätzliche Worte blieben mir nach der Lektüre dieser Ausgabe im Gedächtnis haften: Blackout und Back-up. Das Szenario, wie unser Leben weitergehen wird, wenn wir alle plötzlich ohne Netzstrom sind, wurde bereits auf den gängigen Streamingplattformen ausführlich in endlosen Serien und düstersten Farben verfilmt. Diesem Worst Case entgegenzuwirken, ist wohl ein auf allen Ebenen funktionierendes Back-up. Ob für Heizsysteme oder Wasseraufbereitung – ohne Stromversorgung, wie auch immer erzeugt, läuft leider in vielen lebensnotwendigen Bereichen nichts. Die Sorge um einen nachhaltigen Umgang mit den begrenzt vorhandenen Ressourcen scheint mittlerweile alle Generationen zu beschäftigen. Die Baubranche spielt zu diesem Thema mit zahlreichen innovativen Ideen eine regelrechte Vorreiterrolle, beispielsweise beim Regenwassermanagement mithilfe eines Retentionsdachs, mit welchem bis zu 95 Prozent Regenwasser zurückgehalten werden kann. Nachhaltige Ansätze fliessen heutzutage in nahezu jeden Bereich des Bauwesens ein: von Dämmplatten, Schliesstechnik, Entsorgung, Logistik, Lichtlösungen und Strassenunterhalt bis hin zum Innenausbau mit dem nachwachsenden Material Holz oder dem Für und Wider von Metall als Baustoff. Zum Schluss eine positive Aussicht: Zukunftsweisend werden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit kein Widerspruch mehr bedeuten! Geniessen Sie diese interessante Ausgabe, den bereits angekommenen farbenprächtigen Herbst und die bevorstehende besinnliche Weihnachtszeit.
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Gabriela Röthlisberger Redaktorin bauRUNDSCHAU
Gewerbeweg 15 9490 Vaduz Liechtenstein Tel.: +423 236 0030 mail@alkus.com
INHALTSVERZEICHNIS
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TITELSTORY 6 INNOVATION AUS TRADITION dormakaba Schweiz AG
HIGHLIGHT 10 SORGENFREIE ZEITRAFFERLÖSUNGEN VON BRINNO Perrot Image SA 14 KREISLAUFWIRTSCHAFT UND DEKARBONISIERUNG Eine Chance für die Baustoffindustrie 18 BRANCHENLEADER DANK LANGJÄHRIGER KOMPETENZ Altola AG
METALL ALS BAUSTOFF
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20 METALL AM BAU Ein nachhaltiger und zirkulärer Baustoff?
SWISSBAU 28 ZUSAMMEN NEUE IMPULSE SETZEN Die Swissbau 2026 schafft neue Synergien 32 SWISSBAU 2026 Aussteller im Fokus
ARCHITEKTUR 34 ELEGANZ – EINFACHHEIT – WERTHALTIGKEIT Architektur, die bleibt 40 MINERGIE REAGIERT UND BLEIBT VORREITER MuKEn richten sich nach Minergie-Vorbild
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INNENARCHITEKTUR 44 AUS ALLTAG WIRD POESIE Guglielmi giesst Eleganz in Metall mit CENTANNI 48 TRAUMBÄDER IN PERFEKTER ÄSTHETIK Design trifft Funktion – Bäder mit Persönlichkeit 50 INDIVIDUELLE LÖSUNGEN FÜR BESONDERE ANSPRÜCHE Massgefertigte Möbel aus Münchenstein
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54 NATÜRLICHKEIT VERPFLICHTET Schöner Bodenbelag als Basis aller Wohnträume 60 LICHTLÖSUNGEN DER ZUKUNFT Wie neue Technologien die Welt des Lichts revolutionieren 64 FEUERKUNST IM RAUM Art of Fire verbindet Wärme und Design 66 HILFSMITTEL FÜR EIN SELBSTBESTIMMTES LEBEN Damit Menschen mobil und selbstständig bleiben
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INHALTSVERZEICHNIS
72 AUS- UND WEITERBILDUNG 70 KARRIERE UND KOMPETENZ IM STRASSENUNTERHALT Impulse für Mitarbeitende im Strassenunterhaltsdienst 72 GENIALES KARRIERESYSTEM – MIT 28 JAHREN IM LEAD Flexibilität als Erfolgsfaktor auf der Baustelle
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NACHHALTIGE ENERGIELÖSUNGEN 74 EIN BACK-UP FÜR DIE WÄRMEPUMPE Die AC ELWA 2 78 WIE BEIM BLACKOUT DAS LICHT ZU HAUSE AN BLEIBT So bleibt Ihr Zuhause auch ohne Netzstrom versorgt 80 ECHT STARK – ECHT SCHWEIZ Nachhaltige Dämmplatten aus Schweizer Holz 82 MIT WEICHEM WASSER MEHR LEBENSQUALITÄT GENIESSEN Mehr Komfort und Schutz für Ihre Trinkwasserinstallation 83 BEHAGLICHE WOHNQUALITÄT SHL-Wärmetechnik GmbH 84 AUSWIRKUNGEN DES KLIMAWANDELS MINDERN Retentionsdach
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88 UNGEWISSHEIT SORGT FÜR SKEPSIS Die Schweiz sagt ja zur Energiewende – allerdings ohne grossen Glauben daran 92 SICHER VERLADEN – SCHNELL GELIEFERT Innovationen für moderne Logistikprozesse 94 WASSERSTOFFVERDICHTER FÜR ZUKÜNFTIGE ENERGIESYSTEME Kompakte Verdichtungslösungen für die Wasserstoffzukunft von Apex AG
KOLUMNEN 26 SONDERANFERTIGUNGEN ZWISCHEN PRÄZISION UND RISIKO 42 LET’S DO IT! 68 WARUM KLEBEN WIR AN DER VERGANGENHEIT?
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Innovation aus Tradition dormakaba Schweiz AG
Neue Dienstleistungen oder Produkte, welche ohne Wenn und Aber kräftig in die Zukunft einzahlen, werden in den wenigsten Fällen einfach so aus dem Ärmel gezaubert. Vielmehr entstehen zukunftsfähige Innovationen auf der Basis von Visionen und werden mit Strategie, Kultur sowie Fachkompetenz sorgfältig in der Realität konstituiert. Dessen ist man sich bei der traditionsreichen Firma dormakaba vollumfänglich bewusst – auch darüber, dass innovatives Handeln ohne eine sinnstiftende und intakte Unternehmenskultur kaum möglich ist. Interviewpartner: Beat Aeschimann Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: dormakaba Schweiz AG
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err Aeschimann, das global agierende Unternehmen dormakaba verfügt in der Schweiz mit seinen vier Standorten über eine ausgesprochen starke Marktposition im Bereich Zutrittslösungen. Ein uns allen wahrscheinlich bekanntes Produkt ist der von dormakaba erfundene und zum Standard gewordene Wendeschlüssel Kaba star. Welchen Stellenwert hat der Standort Schweiz für die dormakaba-Gruppe? Beat Aeschimann: Die ältesten Wurzeln von dormakaba sind in der Schweiz zu finden, denn 1862 hat Franz Bauer eine Schlosserei und Kassenfabrik in Zürich gegründet. Hintergrund war die damals neue Bundesverfassung, die vorschrieb, dass die Buchhaltung an einem feuersicheren Ort aufbewahrt werden musste. Vor über 50 Jahren wurde
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dann das heutige Produktionsgebäude in Wetzikon errichtet und vor zehn Jahren fand der Merger zwischen dem deutschen Mittelstandsunternehmen Dorma und dem schweizerischen Unternehmen Kaba zu dormakaba statt. Heute gehört die Schweiz innerhalb der internationalen dormakaba-Gruppe zu den strategischen Kernmärkten. Wie steht es um die Produktion auf Schweizer Boden? Die gibt es selbstverständlich noch immer! 1934 wurde in der Schweiz der bereits erwähnte Wendeschlüssel und der Sicherheitszylinder Kaba patentiert, was den Beginn einer sicherheitstechnischen Revolution markierte. Noch heute werden im Werk Wetzikon die mechanischen Schliessanlagen Kaba star, Kaba 20 und Kaba 8 produziert, ebenso
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TITELSTORY
der Digitalzylinder. Dank fortlaufender Investitionen in Innovationen und Weiterentwicklung ist der Produktionsstandort Wetzikon aktuell einer der effizientesten und innovativsten innerhalb der Gruppe. Können Sie mir bitte eine kompakte Version über das komplexe Portfolio von dormakaba vermitteln? Zunächst tragen rund 60 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer einen Kaba-Schlüssel aus dem Zürcher Oberland mit sich (beispielsweise im Hosensack) und vertrauen der mechanischen Sicherheit von dormakaba. Heute geht es mehr und mehr um integrierte Zutritts lösungen in jeder Phase des Gebäude-Lebenszyklus. Dabei nutzen wir die Vorteile von Konnektivität, Integration und Ökosystemen als Grundlage für zusätzliche Kundenvorteile durch mehr Benutzerfreundlichkeit und Produktivität
Beat Aeschimann, Leiter Produktmanagement und Marketing der dormakaba Schweiz AG
Bei dormakaba scheinen ein stark ausgeprägter Unternehmergeist und eine erstklassige Innovationsfähigkeit wie ein linker und rechter Flügel zu funktionieren. So hat die Firma beispielsweise die ersten cloudbasierten Zutrittslösungen auf den Markt gebracht. Wie viel Innovationskraft muss tatsächlich in dem sich aktuell rasant entwickelnden digitalen Zeitalter vorhanden sein? Die Frage legt es schon nahe: enorm viel. dormakaba investiert seit jeher überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung, denn Innovationskraft ist in unserer DNA stark ausgeprägt. Das zeigt sich in unseren mehr als 1800 Patenten oder den Hunderten von Mitarbeitenden im Bereich Forschung und Entwicklung. Mit Innovationen ist es uns immer wieder gelungen, Markttrends zu setzen. Beispiele hierfür sind im Rückblick der Geschichte der oben erwähnte Wendeschlüssel von 1934 oder die Vision von Rudolf Mankel jun. aus den 1990er-Jahren – «Der schönste Türschliesser ist der, den man nicht sieht» –, woraufhin der integrierte Türschliesser entwickelt und auf den Markt gebracht wurde. Und eben das neoterische, erste cloudbasierte Zutritts system auf dem Schweizer Markt.
Welches konkrete Ziel wird dabei anvisiert? Personenflüsse in Gebäuden sicher, effizient, barrierefrei und nachhaltig zu steuern: wann sich welcher Zutritt für wen öffnen und wem der Zutritt verwehrt bleiben soll. Seit Jahrzehnten zählen weltweit Bildungseinrichtungen, Flughäfen, Krankenhäuser, Banken, Hotels, Bürogebäude, Stadien und viele weitere Orte mit hohem Publikumsverkehr zum Kerngeschäft von dormakaba. Überall dort, wo täglich zahlreiche Menschen gleichzeitig sicher und möglichst reibungslos unterwegs sein sollen, kommen Produkte des Unternehmens zum Einsatz. Das Unternehmen hat den Ruf, eine der nachhaltigsten Firmen in dieser Branche zu sein. Auf welchen tragenden Säulen basiert das Engagement von dormakaba für die Umwelt? Unser strategisches Konzept basiert auf drei Säulen: Planet, People, Partnerships. Wir sind bereit und entschlossen, Massnahmen für eine CO2-arme Kreislaufwirtschaft zu ergreifen. Spätestens 2050 wollen wir die Netto-Nullemissionen erreichen – und für 2030, also bereits in knappen fünf Jahren, streben wir eine Klimaneutralität des Unternehmens an.
Der Bauprozess befindet sich im Wandel. Mit welchen weiteren Innovationen kann und darf man in nächster Zeit rechnen? Kommunikation und Kollaboration nehmen an Bedeutung zu, gerade was smarte und nachhaltige Lösungen angeht, und die Effizienz beim Bauen soll weiterhin gesteigert werden. Das webbasierte EntriWorX-Ökosystem bringt die Beteiligten bereits im frühen Planungsprozess zusammen, hebt die Planungssicherheit durch vordefinierte Türlösungen auf ein neues Niveau und stellt sicher, dass eine durchgängige Bearbeitung stattfindet. So stehen Planungsanpassungen allen Beteiligten jederzeit zur Verfügung. Im weiteren Gebäudelebenszyklus sorgen diverse Tools für ein effizientes und nachhaltiges Türmanagement. Ein Beispiel ist der Wartungsrhythmus für Service, der so an die tatsächliche Nutzung angepasst werden kann.
Worauf wird bei den Säulen «People» und «Partnerships» Wert gelegt? Unser Ziel ist es, eine faire, integrative und sichere Unternehmenskultur zu schaffen, die es unseren Mitarbeitenden ermöglicht, erfolgreich zu sein. Wir bieten ihnen einen Arbeitsplatz, an dem sie sich kontinuierlich weiterentwickeln, ihre Ideen offen einbringen und stolz auf ihre Leistungen sein können. Und last, but not least Partnerschaften. Gerade in der Schweiz pflegen wir intensiv unser Partnernetzwerk mit den zertifizierten dormakaba-Partnern. Eine langfristige partnerschaftliche Zusammenarbeit sehen wir als Schlüssel zum Erfolg.
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An der Swissbau (20. bis 23. Januar 2026) wird dormakaba mit einem Messestand präsent sein. Auf welchen Leitthemen wird an dieser renommierten Fachmesse der Fokus liegen? Die Messe selbst hat 2026 das Motto «Zusammen neue Impulse setzen». Am dormakaba-Stand werden Impulse zu folgenden vier Bereichen aufgegleist: w Cloud-basierte Zutrittslösungen setzen neue Massstäbe für Flexibilität, Effizienz und Kontrolle. Gebäude, Nutzer und Daten werden intelligent miteinander vernetzt – standortübergreifend, in Echtzeit und sicher. Unsere Cloud Solutions ermöglichen es, Zutritt zentral zu steuern, Prozesse zu automatisieren und jederzeit den Überblick zu behalten. w Energieeffizienter Zugang – innovative Zutritts lösungen bieten nicht nur Komfort und Sicherheit, sondern tragen aktiv zur Energieeffizienz von Gebäuden bei. Wir zeigen Tür- und Zugangssysteme, die Wärmeverluste minimieren, den Energieverbrauch senken und sich intelligent in Gebäude managementsysteme integrieren lassen. w Kritische Infrastrukturen – moderne Zutritts lösungen, die speziell für kritische Infrastrukturen geeignet sind, von Energieversorgung über Gesundheitswesen bis zu Verkehr und Verwaltung. Systeme, die höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen, flexibel skalierbar sind und auch unter Extrem bedingungen zuverlässig funktionieren. w Barrierefreiheit – Zutrittslösungen, die allen Menschen den Zugang erleichtern – unabhängig von Alter, Mobilität oder technischen Vorkenntnissen. Ob automatische Türsysteme, taktile Leitsysteme oder digitale Assistenzfunktionen – der Mensch steht im Mittelpunkt.
Können Sie mir zum Thema «energieeffizienter Zugang» ein Produkt sowie dessen Anwendung in der Praxis näherbringen? Stellen Sie sich eine offene Tür vor – da ist ein Loch in der Wand, durch das ein Energieverlust stattfindet, gerade bei grossen Temperaturunterschieden wie jetzt in der kalten Jahreszeit. Heute muss eine automatische Schiebetür so eingestellt sein, dass sie so lange offen stehenbleibt, damit jemand, der besonders langsam geht, zum Beispiel jemand mit eingeschränkter Beweglichkeit oder ein Kind, Zeit genug hat, sie zu passieren. Oder sie geht unnötigerweise auf, wenn die Person gar nicht hinein möchte, sondern einfach nur davorsteht. Was wäre nun, wenn eine intelligente Türsteuerung erkennt, wie schnell sich die Person darauf zubewegt, ob es allenfalls mehrere Personen nebeneinander sind oder dass die Person gar nicht hineinwill, und daraus errechnet, ob und wann der optimale Öffnungszeitpunkt ist, wie lange sie offenbleibt und wann sie wieder schliessen soll? Das Loch wäre also nur so lange da wie unbedingt nötig – eine massive Steigerung der Energieeffizienz. Mit der Entwicklung von qualitativ hochwertigen Produkten hat dormakaba bereits wertvolle Beiträge zum grüneren Bauen geleistet. Wie steht es in diesem Rahmen um eine transparente Produktdeklaration? Wir erstellen Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs), um die Umweltauswirkungen unserer Produkte über deren gesamten Lebenszyklus offenzulegen. Dabei folgen wir den ISONormen, um sicherzustellen, dass unsere Umweltinformationen transparent, verlässlich und glaubwürdig sind. Unsere EPDs basieren auf Lebenszyklusanalysen, die eine verlässliche Berechnung der Umweltleistung eines Produkts
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Art-Entwicklungsprozesse sicher, dass Systeme geschützt sind. Und für gewisse Anwendungsfälle, wenn hohe Flexibilität bei optimierten Anschaffungs- und Betriebskosten und gleichfalls bei der Rechtevergabe von Zutritten gefordert ist, kommt in der Zutrittsverwaltung mit «skyra» eine interessante Neuheit zum Einsatz, die wir auf der Swissbau präsentieren werden.
ermöglichen. In der Regel verwenden wir den Cradle-to-Gate-Ansatz (mit Optionen). Sämtliche Umweltauswirkungen werden erfasst, die während der Rohstoffgewinnung bis hin zur Produktion, dem Vertrieb, der Nutzung und dem Lebensende entstehen. Diese werden auf Basis von Materialien, Energieverbrauch, Transportwegen und Emissionen über die gesamte Lebensdauer der Produkte quantifiziert. Kritische Infrastrukturen sind heute mehr denn je von physischen Angriffen und Cyber-Attacken betroffen. Wie unterstützt dormakaba Betreiber von kritischen Infrastrukturen? dormakaba unterstützt diese Kundschaft in ihren Resilienzbestrebungen, indem sie die speziellen Bedürfnisse analysiert, was die physische Sicher-
heit betrifft. Was sind die operativen Tätigkeiten und welche expliziten Gefahrenstellen gibt es? Welche Bereiche sind besonders sensitiv und müssen geschützt werden? Welche Bereiche dagegen sind öffentlich? Das ist bei einem Krankenhaus völlig anders als bei einem Flughafen oder einem Fernsehstudio. Und so kann das optimale Konzept einer integrierten Zugangskontrolle mit physischen Sicherheitsbarrieren entstehen. Wie ist diesbezüglich die genaue Vorgehensweise von dormakaba? Um die Resilienz unserer eigenen Systeme gegen Cyberattacken sicherzustellen, fordern wir permanent unsere eigenen Systeme mit Penetrationstest und Security Researchers heraus. Andererseits stellen wir durch State-of-the-
«Eine integrierte Zutrittslösung kauft man nicht von der Stange – entscheidend sind die tatsächlichen Bedürfnisse.»
Zutrittskontrolle scheint eine individuelle, branchenbezogene und letztendlich massgeschneiderte Angelegenheit zu sein. Wie viel Raum nimmt die Objektberatung bei d ormakaba ein? Relativ viel. Eine integrierte Zutrittslösung kauft man nicht von der Stange – entscheidend sind die tatsächlichen Bedürfnisse. Daher stehen hochkompetente Beraterinnen und Berater in frühen Phasen im Planungszyklus sowohl dem Kundenkreis als auch den Architektinnen und Architekten zur Seite. Dabei zählen wir vor allem auch auf unser grosses Netzwerk an zertifizierten dormakaba-Partnern. So decken wir die ganze Schweiz bis in die hintersten Täler ab. Zum Schluss eine Frage, die mir persönlich durch den Kopf geht: Wird die digitale Zutrittskontrolle alle altbewährten mechanischen Systeme in Zukunft komplett verdrängen? Wir stellen fest, dass ein gewisser Shift stattfindet, jedoch nicht in grossem Mass. Eine Ablösung beziehungsweise Verdrängung sehen wir nicht. Vielfach ist gerade in grossen Objekten die Koexistenz gefragt, also die hybride Lösung, weil sie einen optimalen Lösungsweg für die Kundschaft darstellt. Da spielen Kosten, feuerpolizeiliche Auflagen oder auch Gewohnheiten eine grosse Rolle – dormakaba kann diese integrierten Lösungen vollumfänglich bieten. Messehinweis: Swissbau, Halle 1.1., Stand A 54
dormakaba Schweiz AG | Mühlebühlstrasse 23 | CH-8620 Wetzikon | Tel. 0848 85 86 87 | info.ch@dormakaba.com | www.dormakaba.ch
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Sorgenfreie Zeitrafferlösungen von Brinno Perrot Image SA
Die von der Perrot Image SA vertriebenen vielseitigen Zeitrafferkameras des Herstellers Brinno wurden entwickelt, um komplexe Zeitrafferprojekte einfach und für jeden zugänglich zu machen. Sie kombinieren benutzerfreundliche Schnittstellen mit leistungsstarken Funktionen, mit denen mühelos Stunden, Tage oder sogar Monate nahtlos in ansichtsfertige Zeitraffervideos komprimiert werden können. Dadurch entfällt eine zeitaufwendige Nachbearbeitung und jeder kann sich vollumfänglich auf die kreative Vision konzentrieren. Mit langer Akkulaufzeit, wetterfestem Design und anpassbaren Intervalleinstellungen sind Brinno-Zeitrafferkameras bereit für jedes Projekt – von der Verfolgung des Pflanzenwachstums bis hin zur Dokumentation von Kunstinstallationen. Interviewpartner: Sebastian Graf Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: Perrot Image SA
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er Graf, Sie sind bei der Perrot Image SA, einer Handelsfirma mit Sitz in Nidau (BE), beschäftigt, deren Wurzeln bis ins letzte Jahrhundert zurückreichen. In welcher beruflichen Position fungieren Sie für dieses traditionsreiche Unternehmen? Sebastian Graf: Bei der Perrot Image SA bin ich für die Abteilungen Marketing und Business Development verantwortlich. In dieser Funktion kümmere ich mich um die Markenstrategie, Partnerschaften und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder, um das Wachstum unseres traditionsreichen Unternehmens nachhaltig zu fördern. Die Perrot Image SA gehört mit ihrer mehr als hundertjährigen Firmen geschichte zu den ältesten Fotohandelshäusern der Schweiz. Wie ist das aktuelle Produktportfolio konkret aufgestellt? Die Perrot Image SA deckt ein breites Spektrum an professionellen und kreativen Imaging-Lösungen ab. Neben klassischen Foto- und Videoprodukten bieten wir spezialisierte Kameras wie die Zeitrafferkameras von Brinno, Objektive, Zubehör sowie Softwarelösungen an. Unser Fokus liegt dabei auf hochwertigen Markenprodukten, die den Anforderungen sowohl von ProfiAnwendern als auch von kreativen Hobbyfotografen gerecht werden. Wir vertreiben diese gezielt über unser Netzwerk von Fachhändlern in der Schweiz. Mit der Mehrzahl unserer Lieferanten besteht eine langjährige und exklusive Geschäftsbeziehung. Zwischen der Perrot Image SA und Brinno, einer der führenden Marken im Segment der Zeitrafferkameras sowohl für den Hobby- / Kreativ bereich als auch für das professionelle Umfeld, besteht eine Partnerschaft. Wie und wann ergab sich diese Zusammenarbeit? Die Zusammenarbeit zwischen Perrot Image und Brinno besteht seit 2024. Sie entstand aus unserem Engagement,
Sebastian Graf ist Marketing Manager bei der Perrot Image SA.
unser Sortiment im Bereich innovativer Kamera- und Imaging-Lösungen zu erweitern. Brinno hat sich als führende Marke im Bereich der Zeitrafferkameras etabliert, was perfekt zu unserem Fokus auf qualitativ hochwertige, spezialisierte Foto- und Videoprodukte passt. Durch diese Partnerschaft können wir unseren Kundinnen und Kunden in der Schweiz sowohl im Hobby- als auch im professionellen Bereich umfassende Lösungen für kreative Zeitrafferaufnahmen anbieten und die Marke Brinno im lokalen Markt weiter stärken. Können Sie mir ein paar wichtige Fakten rund um die Firma Brinno näherbringen? Gerne! Brinno startete 2003 in Taipeh (Taiwan) als kleines Team von Industriedesignern und seit etwa 2009 hat sich das Unternehmen als einer der Pioniere im Bereich der Zeitrafferkameras positioniert. Bereits damals brachte man laut eigener Aussage die «erste massenmarkttaugliche Time-LapseTotal-Lösung» auf den Markt. Heute beliefert das Unternehmen weltweit sowohl Konsumentinnen und Konsumenten als auch Geschäftskundschaft in den Bereichen Bau- und Infrastrukturüberwachung, Forschung, Landwirtschaft sowie kreative Projekte.
schon sehr aussagekräftig ist. Das Markenprofil von Brinno definiert sich durch Innovation, Benutzerfreundlichkeit und Kreativität im Bereich Zeitrafferkameras. Die Marke richtet sich sowohl an Hobby- als auch an Profianwender, die qualitativ hochwertige, zuverlässige und einfach zu bedienende Lösungen für kreative Zeitrafferaufnahmen suchen. Brinno kombiniert fortschrittliche Technik mit praktischer Handhabung und hat sich damit als führender Anbieter in diesem spezialisierten Segment etabliert. Welches Ziel strebt das innovative Unternehmen Brinno in näherer Zukunft an? Brinno möchte in erster Linie, dass Zeitraffertechnik zugänglicher, benutzerfreundlicher und günstiger werden soll. Das Unternehmen verbindet Hardund Software zur Eigenentwicklung von Kameras, Bildverarbeitung und Energieeffizienz (zum Beispiel lange Batterielaufzeit) mit dem Ziel, Zeitrafferaufnahmen so einfach und zuverlässig wie möglich zu machen. Also stehen für die Perrot Image SA speziell die Zeitrafferkameras von Brinno im Fokus? Ja, das könnte man so sagen. Die innovativen und kreativen Zeitrafferkameras von Brinno ergänzen unser Portfolio ideal, da sie sowohl Hobby anwender*innen als auch professionelle Nutzer*innen ansprechen und
Wie definiert sich das Markenprofil von Brinno? Der Markenleitgedanke von Brinno lautet «BRILLANT Innovation», was
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wir somit allen Anwenderbereichen qualitativ hochwertige Lösungen anbieten können. Welche Ziele verfolgt die Perrot Image SA mit der Einführung der Brinno-Zeitrafferkameras in der Schweiz? Damit verfolgt die Perrot Image SA das Ziel, innovative und spezialisierte Lösungen in der Schweiz verfügbar zu machen. Wir haben festgestellt, dass der Markt für Zeitrafferkameras hierzulande noch nicht voll ausgeschöpft ist. Wir sehen ein deutliches Potenzial: Viele Anwender*innen, sowohl Hobbyisten als auch Profis, können von den BrinnoProdukten profitieren. Gleichzeitig möchten wir die Marke Brinno lokal etablieren, den Fachhandel stärken und unser Portfolio im Bereich kreativer und professioneller ImagingLösungen strategisch erweitern. Für welche Bereiche und Branchen werden solche Zeitrafferkameras benötigt? Die Brinno BCC5000 ist beispielsweise eine revolutionäre 4K-Zeitrafferkamera, die speziell für Bauprojekte, ContentErsteller und Fotografen entwickelt wurde. Mit ihrem hochmodernen Sony-STARVIS-2-Bildsensor und einer leistungsstarken wiederaufladbaren Batterie bietet sie eine beeindruckende Videoqualität und Langzeitaufnahmefähigkeit. Mit einem derartigen Zeitraffer kann man den monatelangen Baufortschritt in wenigen Minuten verfolgen, denn er nimmt eine Reihe von Fotos in Intervallen und mit einem Zeitplan nach Wahl auf. Die Kamera fügt die Bilder dann automatisch zusammen und erstellt ein anschaubares Zeitraffervideo.
Das hört sich sehr danach an, dass Energieeffizienz und Langzeitbetrieb bedeutsame Punkte beim Einsatz auf einer Baustelle darstellen? Absolut, denn um Veränderungen auf Baustellen sichtbar zu machen, braucht es solche Langzeitaufnahmen. Zur Beschleunigung der Abläufe wird hier mit dem TimelapseEffekt gearbeitet, womit sich auch langsam ablaufende Prozesse auf Baustellen anschliessend in kurzen Filmen detailliert darstellen. Solche Timelapse-Videos eignen sich als Baudokumentation und ebenso zu Marketingzwecken. Wie steht es um die Anforderungen bezüglich eines robusten Gehäuses, da die Kameras auf den Baustellen ja monatelang dem Wetter ausgeliefert sind? In der Tat sind die Gehäuse bei den Brinno-Kameras sehr solide ausgestattet, da sie oft über Monate hinweg auf Baustellen und im Freien eingesetzt werden. Die Kameras wurden speziell für solche Bedingungen entwickelt: Sie sind wetterfest, widerstandsfähig gegen Staub und Temperaturschwankungen und ermöglichen so zuverlässige Zeitrafferaufnahmen – auch unter anspruchsvollen Umweltbedingungen. Dadurch eignen sie sich ideal für Bauprojekte, Langzeitbeobachtungen und andere professionelle Anwendungen im Freien. Das hört sich für mich doch etwas kompliziert an. Wie anspruchsvoll ist die Einrichtung und Bedienung von Zeitrafferkameras? Die Kameras von Brinno wurden extra so entwickelt, dass das Set-up, die Intervallwahl und die Montage auch für Nichtspezialisten relativ einfach im Handling sind. Darüber muss man sich keine Gedanken machen.
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Kommen Zeitrafferkameras auch ohne einen externen Stromanschluss aus? Ja, viele Zeitrafferkameras von Brinno können ohne ständigen externen Stromanschluss betrieben werden. Sie verfügen über effiziente Batterielösungen, die einen monatelangen Betrieb ermöglichen, abhängig von Aufnahmeintervall und Nutzung. Dadurch sind sie besonders flexibel einsetzbar, ob auf Baustellen oder an Orten, an denen kein Stromanschluss verfügbar ist. Welche Vorteile bietet eine internetfähige Zeitrafferkamera gegenüber Offline-Zeitrafferkameras? Da sind mehrere Vorteile zu nennen: Sie ermöglicht Live-Überwachung und Fernzugriff, sodass Bilder und Zeitrafferaufnahmen in Echtzeit oder nahezu in Echtzeit eingesehen werden können. Ausserdem lassen sich Aufnahmen automatisch in der Cloud speichern, was Datensicherheit und einfache Weiterverarbeitung gewährleistet. Für Baustellen oder Projekte mit mehreren Standorten bedeutet dies höhere Flexibilität, Zeitersparnis und die Möglichkeit, Projekte transparent und effizient zu dokumentieren, ohne vor Ort sein zu müssen. Welche Tipps würden Sie Kundinnen und Kunden geben, um optimale Ergebnisse aus den Kameras zu erzielen? Für optimale Ergebnisse empfehlen wir, die Kameras an einem stabilen Standort zu montieren, der einen klaren Blick auf das Motiv bietet. Wichtig ist ebenfalls, die Aufnahmeintervalle sorgfältig zu planen, je nachdem, ob es sich um ein Kurzzeit- oder Langzeitprojekt handelt. Eine regelmässige Kontrolle der Batterien und die Reinigung des Gehäuses sorgt für einen störungsfreien Betrieb über Wochen oder Monate. Bei internetfähigen Modellen lohnt sich zudem, die Cloud-Funktion zu nutzen, um Aufnahmen direkt zu überwachen und Daten sicher zu speichern. So lassen sich zuverlässige, qualitativ hochwertige Zeitrafferaufnahmen erzielen.
Thema Cybersecurity: Welche Massnahmen hat Brinno zum Schutz seiner Zeitrafferlösungen unternommen? Selbstverständlich legt Brinno bei den zeitrafferfähigen Kameras grossen Wert auf Cybersecurity. Dazu gehören eine verschlüsselte Datenübertragung, die sichere Cloud-Speicherung und regelmässige Firmware-Updates, um die Systeme vor unbefugten Zugriffen zu schützen. So kann die Kundschaft sicher sein, dass ihre Aufnahmen vertraulich bleiben und die Kameras auch bei internetfähigen Modellen zuverlässig und sicher betrieben werden können.
«Die Kameras von Brinno wurden extra so entwickelt, dass das Set-up, die Intervallwahl und die Montage auch für Nichtspezialisten relativ einfach im Handling sind.»
Brinno wird erstmals auf einer Schweizer Messe vertreten sein. Was können die Besucher der Swissbau im Januar 2026 erwarten? Ja, Brinno feiert sein Debüt auf der Swissbau 2026, und wir als Perrot Image SA werden die Marke dort präsentieren. Besuchende des Messestands können sich auf exklusive Einblicke in die neuesten Zeitrafferkameras und auf Lösungen freuen, die speziell für Bauprojekte und professionelle Anwendungen entwickelt wurden. Die Messe stellt eine wunderbare Gelegenheit dar, die Produkte live zu erleben, eventuelle Fragen direkt an das Expertenteam zu stellen und die Innovationskraft von Brinno in der Schweiz hautnah zu erfahren.
Perrot Image SA | Hauptstrasse 104 | CH-2560 Nidau | Tel. +41 (0) 32 332 79 79 | info@perrot-image.ch | www.perrot-image.ch
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Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung Eine Chance für die Baustoffindustrie
Vier Werke von JURA Materials wurden als naturnahe Biotope für seltene Tier- und Pflanzenarten von der Stiftung Natur & Wirtschaft zertifiziert.
Die Baustoffbranche zählt zu den grossen Energie- und Ressourcenverbrauchern – und befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel, um den Anforderungen der Dekarbonisierung und der Kreislaufwirtschaft gerecht zu werden. Klaus Födinger und Hannes Eisner stehen an der Spitze von JURA Materials, einem der führenden Unternehmen der Branche in der Schweiz. Im Interview geben sie Einblick in die aktuellen Entwicklungen und erläutern, wie sie Nachhaltigkeit und Wachstum miteinander in Einklang bringen wollen. Interviewpartner: Klaus Födinger und Hannes Eisner Autor: Roland Baer Bilder: JURA Materials
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elche Strategien verfolgt JURA Materials im Bereich Nachhaltigkeit? Klaus Födinger: JURA Materials verfolgt als Teil der CRH-Gruppe – eines der weltweit führenden Unternehmen in der Baustoffindustrie – klare Strategien in den Bereichen Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Wassermanagement. In vielen Bereichen zählen wir zu den Vorreitern – sowohl innerhalb der Gruppe als auch auf
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dem Schweizer Markt. Nur ein Beispiel: Die Zementindustrie ist hierzulande für rund fünf Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Seit den 1990er-Jahren konnten wir diese bereits um 35 Prozent senken und wollen noch weitergehen: Gemeinsam mit unserem Mutterhaus CRH haben wir uns das Ziel gesetzt, die Emissionen bis 2030 um weitere 30 Prozent gegenüber 2021 zu reduzieren. Dafür investieren wir gezielt in unsere Anlagen und setzen konsequent auf Innovation.
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Wie stellt sich JURA Materials der anspruchsvollen Herausforderung der Kreislaufwirtschaft? Hannes Eisner: Allein in der Schweiz werden jährlich über fünf Millionen Tonnen Rohmaterial für die Zementproduktion verarbeitet. Unser Ziel ist es, diesen Bedarf so weit wie möglich durch alternative Rohmaterialien zu decken. Bereits heute gelingt es uns im Zementwerk Wildegg, rund 15 Prozent der primären Ressourcen durch Materialien wie kalkhaltigen Aushub oder Holzaschen zu ersetzen. Auch im Bereich Beton setzen wir konsequent auf Kreislaufwirtschaft: Ein wesentlicher Anteil unserer Produkte besteht aus wiederverwerteten Gesteinskörnungen sowie recyceltem Beton- und Misch abbruch. So leisten wir einen aktiven Beitrag zur hohen Recyclingquote dieses Stoffstroms, die in der Schweiz derzeit bei rund 85 Prozent liegt. Klaus Födinger: Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für unser Knowhow in der Kreislaufwirtschaft ist das Projekt Tunnel Kaiserstuhl auf der A8 im Kanton Obwalden. Hier konnten wir unsere Stärken als Gesamtlösungsanbieter voll ausspielen: von der präzise abgestimmten Logistik über die Lieferung grosser Mengen unterschiedlichster Betonsorten bis hin zur professionellen Aufbereitung, dem Recycling und der fachgerechten Entsorgung des Aushubmaterials. Und wie packen Sie die Herausforderung der Dekarbonisierung der Baustoffindustrie an? Klaus Födinger: Ziel von JURA Materials ist es, den durchschnittlichen Klinkergehalt unserer Zemente um 24 Prozent zu reduzieren. Das ist ein entscheidender Schritt, denn Klinker ist der Hauptverursacher von CO2Emissionen im Zementherstellungsprozess. Mit unserem Zement JURA ECO3 haben wir den Klinkeranteil bereits signifikant reduziert und durch einen natürlichen, regionalen Rohstoff ersetzt: kalzinierten Ton. Somit lassen sich bei der Betonherstellung mit diesem
Anstatt Kohle aus weit entfernten Ländern dienen ausgediente Pneus als Energieträger.
Ein Kommandoraumwart überwacht die Zementproduktion im JURA CEMENT-Werk Wildegg.
innovativen Zement die Emissionen gegenüber Beton mit klassischem Portlandkalksteinzement um über 20 Prozent senken. Nachhaltigkeit wird für Bauherren und Bauunternehmen immer wichtiger – nicht nur aus regulatorischen Gründen, sondern auch, weil klimafreundliches Bauen ein echter Wettbewerbsvorteil ist. Wieso haben Sie sich für diesen Ersatzstoff entschieden? Klaus Födinger: Wir sind der erste industrielle Hersteller von kalziniertem Ton in der Schweiz. Der Rohstoff stammt aus unserer Grube in Cornaux (NE) und wird vor Ort bei 800 Grad Celsius kalziniert – im Vergleich zu den rund 1 450 Grad Celsius, die für die Klinkerherstellung erforderlich sind. Diese niedrigere Temperatur bedeutet deutlich weniger Energieaufwand und eine geringere CO2-Belastung. Ein weiterer
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Vorteil ist, dass der Kalzinierungsprozess von Ton selbst kein CO2 ausstösst – im Gegensatz zur Kalzinierung von Kalk und Mergel. Hannes Eisner: Unsere Forschungsabteilung arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung kohlenstoffarmer Zemente. Dabei haben wir uns bewusst gegen den Einsatz industrieller Klinker- Ersatzstoffe wie Flugasche oder Hochofenschlacke entschieden, denn ihre Verfügbarkeit nimmt im Zuge der weltweiten Dekarbonisierung ab. Und wie sieht es bei den Energiequellen aus? Hannes Eisner: Seit den 2000erJahren haben wir den Kohleverbrauch in unseren Zementwerken kontinuierlich reduziert und durch alternative Energiequellen wie Altreifen, Kunststoff-, Lösungsmittel- und Holzabfälle ersetzt. Damit leisten wir einen Beitrag bauRUNDSCHAU
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den wir auch hier lange Transportwege bis zu den Baustellen. Das spart nicht nur CO2-Emissionen, sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft. Darüber hinaus tragen wir Sorge zur Umwelt, indem wir neben unseren Abbaustandorten Ausgleichsflächen zum Schutz und Erhalt der Biodiversität klar definieren. Dank zahlreicher Umweltschutzmassnahmen sind sogar vier unserer Werke als naturnahe Biotope für seltene Tierund Pflanzenarten von der Stiftung Natur & Wirtschaft zertifiziert worden. Die Managing Directors Klaus Födinger (links) und Hannes Eisner (rechts) leiten gemeinsam JURA Materials.
zur Abfallverwertung und verbessern gleichzeitig unsere CO2-Bilanz. In Wildegg macht Kohle bereits weniger als 15 Prozent unseres Energiebedarfs aus, und mit der bevorstehenden Inbetriebnahme unserer eigenen Altholzverwertungsanlage können wir mittelfristig in Wildegg ganz auf konventionelle Brennstoffe verzichten.
Gibt es noch andere Wege, die rohstoffintensive Baustoffindustrie klimafreundlicher zu gestalten? Klaus Födinger: Wir denken global, handeln jedoch lokal. Unsere Industrie ist traditionell stark in den Regionen verankert, wo wir unsere Kies- und Sandgruben betreiben. Indem wir unsere Rohstoffe lokal gewinnen, vermei-
© Betonsuisse
Wie steht es um die Digitalisierung bei der JURA-Materials-Gruppe? Hannes Eisner: JURA Materials treibt die Digitalisierung mit verschiedenen Massnahmen aktiv voran. Wir führen derzeit schrittweise den elektronischen Lieferschein ein. In unseren Werken erproben wir digitale Lösungen
Baustoffkreislauf am Beispiel von Beton
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Wie würden Sie die Unternehmenskultur von JURA Materials beschreiben? Hannes Eisner: Wir leben die Werte unserer Muttergesellschaft, der CRH Group, sind aber gleichzeitig tief in der Schweiz verwurzelt. JURA Materials gibt es seit 143 Jahren, seit der Gründung unseres ersten Zementwerks in Aarau. Diese Geschichte bedeutet uns sehr viel, und wir sind stolz darauf. Was uns besonders auszeichnet, ist die enge Beziehung zu unseren Kunden. Wir verkaufen nicht nur Produkte, sondern bieten Lösungen, die ihnen helfen, ihr Geschäft weiterzuentwickeln. Klaus Födinger: Unsere Teams sind eine einzigartige Mischung aus verschiedenen Kulturen, Fähigkeiten und Generationen. Diese Vielfalt bringt eine grossartige Energie mit sich: Erfahrene Fachleute mit viel Know-how treffen auf junge Talente mit frischen Ideen. Genau diese Kombination fördert Innovation und Zusammenarbeit und hilft uns, starke Leistungen und nachhaltige Lösungen zu liefern. Deshalb suchen wir immer Menschen, die etwas bewegen wollen, egal, ob es sich um erfahrene Experten oder junge Spezialisten handelt.
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für das Qualitätsmanagement: Mithilfe von KI analysieren wir grosse Datenmengen zur Zusammensetzung und Druckfestigkeit unserer Produkte, um die Rezepturen kontinuierlich zu verbessern. In unserem Zementwerk in Wildegg, wo wir Altreifen als alternativen Brennstoff nutzen, kommt eine KI-gestützte Anlage zur Objekterkennung und -klassifizierung zum Einsatz. Sie sortiert verschlungene Reifen aus, die nicht in die Vorbrennkammer passen, und reduziert manuelle Eingriffe um 95 Prozent. JURA Materials verwendet einheimischen, kalzinierten Ton als wichtigen Bestandteil im JURA ECO3 Zement.
Wo sehen Sie mittelfristig die Herausforderungen für die Baustoffindustrie und JURA Materials? Klaus Födinger: Unsere Gruppe ist gut für die Zukunft aufgestellt, weil wir früh begonnen haben, unsere Prozesse zu dekarbonisieren und Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Jetzt geht es darum, diesen Weg konsequent weiterzugehen und den Pioniergeist zu bewahren, den wir bei der Entwicklung innovativer Prozesse und Produkte immer wieder gezeigt haben. Die grösste Herausforderung liegt dabei weniger in der Technik oder Energieversorgung, sondern zunehmend in administrativen Prozessen, etwa bei der Betriebsgenehmigung für neue Kies- und Steinbrüche. Es wäre bedauerlich, wenn wir auf lokale Ressourcen verzichten müssten, denn eine moderne Industriegesellschaft ist auf Zement und Beton angewiesen.
Ziel von JURA Materials ist es, den durchschnittlichen Klinkergehalt der Zemente um 24 Prozent zu reduzieren, denn Klinker ist die Hauptquelle von CO2-Emissionen.
JURA MATERIALS IN KÜRZE Die JURA Materials ist ein traditionsreiches Schweizer Unternehmen, das 1882 in Aarau gegründet wurde. 1996 erhielt die Firma eine Holdingstruktur. Seit 2000 ist sie Teil der internationalen CRH-Gruppe. Als Anbieter ganzheitlicher Baustofflösungen deckt JURA Materials den gesamten Baustoffkreislauf ab – von der Rohstoffgewinnung über Produktion und Logistik bis zum Recycling. In Wildegg und Cornaux produziert sie Zement, in regionalen Werken verarbeitet sie Sand und Kies zu Beton und in Hasle liefert sie Asphaltlösungen. Zudem unterstützt sie ihre Kundschaft bei der Kreislaufwirtschaft und der umweltgerechten Verwertung von Bauabfällen. Die Logistik sorgt für reibungslosen Transport, das akkreditierte Labor TCC bietet Expertise in der Prüfung und Optimierung von Betonprojekten.
Um der wachsenden Nachfrage nach klimafreundlichem Zement zu entsprechen, investiert JURA Materials in den Ausbau des Werks in Cornaux (NE).
www.juramaterials.ch
JURA Management AG| Zurlindeninsel 1 | CH-5001 Aarau | Tel. +41 (0) 62 838 05 05 | info@juramaterials.ch | www.juramaterials.ch
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Branchenleader dank langjähriger Kompetenz Altola AG Die Unternehmensgeschichte von Altola begann vor fast sechs Jahrzehnten als Altölentsorger. Heute ist die Firma mit 105 Mitarbeitenden und drei Standorten – Olten, Zuchwil und Pieterlen – in der Verarbeitung und Aufarbeitung von Sonder abfällen schweizweit führend. Zuverlässig und mit grossem Know-how stellt das kontinuierlich weitergebildete Team von Altola bei Entsorgungsproblemen aller Art wirtschaftliche und ökologische Gesamtlösungen auf die Beine. Interviewpartner: Peter Scheidegger Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: Altola AG
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err Scheidegger, Sie sind Verkaufsleiter eines traditionsreichen Unternehmens, welches in der Vergangenheit eine echte Pionierarbeit im Sammeln, Verwerten und Entsorgen von Sonderabfallstoffen aller Art geleistet hat. Wem oder welchen Umständen war diese vorausschauende Vision zu verdanken? Peter Scheidegger: Dies war stets eine Teamleistung der Mitarbeitenden – sowie der Wille, auch mal etwas Neues zu wagen und ausgetretene Pfade zu verlassen. Dies führte natürlich nicht immer zum Erfolg und wir betraten auch
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schon manche Sackgasse, doch unterm Strich betrachtet, wäre ein Stillstand in einer Welt, welche sich immer schneller verändert, mit einem Niedergang gleichzusetzen. In der Firmenphilosophie steckt meistens ein bedeutender Anteil der Erfolgsbilanz einer Firma. Können Sie mir diesbezüglich einen Einblick gewähren? Ehrlichkeit ist meiner Meinung nach sicherlich ein Schlüsselfaktor, besonders unserer Kundschaft gegenüber. Wir versuchen keine Dinge zu versprechen, welche wir nicht erfüllen können,
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nur um ein kurzfristiges Geschäft zu tätigen. Auch wir können nicht alles und machen Fehler, zu denen wir dann aber stehen. Das Kerngeschäft der Altola AG wird sich im Laufe der Jahre gewandelt haben. Wie umfangreich ist das Portfolio zum jetzigen Zeitpunkt aufgestellt? Tatsächlich hat sich unser Portfolio im Laufe der Jahre deutlich erweitert und betrifft längst nicht mehr nur Sonderabfälle wie unseren Zerlegebetrieb für Elektro- und Elektronikschrott in Olten oder die Altholzanlage in Zuchwil, in welcher wir aus Altholz Ersatzbrenn-
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stoffe für das Zementwerk produzieren. Daneben gehören belastete Böden, beispielsweise mit PFAS, zu den neuesten Erweiterungen unseres Dienstleistungsangebots. Konzentriert man sich bei Altola auf ein bestimmtes Fachgebiet? Das lässt sich so nicht sagen. Es gibt zwar Abfälle, welche wir bislang bewusst nicht in unser Portfolio aufnehmen – dazu zählen Sprengstoffe wie auch radioaktive und infektiöse Stoffe. Doch davon abgesehen beobachten wir die sich änderten Bedürfnisse unseres Kundenkreises, um bei Bedarf eine Lösung anbieten zu können. Die tragenden Säulen jeder erfolgreichen Firma sind stets zufriedene, fachkompetente Mitarbeitende. Wird dies von der Geschäftsleitung mit entsprechenden Massnahmen gewürdigt? Da haben Sie Recht, ohne motivierte und kompetente Mitarbeitende geht es nicht. Während das Fachwissen mit regelmässigen Schulungen vermittelt und trainiert werden kann, ist die Motivation und Zufriedenheit ein überaus kostbares, aber fragiles Gut, welches
stets sorgfältig gehegt und gepflegt werden will. Dies ist auch nicht etwas, das man einfach mit einem Massnahmenplan umsetzen kann, doch wir sind uns dessen grosser Bedeutung bewusst und arbeiten stets daran. Um das Thema «Digitalisierung» kommt heute kaum eine Branche herum. Konnte das Dienstleistungsangebot von Altola durch entsprechende gezielte Investitionen in Infrastruktur und neue Technologien optimiert werden? Ja, dies konnten und werden wir weiter ausbauen, seien es zum Beispiel der Webshop, die Umstellung auf PDFRechnungen oder auch interne Prozesse, zum Beispiel in der Disposition, welche schlussendlich einen positiven Effekt für unsere Kundschaft aufweisen. Auf der Homepage des Unternehmens ist mir dieser Webshop aufgefallen. Welche Vorteile kann der Kundenkreis von diesem Angebot generieren? Hierauf sind wir besonders stolz, da wir zu den ersten Entsorgungsdienstleistern gehörten, welche seit 2012 eine solche Plattform anbieten und seitdem
«Tatsächlich muss Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit kein Widerspruch sein.»
stetig weiterentwickelt haben. Dieser Shop, welcher auch als App verfügbar ist, ermöglicht unseren Kundinnen und Kunden nicht nur die Möglichkeit, ausserhalb der Öffnungszeiten Abholungen in Auftrag zu geben, sondern auch den Zugriff auf Begleitscheine sowie Informationen zu den Gebinden. Ebenso können regelmässige Abholungen in einem entsprechenden Warenkorb gespeichert werden. Zum Schluss noch eine zukunftsorientierte Frage zum Nachhaltigkeitsgedanken: Mit welchen Grundsätzen und welchem ethischen Gedankengut bringt die Altola AG Bereiche wie gesellschaftliche Verantwortung, Umweltmanagement sowie profitorientierte Wirtschaftlichkeit unter einen Hut? Der Konzern hat sich entschieden, bis 2050 klimaneutral zu werden. Doch eine Zielsetzung alleine genügt nicht, ohne dass auch entsprechende Massnahmen folgen. Aktuell haben wir begonnen, die PW-Flotte zu elektrifizieren, und stellen Anlagen von Gas auf Strom um. Auch haben wir eine Photovoltaik-Anlage in Zuchwil in Betrieb genommen. Aber es ist selbstverständlich noch ein langer Weg bis zum Ziel und wird uns noch grosse Anstrengungen abverlangen. Tatsächlich muss Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit kein Widerspruch sein. Es sind zwar hohe Initialkosten notwendig, welche sich oftmals durch tiefere Betriebskosten oder weitere Einsparungen langfristig auszahlen.
Altola AG | Gösgerstrasse 154 | CH-4600 Olten | Tel. +41 (0) 62 287 23 72 | mail@altola.ch | www.altola.ch
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Metall am Bau Ein nachhaltiger und zirkulärer Baustoff?
Tatsächlich hört man sehr oft, dass andere Baustoffe wie Holz das weitaus positivere Image für sich beanspruchen. Doch auf den zweiten Blick können Metalle echte Recycler sein – ohne nennenswerte Verluste lassen sie sich beliebig oft einschmelzen, um wiederum neu verarbeitet zu werden. Alles in allem ergibt dies für Metalle eine Recyclingquote, welche im direkten Vergleich mit anderen Werkstoffen sehr hoch ist. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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ennoch sollte bedacht werden, dass Recycling erst am absoluten Lebensende eines Bauprodukts steht und dessen Dematerialisierung bedeutet. Aber: Das ist genau der Punkt, warum die metallischen Werkstoffe deutlich im Vorteil gegenüber den anderen Baustoffen sind. In jüngster Zeit wird in verschiedenen europäischen Ländern die Zielsetzung einer zirkulären Kreislaufwirtschaft verfolgt, was bedeutet, dass zunächst die Wiederverwendung oder Weiterverwendung eines Bauprodukts im Fokus steht – und erst mit absolutem Produktlebensende des Bauprodukts das Recycling. Die Prinzipien des zirkulären Ökodesigns lassen sich mit feuerverzinktem Stahl geradezu ideal umsetzen – besonders modulare, demontierbare Konstruktionen mit absolut sortenreinen Werkstoffen eignen sich zur Wiederverwertung in zirkulärer Qualität. Verglichen mit der Vorgehensweise beim Recycling der Betonbranche, schneidet Metall als Baustoff ausgezeichnet ab, denn Altbeton kann derzeit nicht wie Stahl in der ursprünglichen Qualität des Neuprodukts aufbereitet respektive recycelt werden. Hier handelt es sich um sogenanntes Downcycling, bei dem Beton dann lediglich als Verfüllmaterial wiederverwendet werden kann.
Hart, glänzend, form- und schmelzbar Im Bauwesen kommen die unterschiedlichsten Metallarten zum Einsatz, immer in Relation zu ihren Eigenschaften und Stärken, wie etwa Eisen und Stahl, Leichtmetalle, Edel- oder Buntmetalle. Sämtliche chemischen Elemente, die eine kristalline Struktur mit metallischer Bindung aufweisen, werden als Metalle betitelt. Diese zeichnen sich in der Regel durch eine hohe Dichte und Festigkeit sowie eine gute Wärme- und elektrische Leitfähigkeit aus. Auch sind sie meistens formbar, besitzen eine glänzende Oberfläche und einige Metalle sind sogar magnetisch. Als massgebende Besonderheit von Metallen sticht ihre plastische Verformung unter hohen Belastungen hervor, bei dem
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das Material buchstäblich «zerfliesst». Deswegen werden Metalle bei einem Einsatz im Bauwesen nicht massgebend nach ihrer Bruchlast, sondern eher in Bezug auf die Streckgrenze der äquivalenten Spannung ausgewählt.
Kriterien zur Unterteilung von Metallen: w Nach ihrer Dichte: in Leichtmetalle (Dichte bis 4.5 Gramm pro Kubikzentimeter, zum Beispiel Aluminium, Beryllium, Magnesium, Titan, Zirkon) und Schwermetalle, zum Beispiel Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Zink (Zn), Blei (Pb), Nickel (Ni), Wolfram (W) w Nach ihrer chemischen Beständigkeit: in Edelmetalle und unedle Metalle w In Eisen und Nichteisenmetalle (= Buntmetalle)
Eisen und Stahl – wichtig für fast jedes Bauvorhaben Es gibt heutzutage in der Bauindustrie kaum einen Bereich, der ganz auf Eisenwerkstoffe verzichten kann. Dabei kommt das gute alte Eisen selbst weniger zum Einsatz, sondern vielmehr seine veredelte Version, der Stahl. Zahlreiche Bauprojekte, vor allem im Industriebereich, werden damit realisiert. Fällt das Wort «Stahl», erfolgt bei den meisten Menschen unmittelbar die Assoziation zu Profilen und Stützen, Bewehrungen, aber auch Dacheindeckungen oder Fassadenverkleidungen. Kleine Materialkunde: Eisen hat eine Dichte von 7.86 Gramm pro Kubikzentimeter, einen Schmelzpunkt bei 1536 Grad Celsius und seinen Siedepunkt bei circa 3070 Grad Celsius. Es kommt in Erzen als Oxid und Carbonat, zum Beispiel Magneteisenstein, Roteisenstein und dergleichen, vor. Als Baustoff ist reines Eisen jedoch zu weich – erst durch das Legieren wird das Metall hart genug und kann anschliessend als Baumaterial verwendet werden.
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Legierungsvorgang im Detail Im ersten Schritt wird das Eisen mit Elementen wie Kohlenstoff, Schwefel oder Silicium, aber auch mit anderen Metallen wie Aluminium, Chrom, Nickel, Wolfram sowie Mangan versetzt. Als Gusseisen bezeichnet man Eisenlegierungen mit einem Anteil von mehr als 2.06 Prozent Kohlenstoff, wohingegen Legierungen mit weniger als diesen 2.06 Prozent Kohlenstoff als Stahl benannt werden. Der konkrete Unterschied zwischen unlegiertem und legiertem Stahl liegt demnach am Gehalt der zugegebenen Legierungselemente. Wird die Zusammensetzung durch eine nochmalige Beigabe von Elementen verändert, kann eine weitere Verbesserung der Eigenschaften des Materials stattfinden. Eine Steigerung der Korrosionsbeständigkeit lässt sich beispielsweise durch eine weitere Zugabe von Eisen und Kohlenstoff erreichen, ebenso kommen zu diesem Zweck andere Metalle wie Chrom zum Einsatz. Edelstahl ist das wohl bekannteste korrosionsbeständige legierte Eisen. w Eine Legierung mit Kohlenstoff macht Eisen fester, druckbeständiger und spröder (Gusseisen beziehungsweise Stahl). w Eine Legierung mit Mangan/Wolfram macht Eisen härter. w Eine Legierung mit Chrom, Aluminium oder Kupfer macht Eisen rostbeständiger. w Eine Legierung mit Nickel macht Eisen wärmebeständiger. w Eine Legierung mit Silicium macht Eisen säurebeständig und elastischer.
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Übrigens: Nichtrostende Stähle sind legierte Edelstähle mit einem Chromgehalt von mindestens 10.5 Prozent und einem Kohlenstoffgehalt von maximal 1.2 Prozent.
Edel und rein Edelstähle sind hochwertige Stahlmischungen, die einen hohen Reinheitsgrad besitzen und wegen ihrer gleichmässigen Eigenschaften prädestiniert für die Wärmebehandlung sind. Die Unterscheidung von Edelstahl hängt mit seinen Eigenschaften zusammen: ob er chemisch beständig, hitzebeständig oder hochwarmfest ist. So lässt sich für unterschiedliche Verwendungszwecke wie Bau-, Maschinenbau-, Werkzeug-, Schnellarbeits-, Wälzlagerstähle et cetera das jeweils am besten passende Material eruieren: Es gibt schweissgeeignete Stähle und solche mit besonderen physikalischen oder magnetischen Eigenschaften.
Buntmetalle als rostfreie Alleskönner Silber, Gold, Magnesium oder auch Titan werden zu den sogenannten Nichteisenmetallen gezählt. Für die Bauindustrie sind sie aber bei Weitem nicht so interessant wie Aluminium, Zink, Kupfer und Blei, die weniger anfällig für Rost als die Eisenmetalle sind. Das in dieser Materialgruppe wohl bekannteste Leichtmetall ist Aluminium – aufgrund seiner energievernichtenden Gewinnung gerät es wegen des aktuell vorherrschenden Nachhal-
tigkeitsgedankens immer wieder in Verruf. Aluminium ist, nebst Eisen und Stahl, das Baumetall, welches am meisten eingesetzt wird, vor allem für Fensterrahmen, Türen, Rollläden, Dacheindeckung und Fassaden. Aluminium besticht durch Vorteile wie sein geringes Gewicht, es ist in kaltem wie warmem Zustand gut verformbar und weist eine einfache Verarbeitung durch Löten, Schweissen, Kleben oder Nieten auf. Kupfer wird ebenfalls sehr häufig eingesetzt – Kupferdächer und Kupferrohre hat wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen. Die Legierungen von
Kupfer sind Messing (Kupfer-Zink-Legierung gegebenenfalls mit Blei und anderen Zusätzen), Tombak (Messing mit über 67 Prozent Kupfer), Bronze (Kupfer und Zinn) und Rotguss (Kupfer, Zink und Zinn). Zink kann im Vergleich zu Aluminium überaus günstig hergestellt werden und lässt sich einfach verarbeiten. Dank seiner Oxidoberfläche ist Zink gut gegen Rost geschützt. In der Bauindustrie ist Zink das Korrosionsschutzmittel schlechthin und wird oftmals zur Beschichtung von Stahl eingesetzt. Aus diesem Grund kommt Zink, zumeist
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als Legierung (Titanzink) und nicht in reinem Zustand, in der Baubranche sehr gerne für Dachdeckungen, Rinnen, Fallrohre oder zur Fassadenverkleidung zum Einsatz. Das korrosionsbeständige und äus serst weiche Blei ist ein weiterer wichtiger Vertreter der Nichteisenmetalle, weil sich dieses Metall sehr einfach schneiden und verformen lässt, auch in kaltem Zustand. Dies lässt es in hohem Masse interessant für kleinflächige Anwendungen im Aussenbereich werden. Jahrhundertelang war Blei ein bedeutender, oft eingesetzter Baustoff, doch mittlerweile ist bekannt, dass es giftig ist und deswegen Mensch wie Natur schädigen kann. Heutzutage wird Blei schrittweise durch andere Metalle ersetzt – der Einsatz für Rohre ist längst verboten worden.
Verschlechterung der Materialeigenschaften durch Korrosion Korrosion ist die Schädigung und Zerstörung von Metallen durch eine chemische Reaktion (mit Gasen oder mechanisch). Sie kann aber auch mittels einer elektrochemischen Reaktion (durch Wasser, Säuren oder Basen) entstehen. Um Metalle gegen Korrosion zu schützen, werden die Oberflächen anhand spezieller Verfahren veredelt. Dazu gehört das Verzinnen, wobei hier
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durch ein spezielles Schmelztauch verfahren oder durch elektrolytische Abscheidung von Zinn eine Auflage bis 40 Mikrometer Dicke erzeugt wird (Weissblech). Beim Feuerverzinken wird im Tauch verfahren bei Temperaturen zwischen 440 und 465 Grad Celsius ein Zinküberzug von circa 3.0 Millimeter, bei Sonderverfahren auch bis 15 Millimeter auf die Stahloberfläche aufgebracht. Wichtig ist dabei, dass die Zinkschicht gut haftend und deckend ist sowie ohne Blasen und Poren aufgebracht werden kann. An der Oberfläche
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erscheint die Zinkschicht grau glänzend, matt oder zinkblumig. Um einer Oberfläche Farbe zu verleihen, werden die Teile üblicherweise einbrennlackiert, pulverbeschichtet oder speziell farbbeschichtet. Dabei sind sämtliche RAL-Farben möglich und das Finish kann von stumpfmatt bis glänzend oder glatt aussehen und mit Feinhammerschlag oder «Orangenhaut» strukturiert sein.
Weitere Methoden der Oberflächenveredelung: w Spritzverzinken, primär geeignet für Ausbesserungsarbeiten auf der Baustelle w Anodisierung (Eloxierung ist Oxidieren von Aluminium oberflächen) von Aluminium w Sonderbeschichtungen wie Brandschutzbeschichtung et cetera w Sonstige Oberflächenbehandlungen wie Kunststoff- oder Pulverbeschichten, Emaillieren, Verchromen, Verkupfern und andere galvanische Verfahren Aus dem modernen Bauwesen ist der vielseitig einsetzbare Werkstoff Metall nicht mehr wegzudenken, er punktet mit zeitlosem Design und seinen Stärken als funktionales und gestalterisch wertvolles Baumaterial.
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KOLUMNE
Sonderanfertigungen Zwischen Präzision und Risiko Autor: Stephan Speiser, B. Sc. Bauingenieur Bild: Huber Fenster AG / Thomas Telley
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onderanfertigungen sind faszinierend – bis etwas schiefgeht. Denn wo Standardsysteme enden, beginnt das Abenteuer der Einzelanfertigung. Aber Achtung, denn jedes Unikat birgt Risiken: thermische Ausdehnung, Feuchtigkeit, Tragverhalten, Steuerung. Besonders anspruchsvoll wird es, wenn man auf bauhistorisch wertvolle Substanz trifft – etwa bei den Schiebetüren im historischen Südtrakt des Zürcher Hauptbahnhofs. Sie zeigen exemplarisch, wie es funktioniert. Achtung: Beim Planen solcher Konstruktionen genügt kein CAD-Schönbild. Entscheidend ist die konstruktive Vorsicht, das Verständnis physikalischer Zusammenhänge und Bauabläufe. Die Anbindung in bestehende Stuckaturen und die verschwindenden Stösse zwischen den unteren und oberen Gläsern sind komplex. Kleinste Details führen zu Mängeln im Betrieb, Schäden an der Mechanik und Undichtigkeiten. Diese Fehler entstehen früh im Prozess: Sobald Sonderkonstruktionen ins Spiel kommen, hilft Hoffen und Glauben, dass es irgendwie funktioniert, nicht. Wenn Sonderkonstruktionen erforderlich sind, dann heisst das, früh genug mit der Planung zu beginnen. Das braucht Zeit. Wer eine Sonderanfertigung plant, konstruiert de facto einen Prototyp. Das heisst: Alle möglichen Einflüsse müssen antizipiert, dokumentiert und geprüft werden. Je spezieller die
Lösung, desto wichtiger ist die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern. Ein Prototyp ist keine Baustelle zum Lernen. Jede Annahme über Materialverhalten oder Belastung sollte durch Tests im Prüfstand bestätigt werden. Denn anders als bei Serien produkten gibt es bei Sonderanfertigungen keinen Erfahrungswert – jeder Fehler wird teuer und das muss nicht sein. Metallbau ist ein sehr flexibles Gewerk. Spezialanfertigungen sind häufig. Aber eine Sonderanfertigung, beispielsweise ein von Grund auf neu konstruiertes Türsystem wie im Hauptbahnhof Zürich, ist die Königsdisziplin des Metallbaus – technisch spannend, ästhetisch anspruchsvoll, aber auch voller Fallstricke. Dies gelingt nur mit Sorgfalt, Geduld und Respekt vor Material und Bestand. Und mit der Einsicht: Perfektion beginnt nicht in der Werkstatt, sondern in der Planung mit genügend Vorlauf.
Stephan Speiser B.Sc. Bauingenieur Gebäudehülle HSLU Geschäftsführer / Inhaber Speiser Metallbauplanung GmbH www.smbp.ch
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Zusammen neue Impulse setzen Die Swissbau 2026 schafft neue Synergien Vom 20. bis 23./24. Januar 2026 versammelt die Swissbau alle wichtigen Akteure der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Messe Basel. Unter dem Motto «Zusammen neue Impulse setzen» informiert die geballte Branchenkompetenz von Dienstag bis Freitag über Neuheiten und aktuelle Herausforderungen. Trendwelt Innenausbau und Swissbau Focus bleiben auch am Samstag geöffnet. Autor und Bilder: MCH Messe Schweiz (Basel) AG
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SWISSBAU
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Marken. Der Clou: Die neue Trendwelt in Halle 1.2 ist auch am Samstag geöffnet. Durch den Swissbau Focus mit Partnerlounges, Infopoints und Veranstaltungen führt der Wochenendbesuch über Rolltreppen direkt in die Trendwelt.
Trendwelt Innenausbau für Designaffine
Swissbau Blickfang in der im Erdgeschoss gelegenen Halle 1.0 sind zweifellos zwei reale Bauobjekte, die von verschiedenen Handwerksbetrieben erstellt und parallel ausgebaut werden. In einer Stahlhalle zeigen Metallbauer, Elektrikerinnen, Tor- und Türenbauer ihr Können. Im doppelstöckigen Wohnhaus lassen sich Holzbauer, Gipserinnen und Plattenleger bei der Arbeit beobachten. Beide Objekte werden nach der Swissbau auf der Baustelle fertiggestellt. Der «Treffpunkt Handwerk» hat aber noch mehr zu bieten: Neben spielerischen Aktionsflächen und einem Forum mit Praxisthemen präsentieren sich Handwerksbetriebe und themenspezifische Aussteller im Umfeld. Eine grosszügige BauBeiz lädt zum Fachsimpeln ein.
usammenwirken war schon immer das bestimmende Thema der Swissbau: sich persönlich treffen, gemeinsam handeln, einander weiterbringen. Für die kommende Ausgabe im Januar 2026 setzt der Messeveranstalter verstärkt auf positive Synergien. Nicht nur in den Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus & Lab wird gemeinsame Entwicklung gelebt, auch die Ausstellungsflächen der Messe sind räumlich wie thematisch näher zusammengerückt. Deutlich wird dies vor allem in der neu inszenierten Halle 1.2, die dem gesamten Innenausbau eine atmosphärische Bühne bietet.
Neu platziert in der Halle 1.2 trifft das Swissbau Publikum auf eine Erlebniswelt aus Badinnovationen, trendigen Oberflächen, stimmungsvollen Beleuchtungen und hochwertigen Objekteinrichtungen. Die gemeinsame Ebene für den Innenausbau bietet Raum für Entdeckungen und einen vertieften Austausch mit renommierten Herstellern und neuen
Das Handwerk hautnah erleben
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SWISSBAU
Vom Austausch mit Experten profitieren
Ein bunter Marktplatz für Putz und Farbe
Swissbau Focus in Halle 1.0 und Swissbau Lab in Halle 1.1 sind die besten Beispiele für einen interdisziplinären Dialog über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Trends der Branche. Führende Verbände, Institutionen und Hochschulen bringen sich auf der Veranstaltungsplattform Swissbau Focus mit ihren Positionen ein. Passende P rodukte und marktreife Lösungen kann das Fachpublikum im Swissbau Lab entdecken und ausprobieren. Besucher profitieren zudem von einer vergrösserten Swissbau Werkstatt, um innovative Anwendungen in der Praxis unter die Lupe zu nehmen. Die Teilnahme am umfangreichen Programm im Swissbau Focus und Lab ist im Eintrittsticket enthalten. Event-Anmeldungen sind auf der Swissbau Website einfach auszuführen und sollten in keiner Messevorbereitung für einen optimalen Know-how-Gewinn fehlen.
Eine neugeborene Kooperation mit dem Schweizerischen Maler- und Gipser unternehmer-Verband SMGV bietet in Halle 1.1 Einblicke in innovative Techniken, hochwertige Materialien und nachhaltige Lösungen des kreativen Fachbereichs. Mit seiner Präsenz an der Mehrbranchenmesse möchte sich der Verband verstärkt bei Architektinnen, Planern und anderen Bauprofis positionieren. Highlights des Themenbereichs sind die Objektausstellung des «Schweizer Preis für Putz und Farbe» mit Prämierung am 22. Januar im Swissbau Focus, Live-Trainings von zwei frischgekürten Schweizermeisterinnen für die WorldSkills in Shanghai, der Branchentreff «SMGV-Marktblitz Spezial» am 21. und 23. Januar und ein Maler-Gipser-Stübli zum persönlichen Austausch. Die SMGV Bildungszentren präsentieren mit Praxisbeispielen ihre vielfältigen Branchenbereiche. In der
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Maler-Gipser Werkstatt zeigen erfahrene Handwerker, wie Fassaden mit dekorativen Putzstrukturen gestaltet werden.
Wertvolle Partnerschaften Bevor am Dienstagmorgen Aussteller und Partner das Kommando in den Hallen übernehmen und ihre Neuheiten enthüllen, wird die Swissbau von Bauenschweiz, dem Dachverband der Schweizer Bauwirtschaft, eröffnet. In Diskussion mit Personen aus Politik und Wirtschaft rückt die Stammgruppe Ausbaugewerbe und Gebäudehülle als umsatzstärkste Branche ihre Bedeutung, Bedürfnisse und Weiterentwicklung ins Zentrum der Eröffnungsfeier. Auch 2026 wird die anhaltende Relevanz der Swissbau durch namhafte Partnerschaften belegt. Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA, die Schweizer Marke LAUFEN sowie der neue Partner Abacus Business Solutions engagieren sich in grossem Umfang und
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bringen ihre fachspezifischen Expertisen in das Angebot der Messe ein. Swissbau unter neuer Führung Seit 25 Jahren leitet Rudolf Pfander die Geschicke der Swissbau und führte sie erfolgreich in die Neuzeit. Um nach der Ausgabe 2026 neue Aufgaben für MCH Exhibitions & Events zu übernehmen, übergab er im September die Nachfolge an seinen Stellvertreter Tobias Hofmeier. Der 36jährige Lörracher lenkte seit 2020 das Swissbau Projektmanagement sowie die erfolgreiche Entwicklung der Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus und Lab. Rudolf Pfander unterstreicht: «Tobias ist die perfekte Nachfolgelösung für die Swissbau. Er kennt die Bedürfnisse der Ausstellerinnen, Partner und Besucher ganz genau und weiss auch um die zukünftigen Entwicklungschancen der Fachmesse.»
MESSEDAUER, ÖFFNUNGSZEITEN 20. bis 23. / 24. Januar 2026 Dienstag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr Samstag Zusatztag Innenausbau und Swissbau Focus, Halle 1.2 und Halle 1.0 Süd, 9 bis 16 Uhr
Vielseitige Zutrittslösungen > HOHE SICHERHEIT Salto Lösungen basieren auf modernsten Zutritts- und Sicherheitstechnologien, binden sämtliche Zutrittspunkte ein und bieten ein umfassendes Zutrittsmanagement. > OPTIMIERTE PROZESSE Salto digitalisiert und automatisiert Abläufe durch die Integration mit Management- und ITSystemen sowie die Einbindung in Workflows. > EFFIZIENTER BETRIEB Anwender profitieren von flexibler Raumnutzung, hoher Sicherheit, optimierten Prozessen und niedrigen Lebenszykluskosten. saltosystems.ch SWISSBAU MESSE BASEL 20.–23.1.2026 HALLE 1.1, STAND A48
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SWISSBAU
empfiehlt
Swissbau 2026
Grünbeck AG | Halle 1.1 | Stand B51 cliQlock – fertig! – So einfach lassen sich Wasserfilter, Enthärtungsanlage und Dosieranlage anschliessen Das von Grünbeck entwickelte, werkzeuglose cliQlock-Modulsystem revolutioniert die Montage von Wasseraufbereitungssystemen. Es spart Fachhandwerkern wertvolle Arbeitszeit und gibt Hausbesitzern erstmals die Möglichkeit, ihre Wasseraufbereitung einfach und kostengünstig auch im Nachhinein an ihre Bedürfnisse anpassen zu lassen. Lediglich 100 Millimeter freie Leitung sind nötig – schon lassen sich künftig sowohl Wasserfilter, Wasserenthärtung als auch Dosierung in jede Hauswasserinstallationintegrieren. Auch das Nachrüsten in Bestandsgebäude ist somit problemlos möglich. info@gruenbeck.ch | www.gruenbeck.ch
Abacus Business Solutions AG | Halle 1.1 | Stand A01 Digital. Durchgängig. Durchdacht für den Bau. Mit AbaBau, der integrierten Softwarelösung von Abacus Research AG, digitalisieren Bauunternehmen ihre Abläufe von der Kalkulation bis zur Abrechnung – durchgängig, mobil und sicher. Als Tochtergesellschaft vereinen wir innovative Technologie, Schweizer Qualität und Branchenkompetenz, um das Bauhauptgewerbe nachhaltig in die digitale Zukunft zu führen. Wollen Sie mehr erfahren? Besuchen Sie die Abacus Business Solutions AG an der Swissbau 2026 in Basel. info@abacus-solutions.ch | www.abacus-solutions.ch
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EgoKiefer AG | Halle 1.1 | Stand A60 Einfach komfortabel Unter diesem Motto ist die Firma EgoKiefer AG seit nunmehr 90 Jahren in der ganzen Schweiz tätig. Drei erfolgreiche Geschäftszweige machen EgoKiefer zur Nr. 1 im Fenster- und Türenmarkt. Im Objektgeschäft ist das Unternehmen für Geschäftskunden (B2B) an neun Standorten präsent, im Wiederverkauf setzt EgoKiefer auf ein starkes Fachpartnernetz mit über 350 Schreinereien, und im Service ist es mit 50 mobilen Schreinereien schweizweit persönlich vor Ort. zentrale@egokiefer.ch | www.egokiefer.ch
BWT AQUA AG | Halle 1.1 | Stand C41 Hohe Qualität, Termintreue, Nachhaltigkeit und Vertrauens würdigkeit: Die BWT AQUA AG entwickelt, produziert und vermarktet Wasseraufbereitungsanlagen für Privatpersonen, Hotellerie und Gastronomie, Gewerbe und Industrie, Spitäler und andere Gesundheitseinrichtungen, Bürogebäude sowie Pharma & Biotech an. Die Produkte des Unternehmens sind individuell auf die Wünsche der Kundinnen und Kunden zugeschnitten. Mit 210 gut ausgebildeten Servicetechnikerinnen und -technikern gewährleistet die BWT AQUA AG zudem jederzeit einen fachkundigen und schnellen Service in der ganzen Schweiz. info@bwt-aqua.ch | www.bwt.com
VITROCSA | Halle 1.0 | Stand A60 Vitrocsa entwickelt die Originalsysteme für das Minimalfenster – ein einzigartiges Angebot an Speziallösungen für rahmenlose Fenster mit dem schlanksten Design weltweit. Seit über 30 Jahren gefertigt in reinster SwissMade-Tradition. Im Mittelpunkt steht die Leidenschaft für das Handwerk und die Freude an Herausforderungen. Es wird erfunden, realisiert und produziert – stets mit dem Ziel, optimale Lösungen für die Anforderungen von Architekten und Kunden zu planen, ob im kleinen oder grossen Massstab. info@vitrocsa.com | vitrocsa.com
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Eleganz – Einfachheit – Werthaltigkeit Architektur, die bleibt
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Gute Architektur sollte den Anspruch erfüllen, ein Gesamtkunstwerk zu sein, sowie das Ziel verfolgen, für Menschen und ihre Interaktionen zu bauen. Die Struktur von Gebäuden ist für die Ferrara Architekten AG Basel in der Vielschichtigkeit ihrer architektonischen Arbeit ein zentrales Kernthema und war für eine Reihe von Wohnund Geschäftsbauprojekten in den letzten 20 Jahren besonders wichtig. Aufbauend auf vorgefundenen Bedingungen und eigenen Ansprüchen wurde dieses Thema als grundlegendes Entwurfsprinzip vom Team des renommierten Architekturbüros bei seinen Bauten konsequent umgesetzt. Interviewpartner: Giovanni Ferrara Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: Ferrara Architekten AG Basel
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ie Ferrara Architekten AG deckt den Gesamtbereich der Projektentwicklung, Planung, Ausführung und Bewirtschaftung umfangreich ab. Durch das Zusammenspiel der einzelnen Firmen bietet das Architekturbüro ein aussergewöhnliches Portfolio sämtlicher Dienstleistungen des Bauens an, sodass sich für jede Kundschaft in Basel und der ganzen Schweiz ein massgeschneidertes Paket – unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche – zusammenstellen sowie realisieren lässt.
Herr Ferrara, Sie sind Diplom-Architekt ETH SIA REG A, Präsident des Verwaltungsrates (VR-P), Geschäftsführer, Vorsitzender der Geschäftsleitung (CEO) sowie Bereichsleitung Akquisition – dies lässt auf eine umfangreiche Leistungsthematik der Ferrara Architekten AG schliessen. Können Sie mir bitte einen Einblick in die Firmenstruktur gewähren? Giovanni Ferrara: In der Tat hat sich das Aufgabenfeld seit der Gründung der Ferrara Architekten AG am 17. Juni
2005 erweitert, nicht weil ich das wollte, sondern weil sich das Ganze sozusagen natürlich entwickelt hat. Zur Architektur und dem Städtebau kamen Innenarchitekturaufgaben sowie mit der Zeit auch Beratungs- und Verkaufsmandate hinzu, sodass wir begonnen haben, Projekte als Gesamtdienstleistungen anzubieten. Neben der Ferrara Architekten AG und der Ferrara Innenarchitekten GmbH entstanden dann auch die Ferrara Consulting GmbH sowie die Ferrara+Streule Kollektiv gesellschaft und die Ferrara + Streule Bauprojekt- und Arealentwicklungen AG, welche alle den generalistischen Ansatz von Architektur verfolgen. Das Portfolio des Unternehmens deckt nahezu jeden architektonischen Bereich ab. Welche konkreten Gründe führten zu dieser Komplexität? Heute dürfen wir mit der nötigen Erfahrung behaupten, dass wir mit unserem gesamtheitlichen Ansatz alle architektonischen Bereiche von der Projektierung bis zur Ausführung und Bewirtschaftung abdecken können. Die Natürlichkeit des Architektonischen führte zu dieser komplexen Aufgabenstellung, welcher wir aber versuchen, mit Einfachheit, Eleganz und Werthaltigkeit zu begegnen.
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Die Ferrara Architekten AG feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum – Gratulation! Wird das erfolgreiche Unternehmen weiterhin auf bewährten Pfaden der Zukunft entgegenschreiten oder wird das Konzept nun gehörig auf den Kopf gestellt? In den letzten 20 Jahren konnten wir zahlreiche Erfahrungen sammeln und mit den vielen tollen menschlichen Begegnungen jede Menge lernen, hinterfragen und verbessern. Wir sind stetig in Bewegung und entwickeln uns immer weiter – auf Vergangenem aufbauend und Gegenwärtiges analysierend, um Zukünftigem positiv und mit Innovation zu begegnen. Was hat Sie in Ihren Anfängen als Architekt fasziniert, motiviert, beeinflusst oder gar geprägt? Vor allem meine Eltern, als Einwanderer Ende der 60er-Jahren in Basel, waren immer auf Sparen bedacht, um sich eines Tages den Traum vom Eigenheim in unserer Heimat in Apulien zu verwirklichen, wie das bei vielen anderen auch der Fall war. Die immer wiederkehrenden Gespräche, Besichtigungen bestehender Häuser und der damit verbundene Wert eines Gebäudes zusammen mit einem schweizerischen Qualitätsanspruch haben bei mir, neben den vielen Reisen mit Freunden vor allem in mein Herkunftsland Italien, das Interesse an der Architektur früh geweckt. Da entstand das Gefühl, etwas Bleibendes für das Umfeld zu erschaffen, eben Architektur. Das hat meine italienischen Wurzeln auf eine gute Art mit meinem schweizerischen Leben zusammengeschweisst.
unterschiedlichsten Kombinationen miteinander zu verbinden, um dabei eine gewisse Spannung zu erzeugen und Menschen damit zu berühren. Die Schwierigkeit dabei ist es, zwischenmenschliche Grenzen zu respektieren und gleichzeitig mit einer gewissen Eleganz und vor allem mit Werthaltigkeit der gewählten Materialien den Nutzen für die Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Es ist anzunehmen, dass sich in den bald einmal drei Jahrzehnten Ihrer beruflichen Tätigkeit als Architekt doch einige Arbeitsprozesse drastisch geändert haben … Als ich an der ETH-Zürich diplomierte, bestand meine Diplomarbeit aus grossen Plänen, welche allesamt von Hand gezeichnet wurden, und einem Modell, welches mit einfachen Mitteln erstellt wurde. Die Zeit hat sich – ebenso wie der Arbeitsalltag – verändert, der konzeptionelle Ansatz von Architektur und Städtebau ist aber derselbe geblieben. «L’architettura è una cosa semplice», pflege ich zu sagen, denn sie ist erfunden und im Grunde genommen eine einfache Sache und genau diese einfache Sache ist heute so komplex geworden, dass es eine Herausforderung darstellt, in der Komplexität
Und wie steht es heute, nach 28 Jahren Berufserfahrung, um Ihre Faszination für Architektur? Ist sie ähnlich gut gereift wie ein hervorragender Wein? Die jahrelange Erfahrung hat mich im Glauben an gewisse Visionen darin bestärkt, an übergeordneten Zielen festzuhalten, ohne sich dabei dem Neuen zu verschliessen. Wir pflegen weiterhin das Interesse, verschiedene Materialien in bauRUNDSCHAU
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wieder klare und einfache Strukturen zu implementieren, um wieder eine menschliche Sache aus der Architektur zu machen, welche Menschen berührt. In einer Geschäftsphilosophie mit qualitätsvollen Werten ist oftmals die Ursache einer von Erfolg gekrönten Firma zu finden. Auf welchen soliden Säulen wurde die Ferrara Architekten AG aufgebaut? Wir streben schon immer nach Qualität, Werthaltigkeit, Ehrlichkeit und Menschlichkeit in der Sache und legen heute noch sehr viel Wert darauf,
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nur das zu sein, was wir wirklich sind und wirklich können. Das Team, dessen Kern schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet, ist eine wichtige Säule, aber auch unser treuer Kundenkreis und die tägliche seriöse Arbeit an den Projekten. Wie lautet Ihre persönliche Definition von verantwortungsvoller Architektur? Das ist eine schwer zu beantwortende Frage, denn die Architektur als Disziplin ist sehr komplex geworden, wie ich erwähnte. Jeder und jede sollte sich im Klaren sein, was er und sie mit diesem Beruf für unsere Zukunft und die Menschen bewirken möchte. In der Antwort dieser Frage liegt die Antwort der verantwortungsvollen Architektur begraben. Architektur soll dienen, bewegen und wertvermehrend sowie werterhaltend sein, einen qualitätsvollen Beitrag zu unserer Umwelt leisten.
Sie sind in der Region Basel aufgewachsen. Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, mit der Umgebung vertraut zu sein, um ein in sämtlichen Aspekten ansprechendes Gebäude zu erschaffen? Es ist ganz wichtig, sich mit der Mentalität, der Geschichte und den Menschen vor Ort, wo auch immer, auseinanderzusetzen. Ebenso wesent-
lich ist es, neben der Ästhetik als Architekt in erster Linie auch den Nutzen der Sache ins Zentrum zu setzen, denn nur schön ist nicht brauchbar und nur brauchbar halt auch nicht schön. Es ist essenziell, hier eine Balance, eine übereinstimmende Ausgeglichenheit sowie ein Gleichgewicht unter allen Aspekten zu suchen und zu finden.
«Wir streben schon immer nach Qualität, Werthaltigkeit, Ehrlichkeit und Menschlichkeit in der Sache und legen heute noch sehr viel Wert darauf, nur das zu sein, was wir wirklich sind und wirklich können.» 37
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Wer seinem Beruf Tag für Tag mit Passion nachgeht, benötigt viel Energie. Sie haben direkt bei Ihrem Büro in Basel ein Urban-Gardening- Projekt realisiert. Ist dies Ihre Antwort auf eine funktionierende WorkLife-Balance? Tatsächlich ist die Natur in ihren mannigfaltigen Facetten eine wichtige Inspiration, aber auch eine Quelle der Kraft, durch die man sich erholen und
Energie tanken kann. «Natur – Menschen – Architektur» ist wahrscheinlich meine persönliche Formel. Wie zentral sollte heutzutage das Thema «Wettbewerb» für ein innovatives Architekturbüro sein? Wir nehmen immer wieder vereinzelt an Wettbewerben teil, um ein wenig mehr als lediglich in unserem Alltag zu experimentieren, aber eine
lohnende Sache sind solche Wettbewerbe unserer Meinung nach weder qualitativ noch wirtschaftlich, denn sie absorbieren viel Kraft, Energie und finanzielle Ressourcen. Wie viel Kunst sollte oder darf sich in der Architektur widerspiegeln? Kurz und knapp: Architektur darf Kunst sein, wenn sie von allen gemeinsam getragen werden kann. Wohin wird die Reise der Ferrara Architektur AG in den kommenden 20 Jahren führen? Wir werden nach einer internen Organisationsentwicklung weiterhin an unseren Werten, unseren Leitbildern und unserer Vision mit einem starken, eingespielten Team weiterarbeiten und damit unseren natürlichen Weg weiterverfolgen. Wir hoffen, dass wir mit unserer Arbeit weiterhin Menschen berühren werden und weiterhin erfolgreiche Begegnungen und Projekte realisieren dürfen. Wohin der Weg genau führen wird, ist schwierig zu sagen, aber bekanntlich ist der Weg das Ziel und in diesem Sinne freue ich mich, mit meinem Team diesen Weg zu gehen.
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Minergie reagiert und bleibt Vorreiter © Minergie
MuKEn richten sich nach Minergie-Vorbild
Ende August wurden die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) 2025 publiziert. Minergie, der Schweizer Baustandard für Komfort, Effizienz und Klimaschutz, diente dabei erneut als Wegbereiter: Vorgaben, die Minergie in den letzten Jahren vorgelebt hat, wurden in die MuKEn 2025 übernommen. Um das gute Zusammenspiel zwischen Minergie und kantonaler Gesetzgebung weiterzuführen, verschärft Minergie Anfang 2026 einzelne Grenzwerte. Autor: Minergie
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ie MuKEn dienen den Kantonen als Vorlage für kantonale Gesetzgebungen und sorgen für eine Harmonisierung. Dank der MuKEn wurde der Baustandard in der Schweiz in den letzten drei Jahrzehnten wesentlich energieeffizienter, erneuerbarer und klimafreundlicher – dabei war Minergie ein stetiger Wegbereiter. So auch bei den MuKEn 2025: Einige Neuerungen, die die Konferenz kanto-
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naler Energied irektoren im August bekanntgegeben hat, wurden in den letzten Jahren bereits bei Minergie-Gebäuden angewendet. «In enger Zusammenarbeit mit den Kantonen entwickelt Minergie Anforderungen und «testet» sie bei Minergie-Gebäuden. Sobald sie erprobt und in der Breite anwendbar sind, können sie vom Gesetz übernommen werden», sagt Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter von Minergie. Das gute Zusammen-
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spiel spiegelt sich unter anderem in der Tatsache wider, dass Minergie und der GEAK neu von den MuKEn als Systemnachweis für die Gesamtenergieeffizienz anerkannt werden. Die MuKEn lassen damit ein neues, für viele Projekte flexibleres und einfacheres Nachweisverfahren zu. Ganz neu bei den MuKEn 2025 ist das Thema Treibhausgasemissionen in der Erstellung. Methodik und Grenz-
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werte wurden eins zu eins von Minergie übernommen. Damit Minergie seine Vorreiterrolle beibehalten kann, werden die Minergie-Grenzwerte für Treibhausgasemissionen in der Erstellung bald verschärft. «So ist die Baubranche weiterhin gefordert, denn der Weg zu Netto-Null ist noch weit», sagt Meyer Primavesi. Das ist eine zentrale Rolle von Minergie: klare Anreize geben für Bauherrschaften, die weiter als das Gesetz gehen wollen. Wie streng die Minergie-Grenzwerte für die Treibhausgasemissionen in der Erstellung ab 2026 sein werden, ist noch offen. «Sie werden sicher strenger sein als bei den MuKEn 2025, aber weniger anspruchsvoll als beim Zusatz ECO. Auch bei der Eigenstromproduktion sind die MuKEnAnforderungen verschärft geworden. Minergie liegt bereits heute über den Anforderungen der neuen MuKEn 2025: Alle geeigneten Dachflächen müssen mit einer Photovoltaikanlage belegt sein. Ebenso beim Heizwärmebedarf oder beim Monitoring behält Minergie seinen Vorsprung zu den MuKEn. Wichtig zu erwähnen: Minergie adressiert neben Energie effizienz und Klimaschutz auch den Komfort. Wer heute ein Minergie-Gebäude baut, hat nicht nur im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz klar die Nase vorne, sondern profitiert auch von einem besseren Hitzeschutz und hoher Raumluftqualität.
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KOLUMNE
Let’s do it! Autor: Andreas Breschan
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Schade, hatte nicht ich diese Idee? Das wäre eigentlich nicht so schwierig gewesen. Das hätte ich auch gekonnt.» Auch schon mal diese Gedanken gehabt? Ich schon. Und wenn Sie jetzt «Ja, genau, schon öfter mal» sagen, dann sind wir in guter Gesellschaft. Der Schweizer Mundartrocker und Büezerbueb Marco Pfeuti, besser bekannt als Gölä, hatte genau diesen Gedanken einmal in einem Interview ausgedrückt. Er bezog sich dabei auf den Hit «Heimweh» von Plüsch. Logisch: Schoggi, Berge, Walliser Rotwein – wäre eigentlich nicht so schwierig gewesen, als Urschweizer darauf zu kommen und aus diesem sentimentalen Mix einen Mundart-Hit zu formen. Aber eben – wäre. Der eine hat's einfach gemacht. Der andere hat das Offensichtliche nicht gesehen und guckt zu, wie ihm gerade «Heimweh» Hitparadenplätze für seinen «Büezer»-Song kostet. Neues Phänomen? Denkste! Das weltberühmte Ei des Kolumbus lieferte bereits im 15. Jahrhundert den Beweis dafür. Ach ja, wie war das noch mal mit dem Ei des Kolumbus? Hier eine kleine Gedächtnisstütze: Wir schreiben das Jahr 1493. Christoph Kolumbus, der Entdecker Amerikas, ist zurück in Spanien. Während eines Essens bei Kardinal Mendoza wird ihm vorgehalten, dass es ein Leichtes gewesen sei, diese «Neue Welt» zu entdecken, das hätte jeder vollbringen können. Anstatt sich über diese Schikane zu ärgern, soll Kolumbus gekochte Eier an den Tisch gebracht und alle Anwesenden herausgefordert haben, ein Ei auf die Spitze zu stellen, ohne dass es umfällt. Das hat natürlich keiner geschafft. Kolumbus tat das Offensichtliche. Er drückte die Spitze eines Eis ein und stellte das Ei auf den Tisch. Es blieb da ruhig stehen. Als die Anwesenden einwendeten, dass sie das auch gekonnt hätten, soll Kolumbus geantwortet haben: «Der Unterschied, meine Herren, ist, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!» Jede weitere Erklärung war überflüssig. Ok, coole Story. Aber was hat das mit modernem Management zu tun? Dass Macher im Business die Nase vorn haben, brauche ich wohl nicht zu erklären. Und über Methoden, wie man vom
Zauderer zum Macher wird, wurde schon mehr als genug referiert und geschrieben. In einer Welt, in der wir förmlich in Information – und immer mehr in Desinformation – ertrinken, fällt es allerdings zunehmend schwer, das Offensichtliche zu erkennen und es zu tun. Gesunder Menschenverstand wird benebelt, das Bauchgefühl mit KI wegrationalisiert. Ganz zu schweigen davon, genügend Zeit zu finden, durch Momente der Ruhe und Beobachtung das Offensichtliche zu sehen. Damit verhält es sich eben wie mit dem Ei des Kolumbus. Es ist logisch und jeder weiss es, aber tun wir es auch? Da kommt mir unweigerlich der legendäre Slogan «Just Do It» von Nike in den Sinn. Die Aussage, die dahintersteckt, ist so einfach wie effektiv: Staune nicht darüber, wie sportlich andere sind. Mach’s einfach. Fang heute damit an. Und übrigens, der Erfinder dieses Super-Slogans, Dan Wieden, führte den Slogan auf die letzten Worte des zum Tode verurteilten Gary Gilmore zurück: «Lasst es uns tun.» Einfach nur aufmerksam beobachtet und schnurstracks umgesetzt. Es ist genau diese Qualität, die uns heute vielleicht wieder mehr Klarheit und Erfolg im Management bringt. Ich bleibe dabei. Wirklich Gutes und Neues entsteht nicht in erster Linie durch KI. Heute nicht und auch in Zukunft nicht, sondern durch gesunden Menschenverstand, der es ermöglicht, das Offensichtliche zu sehen. In diesem Sinne sage ich: Let’s do it. Mehr Kolumbusse braucht die Welt.
Andreas Breschan ist CEO der Hörmann Schweiz AG. www.hörmann.ch
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Aus Alltag wird Poesie Guglielmi giesst Eleganz in Metall mit CENTANNI
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Wenn der Tag erwacht und die ersten Sonnenstrahlen sanft durch die Vorhänge dringen, führt unser erster Weg ins Badezimmer. Die Einrichtungen, die uns hier bei unseren morgendlichen Ritualen begleiten, sind längst viel mehr für uns als reine Gebrauchsgegenstände. Sie beeinflussen unsere Wahrnehmung und unseren Umgang mit Raum, Material und Form. Zu diesen Einrichtungen zählen inzwischen auch die Armaturen in unseren Badezimmern.
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eit 1954 widmet sich das traditionsreiche italienische Familienunternehmen Guglielmi Rubinetterie dieser essenziellen Schnittstelle zwischen Menschen und Wasser. Nun erweitert Guglielmi unter der kreativen Leitung von Designer Alessandro Zambelli seine Produktpalette, indem es mit seiner neuen Armaturenkollektion CENTANNI den Mut der künstlerischen Avantgarde und den Pioniergeist von Guglielmi Rubinetterie in reine, dynamische Formen übersetzt. Jedes Element der Serie spiegelt jene Leidenschaft für Bewegung, Energie und Geschwindigkeit wider, die in den 1920er-Jahren das futuristische Denken Italiens prägte. Zambelli übersetzt diese Ideen in strenge geometrische Linien, scharfkantig modellierte Volumen und glänzende Oberflächen, die an den Glanz polierten Metalls erinnern. So entstehen Objekte, die an «kleine Architekturen» erinnern und in ihrer Komposition Bewegung und Dynamik verkörpern. «Die Kollektion folgt der Regel der formalen Zerlegung», erklärt Zambelli. «Volumen werden nach Funktionen auf-
Autorin: Nathalie Becker Bilder: Guglielmi
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geteilt, geneigte Ebenen verschieben die räumliche Perspektive – so entsteht Dynamik, ohne dass das Gleichgewicht verloren geht.» Das Ergebnis sind Armaturen, die in ihrer kühnen Ästhetik bewusst mit Konventionen brechen und durch Zambellis präzise Technik und seine architektonische Sprache Einblicke
in das Wohnen von morgen geben. Die Serie umfasst Einhebelmischer, Zweiund Dreilocharmaturen, Thermostatmodelle, Duschköpfe, Bodyjets, Wasser fallausläufe sowie Lösungen für Waschbecken, Badewannen und Wand- oder Deckenmontage. Erhältlich in Oberflächen wie PVD Brushed Pale Gold, Black Nichel (Gun Metal), PVD Nichel
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oder Matt Black, fügen sich die Modelle mit einem Hauch von Exklusivität in jede Umgebung ein. CENTANNI ist damit weit mehr als eine Produktlinie: Es ist ein Designmanifest, das den Pioniergeist Armando Guglielmis in die Gegenwart überträgt und einem Stück Architektur den Weg in unsere Alltagsroutine ebnet. bauRUNDSCHAU
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Traumbäder in perfekter Ästhetik Design trifft Funktion – Bäder mit Persönlichkeit bauRUNDSCHAU
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Badezimmer von Brombacher Design sind eine Symbiose aus Schönheit, Funktionalität und Lebensgefühl. Das vielfältige Sortiment wurde kürzlich mit dem Label Noorth erweitert. Autor: Rolf Zenklusen Bilder: Brombacher Design GmbH
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ie halten sich länger im Bad auf, als Sie eigentlich müssten? Dann haben Sie vermutlich ein Badezimmer von Brombacher Design. Dieter Brombacher und sein Team verwandeln Ihr Bad in eine Wohlfühloase – individuell und genau auf Ihre Persönlichkeit und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Die riesige Auswahl umfasst Produkte renommierter Lieferanten wie antoniolupi, Rexa Design und Domovari – und wurde kürzlich noch erweitert. «Wir freuen uns, das Label Noorth neu und exklusiv in der Nordwestschweiz zu präsentieren», sagt Dieter Brombacher. Das leistungsstarke modulare System von Noorth basiert auf einer Metallstruktur und steht für neue ästhetische und funktionale Standards, flexibles Design und einfache Montage. In der kleinen, aber feinen Ausstellung an der Frenkendörferstrasse 20 in Liestal wandeln Sie auf den Wegen, die zum Traumbad führen. Im Showroom bewundern Sie verschiedene Wand- und Bodenplatten in Naturstein, Marmor,
matt oder glänzend, vielleicht mit Holz imitation. Auch im Bereich der Armaturen und Accessoires zeigt die Ausstellung unzählige Variationen. Soll es eine Dampfdusche mit Aromen und Farben sein, soll eine Regendusche Ihren Körper streicheln? Bei Brombacher Design können Sie sich in Ruhe alles ansehen und dabei eine professionelle Beratung geniessen. Gern können Sie dafür einen Termin vereinbaren. Auf dem Weg zum perfekten Bad ist die Zusammenarbeit mit regionalen Part-
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nern wichtig, zum Beispiel mit dem Muttenzer Möbelhaus Toni Müller, wo sich ein Besuch ebenfalls immer lohnt. Weil Bäder von Brombacher Design so gut aussehen, könnte man auf die Idee kommen, sie würden auch viel kosten. Doch dieser Eindruck täuscht, wie Dieter Brombacher ausführt: «Schönes Design muss nicht teuer sein.» Und auch aus einem kleinen Badezimmer lässt sich ein Schmuckstück zaubern – damit Sie sich länger dort aufhalten, als sie eigentlich müssten. bauRUNDSCHAU
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Individuelle Lösungen für besondere Ansprüche Massgefertigte Möbel aus Münchenstein 51
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Ein schlichtes Badzimmermöbel, alles Ton in Ton, fügt sich harmonisch in den Raum bauRUNDSCHAU 52 ein und macht das Bad zu deiner persönlichen Wohlfühloase.
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Seit über 70 Jahren steht die BARD AG für hochwertigen Möbelbau nach Mass. Das familiengeführte Unternehmen aus Münchenstein verbindet traditionelles Handwerk mit modernster Technik – für individuelle Lösungen im Privat- und Objektbereich. Autor und Bilder: BARD AG
Schlichter BARD-Einbauschrank mit LED-Beleuchtung und Spiegel auf der Innenseite für den perfekten Look
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ie BARD AG in Münchenstein ist im individuellen Möbelbau tätig und seit 1954 ein familiengeführtes Unternehmen, mittlerweile mit Basil Bard und Rebecca Meyer-Bard in der dritten Generation. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf Schränke, Küchen und Badezimmermöbel im Privatkunden- wie auch im Objektbereich. In Letzterem ist es für öffentliche Bauten wie Schulhäuser, Altersheime und Spitäler tätig und stattet diese mit individuellen Möbeln aus. Auch Spezialmöbel fertigt die Bard AG regelmässig. Denn besondere Ansprüche fordern besondere Lösungen und Ideen. Alle Möbel werden
zu 100 Prozent am Standort in Münchenstein gefertigt. Damit sichert die Bard AG die lokale Produktion und sichert 60 Arbeitsplätze. Durch die modernen Prozesse und Maschinen ist eine effiziente Produktion möglich, die laufend innovativer wird. Zudem laufen die Maschinen mit hauseigenem Strom, welcher selbst produziert wird. Holen Sie sich weitere Ideen und Inspirationen auf der BARD-Website unter www.bard.ch. Auf den Social-MediaKanälen des Unternehmens bleiben Sie immer auf dem Laufenden und verpassen kein Projekt mehr.
BARD AG| Dammstrasse 56 | CH-4142 Münchenstein | Tel. +41 (0) 61 416 90 00 | bard@bardag.ch | www.bard.ch
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Natürlichkeit verpflichtet Schöner Bodenbelag als Basis aller Wohnträume
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Holz ist primär ein freundliches Material mit einer grossartigen Haptik und qualifiziert sich durch zahlreiche Merkmale als vielfältiger Werk- und Baustoff. Es ist unglaublich flexibel bearbeitbar, dabei sehr stabil und über Generationen haltbar. Auch besitzt ein Boden belag aus dem Material Holz hinsichtlich Farb gebung und Maserung einen einzigartigen Variantenreichtum – schlichtweg ideal in jeder Hinsicht. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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ls einer der ältesten Baustoffe, der in früheren Zeiten lediglich durch seine Brandgefährlichkeit von anderen Materialien zurückgedrängt worden ist, erlangt Holz als Baustoff in den letzten Jahren wieder eine stark zunehmende Bedeutung. Dies vor allem deshalb, weil er ausgezeichnet mit einer ökologischen sowie nachhaltigen Wirtschaftsweise kompatibel ist und darüber hinaus gute baubiologische Eigenschaften besitzt. Je nach Be- und Verarbeitung lässt sich der natürliche und nachwachsende Rohstoff, grob über den Daumen gepeilt, in Vollholz und Holzwerkstoffe unterteilen. Es existieren über 10’000 verschiedene Holzarten, wobei nur ein kleiner Bruchteil wirtschaftlich genutzt wird. All diese vorteilhaften Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass das Material mit steigender Tendenz gerne im Innenausbau, Möbelbau und Design eingesetzt wird.
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Attraktivität mit zahlreichen Pluspunkten Die enorme Vielseitigkeit eines Parkettbodens, die durch die grosse Auswahl an verschiedenen Holzarten gegeben ist, beeinflusst mit diesem dominanten Argument die Entscheidung über die Art des Fussbodenbelags massgebend. Die Fakten liegen auf der Hand: Parkett kann mehr als nur gut aussehen, denn ein Holzfussboden aus einem nachwachsenden Rohstoff ist sehr ressourcenschonend und damit letztendlich umweltfreundlich. Wenn Wälder nachhaltig genutzt werden, was heutzutage oftmals der Fall ist, wird uns auch zukünftig genügend von diesem qualitativ hochstehenden Rohmaterial zur Verfügung stehen. Auch die Verarbeitung der Baumstämme in einer Sägerei verläuft ohne allzu grossen Aufwand. Anschliessend werden die Rohlinge von der Sägerei in die Parkettfabrik transportiert, um zugeschnitten, getrocknet und zu Parkettelementen verarbeitet zu werden, ohne dabei die natürlichen Eigenschaften des Holzes zu verändern. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil eines nachhaltigen Bodenbelags ist das überaus angenehme Wohnklima, welches zu einem hohen Mass an Wohlbefinden beiträgt.
Energie» auf ein Minimum reduzieren lässt. Ebenfalls nach ökologischen Kriterien verläuft die finale Parkettverlegung in der Wohnung, dem Haus oder in den Büroräumlichkeiten, denn die Parkettleger arbeiten mit zeitgemässen elastischen Klebstoffen und umweltfreundlichen Wasserlacken oder Ölen.
Parkett kann mehr als nur gut aussehen, denn ein Holzfussboden aus einem nachwachsenden Rohstoff ist sehr ressourcenschonend und damit letztendlich umweltfreundlich.
Umweltfreundliche Produktion von Parkett Die Herstellung von Parkett erfolgt heute unter Berücksichtigung aller umweltrelevanten Gesichtspunkte – schliesslich lebt uns der Rohstoff Holz das Kreislaufprinzip vor –, angefangen bei der Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft über die optimale Ausnutzung des vorhandenen Rohmaterials bis hin zur sinnvollen Nutzung durch das Verbrennen der Abfälle und des Sägemehls für Heizund Energiezwecke. Der Einsatz von modernster Maschinen- und Computertechnologie sowie der mehrheitliche Gebrauch von lösungsmittelfreien Klebstoffen und Lacken sind einige Beispiele dafür, wie sich die sogenannte «graue bauRUNDSCHAU
Die Parkettbranche trägt den hohen und breitgefächerten Anforderungen bezüglich Umweltschutz, Umweltbelastung und sparsamem Umgang mit Rohstoffen sowie Energie vollumfänglich Rechnung. Heutzutage ist man sich der Verantwortung gegenüber Natur, Umwelt und Konsument durchaus bewusst.
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Diversität an geeigneten Holzarten Die Umweltfreundlichkeit des Parketts ist eine wichtige Sache, doch darüber hinaus sind Holzfussböden mannigfaltig einsetzbar, äusserst robust und lassen sich nach häufigem Gebrauch alle zehn bis 15 Jahre wieder auffrischen. Damit lange Transportwege vermieden werden können, aber auch weil einheimische Laubholzarten sich wegen ihrer Härte ausgezeichnet für die Verwendung als Parkett eignen, geht der Trend eindeutig in Richtung einheimische (europäische) Holzarten wie Eiche, Buche, Esche oder Ahorn. Weitere beliebte europäische Holzarten für Parkett sind Birke, Kirschbaum oder Nussbaum. Eher selten werden typische Vertreter der Nadelhölzer (Weichhölzer) wie Lärche, Kiefer oder Fichte als Parkettboden verwendet. Der Marktanteil in der Schweiz an Exoten-Holzarten, welche vor allem wegen ihrer grossen Härte und meist dunklen Farbe als Parkettboden eingesetzt werden, ist tendenziell eher gering.
Charakteristikum von Parkettboden Es gehört zu den natürlichen Eigenschaften von Parkett, dass das Holz im Winter während der Heizperiode oder bei einer tiefen Raumluftfeuchtigkeit
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austrocknet, im Fachjargon Schwinden genannt. Dabei kann es vorkommen, dass sich geringe Fugenbildungen zwischen den einzelnen Parkettelementen sowie Verformungen als Schüsselungen ergeben. In den wärmeren Sommermonaten nimmt das Holz Feuchtigkeit aus der Luft auf und dehnt sich aus, im Fachjargon Quellen genannt. Im Verlauf der Jahreszeiten können somit immer wieder kleine, natürliche Veränderungen zwischen den einzelnen Parkett elementen entstehen. Aber grundsätzlich steht einer Verlegung von Parkett auf Niedertemperaturbodenheizungen (maximale Oberflächentemperatur im Parkett 27 Grad Celsius) mit den heutigen Verlegetechniken nichts im Wege und es können problemlos alle gängigen Parkettarten verwendet werden. Die Härte, gemessen als «Brinellhärte», stellt eine weitere positive Eigenschaft des Parketts dar. Je nach Holzart und Wachstumsstruktur kann sie sehr unterschiedlich ausfallen. Eiche, Buche und Esche besitzen ungefähr die gleiche Härte, wobei Ahorn, Birke, Kirschbaum sowie andere einheimische Edelhölzer etwas weicher sind. Einen noch höheren Weichheitsgrad haben die Nadelhölzer, somit sind sie in ihrem Einsatzgebiet eingeschränkt. Deutlich härtere Gesellen als unsere einheimischen Holzarten sind die meisten Exoten-Holzarten sowie der kanadische Ahorn. Bei unsachgemässer Benutzung von Parkettböden wie etwa Stöckelabsätzen, spitzen auf den Boden fallenden Gegenständen, falschen Stuhl- oder Möbelrollen und anderen extremen Punktbelastungen entstehen jedoch bei jeder Holzart Verletzungen an der Oberfläche.
Vorsicht bei starkem Sonnenschein Eine natürliche Verfärbung des Parketts kann durch intensives Tageslicht (UV- und Sonnenstrahlung) entstehen. Die meisten Holzarten können vergilben und die Farben werden blasser. Dieser natürliche Verfärbungsvorgang tritt in den ersten zwei Jahren nach der Verlegung am stärksten auf. Im GegenbauRUNDSCHAU
zug kann es in der Regel geschehen, dass sich natürliche Farbdifferenzen innerhalb einer Holzart stark angleichen. Mit einer neuen Oberflächenbehandlung (Abschleifen und Neubehandeln) kann die Originalfarbe des Holzes jedoch jederzeit wiederhergestellt werden.
«Schwimmend» oder «verklebt»? Bei Parkett hat man die Auswahl zwischen Massivparkett und Mehrschichtparkett. Das Massivparkett wird aus einem Holzstück gefertigt und kann zwischen acht und 25 Millimeter dick sein. Aus zwei, drei oder noch mehr verschiedenen Holzlagen wird das Mehrschichtparkett konstruiert. Fer-
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tigparkettböden sind ab Werk bereits versiegelt, geölt oder gewachst. In Bezug auf die möglichen Verlegearten hat man die Qual der Wahl – die Auswahl ist gross. Hier wird zwischen «verklebter» und «schwimmender» Verlegeart unterschieden. In der Schweiz wird die vollflächige Verklebung weitaus am häufigsten angewendet. Diese Verlegeart erfordert einen ebenen, festen, sauberen und trockenen Untergrund. Die zweite Variante, also schwimmend verlegt, bedeutet, dass das Parkett nicht fest mit dem Unterboden verbunden wird und eine zusätzliche Zwischenlage als Trittschall- oder Wärmedäm-
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mung zwischen Parkett und Untergrund eingebaut wird. Das Parkett liegt somit ohne feste Verbindung zum Untergrund, aber in sich verbunden, auf der Zwischenlage. Die schwimmende Verlegung eignet sich unter anderem speziell bei Renovationen, zur Verbesserung der Trittschalldämmwerte, bei Untergründen mit nicht abbaubaren Klebstoffen und zur Erhöhung des Gehkomforts.
Gestaltungsmöglichkeiten ohne Ende Die Kombinationen von Formaten, Designs, Mustern und Holzfarben sind in einer riesigen Anzahl vorhanden und können nach individuellen Gestaltungswünschen verknüpft werden. Vom kleinformatigen Mosaikparkett über Schiffbodenriemen bis hin zu sehr grossen, langen und breiten Brettern – den beliebten Landhausdielen – kann die Planung frei und ohne grosse Einschränkungen vonstatten gehen.
Anwendungsmöglichkeiten von Holzböden Bei der Auswahl des optimalen Parketts ist neben der Härte vor allem auch auf die Strukturierung und das naturgegebene Verhalten der Holzart zu achten. Die Wahl der Oberflächenbehandlung, abgestimmt auf die Benutzungsart, ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor für die Langlebigkeit eines Parkettbodens. Fazit: Ein überaus robuster Parkettboden zeichnet sich vom privaten Wohnbereich über Büros, Konferenzräume, Schulzimmer bis zum stark frequentierten Restaurant oder Gemeindesaal wegen seiner hervorragenden Eignung als Bodenbelag aus. Seine Widerstandsfähigkeit ist ein unschlagbarer Vorteil: Im Gegensatz zu anderen Bodenbelägen lässt er sich nach einer Benutzungsperiode wieder auffrischen, er ist danach wieder wie neu!
Holzfaserdämmplatten schreibt man neu mit L
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Lichtlösungen der Zukunft Wie neue Technologien die Welt des Lichts revolutionieren Dass auch zukünftige Beleuchtungssysteme eine sehr hohe Energieeffizienz aufweisen müssen, versteht sich von selbst. Aber dies ist nur ein Faktor, dem schon heute eine grosse Bedeutung zugemessen wird. Die wirklich spannenden Fragen sind: welche Technologien und Trends werden künftige Beleuchtungslösungen prägen? Wie sehen Lichtlösungen der Zukunft aus? Autor: Markus Binda, Fachdelegierter FVB / Fachverband der Beleuchtungsindustrie
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eben der Energieeffizienz werden Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft wichtige Kriterien für die Lichtlösungen der Zukunft. So werden Materialwahl und Materialzusammensetzung wichtige Punkte zur Minimierung der grauen Energie von Beleuchtungskörpern. Auch das Produktedesign kommender Leuchten wird noch gezielter darauf ausgerichtet sein, dass möglichst alle verbauten Teile stoffrein demontiert und der Wiederverwendung oder dem Recycling zugeführt werden können. Gelingt es, die Lebensdauer einer Leuchte weiter markant zu verlängern, wird sich dies positiv auf die Nachhaltigkeit einer Lichtlösung auswirken. Dies kann durch ein modulares Leuchtendesign und vor allem durch die Reparaturfähigkeit der Leuchten erreicht werden. Beleuchtungskörper der Zukunft werden Ready2Repair sein.
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Durch den Einsatz von intelligenten Lichtsteuerungen werden künftige Beleuchtungslösungen noch effizienter, unterstützen Menschen in ihren Tätigkeiten und schaffen ein angenehmes und anregendes Ambiente. Durch den Einsatz von vernetzten Leuchten, diverser Sensoren und leistungsfähigen Steuerungen können kommende Lichtlösungen mehr als nur Konstantlicht
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und Anwesenheitssteuerung. So können künftig vermehrt auch nichtvisuelle Wirkungen des Lichtes (biologisch wirksames Licht) mittels HCL Human Centric Lighting abgedeckt werden. Dabei bringen Beleuchtungsanlagen die Dynamik des Tageslichtes in Innenräume. Durch Veränderung der Lichtfarbe, der Lichtintensität und die Anpassung des Blaulichtanteiles im Tagesverlauf wer-
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den die biologischen Einflüsse des Tageslichtes auf den Menschen durch das Kunstlicht abgebildet. Smarte Lichtsteuerung können in Zukunft auch erkennen, welche Arbeitsplätze wann besetzt sind und wie die Beleuchtung für die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden muss. KI-unterstützte Steuerungssysteme werden in der Lage sein, sich selbstständig an individuelle Bedürfnisse, Umgebungsbedingungen und Nutzerverhalten anzupassen. Da sich die Beleuchtungskörper nahe bei den Nutzern befinden und über eine Anbindung ans Stromnetz verfügen, werden in Zukunft neue Leuchtensensoren Raum- und Nutzerdaten erfassen und verarbeiten. So wird man die Luftqualität direkt am Arbeitsplatz überwachen und bei Bedarf lokal Frischluft zuführen können. Oder über die Detektion der besetzten Arbeitsplätze könnte im Personalrestaurant die Anzahl Menüs besser disponiert werden. Und der Facilitymanager wird nur noch diejenigen Arbeitsplätze zur Reinigung freigeben, die auch für eine gewisse Zeit genutzt worden sind.
INNENARCHITEKTUR
Im Bereich Datenübertragung / Kommunikation werden Beleuchtungsanlagen zukünftig eine noch wichtigere Rolle einnehmen. Die Technik Light Fidelity (Li-Fi) ist eine optische, drahtlose Technologie zur Datenübertragung. Durch sehr schnelles Ein- und Ausschalten der LED-Leuchten wird dem Lichtstrahl ein Datenstrom aufmoduliert, der von entsprechenden Detektoren empfangen und verarbeitet werden kann. So wird es möglich sein, ein heute gängiges WiFi-Netz künftig durch eine Beleuchtungsanlage mit Li-Fi zu ersetzen. Mit dem grossen Vorteil, dass Li-Fi keinerlei elektromagnetische Strahlung abgibt. Bei neuen Lichttechnologien sind aus heutiger Sicht keine bahnbrechenden Entwicklungen auszumachen. Einzig die schon länger bekannte OLED-Technologie könnte in einigen Jahren den Durchbruch in der Allgemeinbeleuchtung erzielen. Heute werden OLEDs in grossen Stückzahlen für Monitore und Bildschirme produziert. Ihr Vorteil in der Allgemeinbeleuchtung sind die extrem dünnen leuchtenden Schichten. So könnten ultraflache und/oder flexible Leuchten auf OLED-Basis hergestellt werden. Bis zum Einsatz dieser Technologie müssten aber zuerst die Effizienz, die Lebensdauer und die Kosten von OLEDs auf das Niveau von LEDs gebracht werden. Einen grossen Impact für die Lichtlösungen der Zukunft wird zweifelsohne der Einsatz von 3D-Druckern in der Leuchtenproduktion haben. Dies wird in unterschiedlichen Themenkreisen sichtbar werden. Der 3D-Druck erlaubt komplexe Formen, filigrane Muster und organische Strukturen. Das eröffnet unzählige neue Spielräume in Ästhetik und Funktion. Auch im Bereich der Nachhaltigkeit kann der Einsatz von 3D-Druckern bestehende Grenzen verschieben. Künftige 3D-Drucker können mit recycelten oder biologisch abbaubaren Grundmaterialien betrieben werden. Dies reduziert den ökologischen Fussabdruck der so gedruckten Teile enorm. Auch ist eine dezentrale Produktion mit mobilen 3D-Druckern
relativ unkompliziert zu bewerkstelligen. Das führt zu einem reduzierten Logistikaufwand, verkürzt Lieferzeiten und minimiert die CO2-Emissionen beim Transport. Mit dem Einsatz von 3D-Druckern in der Leuchtenproduktion lassen sich Produktionszeiten verkürzen und bei der Fabrikation-auf- Bestellung kann auf eine Lagerhaltung verzichtet werden.
Die Lichtlösungen der Zukunft werden also smart, nachhaltig und menschenzentriert sein. Neue Produktionsverfahren stellen die heutigen Produktionsund Lieferabläufe auf den Kopf und ermöglichen den Einsatz von ökologischen Materialien. Intelligente Lichtsteuerungen stellen den Menschen in den Mittelpunkt. Die Zukunft des Lichtes ist sehr hell.
Mit dem Einsatz von 3D-Druckern in der Leuchtenproduktion lassen sich Produktionszeiten verkürzen und bei der Fabrikation-auf-Bestellung kann auf eine Lagerhaltung verzichtet werden.
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INNENARCHITEKTUR
Feuerkunst im Raum Art of Fire verbindet Wärme und Design
In einer Welt, in der sich Interior Design zwischen purer Funktionalität und ästhetischem Anspruch bewegt, setzt Art of Fire ein leuchtendes Statement: Feuer als Skulptur. Die Ofenmarke ist spezialisiert auf Hängecheminées und Schwedenöfen, die weit mehr sind als Wärmequellen – sie sind Architektur im Kleinformat. Autor und Bild: Art of Fire GmbH
Schwebende Leichtigkeit
Wärme als Designelement
Die Hängecheminées von Art of Fire wirken fast schwerelos. Wie frei im Raum schwebende Objekte vereinen sie minimalistische Linienführung mit handwerklicher Präzision. Durch raffinierte Aufhängungssysteme ist die Sicherheit gewährleistet und bietet einen 360-Grad-Blick ins Flammenspiel.
Art of Fire steht für eine Philosophie, die Feuer nicht nur als Wärmequelle, sondern als emotionales Zentrum versteht. Das Flammenspiel wird inszeniert, ohne aufdringlich zu wirken – eine Balance, die exklusiv, modern, zeitlos und einzigartig ist.
Art of Fire GmbH | Kreuzlingerstrasse 83 | CH-8590 Romanshorn | Tel. +41 (0) 71 461 12 60 | info@artoffire.ch | www.artoffire.ch
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Barrierefreiheit. Zugang ohne Hindernisse. Moderne Gebäude sind barrierefrei und für alle Menschen zugänglich. Für ein Leben in Selbständigkeit und Freiheit. Erfahren Sie alles darüber an der Swissbau, Halle 1.1, Stand A 54 Oder informieren Sie sich auf: dormakaba.ch/barrierefreiheit
INNENARCHITEKTUR
Hilfsmittel für ein selbstbestimmtes Leben Damit Menschen mobil und selbstständig bleiben
Ein Unfall, eine Erkrankung oder angeborene körperliche Beeinträchtigungen: Immer wieder kommen Menschen in Situationen, in denen sie auf Hilfsmittel angewiesen sind. Autorin: Fränzi Grossenbacher Bild: Exma VISION
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iele Menschen – ob jung oder alt – sind in ihrem Alltag auf Hilfsmittel angewiesen. Dank dieser Lösungen bleiben sie selbstständig und mobil und können vielfach weiterhin im gewohnten Umfeld wohnen.
Aus dem Leben gegriffen Remo, 38 Jahre, hat bei einem schweren Autounfall seinen rechten Unterschenkel verloren. Daher benötigt er einen Rollstuhl. Remo stellt einen Antrag auf Hilfsmittel zu Mobilität und hindernisfreiem Wohnen bei der Invalidenversicherung (IV). Diese erteilt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Hilfsmittelberatung für Behinderte und Betagte (SAHB) den Auftrag, eine fachtechnische Beurteilung vorzunehmen. Es ist Aufgabe der SAHB, die Abklärung im Sinne der IV durchzuführen. Das heisst, dass das Hilfsmittel oder die Lösung einfach, zweckmässig und wirtschaftlich sein soll.
Hilfsmittel ebnen den Weg In Remos Fall unterstützt ihn die SAHB beim Abklären seiner Wohn- und Arbeitssituation. Vor Ort prüfen Fachleute, ob die Wohnung – das heisst vom Zugang über die Küche bis zum Badezimmer – auf seine Bedürfnisse anpassbar ist. Der Zugang zum Haus führt über eine Stufe. Remo benötigt dafür eine einfache mobile Rampe. Die Küche ist sehr modern ausgestattet. Einzig die Oberschränke sind zu hoch. Zusammen mit einem Küchenbauer klären die Fachleute der SAHB die Möglichkeiten ab, um die Schränke zugänglich zu machen. Der Küchenfachmann baut beim Oberschrank eine Art Lift ein, sodass sich die Regale per Knopfdruck senken lassen. Im Badezimmer baut ein Sanitärfacharbeiter eine schwellenlose Dusche mit einem Duschsitz ein. Da Remo mit der Prothese kurze Strecken gehen kann und hauptsächlich einer sitzenden Tätigkeit nachgeht, benötigt er am Arbeitsplatz keinen Rollstuhl. In Absprache mit dem Hauseigentümer darf ein Treppensitzlift eingebaut werden. Damit überwindet Remo die Treppe am Arbeitsplatz. Für seinen ArbauRUNDSCHAU
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INNENARCHITEKTUR
FACHSTELLE FÜR HILFSMITTEL
beitsweg nutzt Remo den öffentlichen Verkehr. Den Rollstuhl hat er aus dem IV-Depot erhalten. Die SAHB bewirtschaftet die Depots im Auftrag der Invalidenversicherung.
Die SAHB ist ein Kompetenzzentrum für Hilfsmittel und an acht Standorten in der Schweiz vertreten. Sie verhilft Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit zu optimaler Mobilität und berät sie kompetent in allen Fragen des hindernisfreien Wohnens und selbstständigen Lebens. Die SAHB erfüllt damit einen Leistungsauftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV). Die Stärke der SAHB liegt in der unabhängigen Beratung ohne Verkauf.
Wer zahlt? Remo steht mitten im Berufsleben. Somit werden in der Regel die notwendigen Kosten für Hilfsmittel, Wohnungsanpassungen oder Autoumbauten von der IV übernommen, sofern sie den gesetzlichen Grundlagen entsprechen. Anders sieht es aus, wenn eine betroffene Person bereits das ordentliche Rentenalter erreicht hat oder eine Rente vorbezieht. In diesem Fall sind die Leistungen durch die IV beziehungsweise AHV eingeschränkt.
Die SAHB arbeitet im Auftrag der Kostenträger (Invaliden- und andere Versicherungen) und erstellt fachtechnische Beurteilungen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen.
Einzigartige Ausstellung Mit der Exma VISION führt die SAHB in Oensingen eine umfassende Ausstellung. Auf einer Fläche von über 1 000 Quadratmetern können Besucherinnen und Besucher mehr als 700 Produkte des Fachhandels besichtigen, ausprobieren und sich kompetent beraten lassen. Es gibt Hilfsmittel für die Mobilität, den Wohnbereich, Treppenlifte, hindernisfreie
Badezimmer, Liegen und Transfer, Arbeitsplatz, Therapie und Freizeit sowie elektronische Hilfen. Wer einen Umbau des Badezimmers plant, kann auf ein besonderes Erlebnis zählen: In der Exma VISION befindet sich ein verstellbares Badezimmer. Dort wird zeigt, ob Wünsche auch realisierbar sind.
Ausstellung Exma VISION | Dünnernstrasse 32 | CH-4702 Oensingen | Tel. +41 (0) 62 388 20 20 | exma@sahb.ch | www.exma.ch
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RUBRIK
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KOLUMNE
Warum kleben wir an der Vergangenheit? Autor: Dominik Mahn, CEO von smartconext AG
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erstehen Sie mich nicht falsch: Tradition hat Werte, Kultur und gehört zu jeder Gesellschaft. Tradition ist aber auch immer Vergangenheit. Was per se auch nicht schlecht ist. Und trotzdem sage ich:
«Stillstand ist der Tod. Wer sich nicht bewegt, wird unweigerlich von anderen überholt.»
Also nur auf Fortschritt setzen? Auch nicht. Hierzulande sagt man «Uf alte Pfanne lernt mer choche», aber ebenso auch «De Schneller isch de Gschwinder». Die Mischung macht’s also. Fortschritt wagen Doch was bedeutet eigentlich Fortschritt wagen? Schauen wir uns die Unternehmen an, die in den letzten Jahrzehnten Weltmarktführer wurden: Tesla hat die Automobilindustrie auf den Kopf gestellt, weil Elon Musk nicht gefragt hat, ob Elektroautos irgendwann marktreif sein könnten, sondern einfach gemacht hat. Netflix hat die Videotheken verdrängt, weil es sich selbst immer wieder neu erfand – vom DVD-Versand über Streaming bis hin zur eigenen Content-Produktion. Und Apple? Aus einem Computerhersteller wurde ein Lifestyle-Ökosystem, weil man sich nicht mit «das haben wir immer so gemacht» zufrieden gegeben hat, sondern konsequent Innovation lebte. Die Falle des Immer-so Warum aber tun sich so viele Firmen schwer? Wieso hören wir immer wieder von Geschäftsleitungen oder Marketingleuten den Satz «Das machen wir so, weil wir es schon immer so gemacht haben»? Kodak hielt an der analogen Fotografie fest, obwohl sie die Digitalkamera selbst erfunden hatten – das Ende ist bekannt. Nokia verpasste den Smartphone-Trend, weil man überzeugt war, dass Tastenhandys für immer reichen würden. Blockbuster winkte Netflix einst belächelnd ab – kurz bevor sie
bankrottgingen. Das Muster ist immer dasselbe: Wer den Wandel ignoriert, wird vom Wandel gefressen. Kultur statt Lippenbekenntnis Und genau hier zeigt sich das eigentliche Problem: Der Fisch stinkt vom Kopf. Fortschritt braucht Rückendeckung von oben. Innovation ist kein Nebenprodukt einer hippen Abteilung, sondern muss Chefsache sein. Wer will, dass Mitarbeitende Neues wagen, muss selbst Vorbild sein – mit Mut, Offenheit und Risikobereitschaft. Unternehmen, die diese Kultur in ihre DNA schreiben, bleiben nicht in der Vergangenheit kleben, sondern gestalten die Zukunft. Die Schweizer Baubranche – zwischen Tradition und Zukunft Gerade die Schweizer Baubranche tut sich mit diesem Spagat schwer. Auf der einen Seite haben wir Hightech-Unternehmen im Holzbau, die mit Vorfertigung und digitalem Zwilling international Standards setzen. Auch Start-ups, die mit 3-D-Druck oder modularen Konzepten experimentieren, zeigen, dass es auch hierzulande Köpfe gibt, die mutig vorausgehen. Auf der anderen Seite dominiert vielerorts noch das Prinzip «Das haben wir schon immer so gemacht» – Ausschreibungen nach Schema F, Planung in Silos, ein zögerlicher Umgang mit BIM. Während wenige Leader wie Implenia, ERNE oder Burckhardt sichtbar vorangehen, bremsen etliche kleine, mittlere, aber auch grosse Player den Wandel aus. Die Folge: Wir verschenken Innovationskraft und riskieren, im internationalen Vergleich ins Hintertreffen zu geraten. Wer nur auf Tradition baut, verbaut sich am Ende selbst die Zukunft.
Dominik Mahn ist Gründer und CEO von smartconext, der führenden Plattform für digitale Auftragsakquise in der Schweizer Bau- und Handwerksbranche. Als gefragter Speaker und einer der führenden Köpfe für Innovation im Bauwesen setzt er sich dafür ein, dass die Schweizer Baubranche Tradition und Fortschritt miteinander verbindet. Dabei bringt er nicht nur den Fachkräftemangel, sondern vor allem Digitalisierung, Innovation und die kulturelle Transformation von Unternehmen gezielt auf die Agenda. Mehr zu Dominik Mahn: www.linkedin.com/in/dominik-mahn Mehr erfahren: www.smartconext-bau.ch
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AUS- UND WEITERBILDUNG
Karriere und Kompetenz im Strassenunterhalt Impulse für Mitarbeitende im Strassenunterhaltsdienst
Um den hohen Schweizer Strassenstandard zu erhalten, braucht es Fachleute, die sich mit sämtlichen Themen rund um Wartung und Instandsetzung der Strassen auskennen – und immer auf dem neuesten Stand sind. Autorin: Esther Tanner Bilder: Stiftung Campus Sursee
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arum bietet das Bildungszentrum am Campus Sursee ein breites Angebot an unterschiedlichen, wiederkehrenden Ausbildungen für Baupoliere, Bauvorarbeiterinnen, Gruppenführer und Mitarbeitende von Unterhaltswerkhöfen an: ein umfangreiches Angebot an ein-
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tägigen Ausbildungen für die Mitarbeitenden des Strassenunterhaltsdienstes von Kantonen, Städten und Gemeinden. Ebenfalls steht die Ausbildung zum Bauvorarbeiter und zur Baupolierin Strassenunterhalt mit modernsten Unterrichtsmethoden zur Auswahl.
AUS- UND WEITERBILDUNG
Stetige Weiterbildung und Aufwertung des Berufsstandes Jährlich bilden sich rund 500 Teilnehmende an den eintägigen Modulen weiter. Die Angebote werden spezifisch mit neuen Themen zu Persönlichkeitsentwicklung, Führung und Technik ergänzt. Mittlerweile umfasst das Angebot 18 verschiedene Weiterbildungsthemen. Mit der gezielten Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden im Strassenunterhaltsdienst der öffentlichen Hand wird dieser Beruf aufgewertet. Die Zukunftsperspektiven der Teilnehmer wachsen, erfahrene Leistungsträger aktualisieren ihr Wissen. Junge Talente werden mit der Ausbildung zum / zur Bauvorabeiter *in und Baupolier*in Strassenunterhalt gefördert. Sie schafft die Grundlage zur fachkundigen Weitergabe der benötigten Kompetenzen im Arbeitsalltag.
Mit modernster Ausbildung zur Berufsprüfung Baupolier*in Strassenunterhalt Die Ausbildung richtet sich an Berufsleute, welche zukünftig eine Führungsfunktion übernehmen wollen. Die Ausbildungen finden blockweise statt und gewährleisten einen optima-
len Praxistransfer. Der erste Teil wird mit dem Diplom «Bauvorarbeiter*in Strassenunterhalt» abgeschlossen. Dieses Diplom ist zugleich auch die Zulassung zur Baupolierschule. Diese bereitet die Teilnehmenden auf die Berufsprüfung Baupolier*in Strassen-
unterhalt mit eidgenössischem Fachausweis vor.
Hier gibt es die Infos Der Campus hat eine Broschüre mit der Ausbildung Bauvorarbeiter*in und Baupolier*in Strassenunterhalt sowie mit allen Modulen zum Thema Strassenunterhalt zusammengestellt. Diese informiert über den Inhalt der einzelnen Module, deren Preise und Durchführungsdaten.
QR-Code zum Ausbildungsbeschrieb:
AKTUELLE AUSBILDUNGEN – Arbeitssicherheit / Signalisation 23. April 2026 – Winterdienst auf Verkehrsflächen 28. Mai 2026 Weitere Ausbildungen für Unterhaltspersonal, scanne den QR-Code: Stiftung CAMPUS SURSEE | Postfach | CH-6210 Sursee | Tel. +41 (0) 41 926 26 26 | info@campus-sursee.ch | www.campus-sursee.ch
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Geniales Karrieresystem – mit 28 Jahren im Lead Flexibilität als Erfolgsfaktor auf der Baustelle Während vielerorts in der Schweiz Läden dicht machen und Verkaufsflächen leer stehen, sieht das in einem Dörfchen im Kanton Graubünden anders aus – hier werden zahlreiche neue Outlet-Ladenlokale gebaut. Mittendrin: der 28-jährige Andrin Egli, der als Baupolier auf der Grossbaustelle viel Verantwortung trägt. Autor und Bilder: Bauberufe.ch
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as Outlet-Dörfchen bei Landquart ist eine echte Erfolgsgeschichte. Nun wird das Freiluft-Shopping-Center erweitert. Auf 5000 zusätzlichen Quadratmetern entstehen 14 neue Geschäfte und ein vierstöckiges Parkhaus mit 350 Stellplätzen. Seit Sommer 2023 arbeitet ein sieben- bis zehnköpfiges Team der Zindel United zusammen mit anderen Einheiten und Bauunternehmen an der Erweiterung. Auf der Baustelle herrscht an diesem Morgen reger Betrieb. Wände und Decken werden geschalt und am Nachmittag mit Beton gefüllt. Insgesamt werden auf der Baustelle rund 16’000 Kubikmeter Beton verbaut. Ein Teil davon
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stammt aus dem wiederaufbereiteten Mischabbruch, gewonnen aus dem Rückbau der ehemaligen Tiefgarage. Mittendrin: der 28-jährige Andrin Egli, Baupolier bei Zindel United. Trotz jungem Alter trägt er schon eine grosse Verantwortung. Als Baupolier ist Andrin Egli Koordinator, Taktgeber und Ansprechperson für alle Fragen auf der Baustelle. Er plant, was wann betoniert wird, stimmt sich mit Ingenieuren ab, ruft die Eisenleger, teilt das Zindel-Team ein und sorgt so dafür, dass alles nach Plan läuft. Aber: Auf einer Grossbaustelle kann immer etwas dazwischenkommen. Und dann zahlt es sich aus, dass Andrin den Überblick
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bewahrt und flexibel ist: schnell und lösungsorientiert schichtet er Ressourcen um, zieht Leute hinzu oder verlegt Arbeitsschritte. Am besten gelingt es ihm den Überblick zu bewahren, wenn auf der Baustelle ist. Deshalb erledigt Andrin seine «Büroaufgaben» wie Telefonate und Denkarbeit auch mal lieber draussen als in der Baracke. Das geht dank Tablet und Smartphone mittlerweile problemlos. «Ich bin näher dran. Ich sehe, was los ist, spüre die Bedürfnisse, und die Leute können ohne Hürde direkt zu mir kommen», sagt Andrin. Auf der Baustelle ist Teamarbeit zentral. «Wir sind fast wie eine Familie»,
AUS- UND WEITERBILDUNG
sagt Andrin. Dazu passt, dass sie den teaminternen WhatsApp-Chat «La Familia dei Cantieri» getauft haben. Gemeinsame Abendessen oder Bowlingabende stärken den Zusammenhalt. «So schaffen wir auch grosse Projekte oft sogar vor Termin», ist Andrin überzeugt. Apropos Ausbildung - das Thema ist für Andrin nicht vorbei. Seine aktuelle Rolle gefällt ihm zwar gut, ihn reizt aktuell das Feintuning in seiner Tätigkeit als Baupolier: Punktuelle Weiterbildungen für BIM, digitale Rapportierung, praktische Tools für den Alltag. Er könnte sich auch vorstellen, eine Weiterbildung zum Bauführer zu absolvieren.
«Im Moment passt es für mich. Aber ich bin offen – vielleicht kommt irgendwann noch der Bauführer.» Andrin Egli
über die nächsten Herausforderungen. Ende Mai ist die Arbeit für Andrin und sein Team getan, dann geht es an den Innenausbau der Ladenflächen, bis der neue Teil im Frühjahr 2026 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. «Ich bin im Kopf schon beim nächsten Projekt», sagt Andrin. Bald beginnt der Neubau der Fachhochschule in Chur.
Andrin weiss es zu schätzen, dass er bei einem grossen Projekt wie in Landquart Verantwortung übernehmen darf. «Das ist für mich ein echtes Highlight.» Umso mehr freut er sich
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NACHHALTIGE ENERGIELÖSUNGEN
Ein Back-up für die Wärmepumpe Die AC ELWA 2
Die AC ELWA 2 sichert die Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus in Oberösterreich ab. Aber sie kann noch viel mehr, wie dieses Projekt zeigt – Stichwort Eigenverbrauch und doppelte Lebensdauer! Autor: Tobias Fuchslechner Bilder: my-PV GmbH
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in wunderschönes Einfamilienhaus im oberösterreichischen Ternberg bietet mit einer FünfKilowattpeak-Photovoltaikanlage ideale Voraussetzungen, um mehr aus dem eigenen Photovoltaikstrom herauszuholen. Die vier Bewohner des Hauses, das 2012 fertiggestellt wurde, haben einen 300-Liter-Boiler von Vaillant, dazu
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noch eine Wärmepumpe mit Flächenkollektoren, ebenfalls von Vaillant. Seit 2012 ist die Wärmepumpe schon dreimal ausgefallen – jeweils für drei bis fünf Tage, an denen kein Warmwasser zur Verfügung stand. Für diesen Fall machte sich der Eigentümer auf die Suche nach einem Heizstab. Durch einen persönlichen Kontakt in der Familie ist
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er auf my-PV-Lösungen gekommen, die noch mehr als einen gewöhnlichen Heizstab anbieten. Die Lösungen vom österreichischen Experten für Wärme aus Photovoltaik ermöglichen eine Maximierung des Eigenverbrauchs, also der Verwendung der eigenen Photovoltaikenergie im Haus. Dafür bietet das innovative Unterneh-
NACHHALTIGE ENERGIELÖSUNGEN
men seit über einem Jahrzehnt Produkte an, die stufenlos geregelt werden, je nach Überschuss aus der Photovoltaikanlage. Gepaart mit der eigenen Photovoltaikanlage im Haus von Herrn Szekeres war die perfekte Lösung mit der AC ELWA 2 gefunden: Sie eignet sich für den maximalen Eigenverbrauch, denn sie regelt stufenlos von null bis 3.5 Kilowatt, je nach Ertrag beziehungsweise Überschuss der eigenen Photovoltaikanlage. Daneben kann der PV-Heizstab freilich auch zum Nachheizen, bei einem Ausfall des Primärheizsystems (der Wärmepumpe also), herangezogen werden – und mit Strom aus dem öffentlichen Netz eine einstellbare Temperatur im Boiler gewährleisten.
Gab es Hindernisse bei der Implementierung? Mit dem gekauften Haus war seit 2012 schon ein VaillantBoiler mit 300 Litern integriert, welcher leider keinen Heizpatronenanschluss (G 1.5 Zoll) hat. Das erschwerte eine Nachrüstung mit der AC ELWA 2, die zwar in zwei Teilen geliefert wird (Heizstab und Elektronikeinheit getrennt montierbar), aber wenn der Boiler keinen passenden Anschluss für den Heizstab bietet, hilft das wenig. Hierfür wurde ein Umweg genommen, denn der Eigentümer ist von der my-PV-Lösung überzeugt. Auch einen herkömmlichen Wartungsdeckel inklusive Gewinde für eine einfache Nachrüstung gibt es für diesen Boiler nicht. Der Eigentümer konstruierte extra einen Flansch mit einem Lochkreis inklusive Gewinde, welches er bei einem kleinen Betrieb in der Nähe anfertigen liess. Den Umbau sieht man in den Bildern. Bei vielen Referenzprojekten, die wir auf der Website haben, war der Einbau in den Boiler beziehungsweise Pufferspeicher kein Problem. Und dieses Projekt hier zeigt, dass es auch erschwert möglich ist, auf Photovoltaikwärme zu setzen. «Einen zweiten Temperaturfühler für die AC ELWA 2 liess der 300-Liter-Boiler von Vaillant aber zu. Diesen konnte ich in meinen Boiler bei der Tauchhülse für den Temperaturfühler neben dem Originalteil von Vaillant noch dazufügen», so der oberösterreichische Eigentümer.
Wie wird der Warmwasserbedarf im Haus gedeckt? Die Familie mit insgesamt vier Personen erwärmt primär mit der installierten Wärmepumpe das Warmwasser. Insgesamt zweimal pro Tag wird die Erwärmung angesteuert, einmal zu Mittag und einmal am Abend, wenn keine Sonne da ist. Selbst wenn der Wirkungsgrad von der Wärmepumpe her besser ist, verbraucht die Wärmepumpe – ausser an sehr sonnigen Tagen – immer auch Netzstrom. Und das, obwohl mit einem Heizstab, der stufenlos geregelt wird, genügend überschüssige Energie aus der Photovoltaik anlage zur Verfügung stehen würde, um das Warmwasser solarelektrisch zu bereiten – auch mit einem geringeren Wirkungsgrad. Mit den my-PV-Lösungen wird ausschliesslich PV-Strom verwendet, der Netzstrom wird nur für eine
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NACHHALTIGE ENERGIELÖSUNGEN
etwaige Warmwassersicherstellungsfunktion bezogen, die aber manuell eingestellt werden kann. Und die verbaute Wärmepumpe schafft nur maximal 50 Grad Celsius im Boiler. Im Sinne der Legionellenprävention wird empfohlen, auch hier höhere Temperaturen von 60 bis 70 Grad zumindest einmal pro Woche zu erreichen. Das schafft die Wärmepumpe nicht, aber die AC ELWA 2 kann das Wasser auf bis zu 95 Grad Celsius erhitzen. Legionellenprophylaxe ist also vorprogrammiert! Damit ist nicht nur in möglichen Ausfallszeiten der Wärmepumpe die Warmwasserbereitung gewährleistet, sondern die AC ELWA 2 trägt auch zu einer Sicherstellung eines keimfreien Trinkwassers bei.
Was sind die Vorteile aus Ihrer Sicht durch die Umstellungen beziehungsweise Erweiterung mit Photovoltaikwärme? «Klarer Vorteil der AC ELWA 2 ist es, den Eigenverbrauch aus der PV-Anlage zu erhöhen. Noch bekommt man eine ohnehin schon geringe Einspeisevergütung, wenn diese aber mal ins Negative kippt oder weiter gestrichen wird, ist das Einspeisen noch unrentabler. Da mache ich lieber mehr aus meinem PV-Strom und nutze ihn für die Wärmebereitung», so der Eigentümer Alexander Szekeres. Dazu hat die Erweiterung mit der AC ELWA 2 den Vorteil eines zweiten Wärmebereitungssystems, falls die Wärmepumpe wieder einmal ausfällt. So muss die vierköpfige Familie nicht auf das warme Duschen verzichten. Der grösste Vorteil liegt aber darin, dass die Wärmepumpe im Sommer geschont wird. Wenn man beispielsweise lediglich einen Start der Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung in sonnenreichen Monaten hat, verdoppelt das über diesen Zeitraum gesehen die Lebensdauer und schont so die recht hochpreisige Investition des Heizsystems. «So kann mehr aus dem PV-Strom geholt werden und ich schone meine Primärheizungsquelle – eine Win-win-Situation», so der Eigentümer.
Persönliche Kundenmeinung «Obwohl die Wärmepumpe nur einen Bruchteil an Strom vergleichen mit der AC ELWA 2 verbraucht, kommt die Energie sehr oft nicht von der Sonne und Strom muss zugekauft werden», gibt der Oberösterreicher zu bedenken. Mittlerweile bekommt man auch fast nichts mehr für das Einspeisen des PV-Stroms – zumindest in Österreich. Auch in Deutschland und der Schweiz sind die Vergütungen gesunken – da ist die Eigenverbrauchsoptimierung Pflicht. «Meine AC ELWA 2 ist nun seit Anfang September 2024 in Betrieb – und ich mache gerne Werbung dafür im Bekanntenkreis, weil sie mit meinem PV-Strom quasi gratis funktioniert», zeigt sich Alexander Szekeres begeistert.
FAKTENBOX Eigentümer Alexander Szekeres Photovoltaikleistung, Ausrichtung Fünf Kilowattpeak Süden, Dachneigung 38 Grad 0.8 Kilowattpeak Balkonkraftwerk im Westen Wechselrichter, Batteriespeicher Fronius Symo 5.0.3-M, kein Batteriespeicher Fronius Wallbox Wärmespeichergrösse Vaillant VIH RW 300 (Boiler mit 300 Liter ohne Heizpatronenanschluss) Bautyp Einfamilienhaus, Neubau Baujahr und Quadratmeteranzahl 2011/2012, 130 Quadratmeter Wohnfläche Eingesetztes my-PV-Produkt & Nutzen AC ELWA 2, Warmwasserbereitung Anlagensteuerung Fronius Smart Meter
my-PV GmbH | Betriebsstrasse 12 | AUT-4523 Neuzeug | Tel. +43 (0) 7259 39328 | office@my-pv.com | www.my-pv.com
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Im Blackout-Fall ist man mit der richtigen Photovoltaikanlage bestens versorgt.
Wie beim Blackout das Licht zu Hause an bleibt So bleibt Ihr Zuhause auch ohne Netzstrom versorgt Ein plötzlicher Stromausfall und alles ist dunkel. So geschehen im April dieses Jahres auf der iberischen Halbinsel: Über 50 Millionen Menschen waren schlagartig ohne Strom. Extreme Wetterlagen, Netzüberlastung oder geopolitische Krisen können jederzeit wieder zu einem grossflächigen Blackout führen. Umso beruhigender, wenn das eigene Zuhause auch dann weiter mit Energie versorgt ist – dank Photovoltaik und richtiger Ausstattung. Autor und Bilder: Fronius Schweiz AG
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Netzausfall ausgewählte, einphasige Verbraucher (bis drei Kilowatt) über eine abgesicherte Steckdose, ganz ohne Batterie – solange die Sonne scheint. Ideal für Kühlschrank, Router oder Ladegerät.
Basis-Notstromversorgung
In Kombination mit einem Stromspeicher versorgt der Hybridwechselrichter das Haus auch nachts. Fällt der Strom aus, genügt ein Knopfdruck: Der Notstromschalter aktiviert die Versorgung durch Batterie oder PV-Anlage. Sobald das öffentliche Netz stabil ist, wird wieder automatisch umgeschaltet.
enn viele wissen nicht: Die meisten PV-Anlagen schalten sich bei Stromausfall automatisch ab. Damit der selbst erzeugte Sonnenstrom trotzdem genutzt werden kann, braucht es einen notstromfähigen Wechselrichter. Fronius bietet hier mehrere Lösungen. Alle Hybridwechselrichter sind notstromfähig und profitieren vom «Made-in-Europe-Bonus».
In allen GEN24- und GEN24-Plus-Wechselrichtern von Fronius ist der «PV Point» integriert. Diese Basislösung versorgt bei bauRUNDSCHAU
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Manuelle Umschaltung auf Notstrombetrieb
Automatische Umschaltung in den Full Backup-Modus Wer den gesamten Haushalt bei Netzausfall weiter betreiben möchte, setzt auf den Full-Back-up-Modus. Eine automatische Schalteinheit erkennt den Stromausfall sofort und trennt das Hausnetz sicher vom öffentlichen Netz. Die Versorgung übernimmt dann Batterie und PV. Sobald die Netzspannung zurückkehrt, erfolgt die Rückschaltung selbstständig – ganz ohne Eingriff.
Solarbatterie – Energie für Tag und Nacht Eine notstromfähige Solarbatterie speichert überschüssige Energie und stellt sie bei Nacht oder Schlechtwetter zur Verfügung. Über die Plattform Fronius Solar.web lässt sich die Batterie bei Bedarf auch per Knopfdruck aus dem Netz laden. Etwa vor einem angekündigten Unwetter. Intelligentes Lademanagement sorgt zusätzlich für effiziente Nutzung und Kostenvorteile.
Schwarzstartfähigkeit – Neustart ohne Netz Fällt der Strom nachts aus und ist die Batterie leer, kommt die Schwarzstartfähigkeit ins Spiel. Sie ermöglicht, dass sich das System am nächsten Morgen
Fronius Reserva ist notstrom- und schwarzstartfähig. Das bedeutet, dass die Batterie selbst bei einem Netzausfall weiterhin geladen und entladen werden kann.
automatisch wieder selbst hochfährt – ganz ohne Netzunterstützung. Dieses Feature ist entscheidend für echte Energieautarkie. Sowohl der FroniusHybridwechselrichter als auch die Hochvoltbatterie Fronius Reserva sind schwarzstartfähig.
Sicherheit «made in Europe» Billige Wechselrichter können ein Sicherheitsrisiko darstellen, manche lassen sich sogar aus dem Ausland fernsteuern. Fronius entwickelt und produziert ausschliesslich in Europa und erfüllt höchste Sicherheitsstandards in den Bereichen Cybersecurity, Datenschutz und Fernsteuerbarkeit. Sämtliche Daten werden auf eigenen Servern in Österreich beziehungsweise in europäischen Clouds gespeichert.
Alles aus einer Hand Fronius bietet das komplette System für 24 Stunden Sonne: Wechselrichter, Speicher, Überwachungstools und Zubehör – perfekt aufeinander abgestimmt. Mit der neuen Fronius Reserva ergänzt das Unternehmen sein Portfolio um eine leistungsstarke Batterie, die das Energiesystem im Eigenheim komplett macht. Kunden profitieren von höchster Qualität, einer verlässlichen Garantie und über 80 Jahren Erfahrung eines österreichischen Familienunternehmens.
Mehr Informationen finden Sie hier:
Fronius Schweiz AG | Oberglatterstrasse 11 | CH-8153 Rümlang | Tel. +41 (0) 44 817 99 44 | pv-sales-swiss@fronius.com | www.fronius.ch
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Echt stark – echt Schweiz Nachhaltige Dämmplatten aus Schweizer Holz Schilliger Holz fördert mit der Holzfaserdämmplatte Lignatherm die Kreislaufwirtschaft und schliesst eine Lücke in der Schweizer Holzkette. Autor: David Coulin Bilder: Schilliger Holz AG
Dach-, Wand- und Innenausbau. Auf Anfrage sind – vorerst als Handelsware aus dem benachbarten Ausland – auch die Dämmplatten Flex (50 Kilogramm pro Kubikmeter) und Einblasdämmung erhältlich. Das kompakte Sortiment und der auf grosse Mengen ausgelegte Vertrieb vereinfacht die Logistik und die Lagerhaltung, was sich neben anderen Synergieeffekten in Rohstoffbeschaffung und Produktion positiv auf die Preisgestaltung auswirkt.
Alles aus einer Hand
Aktuelle Visualisierung Fänn
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und 60’000 Tonnen Hackschnitzel – ein Grossteil kommt aus eigener Produktion – werden ab Anfang 2026 im neuen Holz faserdämmplattenwerk in Küssnacht am Rigi jährlich bei Vollbetrieb verarbeitet. Statt diese hochwertigen Restholzpro-
dukte letztlich energetisch zu nutzen, erhalten sie in Form von jährlich bis zu 450’000 Kubikmetern Dämmplatten ein neues Leben und speichern über Jahrzehnte grosse Mengen an CO2. Zudem können saubere Holzfaserdämmplatten bei einem Rückbau wieder entnommen und weiterverwendet werden.
Neu mit Label Schweizer Holz
Visualisierung des Gebäudes mit Einsatzbereichen von Lignatherm rot
Die Schilliger-Holzfaserdämmplatten Lignatherm sind exklusiv mit dem Label Schweizer Holz zertifiziert, was gerade für die Ökobilanzierung von Holzgebäuden ein grosser Gewinn ist. Die druckfesten Holzfaserplatten mit einer Rohdichte von 110, 140 oder 180 Kilogramm pro Kubikmeter und verschiedenen Profilen überzeugen auch technisch, bauphysikalisch und mechanisch und eignen sich multifunktional für den
Schilliger Holz ist damit in der Lage, eine Vielzahl von Holzfabrikaten – von Schnittholz und Hobelware über Leimholz, CLT-Platten und Deckensystemen bis zur Holzfaserdämmplatte – aus einer Hand punktgenau auf Ihre Baustelle zu liefern. Für den Engros-Verkauf der Schilliger-Holzfaserdämmplatten Lignatherm steht das Schilliger-Verkaufsteam, unterstützt von den Holzbau ingenieuren des Unternehmens, zur Verfügung. Für den Kauf von kleineren Mengen arbeitet Schilliger Holz mit ausgewählten Baustoffhändlern zusammen.
Mitarbeitende gesucht Für die Überwachung und Wartung der vollautomatisierten Produktion sucht das Unternehmen zurzeit 40 bis 50 entsprechend qualifizierte Mitarbeitende. Trifft auch bei Ihnen Können auf Leidenschaft? Dann gestalten Sie mit Schilliger Holz die Zukunft des Werkstoffs Holz. Das Unternehmen freut sich auf Sie!
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Schilliger Holz AG | Haltikon 33 | CH-6403 Küssnacht am Rigi | Tel. +41 (0) 41 854 08 00 | info@schilliger.ch | www.schilliger.ch
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Mit weichem Wasser mehr Lebensqualität geniessen Mehr Komfort und Schutz für Ihre Trinkwasserinstallation Das Trinkwasser in der Schweiz gilt als hochwertig und kann direkt aus dem Wasserhahn getrunken werden. Dennoch unterscheiden sich die Wasser qualitäten regional – insbesondere die Wasserhärte spielt eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer von Rohr leitungen, Armaturen und Haushalts geräten. In Regionen mit hartem Wasser empfiehlt sich eine gezielte Wasser aufbereitung, um Komfort zu steigern und langfristige Werte zu erhalten. Autor: Matthias Wunn Bilder: Grünbeck AG
Die softliQ-Enthärtungsanlagen sorgen zuverlässig für kalkarmes, weiches Wasser in Ihrem Zuhause.
sind einfach zu bedienen, arbeiten energieeffizient und fördern eine nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen.
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alkablagerungen und Korrosion können die Funktion Ihrer Trinkwasserinstallation beeinträchtigen und teure Reparaturen verursachen. Wer frühzeitig handelt, schützt seine Investitionen, spart Kosten und schont die Umwelt.
Weiches Wasser durch moderne Technik Grünbeck bietet mit seinen Wasserenthärtungsanlagen eine effektive Lösung. Sie nutzen das bewährte Ionenaustauschverfahren, bei dem Calcium- und Magnesiumionen durch Natriumionen ersetzt werden – ganz ohne chemische Zusätze. Das Ergebnis: spürbar weiches Wasser, das Rohrleitungen schont, Haushaltsgeräte entlastet und für ein angenehmes Hautgefühl sorgt. Kalkarmes Wasser Besonders effizient sind die softliQ- garantiert: kaum Kalk ablagerungen, Werterhalt Enthärtungsanlagen, die kontinuierIhrer Immobilie und schneller Einbau mit dem lich weiches Wasser für Haushalte mit bis zu 30 Personen bereitstellen. Sie cliQlock-Modulsystem
Trinkwasserfilter für zusätzliche Sicherheit Ein weiterer wichtiger Bestandteil für sauberes Wasser im Haus ist ein Filter direkt am Hausanschluss. Die pureliQ-Filter serie von Grünbeck – erhältlich als Fein-, Rückspül- oder Automatikfilter – entfernt zuverlässig kleinste Partikel und schützt Ihre Installation vor Ablagerungen und Korrosion. Die Filter entsprechen der ersten Stufe der Wasseraufbereitung in der Hausinstallation gemäss dem Regelwerk SVGW / W3.
cliQlock – Wasseraufbereitung einfach und flexibel nachrüsten Mit dem neuen cliQlock-Modulsystem von Grünbeck wird die Installation von Filtern und Enthärtungsanlagen besonders unkompliziert: werkzeuglos, schnell und flexibel – auch bei bestehenden Installationen. Das kompakte Basismodul mit nur 100 Millimetern Einbaulänge ermöglicht jederzeit eine Nachrüstung oder Erweiterung. Die innovativen cliQlock-Klammern sorgen für eine sichere Verbindung – ganz ohne Schrauben. Einfach klicken – fertig – sicher: So geht zeitgemässe Wasseraufbereitung.
Grünbeck Wasseraufbereitung Schweiz GmbH l Schulstrasse 163 l CH-8105 Regensdorf l Tel. +41 (0) 44 842 33 00 info@gruenbeck.ch l www.gruenbeck.ch
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Behagliche Wohnqualität SHL-Wärmetechnik GmbH Die Sockelheizleiste der SHL-Wärmetechnik GmbH sorgt für wohltuende Wärme und ein ausgezeichnetes Raumklima. Die Heizleiste erwärmt mit dem Prinzip der Strahlungswärme, was sie sowohl für neue wie auch alte Häuser zur optimalen Lösung werden lässt. Statt Luftmassen aufzuheizen, erwärmt die Heizleiste die Wandoberfläche. Das fühlt sich natürlich an und trägt zur Gesundheit bei, weil Augen und Atemwege dadurch nicht durch trockene Luft gereizt werden. Autor: Karsten Schwedes Bilder: SHL-Wärmetchnik GmbH
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a kaum Konvektion entsteht, gibt es praktisch keine Staubund Pollenverwirbelung. Gleichzeitig wird die Wandtemperatur deutlich erhöht, wodurch die Oberflächenfeuchte reduziert wird und so Schimmel nicht mehr entstehen kann. Im Raum selbst ergeben sich gleichmässige Temperaturen: keine heissen Heizkörperzonen, keine kalten Ecken, was bedeutet, dass vom Boden bis zur Decke eine homogene Verteilung der Wärme im Raum stattfindet.
Weiterer Pluspunkt: simpler Einbau Die schlanken Leisten lassen sich einfach und sauber in bewohnten Räumen nachrüsten. Wände bleiben weitgehend unangetastet – einfach die Möbel kurz zur Seite, montieren und fertig. Apropos Möbel: Sofa, Schränke und Dekor können direkt vor der Sockelheizleiste stehen – sie ist das einzige Heizsystem, welches das grossflächige Aufstellen
von Möbeln an der Aussenwand ohne Komfortverlust ermöglicht. Durch die gleichmässige Oberflächenerwärmung wird die Wand zur Heizung und kommt so mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus; die Kombination mit einer Wärmepumpe ist daher besonders sinnvoll.
Unauffällige Technik, höchster Komfort Beim nachträglichen Einbau einer wasserführenden Wärmeverteilung, beispielsweise bei einem Austausch von Nachtspeicheröfen, hat die Heizleiste
den Vorteil, dass nur minime Arbeiten in den Zimmern ausgeführt werden müssen. Durch geringere Lüftungsverluste sind Heizkosteneinsparungen von bis zu 30 Prozent möglich, abhängig von Gebäudezustand, Regelung und Nutzerverhalten. Unter dem Strich verbindet die SHL- Sockelheizleiste Komfort, Hygiene und Effizienz: angenehme Strahlungswärme, allergikerfreundliches Raumklima, Schutz vor Schimmel und unkomplizierter Einbau – eine dezente Technik, die man kaum sieht, aber überall spürt.
SHL-Wärmetechnik GmbH l Weierstrasse 8 l CH-81175 Windlach l Tel. +41 (0) 78 602 7069 | info@die-shl.ch l www.die-shl.ch
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Auswirkungen des Klimawandels mindern Retentionsdach
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Duplex-Mischer
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Der Mischer ist effizient, leise und flexibel einsetzbar. Er eignet sich besonders für das Mischen von Frischbeton direkt auf der Baustelle und bewältigt kleine bis mittlere Mengen zuverlässig. Wir sind ein Teil davon.
Das Regenwassermanagement auf dem Flachdach hilft, extreme Wetterereignisse besser bewältigen zu können, und trägt zu einer höheren Lebensqualität in Städten bei. Autor: SFG
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ie Schlagzeilen in den Medien wiederholen sich seit einigen Jahren: mehr Überschwemmungen, neue Hitzerekorde, längere Dürreperioden. Von den Folgen des Klimawandels sind speziell die urbanen Gebiete mit ihren zahlreichen versiegelten Flächen betroffen – und damit immer auch eine grosse Zahl von Menschen. Lösungen zur Minderung der Auswirkungen solcher Extremwettereignisse gibt es einige – Dachbegrünungen gehören unbedingt mit dazu. Insbesondere, wenn sie als Retentionsdach aufgebaut sind.
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Der lateinische Begriff «retentio» bedeutet «das Zurückhalten». Und dies ist auch eine von mehreren Funktionen des Retentionsdachs: Es führt das Regenwasser nicht sofort vom Flachdach weg, sondern hält es zurück. Ein Retentionsdachsystem besteht aus mehreren Schichten: zuoberst die Bepflanzung (extensiv oder intensiv) und das Substrat, darunter ein Filter vlies, dann das Retentionselement und zuunterst, über der Dachabdichtung, eine Faserschutzmatte. Bereits die erste Schicht mit dem
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Prozesssicherheit im Asphaltbau mit langer Nutzungsdauer. Perfekte Asphaltqualität dank laufender Durchmischung. Wir sind ein Teil davon.
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Substrat hilft, das Regenwasser zurückzuhalten: Eine übliche Extensivbegrünung speichert zwischen 35 und 80 Litern pro Quadratmeter, eine Intensivbegrünung rund 70 bis 150 Liter pro Quadratmeter. Ist die Aufnahmekapazität der ersten Schicht erreicht, fliesst das Regenwasser in die darunter liegenden Schichten, wo es in Retentionselementen aufgefangen und zwischengespeichert wird. Der Wasserabfluss dieser wabenartigen Elemente aus Kunststoff-Hohlkörpern wird durch eine statische Drossel am Ablauf oder Überlauf reguliert. So können bis zu 95 Prozent Wasser zurückgehalten werden, weshalb bei Starkregenereignissen etwa die Kanalisation weniger belastet oder die Gefahr von Überschwemmungen reduziert wird.
Wasser während Hitzeperiode
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Ein Retentionsdach kann bis zu 95 Prozent des Regenwassers zurückhalten.
©Paul Baude
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Ein weiterer Vorteil: Systeme, die über eine Kapillarwirkung verfügen, können das in den Retentionselementen zurückgehaltene Regenwasser in die Substratschicht zurückführen. So steht dieses gerade während Hitze- oder Trockenperioden den Pflanzen zur Verfügung und wird verdunstet. Dies wiederum hilft mit, das Stadtklima abzukühlen und die Entstehung urbaner Hitzeinseln zu vermindern. Denn damit Wasser verdunsten kann, muss der Umgebung Wärme entzogen werden. Weil aber die Oberflächen der Städte grösstenteils versiegelt sind, wird das meiste Regenwasser abgeführt, statt zu verdunsten. Dies ist ein Grund, warum heute das Prinzip der sogenannten Schwammstadt in den Stadtplanungen immer mehr Aufmerksamkeit findet – eine Stadt, deren Oberflächen Wasser wie ein Schwamm aufsaugen und bei Hitze wieder abgeben. Das Retentionsdach ist ein wichtiger Bestandteil dieses Prinzips.
Querschnitt Retentionsdach mit einer Drosselung des Wasserabflusses.
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Natürlich gilt es, die zusätzlichen Lasten durch das gespeicherte Wasservolumen bei der Planung zu beachten. Je nach Rückhaltevolumen kann die zusätzliche Belastung rund 50 bis 160 Kilogramm pro Quadratmeter Dachfläche betragen. Bei Neubauten kann dies bei der Tragwerksplanung direkt miteingerechnet werden und bei bestehenden Gebäuden ist zu prüfen, ob die vorhandene Tragkonstruktion oder andere Bauteile verstärkt werden müssen. Auch zu beachten: Bei einem Retentionsdach muss die Dachabdichtung in Bereichen mit aufgehenden Bauteilen wie etwa Aufbordungen, Lichtkuppeln oder Wandanschlüssen um rund fünf bis acht Zentimeter höher hinaufgezogen werden.
Die Schweizerische Fachvereinigung Gebäude begrünung (SFG) hat ein Merkblatt mit Informationen zu den technischen Anforderungen an ein Retentionsdach erstellt. Dieses ist kostenlos erhältlich:
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Ungewissheit sorgt für Skepsis Die Schweiz sagt ja zur Energiewende – allerdings ohne grossen Glauben daran
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Eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer unterstützt die Einhaltung des Netto-NullZiels bis 2050 – eine noch grössere Mehrheit glaubt allerdings nicht, dass es erreicht werden kann. Die aktuelle Studie «Energieziele der Schweiz» zeigt auf, wie die Bevölkerung zum Klimaschutz steht, auf welche Energiequellen sie künftig setzen will und welche Erwartungen sie an klimafreundliches Verhalten stellt. Autor: Ueli Bamert
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it der Annahme des Klimaund Innovationsgesetzes im August 2023 hat sich die Schweiz der Energiewende verpflichtet und will bis 2050 klimaneutral werden. Damit das gelingt, ist der Rückhalt innerhalb der Bevölkerung entscheidend. Eine im Auftrag von Avenergy Suisse vom Forschungsinstitut Sotomo durchgeführte repräsentative Umfrage zeigt nun aber, dass es mit dem Glauben der Schweizerinnen und Schweizer an die Energiewende nicht weit her ist: Eine grosse Mehrheit der Bevölkerung (85 Prozent) hält es nicht für wahrscheinlich, dass das Netto-Null-Ziel bis 2050 erreicht werden kann. Trotz allem sprechen sich 61 Prozent der Befragten dafür aus, am Netto-Null-Ziel festzuhalten. Auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität wird dem technologischen Fortschritt
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besonders starkes Gewicht beigemessen: 89Prozent sehen in ihm einen entscheidenden Hebel zur Eindämmung des Klimawandels. Bei konkreten Massnahmen geniesst der Ausbau erneuerbarer Energien mit 71Prozent den grössten Rückhalt. Interessant: Rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung befürwortet das Netto-Null-Ziel nur, wenn auch andere emissionsstarke Länder ihren Beitrag leisten.
Persönliches Engagement eher eingeschränkt Auch beim eigenen Verhalten zeigt die Schweizer Bevölkerung Zurückhaltung: Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) ist bereit, ihr persönliches Verhalten stärker am Klimaschutz auszurichten. Mit 52 Prozent ungefähr gleich hoch ist der Anteil derer, die bereit sind, für Energie aus erneuerbaren Quellen mehr zu bezahlen – 46 Prozent sind es nicht. Und: Die Hälfte der Befragten (50 Prozent) geht davon aus, dass die Energiewende den Wohlstand der Schweiz negativ beeinträchtigen wird.
Mehrheit empfindet mediale Berichterstattung als moralisierend Die Debatte um den Klimawandel polarisiert die Bevölkerung: Während 40 Prozent der Befragten die öffentliche Debatte als bauRUNDSCHAU
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verharmlosend einstufen, wird sie von einer knappen Mehrheit (53 Prozent) als zu dramatisierend empfunden. Befragt nach der medialen Berichterstattung über den Klimawandel ist das Urteil der Bevölkerung kritisch: 60 Prozent finden sie moralisierend – nur gut ein Drittel (35 Prozent) nehmen sie als sachlich wahr. Bemerkenswert: Sogar unter denen, die eine Bekämpfung des Klimawandels unterstützen, sehen 44 Prozent einen zu moralisierenden Charakter in der Berichterstattung.
Ohne Öl keine erfolgreiche Energiewende Im Rahmen der Studie ebenfalls untersucht wurde die Bedeutung der einzelnen Energiequellen für die Versorgung heute und in Zukunft. Die Schweiz ist nach wie vor stark abhängig von Öl und Gas: Im Jahr 2024 stammte mehr als die Hälfte des Endverbrauchs in der Schweiz aus fossilen Energiequellen, 46 Prozent allein von Erdölprodukten. Die Studie zeigt nun aber, dass der Bevölkerung nicht bewusst ist, wie hoch dieser Anteil nach wie vor ist: Im Durchschnitt gingen die Befragten davon aus, dass Erdöl derzeit nur rund ein Viertel (26 Prozent) des gesamten Energieverbrauchs deckt. Trotz dieser Fehleinschätzung ist eine Mehrheit (56 Prozent) der Ansicht, dass fossile Energien heute noch nicht vollständig
durch erneuerbare Energiequellen ersetzbar sind. Bemerkenswert: zwei Drittel (66Prozent) der Befragten teilen die Aussage, dass das öffentliche Leben ohne fossile Energien heute weitestgehend stillstehen würde. «Die Resultate unserer Erhebung zeigen, dass die Bevölkerung einen Wandel in der Energieversorgung der Schweiz hin zu erneuerbaren Quellen will und erwartet», bilanziert Sotomo-Geschäftsführer Michael Hermann. Wasserkraft und Sonnenenergie werden dabei neben der Atomenergie als tragende Säulen des künftigen Energiesystems angesehen. Gleichzeitig geht die Bevölkerung davon aus, dass fossile Energiequellen auch im Jahr 2050 weiterhin eine vitale Rolle in der Energieversorgung spielen werden. «Dennoch», so Hermann weiter, «hält die Bevölkerung das vollständige Erreichen des Netto-Null-Ziels nicht für realistisch. Entsprechend kommt sie zum
Eine grosse Mehrheit der Befragten glauben nicht, dass die Energiewende bis 2050 erreicht werden kann. Dennoch soll die Schweiz das Netto-Null-Ziel weiterverfolgen.
ehrlichen Schluss, dass fossile Brennund Treibstoffe auch 2050 eine wichtige Rolle spielen werden.» Für die Studie wurden zwischen dem 20. August und dem 3. September 2025
insgesamt 1887 Personen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die sprachintegrierte Wohnbevölkerung der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz ab 18 Jahren.
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Sicher verladen – schnell geliefert Innovationen für moderne Logistikprozesse Moderne Logistikzentren stehen vor wachsenden Herausforderungen bezüglich Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit. Hörmann Schweiz präsentiert wegweisende Neuerungen in der Verladetechnik, die diese Anforderungen mit intelligenten Lösungen meistern. Autorin: Monika Probst Bilder: Hörmann Schweiz AG
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ie Verladetechnik bildet das Herzstück effizienter Logistikprozesse. Als Technologieführer entwickelt Hörmann kontinuierlich innovative Lösungen, die Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit gleichermassen fördern. Mit gezielten Weiterentwicklungen stärkt das Unternehmen seine Position als verlässlicher Partner für sichere und effiziente Verladeprozesse – mit besonderem Fokus auf den Schutz von Personal und Fahrzeugen.
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Vorschubladebrücke HTL3: Nachhaltige Leistung mit durchdachter Konstruktion Die neue Vorschubladebrücke HTL3 ist dank neuer Stahlqualität gleichzeitig stärker und leichter sowie besonders langlebig. Ihre innovative Konstruktionsweise ist in jeder Hinsicht zukunftsfähig: flexibel für Planung und Transport, einfach bei Montage und Service. Ausgelegt für Nennlasten bis 60 Kilonewton, überzeugt sie durch eine einzigartige Plattform mit 7/9-Millimeter-S355-Qualität Riffelblech und einer durchdachten Gesamtkonstruktion, die durch umfangreiche Ermüdungstests validiert wurde. Diese intensive Prüfung gewährleistet auch bei dauerhafter Belastung höchste Sicherheitsstandards. Die Installationssicherheit wurde deutlich verbessert: Die Verladerampe kann mit diversen verschiedenen Rahmen optionen und Varianten ausgeführt werden. Dies bietet dem Kunden eine individuelle Lösung für seine Anforderung und Bedürfnisse. Platzierungshilfen, versenkte Schweissnähte für ebene Übergänge und zugängliche Einstellwinkel sorgen für ergonomische und sichere Installation. Durch die intelligente Materialauswahl wurde der CO2Fussabdruck der HTL3 im Vergleich zur HTL2 um circa zehn
Prozent verkleinert. Die neue Generation kann besonders kompakt transportiert werden, was sowohl dem Kostenbewusstsein als auch den Nachhaltigkeitszielen zugutekommt.
Automatisches Radblockiersystem AWB: Maximale Sicherheit durch intelligente Automatisierung Das automatische Radblockiersystem AWB bietet zuverlässigen Schutz vor Unfällen und Schäden an der Verladestelle, indem es Lkw sicher am Wegrollen während Be- und Entladevorgängen hindert. Dieses System verhindert schwere Verletzungen und Sachschäden an Ladestellen und bietet robusten Schutz für alle Lkw-Typen. Die Sicherheitsbedienung ist optimal gelöst: Per Knopfdruck aus dem Gebäude heraus wird das System aktiviert, ohne dass der Fahrer aussteigen und sich in den Gefahrenbereich begeben muss. Sobald ein Lkw korrekt positioniert ist, fährt automatisch ein Blockierarm gegen das Hinterrad und immobilisiert das Fahrzeug sicher. Für die Kommunikation mit dem Fahrer sorgt eine Signalleuchte. Sobald diese nach dem Verladen und dem Entriegeln des AWB auf Grün schaltet, kann er sicher wegfahren. Technisch überzeugt das AWB durch einen Arbeitsbereich von 2 825 Millimetern, der jeden Radstand abdeckt, und eine Blockierhöhe von 300 Millimetern, die Kontakt mit Kotflügeln oder Verkleidungen verhindert. Für die Bewegung der Blockiereinheit in und gegen die Fahrtrichtung sorgt ein hydraulischer Zylinder, der in einem stabilen Stahlprofil integriert und vor Schmutz und Witterung geschützt ist. Die Installation erfolgt mit minimalen Ankerpunkten und einer Höhenverstellbarkeit bis 50 Millimeter zum Ausgleich unebener Böden. Das System funktioniert eigenständig oder integriert sich nahtlos in bestehende Ladebrückensteuerungen. Es ist als Version für die rechte oder linke Seite der Verladestelle lieferbar. Service und Updates erfolgen über eine mobile Website mit WLAN-Konnektivität, was Wartungssicherheit gewährleistet.
IBS-System: Sensorgesteuerte Sicherheit für Vorschubladebrücken Das IBS-System (automatischer Zwischenstopp) für Vorschubladebrücken wurde speziell entwickelt, um Unfallrisiken erheblich zu reduzieren. Die Kernfunktion: Ein automatischer, sensorgesteuerter Zwischenstopp der Teleskoplippe ermöglicht es dem Personal, Lkw-Türen sicher zu öffnen, bevor die Lippe vollständig ausgefahren ist. Diese Sicherheitsfunktion ist besonders wichtig bei gros sen Abständen zwischen Rampe und Fahrzeug, bei denen das Risiko von Stürzen oder Einklemmungen erhöht ist. Verstellbare Sensoren unter der Ladebrücke bestimmen präzise die Ausfahrlänge für den Zwischenstopp und die Position der Brücke. Eine integrierte LED-Warnleuchte am IBS-Steuerungsgehäuse warnt Bediener vor potenziellen Gefahren, etwa wenn Gabelstapler auf die Brücke fahren wollen, während die IBSFunktion aktiv ist. Das System ist mit Hörmann-Steuerungen 560 T und 560 V kompatibel, funktioniert auf geraden und abgewinkelten Plattformen und ist nachrüstbar. Mit diesen Entwicklungen zeigt Hörmann Schweiz, wie technische Präzision und durchdachte Konstruktion dazu beitragen, die täglichen Abläufe in der Logistik sicherer und effizienter zu gestalten – und dabei stets auch die Nachhaltigkeit im Blick zu behalten.
Grün denken, grün handeln Die Verladetechnik von Hörmann ist optional auch CO2-neutral erhältlich. Als Familienunternehmen ist sich Hörmann der Verantwortung für nachfolgende Generationen bewusst und verfolgt mit der Klimaschutzstrategie das Ziel, Emissionen zu reduzieren und zu vermeiden. Die verbleibenden Emissionen werden durch die Förderung von zertifizierten Klimaschutzprojekten in Kooperation mit ClimatePartner kompensiert. Weitere Informationen finden Sie hier: www.hoermann.com/de/nachhaltigkeit Hörmann Schweiz AG | Nordringstrasse 14 | CH-4702 Oensingen | Tel. +41 (0) 62 388 60 60 | www.hoermann.ch
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Wasserstoffverdichter für zukünftige Energiesysteme Kompakte Verdichtungslösungen für die Wasserstoffzukunft von Apex AG
Als Sektorenkopplungstechnologie kommt dem Wasserstoff eine zentrale Bedeutung zu. Für viele Wasserstoff anwendungen sind Verdichter in verschiedenen Ausführungen und Grössen notwendig. Insbesondere für dezentrale Speichersysteme sind kleinere Wasserstoffverdichter von zentraler Bedeutung. Für diverse Anwendungen eignen sich modular aufgebaute Varianten, aus gehend von einem Antriebsgrundmodul mit für den Anwendungsfall passendem Verdichterkopf.
Für die verschiedensten Anwendungen vom Laborbetrieb bis zu Industrieprozessen verlangt der Markt nach Wasserstoffverdichtern auch mit wesentlich grösseren Fördermengen. Das Konzept des kleinen Hochdruckkompressors ist skalierbar und ermöglicht die Übertragung der vielen Vorteile auf grössere Verdichter. So entstehen in den nächsten Jahren grössere Kompressoren nach demselben Prinzip.
Eine neue, modulare Baureihe ist in Entwicklung
Autor: Ueli Oester, Dipl. Masch. Ing, ETH, Apex AG Bilder: Apex AG
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ie neue Konstruktion mit einer Fördermenge von circa zwei Normkubikmeter pro Stunde erlaubt Eingangsdrücke bis zu 30 bar, wie sie in Elektrolyseanlagen üblich sind, und Enddrücke bis 500 bar für die Speicherung von Wasserstoff. Ein dreiphasiger Elektromotor mit Frequenzumrichter ermöglicht die variable Fördermenge.
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w Typ DX mit circa 1.4-Kilowatt-Antrieb: bei Verdichtung von 30 bar auf 500 bar fördert circa 2 Normkubikmeter pro Stunde w Typ DT mit circa 5-Kilowatt-Antrieb: bei Verdichtung von 30 bar auf 500 bar fördert circa 10 Normkubikmeter pro Stunde w Typ DS mit circa 15-Kilowatt-Antrieb: bei Verdichtung von 30 bar auf 500 bar fördert circa 50 Normkubikmeter pro Stunde w Typ DQ mit circa 55-Kilowatt-Antrieb: bei Verdichtung von 30 bar auf 500 bar fördert circa 200 Normkubikmeter pro Stunde Das Antriebsgrundmodul kann sowohl mit Hochdruckverdichtern als auch mit Niederdruckvarianten bestückt werden. Diese komprimieren Wasserstoff mit geringem Vordruck (zum Beispiel zwei bar) mit denselben Fördermengen
auf circa 30 bar. Für alle vier unterschiedlichen Antriebsgrössen können mit individuellen Zylinderbestückungen unterschiedliche Druck- und Fördermengen abgedeckt werden. Damit ist eine Baukastenlösung für viele Applikationen möglich.
Alleinstellungsmerkmale Die Innovationen liegen in folgenden Bereichen und deren Kombination: w ölfreie Hochdruckverdichtung bis 500 bar, w einzigartige, reibungsfreie Kolben abdichtung in höheren Stufen, mit Spaltringdichtungsprinzip, w hermetisch dichte Ausführung durch Antrieb mit integriertem Elektromotor oder mit Magnetkupplung (es gelangen keine Leckagen in die Atmosphäre), w Verdichterventile weitgehend wartungsfrei, w geringe Vibrationen, ruhiger Lauf aufgrund des Antriebskonzepts, w kompakte Bauart, vertikale Aufstellung mit geringem Fussabdruck und guter Zugänglichkeit, w einfache Wartung durch Modultausch und Überholung im Werk.
Vergleich mit Grosskompressoren Diese Kompressoren verwenden andere Bauarten (Kolben-, Membrankompressoren, hydraulisch respektive pneumatische Antriebe, ionische Flüssigkeiten, ölgeschmierte Kurbelgehäuse mit Distanzstücken) und andere Abdichtungstechnologien. Diese Konstruktionen sind für grosse Verdichter entwickelt und nicht einfach auf kleinere Grössen skalierbar.
Kompakte Einheit im Baukastensystem
Verdichtermodul
und teilweise austauschbaren Komponenten bietet ein attraktives Kostenreduktionspotenzial und die Möglichkeit, viele Kundenspezifikationen abzudecken. Die Montage sowie die Funktions- und Leistungstests erfolgen bei der Apex AG.
Wartungsgeschäft Die Wartung der Verdichter erfolgt durch Apex. Das modulare Konzept ermöglicht einen einfachen Verdichteraustausch mit Werksüberholung. Gleichzeitig können so auf einfache Weise Upgrades implementiert werden (zum Beispiel neue Materialien für längere Laufzeiten (MTBO)).
Ausblick Diverse Verdichter laufen auf unseren Dauerlaufprüfständen. Die Ergebnisse mit neuen Materialien und Herstellverfahren fliessen direkt in die Weiterentwicklung der Kompressoren mit dem Ziel ausgedehnter Wartungsintervalle und der Reduktion der Herstellungskosten.
Herstellung, Multiplikatoren und Impact Das Konzept ist identisch für alle Typen und eine synergetische Herstellung ist möglich. Die modulare Bauweise mit standardisierten Antriebsgrössen
Einfache Wartung durch Modulaustausch
Der kleine Hochdruckverdichter mit geringen Abmassen (L x B x H: 370 x 345 x 540 Millimeter) ist 40 Kilogramm leicht, einfach verschiebbar und mit der vertikalen Aufstellung platzsparend.
Mehr Informationen finden Sie hier:
Apex AG | Industriestrasse 31 | CH-4568 Däniken | Tel. +41 (0) 62 291 26 69 | info@apex.eu.com | www.apex.eu.com
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Vorschau Die nächste bauRUNDSCHAU-Ausgabe erscheint im März 2026
Folgende Schwerpunkte stehen auf unserer Agenda: Glas als Baustoff ( Projekt Vorstellung ) w Aussenarchitektur ( Fassadenbau, Wintergarten, Garten, Fenster und Türen ) w Aussenbeleuchtung w IT in der Baubranche w Nachhaltige Energielösungen
Kernrubriken: Aufzüge, Heizung Lüftung Klima, Umwelttechnologie, Weiterbildungen, Infrastruktur, Baumaschinen, Sicherheit und Arbeitsschutz, Dämmstoffe, Dienstleistungen und Facility-Management, Innenarchitektur (Küche, Boden, Badezimmer, Innenausbau) und Solarenergie
Herausgeber Schweizer Fachmedien GmbH Pfeffingerstrasse 19 CH-4153 Reinach Telefon +41 61 711 13 93
Leitung Produktion & Grafik Melanie Moret m.moret@schweizerfachmedien.ch
info@schweizerfachmedien.ch www.schweizerfachmedien.ch
Aboservice info@schweizerfachmedien.ch
Verleger Francesco J. Ciringione
Autor*innen Art of Fire GmbH BARD AG Bauberufe.ch Roland Baer Ueli Bamert Markus Binda Andreas Breschan David Coulin Tobias Fuchslechner Fränzi Grossenbacher Dominik Mahn Ueli Oester MCH Messe Schweiz (Basel) AG Minergie Monika Probst Karsten Schwedes Fronius Schweiz AG Stephan Speiser SFG Esther Tanner Matthias Wunn Rolf Zenklusen
Verlags- und Projektleitung Hasan Dursun h.dursun@schweizerfachmedien.ch Verkaufsleitung Hazim Junuzovic h.junuzovic@schweizerfachmedien.ch Verkauf Virginie Vincent v.vincent@schweizerfachmedien.ch Sandra Baumgartner s.baumgartner@schweizerfachmedien.ch Redaktion Gabriela Röthlisberger g.roethlisberger@schweizerfachmedien.ch Nathalie Becker n.becker@schweizerfachmedien.ch
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Korrektorat / Lektorat Mario Hetzel
Interviewpartner*innen Beat Aeschimann Hannes Eisner Giovanni Ferrara Klaus Födinger Sebastian Graf Peter Scheidegger Titelbild dormakaba Schweiz AG Bilder Abacus Business Solutions AG Altola AG Apex AG Art of Fire GmbH Avenergy Suisse BARD AG Bauberufe.ch Brombacher Design GmbH BWT AQUA AG dormakaba Schweiz AG EgoKiefer AG Exma VISION Ferrara Architekten AG Basel Fronius Schweiz AG Grünbeck AG Guglielmi Hörmann Schweiz AG Huber Fenster AG iStock JURA Materials
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MCH Messe Schweiz (Basel) AG Minergie my-PV GmbH Paul Baude Perrot Image SA Schilliger Holz AG SFG SHL-Wärmetchnik GmbH Shutterstock smartconext AG Stiftung Campus Sursee Thomas Telley VITROCSA Zinco Bei allen überigen Bildern liegen die Bildrechte bei den jeweiligen Inserenten. Jahresabo Vier Ausgaben CHF 19.– Einzelpreis CHF 5.90 info@schweizerfachmedien.ch ISSN Print 2504-1142 ISSN E-Mag 2813-1509 A PART OF FIRST CONSULENZA AG Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von der Redaktion und dem Verlag jede Haftung abgelehnt.
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