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TRAVEL & SAVOIR VIVRE

VOLUME 29

V IETNAM

DAS LAND DER GEGENSÄTZE

DENVER

Die Cowboys aus den Rocky Mountains

LAS VEGAS

Das Hochzeitsfieber steigt

AIX-EN-PROVENCE

Eine kulinarische Reise durch Südfrankreich

GUADELOUPE

Ein Paradies mit dunkler Vergangenheit

www.imaginemag.ch | CHF 4.90

01

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&

DER ZAUBER VIETNAMS

Zwischen Himmel und Meer GESCHÄTZTE LESERINNEN, GESCHÄTZTE LESER

Haben Sie gewusst, dass in den vergangenen Jahren die Anzahl der Luxusreisen im Vergleich zu allen anderen Auslandsreisen fast doppelt so stark angestiegen ist? Immer mehr Schweizer lassen sich die schönsten Wochen des Jahres etwas kosten. Nach dem kalten Winter ist es nun wieder an der Zeit, sich Gedanken zu machen, ob man dem Alltag nicht doch wieder den Rücken kehren und die nächsten Ferien planen sollte, auch wenn es nur übers Wochenende ist. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir uns wieder auf die Suche nach attraktiven und besonders reizvollen Ferienzielen gemacht und die eine oder andere ferne Destination aufgespürt. Zum Ausspannen und Abschalten empfehlen wir Reiseziele wie Vietnam – das Land der Gegensätze. Ob Kulturliebhaber, Trekkingbegeistere oder Gourmetfreunde, ein jeder findet hier sein ganz persönliches Reiseglück. Oder wie wär’s mit Sri Lanka – eine Insel für alles, wo auch der kulturelle Aspekt nicht uninteressant ist. Mystische Tempel, grünes Hochland, nostalgische Kolonialstädte, Safaris mit wilden Tieren, Traumstrände und Luxus pur. Virginia, Tür an Tür mit Amerikas Hauptstadt Washington D.C., Denver am Fusse der Rocky Mountains, New Yorks Szene-Stadtteil SoHo oder Las Vegas bieten sich für einen längeren Aufenthalt an. Aber auch Chaletferien sollte man jetzt buchen, damit man noch sein «Wunschhaus» bekommt. Und wer ans Mittelmeer möchte, kann schon mal gustieren: Die Delphina Hotels & Resorts auf Sardinien haben uns restlos begeistert. Die Hotels sind harmonisch eingebettet in die sardinische Natur und liegen ausnahmslos an wahren Logenplätzen. Oder doch lieber eine Kreuzfahrt? Erlebnis, Kulinarik und Traumdestinationen, die Auswahl ist ebenso vielfältig wie die der Kreuzfahrtschiffe. Die MSC  Seaside bietet den Passagieren eine einzigartige Nähe zum Meer und einen Spa-Bereich, der alle Sinne verwöhnt. Selbstverständlich geben wir den Themen Wellness und Kulinarik auch einen breiten redaktionellen Raum in der aktuellen Ausgabe. IMAGINE wünscht Ihnen viel Spass beim Lesen und Geniessen.

Francesco J. Ciringione Verleger

EDITORIAL 2 IMAGINE VOLUME 29

Urs Huebscher Chefredaktor


www.kandima.com


Editorial

2

SPECIAL DESTINATION

8

Inhalt

Vietnam Land der Gegensätze

Sri Lanka In the Mix

Virginia

Amerikas Schmuckschatulle

Sardinien

Ein Geheimtipp im Mittelmeer

Troja

Dem Geheimnis auf der Spur

8

16 20

24

24 26

AIR, ROAD & SEA Der Sonne entgegen MSC Seaside

Asien auf Schienen Eastern & Oriental Express

28 32

CITY & CULTURE Denver

Die Mile High City

New York

Eine Oase – Das NoMo SoHo

Las Vegas

Let’s get married

Erfurt

Erlebnis für alle Sinne in Thüringen

Berlin

Tierisch gute Kunst

Rom

by Thomas Biasotto

16

38 40

Entwicklung des Luxus-Tourismus

INHALT 4 IMAGINE VOLUME 29

44

42 44 46 50

ADVENTURE & SPORT Schweizer Alpen

32

56

46


BOUTIQUES GENEVE • LUZERN • ZURICH • ZERMATT

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Wanderhotels mit Frauenpower

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Gemütlichkeit, Design, Lifestyle & Genuss

Picture Postcard from … Tirol

60

64

Inhalt

64 66

86

FOOD LOUNGE Food Porn

Essen im Fokus

Die neue Z-Klasse

Kulinarische Entdeckungen in Zeeland

Essen wie Gott in New York

Very fishy

im Zürcher «Hato»

Ratatouille & Co Provence kulinarisch

70 74 78 82 86

90 94

LOST & FOUND Château Saint Martin & Spa Ein Ort der Stille

Guadeloupe

Ein Paradies mit dunkler Vergangenheit

Malediven

Upcyclen im Paradies

94

Tansania

Wo Stille laut ist …

90 94 100 104

NEWS & BOOKS Escape the Ordinary Gadgets for backpacker Der etwas andere Urlaub Healthy reasons to love spring Pink dreams Traveling around the world Travel News

37 62 68 77 81 99 103

INHALT

81

6 IMAGINE VOLUME 29

104


Toric Hémisphères Rétrograde

Welche, wenn nicht diese?

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© Vietnam Tourism Advisory Board

SPECIAL DESTINATIONS 8 IMAGINE VOLUME 29


Vietnam LAND DER GEGENSÄTZE

Die Vielfalt Vietnams ist beinahe schon sprichwörtlich. Besonders im Süden des Landes treffen Kokospalmen auf Reisfelder und schwimmende Märkte mit köstlichen Spezialitäten. Ob Kulturliebhaber, Trekkingbegeisterte oder Gourmetfreunde, ein jeder findet hier sein ganz persönliches Reiseglück. Autorin: Anna Karolina Stock

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Nice to know !!! Klima: Im tropischen Südvietnam herrschen drei Jahreszeiten: warm, sonnig und trocken von November bis Januar, hohe Luftfeuchtigkeit und heiss von Februar bis Mai, Regenzeit von Juni bis Oktober (häufig Wirbelstürme und schwere Regenfälle). Währung: 1 CHF = circa 24’000 Dong (VND), die Mitnahme von US-Dollar wird empfohlen. Anreise: Ab Mitte November fliegt Edelweiss Air zweimal wöchentlich nonstop von Zürich nach Ho-Chi-Minh-City (montags und donnerstags). > www.flyedelweiss.com

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© Vietnam Tourism Advisory Board © Vietnam Tourism Advisory Board

V

ietnam ist ein Land der Gegensätze. Kaum eine andere Nation der indochinesischen Halbinsel bietet eine derart facettenreiche Mischung aus Landschaften und Kulturen. Reisfelder, altehrwürdige Pagoden, pulsierende Städte und eine unfassbar aromatische Küche sorgen im Land der Drachen und Tempel für Abwechslung. In der südvietnamesischen Metropole Ho-Chi-Minh-City erfordert die Teilnahme am Strassenverkehr Mut und Geduld: Autos, Busse, Transporter, Fahrradrikschas und unzählige Mopeds bahnen sich ihren Weg durch die bereits überfüllten Strassen. Es grenzt an ein Wunder, dass es in der einwohnerreichsten Stadt Vietnams nicht fortwährend zu Kollisionen kommt. «Was wir schon alles erlebt haben», scherzt Reiseleiterin Do Minh Nhai. In der Tat ist das ehemalige Saigon – die einstige Hauptstadt Südvietnams – stark durch ihre Geschichte geprägt: Mit den aus Südchina geflohenen Chinesen kamen auch die grossen Märkte wie der Binh-Tay-Hallenmarkt in Cho Lon, Chinatown. Getreu seinem Namen ist Cho Lon – übersetzt «grosser Markt» – noch heute der Stadtbezirk mit der grössten geschäftlichen Aktivität. Als im 19. Jahrhundert die Franzosen folgten, setzten sie alles daran, Saigon in ein zweites Paris zu verwandeln. Grosse Boulevards und französisch-koloniale Bauwerke wie die Kathedrale Notre Dame, der Wiedervereinigungspalast, das Hotel de Ville und das Hauptpostamt prägen bis heute das Stadtbild. Direkt daneben die bunte «Pagode des Jadekaisers», das eindrücklichste Beispiel taoistischer Architektur im ganzen Land.

Das «echte» Saigon

Jedes Volk behauptet von sich, gerne zu essen und die exquisiteste Küche von allen zu haben, aber in Vietnam trifft es scheinbar wirklich zu. Statt «Wie geht es dir?» begrüsst man sich mit der Frage «Hast du schon gegessen?». Lässt man das touristische Stadtzentrum, den sogenannten District 1, hinter sich und taucht ein ins Gewusel, trifft man bald auf das echte Saigon und sein kulinarisches Erbe: die Garküchen. Ob dampfende Suppenschüssel, Tischgrill oder Moped mit Thermobox, die Vietnamesen haben «Streetfood» erfunden. Während Familien aus ländlichen Gegenden sogar ihre Fischsauce Nuoc Mam selbst herstellen, kocht in Ho-Chi-Minh-City kaum jemand. Gegessen wird am Strassenrand, wo sich mit leuchtenden Neonschriften versehene Imbisse an Strassen­küchen und Cafés >

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reihen. Das Angebot ist überwältigend: Zwischen vietnamesischer «National­nudel­suppe» Pho gibt es Schweinebauchsuppe Bun cha und die Delikatesse Balut, ein halbausgebrütetes, gekochtes Hühnerei. Gegen den kleinen Hunger hilft Banh Xeo, ein mit Garnelen und Schweinefleisch gefüllter Reismehlpfannkuchen, der in Chili und die allgegenwärtige Fischsauce Nuoc Mam gedippt wird. Dazu geniesst man einen Zuckerrohrsaft Nuoc Mia oder einen Eier-Kaffee Ca Phe Trung. Nicht nur die Kaffeekultur ist ein Erbe der französischen Besatzer, auch ein Gericht, das mittlerweile zu den besten Streetfoods der Welt gezählt wird, ist ihnen zu verdanken: das Banh Mi, ein aus Reis- und Weizenmehl gebackenes Baguette. Die Ur-Variante enthält Pâté (deutsch «Leberpastete»), Koriander und süsse Chilisauce, aber auch gegrilltes Gemüse, Schweinefleisch, Hähnchen, Tofu und Omelett sind ein gängiger Belag  – Hauptsache herzhaft und gut gewürzt. Fusion-Küche, wie sie leibt und lebt.

Auf den Spuren der Vietcong

Fährt man von Ho-Chi-Minh-City rund 65 Kilometer Richtung Norden, erreicht man das Freilicht-

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museum von Cu Chi, wo sich die unterirdischen Geheimgänge der Vietcong-Untergrundkämpfer befinden. Das insgesamt 200 Kilometer lange und auf drei Ebenen aufgeteilte Geheimlabyrinth leistete den Partisanen im Vietnamkrieg von 1960 bis 1975 gute Dienste, denn ihre Gegner – US-Truppen und ihre Verbündeten aus Südvietnam  – fanden meist nicht einmal den Eingang. Heute ist der Besuch in Cu Chi eine Mischung aus Entertainment und Geschichtsunterricht. In kleinen spartanischen Küchen wird den Besuchern Soldatenkost serviert. Gegen Bezahlung dürfen Touristen mit Kriegswaffen schiessen und sich damit fotografieren lassen.

Alles im Fluss

Die Vietnamesen vergleichen die Form ihres Landes mit einer Bambusstange, die an jedem Ende eine Reisschale trägt: Die beiden fruchtbaren, reisliefernden Flussdeltas im nördlichen und südlichen Teil des Landes machen intensive Landwirtschaft möglich, während das von Wald und Gebirge dominierte Verbindungsstück eher karg ist. In der südlichen «Reisschale» befindet sich das Mekong-Delta. Wegen seiner neun Mündungsarme wird es auch «Cuu Long» genannt, «neunköpfiger Drache». Der im tibetischen Hochland


Im Mekong-Delta, das mit 39’000 Quadratkilometern fast so gross ist wie die Schweiz (circa 41.000 Quadratkilometer), wird ein Grossteil der vietnamesischen Reisproduktion abgewickelt. Zu verdanken ist dies dem schlamm- und mineralreichen Wasser des Mekongs. Der Begriff «Lebensader» trifft es genau, der Fluss bestimmt alles: die Ernte, den Transport von Gütern und das Vorwärtskommen der Menschen. Ebenfalls auf dem Wasserweg erreicht man die malerische Kleinstadt Cai Be, deren schwimmender Markt lange als einer der grössten im Delta galt. Das Treiben vor der katholischen

© Vietnam Tourism Advisory Board

© Vietnam Tourism Advisory Board

entspringende Mekong-Fluss windet sich durch die fünf  L änder China, Myanmar, Laos, Thailand und Kambodscha, ehe er sich schliesslich in Vietnam ins Südchinesische Meer ergiesst. Mit einer Gesamtlänge von circa 4 500  K ilometern ist er einer der grössten und wasserreichsten Flüsse Asiens. Gleichzeitig zählt er zu den wichtigsten Biotopen der Welt. Neben Süsswasserrochen, die bis zu vier Meter Spannweite erreichen können, beheimatet der Mekong über 20’000 Pflanzen-, 850 Fisch-, 800 Reptilien- und mehr als 1 200 Vogelarten. Nur der Amazonas in Südamerika ist nach Angaben der Mekong River Commission noch artenreicher.

Kathedrale ist nicht mehr so hektisch wie früher, denn der Handel verlagert sich dank neuer Strassen und Brücken zunehmend aufs Land. Eines dieser modernen Werke ist die 1.5 Kilometer lange My-Thuan-Brücke – ein architektonisches Meisterwerk und Symbol für Fortschritt und den wirtschaftlichen Aufschwung des sozialistischen Vietnams. Im Gegensatz dazu plätschert das Leben auf den schmalen Seitenarmen des Mekongs wie schon vor Jahrzehnten einfach vor sich hin. So auch auf dem schwimmenden Markt von Cai Rang, wo um 5 Uhr morgens die geschäftigste Zeit des Tages beginnt. Randvoll sind die Ladeflächen der bunten Holzboote mit Ware befüllt. «Achtet auf die langen Holzstangen am Heck der Boote», bemerkt Do Minh Nhai. Die daran aufgespiessten Obstund Fischtrophäen geben Aufschluss über die jeweils angebotenen Waren. «Mekongische Verkaufsschilder», ergänzt die Vietnamesin lachend. Wer das quirlige Handelsleben hautnah erleben will, sollte auf einem Hausboot übernachten. Nur so könne man bereits am frühen Morgen in die kleineren Kanäle des Wasser­ labyrinths aufbrechen und am schwimmenden Markttreiben teilnehmen. >

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Nice to know !!! «Must Do» · Streetfood-Tour durch Ho-Chi-Minh-City · Binh-Tay-Hallenmarkt in Cho Lon · Jade-Pagode in Ho-Chi-Minh-City · Räucherstäbchen-Fabrik in My Tho · Schwimmende Märkte von Cai Be und Cai Rang · Vietcong-Geschichtsstunde in Cu Chi · Besuch der rund 140 Khmer-Pagoden bei Tra Vinh · Sam-Berg und die Fischfarmen bei Chau Doc · Sonnenbaden und Tauchen auf Phu Quoc · Bootsausflug auf dem Mekong

Buddha neben Allah

Schippert man von Ho-Chi-Minh-City auf einem der vielen Mekong-Ausläufer rund 250 Kilometer Richtung Westen, erreicht man Chau Doc. Bekannt ist die Stadt in erster Linie wegen des nahe gelegenen Sam-Berges, einem beliebten Ausflugs- und Pilgerziel. Von dem 230 Meter hohen Berg sieht man über weite Reisfelder und Kanäle. Ein Teil davon gehört bereits zum angrenzenden Kambodscha. Ein weit verbreitetes Klischee besagt, dass so gut wie alle Vietnamesen Buddhisten sind. Der Abstecher nach Chau Doc beweist das Gegenteil: Buddha-Pagoden, Cao-DaiTempel und Moscheen zeugen von der religiösen Vielfalt Vietnams. In Wahrheit gehören die meisten Vietnamesen gar keiner speziellen Religion an, was aber noch lange nicht bedeutet, dass sie an nichts glauben. Denn von einem sind fast alle überzeugt: dem Revolutionär Ho Chi Minh. Mit seinem Einsatz für die Befreiung Vietnams wurde er zum Sinnbild des wehrhaften und nach Selbstbestimmung strebenden Vietnams. Jeder Vietnamese besucht mindestens einmal in seinem Leben das gigantische Ho-Chi-MinhMausoleum in Hanoi, um dem Nationalhelden die gebührende Ehre zu erweisen.

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Das Las Vegas Asiens

Vietnam ist ein Land mit Tausenden von Küstenkilometern, und dennoch kann man nur hier die Sonne im Meer versinken sehen: auf Phu Quoc. Die vor der Küste von Kambodscha im Golf von Thailand gelegene Insel ist bekannt für ihre weissen Sandstrände und Resorts, von denen die meisten an der von Palmen gesäumten Südwestküste liegen. Die Hälfte der Insel ist mit Bergen und dichtem Regenwald bedeckt und Teil des Phu-Quoc-Nationalparks. Zahlreiche Wildtiere und Wanderwege warten darauf, entdeckt zu werden. Auf Phu Quoc leben rund 80’000 Einwohner, die meisten arbeiten für die Fischsaucenfabriken. Die Nuoc Mam von Phu Quoc ist in Europa sogar als Edelmarke registriert. Aber nicht nur deswegen ist die kleine Insel eine Goldgrube. Die Vietnamesen haben Grosses mit ihr vor: eine Mischung aus Las Vegas und Disneyland. Bereits in ein paar Jahren soll der riesige Ferienpark eröffnen. Wer das «alte» Phu Quoc noch erleben möchte, bevor die Metamorphose vollzogen ist, sollte sich schleunigst einen Motorroller schnappen und die Inseltour starten. Ohne Moped läuft in Vietnam bekanntlich nichts. Sie waren und sind die wahren Motoren des Landes.


Freiheit ist, wenn Herz und Verstand sich einig sind

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In the Mix

SriLanka für Verwöhnte

Grünes Hochland, nostalgische Kolonialstädte, mystische Tempel, Traumstrände, Safaris mit wilden Tieren und Luxus pur – eine für alle(s)! Autorin: Tina Engler

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Nice to know !!! Unter dem Label «Signature Finest Selection» bietet Thomas Cook massgeschneiderte Luxus-Rundreisen mit deutschsprachiger Reiseleitung an. > www.thomascook.de/premium-reisen Die schönste Boutique in Galles Altstadt ist «Karma Collec­tion» – shop till you drop, von Fashion bis Inte­ rieur! Im ersten Stock liegt das coole Restaurant Crepeology, die Crèpes mit spicy Curry machen süchtig! > www.crepe-ology.lk/karma-collection Eine lässige Surfer-Gemeinde trifft sich in der ArugamBay. Den besten Kaffee trinkt man dort im Garten des «Hideaway Blu Cafe». > www.teardropsurf.de > www.hideawayarugambay.com

G

emächlich tuckert die Eisenbahn durch die Landschaft, die in ihrer Schönheit fast surreal anmutet, alle Sinne öffnet und staunen lässt. In jedem Moment ändert sich die Szenerie. Der Expresszug von Colombo nach Kandy rumpelt quietschend über die Schienen. Warum er «Express» heisst, weiss keiner. Die Zugreise von Sri Lankas Hauptstadt ins zentrale Berg­land hat zwar nur eine Länge von 118 Kilometern, aber der Zug braucht trotzdem drei Stunden. Die 1. Klasse besteht aus einem einzigen Waggon mit Panoramafenster. Sightseeing auf ceylonesische Art, einfach so, im Vorbeifahren. Unzählige Buddhastatuen, bunte Hindu­ tempeln und kleine Dörfer passierend, geht es ins Landesinnere. Wie in einem Film zieht der Alltag der Bewohner während der Fahrt vorbei. Kinder winken fröhlich am Wegesrand. Bauern arbeiten auf den Reisfeldern, Wasserbüffel erfrischen sich im Tümpel, und Affen spielen auf den Bäumen. Die anfangs noch flache Landschaft wird immer hügeliger. Der Zug wird noch langsamer und schraubt sich immer höher in die Bergwelt, bis in die ehemalige Hauptstadt Kandy, das Herz

Auch die Hauptstadt Colombo lohnt sich. Das edle Shangri-La Hotel liegt gegenüber der Strandpromenade – dem beliebtesten Ausflugsziel der Einheimischen für den Ausflug am Sonntagnachmittag. > www.shangri-la.com der Insel und die heiligste Stätte der Buddhisten. Schliesslich wird im Zahntempel eine Reliquie bewahrt, die für Ungläubige etwas irritierend wirkt: der heilige Eckzahn Buddhas! In Kandy steht die Zeit still, ein besonderer Zauber geht von diesem Ort aus, besonders nach Einbruch der Dämmerung am Kandy-See, wenn der Himmel in verschiedensten Purpurtönen zu brennen scheint.

Very british

Von Kandy schlängeln sich die Serpentinen immer weiter durch das Dickicht, bis man auf rund 2 000 Metern Höhe in Nuwara Eliya ankommt – und sich mitten im kolonialen englischen Königreich wähnt. Es ist überraschend frisch. Bei zwölf Grad braucht man schon ein kuscheliges Pashminatuch. Schon im 19. Jahrhundert diente die Region den Briten als Sommerfrische, um der tropischen Hitze zu entfliehen. Ein Hauch von Nostalgie ist geblieben. Die prächtigen Kolonialvillen sind Zeitzeugen vergangener Tage. Es ist, als wäre man auf einem anderen Planeten gelandet: Unendlich still ist es hier >

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© Pressestelle Thomas Cook

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oben in den Teeplantagen. Die Nebelschwaden schlucken jedes Geräusch. Tiefhängende Wolken kriechen lautlos durch die Teebüsche und verleihen dem Ort eine mystische Atmosphäre. Das Grün wächst in allen Schattierungen – 50 shades of green sozusagen. Alles wirkt verschlafen und friedlich. Am Kamin des «Heritance Tea Factory Hotel», einer ehemaligen Teefabrik, kann man sich bei einem Tee wieder aufwärmen. Das Boutiquehotel besitzt einen herrlich antiquierten Charme, der ist absolut gewollt und sehr charmant. Am liebsten würde man gleich Tage bleiben an diesem Ort, der so gar nicht zu einem tropischen Eiland zu passen scheint. Doch genau diese Kontraste sind es, die Sri Lanka so faszinierend machen.

Willkommen in Rüsselsheim

Mit knapp 66’000 km2 Fläche ist der Inselstaat noch nicht mal so gross wie Bayern, aber hat quasi die «Best of Asien» auf kleinstem Raum vereint. Asien für Einsteiger, mit kurzen Wegen, die zugegeben aufgrund des Verkehrs manchmal ganz schön lange dauern können, aber das gehört schliesslich zum Gesamterlebnis dazu. Wo sonst kann man früh morgens auf einem Game Drive Leoparden und Elefanten bestaunen, abends in wärmende Decken eingehüllt vor dem knisternden Kaminfeuer sitzen, um dann am nächsten Morgen im warmen Indischen Ozean zu baden, begleitet von den Mantra-Gesängen der Mönche des naheliegenden buddhistischen Klosters, um sich im Anschluss bei einer Ayurveda-­Massage vor Wonne in andere Sphären zu beamen? Eben! Sri Lanka bietet eine unglaubliche Vielfalt, die man in vergleichsweise kurzer Zeit entdecken kann: mysteriöse Tempelanlagen, fesselnde Berglandschaften, kilometerlange Strände – 1 300 km Küstenlinie  – und wilde Tiere. Allein rund 6 000 Elefanten sind auf Sri Lanka gezählt. Man begegnet ihnen überall. Am Strand, auf den Strassen, in den Tempeln. Kein Wunder, denn nirgendwo auf der Welt gibt es eine grössere Population als hier. Zudem leben 600 Leo­ parden auf der Insel, dazu Ceylon-Hutaffen, Lippen­ bären, Schakale, Sumpfkrokodile und Warane, von der artenreichen Meeres- und Vogelwelt ganz zu schweigen.

Heia Safari

Die Südostküste der Insel ist der Sehnsuchtsort für Tierfans – und auch die Verwöhntesten unter ihnen werden von der Chena Huts by UGA

Escapes Lodge, mitten im 1 500 km2 grossen Yala-Nationalpark, begeistert sein. Das Hotel liegt in völliger Abgeschiedenheit direkt am Strand. Die 14 Luxushütten sind im edlen afrikanischen Stil designt und fügen sich wunderbar in die Landschaft ein. Purer Luxus inmitten unberührter Wildnis, mit eigenem Pool, Butlerservice und herzlichen Tourguides, die das Gebiet wie ihre Westentasche kennen. Die beste Zeit zu einem Game Drive aufzubrechen, ist noch vor Sonnenaufgang. Noch sind nur wenige Jeeps unterwegs, und innerhalb kürzester Zeit wird die erste Elefantenherde am See gesichtet. Liebevoll stehen sie eng aneinander, um ihren Morgendrink zu nehmen. Ein rührender Moment. Graukopfadler kreisen über der Hochlandsavanne. Ein Lippenbär nagt am trockenen Busch, und später kreuzt majestätisch schleichend ein imposanter Leopard den Weg. Die Lodge selbst ist von Affenfamilien bevölkert, die fröhlich in den Bäumen springen, doch schlau genug sind, sich nicht mit den Gästen anzulegen. Der Ruf der Wildnis ertönt in der Nacht, gepaart mit dem Rauschen der Wellen ist es das schönste Schlaflied, was man sich wünschen kann.

Edle Refugien und magische Plätze

Die exklusiven Hotels, das Anantara Peace Haven im südlichen Tarangalle und das Anantara Kalutara an der Westküste, sind edel und stylish und genau das Richtige, um sich nach der Rundreise dem süssen Nichtstun hinzugeben. Nicht nur Architekturfans werden sich im Anantara Kalutara, das sanft eingebettet zwischen dem Indischen Ozean und der Flussmündung des Kalu Ganges auf einer Landzunge liegt, im Paradies wähnen. Kein Geringerer als der Vater der modernen Architektur, Geoffrey Bawa, hat das luftige 5-Sterne-Haus entworfen. Er lebte bis zu seinem Tod im Jahre 2003 auf der Insel und war ein Pionier des naturnahen Bauens, bei dem Haus und Garten quasi verschmelzen. Und so wähnt man sich auch in dem edlen Refugium irgendwie immer so, als sei man draussen in freier Natur. In unmittelbarer Nähe und leicht mit dem Tuk-Tuk, einer kleinen Motorrad-­R ikscha, zu erreichen, liegt der zauberhafte Garten Lunuganga, wo der Architekt auch lebte. Bawa kreierte sein Anwesen als eine Melange aus englischem Landschaftspark, italienischer Leichtigkeit und üppigem Tropendschungel. Es geht eine Magie von Lunuganga aus, der sich keiner entziehen kann. Er inspiriert und beseelt  – und macht einfach nur glücklich. Unvergleichlich und von entrückter Schönheit ist dieser Platz – wie so viele Orte auf dieser Insel, auf der man am liebsten nur bleiben möchte.

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Virginia

4 LOVERS

Amerikas Schmuckschatulle

Dort, wo die Gilmore Girls auf Harry Potter treffen und es sich anfühlt, als flaniere man durch die Winkelgasse und springe jeden Moment eine Elfe oder ein Zwerg aus einem der Büsche, beginnt die Reise in ein Märchenland. Eine Wundertüte mit Panoramen aus längst vergangenen Zeiten, in der die Moderne lebt und die jeden Besucher in Staunen versetzt. North Virginia. Tür an Tür mit Amerikas Hauptstadt Washington D.C. Autorin: Helena Ugrenovic

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K

eine andere als die englische Königin Elisabeth I. war die Namensvetterin desjenigen Bundesstaates der Vereinigten Staaten von Amerika, der 1788 nach 150 Jahren englisch-britischer Krone mit zwölf anderen Kolonien die Unabhängigkeit erlangte und als der zehnte Staat die Verfassung der USA ratifizierte. Als Walter Raleigh im Zuge seiner Expedition von 1584 die erste Siedlung auf Roanoke Island gründete und es sich dabei und seiner Meinung nach um die Besiedlung und Urbarmachung eines Landes handelte, wurde der Name zu Ehren der Königin gewählt, die als unverheiratetes gekröntes Haupt den Namen «Jungfräuliche Königin», «Virgin Queen», trug.

Amerikas Kleinod

Als eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Bundesstaaten ist Virginia eine der wohlhabendsten Gegenden der USA. Durch die unmittelbare Nähe zur Hauptstadt Washington sind insbesondere Fairfax County und Loudoun County mit den herrlichen und beeindruckenden Anwesen Wohnsitz zahlreicher Senatoren und Politiker. Hier nahm auch die Geschichte der USPräsidenten ihren Lauf, als George Washington, der auf seinem Gut Mount Vernon lebte, 1789 zum ersten Präsidenten der USA gewählt wurde. Allein aus dem «alten Herrschaftsgebiet», «Old Dominion», das auch «Mother of the Presidents» genannt wird, stammen acht US-Präsidenten. Die Vielfältigkeit von North Virginia begeistert nicht nur durch ihre malerischen Kulissen, idyllischen Städtchen mit den schimmernden Pflastersteinen, die besonders im Herbst, bedeckt mit goldenen Blättern, äusserst bezaubernd sind, herzlichen, feierlustigen Menschen, sondern mit einem anziehenden Laissez-faire-CountrySide-Flair, kulinarischer Fülle und ausgezeichneten Restaurants. Es ist eine Gegend, in der eine gehobene Lebensqualität pulsiert und gleichzeitig auch die Batterien heruntergefahren werden. Endlose Wälder, deren sattes Grün oder buntes, rot-orangenes Laub sich wie ein Mantel über die Landschaft ergiesst, dicke Nebelschwaden, die morgens aus den Seen emporkriechen, bis die Sonnenstrahlen sie verschlucken, ein Besuch in Mount Vernon, dem ehemaligen Landsitz von George Washington oder die Erkundung der kulinarischen Hotspots und Austern essen, bietet North-­Virginia-Touristen eine aussergewöhnliche Vielfalt an Highlights. >

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Der Nationalfriedhof in Arlington ist ein Muss.

Bunte Fassaden in Alexandria haben Flair.

Alexandria

Die Geburtsstätte George Washingtons zählt zu den zehn meistbesuchten Hotspots der USA und ist unter die drei romantischsten Städte des nordamerikanischen Kontinentes gewählt worden. Die Hunde-freundliche City mit dem kosmopolitischen Flair, endlosen Flaniermeilen und einer bezaubernden «Wasserfront» wurde 1749 gegründet und trumpft mit 200  unabhängigen Restaurants sowie Boutiquen auf. Über die schier endlose «King Street», eine der «grossen Strassen» der USA, verteilen sich Shoppingmöglichkeiten und GourmetTempel in einer architektonischen Kulisse, die seit ihren Gründungszeiten und der Ära George Washingtons unverändert geblieben ist. Wer über die glatten Pflastersteine vorbei an Klinkerhäusern, bunten Fassaden, romantisch verspielten Dekorationen bummelt, wähnt sich eher in einem malerischen irischen oder schottischen Städtchen, als in den USA und wenige Kilometer entfernt vom Capitol.

Fairfax County

Endlose Wälder, üppiges Laub, schmucke Häuser und schlossartig anmutende Anwesen sind typisch für diesen Bezirk, der nach Loudoun County als eine der reichsten

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Loudoun County ist eine wahre Goldgrube an Kulinarik.

Counties der USA zählt. Zu den besonders beliebten Attraktionen gehören der Nationalpark, ein Besuch von George Washingtons Landsitz Mount Vernon, wo in den verschiedenen Gärten Blumen, Pflanzen, Gemüse und Kräuter wie zu Zeiten der Ära des ersten Präsidenten angepflanzt werden, der sich viel lieber auf seinem Landsitz als in Washington aufgehalten hat. Ein weiterer atemberaubender Ort ist Lake Anne Village Center in Reston, der eine einzigartige Gruppe unabhängiger Shops und Restaurants beherbergt. Lake Ann, das als nationales historisches Wahrzeichen im National Register of Historic Places aufgenommen wurde, entspringt der Vision von Robert E. Simon jr., der für die Bewohner eine sozial interaktive und architektonisch einzigartige Oase erschaffen wollte, in der nicht nur gewohnt und gearbeitet, sondern vor allem gelebt wird.

Arlington

«Just around the corner» und einen Hüpfer von Washington D.C. entfernt, eignet sich Arlington perfekt als Ausgangspunkt für einen City-Break in die Hauptstadt der USA. Speziell die nahe an Washingtons Highlights gelegene Gegend «Rosslyn» bietet mit einer sehr guten Metro-Verbindung und kurzen Fahrtzeiten einen


Rosslyn ist ein guter Ausgangspunkt für einen City-Break in die Hauptstadt der USA.

idealen Aufenthaltsort, günstigere Hotelpreise als beispielsweise Washington sowie eine Vielfalt an Restaurants. Der Besuch des Nationalfriedhofs Arlington, nur eine Haltestelle von Rosslyn entfernt, ist ein Muss. Uralte, knorrige Eichenbäume erstrecken sich über unzählige auf den Hügeln angeordnete Gräber verstorbener US-Bürger, die ihrem Land gedient haben. Es ist eine Oase des Friedens, verteilt auf 4 000 Quadratmeter und für die mindestens ein halber Tag eingeplant werden sollte.

Loudoun County

Knappe 40 Kilometer von Washington D.C. entfernt, befindet sich eine wahre Goldgrube an Kulinarik und ein Schlaraffenland für Weinliebhaber. Auf einer Fläche, die in etwa einem Drittel der Schweiz entspricht, laden prämierte Weingüter und 23 Bierbrauereien zu Wein- und Bierverkostung sowie idyllischem Farm-totable-Dining ein. Besiedelt wurde Loudoun County zwischen 1720 und 1730 von Quäkern, Iren, Schotten, Deutschen sowie Engländern und Sklaven aus den küstennahen Gebieten Virginias. Seit der Inbetriebnahme des Flug­ hafens Washington Dulles International Airport haben sich unzählige Unternehmen in Loudoun niedergelassen

und gehört dieser bis dahin ländliche Bezirk zu den Countys mit der am schnellsten wachsenden Bevölkerung der USA.

Donald’s Stadt

Nur durch eine Brücke von Arlington, Rosselyn, getrennt, ist Washington bei einem Besuch von North Virginia unumgänglich, oder umgekehrt. Die Hauptstadt ist eine edle, ästhetische Beauty mit den wahrscheinlich amerikaweit schönsten Metro-Stationen. Besonders empfehlenswert ist ein endloser und beeindruckender Spaziergang vom atemberaubenden Capitol in Washington bis zum Weissen Haus, der vor allem am frühen Abend inklusive Sonnenuntergang ein unvergessliches Erlebnis ist. Der Weg führt durch die National Mall, vorbei an der National Gallery of Art, dem Smithsonian National Air and Space Museum, Smithsonian Castle bis zum Washington Monument, um entweder von dort rechts abzubiegen und das Weisse Haus anzusteuern oder aber bis zum Lincoln Memorial zu schlendern und von dort per Taxi und in wenigen Fahrminuten zum Wohnsitz des Präsidenten zu fahren. Grossstadt-Metropole meets Edel-Country-Vergnügen mit winzigen, verträumten Orten.

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Geheimtipipm Mit elmeer ein

Mit kristallklaren, sauberen Buchten und den schönsten Stränden des Mittelmeers ist Sardinien für viele Reisende ein Geheimtipp. Die Vier- bis Fünf-Sterne-Domizile der renommierten sardischen Hotelgruppe Delphina Hotels & Resorts liegen ausnahmslos an wahren Logenplätzen der Gallura  – einer der reizvollsten Gegenden in ganz Sardinien. Die Hotels sind harmonisch eingebettet in die sardische Natur, mit Rücksicht auf Flora und Fauna. Zwischen der Costa Smeralda, dem Meeres-Nationalpark des La-Maddalena-Archipels und dem Golf von Asinara befinden sich die insgesamt zwölf Domizile mit jeweils nachhaltigen Grundsätzen und Strukturen, darunter auch die Baumaterialien, hauptsächlich aus der Region, ganz nach den «We are green®»-Grundsätzen. Autorin: Katharina Gering

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S

eit ihrer Gründung vor 25 Jahren setzt die nordsardische Hotelgruppe bereits auf lokale Produkte, investiert in Umweltschutzmassnahmen und hält enge Bande zu Firmen und Bewohnern der gesamten Mittelmeerinsel, dadurch unterstützen die Delphina Hotels & Resorts massgeblich die Wirtschaft Sardiniens. So stammt das Fleisch von Höfen in den Bergen der Gallura, fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte sind direkt aus dem Meer sowie Obst und Gemüse von lokalen Bauern. Auch Eigenproduktion ist eine Säule der nachhaltigen Geschäftsidee. Im Resort & SPA Le Dune befinden sich ein Gemüsegarten und eine kleine Farm mit freilaufenden Hühnern, Enten und Pfauen, die nicht nur kleinen Gästen etwas über Tierhaltung beibringt, sondern auch frische Eier und Gemüse liefert.

Authentisches Sardinien

Als Arbeitgeber in Nordsardinien und als ursprünglich sardische, familiengeführte Hotelgruppe in der Gallura haben es sich die Delphina Hotels & Resorts zur Aufgabe gemacht, die Traditionen und die Kultur dieser Region zu bewahren und zu pflegen. Ausflüge in den paradiesischen Meeres-Nationalpark des La-Maddalena-Archipels und den Süden Korsikas, in die nähere Landschaft und die klei-

nen Dörfer der Region bringen den Gästen die unberührte Schönheit Sardiniens sowie die reiche Kultur näher. Ob Keramik, Stoffe und Teppiche oder die berühmte Korkproduktion – Gäste lernen mit den Delphina Hotels & Resorts authentische Werkstätten und Traditionen kennen.

Aktiv entspannen

Paare fühlen sich in den Delphina Hotels & Resorts ebenso wohl wie Familien – ganz gleich ob für einen Aktiv- oder Wellnessurlaub. Dazu tragen die zahlreichen Freizeitangebote wie Bootsausflüge, verschiedene Wasser­ sportarten, Reitwanderungen, Trekking-Touren oder Ausflüge speziell für Kinder bei. Neben einem hochklassigen kulinarischen Angebot mit unverfälschten, sardischen Spezialitäten haben sich die Delphina Hotels & Resorts auch für ihr ausgezeichnetes Thalasso- & -SPA-Angebot weit über Sardinien hinaus einen Namen gemacht. Die geschmackvolle Architektur der Delphina Hotels & Resorts mit ihren hochkarätigen Thalasso-Spas, der sardischen Spitzenkulinarik und den Freizeitmöglichkeiten von Bootsausflügen über Golf bis Wandern und Reiten machen das Sardinien-Erlebnis perfekt.

> www.delphinahotels.de

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Dem Geheimnis von

TROJA

auf der Spur

Aufgrund des 20. Jahrestages der Aufnahme der Stadt Troja in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes erklärt die Türkei 2018 zum «Jahr von Troja». Autor: Michael Manz

R

und 300 Kilometer und vier Autostunden nördlich der türkischen Stadt Izmir liegt eine der bedeutendsten antiken Siedlungen der Welt: das sagenumwobene Troja. Die Stadt stammt aus der Zeit vor ca. 5000 Jahren. Nicht weniger als Spuren von neun verschiedenen Zivilisationen in zehn Schichten zeugen von der Geschichte der Stadt, um welche sich noch heute etliche Legenden und Geheimnisse ranken.

Aufgrund der Tatsache, dass die Stätte vor 20 Jahren in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde, erklärte die Türkei das Jahr 2018 zum «Jahr Trojas». Im Laufe des Jahres sind daher zahlreiche Feiern sowie Kultur- und Kunstveranstaltungen geplant. Im Rahmen

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der Darbietungen, die im nahegelegenen Çanakkale stattfinden, werden das Türkische Staatstheater sowie die Staatsoper und das Ballett Theaterstücke und Musicals zum Thema «Troja» aufführen. Eröffnet werden soll ausserdem das nach zeitgenössischen Mustern erbaute Museum von Troja in Çanakkale. Auf einer Gesamtfläche von 10’000 Quadratmetern werden Exponate gezeigt, die ins Ausland gebracht und anschliessend wieder in die Türkei zurückgeführt wurden. Dazu gehören beispielsweise 24 Schmuckstücke aus Gold, die unter anderem auch aus dem Besitz von Helena von Troja stammen sollen.

> www.tuerkeitourismus.ch


Sprechen wir über Ihre Ferien . . . damit Sie auf alles vorbereitet sind.

Ihr Gesundheits-Coach.

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© MSC

DER

SONNE ENTGEGEN

Zwischen H i el &  Meer mm Die MSC Seaside kreuzt seit Ende Dezember durch die Karibik. Das neueste Flottenmitglied von MSC Kreuzfahrten bietet den Passagieren eine einzigartige Nähe zum Meer, Restaurants, die zu einer kulinarischen Entdeckungsreise einladen, und einen Spa-Bereich, der alle Sinne verwöhnt. Autorin: Franziska Heuer

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© MSC

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ie MSC Seaside ist etwas Besonderes: Das innovative Design fällt sofort ins Auge. Die einzigartige Gestaltung des Hecks wurde von der Skyline Miamis mit seinen modernen Strandbauten inspiriert und bietet den Gästen in den hier gelegenen Suiten einen atemberaubenden weiten Blick über das Meer. Weite ist auch das Stichwort für die grosszügigen Aussenflächen an Bord: Auf Deck 8 befindet sich eine weitläufige Aussenpromenade, die fast komplett um das Schiff verläuft. So nah am Wasser ist man auf Kreuzfahrtschiffen selten. Die über das Schiff hinausgehenden Glasbrücken vermitteln gar das Gefühl, als schwebe man auf dem Wasser. Für Nervenkitzel sorgt der Skywalk auf Deck 16  – aus 40  Meter Höhe kann man den Miami South Beach Pool quasi aus der Vogelperspektive geniessen.

Eine kulinarische Entdeckungsreise an Bord

Mit elf Restaurants und fast 20 Bars und Lounges bietet die MSC Seaside für jeden Geschmack und jeden Anlass das richtige Ambiente. Gleich zwei Buffetrestaurants  – eines an der Promenade mit Innen- und Aussenbereichen auf Deck  8 gelegen  – versorgen die Passagiere 20 Stunden am Tag mit frischen und gesunden Speisen, hausgemachter Pasta und original italienischer Pizza. Ausgefallene Kreationen und kulinarischen Hochgenuss bieten die Spezialitäten-Restaurants an Bord: USSpitzen­koch Roy Yamaguchi  – er steht für die moderne, panasiatische Fusionsküche  – hat drei unterschiedliche Restaurants an Bord gestaltet, die verschiedene asiatische Food-Richtungen neu interpretieren. Ein Highlight ist das Restaurant «Asian Market Kitchen by Roy Yamaguchi». Dafür kombiniert der japanisch-amerikanische Kulinarik-Visionär seine japanischen und hawaiianischen Wurzeln. Unterschiedlichste asiatische Aromen treffen auf hawaiianische und kalifornische Einflüsse, die mit Techniken der gehobenen Spitzengastronomie verarbeitet werden: edle Delikatessen mit zartem Hummer­fleisch, Shrimps oder Mehlklösse mit Krabben und Schweinefilet. Fleischliebhaber kommen vor allem im amerikanischen Steakhouse «Butcher’s Cut» auf ihre Kosten: Gäste wählen ihr bevorzugtes Steak aus dem Dry-Ager-Kühlschrank und können den Köchen bei der Zubereitung in der offenen Schauküche zusehen. Dazu werden beste amerikanische Weine oder trendige Craft­ biere serviert. Die Nähe zum Meer schmeckt man auf dem Schiff am besten im Seafood-Restaurant «Ocean Cay». Ob Steinkrabben, Venus­ muscheln oder Seebarsch  – alle Gerichte werden im amerikanischen Stil >

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und mediterranen Flair fangfrisch in modernem, stylischem Ambiente serviert. Und da wir wissen, dass für ein Dessert immer noch Platz ist: Handgefertigte Pralinen und eine ganze Schokoladenwand in der Venchi Cioccogelateria lassen das Herz jedes Schokoladenliebhabers höherschlagen!

Entspannung pur im balinesischen Spa

Das MSC Aurea Spa auf der MSC Seaside ist das grösste von allen MSC-Schiffen. Das Gym bietet neben modernsten Fitnessgeräten auch spezielle Räume für Spinning und Yoga. Wer es lieber entspannt mag, findet im Sauna- und Thermalbereich hochmoderne Saunen, einen Geysir, eine Eisgrotte, einen Salz-Ruheraum, Aroma-­ Duschen und einen Hammam. Das Angebot der Anwendungen reicht von balinesischen (Paar-) Massagen über Kosmetikbehandlungen, Nagelstudio, Friseur-Leistungen bis hin Anti-Aging Treatments mit Filler und Botox beim Spa-Doctor im Medi-Spa.

Der ganz besondere Luxus

Luxus, Exklusivität und Privatsphäre: Der MSC Yacht Club ist ein «Schiff-im-Schiff». 86 Superior Suiten mit edler Holzvertäfelung und Marmorbädern, 24-StundenButler-Service, ein eigenes Restaurant und Pooldeck  – Gäste des MSC Yacht Club finden hier das Flair einer Privatyacht mit dem vielfältigen Angebot eines grossen Kreuzfahrtschiffes.

Mit Vollgas voraus!

Absoluten Nervenkitzel an Bord der MSC Seaside verspricht die 105  Meter lange Seilrutsche. Adrenalinjunkies rasen mit Hochgeschwindigkeit bis zur Ziellinie am Heck des Schiffes. Und da vieles zu zweit noch mehr Spass macht, gibt es gleich zwei Seilrutschen nebeneinander.

Nice to know !!! Die MSC Seaside ist ganzjährig in Miami stationiert und steuert von hier verschiedene Routen in der Karibik an. • 8 Tage / 7 Nächte ab / bis Miami mit Puerto Rico, den Amerikanischen Jungferninseln, St. Maarten und den Bahamas • 14 Tage / 15 Nächte ab / bis Miami mit St. Maarten, Bahamas, Jamaika, Cayman Inseln und Mexiko > www.msckreuzfahrten.ch

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© MSC

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© Belmond

N N E E I N S E I A H C S F U A gang enzüber tadt r G m a pts tion nds Hau nds Sta a la il d a o h o T , W in xpress» trennen ua Lamphong ometer riental E ck H il  O f k o  & n h n e n r n h e ü ie st vom Ba eise zur 006 Sch ren «Ea Exakt 2 r nach Malaysia e des legendä enötigt. Eine R apu en b treck it. von Sing kok – Stamms g rund 51 Stund Vergangenhe g le u n z ia a s n B kolo er Luxu stasiens für die d in Südo s Hauer r. Thoma Au t or : D

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I

n einem ihrer grössten Leinwanderfolge, dem 1932 von Regie-Legende Josef von Sternberg inszenierten Spionagethriller «Shanghai Express», trifft Marlene Dietrich in der Rolle der geheimnisvollen Kurtisane Lily während einer schicksalhaften Zugreise durch das vom Bürgerkrieg zerrissene Reich der Mitte auf ihren Ex-Geliebten Harvey. Bis heute begeistert der aufwendig inszenierte Hollywoodstreifen neben dem stimmigen Plot vor allem mit seiner opulenten Ausstattung, die die goldene Ära des Eisenbahnzeitalters, jenes leichtfüssige «anything goes», das das Lebensgefühl vom Fin de Siècle bis zu den Roaring Twenties bestimmt hat, vor der exotischen Kulisse Südostasiens wie kaum ein zweiter Film der Epoche zum Leben erweckt. Kein Wunder, dass sich auch das Design-Team des «Eastern & Oriental Express», dessen in warmes Gold, dunkles Grün und nobles Beige gewandete Waggons seit 1993 den stolzen Löwenstaat am Südzipfel Malaysias mit der Stadt der Engel an den Ufern des Chao Phraya verbinden, bei der Restauration des Zuges von Sternbergs Filmset inspirieren liess. Und so könnten die eleganten, Kirschholz-­getäfelten Gesellschaftswagen des «E & O», ausstaffiert mit ausladenden Polstersesseln und edelsten Accessoires im Stile des Art nouveau einem Remake des Filmklassikers ebenso als Kulisse dienen wie die luxuriös ausgestatteten Passagierkabinen, geschmückt mit kostbaren malaysischen Edelholzintarsien und blank polierten Messing­applikationen.

Zwischen Traum und Wirklichkeit

Einmal an Bord, wird diese stimmige Inszenierung kolonialer Grandeur, dieser nostalgische Mix aus Luxus, Romantik und Abenteuer binnen Minuten zur rollenden Zeitmaschine, die die Passagiere in eine Vergangenheit befördert, die es so zwar vermutlich nie gegeben hat, aber lässt man sich auf dieses Spiel ein, fühlt man sich mit ein wenig F ­ antasie bald wie eine Reinkarnation von Mata Hari auf geheimer Mission. Die asiatische Bilderbuchlandschaft, die der «E & O» dabei durchfährt, gerät dabei im angenehm klimatisierten Interieur fast zur Nebensache. Wirklich nahe kommen die Passagiere dem grünen Herzen des Kontinents erst auf dem offenen, mit Teakholz beplankten Obser­vation Deck ganz am Ende des Zuges. Während einem hier der seidige Fahrtwind das Haar zerzaust und an den kristallenen Champagnergläsern in der tropischen Hitze binnen Sekunden Kondenswasser hinabperlt, rauschen in fliegendem Wechsel labyrinthische Zuckerrohrfelder, undurchdringlicher >

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Regenwald, steil aufragende Karstkegel und palmengesäumte Reisfelder vorbei, in denen schneeweisse Ibisse wie Statuen aufgereiht stehen; werden auf dem Weg nach Norden aus von goldenen Kuppeln überspannten Moscheen und quietschbunten Hindutempeln nach und nach buddhistische Pagoden. Fast wie im Film, nur in Farbe. Doch der Reihe nach.

Die Reise beginnt

Nachdem die Check-in-Formalitäten erledigt sind, geht es von der Hotelikone dann per Bus in einer guten halben Stunde zur Woodlands Station, wo der «E & O» seine Gäste bereits erwartet. Noch ein paar Zoll- und Grenzformalitäten, schon schliessen sich die Türen, während sich der rund 300 Meter lange Schienenkoloss ächzend in Bewegung setzt. Untergebracht sind die Gäste, je nach Raumbedarf und Portemonnaie, in drei verschiedenen Kabinenkategorien: vom knapp 6 m² kleinen PullmanAbteil, über die immerhin rund 8 m² messenden State Cabins bis zur grosszügigen Presidential Suite mit etwa 12 m² – alle inklusive privatem Bad und WC. Tagsüber dienen die Betten als unverschämt bequeme Polstersofas und werden erst zur Nacht vom Kabinensteward in flauschige Kojen verwandelt. In den Pullman-Abteilen und State Cabins verbirgt sich das zweite Bett in der Wand und wird abends einfach heruntergeklappt. Frühstück und Afternoon Tea werden stilecht auf der Kabine serviert, die

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Ausgangspunkt des exklusiven Schienenabenteuers war lange Jahre S ­ ingapurs erste Hotel-Adresse – das legendäre «Raffles» an der Beach Road No. 1. Doch weil sich die eitle Grande Dame momentan einem Lifting unterzieht und ihre Fassade deshalb hinter einem unschönen Baugerüst versteckt, trifft sich die illustre Gästeschar in der Zwischenzeit im nicht minder exklusiven «Fullerton», das im früheren Postamt der einstigen Kronkolonie untergebracht ist. Allerdings wirkt dieses stolze Kulturdenkmal – ein Musterbeispiel britischer Kolonial­a rchitektur – trotz imposanter neoklassizistischer Fassade und exklusiver Lage direkt an der mondänen Waterfront im Schatten der steil aufragen-

den Skyline des benachbarten Finanzdistrikts und gegenüber dem hypermodernen Marina-Bay-Komplex mittlerweile fast ein wenig anachronistisch.

Ein Stopp an der geschichtsträchtigen River Kwai Bridge gehört zu den Hauptattraktionen der Klassik-Tour.

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mehrgängigen Gourmetlunches und Dinners in den mitreisenden Dining Cars in der Zugmitte zelebriert.

aktuell bereits alle Mahlzeiten und zwei Ausflüge entlang der Strecke, ebenfalls im Reisepreis eingeschlossen.

Luxus neu definiert

Street Art in Motion

Doch keine Angst: Der «E & O» ist kein rollendes Museum, die Stimmung an Bord alles andere als britisch steif. Im Gegenteil. Das Zugkonzept wurde in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelt. Nicht zuletzt um das Angebot an die Bedürfnisse einer neuen Generation von wohlhabenden Globetrottern anzupassen, die offenbar völlig andere Vorstellungen von Reisen und Luxus hegt als noch ihre Eltern. So ist rund die Hälfte der 50 Passagiere, die diesmal an Bord sind, unter 50 Jahre alt. «Ein Grund für diesen Erfolg ist sicher auch, dass wir die bisher recht strengen Kleidervorschriften an Bord zuletzt deutlich gelockert haben», glaubt «E & O» General Manager Valentin Waldman. Statt Smoking und langem Abendkleid heisst die Devise heute «Tropical Elegance». Tagsüber ist auch lockere Freizeitbekleidung kein Problem. Ab 2018 gilt im Zug ausserdem eine All-inclusive-Politik – das heisst Getränke aus der Piano-Bar oder dem Observation Car sind dann, wie

Zur Frischzellenkur gehört aber auch ein Kunstprojekt. So hat Zugbetreiber Belmond unter dem Motto «Art in Motion» bei Rajesh Kumar, in Singapur ansässiger Street Artist und Absolvent des prestige­t rächtigen Londoner Goldsmith College, eine rollende Leinwand kommissioniert. Und Kumar hat geliefert – kurzerhand verwandelte er die stählerne Hülle zweier Waggons per Spraydose in einen Teich voll exotischer Koi-Karpfen. Der smarte Künstler, hin und wieder auch selbst im «E & O» unter­ wegs, ist auch diesmal zwischen Singapur und ­Malaysias Kapitale Kuala Lumpur mit an Bord und erklärt Gästen seine Arbeit: «Kois symbolisieren in der asiatischen Kultur Reichtum, Glück und Eleganz. Gleichzeitig strahlen sie, obwohl ständig in Bewegung, Ruhe und Gelassenheit aus – alles Dinge, die ich selbst mit der Reise in einem Luxus­zug assoziiere. Darüber hinaus hat jeder Koi ein einmaliges, unverwechselbares Muster gleich einem Fingerabdruck, so, wie auch alle Gäste des «E & O» ihre >

Nice to know !!!

Auf dem offenen Observationsdeck geniessen Passagiere Champagner.

Neben dem Klassiker Singapur–Bangkok bzw. Bangkok–Singapur bietet Belmond im «E & O» auch Sonderfahrten, z. B. in den Norden Thailands und nach Laos, an. Den Klassiktrip gibt es ab ca. 2600 U$ p. P. im Pullman-Doppel-Abteil. Asien-Spezialist Geoplan Privat­ reisen schnürt dazu rund um die Fahrt individuelle Voroder Anschlussprogramme mit privaten Guides. > www.geoplan-reisen.de.

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© Belmond

Das Pullman-Abteil: ultimativer Luxus auf 6 m²

unverwechselbare Geschichte mitbringen. Bindeglied ist das gemeinsame Reiseerlebnis», so Rajesh.

Im Mittelpunkt steht die persönliche Begegnung

Zur Neupositionierung des «E & O» gehört aber auch ein komplett überarbeitetes Exkursionsprogramm. Statt klassischer Sightseeing-Touren liegt der Schwerpunkt künftig auf persönlichen Begegnungen mit Menschen, die entlang der Bahnstrecke leben. Tatsächlich funktioniert dieser Spagat zwischen ultimativem Luxus und authentischem Reiseerlebnis erstaunlich gut. So stehen zum Beispiel Ausflüge in den malaysischen Dschungel auf dem Programm, bei denen Gäste mithilfe eines lokalen Guides hautnah die Flora und Fauna des Regenwaldes kennenlernen sollen, eine Radtour durch die Reisfelder im Hinterland des River Kwai inklusive Besuch eines Palmbauern oder eine Flossfahrt samt Thai-Kochkurs. Apropos Kochen: Auch in der gerade mal 12 m² grossen Kombüse des «E & O» weht ein neuer Wind. «Unsere Gäste sind heute deutlich mutiger als noch vor fünf oder zehn Jahren. Also bin ich relativ frei bei der Entwicklung der Menüs und lasse mich gerne von den kulinarischen Traditionen der Landstriche inspirieren, die der Zug durchquert – so wird eine Fahrt im «E & O» auch zu einer Reise durch Südost­

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asiens Küchen», erklärt Executive Chef Yannis Martineau sein Konzept. Der Franzose, der mit einer 8-köpfigen Mannschaft seit 2007 die kulinarischen Geschicke des «E & O» lenkt, war zuvor bereits als Souschef auf dem «Venice Simplon Orient-Express» unterwegs.

Rollendes Sternerestaurant

Am ersten Abend, als der Zug noch gemächlich Richtung Kuala Lumpur rollt, lässt Martineau getreu seiner Philosophie ein malaysisches Fischcurry auf Sterne­ niveau servieren, während am letzten Tag der Reise gedämpfter Kabeljau in K ­ okoscreme bereits auf den Zielbahnhof Bangkok einstimmt. Und der nähert sich schneller, als den meisten Passagieren lieb ist. Als der «green train», wie der «E & O» von den Einheimischen genannt wird, schliesslich am späten Nachmittag in die Hua Lamphong Station einrollt, will die Stimmung an Bord im ersten Moment so gar nicht zur Hektik der aufstrebenden Millionenmetropole passen. Ja, fast macht sich ein wenig Wehmut unter den Passagieren breit. Doch viel Zeit zum Abschied nehmen bleibt nicht. Auf dem Bahnsteig stehen schon die Pagen diverser Luxusherbergen bereit, und schon bald leert sich die Plattform, verblasst die Reise im «Eastern & Oriental» im Bangkoker Verkehrschaos zu einem Traum. Und die Kois schwimmen wieder ihrer eigenen Wege …


Schlafen im Knast & Schlemmen im Tresor

Das ehemalige Gefängnis in Offenburg hat sich zum Wohlfühltempel für Geniesser entwickelt und trägt den Namen «Hotel Liberty» ganz bewusst. Dicke Mauern, Zellentüren und Gitter vor den Fenstern lassen auf die Vergangenheit des 200-jährigen Backsteingebäudes schliessen. Eine Bestrafung ist der Aufenthalt im ehemaligen Knast heute keinesfalls mehr: Die bedrückende Gefängnisatmosphäre ist einem Designhotel mit hochwertiger Ausstattung gewichen und im Restaurant «Wasser & Brot» bietet Starkoch Jeremy Biasiol eine saisonale Gourmetküche. Anders beim «Jigger & Spoon» in Offenburg: Hier weist nur ein dezentes Klingelschild auf die Bar im Untergrund des Stuttgarter Hospitalviertels hin. Nach dem Einlass gelangt man mit dem Lift in den Keller und tritt durch eine tonnenschwere Tür in eine andere Welt: «Jigger & Spoon» ist eine Bar mit einem Hauch von Exklusivität in Räumen mit 80 cm dicken Wänden, die einst als Tresorraum einer Bank dienten. Die überregional bekannten Barmeister Eric Bergmann und Uwe Heine bieten erstklassige Spirituosen, hand-crafted Cocktails und edle Weine. > www.hotel-liberty.de | www.jiggerandspoon.de

AIDA Cruises - nächste Schiffgeneration mit Innovationen

2023 wird AIDA ein weiteres Schiff der neuesten Generation in Dienst stellen. AIDAnova, das erste Kreuzfahrtschiff dieser Schiffsklasse, geht bereits Anfang Dezember dieses Jahres auf Jungfernfahrt. Im Frühjahr 2021 und 2023 folgen die beiden Schwesterschiffe mit rund 2 700 Kabinen. Beginnend mit AIDAnova, wird die nächste Schiffsgeneration Innovationen und weiterentwickelte erfolgreiche Angebote der bestehenden Flotte vereinen. Über 40 verschiedene Restaurants und Bars werden die Gäste an Bord in ganz neue gastronomische Erlebniswelten entführen und kulinarische Trends setzen. Vielseitige Entertainmentangebote wie das weiterentwickelte Theatrium, ein eigenes TV-Studio oder neue Erlebnisrestaurants werden begeistern. Mehr als zwei verschiedene Kabinenvarianten stehen zur Auswahl: von der Penthouse Suite über großzügige Familienkabinen bis hin zu Einzelkabinen mit Balkon. > www.aida.ch

Myconian Collection – Familie, Tradition, Luxus

Die Myconian Collection ist eine Kollektion aus neun familiengeführten Luxushotels auf Mykonos. Jedes der Hotels besticht mit eigener Persönlichkeit, individuellem Design und Lifestyle sowie unterschiedlichsten Zimmer-, Suiten- und Villenkonzepten. Die Hotels befinden sich mit ihren individuellen Konzepten an drei Traumdestinationen auf Mykonos. Die Häuser mit je eigenem Charakter, Design und Architekturkonzept vereint der hohe Anspruch an Service-, Gastronomie- und SpaErlebnissen. Mit dem größten Luxusfuhrpark auf Mykonos sind die Häuser sowie Hotspots auf Mykonos komfortabel und einfach mit exklusiven Shuttles zu erreichen. > www.myconianambassador.gr

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DENVER DIE MILE HIGH CITY AM FUSSE DER ROCKY MOUNTAINS

Mit 300 Sonnentagen pro Jahr ist die «Mile High City» ein gutes Ferienziel für jede Jahreszeit. Hier werden Leidenschaft für die Natur mit ihrem urbanen Esprit und das reiche Wildwesterbe perfekt kombiniert. Im fussgängerfreundlichen Zentrum von Denver finden Besucher kochgeführte Restaurants, Brauerei-Pubs, Sportveranstaltungen, Einkaufsmöglichkeiten, Familienattraktionen, Kunst und Kultur. Die Einwohner sind für ihre entspannte und positive Einstellung und ihre offene und gastfreundliche Art bekannt. Denver ist das wichtigste Tor zu den besten Nationalparks der westlichen USA wie etwa Mesa Verde, einem der vier Nationalparks in Colorado, oder dem Yellowstone-Nationalpark in Wyoming und den Canyonlands in Utah. Autorin: Katharina Gering

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ie Rocky Mountains sind nur eine kurze Autofahrt von Denver entfernt und bieten Abenteuer in der Natur, Wildwestgeschichte und spektakuläre Schönheit. Der Red Rocks Park ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, hier kann man zwischen den riesigen Felsen auf Wanderschaft gehen. Das nahe gelegene Amphitheatre bietet unvergessliche Konzerte unterm Sternenhimmel. Natürlich wird auch hier für Besucher gesorgt, Golden, nicht weit entfernt, ist Heimat der berühmten Brauerei Coors: Dort gibt es spezielle Führungen und Verkostungen für die Besucher. Gerade mal 114 km entfernt von Denver liegt der RockyMountain-Nationalpark. Der Park lockt mit einer beeindruckenden Tierwelt, tollen Wanderwegen und einem herausragenden Panorama. Zum 4 346 m hohen Gipfel schlängelt sich die höchste asphaltierte Strasse in Nordamerika, der Mount Evans Scenic Byway – 96 km von Denver – hinauf. Im Winter agiert Denver als das Tor zu einigen der besten Ski- und Wintersportgebiete der Welt. Im lebendigen und fussgängerfreundlichen Zentrum von Denver findet man Café-Terrassen, Brauerei-Pubs, Weinbars, Geschäfte, Sportstätten, Theater, Kinos und Museen. Mit dem Bike-Sharing-Programm der Stadt, dem Denver B-Cycle, können nahe gelegene Stadtviertel leicht erkundet werden, so beispielsweise der RiNo (River North Art District) oder auch die vielen Galerien des Art District of Sante Fe. Bei einem Besuch in der historischen LoDo  –  Lower Downtown  –  kann man auf dem Larimer Square shoppen oder essen, während einen die viktorianischen Ziegelbauten auf eine Reise in die Vergangenheit mitnehmen. Im Denver Art und auf dem Denver Beer Trail kann man in die Craft-Bier-Kultur der Stadt eintauchen. Die restaurierte Union Station bietet neben einer Terminal Bar auch eine Cooper Lounge, perfekt, um sich zwischendurch eine Erfrischung zu gönnen. Auch ein Einkauf im historischen Rockmount

Ranch Wear, wo das Druckknopf-Cowboyhemd erfunden wurde, gehört natürlich dazu. Wer raus in die Natur und etwas Cowboyluft schnuppern möchte, sollte eine von den Dude Ranches besuchen. Diese Ranches bieten Gästen ein tolles Wildlife-Erlebnis. Neben einer Nacht auf der Ranch kann man hier tolle Reitausflüge machen und den Alltag der Cowboys hautnah miterleben. Wer lieber shoppen möchte, kommt im Cherry Creek Shoppingcenter voll auf seine Kosten. Mit mehr als 160 Geschäften und Restaurants ist es ein perfektes Ausflugsziel für die ganze Familie. Wer mehr auf Kunst und Kultur steht, sollte das Denver Art Museum mit seinen renommierten Sammlungen der Ureinwohner und westamerikanischer Kunst besuchen. Wer die Vergangenheit hautnah erleben möchte, kommt im Denver Museum of Nature & Science mit seinen ausgestellten Dinosauriern, der Space Odyssey, dem digitalen Planetarium und dem IMAX-Kino, den Denver Performing Arts Complex mit zehn Veranstaltungsorten für Theater-, Opern-, Orchester-, Ballett- und Broadway-Gastspiele und dem History Colorado Center, voll auf seine Kosten. In Denver ist für jeden etwas dabei! «Mile High City» wird die Stadt übrigens genannt, weil sie genau eine Mile, also 1609 Meter, über dem Meeresspiegel liegt.

Nice to know !! !

Edelweiss fliegt vom 4. Juni bis 27. September immer montags und freitags nonstop nach Denver. Für USA Fans hat Edelweiss zudem die Destinationen Las Vegas, San Diego, Orlando und Tampa Bay im Angebot. > www.flyedelweiss.com


NOMO SOHO

 EINE OASE IN

Schon der Weg zum Check-in-Bereich unterscheidet sich von anderen New Yorker Hotels. Insbesondere abends, wenn Hunderte kleiner LED-Lichter aus den Efeuranken, Pflanzen und Bäumen leuchten und es sich wie ein romantischer Spaziergang zum einem Rendez-vous anfühlt. Das NOMO SOHO von Preferred Hotels & Resorts ist die Top-Adresse und das 5-Sterne-Luxus-Zuhause im schicken New Yorker Szene-Stadtteil SoHo. Autorin: Helena Ugrenovic

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as NOMO SOHO, das zum renommierten Familienunternehmen «Preferred Hotels & Resorts» gehört, ist eine Kombination aus Nostalgie und Moderne und wurde im Stil aus Jean Cocteaus Film «Die Schöne und das Biest» nachempfunden. Ein atemberaubender Garten, der höchste Ausblick über die Nachbarschaft, unübertreffliche Eleganz, eine ausgezeichnete und vielfältige Küche sowie Servicequalität auf höchstem Niveau schaffen für Gäste und Besucher ein einzigartiges und erholsames Erlebnis in der Stadt, die niemals schläft. Unweit der Subway-Station Canal Street liegt das NOMO SOHO Preferred Hotels & Resorts an der 9  Crosby Street in geradezu perfekter Lage zwischen Uptown und Downtown New York, lediglich wenige Metrostationen vom Grand Central Terminal, Time Square oder Battery Parks entfernt.

So SoHo

Es ist die In-Gegend schlechthin, die zwischen Canal Street, West Broadway, Houston Street und Lafayette Street liegt, das wohl spritzigste Viertel und der sowohl als Drehort für zahlreiche Hollywood-Streifen, TVSendungen und Werbespots beliebte Hotspot. Im Künstlerviertel SoHo, das in den 50er-, 60er- und 70er-Jahren zum Synonym für Mode, Design, Kunst und Kultur und

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als Inspirationsquelle für einige der launenhaftesten Trendsetter der Welt diente, befinden sich die ältesten Gebäude New Yorks und verleihen dem Viertel mit der Architektur des letzten Jahrhunderts einen unverkennbaren Charme. Heute ist SoHo eine Brutstätte kreativer Nachwuchstalente und beherbergt etablierte Marken, bekannte Künstler und kulturelle Ikonen. NoMo verbindet das Nostalgische mit dem Modernen und schafft ein einzigartiges und authentisches SoHo-Erlebnis.

Die Oase des stillen Glücks

Zwischen tiefroten Backsteingebäuden und den berühmten Feuertreppen, neben Galerien sowie Designergeschäften mit einzigartigen Ausstellungsstücken, im ästhetischen Ambiente freskenverzierter Häuser verleihen üppige Efeustauden zwischen den Gittern rostfarbener Rundbögen einen ungewöhnlichen, interessanten Unterbruch in der Kulisse der Strasse und gewähren Einlass in eine eigene und märchenhafte Hotelwelt. So führt der Eingang ins Foyer vorbei an ungewöhnlichen Skulpturen, Pflanzentöpfen und durch grün bewachsene Ranken mit einem «Dach» aus unzähligen Lichtern, und man erwartet, an der Rezeption von «Alice» und dem «Hutmacher» begrüsst zu werden. Es ist eine zauberhafte Oase im süd-


lichen Teil des Big Apple, weit weg vom typischen Lärm einer Mega-City, von Sirenengeheul, drängelnden Touristen, die sich Seite an Seite mit als Disney-Figuren kostümierten Schaustellern durch den dampfenden Times Square und den belebten Broadway schieben.

Über den Dächern SoHo’s

Versteckt inmitten des Gewühls kombiniert das NOMO SOHO von Preferred Hotels & Resorts Komfort mit Klasse und bietet luxuriöse Unterkünfte in stilvollem Ambiente. Mit einer schicken Farbpalette und drei Meter hohen Fenstern, die vom Fussboden bis zur Decke reichen, ist jedes Zimmer ein beeindruckendes SoHo-Heiligtum, verfügt über HD-Fernseher, Minibar, Molton-BrownPflegeprodukte, juwelengeschmückte Duschen und Bettgarnituren der Luxusmarke Frette 1860. Die Auswahl der stylischen Deluxe-Unterkünfte wie den ClassicQueen-, Classic-King-, Deluxe-King-, Premium-Queenund Premium-King-Zimmern oder den ausladenden Queen-, King-, Crosby-Suiten, die teilweise über weitläufige Balkone und gemütliche Lounges verfügen, auf denen so manche New Yorker Nacht nach einem ereignisreichen Tag ausgeklungen werden kann, gestaltet sich als kein einfaches Unterfangen. Jede der Unterkünfte zelebriert

Ästhetik auf höchstem Niveau und wird nur von der Pano­ ramic Penthouse Residence, einem 1 100  Quadratmeter «signature room», getoppt. Eine schicke und luxuriöse Unterkunft auf der 26. Etage des Hotels, von der aus sich ein einzigartiger – der höchste in SoHo – Ausblick auf das Viertel selbst, das Empire State Building und die unverwechselbare Häuserlandschaft New Yorks bietet.

Preferred Hotels & Resorts

Preferred Hotels & Resorts repräsentieren das feinste und vielfältigste globale Portfolio an unabhängigen Hotels und unabhängigen Hotelerlebnissen. Fünf unverwechselbare Kollektionen wie «Legend», «LVX», «Lifestyle», «Connect» und «Preferred Residences» ermöglichen es, während Reisen durch die Welt und auf der Suche nach unvergesslichen Momenten sowie neuen Möglichkeiten, eigene Inspirationen zu kreieren. Um die Kundenzufriedenheit auf höchstem Niveau sicherzustellen, muss jedes Mitgliedhotel mit dem Preferred Standards of Excellence™, dem anerkannten Qualitätsstandard, ausgezeichnet sein, die an jährlichen anonymen Vor-Ort-Inspektionen durch professionelle Drittanbieter-Experten durchgeführt werden.

> www.nomosoho.com | www.preferredhotels.com

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Let’s get married

AUF NACH LAS VEGAS

Ob spontan oder gut geplant, ob alleine oder mit Familie und Freunden, es gibt viele Wege, in Las Vegas zu heiraten. Autorin: Katharina Gering

L

as Vegas ist nicht nur die Nightlife- und Casino-Metropole, sondern auch die Stadt der Liebenden! Was kann man sich Besseres vorstellen, als sich in der Stadt des Glücks das Ja-Wort fürs eigene Glück zu geben? Ob im Auto, im Helikopter, vor Elvis oder im Grand Canyon, es gibt keinen Traum, den die Agentur Holiday Planet nicht erfüllen kann. Mit der richtigen Agentur an der Seite kann man sich in Vegas seinen eigenen kleinen Hochzeitstraum erfüllen. Holiday Planet plant und führt seit  1971 Zere­monien durch und hat so schon viele  Paare glücklich vermählt.

Traditionell in einer Hochzeitskapelle

Nur wenige Paare reisen nach Las Vegas, um dort ganz klassisch zu heiraten. Viele reizt das Abenteuer, die Originalität und die verrückten Möglichkeiten zu heiraten. In Las Vegas ist einfach nichts unmöglich. Alles, was man bezahlen kann, bekommt man. Wenn Sie bereits verheiratet sind, können Sie Ihr Eheversprechen auch einfach in Las Vegas erneuern.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Trauung in den Wolken? Eine Hochzeit im Helikopter ist für Las Vegas nichts Aussergewöhnliches, aber eine unglaubliche Erinnerung für das Brautpaar. Über den Strip fliegen, sich von einem Standesbeamten zu Mann und Frau vermählen lassen und in unzähligen Metern Höhe mit einem Glas Champagner anstossen. In den meisten

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Wer den schönsten Tag im Leben traditionell und romantisch verbringen will, kann in einer der berühmten Hochzeitskapellen heiraten. Holiday Planet bietet komplette Arrangements mit Fotograf, Musik, Blumen, Limousine usw. an. Die Trauung wird von Ministern (Reverends) entweder traditionell oder in einer kirchlich-religiösen Zeremonie (überkonfessionell) vollzogen. Das Tolle daran: Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten oder geschieden sind, können Sie in Las Vegas trotzdem in einer Kapelle (auch in Weiss) heiraten.

Heiraten im Helikopter


Heli­koptern können bis zu drei Personen mitfliegen und an der Zeremonie teilnehmen. Mit einem Blick auf die luxuriösesten Häuser fliegt man nach der Vermählung wieder in Richtung Hotel, wo dann die Feier so richtig beginnen kann.

der Schönheit der Natur. Ein absoluter Höhepunkt zum Abschluss der Zeremonie sind die tanzenden Fontänen vor dem Bellagio, die «nur» für Sie, mit einem vom Brautpaar ausgesuchten Song, tanzen. Das macht den Brautkuss perfekt und sorgt garantiert für Gänsehaut!

Hochzeit im Valley of Fire oder Red Rock Canyon

Damit die Ehe im Heimatland anerkannt wird, wird eine beglaubigte Kopie des registrierten Trauscheins und eine Apostille, die die Echtheit der Heiratsurkunde bestätigt, benötigt. Alles Weitere kann im Informationsblatt für Eheschliessung von Schweizer Touristen nachgelesen werden.

Keine Kapelle, aber fester Boden unter den Füssen während der Trauung? Dafür bieten sich das Valley of Fire und der Red Rock Canyon an. Inmitten einer atemberaubenden Kulisse kann man sich unter freiem Himmel das Ja-Wort geben. Auch hier bietet Holiday Planet verschiedene Arrangements an mit Hochzeitstorte und Blumenschmuck.

Haben Sie Lust auf eine extravagante, traditionelle oder verrückte Hochzeit in Las Vegas bekommen?

> www.heiraten-in-vegas.de

Traumhochzeit im Bellagio

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© heiraten-in-vegas.de

Nonstop von Zürich nach Las Vegas mit Edelweiss! Bis zu viermal wöchentlich fliegt die Schweizer Airline Sie nach Las Vegas. Den Flugplan finden Sie hier: > www.flyedelweiss.com

© heiraten-in-vegas.de

© heiraten-in-vegas.de

Sie wollen eine unvergessliche Hochzeit im schönsten und romantischsten Hotel in Las Vegas? Dann ist eine Hochzeit im Bellagio genau das Richtige. Die Agentur bietet ein professionelles Team, das Ihre Traumhochzeit von Anfang bis Ende plant und Ihnen so einen unvergesslichen Tag bereitet. Geniessen Sie die Trauung unter freiem Himmel auf der «Terrasse der Träume» inmitten

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© Thüringer Tourismus GmbH, Foto: Marco Fischer

© Thüringer Tourismus GmbH, Foto: Marco Fischer

Auf der Krämerbrücke in Erfurt

Blick auf die Krämerbrücke, Erfurt

#deinThüringen Das Lebensgefühl der Menschen, die auf der Krämerbrücke in Erfurt wohnen und arbeiten, ist anders als anderswo. Wie einst die Kaufleute auf der Via Regia, drängen sich die Läden hier eng aneinander. Der Betrachter gerät ins Staunen über die Kuriositäten auf der längsten bebauten und bewohnten Brücke Europas. Autor: Barbara Ermrich

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ie mehr als 1 250 Jahre alte Landeshauptstadt des deutschen Freistaates Thüringen fasziniert seine Besucher mit lebendiger Historie gleich einer kulturellen Schatzkiste. Ausgehend vom weiten Domplatz mit Sicht auf das imposante Domberg­ ensemble winden sich schmale Gassen entlang zahlreicher Kirchen und mittelalterlichem Fachwerk durch die Stadt. Und ohne dass man es so recht bemerkt, steht man bereits mitten auf einer Brücke – der Krämerbrücke.

Das Lebensgefühl in diesem liebenswerten Mikrokosmos ist einzigartig. 32 Fachwerkhäuser, 32 kleine Welten und Platz genug für ungewöhnliche Geschäftsideen, Kunsthandwerker und Kreative: Schmuckdesign, Galerie, Keramik, Antiquitäten, Buchladen, Feinkost, SchokoladenManufaktur, Thüringer Spezialitätenmarkt – hier bastelt man an einem geglückten Lebensentwurf. Etwa 50 Menschen leben auf der Krämerbrücke, und jeder kennt jeden  – ein Gefühl, das sich auch auf den Besucher überträgt, der sich hier auf eine Zeitreise begibt.

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Da gibt es den Puppenbauer Martin Gobsch, dem man in seiner Werkstatt über die Schulter schauen kann. Nebenan hat «Erfurter Blau» seinen Sitz, eine Boutique, die nach traditioneller Art u.a. Waid-gefärbte Tücher verkauft. Im Haus Nr. 19 werden Thüringer Spezialitäten verkauft und schräg gegenüber lockt Chocolatier Alex Kühn mit Brückentrüffeln und handgeschöpften Schokoladentafeln. Dass Thüringen auch eine süsse kulinarische Seite hat, beweist seine Schokoladenmanufaktur. Im Sommer stehen Thüringer und Besucher Schlange. Dann sperrt bei Goldhelm wieder der Eiskrämer auf, der ausgefallene Eiskreationen kredenzt. Im Gespräch mit den Bewohnern der Erfurter Krämerbrücke erfährt man so manches über holprige Steine, die auf der Brücke und die in der Entwicklung zur Verwirklichung ihres Traums. Der Weg lohnt sich, für die Bewohner und auch für die Besucher dieses liebenswerten Mikrokosmos. 

> www.thueringen-entdecken.de > www.germany.travel/culinary-germany-de


L’Avenue

www.century.com


© Steve Herod

Tierisch gute Kunst

Das «Stue» ist Berlins erstes Luxus-Boutique-Hotel. Es liegt mitten im Botschaftsviertel im Zentrum der Stadt. Herrschaftliche Zimmer verfügen über einen gigantischen Blick direkt ins Gehege des Berliner Zoos. Für eine Auszeit im «Stue» verbinden sich Kunst und Geschichte in perfekter Harmonie und geben dem Gast ein wohnliches Ambiente zum Verweilen. Autorin: Nike Schröder

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W

oher der Name kommt? Super Tolles Uebernachtungs Erlebnis mitten in Berlin? Nein, er ist dänisch, wird «Schtuhe» ausgesprochen und bedeutet «Wohnzimmer». Das zollt der Geschichte des kleinen Luxus-Boutique-Hotels Tribut, welches zwar Mitglied der «Design-Hotels» ist, aber von privater Hand geführt wird. Zuletzt war in dem klassizistischen Gebäude aus den 1930er Jahren, welches von dem KaDeWe-Architekten Johann Emil Schaudt errichtet worden war, die Königlich Dänische Gesandtschaft untergebracht. Was würde sich da nicht ­besser eignen, als den Zimmern und den Gesellschafträumen einen skandinavischen Touch zu geben, indem man sie mit landestypischen Sesseln ausstattet und dieses einzigartige Wohnzimmer­flair kreiert?

Urlaubsfeeling inklusive

Das «Stue» befindet sich mitten in Berlin im attraktiven Botschaftsviertel in unmittelbarer Nachbarschaft des Tiergartens und des Zoos mit herrlichem Blick über Berlins westliche und östliche Skyline. Es lockt besonders anspruchsvolle Individual­rei­sende mit einem extra­ vaganten Geschmack an. Mit nur 78 Zimmern und Suiten gehört es eher zu den kleineren Boutique-Hotels, sein 5-Sterne-­Niveau besetzt in Berlin aber eine Nische! Kaum ein Zimmer gleicht dem anderen – ungewöhnlich hohe Zimmer mit riesigen Fenstern im Hoch­parterre bil-

den zum Beispiel einen unglaublichen Kontrast zu den kleineren unter dem Dach, wo pfiffige Lösungen mit Oberlichtern gefunden wurden. Alle Zimmer aber ähneln sich durch die dezente und moderne Handschrift des spanischen Architekturbüros LVG Arquitectura. In jedem Zimmer gibt es aber ein ganz besonderes Highlight wie zum Beispiel Nachttische von Hay oder einzigartige Einrichtungsgegenstände wie eine gemütliche Chaiselongue. Wenn es Schnitt und Grösse eines Raumes ermöglichten, wurden extragrosse, frei stehende Badewannen eingebaut.

Designerin des Jahres

Die spanische Innenarchitektin Patricia Urquiola ist bereits mehrfach als Designerin des Jahres ausgezeichnet worden. Sie hat das Design der öffentlichen Räume konzipiert und schafft mit natürlichen Holzmaterialien, gedeckten Farben und Kupfer eine warme und freundliche Atmosphäre, die die historische Fassade perfekt mit dem modernen Interieur zu verbinden weiss. Ein Blickfang ist das historische Treppenhaus, dessen Verzierungen die lange Historie des Hauses aufnehmen: Elegante Parkettböden, französische Türen und eine Helligkeit erzeugen einen Kontrast, der den Gast sofort fasziniert. So entstand sogar eine dreistöckige Bibliothek mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, die zum Schmökern einlädt! >

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Kunst im Hotel

Das historische Gebäude in Verbindung mit dem modernen Anbau und der Innenausstattung spiegelt das Ziel der Investoren wider: das «Stue» in einem modernen Rahmen neu zu interpretieren. Hervorzuheben ist die Fotobetonwand des Neubaus. Durch ein spezielles Verfahren wird durch verschiedene Körnungsgrade des Betons ein einzigartiges Raster erschaffen, welches den Effekt eines Motivs einer alten englischen Tapete inszeniert. Auch sonst ist die im Hotel zu bestaunende Kunst beeindruckend: Zahlreiche SchwarzWeiss-­Fotografien und Porträts bekannter Fotografen zieren hier die Wände, teilweise sogar aus der privaten Sammlung der Hotelinhaber zur Verfügung gestellt! Die Nähe des «Stue» zum Tierpark spiegelt sich in Skulpturen und Gemälden wider, welche den Gesamteindruck des Hotels beherrschen. So entsteht ein ungewöhnlicher Mix von historisch bis skurril. Schon beim Betreten der Eingangshalle treffen die Gäste auf ein riesiges Krokodil des Pariser Künstlers Quentin Garel. Oder aber die überdimensionale Giraffe oder die Gorillas der Mailänder Künstlerin Benedetta Mori. Über-

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all erinnern Kissen oder andere Dekogegenstände an die unmittelbare Nähe zu den «echten» Tieren.

Spanien ist überall – España esta en todas partes

Sogar wenn man sich abends gemütlich in der Bar niederlässt, begleitet einen der atemberaubende Blick auf den Tierpark Berlins. Hier kann man bei einem ausgesuchten Whiskey, Cognac oder einem erstklassigen Rotwein gemütlich zurückgelehnt die einzigartige Atmosphäre des nächtlichen Zoos aufnehmen und dabei den Tag Revue passieren lassen. Natürlich bietet das «Stue» auch kulinarische Hochgenüsse: Die Leitung der Restaurants liegt bei dem renommierten 2-Sterne-Koch Paco Pérez. Im Nobelrestaurant «5 (Cinco)» verzaubert er die Gäste mit seinen mediterran-avantgardistischen Kreationen. Aber auch das All-Day-Restaurant «The Casual» verwöhnt die Gäste mit hochwertigen Produkten und ehrlicher Handwerkskunst – vornehmlich durch diverse Tapas-Variationen in Anlehnung an das Gesamtkonzept. Das «Stue» ist ein Geheimtipp für einen Urlaub um die Ecke!


Meer Glück. Meer Villa.

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© Thomas Biasotto

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ROM by Thomas Biasotto

Seinem Auge entgeht nichts: Thomas Biasotto. Der Schweizer Fotograf ist nicht nur selber leidenschaftlicher Streetfotograf, sondern gibt auch Workshops in Städten wie London, New York, Paris, Zürich und Rom. Nach seinen Bildbändern «New York in 40 Days» und «London in 40 Days» widmet er sein neuestes Buch einer geschichtsträchtigen Stadt: Rom. Autorin: Anka Refghi

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I

MAGINE: Streetfotografie – Schnappschuss oder Milieufotografie? THOMAS BIASOTTO: Das kann man nicht vergleichen (lacht). Das Wort Milieu ­beschreibt schlussendlich die Umwelt, in der man sich wohlfühlt, oder beschreibt Orte, die einen prägen. Und schlussendlich macht ein Street­fotograf in vielen Fällen Bilder an Orten, an denen er sich wohlfühlt. In der Streetfotografie geht es zwar um Schnappschüsse, aber um solche, die technisch und gestalterisch geplant sind. Warum Streetfotografie? Was mich so unglaublich daran fasziniert, ist, dass jeder Moment, den ich mit meiner Kamera festhalte, nicht reproduziert werden kann. Es geht darum, Stimmungen und Momente festzuhalten, die in der Öffentlichkeit g ­ eschehen. Dies können lustige – vielleicht auch mal «peinliche» – Momente sein, Alltags-

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momente oder auch traurige und nachdenkliche Momente. Das Schöne an dieser Art Fotografie ist auch, dass man e ­ igentlich alles fotografieren kann, um eine Geschichte zu erzählen. Streetfotografie ist ein Genre, das nicht definiert werden kann, und gerade das finde ich spannend. Sie haben einmal gesagt, dass man ein Bild nicht «knipst», sondern komponiert …? Unter knipsen verstehe ich, dass ein Fotograf einfach durch die Stadt läuft und drauflosfotografiert. Mit einer manuell gesteuerten Kamera geht das nicht, da muss man komponieren. Das bedeutet, die Entscheidung im Vorfeld zu fällen: Wie gross ist die Schärfentiefe, welchen Schärfepunkt peile ich an, und was möchte ich für einen Bild­ausschnitt. All diese Komponenten müssen teilweise in Sekunden entschieden werden, und da liegt meist die Schwierigkeit an dieser Art Fotografie. >


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Sie sind gerade für Ihr neuestes Buch in Rom gewesen. Nun haben Städte verschiedene Potentiale für Streetfotografie. Worin lag der Reiz in Rom? Ich wollte in einer Stadt arbeiten, die einen grossen Kulturreichtum besitzt. Ein wei­terer Entscheidungspunkt war der Vatikan. Durch gute Beziehungen hatte ich die Möglichkeit, im Staat Vatikan zu fotografieren, was natürlich sehr interessant ge­wesen ist. Beschreiben Sie Rom in drei Worten. Impulsiv, kulinarisch, kulturreich. Welche waren Ihre liebsten Plätze? Zum einen das Innere des Vatikans und zum andern die verschiedenen Plätze wie beispielsweise die Piazza Navona. Natürlich nicht zu verachten ist auch die imposante und geschichtsträchtige Architektur.

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Fotograf Thomas Biasotto


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Die Schweizer

ALPEN-SCHATULLE Flächentechnisch betrachtet liegt sie auf Platz 133. Sie ist zwar eher klein, aber dennoch «oho», und was den Alpen-Tourismus betrifft, ist sie die unschlagbare Nummer eins. Denn hier, in den Schweizer Alpen, zwischen 6125 Bergen ab 2000 Meter Höhe, entwickelte sich der erste Luxus-Tourismus. Um genau zu sein vor 230 Jahren. Autorin: Helena Ugrenovic

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E

s sind Faktoren wie Freiheit und Demokratie, Frieden und Eintracht, Glück und Einfachheit, die in der Luft flirren und von denen man glaubt, die Alpen verkörperten sie am schönsten. Werte in einer Gegend, die eine magische Anziehung ausübt. Spürbare Stille, umflutet von mächtigen, schneebedeckten Gipfeln einer kraftvollen Natur; verschobenes und getürmtes graues Granitgestein, schroffe Felsen, steil abfallende Wände, schwindelerregende Höhe. Sattgrüne Wiesen tiefgelegener Täler, die zwischen den Bergen ruhen, die allen Witterungen trotzen und beständig sind, Stärke vermitteln. Und so ewig wie die majestätischen Wächter der Natur wird die Eidgenossenschaft zum Sinnbild für wahre und ewige Werte. Neugier, Pioniergeist sowie der im Menschen schlummernde Drang, die Natur zu bezwingen, stellen die Weichen für ein «Projekt», das vor dem Ersten Weltkrieg seine Glanzzeit feiert, und die Annahme, der Tourismus der Schweizer Alpen gründe auf Schnee und Skifahren, Lügen straft.

Der Verschmähte

300 Jahre dauert es, bis dem Genfer Schriftsteller, Philosophen, Pädagogen, Naturforscher, Komponisten der Aufklärung und Wegbereiter der Französischen Revolution, Jean-Jacques Rousseau, am 28. Juni 2012 die offizielle Anerkennung der Schweiz gezollt wird. Ein bewegtes, künstlerisch und politisch intensives Leben prägt Rousseau, der sein Umfeld genauso beeinflusst. Er ist nicht nach jedermanns Geschmack, und obwohl auch durch die Schweiz schikaniert, spielt er hinsichtlich des Images der Schweiz im 18. Jahrhundert, das er in ganz Europa und vor allem mit seinem Bestseller «Julie oder Die neue Héloïse» popularisiert, eine entscheidende Rolle. Es ist ein Buch in Briefform, das 1761 erscheint und in dem er ein idyllisches Bild der Walliser Bergbevölkerung zeichnet. In einem späteren Briefwechsel mit Charles François de Montmorency, einem seiner Beschützer, beschreibt er ihm seine Vision der Schweiz: «Die Schweiz ist wie eine grosse Stadt, aufgeteilt in dreizehn Quartiere, von denen die einen in Tälern sind, andere auf Anhöhen und noch andere auf Bergen. Man glaubt nicht mehr, Einöden zu durchqueren, wenn man Kirchtürme zwischen den Tannen findet, Viehherden auf den Felsen, Fabriken in den Abgründen, Werkstätten auf den Bächen.» Was Rousseau ironisiert verfasst, verstärkt die Schwärmerei, die in Europa für die Schweiz entstanden ist. >

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Grand Tour

Nebst den Erzählungen Rousseaus sind es Reise­ berichte, Reiseführer, Ro­mane, Gemälde, Stiche und Skizzen, die mit ihrer vielfältigen Verbreitung den Lockruf in die Schweizer Berglandschaft verstärken. Während der Bildungsreise «Grand Tour», auf der junge aristokratische Engländer Frankreichs Städte, Italien, Deutschland und die Niederlande entdecken, ist die Schweiz zu Beginn lediglich eine obligatorische Etappe auf der Reise nach Italien. Doch die starre Struktur der Reiseroute lockert sich, junge Leute aus gutbürgerlichen Häusern brechen zur Tour auf, und die Schweiz wird Ende des 18. Jahrhunderts mit ihrer pittoresken Natur, der Erhabenheit und Schönheit der Berge selbst zum Reiseziel. Gelehrte wie Horace-Bénédict de Saussure, Jean-André Deluc und Déodat de Dolomieu erforschen die Alpen, und inspiriert von Johann Wolfgang von Goethe und Lord Byron reisen die ersten Touristen in die Schweiz. Zwischen 1780 bis 1840 bricht eine

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regelrechte Sucht aus, als Schriftsteller, Maler, Adlige und neureiche Bürgerliche in die Schweiz strömen.

Alpenzauber

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die touristische Infrastruktur, werden geeignete Verkehrsmittel wie Bergbahnen in Betrieb genommen und an landschaftlich reizvollen Plätzen wahre Hotelpaläste erbaut. Die Erkundung der Alpen und das Bezwingen ihrer Gipfel werden mit kulturellen und sportlichen Aktivitäten ergänzt, und Casinos, Kursäle, Restaurants, Boutiquen und Theater sorgen für Vergnügen und Zerstreuung. Kurhäuser und medizinische Einrichtungen, Sanatorien und Bäder für Erholungs- und Pflegebedürftige werden eröffnet. Die antike Badekultur der Schweiz reicht Jahrhunderte zurück und umfasst zahlreiche Thermen von Baden, Lostorf, Yverdon-­ les-Bains, die Mineralquelle von St. Moritz, Leukerbad, Gurnigelbad oder Schinznach Bad. Die grosse Blütezeit der Bäder sowie des Alpentourismus dauert bis zum


Ersten Weltkrieg 1914, danach hemmen zahlreiche Faktoren, wie die schlechte Wirtschaftslage, sinkende Einkommen, Wechselkurse und Hürden bei der Einreise, den Tourismus. Mit der Verbesserung der Konjunktur in den 20er Jahren bereisen unternehmungslustige in- und ausländische Touristen aber wieder vermehrt die Schweiz, die als Sommer- und auch Winterziel immer beliebter wird.

Schweizer Alpen-Club

Gegründet wird der Verein, der heute 152 Berghütten betreibt, 1863 von Rudolf Theodor Simler im Bahnhofbüffet in Olten. Der Zürcher ist Dozent für Chemie und Geologie an der Universität von Bern und will die boomende Eroberung der Alpen nicht den Ausländern allein überlassen, sondern die Förderung des Bergsteigens und die Erforschung des Alpenraums sicherstellen. Der Verein, der sich im 19. Jahrhundert als Verein der bürger­ lichen Elite versteht, baut noch im Gründungsjahr die Grünhornhütte in den Glarner Alpen.

Kronjuwelen und Pelze

Glanz und Glamour prägen auch heute noch hochkarätige Orte wie Gstaad oder St. Moritz, wo 1856 das erste Luxushotel gebaut wird, 1878 das erste elektrische Licht der Schweiz flackert, 1882 die erste Eislauf-Europameisterschaft, 1907 das weltweit erste Pferderennen und 1985 das erste europäische Poloturnier auf einem gefrorenen See stattfindet. Wie zu den Anfängen des alpinen Tourismus, als der europäische Adel die Gipfel erklimmt und das heilende Wasser der Thermalbäder geniesst, zieht es seit jeher berühmte Persönlichkeiten wie auch Filmstars, Rock­ legenden, weltberühmte Sänger und gekrönte Häupter in die Schweizer Bergwelt. Unter ihnen einst auch Aga Khan, Charlie Chaplin, Audrey Hepburn, Aristoteles Onassis, Elizabeth Taylor oder Alfred Hitchcock – ein Stelldichein einer Elite aus Schauspielern, Künstlern und kosmopolitischem Geldadel mit schweren Pelzen und funkelnden Juwelen. Eine Elite, die nicht einem Trend der Neuzeit entspringt, sondern eine jahrhundertealte Tradition ist.

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bei den Wander­hotels best alpine

FRAUEN POWER

Diese Hotelchefinnen stehen nicht nur am Empfang! Sie haben als Wanderführerinnen, Mountainbike­ guides, Hunde-Flüsterinnen, Künstlerinnen, Brot-Bäckerinnen oder Kräuterhexen ausgefallene Urlaubsideen für ihre Gäste.

Auf den Hund gekommen – Marilena Pinzger vom Vinschgerhof in Schlanders

«Nein, Hundeflüsterin bin ich keine», sagt Marilena Pinzger und lacht. «Eher wissbegierige Schülerin. Der Lou ist Hundeflüsterer, den kennt hier in Südtirol jeder Hundebesitzer!» Südtirols bekanntester Hundetrainer steht gerne Hund und Herrchen mit Rat und Tat zur Seite. Auch Marilena und ihrem Lenny, einem Power-Team auf Bergen und im Tal. Überhaupt sind der Vinschgerhof und Marilena voll auf Vierbeiner eingestellt: Hotelhund Lenny  – ein junger wuscheliger Australian Shepherd – gibt seinen neuen Kumpels gleich nach der Begrüssung die ersten Wander- und Gassigehtipps. Von Frauchen Marilena bekommen vierbeinige Gäste einen Korb mit Leckerli und den wichtigsten Dingen für einen wunderbaren Aufenthalt auf vier Pfoten. Gerne geht sie auch mit ihren Gästen auf Hundewanderung. Wer auf eigene Faust die Schönheit Südtirols erwandern will, dem gibt die Juniorchefin vom Vinschgerhof wertvolle Tipps für hundefreundliche Touren  – wo z. B. die besten Wasserstellen warten, welche Wege hundefreundlich sind und was zu tun ist, wenn die Fellnase auf eine Kuhherde trifft  – denn das Power-Team Marilena und Lenny hat schon fast jeden Gipfel im Vinschgau bestiegen und die Wanderwege gemeinsam unter die Füsse genommen … Bei grösseren Erziehungsfragen hilft Lou, der flüstert während der «Hundeflüster­wochen» jedem Vierbeiner so manchen Geheimtipp ins Schlappohr  – ausser im Hochsommer, wenn er mit seinen Hütehunden auf der Alp in der Schweiz ist! > www.vinschgerhof.com

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Abseits der Pfade unterwegs –  Tanja Miksch vom Glemmtalerhof

Tanja Miksch ist ein höchst kreativer Mensch. Über Klosterschule, Schneiderlehre, höhere Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik und Studium in Design- & Produktmanagement kam sie nach Jahren der (beruflichen) Wanderschaft wieder in das 4-Sterne-Superior-Hotel im Pinzgau, das ihrer Tante Christine Schnell gehört. Hier arbeitet sie heute in der Geschäftsführung – und bringt als «Fachfremde» völlig neue Denkansätze mit. Wer will schon in ein langweiliges Hotel? Tanja sicher nicht! Sie liebt es, abstrakte Bilder zu gestalten und sich vom Ergebnis überraschen zu lassen. Zweimal jährlich, im Frühling und im Herbst, lädt sie die Vorarlberger Künstlerin Anita Grabher für einen einwöchigen Malkurs in den Glemmtalerhof ein. Eine der vielen kreativen Idee von Tanja Miksch! Die beiden Malwochen beinhalten sieben Übernachtungen mit HP, Kennernlern-Willkommensabend, 6-Tages-Malkurs inklusive Farben, Abschluss-Vernissage, Weinverkostung, Atelierjause und viele kleine kreative Überraschungen. > www.glemmtalerhof.com

Die Strudlköniginnen – Lisbeth, Susi und Laura vom Landhotel Schafhuber

Das Motto von Lisbeth Schafhubers Oma: «Heiratsreif bist, wenn du den Strudelteig so dünn ausziehen kannst, dass du darunter den Liebesbrief deines Liebsten lesen kannst.» 1971 eröffnete sie ihr «Cafe» in Maria Alm am Hochkönig. Ihre Spezialität: die Neuinterpretation von Omas Apfel- und Topfenstrudel. Im Nu war ihr «Cafe» bekannt als «Strudelstube». Viel reine Butter, wenig Teig, viel Obst – das sind nur drei  ihrer Strudelgeheimnisse … Heute geniessen Gäste der Strudelstube im Landhotel Schafhuber neben den Klassikern Apfel- und Topfenstrudel auch Zwetschgen-, Heidelbeer-, Marillen-, Rhabarber-, Erdbeer-, Früchte,- Beeren, Birnen-, Weintrauben­ strudel  – und auch pikanten Eierschwammerlstrudel. Auch Tochter Susi (45) kredenzt neben köstlichen Strudelkreationen auch selbstgemachte Naturlimonaden. Wie das geht? Das verrät sie im Kräuterworkshop «Kraft der Kräuter». > www.landhotel-schafhuber.at

Doppelpack – die Schwestern vom Dolomitenhotel Pfösl backen selbst Brot

Eva und Brigitte Zelger schüren den 300 Jahre alten Steinbackofen vor dem Haus ein, danach schieben sie bedächtig die Brotfladen hinein. Dann der Moment, wenn das frische Brot aus dem Ofen kommt und sich der Duft überall ausbreitet … Gäste des Wanderhotels Pfösl  am Fusse der Dolomiten, kommen beim nachmittäg­ lichen Brotbackkurs der Zelger-Schwestern in den Genuss verschiedener Sorten: Da gibt es Chilibrot, Trüffelbrot, Nussbrot, Sauerteigbrot, Speck-Kartoffelbrot und und und … Zur Marende, der typischen Südtiroler Brotzeit, reichen die Wirtsleute zum duftenden Brot Speck, Käse, Wurst und verschiedene Aufstriche. Und auch das anschliessende Menü ist geprägt von frischen Zutaten aus der Natur: Jeder Gang wird gekrönt von einem Kraut aus dem Hotelgarten. Brigitte und Eva Zelger sind aber nicht nur Brotbäckermeisterinnen, sondern auch echte Wald- und Bergmeisterinnen. Als ausgebildete Wanderführerinnen und Mountainbike-Guides bringen die Schwestern einmal wöchentlich persönlich ihren Gästen die Schönheit ihrer Heimat näher. > www.pfoesl.it Weitere Naturerlebnisse unter: > www.wanderhotels.com

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