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WINTER : : 2016 / 2017

RAUM ZÜRICH

SÉBASTIEN TURPAIN ÜBER 50 % WACHSTUM

DANIEL TWERENBOLD HOTEL MIT AIRPORT

GUIDO SCHILLING EXECUTIVE SEARCHER MIT LEIB UND SEELE

CAROLA SCHOCH LET’S TALK SUPERFOODS

BLISS BIZEPS, BIER UND HAARAUSFALL

ZÜRICH PARK SIDE STANDORT-PORTRAIT

WINTERSPORT SPECIAL

NEWS BUSINESS TRAVEL STANDORT STYLE LIVING DRIVE

MARTIN EERHARD E & D GROUP – EINE ERFOLGSSTORY


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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER Zürich wächst – und Zürich findet längst nicht mehr nur innerhalb der eigentlichen Stadtgrenzen statt. Im Gegenteil: das eigentliche Zürich entsteht schon seit Jahren ausserhalb der politischen Grenzen der Stadt Zürich. Damit folgt Zürich einem weltweiten Trend: die Kernstädte werden langweilig und perfekt, während die eigentlich interessante Stadtentwicklung in den scheinbaren «Vororten» stattfindet. Ob in New York, wo Manhattan vom quasi «vorortigen» Brooklyn überrundet wird oder in Frankfurt, wo die östlichen Stadtgebiete nun der Hotspot sind: überall entsteht eine neue, überraschende Art von Stadt an Orten, die wir nicht auf dem Radar hatten. Die Region ist eines der dichtest besiedelten Gebiete im Kanton Zürich. Mit ihrer führenden Stellung im Bereich Think Tanks, Bildung, Forschung und Entwicklung und vielen internationalen Arbeitnehmern ist sie eine prosperierende Zelle inmitten eines aussergewöhnlichen Erholungsgebietes. Dank dem Zürichsee, der Nähe zu den Kernzonen Zürich und Zug sowie dem direkten Zugang in verschiedene Wintersportgebiete der Nachbarschaft stellt sie eine bevorzugte Wohnlage dar und die verkehrsgünstige Lage machen die Region zum attraktiven Wohn- und Lebensraum. Erfahren Sie mehr über diese innovative Region innerhalb unseres Standort-Reportage. Viel Lesevergnügen! Urs Huebscher Chefredaktor

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


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INHALT BUSINESS-TALK GUIDO SCHILLING 10 DIE AKTUELLE PHASE DER UNSICHERHEIT IST GIFT FÜR DEN STANDORT SCHWEIZ STEFAN «BÜSSI» BÜSSER 13 AUCH MINDERHEITEN HABEN EIN RECHT DARAUF, VERARSCHT ZU WERDEN DANIEL TWERENBOLD DER STÄDTETOURISMUS HAT NOCH POTENTIAL NACH OBEN

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SÉBASTIEN TURPAIN ÜBER 50 % WACHSTUM

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CAROLA SCHOCH LET’S TALK SUPERFOODS!

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BRITTA DIETSCHE ZUM MALEN HABE ICH ZWEI LINKE HÄNDE

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CHAMPAGNE LOUIS ROEDERER EIN VOLLENDETES WERK

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ZÜRICH PARK SIDE BARFUSS IN DIE OPER

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BEAT RITSCHARD ÜBERREGIONALE VERNETZUNG

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FOODPLUS 51 EIN PLUS FÜR NACHHALTIGE ERNÄHRUNG SEEHALLEN HORGEN 54 TOP-FLÄCHEN MIT INDUSTRIE-CHARME

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63. ZÜRCHER WEIN-AUSSTELLUNG 38 EXPOVINA BEN’S BEGINNERS UND META HILTEBRAND KOCHEN WIR GEMEINSAM

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STANDORT–PORTRAIT

MONEY

SWISSCANTO INVEST HEUTE PLANEN, MORGEN GENIESSEN

COVER-STORY MARTIN EERHARD EINE ERFOLGSSTORY

KULINARIK

TERTIANUM 21 WOHNEN WIE ZU HAUSE: EINFACH SICHERER … UND MIT HOTEL-LUXUS!

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

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CREDITWORLD 28 DIE FINANZIERUNGS­ALTERNATIVE DER KMU

AKTUELL

JUICE TECHNLOGY ELEKTROFAHRZEUGE SIND DIE ZUKUNFT

SONNMATT LUZERN EIN ATEMBERAUBEND SCHÖNER ORT

ESRO – PROFIMED EINE EIGENE ZAHNBÜRSTE KOS­TET SCHNELL EINMAL BIS ZU EINER VIERTELMILLION FRANKEN

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HAUSER GRUPPE ALLES AUS EINER HAND

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ALI ABOUL-AROUDH TRIPLE AAA DER HOFSCHNEIDER

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INHALT STANDORT–PORTRAIT ALLIANZ SUISSE DER KUNDE STEHT IM ZENTRUM

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BANK ZIMMERBERG WENIGER STANDARD UND MEHR INDIVIDUALITÄT

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ZWEIFEL TERRAZZA HIER WERDEN TRÄUME WAHR!

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TUWAG IMMOBILIEN ENGAGIERT, ERFAHREN UND KOMPETENT FÜR IMMOBILIEN

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PREMIUM DONNA ENTRE DEUX STELLT SICH INS SCHAUFENSTER

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FIS ALPINE WORLD SKI CHAMPIONSHIPS ALLEGRA ZU DEN FIS ALPINEN SKI-WELTMEISTERSCHAFTEN

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CARLTON HOTEL, ST. MORITZ PERFEKTION IN JEDEM DETAIL!

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BERGSPA HOTEL LA VAL EIN ALPENJUWEL ZUM TRÄUMEN

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BERGLAND HOTEL SÖLDEN ENTSPANNUNG UND LUXUS IM «HOME OF JAMES BOND»

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ALTA BADIA SKIFAHREN MIT GENUSS

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FREDDY BURGER MANAGEMENT MUSICAL-­HIT «MARY POPPINS» ERSTMALS IN DER SCHWEIZ

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MED & MOTION WO DER FUSSBALLPROFI AUF DEN NACHBARN TRIFFT

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85 JAHRE WOHNBEDARF EINE INSTITUTION FEIERT JUBILÄUM

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AUSZEIT

STYLE

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

WINTERSPORT SPECIAL GRAUBÜNDEN, TIROL, SÜDTIROL

BLISS 90 BIZEPS, BIER UND HAARAUSFALL

TSCHARNER PLASTIC 74 DIE PRAXIS FÜR EINEN SCHÖNEN BAUCH

DAVID TOGNI LOVE YOUR NEIGHBOUR.

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LIVING

GROW WÄDENSWIL 72 WIR FÖRDERN DAS UNTERNEHMERTUM

URS THEILER, MERCEDES-CSI WELTWEIT HÖCHSTDOTIERTES INDOOR-SPRINGTURNIER

TOOCHÉ ZURICH BE YOU. DRESS UNIQUE.

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GAMS GENIESSER & KUSCHELHOTEL 98 AUSZEITEN ZU ZWEIT HALTEN DIE LIEBE JUNG

NEWS BUSINESS NEWS BUSINESS TRAVEL NEWS GASTRO EMPFEHLUNG STANDORT NEWS STYLE NEWS LIVING NEWS DRIVE NEWS

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: : BUSIN ESS N E WS CARGOBIKE: INNOVATIVE TRETPOWER FÜR STÄDTE

Lastwagen in der Stadt sind oft wie der Elefant im Porzellanladen: mächtig, ungelenk und ungern gesehen. Darum betreibt Planzer seit Jahren eine durchdachte Citylogistik. Die jüngste Anschaffung im Rahmen dieses Nachhaltigkeitskonzepts heisst Cargobike. Das Cargobike ist ein batteriebetriebenes Elektro-Bike mit Sonderkonstruktion für den Transport von Stückgütern resp. Kleinstsendungen bis 30 kg. Mit diesem geräusch- und emissionsarmen Vehikel können zurzeit 10 bis 13 Pakete pro Stunde und bis zu 60 Pakete pro Tag ausgeliefert werden. Durch die tiefgelegte Ladefläche zwischen Vorderrad und Lenker ist das Vehikel trotz hoher Last äusserst wendig. Es eignet sich also besonders gut für die Auslieferung von Kleinstsendungen in Städten und dicht besiedelten Gebieten.

Thema» erarbeiten. Es interessierte ihn vor allem, wie Unternehmen mit langer Vergangenheit ihre Marke pflegen und mit den aktuellen Herausforderungen wie Social Media umgehen, beispielsweise Unternehmen wie V-Zug oder PB Swiss Tools. Die Publikation besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beinhaltet 10 Interviews mit Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft. Diese sprechen über Erfolge und Misserfolge bei der Strategie und Umsetzung von Marken­f ührung und Kundenservice. Darunter sind Persönlichkeiten wie Carl Elsener, CEO Victorinox AG, und Heinrich Villiger, Alleininhaber und Verwaltungsratspräsident der Villiger Söhne Holding AG. «Bei der Auswahl meiner Interviewpartner hatte ich das Glück, den ­Input der Besten zu erhalten», sagt Zimmermann. «Jeder Interview­ partner ist in seiner Branche und auf seinem Gebiet erfolgreich und hat Einmaliges geleistet, ist zukunftsdenkend und verbunden mit der Schweiz.» Die Interviews liefern Beispiele für «Best Practice» der Markenführung von Schweizer Unternehmen im aktuellen Marktumfeld. Sie sollen Denkanstösse geben und inspirieren. Der zweite Teil bietet theoretische Grundlagen zu Branding, Marken­ führung, Kundenservice, integrierter Kommunikation und Social Web. Unter anderem werden die Relevanz von Marken, die Ziele und Prinzipien der Markenführung und das Management der identitätsorientierten Markenführung behandelt, ergänzt mit einem «markenorientierten» Marketingplan. : : WWW.WERDVERLAG.CH : :

Die bisherigen Erfahrungen und das Echo auf die sportliche Premiere des Cargobikes sind durchwegs positiv, sowohl von Kunden als auch von der Bevölkerung. Zwar lassen sich Liefer- und Lastwagen in Städten nicht komplett durch Cargobikes ersetzen, doch hat Planzer bereits weitere Einsatzgebiete festgelegt und wird seine Cargobike-Flotte schon bald ausbauen.

FRAISA SA GEWINNT AMAG FAMILY BUSINESS AWARD 2016

MENSCHEN MACHEN MARKEN Florian Zimmermann hat zehn Persönlichkei­ ten von Schweizer Unternehmen zum Gespräch getroffen. Ihre Antworten mit Erfahrungen aus der Praxis stellt er kompakt zusammengefassten Grund­lagen zu Branding, Markenführung, Integrierter Kommunikation und Social Web gegenüber. Diese spezielle Kombination zeichnet die Publikation MENSCHEN MACHEN MARKEN aus, die beim Werdverlag erschienen ist. Die Idee zur Publikation reifte während seines MAS Brand and Marketing Management an der Hochschule Luzern. «Nach jahrelanger Praxisarbeit und Weiterbildungen wollte ich wissen, wie die Markenführung bei erfolgreichen Schweizer Unternehmen in der Praxis aussieht und was andere davon lernen können», erklärt Florian Zimmermann seine Motivation. Er wollte ein Fachbuch mit einem «anderen Zugang zum

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Der Family Business Award wurde in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. In einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik wurde ein besonders nachhaltig handelndes Schweizer Familienunternehmen ausgezeichnet: FRAISA SA nimmt dieses Jahr die Trophäe nach Bellach im Kanton Solothurn. Alle drei Finalisten erhielten ein Family Business Award-Zertifikat, welches ihre besonders nachhaltige unternehmerische Tätigkeit attes­tiert. Darüber hinaus erhielten die Unternehmen einen neuen VW Passat Variant GTE, den Plug-In-Hybrid aus dem Hause Volkswagen, welcher die Finalisten ein Jahr lang effizient und nachhaltig begleiten wird. FRAISA AG als dies­ jähriges Gewinnerunternehmen darf das Fahrzeug zudem behalten.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


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: : BUSIN ESS N E WS «NEUES» MOODS

Nach fast drei Monaten Umbauarbeiten startete das Moods in die neue Saison. Ein anderes Farb- und Licht­ konzept, eine eckige Bar und eine neue technische Einrichtung inklusive den Voraussetzungen für den «Moods Digital Concert Club» sind die wichtigsten Neuerungen. Ab Ende des Jahres ist das Moods mehr als nur Konzertveranstalter: Im Zuge des Umbaus wurden die technischen Voraussetzungen für den Digital Concert Club geschaffen. Konzerte können künftig live aufgenommen und – sofern die dazu notwendigen Rechte gesichert sind – weltweit verfügbar gemacht werden. Musikbegeisterte in der ganzen Welt haben so die Möglichkeit, Konzerte des Moods über SmartTV, Smartphones, Tablets oder Notebooks mit zu verfolgen.

GRUNDSTEIN ÜBERBAUUNG LABITZKE-AREAL

Zusammen mit Vertretern von Bauherrin Mobimo, der Stadt Zürich, der Architekten und Partner sowie weiterer geladener Gäste fand die Grundsteinlegung für die neue Überbauung auf dem Labitzke-Areal in Zürich statt. Implenia hatte sich im November 2015 den Totalunternehmerauftrag für das Grossprojekt in Höhe von CHF 90 Mio. gesichert. Auf dem 10’000-Quadratmeter-Areal zwischen Albula- und Hohlstrasse entstehen nach Plänen der Zürcher Architekten Gigon / Guyer acht Gebäude, darunter zwei Hochhäuser von 47 und 64 Metern mit insgesamt 277 Wohnungen.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


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: : BUSIN ESS -TALK Guido Schilling AG

«DIE AKTUELLE PHASE DER UNSICHERHEIT IST GIFT FÜR DEN STANDORT SCHWEIZ.» ER IST EXECUTIVE SEARCHER MIT LEIB UND SEELE. SEIT 1987 LEBT ER SEINE PASSION, AUSGESUCHTE SPIT­ZEN­ POSITIONEN IN DEN VERWALTUNGSRÄTEN UND GESCHÄFTSLEITUNGEN VON FÜHRENDEN SCHWEIZER ­FIRMEN MIT DEN QUALIFIZIERTESTEN KANDIDATEN ZU BESETZEN. DIE TREUE DER LANGJÄHRIGEN KUNDEN ZEIGT, DASS SEINE VERANTWORTUNGSVOLLE AUFGABE NACHHALTIGEN ERFOLG BEWIRKT. INTERVIEW MIT GUIDO SCHILLING, MANAGING PARTNER von Patrick Gunti und Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Schilling, ob in der Finanzbranche, in der IT, in der Verwaltung oder in den Spitälern – jahre­ lang war die Zuwanderung von Fachkräften in die Schweiz ungebrochen. In diesem Jahr hat sich dies geändert und Sie gehen davon aus, dass der Wanderungssaldo der Deutschen

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­ eiter rückläufig sein wird. Was ist passiert? Wo sehen Sie die w Hauptgründe dieser Entwicklung? Guido Schilling: Grossen Einfluss hat die robuste wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland: Sie sorgt dafür, dass den deutschen Führungskräften im Heimatland sehr gute Karriereperspektiven geboten

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


BUSIN ESS -TALK : : werden. Hinzu kommt das eher schwache Wachstum in der Schweiz als Folge der starken Währung. Zusammen sorgt das dafür, dass die Schweiz als Standort für diese Personen weniger attraktiv erscheinen lässt. Die jüngsten Zahlen des Staatssekretariats für Migration sprechen eine deutliche Sprache: In den letzten 12 Monaten ist die Zahl der Deutschen in der Schweiz noch um netto 2 264 Personen angestiegen, weniger als beispielsweise bei den Polen oder den Ungarn. Zum Vergleich: 2010 kamen netto noch über 14’000 Deutsche ins Land. Gibt es auch emotionale Gründe? Lange Zeit wurde die Debatte ­bezüglich den vielen Deutschen in der Schweiz ja leidenschaftlich geführt. Haben die vielfach geäusserten populistischen Aussagen bei den deutschen Fach- und Führungskräften Spuren hinterlassen? Das hat durchaus eine Rolle gespielt. Die deutschen Medien haben diese Debatte ja ebenfalls aufgegriffen, so dass in Deutschland der Eindruck entstand, man sei in der Schweiz gar nicht mehr willkommen. Ein anderes Bild bieten jedoch die positiven Rückmeldungen vieler in der Schweiz lebender deutscher Spitzenkräfte, die sich hier sehr wohl fühlen. Es kommen nicht nur weniger Deutsche ins Land, es ziehen sogar mehr wieder weg. Welche Auswirkungen hat dies auf die hiesige Wirtschaft? Langfristig zeitigt das gravierende Folgen: Die Deutschen sind die natürliche Ergänzung des Kandidatenpools für Kaderpositionen, weil sie uns sprachlich und, gerade was den süddeutschen Raum betrifft, kulturell sehr nahe stehen. Der CEO eines bedeutenden Verkehrsunternehmens sagte mir das vor Wochenfrist ganz deutlich: Ohne Deutsche im mittleren und oberen Kader gehe es schlicht nicht. Wie spüren Sie diese Entwicklung in Ihrer täglichen Arbeit? Wie haben sich die Verhandlungen mit Top Executives aus unserem Nach­ barland in den letzten Monaten verändert? In den letzten Monaten verschärfte sich eine Entwicklung, die sich schon seit mehreren Jahren abzeichnet: Es gestaltet sich seit 2011 schwieriger, deutsche Kandidaten für Positionen in der Schweiz zu begeistern. Waren nach der Finanzkrise noch etwa 50 Prozent grundsätzlich interessiert, wenn wir sie angefragt haben, sind es heute noch etwa 10 Prozent. Die Attraktivität unseres Arbeitsmarktes hat zahlreiche Facetten. Aus jahrelanger Erfahrung wissen Sie, welche Gründe ausländische Manager überzeugen, in die Schweiz zu übersiedeln. Welche Voraus­ setzungen müssen erfüllt sein? Welche Rolle spielen Faktoren bezüg­ lich der hohen Lebensqualität in der Schweiz? Natürlich müssen Gehalt und Karriereperspektiven stimmen. Doch für viele gilt: Eine Position im Ausland muss eine merkliche Verbesserung in der Aufgabe und in der beruflichen Herausforderung mit sich bringen, damit sie das Risiko eines Jobwechsels auf sich nehmen. Denn den Entscheid für oder gegen eine Position im Ausland trifft ein Topmanager nie alleine, sondern am Familientisch. Eine hohe Lebensqualität, gute Schulen, hohe Sicherheit und eine vertraute Kultur spielen daher auch eine wichtige Rolle. Unabhängig vom Bildungsstand, der beruflichen Stellung oder dem Aufenthaltsstatus wird von Ausländern in der Schweiz stets gefordert, sich zu integrieren. Bieten die Schweiz und die Schweizerinnen und Schweizer ihrer Meinung nach dazu gute Voraussetzungen? Durchaus, in der Schweiz ist man sehr vertraut mit dem Thema Integration, wir haben da ja auch viel Erfahrung. Viele Gemeinden verfügen über hervorragende Strukturen, um Neuankömmlinge zu empfangen

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

und willkommen zu heissen. Einigen Personen fällt es zwar schwer, mit der zurückhaltenden Schweizer Mentalität zurechtzukommen. Doch von der grossen Mehrheit der ausländischen Führungskräfte, die ich für Positionen in der Schweiz gewinnen konnte, habe ich sehr positive Rückmeldungen erhalten. Oftmals bleibt ihre Familie sogar dauerhaft in der Schweiz, wenn sie selbst ein nächstes Auslandengagement annehmen. Welche Branchen sind eher auf Top Executives aus Deutschland ­angewiesen, in welchen Branchen ist auf der anderen Seite auch die Konkurrenz für die Deutschen grösser? Es ist nicht in erster Linie eine Frage der Branche, sondern der Unternehmensgrösse. Die grossen multinationalen Konzerne, die Grossbanken, Nestlé oder Novartis, sind sehr international aufgestellt und rekrutieren ihr Top-Management auf der ganzen Welt. Deutsche haben hier, aufgrund der angelsächsisch geprägten Unternehmenskultur, keinen ­nennenswerten Vorteil gegenüber anderen Ausländern. Es sind die nächstgrösseren Unternehmen aus dem SPI, insbesondere aus der Industrie, aber durchaus auch aus den Dienstleistungen, die auf deutsche Führungskräfte angewiesen sind. Nicht vergessen darf man, dass die vielen international aufgestellten, traditionellen Schweizer Unternehmen, welche sich trotz sehr internationaler Kundschaft immer noch mehrheitlich auf Deutsch unterhalten. Diese benötigen Fach- und Führungskräfte, welche oft hoch spezialisiertes Wissen in das Unternehmen bringen müssen. In der Schweiz ist dieses Wissen oft nicht in genügendem Mass vorhanden, in Deutschland schon, weil dort die Hauptkonkurrenten des Unternehmens anzutreffen sind. So oder so benötigt die Schweiz Manager aus dem Ausland, um alle anspruchsvollen Führungspositionen besetzen zu können. Gerade in Anbetracht der ausstehenden Umsetzung der Masseneinwanderungs­ initiative ist die Unsicherheit gross. Wie erleben Sie diese? Diese Unsicherheit ist vorhanden, ich erlebe sie auf Seiten der Unternehmen wie bei den Kandidaten. Die Masseneinwanderungsinitiative hat den Rückgang der Ausländer in Führungspositionen zwar nicht ausgelöst, dieser begann wie gesagt bereits 2011. Sie hat der Attrakti­ vität der Schweiz für Führungskräfte jedoch zusätzlich geschadet. Und unabhängig davon, welche Umsetzung zuletzt gewählt wird: Die aktuelle Phase der Unsicherheit ist Gift für den Standort Schweiz. Sie schreiben in Ihrem Beitrag zum Thema: «Wollen wir unsere ­Unternehmen in der Champions League halten, können wir auf die Spitzenspieler aus Deutschland nicht verzichten.» Wären Sie einer dieser Champions League-Teilnehmer: Was würden Sie tun? Zunächst einmal würde ich eine starke Nachwuchsabteilung aufbauen: Wer seine interne Pipeline an Talenten pflegt und entwickelt, vergrössert sein zukünftiges Reservoir an Führungskräften und verschafft sich den Ruf eines hervorragenden Arbeitgebers. Im Weiteren würde ich auf eine maximale Diversity setzen, denn die jungen, hervorragend aus­ gebildeten Frauen werden sich bei ihrem Berufseinstieg an Firmen orientieren, welche auf diesem Bereich schon viel gemacht haben und Leuchttürme sind. Dieser Ruf ist entscheidend, um weitere Talente für das Unternehmen gewinnen zu können. Allerdings hilft auch die beste Nachwuchsarbeit nicht, wenn das Team absteigt, bevor die Talente für die erste Mannschaft bereit sind. Gezielte Zukäufe von ausländischen Spitzenspielern sind daher unumgänglich und sinnvoll. : : WWW.GUIDOSCHILLING.CH : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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: : BUSIN ESS N E WS NEU: RESTAURANT 8001 MIT BAR UND LOUNGE

Zürich hat ein neues Restaurant mit Bar und Lounge. Es heisst Restaurant 8001 und steht im Zürcher Kreis 1: im Leoneck Swiss Hotel. Dessen Postleitzahl 8001 diente als Namensgeber. Das Hotelrestaurant, das auch lokalen Gästen offen steht, soll in jeder Beziehung «eifach guet» sein und zu jeder Tageszeit eine Wohlfühl-Atmosphäre und moderne Swissness verströmen. Restaurant, Lounge und Bar verschmelzen zu einem offenen Raum, in dem man sich trifft zum Essen und Trinken, Lesen, Arbeiten oder Lernen. Von frühmorgens bis spätabends. Aus der Küche kommen unkomplizierte sowie modern interpretierte Schweizer Gerichte aus regionalen und frisch verarbeiteten Produkten. Zum Beispiel Swiss Tapas, ein vegetarisches Club Sandwich mit knusprigem Bauernbrot und Trüffelmayonnaise oder Mano’s Hackbraten mit Morchelrahmsauce, Saisongemüse und Kartoffelstock. Aus dem Keller gibt es Weine und Spirituosen von Schweizer Herkunft. Das Restaurant 8001 liegt an den Tramlinien 6, 7, 10 und 15, direkt bei der Haltestelle Haldenegg. Genau dort, wo bis Ende Juli das Crazy Cow war. Ein Team rund um Restaurantleiter Cedric Nake hat das neue Gastrokonzept mit viel Herzblut und Engagement gestaltet. Ohne Kitsch und Klischees soll es typisch Schweizerisches mit einem urbanen Lifestyle vereinen. Betrieb und baute ihn in diesem Sommer zum Restaurant 8001 mit Bar und Lounge um. Gleichzeitig wurde auch die Hotellobby renoviert, so dass ein neues Gesamtkonzept entstand. Neben dem Leoneck Swiss Hotel und dem Walhalla Hotel gehören das Bauschänzli mit Biergarten und Restaurant sowie die Café Bar Odeon ebenfalls zur Fred Tschanz Gruppe, welche seit dem Hinschied von Fred Tschanz (2012) durch dessen Enkelin Stéphanie Portmann geleitet wird.

25 JAHRE BOFROST* SCHWEIZ Als europäischer Pionier für Heimlieferdienst von Glace- und Tiefkühlspezialitäten feiert das Familienunternehmen bofrost* sein 50-jähriges Bestehen. Die Schweizer Tochtergesellschaft, die bofrost* suisse AG mit Sitz in Freienbach, begeht gleichzeitig ihr 25-Jahr-Jubiläum. Mit rund 250 Mitarbeitenden und sieben regionalen Niederlassungen ist bofrost* in der Schweiz Marktführer als Tiefkühlanbieter mit gratis Lieferservice, dies nicht zuletzt dank der Übernahme von Eismann Schweiz vor drei Jahren. Das Mutterhaus bofrost* in Straelen am Niederrhein hat 1991 entschieden, sich in der Schweiz zu etablieren. Was mit acht Lieferwagen begonnen hat, wurde zu einer Flotte von heute 140 Fahrzeugen mit 150 Verkaufsfahrern, die insgesamt 75’000 Haushalte bedienen. Das grösste Einzugsgebiet umfasst die Niederlassung Freienbach, welche die Stadt Zürich, die Regionen Winterthur und Zürichsee, den Kanton Glarus, Ausserschwyz bis Einsiedeln, den Walensee bis Bad Ragaz und das Bündnerland bis ins Engadin mit einschliesst. Die rund 15’000 Kunden werden von 30 Verkaufsfahrern alle 14 Tage besucht und mit Produkten beliefert. Am Hauptsitz Freienbach arbeiten total 65 Mitarbeitende, davon 15 in den Zentralen Diensten. Man bekennt sich mit einem Anteil von 25 % aller Produkte, die in der Schweiz oder Liechtenstein hergestellt werden, und der Stärkung des Standortes Freienbach klar zum Standort Schweiz. bofrost* suisse verkaufte im Jahr 2015 insgesamt 2.5 Mio. Produkte und erwirtschaftete einen Umsatz von rund CHF 36 Mio.

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


BUSIN ESS -TALK : : Stefan «Büssi» Büsser

«AUCH MINDERHEITEN HABEN EIN RECHT DARAUF, VERARSCHT ZU WERDEN» ER GEHÖRT ZU DEN GRÖSSTEN RADIOMODERATOREN UND COMEDIANS DES LANDES. IM GESPRÄCH MIT DEM «GESCHÄFTSFÜHRER» ERKLÄRT STEFAN «BÜSSI» BÜSSER SEINE COMEDY SHOW «STAND-UP» UND OFFEN­ BART, WARUM DAS THEMA ORGANSPENDE FÜR IHN ÜBERLEBENSWICHTIG IST.

INTERVIEW MIT STEFAN BÜSSER von Maja Zivadinovic

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it über 80’000 Fans auf Facebook und 30’000 Followern auf Instagram ist er der beliebteste Radio- und TV-­ Moderator im Netz. Stefan «Büssi» Büsser lebt seinen Traumberuf als Moderator und Comedian mit viel Passion. Auch jenseits der virtuellen Welt hat der 32-Jährige, der unter Cystischer Fibrose leidet, alle Hände voll zu tun. Neu moderiert Büsser seit September für das Radio «SRF 3» und steht ab Oktober mit der Mixed Show «Stand Up!» im Zürcher Bernhard Theater auf der Bühne. Ist es okay, über politisch nicht korrekte Witze zu lachen? Man muss sogar. Alles andere wäre unfair. Auch Minderheiten haben ein Recht darauf, verarscht zu werden. Es ist die deutlichste Art, ihnen zu zeigen, dass sie wie alle anderen wahrgenommen werden. Sie sind ein Tausendsassa. Was ist der Unterschied zwischen der Arbeit im Radiostudio versus der Interaktion mit dem Publikum auf der Bühne? Im Radio habe ich das grössere, aber unsichtbare Publikum. Wenn hier ein Gag nicht funktioniert, kriege ich das nicht mit. Wenn ein Gag auf der Bühne nicht klappt, dann wird’s sehr ruhig. Seit September moderieren Sie bei «SRF 3». Geht mit Ihrem Engagement ein Bubentraum in Erfüllung? Radio war immer mein Traumberuf. Dass ich jetzt in der Champions League moderieren darf, ist natürlich das Non-plus-ultra. Ab Oktober präsentieren Sie im Bernhard Theater in Zürich jeweils sechs Co­ medians in der Mixed Show «Stand Up!». Wann und warum ist man ein grandioser Komiker? Ein grosser Komiker trifft den Nerv des Publikums und bringt es zum Lachen oder hält ihm den Spiegel vor. Letzteres zieht nicht immer Lacher nach sich, ist aber genauso wichtig. Bei «Stand Up» bieten wir Komikern eine Fläche und Publi-

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kum für beides. Ein nationaler Comedian, ein New­comer und ein internationaler Gast bespassen das Publikum während fast zwei Stunden. Sie haben auch eine ernste Seite. So leiden Sie unter der Stoffwechsel­ krankheit Cystische Fibrose, was dazu führen kann, dass Sie früher oder später auf eine Spendelunge angewiesen sein werden. Machen Sie sich viele Gedanken über diesen Fakt? Soviel wie ich muss. Aber nicht mehr, denn es wird nicht besser ­d adurch. Sie setzen sich stark für Organspende ein. Sie machen auch bei der neuen Organspende-Kampagne des BAG (Bundesamt für Gesund­ heit, Anm. d. Red.) mit. Wie wichtig ist Ihnen das Thema? Es ist überlebenswichtig für mich. Und genau darum setze ich mich dafür ein. Und weil sich die Politik erfolgreich weigert, das Problem anzugehen. Das führt dazu, dass jede Woche zwei Menschen in unserem Land sterben weil wir zu wenig Spende-Organe haben. Was für Erfahrungen machen Sie mit dem Thema Organspende? Die Schweizer sind offen für das Thema, wenn sie sich mal damit befassen. Das Hauptproblem sind fehlende Informationen und – das ist ja eigentlich gut – der persönliche Bezug. Darum erinnere ich gerne mal daran. Warum ist es so wichtig, auf Organ­ spende aufmerksam zu machen? Damit später nicht die Familie beim bevorstehenden Tod eines Familienmitglieds entscheiden muss, was mit den Organen geschieht. Das sollte man ihnen ersparen. Und andere Menschen damit retten. : : WWW.STEFANBUESSER.CH : : : : WWW.STAND-UP.CH : :

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BUSIN ESS N E WS : : DEM HOTEL SCHWEIZERHOF WURDE ZUM 140 -JAHR-JUBILÄUM DER HOF GEMACHT

Lösung. Leistung. Leidenschaft.

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Lenzlinger Söhne AG Grossrietstrasse 7, 8606 Nänikon/Uster Tel. 058 944 58 58, www.lenzlinger.ch

Metallbau

Parkett Bodenbeläge

Zeltvermietung

Das Viersterne Superior Hotel Schweizerhof, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof Zürich und um die Ecke der weltberühmten Bahnhofstrasse gelegen, erfreut sich einer umfangreichen, baulichen Erweiterung. Auf einer Fläche von 275 m 2 entstanden unter der Leitung von Hotel­ direktor Andreas Stöckli sieben Deluxe-Zimmer sowie ein Fitnessraum. Neu verfügt das Hotel damit über 104 Zimmer. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 2.3 Millionen Franken. Das Hotel Schweizerhof feiert sein 140-Jahr-Jubiläum und hat sich als Geschenk «den Innenhof gemacht». Nach einer rund viermonatigen Umbauphase von Mai bis September 2016 präsentiert das Viersterne Hotel sieben neue Deluxe-Zimmer und einen kleinen, feinen Fitnessraum. Ursprünglich bestand der heutige Gebäudekomplex aus drei Häusern, die an die Bahnhofstrasse, den Bahnhofplatz und die Linth-Eschergasse angrenzen. Im Innenhof wurde vor Jahrzehnten die Rezeption des Hotels im Erdgeschoss angebaut. Oberhalb des Anbaus sind jetzt im zweiten und dritten Obergeschoss das Gym und die neuen Deluxe-Zimmer entstanden. Das Hotel verfügt nach dem Umbau neu über 104 Zimmer und bietet den Gästen damit von der Grösse her marktgerechte Räumlichkeiten. Die neuen Deluxe-Zimmer sind bis zu 35 m2 gross und zeichnen sich durch abgerundete Wände aus, die mit den eckigen Grundrissen harmonieren. Dazu lassen die raumhohen Fenster der neuen Hoffassade dank des Lichteinfalls auf die Wände den Eindruck «enger Hof» fast vergessen. Die Decken der Zimmer wurden mit schlichten Stuckeinfassungen in grau und weiss dekoriert. Teppich, Vorhänge und Bettbezug sind in den Farben Schwarz / Rotviolett gehalten. Ein bewusster Gegensatz zum Mobiliar im Art-Déco-Stil stellt ein modern interpretierter, schwarzer Schreibtisch in Louis XIV Manier dar. Die neuen Bäder sind bestückt mit Steinzeugplatten und glattpoliertem Granit nero-assoluto.


: : BUSIN ESS -TALK Radisson Blu Hotel – Park Inn by Radisson

«DER STÄDTETOURISMUS HAT NOCH POTENTIAL NACH OBEN.» GENERAL MANAGER DES VIERSTERNE-SUPERIOR-HAUSES RADISSON BLU HOTEL, ZURICH AIRPORT UND GLEICHZEITIG DISTRICT DIRECTOR FÜR DIE WEITEREN RADISSON BLU HOTELS IN BASEL UND LUZERN SOWIE FÜR DIE PARK INN BY RADISSON IN RÜMLANG ZH UND LULLY FR ZUSTÄNDIG.

INTERVIEW MIT DANIEL TWERENBOLD, GENERAL MANAGER von Artur K. Vogel und Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Herr Twerenbold, das Radisson Blu Hotel, Zurich Airport ist sozusagen ein Hotel mit eige­ nem Flughafen. Wer sind Ihre Gäste? Daniel Twerenbold: 75 Prozent sind Businessgäste, ein Viertel sind Feriengäste. Wir sind das grösste Konferenzhotel in der Schweiz mit 51 Boardrooms und Meetingräumen plus einem multifunktionalen Konferenzraum für 600 Gäste. Durch dieses Angebot und der direkten Flughafenanbindung kommen unsere Gäste aus der Schweiz und dem Ausland. Als Tagungs- und Transithotel ist das Radisson Blu vermutlich den Währungs- und Konjunkturschwankungen weniger ausgesetzt als zum Beispiel ein Ferienhotel. Wie sieht der Geschäftsverlauf bei ­Ihnen aus? Unser Vorteil ist, dass 70 Prozent des gesamten Geschäfts aus der Schweiz stammt. Generell war die Schweiz schon immer teurer als die EU, daher ist die Währung nur bedingt eine Herausforderung für uns. Das grosse internationale Geschäft für den MICE-Bereich spürt den starken Schweizer Franken allerdings schon. Und wie hoch ist denn die Auslastung? Wir sind zufrieden, da wir im 1. Quartal 2016 das Vorjahr übertreffen konnten. Wichtig für uns ist, die Balance zwischen Belegung, Raten und Auslastung in unserem Meetingbereich zu optimieren. Ihre Gäste, die man vermutlich vorwiegend der Rubrik «Business ­Traveller» zurechnen kann, bleiben in der Regel sicher nicht sehr lang. Nennen Sie uns bitte die durchschnittliche Aufenthaltsdauer? Es ist richtig, dass die meisten unserer Gäste eine Nacht bei uns bleiben. Wir haben jedoch auch Crews und Gäste, die für Projektarbeiten hier in der Schweiz sind. Diese Gäste bleiben in der Regel etwas länger bei uns. Ihr Hotel hat 330 Zimmer. Das heisst: Bei Ihnen herrscht ein stän­ diges Kommen und Gehen; täglich reisen mehrere hundert Gäste ab und kommen mehrere hundert an. Wie kann man denn in einem ­solchen Betrieb den Gast überhaupt noch individuell betreuen? Bei Radisson Blu leben wir unsere «Yes I Can!»-Servicephilosophie – ein besonderer Dienstleistungsethos, der seit Jahren bei uns trainiert und in jedem Mitarbeiter fest verankert ist. Jeden Tag leben wir den «Yes I Can!»-Service an unseren Gästen und zeigen uns als authentischen Gastgeber. Jeder Mitarbeiter soll situativ entscheiden, was den Gast glücklich macht und zufrieden stellt und den «WOW! Effekt» auslöst. Zudem stellt Radisson Blu mit der «100 % Zufriedenheitsgarantie» sicher,

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BUSIN ESS -TALK : : Ihr Haus ist acht Jahre alt, da dürfte eine Renovation fällig werden. Was planen Sie? Und verraten Sie uns den Investitionsbedarf? Das Radisson Blu Hotel, Zurich Airport wurde im August 2008 eröffnet. Um unseren Gästen weiterhin unseren hohen Standard an Serviceleistung und Innovation bieten können, sind wir zurzeit tatsächlich mit der Planung einer Renovation unserer Restaurants, Bar und Lobby ­beschäftigt. Sobald wir das Design und die Konzepte bestimmt haben, werden wir ausführlich informieren. Das Radisson Blu Zürich Airport ist berühmt geworden für den so genannten Wine Tower mitten in der Atriumlobby, ein 16 Meter ho­ her, gläserner, spektakulär beleuchteter Turm, an dem junge Frauen (und einige Männer) herumturnen, um Wein und Champagner in schwindelerregender Höhe zu holen und hinunter zur Bar zu balan­ cieren. Werden Sie diese Attraktion beibehalten? Es gibt nur drei Wine Towers in der Welt, und einer steht hier bei uns in der Lobby des Radisson Blu Hotel, Zurich Airport. Die Mitarbeiter, die Wine Angels, sind ausgebildete Artisten von sämtlichen Fachrichtungen wie Akrobatik, Tanz und Kunstturnen. Das Konzept funktioniert, und wir sind mit Interior-Designern und Architekten in Diskussion, wie wir den Wine Tower noch interessanter gestalten können, um unseren Gästen auch weiterhin dieses Erlebnis bieten zu können. dass jeder Gast zufrieden ist. Sollte dies nicht der Fall sein, so kümmern wir uns während des Aufenthaltes so schnell wie möglich um eine Lösung. Gelingt dies nicht, wird die Serviceleistung auch nicht in Rechnung gestellt. Bisher war die Lage Ihres Hotels mitten im Flughafen, wenige Geh­ minuten von Check-in-Schaltern, Terminals und Gates entfernt, eine USP. Im Flughafen-Grossprojekt «The Circle» wird Hyatt zwei Hotels mit zusammen 550 Zimmern eröffnen. Fürchten Sie diese Konkurrenz? «The Circle» ist eine Chance für den Flughafen Zürich und seine Partner. Dieses Projekt bringt neues Geschäft an den Flughafen, zum Beispiel grosse Kongresse, Gesundheitstourismus und lokale Anwohner, die sich von einem vielseitigen gastronomischen Angebot verwöhnen lassen möchten. Ich bin sicher, dass wir nicht in Konkurrenz, sondern gemeinsam mit allen Partnern eine noch spannendere Destination ­Zürich Flughafen kreieren werden, als sie es schon heute ist. Mit 51 Konferenzräumen für zwei bis maximal 600 Teilnehmer ist das Radisson Blu Zurich Airport das wichtigste Tagungs- und Kon­ ferenzhotel der Schweiz. Im «Circle» ist nun ein Tagungsraum für 1 500 Leute geplant. Wir dieser Ihr Angebot eher konkurrieren oder eher ergänzen? Dieser Tagungsraum wird, zusammen mit den neuen Hotels, zusätzliches Tagungsgeschäft an den Flughafen Zürich bringen. Neue Segmente wie grosse nationale und vor allem internationale Kongresse werden nach Zürich kommen, denn jetzt können wir kompakt am Flughafen genügend Kapazitäten für Zimmer und Meetingräume in Gehdistanz zu den Terminals offerieren. Es werden im «Circle» auch rund zehn neue Restaurants entstehen. Haben Sie vor, das Restaurationsangebot Ihres Hotels mit jenem im «Circle» abzustimmen, damit die Auswahl für die Gäste möglichst breit ist? Mit dem geplanten Umbau unserer Restaurants, Bar und Lobby werden wir sicher unsere Konzepte mit dem Circle-Angebot optimieren, um dem Gast eine möglichst interessante und breit aufgestellte gastronomische Palette zu bieten.

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Sie sind als District Director auch für die Radission Blu in Basel und Luzern zuständig sowie für die Park Inn by Radisson in Rümlang ZH und Lully FR. Wie haben diese die schwierige Zeit mit tiefem Euro- und hohem Frankenkurs überstanden? Generell sind wir mit unserem Geschäftsgang zufrieden. Es trifft nicht ganz zu, dass der hohe Frankenkurs die Ursache für ein schwieriges Umfeld ist. Aber sicher verlieren wir gegenüber dem Euroraum Geschäft, vor allem im Meetings & Events-Bereich für grosse Kongresse. Hat Radisson Blu Expansionspläne in der Schweiz, und wenn ja: Wo? Mit den vier Standorten Basel, Zürich Flughafen, Luzern und St. Gallen ist Radisson Blu in der Schweiz gut positioniert. Wir haben aber noch weitere Marken im Portfolio und stehen Projekten an weiteren bedeutenden Standorten stets offen gegenüber. Die bestehende Infrastruktur und die Präsenz im Markt sind eine gute Grundlage für weiteres Wachstum. Seit März 2016 unterstützt Robert van der Graaf in der Rolle als Senior Director Business Development unseren Expansionskurs in den entscheidenden Kernmärkten wie Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wenn wir generell von der Schweizer Hotellerie reden, nicht spezi­ fisch von Radisson Blu: Gehen Sie, schweizweit betrachtet, eher von einer Erholung aus, oder muss die Hotellerie mit weiteren schwie­ rigen Zeiten rechnen? Ich denke, der Städtetourismus hat noch viel Potential nach oben – insbesondere in den pulsierenden Städten, die neben den bestehenden Attraktionen auch auf neue Erlebnisse für den Gast setzen. Ich bin nach 16 Jahren im Ausland in die Schweiz zurückgekehrt und bin begeistert von der Qualität und Quantität der verschiedenen kulturellen und sportlichen Angebote, welche man in den verschiedensten Destinationen überall und jederzeit finden kann. Wir müssen Synergien auf allen Ebenen nutzen, denn nur gemeinsam sind wir stark, sei dies im Marketing, Vertrieb oder Einkauf um nur ein paar Gebiete zu nennen. : : WWW.RADISSONBLU.COM/HOTEL-ZURICHAIRPORT : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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: : BUSIN ESS -TALK Happyshops Group AG

ÜBER 50 % WACHSTUM

DIE E-COMMERCE-GRUPPE SETZT MIT IHRER NISCHENSHOP-STRATEGIE AUF THEMEN MIT GROSSEM WACHSTUMSPOTENTIAL. DIE GRUPPE BETREIBT AKTUELL DIE FÜHRENDEN ONLINE GESCHENKPORTALE GESCHENK­ PARADIES UND CADEAUX24 SOWIE DIE ERFOLGREICHEN THEMENSHOPS SCHMUCKMANIA, KIDSAHOI, 7DEALS, BAMBUU, PERSONALISIERT UND LOVU MIT ÜBER 250’000 KUNDEN. INTERVIEW MIT SÉBASTIEN TURPAIN von Patrick Gunti und Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Die happyshops Group AG hat im ersten Halbjahr 2016 den Umsatz gegenüber der Vor­ jahresperiode um 51 Prozent gesteigert. Die letztjährige Strategieanpassung vom Monoshop- zum Multishop-­ Anbieter scheint sich auszuzahlen… Sébastien Turpain: Das Ziel der neuen Strategie war, neue Zielgruppen zu erreichen und das Umsatzwachstum der Gruppe zu beschleunigen, ohne dabei Marge preiszugeben. Das ist uns gelungen und zeigt, dass die Marschrichtung stimmt. Ihr E-Commerce-Unternehmen startete 2009 mit geschenkparadies.ch als Shoppingportal für Erlebnisgeschenke. Die Entwicklung ver­ lief positiv – welche Gründe führten zum Strategiewechsel im ver­ gangenen Jahr? Wir haben gemerkt, dass unsere Kunden in bestimmten Kategorien die Produkte nicht nur als Geschenk, sondern zunehmend auch für sich selbst

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e­ inkaufen. Wir wollten diesen gut laufenden Themen mehr Gewicht verleihen, was innerhalb eines Monoshops mit dem Etikett Geschenke schwierig war. Wir gelangten zur Überzeugung, dass wir mit einer Multishop-Strategie die Zielgruppen besser erreichen und schneller wachsen können. Die mobile Nutzung der Shops ist ein elementarer Teil ihrer Stra­ tegie. Welchen Anteil hat der Mobile Commerce mittlerweile? Im ersten halben Jahr 2016 haben bereits knapp 70 Prozent unsere Shops mit dem Smartphone oder Tablet besucht. An der Spitze liegen unseren Kindershops kidsahoi.ch und youpikids.ch mit über 80 Prozent Mobile-­ Traffic. Die Conversion hinkt bei Mobile generell dem Traffic hinterher. Allerdings kauft aber auch schon jeder zweite Kunde mit seinem Handy oder Tablet bei uns ein, Tendenz stark steigend. Auch damit liegen wir deutlich über dem Marktdurchschnitt, was uns besonders freut, denn das Mobile-Business ist heute im E-Commerce einer der ganz grossen Erfolgsfaktoren.

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BUSIN ESS -TALK : : Sie veröffentlichen keine Zahlen, aber Sie können uns sicher sagen, welches die umsatzstärksten Shops im Portfolio sind? geschenkparadies.ch ist mit dem sehr starken Erlebnis-Geschäft nach wie vor unser Flaggschiff, ist ja aber auch schon seit 2010 am Markt. Dahinter folgen die Frischlinge bambuu.ch, kidsahoi.ch und schmuckmania.ch, die sehr rasch auf holen. Sie legen den Fokus auf wachstumsträchtige Nischenthemen. Wie erkennen Sie die erfolgsversprechenden Nischen? Wir scouten sehr viel, sind an allen wichtigen Messen präsent, kommunizieren intensiv mit unseren Lieferanten und sind mehrmals jährlich in Asien bei den Herstellern unterwegs. Haben wir ein Thema definiert, kaufen wir kleinere Mengen ein und testen die Produkte in den bestehenden Kanälen. Entweder wird das Thema fallengelassen, einer Kategorie in einem bestehenden Shop zugeordnet oder zum eigenen Shop. Ein Beispiel: Uns ist aufgefallen, dass Sonnenbrillen aus Holz in verschiedenen Fashion-Magazinen auftauchten sowie auf Pinterest populär waren. Also haben wir über unser Buying-Office in Hongkong fünf Modelle eingekauft und auf geschenkparadies.ch angeboten. Die Brillen waren sofort ausverkauft. Wir haben das Sortiment um Holz­ uhren, Weckern und anderen Gadgets erweitert, weiter getestet und schliesslich entschieden, dass dieses Thema nachhaltig ist und einen eigenen Shop zur gezielteren Vermarktung benötigt. Daraus ist bambuu.ch entstanden. Im Juni haben Sie mit lovu.ch den siebten Shop eröffnet. Eine Nische scheint dies nicht zu sein, der Markt ist voll mit entsprechenden Shops. Was unterscheidet lovu.ch von der Konkurrenz? Es gibt kein Thema, das nicht schon besetzt ist. Wichtiger ist, wie die Konkurrenz auftritt und ob der Wettbewerb hauptsächlich über den Preis geführt wird. Im Erotiktoys-Bereich gibt es ein paar wenige hochprofessionelle Anbieter, die Margen sind noch intakt, die Akzeptanz in der breiten Bevölkerung ist da, das Potenzial aber noch nicht aus­ geschöpft. Wir sehen hier durchaus noch Platz für einen weiteren Player, der mit einer fairen Preispolitik ein Stück vom Kuchen ergattern wird. Wir betreiben unsere Shops extrem effizient, d. h . wir müssen nicht ­unbedingt die Nummer 1 in einer Nische werden, um darin wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Als nächstes gehen Sie mit casami.ch an den Start. Wie wird sich das Angebot dieses im Bereich Home & Living angesiedelten Shops prä­ sentieren? Das Thema Home & Living kann man sehr breit interpretieren. Hier haben wir vor allem im Deko-Bereich bereits ein ansehnliches Sortiment, das über geschenkparadies.ch sehr gut läuft. Dieses wird noch in der Breite und Tiefe erweitert und mit typischen Home & Living-Artikeln wie Lounges, Textilien, LED-Möbel usw. ergänzt. Sind Themenshops generell attraktiver für den Kunden als Marktplätze oder eigentliche Online-Warenhäuser mit ihrem breiten Angebot? E-Shopper kaufen gerne dort ein, wo sie die grösste Themenkompetenz und das beste Preis- / L eistungsverhältnis erwartet. Während in der Offline-Welt Warenhäuser Sinn machen, weil sie den Einkauf erleichtern und man als Kunde fast alles unter einem Dach findet, ist in der Online-Welt der nächste Shop nur einen Klick entfernt. Online-Marktplätze sind gut, v.a. auch für kleinere Händler mit einem beschränkten Sortiment, die sich teures Marketing nicht leisten können und dafür lieber etwas von der Marge abgeben. Wir glauben aber daran, dass der Nischenshop dem Marktplatz immer überlegen ist, weil er das spezifische Kundenbedürfnis gezielter und glaubhafter ansprechen kann.

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Wie viel Zeit räumen Sie einem neuen Shop ein, damit er zum Erfolg werden kann? Welche Vorgaben muss ein neuer Shop erfüllen? Unsere zentralen Erfolgskriterien sind Volumen und Profitabilität. Typischerweise erkennt man den Erfolg eines Shops relativ rasch. Bisher haben alle neuen Shops die Erwartungen bereits nach wenigen Monaten übertroffen. Dass wird vielleicht nicht immer so sein. Wir haben aber keine Probleme damit, einen Shop zu schliessen, wenn die Performance nicht stimmt. Versuch und Irrtum ist auch im E-Commerce eine zentrale Entwicklungsstrategie. Wäre die heutige Expansion ohne das selber entwickelte Webshop Management System PLUG & PLAY möglich gewesen? Voraussetzung für den Erfolg unserer Multishop-Strategie ist Flexi­ bilität und Geschwindigkeit in der Umsetzung neuer Ideen. Mit unserem Shopsystem können wir praktisch auf Knopfdruck einen neuen Shop online stellen, der nach vorne eigenständig auftritt, im Backend aber an alle unsere relevanten Businessprozesse wie ERP, Marketing und Einkauf / Logistik angebunden ist. Mit einer fertigen Shoplösung ab Stange wäre das in dieser Form nicht möglich. Könnten Sie sich vorstellen, dieses System in Lizenz anderen E-Com­ merce-Unternehmen anzubieten? Aktuell ist in diese Richtung nichts geplant. Wir sind ein E-Commerce-­ Unternehmen, das Warenhandel betreibt. Das Lizenzgeschäft ist etwas komplett Anderes und würde uns auch keine Vorteile bringen. Wir können mit PLUG & PLAY Ecommerce auf eine sehr effiziente und innovative technische Grundlage bauen, die uns gegenüber der Konkurrenz Marktvorteile verschafft. Diese Position der Stärke wollen wir nutzen. Der Online-Handel wird in den kommenden Jahren weiter an Be­ deutung gewinnen. Wie viel Potenzial sehen Sie für die happyshops Group AG? Die Menschen kaufen immer mehr online ein, der gesamte Markt wird in den kommenden Jahren weiter wachsen, dieser Trend ist gesetzt. ­D avon werden wir selbstverständlich auch profitieren. Wir konnten seit der Gründung vor sieben Jahren das allgemeine Marktwachstum stets übertreffen und haben in diesem Jahr seit der Strategieanpassung nochmals einen Zacken zugelegt. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass wir schon sehr bald zu den 20 grössten, unabhängigen Schweizer Onlineshops gehören werden. : : WWW.HAPPYSHOPSGROUP.CH : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

: : GESCHENKPORTALE UND THEMENSHOPS : : : : : : : : : : : : : : : :

WWW.GESCHENK­PARADIES.CH : : WWW.CADEAUX24.CH : : WWW.SCHMUCKMANIA.CH : : WWW.KIDSAHOI.CH : : WWW.7DEALS.CH : : WWW.BAMBUU.CH : : WWW.PERSONALISIERT.CH : : WWW.LOVU.CH : :

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: : BUSIN ESS -TALK

LET’S TALK SUPERFOODS!

Swiss City Boot Camp und WelleVille

CAROLA SCHOCH ÜBER DAS, WAS ZURZEIT IN ALLER MUNDE IST: SUPERFOODS. Welche Eigenschaften zeichnen Superfood aus? Super Food ist vollwertig und roh, das heisst er wurde nicht über 42 Grad Celsius erhitzt und enthält dadurch noch alle Lebenskräfte, Enzyme und synergetische Effekte der pflanzlichen Komponenten. Darüber hinaus sind sie einfach zu verdauen und dennoch sehr nahrhaft. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie reich an Vitaminen, Mineralien, Proteinen, Antioxidantien und Phytochemikalien (sekundäre Pflanzenstoffe) sind, die den Körper und das Immunsystem stärken. Und wie wirken sich diese Merkmale auf den Körper aus? Diese Eigenschaften wirken sich positiv auf den Körper aus, wie bei der Heilung von entzündlichen Prozessen im Körper, Gesundheitsvorsorge, Entgiftung, gegen Müdigkeit, Hormonbalance, Widerstandskraft, Klarheit, gegen Hautprobleme, Unterstützung bei Gewichtsreduktion und vielem mehr. Wann sollte man welche Superfoods einsetzen? Gerade jetzt vor dem Winter ist es gut, wenn man wärmende Superfoods wie Kakao, Kurkuma, Ingwer zu sich nimmt, weil sie den Körper von Innen wärmen. Auch Acerola und CamuCamu hilft in der Grippe-­ Zeit, da beides reich an natürlichem Vitamin C ist. Für Menschen, die Superfoods gerne in den Alltag integrieren möchten, aber nicht so ­b ewandert sind mit deren Wirkung und Anwendungen, sind unsere Superfood Mixes von WellVille ideal. Diese haben wir für die Bereiche Schön, Gesund, Schlank und Stark entwickelt und sie können je nach Bedürfnis diverse Gebiete abdecken – sei es Gewichtsreduktion, Stärkung des Immunsystems, schönere Haut etc. Wie nimmt man Superfood am besten zu sich? Je nach Superfood und Geschmack gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie sollten auf jeden Fall nicht erhitzt werden. Superfoods wie Kakao, Kurkuma, Matcha oder unsere WellVille Superfood-Mischungen Wake up, Shape Shifter und Sexual Power passen sehr gut zusammen mit Nuss- Getreidemilch, normaler Milch oder in einem Joghurt. Die grünen Superfoods wie Spirulina oder unser Wellville TCM Reset für die Entgiftung des Körpers passen sehr gut in grüne Smoothies. Wenn man eher etwas Proteinhaltiges möchte dass passt die Wellville Gladiator Mischung oder Red Rocket super mit Beeren und Kokosöl. INTERVIEW MIT CAROLA SCHOCH, GESCHÄFTSFÜHRERIN von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Frau Schoch, was sind eigentlich Super­ foods? Carola Schoch: Es erklärt sich sehr gut mit dem Spruch von Hippokrates – lass deine Nahrung Medizin sein und deine Medizin Nahrung. Jede Kultur hat eine Pflanze. Generell enthalten sie eine überdurchschnittlich hohe Konzentration an wertvollen Vitalstoffen, die gegen Zellalterung wirken, für bessere Energie-Level sorgen oder die Entgiftung fördern. Sie unterstützen Wohlbefinden und Vitalität und sollen sogar zur Heilung von Krankheiten beitragen.

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Verraten Sie uns eines Ihrer Lieblingsrezepte? Es gibt viele leckere Rezepte, aber was ich wirklich gerne habe in der Früh ist folgendes: 1-2 EL Chiasamen und geschälte Hanfsamen oder Leinsamen in Mandelmilch über Nacht aufquellen lassen. In der Früh 1 T L Wake up Mix oder Shape Shifter dazu rühren und mit etwas zusätzlicher Milch anrühren, sollte die Masse zu hart sein. Danach kommen getrocknete Gojibeeren und Aronia dazu, Sauerkirschen oder eventuell auch frische Beeren. Am Ende streut man etwas Granola darüber und fertig. Schmeckt echt super! : : WWW.CAROLASCHOCH.COM : :

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AK TUELL : :

WOHNEN WIE ZU HAUSE: EINFACH SICHERER … UND MIT HOTEL-LUXUS!

Tertianum AG

DIE TERTIANUM RESIDENZEN ERFREUEN SICH SEIT JAHREN GROSSER BELIEBTHEIT. DIE GÄSTE FÜHREN IHREN GEWOHNTEN, INDIVIDUELLEN LEBENSSTIL WEITER. GLEICHZEITIG GENIESSEN SIE DIE ZUSÄTZLICHEN DIENSTLEISTUNGEN UND AKTIVITÄTEN IN DEN TERTIANUM RESIDENZEN. DIE DIENSTLEISTUNGEN BEIN­HALTEN EIN TÄGLICHES GOURMET-MENU, DIE APPARTEMENT-REINIGUNG UND EINEN WÄSCHESERVICE. EINE WOHLFÜHL-­ INFRASTRUKTUR, WIE BEISPIELSWEISE FITNESSCENTER, COIFFEUR, THERAPIEBAD UND EIN PFLEGE­WOHNBEREICH RUNDEN DAS ATTRAKTIVE ANGEBOT DER TERTIANUM RESIDENZEN AB.

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esundheit ist etwas sehr Persönliches. Deshalb bedarf es im Alter auch eines individuellen Gesundheitsprogramms. Die Tertianum Residenzen entsprechen diesem Grundsatz vollumfänglich. «Die Tertianum Residenzen sind keine Altersheime», erklärt Jan Hollenstein, Regionalleiter der Tertianum Gruppe. «Schweizweit geniessen die Tertianum Residenzen und ihre individuell auf die Gäste ausgerichteten Dienstleistungen einen hervorragenden Ruf». Der Gast bewohnt sein nach seinem persönlichen Geschmack eingerichtetes Appartement. Aufgrund des hochstehenden Service und der erstklassigen Infrastruktur kann sich der Gast wie in einem «Langzeit-­ Hotel» fühlen, das zusätzliche, individuelle Pf legeleistungen nach Bedarf bietet. Die Appartement-Gäste geniessen täglich ein viergängiges Gourmet-Menu, wahlweise am Mittag oder am Abend. Mit der Reinigung des Appartements müssen sich die Gäste nicht belasten; dieses wird wöchentlich (oder auf Wunsch auch öfter) durch eine fest zugeteilte Hauswirtschaftsmitarbeitende gepflegt. Wir bieten unseren Gästen ein vielseitiges Aktivitätenprogramm auf höchstem Niveau: Vorträge, Konzerte, Lesungen, Malkurse, etc. «Die 24-Stunden-Notruf bereitschaft gibt jedem Gast rund um die Uhr maximale Sicherheit», erklärt Jan Hollenstein. Wenn immer ein Gast den Notruf betätigt, ist jemand vom hauseigenen Pflegepersonal innerhalb weniger Minuten im Appartement und hilft. Sollte der Gast überdies eines Tages nicht mehr ohne fremde Hilfe zurechtkommen,

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

weiss er sich in den Tertianum Residenzen in besten Händen. Der Gast kann bedeutend länger als üblich durch die interne Spitex im eigenen Appartement gepflegt werden. Bei Bedarf können Betroffene auch in ein Pflegezimmer wechseln. Dieses befindet sich praktischerweise im gleichen Haus wie die Appartements. Der Gast kennt deshalb alle Mitarbeitenden und die anderen Pflegegäste bereits – psychologisch ein ganz wichtiger Fakt. Der grosszügige Wohnraum und die Schlafzimmer in den Appartements sind alle mit hochwertigen Parkettböden ausgestattet. Die Appartements verfügen über eine Küche, Badezimmer mit grosser, schwellenloser Dusche, Einbauschränke, einen Tresor und über einen Balkon sowie über ein Kellerabteil. Eine Réception, eine Tiefgarage und weitere Dienstleistungen machen den Aufenthalt in den Tertianum Residenzen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

: : TERTIANUM AG Seminarstrasse 28 Postfach CH-8042 Zürich Tel. +41 (0) 43 544 15 15 Fax +41 (0) 43 544 15 00 tertianum@tertianum.ch : : WWW.TERTIANUM.CH : :

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ELEKTROFAHRZEUGE SIND DIE ZUKUNFT

Juice Technlogy

NOCH SIND DIE ZULASSUNGSZAHLEN FÜR ELEKTROAUTOS NIEDRIG UND DIE AUFLADESTATIONEN RAR GESÄT. MIT MOBILEN UND SICHEREN LADESYSTEMEN MÖCHTE JUICE TECHNOLOGY DAS ÄNDERN. INTERVIEW MIT CHRISTOPHH ERNI, GESCHÄFTSFÜHRER von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Sie sind eigentlich Unternehmens­ berater und haben die Firma Juice Technology ins Leben gerufen – weshalb? Christoph Erni: 2010 hatte ich mein erstes Elektroauto vorbestellt. 2013 wurde es geliefert. Mir war sofort klar, dass in Sachen Know-how und Ladeinfrastruktur eine grosse Lücke klaffte. Es gab viele ingenieurgetriebene Unternehmen, die sich um den «Saft» aus der ­Steckdose kümmerten, aber keines, das die Kundensicht wahrnahm. Das wollte ich ändern. Was als eine Art Selbsthilfe-Engagement begann, nahm bald so grosse Formen an, dass ich zwei neue Firmen dafür gründete. Eine davon ist die Ladestations-Spezialistin Juice Technology AG. Was fasziniert Sie am elektrischen Fahren? Am Anfang war es die umwerfende Beschleunigung, diese Leichtigkeit der Fortbewegung. Dann war es die Verblüffung, wie enorm viel Energie beim Rekuperieren zurückgewonnen wird. Anschliessend wurde mir bewusst, dass das mehr an Fahrfreude und Entspannung auch ­d avon kommt, dass E-Autos nicht nur akustisch, sondern vor allem ­k inetisch ruhiger laufen: Die Absenz von dauernden Mikrovibrationen aus den Explosionen von Verbrennungsmotoren machen auf den Körper viel mehr aus, als ich je angenommen hätte. Sie selber fahren einen Tesla. Wie sehen Sie die Zukunft der Elektro Fahrzeuge? In der Firma haben wir aktuell Teslas, Smart electric drive und BMW i3. Jedes dieser Autos macht riesig Spass und alle unsere Mitarbeiter, die sie benützen, haben nach wenigen Tagen festgestellt: «Ich gehe nie mehr zurück zum alten Antrieb.» Darum wird der Absatz weiterhin exponentiell wachsen. Skeptiker weisen natürlich auf die aktuell noch tiefen Zulassungszahlen hin, aber die Geschichte mit dem Reiskorn und dem Schachbrett kennt jeder. Spätestens mit dem gigantischen Vorbestellungserfolg

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von Teslas Model 3 sind die Würfel definitiv für das Elektroauto gefallen. Ich behaupte, wer bis 2018 kein überzeugendes E-Auto im Angebot hat, wird die anschliessenden fünf Jahre nicht mehr überleben. Welche Produkte bietet Juice Technology an? Juice baut superschnelle Ladesysteme für den elektrischen Fahrspass. Wir führen drei Linien: Als in seiner Sparte marktführendes Gerät macht der mobile Juice Booster 2 jede Steckdose zur E-Auto-Tankstelle. Von Industrieanschluss bis zum Nachttischlämpchenstecker sorgt er ­d afür, dass man sein Auto über weite Teile der Welt immer maximal schnell und maximal sicher aufladen kann. Die möglicherweise eleganteste Ladesäule auf dem Markt ist der Juice Tower und lehnt sich an die des bekannten Abfall-Hai an. Der Juice Charger schliesslich ist die ideale Lösung für alle Anwendungen in Garagen, Parkhäusern, Hotels usw. Sie haben den Juice Booster 2 auf den Markt gebracht. Welche Leis­ tungen bringt er? Als weltweit kleinste und sicherste 22 kW-Ladestation kann der Juice Booster pro Ladestunde bis über 100 km Reichweite in ein Auto pumpen. Adapter zu allen üblichen Steckdosen lassen sich sehr einfach über den eigens entwickelten Juice Connector anschliessen. Dieser erkennt den Adapter und stellt den Booster automatisch auf die richtige Stromstärke ein. So kann bedenkenlos überall richtig laden, ohne überlegen oder einen Knopf drücken zu müssen. Welche Zukunftspläne haben Sie? Ein Jahr nach der Gründung waren wir bereits weltweiter Marktführer bei mobilen 22 kW-Boxen. Nun wollen wir auch bei den fixen Lade­ stationen ganz vorn dabei sein. Weil dieser Markt noch stärker umkämpft ist, streben wir bis 2018 eine Position unter den Top 3 an. Der Rollout der Juice Tower hat begonnen und das Echo ist enorm.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


: : AK TUELL

EIN ATEMBERAUBEND SCHÖNER ORT

Sonnmatt Luzern Kurhotel & Residenz

SONNMATT LUZERN WURDE 1908 ALS KURHAUS GEGRÜNDET. DAMALS WAREN BÜRSTENMASSAGEN UND LUFTBÄDER «EN VOGUE». INNOVATIV GEBLIEBEN IST SONNMATT LUZERN BIS HEUTE. MIT EINEM INTEGRIERTEN KONZEPT BEGEISTERT DAS HAUS VOR ALLEM ÄLTERE MENSCHEN, UND ZWAR ALS FERIEN- WIE AUCH ALS WOHNORT. INTERVIEW MIT ANNETTE BADILLO, DIREKTORIN von Martina Gaugler

Geschäftsführer:» Sie sind Direktorin von Sonnmatt Lu­ zern. Den Namen Sonnmatt haben viele schon einmal gehört. Können Sie kurz zusammenfassen, was es mit Sonnmatt Luzern auf sich hat? Annette Badillo: Sonnmatt Luzern ist eine Kombination aus Kurhotel und Residenz. Gegründet wurde das Haus 1908, daher auch die schönen Anklänge an den Jugendstil im Haupthaus. 1999 wurde eine Residenz errichtet mit zeitgenössisch gestalteten Appartements. Die Lage ist natürlich fantastisch, nach Süden ausgerichtet, mit einem unvergleichlichen Blick auf das Seebecken des Vierwaldstättersees. Daran gewöhnt man sich nie! Auch für uns, die wir hier arbeiten, ist die Aussicht immer wieder überraschend. Gibt es Berührungspunkte zwischen Kurhotel und Residenz? Ja, sicher. Das Einmalige am Konzept der Sonnmatt ist ja die konsequente Ausrichtung auf ältere Menschen. Das heisst, man kann sich hier sein Leben einrichten, wie man möchte. Man kann als Dauergast im Kurhotel wohnen, sogar mit eigenen Möbeln, oder in der eigenen Wohnung in der Residenz. Dabei profitiert man immer von allen Dienstleistungen. Die Residenzbewohner können den Wellness-Bereich des Hotels benutzen. Es gibt ein Kulturprogramm, das viele externe Gäste anzieht. Dann haben wir drei Restaurants, die auch bei Spaziergängern und Ausflüglern beliebt sind. Durchmischung ist ja überhaupt das Geheimnis von attraktiven Orten. Ausrichtung auf ältere Menschen, was bedeutet das konkret? Zuerst einmal ist es eine Grundhaltung. Das Alter ist bei uns nicht einfach nur o.k., sondern wir begrüssen das Alter als einen natürlichen Teil des Menschseins, mit vielen Reichtümern und Geheimnissen. Das Alter ist besser als sein Ruf. So haben Umfragen ergeben, dass sich Menschen über 70 deutlich weniger einsam fühlen als Dreissigjährige. Die Umgebung muss aber entsprechend gestaltet sein. So verfügen wir auf Sonnmatt über eine weitgehend schwellenlose Architektur, selbstöffnende Türen etc. Am wichtigsten ist, dass ältere Menschen Unterstützung oder Pflege erhalten können. Weiter trägt das kulinarische Angebot aus unserer Hotelküche dazu bei, älteren Menschen Freiraum zu verschaffen. Ist die Lage am Dietschiberg nicht zu abgelegen für ältere Menschen? Gar nicht! Sonnmatt Luzern befindet sich auf dem Stadtgebiet. Ausserdem haben wir einen Shuttlebus, der in die Stadt fährt, zum Schwanen-

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platz und zum Bahnhof. Man hat also praktisch das Beste aus beiden Welten. Traumhafte Ruhe und dann eben doch die Anregung der Stadt. Und wie gesagt: Kultur und Musik kommen ja auch zu uns. Wir haben immer wieder interessante Veranstaltungen mit prominenten Gästen. Norbert Blüm war schon bei uns, Kurt Aeschbacher, Verena Kast, die Philosophin Annemarie Pieper. Kann man eigentlich auch zur Rehabilitation auf Sonnmatt? Ja, seit Oktober 2016 ist das möglich. Wir sind eine Partnerschaft eingegangen mit RehaClinic AG in Bad Zurzach. Die Unternehmensgruppe ist bekannt für ihr hohes fachärztliches und therapeutisches Niveau. Nun können Patienten aller Versicherungsklassen auf Sonnmatt gesund werden und den Vier-Stern-Hotelkomfort geniessen. Eine indiskrete Frage: Kann man es sich überhaupt leisten, auf Sonn­ matt zu wohnen? Sie sind nicht die Ersten, die fragen. Qualität hat ihren Preis, das ist klar. Wir sind aber nicht so teuer, wie manche glauben. Ein Appartement in der Residenz inklusive Halbpension und weiteren Dienstleistungen ist bereits ab 5 600 CHF pro Monat zu haben. Ver­g lichen mit anderen Institutionen ist das eine faire Preisgestaltung. : : WWW.SONNMATT.CH : :


DAS ULTIMATIVE Indoor Schusswaffen Erlebnis! Veltheimerstrasse 2 CH-5107 Schinznach-Dorf Telefon +41 (0)56 443 29 20 info@swiss-shooting-range.ch www.swiss-shooting-range.ch


: : AK TUELL

«ZUM MALEN HABE ICH ZWEI LINKE HÄNDE» Britta Dietsche

IHRE COLLAGEN VERLEIHEN WOHNRÄUMEN UND ÖFFENTLICHEN PLÄTZEN EINE NEUE DIMENSION. BRITTA DIETSCHE ÜBER IHRE KUNST, IHRE INSPIRATION UND IHRE TRÄUME. ZU DEN ZENTRALEN THEMEN, DIE DIE SCHWEIZERIN BRITTA DIETSCHE MIT IHREN COLLAGEN ERFORSCHT, GEHÖRT INSBESONDERE DIE ZEITLICHKEIT, DAS WESEN DER ZEIT, DIE VERGÄNGLICHKEIT, IHRE RASTLOSIGKEIT, ABER AUCH IHRE RÄUMLICHKEIT. Von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Wie sind Sie zu Ihrer Kunst gekommen? Britta Dietsche: Die Kunst kam eigentlich zu mir und dies bereits im jungen Alter. Ich konnte schlecht einschlafen und so begann ich nachts mit dem physischen collagieren. Es war wie eine Meditation. Was fasziniert Sie an Collagen als Kunstform? Man beginnt mit einem Motiv, setzt andere dazu und man hat keine konkrete Vorstellung, wie das Bild schlussendlich wird. Arbeitet man über mehrere Tage an einem Werk, entstehen so mehrere Bilder in einem. Da ich zwei linke Hände zum Malen habe, gibt mir diese Technik die Möglichkeit, meine Ideen, Wünsche und Träume auszuleben. Ihre Kunst heisst «digitale Collagen Art» – was kann man darunter verstehen? Mit den heutigen technischen Möglichkeiten kann einzelne Bilder digital miteinander verbinden, verknüpfen, übereinanderlegen, sich verschmelzen lassen. Ich kreiere meine eigenen Patterns, die ich zwischen die Bilder schiebe und so dem gesamten einen neue Dimension gebe. Woher holen Sie Inspiration? Es sind meistens Gefühle oder Momente, die mir eine Idee geben. Aktuell arbeite ich an der Serie «Departure». Es ist der Wunsch nach «etwas hinter sich lassen» und «etwas Neues beginnen».

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Wann arbeiten Sie am liebsten? Spät nachts oder morgens früh. Sie machen einen virtuellen Showroom, wie funktioniert das? Ich nehme Räume, die mir gefallen und setze meine Collagen darin virtuell an die Wand. Somit hat der Betrachter die Möglichkeit zu sehen, wie ein Bild wirken könnte. Ihre nächste Ausstellung heisst Departure, was kann man erwarten? Ich werde drei bis vier grossformatige Collagen über das Thema ­«Departure» zeigen. Es sind zum Beispiel Räder von einer alten Eisenbahn und darin ist ein Kopf zu sehen; der Zug der Zeit. Oder Teile von einem alten Flugzeug verbunden mit einer Person, die bereit zur Abreise ist. Wie lief die Recherche für «Departure»? Ich bin noch mitten drin. Es ist nicht so einfach, wie ich anfangs dachte, gute Bilder zu finden. Welche Themen würden Sie auch noch interessieren? Im Moment arbeite ich an «Departure». Weitere Themen lasse ich auf mich zukommen. : : WWW.BRITTADIETSCHE.COM : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


AK TUELL : :

63. Zürcher Wein-Ausstellung 3. bis 17. November 2016 am Bürkliplatz Über 4000 Weine, Degustationen und Spezialitäten-Restaurants

www.expovina.ch GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

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: : M ON E Y

DIE FINANZIERUNGS­ ALTERNATIVE DER KMU

creditworld

KLEINE UND MITTLERE UNTERNEHMEN (KMU) GELTEN ALS RÜCKGRAT DER SCHWEIZER VOLKSWIRTSCHAFT. FÜR DIE UNTERNEHMER KAI REN, PHILIPP SCHNEIDER UND NICOLAS MEIER STEHEN DIE KMU SYMBOLISCH FÜR EINE REGIONAL-­VERWURZELTE UND DYNAMISCHE SCHWEIZER WIRTSCHAFT. UM DIE KMU UND DAMIT AUCH DEN SCHWEIZER WIRTSCHAFTSSTANDORT ZU UNTERSTÜTZEN, HABEN REN UND SCHNEIDER DEN ERSTEN ONLINE-MARKTPLATZ FÜR KMU FINANZIERUNGEN IN DER SCHWEIZ GEGRÜNDET. ­ redit wird nicht über eine Bank abgewickelt. Auf ein kostenintensives K Filial­netz sowie hohe Personalkosten kann verzichtet werden. Wegen der direkten vertraglichen Beziehung zwischen Kreditgeber und -nehmer fallen auch keine Eigenmittelkosten an. Dadurch ergeben sich für beide Seiten marktgerechte Zinssätze. Während KMU tiefere Zinsen zahlen, erhalten die Investoren für das eingegangene Risiko eine höhere Rendite als auf Ihrem Sparkonto oder bei der Investition in andere Schweizer ­Obligationen. Bei Bedarf werden die Unternehmen während der Transaktion von creditworld begleitet. Auch sonst unterstützt creditworld KMU bei Finanzierungsfragen. Es lohnt sich deshalb rechtzeitig vor einem (Re-)Finanzierungs-Event mit creditworld für eine kostenlose Evaluation der Situation in Kontakt zu treten.

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INTERESSENKONFLIKTE WERDEN VERMIEDEN

uf creditworld.ch bieten sie Finanzierungslösungen für KMU an, indem sie das Unternehmen direkt mit privaten und insbesondere professionellen Investoren zusammenbringen und sie während dem gesamten (Re-)Finanzierungsprozess unter­ stützen und begleiten. Mit diesem direkten Ansatz entstehen interessante Möglichkeiten gegenüber der klassischen Bankfinanzierung. Einerseits sind dies attraktivere Zinskonditionen für KMU und andererseits sind die Vertragsbedingungen fair und transparent ausgestaltet. Die Vertrags­ beziehung entsteht dabei direkt zwischen dem KMU und dem Investor. Dies kann insbesondere auch für KMU interessant sein, welche von der Bank ungenügend bedient werden oder eine bestehende Finanzierung zu attraktiveren Konditionen ablösen möchten.

Um jegliche Interessenskonflikte zu vermeiden, stammen die Ratings bei creditworld von der Allianz-Tochter Euler Hermes. Dabei handelt es sich um einen externen und unabhängigen Partner von creditworld. creditworld ist damit die einzige Plattform mit einem externen und unabhängigen Rating ohne Interessenkonflikte in der Schweiz.

BANKEN VERNACHLÄSSIGEN KMU

: : WWW.CREDITWORLD.CH : :

GELUNGENER ANFANG Ren, Schneider und Meier betreiben die Plattform creditworld seit Anfang Jahr. Seither konnte über die Plattform bereits ein Gesamtvolumen von 6.5 Mio. Franken vermittelt werden. Das vermittelte Kreditvolumen bezeugt, dass sowohl KMU wie auch Investoren die alternative Finanzierungsmöglichkeit von creditworld schätzen.

Regulatorische Veränderungen und Verschärfungen sind verantwortlich, dass es für Banken immer schwieriger wird, KMU zu bedienen. Aus diesem Grund ziehen sich Banken vermehrt aus dem KMU-­ Finanzierungsgeschäft zurück. Gleichzeitig ist jedoch die Kreditnachfrage der KMU in den letzten Jahren markant gestiegen. Diese Entwicklung kann dazu führen, dass KMU ihre unternehmerischen Pläne nicht umsetzen können, weil die entsprechenden finanziellen Mittel fehlen. Investitionen in Wachstum und die Belegschaft müssen dabei unter Umständen eingeschränkt werden.

ES PROFITIEREN BEIDE SEITEN Die Plattform creditworld erlaubt bedeutende Kostenersparnisse im Vergleich zum klassischen Bankfinanzierungsmodell und Effizienzgewinne sowohl für Kreditgeber wie auch für Kreditnehmer. Der Grund: Der

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v.l.n.r. Kai Ren, Philipp Schneider, Nicolas Meier

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


HEUTE PLANEN, MORGEN GENIESSEN

Swisscanto Invest by Zürcher Kantonalbank

PLANEN SIE IHRE ZUKUNFT SCHON HEUTE. MIT EINER SPAREN-3-ANLAGE VON SWISSCANTO INVEST BY ZÜRCHER KANTONALBANK. EINE VORSORGELÖSUNG, DIE GEGEN HOHE STEUERN UND TIEFE ZINSEN WIRKT.

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it einer Investition in ein Sparen-3-Wertschriftenprodukt eröffnen sich dem Anleger höhere Renditechancen als beim Säule-3a-Konto; die Vermögensentwicklung unterliegt jedoch auch grösseren Schwankungen. Swiss­ canto Invest stellt für die Säule 3a speziell konzipierte Vorsorge­lösungen bereit, welche die Gelder in verschiedene Anlageklassen (z. B. Aktien, ­Obligationen, Immobilien) investieren und dabei stets die vom Gesetzgeber erlassenen Vorschriften für die Anlage von Vorsorgegeldern einhalten. Mit ihrer breiten Sparen-3-Produktpalette bietet Swisscanto Invest die richtige Vorsorgelösung für Ihre persönlichen Anlage­ bedürfnisse.

einzelner Anlagen eine Mehrrendite zu ­erwirtschaften. Beim passiv verwalteten Swisscanto BVG 3 Index 45 werden bestimmte Indizes (z.B. SMI für Schweizer Aktien) durch Kauf oder Verkauf der entsprechenden Indextitel passiv nachgebildet. Dieser passive Managementstil führt zu tieferen Kosten im Vergleich zu einer Sparen-3-Anlage mit aktivem Management.

HÖHERE RENDITECHANCEN UND KURSSCHWANKUNGEN MIT WERTSCHRIFTEN

: : WWW.MEINE-VORSORGE.CH : :

Die Sparen-3-Wertschriftenprodukte unterscheiden sich hauptsächlich im Aktien­a nteil. Dabei gilt die Regel: je höher der Aktienanteil, desto höher die Renditechancen und desto höher die Wertschwankungen. Bei der Wahl seiner Vorsorgelösung muss der Anleger seine Risikofähigkeit und Risiko­bereitschaft berücksichtigen. Je höher diese ausfallen, desto risikoreichere Wertschriftenanlagen kann er sich zumuten. Die Risiko­ bereitschaft ­beschreibt die persönliche Toleranz gegenüber Kursschwankungen, also das subjektive Risikoempfinden. Unter Risikofähigkeit ­versteht man die Möglichkeit, Kursschwankungen finanziell zu verkraften. Generell ist die Risikofähigkeit dann hoch, wenn der Anlage­ horizont lang ist und der Anleger über genügend zusätzliche finanzielle Mittel verfügt, um die laufenden und künftigen Ausgaben zu decken. Der Anlagehorizont ist in der Säule 3a meist relativ lang, da die Gelder in der Regel erst zum Zeitpunkt der Pensionierung bezogen werden.

AKTIV ODER PASSIV? Entschliesst sich der Anleger, sein 3a-Guthaben in ein Sparen-3-Wertschriftenprodukt zu investieren, muss er entscheiden, ob er in eine aktiv oder passiv verwaltete Vorsorgelösung investieren möchte. Bei den aktiv verwalteten Wertschriftenprodukten von Swisscanto Invest versucht das Fondsmanagement, durch den aktiven Kauf und Verkauf

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

Für den Anleger gilt es deshalb abzuwägen, ob er mit der Wahl eines aktiv verwalteten Sparen-3-Wertschriftenprodukts eine Mehrrendite gegenüber dem Index anstreben möchte oder ob er lieber kostenoptimiert in den Swisscanto BVG 3 Index 45 investiert.

: : WUSSTEN SIE, DASS … §§ S wisscanto Invest über eine breite und bedürfnisgerechte Angebotspalette an Sparen-3-Wertschriftenprodukten verfügt? §§ Sie mit Sparen-3-Wertschriftenprodukten höhere Rendite­ chancen im Vergleich zum Säule-3a-Konto haben? ANMERKUNG Privatpersonen tätigen ihre Säule-3a-Wertschriftenanlage über eine in der Schweiz domizilierte steuerbefreite Vorsorgeeinrichtung. Die vorliegenden Angaben dienen ausschliesslich Werbezwecken und stellen keine Anlageberatung oder Offerte dar. Alleinverbindliche Grundlage für Anlagen sind die Statuten, Reglemente, Anlagerichtlinien und allfälligen Prospekte der Swisscanto Anlagestiftung. Diese können bei der Swisscanto Anlagestiftung, Bahnhofstrasse 9, 8010 Zürich, oder bei allen Geschäftsstellen der Kantonalbanken in der Schweiz und der Bank Coop AG, Basel, kostenlos bezogen werden.

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MÖBLIERTE WOHNUNGEN MIT SERVICE UND STIL – WELTWEIT


BUSIN ESS T R AVEL N E WS : : DELTA MIT WELTWEIT ERSTEN BUSINESS CLASS SUITEN

Entspannen in der eigenen Suite: Delta Air Lines (NYSE: DAL) definiert ihre internationale Business Class neu und führt mit «Delta One Suite» ein neues Konzept ein, das mit eigenen Suites in der Business Class neue Massstäbe an Komfort und Privatsphäre setzt. Damit ermöglicht Delta ein weltweit einzigartiges Reiseerlebnis für Passagiere in der Business Class. Die One Suites bieten jedem Gast einen eigenen Bereich, der über eine seitliche Schiebetür betreten wird. Im optisch besonders ansprechenden Design hält jede Suite das umfangreiche In-Flight Entertainment Programm sowie Staumöglichkeiten für persönliche Gegenstände bereit. Die One Suites werden auf den Flugzeugen des Typs Airbus A350 an Herbst 2017 mit insgesamt 32 Suiten erstmals zur Verfügung stehen. : : WWW.DELTA.COM : :

EMIRATES BUSINESS REWARDS FIRMENBONUSPROGRAMM Das Firmenbonusprogramm der Fluggesellschaft Emirates präsentiert sich in seiner Neuauflage noch benutzerfreundlicher und ermöglicht Geschäftsreisenden, einfacher wertvolle Prämienpunkte oder Upgrades

einzulösen, selbst bei Last-Minute-Buchungen. Eine wesentliche Neuerung ist die Möglichkeit für Firmenkunden, Business-Rewards-Punkte jederzeit und für jeden kommerziell verfügbaren Sitzplatz einzulösen und so bargeldähnliche Vorteile zu genießen. Emirates ist die erste und bislang einzige Airline aus dem Mittleren Osten, die diesen Service inner­ halb des Firmenbonusprogramms anbietet und dadurch die Kosten­ effizienz für Geschäftsreisen erhöht. Ein weiterer Pluspunkt des überarbeiteten Angebots ist die verbesserte Benutzerfreundlichkeit von Emirates Business Rewards: Dank einer übersichtlichen Website-­ Gestaltung können Kunden nun noch einfacher ihre Buchungen direkt selbst verwalten und die bisherigen Kostenersparnisse innerhalb des Programms zu überwachen. Zusätzlich bietet das Bonusprogramm jetzt eine größere Flexibilität beim Sammeln und Einlösen von Prämien­ punkten: Firmen profitieren nun unabhängig von der Mitarbeiterzahl von erweiterten Anmeldungsbedingungen. Die zusätzliche Funktion «Guest Traveller» ermöglicht Unternehmen, nicht firmenzugehörige Personen wie Berater oder Kunden, die im Auftrag des Unternehmens reisen, in das Programm aufzunehmen und Prämienpunkte zu sammeln. Auch Reisebüros können für ihre Kunden Flüge innerhalb des Business Rewards-Programms buchen und als Administrator die Buchungen verwalten. : : WWW.EMIRATES.COM/BUSINESSREWARDS : :

NEUE LOW- COST-VERBINDUNG ZWISCHEN MÜNCHEN UND TEL AVIV

Münchens Low Cost Airline startet ab München drei wöchentliche Linienflüge zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und der Trendmetropole Tel Aviv. Ab Sommer 2017 werden die Frequenzen erhöht und die Strecke vier Mal pro Woche bedient. Neben Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa ist Tel Aviv das vierte neue Ziel im Winterflugplan. Flüge in die israelische Metropole (ab 69 Euro pro Strecke) und viele weitere Ziele zum Beispiel in Spanien, Italien oder Portugal sind online buchbar. : : WWW.TRANSAVIA.COM : :

Geniessen Sie von Montag bis Freitag unser exklusives Businesslunch-Buffet. Dorint Airport-Hotel Zürich Riethofstrasse 40 – 8152 Glattbrugg, Schweiz www.dorint.com Tel.: +41 44 808 10 00 – Fax: +41 44 808 10 10 Öffnungszeiten Restaurant 11:45 - 14:00 Uhr Lunch (Montag bis Freitag) 18:00 - 22:00 Uhr Dinner (täglich) GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

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: : BUSIN ESS T R AVEL N E WS SWISSOTEL – THE VITALITY ROOM

LEONARDO HOTELS: RASANTE WACHSTUMSSTEIGERUNG Die Leonardo Hotels haben auch in diesem Jahr wiederholt eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Zielsetzung für 2016 war, die Expansionsstrategie kontinuierlich und europaweit auszubauen. Dies wurde schon jetzt bei weitem übertroffen. In nur neun Monaten ist es der Hotelgruppe gelungen, sieben Hotels mit 1 037 Zimmern erfolgreich ins Leonardo Portfolio zu inkludieren und für weitere Projekte, die in den kommenden Jahren eröffnet werden, zu zeichnen. Das Erfolgs­ geheimnis: das richtige Gespür für attraktive, beliebte Destinationen, die durch Toplagen mit guter Verkehrsanbindung überzeugen. Hinzu kommt die ausgeprägte Dynamik im operativen Bereich und die Expertise des Unternehmens. Dahinter steht ein professionelles, hoch motiviertes Team, das sich auf Übernahmeprozesse spezialisiert hat. Im April 2016 wurde in Amsterdam, in den Niederlanden, das erste Haus in bester Zentrumslage ins Portfolio aufgenommen. Mit Prag reihte sich eine weitere attraktive Destination ein, gefolgt von zwei Hotel­ übernahmen Mitte Juli in Madrid. In München wurde die Präsenz vor Ort mit dem nunmehr neunten Haus am Markt deutlich gestärkt – mit einer Neueröffnung Mitte September. Und wie erst in dieser Woche bekannt gegeben, wird der Standort Madrid durch eine Übernahme mit einem dritten Haus vergrößert sowie Großbritannien um die neue Destination Edinburgh ergänzt.

Schweizer Innovation, eine zeitgenössische Ästhetik, das Gefühl von ­Vitalität und das Ziel, den Gästen zu helfen «to live it well» zeichnen die Marke Swissôtel Hotels & Resorts aus. Heute lanciert Swissôtel ein wegweisendes neues Konzept: den Vitality Room. Hier können Gäste Körper, Geist und Seele beleben. Swissôtel hat mit Wallpaper* zusammengearbeitet, um im Swissôtel Zürich den ersten Vitality Room zu präsentieren. Der neue Vitality Room ist eine heitere und stilvolle Oase mit einer massgeschneiderten Wellness-Ausstattung, die Gästen die Möglichkeit bietet, unterwegs etwas für ihre geistige und körperliche Gesundheit zu tun. Das Konzept baut auf den sehr erfolgreichen Vitality-Programmen von Swissôtel auf – einem integrierten Ansatz, der sich auf Wohlbefinden und Lebensqualität der Gäste fokusiert. Der Swissôtel Vitality Room wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen gleichgesinnten Partnern geschaffen, darunter Vitra, Laufen, Dornbracht, Lasvit, NOHrD, Dinesen, Philips, IQAir, Interel, und Krebs. Sie alle verbindet das Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Luxus, hochstehendem Handwerk und funktionellem Design, um Quality-Time im zeitgemässen Raum zu fördern. Eine ruhige, klare Materialauswahl, beruhigende Verdunkelungsjalousien, ­u naufdringliche Technologie und ein für Bewegung und Entspannung bestimmter Raum betonen die Schlüsselelemente, die Wellness definieren. Der konventionelle Hotelzimmer-Grundriss wurde umgestaltet, um die Aussicht zu optimieren und die Funktionalität zu steigern. So können zahlreiche Features wie zum Beispiel das Licht den individuellen Vorlieben der Gäste angepasst werden. Entstanden ist ein heiterer, durchdachter und minimalistischer Raum. Viele Ausstattungselemente und Besonderheiten wurden exklusiv für den Vitality Room entwickelt, darunter auch die Wellbeing Wall. Hier haben Gäste die Wahl zwischen drei Trainingsmodulen. Raum-effizient und verdichtet, ist sie mit einfachen, selbsterklärenden Geräten und einem Cyber-Trainer ausgerüstet. Die Gäste können damit in ihrem eigenen Privatraum ein produktives, auf ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmtes Training gestalten. Für die Regeneration bietet das Erfrischungs-Center energiespendende Vitality Snacks und Getränke aus frischen Früchten und Superfoods an, oft mit einem lokalen Touch. Massgeschneiderte Bade- und Duschangebote geben den Gästen die Möglichkeit, ihre Erfahrung den eigenen Vorlieben und Bedürfnissen anzupassen.

Der Expansionsfahrplan bleibt bestehen – mit neuen Projekten in Deutschland und anderen europäischen Ländern und Städten wie Mailand und München. In Bayerns Hauptstadt werden zwei Hotels gebaut. Ulm und Nürnberg bekommen jeweils ein 4-Sterne Superior Hotel der Marke Leonardo Royal. Die nächsten Hotelprojekte sind in Abstimmungsphasen. Ebenfalls in den Wachstumsprozess mit eingebunden, ist die konstante Weiterentwicklung im Bereich des Qualitäts- und Produktstandards jedes einzelnen Leonardo Hotels.

Die einzigarTige Oase im Herzen vOn züricH.

Hotel Florhof, Florhofgasse 4, CH-8001 Zürich Telefon +41 44 250 26 26, Fax +41 44 250 26 27, info@hotelflorhof.ch

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BUSIN ESS T R AVEL N E WS : : WELCHE HOTELS IN SCHWEIZER STÄDTEN AM BESTEN DEN REISENDEN ENTSPRECHEN

Mit der Hotel Heat Map hat die Reisesuchmaschine KAYAK.ch eine neue Funktion in die Kartenansicht ihrer Hotelsuche integriert. Die Heat Map zeigt Nutzern auf einen Blick, welche Viertel einer Stadt die höchste Dichte an beliebten Sehenswürdigkeiten haben und löst damit das Problem, die angesagtesten Hotspots in einer fremden Stadt in der Nähe des gebuchten Hotels zu finden. Basierend auf diesem

Feature präsentiert KAYAK.ch nun die meistgesuchten Hotels in den beliebtesten Schweizer Städten, inklusive dem Mindestpreis für eine Übernachtung im August, ausgewählt nach verschiedenen Interessen der Reisenden. : : WWW.KAYAK.CH : :

Die besten Hotels in den beliebtesten Schweizer Städten unterteilt nach Interessen der Reisenden Stadt Sehenswürdigkeiten Gourmet Party Zürich Storchen Widder Widder Bern Bellevue Kreuz Kreuz Genf De La Cigogne Torhôtel Tiffany Basel Basel Teufelhof Teufelhof Lugano Walter au Lac Dante Center Dante Center

Shopping Widder Metropole Les Armures Teufelhof Dante Center


: : GAST R O - EM PFEH LUNG

BUSINESS-LUNCH-TIPPS

BEST OF SWISS GASTRO PRÄSENTIERT DIE ETWAS ANDEREN

MAORI PACIFIC RIM CUISINE, 8952 SCHLIEREN Wen die Wellen der Südsee einmal umschmeichelt haben, den quält ein Leben lang die Sehnsucht. Die wunderbare Vielfalt und Qualität der «Pacific Rim Cuisine» versteht es, dieses Verlangen zu stillen. Das Genusskonzept verschmilzt die polynesische Küche mit asiatischen und amerikanischen Einflüssen und bringt die kulinarischen Besonderheiten der Maoris zum Vorschein. Dabei treffen sich Meeresfrüchte und Fleisch auf ideenreich angerichteten Tellern zu wahren Geschmacksabenteuern, welche die Gäste gerne im sommerlichen Palmengarten auskosten.

Best of 2016 BAR & LOUNGE

: : BOSG.CH/5818 : :

HOTEL RIVINGTON & SONS, 8005 ZÜRICH Wenn der Wind um die Ecke des Prime Towers pfeift, findet man ­Zuflucht am schönen Holztresen dieser oldfashioned Bar. Beheimatet im Erdgeschoss des zurzeit höchsten Zürcher Gebäudes, katapultiert sie den Eintretenden mit ihrem verspielten antiken Interieur, mit der riesigen alten Bahnhofsuhr an der Wand und dem etwas abgetretenen Parkett geradewegs ins New York der 1930er-Jahre. Freudig nimmt der Gast das Angebot an, dieses Weltstadtgefühl bei einem Bourbon, einem Cocktail-Evergreen oder einer Tasse «braunem Gold» auszukosten. Best of 2016 INTERNATIONAL

: : BOSG.CH/5084 : :

ELLE’N’BELLE, 8031 ZÜRICH «Die vegane Küche kann auch sexy sein!», behaupten Elif und Sibel Erisik und treten täglich den Beweis dafür an. Die Schwestern betreiben das Zürcher Lokal, das vegetarisches Restaurant, Bar und Take-away in einem ist, mit viel Charme und herausragender Kreativität: Da gibt es veganisierte Klassiker neben verblüffenden Neuschöpfungen von mediterran bis asiatisch, von Fastfood bis Gourmet, für den Punk ebenso wie für die Bankerin. Von langweiligem Körnlipickeressen also keine Spur, dafür gesunder Genuss mit einem Schuss Bohemian Rock ’n’ Roll!

Best of 2016 FINE DINING

: : BOSG.CH/5870 : :

FEINWERK IM THESSONI CLASSIC, 8105 REGENSDORF So respektvoll mit den Geschenken der Natur umgegangen wird, so streng durchdacht ist hier das Küchenkonzept von der Idee bis zur Umsetzung. Denn im «feinWERK» werden naturbelassene Produkte in ihrer reinsten Form verkocht. Ob Fisch, Fleisch, Gemüse oder Kräuter – was gezüchtet werden kann, wird im «Thessoni» auch nicht auf die Teller dressiert. Genauso konsequent hält man es mit der Qualität der frisch zubereiteten Speisen. Die sind für alle bestens verträglich und wurden bereits mit 14 Gault-Millau-Punkten belohnt. So ist natürlich gut. Best of 2016 TREND

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: : BOSG.CH/5898 : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


: : KULINA R IK

Frédéric Rouzaud, Président Directeur Général, Champagne Louis Roederer

EIN VOLLENDETES WERK

Champagne Louis Roederer

DAS 1776 GEGRÜNDETE HAUS LOUIS ROEDERER IST SEIT 1819 IM BESITZ DER GLEICHEN FAMILIE UND IST HEUTE EINES DER LETZTEN BEDEUTENDEN CHAMPAGNERHÄUSER, DAS SICH SEINE UNABHÄNGIGKEIT ­B EWAHREN KONNTE.

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rotz multinationaler Ära konnte das Haus Louis Roederer sich seinen Status als komplett unabhängiges Familien­ unternehmen wahren, das von echten Weinexperten geführt wird. Seit Januar 2006 setzt Frédéric Rouzaud an der Spitze des Unternehmens die Familientradition fort, die Exzellenz über alles stellt. Neben dem gleichnamigen Champagner besitzt das Haus Louis Roederer das Haus Ramos Pinto in Portugal, die Domaines Ott* in der Provence, in Bordeaux Château de Pez und Château Haut-Beauséjour in Saint- Estèphe sowie Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande (Pauillac).

DAS HAUSEIGENE WEINGUT: 240 HEKTAR IN HERVORRAGENDER LAGE Die 240 Hektar des Roederer-Weingutes verteilen sich gleichmässig auf die drei wichtigsten Erzeugungsgebiete der Champagne – die Reimser Berge, das Marne-Tal, die Côte des Blancs. Das Weingut deckt zwei Drittel des Traubenbedarfs des Hauses, weshalb der Champagner von Louis Roederer auch als «Champagner vom Eigentümer» gilt. Dank dieses in der Branche seltenen Umstandes behält Louis Roederer eine umfassende Kontrolle über seine Produktion. Das Sortiment von Champagne Louis Roederer umfasst den Multi-Vintage-Champagner Brut Premier und die Vintage-Champagner Brut Vintage, Brut Rosé Vintage, Blanc de Blancs und Cristal.

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BRUT PREMIER Der Brut Premier ist die Inkarnation des Stils von Louis Roederer, der jugendliche Fruchtigkeit und Frische mit der runden Fülle und der Weinigkeit der zu voller Reife gelangten Weine verbindet. Dieser strukturierte und ausgeglichene Wein zeichnet sich durch seine schmelzende Attaque und seine kraftvolle Struktur aus. Der Brut Premier, der kein Jahrgangschampagner ist, vereint mindestens vier Weine verschiedener Crus. Seine Cuvée besteht aus Chardonnay (40 %), Pinot Noir (40 %) und Pinot Meunier (20 %). Die Einarbeitung der Reserveweine (ungefähr 10 %), die mehrere Jahre lang geduldig in den Eichenfässern ­herangereift sind, sorgt für die Komplexität und die charakteristische Fülle der Cham­ pagner von Louis Roederer. Sie verleihen die abschliessende Note und sorgen dafür, dass der Stil von Louis Roederer unverkennbar erhalten bleibt. Nach der Assemblage und dem Abfüllen lagert der Brut Premier drei Jahre lang. Im Anschluss an das Dégorgement lagert er weitere sechs Monate, damit der «Versandlikör» seine Wirkung voll entfalten kann.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


KULINA R IK : :

Laué-Gut in Wildeg / AG, Sitz von Maisons Marques et Domaines

CUVÉE CRISTAL Die Cuvée Cristal ist das Prunkstück des Hauses Louis Roederer. Zar Alexander II war ein grosser Liebhaber des Champagners von Louis Roederer, 1876 fragte er Louis Roederer II an, einen Schritt weiter zu gehen und für seinen persönlichen Konsum, einen einzigartigen Wein in Qualität und Flaschenform herzustellen. Louis Roederer II kreierte eine aussergewöhnliche Kristall-Flasche und eine Cuvée der 7 besten Lagen des Weingutes. Diese sind heute mit 100 Prozent Grand-Cru klassifiziert, die Reben weisen ein Alter von mindestens 25 Jahren auf. So entstand die weltweit erste Prestige- Champagner-­ Cuvée. Cristal wird nur in «grossen» Jahren produziert, wenn die Reifung von Chardonnay und Pinot Noir eine subtile, präzise Balance ermöglicht. : : WWW.LOUIS-ROEDERER.COM : :

LOUIS ROEDERER IN DER SCHWEIZ Maisons Marques et Domaines, eine 100 % Tochtergesellschaft von Champagne Louis Roederer, ist in der Schweiz verantwortlich für die selektive Distribution der exklusiven Weine und Champagner der «Groupe Champagne Louis ­Roederer» an ausgesuchte Fachhändler, Top-Hotels und die gehobene Gastronomie. : : WWW.MMDSUISSE.COM : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

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: : KULINA R IK

EXPOVINA

63. Zürcher Wein-Ausstellung, Bürkliplatz, Zürich

WIE ES OHNE SECHSELÄUTEN NICHT SOMMER WERDEN KANN, GIBT ES IN ZÜRICH OHNE EXPOVINA KEINEN HERBST. DIE GRÖSSTE SCHWEIZER WEINFLOTTE MACHT BEREITS ZUM 63. MAL AN DEN LANDUNGSSTEGEN AM BÜRKLIPLATZ ZÜRICH FEST. SPANNENDE ENTDECKUNGSREISEN IN DIE SCHÖNSTEN WEINBAUGEBIETE VON SECHS KONTINENTEN SIND ANGESAGT.

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nsgesamt werden über 120 Produzenten, Importeure und Weinfachhändler den Besuchern erstmals rund 4 200 Weine zur Degus­ tation anbieten. Gewachsen ist das Angebot aus den grössten Schweizer Anbaugebieten, dem Wallis und der Waadt. Reichhaltig ist auch die Auswahl an gehaltvollen Rotwein-Spezialitäten der vielversprechenden Jahrgänge 2013 und 2014. Zudem dürfen sich Liebhaber von frisch-fruchtigen Weinen auf das breite Sortiment an weissen und roten Gewächsen des Jahrgangs 2015 freuen. Dass der nun schon über zehn Jahre andauernde Boom der Weine aus dem Mittelmeerraum noch längst nicht zu Ende ist, zeigt sich im erneuten Ausbau des Angebots von gehaltvollen und würzigen Gewächsen aus Spanien und Italien. Zu faszinierenden Neuentdeckungen führt auch ein Ausflug nach Südosteuropa. Die durch das LS «Saturn» erweiterte Ausstellungsfläche macht den Auftritt einiger Repräsentanten des modernen bulgarischen Weinbaus möglich. Bereits traditionell ist an der EXPOVINA die grossartige Vielfalt des ­Angebots von Weinen aus Übersee. Liebhaber von Shiraz, Pinotage oder Carmenère werden unter den mehr als 700 Weinen aus Amerika, Afrika und Australien sicher ihre Favoriten finden. Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit, einen grossen Teil der an der internationalen Weinprämierung Zürich 2016 ausgezeichneten Weine zu verkosten.

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Weil zu einem feinen Tropfen ein köstliches Essen gehört, spielt auch an der EXPOVINA die Gastronomie eine gewichtige Rolle. An Bord des MS Panta Rhei geniessen Sie traditionellerweise in froher Runde Fondue und Raclette. Im Seerestaurant «Rosenstadt» werden Sie mit feinsten Fleisch- und Fischgerichten überrascht. Nicht zuletzt erwarten Sie auf dem ehemaligen Bier-Transportschiff Wadin feine Pasta-Gerichte und weitere italienische Spezialitäten. : : WWW.EXPOVINA.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


KULINA R IK : : Ben’s Beginners und Meta Hiltebrand

KOCHEN WIR GEMEINSAM

DIE SCHWEIZER PROMI-KÖCHIN META HILTEBRAND (33) IST NICHT NUR ERFOLGREICHE GASTRONOMIN, TV-KÖCHIN UND KOCHBUCH-AUTORIN, SIE IST NEU AUCH DAS AUSHÄNGESCHILD FÜR DIE NEUE KAMPAGNE VON UNCLE BENS. INTERVIEW MIT META HILTEBRAND von Urs Huebscher

Geschäftsführer: Sie touren mit der Uncle Ben’s Road­ show «Ben’s Beginners» durch die Schweiz. Was hat Sie daran gereizt? Meta Hiltebrand: Für mich ist das wie ein Sechser im Lotto! Seit ich denken kann, koche ich mit Uncle Ben’s Reis. Besonders den Risotto finde ich fantastisch, weil er immer gelingt. Ob mit Himbeeren, Trüffel oder mit Wasabi – ich koche ihn nach französischer Art mit Weichkäse und Schlagrahm, so wird er schön luftig und cremig. Zudem liebe ich es, live vor Publikum zu kochen und mit Kindern macht es umso mehr Spass.

Als Köchin achten Sie sicherlich darauf, wo Sie einkaufen? Natürlich! Lebensmittel kaufe ich eigentlich überall. Bei Fleisch und Fisch bin ich jedoch heikel. Da gehe ich nur zu Händler meines Vertrauens. Was ist bei Ihnen am Esstisch ein No-Go? Ich hasse es, wenn Leute nachwürzen, bevor sie das Essen probiert haben. Da ich meine Gerichte jeweils perfekt abschmecke, steht bei mir auf dem Esstisch auch kein Pfeffer und kein Salz. : : WWW.BENSBEGINNERS.CH : :

Geben Sie sonst auch Kochkurse? Nicht im klassischen Sinn, aber für einen privaten Rahmen stelle ich ein exklusives und individuelles Programm zusammen. Mein letzter Kunde wollte lernen, wie man Fleisch kocht. Wir haben dann. 2016 waren Sie Gast in der TV-Sendung Kitchen Impossible und konnten Tim Mälzer besiegen. Sind neue Folgen geplant? Ja. Bereits im August beginnen die Dreharbeiten und ich bin schon in heller Panik. So viel kann ich verraten: Mein Gegner wird dieses Mal nicht Tim sein und ich haben einen riesigen Respekt davor! Für Ihr Restaurant «Le Chef» müssen Sie ständig neue Gerichte kreieren. Woher kommen die Ideen? Die habe ich buchstäblich im Schlaf. Ich koche in meinen Träumen und rede auch ziemlich viel. Kaum wache ich auf, werfe ich meine Planung über den Haufen, kaufe alle Zutaten und experimentiere los. Was kochen Sie am liebsten? Vieles. Im Moment reite ich auf der Risotto-­Welle – wen wundert’s bei meinem Engagement als Ben’s Beginners Botschafterin (lacht). Aktuell liebe ich besonders das Randen-­Trüffel-Risotto. Dieses Gericht ­gelingt mir immer.

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© Fotos: Patrick Kobelt Gonzalez, pkg-photography.ch

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EINE ERFOLGSSTORY

E  & D Group

DIE UNTERNEHMUNGEN VON MARTIN EERHARD SIND ALLE STRATEGISCH UND ORGANISCH GEWACHSEN UND VERFÜGEN ÜBER EINEN GROSSEN ERFAHRUNGSSCHATZ. STRATEGISCHE PARTNERSCHAFTEN UND DAS ABDECKEN VON EINZELNEN BEDÜRFNISSEN DER EINZELNEN FIRMEN STEHEN IM VORDERGRUND DER GRUPPE. INTERVIEW MIT MARTIN EERHARD, INHABER UND VR-PRÄSIDENT E & D GROUP Von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Ihre Holding ist vor allem im Sicher­ heitsbereich und in verwandten anderen Segmenten tätig. Erzählen Sie uns davon. Martin Eerhard: Unsere Unternehmen bieten ein umfassendes Portfolio an Massnahmen und Dienstleistungen, die nötig sind, um Risiken abzuwehren und professionell mit Krisen- und Notfallsituationen umzugehen. Durch Präventivmassnahmen helfen wir, sich vor Bedrohungen und Wertverlusten zu schützen. Wir stehen auch im akuten Schadensfall professionell an 365 Tagen im Jahr zur Seite. Langjährige Erfahrung und maximale Leistungsbereitschaft zeichnen die verschiedenen Experten der Unternehmungen der ED Group aus. Ferner verfügen diese über ein hohes Verständnis für wirtschaftliche Prozesse. Ist die Nachfrage nach Sicherheits-Dienstleistungen in der letzten Zeit gewachsen? Ja, die Sicherheit hat auch in der Schweiz aufgrund der politischen ­Veränderungen einen sehr hohen Stellenwert angenommen. Man denke nur an die Attentate in Europa in der letzten Zeit. Diese kommen immer näher, aber wenn ich ehrlich bin, fehlt in der Schweiz das Risiko­ bewusstsein, um diese globale Bedrohung richtig einzuschätzen. Was heisst Sicherheit – man braucht das Fachwissen über Versicherungen, es braucht ein Kostenbewusstsein, muss die Qualitätsanforderungen kennen. Sicherheit ist halt nicht etwas Greifbares, etwas, das man mit dem Auge sehen kann. Obwohl das Sicherheitsgefühl spürbar sein kann, wird dieses noch in der Schweiz unterbewertet. Es wird lieber an Kosten gespart, als auf professionelle Sicherheitsdienstleister zugegriffen. Der Markt hat sich auch dementsprechend negativ entwickelt. I­ mmer wieder werden unseriöse Unternehmen engagiert, weil dessen Kosten deutlich tiefer liegen als die eines seriösen Unternehmens. Dies hat aber zwei wichtige Gründe: der erste Grund besteht darin, dass der Unternehmer nicht über alle erforderlichen Versicherungen und Bewilligungen verfügt, und der zweite Grund ist, dass der Kunde so ein un­s eriöses ­Unternehmen mit der Vergabe eines Auftrages unterstützt. Was der Kunde aber nicht abschätzen kann, ist das Schadenausmass, den er verkraften muss, wenn es zu einem ernsthaften Ereignis kommt. Die Auswahl einer Sicherheitsdienstleistung solle professionell durchgeführt werden. Es gibt viele Aspekte die dabei berücksichtigt werden sollten: 1. Die Gesellschaftsform spielt eine zentrale Rolle. 2. Referenzen von hochkarätigen Kunden und Unternehmen. 3. Unternehmensstruktur und Firmenkonstellation innerhalb einer Gruppe oder eines Konzerns. 4. Bewilligungen der Kantone, Überprüfung des Personals mittels Strafregister- und Betreibungsregisterauszug.

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5. Bei ausländischen Mitarbeitenden die erforderlichen Anmeldungen beim AWA. Es wird in der heutigen Zeit immer mehr versucht, die personellen Ressourcen durch Technik zu ersetzten. Dies hat sicher den Vorteil, an Kosten zu sparen, jedoch ist die Option beide Ressourcen (personelle und technische) miteinander optimal zu ergänzen, immer die beste Wahl. Die beste Alarmanlage ist nur halb so gut, wenn kein Mensch auf das Ereignis reagiert. Viele Unternehmen verfügen nicht über diese Möglichkeiten. Die Mitarbeiter werden verständlicherweise eher produktiv eingesetzt. Was raten Sie den Betroffenen? Der beste Schutz entsteht dort, wo das Verständnis für die technischen, prozessualen und personellen Sicherheitsvorkehrungen vorhanden ist und der Einzelne jegliche Sicherheitsmassnahme versteht, akzeptiert, umsetzt und lebt. Das operative Unternehmen der Gruppe, die MST Security Consulting, setzt sich aus erfahrenen, auslandserprobten Sicherheits­ spezialisten zusammen. Prävention, Intervention, Aufbau verschiedenster Sicherheitskonzepte, Personenschutz, Objekt- und Werteschutz, Sensibilisierungsmassnahmen für Führungskräfte und Mitarbeiter als auch ­unsere Akademie stehen zur Verfügung. Mit ihnen zusammen entwickelt die MST Security Consulting in enger Zusammenarbeit mit den Kunden strategische Konzepte und übernehmen die operative Umsetzung aller sicherheitsrelevanten Themen im Unternehmen. Unsere Experten unterstützen auch beim Aufbau einer wirksamen Sicherheitsstruktur für ein Unternehmen. Erzählen Sie uns etwas über die verschiedenen Unternehmen. Alle Firmen sind aufgrund der Bedürfnisse der Kunden entstanden. Als bestes Beispiel dienst die Swiss Shooting Range. Die Range ermöglichte dem Schützen einen Sicheren Ort um sein Hobby betreiben zu können. Jedoch stellten wir schnell fest, dass der Schütze noch Zubehör und Munition erwerben musste. Daraufhin wurde die Swiss Shooting Armory ins Leben gerufen. Als die Aufsichten in der Range vermehrt die Schützen bei der Schiesstechnik und Sicherheit unterstützen mussten, war uns klar, dass eine Professionelle Ausbildung für den Schützen unverzichtbar wurde. Daraus entstand die Swiss Shooting Academy. Aber darauf komme ich noch. Zu unserer Gruppe gehören die MST Security Consulting, Elypse Security Services, ILFP Rechtsanwälte, Swiss Shooting Range, Swiss Shooting Academy, Swiss Shooting Armory und die MST Facility Services. >

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Die MST Security Consulting wurde im vergangenen Jahr kurz vor der Baselworld mit allen Mitarbeitern und Aufträgen durch die E & D Group übernommen. Die Baselworld ist mit einem Auftragsvolumen von fast einer halben Million Franken und rund 300 Mitarbeitern der grösste Auftragsgeber. Schwerpunkt ist der bewaffnete Werte- und Personenschutz, aber wenn es die Umstände erfordern, erledigt die MST alle Sicherheitsdienstleistungen. Die Elipse Security Services ist aufgrund der grossen Nachfrage in unserer Kanzlei, der ILFP Rechtsanwälte nach Kunsttransporten entstanden und ist eine spezialisierte Einheit der ED Group AG für besondere Aufträge. ILFP Rechtsanwälte ist eine Kanzlei mit Sitz in Zürich mit einem weltweiten Netzwerk von Juristen. Sie ist spezialisiert in Handels- und Gesellschaftsrecht, Betreibungs- und Konkursrecht, Vertrags- und Mietrecht, Sport-, Banken und Strafrecht. Dadurch können wir rund um den Globus nicht nur praktische, sondern auch rechtliche Sicherheit anbieten.

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In Schinznach-Dorf unterhalten wir mit der Swiss Shooting Range eine der modernsten unterirdischen Schiessanlagen der Schweiz. Unter dem gleichen Dach angesiedelt ist die Swiss Shooting Academy für eine umgangsgerechte Schulung mit der Waffe und die Swiss Shooting Armory für Zubehör rund um die Waffe. Swiss Shooting Armory ist eine feste Grösse im Schweizer Waffen-, Munitions- und Zubehörhandel. Konsequent auf die Wünsche der Kunden ausgerichtet, passt sie ihr Angebot und ihren technischen ­Support kontinuierlich an. Die Swiss Shooting Academy handelt nach dem Grundsatz: Nur ein ausgebildeter Schütze ist ein guter Schütze. Dank der Swiss Shooting Academy kann die MST Security Mitarbeiter und Organisationen, aber auch Private durch erfahrene Instruktoren ausbilden lassen. Die MST Facilty Services ist aus den verschiedenen Synergien entstanden. Der Bereich Sicherheit ist bei den meisten Unternehmen dem Facility

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COVER - STO RY : : Manager unterstellt und diese Bereiche liegen so nahe zusammen, dass wir uns entschlossen haben diesen Bereich mit dem Unterhalt von ­G ebäuden auch abzudecken. Thema Personenschutz ist das noch gefragt? Unbedingt. Vertrauensvolle Sicherheit ohne sichtbare Beeinträchtigung des täglichen Ablaufes. Diesen Anspruch kann nur erfüllen, wer durch individuelle, auf den Bedarf und Lebensstil des Kunden zugeschnittene komplexe Schutzkonzepte ein Höchstmass an Sicherheit bieten kann. Wir verfügen mit der MST Security Consulting selbstverständlich über erfahrene Personenschützer. Diese ehemaligen Angehörigen staatlicher Spezialeinheiten verfügen über einen sehr hohen Erfahrungsschatz, um einen ebenso unauffälligen wie wirkungsvollen Schutz zu bieten. Auch sicherheitsrelevante Objekte verlangen entsprechende Aufmerksamkeit. Auch hier richtet die MST den notwendigen Objektschutz auf das Gefährdungspotenzial und die Bedürfnisse aus. Unsere fallweise bewaffneten Mitarbeiter der MST Security Consulting stehen im Einsatz, wenn eine beträchtliche, unmittelbare Gefährdung vorliegt. Dank unserer Erfahrung, intensiver Aus- und Weiterbildung werden exponierte Objekte stets professionell geschützt. Die Swiss Shooting Range haben Sie eher per Zufall übernommen? Richtig. Ich wurde eher beiläufig im März 2015 gefragt, ob ich denn Interesse hätte den Schiesskeller in Schinznach-Dorf zu erwerben. Zu diesem Zeitpunkt war die Anlage in einem nicht wünschenswerten ­Zustand. Dadurch hat auch die Sicherheit in diesem Betrieb gelitten. Kurzerhand entschloss ich mich, in den Schiesskeller zu investieren und ihn in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Der Erfolg gibt uns Recht. Der Keller ist 2 Monate im Voraus ausgebucht, zu unseren Kunden zählen Grenzwache, Polizei, Militär, private Schützen und Instruktoren, welche bei uns Schiesskurse anbieten. Die Shooting Range durfte seit meiner Übernahme über 2 000 neue zufriedene Schützen begrüssen.

Sie waren lange Zeit Sicherheitschef vom Grand Casino Baden. Wie kam die Idee eine solche Gruppe zu bündeln? Während 7 Jahren war ich im Sicherheitsbereich des Casinos tätig, davon 4 Jahre als Sicherheitschef. In dieser Zeit hat mir das Unternehmen die Möglichkeit gegeben, viel zu lernen und mich menschlich sowie auch professionell weiterzuentwickeln. Diese langjährige Tätigkeit ermöglichte mir einen Einblick ins Management und den Aufbau eines sehr grossen Netzwerks. Eine solche Gruppe zu gründen war immer mein Wunsch. Ich konnte strategische wichtige Partnerschaften eingehen, feierte kleine Erfolge und es passte einfach jeweils alles zusammen. Ich konnte die verschiedenen Bedürfnisse der einzelnen Firmen untereinander verknüpfen. So entstand eine Firma nach der anderen. Ein Beispiel, bei den ILFP Rechtsanwälten habe ich meines Erachtens eine bodenständige Partnerschaft sichern können. Auch aus strategischer Sicht ist die ILFP von sehr grosser Bedeutung, da sie in erster Linie die einzelnen Firmen der Gruppe auf rechtlicher Ebene verstärkt. Meine Strategie hinter allem war jedoch die Zeit, die ich hatte und nicht der Druck. So ergab sich Sinnvolles – eines nach dem anderen. : : : : : : : : : : : :

WWW.ED-CONSULTING.CH : : WWW.MST-SECURITY.CH : : WWW.ILFP.CH : : WWW.SWISS-SHOOTING-RANGE.CH : : WWW.SWISS-SHOOTING-ACADEMY.CH : : WWW.SWISS-SHOOTING-ARMORY.CH : :

Die Swiss Shooting Range gemeinsam mit der Swiss Shooting Academy sind aber auch das interne Ausbildungs- und Kompetenzcenter der Mitarbeiter und Partner unserer Gruppe. Das Unternehmen ist ein Wahr­zeichen des Schweizer Schiesssports. Seine modernen Einrichtungen sind eine der beliebtesten Trainingsstätten der Schweizer und internationalen Schützen. Das garantiert, dass alle Spezialisten unserer Gruppe immer optimal trainiert und weitergebildet sind. Aufgrund der Bedürfnisse der Schützen ­haben wir dann die Swiss Shooting Armory eröffnet. Diese bietet umfangreiches Zubehör rund um den Schiesssport an, so können wir auch diesen Bereich abdecken. Im Moment läuft das Gesuch die Range zu erweitern. Wir sind zuversichtlich, dass wie die Bewilligung bald e­ rhalten werden. Sie waren in Argentinien für die Kriminalpolizei tätig. Der Umgang mit Waffen ist Ihnen also bekannt. Schiessen Sie denn selbst gerne? Ich mag den Schiesssport. Allerdings erst seitdem ich vor 10 Jahren in die Schweiz kam. In Argentinien habe ich die Waffe öfter ziehen müssen, als mir das lieb war. In den südamerikanischen Ländern, wie zum Beispiel Argentinien, werden Polizisten oft als Feinde der Bevölkerung angesehen. Wir haben bei den Einsätzen damals stets mit dem Schlimmsten gerechnet. Natürlich habe ich damals schon einige Male geschossen – allerdings bestimmt nicht aus Freude, sondern aus bitterem Ernst. Aus diesem Grund, und da ich (leider) sehr oft diese Erfahrungen machen musste was eine Waffe in den verkehrten Händen anrichten kann, steht die ­Sicherheit und die strikte Umsetzung des Waffengesetztes an oberster Stelle. In der Swiss Shooting Range sind wir sehr kundenorientiert und hilfsbereit. Das ist, was unsere Kunden auch so sehr an uns schätzen.

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© Fotos: André Springer

: : STAN D O RT- P O RT R AIT

ZÜRICH PARK SIDE – BARFUSS IN DIE OPER

DIE WIRTSCHAFTLICHE STÄRKE IM KANTON ZÜRICH LIESS IN DEN LETZTEN JAHREN ALLE REGIONEN UM DIE STADT ALS TREIBENDEN ARBEITS- UND ENTWICKLUNGSMOTOR STARK WACHSEN. DIE AUFGABEN IN DER ORTSENTWICKLUNG SIND DARUM ANSPRUCHSVOLL UND AUFGRUND DER TEILWEISE BEREITS HOHEN BAUDICHTE KANN NUR NOCH BESCHRÄNKT WEITERER WOHN- UND ARBEITSRAUM ENTWICKELT WERDEN. DER BEZIRK HORGEN MIT SEINEN HEUTE NOCH 12 GEMEINDEN ENTLANG DEM SEE, DER SIHL UND DER ­ZIMMERBERGKETTE HAT DIESE AUFGABE IN DER VERGANGENHEIT PRAGMATISCH UND LÖSUNGSORIENTIERT ANGEPACKT.

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as Bevölkerungswachstum in den Gemeinden am linken Zürichseeufer entspricht in etwa der Entwicklung im ganzen Kanton Zürich. Heute leben bereits über 120’000 Personen in dieser verkehrstechnisch bestens erschlossenen Region. Während bereits zwischen 1960 und 1974 jährlich rund 2 000 Personen neu in den Bezirk gezogen sind und die 100’000-er Schwelle erreicht wurde, hat sich die Einwohnerzahl dann während einiger Jahre nur wenig verändert. Erst 1997, also 25 Jahre später, hat die Bevölkerung wieder deutlicher zugelegt und in den folgenden 20 Jahren wurden weitere 20’000 Einwohner in den Gemeinden registriert. Durch das grosse Wachstum hat auch die Bautätigkeit massiv zugenommen und heute stehen knapp 60’000 Wohnungen und 10’000 Einfamilienhäuser zur Verfügung. Damit gehört der Bezirk zu den dichter besiedelten Gebieten (2015: 1 173 Einwohner pro km2, Kanton 881), mit Thalwil (Rang 3 mit 3 217), Kilchberg (Rang 4 mit 3 106) und Adliswil (Rang 10 mit 2 378) finden sich drei Gemeinden unter den Top-10 der dichtest besiedelten Kommunen. Der Gegensatz von urbanen zu ländlichen Gemeinden findet

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sich aber auch in dieser Statistik, sind doch mit Hütten, Schönenberg und Hirzel drei in den wenig besiedelten Rängen aufzufinden. In einer ganz anderen Richtung hat sich die Arbeitsplatzsituation entwickelt. Waren vor rund 40 Jahren noch rund 5 % der Stellen in der Landwirtschaft und weitere 40 % in der produzierenden Industrie zu finden, sind heute noch gut 1 % im primären Sektor und gut 21 % im sekundären Sektor beschäftigt. Somit sind knapp 80 % der total rund 37’000 Vollzeitäquivalente (Jahr 2013) im tertiären, also im Dienst­ leistungssektor zu finden. Die Arbeitsplatzerhaltung und Betreuung der Arbeitgeber ist wichtig im Bezirk Horgen und wird von der Standortförderung mit ihren Organen gepf legt und gefördert. Der hohe Grad an Facharbeitsplätzen hat auch den Bevölkerungsmix beeinflusst. Die Region hat einen für die Schweiz durchschnittlichen Anteil an ausländischen Bewohnern und Bewohnerinnen, je nach Generation kommen sie eher aus den südlichen Ländern von Europa (sekundärer Bereich, Zuwanderung primär in den 60er und 70er Jahren) oder aus den angel-

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sächsischen Gebieten (tertiärer Bereich mit einem hohen Anteil an ­Expats, Zuwanderung vor allem seit 2 000).

ZÜRICH PARK SIDE ENTSTEHT 1996 stellten verschiedene Gemeinden fest, dass sich die Arbeitsplatz­ situation im Bezirk Horgen ungünstiger als in anderen Gebieten entwickelt. Unter der Führung des Gewerbes entwickelte man ein Leitbild zur Förderung der Region für Arbeitsplätze. Mit grossen Unternehmungen wie der Dow Horgen oder dem Laber der IBM in Rüschlikon waren bereits namhafte internationale Firmen im Gebiet ansässig. So wurde 1997 dann der Verein Standortförderung Zimmerberg-Sihltal als Public Private Partnership gegründet und aufgebaut. Die Gemeinden und das Gewerbe delegierten ihre Vertretungen in den Leitenden Ausschuss. Dieser setzte sich von Beginn an mit seinem Geschäfts­ führer effizient und Schritt für Schritt im Rahmen des finanziell Machbaren für die Entwicklung neuer Arbeitsplätze und für die Erhaltung bestehender Arbeitsstätten ein. Aufgrund der sich immer internati-

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onaler ausgerichteten Wirtschaft, vor allem auch in der Stadt Zürich, wurden die Verantwortlichen mit der Frage konfrontiert, wie die Region positioniert werden soll. Als erster Schritt wurde ein passender und leicht verwendbarer Name gesucht. «Zürich Park Side» war geboren. Zürich Park Side ist ein Versprechen: Die Marke verbindet gemeinsame Werte heute sogar über drei Kantonsgrenzen hinweg. Eine hohe Lebensund Umweltqualität steht dabei im Zentrum. Sie äussert sich mehrfach: landschaftlich, kulturell und wirtschaftlich. Landschaftlich zeigt Zürich Park Side klare Konturen. Die Region liegt zwischen drei Seen, die ihr Weite und Freiraum verleihen. Reizvolle Hügelzüge sorgen für einen spannungs- und aussichtsreichen Kontrast. Natur-, Wald- und Grünlandschaften mit dem Sihlwald im Zentrum geben der Region ihren Charakter. Die Nähe zu den Alpen und zu den urbanen Wirtschaftszentren zeichnet sie aus. >

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Kulturell ist Zürich Park Side unverwechselbar. Hoch qualifizierte Bildungsinstitutionen und Forschungszentren mit besonderen Kompetenzen in den Bereichen Life Sciences, Natur und Umwelt verbinden sich mit der Vorstellung vom Park im Süden Zürichs zu einer Region mit weltläufiger Offenheit. Freiräume, in denen ein weit gefächertes kulturelles Angebot Platz findet, sind Ausdruck davon. Kultur sorgt für kommunikative Vernetzung, hat Ausstrahlung über die Region hinaus und schafft in all ihren Aspekten ein unverwechselbares Profil. Wirtschaftlich zeichnet sich Zürich Park Side durch eine optimale ­Vernetzung zwischen Unternehmen und Forschung aus. Renommierte und hoch spezialisierte Finanzdienstleister und eine gut ausgebaute Infrastruktur international tätiger Konzerne befruchten sich gegenseitig. Zusammen mit den kurzen Wegen in Zentren und Naherholungsräume und einer breiten Palette von Dienstleistungsangeboten sorgen sie für ein offenes Klima für prosperierende Unternehmen. So vereint Zürich Park Side dreierlei: Der Begriff signalisiert Lebensqualität und betont ein unverwechselbares Profil, profitiert dank der Nähe zu Zürich aber auch bewusst von einer internationalen Bekanntheit, die hohe Reputation geniesst. Als eine Marke, die über die Region hinweg wirken soll, ist die Zürich Park Side zudem ein Musterprojekt, was allein schon erhöhte Aufmerksamkeit erreicht. Sie schafft gemeinsame Werte, die verbinden. Aber niemand muss den Verlust von Eigenständigkeit befürchten. Vielmehr ergänzen sich die einzelnen Gebiete innerhalb von Zürich Park Side gegenseitig und verleihen der Region insgesamt eine Stärke, die einzeln nicht erreicht werden könnte. Gerade die Vielfalt lokaler Eigenheiten ergibt erst jene Lebens- und Umweltqualität, für die Zürich Park Side steht.

NATUR PUR – WILDNISPARK ZÜRICH Trotz der direkten Nachbarschaft zur Stadt Zürich ist im Sihltal in den letzten 150 Jahren ein Naturgebiet entstanden, welches einerseits einen Bezug zu einheimischen Tieren aber andererseits auch unberührte ­Natur zeigen will. Nach einer über Jahrhunderte bewegten Geschichte wurde im Sihlwald bereits Mitte des 19. Jahrhunderts vom damaligen Stadtforstmeister Carl Anton Ludwig von Orelli mit einer nachhaltigen Nutzung gestartet. 2000 wurde dann die Waldpf lege im gesamten Sihlwald-­Perimeter eingestellt und im Jahr 2009 erfolgte die Aner­ kennung des Wildnisparks Zürich Sihlwald als «Naturerlebnispark – Park von nationaler Bedeutung». Von Orelli war es auch, der 1869 den Wildgarten im Langenberg als «bleibende Stätte des Genusses» schuf. Der Langenberg, von der Stadt Zürich schon im 16. Jahrhundert als Brennholz-Lieferant erworben, sollte der Bevölkerung als Erholungsgebiet, mit der Möglichkeit einheimische Tiere zu erleben, dienen. Die erste Tierart im Langenberg war der Rothirsch. Seither wurde der Langenberg laufend erweitert und neue einheimische Tierarten kamen dazu. Die Haltung wird nach neuesten Erkenntnissen laufend so naturnah

wie möglich realisiert. Der Park ist aber nicht nur Erholungsraum, er liefert auch regelmässig wichtige Forschungserkenntnisse und ist bei Schulen beliebt als naturnahe Ausbildungsstätte. Doch nicht nur der Wildnispark ist für die hohe Lebensqualität verantwortlich. Insgesamt verfügt der Bezirk über die grössten zusammenhängenden Waldgebiete des Kantons, welche durch die Bevölkerung gerne genutzt werden. Die Möglichkeiten, welche der Zürichsee und die kleinen Weiher wie auch die Sihl bieten, führen dazu, dass die Wohnbevölkerung stetig wächst, was sich aber auf die Preisentwicklung niederschlägt.

URBAN – ZENTRAL Neben der Natur ist die Verkehrserschliessung einer der zentralen ­Erfolgsfaktoren für die positive Entwicklung im Bezirk Horgen. Die Pendlerströme zeigen auf, dass eine Mehrheit der Bevölkerung ausserhalb arbeitet beziehungsweise wohnt. Die Bewohner und Bewohnerinnen bewegen sich somit aus dem Bezirk hinaus zur Arbeit während umgekehrt viele Arbeitsplätze von Personen besetzt sind, welche nicht in einer der linksufrigen Seegemeinden wohnen. Ein wichtiger Schritt der Verkehrserschliessung sind die beiden hochfrequentierten Bahnlinien von Zürich Richtung Gotthard und Chur. Mit der 2015 eröffneten Durchmesserlinie konnten die Kapazitäten nochmals deutlich gesteigert werden. Heute ist man in nicht einmal 30 Minuten am Flughafen und dies in einem Viertelstundentakt. Genau solche Stärken werden von den Unternehmungen, die international tätig sind, gefordert und positiv gewertet. Aber nicht nur der öffentliche Verkehr hat dem Gebiet zu seiner Pros­ perität verholfen. Ein weiterer Meilenstein in der Gebietsentwicklung war die Eröffnung der heutigen Autobahn A3 im Mai 1966. Vor 50 Jahren war noch nicht absehbar, dass diese Verkehrsverbindung, welche heute Chur direkt mit Basel verbindet, eine so grosse Bedeutung für den ­Bezirk Horgen bekommt. Einerseits verbindet sie die Region mit den verschiedenen Schneesportgebieten in Graubünden und andererseits ermöglicht sie eine effiziente Verbindung mit dem Stadtzentrum und dem Flughafen. Aber nicht nur diese wichtigen Verkehrsverbindungen finden sich am Zimmerberg. Als Kuriosität betreibt die Sihltal-Zimmerberg-Uetliberg Bahn als Teil des Zürcher Verkehrsverbundes auch eine Seilbahn. Die Felseneggbahn wurde 1954 zur besseren touristischen Erschliessung des Uetlibergs erbaut. Seit dieser Zeit überwindet die Bahn von Adliswil auf guten 1 000 Meter Strecke eine Höhendifferenz von 307 m in heute rund 5 Minuten Fahrzeit. Seit Beginn haben über 11 Millionen Personen die Bahn benutzt, seit der Gesamtsanierung 2008 werden jährlich regelmässig über 200’000 Passagiere gezählt.


STAN D O RT- P O RT R AIT : : KULTUR Die Nähe zur Stadt Zürich ermöglicht es der Bevölkerung von dem riesigen Angebot der Kantonshauptstadt zu profitieren. Trotz dieser Möglichkeiten hat sich im Bezirk eine rege Aktivität im kulturellen Umfeld entwickelt und verschiedene Theater, Konzerte und Ausstellungen sind entstanden. Ausstellungen in den verschiedenen Museen (z. B. Johanna Spyri, Hirzel, Unter den Bäumen, Wädenswil, Bergwerk Käpfnach, Horgen oder das C. F. Meyer-Haus, Kilchberg, diverse Ortsmuseen) bilden einen wichtigen Teil des Angebotes. Daneben sind aber in Adliswil, Langnau und Wädenswil auch Theater mit regelmässigen Produktionen zu finden. Zudem hat die Region auch Produktionen wie die Thalwiler Kulturtage, Arx-en-Ciel oder ähnliche zu bieten.

Bojenplatz in Oberrieden

Die grosse Vielfalt und der Wille, das regionale Schaffen zu unterstützen, führten 2009 zur Entwicklung eines modernen, auf Geomapping basierten Kulturkalenders. Zusammen mit den Regionen Einsiedeln, Höfe, Knonauer-Amt und Zug entwickelte das Webcenter der ZHAW Wädenswil eine Suchmaschine, welche automatisiert alle publizierten Kulturangebote auffindbar macht. 2011 wurde die Internetseite durch eine Gratis-­ App ergänzt. Aber zum kulturellen Leben gehört auch eine Vielzahl von Vereinen, die nicht nur künstlerische Bereiche abdecken, sondern auch im Sport sehr aktiv sind. Bekannt sind unter anderem die Wasserballer von Horgen oder die Badmintonspieler und -spielerinnen aus Langnau. Das sportliche Angebot und die noch immer funktionierende Vereinslandschaft ist auch ein Garant für Familien, dass die Kinder die nötigen Angebote in der näheren Umgebung finden können.

BILDUNG UND FORSCHUNG Grosse Bedeutung für die Qualität eines Standortes hat das Bildungsangebot und nachgelagert die Forschung. Neben der hohen Qualität der allgemeinen Schulbildung und den stetig ausgebauten Betreuungsangeboten ist für unsere Region auch ein Gymnasium geplant, welches den rund 1 400 Gymnasiasten den Weg nach Zürich erspart. Die Prüfung des Standortes ist leider noch nicht abgeschlossen und somit muss der Bezirk weitere Jahre auf die Eröffnung warten. Schneller geht es mit dem Bildungszentrum Zürichsee in Horgen, wo dieses Jahr der Spatenstich für die Schulerweiterung erfolgt ist. 2019 soll der Neubau eingeweiht und 2021 die Sanierung der bestehenden Gebäude abgeschlossen sein. In Horgen wird die Berufsbildung für den Detailhandel, Kaufmann / -frau, Informatik und Mediamatik sowie technische Berufe (Recylist / in, Elektroinstallateur / in und Montage-Elektriker / in) angeboten aber auch viele Weiterbildungskurse. Zudem ist das Regionale Ausbildungszentrum Au RAU in der Berufsausbildung tätig und bietet Ausbildungen in Konstruktion, Mechanik, Automation, Elektronik, Informatik und Wirtschaft (Kaufmann/-frau). Eine wichtige Rolle spielt die Zurich International School und ähnliche Institutionen, welche vor allem für die internationalen Einwohner von grosser Bedeutung sind. Mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Wädenswil und dem Lorange Institut of Business Zürich in Horgen bietet die Region aber auch im Fachhochschulbereich rund 1 500 Studierenden ein Angebot. Der Bezirk Horgen verfügt über viele unterschiedliche Forschungs­ aktivitäten, angefangen bei den grossen Labors der ZHAW, Agroscope, IBM und Dow über die verschiedenen spezialisierten Forschungseinheiten im Gottlieb Duttweiler Institute, der Swiss Re in Rüschlikon

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Bildungskonferenz 2016 – Referat Ranga Yogeswhar

aber auch in diversen KMU-Betrieben. Es ist ein grosses Anliegen, diese Institute und Aktivitäten besser zu vernetzen und damit die ­Attraktivität als Forschungsstandort weiter zu stärken. Nicht zu vergessen die vielen Weiterbildungsangebote, die in der Region zu finden sind. Neben den schulischen und privaten Kursen, bieten die Ausbildungsstätten Bocken, Swiss Re Centre of Global Dialogue, das Gottlieb Duttweiler Institute sowie die Bildungsinstitute ausgezeichnete Infrastrukturen für die unterschiedlichsten Formen der Weiterbildung an.

LEBENSQUALITÄT Die Symbiose von Wohnen, Arbeiten, Natur, Kultur, Bildung und Forschung ermöglichen es der Region überaus attraktiv zu sein. Der etwas provokative Slogan «Barfuss in die Oper» fasst das bestens zusammen. Herzlich willkommen in Zürich Park Side. : : WWW.ZIMMERBERG-SIHLTAL.CH : : : : WWW.ZURICHPARKSIDE.CH : :

: : BEZIRK HORGEN – REGION ZIMMERBERG-­S IHLTAL Einige Fakten §§ 12 politische Gemeinden (vor Fusion Horgen und Hirzel) §§ 122’313 Einwohner und Einwohnerinnen §§ Durchschnittsalter der Bevölkerung 42 Jahre §§ 53’796 Haushalte §§ 7 724 Arbeitsstätten §§ Fläche 10’424 ha Alle Angaben stammen vom statistischen Amt des Kantons Zürich.

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

ÜBERREGIONALE VERNETZUNG

Beat Ritschard, Standortförderung Zimmerberg-Sihltal

DIE STANDORTFÖRDERUNG FÜR DIE REGION IST EIN VEREIN, WELCHER DURCH DIE ÖFFENTLICHE HAND UND DIE WIRTSCHAFT ALS PUBLIC PRIVATE PARTNERSHIP 1997 INS LEBEN GERUFEN WURDE. GEMEINSAM PARI­TÄTISCH FINANZIERT UND GEFÜHRT, GENIESST DIE ORGANISATION EINE BREITE UNTERSTÜTZUNG. STRATEGISCH WIRD DER VEREIN VON EINEM AUSSCHUSS, ZUSAMMENGESETZT AUS VERTRETERN UND VERTRETERINNEN DER GEMEINDEN, VERBÄNDE UND WIRTSCHAFT, GEFÜHRT. UMSETZUNG OBLIEGT DEM GESCHÄFTSFÜHRER, BEAT RITSCHARD, WELCHER DAS AMT VON SEINEM VORGÄNGER DOMENICO ALEXAKIS 2009 ÜBERNOMMEN HAT.

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eat Ritschard ist in Thalwil geboren, aufgewachsen und lebt mit seiner Familie heute noch dort. Nach einer Matura und einige Semestern Wirtschaftsstudium an der Universität Zürich hat er bei der UBS AG ein Praktikum begonnen und dieses 5 Jahre später mit dem Eidgenössischen Bankfach­ diplom abgeschlossen. Als grosser Sportfan wechselte er 1993 zur amerikanischen Sportvermarkterin Octagon und zeichnete während über 16 Jahren für das Frauentennis Turnier in Zürich sowie diverse andere Aktivitäten der Agentur verantwortlich. Mit dem Verkauf des Zürcher Turniers beendete er diese Tätigkeit und machte sich selbstständig. Heute ist er als Standort- und Wirtschaftsförderer für die Bezirke Horgen und Höfe verantwortlich. Daneben ist er als Geschäftsführer für den Verband Sponsoring Schweiz, die Zürich Park Side Foundations und die beiden Projekte FoodPlus und Pallifon (www.pallifon.ch) tätig. Zudem ist seine Firma aber auch als Beraterin im Sponsoring- und Eventumfeld aktiv. Mit einem Partner hat er zudem ein Start-up im Werbemittelmarkt entwickelt, welches in Zusammenarbeit mit der ZHAW Wädenswil ein KTI-Projekt umsetzen konnte (www.dayzzi.com). Das Mandat für die Standortförderung Zimmerberg-Sihtal umfasst die gesamte Geschäftsführung des Vereins, die Ansiedlung und Betreuung von Unternehmungen und deren Vernetzung, die Leitung und Umsetzung von Projekten. Er wird dabei von einem kleinen Team und punktuell von Mitgliedern des Leitenden Ausschusses unterstützt.

ZIMMERBERG-SIHLTAL KNONAUER AMT HÖFE EINSIEDELN ZUG

: : WWW.RITSCHARD-MANAGEMENT.CH : :

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dialogkoepfe.ch

LONGINES FEI WORLD CUP™ im Hallenstadion

Show mit Oesch’s die Dritten + Comedy-Duo Oropax Das höchstdotierte und bestbesetzte Weltcupturnier verspricht Springreitsport vom Feinsten und lockt so die Stars der Szene mit ihren besten Pferden nach Zürich. In der täglichen Show «Tierisch gut» begeistern Pferde, Ponys, Esel, Kühe, Ziegen, Schafe, Hunde, Enten und sogar ein «Löwe» mit ihren Darbietungen. All dies musikalisch untermalt von Oesch’s die Dritten und präsentiert vom Comedy-Duo Oropax. Erleben Sie drei Tage voller Action, Spannung, Unterhaltung und Emotionen.

TICKETS:

www.mercedes-csi.ch Host City

Charity Partner


STAN D O RT- P O RT R AIT : : FoodPlus

EIN PLUS FÜR NACHHALTIGE ERNÄHRUNG

DER KANTON ZÜRICH SETZT ALS ERFOLGREICHES INSTRUMENT DER STANDORT- ODER WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG SEIT JAHREN AUF EINE GEZIELTE FÖRDERUNG MIT EINER CLUSTERSTRATEGIE. DER ERFOLG GIBT IHM RECHT. AUS DIESEM GRUND HAT DIE STANDORTFÖRDERUNG ZIMMERBERG-SIHLTAL, DIE STADT WÄDENSWIL, DIE KANTONE GLARUS, SCHWYZ UND ZÜRICH SOWIE DIE AGROSCOPE UND ZHAW IN WÄDENSWIL AM 31. AUGUST 2016 FOODPLUS INS LEBEN GERUFEN. DIES IST EIN WEITERER SCHRITT, UM DIE INNOVATION, WELCHE EIN WICHTIGER BESTANDTEIL DER REGIONALEN ENTWICKLUNG DARSTELLT, WEITER ZU FÖRDERN. schaft und Natur Zürich haben die Idee unterstützt. Bedingung war, dass die Finanzierung sichergestellt und überschaubar ist. Somit war es klar, dass nur eine Bottom-up-Struktur in Frage kommt, um den Start zu ermöglichen. Die grosse Anzahl von möglichen Mitgliedschaften, die die Wirtschaft heute bereits zur Verfügung hat, war zudem ein Grund, dass man nicht mit einer Mitgliederlösung angetreten ist, sondern eine Projektfinanzierung oder gar eine Projekt-Erfolgsfinanzierung als Modell ins Auge gefasst hat. Die ganzen Vorabklärungen nahmen einige Zeit in Anspruch. Es ist gelungen, Leistungsvereinbarungen mit allen Partnern für eine praxisorientierte Zusammenarbeit zu entwickeln, welche den Start eines Food-Clusters ermöglichte.

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nnovation ist in aller Munde und wird sowohl bei Standortför­ derung wie auch in der Wirtschaft immer wieder als das Kriterium für den Erfolg und die Qualität einer Region bestimmt. Damit die Innovation aber auch stattfindet ist es notwendig, dass sich Ideen auch in Projekte und Projekte dann in Produkte oder Dienstleistungen wandeln. Die Standortförderung Zimmerberg-Sihltal hat sich bei der Strategieplanung 2014 – 2017 darum verstärkt auch mit diesem Thema auseinandergesetzt und einige Massnahmen für eine aktive Förderung und Unterstützung von Innovationen in der Region definiert. Unter dieser Voraussetzung haben sich im Herbst 2014 Vertreter der Agroscope, ZHAW und Stadt Wädenswil mit dem Standortförderer von Zürich Park Side getroffen und eine Arbeitsgruppe «FOOD» ins Leben gerufen.

DIE ENTSTEHUNG EINES FOOD - CLUSTERS Die beiden Forschungsanstalten in Wädenswil haben im Brainstorming rasch bemerkt und aufgezeigt, dass sie in mehreren Disziplinen der Nahrungsmittelforschung über ausgezeichnete Kompetenzen verfügen, diese aber (noch) nicht wie gewünscht in der Wirtschaft einsetzen können. Zudem herrschte eine gewisse Skepsis, ob diese Fähigkeiten in der kantonalen Clusterstrategie ausreichend aufgenommen und mitberücksichtigt werden. Im Life Science Cluster Zürich ist der Fokus stark auf die Pharmazeutische Industrie, die Medizinaltechnik und Biotechnik ausgerichtet. Darum wurde beschlossen, vertieft abzuklären, ob für einen Food-Cluster Bedarf besteht und wie die Organisation und Finanzierung bewerkstelligt werden kann. Im ersten Schritt wurden die Kantone begrüsst. Gespräche mit dem Amt für Wirtschaft in Zürich und Schwyz sowie dem Amt für Landwirt-

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Mit grossem Effort seitens der Behördenvertreter ist es gelungen zwischen Schwyz und Glarus ein überregionales NRP (Neue Regional Politik) Projekt zu lancieren. Im Kanton Zürich sind die beteiligten Amtsstellen mit einem Beitrag am Aufbau beteiligt und in Wädenswil hat die Stadtregierung ebenfalls eine Unterstützung bewilligt. Daneben beteiligen sich die beiden Institute mit Arbeitsleistungen und Geldbeträgen ebenso wie die Standortförderung Zimmerberg-Sihltal. Das Budget für die Jahre 2016 – 2017 von rund 150’000 Franken soll dabei rund zur Hälfte für Projekte eingesetzt werden. Die restlichen Mittel dienen dem Aufbau des Clusters. Die weitere Finanzierung hängt stark vom Erfolg des Clusters ab. Einerseits müssen frühzeitig Anträge für die Weiterführung gestellt werden und andererseits sollen die Projektteilnehmer bei Erfolg eine Rückvergütung mindestens im Rahmen der eingesetzten Mittel vornehmen. Dazu sind aber wirtschaftliche Resultate nötig, was bekanntermassen meist eine gewisse Zeit beansprucht.

WAS NÜTZT FOODPLUS – WEM NÜTZT FOODPLUS? Ein Cluster muss natürlich auch einen Nutzen bringen und eine Zielgruppe treffen. Diese Diskussion hat viel Zeit in Anspruch genommen. In kurzen Worten erklärt, bietet FoodPlus Expertisen an, welche die Fachgebiete der beiden Institutionen abdecken (siehe Kästli). Dabei werden Ideen aus der Wirtschaft mit vereinfachtem Zugang zu neustem Fachwissen und innovativsten Technologien im Rahmen von Public Private Partnerships in Resultate umgewandelt. Zudem können Forschungsergebnisse im Netzwerk schnell und lösungsorientiert kommerzialisiert werden. So sollen Erfolgsgeschichten entstehen. Die Zielgruppen finden sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Es beginnt mit der Entwicklung neuer Früchte und Pflanzen und führt >

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über das Erfinden neuer Lebensmittel und Geschmäcker hin zu den ganzen verarbeitenden Industrien. Die Verpackung, der Transport, die Lagerung und Entsorgung gewinnen an Bedeutung. Sie sind kosten­ intensiv, risikobehaftet und immer stärkeren Regulationen unterworfen. Ebenso gewinnt der Gesundheitsaspekt laufend an Bedeutung, was darf ich essen, was macht mich krank. Zu diesen und ähnlichen Fragen sucht und findet FoodPlus Antworten, welche in der Wirtschaft dann eine Umsetzung finden. Die möglichen Partner kommen somit aus den verschiedensten Branchen. Neben der konkreten Problemlösung bietet FoodPlus aber auch ein Netzwerk an. Die heutigen Erfolge der Wirtschaft werden immer stärker durch interdisziplinäre Teams erzielt. Dazu muss man sich aber kennen. Diese Aufgabe stellt sich FoodPlus, indem Veranstaltungen angeboten, Informationsaustausch angeregt und Adressen gesammelt werden. Aber auch die Region soll von FoodPlus längerfristig profitieren, indem der Standort für seine aussergewöhnlichen Qualitäten bekannter wird und so auch andere Unternehmungen anzieht.

FAZIT Zürich Park Side will ein Zentrum für Food werden. Auch die Bevölkerung und lokalen Anbieter sollen inspiriert werden, das Thema aufzunehmen. Mit einem geringen Mitteleinsatz soll und kann eine Kernkompetenz der Wirtschaftsregion positioniert und so im umkämpften Standortmarkt ein klares Alleinstellungsmerkmal entwickelt werden. Dass Innovation wichtig für die Region ist, zeigen auch die rund 10’000 Personen, welche der Bezirk jeden Tag unter diesem Titel be-

wegt, sei es in den diversen Forschungslabors oder in der Aus- und Weiterbildung.

: : KOMPETENZEN VON FOODPLUS Expertise im Bereich Umwelt, Pflanzen, Ernährung, Gesundheit: §§ Analytik §§ Getränketechnologie und Aromaforschung §§ Lebensmittel §§ Lebensmitteltechnologie §§ Lebensmittelqualität, -sicherung und –recht §§ Hortikultur §§ Konsumverhalten und Ernährung Ergänzend zu den eigenen Kompetenzen verfügt FoodPlus über enge Verbindung zu weiteren Expertenzentren. : : WWW.FOODPLUS.CH : :

Bürglipark Immobilien AG Sonnenrain 2 8832 Wollerau Tel. 044 784 55 77 www.buerglipark.ch

In Immobilien sind wir zu Hause. Mitglied Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft SVIT Mitglied Schweizerische Maklerkammer SMK

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :


: : STAN D O RT- P O RT R AIT

TOP-FLÄCHEN MIT INDUSTRIE-CHARME

Seehallen Horgen

DIE SEEHALLEN HORGEN SIND EIN EINZIGARTIGES GEWERBE- UND DIENSTLEISTUNGSZENTRUM IM ZENTRUM VON HORGEN. GROSSZÜGIGE FLÄCHEN MIT INDUSTRIELLEM CHARME ERWACHEN AUS DEM DORNRÖSCHENSCHLAF. HOHE RÄUME MIT STARKER BODENBELASTUNG UND GROSSZÜGIGEN FENSTER SCHAFFEN EIN HELLES ANGENEHMES ARBEITSKLIMA MIT AUSBLICK AUF DEN ZÜRICHSEE. DER NEUE SITZ FÜR INNOVATIVE START-UPS, KMUS, KLEINE UND MITTLERE FIRMEN.

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ie Seehallen Horgen entstehen in den Gebäuden der ehemaligen Textilmaschinenfabrik Grob. Julius Grob begann 1891, Einzelteile von Textilmaschinen zu produzieren. Vom Zürichsee aus versandte er die für ihre Qualität ­bekannten Produkte in alle Welt. Lange Jahre war Grob Textile in der ganzen Region eine bestimmende Grösse und beschäftigte 1991 immer noch 700 Mitarbeitende. Danach wurde der Betrieb langsam reduziert, bis die Firma 2009 den Betrieb einstellte. Lange standen die Räumlichkeiten leer, nun erwachen sie mit der Eigentümerin Mobimo zu neuem Leben: Das einzigartige Gewerbe- und Dienstleistungszentrum bietet ein faszinierendes Angebot für zukünftige Mieter, Horgen und das linke Seeufer. Die Seehallen Horgen liegen perfekt: In direkter Nachbarschaft zum Bahnhof Horgen, dem Horgener Zentrum sowie ein Steinwurf vom ­Zürichsee entfernt mit seiner attraktiven Promenade und dem Anschluss an den Schiffsverkehr (ÖV) und die Auto-Fähre nach Meilen entsteht ein

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spannendes bunt durchmischtes Konzept. In dem 210 Meter langen und 24 Meter breiten Gebäude siedeln sich Läden, Gastronomie, Praxen und Büros an. Das neue Gewerbe- und Dienstleistungszentrum bringt mit seinem vielseitigen Nutzungsmix wieder Leben in das Areal zurück und ist eine Bereicherung für Horgen. Die verschiedenen Nutzergruppen sind geschickt auf den verschiedenen Ebenen und Trakten harmonisch und effizient verteilt.

BÜRO-KONZEPTE DER ZUKUNFT VEREINEN SHARING ECONOMY MIT INNOVATION & FLEXIBILTÄT Auf über 15’000 Quadratmetern vereinen sich Flächen mit durchdachter Flächennutzung für innovative Unternehmen die bereit sind in die ­Zukunft zu investieren. Das heisst es liegen verschiede Büro-Konzepte für Innovation-Hubs, Coworking-Spaces sowie klassischen Bürokon­ zepten vor. Die zukünftigen Nutzer erfreuen sich am Gemeinschafts­ gedanken und profitieren von der sogenannten «sharing economy». Im Gebäude finden sich neben den Büroflächen auch Flächen für Handwerk,

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : Atelier, Musik oder anderen Spezialnutzungen genauso wie Gastro- und Retailangebote. Bei den Shoppingangeboten und Einrichtungen sind vor allem Angebote für Familien, Kinder, Kultur sowie Sport / Health gesucht. Das Erdgeschoss der Seehallen wird ein belebter Ort sein in der die Öffentlichkeit Teil vom Gesamtkonzept ist. So entsteht eine starke Gemeinschaft, in der sich Mieter, Nutzer und Besucher gegenseitig inspirieren und voneinander profitieren.

VERMIETUNG-VERMARKTUNG MIT RED REAL ESTATE Das auf Immobilien-Vermarktungen spezialisierte Unternehmen Red Real Estate vermietet und verkauft Gewerbe- und Wohnliegenschaften

für Immobilieneigentümer. Durch langjähriges Miterleben und Mitwirken weiss das Red Real Estate Team wie Immobilien-Vermarktung einen Mehrwert für Immobilien bringt. In zahlreichen Vermarktungsprojekten in der Schweiz wurde dieses Wissen erfolgreich umgesetzt; so ist man auch für das Projekt Seehallen verantwortlich. Hinter einer erfolgreichen Vermarktung stehen nicht grosse Marken, sondern kreativ denkende Personen, die es verstehen, den Mehrwert einer Immobilie zu erkennen und diesen erfolgreich im Markt zu positionieren. Red Real Estate berät Institutionelle im gesamten Immobilien-Lebenszyklus und kümmert sich um Corporate Real Estate Management (CREM)-Belange im Bereich des Immobilienmarketings.

: : SEEHALLEN – DER RICHTIGE STANDORT §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Seesicht in den oberen Geschossen 15’000m2 verteilt auf fünf Trakte mit eigenen Kernen Unterteilbare Flächen Überhohe und helle Räume (4 bis 5.5 Meter Höhe) Personen- und Warenlifte (4 t) mit Anlieferungsbereichen (bis 10 t aktivierbar) Grosse Lagerflächen Ausreichend Garagen- und Abstellplätze Ausbauwünsche können massgeschneidert angeboten werden Mietkosten im Rohbau II betragen CHF 90 – 300 / m² / p. a. Nebenkosten CHF 35.00/ m² / p. a. WC-Kerne voll ausgebaut (D / H -WC’s) Bezugstermin Ende 2017 / Anfang 2018 Eigene Autobahnzufahrt 20 Fahrminuten von Zürich-City Direkt beim SBB-Bahnhof Horgen Direkte S-Bahn Linie zum Flughafen Sehr gute Infrastruktur (Einkaufen, Gastronomie, Hotellerie, Freizeit, Naherholung) Attraktiver Steuerfuss Informationen über Anlässe finden Sie auf der Homepage

: : WWW.SEEHALLEN.CH : :

: : RED REAL ESTATE GMBH Binzstrasse 41 CH-8045 Zürich Tel +41 (0) 43 211 04 00 office@redrealestate.ch : : WWW.REDREALESTATE.CH : :

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: : STAN D O RT N E WS SWISS RE ZÜGELT 2 700 ARBEITSPLÄTZE

Die Swiss Re ist der grösste Arbeitgeber in Adliswil. In vier Gebäuden im Sood-Quartier werden 2 700 Mitarbeitende beschäftigt. Diese Ära geht nun zu Ende. In den nächsten Jahren wird die Swiss Re kontinuierlich die Arbeitsplätze von Adliswil in das neue Gebäude am Mythenquai verschieben. «Die Verlagerung der Mitarbeitenden von Adliswil nach Zürich wird in ­Phasen ­erfolgen und sich voraussichtlich deutlich in die 2020er-Jahre hinein erstrecken», sagt Mediensprecherin Brigitte Meier. «Die erste Etappe der Verlagerung eröffnet sich konkret mit dem Bezug des neuen Swiss-­Re-Next-Gebäudes am Mythenquai, voraussichtlich im September 2017.»

RENT MY TESLA

SZU – SIHLTAL ZÜRICH UETLIBERG BAHN

Die SZU betreibt die Linien der Sihltalbahn und der Uetlibergbahn. ­Zudem ist das Unternehmen für den öffentlichen Busverkehr in der Region Zimmerberg verantwortlich und hat die Geschäftsführung der Luftseilbahn Adliswil-­Felsenegg, der einzigen konzessionierten Luftseilbahn im Kanton Zürich, inne. Beschäftigt werden rund 135 Personen. Im Zürcher Verkehrsverbund ZVV gibt es neben der SZU kein vergleichbares Unternehmen, das Bahn-, Bus- und Managementleistungen in ­seinem Portfolio hat. Diese Einmaligkeit führt unweigerlich dazu, dass immer wieder Pioniergeist bewiesen und einzigartige Lösungen erarbeitet werden müssen. Indem die SZU weiterhin gute Leistungen erbringt, ihr Marktgebiet gezielt weiter­entwickelt und alle beteiligten Partner miteinbezieht, sichert sie sich ihre Stellung als marktverantwortliches Unternehmen (MVU) in der Region Zimmerberg. Das Wachstumspotenzial bei den Transport­leistungen ist ausgewiesen: In den nächsten Jahren kann mit einer Erhöhung der Nachfrage von rund 2.5 Prozent pro Jahr gerechnet werden. Mit den zwei leistungsfähigen S-Bahn-Linien und dem gut ausgebauten Busangebot in der Region Zimmerberg ist die SZU in der Lage, diesen Zuwachs auch künftig zu bewältigen.

ZÜRICHSEE-FÄHRE HORGEN – MEILEN AG

Die Pfäffiker IT-Unternehmer Cyrill Locher und Markus Münch vermieten ihr Geschäftsauto. An und für sich nichts Aussergewöhnliches, doch das Mietfahrzeug ist ein strombetriebener Tesla mit 422 PS. Um auch anderen Leuten das Erlebnis einer Tesla-Fahrt zu ermöglichen, haben Locher und Münch entschieden, ihr Auto zu vermieten. Auf der Website www.rentmytesla.ch können sich Interessierte über die ­Bedingungen (25 Jahre Mindestalter, obligatorische 30-minütige Instruktion, etc, die Preise (ab 240 Franken) und den Ablauf informieren. Keine Emissionen, keine Kompromisse: Der zweimotorige Elektroantrieb mit 428 PS besticht durch seine Dynamik. Der Tesla S 85D beschleunigt über den gesamten Geschwindigkeitsbereich mit gewaltigem Vortrieb, jedoch leise und gleichmässig: Innerhalb von 4.6 Sekunden von 0 auf 100 km / h – ohne Zögern oder einen Tropfen Benzin. Dieses Fahrzeug präsentiert sich damit als neueste Evolutionsstufe im Automobilbau, gepaart mit Informationstechnologie aus dem Silicon Valley. Mit einer Reichweite von rund 400 km, Lademöglichkeiten an öffentlichen Ladestationen und an jeder Steckdose wird stilvolle Elektro-Mobilität alltags­ tauglich. 100 Prozent elektrisch, emissionsfrei, kraftvoll, leise, ästhetisch, luxuriös, zuverlässig und sicher.

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Wie das wäre ohne Fähre? Nicht, dass die Welt unter­­ginge. Aber etwas durcheinander geriete sie schon. Wenigstens für die Menschen rund um den Zürichsee. Statt den Zürichsee in wenigen Minuten zu überqueren, müssten sie den halben See umfahren. Im Stau von Zürich oder Rapperswil gingen nicht nur sie in die Luft, sondern auch noch mehr Abgase als sonst schon. Vorbei auch mit der schöpferischen Pause, die eine Fährenfahrt mitten in den Alltag setzt: einmal ganz und gar nichts tun, die Stimmung zwischen See und Himmel auf sich einwirken lassen, das Alpenpanorama bewundern, sich freuen, einfach da – einfach auf der Fähre sein und zehn Minuten Ferien vom Alltag geniessen! Geniessen Sie bei nächster Gelegenheit die Überfahrt auf einer der fünf Fähren.

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Die Bank für Schweizer Werte. Wir vertreten Schweizer Werte und investieren mit Erfolg in Schweizer Werte: Vermögensverwaltungsmandat «Schweizer Werte». Vereinbaren Sie einen Termin. Wir freuen uns auf Sie. bankzimmerberg.ch

Mut zu neuen Wegen.

«Wer sagt, dass eine neue Produktionsstrasse in der Schweiz nicht auch ans Ziel führt?» Marcel Beglinger, Geschäftsführer der BL Fenster AG

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Esro AG – Profimed AG

«EINE EIGENE ZAHNBÜRSTE KOS­TET SCHNELL EINMAL BIS ZU EINER VIERTELMILLION FRANKEN» BEI PARO UND ESRO AG TRIFFT ZAHNPFLEGE AUF SCHWEIZER INNOVATION. MIT DEM «GESCHÄFTSFÜHRER» SPRICHT PATRICK SUTTER, CEO UND UND MITINHABER, ÜBER DAS EXKLUSIVE PROPHYLAXE-SYSTEM IM BEREICH ZAHN- UND MUNDPFLEGE, ZAHNBÜRSTEN UND ZAHNZWISCHENRAUM-PFLEGE UND VERRÄT, WAS HINTER TRENDS WIE SCHWARZER ZAHNPASTA STECKT.

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : INTERVIEW MIT PATRICK SUTTER GENERAL MANAGER von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Herr Sutter, Sie haben vor vier Jahren die Firma Esro AG und deren Hausmarke paro über­ nommen. Wie kam es dazu? Patrick Sutter: Die Firma Esro gibt es seit 1969. Dem Gründer Paul Brändli bin ich in der Branche immer wieder mal begegnet. Als er über 70 Jahre alt war, hatte er den Wunsch, sein Business in Hände zu geben, die dieses in seinem Sinn weiterführen. Als Betriebswirt und ­I ngenieur, der damals seit 15 Jahren in der Dentalbranche tätig war, brachte ich den Rucksack mit, den es brauchte. Mir war schnell klar, dass sich meine Visionen mit den Vorstellungen von Paul Brändli deckten. Sein Werk wäre zerschlagen worden, hätte zum Beispiel ein Grosskonzern übernommen, der die Produktion ins günstigere Ausland verlagert hätte. Als Macher hat es mich besonders gereizt, bei der altbewährten Swiss Quality zu bleiben und unsere Produkte so zu vermarkten, dass sie sowohl in New York, Moskau und Olten ankommen. Sie sind Geschäftsführer und zur Hälfte Teilhaber. Wie teilen sich Ihr Partner Claudio Hostettler und Sie die Arbeit auf? Claudio Hostettler arbeitete schon viele Jahre für das Unternehmen, als ich dazu stiess. Er hat die Schwehrpunkte internationale Geschäfts­ entwicklung, IT und die Führung unserer Tochtergesellschaft in den USA. Die Geschäftsführung der Esro AG und der Profimed AG sind bei mir angehängt. Neuentwicklungen und Technologie sowie die Märkte in Skandinavien und im deutschsprachigen Raum gehören auch in meinen Bereich. Durch diese vorteilhafte Aufteilung ergänzen wir uns gut, erreichen Kontinuität bei den bestehenden internationalen Partnern und schaffen Platz für Neues, um die Vorwärts-Strategie umsetzen zu können. Dabei bauen wir auf Swissness, Swiss Quality und klare Linien. Kommt es vor, dass ein Promi-Zahnarzt eine eigene Zahnbürste wünscht? Mit solchen Ideen sind wir immer wieder konfrontiert. Natürlich tun wir alles, um auf Wünsche unserer Kunden einzugehen. Bloss: die wenigsten Zahnärzte wissen, dass eine eigene Zahnbürste schnell einmal eine Inves­ tition von 50’000 Franken bis zu einer Viertelmillion bedeutet. Da ist ein

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Co-Labeling günstiger. Da können wir Namen oder gewünschte Slogans auf Produkte aufdrucken und so passende Packages individualisieren. Zurzeit boomen schwarze Zahnpasten oder solche mit Diamanten­ partikeln drin. Sind das kurzfristige Modeerscheinungen? Bei unseren paro-Produkten setzen wir auf Qualität und die wissenschaftliche Basis. Dies erreichen wir auch Dank der Zusammenarbeit mit den Universitäten, wie zum Beispiel mit der Universität Zürich. Bei den mit Diamantpulver, Goldpartikel oder Aktivkohle versehenen Zahn­ pasten sehe ich klar den modischen Trend als eine wissenschaftliche Notwendigkeit. Diese Art Pasten sind lässig und als Gag zu verstehen. Mit der Beverly Hills Perfect White Black oder Gold Whitening Zahn­ pasten erfüllen wir dieses Marktbedürfnis ebenso. Ihre Kernkompetenz liegt mehr in der Pflege der Zahnzwischen­ räume statt in Zahnbürsten, sehe ich das richtig? Das ist von Land zu Land verschieden. In der Schweiz setzen wir den Fokus stark auf interdentale Reinigung. Unsere Zahnbürsten heben sich von der breiten Masse klar ab und werden mehrheitlich über den Zahnarzt verkauft und empfohlen. Generell findet der Kauf einer Zahnbürste jedoch klar bei den Grossverteilern statt. Wir freuen uns aber riesig, dass Coop City und Coop Megastore vor gut drei Jahren auf uns aufmerksam geworden sind und seit dem unsere hochgradig qualitativen Interdental-­ Produkte einer breit gefächerten Kundschaft anbietet. Kommen Sie mit Ihren 16 Mitarbeitern überhaupt nach mit der Pro­ duktion? Unsere Produktion ist stark automatisiert. Das muss sie auch, um den Standord Schweiz halten zu können. So haben wir gut geschultes Personal in der Produktion und in der Verpackung, welche mit den Maschinen arbeiten. Als verlängerten Werkbank und auch aus Gründen der Sozial­ verantwortung arbeiten wir mit verschiedenen Institutionen und geschützten Werkstätten zusammen. Welche einfache Arbeiten im terziären Bereich ausführen. So sind bis zu 80 Menschen beschäftigt. Das ist eine optimale Win-Win Situation und bringt Flexibilität für das Wachstum. : : WWW.PARO.COM : : : : WWW.ESRO.CH : : : : WWW.PROFIMED.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

ALLES AUS EINER HAND

Hauser Gruppe

GÄRTEN WERDEN HEUTE ALS ERWEITERUNG UNSERER WOHNUNG BEHANDELT UND LADEN EIN, DAS LEBEN IM FREIEN ZU GENIESSEN. IN ZUSAMMENARBEIT VON HAUSER LIVING UND HAUSER GÄRTEN ENTSTEHEN AUSSENRÄUME, DIE SICH DEM KOMFORT DES WOHNBEREICHS ANSCHLIESSEN, GESTALTERISCH JEDOCH IHREN EIGENEN WEG GEHEN. DER CHARAKTER NATUR SOLL DURCH DAS LEBENDIGE WECHSELSPIEL DER JAHRESZEITEN BEWUSST ERLEBBAR GEMACHT WERDEN. EIN RAUM ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE, DER ALL UNSERE SINNE ANSPRICHT, UNSERE GEDANKEN DEM ALLTAG ENTREISST UND ZUM TRÄUMEN VERFÜHRT. INTERVIEW MIT JAN UND SARAH HAUSER, GESCHÄFTSLEITUNG HAUSER GRUPPE IN DER 2. GENERATION von Urs Huebscher

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or über 30 Jahren gründete Max Hauser im beschaulichen Näfels seine Gartenbaufirma Hausergärten. Heute beschäftigt die Hauser Gruppe um die 140 Mitarbeiter in Näfels, Altendorf, Pfäffikon, Jona, Meilen und Freienbach und wird künftig von seinen Kindern Jan und Sarah geleitet. «Geschäftsführer:» 1980 legte Ihr Vater den Grundstein für die heutige Hauser Gruppe. Mittlerweile sind Sie und ihre Schwester am Zug. Wie teilen Sie sich die Arbeit auf? Jan Hauser: Das Geschäft ist in vier spezialisierte Einheiten unterteilt. Gartenbau, Gartenplanung, Gartenpflege, Living und Zäune. Das macht einerseits für uns als Firma Sinn, da wir auf allen Ebenen präsent sind. Aber auch für unsere Kunden ist es ein Vorteil, da sie alles über einen Kontakt abwickeln können, dessen Mitarbeiter sich intern absprechen können: von der Planung und Realisierung bis hin zur Lichtinstallation, Bewässerung, Umzäunung und Möblierung kommt alles aus einer Hand. Das führt zu weniger Missverständnissen. Ich bin verantwortlich für Living und meine Schwester Sarah wird Ende Jahr die Planung übernehmen. Sarah Hauser: Ich habe bereits vor und während meines Landschaftsarchitektur-Studiums in Rapperswil in allen Spezialgebieten der Firma gearbeitet. Nach dem Studium wollte ich auch noch im Ausland Erfahrungen sammeln und habe in London ein Postgraduate Studium in Gartendesign abgeschlossen. Jetzt arbeite ich fast seit zwei Jahren für eine renommierte englische Firma und habe die Möglichkeit riesige Anwesen und kleine Stadtgärten zu planen und kann so vielseitige ­Erfahrungen sammeln.

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Das Atelier Verde ist die Kreativabteilung, was passiert dort genau? SH: Hier entstehen sämtliche Ideen und Konzepte für die Gärten. Sowohl klassische Gestaltungsprinzipien wie auch aktuelle Trends der Gartenarchitektur werden individuell abgestimmt auf die Ansprüche und ­Bedürfnisse der Gartenbesitzer. Von der ersten Skizze bis hin zu allen für das Design und den Bau relevanten Details werden hier entwickelt und gezeichnet. Zum Team zählen erfahrene Garten- und Landschaftsarchitekten sowie Landschaftsbauzeichner. Mittlerweile haben Sie Standorte in Näfels, Altendorf, Pfäffikon, Jona, Meilen und Freienbach. Stammen Ihre Kunden auch alle aus der Zürichsee-Region? JH: Der Grossteil unserer Kunden lebt in der Region, aber mittlerweile heben wir auch viele Kunden in Zug, Luzern und Schwyz genauso wie aus Chur, Basel, Bern, Tessin, Liechtenstein, Genf und selbst aus Deutschland. Wenn unsere Kunden zufrieden sind, spricht sich das schnell herum. Gibt es aktuelle Trends im Garten in im Living? SH: Das ist von Kunde zu Kunde sehr individuell. Grundsätzlich kann man sagen, dass klare Linien, moderne schlichte Gärten mit minimalistischem Design mit viel Grün rundherum sehr beliebt sind. Die ­Tendenz geht aber weg vom exotischen hin zu einheimischen Gehölz. Immer öfter fällt die Wahl auf grosse alte Bäume. Das ist zwar teurer als ein kleiner Baum, aber man kauft sich damit Jahre an Zeit. JH: Nach wie vor sind Dedon-Möbel sehr beliebt. Mittlerweile haben sie ihr Sortiment massiv ausgebaut und bieten neben Flechtmöbeln

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : auch Holzmöbel, Aluminiumkonstruktionen und Stoff lounges an. Darüber hinaus beobachten wir die Tendenz, dass innen und aussen immer enger miteinander verbunden werden. inside out und outside in. SH: Die Menschen bleiben heute auch in den Ferien gerne zu Hause und geniessen ihr Heim drinnen wie draussen. Darum werden Gärten und Terrassen werden vermehrt als Wohnraum genutzt. Wir versuchen für unsere Kunden durchdachte Lösungen zu entwickeln, um den Aussenraum optimal und so lange wie möglich zu nutzen – nicht nur im Design, sondern auch in der Funktionalität. In den restaurierten Räumen einer ehemaligen Maschinenfabrik zeigen Sie in Freienbach / SZ auf 7 000 m 2 Ausstellungsfläche aus­ erlesene Gartenmöbelkollektionen renommierter Hersteller, erzäh­ len Sie was darüber. SH: Die facettenreiche Inszenierung der Kollektionen mit bekannten Marken wie RODA, PAOLA LENTI, KETTAL, TRIBU, DEDON, GLOSTER u. v. m., begleitet von stilvollen Accessoires, soll als Inspiration dienen und eine konkrete Vorstellung der Möbel ermöglichen. In der grosszügigen Gartenanlage rund um die Hallen findet man neben charaktervollen ­Solitär- pflanzen auch Pflanzengefässe in vielfältigen Materialien, Formen und Farben sowie Brunnen, Wasserspiele, Grills und Feuerelemente. Was muss man tun, damit Gartenmöbel lange schön bleiben? JH: Es ist wie beim Auto. Natürlich überlebt das Auto auch draussen, aber es hält länger, wenn man es in der Garage parkt – genauso ist es auch bei Outdoor Möbeln. Am besten deckt man sie ab. Seit Jahren ist das Unternehmen bekannt für die präzise Detail­ verarbeitung verschiedenster Natursteine. JH: Ja, ein Naturstein ist für die Gartengestaltung von Gärten ein ­z entrales Element. Die natürliche Optik und Ausstrahlung fügt sich organisch in die Umgebung ein und setzt einen Kontrapunkt zum grünen Bewuchs. Neben der einzigartigen Ästhetik und seiner Beständigkeit schätzen wir auch seine Fähigkeit, Wärme zu speichern. Erzählen Sie uns was zum Thema Licht im Garten! JH: Ab dem Moment in dem der letzte Sonnenstrahlt am Horizont verschwindet übernehmen unsere Lichtdesigner die Inszenierung Ihres Gartens. Feuer, künstliches Licht, auf Wunsch sogar künstlicher Nebel sind Stilmittel, die den Aussenraum in den dunklen Stunden mit dynamischen Licht- und Schattenspielen aufleben lassen und den Raum mit gekonnten Lichtakzenten Wort wörtlich in ein neues Licht rückt. Unsere Konzepte werden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden erarbeitet und auch mal probehalber vor Ort angebracht. Unser Ziel ist es dem Kunden auch nach Sonnenuntergang ein gemütliches Zusammensein im Garten zu ermöglichen und sein Wohlbefinden durch die erzeugte Lichtstimmung positiv zu beeinflussen, ohne aber mit der Schönheit des Nachthimmels zu konkurrieren. Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus? SH: Ich freue mich Ende Jahr richtig in die Firma einzusteigen und meine Erfahrungen in der Gartenbauplanung einfliessen zu lassen. JH: Ein Hauptaugenmerk wird bei uns in Zukunft auf der Zusammenarbeit mit Architekten und Innenarchitekten liegen. Wir haben die ­Erfahrung gemacht, dass der frühe Dialog einerseits für den Kunden sehr angenehm und für uns einfacher ist, auf die Kundenbedürfnisse bereits im Vorfeld einzugehen zu können. Aus diesem Grund haben wir

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vor 2 Jahren den DesignTag ins Leben gerufen, der Architekten eine Plattform bietet, sich in entspannter Atmosphäre mit den Herstellern und Designern persönlich über die am «Salone del Mobile» vorgestellten Produktneuheiten zu unterhalten. : : WWW.HAUSERGAERTEN.CH : : : : WWW.HAUSERLIVING.CH : :

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DER HOFSCHNEIDER

Ali Aboul-Aroudh Triple AAA

BEI TRIPLE AAA GIBT ES KEINE HÄNGENDEN SCHULTERN UND ZU WEITE KRAGENÖFFNUNGEN, KEIN ZWICKEN UNTER DEM ARM UND SCHLOTTERN UMS GESÄSS. DER FIRMENINHABER MIT SEINEM GESCHULTEN AUGE FÜR KÖRPERHALTUNG UND ANATOMIE VERMISST JEDEN KUNDEN PERSÖNLICH, ERARBEITET MIT IHM PASSFORM UND PROPORTIONEN.

Ali Aboul Arouch hat es sich zur Passion gemacht, für die Persönlichkeit und eine individuelle Visitenkarte Massanazüge und vieles mehr für den Menschen zu kreieren.

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boul-Aroudh gehört zu den wenigen Anbietern von wirklichen Massanzügen in der Schweiz, er gehört zur Topliga des Handwerks. In seinem Atelier an der Seestrasse in Thalwil lassen sich Industrielle, Banker, und Anwälte ihre Garderobe auf den Leib schneidern. Schliesslich hat jeder Mensch andere Körpereigenschaften und mit den verschiedenen Grundschnitten führt man den Kunden an den perfekten Anzug heran. Nachdem die Wahl über den Schnitt des Anzugs und alle seine Details getroffen wurden, ist die Schneiderkunst beim Nehmen der Masse besonders gefordert. Dabei werden auch körperliche Besonderheiten berücksichtigt und auf die individuelle Beschaffenheit des gewählten Stoffes geachtet. Denn ist der Bauch auch rund oder sind die Beine ungleich lang, der Anzug wird perfekt sitzen. Die Abstimmung auf die Körpermasse und Haltungsmerkmale im Einklang mit der Erlesenheit im Schnitt, bieten die Grundlage für erstklassige Verarbeitung.

Was vor rund 22 Jahren im Dachgeschoss des Elternhauses begann, hat sich zu einer festen Grösse in diesem Business etabliert. AboulAroudh empfängt uns in seinem vor rund 3 Jahren komplett umgebauten Laden an der Seestrasse in Thalwil. «Personell sind wir nicht sehr gewachsen. Eine Assistentin hält mir den Rücken frei und ich kümmere mich nach wie vor persönlich um die Kunden. Mir ist der persönliche Kundenkontakt sehr wichtig und betreue ihn auch vor Ort in seinem Büro.» Ob man sich nun für einen klassischen Anzug oder doch für eine schicke Kombination entschliesst, viel wichtiger ist, dass Sie sich mit Ihrem Outfit authentisch und wohl fühlen. Eine Garderobe sollte wie die Einrichtung einer Wohnung mit der Zeit wachsen. Dies ist ein höchst individueller Vorgang, der bei jedem zu einer ganz eigenen Ausrichtung führen kann und soll. Denn wie gesagt: Kleider sind die Visitenkarte unserer Persönlichkeit.

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Seit über 15 Jahren werden die Anzüge in Deutschland verarbeitet. «Mit den Asiaten wollte ich nie was zu tun haben», erzählt uns AboulAroudh. «Professionalität, Exklusivität und zeitlose Eleganz zeichnen unsere Massanzüge aus. Aus einer Fülle verschiedener Stoffe und Muster kann der Kunde seine ganz persönlichen Favoriten auswählen. Namhafte internationale Tuchlieferanten wie Loro Piana, Zegna, Scabal und viele andere, bieten höchste Qualität sowie vielfältige Muster. Ob feine neuseeländische Schurwolle oder schottischer Tweed, die Auswahl lässt keine Wünsche offen.» Seit über 20 Jahren ist Triple AAA auch auf den beiden Schweizer Hochzeitmessen präsent. «Das ist ein ausbrechen aus dem Business-Farben-­ Alltag», erzählt uns Aboul-Aroudh weiter. «Ein Hochzeitsanzug ist ein spannendes und kreatives Werk. Der Hochzeitstag bietet dem Bräutigam einen ganz speziellen Rahmen, sich an der Seite seiner zukünftigen Ehefrau zu präsentieren. Der grossartige Auftritt des Brautpaares wird nicht nur die Hochzeitsgesellschaft beeindrucken, sondern auch Jahre später auf den Hochzeitsaufnahmen die Erinnerungen an den ‹schönsten Tag im Leben› wieder aufleben lassen. Auch wenn der Bräutigam das Brautkleid nicht vor der Hochzeit zu Gesicht bekommen sollte, so reicht doch ein kleiner Hinweis der Braut und Ihr Hofschneider wird mit Ihnen ­gemeinsam die harmonischen Feinabstimmungen vornehmen.» Neben der Massschneiderei ist man auch im Bereich Casual gewachsen und bietet hier Sakko’s mit fantastischem Tragkomfort und speziellen Verarbeitungsmerkmalen an. Dann die Jeans nach Mass, hierfür werden ausschliesslich hochwertige Denims verwendet. Die innovative und individuelle Jeans von Triple AAA bietet eine Vielfalt an Schnitte und Variationen und wird mit viel Liebe im Detail, in Handarbeit gefertigt. Die einzigartige, sanfte Optik wird durch spezielle Waschtechniken erzielt. : : WWW.TRIPLEAAA.CH : :

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«DER KUNDE STEHT IM ZENTRUM» Allianz Suisse Hauptagentur Horgen

WELTWEIT VERLASSEN SICH MEHR ALS 85 MILLIONEN PRIVAT- UND UNTERNEHMENSKUNDEN AUF DIE ALLIANZ. SIE SETZEN AUF WISSEN, GLOBALE REICHWEITE UND DIE KAPITALKRAFT, UM FINANZIELLE CHANCEN ZU NUTZEN, RISIKEN ZU MEIDEN UND SICH ABZUSICHERN. IN DER SCHWEIZ BESCHÄFTIGT DER VERSICHERUNGSKONZERN RUND 3800 PERSONEN. DIE HAUPTAGENTUR HORGEN MIT IHREN 25 MITARBEITERN GEHÖRT ZUR GENERAL­ AGENTUR MEILEN MIT DEN 3 STANDORTEN MEILEN, HORGEN UND ZÜRICH SEEFELD. INTERVIEW MIT ARBEN GOJANI, GESCHÄFTSFÜHRER ALLIANZ von Urs Hübscher

Geschäftsführer:» Herr Gojani, als Allianz Suisse ist man Teil der global tätigen, finanzstarken Allianz Gruppe. Sie haben vor rund zwei Jahren die Geschäftsleitung der ­Generalagentur Horgen übernommen. Wie darf man sich den heutigen Kundenberater vorstellen? Sind ihre 18 Kundenberater wirklich immer noch unterwegs? Arben Gojani: Natürlich hat sich auch unsere Branche mit der Digitalisierung verändert, vieles läuft elektronisch. Wenn ich zurückdenke an meine Anfänge, da mussten wir noch Versicherungsnachweise aus­ drucken und faxen, oder dem Kunde direkt in die Hand drücken. Vieles ist einfacher geworden, wir haben auch sehr viele Kunden, die uns die Offerten oder Anträge einscannen und direkt aufs Mail schicken.

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Was für Versicherungen braucht ein heutiges Start-Up? Was ist Standard? Es kommt natürlich stark drauf an, in welcher Branche sich dieses Jung­ unternehmen bewegt. Natürlich gibt es aber Versicherungen, die obligatorisch sind. Dann kommt es aber auch auf das Risiko des Unter­nehmens an. Ich muss mich als Startup fragen, was kann ich selber tragen und was muss ich versichern? Wir bieten seit letztem Jahr ein Produkt an, das CRB Combi Risk Business, bei dem Start-Up Unternehmen in den ersten drei Jahren 30 Prozent Rabatt haben bei der Haftpflichtversicherung, Sachversicherung, Rechtschutz, Transport, techni­schen Versicherung, etc. Aber generell kann man das nicht beantworten – ein Schreiner braucht eine ganz andere Abdeckung als ein Architekt.

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : Heutzutage ist jede Privatperson bzw. Firma versichert. Was kann man da noch optimieren? Es ist heute so, dass viele Kunden so versichert sind, wie sie glauben, es sei richtig. Es ist nach wie vor so, dass sich viele ihre Versicherungen nicht genau anschauen, weil sie sich viele Leute einfach nicht dafür ­interessieren und sich auch gar nicht damit befassen wollen. Wir stellen immer wieder fest, dass gewisse Sachen verstreut sind – sprich, dass der Kunde nicht weiss, wo er was hat. Bei uns steht der Kunde im Zentrum und wir versuchen, ihm eine Lösung in der ganzen Versicherungspalette zu bieten. Das muss nicht heissen, dass dann alles bei der Allianz versichert ist. Ist es sozusagen der Job von einem heutigen Versicherungsberater, ein Paket zu schnüren? Ja, wir versuchen das – genauso wie unsere Konkurrenz. Aber für mich ist die Kundenbindung massgebend, dass wir einen guten Kontakt haben und der Ansprechpartner sind. Alles andere ergibt sich. Beratung ist ja auch eine Sympathiesache. Gerade bei älteren Leuten könnte ich mir vorstellen, dass es sehr wichtig ist? Das ist definitiv so. Aber es ist sicher auch der Brand dahinter. Die Allianz ist eine der führenden Versicherungsgesellschaften weltweit. Aber wir sind auch lokal verankert. Wenn man unsere Standorte ­a nschaut, wir sind in Horgen, Meilen und Seefeld, wir haben 3 City­ agenturen – wir sind regional verankert und wir haben von den Produkten her schon gewisse Sachen, mit denen wir uns abheben gegenüber der Konkurrenz. Z.B. bei Wasserfahrzeugen, das ist natürlich eine kleine Nische – aber wir bieten da ein einmaliges Angebot. Für Kombi-Haushalt haben wir All-Risk-Versicherungen, das heisst, ab einer gewissen Versicherungssumme können wir All-Risk-Versicherung anbieten. Natürlich geht es auch für den Kunden darum, wie kompetent wir sind – haben wir genug Manpower, damit wir die Fälle schnell und unkompliziert lösen können. Also gibt es immer noch so genannte Schadensexperten, welche die Fälle begutachen? Ja, die gibt es noch immer, aber es braucht sie nicht für jeden Fall. Mit Satellitenbildern kann ausgewertet werden, wo es Hagel gab. Für Autos gibt es eine Art Drive-In, wo man reinfahren kann. Wenn es natürlich Fälle wie Parkschäden sind, gibt es immer noch interne und externe Experten, die prüfen, was passiert ist, aufgrund dessen eine Analyse machen und dann dementsprechend den Schaden bewerten.

: : SUISSE: MODERNE VERSICHERUNGS ­ LÖSUNG FÜR MOBILITÄT DER ZUKUNFT Teilen und leihen statt besitzen: Neue Mobilitätsformen wie Carsharing oder das Autoteilen über private Internetplattformen sind stark im Kommen. Damit steigt auch der Bedarf nach modernen Versicherungslösungen, die diese Nutzungsformen abdecken. Als erstes Versicherungs­ unternehmen in der Schweiz hat die Allianz Suisse mit der neuartigen «Premium-Lenkerdeckung» ein passendes Angebot entwickelt. Damit sind Fahrzeuglenker bei der Nutzung fremder Fahrzeuge gegen Schäden jederzeit optimal versichert — unabhängig davon, wie oft sie ­solche Angebote nutzen. Das Auto der Eltern am Wochenende für Spritztouren nutzen, das Motorrad eines Kollegen für einen mehr­ wöchigen Ferientrip leihen oder auf Carsharing-Angebote zurückgreifen: immer mehr Menschen wollen kein eigenes Fahrzeug mehr besitzen und greifen aus Kostenoder Umweltgründen auf neue Mobilitätsformen zurück. Laut der unlängst veröffentlichten Allianz-Studie «Jung und urban» kann sich beispielsweise jeder Dritte der befragten Junglenker in der Schweiz vorstellen, künftig Carsharing-Modelle zu nutzen. Aber wie sieht es da mit dem Versicherungsschutz aus, wenn ich einen Unfall habe? Bislang war in der Schweiz in der Privathaftlichtversicherung lediglich die Deckung «Schäden an benützten fremdem Fahrzeugen» Standard – wobei damit in der Regel nur Fahrten versichert sind, die im wahrsten Sinne des Wortes «gelegentlich» erfolgen. Diese Einschränkung führte häufig zu Streitigkeiten zwischen Kunde und Versicherung – denn der Begriff «gelegentlich» bietet Interpretationsspielraum. Darüber hinaus sind Schäden an Carsharing-Fahrzeugen über die Standard-Deckung in der Regel nicht gedeckt. Um dem veränderten Mobilitätsverhalten Rechnung zu tragen, hat die Allianz Suisse die neuartige «Premium-­ Lenkerdeckung» als Zusatzdeckung in der Privathaftpflichtversicherung lanciert. Damit sind Benutzer fremder Fahrzeuge jederzeit gegen Schäden versichert — egal wie häufig oder wie lang sie mit dem Fahrzeug anderer Besitzer unterwegs sind. Die Premium-Deckung gilt übrigens nicht nur für Autos, sondern auch für Motorräder und Wasserfahrzeuge. «Als innovativer Versicherer wollen wir bei der Gestaltung von zukünftigen Mobilitätslösungen eine aktive Rolle spielen — dazu gehört auch ein moderner Versicherungsschutz, der keine Fragen offen lässt», betont Jens Ernst, Leiter Motorfahrzeugversicherungen der Allianz Suisse. : : WWW.ALLIANZ.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT BANK ZIMMERBERG AG

WENIGER STANDARD UND MEHR INDIVIDUALITÄT

REGIONAL TÄTIGE UNIVERSALBANKEN SIND, TROTZ SCHWIERIGEM UMFELD, NICHT NUR IN DER LAGE, EIGENSTÄNDIG UND UNABHÄNGIG MIT ERFOLG IHR BANKGESCHÄFT ZU BETREIBEN. AUFGRUND IHRER SCHLANKEN ORGANISATION UND INFRASTRUKTUR KÖNNEN SIE RASCHER UND INDIVIDUELLER NEUE IDEEN UND LÖSUNGEN IHREN KUNDEN KOMMUNIZIEREN. ERFRISCHEND UND UNBEKÜMMERT LEBT DIES DIE IN HORGEN DOMIZILIERTE BANK ZIMMERBERG1 VOR – ZUM BEISPIEL MIT IHRER VERMÖGENSVERWALTUNG «SCHWEIZER WERTE».

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ie Finanzbranche agiert in schwierigen Zeiten. So wurde letztes Jahr jede zehnte Privatbank vom Schweizer Markt verdrängt. Höhere Regulierungsdichte oder das Niedrigzinsumfeld sind nur zwei Beispiele für viele Hürden, die es zu überwinden gilt. Wo können bei diesen Rahmenbedingungen erfolgreiche Gegenstrategien ansetzen? Am Zürichsee gibt es eine Antwort. Doch der Reihe nach. Wir sprechen von der Bank Zimmerberg. Vor Ort kennt man sie gut. Auf der linken Zürichsee-Seite, dem Zimmerberg, erst recht. Die kleine Universalbank versprüht Originalität und Kompetenz. Nicht nur im Kreditgeschäft, welches für regional tätige Institute üblicherweise den Hauptertrag darstellt, sondern auch im Anlagegeschäft.

INDIVIDUALITÄT MIT SCHNELLIGKEIT KOMBINIEREN «Wir verfügen über eine hohe Anlagekompetenz, reagieren rasch auf individuelle Kundenanliegen und bieten hierfür attraktive Tarife», betont Lionel Baschung, seit sieben Jahren Leiter Anlagen und Mitglied der Geschäftsleitung. Mit diesem Rezept bietet sich die Bank im Geschäft mit vermögenden Privatkunden mit Erfolg als «geerdete und sinnvolle» Alternative zu den Private-Banking-Abteilungen grösserer Institute an. Die Verantwortlichen der Bank sprechen von einer «neu entstandenen Lücke», auf die sie, trotz schwierigem Umfeld mit entsprechendem Wachstum antworten wollen. «Wir sind ein tolles, unternehmerisch geprägtes Team, welches die Finanzberatung und Vermögensverwaltung mit viel Freude und Herzblut aus einer Hand anbietet. Das spüren und schätzen unsere Kunden», ergänzt Lionel Baschung. Weniger Standardisierung und Warteschlaufen, dafür mehr Individualität und raschere Reaktion, lautet die Devise. Das ist gelebte Flexibilität, die dem Kunden zugutekommt. Stimmen dazu noch der Preis und die Leistung, zögern heute selbst die eher als treu und konservativ geltenden Schweizer Kunden nicht mehr lange mit einem Bankwechsel.

VERLUSTMINIMIERUNG ANSTELLE VON GEWINNMAXIMIERUNG In diesem hart umkämpften und hoch kompetitiven Markt erscheint es fast unmöglich, innovative Akzente zu setzen. Das schreckt die Verantwortungsträger der Bank Zimmerberg nicht ab. Im Gegenteil, es ist für sie ein Ansporn: «Wirklich Spass macht der Job, wenn Innovation nicht

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : als Schlagwort in einer Imagebroschüre instrumentalisiert wird, sondern dem Kunden konkret erläutert werden kann», verrät Lionel Baschung mit einem Schmunzeln.

: : AKTIENBASIERTE OBLIGATION MIT SICHERHEITSPUFFER? Dabei handelt es sich um die von der Bank Zimmerberg verwendete, kundenfreundlichere Bezeichnung für ­einen «Barrier Reverse Convertible». Der Anleger investiert beispielsweise CHF 20’000 in eine Schuldverschreibung einer Schweizer Bank mit gutem Rating. Dieser Betrag wird nach Ablauf einer Laufzeit von zum Beispiel einen Monat zurückbezahlt, falls die Aktie als Basiswert während dieser Laufzeit nicht mehr als zum Beispiel 15 Prozent ­(Sicherheitspuffer) korrigiert. Korrigiert die Aktie wider ­Erwarten stärker als der Sicherheitspuffer, wird dem Anleger nach Ablauf der Laufzeit die Aktie in sein Depot einge­ liefert. In diesem Fall ist der Anleger fortan normaler ­Besitzer der Aktie, als ob er bereits von Beginn weg ganz normal in die Aktie investiert hätte.

Jetzt stellt sich die Frage nach konkreten Beispielen, in denen die ­Unternehmensphilosophie gelebt wird. An Ideen und Umsetzungen mangelt es tatsächlich nicht. Ein gutes Beispiel ist das im Jahr 2013 lancierte Vermögensverwaltungsmandat «Schweizer Werte»2 , welches bezüglich Konzept und Gebühren eigene Wege geht: Das Vermögen wird in ausgewählte Schweizer Aktien aus dem Segment der 50 am höchsten kapitalisierten und kotierten Unternehmen angelegt. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Gewinnmaximierung, sondern auf der Verlust­ minimierung. «Beobachten wir am Markt einen intakten Aufwärts­ trend, investieren wir direkt in die selektierte Aktie, um möglichst viel Kapitalgewinn zu erzielen. Nicht so bei uneinheitlich tendierenden, überdurchschnittlich volatilen Märkten: In diesem Fall investieren wir in eine aktienbasierte Obligation mit Sicherheitspuffer3 auf dieselbe Aktie», führt Lionel Baschung aus. Mit dieser Lösung verzichtet man auf den Kursgewinn der Aktie und schöpft stattdessen für kurze Laufzeiten von einem Monat einen überdurchschnittlich hohen und grösstenteils steuerfreien Zinscoupon der aktienbasierten Obligation ab. Mit diesem, auf Minimierung des Verlustes ausgelegten Vorgehen, gelingt es, den heftigen Korrekturen an der Börse aus dem Weg zu gehen. Die bei Aktien üblichen Schwankungen können deshalb reduziert und trotzdem eine ansprechende Rendite erzielt werden.

EINZIGARTIGES GEBÜHRENMODELL In der Schweiz für ein Vermögensverwaltungsmandat einer Bank einzigartig, ist auch das Gebührenmodell. «Kennen Sie eine Bank, die sich am Verlust ihres Kunden beteiligt und im negativsten Fall leer ausgeht?» Diese Aussage überrascht und widerlegt hier Vorurteile gegenüber Bankern. Dazu führt Baschung vertiefend aus: «Banken beteiligen sich oft gerne am Gewinn, jedoch selten bis nie am Verlust. Wir wollten hier ein Zeichen setzen, indem sich die Bank bis zu einem definierten Limit prozentual an der positiven Rendite, aber – und darin liegt das Besondere – im selben Ausmass auch am Verlust beteiligt. Im negativsten Fall verzichtet die Bank vollständig auf Gebühren.»

Die Chancen dieser Lösung: In uneinheitlich, eher ­seitwärts tendierenden Marktphasen verzichtet man auf den Kursgewinn des Basiswertes, erhält aber stattdessen in jedem Fall einen überdurchschnittlich hohen, grösstenteils steuerfreien Zinscoupon. Zu beachten ist bei diesem Produkt das zusätzliche Emittentenrisiko der Schuld­ verschreibung analog einer Investition in eine normale Obligation.

: : FACTS & FIGURES ZUR VERWALTUNG «SCHWEIZER WERTE» §§ Monatliche Selektion und Investition der besten ­ Valoren aus dem Segment der grössten 50 Aktien an der Schweizer Börse. §§ Investition ab CHF 200’000. §§ Emotionsfreies Anlegen, indem Kauf- und Verkaufs­ entscheide zum grossen Teil auf quantitativen und ­damit objektiven Kriterien beruhen. §§ Marktabhängiger Einsatz von aktienbasierten Obligationen mit Sicherheitspuffer zwecks Optimierung der Rendite und Minimierung des Verlustes. §§ Risikomanagement, welches den Liquiditätsanteil je nach Marktsituation aktiv erhöht oder reduziert. §§ Kundenfreundliches Gebührenmodell durch Beteiligung des Vermögensverwalters an Renditegewinn und -verlust.

Zum Schluss geht es um die Kernfrage: Wie sieht es denn in diesem nicht ganz einfachen Aktienjahr in Sachen Performance aus? Lionel Baschung kann da ruhig bleiben: «Unsere Kunden sind sehr zufrieden. Per August erfreut sich die Vermögensverwaltung ‹Schweizer Werte› an einem Plus von fünf Prozent während die Schweizer Börse insgesamt mit einem Minus von rund fünf Prozent zu Buche schlägt.»

: : BANK ZIMMERBERG AG Dorfplatz 1 CH-8810 Horgen 1 Tel +41 (0) 44 727 41 41 Fax +41 (0) 44 727 41 47 : : WWW.BANKZIMMERBERG.CH : :

ANMERKUNGEN Unabhängige regional tätige Universalbank, 1820 gegründet, CHF 1 Mrd. Bilanzsumme, 2009 bis 2015 kontinuierliche Rekordergebnisse; Marktgebiet: Zimmerberg und Wirtschaftsraum Zürich 2 Vgl. www.bankzimmerberg.ch 3 Strukturiertes Produkt mit Code 1230 gemäss Schweizerischem Verband für Strukturierte Produkte SVSP 1

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Zweifel Terrazza AG

HIER WERDEN TRÄUME WAHR!

BALD FEIERT DIE ZWEIFEL TERRAZZA AG MIT SITZ IN TUGGEN / SZ IHR 10-JÄHRIGES JUBILÄUM UND DARF MIT STOLZ AUF IHRE VERGANGENHEIT ZURÜCKSCHAUEN. DAS AUF PLANUNG, REALISATION, BEGRÜNUNG UND GESTALTUNG VON TERRASSEN, BALKONEN UND GARTENSITZPLÄTZEN SPEZIALISIERTE UNTERNEHMEN IST MITTLERWEILE FÜHREND IN SEINER BRANCHE UND MIT VIEL LEIDENSCHAFT AM WERK.

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ie Geschichte der Zweifel Terrazza AG beginnt auf einer Autofahrt entlang des Zürichseeufers im Jahr 2007. Roland Scherrer, Geschäftsführer der Ernst Zweifel AG Gartenbau in Lachen, liess sich vom Bauboom der Terrassen­ häuser entlang der Seestrasse inspirieren und so war die Idee geboren, eine Firma zu gründen, die sich ausschliesslich auf die Planung und Gestaltung von Terrassen spezialisiert: Die Zweifel Terrazza AG.

KONTINUIERLICHES WACHSTUM Im April 2008 öffnete das Jungunternehmen mit drei Mitarbeitern und ihrem bekannten Schaugarten ihre Tore in Tuggen / SZ. Anfänglich bestand die Idee darin, dass Terrassenbesitzerinnen und -besitzer vor Ort Ideen sammeln und sich mit Gefässen, Pflanzen, Sonnenschirmen und anderen Utensilien eindecken können. Doch die Nachfrage nach der kompletten Planung, Gestaltung und Ausstattung von Terrassen wurde immer grösser, so dass die Dienstleistungen und das Sortiment bald erweitert wurden. Im Januar 2010 übernahm der Geschäftsführer Thomas Hornung das Ruder und trieb den Ausbau kontinuierlich voran.

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Mittlerweile ist die Zweifel Terrazza AG weit über den Zürichsee hinaus bekannt für ihre kompletten Terrassengestaltungen: vom individuellen Konzept bis zur hochprofessionellen Umsetzung. Das Unternehmen ist auf 12 Mitarbeitende angewachsen und der Schaugarten wurde auf 2 500 m 2 vergrössert. Den Erfolg erklärt sich Thomas Hornung, Geschäftsführer der Zweifel Terrazza, so: «Die Nachfrage nach grünen Wellness-Oasen im eigenen Zuhause wächst stetig an, denn Terrasse und Garten sind schon lange nicht mehr nur Aufenthaltsorte für die warmen Monate, sondern für das ganze Jahr. Diesem Bedürfnis kommen wir nicht, und zwar mit unseren klar definierten Standards, was Qualität, Kreativität und Individualität betreffen. Bei uns gibt es keine Massenware, sondern individuell gestaltete Terrassenträume.»

ZUSAMMENARBEIT MIT FÜHRENDEN MARKEN Ein Highlight ist sicherlich der berühmte 2 500 m2 grossen Schaugarten in Tuggen, wo sich die Kunden von verschiedenen Muster-Terrassen inspirieren lassen und die grosse Auswahl an Ausstattungselementen bewundern können. Ob Lounges, Esstische, Gartenstühle, Wasserspiele oder Sonnen-

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schutz, im Schaugarten des Unternehmens befindet sich eine grosse Auswahl an verschiedenen Marken. «Wir haben führende Möbelmarken wie beispielsweise GLOSTER, VITEO, MANUFAKT und Glatz im Sortiment», erklärt Thomas Hornung. Das vielfältige Angebot wird ergänzt durch Outdoor-Teppiche, stilvolle Beleuchtungslösungen oder Outdoor-­ Lautsprechern für gemütliche Gartenpartys. Seit einigen Jahren führt Zweifel Terrazza mit den Gefässen «CASCADA by Terrazza» auch ein Eigenprodukt im Sortiment, das zu 100 % swissmade ist. Thomas Hornung blickt stolz auf die Vergangenheit zurück, freut sich aber noch mehr auf die Zukunft: «Unser Ziel ist es, jede Terrasse in ein individuelles Schmuckstück zu verwandeln. Wir möchten den Träumen unserer Kunden Leben einhauchen und dafür sind wir immer den neuesten Trends auf der Spur, bilden uns kontinuierlich weiter und bringen das mit, was es in unserem Beruf braucht: Viel Liebe zur Natur!» : : WWW.ZWEIFEL-TERRAZZA.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT TUWAG Immobilien AG

ENGAGIERT, ERFAHREN UND KOMPETENT FÜR IMMOBILIEN

DIE TUWAG IMMOBILIEN AG MIT SITZ IN WÄDENSWIL IST ALS IMMOBILIEN-TREUHANDUNTERNEHMUNG MITTLERER GRÖSSE IN DER REGION ZÜRICH TÄTIG. SIE BETREUT MEHR ALS 10’500 OBJEKTE, DAVON RUND 120 STOCKWERK- UND MIETEIGENTÜMERGEMEINSCHAFTEN. EINE DER HAUPTTÄTIGKEITEN IST DIE BEWIRTSCHAFTUNG DES TUWAG AREALS IN WÄDENSWIL.

INTERVIEW MIT HEINER TREICHLER, GESCHÄFTSFÜHRER TUWAG von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Herr Treichler, wir stehen hier auf dem Gelände der ehemaligen Tuchfabrik, erzählen Sie uns was darüber. Heiner Treichler: Die einstige Heimatstätte der Tuchfabrik Wädenswil AG erfuhr 1978 den grössten Wandel. Unter dem Einfluss der Ölkrise von 1973 und nach vielen Rettungsversuchen musste schliesslich die Stoffproduktion welche seit 1819 bestand definitiv eingestellt werden. 1989 übernahm ich in der 7. Generation die Geschäftsführung und es erfolgte die Umwandlung in eine Immobilienfirma. Dann erfolgte die Umnutzung der Fabrikräumlichkeiten? Ja das ganze Areal wurde sukzessive umgenutzt – wir sprechen heute von 35’000m2 vermieteten Gewerbeflächen. Das Tuwag Areal bietet Platz für eine Vielzahl an Wohnungen, zahlreiche KMUs verschiedenster Bereiche, die ZHAW, sowie deren Spinn-offs und andere Start-Up-­ Unternehmen, welche von der Stiftung Gründerorganisation Wädenswil (grow) unterstützt werden. Rund die Hälfte aller Flächen belegt die ZHAW. Früher Industrieareal, heute ein Gewerbe- und Dienstleistungsareal mit dem Hochschulcampus der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Wohnraum. Eine Erfolgsgeschichte? Ja das darf man schon sagen, das stets weiter entwickelte Areal blühte schnell auf. So kam es, dass ein Teil der ehemaligen Fabrikräume, die Shedhallen, 1999 an die dann zu malige Hochschule Wädenswil (heute ZHAW) vermietet werden konnten. Diese Vermietung war der erste Meilenstein zum heutigen Hochschulcampus Reidbach und der Aus­ löser für den im Juni 2014 in Kraft getretenen, dritten privaten Gestaltungsplan «Reidbach». Sie betreuen heute mehr als 10’500 Immobilien-Objekte mit einem Team von 19 bestens ausgebildeten Mitarbeitern. Erzählen Sie. Zu den Mitarbeitenden gehören auch drei Lernende im kaufmännischen Bereich. Als besondere Dienstleistung bieten wir einen 24-Stunden-­ Notfallservice an. Mit der reinen Bewirtschaftung des Areals verloren wir an Einfluss und entschlossen uns auch Fremdmandate anzunehmen. Das Know-How das wir mit dem Bewirtschaften des Areal gewonnen haben, verhalf uns jedoch auch wieder zu neuen Aufgaben. So durften wir schon mehrmals bei der Umnutzung von Textilfabriken behilflich sein. Heute bewirtschaften wir vor allem Stockwerkeigentum von Sied-

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lungen mit bis zu 100 Wohnungen, über 11’000 Mietwohnungsobjekte und sind auch im Bautreuhand tätig. Wie sieht die Zukunft des Areals aus? Wir haben das Glück, dass der Technopark Winterthur über kein Labor verfügt hat oder viele Startups der ETH ohne Labor dastehen. Seit der Kanton bewilligt hat, dass das Gelände als Campus ausgebaut wird, dürfen wir ein neues Laborgebäude für den Kanton erstellen. Zwei grosse Bauten sind noch möglich. Rund 15’000 m 2 stehen noch zur Verfügung, welche aber ausschliesslich für die ZHAW reserviert sind. Auch die eigene Bahnstation sollte in den Jahren 2025 – 2028 Wirklichkeit werden. So können wir den Bedarf des Geländes bis ca. 2040 abdecken. Sie bewirtschaften auch Immobilien - was darf ich darunter verstehen? Immobilien sind unbewegliche Vermögen in der Form von Grund­ stücken oder Gebäuden. Für die erfolgreiche Bewirtschaftung jeglichen Vermögens braucht es Erfahrung und fachliche Sorgfalt. Die Kunden vertrauen uns Ihre Immobilie an, weil wir unsere Bewirtschaftungs­ tätigkeit massgeschneidert nach den individuellen Bedürfnissen, den finanziellen Möglichkeiten und der Marktsituation ausrichten – für Stockwerk- und Mieteigentum sowie Mietliegenschaften. Als Immobilienunternehmen müssen Sie heute viele Bereiche wie Beraten, Vermieten, Bewerten, Verkaufen und Bautreuhand anbieten. Ja, Käufer, Investoren und Bauherren haben nicht vieles, aber das wichtigste gemeinsam: es braucht Gewährleistung einer Wertschöpfung, die sich rechnen lässt. Häuser, Wohnungen, Büro- und Gewerbeflächen brauchen die passenden Mieter, wenn die Rechnung für alle Beteiligten aufgehen soll. Bauvorhaben gelten dann als erfolgreich, wenn sie frist-

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gerecht und innerhalb der vereinbarten finanziellen Rahmenbedingungen realisiert werden. Liegenschaften verkaufen heisst Vertrauen mit Leidenschaft und Erfolg unter einen Hut zu bringen. Sie haben zufriedene Kunden. Dies geht aus einer repräsentativen Kundenumfrage hervor. Ja, der Rücklauf war mit 50 Prozent erfreulich hoch. Demnach beurteilt nicht weniger als 98 Prozent der Kundschaft die Qualität der durch die Tuwag erbrachten Dienstleistungen als gut bis sehr gut. Auch die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer äussern sich positiv über unseren Service. Sie fühlen sich persönlich gut betreut und haben Vertrauen in unsere Mitarbeitenden und unsere Dienstleistungen. Sowohl HauseigentümerInnen als auch MieterInnen schätzen, dass wir Pendenzen rasch und zuverlässig erledigen und uns fachkundig um die Belange der Liegenschaften und deren Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Mit der Bürglipark Immobilien AG verfügen Sie seit über 25 Jahren über eine Tochterfirma welche vor allem im Immobilienverkauf ­t ätig ist. Korrekt? Ja, das Team von diplomierten Immobilientreuhändern bei der Bürglipark hat schon hunderte zufriedene Kunden betreut. Der Verkauf, wie auch der Kauf einer Wohnung, eines Hauses oder von Büro- und ­Gewerbeflächen, beinhaltet immer auch eine Prise Emotionalität. Das Team der Bürglipark ist von seiner Leistungsfähigkeit so überzeugt, dass man die gesamte Dienstleistung auf Erfolgsbasis anbietet. Das heisst, der Kunde nimmt erst Geld in die Hand, wenn der Verkauf unter Dach und Fach ist. : : WWW.TUWAG.CH : : : : WWW.BUERGLIPARK.CH : :

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WIR FÖRDERN DAS UNTERNEHMERTUM

Grow Wädenswil

DIE GRÜNDERORGANISATION WÄDENSWIL, KURZ GROW, HILFT INNOVATIVEN PERSONEN UND START-UPFIRMEN, IHRE GESCHÄFTSIDEE ZU ENTWICKELN, IHRE FIRMA AUFZUBAUEN UND NATIONAL UND INTERNATIONAL ZUM ERFOLG ZU FÜHREN. GROW FÖRDERT VOR ALLEM UNTERNEHMENSIDEEN IN DEN BEREICHEN LIFE SCIENCES, FACILITY MANAGEMENT UND INFORMATIK. GRUNDSÄTZLICH IST GROW JEDOCH FÜR JUNG­ UNTERNEHMEN AUS ALLEN BRANCHEN OFFEN. WICHTIG IST EIN GROSSES TECHNISCHES INNOVATIONSPOTENZIAL.

INTERVIEW MIT PROF. DR. DOLF VAN LOON, GESCHÄFTSFÜHRER von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Herr van Loon, Sie bieten Jungunter­ nehmen professionelle Unterstützung an. Erzählen Sie uns. Dolf van Loon: grow lässt Geschäftsideen Realität werden. Wir unterstützen Jungunternehmer mit Beratung, Finanzierungshilfe, günstigen Räumlichkeiten und Zugang zu Spezialisten und Netzwerken. Der Schwerpunkt liegt auf Start-ups in den Bereichen Life Sciences, Facility Management und Informatik. Grundsätzlich ist grow jedoch für Jungunternehmen aus allen Branchen offen. Wichtig ist ein grosses technisches Innovationspotenzial und der Wille, Aussergewöhnliches erreichen zu wollen. Seit wann existiert denn die Institution? Die Gründerorganisation grow wurde 2001 ins Leben gerufen. Seitdem hat sie über 35 Unternehmen als grow-Mitglieder unterstützt. Wir sind nicht gewinnorientiert und wurde von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Wädenswil, der Stadt Wädenswil, der Tuwag Immobilien AG sowie der Arbeitgebervereinigung Zürichsee-­ Zimmerberg, dem örtlichen Handwerker- und Gewerbeverein und der regionalen Standortförderung initiiert. Seit 2004 besteht ein Stiftungsrat. Hauptunterstützer von grow sind die Stadt Wädenswil, die ZHAW, die Tuwag und die Zürcher Kantonalbank. Was kann grow für mich als Jungunternehmer konkret tun? Sie haben eine Firmenidee im Bereich Life Sciences, Facility Management oder Informatik? Stellen Sie uns Ihre Idee vor. Wir prüfen sie. Überzeugt uns Ihre Idee, begleiten wir Sie Schritt für Schritt bei der Entwicklung Ihrer Firma. Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir das ­Geschäftspotenzial und definieren die Produktpalette. Wir suchen mit Ihnen nach Wegen, Ihre Firma schnell, kostengünstig und effizient zu entwickeln. Auch im Bereich der Validierung und Optimierung wissenschaftlicher und technischer Aspekte sind Sie bei uns gut aufgehoben. Als Mitglied von grow haben Sie zudem Zugang zu unserem Netzwerk, zu günstigen Räumlichkeiten und Sie können Fördergelder für ausgewählte Projekte sowie Hilfe bei der Suche nach weiteren Finanzierungsmöglichkeiten erhalten. Wann immer Fragen zur Weiterentwicklung des Unternehmens auftauchen, stehen wir mit Rat und Tat zur Seite. Wir verfügen über umfangreiche Wissen in den Bereichen Wissenschaft und Technik und haben Erfahrung in der wirtschaftlichen Verwertung von Innovationen aus diesen Bereichen.

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Ergänzend vermitteln wir Kontakte zu Ansprechpartnern aus unterschiedlichen Wissens- und Arbeitsgebieten, mit denen man sich fachlich austauschen kann. grow arbeitet mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissen­ schaften (ZHAW) Wädenswil zusammen und auch mit der Förder­ agentur des Bundes. Ja, die ZHAW in Wädenswil ist eng mit grow verknüpft. Dadurch haben die von grow geförderten Unternehmen die Möglichkeit, die Expertise und Infrastruktur (Labore und Geräte) der Hochschule in Wädenswil in Zusammenarbeit mit Experten der ZHAW zu nutzen. Ausserdem können sie von der in Wädenswil ansässigen Forschungsanstalt Agroscope, dem Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaft­ liche Forschung, profitieren. Wir helfen unseren Start-ups auch beim Zugang zu verschiedenen nationalen Netzwerken. Beispielsweise bestehen Kontakte zur Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Die KTI unterstützt als Förderagentur für Innovation des Bundes den Aufbau von Jungunternehmen. Finanzierung von Start-ups- ein heikles Thema? Wir zeigen verschiedene Wege auf. Start-ups, die von grow aufgenommen werden, erhalten auf verschiedenen Wegen Unterstützung bei der Finanzierung. Jungunternehmer haben in der Regel eher bescheidene finanzielle Mittel. Wir helfen dabei, die Gelder optimal einzusetzen. Zum Beispiel, indem sie die Infrastruktur der ZHAW mit nutzen können oder durch eine eigene, auf ihren Bedarf zugeschnitten Büro- und / oder Laborinfrastruktur. Durch die Teilnahme an Programmen wie Venture Kick oder Businessplan-Wettbewerben können vielversprechende Start-ups zusätzlich beträchtliche Summen erhalten. Diese Finanzierungquellen sind ­jedoch erst interessant, wenn ein Jungunternehmen das überdurchschnittliche Geschäftspotenzial seiner Produkte überzeugend darlegen kann.

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Die grow-Stiftung verfügt über Mittel zur finanziellen Unterstützung von grow-Firmen. Diese Gelder sind vor allem für konkrete Vorhaben gedacht, wie zum Beispiel die Finanzierung einer Kleinproduktion mit einem überschaubaren Finanzrahmen. Sie dienen nicht zur Übernahme der laufenden Kosten einer Firma. Der Stiftungsrat von grow entscheidet schnell und unbürokratisch über die Kreditvergabe. Sie bieten hier auf dem TUWAG Areal auch Labore und Büroräume an? Ja, wir bieten eine auf die Bedürfnisse angepasste Infrastruktur mit Büros und / oder Laborräumen an. In Wädenswil steht dafür ein grosses Areal zur Verfügung, auf dem sich unterschiedliche junge Unternehmen angesiedelt haben. Statt Standardlösungen bieten wir Räumlichkeiten, die den individuellen Bedürfnissen eines jeden einzelnen Jung­ unternehmens entsprechen und mit der Firma mitwachsen können. Während der eine mehr Laborf läche benötigt, braucht der andere vielleicht mehr Büros. Von einem Tisch in einem geteilten Büro bis zu eigenen, grösseren Laboren ist alles möglich, und das in der Regel massgeschneidert. Die Mietverträge haben in der Regel eine Laufzeit von drei Jahren. Die Grundausstattung der Labore amortisiert sich hingegen über viel längere Zeiträume amortisiert wird. Ausserdem können von grow geförderte Firmen bei Projekten auch die Ressourcen der ZHAW nutzen, zu der, wie schon erwähnt, gute Kontakte bestehen. Die ZHAW verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur und viele hochspezialisierte Geräte in den Bereichen Life Scienes, Facility Management und IT. Das ist in jeder Hinsicht praktisch, zumal sich grow auf dem gleichen Areal und teilweise in den selben Bauten wie die ZHAW befindet. Das erleichtert die Zusammenarbeit. : : WWW.GROW-WAEDENSWIL.CH : :

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DIE PRAXIS FÜR EINEN SCHÖNEN BAUCH

Tscharner Plastic

WER AUCH IM WINTER NICHT AUF EINE PERFEKTE BIKINIFIGUR VERZICHTEN MÖCHTE, IST IN DER LIPOKLINIK VON DR. MED. CHRISTIAN J. TSCHARNER BESTENS AUFGEHOBEN: DR. TSCHARNER UND SEIN TEAM FÜHREN SOWOHL BAUCHDECKENSTRAFFUNGEN ALS AUCH FETTABSAUGUNGEN AM GANZEN KÖRPER SOWIE EIGENFETTTRANSPLANTATIONEN DURCH – UND LASSEN TRAUMFIGUREN WAHR WERDEN.

INTERVIEW MIT DR. MED. CHRISTIAN J. TSCHARNER von Martina Gaugler

erforderlich. Ausserdem kann das abgesaugte vitale Fett für einen Eigenfetttransfer zur Vergrösserung von Brüsten oder Po verwendet werden.

Geschäftsführer:» Dr. Tscharner, für wen eignet sich die Fettabsaugung? Dr. med. Tscharner: Die Liposuction (Fettabsaugung) eignet sich sowohl für normalgewichtige als auch für übergewichtige Menschen mit guter Hautelastizität. Wohlgemerkt wird durch die Fettabsaugung nicht automatisch eine Gewichtsreduktion gewährleistet, sie dient lediglich der Konturverbesserung.

Die WAL-Methode ist also eine sichere Variante. Genau. Die Liposuction mit dem WAL-Verfahren ist ein sehr risiko­ armer Eingriff. Nennenswerte Nebenwirkungen oder Komplikationen sind so gut wie ausgeschlossen. Der Patient wird immer über mögliche Risiken und den Ablauf der Fettabsaugung informiert. Im Anschluss an den Eingriff ist der Patient schmerzfrei und kann unsere Einrichtung nach einer kurzen Ruhephase nach der Behandlung wieder verlassen. Zwei bis vier Tage danach ist er wieder arbeitsfähig und kann nach vier Wochen wieder Sport betreiben.

Mit welcher Methode entfernen Sie Fettgewebe? Wir wenden die moderne Wasserstrahl-Assistierte Liposuction (WAL) an. Der Eingriff dauert je nach Menge der zu behandelnden Fettpolster zwischen einer und vier Stunden und findet in den tieferen Fettschichten zwischen der sichtbaren Haut und der Körpermuskulatur statt. Dafür werden in die zu behandelnden Stellen kleine Einstiche von 2 – 3 mm gemacht, durch welche Kanülen geschoben werden. Aus den Kanülen spritzt ein fächerförmiger, flacher Wasserstrahl und löst kleinste Fettpartikel aus dem Gewebe, die mit einem schwachen Unterdruck abgesogen werden. Das umliegende Gewebe, die Nerven und Blutgefässe bleiben so nahezu unversehrt. Welche Vorteile bringt dieses Verfahren mit sich? Im Gegensatz zu den herkömmlichen Liposuctionstechniken, bei denen Fettzellen zum Platzen gebracht werden, ist das WAL-Verfahren sehr schonend. Der Patient erhält eine örtliche Betäubung, bei welcher etwa 70 Prozent weniger Tumeszenz-Flüssigkeit (Narkoselösung) benötigt wird als bei herkömmlichen Verfahren. Gleichzeitig ist die WAL für den ­Patienten besonders schmerzarm und bringt deutlich weniger Nebenwirkungen mit sich, etwa verhältnismässig weniger Blutergüsse und Schwellungen. Durch die schnelle Heilung ist keine stationäre Behandlung

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Welche Körperzonen sind geeignet? Geeignete Körperzonen für eine Fettabsaugung sind Bauch, Taille, Hüfte und Reiterhose.

: : TSCHARNER PLASTIC Lipoklinik Bauchzentrum Grütstrasse 55 CH-8802 Kilchberg Tel +41 (0) 44 716 60 21 Fax +41 (0) 44 716 60 22 tscharner@drtscharner.ch

: : WWW.LIPOSUCTION-BAUCHZENTRUM.CH : : : : WWW.BAUCHZENTRUM.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Der schönste Weihnachtsmarkt am See! 3 Tage Weihnachtsmarkt in der Altstadt und am See Freitag, 9. Dezember bis Sonntag, 11. Dezember 2016

6 Tage Weihanchtsmarkt am See Dienstag, 13. Dezember bis Sonntag, 18. Dezember 2016

Montag, 12. Dezember 2016 Ruhetag Öffnungszeiten Dienstag – Donnerstag 14.00 bis 20.00 Uhr Freitag 14.00 bis 21.00 Uhr Samstag 11.00 bis 21.00 Uhr Sonntag 11.00 bis 19.30 Uhr

Heimeliges Ambiente, eine wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung, ein vielfältiges Rahmenprogramm und ein attraktives Warenangebot präsentiert Rapperswil-Jona am Christkindlimärt 2016. Erfreuen Sie sich an über 230 dekorierten Markständen in der wunderschönen Altstadt von Rapperswil-Jona. Lassen Sie sich in Ruhe durch die prächtige Glitzerwelt treiben und geniessen Sie die feinen Weihnachtsdüfte. Bewundern Sie die stimmige Weihnachtsoase mit Holzkrippenfiguren und lauschen Sie dabei den Klängen der musikalischen Auftritte am Fischmarktplatz.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

© Giulio Foiera

© Florian Edelhoff

© Florian Edelhoff

Verkehrsverein Rapperswil-Jona | OK Christkindlimärt | Fischmarktplatz 1 | Postfach 1006 | 8640 Rapperswil | www.christkindlimaert.ch

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: : STAN D O RT N E WS ZURICH INTERNATIONAL SCHOOL

50 Jahre ist es her, seit sich acht amerikanische Familien vom linken Seeufer zusammentaten, um die richtige Schule für ihre Kinder zu finden. Die Eltern arbeiteten beim IBM Forschungslabor in Rüschlikon und bei Dow Chemical in Horgen, und sie wollten, dass ihre Kinder auch im Teenageralter in Englisch unterrichtet werden. In Zürich existierte nämlich nur die Inter-Community School (ICS) mit einem Primarschullehrgang. So gründeten die Eltern ihre eigene Schule, die American International School of Zurich (AISZ) und fanden in der Kilchberger Spinnergutvilla die passende Lokalität. In den Folgejahren erweiterte die Schule ihr Angebot auf alle Schulstufen. 1979 zog die International Primary School nach Kilchberg, die 2001 mit der AISZ zur heutigen Zurich International School fusionierte. Mit der Globalisierung zogen immer mehr ausländische Arbeitskräfte nach Zürich, und internationale Unternehmen verlegten ihren Sitz an die Limmat. Je ein Neubau in Wädenswil und in Adliswil kamen dazu. Heute kommen 80 Prozent aller ZIS Schüler vom linken Seeufer oder aus dem Süden von Zürich.

ZFU INTERNATIONAL BUSINESS SCHOOL Kennern und Kunden ist die ZfU International Business School in Thalwil bei Zürich längst ein Begriff. Alle anderen können sich aber durchaus fragen, wer oder was das Zentrum für Unternehmungsführung, kurz ZfU, ist. Auf der einen Seite ist das private ZfU ein seit 37 Jahren unabhängiges Institut für praxisorientierte Managementweiterbildung mit unzähligen flexiblen Angeboten, rund 600 Gastdozenten sowie jährlich etwa 10’000 Studierenden. Eine Erfolgsgeschichte also mit breiter Stammkundschaft – sowohl in der Schweiz als auch in den anliegenden deutschsprachigen Ländern, deren Anteil übrigens bei knapp 40 Prozent liegt. Gegründet wurde das ZfU als Zentrum für Unternehmungsführung AG 1978 durch Dr. Fritz Haselbeck, einem Visionär auf dem Gebiet der Weiterbildung. Seit 1990 ist ZfU International Business School vollwertiges Mitglied des EFMD. In Thalwil kümmern sich 35 Mitarbeiter um Ihren Vorsprung als Unternehmen und Führungspersönlichkeit. An weit über 900 Weiter­bildungs-Veranstaltungen pro Jahr, öffentlich und firmen­ intern, bringen wir Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zum Austauschen, Vernetzen und Lernen zusammen.

GDI GOTTLIEB DUTTWEILER INSTITUT

Die Zurich International School ist eine nicht-profitorientierte Stiftung, die Kindern eine englischsprachige Ausbildung anbietet. Sie hat fünf Niederlassungen (Kilchberg: Vorstufe und Mittelstufe; Wädenswil: Unterstufe; Adliswil: Oberstufe; Baden (AG): Unter- und Mittelstufe).

Über 1 400 Schüler/innen aus mehr als 55 Ländern besuchen die Schule an einem der vier Standorte. Das erstrangige Ziel der Tagesschule ist es, den Bedürfnissen von Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern internationaler Unternehmen im Wirtschaftsraum Zürich nachzukommen. Ziel ist es auch, den Übergang zur nächsten Ausbildungsstufe – sei dies in ihrem Heimatland oder in einer anderen internationalen Schule – so problemlos wie möglich zu gestalten. Der Lehrplan der Zurich International School (Lower School) stützt sich auf das Primary Years Programme (PYP) der International Baccalaureate Organisation (IBO). Die Upper School bietet das U.S. College Board Advanced Placement (AP) und das International Baccalaureate Diploma (IB) an.

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Das GDI wie es in der Bevölkerung genannt wird, ist ein unabhängiger Think Tank in Wirtschaft, Gesellschaft und Konsum. Das Trend­ forschungsinstitut mit Sitz in Rüschlikon ist die älteste Denkfabrik der Schweiz. Das GDI ist Teil der Stiftung «Im Grüene». Gemäss Auftrag von Gottlieb Duttweiler soll die Non-Profit-Organisation ein «Ort der Besinnung und Begegnung» sein, mit dem Ziel, «wissenschaftliche Forschung auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet» durchzuführen. Die Forscherinnen und Forscher des GDI untersuchen Megatrends und Gegentrends und entwickeln Zukunftsszenarien für Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre Erkenntnisse werden in Studien und Büchern dokumentiert und an Veranstaltungen diskutiert. Als praxisorientierte und unabhängige Früherkennungsinstitution legt das GDI einen Fokus auf die Handelsbranche. Als Begegnungsstätte empfängt das GDI führende Vordenker und Entscheider an seinen Konferenzen, um gemeinsam zukunftsweisende Ideen zu entwickeln. Zudem führt das Institut Veranstaltungen zu aktuellen Themen für ein breiteres Publikum durch. Darüber hinaus vermietet das GDI Räumlichkeiten und Infrastruktur für geschäftliche oder private Anlässe.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Urs Theiler, Mercedes-CSI und BVG Liegenschaftenverwaltung

WELTWEIT HÖCHSTDOTIERTES INDOOR-SPRINGTURNIER

DIE WELTBESTEN REITERINNEN UND REITER AM BESTDOTIERTEN HALLENTURNIER DER WELT: HINTER DEM MERCEDES-CSI IM ZÜRCHER HALLENSTADION, DER IM JANUAR 2017 MIT EINEM BUDGET VON 6 MIO. FRANKEN AUSGETRAGEN WIRD, STECKT URS THEILER DER DEN CSI IN ZÜRICH ZUM WELTBESTEN HALLEN-REITTURNIER GEMACHT.

U

rs Theiler ist einer der «Väter» des CSI Zürich, der heute Mercedes-CSI heisst und in Reitsportkreisen Weltruhm geniesst. Es ist das hochkarätigste Hallenturnier der Welt und lockt mit einem attraktiven Rahmenprogramm gesamthaft 35’000 Zuschauer an. Die Weltelite gibt sich nicht nur wegen der einmaligen Ambiance im Hallenstadion ein Stelldichein. Es handelt sich auch um das bestdotierte Turnier überhaupt; im günstigsten Fall könnte ein Reiter an diesen drei Tagen gegen eine halbe Million Franken an Preisgeldern kassieren. Urs Theiler skizziert dem Besucher den Erfolgspfad dieser Veranstaltung. Wie Urs Theiler zum Pferdesport gekommen ist? Auf ganz ungewöhnliche Weise. «Mein Vater kaufte mir ein Pony, es folgten Reitstunden.» Urs keimte Ehrgeiz, gepaart mit der Frage: Wie weit kann ich es im Pferdesport bringen? Weit: Urs gehörte der Nationalmannschaft drei Jahre an. Irgendwann tauchte die Frage nach einem Hallenreitturnier auf. Der ­damalige Hallenstadionchef Joseph Voegeli, langjähriger Tour-de-­SuisseVeranstalter, verweigerte sich aber einer Durchführung im Hallenstadion und verwies Theiler auf die offene Rennbahn in Oerlikon. Im Sommer 1988 folgte dann dort die erste Auflage – ohne Hauptsponsor. «Die von einem Geschäftsmann für drei Jahre offerierten 2 Mio. Franken trafen nicht ein», lacht Rolf Theiler. Damals lachte er nicht: Das Turnier schloss mit einem herben finanziellen Verlust. Die Veranstalter gaben nicht auf, sie erreichten den Break-­even schon im folgenden Jahr und schrieben bei der dritten Auflage schwarze Zahlen. Grund genug, nochmals bei Sepp Voegeli anzuklopfen. Urs klopfte diesen mit einem Argument weich: «Wir waren drauf und dran in Basel ein Hallenturnier zu veranstalten. Als wir dies Sepp Voegeli mitteilten, sagte er: Das kommt nicht in Frage, ihr bleibt hier in Zürich», erinnert sich Rolf Theiler, für den sich dann die Tore ins Hallenstadion öffneten.

Aufregung sorgte, weil wir bei der ersten Auf lage im Hallenstadion gleich mit einer Gewinnsumme von sagenhaften 400’000 Franken Aufwartung machten. Die Veranstaltung wuchs von Jahr zu Jahr und mutierte zu einem sportlichen und gesellschaftlichen Ereignis, das weit über die Landesgrenzen hinaus Bedeutung hat. Das Budget beläuft sich heute auf mehrere Mio. Franken; ein Drittel davon bringen die Eintrittskarten, zwei Drittel kommen von den Sponsoren. Warum aber dieser Erfolg bei ­Firmen und Banken, der auch im schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Umfeld anhält? «Wir ködern mögliche Sponsoren nicht mit Prospekten. Wir leisten Überzeugungsarbeit mit persönlichen Gesprächen. Wir verhandeln jedes Paket einzeln. Das funktioniert auch ohne Agentur sehr gut», sagt Urs Theiler. Die Sponsoren haben also einen hohen Level. Für Urs Theiler hat aber die Veranstaltung keinen elitären Charakter. Mit einem attraktiven Rahmenprogramm wollen die Organisatoren vermehrt auch Familien ins Hallenstadion locken. Sie richten die Veranstaltung aber ganz bewusst auch auf die Frau aus. «Kommen die Frauen, so kommen auch die Männer und die Kinder. Nun, Frauen lieben Pferde, Frauen können sich hier in einer gediegenen Ambiance schön anziehen. Die Organisatoren haben mit diesem Konzept Erfolg: 55 % der Besucher sind weiblichen Geschlechts. Urs Theiler beschäftigt sich aber nicht nur mit dem Reitturnier. Er ist auch Inhaber der BVG, Bau- und Verwaltungs – Gesellschaft AG mit Hauptsitz in Thalwil. Als regional verankertes Immobilienunternehmen hat man sich im Laufe der Zeit auf die professionelle und weitsichtige Verwaltung von Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum spezialisiert und verfügt auch in den Bereichen Renovation und Umbau über eine grosse Erfahrung. Ein grosser Teil der bewirtschafteten Liegenschaften befindet sich in Firmenbesitz. : : WWW.MERCEDES-CSI.CH : : : : WWW.BVGVERWALTUNG.CH : :

Die Suche nach Sponsoren – das war damals kein einfaches Unterfangen. Man kannte sich zwar in Reitsportkreisen aus, verfügte aber weder in der Wirtschaft noch in der Politik über ein Beziehungsnetz. Mit dem damaligen Bankverein und mit der Rentenanstalt fand man zwei Sponsoren, die sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht im Sport engagiert hatten. «Das war entscheidend», fügt Urs Theiler bei, der im Reitsportverband für

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Die Kunst des Innehaltens

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: : ST YLE

LOVE YOUR NEIGHBOUR

David Togni – Seine Modelinie definiert einen Lebensstil der Nächstenliebe

WER HAT SICH NICHT SCHON VORGENOMMEN, EINE GUTE TAT ZU VOLLBRINGEN, ZU HELFEN ODER GELD ZU SPENDEN. LEIDER IST DER ALLTAG OFTMALS SCHNELLER ALS DIE GUTEN VORSÄTZE IN DIE TAT UMGESETZT. MIT SEINER COOLEN FAIR TRADE FASHION TRIFFT TOGNI EXAKT DEN NERV UNSERER ZEIT.

Das ist die radikale Nächstenliebe, die David Togni verkörpern will und für die sein Mode-Label «Love Your Neighbour» steht. Der Mode­ designer ist überzeugt, dass die Welt zu einem besseren Ort wird, wenn jeder anfängt, auf den Nächsten zu schauen.

WORTE MIT GROSSER WIRKUNG

E

r war Finanzberater, Model und dann beinahe gelähmt – also entschied er sich, Gutes zu tun. Mit 25 Jahren gründete David Togni seine Modelinie. Von Anfang an wollte er viel mehr als Kleider designen und verkaufen. Und tatsächlich hat David Togni mit seinem Modelabel eine erstaunliche Bewegung ausgelöst. «Love Your Neighbour» (Liebe deinen Nächsten) steht heute für einen Lebensstil, ein Lebensgefühl. Vor drei Jahren – im Mai 2013 – begann die verrückte Erfolgsgeschichte mit einem Traum, indem Togni das ganze Modekonzept sah, das er entwerfen sollte. Das tat er dann auch. So nahmen die Dinge ihren Lauf … Heute besitzt der Schweizer ein Modelabel, das nicht nur den inländischen Markt aufgemischt hat, sondern in ganz Europa hoch im Kurs ist. «Die Hand von Gott lag von Anfang an auf dieser Sache. Ich habe mit 3 800 Franken angefangen. Und jetzt kann ich schon Leute beschäftigen. Es ist wirklich Gnade, dass ‹Love Your Neighbour› so weit Kreise zieht.»

HERZ FÜR OBDACHLOSE Wie radikal der junge Unternehmer seine Botschaft der Nächstenliebe leben will, zeigt sich in seiner Art, wie er mit Armen und Obdachlosen umgeht. Da war zum Beispiel eine Begegnung mit einem Bettler in Amsterdam. Togni erzählt: «Der Mann hat mich gefragt, ob ich ihm 50 Cent geben möchte. Ich antwortete: ‹Nein, das möchte ich nicht. Ich möchte noch viel mehr geben.› Wir gingen dann zusammen ins Einkaufszentrum. Ich sagte ihm, er dürfe alles kaufen, was er will. Der Mann getraute sich fast nicht, etwas in den Einkaufskorb zu legen. Ich ermutigte ihn, wirklich nach Herzenslust einzukaufen. Dann holte ich jeden Artikel, den er ausgewählt hatte, noch einmal und schenkte ihm somit das Doppelte. Der Mann fing an zu weinen. ‹So direkte Liebe habe ich noch nie erlebt›, sagte er. Auch die Leute im Einkaufszentrum wurden auf die Szene aufmerksam. Am Schluss kam eine Frau zu mir und fragte, warum ich so viel gebe und ich bekam von Gott die Eingebung zu sagen: 50 Cent sind das Bedürfnis eines Bedürftigen, alles was mehr ist, sind die Möglichkeiten eines Reichen. Und wir sind alle reich.»

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Die Kunden von «Love Your Neighbour» seien nicht nur Christen, sagt David Togni. Es seien auch Leute, die mit dem Glauben nichts am Hut haben, die von dem Label angesprochen werden. Die Kleider, die er kreiere, seien viel mehr als nur Kleider. «Durch Slogans werden Menschenleben verändert. Täglich erfahre ich von solchen Geschichten. Und es fängt alles mit der einfachen Botschaft ‹Liebe deinen Nächsten› an. Liebe ist wirklich das Grösste von allem.» Dies will David Togni in die Städte Europas hinaustragen. Diesen Sommer werde man auf eine neue Kollektion verzichten und stattdessen noch mehr in die Städte gehen und Nächstenliebe leben.

«JEDER KANN EIN WELTVERBESSERER SEIN» David Togni sieht sich selbst als Weltverbesserer. «Wenn wir anfangen auf den Nächsten zu schauen, machen wir die Welt zu einem besseren Ort. Jeder, der sich dafür einsetzt, dass der Himmel auf die Erde kommt, ist ein Weltverbesserer.» Dies sei nicht von den Gefühlen abhängig. Es sei vielmehr eine Entscheidung, sich auf den Nächsten fokussieren zu wollen. Und er betont nochmals, dass Grosszügigkeit ein Schlüssel sei. Unterwegs mit seinem Team zahle er oft das Doppelte von dem, was es eigentlich kosten würde. «Auch als Unternehmen zahlen wir den Lieferanten oft 500 Franken zu viel und bedanken uns für die gute Ware. Diese Kultur sind die Menschen heute nicht mehr gewohnt. So sind wir immer im Gespräch und können auf unseren Glauben hinweisen. Es ist doch so: Wenn wir geizig sind, wie sollen die Menschen dann merken, dass wir Christen sind und es einen Unterschied gibt?» So verfolgt der junge Mann leidenschaftlich seine Mission von «Love Your Neighbour». Der Erfolg gibt ihm Recht. Die Verkaufszahlen seines Modelabels sind so gut, dass er mittlerweile jedes fünfte T-Shirt an einen Obdachlosen verschenken kann. Und auch ein Teil der Finanzen wird an Bedürftige abgegeben. «Ich will nichts verdienen mit diesem Projekt. Es ist eine soziale Sache.» Wer David Togni persönlich kennengelernt hat und selbst ein wenig vom «Love Your Neighbour»-Fieber angesteckt wurde, kann diese Einstellung nachvollziehen. Etwas anderes würde nicht zu ihm passen. Sein Höhenflug geht weiter, sein soeben im Brunnen Verlag erschienenes Buch mit dem Titel: «LOVE YOUR NEIGHBOUR: Es geht nicht um mich, aber es ist meine Geschichte» hat eine sehr grosse Nachfrage. : : WWW.LOVEYOURNEIGHBOUR.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


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: : ST YLE

TOOCHÉ ZURICH – BE YOU. DRESS UNIQUE.

Neue Fashion Label Boutique an der Strehlgasse, Zürich

IM SEPTEMBER ERÖFFNETE DAS NEUE ZÜRCHER FASHION LABEL TOOCHÉ ZURICH EINE BOUTIQUE AN DER STREHLGASSE 3. DIE KREATIONEN DER STYLISTIN GENEVIEVE MONNET WERDEN HIER DESIGNT UND IN FLORENZ PRODUZIERT. NACH STATIONEN ALS STYLISTIN IN PARIS, NEW YORK, HAMBURG UND WIEN HAT SIE SICH IN ZÜRICH DEN TRAUM IHRES EIGENEN FASHION LABELS TOOCHÉ ZURICH VERWIRKLICHT.

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enevieve Monnet hat das, was viele möchten, aber niemand kaufen kann – Stil. Der Name Tooché wurde inspiriert vom französischen Wort «toucher» (berühren). Genevieve Monnet spricht mit ihren Kreationen starke und gleichzeitig feminine Frauen an, die mit Mode ihre Persönlichkeit unterstreichen möchten – unabhängig von Alter und Status. Sie hilft Frauen dabei, ihren ganz persönlichen Stil zu finden und sich so zu präsentieren, wie sie wirklich sind. Nämlich einzigartig schön! Ihre Philosophie erklärt die erfahrene Stylistin so: «Jede Frau kann in jedem Alter gut aussehen, wenn man ihre Vorteile betont. Es geht nicht darum etwas zu verändern, sondern darum die individuelle Schönheit hervorzuheben.»

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DESIGNED IN ZURICH. MADE IN FIRENZE. Tooché Zurich steht für hochwertige, trendige und dabei absolut ­bezahlbare Kreationen. Inspirieren lässt sich Genevieve von den Catwalks dieser Welt und setzt die Trends auf ihre eigene, stilsichere Art um. Die Kleider, Taschen und Accessoires werden in Zürich designt und in der italienischen Modemetropole Florenz in einer kleinen Anzahl produziert.

TANTOCOSI EXKLUSIV Ergänzt wird das Sortiment durch Accessoires des Labels Tantocosi, Mode von Oscalito und Domani sowie den exklusiven Düften Carthusia Profumi di Capri. Die Schmuckstücke von Tantocosi gibt es in der

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ganzen Schweiz exklusiv bei Tooché Zurich zu kaufen. Und auch die italienischen Modelabel Oscalito und Domani findet man in der Stadt Zürich nur bei Tooché. Das gesamte Angebot ist auch im Onlineshop www.tooche.ch erhältlich.

RENT A DRESS Ob für ein elegantes Dinner, eine Cocktailparty oder für eine Hochzeit – für manche Anlässe darf es etwas Exklusives sein. Ein Designerkleid, das genau zum Anlass passt, jedoch kein Vermögen kostet. Bei Tooché Zurich können Kundinnen Kleider und Accessoires von namhaften Designern mieten. Im Angebot sind Kleider von Versace, Jil Sander und Christian Lacroix sowie Taschen von Gucci, Chanel, und Hermès, um nur einige zu nennen.

ÜBER DIE DESIGNERIN Die gebürtige Walliserin Genevieve Monnet ist international aufgewachsen. Die grösste Zeit ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie in der Modehauptstadt Paris. Schon als junges Mädchen entdeckte sie ihre kreative Ader. Sie nähte Kleidchen für ihre Puppen, war als Theater­ dekorateurin tätig und malte. Nach dem Studium an der Ecôle du Louvre startete sie ihre erfolgreiche Karriere in der Modebranche. Sie war ­Geschäftsführerin von grossen Modehäusern und hat als Personal Stylist in Paris, New York, Los Angeles und Wien gearbeitet. Zurück in der Schweiz gründete sie die Fashion Retail Agentur Agencyswiss. Mit Tooché Zurich eröffnet sie nun den ersten Store in Zürich. Weitere Standorte sind geplant.

: : TOOCHÉ STORE ZURICH Strehlgasse 3 CH-8001 Zürich Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 18.30 Uhr Samstag 09.30 bis 17.00 Uhr : : WWW.TOOCHE.CH : :

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: : ST YLE N E WS LIMITED EDITION HERITAGE FABER CASTELL Die «Limited Edition Heritage» ist eine Hommage an das Ehepaar Ottilie und Alexander Graf von Faber-­ Castell, die das Faber-Castellsche Schloss ­A nfang des 20. Jahrhunderts aufwändig umbauen und erweitern liessen. Das eindrucksvolle Design des Damen- und Herrenzimmers, ihr aussergewöhnlicher kunsthandwerklicher Anspruch sowie die klugen und feinsinnigen Persönlichkeiten von Ottilie und Alexander inspirierten zu den luxuriösen Füllfederhaltern dieser limitierten Kollektion.

FARBEDELSTEINE VON TÜRLER UHREN & JUWELEN Es ist die Farbe, die in der Beurteilung eines Edelsteines an erster Stelle steht. 50 Prozent seines Wertes gehen auf Intensität und Seltenheit seiner Farbnuance zurück. Blutrote Rubine, intensiv grüne Smaragde, tiefblaue Saphire oder Aquamarine in den Blautönen der sieben Weltmeere sind nur einige der ­b ekanntesten Vertreter. Die Welt der Farbedelsteine ist so vielfältig wie das Spektrum ihrer Farbpalette. Und sie stehen bei Schmuckliebhabern hoch im Kurs – als zeitlos schöne Steine von bleibendem Wert. Wer ein Stück erwerben will, legt Wert auf Fachkompetenz und vertrauensvolle Beratung. Das Traditionshaus Türler Uhren & Juwelen gehört hierfür zu einer der ersten Adressen in der Schweiz und stellt die eigene Expertise aktuell mit ­einzigartigem Granatschmuck unter Beweis.

A-DERMA – NATÜRLICHKEIT UND DERMATOLOGISCHE EXPERTISE

JUNGHANS – NOSTALGIE AM HANDGELENK Inspiriert von den Oldtimern aus den 1930er Jahren, bringt die Meister Driver Handaufzug deren Charme und Ästhetik ­gekonnt zum Ausdruck.

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Wir alle – ob Kind, Frau oder Mann – haben an ei­ nem Punkt im Leben fragile Haut. Nun ist A-Derma – Dermatologischer Jungpflanzenextrakt für fragile Haut – aus Frankreich, neu auch in der Schweiz erhältlich und vereint die Natürlichkeit des Rhealba® Oat und dermatologische Expertise. A-Derma ist der einzige Pflanzen basierte Dermokosmetik Brand und für alle Hauttypen geeignet, besonders aber für Menschen mit trockener, empfindlicher und zu Irritation neigender Haut. 24 Prozent der europäischen Bevölkerung leidet unter Hauttrockenheit oder Juckreiz, was oft als fragile Haut bezeichnet wird. 100 Prozent aller Europäer sagen, dass sie von Zeit zu Zeit spröde Haut haben. Fragile Haut hat viele Ursachen. Dies kann eine Frage von natürlich trockener Haut, noch nicht reifer Babyhaut oder langsam regenerierender Haut von Senioren sein. Manchmal können auch äussere Stressfaktoren wie Umweltverschmutzung, Klima oder ästhetisch dermatologische Behandlungen fragile Haut hervorrufen. Unabhängig von der Ursache ist die Hautbarriere empfindlicher und schneller beschädigt. Zudem ist die Haut leichter gereizt. A-Derma hat es sich zur Aufgabe gemacht, Beautyprodukte zu entwickeln, welche beruhigend und reparierend wirken und die fragile Haut wieder in die Balance bringen. Die Dermokosmetik-Marke setzt auf Natürlichkeit und dermatologische ­E xpertise. So basieren die Produkte auf dem ­R healba® Oat aus Terre d’Avoine.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


ST YLE N E WS : : COLUMBIA WO5530 FLASH FORWARD DOWN HOODED Wenn das Wetter langsam kälter wird, wird Sie diese superleichte Daunenjacke mit einrollbarer Kapuze und 650er Füllkraft gemütlich warm halten. Die nicht-­vernähte verstärkte Steppausführung verringert das Eindringen von Wasser und hält alles an seinem Platz. Das gibt der Jacke auch eine moderne, schlanke und glatte Ästhetik. Perfekt für milde Winter oder als eine zusätzliche Schicht an kälteren Tagen.

COLUMBIA WL1059 FLASH FORWARD HOODED DOWN JACKET Wenn das Wetter langsam kälter wird, kann Sie diese leichtgewichtige Daunenjacke mit Kapuze und 650er Füllkraft, die auch eingepackt werden kann, gemütlich warm halten. Die nicht-vernähte verstärkte Steppausführung verringert das Eindringen von Wasser und hält die Daunenfedern an ihrem Platz. Das gibt der Jacke auch eine moderne, schlanke und glatte Ästhetik. Perfekt für milde Winter oder als ei ne zusätzliche Schicht an kälteren ­Tagen. Daunenisolierung mit 650er Füllkraft – Wasserabweisender Stoff – verpackbar.

SCHWEIZ COLUMBIA AM7453 SILVER RIDGE LONG SLEEVE SHIRT Durch seinen UPF 40 Sonnenschutzfaktor und das feuchtigkeitsregulierende Material, das Sie den ganzen Tag frisch halten wird, ist dieses Hemd perfekt für lange, abenteuerliche Tage in der Sonne. Ob beim Klettern, Reisen oder Wandern, machen Sie das Beste aus Ihrem Tag. – Omni-Wick™ feuchtigkeitsregulierendes Material – Omni-Shade™ Sonnenschutzfaktor UPF 40 – Sicherheitsbrusttasche mit Reißverschluss.

GOLDWIN SKIWEAR KOLLEKTION 16 / 17 Bewegungsfreiheit, Leichtigkeit und gleichzeitig warm zu haben ist möglich. Die Kollektion Winter 2016 / 17 wurde so konzipiert, dass die Kleidungsstücke leicht sind, ohne an Wärme einzubüssen. Der hohe Anspruch an den Komfort ist stets fühl- und erlebbar. Goldwin präsentiert das Hochwertigste aus den beiden Welten Fashion und Funktion. Gegen Nässe, gegen Kälte und für ein dauerhaft ­geschütztes, wohliges, warmes Gefühl bei i­ solierter Oberbekleidung hat GORE® die THERMIUM™ Produkte entwickelt. Mit diesem neuen Ansatz ist es möglich, das Wärmefutter der Bekleidung vor Nässe von aussen zu schützen und es damit trocken zu halten. Nur eine trockene Isolierung ist eine gute Isolierung! GORE® THERMIUM™ Produkte sorgen dafür, dass eine «warme Jacke» auch bei Schnee- oder Nieselregen das bleibt, weswegen man sie ­a ngezogen hat: warm! Sei es bei OutdoorAktivitäten, auf dem winterlichen Weg ins Büro oder bei einem stilvollen Weihnachtsmarktbummel.

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

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: : ST YLE

ENTRE DEUX STELLT SICH INS SCHAUFENSTER

Eröffnung von Premium Donna an der Rämistrasse 17

DER ZÜRCHER SPEZIALIST FÜR INTERNATIONALE DESIGNERMODE ENTRE DEUX ERÖFFNETE AN PROMINENTER PASSANTENLAGE, AN DER RÄMISTRASSE 17 AUF 400 QUADRATMETERN DIE PREMIUM DONNA – DAS STAMMHAUS AN DER NEBENAN GELEGENEN WALDMANNSTRASSE 10 WURDE ZU PREMIUM UOMO.

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iese Schaufenster: 25 Meter breit, gefühlte 5 Meter hoch. Diese Lage: zwischen Bellevue und Zürcher Kunsthaus, zwischen pulsierendem Verkehrsknotenpunkt am See und der Inspiration von Kunst- und Schauspielhaus. Dort, an der Rämistrasse 17, eröffnete die Entre Deux AG kürzlich ihren neuen Store Premium Donna.

«Für uns ist das ein Schritt ans Licht», sagt Entre Deux-Gründer Florian Schoch und seine Partnerin, «gewissermassen ein ‹Going public› nach drei Jahrzehnten als Spezialverkäufer von internationaler Designermode.» In der Tat. Schoch begann auf dem Flohmarkt. Dann baute er an der Waldmannstrasse 10 seine ENTRE DEUIX auf, entwickelte sich zum

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Geheimtipp für internationale Designermode für sie und für ihn – von A wie Allegri bis Z wie Zoe Karssen kommen hier – unter anderem – Unikate von Top-Brands und internationale Top-Marken unter die Kundschaft. Der bisherige Standort Waldmannstrasse 10 wurde nun zu Premium Uomo. Und die nur ein paar Schritte entfernte Rämistrasse 17 wurde zum grossen Schaufenster für Premium Donna. Vom Tram, vom PKW, vom Velo oder auch zu Fuss werden sie für alle sichtbar sein: die Unikate und Top Labels für die Frau, die in diesen Schaufenstern ab sofort inszeniert werden. Solche wie Cavalli, Dondup, Ftc, Gimos, Leonardo, Max Mara, Parajumpers, René Lezard, Rossignol, St. Emile oder Wallmann.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


ST YLE : :

Das Materialangebot der ENTRE DEUX AG besteht aus einem raffinierten Mix von Unikaten (= Prototypen) bekannter Designer und preisleistungsstarker Basics. Prinzipiell bietet ENTRE DEUX lockeren Business- und Freizeitlooks für Damen und Herren an, aber auch exklusivere Mode bis hin zur glamourösen Abendgarderobe. Für die erfolgreichen Schweizer Modeagenturen und Mode-Händler ist die ENTRE DEUX AG nach wie vor ein beliebter Kanal, ihre Ware auf zweitem Wege an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Die ENTRE DEUX AG beschäftigt zurzeit 12 Mitarbeiter / Innen, inklusive Lernende und ausgelagertes Schneideratelier.

: : ENTRE DEUX GIBT ES AN FOLGENDEN STANDORTEN: Entre Deux Premium 1, Waldmannstr.10, ZH1 Spezialverkauf von Herren-Designermode Entre Deux Premium 2, Rämistr.17, ZH1 Spezialverkauf von Damen-Designermode Entre Deux Outlet, Theaterstr.8, ZH1 Designermode zu Spezialpreisen Entre Deux Turbo Thalwil, Gotthardstr.13 Zentrallager- Verkauf, Entsorgung Restposten Entre Deux TurboFlex irgendwo Raum ZH Sporadischer Promo- Akquise- Spezialverkauf info@entredeux.ch Öffnungszeiten ENTRE DEUX Premium 1 und Premium 2: Mo / Di / Mi / Fr 10.00-18.30 Uhr 12.00-20.00 Uhr Do 10.00-20.00 Uhr 12.00-22.00 Uhr Sa 10.00-18.00 Uhr : : WWW.ENTREDEUX.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

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© Johan Persson

Freddy Burger Management

MUSICAL-­HIT «MARY POPPINS» ERSTMALS IN DER SCHWEIZ

2017 FEIERT DAS PREISGEKRÖNTE MUSICAL «MARY POPPINS» PREMIERE IN DER SCHWEIZ. DIE ENGLISCHSPRACHIGE INSZENIERUNG VERWANDELT DAS THEATER 11 ZÜRICH WÄHREND SIEBEN WOCHEN IN EINE ZAUBERHAFTE WELT.

Das Musical «Mary Poppins» basiert auf den Geschichten von P. L. Travers und dem Walt Disney Film von 1964, der mit fünf Oscars ausgezeichnet wurde. «Mary Poppins» ist eine Co-Produktion von Disney und Cameron Mackintosh, und das Drehbuch schrieb der Oscar-­ Preisträger Julian Fellowes. Die zeitlosen Melodien und Ohrwürmer wie «Supercalifragilisticexpialidocious», «Jolly Holiday» und «Feed the Birds» stammen aus den Federn von Richard M. Sherman und Robert B. Sherman. Die Bühnenproduktion «Mary Poppins» feierte 2004 ihre Premiere am Londoner West End, tourte anschliessend durch die halbe Welt und begeisterte dort über zwölf Millionen Menschen.

: : MUSICAL «MARY POPPINS» IN ZÜRICH Theater 11 Zürich, 1. Februar bis 19. März 2017 Dienstag und Mittwoch, jeweils 18.30 Uhr Donnerstag und Freitag, jeweils 19.30 Uhr Samstag, 14.30 und 19.30 Uhr Sonntag, 13.30 und 18.30 Uhr Sprache englische Originalversion Vorverkauf Ticketcorner 0900 800 800 (CHF 1.19/Min) sowie übliche Vorverkaufsstellen und www.ticketcorner.ch : : WWW.MUSICAL.CH : :

© Johan Persson

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as Musical «Mary Poppins» erzählt die Geschichte des weltweit beliebtesten Kindermädchens. Die Eltern der ­Familie Banks haben ihre Kinder Jane und Michael nicht mehr unter Kontrolle und sehen sich gezwungen, ein neues Kindermädchen zu suchen. Aus dem Nichts taucht eine geheimnisvolle, junge Frau namens Mary Poppins auf. Auch wenn sie etwas ­sonderbar wirkt, ist die Familie überzeugt, die richtige Person gefunden zu haben. Mit Mary Poppins erleben Jane und Michael magische und unvergessliche Abenteuer. Die Erwachsenen erkennen bald, dass das Kindermädchen nicht nur ihren Kindern wohltut.

Vom 1. Februar bis 19. März 2017 wird der Musical-Hit «Mary Poppins» nun erstmals in der Schweiz, im Theater 11 in Zürich, zu erleben sein. Das international renommierte und mehrfach ausgezeichnete Kreativ­ team um «Mary Poppins» wird angeführt von Theater- und Filmregisseur Richard Eyre. Regie für die internationale Tourproduktion führt James Powell mit der von Geoffrey Garratt originalen Choreografie, die ­Orchestrierung ist von William David Brohn.

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


LIVING : : MUMMENSCHANZ – «YOU & ME» Ab Dezember 2016 gehen Mummenschanz mit der neuen Bühnen­ show «you & me» auf Schweizer Tournee. Es ist ein Programm, das lustig, melancholisch, romantisch, dramatisch und spannend sein kann. «you & me» entstand unter der Leitung von Gründungsmitglied Floriana Frassetto und ist wie geschaffen für Mummenschanz, die auf unnachahmliche Weise den menschlichen Alltag darstellen und damit Millionen Menschen auf der ganzen Welt unterhalten – ohne Worte oder Musik, nur mit ruhigen Handlungen und wenigen Requisiten etwas zeigen, das in seinen Bann zieht. Datum: vom 29. November bis 18. Dezember 2016 im Theater 11 Zürich

© Nilz Boehme

: : WWW.MUMMENSCHANZ.COM : :

«WEST SIDE STORY» Jeden Moment bereit zu explodieren, tanzen die coolen Jungs der Upper West Side von New York City mit ihren heissen Mädchen – die Luft flirrt im Rhythmus von Mambo und Rock ’n’ Roll, von Jazz, wo Liebe blind macht für alle Hindernisse. Joey McKneelys preisgekrönte Inszenierung von «West Side Story» ist eine Geschichte vom Hass zweier verfeindeter Lager und der Liebe zweier junger Menschen, deren Glück im New Yorker Grossstadtdschungel zerbricht. Datum: vom 3. bis 15. Januar 2017 im Theater 11 Zürich

© Philippe Fretault

: : WWW.MUSICAL.CH/WEST-SIDE-STORY : :

«IRISH CELTIC» In «Irish Celtic» erzählt der Besitzer des irischen Pubs in zahlreichen witzigen Anekdoten von der Geschichte Irlands, vom keltischen Ursprung bis in die heutige Zeit. Das «Irish Celtic»-Ensemble besteht aus einigen der besten Tänzerinnen und Tänzer und bietet eine Spannweite vom traditionellen Sean-nós bis zum modernen irischen Stepp­ tanz. Dabei wird es von Live-Musikern mit traditionellen Instrumenten wie Dudelsack, Geige, Akkordeon und Flöte begleitet. Ein Abend im «Irish Celtic» ist ein Spiegel der irischen Seele: mitreissend und trunken vor Lebenslust. Datum: vom 18. bis 23. April 2017 im Theater 11 Zürich : : WWW.MUSICAL.CH/IRISH_CELTIC : :

«EVITA» Der beispiellose Werdegang der argentinischen Präsidenten-Gattin Eva Perón von einem einfachen Land-Mädchen zur Ikone einer ganzen ­Nation inspirierte Andrew Lloyd Webber und Tim Rice in den Sieb­ zigerjahren zu ihrem Musical-Erfolg «Evita». Das Werk, das heute zu den bekanntesten der Musical-Geschichte zählt, begeistert neben seiner mitreissenden Handlung durch Webbers Kompositionen, allen voran die Ballade «Don’t Cry for Me Argentina». 2017 ist das Musical mit einer neuen Starbesetzung aus dem Londoner West End, einem heraus­ ragenden Orchester und opulenter Ausstattung in Zürich zu erleben. Datum: vom 25. bis 30. April 2017 im Theater 11 Zürich : : WWW.MUSICAL.CH/EVITA : :

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: : LIVING

BIZEPS, BIER UND HAARAUSFALL

Bliss, die erfolgreiche A-Cappella-Band

WAS TREIBT DEN MANN VON HEUTE AN? SIND ES NOCH IMMER FUSSBALL, BIER UND SEX? ODER IST EIN ECHTER MANN HEUTE NUR, WER VOLLBART TRÄGT, ZIGARREN RAUCHT, POKERT UND EIN HAUS GEBAUT HAT? DAS NEUESTE PROGRAMM HEISST MANNSCHAFT UND STELLT DAS MANNSEIN MIT ALL SEINEN FACETTEN IN DEN MITTELPUNKT. INTERVIEW MIT BLISS von Urs Huebscher

Geschäftsführer: Ihr neues Bühnenprogramm heisst «Mannschaft». Um was geht es darin? Tom: Die Betonung liegt hier klar auf der ersten Silbe «Mann». Was treibt den Mann von heute an? Welche Tücken muss er im ganz gewöhnlichen Alltag meistern? Soll er nun den Bart wachsen lassen und ein Haus bauen oder doch lieber glattrasiert einen veganen Smoothie zubereiten? Lukas: Auf diese und viele andere Fragen liefert unsere neue Show Antworten. Und wie bei BLISS üblich, singen und tanzen wir, dass sich die Balken biegen. Wie lange dauert es, so ein Programm auf die Beine zu stellen? Lukas: Alles in Allem rechnen wir von der ersten Idee bis zur ersten Aufführung ungefähr mit einem Jahr Entwicklungszeit. Wir müssen die Songs und die Sketche schreiben, diese proben und choreografieren, das Kostüm- und Bühnendesign entwerfen und umsetzen, da kommt schon so einiges an Arbeit auf einen zu. Aber es macht unheimlich Spass, diese Arbeit zu machen.

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Woher nehmen Sie die Ideen – sind die aus dem realen Leben ge­ griffen? Tom: Das Leben selbst liefert die beste Comedy! Unsere Stärke ist es, Alltägliches zu persiflieren und Momente zu zeichnen, die jeder selbst aus seinem Alltag auch kennt. Diese tauschen wir dann bei einer gemütlichen Jassrunde aus. Lukas: Genau. Was wir fünf Blisser lustig finden, gefällt auch unserem Publikum. Mit dieser Taktik sind wir bis jetzt immer sehr gut gefahren. Machen Sie für Ihr Publikum einen Seelenstriptease oder spielen Sie mit Klischees? Tom: Wie bei einer guten Marinade kommt es auch hier auf die Mischung an. Wobei man diesmal sagen kann, dass wir wohl doch etwas mehr von uns selbst preisgeben als in unseren bisherigen Programmen. Lukas: Das liegt wohl auch daran, dass wir alle Männer sind und uns somit automatisch mit Themen aus unserem Leben beschäftigen.

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Wann ist denn ein Mann ein richtiger Mann? Lukas: Den richtigen Mann gibt es für mich eigentlich nicht – und genau das macht es ja für die Männer so schwierig! Was gilt denn jetzt für ihn? Tom: Soll er seiner Herzdame jetzt die Türe aufhalten oder nicht? Macht er’s, fühlt sie sich vielleicht fremdbestimmt und wird sauer. Macht er es nicht, fehlen ihm die Manieren. Ja, was denn jetzt? Wieviel «Bub» steckt auch noch in einem erwachsenen Mann drin? Tom: Die Frage müsste bei mir wohl lauten: Wie viel Mann steckt auch noch in einem erwachsenen Buben drin? Lukas: Ich glaube, wir sprechen für alle Männer, wenn wir sagen: Es gibt für uns nichts Schöneres, als das Kind im Manne rauszulassen. Allerdings kommt es immer auf die Situation an. Am Vorstellungs­gespräch ist das eher nicht zu empfehlen. Was treibt Sie als Mann an – immer noch Fussball, Bier und Sex? Tom: Ja, ganz klar. Aber nicht nur. Der Mann von heute mag auch Fahrräder mit nur einem Gang, enge Hosen mit Löchern. Warum, weiss ich aber auch nicht. Was machen Männer besser als Frauen? Lukas: Einhändig Liegestütze machen und einkaufen. Und was schlechter? Tom: Schmerzen ertragen. Wenn ein Mann erkältet ist, glaubt er automatisch, sterben zu müssen. Um was beneiden Sie die Frauen? Tom: Um ihr Aussehen. Sie gefallen mir einfach viel besser als Männer. Wie ist es mit 5 Männern auf Tour zu sein – eine einzige Party oder gibt es auch «Zickenkriege»? Tom: Zickenkrieg gibt es bei uns nicht. Wir hauen zu. So wie früher der Neandertaler. Lukas: Im Ernst: Gerade in intensiven Probephasen ist es normal, dass man(n) nicht immer einer Meinung ist. Da wird teilweise schon recht – sagen wir mal, intensiv – diskutiert. Wir pf legen aber einen extrem freundschaftlichen Umgang miteinander und lästern nur über den­jenigen, der gerade auf der Toilette ist.

LIVING : : Mit Liebe fürs Besondere Vinoversum zieht Trouvaillen in kleineren Auflagen den Massenprodukten vor. Den Einzug ins Sortiment – das exklusiv aus Eigenimporten besteht – schaffen nur Produkte, die mit gekonntem Handwerk, Raffinesse und Leidenschaft erzeugt worden sind. Jedes einzelne muss die erfahrenen Geschmackssinne der Vinoversum-Gründer Pascale und Adrian Gatti zu 100 % überzeugen. Und erst wenn sie damit auch den Geschmack ihrer Kunden treffen, sind sie richtig zufrieden. «Was der Applaus einem Künstler bedeutet, ist für uns ein Mmh! aus einem glücklichen Mund». Adrian und Pascale Gatti, Inhaber Vinoversum

Sind Groupies bei Ihnen ein Thema? Lukas: Ja, aber wir nennen sie liebevoll Fans. Uns freut es immer wieder extrem, wenn wir sehen, wie oft, die Leute an unsere Shows kommen. Gerade auch in Deutschland fahren einige Fans hunderte von Kilometern für eine Bliss Show. Unglaublich. 5 Köpfe – mindestens 5 Meinungen – Wie finden Sie einen Konsens? Tom: Falls es mal gar keinen Konsens geben sollte, lassen wir unseren Manager entscheiden. Lukas: Das funktioniert immer, da er mit ein paar Bier relativ leicht zu bestechen ist. Sie haben als Freunde Bliss gestartet. Ist es schwierig bei so viel Erfolg und nach so langer gemeinsamer Zeit Freunde zu bleiben? Lukas: Überhaupt nicht. Wir kennen uns gegenseitig so gut, dass wir ganz genau wissen, wie jeder einzelne tickt. Tom zum Beispiel kann wunderbar austeilen und sehr schlecht einstecken. Tom: Und Lukas kann als hochdekorierter Korporal der Schweizer Armee wunderbar ... Moment! Was hast du da grad gesagt? Sie machen A-Cappella-Comedy – Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht? Lukas: Letzten Samstag nach einem Privatkonzert. Da haben wir «Man in the Mirror» gesungen und später beim Losfahren war dann plötzlich die Säule des Parkhauses «in the Mirror», also im Rückspiegel. : : WWW.BLISS.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00-12.00/14.00-18.30 Uhr Samstag 9.00-16.00 Uhr Vinoversum A. Gatti AG · Tösswiesenstrasse 8 CH-8413 Neftenbach · Telefon 052 213 00 20 info@ vinoversum.ch · www.vinoversum.ch

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: : LIVING N E WS ZÜRICH CALLING: MYCS ERÖFFNET SHOWROOM IN ZÜRICH

SWISSFIRECUBE ® GARDEN Mit swissfirecube präsentiert Ganz Baukeramik AG echte Handwerks­ arbeit – entwickelt, gestaltet und produziert in heimischer Manufaktur. Die Kollektion überzeugt mit geradlinigem Design, welches das Feuer perfekt in Szene setzt. Der swissfirecube garden bietet eine innovative Lösung für den Outdoor-Bereich. Was gibt es Schöneres als ein gemütliches Abendessen mit Freunden und Familie vor einem knisternden Feuer? Der swissfirecube garden ist der perfekte Begleiter. Er ist das formschöne und praktische Multitalent unter den Feuerschalen und Grillskulpturen! Er integriert sich perfekt in die moderne Gartenarchitektur oder in die urbane Dachterrasse. Ob ein Ambientefeuer vor, während oder nach dem Essen — der swissfirecube ist eine stimmungsvolle und wärmende Alternative zu einer herkömmlichen Feuerschale.

mycs steht für individualisierbare Möbel, die in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Das Berliner Start-up ist auf Erfolgskurs. Nach Showroom-Eröffnungen in Hamburg, Berlin und München betreibt mycs nun auch ein Ladenlokal im Zürcher Seefeld. mycs.com wurde 2014 von Christoph Jung und Kachun To in Berlin gegründet und hat den Nerv der Zeit getroffen. Bei mycs können individualisierte Möbelstücke ganz einfach online selbst designt werden – Esstische, Schreibtische, Couchtische, Regale, Sideboards, Kommoden und neu auch Kleiderschränke. Mit dem innovativen mycs-Konfigurator können alle Möbel nach eigenen Vorlieben und individuellen Raumvorgaben gestalten werden. Innerhalb einer Woche werden diese dann direkt nach Hause geliefert – eine echte Innovation im personalisierten Möbelmarkt. mycs hat den Home-Bereich revolutioniert und den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts angepasst. «Das gelingt mit einem Angebot, das modern, verbrauchernah und innovativ ist und somit perfekt in unsere Zeit passt», sagt mycs Mitgründer Kachun To. mycs setzt neben maximaler Individualität auf hochwertige Materialien – für die Produktion werden ausschliesslich FSC zertifizierte Hölzer verwendet. Zudem verwendet mycs nur Lacke und Beschläge, die aus Deutschland oder der Schweiz kommen. mycs ist derzeit auf Expansionskurs: Nach Showroom-­ Eröffnungen in Hamburg, Berlin und München in diesem Jahr erobert das dynamische Unternehmen nun auch Zürich. Der Showroom im Seefeld bietet eine stylische und inspirierende Wohnatmosphäre. Die fachkundigen Interior Berater stehen für Rat bereit.

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LIVING : : Med & Motion

WO DER FUSSBALLPROFI AUF DEN NACHBARN TRIFFT

CLAUDIO GASSER IST JUNG, DYNAMISCH UND EXPERTE IN SACHEN BEWEGUNG. IN SEINEN PHYSIO­ THERAPIE-CENTREN «MED & MOTION» IST MAN IN GUTEN HÄNDEN UND WIRD BEIM TRAINING PROFESSIONELL UNTERSTÜTZT.

INTERVIEW MIT CLAUDIO GASSER, INHABER

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err Gasser, wie kamen Sie dazu, med & motion zu gründen? Es war für mich immer schon das Ziel, ein Center zu eröffnen, in dem der Profisportler und der Nachbar ­zusammentreffen. So ist es zum Beispiel das Ziel, bei der Betreuung die Infrastruktur zu bieten, die sonst nur der Profi kennt. Denn die Rehabilitation eines Hobbysportlers ist für uns gleichwertig wie die eines Profi-Sportlers. Zu unseren Patienten zählen nicht nur Vereine, wir betreuen auch viele Einzelpersonen mit allgemeinen Schmerzen. Gerade nach schwierigen Operationen kann med & motion Patienten dank einmaliger Infrastruktur besser und schneller wieder zurück in den Alltag bringen.

TSG Hoffenheim (Bundesliga) oder auch Armando Sadiku, Profifussballer beim FC Zürich, absolvieren beide bei uns ein Zusatztraining. Armando macht auch Rehabilitation. Zudem trainiert der Eishockeyclub Kloten bei uns während des Sommers zur Saisonvorbereitung. Aktuell expandieren Sie gerade nach Bern und St. Gallen. Wie sieht die Zukunft aus? Das Ziel von med & motion ist es, in der ganzen Schweiz Center aufzubauen, wo wir unser einzigartiges Angebot anbieten können. Wir haben 2013 in Zürich gestartet. Im März 2016 wurde die Filiale in Aarau eröffnet und nun folgen per November 2016 Bern und St. Gallen. Ziel ist es, bis 2020 acht bis zehn Center in der ganzen Schweiz zu haben. So können wir Kunden und Sportlern unsere Dienstleistungen, Infrastruktur und Know-How schweizweit anbieten.

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Was sind die häufigsten Probleme, weshalb Patienten zu Ihnen kommen? Das ist sehr unterschiedlich. Reguläre Kunden kommen meist mit Rückenschmerzen, Knie- und Hüftproblemen. Aber auch nach Opera­ tionen wie beispielsweise Kreuzbänder, Meniskus oder Gelenkprothesen. Sportler kommen vor allem nach Kreuzband-Operationen zu uns, da wir als Experten in diesem Bereich die perfekte Infrastruktur haben. In ­unseren Centren gibt es zum Beispiel das Alter-G Laufband (Anti Gravity), auf welchem man das eigene Körpergewicht reduzieren und so schneller wieder joggen kann. Oder auch die Kältekammer (Ganz Körper Kälte Therapie) in Zürich und in St. Gallen, in welcher man bei -85 °C die Regeneration des Körpers beschleu­ nigen kann.

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Sie betreuen auch bekannte Sport­ ler, welche sind das? Ja, bei uns gehen einige Profis ein und aus. Einige darf ich auch stolz nen­ nen: Steven Zuber, Profifussballer beim

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Was genau bieten Sie an? Wir bieten diverse therapeutische Massnahmen der Physiotherapie und der Sportphysiotherapie an. Zudem sind wir auch ein Rehabilitations-­ Center, das sich vor allem auf die Knierehabilitation nach Operationen spezialisiert hat. Dafür haben wir in unseren Centren spezielle Knie-­ Geräte, die kaum andere Physiotherapeuten haben. Auch kann man bei uns eines von den exklusiven Fitnessabos auch ohne Therapiestunden lösen, diese Mitgliedschaften sind auf 250 Stück begrenzt. Dabei setzen wir auf eine hohe Qualität der individuellen Trainingspläne.

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: : LIVING

EINE INSTITUTION FEIERT JUBILÄUM

85 Jahre Wohnbedarf

AUS DER SCHWEIZER DESIGNGESCHICHTE IST WOHNBEDARF NICHT WEGZUDENKEN. DAS 1931 GEGRÜNDETE TRADITIONSUNTERNEHMEN HAT SICH IM LAUFE DER ZEIT ZU EINER MARKE, EINER PHILOSOPHIE ENTWICKELT. DIE FORDERUNG, QUALITÄT MIT FUNKTION UND FORM ZU VEREINEN IST SEITDEM STETS EIN ­UNVERRÜCKBARER WERT FÜR WOHNBEDARF GEWESEN. AUCH DAS BEREITS DAMALS FORMULIERTE CREDO DER EINHEIT VON MENSCH, RAUM UND MÖBEL GILT AUCH HEUTE UND MORGEN NOCH UNVERÄNDERT. IM JANUAR 2016 HAT WOHNBEDARF ZÜRICH DEN WOHNBEDARF BASEL ÜBERNOMMEN. DIE ZWEI IMMER GETRENNT GEFÜHRTEN FIRMEN SIND NEU UNTER EINEM DACH VEREINT.

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or 85 Jahren traten der Kunsthistoriker Sigfried Giedion, der Architekt Werner Moser und der Kaufmann Rudolf Graber an, um dem interessierten Publikum eine neue Art von Möbeln anzubieten, die im Einklang mit der gesellschaftlichen Auf bruchsstimmung der späten 1920er-Jahre standen. wohnbedarf bietet heute renommierte Möbelkollektionen nationaler wie internationaler Hersteller an und profiliert sich mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen in den Bereichen Innenarchitektur, Planung und Gesamteinrichtungen. Zur Feier des 85-jährigen Jubiläums wird eine limitierte Neuedition des bekannten UPW-Servierwagens von Ulrich P. Wieser herausgebracht.

ERFOLG DANK VISIONÄRER IDEEN GROSSER ARCHITEKTEN Der traditionsreiche wohnbedarf mit dem bekannten Showroom an der Talstraße 11-15 direkt hinter dem Paradeplatz in Zürich feiert in diesem Jahr sein 85-jähriges Bestehen und blickt dabei auf eine lange Geschichte zurück. Von Anfang an hatte wohnbedarf eigene Designermöbel im Portfolio, die für den Auf bruch in die Moderne standen und heute als Klassiker gelten. Die Entwürfe stammten von großen Meistern wie Alvar Aalto, Marcel Breuer, Le Corbusier oder schon damals von Max Bill, der unter anderem auch das Logo sowie zahlreiche Anzeigen und Grafiken für wohnbedarf entwarf. In diesen ging die Bewerbung der Produkte immer einher mit der Vermarktung eines Lebensstils, dem «befreiten Wohnen». Das anfängliche Sortiment, das seit 1933 in den von den Architekten Marcel Breuer und Robert Winkler gestalteten Verkaufsräumen an der Talstraße angeboten wurde, wie zum Beispiel zahlreiche Entwürfe aus Stahlrohr, war für die damalige Zeit noch sehr ungewöhnlich. Doch mit Kriegsende änderten sich die Bedürfnisse und der Geschmack der Kunden. Diesen kam man in der Talstraße unter anderem mit minimalistischen, durch das Bauhaus geprägten Möbeln von Max Bill sowie dem Zusammenschluss mit der jungen amerikanischen Firma Knoll nach. Nachdem 1958 die Schweizer Lizenz für die Knoll-­ Büromöbel übernommen wurde,

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LIVING : : entstand eine Engros-Abteilung, die wiederum später zu «wb form» wurde. Die Schwesterfirma von wohnbedarf produziert und vertreibt heute weltweit hochwertige Reeditionen sowie zeitgenössisches Design von nam­haften Designern und Architekten, darunter nach wie vor die Klassiker von Max Bill und Ulrich P. Wieser sowie die Carta Collection des japanischen Stararchitekten Shigeru Ban.

ZEITGEMÄSSE LÖSUNGEN ANBIETEN, TRENDS HERAUSFILTERN Arbeiten und Wohnen werden immer mehr durch Dynamik und Flexibilität gekennzeichnet, was weit über die bestehenden Organisationsund Gebäudestrukturen hinausgeht. Das Unternehmen wohnbedarf, das bereits in den 1960er-Jahren seine Tätigkeit auf den Bürobereich ausdehnte, öffnet sich bewusst diesem Wandel und versteht sich als Anbieter von zeitgemäßen Antworten auf aktuelle Fragen zur Gestaltung der Umwelt. Entscheidend für den Erfolg sind neben Fachkompetenz auch Sozial­kompetenz und eine Offenheit zur modernen Gestaltung des Lebensraums. Das Leistungsportfolio von wohnbedarf erstreckt sich von der Beratung über die vollständige Planung – darunter Büro-, Wohnungs- und Einrichtungsplanungen sowie komplexe Gebäudeund Nutzungsanalysen – bis zur Lieferung und Montage, auf Wunsch bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Die hochwertigen Kollektionen wie zum Beispiel von Cassina, Knoll, Minotti, Thonet, Thut, USM, Vitra, Embru oder ClassiCon zeugen von einer langjährigen Tradition, beste Qualität mit innovativen Ideen zu vereinen. Im April 2014 hat die dänische Design-­Marke Fritz Hansen bei wohnbedarf Zürich den ersten «Republic of Fritz Hansen Store» in der Schweiz eröffnet.

ZÜRICH UND BASEL VEREINT Das aktuellste Kapitel der Firmengeschichte begann im Januar 2016, als die wohnbedarf AG Zürich die nur ein Jahr später in Basel gegründete Firma mit gleichem Namen übernahm. Die über 80 Jahre völlig autonom geführten Unternehmen hatten von Anfang an eine sehr ähnliche Ausrichtung und kooperierten schon seit einiger Zeit in bestimmten Bereichen. Der Zusammenschluss vereint zwei der führenden Händler renommierter Top-Marken und Designklassiker für Wohnen und Office, die zudem beide zu den erfolgreichsten Schweizer Firmen im Bereich Gesamteinrichtungen, Innenarchitektur und Planung zählen. Geführt wird das Unternehmen heute von der Familie Messmer, die 2008 die Geschäfts­ leitung vom langjährigen Inhaber Toni Wicki übernahm. In 2016 löste sie außerdem die Leitung von wohnbedarf Basel von Ursula und Bruno Maurer ab, die das Geschäft über 27 Jahre erfolgreich geführt haben.

LIMITIERTE REEDITION EINES KLASSIKERS ZUM 85 -JÄHRIGEN JUBILÄUM

im Herbst auf eine limitierte Neuauflage des UPW-Servierwagens von Ulrich P. Wieser freuen. Der Designer begann bereits 1955 seine Arbeit für wohnbedarf und entwarf im Folgenden Möbel wie den «Auszug­ tisch 1010» oder das «Stangenbüchergestell». Der UPW-Servierwagen war lange Zeit ein stabiles und praktisches Möbel in der Küche und entwickelte sich zu einem beliebten Klassiker – die Platte des Servierwagens ist hitzebeständig gegenüber heißen Töpfen und Pfannen, während verschiedene Abstellflächen, eine Schublade und Flaschenhalterungen Stauraum bieten. Zum 85-jährigen Jubiläum wird das Möbel nun in einer limitierten Edition reproduziert und im wohnbedarf ausgestellt und verkauft.

Das Jubiläum der traditionsreichen Geschichte in diesem Jahr wird gekrönt von einer besonderen Reedition: Designbegeisterte können sich

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: : D R IVE N E WS TOYOTA COROLLA WIRD 50 Das beliebteste Auto der Welt feiert 50. Geburtstag: Vor einem halben Jahrhundert stellte Toyota in Japan den ersten Corolla vor. Der zum Start in zwei Karosserievarianten – als Limousine mit zwei oder vier Türen sowie als zweitüriger Kombi – angebotene Corolla war als «Auto für alle» gedacht, was Toyota allerdings nicht davon abhielt, ihn in herausragender Qualität zu produzieren und mit Features auszurüsten, die man normalerweise nur in höheren Segmenten antraf.

Diese Methode der kontinuierlichen Weiterentwicklung mit dem Ziel, die vielfältigen Bedürfnisse eines globalen Kundenstamms zu erfüllen, ist Kern der Corolla DNA – und die prägt unverkennbar auch den Corolla 2016. Aussen überzeugt das aktuelle Modell mit wertigem Design, innen mit hoher Qualitätsanmutung, viel Platz und einem klaren Fokus auf fortschrittlicher Technik- und Sicherheitsausstattung. Und dabei baut der neue Corolla weiterhin auf den legendären Tugenden Qualität, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit auf und bietet weiterhin auf allen Märkten weltweit ein eindrucksvolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

TOYOTA PRIUS PLUG -IN HYBRID Europa-Premiere des neuen Prius Plug-in Hybrid. Die neue Modell­ generation vereint sämtliche Vorteile der vierten Prius Generation mit der neuen TNGA-Plattform (Toyota New Global Architecture). Zugleich zeichnet sich der neue Prius Plug-in, der für Toyota die Rolle eines innovativen Technologieträgers einnimmt, durch die erhöhte elektrische Reichweite aus. Dass der Corolla über die Jahre und Jahrzehnte so erfolgreich wurde, liegt vor allem daran, dass Toyota in die Entwicklung jeder neuen Modellgeneration stets die Erkenntnisse aus ausgiebigen Kundenbefragungen einf liessen liess. Ausgehend von der Philosophie des ersten ­Modells – einem Fahrzeug mit überlegener Qualität, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit – entstand so immer wieder ein neuer Corolla, der die Erwartungen der Kunden in allen Schlüsselbereichen übertraf.


D R IVE N E WS : : TOYOTA C-HR SUV- COUPÉ

Höhepunkt ist das digitale Kombiinstrument, welches individuell angepasst werden kann und viele Anzeigemöglichkeiten bereitstellt. So kann man sich nebst der Geschwindigkeit und Drehzahl Fahrdaten, das Navi oder die Audioinfos anzeigen lassen. Vier Personen sitzen im neuen Passat wie in einer Staatskarosse und geniessen im gut gedämpften Innenraum eine luftige Atmosphäre. Auf dem Rücksitz lassen sich auch gut zwei Kindersitze montieren. Der 2.0-Liter-Turbodiesler zieht flott ab. Das, obschon der von uns getestete Passat satte 1 875 Kilogramm auf die Waage bringt, was einiges an Gewicht ist. Das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe harmoniert gut mit dem Turbodiesler und auch das adaptive Fahrwerk kann je nach Lust und Laune härter oder weicher eingestellt werden. So ist der neue Passat als Langstreckenkombi prädestiniert. In puncto Assistenzsystemen für Komfort und Sicherheit wartet der ­Passat mit einer unendlich langen Liste auf. Erhältlich sind beispielsweise die Optionen Stau-, Notfallassistent, Spurwechselassistent oder die Notbremsfunktion mit Fussgängererkennung Wirklich clever ist wegen der besseren Übersicht die «Area View» mit vier Kameras, die gerade fürs Manövrieren hilfreich ist.

Der komplett neue Toyota C-HR (Coupé High-Rider) präsentiert sich in einem Design, das ihn nicht nur von den übrigen Toyota Modellen, sondern gleichermassen von den Wettbewerbern im Segment abhebt. Seine Entwicklung geht unmittelbar auf die Entscheidung von Akio Toyoda zurück, den Designern grössere stilistische Freiheiten einzuräumen und die Kreativität der Ingenieure zu fördern, um ein Fahrzeug zu entwickeln, das optisch begeistert und ein herausragendes Fahrerlebnis vermittelt.

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DER NEUE VW PASSAT Es gibt auf dem Markt in der Premiumklasse einige Autos, die als makellos und nahezu perfekt bezeichnet werden können. Gibt es das auch in der Mittelklasse? Mit einem deutlichen Ja kann diese Frage bei der achten Generation des VW Passat beantwortet werden. Klar, dass der VW-Konzern bei diesem Erfolgsmodell nichts anbrennen liess. Der Passat wurde weltweit bisher 22 Millionen Mal gebaut. Allein 2013 entschieden sich über 1.1 Millionen Menschen für ein Modell dieser Baureihe. Schon die Karosserie macht schnell klar, weshalb die Juroren den Passat zum Auto des Jahres 2015 gewählt haben. Adjektive wie elegant, schnittig oder sportlich kommen einem beim ersten Rundgang ums Auto in den Sinn. Und was der VW von aussen verspricht, übertrifft er im Innenraum. Der bietet wesentlich mehr als soliden Autobau. Wertige Materialien sind geschickt ineinander verarbeitet, alles ist dort, wo man es braucht, und nichts ist überflüssig. Ein

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: : AUSZEIT

AUSZEITEN ZU ZWEIT HALTEN DIE LIEBE JUNG

GAMS Geniesser & Kuschelhotel

DIE ERSTE BEGEGNUNG, DER ERSTE KUSS, DER HOCHZEITSTAG ODER GAR DIE SILBERNE HOCHZEIT – ZWEI MENSCHEN, DIE ZUEINANDER GEHÖREN, HABEN IHREN GANZ PERSÖNLICHEN FESTKALENDER. SOLCHE FEIERTAGE DER LIEBE VERBRINGEN MANCHE PAARE AM LIEBSTEN ZU ZWEIT, OHNE KIND UND KEGEL, OHNE VERWANDTSCHAFT. SIE FLÜCHTEN IN EIN GEHEIMES LIEBESNEST UND ERINNERN SICH AN DIE BESONDEREN MOMENTE IHRES GLÜCKS.

Von Urs Huebscher

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in stilvolles «Hideaway» für Liebespaare und Romantiker ist das GAMS Geniesser- & Kuschelhotel im Bregenzerwald rund 2 Autostunden von Zürich entfernt. Mit moderner Architektur, aussergewöhnlichem Design und Angeboten speziell für Paare bereitet es den zauberhaften Rahmen für sinnliche Stunden. Die 24 Kuschelsuiten des Blütenschlosses zeichnen sich durch sanfte Farbtöne von Weiss bis Perlmutt und edle Materialien wie Schleiflack und weiches Leder aus. In den Kuschelsuiten verbirgt sich hinter zarten Vorhängen wohl so manches Geheimnis, während der Blick nach draussen offen bleibt. Vier exklusive «Top-of-Suiten» krönen das «Blütenschloss». Weitere 30 Kuschelsuiten befinden sich im «Blütenkokon». Alle sind mit Feuerstelle, Whirlpool, Himmelbett und Sternenhimmel ausgestattet.

VOM SPA ZUR SINNLICHKEIT Der «Da Vinci Spa» erstreckt sich auf 2 000 Quadratmetern. Hot-SpotPool, Cool-Pool, Erdsauna, Dampfbad und viele weitere Elemente sind durch eine kaum zu überbietende architektonische Raffinesse, teils unterirdisch, teils überirdisch miteinander verwoben. Sinn und Sinnlichkeit werden zur Einheit, ohne den Zweck eines Spa aus dem Auge zu verlieren. So wird der Ruhe durch einen grossen Liegeraum mit freiem Blick ins Grün ebenso Rechnung getragen wie der Schönheit, der zwölf ­Treatment-Räume gewidmet sind.

DIE KÜCHE IM BALLSAAL Wenn jemand behaupten würde, eine feinere Küche als im GAMS, noch nirgendwo gesehen zu haben, dann dürfte man ihn nicht der Über­ treibung beschuldigen. Wo gibt es das schon, dass sich in den chromblitzenden Abzugshauben der Schauküche die Stuckelemente eines Ballsaals aus dem 19. Jahrhundert spiegeln? Das Werden der Genüsse erlebt man gleichsam «in statu nascendi», was vor allem im Wirkungsbereich des Patisseurs höchst reizvoll ist. Da der frühere Restaurantbereich im Ballsaal dem Reich der Köche gewichen ist, hat das Restaurant im

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­ ereich des Neubaus einen nicht minder attraktiven Platz gefunden. B Nicht ohne Absicht heißt die neue Welt der Genüsse im Hotel GAMS nun «Goldstück» und besteht aus der «Romantikstube», dem «Wintergarten» und dem «Esszimmer». Als wäre der optischen Besonderheiten hier noch nicht genug, hat der Architekt mit dem Wein-Glas-Turm noch eins drauf gesetzt. Über zwei Stockwerte ragt er auf und ist begehbar.

EIN TRAUM AUS 1 001 NACHT Das Tor zu einer unvergesslichen Wohlfühlnacht zu zweit öffnet sich ­jeden Donnerstag zwischen 15 und 18 Uhr. Denn um in der Nacht von Donnerstag auf Freitag dieses orientalische Märchen zu zelebrieren, wird das Vorarlberger 4-Sterne-Superior-Hotel in eine Traumwelt aus 1 0 01 Nacht verwandelt. Das Paket «1001 Nacht» nimmt Paare mit auf eine bezaubernde Reise ins Morgenland, voll exquisiter Gefühlserlebnisse, mit Wohlgerüchen, Gaumensensationen, zarten Klängen, Farben und sanftem Licht. Der Dresscode des Abends lautet Bademantel und Schlappen, denn die Bademantelzone schliesst in dieser Nacht neben dem Da Vinci SPA auch die Purpur Bar-Lounge und die Lobby ein. Statt klassischer Behandlungen finden bis Mitternacht belebende Aufgüsse und orientalische Reinigungsrituale statt. Ausserdem können die Gäste vor Ort eine «1001 Nacht Zeremonie» buchen. Neben Shisha und Minztee werden immer wieder Aphrodisische Gaumenfreuden in Form köstlicher kleiner Häppchen zum Probieren und Geniessen gereicht. Wenigen Hotels ist es so wie dem Hotel GAMS im Bregenzerwald ­gelungen, zum Synonym für eine ganze Ferienform zu werden. Wenn das Stichwort Kuscheln fällt, dann wird damit sofort das aus dem Jahr 1648 stammende Haus assoziiert, das durch den Weitblick und die Innovationsfreude der jungen Besitzer innerhalb weniger Jahre zu einem der fortschrittlichsten Ferienkonzepte der Tourismusbranche wurde. Eine klare Positionierung nennt man das im Marketing-­ Deutsch – für Ellen Nenning, eine der Ideengeberinnen der Gams, ist es das «Einfühlen in die besondere Befindlichkeit von Paaren.» : : WWW.HOTEL-GAMS.AT : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


SERVICE AM GLEICHEN TAG GARANTIERT! Brem + Schwarz AG Baslerstrasse 125 8048 Zürich Tel. 044 438 62 32 Brem + Schwarz AG – Zürich Nord Tel. 043 255 98 89 Brem + Schwarz AG – Zürich West Tel. 044 730 86 86 www.brem-schwarz.ch

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: : AUSZEIT

WINTERSPORT SPECIAL §§ GRAUBÜNDEN §§ TIROL §§ SÜDTIROL

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


AUSZEIT : :

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

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: : AUSZEIT SPECIAL WINTERSPORT FIS Alpine World Ski Championships St. Moritz 2017

ALLEGRA ZU DEN FIS ALPINEN SKI-WELTMEISTERSCHAFTEN

INSPIRIEREND, SCHILLERND UND SPORTBEGEISTERT – SO PRÄSENTIERT SICH ST. MORITZ BEREITS ZUM FÜNFTEN MAL ALS AUSTRAGUNGSORT EINER ALPINEN SKI-WM. TAUCHEN SIE EIN IN EINE EINZIGARTIGE KULISSE, GENIESSEN SIE SPORTLICHE SKIWETTKÄMPFE AUF HÖCHSTEM NIVEAU UND NEHMEN SIE TEIL, WENN DIE MEDAILLEN AN DIE WELTBESTEN ATHLETINNEN UND ATHLETEN VERGEBEN WERDEN. UND DAS ALLES MIT EINER TRAUMHAFTEN KULISSE, EINER ATEMBERAUBENDEN LANDSCHAFT, IM BESONDEREN LICHT DES ­ENGADINS. NEHMEN SIE SICH DIE ZEIT FÜR EIN EINZIGARTIGES UND UNVERGESSLICHES ERLEBNIS.

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und 600 Athletinnen und Athleten aus ca. 70 Ländern kämpfen in den sechs Disziplinen Abfahrt, Riesenslalom, Super-G, Slalom, Super-Kombination und im Team-Event um die Weltmeistertitel und die heissbegehrten Medaillen.

: : DAS LOGE- PACK AGE BEINHALTET §§ Exklusives Frühstück sowie Mittagsbuffet an den Live-Cooking-Bars §§ Reservierte 8er-Loge mit Sitzplatz auf der Tribüne. Servierte Snacks und Getränke auf den Logen §§ Terrassenzugang mit Sicht auf die Rennen und das Engadin §§ Terrassen-Service von Snacks und Getränken §§ Zugang zur WM-Lounge §§ VIP-Parkplatz §§ VIP-Shuttle-Service Preis auf Anfrage

ERLEBEN SIE LIVE- COOKING AUF 2 038 M Ü. M . Ein Erlebnis der besonderen Art erwartet Sie auf Salastrains, 2 038 m ü. M., im Hospitality-Bereich mit ausgewählten, handgefertigten Möbeln aus einheimischen Hölzern, ein besonderes Flair, ein unvergleichbarer Ausblick sowie höchste kulinarische Qualität. In allen Bereichen werden lokale Lieferanten einbezogen. Tradition, Regionalität und Identität sind nicht nur die massgeblichen Begrifflichkeiten, welche das innenarchitektonische Konzept definieren, sie ziehen sich wie ein roter Faden durch die Kulinarik der Ski-Weltmeisterschaften. Die Verwendung von einheimischen Rohprodukten ist Ausdruck zur Natur und zu nachhaltigem Verhalten. Auf der exklusiven Terrasse mit direkter Sicht auf die Rennen und das Engadin erwarten Sie eine Bar sowie ein kleines Buffet, an dem heisse und leckere Köstlichkeiten serviert werden. So geniessen Sie Skirennsport in exklusiver Atmosphäre und können gleichzeitig die einzigartige Landschaft erleben.

DAS VIP- PACK AGE BEINHALTET §§ Exklusives Frühstück sowie Mittagsbuffet an den Live-Cooking-Bars §§ Terrassenzugang mit Sicht auf die Rennen und das Engadin §§ Terrassen-Service von Snacks und Getränken §§ Zugang zur WM-Lounge §§ VIP-Parkplatz §§ VIP-Shuttle-Service Ab CHF 650.– p. Person und Tag

Geniessen Sie an der Kochbar von Reto Mathis live hohe Kochkunst. Täglich wird er von Spitzenköchen aus der Region unterstützt, und ­gemeinsam zaubern sie Neuinterpretationen der Engadiner Küche. In den Hospitality-Bereichen geniessen Sie vor, während und nach den Skirennen hoch professionelles Ambiente mit kulinarischen Höhepunkten und einen unvergleichlichen Ausblick in die Engadiner Landschaft.

DAS CLUB - PACK AGE BEINHALTET

Sie können zwischen drei Kategorien auswählen. Die LOGE mit exklusiven Sitzmöglichkeiten an vorderster Front der Tribüne, VIP mit dem exklusiven Live-Cooking oder der CLUB mit dem Business-Lunch.

§§ Frühstücksbuffet und Business-Lunch im CLUB-Bereich §§ Terrassenzugang mit Sicht auf die Rennen und das Engadin §§ Terrassen-Service von Snacks und Getränken §§ Zugang zur WM-Lounge §§ VIP-Shuttle-Service Ab CHF 390.– p. Person und Tag

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Alle Angebote buchbar nach Verfügbarkeit.

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HOSPITALITY-ANGEBOTE

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


: : AUSZEIT SPECIAL WINTERSPORT

PERFEKTION IN JEDEM DETAIL!

Carlton Hotel, St. Moritz

EXKLUSIVITÄT UND PRIVATSPHÄRE GENIESSEN DIE GÄSTE DES CARLTON HOTEL ST. MORITZ, DAS IN DER KOMMENDEN WINTERSAISON VOM 16. DEZEMBER 2016 BIS ZUM 26. MÄRZ 2017 GEÖFFNET IST. DAS LUXURIÖSE FÜNFSTERNEHAUS BETÖRT ALLE SINNE MIT EINER EXTRAVAGANTEN FARBENWELT, KULINARIK AUF HÖCHSTEM NIVEAU UND EINER GROSSZÜGIGKEIT, DIE ÜBERWÄLTIGT.

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ie vom Schweizer Interior Designer Carlo Rampazzi mit edelsten Materialien eingerichteten 60 Junior Suiten und Suiten bieten höchsten Komfort mit einem Superlativ an Licht und Raum. Esskultur der Spitzenklasse wird in den beiden Restaurants Romanoff und Da Vittorio – St. Moritz authentisch und ungezwungen geboten. Für einen leichten Lunch am Mittag oder zum Engadin Afternoon Tea ist die grosszügige Sonnenterrasse – die wohl schönste im ganzen Ort – die perfekte Adresse. Darüber hinaus bietet der 1 200 Quadratmeter grosse Carlton Spa auf drei Etagen zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten zum Entspannen und Durchatmen. Für spezielle Events und Veranstaltungen bieten sich die verschiedenen Tagungsräume des Hotels an. Darüber hinaus besteht die einzigartige Möglichkeit das gesamte Hotel exklusiv zu mieten und absolute Privatsphäre zu geniessen. Als besonderes Special bietet das Carlton Hotel seinen Gästen in diesem Jahr unvergessliche Erlebnisse. Eine private Führung durch das Segantini Museum, ein Snowkite-Kurs, ein Pistentag mit einem Profi, eine Bob-Fahrt auf dem Olympia Bob Run und viel mehr machen die Winterferien noch aussergewöhnlicher und exklusiver. Darüber hinaus können die Gäste bei den Top Events des Winters mit VIP-Tickets live dabei sein und das Geschehen aus der ersten Reihe mitverfolgen. Die legendären «White Turf»-Pferderennen, der Snow Polo Weltcup oder die FIS Ski-Weltmeisterschaften 2017 werden so zum Highlight des Urlaubs. Für das authentische St.-Moritz-Erlebnis stehen unsere Out­ doorbutler mit Rat und Tat zur Seite, die das wunderschöne Oberengadin wie ihre Westentasche kennen.

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


MANY HOTELS ARE «BEAUTIFUL». ONE IS EXTRAORDINARY.

«EXTRAORDINARY»

CARLTON - STMOR I T Z .CH MEMBER O F T S CHUGGEN H O TEL GR O UP

2016 Switzerland's Best Ski Hotel

Switzerland's Leading Hotel

OFFICIAL PARTNER HOTEL


: : AUSZEIT SPECIAL WINTERSPORT Bergspa Hotel La Val

EIN ALPENJUWEL ZUM TRÄUMEN

MIT VIEL HERZBLUT FÜHRT DAS GASTGEBEREHEPAAR CHRIS UND SUSAN FABER DAS BERGSPA HOTEL LA VAL IM BÜNDNERISCHEN BERGDORF BRIGELS. DAS VIERSTERNE HOTEL EIGNET SICH SOWOHL FÜR DAS ROMANTISCHE WOCHENENDE, FÜR SPORT- UND WELLNESSFERIEN ALS AUCH FÜR RUHESUCHENDE GENIESSER. 33 GESCHMACKVOLLE ZIMMER UND SUITEN SORGEN MIT EINEM UNVERWECHSELBAREN STIL AUS HOLZ UND WARMEN FARBTÖNEN FÜR EIN ENTSPANNTES WOHNGEFÜHL.

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s gibt ein Graubünden abseits der bekannten touristischen Plätze: Brigels, rätoromanisch Breil, wirkt verträumt mit ­seinem schönen alten Dorfkern. Im Viersterne Bergspa Hotel La Val erlebt der Gast das authentische Graubünden und ­geniesst herzlichen Service sowie familiäre Gastfreundschaft. Das Hotel ist dementsprechend viel mehr als nur ein Rückzugsort in den Bergen – es ist eine ruhige Oase, um dem hektischen Alltag zu entfliehen. In den kommenden Wintermonaten eignet sich das malerische Bergdorf perfekt für Wintersportbegeisterte, die Ski- und Snowboardpisten fernab vom Massentourismus suchen. Brigels’ 50 kilometerlange Pisten wurden vom ADAC-Skiguide in der Kategorie «Klein und Fein» zur Nummer eins gekürt und vom Schweizer Tourismus Verband mit dem Gütesiegel «Familien Willkommen» versehen. Das Bergspa Hotel La Val bietet ­einen kostenlosen Shuttleservice in die Skiregion an.

ALPENCHIC TRIFFT AUF MODERNE

bereich verfügt über eine lauschige Sitzecke sowie ein kleines Bad mit Dusche. Die Doppelzimmer «Combra luxeriusa» sind im Bündner Stil ausgestattet. Das Mobiliar wurde aus Mooreiche gefertigt. Im Parterre des Hauses befinden sich die nach Arvenholz duftenden Doppelzimmer «Combra nobla». Die Arvenmöbel verleihen den Zimmern einen besonderen Charme, und jedes Zimmer hat einen direkten Zugang zu einem separaten Gartensitzplatz.

ENTSPANNUNG PUR IM BERGSPA Entspannen, erholen und den Alltag hinter sich lassen – das mehrfach ­prämierte Bergspa auf 500 m2 ist eine Oase der Ruhe. Die verwendeten Materialien strahlen Wärme und Geborgenheit aus. Die Kombination aus Holz, glänzendem Mosaik und groben Steinplatten wirkt überaus harmonisch und verleiht dem Wellnessbereich einen traditionellen Charakter.

Bereits beim Eintreten in die Lobby des Viersterne Hotels spürt man das Wirken des Direktionsehepaars Susan und Chris Faber, die mit ­i hrem Team eine familiäre und authentische Atmosphäre schaffen. In allen Räumlichkeiten des Hotels dominiert die Natur in Form von viel Holz und Naturstein. Das Interieur besticht durch natürliche Farbtöne wie Braun und Zart-Grau. Die Liebe liegt im Detail: antike Holzskier, ein alter Davoserschlitten und Schlittschuhe dekorieren die Gänge. Tierfelle, -hörner und -geweihe wurden zu Kerzenständern oder Türgriffen verarbeitet.

Das Bergspa bietet Wellnessbegeisterten Entspannung und Erholung pur: Die finnische Sauna bringt bei 85 Grad den Kreislauf in Schwung und hilft Erkältungen vorzubeugen. Ein milderes Klima herrscht in der Kräuter-Sauna bei 55 Grad, und für ein Duscherlebnis der besonderen Art sorgen die Erlebnisduschen «Tropenregen» und «Eisnebel» mit ­Seitenbrausen. Die beiden Dampfbäder – eines davon mit wohltuendem Eukalyptus – schenken körperliches Wohlbefinden und der Ruheraum mit Liegen lädt zum Verweilen ein.

33 geschmackvolle Zimmer und Suiten sorgen mit dem unverwechsel­ baren Stil aus Holz und warmen Farbtönen für ein entspanntes Wohngefühl. Die «Suita da Muoth» besteht aus zwei getrennten Räumen und lockt auf 40 m² mit diversen Highlights wie einem Wohnbereich mit Sitzgruppe, Arbeitsplatz sowie einer luxuriösen Badewanne und einer Feuerstelle zum Kuscheln mitten im Schlafzimmer. Die beiden Suiten «Suita da Tgamin» und «Suita capricorn» bestechen durch ihr uriges Design. Auf 70 m2 bietet die «Suita da Tgamin» mit zwei Schlafzimmern viel Platz für Familien bis zu sechs Personen. Die 65 m2 grosse «Suita capricorn» verteilt sich auf zwei Etagen. In der oberen Etage befinden sich ein Schlafzimmer und ein grosszügiges Bad. Der Wohn-

In den Wintermonaten wartet das Bergspa Hotel La Val mit einem besonderen Package auf. In Kombination mit einem 3-Tagesskipass kommen Gäste ab 888 Franken pro Person in den Genuss von 3 Übernachtungen im charmanten Doppelzimmer inklusive dem täglichen Selecziun Dine Around – einem grossen Frühstücksbuffet und einem Gourmetdinner in vier Gängen im Bistro «da Rubi», im Restaurant «Ustria Miracla» oder im Stübli «Lavalino». Die freie Benutzung des Bergspa ist im Angebot inklusive. Das Package kann in den Monaten Dezember, Januar und März unter der Woche (Anreise Sonntag bis Dienstag) gebucht werden.

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: : AUSZEIT SPECIAL WINTERSPORT

ENTSPANNUNG UND LUXUS IM «HOME OF JAMES BOND»

Bergland Hotel Sölden

DAS BERGLAND HOTEL SÖLDEN IM ZENTRUM VON SÖLDEN STEHT GANZ IM ZEICHEN VON AKTIVER ENTSPANNUNG UND GENUSS. DAS DESIGNHOTEL BIETET DEN GÄSTEN EINEN 1 700 M2 GROSSEN SKY SPA WELLNESS-­ BEREICH, EIN AKTIVPROGRAMM, EINE ¾ GOURMETPENSION SOWIE DEGUSTATIONEN IM WEINKELLER. ZUDEM BIETET DAS TRADITIONSHAUS SEINEN GÄSTEN AUCH DEN AKTUELLEN LIFESTYLE-TREND «SLOW AGING» AN. ÜBERZEUGT HAT DAS GESAMTPAKET AUCH DANIEL CRAIG SAMT SCHAUSPIELERKOLLEGEN, DIE WÄHREND DER DREHARBEITEN FÜR DEN BOND-STREIFEN «SPECTRE» HIER WOHNTEN.

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as Bergland Hotel Sölden ist das einzige Designhotel im Tiroler Ötztal und verfügt über 86 Zimmer und Suiten. Modern und traditionell gibt sich das Ambiente, sportlich aktiv und herrlich entspannt das Angebot. «Aktiv entspannt geniessen» lautet denn auch das Motto des fami­ liengeführten Hauses. Exzellenter Service und ein umfangreiches

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kosten­ loses Indoor & Outdoor Aktivprogramm ermöglichen eine individuelle Auslegung dieser Devise. Die Basis für gehobene Ferienstimmung bilden die Wohnwelten mit Naturmaterialien wie Stein, Holz und Filz, die Kulinarik mit regionalem Schwerpunkt und die «himmlische» Wellnesslandschaft ebenso wie eine Reihe von Inklusivleistungen.

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AUSZEIT : : SPECIAL WINTERSPORT

«SLOW AGING» – WELLNESSTRIP MIT LANGER WIRKUNG Den aktuellen Lifestyletrend «Slow Aging» setzt das Bergland Hotel Sölden bereits seit langem für seine Gäste um. Die Säulen eines verlangsamten Alterungsprozesses sind erholsamer Schlaf, gesundes Essen, richtig dosierte Bewegung, ausreichend Entspannung und Verwöhnzeit – eben alles, was ein Aufenthalt im Bergland so bietet. Neu werden spezielle Wellness-, Beauty- und Aktivangebote angeboten, die das «Slow Aging» und ganzheitliche Wohlbefinden fördern, das die Gäste auch zu Hause aufrechterhalten können. Beim wirksamen Schönheitsund Anti-Stress-Rezept geniessen die Gäste eine ausgewogene, gesunde Küche und sanfte, individuell angepasste Bewegung.

MIT DANIEL CRAIG AN DER HOTELBAR Daniel Craig genoss während seinem Aufenthalt im Bergland Hotel Sölden bei den Dreharbeiten zum Bond-Film «Spectre» dem Vernehmen sehr, dass man dem Rummel um seine Person im Haus keine zusätzliche Nahrung gab. Er bewegte sich mit Gattin Rachel Weisz nach einiger Zeit sogar frei im gesamten Hotel und wurde mitunter bei einem Kaffee an der Hotelbar gesichtet. Und das, obwohl die beiden in ihrer «Gipfelsuite» alle erdenklichen Annehmlichkeiten genossen. Und auf gut 212 m2 Fläche (drei Schlafzimmer, drei Bäder, Wohnzimmer) wohl auch ausreichend Platz für entspannende Momente hatten. Daniel Craig hat sich schliesslich bei den für ihn zuständigen Mitarbeiterinnen persönlich bedankt. Eben ein echter Gentleman … : : WWW.BERGLAND-SOELDEN.AT : :

: : VERLOSUNG Wir verlosen 2 Übernachtungen für 2 Personen inkl. Halbpension im Hotel Bergland. Senden Sie ein Mail mit dem Vermerk «BERGLAND» bis 1. Dezember 2016 an info@rundschaumedien.ch. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt.

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: : AUSZEIT SPECIAL WINTERSPORT

SKIFAHREN MIT GENUSS

Alta Badia

DIE SÜDTIROLER REGION ALTA BADIA, IM HERZEN DES DOLOMITEN UNESCO WELTERBES GELEGEN, VERANSTALTET DIESEN WINTER DIE NEUNTE AUSGABE VON «SKIFAHREN MIT GENUSS». DABEI KOMMEN DIE DESTINATIONEN LECH-ZÜRS UND KITZBÜHEL IN ÖSTERREICH, ST. MORITZ, GSTAAD UND ZERMATT IN DER SCHWEIZ, COURCHEVEL IN FRANKREICH, SOCHI IN RUSSLAND, ASPEN IN COLORADO SOWIE ALMATY IN KAZACHSTAN IN ALTA BADIA ZUSAMMEN, UM DIE EXZELLENTE GASTRONOMIE DIESER ALPINEN DESTINATIONEN ZU FEIERN, DER «TOP OF THE MOUNTAINS». AB DEM 3. DEZEMBER 2016 WIRD IN ALTA BADIA DIE NEUE WINTERSAISON STARTEN.

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n den letzten Jahren ist Alta Badia zu einer touristischen Top­ destination in Sachen Gastronomie geworden. Einen grossen Anteil daran hat die Initiative «Skifahren mit Genuss». Auch in diesem Jahr wird sie pünktlich im Dezember im Herzen der Dolomiten UNESCO Welterbe starten. Das Motto der neunten Ausgabe, die bereits am Sonntag, den 11. Dezember 2016 mit der traditionellen Gourmet Skisafari beginnt, wird «Top of the Mountains» sein. Für diese Ausgabe wird Alta Badia, das zu einem der beliebtesten Skigebiete der Welt zählt, die besten Küchenchefs der berühmtesten Skigebiete einladen. Auch die Schweiz ist mit folgenden vier Top-Köchen in Alta Badia vertreten: Marcus Lindner vom Hotel «The Alpina Gstaad», Harry Switalla vom «Mont Cervin Palace» und Christian Schorner vom «Riffelalp Resort» in Zermatt sowie Martin Dalsass vom «Talvo by Dalsass» bei St. Moritz. Das Konzept dieser Veranstaltung bleibt unverändert. 14 Spitzen­ köche werden jeweils einer Skihütte zugeordnet, für die sie ein ganz

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spezielles Gericht entwickeln werden, das während der gesamten Skisaison den Gästen angeboten wird. Dabei lassen sich die Küchenchefs von der Küche und den Traditionen ihrer eigenen Heimat inspi­ rieren. Jedes Gericht wird dabei von einem Südtiroler Wein begleitet, der ganz gezielt von einem Südtiroler Sommelier ausgewählt wird.

GOURMET SKISAFARI: FÜNFTE AUSGABE AM 11. DEZEMBER 2016 Der offizielle Start von Skifahren mit Genuss und der kulinarischen Saison auf den Pisten von Alta Badia wird am 11. Dezember sein. An diesem Tag wird die Gourmet Skisafari stattfinden, mit der die Sterneküche im Herzen der Südtiroler Dolomiten bis auf 2 0 00 m Höhe gastieren wird. An diesem Tag werden mehrere Sterneköche die Besucher von verschiedenen Skihütten mit traditionellen Kreationen aus ihren Heimat­ regionen verwöhnen. Die Wintersportler haben dabei die Möglichkeit, mit ihren Skiern von Hütte zu Hütte zu fahren und dort die jeweiligen Köstlichkeiten zu geniessen.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


AUSZEIT : : SPECIAL WINTERSPORT

SOMMELIER AUF DER PISTE Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe, wird auch im Winter 2016 / 17 die Initiative «Der Sommelier auf der Piste» angeboten. Eine aussergewöhnliche Gelegenheit, die besten Weine Südtirols kennen zu lernen. Am 19. und 26. Januar, am 9. und 16. Februar sowie am 9. und 16. März können die besten Weine Südtirols unterwegs auf der Piste verkostet werden. Stattfinden wird dies bei mehreren Skihütten. Ski Guides und Sommeliers werden die Teilnehmer dieser Verkostungstour begleiten.

WEIN SKISAFARI: DIE BESTEN WEINE AUF 2 000 METER HÖHE Am Sonntag, den 19. März 2017, präsentieren sich die besten Weine Südtirols auf 2 000 m Höhe. Sie werden in den Hütten Piz Arlara, Bioch, I Tablà und Pralongiá angeboten. Bei diesem Event steht die besondere Klasse der Südtiroler Weine ganz im Mittelpunkt. Ihre aussergewöhnliche Qualität verdanken sie dem perfekten Klima, dem fruchtbaren ­Boden und der Leidenschaft der Winzer. Eine eindrucksvolle Reise auf Skiern von Hütte zu Hütte mit hochkarätigen Weinen. : : WWW.ALTABADIA.ORG : :

: : VERLOSUNG Wir verlosen 3 Übernachtungen für 2 Personen inkl. Frühstück und einen 2-Tagesskipass für 2 Personen in Alta Badia. Senden Sie ein Mail mit dem Vermerk «ALTA BADIA» bis 1. Dezember 2016 an info@rundschaumedien.ch. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017

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VORSCHAU DIE NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT IM

FEBRUAR 2017 STANDORT-REPORTAGE: ZÜRCHER UNTERLAND

IMPRESSUM Der Geschäftsführer Zürich ist offizieller Medien-Partner:

3. Jahrgang : : Winter 2016 / 2017 www.dergeschaeftsfuehrer.ch Eine Publikation der Rundschau Medien AG

HERAUSGEBER

Rundschau Medien AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel www.rundschaumedien.ch

VERLAG & PRODUKTION

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Bei allen nicht gekennzeichneten Bildern liegen die Bildrechte bei den jeweiligen Inserenten. Leitung Produktion & Grafik: Jochen Schächtele j.schaechtele@prestigemedia.ch Anzeigen: huebscher@rundschaumedien.ch fdelia@rundschaumedien.ch Aboservice: Serpil Dursun info@prestigemedia.ch Jahresabo: Vier Ausgaben CHF 19.– Einzelpreis CHF 5.90

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2016 / 2 017


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1. Februar bis 19. März 2017 | Theater 11 Zürich

1. bis 18. Dezember 2016 Theater 11 Zürich

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21. bis 31. Dezember 2016 Theater 11 Zürich

3. bis 15. Januar 2017 Theater 11 Zürich

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4. bis 7. Mai 2017 Theater 11 Zürich

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18. bis 23. April 2017 Theater 11 Zürich

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25.–30.04.2017 Theater 11 Zürich 11.–16.07.2017 Musical Theater Basel

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Weil man seinen Eltern die beste Adresse gรถnnt.

Gesund werden, gesund bleiben, gelassen altern.

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Geschäftsführer Zürich 04/2016  

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