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WINTER : : 2016 / 2017

WIRTSCHAFT IM DREILÄNDERECK

OMLIN ENERGIESYSTEME

MIT DER ZSBOX ZU NEUEN HÖCHSTLEISTUNGEN

WERNER X. UEHLINGER 40 JAHRE «HAT HUT RECORDS»

RAYON DE LUMIÈRE KRONLEUCHTER IMMER BELIEBTER!

«MASSEUSE»

NEUER KRIMI VON ARTURO BUZZETTI

BENNY ZEUGGIN

KLEINBASEL VERÄNDERT SICH RASANT

UBS SWITZERLAND

KUNDENHALLE FÜR VIELSEITIGE NUTZUNG

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ÖSTERREICHISCHE KÜCHE IN KULT-BEIZ

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HANS-JÖRG FANKHAUSER FANKHAUSER AREALENTWICKLUNGEN AG TELEBASEL // MESSE BASEL


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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

«

Industrie 4.0 ist wie CIM mit CNC und CAM, nur moderner!» – Sie, liebe ­Lesende, wussten dies natürlich sofort, denn es ist ja eigentlich Allgemeinwissen, dass «Industrie 4.0» die aktuelle und konsequente Weiterentwicklung auf neue Marktbedürfnisse des in den 1990er-Jahren entstandenen Gedankens einer vernetzten, computerisierten Produktion (CIM) darstellt, in der Werkzeugmaschinen mit Computersteuerung (CNC), vernetzt und offline mittels ausgefeilten Computer-Aided-­ Manufacturing-Systemen (CAM) programmiert, Standard geworden sind. Gut, man könnte auch sagen, bei Industrie 4.0 handle es sich um die Anwendung des Internets der Dinge und der Kommunikation von Maschine zu Maschine sowie um die Verwendung dieser Techniken in entsprechend dafür zugeschnittenen Planungs-, Fabrikations- und Distributionsprozessen mit selbstlernender Software, welche komplexe Abläufe optimiert. Oder ist «Industrie 4.0» nicht einfach nur die weitgehende Vernetzung und Automatisierung der gesamten industriellen Wertschöpfungskette durch Digitalisierung? Am einfachsten ist die von vielen Stammtisch-Futurologen geäusserte Vermutung, was denn «Industrie 4.0» tatsächlich ist, nämlich wenn Roboter Menschen ersetzen!

Um es vorweg zu nehmen: Es soll über 100 Definitionen für den Begriff «Industrie 4.0» geben. Es erstaunt also nicht unbedingt, dass allerorten noch eine gewisse Begriffsverwirrung nicht von der Hand zu weisen ist. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2014 wussten so in der Schweiz nur etwa zehn Prozent aller arbeitenden Menschen, was «Industrie 4.0» genau ist. Immerhin konnte in der gleichen Umfrage rund ein Drittel halbwegs etwas mit dem Begriff anfangen – viel mehr aber nicht. Was allerdings langsam immer klarer wird: Unsere Arbeitswelt der unmittelbaren Zukunft wird digital sein. Innerhalb des nächsten Jahrzehnts werden Roboter und Computer fast die Hälfte von 700 Berufen ersetzen. Laut einer Befragung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG erwarten zudem über 30 Prozent aller befragten Unternehmen der Branchen Automobil, Banken und Versicherungen, Logistik, Handel, Elektronik, Energie sowie Telekom in diesem Zeithorizont eine fundamentale Veränderung ihrer Geschäftsmodelle. Weil die Märkte sich in enormem Tempo entwickeln, ist es für Unternehmen eine Frage des Überlebens, Arbeitsabläufe noch mehr zu optimieren und die Produktivität zu erhöhen. Und nur wer die neuen technologischen Möglichkeiten im Produktionsbereich und bei den Unterstützungsprozessen einsetzt, kann wettbewerbsfähig bleiben. Die Zukunft jedenfalls gehört den Unternehmen, welche ihre Produkte und Dienstleistungen grundlegend auf eine digitale und individualisierte Kundschaft ausrichten. Vor allem die Geschwindigkeit, mit der das alles passiert, kann beunruhigen, und viele Entwicklungen, die sich abzeichnen, erinnern an Science-Fiction-Filme, umso mehr es schwer abschätzbar ist, welche gesellschaftlichen und ethisch-moralischen Auswirkungen all diese Veränderungen haben. Aber spannend ist es allemal, und vielleicht gelingt es uns ja sogar, mit klugem Verstand mehr als rein technologischen Fortschritt in diese Zukunft zu tragen. Hoffen darf man ja!

Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter

RANGERGRIP 55 12 Functions, Swiss Made

ESTABLISHED 1884


10

60 30 68

28 58

INHALT HANS-JÖRG FANKHAUSER versteht was von Industrie  4.0

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BASEL 14 zwischen ­Beschaulichkeit und ­Zukunftsentwicklung BÜTLER MEN’S FASHION Eine Erfolgsgeschichte geht weiter

MARIO NEUHAUS Verschläft die Wirtschaft den Aufbruch in die digitale Welt?

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ALLIANZ GENERALAGENTUR BASEL 40 Wachstum dank innovativen Produkten

PROBIGUA-VEREIN SCHWEIZ vom Papst empfangen

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CHRONOMETRIE SPINNLER + SCHWEIZER Breitling Navitimer

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WIR BANK GENOSSENSCHAFT Digitaler Beweis: WIR spricht KMU

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IG KLEINBASEL  «Kleinbasel verändert  sich rasant»

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OMLIN ENERGIESYSTEME 34 Mit der ZSBOX zu neuen Höchstleistungen der Energieeffizienz

COMMERZBANK 56 Die internationale Firmenkundenbank   RAYON DE LUMIÈRE «Kronleuchter immer beliebter!»

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FRUTT LODGE & SPA 60 Die Berginsel im Herzen der Schweiz

16

TELEBASEL 20 «Nun sind wir an der Feinjustierung»

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2017

BTG IMMOBILIEN 36 BANQUE CIC (SUISSE) Auf den richtigen Partner kommt es an

26

UMFRAGE 62 Aufwertung der Clarastrasse

WERBECLUB BEIDER BASEL Jubiläum und neuer Obmann

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UBS SWITZERLAND Attraktive Kundenhalle für vielseitige Nutzung

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30 JAHRE TILLOTTS PHARMA «Making Visions Happen»

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RHEINGASSE 70 Und wieder lockt die «Adväntsgass»!

ARTURO BUZZETTI Und wieder hat er zugeschlagen!

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RESTAURANT SONNE Österreichische Küche in Kult-Beiz

NOVORENT Fast alles ist möglich!

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KENTUCKY SALOON STEAKHOUSE 75, 86 Merry Christmas Dinner

«HAT HUT RECORDS» 40 Jahre Avantgarde

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PROSECCO SUPERIORE Perlen für die Sonne

KRÜGER + CO.  Der Klima-Optimierer

66

PALAZZO COLOMBINO Théâtre du Paradis

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76

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96 124

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INHALT

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LANDGASTHOF HIRSCHEN 78 Gasto-Highlights & Eventmöglichkeiten

SM’AESCH PFEFFINGEN 100 Die Erfolgsgeschichte soll weitergehen

LEHRJAHRE DER ITAMAE Der lange Weg zum Sushi-Meister

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KINDERBÜRO BASEL Kinder ins Spiel bringen

NICE TO KNOW Weisses Gold & Luxusgewürze

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EMIL FREY BASEL-DREISPITZ Die Vertretung der US-Marken als Herzensangelegenheit

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GARAGE HOLLENSTEIN Die neue BMW 5er Limousine

124

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102

FC REINACH 104 Sport- und Freizeitanlage Fiechten

THAI HOUSE ORIENTAL 84 Versteckte Oase hinter der Strassenküche

ALNO (SCHWEIZ) auf Expansionskurs

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ERBACHER BIKES Der Herbst ist da, Zeit für Service oder Umbauten

RESTAURANT EGGLISGRABEN 88 Gastlichkeit in der Vorweihnachtszeit

LIVING NEWS Neuigkeiten aus der Designwelt

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MARGARETHEN-GARAGE 130 FIAT TIPO BAUREIHE

VANILLE 90 Die Königin der Gewürze

WUNDERSCHÖNE TAPETEN Purismus ade!

110

DEFENDER CHALLENGE Rock’n’Roll in Landy-Land

PURE AVEDA HAIR & SPA Innovative Hautpflege

ROOFTOP GARDEN Über den Dächern der Stadt

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92

NAGELTRENDS 94 Fancy Nail Fashion

FÜÜRPARADIES 115 Wir lieben das Feuer. Wir lieben Naturstein.

GLÜCKLICHE FÜSSE mit bequemen Schuhen

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INFORM MÖBELSYSTEME Einrichtungen nach Mass

AQUABASILEA Entspannt in die­kühle Jahreszeit

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HOTEL NEWS 118 Die meistgesuchten Schweizer Hotels

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2017

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KOLUMNEN MAURUS EBNETER 18 DR.  MED. CHRISTOPH SCHWEJDA 22 ANDREAS ZAPPALÀ 32 MARTIN & CORNELIA OMLIN 50 MARCEL SCHWEIZER 74 THOMAS RUEPP 97 FRANK LINHART 114 DR. FRANZ A. SALADIN 122


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AKTUELL     Hans-Jörg Fankhauser

DIESER MANN VERSTEHT WAS VON ­INDUSTRIE 4.0 IN DER ARCHITEKTURBRANCHE IST DIE AREALENTWICKLUNG DIE KÖNIGSDISZIPLIN. EINER DER PROFILIERTESTEN UND KREATIVSTEN AREALENTWICKLER IN DER REGION BASEL IST HANS-JÖRG FANKHAUSER. DER REINACHER ARCHITEKT IST MIT DER «FANKHAUSER AREALENTWICKLUNGEN AG» INSBESONDERE AUF DIE ENTWICKLUNG VON GANZEN AREALEN UND QUARTIEREN SPEZIALISIERT. NUN HAT ER MIT ­SEINEN IDEEN UND PLÄNEN FÜR DIE ENTWICKLUNG EINES «KOMPETENZZENTRUMS INDUSTRIE 4.0» – ALSO FÜR EINE DURCH ­ROBOTER UND DIGITALISIERUNG GEPRÄGTE INDUS­ TRIELLE PRODUKTION – AUF DEM SCHORENAREAL IN ARLESHEIM EIN FÜR DIE GANZE REGION WEGWEISENDES PROJEKT ANGESTOSSEN UND AUF DEN WEG GEBRACHT.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2017

© Laurids Jensen

INTERVIEW MIT HANS-JÖRG FANKHAUSER von Niggi Freundlieb


AKTUELL

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H A N S - J Ö R G FA N K H A U S E R Alter: 54 Zivilstand: unverheiratet Erlernter Beruf: Architekt ETH Heutige Position: Inhaber «Fankhauser Architektur AG» Inhaber «Fankhauser Arealentwicklungen AG» Geschäftsführer «uptownBasel AG» Hobbys: Reisen, Mathematik, Industriegeschichte

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er Name Fankhauser verbindet sich mit Vorzeigeprojekten wie dem Airport Hotel in Basel, dem mondänen Erlentor im Erlenmattquartier in Basel oder den Wohnsiedlungen Seidentor in Arlesheim, Steinreben in Reinach und der Wohnsiedlung Duradero mit 260 Wohnungen an der Bachgrabenpromenade in Allschwil. Auch das TechCenter Reinach, wo sich mittlerweile diverse Weltkonzerne mit 700 Arbeitsplätzen angesiedelt haben, wurde von Fankhauser entwickelt und realisiert. Mit dem «Kompetenzzentrum Industrie 4.0» auf dem Schorenareal in Arlesheim hat nun Hans-Jörg Fankhauser ein weiteres Kapitel in seiner mehr als 20-jährigen Tätigkeit als erfolgreicher Immobilien- und Arealentwickler aufgeschlagen. Um die Realisierung zügig in Angriff zu nehmen, wurde dafür die «uptownBasel  AG» gegründet, die von Hans-Jörg Fankhauser operationell geleitet und von Dr. Thomas Staehelin präsidiert wird. Dr. Thomas Staehelin ist ein renommierter Wirtschaftsanwalt und Investor. Er ist auch Präsident der Handelskammer beider Basel.

Die «uptownBasel AG» hat das 35’000 m2 grosse Areal per 1. September  2016 dem Kanton Basel-Landschaft abgekauft. Die Parzelle nördlich davon wird seit 2011 von der Firma Stamm Bau AG genutzt. Quasi als Start dieser grossen Arealentwicklung hat Fankhauser Architektur  AG für Stamm sämtliche neuen Werkstatt- und Büro-Arbeitsplätze geplant und eingerichtet. Mit diesem ersten Schritt konnten bereits 450 Arbeitsplätze im seit Jahren brachliegenden Areal angesiedelt werden. Insgesamt sollen auf dem Areal der «uptownBasel AG» rund 70’000 m2 Industrie-4.0-fähige Gewerbe-, Büro- und Produktionsflächen entstehen. Bis im Jahr 2025, wenn das Areal seine volle Nutzung erreicht haben wird, sollen dort nochmals 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das «Kompetenzzentrum Industrie 4.0» auf dem Schorenareal an der Aliothstrasse in Arlesheim wird an industriegeschichtlich bedeutsamer Stelle errichtet. Ab den 1890er-Jahren baute der Basler Industrielle Ludwig Rudolf Alioth hier grosse Fabrikhallen für Elektromotoren, wie man sie bisher in der Region nicht kannte. Er war einer der Ersten, der das Potenzial der Elektrowirtschaft erkannt hatte. In der Folge produzierte die Elektrizitätsgesellschaft Alioth AG (EGA) für Abnehmer in ganz Europa Dynamomaschinen mit einer Leistung bis zu 600 PS. Ludwig Rudolf

Alioth verkaufte das Unternehmen und die unzähligen Patente 1911 an die Brown Boveri & Cie., Baden (BBC), die hier vor allem Lokomotiven zusammenbaute, wenn das Werk in Baden ausgelastet war. 1988 fusionierte BBC mit der schwedischen Firma Asea zur heutigen ABB, was das definitive Aus für das Werk auf dem Schorenareal bedeutete. Die ­« uptownBasel AG» wird nun das stadtnahe grosse Gelände in den nächsten Jahren systematisch urbanisieren. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt Hans-Jörg Fankhauser unter anderem, was er unter einer zukunftsfähigen Arealentwicklung versteht beziehungsweise welche Anforderungen an einen Projektentwickler gestellt werden und spricht über seine Visionen bezüglich Industrie 4.0 in der Birsstadt. «Geschäftsführer»: Was zeichnet einen guten Arealentwickler aus? Als Arealentwickler muss man in der Lage sein, disziplinenübergreifend zu denken. Entscheidend dabei ist, die zukünftigen Technologien im Blickfeld zu behalten, die sich aus der rasch fortschreitenden Digitalisierung ergeben. Das Anspruchsvolle an der Tätigkeit des Areal- und ­I mmobilienentwicklers ist, möglichst genau herauszufinden, was die Anforderungen an moderne Gebäudestrukturen sind, um die zukünftigen Anforderungen an Räume für digital vernetzte Produktionsabläufe zu erfüllen. Der Schlüsselbegriff für diese aktuelle Entwicklung heisst Industrie 4.0. Es geht dabei um die weitgehende Vernetzung und Automatisierung der gesamten industriellen Wertschöpfungskette durch ­Digitalisierung und die Produktion mittels Robotertechnik. Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, das «Kompetenzzen­ trum Industrie 4.0» in Arlesheim zu entwickeln? Seit einigen Jahren treibt mich die Frage an, wie sich unsere industrielle Produktion entwickeln wird. Sind es im Moment vor allem noch die grossen Life-Sciences-Unternehmen, welche in unserer Region eine Leuchtturmfunktion einnehmen, werden in absehbarer Zeit weitere Hightech-Firmen ebenfalls einen wichtigen Platz beanspruchen. Die grosse Anzahl hervorragend ausgebildeter Personen, der Innovationsgeist und auch die Unternehmenssteuerreform III, die gerade solche ­Arbeitsplätze anziehen wird, bringen mich zur Überzeugung, dass die Region Basel bereits heute die besten Voraussetzungen hat, um im >

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


Das Areal der «uptownBasel AG» in Arlesheim (rot umrandet).

internationalen Wettstreit der Hightech-Produktionsstandorte ein gewichtiges Wort mitreden zu können. Präzisionsmechanik, Medizintechnologie, Elektrotechnik und Robotik werden die zentralen Treiber sein, die unter dem Begriff Industrie 4.0 unsere Wirtschaftsregion zusätzlich prägen werden. Diese spezialisierten Unternehmen suchen die Nähe zu anderen Spezialisten. Vor allem benötigen sie aber Intelligenz und Expertenwissen. In der Region Basel und speziell in der Birsstadt wohnen Tausende von hervorragend ausgebildeten Fachleuten, die hier leben und arbeiten wollen. Das Areal direkt an der Birs ist ausgezeichnet erschlossen, und vor allem ist es ein grosses Areal. Unternehmen, die sich neu ansiedeln, wollen gerade in einer Zeit des starken Wandels nur an einen Ort ziehen, wo sie sich entwickeln und vergrössern können. Das Wissen um diese Anforderung hat mich auch bewogen, der Gemeinde Aesch zu raten, das noch schwach genutzte Areal Aesch Nord systematisch für Unternehmen zu positionieren, die in der Industrie 4.0 im Bereich der vernetzten Dienstleistungen tätig sind. Das 50 ha grosse Gewerbegebiet ist eine riesige Chance für die gesamte Birsstadt. Wie wissen Sie, dass die Zukunft in der Industrie 4.0 liegt? Wer sich für das produzierende Gewerbe, die Industrie und für die modernen Dienstleistungsunternehmen interessiert, sieht, wie stark diese schon digitalisiert und vernetzt sind. Viele Unternehmen sind bereit, den nächsten Schritt zu gehen, um sich in der weltweit vernetzten Produktion der Hightech-Firmen zu positionieren. Ich kenne einige tolle Unternehmen, die in kleinen Schritten und mit grossem Willen daran sind, ihre Ressourcen in eine weltweit vernetzte Produktionslogistik einzufügen. Produziert wird zukünftig dort, wo das grösste Know-how bzw. die grösste Präzision garantiert wird. Einen Grossteil meines Erfahrungswissens habe ich dadurch erworben, dass ich in den letzten 20 Jahren immer wieder für das produzierende Gewerbe planen und bauen durfte. Den anderen Teil des Wissens habe ich aus unzähligen Gesprächen, die ich mit Unternehmern führe. In den letzten beiden Jahren war ich viel unterwegs und habe produzierende Industriebetriebe, vor allem aus dem KMU-Bereich, in der Schweiz und im süddeutschen Raum besucht. Auch als Entwickler des TechCenters Reinach weiss ich, wie schnell bei den die Industrie begleitenden Dienstleistungsunternehmen der Wandel in die Digitalisierung vollzogen wurde. Beim Start der ersten Bauetappe in Reinach im Jahre 2002 haben wir noch mehrheitlich klassische Labore eingebaut. In den letzten fünf Jahren wurde dieser Labortyp systematisch automatisiert und digitalisiert. Wie wichtig ist der Bau des «Kompetenzzentrums Industrie 4.0» in Arlesheim für die Region? Die für die internationale Vernetzung wichtigen Kompetenzen in einem grossen Zentrum zu fassen und den Nutzern eine Entwicklungschance anbieten zu können, ist sehr wichtig für unsere Region. Für

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2017

Das TechCenter in Reinach (rot umrandet).

den Kanton Basel-Landschaft ist es sinnvoll, sich im Bereich der weltweit vernetzten Hightech-Produktion zu positionieren, daran arbeiten wir zusammen mit der Standortförderung des Kantons Basel-Landschaft. Wir schätzen die Baukosten des Zentrums auf ca. 400–500 Mio. Franken. Was aber viel wichtiger ist: Wir gehen von einer zukünftigen Lohnsumme aller sich ansiedelnden Unternehmen von ca. 100 Mio. Franken pro Jahr aus. Davon profitieren der Kanton und die umliegenden Wohngemeinden in Form von Erwerbssteuern. Sind die Unternehmen auch noch erfolgreich, werden zusätzliche Steuereinnahmen generiert. Wie sieht die Planung des «Kompetenzzentrums Industrie 4.0» auf dem Schorenareal in Arlesheim konkret aus? Im Frühjahr 2017 wird die Baueingabe für das erste Gebäude mit rund 20’000 m 2 Nutzfläche erfolgen. Der Baustart erfolgt dann voraussichtlich Ende 2017. Weshalb fiel die Standortwahl für das «Kompetenzzentrum Indus­ trie 4.0» auf das Schorenareal an der Aliothstrasse? Die Nähe zur Stadt, die hervorragende Erreichbarkeit, die Grösse des Grundstücks (35’000 m2) und die Lage direkt an der Birs waren entscheidend. Ebenfalls war sehr wichtig, dass das Grundstück sofort bebaut werden kann. Die Erreichbarkeit des Standortes für gut ausgebildete Personen haben wir mithilfe eines mathematischen Modells errechnet (SNL-Theorie). Im Umkreis von 35 km vom Standort aus wohnen ca. 250’000 Personen mit einer höheren Ausbildung im Alter von 35–65 Jahren. Diese Altersgruppe ist wichtig für eine professionelle Produktentwicklung und Produktion hochwertiger Güter. Fankhauser Architektur AG I Seewenweg 6 I 4153 Reinach I 061 716 88 88

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Basel

ZWISCHEN ­BESCHAULICHKEIT  UND ­ZUKUNFTSENTWICKLUNG

VIELE POLITIKER BESCHWÖREN IN IHREN REDEN DIE ZUKUNFT. AUCH IM VERGANGENEN WAHLKAMPF HÖRTEN WIR VON VIELEN KANDIDATINNEN UND KANDIDATEN MEHR ODER WENIGER SINNGEMÄSS: «MIT MIR IN DIE ZUKUNFT – UND ALLES WIRD GUT!» DOCH WIE SIEHT DIESE ZUKUNFT EIGENTLICH KONKRET AUS? von Niggi Freundlieb

I

st sie einfach ein «Heute» mit Retouchen, oder präsentiert sie sich grundlegend anders? Und was würde Letzteres bedeuten – wovon auszugehen ist –, auch wenn Politikbetreibende dies kaum jemals so darstellen wollen/können, damit man als einfacher Bürger sich vorstellen kann, wie die Welt seiner Kinder dereinst aussehen und funktionieren wird.

Vor allem technologische Entwicklungen werden unsere Welt möglicherweise nachhaltiger verändern, als dies im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert der Fall war. Und es geht rasant! Wenn zum Beispiel – von der Öffentlichkeit kaum bemerkt – die deutsche Regierung bekannt gibt, ab 2030 keine mit Benzin betriebenen Autos mehr in Verkehr setzen zu wollen – also in etwa 13 Jahren –, dann fragt man sich, wie es einer Stadt wie Basel, die es in einem ähnlichen Zeitraum bis jetzt nicht geschafft hat, öffentliches WLAN einzuführen – angeblich aus Kostengründen –, gelingen soll, bis in die 30er-Jahre des laufenden Jahrhunderts eine Infrastruktur für nur noch durch Elektrizität angetriebene Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Ganz zu schweigen, welche Auswirkungen weitere zu erwartende Mobilitätsentwicklungen wie selbst fahrende Autos, GPS-gesteuerte Verkehrsflusssteuerung oder nutzerbasierte Verfügbarkeit haben und welche entsprechenden Massnahmen dafür infrastrukturell, technisch oder rechtlich, ergriffen werden müssen. Oder freuen wir uns hier zwar weiterhin über den Status einer im Bereich Life Sciences weltweit führenden Region, sollten dabei aber nicht vergessen, dass diese Führungsposition schnell verspielt ist, wenn man sich nicht laufend weiterentwickelt. Bereits im Gange ist so der Wandel zu einer durch Digitalisierung geprägten industriellen Produktion – als Industrie 4.0 bezeichnet –, in der Roboter Roboter bauen, welche immer mehr den Menschen als Arbeitskraft ersetzen.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2017

Basel und der Region gehe es gut», sagte Thomas Kessler, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung im Basler Präsidialdepartement, an einem Anlass einer regionalen Bank am 22. Oktober. In seinem Referat gab er aber zu bedenken, wenn kommende Generationen weiterhin von einer prosperierenden Wirtschaft und intakten Lebensbedingungen profitieren sollten, müsste jetzt schon in steigende Konkurrenzfähigkeit und Lebensqualität investiert werden. Oder einfach gesagt: Unsere ­Region muss sich insgesamt für den zunehmenden Konkurrenzdruck fitmachen! Konkret forderte Thomas Kessler die Förderung des Unternehmertums und Investitionen in Bildung, Forschung sowie Entwicklung und wies darauf hin, dass im Jahr 2030 eine Mehrheit der dann auf diesem Globus lebenden neun Milliarden Menschen in Städten wohnen und arbeiten wird, was neben ökologischen auch enorme soziale Auswirkungen haben werde. Deshalb gelte es, die Menschen auf diesen Weg mitzunehmen und ihnen Chancen zu eröffnen. Kinder müssten früh gefördert und der gesellschaftliche Zusammenhalt verstärkt werden. Laut Thomas Kessler müsste Basel zudem eine Stadt der kurzen Wege werden, wo Wohnraum und Arbeitsplätze schnell erreichbar seien. Damit der prosperierende Lebens- und Arbeitsstandort Basel auch für kommende Generationen erhalten bleibt, dafür müsse gerade in guten Zeiten investiert werden, denn in schlechten Zeiten würden dazu die Mittel fehlen. Thomas Kessler hält es für unerlässlich, dass wir alle Verantwortung für kommende Generationen übernähmen, wie dies bereits unsere klugen und vorausschauenden Vorväter getan haben, indem sie zum Beispiel für grosszügige Strassenführungen, eindrückliche Schulhäuser und prägende Architektur in der Stadt gesorgt hätten.


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7 I DIP-GEWÜRZ STANGEN

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5 RAFFINIERTE GEWÜRZMISCHUNGEN, UM SELBER KÖSTLICHE DIP-SAUCEN HERZUSTELLEN

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8 I CURRYMISCHUNGEN TRIO AUF SCHIEFERPLATTE MIT GEWÜRZSCHAUFEL

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ls erstes Geschäft im Oberbaselbiet bot er Premiumbrands wie Armani oder Hugo Boss an und konnte so eine Marktlücke schliessen. Der Erfolg gab ihm insofern Recht, als dass nach 10 Jahren die Verkaufsfläche beinahe verdreifacht werden konnte und auch das Sortiment massiv erweitert wurde. Faszinierend dabei ist, dass mit dem vielseitigen Angebot Männer aller Altersgruppen angesprochen werden können, sei es der qualitätsbewusste Businesskunde oder der legere, modisch orientierte Mann. Daher freut es den grossen Kundenstamm umso mehr, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeht. Nach einem umfangreichen Umbau im Jahr 2014 hat Sohn Fabrice Bütler den elterlichen Betrieb übernommen und führt diesen mit derselben Leidenschaft und Freude weiter. «Zwei Prinzipien machen wir für den Erfolg unseres Unternehmens verantwortlich: das richtige Markenumfeld und ein kompromisslos guter Service.» Von ebenso grosser Wichtigkeit sieht Bütler eine fachlich kompetente Beratung sowie eine starke Kundenbindung. In einer entspannten Atmosphäre kann sich der Kunde auf einer Verkaufsf läche von über 200 m 2 nach Herzenslust einkleiden lassen. Als

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KOLUMNE

OFFENE MÄRKTE HELFEN DEN BAUERN

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ie Schweiz schützt ihre Landwirtschaft mit einem komplizierten System aus Zöllen, Kontingenten und Handelshemmnissen. Zwar weichen die Konsumenten den hohen Preisen zunehmend aus, doch reicht das nicht, um das Bollwerk zu schleifen. Eine Fokussierung auf die einheimische Produktion unter dem süffigen Titel «Ernährungssicherheit» ist der falsche Weg. Es braucht eine Schocktherapie, um die verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Unsere Agrarwirtschaft wird weitgehend vor internationalem Wettbewerb geschützt. Doch dieser Schutz und Direktzahlungen von drei Milliarden Franken pro Jahr genügen den Bauern nicht. Mit ihrer Volksinitiative «für Ernährungssicherheit» wollen sie die Abwehrmauer gegen mehr Freihandel stärken. Dabei ist es fraglich, ob Abschottung die Versorgungssicherheit wirklich verbessert. Schon eher ist anzunehmen, dass offenere Grenzen das tun würden. Der schwammige Begriff «Ernährungssicherheit» ist vorgeschoben. Faktisch geht es um Einkommenssicherung für die Bauern! Anstatt sich abzuschotten, sollten die Schweizer Produzenten lieber konkurrenzfähiger werden. Offene Märkte führen nicht nur zu mehr Freiheit für die Konsumenten, sondern auch für die Anbieter. Doch die Bauern und ihre Vertreter predigen den freien Markt nur dann, wenn es ihnen passt. Dabei zeigen die Beispiele Wein und Käse, dass in der Liberalisierung Chancen stecken: Qualität und Vielfalt der Produkte nehmen zu, und trotz überstarkem Franken halten sich die heimischen Spezialitäten gegen billige Importware. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung kauft nicht aus Geiz im benachbarten Ausland ein, sondern um ihr knappes Budget zu schonen oder sich etwas Besseres zu leisten. Unsere Bauern ignorieren, dass die zunehmen-

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den Einkäufe im Ausland auch für sie zu Marktanteilsverlusten führen. Die Stimmen, die eine weitere Öffnung der Agrarmärkte fordern, sind noch zu leise. Konsumenten, Steuerzahler, der Handel, das Gastgewerbe, die Tourismusbranche und die Exportindustrie müssen sich stärker als bisher gegen die offenen und versteckten Lasten der protektionistischen Landwirtschaftspolitik wehren. Internationale Organisationen wie die WTO werden immer weniger bereit sein, unsere Handelshemmnisse für Agrarprodukte hinzunehmen. Für Staaten, mit denen die Schweiz Freihandelsabkommen abschliessen möchte, gilt das erst recht. Die USA oder südamerikanische Länder sind nicht bereit, ihre Zölle für Investitionsgüter aus der Schweiz zu senken, wenn wir ihnen im Gegenzug nicht Absatzchancen für landwirtschaftliche Produkte bieten. Landwirtschaft in der Schweiz kann international konkurrenzfähig betrieben werden. Dafür muss sich der Sektor aber für die Zukunft rüsten! Die Nutzfläche insgesamt bliebe bei einer schrittweisen Liberalisierung unverändert. Hingegen würden sich die Art der Landwirtschaft, die Grösse der Betriebe, die angebauten Kulturen und die Bewirtschaftungsweise verändern. Mit Direktzahlungen und überhöhten Preisen erhält der Bund Bauernbetriebe, die nicht mehr konkurrenzfähig sind. Es gibt kaum einen Bereich, wo so wenige Leute so viel Geld erhalten – und zwar auch dann, wenn sie nur Hobbybauern sind, die das Land besetzen, das jene gebrauchen könnten, die voll auf die Landwirtschaft setzen. Wirtschaftliche Abschottung mindert unser aller Wohlstand. Mehr Wettbewerb ist für einzelne Unternehmen zwar unangenehm, macht diese aber fit. Die Bauern müssen endlich aus dem Korsett der Bürokratie und Planwirtschaft befreit werden.


AKTUELL

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AKTUELL

«NUN SIND WIR AN DER FEINJUSTIERUNG» Telebasel

NACH DEM RELAUNCH ENDE JANUAR BEFINDET SICH TELEBASEL NUN MITTEN IN DER PHASE DER FEINJUSTIERUNG SEINES TV-PROGRAMMS. DIE ANPASSUNGEN ERFOLGEN AUFGRUND EINGEHENDER ANALYSEN UND BEFRAGUNGEN DES PUBLIKUMS. INTERVIEW MIT DOMINIK PRÉTÔT von Niggi Freundlieb

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nterdessen nutzen immer mehr Zuschauer von Telebasel das Programm mobil via App und/oder Internetportal www.telebasel.ch. Damit hatte Telebasel als erster Regionalsender in der Schweiz Neuland betreten und bedient als Pionier in der Schweizer Regional-TV-Landschaft seither gleichermassen TV- und mobile Nutzer und trägt den veränderten Sehgewohnheiten der Zuschauer Rechnung. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Dominik Prétôt, CEO Telebasel, über den Anpassungsprozess im Bereich des TV-Programms und positive Reaktionen der Werbewirtschaft auf den Relaunch.

DOMINIK PRÉTÔT Alter: 40 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Ökonom Heutige Position: CEO Telebasel Hobbys: Outdoor-Tätigkeiten, Bergwandern, Organisation von Anlässen, Newsportale

«Geschäftsführer»: Wie gross sind die Anpassungen, die im Bereich des TV-Programms von Telebasel vorgenommen werden? Dominik Prétôt: Es handelt sich hierbei nicht um grundsätzliche Änderungen, sondern um Retouchen. Wir haben teilweise einzelne Rubriken  – zum Beispiel den Sport – neu sortiert oder Werbeblocks umgruppiert. Im Newsbereich wurde die lokale und regionale Berichterstattung verstärkt, während wir die nationalen und internationalen News teilweise oder ganz zurückgefahren haben. Dieser Anpassungsprozess ist nicht abgeschlossen, sondern wird permanent weitergeführt. Vor allem die lokalen und regionalen Themen wird Telebasel vertiefen und dementsprechende Anpassungen in den nächsten Wochen und Monaten vornehmen.

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Inwieweit reagieren Sie mit den Anpassungen auf Kritik von aussen? Es war uns bereits bei den Vorbereitungen zum Relaunch bewusst, dass sich das Publikum zuerst an die Programmänderungen gewöhnen muss und dass Zuschauer ehemalige Formate vermissen werden. Wir analysieren deshalb ständig das Programm, vor allem aber befragen wir unser Publikum laufend und können so herausfinden, was dessen Wünsche und Bedürfnisse sind. Darauf basierend nehmen wir die dementsprechenden Feinjustierungen vor. Generell darf man aber nicht vergessen, dass der Relaunch ja nicht einfach nur ein neues TV-Programm bedeutet, sondern vor allem ein Ausbau des mobilen Angebots für Nutzer des Telebasel-­ Angebots auf Laptop, Tablet oder Smartphone beinhaltet. Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit, die Informations- und Unterhaltungsangebote auf ihre individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden, was sich bereits jetzt in einer markanten Zunahme der mobilen Nutzung niederschlägt. Was sagt die Werbewirtschaft über die aktuelle Entwicklung von Telebasel? Auch die Werbekunden brauchen verständlicherweise zum Teil etwas Zeit, sich an das «neue» Telebasel zu gewöhnen. Ich stelle allerdings fest, dass gerade im Werbebereich der Relaunch für Unternehmen und ihre Produkte neue Möglichkeiten eröffnet hat. So konnten wir neue, namhafte Kunden gewinnen, auf die das «Gesamtpaket» Telebasel mit seinen polyvalenten und auf die Zukunft ausgerichteten

Nutzungsmöglichkeiten wie zugeschnitten ist. Dieser Trend wird sich noch verstärken und stellt eine gute Perspektive für den Sender dar.

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KOLUMNE

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er Arbeitstag beginnt schon beim Aufstehen und mit dem Gedanken: «Wie überstehe ich den Tag, der Chef macht mich fertig». Auf dem Weg zur Arbeit erinnere ich mich an die letzten Wochen nach der Kündigung von meiner Kollegin. Es hat sich alles geändert, ich wurde versetzt und bekam neue Aufgaben. «Steht der neue Chef so unter Druck, dass ich alles abbekomme? Oder passt ihm nicht, dass ich die Stelle bekommen hatte?». Die ständige Kritik und noch mehr neue sinnlose Aufgaben – das ist kaum zu schaffen. Gestern wurde ich nicht zum Meeting eingeladen, angeblich war das nicht mein Thema. «Es geht so nicht weiter, soll ich kündigen oder mit jemandem reden?» Was hier erzählt wird, könnte jedem in der Arbeit passieren, ohne dass eine besondere Vorbelastung besteht. In der Arbeitswelt entsteht bei unklar definierten Strukturen und Arbeitsprozessen häufig ein Machtvakuum, in dem Machtmissbrauch und Grenzüberschreitungen entstehen können. Wenn das systematisch während längerer Zeit betrieben wird, dann wird daraus: Mobbing am Arbeitsplatz.

TABUTHEMA UND TROTZDEM ERKENNBAR Etwa 7.6 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz sind laut Statistik von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Die meisten Mobbingopfer sehen sich aber nicht als solche. Bis eine Situation als Mobbing erkannt wird, vergeht viel Zeit. Die Zeit ist abhängig vom Stillschweigen, welches um den Gemobbten entstanden ist, und von der Bereitschaft, diese prekäre Situation zu beenden. Oft wird Mobbing erst darum spät aufgedeckt, weil die Betroffenen sich Vorstellungen hingeben über eigenes Versagen und damit verbundene Schamgefühle. Folgen für diese Mitarbeitenden sind psychische Störungen, die bis zum Suizid reichen. Die äusseren Zeichen für ein mögliches Mobbing sind am folgenden Verhalten der gemobbten Person erkennbar: §§ Rückzug aus den sozialen Kontakten zu Teammitgliedern §§ Klagen des Betroffenen über fehlenden Informationsaustausch

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§§ Aggressiv-ungeduldiges Verhalten mit Rückzug oder übermässigen Einsatz in der Arbeit §§ Zunahme von körperlichen Beschwerden und häufige Krankmeldungen Aus der Perspektive der Führungskräfte sind eine hohe Personalfluktuation oder hohe Absenzenzahlen Hinweise auf eine mögliche Mobbing-­ Situation in der Abteilung. Die negative Auswirkung auf den Betrieb zeigt sich in der Abnahme der Arbeitsleistung und durch ein leistungsminderndes Betriebsklima. Es ist darum wichtig, Mobbing offen anzusprechen. Die gemobbten Mitarbeiter leiden unter Erschöpfung und Versagensängsten, Nervosität, Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Die Situation kann in einer schweren Identitäts- und Selbstwertkrise münden. Daraus resultieren häufig psychische Erkrankungen wie etwa eine Depression, die fachgerecht behandelt werden muss.

AUSWEG AUS DER MOBBING-KLEMME Der Weg zur Aussprache ist für den Gemobbten mit einem hohen Widerstand verbundenen. Gibt es keine Anlaufstelle im Betrieb, an die sich das Mobbing-Opfer bei unangemessenem Verhalten von Kollegen und Vorgesetzten wenden kann, bleibt häufig nur die Hoffnung, dass aufmerksame Kollegen reagieren. Das Nicht-Reagieren ist eine belastende Situation am Arbeitsplatz, kann den Mobbing-Prozess verstärken und die negativen Folgen verschärfen. Auf dem oft gesuchten Weg über körperliche Symptome findet das Mobbing-Opfer den ersten Zugang zum eigenen Erleben, jedoch ist auch das nicht immer zielführend. Erst wenn der Betroffene durch Äusserungen auf sich aufmerksam macht, ergänzt durch die Haltung der Vorgesetzten und unterstützt durch Kollegen – erst dann besteht die Möglichkeit, dass das schädliche Verhalten aufgedeckt wird. Dieser Umgang kann nur von Vorteil sein und führt konsequent zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten. Die Kündigung ist nicht immer eine Lösung. Vor allem dann nicht, wenn Offenheit, Respekt und klar definierte Arbeitsstrukturen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem Mobbing keinen Platz mehr hat.


AKTUELL

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AKTUELL

Hier begegnet Max Umiker dem Papst im Vatikan.

VOM PAPST EMPFANGEN

  PROBIGUA–Verein Schweiz

AUCH DIESES JAHR KONNTE DER AUF INITIATIVE DES MUTTENZER GARAGISTEN MAX UMIKER ENTSTANDENE SCHWEIZER VEREIN PROBIGUA IN GUATEMALA EIN NEUES SCHULHAUS EINWEIHEN. DAMIT HAT PROBIGUA SCHWEIZ SEIT DER GRÜNDUNG 1998 INSGESAMT 17 SCHULHÄUSER ERBAUT UND BETREIBT EINEN BIBLIOTHEKSBUS SOWIE ZWEI BIBLIOTHEKEN. WEITERES, PERSÖNLICHES HIGHLIGHT DIESES JAHR WAR FÜR MAX UMIKER UND ZWEI EXPONENTEN VON PROBIGUA GUATEMALA EINE AUDIENZ BEI PAPST FRANZISKUS IM VATIKAN. BEI DIESER GELEGENHEIT KONNTE MAX UMIKER DIE PROBIGUA-PROJEKTE IN GUATEMALA VORSTELLEN UND ÜBERREICHTE DEM PAPST EIN VON DESSEN LANDSMANN UND FCB-CAPTAIN MATÍAS DELGADO SIGINIERTES FCB-TRIKOT. INTERVIEW MIT MAX UMIKER von Niggi Freundlieb

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er Schweizer Verein PROBIGUA (Proyecto Bibliotecas Guatemala) unterstützt mit Spenden und persönlicher Direkthilfe vor Ort in Guatemala den Aufbau von Schulen in ländlichen Gebieten, die Ausbildung von Lehrkräften – insbesondere werden junge Frauen dank Stipendien zu Lehrerinnen ausgebildet – und leistet Ausbildungsbeihilfen für Schüler. Was mit der Beschaffung und dem persönlichen Umbau eines amerikanischen Schulbusses in eine fahrende Bibliothek begann, hat sich zu einem international beachteten Bildungsprojekt entwickelt, das auch von höchster Stelle gewürdigt wird. So wurde Max Umiker 2011 in Anwesenheit der guatemaltekischen Ministerin für Sport und Kultur und des Schweizer Botschafters von der Regierung für seine Verdienste der Titel «Embajador de la Paz» verliehen. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erinnert sich Max Umiker noch einmal an die Begegnung mit dem Papst am 17. August dieses Jahres im Vatikan. «Geschäftsführer»: Wie ist es zu dieser päpstlichen Audienz gekommen? Max Umiker: Der päpstliche Nuntius in Guatemala hat dies als Dank und Wertschätzung für die Arbeit, welche PROBIGUA dort leistet, in die Wege geleitet. Nach rund einem Jahr bekam ich einen Termin und organisierte auf eigene Kosten für den Direktor von PROBIGUA-Guatemala, eine Mitarbeiterin von dort, welche als Psychologin junge Frauen, die wir an den Schulen ausbilden, betreut, und für mich die Reise nach Rom. Wie lief denn diese Audienz ab? Wir waren natürlich nicht die Einzigen, konnten aber nach einem festgelegten Prozedere dann für einige Minuten mit dem Papst sprechen.

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Spendenkonto lbank  |  PC 80 -151-4 Zürcher Kantona mmer 70 0 06  |  Clearing- Nu 60 6 Kto.-Nr. 110 0-0237.6 0070 0110 0002 37 31 CH N BA I    Schweiz  |  PROBIGUA-Verein

Zuvor hatten wir seinem persönlichen Sekretär ein Fotoalbum und eine Dokumentation über PPROBIGUA sowie ein Trikot von FCB-Captain Matías Delgado – ich wusste, dass er als Argentinier natürlich ein Fussball-Fan ist – zu seinen Händen übergeben. Was hat der Papst zu Ihnen gesagt? Er hat sich mit uns in gepflegtem Spanisch unterhalten und sich für unsere Arbeit in Guatemala bedankt. Er zeigte sich sehr interessiert, gab sich sehr bescheiden und herzlich. Dabei gewann ich den Eindruck, dass er sein Amt nicht leicht nimmt. Besonders gefreut hat er sich über das Trikot von FCB-Captain Matías Delgado und gemeint, dass die argentinischen Spieler halt die besten der Welt seien. Ich habe dem Papst natürlich nicht widersprochen!

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AKTUELL

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SIE IST DIE EMBLEMATISCHSTE BREITLING-UHR UND EINER DER ZEHN GROSSEN UHRMACHERISCHEN KLASSIKER DES 20. JAHRHUNDERTS. EIN KULTOBJEKT FÜR LUFTFAHRTFANS.

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ieser seit über 60 Jahren ununterbrochen gefertigte Zeitmesser gilt als Urahne sämtlicher in der Welt hergestellter Mechanik-Chronografen. Unter der Führung von Willy Breitling wurde ein Meilenstein geschaffen: Die 1952 für die aufkommende, kommerzielle Aviatik und die Hobbyfliegerei konzipierte Navitimer wurde von den Piloten sofort mit Begeisterung aufgenommen. Diesen Erfolg verdankt sie ihrem berühmten kreisförmigen Rechenschieber, mit dem sich alle Navigationsberechnungen in der Luftfahrt durchführen lassen – vor dem Elektronik-Zeitalter eine willkommene Ergänzung zu den Fluginstrumenten.

Navitimer 1952

Die präzise, raffinerte und effiziente Navitimer war bei den schönsten Abenteuern am Himmel mit dabei und wurde von der AOPA (Aircraft Owners and Pilots Association), dem weltweit grössten Interessenverband für Piloten und Flugzeug eigentümer, umgehend zu ihrer offiziellen Uhr erkoren. Dank ihres ultratechnischen und unverkennbaren Looks behält die Navitimer bis heute ihren Legendenstatus. Mit verschiedenen Varianten,

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AKTUELL

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unter anderem dem Modell Cosmonaute, der als erster Armband-Chronograf in den Weltraum reiste. Eine Ikone am Handgelenk. Die Geschichte dieses Zeitmessers schwingt mit in allen Modellen der aktuellen Breitling Navi­ timer Kollektion. Auf den ersten Blick erkennbar: Die Navitimer ist die Ikone des Hauses Breitling.

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NAVITIMER 01 | Manufakturwerk Breitling 01 mit Automatikaufzug, Edelstahl, Versionen 43 mm oder 46 mm

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AKTUELL

DIGITALER BEWEIS: WIR SPRICHT KMU

   WIR Bank Genossenschaft

NEUER AUFTRITT, DIGITALE REVOLUTION UND ATTRAKTIVE PRODUKTE FÜR DAS RÜCKGRAT DER SCHWEIZER WIRTSCHAFT: DIE WIR BANK GENOSSENSCHAFT ERFINDET DIE WIR-WELT NEU – UND SETZT DABEI AUCH AUF BEWÄHRTES AUS DER 82-JÄHRIGEN GESCHICHTE.

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Zürich) sowie mit der Lancierung des WIR-Blogs (blog.wir.ch) und der damit einhergehenden erhöhten Präsenz auf den Social-Media-Kanälen. Auf der Webseite www.kmu-und-du.ch steht Unternehmerinnen und Unternehmern zudem ein interessanter KMU-Selfcheck zur Verfügung, der sie auf mögliche Geschäftsmodellfallen in einem sich zunehmend rasanter entwickelnden Wettbewerb aufmerksam macht.

Mit der bereits im Sommer lancierten Initiative «KMU – und du?» hat sich die WIR Bank zum Thema Digitalisierung in KMU erfolgreich positioniert: auf einer Roadshow quer durch die Schweiz, mittels erstmals durchgeführter, repräsentativer KMU-Studie (Präsentation der Ergebnisse am 25. November 2016 im Rahmen der WIR-Messe in der Messe

Und jetzt also folgen ganz nach dem Motto «WIR spricht KMU» mit dem neuen Auftritt auch innovative Produkte und Dienstleistungen: Der komplett neu entwickelte «WIRmarket» wird zum digitalen KMU-Treffpunkt und ist Suchmaschine, Shop und Werbeplattform in einem. Und bietet daneben Kommunikations- und Vernetzungslösungen. Als Weblösung und als Smartphone-App (iOS/Android). Unternehmen im WIR-Netzwerk können sich kostenlos mit dem Firmenprofil präsentieren und Produkte und Dienstleistungen im eigenen WIRmarket-Shop zum Verkauf anbieten.

er Grundgedanke der 1934 ins Leben gerufenen Komplementärwährung WIR ist aktueller denn je: KMU-Förderung. Nun wird das weltweit einzigartige System komplett modernisiert. Frisch, modern, zeitgemäss – so lassen sich der grösste Relaunch und das umfassendste Rebranding in der Geschichte der WIR Bank auf einen einfachen Nenner bringen. Nebst digitalen Innovationen soll in erster Linie das WIR-Netzwerk grundlegend gestärkt werden: «Einfach, fair und transparent – diese drei Attribute stehen für uns im Zentrum», erklärt Germann Wiggli, Vorsitzender der Geschäftsleitung der WIR Bank.

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AKTUELL

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Für die Bezahlung steht ab sofort die Option «WIRpay» zur Verfügung: Die mobile Bezahl-App (iOS/Android) erledigt und verbucht für Käufer und Verkäufer – auf Distanz oder bei physischem Kundenkontakt – in Sekundenschnelle die Transaktionen in Schweizer Franken, WIR oder kombiniert. Alle Zahlungsinformationen können dabei schnell und einfach manuell oder mittels generiertem QR-Code erfasst werden.

Der Relaunch wird übrigens von zahlreichen Werbeaktionen und Kommunikationsmassnahmen begleitet: Nebst neuem TV-Spot sollen Plakat- und Inserataktionen sowie diverse Auftritt auf den Social-­ Media-Kanälen und der komplett neu gestalteten, multifunktionalen WIR-Webseite auf die geschärften Werte und das neue Selbstbewusstsein der WIR-Welt aufmerksam machen.

Alle digitalen Dienstleistungen (inklusive die neue Debitkarte «WIRcard plus») stehen Firmen im WIR-KMU-Paket kostenlos zur Verfügung. Es gibt Zugang zum grössten Schweizer Business-Netzwerk mit 45’000 KMU-Kunden.

Einfacher, transparenter, jünger, dynamischer und digital – das ist die neue WIR-Welt. Gleichzeitig bleibt die WIR Bank, wer sie ist: schweizerisch, genossenschaftlich, bodenständig. Alle Infos zu diesen Innovationen gibt es natürlich auf www.wir.ch.

Erfolgreiche Schweizer KMU und eine starke Binnenwirtschaft sollen mit konkreten Massnahmen Support erhalten: So profitieren bestehende WIR-Kunden und Neukunden mit guter Bonität im Rahmen des neuen WIR-KMU-Pakets von einem Sofortkredit von 10’000 WIR – und das völlig zinslos. Auf diese unkomplizierte Art und Weise sollen unter anderem auch Neugründungen von Firmen oder andere Investitionsentscheide unbürokratisch erleichtert werden. Nebst neuem Logo sticht der Claim «Gemeinschaft. Mehrwert. Bank» ins Auge, der die WIR-Welt in einem sprachlichen Dreiklang auf den Punkt bringt. «Die Kombination aus der Komplementärwährung WIR und dem bestehenden KMU-Netzwerk bringt die Chance auf mehr Ertrag», erklärt Wiggli. «Ein Mehrwert durch Gemeinschaft.» Dazu soll die neue Farbkombination Rot und Weiss bewusst die gerne zitierte Swissness untermauern: «Wir sind eben auch eine grundsolide Bank, die ausschliesslich in der Schweiz geschäftet.» Und bei allen Neuerungen bleibt die WIR Bank, was sie ist: «Bodenständig.»

WEITERE INFORMATIONEN WIR Bank Genossenschaft Auberg 1 CH-4002 Basel Telefon 0800 947 947 Telefax 0800 947 942 info@wir.ch www.wir.ch

Der Eintritt in die neue WIR-Welt wird erleichtert: Mit der Online-Kontoeröffnung bietet die WIR Bank KMU in der Schweiz ab sofort einen vollautomatisierten Eröffnungsprozess an – von der Online-Synchronisation mit dem Handelsregister bis hin zur bequemen Video-Identifikation.

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AKTUELL                  IG Kleinbasel

«  KLEINBASEL VERÄNDERT   SICH RASANT» DIE IG KLEINBASEL (IGK) GEHÖRT ZU DEN BEDEUTENDSTEN INTERESSENGEMEINSCHAFTEN IM STADTKANTON. IHR ANGESCHLOSSEN SIND RUND 500 MITGLIEDER AUS HANDELS-, GEWERBE- UND DIENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN MIT GEGEN 20’000 ARBEITSPLÄTZEN.

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INTERVIEW MIT BENNY ZEUGGIN von Niggi Freundlieb

ie IGK widmet sich aber nicht nur der Wahrung, Pflege und Förderung der wirtschaftlichen Interessen des Detailhandels und des Gewerbes im Kleinbasel. Sie ist vor allem auch in der stadtbaslerischen Politik eine der einflussreichsten Vertreterinnen für die Interessen Kleinbasels insgesamt. Die IGK setzt sich ein für die Verbesserung der gesellschaftlich-sozialen Rahmenbedingungen sowie der Lebens- und Wohnqualitäten für das Kleinbasel oder fördert die kulturellen Institutionen und Traditionen des Kleinbasels. Seit rund vier Jahren ist Benny Zeuggin mit einem Arbeitspensum von 40 Prozent Geschäftsführer der IGK. Er ist ein «Kleinbasler Urgestein», war unter anderem zehn Jahre lang Spielchef bei der Ehrengesellschaft zur Hären oder gilt bei Fasnachtscliquen als gefragter Larvenbauer. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht der ehemalige Banker über aktuelle Handlungsfelder der IGK und das sich verändernde Kleinbasel. «Geschäftsführer»: Als Grossbasler habe ich den Eindruck, dass sich die IGK in letzter Zeit verändert hat? Ihr Eindruck täuscht Sie nicht! Die IGK hat zum Beispiel seit Mai einen neuen Präsidenten, und der Vorstand hat sich erneuert. Mit einem neuen Internetauftritt präsentiert sich die IGK zudem noch näher bei den Mitgliedern und der Bevölkerung des Kleinbasels. Inhaltlich kann man festhalten, dass sich die IGK mit einem neuen Konzept noch stärker in Richtung einer KMU-Netzwerkorganisation entwickelt hat. Wir sind natürlich weiterhin für alle Belange der Bewohner des Kleinbasels da, bündeln aber unsere Aktivitäten etwas zielgerichteter. Im Vordergrund stehen dabei vier Grossanlässe: Im Januar findet jeweils als expliziter Netzwerkanlass der Neujahrsapéro für die Mitglieder statt, im Mai geht die GV mit einem attraktiven Rahmenprogramm über die Bühne, im Sommer besuchen wir gemeinsam das Tattoo, und im September wird die grosse Tischmesse im Volkshaus organisiert, welche sich sehr gut entwickelt hat und für Unternehmen aus dem Kleinbasel eine attraktive und vor allem kostengünstige Möglichkeit darstellt, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.

Wie kommentieren Sie aus Sicht der IGK das Dauerthema «Clara­ strasse», deren mangelnde Attraktivität von vielen beklagt wird? Die IGK beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und sucht zusammen mit den Behörden konkrete Lösungen, wobei weder wir noch der Staat natürlich gross auf private Liegenschaftsbesitzer einwirken können, wie sie ihre Liegenschaften nutzen wollen. Grundsätzlich streben wir eine Veränderung des Ladenmixes zwischen Clara- und Messeplatz an und führen entsprechende Gespräche. Daraus hat sich zum Beispiel nun ein interessantes Projekt ergeben, welches durchaus die Qualität als «Leuchtturmprojekt» für einen Neuanfang in der Clarastrasse hat. Die Rede ist von der Liegenschaft an der Clarastrasse 13, welche von der kantonalen Liegenschaftsverwaltung an eine Gemeinschaft, bestehend aus «Denkstatt», «Markthalle» und «Hinterhof», vermietet wird. Daraus soll eine vielversprechende Kombination aus Gastronomie und Läden entstehen, welche der Clarastrasse neue Impulse geben soll. Ist denn ein einzelnes Projekt überhaupt in der Lage, der gesamten Strasse neue Impulse zu verleihen? Das ist natürlich nur ein Anfang, der aber zeigen soll, dass es für private Hausbesitzer durchaus lukrativ sein könnte, grosse Mietflächen in kleinere Abschnitte zu unterteilen, um diese zu vernünftigen Mieten Geschäften, Gastrobetrieben und Dienstleistern anzubieten. Bereits gibt es einzelne kleine Läden mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die sich für einen Standort neben der Clarastrasse 13 interessieren oder

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BENNY ZEUGGIN

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Alter: 59 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Banker Heutige Position: Geschäftsführer IG Kleinbasel Hobbys: Larvenbauen, Kunst, Fasnacht

sogar dort schon eröffnet haben. Innovative Startups mit jungen und kreativen Geschäftsideen erhöhen den Publikumsverkehr und locken auch während der grossen Messen Kundschaft an. Tino Krattiger von der IG  R heingasse ist überzeugt, dass vor allem die «Bespielung» des öffentlichen Raums durch Gastronomieangebote dazu beigetragen hat, dass die Rheingasse aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist – teilen Sie diese Meinung? Absolut. Gerade während der wärmeren Jahreszeit würden vielfältige Gastroangebote auf dem Boulevard eine enorme Belebung bringen. Zusammen mit einem interessanten Ladenmix sehe ich für die Clarastrasse durchaus interessante Perspektiven. Dies geschieht allerdings nicht von heute auf morgen. Ebenfalls wichtig ist, wie der Claraplatz sich entwickelt. Dieser wird natürlich zu einem grossen Teil durch die historische Kirche geprägt, welche in allfällige Überlegungen einbezogen werden muss. Genauso wie die geplante Tramlinie durch den Claragraben in Richtung Wettsteinplatz und Grenzacherstrasse – wobei man dort stattdessen an der Solitude eine S-Bahn-Station einrichten könnte. Dies alles hat städteplanerische Auswirkungen auf das gesamte Kleinbasel, und diese sind im Moment noch schwer einschätzbar. Ausserdem stehen weitere grössere Projekte an: Nächstes Jahr wird die Greifengasse neu gestaltet und übernächstes Jahr die Rosentalstrasse, an der dann auch räumliche Möglichkeiten geschaffen werden, um den öffentlichen Raum zu bespielen. Kurzum: Das Kleinbasel verändert sich rasant? Das ist der Fall, und nicht nur an den erwähnten Orten. Das Gebiet rund um die Klybeckstrasse ist in einem enormen Wandel. Kleine, neue Läden, Ateliers, Handwerks- und Kreativbetriebe schiessen regelrecht aus dem Boden und bieten eine Fülle an Angeboten und Dienstleistungen. Generell konstatiere ich im unteren Kleinbasel einen regelrechten Boom. Rund um die ­Kaserne, deren abschliessende Ausgestaltung ja auch noch nicht endgültig definiert ist, sind grosse Veränderungen im Gastro- und Vergnügungsbereich im Gange. Und vergessen wir nicht die Entwicklungen im ebenfalls zum Kleinbasel gehörenden Gebiet Kleinhüningen / Basel Nord mit der gesamten Hafeninfrastruktur. Sie sehen nur schon an dieser kleinen Auslegeordnung, dass der IGK die Themen für viele Jahrzehnte nicht ausgehen werden!

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KOLUMNE

125 JAHRE HAUSEIGENTÜMERVERBAND BASEL-STADT A N D R E A S Z A P PA L À Geschäftsführer HEV Basel-Stadt HEV Basel-Stadt Aeschenvorstadt 71 CH- 4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 16 16 info@hev-bs.ch www.hev-bs.ch

I

m nächsten Jahr feiert der Hauseigentümerverband Basel-Stadt sein 125-jähriges Bestehen. Im Sommer 1892 haben drei Basler Hauseigentümer die Gründung eines Vermietervereins beschlossen. Gegen Ende des Jahres erfolgte schliesslich die Gründung des Hausbesitzer-Vereins Basel.

Mietausfall riskieren. Die Untermiete muss er zulassen, wenn er nicht gesetzliche vorgeschriebene Gründe einwenden kann. Dies sind nur einige Erschwernisse und Formalitäten, die es dem privaten Vermieter kaum mehr möglich macht, die eigene Liegenschaft ohne fachlichen Beistand selber zu verwalten.

WAS FÜHRTE ZUR GRÜNDUNG DES HAUSBESITZER-VEREINS BASEL?

STEUERN UND GEBÜHREN

Aus der Gründerzeit sind leider nicht mehr viele Dokumente erhalten. Ausschlag für die Gründung des Hausbesitzer-Vereins sollen unliebsame Erfahrungen auf dem Gebiet des Mietwesens sowie das neue Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs gewesen sein. Dieses trat per 1. Januar 1892 in Kraft und ersetzte die damaligen verschiedenen Regelungen auf kantonaler Ebene. Die Vereinheitlichung wurde vor allem aus Wirtschaftskreisen gefordert, da die zersplitterten kantonalen Gesetze der expandierenden Wirtschaft ein Hemmnis waren. Es bedurfte aber mehr als 20 Jahre, bis das eidgenössische SchKG Tatsache wurde. In der Volksabstimmung vom 17. November  1889 stimmten die Schweizer Stimmbürger dem Gesetz knapp zu. Es waren also äussere Einflüsse und der Druck auf die Rechte der Hausbesitzer, die zur Gründung des Verbands führten. Die Situation heute ist nicht grundlegend anders; Gesetze und behördliche Massnahmen schränken die Rechte der Hauseigentümer stetig und nach wie vor ein, weshalb sich auch heute noch der Bestand einer Hauseigentümervereinigung rechtfertigt.

ÜBERREGULIERTES MIETRECHT Das heutige Mietrecht, welches per 1. Juli 1990 in Kraft trat und die alten Bestimmungen des OR sowie die Bestimmungen aus dem Bundesbeschluss über Massnahmen gegen Missbräuche im Mietwesen vereinigte, strotzt nur so von den Vermieter belastenden Regularien und Formalitäten. Der Formularzwang wurde von den Vertragsänderungen auf Kündigungen ausgeweitet. Das ursprünglich schnelle Mietrecht bei Zahlungsrückständen ist tatsächlich nicht mehr schneller als eine ordentliche Kündigung; der einzige Unterschied besteht darin, dass eine Erstreckung ausgeschlossen ist. Hingegen lässt das Gesetz diese entgegen des ursprünglichen Rechts heute auch bei dringendem Eigenbedarf zu, sodass auch dieser Kündigungsgrund nicht dazu führt, dass der Eigentümer für sich eine Wohnung in nützlicher Zeit beanspruchen darf. Der Vermieter hat auch nicht mehr alleine das Recht zu entscheiden, wer in seiner Liegenschaft wohnen darf: Bei vorzeitigem Mieterauszug muss der Vermieter den vorgeschlagenen Ersatzmieter akzeptieren, will er nicht einen

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Bei der Schaffung neuer Steuern und Gebühren war der Gesetzgeber auf Bundes- wie auch kantonaler Ebene seit der HEV-Gründung besonders kreativ. Über die Eigenmietwertbesteuerung wurde bereits ausführlich berichtet. Aber auch die Handänderungs- und die Grundstückgewinnsteuer zeugen davon, wie das Staatswesen das Haus- und Grundeigentum der Besteuerung unterwirft. Nicht einmal Luxusgüter unterliegen einer solch drastischen Besteuerung wie das Grundeigentum. Die Grundstückgewinnsteuer wurde Ende der 1980er-Jahre zur Bekämpfung der Spekulation eingeführt. Heute ist sie ein fester Bestandteil der kantonalen Fiskalerträge, obwohl eine Spekulation nicht mehr besteht. Nicht anders sieht es bei den Gebühren aus: Anschlussgebühren, Kanalisationsgebühren, Niederschlagableitungsgebühren, Abfallentsorgungsgebühren, Gebühren für öffentliche Beleuchtung, Baumschutzabgaben, Schneeräumungsgebühren, Lenkungsabgaben und Weiteres mehr werden beim Hauseigentümer erhoben, obwohl sie der Allgemeinheit dienen.

BRAUCHT ES EINEN HAUSEIGENTÜMERVERBAND NOCH? Einen Hauseigentümerverband braucht es mehr denn je. Als Dienstleistungsunternehmen bietet er die fachliche Unterstützung im Dschungel des Immobilienwesens. Doch auch als politischer Interessenverband kann der Hauseigentümerverband Erfolg verbuchen. In Basel-Stadt wurde auf Initiative des HEV Basel-Stadt die Erbschaftssteuer für direkte Nachkommen abgeschafft. Der HEV Schweiz bleibt in seinen Bemühungen, für die Hauseigentümer steuerliche und gesetzliche Erleichterungen zu erwirken, unermüdlich und so konnte er beispielsweise die Einführung der Formularpflicht bei Neuvermietungen verhindern. Die Mieterverbände werden denn auch nicht müde, immer mehr Rechte für ihre Klientelschaft zu erwirken. So wurden in Basel-Stadt erst kürzlich drei Initiativen lanciert, die diese Formularpflicht, einen ausgedehnten Kündigungsschutz für ältere Mieter, Einschränkungen bei Mietzinserhöhungen nach Sanierungen sowie ein kostenlose Gerichtsverfahren verlangen. Der HEV Basel-Stadt wird auch diese Initiative bekämpfen und somit in Zukunft auch das tun, was er die letzten 125 Jahre getan hat.


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AKTUELL © Omlin Energiesysteme AG

Der Heizungsfachmann Martin Omlin entwickelt und baut Heizsysteme stets mit dem Ziel eines möglichst hohen Energieertrags.   Omlin Energiesysteme AG

MIT DER ZSBOX ZU NEUEN HÖCHSTLEISTUNGEN DER ENERGIEEFFIZIENZ

DIE OMLIN ZSBOX STEIGERT DIE ENERGIEEFFIZIENZ EINER WARMWASSERVERSORGUNG MASSIV. MIT DIESER INNOVATION LÖST DIE FIRMA OMLIN ENERGIESYSTEME AG IN DER MODERNEN GEBÄUDETECHNIK MEHR ALS EINE KLEINE REVOLUTION AUS. GRUND GENUG FÜR DIE BIRSFELDER FIRMA, FÜR DIE OMLIN ZSBOX DAS PATENT ANZUMELDEN, UM ALS SYSTEMHERSTELLER AUF DEN MARKT GEHEN ZU KÖNNEN. INTERVIEW MIT MARTIN OMLIN

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AKTUELL © Illustration: Roland Pfister, PR Design.

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So wird wertvolle Energie gespart, was nicht nur der Umwelt gefällt, sondern auch dem Portemonnaie des Hausbesitzers. Man hört, Sie besichtigen Ihre Anlagen oft auch nachts. Interessant, was Sie alles hören (lacht). Aber es stimmt. Nicht nur die reinen Energiebezüger fressen viel Energie weg, sondern auch die Bereitschaftsverluste. Diese können je nach Systemzusammensetzung deutlich höher ausfallen als der erforderliche Energiebedarf. Um das zu begreifen, muss man eine Heizung auch mal nachts beobachten. Was haben Sie daraus gelernt? Mit den Bereitschaftsverlusten im sanitären System haben wir uns intensiv befasst. So haben wir die OMLIN ZSBOX erfunden und entwickelt, die jede thermische Solaranlage aus dem Hause Omlin zu wahrhaftigen Energiekraftwerken erstrahlen lässt. Wir schaffen es heute nachweislich, die Energiebetriebsverluste um 90 % zu reduzieren. Sogar beim Einsatz von konventionellen Energiesystemen schaffen wir diese Mehrwerte. Dank dem Bausatz OMLIN ZSBOX steht am Abend und am Morgen genug Warmwasser aus reiner Sonnenwärme zur Verfügung, ohne dass die Gas- oder Ölheizung zur Nachheizung eingesetzt werden muss. Wie geht es weiter mit der OMLIN ZSBOX? Wir haben für die OMLIN ZSBOX das Patent angemeldet. Falls wir es schweizweit und europäisch erhalten, wird die Firma Omlin Energiesysteme AG auch in den Anlagebau einsteigen, um noch breiter den Markt mit unseren Systemen zu bedienen. Alternative Heizungs- und Solarsysteme können grosse Freude bereiten, wenn man in der Lage ist, diese energieeffizient bewerkstelligen zu können.

Mit dem Bausatz OMLIN ZSBOX senkt die Firma Omlin Energiesysteme AG die Betriebsverluste um 90 %.

Wie schwierig ist es für Sie, das Ziel der Energieeffizienz stets im Auge zu behalten? Leider läuft in der Gebäudetechnik vieles aus dem Ruder. Der konventioerr Omlin, Sie erklären immer wieder, um beim Heizen nelle Markt ist auf dem Weg zur Energiewende völlig überfordert. Immer Ressourcen zu sparen, müsse man zu­ wieder müssen wir uns rechtfertigen, warum wir erst Ressourcen freisetzen. Was mei­ nachweislich andere Wege gehen, um hocheffiziente «FÜR PRAKTISCH JEDE nen Sie damit? AUSFÜHRUNGSVARIANTE Naturkraftwerke zu bewerkstelligen. Aber wir sind Martin Omlin: Wenn man bei alternativen HeiHABEN WIR EINEN FELD- Vollblutunternehmer und blicken nicht auf unsere zungs- und Solarsystemen echte Mehrwerte schafVERSUCH AM LAUFEN.» Mitbewerber, um das Ziel der Energieeffizienz nicht fen will, muss man bereit sein, sich dafür voll und aus den Augen zu verlieren. ganz einzusetzen und die Anlagen bis ins letzte Detail zu kennen. Mit einem Diagnose- / Messsystem von Endress + Hauser lassen wir die AnSie gehen auch in der Kommunikation ganz andere Wege. lagen sprechen, um sie noch besser zu verstehen. Das Diagnose- / MessDas kann man wohl sagen. Mit unseren Entwicklungen und Innovatiosystem ist ein unbezahlbarer Schatz, der wichtige Daten in Sachen Enernen hat sich auch unsere Kommunikation geändert. Haben wir früher gieeffizienz liefert. Für praktisch jede Ausführungsvariante haben wir die Offerte an einem Tisch erklärt und übergeben, finden diese Gespräeinen Feldversuch am Laufen. So haben wir uns stänche heute direkt in bereits vergleichbar geplanten und dig weiter entwickelt – immer im Fokus auf einen gebauten alternativen Heizungs- und thermischen So«LEIDER LÄUFT IN DER laranlagen statt. Da kann es schon mal passieren, dass möglichst hohen Energieertrag. GEBÄUDETECHNIK VIELES ein früherer Auftraggeber beim Vorbeigehen hinzuAUS DEM RUDER.» Sie arbeiten mit der Aussage «Energieeffizienz vor kommt, über seine Anlage schwärmt und nur Gutes zu Fläche». berichten weiss. Genau. Das ist unsere Devise. Oft kann man bei kleineren Dachf lächen einen hohen Energieertrag aus der Solarthermie herausholen. WEITERE INFORMATIONEN Das heisst aber nicht, dass wir nahtlos auf Solarthermie setzen. Das wäre eine zu einseitige Sichtweise, die nicht unserem Charakter entNTE R: Omlin Energiesysteme AG spricht. Wir kombinieren thermische Solaranlagen mit Gas- oder ÖlTH E MA U FILM Z U M m o .c lin Salinenstrasse 3 heizungen derart geschickt, dass die Energievarianten miteinander w w w.om CH-4127 Birsfelden kommunizieren. Ein Beispiel: Wenn die Sonne Energie liefert, wird Telefon +41 (0) 61 378 85 00 dies dem Gas- oder Ölwärmeerzeuger mitgeteilt – was zur Folge hat, Telefax +41 (0) 61 378 85 01 dass die Gas- oder Ölheizung sofort heruntergefahren wird. Und wenn die Sonne 100 % Energie für die Warmwasserbereitung bereitstellt, www.omlin.com wird der Gas- oder Ölwärmeerzeuger automatisch ganz abgeschaltet.

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© Andreas Zimmermann

Sie verbindet eine langjährige Partnerschaft: Reto Bornhauser von der Banque CIC (Suisse) und Ronald Hofer, Mitinhaber der BTG Immobilien AG.

AUF DEN RICHTIGEN PARTNER KOMMT ES AN

    BTG Immobilien AG | Banque CIC (Suisse)

DIE NACHFRAGE NACH IMMOBILIEN IN DER SCHWEIZ BLEIBT HOCH. OB ALS KAPITALANLAGE ODER FÜR WOHNEIGENTUM: GEFRAGT SIND QUALITÄT ZU ATTRAKTIVEN KONDITIONEN UND EIN PERSÖNLICHER SERVICE. NUR WER SEINE KUNDEN BEGEISTERN KANN, HAT ERFOLG. DIE BTG IMMOBILIEN AG KANN SICH DABEI AUF EINEN BANKPARTNER VERLASSEN, DER DIE INDIVIDUELLEN BEDÜRFNISSE GANZHEITLICH BETRACHTET UND FLEXIBEL ZUGESCHNITTENE FINANZIERUNGS­ LÖSUNGEN ANBIETET. DIESE PARTNERSCHAFT BASIERT AUF VERTRAUEN UND KLARER KOMMUNIKATION. DIE KUNDEN FREUT’S. von Fabiana Castiglione

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iefe Zinsen, hohe Preise und zurückhaltende Banken, das ist die aktuelle Situation am Immobilienmarkt. Für interessierte Käufer wird es zunehmend schwieriger, den nötigen Kredit für ihr Eigenheim zu erhalten, denn regulatorische Richtlinien, welche eine Kreditblase verhindern sollen, erhöhen die zu erfüllenden Auflagen. Darüber hinaus haben die Einkommen im Vergleich zu den Eigenheimpreisen seit 2008 kaum zugelegt, das schmälert den Kreis potenzieller Käufer.

leicht zurückgegangen. Da spüre man die Konsequenzen der Zuwanderungs­initiative. Expats wollen nichts mehr kaufen, sondern nur noch mieten, da für sie unklar sei, wie die Situation in zwei bis drei Jahren aussehen werde.

«Viele Interessenten wissen nicht, was sie bei einer Hausfinanzierung erwartet», meint Ronald Hofer, Mitinhaber der BTG Immobilien AG. Sie sähen nur die tiefen Zinsen, seien aber schlecht informiert, was die tatsächlichen finanziellen Anforderungen betrifft. Leider käme es häufig vor, dass Kunden enttäuscht von einem Objekt ablassen müssten.

Das Objekt, vor dem Ronald Hofer steht, gehört zu einem seiner jüngsten Projekte. Viele Emotionen sind damit verbunden. Die Besitzerin hat sich entschieden, das Haus, in dem sie aufgewachsen ist, abzureissen, um Platz für ein Mehrfamilienhaus zu schaffen. Zusehen, wie das Elternhaus abgerissen wird, könne sie nicht. Die Besitzerin fahre dann weg, um sich abzulenken. Zu ihrer und zu Hofers Zufriedenheit sind zwei der fünf Wohnungen bereits verkauft, eine ist reserviert. Wir befinden uns in Binningen, an Top-Lage, mit einem Grundstückspreis, der die CHF  2 000 pro Quadratmeter übersteigt.

Ronald Hofer verkauft und vermittelt seit rund zwölf Jahren Wohn­ eigentum in der Region Basel. Er kennt sich aus im Geschäft, hat ein hervorragendes Netzwerk. Bei so manchem Kollegen aus der Branche harzt es momentan bei den Verkäufen. Es gäbe zwar Objekte, aber die Käuferschaft fehlt. Er selbst hat sich auf hochwertige Einfamilienhäuser und Wohnungen spezialisiert und ist ausserdem durch den Verkauf von Gewerbeobjekten breit abgestützt. «Gott sei Dank», sagt Hofer. Die Nachfrage hat bei ihm nicht nachgelassen. Gerade bei den Mehrfamilienhäusern, die als Kapitalanlage sehr beliebt sind, verzeichnet er einen deutlichen Zuwachs. Nur die Anfrage von Expats sei

Bei der Baufinanzierung von Mehrfamilienhäusern ist Hofer auf starke Partner angewiesen. Viele Banken hätten kein Interesse an einer Projektfinanzierung, da sich das Geschäft für sie nur dann lohne, wenn auch alle oder zumindest ein Grossteil der Eigentumswohnungen durch sie finanziert werden kann. Doch jeder Käufer hat im Normalfall eine Hausbank, auf die meistens die Wahl für eine Hypothek falle. Auch beim Objekt in Binningen sei die Baufinanzierung fast gescheitert. Mit den marktüblichen Standardlösungen war niemand zufrieden. Nur die Banque CIC (Suisse) konnte über den Tellerrand hinausschauen und ihm und der Bauherrin eine überzeugende Lösung

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© Andreas Zimmermann

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zierungen hatte, von denen er selbst nicht dachte, dass sie möglich sind. «Wenn ich also von der CIC ein Nein erhalte, dann weiss ich, dass es von allen Seiten geprüft wurde und sicher nicht geht.» Die ­Finanzierungen werden ganzheitlich angeschaut und sind durchdacht und flexibel. «Deshalb auch die Entscheidung, die Banque CIC (Suisse) als offiziellen Partner auf unserer Website zu präsentieren», so Ronald Hofer. «Sie ist eine Bank, die wir unseren Kunden jederzeit und gerne weiterempfehlen». Der Abriss des Einfamilienhauses in Binningen steht kurz bevor und bald wird auf dem gut gelegenen Baugrundstück das tragfähige Fundament gegossen, das für die neuen Eigenheimbesitzer eine solide Basis für eine sorgenfreie Zukunft schafft. Ronald Hofer wird das Geschäft erfolgreich abschliessen können und strahlt Zuversicht aus. Hinter jedem Objekt steckt eine Erinnerung und mit jedem neuen Verkauf fängt eine neue Geschichte an. Er ist gespannt, welche als nächstes auf ihn wartet.

ÜBER BTG IMMOBILIEN AG Hier entsteht ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen. Ronald Hofer vor seinem jüngsten Verkaufsobjekt in Binningen.

präsentieren. Den zuständigen Berater kenne er bereits seit Jahren. Er sei immer sehr engagiert und mit viel Herzblut dabei. «Partner mit dem gleichen Qualitätsdenken sind das A und O im Geschäft», sagt Ronald Hofer. Er könne nicht riskieren, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der einen schlechten Ruf hat. Mit der Banque CIC (Suisse) hat er einen soliden Partner gefunden, bei dem seine Kundschaft und er gut aufgehoben seien. Es sei heutzutage schwierig, eine Beziehung zu einem Bankberater aufzubauen, die auf nahezu blindem Vertrauen basiert, in der man weiss, wie der andere tickt oder was er genau braucht. Auch seine Kunden erkennen und schätzen einen Finanzpartner, der sich persönlich ihren Dossiers annimmt, sich mit ihnen an einen Tisch setzt und dem es wichtig ist, die Finanzierung zu ermöglichen. Bei hochwertigen Objekten ist für den Käufer die private Betreuung und das Persönliche entscheidend, nicht nur der Preis. Extrem wichtig sei dabei die Offenheit. Der Kunde ist dankbar, ehrlich und direkt informiert zu werden. Er möchte nicht hingehalten werden und bis zur Absage vier Wochen warten müssen, wenn von Anfang an klar ist, dass eine Finanzierung nicht möglich ist. Bei der Banque CIC (Suisse) wissen er und seine Kunden immer, woran sie sind. Das erspare ihm als Makler viel Aufwand. Ausserdem könne der zuständige Bankberater Dossiers auch priorisiert bearbeiten, wenn es eilt. Das sei bei Weitem nicht bei allen Banken möglich. «Wenn er mir etwas empfiehlt, dann weiss ich, dass dies das Beste für meine Kunden ist», sagt Ronald Hofer über seinen Bankberater. Er sei von ihm schon oft überrascht worden, weil er eine Lösung für Finan-

Die BTG Immobilien AG ist seit 90 Jahren Ihr Partner in der Vermittlung und Verwaltung hochwertiger Immobilien in der Region Basel und führend in der Branche. Durch ihre langjährige Erfahrung und das grosse Netzwerk erfüllt sie höchste Ansprüche und begegnet den Wünschen ihrer Kunden mit Professionalität, Qualität und Diskretion. Kontakt Ronald Hofer Telefon +41 (0)61 226 93 44 ronald.hofer@btg-immobilien.com www.btg-immobilien.com

ÜBER BANQUE CIC (SUISSE) Die Banque CIC (Suisse) steht seit 1909 im Dienst ihrer anspruchsvollen Privat- und Geschäftskunden. Mit rund 300 Mitarbeitenden an acht Standorten in allen Sprachregionen der Schweiz engagiert sie sich als verlässlicher Partner für ganzheitliche Lösungen. Kundinnen und Kunden schätzen die Produktvielfalt einer Universalbank und den persönlich-individuellen Ansatz einer Privatbank. Kontakt Reto Bornhauser Telefon +41 (0)61 264 12 85 reto.bornhauser@cic.ch www.cic.ch

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AKTUELL

Mario Neuhaus, Interactive Media Designer

VERSCHLÄFT DIE WIRTSCHAFT DEN AUFBRUCH IN DIE DIGITALE WELT?

ALLE REDEN VON DER DIGITALEN ZUKUNFT, DOCH WENN ES DARUM GEHT, ENTSPRECHENDE AUSBILDUNGSPLÄTZE ZUR VERFÜGUNG ZU STELLEN, HINKT DIE DIESBEZÜGLICHE BEREITSCHAFT DER UNTERNEHMEN TEILWEISE NOCH HINTER DEN TATSÄCHLICHEN ERFORDERNISSEN HER. ZU DIESEM SCHLUSS KOMMT MARIO NEUHAUS, LEITER GESTALTERISCHE BERUFSLEHREN AN DER SCHULE FÜR GESTALTUNG IN BASEL, AM BEISPIEL DES BERUFS DES INTERACTIVE MEDIA DESIGNER. INTERVIEW MIT MARIO NEUHAUS von Niggi Freundlieb

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uf dem Tablet oder dem Smartphone Apps öffnen und Informationen abrufen, am PC auf einer Webseite den Trailer zu einem Musikfestival, das man besuchen möchte, anschauen, in Sozialen Medien sich über Produkte informieren und sie gleich bestellen oder am Billettautomaten mit einem Tippen auf der Benutzeroberf läche das entsprechende Ticket lösen – all dies nutzen wir tagtäglich unzählige Male und ist uns zur Gewohnheit geworden. Verantwortlich dafür, dass wir mit einem Fingerstreichen oder einem Mausklick zu den gewünschten Inhalten kommen und die angebotene Interaktivität nutzen können, sind Interactive Media Designers, die auf der Grundlage von Kundenaufträgen und -bedürfnissen Projekte mit interaktiven digitalen Inhalten vorbereiten. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» appelliert Mario Neuhaus an die Wirtschaft, auf die kontinuierlich steigende Nachfrage an digitalen, interaktiven Inhalten und Konzepten mit der Bereitstellung entsprechender Ausbildungsplätze zu antworten. «Geschäftsführer»: Wie ist die Nachfrage nach Interactive Media Designers? Mario Neuhaus: Die Nachfrage nach qualifizierten Fachleuten in diesem Beruf ist enorm. Allerdings hält die Zahl der Unternehmen, welche

diese Ausbildung anbieten, damit nicht Schritt. Interessierte und talentierte Auszubildende gibt es genügend, aber es fehlen Ausbildungsplätze. Generell halte ich das diesbezügliche Engagement der Unternehmen und deren Unterstützung in Sachen Grund- und Weiterbildung für zu gering. Wie erklären Sie sich diese Zurückhaltung der Unternehmen, reden doch alle von der digitalen Zukunft? Es ist paradox. Alle suchen digitale Spezialisten – aber niemand bildet sie aus. Es wäre deshalb wünschenswert, wenn die Firmen ihre unternehmerische und soziale Verantwortung wieder wahrnehmen und die Zeichen der Zeit auch im Bildungsbereich erkennen. Der Aufbruch in die digitale Welt lässt sich nur gemeinsam meistern – mit interessierten Menschen, Schulen und Unternehmen. Wie viele Interactive Media Designers werden an der Schule für Ge­ staltung in Basel (SfG Basel) ausgebildet? Zurzeit werden an der SfG Basel insgesamt zwölf Interactive Media Designers EFZ (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis) ausgebildet. Vor zwei Jahren haben wir an der SfG Basel die Berufslehre für Interactive Media Designers EFZ aufgenommen. Zudem bietet die SfG Basel als höhere Fachschule (HF) seit August 2016 die dreijährige, berufsbegleitende

augenblicke entscheiden accoprax ist fokussiert, Sie bei der Identifikation, Entscheidung und Aufbereitung von relevanten Informationen zur finanziellen Führung Ihres Unternehmens zu unterstützen. Mit dem Blick des Experten erarbeitet accoprax Ihnen fundierte Entscheidungsgrundlagen. Abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse steht der accoprax Berater als Projektleiter und Sparring-Partner für Sie im Einsatz. Unabhängig. Integer. Loyal accoprax ag | Christoph Merian Ring 11, 4153 Reinach Tel. +4161 717 82 86 | Fax: +4161 717 87 88 info@accoprax.ch | www.accoprax.ch


AKTUELL

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Weiterbildung Interaction Design mit Diplomabschluss an. Damit vermitteln wir den Studierenden die Befähigung, nach Weiterbildung auf einem komplexen Arbeitsmarkt erfolgreich gestalterisch tätig sein zu können – und den Unternehmen die Möglichkeit, im kommunikativen Bereich konkurrenzfähig zu bleiben. Die SfG Basel führt übrigens am Donnerstag, 24. November, um 16.30 Uhr einen Info-Anlass für Unternehmen durch, welche Lehrbetrieb für Interactive Media Designer / in  EFZ werden wollen (www.sfgbasel.ch). Wie können Unternehmen – ausser dass sie einen konkreten Schritt in die digitale Zukunft machen – unmittelbar davon profitieren, wenn sie Lehrstellen für Interactive Media Designers zur Verfügung stellen? Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert und gibt den Lernenden grosse Spielräume. Sie können sehr kreativ arbeiten und mit ihren Ideen wichtige Beiträge zum täglichen Business ihrer Ausbildungsbetriebe beitragen. Da die Ausbildung zum Interactive Media Design noch relativ neu ist, bietet sie deshalb sehr viel Freiheiten zum Experimentieren. Die Auszubildenden können neue Tools und Lösungsansätze ausprobieren und in die produktiven Abläufe einbauen. Als «digital natives» können sie die Mitarbeitenden inspirieren und stellen für ihre Ausbildungs­ betriebe einen Gewinn dar.

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AKTUELL

  Allianz Generalagentur Basel

WACHSTUM DANK INNOVATIVEN PRODUKTEN

DIE ALLIANZ-GENERALAGENTUR BASEL WÄCHST TROTZ EINES SCHWIERIGEN MARKTUMFELDS. UNTER BEAT FREI, DER SEIT NOVEMBER 2014 DIE GENERALAGENTUR BASEL LEITET, KONNTEN DANK MEHR MITARBEITENDEN SOWIE INNOVATIVEN VERSICHERUNGSPRODUKTEN SPÜRBAR MEHR KUNDEN GEWONNEN WERDEN. INTERVIEW MIT BEAT FREI

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ktuell betreuen 31 Kundenberaterinnen und -berater der Generalagentur Basel, zu der auch die Hauptagentur Muttenz sowie die Agentur Therwil gehören, rund 30’000 Kundinnen und Kunden. Die Allianz-Generalagentur Basel versichert Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen auf allen Gebieten mit attraktiven Lösungsangeboten über alle Sparten in den Ziel-Segmenten «Family» und «KMU». Die Allianz-Generalagentur Basel ist Teil der Allianz Suisse Gruppe, welche mit einem Prämienvolumen von über 3.8 Mrd. Franken eine der führenden Versicherungsgesellschaften der Schweiz ist. Ein dichtes Netz von rund 130 Geschäftsstellen sichert die Nähe zu den Kunden in allen Landesteilen. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» skizziert Beat Frei die Philosophie der Generalagentur und stellt innovative Versicherungsprodukte der Allianz vor. «Geschäftsführer»: Welche Firmenphilosophie verfolgt die AllianzGeneralagentur Basel? Beat Frei: Die Philosophie unserer Generalagentur beinhaltet eine kompetente Betreuung vor Ort bei Privat- und Geschäftskunden aus einer Hand. Die Allianz Suisse ist eine der wenigen Gesellschaften, welche sämtliche Versicherungssparten mit qualitativ hochstehenden Produkten abdeckt. Für alle Versicherungsfragen verfügen die gut ausgebildeten Mitarbeitenden über die notwendige Fachkompetenz. Wie begegnen Sie Ihren Kunden? Neben den rein fachlichen Aspekten steht vor allem auch die von gegenseitigem Vertrauen geprägte Beziehung zu unseren Kunden, die auf soliden Werten wie Zuverlässigkeit, Integrität, Ehr-

lichkeit und Transparenz basieren. Jedem Kunden, ob Gross oder Klein, wird mit Respekt begegnet und seine Anliegen werden in einer Atmosphäre des Vertrauens ernst genommen. Ausserdem hat die Allianz weiter in Servicelösungen und Digitalisierung investiert, um dem veränderten Kundenverhalten Rechnung zu tragen. So haben wir zum Beispiel ein Kundenportal realisiert, auf dem wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten, schnell und unkompliziert einen Schaden zu melden oder die eigenen Versicherungspolicen zu verwalten. Die Allianz wächst auch aufgrund neuer Produkte, welche den Kunden angeboten werden – können Sie einen kurzen Überblick geben? Wir haben im Vorsorgebereich mit unserer Produktfamilie Balance Invest bereits frühzeitig die richtige Antwort auf das Niedrigzinsumfeld gefunden, indem wir unseren Kunden auf der einen Seite Sicherheit, auf der anderen Seite aber auch attraktive Renditechancen bieten. Mit den AllRisk-Haushaltversicherungen bieten wir einen einmaligen Rundumschutz gegen sämtliche Risiken im Privathaushalt. Immer wichtiger wird auch unser Engagement im KMU-Bereich, wo wir eine hohe Nachfrage nach Versicherungslösungen in der beruflichen Vorsorge feststellen. Dementsprechend bietet die Allianz Suisse als eine der wenigen Versicherungsunternehmungen noch die Vollversicherungslösungen an. Zudem haben wir das Combi-RiskBusiness-Produkt lanciert, welches einem Unternehmen erlaubt, die verschiedenen Versicherungssparten in einer einzigen Police zu vereinen. Dies vereinfacht die administrativen Prozesse und gewährt attraktive Konditionen.

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AKTUELL

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AKTUELL

JUBILÄUM UND NEUER OBMANN

Werbeclub beider Basel

DIESEN JUNI FEIERTE DER WERBECLUB BEIDER BASEL (WCBB) SEINEN 75. GEBURTSTAG. IM BALLSAAL DES HOTELS DREI KÖNIGE WURDE DAS JUBILÄUM STANDESGEMÄSS BEGANGEN. GLEICHZEITIG WURDE OBMANN WERNER SCHNEEBERGER VERABSCHIEDET, DER 17 JAHRE LANG DEM CLUB VORGESTANDEN HATTE. SEIN NACHFOLGER HEISST WALTER LIECHTI, LEITER VERKAUF BEI TELEBASEL UND MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG.

INTERVIEW MIT WALTER LIECHTI von Niggi Freundlieb

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er WCbB vereinigt die massgeblichen Kreise in der Region, die als selbständige Firmen bzw. Amtsinhaber oder als Kommunikationsbeauftragte die Verantwortung für Werbe-, PR und Promotionsmassnahmen tragen. Seine rund 280 Mitglieder setzen sich für ein wirksames und korrektes Informationsverhalten ein und pflegen einen regen Erfahrungsaustausch. Die beim WCbB repräsentierte Branchenvielfalt sorgt für interessante Diskussionsforen, die immer wieder wertvolle Impulse für die gesamte Region auslösen. Im Interview spricht Walter Liechti über sein neues Amt und wie er die Zukunft des WCbB sieht. «Geschäftsführer»: Sind unter Ihre Ägide grundlegende Änderungen bei WCbB zu erwarten? Walter Liechti: Werner Schneeberger hat durch seine Persönlichkeit und als geborener Netzwerker den WCbB stark geprägt. Daran möchte ich anknüpfen und seine Arbeit im Sinne der Kontinuität fortführen.

schaft immer stärker bestimmen. Der WCbB verfolgt diese Entwicklung aufmerksam und es gehört zu unseren Aufgaben, unsere Mitglieder bei den Veränderungen zu unterstützen. Wie ist der Werbestandort Basel aufgestellt? Die Werbehauptstadt der Schweiz ist zweifellos Zürich. Dennoch hat Basel eine diesbezüglich reiche Tradition und es gibt hier mittlerweile wieder eine Reihe aufstrebender Agenturen, die neuen Wind in die Szene bringen. Der WCbB wird lokale Agenturen vermehrt als Austragungsort seiner Veranstaltungen berücksichtigen und sich dabei schwergewichtig mit klassischen Themen der Werbung auseinandersetzen, denn – ob analog oder digital – Werbekultur gilt es unter ethischen, künstlerischen und ökologischen sowie gesellschaftlichen Aspekten zu fördern und mitzugestalten.

Die Werbewirtschaft durchläuft zurzeit einen starken Veränderungs­ prozess – Stichworte Digitalisierung und Neue Medien – inwieweit wird dies Auswirkungen auf die Tätigkeiten des WCbB haben? Diese Entwicklungen sind in der Tat eine grosse Herausforderung für die Werbewirtschaft. Mein Ziel ist es deshalb, diese Veränderungen vermehrt zu thematisieren und in unsere Veranstaltungen einfliessen zu lassen. Der WCbB wird zwar weiterhin seinen Charakter als Netzwerkorganisation beibehalten, aber ich möchte insbesondere die Beschäftigung mit zentralen Themen der Werbewirtschaft intensivieren.

WA LT E R L I E C H T I Alter: 60 Erlernter Beruf: Radio-/ TV-Elektroniker Heutige Position: Leiter Verkauf Telebasel; Obmann Werbeclub beider Basel Hobbys: Kochen; Kulinarik

Wie lange wird es noch die klassische, analoge Werbung geben? Die klassische, analoge Werbung wird nicht verschwinden, aber die digitale Revolution ist unumkehrbar und wird die Zukunft der Werbewirt-

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AKTUELL

    UBS Switzerland AG

ATTRAKTIVE KUNDENHALLE FÜR VIELSEITIGE NUTZUNG

DIE UBS-KUNDENHALLE AN DER AESCHENVORSTADT 1 PRÄSENTIERT SICH GLEICHERMASSEN KUNDENFREUNDLICH UND ALS ARCHITEKTONISCHES BIJOU. SIE HAT SICH SEIT DER ANFANG 2015 ABGESCHLOSSENEN GESAMTSANIERUNG DES BANKGEBÄUDES AUCH ZU EINER DER IN BASEL ANGESAGTESTEN LOCATIONS FÜR EVENTS, AUSSTELLUNGEN, KONZERTE UND APÉROS ENTWICKELT.

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ie neue Kundenhalle wurde im Kontext der Sanierung des Gebäudes, das 1900 im neoklassizistischen Stil erbaut und 1984 letztmals saniert wurde, neugestaltet. So wurden zum Beispiel der Glaskubus in der Hallenmitte entfernt und das Halbgeschoss eingeebnet, wodurch flexibel gestaltbarer Platz für Veranstaltungen jeder Art für bis zu 1000 Personen entstand. Zur Aeschenvorstadt hin ­befindet sich die von der grossen Halle abtrennbare 24-Stundenzone und als zusätzliche Attraktion eine Filiale der Chocolaterie Schiesser.

Ob der Neujahrsapéro der Handelskammer beider Basel, die Generalversammlung von Basel Tourismus oder Pro Innerstadt, eine Ausstellung des Basler Präsidialdepartements zur grenzüberschreitenden Zusammen­ arbeit oder eine Paneldiskussion des Basler Gewerbeverbandes mit Bundesrätin Doris Leuthard zur zweiten Gotthardröhre – die UBS-Kundenhalle bietet den perfekten Rahmen für hochkarätige Veranstaltungen verschiedenster Institutionen. Die Vielfältigkeit der Events – vom Gesprächszyklus mit Kurt Aeschbacher und seinen prominenten Gästen bis zu Jazz-, Soul oder Klassikkonzerten mit Seven, James Gruntz oder Stefanie Heinzmann – demonstriert die Multifunktionalität der Kundenhalle. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» schwärmt Samuel T. Holzach, Regionaldirektor UBS Basel, von den Möglichkeiten, welche die UBS-­ Kundenhalle eröffnet und betont, wie mit der Sanierung des Bankgebäudes neue Standards gesetzt wurden. «Geschäftsführer»: Zum besseren Verständnis: Die Kundenhalle der UBS an der Aeschenvorstadt 1 kann eigentlich von jedermann für sei­ nen spezifischen Anlass gemietet werden? Samuel T. Holzach: Grundsätzlich eignet sich die Kundenhalle für uns nahestehende Unternehmen, für grosse wie kleine Institutionen und

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Organisationen und für Kulturveranstalter und deren verschiedenste Bedürfnisse. Es steht modernste Infrastruktur zur Verfügung, wie Beamer mit grosser, eingebauter Leinwand, Lautsprecheranlage oder Lichtsteuerung. Dazu gibt es auch eine kleine Cateringküche. Events können allerdings nur abends durchgeführt werden, wenn es den Bankbetrieb nicht stört. Interessierte können mit Alexander Strohm (alexander.strohm@ubs.com), Marketing UBS Region Basel, Kontakt aufnehmen. Er wird gerne die Möglichkeiten besprechen. Die Kundenhalle steht aber weiterhin den Kunden der UBS zur Ver­ fügung? Selbstverständlich, denn wir sind und bleiben eine Bank. Mit dem Umbau wollten wir – analog zur Umgestaltung aller 300 Geschäftsstellen in der Schweiz – den veränderten Kundenbedürfnissen Rechnung tragen und diesen Raum im Herzen von Basel auch für andere Zwecke öffnen. Insgesamt stehen den Kunden fünf Schalter und genügend Besprechungsräume zur Verfügung – auch am Samstag von 10 bis 14 Uhr! Im Weiteren können die Kunden rund um die Uhr die Bancomaten und Multimaten benutzen und während der normalen Ladenöffnungszeiten auch einen Abstecher in die Chocolaterie Schiesser machen. Unsere Kunden sollen sich als Gäste fühlen, die in einer angenehmen Atmosphäre bestens betreut werden. Wie kommentieren Sie die Gesamtsanierung des gesamten Bank­ gebäudes? An der Aeschenvorstadt wurden – neben der Neugestaltung der Kundenhalle – für 600 Mitarbeitende neu konzipierte Büroräumlichkeiten geschaffen. Es wurden moderne flexible Arbeitsplätze realisiert u. a. mit Rückzugsmöglichkeiten und Ruheräumen sowie einer Cafeteria. Ziel ist es, dass sich die Mitarbeitenden wohl fühlen und effizient arbeiten können. Mit der Sanierung und dem Umbau sind neue Standards gesetzt worden. Bleibt noch zu erwähnen, dass wir an der Aeschenvorstadt 1 ganz auf erneuerbare Energie setzen, denn der Strom wird von Schweizer Wasserkraftwerken und von einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach bezogen. Und wenn in absehbarer Zeit in unmittelbarer Nachbarschaft das Kunstmuseum-Parkhaus erstellt wird, wird unsere Kundenhalle am Bankverein noch weiter aufgewertet.

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Öffnungszeiten: Beratung & Schalter Mo - Fr 8 – 17 Uhr Sa 10 – 14 Uhr So geschlossen Bancomat, Bancomat Plus & Multimat Mo - So 0 Uhr – 24 Uhr Kontakt Buchung Kundenhalle: Alexander Strohm, Projektleiter Marketing Region Basel

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AKTUELL

  30 Jahre Tillotts Pharma AG

«MAKING VISIONS HAPPEN» IM SEPTEMBER FEIERTE DIE IM BEREICH DER GASTROENTEROLOGIE TÄTIGE TILLOTTS PHARMA AG IM BASLER VOLKSHAUS 30 JAHRE PRÄSENZ IN DER SCHWEIZ. HÖHEPUNKTE DES EVENTS, AN WELCHEM 120 HOCHKARÄTIGE GÄSTE AUS WIRTSCHAFT, POLITIK UND KULTUR TEILNAHMEN, STELLTEN DIE VORTRÄGE VON PROF. CLAUDE NICOLLIER, DEM ERSTEN UND BISHER EINZIGEN SCHWEIZER ASTRONAUTEN, SOWIE VON SIR RANULPH FIENNES, DEM WELTBEKANNTEN FORSCHER UND EXTREMABENTEURER AUS ENGLAND, DAR.

TILLOTTS PHARMA AG Die zur japanischen Zeria Group gehörende Tillotts Pharma  AG  – mit Hauptsitz in Rheinfelden (AG) und Produktionsstandort in Ziefen (BL) – ist in der Erforschung, Entwicklung, Lizensierung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten im Bereich der Gastroenterologie tätig. Das schnell wachsende, hoch spezialisierte und international ausgerichtete Pharmaunternehmen zählt weltweit rund 270  Mitarbeitende. Tillotts Pharma vermarktet ihre eigenen Produkte, wie Asacol ®, Entocort ®, Colpermin ® oder Vistaprep ®, sowie ein-lizenzierte Produkte in Europa durch ihre Tochtergesellschaften sowie über ein weltweites Netzwerk sorgfältig ausgewählter Vertriebs- und Marketingpartner. Tillotts beschäftigt über 190 Mitarbeitende in der Schweiz an ihren Standorten in Rheinfelden und in Ziefen.

Sir Ranulph Fiennes, Thomas A. Tóth von Kiskér (CEO Tillotts und Gast­ geber), Sachiaki Ibe (Verwaltungspräsident Tillotts), Claude Nicollier.

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as Firmenmotto «Making visions happen» aufnehmend berichteten Claude Nicollier und Sir Ranulph Fiennes über ihre eindrucksvollen Abenteuer und die Herausforderung, ihre Visionen in die Tat umzusetzen. «If you really really want it, you can do it», betonte Claude Nicollier, der insgesamt vier Mal im Erdorbit weilte, um am Hubble-Weltraumteleskop Reparaturen vorzunehmen. «Um Visionen zu verwirklichen, braucht es den Wettkampf, und man muss seinen Mitbewerbern immer einen Schritt voraus sein», erklärte Sir Ranulph Fiennes, der als erster Mensch die Antarktis zu Fuss durchquerte und vom «Guinness-Buch der Rekorde» 1984 als «weltweit grössten Erforscher» bezeichnet wurde. «Visionen kann man nur mit einem einzigen Geist verwirklichen», bekräftigte Sachiaki Ibe, Verwaltungsratspräsident von Tillotts Pharma AG.

WEITERE INFORMATIONEN Tillotts Pharma AG Baslerstrasse 15 CH-4310 Rheinfelden Telefon +41 (0) 61  935 26 26 Telefax +41 (0) 61  935 26 25 tillotts@tillotts.com www.tillotts.com

«Zu unseren Visionen gehört aber auch eine von menschlichen Werten geprägte Unternehmenskultur», ergänzt Thomas A.  Tóth von Kiskér, CEO der Tillotts Pharma AG und Gastgeber, gegenüber dem «Geschäftsführer». «Es entspricht explizit unserer Vision 2020, dass unsere Mitarbeitenden nicht einfach als Angestellte denken und handeln, sondern wie Unternehmer die dementsprechenden Kompetenzen und die damit verbundene Verantwortung übernehmen. Wir machen alle auch Fehler, aber unsere Unternehmenskultur akzeptiert diese, um daraus zu lernen und den anspruchsvollen Herausforderungen der Zukunft gerecht werden zu können.»

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Waadtländer Astronaut Claude Nicollier.


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DER TIERHEIM-NEUBAU IST IM ZEITPLAN

Im September 2015 fand der Spatenstich für den Neubau unseres Tierheims statt. Der Bezug des Gebäudes ist für Herbst 2017 geplant. Für die in Auftrag gegebenen Arbeiten ist die Finanzierung gesichert. Für den Neubau werden weitere Gelder gesucht, damit der Baukredit und jedes Darlehen mit Zinsen zurückbezahlt werden können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, damit der TbB auch in Zukunft seinen Aufgaben nachkommen kann. Spendenkonto «Neubau» Basellandschaftliche Kantonalbank, 4410 Liestal IBAN: CH46 0076 9016 2153 0470 6

www.tbb.ch, info@tbb.ch, Tel. 061 319 20 46, Fax 061 378 78 00 | Tierschutz beider Basel, Postfach, 4020 Basel GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


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UND WIEDER HAT ER ZUGESCHLAGEN!

  Arturo Buzzetti

ARTURO BUZZETTI IST IM WAHRSTEN SINN DES WORTES EIN TAUSENDSASSA. DAS BASLER MULTITALENT HAT MIT «DIE MASSEUSE» IM OKTOBER SEINEN ZWEITEN KRIMINALROMAN VERÖFFENTLICHT UND GASTIERTE SOEBEN ALS SÄNGER UND ENTERTAINER UNTER SEINEM KÜNSTLERNAMEN «BUZZ BENNETT» MIT EINER HOMMAGE AN GILBERT BÉCAUD UND DEN SCHÖNSTEN EVERGRENS VON FRANK SINATRA WÄHREND VIER ABENDEN IM STADTKELLER.

INTERVIEW MIT ARTURO BUZZETTI von Niggi Freundlieb

ARTURO BUZZETTI Alter: 72 Zivilstand: in fester Partnerschaft (seit 35 Jahren) Erlernter Beruf: Hochbauzeichner Heutige Position: Sänger, Komponist, Autor, Künstler (Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen) Hobbys: Kunst

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ngefangen hat alles in den frühen 1960er-Jahren, als der gelernte Hochbauzeichner Arturo Buzzetti als Leadsänger mit dem «Sextett 63» erste Erfolge in den damals angesagten Clubs in Basel und der übrigen Schweiz feierte. Diese Erfolge führten zu einem Profivertrag und Arturo Buzzetti war nun unter seinem Künstlernamen Buzz Bennett und mit seiner Band, die nun in «Buzz Bennett Sextett» umgetauft wurde, eine feste Grösse im Schweizer Showbusiness geworden. Das Sextett trat nun während rund eines halben Jahrzehnt in ganz Europa und anderen Kontinenten auf, hatte feste Monatsarrangements in Kurorten, präsentierte sich an Galas oder sogar an Staatsbällen. Das harte Tourleben forderte aber seinen Tribut, die Band löste sich Anfang der 1970er-Jahre auf und Arturo Buzzetti betätigte sich fortan als Solokünstler. Unter dem Namen Buzz Bennett komponierte und produzierte er in der Folge zahlreiche Singles und Langspielplatten. Der Musik ist er treu geblieben – seine letzte CD «For The Good Times» mit Evergreens erschien letztes Jahr – und nach wie vor tritt er immer wieder auf, auch wenn er es diesbezüglich schon seit einiger Zeit ruhiger angehen lässt. Wie die Auftritte vor Kurzem im Stadtkeller oder seine immer wieder stattfindenden, mittlerweile legendären Charity-Konzerte zeigen, erfreut sich der Basler Sänger und Entertainer immer noch einer treuen Fangemeinde. Seit Ende der 1970er-Jahre setzt sich Arturo Buzzetti intensiv mit bildender Kunst auseinander. Er begann zu zeichnen sowie zu malen und schuf Skulpturen mit aussergewöhnlichen Strukturen. In Ausstellungen stellte er seine Werke

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AKTUELL einem breiteren Publikum vor und publizierte in den beiden Bänden «Ungleich» und «Wahrich» seine Skizzen. 2011 öffnete Arturo Buzzetti dann eine weitere Schublade seiner Talente und veröffentlichte mit «Die Nacht der Grillen» seinen ersten Kriminalroman. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Arturo Buzzetti Einblicke in seine vielfältige Schaffenswelt, welche von Fantasie und Entdeckerlust geprägt ist, und spricht über seinen soeben erschienenen zweiten Kriminalroman «Die Masseuse». «Geschäftsführer»: Wie in Ihrem ersten Kriminalroman spielt auch in «Masseuse» Basel eine zentrale Rolle – wie viel Bezug zu realen Ge­ schichten haben Sie geschaffen? Arturo Buzzetti: (lacht) Wie heisst es so schön «Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig»! Ich schreibe keine Enthüllungsromane über Basel, lasse mich aber von realen Orten, Atmosphären und Geschichten inspirieren. So gab es zum Beispiel in «Die Nacht der Grillen» Bezüge rund um die bis heute nicht geklärten Ereignisse um den sogenannten Tierkreis, welche hier in Basel zu reden gaben. In «Die Masseuse» – einer Geschichte rund um Mord, Frauenhandel, Drogen und Intrigen – lebt einer der Protagonisten in Kleinhüningen, und es geht unter anderem auch um Machtkämpfe innerhalb der Basler Staatsanwaltschaft. Ansonsten spielen Handlungsorte wie zum Beispiel Thailand eine grosse Rolle. Mehr möchte ich nicht verraten!

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Entspricht Ihre Polyvalenz auch Ihrem Charakter? Irgendwie schon, denn ich bin ein unruhiger Geist. Hätte ich mich nur auf die Schiene «Musik» festgelegt, wäre es mir nicht gelungen, mich selbst kennenzulernen. Ich konnte mir glücklicherweise eine grosse Neugier bewahren. Das Entdecken fremder Kulturen ist eine wichtige Quelle für meine Inspirationen. So habe ich zum Beispiel auf meinen Reisen in asiatische Ländern den Buddhismus schätzen gelernt, der den Menschen eine gewisse Ausgeglichen- und Ausgewogenheit gibt. Nicht, dass ich jetzt ein praktizierender Buddhist wäre, aber Asien, die Kultur und die Menschen haben mich sehr beeindruckt und auch beeinflusst. Immer wieder stellen Sie sich als Sänger und Entertainer für Wohl­ tätigkeitsveranstaltungen zur Verfügung – was sind Ihre Motive? Ich habe sehr viel Glück in meinem Leben gehabt und möchte etwas den Menschen zurückgeben, abgesehen davon, dass es mir immer noch viel Spass bereitet, auf der Bühne zu stehen. Aber es befriedigt mich natürlich persönlich sehr – auch wenn mein Einsatz gering ist – für das Schweizer Paraplegiker-Zentrum, für die Kinderspitäler von Beat Richner in Kambodscha oder für ein eigenes Zahnarzt-Projekt in Burma etwas beitragen zu können.

Hauptfigur in Ihren Krimis ist der pensionierte Kommissar Alex Menton – was für ein Typ von Detektiv ist er? Alex Menton ist äusserlich so ein Typ wie der kanadische Schauspieler Donald Sutherland. Er ist den Genüssen des Lebens nicht abgeneigt und kann sehr gesellig sein. Andererseits ist er auch in sich gekehrt, fast schon ein Sonderling, der einen speziellen Musikgeschmack hat und Nietzsche liest. Musik, Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und nun Kriminal­romane  – wo ist für Sie als «créateur» die Schnittmenge? Im Mittelpunkt stehen immer kreative Prozesse und das Entwickeln sowie das Realisieren von Ideen. Ich bin überzeugt, dass eigentlich jeder Mensch kreativ sein kann, sich aber die meisten einfach nicht trauen, ihre Fantasien, Gedanken oder Gefühle auszudrücken. Für mich bieten das Musizieren, Malen, Zeichnen oder Schreiben genau diese Möglichkeiten. Hier finde ich die Freiräume, die ich brauche, um mich auch selbst zu erkennen.

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er administrative Aufwand für KMUs soll auf ein absolutes Minimum sinken: So lautete noch vor wenigen Jahren das Ziel von Politik und Staat. Von dieser hehren Absicht ist man weit abgerückt. Statt einer Entlastung für KMUs ist in den letzten Jahren die nicht verrechenbare Arbeitszeit ständig gestiegen. Sie hat ein Ausmass angenommen, das niemand mehr aus der eigenen Tasche bezahlen könnte, würde man den effektiven Aufwand berechnen. Für die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer wird es ebenfalls schwieriger. Der administrative Aufwand für Sanierungen in bestehenden Bauten nimmt ständig zu. Aktuell besteht noch die Möglichkeit, einen Heizungsersatz innert Kürze zu bewerkstelligen. Doch damit soll bald Schluss sein: Wir gehen davon aus, dass im Zuge der Umsetzung des neuen Energiegesetzes eine Bewilligungspflicht für neue Heizungssysteme in bestehenden Gebäuden eingeführt wird. Dass mit der bevorstehenden Bewilligungspf licht auch die Qualität der Anlagen steigt, bezweifeln wir stark. Die theoretischen Werte, die für die Bewilligung nötig sind, haben mit der Praxis nur wenig gemeinsam. Vielmehr geht es darum, auf dem Papier politisch zu beweisen, dass man – wenigstens theoretisch – die Vorgaben für die Energiewende erfüllt. Ob die geforderten Energieerträge dann auch wirklich erreicht werden, interessiert niemanden. Papier ist bekanntlich geduldig! Um komplexere Energiesysteme möglichst einfach zu bescheinigen, wird künftig vermehrt Simulationssoftware eingesetzt. Standardi-

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sierte, alternative Energiesysteme mit dem Drücken der «Return»-Taste durch Software einfach darzustellen, ist eine verlockende Vorstellung, die aber nicht zum Ziel führt. Das Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt als Gesetzesvertreter und die Elektrofachfirmen, die sich im Umgang mit Photovoltaik auskennen oder deren Meinung vertreten, werden gesetzeskonforme Energielösungen entwerfen. Und wer trägt am Ende die Verantwortung, wenn die geforderten Energieerträge wegen fehlender Energieeffizienz nicht erreicht werden? Für ein Dickicht ist auf jeden Fall gesorgt! Dass per Gesetz auch noch verlangt wird, politisch geförderte Energiesysteme wie etwa die Photovoltaik einzubeziehen, macht das Ganze für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer noch komplizierter. Selbst für einen einfachen Ersatz eines Boilers oder Kessels soll künftig eine Bewilligungspflicht gelten. Das zeigt, wie absurd dieses Unterfangen ist! Der Markt mobiler Wärmezentralen wird einen wahrhaftigen Boom erleben, weil Hauseigentümer bis auf den letzten Drücker mit dem Heizungsersatz warten. Dabei wäre alles so einfach: Es würde genügen, per Gesetz eine Kontrollpflicht für alternative Heizungssysteme einzuführen – eine Kontrollpflicht, wie sie für Öl- und Gasbrenner schon lange gilt. Bei dieser Kontrolle würde der effektive Energieertrag abgelesen und registriert. Und es müsste gesetzlich endlich erlaubt werden, diesen Energieertrag über die Heizkostennebenabrechnung den Mietern zu verrechnen. So würde der theoretische Maximalaufwand auf den praktischen Minimalaufwand reduziert!


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AKTUELL

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SPEZIELLEN ANLÄSSEN WIE HOCHZEITEN, GEBURTSTAGEN, FIRMEN-EVENTS ODER EINFACH EINEM ROMANTISCHEN ABEND ZU ZWEIT EINE BESONDERE NOTE VERLEIHEN – DIE NOVORENT GMBH VERMIETET NICHT NUR DIE DAZU PASSENDE LINCOLN-STRETCH-LIMOUSINE INKLUSIVE CHAUFFEUR, SONDERN SCHNEIDERT DEN KUNDEN EIN INDIVIDUELLES WOHLFÜHL- UND GENIESSPAKET AUF MASS, DAS KEINE WÜNSCHE OFFENLÄSST.

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ls weitere Dienstleistung vermietet die Novorent GmbH ausgesuchte Luxusfahrzeuge wie den Lamborghini Gallardo, das Mercedes S-Klasse AMG55 Cabriolet, den Porsche Cayenne Turbo Rinspeed Tuning oder einen Audi R8 stunden- oder tagesweise ohne Kilometerbeschränkung.

«ROMANCE & DINE» Ebenfalls stunden- oder tagesweise und ohne Kilometerbeschränkung kann die Lincoln-Stretch-Limousine gebucht werden. Dabei werden den Kunden konkurrenzlose Highlights angeboten. «Fast alles ist möglich», bekräftigt Novorent-Geschäftsführer Daniel La Rosa, denn unser Bestreben ist es, den Kunden ein unvergessliches Erlebnis zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.» Die Novorent GmbH

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kann sich dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit ausgewählten Restaurants wie zum Beispiel dem Bottminger Schloss oder dem Antichi Sapori in Therwil, welche den perfekten Rahmen für festliche Anlässe bilden, stützen. Unter der Überschrift «Romance & Dine» werden die Kunden mit der Lincoln-Stretch-Limousine, welche allen erdenklichen Komfort bietet, abgeholt und in ein durch die Novorent GmbH reserviertes und durch die Kunden bestimmtes Restaurant gebracht, wo sie ein unvergessliches Dinner geniessen können. Als Willkommensgeschenk erhalten die Kunden eine exklusive Flasche Champagner und einen Blumenstrauss. Nach dem Dinner werden die Kunden auf dem Nachhauseweg an Basels schönsten Sehenswürdigkeiten vorbeigefahren.


AKTUELL

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Insgesamt bietet die Novorent GmbH für jeden Anlass spezifische Angebote und übernimmt auf Wunsch und nach Absprache mit den Kunden auch deren Planung und Organisation. «Ob Hochzeit, Geburtstag, Firmen-Event oder Junggesellenabschied – es ist unsere Spezialität, jeweils ein auf die Wünsche der Kunden massgeschneidertes Paket anbieten zu können», erklärt Daniel La Rosa. «Mit der neunplätzigen Lincoln-Stretch-Limousine, welche mit Eisschrank, DVDPlayer und erstklassigem Soundsystem ausgerüstet ist, bieten wir zum Beispiel neben einem standesgemässen Catering begleitete Stadtrundfahrten an. Die Hostessen sprechen f liessend Deutsch, Englisch, Russisch, Französisch und Italienisch.» Dabei steuert der ausgebildete und stadtkundige Chauffeur die von den Kunden gewünschten Ziele an. Dank der Zusammenarbeit mit dem «Rhy-Taxi» kann auch zum Beispiel zusätzlich eine stimmungsvolle Fahrt auf dem Rhein angeboten werden.

«VIP-SERVICES» UND SOZIALES ENGAGEMENT Ein weiteres Angebot der Novorent GmbH ist exklusiv auf VIPs ausgerichtet. Diese 24-Stunden-VIP-Services beinhalten auf Wunsch ausgebildetes, überprüftes Sicherheitspersonal oder zusätzliche Begleitfahrzeuge. «Wir reservieren unauffällig VIP-Logen in Diskotheken und überprüfen auch auf Wunsch vorher sämtliche angefahrenen Orte sicherheitstechnisch», ergänzt Daniel Rosa. «Zudem stellen wir auf Wunsch Begleitfahrzeuge zur Verfügung. Im Mittelpunkt unserer VIP-Services stehen natürlich absolute Diskretion sowie die Wünsche der Kunden nach Exklusivität und die Erfüllung der persönlichen Wünsche. Dazu gehört, dass wir dem Kunden auch Organisatorisches bezüglich Restaurantreservationen, Ausstellungsbesuchen oder Unterhaltungsangeboten abnehmen, wenn dies gewünscht wird.» Die Novorent GmbH kann gesamte VIP-Pakete – inklusive Anschlusslösungen auch im Ausland – individuell für die Kunden schnüren und ihnen so einen stressfreien und reichhaltigen Aufenthalt in ­B asel ermöglichen. «Grundsätzlich können wir praktisch alles, was die Kunden wünschen, dank unseres Netzwerks und der Zusammenarbeit mit ausgesuchten, kompetenten Partnern möglich machen», sagt ­D aniel La Rosa. «Ausserdem wollen wir zukünftig Menschen oder ­Institutionen, welche weder das Geld noch die Möglichkeit haben, sich ein Fahrzeug zu mieten – nach entsprechender Prüfung – in regelmässiger Folge eine oder zwei schöne Stunden mit einem unserer Fahrzeug, inkl. Chauffeur, schenken, um einen entsprechenden Anlass zu unterstützen.

WEITERE INFORMATIONEN Novorent GmbH Mühlemattstrasse 13 CH-4104 Oberwil Telefon +41 (0) 61 753 21 21 Mobil +41 (0) 79 319 23 30 +41 (0) 79 411 99 88 www.novorent.ch

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40 JAHRE AVANTGARDE

  Schweizer Plattenlabel «Hat Hut Records»

SEIT ÜBER 40 JAHREN WIDMET SICH DER BASLER MUSIKPRODUZENT WERNER X. UEHLINGER MIT SEINEM PLATTENLABEL «HAT HUT RECORDS» DER MUSIKALISCHEN AVANTGARDE. ABSEITS DES KOMMERZIELLEN MAINSTREAMS IST «HAT HUT RECORDS» WELTWEIT EINES DER WICHTIGSTEN UNABHÄNGIGEN PLATTENLABELS UND STEHT FÜR DIE SORGFÄLTIG UND ENGAGIERT EDITIERTE VERMITTLUNG VON MUSIK AUF CDS UND LPS AUS DEN BEREICHEN JAZZ UND ZEITGENÖSSISCHER MUSIK. INTERVIEW MIT WERNER X. UEHLINGER von Niggi Freundlieb

I

m Katalog von «Hat Hut Records» finden sich die Namen herausragender Avantgarde-Jazz-Musiker wie Joe McPhee, Anthony Braxton, Cecil Taylor, Steve Lacy, Paul Bley, David Liebman, David Murray, Mal Waldron, John Zorn, Sun Ra, das Vienna Art Orchestra oder Mike Westbrook. Im Verlauf der Zeit erweiterte Werner X. Uehlinger sein musikalisches Spektrum und schuf Ende der 1980er-Jahre das «Hat Hut»-Sublabel «hat[now]ART» für avantgardistische E-Musik. Dort finden sich Alben von führenden Exponenten der zeitgenössischen Klassik wie John Cage, David Tudor, Morton Feldmann, Earle Brown, Eberhard Blum, Giacinto Scelsi, Marianne Schroeder, Karlheinz Stockhausen, Christian Wolff und dem Basler Schlagzeuger Fritz Hauser. Gegen 500 Produktionen hat Werner X. Uehlinger in den letzten 40 Jahren auf «Hat Hut Records» veröffentlicht, und jährlich werden es zwischen zwölf und 16 mehr, denn er ist bestrebt, die musikalischen Nischen, die er mit «Hat Hut Records» besetzt, laufend zu ergänzen. So sind die Aufnahmen eines Solokonzerts des Jazzmusikers Anthony Braxton, das 1984 in Bern entstanden ist, in Vorbereitung. Die «European Radio Studio Recordings» des Albert Ayler Quartet mit Don Cherry von 1964 wurden in bisher bester Soundqualität wieder aufgelegt. Neu herausgebracht wurde eine Aufnahme vom Jazz Festival Willisau 2015 mit dem Ellery Eskelin Trio. Als besonderer Leckerbissen ist zudem kürzlich auf Vinyl eine Reedition eines Willisau-Konzerts von Sun Ra mit dem Titel «Sunrise In Different Dimensions» aus dem Jahr 1980 erschienen. Im Bereich zeitgenössische Musik sind dieses Jahr unter dem «Hat

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Hut»-Sublabel «hat[now]ART» Neuinterpretation von Morton Feldmans «Three Voices» für Stimme durch Juliet Fraser oder Kontrabass-Werke von James Tenney durch Dario Calderone veröffentlicht worden. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» schildert Werner X. Uehlinger, der 1999 mit dem Basler Kulturpreis ausgezeichnet worden ist, unter anderem, wie er dazu gekommen ist, eines der weltweit wichtigsten Labels für Avantgarde-Jazz und -Klassik aus der Taufe zu heben und vor allem, wie er es geschafft hat, diesen Status bis heute zu halten. «Geschäftsführer»: Hätten Sie vor 40 Jahren jemals gedacht, dass «Hat Hut Records» eines der weltweit wichtigsten Labels für avantgardistischen Jazz – und später auch für zeitgenössische Musik – wird? Werner X. Uehlinger: (lacht) Ich hätte damals nicht einmal daran gedacht, jemals Plattenproduzent zu werden und bin eigentlich mehr durch Zufall ins Geschäft geraten. Ich arbeitete damals in der Marketing­ abteilung des Pharmakonzerns Sandoz, und in meiner Freizeit war ich ein begeisterter Jazz-Fan. Vor allem faszinierte mich so in den 1970er-Jahren die unbändige Kraft und Intensität der Improvisationen im Free Jazz. Diese Musik musste man auch im Kontext des politischen Wandels der damaligen Zeit, des Vietnam-Krieges oder der Rassenproblematik verstehen. Anlässlich einer Geschäftsreise in die USA lernte ich den Saxofonisten und Trompeter Joe McPhee persönlich kennen. Er spielte mir Demobänder vor und beklagte sich, dass keine Firma seine radikale Improvisationsmusik veröffentlichen wolle, was natürlich vom kommerziellen Standpunkt aus nicht ganz unverständlich war. Ich fand es jedoch wichtig, dass man seine Musik einem grösseren Publikum zugänglich

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AKTUELL machen sollte und gründete – ohne genau zu wissen, auf was ich mich da einliess, und ohne entsprechendes Wissen – 1975 «Hat Hut Records», um «Black Magic Man» von Joe McPhee zu veröffentlichen. Und allein diese Aufnahme sorgte dafür, dass «Hat Hut Records» keine Eintagsfliege wurde? Offensichtlich, denn «Black Magic Man» stiess in den entsprechenden Kreisen auf grosse Aufmerksamkeit. Und durch die Kontakte von Joe McPhee erhielt ich die Möglichkeit, Aufnahmen von Musikern wie Cecil Taylor, Anthony Braxton oder Steve Lacy auf «Hat Hut Records» zu veröffentlichen. Dadurch gewann das Label schnell an Reputation, und unsere Platten waren in den Charts der amerikanischen Presse – und damit auch bald in Europa  – präsent. «Hat Hut Records» stand bald für sorgfältig editierte Musik aussergewöhnlicher Künstler, die gut dokumentiert mit grafisch ansprechenden Covers veröffentlicht wurde. Wann und weshalb fiel der Entscheid, neben Jazz auch avantgardisti­ sche E-Musik zu veröffentlichen? Nachdem ich «Hat Hut Records» zehn Jahre neben meinem Beruf betrieben hatte, entschloss ich mich 1985, auch beruflich voll auf das Label zu setzen. Etwa zur selben Zeit begann ich auch, zeitgenössische Klassik ins Programm zu nehmen. Ausschlaggebend dafür waren viele Jazzmusiker, die mit mir immer wieder über die Faszination dieser Musik und ihren Einfluss auf das eigene Schaffen sprachen. Ebenso entscheidend für mich aber war, dass ich die Basler Pianistin Marianne Schroeder kennenlernte. Ich erinnere mich noch an ein Konzert im Museum für Gegenwartskunst. Als Persönlichkeit und grenzüberschreitende Künstlerin hat sie mich sehr inspiriert. Irgendwann ist sie mit dem Jazzmusiker Anthony Braxton, der sehr vom Komponisten Karlheinz Stockhausen begeistert war, zusammengekommen. Daraus ist dann auch eine gemeinsame Doppel-LP mit Musik von Anthony Braxton und Karlheinz Stockhausen entstanden. Ein wichtiger Weggefährte war zudem der deutsche Flötist Eberhard Blum, der wichtige Kompositionen von Morton Feldman, John Cage und der New York School für mich einspielte. So fand immer mehr interessante Avantgarde-Musik Eingang in den «Hat Hut»-Katalog. Die Musik von «Hat Hut Re­ cords» kann man nicht unbe­ dingt als mehrheitstauglich bezeichnen. Wie sieht denn die wirtschaftliche Seite aus? Nicht einfach. Ich bin ein Überzeugungstäter und ich wollte nie etwas anderes, als mit dem

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Label eine musikalische Nische besetzen. Kommerzielle Kompromisse kamen für mich nie infrage. Die Musik von «Hat Hut Records» wird nur von einer speziellen, relativ kleinen Käuferschaft gehört und erworben. Dementsprechend war ich auch immer auf die Zusammenarbeit mit deutschen Radiostationen und die Unterstützung von Mäzenen, Stiftungen und Sponsoren angewiesen. Von 1985 bis 2002 kam ich zudem in den Genuss von Kultursponsoring durch den Schweizerischen Bankverein beziehungsweise dann der UBS. Nachdem dieses Sponsoring ausgelaufen war, musste ich mich einschränken. 1988 entwickelte ich ein neues Verpackungskonzept nur aus Karton – nicht umsonst hatte ich mich bei Sandoz jahrelang mit dem Thema Verpackung befasst! Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden in der Folge nicht einfacher. Der CD-Markt brach weltweit markant ein, und ich verkaufe heute weniger CDs als vor 20 Jahren. Ein weiterer Punkt ist der starke Schweizer Franken, denn ich produziere die CDs und LPs in der Schweiz. Auch das Mastering findet in einem Schweizer Studio statt, und die Kartonverpackungen werden hier in Birsfelden gedruckt. Demgegenüber fallen 95 Prozent des Absatzes im Ausland an, was die Marge stark drückt. Erstmals muss ich mir deshalb die Frage stellen, ob es nicht besser wäre, alles im Ausland zu produzieren. Schlussendlich halten mich diese Rahmenbedingungen nicht davon ab, die Musik, die mich so sehr fasziniert, weiterhin unter die Leute zu bringen. Und dank der Unterstützung vieler Freunde, Weggefährten, Mäzenen und Co-Produzenten wird das hoffentlich noch lange der Fall sein!

W E R N E R X .  U E H L I N G E R Alter: 81 Zivilstand: verheiratet; 3 Kinder Erlernter Beruf: Kaufmann Heutige Position: Musikproduzent; Inhaber «Hat Hut Records» Hobbys: Kunst; Kultur allgemein

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AKTUELL

DIE INTERNATIONALE FIRMENKUNDENBANK

Commerzbank

VOR 3 JAHREN HAT DIE COMMERZBANK, GEGEN SÄMTLICHE MARKTTRENDS, IN IHR FILIALNETZ INVESTIERT UND DAS FIRMENKUNDENGESCHÄFT IN DER SCHWEIZ AUSGEBAUT. DER STANDORT BASEL WURDE ZUM 1.1.2014 QUASI ALS START-UP PROJEKT LANCIERT. NACH NUN MEHR 3 JAHREN AM MARKT BERICHTEN DIE BEIDEN REGIONENLEITER JOOST VON MINDEN UND MATTHIAS FREY DEM «GESCHÄFTSTFÜHRER» ÜBER IHRE ERFAHRUNGEN UND ERFOLGE.

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Geschäftsführer»: Vor 3 Jahren haben Sie Ihre Filiale eröff­ net. Dies mit einem Geschäftsmodell, welches international orientierte KMU ab einem Umsatz ab CHF 15 Mio. anspricht. Wie waren die Reaktionen Ihrer potentiellen Kunden? Von den Reaktionen waren wir selbst überrascht, denn die Kunden empfanden unsere Ansprache sehr positiv und dies zeigt uns, dass wir mit unserem Geschäftsmodell die richtigen Bedürfnisse der Schweizer KMU ansprechen.

Wo stehen Sie heute? Haben Sie Ihre Ziele erreicht? In den vergangenen 3 Jahren konnten wir knapp 100 Unternehmen von unseren Mehrwerten im internationalen Bankgeschäft überzeugen und andererseits uns ein gutes Netzwerk zu Multiplikatoren aufbauen. Unsere eigenen Erwartungen haben wir damit klar übertroffen – sehen uns aber noch lange nicht am Ziel angekommen. Dies unterstreichen auch die vielen Kundenanfragen für deren Projekte in 2017. Sie erwähnen Ihre Mehrwerte im internationalen Bankgeschäft. Können Sie uns dazu mehr erzählen. Sehr gern. Die Commerzbank wurde vor rd. 150 Jahren von Kaufleuten zur Stärkung und Abwicklung ihres eigenen Handels gegründet. Dies prägt auch heute noch unser Geschäftsmodell. Wir verfügen über Standorte in über 50 Ländern und über ein weltweites Netz an Korrespondenzbanken. Gerade diese internationale Vernetzung ist die Basis für unsere Kernkompetenzen, welche wir unter anderem in den Bereich Dokumentargeschäft, Trade Finance sowie der strukturierten Exportfinanzierung sehen. Hier profitieren die Kunden von einem einzigartigen weltweiten Know-How gepaart mit höchster Abwicklungsqualität und effizienten Prozessen. Dies gibt ihnen Sicherheit und schafft Freiräume für andere unternehmerische Tätigkeiten. Und das Ganze natürlich mit einem lokalen Ansprechpartner in der Schweiz, welcher dann sämtliche internationale Tätigkeiten für den Kunden koordiniert. Können Sie uns dies an einem konkreten Beispiel erläutern? Vor kurzem haben wir gemeinsam mit unseren lokalen Produktspezialisten für ein Unternehmen mit Hauptsitz in Basel und Tochtergesellschaften in Deutschland, USA und China in allen Ländern Commerzbank-­ Konti eröffnet und eine multibankfähige e-banking Lösung eingerichtet. Dies ermöglicht dem Kunden mit einem Login sämtliche nationalen und internationalen Bankkonti zu verwalten. Dank eines umfassenden, grenz­ überschreitenden Finanzierungskonzeptes verfügt jetzt jede Tochter­ gesellschaft über eine Kreditlimite am jeweiligen Standort. Der Finanzchef der Gruppe profitierte dabei von der Tatsache, dass er diesen ganzen Prozess hier in der Schweiz mit lokalen Ansprechpartnern abwickeln konnte. Die gruppenweite Kreditprüfung erfolgte in Basel, was den Prozess für unseren Kunden erheblich vereinfachte und ihm schlussendlich Aufwand, Zeit und nicht zuletzt Geld ersparte.

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Nicht alle KMU sind international tätig. Sind auch regional tätige Unternehmen bei Ihnen willkommen? Selbstverständlich sind auch solche Unternehmen bei uns herzlich willkommen. Unser Dienstleistungsangebot ist so ausgerichtet, dass es sämtliche Bedürfnisse von Firmenkunden abdeckt. So bieten wir z.B.  auch Konsortialfinanzierungen oder Kapitalmarktprodukte genauso an, wie innovative Absicherungslösungen gegen Kursschwankungen bei Währungen und Rohstoffen. Und dies unabhängig davon, wieviel «Internationalität» ein Unternehmen mitbringt. Wo sehen Sie die Commerzbank Basel in 3 Jahren? Wir sind überzeugt davon, dass wir unsere Marktposition weiter ausbauen können. Unser Ziel ist, für die international tätigen KMU der Region Nordschweiz erster Ansprechpartner für ihre internationalen Bankgeschäfte zu sein. Ein anderes grosses Thema wird uns ebenfalls begleiten: die fortschreitende Digitalisierung, mit der sich die Commerzbank im Rahmen von eigenen Studien für KMU schon seit einigen Jahren aktiv befasst. Dieses Wissen geben wir regelmässig natürlich auch an unsere Kunden weiter. Können Sie uns dazu einen kurzen Ausblick aus Ihrer Sicht geben? Wir haben in den vergangenen Jahren Studien zu KMU betreffenden Themen durchgeführt und die in einem Netzwerk für Unternehmer publiziert. Zudem wird diese Studie auf einer jährlichen Veranstaltung, der sogenannten UnternehmerPerspektiven, vorgestellt und diskutiert. Der Zuspruch für diese Veranstaltung wächst von Jahr zu Jahr. So konnten wir am 14. November dieses Jahres wieder im Rahmen einer exklusiven Abendveranstaltung in einem neuen interaktiven Arena-Format das hochaktuelle Thema der digitalen Transformation zusammen mit geladenen Gästen und namhaften Unternehmern auf einem hochkarätigen Podium diskutieren. D ­ ie Studienergebnisse stehen unter www.unternehmerperspektiven.de zur Ansicht und Download bereit. Für Fragen dazu oder zu allen anderen Bankthemen stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

WEITERE INFORMATIONEN www.commerzbank.ch

Matthias Frey und Joost von Minden Co-Leiter der Region Nordschweiz


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Geschäft und entwickeln danach auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beleuchtungskonzepte sowie individuelles Lichtdesign. Die Visualisierung von 3-D-Modellen auf dem Computer geben die nötigen Entscheidungshilfen und Aufschluss über die Montage vor Ort. Angefangen bei der LED-Sparlampe kommen verschiedenen Technologien zum Einsatz  – das betont die Individualität und Persönlichkeit des Kunden. Das Spiel mit Licht und Farbe krönt den Raum und das visuelle Erleben wird um ein Vielfaches intensiviert. Damit erreicht man sein persönliches Statement über Ausdruck gehobener Lebens- und Wohnkultur.

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uf 200 m 2 präsentieren Jimmy Tschudin und seine Frau Naima Hammari ausschliesslich Objekte, die auf allerhöchstem Niveau handgefertigt werden. Denn Glasdesign aus Murano ist seit der Antike das Mass aller Dinge, wenn es um die Kunst des Glasbrennens geht – egal ob Decken-, Wand- oder Stehleuchter. Im «rayon de lumière» taucht man aber nicht nur in eine magische Welt von faszinierenden Lichtern, betörenden Farben und exklusiven Formen ein. Für die Kunden werden auch massgeschneiderte Beleuchtungskonzepte erstellt, wie Jimmy Tschudin im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt.

rayon de lumière Elisabethenstrasse 43 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 301 80 80 www.rayondelumiere.ch Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 10 bis 18.30 Uhr Samstag 10 bis 17 Uhr

«Geschäftsführer»: Exklusive Kronleuchter sind im Trend und er­ freuen sich steigender Beliebtheit – da war es wohl naheliegend, das «rayon de lumière» zu eröffnen? Jimmy Tschudin: Ja, es sind vielleicht gerade die modernen Möbel und Technologien, welche bei den Menschen vermehrt den Wunsch nach stimmungsvollen, kreativen und klassischen Beleuchtungsformen aufkommen lassen. Wir beobachten jedenfalls einen starken Trend nach kunstvoll hergestellten Leuchtern in verschiedensten Ausgestaltungen  – von elegant und schlicht bis zu massiv und pompös. Hinzu kommt, dass auch für mich persönlich und speziell im Essbereich nur ein edler Kronleuchter infrage kommt. Was erwartet die Kunden, wenn sie das «rayon de lumière» betreten? (lacht) Natürlich viel stimmungsvolles Licht und Qualität auf höchstem Niveau! Wir zeigen klassische und traditionelle Kronleuchter, aber auch die neusten Trends bei Murano Designs. Insgesamt haben wir über 100 Modelle in verschiedensten Grössen und Farben. Daneben führen wir auch venezianische Spiegel und mundgeblasene Kristallvasen. Und alles in der sprichwörtlichen Murano-Qualität? Etwas Besseres und Schöneres als Murano- und Kristall-Kronleuchter gibt es einfach nicht! Wir pflegen sehr gute und direkte Beziehungen zu unserer Manufaktur, welche weltweit zu den führenden im Bereich von handgemachten Kronleuchtern gehört. Auch Einzelanfertigung nach Massgabe unserer Kunden können hergestellt werden. Dennoch gibt es im «rayon de lumière» auch Leuchter und Vasen zu erschwinglichen Preisen. Nach oben offen, richten sich die Preise auch nach deren Grösse und Gewicht. So wiegt der schwerste Kronleuchter, den wir zurzeit im Angebot haben, gegen 160 Kilo. «rayon de lumière» erstellt für die Kunden auch Beleuchtungskonzepte? Beleuchtung ist mehr als nur einfach Helligkeit erzeugen. Richtig eingesetztes Licht bringt entscheidend mehr behagliche Atmosphäre mit sich: Es muss deshalb gezielt platziert werden. Wir beraten die Kunden intensiv, gehen auf Wunsch zu ihnen nach Hause, in ihr Büro oder ihr

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frutt Resort

DIE BERGINSEL IM HERZEN DER SCHWEIZ

UMGEBEN VON EINER ATEMBERAUBENDEN NATURKULISSE UND BERGLANDSCHAFT BIETEN DIE FÜNF BETRIEBE DER FRUTT RESORT AG FÜR JEDEN GESCHMACK UND JEDES BEDÜRFNIS DAS PASSENDE ANGEBOT. DIE MELCHSEE-FRUTT LIEGT IM HERZEN DER SCHWEIZ, IN UNMITTELBARER NÄHE DER LEUCHTENSTADT LUZERN UND ERSTRECKT SICH ÜBER EIN EINZIGARTIGES HOCHPLATEAU AUF ÜBER 1 920 M.Ü.M.

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ie frutt Family Lodge und frutt Lodge & Spa ist die zeitgemässe, hochalpine Interpretation des Lodge Gedankens. Sie vereint Gradlinikeit mit modernstem Anspruch, Serviceverständnis und zurückhaltendem Luxus. Natürliche Materialien, massive Holzelemente und stilvolle Details vermitteln Gemütlichkeit und Wohlbefinden und stehen in spannendem Gegensatz zum massiven Bau mit grosszügigem Raumvolumen. Zweckmässige Nüchternheit, Licht und Ausblicke auf die faszinierende Bergwelt in Kombination mit alpinem Schick, schaffen ein einzigartiges Ambiente. Die einmalige Lage auf dem Hochplateau auf 1 920 m.ü.M. bietet viel Raum für Rückzug und (Berg)-­ Erlebnisse: Das frutt Resort bildet die einlaige Kombination von Design, moderner Bergromantik, Genuss, Sport, Erholung und Wellness. Den Gästen der frutt Family Lodge und frutt Lodge & Spa stehen 101 Doppel­ zimmern und 23 Suiten zur Verfügung. Der erstklassige frutt Spa-Bereich besticht durch seine puristische Architektur aus lokalen Materialien. Er bietet alles, was es nach einem Tag in der Natur von Melchsee-Frutt braucht. Auf insgesamt 1 200 m2 erschliessen sich in beiden Häusern räumlich unterteilte Bade- und Erholungszonen, sowie ein Fitnessraum. Sollte das Wetter mal nicht mitspielen, sorgen Kino und Mini- Bowlingbahn für Spass.

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AKTUELL

    Umfrage

WIE SOLL DIE CLARASTRASSE AUFGEWERTET WERDEN? DIE CLARASTRASSE FRISTET SEIT JAHREN EIN SCHATTENDASEIN. EIN UNATTRAKTIVER LADENMIX, EINE GROSSE FLUKTUATION UNTER DEN GESCHÄFTEN ODER EINE WENIG ANSPRECHENDE AUSSENARCHITEKTUR PRÄGEN DIE VERBINDUNGSSTRECKE ZWISCHEN CLARAPLATZ UND DER MESSE. DAS URSPRÜNGLICH VON DEN STÄDTISCHEN PLANERN ANVISIERTE ZIEL, DIE CLARASTRASSE MIT PFLANZENTÖPFEN, NEUER BELEUCHTUNG UND GROSSZÜGIGEN TROTTOIRS IN EINE ­ATTRAKTIVE FLANIERMEILE ZU TRANSFORMIEREN, IST NICHT ERREICHT WORDEN. IN DER AKTUELLEN «GESCHÄFTSFÜHRER»-­ UMFRAGE SAGEN DIE BEFRAGTEN, WIE SIE SICH EINE AUFWERTUNG DER CLARASTRASSE VORSTELLEN KÖNNTEN.

UMFRAGE von Niggi Freundlieb

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Benny Zeuggin Geschäftsführer IG Kleinbasel Grundsätzlich streben wir von der IG Kleinbasel eine Veränderung des Ladenmix zwischen Clara- und Messeplatz an und führen entsprechende Gespräche. Daraus hat sich zum Beispiel nun ein interessantes Projekt ergeben, welches durchaus die Qualität als «Leuchtturmprojekt» für einen Neuanfang in der Clarastrasse hat. Die Rede ist von der Liegenschaft an der Clarastrasse 13, welche von der kantonalen Liegenschaftsverwaltung an eine Gemeinschaft, bestehend aus «Denkstatt», «Markthalle» und «Hinterhof», vermietet wird. Daraus soll eine vielversprechende Kombination aus Gastronomie und Läden entstehen, welche der Clarastrasse neue Impulse geben soll.

Walter Liechti Leiter Verkauf Telebasel; Obmann Werbeclub beider Basel Eigentlich müsse die Clarastrasse ja eine Achse von der Messe bis in die Innenstadt und umgekehrt darstellen. Tut sie aber nicht, denn spätestens am Claraplatz ist diese Achse unterbrochen. Abgesehen davon, dass der Claraplatz nicht unbedingt ein städtebauliches Schmuckstück ist, glaube ich nicht daran, dass potenzielle Messebesucher durch die auch architektonisch nicht eben überragende Clarastrasse flanieren wollen, es sei denn, ein attraktives Laden- und /oder Gastronomieangebot würde sie dazu animieren. >

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Dominik Prétôt Geschäftsführer Telebasel Schlussendlich entscheiden die Liegenschaftsbesitzer, die legitimerweise RenditeInteressen verfolgen, was mit ihren Immobilien geschehen soll. Dementsprechend sind zum Beispiel staatliche Einflussmöglichkeiten gering. Vielleicht zeigt ja das Projekt in einer der Immobilien BaselStadt gehörenden Liegenschaft an der Clarastrasse 13, wo ein vielseitiges gastronomisches Angebot auf ein ansprechendes kulturelles Rahmenprogramm treffen soll, Wirkung und findet Nachahmung.

Daniel Hunziker Geschäftsführer Moritz Hunziker AG, Vizepräsident IG Kleinbasel Ein reichhaltiges Gastronomieangebot und ein vielfältiger Ladenmix würden die Attraktivität der Clarastrasse sicher verbessern. Grosse Ladenflächen müsste man aufteilen, damit zum Beispiel jungen Unternehmen oder Pop-up-Stores kleinere Flächen zur Verfügung gestellt werden könnten. So könnten bei geringeren Fixkosten Waren angeboten werden.

Tino Krattiger Initiant, Leiter «Im Fluss»; Kulturveranstalter; Initiant IG Rheingasse; Architekt Es ist natürlich völlig verfehlt zu glauben, dass allein staatliche Interventionen zu einer Attraktivitätssteigerung der Clarastrasse führen könnten. Das Beispiel der Rheingasse hat gezeigt, was private Initiative und ein Zusammengehen von Gewerbetreibenden alles bringen können, um eine Strasse zu beleben, wobei man die Rheingasse natürlich nur bedingt mit der Clarastrasse vergleichen kann. Sicher würde ein vielfältiges Gastronomieangebot mehr Menschen in die Clarastrasse locken. Ebenfalls sollte man dringend darüber nachdenken, wie man aus dem Claraplatz einen freundlichen, zum Verweilen einladenden Ort machen könnte.

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DIE KRÜGER & CO. AG IST SCHWEIZWEIT FÜHREND IN DEN BEREICHEN ENTFEUCHTEN, HEIZEN, KÜHLEN SOWIE SANIEREN. SIE BIETET MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGEN FÜR BAUSTELLEN, NACH WASSERSCHÄDEN SOWIE FÜR DAS ANGENEHME RAUMKLIMA IM LEBENS- UND ARBEITSBEREICH FÜR UNTERNEHMEN UND PRIVATE. FÜR DIE GESAMTE NORDWESTSCHWEIZ OPERIERT DIE KRÜGER & CO. AG SEIT 1989 VOM STANDORT GRELLINGEN MIT 20 MITARBEITENDEN SOWIE DEM STANDORT IN DELSBERG AUS.

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er Hauptsitz des 1931 von Hans Krüger gegründeten Familienunternehmens, das heute in dritter Generation von Christian Krüger geleitet wird, befindet sich im modernen Verwaltungs- und Logistikzentrum in Degersheim. An den 18 Standorten der ganzen Schweiz werden gegenwärtig über 230 Mitarbeitende beschäftigt. Zur Krüger-Gruppe gehören auch Produktionsbetriebe in Asien. Was mit Luftbefeuchtern für Radiatorheizungen begann, welche für ein gesünderes Wohnklima und für mehr Komfort sorgten, wurde im Verlauf der Zeit dann um zuverlässige Feuchtigkeits- und Temperaturmessgeräte, Luftentfeuchter, Luftreiniger, Klimageräte und Wäschetrockner erweitert. Eine wegweisende Innovation war der Einsatz von Luftentfeuchtern für die Bau- und Materialtrocknung, welche sich zu einer tragenden Sparte der Krüger & Co. AG entwickelte. Damit wurde der Wan-

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del vom reinen Handelsbetrieb zum vielseitigen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen vollzogen. In den 1980er-Jahren brachte die Krüger & Co. AG mit der Secomat-­ Wäschetrocknung ein völlig neuartiges Trocknungskonzept auf den Markt. Heute gehört die sogenannte Kondensationstrocknung nach dem Secomat-Prinzip zum Standard in schweizerischen Trocknungsräumen. Auch im Bereich der effizienten und schonenden Wasserschaden-­ Trocknung leisteten die Ingenieure der Krüger & Co. AG massgebliche Impulse und trugen dazu bei, dass Wasserschäden zu einem Bruchteil der früheren Kosten saniert werden können. Im Interview gibt Otto Rudin, Leiter der für die Nordwestschweiz zuständigen Krüger-Niederlassung in Grellingen, Einblick in die Tätigkeiten des Unternehmens, das mit einer breiten Palette an Dienstleistungen


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Fachreferaten von unseren Spezialisten. Es ist in der Tat so, dass die technologischen Entwicklungen ständig voranschreiten, und deshalb steht die Krüger & Co. AG für Innovation und jahrzehntelanges Knowhow, was auch hinsichtlich Wirtschaftlichkeit den Kunden zugute kommt. Nehmen wir das Beispiel Wasserschaden: Hier haben wir uns als Sanierer grosses praktisches Wissen erarbeitet und verwenden – je nach Schadensfall – verschiedene Methoden wie Oberflächen-, Isolations- oder Mikrowellentrocknung. Gleichzeitig bedienen wir uns modernster Mess- und Ortungstechnologien. So nutzen wir die Thermografie, um Energieverluste aufzufinden, die an Objekten als thermische Schwach- und in der Folge als Schadstellen erkannt werden. Neben eigenen Messungen, wie beispielsweise im Bereich der Schimmelpilzproblematik oder der Luftreinhaltung, arbeiten wir auch mit externen, darauf spezialisierten und wissenschaftlich basierten Institutionen zusammen, welche die entsprechenden, abgestützten Analysen liefern.

Otto Rudin, Leiter der Niederlassung in Grellingen

und Produkten sowie hochkarätigem Know-how für seine Kunden in der Region rund um die Uhr zur Verfügung steht. «Geschäftsführer»: Entfeuchten, Heizen, Kühlen, Sanieren – was sind die Haupttätigkeiten der Krüger & Co. AG? Otto Rudin: Alle diese Bereiche nehmen je in etwa die gleichen Volumina ein. Unsere Tätigkeiten werden aber auch durch die Jahreszeiten bestimmt. Also grob gesagt: Kühlen im Sommer, Heizen im Winter. Gerade jetzt auf den Winter, wo die Temperaturen tief sind, werden zum Beispiel für Bauvorhaben Geräte der Krüger & Co. AG benötigt. Weshalb? Früher mussten Baustellen während der kalten Monate stillgelegt werden. Das können und wollen sich Bauherren nicht mehr leisten. Deshalb setzen wir auf Baustellen sogenannte Winterbauheizungen ein, welche auch bei frostigen Temperaturen effizient arbeiten und dafür sorgen, dass jedes Bauvorhaben rechtzeitig fertig wird. Wie funktioniert eine solche Winterbauheizung? Die leistungsfähigen und robusten Krüger-Heizungen liefern die nötige Heizenergie durch ein Verteilsystem mit Luftschläuchen. Diese verteilen die Wärme gleichmässig im Gebäude. Mit den neuen Wasser-­LuftHeizungen wird die Wärme über Wasserschläuche an den benötigten Ort transportiert. Von dort aus wird die Wärme über einen Warmwasser-­ Lufttauscher verteilt. Dank eines Thermostats kann jeder Raum separat reguliert werden. Als Energieträger nutzen wir Öl, Erd- und Flüssiggas sowie Holzpellets. Seit Kurzem ist zudem der neue Biobrennstoff im Einsatz. Dieser stammt zu 100 % aus pflanzlicher Biomasse und unterstreicht die Philosophie der Krüger & Co. AG, in Zukunft noch nachhaltiger zu arbeiten. Die Krüger & Co. AG bedient sich neuster Technologien und verwendet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse – wie werden das entspre­ chende Know-how und technologische Entwicklungen bei den Mitar­ beitenden implementiert? Die Mitarbeitenden werden regelmässig und laufend an unserem Schulungszentrum in Degersheim aus- und weitergebildet. Wir geben aber auch unseren Kunden und Partnern unser Know-how gerne weiter, sei dies an Seminaren, an Informationsveranstaltungen oder in Form von

Bei Schadensfällen ist schnelles Eingreifen vonnöten – wie gewähr­ leistet das die Krüger & Co. AG? Kundennähe wird bei uns grossgeschrieben. Eine dezentrale Organisation mit einer umfangreichen Lagerhaltung an jedem Standort verkürzt Liefer- und Arbeitswege. So können wir an jedem Ort der Schweiz innert kurzer Zeit mit Spezialisten und mit dem entsprechenden Material aktiv werden. Nötigenfalls können auch Geräte und Mitarbeiter benachbarter Standorte mit zugezogen werden.

KRÜGER + CO. AG Dienstleistungen: §§ Wasserschaden-Trocknung §§ Leckortung §§ Bautrocknung §§ Bauheizung §§ Zeltkühlung/Hallenkühlung §§ Hallenheizung/Zeltheizung §§ Schimmelpilzbeseitigung §§ Luftreinigung Produkte: §§ Wäschetrockner §§ Luftentfeuchter §§ Klimageräte §§ Wärmepumpe §§ Warmluftheizung

WEITERE INFORMATIONEN Krüger + Co. AG Stauseeweg 2 CH-4203 Grellingen Telefon +41 (0) 61 745 98 98 Telefax +41 (0) 61 745 98 99 grellingen@krueger.ch www.krueger.ch

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THÉÂTRE DU PARADIS

  PALAZZO COLOMBINO

EIN ABEND IM PALAZZO COLOMBINO IST EINER DIESER AUGENBLICKE, DER IM HERZEN FÜR EWIG PLATZ FINDET. AKROBATEN UND PREISGEKRÖNTE ARTISTEN INTERNATIONALER FESTIVALS GESTALTEN EINE SHOW ZWISCHEN TRAUMHAFTER POESIE UND TURBULENTER RASANZ.

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n der einzigartigen Atmosphäre der zeitlosen Eleganz des Spiegelpalastes verwöhnt PALAZZO COLOMBINO seine Gäste mit einem exquisiten Vier-Gang-Menü. Es ist eine spektakuläre Mischung aus Haute Cuisine und erstklassiger Unterhaltung. Es ist die Summe perfekt inszenierter Details: Show, Musik, Licht, Essen, Service und Ambiente sind auf das Feinste abgestimmt und verschmelzen zu einem rauschenden Fest für alle Sinne. Am Abend, wenn es dunkel wird und Hunderte von Kerzen im Innern des Zeltes hell leuchten, entfaltet der Spiegelpalast seinen ganz besonderen Charme. Mit klassischer Eleganz und dem Glitzern unzähliger Lichter in den geschliffenen Bleiglasspiegeln, verbreitet sich ein Hauch von Nostalgie. Ausgestattet mit edlen Materialien wie Brokat und Seide, lässt das imposante Jugendstil-Interieur den Besucher in eine längst vergangene Welt eintauchen.

DER SPIEGELPALAST – EINE KURZE HISTORIE Die Geschichte der Spiegelpaläste geht bis zur vorletzten Jahrhundertwende zurück, als die Zelte vor allem als mobile Tanzpavillons genutzt und Woche für Woche in einer anderen Stadt aufgebaut wurden. Die Spiegelpaläste erfreuten sich beim Publikum grosser Beliebtheit, schufen sie zugleich eine noble als auch behagliche Atmosphäre. Die vielen Spiegel im Innern ermöglichten den Besuchern einen relativ uneingeschränkten Blickkontakt und avancierten zu einem Ort des Amüsements, an dem das extravagante Nachtleben gebührend gefeiert werden konnte.

ANKUNFT IN DER MODERNE Obwohl der Spiegelsaal nach traditionellen Konstruktionsplänen originalgetreu nachgebaut wurde, sorgt im Innern modernste Ton- und Lichttechnik und ein Heiz- und Klimasystem für einen unbeschwerten Showgenuss und Aufenthalt. Den Mittelpunkt des Zeltes bildet die Bühne, die sich hydraulisch heben und senken lässt und so von allen Seiten beste Sicht bietet. Die Sitzplätze für die bis zu 250 Gäste sind in drei Bereiche gegliedert: Die Manege mit runden Tischen befindet sich im Zentrum des Zeltes. Der Rangbereich läuft als Zirkel um die Manege herum, während die gemütlichen Logen im äusseren Rundgang zu finden sind. In den ansprechend gestalteten Foyers sind Garderoben und eine Bar untergebracht, die vor oder nach der Show bei einem Drink zum Verweilen einlädt.

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UND WIEDER LOCKT DIE «ADVÄNTSGASS»!

 Rheingasse

NACH DEM GROSSEN ERFOLG 2015 WIRD AUCH DIESES JAHR DIE RHEINGASSE VOM 29. NOVEMBER BIS 23. DEZEMBER ZUR «ADVÄNTSGASS». ENTLANG DER EINZIGEN BASLER WEIHNACHTSSTRASSE LADEN DIE RESTAURANTS ZUM BEISAMMENSEIN UND LOCKEN VERKAUFSSTÄNDE MIT KULINARISCHEN KÖSTLICHKEITEN. EIN BESONDERER SCHWERPUNKT BILDET EIN ATTRAKTIVES KINDERPROGRAMM MIT SPANNENDEN AKTIVITÄTEN UND WEIHNACHTLICHEN GESCHICHTEN. INTERVIEW MIT TINO KRATTIGER von Niggi Freundlieb

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achdem im Januar 2015 die Rheingasse im Zuge des neuen Basler Verkehrskonzeptes für den motorisierten Verkehr geschlossen wurde, drohte die Kleinbasler Traditionsstrasse zu veröden. Anwohner und Gastronomiebetriebe gaben in der Folge Gegensteuer, gründeten die IG Rheingasse

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und funktionierten die Strasse in einen Boulevard um. Innert kürzester Zeit entwickelte sich der vordere Teil der Rheingasse zu einem der lebendigsten Treffpunkte der Stadt, wo in der warmen Jahreszeit kaum einer der vor den Gastonomiebetrieben befindlichen «Outdoor-Sitzplätze» unbesetzt bleibt – zumindest so lange jeweils die «par ordre de

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über den Erfolg des neuen Rheingasse-Konzeptes und sieht die Bespielung des öffentlichen Raums als wichtigen Faktor für modernes urbanes Leben und Beisammensein.

T I N O K R AT T I G E R Alter: 55 Zivilstand: ledig Erlernter Beruf: Schauspieler Heutige Position: Initiant, Leiter «Im Fluss»; Kulturveranstalter; Architekt

mufti» verordneten Betriebszeiten es den Beizern ermöglicht, draussen zu wirten, also werktags bis um 22 Uhr und freitags und samstags bis um 23 Uhr. Im Interview freut sich Tino Krattiger, treibende Kraft und Mitinitiant der IG Rheingasse,

«Geschäftsführer»: Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung in der Rheingasse? Tino Krattiger: Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Boulevard Rheingasse das gebracht hat, was sich die Gastronomiebetriebe versprochen haben. Darüber hinaus hat sich die Rheingasse zu einem Ort der Begegnung für verschiedenste Bevölkerungsgruppen entwickelt. Auch die «Adväntsgass» ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie durch publikumsfreundliche Aktivitäten und ein originelles gastronomisches Angebot der öffentliche Raum der Bevölkerung zurückgegeben werden kann. Könnte dieses Modell auch auf andere Gebiete im Kleinbasel ange­ wendet werden? Ich stelle fest, dass sich der Charakter des historische Kerns des Kleinbasels insgesamt verändert und noch einiges an diesbezüglichem Entwicklungspotenzial hat. Querverbindungen zur Rheingasse, aber auch das Gebiet rund um die Kaserne haben tatsächlich das Potenzial, mit publikumswirksamen Bespielungen belebt zu werden. Stehen demgegenüber nicht die behördlich festgelegten Lärmemp­ findlichkeitsstufen (LES)? Bezüglich LES ist festzuhalten, dass beispielsweise ein Teil des Ausgehboulevards an der Rheingasse in der Empfindlichkeitsstufe II, wie sie eigentlich für reine Wohnzonen ohne störende Betriebe vorgesehen ist, liegt. Dies behindert Gastronombetriebe in der Weiterentwicklung, bedroht sie in ihrer Existenz und erschwert die Etablierung einer moderaten Nutzung und Belebung des in der verkehrsfreien Innenstadt gewonnenen öffentlichen Raumes durch Boulevardgastronomie. Deshalb sind die LES den veränderten Verhältnissen anzupassen und damit zugleich auch den Vorgaben des Bundesrechts zu entsprechen, wonach Mischzonen, wie sie im kantonalen Zonenplan in der Innenstadt vorgesehen sind, grundsätzlich nicht den LES II, sondern den LES III zuzuordnen sind, wie dies auch zum Beispiel in einer Motion von FDP-Grossrat Stephan Mumenthaler, welche von 13 Grossräten aus verschiedenen Fraktionen mitunterzeichnet wurde, verlangt wird. Ebenfalls hängig ist eine Motion von Kerstin Wenk (SP), die eine Verlängerung der Boulevard-Öffnungszeiten werktags bis 24 Uhr und an den Wochenenden bis 1 Uhr fordert.

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CULINARIUM

  Restaurant Sonne

ÖSTERREICHISCHE KÜCHE IN WIEDERERÖFFNETER KULT-BEIZ

WIE PHOENIX AUS DER ASCHE WIEDERAUFERSTANDEN, IST IN DER RHEINGASSE DAS RESTAURANT «SONNE». SEIT AUGUST PRÄSENTIERT DIE NEUE WIRTIN GORDANA ZECEVIC DAS KLEINBASLER KULT-LOKAL ALS EINE GELUNGENE MISCHUNG AUS RESTAURANT MIT VORNEHMLICH ÖSTERREICHISCHER KÜCHE, SEPARATER BAR, ALPENLÄNDISCH ANGEHAUCHTEM LOOK UND GELEGENTLICHER LIVE-MUSIK.

INTERVIEW MIT GORDANA ZECEVIC

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nd bereits jetzt ist klar: In der neu belebten Rheingasse scheint die «Sonne» wieder wie einst. Und dennoch ist einiges anders und neu. Aus dem ehemaligen OberkrainerDancing, aus dem früher die Kleinbasler Nachtschwärmer meist mit erheblichen Nebenwirkungen jeweils frühmorgens mit zusammengekniffenen Äuglein dem nicht mehr allzu fernen Sonnenaufgang zu entfliehen versuchten, ist ein gastfreundlicher Begegnungsort entstanden, in dem Stammgäste aus dem Quartier und «Party-People» jeglichen Alters aus der ganzen Stadt zusammen stimmungsvolle Stunden, festliche Atmosphäre und originelle Gastronomie geniessen können. Die «Sonne» bietet 80 Personen Platz, in der warmen Jahreszeit finden weitere 20 Gäste auf der zum Gastroboulevard umfunktionierten Rheingasse. Nachdem ein kurzfristiges Projekt mit brasilianischer Küche in der «Sonne» nicht den erhofften Erfolg brachte, übernahm im August die ausgebildete Primarlehrerin Gordana Zecevic das Lokal und erzählt nun im Interview mit dem «Geschäftsführer», wie sie es schaffte, das Traditionslokal wieder zu neuem Leben zu erwecken und zu neuem Glanz zu führen. «Geschäftsführer»: In Krimis heisst es oft «Der Täter kehrt zum Tatort zurück» – von Ihnen könnte man das Gleiche sagen … Gordana Zecevic: (lacht) Das stimmt, denn vor bald einem Vierteljahrhundert kam ich – der Liebe wegen – nach Basel und arbeitete vier Jahre lang in der «Sonne». Danach führte ich zusammen mit meinem ExMann während 17 Jahren die Café-Bar St. Tropez an der Ecke Mülheimer-/ Sperrstrasse. Die letzten drei Jahre war ich im «Alten Schluuch» angestellt. Ich wollte aber schon lange etwas Eigenes machen, und als ich erfuhr, dass für die «Sonne» ein Pächter gesucht wird, packte ich die Chance, an meinen alten Wirkungsort zurückzukehren.

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Was haben Sie äusserlich und konzeptionell am Lokal verändert? Fassade und Wände haben einen neuen Anstrich bekommen. Daneben dominiert viel Holz das Lokal, das dadurch quasi einen alpinen Charakter bekommen hat. Ebenfalls aus Holz ist die Bar im Seitenbereich des Lokals. Im hinteren Teil der «Sonne» befindet sich eine kleine Bühne, auf der hin und wieder, vornehmlich an den Wochenenden, Live-Musiker auftreten. Es kann also auch wieder in der «Sonne» zu volkstümlichen und populären Schlagerklängen getanzt werden, wie wir das zum Beispiel während der Eröffnung mit Live-Ländlermusik oder am kürzlich durchgeführten Oktoberfest erlebt haben. Was hat Sie dazu bewogen, die «Sonne» kulinarisch auf österreichi­ sche Küche auszurichten? Einerseits gibt es meines Wissens ein solches Angebot in Basel nicht und andererseits ist der Koch, Uli Künzer, mit dem ich schon im St. Tropez zusammengearbeitet habe, Österreicher. Gemeinsam haben wir die Idee entwickelt, den Gästen ausgesuchte Spezialitäten der österreichischen Küche anzubieten. So gibt es natürlich Wiener Schnitzel, Vanillerostbraten, Kaisergulasch aus der Rindshüfte mit Semmelknödeln, Wiener Zwiebelrostbraten auf Rotweinjus mit Braterdäpfeln Eispalatschinken, Tiroler Käsespätzle, natürlich Tafelspitz oder Würstel mit Saft, und das alles zu vernünftigen Preisen. Daneben servieren wir verschiedene Suppen und Salate. Jeder Mittwoch ist zudem Backhändl-Tag. Wie erleben Sie als Wirtin der «Sonne» die Wiederbelebung der Rheingasse? Das ist eine ganz tolle Sache, welche die IG Rheingasse initiiert hat, und wir sind natürlich da mit ganzem Herzen dabei. Das Konzept der


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«bespielbaren» Gastro-Meile funktioniert hervorragend und bringt viele Menschen – ältere und junge, welche früher sonst nicht in die Rheingasse gekommen wären – in die Restaurants, Bars und Beizen. Dadurch ist viel Leben in die Strasse gekommen, die Menschen konsumieren nicht einfach, sondern sie kommunizieren miteinander und kommen sich so näher. Ich denke, was hier in der Rheingasse funktioniert, könnte auch anderswo funktionieren. Als Wirtin der «Sonne» bin ich jedenfalls sehr zufrieden mit dieser Entwicklung und freue mich jetzt schon auf die «Adväntsgass», welche vom 29. November bis 23. Dezember die Rheingasse weihnachtlich verwandeln wird, und wir damit unseren Gästen eine weitere Attraktion anbieten können.

WEITERE INFORMATIONEN Restaurant Sonne Rheingasse 25 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 689 19 04 Öffnungszeiten Montag – Freitag 10 bis 2 Uhr Samstag 10 bis 4 Uhr Sonntag 12 bis 22 Uhr Auch am Nachmittag mit durchgehend warmer Küche.

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KOLUMNE

DIE KMU-WIRTSCHAFT IST LÄNGST GRÜNER ALS DIE POLITIK

MARCEL SCHWEIZER Präsident Gewerbeverband Basel-Stadt Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 50 Telefax +41 (0)61 227 50 56 info@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

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ür die einen ist der Atomausstieg längst überfällig, für andere ist er utopisch. Unabhängig davon, welcher Fraktion man angehört: Die Energiewende und das Umsteigen auf erneuerbare Energien sind vor allem auch eine Chance für KMU. Und wissen Sie was? Zu dieser Einsicht gelangen die allermeisten KMU ganz von alleine.

Ich betone das aus folgendem Grund: Es scheint mir manchmal so, als hätten Bund und Kantone die fixe Überzeugung, dass sie die Wirtschaft auf den «richtigen» Weg zwingen müssten. Oder bildlich gesprochen: dass sie den rückständigen KMU mit zahlreichen Wegweisern den Pfad zur Energiesparlampe zeigen müssten. Wobei «Wegweiser» für neue Reglemente, Vorschriften und Zwangsabgaben steht und «Energiesparlampe» für Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien. Das ist allerdings so, wie wenn man Wasser in den Rhein tragen würde. Denn viele Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich schon heute stark in den Bereichen Ressourceneffizienz und der Förderung von erneuerbaren Energien. Und zwar weit über die bestehenden gesetzlichen Vorschriften hinaus. Ja, man kann sagen: Die KMU-Wirtschaft ist längst grüner als die Politik. Und dies aus unternehmerischer Überzeugung. Denn Energieeffizienz und Ressourceneinsparungen sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut fürs Portemonnaie. Energiesparen spart Geld, und für die meisten KMU gehört es selbstverständlich zum Service, der Kundschaft die ressourcenschonendste Variante anzubieten. Um diese Entwicklung weiterzuführen, braucht es nicht noch mehr Vorschriften, sondern mehr Handlungsspielraum für Unternehmerinnen und Unternehmer.

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Leider macht der Bund das Gegenteil. Statt auf die Eigenverantwortung der Unternehmerinnen und Unternehmer zu vertrauen, hagelt es neue Reglemente und Richtlinien. Während der Bund mit Gesetzen mehr Ressourceneffizienz herbeiregulieren will, handeln die KMU. Zum Beispiel indem sie von sich aus ihren Fahrzeugpark auf effiziente und umweltschonende Antriebsarten umstellen, indem sie intelligente und energiesparende Logistikkonzepte umsetzen oder ihre Firmeninfrastruktur auf den neuesten Stand der Technik bringen. Auch ist es noch längst nicht überall so, dass solche freiwilligen Massnahmen vom Gesetzgeber honoriert werden, ganz im Gegenteil führen diese Investitionen oft zu einer höheren Besteuerung – aber das wäre ein Thema für sich. Ein anderes Beispiel: Früher wurde von Liegenschaftsbesitzern bei Sanierungen oder Neubauten oft nicht jene Variante gewählt, die am wenigsten Energie verbraucht und am umweltfreundlichsten ist. Denn oft war beispielsweise die wirksamsten Fassadenisolationen, Fenster etc. einfach zu teuer. Das ist heute nicht mehr so. Die Preisdifferenz zu den energieeffizientesten Varianten ist meistens so gering, dass der Blick getrost auf die langfristige Perspektive gelegt werden kann. Und dort zeigt sich, dass die einmaligen Mehrkosten durch die Energieersparnis schnell amortisiert sind. Dieser Fortschritt ist der Innovationskraft und der Effizienzsteigerung der Wirtschaft – insbesondere der KMU – zu verdanken. Trotzdem wird aber immer wieder versucht, mit neuen Regeln, mit Geboten und Verboten, in den Markt einzugreifen. Zum Glück ist es uns gelungen, die Initiative «Grüne Wirtschaft» an der Urne zu bodigen. Aber der nächste Regulierungsangriff dürfte nicht lange auf sich warten lassen – leider.


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CULINARIUM

PERLEN FÜR DIE SONNE VON DEN SANFTEN HÜGELN IM OSTEN UM CONEGLIANO ÜBER DIE STEIL ABFALLENDEN HÄNGE BIS NACH VALDOBBIADENE ENTSTEHT DER CONEGLIANO VALDOBBIADENE PROSECCO SUPERIORE, DER FRISCH PERLENDE WEIN DER SONNE UND LEBENSFREUDEN. DER WEINBAU ERSCHUF ÜBER JAHRHUNDERTE EINE EINLADENDE KULTURLANDSCHAFT IM TREVISO.

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von David Renner

Der Prosecco ist ein einfacher Wein», sagt Filippo Taglietti vor der Scuola Enologica di Conegliano, der ältesten Weinschule Italiens. Er ist der Technische Verantwortliche des Konsortiums, das sich um den Prosecco verdient macht. Die Aussage darf man mit einem Augenzwinkern verstehen, denn immerhin bemüht man sich hier um die stetige Verbesserung des Proseccos, der Conegliano und das gesamte Anbaugebiet des Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore in seinem Wesen prägt. Die Landschaft wird seit Jahrhunderten von den Menschen gestaltet und ist auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Südhänge sind von Weinreben

Vingioia

bewachsen, von denen die Menschen hier leben, die Nordhänge sind bewaldet, und auf den Hügeln und Graten stehen alte Schlösser, Dörfer und Wehranlagen. Nur hier darf seit 1969 Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore produziert werden. Am frühen Abend füllen sich die Strassen mit Autos, die zum Aperitif fahren. Der Prosecco ist ein Wein für jeden Abend.

STRADA DEL PROSECCO Drei Jahre vor der regionalen Qualitätssicherung durch die RegionaleUrsprungsbezeichnung wurde die erste Weinstrasse Italiens gegründet,

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La Dolce Vita & Ambiente GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2017


die durch die grüne Landschaft von Conegliano nach Valdobbiadene zieht. Valdobbiadene ist vor allem Produktionsstandort, wohingegen Conegliano mit seiner gemütlichen Altstadt einladend ist. Im Mittelalter war nur der Berg in der Mitte der Stadt von venezianischem Adel bewohnt, doch zog der Adel bald an den Fuss des Berges. Die alte Route hat mittlerweile reichlich Zuwachs bekommen, sodass entweder Verkostungen in Restaurants und Weingütern, schöne Natureindrücke oder die alten Kirchen, Wehrtürme und Dörfer locken. Die Landschaft wird mit jedem Kilometer, den man sich Valdobbiadene nähert, steiler, die Berge höher und die Täler tiefer. An jedem freien Fleck an den Südhängen wird Wein angebaut, der den Anblick der Region prägt. Die Böden wandeln sich. Im Osten ist die Erde vom Eisenoxid rot, im zentralen Gebiet tonhaltig und teils mit Mergel und mit Sand durchzogen, der im Westen den Boden der alten Weinböden bildet. Die Böden und die verschiedenen Hänge machen den Geschmack aus und Prosecco so vielfältig.

SO WEIT DAS AUGE REICHT Auf einem Hügel steht San Pietro di Feletto, die älteste Kirche de Region. Ein einfacher romanischer Bau, von dem man in die Berge vor Valdobbiadene blicken kann. Die Ebene und die sich dahinter erhebenden Berge sind, so weit die Sonne reicht, mit Wein bepflanzt. Neben dem Hauptportal, unter den Holzbalken, die das Vordach tragen, zeugt ein Fresko aus dem 12. Jahrhundert von der alten Tradition, die hier der Weinbau hat, der die Landschaft prägt. Der gekreuzigte Jesus ist auf dem Fresko von Arbeitsgeräten umgeben, die ihn foltern. Manche werden noch immer im Weinbau verwendet. Es ist eine Mahnung, sonntags nicht zu arbeiten. Hier sieht man die lange Tradition, die das Leben der Menschen, ihre Arbeit und Freuden, und die Landschaft prägt. Die meisten Dörfer wurden vor dem 16. Jahrhundert gegründet, und heute verstecken sich in den Kirchtürmen Sendemasten.

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ZU GAST BEI WINZERN Seit einigen Jahren öffnen sich die Weingüter den Besuchern und bieten neben Verkostungen auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Ein besonderer Ort ist das abgeschiedene Rolle, das der italienische Dichter Andrea Zanzotto als eine «von den Göttern geschickte Postkarte» beschrieben hat. Der Blick von der einzigen Dorfstrasse reicht über Montag die vielen Bergrücken bis Freitagin den Horizont. 11.00 –Hinter 14.00Rolle Uhrhat Montag bis Freitag 11.00 – 14.00 Andrea Baccini sein Weingut. Es kann für das Leben für und 17.00 – 23.00 Uhr Uhrvon Tischreservation erwünscht. 17.00 – 23.00 Tischreservation erwünscht. dem Prosecco stehen. Im 16. Jahrhundert war es ein Kloster.Uhr Harte Samstag und Sonntag Ruhetag Arbeit und Samstag Wein prägten dasSonntag Leben der Mönche, bis Jahrhunderte und Ruhetag später der «Bauernpoet» Nino Mura das Weingut übernahm und spezielle Anlässe rauschendeFür Feste feierte. Andrea gehtwie mit Firmungen, der Zeit und hat hier eine Für spezielle Anlässe wie Firmungen, Samstag Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen gemütliche Herberge eingerichtet, bei der es Gemüse, Fleisch etc. und SamstagbisFirmenanlässe, Geburtstage, Bestattungen etc. Montag Freitag 8.30 – 23.00 direkt bei Roger Hörmann 076 317 60 90 Olivenöl aus eigener Erzeugung gibt. Und Prosecco – ehrlich, pri-Uhr Montag Freitag – 23.00 direkt bei bis Roger Hörmann8.30 076 317 60 90 Uhr ckelnd und gut.

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Öffnungszeiten

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11.00 – 14.00 Uhr

 grüner Salat an franz.erwünscht. Salatsauce 17.00 – 23.00 Uhr Tischreservation Öffnungszeiten Öffnungszeiten Montag Freitag Montag bisbis Freitag

11.00 – 14.00 Uhr 11.00 – 14.00 Uhr

17.00 – 23.00 Uhr Tischreservationerwünscht. erwünscht. 17.00 – 23.00 Uhr Tischreservation Öffnungszeiten Samstag Samstag und Sonntag Ruhetag Öffnungszeiten Samstag und Sonntag Ruhetag  grob geschnittene Früchte, fritierte Für spezielle Anlässe wie Firmungen, Bananen Samstag Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc.  Pommes Frites (Standart) Nudeln oder Reis Samstag Samstag Samstag spezielle Anlässe wie Firmungen, FürFür spezielle Anlässe wie Firmungen, Montag bis Freitag 8.30 – 23.00 Uhr direkt bei Roger Hörmann 076 317 60 90 SamstagFirmenanlässe, Samstag Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc. Geburtstage, Bestattungen etc. Samstag Samstag Montag bis Freitag 8.30 –60 23.00 Uhr Montag bis Freitag 8.30 –317 23.00 Uhr direkt Roger Hörmann 076 60 direkt beibei Roger Hörmann 076 317 9090 Tischreservation erwünscht (s’hed solang‘s s’hed)

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Öffnungszeiten Öffnungszeiten Samstag Samstag 16.00 – 23.00 Uhr 16.00 Öffnungszeiten Öffnungszeiten Samstag 16.00 Samstag Samstag 16.00– 23.00 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten Öffnungszeiten Samstag 16.00 Uhr Samstag Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Samstag 16.00– Öffnu Samstag 16.00 Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Samstag Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Öffnungszei Öffnungszeite pizzeria cucina amici Samstag pizzeriacucina cucina amici Angensteinerstrasse 6 pizzeria amici Monta Angensteinerstrasse 6

© David Renner

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Samstag 16.00Samstag – 23.00 Uhr Samstag Samstag 16.00Samstag – 23.00 Uhr Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Samstag Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amiciamici pizzeria cucina

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061 711 Tel.Tel. 061 711 6060 90 Ange pizzeria@cucina-amici.ch 4153 R Angensteine Angensteiners 061 713 pizz FaxFax 061 713 9494 80 Fax 061 713 Tel.061 711 Fax 713 9 Tel. 711 6 4153 4153 Reinach 4153 Reinach Tel. 06 Tel.061 061 711 Tel. 711 606 Ange GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017 Fax 06 061 713 9 713 940 Fax Tel. 4153 pizzeria cucina amici FaxFax061

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CULINARIUM

Landgasthof Hirschen

GASTRONOMISCHE HIGHLIGHTS &­ FLEXIBLE EVENTMÖGLICHKEITEN

EINE KREATIVE KÜCHE, GENIESSEN IN GASTLICHER ATMOSPHÄRE, FLEXIBEL GESTALTBARE MÖGLICHKEITEN FÜR SEMINARE, GESCHÄFTSEVENTS SOWIE FÜR PRIVATE ANLÄSSE, MODERN EINGERICHTETE HOTELZIMMER UND EIN CATERING-­ SERVICE, DER AUF DIE BEDÜRFNISSE VON UNTERNEHMEN UND PRIVATEN AUSGERICHTET IST – NUR 20 AUTOMINUTEN VON BASEL ENTFERNT BIETET DER LANDGASTHOF HIRSCHEN IN DIEGTEN EIN GESAMTPAKET, DAS HÖCHSTEN ANSPRÜCHEN GLEICHERMASSEN VON FEINSCHMECKERN UND GESCHÄFTSLEUTEN GERECHT WIRD.

INTERVIEW MIT DINO MENGISEN


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kreatives Gastronomieangebot in schönem Ambiente. Wir organisieren auch immer wieder Themenwochen oder Degustations-Anlässe. Dass der Hirschen auch ausserhalb des Oberbaselbiets wahrgenommen wird, tragen natürlich auch TV-Auftritte im «Regiogourmet» auf Telebasel oder in «Mini Beiz, dini Beiz» auf TV SRF bei. Als Gastrounternehmen muss man heute mehr tun, als einfach nur gut kochen, man muss sich auch der Öffentlichkeit präsentieren.

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as geschmackvoll gestaltete Speiselokal im Landgasthof Hirschen bietet bis zu 60 Gästen Platz. Auf der Sonnenterrasse können sich während der warmen Jahreszeit bis zu 30 Gäste verwöhnen lassen. Sie kommen in den Genuss von kreativen, spannende Gerichten, aber auch einfachen, gutbürgerlichen Speisen mit herausragenden Fleisch- und Fischprodukten. Ein exklusives Erlebnis stellt der so genannte «Chef’s Table» in der Küche dar. Hier können bis zu vier Personen auf Vorbestellung essen, dem Küchenteam bei der Zubereitung der Speisen über die Schultern schauen und ihr persönliches Stück Fleisch ab dem Metzgerhaken direkt beim Chef selbst auswählen. Perfekt für 20 bis 60 Personen eignet sich der Saal im Landgasthof Hirschen für private oder geschäftliche Anlässe. Für Seminare oder Präsentationen lässt sich der Saal unterteilen und ist mit Beamer, Leinwand und WiFi ausgerüstet. 12 modern eingerichtete Hotelzimmer mit WiFi und TV, die besonders auf die Bedürfnisse von Geschäftsleuten zugeschnitten sind sowie ein professioneller Catering-Service runden das Angebot des Landgasthofes Hirschen ab. Geleitet wird der Landgasthof Hirschen seit November 2013 von Dino und Dani Mengisen. Unterstützt werden sie von Michael Maurer, Sohn von Lotti Maurer-Thommen, die zuvor den Familienbetrieb in fünfter Generation geführt hatte, und der für den Vertrieb der legendären «Hirschen-­Salatsauce» verantwortlich ist.

Wie sieht Ihre gastronomische Philosophie aus? Wir bringen innovative, kreative Küche und traditionelle, gutbürgerliche Gerichte zusammen. Die Gäste von heute sind anspruchsvoll und schätzen es, wenn sie eine Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten treffen können. Einerseits probieren sie gerne Neues aus, andererseits sind traditionelle Gerichte nach wie vor sehr beliebt. Grundsätzlich wollen die Gäste sich aber auch überraschen lassen und Gerichte ausprobieren, die sie anderswo nicht bekommen, wie zum Beispiel das Rindsfilet im Flammkuchenmantel, unsere Variationen vom Thunfisch, getrüffelte Polenta mit Wachteleier oder das Wasserbüffel-Tartar. Im Vordergrund steht natürlich immer die Qualität der verwendeten Lebensmittel, die wir, wenn immer es geht, aus der Region beziehen. Schlussendlich wir eine authentische Küche und eine Alternative zur Standardküche anbieten, und die Gäste sollen unsere Handschrift erkennen, die darauf hinzielt, der Tradition ein neues Gesicht zu geben. Im Hirschen wird aber nicht nur gut gekocht und gegessen? Wir haben unsere Dienstleistungen erweitert und optimiert. So steht für Privat- und Firmenanlässe oder Seminare ein voll ausgerüsteter Saal zu Verfügung. Vor allem Geschäftsleute oder Seminarteilnehmer schätzen die Möglichkeit, in einem unserer 12 modern eingerichteten Hotelzimmer zu übernachten. Und Gästen, die gerne ein bisschen Wein trinken, steht unser Shuttle-Service (im Umkreis von 10 km gratis) mit unserem hauseigenen Bus zur Verfügung. Sehr gefragt – unter anderem auch von bekannten Unternehmen in der Region – ist unser Catering-Service, für den wir innerhalb des Betriebes eine komplett neue Infrastruktur geschaffen haben. Und nicht zu vergessen natürlich die «Hirschen-­ Salatsauce», welche sich bei der Kundschaft grosser Beliebtheit erfreut. Was erwartet die Gäste bis Ende Jahr? Bis Ende November ist noch Wild-Saison. Dann gibt es natürlich am 24. Dezember das traditionelle Weihnachtsmenu, und am 31. Dezember startet ab 18 Uhr die ebenso traditionelle «Silvester Kitchen-Party». Da das Platzangebot beschränkt ist, empfehle ich, sich vorgängig anzumelden.

Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt Dino Mengisen, Chefkoch mit internationaler Erfahrung, den Landgasthof Hirschen vor und erläutert dabei die Philosophie, mit welcher der bald 140 Jahre alte Traditionsbetrieb für verschiedenste Bedürfnisse ausgebaut worden ist. «Geschäftsführer»: Wie sind Sie mit der Entwicklung des Landgast­ hofes Hirschen, seit Sie und Ihre Frau ihn vor drei Jahren übernom­ men haben, zufrieden? Dino Mengisen: Ich bin sehr zufrieden, denn wir haben uns mit einer eigenständigen, originellen Küche in der ganzen Region etabliert und bieten den Gästen ein

WEITERE INFORMATIONEN Landgasthof Hirschen Känerkinderstrasse 2 CH-4457 Diegten Telefon +41 (0) 61 971 22 35 info@landgasthof-hirschen.ch www.landgasthof-hirschen.ch

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DER LANGE WEG ZUM SUSHI-MEISTER KOCHEN IST MEHR ALS NUR ESSENZUBEREITUNG. AUS EINER GUT AUSGESTATTETEN KÜCHE DAS BESTE AUFZUTISCHEN, BRAUCHT GUTE PRODUKTE, TALENT UND ERFAHRUNG. DER WEG, EIN MEISTER SEINES FACHES ZU WERDEN, IST LANG UND STEINIG. BESONDERS IN JAPAN. von David Renner

DER WEG ZUM ITAMAE Frauen ist der Weg zum Sushi-Koch verwehrt: Zum einen sollen ihre Hände wärmer als die von Männern sein und zum anderen, so sagen alte Meister, haben sie in ihrer Periode einen andern Geschmack. In Japan gilt Kochen als Kunst und so gilt die klassische Ausbildungsweise für Künste auch für Sushi-­Meister. Nach dem Prinzip «nusumu no gei» lernt man durch Beobachtung und nicht durch Anleitung. Das hat früher dazu ge-

führt, dass der Lernende im ersten Jahr der Ausbildung vor allem beobachtet hat. Ausser den Boden zu wischen, hatte er keine praktischen Aufgaben. «Nusumu no gei» bedeutet bei diesem Tempo, dass die Ausbildung in der Jugend beginnt, damit die Arbeit zum Lebensmittelpunkt werden kann und die Chance besteht, dabei die Perfektion zu erreichen. Daneben soll die langsame Herangehensweise den gebührenden Respekt vermitteln: dem Menschen, dem Material und dem Produkt gegenüber. Heutzutage lernen Auszubildende in den ersten Jahren in Japan Messer schleifen. Erst später lernen sie den Reis richtig zu waschen. Dabei werden auch beschädigte Reiskörner aussortiert, damit nur die perfekten Körner zu Sushi werden. Denn auch wenn man in Europa Sushi mit rohem Fisch in Verbindung bringt, so ist es doch der Reis, der Sushi ausmacht. In hochklassigem Sushi wird heute vor allem Koshihikari-Reis verwendet. Seine Körner sind rund und die Reiskörner sind relativ fest. Nach dem Waschen und Garen wird der Reis im Hangiri, einem Holzgefäss, mit einer Würzmischung (Sushi-zu) aus Reisessig, Salz und Zucker oder Mirin mit einem Holzlöffel kunstvoll durchmischt und dabei mit einem runden Fächer, einem Uchiwa, gekühlt. Die Gewürzmischung und die Qualität und die Verarbeitung des Reises machen ein Sushi zu einem unvergleichlichen Genusserlebnis.

SCHRITT FÜR SCHRITT ZUR MEISTERSCHAFT Der weitere Schritt auf dem Weg zum Sushi-Meister verläuft über das Bedienen von Gästen, über das Zuarbeiten wie das Waschen, Entschuppen

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ie japanische Kultur lebt von der Ethik der Perfektion. Jede Handlung, jedes Hobby, jeder Bereich des Lebens wird durch diese Hin­tergrundschwingung beeinf lusst. Kein Wunder, dass im Land der aufgehenden Sonne das Sprichwort «Man lernt ein Leben lang» eine weitreichendere Bedeutung erlangt. Das gilt auch bei der Ausbildung zum Sushi-Koch. In E ­ uropa wird gerne mit Ausbildungen von zwei Jahren geworben, doch klassischerweise braucht es bis zu 15 Jahre, bis man Sushiya oder gar Itamae wird. Itamae ist der, «der hinter dem Brett steht», und der prestigeträchtigste Titel eines Sushi-­Meisters. Er arbeitet mit zehn Messern, mit denen er Fische zerteilt und Gemüse verarbeitet hinter der zentralen Theke in einem Sushi-ya Sushi, dem klassischen Sushi-Restaurant, in dem an Tischen Platz genommen wird. Ein Sushiya arbeitet mit nur drei Messern. Zu den Aufgaben der Meister gehört neben dem Zubereiten auch das Unterhalten der Gäste.


und das Zerteilen von Fischen bis zum eigenen Sushi. Der beste Sushi-Koch der Welt hatte in den ersten drei Jahren keinen einzigen Fisch berührt. Früher bekam der Auszubildende einen Arbeitsplatz so weit vom Meister entfernt wie möglich. Mit der Zeit bekam er weitere Aufgaben und durfte seinen Arbeitsplatz Stück für Stück an den Tisch des Meisters annähern, der hinter der Theke arbeitete und die Fortschritte des Lehrlings mit Argus­augen beobachtete. Heute macht man nach zehn Jahren das Staatsexamen zum Sushi-Meister.

FRISCHE FISCHE Der wertvollste Bestandteil des Sushis ist der Fisch, auch wenn es Sushi mit Gemüse gibt. Das heute noch bekannte Nigri-Sushi entwickelte sich im Edo des 18. Jahrhunderts, wo sich eine kaufkräftige Gesellschaftsschicht gebildet hatte. Im Hafenviertel wurde zu den frischen Fischen Reis angeboten. Ursprünglich entwickelte sich der Vorläufer aus einer Konservierungsmethode des asiatischen Festlands. Süsswasserfische wurden in Reis eingelegt und fermentierten darin. In der Präfektur Shiga gibt es noch heute die Spezialität Funazushi, die nach diesem Prinzip hergestellt wird. Noch heute macht der Fisch das Sushi aus. In Tokio liegt der Tsukiji-Markt, der grösste Fischmarkt der Welt. Hier werden noch bis zum 7. November 2016 vor dem Morgengrauen diejenigen Fische verkauft, die bald darauf zu Sushi werden. In den Hallen von 1935 herrscht zu den Verkaufszeiten ein unübersichtliches Gewimmel. Der erste Markt an dieser Stelle reicht ins 16. Jahrhundert zurück, als Shogun Tokugawa Ieyasu Fischer aus Ōsaka in Edo ansiedelte, um seinen Hof mit Fisch zu versorgen. Der alte Markt wurde bei einem Erdbeben zerstört. Händler präsentieren ihre Thunfische vor den Auktionen, Elektrowagen und Lastwagen bringen und holen Fische und dazwischen bewegen sich Menschen auf Fahrrädern von A nach B und dazwischen wandern Touristen mit Kameras hin und her. Der Grossteil der Hallen wird von kleinen Fischhändlern bzw. den Gemüse- und Obsthändlern eingenommen. Täglich werden 1800 Tonnen Fisch von 480 Arten verkauft und circa 1160 Tonnen Früchte und Gemüse.

BISS FÜR BISS GENUSS Im Hafenviertel neben der Markthalle liegen Sushi-Restaurants. Das «Sushi Dai» fasst 13 Gäste und die Schlange derjenigen, die hinein wollen, reicht oft bis zum nächsten Block. Es ist auch hier üblich, jeden Gast mit einem lauten Jubelruf zu begrüssen, bevor man sich dem leiblichen Wohl widmet. Spätestens nach dem Eintreten merkt man, dass ein Sushi und ein Sushi-ya, ein klassisches Sushi-­Restaurant, nichts mit dem Fast-Food-Appeal zu tun hat, der sich im Westen seit den 1980er Jahren ausgebreitet hat. Zwar gibt es in Japan die Kaiten-­Zushi-Restaurants, in denen Sushis auf Fliessbändern durch das Lokal ziehen, doch selbst dieses Sushi ist kein Fast Food. Spätestens mit dem ersten Bissen wird das bewusst. Saito-san hat für sein «Sushi Saito» in Tokio 2009 seinen dritten Stern bekommen. In seinem kleinen Lokal haben nur sieben Gäste Platz, für die er vor ihren Augen den Fisch zubereitet. Dabei kommt es, so der Meisterkoch, nicht auf die Frische des Fisches an. Viel wichtiger ist die Temperatur von Reis und Fisch. Nur Meeresfrüchte und Schalentiere sollten so frisch wie möglich verarbeitet werden.

MIT DEN HÄNDEN Wer so viel Zeit und Leidenschaft in die Sushi-­Zubereitung gesteckt hat, der hat bei jedem Bissen Respekt verdient. In Japan isst man das Sushi mit der Hand und der Itamae würzt dem Kunden jedes Sushi zur Perfektion. Hier wird etwas Limonensaft mit einem Pinsel aufgetragen, da ein feuriger Hauch von Wasabi über die feinen Aromen gelegt. Falls überhaupt Sojasosse zum Sushi passt, ist die Sosse meist nach eigenem Rezept angerührt, um ein ausgeglichen-mildes Aromenspiel zu bieten. Beim Würzen mit Sojasossen wird in Japan aber nur der Fisch eingetaucht und keinesfalls der Reis mit der rehbraunen Sosse getränkt. Der Beruf eines Itamae geht weiter als die reine Zubereitung. Seine Kunst lebt auch von dem Showeffekt, wie er meisterhaft die feinen Stücke aus dem Fisch schneidet und das Sushi anrichtet und nebenbei dem interessierten Gast das eine oder andere erklärt.

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NICE TO KNOW © Patrick Grüll

enthalten, ist ihr Dung sehr nährstoffreich. Dies brachte einen chinesischen Geschäftsmann auf eine Idee: nämlich, grünen Tee mit Panda-Exkrementen zu düngen. Ein Kilogramm der ersten Ernte wollte der Erfinder für etwa 54’000 Euro verkaufen – so teuer wie kein anderer Tee auf der Welt. Für die zweite Ernte des angeblichen Wunder­tees verlangte er «nur» noch etwa 5000 Euro pro Kilogramm. Zum Vergleich: Einen Darjeeling-­ Tee erhält man je nach Sorte ab etwa 40 Euro pro Kilogramm. Immerhin soll der teure Panda-Tee beim Abnehmen helfen und vor schädlichen Strahlen schützen.

DAS WEISSE GOLD Störe können bis zu acht Meter lang, bis zu einer Tonne schwer und 120 Jahre alt werden. Rund 27 Arten gibt es vom Kaviar-Fisch. Darunter finden sich auch Albino-Störe, die sozusagen «Lieferant» des teuersten Kaviars der Welt sind. Zwischen 16’000 und 65’000 Euro pro Kilo werden am Weltmarkt für weissen Kaviar geboten. Dies nicht ohne Grund, denn dieser ist deshalb so teuer, weil er sehr selten ist: Nur acht Kilogramm werden pro Jahr gewonnen. Denn für die Produktion der teuren Kügelchen kann man nur Albino-Störe verwenden – und davon paarweise, deshalb auch die weisse Farbe der Eier. Ausserdem sind Störe je nach Art erst nach acht bis zwölf Jahren erntereif. Nur acht Hersteller sind in der Lage, diese teure Delikatesse herzustellen. Neben dem Albino-Kaviar ist der ebenfalls teure Beluga-Kaviar mit 4500 bis 6000 Euro pro Kilogramm ein richtiges Schnäppchen.

PANDA-KOT ALS TEEDÜNGER Pandabären verdauen nur 30 Prozent ihrer Nahrung, ehe sie die restlichen 70 Prozent wieder ausscheiden. Da sie sich von Bambusblättern ernähren, die Stoffe zum Schutz vor Krebs

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LUXUSGEWÜRZ Es ist das teuerste Gewürz der Welt und gilt als natürliches Potenzmittel: Safran. Er soll etwa gegen Depressionen wirken und hat entzündungs­hemmende und krebsfeindliche Eigenschaften. Angebaut wird das Luxus­ gewürz in Afghanistan, Iran, Kaschmir und in Europa vor allem im Mittelmeerraum. Pro Jahr werden etwa 200 Tonnen davon geerntet – keine einfache Arbeit, denn ein Arbeiter erntet höchstens 80 Gramm davon am Tag – alles in Handarbeit. Und um ein Kilogramm zu gewinnen, benötigt man etwa 150’000 bis 200’000 Blüten und eine Anbauf läche von circa 1000 Quadratmetern. Ausserdem blüht Safran nur einmal pro Jahr im Herbst für etwa zwei Wochen. Kein Wunder also, dass man je nach Qualität bis zu 14’000 Euro pro Kilogramm hinblättern muss. Ein Glück, dass man zum Würzen von Gerichten jeweils nur wenige Gramm von den ­roten Fäden benötigt.


Das Take Away im vorderen Teil ist einer Strassenküche nachempfunden und bietet vielfältige Speisen für den schnellen Hunger zwischendurch.

    Thai House Oriental

VERSTECKTE OASE HINTER DER STRASSENKÜCHE

ZWEI IN EINEM! – DIE LIEBHABER THAILÄNDISCHER KÜCHE ESSEN IM THAI HOUSE ORIENTAL WIE AN ORIGINALSCHAUPLÄTZEN. OB IM TAKE-AWAY IM VORDEREN TEIL DES LOKALS AN DER CLARASTRASSE  3 4 IN BASEL, DAS EINER ORIGINAL-­ STRASSENKÜCHE NACHEMPFUNDEN IST, ODER IM GEHOBENEN AMBIENTE DES DAHINTER LIEGENDEN RESTAURANT- UND LOUNGEBEREICHS – DEN BESUCHER ERWARTEN IM THAI HOUSE ORIENTAL AUF JEDEN FALL SÜDOSTASIATISCHE GASTFREUNDSCHAFT UND LEICHTE, GESUNDE UND VIELFÄLTIGE THAILÄNDISCHE KÜCHE.

INTERVIEW MIT CAROLINE IMHOF

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as Thai House Oriental bietet gleichermassen kulinarische und atmosphärische Authentizität für den schnellen Hunger zwischendurch in der Strassenküche oder ein ausgedehntes, einmaliges gastronomisches Erlebnis im gleich dahinter liegenden Restaurant. Der Gast kommt in jedem Fall in den Genuss von frischen, nachhaltig hergestellten Produkten direkt aus Thailand, worauf sich die das Restaurant betreibende TH Group als Pionier in der Schweiz seit rund zehn Jahren spezialisiert hat. Das Thai House Oriental ist Teil der TH Group (www.thgroup-switzerland.ch),­ welche bereits das Thai House – The Guest Olten, mit dem Wok & Go  – Take Away & Shop Olten sowie das Golfrestaurant Pieterlen betreibt. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» stellt Caroline Imhof, Gründerin und Inhaberin der in Balsthal domizilierten TH Group, das 2015 in Basel eröffnete Thai House Oriental vor und beschreibt ihr in der Schweiz einzigartiges Gastronomiekonzept, das vor allem auf der Verwendung von frischen, nachhaltig in Thailand produzierten Lebensmitteln basiert. «Geschäftsführer»: Das Thai Oriental besteht eigentlich aus zwei Re­ staurants – was ist die Idee dahinter? Caroline Imhof: Ich möchte in unseren Restaurants Thailand in seinen verschiedenen Facetten unseren Gästen auf authentische Weise

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näherbringen. Das Thai House Oriental könnte sich so auch irgendwo in Thailand befinden. Dort ist oft auf Strassenseite eine einfache Garküche, während sich dahinter – wie in einer Oase – ein richtiges Restaurant versteckt. Das Thai House Oriental empfindet das ein bisschen nach und bietet im vorderen Teil das klassische Take-away-Angebot einer thailändischen Strassenküche, wo man sich schnell, gesund und reichhaltig – wie das die meisten Menschen in Thailand tun – verpflegen kann. Im hinteren Teil haben wir das Ambiente und die Ausstattung eines gehobenen Restaurants geschaffen, wo die Gäste in einer Lounge zuerst empfangen und dann an die Tische zum Essen geführt werden. Dabei werden die Gäste auf traditionelle thailändische Weise begrüsst und bedient. Dieses Konzept hat sich innert kürzester Zeit in Basel als äusserst erfolgreich erwiesen, und die Gäste fühlen sich regelrecht an Originalschauplätze in Thailand versetzt. Authentizität steht also im Mittelpunkt Ihres Gastronomiekonzeptes? Was Atmosphäre, Service, Gastfreundschaft und traditionelle Zubereitung der leichten und gesunden Speisen anbelangt, auf jeden Fall. Wir rekrutieren auch unsere Köche ausschliesslich in Thailand. Vor allem legt die TH Group aber auch Wert auf frische und nachhaltig ohne den Einsatz von Pestiziden in Thailand hergestellte Produkte ohne Konservierungsmittel, Farbstoffe und Geschmacksverstärker.


CULINARIUM Was die Nachhaltigkeit der Produkte betrifft, gibt es keine Unter­ schiede zwischen Take-away und Restaurant? Was Nachhaltigkeit und Qualität anbelangt, nein. Unsere thailändische Strassenküche bietet sehr gesundes und frisches Essen an. Dasselbe gilt natürlich auf für das Restaurant dahinter, in welchem die Gäste in einem etwas gehoberen Rahmen traditionelle, original thailändische Gerichte geniessen können. Wie gewährleisten Sie die Nachhaltigkeit der in Thailand hergestell­ ten Produkte? Ich reise persönlich acht Mal im Jahr nach Thailand und pflege enge und intensive Kontakte mit unseren zertifizierten Produzenten in Thailand. Mittlerweile sind rund 9 000 Bauern für uns in Thailand tätig, welche nach Standards der TH Group arbeiten. Somit haben wir die Gewissheit, unseren Gästen nicht nur frische, authentische und geschmacklich ausgezeichnete, sondern auch gesunde und leichte Produkte anbieten zu können. Wie sehen konkret die Bemühungen der TH Group aus, damit in Thailand die landwirtschaftlichen Produkte auch nachhaltig herge­ stellt werden? Wir haben die organisatorischen Strukturen geschaffen, um nicht nur die Qualität der Produkte in Thailand zu gewährleisten, sondern auch die thailändischen Produzenten punkto nachhaltige und zum Beispiel pestizidfreie Herstellung in speziellen Schulungen zu unterweisen. Wir fördern nicht monokulturelle Landwirtschaft. Dabei geht der Trend in

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Richtung Anbaumethoden, welche schon seit jeher erfolgreich angewendet werden und qualitativ sowie gesundheitlich modernen Methoden überlegen sind. Wir investieren in Bewässerung, natürliche Schädlingsbekämpfung und pachten für Bauern nötigenfalls Land.

WEITERE INFORMATIONEN Thai House Oriental Clarastrasse 34 CH-4058 Basel Telefon +41 (0) 61 313 00 15 info@thaihouse.ch www.thaihouse.ch Öffnungszeiten Street Kitchen Mo bis Sa 11.30 – 20.30 Uhr So 11.30 –18.30 Uhr Öffnungszeiten Restaurant Di bis Do 11.30 – 14.00/17.30 – 22.00 Uhr Fr 11.30 –14.00/17.30 – 22.30 Uhr Sa 17.30 – 22.30 Uhr Mo & So geschlossen

Fühlen Sie sich im Restaurant- und Loungebereich im hinteren Teil wie in Thailand und geniessen Sie die Köstlichkeiten in gehobenem Ambiente.

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KENTUCKY SALOON  & STEAKHOUSE EINE EIGENTLICHE – ÜBER 17-JÄHRIGE – ERFOLGSSTORY SEIT SEINER ERÖFFNUNG AM 9. SEPTEMBER 1999! IN EINER EINZIGARTIGEN, AUTHENTISCHEN OLD WEST TOWN MIT DRUGSTORE, POST OFFICE, HOTEL, JAIL USW., KÖNNEN – OB À LA CARTE ODER BANKETT – DIE ZARTESTEN US BLACK ANGUS STEAKS MIT DEN BESTEN TROPFEN AUS DEM NAPA VALLEY IN EINEM URGEMÜTLICHEN CANDLE-LIGHT-AMBIENTE GENOSSEN WERDEN.

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eit Jahren zeichnen der Ex-Manager und Inhaber John Billich, seine Partnerin Karin Schafroth als gute Fee des Hauses sowie Junior Yannick Freiermuth (Fachbereich Service & Küche) als verlässliches Familienteam verantwortlich für eine erstklassige Service- und Produktequalität. Das auf immer wiederkehrenden US-Aufenthalten erworbene Wissen erlaubt es den Gastgebern als Spezialisierung, Produkte von bekannten und erstklassigen Fleisch- und Weinproduzenten aus Texas und Kalifornien auf ihrer Steak- und Wein-Menükarte anzubieten.

zialisierung auch auf grössere Gruppen, Privat- und Firmenbankette massgeblich die Erfolgsgeschichte des Kentucky Saloon & Steakhouse mitbestimmen. Das Führungstrio kennt die Wünsche, Sorgen und Budgetvorgaben von Event-Organisatoren oder Firmenchefs somit aus langjähriger Erfahrung; diese zur Zufriedenheit zu lösen gehört zu den Kernkompetenzen des Kentucky-Teams. Frühzeitige Reservation lohnt sich auf jeden Fall.

Nicht umsonst hat sich das «Kentucky Saloon & Steakhouse» als Inbegriff eines amerikanischen Steakhouse endgültig etabliert und es geschafft, zwischen der authentischen Western-Küche und einer gepflegten Gastronomie Brücken zu schlagen. Auf Wunsch zu buchen sind auch Liebes- und Geburtstagsgedecke, Line-Dance-Crash-Kurse für grössere Gruppen, Nagelbalken, Kutschenfahrten, Specials wie z. B. Dolly Parton Show, Bullrider usw.). Diesem einzigartigen Erlebnisgastronomiekonzept, den legendären Kentucky BBQ Buffets und weiteren Vorzügen wie zum Beispiel Autobahnanschluss (1   Min. ab Autobahnausfahrt), Gratisparkplätze für PW wie auch Cars, ÖV-Anbindung (5  Min. zu Fuss) wird es zugeschrieben, dass die Spe-

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WEITERE INFORMATIONEN ITEN: N GS Z E Kentucky Saloon & Steakhouse ÖFFNU IS SAMSTAG TAG B Gallenweg 22 DIENS 24 UHR 18 BIS CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0) 61 821 21 21 +41 (0) 79 917  71  30 (Bankett direkt) info@kentuckysaloon.ch www.kentuckysaloon.ch


CULINARIUM

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Der perfekte Ort für Ihren Anlass! Feiern Sie Geburtstage, Firmenfeiern oder andere Veranstaltungen bei uns!

Restaurant La Vita

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CULINARIUM

GASTLICHKEIT IN DER VORWEIHNACHTSZEIT

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DAS JAHR NEIGT SICH DEM ENDE ZU UND MIT DEM ADVENT BEGINNT DIE BESINNLICHE VOR-WEIHNACHTSZEIT – DIE ZEIT AUCH, IN DER VIELE FIRMEN UND UNTERNEHMUNGEN IHRE WEIHNACHTS- ODER JAHRESESSEN DURCHFÜHREN.

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erne verwöhnen wir Sie zu diesen Anlässen ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen in unseren Räumlichkeiten, d.h. in einer gemütlichen Gaststube mit 35 Sitzplätzen und in einem schönen Saal mit max. 50 Sitzplätzen.

Auch für Familienfeste, Geburtstage, Hochzeiten, Taufessen und vieles mehr empfehlen wir Ihnen unsere gutbürgerliche Küche mit kreativ zubereiteten Gerichten. Verwendet werden hausgemachte, frische und saisonale Zutaten aus der Region, die wir mit viel Freude und Leidenschaft verarbeiten. Unser Ausflugsziel für Jung und Alt mitten in der Natur mit tollem Spielplatz und vielen Tieren lädt zum Verweilen und Erholen ein. Geniessen Sie die Zeit abseits vom Trubel und lassen Sie sich verwöhnen. Das Egglisgraben-Team freut sich auf Ihre Reservation und Ihren Besuch!

WEITERE INFORMATIONEN Restaurant Egglisgraben CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0) 61 823 18 18 +41 (0) 61  823 18 20 restaurant@egglisgraben.ch www.egglisgraben.ch Öffnungszeiten Mittwoch bis Samstag: ab 11 Uhr (Küche bis 21 Uhr) Sonntag: 11 Uhr bis 19 Uhr (Küche bis 18 Uhr) Montag und Dienstag Ruhetag

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CULINARIUM

  Vanille

DIE KÖNIGIN DER GEWÜRZE SCHON VOR 400 JAHREN WAR IHRE MAJESTÄT ELISABETH I. VON ENGLAND (1533 –1603) EIN GROSSER FAN DES SÜSSEN GEWÜRZES, DAS DER APOTHEKER HUGH MORGAN IN IHREN PUDDING MISCHTE. DIE KOSTBAREN SCHOTEN ­BESORGTE ER VON ENGLISCHEN PIRATEN, DIE DAS DAMALS HERRSCHENDE SPANISCHE VANILLEMONOPOL AUF IHRE EIGENE ART UMSCHIFFTEN. IHRE KÖNIGLICHE HOHEIT ELISABETH I. WEIGERTE SICH VON DA AN STANDHAFT, ETWAS ZU ESSEN ODER ZU TRINKEN, DAS NICHT MIT DEM FEINSTEN ALLER TROPISCHEN GEWÜRZE ANGEREICHERT WAR.

von Helena Ugrenovic

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eit Beginn ihrer Verwendung ist Vanille eines der weltweit bedeutendsten und wertvollsten Aromen und diente den Menschen sowohl als Heilmittel, Droge als auch Gewürz. Während die Schoten der «Vanilla planifolia», wie ihr botanischer Name lautet, hauptsächlich zum Aromatisieren von Lebensmitteln eingesetzt werden, verwenden die Tabak- und die Parfümindustrie die Kerne der «Vanilla planisolia».

DIE REISE ÜBER DEN OZEAN Ursprünglich stammt Vanille aus Mexiko, wo die Azteken schon seit Jahrhunderten ihr bitteres Kakaogetränk damit süssten. Als die Spanier 1519 das Land eroberten, fanden die länglichen, schwarzbraunen Früchte der Orchideen ihren Weg nach Europa. Mit der Kolonialisierung Mittelamerikas transportierten die Spanier das kostbare Gewürz auf Handelsschiffen nach Europa, wobei die Ausfuhr der lebenden Vanillepflanze strengstens untersagt war, hätte dies doch die Mono­polstellung der Spanier im Vanille­handel g­ efährdet. Irgendwie gelang es 1807 mutigen Schmugglern dennoch, Jungpflanzen nach Europa zu transportieren, von wo aus diese ihren Weg auf die indonesische Insel Java und die Insel La Réunion im Indischen Ozean fanden.

EHESTIFTERINNEN Die Orchideen gediehen unter den klimatischen Verhältnissen der Inseln zwar prächtig, doch bildeten sich keine Früchte. Dreissig Jahre lang dau-

erte die vergebliche Suche nach den Gründen dafür, bis der belgische Botaniker Charles Morren herausfand, dass im Heimatland Mexiko bestimmte Insekten und Kolibris, die sowohl auf Java als auch La Réunion fehlten, für die Bestäubung der Orchideen zuständig waren. Ein kleiner Pinsel sollte die Arbeit der natürlichen Bestäuber aus Mexiko ersetzen, und so wurden die Orchideen von Hand bestäubt, was schlussendlich 1841 zu einem Erfolg führte und die ersten Vanilleschoten ausserhalb Mexikos gediehen. Die Alleinherrschaft der Spanier über den Vanillehandel war beendet. Das Befruchten der Blüten in den Monaten September bis Dezember wird ausschliesslich von Frauen, sogenannten Ehestifterinnen, durchgeführt, die bis zu 1000 Blüten täglich schaffen. Heute zählen Madagaskar und La Réunion, woher die Bourbon-Vanille stammt, zu den wichtigsten Vanille­lieferanten.

DAS ZWEITTEUERSTE GEWÜRZ DER WELT Die Preise für Vanille variieren seit jeher sehr stark. In der Regel kostet eine einzelne Schote zwischen drei und fünf Euro. Als Coca-Cola im Jahr 2002 die Vanille Coke auf der Basis von echter Vanille produzierte, führte der gestiegene Bedarf des Gewürzes zu einer wahren Preisexplosion und stieg der Kilopreis auf 500 US-Dollar.

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nsere Kernkompetenz liegt im Vertrieb von hochwertigen und innovativen Premium-Marken, die in der Schweiz durch umfangreiche klinische Forschung entwickelt und unterstützt werden. Unsere schweizerischen Nischenprodukte sind ergebnisorientiert und geniessen eine beeindruckende internationale Anerkennung. Es ist unser Ziel, mit Niederlassungen in der Schweiz und in London, das Pure-Swiss-Aesthetics-Konzept gezielt im schweizerischen Markt zu etablieren. Die persönliche Kundenbetreuung sowie ein hochstehender Rundumservice zählen zu unseren zentralen Leistungsmerkmalen. Alle Produktlinien SWISSCODE Pure, SWISSCODE Bionic, VETIA FLORIS, VETIA MARE sowie Aveda sind direkt bei Pure in der Bäumleingasse 14 oder neu unter www.pureswissboutique.com erhältlich.

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DIE KRAFT DER PFLANZLICHEN STAMMZELLEN Stammzellen haben eine reparierende und verjüngende Wirkung. Die Schutzfunktion die von Stammzellen ausgeht, wurde auf die Bionic-­ Produkte übertragen. Die Haut wird dadurch vor schädlichen Einflüssen bewahrt und ihr Well-Aging-Potenzial gefördert. Die kultivierten Stammzellen, die in die Komposition der SWISSCODE Bionic Seren eingehen, schützen hervorragend gegen Oxidation, UV-Strahlen, Feuchtigkeits- und Kollagenverlust sowie gegen Entzündungen.

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BEAUTY & GESUNDHEIT

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  Nageltrends

«SIEH EINMAL, HIER STEHT ER, PFUI, DER STRUWWELPETER! AN DEN HÄNDEN BEIDEN LIESS ER SICH NICHT SCHNEIDEN SEINE NÄGEL FAST EIN JAHR; KÄMMEN LIESS ER NICHT SEIN HAAR. PFUI, RUFT DA EIN JEDER, GARSTGER STRUWWELPETER!» STRUWWELPETER REBELLIERTE MIT SEINEN LANGEN KRALLEN GEGEN SEINE ELTERN, WOHINGEGEN DIE VORNEHMEN SPANIERINNEN IM 14. JAHRHUNDERT SICH CIRCA 20 ZENTIMETER LANGE FINGERNÄGEL WACHSEN LIESSEN UND DIESE BLITZEBLANK POLIERTEN, UM DAMIT ZU BEEINDRUCKEN. HEUTE FINDET SICH VON MIKROGEMÄLDEN, PORTRAITS, BUNTEN KONFETTIS, LEUCHTENDEN PUNKTEN, MARMOR-LOOK, BLUMEN, BLÜTEN, KAROMUSTERN BIS HIN ZU POP ART ALLES ERDENKLICHE AUF FINGERNÄGELN. von Helena Ugrenovic

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n der Tierwelt sind Klauen, Hufe oder Krallen das Pendant zum menschlichen Nagel. Bei den Primaten wird die gewölbte, durchscheinende Keratinplatte auf der Oberseite der Finger- und Zehenspitzen als Nagel bezeichnet. Einerseits dienen sie dem Schutz der Finger­kuppen, andererseits unterstützen sie die Greiffunktion. Technisch betrachtet stellen Nägel ein Widerlager für die sensiblen Fingerbeeren dar, liegen auf dem Nagelbett und sind dermassen stark mit diesem verbunden, dass sie als wirksames Kratz-, Zupf- und Ritzwerkzeug eingesetzt werden können. Etwa 0.5 bis 1.2 Millimeter wachsen die verschiedenen Nägel pro Woche und erreichen im Laufe des Lebens eines 80-jährigen Menschen eine stolze Länge von ungefähr 28 Meter. Das Überbleibsel der Evolution, aus dem zwar Krankheiten und Störungen des menschlichen Organismus herausgelesen werden können, dient seit jeher als Fashion-Fläche des menschlichen Körpers und ist heute ein Zeichen der Weiblichkeit.

JAHRTAUSENDEALTE KUNST Die Verschönerung und Verzierung von Nägeln ist keine Erfindung der Moderne, sondern reicht mehr als 5000 Jahre zurück zu den Hochkulturen der Antike. Zum Schönheits- und Pflegeritual gehörten auch die Nägel, und meistens symbolisierten diese auch den sozialen Status sowohl bei Frauen als auch Männern. Bei den Ausgrabungen der königlichen Grabanlagen in Ur, einer der ältesten sumerischen Stadtgründungen und altes Zentrum von Mesopotamien, dem heutigen Irak, wurde ein Manikür-Set aus purem Gold geborgen, das grüne und schwarze Nagelfarbe aus Khol enthielt. In China, Ägypten, Indien und bei den Inkas übertrumpften sich die Kunstwerke des Nagel-Designs, die mit ausgefallener Kreativität zelebriert wurden. Mit einer Mischung aus Bienenwachs, Gelatine, Eiweiss und Gummiarabikum, einem Exsudat aus dem Pflanzensaft von Verek-Akazien, färbte man vor 5000 Jahren in China die Fingernägel und erzielte durch das Beifügen der Blüten von Orchideen und

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Rosen Farbschattierungen, wobei Rot- und Schwarzschattierungen auf der Beliebtheitsskala Platz eins beherrschten. Ein weiterer damaliger Trend war es, die Fingernägel in den Farben der herrschenden Kaiserdynastien zu färben, und zu Zeiten der Zhou-Dynastie verzierte der Adel sie zusätzlich mit Edelsteinen, Gold- und Silberstaub. Im alten Ägypten schlug das Herz der Damenwelt gleichermassen für rote Fingernägel und ihre soziale Schicht drückten sie mit der Farbschattierung aus. Je höher die soziale Klasse, der sie ange­hörten, desto dunkler war der Rotton. Genauso in Indien, wo das Färben der Fingernägel mit der Hennapflanze erfolgte und in erster Linie eine soziale Bedeutung darstellte.

URSPRUNG VON NAGELMODELLAGE UND NAIL ART Die ersten künstlichen Fingernägel stammen aus der Ming-Dynastie (1368 bis 1644) im Kaiserreich China, die hauptsächlich von adligen Männern getragen wurden. Diese verlängerten ihre Nägel mit Seide, Reispapier und verstärkten sie mit Porzellanpulver, mit dem bereits Cleopatra ihre Nägel verlängerte. In der Qing-Dynastie, ab 1644, entstand das wohl ausgefallenste Nageldesign. Die kostbaren «Nagelschützer» oder «Nagelwächter», die teilweise aus Gold und Silber angefertigt und edel verziert wurden, sehen aus wie gewaltige, spitz zulaufende Fingerhüte, in die Edelsteine eingelegt und die mit einer aufwendigen Emaille-Technik, der Cloisonné, verziert wurden. Meistens wurden diese Artefakte am kleinen Finger sowie am daneben liegenden Finger getragen. Wie in allen anderen Hochkulturen demonstrierte jemand mit Nagelwächtern sowie gefärbten Fingernägeln, dass er oder sie keine Arbeiten verrichten und nicht den kleinsten Finger rühren musste, weil alles von Dienern und Bediensteten ausgeführt wurde. Heute schmücken lediglich Tempeltänzerinnen in Thailand ihre Finger mit Nagelwächtern. Jedoch sind hinsichtlich der Verzierungskunst der Fingerspitzen keine Grenzen gesetzt.


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BEAUTY & GESUNDHEIT

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JEDER UND JEDE ZWEITE LEIDEN UNTER FUSSPROBLEMEN. EINE DER HAUPTURSACHEN – NEBEN MEDIZINISCH BEDINGTEN INDIKATIONEN – SIND UNBEQUEME UND UNGEEIGNETE SCHUHE. ABHILFE KANN DA DAS FACHGESCHÄFT «GLÜCKLICHE FÜSSE AG» AN DER LEIMENSTRASSE 44 IN BASEL FÜR QUALITATIV HOCHWERTIGE, FUSSGERECHTE SCHUHE SOWIE FÜR OPTIMALE BERATUNG SCHAFFEN. INTERVIEW MIT GORDANA ENGEL

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b bequeme Schuhe für Alltag, Beruf, Freizeit oder Sport – seit vielen Jahren steht den Kundinnen und Kunden ein grosses Angebot an bekannten Marken wie Jacoform, Waldläufer, Christian Dietz, Fidelio, Stuppy, Hartjes, Finn-Comfort oder Lienhard zur Auswahl. Das dreiköpfige, bestens ausgebildete Team der «Glückliche Füsse AG» findet für die Kundschaft nach eingehender Beratung mit Garantie den richtigen Schuh. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Gordana Engel, Inhaberin und Geschäftsführerin der «Glückliche Füsse AG», über die spezifischen ­Bedürfnisse der Kundschaft, das breite Schuhangebot und die damit ­zusammenhängende Geschäftsphilosophie. «Geschäftsführer»: Können bequeme Schuhe auch modischen An­ sprüchen gerecht werden? Gordana Engel: Unbedingt. Heute bieten die Hersteller nicht nur einfach fussgerechte, bequeme und gesunde Schuhe an, sondern legen auch grossen Wert auf modisches Aussehen. Mittlerweile gilt es sogar als «stylish», gewisse Modelle aus unserem Sortiment zu tragen. Was zeichnet denn die Schuhe aus dem Sortiment der «Glückliche Füsse AG» aus? Sie sind qualitativ hochwertig und werden ausschliesslich in Europa aus chemisch unbedenklich behandeltem Leder sowie anderen Materialien hergestellt. Sie sind atmungsaktiv und haben zum Beispiel Sohlen, die einen trittsicheren Schritt und eine gute Körperhaltung ermöglichen. Zentral ist natürlich bei allen Schuhen ihre fussgerechte Form, das heisst, der Fuss muss bequem, ohne Einengungen, Platz im Schuh haben. Die meisten unserer Schuhe eignen sich auch für Einlagen, was insofern wichtig ist, als dass Orthopäden Kunden oft speziell zu uns schicken. Die «Glückliche Füsse AG» bietet aber weit mehr, als nur bequeme Schuhe zu verkaufen? Neben unserer grossen Auswahl finden die Kundinnen und Kunden bei uns auch spezielle Grössen. So führen wir für Damen Schuhe in den

Grössen 34 bis 44 und für Herrn von 38 bis 50. Ein wichtiger Teil unserer Tätigkeit ist auch die ausführliche Beratung der Kundschaft. Dank unserer grossen Erfahrung können wir für jedes medizinische Problem und jedes Bedürfnis die richtige Lösung und das richtige Schuhmodell finden. In Zusammenarbeit mit einem Schuhmacher können wir auch Reparaturen ausführen. Welche Bedeutung hat der Online-Shop? Daran führt heute ja kein Weg vorbei, deshalb hat die Kundschaft auch die Möglichkeit, via Internet ihre Bestellungen auszuführen. Hauptsächlich bieten wir Schuhe und Zubehör der bekannten dänischen Marke Jacoform an, die wir seit vielen Jahren exklusiv für die Schweiz und Liechtenstein vertreten.

WEITERE INFORMATIONEN Glückliche Füsse AG Leimenstr. 44 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 261 15 45 Telefax +41 (0)61 261 15 03 info@jacoform.ch www.engelschuhe.ch Öffnungszeiten Montag 14 – 18.30 Uhr Dienstag bis Freitag 9 –18.30 Uhr Samstag 10 –16 Uhr

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KOLUMNE

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BEHINDERTEN-POLITIK UND CYBATHLON THOMAS RUEPP Geschäftsführer und Unternehmer Stiftung Basler Orthopädie CH-4002 Basel Basler Orthopädie® René Ruepp AG Austrasse 109 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 205 77 77 th.ruepp@rene-ruepp.ch www.rene-ruepp.ch

H

indernisparcours mit Beinprothesen, Parcours mit motorisierten Rollstühlen, Fahrradrennen mit elektrischer Muskelstimulation, virtuelles Rennen mit Gedankensteuerung, Geschicklichkeitsparcours mit Armprothesen oder Parcours mit robotischen Exoskeletten – der CYBATHLON, ein von der ETH Zürich organisierter Wettkampf für Menschen mit Behinderungen, welche die neuesten technischen Assistenzsysteme anwenden, bot anlässlich seiner Weltpremiere am 8. Oktober in Kloten eine eindrückliche Show und zeigte die technischen Möglichkeiten auf, welche heute Menschen mit körperlichen Behinderungen zur Verfügung stehen. So weit, so gut, wäre da nicht unsere Politik, welche – von links bis rechts  – Menschen mit Behinderungen lediglich als Kostenfaktoren betrachtet. Politiker scheinen um ihr Renommee zu fürchten, wenn sie sich mit Behinderten-Themen beschäftigen. Ein Trauerspiel bietet zudem der destruktive und antivolkswirtschaftliche Umgang der Politik mit der IV, welche einstmals als System und soziale Einrichtung eine der besten weltweit war, zurzeit aber eigentlich genötigt wird, vor allem zu sparen. Wie kann es sein, dass in Deutschland jedem Beinamputierten ein Satz von drei Prothesen zur Verfügung steht, in der reichen Schweiz aber gerade noch ein Stelzbein erlaubt wird, weil es ja nichts kosten darf? Wie kann es sein, dass – obwohl moderne Robotertechnik verfügbar wäre – die Politik moderne Prothesen mit mehr Sicherheit, mehr Komfort und mehr Leistung aus Kostengründen verhindern kann? Was nützt da ein wegweisender Event wie der CYBATHLON, wenn die Schweiz nicht bereit ist, entsprechende Hilfen zu finanzieren, obwohl der Bund in New York bei der UN das Behinderten-Konkordat unterschrieben hat? Aber offensichtlich weiss man nicht, was diese Unterschrift auch konkret bedeutet, nämlich – unter anderem – Geld

in die Hand zu nehmen um Rollstuhlfahrern den Weg in die Gesellschaft zu ebnen. Die Politik hat auch grosse Mühe die IV und Menschengruppen mit Handicap aus volkswirtschaftlichem Blickwinkel zu betrachten. So sollen Hilfsmittel körperlich handicapierte Menschen in den Arbeitsmarkt führen. Wenn hingegen diese Hilfsmittel gekürzt werden, finden diese Menschen nicht in den Arbeitsmarkt, und es fallen stattdessen automatisch mehr Renten an. Solche Wege in die Sackgasse sind unter anderem Politikern wie dem freisinnigen und von Sparzwängen besessenen Natio­ nalrat Werner Müller zu «verdanken», der mit Unterstützung des Schweizerischen Gewerbeverbandes im Jahre 2008 eine 20-prozentige Kürzung durchgeboxt hatte. Dass diese Sparübung mehr als einfach nur kontraproduktiv war und ist, zeigt allein die Tatsache, dass Hilfsmittel nur noch 0.45 Prozent des IV-Etats ausmachen, während die Renten mit mehr als 50 Prozent zu Buche schlagen. Des Weiteren fungiert aus lauter politischem Sparzwang in den letzten 20 Jahren ein Verein (SAHB) als Kontrollstelle der Hilfsmittelkosten, was mehr kostet, als die IV durch Kontrollen einspart. Kontrollen gehören zwar als Instrument in diesen Bereich, aber nur, wenn sie sinnvoll sind. Den Politikern von links bis rechts sei deshalb ins Stammbuch geschrieben: Versuchen Sie doch Geld auszugeben, um Geld zu sparen, das wäre Volkswirtschaft im Positiven! Weil dieser Gedanke aber nicht – oder noch nicht – Allgemeingut ist, muss man von einem ernüchternden Fazit reden. Es sollte auch allen bekannt sein, dass die IV kein gewinnorientiertes Unternehmen ist, sondern ein sozialer Leistungsträger, der nun mal etwas kostet. Aber mit einem volkswirtschaftlichen Leitsystem wäre dieser Leistungsträger gut bedient. So sollten Sie es sehen, liebe Politiker, und nicht nur einfach auf die vermeintlich geniale Lösung kommen, die Sparschraube anzuziehen!

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SPORT & FREIZEIT

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2017

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SPORT & FREIZEIT

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DIE ERFOLGSGESCHICHTE SOLL WEITERGEHEN

DIE VOLLEYBALLERINNEN VON SM’AESCH PFEFFINGEN STARTETEN NACH DER ERFOLGREICHSTEN SAISON DER VEREINSGESCHICHTE IM OKTOBER IN DIE NEUE MEISTERSCHAFT. DAS TEAM UM HEADCOACH TIMO LIPPUNER, DAS LETZTE SAISON MIT MEISTERSCHAFTSRANG ZWEI FÜR AUFSEHEN SORGTE UND AUSSERDEM DAS VIERTELFINALE DES CEV CHALLENGE CUP ERREICHTE, WIRD ZWAR AUCH IN DER NEUEN SAISON LIGA-KRÖSUS VOLERO ZÜRICH KAUM SCHLAGEN KÖNNEN, HAT SICH ABER KLAR ALS ZWEITBESTE MANNSCHAFT DER SCHWEIZ ETABLIERT. INTERVIEW MIT WERNER SCHMID von Niggi Freundlieb

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ach dem Wegzug von Captain und Topscorerin Kerley Becker, welche in die Deutsche Bundesliga wechselte, konnte mit der Slowakin Monika Smitalova ein ebenbürtiger Ersatz gewonnen werden. Im Kader sind mit den Schweizerinnen Thays Deprati, Laura Künzler, Madlaina Matter, Maja Storck, Barbara Garcia Duarte (BRA) und Anu Ennok (EST) sechs Spielerinnen, die dem Team bereits letzte Saison ihren Stempel aufdrückten. Die Abgänge von Koch, Leu, Sacher, Manoela Garcia Duarte und Jekaterina Stepanova wurden durch drei Talente aus der Schweiz kompensiert (Lorenz, Wenger und Sulser). Als weitere ausländische Verstärkungen sind

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die Bulgarin Vasileva und als Nachfolgerin der Passeuse Rosane Maggioni die Holländerin Tess von Piekartz zum Team gestossen. Leider konnte Sm’Aesch Pfeffingen wegen der Spiele um die WM-Qualifikation 2017 die Saisonvorbereitung nur mit einem Rumpfteam absolvieren. Da das Team mit fünf Spielerinnen das Gerippe der Schweizer Nationalmannschaft stellt, welche zudem von Sm’Aesch-Headcoach Lippuner trainiert wird, und zwei ausländische Spielerinnen ebenfalls bei ihren Nationalteams weilten, kann nicht unbedingt von einer optimalen Vorbereitung gesprochen werden. Dennoch gibt sich im Interview Präsident und Teammanager Werner Schmid auch für die laufende Saison


SPORT & FREIZEIT optimistisch, was Ziele des Teams anbelangt, und bekräftigt, auch in Zukunft auf finanzielle Abenteuer zu verzichten. «Geschäftsführer»: Sie sind zwar bekannt dafür, dass Sie vornehm­ lich im «Hier und Jetzt» leben, dennoch musste mit dem 2. Meister­ schaftsplatz die letzte Saison auch für Sie als Präsident und Teamma­ nager ein Höhepunkt Ihrer Tätigkeit für Sm’Aesch gewesen sein? Werner Schmid: Hundertprozentig – mehr ist zurzeit im Schweizer Damenvolleyball nicht zu erreichen. Für den Verein, aber auch für die gesamte Region sind die Erfolge unserer Volleyballerinnen mehr als nur ein Ausrufezeichen und beste Werbung für den Sport. Dieses «Ausrufezeichen» basiert aber nicht ausschliesslich auf den sportlichen Leistungen des Teams? Zuerst möchte ich festhalten, dass das Team während der ganzen Saison hervorragend gespielt hat und als gewachsene Einheit aufgetreten ist. Davor ziehe ich den Hut. Ich bin aber natürlich auch stolz darauf, dass sich unsere Philosophie bewährt hat, nicht mit einem grossen Budget anzutreten, sondern gezielt junge Schweizer Talente zu fördern und in das Team einzubauen. Es ist kein Zufall, dass Maja Storck zur besten Nachwuchsspielerin der Schweiz, zum «Youngster of the Year», gewählt worden ist.

welche zudem die Hälfte der Nationalmannschaft stellt, tatsächlich so schwierig, dementsprechende Einnahmen zu generieren, um zu­ mindest national konkurrenzfähig zu sein? Realistischerweise ist auf dem räumlich begrenzten Platz Basel – und ich anerkenne dies neidlos – für Sponsoren vor allem die Fussball-Premium-Marke FC Basel im Fokus. Bei Volleyball – trotz grosser Erfolge – Handball, Eishockey oder Basketball fliessen die Sponsorengelder dementsprechend weniger üppig. Dennoch kann Sm’Aesch Pfeffingen für Sponsoren interessante Möglichkeiten bieten. So gibt es vor jedem Heimspiel – und da sind wir die Einzigen in der Region – in der Basler Zeitung jeweils eine ganze Seite, wo sich Sponsoren präsentieren können. Ausserdem schalten wir vor jedem Heimspiel Radiospots. Dies und weitere Sponsoringprodukte, die wir abgestimmt auf die Bedürfnisse von Sponsoren entwickeln, sollten vor allem für KMU den sympathischen Rahmen bilden, zusammen mit uns jungen Menschen zu ermöglichen, einen höchst attraktiven Sport auf höchstem Niveau ausüben zu können.

WERNER SCHMID Alter: 66 Zivilstand: verheiratet, ­ 2 Kinder Erlernter Beruf: Maschinen­ ingenieur HTL Heutige Position: Inhaber, Garage Schmid Reinach; Präsident Sm’Aesch Pfeffingen, Teammanager Hobby: Golf, Volleyball, Poker

Wäre es denn überhaupt denkbar, mit genügend finanziellen Mitteln am Liga-Ersten Volero vorbeizuziehen? Nein. Mit den rund drei Millionen, die den Zürchern pro Saison zur Verfügung stehen, können und wollen wir nicht mithalten. Sm’Aesch Pfeffingen wird auch im Zukunft nicht mehr ausgeben, als in der Kasse ist, und finanzielle Abenteuer wird es nicht geben. Ist auch unter diesem Aspekt der Entscheid zu sehen, auf die Champions-League-Qualifikation zu verzichten? Teilweise. Konkret entspricht die Höhe unserer Halle nicht den vom internationalen Verband vorgeschriebenen Massen. Wir haben uns zwar um eine Ausnahmegenehmigung bemüht, aber vergebens. Der Umzug an einen anderen Ort für die Heimspiele wäre mit hohen Kosten verbunden gewesen, wie natürlich auch ein Hallenneu- oder Umbau sowohl zeitlich wie finanziell keine Option war und ist. Womit wir halt doch wieder beim «liebe Geld» gelandet sind – ist es denn für die zweitbeste Damen-Volleyballmannschaft des Landes,

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WEITERE INFORMATIONEN Werner Schmid Präsident Sm’Aesch Pfeffingen Telefon +41 (0)79 320 63 43 ws@garageschmid.ch www.smaeschpfeffingen.ch

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SPORT & FREIZEIT

KINDER INS SPIEL BRINGEN

  Kinderbüro Basel

SEIT 15 JAHREN MACHEN WIR ERNST, WENN ES DARUM GEHT, DIE SICHT DER KINDER EINZUBEZIEHEN. WIR SIND DIE ANLAUFSTELLE FÜR KINDERANLIEGEN UND KINDERRECHTE IN BASEL. DAMIT KINDER ALS EXPERTEN IHRER EIGENEN ANLIEGEN ZU WORT KOMMEN UND GEHÖRT WERDEN, UND ZWAR AUF AUGENHÖHE UND UNVERFÄLSCHT, ENGAGIEREN WIR UNS IN POLITIK, MEDIEN UND DER ÖFFENTLICHKEIT FÜR LÖSUNGEN, DIE AUCH BEI DEN KINDERN ANKOMMEN UND NICHT NUR BEI DEN ERWACHSENEN. von Mirjam Rotzler

In 15 Jahren hat das Kinderbüro viel bewirkt.

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inder kennen ihre Bedürfnisse und können diese benennen. Sie sind Experten in eigener Sache. Mit dieser Haltung arbeiten wir mit den Kindern. Es ist – neben der Umsetzung eines verbrieften Rechts – eigentlich nur logisch, Kinder zu befragen und in Entscheidungen einzubeziehen, wenn sie direkt davon betroffen sind. Das Kinderbüro Basel bezeichnet Kinder gerne als «Expertinnen und Experten in eigener Sache». Was sind «eigene Sachen»? Natürlich geht es rund ums Spiel, es erstaunt deshalb nicht, dass Fachexperten der Verwaltung seit Jahren auf die Hilfe der Kinderexperten zählen, wenn es um die Gestaltung von Spielplätzen geht. Denn sie erhalten im Dialog auf Augenhöhe mehr Pla-

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nungssicherheit, können die Zufriedenheit der Nutzergruppe steigern und mit einer Reduktion des Vandalismus rechnen. Dieser ökonomische Vorteil kommt auch in vielen anderen Bereichen zum Tragen, so zum Beispiel bei der Verkehrs- oder Schulhausplanung. Von Expertengesprächen zwischen Kindern und erwachsenen Fachpersonen profitieren auch die Kinder. Kinder, die sich in adäquater Form zu ihren Angelegenheiten äussern können, erhalten wertvolle Impulse für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Dadurch, dass sie gefragt werden, erfahren sie, dass ihre Meinungen und ihre Anliegen wichtig sind. Sie erleben, dass Erwachsene zuhören und ihre Bedürfnisse wirklich verstehen. Zudem lernen Kinder demokratische Werte und Prozesse kennen


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Projekte mit Kindern durchgeführt

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Pausenhöfe und Spielplätze mit Kindern umgestaltet

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Ideen der KinderMitWirkung umgesetzt

6

Mitarbeiterinnen

10 ’0 0 0

Autofahrer in der 30er-Zone angehalten (Kids & Cops)

3 Mal jährlich erhalten 10’000 Kinder den Ferienkalender

Mirjam Rotzler ist Geschäftsführerin im Kinderbüro Basel.

und erleben sich als Menschen, die etwas bewirken können. Diese Erfahrung der Selbstwirksamkeit gibt ihnen wiederum Selbstvertrauen und bestärkt sie, sich verantwortungsvoll für ihre Anliegen und ihr Umfeld einzusetzen.

ES PROFITIERT DIE GESELLSCHAFT Wir sind überzeugt, dass das Potenzial der Kinderexperten noch längst nicht ausgeschöpft ist. Wir erleben, dass manche erwachsene Fachpersonen zu Beginn skeptisch sind, weil sie Kinder nicht überfordern oder enttäuschen wollen. Sie fragen sich vielleicht auch, ob sie die Ergebnisse eines Partizipationsprojekts mit Kindern professionell verwerten können. Für diese Fragen fühlen wir uns zuständig. Wir verstehen uns als Profis, die zwar nicht in jedem Fachbereich spezialisiert, jedoch in der Lage sind, die Ziele der erwachsenen Experten mit den Fähigkeiten der Kinderexperten zu verknüpfen und gemeinsam ein individuelles Vorgehen zu entwerfen. Kinderbedürfnisse haben eine gesellschaftliche Dimension. Es werden Mittel und Wege gesucht, die den Kindern und allen weiteren involvierten Personen ermöglichen, ein relevantes Kinderbedürfnis zugunsten der Kinder und der Gemeinschaft wirkungsvoll umzusetzen.

PARTNERSCHAFT FÜR DIE NÄCHSTE GENERATION

§§ Beteiligung in Kitas: Kinder können mit den geeigneten Methoden und der richtigen Haltung der Betreuungspersonen bereits im frühen Kindsalter aktiv mitwirken und den Kita-Alltag mitprägen. Die Erfahrungen aus einem erfolgreich abgeschlossenen Pilotprojekt werden in den nächsten Jahren weitere Kitas begleiten, um Strukturen und Beteiligungsforen einzurichten, damit die Kinder mitwirken und -gestalten können. Das gesunde Heranwachsen der Kinder steht hier im Mittelpunkt.

BA S L E R U N T E R N E H M E R F Ü R K I N D E R Das Kinderbüro Basel sucht Unternehmer aus der Region Basel für eine Partnerschaft. Wir wenden uns an hiesige Unternehmer, die unsere junge Generation zum aktiven Mitwirken unterstützen möchten. Die Kinder, die gelernt haben, dass ihr Mitmachen, ihre Meinung ernst genommen wird, identifizieren sich mit ihrer Lebenswelt und lernen für das Leben. Sie tragen Sorge und setzen sich für das Geschaffene ein. Unterstützen Sie uns in der Arbeit, die Kinder fit zu machen für ein gesellschaftliches Engagement. Bringen Sie mit uns Kinder ins Spiel!

Damit diese gemeinsamen Projekte zwischen Generationen und Gremien gelingen, braucht es in erster Linie die Offenheit von allen Beteiligten und die Bereitschaft, die Kinder als Experten und «Mitspielende» ernst zu nehmen, sich auf Neues einzulassen und sich eventuell von Gewohntem zu lösen. Wir legen grosses Gewicht auf die sorgfältige Wahl des Settings und der Methoden. Um sich ein klareres Bild verschaffen zu können, stellen wir im Folgenden aktuelle Projekte vor: §§ KinderMitWirkung: In der KinderMitWirkung arbeiten aktuell rund 50 Kinder an selbst gewählten Themen für eine kinderfreundliche Stadt. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.kindermitwirkung.ch. §§ Polit-Baukasten: Eine Gruppe von Basler Grossräten und Grossrätinnen und das Kinderbüro Basel erarbeiten gemeinsam Foren für den niederschwelligen Austausch von Kindern, Jugendlichen und Vertreterinnen aus der regionalen Politik und/oder der Verwaltung: zum Beispiel Rathausführungen für Kinder, PolitiKids oder die Begleitung von Schulen, die ein Beteiligungsforum einrichten wollen.

WEITERE INFORMATIONEN Kinderbüro Basel Auf der Lyss 20 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 263 33 55 Postkonto     40-250884-5 www.kinderbuero.ch

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  FC Reinach

IN DER SPORT- UND FREIZEITANLAGE FIECHTEN LIEGT DIE ZUKUNFT AUF DEM SPORTPLATZ «EINSCHLAG» IN REINACH SOLL DER NEUBAU DES WOHN- UND BÜROZENTRUMS FÜR KÖRPERBEHINDERTE (WBZ) ENTSTEHEN. FÜR DEN FC REINACH WÜRDE DIES BEDEUTEN, DASS ER DIE AUF DEM AREAL GENUTZTEN SPIEL- UND TRAININGSFLÄCHEN VERLASSEN MÜSSTE. ALS ALTERNATIVE STEHT ABER BEREITS PLATZ IN DER SPORT- UND FREIZEITANLAGE FIECHTEN ZUR DISKUSSION. INTERVIEW MIT ROLAND MING von Niggi Freundlieb

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uf dem vom FC Reinach genutzten und im Besitz der Bürgergemeinde befindlichen Sportplatz «Einschlag» mit dem Natur- und dem in die Jahre gekommenen Kunstrasenfeld sowie dem Clubhaus soll das WBZ bis Ende 2019 einen Neubau erhalten, weil der Altbau von 1975 den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Das WBZ unterhält zwei Gebäude mit 70 Wohnplätzen für körperlich behinderte Menschen und bietet Menschen mit Handicap 120 Arbeitsstellen, welche in den Bereichen Datenverarbeitung, Treuhand und Buchhaltung tätig sind. Darüber hinaus verfügt das WBZ über ein Restaurant, ein Atelier sowie eine Druckerei. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» unterstreicht Roland Ming, Präsident des FC Reinach, das gute Verhältnis mit dem WBZ und der Gemeinde sowie die einvernehmliche Suche nach einer Ersatzlösung für den FC Reinach. «Geschäftsführer»: Zuerst allerdings die Frage: Wie gross sind die Chancen des FC Reinach für den Aufstieg in die 2. Liga Interregional? Roland Ming: Ich hoffe natürlich, dass wir nicht wieder auf der Ziellinie abgefangen werden. Die Chancen auf den Aufstieg stufe ich als sehr gut ein, denn alle – Spieler und Club – ziehen an einem Strick,

und die Qualität des Teams sowie die Einstellung der Mannschaft sprechen eindeutig für einen Aufstieg. Wenn ein Club seine Heimstatt verliert, tönt das eigentlich drama­ tisch  – wie kommentieren Sie den Verlust des Sportplatzes «Einschlag»? Ich würde nicht von einem Verlust, sondern von einer Chance sprechen, denn schon heute reicht der Platz auf dem Sportplatz «Einschlag» nicht aus, und bereits jetzt müssen wir für einzelne Spiele und Trainings auf die Sportund Freizeitanlage Fiechten ausweichen. Deshalb wird eine Gesamtlösung in der Sport- und Freizeitanlage Fiechten dem FC Reinach viel bringen. Wie würde denn diese Lösung in der Sport- und Freizeitanlage Fiechten konkret etwa aussehen? Neben dem bestehenden Naturrasen soll im Areal Fiechten ein Kunstrasenfeld erstellt werden. Insgesamt hätten wir dann bis zu drei Spielfelder zur Verfügung. Geplant ist zudem ein Garderoben- und Materialgebäude inklusive Klubhaus im Obergeschoss. Damit könnten wir Spielund Trainingsbetrieb – der FC Reinach unterhält 26 Teams – an einem Ort zusammenlegen, was die Arbeit und die Übersicht für die Trainer enorm vereinfachen würde.

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KOSTENLOSES EINFÜHRUNGSTRAINING


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ROLAND MING Alter: 57 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Kaufmann Heutige Position: Stv. Geschäftsführer, Mitglied der Geschäftsleitung alltech Installationen AG; Präsident FC Reinach (seit 2011) Hobby: Fussball

Wie ist das Verhältnis zwischen dem FC Reinach, der Gemeinde Rei­ nach und dem WBZ? Wir sind schon seit Langem Kunde des WBZ und haben ein gutes Verhältnis zu dieser auch für Reinach wichtigen Institution. Ebenfalls partnerschaftlich verläuft die Beziehung mit der Gemeinde. Man redet miteinander und sucht sowie findet einvernehmliche Lösungen. Ich weiss auch, dass Reinach die Arbeit des FC Reinach – insbesondere beim Nachwuchs – schätzt, welche ja weit über das Sportliche hinausgeht und wichtig für Bereiche wie Prävention insgesamt und Integration ist.

WEITERE INFORMATIONEN Fussballclub Reinach 1921 Postfach 1002 CH-4153 Reinach BL www.fcreinach.ch

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BAUEN & WOHNEN

AUF EXPANSIONSKURS

    ALNO (Schweiz) AG

SEIT MAI 2016 PRÄSENTIERT SICH DIE KOMPLETT NEU GESTALTETE AUSSTELLUNG IM ALNO-SHOP IN REINACH. AUF EINER FLÄCHE VON 800 M2 ENTSTAND DAMIT DIE GRÖSSTE KÜCHENAUSSTELLUNG DER NORDWESTSCHWEIZ, WELCHE NEUE MASSSTÄBE SETZT UND SICHTBARER AUSDRUCK DES EXPANSIONSKURSES DER ALNO (SCHWEIZ) AG IST. INTERVIEW MIT BEAT IMHOF

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er Besucher erlebt auf grosszügig ausgebauten zwei Stockwerken das gesamte Spektrum der ALNO-Küchenwelt, welche sich in hohem Masse durch funktionales Design, hohe Qualität, innovative Materialien sowie ergonomische Arbeitsabläufe auszeichnet und immer mehr Kunden – Private, Architekten oder Bauherren – begeistert. Am Standort Reinach im Gewerbegebiet Kägen entstand 2001 der erste Shop der ALNO  (Schweiz), hundertprozentige Tochter des ALNO-­Konzerns, einem der führenden Küchenhersteller in Europa. Dem Unternehmenscredo «Näher zum Kunden» konsequent folgend eröffnete die ALNO (Schweiz) – mit Hauptsitz in Nidau (BE) – in den letzten Jahren weitere «Shops» in Biel, Ebikon, Meilen, Rothrist, Wallisellen und Zürich. Im Interview gibt Beat Imhof, seit 2011 Geschäftsführer des ALNO-­Shops in Reinach und seit 2016 zuständig für alle Shops in der Schweiz, Ein­ blicke in die stilistisch vielfältige und zeitgemässe ALNO-­Küchenwelt, stellt die in Reinach angebotene Dienstleistungspalette vor oder spricht über das Thema «Connected Kitchen». «Geschäftsführer»: Was zeigen Sie dem Besucher an der Ausstellung in Reinach, und welche Bedeutung hat die kürzlich erfolgte Verdoppe­ lung der Ausstellungsfläche für die ALNO (Schweiz)? Beat Imhof: Die komplett neu gestaltete und vergrösserte Ausstellung in Reinach ist ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte. Wir können den Kunden in entspannter Atmosphäre und luftig-lockerer Anordnung das gesamte Spektrum der ALNO-Küchenwelt vorstellen. Wir zeigen eine grosse Zahl von verschiedenen Küchen mit unterschiedlichen Designs und Stilen, inklusive modernster apparatetechnischer Ausstattung. Die Kunden erhalten so – neben der eingehenden Beratung durch uns – die entsprechende Inspiration für ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse, nach denen wir dann die entsprechenden Küchen für sie und ihre Immobilien «massschneidern».

Was zeichnet die ALNO-Küchen, wie sie in der Ausstellung in Reinach zu sehen sind, aus? ALNO-Küchen werden regelmässig ausgezeichnet und erhalten prestigeträchtige Design-Preise wie beispielsweise den «interior innovation award» oder den «German Design Award» vom Rat für Formgebung. Dementsprechend können wir den Besuchern der Ausstellung einen regelrechten Augenschmaus anbieten. Die ALNO-Qualität ist darüber hinaus ein Markenzeichen und bedeutet, dass für unsere Küchen nur die besten Materialien und nur die Geräte der namhaftesten Lieferanten verwendet und eingebaut werden. Neben stilbildendem Design sind ALNO-­ Küchen auch technologisch auf dem modernsten Stand. So präsentieren wir an der Ausstellung auch eine digital ausgerüstete Küche, deren vielfältigen Funktionen via Touchscreen gesteuert werden können. Ist die «digitale Küche» die Küche der Zukunft? Die sogenannte «Connected Kitchen» wird immer mehr Bestandteil des Wohnens in Verbindung mit dem «intelligenten Haus». So bewirtschaften

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«MÖCHTEN SIE IHRE KÜCHE UMBAUEN?­ MIT ÜBER 28 JAHREN ERFAHRUNG ­B ERATE ICH SIE GERNE VON A–Z.» ROLAND BAUMANN


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sich zum Beispiel Kühlschränke quasi selbst und bestellen ausgegangene Lebensmittel automatisch. Oder man kann via Smartphone oder Tablet Geschirrspüler sowie Kochvorgänge in Gang setzen und steuern. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung, aber dieser Trend ist auch im Bereich «Küche» unumkehrbar. Dem trägt auch ALNO Rechnung und zeigt entsprechende Möglichkeiten.

BEAT IMHOF LEITER NIEDERLASSUNGEN SCHWEIZ

Wie erfüllen Sie denn die Kundenwünsche? Unsere Berater haben grosse Erfahrung, Know-how sowie Fachwissen und realisieren zusammen mit den Kunden massgeschneiderte, auf ihre individuellen Wünsche zugeschnittene Lösungen. Und dabei sind der Kreativität und Individualität (kaum) Grenzen gesetzt! Mit zwölf Mitarbeitenden im ALNO-Shop Reinach und über 50 Mitarbeitern in der ganzen Schweiz setzt ALNO (Schweiz) alle Hebel in Bewegung für einen reibungslosen Ablauf – von der Planung über die professionelle handwerkliche Umsetzung und Installation bis zur Übergabe. ALNO fungiert für die Kunden als alleiniger Ansprechpartner und koordiniert sämtliche für den Küchenbau notwendigen Arbeiten. Wir gewährleisten dabei fünf Jahre Garantie auf alle Möbel und zehn Jahre Verfügbarkeit auf alle Materialien.

ÜBER ALNO Die ALNO AG zählt mit rund 2100 Mitarbeitern und sechs nationalen und internationalen Produktionsstandorten zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. Neben der Kernmarke ALNO gehören auch die Marken Wellmann und Pino sowie Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen (ALNOINOX) zum ALNO-Konzern. Der ALNO-Konzern, der 2017 sein 90-jähriges Bestehen feiert, ist mit über 6 000 Vertriebspartnern in mehr als ­6 4 Ländern der Welt aktiv. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 521.5 Millionen Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz betrug rund 56 Prozent. Die ALNO (Schweiz) AG ist eine Tochtergesellschaft der ALNO AG. Sie vermarktet die Marken ALNO, Wellmann, Pino, tielsa und Küchen der Impuls GmbH in der Schweiz. ALNO (Schweiz) AG hat ein dichtes Netzwerk. Mehr als 80 Partner sowie sieben Niederlassungen kümmern sich um die Bedürfnisse der Kunden in der ganzen Schweiz – lokal und individuell.

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NEWS DENON ENVAYA MINI «TO GO» Geschmack trifft Technik: Der portable Lautsprecher Denon Envaya mini überzeugt durch sein schlankes und elegantes Design, kraftvollen Sound und Strapazierfähigkeit. Das Gerät sieht nicht nur umwerfend gut aus, sondern hat auch genau die richtige Grösse für unterwegs. Dank ­robuster, hochwertiger Materialien ist das Modell besonders strapazierfähig, auch Spritzwasser kann ihm nichts anhaben. Für längere Wandertouren, ausgedehnte Grill-­Nachmittage oder einfach zum Chillen: Mit einer Akkulaufzeit von zehn Stunden und der praktischen Freisprechfunktion mit Geräuschunterdrückung ist der Lautsprecher der ideale Begleiter. Wie bei jedem Denon Produkt liegt das Hauptaugenmerk beim Envaya mini auf der Soundqualität. Die über 100-jährige Unternehmens­erfahrung der HiFi-­Experten von Denon hört man auch dem kleinen Lifestyle-­ Lautsprecher an: Dank intelligenter DSP-Algorithmen produzieren zwei hochwertige Treiber zusammen mit einer enorm grossen Passivmembran einen satten Klang, den man diesem Produkt angesichts seiner Grösse kaum zugetraut hätte. Die Geräte sind im Denon Fach­handel erhältlich.

VERTICALIS – WACHSENDER WANDTEPPICH UND LEBENDIGE KUNST Dass Pflanzen positiv auf Menschen wirken ist seit längerem bekannt. Pflanzen können jedoch weit mehr als nur das Gemüt erfreuen; während der Photosynthese wandeln Pflanzen mit Sonnenlicht Kohlendioxid in Zucker und Sauerstoff um, sie binden nachgewiesenermassen Feinstaub und können sogar die Luft reinigen. Zudem sorgen Pflanzen für eine ­natürlich befeuchtete Atemluft. VERTICALIS fügt sich ästhetisch nahtlos in die Innenarchitektur ein und trägt zum Wohlbefinden bei. Die Pf lanzen wachsen in einer hygienischen Wurzelmatte. Der Wasserspeicher ist nicht sichtbar und dank des integrierten Wassersystems erfolgt eine gleichmässige Bewässerung. Inspirierende Ruhe, dekorative Eleganz, gesundes Raumklima, Schalldämpfer: Mit VERTICALIS von Hydroplant wird Innendesign neu definiert. Wie ein Gemälde kann das mit unterschiedlichsten Pf lanzen und Moosen bepf lanzte Objekt im Innenraum an jede Wand montiert werden. Der lebendige Wandteppich wächst und wandelt stetig das Erscheinungsbild. Die Dimensionen von VERTICALIS betragen 129 x 7.5 x 59 cm. Der Rahmen ist aus Kunststoff in den Farben Schwarz, Weiss oder individuell erhältlich. : : WWW.HYDROPLANT.CH : :

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Mit den freistehenden Badewannen, Waschtischen und Aufsatzwaschbecken der jungen Bad-Design-Marke VALLONE® wird das eigene Bad zur luxuriösen Hotelsuite. Mit der neuen freistehenden Badewanne VERDON setzt das Boutique-Label ein Zeichen für expressive Bad­ gestaltung. Die voluminösen Ausmasse und ihr markanter Charakter interpretieren die klassische ovale Form auf besonders ausdrucksstarke Weise. Die freistehende matt-weisse oder glänzend-weisse Badewanne wird aus dem markeneigenen Mineralwerkstoff VELVET STONE™ gefertigt und von Hand in mehrfachen Arbeitsschritten auf ein seidenmattes Finish veredelt. Durch die Verbindung von natürlichen Mineralien und hochwertigen Harzen entsteht eine Werkstoff­ formel, die ein sehr hartes und robustes Material erzeugt. Die Fertigungstechnik gewährt die fugenlose Produktion aus einem Guss und ermög­licht die filigrane Linienführung mit äusserst geringen Ecken­ radien, was den eleganten Charakter des voluminösen Modells unterstreicht. : : WWW.VALLONE.DE/VERDON : :


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WAS JAHRELANG MIT DEM STIGMA DER SPIESSIGKEIT BEHAFTET WAR, IST NUN MIT EINEM PAUKENSCHLAG IN DIE WOHNRÄUME ZURÜCK­GEKEHRT – DIE TAPETE.

von Anka Refghi

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andschmuck ist so alt wie die Menschheit selbst und zieht sich durch alle Kulturen und Epochen. Angefangen mit der Höhlenmalerei, den Mosaiken, den Wandteppichen des Orients, dem späteren Samtbrokat und Spanischleder an den Wänden der Renaissance oder den üppigen Goldledertapeten des «Sonnenkönigs» Ludwig XIV. In Europa geht die Geschichte der Tapete auf das 14. Jahrhundert zurück. Während sich der Adel die Wände mit teuren Textilien schmücken liess, fanden sich in den bürgerlichen Haushalten sogenannte Wandpapiere. Erst die Kombination aus Papierherstellung und Druck im 17. Jahrhundert, bei der vor allem in England und Frankreich Papier mit Holzmodeln in fortlaufendem Muster bedruckt wurde, gilt als Vorläufer des Seriendrucks. Einen Meilenstein der später folgenden industriellen Produktion stellte dann 1830 die Erfindung des Rundschöpfsiebes dar, die damit die Herstellung von Endlospapier möglich machte.

VOM SPIESSER ZUM MUST-HAVE Waren aufwändige Tapeten im exklusiven Interior-Design nie gänzlich in der Versenkung verschwunden, haftete ihnen in der Breite der Bevölkerung lange Jahre das Stigma des Spiessertums an. Seit einiger Zeit ist sie nun wieder in aller Munde und an den Wänden der Moderne zu dem ultimativen Must-have für Wohnindividualisten avanciert. Tapeten sind nicht nur ein persönliches Statement und spannendes Spiel mit der Architektur, sondern – akzentuiert im Raum eingesetzt – mittlerweile gar als Kunstwerk zu betrachten, das so manches Bild an der Wand überflüssig werden lässt. Und spätestens seit der Pariser Messe «Maison et Objet» in diesem Jahr sollte auch der letzte Skeptiker überzeugt sein: Denn was hier präsentiert wurde, hat mit der gemeinen Tapete von einst nur noch wenig zu tun.

ES DARF AUCH ETWAS MEHR SEIN Purismus Ade heisst die neue Devise. Und hierfür greift man dann auch ganz tief in die Kiste der Gemütlichkeit. Kein Szenario, das nicht simuliert

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© A. S.Création Tapeten

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© A. S.Création Tapeten

wird, keine Epoche, die nicht in faszinierender Weise wieder neuinterpretiert auf die Wände kommt, und keine Themenwelt, die unangetastet bleibt. Die Qual der Wahl inklusive. So geht auch in diesem Jahr der Metallic-­Trend weiter. Vlies­tapeten mit subtilen 3-D-Effekten, die durch den Einsatz von matt schimmernden Prägungen in Gold, Silber oder Bronze eine luxuriöse Atmosphäre zaubern. Aber auch Animal- und Nature-­Prints, Blüten- und Ranken-Adaptionen stehen in diesem Jahr ganz oben auf der It-Liste. Daneben buhlen die aufwändig produzierten Tapeten in neobarocker Opulenz oder mit goldigen Rokoko-­Ornamenten ebenso um die Käuferschaft wie grafische, lineare Muster, Sixties-inspirierte Prints oder die Steinwand- und Betonoptik. Von modisch bis retro, von elegant bis romantisch – alles liegt drin. Dabei haben die neuen Stars der Inneneinrichtung nicht nur die Wohnräume zurückerobert, sondern auch ihren Weg in die Küchen und Badezimmer gefunden.

FASHIONDESIGN MEETS WALLPAPER Und dass Tapeten schon längst auf dem Olymp des Designs angekommen sind, zeigt die Dichte an kreativen Köpfen, die, in Zusammenarbeit mit renommierten Tapetenherstellern, für ganze Kollektionen verantwortlich zeichnen. So finden sich darunter auch Modeschöpfer wie Michael Michalsky, Daniel Hechter oder Jette Joop, aber auch bekannte Designer und Künstler wie Werner Aisslinger oder Lars Contzen. Selbst das legendäre Designstudio F. A. Porsche lässt sich nicht lumpen und leiht seine Kreationskraft den Wandverschönerungen von heute.

DIE GRATWANDERUNG Doch Vorsicht! Nicht jedes kreativ bedruckte Papier hat das Zeug zum ­Hingucker. Tapeten waren, sind und bleiben eine Gratwanderungund sollten mit viel Wissen um die Wirkung im Raum eingesetzt werden.

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ROOFTOP GARDEN VIELE KENNEN SIE, NUR WENIGE HABEN ZUGANG DAZU. DACHTERRASSEN: URBANE OASEN ÜBER DEN DÄCHERN. von Lone K. Halvorsen

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chnell wachsende Städte, moderne Wohnblocks und immer weniger grüne Höfe sowie Parks. Die Grünflächen verschwinden, und aus kleinstem Wohnraum werden vermehrt Wohnflächen gezaubert.

DEN STERNEN VORBEHALTEN

Über Jahrhunderte vergessen, gelangte die Gartenkultur der Antike zur Zeit der Renaissance zuerst nach Florenz, Rom und Venedig, um bald darauf auch andere europäische Städte zu erreichen. Vorwiegend Dachflächen auf Schlössern verwandelten sich so zu wunderbaren Dachanlagen. Erst zur Zeit des Barocks erkannte in unseren Breiten die Bauherren die Bedeutung von begrünten Dachflächen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich in Europa einzelne avantgardistische Architekten mit der Formsprache des neuen Bauens, und der bekannteste unter ihnen war Le Corbusier. Kaum ein anderer hat das Flachdach und dessen Nutzung als Wohnterrasse so entschieden propagiert. Das ehemals als elitär gehaltene flache Dach wurde nun als eine neue Form des Bauens zur Erweiterung des Wohnraumes entdeckt. Le Corbusiers philosophische Äusserung dazu: «Ist es nicht wahrhaft wider alle Logik, wenn eine ganze Stadtoberfläche ungenützt unter Zwiesprache der Schiefer mit den Sternen vorbehalten bleibt?»

WOHNRAUM UMWANDELN Doch als Wohnraum werden die Dächer tatsächlich erst seit gut 30 Jahren genutzt, und schliesslich haben auch die grossen Hotels die zauberhafte Welt der Dächer mit dem Blick auf die Skyline der Stadt entdeckt. Neben der exponierten Lage hoch über der Stadt besticht die Dachterrasse mit besonders viel Platz und viel Sonnenlicht. Was liegt da näher, als die Platzfülle zu nutzen und die Dach­terrasse als luftiges Refugium zu gestalten. Dach­terrassen sind die einzigen verbliebenen grünen Oasen, die ein bisschen Freiheitsgefühl in der schnelllebigen urbanen Welt vermitteln. Auch mit einfachen und kostengünstigen Gestaltungsideen kann die Dachterrasse in ein kleines, grünes Paradies verwandelt werden, wo man in den sommerlichen Monaten schöne Stunden mit Blick auf den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt geniessen kann.

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Über den Dächern Die schönsten Gärten und Terrassen Ashley Penn teNeues

DACHGÄRTEN AUS ALLER WELT Dachgärten und Dachterrassen sind Orte, an denen man nach den Sternen greifen kann; bei der architektonischen Gestaltung dieser exklusiven Oasen sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Dachgärten holen das Grün in die Stadt und verbessern das Mikroklima in den Metropolen. Manch einer baut hier sein eigenes Gemüse an, andere rahmen mit Sträuchern und Gräsern grosszügige Loungelandschaften oder einen Pool ein. Dieser Bildband präsentiert private Dachgärten und Dachterrassen aus aller Welt. Spektakuläre Wolkenkratzer-Penthouses und raffinierte Lösungen für bisher nicht genutzte Hausdächer sind ebenso vertreten wie neue Wohnhäuser, bei denen Dachterrassen Teil des ökologischen Gesamtkonzeptes sind. Sie alle vermitteln das einzigartige Lebensgefühl zwischen Himmel und Erde: Ruhe und Entspannung stehen an diesen paradiesischen Orten im Vordergrund, von denen aus man im wahrsten Sinne des Wortes gelassen auf das Treiben der Welt hinabsehen kann.


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er Entscheid der Schweizerischen Nationalbank, den Mindestkurs des Frankens gegenüber dem Euro aufzuheben, liegt nun schon fast zwei Jahre zurück. Unterdessen entwickelt sich die Schweizer Wirtschaft zwar wieder etwas dynamischer; die Konjunkturforscher der «BAK-BASEL» haben die BIP-Prognose für 2016 vor Kurzem sogar leicht erhöht. Dennoch gibt es einige Bereiche, in denen die Auswirkungen des starken Frankens und der nicht sehr schwungvollen Weltwirtschaft weiterhin stark zu spüren sind. So war gemäss «BAKBASEL» vor allem die Investitionstätigkeit im ersten Halbjahr 2016 durch anhaltende Zurückhaltung geprägt, unter anderem auch wegen diverser Unsicherheitsfaktoren wie der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative und der Unternehmenssteuerreform III. Die verhaltene Investitionsbereitschaft schlägt sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder: Unter dem Strich lag die Beschäftigung im ersten Halbjahr 2016 um 0.2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Besonders hart vom starken Franken betroffen sind die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, die rund 80 Prozent ihrer Produkte exportiert. Auch der Tourismus leidet, denn die Kosten für Ferien in der Schweiz sind durch die Frankenaufwertung noch höher geworden. Und weil viele Schweizer Konsumenten vermehrt im nahen Ausland einkaufen und ausgehen, machen auch der Detailhandel und die Gastronomie in der Schweiz deutlich weniger Umsatz. Neben diesen «bekannten» Folgen kommt aber noch eine weitere – oft unterschätzte – dazu: Eine Studie des Beratungsunternehmens PwC zeigte vor einigen Monaten auf, wie der starke Franken die Nachfolgeplanung in Familienunternehmen erschwert und verzögert. Diese Aussage ist brisant, denn gemäss Studie sind 88 Prozent aller Schweizer Unternehmen Familienunternehmen. Aus demografischen Gründen

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müssen in den nächsten Jahren rund 25 Prozent aller KMU in der Schweiz eine Nachfolgeregelung finden. Schätzungen des Bundesamts für Statistik BFS sagen, dass über eine halbe Million Angestellte dieser Unternehmen auf eine gute Nachfolgelösung angewiesen sein werden. Der «Frankenschock» hat dazu geführt, dass sich die Firmen im vergangenen Jahr primär mit Kostenoptimierung und den sich daraus ergebenden Konsequenzen (veränderte Beschaffungsmodalitäten, Arbeitsplatzverlagerung oder -abbau etc.) beschäftigen mussten. Langfristige, strategische Fragen hingegen wurden zweitrangig behandelt. PwC geht allerdings davon aus, dass «die einst höheren Gewinne und Bewertungen (…) vielleicht gar nie zurückkommen (werden)». Da der kleine Schweizer Binnenmarkt die KMU oft dazu zwinge, Produkte und Leistungen zu exportieren, müssen sich potenzielle Nachfolger sehr rasch mit komplexen rechtlichen, steuerlichen und regulatorischen Gegebenheiten anderer Länder vertraut machen; deshalb stelle sich ihnen die Frage, «ob die Übernahme eines Familienunternehmens überhaupt noch opportun» sei. Tatsächlich ist in der Schweiz der Anteil familieninterner Unternehmensnachfolgen innert weniger Jahre von rund 75 auf 40 Prozent zurückgegangen. Bereits vor dem Nationalbankentscheid also war die Suche nach einer geeigneten Nachfolgelösung schwierig. Schätzungsweise 70 Prozent der KMU-Inhaber befassen sich erfahrungsgemäss zu spät mit der Frage nach ihrer Nachfolge und benötigen dann viel länger für eine Lösung, als sie erwartet haben. Denn sie sind mangelhaft informiert und nicht gut vorbereitet auf den Nachfolgeprozess. Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Unternehmer sich rechtzeitig dieser Problematik bewusst werden und sich entsprechend orientieren – denn es steht einiges auf dem Spiel!


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ie Agence, welche die Geschichte des heutigen DreiBetrieb: Man könne jeden Tag an einem BMW, Toyota oder einer andespitzareals erst ins Rollen brachte, beginnt 1916, als Luren Marke schrauben und arbeiten. Aber wenn einer der «Amis» komme, dowic d’Arcis mit seiner neu gegründeten Firma d’Arsei es doch eine Arbeit, die von der Routine abweiche, so Grüninger. cis & d’Arcis Agence Américaine SA in Genf mit dem AUCH HEUTE NOCH «KULTIG» Import von amerikanischen Automobilen der Marke Buick begann. Nebst der Verbundenheit zur Tradition haben aber die neuen Cadillac Obwohl das Schiff mit der ersten Lieferung in der Nähe von Marseille CTS-V 6.2 V8 oder der Escalade 6.2 V8 ihre Fangemeinde gefunden und auf eine Mine lief und unterging, liessen sich die Genfer nicht entmubehalten. Der markante CTS-V 6.2 V8 beispielstigen. 1924 erfolgte die Gründung der AG Garage weise sollte besonders dynamisch werden, und so und Vertretung der Agence Américaine in Basel. «CHEVY UND hat man Bauteile aus der Sportwagenikone CorDer Betrieb befand sich vorerst an der VogesenCADILLAC GEHÖREN ZU vette Z06 übernommen, darunter den 6.2-Listrasse, siedelte aber nach kurzer Zeit auf das UNSERER GESCHICHTE.» ter-Motor mit 649 PS. Auch der Chevrolet Camaro Areal der früheren Brauerei Cardinal an der Via6.2 V8 ist ein Dauerbrenner unter den US Car-Fans in der ganzen Welt. duktstrasse 45 über. Die Autos wurden damals zerlegt und in Kisten Selbst in der «Europa-Version» wirkt der Camaro «ur-amerikanisch» verpackt geliefert, mussten zuerst zusammengebaut und gemäss den denn das Rezept heisst: Viel Hubraum. 6.2 Liter misst das Volumen des Kundenwünschen ausgerüstet werden. V8 (Typ LT1) und der Verbrauch wird mit 12.8 l / 100 km angegeben. Im GRÖSSERES AREAL GESUCHT! Bereich Preis- / Leistungsverhältnis eine echte Alternative für SportwaWegen der enorm ansteigenden Nachfrage nach Automobilen in der genfans. «Wenn wir uns um diese Autos kümmern, ist es ein Highlight. Nachkriegszeit und damit auch des Reparaturwesens erwarb die Agence Und auch wenn das amerikanische Aroma sehr omnipräsent bei diesen von der Christoph Merian Stiftung am jetzigen Emil Frey-Standort eine Autos ist, so sind sie stark auf die europäischen Nutzer zugeschnitten.» Landparzelle von rund 10’000 m2. Das Areal war zuvor ein FussballDas Beispiel Chevrolet zeigt, wohin der Weg der US-Automarken in Euplatz. 1950 konnte die Reparaturwerkstatt eröffnet werden. 1977 kaufte ropa und in der Schweiz geht: Ältere Auto-Fans erinnern sich, als der die Agence weitere 9 800 m2 Land bei der Christoph Merian Stiftung auf Name für überdimensionierte, leistungsstarke amerikanische StrassenBaselbieter Boden, da die Agence die gemietete Liegenschaft an der Viasportwagen und -Cruiser stand. Corvette oder Camaro, das war ein Beduktstrasse verlassen musste. 1985 konnte der Erweiterungsbau am griff. Die Opel Manta waren eher etwas für «Weiche». Corvette oder Dreispitz für die ganze Firmengruppe feierlich eröffnet werden. Camaro war und ist nach wie vor eine Alternative zu Porsche. Fakt ist: Bei aller «Europäisierung» sind diese Fahrzeuge Autos mit Charakter DIE EMIL FREY AG ÜBERNIMMT UND geblieben.

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it der Unternehmenssteuerreform III (USR III) will der Bund die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Standorts Schweiz auch in Zukunft erhalten und die unterschiedliche Besteuerung zwischen beispielsweise Holdinggesellschaften und anderen Unternehmen ausgleichen. Zudem möchte der Bundesrat mit der USR III die internationale Akzeptanz für die Unternehmensbesteuerung fördern.

Umgesetzt wird die USR III weitgehend durch die Kantone. Dazu stellt der Bund den Kantonen einen Werkzeugkasten zur Verfügung, aus dem diese diejenigen Massnahmen auswählen können, die ihrer Wirtschaftsstruktur entsprechen. In diesem Werkzeugkasten befinden sich: §§ Patentbox: Steuerliche Ermässigung für Erträge, die aus Patenten und vergleichbaren Rechten stammen. §§ F & E-Inputförderung: Forschungs- und Entwicklungsausgaben werden steuerlich ermässigt. §§ Zinsbereinigte Gewinnsteuer: Stark eigenkapitalfinanzierte Unternehmen, wie viele KMU, können einen Zinsabzug auf überdurchschnittlichem Eigenkapital geltend machen. §§ Ermässigung bei der Kapitalsteuer: Kantone können die Kapitalsteuern herabsetzen. §§ Sonderbesteuerung stiller Reserven: Um eine nachträgliche Höherbesteuerung beim Wechsel auf USR III zu vermeiden. Zusätzlich zu diesen Instrumenten wird der Anteil erhöht, den die Kantone aus der direkten Bundessteuer erhalten. Dies entlastet die Kantone finanziell. Unternehmen sind durch die USR III je nach Grösse oder Struktur unterschiedlich betroffen. Grossunternehmen, die Forschung betreiben,

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zahlen nach Einführung der USR III etwa gleich viel Steuern wie bisher. Grosse Unternehmen, die nicht selbst forschen und heute steuerlich privilegiert sind, werden dagegen stärker belastet. KMU profitieren von der USR III, da die kantonalen Gewinn- und Kapitalsteuersätze stark sinken und sie deshalb eine wesentlich tiefere Steuerbelastung als bisher aufweisen werden. Die zinsbereinigte Gewinnsteuer – sofern eingeführt – wird diese ebenfalls entlasten, da sich damit die steuerliche Bemessungsgrundlage verringert. Die Unternehmenssteuerreform III geht uns alle an. Durch sie können Unternehmen und Gesellschaften in der Schweiz gehalten werden, die für unseren Wohlstand als Wachstumstreiber zentral sind: Sie erbringen einen wesentlichen Anteil der Wirtschaftsleistung, der Steuererträge sowie der Arbeitsplätze. Mit der USR III bleibt die Attraktivität des Standorts Schweiz auch für diese Unternehmen erhalten. Die Reform der Unternehmensbesteuerung sichert Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Steuereinnahmen. Denkbar ist, dass dank der USR III weitere Unternehmen ihren Sitz in die Schweiz verlegen. Mit der USR III wird die Standortattraktivität der Schweiz und unserer Region also gestärkt. Steuerausfälle im Zug der Umsetzung der Reform können die beiden Basler Kantone finanziell tragen. Gehen wir das Thema nun nicht aktiv an, kann dies infolge von Abwanderung von Unternehmen längerfristig zu wesentlich höheren Kosten führen. Das Parlament hat die Vorlage USR III im Juni dieses Jahres bereits verabschiedet. Sie kommt voraussichtlich am 12. Februar 2017 vor das Stimmvolk. Die Handelskammer beider Basel empfiehlt ein JA zur USR III – als Investition in die Zukunft unserer Region.


Der Basler Familien-Garagebetrieb seit 1930 Verkauf und Unterhalt von FIAT-Personenwagen und Nutzfahrzeugen seit 1955 Verkauf und Unterhalt von FIAT Erdgas-Fahrzeugen Restauration und Unterhalt von Oldtimer, Veteranen- und Liebhaberfahrzeugen aller Marken und Jahrgänge Garage Plattner AG | Winkelriedplatz 8 | CH-4053 Basel | Tel. 061 361 90 90 | Fax 061 361 90 30 | info@garage-plattner.ch | www.garage-plattner.ch

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      Garage Hollenstein AG

DIE NEUE BMW 5ER LIMOUSINE SPORTLICH, ELEGANT UND STILSICHER TRITT DIE SIEBTE MODELLGENERATION DER BMW 5ER LIMOUSINE IM FEBRUAR 2017 AUF DEN MÄRKTEN WELTWEIT AN. NOCHMALS GESTEIGERTE FAHRDYNAMIK, EIN HÖCHSTMASS AN ASSISTENZSYSTEMEN, EIN UNERREICHT HOHER VERNETZUNGSGRAD UND EIN NEUES, INNOVATIVES BEDIENSYSTEM DEFINIEREN DIE WICHTIGSTEN NEUERUNGEN. DAMIT IST DIE NEUE BMW 5ER LIMOUSINE BESTENS GERÜSTET, DEN EINZIGARTIGEN ERFOLG IHRER VORGÄNGER FORTZUFÜHREN. IN DEN ERSTEN SECHS GENERATIONEN WURDEN MEHR ALS 7.6 MILLIONEN FAHRZEUGE DER BMW 5ER REIHE VERKAUFT. «DIE SIEBTE GENERATION DER BMW 5ER REIHE WEIST DEN WEG IN DIE ZUKUNFT, WIE WIR SIE MIT UNSERER STRATEGIE NUMBER ONE  >  NEXT DEFINIERT HABEN. TECHNOLOGIEFÜHRERSCHAFT, HOCHEMOTIONALE PRODUKTE UND DIGITALISIERUNG SIND FÜR UNS MASSGEBLICHE ERFOLGSFAKTOREN. MIT DEM AUSBAU DES ANGEBOTS IN DEN GROSSEN KLASSEN ENTSPRECHEN WIR DEM WUNSCH VIELER KUNDEN. ICH BIN MIR SICHER, DER NEUE BMW 5ER SETZT NICHT NUR TECHNOLOGISCH NEUE MASSSTÄBE, SONDERN WIRD AUCH EMOTIONAL BEGEISTERN. ER IST UND BLEIBT DIE BUSINESS-­ LIMOUSINE SCHLECHTHIN», SAGT HARALD KRÜGER, VORSITZENDER DES VORSTANDS DER BMW AG.

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ie konsequente Anwendung des Leichtbaukonzepts BMW EfficientLightweight mit vermehrtem Einsatz von Aluminium und hochfester Stähle senkt das Fahrzeuggewicht um bis zu 100 Kilogramm gegenüber dem Vorgänger. Das neu konstruierte Fahrwerk, ein niedriger Fahrzeugschwerpunkt, die BMW typische ausgewogene Achslastverteilung und eine höchst verwindungssteife Leichtbau-Karosserie vereinen ein maximal dynamisches Fahrerlebnis mit dem typischen Reisekomfort der BMW 5er Reihe. Diverse Fahrwerksoptionen wie die Integral-Aktivlenkung, die nun auch mit dem intelligenten Allradantrieb xDrive kombinierbar ist, ergänzen das auf Fahrdynamik ausgelegte Gesamtpaket, mit dem sich die BMW 5er Reihe erneut an die Spitze ihrer Klasse setzt. Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von bis zu cw = 0.22 markiert die neue, 4 935 Millimeter lange BMW 5er Limousine den Klassen-Bestwert.

NÄCHSTER SCHRITT ZUM AUTOMATISIERTEN FAHREN Mit einer Vielzahl an Assistenzsystemen bietet die neue BMW 5er Reihe dem Fahrer maximale Unterstützung – nicht nur bei kritischen, sondern

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auch in fahrerisch wenig anspruchsvollen Situationen wie Stau und zähfliessendem Verkehr oder auf monotonen Autobahnabschnitten. Dazu verfügt sie serienmässig über eine Stereokamera, die im Zusammenspiel mit optionalen Radar- und Ultraschallsensoren die Umgebung des Fahrzeugs überwacht. Neu in der BMW 5er Reihe sind neben einem Ausweichassistenten und der Querverkehrswarnung auch der Spurwechselassistent sowie der Spurhalteassistent mit aktiven Seitenkollisionsschutz. Letzterer überwacht die Fahrspuren und das Verkehrsgeschehen neben dem Fahrzeug und unterstützt den Fahrer bei drohenden Kollisionen aktiv mit einem korrigierenden Lenkeingriff. Mit erweiterten Funktionen der optional verfügbaren Aktiven Geschwindigkeitsregelung (Active Cruise Control, ACC) und des Lenk- und Spurhalteassistenten geht die BMW 5er Reihe ebenfalls einen Schritt weiter auf dem Weg des automatisierten Fahrens. Dazu gehört die Übernahme von Geschwindigkeitsbeschränkungen, die der optionale Intelligent Speed Assist dem Tempomaten zur Verfügung stellt, wobei der Fahrer eine Anpassung von +/–15 km/h vorgeben kann. Aus dem Stillstand bis 210 km/h nimmt das Fahrzeug dem Fahrer auf Wunsch Gas geben, Bremsen und Lenken ab. Die intelli-


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gente Auto Start Stopp Funktion arbeitet nun strecken- und verkehrsabhängig und bietet damit noch mehr Fahrkomfort.

INTUITIVE BEDIENBARKEIT & UMFASSENDER KOMFORT Für eine noch einfachere Bedienung ist die neue BMW 5er Reihe mit dem iDrive der nächsten Generation ausgerüstet. In der Topausstattung werden Navigation, Telefon, Unterhaltungsangebote und Fahrzeugfunktionen auf einem hochauflösenden 10.25-Zoll-Bildschirm dargestellt. Die Steuerung erfolgt je nach Vorliebe des Fahrers über den iDrive Controller, über Sprache, Gesten oder durch direktes Berühren der Display-Schaltflächen. Diese grossen Bedienfelder in Kacheloptik können vom Fahrer frei angeordnet werden und zeigen die Inhalte der dahinterliegenden Menüs ständig aktualisiert an. Das mehrfarbige BMW Head-Up Display der neuesten Generation hat eine im Vergleich zum Vorgänger um 70 Prozent vergrösserte Projektionsfläche und zeigt Verkehrsschilder, Telefonlisten, Radiosender, Musiktitel, Navigationshinweise oder Warnungen der Assistenzsysteme an. Erweiterte Ablagemöglichkeiten, mehr Beinfreiheit im Fond und Komfortsitze mit Massagefunktion sorgen ebenso für maximalen Komfort an Bord wie die innovative Sitzsteuerung mittels Berührungssensoren oder die Vier-Zonen-Klimasteuerung inklusive Ionisierung und dezenter Parfümierung der Luft. Eine spezielle Motor-Kapselung (SYNTAK), die Akustik-Frontscheibe und der Akustik-Dachhimmel senken das Geräuschniveau im Innenraum noch einmal spürbar. Alle Scheinwerfer der BMW 5er Limousine sind serienmässig in LED-Technik ausgerüstet. Optional gibt es Adaptive LED-Scheinwerfer mit variabler Lichtverteilung inklusive Kreisverkehrlicht und blendfreiem Fernlicht BMW Selective Beam mit bis zu 500 Meter Reichweite.

FORTGESCHRITTENE VERNETZUNG VON FAHRZEUG, MENSCH UND UMWELT Die neue BMW 5er Reihe überzeugt auch bei der Vernetzung: Dafür werden die umfangreichen BMW ConnectedDrive Angebote durch neue Dienste ergänzt. Dazu gehört der optional verfügbare Parkassistent, der freie Plätze detektiert und das Fahrzeug automatisiert einparkt. Mit dem optionalen Remote Parking kann die BMW 5er Limousine über den Fahrzeugschlüssel ferngesteuert in engste Parklücken manövriert werden. Zudem wurde die Integration von Smartphones weiter optimiert – von Apple CarPlay, das erstmalig bei einem Fahrzeughersteller komplett kabellos eingebunden ist, über induktives Laden des Telefons bis zum WLAN Hotspot für bis zu zehn Geräte.

PERSONALISIERTE INHALTE DURCH BMW CONNECTED ONBOARD Seit Juli 2016 ist BMW Connected, der persönliche, digitale Mobilitätsassistent von BMW, auch in Europa erhältlich. Die nächste Ausbaustufe mit weiteren Services wird mit dem neuen BMW 5er eingeführt. Mit BMW Connected Onboard behält der Fahrer den Überblick über seine mobilitätsrelevanten Informationen. Auf dem personalisierten Bildschirm werden relevante Inhalte wie die nächsten Navigationsziele und die geschätzte Ankunftszeit aus der persönlichen Mobilitätsagenda nahtlos vom Smartphone in das Fahrzeug übertragen und angezeigt. Mit Remote 3D View ruft der Fahrer von unterwegs dreidimensionale Ansichten der Umgebung seines Fahrzeugs auf dem Smartphone ab – somit hat er sein Fahrzeug immer im Blick.

BMW 530I UND BMW 540I: DIE NEUEN BENZINER Alle Triebwerke gehören zur neu entwickelten, modular aufgebauten BMW EfficientDynamics Motorenfamilie. Dank der BMW TwinPower Turbo Technologie verbinden sie herausragende Leistung mit vorbildlicher Effizienz. Zum Marktstart stehen zwei Diesel und zwei Benziner zur Wahl, wahlweise mit Hinterradantrieb oder dem intelligenten Allradantrieb BMW xDrive. Der neue Zweiliter-Reihen-Vierzylinder im BMW 530i stellt >

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AUTO & MOTO ein Drehmoment-Maximum von 350 Nm zur Verfügung und entwickelt eine Spitzenleistung von 185 kW/252 PS. Sein Durchschnittsverbrauch beträgt kombiniert 5.4 Liter/100 km*, dies entspricht einer CO2-Emission von 126 g/km – im Vergleich zum Vorgänger eine Reduktion um mehr als elf Prozent. Der BMW 530i beschleunigt in 6.2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 250 km/h. Die vorläufige Spitzenmotorisierung im neuen BMW  540i leistet 250 kW/340 PS; der Dreiliter-Reihen-Sechszylinder wartet mit einem Drehmoment von 450 Nm auf. Trotz höherer Leistung und Fahrdynamik beträgt der Durchschnittsverbrauch nur 6.5 l/100 km*; dies entspricht einem CO2-Wert von 150 g/km. In Verbindung mit xDrive beschleunigt der BMW 540i in nur 4.8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

BMW 520D UND BMW 530D Die neuen Diesel. Der BMW 520d bietet mit seinem Vierzylinder-Diesel 140 kW/190 PS und ein Drehmoment-Maximum von 400 Nm. Verbrauch und CO2-Emission liegen bei 4.1 l/100 km* und 108 g/km für den Handschalter, mit 8-Gang Steptronic sind es 4.0 l/100 km* und 107 g/km. Die Limousine beschleunigt in 7.6 Sekunden (Steptronic) von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 237 km/h. Dynamik- und Effizienzvorteile weist auch der neue BMW 530d auf. Mit 195 kW/265 PS und einem maximalen Drehmoment von 620 Nm übertrifft der Reihen-Sechszylinder seinen Vorgänger deutlich. Trotzdem begnügt sich der BMW 530d mit einem Durchschnittsverbrauch von 4.5 l/100 km* und einer CO2-Emission von 118 g/km, womit er seinen Vorgänger um rund 13 Prozent unterbietet. Den Sprint von 0  auf 100 km/h erledigt der neue BMW 530d in nur 5.7 Sekunden; bei 250 km/h wird elektronisch abgeregelt.

CO2-CHAMPION, PLUG-IN-HYBRID UND SPORTLER MIT ACHT ZYLINDERN Schon kurz nach Marktstart ergänzt BMW das Angebot für die neue 5er Limousine um drei weitere Motorisierungen. Im BMW 520d EfficientDynamics Edition mit 8-Gang Steptronic präsentiert sich der 140 kW/190 PS starke Vierzylinder-Diesel in seiner effizientesten Form und verhilft der Limousine mit nur 102 g/km zum geringsten CO2-Ausstoss in seiner Klasse (entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 3.9 l/100 km)*. Mit dem BMW 530e iPerformance startet ebenfalls im März 2017 die BMW 5er Limousine mit Plug-in-Hybridantrieb. Die Kombination aus dem elektrischen Antriebskonzept BMW eDrive und einem Vierzylinder-­ Benziner realisiert eine extrem niedrige CO2-Emission von nur 46 g/km (2.0 l/100 km)*. Die Systemleistung beträgt 185 kW/252 PS. Den vorläufigen sportlichen Höhepunkt der neuen BMW 5er Reihe markiert ab März 2017 der BMW M550i xDrive, dessen Achtzylinder-V-Motor mit 340 kW/462 PS und 650 Nm Drehmoment nicht nur mit einem beeindruckenden Leistungspotenzial überzeugt, sondern auch in Sachen Effizienz (Verbrauch kombiniert 8.9 l/100 km, CO2-Emissionen 204 g/km)*. Den Spurt von 0 auf 100 km/h erledigt der BMW M550i xDrive in 4.0 Sekunden.

ANMERKUNG *

Die Verbrauchswerte sind teilweise vorläufig und wurden auf Basis des EU-Testzyklus ermittelt, abhängig vom Reifenformat.

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Die vom minimalistischen Stil der Street Twin inspirierte Street Cup ist geprägt von atemberaubender „Street Racer“-Attitüde. Der drehmomentoptimierte 900-ccm-Bonneville-Motor ist perfekt auf schnelle Spurts durch den Stadtverkehr oder entspannte Ausflüge über kurvenreiche Landstraßen abgestimmt.

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    Erbacher Bikes AG

DER HERBST IST DA, ZEIT FÜR SERVICE ODER UMBAUTEN LANGSAM ABER SICHER IST ES ZEIT, SOWOHL BIKES WIE AUCH OLDTIMER IN DEN VERDIENTEN WINTERSCHLAF ZU SCHICKEN. ÜBERWINTERN ODER ÜBERARBEITEN STELLT SICH BEI VIELEN DIE FRAGE. URS ERBACHER BIETET BEIDES. von Christoph Steinmann

W

er für die Überwinterung seines Motorrades keinen Platz hat oder eine günstige Alternative sucht, der ist bei uns richtig. Wir bieten Spezial Lack- und Chrom-Konservierung, Batterieausbau, Reifendruck­ erhöhung, Vergaserentleerung und Benzinzusatz für 45 Franken pro Monat (min. 3 Monate) sowie pauschal 80 Franken für die Wiederinbetriebnahme inkl. Batterie laden und einbauen, Reifendruck kontrollieren und waschen. Wohnen Sie innerhalb eines Radius von 30 Kilometer, so holen und bringen wir Ihr Bike gratis. Abholung/Bringen über 30 Kilo­ meter Fr. 40.–. Weiter im Angebot stehen ein kleiner (Fr. 380.–) oder ein grosser (Fr. 580.–) Service.

Cobra oder T-Bird im Vordergrund, aber auch ältere Porsche 911 oder Jaguar E-Type fanden den Weg in die heiligen Hallen in Arlesheim und wurde fachmännisch restauriert. Haben Sie einen Wunsch, einfach anrufen. Wir können auf über 20 Jahre Knowhow in Sachen Custom Bike-­ Bau sowie über 30 Jahre Rennerfahrung zurückgreifen. Auch was das Vorführen bei der MFK angeht, sind wir Ihr Ansprechpartner.

CLUB111 - CROWDFUNDING FÜR DAS RENNTEAM

NEUHEITEN VICTORY 2017

Werden Sie Mitglied im Erbacher Club111. Mit dem Beitrag von Fr. 111.– unterstützt jedes Club-Mitglied das Rennteam tatkräftig. Will man im Motorsport ganz vorne dabei sein, so braucht es finanzielle Resourcen. Dank treuen Sponsoren ist ein Teil der Saison abgedeckt, aber längst nicht alles. Deswegen wurde der Club111 gegründet. Im Mitgliederbeitrag von Fr. 111.- inbegriffen sind persönliche Einladungen zu speziellen Events, eine Membercard, mit der günstiger im Erbacher-Shop eingekauft werden kann, sowie ein Welcome-Paket mit Aufkleber und Autogrammkarte. Wer es noch exklusiver mag, der nimmt das Nitroboost-­ Paket für 1 111 Franken. Anmeldungen unter club111@club111.org.

Mit gestraffter Palette in eine vielversprechende Zukunft – das neue Konzept von Victory. Mit den Cruisern Octane, Gunner, Judge und High-Ball stellt sich Victory im Modelljahr 2017 der Herausforderung Euro IV.

WEIHNACHTEN STEHT VOR DER TÜRE – STROM-UHR ALS TOLLES GESCHENK

NEUHEITEN JNDIAN 2017 Neue Farben, Modellpflege-Maßnahmen für Scout und Scout Sixty sowie das wegweisende neue Infotainment-System «Ride Command» an Chieftain und Roadmaster prägen die Indian Modellpalette 2017.

HARLEY DAVIDSON WEITERHIN BEI ERBACHER BIKES ERHÄLTLICH Urs Erbacher ist ja seit vielen Jahren dafür bekannt, Motorräder der US-Traditionsmarke Harley-Davidson zu Unikaten zu customizen. In den Hallen von Fat Attack wurden in den letzten Jahren schon hunderte Harleys umgebaut, von kleineren Veränderungen bis hin zu Komplettumbauten im Wert eines Mittelklasse-Neuwagens. Für Harley-Besitzer werden neben dem Customizing weiterhin auch Reparaturen und Tuning angeboten. Käuflich erworben werden können Neu- wie auch eine grosse Anzahl an Gebrauchtfahrzeuge.

ERBACHER CARS BIETET NEU AUCH AUTO-UMBAUTEN ODER –RESTAURIERUNGEN Neustes Standbein ist der Umbau sowie das Restaurieren von Autos. Natürlich stehen auch hier amerikanische Klassiker wie Corvette, Mustang,

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Ein schönes und exklusives Präsent hält der Club111-Shop für Euch parat. Daniel Strom, Designer und Uhrenmacher aus Biel hat in Zusammenarbeit mit Urs Erbacher eine exklusive Uhr in limitierter Kleinserie aufgelegt. Je nach Ausstattung sind die Uhren entweder für Fr. 1111.– oder für Fr. 2 111.–. Mehr dazu auch auf der Homepage.

WEITERE INFORMATIONEN Erbacher Bikes AG Talstrasse 82 CH-4144 Arlesheim Telefon +41 (0)61 743 04 00 bikes@fatattack.ch www.erbacher.biz | www.club111.org


Auto Götte AG

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unktionalität steht bei Fiat seit mehr als 80 Jahren im Mittelpunkt und hat zu einer ganzen Reihe höchst erfolgreicher Fahrzeugmodelle geführt. Auf den Fiat Tipo übertragen bedeutet dies: funktioneller Innenraum, einer der grössten Kofferräume im Segment sowie hohe Vielseitigkeit, vor allem beim Kombi. Kurz nach der Markteinführung erhielt der Tipo die internationale Auszeichnung zum «Best Buy Car of Europe 2016». Diese Ehrung unterstreicht die hohen Werte des Fiat Tipo in den Bereichen Design, Qualität, Komfort, Vielseitigkeit und Preis / Leistungsverhältnis. Tipo steht beispielhaft für die Strategie von Fiat unter dem Motto «Es braucht nicht viel, um mehr zu bekommen». Die drei Karosserievarianten teilen sich dieselbe innovative Technologie und Wirtschaftlichkeit, sprechen allerdings unterschiedliche Kundenkreise an. Der Fiat Tipo ist das ideale Auto für Flottenkunden, Familien, für Paare und für junge Käufer. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Unsere fachkompetenten Verkäufer beraten Sie gerne. Wir freuen uns auf Sie!

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ROCK’N’ROLL IN LANDY-LAND ES GIBT RALLYES UND ES GIBT DIE DEFENDER CHALLENGE. WIR TREFFEN EINEN AKTEUR DIESER VERRÜCKTEN RENNSERIE. von Matthias Pfannmüller

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r lehnt lässig an seinem Renn-­Defender auf dem Bowler-Stand in Billing und beantwortet geduldig die Fragen vieler Interessenten: Bas van Driel, 34, aus America – nicht die USA sind gemeint, sondern ein kleiner Ort nahe Venlo in Holland. Auf dem Landy-Treffen wird der Niederländer von staunenden Fans zu seinem ausge­f allenen Hobby befragt – und scheint nebenbei klassischmechanische sowie digitale Leistungssteigerungen anzu­bieten: «BAS REMAPS» steht auf dem Zelt hinter seinem Auto, wo neben Silikonschläuchen, grösseren Intercoolern und Sportauspuffanlagen auch Leistungs-­ Software verkauft wird. Es ist jedoch ein purer Zufall, denn das Kürzel meint nicht ihn, sondern meint die bri­t ische Firma Bell Auto Services.

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Bas lacht. «Wir tun das zuhause aber auch und ohne Chip-Tuning, bei dem irgendwelche elektronischen Fremdteile eingebaut werden», stellt er klar. «Stattdessen wird von uns die Original-Software reprogrammiert, das ist viel besser und hält zuverlässig. Reklamationen gab es bisher keine  – und wir machen das täglich.» Statt den serienmässigen 122 PS eines Td4 gibt es dann deren 150 oder 210; das Drehmoment steigt von 400 auf bis zu 600 Nm. Die Marke Land Rover begeisterte Bas schon als Junge; bereits im Alter von 13 Jahren schraubte er an ihnen herum und wurde schliesslich ein geschickter Mechaniker. Wie viele Landys er schon selbst besessen hat – van Driel, den sie in seiner Heimat inzwischen «Captain America» nennen, weiss es nicht mehr. Klar ist nur, dass er einen Defender im Dunkeln zerlegen und wieder zusammenbauen kann – und dass er nie etwas anderes fahren würde. Bas hat einige Neuteile selbst entwickelt, zu denen das Werk selbst nicht willens oder in der Lage war – speziell angefertigte, wirklich dichthaltende Türgummiprofile zum Beispiel. Neben seiner 2003 eröffneten Land-Rover-Garage (bas4cars.nl) gehört er seit letztem Jahr zu einem Dutzend Piloten der 2014 erstmals ausgetragenen Defender Challenge, die von Bowler Motorsport ausgetragen, von der englischen Motor Sports Association (MSA) reguliert und von Land Rover entwicklungstechnisch unterstützt wird. «Ich kannte Drew Bowler und habe ihn besucht, um mehr über das Auto und die Rallye zu erfahren», erzählt Bas. «Dabei ergab sich die Gelegenheit, in meiner ­Garage, aber in seinem Auftrag, einen Bowler-­Defender aufzubauen, weil seine Firma damals hoffnungslos mit Aufträgen überlastet war.» Van Driel und seine Jungs müssen einen sehr guten Job gemacht haben, denn seither ist Bas4Cars die einzige offizielle Bowler-Garage ausserhalb Englands – und baute in dieser Funktion einen Red-Bull-­Media-


AUTO & MOTO Defender für die Dakar 2016 auf. 360 Stunden hat das gedauert, inklusive einiger Nachtschichten: «Der 110er kam sehr spät rein und dann musste alles schnell gehen», grinst Bas, der die stark modifizierten Bowler-­Defender inzwischen auch sehr gut kennt. «Das war wichtig für meine Entscheidung, selbst aktiv an der Challenge teilzunehmen», sagt der Captain: «Ich vertraue dem Auto, es ist sehr stabil und stark. 2015 habe ich insgesamt sechs Rennen bestritten und musste nur kleinere Schäden reparieren – ein Radlager und zwei Anschlaggummis.» Offroad-­Motorsport gehört für van Driel zur Normalität; in der niederländischen Meisterschaft holte er 2015 einen Klassensieg und fuhr mehrfach aufs Treppchen. Die Bowler Challenge, eine Mischung aus Berg­rennen und Sektionsrallyes, ist da ein anderes Kaliber: «Dort wird extrem hart und schnell ge­fahren, was auch den Kick ausmacht: Wir driften mit Tempo 120 durch die Wälder, das ist total irre!» Während die anderen auf Bilstein-Fahrwerke s­ etzen, fährt Bas als Einziger mit Dämpfern des niederländischen Spezialisten Intrax Racing und sitzt in einem Linkslenker. 2015 waren er und sein Co – entweder Frank Keijsers oder Prosper Voncken – neben einem belgischen das zweite kontinentale Team. Alle anderen sind britisch, schottisch oder nordirisch; zuletzt waren zwölf Autos dabei. Dass er die Saisontabelle von hinten anführte, stört den Holländer nicht: «Schliesslich habe ich auch nur an drei der insgesamt sieben Läufe teilgenommen.» 2016 will er öfter antreten, wenn es seine Zeit und das Budget erlauben: A ­ llein die Anreise, Verpflegung und Unterkunft für ihn und seine Landy-begeisterten Mechaniker Pepijn und Gido kosten ihn jedes Mal ein paar Tausender. Ausgetragen wird die nach FIA T2 homologierte Rennserie im Rahmen einer grösseren Veranstaltung wie der British Hillrally Championship – und aus-

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schliesslich in Grossbritannien, wo auch ihr Erfinder zuhause ist (www.bowlermotorsport.com). Die Challenge entstand aus dem Gedanken, einen Markenpokal als kostengünstige Einstiegsklasse für verschiedene Renndisziplinen zu schaffen, ohne dabei auf professionelle Raid-Vorbereitung zu verzichten. Begonnen hat alles in den frühen 1980er-Jahren mit einer 86er-Serie II, die bei den Bowlers in der Scheune stand. Drew und sein Bruder Mark schweissten einen Käfig hinein, um an einem Neujahrs-Trial teilzunehmen, wo ihnen der Tank abfiel … Ein Jahr später kamen sie besser vorbereitet wieder, und aus Spass entwickelte sich eine Profession: 1983 erhielt die Serie einen stärkeren Motor, später kamen Range-Rover-­Achsen samt Fahrwerk, und so entstand das erste ernsthafte Wettbewerbsfahrzeug. Was dann folgte, hinterliess in der Allrad-Branche einen tiefen Eindruck: Die Land-Rover-basierten, aber inzwischen sehr eigenständigen Bowler-Baureihen Tomcat, Wild­c at und EXR waren erste Wahl für anspruchsvolle Rallye-Events und dort schwer zu schlagen. Die eigene Rennserie ist da nur der nächste konsequente Schritt. Und wenn sich die auf dem Defender 90 Td4 Hard Top basierenden, bis zu 190 PS und 515 Nm starken, bunt beklebten Rallyeautos versammeln, ist Action garantiert. Allein die Technik mit Überrollkäfig, Feuerlöschsystem, Bordfunk, den ganzen Anbauteilen oder 18-Zoll-Alufelgen weckt das Kind im Manne. Und der Anblick eines mit hohem Tempo durch Schlamm, Schotter oder Wasser fliegenden Landy fasziniert immer wieder. Das Reglement ist ebenso klar wie einfach: Pro Lauf werden mehrere Abschnitte auf Zeit gefahren und dafür gibt es Punkte. Wer am Schluss die meisten hat, bekommt den grössten Pokal, den Ruhm, ein Foto und darf heftig feiern. Wie eng die teils sehr erfahrenen Teams beieinander liegen, offenbaren Ergebnisse, die >

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AUTO & MOTO manchmal nur Sekunden trennen. Sieger der Saison 2015 wurde der Brite Edd Cobley, der damit seinen Vorjahrestitel verteidigte. Seinem Vater Vince gehört das Land Rover Experience Center in Ost-England und der ist in der Szene bestens bekannt. Der Sohnemann hat die Marke also schon mit der Muttermilch aufgesogen und geht demonstrativ locker mit der Challenge um, obwohl sie es gehörig in sich hat. Natürlich sind Cobley und sein Beifahrer John Tomley physisch topfit und müssen das sein. Doch auch für die Mechaniker, welche ihre gelegentlich stärker ramponierten Autos auf improvisierten, zugigen Fahrerlagern und teils unter Kunstlicht wieder in Stand setzen müssen, ist es ein Knochenjob. Anfang März startete die nunmehr dritte Challenge – Jahresgebühr: 90’000 Pfund – mit einem Auto, das gar nicht mehr gebaut wird: Die Defender-­Produktion in Solihull endete nach 68 Jahren am 29. Januar. Bas van Driel stört das kaum; die K ­ undenaufträge für Bowler-Umbauten in America mehren sich. Davon abgesehen wollen viele Landys individualisiert und gewartet werden: Manchmal stehen zwei Dutzend von ihnen auf dem Hof.

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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM ISSN 1662-1263 «GESCHÄFTSFÜHRER» WINTER   : :  2016/ 2017

Projektleiter Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@prestigemedia.ch

HERAUSGEBER

Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@prestigemedia.ch

Prestige Media International AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Telefax +41 (0) 61 335 60 88 info@prestigemedia.ch www.prestigemedia.ch

Leitung Produktion & Grafik Sandra Schneider s.schneider@prestigemedia.ch Administration & Abo Service Serpil Dursun info@prestigemedia.ch

Verleger Francesco J. Ciringione Chefredaktor Niggi Freundlieb

BILDER

AUTOREN Fabiana Castiglione Maurus Ebneter Martina Gaugler Lone K. Halvorsen Vittorio Jenny Frank Linhart Martin & Cornelia Omlin Matthias Pfannmüller Anka Refghi David Renner Mirjam Rotzler Thomas Ruepp Dr. Franz A. Saladin Marcel Schweizer Dr. med. Christoph Schwejda Christoph Steinmann Lienhard Tribelhorn Helena Ugrenovic Andreas Zappalà

A. S. Création Tapeten, bvd, Werk, fiatpress.com, Laurids Jensen, David Renner, Andreas Zimmermann, Omlin Energiesysteme AG, Patrick Grüll, Roland Pfister, PR Design, Niggi Freun­dlieb, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bildrechte bei den jeweiligen Inserenten.

92 Pure Aveda Hair & Spa 108-109 Purismus ade! 58-59 Rayon de Lumiére 87 RCB GmbH 88 Restaurant Egglisgraben 20 Restaurant L’ESPRIT TREFFEN UND ESSEN 87 Restaurant La Vita 72-73 Restaurant Sonne 83 Restaurant Stadthof 33 Rhytaxi Basel GmbH 132-134 Rock’n’Roll in Landy-Land 112 Rooftop Garden 55 Rüegg Studio Basel 19 Sautter Malerarbeiten AG 19 Schuhhaus Dorenbach 113 Securiton AG 100-101 Sm’Aesch Pfeffingen 109 Stilobjekt GmbH 105 Stöcklin Logistik AG 110 Stolz GmbH 19 Straumann Rohr- und Ablaufreinigungs Service 23 TEKO Basel 20-21 Telebasel 84-85 Thai House 42, 47 Tierschutz beider Basel 46 Tillotts Pharma AG 44-45 UBS AG 71 Ulmann-Degen AG 62-64 Umfrage Clarastrasse 92 Vanille 3 Victorinox 76 Vingioia-Laterne 7 Vögtli Mode 33 Wenger 2-Rad Shop 42 Werbeclub beider Basel 25, 28-29 WIR Bank Genossenschaft 18 Wirteverband Basel-Stadt 64 Wohnhuus 93 Zahnarztpraxis Villiger

COPYRIGHT Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur unter genauer Quellenangabe und mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder, die sich nicht automatisch mit der des Verlages deckt. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte.

INHALTSVERZEICHNIS 19 ABRO Ablauf und Rohrreinigungen 38 Accoprax AG 70-71 Adväntsgass 40 Allianz Suisse 100 alltech Installationen AG 106-107 ALNO (Schweiz) AG 54 Anton Saxer AG 91 Apulia Giovannini, Aroma 98 Aquabasilea 114 Arbeitgeberverband Basel 48-49 Arturo Buzetti 129, 133 Auto Götte 19 Avec 31, 35-37 Banque CIC (Suisse) & BTG Immobilien 14 Basel zwischen Beschaulichkeit  und Zukunftsentwicklung 97 Basler Orthopädie ® René Ruepp AG 13 Basler Zeitung Medien 119 bauRUNDSCHAU 109 BauTech Personal AG 109 Bawa AG 117 BBS AG 123 Belmot Swiss 69 Berlitz Austria GmbH 136 Betten-Haus Bettina AG 41 Bildungszentrum kvBL 70 Bitterli Optik 23 Blindenheim Basel 33 Boner Elektrohaus 16 Bütler Men’s Fashion 42 Carkos Werbetechnik 26-27, UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 56 Commerzbank AG 117 Demenga Glas 80-81 Der lange Weg zum Sushi-Meister 17 Domino Möbel AG 93 Drogerie Rühle 15 Drogerie zum Chrüterhüsli 33 Dufour Advokatur Notariat 80 Eiche Metzgerie- und Party Service AG

23 Elektro Struss GmbH 8-9, 120 Emil Frey AG 121, 128 Erbacher Bikes AG 87 Event-Service Heidmann GmbH 94 Fancy Nail Fashion 10-12 Fankhauser Architektur AG 2 FC Basel 1893 AG

104-105 FC Reinach 61 Felix Transporte 49 Fisch Gartenbau AG 117 Fred Senn AG 65 Freddy Burger Management 115 Füürparadies 132 Garage Basilisk UG1-1,124-126 Garage Hollenstein AG 127 Garage Max Umiker 123 Garage Plattner 111 Getzmann AG 74 Gewerbeverband Basel-Stadt 57 Gewerblich-industrielle Berufsfachschule 96 Glückliche Füsse AG 129 Götschi AG 5 Grand Casino Basel 19 Grieder Schliess- und Sicherheitstechnik 135 Grosspeter Automobiles 127 H. P. Gerber Pannendienst 95 Hair Cut Corner 122 Handelskammer beider Basel 54-55 HatHut Records 32 Hauseigentümerverband Basel-Stadt 90 Hotel Bienenberg 60 Hotel Frutt Lodge & SPA 118 Hotel News 82 Hotel zum Ochsen 31 Hotel-Restaurant Waldhaus 48 IC Unicon 30-31 IG Kleinbasel 117 Immooffice GmbH 116 Inform Möbelsysteme AG 61 Ingrid’s

30 Inlingua Sprachschule 63 Kaffeerösterei Buser 81 Kaiserstühler Weinmarketing GmbH 21, 43, 62 Kantonsspital Baselland 75, 86 Kentucky Steakhouse 104 Kieser Training Schweiz AG 104-105 Kinderbüro Basel 66-67 Krüger + Co. AG 134 Kurt Fankhauser AG 78-79 Landgasthof Hirschen 23 Lederfärberei & Autosattlerei Schmid 108 Living News 51 Lohmüller Licht & Wohnen 130-131 Margarethen Garage 38-39 Mario Neuhaus 43 Mc Optik (Schweiz) AG 113 Meister Immobillien-Treuhand 113 Möbel-Corner Laller Design 19 Modell Klein 118 Moritz Hunziker AG UG3 Nef Automobile 82 Nice to know 39 No. 10 Angemessen angezogen 52-53 Novorent 61 O’Neill GmbH 47 OKI Schweiz 34-35, 50 Omlin Energiesysteme AG 93 Optik Burkart 110 Orsini Sprachschule AG 68, 89 Palazzo Colombino 101 Perfecta Personal AG 76-78 Perlen für die Sonne 127 Phoenix Basel AG 57 Piguet Uhren Bijouterie 77 Pizzeria Cucina Amici 19 Plüss Sanitär Technik 99 PRESTIGENEWS 41 Pro Engineering Basel 24 PROBIGUA-Verein Schweiz 22 Psychiatrie Baselland

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Geschäftsführer Basel 04/2016  

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