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HERBST : : 2016

RAUM ZÜRICH

DANIEL DREIFUSS MADE IN ZURICH

DANIELA FRUTIGER MUT ZUM ANDEREN

CHRISTIAN CONSONI INNOVATIONSKRAFT

ALEX RÜBEL ZENTRUM FÜR NATURSCHUTZ

PROF. DR.- ING. HANS GUT INDUSTRIE MITTEN IN ZÜRICH

ANDREAS HUNZIKER AUF ERFOLGSKURS

ADRIAN STEINER KUNST UND KOMMERZ

LIMMATTAL STANDORT-PORTRAIT

NEWS BUSINESS TRAVEL STYLE LIVING DRIVE AUSZEIT

ANJA GRAF

UNERSCHROCKENE JUNGUNTERNEHMERIN MIT VISIONEN


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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

ED ITO IAL : : FÜR SIE RFÜGEN WIR ZUSAMMEN

Das Limmattal ist ein wichtiges Stück Schweiz. Es schlägt die Brücke zwischen Kantonen, ist Lebensraum für 200’000 Menschen, Arbeitsort für über 100’000 Beschäftigte, Drehscheibe für Strasse und Schiene und eine pulsierende Region mitten im Wandel. In so einem Umfeld ist ein Netzwerk viel Wert und Netzwerken ist in. Aber halt! Jede Netzwerk-­ Kultur ist nur so viel wert, als daraus auch intensive Synergien und nachhaltige Produktivitätsgewinne resultieren. Hierfür bildet jedoch das Limmattal mit seinem grossen Potential ideale Voraussetzungen. Die Branchenvielfalt ist ausserordentlich gross. Nahrungsmittel, Grosshandel, Bau und Industrie, Detailhandel, Maschinenbau, Finanz­industrie und viele mehr sind anzutreffen. Ganz abgesehen von verschiedensten Logistik-­D ienst­ leistungen. Zudem weist das Limmattal auf seiner ganzen Länge in zwei Kantonen eine hohe Dichte an Unternehmensdienstleistungen aller Art auf. Dieses breite Angebot reicht vom Facility Management über IT-Services bis hin zum Brokering aller Art. 35’000 Arbeitsplätze werden hier angeboten. Und täglich werden es mehr. Firmen, die hier ansässig sind, müssen nicht weit suchen, um ihre adäquaten Zulieferer zu finden. In nächster Umgebung ist eigentlich fast alles vorhanden. Wichtig ist einfach, dass Entscheider Bescheid wissen. Und hier helfen die zahlreichen fest verankerten Wirtschaftsverbände und Organisa­ tionen im Limmattal, die sich das Vernetzen auf die Fahne geschrieben haben. Viel Lesevergnügen! Urs Huebscher Chefredaktor

Der Blick fürs grosse Ganze – fünf Gründe, weshalb Sie bei uns goldrichtig sind auf

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Die Bank der Privat- und Geschäftskunden

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

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INHALT BUSINESS-TALK

DANIEL DREIFUSS MADE IN ZURICH

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PIANOHAUS SCHOEKLE 41 DIE BENTLEYS UNTER DEN KLAVIEREN

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BELVOIRPARK HOTELFACHSCHULE DAS STUDIUM IN DER WELTSTADT MIT CHARME

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JURA STORE ZÜRICH PERFEKTE KAFFEE-LÖSUNGEN FÜR DEN ARBEITSPLATZ

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CORNELIA STUDER KALLIGRAFIE WEIHNACHTSKARTEN ALS ERFOLG

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STELIOS STERKOUDIS LIEBLING DER MODE­BEWUSSTEN

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ANDREA RYTZ FIT FÜR DIE ZUKUNFT

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ADRIAN STEINER UNTERNEHMERTUM, KUNST UND KOMMERZ

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ANDREAS HUNZIKER AUF ERFOLGSKURS

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PROF. DR.- ING. HANS GUT IDEALER STANDORT MITTEN IN ZÜRICH

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SIMONA BERNARDINI «ITALIEN IST NICHT NUR PIZZA, PASTA UND MODE»

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MORITZ ACKERMANN MORITZ, DER MENSCHLICHE MATCHMAKER

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DANIELA FRUTIGER AUTHENTIZITÄT UND MUT ZUM ANDEREN SCHAFFT GLÜCKLICHE GÄSTE

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CHRISTIAN CONSONI ERSTKLASSIGE QUALITÄT UND INNOVATIONSKRAFT

ALEX RÜBEL «WIR SIND EIN ZENTRUM FÜR NATURSCHUTZ»

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DR. HERBERT PICK «ELTERN SOLLEN VORBILD­FUNKTION HABEN»

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

ANJA GRAF VISIONÄRE WELT DES WOHNENS

AKTUELL FINANCEFOX 39 ALLE VERSICHERUNGEN IN EINER APP SUISSE EMEX DIGITALE TRANSFORMATION IM MITTELPUNKT

COVER-STORY 50

STANDORT–PORTRAIT LIMMATTAL 54 EINE ZONE DER ZUKUNFT

40 MERCEDES-BENZ AUTOMOBIL AG 64 NUTZFAHRZEUG-­ZENTRUM SCHLIEREN

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INHALT STANDORT–PORTRAIT

LIVING

IMMO SOLUTION FM AG LEIDENSCHAFT UND ENGAGEMENT

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AMAG SCHLIEREN DAS VW CENTER IN DER REGION

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BREM + SCHWARZ AG GEGEN DEN STROM

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TUCARE DIETIKON DAS LEBEN GEHT WEITER

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AIM-PRODUKT-DESIGN-STUDIO 90 «GUTES DESIGN BERUHT NIEMALS AUF ZUFALL»

INITIATIVE LIMMATSTADT NATIONALE BEDEUTUNG

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DRIVE

47. BAUEN & MODERNISIEREN DER WEG ZUM HAUS DER ZUKUNFT

MASERATI LEVANTE «DER MASERATI UNTER DEN SUVS»

STYLE WIESNSHOP 80 STYLE FÜRS OKTOBERFEST JOSEF PALLWEBER 83 ZEIT ZUM SPRUNG – DER ZEITSPRUNG «HAUTE HAVEN» DER PERFEKTE KLEIDERSCHRANK

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

FIDESSO.COM 86 IMMOBILIENVERKAUF IM ZEITALTER DER DIGITALISIERUNG

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EIGER SELFNESS HOTEL REISEN ZUM ICH – VON WELLNESS ZU SELFNESS

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ADELBODEN FRUTIGEN FERIENERLEBNIS PUR

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87 GRINDELWALD 102 DAS LEBENDIGE EIGERDORF

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AUSZEIT BERGSPA HOTEL LA VAL BRIGELS WEIL DAS LEBEN SO SCHÖN IST!

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W VERBIER HOTEL MULTINATIONALES FLAIR MITTEN IN DEN ALPEN

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NEWS BUSINESS NEWS 6, 8, 12, 15, 18, 22, 35 BUSINESS TRAVEL NEWS 42 GASTRO EMPFEHLUNG 48 STYLE NEWS 78 LIVING NEWS 88 DRIVE NEWS 91, 92 AUSZEIT NEWS 98

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: : BUSIN ESS N E WS JOBCLOUD -ARBEITSMARKTSTUDIE

Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitenden in Zukunft mehr bieten als ein dickes Gehalt und steile Karriereaussichten. Sind Mitarbeitende einmal auf Jobsuche, sind die Romands aktiver als die Deutschschweizer. Das sind Ergebnisse einer Studie der JobCloud AG, dem führenden Online-Unternehmen im Schweizer Stellenmarkt, zu dem die Portale jobs.ch und jopup.ch gehören – durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Link Institut. Dazu wurden 1 486 Personen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren bei der aktiven und passiven Stellensuche befragt. Das wohl deutlichste Ergebnis der Studie ist, dass immerhin 78 Prozent der Befragten eine gute Work-Life-Balance einer hohen Position im Unternehmen vorziehen würden. Nur 43 Prozent sprachen sich dafür aus, dass die Karriere für sie sehr wichtig ist. Dabei scheint das persönliche Fortkommen den West-Schweizern mehr am Herzen zu liegen als den Deutschschweizern (52 versus 40 Prozent). Stimmt die Chemie, können sich die Befragten gut vorstellen, mehr als fünf Jahre beim gleichen Arbeitgeber zu bleiben (89 Prozent). Selbst die jüngere Generation zwischen 16 und 24 Jahren sieht kein Problem darin (81 Prozent). Im Hinblick auf die Verteilung der Jobsuchenden gibt es in der Deutschschweiz insgesamt mehr aktive und passive Stellensuchende: 41 Prozent gegenüber 36 Prozent in der Romandie. Die Westschweizer sind dabei aber aktiver: in den letzten 12 Monaten haben sich 45 Prozent von ihnen auf eine Stelle beworben. In der Deutschschweiz waren es nur 38 Prozent. Im gleichen Zeitraum haben die Romands durchschnittlich 28 Bewerbungen verschickt, während die Deutschschweizer es lediglich auf 15 pro Kopf bringen. Insgesamt ist zu beobachten, dass sich ältere Jobsuchende häufiger beworben haben als jüngere. Beliebtester Kanal für die Jobsuche sind Online-Jobportale mit 65 Prozent. Das ist ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. An zweiter Stelle stehen Firmenwebsites mit 53 Prozent, demselben Wert wie im Vorjahr. Inserate in Zeitungen und Zeitschriften werden jedes Jahr ­weniger für die Stellensuche genutzt (minus 6 Prozent zum Vorjahr). Soziale Netzwerke spielen mit 21 Prozent nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle bei der Suche nach dem Traumjob.

AUS «MEXICANO» WIRD «LA PIAZZA GRANDE» Just ein Jahr nach dem 30-jährigen Jubiläum zum Bestand seiner diversen Gastronomie Betriebe und nur wenige Tage nach seinem 64. Geburtstag eröffnete Tony Navarro mitten in der Stadt Zürich ein neues Restaurant. Aus

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seinem stadtbekannten «Mexicano» am Hirschenplatz entstand das italienische Restaurant «La Piazza grande». «Mein ganzes Leben lang koche ich schon mediterran, wozu zwingend auch Italien gehört. Eine Küche, die mich stets begeistert hat, und der ich in all meinen Restaurants auch stets Ideen und Platz auf der Speisekarte ­ gewidmet habe», begründet Tony Navarro den Wechsel von der mexikanischen zur italienischen Küche. «Ich freue mich auf mein neuestes Baby und den Start von La Piazza grande. Und bin sicher, dass wir damit eine Lücke im Niederdorf füllen werden». Entstanden ist die Idee aus internen Gesprächen und Ideen, vor allem aber aufgrund eines grossen Kunden­interesses, wie der Chef bestätigt. Das neue Restaurant La Piazza grande wird unter ­Geschäftsführer Domingos Ferreira rund 12 Mitarbeiter beschäftigen. Die Speisekarte wird durch diesen Schritt um einiges erweitert, allerdings werden weniger Fleischgerichte aufgeführt als im Mexicana, denn auch dieser Umstand trägt den heutigen Bedürfnissen der Kunden Rechnung. Liebhaber der traditionellen Fleischspeisen brauchen jedoch nicht zu verzweifeln: ihre Lieblingsgerichte werden auf der Speisekarte des Stamm­ lokals Turm Einzug halten.

ANDREA JÖRGER NEU BEI RIMC SCHWEIZ HOTELS & RESORTS AG

Der 54jährige Hotelier und Immobilienfachmann Andrea Jörger ­verstärkt seit dem 1. Juli 2016 als Partner und Geschäftsführer die RIMC Schweiz Hotels & Resorts AG. Dieser strategische Schritt erlaubt dem erfolgreichen Unternehmen mit vier Hotels in der Schweiz, die drei ­G eschäftsfelder Übernahme und Betreiben von Hotels, Beratung der Entwicklung von neuen Hotelprojekten sowie Hotelimmobilien-­Verkauf voranzutreiben. Für RIMC Schweiz Hotels & Resorts Partner und Geschäftsführer Theophil Bucher ist die Wahl von Andrea Jörger ein Glücksfall: «Die Kompetenzen und Erfahrungen von Andrea Jörger als Hotelier im Bereich der Entwicklung und des Verkaufs von Immobilien sind für uns die ideale Ergänzung zum bestehenden Know-how.» Die RIMC Schweiz führt ebenso wie die Mutterorganisation RIMC International Hotels & Resorts als Kerngeschäft den Betrieb von Hotels. ­D afür schliesst sie zusätzlich für ihre Hotels Franchise-Verträge mit weltweit tätigen Hotelkonzernen ab, um so zu einem international ­bekannten Markennamen zu gelangen, den Marktwert der Immobilien zu steigern und einen zusätzlichen Vertriebskanal zu ergänzen. Für j­ edes Hotelobjekt gründet die RIMC Hotels & Resorts Gruppe eine eigene Betriebsgesellschaft im jeweiligen Land, mit der sie einen maßgeschneiderten Betreibervertrag z. B. Mietvertrag sowie ergänzend den Franchisevertrag abschliesst. Vermehrt werden auf Wunsch der Inves­ toren auch Managementverträge abgeschlossen. Dabei berücksichtigt die RIMC Hotels & Resorts Gruppe flexibel und individuell die Wünsche und Bedürfnisse der Investoren.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


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: : BUSIN ESS N E WS IMMOBILIEN-MARKETING: NEUAUFLAGE DES STANDARDWERKS

Als sich Roman H. Bolliger und Bernhard Ruhstaller vor bald 15 Jahren zufällig an einer Veranstaltung der Immobilien-Branche trafen, hätten sie sich nicht träumen lassen, dereinst gemeinsam ein Buch zu schreiben und davon mehr als 8 0 00 Exemplare zu vertreiben. Die beiden Immobilien- Experten waren Pioniere auf dem Gebiet des Immobilien-Marketings; eines Themas, das für die Branche damals weitgehend unbekannt war. Sie beschlossen spontan, dies zu ändern und ein Fachbuch zum Thema zu schreiben. 2004 war es so weit: Die erste Auflage des Buchs «Immobilien-Marketing: Mehrwert für Liegenschaften» stand in den Bücher­ regalen. Das Fachbuch mauserte sich rasch zu einem Standardwerk, das nicht nur von Immobilien- Fachleuten gelesen, sondern auch in der Aus- und Weiterbildung eingesetzt wird. Seit der ersten Auflage haben die Autoren das Buch laufend überarbeitet, ergänzt und aktualisiert, und seit 2013 ist neben den gedruckten Auflagen auch ein E-Book als 6. Auflage erhältlich. Die gedruckte 5. Buchausgabe von 2011 ist seit mehreren Monaten ausverkauft; die Zeit für eine weitere Auflage war damit reif. Kürzlich ist die lange erwartete 7. Auflage erschienen. Diese wurde erneut überarbeitet, aktualisiert und teilweise ergänzt. Insbesondere wurde das Immobilien-ABC stark erweitert; dieses umfasst nun weit über 500 Begriffe aus der Immobilien-Branche. Auch Themen wie ­Social Media sowie Daten und Fakten zum Schweizer Immobilien-Markt wurden auf den neusten Stand gebracht. Auf mittlerweile über 400 Seiten finden Immobilien-Fachleute, Neu- und Quereinsteiger, Auszubildende, aber auch Architekten und Planer in der neuen Auf lage Basiswissen zum Thema ­Immobilien-Marketing, veranschaulicht anhand zahlreicher praktischer Beispiele und illustriert mit über 160 Abbildungen. Von den Autoren ebenfalls erhältlich ist das praktische Nachschlagewerk «Das Schweizer Immobilien-ABC: Die 500 wichtigsten Begriffe». Dieses erklärt kurz und knapp über 500 Begriffe und Abkürzungen aus der Immobilien-Wirtschaft und dem Marketing. Auch Verbände, Schulen, Firmen und Behörden der Immobilien-Branche sind darin aufgeführt. Das handliche Büchlein stellt damit ein Immobilien-Nachschlagewerk im Kleinen dar, das dank seiner Grösse und seines geringen Gewichts ein praktischer ­B egleiter im Berufsalltag ist. Das Buch und das Immobilien-ABC sind auf www.immobilien-­marketing.ch erhältlich.

VANITY MEDICAL AESTHETICS In ihrem 30. Jahr als erfolgreiche Unternehmer in der Beauty Branche betreten Jacqueline Piotaz und Andreas Meixger mit VANITY Medical Aesthetics Neuland und eröffneten am Bleicherweg 17 in Partnerschaft mit einem Ärzteteam eine Praxis für Medical Aesthetics mit innovativen Behandlungen und Behandlungskombinationen im minimal­i nvasiven Bereich. Mit VANITY Medical Aesthetics weitet VANITY the Art of Beauty sein Angebot auf das Gebiet medizinisch-ästhetischer Leistungen aus. Angeboten werden Neuheiten wie Bodyforming durch kontrollierte Kälte (medizinische Kryo­lipolyse) und Tiefenentspannung zur Schmerz- und Stressbewältigung (Spa Wave, Power Nap), nebst vielerlei massgeschneiderten Verjüngungs- und Facelift-Therapien ohne Skalpell.


BUSINESSZENTRUM Produktivität Garantiert. Seit 1920.

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1920: Die BBC nimmt die Montagehallen 37 und 38 für Grosstransformatoren am Brown Boveri Platz 1 in Betrieb. 2003: Die Hallen werden zur Eventlocation umfunktioniert, inkl. Kinos, Hamam, Fitnessclub, Restaurants und Parkhaus. 2014: Anstelle der Verlängerung der Halle 38 wird ein Neubau mit Hotel, Businesszentrum und Wohnungen eröffnet. Im Hotel stehen 81 Zimmer im Industrielook zur Verfügung. Das Businesszentrum wurde von 4 auf 10 Meetingräume und Tagesbüros erweitert, auch stundenweise buchbar ab 1 Person. Virtuelle Büros mit Geschäftsadresse Brown Boveri Platz 1, 5400 Baden und Telefondienst auch während Ihren Betriebsferien runden unser Angebot ab.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

BUCHEN. ERLEBEN. EMPFEHLEN. 9 : :


: : BUSIN ESS -TALK

LIEBLING DER MODE­BEWUSSTEN

Corinus Fashion Group AG

DEN ERSTEN FLAGSHIPSTORE IN ZÜRICH DER HOLLÄNDISCHEN MARKE SCOTCH & SODA GRÜNDETE STELIOS STERKOUDIS, DER SCHON SEIT ÜBER 30 JAHREN UNTER ANDEREM DAS MODELABEL LEONARDO IN DER SCHWEIZ VERTREIBT. STERKOUDIS IST AUSSERDEM LANGJÄHRIGER VERANSTALTER DER BERÜHMTEN MYKONOS-­ ­ PARTYS IN ZÜRICH UND KENNT DAS ERFOLGSGEHEIMNIS DES HOLLÄNDISCHEN LABELS:

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«SCOTCH & SODA IST FRISCH UND SEXY, HAT EIN SENSATIONELLES PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS UND IST FÜR JEDES ALTER GEEIGNET.»

INTERVIEW MIT STELIOS STERKOUDIS, INHABER Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Sterkoudis, erzählen Sie etwas über sich. Wer sind Sie, von wo kommen Sie und wie haben Sie den Weg zum Detailhandel gefunden? Stelios Sterkoudis: Meine Familie ist ursprünglich aus Nordgriechenland. Aufgrund der schwierigen Lage nach dem Bürgerkrieg zog es meine Eltern in die Schweiz. Ursprünglich planten sie nach Deutschland auszuwandern, doch es gefiel ihnen so gut in Brugg, dass sie sich entschieden zu bleiben. Zur Schule bin ich nie gerne gegangen. Ich träumte von einer Fussballkarriere. Doch durch meinen Vater rutschte ich immer mehr in die Modewelt, denn nebst der Schule jobbte ich in seinem Kleidergeschäft. Mein Vater verhalf mir schliesslich zu einer Stelle bei der Fashion Group Corinus. Dort habe ich das tägliche Arbeiten in der Modebranche lieben gelernt. Mittlerweile gehört die Hälfte von Corinus mir. Seit 2006 bin ich der Importeur des holländischen Trendlabels Scotch & Soda und führe den Flagshipstore an der Rämistrasse in Zürich seit viereinhalb Jahren. Und wie kamen sie auf Scotch & Soda? Scotch & Soda kamen auf mich zu. Ich weiss auch nicht genau wieso. Mit Scotch & Soda konnte ich einen Traum von mir verwirklichen. Bis jetzt war ich nur im Wholesale tätig, doch der Traum eines eigenen Ladens verfolgte mich lange Zeit. Viele haben mir damals davon abgeraten, vor allem als sie erfuhren, wo das Ladenlokal vom Scotch & Soda Store sein sollte. Da sagten alle: «Jetzt spinnt er!» Und siehe da, vier Jahre später sind wir immer noch hier. Diesen Erfolg verdanke ich vor allem meinem Team. Ich bin wahnsinnig stolz auf sie und jeden Tag teilen wir Enthusiasmus und Freude an der Arbeit. Diese Freude geben wir auch an unsere Kundschaft weiter. Wie differenziert sich Scotch & Soda von anderen Modelabels und welche Werte verkörpert die Marke? Heute ist es schwierig, eine Kollektion zu entwickeln, die bei allen gut ankommt. Die Ansprüche sind extrem hoch aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage. Die Gesellschaft hat Angst, kreativ zu sein. Früher war das anders. Heute kopieren viele anstatt zu kreieren. Doch bei Scotch & Soda ist es anders. Die Marke erfindet sich immer wieder neu und jedes Kleidungsstück ist einzigartig, versehen mit einem speziellen Touch. Sei es ein buntes Innenfutter oder eine Blumenstickerei am ­Ä rmel – alles wird mit Liebe kreiert. Dadurch ist Scotch & Soda zum Liebling der modebewussten Leute geworden.

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


BUSIN ESS -TALK : : Haben Sie Einfluss auf die Kollektionen? Und wenn ja, in welcher Form? Leider nicht mehr so wie früher. Scotch & Soda war einst ein familiengeführtes Business. Damals konnte ich viele eigene Vorschläge einbringen. Inzwischen wurde sie von einer Investorengesellschaft aufgekauft und alles läuft etwas anders ab. Sie sagten einst, «Als Einkäufer darf man keine Angst haben und muss auch mal einen Schritt weiter gehen.» Wie lebt sich diese Einstellung auf ihr tägliches Business aus? Ich vertrete die Meinung, dass man mutig durchs Leben gehen soll. Man soll Fehler machen, etwas wagen und mitspielen. In unserem Umfeld ist dies meist schwierig. Nehmen wir die Einkäufer als Beispiel. Sie müssen sich aufgrund der wirtschaftlichen Lage an sehr viele Vorgaben halten und ein gewisses Budget einhalten. Doch ich sage, wagt etwas. Kauft die crazy farbige Hose oder den Pullover mit dem wilden Printmuster ein. Seid frech und spielerisch! Online Shopping ist ein Trend, der nicht zu bremsen ist. Wie hat das Internet die Modeindustrie und den Detailhandel beeinflusst und was ist Ihre Strategie für diese Entwicklung? Leider ist es so, dass der Onlinehandel nicht zu stoppen ist. Ich bin ein grosser Gegner dieser Entwicklung und kämpfe allgemein gegen die «Geiz ist geil»-Mentalität. Ich verstehe Leute nicht, die etwas im Laden anprobieren und dann online das gleiche Stück für weniger Geld suchen. Onlineshopping macht den Handel auf den Strassen kaputt und immer mehr Boutiquen müssen schliessen. Eine persönliche Bedienung ist nicht ersetzbar mit ein paar Klicks im Internet. Loyalität ist ein tradi­ tioneller Wert, welcher leider immer mehr verloren geht.

Lagerist, über die Sekretärin bis zum Verkäufer. Denn um erfolgreich zu sein, müssen alle zusammen als Team arbeiten. Was überrascht Sie an Ihrem Job? In meinem Job kann ich nichts vorausplanen und ich muss immer wieder improvisieren, denn ich werde oft mit neuen Aufgaben konfrontiert. Doch das Schöne ist, ich begegne immer wieder Situationen, die mich zum Schmunzeln bringen. Die Vielseitigkeit im Job überrascht mich immer wieder aufs Neue. Dies gefällt mir. Nebst einem Namen in der Modeszene haben Sie sich auch einen in der Partyszene von Zürich gemacht. Wie kam es dazu und wie wichtig ist Ihnen dieser Ausgleich? Mein Bruder Seigi und ich sind in die Partyszene reingerutscht. Wir haben in Brugg eine Bar geführt, hatten zu wenig Platz und entschieden uns ein Partylabel zu gründen. Nach mehr als 22 Jahren sind wir immer noch da. Es hat mir schon immer Spass gemacht, Leute zusammenzubringen, zu bewirten und unterhalten und ihnen eine Freude zu bereiten. Ich denke, es liegt an unserem tollen Umfeld, dass wir solange überlebt haben. Für mich ist es ein super Ausgleich. Auf einem persönlichen Level, was motiviert Sie jeden Tag? Aus was schöpfen Sie Kraft und Inspiration? Jeden Morgen frühstücke ich mit meiner Tochter und meiner Frau. Das ist unsere Tradition und gibt mir Kraft. Die meisten Ideen und Inspirationen bekomme ich in den Ferien. Wenn ich in einem anderen Land bin, betrachte ich alles aus einem anderen Blickwinkel. : : WWW.SCOTCH-SODA.COM : :

Wo liegt die Zukunft des Detailhandels in der Schweiz und was sind Ihre Ideen und Prognosen für die Zukunft? Die Zukunft des Detailhandels sieht nicht rosig aus. Wir haben einen Überfluss an Kleidern und Läden. Der Onlinehandel macht alles noch schwieriger. Dazu kommt, dass viele nach Deutschland einkaufen gehen und somit den Schweizer Markt gefährden. Wenn dies alle tun würden, bedeutete dies der Tod für den Detailhandel in der Schweiz. Sie führen ein Team bestehend aus 24 Personen. Nach welchem Führungsstil leiten Sie Ihr Team? Ich behandle meine Mitarbeiter so, wie ich gerne behandelt werden möchte. Mein Team ist extrem frei und ich vertraue ihnen voll und ganz. Hätten sie von mir nicht freie Hand, könnten sie sich nicht entfalten. Wichtig ist auch, dass wir unseren Kunden etwas weitergeben können und etwas bewegen können. Auch wichtig für mich ist, dass alle gleich behandelt werden. Auch der Bonus ist für alle gleich, vom den

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

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: : BUSIN ESS N E WS BOELS RENTAL STARTET IN DER SCHWEIZ

ERSTES VEGI-RESTAURANT IN ZÜRICH OERLIKON

Die Möglichkeit, direkt von bereits bestehenden Gebäuden aus starten zu können, ermöglicht Boels sofort einen fliegenden Start in der Schweiz. Das internationale Vermietungsunternehmen kann schon ab dem ersten Tag Verträge mit Geschäftskunden abschliessen. Boels wird das Sortiment in den nächsten Monaten weiter ausbauen und schließlich das ­gesamte Boels-Sortiment in der Schweiz anbieten. Die Schweiz ist für Boels Rental kein unbekanntes Terrain. Schließlich bedient Boels schon seit geraumer Zeit den Schweizer DIY-Markt über seine Shop-in-ShopFormel und arbeitet schon seit vielen Jahren mit renommierten Schweizer Baumarktketten zusammen. Diese Kenntnisse und Erfahrungen nutzt Boels nun für den Geschäftskundenmarkt in der Schweiz. Dass dieser Markt dabei von Ländern umgeben ist, in denen Boels schon länger aktiv ist, wie Deutschland, Österreich und Italien, ist ebenfalls ein Pluspunkt. Boels Rental ist eines der führenden europäischen Vermietungsunternehmen im Bereich Maschinen, Werkzeuge, mobile Raumsysteme sowie Event-Equipment. Das Unternehmen hat 350 Niederlassungen und 2 850 Mitarbeiter. Boels bietet nicht nur qualitativ hochwertige Produkte für Unternehmen und Privatpersonen, sondern unterstützt Geschäftskunden in verschiedenen Branchen auch bei der Projektdurchführung, Logistik und Materialverwaltung. Mit seinem internationalen Vermietungssortiment übernimmt Boels Rental unter anderem Aufträge für die Baubranche, die Industrie, die Veranstaltungsbranche, Behörden und gemeinnützige Einrichtungen.

Rund sechzehn Jahre nach der Gründung des ersten tibits Restaurants im Zürcher Seefeld eröffnete das Familienunternehmen nun das dritte Lokal in der Stadt – mitten im aufstrebenden Zürich-Nord. Aufgrund zahlreicher Nachfragen von Gästen entschieden sich die Gründer für ein Restaurant im Kreis 11. Im Neubau der Zürcher Lebensversicherung-­ Gesellschaft AG direkt beim Sternen Oerlikon wurde die passende Lokalität gefunden. Das Restaurant zählt auf zwei Stöcken rund 140 Innenplätze. Ausserdem entsteht vor dem Lokal ein Boulevardbereich mit Piazza, auf der 90 Gäste Platz finden. Im Mittelpunkt des Restaurants steht das mit über 40 frischen Leckerbissen bestückte Buffet. Es kommt erstmalig im neuen Look daher. Die typische tibits Atmosphäre entsteht durch die Kombination von farbenfrohen Tapeten und ausgesuchten Stoffen aus der Designers Guild-Kollektion. Zudem wird das Interieur mit Lichtinstallationen aus Muranoglas-Stäben ergänzt.

: : WWW.BOELS.COM : :

DIE GRÖSSTE SCHWEIZER BANK IST RUND Auf dem Place du Rhone in Genf wurde die grösste Rundbank der Schweiz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. BURRI public elements AG aus Glattbrugg und Atelier Descombes Rampini haben in einer erfolgreichen Zusammenarbeit eine Bank aus 1 4 00 verschiedenen Lattentypen und über fünfzig verschiedenen Sitzbankfüssen konstruiert, die in ihrer Art einzigartig ist.

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DIE CORNÈR BANK IST WEITERHIN DIE NUMMER 1

In Bezug auf die finanzielle Solidität in der Schweiz zeigen die in der Ausgabe vom Juli 2016 von The Banker veröffentlichten Statistiken, dass die Cornèr Bank im zweiten Jahr in Folge die Nummer eins in der Schweiz in Bezug auf die finanzielle Solidität ist. Die Finanzanalysen der letzten Ausgabe der renommierten englischen Fachzeitschrift, die von der Financial Times herausgegeben wird, bestätigen, dass die hohe finanzielle Solidität auf die umsichtige Geschäftsführung der Bank sowie die seit jeher angewandte Strategie einer hohen Eigenkapitalausstattung zurückzuführen ist.Diese Auszeichnung widerspiegelt die positive Entwicklung des Luganeser Kreditinstituts und wird auch von den Kunden überaus geschätzt.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


BUSIN ESS -TALK : :

FIT FÜR DIE ZUKUNFT

Schulthess Klinik

DIE ZÜRCHER SCHULTHESS KLINIK GEHÖRT ZU DEN FÜHRENDEN ORTHOPÄDISCHEN SPEZIALKLINIKEN IN EUROPA. UM FÜR DIE ZUKUNFT GERÜSTET ZU SEIN, WURDEN 90 MIO. FRANKEN FÜR GRUNDLEGENDE ­ERWEITERUNGSUND UMBAUARBEITEN INVESTIERT. NACH DREI JAHREN PRÄSENTIERTE DIE NEUE DIREKTORIN UND CEO ANDREA RYTZ DIE NEUEN RÄUMLICHKEITEN EINEM BREITEN PUBLIKUM.

werden wir prägnanter und gezielter kommunizieren. Unsere Forschungsabteilung wird noch etablierter sein und national sowie international höchste Anerkennung geniessen. Zurzeit beschäftigen Sie über 1 000 Mitarbeiter. Wird der Bedarf an qualifiziertem Personal weiter steigen? Der Bedarf an Fachpersonal wird stetig steigen und es wird zunehmend schwieriger, hochqualifiziertes Fachpersonal zu finden. Wir befinden uns heute im klassischen «War for Talents» und müssen dem eigenen Personal gut Acht geben, damit es nicht abwandert. Sie sind seit Anfang 2016 im Amt als Direktorin und CEO der Schulthess Klinik. Wie gedenken Sie das Erbe von Gründer Wilhelm Schulthess (1855 – 1917) weiterzuführen und was ist dabei die grösste Herausforderung? Wir waren und sind noch heute die Klinik, die medizinische Dienst­ leitungsqualität auf Spitzenniveau erbringt. Dies müssen wir uns unbedingt erhalten und auch grossen Wert darauf legen, neue Ärzte und Fachpersonal auszubilden und ihnen Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

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INTERVIEW MIT ANDREA RYTZ, DIREKTORIN UND CEO von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Frau Rytz, was zeichnet die Schulthess Klinik aus? Andrea Rytz: Die medizinische Kompetenz. Es ist unglaublich, auf was für einem hohen Niveau die Medizin in der Schulthess Klinik ist. Das ist wirklich Spitzenmedizin. Fasziniert bin ich auch von der Forschung. Auf diesem Gebiet arbeiten wir mit namhaften Hochschulen auf dem Platz Zürich zusammen und sind ein aktiver Player bei der Entwicklung der Orthopädie. Von uns entwickelte Produkte, wie zum Beispiel Implantate, finden weltweit Anerkennung. Das macht mich stolz. Ein Um- und Ausbau dieser Dimension ist eine grosse Herausforderung für die ganze Belegschaft. Wie haben Sie die Situation gemeistert? Die grösste Leistung war, dass der Spitalbetrieb trotz Bauarbeiten immer zu hundert Prozent lief. Dafür hat es von allen Seiten viel Einsatz und Leistung gebraucht. Ich bin allen Mitarbeitenden sehr dankbar für ihre Toleranz und Flexibilität in den vergangenen drei Jahren und freue mich, nun mit einer hochmodernen Klinik in die Zukunft zu blicken. Wo sehen Sie die Schulthess Klinik in fünf Jahren? Wir haben einen neuen visuellen Auftritt und werden ein noch viel ­dynamischeres Unternehmen sein. Die verschiedenen Fachbereiche

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Weiter müssen wir den Hochschulplatz Zürich durch unsere Grundlagenforschung unterstützen und dabei eine noch wichtigere Rolle einnehmen. Durch die vielen internationalen Platzierungen unserer Studien gelingt es uns, ein beachtliches Ranking in der Anzahl Publikationen und deren Qualität auf dem internationalen Parkett zu belegen. So wird unser Brand in die Welt getragen und prägt unser Image noch stärker. Jährlich werden hier rund 20’000 Eingriffen durchgeführt. Inwieweit ermöglicht die neue Infrastruktur auch eine Kapazitätssteigerung? Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren kontinuierlich im einstelligen Prozentbereich zu wachsen. Nachhaltiges Wachstum ist nicht ein schnelles, sondern ein kontrolliertes Wachstum. Wir haben heute 180 Betten zur Verfügung, die wir in den nächsten 2 Jahren gerne voll ausgelastet haben möchten – so auf jeden Fall ist der Plan. Eine Spezialität ist sicher auch die Abteilung Lehre, Forschung und Entwicklung. Inwiefern sind Sie auf Fördergelder angewiesen? Jedes Jahr investiert die Schulthess Klinik 5 Mio. CHF in die Forschung. Diese Gelder werden mit einem klaren Forschungsauftrag von der ­Wilhelm Schulthess-Stiftung gesprochen. Wenn jedoch die politische Lage so prekär wird wie sie zu scheinen droht – mit Abschöpfungs­ gedanken der Politik –, dann werden wir in Zukunft viel mehr auf ­­externe Fördergelder angewiesen sein. : : WWW.SCHULTHESS-KLINIK.CH : :

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© Simon Greig / Shutterstock.com

BEGEHRT, SCHÖN, INNOVATIV: DIESE 25 LUXUSUNTERNEHMEN ZÄHLEN ZU DEN BESTEN

Parkett Teppiche Bodenbeläge

Hersteller von Uhren und feinoptischen Geräten spielen nach dem aktuellen Ranking die wichtigste Rolle unter Luxusmarken, dicht gefolgt von Unternehmen in den Segmenten Küche und Automobil. Das geht aus dem aktuellen Ranking «Top 25 Luxusunternehmen» hervor, das beim Luxury Business Day in München vorgestellt wurde. Nachdem das Volumen des Luxusmarktes 2015 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent zugelegt und damit die Umsatzmarke von 1 Billion Euro durchbrochen hat, rechnen Experten auch in 2016 mit stabilen Zahlen – trotz weltweiter Krisen und der Abwertung des Euro. Wie die Initiatorin des Luxury Business Day und Gründerin von Inlux, Petra-Anna Herhoffer sagt, können vor allem jene Unternehmen profitieren, die sich auf die neuen Bedürfnisse der Kunden nach Individualität und Nachhaltigkeit einstellen. Auch dieses Jahr behaupten die Luxusunternehmen Montblanc, Leica, A. Lange & Söhne, Glashütte und Bulthaup die Führung in der Rankingliste. Innerhalb der ersten fünf Plätze gibt es im Vergleich zum Vorjahr nur geringe Verschiebungen. Bei den Folgerängen sind stärkere Veränderungen zu beobachten. So positioniert sich Bechstein Piano erstmals in den Top 10 deutscher Luxusunternehmen. Ganze 14 Ränge nach oben ging es für die Schmuckmarke Tamara Comolli, die von Platz 39 auf Platz 25 klettert und damit den Platz des Top-Aufsteigers einnimmt. Top-Neueinsteiger des Rankings ist das Unternehmen Buben & Zörweg, das mit hohem Qualitätsanspruch, Ideenreichtum und konsequenter Pionierarbeit Uhrenliebhaber überzeugt.

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Lösung. Leistung. Leidenschaft. Lenzlinger Söhne AG Grossrietstrasse 7, 8606 Nänikon/Uster Tel. 058 944 58 58, www.lenzlinger.ch

Metallbau

Das Hotel hat in der Kategorie «beste Meeting-­ Location der Schweiz» den 1. Platz erklommen. Dieses Ranking umfasst 9 Kategorien und ist durch ein Voting von über 4 000 Besuchern, Gästen und Veranstaltern sowie einer unabhängigen Fachjury entstanden. Das 4-Sterne Design & Life­ style Hotel im aufstrebenden urbanen Zürich ist wohl das einzige Schweizer Hotel mit eigenem Bahnhof und Shopping-Center. Hier hält Urban Living Einzug: Untergebracht in Teilen der ­ehemaligen Papierfabrik, mit Zugang zu einem 2 000 qm grossen Spa, vereint das Haus Geschichte und Moderne, Technologie und Lifestyle. Für Meetings, Events und Workshops bis zu 450 Personen stehen acht klimatisierte und teils kombinierbare Konferenzräume mit Tageslicht und modernster Technologie sowie naheliegende Eventlocations zur Verfügung. Für General Manager Sandra Della Rocca ist diese Auszeichnung Lob und Ansporn zugleich: «Dieser Swiss Location Award gebührt dem gesamten Team, er bestätigt uns auf dem Weg, Produkt und Service stetig weiterzuentwickeln. Unsere Location ist dabei Voraussetzung für unseren Erfolg, um auch in Zukunft der Zeit voraus und weiterhin ein verlässlicher Hotelpartner im nationalen sowie internationalen Veranstaltungsmarkt zu sein.»

Zeltvermietung

AUSZEICHNUNG FÜR SHERATON SIHLCITY ZÜRICH


: : BUSIN ESS -TALK

IDEALER STANDORT MITTEN IN ZÜRICH

MAN Diesel und Turbo Schweiz AG

DIE MAN DIESEL & TURBO SCHWEIZ AG IST EIN WICHTIGER AKTEUR DER GLOBALEN INDUSTRIE INNERHALB DER STADT ZÜRICH UND DAMIT VERTRETERIN DES SCHWEIZER WERKPLATZES. ALS EINES DER LETZTEN GROSSEN INDUSTRIEUNTERNEHMEN HÄLT DAS UNTERNEHMEN SEIT ÜBER 200 JAHREN AM WERKPLATZ ­ZÜRICH UND SEINEM STANDORT ESCHER-WYSS-PLATZ FEST. SEIT JANUAR 2015 LEITET DER 53 JÄHRIGE ­PROFESSOR UND DR.-ING. HANS GUT DAS UNTERNEHMEN. UNTER SEINER FÜHRUNG ÖFFNET SICH DER GRÖSSTE INDUSTRIELLE ARBEITGEBER DER STADT ZÜRICH EINER BREITEREN ÖFFENTLICHKEIT.

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© Fotos: Jos Schmid

INTERVIEW MIT CEO, PROF. DR.- ING. HANS GUT Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Professor Gut: Weshalb wollen Sie, dass die Öffentlichkeit in der Schweiz MAN Diesel & Turbo kennt? Prof. Dr.-Ing. Hans Gut: Wir sind eines der letzten verbliebenen grossen Industrieunternehmen in der Stadt Zürich. Und darauf sind wir stolz. Wir sind ein Vertreter des Industriesektors – nach wie vor ein bedeutender Pfeiler unserer Wirtschaft. Sie produzieren heutzutage in erster Linie Kompressoren. Ihre ­Absatzmärkte sind aber über die ganze Welt verteilt. Sie bräuchte die Verbindung zur Stadt Zürich nicht zu kümmern. Doch, sehr sogar. Wir belegen 24’000m 2 reine Produktionsf läche inmitten der Wirtschaftsmetropole der Schweiz und wir sind mit rund 850 Mitarbeitenden, davon 600 Ingenieuren, ein wichtiger Arbeitgeber. Auch deswegen stehen wir in regem Austausch mit Politik und Wirtschaft von Stadt und Kanton. Der zweite Sektor geniesst aber in der Stadt Zürich nicht mehr eine hohe Relevanz, oder? Zürich soll auch in Zukunft ein Werkplatz sein. Dies ist einer der ­Strategie-Schwerpunkte des Zürcher Stadtrats. Zürich ist eine Metropole, in der innovative Technologieunternehmen und produzierende Gewerbebetriebe parallel erfolgreich sind. Die Produktionsfläche von MAN Diesel & Turbo gerät immer mehr in Bedrängnis. Rundum wird gebaut und mit dem Puls 5 stellte man zwischen ihre Produktionshallen und die drei Prüfstände einen neuen Komplex. Der Puls 5 ist ja an sich nichts Neues. Puls 5 steht bekanntlich in den Hallen der ehemaligen Giesserei, für welche wir aufgrund unserer strategischen Ausrichtung keine Verwendung mehr hatten und deswegen vor mehr als 30 Jahren schlossen. Einst stand Ihr Unternehmen aber am Stadtrand von Zürich. Im Jahr 1805 gründeten ein Bankier und ein Ingenieur die Herren Escher und Wyss die Escher-Wyss. Ende des vorletzten Jahrhunderts suchten die in der Stadt verbliebenen Industriebetriebe noch unerschlossene Flächen. Wir zogen an den Escher-Wyss-Platz auf einer

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grünen Wiese. Heute stehen wir mitten in einem Trendquartier, das seit den 1990er Jahren immer mehr zu einem Gebiet für neue Bars und Clubs wurde und wo sich spätestens ab den Abendstunden ein junges, urbanes Publikum trifft. Sie sprechen den Wandel des einstigen Arbeiter- und Industrie­ quartiers an? Ja, vor 30 Jahren setzte auch in Zürich eine starke Wandlung des Industrie­ sektors ein. Etliche Industriebetriebe fusionierten, wurden aufgekauft, gingen in Konkurs oder zogen aus der Stadt weg. Dadurch lagen unzählige grosse Industriebauten brach, die seit den 1990er-Jahren umgenutzt oder abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Daraus entstand inzwischen neuer Wohnraum oder Freizeit- und Vergnügungsareale. Auch wir haben eine geschichtsträchtige Vergangenheit hinter uns, doch bietet Zürich so eine hohe Standortattraktivität, dass wir sehr gerne hier bleiben und am Leben mitten in der Stadt partizipieren. Was macht denn diese Standortattraktivität aus? Es ist einerseits die Lage, die urbane Nähe, die für alle Mitarbeitenden von grossem Vorteil ist. Trotzdem liegen wir an Bahn und Strasse, wie auch in Flughafennähe, so dass wir innert kürzester Zeit notwendige Strecken zurücklegen können. Wo finden sie heute eine Metropole, in der sie in 15 Minuten am Flughafen sind? Schliesslich sind es aber auch Themen wie die Sicherheit und Freiheit in der Schweiz oder auch das Recruiting. Inwiefern profitieren Sie für die Personalbeschaffung vom Standort Zürich? Wir beschäftigen rund 600 Ingenieure, die in der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens tätig sind; angefangen bei der Produkt­ entwicklung, über die Konstruktion und Produktion, bis zum Verkauf und Service, um nur einige der Abteilungen zu nennen. Unser Augenmerk liegt auf bestens ausgebildeten Fachpersonen und es ist anspruchs-

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voll diese zu finden. Die Nähe zu Hochschulen und Fachhochschulen, aber auch die ungebrochene Anziehungskraft von Zürich auf ausländische Mitarbeitende, bringen uns hier die nötigen Vorteile. Sie liessen Portraits von Mitarbeitenden, wie auch Bilder aus den Produktionshallen produzieren und präsentierten diese der Bevölkerung in ihren Industriehallen mit einer Ausstellung. Bereits 2015 gewährte MAN Diesel & Turbo im Rahmen des 100 Jahr-­ Jubiläums der Isotherm-Turbokompressoren einen Blick hinter die Backsteinmauern. Damals waren es, neben unseren Kunden, Medien­vertreter, die mit ihren vielen Berichten einen ersten Einblick zuliessen. Standen im ersten Anlass die industrielle Leistung im Mittelpunkt, galt es für die Fotoausstellung den «Industriestandort Zürich» in den Fokus zu rücken. Welche Themen bestimmten denn diese Schau? Wir konnten die Wichtigkeit des sekundären Wirtschaftssektors sowohl im Wirtschaftsstandort Zürich, wie auch auf nationaler Ebene betonen. Darüber hinaus wurde das Spannungsfeld von «Arbeiten und Leben» in einem der buntesten und quirligsten Quartiere der Stadt aufgezeigt. Und wie gliederte sich die Ausstellung? In einem ersten Teil beleuchtete die Ausstellung die ‹belle epoque› der Industrialisierung. Dafür wurde in Zusammenarbeit mit dem Staats­ archiv eine Sichtung vorhandener Fotodokumentationen durchgeführt und diese Bilder mit bestehenden und neu geschaffenen Fotomaterialien unseres Unternehmens abgeglichen. Der zweite Teil der Ausstellung gab den modernen, den heutigen Fokus auf die MAN Diesel & Turbo wieder. Dabei wurden drei Bereiche ins Visier genommen: Unsere ­Mitarbeitenden im Portrait, Architektur und Industrie sowie das Leben und die Arbeit im Quartier. : : WWW.TURBOMACHINERY.MAN.EU : :

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: : BUSIN ESS N E WS INVESTOREN SETZEN 2016 BEI IMMOBILIEN AUF HÖHE, JOINT-VENTURES UND MEHR RISIKO Immobilien spielen für professionelle Investoren bei Pensionsfonds, Family Offices, Banken oder Versicherern eine immer wichtigere Rolle. Das zeigt eine Entscheider­ umfrage, die von der Soravia Capital GmbH durchgeführt wurde. Nach Meinung der 80 befragten Fachund Führungskräfte spielen Immobilien weit vor anderen Assetklassen im Portfolio die wichtigste Rolle. Primär abzielen wollen Anleger auf Wohnimmobilien (69 Prozent), gefolgt von Büroflächen (53 Prozent) und Einzelhandelsobjekten (44 Prozent). Bei Hotelimmobilien sehen 70 Prozent Design Budget als einen Top- Trend. Bei Wohnimmobilien interessieren sich Investoren besonders für Microapartments und Wohnhochhäuser. Im Ranking der Top- Trends in der Nutzungsklasse Wohnen im deutschsprachigen Raum sind sie von den Entscheidern auf den ersten Platz gewählt worden. Die Hintergründe dafür liegen auf der Hand. ­Gerade Kapitalanleger setzen auf kleine Einheiten, da diese trotz hoher Einstandspreise das beste Renditeverhältnis bei einer Weitervermietung versprechen. Auch das Thema Wohnhochhäuser wird den deutschsprachigen Wohnimmobilienmarkt aus Sicht der Umfrageteilnehmer weiter stark prägen. Auch hier sind die Gründe eindeutig. Wohnhochhäuser erlauben angesichts hoher Grundstückspreise und Flächenmangel in den Grossstädten nicht nur eine Nachverdichtung nach oben, sondern versprechen ebenso überdurchschnittliche Renditen. Dieser Trend steht im ­Ranking auf Platz 2.Viele Entscheider sind zudem der Meinung, dass die Nachfrage nach Wohnimmobilien durch die Flüchtlingsströme weiter ansteigen wird. Diese Entwicklung bewerten sie als den drittwichtigsten Trend.

ADBLOCKER-STUDIE VON HUBSPOT Störende Display-Werbung – allen voran Pop-Ups und Mobile-Ads – ist der Hauptgrund für die Adblocker-Nutzung. Unternehmen, die auf diese Werbeformen setzen, geben nicht nur ein Drittel ihres Budgets für versehentliche Klicks aus, sondern riskieren auch Imageschäden.

ernsthaft beschädigen: Bei 84 % der Befragten leidet die Meinung vom werbenden Unternehmen, bei 85 % die Wahrnehmung der Website, auf der die Werbeanzeigen platziert werden. Klickt denn überhaupt noch jemand auf Werbeanzeigen? Ja, aber ein Drittel der Nutzer tut dies unabsichtlich (Mobile: 44 %), 15 % geben an, von Anzeigen durch einen Trick dazu gebracht worden zu sein. Für Pay-per-Click-Anzeigen (PPC) ist das besonders bitter: Mehr als ein Drittel des Budgets verpufft. Bei nur 40 % der Umfrageteilnehmer hat die Anzeige das Interesse geweckt, lediglich 13 % fand sie ansprechend oder kreativ. Gesponserte Suchergebnisse wurden von gut einem Fünftel der Befragten angesteuert.

Nach den Gründen für die Adblocker-Nutzung gefragt, gibt die Mehrzahl der Teilnehmer an, dass sie Werbeanzeigen als störend (64 %) und unterbrechend (54 %) empfinden. Aber auch Sicherheitsbedenken (39 %) und längere Ladezeiten (36 %) spielen eine Rolle. Auch auf Mobilgeräten schneiden Pop-Ups am schlechtesten ab: 73 % der Befragten empfinden sie als „äusserst nervig“, und rund zwei Drittel denken ebenso über Werbeanzeigen, die ihnen vom Computer zum Handy folgen. Die überwiegende Mehrheit von 83 % wünscht sich eine Möglichkeit, sämtliche Werbung vom mobilen Endgerät zu verbannen. Dabei überlagern ärgerliche Full-Screen-Ads und Auto-Play-Videos die Wahrnehmung von Online-Werbung im Allgemeinen. Doch nicht alle Werbeformen sind gleich schlecht – dieser Meinung sind 83 % der ­Befragten. 77 % wünschen sich eine Möglichkeit, nur die extrem störende Reklame zu eliminieren: filtern statt blocken.

In der Wahrnehmung des Grossteils der Befragten sind Online-Anzeigen aufdringlicher geworden als noch vor zwei bis drei Jahren (91 %). Von Werbeanzeigen, deren Inhalte auf früheren Einkäufen und Suchanfragen basieren, fühlen sich 79 % der Teilnehmer regelrecht verfolgt. Die Liste der verhassten Werbeformen führen Pop-Ups (73 %) vor Anzeigen auf mobilen Geräten (70 %) und Videowerbung (57 %) an. Wer auf derart ­p enetrante Werbeformen setzt, kann das Image der eigenen Marke

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BUSIN ESS -TALK : : ICE / ITA Büro Berna (Italian Trade Agency)

«ITALIEN IST NICHT NUR PIZZA, PASTA UND MODE» ICE / ITA, DIE ITALIAN TRADE AGENCY, IST EINE ÖFFENTLICHE INSTITUTION DES ITALIENISCHEN MINISTERIUMS DER WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG. SIE HAT DIE AUFGABE, DIE HANDELSBEZIEHUNGEN ITALIENS MIT ANDEREN LÄNDERN WELTWEIT ZU UNTERSTÜTZEN UND AUSZUBAUEN, MIT SCHWERPUNKT AUF DEN INTERNATIONALISIERUNGSPROZESS VON KLEINEREN UND MITTLEREN UNTERNEHMEN.

INTERVIEW MIT SIMONA BERNARDINI, DIREKTORIN Von Urs Huebscher

Hochleistungstechnologie präsentieren und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den anderen Nachbarsländern der Schweiz erhöhen. Wie gehen Sie bei Ihrer Arbeit vor? Neben der Beratung der italienischen Firmen betreffend Internationalisierung (Import / Export, Rechtsberatung, Marktinformationen, Kontakte mit schweizerischen Firmen usw.) und Geschäftsreisen zu den ­verschiedenen Veranstaltungen in Italien, organisieren wir auch Promotionen, Events und Kampagnen in der Schweiz, wie zum Beispiel: §§ Networking-Event für die MADE EXPO internationale Messe für Architektur, Design und Bauwesen am 5. Februar 2016 in Zürich §§ Pressekonferenz am 20. Mai 2015 und TV-Spot auf SRF für die EMO – Weltleitmesse der Metallbearbeitung §§ Gemeinschaftsstand für die italienische Weinproduzenten auf der Messe IGEHO vom 21. bis 25. November 2015 in Basel §§ Workshop «Feinkost aus Süditalien» am 7. Dezember 2015 in Zürich §§ Welcome Reception am WEF Davos am 19. Januar 2016 §§ Promotions-Event «Seafood Made in Italy» am 11. April 2016 in Zürich

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Geschäftsführer»: Frau Bernardini, was genau ist die Aufgabe von ICE Berna? Simona Bernardini: Mit unserem Netzwerk von 80 Büros in 65 Länder wollen wir Italien als zuverlässigen und globalen Partner im Ausland präsentieren. Wir wollen eine internationale Netzwerkplattform aufbauen, auf der sich die Fachleute treffen. Dafür bieten wir unsere Informations-, Promotions- und Beratungs-Dienstleistungen in ausländischen Märkten an. Was möchte ICE Berna in der Schweiz erreichen? Wir möchten vor allem die engen und langfristigen Geschäftsbeziehungen zwischen den italienischen und schweizerischen Firmen entwickeln, aber auch die Klischees zu Italien widerlegen. Italien ist ein in der Schweiz sehr gut bekanntes und beliebtes Land. Wieso braucht es Ihre Arbeit trotzdem? Italien steht nicht nur für Pizza, Pasta und Mode. Im Gegenteil, es ­bietet sehr viel mehr. Wir wollen Italien als ein innovatives Land der

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Sie selber sind gebürtige Römerin. Wie wohl fühlen Sie sich in Bern? Ich fühle mich sehr wohl in Bern. Im Vergleich zu Rom ist es sehr ruhig, fast ländlich. Man kann die Natur in kürzester Zeit erreichen und sich entspannen. Da es nicht so viel Verkehr gibt, fahre ich mit dem Velo zur Arbeit, was ich als sportliche Person sehr schätze. Wo orten Sie kulturelle Unterschiede zwischen Italien und der Schweiz? Die meisten Schweizer würden der Aussage «small is beautiful» wohl zustimmen. Es gibt in der Schweiz eine ausgeprägte Reserviertheit, was in Italien anders ist. Während die Leute in der Schweiz vermehrt karriereorientiert sind, steht das Familienleben in Italien immer noch hoch in Kurs. Ergänzt man die schweizerische Präzision, Pünktlichkeit und Sparsamkeit mit der italienischen Flexibilität und Kreativität, bekommt man meines Erachtens das perfekte Ergebnis. Und wo gibt es Parallelen zwischen den beiden Ländern? Es sind vor allem die italienische Sprache und historische Beziehungen, die Italien und die Schweiz verbinden. Aber auch die Vorliebe für gutes Essen und Trinken.

: : WWW.ICE.GOV.IT : :

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: : BUSIN ESS -TALK

Giardino Hotel Group

AUTHENTIZITÄT UND MUT ZUM ANDEREN SCHAFFT GLÜCKLICHE GÄSTE WÄHREND DER SCHWEIZER TOURISMUS DURCH TURBULENTE ZEITEN GEHT, BEWÄHRT SICH DAS ERFOLGSKONZEPT GIARDINO. ZUSAMMEN MIT IHREM MANN FÜHRT DIE DANIELA FRUTIGER MIT VIEL ENTHUSIASMUS DIE FIRMA, ZU DEREN PORTFOLIO BIS JETZT VIER HOTELS DER SPITZENKLASSE GEHÖREN, DARUNTER DAS ATLANTIS BY GIARDINO IN ZÜRICH. IHRE BESONDERE LIEBE GILT DEN HOTELEIGENEN SPAS, DER PFLEGELINIE UND SEIT KURZEM DEM AYURVEDA KONZEPT IN ALLEN HÄUSERN.

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INTERVIEW MIT DANIELA FRUTIGER, CEO Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Frau Frutiger, wird man als Hotelier geboren? Daniela Frutiger: Meine Grossmutter hatte mir schon als Kind gesagt, ich solle eine Hotelfachschule besuchen. Ich bin aber eine Quereinsteigerin. Nach meiner Ausbildung zur Pharma-­ Assistentin liess ich mich weiter als Kosmetikerin und Wellnesstherapeutin ausbilden. Vor gut 26 Jahren kam ich dann von Stuttgart aus für ein Praktikum ins Hotel Kulm nach Arosa. Die gute Atmosphäre, das feine Essen und der Kontakt zu vielen interessanten Menschen haben mich sofort fasziniert. Der Wechsel 1992 ins Giardino in Ascona war nicht nur beruflich ein Glücksfall. Dort habe ich meinen Mann kennen­ gelernt, der im Gegensatz zu mir ein klassischer Hotelier ist. Dann ­bekamen wir 2002 die Gelegenheit den Lenkerhof in Lenk zu übernehmen. Das alte Kurhotel wurde von uns beiden komplett neu zu einem 5* Wellnesshotel umgebaut und wir eröffneten es als Direktionsehepaar.

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Mit unserer Rückkehr 2006 ins Giardino nach Ascona erhielten wir als Direktionsehepaar die Chance, Hotel & Spa komplett nach unseren Ideen umzugestalten, was uns während der Zwischensaison gelungen ist. Seit 2009 führen Ihr Mann und Sie die Giardino Gruppe, welche ­neben Ascona in der Zwischenzeit auch das Lago in Minusio, das Mountain in St. Moritz und seit kurzem das Atlantis in Zürich beinhaltet. Wie sieht Ihre Zusammenarbeit aus? Wir sind ein eingespieltes Team. Wenn das Private und das Berufliche so eng miteinander verbunden sind und man so viele Stunden gemeinsam verbringt, muss man gut zusammen funktionieren. Neben Marketing und Sales gehören auch die stimmungsvollen Seiten des Hotels wie Spa, Erscheinungsbild, Innenarchitektur, Dekoration und Floristik zu meinem Aufgabenbereich. Mein Mann übernimmt den finanziellen Teil, was sicher nicht immer angenehm ist.

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Mit 95 exklusiven Zimmern und Suiten, dem Fusion-Restaurant Hide & Seek, dem Gourmet-Restaurant Ecco, dem Ballsaal Wave sowie dem dipiù Spa bereichert das Atlantis den Raum Zürich.

Als Urban Retreat vereint das Atlantis by Giardino den städtischen Luxus eines 5-Sterne-Superior-Hotels mit der natürlichen Strahlkraft der Lage direkt am Fusse des Zürcher Hausbergs Üetliberg.

Sie leiten eine Hotelkette mit vier Dependancen und haben zwei Söhne im Teenager-Alter. Bleibt da noch Zeit für Privates? Ja, absolut. Natürlich ist es ein ständiger Spagat, aber eigentlich ist es fast einfacher so, alles unter einen Hut zu bringen. Da man heute quasi von überall arbeiten kann, können wir uns gut ab und an zurückziehen und uns unsere Auszeiten schaffen. Wir beide machen sehr gerne Sport wie Joggen,Pilates oder wir gehen biken und legen viel Wert auf unser Familienleben, das gibt uns einen gesunden Ausgleich. Immer wieder ist die Rede davon, dass der Schweizer Tourismus in der Krise steckt. Was ist das Geheimnis hinter der «Erfolgs­ geschichte Giardino»? Den Grundstein dafür hat sicher der legendäre Hans Leu gesetzt. Er war von Anfang an ein Querdenker und Entertainer und hat die Hotelkultur in der Schweiz revolutioniert. Er war erfrischend anders und nur schon durch den Einsatz seiner Lieblingsfarbe Rosarot hat er sich von anderen Hoteliers abgehoben. Aber auch der Standort in Ascona ist einmalig - eine echte Oase. Wenn man hier ankommt, fühlt man sich wie auf einer paradiesischen Insel. Die Gäste fühlen sich wie in der Toskana, sind aber immer noch in der Schweiz - das war und ist noch immer die Essenz des Giardinos. Inwiefern haben Sie die Strategie von Hans Leu weiterentwickelt? Wir wollten dem «Projekt Giardino» unseren ganz persönlichen Touch geben. Wir sind nicht rosarot, wir sind anders, aber am wichtigsten ist es authentisch zu sein. Wir versuchen die Zeichen der Zeit zu erkennen und visionär zu bleiben. Wir haben das Rosa eliminiert und mediterrane Farben eingesetzt. Trotzdem sind wir Exoten in der Schweizer

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Das Giardino Ascona vereint legeres Ambiente, gehobenen Service und charaktervolles Design zu einem Ort der mediterranen Lebenslust.

­ otellerie und weit entfernt vom Massentourismus. An zentraler Stelle H steht uns aber auch das Wohl unserer Mitarbeiter: Sind unsere Mit­ arbeiter glücklich, fühlen sich unsere Gäste automatisch wohl - und das war eigentlich schon immer unsere Strategie. Ein eigenes Projekt ist Ihre eigene Pflegelinie. Erzählen Sie uns davon. Für mich persönlich war eine eigene Spa-Linie ein lang gehegter Traum. Bei der Kreation von dipiù Cosmetics war es mir wichtig, meine persönliche Philosophie von Transparenz, Nachhaltigkeit, Respekt gegenüber der Umwelt und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis einzubringen. Zurzeit umfasst die Linie vierzig Produkte mit natürlichen Ingredienzien wie Traubenkernen, Mandel- und Zitronenöl, Akazien-Honig, Olivenöl und diverse Kräutern, die allesamt von einem Tessiner Weingut stammen. Sie bieten als erstes Fünf-Sterne-Hotel in der Schweiz, Ayurveda-­ Kuren an. Wie kommt es? Ich arbeitete schon sehr lange an diesem Konzept. Wir eröffneten im April das erste Ayurveda-Zentrum in Ascona. Meine Beweggründe sind schon fast egoistisch: Ich stecke in der gleichen Lebenssituation wie viele unserer Gäste. Der Druck hinterlässt Spuren, dies beginnt bereits in der Schule. Es geht um Achtsamkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, mehr Leistung und um Better-Aging. Verbesserung und Ausgleich ist das Ziel. Das ­Atlantis by Giardino, das Giardino Ascona und das Giardino Mountain haben die besten Voraussetzungen – bezüglich Infrastruktur – für Küche, Therapien und Yoga, Pilates Meditation und Sport. : : WWW.GIARDINO.CH : :

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: : BUSIN ESS N E WS JOE & THE JUICE ZÜRICH SIHLCITY

Das Juice Cafe begeistert ab sofort an der Kalandergasse im Einkaufs­ zentrum Sihlcity in Zürich mit dem gekonnten Mix von Entertainment, Fun, Musik, Design, Social Media, Fashion, Tattoos und einigen gross­ artig aussehenden JUICERS hinter der Theke. Denn kein anderer Brand versteht es besser, mit einer Prise Spass und Verrücktheit diese gesunden Köstlichkeiten direkt vor den Kunden zuzubereiten. Das Resultat ist ein aussergewöhnlich dynamisches Ambiente mit dem Schwerpunkt auf ­besten Zutaten und hochstehender Qualität. Auf rund 120 m 2 spiegelt sich zudem das dänische Gespür für exzellentes, schlichtes Design in der nordisch inspirierten Einrichtung, dem Mobiliar und in der Raumgestaltung wider. Dadurch ist auch die Location im Sihlcity – obwohl von der Markenidentität geprägt – einzigartig, urban, stylisch und individuell. Genau wie die Gäste von JOE & THE JUICE: Alles gibt es für eine kurze Verpflegung als Take-away, oder aber man lehnt sich zurück, relaxt und geniesst ein komplettes Menü bei coolem Sound.

COOP VOLLENDET WEGWEISENDES BAUPROJEKT

REAL ESTATE AWARD 2016

An der Real Estate Night wurden zum 6. Mal die Real Estate Awards vergeben. Es war eine Feier, die es in sich hatte – über 300 Gäste aus der Immobilien-, Bau- und Standortbranche feierten im Hotel Mövenpick in Regensdorf die Sieger und Nominierten. Die Vorauswahl traf eine kompetente Jury, die Sieger wurden über eine Online-Abstimmung ­ermittelt, an der insgesamt 1 335 Interessierte teilnahmen. Am gleichen Abend wurden auch erstmals die SVSM-Awards, im Rahmen der Real Estate Night, vergeben. Zur Immobilien-Persönlichkeit des Jahres wurde Riccardo Boscardin erkoren. Boscardin hat den Schweizer Immobilienmarkt geprägt wie kaum ein Zweiter. Er begann seine Karriere 1982 bei der UBS in Genf und ist seit 1984 in der Immobilienbranche. Er war langjähriger CEO der Himac AG und gleichzeitig der Serimo Immobiliendienste. Seit 2002 amtete er als Head Global Real Estate Switzerland der UBS, die letzten Jahre gleichzeitig als Head Global ­Customized Mandates. Seit dem 1. 1. 2015 ist er pensioniert und Inhaber der Boscardin Real Estate. Neben Mandatsverhältnissen mit der UBS Gruppe ist Boscardin auch im Verwaltungsrat der Privera AG. Unser Bild zeigt Marianne Häuptli, Leiterin Verkauf Tertianum welche den ersten Rang in der Kategorie Vermarktung gewann mit Bernhard Ruhstaller, Dipl. Immobilien Treuhänder.

Drei Jahre lang war es die grösste private Baustelle der Schweiz – nun ist das neue, hochmoderne Coop Logistikzentrum in Schafisheim in Betrieb. Es besteht aus der grössten Bäckerei der Schweiz, einer neuen, nun nationalen Verteilzentrale für Tiefkühlprodukte sowie einer regionalen Verteilzentrale. Somit steht in Schafisheim der grösste Logistikstandort, den Coop betreibt. Die Kosten für den Bau beliefen sich auf mehr als 600 Millionen Franken. Mit der Automatisierung, dem Transport der Waren auf Schiene und Strasse sowie mit der Beheizung der Backöfen mit Biomasse setzt Coop bezüglich Logistik und Nachhaltigkeit neue Massstäbe. Ziel ist, als Grossverteilerin und Produzentin ­ökologischer, effizienter, schneller und besser zu werden. Insgesamt arbeiten in den verschiedenen Betrieben rund 1 900 Angestellte, wovon 1 0 00 Stellen neu geschaffen wurden.

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BUSIN ESS -TALK : :

HEILE MIT WEILE

HEILE MIT WEILE

Sie sind nicht allein mit Ihrer Krebserkrankung: Wir stehen an Ihrer Seite, begleiten Sie durch die schwierige Zeit – mit bester medizinischer Betreuung und grosser menschlicher Hingabe.

Medikamentöse Therapien Chemotherapie Hormontherapie Zielgerichtete Therapie Verabreichung von Blutprodukten Immuntherapie Teilnahme an klinischen Studien Zweitmeinungen

TUCARE Dietikon, Heimstr. 1, 8953 Dietikon, 043 433 08 50 TUCARE Bülach, Bannhaldenstr. 7, 8180 Bülach, 044 862 73 00 GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Supportive Therapien Palliative Versorgung Nebenwirkungsmanagement 24 Stunden Erreichbarkeit für Notfälle Koordination mit Dritten: häusliche Pflege, Rehabilitation Möglichkeit einer Chemotherapie ohne Haarverlust

www.tucare.ch

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: : BUSIN ESS -TALK

«WIR SIND EIN ZENTRUM FÜR NATURSCHUTZ» Zoo Zürich AG

ÜBER DER STADT ZÜRICH ERSTRECKT SICH AUF RUND 27 HEKTAREN DIE GRÖSSTE UND MEISTBESUCHTE ­KULTUR- UND WEITERBILDUNGSINSTITUTION DER SCHWEIZ: DER ZOO ZÜRICH. DAS BELIEBTE ÜBERREGIONALE AUSFLUGSZIEL WILL DIE MENSCHEN FÜR TIERE BEGEISTERN UND SIE MOTIVIEREN, SICH ZUSAMMEN

© Fotos: Zoo Zürich, Jean-Luc Grossmann

MIT DEM ZOO ZÜRICH AKTIV FÜR DEN NATUR- UND ARTENSCHUTZ EINZUSETZEN.

INTERVIEW MIT ALEX RÜBEL, CEO von Robert Jakob und Urs Huebscher

Handeln anregen. Als Mittler schafft er eine Beziehung zwischen Mensch und Tier, getreu seinem Motto «Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen».

ei seiner Eröffnung im Jahr 1929 war der Zoo Zürich ein ­«lebendiges Museum»: Er stellte so viele exotische Tiere wie möglich zur Schau, die die Besucher aus nächster Nähe ­b etrachten konnten. Heute verfolgt der Zoo Zürich einen ganz anderen Ansatz: Als Zentrum für Naturschutz und Arterhaltung will er seine Besucher informieren, weiterbilden und letztlich zum

«Geschäftsführer»: Herr Rübel, wussten Sie, dass Ihre Zoo-Aktie die höchste Dividendenrendite der Schweiz hat? Alex Rübel: Als Non-Profit-Organisation zahlt der Zoo Zürich direkt keine Dividende, aber jeder Aktienbesitzer darf einmal im Jahr seine Institution besuchen. Ja, ein Zoobesuch lohnt sich immer und deshalb könnte der «Ertrag» einer Aktie auch kaum höher sein.

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BUSIN ESS -TALK : : Bei den Langfristprojekten steht ja immer noch die Seilbahn von Stettbach zum Zoo hoch auf der Wunschliste. Ist das denn noch realistisch? Die Besucher dürften doch kaum bereit sein, von Norden den Zoo anzusteuern… Nicht nur aus dem Nordosten der Schweiz, auch von allen Bahnhöfen im ZVV-Bereich ist man bis zu eine halbe Stunde schneller und auf ­attraktiverem Weg im Zoo Zürich und das auch noch sehr nachhaltig. Wir sind zuversichtlich, diese Bahn realisieren zu können, auch wenn die gerichtlichen Hürden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Zürcher Zoo hat sich weltweit einen Namen für die Erhaltungszucht seltener Tiere gemacht. Wie sieht da Ihr Wunschprogramm aus? Unser Ziel ist es, jederzeit in der Lage zu sein, Tiere für Wiederansiedlungen zur Verfügung stellen zu können, wenn solche Aktionen Sinn machen. Das Ziel, dass wir jede Art selbst nachzüchten können und keine Tiere aus der Wildnis beziehen müssen, haben wir erreicht und wollen wir absichern. Welche Rolle spielen Erlebniswelten wie das Pantanal in Ihrem Marketingmix? Der Zoo Zürich ist eine Bildungsinstitution. Je besser wir das Tier auf attraktive Art in seinem Umfeld darstellen können, desto mehr bekommt der Besucher auch über das Erlebnis mit. Hier spielt auch eine Rolle, dass wir Tiere nur erhalten können, wenn langfristig ein Leben von Mensch und Tier nebeneinander möglich ist. Papageien zählen zu den meistgeschmuggelten Tieren der Erde. ­I nwieweit wird das für 2017 geplante neue Papageienhaus in die Schutzbemühungen eingebunden sein? Wir verbinden jede Anlage mit einem Naturschutzthema. Der Tierschmuggel ist Thema des Pantanals. In den neuen Australienanlagen werden wir die Problematik eingeführter fremder Arten thematisieren.

Darüber hinaus ist die Aktie mit ihrem Raubkatzenfell auch optisch ein Hingucker. Aber jetzt einmal zur Betriebswirtschaft. Einen Zoo zu betreiben geht ja gewaltig ins Geld. Wie solide ist Ihre Bilanz? Die Bilanz ist sehr solide, allerdings unterstützen uns auch Stadt und Kanton Zürich. Diese Beiträge machen 20 – 25 Prozent unseres Betriebsbudgets aus. Und Investitionen nehmen wir nur in Angriff, wenn die Finanzierung gesichert ist. Der Förderverein Tiergarten-Gesellschaft Zürich (TGZ) finanziert einen Teil. Gibt es Schwankungen im Spendenaufkommen? Unsere grössten Spendenbeträge bekommen wir aus Legaten und von Stiftungen, aber auch die Tiergarten-Gesellschaft Zürich und das Zoofäscht unterstützen uns regelmässig mit namhaften Summen. Konnten Sie in letzter Zeit einen grossen neuen Sponsor gewinnen? Unsere Sponsoren helfen uns, den Zoo Zürich noch bekannter zu machen und tragen unsere ideellen Ziele mit. Mit der ZKB, der Migros und dem EWZ sind wir seit vielen Jahren verbunden. Seit drei Jahren haben wir nun mit der Mobiliar den ersten Hauptsponsor, der schweizweit tätig ist. In diesem Jahr steht der Umbau der Aquarien vor dem Abschluss. Sind Sie im Zeitplan? Die Arbeiten dazu sind weit fortgeschritten, wir werden das Aquarium zeitgerecht Ende September wiedereröffnen können.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Sie bieten auch Zooreisen an, bei denen Tierexperten des Zoo Zürich Reisegruppen auf exklusive Naturreisen als Führer begleiten. Wird dieses Produkt überhaupt nachgefragt? Reisen bieten wir nur zusammen mit professionellen Reiseveranstaltern an. Die Nachfrage ist dann gross, wenn wir die Naturschutz­ projekte des Zoos, beispielsweise in Madagaskar, vor Ort besuchen und damit den Kunden einen direkten Einblick in die Naturschutzarbeit geben können. Die Migros ist ja seit Langem einer Ihrer vier Hauptsponsoren. Wann gibt es denn Zoosammelbildli und das Zoo-Zürich-Sammelalbum an der Supermarktkasse? Die Sammelaktionen sind ein Projekt von Migros Schweiz, wir arbeiten aber mit der Migros-Genossenschaft Zürich zusammen. Trotzdem hat der Masoala Regenwald bereits Aufnahme in die Suisse-Mania-Aktion der Migros gefunden. Haben Sie persönlich gerade ein Lieblingstier? Nein, mich interessiert nicht ein Tier an sich, mein Interesse gilt dem Verhalten der Tiere und ihrer Interaktion mit der Umwelt. Das schliesst nicht aus, dass ich einige Tierarten etwas besser kenne, weil ich mich als Tierarzt damit intensiver befasst habe, etwa die Papageien, die Schildkröten oder die Elefanten. : : WWW.ZOO.CH : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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BUSIN ESS -TALK : : Curaprox Baby

«ELTERN SOLLEN VORBILD­ FUNKTION HABEN» DER SCHWEIZER DENTALPROFI CURAPROX PRÄSENTIERT SEINEN JÜNGSTEN NACHWUCHS: DIE MEDIZINISCH-­ THERAPEUTISCHEN UND BIO-FUNKTIONALEN PRODUKTE DER CURAPROX BABY-LINIE BIETEN DIE BESTMÖGLICHE MUNDGESUNDHEIT FÜR DIE KLEINSTEN VON ANFANG AN. WIR SPRACHEN MIT MITENTWICKER DR. PICK, ­KIEFERORTHOPÄDE, ÜBER DAS «NUGGI»-PROBLEM.

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INTERVIEW MIT DR. HERBERT PICK Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Dr. Pick, viele Eltern sind hinund hergerissen, ob sie ihren Kindern einen Schnuller geben sollen oder nicht. Was sagen Sie als Experte dazu? Dr. Pick: Der beste Schnuller ist sicher kein Schnuller und Stillen. Beim Stillen wird die Muskulatur von Mund und Gesicht am besten trainiert und dadurch eine normale Kieferentwicklung gefördert. Das gelingt allerdings nur in 20-30 Prozent der Fälle. Welche Gefahren bergen herkömmliche Schnuller? Herkömmliche Schnuller behindern die normale Kieferentwicklung, weil die Zunge zu wenig Platz am Gaumen hat. Ausserdem führen sie sehr oft zu einem sogenannten offenen Biss, weil die Verbindung zwischen Saugteil und Schnullerschild zu dick ist. Wie entsteht ein Kreuzbiss? Und welche Folgen hat er für die Atmung? Ein Kreuzbiss, der meistens einseitig und mit einem «Zwangsbiss» verbunden ist, entsteht dadurch, weil herkömmliche Schnuller nur auf das Gaumendach drücken und dadurch einen hohen schmalen sogenannten «gotischen Gaumen» verursachen. Das bedeutet auch, dass weniger Luft und damit auch Sauerstoff durch die Nase eingeatmet werden kann, was wiederum die Mundatmung begünstigt. Warum ist Mundatmung denn schlecht für ein Kleinkind? Bei der Nasenatmung werden Bakterien und Viren gefiltert, und es kommt genügend Sauerstoff in die Hirngefässe. Deshalb kommt es bei der Mundatmung vermehrt zu Infektionen wie z. B . Mittelohr­ entzündung, die geistige Entwicklung ist verlangsamt. Die Mund­ atmung fördert auch kindliches Schnarchen was wiederum zu Schlafstörungen und damit Konzentrationsmängel, und Müdigkeit in der Schule führen kann. Wie sollte ein Schnuller konzipiert sein, um kieferorthopädisch verursachte Fehlstellungen gar nicht zuzulassen? Der Saugteil sollte klein, weich und beweglich sein und die Verbindung zum Schild möglichst flach. Ausser diesen Merkmalen hat beispielsweise der CURAPROX-Schnuller seitliche Flügel, die die Zungenfunktion simulieren und so die Breitenentwicklung des Oberkiefers begünstigen und damit auch die Nasenatmung fördern. Nach letzten Erkenntnissen kann der CURAPROX-Schnuller beginnende Fehlstellungen wie Kreuzbiss und offenen Biss signifikant verbessern.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Viele Eltern wissen nicht genau, wie und wie oft sie die ersten Zähne ihrer Kinder pflegen sollen. Was raten Sie? Das Wichtigste ist, dass das Zähneputzen-Lernen nicht mit Schmerzen verbunden ist. Die ersten Zähne kann man auch mit z. B. einem Wattestäbchen reinigen. In der Folge sollte das Zähneputzen spielerisch erlernt ­werden, z. B. mit dem Beissring. Die Zahnbürsten selbst sollten möglichst weich sein. Beim Zähneputzen selbst ist das «wie oft» nicht so wichtig wie das «wie gut». Die Zähne sollten von allen Seiten sauber gehalten werden. Warum ist es wichtig, schon beim ersten Zahn mit der Zahnpflege zu beginnen? Weil schon der 1. Zahn Karies bekommen kann oder Zahnf leischentzündung. Dann tut das Zähneputzen weh, und der Teufelskreis beginnt. Wie schaffen es Eltern, das erste Erlebnis mit einer Zahnbürste für ihre Kinder positiv zu gestalten? Die Eltern sollten Vorbildfunktion haben. Je öfter die Kinder ihre Eltern «Zähne putzen» sehen, des­to eher werden sie es nachmachen wollen. Und wie können Eltern vorgehen, wenn sich die Kinder weigern, die Zähne zu putzen? Dazu fällt mir nur ein: Angstmachen oder Schimpfen sind wahrscheinlich der falsche Weg. Zu guter Letzt: Welche Mythen gibt es rund um das Thema Zahnpflege, Zahnen, Schnuller? Und wie lassen sich diese ausräumen? Dazu fällt mir z. B. die Zahnfee oder der Schnullerbaum ein, der das Schnullern beenden soll. Auch Nikolaus oder Osterhase sind beliebte Schnullersammler. Diese Mythen braucht man meiner Meinung nach nicht ausräumen, da sie eher positiv sind. : : WWW.CURAPROX.COM : :

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: : BUSIN ESS -TALK

MADE IN ZURICH

Maurice de Mauriac

DIE TÖDISTRASSE UNTERSCHEIDET SICH IN VIELERLEI HINSICHT VON IHREM VIELBESCHÄFTIGTEN NACHBAR DER BAHNHOFTSRASSE. DORT BEFINDET SICH DAS ATELIER VON DANIEL DREIFUSS DEM BESITZER DER ­ZÜRCHER UHREN MANUFAKTUR «MAURICE DE MAURIAC». ER IST DER ERSTE SCHWEIZER UHRENMACHER, DER SEINE PRODUKTE MIT «MADE IN ZURICH» ZEICHNET. ES HANDELT SICH UM EINE UHRENMARKE DER GANZ BESONDEREN ART. JEDER CHRONOMETER KANN JE NACH PERSÖNLICHKEIT DES KUNDEN IM MATERIAL ­ANGEPASST WERDEN UND SEIN AUSSEHEN VERÄNDERN – UND WIRD DADURCH UNVERWECHSELBAR.

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Daniel Dreifuss, der Mann hinter der Uhrenmarke Maurice de Mauriac. GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


BUSIN ESS -TALK : :

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INTERVIEW MIT DANIEL DREIFUSS, INHABER Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Dreifuss, wie wurden Sie Uhrmacher? Daniel Dreifuss: Als Banker habe ich in New York erlebt wie das kurzfristige Geldgeschäft kollabierte und wollte danach nur noch langfristig denken, fühlen und leben. Aus dem Geld zu kommen und zurzeit zu gehen, ist da eigentlich ein ganz kleiner Schritt, denn man sagt ja: Zeit ist Geld! Als Schweizer landet man deshalb fast automatisch beim Thema Uhren. Bei hochwertigen Werbeuhren beginnend, habe ich mein Business konsequent Richtung feine Uhr­ macherkunst evolutioniert. Uhrmacher bin ich dabei nie geworden. Ich bin Farbendenker, Materialfühler, Designleber, Qualitätsfanatiker und Zeitliebhaber – Geschäftsverführer, der Uhren macht. Was ist denn ein Geschäftsverführer? Zuerst verführe ich mich täglich selbst. Ich gestalte meinen Tag um notwendige und liebgewordene Rituale herum mit möglichst vielen Verführungen aus. Das kann ein anderer Weg zum Atelier sein, um eine bestimmte Farbe des Lichtes an einer bestimmten Stelle des Weges noch etwas länger sehen zu können. Dieses Bild kann an diesem Tag das Design eines Zifferblattes beeinflussen, dem ich genau dieses Licht geben möchte.

Gerade haben wir unseren Claim nach über 20 Jahren neu formuliert: «watches made by zurich». Das ist die Essenz dessen, wie wir als Familie unsere Uhren entstehen lassen. Zürich ist Teil unserer Familie und wir sind Teil der Zürichfamilie. Wir leben intensiv mit und in Zürich, kennen die Subkultur so gut wie die Hochkultur und lassen jede Uhr von Zürich machen. Nicht nur in Zürich. Verführen Sie mit Ihrem Geschäft auch die Uhrenbranche? Oh ja, die Uhrenbranche konnte unseren Verführungskünsten auch nicht immer widerstehen. Wir hatten als erste Uhrenmarke das Zifferblatt mit Minuten Einteilung (05, 10, 15, 20 usw.). Das nutzen mittlerweile einige andere Marken. Mancher Material- und Farbmix in der Uhrenbranche, ganz besonders auch in der Kombination mit neuen Uhrenbändern, wurde in unserem Atelier geboren. Mit dem Modell L1 haben wir zusammen mit dem Designer Fabian Schwaerzler eine Ikone des Uhrendesigns geschaffen, die die Branche zu ähnlichen Formensprachen verführt. So bin ich manchmal auch Geschäftsverführer für andere Marken.

Ich verführe auch sehr gerne meine Geschäftspartner. Bleiben wir bei der Farbe und dem Licht dieses einen Morgens. Es lässt sich mit den üblichen Mitteln nicht auf ein Zifferblatt bringen. Genau da beginnt meine Verführung. Ich verführe die Menschen dazu, neu zu denken, neu zu sehen und neu zu handeln. So entstehen neue Zifferblätter.

Wie verführen Sie Maurice de Mauriac in die Zukunft? Wir sind Familie und verstehen uns mit unseren Partnern und Kunden als Familie. Die Uhren sind unsere gemeinsamen Kinder. Deshalb sehen wir unsere Zukunft in der Unmittelbarkeit und Echtheit unserer Kommunikation mit der großen Maurice de Mauriac Familie. Schon heute können fast 50.000 Freunde auf der ganzen Welt mit unserer Marke jederzeit und über alles mit der Familie Dreifuß reden und schreiben. Dafür nutzen wir alle zur Verfügung stehenden analogen und digitalen Kommunikationskanäle. Das hat eine sehr verführerische Kraft und ist absolut keine Einbahnstraße, denn wir bekommen immer mehr zurück, als wir in die Familie investieren. Das ist verführerisch und liefert mir die Energie, Geschäftsverführer zu sein und zu bleiben.

Kunden verführe ich am liebsten. Haben sie einmal die Uhr mit dem Zifferblatt in der Hand, in das ich die besondere Farbe des Lichtes dieses einen Morgens gebannt habe, erzähle ich dazu noch diese Geschichte, sind sie verführt. So, dass sie selbst alle Möglichkeiten nutzen, anderen von dem Morgenlicht auf ihrer Uhr zu erzählen.

Und jetzt? Jetzt bringe ich meiner Mutter, wie jeden Tag, Ihr geliebtes Bircher Müsli. Heute fahre ich mal mit dem orangen Klapprad. Mal sehen, womit Zürich mir unterwegs verführt und in welcher Uhr man diese Inspiration wird sehen können.

Und plötzlich verführt jeder jeden. Persönlich, sozialmedial, bewusst und unbewusst – in jedem Fall aber mit Herz und Seele.

: : WWW.MAURICEDEMAURIAC.CH : :

Wie wichtig sind Herz und Seele im Uhrengeschäft? Wer Herz und Seele nicht hat, muss sich beides teuer für seine Marke erkaufen. Glaubwürdig ist das dennoch oft nicht. Unsere Uhren haben ein Herz und eine Seele. Sie sind immer das Ergebnis einer beson­ deren Faszination, einer großen Emotion, eines ergreifenden Ereignisses oder einer einzigartigen Begegnung, in jedem Fall einer bleibenden Erinnerung. Das sieht und fühlt man, wenn man unser Atelier in der Tödistrasse in Zürich betritt. Geschichte und Geschichten sind authentisch, unfassbar und werden von uns, der Familie Dreifuß leidenschaftlich gelebt. Was uns und unsere Uhren sehr verführerisch macht. Wie viel Familie steckt in Ihren Uhren? Die ganze Familie steckt in jeder Uhr! Meine Söhne, meine Tochter und meine Frau sind meine Inspiration, meine linke und rechte Hand und nehmen mit ihren ganz speziellen Fähigkeiten auch direkten Einfluss auf jede Uhr. Von der Idee über die Fertigung bis hin zum Verkauf und die Pflege unseres Freundeskreises von über 50’000 analogen und digitalen Freunden auf der ganzen Welt.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

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: : BUSIN ESS -TALK

UNTERNEHMERTUM, KUNST UND KOMMERZ

Das Zelt

URSPRÜNGLICH KONZIPIERT FÜR DIE LANDESAUSSTELLUNG EXPO.02, IST «DAS ZELT» IN DEN LETZTEN 14 JAHREN ZU EINEM STATTLICHEN KMU MIT ÜBER 50 FESTANGESTELLTEN GEWACHSEN. DAS UNTERNEHMEN GILT ALS EINER DER GRÖSSTEN PRIVATEN – NICHT SUBVENTIONIERTEN – KULTURVERANSTALTER DER SCHWEIZ, MACHT AUF SEINER AKTUELLEN TOUR IN 22 SCHWEIZER STÄDTEN HALT UND BESPIELT MIT EINEM POPULÄREN PROGRAMM VON COMEDY BIS POPMUSIK ÜBER 180’000 PERSONEN. GRÜNDER, MITINHABER UND DIREKTOR IST DER PROMOVIERTE JURIST ADRIAN STEINER. ER WAR FRÜHER SELBST ARTIST UND GALT ALS EINER DER BESTEN FAHRRAD-AKROBATEN DER WELT, WAS IHM AUFTRITTE IM SCHWEIZER NATIONALZIRKUS KNIE SOWIE ENGAGEMENTS AUF DER GANZEN WELT EINBRACHTE.

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INTERVIEW MIT DIREKTOR ADRIAN STEINER von Josefine Antonia Tischendorf

Geschäftsführer»: Wie kamen Sie auf die Idee ein Tourneetheater zu gründen? Adrian Steiner: Es liest sich vielleicht fast ein wenig ­k itschig: Aber ein Zelt als Veranstaltungsort ist ein Jugend­ traum von mir. Die Themen Theater und Zirkus haben mich seit Kindstagen fasziniert. Und schon als Zwölfjähriger hatte ich mit meinen Brüdern den Basler Jugendzirkus «Quartier Circus Bruderholz» gegründet. Jahre später sollte sich an der Expo.02 mein Kindheitstraum tatsächlich realisieren lassen. Ein Traum, den wir bis heute leben. Was ist Ihre unternehmerische Vision und wie setzen sie diese um? Unsere Vision war es, eine lebendige Plattform für Künstler und Kulturliebhaber aufzubauen, die schweizweit ebenso unterschiedliche wie authentische Kultur-Erlebnisse in einmaliger Atmosphäre bietet. Heute ist DAS ZELT ein mobiles, für mich spektakulär schönes Tournee­ theater mit populärem Programm, hochwertiger Infrastruktur und einer ausgezeichneten Gastronomie. Dafür haben wir 14 Jahre lang hart gearbeitet. Gibt es einen inhaltlichen Leitfaden für Ihr Programm? Unsere DNA ist «Comedy, Circus und Concerts.». Im Comedy-­Bereich zeigen wir seit Jahren die besten und erfolgreichsten Künstler der Schweiz. Nach und nach haben wir das Programm ergänzt mit ­zirzensischen Dinnershows, Konzerten namhafter Stars und einem Nachmittagsprogramm für Familien mit Märchen und Zaubereien. Auch produzieren wir heute eigene Shows wie den «Rock Circus» mit Christa Rigozzi oder den «Classic Circus» mit dem renommierten ­O rchester des ­Musikkollegiums Winterthur. Sie waren ja internationaler Fahrradartist. Treten Sie selber auch noch auf wie es z. B. Freddy Knie tut? Um im Bereich der Fahrradkunst auf Weltklasse Niveau und international relevant zu sein, musste ich im Minimum vier Stunden täglich trainieren. Ich bin froh, dass ich dies nicht mehr machen muss. Auch

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


BUSIN ESS -TALK : :

würde mir die Zeit fehlen. Die investiere ich mit voller Energie und Leidenschaft in das Führen und Entwickeln von DAS ZELT. Und fühle mich – ehrlich gesagt – auch ganz wohl in dieser weit weniger exponierten Funktion hinter den Kulissen.

Programm, das jeden Abend wechselt. Eine Show-Location, die ständig auf Achse ist. Eine Mischung aus Kleintheater, Hallenstadion und Event-Restaurant. Mit Rockstars, Comedians, Interpreten verschiedener Genres und Märchenerzählern.

Was sind ihre Führungsprinzipien und wo haben sie diese erlernt? Ich entwerfe die Vision und definiere die strategischen Ziele. In der operativen Umsetzung schenke ich dann meinen Mitarbeitern viel Vertrauen und Gestaltungsspielraum. Dabei fordere ich vom Team eine hohe Leistungsbereitschaft und Motivation.

Wen würden sie gerne im Zelt auftreten sehen? Gibt es einen Traumact? Nicht ohne Stolz kann ich sagen, dass wir die bekanntesten und erfolgreichsten Comedians der Schweiz schon auf unserer Bühne haben durften. Zurzeit investieren wir viel in unsere Konzerte und buchen vermehrt auch internationale Acts. Nena, Andreas Bourani, Candy Dulfer und Kaya Yanar sind einige Beispiele dafür.

Sind Sie ein guter Chef? Wahrscheinlich bin ich ein atypischer Chef. Ich bin ein kreativer Kopf und Stratege zugleich und verfolge konsequent eine unternehmerische Vision. Das bedingt eine Geschäftsleitung mit führungsstarken Persönlichkeiten, die mich ergänzen und permanent herausfordern. Gibt es international irgendwelche Vorbilder für ihr Unternehmen? DAS ZELT ist weltweit ein Unikum. Es ist ein Zelt, das kein Zirkus ist. Eine Bühne, auf der nicht klassisches Theater gespielt wird. Mit einem

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Was sind ihre Zukunftspläne? Expandieren Sie ins Ausland? Es ist durchaus möglich und gut vorstellbar, dass wir ins nahe Ausland expandieren. Konkret sind diese Pläne aber noch nicht. Ansonsten wollen wir ganz einfach unseren Gästen ein einzigartiges Kultur- und Showerlebnis im schönsten Tourneetheater der Schweiz bieten, heute wie zukünftig. : : WWW.DASZELT.CH : :

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: : BUSIN ESS -TALK

AUF ERFOLGSKURS ZFV-Unternehmungen

DER ZFV IST EIN TRADITIONSREICHES SCHWEIZER UNTERNEHMEN MIT DEN TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTEN HOTELLERIE, GASTRONOMIE UND BÄCKEREI-KONDITOREI. BREIT DIVERSIFIZIERT MIT STADT- UND FERIEN­ HOTELS ALS AUCH GOURMET-, TREND- UND AUSFLUGSRESTAURANTS WIE ZUM BEISPIEL DIE SORELL-­HOTELS. FÜR FIRMEN, SCHULEN UND WEITERE INSTITUTIONEN WIE DAS VERKEHRSHAUS LUZERN ODER STADION ­LETZIGRUND IST MAN KOMPETENTEN CATERINGPARTNER MIT INNOVATIONSPOTENZIAL FÜR STADIEN, M ­ ESSEN, FLUGHÄFEN UND EVENTVERANSTALTER. Hohe Qualität und Professionalität sind für beide Unternehmen wichtige Erfolgsfaktoren. Die Chemie stimmte von Anfang an. Wie erfolgt die praktische Umsetzung? Die Übernahme von 23 SBB-Personalrestaurants auf einen Schlag ist einmaliges Grossprojekt für das gesamte Unternehmen. Verantwortlichkeiten und Prozesse müssen durchdacht und klar definiert sein. Bereits während dem Submissionsverfahren haben wir uns intensiv mit einer allfälligen Übernahme beschäftigt. Aus diesem Grund konnten wir unverzüglich nach der Zusage im Projektteam mit den Vorbereitungen starten. Das Wichtigste in einem Restaurant und ganz besonders bei einer Übernahme sind die Mitarbeitenden. Sie müssen rasch abgeholt werden, damit sie sich wieder sicher fühlen. Eine spezielle Herausforderung bildet bei diesem Mandat aber auch die Sprachthematik. Nachdem wir erst im 2010 in die Westschweiz expandiert haben, werden wir mit der SBB nun auch noch den Schritt ins Tessin machen. Dieser Meilenstein dürfte Sie einen Schritt näher zu Ihrem Ziel gebracht haben, bis 2018 einen Umsatz von 300 Mio CHF zu schreiben. Sind Sie auf Kurs? Ja, wir streben über kurz oder lang die Marke von 300 Mio. CHF Umsatz an. Ob uns dies in zwei, drei oder vier Jahren gelingen wird, ist nicht entscheidend. Vielmehr wollen wir gesund und nachhaltig wachsen.

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INTERVIEW MIT ANDREAS HUNZIKER, CEO von Peter Stöferle und Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Hunziker, der ZFV hat von der SBB im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den ­Zuschlag für das Catering in den 23 bestehenden SBB-­ Personalrestaurants ab 2017 erhalten. Welche Argumente waren ausschlaggebend für diese Wahl? Andreas Hunziker: Das gesamte Angebot mit hoher Qualität und fairem Preis-Leistungsverhältnis hat überzeugt. Dabei waren nicht nur unser Fokus auf Gesundheit sowie Nachhaltigkeit und unsere ­Innovationskraft Faktoren für diesen Entscheid, sondern auch unsere spürbare Begeisterung für die Gastronomie. Und schliesslich waren auch die positiven Referenzen ausschlaggebend. Während des Ausschreibungsverfahrens haben wir gespürt, dass die SBB als traditionelles Schweizer Unternehmen auf die gleichen Werte baut wie wir.

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Welche Wachstumsstrategie verfolgt der ZFV? Seit 1995 sind wir kontinuierlich und gesund gewachsen. Auch ins­ künftig möchten wir nachhaltig in allen Geschäftsbereichen und in der ganzen Schweiz weiter wachsen. Das Wachstum soll zudem organisch, d.h. aus eigener Kraft, wie auch durch Akquisitionen erfolgen. Die Tourismusbranche ist 2015 von der Frankenaufwertung empfindlich getroffen worden. Wie hat sich der «Frankenschock» im vergan­ genen Jahr auf die zum ZFV gehörenden 17 Sorell Hotels ausgewirkt? Die Auf hebung des Euro-Mindestkurses war für die Sorell Hotels ­tatsächlich eine grosse Herausforderung. Kurzfristig, d.h. im vergangenen Jahr, haben die Hotels darunter gelitten. Dank der Implementierung der neuen Strategie und insbesondere eines neuen Revenue Management-­ Systems konnten wir dies aber in diesem Jahr bereits wieder korri­ gieren. So haben wir die Umsatzrückgänge vom vergangenen Jahr in den ersten Monaten des neuen Jahres wieder wettgemacht. Die Zeichen des ersten Tertials 2016 stehen gut, weshalb wir positiv in die Zukunft blicken.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


BUSIN ESS -TALK : :

Bereits 2014 haben Sie für die Sorell Hotels Switzerland eine neue Strategie erarbeitet. Welches sind die Eckpunkte? Mit der neuen Strategie stellt sich die 17 Häuser umfassende, heterogene Schweizer Hotelgruppe für die Zukunft auf. Im Vordergrund steht zum einen eine konstant hohe Produkte- und Servicequalität. Zum anderen werden Leidenschaft und Emotionalität zu zentralen Kompetenzen der Sorell Hotels. Echte Gastgeberpersönlichkeiten sollen den Betrieben ­einen unverwechselbaren Charakter geben und eine sympathische, herzliche Wohlfühl-Atmosphäre schaffen. Durch die Kombination standardisierter Qualität und gelebter Individualität wollen die Sorell Hotels genau das kreieren, was der Gast in Zukunft haben möchte. Als Gastronomieunternehmen steht die Qualität tagtäglich auf den Prüfstand. Wie sichern Sie eine konstant hohe Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen im Betrieb und bei den Lieferanten? Qualitätssicherung geschieht auf verschiedenen Ebenen. Zunächst setzen wir bei der Kultur der Betriebsleitungen und Mitarbeitenden an. Jede Betriebsleitung soll ihren Betrieb führen, wie wenn es der eigene wäre und jeder Mitarbeiter ist ein Mitunternehmer im Unternehmen. Mit diesem Bewusstsein trägt jeder einzelne zur Qualitätssicherung bei. Darüber hinaus definieren wir Qualitätsstandards, die wir gezielt schulen. Hierfür haben wir das Aus- und Weiterbildungsangebot für unsere Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Und schliesslich finden regelmässige Überprüfungen statt, die weit über das Gesetzliche hinausgehen. Bei den ausgewählten Lieferanten – meist aus der Region – pflegt der ZFV eine vertrauensvolle und persönliche Partnerschaft, und setzt dabei auf eine langjährige Zusammenarbeit. Der ZFV unterhält ein regional ausgerichtetes Mehrlieferanten­ system. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, aber setzen Sie die Lieferanten damit nicht primär unter Druck? Warum? Nein, wir setzen damit unsere Partner nicht unter Druck. Im Fokus steht das Bedürfnis unserer Gäste. Eine im 2015 durchgeführte Studie hat uns gezeigt, dass die Regionalität von den Konsumenten stärker gewichtet wird als Bio oder Fairtrade. Zudem ist die regionale Beschaffung auch aus ökologischer sowie sozialer Sicht sinnvoll. Wir haben dadurch kurze Anlieferwege und behalten die Wertschöpfungen in den Regionen. Ich bin überzeugt, dass dies der richtige Ansatz ist. Der ZFV ist – seit mehr als einem Jahrhundert – genossenschaftlich organisiert. Welche Trümpfe können Sie aufgrund dieses Umstands gegenüber Ihren Mitbewerbern ausspielen? Die Rechtsform der Genossenschaft gibt uns die Möglichkeit, den gesamten Überschuss im Unternehmen zu behalten und in die Weiterentwicklung zu investieren. Sie erlaubt uns zudem, langfristig zu denken und zu planen.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Zusammen mit externen Fachkräften haben Sie das Verpflegungskonzept «Bewusst geniessen!» entwickelt. Was beinhaltet dieses? Das Konzept «Bewusst geniessen!» ist eine Art Kompass für den Gast. Mit einem Ampelsystem deklarieren wir die angebotenen Menüs nach den Nährwerten. Dieses Konzept wird allerdings von der gesamtheitlichen Initiative «Aus Freude am Genuss» abgelöst, bei welcher wir noch einen Schritt weiter gehen werden. Mit «Aus Freude am Genuss» nehmen wir das Bedürfnis der Gäste nach Gesundheit, Nachhaltigkeit und Transparenz auf und machen es für sie transparent und erlebbar. Für mehr Transparenz sorgt zum Beispiel ein Leitsystem mit verschiedenen Symbolen, die für heimischen, gesunden, veganen oder laktosefreien Genuss stehen. Darüber hinaus darf die Freude an der Kulinarik und am Essen jedoch nicht vergessen gehen. Auch hier haben wir konkrete Massnahmen dafür geplant. Bricht hier auch etwas der ehemalige «Frauenverein für Mässigkeit und Volkswohl» hindurch? Andreas Hunziker schmunzelt… und fügt dann bei: Unsere Wurzeln und Werte wollen wir auf keinen Fall ausblenden. Die Förderung einer gesunden und nachhaltigen Ernährung war schon unseren Gründerinnen wichtig. Wer beim ZFV einkehrte, hatte bereits 1894 die Gewissheit, mit gesunden, natürlichen und saisonalen Produkten verpflegt zu werden. Auch halbe Portionen und vegetarische Gerichte bietet der ZFV seit den Gründungsjahren an. Meines Erachtens war dies enorm visionär. Was für unsere Vorfahrinnen ein unternehmerisches Selbstverständnis bedeutete, ist heute Trend. So möchten wir dieses Gedankengut in die Neuzeit transferieren – nicht aus einer «Modeerscheinung» heraus, sondern aus Überzeugung. Stichwort Food Waste: Weltweit wird rund ein Drittel der Nahrungsmittel vernichtet statt gegessen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 die Lebensmittelverluste entlang Ihrer Wertschöpfungskette – vom Hersteller über den Handel bis zum Gastronomen – zu halbieren. Mit welchen Massnahmen? Wir haben nach der Zieldefinition in allen Betrieben die Werte von Food Waste gemessen. Anschliessend definierten wir gemeinsam mit den einzelnen Betrieben gezielte Massnahmen zur Umsetzung. Im Jahr 2015 führten wir zwei Messungen durch, bei welchen die Essens­ reste gesamthaft um 20 Prozent reduziert wurden. Dies ist nicht jedes Jahr möglich. Unser Ziel im 2016 ist eine weitere Reduktion um 5 Prozent Wir sind auf einem guten Weg, unsere Abfälle deutlich zu minimieren. : : WWW.ZFV.CH : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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: : BUSIN ESS -TALK ONCE

MORITZ, DER MENSCHLICHE MATCHMAKER

WAS BEI ANDEREN DATING-APPS ALGORITHMEN MACHEN, ÜBERNEHMEN BEI ONCE ECHTE MENSCHLICHE MATCHMAKER. MORITZ AUS WINTERTHUR IST EINER DAVON. DANK SEINEM KUPPLER-TALENT UND HERVORRAGENDEN BAUCHGEFÜHL SCHAFFT ER ES REGELMÄSSIG, DEN ONCE-USERN DEN PERFEKTEN MATCH VORZUSCHLAGEN UND UNTERSTÜTZT DAMIT DIE SUCHE NACH DER WAHREN LIEBE.

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INTERVIEW MIT MORITZ ACKERMANN, MATCHMAKER Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Ackermann, für die Online-­ Dating-App Once spielen Sie Amor. Was qualifiziert sie als menschlicher Matchmaker? Moritz Ackermann: Als Matchmaker braucht es ein gewisses Feingefühl und einen guten Instinkt. Man entwickelt die Fähigkeit, Menschen anhand ihrer Bilder einzuschätzen und ihre Persönlichkeit herauszulesen. Sie sind 27 Jahre alt. Hat man in so jungen Jahren genug Lebenserfahrung, um Fremde zu verkuppeln? Ich denke ich bin im besten Alter, um Fremde zu verkuppeln. Mit 27 Jahren hat man eine gewisse Lebenserfahrung, ist dennoch nahe am Zeitgeschehen und befindet sich in einem sozialen Umfeld, wo viele Leute den richtigen Partner fürs Leben suchen. Sind Sie noch Single? Nein ich bin nicht mehr Single. Ich habe meine bezaubernde Freundin auf ganz «altmodische» Art und Weise auf einer Studentenparty kennengelernt. Andere Dating-Portale nutzen mathematische Algorithmen. Welches Vorgehen, wenden Sie an? Bei uns wird ebenfalls eine Vorselektion anhand einiger Kriterien wie beispielsweise Alter, Geschlecht und geografischem Standort gemacht. Anders als bei herkömmlichen Dating-Portalen erfolgt die Verkupplung dann aber durch den Instinkt eines menschlichen Matchmakers. Das ermöglicht eine viel bessere Qualität der Matches. Wie viele Paare haben Sie bereits verkuppelt? Wie viele Paare aus meinen Matches wirklich entstanden sind, weiss ich leider nicht. Ich sehe einzig, wie viele Verkupplungen Gefallen aneinander gefunden haben und Nachrichten ausgetauscht haben. Ich hoffe natürlich, dass daraus viele Paare / Liebesgeschichten entstanden sind. Was muss ich tun, um von Ihnen verkuppelt zu werden? Dazu muss man sich das App auf seinem Smartphone installieren und sich bei Once anmelden. Dann ist es durchaus möglich, dass dein Profil auf meinen Bildschirm kommt und ich dich verkuppeln kann.

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Wer meldet sich bei Once an – Junge oder Ältere, Menschen auf der Suche nach One-Night-Stands oder eher mit dem Wunsch nach einer Beziehung? Auf Once sind vor allem Personen jungen und mittleren Alters. Laut Angaben von Once, ist das Durchschnittsalter zwischen Mitte zwanzig und Anfang dreißig. Es melden sich Menschen mit dem Wunsch nach einer Beziehung an. Die Qualität der Matches steht bei Once ganz klar im Vordergrund. Deshalb werden die User auch von echten Personen wie mir verkuppelt. Herkömmliche Dating-Portale mit einfach nur Algorithmen können das nicht gewährleisten. Wie viele Kunden sind zurzeit bei Once angemeldet? Aktuell sind es knapp zwei Millionen User weltweit. Was kostet es mich, meine(n) Prinzen / Prinzessin zu finden? Das App ist gratis downloadbar und auch die Matchzuweisungen sind kostenlos. Wer weitere Zusatzfunktionen möchte, kann diese beziehen. Was war die schönste Geschichte, die Sie bis jetzt erlebt haben? Ich persönlich erfahre auf direktem Weg keine Geschichten, da ich keinen Kontakt zu den Usern habe. Mein Head of Matchmaker hat mir allerdings erzählt, dass sich Ende dieses Jahres das erste Pärchen das Ja-Wort geben wird. Und das, obwohl es die App erst seit vergangenem Oktober gibt. Eine wirklich schöne Geschichte. : : WWW.GETONCE.COM : :


BUSIN ESS N E WS : : DER MILLIONEN-MALER

Parallel zum Auftakt der Manifesta 11 lancierte die Zürcher Foxx Galerie zusammen mit dem Münchner Künstler und Designer Phil Splash das Kunstprojekt «888 888 Zürcher». Innerhalb von 2 oder 3 Jahren wird Phil Splash an ausgewählten Orten bei vierstündigen Live-Aktionen möglichst viele Personen zeichnen, bis 888’888 Zürcher und Zürcherinnen porträtiert sind. Pro Auftritt schafft der Künstler etwa 100 Porträts. Die Zeichnungen werden in der Regel im Format A4 auf Papier erstellt, bei kleineren, exklusiveren Anlässen auf Flipcharts. Für die Schweizer Auftritte wird der Künstler mit den PITT Artists pen von Faber-Castell unterstützt. Jedes Porträt kann anschliessend gekauft werden.

und Gastronomiefläche auf 22 Geschossen sowie einem direkten Zugang zum Perron wird gemäss dem von der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) adaptierten Label «DGNB Platin» erstellt und entspricht den hohen Nachhaltigkeitsbestrebungen der Bauherrschaft und der Ankermieterin. Dank gebündelter Kompetenzen aus den Bereichen Spezialtief bau, Hochbau und Baumeisterleistungen bietet Implenia eine massgeschneiderte und technisch anspruchsvolle Gesamtlösung aus einer Hand an. Um die Termineinhaltung gegenüber der Bauherrschaft zu gewährleisten, wird das Gebäude in der sogenannten „Deckel-bauweise“ erstellt. Bei dieser komplexen ­Methode werden ab der Betondecke des zweiten Untergeschosses die darunterliegenden Geschosse zeitgleich mit den Stockwerken über Terrain erstellt. Das neue Wahrzeichen des aufstrebenden Zürcher Stadtteils wird voraussichtlich im Mai 2018 an die Bauherrschaft übergeben.

5. PAPRIKA IMMO GOLF CHALLENGE MALLORCA Alle Jahre wieder, so lautet das Motto dieser exklusiven Golf-Challenge, an welcher jeweils ein gutes Dutzend Personen aus dem Grossraum ­Zürich mit einer Affinität zur oder aus der Immobilien-Branche teilnehmen. Auch in diesem Jahr sorgten die beiden Organisatoren Csaba von Zalan (von Zalan & Partner, Küsnacht) und Stephan Meier (ADT Innova, Gossau) für einen reibungslosen Ablauf der Reise.

: : WWW.FOXXGALERIE.COM : : : : WWW.THEMILLIONPAINTER.COM : :

SPATENSTICH ANDREASTURM ZÜRICH-OERLIKON

In rund zwei Jahren wird der 80 Meter hohe Geschäftsturm der Architekten Gigon / Guyer die Skyline von Zürich Nord prägen. Implenia r­ ealisiert das Projekt mit einer Investitionssumme von über CHF 100 Millionen als Total­ unternehmerin. Der Andreasturm mit über 20’000 m2 Büro-, Verkaufs-

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

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: : BUSIN ESS -TALK Ramseier Suisse AG

ERSTKLASSIGE QUALITÄT UND INNOVATIONSKRAFT

DIE RAMSEIER SUISSE AG IST DIE FÜHRENDE PRODUZENTIN VON OBST- UND FRUCHTSAFTGETRÄNKEN MIT PRODUKTIONSSTANDORTEN IN SURSEE, KIESEN, HOCHDORF UND ELM. DAS SCHWEIZER TRADITIONSUNTERNEHMEN FÜHRT DIE DREI MARKEN RAMSEIER, SINALCO UND ELMER UND PRODUZIERT DANEBEN DIVERSE GETRÄNKE FÜR DEN SCHWEIZER DETAILHANDEL SOWIE IM AUFTRAG INTERNATIONALER GROSSKONZERNE. DIE RAMSEIER SUISSE AG BESCHÄFTIG 280 MITARBEITENDE. WIR SPRACHEN MIT CEO CHRISTIAN CONSONI, WELCHER SEIT 2011 DAS UNTERNEHMEN FÜHRT. INTERVIEW MIT CHRISTIAN CONSONI, CEO Von Urs Huebscher

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Geschäftsführer»: Herr Consoni, Sie sind CEO eines Schweizer Traditionsunternehmens. Was reizt Sie an dieser Aufgabe? Christian Consoni: Das Zusammenspiel zwischen Tradition und Innovation. Die Firmengeschichte der RAMSEIER Suisse AG reicht bis ins Jahr 1910 zurück, als die Mosterei Ramsei im Emmental gegründet wurde. Der erste Erfolg kam mit der Landesausstellung 1914, als wir unseren patentierten «alkoholfreien Apfelwein» erstmals einer breiten Bevölkerung vorstellen und so Nachfrage generieren konnten. Auch gewannen wir einige Goldmedaillen dafür, die uns bekannt machten und noch heute Bestandteil des RAMSEIER-Logos sind. Selbstverständlich legitimieren wir unseren Markenkern wie Verlässlichkeit, Bodenständigkeit und Natürlichkeit mit unserer Historie und

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der jahrzehntelangen erfolgreichen Zusammenarbeit mit Schweizer Obstbauern. Und doch sind wir heute ein hochtechnologisiertes ­Unternehmen. Wir pressen in einem durchschnittlichen Erntejahr 40’000 Tonnen Obst, in einem Spitzenjahr gar bis 70’000 Tonnen. Um wett­bewerbsfähig zu sein, muss die Produktion wie auch die Logistik auf dem modernsten Stand sein. 2015 war wiederum ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr für die RAMSEIER Suisse AG. Was ist Ihr Erfolgsrezept? Unser Anspruch ist es, bei all unseren Produkten beste Qualität zu liefern. Das gelingt uns ganz gut, wie die stets wachsende Nachfrage zeigt. Doch um nachhaltig zu wachsen, müssen wir auch innovativ sein. In der Produktion, in der Logistik, aber auch mit neuen Produkten. Ein erfolgreiches Beispiel ist die RAMSEIER Schorle, deren Umsatz immer noch jährlich

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


BUSIN ESS -TALK : :

wächst. Wir haben hier das Kundenbedürfnis nach leichten und gesunden Produkten in nahezu idealer Weise mit unserem Markenversprechen kombinieren können. Das ist für uns zentral: Jede Innovation muss zum Markenkern passen. Das Markenversprechen steht klar über dem Wachstum. Stichwort Investitionen: Die RAMSEIER Suisse AG investiert kontinuierlich in ihre hochtechnologisierten Produktionsbetriebe in der Schweiz. Nie daran gedacht, im günstigeren Ausland zu produzieren? Für uns steht die Glaubwürdigkeit gegenüber unseren Anspruchsgruppen im Zentrum. Wir sind ein Schweizer Traditionsunternehmen mit Schweizer Traditionsmarken. Auch verwenden wir bei der Produktion der Ramseier Obstsäfte ausschliesslich Mostobst aus der Schweiz und nutzen unsere Schweizer Werte als Kraftquellen. Da wäre eine Produktion im Ausland nicht glaubwürdig. Sind neue Investionen geplant? Wir haben in den vergangen Jahren viel investiert. 2013 in ein neues Logistikzentrum in Sursee, dann 2014 in eine neue Dosenabfüllanlage in Hochdorf. Was viele nicht wissen: Die RAMSEIER Suisse AG ist der grösste unabhängige Bierbrauer der Schweiz und hat letztes Jahr über 45 Millionen Einheiten Bier gebraut und abgefüllt. 2015 haben wir dann die Mosterei in Sursee umfangreich modernisiert und die Verarbeitungskapazität auf rund 40’000 Tonnen Mostobst pro Saison und 500’000 Liter Saft pro Tag ausgebaut. Unsere aktuellen Investitionen sind einerseits eine neue PET-Abfüll-­ Anlage in Sursee, die wir in diesem Jahr noch in Betrieb nehmen und dank der wir unsere PET-Kapazitäten erweitern, und andererseits die

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Modernisierung des Produktionsbetriebs in Elm, deren Fertigstellung auf Frühjahr 2017 geplant ist. Ihr wichtigstes Produkt ist nach wie vor der Ramseier Apfelsaft. Wie erklären Sie sich den Erfolg eines Produkts, das in seiner Rezeptur stets gleich bleibt? Ganz einfach: Er schmeckt. Zudem halten wir seit über 100 Jahren an den gleichen Markenwerten fest. Der Ramseier Apfelsaft steht für ein hochwertiges Naturprodukt aus Schweizer Äpfeln. Auch sind wir durch die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit über 7 000 Schweizer Bauern – vielfach über Generationen – sehr stark und glaubwürdig verankert. 9 von 10 Personen, die in der Schweiz leben, kennen die Marke Ramseier. Der Trend in der Getränkebranche ist klar: Möglichst gesund, möglichst natürlich und mit Schweizer Rohstoffen produziert. Profitiert die RAMSEIER Suisse AG von diesem Trend? Ja, wir profitieren ganz klar von diesem Trend. Und punkten mit Natürlichkeit und Gesundheit. Das, was in der Natur wächst, bringen wir zum Kunden. Kurz gesagt: Wir müssen nichts künstlich herstellen. Der Trend ist aber auch unseren Mitbewerbern nicht verborgen geblieben. Eine Herausforderung, der wir uns tagtäglich stellen müssen – und auch stellen wollen. Ein dynamischer und stark umkämpfter Getränkemarkt ­motiviert uns, denn wir wissen um die Stärke unserer Marken und Produkte. Ist die RAMSEIER Suisse AG eigentlich auch im Ausland aktiv? Nein, bislang nicht. Und wir haben es auch nicht vor, denn wir sehen noch sehr viel Potential in unserem Heimmarkt. : : WWW.RAMSEIER.CH : :

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AK TUELL : : Michael John, Schweizer CEO des Insurtech-Start-ups FinanceFox

FINANCEFOX: ALLE VER­ SICHERUNGEN IN EINER APP

DER SCHWEIZER VERSICHERUNGSMARKT IST DIVERSIFIZIERT UND DARUM SCHWER ÜBERSCHAUBAR. DAS WOLLEN DIE FINTECH-SPEZIALISTEN VON FINANCEFOX ÄNDERN – MIT EINER APP UND PERSÖNLICHER KUNDENBERATUNG.

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ie Schweizer sind besser versichert als alle anderen. Das macht es für die Versicherten schwierig, den Überblick über Policen, Leistungen und Laufzeiten zu behalten. Versicherungsapps versprechen Abhilfe. Sie ermöglichen es dem Endnutzer, all seine Versicherungspolicen kompakt und strukturiert zu verwalten, Leistungen zu überprüfen und bei Bedarf neue Verträge per Klick abzuschliessen. Eine der führenden Versi­ cherungsapps wurde vom Schweizer-Deutschen Start-up FinanceFox entwickelt. Schweizer CEO vom Insurtech FinanceFox ist Michael John. Als ­E xperte mit über 20 Jahren Erfahrung in der klassischen Versicherungsbranche sieht er die Vorteile von FinanceFox vor allem bei den Beratungsleistungen: «Insurtechs müssen die professionelle Beratung garantieren können. Bei FinanceFox haben wir uns darum entschieden, nur mit erfahrenen Brokern als Berater zusammenzuarbeiten. Anders als bei einer ­Versicherung muss ein Berater eines Insurtechs nicht nur die Versicherungsprodukte einer Versicherung kennen,

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

sondern alle Produkte, die es am Markt gibt. Das setzt fundierte ­Branchenkenntnisse voraus.» FinanceFox ist in der Schweiz das einzige Insurtech, das auf eine ­Kooperation mit klassischen Brokern setzt. Es digitalisiert alle Daten zu den verschiedenen Versicherungsprodukten und ermöglicht dem Broker Produkte einfach zu finden und Offerten digital zu erstellen. Der Kunde profitiert von einer Übersicht über alle seine Versicherungen. Er kann neue Policen in der App abschliessen, wird an Kündigungsfristen automatisch erinnert und kann jederzeit mit seinem persönlichen Berater Kontakt aufnehmen. Der ganze Service ist für den Kunden gratis. Insurtechs erfreuen sich in der Schweiz über rasanten Nutzerzuwachs – FinanceFox hat das Jahresziel 2016 bereits im Mai erreicht. «Uns freut das grosse Vertrauen der Nutzer. Das zeigt uns, dass der hohe Qualitätsstandard, den wir durch die Beratungsleistungen von professionellen Brokern sicherstellen, von den Nutzern geschätzt wird», sagt John. «Unser nächstes Ziel ist es, unser Angebot weiter auszubauen, damit wir dem Kunden noch mehr Services anbieten können.» : : WWW.FINANCEFOX.CH : :

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: : AK TUELL Suisse EMEX feiert 10-Jahre Jubiläum

DIGITALE TRANSFORMATION IM MITTELPUNKT

ZUM JUBILÄUM WIDMET DIE GRÖSSTE SCHWEIZER MESSE FÜR MARKETING & KOMMUNIKATION, EVENT & LIVE COMMUNICATION, PROMOTION UND DIGITAL BUSINESS DEM DIGITALEN WANDEL IN DER MARKETING- UND KOMMUNIKATIONSBRANCHE UND DER PERSÖNLICHEN VERNETZUNG BESONDERE AUFMERKSAMKEIT. rischen Handelns. Die SuisseEMEX´16 macht deutlich, welche organisatorischen und technologischen Anpassungen Unternehmen leisten müssen, um das Marketing innerhalb der Digitalisierung neu zu positionieren und um neue Wege zu gehen.

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er grösste Schweizer Messe-Event für Marketing & Kommunikation, Event & Live Communication, Promotion und Digital Business feiert das zehnjährige Bestehen. Unter dem Motto «Meet the future» entsteht die bedeutendste Business-Plattform für den gesamten Marketingmix. Mit innovativen Ausstellerformaten, top Speakern und dem persönlichen Dialog in einem professionellen Ambiente erhält die Messe als B2B Marktplatz in der digitalen Businesswelt einen neuen Stellenwert. Die Vorbereitungen für die SuisseEMEX’16 am 30. & 31. August 2016 laufen auf Hochtouren, dabei steht ein besonderes Jahr bevor, darf sie doch auf ihr 10-jähriges Bestehen zurückblicken. Ein Grund zum Feiern, findet Geschäftsführerin Ewa Ming, doch blickt sie lieber in die Zukunft als in die Vergangenheit: «Die SuisseEMEX hat die Entwicklung der gesamten Marketingbranche miterlebt. Es ist extrem spannend, wie sich die Branche in dieser Zeit durch den digitalen Wandel verändert hat. Ob Mobile Payment beim Shopping per Smartphone oder die Lancierung von ganzen Kampagnen mit Einbindung von ­Social Medias, die Digitalisierung hat überall Einzug gehalten.» Ganz unter dem Motto «Meet the future» wird das Jubiläumsjahr zele­ briert. Ein exklusiv besetztes Forenprogramm mit internationalen Grössen aus Marketing, Kommunikation und Wirtschaft sowie die EMEX Night gehören zu den Highlights der SuisseEMEX’16. Innovative Formate für Aussteller fördern den direkten Dialog mit den Fachbesuchern, welche sich auf Wissenstransfer, Inspiration und Kontakte der Extraklasse freuen dürfen. Neue Ausstellerformate wie das EventLab, oder bereits etablierte Bereiche wie die Querdenker-Welt und die Crossmedia Kitchen stechen bei der 10. Ausgabe der SuisseEMEX heraus.

In der World of Digital Business (Halle 6) wird die digitale Transformation und ihre Folgen für das Marketing in Spezialbereichen, Vorträgen, Weiterbildungsangeboten, geführten Touren und persönlichen Expertengesprächen erlebbar gemacht. Zu den Highlights zählen u. a. der Digital Competence Park, der sich mit 15-minütigen Short Learning ­Sessions speziell an Entscheider richtet. Die Themen reichen von Consistent Brandmanagement und Praxistipps zu Marketing Automation über das Lead Management bis hin zur Sales Automation. In der SEA Academy mit Google lernen Marketingverantwortliche in praxisnahen und lösungsorientierten Workshops, u. a. von Google-Spezialisten selber, alles Wissenswerte über Programmatic Creation, YouTube Content and Distribution Strategies, Traffic Search und Lead Generation kennen. Voraussetzung für die Teilnahme an den Short Learning Sessions ist das neue VIP-Wissens-Ticket, das für CHF 50.00 im Vorfeld online erworben werden kann. (www.suisse-emex.ch/tickets)

ONLINE-MESSE-ORGANIZER FÜR DIE DIGITALE ­VERNETZUNG VOR UND WÄHREND DER SUISSEEMEX Besucher, die ein Veranstaltungs-Ticket beziehen, erhalten Zugang zum Online-Messe-Organizer. Sie stellen so ihr persönliches Messeprogramm zusammen und vereinbaren im Vorfeld Termine mit Ausstellern und ­E xperten vor Ort. Neu haben auch die Aussteller der SuisseEMEX die Möglichkeit, ihr Zielpublikum bereits im Vorfeld der Jubiläums-­ Veranstaltung zu kontaktieren. Mit der erweiterten Meet & Match Funktion finden sie freigeschaltete Besucher ganz einfach über das Ausstellerportal. Der Vernetzung im Vorfeld steht somit nichts im Wege! : : WWW.SUISSE-EMEX.CH : :

DIGITALE KOMPETENZ FÜR MARKETING ­ ENTSCHEIDER MIT NEUEM VIP-WISSENS -TICKET Als Folge des technologischen Fortschritts rückt die Marktbearbeitung mit Online-Massnahmen immer stärker ins Zentrum des unternehme-

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AK TUELL : : Pianohaus Schoekle, Thalwil

DIE BENTLEYS UNTER DEN KLAVIEREN WER KLAVIERE UND FLÜGEL DER EXTRAKLASSE SUCHT, IST IM «PIANOHAUS SCHOEKLE», DAS SEIT DEM 1. JULI UNTER EINER NEUEN GESCHÄFTSFÜHRUNG BETRIEBEN WIRD, GENAU RICHTIG.

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b neue Instrumente oder Occasionen, im «Pianohaus Schoekle», in Thalwil (ZH) werden Klavier- und Flügelliebhaber fündig. Bekannt für seinen hervorragenden Service, sticht das Klavierfachgeschäft auch durch sein Hauptangebot an europäischen Premiummarken wie «August Förster» oder «Sauter» heraus. Als eines der wenigen Pianohäusern der Schweiz führt es zudem den «Bentley» unter den Klaviermarken, «Bösendorfer». Die Wiener Pianomanufaktur gehört zu den ältesten der Welt. Ihre Instrumente, die heute noch zum grössten Teil in Handarbeit hergestellt werden, zeichnen sich durch ihre erstklassige Qualität und ihren unverwechselbaren, berührenden Klang aus.

Auf mehr als 300 m2 Ladenfläche und zwei Etagen finden die Kunden des «Pianohaus Schoekle» nicht nur wunderbare Instrumente und Raritäten aus dem 19. Jahrhundert, sondern werden ebenfalls bestens durch freundliches und kompetentes Fachpersonal beraten. Und wer nicht gleich ein Klavier kaufen möchte, kann sich zum Starten eines mieten. Die Miete wird bei einem späteren Kauf grosszügig angerechnet. Auch ausserhalb seiner vier Wände ist das «Pianohaus Schoekle» aktiv und stimmt, betreut, wartet und repariert Instrumente – seit dem 1. Juli 2016 unter einer neuen Leitung: Nachdem Alexander Grassler über 20 Jahre lang Geschäftsführer war, übernahm das Ehepaar Maren und Mathias Roth das Familienunternehmen. Maren Roth arbeitet seit September 2012 als Klavierbaumeisterin im «Pianohaus Schoekle», betreute den Kunden- und Verkaufsbereich und war stellvertretende Geschäftsführerin. Ihr Ehemann trat mit der Übernahme der «Pianohaus Schoekle AG» neu ins Unternehmen ein und bringt eine Ausbildung als Klavierbauer und technischer Kaufmann mit. Und so kann das bald 60-jährige Unternehmen in eine weitere musikalische Verlängerung gehen.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Das neue Geschäftsführer-Ehepaar der «Pianohaus Schoekle AG»: Maren und Mathias Roth.

Einblick in die Arbeit eines Klavierbauers in unserer Werkstatt

: : PIANOHAUS SCHOEKLE AG Schwandelstrasse 34 CH-8800 Thalwil Tel: +41 (0) 44 720 53 97 : : WWW.PIANOHAUS-SCHOEKLE.CH : :

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: : BUSIN ESS T R AVEL N E WS GERMANIA-GRUPPE BESTELLT 25 AIRBUS A 320 NEO Die bis dato grösste Order der Germania Schwestergesellschaft S.A.T. ist beim europäischen Flugzeughersteller Airbus platziert worden: 25 Jets des Typs A 320 neo sowie Optionen auf 15 weitere Flugzeuge desselben Typs. Die Auslieferung der neuen Fluggeräte wird sukzessive ab 2020 erfolgen: Zehn Flugzeuge werden bereits im ersten Halbjahr 2020 erwartet, für 2021 sind fünf weitere Auslieferungen geplant. In 2022 sollen die übrigen zehn Jets übergeben werden. Im ersten Schritt sollen die derzeit fremdgeleasten Flugzeuge die bisherige Flotte verlassen. Danach werden die neuen Airbusse auch die aktuell von Germania betriebenen Boeings ersetzen. Im gesamten Streckennetz der Germania-Gruppe, zu der die Germania Fluggesellschaft mbH mit Sitz in Berlin und die Schweizer Germania Flug AG zählen, soll zukünftig eine einheitliche Airbus-Flotte zum Einsatz kommen. Die Germania Flug AG wurde im August 2014 als eigenständiges Schweizer Unternehmen in Glattbrugg / ZH gegründet. In Zusammenarbeit mit der Germania Fluggesellschaft mbH, die ihre Flugdienstleistungen seit rund 30 Jahren anbietet, betreibt die Schweizer Airline aktuell zwei Airbus A319 sowie einen Airbus A321. Das Unternehmen beschäftigt in der Kabine, im Cockpit sowie im administrativen Bereich rund 100 Mitarbeitende. © Airbus S.A.S. 2016

BARCELÓ HOTEL GROUP STELLT SICH NEU AUF

Mit einer neuen Markenstrategie spricht die Barceló Hotel Group ab sofort verschiedene Zielgruppen noch präziser an. Die spanische ­Hotelgruppe unterteilt sich nun in Royal Hideaway Luxury Hotels & Resorts, Barceló Hotels & Resorts, Occidental und Allegro. Zur neuen Luxuslinie Royal Hideaway Luxury Hotels & Resorts zählen derzeit fünf Häuser in Spanien und Mexiko. Alle zeichnen sich durch spektakuläre Lagen, besonderes Design, Kunst- und Kulturangebote, Spitzenkulinarik sowie persönlichen Service aus und verfügen über die Standards eines Leading Hotels of the World. Barceló Hotels & Resorts, die international präsente Marke, umfasst mehr als 50 Häuser und gliedert sich in drei Kategorien: Familien, Adults-Only sowie Geschäftsund Städtereisende. Diese begeistern durch individuelles Design und lokal-inspirierte Speisen. Durch die Übernahme der Hotelkette Occi­ dental im Jahr 2015 ergänzen die bisher hauptsächlich in Mexiko, Südamerika und der Karibik vertretenen Marken Occidental und ­Allegro das Portfolio. Im Zuge der Umstrukturierung werden sich rund 50 Hotels im Drei- bis Vier-Sterne-Bereich bewegen und mit einem sehr guten Preisleistungsverhältnis überzeugen. Informationen über die einzelnen Hotels und die Möglichkeit zur Direktbuchung finden sich online.

BUDGET DESIGN HOTELGRUPPE MOTEL ONE IN BASEL

: : WWW.BARCELO.COM : :

EMIRATES BESTE FLUGGESELLSCHAFT 2016 WELTWEIT And the awards go to: Emirates wurde vom renommierten Passagierbefragungsinstitut Skytrax anlässlich der Skytrax World Airline Awards als «World’s Best Airline 2016» ausgezeichnet. Zudem wurde das Bordunterhaltungsprogramm ice zum zwölften Mal in Folge als «World’s Best Inflight Entertainment» prämiert und die Fluggesellschaft selbst zur «Best Airline in the Middle East» ernannt. Die Skytrax-Awards gelten als globaler Maßstab für Spitzenleistung in der Airline-Branche und sind das Resultat der weltweit größten Passagierbefragung zum Thema Kundenzufriedenheit. Dieses Jahr wurden Stimmen von 19.2 Millionen Flugreisenden aus über 104 Ländern zu 280 Fluggesellschaften berücksichtigt. Die Skytrax-­ Umfrage misst Qualitätsstandards anhand von 41 Leistungsmerkmalen zu Produkten und Serviceleistungen von Fluggesellschaften. Emirates erhält die begehrte Höchstauszeichnung bereits zum vierten Mal und wurde 2001, im Gründungsjahr der Awards, als erste Fluggesellschaft zur «Skytrax World’s Best Airline» gewählt. In den Jahren 2002 und 2013 gewann Emirates erneut in dieser Kategorie.

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Mit einem neuen Haus in bester Basler Altstadtlage expandiert die ­Budget Design Hotelgruppe Motel One in die Schweiz. Das 143 Zimmer umfassende Hotel in der Barfüssergasse 16 kombiniert die zentrale Lage mit hohem Designanspruch und kunstvollem Interieur, das in Kooperation mit zwei namhaften Künstlern entstanden ist. «Für uns markiert die ­Eröffnung des Motel One Basel als Markteintritt in der Schweiz einen wichtigen Meilenstein in unserer Firmengeschichte», sagt Dieter Müller, CEO und Gründer der Motel One Group. «Mit dem Start in der Kulturhauptstadt Basel, dem ein zweites Hotel in Zürich in 2017 folgen wird, möchten wir uns auch auf dem Schweizer Markt als Hotelgruppe mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis und Fokus auf Design und Qualität positionieren.» Das 2000 gegründete Unternehmen Motel One betreibt 53 Hotels mit rund 14’300 Zimmern in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande und Tschechien. Sowohl Gäste als auch Branchenkenner schätzen das Motel One Konzept «Viel Design für wenig Geld», das hohe Servicestandards, wertige Materialien und modernes Design an erstklassigen innerstädtischen Standorten bietet.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


BUSIN ESS T R AVEL N E WS : : BEDEUTUNG VON GESCHÄFTSREISEN FÜR DAS NEUGESCHÄFT WÄCHST Der Aufbau von Netzwerken ist unverändert ein wichtiger Grund für Geschäftsreisen. Und nicht selten fördern sie Geschäftsabschlüsse. Sieben von zehn Geschäftsreisenden schätzen, dass ihr persönlicher Besuch ­einen grossen Einfluss auf den Abschluss von Neu- und Folgeaufträgen hat. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie «Chefsache Business Travel 2016» von Travel Management Companies. Dieser Einfluss auf den Geschäftserfolg lässt sich auch beziffern: Die befragten Geschäftsreisenden schätzen, dass persönliche Treffen die Abschlussbereitschaft von Aufträgen um durchschnittlich 46 Prozent erhöhen. Damit zeigt sich auch hier eine steigende Tendenz. In der Vorjahresstudie lag dieser Wert bei 41 Prozent. Wichtigster Grund für Geschäftsreisen ist aus Sicht der befragten Manager der Aufbau von Netzwerken. 65 Prozent halten Reisen dafür für unerlässlich. Zu den Top drei der Reise-Gründe gehören ausserdem das Fördern von Geschäftsabschlüssen und das bessere Kennenlernen der Geschäftspartner. Alle diese Ziele haben im Vergleich zu den Vorjahren noch an Bedeutung gewonnen. Dabei machen zahlreiche neue Kommunikationsund Vertriebswege, die mit dem Internet entstanden sind, die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern zunehmend ortsunabhängig. «Schnelles Internet und mobile Endgeräte, Videokonferenzen, Sharing-Plattformen und Messenger-Dienste erleichtern den Austausch über viele Kilometer hinweg. Der Wert persönlicher Begegnungen jedoch bleibt ungebrochen. In der Wahrnehmung der befragten Fach- und Führungskräfte ist er sogar noch wertvoller geworden», sagt Stefan Vorndran, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV. «Die Erfahrung zeigt: Netzwerke funktionieren auch über digitale Kanäle besser, wenn sie bei persönlichen Treffen geschmiedet und gestählt werden.»

Auf Geschäftsreisen setzen Unternehmen ihre wichtigste Ressource ein: den hochqualifizierten Mitarbeiter. Knapp 90 Prozent schicken ihre Mitarbeiter mit dem Ziel auf Reisen, Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen oder zumindest vorzubereiten. Der effizienten Gestaltung von Geschäftsreisen im Unternehmen misst die Chefetage jedoch trotzdem oft keine strategische Bedeutung zu. Dabei wird diese Aufgabe immer komplexer. Nicht nur Kosten, sondern auch andere Kriterien wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Sicherheit gilt es zu beachten.

Top-Gründe für Geschäftsreisen:

65%

46% der Befragten gehen von einer erhöhten Auftragswahrscheinlichkeit aus

der Geschäftsreisenden bauen ihre Netzwerke aus

61% der Reisenden ist ein besseres Kennenlernen der Geschäftspartner wichtig

Quelle: DRV Studie Chefsache Business Travel 2016, www.chefsache-businesstravel.de

Geniessen Sie von Montag bis Freitag unser exklusives Businesslunch-Buffet. Dorint Airport-Hotel Zürich Riethofstrasse 40 – 8152 Glattbrugg, Schweiz www.dorint.com Tel.: +41 44 808 10 00 – Fax: +41 44 808 10 10 Öffnungszeiten Restaurant 11:45 - 14:00 Uhr Lunch (Montag bis Freitag) 18:00 - 22:00 Uhr Dinner (täglich)

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www.hotelflorhof.ch

43 : :


: : AK TUELL Belvoirpark Hotelfachschule Zürich

DAS STUDIUM IN DER WELTSTADT MIT CHARME

DAS GRUNDKONZEPT DER WEITERBILDUNG DEN DER BELVOIRPARK HOTELFACHSCHULE ZÜRICH BASIERT AUF DEM FUNDAMENT EINES ASSESSMENT CENTERS – DAS BELVOIRPARK LANGZEIT-ASSESSMENT IST EINE EINGETRAGENE MARKE; SIE IST NATIONAL UND INTERNATIONAL ZU EINEM BEGEHRTEN QUALITÄTSLABEL GEWORDEN.

raxis ®

UNTERNEHMENSFÜHRUNG (24 WOCHEN)

BEHERBERGUNG ROOMS DIVISION (8 WOCHEN)

GASTRONOMIE- UND PRODUKTIONS MGMT (8 WOCHEN)

5. & 6. SEMESTER

VERKAUF / GUESTING (8 WOCHEN)

PROMOTIONSPRAKTIKUM (40 WOCHEN)

3. & 4. SEMESTER

F&B MANAGEMENT (12 WOCHEN)

BASISPRAKTIKUM (40 WOCHEN)

BASISKURS KÜCHE (4 WOCHEN)

BASISKURS SERVICE (4 WOCHEN)

1. & 2. SEMESTER

Willk omm e i n Theo der n

Mit folgenden abgeschlossenen Berufslehren können Studierende direkt ins 3. Semester einsteigen: Köchin / Koch EFZ, Restaurationsfachfrau / -mann EFZ, Systemgastronomiefachfrau / -mann EFZ, Hotelfachfrau / -mann EFZ, Kauffrau / -mann EFZ HGT, Fleischfachfrau / -mann EFZ, Bäcker-Konditor-Confiseurin / Bäcker-Konditor-Confiseur EFZ

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n keiner anderen Hotelfachschule sind Theorie und Praxis so eng verknüpft wie bei uns; das Gelernte wird konsequent neu angewendet und die praktischen Erfahrungen fliessen wieder um in den Unterricht ein. Für diese einmalige Kombination von Theorie und Praxis haben wir den Begriff Theoraxis® geschaffen.

UNTERRICHT PROJEKTMANAGEMENT Es werden komplexe Anlässe und Events geplant, organisiert, durchgeführt und nachbearbeitet. Dabei werden Teamarbeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Zuverlässigkeit, Organisation und Systematik, Ausdauer, Belastbarkeit und Integrationsfähigkeit sorgfältig analysiert und beurteilt.

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SERVICE, VERKAUF UND KÜCHENPRAXIS Der Umgang mit sich schnell verändernden Situationen, kurzfris­ tigen Änderungen wie z. B. Personalausfall verlangt ein hohes Mass an Flexibilität und Improvisationsvermögen, welches systematisch geschult und gefördert wird – auch im öffentlichen Belvoirpark Restaurant.

FÜHRUNGSAUFGABEN Gemäss unserem Grundsatz «Wer führen will, muss hören» werden Teamführung, Organisation und Koordination systematisch gelehrt und gefördert, sei es in der Rolle als Bankettmanager, F & B Controller oder Workshopleiter.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


AK TUELL : :

Nur lesen, wenn Sie Ihre Karriere planen möchten. Mit einem Diplom der Belvoirpark Hotelfachschule optimieren Sie Ihre Chance auf Erfolg. Die Belvoirpark Hotelfachschule Zürich ist das ideale Sprungbrett zu beruflichen Positionen mit attraktiven Perspektiven. Führen lernen mit Spass, begeistern können in der faszinierenden Welt der Gastronomie und Hotellerie. Viele Ehemalige besetzen heute hohe und spannende Positionen in aller Welt; kein Wunder, dass die Belvoirpark Hotelfachschule Zürich als Kaderschmiede gilt.

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Hotelfachschule

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: : AK TUELL

PERFEKTE KAFFEE-LÖSUNGEN FÜR DEN ARBEITSPLATZ

JURA Store Zürich

DER JURA STORE IN ZÜRICH IST ERSTE ADRESSE FÜR ALLE FRAGEN RUND UM DEN KAFFEE. IM ELEGANT SCHLICHTEN LADENGESCHÄFT AN DER STOCKERSTRASSE 46 FINDET DAS JURA-TEAM FÜR FIRMEN, ABER AUCH FÜR PRIVATE, DIE GENAU FÜR DEREN BEDÜRFNISSE GEEIGNETEN KAFFEEMASCHINEN SOWIE MASSGESCHNEIDERTE KOMPLETT­ LÖSUNGEN RUND UM DEN KAFFEE UND BIETET UMFASSENDE SERVICE- UND REPARATURLEISTUNGEN. INTERVIEW MIT RAPHAEL IMHOF

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er Store, von JURA im Juli 2012 weltweit als erster seiner Art eröffnet, wird vom «Kafi-Shop» aus Laufenburg, langjähriger JURA-Fachhandelspartner, betrieben. Mitten in der Stadt, nur wenige Gehminuten vom Paradeplatz entfernt, wird die breite Palette an Kaffee-Vollautomaten von JURA angeboten. Neben Zubehör und Pflegeprodukten stehen den Kunden aber auch zum Beispiel ausgesuchte Kaffeemischungen zur Verfügung. Im Interview spricht Geschäftsführer Raphael Imhof über die spezifischen Lösungen, welche der JURA Store für Firmen und deren Pausen­ räume oder Kaffee-Ecken anbietet. «Geschäftsführer»: Der JURA Store verkauft nicht einfach nur Kaffeemaschinen? Raphael Imhof: Wir bieten im JURA Store die komplette Angebotspalette von JURA-Produkten an, sprich, sämtliche Kaffee-Vollautomaten der Consumer- und Professional-Linie, das dazugehörige JURA-Zubehör-, Pflege- und Kaffeesortiment. Wir bieten natürlich auch die entsprechende Service- und Reparaturdienstleistung in unserer autorisierten Werkstatt oder beim Kunden vor Ort an. Besonders spezialisiert haben wir uns aber vor allem innerhalb des professionellen Bereichs. Das heisst konkret? Wir entwickeln Komplettlösungen für Firmen, Spitäler oder Verwaltungen für ihren Pausenraum oder die Kaffee-Ecke. Dabei ermitteln wir zuerst den genauen Bedarf der Unternehmen und ihrer Mitarbeitenden in Bezug auf ihren Kaffeekonsum. Also, wie viel Kaffee und welche Arten von Kaffee werden getrunken, braucht es ein Bezahlsystem oder ist die regelmässige Reinigung der Maschinen gewährleistet? Aufgrund dieser genauen Abklärungen erfolgt unsere Beratung, und wir finden innerhalb der verschiedenen Angebots- und After-Sales-Dienstleistungen die für die Kunden richtigen und individuellen Lösungen. Welche Dienstleistungen bieten Sie darüber hinaus an? Neben den verschiedenen Angebots- und After-Sales-Dienstleistungen ist unsere Nähe zum Kunden sprichwörtlich eine Win-win-Situation. Innerhalb des Beratungsprozesses können die Firmen in unserem Showroom Ihre zukünftige Kaffeelösung ausgiebig testen, oder wir stellen Ihnen ein entsprechendes Testgerät vor Ort zur Verfügung. Dank kurzen Anfahrtswegen und dem Einsatz von Ersatzmaschinen sind auch Service- und Reparaturinterventionen vor Ort rasch gelöst – ein Anruf genügt. Dank unserer überschaubaren Grösse sind wir kein anonymer Betrieb, und ­unsere Kunden haben jeweils einen festen Ansprechpartner.

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: : JURA STORE ZÜRICH operated by Kafi-Shop Stockerstrasse 46 CH-8002 Zürich Tel: +41 (0) 44 431 96 50 info@jurastore.ch Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9.00–18.00 Uhr Samstag 9.00–16.00 Uhr : : WWW.JURASTORE.CH : :

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BEST OF SWISS GASTRO PRÄSENTIERT DIE ETWAS ANDEREN

OLD CROW, 8001 ZURICH Wem im «Old Crow» nicht sein Lieblings-Whisky zufliegt, hat rabenschwarzes Pech. Zwar lautet das Motto der Bar «Rare Spirits & Cocktails». Wer an der üppigen Auswahl von über 800 Whisky-Drinks aber nicht zum Heimspiel ansetzt, ist auf verlorenem Posten. Ausser, er gewinnt Interesse am ebenso reichen Angebot an Cocktails, die hier auf höchstem Niveau aus den Schüttelbechern fliessen. Die Mutigen entscheiden sich dabei für eines der längst vergessenen Rezepte – und erinnern sich bald wieder bestens an alles, was sich schöntrinken lässt.

Best of 2016 TREND

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SEERESTAURANT L'O, 8810 HORGEN Wer hat schon einen Garten im See? Und eine Uferterrasse dazu? Das L’O in Horgen. Wo mehr See gar nicht geht, baumelt die Seele und fällt alsbald der Stress ab. Und taucht dann ganz kurz wieder auf, gilt es, die Speisekarte zu entblättern. Fleisch oder Fisch? Oder doch beides? Egal, wie man sich entscheidet: Getafelt wird formidabel, kreativ und zeit­ gemäss. Und der erlesene Wein macht am Ende das wasserumspielte Glücksgefühl perfekt. Wer in dieser L’Ocation ankommt, kann es kaum erwarten, seine hungrigen Gedanken auf Schlemmerreise zu schicken. Best of 2016 BAR & LOUNGE

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L'UNICO RESTAURANT IM KAMEHA GRAND, 8152 GLATTPARK

Best of 2016 TREND

Im «L’UNICO» ist nichts dem Zufall überlassen. Kein Wunder, denn das Restaurant im Bauch eines modernen Hotelkomplexes darf als «Lieblingsplatz der Gäste» amten. Dafür wurde weder an der Innenarchitektur gespart noch am aufwendigen Küchenkonzept. So lassen sich die haus­ gemachten Pasta, Saucen und Beilagen an den Live-Cooking-Stationen in tausendfachen Varianten zubereiten. Für die Qualität bürgt mit Igino Bruni ein ausgewiesener Könner italienischen Kochens, der sein Team mit Leidenschaft jeden Tag aufs Neue zu Spitzenleistungen führt. : : BOSG.CH/5976 : :

MARKTKÜCHE, 8004 ZÜRICH Daran kann nichts falsch sein: am Ehrgeiz, veganes Kochen in der Limmatstadt zur Meisterschaft zu führen. Die Marktküche jedenfalls hat sich zum Ziel gesetzt, ihren hausgemachten Gemüse- und Kräuterspezialitäten blumige Ideen angedeihen zu lassen. «Keine Imitation und keine Kompromisse» lautet das Credo des umtriebigen Jungunternehmers ­Tobias Hoesli. Das Konzept kommt dem genussorientierten Publikum an der Zürcher Bäckeranlage äusserst gelegen. Denn wer sogar das Brot selbst backt, ist hier durchaus in der Lage, vegan glücklich zu machen. : : BOSG.CH/5954 : :

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Best of 2016 INTERNATIONAL

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WEIHNACHTSKARTEN ALS ERFOLG

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HABEN SIE DIE WEIHNACHTSKARTEN AN IHRE MITARBEITENDEN UND KUNDEN? DER BRIEF AN IHRE LIEBSTEN? DIE KALLIGRAFIE IST ZURÜCK. UND WIE! AUTHENTISCH, ERFRISCHEND UND PERSÖNLICH. MIT LIEBE ERSCHAFFEN, BERÜHRT DIE MODERNE KALLIGRAFIE DIE MENSCHEN.

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VISIONÄRE WELT DES WOHNENS

Anja Graf, CEO & Chairwoman Visonapartments

RUND 1 0 00 MÖBLIERTE WOHNUNGEN MIT SERVICE UND STIL BIETET DER SCHWEIZER MARKTFÜHRER FÜR SERVICED APARTMENTS IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, POLEN UND DER SCHWEIZ HEUTE AN. IN GENF, VEVEY UND FRANKFURT BEFINDEN SICH BEREITS ANGEKÜNDIGTE PROJEKTE IN DER BAU- RESPEKTIVE VORERÖFFNUNGSPHASE. NEU DAZU KOMMEN IMMOBILIENPROJEKTE IN BASEL, LAUSANNE, BERLIN UND WIEN. MAN VERFOLGT DAS ZIEL DAS EIGENE PORTFOLIO BIS 2018 VON HEUTE 1 0 00 AUF 2 000 WOHNUNGEN ZU VERDOPPELN UND SOMIT SEINE FÜHRUNGSPOSITION FÜR SERVICED APARTMENTS IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM ZU UNTERSTREICHEN. ZUSAMMEN MIT OFFIZIELLEN SERVICED APARTMENT PARTNERBETRIEBEN WERDEN ÜBER VISIONAPARTMENTS.COM WELTWEIT ÜBER 9 000 MÖBLIERTE WOHNUNGEN ANGEBOTEN.

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von Urs Huebscher

Nach der Eröffnung unserer beiden Flagship Häuser in Zürich-Giesshübel und Berlin-Alexanderplatz im Jahr 2013 brauchten wir etwas Zeit um diesen grossen Wachstumsschritt logistisch und personaltechnisch zu verarbeiten», sagt Anja Graf. «Umso mehr freuen wir uns, gleich mehrere Objekte gleichzeitig annoncieren zu dürfen. Wir sind stolz darauf, unser Wachstum derart voranzutreiben und warten gespannt auf die erfolgreiche Umsetzung dieser vielversprechenden Immobilienprojekte, um in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch stärker präsent zu sein.» Als Anja Graf 1999 mit Visionapartments loslegte, dachte niemand daran, dass die Geschäftsidee derartige Dimensionen annehmen würde. Graf war nicht nur Jungunternehmerin, sondern eine Art Pionierin, zumal das Serviced Apartment Business in unseren Breitengraden noch gänzlich unbekannt war. Doch die Winterthurerin war Feuer und Flamme – und vor allem voller Überzeugung und Tatendrang. Graf ist Gründerin,

Projekt in Vevey.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Besitzerin und Geschäftsführerin. Die 1977 geborene Schweizerin ­b egann das Unternehmen 21-jährig aufzubauen und ist auf bestem Weg, das Unternehmen zu einer der weltweit führenden Marken im Bereich möbliertes Wohnen zu formen. Ihre Schulausbildung absolvierte Anja Graf in Zürich und Winterthur. Danach sammelte sie im Model-Business wertvolle Erfahrungen und führte mit Freunden eine eigene Model-Agentur. Dank dieser Tätigkeit entstand auch die Geschäftsidee für möblierte Wohnungen: Anja Graf richtete damals für Models, die temporär in Zürich arbeiteten, einfache Zimmer ein – bis eines Tages namhafte Firmen darauf aufmerksam wurden und diese mieten wollten. 1999 erfolgte der Startschuss: Im Herzen von Zürich wurden im Kreis 4 die ersten Design-Wohnungen eröffnet. Anja Grafs Eltern unterstützten sie dabei mit CHF 1 Mio. Startkapital. Seither entwickelt sich das Unternehmen unter Anja Grafs eigener Führung selbstständig weiter und wächst kontinuierlich weiter. >

Das Wohnkonzept «Capetwon Living» wird auch in den neuen Projekten berücksichtigt werden.

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Rendering des neuen Living Concept im Arabischen Style.

Projekt in Frankfurt.

Ihr Optimismus ist auch heute ungebrochen und Graf sieht nach wie vor hohes Wachstumspotential und geht gar noch einen Schritt weiter, indem sie behauptet, dass sie sich in einem zukunftsorientieren Business bewegt. «Die Auslastung beträgt schweizweit 97 Prozent, in Zürich selbst gar 98.5 Prozent», erzählt Graf. Auch wenn das Unternehmen in stetigem Wachstum ist, geht sie ihre Aufgaben noch immer mit demselben Herzblut an wie damals, als sie das erste Wohnhaus in ­Zürich eröffnete. Ihr ist es wichtig, dass jedes der Apartments ihre persönliche Handschrift trägt. Als Ästhetin hat sie immer gesagt, dass ihre Wohnungen stets so daherkommen müssen, dass sie jederzeit gerne selber einziehen würde. An diesem Anspruch soll sich auch in Zukunft nichts verändern, unabhängig davon, wie stark sich das Geschäft weiterentwickelt. 180 Angestellte beschäftigt Visionapartments heute. «Ganz alle kenne ich mittlerweile nicht mehr mit Namen», gesteht Graf bei unserem ­Gespräch. Sie freue sich aber, dass voraussichtlich auf September 2016 gut 50 Arbeitsplätze vom jetzigen Standort an der Birmensdorferstrasse in die neuen, grösseren Räumlichkeiten am Bahnhof Enge verlegt werden. Denn es zeichnet sich ab, dass demnächst weitere Arbeitsplätze benötigt werden.

WACHSTUM DANK WELTWEITEM PARTNER-NETZWERK Auch künftige Netzwerkpartner müssen sich ein Faible für Design, individuelle Wohnkonzepte und Schweizer-Service-Dienstleistung auf die Fahne geschrieben haben, um mit Visionapartments zusammen­ zuarbeiten. Warum es überhaupt Partnerschaften braucht: «Grosse Kunden wie beispielsweise die Credit Suisse haben uns immer wieder gesagt, dass wir in der Lage sein müssen, unsere Dienstleistungen weltweit anzubieten, um als Partner interessant zu bleiben», sagt Graf. «So war für uns klar, dass wir neue Wege gehen müssen, falls wir nicht von Vermittlern abhängig werden wollen, die zum Teil horrende Kommissionen verlangen», so Anja Graf weiter. «In kurzer Zeit mit eigenen Mitteln die ganze Welt abzudecken, war ein Ding der Unmöglichkeit, weshalb wir uns entschieden, global

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Rendering der neuen Shared Offices an der Militärstrasse in Zürich.

nach passenden Partnerbetrieben Ausschau zu halten.» Im August 2015 konnte so mit «Apartment040» in Hamburg der erste offizielle Partnerbetrieb begrüsst werden. Bis heute ist die Zahl auf 80 internationale Partnerbetriebe angestiegen. Insgesamt werden somit über visionapartments.com über 9 000 Serviced Apartments in 28 verschiedenen Ländern und 70 Städten weltweit angeboten. Das globale Netzwerk ist weiter am Wachsen und soll bis Ende Jahr mindestens 130 offizielle Partnerbetriebe und somit rund 15’000 möblierte Wohnungen umfassen, so der Wunsch von Graf. Bei der Auswahl der Partner wird darauf geachtet, dass es sich einerseits um eigentliche Serviced Apartment Anbieter handelt, welche hauptsächlich auf Langzeitaufenthalte ab einem Monat ausgerichtet sind und fürs Segment typische Services bieten. Andererseits sollen es Wohnhäuser an guten Stadtlagen sein, die auch grossen Wert auf Architektur und Design legen, respektive stilvolle Wohnkonzepte anbieten. «Wir sind hoch erfreut über die Tatsache, dass wir überall auf der Welt offene Türen vorfinden und nicht viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, um die Partnerbetriebe von uns zu begeistern», ergänzt Anja Graf. «Die Voraussetzungen sind gut, dass wir dank unserem ständig wachsenden internationalen Netzwerk bald alle wichtigen Geschäftsreisedestinationen mit möblierten Wohnhäusern abdecken und damit unserer Vision, global zu einem der führenden Anbieter von Serviced Apartments zu werden, einen grossen Schritt näher kommen.» Vermittelt werden die möblierten Wohnungen hauptsächlich über die Internet-Plattform visionapartments.com. Der User hat hier die Garantie, dass er für alle Serviced Apartments weltweit die besten verfüg-

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Das Flagship-House in Zürich-Giesshübel.

baren Preise offeriert bekommt. Es sind zudem Anstrengungen im Gange, für visionapartments.com ein neues und optimiertes System zu programmieren, das bis Frühling 2017 aufgeschaltet werden soll. Ge­plant ist in diesem Zusammenhang auch eine mobile App, über welche dann ebenfalls rasch und bequem Business-Wohnungen weltweit gebucht werden können. Der Durchschnitts-Kunde bleibt übrigens drei Monate und dass man ab und zu ein Apartment auf Booking.com für einen kleineren Preis angeboten sieht, hat seinen Grund: «In seltenen Fällen stopfen wir so Löcher in der langfristigen Vermietung», meint Graf. Dies soll aber die Ausnahme bleiben.

VEVEY, LAUSANNE, FRANKFURT, WIEN, BERLIN – DIE NEUEN PROJEKTE «Wir halten immer Ausschau nach interessanten, gut gelegenen Immobilien in angesagten Business-Destinationen innerhalb des deutschsprachigen Raumes», so Anja Graf weiter. «Selbst in Zürich, wo wir bereits über 600 möblierte Wohnungen besitzen, sind wir nach wie vor offen für zusätzliche Immobilienprojekte.» Nach umfassender Planungsphase erfolgte kürzlich sowohl in Vevey (100 Einheiten in einem Hotelgebäude gleich neben dem Bahnhof) als auch in Frankfurt City (130 Einheiten in einem Bürogebäude an der Gutleutstrasse) der Start für den Um- respektive Ausbau der beiden Immobilienprojekte. Beide Häuser werden im Laufe des Sommers 2017 eröffnet werden. Gekauft wurde ein siebenstöckiges Wohnhaus an der Nauenstrasse 55 in Basel. Das Gebäude ist in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs Basel SBB sehr zentral gelegen. Geplant sind dort bis 2018 113 möblierte Wohneinheiten sowie Fitness- und Wellness-Einrichtungen. Zudem stehen im Parkhaus 36 Parkplätze zur Verfügung. Bereits in der Bauphase befindet sich ein neues Wohngebäude innerhalb des Projektes «Les Jardins de la Venoge» im Lausanner Stadtteil St. Sulpice in unmittelbarer Nähe zum Genfersee. Eines der vier modernen Wohnhäuser wird vollumfänglich zu Visionapartments. Im sechsstöckigen Neubau sind bis Ende 2017 rund 100 Wohneinheiten, ein Fitnesscenter sowie 18 Parkplätze vorgesehen. Damit wird auch an diesem Standort das

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Projekt Berlin Postdamer Platz High Park.

Angebot verdoppelt, ist man doch schon seit 2008 an zwei zentralen Stadtlagen erfolgreich in Lausanne vertreten. In Berlin ist man seit 2013 am Alexanderplatz präsent. Nun wird ein weiterer Standort in unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz, an der Gabriele-Tergit-Promenade, realisiert. Der Neubau in begehrter Lage befindet sich bereits in fortgeschrittener Konstruktionsphase und u ­ mfasst rund 55 Wohneinheiten in den ersten Stockwerken des Projektes «High Park Potsdamer Platz». Der Eröffnungstermin ist im Herbst 2017 vorgesehen. Auch in Wien wird das Angebot ausgebaut: Soeben wurde die Immobilie des ehemaligen Hotels Tabor an der Taborstrasse 25 gekauft. Ob das Haus komplett umgebaut oder renoviert wird, ist zurzeit noch offen. Geplant sind in dieser attraktiven City-Lage rund 90 Einheiten.

PILOTPROJEKT SHARED OFFICES Seit Juli 2016 wird ein neues Pilotprojekt getestet. Im neu renovierten Wohnhaus an der Militärstrasse in Zürich wurde das erste Shared ­Office eröffnet. Diese können sowohl von Mietern als auch von externen Gästen gebucht werden. Das Pilotprojekt soll helfen, das Produkt zu optimieren und in einem nächsten Schritt auch in anderen Gebäuden innerhalb und ausserhalb der Schweiz anzubieten. «Die Idee von Shared Offices passt perfekt zu unserem Zielpublikum, das mehrheitlich aus internationalen Geschäftsreisenden besteht», erzählt Anja Graf weiter. «Sogenannte Co-working Spaces erleben aktuell einen Boom. Wir werden diesen mit Interesse mitverfolgen und mitgestalten. Unsere Wohnhäuser werden mit Multi-Use-Konzepten wie diesen zudem aufgewertet und bieten unseren Mietern einen Mehrwert. Bereits bestehende Einrichtungen wie Wellness- oder Fitnessbereiche, VIP Lounges oder gastronomische Angebote externer Anbieter werden von unseren Gästen bereits rege genutzt und geschätzt.» Die neuen Offices befinden sich im Erdgeschoss des neu renovierten Gebäudes. Als nächstes geplant sind die Offices nach erfolgreicher Testphase an der Militärstrasse auch im Flagship Haus beim Bahnhof Zürich-Giesshübel. : : WWW.VISIONAPARTMENTS.COM : :

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LIMMATTAL

DAS LIMMATTAL FLORIERT. ES WIRD VIEL GEBAUT. DIE DACHINSTANZ FÜR DIE PLANERISCHE ENTWICKLUNG IST DIE ZPL, DIE ZÜRCHER PLANUNGS­ GRUPPE LIMMATTAL. IN DEN LETZTEN JAHREN HAT SICH AUS DEM ­INDUSTRIELLEN LIMMATTAL MIT WAGI, FÄRBI, GEISTLICH EINE ZONE DER ZUKUNFT ENTWICKELT. WOHNBAUTEN SIND HINZUGEKOMMEN. Von Urs Huebscher

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er Zuwachs-«Meister» heisst Schlieren. 18’500 Einwohner. 40 Prozent mehr als 2005. Limmattaler Rekord. Gebaut wurde in Schlieren vieles. Ein erster Meilenstein war die Ersatzneubausiedlung «Giardino», entlang der Bernstrasse. 170 Genossenschaftswohnungen. Expliziter Lärmschutz ist ihr Markenzeichen. Meilenstein zwei: das Gelände «AmRietpark. Ein besonders gut gelungenes Beispiel für den Wandel von der Industriegegend zur vielfältigen Landschaft zum Arbeiten und auch Wohnen in Schlieren. Bis 1985 wurden auf diesem «Färbi Areal», wie es damals hiess, Textilien eingefärbt. Die Firma Geistlich führte früher eine Leimfabrik am Ort. Ab 2001 begann der Prozess der Umgestaltung. Heute gibt es Am Rietpark neue Siedlungen und Nutzungen. In Schlieren West fand ebenfalls ein Aufwertungsprozess statt. Der rund 190’000 m2 umfassende Komplex erhielt vor zehn Jahren eine Planungszone zugewiesen. Das Stadtentwicklungskonzept 2005 bildete die Grundlage. Es verfolgte das Ziel der Stärkung des Zentrums, eine bessere Verbindung der Ortsteile, die Schaffung von Entwicklungsmöglichkeiten für grosse Baulandreserven und eine Neuorientierung der verkehrsdominierten Entwicklung des öffentlichen Raums. Die Folge der Prozesse sind die Überbauungen Pfaffenwis, Storchennest und Goldschlägi. Weiter westlich liegt Dietikon. 26’600 Einwohner. Tendenz steigend. Entwicklungstreiber ist hier das Limmatfeld. Es umfasst elf quartierähnliche Höfe mit Wohnraum für 2 000 Menschen. Herzstück ist aber der Limmat-Tower. Ein Turm als herausragender Zeuge der Moderne, die das Limmattal erfasst hat. Noch nie wurde im Limmattal ein so markantes, weitherum sichtbares Gebäude erstellt. 80 Meter beträgt seine Höhe. Das fünfeckige Gebäude zählt 26 Stockwerke. Der Lift fährt schnell. Pro Sekunde bewältigt er 6.5 Höhenmeter. Von den 98 angebotenen Eigentumswohnungen haben seit Baubeginn bereits fast alle ihre Käuferschaft gefunden. Weiter westlich von Dietikon entsteht noch mehr Zukunft: Das Niderfeld. Es ist das letzte grosse Baugebiet im Limmattal. Gemischte Nutzung ist geplant. Das Schönste daran aber ist der geplante «Central-Park», der die Nutzungen separiert und gegen 10 Hektaren gross ist. Die Nähe zum Güterbahnhof ist für die industrielle Nutzung vorgesehen. >

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EINE STADTBAHN FÜR DAS LIMMATTAL Damit sich die Städte und Gemeinden qualitativ weiter entwickeln können, ist ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs notwendig. Die Limmattalbahn wird ab Ende 2022 die Gemeinden Zürich-Altstetten, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen verbinden und schlägt eine Brücke zwischen den Kantonen Zürich und Aargau. Die Limmattalbahn soll nachhaltig die Verkehrsprobleme im Limmattal lösen und die nötige Kapazität im öffentlichen Verkehr sicherstellen. Sie verbindet einerseits die Gemeinden untereinander und mit der Stadt Zürich und wird andererseits zum wichtigsten Zubringer auf die S-Bahn im Limmattal. Auf ihrer 13.4 Kilometer langen Strecke bedient sie insgesamt 27 Haltestellen. Sie bietet pro Fahrt Platz für rund 250 Personen und fährt zu über 90 Prozent losgelöst vom Strassenverkehr auf einer eigenen Spur. Die Limmattalbahn ist jedoch weit mehr als ein ÖV-Projekt: Sie ist ein bedeutender Teil der Stossrichtung, die Siedlungserneuerung und -entwicklung zu unterstützen und im Limmattal die Lebensqualität zu stärken. Wichtige zukünftige Siedlungsgebiete wie das Niderfeld, Schlieren-West oder Kreuzäcker werden durch die Limmattalbahn erschlossen. Das ­Projekt bietet die grosse Chance für eine Attraktivitätssteigerung der ­gesamten Region.

WIRTSCHAFTSPODIUM LIMMATTAL AM 16. NOVEMBER 2016 Im Jahr 2000 startete das 1. Wirtschaftspodium Limmattal. Die Idee ein grenzüberschreitendes Podium für das Limmattal zu lancieren fand grossen Anklang. Der Industrie- und Handelsverein Dietikon, die Wirtschaftskammer Schlieren sowie die Vereinigung Industrie, Dienstleis­ tungen und Handel Spreitenbach übernahmen das Patronat. Ein effizientes und aktives OK mit Vertretern aus den drei Patronatsvereinen wurde gegründet. Das OK bemüht sich aktuelle Themen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik diskutieren zu lassen. Dies ist bis anhin gelungen. Die grosse Teilnehmerzahl von inzwischen gegen 800 Personen bestätigt den Erfolg des Wirtschaftspodiums Limmattal. Es gehört zum Grundanliegen des OK, dass sich Persönlichkeiten weit über das Limmattal austauschen können. : : WWW.WIRTSCHAFTSSTANDORT-LIMMATTAL.CH : : : : WWW.LIMMATSTADT.CH : :

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: : WEITERE NÜTZLICHE ADRESSEN : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : :

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DIE LIMMATTALBAHN FOKUSSIERT UND LENKT

Auf schlanken Schienen in die Zukunft

DAS LIMMATTAL GEHÖRT ZU DEN AM STÄRKSTEN WACHSENDEN REGIONEN IM KANTON ZÜRICH. EXPERTEN ZUFOLGE IST BIS INS JAHR 2030 MIT EINEM BEVÖLKERUNGSWACHSTUM VON 17 PROZENT ZU RECHNEN. DIESE ZUNAHME STELLT AUCH EINE ZUNEHMENDE VERKEHRSBELASTUNG DAR. BEWÄLTIGUNG MIT ÖFFENTLICHEM VERKEHR HAT HIER EINE GROSSE TRADITION.

Die Linienführung der Limmattalbahn führt entlang der dicht besiedelten Gebiete mit Schlieren und Dietikon bis nach Killwangen-Spreitenbach.

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ie erste Bahn der Schweiz verkehrte hier! Es war die Spanisch-­ Brötlibahn – 1847 – sie verband Zürich und Baden. Doch nicht immer war die Region pionierhaft in Eisenbahnfragen. In den 70er Jahren lehnte das Volk eine geplante U-Bahn zum Flughafen ab. Auch gegen den Plan von Regierung und Kantonsparlament zum Bau der Limmattalbahn wurde das Referendum im Jahre 2015 ergriffen. Doch das Volk sagte Nein zum Referendum und Ja zur Bahn. Der positive Entscheid zum Projekt und dessen flankierenden Massnahmen fiel im November 2015. Ein Jahrhundertentscheid. Seither wird geplant und vorwärts gemacht. Viele Gemeinden entlang der Limmat sind von der Umsetzung direkt betroffen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2017 soll mit dem Bau begonnen werden. Das Verkehrsprojekt fördert und kanalisiert Entwicklung. Und schont erst noch die Umwelt. Auslöser für die Limmattalbahn war seinerzeit eine gemeinsame behördliche Erklärung von Exekutivpolitikern der Kantone Aargau und Zürich. Mit diesem Manifest erfolgte der eigentliche öffentlich wahrnehmbare Startschuss. Vorausgegangen waren zahlreiche Studien. So vergab die Plattform Aargau / Zürich (PAZ) als grenzüberschreitendes kantonales Behördengremium bereits im Jahr 2000 erste Aufträge für Korridorund Trasseestudien. Beide Kantone gründeten im Jahre 2010 dann die Aktiengesellschaft, die Limmattalbahn AG. 75 Prozent der Aktien befinden beim Kantons Zürich. Die Gesamtkosten der Bahn betragen rund CHF 755 Mio. Die erste Bauetappe führt von Altstetten bis Schlieren, die zweite bis Killwangen im Kanton Aargau. Die Limmattalbahn soll als Teil des Zürcher

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Tramnetzes betrieben werden. Auf der 13.4 Kilometer langen Strecke sind 27 Haltestellen geplant. Auf den folgenden Seiten soll näher beleuchtet werden, in welcher Art und Weise die Gemeinden Schlieren, Urdorf und Dietikon von der Limmattalbahn betroffen sein werden. In Urdorf erschliesst die Limmattalbahn den wichtigen Wirtschaftsraum «Nord». Die Kantonsschule Limmattal profitiert mit einer eigenen Haltestelle. Das Zentrum von Schlieren wird im Gefolge Limmattalbahn eine Umgestaltung erfahren. Und in Dietikon wird insbesondere das Entwicklungsgebiet «Niderfeld» mit der Limmattalbahn erschlossen. Die Bahn wird die Entwicklung des ganzen Limmattals massgeblich beeinflussen.

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Bahnhof Altstetten Seidelhof Farbhof Micafil Mülligen Gasometerbrücke Wagonsfabrik Zentrum Schlieren Geissweid Kesslerplatz Reitmen Spital Limmattal Luberzen Herweg

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Birmensdorferstrasse Schäflibach Bahnhof Dietikon Zentralstrasse Oetwilerstrasse Maienweg Niderfeld Kreuzäcker Grabäcker SCS / Tivoli Furttalstrasse Spreitenbach-West Bahnhof Killwangen-­ Spreitenbach

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EIN NIDERFELD MIT GROSSEM PARK

Die Limmattalbahn westlich Dietikon

IN DIETIKON WIRD DIE LIMMATTALBAHN INSBESONDERE DAS IM WESTEN GELEGENE ZUKÜNFTIGE SIEDLUNGSGEBIET NIDERFELD ERSCHLIESSEN. EINE HALTESTELLE MITTEN IM NEUBAUGEBIET SOLL DIES SICHERSTELLEN. DIE LINIENFÜHRUNG ERFOLGT ÜBER DIE KREUZUNG «DREISPITZ».

Haltestelle Badenerstrasse mit dem RWD-Hochhaus im Hintergrund. Die Linie führt weiter bis zum Dreispitz, wo eine Unterführung für die Strasse geplant ist.

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ieses Niderfeld ist Neuland und umfasst rund 40 Hektaren. Auf 6 ha soll ein schöner Park entstehen: Ein Stadtpark für Dietikon. Daneben wird neuer Raum zum Wohnen und Arbeiten geschaffen. Wohn­immobilien für 2 500 Einwohner und Gewerberäume für 3 000 Arbeitsplätze sollen entstehen. Gemäss dem Zürcher Richtplan ist dieses Niderfeld ein Zentrumsgebiet von kantonaler Bedeutung. Im Jahr 2010 wurde die Einzonungsvorlage durch eine Volksabstimmung rechtskräftig. Kernelemente der neuen Zonen sind die Gestaltungsplanpflicht und die Vorgabe eines Stadtparks. Im Sommer 2012 wurden alle Grundeigentümer an einer Informationsveranstaltung über die anstehenden Schritte informiert. Sie haben sich mittlerweile in einem die Interessen wahrenden Verein zusammen­ gefunden. Dieser begleitet die Entwicklung im Niderfeld. Im Jahr 2013 wurde in einem breit angelegten kooperativen Prozess ein Studienverfahren durchgeführt. Das Ergebnis war ein städtebauliches Konzept zur Überbauung des Niderfelds. Als Synthese aus dem Studienverfahren entstand ein Masterplan, welcher das erwünschte städtebauliche Konzept festhält. Dieses bildet die Grundlage für die nachfolgende Gestaltungs- und Quartierplanung, welche im Sommer 2015 begonnen wurde. Der öffentliche Gestaltungsplan wird das städtebauliche Konzept in verbindliches Baurecht überführen und die definitive Lage des Parks bestimmen. Diese Arbeiten laufen seit Herbst 2015.

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Dietikon will hoch hinaus. Das 80 Meter hohe Wohnhaus LimmatTower als Symbol für eine urbane Entwicklung

Nicht nur das Niderfeld macht Dietikon neu: In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof entstand bereits ein ganzer neuer Stadtteil: Das Limmatfeld. Herausragend darin ein Turm von 80 Metern Höhe, der «Limmat-Tower». Daneben bilden 11 quartierähnliche Höfe den ganzen Limmatfeld-Komplex. Ein Wohnraum für über 2 000 Menschen. Läden, Cafés, Restaurants und Büros gehören ebenfalls dazu. In der Verlängerung nach Baden schliesst sich dann das moderne Arbeitsplatzgebiet «Silbern» an. Ein Raum mit grossem Entwicklungspotential. Ein Gestaltungsplan macht diese Potentiale frei: Es wird möglich sein, verdichtet zu bauen, mehr Arbeitsplätze unterzubringen und die Wirtschaft zu fördern. Ein Gebietsmanager ist eingesetzt worden die Bekanntheit des Gebiets zu steigern.

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EIN GANZER WIRTSCHAFTS­ RAUM WIRD ERSCHLOSSEN

Die Limmattalbahn in Urdorf

DIE LIMMATTALBAHN WIRD MIT DEN ZWEI HALTESTELLEN «HERWEG» UND «LUBERZEN» IN URDORF DAFÜR SORGEN, DASS DER «WIRTSCHAFTSRAUM NORD» MIT DEM INDUSTRIEGEBIET «LUBERZEN» ALS ENTWICKLUNGSGEBIET ERSTER GÜTE ERSCHLOSSEN WERDEN KANN. HIER WERDEN DIE ZWEI GEPLANTEN HALTESTELLEN «HERWEG» UND «KANTONSSCHULE» ZU LIEGEN KOMMEN.

In Urdorf erschliesst die Limmattalbahn nicht nur das Limmatspital und die Kantonsschule (Bild) besser, sondern auch das Wirtschaftszentrum Nord mit den Haltestellen «Luberzen» und «Herweg».

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er «Wirtschaftsraum Nord» ist mit seinen 400’000 Quadratmetern für Urdorf von grosser strategischer Bedeutung. 4 500 Arbeitsplätze sind hier angesiedelt. Die Limmattalbahn dürfte zu einer Steigerung der Attraktivität des Gebietes führen. Auch Wohnraum ist vorgesehen. Viele Gewerbeflächen werden dank der Limmattalbahn aufgewertet und potentielle Ansiedlungen unterstützt. Start-ups in den Bereichen Medizinaltechnik, ­I nformatik-, Bildungs- und Finanzbranche sind im Visier. Der Gemeinderat beschloss im Frühjahr 2015, Möglichkeiten und Chancen des «Wirtschaftsraum Nord» im Rahmen einer Raumentwicklungsstudie zu erfassen und anschliessend umzusetzen. Das Resultat bildete die Strategie «Papillon». 80 Entwicklungsmassnahmen sind darin aufgelistet. Sogar ein Hochhaus, der «Urturm» ist angedacht. Ein Leuchtturm-­ Projekt für den Wirtschaftsraum «Nord». Grundlage für diese Strategie ist das Leitbild des Gemeinderates «Urdorf 2010+». Dieses hatte folgende Rahmenbedingungen festgelegt: Aktive Unterstützung der Weiterentwicklung der beiden Wirtschaftsräume «Nord» und «Bergermoos», ohne damit die Wohnqualität der Bevölkerung massgeblich zu beeinträchtigen. Achten auf eine gut durchmischte Struktur von Industrie-, Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben. Darauf hinzuwirken, dass nach dem Ausbau der Kantonsschule die frei werdenden Flächen beim unüberbauten Kantonsgrundstück «ln der Luberzen» wirtschaftlich genutzt werden. Zudem soll das Projekt Limmattalbahn genutzt werden, um den Wirtschaftsraum «Nord» zu stärken und in seiner städtebaulichen Qualität weiterzuentwickeln. Diese Raumentwicklungsstudie wurde im Rahmen einer gemeinde­ internen Projektgruppe unter der Leitung des Bauvorstandes erarbeitet

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und extern durch ein Planungsunternehmen und die Hochschule ­Luzern begleitet. Im Rahmen eines strukturierten Prozesses kam es dann auf der Basis verschiedener Szenarien zur eigentlichen Strategie. Diese wurde anschliessend mittels konkreter Massnahmen operationalisiert. Als Bestandteil des Prozesses fand im Mai 2015 zusammen mit der Allianz Pro Limmattalbahn der Anlass «Limmattalbahn – Chancen für den Wirtschaftsraum Nord» statt. Dabei wurde der aktuelle Projektstand der Limmattalbahn aufgezeigt, die Bedeutung des Bahnprojektes für den Kanton und die Region aufgezeigt, über die geplanten Massnahmen der Gemeinde Urdorf im Zusammenhang mit dem Bahnprojekt informiert und die Allianz Pro Limmattalbahn und ihre Arbeit vorgestellt. Mit dem Anlass konnte der Kontakt zu den Grundeigentümern und Unternehmungen gefördert und weitergehende Bedürfnisse aus dem Wirtschaftraum «Nord» erkannt werden. Im Wirtschaftsraum «Nord» ist eine Vielzahl der rund 500 Urdorfer Unternehmen angesiedelt. Diese sind für die Gemeinde Urdorf von grosser Bedeutung: Rund ein Drittel der Gemeindesteuern und damit ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung der grosszügigen Urdorfer Infrastruktur und der hohen Lebensqualität werden durch juristische Personen geleistet. Die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsraums «Nord» ist somit für die Gemeinde Urdorf essenziell und es sind seitens der öffentlichen Hand entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen. Das Gebiet ist aktuell geprägt von einer Vielzahl älterer Liegenschaften, die teilweise leer stehen oder unternutzt sind. Die grosse Chance liegt nun darin, dank der Limmattalbahn diesen Urdorfer «Wirtschaftsraum Nord» besser zu erschliessen.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : Die Limmattalbahn in Schlieren

EIN NEUES STADTZENTRUM

DIE STADT SCHLIEREN SOLL WIEDER EINEN RICHTIGEN STADTPLATZ ERHALTEN. EINEM ENTSPRECHENDEN KREDIT STIMMTE DIE BEVÖLKERUNG IM JUNI 2015 ZU. IN DEN SECHZIGER JAHREN WURDE DIE DURCHGANGSSTRASSE AUF FÜNF SPUREN ERWEITERT. DAS HISTORISCHE STADTZENTRUM VON SCHLIEREN FIEL DIESER ENTWICKLUNG ZUM OPFER. NUN SOLL SCHLIEREN EINE NEUE MITTE ERHALTEN. AUCH DANK DER LIMMATTALBAHN.

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nd zwar durch verschiedene Schritte. Die Badenerstrasse wird nach Norden verlegt. Zwischen dem Locher-Haus und dem Lilienzentrum entsteht der Stadtplatz. Gleichzeitig kann der Stadtpark erweitert werden. Das Zusammenspiel von Stadtlatz und Stadtpark eröffnet dann neue Identitäten im bisher vom Verkehr dominierten Umfeld. Fussgänger und Velo­ fahrer gewinnen an Bedeutung. Der Platz soll ein Flügel-Dach erhalten. Diese Idee entstand im Rahmen von Workshops mit der Schlieremer Bevölkerung. Und hier fliesst die Limmattalbahn ein ins Projekt. Das «Flügel»-Dach soll nämlich die ­geplante neue Haltestelle der Limmattalbahn überdachen. Ein ringförmiger Belag aus Beton fasst unterschiedliche Elemente wie Bushaltestellen, Bauminseln und Aufenthaltsorte zusammen. Damit bleibt im Zentrum eine offene Fläche frei. Die Haltestelleneinrichtungen der Limmattalbahn und der Busse werden nun als eigenständige Elemente in Erscheinung treten. Bei der Haltestelle steht die neue Überbauung Parkside mit Läden, Büros und 170 Wohnungen. Diese ganze bauliche Entwicklung soll Schlieren noch attraktiver machen. Als Umgebung zum Wohnen und Arbeiten.

EIN ZENTRUM FÜR JUNGUNTERNEHMER

In Schlieren schafft die Limmattalbahn eine grosse Städtebauliche Veränderung. (Visualisierung der Haltestelle Stadtplatz).

Ein Zentrum für Innovation und Jungunternehmer in Schlieren (IJZ) ist seit 2013 erfolgreich unterwegs. Das von Gian Reto à Porta und Nicolas Cepeda gegründete Unternehmen bündelt Ideen und bietet Plattformen zur Umsetzung. An der Rütistrasse im alten Sony-Gebäude wirkt diese Institution zusammen mit dem Verein Start Smart Schlieren aktiv an der Entwicklung der Wirtschaft. Ein Beispiel für erfolgreiche Umsetzung ist das Softwareunternehmen Contovista. Computerprogramme für Banken werden angeboten. Interessante Zusatzleistungen für Kunden sind darin verpackt. Den Durchbruch schaffte die Firma mit der ZKB und der Schwyzer Kantonalbank.

BIO TECHNOPARK Der Schlieremer Bio Technopark ist auf dem Gebiet des ehemaligen Wagi­ areals Heimat für eine beeindruckende Zahl von universitären Spin-Offs der Life Science Branche geworden. Er ist als Verein organisiert, der die gemeinsame Kommunikation führt und aus der Stadt Schlieren, dem Wagiareal Grundeigentümer und der Standortförderung des Kantons Zürich besteht. Bekanntheit erlangte der Park insbesondere auch durch einige besonders erfolgreiche Verkäufe von Start-Ups an weltweit tätige Grosskonzerne. Heute besteht ein Mix aus rund 35 Firmen in allen Unternehmensphasen: von jungen Start-Ups bis zu arrivierten weltweit ­t ätigen Firmen. Zudem sind weitere Organisationen Angesiedelt wie ­Einrichtungen der Universität Zürich und des Unispitals.

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Im BIO-TECHNOPARK Schlieren ist die Life Science Industrie namhaft vertreten.

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FLANKIERENDE MASSNAHMEN

Oberengstringen initiiert Folgeprojekte zur Limmattalbahn

GLEICHZEITIG MIT DEM BAU DER LIMMATTALBAHN WIRD AUCH DIE VERKEHRSFÜHRUNG FÜR DEN MOTORISIERTEN INDIVIDUALVERKEHR VERBESSERT. ZIEL IST ES, DEN DURCHGANGSVERKEHR AUS DEN GEMEINDEZENTREN WEG UND AUF DIE ÜBERGEORDNETEN ACHSEN HIN ZU VERLAGERN. DAMIT WERDEN DIE G ­ EMEINDEZENTREN VOM DURCHGANGSVERKEHR ENTLASTET.

Das Zentrum Oberengstringen soll eine neue Gestaltung erfahren.

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ie Achsen Badener- und Zürcherstrasse stehen im Vordergrund. Dafür sind Anpassungen am Strassennetz nötig. Die Überlandstrasse und die Bernstrasse werden aufgewertet. Es erfolgt eine Niveautrennung der Engstringerkreuzung in Schlieren, der Anschluss der Niederholzstrasse in der Fahrweid und der Ausbau des Bunkerknotens» in Dietikon mit einer Unterführung für den Autoverkehr. Mit wenigen Ausnahmen wird die gesamte Limmattalbahn von durchgehenden Velostreifen begleitet. Zudem sollen Velofahrende Kreuzungen sicher queren können. Bei einem Grossteil der Haltestellen sind gedeckte Veloplätze vorgesehen. Die Fussgänger werden grundsätzlich immer beidseits der Strasse auf Gehwegen geführt. Für die f lankierenden Strassenmassnahmen sieht der Kanton Zürich Mittel in der Höhe von 136 Millionen Franken vor. Diese werden zusammen mit dem Bahnprojekt bewilligt und gleichzeitig oder koordiniert zur Limmattalbahn umgesetzt.

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Die Limmattalbahn ist ein Gesamtverkehrsprojekt, das alle Gemeinden im Limmattal aufwertet. Deshalb werden im Zuge dieser Verkehrsmassnahme auch gemeindeinterne Projekte vorangetrieben. So ist etwa die Gemeinde Oberengstringen aktiv an der Planung für ihr Zentrum. Die Gemeinde Oberengstringen erwartet einen Bevölkerungszuwachs und hat Grosses vor. Gemäss einem Masterplan ist geplant, das bestehende Zentrum mit Dorfplatz, Läden, Gemeindehaus und Kirche aufzuwerten und neu zu gestalten. Vorüberlegungen dazu wurden an der Zukunftskonferenz angestellt. Diese fand im November 2009 unter Beteiligung breiter Kreise der Öffentlichkeit statt. Es folgte die Einsetzung von Arbeitsgruppen zum Thema «Attraktivitätssteigerung Oberengstringen». Auch die Zentrumskreuzung soll neu gestaltet werden. Hauptanliegen ist die Stärkung des lokalen Zentrums in Oberengstringen und die verbesserte Verbindung der Ortsteile nördlich und südlich der Zürcherstrasse. Der Durchfahrtscharakter der Strasse soll reduziert werden. Für den Dorfplatz bedeutet dies eine Öffnung zur Strasse hin.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


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Leidenschaft und Teamgeist für Sie Audi Center Zürich Altstetten Rautistrasse 23, 8048 Zürich Tel. 044 405 68 68, www.altstetten.amag.ch


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NUTZFAHRZEUG-­ ZENTRUM SCHLIEREN

Neubau Mercedes-Benz Automobil AG

DIE MERCEDES-BENZ AUTOMOBIL AG INVESTIERT IN DIE ZUKUNFT. AM BESTEHENDEN STANDORT AN DER GOLDSCHLÄGISTRASSE 19 IN SCHLIEREN ENTSTEHT EIN NEUES NUTZFAHRZEUG-ZENTRUM. DER NEUBAU MIT EINEM INVESTITIONSVOLUMEN VON RUND CHF 49 MIO. UND EINER NUTZFLÄCHE VON RUND 17’000 M² WIRD IN DREI BAUETAPPEN REALISIERT. DIE FERTIGSTELLUNG DER ARBEITEN ERFOLGT UNTER LAUFENDEM BETRIEB BIS MITTE 2019.

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uf dem 32’400 m² grossen Areal an der Stadtgrenze zu Zürich und nahe der Autobahn entsteht ein fortschrittliches Kompetenzzentrum für sämtliche Dienstleistungen im Bereich der leichten und schweren Nutzfahrzeuge. Bereits Ende 2017 kann ein Grossteil des Neubaus mit einem lichtdurchfluteten Showroom, zwei grossen Werkhallen, einem Ersatzteilecenter und den Mitarbeitersozialräumen in Betrieb genommen werden. Bis Ende 2018 sind dann auch die restlichen Gebäudef lächen bezugsbereit. Das modern gestaltete ­Gebäude in zeitgemässer Architektur zeichnet sich durch Grosszügigkeit und kundenorientierte Nutzungen aus. In technisch hochwertig ausgestatteten Werkstätten bietet das hervorragend ausgebildete Fachpersonal künftig sämtliche Dienstleistungen für Lastwagen, Transporter und Busse auf höchstem Qualitätsniveau an. Zudem stehen den Kunden auf insgesamt 25'200m² Umgebungsfläche ausreichend Parkplätze und eine komfortable Verkehrsfläche zur Verfügung. Durch die geplante Etappierung gewährleistet die Mercedes-Benz Automobil AG, dass der bestehende Nutzfahrzeugbetrieb während der Bauarbeiten aufrechterhalten bleibt und die Kunden in gewohnt professioneller Weise bedient werden.

DAS NUTZFAHRZEUG -ZENTRUM SCHLIEREN Bereits seit 1993 steht der Betrieb der Mercedes-Benz Automobil AG an der Goldschlägistrasse 19 ganz im Zeichen des Nutzfahrzeuges. Als einer der schweizweit führenden Anbieter in der Nutzfahrzeug-

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branche sind an diesem Standort rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 21 Lehrlinge. Zusammen mit den Filialen in Wettingen, Wetzikon und Horgen verkauft das Nutzfahrzeug-Zentrum Schlieren rund 1 0 00 Nutzfahrzeuge pro Jahr in den Segmenten Vans, Transporter und Lastwagen und ist somit der grösste Anbieter von Nutzfahrzeugen im Grossraum Zürich.

MERCEDES -BENZ AUTOMOBIL AG – QUALITÄT UND TRADITION SEIT 1912. Die Mercedes-Benz Automobil AG ist eine im schweizerischen Autohandel und -Gewerbe tätige Unternehmung, welche an 36 Standorten in der ganzen Schweiz vertreten ist. Die Firmengruppe mit Hauptsitz an der Zürcherstrasse in Schlieren beschäftigt rund 1 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist somit nicht nur der bedeutendste Mercedes-Benz Händler der Schweiz, das Unternehmen gehört zugleich zu den drei ­grössten Arbeitgebern der Schweizer Automobilbranche. Als Sales und After Sales Partner der Marken Mercedes-Benz, Smart und Mitsubishi Fuso erbringt sie erfolgreich sämtliche Dienstleis­ tungen der Branche: von Handel, Wartung, Reparatur über Umbau und Eintausch bis hin zur Finanzvermittlung. : : WWW.MERBAGRETAIL.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


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: : WEITERE INFORMATIONEN Projekt: Mercedes-Benz Automobil AG Nutzfahrzeug-Zentrum, 8952 Schlieren Investor: Merbag Immobilien AG, 8952 Schlieren Investitionsvolumen: rund Fr. 49 Mio. Grundstücksfläche: 32’400 m² Gebäudenutzfläche: 17’000 m² Gebäudevolumen: 6 100  m3 Gebäudegrundfläche: 7 200 m² (inkl. Tankstelle) Umgebungsfläche: 25’200 m² Anzahl Vollgeschosse: 2 Nutzungen / Angebot: Werkstätten für Lastwagen / Transporter / Busse, Showroom, Büroräumlichkeiten, Brems­ prüfstände für MFK-Prüfungen, Spenglerei, Schlosserei, Elektroabteilung, Getrieberevisionen, Waschanlagen, Teilelager, Logistikabteilung, Kühlgeräte- und Hebebühnenservice, Express-­Stationen, Kundencafé. Abbrucharbeiten: seit Herbst 2015 Baufertigstellung 1. Etappe: November 2017 (Gebäude 1) Baufertigstellung 2. Etappe: Dezember 2018 (Gebäude 2) Bauabschluss 3. Etappe: Juni 2019 (Umgebung und Beläge)

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

: : GESCHÄFTSLEITER DANIEL BRUHIN «Wir erleben eine spannende Zeit: Rund 40 Arbeitsplätze mussten in diverse Provisorien umziehen und wir haben ein richtiges Container-­Dorf (insgesamt 20 Container) aufgebaut. Eine gewisse Flexibilität ist gefordert. Ablaufprozesse ändern ständig… heute so, morgen so… Täglich haben wir ca. 150 - 250 An- und Abfahrten von LKW- und Transporter. Es stehen täglich ca. 150 Fahrzeuge auf dem Platz (ohne Lagerfahrzeuge). Zweimal täglich werden Neuwagen angeliefert. Zugleich wird Baumaterial angeliefert. Es existiert keine Durchfahrt mehr durch das Gelände, dann haben wir auch noch Fremdparkierer… Für alle ­M itarbeiter ist die Bauphase eine spannende Zeit, ­welcher aber auch diverse Herausforderungen mit sich bringt. So haben wir unsere Kundenbetreuung verstärkt, verfügen über eine Platzeinweisung etc. Wir alle freuen uns auf den Neubau.»

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SERVICE AM GLEICHEN TAG GARANTIERT! Brem + Schwarz AG Baslerstrasse 125 8048 Zürich Tel. 044 438 62 32 Brem + Schwarz AG – Zürich Nord Tel. 043 255 98 89 Brem + Schwarz AG – West Tel. 044 730 86 86 www.brem-schwarz.ch

Willi Strom Eine Marke der Brem + Schwarz AG Dachslerstrasse 121 8048 Zürich Tel. 044 433 01 93 www.willi-strom.ch

B + S Elektrokontrollen AG Zürcherstrasse 2 8952 Schlieren Tel. 044 438 62 37 www.bs-elektrokontrollen.ch

Lakeside Power Premium Power Services Schwäntenmos 15 8126 Zumikon Tel. 043 288 09 00 www.lakeside-power.ch


STAN D O RT- P O RT R AIT : : HILTON GARDEN INN, SPREITENBACH

UMWELT ARENA SPREITENBACH

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uf dem Kreuzäcker-Areal neben der Ikea baut die Hotelkette Hilton ein «Hilton Garden Inn» mit 120 Zimmern, Restaurant, Bar, Business-Zentrum und Parkhaus. Das 4-Sterne-Hotel soll Ende dieses Jahres eröffnen. Hilton Worldwide führt so seine gehobene Marke Hilton Garden Inn im Grossraum Zürich, ein.

is Ende Mai 2013 besuchten knapp 100‘000 Personen die. Die Umwelt Arena Spreitenbach hat sich nach ein paar Jahren Vollbetrieb als unterhaltsames Ausflugsziel für Familien und Interessierte, aber auch als Veranstaltungsort für Firmenund Familienanlässe, Seminare, Messen und Kongresse etabliert.

BRUNO WEBER PARK

ROLLIS STEAKHOUSE

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eines Steak gewünscht? Rollis Steakhouse in Zürich ist die Nr.1 Adresse für feine Steaks für den hungrigen Magen. Gemütliches Ambiente und die besten Fleischgerichte. Rindsfilet oder Steak mit hausgemachten Pommes-Frites? Rollis Steakhouse versorgt die Gäste mit reichlich Nahrung und einer tollen Atmosphäre. Hot-Stone mit Fleisch nach Herzenswunsch. 150 Gr. reichen nicht? Jedes weitere +50 Gr. können nach Hunger und Magen optional dazu bestellt werden. Mit den 3 Standorten in Zürich, Schlieren, Kloten und Oerlikon liegt bestimmt eines in der Region. Falls nicht, ist die Anreise zum Steakhouse eine Reise von nah und fern wert. : : WWW.ROLLIS-STEAKHOUSE.CH : :

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er Skulpturenpark ist das Gesamtkunstwerk und Lebenswerk des Künstlers. Nachdem Bruno Weber seit 1976 mit den Behörden in Dietikon und Spreitenbach im Streit wegen des illegal errichteten Hauses und der Figuren im Wald lag, stellte sich mit der Zeit eine friedliche Koexistenz ein. Schliesslich ­erhielten 1998 sämtliche Bauten pauschal die behördliche Zustimmung.

: : WWW.BRUNOWEBERPARK.CH : :

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen

Rolli’s Steakhouse Örlikon Schaffhauserstrasse 8050 Zürich Rolli’s Steakhouse352, Örlikon 044Schaffh 311 28 80 auserstrasse 352, 8050 Zürich 044 311 28 80 Rolli’s Steakhouse Kloten Gerbegasse 9, 8302 Kloten Rolli’s Steakhouse Kloten 044Gerbergasse 814 27 74 9, 8302 Kloten 044 814 27 74 Rolli’s Steakhouse Schlieren

Steaks In Sachen e sind wir ein mer kleine Num ie Wir sind d ! Nummer 1

Zürichstrasse 2, 8952 Schlieren Rolli’s Steakhouse Schlieren 044Zürcherstrasse 730 01 19 2, 8952 Schlieren 044 730 01 19 www.rollis-steakhouse.ch

Inwww.rollis-steakhouse.ch Sachen Steaks sind wir eine kleine Nummer Wir sind die Nummer 1

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LEIDENSCHAFT UND ENGAGEMENT

Immo Solution FM AG

MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGSPAKETE RUND UM DAS THEMA INFRASTRUKTURELLE BEWIRTSCHAFTUNG, TECHNISCHE DIENSTE UND UMGEBUNGSARBEITEN – DAHINTER EIN MANN MIT LEIDENSCHAFT, SEIN BERUF: PASSION STATT ANPASSUNG.

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ie Geschichte von Immo Solution FM AG nimmt ihren ­A nfang mit dem im Jahre 1999 von Marcello Fulginei gegründeten Unternehmen, welches auf Reinigungs-­ dienstleistungen ausgelegt war. Der heute 37-jährige Inhaber Mauro Fulginei hat eine Lehre als Maurer mit Bravour gemeistert, liess sich an der höheren Fachschule zum Informatiker weiterbilden, verbrachte viel Zeit im Ausland und kehrte letztendlich wieder zu seinen Wurzeln, seinen Eltern und deren Gebäudereinigungsunternehmen zurück.

mit Schwerpunkt Gebäudeunterhalt. Das Unternehmen bietet Propertyund Facility-Management-Leistungen aus einer Hand und stellt dem Kunden praxisnahe, ganz nach dem Bedürfnis individuell angepasste Lösungspakete zusammen. Heute werden gemeinsam mit den Eltern rund 160 Mitarbeiter mit total über 8000 Stellenprozenten beschäftigt. Die umfangreichen auf die Kunden zugeschnittenen Servicepaket­ leistungen reichen von der Laborreinigung, Gartenunterhalt, Haus­ wartung bis hin zur klassischen Gebäudereinigung.

Im elterlichen Betrieb packte Ihn erneut der Ehrgeiz nach Erfolg und Innovation. Die Firma, die auf Wohnungsreinigungen spezialisiert war, legte den Grundstein für die weitere berufliche Karriere. Nur drei Jahre nach Einstieg in das Familienunternehmen, gründete der Sohn italienisch-südamerikanischer Einwanderer, seine eigene Firma - diesmal

Mauro Fulginei ist ein Familienmensch und ein Lebemann. Was er tut – tut er mit Leidenschaft und Passion oder gar nicht. Dem zielstrebigen und wissbegierigem ist das alleine nicht genug. Sein Durst nach Herausfor­ derungen ist gross. So bestreitet er nebenbei, die Funktion als Präsident des Fussballclubs Schlieren mit rund 600 Mitgliedern. Eine Mammutaufgabe

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die den leidenschaftlichen Entrepreneur immer wieder vor grosse Aufträge stellt. Das hält den ehemaligen Fussballer aber nicht auf, sich sozial weiter zu engagieren. So bringt er sich u. a. auch in einer Non-Profit ­Organisation, die sich für humanitäre Dienste einsetzt rege mit ein. Die Immo Solution FM AG proklamiert eines, die Fassade eines Unternehmens darf nicht nur Fassade sein. Sie kümmert sich um die Klarsicht. In den rund 12 Jahren seit Bestehen, hat sich die Firma eine ­b eachtliche Fachkenntnis aneignen können, die nicht stagniert und sich stetig dem Markt und deren Reformen anzupassen vermag. Klar, der heutige Wirtschaftsmarkt stellt das Familienunternehmen immer wieder vor nicht zu bewältigen scheinende Hürden. In der heutigen, digital gesteuerten Zeit, sollen Dienstleistungen zu höchster Qualität und tiefstem Preis – per sofort sein. Aber was wäre ein Mann ohne Leidenschaft, für das was er tut – in Italien würde ein altbewährtes Zitat ­sagen, es wäre ein Haus ohne Dach. Es sind letztendlich eben genau diese Hindernisse, die Mauro Fulginei anspornen – wirtschaftliche Interessen, mit Traditionen zu vereinen.

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Die Tradition geschieht in den Generationen, es stammt von Vorbildern. Dem Unternehmer sind seine Eltern die grössten Vorbilder gewesen. Sie gehören noch zu der Erstgeneration der Zuwanderer, die in den Sechziger Jahren die Schweizer Wirtschaft ankurbelten. Sie kennen es nicht anders. Arbeiten heisst anpacken, mit eigener Hand. Seine Mutter, nach wie vor im Unternehmen tätig und Mitinhaberin steht für die altbewährte Tradition des Hauses. Das Haus stellt den Kern und die Seele der Zusammengehörigkeit dar. So auch für die Kunden und ihre Unternehmen. Wo Ordnung auf dem Tisch herrscht, da herrscht auch Ordnung in deren Gemüte. Mit Leib und Seele ist die Familie in ihrer ­Passion dabei. Sie schaffen Ordnung und Sauberkeit, im Gebäude und rundherum, stehen dem Kunden uneingeschränkt zur Verfügung, sind sich nicht zu schade, auch Spezialarbeiten auszuführen und haben für jedes Problem, meist die passende Lösung zur Hand. Eben massgeschneiderte Lösungspakte – geschaffen durch Leidenschaft für die Berufung. Jeder Immobilie die eigenhändige Solution halt. Immosolution Facility Managment AG eben. : : WWW.IS-FM.CH : :

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DAS VW CENTER IN DER REGION

AMAG Schlieren

DIE AMAG IST SEIT EINIGEN JAHREN MIT EINEM EIGENEN VW-CENTER IN SCHLIEREN PRÄSENT. DANK DER LAGE AM WESTRING IST DAS UNTERNEHMEN AUCH FÜR DEN ANGRENZENDEN AARGAU BESONDERS ATTRAKTIV. MIT DEM BETRIEB WURDE DIE VOLKSWAGEN-PRÄSENZ AM WICHTIGEN STANDORT ZÜRICH WEITER AUSGEBAUT

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UND SO DEN KUNDENBEDÜRFNISSEN NOCH BESSER ENTSPROCHEN. Egal ob Personenwagen oder leichtes Nutzfahrzeug für das Gewerbe, an unserem Standort bieten wir unseren Kundinnen und Kunden sämtliche Dienstleistungen rund ums Auto. In Schlieren können wir vom Neuwagenverkauf von Personenwagen und Nutzfahrzeuge über die Finanzierung und Versicherung bis hin zur Werkstatt- und Karosseriereparatur alles unter einem Dach gewährleisten. Vom Spezialist für Flotten-, Personenwagen und Nutzfahrzeugen. Vom Kaderfahrzeug bis zum Aussendienst – alles ist verfügbar und aus einer Hand. Und all dies in einer der modernsten Werkstätten der Schweiz» zählt Otto Baumann, Geschäftsführer AMAG Schlieren, die grössten Vorteile des VW Centers auf und fügt an: «Ausserdem verfügen wir auch noch über ein hauseigenes Restaurant und eine Geschäftsstelle des Autovermieters Europcar.»

«Geschäftsführer»: Herr Baumann Sie leiten neben dem Betrieb in Schlieren auch das zur AMAG gehörende Audi-Center in Zürich-­ Altstetten und das Skoda Center in Zürich-Wollishofen. Wie kriegen Sie das alles unter ein Dach? Otto Baumann: Eine gute Organisation und Planung sind bei einer solchen Aufgabe unumgänglich. Zusätzlich kümmert sich mein gesamtes Team täglich engagiert und kompetent um die Kundenanliegen. Dies wird auch durch unseren Claim definiert: Leidenschaft und Teamgeist für Sie. Sie sind mit der AMAG Schlieren nun seit ein paar Jahren im Limmattal vertreten. Wie ist der Geschäftsverlauf? Die AMAG Schlieren konnte seit dem Start im Herbst 2012 ihre Leistung jedes Jahr verbessern. Es freut uns, dass wir viele Kunden – vor allem auch Neue – von unseren Produkten und Leistungen überzeugen können. Zudem ist dies auch gutes Feedback an das ganze Team, welches einen engagierten Job macht. Bei der Eröffnung glaubten Sie durch den Standort auch die angrenzende Region des Kantons Aargau gut bedienen zu können. Haben Sie mittlerweile viele Kunden aus dem Aargau? Unsere Kunden kommen aus der ganzen umliegenden Region: aus Schlieren, dem Limmattal, aus der Stadt Zürich und den Agglomera­ tionen Uitikon-Waldegg und dem Knonauer Amt. Zudem gewinnen wir durch unser konstantes Wachstum aus allen Gebieten neue Kunden, so auch aus dem Kanton Aargau bis ca. in dem Raum Baden. Die Volkswagen Präsenz wurde massiv ausgebaut in der Region. Dann folgten die Negativschlagzeilen mit Abgas-Skandal etc. Volkswagen hat zurzeit nicht gerade den besten Ruf. Wie gehen Sie damit persönlich um und wie haben die Kunden reagiert? Mit Volkswagen hat die AMAG einen langjährigen Partner mit sehr starken Produkten. Während dieser Zeit durften wir feststellen, dass unsere Kundschaft das auch versteht und mit dem Thema sehr professionell und differenziert umgeht.

Das knapp 50-köpfige Team der AMAG Schlieren steht unter der Führung von Otto Baumann. Als Grundstein für seine Karriere absolvierte er eine Lehre als Automechaniker. Mit Zusatzaus­ bildungen, Studium und MBA hat er sich das notwendige Rüstzeug für eine Führungsposition erarbeitet.

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Mit der proaktiven Kommunikation seitens AMAG haben wir die betroffenen Kunden laufend informiert und den Sachverhalt sowie das weitere Vorgehen kommuniziert. Die Rückrufaktion läuft dementsprechend – für uns, wie auch die Kunden – sehr gut und zufriedenstellend. Wie bereits erwähnt, die Volkswagen-Produkte sind alle erstklassig und auch die betroffenen Fahrzeuge sind sicher und fahrbereit. Die Marke VW erfreut sich konstanter Beliebtheit, so dass wir bis heute

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keine Negativfolgen verzeichnet haben. Beispielsweise der neue VW Tiguan, den wir vor kurzem auf dem Markt einführen durften. Er erfreut sich einer sehr grossen Nachfrage!

Für alle betroffenen Fahrzeuge gilt: Sie sind technisch sicher und können deshalb uneingeschränkt im Strassenverkehr genutzt werden. : : WWW.SCHLIEREN.AMAG.CH : :

Was tun Sie hier in Schlieren dafür, dass Ihre Kunden wieder Vertrauen haben in die Marke? Wie bereits erwähnt, haben wir mit VW starke Produkte. Uns in unserer täglichen Arbeit engagieren wir uns mit Leidenschaft, Know-How und Kompetenz. Im Zentrum steht dabei immer der Kunde und diesen möchten wir mit einem unkomplizierten und sorgfältigen Service begeistern. Was passiert jetzt überhaupt mit den betroffenen Fahrzeugen? Die betroffenen Fahrzeuge werden in der Rückrufaktion, welche seit Februar läuft, nachgebessert. Unsere Kunden erhalten so eine sehr gute technische Lösung und können sich auf eine schnelle und reibungslose Umsetzung der Massnahmen verlassen – selbstverständlich kostenlos und effizient. Die Fahrzeuge erhalten ein Software-Update, was innert 30 Minuten gemacht werden kann. Beim 1.6 Liter-Motor wird zusätzlich ein Strömungsgleichrichter eingebaut, was eine Arbeitszeit von knapp 45 Minuten beansprucht.

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Voranzeige: Grosse Herbstaustellung an den AMAG Open-Days am 24. Und 25. September 2016 mit den neuesten Modellen und lukrativen Angeboten auch für das Gewerbe oder Familien.

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GEGEN DEN STROM

Brem + Schwarz AG

DIE BREM + SCHWARZ DIENSTLEISTUNGEN LASSEN SICH IN FÜNF KATEGORIEN GLIEDERN: ELEKTROINSTALLATIONEN, TELEKOMMUNIKATION, SERVICE & UNTERHALT, GEWERBE & INDUSTRIE UND INSTALLATIONSKONTROLLEN. INHABER URS CLEMENT STARTETE SEINE KARRIERE MIT EINER LEHRE BEI BREM + SCHWARZ. HEUTE IST ER ERFOLGREICHER INHABER DESSELBEN UNTERNEHMENS. UND TROTZDEM EIN AUSSTEIGER: DEM PREIS- UND VERDRÄNGUNGSKAMPF IN DER BRANCHE HAT ER LÄNGST DEN STECKER GEZOGEN.

DIE ERFOLGSSTRATEGIE

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it unternehmerischem Geschick entwickelte der heutige Inhaber Urs Clement das Unternehmen erfolgreich und nachhaltig weiter. Dabei prägen motivierte und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Entwicklung massgeblich. Nur mit ihrem Beitrag ist es möglich, das Weiterbestehen des Unternehmens zu sichern. Werte wie offene Kommunikation, kontinuierliche und zielbewusste Weiterbildung, gegenseitiger Respekt und Ehrlichkeit sowie eine ausgeprägte Eigenverantwortung haben sich im Laufe der Jahre zu den Grundpfeilern der familiären und kollegialen Unternehmenskultur entwickelt. Heute beschäftigt das ­Unternehmen rund 80 Mitarbeiter.

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Der Markt der Elektroinstallationen ist seit Jahrzehnten einem unerbittlichen Verdrängungskampf ausgesetzt. Aufträge ab einem bestimmten Volumen sind nur mit wesentlichen Preiskonzessionen zu erhalten. Grosse Firmen am Markt leisten sich einen erbitterten Preiskampf und finden für ihr Handeln immer wieder unglaubwürdige und sinnlose ­Begründungen. Sie überleben den Preiskampf nur deshalb, weil auch sie über Kunden verfügen, die für fachmännische hervorragende Leistungen bereit sind, einen fairen Preis zu bezahlen und so die hoch unrentablen Abteilungen quersubventionieren können. Am Schluss bleibt der unnötige Überlebenskampf. Bauherrschaften wären durchaus bereit, angemessene Preise zu bezahlen. Während der letzten Jahre der Hochkonjunktur wurden oft Werte vernichtet, statt geschaffen. Sobald die kleinen Unternehmen auch glauben, dass sie in diesem Markt mitbieten zu müssen, sind deren Existenzen sehr stark gefährdet. Brem & Schwarz AG hat diesen Markt bereits vor Jahren verlassen und sich auf ein sehr anspruchsvolles Kundensegment konzentriert. Doch wie macht man das? «Wir haben uns aus dem gängigen Markt ausgeklinkt und auf eine besonders anspruchsvolle Kundschaft spezialisiert, ein Segment in dem man fair bezahlt wird – dafür aber auch ausser­

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gewöhnlich gute Leistungen erbringen muss», erzählt Urs Clement. Individualität, Dienstleistungen und ein besonderer Service machen es aus. Sein Motto klingt einfach, ist es aber nicht: «Individuell zu sein heisst, dem Kunden das Leben leichter zu machen. Die gesamte Dienstleistungskette muss von A bis Z perfekt geplant sein. Wir verfügen über diverse Standorte im Grossraum Zürich, um noch näher beim Kunden zu sein. Die Zweigstelle ‹Zürich Nord› beispielsweise betreut alle Kunden im Raum Oerlikon bis Winterthur. Die Zweigstelle ‹Zürich West› in Schlieren ist zuständig für alle Kundenanliegen westwärts. So haben wir viel kürzere Wegzeiten und das ist heute ein wichtiger Faktor in unserem Geschäft», erzählt uns Clement weiter. «Zudem bieten wir der anspruchsvollen Kundschaft beispielsweise kleine Zusatzleistungen an, indem wir den Dialog von A bis Z übernehmen oder nach Abschluss unserer Arbeiten immer ein Feedback geben. Kleine Dinge, aber mit einer grossen Wirkung», meint Urs Clement. Das ist aber nur ein Faktor. Der Inhaber sieht seine Mitarbeitenden als Dreh- und Angelpunkt individueller Dienstleistungen. Gepflegte Erscheinung des Montagepersonals, blitzblankes Werkzeug, Überziehschuhe in Privaträumen, Wolldecken zum Schutz des Bodens und Handschuhe gehören für ihn

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

einfach zu sauberer Arbeit. In den vergangenen Monaten durfte das Unternehmen auch einige sehr anspruchsvolle Arbeiten ausführen, darunter die Schweizer Botschaft in Mumbai, Indien. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter, der Kundenstruktur und die tägliche Freude an der Arbeit sprechen für sich. Sozusagen als «Abfall­ produkt» hat sich auch die Erfolgsrechnung, die Bilanz und nicht zuletzt die Liquidität so positiv entwickelt, dass das Unternehmen Investi­ tionen tätigen kann, von denen man früher nur träumen konnte. Dass auch das Selbstbewusstsein mit dieser Entwicklung Schritt gehalten hat, sei hier nur am Rande erwähnt. Urs Clement ist überzeugt, dass sich Individualität für das Unternehmen in jedem Fall lohnt. Nach seiner Einschätzung wird sich der Markt auch in Zukunft nicht stark verändern. Zum Vorteil für Brem & Schwarz: denn das Unternehmen wird auch künftig gegen den Strom schwimmen. : : : : : : : :

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

DAS LEBEN GEHT WEITER

Tucare, Dietikon

DIE DIAGNOSE KREBS ERSCHÜTTERT UND TRIFFT MENSCHEN IM HERZEN DES LEBENS. DOCH MITTLERWEILE IST KREBS JE NACH KREBSART HEILBAR ODER IST ES ZUMINDEST MÖGLICH, DEN STATUS STABIL ZU HALTEN: 50 PROZENT DER BETROFFENEN LEBEN NACH 10 JAHREN ODER NOCH LÄNGER. DAS WICHTIGSTE IST WEITERLEBEN. DABEI HILFT DAS GANZHEITLICHE ZENTRUM FÜR TUMOR- UND BLUTERKRANKUNGEN TUCARE. von Reto Sauer

E

s lässt sich medizinisch definieren, wo Gesundheit aufhört und eine Krankheit anfängt. Doch dem Betroffenen wird eine Definition nicht gerecht. Eine Krankheit wie Krebs ist ein tiefer Einschnitt in die Reise des Lebens. Krebs macht Angst, verunsichert und scheint das Ende des alltäglichen Lebens zu bedeuten. Doch eine Krankheit wie Krebs zu haben, bedeutet nicht, sein Leben aufgeben zu müssen. Ein abwechslungsreiches, intensives und freudvolles Leben ist trotz der Krankheit noch möglich und hilft dabei, wieder zu gesunden. Der Herausforderung der Krankheit muss sich aber niemand alleine stellen.

GEMEINSAM BESSER WEITERLEBEN Familie, Partner, Freunde, Bekannte und Aufgaben machen unser Leben aus und prägen uns als Individuum. Orte an denen wir das Erleben sind das nähere Umfeld, der Arbeitsplatz oder Vereine. Hier gehen wir unseren Hobbys nach, Übernehmen Verantwortung und meistern Herausforderungen. Wir arbeiten gemeinsam, um Ziele zu erreichen. Ein aktives Leben steigert die Lebensqualität und fördert die Gesundheit ist sich Dr. med. Dazzi, der ärztlichen Leiterin von TUCARE Dietikon und Fachärztin FMH Onkologie, Hämatologie und Innere Medizin, klar. Das Leben ist wie eine Schifffahrt. Oft ist das Meer ruhig, doch manchmal kommen schwierige Gewässer, die man gemeinsam besser meistert als alleine für sich.

INDIVIDUELLE BEHANDLUNG UND BETREUUNG Jeder Krebs ist anders, kein Patient gleicht dem anderen. Krebs ist keine einheitliche Krankheit sondern ein Oberbegriff. So wie es Pf lanzen Bäume, Gräser, Algen und noch viel mehr, in vielen Variationen gibt, so unterscheiden sich auch Krebsarten, die Behandlung und die Prognose voneinander. Umso wichtiger ist es, dass bei der Therapie die jeweilige

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Krankheit und der einzelne Mensch im Mittelpunkt steht. Für den ­Menschen als Patient bedeutete das, dass die bestmögliche individuelle Behandlung und Betreuung angeboten wird. Dr. med. Dazzi hat das Zentrum für ­Tumor- und Bluterkrankungen TUCARE in Dietikon nach diesen Prinzipien aufgebaut. «Wir behandeln und wir begleiten» bringt sie auf den Punkt. Die Behandlung ist auf höchsten technischen Standard, ­fachübergreifend und in engem Kontakt mit den Hausärzten und den jeweiligen Spitex-Organisationen. Das ermöglicht eine Abstimmung der Therapie auf die Lebenswirklichkeit durch den einhergehenden Wissens­t ransfer. Die TUCARE Ärztin Dr. Heidi Dazzi nimmt an den ­interdisziplinären Tumorboards der Region und des UniversitätsSpital Zürich teil, wo unter Spezialisten jeder neue Fall diskutiert wird und so ein Therapiekonzept nach den neuesten Erkenntnissen und erst noch «gratis» eine kompetente Zweitmeinung garantiert. Neben der Behandlung ist es für Dr. Dazzi ebenso wichtig, ihre Patienten und Patientinnen zu begleiten. Ihre Idee ist eine ganzheitliche Behandlung und Betreuung, die sich auch den seelischen, psychologischen und spirituellen Bedürfnissen widmet. So ist es selbstverständlich, dass bei TUCARE auch Angehörige auf Wunsch in die Betreuung mit einbezogen werden. Und für Krisenmomente und bei Nachfragen hat jeder Patient, jede Patientin eine feste Ansprechperson.

: : TUCARE DIETIKON Heimstrasse 18953 Dietikon Tel. +41 (0) 43 433 08 50 Fax. +41 (0) 43 433 08 22 sekretariat@tucare.ch : : WWW.TUCARE.CH : :

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Perfekter Kaffeegenuss am Arbeitsplatz

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

NATIONALE BEDEUTUNG

Initiative Limmatstadt

LEBENSRAUM VON 200’000 MENSCHEN, WIRTSCHAFTSSTANDORT MIT 100‘000 BESCHÄFTIGTEN, ZWEI KANTONE, EINE REGION: DIE INITIATIVE LIMMATSTADT VERBINDET BADEN BIS ZÜRICH ZU EINEM GEMEINSAMEN LEBENS- UND WIRTSCHAFTSRAUM.

«

INTERVIEW MIT JASMINA RITZ, GESCHÄFTSFÜHRERIN von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Frau Ritz, Sie sind seit gut zwei Jahren Geschäftsführerin der Limmatstadt AG. Eine Organisation, die von der Privatwirtschaft getragen wird und sich für das grenzübergreifende Limmattal stark macht. Was ist die Absicht dahinter? Jasmina Ritz: Vereinfacht gesagt, die Region zu stärken, gegen innen und aussen. Das Limmattal ist politisch geteilt, wächst aber immer mehr zusammen. Im Standortwettbewerb ist es nicht sinnvoll in Grenzen zu denken. Als Limmatstadt haben wir nicht nur mehr Gewicht, sondern auch eine ganz andere Ausstrahlung. Sie wollen die Region zu einer Grossstadt fusionieren? Nein. Es geht darum, Grenzen in den Köpfen zu sprengen indem wir ein regionales Bewusstsein wecken. Wir suchen die Kooperation mit bestehenden Organisationen, schaffen Kommunikations- und Netzwerkplattformen, haben einen Velotag für die Bevölkerung ins Leben gerufen und jüngst das Magazin «36 km» – die Länge der Limmat – erstmals herausgebracht: Angebote, Menschen, Inspirationen aus der ganzen Region. Das geht über klassische Wirtschaftsförderung und Standortmarketing hinaus. Genau. Unser Ziel ist es, uns breit abzustützen und alle Gruppen – Bevölkerung, Wirtschaft und öffentliche Hand – für unsere Idee zu gewinnen. Wir unterstützen damit auch die Absichten der Behörden, eine grenzübergreifende Identifikation und Zusammenarbeit zu fördern.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Als private Organisation sind wir nicht politisch getrieben, sondern offen in der Struktur, pragmatisch und umsetzungsstark. Wie organisieren Sie sich konkret? Private Unternehmen genauso wie Gemeinden und öffentliche Institutionen können Aktionär werden. Mehr als 20 Unternehmen sind bereits mit im Boot. Unser Ziel ist ein Public-Private-Partnership für eine ­maximale Wirkung. Weiter werden wir Publikumsaktien ­herausgeben. Die Limmatstadt lebt von den Menschen, die ihren Spirit weitertragen. Was ist Ihre persönliche Motivation sich für die Limmatstadt zu engagieren? Meine Begeisterung und Leidenschaft für die Region. Ich mag ihre Kontraste: Kuhweiden neben der Autobahn, eine Kehrichtverbrennungsanlage in der Auenlandschaft, moderne Architektur neben 70er-Jahre-Bausünden, der Rangierbahnhof inmitten der Stadt und unser verbindendes blaues Band, die Limmat. Und ich mag den Wandel, von einer Region, die lange als Unort galt, zu einer Stadt mit ganz überraschenden Qualitäten. : : WWW.LIMMATSTADT.CH : :

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: : ST YLE N E WS LUXUS SNEAKER AUF MASS

Ein Mass-Schuh muss nicht länger klassisch sein. Risch Shoes bringt neu den luxuriösen, in Italien handgefertigten Sneaker auf den Markt. In über 100 Arbeitsschritten und mit feinsten Materialien ist dies ­natürlich kein gewöhnlicher Turnschuh, sondern die wohl exklusivste Art, den sportlichen Schuh zu tragen. : : WWW.RISCH-SHOES.COM : :

A-DERMA – NATÜRLICHKEIT UND DERMATOLOGISCHE EXPERTISE 24 Prozent der europäischen Bevölkerung leidet unter Hauttrockenheit oder Juckreiz, was oft als fragile Haut bezeichnet wird. 100 Prozent aller Europäer sagen, dass sie von Zeit zu Zeit spröde Haut haben. Fragile Haut hat viele Ursachen. Dies kann eine Frage von natürlich trockener Haut, noch nicht reifer Baby Haut oder langsam regenerierender Haut von Senioren sein. Manchmal können auch äussere Stressfaktoren wie Umweltverschmutzung, Klima oder ästhetisch dermatologische Behandlungen fragile Haut hervorrufen. Unabhängig von der Ursache ist die Hautbarriere empfindlicher und schneller beschädigt. Zudem ist die Haut leichter gereizt. A-Derma hat es sich zur Aufgabe gemacht, Beautyprodukte zu entwickeln, welche beruhigend und reparierend wirken und die fragile Haut wieder in die Balance bringen. Die Dermokosmetik Marke setzt auf Natürlichkeit und dermatologische Expertise. So basieren die Produkte auf dem Rhealba® Oat aus Terre d‘Avoine. Dieser Jungpf lanzenextrakt aus den jungen, grünen Haferhalmen im Alter von zehn bis 12 Wochen enthält eine hohe Konzentration an Saponinen und Flavonoide. Saponine und Flavonoide zählen zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen, die von der positiven Wirkweise den Vitaminen ähnlich sind. Das Rhealba® Oat ist aufgrund seiner Proteinfreiheit hochverträglich, klinisch getes­tet und wird seit langem von Dermatologen und Pädiatern empfohlen. Die Marke A-Derma ist exklusiv bei Amavita, Coop Vitality und Sun Store erhältlich.

EMPORIO ARMANI SWISS KOLLEKTION 2016 Die Emporio Armani Swiss Made Herbstkollektion 2016 besinnt sich auf die geometrischen Strukturen und klaren, f liessenden Linien der Art-Deco-Bewegung der 1930er und 40er. Neue, Tonneau-förmige Gehäuse und die ersten automatischen Uhren mit offener ­Unruh verschmelzen mühelos Schweizer Handwerkskunst mit dem traditionellen Armani-­ Design und modernem Stil. Das Ergebnis ist ein ultimativer Ausdruck von Eleganz und Komplexität.

MICHAEL KORS HERBSTKOLLEKTION 2016 Der Michael Kors Mann bevorzugt feine Details und ­einen ­klaren Stil, die sich seinem schnelllebigen Lebensstil anpassen.

ONLINE SCHUHE BESTELLEN, IM GESCHÄFT ABHOLEN UND LOSLAUFEN Die Schuhhaus Walder AG, die traditionsreiche Schweizer ­Familienunternehmung mit Fachgeschäften im Bereich Schuhe und Accessoires, hat erfolgreich ihren Online-Reservations-­ Service gestartet. Auf der Website www.walder.ch können die aktuellen Kollektionen für Damen-, Herren- und Kinderschuhe online aus­ gewählt und unverbindlich in die nächstgelegene Walder oder Walder Junior-Filiale reserviert werden. : : WWW.WALDER.CH : :

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78 Wohlfühlend. Individuell. Ganzheitlich.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016 Thermalbad Zurzach, Dr. Martin Erb Strasse 11, 5330 Bad Zurzach, www.thermalbad.ch


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* Citan 109 CDI KA 2697 mm lang, 5 Türen, 90 PS (66 kW), 1461 cm3, 5-Gang-Schaltgetriebe, zul. Gesamtgewicht 1950 kg. Barkaufpreis CHF 17 900.– (Fahrzeug Grundpreis CHF 20 600.– + Sonderausstattungen CHF 1365.– ergibt Listenpreis CHF 21 965.– abzüglich MerbagRabatt, gültig bis auf Widerruf. Solange Vorrat. Verbrauch kombiniert: 4,8 l/100 km, CO2-Emission: 123 g/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen in der Schweiz: 139 g CO2/km), Energieeffizienz-Kategorie: A. Unverbindliche Preisempfehlung. Angebot nur für gewerbliche Nutzung. Alle Preise in CHF und ohne MWST. Preis ohne Ablieferungspauschale. Angebot begrenzt. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

* Vito 111 CDI KA 3200 mm kurz, 5 Türen, 114 PS (84 kW), 1598 cm3, 6-Gang-Schaltgetriebe, zul. Gesamtgewicht 3029 kg. Barkaufpreis CHF 24 900.– (Fahrzeug Grundpreis CHF 29 100.– + Sonderausstattungen CHF 3170.– ergibt Listenpreis CHF 32 270.– abzüglich MerbagRabatt, gültig bis auf Widerruf. Solange Vorrat. Verbrauch kombiniert: 6,4 l/100 km, CO2-Emission: 169 g/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen in der Schweiz: 139 g CO2/km), Energieeffizienz-Kategorie: D. Unverbindliche Preisempfehlung. Angebot nur für gewerbliche Nutzung. Alle Preise in CHF und ohne MWST. Preis ohne Ablieferungspauschale. Angebot begrenzt. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

* Sprinter 316 CDI Kastenwagen 3665 mm S, 5 Türen, 163 PS (120 kW), 2143 cm3, 6-Gang-Schaltgetriebe, zul. Gesamtgewicht 3500 kg. Barkaufpreis CHF 35 900.– (Fahrzeug Grundpreis CHF 45 050.– + Sonderausstattungen CHF 5625.– ergibt Listenpreis CHF 50 675.– abzüglich MerbagRabatt, gültig bis auf Widerruf. Solange Vorrat. Verbrauch kombiniert: 7,8 – 7,0 l/100 km, CO2-Emission: 265 g/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen in der Schweiz: 139 g CO2/km), Energieeffizienz-Kategorie: E. Unverbindliche Preisempfehlung. Angebot nur für gewerbliche Nutzung. Alle Preise in CHF und ohne MWST. Preis ohne Ablieferungspauschale. Angebot begrenzt. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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: : ST YLE WiesnShop

STYLE FÜRS OKTOBERFEST

IM SEPTEMBER UND OKTOBER SCHIESSEN OKTOBERFESTE WIE PILZE AUS DEM BODEN. IMMER MEHR SCHWEIZER FEIERN NACH BAYERISCHEM VORBILD UND FINDEN SICH IN DIRNDL UND LEDERHOSEN ZUM GESELLIGEN BEISAMMENSEIN EIN. MIT DEM BOOM DER OKTOBERFESTE IST AUCH DIE TRADITION VON DIRNDL UND ­LEDERHOSEN VON BAYERN IN DIE SCHWEIZ ÜBERGESCHWAPPT. WER STILECHT AN EINEM OKTOBERFEST AUFTRETEN WILL, KÜMMERT SICH RECHTZEITIG UM DIE RICHTIGE AUSSTATTUNG.

D

ie Schürze ist ein wichtiger Bestandteil des Trachtenkleides. Je nach Material verleiht sie dem Kleid eine ­b estimmte Anmutung: Seidenschürzen wirken elegant, Spitzenschürzen verspielt und verträumt. Besonders trendig in diesem Jahr sind Spitzenschürzen. Sie werden Ton-in-Ton oder in dezenten Farbabstufungen getragen. Als praktisches Novum gilt die Wendeschürze. Sie ist auf beide Seiten tragbar und verwandelt das ­g leiche Kleid mit einem Schlag in einen neuen Look.

VON GRELL BIS PASTELL Beim Dirndl darf man alle Farben tragen, egal ob grell oder Pastell. Besonders trendig sind zarte Pastellfarben und gedeckte Töne. Weiterhin angesagt sind auch Vichy Karos. Pailletten und Glitzersteinchen putzen jedes Outfit heraus und gelten heuer als wichtige ­D etails, welche die Weiblichkeit zusätzlich betonen. Als weiterer Blickfang dient die weisse Dirndl­bluse, mit oder ohne Spitzen. Bei

: : 8 0

fehlender Oberweite hilft ein Dirndl-BH. Männer tragen bunte und körperbetonte Karohemden sowie Wes­ten mit Lederhosen im usedlook oder mit farbigen Nähten. Gefragt ist, was sich abhebt von der Masse. Ein Charivari ist ein besonderer Trachtenschmuck für Männer und Frauen. Früher diente er als Talisman für eine erfolgreiche Jagd und wurde als Statussymbol über Generationen vererbt. Heute wird der Charivari von Männern als trendige Ergänzung am Hosenlatz der ­L ederhosen getragen. Frauen schmücken mit der femininen Variante ihr Dirndl oder ihre Lederhosen. Oder sie tragen ein Charini am Mieder vom Dirndl. Während diese Schmuckstücke in München weit verbreitet sind, erfreuen sie sich in der Schweiz steigender Beliebtheit. Romantische Haarreifen und Bänder gelten als absolutes Muss der Saison. Wer es lieber sportlicher mag, kauft sich einen farblich auffallenden Trachtenhut.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


ST YLE : : SCHÜRZENJÄGER AUFGEPASST Trägt eine Frau die Dirndl-Schleife links, bedeutet dies – gemäss der ­alten Schürzenregel auf dem Oktoberfest – das sie ungebunden und einem Flirt möglicherweise nicht abgeneigt ist. Eine rechts gebundene Schleife heisst hingegen, dass die Dirndl-Trägerin bereits vergeben oder gar verheiratet ist. Herren, die auf der Suche nach einem Flirt sind, merken sich: «Schleife links, Glück bringt's! und Schleife rechts ist schlecht!». Eine Frau, die ihre Schleife vor dem Bauch gebunden hat, drückt traditionsgemäss aus, dass sie noch Jungfrau ist. Eine am Rücken gebundene Schleife bedeutete früher: Die Trägerin ist verwitwet. Da jedoch die meisten Kellnerinnen in den Oktoberfestzelten ihr Dirndl ebenso tragen, hat die hinten gebundene Schleife ihre versteckte Bedeutung verloren.

: : DO’S §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Lederhose bei Herren ist Pflicht Frauen dürfen wählen zwischen Lederhosen oder Dirndl Haarschmuck verspielt und blumig Westen liegen im Trend kleine Taschen mit Herzen, Edelweiss etc. verziert Halstuch beim Mann Charivari und Charini Trachtenschmuck in vielseitiger Variation klassische Trachtenschuhe, Pumps, Ballerinas für die Damen und Haferlschuhe oder Lederschuhe bei den Herren §§ Wollsocken oder Wadenwärmer §§ Trachtenhüte für Damen und Herren

: : DON’TS §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Jeans zu kurze Dirndls Grosse Umhängetaschen und Businesstaschen Sportsocken Turnschuhe, Flip Flops keine Bluse unter dem Dirndl tragen Bauchfrei mit Lederhosen

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

: : DER WIESNSHOP ist in erster Linie ein Onlineshop (www.wiesnshop.ch) mit dem Fokus auf authentische, junge Trachtenmode. Von August bis Oktober erfolgt der Versand der Ware täglich und kostenfrei per A-Post. Im Showroom an der Industriestrasse 28 in Wallisellen sowie auch an der Langgasse 91 in St. Gallen können sich Interessierte persönlich beraten lassen. Weiter ist der WiesnShop an zahlreichen Oktober­festen sowie an ausgewählten Events präsent. Firmenkunden haben zudem die Möglichkeit, sich vor dem Oktoberfestbesuch bei Wiesnshop in lockerer Atmosphäre einzukleiden. Für erfrischendes Bier, knusprige Snacks und die optimale Beratung wird gesorgt. Ein komplettes Outfit ist bei ­wiesnshop.ch ab CHF 139.– für die Frau und ab CHF 249.– für den Mann erhältlich.

: : ZÜRCHER OKTOBERFEST Das Original der eidgenössischen Kopien ist dasjenige auf dem Zürcher Bauschänzli und es ist wohl das älteste und authentischste Oktoberfest der Schweiz. Es feiert heuer seinen 21. Geburtstag und findet im Oktober statt, vom 7. Oktober bis 5. November 2016. Im Vergleich zur Theresienwiese mag das Bauschänzli winzig sein. Aber es liegt zentral – sogar auf einer Insel – und ist für jedermann gut erreichbar. Im blau-weissen Zelt richtet die Warag AG jedes Jahr seit 1995 ein Fest gemäss dem bayerischen Original aus: Fesche Biermadln aus München servieren im Eiltempo, eine echte Oktoberfest-Kapelle spielt ­Stimmungsmusik, das traditionelle Oktoberfest Bier fliesst in Strömen und auf der Speisekarte stehen bayerische Leckerbissen wie Hendl, Haxen und Brezn.

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: : ST YLE

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


ST YLE : :

ZEIT ZUM SPRUNG – DER ZEITSPRUNG

Josef Pallweber

EIN SLOGAN ERKLÄRT DIESE NEUE MARKE: «UHREN LAUFEN. EINE PALLWEBER SPRINGT.»

S

tatt dass der Stundenzeiger auf der Armbanduhr anzeigt, wie die Zeit vergeht, wird die Stunde in einem Sichtfenster mit ­einer Zahl angezeigt. Nach 60 Minuten springt die Zeit – aus der 7 wird die 8 oder aus der 11 die 12.

DER ZEITGEIST IST WIEDER REIF FÜR DIESE IDEE MIT GROSSER TRADITION. Markenartikel sind erschwinglich geworden, man spricht von einer «Demokratisierung» des Marktes. Josef Pallweber geht in dieser Situation den Weg zurück in die Annalen der Uhrenfaktur: zu einem Luxusprodukt mit dem gewissen Etwas der Geschichte. 1883 liess der Salzburger Josef Pallweber die Idee einer «springenden Stunde» patentieren. Als «heures sautantes» und «jump hour» erlangte das Patent weltweite Bekanntheit, bevor es als technisch zu anspruchsvoll von der Industrie vernachlässigt wurde. Heute endlich, perfektioniert durch die moderne Uhrmacherkunst, springt Pallwebers Stunde neu. Marc Baltensweiler hat Pallwebers 1883er-Patent zur modernen Uhr reifen lassen. Den Unternehmergeist hat Baltensweiler von der Familie geerbt. Die Idee entwickelte der HSG-Alumnus während seiner Zeit bei Audemars Piguet. Erhältlich bei Türler Uhren, Bahnhofstrasse, Zürich oder online. : : WWW.JOSEFPALLWEBER.COM : :

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Das Modell: JPS Gold und das Uhrwerk einer Josef Pallweber.

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LIVING : : Mit Liebe fürs Besondere

«Haute Haven»

DER PERFEKTE KLEIDERSCHRANK

Vinoversum zieht Trouvaillen in kleineren Auflagen den Massenprodukten vor. Den Einzug ins Sortiment – das exklusiv aus Eigenimporten besteht – schaffen nur Produkte, die mit gekonntem Handwerk, Raffinesse und Leidenschaft erzeugt worden sind. Jedes einzelne muss die erfahrenen Geschmackssinne der Vinoversum-Gründer Pascale und Adrian Gatti zu 100 % überzeugen. Und erst wenn sie damit auch den Geschmack ihrer Kunden treffen, sind sie richtig zufrieden. «Was der Applaus einem Künstler bedeutet, ist für uns ein Mmh! aus einem glücklichen Mund».

DER SCHRANK IST ZWAR VOLL, BIETET ABER TROTZDEM NICHTS PASSENDES MEHR ZUM ANZIEHEN UND DIE WINTER-KOLLEKTION KLOPFT

Adrian und Pascale Gatti, Inhaber Vinoversum

AUCH SCHON AN DER TÜR. WAS IN ENGLAND UND DEN USA BEREITS SEIT MEHREREN JAHREN ETABLIERT IST, SCHWAPPT NUN AUCH DIE SCHWEIZ ÜBER: DIE DIENSTLEISTUNG DES PROFESSIONELLEN WARDROBE-­ ORGANIZERS & DESIGNER.

N

icole Böhme Gründerin des Züricher Unternehmens Home & Art berät seit fünf Jahren ihre Schweizer und ­Ausländischen Kunden und setze in der Lifestyle Beratung auf Ordnung, Stil, Design und bewussten Umgang mit Errungenschaften; angesetzt wird beim Kleiderschrank und seinem Inhalt. Home & Art hilft bei begehbaren Kleiderschränken im Design Bereich und organisiere bei bestehenden Schränken das Innenleben neu.

«Unser Kaufverhalten ist sicher einer der wichtigsten Punkte, aber wenn wir unsere Garderobe verkleinern wollen, führt kein Weg an u ­ nserem Kleiderschrank vorbei. Wir müssen als Erstes Inventur machen d.h. alles Ausräumen und jedes Kleidungsstück akribisch unter die Lupe nehmen, und zwar nach dem 3-Punkte-System: behalten – vielleicht – entsorgen . Wurde etwas seit 2 Jahren nicht getragen, wird es entsorgt oder erhält ein neues Zuhause. Der Feinschliff beginnt dann beim Sortieren nach Jahreszeit, Artikelgruppen und Farben», sagt Nicole Böhme und fügt hinzu: «Wer den richtigen Überblick über seine Garderobe hat, der kann auch das Maximum an Kombinationsmöglichkeiten ausschöpfen, darum ist die Gestaltung des Innenraums eines Kleiderschrankes oder eines begehbaren Kleiderschrankes ein wichtiger Bestandteil. Ein Kleiderschrank ist wie eine edle Boutique und genau dort g­ ehen wir jeden Tag einkaufen.» : : WWW.HOMEANDART.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00-12.00/14.00-18.30 Uhr Samstag 9.00-16.00 Uhr Vinoversum A. Gatti AG · Tösswiesenstrasse 8 CH-8413 Neftenbach · Telefon 052 213 00 20 info@ vinoversum.ch · www.vinoversum.ch

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: : LIVING Fidesso.com

IMMOBILIENVERKAUF IM ZEIT­ ALTER DER DIGITALISIERUNG

PRIVATEN IMMOBILIENVERKÄUFERN DAS HANDWERKSZEUG FÜR EINEN PROFESSIONELLEN VERKAUF OHNE MAKLER IN DIE HÄNDE ZU LEGEN. SCHRITT FÜR SCHRITT GEFÜHRT, ZEITSPAREND, PREISWERT, EFFEKTIV UND VERLÄSSLICH – MAKELLOS MAKLERLOS MIT FIDESSO.

mit Maklerdienstleistungen satte Provisionen winken und der Arbeitsaufwand dazu im Verhältnis eher gering ist? Es herrscht also Intransparenz gepaart mit hohen Kosten und wechselnder Qualität von Maklerdienstleistungen, was erschwert, dass passende Verkäufer und Käufer von Immobilien zueinander finden. Dies führte dazu, dass private Immobilienverkäufer quasi den aktuellen Maklerdienstleistungen ausgeliefert oder der Versuchung ausgesetzt sind, das Risiko auf sich zu nehmen und das Objekt auf komplett eigene Faust – ohne Fachkenntnisse – zu verkaufen. Wer sich für diesen Weg entscheidet, muss mit einem langwierigen und zeitraubenden Verkaufsprozess rechnen, dem es meist auch noch an Professionalität mangelt. Im schlimmsten Fall führt dies zum Vertrauensverlust beim Kaufinteressenten. Claudio Landmesser, Mitgründer von Fidesso, hat diese Situation am eigenen Leib erfahren. Diese Erfahrung hat ihn dazu angetrieben, für künftige private Immobilienverkäufer eine innovative Lösung zu schaffen. Dazu hat er ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, dass den Onlineservice von Fidesso gemeinsam entwickelt hat. Die Fidesso Gründer: Claudio Landmesser und Benjamin Berger.

W

er bisher eine Immobilie verkaufen wollte, stand vor zwei Möglichkeiten: Dem kostspieligen Verkauf über einen Makler oder dem Verkauf auf eigene Faust. Wer sich für die zweite Option entscheidet, muss mit einem langwierigen und zeitraubenden Verkaufsprozess rechnen, dem es meist auch noch an Professionalität fehlt. Im schlimmsten Fall führt dies zum Vertrauensverlust beim Kaufinteressenten.

FIDESSO.COM KOMBINIERT DIE VORTEILE BEIDER OPTIONEN

KOSTEN- UND ZEITERSPARNIS In der einjährigen Entwicklungs- und Testphase des europaweit einzigartigen Onlineservice wurde bereits erfolgreich der Verkauf von mehreren Immobilien gestartet. Das Resultat: Immobilien können selbständig nun genauso professionell verkauft werden wie über einen Makler. Dabei wird im Verkauf über Fidesso.com eine Kosteneinsparung im Vergleich zum Makler von bis zu 75 Prozent erreicht. Die Zeitersparnis gegenüber einem selbständigen Verkauf ohne Hilfsmittel beläuft sich auf rund 70 Prozent. : : WWW.FIDESSO.COM : :

Seit dem 1. Juli 2016, dem Tag an dem Fidesso.com gelauncht wurde, steht beim Verkauf von Immobilien eine dritte Option zur Verfügung: Auf Fidesso.com werden die Kunden – von der Immobilienbewertung über eine breite Vermarktung bis hin zum Abschluss des Geschäftes – Schritt für Schritt durch den Verkaufsprozess geführt. Dabei steht den Kunden stets ein Immobilienprofi mit Fachwissen zur Verfügung. Das Team rund um Fidesso.com hat die Vorteile der beiden bisher ­bestehenden Optionen durch den Einbezug der digitalen Technologie gekonnt kombiniert.

WAS IST DER ANTRIEB ? Seit Jahren haben am Immobilienmarkt wenige bis keine Veränderungen stattgefunden. Warum auch? Warum sollte man etwas ändern, wenn

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LIVING : :

DER WEG ZUM HAUS DER ZUKUNFT

47. Bauen & Modernisieren – 8. bis 11. September 2016 – Messe Zürich

DIE 47. BAUEN & MODERNISIEREN VOM 8. BIS 11. SEPTEMBER TRÄGT DEN SLOGAN «ENERGIEWENDE FÜR HAUSBESITZER». RUND 600 AUSSTELLER ZEIGEN MIT NEUEN PRODUKTEN UND AKTUELLEM FACHWISSEN DEN WEG ZUM HAUS DER ZUKUNFT. DEN INSPIRIERENDEN RAHMEN UM DIE JÄHRLICHE SCHWEIZER BAUMESSE IN ZÜRICH LEGEN DIE BEREICHE BAD, BODEN, KÜCHE UND DIE EIGENHEIM-MESSE. WEITERE BENEFITS SIND DIE SONDERSCHAUEN BUGHOLZMÖBEL UND SHOWGARTEN, FACHVORTRÄGE UND DAS FORUM ARCHITEKTUR.

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äuser zukunftsfähig bauen heisst die richtigen Weichen stellen. An der Bauen & Modernisieren erleben Haus­ besitzer, Architekten und Planer die Trends und Neuheiten 2016. Das Geheimnis einer guten Badzimmer­ planung als auch Antworten auf die Frage, ob Sonnenenergienutzung oder Photovoltaik die passenden Energieträger sind, geben kompetente Fachleute preis. So nutzen Verbände wie die IG Passivhaus, energie-­ cluster.ch, Holzenergie und Swissolar unter dem Patronat von Energie­ Schweiz als auch die drei Programmpartner der Kampagne «starte! jetzt energetisch modernisieren» Baudirektion des Kantons Zürich, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich und die Zürcher Kantonalbank ihren Auftritt für Informationsveranstaltungen. Alles in allem wird die Bauen & Modernisieren mit zwei attraktiven Showgärten – Stichwort «Modern Garden Design» – und den Themen Bugholzmöbel, Digitalisierung, gesund und altersgerecht Bauen einen spannenden Messeherbst einläuten.

: : WEITERE INFORMATIONEN Bauen & Modernisieren und Eigenheim-Messe Schweiz 8. – 11. September 2016 Messe Zürich Täglich 10 – 18 Uhr : : WWW.BAUEN-MODERNISIEREN.CH : :

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: : LIVING N E WS DYSON CINETIC BIG BALL STAUBSAUGER Den Dyson Ingenieuren ist mit dem Dyson Cinetic Big Ball ein weiterer Meilenstein in der Staubsaugerentwicklung gelungen. Der neuste Bodenstaubsauger stellt sich selbst auf, wenn er umkippt, er hat ein neues Behälterentleerungssystem und er ist der einzige Staubsauger, bei dem das Waschen, das Auswechseln und das Instandhalten von Filtern endgültig entfallen. Was bleibt, ist eine lebenslang konstante Saugkraft. Alles dies ermöglichen diverse patentierte Dyson Technologien. Das selbstständige Aufrichten durch die Ball-Technologie ist sicher das Highlight und die Innovation bei den neuen Dyson Modellen. Der Staubsauger ist dabei auf einem Ball mit tiefem Schwerpunkt konstruiert und die Anordnung der Komponenten im Ball ist komplex und durchdacht. Dadurch lässt er sich einfach ziehen und lenken. Das Festhängen an Ecken und Teppichen gehört der Vergangenheit an und Hindernisse werden mit Leichtigkeit umrundet. Und das Beste ist, er richtet sich dank dieser Konstruktion und der daraus entstehenden Gravitationskräfte selbst wieder auf, wenn er ­umkippt. Die Behälterentleerung wurde beim Big Ball weiterentwickelt und mit einem neuen Mechanismus ausgestattet. Neu muss man nur noch einen Knopf runterdrücken. Dabei wird der Behälter geleert und ein beweglicher Ring reinigt bei der Bewegung nach unten den grossen Zyklon. So entsteht kein Kontakt mit dem Staub mehr und der ganze Behälterinhalt kann entsorgt werden. Zudem wurde die Kapazität beim Staubbehälter im Vergleich zum Vorgängermodell um rund 40 Prozent

vergrössert. Als dritte Neuerung wurde das ganze Teleskoprohr mit dem Griff verbessert. Der flexible Gelenkgriff ermöglicht eine einfache und vielseitige Anwendung mit einer Rotation um drei Achsen. Damit ist vom Boden bis zur Decke alles gut erreichbar und lässt sich so reinigen. Zudem wurde das Rohr auf 1.25 m verlängert – ein Plus von rund 15 cm.

DENON ENVAYA MINI «TO GO» Geschmack trifft Technik: Der portable Lautsprecher Denon Envaya mini überzeugt durch sein schlankes und elegantes Design, kraftvollen Sound und Strapazierfähigkeit. Das Gerät sieht nicht nur umwerfend gut aus, sondern hat auch genau die richtige Grösse für unterwegs. Dank r­ obuster, hochwertiger Materialien ist das Modell besonders strapazierfähig, auch Spritzwasser kann ihm nichts anhaben. Für längere Wandertouren, ausgedehnte Grill-­ Nachmittage oder einfach zum Chillen: Mit einer Akkulaufzeit von zehn Stunden und der praktischen Freisprechfunktion mit Geräuschunterdrückung ist der Lautsprecher der ideale Begleiter. Wie bei jedem Denon Produkt liegt das Hauptaugenmerk beim Envaya mini auf der Soundqualität. Die über 100-jährige Unternehmens­erfahrung der HiFi-­E xperten von Denon hört man auch dem kleinen Lifestyle-­ Lautsprecher an: Dank intelligenter DSP-Algorithmen produzieren zwei hochwertige Treiber zusammen mit einer enorm grossen Passivmembran einen satten Klang, den man diesem Produkt angesichts seiner Grösse kaum zugetraut hätte. Die Geräte sind im Denon Fach­ handel erhältlich.

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LIVIN G N E WS : : DIE CARTA COLLECTION VON SHIGERU BAN

Zucker und Sauerstoff um, sie binden nachgewiesenermassen Feinstaub und können sogar die Luft reinigen. Zudem sorgen Pflanzen für eine ­natürlich befeuchtete Atemluft. VERTICALIS fügt sich ästhetisch nahtlos in die Innenarchitektur ein und trägt zum Wohlbefinden bei. Die Pf lanzen wachsen in einer hygienischen Wurzelmatte. Der Wasserspeicher ist nicht sichtbar und dank des integrierten Wassersystems erfolgt eine gleichmässige Bewässerung. Inspirierende Ruhe, dekorative Eleganz, gesundes Raumklima, Schalldämpfer: Mit VERTICALIS von Hydroplant wird Innendesign neu definiert. Wie ein Gemälde kann das mit unterschiedlichsten Pf lanzen und Moosen bepf lanzte Objekt im Innenraum an jede Wand montiert werden. Der lebendige Wandteppich wächst und wandelt stetig das Erscheinungsbild. Die Dimensionen von VERTICALIS betragen 129 x 7.5 x 59 cm. Der Rahmen ist aus Kunststoff in den Farben Schwarz, Weiss oder individuell erhältlich. : : WWW.HYDROPLANT.CH : :

Die Kartonröhren – die sogenannten Paper Tubes – für die Carta Collection kommen aus Japan, wo sie mit Urethanharz behandelt werden, um sie robust gegen Flüssigkeiten und andere Einf lüsse zu machen. Gefertigt werden die Möbel in Italien, wo es mittels einer ausgefeilten Technik gelungen ist, die einzelnen Röhren ohne Metall und mit nur wenigen, nicht sichtbaren Schrauben auf den einfachen Birken­ sperrholzgestellen der Sitzmöbel anzubringen. wb form produziert und vertreibt die Kollektion seit Mai 2016.

Mit den freistehenden Badewannen, Waschtischen und Aufsatzwaschbecken der jungen Bad-Design-Marke VALLONE® wird das eigene Bad zur luxuriösen Hotelsuite. Mit der neuen freistehenden Badewanne VERDON setzt das Boutique-Label ein Zeichen für expressive Bad­ gestaltung. Die voluminösen Ausmasse und ihr markanter Charakter interpretieren die klassische ovale Form auf besonders ausdrucksstarke Weise. Die freistehende matt-weisse oder glänzend-weisse Badewanne wird aus dem markeneigenen Mineralwerkstoff VELVET STONE™ gefertigt und von Hand in mehrfachen Arbeitsschritten auf ein seidenmattes Finish veredelt. Durch die Verbindung von natürlichen Mineralien und hochwertigen Harzen entsteht eine Werkstoff­ formel, die ein sehr hartes und robustes Material erzeugt. Die Fertigungstechnik gewährt die fugenlose Produktion aus einem Guss und ermög­ licht die filigrane Linienführung mit äusserst geringen Ecken­ radien, was den eleganten Charakter des voluminösen Modells unterstreicht. : : WWW.VALLONE.DE/VERDON : :

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Klare ökologische Grundwerte verbinden den japanischen Stararchitekten Shigeru Ban mit dem Traditionsunternehmen wb form, wenn es um Design und Herstellung geht. Und so entstand in ihrer ersten Zusammenarbeit die Carta Collection, die aus den natürlichen, biologisch abbaubaren Materialien Papier und Holz produziert wird. Fast zwei Jahre wurde an der Entwicklung der Kollektion gearbeitet. Zu den sieben Entwürfen zählen ein Hocker, ein Stuhl, eine Bank, ein Lounge Chair sowie eine Chaise Lounge, die von zwei unterschiedlich grossen Tischen ergänzt werden. Sowohl die Sitzflächen als auch die Tischgestelle sind aus dünnen, aneinandergereihten Kartonröhren gestaltet, die wasserabweisend sind und zum dauerhaften Gebrauch verarbeiteten wurden.

Dass Pflanzen positiv auf Menschen wirken ist seit längerem bekannt. Pflanzen können jedoch weit mehr als nur das Gemüt erfreuen; während der Photosynthese wandeln Pflanzen mit Sonnenlicht Kohlendioxid in

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

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: : LIVING

«GUTES DESIGN BERUHT NIEMALS AUF ZUFALL» AIM-Produkt-Design-Studio

DIE SCHWEIZER DENTALMARKE MEGASMILE ERHIELT IHREN FÜNFTEN INTERNATIONALEN DESIGNPREIS: IHRE HANDZAHNBÜRSTE LOOP BLACK WHITENING WURDE MIT DEM RED DOT AWARD: PRODUCT DESIGN 2016 AUSGEZEICHNET. ENTWORFEN VOM ZÜRCHER PRODUKTDESIGNER-DUO.

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INTERVIEW MIT FABIENNE MEYER UND URBAN WÜRSCH von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Ganz konkret – wie designt man eine Zahnbürste? Fabienne Meyer und Urban Würsch: Eine ganz wichtige Rolle spielt der Kunde, der uns seine Grundidee erklärt und uns seinen Anforderungskatalog vorgibt. Die ersten Skizzen zeichnen wir per Hand. Das Zeichnen ist für uns ein intuitiver und dynamischer Prozess, bei dem die Ideen ohne Einschränkungen fliessen können. In einem zweiten Schritt legen wir unsere Skizzen nebeneinander und entscheiden, welche von ihnen das grösste Potenzial haben. Im Anschluss erstellen wir erste Modelle am Rechner und machen erste Tests mit unserem 3-D-Drucker. Der Kunde entscheidet dann, welches Modell Zukunft hat. Eine Firma für Spitzgussformen erstellt erste Produktionsmuster. Wenn alles passt und die Zahnbürste den Alltagstest bestanden hat, kann die industrielle Produktion starten. Was inspiriert Sie? Die Zahnbürste an sich inspiriert uns! Sie ist ein faszinierendes Produkt. Eine unglaublich grosse Anzahl von Menschen hält sie mehrmals täglich in der Hand, ohne gross darüber nachzudenken. Gerade bei diesem alltäglichen Objekt ist es für uns eine grosse ­Herausforderung, ein funktionierendes Zusammenspiel von Formen, Farben und Texturen zu entwickeln. Kurz: Ein Produkt zu kreieren, das gerne benutzt wird. Übrigens sammeln wir Zahnbürsten aus der ganzen Welt. Auf diese Weise verschaffen wir uns einen Überblick auf dem internationalen Dentalmarkt. Schliesslich dürfen wir immer wieder aufs Neue ein Modell kreieren, dass sich von anderen abhebt. Unsere Sammlung inspiriert uns, zeigt uns aber gleichzeitig, was es schon gibt. Wir wollen nichts kopieren, sondern etwas Eigenes entwerfen. Sie haben schon einige Designpreise gewonnen. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis? Ganz wichtig ist für uns der Prozess der kontinuierlichen Optimierung: Wir entwerfen einen Prototyp und verbessern Details, entwerfen einen neuen Prototyp und verbessern Details … Das machen wir solange, bis wir ein Produkt haben, das sich gut anfühlt, gut in der Hand liegt und natürlich auch optisch ansprechend ist. Der technische Fortschritt gibt uns hier neue Möglichkeiten, Dinge auszuprobieren. Durch die Arbeit am 3-D-Drucker können wir viele Modelle testen. Oft machen wir rund 30 Ausdrucke, bis wir eine ästhetische und ergonomische Perfektion

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e­ rreicht haben, die unseren Ansprüchen genügt. Gerade bei der Entwicklung einer Zahnbürste, einem Produkt, das man täglich in der Hand hält, spielt dieser Prozess eine wichtige Rolle. Gutes Design beruht niemals auf Zufall! Es beruht auf einer systematischen Herangehensweise und langjähriger Erfahrung. Was bedeutet gutes Design für Sie? Gutes Design muss vor allem eine Aufgabe erfüllen, ein Problem lösen. Dabei gleichzeitig Funktion und Ästhetik verbinden. Bei der neuen Zahnbürste für Megasmile etwa haben wir eine schwarze Farbe gewählt, weil die Borsten der Zahnbürste Kohlepartikel enthalten, die Zahnverfärbungen entfernen. Die Farbe steht in Verbindung mit der Funktion. Das Gleiche gilt für den Griff. Die Form sieht nicht nur cool aus, sondern federt den oft zu hohen und dadurch schädigenden Druck auf Zähne und Zahnfleisch ab. Beim Kunden Megasmile spielt der medizinische Aspekt stets eine grosse Rolle. Anders ausgedrückt: Was nützt eine durchdesignte Zahnbürste, wenn sie die den Zähnen schadet? Was ist das Besondere an der Handzahnbürste LOOP? Die LOOP wiegt nur 12 Gramm und ist wohl eine der leichtesten Zahnbürsten der Welt. Ihr Bürstenkopf enthält Aktivkohlepartikel, die Verfärbungen sanft entfernen und so das natürliche Weiss der Zähne wieder herstellen. Der Kopf ist zudem recht klein, um so auch die hinteren Winkel des Mundes zu erreichen. Auffälligstes Merkmal aber ist natürlich der Griff der Zahnbürste, in Form einer Schlaufe (auf Englisch LOOP). Der Griff liegt gut in der Hand und dient gleichzeitig als ­Federelement, um einen zu hohen und dadurch schädigenden Druck auf Zähne und Zahnfleisch abzufangen. Das Design erfüllt also eine wichtige Aufgabe. Design ohne Funktion ist für uns kein Design! : : WWW.AIMSTUDIO.COM : : : : WWW.MEGASMILE.COM : :


D R IVE N E WS : : MERCEDES-BENZ INVESTIERT RUND 3 MILLIARDEN EURO IN MOTOREN- OFFENSIVE

«Das Vertrauen unserer Kunden ist uns sehr wichtig und wir nehmen die Verantwortung gegenüber der Umwelt ernst», so Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter Mercedes-Benz Cars Entwicklung. «Deshalb haben wir uns schon vor fünf Jahren dazu entschlossen, massiv in die Weiterentwicklung der Dieseltechnologie zu investieren. Aber auch die Benziner machen wir kontinuierlich effizienter und noch umweltverträglicher. Denn bis zum durchschlagenden Markterfolg von Elektroautos werden High-Tech Verbrennungsmotoren das Rückgrat der individuellen Mobilität bleiben. Aus diesem Grund ­investieren wir in Summe rund 3 Milliarden Euro und sorgen so – sowohl bei künftigen als auch bei unseren aktuellen Fahrzeugen – für ein weiter verbessertes Verbrauchs- und Emissionsverhalten.»

MAZDA MX- 5 «2016 WORLD CAR OF THE YEAR» UND «WORLD CAR DESIGN OF THE YEAR» Mit seiner komplett neu entwickelten Dieselmotorenfamilie bringt Mercedes-Benz als erster Hersteller Dieselfahrzeuge auf den Markt, die bereits heute die ab September 2017 für die EU geplanten strengeren Emissionsgrenzwerte erfüllen. Erreicht wird dies durch einen integrierten Technologieansatz, zu dem unter anderem ein neues Stufenmulden-Brennverfahren und eine erweiterte Abgasrückführung gehören. Zudem erlaubt das neue Motorendesign alle Komponenten für die Abgasnachbehandlung direkt am Motor zu positionieren, statt wie bisher im Unterbodenbereich. Dadurch steigt die Gesamtleistungsfähigkeit des Systems – weitestgehend unabhängig von Umgebungstemperaturen und Fahrstil – deutlich an. Seinen Marktstart hat der völlig neu entwickelte Vierzylinder-Dieselmotor OM 654 in der neuen E-Klasse. Der E 220 d konsumiert damit trotz eines Leistungszuwachses gegenüber seinem Vorgänger (143 kW/195 PS zu 125 kW / 170 PS) ab 3.9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer (kombiniert nach der derzeit für alle Hersteller verbindlichen NEFZ-Zertifizierung). Das entspricht CO2-Emissionen von 102 g / km. Der neue 4-Zylinder ist das erste Mitglied einer modular aufgebauten Motorenfamilie, die im gesamten Portfolio von Mercedes-Benz Cars und auch bei den Vans zum Einsatz kommen wird. Geplant sind mehrere Leistungsstufen sowie Längs- und Quereinbau in Fahrzeugen mit Front-, Heck- und Allradantrieb. So wird Mercedes-Benz seine gesamte Palette an Diesel-Pkw in Europa bis spätestens 2019 mit dieser neuesten Motorengeneration inklusive SCR-Technologie (Selective Catalytic ­Reduction) ausrüsten.

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Doppelsieg für den Mazda MX-5: Die Neuauflage der Roadster-Legende ist zum «World Car of the Year 2016» gekürt und gleichzeitig mit dem «World Car Design Award 2016» ausgezeichnet worden. Mit dem neuen Mazda MX-5 gewinnt zum zweiten Mal nach dem Mazda 2 im Jahr 2008 ein Mazda Modell die prestigeträchtige Wahl zum «Weltauto des Jahres»; darüber hinaus kamen 2006 die dritte MX-5 Generation und 2014 der Mazda3 ins Finale der Top 3. Zugleich gelang dem neuen MX-5 als erstes Fahrzeug überhaupt das Kunststück, nicht nur den Titel «World Car of the Year» zu gewinnen, sondern auch für die herausragende Optik mit dem «World Car Design Award» ausgezeichnet zu werden. Der Mazda MX-5 verbindet – wie alle neuen Mazda Modelle – die Designsprache «KODO – Soul of Motion» mit den innovativen SKYACTIV Technologien. Mit deutlich reduziertem Gewicht und der «Jinba Ittai»-Philosophie der Einheit von Fahrer und Fahrzeug setzt er auch mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Start der ersten Modellgeneration Maßstäbe im Roadster-Segment.

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: : D R IVE N E WS TOYOTA HILUX IST PICK-UP DES JAHRES 2016

Komplettiert wird das hervorragende Abschneiden des japanischen Automobilherstellers vom Toyota Land Cruiser: Der Allrad-Klassiker, der in der aktuellen Generation das Kürzel J 15 trägt, rangiert mit 18.9 Prozent der Stimmen auf der zweiten Position bei den Geländewagen. Wie der Toyota Hilux, der unter anderem schon am Nord- und Südpol war, steht auch der bereits seit 1951 gebaute Land Cruiser synonym für Zuverlässigkeit und Robustheit auf jedem Terrain. Die «Off Road»-Awards werden seit 1982 von der gleichnamigen Fachzeitschrift verliehen. In diesem Jahr haben sich mehr als 85’000 Leser an der traditionsreichen Wahl beteiligt. Aus 126 Fahrzeugen und zehn Traktionsreifen konnten sie in zwölf Kategorien jeweils den Sieger küren.

Der Toyota Hilux ist der «Pick-up des Jahres 2016»: Bei den diesjährigen «Off Road»-Awards des gleichnamigen Fachmagazins hat das japanische Modell mit 17.1 Prozent der Stimmen den Klassensieg eingefahren. In der Pick-up-Kategorie kommt es auf höchste Variabilität und Zuverlässigkeit an, Allradantrieb und eine großzügige Ladefläche sind Pflicht. Neben dem Erfolg in seiner Klasse landete der robuste Pritschenwagen zusätzlich auf einem starken zweiten Platz in der klassenübergreifenden Kategorie «Newcomer», wo alle neu auf den deutschen Markt gerollten Modelle gegeneinander antreten. Mit 9.7 Prozent votierte fast jeder zehnte Leser für den Hilux.

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


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«DER MASERATI UNTER DEN SUVS» Maserati Levante

DIE SCHLACHT BEI DEN PREMIUM-SUVS WIRD IMMER ERBITTERTER. DER MASERATI LEVANTE PUNKTET MIT ITALIENISCHER ELEGANZ UND ÜBERZEUGENDEN FAHRLEISTUNGEN.

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er Auftritt des Sport-SUVs beeindruckt nachhaltig: Der imposante Kühlergrill ähnelt mit seinen acht Chrom-­ Längsstreben dem Biss-Schutz des weltbekannten Film-­ Kannibalen Hannibal Lecter. Die optische Wucht dieser «Maske» ist so stark, dass Kleinwagen-Fahrer selbst auf schmalen Landstrassen nach rechts ziehen, wenn der Dreizack-SUV im Rückspiegel auftaucht. Dann ist da noch der Parkmodus: Sobald der Maserati Levante abgestellt wird, senkt sich die Karosserie um 45 Millimeter ab, um den Passagieren das Aussteigen zu erleichtern. Da der Levante eine Luftfederung hat, sind fünf verschiedene Karosserie-­ Höhen-Niveaus möglich. Je nach Fahrmodus beziehungsweise Geschwindigkeit feuert das SUV tiefgeduckt über den Asphalt (zum Beispiel in der Einstellung «Sport») oder reckt sich stolz in die Höhe («OffRoad»). Grundsätzlich beträgt die Bodenfreiheit des nach einem mediterranen Wind benannten Kraxlers 207 Millimeter. Sechs Fahrmodi stehen zur Wahl: Die Spanne reicht von «Normal» über besonders sportlich bis hin zu Off-Road (jeweils zwei Varianten) und extra sparsam (I.C.E).

Die Maserati-Ingenieure haben einige Register der Sportwagen-Baukunst gezogen. Das geht beim Antriebstrang los. Sobald man den Top-V6-­ Benziner mit 316 kW / 430 PS startet, taucht man in eine Verbrennungs-­ Symphonie der besonderen Art ein. Dem grollenden Fauchen folgt ein Konzert aus metallischem Sägen, gierigem Schlürfen und dem wilden Zwischengas-Trommelwirbel. Diese Geräuschkulisse intensiviert sich und begeistert mit tief bellenden Zwischen-Gas-Stössen, sobald man in den Sport-Fahrmodus wechselt. Dann trompetet der italienische Athlet seine Potenz mit der gleichen Inbrunst heraus, wie einst der legendäre Star-Tenor Luciano Pavarotti.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Die Kraft des V6-Motors, der gemeinsam mit Ferrari entwickelt wurde, lässt den Levante wie ein Raubtier lossprinten, dessen Jagdrevier die Passstrasse und dessen Beute Kleinwagen sind. Das Triebwerk macht den 2109 Kilogramm schweren SUV zum Spielball der Dynamik-Gelüste des Piloten. In nur 5.2 Sekunden erreicht die Top-Version des Levante die 100-km/h-Marke und die knackige Power des maximalen Drehmoments von 580 Newtonmetern, das bei 1 750 Umdrehungen pro Minute bereitsteht, feuert den Levante bis zur Höchstgeschwindigkeit von 264 km/h. Jede Kurve demonstriert die Potenz des Aggregates, garniert mit ei­ nem Fahrwerk, bestehend aus Multi-Lenker-Hinterachse und Double-­ Wishbone-Achse vorne und drei Differentialen. Hinten kommt mit einem mechanischen selbstsperrenden Differential klassische Ingenieurskunst zum Einsatz, die vorne durch ein weiteres Differential und Torque-Vectoring per Bremseingriffen garniert wird. Das mittlere Differential sorgt für die Kraftverteilung zwischen den Achsen. Im Normalfall gehen 90 Prozent nach hinten und 10 Prozent nach vorne. Bei Bedarf schickt das System blitzschnell innerhalb von einer Zehntel-Sekunde bis zu 50 Prozent auf die Vorderachse. Das ­Resultat dieser Melange aus Technik, Gehirnschmalz und akustischer Emotion ist eine Kurvengier, die der des Porsche Cayenne nahekommt. Dabei hilft die perfekte Gewichtsverteilung von 50:50, die den Levante zu einem echten Carver macht. Der Innenraum glänzt mit italienischem Chic, auf Wunsch gibt es sogar eine Leder-Seide Kombination – stilvoller kann man nicht Autofahren. : : WWW.FOITEKAUTOMOBILE.CH : :

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VIVA LA VITA: WEIL DAS LEBEN SO SCHÖN IST !

Bergspa Hotel La Val, Brigels

AUTHENTISCHE BÜNDNER GASTFREUNDSCHAFT, DIE VON HERZEN KOMMT UND MAN NICHT SO SCHNELL WIEDER VERGISST. EIN AUFENTHALT IM LA VAL IST AUCH EIN AUFENTHALT FÜRS HERZ, DER GARANTIERT EINE BLEIBENDE ERINNERUNG HINTERLÄSST. INNERT KÜRZESTER ZEIT GELANG ES DER GASTGEBERFAMILIE FABER DAS VIERSTERN-BERGSPA HOTEL LA VAL SCHWEIZWEIT NACHHALTIG ZU VERANKERN. von Urs Huebscher

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anchmal entdeckt man Orte, die man eigentlich mit niemandem teilen möchte. Das Leben intensiv geniessen und es sich so richtig gut gehen lassen. Genauso ein Ort liegt im Herzen der Surselva auf rund 1 300 m ü. M. Hier bezaubert das Bergspa Hotel La Val seine Gäste mit einem einzigartigen Ambiente aus edlen Materialien und warmen Farbtönen. Bereits in der Lobby bei meiner Ankunft spürte ich das Wirken des Direktions­ ehepaars Susan und Chris Faber, das mit seinem Team einen Kokon schafft, in dem sich der Gast wie zu Hause fühlt. Die 33 Zimmer und Suiten wurden für rund eine Million Franken renoviert und laden mit einem authentischen sowie harmonischen Interieur zum Wohnen, Träumen und Geniessen ein. Der Wellnessbereich auf 500 m 2 ist Ent-

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spannung und Erholung pur. Im mit 14 GaultMillau-Punkten ausgezeichneten Restaurant «Ustria Miracla» verwöhnt Rudolf Möller mit Fine Dining der ganz besonderen Art, und in der Smokers-Lounge sind genussvolle Momente garantiert. Es gibt ein Graubünden abseits der bekannten touristischen Plätze: ­Brigels, rätoromanisch Breil, wirkt verträumt mit seinem schönen alten Dorf kern. Hier erlebt der Gast das authentische Graubünden und ­geniesst den herzlichen Service sowie die familiäre Gastfreundschaft des Viersternehotels. Das Hotel ist dementsprechend viel mehr als nur ein Rückzugsort in den Bergen – es ist eine ruhige Oase, um dem hektischen Alltag zu entfliehen.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


AUSZEIT : :

LANDHAUSROMANTIK UND KLASSISCHE MODERNE Im Dezember 2010 eröffnete das Bergspa Hotel La Val seine Türen. Nach nur 14 Monaten hat die Bauherrin Brigels Gastro AG für 14 Millionen das Hotel komplett erneuert. Die Innenarchitektin Nicole Gottschall von GO INTERIORS GmbH aus Zürich führte die Renovierung aus und schaffte einen Mix zwischen gemütlicher Landhausromantik und klassischer Moderne. Die Materialen stammen mehrheitlich aus der Region wie zum Beispiel die Steinwände aus roh verarbeitetem Valser-­ Quarzit im Restaurant oder in der Smokers-Lounge. Für die Holz­ verschalung der Rezeption und der Bar fanden sonnenverbrannte Bündner Fassaden Verwendung, die ehemals Teil eines Tannenwaldes waren. Themen wie Authentizität, Ursprung und Heimat finden sich im Design wieder. In allen Räumlichkeiten dominiert die Natur in Form von viel altem sowie neuem Holz und Naturstein. Das Interieur besticht durch natürliche Farbtöne wie Braun und Zart-Grau. Die Farbe Rot sucht man vergeblich. Es wurde bewusst darauf verzichtet, um nicht dem Klischee eines Berghotels zu entsprechen. Die Liebe liegt im Detail: antike Holzskier, ein alter Davoserschlitten und Schlittschuhe dekorieren die Gänge sowie Tierfelle, -hörner und -geweihe, welche zum Beispiel zu Kerzenständern oder Türgriffen verarbeitet wurden. Auf den Lampenschirmen steht die Lyrik des Dorfdichters Giacun Haspeter Muoth auf Rumantsch. Auch die Wegweiser im Haus zeigen auf Rätoromanisch die Richtung. Alle Zimmer und Suiten wurden für rund eine Million renoviert.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

BÜNDNER CUSCHINA FÜR FEINSCHMECKER Der erfahrene GaultMillau-Koch Rudolf Möller bietet kulinarischen Entdeckern eine auserlesene mediterrane Küche, welche er virtuos mit der ganzen Vielfalt der traditionellen Bündner Cuschina verbindet. Im Rahmen des «Selecziun Dine Around» geniessen die ­G äste das Abendessen im Bistro «da Rubi», im Restaurant «Ustria Miracla» oder im Stübli «Lavalino». Leckere, leichte Gerichte aus der Region werden tagsüber an Hightables im Bistro «da Rubi» in modern-alpinem Ambiente serviert – im Sommer auch auf der Sonnenterrasse. Für einen Apéro oder ein Glas Wein ist die kleine Lounge im Bistro der ideale Ort dafür. Der Eingang vom Bistro zum Restaurant «Ustria Miracla» ist ein begehbarer Weinschrank, welcher vom Hotel-Team liebevoll auch «Arc de Brigels» genannt wird. Es lockt Fine Dining im charmanten und von warmem Licht durchf luteten Restaurant, welches von GaultMillau 2016 mit 14 Punkten ausgezeichnet wurde. «Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und sind stolz, einen weiteren Punkt von GaultMillau Schweiz erhalten zu haben. Diese Auszeichnung betrachten wir als Ansporn, unsere Gäste weiterhin mit kulinarischen Hochgenüssen zu verwöhnen», sagt Chris Faber, Hoteldirektor zu mir. Die spektakuläre Feuerwand und die unzähligen brennenden Kerzen sowie die drei imposanten Leuchten aus Glas an der Akustikdecke sorgen übrigens im Restaurant für eine bezaubernde Stimmung. Das Stübli «Lavalino» erstrahlt in authentischem Alpen-Chic mit viel Holz, flauschigen Kissen sowie weichem Fellteppich und lädt in den Wintermonaten zu einem Fondueplausch zu zweit oder bis zu 12 Personen ein. >

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Im Sommer werden hier traditionelle Gerichte aus der Bündner Küche serviert. Weitere Augenblicke des puren Genusses sind in der Bar «da Rubi» sowie in der «Furnascha» – der Smokers-Lounge garantiert. Letztere offeriert in einer heimeligen Wohnzimmer-Atmosphäre mit einem Kamin, bequemen Ledersesseln und Schaukelstühlen sowie einer Bibliothek auserlesene Zigarren aus verschiedenen Provenienzen: von milderen La Val Zigarren aus der Dominikanischen Republik bis hin zu kräftigeren aus Kuba.

WOHNEN, TRÄUMEN UND GENIESSEN 33 Zimmer und Suiten sorgen mit einem unverwechselbaren Stil aus Holz und warmen Farbtönen für ein entspanntes Wohngefühl. Der Fussboden ist in allen Zimmern und Suiten aus Eichenholz. Die moderne Ausstattung im Bündnerstil bietet alle Annehmlichkeiten eines Wohlfühlhotels: W-LAN, TV, Telefon, Nespresso-Maschine, Haartrockner, Zimmersafe, Bademantel sowie Balkon oder Terrasse auf der Südseite. Die «Suita da Muoth» besteht aus zwei getrennten Räumen und lockt auf 40 m² mit diversen Highlights wie einem Wohnbereich mit Sitzgruppe, Arbeitsplatz sowie einer luxuriösen Badewanne und einer Feuerstelle zum Kuscheln mitten im Schlafzimmer

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BERGSPA MIT TRADITIONELLEM CHARAKTER Entspannen, erholen und den Alltag hinter sich lassen – das Bergspa auf 500 m2 ist eine Oase der Ruhe. Die verwendeten Materialien strahlen Wärme und Geborgenheit aus. Als Verbindung zum ganzen Haus dominieren auch hier der rohe, ungeschliffene Valser-Quarzit und altes Tannenholz. Die Kombination aus Holz, glänzendem Mosaik und groben Steinplatten wirkt überaus harmonisch und verleiht dem Wellnessbereich einen traditionellen Charakter. Das Bergspa bietet Well­ nessbegeisterten Entspannung und Erholung pur: Die finnische Sauna bringt den Kreislauf in Schwung und hilft Erkältungen vorzubeugen. Ein milderes Klima herrscht in der Kräuter-Sauna und für ein Dusch­ erlebnis der besonderen Art sorgen die Erlebnisduschen «Tropen­ regen» und «Eisnebel» mit Seitenbrausen. Die beiden Dampfbäder – eines davon mit wohltuendem Eukalyptus – schenken körperliches Wohlbefinden, und der Ruheraum mit Liegen lädt zum Verweilen ein. An der kleinen Bar im Wellnessbereich werden Tee, Früchte und frischgepresste Säfte offeriert. Ferner bietet das Hotel ausgesuchte Treatments, Massagen, Gesichts- sowie Körperpf lege in Form von klassischen Kosmetik­behandlungen an. Die perfekte Abrundung findet das Angebot durch ein 31 Grad warmes Wellnessbecken von vier

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


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auf neun Metern mit i­ ntegrierter Sprudelliege sowie einem kleinen, aber feinen Fitnessraum.

FÜR JEDEN DAS RICHTIGE SPORTANGEBOT Brigels' 50 ­kilometerlange Ski- und Snowboardpisten wurden vom ADAC-­ Skiguide in der Kategorie «Klein und Fein» zur Nummer eins gekürt und vom Schweizer Tourismus Verband mit den Gütesiegel «Familien Willkommen» versehen. Das La Val bietet einen kostenfreien Shuttleservice in die Skiregion an. Im Sommer führen 150 Kilometer lange Wanderund Bergwanderwege durch abwechslungsreiche Landschaften bis auf 2 729 m ü. M. Das weitläufige Bike-Netz von 1 299 km bietet alles für leidenschaftliche Biker. Kurz, das Hotel La Val ist der ideale Ausgangspunkt für jedes Sportprogramm: Skifahren, Langlauf, Schlitteln, Wandern, Minigolf, Tennis, Kletterpartien, Mountainbike-Touren oder Nordic-­ Walking. Die Sportausrüstung kann im Ski-Golfraum des Hotels eingestellt werden. Fesselnd auch die atemberaubende Aussicht auf dem sonnen­ verwöhnten Plateau Tschuppina mit seiner 9-Loch-Golfanalage, welche ebenfalls in wenigen Minuten vom Hotel aus erreichbar ist. : : WWW.LAVAL.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

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: : AUSZEIT N E WS GOLF DER SUPERLATIVE: MANDARIN ORIENTAL, MARRAKECH

Aus gutem Grund wurde Marrakesch vom internationalen Golfverband IAGTO als «Bestes Golf-Reiseziel in Afrika» ausgezeichnet. Die ultimative Adresse für Golfer, die den Luxus lieben, ist das Mandarin Oriental, Marrakech: Vom Luxusresort aus hat man direkten Zugang Golfclub The Royal Golf und der Al Maaden ist ganz in der Nähe. Gäste, die das ganzjährig buchbare Golf-Angebot wählen, erhalten zwei Green Fees auf den 18-Loch Golfplätzen entweder des Royal Golf oder des Al Maaden Golfplatzes sowie die Übernachtung in der 135 qm grossen Atlas Suite. Frühstücksbuffet, ein Begrüssungsgeschenk und 10 Prozent Rabatt auf Spa-Behandlungen runden den Aufenthalt ab. Des Weiteren im Package: Pflege und Aufbewahrung der Golfausrüstung, Transfer von und zum Flughafen sowie Fast-Track-Service am Flughafen. Das Mandarin Oriental, Marrakech, eingebettet in einen 20 Hektar Landschaftsgarten mit einem Blütenmeer aus 100’000 Rosen, Olivenhainen, Bougainvillea und Ausblicken auf das Atlasgebirges, ist nur wenige Minuten von der Medina, dem historischen Stadtzentrum Marrakechs entfernt. Die 54 luxuriös ausgestattete Villen (bis zu 440 qm) sowie neun elegante Suiten sind im traditionellen Berberstil mit maurischen Einflüssen gestaltet.

GOLF UND SPA IN SÜDAFRIKA: CONRAD PEZULA WORLDS ARRANGEMENT Aus gutem Grund wurde Marrakesch vom internationalen Golfverband IAGTO als «Bestes Golf-Reiseziel in Afrika» ausgezeichnet. Die ultimative Adresse für Golfer, die den Luxus lieben, ist das Mandarin Oriental, Marrakech: Vom Luxusresort aus hat man direkten Zugang Golfclub The Royal Golf und der Al Maaden ist ganz in der Nähe. Gäste, die das ganzjährig buchbare Golf-Angebot wählen, erhalten zwei Green Fees auf den 18-Loch Golfplätzen entweder des Royal Golf oder des Al Maaden Golfplatzes sowie die Übernachtung in der 135 qm grossen Atlas Suite. Frühstücksbuffet, ein Begrüssungsgeschenk und 10 Prozent Rabatt auf Spa-Behandlungen runden den Aufenthalt ab. Des Weiteren im Package: Pflege und Aufbewahrung der Golfausrüstung, Transfer von und zum Flughafen sowie Fast-Track-Service am Flughafen. Das Mandarin Oriental, Marrakech, eingebettet in einen 20 Hektar Landschaftsgarten mit einem Blütenmeer aus 100’000 Rosen, Olivenhainen, Bougainvillea und Ausblicken auf das Atlasgebirges, ist nur wenige Minuten von der Medina, dem historischen Stadtzentrum Marrakechs entfernt. Die 54 luxuriös ausgestattete Villen (bis zu 440 qm) sowie neun elegante Suiten sind im traditionellen Berberstil mit maurischen Einflüssen gestaltet.

ERSTES PARK HYATT MALLORCA 50 Fahrminuten vom internationalen Flughafen in Palma entfernt, schmiegt sich das erste Hyatt Hotel auf Mallorca an die Berge im idyllischen Tal von Canyamel mit Blick auf das Mittelmeer. Die weitläufige Anlage im Stil eines traditionell mallorquinischen Bergdorfes beherbergt 142 grosszügige Zimmer und Suiten, einen Dorfplatz, fünf Restaurants, ein Spa, zahlreiche Freizeiteinrichtungen und moderne Veranstaltungsräume. Das Luxushotel ist das Herzstück des Immobilienprojektes Cap Vermell an der ruhigen und wenig erschlossenen Nordostküste der Insel Mallorca. Hotelgäste können kostenfrei alle Annehmlichkeiten des neu entstehenden, benachbarten Country Clubs mit weiteren Freizeit- und Sportanlagen sowie den Beach Club am Strand von Canyamel nutzen. Die Übernachtungspreise beginnen bei ca. 480 Franken für zwei Personen im Park Zimmer inklusive Frühstück.

«TRAVEL WITH PURPOSE»: DAS CONRAD MALDIVES RANGALI ISLAND LED-Leuchten, Kompostierung, Wasserrecycling: Hier fängt Nachhaltigkeit für das Conrad Maldives Rangali Island, zertifiziert und ausgezeichnet von EarthCheck, erst an. In den zwölf Bars und Restaurants des ­Resorts kommen möglichst Kräuter und Gemüse aus dem eigenen Garten, aus regionalem Anbau oder die das Fair-Trade-Siegel tragen, auf den Tisch. Das eigens vom Resort produzierte «Island» Wasser genießen Gäste des Luxusresorts aus edlen mit Nachhaltigkeits-Botschaften etikettierten Glasflaschen. Unter dem Motto der Corporate-Strategy der Hotelkette Hilton Worldwide, «Travel with Purpose», startete das Conrad Maldives außerdem ein Nachhaltigkeitsprojekt. Gemeinsam mit einer lokalen Schule installierten sie ein Hydrokulturen-System.


AUSZEIT : : W Verbier Hotel

MULTINATIONALES FLAIR MITTEN IN DEN ALPEN

HEUTE SUCHEN GÄSTE DER „GENERATION LUXUS“ DAS BESONDERE - EIN MARKENZEICHEN DER HOTELKETTE W HOTEL WORLDWIDE. IN VERBIER, DEM ERSTEN SCHWEIZER STANDORT PROFITIEREN JETSETTER DAS GANZE JAHR ZUDEM VOM EINMALIGEN ALPENPANORAMA. INTERVIEW MIT PIERRE-HENRI BOVSOVERS, GENERAL MANAGER Von Urs Huebscher

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Geschäftsführer»: Wie hat sich die Schweizer Hotelindustrie über die letzten Jahre entwickelt? Pierre-Henri Bovsovers: In der Schweizer Hotellerie, sowie in der internationalen Hotellerie wollten die Gäste früher Standardhotels in gleichbleibender Qualität. Heute suchen Reisende ein einzigartiges und persönliches Erlebnis mit hohen ­Qualitätsstandard. Was ist das Einzigartige am W-Konzept? Seit über 15 Jahren existiert W Hotels Worldwide als innovative Marke. Mittlerweile gibt es 46 Hotels und Retreats auf der ganzen Welt und bis 2020 sollen es sogar 75 werden. Unsere Gäste gehören zu einer multi­ nationalen, mobilen Elite, deren Verständnis von Luxus weniger formell und sehr persönlich ist. Wir bieten ihnen eine ganzheitliche Lifestyle-­ Erfahrung und einen personalisierten Service für private Ferien und Business-Trips. Der einzigartige Mix aus Design, glamouröser Unterhaltung, innovativer Gastronomie, stylischen Verkaufskonzepten und luxuriösen Spas hat sich weltweit bewährt. Was zeichnet Verbier im Besonderen aus? Es ist das erste und bisher einzige W Hotel der Schweiz. Gelegen auf 1531 Metern über Meer, ist Verbier eine Weltklasse Destination in einem der attraktivesten Skigebiete Europas. Hier erleben Bergfanatiker und Jetsetter modernen Luxus im Kontrast zur überwältigenden Berglandschaft. Unmittelbar vor der Haustür haben unsere Gäste Zugang zu über 400 Kilometer langen Skipisten und einem unglaublichen Freeriding-­

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

Gebiet. Unser kompetentes «Whatever / Whenever»-Team sorgt dafür, dass die Wünsche 24 Stunden, 7 Tage die Woche erfüllt werden. Und wer einfach die Batterien aufladen möchte, geniesst unseren Spa mit Indoorund Outdoor Pool, Hammam, Sauna, Jacuzzi und Gym. Welche Strategien verfolgen Sie für die Zukunft? Wir sind nicht nur ein Skihotel, sondern haben das ganze Jahr geöffnet. Verbier entwickelt sich immer mehr zu einer Ganzjahres-Destination. Den ganzen Sommer und Herbst über bieten wir ein umfangreiches Programm mit Biking, E-Biking, Wandern, Paragliding, Golf und Yoga an. Das Highlight dieses Sommes: Direkt neben der Gondelbahn verwandelt sich die Place Blanche in einen Strand mit Beach-Bar, BBQ’s, Loungezone, Beachvolleyball, Trampolinen und Kinderspielplatz. Im September veranstalten wir zudem einen DJETTE-Contest, deren Gewinnerin die neue Resident-DJane der Wintersaison 2016 / 2017 wird. In den Zwischensaisons legen wir den Schwerpunkt auf den ­Business-Markt und versuchen Verbier in eine sogenannte MICE-­ Destination für Kongresse, Messen, Meetings, Events, Weiterbildungen und Trainings-Camps attraktiv zu machen. Davon profitiert Verbier als Touristenziel auch gesamthaft. Inwiefern beeinflusst der starke Schweizer Franken das Geschäft? Wir haben bisher glücklicherweise nichts davon gespürt. Seit das Hotel 2013 eröffnet wurde, haben die Buchungen jährlich zugenommen. : : WWW.WVERBIER.COM : :

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REISEN ZUM ICH – VON WELLNESS ZU SELFNESS

Eiger Selfness Hotel

«URLAUB, DER LÄNGER WIRKT ALS ER DAUERT» IST SEIT NUNMEHR 10 JAHREN DAS MOTTO IM EIGER SELFNESS HOTEL IN GRINDELWALD. UMRAHMT VON DER UMLIEGENDEN, EINMALIGEN BERGKULISSE VON EIGER, MÖNCH UND JUNGFRAU, IST GRINDELWALD SOWOHL IM SOMMER WIE IM WINTER VON JEHER EIN MAGISCHER ANZIEHUNGSPUNKT FÜR REISENDE ALLER NATIONALITÄTEN. DAS «REISEN ZUM ICH» EIN THEMA AUCH FÜR EINEN ­INTERNATIONALEN TOURISMUSORT IST, BEWEIST DIE NACHFRAGE UND AUSLASTUNG DES ERSTEN SELFNESS

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HOTELS IN DER SCHWEIZ. Es ist ein langer Weg von Wellness zu Selfness» sagt Daniel Heller, der mit seiner Frau Gisela das Eiger Selfness Hotel in Grindelwald führt. Das Hotel ist seit mehr als 50 Jahren in Familienbesitz und wird auch in der zweiten Generation in erster Linie als Ferienhotel geführt. Doch beim näheren Hinschauen fällt eins besonders auf: Die besondere Ausstrahlung der Mitarbeiter, die als «Gastgeber auf Augenhöhe» die Gäste umsorgen und sich ihrer Bedürfnisse annehmen.

«Selfness ist eine Lebenseinstellung und nicht einfach nur ein Mode­ trend» so bestätigt Gisela Heller. «Für uns ist das ‹selbst bewusste Leben› eine Philosophie, die wir im Haus mit den Gästen und Mitarbeitern aktiv leben.» Das zeigt sich einerseits in den Schulungen der emotionalen Kompetenzen, die «hinter den Kulissen» mit den Mitarbeitern regelmässig stattfinden und andererseits an dem reichhaltigen Gäste-­ Angebot für «eine Reise zum Ich». Zu diesen Angeboten zählen zum Beispiel die monatlichen «Gipfeltreffen» und Workshops im Selfness Center, die einmal körperliche und / oder geis­ tige Bewegung in den Vordergrund stellen. «Inspirierende Themen, ­Menschen, die begeistern und keine Frage, die offenbleibt» – so lockt die Ausschreibung neugierige und aufgeschlossene Hotelgäste mal am Abend in die gemütliche Club Lounge des Selfness Centers zu einem Austausch. Für den kopflastigen Menschen, der möglichst schnell zur Ruhe kommen möchte, gibt es im Bereich der Massagen und Anwendungen die Speziali­ sierung auf ein ganz besonderes Angebot: Die haki® Behandlungen (eine mehrfach ausgezeichnete Methode des österreichischen Therapeuten Harald Kitz) entlastet den Kopf, Nacken und Schulterbereich und sorgt für eine schnell einsetzende, tiefe Entspannung. «Doch auch der Genuss gehört mit zu perfekten Ferien und darf auf keinen Fall zu kurz kommen» weiss Daniel Heller. So punktet das Eiger Selfness Hotel mit einer vielfältigen, gastronomischen Kultur, die von

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einem gemütlichen Bistro im Erdgeschoss über das Erlebnisrestaurant «Barry’s» mit ausgefallenen Kreationen im 1. Stock hin zu einer von Best of Swiss Gastro nominierten «kuh»len Bar mit einer Whisky und Smoker’s Lounge alles anbietet, was einen wunderbaren Ferientag abrundet. Woran erkennt der Gast denn letzten Endes, dass er in einem Selfnessund nicht in einem Wellnesshotel ist? «Es ist die Summe aller Eindrücke», so Daniel und Gisela Heller. «Es geht nicht darum, als ‹Lehrmeister› dem Gast eine andere Lebensphilosophie aufzuerlegen, sondern spannende Impulse zu geben, die neugierig machen auf ‹die Reise zum Ich›. Und das gelingt uns am besten über das Sein mit dem Gast und einer ‹selbst-zufriedenen› eigenen Einstellung.»

: : BUCHBARES ANGEBOT SELFNESS SPECIAL Selfness Special Ich-Zeit. Mich verwöhnen lassen. Erfahrungen sammeln. Heute nehme ich mir Zeit für das Wichtigste - für mich selbst! 2 Übernachtungen im Doppelzimmer Lifestyle, 60 Minuten Lifestyle Coaching oder Personal Training 50 Minuten haki ® Behandlung «klarer Kopf, klarer Weg» Peeling oder Eisabreibung in unserer Saunalandschaft 1 Apéroplatte mit Salat 1 3-Gang Abendessen in unserer Restauration CHF 605 pro Person im Doppelzimmer (Bitte Buchungscode GF2016 angeben)

: : ****EIGER SELFNESS HOTEL CH–3818 Grindelwald Tel +41 (0) 33 854 31 31 : : WWW.EIGER-GRINDELWALD.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


AUSZEIT : :

FERIENERLEBNIS PUR

Adelboden Frutigen

WIE EIN ALPINES SCHMUCKSTÜCK SCHMIEGT SICH ADELBODEN-FRUTIGEN AN DIE SOMMERLICHE NIESENKETTE. GURGELNDE BERGBÄCHE, BLÜHENDE WIESEN UND MAJESTÄTISCHE GIPFEL BILDEN MITTEN IM BERNER OBERLAND DIE IDEALE KULISSE FÜR AKTIVE ODER AUCH ENTSPANNTE FERIEN.

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amilien, Freunde und Abenteurer finden in der Destination noch weite Gebiete unberührter Natur, wo der Geist zur Ruhe und Bewegung in die Beine kommt. Andererseits ist die warme Jahreszeit auch ideal, um einen tiefen Einblick in das reiche kulturelle Erbe des Engstligtals zu werfen. Denn nicht zuletzt rund um die pittoresken Chalets äussert sich die Gastfreundschaft der lokalen Bevölkerung. Die Herbstzeit lässt einen viel Raum, um das rund 300 Kilometer lange Wanderwegnetz der Region zu erkunden. Dabei lohnt es sich, am Wegesrand immer wieder zu verweilen. Entlang dieser Routen sind schliesslich unzählige Aktivitäten und Hingucker wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht: Vom Golfplatz zu Füssen des Wildstrubeis über die 600 Meter hohen Engstligenfälle bis zum Kletterturm auf Silieren, vom 45 Kilometer langen Trottiland bis hinunter zum Tropenhaus in Frutigen. Auf Schritt und Tritt begleitet einen hier ebenfalls die gelebte Sennen­Tradition des Tals. Solides Handwerk und überliefertes Brauchtum zeigen in mancher Hütte, wie etwa der lokale Alpkäse seine preisgekrönte Qualität erhält. Doch auch die Dorfkultur braucht sich mit ihrem Programm keineswegs zu verstecken, sorgen doch Musik, Markt und Geselligkeit in allen Gassen für lebhafte Sommermonate. Die Palette reicht dabei vom grossen Festival bis zum kleinen Alphorn-Solo. Und wer es im Ort doch ruhiger angehen lassen will: Als Pendant zur Stille in der Natur wurden hier zahlreiche Wellness­Oasen geschaffen. Tanken Sie also auf. Erleben Sie die Sommerbergwelt von ihrer vielfältigsten Seite.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

FRUTIGEN – DER ZENTRALE FERIENORT Frutigen ist der zentrale Ort für Ferien und Ausflüge in einer wunderschönen Gegend. Freiräume in der Natur und viele attraktive Ausflugsziele machen Frutigen zu einem idealen Ferienort für Gäste in jedem Alter. Für Sie und Ihre Familie bieten sich vielseitige Möglichkeiten. Sie profitieren von einer guten Infrastruktur für Sport, Ausflüge und Erholung. In gut geführten Restaurants und Tea Rooms wird zudem für Ihr leibliches Wohl gesorgt. So können Sie Ruhe und Aktivität ganz nach Ihren Bedürfnissen kombinieren. Im Tropenhaus Frutigen wird klares Bergwasser aus dem Lötschberg-­ Basistunnel zur Aufzucht von exotischen Früchten und Wärme liebenden Fischen genutzt. Die 153 Meter lange Hängebrücke Hostalde gehört zu einer der längsten Europas. Ab Frutigen führen schöne Wanderwege zu diesem ausser­ gewöhnlichen Fussgängersteg. Das Hallen- und Freibad bietet ein einmaliges Badeambiente. Ob drinnen oder draussen, das Angebot ist attraktiv für Jung und Alt. Im Skizentrum Elsigen-Metsch geniessen Anfänger und Fortgeschrittene Skivergnügen auf perfekt präparierten Pisten. Im Herbst Ruhe und echtes Alperlebnis im Wanderparadies. : : WWW.ADELBODEN.CH : :

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: : AUSZEIT Grindelwald

DAS LEBENDIGE EIGERDORF

DAS BERÜHMTE BERGDORF GRINDELWALD LIEGT EINGEBETTET IN EINE EINZIGARTIGE ALPENLANDSCHAFT AM FUSSE DER EIGER NORDWAND. ES IST DIE VIELFALT DES GLETSCHERDORFES, DIE ES SO ATTRAKTIV MACHT. EINE GROSSE ANZAHL AN AKTIVITÄTEN UND ERHOLUNGSMÖGLICHKEITEN INMITTEN EINER INTAKTEN NATUR WARTET DARAUF, ENTDECKT ZU WERDEN.

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ls Ausgangspunkt für Top-Ausflüge der Jungfrau Region, wie etwa Jungfraujoch – Top of Europe, First, Kleine Scheid­ egg, Männlichen oder Pfingstegg, ist das Eigerdorf ideal. Jedes Jahr finden hier tolle Events wie die Eiger Bike Challenge, die Velogemel-Weltmeisterschaft, der Eiger Ultra Trail oder das World Snow Festival statt. Mit elf anderen Top-Destinationen des Alpenraumes ist Grindelwald Mitglied der Organisation «Best of the Alps». Best of the Alps ist Synonym für Lebenskultur, Sport, Events sowie Tourismus und steht für eine Reihe von Sportarten wie Wandern und Klettern, Ski- und Langlauf, Ski-Touring, Golf und Mountainbike, Polo und Wassersport. Grindelwald bietet Bergurlaub für jedermann. Das Dorf ist lebendig, sportlich und aktiv, bietet als Kontrast aber auch ruhige, idyllische Ecken zum Geniessen und Wohlfühlen. Damit der Ortskern sowohl für Gäste, als auch für Einheimische noch attraktiver wird, entstand ein neues Dorfzentrum.

WIEGE DES MODERNEN ALPINISMUS Bergsteiger und Gäste aus aller Welt treffen in Grindelwald aufeinander. Kein Wunder, ist doch das Eigerdorf bis heute eng mit dem Alpinismus verbunden. Seit mehr als 150 Jahren begleiten Grindelwalder Bergführer Gäste aus aller Welt in die Berge. Der moderne Alpinismus setzte sich in

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den 1850er und 60er Jahren in Grindelwald und Zermatt durch. Englische Alpinisten besuchten in der Folge das Gletscherdorf und liessen sich auf ihren Touren ins Gebirge von einheimischen Bergführern begleiten.

MYTHOS EIGER Der Eiger wurde durch seine Nordwand in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zum Inbegriff eines gefahrvollen, schwierigen und unberechenbaren Berges. Die Hartnäckigkeit, mit der sich dieses Bild ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat, mag überraschen, ist jedoch erklärbar. Begründet wurde der Mythos der Nordwand zunächst in den 1930er-Jahren, als vor der ersten Durchsteigung im Juli 1938 bei den Wandversuchen insgesamt 9 Alpinisten ums Leben kamen. Ab 1935 hatte die 1 8 00 Meter hohe Nordwand unter den Spitzenalpinisten als «letztes Problem der Westalpen» gegolten. Diese Tatsache zog vor allem die damals das Leistungsniveau bestimmenden Bergsteiger aus Deutschland, Österreich und Italien fast magisch zum ­E iger. Der brennende Wunsch, die steinschlaggefährdete, brüchige und für Wetterstürze anfällige Wand als erster zu durchsteigen, führte zum Teil zu forcierten Versuchen bei zweifelhaften Wand- und Wetterverhältnissen. Daraus resultierten Tragödien, die zum Teil bis heute rätselhaft geblieben sind und sich tagelang hinzogen - vor den Augen der Presse, die am Eiger bequem und ausführlich von den ­Hotelterrassen der Kleinen Scheidegg die dramatischen Ereignisse schildern konnte. Und auch das Publikum profitierte von der Lage

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016


AUSZEIT : : des Berges und der touristischen Infrastruktur. Nirgends sonst konnte man alpinistische Geschichte so real und einfach wie am Eiger miterleben: Auf Wanderwegen unter der Nordwand, oder aber dank der Jungfraubahn sogar mit einem faszinierenden Tiefblick aus der Station Eigerwand, konnte man sich problemlos einen gruseligen Eindruck vom Ort des Geschehens machen. Der Eiger – ein vertikales Amphitheater.

JUNGFRAUJOCH – TOP OF EUROPE 3 454 M Ü.M. Zum Höhepunkt jeder Schweizerreise zählt die Fahrt zur höchstgelegenen Bahnstation Europas auf 3 454 Metern, dem Jungfraujoch – Top of Europe. Ab Grindelwald oder Lauterbrunnen fährt die Zahnradbahn zum Alpenbahnhof Kleine Scheidegg am Fusse der weltberühmten Eiger Nordwand. Die Fahrt von der Kleinen Scheidegg zum Jungfraujoch führt durch Eiger und Mönch hindurch und bietet während zwei Zwischenhalten faszinierende Ausblicke mitten durch die Eiger Nordwand auf Grindelwald sowie auf das Eismeer. Der Pionier Adolf Guyer-Zeller realisierte dieses spektakuläre Bahnprojekt vor über 100 Jahren: Am 1. August 1912 fuhr schliesslich der erste Zug zum Jungfraujoch.

KLEINE SCHEIDEGG 2 061 M Ü.M. Direkt unterhalb von Eiger, Mönch und Jungfrau liegt die Kleine Scheidegg. Sie bietet Besuchern eine spektakuläre Sicht auf die berüchtigte Eigernordwand. Auf der Kleinen Scheidegg befinden sich ein Bahnhof, Restaurants und Hotels. Sie ist Ausgangspunkt für Wanderungen und die Reise zum Jungfraujoch - Top of Europe. : : WWW.GRINDELWALD.CH : :

ERLEBEN SIE DAS GRÜNE WUNDER! Im einzigartigen Tropengarten mit Erlebnisausstellung und integrierter Fischzucht ist die Ferienlaune im Eintritt inbegriffen. Partner

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2016

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: : VO R SCHAU : : IM P R ESSUM : : PA RTN ER

VORSCHAU DIE NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT IM

NOVEMBER 2016 STANDORT-REPORTAGEN: ZÜRICH BAHNHOFSTRASSE ZÜRICH PARK SIDE

Foto: Zürich Tourismus

IMPRESSUM 3. Jahrgang : : Herbst 2016 www.dergeschaeftsfuehrer.ch

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Eine Publikation der Rundschau Medien AG

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