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SOMMER : : 2017

TILMANN SCHULTZE 16 MILLIONEN PAKETE

URS KÜNG & ABI PRANJES KONSEQUENTE KONZENTRATION

LUKAS BRAUNSCHWEILER INNOVATIV IM SEGMENT HÖREN

CHRISTOPH CAVIEZEL ATTRAKTIVER IMMOBILIENMARKT

KENNY EICHENBERGER AUTOHÄNDLER MIT «KÄFELI»

DANIEL GUTENBERG BUSINESS ANGEL UND INVESTOR

NEWS

GLOW. DAS GLATTAL

BUSINESS TRAVEL STYLE LIVING DRIVE

STANDORT-PORTRAIT

TRINKWASSER AM ARBEITSPLATZ SPECIAL

THOMAS BRUNNER & JÜRG GASS SCHWEIZERISCHE TREUHANDGESELLSCHAFT AG – SEIT 111 JAHREN


Zeit für höhere Ansprüche andreasturm.ch

Kontakt: SBB AG Immobilien Development Christian Toso Telefon: +41 79 652 83 00 E-Mail: christian.toso@sbb.ch


FÜR SIE BRÜTEN WIR IDEEN AUS

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser und zu 25 Prozent aus festen Substanzen. Wasser ist das Lebensmittel schlechthin. Wir benötigen Wasser zum Transport der Nährstoffe, für die Beseitigung der Abfallstoffe und für sämtliche anderen Aktivitäten, die im Körper vor sich gehen. Gerade in Stress-Situationen – und wer hat die nicht im Job – vergessen viele Berufstätige den obligatorischen Schluck aus dem Wasserglas. Fatal, denn jeden Tag verlieren wir rund 2,5 Liter Wasser über den körpereigenen Stoffwechsel, die Atmung und die Haut. Ausreichendes Trinken ist am Arbeitsplatz vor allem deswegen so wichtig, weil das Gehirn eines der wasserreichsten Organe ist und daher ständig Flüssigkeitsnachschub benötigt, um arbeiten zu können. Schon ein geringes Flüssigkeitsdefizit von nur zwei Prozent des Körpergewichts kann die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit bis zu einem Drittel vermindern. Lesen Sie mehr über das Thema «Wasser am Arbeitsplatz» in unserem Special ab Seite 66. Seit dem Zusammenschluss von acht Mitgliedsgemeinden unter «glow.das Glattal» im Jahre 2002 erlebt die Region einen grossen Wachstumsschub. Das gemeinsame Vorgehen ermöglichte innerhalb von wenigen Jahren die Realisierung der Glattalbahn. Die Boom-Region Nr. 1 der Schweiz unterliegt seit Jahren einem starken Wandel. Eine weitere Zunahme der Bevölkerung und Arbeitsplätze um je 20 Prozent wird bis 2030 erwartet und eine bauliche Nachverdichtung soll die bisherigen Landreserven schonen und die Nah­ erholungsräume auch zukünftig sichern. Das Zusammenwachsen der Siedlungsräume führt zur neuen Bezeichnung «Netzstadt Glattal». Erfahren Sie mehr über die Region innerhalb unserer Standort-Reportage. Viel Lesevergnügen wünscht Urs Huebscher Chefredaktor

Die Bank der Privat- und Geschäftskunden

Titelbild: 111 Jahre Schweizerische Treuhandgesellschaft

Basel, Fribourg, Genf, Lausanne, Lugano, Neuchâtel, Sion, Zürich www.cic.ch

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


Leidenschaft liegt in der Familie. Die neuen Audi A5 Modelle. Engineered with soul.

Die neuen Audi A5 Modelle setzen Massstäbe. Das prägende Design wurde modernisiert und weiter geschärft. Die neue Generation des Audi A5 beeindruckt mit einem komplett neu ent­ wickelten Fahrwerk, leistungsstarken Antriebstechnologien sowie innovativen Infotainment­ Ausstattungen und Fahrassistenzsystemen. Zudem profitieren Sie von 10 Jahren kostenlosem Service. Mehr Infos bei uns.

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INHALT BUSINESS-TALK PARTNER REAL ESTATE DIFFERENZIERUNG DURCH FOKUSSIERUNG SONOVA FÜR EIN LEBEN OHNE EINSCHRÄNKUNGEN

COVER-STORY 8

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SCHWEIZERISCHE TREUHANDGESELLSCHAFT AG MIT 111 JAHREN STÄRKER DENN JE

AKTUELL 32

KENNY’S AUTO-CENTER AG «ICH GLAUBE AN ELEKTROFAHRZEUGE – DAS IST UNSERE ZUKUNFT.»

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NACHHALTIG ERFOLGREICH  ALS UNTERNEHMER DAS LEBENSWERK NICHT AUFS SPIEL SETZEN

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HOOKIPA AG «AUF MEINEM TISCH LANDEN PRO JAHR 300 BIS 400 BUSINESSPLÄNE»

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BUSINESS TRANSACTION FIRMA ERFOLGREICH VERKAUFEN

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MOBIMO AG «DER IMMOBILIENMARKT BLEIBT ATTRAKTIV»

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125 JAHRE SIHLTALBAHN EIN STÜCK BAHNGESCHICHTE

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HOTEL AMBASSADOR À L’OPÉRA IN ZÜRICH «ZEIT FÜR DEN GAST STATT ZEIT FÜR BÜROKRATIE»

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

125 JAHRE SPROSS TRADITION MIT BLICK NACH VORN

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EVENTS

DIE NACHFOLGE-UNTERNEHMER EIN UNTERNEHMERISCHER GENERATIONENVERTRAG FÜR DIE NACHFOLGE

AIRPLUS SCHWEIZER GEBEN FÜR GESCHÄFTSREISEN WENIGER AUS

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DPD SCHWEIZ AG – DPD GROUP 16 «BESTELLEN UND AM GLEICHEN TAG LIEFERN KÖNNEN WIR BALD ANBIETEN»

BUSINESS TRAVEL

E-BIKES VON HNF HEISENBERG FÜR DEN ALLTAG GEBAUT

27 NETGEAR 41 SICHERHEIT DURCH KAMERAS

SCHWEIZER QUERDENKER-TAG BUSINESS SPIRIT MIT SMARTEN QUERDENKEN

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STANDORT-PORTRAIT WIRTSCHAFTSSTANDORT NR. 1 IN DER SCHWEIZ GLOW. DAS GLATTAL

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THE CIRCLE WIRD SPÜRBARER ZÜRICHS NEUE ADRESSE

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EHRLER IMMOBILEN, GLATTPARK IHR PARTNER FÜR WOHNEIGENTUM IN UND UM ZÜRICH!

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SIDENZIA AG FÜR IMMOBILIEN, DIE MEHR LEISTEN

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GLATT-ZENTRUM 66 «WIR SIND INNOVATIV UND HABEN TOLLE PARTNER»

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KEIN GARTEN

ZU KLEIN

EIN SPROSS

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Wenn Ihre Rosen wuchern, die Hecke ausser Form geraten ist oder Ihr Garten sonst mal wieder professionelle Pflege braucht, sind wir gerne für Sie da. www.spross.com


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INHALT STANDORT-PORTRAIT

LIVING

SUNREFLEX 68 INNENBESCHATTUNG MIT MEHRWERT

MYCS 81 PETROL TRIFFT AUF NATURMATERIALIEN UND PUDERTÖNE

AKTUELL 70 EINE NEUE SKYLINE FÜR OERLIKON: ANDREASTURM UND FRANKLINTURM

SPECIAL TRINKWASSER AM ARBEITSPLATZ TRINKEN NICHT VERGESSEN!

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GESUNDHEITSQUELLE TRINKWASSER 75 WASSER MIT EXTRA VIEL SAUERSTOFF DIE INDIVIDUELLE TRINKWASSERLÖSUNG SAUBERES TRINKWASSER – EIN KOSTBARES GUT

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CAFÉAU INNOVATIVE GESAMTLÖSUNGEN FÜR KAFFEE- UND WASSERGENUSS

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

FRAGE: WAS IST DESIGN? DESIGN VS. FUNKTIONALITÄT EIN WIDERSPRUCH?

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AUSZEIT

GEBERIT VERTRIEBS AG KULTURWANDEL IM BAD

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WALZERSTADT 100 WIEN IST ALT, WIEN IST NEU

NACHSCHAU GIARDINA 2017 – NEUE NATÜRLICHKEIT NATÜRLICHE GARTENBILDER VERZAUBERN

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ABSCHLAG AUF DER LIEBLINGSINSEL DIE SCHÖNSTEN GOLFPLÄTZE AUF MALLORCA

QUOOKER SCHWEIZ AG IMMER INNOVATIV BLEIBEN DIE MACHER BEI QUOOKER

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CEBRANDS AG MUSIKHÖREN IST EIN GRUNDBEDÜRFNIS

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CURAPROX 89 «EIN KIND, DAS DAUERNUCKELT, VERHÄLT SICH UNGESUND» COSENTINO GRUPPE AM PULS DES DESIGNS

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RHINO AFRICA LUXUS TRIFFT AUF WILDNIS

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NEWS BUSINESS NEWS 6, 7, 10, 13, 18, 26 BUSINESS TRAVEL NEWS 48, 49 GASTRO EMPFEHLUNG 50 STANDORT NEWS 56, 61, 63 LIVING NEWS 90 STYLE NEWS 94, 95, 96 DRIVE NEWS 97, 98, 99

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: : BUSIN ESS N E WS HITRENTAL AG: NEUE PREISE FÜR FIRMEN-KUNDEN (B2B) Nach fünf erfolgreichen Jahren passte HITrental AG im Rahmen einer Restrukturierung ihre B2B-Strategie den Kundenbedürfnissen weiter an. Neu können Firmenkunden Kooperationsverträge unterscheiben, in welchen ihnen spezielle Corporate-Rates für die relevanten Standorte garantiert werden. Diese Umstellung dient dazu, die vorhandenen Strukturen weiter zu professionalisieren. Das neue System mit den Kooperationsverträgen bietet dabei den Unternehmen den Vorteil einer klar strukturieren Partnerschaft ohne Verpflichtungen. Dies gilt sowohl für bestehende als auch neue Partnerschaften. HITrental besitzt über 170 Ferienwohnungen und Business Apartments in den Städten Cham, Luzern, Zug und Zürich.

anderen Locations erscheint und musiziert, mit kleinen Geschenk­ aktionen zwischen Publikum, Vereinsmitgliedern, MusikerInnen und Mitarbeitenden, mit Überraschungspartys und weiteren Aktionen. «Wir zelebrieren den Moment, ganz im Sinne des Jazz und seiner Improvisationskraft», erklärt Co-Leiterin Carine Zuber.

GESICHERTE NACHFOLGE BEI STEWI AG WINTERTHUR Der seit 1947 unter Stewi (STEiner WInterhur) geführte Wäschehängenhersteller gehört zu einer der traditionsreichsten Produktions- und Handelsfirmen der Schweiz. Die in zweiter Generation von der Gründerfamilie durch Walter A. Steiner geführte Firma wurde an die beiden Unternehmer Stefan R. Ebnöther und Lorenz M. Fäh verkauft, welche das Unternehmen im Sinne der Gründerfamilie weiterführen und entwickeln werden. Stewi, als Inbegriff für Wäschetrocknen und Symbol für Schweizerische Qualitätsprodukte, vertreibt seine Produkte in der Schweiz und weltweit.

WALTER MEIER FUSIONIERT MIT TOBLER HAUSTECHNIK Die Walter Meier AG fusioniert mit der Tobler Haustechnik AG vom britischen Heizungs- und Sanitärgrosshändler Wolseley. Tobler erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 330 Mio CHF und beschäftigte dabei rund 700 Mitarbeitende. Mit der Fusion entsteht eines der grössten Gebäudetechnik-Unternehmen der Schweiz mit einem breiten Angebot im Grosshandel von Produkten, Komponenten und Zubehör, im Systemgeschäft sowie im Servicegeschäft. Der Zusammenschluss zielt auf den langfristigen Erhalt der rund 1 400 Arbeitsplätze ab.

STARKES 2016 FÜR DEN ZÜRCHER TOURISMUS 25 JAHRE MOODS: ÜBERRASCHEN UND ÜBERRASCHT WERDEN Im Jahr 1992 auf Initiative von Zürcher MusikerInnen gegründet, feiert der Jazzverein Moods 2017 seinen 25. Geburtstag. Das Moods möchte überraschen und überrascht werden. Nicht der Blick zurück steht im Zentrum des Jubiläumsjahres, zelebriert wird der Moment und Zukünftiges. Zu einem Geburtstag gehören Überraschungen: «Surprise!» lautet das Motto des Moods-Jubiläumsjahres. Das Thema zieht sich durch das ganze Jahr, mit Pop-up-Performances von Bands und Musikern, mit einer offiziellen Moods-Street-Band, die auch in

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Im vergangenen Jahr konnte die Tourismusregion Zürich wiederum bei den Logiernächten zulegen und somit das Rekordjahr 2015 bestätigen. Auch die Stadt Zürich verzeichnete ein leichtes Plus. Mit knapp 3 Mio. (+0.3 %) Übernachtungen ist sie nach wie vor Spitzenreiter aller Schweizer Städte. Während in der gesamten Schweiz ein Minus an Logiernächten (-0.3 %) verzeichnet wurde, besuchten mit 5.62 Mio. (+0.2 %) im vergangenen Jahr so viele Gäste wie nie zuvor die Zürcher Tourismusregion, die sich von Baden und Winterthur über die Stadt Zürich und die Flughafenregion bis nach Rapperswil und Zug erstreckt. Damit bleibt Zürich gemessen an den Hotelübernachtungen die stärkste Tourismusregion der Schweiz. Für die Hoteliers besteht

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


BUSIN ESS N E WS : : nach wie vor ein Preisdruck. Zurzeit wird viel in neue Hotels investiert. Viele neue Hotelprojekte werden Realität. So entstehen allein in der Tourismusregion Zürich 2300 neue Hotelzimmer bis ins Jahr 2019. Das führt zu einer immer grösser werdenden Konkurrenzsituation und damit zu einem Preisdruck.

und bietet umfassende Servicepakete für transparente Eventlösungen von A bis Z. Hinter dem innovativen Konzept, das in Deutschland bereits funktioniert, steht der langjährige Branchenprofi Oliver Stoldt. «Wir offerieren ein hierzulande einzigartiges digitales One-stop-shopping im MICE-Bereich und übernehmen auf Wunsch sogar die Gesamt­ verantwortung für Konferenz- und Tagungsorganisationen», erklärt Firmengründer Oliver Stoldt. Der ehemalige Hotelier ist seit Jahren im MICE-Markt aktiv und hat verschiedene erfolgreiche Start-Ups gegründet. Stoldts Geschäftspartner und Miteigentümer der neuen Agentur sind Uwe Tännler, selbständiger Marketingprofi und Präsident des Verbands Swiss Marketing sowie die ausgewiesene Event- und MICEExpertin Janin Heukamp.

UNTERNEHMER-PROGNOSEN: AUFWÄRTSTREND UND OPTIMISMUS

© Steueramt Stadt Winterthur

In vieler Hinsicht kann die Standortförderung Region Winterthur Rekordwerte verzeichnen. Der Optimismus bei den Betrieben ist zurück und hat den Wert des Jahres 2014 sogar leicht überstiegen. War er im 2015 aufgrund der Verunsicherung durch die Aufhebung des EuroMindestkurses massiv eingebrochen, so haben sich die Unternehmen vom Franken-Schock nun offenbar vollständig erholt. 45,3 Prozent erwarten einen höheren Umsatz als im Vorjahr (39 %). 32,6 Prozent planen Investitionen (Vorjahr 27 %), und 19,8 Prozent eine Personal-

Rege Neugründertätigkeit in Winterthur

LEND: BUSINESS IN DER REFINANZIERUNG VON BANKKREDITEN Das Schweizer Fintech-Start-up zieht positive Bilanz. «Zufriedene Kreditnehmer. Und Kreditgeber, die eine durchschnittliche Rendite nach Gebühren von 5.77 Prozent erzielen. Unser Peer-to-Peer-Ansatz fernab der Grossbanken funktioniert», sagt LEND-Partner und Mitgründer Andy Siemers. Die Schweizer Crowdlending-Plattform wurde 2015 von einem Team aus erfahrenen Bankern gegründet. Ziel war es, Menschen zu helfen, ihre finanziellen Bedürfnisse zu erfüllen, online und zu attraktiven Konditionen. Dabei verfolgt LEND einen Peer-to-PeerAnsatz: Die Plattform bringt Kreditnehmer und Kreditgeber zusammen. LEND prüft die Kreditnehmer, berechnet die Konditionen für den Kredit und sorgt für eine seriöse Abwicklung. Die Parteien können dabei anonym bleiben. LEND fokussiert sich auf die Refinanzierungen bestehender Bankkredite. Dank vereinfachter Online-Prozesse sind Kredite bei LEND nämlich weit-aus günstiger als bei einer Bank. Im laufenden Jahr stehen die Zeichen auf Wachstum. Die Kundenanzahl soll mindestens verdoppelt werden.

Aufstockung in den kommenden Monaten (Vorjahr 18 %). Die Stadt Winterthur hat zudem im Jahr 2016 eine Rekordzahl an Firmengründungen registriert, nämlich 578. Soviel Unternehmergeist und der zurück gekehrte Optimismus versprechen der Region Winterthur eine prosperierende Zukunft.

ERSTE VOLLSERVICE-AGENTUR IM SCHWEIZER MICE-MARKT Die Organisation von Events erfordert eine Verknüpfung diverser Leistungen und Prozesse, was etliche Firmen vor massive Herausforderungen stellt. Als erste Schweizer Vollservice-Agentur im MICE-Markt stösst die neu gegründete MICE Service (Schweiz) AG in diese Nische

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

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: : BUSIN ESS -TALK

DIFFERENZIERUNG DURCH FOKUSSIERUNG

Partner Real Estate

DER IMMOBILIENDIENSTLEISTER PARTNER REAL ESTATE VERFOLGT EINE KLARE STRATEGIE – UND HAT DAMIT ERFOLG: «FOKUSSIERUNG ANSTATT GENERALISIEREN». MIT KONSEQUENTER KONZENTRATION BEI DER VERMIETUNG VON BÜROFLÄCHEN AUF DIE KREISE 1,2 UND 8 IN ZÜRICH. KLINGT EINLEUCHTEND, ABER WAS GENAU STECKT DAHINTER? INTERVIEW MIT URS KÜNG & ABI PRANJES, INHABER Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Küng, die Gründung von Partner Real Estate ist schon fast acht Jahre her … Urs Küng: Ja, die Zeit vergeht rasend schnell. Und wir sind sehr zufrieden. Unsere langjährige Vergangenheit im selben Business hilft uns natürlich bei der täglichen Arbeit. Mein Partner Abi Pranjes und ich blicken auf über 22 Jahre gemeinsame Branchenerfahrung zurück. Das spüren natürlich auch unsere Kunden. Erfahrung schenkt Vertrauen – und das ganze Geschäft basiert primär auf Vertrauen. Was zählt, ist echte Kompetenz. Nicht auf dem Papier, sondern gelebte Kompetenz im dynamischen Alltag. Seit knapp zwei Jahren sind Sie Teil von Knight Frank LLP, einem führenden Beratungsunternehmen im Immobilienbereich mit weltweit über 12’000 Mitarbeitenden … Abi Pranjes: Genau. Diese Partnerschaft verschafft uns Zugang zu einem riesigen, globalen Netzwerk. Knight Frank verfügt über insgesamt 370 Büros auf allen fünf Kontinenten – spezialisiert auf die Vermarktung von Gewerbe- und Wohnimmobilien. Das Netzwerk bietet uns einen enormen Mehrwert. Und darüber hinaus strahlt der Verbund eine starke Kompetenz und Verlässlichkeit aus. Und worin liegt der Vorteil für den Kunden? Abi Pranjes: Suchen ausländische Kunden mit einem dort ansässigen Knight-Frank-Büro nach einem neuen Geschäftsstandort in Zürich, sind wir der richtige Ansprechpartner. Wir erklären Ihnen den Markt,

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können aktuelle Chancen und Risiken erläutern und suchen die passende Immobilie zum Kauf oder zur Miete. Aber auch in umgekehrter Richtung funktioniert das Netzwerk. Urs Küng: Beispielsweise suchten wir für ein global tätiges Unternehmen ein Bürogebäude für 1 000 Mitarbeitende in Zürich. Mit dem Kauf der Liegenschaft «Neue Börse» in Zürich war der Kunde äusserst zufrieden und beauftragte uns sogleich mit der Suche weiterer Standorte im Ausland. Unser Netzwerk Knight Frank übernahm unsere Arbeitsweise: Unkompliziert und schnell konnten wir so in Toronto eine Immobilie mit 3000m2 Nutzfläche finden, die dem Kunden perfekt entsprach. Worauf basiert Ihr Erfolg? Schliesslich sieht die Marktsituation in Zürich nicht gerade rosig aus, wenn es um die Bürovermietung geht … Urs Küng: Wir differenzieren uns über unsere klare Fokussierung. Beispielsweise beschränken wir uns bei der Vermietung vorn Büro­ flächen ganz bewusst auf die Kreise 1,2, und 8. Zudem «kocht» bei unserem kleinen Team der Chef selbst. Wir zwei kümmern uns um jedes einzelne Mandat selbst und garantieren so einerseits eine stets erstklassige Bearbeitung und sichern andererseits die Stellvertretung. Zudem konnten wir durch die Fokussierung bei der Vermietung auf das Stadtzentrum eine grosse Kompetenz aufbauen. Wir haben ein starkes Team, das sich gegenseitig vertraut – dies ist die Basis für unseren Erfolg.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


BUSIN ESS -TALK : :

Welche Rolle spielt der direkte Dialog mit dem Kunden? Eine ganz wesentliche. Und wir legen grossen Wert darauf, offen mit dem Kunden zu kommunizieren. Auch wenn dies manchmal bedeuten kann, einen Auftrag abzulehnen oder nicht zu erhalten. Durch die schlanke Struktur können wir uns keine «Leerfahrten» erlauben. Jeder

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Auftrag beinhaltet Höhen und Tiefen – darum ist eine offene und direkte Kommunikation unerlässlich. So gelingen aussergewöhnliche Erfolge, die wir gerne mit dem Kunden teilen. : : WWW.PARTNERREALESTATE.CH : :

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: : BUSIN ESS N E WS AUS MARCEL ERNST&PARTNER AG WIRD ERNST, VON PETERSDORFF + PARTNER AG Das auf Büroarchitektur spezialisierte Unternehmen Marcel Ernst &  Partner AG aus Zürich tritt neu als Ernst, von Petersdorff + Partner AG auf. Sandra von Petersdorff-Pinazza war während mehr als 15 Jahren als Creative Director bei Marcel Ernst&Partner AG tätig und ist neu gleichberechtigte Partnerin. Eine intensivere Zusammenarbeit bei klarer Kompetenzteilung ermöglicht es, Synergien noch besser zu nutzen und Projekte ganzheitlich aus einer Hand zu betreuen. Sandra von Petersdorff-Pinazza ist zuständig für den Kompetenzbereich Entwurf / Konzept und leitet das Kreativ-Team. Die Projektleitung, Ausführung und Bauleitung wird auch in Zukunft durch Marcel Ernst ausgeführt.

des Gartencenter Hoffmann ist jedes Jahr eine der meistbewunderten Attraktionen der Messe, jährlich gewinnt das Familienunternehmen die Gold -, Silber oder Bronzemedaille in der entsprechenden Kategorie. So auch dieses Jahr: Der Hauptstand gewann den begehrten Gold­award in der Kategorie 40 – 200 m2 und der Stand «Floralgestaltung» gewann ebenfalls Gold! Das Gartencenter Hoffmann in Unterengstringen besteht seit über 111 Jahren und wird in der vierten Generation geführt. Junge Ideen und trendige Produkte bestimmen heute das Bild des Traditionsunternehmens. Die Produktebereiche «Blumenhaus», «Gartencenter» und «Gartenbau» bilden die Eckpfeiler des Unternehmens. Das Gartencenter beschäftigt rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist somit eines der bedeutendsten und grössten Unternehmen seiner Branche im Grossraum Zürich.

NEUER FITNESSTREND EROBERT ZÜRICH: INDOOR CYCLING STUDIO Das Schweizer Fintech-Start-up zieht positive Bilanz. «Zufriedene Kreditnehmer. Und Kreditgeber, die eine durchschnittliche Rendite nach Gebühren von 5.77 Prozent erzielen. Unser Peer-to-Peer-Ansatz fernab der Grossbanken funktioniert», sagt LEND-Partner und Mitgründer Andy Siemers. Die Schweizer Crowdlending-Plattform wurde 2015 von einem Team aus erfahrenen Bankern gegründet. Ziel war es, Menschen zu helfen, ihre finanziellen Bedürfnisse zu erfüllen, online und zu attraktiven Konditionen. Dabei verfolgt LEND einen Peer-toPeer-Ansatz: Die Plattform bringt Kreditnehmer und Kreditgeber zusammen. LEND prüft die Kreditnehmer, berechnet die Konditionen für den Kredit und sorgt für eine seriöse Abwicklung. Die Parteien können dabei anonym bleiben. LEND fokussiert sich auf die Refinanzierungen bestehender Bankkredite. Dank vereinfachter Online-Prozesse sind Kredite bei LEND nämlich weit-aus günstiger als bei einer Bank. Im laufenden Jahr stehen die Zeichen auf Wachstum. Die Kundenanzahl soll mindestens verdoppelt werden.

GARTENCENTER HOFFMANN AN DER GIARDINA 2017: 2 x GOLDWARD Auch dieses Jahr zeigte der Dauergast auf dem Siegerpodest der GIARDINA wieder eine aussergewöhnliche Präsentation. Der Stand

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


Die Residenz Segeten, eine von 7 Tertianum Residenzen rund um den Zürichsee.

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BUSIN ESS N E WS : : PKZ MEN FLAGSHIP-STORE IN ZÜRICH WIEDERERÖFFNET PKZ, das führende unabhängige Modehaus der Schweiz, steht für langjähriges Know-how gepaart mit Innovationsgeist und ausgeprägter Mode-kompetenz. Die laufende Investition und stetige Erneuerung der Filialen ist ebenfalls fester Bestandteil der Firmen­ philosophie. So präsentiert sich seit einiger Zeit der PKZ MEN FlagshipStore an der Bahnhofstrasse 46 in Zürich in der neusten Ladenbau-Generation mit ihrer geradlinigen, geschmackvollen und modernen Innen­a rchitektur. Die grosszügige Verkaufsfläche, eine übersichtliche Warenpräsentation und klare Aufteilungen, kombiniert mit hochwertigen Textilien, edlen Möbeln und Holzböden vermitteln ein Wohlfühl-Ambiente der Extraklasse. Auf fünf Etagen und insgesamt 950 Quadratmetern Fläche wird die neuste Mode von Topmarken wie Ted Baker, Drykorn, ZZegna oder Tommy Hifiger, Woolrich, Windsor, Hugo Boss, Eton, Paul Kehl – und neuen Brands wie Tiger of Sweden, Aeronautica Militare, Hamaki-Ho oder La Martina – perfekt in Szene gesetzt.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

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Am 12. April war es so weit, dann eröffnete das Portofino am Hafen Thalwil in neuem Glanz. Im Gartenrestaurant Mönchhof wurde bereits am 25. März das erste Bier ausgeschenkt. Damit erweiterten Michel Péclard und sein Geschäftspartner Florian Weber ihre Restaurant-Gruppe um zwei weitere Lokale direkt am Zürichsee. Unter der Glaskuppel des Portofino sollen grosse Feste oder ganz einfach ein stimmiger Feierabend in schönstem Ambiente zele­ briert werden. Fürs kulinarische Wohl sorgt Spitzenkoch Andrew Clayton – der 45-jährige Schweiz-Amerikaner verwöhnt die Gäste mit italienischer Küche.


: : BUSIN ESS -TALK

FÜR EIN LEBEN OHNE EINSCHRÄNKUNGEN

SONOVA

SONOVA MIT HAUPTSITZ IN STÄFA IST DER FÜHRENDE ANBIETER VON INNOVATIVEN LÖSUNGEN RUND UM DAS THEMA HÖREN. DIE GRUPPE IST IM MARKT DURCH IHRE KERNMARKEN PHONAK, UNITRON, HANSATON, ADVANCED BIONICS UND AUDIONOVA VERTRETEN. SONOVA BIETET IHREN KUNDEN EINES DER UMFASSENDSTEN PRODUKTPORTFOLIOS IN DER INDUSTRIE – VON HÖRGERÄTEN ZU COCHLEA-IMPLANTATEN BIS HIN ZU DRAHTLOSEN KOMMUNIKATIONSLÖSUNGEN. ÜBER ALLE GESCHÄFTSFELDER HINWEG, SOWIE DURCH UNTERSTÜTZUNG DER HEAR THE WORLD FOUNDATION, VERFOLGT SONOVA DIE VISION, EINE WELT ZU SCHAFFEN, IN DER JEDER MENSCH DIE FREUDE DES HÖRENS UND DAMIT EIN LEBEN OHNE EINSCHRÄNKUNGEN GENIESSEN KANN. INTERVIEW MIT LUKAS BRAUNSCHWEILER, CEO Von Robert Jakob und Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Braunschweiler, im letzten Jahr stieg der Hörgeräteumsatz um 6,6 Prozent, gemessen in lokalen Währungen. Bei den Implantaten ging es aber um 2,4 Prozent rückwärts, obwohl man sich doch da die grössten Wachstumsraten verspricht. Was muss sich ändern? Lukas Braunschweiler: Wir haben eine Reihe von innovativen Hör­ lösungen eingeführt, welche von unseren Kunden hervorragend auf­ genommen worden sind. So zum Beispiel Audéo B-R – das wiederaufladbare Hörgerät von Phonak mit der kürzesten Ladezeit und der längsten Laufzeit, das jemals gebaut wurde – oder Naída Link, das weltweit erste Hörgerät, welches speziell für den Einsatz mit einem Cochlea-Implantat-System entwickelt wurde. Unsere attraktive Produktpipeline bildet ein starkes Fundament für den weiteren Erfolg.

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Ausserdem werden wir im Bereich Retail zunehmend Synergien nutzen, die sich aus der Übernahme von AudioNova ergeben. Mit der Übernahme des holländischen Hörgeräte-Retailunternehmens AudioNova geht Sonova konsequent den Weg der vertikalen Integration weiter. Welche betriebswirtschaftliche Kennzahl ist für Sie bei einem solchen Zukauf der grösste Treiber? Nach dieser Akquisition wird jedes siebte Hörgerät, das wir produzieren, über unsere Ladentische gehen. Das wird an die 40 Prozent des Umsatzes beisteuern und sichert uns Profitabilität und die Marge in diesem Vertriebskanal. Die Nähe zu den Endkunden ist für uns sehr wichtig, wir wollen ihnen durch professionellen Service und individuell abgestimmte Hörlösungen einen echten Mehrwert bieten.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


BUSIN ESS -TALK : : Geht man davon aus, dass nur ein Sechstel aller Schwerhörigen Hilfe in Anspruch nimmt, bietet der weltweite Markt für Hörlösungen ja genug Potential. Neben Sonova teilen sich noch William Demant und Siemens (Sivantos) die Marktführerschaft. Wie differenzieren Sie sich von diesen beiden Grosskonkurrenten im Detail? Wir haben bereits erfolgreich eine Reihe wichtiger Schritte bei der Umsetzung hin zu unserem voll integrierten Geschäftsmodell unternommen, das so einmalig in der Branche ist. Neben unserer klaren Retail­ ausrichtung verfügen wir über eine attraktive Produktpipeline mit einem der umfassendsten Portfolios in der Industrie – von Hörgeräten zu Cochlea-Implantaten bis hin zu drahtlosen Kommunikations­ lösungen. Um den speziellen Bedürfnissen unserer Kunden noch besser gerecht zu werden, entwickeln wir unsere Technologien ständig weiter. Unsere hohe Innovationskraft zeigt sich an der Tatsache, dass Produkte, die weniger als zwei Jahre alt sind, bei uns rund zwei Drittel der aktuellen Hörgeräteverkäufe ausmachen. Technologisch ist die Hörgerätebranche extrem innovativ. Gibt es auch Neuigkeiten oder neue Ideen, was die Dienstleistungen anbetrifft? In Zukunft werden immer mehr Dienstleistungen über digitale Kanäle angeboten. So können bald Folgetermine bei der Anpassung über das Internet vereinbart werden. Für die Kunden bedeutet dies einen grossen Fortschritt, denn sie müssen so nicht jedes Mal in das Fachgeschäft kommen. Wir haben Online-Hörtests entwickelt, die es Kunden erlauben, ihr Gehör zuhause in einem privaten Rahmen zu prüfen. In Grossbritannien werden diese E-Solutions bereits erfolgreich eingesetzt und tragen neben unserem Shop-in-Shop-Konzept in 500 Filialen der Drogeriekette Boots mit dazu bei, das Problembewusstsein der Bevölkerung zum Thema Hörverlust zu erhöhen. Neue Kunden wie die sogenannten «Silver Surfers» (ältere Internet-Nutzer ab einem Lebensalter von circa 50 Jahren) werden auch vermehrt über digitale Kanäle angesprochen. Sie können dann zu Hause einen einfachen Hörtest machen, sich über Produkte informieren und einen Termin beim Hörakustiker vereinbaren. Bei dieser Art der Kommunikation wird auch der Bereich Social Media immer wichtiger. Junge Menschen tragen ja heutzutage vermehrt Hörschäden davon. Wie sieht da die Stossrichtung aus? Wir versuchen möglichst vielen jungen Leuten bewusst zu machen, dass sie auf ihr Gehör Acht geben müssen. Neben dieser Aufklärungsund Präventionsarbeit, die auch über unsere Stiftung Hear the World Foundation erfolgt, möchten wir soweit kommen, dass Hörgeräte wie Brillen eher als trendiges Lifestyle-Accessoire wahrgenommen werden. Jugendliche tragen ja auch ganz selbstverständlich Kopfhörer oder kleine, im Ohr sitzende Geräte, die zum Beispiel den Puls messen. Wie stark ist in der Hörgerätebranche die Markentreue verankert? Die meisten Hörgeräteträger sind im Augenblick noch mehr mit ihrem Akustiker als mit dem Hörgerätehersteller verbunden. Das ändert sich aber zunehmend, weil digitale Medien es uns erlauben, direkt mit den Endkunden in Kontakt zu treten. Diese Ansprache wollen wir weiter ausbauen und intensivieren, um so auch das Bewusstsein für das Thema Hören und Hörverlust zu steigern. Sehr wichtig ist aber auch unsere gute Beziehung zu den Hörakustikern. Mit innovativen Hör­ lösungen überzeugen wir sie davon, ihren Kunden unsere Produkte zu empfehlen. : : WWW.SONOVA.COM : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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: : BUSIN ESS -TALK

«BESTELLEN UND AM GLEICHEN TAG LIEFERN KÖNNEN WIR BALD ANBIETEN»

DPD Schweiz AG – DPD Group

DPD SCHWEIZ AG IST DER GRÖSSTE PRIVATE EXPRESS- UND PAKETDIENSTLEISTER IN DER SCHWEIZ UND STELLT MIT 900 MITARBEITENDEN UND FAHRERN JÄHRLICH ÜBER 16 MILLIONEN PAKETE AN UNTERNEHMEN UND PRIVATPERSONEN ZU. NEBST DEM HAUPTSITZ IN BUCHS ZH, IST DAS UNTERNEHMEN AN ELF WEITEREN STANDORTEN IN DER SCHWEIZ UND IM GRENZNAHEN AUSLAND VERTRETEN. DPD SCHWEIZ GEHÖRT ZU DPDGROUP. INTERVIEW MIT TILMANN SCHULTZE, CEO Von Urs Huebscher

Geschäftsführer: Herr Schultze, heute bestellt, am gleichen Tag geliefert – sieht so die Zukunft des Paketversands aus? Tilmann Schultze: Geschwindigkeit ist nicht das oberste Bedürfnis der Schweizer. Viel mehr wünschen sie sich eine flexible, frei wählbare Zustellung, die ihren Lebensgewohnheiten entgegenkommt. Bei DPD wählt man deshalb verschiedene Optionen schon vor der ersten Zustellung, das Paket folgt dann dem Empfänger und wird dort

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ausgeliefert, wo es in seinen Tagesablauf passt. Schnell sind wir schon heute: 98,6 % unserer Pakete erreichen ihr Ziel bereits am nächsten Tag. Ist die Zustellung am gleichen Tag logistisch gesehen überhaupt realisierbar? Ja, wir testen auch Auslieferungen innerhalb eines Tages und werden den Service bald anbieten können. Es braucht effiziente Prozesse, eine entsprechende Infrastruktur und viel Knowhow, um eine Zustellung

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


BUSIN ESS -TALK : : am gleichen Tag zu gewährleisten. Wir lernen auch durch Erfahrungsaustauch mit unseren Kollegen von anderen Business-Units. Wie hat das Online-Shopping den Paketversand verändert? Bei B2B-Lieferungen entscheidet der Versender wie das Paket verschickt wird; bei B2C-Lieferungen, also bei Online-Shopping, entscheidet der Empfänger über die Zustellung. Das heisst für uns, dass die letzte Meile den unterschiedlichen Bedürfnissen angepasst werden muss. Wir bieten diese Flexibilität dank unserem einzigartigen Hybrid-Netzwerk an. Vor bald zehn Jahren wurde diese Art der Zustellung von DPDgroup eingeführt und ist mittlerweile in ganz Europa erfolgreich. Die Schweizer Post will Pakete in Zusammenarbeit mit Volvo zur Wunschzeit und zum Wunschort liefern – selbst wenn es der Kofferraum eines Autos ist. Hegen Sie auch solche Pläne? Wir liefern bereits heute Pakete zum gewünschten Ort und / oder Datum. Dank unserer innovativen Lösung «Predict», wissen unsere Empfänger vor der Zustellung auf die Stunde genau, wann und wo ihr Paket geliefert wird. Falls es nicht passt, können bis zu fünf verschiedene Optionen gewählt werden, um eine erfolgreiche Erstzustellung sicherzustellen. Somit ist das Paket schneller beim Empfänger, die Umwelt dankt es, wenn wir unnötige Fahrten vermeiden und auch Nicht-Volvo-Fahrer erhalten ihr Paket genau dort, wo sie es wünschen.

Wo möchte DPD Schweiz in zwei Jahren sein? Wir wollen vermehrt Schweizer KMUs gewinnen, welche Zugang zum Europäischen Markt brauchen. Dafür haben wir kürzlich ein neues Unternehmen gegründet: Mit TDeLogistics kann die ganze Logistikkette von Import und Export auch für kleine Unternehmen sehr effizient abgewickelt werden. Wir können so unser hervorragendes Strassen­ netz in Europa bestens mit der Schweiz verbinden und es optimal nutzen. Sie sind Partner des Instituts für Jungunternehmen (IFJ). Weshalb? Bei der Zusammenarbeit mit IFJ haben wir zwei Ziele: Einerseits Jung­ unternehmen als kompetenter Logistikpartner zur Seite zu stehen; andererseits dient uns das Engagement dazu, uns für neue Ideen zu inspirieren, innovative Technologien kennenzulernen und daraus neue Geschäftsopportunitäten zu schaffen.

Welche weiteren Trends sind im Schweizer Paketversand zu beobachten? Schweizer bevorzugen eine präzise, selbstbestimmbare Zustellung, auch an Randzeiten und Wochenenden. Wir prüfen fortlaufend neue, innovative Zustellungen und bauen unsere Lieferoptionen entsprechend aus. In grösseren Städten bieten wir bereits Abend- und Wochenend-Zustellungen an und arbeiten an noch mehr Präzision, was die Zeitgenauigkeit betrifft.

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: : BUSIN ESS N E WS BAUGESUCH FÜR DEN PARK INNOVAARE EINGEREICHT

KURIERDIENST ZÜRICH / SCHWEIZ / EUROPA MASSENVERSAND

DIREKTVERSAND

EXPRESSVERSAND

INTERNER VERSAND

www.parceldelivery.ch

MUSICAL WICKED KOMMT ERSTMALS IN DIE SCHWEIZ

Im aargauischen Villigen, in unmittelbarer Nähe des Paul Scherrer Instituts PSI entstehen bis 2020 mehr als 35’000 m2 hochmoderne und zugleich hochflexible Flächen für Labore, Reinräume, Werkstätten und Büros. Das Projekt wird realisiert von ERNE AG Holzbau als Totalunternehmer und umfasst ein Investitionsvolumen von 165 Mio. Franken. Für Entwurf und Planung zeichnet das Zürcher Büro Hornberger Architekten verantwortlich. Die Baubewilligung wird Ende September erwartet, die Arbeiten sollen im Oktober 2017 starten. Die Bauten sind das Kernstück der Standortentwicklung des PARK INNOVAARE. Der aargauische Innovationspark ist Teil des neu geschaffenen schweizerischen Innovationsparks «Switzerland Innovation» mit fünf Standorten in der Schweiz. Dieser soll private Forschungsgelder aus dem Ausland anziehen. Rund 70 Prozent der Flächen sind bereits heute reserviert. Die künftigen Mieter sind Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Materialwissenschaften, Energie und Beschleunigertechnologie sowie das Paul Scherrer Institut. Das Bauprojekt geniesst eine grosse Zustimmung in der Region und wird vom Kanton Aargau und der Gemeinde Villigen unterstützt. Die innovAARE AG als Träger- und Betreibergesellschaft des Switzerland Innovation PARK INNOVAARE ist mit derzeit 35 Aktionären, darunter vor allem KMU und Grossunternehmen aus dem Kanton Aargau, breit abgestützt. Die Vermarktungsstrategie sieht vor, Unternehmen unterschiedlicher Ausrichtung und unterschiedlicher Reife anzusiedeln, sofern sie einen Bezug zu den Technologien und Forschungsschwerpunkten des Paul Scherrer Instituts PSI aufweisen. Um ein differenziertes Innovationsumfeld zu schaffen und den Austausch zwischen den Firmen untereinander sowie den Firmen und dem Paul Scherrer Institut zu fördern, wird eine Mischung aus Spin-offs, Start-ups, etablierten Unternehmen aus dem In- und Ausland und Joint-Ventures aus schweizerischen und internationalen Firmen angestrebt.

Das am Broadway und West End aufgeführte Musical WICKED gehört zu den weltweit populärsten und erfolgreichsten Bühnen­ produktionen aller Zeiten. WICKED zog bereits über 50 Millionen Zuschauer in 15 Ländern in ihren Bann und wurde mit über 100 internationalen Preise ausgezeichnet. Vom 15. November bis 31. Dezember 2017 kommt die englischsprachige Originalversion ins Theater 11 Zürich. Basie­rend auf der erfolgreichen Erzählung von Gregory Maguire, in welcher den von L. Frank Baum erdachten Geschichten und Cha­rakteren aus «Der Zauberer von Oz» auf fantasievollste Weise neues Leben eingehaucht wird, erzählt WICKED die bisher verborgene Geschichte einer ungewöhnlichen aber unerschütterlichen Freundschaft zweier Mädchen, die sich erstmals als Schülerinnen der Zauberkunst an der Shiz University begegnen.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


Ihre Zukunft steht in ZĂźrich Nord franklinturm.ch

Kontakt: SBB AG Immobilien Development Christian Toso Telefon: +41 79 652 83 00 E-Mail: christian.toso@sbb.ch


: : BUSIN ESS -TALK

«ICH GLAUBE AN ELEKTROFAHRZEUGE – DAS IST UNSERE ZUKUNFT.»

Kenny’s Auto-Center AG

KENNY’S AUTO-CENTER MIT ÜBER 200 MITARBEITENDEN IST EINER DER FÜHRENDEN MERCEDES-BENZ HÄNDLER IN DER SCHWEIZ UND SEIT BEGINN DIE NR. 1 BEI SMART. GRÜNDER KENNY EICHENBERGER ÜBER DAS GESCHÄFT MIT DEN AUTOS, SEINEN GROSSEN TRAUM UND ÜBER DEN MARKT DER ZUKUNFT. INTERVIEW MIT KENNY EICHENBERGER, VR-PRÄSIDENT Von Urs Huebscher

Geschäftsführer: Sie sind für Ihren Werbe-Spruch «Kommen Sie auf einen feinen Kaffee vorbei» berühmt. Wie ist diese Idee entstanden? Kenny Eichenberger: Als ich noch in Dällikon gearbeitet habe, kam mich meine Frau jeweils mit den Kindern besuchen. Ich habe sie dann immer gefragt, ob sie gerne einen feinen Kaffee hätte. Diesen Spruch haben wir danach für einen Werbespot verwendet. So wurde er bekannt. Im Kindergarten hatte man meine Tochter gefragt, was denn ihr Vater so mache. Ihre Antwort: Er macht Kaffee. Heute ist das «Käfeli» in jedem unserer Autocenter Teil des Begrüssungsrituals. Sie haben das Unternehmen mittlerweile Ihrem Sohn übergeben – was machen Sie selbst im Alltag? Seit einem halben Jahr ist mein Sohn Marc der Geschäftsführer aller Betriebe. Ich nehme selbst als Verwaltungsrats-Präsident nach wie vor

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an Sitzungen und Ausstellungen teil. Ich bin ausserdem Mitglied in verschiedenen Business-Clubs in der Region. Sie haben 2016 Ihre Firmen KETO und Kenny's zusammengelegt, ein strategischer Schritt? KETO und Kenny's ist jetzt ein einziges Unternehmen. Unsere Marke Kenny's wurde so gestärkt und ist seither an sechs Standorten mit den beiden Marken Mercedes-Benz und Smart zu Hause: in Wettingen, Dällikon, Wallisellen, Schönbühl, Kriens und Mettmenstetten. Sie haben im Jahr 1975 mit dem Handel von Autos angefangen, ihr Unternehmen verkauft mittlerweile mehr 3500 Autos pro Jahr. Wie ist es dazu gekommen? Diesen Wunsch hatte ich bereits als 16-Jähriger. Ich war schon immer ein Händler – zuerst mit Velos, dann mit Autos. Ich hatte immer den Traum einer eigenen frei stehenden Garage. Angefangen habe ich mit

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


BUSIN ESS -TALK : : 22 Jahren auf einem Kiesplatz in Buchs ZH. Dort habe ich zuerst mit Occasionen gehandelt und importierte Simca- und Talbot-Neuwagen. Von Anfang an war es mir ein Bedürfnis, meine Kunden rundum zu betreuen. Also mietete ich mich kurz nach dem Firmenstart bei der Garage Folié als Markenvertreter für Simca / Talbot und Peugeot ein und stellte meinen ersten Mitarbeitenden ein. So waren wir schon früh in der Lage, unseren Kunden den vollen Service zu bieten. 1984 konnte ich das Markenspektrum um die Marke Subaru erweitern. Wir hegten und pflegten den jungen Erfolg und hatten uns bereits das nächste Ziel gesetzt: ein Garagen-Neubau in Dällikon (ZH). Im November 1984 war es dann soweit und wir eröffneten unser neues Auto­ center in Dällikon. Sie träumten aber immer von einer Vertretung für die Marke mit dem Stern? Ja, es war immer eine Vision von mir, einmal eine Mercedes-BenzVertretung zu führen. 1986 wurde die Vision Realität: Kenny's AutoCenter in Dällikon wurde autorisierter Partner für den Verkauf und Service von Mercedes-Benz Personenwagen. Sie waren auch einer der ersten Smart-Händler in der Schweiz? Ja! 1996 war ein Meilenstein in unserer Erfolgsgeschichte. Ich wurde gemeinsam mit meinem Geschäftspartner Thomas Baggenstos von Nicolas Hayek und Mercedes-Benz auserwählt, um den damals revolutionären smart in der Schweiz zu vertreten. Alle wollten smart. Doch Hayek wählte uns, weil wir das Business leben. Echte Innovatoren schauen immer wieder über den Tellerrand hinaus und entdecken so neue Chancen. Die Lancierung des völlig neuartigen Kleinwagens smart in der Schweiz war so eine Chance. Nachdem wir ausgewählt wurden, im Grossraum Zürich den smart zu vertreten, haben wir 1998 in Wallisellen das grösste smart Center der Schweiz mit dem bekannten smart Tower eröffnet. 2005 haben wir das smart Center in Zug-Mettmenstetten, 2006 das smart Centers in Luzern-Kriens und 2007 das smart Center in Bern-­ Schönbühl übernommen. So wurden wir zum grössten smart-Händler der Schweiz. In Wettingen haben Sie 2001 eines der modernsten Autohäuser der Schweiz eingeweiht. Erzählen Sie uns was darüber? Der florierende Geschäftsgang und die wachsende Belegschaft liessen es in Dällikon eng werden. Die Lösung: Ein neuer Standort in Wettingen. 2001 wurde er eingeweiht. Der lichtdurchflutete Neubau wurde nach den Richtlinien der Feng-Shui-Lehre erbaut, was Harmonie, Ruhe und Energie in Showroom und Werkstatt bringt. Zudem gibt es Rund um das Auto immer wieder Spannendes zu entwickeln. 2014 haben wir die sauberste Waschstrasse der Schweiz eröffnet mit europaweit einzigartiger Ultraschall-Vorreinigung. Auch Gebrauchtwagen sind heute topfit und erst noch günstig. Kein Wunder, ist die Nachfrage gross. Deshalb haben wir hier vis-à-vis Land erworben und ein eigenes Occasions-Center errichtet. Es stehen laufend 150 bis 200 topgepflegte Gebrauchtwagen im Angebot. Mit dem Autoverkauf allein verdient man heute nicht mehr das grosse Geld. Womit generieren Sie sonst noch Umsatz? Neben dem Autoverkauf generieren wir Umsatz in unserer Werkstatt und Spenglerei. Ist der Kunde mit der Arbeit in der Werkstatt zufrie-

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den, kauft er wieder ein Auto bei uns. Und auch umgekehrt: Ist der Kunde mit der Verkaufsberatung zufrieden, bringt er das Fahrzeug auch zu uns in die Werkstatt. Die Autos sind heutzutage von sehr guter Qualität und es braucht immer weniger Service. Der Verkaufsdruck ist gestiegen. Kenny's Auto-Center ist letztes Jahr 40 geworden. Wenn Sie zurück­­ blicken, würden Sie noch einmal alles gleich machen? Ich würde noch einmal alles genauso machen. Zum Glück habe ich so jung angefangen. Ich hatte mir vorgenommen, das Business innert drei Jahren zum Laufen zu bringen – schlussendlich ging es aber ganze sechs Jahre. Was sagen Sie zum Markt der Zukunft? Hybrid-Autos sind das Thema der Stunde. Die Medien pochen auf dieses Thema, es erweist sich aber nach wie vor als schwierig, den Kunden von Hybrid-Autos zu überzeugen. Ich persönlich glaube aber, dass der Plug-In-Hybrid Zukunft hat. Die Modelle kann man am Abend in die Steckdose einstecken und aufladen. Selbst die grosse E-Klasse oder ein GLE wird so nur noch drei bis vier Liter Benzin brauchen. Das ist eine interessante Entwicklung! Der Plug-In-Hybrid stellt eine Mischform zwischen einem Hybrid- und einem Elektroauto dar und ist optimal, um die noch starken Berührungsängste traditioneller Kunden gegenüber einem rein elektrisch betriebenen Auto zu senken. Man kann 50 Kilometer mit dem Elektromotor fahren – weiter mit Diesel oder Benzin, wenn es nötig ist. Ich glaube, Elektrofahrzeuge werden unsere Zukunft werden. : : WWW.KENNYS.CH : :

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: : BUSIN ESS -TALK

«AUF MEINEM TISCH LANDEN PRO JAHR 300 BIS 400 BUSINESSPLÄNE»

Hookipa AG

ER IST EINER DER BEKANNTESTEN UND ERFOLGREICHSTEN BUSINESS ANGELS IN EUROPA UND SEIT 2003 GENERAL PARTNER BEIM SCHWEIZER VC INVESTOR VI PARTNERS. 1991 GRÜNDETE ER DIE GUTENBERG COMMUNICATION SYSTEMS AG, EINEN IT-DISTRIBUTOR, DEN ER IM JAHR 2000 AN DIE TELINDUS VERKAUFTE. ZU SEINEN ERFOLGREICHSTEN INVESTMENTS GEHÖREN FIRMEN WIE FACEBOOK, MOBILEYE, NETSCAPE UND INTERSHOP. INTERVIEW MIT DANIEL GUTENBERG, BUSINESS ANGEL, INVESTOR Von Helmuth Fuchs und Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Gutenberg, Sie waren einer der Seed-Investoren von Mobileye. Kürzlich wurde das Unternehmen für 15,3 Milliarden Dollar von Intel übernommen. Was hat Sie zu Beginn überzeugt, in diese Firma zu investieren? Daniel Gutenberg: Ich war schon immer einer der nicht gerne Auto gefahren ist. Als ich die Gründer kennenlernen durfte im Jahr 2000, hatte ich soeben meine Firma Gutenberg Communication Systems verkauft. Amnon und Ziv, die beiden Gründer, haben mir erzählt, wie sie die autonom fahrenden Autos mit Software ausrüsten werden. Was mich an den beiden beeindruckte, war, dass sie ein so kompliziertes SoftwareUnterfangen sehr einfach erklären konnten und von Anfang an wussten, dass sie ein Milliarden-Unternehmen starteten. Oft ergeben sich für Startups durch neue Marktentwicklungen unvorhergesehene Perspektiven. Was von den für die Übernahme entscheidenden Produkten von Mobileye war schon bei der Gründung vorhanden, wo haben sich auf dem Weg völlig neue Ideen ergeben? Eigentlich ging erstaunlicherweise alles genau nach Plan, ausser, dass es 13 Jahre länger als geplant gedauert hat, um dort zu sein, wo wir jetzt sind. Keine Umwege oder neuen Produkte, keinerlei Ablenkungen auf diesem Weg wurden von Ziv zugelassen, obwohl es dutzende von verführerischen Möglichkeiten gab. Sie haben eine bemerkenswert hohe Erfolgsrate bei der Investition in so genannte «Einhörner». So waren Sie nebst Mobileye schon bei Facebook früh dabei, Netscape oder auch Intershop. Was sind die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für ein Investment, wann steigen Sie wieder aus? Ich investiere immer in die Personen und versuche einzuschätzen, wie gross die Chance ist, dass der Gründer Erfolg haben wird. Dazu bewerte ich vor allem seine Charaktereigenschaften.

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BUSIN ESS -TALK : :

Israel hat eine sehr aktive und erfolgreiche Gründerszene und zieht zwischenzeitlich mehr Wagniskapital an als ganz Europa. Was kann die Schweiz von Israel lernen, wo können wir mithalten, wo müssen wir zulegen? Wo wir mithalten können ist auf jeden Fall in der Forschung. In der Schweiz wird sehr viel erfunden und patentiert. Auch haben wir mittlerweile genügend Inkubatoren und auch genügend finanzielle Anschubförderung. Wir könnten uns noch in der Kategorie «think big» verbessern und anstatt 50 Millionen-Exits Milliarden-Exits anpeilen. Häufig werden unsere Firmen viel zu früh ins Ausland verkauft. Startups benötigen nebst dem Geld oft auch Unterstützung von erfahrenen Investoren, Marktzugang, Kontakte zu potentiellen Kunden. Wie aktiv bringen Sie sich selbst ein bei Ihren Investments, an wie vielen neuen Projekten beteiligen Sie sich jährlich? Ich beteilige mich jährlich an circa 5 Startups mit Venture Incubator in der Schweiz, oder auch im Ausland. Ich bringe mich sehr aktiv ein bei den Firmen. Dies häufig in der Start-Phase und dann wieder in der Exit-Phase, dazwischen gibt es aber auch häufig Jahre, wo es mich nicht braucht. Der Finanzplatz Schweiz muss sich nach dem Fall des BankkundenGeheimnisses, der Einführung des automatischen Informationsaustausches und dem Druck auf Steueroasen neu erfinden. Das Crypto Valley in Zug und die entstehenden Outsourcing-Zentren

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für Bankenlösungen zeigen Alternativen. Wie würden Sie den Finanzplatz gestalten, damit er auch in Zukunft weltweit führend sein kann? Die Schweiz hat hier eine einmalige Sonderstellung und enorme Chancen mit dem Crypto Valley. Ich würde mir wünschen, dass diese Chancen intensiv von Politik und Wirtschaft unterstützt und wahrgenommen würden. Mit einem Null- oder Minuszinsumfeld wären Investitionen in Start­ ups eine Möglichkeit, sowohl die Wirtschaft zu beleben, als auch interessante Renditen zu erzielen. Was halten Sie von einem staatlichen Startup-Fonds? Ich glaube, man muss aufpassen, dass der Staat nicht zum Konkurrenten der privaten Fonds wird, ansonsten ist natürlich jede Unterstützung willkommen. Schweizer Startups fehlt oft die Wachstumsperspektive. Mit ein Grund ist das fehlende Wachstumskapital, wenn es um Grössen­ ordnungen im zweistelligen Millionenbereich geht. Weshalb sind Investoren nicht aktiver in der Schweiz, was müsste sich ändern, damit mehr grosse Deals in der Schweiz finanziert würden? Unser Land braucht vor allem mehr selbstbewusste CEOs, die solche Firmen auch führen können. : : WWW.GUTENBERG.CH : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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MÖBLIERTE WOHNUNGEN MIT SERVICE UND STIL – WELTWEIT


BUSIN ESS -TALK : :

«DER IMMOBILIENMARKT BLEIBT ATTRAKTIV»

Mobimo AG

MIT EINEM IMMOBILIENPORTFOLIO IM GESAMTWERT VON ÜBER CHF 2.7 MRD. GEHÖRT DIE MOBIMOGRUPPE ZU DEN FÜHRENDEN IMMOBILIENGESELLSCHAFTEN DER SCHWEIZ. DAS PORTFOLIO BESTEHT AUS ANLAGE- UND ENTWICKLUNGSOBJEKTEN AN ERSTKLASSIGEN STANDORTEN IN DER DEUTSCH- UND DER WESTSCHWEIZ. CHRISTOPH CAVIEZEL LEITET DIREKT DIE ABTEILUNGEN CORPORATE CENTER UND EINKAUF UND DEVESTITION. INTERVIEW MIT CHRISTOPH CAVIEZEL, CEO von Patrick Gunti und Urs Huebscher

Geschäftsführer: Herr Caviezel, Mobimo blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Höherer Mieterfolg, markante Steigerung des Erfolgs aus Promotion und Entwicklungsdienstleistungen, eine stabil tiefe Leerstandsquote von 4.8 Prozent – was freut Sie am Erreichten besonders? Christoph Caviezel: Für mich stellt das ausgezeichnete Resultat auch einen erneuten Beweis für die Qualität unseres Geschäftsmodells dar. Wir sind nicht eindimensional ausgerichtet, sondern können in unterschiedlichen Marktsituationen profitieren. Gewinne aus Verkäufen, die wir im aktuellen, von einer hohen Nachfrage geprägten Marktumfeld erzielen, reinvestieren wir zu höheren Renditen in unsere Entwicklungspipeline. Mit den Entwicklungsprojekten alimentieren wir wiederum unser Portfolio, steigern dessen Qualität und sichern stabile Einkünfte. Mit dem Verkauf von Eigentumswohnungen und der Projektentwicklung für Dritte wurde der Erfolg vervielfacht. Was zahlte sich in diesem Bereich aus? Beim Verkauf von Stockwerkeigentum zahlt sich sicher aus, dass wir nur an ausgezeichneten Standorten investieren und das Projekt sehr gut auf das Umfeld, die Lage und die Bedürfnisse der potenziellen Bewohner abstimmen. Im Bereich Entwicklung Dritte ist es die Breite des Angebots, das bis zur Übergabe einer schlüsselfertigen Immobilie geht – je nach Bedürfnissen des Partners. Welches waren die Projekt-Highlights im vergangenen Geschäftsjahr? Im Jahr 2016 fiel der Startschuss für einige für unsere Zukunft wichtige Bauvorhaben. Auf dem Zürcher Labitzke-Areal entstehen 277 Mietwohnungen, auf dem Krienser Mattenhof eine gemischt genutzte Überbauung, in der die Swisscom 400 Mitarbeitende zusammenführen wird, und im Aarauer Aeschbachquartier legten wir den Grundstein für den Bau der 167 Mietwohnungen. Sehr gefreut hat uns auch der Abschluss des Vertrags mit SV Hotel. Das Unternehmen wird im Jahr 2018 im Flon-Quartier das erste Moxy Hotel der Schweiz eröffnen. Wie hoch ist das Gesamtinvestitionsvolumen der Immobilien aus Ihrer Entwicklung? Derzeit planen und realisieren wir Immobilien mit einem Gesamt­ investitionsvolumen von rund 1030 Mio Franken. Davon entfallen

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

850 Mio Franken auf Anlageobjekte für das eigene Portfolio und 180 Mio Franken auf Stockwerkeigentumsobjekte für den Verkauf. Sie profitieren vom aktuellen Tiefstzinsumfeld. Wie würden Sie das aktuelle Marktumfeld darüber hinaus beschreiben? Der Immobilienmarkt bleibt attraktiv. Sicherlich dank der anhaltenden Tiefzinssituation, aber nicht zuletzt auch dank der Attraktivität der Schweiz im internationalen Vergleich. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsraum in städtischen Zentren und in hochwertigen Liegenschaften hoch bleibt. Periphere Lagen haben es schwieriger als auch schon. Wie beurteilen Sie die aktuellen Diskussionen bezüglich der Tragbarkeitsregeln bei der Finanzierung von Wohneigentum? Ich habe dafür Verständnis und bin der Ansicht, dass eine gewisse Flexibilität bei der Beurteilung der individuellen Situation der Interessenten vorhanden sein müsste. Wo setzen Sie im laufenden Jahr die Schwerpunkte? Wir wollen zufriedene Kunden und eine weiterhin tiefe Leerstandsquote. Unsere Bauvorhaben sollen sicher, reibungslos und pünktlich umgesetzt werden. Bei unseren Entwicklungen achten wir stets darauf, am richtigen Ort das richtige Produkt anzubieten. Investitions- und Devestitionschancen nehmen wir, wenn strategisch passend und adäquat, wahr. : : WWW.MOBIMO.CH : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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: : BUSIN ESS N E WS ANDREA PIETSCH NEU BEI AMBASSADOR & OPERA AG Die Ambassador & Opera AG geht Richtung Zukunft. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wurde die 36-jährige als neue Director of Sales & Marketing ins Boot geholt. Ihre fundierten Erfahrungen machen die Zürcherin zur Idealbesetzung für das FischRestaurant Opera sowie die Hotels Opera und Ambassador à L’Opera. Durch ihre Arbeit als Mar­ keting & PR-Manager für Fogal und als Kommuni­ kations- und Event-Manager bei Kurz (Bucherer Gruppe) kennt sie internationale Märkte und ein anspruchsvolles Publikum und seine An­­sprüche.

GO! – DIE ERSTE RICHTIGE TAXI-APP Die erste richtige Taxi-Applikation der Schweiz ist im Einsatz. go! wird von bestehenden, lizenzierten Taxiunternehmen als Smartphone-Anwendung für ihre Fahrgäste eingesetzt. Mit dieser neuen App bieten hiesige Unternehmen Taxi-Fahrdienste zum fairen Fixpreis an. Die App wird lanciert von yourmile AG, einem Dienstleistungsunternehmen im Mobilitätsbereich. Die in Kloten ZH domizilierte Firma ist für die System- und Produktlösungen ver­antwortlich. Als Lancierungspartner der App go! stehen die Schwei­ zer Unternehmen 7x7 Fahr­dienste in Zürich, TaxisFribourg und die Badener Taxi am Start. Ziel ist, bis Ende 2017 in jedem Kanton vertreten zu sein. Die Schweizerischen Bundesbahnen bereiten im Rahmen ihres SBB-Reiseplaner-Dienstes die Anbindung der go!-App noch diesen Frühling vor.

MASERATI CITY ÖFFNET SEINE TORE Seit Anfang des Jahres betreibt der neuste Maserati Handelsbetrieb der zur AMAG Gruppe gehörenden Auto 1 AG ihr operatives Geschäft. Maserati City liegt mit seiner aussergewöhnlichen Lage am Utoquai 47 im Herzen von Zürich. Der Showroom, welcher nach dem CI der italienischen Luxusmarke eingerichtet wurde, versprüht «Italianità» am Ufer des Zürichsees. Mit seinen 360m2 ist er die Interpretation des MaseratiLifestyles und zeigt die Verschmelzung von Luxus, Sportlichkeit und italienischem Design. Nebst der Ausstellung der aktuellen Maserati-Modelle bietet Maserati City auch sämtliche Reparatur- und Service­dienst­ leistungen an. Integriert im Show­­room ist auch ein Maserati-Store mit Produkten der Maserati-Collection. Diese umfasst nebst Auto­zubehör beispielsweise Schu­he, Uhren, Accessoires und Damen- und Herrenbekleidung. Geschäftsstellenleiter Anto Kaurinovic kümmert sich mit dem Maserati-Team vor Ort um das Wohl und sämtliche Bedürfnisse der Kundschaft.

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BUSIN ESS T R AVEL : :

SCHWEIZER GEBEN FÜR GESCHÄFTSREISEN WENIGER AUS

Airplus

WÄHREND FÜR FLÜGE, BAHNTICKETS UND MIETWAGEN 2016 WENIGER BEZAHLT WURDE ALS IM VORJAHR, STIEGEN DIE AUSGABEN FÜR ÜBERNACHTUNGEN LEICHT AN. ERSTMALS LAG DER ANTEIL DER SCHWEIZER FRAUEN, DIE AUF GESCHÄFTSREISE GEHEN, BEI ÜBER 20 PROZENT.

I

m vergangenen Jahr wickelte AirPlus International, ein führender globaler Anbieter von Bezahl- und Abrechnungslösungen für Geschäftsreisen, in der Schweiz die Bezahlung von rund einer Million Flug-, Bahnreise-, Mietwagen- und Hotelbuchungen ab. Im Rahmen dieser Buchungen legten die Schweizer Geschäftsreisenden gemeinsam mit AirPlus mehr als 3,212 Mia. Kilometer zurück.

BILLIG -AIRLINES AUF DEM VORMARSCH Auch 2016 haben die Schweizer Geschäftsreisenden beim Transport verstärkt aufs Budget geachtet – dies, nachdem die Kosten bereits 2015 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres lagen. Pro Flugticket wurde im vergangenen Jahr im Schnitt CHF 852 bezahlt (-6 Prozent), ein Bahnticket kostete CHF 148 (-0,7 Prozent) und für eine Mietwagen­ buchung wurde durchschnittlich CHF 222 (-6,9 Prozent) ausgegeben. Einzig für Übernachtungen wurde mit CHF 463 pro Buchung mehr bezahlt als im Vorjahr (+3,3 Prozent). Laut AirPlus International Schweiz sind die allgemein günstigeren Flugtarife sowie die Wahl der

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Reiseklasse Gründe für die tieferen Transportausgaben. Gerade für Flüge auf Europa-Strecken, welche 2016 knapp drei Viertel des Flug­ volumens der AirPlus-Kunden ausmachten, wurden günstigere Reiseklassen gewählt als letztes Jahr. So buchten auf den Europa-Flügen 96,7 Prozent der Business Traveller ein Ticket in der Economy Class und 3,0 Prozent reisten in der Business Class. Hinzu kommt, dass die Low Cost Carrier auch im Geschäftsreisesegment kontinuierlich an Bedeutung zunehmen. Tendenz weiter steigend.

TOP-ZIELE LONDON UND NEW YORK Bei den meist bereisten Geschäftsdestinationen gab es 2016 keine Überraschung – die Reiseziele unterscheiden sich nicht von jenen aus 2015. Im Europa-Flugverkehr lag weiterhin London an erster Stelle, gefolgt von Düsseldorf, Wien und Berlin. Im Interkontinentalverkehr stand nach wie vor New York an der Spitze vor Schanghai, Moskau und Singapur. : : WWW.AIRPLUS.COM : :

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: : COVER - STO RY Schweizerische Treuhandgesellschaft AG

MIT 111 JAHREN STÄRKER DENN JE DIE SCHWEIZERISCHE TREUHANDGESELLSCHAFT AG (STG) IST DAS ÄLTESTE UNABHÄNGIGE UND PARTNERSCHAFTLICH GEFÜHRTE TREUHANDUNTERNEHMEN DER SCHWEIZ. ÜBER DIE 111-JÄHRIGE FIRMENGESCHICHTE HAT DIE STG DIE TRADITIONELLEN WERTE WIE LANGFRISTIGES UND AUF DEN KUNDEN ZUGESCHNITTENES ENGAGEMENT BEWAHRT. DIESE GRUNDWERTE SIND GEPAART MIT MODERNEM TREUHAND-KNOWHOW, WELCHES DIE KLIENTEN IN DEN STG-NIEDERLASSUNGEN IN BASEL, ZÜRICH UND BERN ERWARTEN DÜRFEN.

Thomas Brunner und Jürg Gass, STG Zürich

KMU, Unternehmer, Familien oder Privatpersonen können auf die multidisziplinären STG-Dienstleistungen aus den drei Bereichen Recht & Steuern, Finanzbuchhaltung & Wirtschaftsprüfung sowie Gestion & Spezialmandate zählen. Die STG erarbeitet auf die Klienten persönlich zugeschnittene Gesamtlösungen aus einer Hand. Mit umfassenden Analysen und professioneller sowie weitsichtiger Beratung legt die STG dabei das Fundament für Entscheidungen, welche auch in der nächsten Generation Bestand haben. 1906 als erste Gesellschaft der Branche in Basel durch den Schweizerischen Bankverein gegründet, hat die STG naturgemäss eine abwechslungsreiche Geschichte und eine auch durch zahlreiche globale Entwicklungen geprägte Zeit durchlaufen. Ein neues Kapi-

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tel wurde 2009 aufgeschlagen, als eine Gruppe von ehemaligen Mitarbeitenden die Gesellschaft übernahm. Seit 2010 präsentiert sich die STG mit Hauptsitz in Basel und den Niederlassungen in Zürich und Bern als Inhaber, beziehungsweise durch die Partner geführtes Unternehmen, in dem rund 40 Mitarbeitende beschäftigt sind. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer zeichnen Matthias Schläfli, Partner & Präsident VR, Jürg Gass, Niederlassungsleiter STG Zürich sowie Leiter Steuern und Thomas Brunner, Partner und Stv. Nieder­ lassungsleiter STG Zürich das Bild eines dynamischen Treuhandunternehmens, welches seinen Kunden Treuhand- und Beratungsleistungen von höchster Qualität und Beständigkeit anbietet.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


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GESCHÄFTSFÜHRER»: Was sind die Stärken der STG insgesamt? Matthias Schläfli: Mit unseren Niederlassungen in Zürich, Basel und Bern sind wir in den drei wichtigsten Deutschschweizer Wirtschaftsregionen präsent – das unterscheidet uns bereits von Mitbewerbern – und dementsprechend nah sind wir bei einem Grossteil unserer Klienten. Neben den klassischen Treuhandbereichen im unternehmerischen oder familiären Kontext, wie Buchhaltung, Revision, Recht, Steuern, Gestion oder Spezialmandaten, gewinnen aufgrund der demografischen Entwicklung die Begleitung und Unterstützung für die STG zum Beispiel im Vorsorge-Planungsbereich und der Begleitung von älteren Klienten immer mehr an Bedeutung.

: : B UCHHALTUNG & REVISION §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Die STG-Gruppe ist inhabergeführt – was sind die Vorteile? Matthias Schläfli: Besonders hervorheben möchte ich unsere Unabhängigkeit, welche durch unser Partnermodell unterstützt wird. Es ist besonders wichtig, dass das Unternehmen im Besitz von Personen ist, die auch operativ tätig sind, denn dadurch können wir enormes Engagement, Leistungsbereitschaft und Qualität unseren Klienten anbieten. Auf diese Weise entstehen Glaubwürdigkeit und Vertrauen in unseren Kundenbeziehungen, die sich oft über Generationen erstrecken. Thomas Brunner: Kontinuität ist ein weiteres Element, das in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist. So haben wir eine äussert geringe Personalfluktuation. Es gibt Mitarbeitende, die seit vielen Jahren im Unternehmen tätig sind. Konkret bedeutet dies für unsere Klienten, über Jahre hinweg den gleichen Ansprechpartner zu haben, was natürlich einen effektiven gegenseitigen Informationsaustausch und eine grosse Vertrauensbasis gewährleistet. Auf welche Themenbereiche ist die STG-Niederlassung Zürich fokussiert? Jürg Gass: Die STG-Niederlassung im angesagten Zürcher Seefeldquartier hat sich insbesondere auf nationale und internationale Steuerberatung und Steuerplanung für natürliche sowie juristische Personen, Steuerdeklarationen, Finanzplanung, Grundstückgewinnsteuer, Finanzund Lohnbuchhaltungen sowie beratende und administrative Tätig-

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Buchführung für Unternehmungen Finanz- und Betriebsbuchhaltung Abschlussberatung und Controlling Lohnbuchhaltungen und Personaladministration Wirtschaftsprüfung, ordentliche und eingeschränkte Revision Sonderprüfung Bewertungen und Due Diligence, Liquidationen Diverse Auswertungen (Liquiditätsplanung, Budgetcontrolling) Vermögenskonsolidierungen

keiten im Bereich der Vorsorge spezialisiert. Beispielsweise im Buchhaltungsbereich berücksichtigen wir die für die Steuerdeklarationen relevanten Faktoren und können so Synergien erreichen und den Klienten einen Mehrwert bieten. Daneben erbringen wir natürlich sämtliche STG-Dienstleistungen und gehen auf die individuellen Bedürfnisse unserer Klienten ein. Was müssen denn die Mitarbeitenden der STG alles mitbringen, um einerseits fachlich auf der Höhe ihrer vielfach anspruchsvollen Tätigkeiten zu sein, und andererseits eben dem Vertrauen ihrer Klienten gerecht zu werden? Matthias Schläfli: Unsere Mitarbeitenden sind alle hervorragend ausgebildet und bestens qualifiziert. Bei der STG arbeiten Rechtsanwälte, Dipl. Steuer- und Treuhandexperten, Dipl. Wirtschaftsprüfer, IFRS Accountants, Trust and Estate Practitioners (TEP), Finanzplaner, Mediatoren und Dipl. Direktionsassistentinnen. Bei uns wird Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und Italienisch gesprochen, und für weitere Sprachen halten wir die passenden Dolmetscher bereit. Selbstredend spielen auch bei der STG digitale Prozesse mittlerweile eine wichtige Rolle. Dabei verfügen wir über die höchstmöglichen sicherheitstechnischen Standards. Wichtig ist natürlich auch, dass wir fachlich gut vernetzt sind. So sind wir Mitglied von EXPERTsuisse (Schweizerische Kammer der Wirtschaftsprüfer und Steuerexperten), >

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: : COVER - STO RY

: : RECHT & STEUERN §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Gesellschaftsrecht Vertrags- und Handelsrecht Familienrecht Immobilienrecht, Bau- und Mietrecht Erbrecht Unterstützung bei Vertragsverhandlungen, Mediation Steuerberatung, Steuerplanung, Erstellen von Steuererklärungen §§ Selbstanzeigen §§ Mehrwertsteuer-Beratung, Stempelsteuer, Verrechnungssteuer, Doppelbesteuerungsabkommen §§ Finanz- und Vorsorgeplanung

STEP (Society of Trust and Estate Practitioners) sowie von GGI (Geneva Group International, eine internationale Kooperation unabhängiger Anwaltskanzleien, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Unternehmensberatungen). Diese geballte Fachkompetenz hat bis dato zu einem wachsenden Unternehmenserfolg geführt. Dies hatte zum Beispiel auch zur Folge, dass wir innerhalb des letzten Jahres drei neue Mitarbeitende einstellen konnten und als STG-Gruppe auch in naher Zukunft weiter wachsen werden. Jürg Gass: Die STG-Niederlassung Zürich ist mit ihren Mitar­beitenden äusserst beweglich und flexibel. Wir haben im steuer- und vorsorgerechtlichen Bereich grosses Knowhow aufgebaut und verfügen «inhouse» über Disziplinen übergreifendes Fachwissen, von dem unsere Klienten profitieren. Zum fachlichen Wissen der Mitarbeitenden gehört natürlich auch unsere STG-Unternehmenskultur. Die Mitarbeitenden aller Niederlassungen ziehen alle an einem Strang und sind äusserst kundenorientiert. Man unterstützt sich gegenseitig und trägt auch ausserhalb des eigenen Bereichs zu Lösungen bei. Wer bei der STG arbeitet verfügt nicht nur über einen grossen, fachlichen Rucksack, sondern vor allem auch über grosse soziale Kompetenz. Dies sorgt für ein angenehmes, befruchtendes Arbeitsklima, was sich auch positiv auf die Belange unserer Klienten niederschlägt. Oder anders gesagt: Bei der STG gehen alle täglich gerne zur Arbeit! Wer sind denn hauptsächlich die Klienten der STG-Niederlassung Zürich? Jürg Gass: Wir betreuen Unternehmen verschiedenster Grössen. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf selbständige Unternehmer, Ärzte

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: : G ESTION & SPEZIALMANDATE §§ Zur Verfügung stellen von Verwaltungs- und Stiftungsräten §§ Business Administration §§ Beratung bei Vermögensallokationsfragen, Risikoüberwachung §§ Betreuung von Familienvermögen §§ Unterstützung in wohltätigen und philanthropischen Projekten §§ Begleitung und Unterstützung in allen Lebenslagen §§ Kauf- und Verkauf von Immobilien §§ Beschaffen von Aufenthalts-, Arbeits- und Niederlassungsbewilligungen §§ Organisation von Bankverbindungen und Versicherungen §§ Sekretariatsarbeiten

und Anwälte – eine stark wachsende Klientel, deren Bedürfnisse wir gut kennen und aufgrund unseres Wissens kompetent und individuell bedienen können. Welche ethischen Grundsätze verfolgt die STG? Matthias Schläfli: Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht natürlich die Wahrung der Interessen und der Privatsphäre der Klienten. Selbst­ redend erfolgt unsere Beratung stets unter Beachtung sämtlicher gesetzlicher Vorschriften und unter Wahrung der aktuellen ComplianceAnforderungen. Da gibt es kein «Wenn und Aber»!

: : HAUPTSITZ UND NIEDERLASSUNGEN STG Niederlassung Zürich STG Basel, Hauptsitz Wiesenstrasse 17, Postfach Lange Gasse 15, Postfach CH-8022 Zürich CH-4002 Basel +41 (0) 44 219 78 00 +41 (0) 61 277 01 11 info@stg.ch info@stg.ch STG Niederlassung Bern Spitalgasse 2, Postfach CH-3001 Bern +41 (0) 31 310 97 00 info@stg.ch

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: : AK TUELL Die Nachfolge-Unternehmer

EIN UNTERNEHMERISCHER GENERATIONENVERTRAG FÜR DIE NACHFOLGE

DER LANGFRISTIGE FORTBESTAND DES EIGENEN UNTERNEHMENS UND DAMIT VERBUNDEN DIE REGELUNG DER NACHFOLGE SIND THEMEN, DIE UNTERNEHMER VOR GANZ BESONDERE HERAUSFORDERUNGEN STELLEN. DER INNOVATIVE ANSATZ DES NACHFOLGE-UNTERNEHMERS BIETET UNTERNEHMERN AUF DER SUCHE NACH EINER FAMILIENEXTERNEN NACHFOLGE EINE INTERESSANTE ALTERNATIVE. DABEI GEHT DER TREND IMMER MEHR IN RICHTUNG EINER SUCHE NACH AUSSSEN. von Tobias Raeber und Till Bossert

Der Ansatz des «Nachfolge-Unternehmers» kann hier eine interessante Alternative darstellen.

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ie Zahlen in der aktuellen Studie «Erfolgsfaktoren für Schweizer KMU» der Universität St. Gallen und der Credit Suisse sprechen eine deutliche Sprache: Beinahe 16 Prozent der Schweizer KMU planen in den nächsten zwei Jahren eine Übergabe der Unternehmensführung und -eignerschaft an die nächste Generation. Die klassische familieninterne Übergabe rückt dabei zugunsten familienexterner Lösungen wie dem Management-Buy-Out, der Übernahme durch vorhandene Mitarbeiter, sowie vermehrt auch dem Management-Buy-In, der Beteiligung eines unternehmensexternen Managements, immer mehr in den Hintergrund. Unabhängig von den offensichtlichen Trends ist der einzelne Nachfolgefall für den Unternehmer kein einfacher Prozess und nicht zuletzt auch eine enorme emotionale Herausforderung. Verantwortung für die Mitarbeiter und das geschaffene Lebenswerk leiten mindestens so stark wie die Preisgestaltung den Übergabeprozess und damit auch die Auswahl des möglichen Nachfolgers. Die Liste der Kandidaten ist dabei ebenso lang wie schwierig zu bewerten. Gerade wenn familieninterne Nachfolger nicht zur Verfügung stehen und langjährige Mitarbeiter des Unternehmens eine Übernahme finanziell nicht stemmen können oder möchten, fehlt oft ein Nachfolger, der die Werte des Unternehmens respektiert und das KMU mit viel Engagement und einer langfristigen Perspektive weiterentwickelt. Der in Europa und den USA vielfach erprobte Ansatz des «NachfolgeUnternehmers» kann hier eine interessante Alternative darstellen – den unternehmerischen Mut und den Willen neue Wege zu gehen auf Käufer wie Verkäuferseite vorausgesetzt.

DER EXTERNE MIT DEM GEWISSEN ETWAS Der Ansatz ist schnell erklärt: Ein, meistens zwei junge und gut ausgebildete Nachwuchs-Unternehmer mit einigen Jahren Berufserfahrung versammeln zunächst eine ausgewählte Gruppe erfahrener, solventer und unternehmerischer Persönlichkeiten hinter sich, die das Team auf dem Weg zum Unternehmer begleiten wollen. Mit dieser Unterstützung beginnen die Nachfolge-Unternehmer, entlang erprobter Kriterien nach interessanten Unternehmen zu suchen und die Eigentümer bezüglich einer möglichen Übergabe direkt anzusprechen. Dabei werden die Nachfolge-Unternehmer bereits von ihren Unterstützern finanziell getragen und können sich so vollständig auf die Suche des ausgewählten Unternehmens, eben «ihrem» zukünftigen KMU, machen. Ist ein interessierter Unternehmer mit Verkaufsabsichten gefunden, wird die Übergabe gemeinsam mit dem Verkäufer ausgestaltet. Anschliessend übernehmen die Nachfolge-Unternehmer dann operativ verantwortlich die Geschäftsleitung.

AK TUELL : : Eine wichtige Rolle im Gesamtprozess spielen dabei die Unterstützer der Nachfolge-Unternehmer: «Ich habe oft das Glück gehabt, vom Wissen und der Erfahrung qualifizierter Mentoren profitieren zu können. Den unternehmerischen Weg der nächsten Generation zu begleiten, ist mir daher ein Anliegen», so der erfahrene Unternehmer Jürgen Rilling, der mehrere Nachfolge-Unternehmer aktiv begleitet. Die Unterstützung ist dabei nicht nur finanzieller Natur: Branchenexpertise, Netzwerke und langjährige Erfahrung in der Führung eines Unternehmens vereinen sich mit dem Talent und der hohen Motivation der Nachfolger zu einer ganz besonderen Form generationenübergreifender Zusammenarbeit. Beginnend mit der gemeinsamen Suche und Akquisition eines Betriebs findet diese Zusammenarbeit nach einigen Jahren oft auch in der vollständigen Übergabe des Unternehmens durch die Unterstützer an die Nachfolger ihren Abschluss. Diese Übergabe kann dann beispielsweise über ein Auszahlungsmodell, also in Form einer Brückenfinanzierung, oder eine Refinanzierung realisiert werden, die dem Unternehmen und seiner Geschäftsleitung ausreichend Raum zur Gestaltung ermöglicht.

VON UNTERNEHMERN FÜR UNTERNEHMER Nur auf den ersten Blick könnte man dem Eindruck erliegen, dass hier alter Wein in neuen Schläuchen präsentiert wird. Zwar sind Management-Buy-Ins etablierte und vielfach gesehene NachfolgeAnsätze, selten aber bringen die Akteure ohne die Beteiligung von Finanzinvestoren die notwendigen finanziellen Mittel, ein erfahrenes Mentoren-Netzwerk und vor allem den Willen mit, den Platz des Alteigentümers als echte operativ tätige Nachfolger langfristig wahrzunehmen. Die aktive Mentorenrolle der Unterstützer hat dabei System: Nur wer selbst Unternehmer und nicht bloss von finanziellen Motiven getrieben ist, wird bereit sein, das Risiko der Unternehmenssuche mitzutragen. Diese Art von Generationenvertrag schafft Verlässlichkeit bei allen Beteiligten: «Gerade für den Verkäufer ist die Beteiligung von erfahrenen Unternehmern als Mentoren ein Zeichen für Stabilität und Langfristigkeit – und ermöglicht es schon früh im Prozess Vertrauen aufzubauen,» ergänzt Unternehmer Rilling. Dementsprechend sind Unternehmer häufig auch bereit, die Übergabe der Unternehmensführung und -eignerschaft an die nächste Generation durch Verkäuferdarlehen zu unterstützen und damit die Übergabe vielfach ohne direkte Beteiligung von institutionellem Kapital ermöglichen. Gleichzeitig sind auch nach der Übergabe Möglichkeiten der Mitwirkung für den Verkäufer gegeben: «Mein Wissen wird nach wie >

Tun Sie das, was Sie am liebsten tun. Um Ihre Vorsorge kümmern wir uns. Flexibel, individuell und nachhaltig – sichern Sie jetzt die Zukunft Ihrer firmeneigenen Pensionskasse.

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: : AK TUELL vor sehr geschätzt – es hat einen Grund, warum ich auch heute noch einen Schreibtisch in der Firma habe», meint ein Unternehmer, der Mitte vergangenen Jahres sein Familienunternehmen an einen Nachfolge-Unternehmer übergeben hat.

DIE KEHRSEITE DER MEDAILLE

Die aktive Mentorenrolle der Unterstützer hat dabei System.

Die Stärken des Ansatzes – unternehmerisches Engagement und generationenübergreifende Zusammenarbeit – sind gleichzeitig auch seine Schwächen. Gerade für junge Nachfolger will das Handwerk des Unternehmers gelernt sein. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Auswahl des «richtigen» Unternehmens entscheidende Bedeutung. Vorhandene Profitabilität, etablierte Kundenbeziehungen und wiederkehrende Umsätze geben in der Phase nach der Übergabe Sicherheit für Mitarbeiter und neue Geschäftsleitung im gleichen Masse. So ist denn auch der Ansatz nicht für jeden Unternehmer eine geeignete Nachfolgelösung. Zudem muss auf Verkäuferseite zunächst Vertrauen in die NachfolgeUnternehmer aufgebaut werden – ein Vorgang, der Zeit und auch den Mut braucht, für die eigene Nachfolge neue Wege zu gehen.

Gegen das Pensionskassensterben Viele KMU müssen sich von der firmeneigenen Pensionskasse trennen, da die Anforderungen daran stetig steigen. Eine Lösung gegen dieses Pensionskassensterben kommt von den Schwyzer Vorsorge-Experten bei der Tellco Vorsorge AG.

«Eigene» Pensionskasse mit weniger Verantwortung In der Folge werden immer mehr firmeneigene Pensionskassen einer grossen Anbieterin angeschlossen und gehen darin auf. Damit kann einerseits die Verantwortung abgegeben werden, anderseits geht dieser emotional schwierige Schritt auch mit einem Verlust von Einfluss einher. Viele Unternehmen hadern damit. An echten Alternativen fehlte es bislang, was sich mit dem interessanten Ansatz der Tellco Vorsorge AG ändern könnte: Diese Generalunternehmerin in der beruflichen Vorsorge, welche als Effektenhändlerin von der FINMA beaufsichtigt wird, bietet mit dem Anschluss an die Sammelstiftung «Tellco Pensinvest» eine Lösung. «Bei uns bleiben die Vorsorgewerke unter ihrem Namen bestehen. Die ehemaligen Stiftungsräte können aber einen Teil ihrer Verantwortung abgeben», erklärt Alexander Spillmann von der Tellco Vorsorge AG. Die Arbeitgeber profitieren von der administrativen Begleitung durch die Tellco-Experten und sind weiterhin frei bei der Wahl ihrer Depotbank, Vermögensverwalterin und ihrer Anlagestrategie.

Die Schweizer Wirtschaft wird zu einem wesentlichen Teil geprägt von kleinen und mittleren Unternehmen. Über die Jahre gewachsen, haben sie oft ihre eigene Pensionskasse – eine Tradition, die stark verankert ist in der hiesigen Kultur. Diese Vorsorgeeinrichtungen entwickelten sich über lange Zeit erfreulich. Doch heute wächst der Druck: Neue Compliance-Regeln erfordern grössere Sicherheiten, die volatilen Finanzmärkte machen eine erfolgreiche Anlage der Altersguthaben zu einer immer komplexeren Aufgabe, die demografische Entwicklung kippt das Verhältnis von Aktiven zu Rentnern, die Stiftungsräte stehen unter dauernder Beobachtung von Medien und Arbeitnehmern. So ist der Aufwand für eine eigene Pensionskasse für Unternehmen mit weniger als 300 Mitarbeitenden kaum mehr tragbar. Diese Sachlage wird untermauert durch die Konsolidierung der letzten Jahre.

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Synergien nutzen und Kosten senken Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt das Beispiel einer mittelgrossen Schweizer KMU, die sich vor Auflösung der eigenen Pensionskasse an die Tellco wandte. Diese überführte die angeschlagene Kasse in ihre Sammelstiftung «Tellco Pensinvest», ermöglichte mit Unterstützung ihrer PKExperten den Einkauf der Rentner in eine Drittstiftung und leitete Sanierungsmassnahmen ein. «Zur Finanzierung des Rentnerbestandes vermittelten wir den Verkauf eines Immobilienbestandes des Unternehmens an eine Anlagestiftung», erklärt Spillmann, «komplettiert mit einem Rückkaufsrecht».

Lernen Sie unsere Lösungen für Pensionskassen kennen: Die Vorsorge-Experten der Tellco Vorsorge AG freuen sich, Sie und Ihr Unternehmen persönlich zu beraten. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns. t +41 58 442 20 00, vorsorge@tellco.ch, tellco.ch

20.04.17 14:24

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


AK TUELL : : Nachhaltig erfolgreich als Unternehmer

DAS LEBENSWERK NICHT AUFS SPIEL SETZEN

FÜR UNTERNEHMER IST ES GLEICHERMASSEN WICHTIG WIE ANSPRUCHSVOLL, DIE NACHFOLGE FRÜHZEITIG ZU PLANEN UND GLEICHZEITIG DIE VERMÖGENSSTRUKTURIERUNG NICHT ZU VERNACHLÄSSIGEN.

Franco Frattura (links), Leiter Executives & Entrepreneurs UBS Zürich und Christian Mähr (rechts), Leiter Firmenkunden UBS Zürich.

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ür Unternehmer gilt UBS als führende Bank in der Schweiz und als erste Anlaufstelle für alle strategischen Themen, welche Unternehmer beschäftigen. Sie bietet verlässliche Berater, die auf der privaten sowie auf der unternehmerischen Seite, entlang des gesamten Lebenszyklus, zu relevanten Themen Lösungen erarbeiten. Erkennen Sie sich in den nachfolgenden Situationen wieder? Dann ist UBS die richtige Partnerin für Sie.

KOMPETENTE UNTERSTÜTZUNG IST WICHTIG Die Regelung der eigenen Nachfolge ist für viele Unternehmer die Krönung ihres Wirkens. Umso mehr erstaunt, dass viele Patrons dieses Thema spät oder gar nicht anpacken. Sie gefährden damit nicht nur das eigene Lebenswerk und Arbeitsplätze, sondern auch den Familienfrieden. Die Planung der Nachfolge will gut überlegt und durchdacht sein. Aber oftmals fehlt im Betrieb der kompetente Sparringpartner, mit dem alle wichtigen Aspekte rund um die Unternehmensnachfolge vertrauensvoll diskutiert werden können. Darum schieben viele Unternehmer das Thema auf die lange Bank – oft mit fatalen Folgen.

LOSLASSEN IST LERNBAR Dass viele Unternehmer die Planung der Nachfolge verdrängen, hat verschiedene Gründe. Oft spielen auch psychologische «Barrieren» eine Rolle – denn manch einer tritt nur ungern von der Firmenbühne ab. Mit dem eigenen Unternehmen sind schliesslich auch Herzblut und Emo­ tionen verbunden. Eine gründliche Aufarbeitung der aktuellen Situation schafft Klarheit über künftige Wünsche, Ziele und Prioritäten. Basierend darauf lassen sich entsprechende Szenarien entwickeln und bewerten.

des Vermögens muss in einem laufenden Prozess erfolgen, der so früh wie möglich beginnen sollte. Fünf Jahre vor der geplanten Unternehmensübergabe sind die Vorbereitungen in Angriff zu nehmen.

VERMÖGENSSTRUKTURIERUNG Manche Unternehmer sehen den Wert einer Firma in deren Substanz. Doch ein Investor oder Käufer ist primär an der künftigen Gewinnentwicklung interessiert und will keine nicht betriebsnotwendigen Mittel finanzieren. Somit müssen sich Unternehmer als Ziel setzen, die Bilanz rechtzeitig schlank und fit zu machen, um somit den operativen Kern des Unternehmens weiterzugeben. Das bedeutet, nicht betriebsnotwendige Mittel gezielt ins Privatvermögen zu überführen, um damit nach der Übergabe den gewohnten Lebensstandard zu finanzieren. So sind angesammelte Liquiditätsbestände, welche den für die Betriebsführung notwendigen Teil übertreffen, zu minimieren und Immobilien, welche nicht betriebsnotwendig sind, vor der Übergabe herauszulösen. Gerne unterstützen unsere Spezialisten Sie bei diesen Fragestellungen und diskutieren mit Ihnen das für Sie richtige Vorgehen.

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Die Praxis zeigt, wie wichtig eine frühzeitige und langfristige Planung für eine erfolgreiche Unternehmensweitergabe ist. Die Strukturierung

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: : AK TUELL BUSINESS TRANSACTION

FIRMA ERFOLGREICH VERKAUFEN

DAS TEAM DER BUSINESS TRANSACTION AG BEGLEITET UNTERNEHMER BEI DER EXTERNEN NACHFOLGE­ REGELUNG. MIT ÜBER 130 ERFOLGREICH ABGESCHLOSSENEN FIRMENVERKÄUFEN IM KMU-BEREICH ZÄHLEN SIE ZU DEN ERFAHRENSTEN EXPERTEN IN DER BRANCHE. DIE UNTERNEHMER WERDEN VON DER BEWERTUNG, ÜBER DIE KÄUFERSUCHE UND NERVENAUFREIBENDEN VERHANDLUNGEN BIS HIN ZUM VERTRAGSABSCHLUSS AUS EINER HAND BETREUT.

INTERVIEW MIT YVES SÜESS, PARTNER von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Süess, ich möchte meine Firma aus Altergründen verkaufen. Warum bin ich bei Ihnen an der richtigen Adresse? Bzw. Warum ist Business Transaction der richtige Partner für mich? Yves Süess: Sie sind genau richtig bei uns. Wir sind auf den Verkauf von Schweizer KMUs spezialisiert. In den letzten 7 Jahren durften wir über 130 Unternehmer aus den verschiedensten Branchen beim Verkauf begleiten. Wir wissen worauf es beim Firmenverkauf ankommt. Viel entscheidender erscheint uns jedoch, dass wir die gleiche Sprache wie die Unternehmer sprechen und einen sehr engen wie auch direkten Austausch mit unseren Kunden pflegen. Auf was muss ich bei der Wahl des richtigen Vermittlers beachten? Die Erfahrung des Beraters ist entscheidend. Und damit meine ich nicht dessen Alter, sondern die Anzahl erfolgreich abgeschlossener Transaktionen. Daraus lässt sich einerseits die Vielfalt seines LösungsRepertoires ableiten und andererseits ob die notwendigen Kontakte vorhanden sind. Gibt es einen richtigen Zeitpunkt für den Unternehmensverkauf? Wir pflegen immer zu sagen, dass jede Firma zu jedem Zeitpunkt verkauft werden kann. Sicherlich gibt es Zeitpunkte, die weniger für einen Verkauf sprechen und solche mit idealer Ausgangslage. In der Praxis ist jedoch meist der Unternehmer respektive dessen persönliche Motive ausschlaggebend für die Wahl des Zeitpunktes. Bei Ihnen bekomme ich alles aus einer Hand und ein Honorar ist erst fällig wenn es zum Verkauf gekommen ist. Ist das richtig? Das ist korrekt. Wir starten unseren Prozess immer mit einer Unternehmensbewertung und beenden diesen mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages. Zu Beginn verlangen wir jeweils eine Gebühr für das Verkaufs-Setup, welche dann dem Erfolgshonorar wieder angerechnet wird. Mit diesem Modell übernehmen wir das Projekt­risiko. Unsere Kunden schätzen diese Art von Zusammenarbeit, denn die Anreize sind klar gesetzt. Wie muss ich mir einen Verkaufs-Prozess vorstellen? Bewerten bzw. analysieren Sie zuerst meine Firma gründlich und danach wird ein aktuelles Profil erstellt?

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Unser Verkaufsprozess lässt sich in 5 Phasen unterteilen: Analyse – Vermarktung – Selektion – Verhandlung – Verkauf. Zu Beginn werden sämtliche relevanten Firmeninformationen zusammengetragen und in Form eines Firmenexposés aufbereitet. Gleichzeitig erstellen wir eine marktnahe Bewertung. Steht das Set-Up, starten wir mit der Vermarktung des Projektes. D.  h. wir platzieren das Firmen­a ngebot über verschiedene, digitale Kanäle und kreieren so einen Käufermarkt für das Verkaufsobjekt. Im Schnitt generieren wir zwischen 40–100 Käuferkontakte, je nach Branche und Geschäftsmodell. Nach der Selektion der potenziellen Kandidaten folgen die Verhandlungen mit den konkreten Kaufinteressenten. Schliesslich erstellen wir die Kaufverträge und stellen einen ordnungsgemässen Vollzug sicher. Wie lange dauert denn im Durschnitt ein Verkaufsprozess? Unsere durchschnittliche Projektdauer liegt bei 8 Monaten. Speziellere Branchen oder standortgebundene Geschäftsmodelle dauern erfahrungs­ gemäss länger, Unternehmen im E-Commerce Bereich oder Nischen­­player können auch mal in 3 Monaten verkauft sein.

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AK TUELL : :

Lässt sich jedes Unternehmen verkaufen? Ich würde mal sagen ja. Die Frage lautet dann wohl eher zu welchem Preis. Wir betreuen Firmen, welche sich bereits am Markt behaupten konnten und im Minimum eine Existenz für eine Privatperson darstellen. Interessierten Unternehmern bieten wir einen kostenlosen Nachfolgecheck auf unserer Webseite an, mit dem die Verkäuflichkeit des Unternehmens anhand von Praxiswerten getestet werden kann. Die Komplexität eines Firmenverkaufs erfordert auch Fingerspitzengefühl. Da sind bestimmt auch Emotionen von Verkäuferseite vorhanden … Und wie – meist handelt es sich um Lebenswerke, die mit viel Herzblut und Leidenschaft erschaffen wurden. Da braucht es einen Brückenbauer der zwischen dem zahlenfokussierten, vorsichtigen Käufer und dem leidenschaftlichen Unternehmer vermittelt. In solchen Situationen gilt es, die Bedürfnisse beider Seiten abzuholen und prak­tikable Lösungen zu erarbeiten. Sie haben Praxiserfahrung aus unzähligen erfolgreichen Firmenverkäufen aus verschiedenen Branchen. Gibt es da Branchenbereiche die sich einfacher verkaufen lassen als andere? Unserer Erfahrung nach ist es nicht eine Frage der Branche, sondern eine Frage des Unternehmens. Wir treffen immer wieder äusserst erfolgreiche Unternehmen an, die in vermeintlich schwierigen Branchen agieren. Das Geschäftsmodell, die Struktur des Unternehmens und Positionierung am Markt sind entscheidende Kriterien für die Verkäuflichkeit. : : WWW.BUSINESSTRANSACTION.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

: : FIRMENVERKÄUFE IN DER PRAXIS Die Praxis zeigt, dass ein erfahrener Transaktionsspezialist, der als Drehscheibe zwischen Verkäufer und Käufer agiert, wertvolle Unterstützung im komplexen Verkaufsprozess leisten kann. Die Beauftragung eines Experten wird sich in vielerlei Hinsicht auszahlen. Erstens spart man viel Zeit bei der Vorbereitung von Dokumenten und im Gespräch mit potentiellen Käufern. Zweitens birgt ein Verkaufsprozess diverse Hürden, an denen eine Nachfolgeregelung scheitern kann. Ein versierter Berater ist in der Lage, Emotionen zu entschärfen und zielorientiert zu verhandeln. Er kann helfen, die Gegenseite zu verstehen und mit seinem Fachwissen konstruktive Lösungen herbeiführen. Drittens wird das Netzwerk an potentiellen Kaufkandidaten stark erweitert. Der Vermittler kann auf ein Käufernetzwerk zurückgreifen und somit die Verhandlungsposition massiv stärken.

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: : AK TUELL 125 Jahre Sihltalbahn

EIN STÜCK BAHNGESCHICHTE

125 JAHRE IST ES HER: MIT DER ERÖFFNUNG VON ZÜRICH SELNAU NACH SIHLWALD AM 3. AUGUST 1892 BEGANN DIE ENTWICKLUNG DES SIHLTALS ALS AGGLOMERATIONSRAUM, SO WIE WIR DIESEN HEUTE KENNEN. HEUTE IST DIE ROTE BAHN AUS DEM LEBEN VON PENDLERN UND AUSFLÜGLERN KAUM MEHR WEGZUDENKEN. JÄHRLICH WERDEN RUND ZEHN MILLIONEN MENSCHEN TRANSPORTIERT. Von Urs Huebscher

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ereits Mitte des 19. Jahrhunderts existierten erste Pläne für eine Bahnlinie, die den Postkutschenverkehr zwischen Zürich und Zug ersetzen und dieses Gebiet erschliessen sollte; jedoch erhielt die Verbindung über Thalwil den Zuschlag. Dafür wurde bereits im Jahre 1875 die Uetlibergbahn eingeweiht, die sich später mit ihrer jüngeren Schwester zur Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU vereinen sollte. Am 3. August 1892 war es schliesslich soweit: Die rund 13,6 Kilometer lange Strecke von Zürich Selnau nach Sihlwald wurde für den Personenverkehr und später auch für den Güterverkehr freigegeben. Dies war der erste Meilenstein in einer beliebten Geschichte der Bahn, die nach der Elektrifizierung von 1924 im späten 20. Jahrhundert ihren absoluten Höhepunkt erreichte. Bund und die Zürcher Bevölkerung sagten der SZU den Kredit für den lang ersehnten Sihltunnel zu, der die Bahn so an den Zürcher Hauptbahnhof anbinden sollte. Kurz danach trat die SZU dem Zürcher Verkehrsverbund ZVV bei.

GROSSE ZUKUNFTSPLÄNE Bereits seit Jahren gehört das Sihltal gesamtschweizerisch zu den grös­ sten Wachstumsgebieten, und bis 2030 wird eine Frequenzzunahme von bis zu 80 Prozent prognostiziert. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, sind bei der SZU mehrere Infrastrukturausbauten, die Beschaffung von neuem Rollmaterial sowie der Ausbau zu einem 7.5-Minuten-Taktfahrplan auf Teilstrecken notwendig. Das Ziel ist klar: Auch künftig sollen die Kundinnen und Kunden der SZU im Sihltal pünktlich, schnell, sicher und komfortabel unterwegs sein.

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JUBILÄUMS -FEIERLICHKEITEN Die Sihltalbahn wird ihr 125-Jahre-Jubiläum gemeinsam mit der Bevölkerung gebührend feiern. Dazu hat sie sich einiges einfallen lassen. So werden beispielsweise einzelne Haltestellen begrünt, ein Sonderheft herausgegeben, ein Wildnispark-Wagen auf die Strecke geschickt, die nostalgische Rundfahrt Zürich–Uetliberg–Felsenegg– Albispass–Sihlwald–Zürich wiederbelebt sowie ein Krimi, der im Sihltal spielt, lanciert.

VOM 14. – 30. SEPTEMBER AUSSTELLUNG «SIHLTALBAHN. EIN TAL UND SEINE BAHN.» Wie hat sich die Sihltalbahn in den letzten 125 Jahren verändert? Eine Sonderausstellung – initiiert von Mitgliedern des Geschichtsvereins Adliswil – gibt Antwort darauf. Die Vernissage findet am 14. September im Haus Brugg in Adliswil statt.

125 JAHRE SIHLTALBAHN – DAS FEST Am 15. / 16. September 2017 steigt in Adliswil ein grosses Fest, bei dem verschiedene Künstler für Spass und Unterhaltung sorgen. Zudem steht ein breites gastronomisches Angebot bereit. : : INFOS ZUM 125-JAHRE-JUBILÄUM DER SIHLTALBAHN UNTER WWW.SZU.CH/125 : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


AK TUELL : : Hotel Ambassador à l’Opéra in Zürich

«ZEIT FÜR DEN GAST STATT ZEIT FÜR BÜROKRATIE»

DIE DIGITALISIERUNG CHECKT IN DIE HOTELLERIE EIN: VOM ONLINE BUCHEN ÜBER DIE DIGITALE ANREISE BIS ZUR INTELLIGENTEN ZIMMERAUSSTATTUNG – DAS HOTEL AMBASSADOR À L’OPÉRA UND WORLDHOTEL OPERA WAGT MIT DER APP MEWS UND SEINEM SMART ROOM EINEN SPRUNG IN DIE ZUKUNFT. INTERVIEW MIT MICHAEL BÖHLER,GENERAL MANAGER Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Böhler, das Hotel Ambassador à l’Opéra besteht seit über 120 Jahren— nun wagen Sie den Sprung in ein neues digitales Zeitalter. Warum ausgerechnet jetzt? Michael Böhler: Bisher haben vor allem grosse Hotelketten begonnen ihre Prozesse zu digitalisieren – es wird nun Zeit das auch kleine Individualhotels, wie unser Haus, die heutigen Technologien zeiteffizient nutzen und so mögliche Fehlerquellen reduzieren können. Wie bewerkstelligen Sie das? Wir haben ein cloudbasiertes System eingerichtet, welches mit unserer hoteleigenen App Mews verbunden ist. Zusätzlich kann sich der Gast mit unseren iPads in der Lobby auf dem Sofa einchecken, seine Lieblingszeitung lesen oder mehr über unsere Weinauswahl erfahren. Zu einem Roboterhotel wie in Japan wollen wir aber nicht werden, denn Authentizität und Menschlichkeit ist uns nach wie vor sehr wichtig. Wird der Hotelbetrieb damit vereinfacht? Ja, auf jeden Fall — mit nur einer einzigen Plattform vereinfachen wir die Kommunikation mit unseren Gästen und unseren Mitarbeiter. So bleibt mehr Zeit für den Gast anstatt Stunden für bürokratische Prozesse aufzuwenden. Gleichzeitig bieten wir damit auch einen proaktiveren, f lexibleren Service denn der Gast entscheidet, wie und wann er kommunizieren will. Was für Möglichkeiten hat ein Gast mit ihrer hoteleigenen App? Mit Mews kann der Gast nicht nur sein Zimmer buchen, sondern sich auch von Zuhause aus online einchecken. Der Zimmerschlüssel kann dabei auf das Mobiltelefon geschickt werden. Im persönlichen Profil sind Personalien und Spezialwünsche hinterlegt, welches mit unserem internen System vernetzt ist. Der Rezeptionist bekommt eine Benachrichtigung, wenn der Gast eincheckt und kann live über die d irektionen zum Hotel geben. Das Housekeeping weiss, App Weg­ welches Zimmer als nächstes geputzt werden kann und welches Kissen der Gast bevorzugt. Und der digitale Concierge besorgt die benötigten ZVV-Tickets. Welche weiteren Projekte im Bereich Digitalisierung planen Sie für Ihr Hotel? Wir planen acht weitere Hotelzimmer technologisch aufzurüsten und testen verschiedenste Möglichkeiten zurzeit mit unserem Smart Room.

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Zimmerbeleuchtung, Fernseher, Storen, Wecker – all diese Geräte können über das eigene Telefon oder Tablet gesteuert werden, sobald sich der Gast im Hotel-Wifi befindet. : : WWW.AMBASSADORHOTEL.CH : :

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AK TUELL : :

SICHERHEIT DURCH KAMERAS

Netgear

NETGEAR UMFASST NETZWERK-, SMART HOME-, SPEICHER- UND SICHERHEITSLÖSUNGEN FÜR PRIVATUND FIRMENKUNDEN. IM STARK UMKÄMPFTEN MARKT VON SMART HOME SECURITY KAMERAS SPIELT DAS NETZWERKUNTERNEHMEN MIT SITZ IN SAN JOSE (KALIFORNIEN) GANZ VORNE MIT.

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b der Einsatz von Kameras auf öffentlichem Grund die erhoffte Sicherheit bringt, ist nicht klar. Nur wenige Studien haben den Einfluss von Überwachung auf die Kriminalität untersucht. Vorläufiges Fazit: Es ändert nichts. Belegt ist aber, dass die Aufklärung von Straftaten dank Videoüber­ wachung schneller gelingt. Wegen steigender Einbruchszahlen setzen immer mehr Private und Firmen auf Kameras, um ihr Hab und Gut zu schützen. Dafür gibt es gesetzliche Grundlagen. Besitzer eines Einfamilienhauses dürfen den Hauseingang per Kamera überwachen. Der Bürgersteig gilt als öffentlicher Bereich und darf nicht miterfasst werden. Zudem muss sichtbar darauf hingewiesen werden, dass der Bereich überwacht wird. In einem Mehrfamilienhaus müssen sämtliche Hausbewohner eine Einverständniserklärung unterschreiben, um gemeinsam genutzte Bereiche zu überwachen. In den letzten zehn Jahren ist der Markt für Smart Home Security Kameras dynamisch gewachsen und hart umkämpft. Handliche IP-Kameras erfreuen sich steigender Beliebtheit, da sie sich einfach installieren und durch Apps kinderleicht bedienen lassen. Die Bedienung übers Internet birgt aber auch Risiken. Weist die Software Sicherheitslücken auf, wird man schnell selbst zum Ausspionierten. Ein Test des unabhängigen Instituts AV-Test hat gezeigt, dass viele Modelle Mängel in der verschlüsselten Kommunikation, der sicheren Authentifizierung und bei der Abwehr externer Angriffe aufweisen. Zu den drei Modellen, die den Test komplett mit drei von drei Sternen bestanden haben, gehört auch die Arlo von Netgear. «Unsere Kameras erfüllen die neuesten Sicherheitsrichtlinien bei der Übertragung der Signale zur Cloud und dann zur App. Zudem sollte man lange und komplizierte Passwörter verwenden. Ein regelmässiges Update der Firmware ist sehr emp-

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fehlenswert», meint Turan Ercin, 40, Country Manager Switzerland, Consumer Business von Netgear. Mit der neuen Generation hat man weitere Fortschritte gemacht. Die Arlo Pro ist kompakt, komplett kabellos und besitzt einen ausdauernden Lithium-Ionen Akku mit Schnellladefunktion. Daneben liefert die Kamera auch bei totaler Dunkelheit gestochen scharfe HD-Bilder (720 dpi) und ein 130-GradBlickfeld, welches dank Weitwinkellinse und Infrarotsensor Bewegungen bis auf sieben Meter erkennt. Die Zweiweg-Audio-Funktion ermöglicht nicht nur Hören, sondern auch Sprechen. Daneben verfügt die Basisstation über eine laute Sirene von über 100 Dezibel. Die ArloApp lässt sich optimal über Smartphones steuern und steht neu auch für Apple TV zur Verfügung. Die Entwicklung wird weiter gehen in Richtung kleinere und mobile Geräte und ausdauernde Akkus. Alle, die sich mit Kameras sicherer fühlen, sollten unbedingt darauf achten, dass ihr Modell immer den neusten Sicherheitsstandards entspricht. Nur so bleibt Sicherheit sicher. : : WWW.NETGEAR.CH : : : : WWW.ARLO.COM/CH/ : :

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FÜR DEN ALLTAG GEBAUT

E-Bikes von HNF Heisenberg

DIE EBIKE MARKE MIT EINEM GANZHEITLICHEN ELEKTROMOBILITÄTSKONZEPT STEHT FÜR EINE DESIGN­ ORIENTIERTE UND TECHNIKAFFINE ZIELGRUPPE MIT HOHEM QUALITÄTSANSPRUCH. DIE MODELLPALETTE BIETET DABEI ALLE DENKBAREN EBIKE-KONZEPTE: VOM STYLISCHEN TIEFEINSTEIGER, ÜBER INNOVATIVE EMTB’S – UND URBANBIKES, BIS HIN ZUM LASTEN EBIKE MIT VERSTELLBARER NEIGETECHNIK.

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öchste Qualitätsmassstäbe und zukunftweisende Technologien, wie zum Beispiel der wartungsarme Gates Carbon Drive, die stufenlos schaltbare NuVinci-Nabe oder auch die mit der BMWi Group Forschung und Technik gemeinsam entwickelte Triebsatzschwingentechnik steigern dabei die Antriebs- und Fahreigenschaften und unterscheiden eBikes von HNF Heisenberg von den üblichen Modellen der Mitbewerber. So können Sie sicher sein, nicht nur ein extrem wartungsarmes eBike höchster Qualität zu besitzen, sondern auch ein einzigartiges Fahrzeug.

Zahlreiche Firmen aus der Region wie beispielsweise Feller, Horgen; Google oder die Stadtpolizei Zürich haben sich aufgrund der Qualitäts-Vorteile für ein HNF Heisenberg als Flotten-Bike entschieden. Immer mehr innovative Unternehmen setzen beim Thema Mobilität auf E-Bikes, da diese im Unterhalt kostengünstig sind und sich im Alltag bewähren durch Fahrspass und einfache Handhabung. Die Schweizer Vertretung Blueroad Bikes in Dietlikon bietet Unternehmen auch eine Saisonmiete an. Ideal für Kleinunternehmen die beispielsweise über den Sommer ein oder mehrere E-Bikes für ihre Mobilität benötigen.

TECHNISCH UND OPTISCH AUF DEM NEUSTEN STAND Die E-Bikes von HNF Heisenberg bestechen nicht nur durch ihre puristische Optik. Technisch zeichnen sie sich durch einen vollständig in den Rahmen integrierten Mittelmotor-Antrieb aus – ein Antriebskonzept, das sich nach langjährigen Erfahrungen gegenüber allen anderen in entscheidenden Bereichen als deutlich überlegen und zuverlässig erwiesen hat. Bewusst wurde auf die Kette als kraftübertragende Komponente verzichtet. Dies hat den Vorteil, dass der mit Carbon verstärkte Zahnriemen eine um das Vielfache verlängerte Haltbarkeit aufweist. Regelmässiges Reinigen und Schmieren, wie es bei herkömmlichen Ketten bekannt ist, entfällt komplett. Übersetzungsänderungen erfolgen stufenlos über ein wartungsfreies Getriebe. Dies eliminiert das Risiko, sich an exponierten Stellen oder bei heiklen Fahrmanövern zu verschalten. Elektrofahrräder von HNF Heisenberg haben sich bereits bei vielen Anwendungen bewährt. Sie werden beispielsweise von der Polizei zur schnellen Erstversorgung bei Notfällen in Innenstädten oder als flexibles und kostengünstiges Transportmittel bei vielen Firmen tagtäglich eingesetzt. Wer darüber nachdenkt, den

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Der optimale Begleiter im Dienstalltag – das HNF Heisenberg Touring MD1 in der 45 km/h Version.

Lastentransport von Gütern oder seine Serviceleistungen zu optimieren, dem steht neu ein topmodernes Cargo E-Bike zur Verfügung. Seine innovative Neigetechnik führt zu einem spielerischen Handling und lässt es im dichten Strassenverkehr sicher steuern. Durch Überlastung des öffentlichen Verkehrs während Stosszeiten und ständige Staus suchen viele nach einer Alternative. Der Wandel des E-Bikes vom Seniorenausflugsrad hin zum vollwertigen Fahrzeug wurde durch viele positive Entwicklungen vorangetrieben. Immer leistungsfähigere Motoren und Akkus führen zu herausragenden Fahreigenschaften und Zuverlässigkeit.

§ Bessere Konzentrationsfähigkeit bei medizinischen Notfällen.

Die Einsatzkräfte erscheinen an einer Unfallstelle nicht ausser Atem und sind so besser in der Lage, dem Patienten zu helfen. § Nähe zur Bevölkerung. Der Polizist ist nicht wie im Auto oder Motorrad von der Aussenwelt isoliert und steht so in näherem Kontakt mit der Bevölkerung. §  Motivation durch Fahrspass – einfachste Handhabung und herausragende Leistungsentfaltung machen jede Fahrt zu einem positiven Erlebnis. : : WWW.BLUEROAD-BIKES.CH : :

Durch diese Veränderungen hat sich auch der Einsatzzweck im Dienstalltag bei der Polizei bewährt. Die tägliche Polizeiarbeit kann beispielsweise durch die Verwendung eines HNF Heisenberg Elektrofahrrades in vielen Bereichen positiv beeinflusst werden: § L ängere Einsatzzeiten bei Ausseneinsätzen. Einsatzkräfte kön-

nen längere Distanzen und somit grössere Gebiete mittels Elektrounterstützung bewältigen. In Gemeinden oder Städten, deren topografische Lage als nicht ideal für den normalen Fahrradeinsatz beurteilt wurden, kann mittels E-Bike nun patrouilliert werden. § Kürzere Interventionszeiten durch Spitzengeschwindigkeiten von 45 km/h. Flexiblere Fahrtwege vor allem bei dichtem Verkehrsaufkommen oder bei Grossanlässen.

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Lautlos, wartungsfrei, sauber – eine Zukunft ohne Kette für den harten Alltagseinsatz.

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TRADITION MIT BLICK NACH VORN

125 Jahre Spross

VON DER EINFACHEN, 1892 GEGRÜNDETEN ZÜRCHER HANDELSGÄRTNEREI ZUM ERFOLGREICHEN, ZWISCHENZEITLICH IN FÜNFTER GENERATION GEFÜHRTEN FAMILIENUNTERNEHMEN. DAZWISCHEN LIEGEN 125 JAHRE UNTERNEHMENSGESCHICHTE UND -ENTWICKLUNG, DIE ZU EINEM UMFASSENDEN, SICH ERGÄNZENDEN DIENSTLEISTUNGSSPEKTRUM IN DREI GESCHÄFTSBEREICHEN FÜHRTEN: GARTEN- UND LANDSCHAFTSBAU, MULDENSERVICE UND ENTSORGUNG SOWIE IMMOBILIEN. TÄTIGKEITSFELDER, IN DENEN DIE SPROSS-GRUPPE DANK EINZIGARTIGEM, ZUVERLÄSSIGEM UND WEITSICHTIGEM VORGEHEN ZU EINER «FESTEN GRÖSSE» IM WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH GEWORDEN IST. Von Dorit Schmidt-Purrmann und Urs Huebscher

Werner H. Spross, der «Gärtner der Nation» und ein GaLaBau Team in den 60er Jahren

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asierend auf diesen Werten entwickelte das Unternehmen anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums das Leitmotiv «Ganz schön Spross». Die breite Öffentlichkeit, Geschäftspartner und Mitarbeitende dürfen während des ganzen Jahres mit überraschenden Aktionen und Events rechnen. «Ganz schön Spross» – dieses Leitmotiv trägt auch die Handschrift der jungen, zugleich traditions- und zukunftsorientierten Geschäftsführerin Natalie Spross Döbeli (39) und ihres engagierten Kaderteams. «Wir sind mit unserer Arbeit bzw. unserem Angebot nah am Menschen und seinem Lebensraum, gestalten diesen massgeblich mit. Das verlangt verantwortungsbewusstes Handeln, Weitsicht und vor allem Lösungen, manchmal vielleicht ungewöhnliche bzw. einzigartige – eben „ganz schön Spross“. Diese Werte lebt Spross seit Generationen mit vollem Einsatz. Nur vor diesem Hintergrund konnte sich das Unternehmen zu einer Holding mit insgesamt neun Aktiengesellschaften, 175 Mitarbeitenden und einem konsolidierten Jahresumsatz von 75 Mio. CHF (2015) entwickeln», erläutert Natalie Spross Döbeli.

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Erster Spross LKW 1954

MIT DEM BLICK FÜRS GANZE ZU GESUNDEM WACHSTUM Der Wunsch, den vollständigen Arbeitsprozess zu begleiten, liess das ursprüngliche Dienstleistungsangebot wachsen. Das führte zum Ausbau der Handelsgärtnerei in einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb.

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Der Spross Muldenservice 2017

Natalie Spross Döbeli, seit 2013 CEO und Delegierte des Verwaltungsrates

Dessen Spektrum reicht heute von der Gartenpflege über die -planung bis zu Grossprojekten. Ob es um einen pflegeleichten Einfamilienhausgarten geht, Dachbegrünung à la Urban Gardening, die Umgebungs­ gestaltung grösserer Überbauungen oder im öffentlichen Raum – Spross verfügt über die entsprechende Kompetenz. Für die Entsorgung des im Rahmen der baulichen Arbeiten entstehenden Abfalls (Aushub und Abbruch) brauchte es eine Lösung. Dieser Bedarf bestand in der ganzen Baubranche. Mit dem Kauf des ersten LKW im Jahr 1954 und der Realisierung des Muldenservice, der heute 28 LKW und über 1 000 Mulden umfasst, bietet Spross die passende Lösung. 1984 erwarb das Unternehmen eine Grube in Obfelden und errichtete die zu diesem Zeitpunkt modernste geordnete Deponie Tambrig. Als inzwischen technisch hochwertig ausgebaute Reststoffdeponie bietet sie für die nächsten zwei Generationen einen sicheren Platz für nicht verwertbare Abfälle. Für die verwertbaren Bauabfälle steht seit 2001 das eigene, mitten in der Stadt Zürich an der Hohlstrasse gelegene Abfallannahme- und Sortierwerk Debag mit eigenem Bahnanschluss zur Verfügung. Menschliche wie pragmatische Gründe bilden die Basis für den Geschäftsbereich Immobilien. Aus dem steten Wachstum im Garten- und Landschaftsbau ergab sich eine vermehrte Anstellung von Saisonniers. Damit diesen ganzjährige Mietzahlungen erspart blieben, fiel die Entscheidung, den Mitarbeitenden firmeneigene Wohnungen anzubieten. Weitere Immobilien kamen hinzu und der gesamte Bestand wird von der unternehmenszugehörigen Verwaltung betreut. Der mit der Zeit steigende Bedarf an Immobiliensanierungen und -renovationen führte 2007 zur Gründung einer eigenen Bauabteilung namens Platanus mit Schwerpunkt Bauherrenvertretung.

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Heutiger Hauptsitz der Unternehmensgruppe an der Burstwiesenstrasse

Das Portfolio des Geschäftsbereichs Immobilien umfasst heute 1'200 qualitativ hochwertige Mietwohnungen für jedes Portemonnaie, 35’000 m2 Gewerbe- und Büroflächen sowie 1’000 Parkplätze. Insbesondere, um im ersten Schritt die eigenen Liegenschaften mit ressourcenschonender Wärmeenergie auszustatten, integrierte Spross im Jahr 2009 Erdsondenbohrungen in das Angebotsspektrum. Eine Dienstleistung, die bereichsübergreifende Synergien nutzt im Zusammenhang mit den Grabarbeiten beim Gartenbau und der entsprechenden Schlammentsorgung per Muldenservice. Für die Kunden kommt so alles aus einer Hand.

MIT WEITSICHT ZUM ERFOLG Weitsicht in Verbindung mit Nachhaltigkeit prägt seit jeher die Geschäftstätigkeit der Spross-Gruppe – allem voran gegenüber den Mit­a rbeitenden. Ein frühes Zeugnis dafür ist die 1961 gegründete Wohlfahrtsstiftung, die später mit der firmeneigenen Pensionskasse fusionierte. Zusammen mit der ergänzenden patronalen Personalfürsorgestiftung steht den Mitarbeitenden eine in ihrer Art einzigartige Vor- und Fürsorge zur Verfügung. Auch die gezielte Nachwuchsförderung und -sicherung spielt eine wichtige Rolle. Bis zu insgesamt10 Lehrlinge, >

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GaLaBau Projekt im Hurdener Wäldli, Pfäffikon

Inspirationen für Besucher im GartenForum von Spross in Binz, ZH

verteilt auf alle Lehrjahre, bildet das Unternehmen seit 2005 jährlich in unterschiedlichen Fachbereichen aus. Neben den Erdsondenbohrungen sind es u.a. der umfassende Einsatz umweltgerechter Geräte im Garten- und Landschaftsbau sowie die technischen Weiterentwicklungen im Deponiebereich, mittels derer Spross an einer kontinuierlichen Verbesserung der Nachhaltigkeit seines Dienstleistungsangebots arbeitet. Aktuelle Innovationen wie die neue Separationsanlage für Erdsondenbohrungen, stellen einen weiteren Schritt dar. Die Anlage ist mobil und stationär einsetzbar. Sie separiert den Bohrschlamm in Feststoffe und Wasser, das zur Einleitung in die Kanalisation geeignet ist. Es handelt sich um die erste Anlage dieser Grösse und Art in der Schweiz.

«GANZ SCHÖN SPROSS» – ZUM JUBILÄUM UND IN ZUKUNFT Nah am Puls der Kunden mit ihren Wünschen zu sein und deren Umsetzung ebenso kompetent wie kreativ zu begleiten, ist ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmensgruppe. Hier überzeugt Spross immer wieder mit ungewöhnlichen Ansätzen. Das illustriert beispielsweise auch das GartenForum in Binz (ZH). 2011 gebaut mit der Absicht, der Kundschaft Gartenbe-

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ratung und -planung auf einer Fläche von 11’000 m 2 anhand vielfältigster Themengärten sichtbar und «zum Anfassen» nahe zu bringen. Ein einzigartiges und bis heute erfolgreiches Konzept, das vielzähligen Besuchern als Inspirationsquelle rund um den Garten dient. Das gilt ebenso für die drei bisherigen Giardina-Auftritte von Spross, allesamt mit dem Giardina-Award belohnt. Darüber hinaus wartet das Unternehmen im gesamten Jubiläumsjahr mit einigen Überraschungen auf, die eine erfrischend junge und nahbare Perspektive eröffnen. Zukunftsfähigkeit oder anders gesagt «Ganz schön Spross» bedeutet auch, für kommende Herausforderungen bereit zu sein, in der für Spross typischen Art weitsichtige, zuverlässige und einzigartige Lösungen zu entwickeln. Dazu Natalie Spross Döbeli: «Hierfür kann ich auf ein fachlich wie menschlich erprobtes Team zählen, um gemeinsam konstruktive Wege in der Auseinandersetzung mit Themen wie Bauverdichtung, verschärften Umweltgesetzen oder Immobilienblase zu finden. In diesem Sinne führe ich die Tradition unseres Unternehmens mit dem Blick nach vorn zuversichtlich weiter.» : : WWW.SPROSS.COM : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


Ihr Partner für Wohneigentum in und um Zürich

Immobilienkauf und Verkauf ist Vertrauenssache! Ehrler Immobilien AG verkauft Ihre Immobilie speditiv und professionell, zu attraktiven Konditionen. Unser Ziel ist es, für Sie das bestmögliche Resultat zu erreichen. Wir beraten Sie kompetent über alle Möglichkeiten. Vertrauen Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie auf einen starken Partner. Wir garantieren Ihnen professionelles Vorgehen in allen Belangen.

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Unsere Immobilienangebote sowie Referenzobjekte finden Sie auf:

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: : BUSIN ESS T R AVEL N E WS DOLCE MUNICH WIRD INFINITY MUNICH

Das bisher unter dem Namen und der Marke «Dolce Munich Unterschleissheim» agierende Hotel erhöht sein Zimmerangebot von 255 Zimmern auf 439 Gästezimmer und Suiten, erweitert das bestehende Tagungs- und Veranstaltungsangebot um zusätzliche Multifunktionsräume und dehnt das SPA-Angebot auf 1 700 Quadratmeter aus. Das 2010 eröffnete Hotel und Konferenzzentrum im Norden Münchens ist bis heute eine Erfolgsstory und umfasst mit 20 Veranstaltungsräumen sowie dem Ballhausforum auf über 4 700 Quadratmetern die grösste Veranstaltungsfläche für Events bis zu 2 750 Personen im Münchener Norden. Durch die optimale Verkehrsanbindung zu Autobahnen, dem Flughafen München, der Messe München sowie der Münchener Innenstadt ist der Standort optimal, um Geschäftskunden anzusprechen.

MONACO – KLEINER STAAT GROSS IM MICE-BUSINESS

EMIRATES – KOMFORT UND LUXUS ÜBER DEN WOLKEN

Emirates führt in diesem Jahr eine Reihe neuer Kabinen-Features und überarbeiteter Produktangebote an Bord ein. Die mehrere Millionen US-Dollar umfassende Investition sieht unter anderem eine erweiterte Version der beliebten Bord-Lounge auf dem Oberdeck des Emirates-Flaggschiffs Airbus A380 vor. Insbesondere auf Langstreckenf lügen schätzen Passagiere die Möglichkeit, sich die Beine vertreten und sich in der entspannten und gleichzeitig eleganten Atmosphäre der Bord-Lounge mit anderen Reisenden austauschen zu können. Die neue A380-Bord-Lounge wird nach wie vor über die typische, hufeisenförmige Bar verfügen, bietet jedoch zugleich mehr Sitzmöglichkeiten in einer neuen Anordnung auf beiden Seiten der Bar. Inspiriert von Luxusyachtkabinen wird jede der neuen Sitzgruppen über einen Tisch verfügen und freie Sicht aus dem Fenster ermöglichen.

LEONARDO HOTELS NEU IN WARSCHAU, POLEN

Das Fürstentum gibt das Startsignal für ein Offshore-Erweiterungsprojekt, das das Staatsgebiet bis 2025 um sechs Hektar vergrössern soll. Der neue Bereich wird Platz für Wohnungen, einen Hafen, einen Park, eine Promenade und nicht zuletzt die Erweiterung des Grimaldi Forums bieten. Damit wird die Ausstellungsf läche des Veranstaltungszentrums, das gleichzeitig auch Kulturraum ist, auf insgesamt 14’000 Quadratmeter erhöht. Das Grimaldi Forum ist mit einer Gesamtf läche von derzeit 35’000 Quadratmetern eines der zentralen Veranstaltungs- und Kongresszentren des Fürstentums. Dank der Erweiterung um knapp 6 000 Quadratmeter wird sich die Ausstellungsf läche um über 50 Prozent erhöhen. Der neue Bereich erlaubt noch grössere Flexibilität und neue Veranstaltungsformate. Zusätzlich zum Kongress- und Konferenzangebot bietet das Grimaldi Forum unter dem Namen «Event Factory» auch Ausstellungen, Shows und Konzerten einen Rahmen. Dabei wird die Verknüpfung von Kunst und Geschäftsreisen auf Wunsch aktiv gefördert, um kreativen Austausch zu ermöglichen. Mit der Erweiterung sollen dazu noch mehr Möglichkeiten geboten werden.

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Weitere Expansion bei den Leonardo Hotels - Warschau ist die neue Destination im Leonardo Portfolio. Das bisher als «JM Hotel Warsaw Center» geführte 4-Sterne Haus befindet sich in den Stockwerken 18 bis 27 des JM Tower Gebäudes im Herzen der Stadt. Neben 178 Zimmern ist das Hotel spezialisiert auf die Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Art. Mit 500 Quadratmetern Gesamtfläche und 6 Veranstaltungsräumen bietet das Hotel optimale Bedingungen. Zudem gehört das Warsaw Center zu den höchsten Gebäuden der Stadt — ein fantastischer Panoramablick aus den obersten Stockwerken ist garantiert. Der neue Standort Warschau gilt als einer der wichtigsten Wirtschaftszentren in Mittel- und Osteuropa.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


BUSIN ESS T R AVEL N E WS : : VISIONAPARTMENTS: NEUERÖFFNUNGEN IN FRANKFURT, VEVEY UND LAUSANNE ST. SULPICE

wird in zentraler Lage gleich beim Bahnhof eine Hotelimmobilie um- respektive ausgebaut. Ebenfalls bereits in fortgeschrittenem Baustadium befindet sich ein neues Wohngebäude innerhalb des Projektes «Les Jardins de la Venoge» im charmanten Lausanner Stadtteil St. Sulpice in unmittelbarer Nähe zur Universität und zum Genfersee.

BEI VISIONAPARTMENTS KANN AB SOFORT MIT BITCOIN BEZAHLT WERDEN

Gleich drei unserer Projekte in der Eröffnungspipeline befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Baustadium: Sowohl in Frankfurt als auch in Lausanne stehen die Chancen gut, dass bereits im Sommer die ersten Gäste begrüsst werden können. Nach jetzigem Stand folgt die Neueröffnung in Vevey im Herbst. Auch die Projekte in Wien (Eröffnung 2018) und Basel (Eröffnung 2019) liegen im Zeitplan. Beim Bauprojekt in Frankfurt City handelt es sich um ein ehemaliges Bürogebäude, das zentral zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Main liegt. Es verfügt über eine ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr. So sind es bis zum internationalen Flughafen nur rund 15 Fahrminuten und das Bankenzentrum ist bequem zu Fuss erreichbar. In der siebenstöckigen Immobilie werden bis zum Sommer rund 130 Apartments zur Verfügung stehen. In der Genferseeregion, genauer in Vevey,

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Der Schweizer Marktführer im Bereich Serviced Apartments kündigt an, dass die Miete an allen Standorten von VISIONAPARTMENTS ab sofort mit Bitcoin bezahlt werden kann. Darüber hinaus prüft das Unternehmen derzeit weitere Möglichkeiten, wie die Welt der Krypto-Finanzen im Immobilienbusiness eingesetzt werden kann. «Im Laufe der letzten Jahre hat Bitcoin seine Berechtigung als Zahlungsmittel auf dem Markt unter Beweis gestellt. Das Fundament und die Stabilität des Zahlungssystems wachsen ständig», sagt Anja Graf, CEO von VISIONAPARTMENTS. «Wir freuen uns sehr, nun mit einer auch in der Schweiz ansässigen Firma, Bitcoin Suisse, zusammenzuarbeiten, um es unseren Kunden zu ermöglichen, ab sofort mit Bitcoin zu bezahlen.»

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: : GAST R O - EM PFEH LUNG

BUSINESS-LUNCH-TIPPS

BEST OF SWISS GASTRO PRÄSENTIERT DIE ETWAS ANDEREN

0815, 8001 ZÜRICH Die Bar 0815 verbindet harmonisch aufeinander abgestimmt Essen, Trinken, Architektur, Design und Musik. In der Nähe der Zürcher Bahnhofstrasse ist das Lokal mit seinem urbanen Flair beliebter Treffpunkt für Genussmenschen. Sowohl über Mittag wie auch am Abend gibt es ein kleines, feines Angebot an flüssigen und handfesten Köstlichkeiten, ganz nach dem Motto «Weniger ist mehr». Seit der Renovation 2015 bietet das «0815» auch spannende Kulinarik. Eine Besonderheit sind die PaleoGerichte, will heissen «auf Steinzeit Art».

Best of 2016 INTERNATIONAL

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BARFÜSSER, 8001 ZÜRICH Der «Barfüsser» im Zürcher Niederdorf hat eine bewegte Vergangenheit und gilt als Institution für urbane Offenheit und Toleranz. Das neuste Kapitel seiner Geschichte schreibt er als Sushi-Restaurant im modernen Lounge-Stil. Bei guter Musik kann der Gast dem Koch beim Zubereiten seiner Lieblings-Sushis zuschauen, der Fisch stammt aus Bio-Zucht oder möglichst schonendem Wildfang. An der Take-awayTheke gibt es die Köstlichkeiten auch zum Mitnehmen. Nachtschwärmer kehren an der Bar gerne auf einen guten Wein oder Cocktail ein. Best of 2016 BAR & LOUNGE

: : BOSG.CH/6179 : :

RESTAURANT TROIS TILLEULS, 8400 WINTERTHUR Das erwartet wohl kaum ein Gast, ein Spitzenrestaurant in einem Spital. Das «Trois Tilleuls» sorgt dafür, dass nicht jeder Spitalaufenthalt negativ behaftet sein muss. Mit hochklassiger, marktfrischer Küche saisonaler Ausrichtung werden Gäste und Patienten verwöhnt. Die täglich wechselnde Karte lässt dem Besucher die Freiheit, sein Menü nach Lust und Laune zusammenzustellen. Dazu wird auch erstklassiger Wein aus Italien oder der Schweiz serviert. Die grosse Sommerterrasse bietet zudem einen wunderschönen Ausblick über ganz Winterthur. : : BOSG.CH/6095 : : Best of 2016 INTERNATIONAL

BEBEK, 8003 ZÜRICH Das kulinarische Angebot im «Bebek» lebt von den Einflüssen der orientalischen Küche und des gesamten östlichen Mittelmeerraums. Vor allem das Frühstück wird hier richtig zelebriert und jeden Tag bis 16 Uhr serviert. Die stadtbekannten Mezze werden täglich frisch zubereitet, und auch dem hausgemachten Kuchen ist kaum zu widerstehen. Sämtliche Produkte werden in Zürich oder aus einem Nachbarkanton bezogen. Das grossartige kulinarische Angebot und das urbane, lebhafte Design machen das «Bebek» zu einem der angesagtesten Treffpunkte der Stadt.

Best of 2016 FINE DINING

: : BOSG.CH/6182 : :

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


360° EVENT SAAL

Gala Dinner

Präsentationen

Weihnachtsfeiern

Firmenanlässe

Jubiläum

AURA: Neue Massstäbe für Visualisierungsmöglichkeiten, Flexibilität und technische Infrastruktur

EVENT LOCATION MIT EINZIGARTIGER 360° PROJEKTION Der AURA Event Saal, direkt am Paradeplatz in Zürich, setzt neue Massstäbe und ermöglicht Ihren Gästen in eine atemberaubende Event Welt einzutauchen. «Jeder Kunde kann seinem Anlass seine eigene Handschrift geben. Bestehende Bilder oder Videos von Kunden wie auch spezifisch für einen Event produziertes Material oder Sujets aus unserer AURA Bibliothek lassen sich in eine einzigartige Präsentation verwandeln.» so CEO, Philippe Haussener. Die enorme Grösse der 360° Projektion bietet völlig neue Möglichkeiten Präsentationen zu gestalten oder einem Gala Dinner ein Thema zu geben. 8 Hochleistungsprojektoren garantieren eine lückenlose Rundumsicht. Animierte Welten, eigen designte Intros oder aussergewöhnliche Präsentationen begeistern die Gäste. HERVORRAGENDE TECHNISCHE INFRASTRUKTUR Durch modernste technische Möglichkeiten im Event Saal steht der Umsetzung von Shows mit hochkarätigen Künstlern und Musikern nichts im Wege. Das Technik Team vom AURA berät individuell und geht auf alle Wünsche ein.

ANLÄSSE BIS ZU 650 PERSONEN Der 450m2 grosse Saal bietet durch das hauseigene Mobiliar zahlreiche Set Up- und Bestuhlungsmöglichkeiten für 80 bis 650 Gäste. Vom kleinen Apéro Riche nach einer Präsentation, über ein Gala Dinner, bis hin zum Flying Dinner nach einer Award Show – das AURA bietet die passende Atmosphäre. HERAUSRAGENDE HAUSEIGENE EVENTKÜCHE Die Produkte werden sehr sorgfältig und bewusst ausgewählt. Das Menu wird von Küchenchef Joachim Karsten individuell mit dem Kunden zusammengestellt und auf dessen Wünsche abgestimmt. Mit korrespondierenden Weinen wird das Dinner für die Gäste zu einem Highlight.

Kontakt unter: Tel. +41 44 448 11 47, events@aura-zurich.ch AURA – Restaurant, Bar & Smoker’s Lounge, Event Saal, Club Bleicherweg 5, 8001 Zürich – www.aura-zurich.ch


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Schweizer Querdenker-Tag

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anchmal drehen wir uns im Kreis, statt die eigenen Ideen und Vorhaben nach vorne zu bringen. Wir verbraten Zeit in Social Media, machen uns Sorgen um Dinge, die nie eintreten oder längst vorbei sind und wundern uns, warum wir trotz 12h-Tage nie auf einen grünen Zweig kommen. Der Grund: der Mensch ist ein Gewohnheitstier, sein Territorium die Komfortzone. Das ist gefährlich, denn wir befinden uns in einer Zeit, in der sich vieles schnell verändert. Was vor 5 Jahren topmodern war, gehört heute schon zum alten Eisen. Das merkt man aber nicht, weil man im Alltag mit tausend anderen Dingen beschäftigt bist. Um am schnellsten ans Ziel zu kommen, gilt es manchmal einen Gang zurückzuschalten und sich zu fragen: was tue ich da überhaupt? Wo ist mein Denkfehler? Was lässt mich  herumeiern? Manchmal sind wir so sehr im Alltag gefangen, dass wir Ziele verfolgen, die uns nichts bedeuten und dabei Zeit mit Menschen verbringen, die wir nicht mögen. Einfach weil wir das als normal bezeichnen.  Darum müssen wir uns die Zeit nehmen, unser Tun in Frage zu stellen. Und wenn man das auf eine sehr coole Weise machen möchte,  dann am  Schweizer Querdenker-Tag. Orga­ nisator Karem Albash ist davon überzeugt, dass man mit dem richtigen Business Spirit am weitesten kommt.  Dies ist eine Mischung Präsenz, Seele, Sinn, Funktio­ na­lität und ein Flair für das Besondere.

Weintipp Syrah Reserve 2013 Neusiedler See-Hügelland CEEL Wines, Rust – Österreich 75 cl, CHF 14.80 statt CHF 16.50 · Syrah (100%) · 15 Monate in französischen Barriques ausgebaut · Alkoholvolumen: 14% · Restzucker g/l: 1,7 · Trinktemperatur: 16 bis 18 Grad · ½ Stunde Dekantieren empfehlenswert · Optimaler Genuss: bis 2020 · Anzahl produzierter Flaschen: 3300 Der Name «CEEL» (sprich: siil) ist die ungarische Bezeichnung des Ortes Rust, die in der ersten urkundlichen Erwähnung von Rust im Jahre 1317 verwendet wird. Tradition und Inno­ vation gehören für diesen noch jungen Weinbetrieb zusammen. Traditionell im Keller ­ Innovativ und modern im Vertrieb. CEEL Wines, das ist Markus Fischl, Martin Kern und Franz Raith, drei dynamische Jungs, die sich Ende 2009 zusammengetan haben, um ihren Traum zu verwirklichen: gemeinsam Wein zu machen. Herrlich kühle und würzige Aromatik in der Nase, die an reife Beerenfrucht, schwarzem Pfeffer und feine Bitterschokolade erinnert. Im Gaumen wunderbar harmonisch, mit angenehmen Druck und viel Frucht.

Dieses Angebot ist gültig bis 31. Mai 2017

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00­12.00/14.00­18.30 Uhr Samstag 9.00­16.00 Uhr : : HTTP://DER-QUERDENKER-TAG.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Vinoversum A. Gatti AG · Tösswiesenstrasse 8 CH­8413 Neftenbach · Telefon 052 213 00 20 info @ vinoversum.ch · www.vinoversum.ch


: : STAN D O RT- P O RT R AIT

GLOW. DAS GLATTAL

Wirtschaftsstandort Nr. 1 in der Schweiz

GLOW. DAS GLATTAL IST EINE DER DYNAMISCHSTEN REGIONEN DER SCHWEIZ. DAS VIELFÄLTIGE FREIZEIT-, BILDUNGS- UND VERKEHRSANGEBOT IN DER REGION UND IN DER ANGRENZENDEN STADT ZÜRICH MACHEN DIE NETZSTADT ATTRAKTIV. ES IST EINE DER STÄRKSTEN WIRTSCHAFTSREGIONEN DER SCHWEIZ, IN DER IN DEN NÄCHSTEN JAHREN TAUSENDE VON NEUEN ARBEITSPLÄTZEN ENTSTEHEN.

Das einkaufstärkste Shopping-Center der Schweiz, das Glatt-Zentrum bekommt eine neue Fassade.

Foto: Halter AG

Von Urs Huebscher


Auf dem Areal der traditionsreichen ehemaligen Seidenzwirnerei Zwicky & Co. AG in Wallisellen entsteht in mehreren Etappen ein neues lebendiges und urbanes Quartier mit vielfältigem Wohn- und Arbeitsraum.

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cht Gemeinden entwickeln diesen dynamischen Lebensund Wirtschaftsraum gemeinsam. Die Gemeinden Bassersdorf, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Rümlang, Wallisellen und Wangen-Brüttisellen bilden eine Netzstadt mit rund 120'000 Einwohnerinnen und Einwohnern und etwa gleich vielen Arbeitsplätzen. Die Zusammenarbeit der Gemeinden hat eine hohe Priorität. Die Lebensraumgestaltung wird grenz­ überschreitend geplant und umgesetzt. Damit soll die Lebensqualität und das wirtschaftliche Potential gefördert werden. Als Wirtschaftsstandort ist das Glattal dank der bevorzugten Lage eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Schweiz. Viele Firmen haben sich in der Region angesiedelt und fühlen sich wohl. Vorzüge der Region sind eine sehr gute Infrastruktur mit Flughafen, Autobahn, optimalem öffentlichen Verkehrsangebot, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangeboten. Hochqualifizierte Arbeitnehmer und umfassende Bildungsangebote sind wichtige Voraussetzungen. Die Nähe zur Welt-

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Foto: Glatt-Zentrum

STAN D O RT- P O RT R AIT : :

stadt Zürich und das grosse Angebot an Natur- und Erholungsräumen kennzeichnen die Region. Sie ist damit sowohl die Region zum Arbeiten wie auch zum Wohnen.

WIRTSCHAFTSNETZWERK Die Region rund um den Flughafen gehört zwar bereits zu den attraktivsten Regionen der Schweiz und des Kantons Zürich. Mit über 6 000 Unternehmungen, 110’000 Beschäftigten und gegen 120’000 Einwohnern bildet die Region das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Das branchen- und regionenübergreifende Wirtschaftsnetzwerk der Flughafenregion bringt Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Diese einmalige Verbindung sichert den Mitgliedern einen unkomplizierten Zugang zu wichtigen Entscheidungsträgern der Region und stärkt die regionale Verflechtung. : : WWW.GLOW.CH : : : : WWW.FLUGHAFENREGION.CH : :

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: : STAN D O RT N E WS WALLISELLEN Aa zelle Bölle schelle, d’Chatz gaht uf Walliselle … In der Deutschschweiz ist die Gemeinde bei Gross und Klein vor allem aufgrund dieses Abzählreims bekannt. Wallisellen bietet jedoch unzählige schöne und spannende Einblicke.

dorf mit zwei S-Bahn-Linien und dem Bahnhof Stettbach mit drei S-Bahn-Linien und den verschiedenen Buslinien einen sehr wichtigen Beitrag. Mit der Inbetriebnahme der Glattalbahn Ende 2011 ist Dübendorf mit dem öffentlichen Verkehr noch attraktiver erschlossen. In der Stadt gibt es über 20’000 Arbeitsplätze. Sowohl der Wohn­ bevölkerung wie auch den zahlreichen Handels-, Dienstleistungs-, Gewerbe- und Industrieunternehmungen wird eine gut ausgebaute Infrastruktur angeboten.

FLUGHAFEN DÜBENDORF Die aviatische Weiternutzung des Flugplatzes Dübendorf wird sich an diversen Rahmenbedingungen orientieren und die Interessen verschiedener Akteure wahren müssen. Das vom Bund entwickelte Konzept «ziviles Flugfeld mit Bundesbasis» wird von der Flugplatz Dübendorf AG unterstützt und bildet Grundlage des Masterplans. Ein militärischer Betrieb bleibt gewährleistet und die für den nationalen Innovationspark ausgeschiedenen Flächen werden nicht tangiert.

In der Gemeinde finden sich Räume für alle Bedürfnisse: sympathische Mehrfamilienhäuser, Villen mit Gärten, heimelige Bauten von früher, aber auch modernste Büro-, Gewerbe- und Industrieflächen. Aktuell wohnen rund 15’000 Personen in Wallisellen und jeden Tag pendeln zudem 15’000 Arbeitnehmer in unsere Gemeinde. Von hier aus operieren verschiedene Grossfirmen in den Märkten der Welt. Aber auch Handwerk und Gewerbe existieren in grosser Vielfalt im Ort. Eines der grössten Shoppingcenter der Schweiz, das Glattzentrum mit über 100 Geschäften, lässt keine Einkaufswünsche offen. Ein Hauptgrund für die Standortgunst der Gemeinde Wallisellen ist zweifellos die hervorragende Erschliessung durch den öffentlichen und privaten Verkehr. Die Nationalstrasse A1, die Hauptstrasse von Zürich nach Winterthur, zwei S-Bahn-Linien, die Glattalbahn sowie mehrere Busverbindungen machen es einfach, nach Wallisellen zu gelangen. Für international tätige Unternehmen ist zudem die Nähe zum Flughafen Kloten von grosser Bedeutung.

DÜBENDORF Dübendorf zählt rund 27’000 Einwohner und ist damit die viertgrösste Gemeinde im Kanton Zürich. Dübendorf zeichnet sich als unmittelbarer Vorort zur Finanz- und Wirtschaftsmetropole Zürich durch eine hohe Standortgunst aus. Dazu leistet auch die ausgezeichnete Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr mit dem Bahnhof Düben-

Der Masterplan sieht eine dezentrale und organische Entwicklung der Segmente Helikopter / Luftrettung, Leichtaviatik, Geschäftsluftfahrt und Unterhaltsbetriebe vor. Das Ausbaukonzept sieht ausschliesslich Bauten vor, die ganz oder überwiegend dem Flugplatzbetrieb dienen und mit den Bestimmungen des Luftfahrtgesetzes (LFG) konform sind. Der Ausschreibungsperimeter wird entsprechend der in den Ausschreibungsunterlagen gemachten Zielvorgaben voll ausgenutzt und nicht überschritten. Mit Ausnahme der Anzahl zu bauenden Hangars sowie der Vergabe des Unterbaurechts für Unterhaltsbetriebe wird von einem einstufigen Ausbau ausgegangen. Der Flugplatz Dübendorf bildet eine Schengen-Aussengrenze. Das Areal wird über den Ausschreibungsperimeter hinaus komplett eingezäunt. Der mutmassliche Flugplatzperimeter folgt dem heutigen Perimeter des Bundesareals. Der nationale Innovationspark wird entlang seiner definierten Perimetergrenze vom Flugplatz ausgezäunt. Die Flugplatz Dübendorf AG bewahrt die zentrale Hoheit und Führungsrolle über die Passagier- und Abfertigungsprozesse und strebt den Einbezug von Investitionspartnern für nicht strategische Geschäftsfelder wie Unterhaltsbetriebe für Flächenflugzeuge und Helikopter sowie die Abfertigung und Hangarierung der Leichtaviatik an. Nebenanlagen werden keine geplant. Die Flugplatz Dübendorf AG sieht Hochbauten für die Passagierabfertigung (Business Aviation Center, BAC), die Flugzeughangarierung, den Flugzeugunterhalt, den Flugplatzbetrieb (Betriebszentrum, BZ), die Gastronomie (inkl. Besucherzentrum) sowie ein General Aviation Center und Büroräumlichkeiten vor. Das Terminalgebäude (Business Aviation Center) des Flugplatzes Dübendorf wird das zentrale Element und zukünftige Gesicht des Flugplatzes Dübendorf. Mit Sichtbezug über die Erschliessung von der Überlandstrasse wird ein Gebäude alle notwendigen Einrichtungen für die Passagierabfertigung, die Flugsicherung sowie die Flugplatzdirektion aufnehmen. Östlich und westlich des BAC werden in Abhängigkeit der Nachfrage Hangars zur Parkierung von Flugzeugen erstellt. Weiter Gemeinden die zur Region glow gehören sind Bassersdorf, Dietlikon, Kloten, Opfikon, Rümlang, und Wangen-Brüttisellen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


STAN D O RT- P O RT R AIT : : «The Circle» wird spürbarer

ZÜRICHS NEUE ADRESSE

THE CIRCLE BIETET MIT UNTERSCHIEDLICHEN NUTZUNGEN EINE NEUE UND INTERAKTIVE FORM DES KUNDENDIALOGS. DERZEIT PRÄGT DIE BAUSTELLE DAS ERSCHEINUNGSBILD AM FLUGHAFENKOPF. Von Urs Huebscher

Ausserhalb des Flughafenareals steht seit Frühling 2016 ein zweistöckiges Fassadenmuster von THE CIRCLE. In der Grösse eines Einfamilienhauses aufgebaut, stellt es exemplarisch Ausschnitte der unterschiedlichen Fassaden in Originalgrösse dar. Darin werden im kommenden Jahr zwei StandardHotelzimmer eingebaut. Diese Muster im Massstab 1:1 werden zur Entwicklung des detaillierten Ausbaustandards der insgesamt 550 Hotelzimmer angefertigt. Seit Mai 2017 werden Baustellenführungen angeboten. Ein Modell veranschaulicht zudem die gesamte Grösse des Projekts inklusive des über 80’000 Quadratmeter grossen dazuge­ hörigen Parks. THE CIRCLE ist einzigartig und schafft neben einer Vielzahl neuer Arbeitsplätze viel Inspiration und neue Möglichkeiten für alle,

THE CIRCLE ist ein Ort, an dem viele Bedürfnisse miteinander verschmelzen: Bildung, Geschäftsleben, Gastronomievielfalt, Hotellerie, Kunst und Kultur, Kongresse, Medizin und Unterhaltung. In THE CIRCLE präsentieren unsere Partner ihre innovativsten Konzepte, kombiniert mit der typischen Schweizer Gastfreundschaft und machen so THE CIRCLE zu einem Ort des Entdeckens, der Inspiration und des Verweilens. THE CIRCLE fördert Erlebnisse und Interaktionen zwischen Besuchern, Mitarbeitenden, Nachbarn, Passagieren und Pendlern. Die Plattform bietet eine neue und interaktive Form des Kundendialogs. Der traditionsreiche Zürcher Premium Department Store Jelmoli hat sich aus diesem Grund entschieden, seine Wachstumsstrategie am Flughafen Zürich zu verwirklichen: Auf 2’000 Quadratmetern wird Jelmoli mit spannenden Verkaufskonzepten vertreten sein. Nach heutigem Wissens- und Planungsstand ist die Fertigstellung von THE CIRCLE für Ende Winter 2019 vorgesehen. Die Tiefbauarbeiten laufen auf Hochtouren und sind im Zeitplan. In der nächsten Bauphase wird die Anzahl der Bauarbeiter von 200 auf 300 erhöht. Der Aushub ist grösstenteils abgeschlossen. Die meisten der rund 500 Energie­ pfähle, welche nicht nur das Fundament für das Gebäude bilden, sondern auch eine hohe Energieeffizienz sicherstellen werden, sind gebohrt. Vereinzelt sind schon erste Teile der Hochbauten sichtbar.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

die Teil von THE CIRCLE sein möchten. Die hervorragende Anbindung an die bedeutendste Verkehrsdrehscheibe der Schweiz bildet neben dem innovativen Gesamtkonzept eine ideale Erfolgsgrundlage für THE CIRCLE. Sie wird die Standortattraktivität des Flughafens Zürich dadurch nachhaltig weiter­entwickeln. : : WWW.WWW.THECIRCLE.CH.CH : :

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«Erfolg kommt von immer neuen Ideen. Ich bin eine davon.» Pepper, einer unserer brandneuen Roboter.

Einkaufszentrum Glatt Neue Winterthurerstrasse 99 CH-8304 Wallisellen

Öffnungszeiten Montag bis Samstag von 9 bis 20 Uhr

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : Ehrler Immobilen, Glattpark

IHR PARTNER FÜR WOHN­ EIGENTUM IN UND UM ZÜRICH!

IMMOBILIENKAUF UND VERKAUF IST VERTRAUENSSACHE! WER DEN «KAUF DES LEBENS» ANGEHT, SOLLTE UNBEDINGT MIT EINEM PROFI ZUSAMMENARBEITEN. DIE KOMPLEXITÄT DES IMMOBILIENGESCHÄFTS IST NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN. ROGER EHRLER IST SPEZIALISIERT AUF DEN ERFOLGREICHEN VERKAUF VON IMMOBILIEN ALLER ART. gegenwärtig erzielbaren Marktpreis differieren. So benötigt Ehrler für einen Verkauf der Immobilie, bei welcher eine saubere Schätzung erstellt wurde, dauert es durchschnittlich 4 bis 8 Wochen, bis ein liquider Käufer gefunden wird. Man ist über das Marktgeschehen informiert und kennt vergleichbare Immobilien, insbesondere den tatsächlichen Preis, den diese erzielen können!

SIE MÖCHTEN VERKAUFEN? Zu aller erst schätzt Ehrler das Objekt, um sicherzustellen, dass die Immo­ bilie zu einem marktüblichen und fairen Preis angeboten wird. Für ­jedes angebotene Haus und jede Wohnung wird eine detailreiche und professionelle Dokumentation gestaltet, die interessierten Käufern weit mehr bietet als nur den Grundriss und Beschrieb eines Objekts. Somit wird sichergestellt, dass sich zu einer Besichtigung vor Ort nur wirklich interessierte Bewerber melden.

SIE WOLLEN VERMIETEN?

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hrler Immobilien AG wurde 2007 gegründet und ist spezia­ lisiert auf den erfolgreichen Verkauf von Immobilien aller Art. Einerseits werden bestehende Liegenschaften angeboten, andererseits werden Neubauprojekte mitentwickelt und zum Verkauf angeboten. Die Stärken der Firma sind die langjährige Erfahrung im Immobilienwesen, das entsprechende Know-how auf Grund unzähliger verkaufter Immobilien, Einsatzbereitschaft, Diskretion und Sorgfalt bei der Abwicklung des ganzen Verkaufsauftrages. Firmen­ inhaber Roger Ehrler kümmert sich persönlich um die Kunden und ihre Immobilien. Über 15 Jahre Erfahrung in Konstruktion, Verkauf, Vermietung, Marketing, ­Finanzierung und vielem mehr garantieren Ihnen einen kompetenten und professionellen Verkaufsauftritt.

SUCHEN SIE EINEN KÄUFER FÜR IHRE IMMOBILIE? Ehrler Immobilien bietet den Service der Kaufpreisermittlung kostenlos! Diese Kauf­ preisermittlung bietet nicht nur eine ober­ f lächliche, marktorientierte Analyse, sondern bezieht sich auch auf die Bausubstanz und die statistischen Werte vorangegangener Verkäufe in der Region mit in die Berechnung ein. Dies liefert für den Verkauf gute Argumentationshilfen. Der sogenannte Verkehrswert der Immobilie kann erheblich vom

Für eine erfolgreiche Vermietung ist Erfahrung ein wesentlicher Schlüssel. Die Vermietung von Wohnungen und Häuser zählt ebenfalls zu den Dienstleistungen von Ehrler. Dieses Know-how kombiniert mit der Markt-Erfahrung gibt den Kunden Gewähr, bei der Festlegung der Mietzinse das Optimum zu erreichen und den Markt auf ideale Weise kostenminimiert zu bearbeiten.

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3 GUTE GRÜNDE FÜR EINE ZUSAMMENARBEIT MIT EHRLER IMMOBILIEN: 1. … Roger Ehrler kennt seinen Immobilienmarkt in und um Zürich wie seine Westentasche 2. … Roger Ehrler ist Ihr direkter und alleiniger Ansprechpartner 3. … Roger Ehrler’s Immo-Erfolgsquote liegt bei über 95 Prozent Oberstes Ziel ist immer die Zufriedenheit aller Beteiligten ob Verkauf, Kauf oder Miete. Firmeninhaber, Roger Ehrler ist der direkte Ansprechpartner und begleitet die Kunden von A–Z auf dem Weg zum Kauf Ihres Lebens! : : WWW.EHRLER-IMMOBILIEN.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

Für Immobilien, die mehr leisten. Richti Areal, Wallisellen 7 Baufelder, 299 Eigentumswohnungen, 189 Mietwohnungen, 60’000 m2 Büro- und 12’000 m2 Gastro-/ Retailflächen, private Strassen und Plätze sowie komplexe Schnittstellen. Dank exzellenter Vorbereitung bereits während der Bauphase und hohem Engagement sorgen wir für die rund 5’000 hier wohnenden und arbeitenden Menschen sowie für die tausenden täglichen Besucher seit dem ersten Tag für erstklassige Bedingungen. Die Reifeprüfung zu unserem zwanzigjährigen Jubiläum. Sidenzia AG | Neugutstrasse 6 | 8304 Wallisellen | Telefon 043 233 62 62 | info@sidenzia.ch | www.sidenzia.ch

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2016

SCHWEIZ

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


STAN D O RT N E WS : : HOTEL MYWAY – RESTAURANT SIGN EAT & DRINK

für einen Aperitif eignet sich das SIGN eat & drink perfekt. Das An­ gebot geht über erfrischende Kreationen und Klassiker bis zu besten Bränden. Regelmässig finden im Restaurant zudem private oder geschäftliche Anlässe statt, die Location eignet sich dazu ideal. Hotel und Restaurant werden von der Reloc AG betrieben, welche erfolgreich Serviced Apartements in der Region Wallisellen betreibt.

BRAUEREI HARDWALD Viele Geniesser sind des industriell hergestellten Biers überdrüssig geworden, suchen auch hier Individualität und halten nach Erzeugnissen kleiner, lokaler Brauereien wie der Brauerei Hardwald Ausschau. Diese besteht seit 2011 im traditionell kleinindustriellen Zwicky-Zentrum. Die Brauerei wurde und wird laufend mit neuen Anlagen – vor allem Gär- und Lagertanks – ergänzt, damit die stetig steigende Nachfrage nach dem begehrten Hardwald-Bier – blond und dunkel – gedeckt werden kann. So wurden in den letzten Jahren nahezu alle Brauereianlagen revidiert, ergänzt oder ersetzt. Anfangs 2016 wurde mit der Einstellung eines erfahrenen Braumeisters ein weiterer Meilenstein vollzogen, was sich auch in der laufenden Sortimentserweiterung zeigt. Das Sudhaus, welches über ein Volumen von 10hl verfügt, besteht noch im ursprünglichen Zustand. Es wird Ende 2018 ersetzt, wenn die Brauerei Hardwald ihre neuen Räume im Zwicky-Zentrum bezieht.

Das Self Check-in Designhotel MyWay. wurde im September 2016 an bester Lage in Wallisellen eröffnet. Es steht für einen modernen sowie aussergewöhnlichen Lebensstil und die 16 liebe- und stilvoll eingerichtete Zimmer bieten Wohngenuss vom Feinsten. Es stehen drei verschiedene Zimmerkategorien zur Auswahl, welche sich in Bezug auf die Wohnfläche unterscheiden. Zudem sind die Zimmer in drei verschiedenen Styles designt und spiegeln so einen jeweils einzigartigen Charakter wieder. Alle Zimmer sind mit einer kleinen Küche mit grossem Kühlschrank, einer Wohn- und Arbeitsecke, einer Walk-in Dusche, kostenlosem WLAN, einem TV, Safe und Föhn ausgestattet. Zum Hotel gehört auch das Restaurant SIGN eat & drink, wo sich die Gäste verköstigen können und das Frühstücksbuffet geniessen können. Das Restaurant SIGN eat & drink ist ein kleines, stilvolles Restaurant mit einer schicken Bar. Am Morgen lässt es sich im SIGN eat & drink ganz gut gemäss dem Sprichwort «Morgenstund hat Gold im Mund» in den Tag starten mit einem ausgiebigen Frühstücksbuffet, welches nicht nur für die Hotelgäste tagtäglich frisch zubereitet wird. Am Mittag und am Abend verzaubert Sie unser junger Küchenchef mit feinen Gerichten – mit immer garantiert bestem Schweizer Fleisch. Die Spezialität vom Haus ist das SIGN Rindsfilet an Pfeffersauce, Whiskysauce oder hausgemachten Kräuterbutter mit Pommes Frites und Gemüse. Auch

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

S

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


STAN D O RT N E WS : : VBG VERKEHRSBETRIEBE GLATTAL AG

FRÜH IMMOBILIEN AG – FRÜH IMMOBILIEN & PARTNER AG Die Früh Immobilien AG mit Standort Wallisellen ist seit über 40 Jahre in der Immobilienbranche tätig. Die Kernkompetenz der Früh Immobilien AG ist die Verwaltung von Wohn- und Geschäftsräumen im Kanton Zürich. Dabei stehen an erster Stelle neben dem Erreichen der Markt­ kriterien wie Markttauglichkeit, Vollvermietung oder der kontinuierliche Gebäudeunterhalt vor allem die Interessenswahrung der Objekteigentümer. Ein 18-köpfiges Team aus Verwaltungs- und Finanzspezialisten ist mittlerweile für über 7000 Wohnungen verantwortlich.

ist im Auftrag des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) verantwortlich für den öffentlichen Nahverkehr im Glattal, Furttal und im Raum Effretikon/Volketswil. Sie wurde 1993 gegründet und gehört den Gemeinden im Marktgebiet und dem Kanton Zürich. Die Glattalbahn-Linien 10 und 12, die seit 2010 kontinuierlich zulegen, konnten im Jahr 2016 8 Millionen Fahrgäste transportieren. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von einer halben Million Fahrgästen, respektive 7.1 Prozent. Die Linie 10 beförderte im Abschnitt Leutschenbach-Flughafen 2016 3.5 Mio. Fahrgäste. Die Linie 12 ist unverändert die nachfragstärkste Linie der VBG. Sie beförderte über 4.5 Mio. Fahrgäste. Die sehr erfreuliche Nachfrageentwicklung bei der Glattalbahn wird wesentlich vom anhaltenden Siedlungswachstum in den Gebieten Leutschenbach, Glattpark, Richti-Areal, Neugut und Stettbach beeinflusst.

2001 gründete Marco Früh die Früh Immobilien & Partner AG, welche als Geschäftseinheit für den Bereich Vermarktung zuständig ist. Das Unternehmen besteht aus einem professionellen Verkaufsteam, das bestens mit den Abläufen vertraut ist und weiss, worauf es fachlich und persönlich beim Verkauf ankommt. Das Team wird des Weiteren von Spezialisten aus den Bereichen Marketing, Grafik und IT ergänzt. Von der Projektentwicklung bis zur Schlüsselübergabe bietet Früh Immobilien & Partner AG einen vollumfänglichen Service an. Neben Neubauprojekten ist Früh Immobilien & Partner AG auch im Bereich vom Verkauf von Bestandsimmobilien erfolgreich tätig. Entscheidet sich ein Kunde, seine Immobilie zu verkaufen, kommen viele Fragen und anspruchsvolle Aufgaben auf ihn zu. Früh Immobilien & Partner AG unterstützt den Kunden kompetent dabei. Dabei profitiert der Kunden neben der langjährigen Erfahrung auch vom grossen Netzwerk. Weitere Vorteile ergeben sich sicher auch, dass die Immobilie nicht unterbewertet wird, ein marktgerechter Preis verhandelt wird und die Immobilie seriös verkauft wird.

Herzlich Willkommen

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : Sidenzia AG

FÜR IMMOBILIEN, DIE MEHR LEISTEN

DAS WALLISELLER UNTERNEHMEN IST IM BEREICH BETREUUNG GROSSER PORTFOLIOS MIT BEDEUTENDEN WOHNANLAGEN SOWIE KOMPLEXER BÜRO-, GEWERBE- UND INDUSTRIEAREALE TÄTIG. INTERVIEW MIT RALF KÜNZLER UND JÜRG RÖTHLISBERGER, PARTNER Von Urs Huebscher

Die Sidenzia Geschäftsleitung (vlnr) Karl Beccarelli, Jürg Röthlisberger, Ralf Künzler, Peter Kümin und Daniel Bölsterli.

Geschäftsführer»: Erzählen Sie uns was über die Sidenzia! Ralf Künzler: Rund acht Jahre nach der Gründung der Von Graffenried & Partner AG haben die geschäftsführenden Partner die Unternehmung vollständig übernommen. Seit September 2006 firmieren wir als Sidenzia AG. Unser Credo ist unverändert: Jeder Auftraggeber wird durch eine bestens ausgewiesene Fachperson betreut, die als Partner oder Kadermitglied eine erstklassige Mandatsführung und hohe Kontinuität gewährleistet. Wo liegt Ihr unternehmerischer Fokus? Unser Fokus ist auf das Management von Immobilien gerichtet. Wir sind spezialisiert auf die Betreuung grosser Portfolios mit bedeutenden Wohnanlagen sowie komplexer Büro-, Gewerbe- und Industrieareale. Selbstverständlich betreuen wir auch gerne einzelne Objekte für Private und lassen unser umfassendes Fachwissen auch diesem Kundensegment zukommen. Sind Sie schweizweit tätig oder eher in der Region Zürich? Wir sind vor allem in der Region Zürich tätig, schwerpunktmässig in der Stadt Zürich, im Oberland und am Zürichsee. Selbstverständlich würden wir gerne auch geografisch wachsen, wenn sich aufgrund eines Mandats die Chance ergibt. Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie ? Wir beschäftigen ca. 30 Mitarbeiter an unserem Sitz in Wallisellen. Eines Ihrer grossen Mandate ist das Zentrum Wallisellen beim Bahnhof. Einige Ladenflächen stehen noch immer leer. Eine Fehlplanung? Jürg Röthlisberger: Keineswegs. Das Zentrum wurde anfänglich durch den Promotor vermietet. Nach der Übernahme des Mandats haben wir verschiedene Szenarien erarbeitet, die von Attraktivitätssteigerungen bis hin zur Veränderung der Ladenlayouts reichten. Heute haben wir mit den richtigen Massnahmen und hauptsächlich mit der Fokussierung auf Gesundheitsdienstleistungen einen veritablen GesundheitsCluster erschaffen und praktisch Vollvermietung erzielt.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Wo liegt die Herausforderung bei einem solchen grossen Projekt? Jürg Röthlisberger: Wichtig ist eine erstklassige Vorbereitung unter Berücksichtigung aller Beteiligten und deren Bedürfnisse, sowohl am Start aber noch viel mehr im späteren Betrieb. Beim Richti Areal in Wallisellen waren wir bereits in einer frühen Phase involviert und konnten von Anbeginn einen reibungslosen Betrieb gewährleisten, auch schon als erst das halbe Areal bezogen und die andere Hälfte noch im Bau war. Sie beide machen was ? Ralf Künzler: Wir sind beide voll im Alltagsgeschäft integriert. In der Regel sind wir vor allem bei neuen Projekten am Start und leiten diese, bis die Implementierungsphase abgeschlossen ist. Und selbstverständlich sind wir auch immer wieder mit Herzblut in Erstvermietungs- oder Verkaufsmandate eingebunden. Sie sind auch im Bereich Facility Management tätig? Ralf Künzler: Die konventionellen Bewirtschaftungsaufgaben, oder in der FM-Sprache das kaufmännische Management, decken wir voll­ umfänglich selber ab. Bezüglich technischem und infrastrukturellem Gebäudemanagement beschränken wir unsere Tätigkeit strikt auf die Managementaufgaben. Wir erstellen Analysen und Konzepte, führen die Serviceprovider und überwachen die betreuten Objekte. Sämtliche operativen Leistungen werden ausgeschrieben und an spezialisierte Unternehmungen vergeben. Gibt es auch neue Projekte? Jürg Röthlisberger: Wir engagieren uns finanziell und mit Manpower zusammen mit der ETH Zürich und anderen Akteuren im Projekt «Zuhause alt werden – Herausforderungen und Potenziale an der Schnittstelle von Wohnungsbewirtschaftung und Bewohnerschaft». Dabei geht es natürlich in erster Linie darum, dass Senioren mit Wohndefiziten möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung wohnen können. «Ageing in place» braucht passenden Wohnraum und mit zunehmendem Alter vielfältige, bedarfsgerechte Dienstleistungen mit gut funktionierenden Schnittstellen. Wir beleuchten die Rolle und die Möglichkeiten der Immobilienbewirtschafter bei der Entwicklung von Optionen und neuen Dienstleistungen im Umgang mit dem stark wachsenden Segment der älteren und hochbetagten Mieterschaft. Mit diesem Engagement leisten wir einen Beitrag zu den vielfältigen Herausforderungen im Zusammenhang mit der ständig älter werdenden Bevölkerung in der Schweiz. Ralf Künzler: Im Weiteren implementieren wir ein Managementinformationssystem, das es uns ermöglicht, auch Kunden mit kleineren Immobilienportefolios professionelle Auswertungstools sowie Planungsund Bewertungsmodelle anzubieten. : : WWW.SIDENZIA.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Glatt-Zentrum

«WIR SIND INNOVATIV UND HABEN TOLLE PARTNER»

DAS 1975 ERÖFFNETE GLATTZENTRUM, HÄUFIG NUR DAS GLATT GENANNT, IST EINES DER ERSTEN, UND BIS HEUTE DAS UMSATZSTÄRKSTE EINKAUFSZENTRUM DER SCHWEIZ. 30 GASTROBETRIEBE UND RUND 100 GESCHÄFTE LOCKEN MIT DER NEUESTEN MODE, SCHMUCK, UHREN, SPIELWAREN, ELEKTRONIK UND VIELEM MEHR. AUCH BEI DER GASTRONOMIE IST DIE AUSWAHL GROSS: OB KAFFEE UND KUCHEN, SANDWICHES, PIZZA, SUSHI ODER GRILL-SPEZIALITÄTEN – FÜR DAS LEIBLICHE WOHL IST GESORGT. RAGETH CLAVADETSCHER IST JEDEN TAG AUF DER FLÄCHE, KENNT FAST ALLE GESCHÄFTSFÜHRER BEIM NAMEN UND IST NEBEN DEM MARKETING UND DER VERMARKTUNG AUCH OPERATIV FÜR DAS GLATTZENTRUM TÄTIG. INTERVIEW MIT RAGETH CLAVADETSCHER, LEITER CENTER MANAGEMENT Von Urs Huebscher

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as Glattzentrum in Wallisellen ist nicht nur ein Treffpunkt für Leute aus der Umgebung, sondern auch für Menschen, die nicht aus der Region kommen. Auch Rageth Clavadetscher (45) ist einer von ihnen: Als Ostschweizer zog es ihn schon als kleiner Junge ins Migros Restaurant im

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Glatt. Mittlerweile ist er seit über zwei Jahren Leiter Center Management Glatt und täglich schon früh am Morgen auf der Fläche, wo er viele der 1800 Mitarbeiter beim Namen kennt und begrüsst. Letztes Jahr zählte das Center nicht zuletzt dank innovativer Marketing-Ideen über 9.3 Millionen Besucher.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Geschäftsführer: Herr Clavadetscher, der Winter ist zu Ende und die Leute gehen wieder gerne raus in die Natur. Merken Sie das an der Frequenz im Center? Absolut! Natürlich haben wir eine Sensibilität mit dem Wetter, denn je schöner das Wetter, desto weniger Kunden kommen ins Glattzentrum. Am liebsten wäre uns für das Geschäft Bodenfrost und Regen das ganze Jahr, aber natürlich freuen wir uns für alle, die den Frühling draussen in vollen Zügen geniessen können. Seit Ende 2010 verbindet die Glattalbahn Zürich-Nord mit dem Glattal. Trägt diese auch zur Kundenfrequenz bei? Fast über ein Drittel unserer Kunden reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Ein Grossteil davon ist sicherlich der Glatttalbahn zu verdanken, daher sind wir dankbar, dass diese gebaut wurde, mittlerweile so gut läuft und Kunden direkt und einfach zu uns transportiert. Nicht alle Centren haben so viele Besucher wie das Glattzentrum. Einige Einkaufscentren müssen stark um ihr Bestehen kämpfen. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Grundsätzlich tut es mir als ehemaliger Verkäufer weh, wenn das stationäre Geschäft zu kämpfen hat und nicht gut läuft. Renommierte Center, die sich ständig weiterentwickeln und innovativ sind, sind jedoch nach wie vor erfolgreich. Natürlich gibt es neue Formen von Vermarktungen, wie zum Beispiel temporäre Lösungen wie Pop-Up Stores oder kleinere Ladenflächen, an welche man sich sicherlich gewöhnen muss. Im Grossen und Ganzen läuft es aber bei den etablierten Centren gut dank Innovationen und Partnern. Dennoch gab es in den letzten Jahren einige Store-Wechsel im Glatt. Fällt es Ihnen schwer neue Partner für die Ladenflächen zu finden? Nein, wir haben noch immer eine Warteliste mit Interessenten und wöchentlich bis zu drei Anfragen für Flächen oder für grössere Räumlichkeiten von bestehenden Mietern. Dafür machen wir im Gegenzug auch sehr viel für unsere Mieter, damit diese zufrieden sind und versuchen deshalb stets innovativ zu sein. So haben wir beispielsweise Roboter oder auch ein Techlab.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Visualiserung: Der Glatt-Tower präsentiert sich nach der Sanierung mit einer neuen Gebäudehülle.

Und wie sieht es mit dem Glatt-Tower – dem Wahrzeichen von Wallisellen – aus? Momentan besteht dieser aus reinen Büroflächen. Ziel ist es jedoch, diesen Anfang 2018 umzubauen. Die Partner im Tower sind über diesen Umbau informiert. Es wird jedoch nicht zu einer Erweiterung des Shoppingbereichs kommen, denn es sollen nach wie vor Büroräumlichkeiten bleiben. Gut vorstellbar wäre jedoch auch noch ein FitnessBereich, da dieser viel Frequenz bringen könnte. Also bleibt von aussen alles beim Alten? Nein, die braune Fassade gehört der Vergangenheit an. Neu wird der Tower mit Schaltglas versehen werden. Dieses ist ökologischer und moderner. Zudem wird auch die Fassade des Glattzentrums selber in naher Zukunft renoviert werden. Nach 40 Jahren ist es wichtig, dass das Center auch nach aussen revitalisiert und frisch auftritt. : : WWW.GLATT.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

Aussenansicht: individuell einstellbare Innenbeschattung

Sunreflex Trend-Line Rollos in Privatvilla: Innenansicht

INNENBESCHATTUNG MIT MEHRWERT LICHT UND LEICHTIGKEIT, TRANSPARENZ UND ELEGANZ: DAS SIND DIE VORZÜGE VON GLAS AM BAU. DOCH WENN DIE SONNE HEIZT UND BLENDET, IST PLÖTZLICH ANDERES GEFRAGT: EIN EFFIZIENTES BESCHATTUNGSSYSTEM MIT DURCHBLICK, WIE DASJENIGE VON SUNREFLEX.

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ür Fenster und Glasfassaden jeder Form und Grösse installiert Sunreflex einzigartige Sonnenschutz-Rollos, die einen freien Blick nach aussen gewähren und optimal vor Hitze und Blendung schützen. Die Systeme werden auf der Innenseite der Fenster, direkt hinter dem Glas montiert. So funktionieren sie unabhängig von Wind und Wetter und müssen nicht gewartet werden. Das sind entscheidende Vorteile. Denn herkömmliche Rollläden halten zwar die Hitze fern, aber sie verdunkeln die Räume und versperren die Aussensicht. Sonnenstoren lassen eine freie Sicht zu, sind aber Wind und Wetter ausgesetzt und nicht immer einsetzbar.

HOHE FUNKTIONALITÄT UND ÄSTHETIK Die Sunreflex Rollo-Systeme, erhältlich mit einer grossen Auswahl an technischen Textil- oder Folienbehängen, besitzen eine dem Glas zugewandte, reflektierende Aussenseite. Durch die Beschichtung und die Nähe zum Glas wirkt der Behang wie ein Spiegel und reflektiert bis zu 84 Prozent der durch das Glas ankommenden Sonnenstrahlung. Das ­verhindert die Aufheizung der Innenräume. Die Strahlung wird nach aussen zurück geschickt und erst ausserhalb des Gebäudes in Wärme umgewandelt und absorbiert. Das Resultat ist ein angenehmes Raumklima und eine optimale Nutzung des Tageslichtes. Für Architekten und Nutzer oftmals noch wichtiger ist die Ästhetik, von innen und von aussen. Und auch hier punktet Sunreflex. Verschiedene Kassetten, Seitenführungen und Behangmaterialien erlauben eine zur Liegenschaft passende Ausstattung – auch für Glasfassaden und Wintergärten. So gibt es zum Beispiel Rollos, die von unten nach oben schliessen und eine optimale Nutzung des Tageslichtes zulassen. Oder Gegenzuganlagen für Dachfenster und Glasdächer. Besonders beliebt bei Privathäusern ist die stilvolle

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Produktlinie Trend-Line, ein innenliegendes Rollo ohne Seitenführung mit dekorativem Charakter.

VON XS BIS XXL Sunref lex bietet ein breites Sortiment von Beschattungssystemen: grossf lächige Fassadensysteme, Rollos, Lamellen- oder Flächenvorhänge. Der grosse Vorteil dieser Systeme ist deren Vielfältigkeit und Individualität. Sie lassen sich manuell oder elektrisch bedienen und werden auf Mass gefertigt. Für bestehende und neue Bauten sowie für jede Grösse, Geometrie und Neigung von Fenstern verfügt Sunreflex über das passende Produkt.

DIE MEHRWERTE AUF EINEN BLICK: §§ Sonnenschutz, Blendschutz, Sichtschutz und UV-Schutz vereint in einem einzigen System §§ Transparenz und Nutzung des Tageslichtes (freie Sicht nach aussen) §§ automatisch oder manuell bedienbar §§ Wärmedämmung §§ witterungsunabhängig, zuverlässig und langlebig (Innenmontage) Die Sunreflex Fensterrollos werden von MULTIFILM®, dem führenden Spezialisten für Sonnen- und Blendschutz in Europa produziert. Die Produkte der MULTIFILM® sind in der Schweiz und in Liechtenstein nur durch Sunreflex erhältlich. Sunreflex ist eine Marke der Frontwork AG mit Firmensitz in Wallisellen (ZH), dort präsentiert Sunreflex das breite Produktesortiment im eigenen Showroom. : : WWW.SUNREFLEX.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


Für E-Bikes zu m-way Individuelle Beratung Grösste E-Bike Auswahl der Schweiz Grosses Zubehörsortiment Professionelle Werkstatt Schweizweit 28 Filialen

Fühlen Sie die Kraft eines Stromer E-Bikes. Wechseln Sie mit einem Lächeln im Gesicht auf die Überholspur und lassen Sie den Rest stilvoll hinter sich. Und tun Sie gleichzeitig etwas Gutes für sich selbst. Stromer – ein neues Zeitalter des Pendelns hat begonnen. www.stromerbike.com

K O M M E N S I E V O R B E I F Ü R E I N E P R O B E FA H R T. F I N D E N S I E E I N E N S H O P I N I H R E R N Ä H E U N T E R M - W AY. C H


: : STAN D O RT- P O RT R AIT AKTUELL

EINE NEUE SKYLINE FÜR OERLIKON: ANDREASTURM UND FRANKLINTURM

A

lle reden von Zürich Nord. Und das aus gutem Grund: Ideale Verkehrsverbindungen und eine dynamische Stadtentwicklung machen das ehemalige Industriequartier zum Hotspot und begehrten Dienstleistungszentrum.

An der Andreasstrasse, auf einem zentral östlich des Bahnhofs Zürich Oerlikon und unmittelbar bei der Verzweigung der Bahnlinien nach Wallisellen und zum Flughafen gelegenen Areal, entsteht auf 19’800 Quadratmetern der Andreasturm – ein modernes Büro- und Dienst­leistungsgebäude mit attraktiven Retail- und Gastronomieangebote im Erdgeschoss, an bester Lage und mit direktem Zugang zum Bahnhof Zürich Oerlikon.

Eine Besonderheit am Neubau: Über den neuen Zugang zur Personenunterführung Ost wird das Gebäude fast direkt mit dem Bahnhof Oerlikon verbunden, wodurch Mieter, Passanten und Kunden einen bequemen Zugang erhalten. So entsteht ein neues städtebauliches Bindeglied zwischen dem Bahnhof und dem Leutschenbach Quartier. Das Gross­projekt wird gemäss dem von der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) adaptierten Label «DGNI Platin» erstellt. Der Baustart war im Sommer 2016, Bezugstermin ist im 2018.

Andreasturm

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


STAN D O RT- P O RT R AIT : : EBENFALLS IN ZÜRICH NORD ENTSTEHT DER FRANKLINTURM

Weitere Informationen zum Andreasturm sowie zu verfügbaren Mietflächen:

Der 80 Meter hohe Franklinturm entsteht auf dem Areal zwischen dem Bahnhof Zürich Oerlikon und der Regensbergbrücke, genauer auf einem Grundstück entlang der Hofwiesenstrasse zwischen Franklinund Schulstrasse. Das Hochhaus mit 15’000 Quadratmeter Bürofläche und 300 Quadratmeter Laden- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss wird über die neue Quartierverbindung und eine Personenunter­ führung ebenfalls direkt mit dem Bahnhof verbunden sein. Damit wird der Franklinturm zum Pendant des Andreasturms, den SBB Immobilien östlich des Bahnhofs baut. Während der Andreasturm vom Architekturbüro Gigon/Guyer entworfen wurde, entsteht der Franklinturm nach Plänen der Armon Semadeni Architekten. Ähnlich sind sich die beiden Entwürfe gleichwohl: zwei schlanke Türme mit markanter Fassade. Der Franklinturm ist ausserdem in der Höhe gestaffelt, so dass er gut mit dem 20 Meter kleineren Hochhaus Neumarkt und dem benachbarten Swissôtel korrespondiert, das wenige Meter höher ist als der Franklinturm. Mit den geplanten und bestehenden Hochhäusern rund um den Oerliker Bahnhof verändert sich die Skyline in diesem wichtigen Nebenzentrum Zürichs. Ohnehin ist das Quartier im Wandel, seit die Stadt Zürich vor mehr als zehn Jahren einen Entwicklungsprozess angestossen hat, um die Lebensqualität in dem eher schmucklosen Stadtteil zu erhöhen.

Franklinturm

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

: : WWW.ANDREASTURM.CH : :

Weitere Informationen zum Franklinturm sowie zu verfügbaren Mietflächen: : : WWW.FRANKLINTURM.CH : :

: : SBB IMMOBILEN. SBB Immobilien bewirtschaftet und entwickelt rund 3 500 Gebäude und 3 600 Grundstücke. Die Immobilienobjekte reichen dabei von Bahnhöfen unterschiedlicher Grösse und von kleineren Arealen bis hin zu grossen Anlageprojekten im Umfeld der Bahnhöfe. Die SBB gestaltet die Bahnhöfe nachfrageorientiert weiter und reagiert so auf steigende Passagierfrequenzen und sich verändernde Kundenbedürfnisse. Zudem wertet sie die Bahnhofareale umsichtig und nachhaltig auf. Dadurch schafft SBB Immobilien moderne und belebte Bahnhofquartiere und prägt so die Entwicklung der Stadtzentren aktiv mit. Dabei entsteht Raum zum Wohnen, Arbeiten, Weiterbilden, Einkaufen und Verweilen. SBB Immobilien veräussert zudem Areale und Gebäude, welche für die SBB strategisch nicht mehr relevant sind.

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: : S PECIAL Trinkwasser am Arbeitsplatz

TRINKEN NICHT VERGESSEN!

WER EFFIZIENT ARBEITEN MÖCHTE, MUSS VIEL TRINKEN. JEDER WEISS, DASS VIEL TRINKEN WICHTIG IST. DENNOCH VERNACHLÄSSIGEN VIELE MENSCHEN IM ALLTÄGLICHEN STRESS DEN GRIFF ZUM WASSER. SCHNELL MACHEN SICH DANN KONZENTRATIONSSTÖRUNGEN, KOPFSCHMERZEN UND MÜDIGKEIT BEMERKBAR. Von Urs Huebscher

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aut einer Vielzahl von Studien und Experten ist die Ursache das schleichende Flüssigkeitsdefizit. Viele Menschen trinken über den Tag zu wenig. Doch wir trinken nicht nur zu wenig, sondern oft das Falsche. Selbst das empfohlene Minimum von 1.5 Liter Wasser wird von vielen Menschen nicht erreicht. Gerade in Stress-Situationen – und wer hat die nicht im Job – vergessen viele Berufstätige, den obligatorischen Schluck aus dem Wasserglas. Fatal, denn jeden Tag verlieren wir rund 2.5 Liter Wasser über den körper­ eigenen Stoffwechsel, die Atmung und die Haut. Ausreichendes Trinken ist am Arbeitsplatz vor allem deswegen so wichtig, weil das Gehirn eines der wasserreichsten Organe ist und daher ständig Flüssigkeitsnachschub benötigt, um arbeiten zu können. Schon ein geringes Flüssigkeitsdefizit von nur zwei Prozent des Körpergewichts kann die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit bis zu einem Drittel vermindern.

Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sinkt bereits bei einem Flüssigkeitsdefizit von zwei Prozent des Körpergewichts. Bei einem Körpergewicht von 60 kg entsprechen zwei Prozent Flüssigkeitsdefizit etwa 1.2 Litern. Wer in seinem Beruf auch körperlich gefordert ist, verbraucht noch mehr Flüssigkeit. Umso mehr, je höher die Umgebungstemperatur ist. Am sinnvollsten ist eine über den Tag verteilte, kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr. Es bringt relativ wenig, tagsüber entstandene Flüssigkeitsdefizite am Abend aufzufüllen, da der Magen-Darmtrakt grosse Flüssigkeitsmengen nicht auf einmal aufnehmen kann.

WASSERSPENDER ODER FLASCHENWASSER? Wasser als Grundnahrungsmittel sollte für zufriedene Mitarbeiter und Kunden stets zur Verfügung stehen. Die übliche Versorgung mit Wasser erfolgt daher meist über Mineralwasser aus Flaschen, doch stellt auch Trinkwasser aus Wasserspendern mit Filtersystemen eine gute Alternative dar. Häufig wird zu Mineralwasser aus Plastik- oder Glasflaschen gegriffen, da diesem Wasser nachgesagt wird, wertvolle Mineralien zu enthalten, die der menschliche Körper brauche. Was viele nicht wissen: Leitungswasser, besonders, wenn es gefiltert wird, steht dem abgefüllten Wasser in nichts nach.

FAKTOR GESUNDHEIT Die Versorgung von Mitarbeiter und Kunden mit frischem Wasser ist gerade an heissen Sommertagen nicht zu vernachlässigen. Egal, ob man zu Trinkwasser aus Flaschen greift oder gefiltertes Leitungswasser zur Verfügung stellt, zu einem guten Service gehört das kühle Nass einfach dazu. Wer täglich ausreichend Wasser zu sich nimmt, kann nicht zuletzt auch konzentrierter und effizienter arbeiten, da sich eine ausreichende Hydratisierung des Körpers vorteilhaft auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann.

Die Bereitstellung von kostenlosen Getränken am Arbeitsplatz ist nicht für jedes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit.

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Im direkten Vergleich von Trinkwasser aus der Leitung (zum Beispiel gefiltert mit einem Wasserspender) und Mineralwasser aus Einwegund Mehr­wegflaschen stellt sich häufig die Frage nach der Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen. Häufig wird davon ausgegangen, dass Leitungswasser solche Nährstoffe nicht enthält und der regelmäßige Verzehr davon zu einem Mangel führen kann. Dies ist jedoch ein Trugschluss: Wer Trinkwasser aus Wasserspendern oder direkt aus der Leitung zu sich nimmt, führt sich natürlich auch Mineralstoffe zu, weil dies zu großen Teilen aus Grundwasser besteht. Allerdings ist die Aufnahme von Mineralstoffen durch Wasser (Mineralwasser oder Trinkwasser) so gering, dass diese tatsächlich kaum einen merklichen Unterschied machen kann. Denn

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


S PECIAL : : tatsächlich nimmt der menschliche Körper einen großen Teil der Mineralien und Spurenelemente durch die Nahrung auf. Daher ist das Trinken von (gefiltertem) Leitungswasser ebenso unbedenklich wie Mineralwasser aus Flaschen, auch weil die Wasserqualität in beiden Fällen strengen Kontrollen unterliegt.

Bei Ihnen auf der Arbeit steht kein kostenloses Wasser für die Mitarbeiter zur Verfügung? Reden Sie doch mal mit ihrem Chef und schlagen Sie die Anschaffung eines Wasserspenders vor. Damit können grosse Mengen Wasser bereitgestellt werden, auf die jeder Zugriff hat. >

FAKTOR KOSTEN Ein weiterer Aspekt, der auch bei der Wasserversorgung nicht ausser Acht gelassen werden darf, sind die Kosten. Die Beachtung der Wirtschaftlichkeit verschiedener Varianten der Trinkwasserversorgung sollte unbedingt berücksichtigt werden. Bei Wasserflaschen ist der Aufwand beispielsweise höher, da nicht nur durch die Logistik mehr Kosten entstehen, sondern das Mineralwasser an sich teurer ist als Wasser aus der Leitung. Einen Wasserspender für Mitarbeiter und Kunden zu verwenden hat hingegen aus wirtschaftlicher Sicht einige Vorteile gegenüber Wasser aus Flaschen. Zum einen kommt durch die Anschaffung eines geeigneten Wasserspender-Systems meist nur ein einmaliger logistischer Aufwand zustande, zum anderen ist die Wartung der Geräte meist unkompliziert. Es existieren hier verschiedene Branchenlösungen (siehe folgende Seiten). Wasserspender bringen für viele verschiedene Bereiche Vorteile mit sich und ermöglichen zudem ein gewisses Extra: Bei vielen Geräten lassen sich etwa die Trinktemperatur und der Kohlensäuregehalt individuell einstellen. Außerdem können einige Wasserspender mehr als «nur» einfaches Trinkwasser spenden, denn es gibt verschiedene Ausführungen, die auch die Einstellung unterschiedlicher Geschmacksrichtungen ermöglichen.

Eine vergleichsweise geringe Investition ist ein Wasserspender, welcher das Wohlbefinden der Belegschaft steigert.

DER SPEZIALIST FÜR POST-MIX- UND WASSERANLAGEN im Betrieb

Post-Mix AG I Neugut I CH-8304 Wallisellen GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Tel. +41 (0)44 422 19 30 I www.post-mix.ch

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: : S PECIAL : : TIPPS, WIE SIE DAS TRINKEN AM ARBEITSPLATZ NICHT VERGESSEN §§ Wasser immer griffbereit haben Um während der Arbeit ausreichend Wasser zu trinken, muss natürlich auch welches vorhanden sein. Sorgen Sie dafür, dass immer eine Wasserflasche oder eine volle Karaffe auf Ihrem Schreibtisch steht. Am besten so, dass man sie nicht übersehen kann. Ein kurzer abschweifender Blick neben den Bildschirm wird Sie direkt an das Trinken erinnern. §§ Durst nicht ignorieren Wer im Stress ist, verdrängt oftmals das eigene Durstgefühl. Ein trockener Mund und Rachen werden ignoriert, weil die Planung des nächsten Meetings und das Telefonat mit dem Kunden wichtiger sind. Dabei ist Durst neben Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen ein deutliches Warnsignal für Flüssigkeitsmangel, dem Sie sofort entgegenwirken sollten. §§ Grosse Gläser Wer mehr Wasser trinken will oder muss, kann sich selbst austricksen und einfach ein sehr grosses Glas verwenden. Wenn Sie zum Beispiel fünf volle 0.3- statt 0.2-Liter-Gläser trinken, haben Sie (ganz unbewusst) einen halben Liter mehr getrunken. §§ Ein bisschen Abwechslung Vielen Menschen ist «normales» Wasser zu langweilig und das Trinken gerät schnell in Vergessenheit. Doch mit ein paar kreativen Ideen lässt sich Wasser ganz leicht aufpeppen und in ein kunterbuntes Geschmackserlebnis verwandeln. Füllen Sie stilles Wasser in eine Karaffe oder grosse Flasche

und fügen verschiedene Kombinationen aus Früchten und Kräutern hinzu. Beliebte Kreation ist Limette mit Minze. §§ Gemeinsam trinken Die Arbeit ist stressig, Trinken ist lästig und Kaffee schmeckt sowieso viel besser! Bestimmt geht es vielen Ihrer Kollegen ähnlich. Gehen Sie das «Trinkproblem» einfach gemeinsam an und machen einen kleinen Wettbewerb daraus. Sie könnten zum Beispiel einen «Wasserkalender» in der Büroküche aufhängen und notieren, wer am Tag wieviel getrunken hat. Das ist ein kleiner Ansporn, sollte aber natürlich nicht von der eigentlichen Arbeit ablenken. Oft hilft es schon, wenn Sie mit Kollegen reden und sich gegenseitig ans Trinken erinnern. Oder einfach immer, wenn ein Kollege trinkt, mittrinken. §§ Immer wieder auffüllen Wenn der Durst plötzlich kommt, sollte er direkt gestillt werden. Ein volles Glas Wasser in Reichweite ist deshalb besonders wichtig. Wird ein ausgetrunkenes Glas direkt wieder aufgefüllt, haben Sie stets das Bedürfnis, es zu leeren. §§ Ziele setzen Um Ihre Motivation und Ausdauer anzukurbeln, sollten Sie sich Ziele setzen: Nehmen Sie sich zum Beispiel vor, bis zur Mittagspause einen Liter zu trinken und bis zum Feierabend nochmal einen. Wenn Sie gut im Plan liegen, dürfen Sie sich auch mal was gönnen. Versuchen Sie aber, erst nach zwei Gläsern Wasser einen Kaffee oder ähnliches zu trinken.

Einfach, ökonomisch und erst noch ökologisch – Günstige Wasserlösungen für kleine und grosse Betriebe

werden die Kühlungsaggregate und CO2-Zusatz dimensioniert. Viele der Benutzer nutzen entweder Gläser oder füllen ihr Tafelwasser in Alu­ flaschen ab. So bleibt das Wasser noch länger kühl und sie haben eine kleine Trinkreserve direkt am Arbeitsplatz.

TAFELWASSER MIT UND OHNE SPRUDEL GIBT’S AUCH AUS DER WAND

W

asser steht bei den Getränken in der betrieblichen Verpf legung ganz hoch im Kurs. Anstelle teures Mineralwasser in Flaschen oder Fläschchen zur Verfügung zu stellen, bieten die Post-Mix-Wasseranlagen klare Vorteile in Bezug auf den Preis und das Handling. Günstig und nachhaltig ist die Bewirtschaftung. Schluss also mit dem aufwendigen Einkauf, dem Handling für die Bereitstellung und den Abtransport der Abfälle wie bei Lösungen mit PET-Flaschen notwendig. Die zu realisierende Lösung wird aufgrund der Zapfmenge, d. h. die zum Ausschank bereitzustellenden Tafelwassermenge geplant. Sie ist abhängig von der Anzahl der zu verpflegenden Personen. Entsprechend

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Ob eine betriebliche Wasserlösung direkt aus der Wand oder eher als Standsäule spielt keine Rolle. Die Post-Mix-Lösungen passen sich in jede Büroumgebung ein. Das Wasser wird direkt ab Leitung gefiltert sowie gekühlt und mit einer konstanten Ausschanktemperatur von 6 – 80C zur Verfügung gestellt. Wahlweise wird beim Zapfen frische Kohlensäure beigemischt.

: : POST-MIX AG Färbereigasse 14 CH-8304 Wallisellen Telefon +41 44 422 19 30 info@postmix.com : : WWW.POSTMIX.COM : : : : WWW.ELFENLAND.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


S PECIAL : : Gesundheitsquelle Trinkwasser

WASSER MIT EXTRA VIEL SAUERSTOFF

DIE MARKE FUTOMAT STEHT FÜR HOCHWERTIGE UND LANGLEBIGE WASSERSPENDER MIT FESTANSCHLUSS. DAS BESONDERE DARAN: ZUVOR GEFILTERTES LEITUNGSWASSER WIRD MAGNETISIERT, VERWIRBELT UND AUF HOCH EFFIZIENTE WEISE MIT EXTRA VIEL SAUERSTOFF ANGEREICHERT – DAS ANGEWENDETE VERFAHREN IST PATENTIERT UND DAMIT EINMALIG.

D

ie Ergebnisse kleinerer Studien und die Anzahl der positiven Erfahrungsberichte, in denen Menschen von den sehr guten Wirkungen des Sauerstoffwassers berichteten, bildeten für futomat den Anlass, ihr Wasser auch wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Im Rahmen dieser Studie wurde die Wirksamkeit von Wasser aus dem Sauerstoffwasser-Spender von futomat im Vergleich zu Normalwasser untersucht. Zusammen mit seinem Team kam der Studiendurchführende, zu positiven Ergebnissen in Bezug auf die Fliesseigenschaft des Blutes in Verbindung mit diesem Sauerstoffwasser.

«LASST EUER BLUT NICHT «ZU DICK» WERDEN» Rät die Firma Medicur in Niederrohrdorf, die den futomat-Sauerstoffwasser-Spender in der Schweiz vertreibt. «Es ist schon beeindruckend, dass ungefähr 5–6 Liter Blut unentwegt durch unseren Körper fliessen, und bei einem normalgewichtigen, nicht übermässig muskulösen Erwachsenen mittleren Alters der Wasseranteil im Blut ca. 60 – 65 % ausmacht. Der rote Lebenssaft erreicht über Arterien, Venen und Kapillaren alle Teile unseres Körpers, wobei die Arterien sauerstoffreiches Blut zu den Geweben und den Organen transportieren. Es fliesst langsamer durch den Körper als es eigentlich sollte wenn der Flüssigkeitsanteil zu gering, das Blut also «zu dick» ist.»

«BRINGT DENN DIESES WASSER MEHR SAUERSTOFF INS BLUT?» «Der täglich ausreichende Aufenthalt an der «frischen Luft» bringt sicherlich mehr Sauerstoff ins Blut. Menschen, die sich jedoch berufs- oder krankheitsbedingt stundenlang in geschlossenen und nicht optimal belüftbaren Räumen aufhalten, können den Sauerstoffgehalt im Blut

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

durch das tägliche und ausreichende Trinken von sauerstoffreichem Wasser verbessern. Durch die geringere, sogenannte «Geldrollenbildung» (Verklumpung) der roten Blutkörperchen resultiert eine grössere Bindungsfläche für den Sauerstoff. Das Blut kann jetzt mehr Sauerstoff aufnehmen und zu den Zellen transportieren.»

«UND WAS BRINGT UNS DAS KONKRET?» «Ein tolles Gefühl! – futomat-Wasser hat eine hohe Bioverfügbarkeit, es fördert die Mikrozirkulation des Blutes, stimuliert den Stoffwechsel, stärkt die körperliche Leistungsfähigkeit, kurzum: Es steigert das Wohlbefinden und ist der Gesunderhaltung äusserst förderlich.» Übrigens, die Installation eines futomat-Sauerstoffwasserspenders ist überall dort möglich, wo eine Trinkwasserleitung vorhanden ist. Praktisch: Interessenten können von MediCur kostenlos eine Installationsabklärung vor Ort machen lassen. Die Geräte sind ab 3500.– Franken zu haben – auch Miete oder Mietkauf sind möglich: ab 90.– Franken pro Monat. Weitere kostenlose Informationen erhalten Sie bei:

: : MEDICUR AG Mellingerstrasse 12 CH-5443 Niederrohrdorf Telefon +41 (0)56 493 33 33 info@medicur.ch : : WWW.MEDICUR.CH : :

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S PECIAL : : Die individuelle Trinkwasserlösung

SAUBERES TRINKWASSER – EIN KOSTBARES GUT

DAS SEIT 20 JAHREN IN DER GETRÄNKETECHNIK TÄTIGE UNTERNEHMEN ASATEC WIDMET SEINE GANZE UNTERNEHMERISCHE KRAFT DEM WASSER, UM IHM DURCH EINZIGARTIGE FILTRATION DIE NATÜRLICHE REINHEIT WIEDERZUGEBEN. BESTER TRINK­ GENUSS MIT VOLLENDETER KLARHEIT UND REINHEIT FÜR DIE KUNDEN STEHT IM VORDERGRUND.

Als führender Anbieter von Lösungen für gekühltes oder ungekühltes, stilles oder gesprudeltes Wasser, ist Asatec der ideale GetränketechnikPartner für Geschäfte, öffentliche Einrichtungen, Private und die Gastronomie – also überall dort, wo hygienisch frisches & veredeltes Wasser ein Thema ist. Alle Produktentwicklungen und Forschungsarbeiten hatten und haben den Ausschank und den Bezug von sauberem Trinkwasser ab dem Hauswasseranschluss zum Ziel. Asatec profitiert von einer 20-jährigen Erfahrung und kann somit die perfekte Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse erarbeiten. Wirtschaftliche und sinnvolle Aquell-Gerätelinien, zu denen gehören Aquell Home, Aquell Business und Aquell Hoga, werden mit der Aquell Kulf Filtertechnologie ausgestattet. Die Geräte sind zukunftsweisend im Bereich Trinkwasser-Veredelung und Design, funktionsgerecht und sicher. Das Leitungswasser wird im Durchlauf zu einer hochstehenden und gleichbleibenden Wasserqualität vitalisiert und veredelt. Die natürliche Filtration belebt und frischt das Wasser auf. Allfällige unerwünschte

Einflüsse und mögliche Verunreinigungen werden zurückgehalten oder eliminiert. Dadurch gewinnen die natürlichen, gesunden Inhaltsstoffe an Bedeutung und garantieren ab Leitung eine schmackhafte, spritzige Ausschankqualität, je nach Wunsch, mit oder ohne Beimsichung von Kohlensäure. Bei allen Installationen lässt sich der Kohlesäuregehalt und bei gekühlten Geräten die Ausschanktemperatur individuell einstellen. Asatec entwickelt Lösungen im Bereich von innovativen Wasserfiltern, Wasserausschankgeräten und Komplettsystemen mit dem eindeutigen Ziel: Das Wasser ökologisch und nachhaltig reiner und genüsslicher zu machen – Aquell® «The art of pure water». Mit den Aquell-Produkten kann so preiswertes und bei uns reichlich fliessendes Leitungswasser überall hygienisch frisch, veredelt und mit einem hohen Qualitätsstandard ausgeschenkt und getrunken werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind überall dort sinnvoll, wo ein Glas gutes, reines Trinkwasser den Durst löschen soll; und das ohne Flaschen schleppen. Asatec hat für jeden Anwendungsbereich die passende Lösung.

: : WEITERE INFORMATIONEN: ASATEC AG Langenthalerstrasse 3 4803 Vordemwald

Telefon +41 (0) 62 958 10 00 info@asatec.ch : : WWW.ASATEC.CH : :

Aquell® "The art of pure water"

gekühlt und vitalisiert gesprudelt oder still Wir lösen das für Sie

Asatec AG www.asatec.ch GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017 erfolgreich seit 20 Jahren

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: : S PECIAL CAFÉAU

INNOVATIVE GESAMT-LÖSUNGEN FÜR KAFFEE- UND WASSERGENUSS

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er Arbeitsplatz ist der Ort, an dem sich Menschen zu einem grossen Teil ihres Lebens aufhalten. Gerade deshalb ist wichtig, dass sie sich hier wohlfühlen. Dazu gehört der schmackhafte Kaffee in der Pause. Dieser Muntermacher bringt nicht nur neue Energie, sondern sorgt auch für gute Stimmung. Das Kaffeetrinken ist fest in unserer Kultur verankert und ein wichtiger Moment in unserem Arbeitsalltag. Und genau dieser Situation widmet das innovative Unternehmen CAFÉAU seinen besonderen Fokus. CAFÉAU bietet umfassende und zukunftsweisende Gesamtlösungen für höchsten Espresso-, Kaffee- und Wassergenuss.

sondern sie verleihen Energie und sorgen für Schwung und für eine gesteigerte Konzentration. Eine qualitativ hochstehende Kaffeemaschine im Arbeitsumfeld veranschaulicht, dass dem Unternehmen das Wohlbefinden der Mitarbeitenden wichtig ist. CAFÉAU bietet eine persönliche und umfassende Beratung, um gemeinsam mit Ihnen die optimale, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Lösung für Ihren Betrieb zu finden. Gerne beraten und unterstützen wir Sie beim Erstellen eines angepassten Kaffee- und Trinkwasserkonzepts in Ihrem Unternehmen. Auch eine bestehende Situation kann bedarfsgerecht mit einzelnen Produkten aus unserem vielfältigen Sortiment ergänzt und optisch ansprechend integriert werden.

Kaffee zählt gleich nach Wasser zu den beliebtesten Getränken. Kaffee und Wasser steigern nicht nur die Produktivität und Kreativität,

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


S PECIAL : : BARISTA KAFFEEVOLLAUTOMATEN

WASSERSPENDER

Die hochwertigen in der Schweiz entwickelten und produzierten Barista-Kaffeevollautomaten sind leistungsstark für die Zubereitung bester Espresso- und Kaffeequalität auf Barista Top-Niveau. Praktisch per Knopfdruck oder zeitgemässer Display-Eingabe produzieren Sie jederzeit, konstant und mit geringstem Aufwand feinste Kaffeespezialitäten in der Selbstbedienung. Durch neue Technologien können je nach Ausführung bis vier Produkte gleichzeitig bezogen werden. Der Barista-Kaffeevollautomat liefert auf Wunsch auch zuverlässig Cappuccino und Latte Macchiato nach Ihren persönlichen Vorstellungen.

Mit unseren Wasserspendern geniessen Sie bestes natürliches Trinkwasser aus Ihrer eigenen Quelle – individuell veredelt, so wie Sie es bevorzugen. Schenken Sie Ihren Mitarbeitenden, Kunden und Besuchern Freude mit erfrischendem Wasser. Setzen Sie auch in Ihrem Unternehmen auf höchsten Kaffee- und Wassergenuss und kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch mit Degustation.

Vom Mahlen bis zur Zubereitung spiegelt die Funktionsweise dieser hochwertigen Kaffeevollautomaten die Arbeitsschritte eines ausgewiesenen Baristas wider. Die Qualität, die Leistung, die Wirtschaftlichkeit und die patentierte vollautomatische Reinigung werden Sie begeistern.

: : CAFÉAU AG Netzibodenstrasse 23 C 4133 Pratteln Telefon +41 (0) 61 816 50 60 office@cafeau.ch : : WWW.CAFEAU.CH : :

PREMIUM-KAPSELSYSTEM Bei Heissgetränken hat jeder seinen ganz persönlichen Favoriten. Ob ein geschmackvoller Espresso oder cremiger Cappuccino, ob bekömmlicher Americano oder schaumiger Latte Macchiato: unsere professionellen Kapselgeräte verwöhnen jeden Gaumen. Sie zaubern auch feine Tees – vom klassischen Earl Grey bis zum Chai Latte oder heisse Schokolade in allen Varianten. Mit den vielseitigen Kapseln sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Sie können bequem und sicher alle Getränke-Typen anbieten. Die kompakten Geräte brauchen weniger Platz als herkömmliche Kaffeemaschinen und schaffen eine robuste Tassenleistung in bester Gastronomiequalität.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

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INNOVATION

PUR

www.baurundschau.ch


LIVING : : mycs

PETROL TRIFFT AUF NATURMATERIALIEN UND PUDERTÖNE

NEUES JAHR, NEUE TRENDS! DAS INTERIOR LABEL MYCS IST BEKANNT FÜR SEINE INDIVIDUALISIERBAREN MÖBELSTÜCKE, HOCHWERTIGE QUALITÄT UND GUTES TRENDGEFÜHL. DER SCHWEIZER INTERIOR DESIGNER FRITZ JAKOB GRÄBER AUS DEM MYCS SHOWROOM IN ZÜRICH WEISS, WAS DIESES JAHR ANGESAGT IST.

INTERVIEW mit Fritz Jakob Gräber, Interior Designer

mycs bietet individuelle Möbelstücke, die der Kunde ganz nach seinen persönlichen Vorstellungen gestalten kann. Aus einer Vielzahl an Farben, Materialien, Formen, Massen sowie diversen Extras lassen sich am fotorealistischen Online-Konfigurator Einzelstücke designen. Seit September 2016 ist das Unternehmen auch mit einem Showroom im Herzen von Zürich in der Schweiz vertreten. Fritz Jakob Gräber, Interior Desiger für mycs in der Schweiz, kennt sich in der Wohnbranche bestens aus und weiss, wie Interior-Bewusste dieses Jahr leben und was sie besser ins Brockenhaus bringen. Geschäftsführer: Fritz Gräber, welche Farben erwarten uns dieses Jahr? Fritz Gräber: Neben «Greenery», der Pantone Trendfarbe 2017, sind auch weitere Farben im Wohnbereich von der Natur inspiriert wie beispielsweise wärmeres Lapisblau oder dunkles Petrol. Gerade ein PetrolTon bietet einen spannenden und modernen Kontrast zu zarten Roséund Pudertönen und lässt sich dadurch optimal mit Holz kombinieren. Allerdings sind auch Grau- und weitere Blautöne in den verschiedensten Nuancen — neben der grünen Trendfarbe — nicht mehr wegzudenken. Und wie sieht es bei Materialien aus? Eiche ist und bleibt auch in diesem Jahr ein sicherer Wert. Vor allem in Kombination mit schlichtem Weiss und dezenten Farben eignet sich das Holz wunderbar für interessante und dennoch unaufdringliche Arrangements. Dazu passen Deko-Artikel wie Lampen oder Vasen aus Edelmetallen mit besonderem Fokus auf Messing perfekt zu Möbeln, wie zum Beispiel den mycs-Couchtischen. Auch Naturmaterialien wie Kork und Rattan feiern ihr Comeback bei Wohntrendsettern, denn sie geben einem Raum viel Wärme. Was hat 2017 für Deko-Fans zu bieten? Beim Dekorations-Finetuning in der Wohnung rückt jetzt der Teppich, zum Beispiel in Form eines Bettvorlegers, wieder in den Vordergrund. Dabei bleiben unifarbene Fransenteppiche und Co. jedoch im Keller und werden durch grafisch gemusterte Schmuckstücke, klassische Perser­ teppiche oder schwarz-weiss gemusterte Exemplare ersetzt. Auch in Sachen Beleuchtung tut sich etwas: Lampen über individuellen mycs Esstischen oder Sitzlandschaften dürfen neu in Gruppen und verschiedenen Höhen um die Wette leuchten.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Roségold war 2016 ein grosses Thema bei Wohn-Liebhabern. Kann sich der Trend auch 2017 halten? Das beliebte Roségold und auch Kupfer treten dieses Jahr bei der Deko­ ration vermehrt in den Hintergrund und auch sehr knallige Farben sowohl bei Textilien als auch bei Wohnaccessoires werden wir kaum mehr sehen. Dafür bleiben Urban Jungle und Urban Farming auch 2017 grosse Deko-Themen. So lassen sich Couch- oder Beistelltische optimal zu Pflanzenständern umfunktionieren und auf Kommoden und Sideboards können Pflanzen gruppiert platziert werden und verleihen ein urbanes Flair in Wohnräumen.

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: : LIVING Geberit Vertriebs AG

KULTURWANDEL IM BAD

BEREITS SEIT RUND VIER JAHRZEHNTEN BIETET GEBERIT TOILETTEN MIT INTEGRIERTER DUSCHFUNKTION AN, DIE ZUNÄCHST IN DER NISCHE EINES ERHÖHTEN HYGIENEBEDÜRFNISSES IHREN EINSATZ FANDEN. IN DEN VERGANGENEN JAHREN RÜCKTEN DIE DUSCH-WCS IN DAS BEWUSSTSEIN EINER BREITEREN ÖFFENTLICHKEIT: DURCH SEINE PRAKTISCHEN VORTEILE UND DEN ÜBERZEUGENDEN KOMFORT AVANCIERT DAS DUSCH-WC ZUM WELLNESSPRODUKT. INTERVIEW MIT RETO BÄTTIG, LEITER VERTRIEB PRIVATKUNDEN UND KUNDENDIENST Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Was unterscheidet das Dusch-WC von Geberit von einem konventionellen WC? Reto Bättig: Das Geberit AquaClean Dusch-WC reinigt nach dem Toilettengang sanft und gründlich mit Wasser, während der Po beim herkömmlichen WC nur mit WC-Papier abgewischt wird. Die Reinigung ist gründlicher und schonender für die Haut und man fühlt sich danach rundum wohl. Wird es in Zukunft nur noch Dusch-WCs geben? Das Bad ist der Raum im Haus, der sich in den nächsten Jahren am meisten verändern wird. Vor allem, was die technischen Innovationen angeht, hat das Bad viel aufzuholen. Ich bin mir sicher, dass Produkte wie die Dusch-WCs von Geberit AquaClean eine Entwicklung und neue Trends auslösen. Denn innovative Funktionen wie die Po-Dusche, Warmluftföhn, Geruchsabsaugung und Sitzringheizung erleichtern den Hygienealltag. Im asiatischen Raum sind Dusch-WCs bereits etabliert und erfreuen sich grosser Beliebtheit. In der Schweiz sind sie noch mehrheitlich unbekannt. Woran liegt das? Das kann man so nicht sagen, der Trend zur Reinigung mit Wasser hat auch hier längst Einzug gehalten. Das Streben nach mehr Wohlbefinden gehört heute zum modernen Lebensstil. Immer mehr Schweizer begeistern sich für die Reinigung mit Wasser, die in der fernöstlichen Hygienekultur längst selbstverständlich ist. Wie viel Zeit braucht es Ihrer Einschätzung nach, bis sich das Dusch-WC auch in der Schweiz durchsetzen wird? Ich schliesse mich der Meinung unseres AquaClean Produktdesigners Christoph Behling an. Er stellte in einem Interview die Prognose, dass in weniger als 20 Jahren 50 Prozent aller Haushalte in Europa DuschWCs haben werden. In europäischen Tophotels gehört das Dusch-WC bereits zum Standard. Es ist Toilette und Bidet in einem. Wirklich durchsetzen wird sich das Dusch-WC in der Schweiz dann, wenn das Dusch-WC auch in Mietwohnungen zum Standard gehört. Ein Dusch-WC ist teurer als ein konventionelles WC und bringt technische Herausforderungen mit sich – ist das nicht nur etwas für die obere Mittelschicht und die Oberschicht?

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Nein, Geberit AquaClean bietet für jedes Budget, jeden Anspruch und jede Wohnsituation das passende Modell: Von der stilvoll designten Komplettanlage bis zum einfach montierbaren Aufsatz für die bestehende Toilette. Das Dusch-WC von Geberit «reinigt mit Wasser statt Papier». Braucht es wirklich kein einziges Blatt Papier oder Feuchttücher? Dies ist vom Modell abhängig sowie dem Benutzer überlassen. Zur Trocknung kann er (je nach Modell) die Föhnfunktion verwenden und sich sanft mit warmer Luft trocknen lassen oder er tupft sich mit etwas WC-Papier trocken. Gibt es für Interessenten eine Möglichkeit, das Dusch-WC zu testen? Bestimmt besitzt jemand im Freundes- oder Bekanntenkreis bereits ein Dusch-WC. Ansonsten bieten diverse Partner-Installateure und Fachhändler Kunden-WCs zum Testen an. Zunehmend sind auch renommierte Hotels mit Geberit AquaClean Geräten ausgerüstet. Zudem bieten wir allen Interessenten ein unverbindliches Testen im eigenen Badezimmer an.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


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LIVING : : Nachschau Giardina 2017 – Neue Natürlichkeit

NATÜRLICHE GARTENBILDER VERZAUBERN

DIE INTERNATIONAL GRÖSSTE INDOOR-GARTENAUSSTELLUNG WAR AUCH IN DIESEM JAHR EIN EINZIG­ ARTIGES GARTENEREIGNIS. RENOMMIERTE GARTENBAUER VERANSCHAULICHTEN, WIE SIE GARTENTRENDS MIT BAULICHEN MASSNAHMEN, SORGFÄLTIGER PFLANZENWAHL UND DEM EINSATZ AUSGESUCHTER MATERIALIEN IN SCHWEIZER GÄRTEN UMSETZEN. DIE BESUCHER KONNTEN IN DIESE WELT DER NEUEN NATÜR­LICHKEIT EINTAUCHEN UND SICH VON VIELSEITIGEN SCHAUGÄRTEN INSPIRIEREN LASSEN.

Unter dem Motto «Hier und Jetzt» zeigte der Spross-Stand an der Giardina den ersehnten Rückzugsort inmitten einer sinnlichen Erlebniswelt.

N

atürlich wirkende, lebendige Bepflanzungen sind heute im Trend. Garten-, Terrassen und Balkonbesitzer gleichermassen möchten die Natürlichkeit zelebrieren und diese mit möglichst kleinem Aufwand dauerhaft geniessen. Mit sorgfältiger Planung und baulichen Massnahmen gelingt es Landschaftsarchitekten und Gartenbauern, diese Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Nicht nur die Bepflanzung lehnt sich an die Natur an: Bodenplatten und Möbel aus lokalem Naturstein, geflochtene Trennwände oder Skulpturen aus Holz und Metall kreieren stimmige Gartenbilder. Die neue Natürlichkeit im Garten lebt von bewussten Eingriffen: Üppige, winterharte Kletterpflanzen wie Wilder Wein, Clematis oder Rambler-Rosen mildern harte architektonische Kanten. Ein charaktervolles Gehölz mit bizzarem Wuchs belebt das Hausgarten-Idyll mit wohldosierter Dramatik.

NEUE NATÜRLICHKEIT IN VIELEN FACETTEN Die Thurgauer Gartenbauer Egli Grün sowie Winkler & Richard Naturgärten zeigten zwei Wege auf, wie die neue Natürlichkeit interpretiert werden kann. Während Egli Grün die Kunst beherrscht, trotz moderner

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Gestaltung ausgesprochen natürlich anmutende Gärten zu kreieren, tauchte der Besucher bei Winkler & Richard in einen urbanen aber gleichzeitig wildromantisch gestalteten Innenhof ein. In beiden Schaugärten vermischten sich moderne Elemente mit natürlicher Bepflanzung zu wunderschönen Gesamtbildern. Der Unternehmerverband Schweizer Gärtner JardinSuisse zeigten, wie heutige Städteplaner öffentliche Räume konzipieren; ökologisch sinnvoll und vielfältig nutzbar fliessen urbane Piazzas in naturbelassene Grünzonen über und bieten so der Stadtbevölkerung grüne Oasen.

GIARDINA – EUROPAS HOCHWERTIGSTE INDOOR-VERANSTALTUNG FÜR DAS LEBEN IM GARTEN Die einzigartige Ausstellung bildet jeweils zum Frühlingsbeginn einen fulminanten Auftakt in die Saison: Die bedeutendsten Anbieter der Branche präsentieren auf rund 30’000 m 2 neue Produkte, kreative Lösungen und die kommenden Trends in der Gartengestaltung : : WWW.GIARDINA.CH : :

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: : LIVING Quooker Schweiz AG

IMMER INNOVATIV BLEIBEN DIE MACHER BEI QUOOKER Von Georg Lutz

M

it der Industrialisierung und der Moderne begann der Siegeszug der Instantsuppen. Erbs-Wurst- und Maggis Leguminosen-Suppe waren Anfang des letzten Jahrhunderts die Trendsetter. Sie galten als entscheidender Beitrag zu den kostengünstigen Fertiggerichten, die in Kriegs- und Nachkriegszeiten eine entscheidende Rolle auf dem Küchenplan spielten. In den Sechzigerjahren kamen andere Produkte wie Instantkaffee dazu. In Zeiten der bemannten Raumfahrt träumten viele Wissenschaftler von Raumfahrernahrung und Pillen, mit denen sie die Menschheit beglücken wollten. Das war der Inbegriff der modernen Küche. Heute können Gourmets und Anhänger der Slow-Food-Bewegung darüber nur den Kopf schütteln. Der Zeitgeist – ältere von uns werden sich erinnern  – war damals aber auf das olympische Motto «Citius, altius, fortius» – «Schneller, höher, stärker» getrimmt. Zu den Instantgerichten, aber auch in der heutigen Küche, beispielsweise zu italienischen Pasta-Gerichten, brauchte und braucht man möglichst ganz schnell kochendes Wasser. Dabei kommt man oft zu spät. Eine lauwarme Suppe, die man im wahrsten Sinn des Wortes auszulöffeln hat, ist das Ergebnis. Diese unerquickliche Situation war der Ausgangspunkt von Henri Peteri, dem niederländischen Erfinder von Quooker. Eine Instantsuppe ist nicht wirklich «instant», wenn nicht subito und dauernd kochendes Wasser zur Verfügung steht. Anfang der Siebzigerjahre arbeitete er in einem Lebensmittelkonzern und war an der Entwicklung von Instantsuppen beteiligt. Er erkannte das Defizit und begann im heimischen Keller mit Bastelarbeiten. Der Geistesblitz liess nicht lange auf sich warten: «Auf einmal sah ich es vor mir. Als mir der Gedanke durch den Kopf schoss, wurde mir ganz warm und die Idee liess mich nicht mehr los … Ich würde einen Hahn erfinden, aus dem direkt kochendes Wasser strömen sollte!» Die Idee war gut. Die Prototypen litten aber noch Jahre unter praktischen Defiziten und zunächst sehr skeptischen Kunden. Henri Peteri ging an finanzielle Belastungsgrenzen und darüber hinaus. Ideen haben durchaus viele Freunde, aber eben noch keinen Markt. Auch die Schweiz kennt viele solche produktiven Erfinder und Tüftler, die zunächst unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen arbeiteten. Selbst der grosse Hans Caspar Escher, der 1810 aus einer Reparaturwerkstatt für Spinnmaschinen begann, erste Textilmaschinen zu bauen. Er hatte die englische Hegemonialmacht als externe Hürde vor Augen und ungläubige Schweizer Investoren an den Verhandlungstischen. Aber er setzte sich schlussendlich durch. Auch waren die ersten Kunden nach einer Eingewöhnungsphase mit dem Quooker zufrieden. Über Mund-zu-Mund-Propaganda kam es zu ersten Erfolgen.

UNTERNEHMENSKULTUR WEITERGEBEN Oft kommen mit der zweiten Generation erst die richtigen ökonomischen Erfolge, so auch hier. Das hat oft auch mit zusätzlichen professionellen Wissenstransfers zu tun. Niels und Walter Peteri, die

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Niels und Walter Peteri sind die heutigen Verantwortlichen bei Quooker.

Söhne des Erfinders Henri Peteri, leiten heute gemeinsam das Unternehmen. Niels Peteri ist im Rahmen dieser Zusammenarbeit für die technischen Aspekte verantwortlich, während sich Walter Peteri hauptsächlich auf die kaufmännische Seite des Betriebs spezialisiert hat. Trotzdem ist der innovative Gründergeist weiter im Unternehmen präsent. Niels ist als Mitgründer seit 1987 im Unternehmen: «Wir können also kaum behaupten, dass wir neu im Geschäft wären. Trotzdem herrscht in unserem Betrieb immer noch ein Art Pioniergeist. Unsere Mitarbeiter sind der Meinung, dass sie einen Beitrag zu einem einzigartigen Produkt leisten.» Inzwischen erfreut sich der Quooker in vielen Ländern seiner Beliebtheit – er ist bereits in zehn europäischen Ländern verfügbar, und es wurden über 500’000 Quooker weltweit verkauft. Seit der Erfindung des ursprünglichen Kochend-Wasser-Hahns werden die Produkte von Quooker ständig weiterentwickelt. Ergebnisse dieser Innovationsfreudigkeit sind die Hochvakuum-Isolierung, das COMBI und das COMBI+-Reservoir, die Nordic TWINTAPS sowie der multifunktionale Wasserhahn FUSION. Die Kernwerte unseres Unternehmens sind Erneuerung, Verbesserung, Anpassung und Optimierung.

PRAKTISCHE SICHERHEIT Beim Stichwort kochendes Wasser aus dem Hahn zucken wir alle zunächst intuitiv zurück. Ohne Frage, das Thema ist eine Gefahrenquelle. Umfallende Wasserkocher verursachen jährlich Hunderte von Unfällen, an denen oft kleine Kinder beteiligt sind. Mit dem Quooker gehört das der Vergangenheit an. Der Wasserstrahl ist feinperlig und nicht massiv. Da er aus winzigen Tröpfchen besteht, hat man die Hand schon zurückgezogen, bevor man sich verbrühen kann. Der Hahn

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


LIVING : :

Der Eingangsbereich des Unternehmens spiegelt die Firmenphilosophie wider.

ist – im Gegensatz zum Wasserkocher  – fest mit der Arbeitsplatte verbunden, ist doppelwandig und hat einen kindersicheren Druck-DrehKnopf. Komfort und Sicherheit gehen beim Quooker Hand in Hand.

DESIGN UND EFFIZIENZ Die Kunden haben die Wahl zwischen einem Kochend-Wasser-Hahn, der zum Design ihrer Mischbatterie passt, den Quooker Twintaps, mit Mischbatterie und Kochend-Wasser-Hahn im gleichen Design oder dem Quooker Fusion – ein Hahn, aus dem warmes, kaltes und kochendes Wasser fliesst. Alle Hähne sind durch patentierte Innovationen besonders sicher in der Anwendung. Die Neuheit Quooker Flex sorgt für mehr Reichweite auf den Arbeitsflächen. Der Zugauslauf bietet einen höheren Benutzerkomfort. Mit dem kräftigen Strahl eignet sich der Schlauch beispielsweise hervorragend zum Ausspritzen des Wasch­beckens oder zum Reinigen von Gemüse. Der Quooker ist in neun Designmodellen in jeweils bis zu drei Oberflächenausführungen erhältlich. Die Kombination von Energie und Effizienz ist heute eine weitere wichtige Herausforderung, bei der Kunden klare Lösungen sehen wollen. Verbraucht der Quooker nicht viel Energie, da er kochendes Wasser in Echtzeit zur Verfügung stellt? Die Frage kann klar beantwortet werden. Dank seiner patentierten Hochvakuum-Isolierung verbraucht er im Stand-by-Modus nur zehn Watt oder umgerechnet circa vier bis fünf Rappen am Tag. Der Kunde verfügt jederzeit und sofort über kochendes Wasser, und zwar immer genau in der Menge, die er gerade benötigt. In der Küchenpraxis überzeugt der Quooker auch durch Zeitersparnis. Er reduziert ungenutzte Wartezeiten und ermöglicht so ein effizienteres Arbeiten, beispielsweise beim Blanchieren von Gemüse oder beim Erhitzen von Löffeln zum perfekten Portionieren, etwa von Eis zum Dessert.

EIGENE PRODUKTION IN RIDDERKERK Der Firmensitz des Quooker-Herstellers Peteri BV liegt im niederländischen Ridderkerk. Das Werk verfügt über etwa 11’000 Quadratmeter Betriebsfläche. Dort arbeiten über 200 Mitarbeiter, die sich täglich der Entwicklung, der Fertigung und dem Marketing von Quooker widmen. Mittlerweile bestehen weitere Niederlassungen in Belgien, Dänemark, Deutschland, Luxemburg, Norwegen, Grossbritannien, Schweden und in der Schweiz.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Von der Idee über die Marktreife bis zum praktischen Alltag ist es ein weiter Weg.

Die Produkte von Quooker werden in der betriebseigenen Fertigungsabteilung hergestellt. Obwohl einige Einzelteile von aussen geliefert werden, produzieren wir den Grossteil der essenziellen Komponenten selbst. Die gesamte Montage einschliesslich der unerlässlichen Qualitätskontrollen werden in Ridderkerk durchgeführt.

: : QUOOKER SCHWEIZ AG Kasernenstrasse 1 CH-8184 Bachenbülach Telefon +41 (0) 43 4112030  info@quooker.ch : : WWW.QUOOKER.CH : :

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: : LIVING Cebrands AG

MUSIKHÖREN IST EIN GRUNDBEDÜRFNIS

MUSIK AKTIVIERT DAS GEHIRN BEI JEDEM HÖREN ANDERS – EINE GUTE KLANGQUALITÄT IST DESHALB UNERLÄSSLICH. DOCH WOHIN GEHT DIE ZUKUNFT DES MUSIKHÖRENS UND WELCHE ASPEKTE SIND FÜR SOUNDSYSTEME WICHTIG?

INTERVIEW MIT OLIVER NOLL, GESCHÄFTSFÜHRER Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Herr Noll, auf welche Art werden wir zukünftig Musik hören? Oliver Noll: Wohin die Reise genau geht, kann ich leider nicht vorhersagen, aber zwei Stichworte sind Multiroom und Streaming. Denn sicher ist, dass Musikhören auch in der Zukunft einem Grundbedürfnis des Menschen entspricht. Wir vertreiben zum Beispiel HEOS by Denon, ein Multiroom Sound System, in der Schweiz. HEOS by Denon stellt eine Lösung dar, um die eigene Lieblingsmusik im ganzen Haus möglichst einfach, aber mit bester Klangqualität hören zu können. Ist der soziale Aspekt vom Musikhören auch wichtig für Ihre Soundsysteme? Musikhören hat eine sehr soziale Komponente und die heutigen Strea­ming-Dienste ermöglichen zudem den Austausch von Vorlieben. Auch die Community wird beim Musikhören immer wichtiger. Unsere Multiroom Systeme unterstützen deshalb solche Dienste, damit auch jeder Kunde seinen Lieblingsstream findet. Benutzerfreundlichkeit und kinderleichtes Bedienen sind Schlagwörter Ihrer Geräte – lassen Sie diese persönlich testen? Natürlich ist es wichtig, dass die Produkte Bluetooth, DAB+, Airplay, etc. haben, aber zu viele Funktionen werfen Fragen bei der Bedienung auf. Der tägliche Einsatz unserer Geräte zuhause zeigt schnell, ob’s auch für meine Frau stimmt. Zudem sprechen wir mit unseren Kunden telefonisch und auf Messen, und auch die Foreneinträge unserer Händler bieten uns Feedback.

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Wie wichtig ist gutes Aussehen bei heutigen elektronischen Geräten? Funktionalität und Design müssen zusammen gehen, damit ein Gerät richtig erfolgreich ist. Denon legt ebenfalls Wert auf Design und Verarbeitungs­ qualität. Ein gutes Beispiel ist HEOS AVR, ein bildschöner Lifestyle Audio Video Receiver, der ein echtes 5.1 Heimkino-Erlebnis ermöglicht. Überreizen uns diese ganzen technologischen Erfindungen irgendwann oder gibt es nur ein Vorwärts? Die Richtung geht vorwärts. Aber die Hersteller müssen aufpassen, dass sie mit den immer kürzeren Entwicklungszyklen die Kunden nicht überfordern. Im TV-Bereich haben sich in den letzten Jahren die neuen Errungenschaften wie Breitbild, Full-HD, 3D, Curved-TV, 4K und 8K richtig gehend überschlagen. Nicht jeder Kunde ist aber bereit, jedes Jahr ein neues Produkt zu kaufen. Im Audiobereich ist diese Entwicklung nicht so gravierend. Zudem gibt es auch immer wieder einen, wenn auch Nischen-Retrotrend, zum Beispiel mit den wiedererstarkten Vinyl-Platten und Plattenspielern.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


LIVING : : Curaprox

«EIN KIND, DAS DAUERNUCKELT, VERHÄLT SICH UNGESUND»

ALLE FREUEN SICH, WENN DAS BABY UNMITTELBAR NACH DER GEBURT HERZHAFT SCHREIT UND DAMIT SELBSTÄNDIG ZU ATMEN BEGINNT. IM LAUFE DES WACHSTUMS KANN ES ABER ZU FEHLENTWICKLUNGEN KOMMEN, DIE DAS ATMEN BEEINTRÄCHTIGEN. DAGEGEN GIBT ES PROBATE MITTEL, WIE HEBAMME DARYO OLIVER WEISS. Von Urs Huebscher

Geschäftsführer»: Was macht eine gute Hebamme aus? Daryo Oliver: Eine gute Hebamme unterstützt die Frau in ihrer Geburt, so dass es für sie passt. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die Sicherheit für Mutter und Kind gewährleistet ist. Eine Hebamme muss auf die Wünsche und Bedürfnisse einer Frau eingehen. Wie vielen Kindern haben sie geholfen, zur Welt zu kommen? Um die 300 Kinder sind es bisher gewesen. Ich zähle nicht mehr. Die Arbeit mit den Frauen vor der eigentlichen Geburt ist da nicht eingerechnet. Viel mehr habe ich Frauen betreut, die später bei einer anderen Kollegin geboren haben. Im Verlaufe des Wachstums kann es zu Fehlentwicklungen bei der Atmung bei Babys und Kinder kommen. Warum wechseln Kinder von Nasen- auf Mund-Atmung? Das kann mehrere Gründe haben. Ein Grund kann sein, dass es eine verstopfte Nase hat. Es kann sein, weil es sehr grosse Rachen- und Gaumenmandeln hat. Auch Kieferfehlstellungen können ein Grund sein. Den meisten Babys gibt man einen Schnuller — ist das in Ordnung? Der Name Säugling kommt nicht von Nichts. Es sind Säuglinge, die ein Saugbedürfnis haben. Sie beruhigen sich selber. Wir sehen Kinder, die mit Saugblasen zur Welt kommen, weil sie bereits im Bauch an ihren eigenen Unterarmen gesaugt hatten. Dieses Bedürfnis kommt früh. Ein Teil beruht auf Ernährungs-, ein Teil auf Beruhigungsbedürfnissen. Früher hat man die Kinder zum Nuckeln an die Brust genommen. Heutzutage haben die Frauen meist keine Zeit mehr dazu. Kann ein normaler Schnuller eine Gefahr darstellen? Ein Schnuller kann das immer, wenn er falsch eingesetzt wird. Ein Kind, das dauernuckelt, verhält sich absolut ungesund. Die Schweizer Firma Curaprox Baby hat einen neuen Schnuller entwickelt, der die richtige Atmung provozieren will und Kieferfehlstellungen verhindern hilft. Ja, der Saugteil ist ganz flach und hat Seitenflügel. Auch die Spitze ist anders konzipiert. Gleichzeitig hilft die flache Form, dass die Zunge die richtige Position im Mund findet. Sie müssen sich vorstellen: Sie nehmen etwas flexibel Flaches in den Mund, den Massstab, und etwas starr Flaches, einen Lineal. Der Massstab passt sich auf der Zunge an, der Lineal flutscht ab in den Gaumen und geht in eine Richtung, in der er

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

nicht sollte. Das unterscheidet den Curaprox Baby Schnuller von anderen Dingen, dass er auf die physiologischen Bedürfnisse des Kindermundes eingeht, eben wieder die Biofunktionalität. Kinder nehmen das an? Vor allem von Anfang an. Es ist schwieriger, ein Kind umzustellen, wenn es von Anfang an einen anderen Schnuller gewählt hat. Es braucht Geduld und Musse. Wenn man den Curaprox Baby Schnuller aber von Anfang an einsetzt, ist es kein Problem. Was überzeugt Sie an den Produkten von Curaprox Baby? Ich bin absolut überzeugt. Sicherlich überzeugt mich die Biofunktionalität, das heisst, dass die Produkte den Organismus in seinem natürlichen Wachstum nicht stören oder sogar positiv beeinflusst. Das ist der wichtigste Teil. Nehmen Sie den Schnuller: Man gibt ihm seinem Kind früh mit guten Absichten, man will beruhigen und das Saugbedürfnis stillen. Dennoch ist nur wenigen bewusst, wie viel Schaden sie damit anstellen können. Deshalb will ich früh ansetzen. Warum ist es wichtig, dass man die Familie so früh als möglich aufklärt? Die meisten Paare verlassen das Spital und kaufen Produkte. Vielleicht schon vorher. Den Schnuller, die Zahnbürste, den Beissring. Einfach zu Sicherheit. Deshalb ist es wichtig, dass wir bereits im Wochenbett ansetzen. : : BABY.CURAPROX.COM : :

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: : LIVING N E WS MEHRFACH AUSGEZEICHNET, NEU IN DER SCHWEIZ VERTRIEBEN

FAVN™, JAIME HAYON VON FRITZ HANSEN

Den äusserst natürlichen Klang und die ausgezeichnete Qualität, kombiniert mit stilsicherem Design, haben den Monitor Audio Lautsprechern bereits zu verschiedenen Awards verholfen. So erhielten die beiden High-End-Serien Gold und Platinum II eine Auszeichnung. Auch Lautsprecher im mittleren Preissegment wie die Silber und Bronze-Linie sowie die einfacheren Lifestyle-Lautsprecher der RadiusSerie sind preisgekrönt. Neu vertreibt cebrands.ch die hochwertigen Monitor Audio Lautsprecher in der Schweiz.

Favn, dänisch für «umarmen/ umfassen», ist das Resultat eines kreati­ven Dialogs zwischen dem spanischen Designer Jaime Hayon und Fritz Hansen.

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OASEN ZUM WOHLFÜHLEN

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PANTON CHAIR VON VITRA Der Panton Chair ist ein Klassiker der Möbelgeschichte. Verner Panton entwarf den Stuhl 1960 und entwickelte ihn gemeinsam mit Vitra zur Serienreife (1967). Die Special Edition Panton Chair Sunlight ist zeitlich limitiert.

LIDO LIEGE EB FORM VON BATTISTA &GIUDICI In der warmen Jahreszeit sind die Aussenräume das erweiterte Wohnzimmer. Eine einheitliche Bodengestaltung von Wohnraum und Terrasse/Balkon liegt im Trend. Mit keramischen Belägen in Stein-, Holz-, Naturstein- oder Betonoptik gewinnen die Lebensräume an Weite und wirken sofort grosszügiger. Sei es mit natürlichen, mediterranen Farben oder in einem modernen, dunkleren Look. Ganz Baukeramik bietet eine riesige Auswahl an Plättli an. Durch die lange Lebensdauer und UV-Beständigkeit sind Keramikplatten ideal für den Aussen­ bereich. Die Plättli behalten ihre Qualität bedingungslos auch bei Temperaturschwankungen, schlechter Witterung und sogar Frost.

DREHSESSEL GRAND REPOS Erstmals im weichen und exklusiv auf die WinterEdition limitierten «Nobile»-Velours. Der elegante Drehsessel Grand Repos bietet mit seinen grosszügig dimensio­ nierten Polstern, den einladenden Armlehnen und dem hohen Rücken aussergewöhnlichen Komfort.

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Die Lido Liege gehört längst zu den Klassikern. Zur Feier ihres runden Geburtstag und rechtzeitig zur Freiluft-Saison wurde diesem zeitlosen Klassiker eidgenössichen Designs ihr ursprüngliches Kleid zurück auf das feuer­verzinkte, frei schwingende Stahlrohrgestell geschneidert.

SELEDUE – ALUMINIUMSTUHL VON HANS CORAY Der Aluminiumstuhl Coray besticht durch Leichtigkeit, Robustheit und formale Klarheit. Der im Jahr 1953 von Hans Coray entworfene Designklassiker ist ein vielseitiger, praktischer Allrounder gleichermassen geeignet für die Bestuhlung öffentlicher Räume, zum Beispiel von Linien­schiffen oder Restaurant Terrassen, wie für den heimischen Garten. 1–5 : : WWW.WOHNBEDARF.CH : :

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AM PULS DES DESIGNS

DESIGN-METROPOLEN, DESIGNMESSEN, PRODUKTDESIGN – DESIGN IST ÜBERALL UND TROTZDEM NICHT GREIFBAR, DA ES VOM INDIVIDUELLEN GESCHMACK ABHÄNGT. WAS MACHT GUTES DESIGN AUS? WOHER SCHÖPFEN DESIGNER IHRE INSPIRATION? VALENTÍN TIJERAS, GLOBALER VIZEPRÄSIDENT FÜR PRODUKTE UND INNOVATION BEI DER SPANISCHEN COSENTINO GRUPPE, GIBT AUSKUNFT. sind etwas, was sie jeden Tag berühren – wie ihre eigene Haut auch. Dank der Maserungen sind wir mit den Eternal Farben so nahe an der natürlichen Steinoptik wie noch nie.» Woher holt das Designer-Team bei Cosentino die Inspiration für neue Farben und Looks? Tijeras erläutert, dass Mode, Natur, Innenarchitektur und viele weitere Bereiche Inspirationsquellen darstellen. Letztlich kann man nur innovativ sein und Trends setzen, wenn man Grenzen auslotet. Das weiss auch Tijeras: «Wir werden von unserer Leidenschaft für Innovation getrieben. Stetig versuchen wir, neue Ziele zu erreichen und die Grenzen unserer Produkte zu überwinden.»

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Die Cosentino Gruppe ist Marktführer in der Produktion von Ober­ flächen für Küchen, Bäder, Fassaden und Böden im privaten sowie industriellen Bereich. Besonders bekannt sind ihre Marken Dekton und Silestone. Mit Dekton hat Cosentino eine ultrakompakte Oberfläche geschaffen. Dank der geringen Porosität, der hohen Feuer- und Wärmeresistenz sowie der Kratz- und Fleckenfestigkeit kann das Material praktisch überall eingesetzt werden. Auch nahezu jede Oberfläche, ob Naturstein, Beton oder Holzoptik, kann mit Dekton imitiert werden. Die Naturquarz-Oberfläche Silestone gibt es seit 25 Jahren und ist besonders beliebt als Küchenabdeckung. Neu werden Silestone-Oberflächen mit der Nanotechnologie «N-Boost» produziert. «Damit wird die Reinigung vereinfacht und der Glanz vergrössert», erklärt Tijeras.

Simplere Reinigung und intensivierter Glanz von Oberflächen – der Idealfall. Cosentino hat mit «N-Boost» die Wünsche der Benutzer erkannt und umgesetzt. Und genau das macht einen Trendsetter aus, wie auch Tijeras aufzeigt: «Wir versuchen, die Bedürfnisse von Konsumenten zu antizipieren. Dazu müssen wir verstehen, wie Häuser gebaut sind und wie die Menschen darin wohnen. Das Leben ist eine grosse Inspiration für uns und hilft uns, mögliche Trends zu entdecken.»

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on Design gibt es unzählige Definitionen. Schaut man sie sich genauer an, wird zumindest klar, dass Design aus Form und Funktionalität besteht. Auch Valentín Tijeras von Cosentino bestätigt, dass Ästhetik in erster und Funktionalität in zweiter Linie massgebend sind. Das setzt das Unternehmen auch bei seinen Produkten um.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

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Auch Farben können Trends beeinflussen. Das beweist Cosentino mit ihrer neuen Silestone Farbserie Eternal. Die Farben werden auf Plakaten und in Prospekten als menschliche Hauttöne dargestellt. Tijeras: «Wir denken, dass Oberflächen zentral sind im Leben unserer Kunden. Sie

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: : LIVING Frage: Was ist Design?

DESIGN VS. FUNKTIONALITÄT EIN WIDERSPRUCH?

JEDER KENNT UND VERWENDET HEUTE DAS WORT DESIGN, ABER NUR WENIGE WISSEN WIRKLICH, WAS ES BEDEUTET. VERSUCHT MAN DIE FRAGE ZU BEANTWORTEN, IST VORNEWEG ERST EINMAL ZU KLÄREN, WAS WIR ÜBERHAUPT ALS DESIGN BEZEICHNEN, BEZIEHUNGSWEISE WANN WIR DAVON SPRECHEN WOLLEN, DASS EIN GEGENSTAND DESIGN BESITZT. DENKT MAN AN AUSDRÜCKE WIE APPLICATION DESIGN, AXIOMATIC DESIGN, CORPORATE DESIGN, INTERIOR DESIGN, FOOD DESIGN, DESIGNERDROGE, MIND DESIGN ODER BODY DESIGN FÄLLT AUF, DASS ES SCHEINBAR NICHTS GIBT, DAS MAN NICHT ALS DESIGN BEZEICHNET. IN ANBETRACHT DER VIELZAHL DER VERWENDUNGEN VON DESIGN LIEGT DIE VERMUTUNG NAHE, DASS DIE GEMEINSAMKEIT IM GEBRAUCH LETZTLICH IN EINEM BESTIMMTEN INTELLEKTUELLEN MODETREND LIEGT, ALLES ERST EINMAL – VIELLEICHT AUS VERKAUFSGRÜNDEN UND DER ASSOZIATION ZU ETWAS KOSTSPIELIGEM – DESIGN ZU NENNEN. Von Claudia Aepli, Leiterin Marketing und Kommunikation, Priora AG

Ein Freundespaar besitzt in den Bündner Bergen eine tolle Ferienwohnung. Ein paar Mal im Jahr komme ich in den Genuss, ein Wochenende mit ihnen in dieser ruhigen von Natur geprägten Welt zu verbringen, ideal zum Entschleunigen. Die grosszügige, von Design geprägte Wohnung verfügt natürlich über ein Gästezimmer mit angrenzendem Gästebad – eine Nasszelle voller Design für mich ganz alleine. Das Lavabo zum Beispiel ein Blickfang, runde weisse Schale aufgesetzt auf dunklem Granit, versehen mit einem hängenden Wasserhahn – sehr schön und stylisch. Aber ich möchte doch nicht beim Zähneputzen gleich mitgeduscht werden? Hahnen auf, und Frau ist vom Hals abwärts nass. Ja – und das halbe Bad kann dann gleich mal feucht gereinigt werden. Zum Glück bin ich nicht zum Putzen da, denn auch der grobporige Granit ist nicht des Puders bester Freund, sowie in der Dusche die Sache mit dem Kalk. Aber zugegeben, es sieht super aus.

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erfen wir mal einen Blick in die Schulbücher – dort wird der Begriff Design als die Gestaltung eines Produkts hinsichtlich seines optischen Erscheinungsbilds und seiner Benutzbarkeit definiert – oder die Kunst und Wissenschaft der Produktegestaltung. Wenn wir hingegen fragen, was Funktionalität ist, antworten die meisten Zeitgenossen mit «etwas Praktisches». In der Architektur versteht man unter Funktionalität oder Funktionalismus das Zurücktreten rein ästhetischer Gestaltungsprinzipien hinter den Verwendungszweck. Daher stammt der berühmte Ausspruch «Form follows function» («die Funktion bestimmt die Form») von Louis Sullivan, der der populären Auffassung entsprang, eine zeitgemässe Schönheit in Architektur und Design ergebe sich bereits aus deren Funktionalität. (Weit) verfehlt?

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Wenn es Petrus nicht zulässt – oder in der kälteren Jahreszeit – wird im hochmodernen Esszimmer gespeist. Kennen Sie diese freischwingenden Kunststoffstühle, bei welchen man nach einer Stunde am Sitz festklebt? Ja, genau die, wo die Kleidung unter dem Po leicht feucht wird. Ja, diese Dinger mit diesem Effekt findet man auch oft in Gartenrestaurants. Aber dieser Stuhl ist eine Ikone des Designs in fliessender Form, ein Objekt der Kunst aus einem einzigen Material gegossen – so die stolzen Besitzer. Da hört mein Designverständnis auf. Einen erholsamen Schlaf, entspannte Träume und eine wunderschöne Oase der Ruhe – das elegante Doppelbett in meinem Gästezimmer macht es möglich!? Das moderne Liegeobjekt mit einer 30 Zentimeter hohen und etwa 20 Zentimeter breiten Umrahmung thront inmitten des Zimmers. Wie schafft man es, ohne die Zehen und das Schienbein anzuschlagen, in dieses Bett zu liegen? Vielleicht mit Hineinsteigen – aber Bergsteigen steht erst morgen auf dem Programm. Sehr schön, aber für mich nicht geeignet. So nehme ich jeweils nicht nur die Erinnerung an eine gemütliche, entspannte Zeit mit nach Hause, sondern

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


LIVING : :

ästhetische Funktionen, symbolisch-soziale Funktionen, symbolischkulturelle Funktionen, die individuellen Funktionen – und noch einige mehr.

auch den einen oder anderen blauen Flecken. Bei dieser gestylten Wohnung der designaffinen Besitzer merke ich, dass ich definitiv Funktionalität bevorzuge.

EIN PRODUKT SOLLTE EINE AUFGABE ERFÜLLEN!? Was Design und Funktionalität bedeutet, ist, wie wir wissen, je nach Blickwinkel unterschiedlich. Möchte ein Designer «nur» etwas optisch Einzigartiges schaffen? Wohl kaum, der Kreative wünscht sich ein Produkt mit möglichst kreativer Freiheit zu gestalten, seine Designaufgabe optimal zu erfüllen und auch die ökonomischen Aspekte nicht ausser Acht zu lassen – am Ende sollen aber seine Kreationen in den Verkaufsregalen stehen und einen neuen Besitzer finden. Für den Hersteller müssen Produkte Kaufbereitschaft erzeugen und den Absatz steigern. Dabei ist die Unterscheidung von der Konkurrenz entscheidend und dass das Produkt das definierte Markenimage unterstützt. Designer, Produzenten und Nutzer sind sich darüber im Klaren, dass die Form eines Objekts eine entscheidende Rolle spielt. Jenseits von Funktionen wird sie zuerst wahrgenommen. Noch bevor sich die Funktionalität eines Gegenstands erweisen kann, entsteht durch die visuelle Wahrnehmung der Form eine emotionale Wirkung. Sie spricht an – oder nicht. Der potenzielle Käufer erhält ein ästhetisches Versprechen, das er erst im zweiten Schritt, manchmal sogar erst nach dem Kauf, praktisch überprüfen und die Funktionalität testen kann. Es gibt unzählige: Technisch-praktische Funktionen,

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Was ist der Nutzen eines Stuhls? Für die meisten Menschen ist es eine Sitzgelegenheit – oder doch mehr? Ein neuer Stuhl soll zur bestehenden Einrichtung passen und je nach Style und Design ist es die Identifikation mit einem sozialen Milieu und den eigenen gesellschaftlichen Idealen. Entsprechend kann ein Stuhl ein ganzes Bündel an Funktionen aufweisen, von der praktischen Sitzfunktion bis zur symbolischen Funktion des Prestiges. Dies stellt ein komplexes Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Gegenstand dar und lässt sich in rationale und emotionale Aspekte teilen, die sich meistens überschneiden. Bei manchen Produkten steht sein Zweck nur scheinbar im Vordergrund. Tatsächlich geht es oft um die Befriedigung emotionaler Bedürfnisse. Nehmen wir zum Beispiel die Armbanduhren. Oft weisen diese neben der Zeitablesung viele technische Funktionen und Merkmale auf, beispielsweise extreme Ganggenauigkeit, Wasserdruckresistenz und hoch komplizierte Feinmechanik. Ich wage zu behaupten, dass der Kaufentscheid bei einer Uhr mehr emotionale Beweggründe hat (abgesehen von einer Tauchuhr) – sei es das einmalige Design, die eingearbeiteten Diamanten, die Prestigemarke, welche «Mann» unbedingt besitzen möchte, oder einfach der zeitlose kostspielige Wert am Handgelenk. Handy-sei-Dank, da habe ich stets die Uhr bei mir – und muss mich nicht zwischen Funktionalität und Design entscheiden. Aber für welches Smartphone entscheide ich mich: einem kleinen schicken iPhone oder einem grösseren Samsung mit vielen Bild- und Aufnahmefunktionen? Quellen: duden.de, wissen.de, wikipedia.ch, designwissen.net

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: : ST YLE N E WS BASELWORLD 2017

LEIDENSCHAFT, PRÄZISION UND PERFEKTION

ZU IHREM 100. JUBILÄUM HAT DIE BASELWORLD, DIE WICHTIGSTE MESSE DER WELTWEITEN UHREN- UND SCHMUCKINDUSTRIE, ERNEUT IHRE STELLUNG ALS UNVERZICHTBARE INTERNATIONALE TRENDPLATTFORM BESTÄTIGT. ERNEUT FANDEN SICH HIER ALLE AKTEURE EIN, UM DEN PULS DES MARKTES ZU SPÜREN, DIE NEUEN KOLLEKTIONEN ZU BEWUNDERN UND DEN BEGINN EINES NEUEN, TRENDPRÄGENDEN ZYKLUS MITZUERLEBEN. DIE BEKANNTESTEN UND RENOMMIERTESTEN MARKEN AUS ALLEN BEREICHEN PRÄSENTIERTEN HIER IHRE NEUESTEN KOLLEKTIONEN.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


ST YLE N E WS : :

FRÉDÉRIQUE CONSTANT ergänzt die Kollektion Classic Manufacture durch ein neues Worldtimer-Modell, das einen Über­blick über die Uhrzeiten in vierundzwanzig der schön­sten Städte der Welt ermöglicht. Die junge, dynamische und ambitiöse Colt von BREITLING präsentiert sich allen Nervenkitzel-Liebhabern mit ihrem avantgardistischen Breitlight®-Gehäuse in einem ganz neuen, ultratechnischen schwarzen Look.

Die ersten Horological Smartwatches für Damen wurden im vergangen November präsentiert. Nun freut sich FREDERIQUE CONSTANT, die Kollektion um eine Reihe neuer Versionen zu erweitern.

Seit den 1960ern, eine Zeit, in der die Seastrong «10» bereits problemlos in Tiefen bis zu 200 m (660 ft) abtauchte, ist ALPINA mit seiner Taucher­u hrenkollektion eine absolute Referenz der Branche. Jetzt folgt eine brandneue Taucher-Smartwatch, die völlig neue Massstäbe setzt.

Die neue Avenger Hurricane Military von BREITLING ist mit ihrem avantgardistischen schwarzen Breitlight®-Gehäuse, ihrem Zifferblatt mit den für die Luftfahrt typischen Ziffern sowie ihrem Manufakturkaliber mit Automatikaufzug und exklusiver 24-Stunden-Anzeige unverhohlen stolz auf ihre Attribute, die sie zu einem Chronografen machen, für den Spitzenleistungen die Norm sind.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Part is Time – grafische Uhren, die die verflossene Zeit und die Restzeit des Tages anzeigen. Ein rechter Winkel in einem Kreis verschiebt sich Minute um Minute und zeigt dabei horizontal die Stunden und vertikal die Minuten an.

Die Marke GC feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Swiss Made Chronographen in limitierter Edition für den modernen Mann. Die EMPORIO ARMANI Swiss Made Kollektion ref lektiert die strömenden, anmutigen Linien der Art Deco Bewegung der 1930er und ’40er und Armanis berühmte Hingabe für erlesen gefertigte Kleidung und Accessoires. MICHAEL KORS präsentiert seine Herrenkollektion mit neuen eleganten, Designs mit starken, maskulinen Materialien.

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: : ST YLE N E WS LIMEME.CH – DER NEUE FASHION-ONLINE-STORE, DER VERNETZT

Auf dem neuen Schweizer Online-Store Limeme.ch finden Mode-Liebhaber schöne und qualitativ hochwertige Kleidung, Schuhe und Accessoires von aufstrebenden und bereits etablierten Designern und Jungdesignern. Wer sich nicht mit Mainstream-Mode begnügen möchte, ist bei der Online-Plattform genau richtig.Limeme.ch legt Wert auf persönliche Beziehungen – nicht per Zufall lautet der Claim des neuen Online-Stores «passionately connected». Der Begriff «Shop» greift daher auch zu kurz, denn die Seite stellt ihre Designer mit Bild und kurzem Text vor. Ausserdem bietet das Unternehmen den Designern, Kunden und der modeinteressierten Community auf dem hauseigenen Blog www.limeme-blog.ch eine weitere Plattform zur Interaktion und berichtet über angesagte Fashiontrends. : : WWW.LIMEME.CH : :

Der Name für die junge Marke hätte nicht besser gewählt werden können. neubau eyewear ist inspiriert vom kreativen Wandel und urbanen Umbruch, der in pulsierenden Stadtvierteln wie dem Wiener Bezirk Neubau stattfindet. Neben der stets spürbaren mutigen Innovation stellt jedoch auch das Wissen um die eigene Tradition und die seit Jahrzehnten perfektionierte Handwerkskunst einen wichtigen Bestandteil der neuen Marke dar. Die charakterstarken Brillenmodelle fassen genau diese Werte zusammen und sind somit einerseits als eine Hommage an die Kreativhubs der internationalen Metropolen als auch als eine Verneigung vor der einzigartigen Expertise und Erfahrung in hochwertiger österreichischer Brillenproduktion zu verstehen. Inspiriert von kontemporärer Kunst, Mode und Musik spiegeln die Modelle in erfrischender Weise den aktuellen Zeitgeist wider, bleiben dabei aber gelassen modisch. Die Modelle sind in jeweils 6 – 8 Farben erhältlich. Ein besonderes Highlight ist die melierte, tortoise­Farbgebung. Jede der Fassungen wird von Hand gefärbt und macht die Brille zu einem individuellen Gefährten. Übrigens: Mitarbeiterwertschätzung spielt bei neubau eyewear eine besonders grosse Rolle. Folglich sind alle Modelle nach Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens benannt. Im Schweizer Optik-­Fachhandel erhältlich.

NEUBAU EYEWEAR: DAS NEUE COOL-KID-IN­TOW Das im Juni 2016 gelaunchte Brillenlabel kombiniert den frischen Esprit junger Köpfe mit dem Wissen und der Gelassenheit langjähriger Erfahrung. Denn neubau eyewear entstammt dem österreichischen Erfolgskonzern Silhouette International und profitiert vom jahrzehntelangen Know-­how des Mutterunternehmens. Das ist wichtig, denn im Fokus der neuen Brillenmarke stehen die höchsten Qualitätsansprüche, gepaart mit dynamischem Fortschritt in Technologie und Design.

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D R IVE N E WS : : NEUER LEXUS LS

TOYOTA HILUX «ALLRADAUTO DES JAHRES 2017»

Knapp drei Jahrzehnte nach dem Debüt des ersten Lexus LS, mit dessen Einführung im Jahr 1989 zugleich der Startschuss für die gesamte Marke Lexus fiel, schlägt der Premium-Automobilhersteller mit der fünften Modellgeneration ein neues Kapitel in der automobilen Luxusklasse auf. Auf Basis der neuen Architektur für Luxusfahrzeuge mit Hinterradantrieb (GA-L) verbindet der LS jene souveräne Antriebskultur, für die die Baureihe seit jeher bekannt ist, mit einem neuen Maß an Fahrdynamik und Agilität. Eine Ausrichtung, die auch im Coupé-artigen Design des länger und f lacher gewordenen LS zum Ausdruck kommt.

Der Toyota Hilux hat es wieder getan: Der robuste Japaner gewinnt erneut die Importwertung in seiner Kategorie und verteidigt damit seinen Titel als beliebtester Allrad-Pick-up ausländischen Fabrikats. Bei der renommierten Fachzeitschrift «Auto Bild Allrad» entfielen 13.66 Prozent der Stimmen auf den Hilux, der damit auch einen starken dritten Platz in der Gesamtwertung einfährt. Der Erfolg ­basiert nicht nur auf den ausgezeichneten Allradqualitäten, sondern auch auf der außergewöhnlichen Zuverlässigkeit: Das bereits 1968 und somit vor fast 50 Jahren eingeführte Modell lässt sich praktisch durch nichts auf halten und steht längst synonym für Robustheit und Haltbarkeit selbst unter schwierigsten Bedingungen. Expedi­ tionen zum Nord- und Südpol sowie regelmäßige Einsätze unter anderem bei der Rallye Dakar, der härtesten Rallye der Welt, bestätigen diesen Eindruck.

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1 E 200 Coupé, 1991 cm3, 184 PS3 (135 kW), Barkaufpreis: CHF 57 434.– (Fahrzeugwert CHF 61 000.– abzgl. CHF 3666.– Preisvorteil). 6,7 l/100 km, 151 g CO2/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 134 g CO2/km), Energieeffizienz-Kategorie: F. Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 5,01%, 1. grosse Rate: 17 230.–. Exklusive Ratenabsicherung Angebot derMercedes-Benz Mercedes-Benz Financial Financial Services obligatorisch. Eine Eine Kreditvergabe ist verboten, falls diese einerzu Überschuldung des Leasingnehmers leistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 5,01%, 1. grosse Rate: 17 230.–. Exklusive Ratenabsicherung PPI.PPI. EinEin Angebot der ServicesSchweiz SchweizAG. AG.Vollkaskoversicherung Vollkaskoversicherung obligatorisch. Kreditvergabe ist verboten, fallszudiese einer Überschuldung des Leasingnehmers 3 E 200 Coupé, 1991 cm , 184 PS (135 kW), Barkaufpreis: CHF 57 434.– (Fahrzeugwert CHF 000.– abzgl. CHF 3666.–Variante. Preisvorteil). 6,7 l/100 km, 151 g CO2/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen:Preisempfehlung. 134 g CO2/km), Energieeffizienz-Kategorie: F. vorbehalten. Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufführen kann. Das abgebildete Modell kann Sonderausstattungen enthalten und entspricht nicht bindend angebotenen Variante.Angebot Angebot gültig bis bis 30.04.2017. 30.04.2017. Immatrikulation bisbis 31.08.2017. Unverbindliche Änderungen und Irrtümer vorbehalten. führen kann. Das abgebildete Modell kann Sonderausstattungen enthalten und entspricht nicht61 bindend derder angebotenen gültig Immatrikulation 31.08.2017. Unverbindliche Preisempfehlung. Änderungen und Irrtümer leistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 5,01%, 1. grosse Rate: 17 230.–. Exklusive Ratenabsicherung PPI. Ein Angebot der Mercedes-Benz Financial Services Schweiz AG. Vollkaskoversicherung obligatorisch. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls diese zu einer Überschuldung des Leasingnehmers führen kann. Das abgebildete Modell kann Sonderausstattungen enthalten und entspricht nicht bindend der angebotenen Variante. Angebot gültig bis 30.04.2017. Immatrikulation bis 31.08.2017. Unverbindliche Preisempfehlung. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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: : D R IVE N E WS BENTLEY MOTORS BENTAYGA MULLINER

DESIGNPREIS FÜR DEN LEXUS LC

Bentleys werkseigene Veredelungsschmiede Mulliner hat ihre exquisite Handwerkskunst auf den mehrfach preisgekrönten Bentayga übertragen und so ein neues Flaggschiff-Modell geschaffen, das nie dagewesene Massstäbe im automobilen Luxus setzt. Neue Ausstattungselemente – darunter auf Wunsch eine zweifarbige Lackierung, exklusive 22-ZollRäder, ein Mulliner-Flaschenkühler und ein neues Furnierkonzept – ergänzen aussen wie innen das ausdrucksstarke, moderne Design des Bentayga. Der mit Bentleys unerreichtem 6.0-Liter-W12-Motor ausgestattete Bentayga Mulliner kombiniert Effizienz und Finesse mit einem ultra­ luxuriösen Niveau an Kraft und Drehmoment. Mit 608 PS und 900 Nm bringt er den Bentayga in nur 4.1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 301 km/h. Damit ist der Bentayga der weltweit schnellste SUV. Aufgrund des hoch komplexen, handgefertigten Luxus-Interieurs wird dieses neue Flaggschiff-Modell, der Bentayga Mulliner, nur in limitierter Stückzahl gefertigt.

Der neue Lexus LC hat die Auszeichnung «Production Car Design of the Year» erhalten. Das neue Grand Touring Coupé der japanischen Premiummarke wurde im Rahmen einer Gala am Rande des Genfer Automobilsalons als schönstes neues Serienauto gewürdigt und in das zeitgleich vorgestellte «Car Design Review 4» Jahrbuch aufgenommen.


D R IVE N E WS : : DER NEUE TOYOTA GT86 TIGER

Der Toyota GT86 ist so agil wie nie zuvor, eine neue Fahrwerksabstimmung und die verbesserte Kontrolle garantieren maximalen Fahrspaß. Optisch präsentiert sich der Sportwagen dynamisch und selbstbewusst. Und auch die neue Sonderedition GT86 Tiger (Verbrauch kombiniert: 7.8 l/100 km; CO2-Emission kombiniert:180 g/km) weiß, was sie will: Das streng limitierte Modell basiert auf der Top-Ausstattung GT86 mit Sechsgang-Schaltgetriebe und bietet viele zusätzliche Extras.

Wettbewerb: den Mercedes-AMG GLC 63 4MATIC+ SUV und Coupé sowie den Mercedes-AMG GLC 63 S 4MATIC+ SUV und Coupé. Erstmals ist ein Mid-Size SUV nun auch mit dem leistungsstarken Achtzylinder-Biturbo in zwei Leistungsstufen zu haben. Basis dafür bilden der AMG 4.0-Liter-V8-Motor mit 476 PS oder 510 PS bei den GLC 63 S und GLC 63 S Coupé Varianten. Die Beschleunigung von 0 – 100 km/h in nur 3.8 Sekunden belegen ebenfalls eindrucksvoll: Die neuen SUV übernehmen eine Sonderstellung in ihrem Marktsegment. Als optisches Kennzeichen ihrer Verbindung zu den Mercedes-AMG Sportwagen tragen die neuen Modelle den AMG Panamericana-Grill, der bislang der AMG GT Familie vorbehalten war. Darüber hinaus bieten die neuen Modelle alle Vorteile eines Mercedes SUV: viel Platz für Passagiere und Gepäck, umfangreiche Sicherheitsausstattungen sowie souveräne Traktion auch auf feuchtem Untergrund oder winterlichen Strassenbedingungen.

AMG FUTURE PERFORMANCE

MERCEDES -AMG GLC

Bereits 1999 hat Mercedes-AMG mit dem ML 55 einen Meilenstein gesetzt – nicht nur in seiner eigenen 50jährigen Geschichte. Denn die Kombination aus Hochleistungsmotor im Kleid eines SUV hat ein gänzlich neues Marktsegment eröffnet. Nun besitzt die Performance- und Sportwagenmarke wieder eine Ausnahmeposition im

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Im Rahmen seines 50. Jubiläums feiert Mercedes-AMG in diesem Jahr nicht nur die erfolgreiche Vergangenheit und Gegenwart, sondern blickt vor allem nach vorne. Mit dem Showcar MercedesAMG GT Concept gibt die Sportwagen- und Performance-Marke einen Ausblick darauf, welche alternativen Antriebskonzepte AMG konzipiert. Darüber hinaus kündigt das viertürige Coupé den weiteren Ausbau der AMG GT Familie an. Dafür wird nun die dritte Baureihe nach SLS AMG und AMG GT komplett in Eigenregie am Firmensitz Affalterbach entwickelt. Die Bezeichnung und wesentliche Designelemente an Front und Heck zeigen auf den ersten Blick die Familienzugehörigkeit zum AMG GT. Die Kennung «EQ Power+» auf der Mirror Cam weist auf das Plus an Performance hin, das die Hybridisierung bei AMG erwarten lässt.

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: : AUSZEIT Walzerstadt

WIEN IST ALT, WIEN IST NEU

UND SO VIELFÄLTIG: VON DEN PRACHTBAUTEN DES BAROCK ÜBER DEN «GOLDENEN» JUGENDSTIL BIS ZU AKTUELLER ARCHITEKTUR. UND MEHR ALS 100 MUSEEN LOCKEN … Von Urs Huebscher

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chaut man vom Kahlenberg auf die Donau hinunter, kann man Wien mit allen Sinnen spüren. Weinberge sind da zu sehen, dahinter glänzt das bauliche Erbe der mitteleuropäischen Metropole. Ein halbes Jahrtausend wurde hier Weltgeschichte geschrieben. Kunstgeschichte sowieso. Wien hat ein intaktes historisches Stadtbild wie kaum eine andere Grossstadt, geprägt von Prunkbauten aus der Barock- und Gründerzeit. Auf einer Fahrt über die Wiener Ringstrasse passiert man die Staatsoper, das Burgtheater, das Parlament, die Votivkirche, das Kunstund Kulturhistorische Museum und das Rathaus. Ganz im Zentrum taucht der gotische Stephansdom ein Stück Mittel­ alter in seinen Schatten. Die Schlösser und Parkanlagen der Habsburgerzeit — Schloss Schönbrunn mit der Gloriette und dem Tiergarten, das Belvedere, der gigantische Gebäudekomplex der Hofburg mit den Kaiserappartements, dem Sisi Museum und der Silberkammer — verleihen der Stadt ein imperiales Aussehen, angereichert durch wunderschöne Bauten aus der Jugendstilzeit. Die Winterreitschule in der Wiener Hofburg ist die prächtige Kulisse für die Vorführungen des berühmten Lipizzaner-Balletts der Spanischen Hofreitschule. Eine einzigartige, tropische Oase der Ruhe und Entspannung ist das Schmetterlingshaus. In unmittelbarer Nähe zur Hofburg, in einem der herrlichsten Jugendstilgebäude der Welt, können rund 500 frei lebende und fliegende Schmetterlinge das ganze Jahr über bewundert werden.

Das ganzjährig geöffnete Riesenrad zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole. 2008 wurde der «Riesenradplatz» neu gestaltet. Nun präsentiert sich dieser Eingangsbereich in den Wurstelprater als nostalgische Erlebniswelt, die an den Prater anno 1900 erinnert. Die Grand Étage des Hotel Grand Ferdinand verspricht ein ausschliesslich Hotelgästen und deren Besuchern vorbehaltenes Gesamterlebnis inklusive Rooftop Pool und einer grandiosen Aussicht über Wien.

Schloss Schönbrunn muss man besucht haben, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserfamilie, zählt zu den schönsten Barockanlagen Europas. Seit 1569 im Besitz der Habsburger, ließ die Frau Kaiser Ferdinands II. 1642 auf dem Areal ein Lustschloss errichten und nannte das Anwesen erstmals «Schönbrunn». Die nach der Türkenbelagerung ab 1696 errichtete Schloss- und Gartenanlage wurde unter Maria Theresia nach 1743 grundlegend umgestaltet. Heute gehört das Schloss aufgrund seiner historischen Bedeutung, seiner einmaligen Anlage und prachtvollen Ausstattung zum UNESCO-Weltkulturerbe. Prinz Eugen von Savoyen (1663 – 1736), erfolgreicher Feldherr und Kunstliebhaber, ließ sich das Gartenpalais Belvedere von Johann Lukas von Hildebrandt als Sommersitz – damals vor den Toren der Stadt – erbauen. Das barocke Gesamtkunstwerk besteht aus zwei Schlössern (Oberes und Unteres Belvedere) und beherbergt heute österreichische Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

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Mit dem Hotel Grand Ferdinand will man Tradition nicht rückwärts denken, sondern vorwärts zelebrieren. Frei von bemühten Rückblenden. Mit Offenheit für gelungene Weiterführungen. Man will nicht die Gastronomie und Hotellerie neu erfinden, es interessiert viel mehr der Umgang mit der Tradition. So möchte man an Epochen anknüpfen, in denen in Wien nichts bedeutungsvoller war als das Gute. Auch in den 188 Zimmern, darunter vier Suiten und eine Grande Suite, ist das Streben nach dem Schönen zwischen neuzeitigem Komfort und nostalgisch geschwungenen Betthäuptern und Chaiselounges immer spürbar.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


AUSZEIT : : Abschlag auf der Lieblingsinsel

DIE SCHÖNSTEN GOLFPLÄTZE AUF MALLORCA

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ufgrund ihrer einzigartig schönen Landschaft und des ganzjährig milden Klimas ist die Baleareninsel prädestiniert für den Golfsport. Insgesamt stehen 24 gut bespielbare Plätze, sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Golfer, quer über die Insel verteilt zur Auswahl. Die besten MallorcaMonate für Golfer sind von März bis Juni sowie September und Oktober. Viele der mallorquinischen Golfanlagen sind landschaftlich besonders schön gelegen und bieten vom Green aus einen paradiesischen Meerblick.

CLUB DE GOLF ALCANADA Einer der schönsten Plätze der Insel ist der Club de Golf de Alcanada im Norden. Er liegt eine Stunde vom Flughafen in Palma entfernt. Die direkt am Meer gelegene 18-Loch-Anlage bietet einen Blick auf die Insel Alcanada mit ihrem Leuchtturm und den dahinter liegenden Bergen. Der Platz selbst ist malerisch mit Olivenbäumen, Pinien und Eichen eingewachsen. Den Course entwarf der amerikanische Stararchitekt Robert Trent Jones. Mit vielen Bunkern, hügeligen Fairways und versteckten Breaks hat er es in sich und erfordert einiges spielerisches Geschick und gefühlvolles Putten.

GOLF SON GUAL Nicht gerade für Anfänger geeignet ist der Golfplatz Son Gual östlich von Palma. Die Anlage gilt als die anspruchsvollste der ganzen Insel – sechs Abschlagspositionen stehen zur Wahl. Der schwerste schwarze Abschlag hat eine Länge von über 6.500 Metern. Insgesamt erstreckt sich der spannende Golfplatz auf 156 Hektar hügeliger Landschaft. 66 Bunker, künstliche Bachläufe und Seen bieten selbst erfahrenen Golfern viel Abwechslung. Bei Sonnenuntergang lohnt sich der Blick von der Terrasse auf die vielen Lichter von Palma.

SON VIDA GOLF Nur rund 20 Fahrminuten trennen den Golfplatz Son Vida vom Flughafen Palma. Fürst Rainier von Monaco weihte den ältesten Platz der Insel 1964 persönlich ein. Als zweimalige Spielstätte der European Tour gilt er als Highlight unter Golfern aus ganz Europa. Der 18-LochPlatz ist parkähnlich angelegt und mit altem Baumbestand wunderbar eingewachsen. Atemberaubend ist die Aussicht über die Bucht von Palma.

CLUB DE GOLF SON SERVERA Der zweitälteste Golfplatz auf der Insel befindet sich im Nordwesten der Insel nahe der Bucht von Cala Millor. Seit 1967 schlagen Golfer hier mit Blick auf die Costa de los Pinos ab. Der Club de Golf Son Servera war ursprünglich eine 9-Loch-Anlage. Mittlerweile steht hier ein 18-Loch-Course mit engen Fairways und kleinen Wasser-Hindernissen. Der Blick aufs Meer und die umliegende Berglandschaft machen den Charme dieses Platzes aus.

GOLF CANYAMEL

REAL GOLF DE BENDINAT

Die Lage des Golfplatzes Canyamel lässt jedes Golferherz höher schlagen. Der 18-Loch-Platz liegt in Capdepera ganz im Osten der Insel inmitten einer typisch mallorquinischen Landschaft mit Blick auf das Meer. Die Anlage eignet sich vor allem für geübte Sportler, da es gilt, wechselnde Windböen beim Schwung mit zu berechnen. Zusätzlich erfordern die Hügellandschaft und zahlreiche Sandbunker einiges an spielerischem Geschick. Bei Erfrischungen und mediterranen Spezialitäten entspannen Sportler auf der schönen Sonnenterrasse.

Ein Klassiker unter den mallorquinischen Golfplätzen ist der «königliche» Golfclub Real Golf de Bendinat. Golffans erreichen ihn in circa 15 Autominuten von Palma. Das Clubhaus verbreitet britische Atmosphäre. Wer sich hier nach der Runde erholen will, findet Entspannung in den Fauteuils im Salon des Clubhauses. Vom Restaurant aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick über das Meer. Das Gelände des 18- Loch-Platzes selbst ist sehr hügelig, daher stehen für weniger Trainierte Buggys bereit.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

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: : AUSZEIT Rhino Africa

LUXUS TRIFFT AUF WILDNIS

SPEZIALISIERT AUF MASSGESCHNEIDERTE TRAUMREISEN STELLEN DIE AFRIKA-EXPERTEN JÄHRLICH REISEN FÜR ÜBER 30’000 KUNDEN AUS ALLER WELT ZUSAMMEN, JEDE INDIVIDUELL AUF DIE WÜNSCHE UND BEDÜRFNISSE DER REISENDEN ZUGESCHNITTEN. DURCH INNOVATION UND DER VERWENDUNG NEUESTER TECHNOLOGIE GARANTIERT DAS UNTERNEHMEN PERSONALISIERTE REISEPROGRAMME, EXZELLENTEM SERVICE UND HOHE QUALITÄT. INTERVIEW MIT GUIDO JUAN PABLO DUNCKEL, CO-CEO Von Urs Huebscher

Geschäftsführer: Guido Juan Pablo Dunckel wie würden Sie Rhino Africa in drei Worten beschreiben? Guido Juan Pablo Dunckel: Innovativ, dynamisch, Afrikabegeistert! Ihr Unternehmen ist das führende Online-Business für Luxus-Reisen nach Afrika. Was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern? Die digitale Revolution ist in vollem Gange, doch gegenüber den meisten unserer Konkurrenten sehen wir die Entwicklungen im digitalen Umfeld schon lange nicht mehr als neuartige Revolution, sondern als Teil unseres Geschäftsmodells. Wir sehen uns als TravelBusiness im Bereich Technologie beziehungsweise als TechnologieUnternehmen im Bereich Travel. Mithilfe von Innovation und neuester Technologien können wir genau auf die Wünsche unserer Kunden reagieren. In unserem konkreten Fall heisst das: basierend auf unserem Experten­w issen stellen wir massgeschneiderte, bis ins

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Detail spezialisierte Reiseprogramme für unsere Kunden zusammen – alles digital, alles schnell und bequem abruf bar. Dadurch hat jeder Kunde Zugriff auf sein eigenes Online-Portal, auf welchem er sein personalisiertes Reiseangebot mit allen wichtigen Informationen, aber auch Expertentipps und erstklassigen Videos und Fotos findet. Was macht Rhino Africa einzigartig? Wir möchten unsere anspruchsvollen Kunden inspirieren und immer wieder für die Schönheit Afrikas mit dem besten Content begeistern. Dafür nutzen wir neuste Foto- und Filmtechnologien wie Drohnen oder 360°-Kameras. Zudem sind wir führend im Bereich Social Media mit über zehntausend Followern auf Instagram, Facebook und Twitter. Mit dieser Mischung aus Innovation, Technologie und jederzeit ver­ fügbarem Expertenwissen heben wir das Service-Level in der Reisebranche auf eine komplett neue Ebene.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


AUSZEIT : :

Für Gäste mit Fernweh bieten Sie die «Virtual Safari» an, um noch mehr Lust auf Afrika zu machen. Wie funktionieren diese und was ist die Idee dahinter? Mit unserer 360°-Video-Serie bringen wir das Safari-Erlebnis von Afrika in die Wohnzimmer unserer Kunden. Natürlich können diese Videos tatsächliche Reisen nicht ersetzen, aber zumindest geben sie einen sehr realen Vorgeschmack und eine bessere Vorstellung von dem, was unsere Kunden auf einer Reise erwartet. In Botswana nahm unser internes Multimedia-Team die erste virtuelle Safari mit 360°-Kameras auf. Dank den Videos fühlt es sich an, als befände man sich selbst zwischen Elefanten und Erdmännchen. Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsspot von all den Destinationen, die Sie anbieten? Einer meiner absoluten Favoriten ist das private Reservat Londolozi in der Sabi-Sand-Region, angrenzend an den Krüger Nationalpark. Das Reservat ist seit 89 Jahren familiengeführt, was einzigartig ist und sich im persönlichen Service widerspiegelt. Die erstklassigen Ranger stammen aus der Region und zeigen den Gästen neben den «Big Five» auch die kleinen Geheimnisse des Buschs.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Das Ganze wird durch den Luxus der Lodges mitten in der Wildnis abgerundet. Bei meinem letzten Besuch konnte ich wilde Tiere während einem köstlichen Gourmet-Essen von der Veranda aus beobachten – viel bes­ser geht es kaum, oder? Ein Must-Do auf einer AfrikaReise für Sie ist … … ein Game Drive! Also Tierbeobachtungen im offenen Geländewagen. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, plötzlich in nächster Nähe auf eine Elefanten- oder Büffelherde in der freien Natur zu treffen. Erst dann wird einem die Kraft und der Stolz dieser majestätischen Tiere bewusst. : : WWW.RHINOAFRICA.COM : :

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AUGUST 2017

STANDORT-REPORTAGE: LIMMATTAL: ALTSTETTEN SCHLIEREN URDORF DIETIKON

IMPRESSUM 4. Jahrgang : : Sommer 2017 www.dergeschaeftsfuehrer.ch

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Eine Publikation der rundschauMEDIEN AG ISSN 2296-9691 GESCHÄFTSFÜHRER (Ausg. Zürich) | 02 / 2017

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Verkauf & Marketing: Urs Huebscher u.huebscher@rundschaumedien.ch

Redaktionelle Mitarbeiter in dieser Ausgabe: Claudia Aepli, Robert Jakob, Georg Lutz, Patrick Gunti, Helmuth Fuchs, Dorit Schmidt-Purrmann, Tobias Raeber, Till Bossert

Franco D᾽Elia f.delia@rundschaumedien.ch

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Aboservice: Jennifer Hosszu j.hosszu@prestigemedia.ch Jahresabo: Vier Ausgaben CHF 19.– Einzelpreis CHF 5.90

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


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Geschäftsführer Zürich 02/2017  

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