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Ausgabe Nr. 5 April 1998

unabhängig - überparteilich

Pe Werner in Lauterbach 9. Mai 1998 Lauterbach-Halle

Von der Gebläsehalle zum Hochofen Ein Bericht über das Welt-Kulturerbe Völklinger Hütte

Lauterbacher Veranstaltungskalender


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Früher oder später kommen Sie zu uns! Warum eigentlich erst später ? . Plopp..

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Man kann die "Zeit" sehr allgemein als Phänomen beschreiben, mit dem man umgehen muß. Man spricht von der schnell vergehenden Zeit, von Zeitnot, Zeitmanagement und von der Zeit, die immerfort nur in Bewegung ist. Wenn man die Zeit nur als "Gleitzeit, Kernzeit, Arbeitszeit, Bearbeitungszeit, Liegezeit", also als Umgang mit der Zeit versteht, dann läuft die "Zeit" tatsächlich nur ab. Wir meinen, es wäre wichtig, auch mal "die Zeit" anzuhalten. Denn es geht primär nicht darum, die Zeit einzuteilen oder mit der Zeit umzugehen, es geht um "unsere Zeit". Die Zeit , die uns gegeben wurde, irgendwie etwas zu tun oder zu verändern. Wir von der Plopp - Redaktion versuchen etwas zu tun, nicht für uns, sondern für alle Leser dieser Zeitung und für die Menschen von Lauterbach. Daher bitten wir Sie, nehmen Sie sich ein wenig von Ihrer kostbaren Zeit für diese Zeitschrift, die für Sie gemacht wird, denn wir nehmen uns viel Zeit für Sie und lassen Sie sich Zeit bei der Durchsicht dieser Ausgabe. Vielen Dank Dieter Petry

inhalt April 1998

titel

Pe Werner in Lauterbach

Von der Gebläsehalle zum Hochofen

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veranstaltungen Veranstaltungskalender JOMI - Der Kreuzweg -

27 31

aktuell Igitt eine Spinne - Kindergarten 7-9 Reisebericht aus der Champagne 16 Neues vom kulinarischen Herrenclub 13 JUDO in Lauterbach 23,25 Das kath. Pfarrheim 33 Das Kneipp'sche Naturheilverfahren 37 Vereinsraum mit neuer Küche 41

aus den vereinen Männergesangverein Turnverein Jugendverein Musikverein Tischtennisverein Fußballverein Heimatkundlicher Verein Feuerwehr

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rubriken kurz notiert Plopp für Kids Die Seite für die Rätselfreunde ... das Letzte IMPRESSUM

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Pe Werner in Lauterbach

(red.) Pe Werner ist Sängerin, Komponistin, Texterin und Kaberettistin. Nun geht sie mit einem ganz neuen Programm auf Tour. Nachdem sie drei Jahre lang ihr Solo-Kabarett-Musik-Programm “Beflügelt” auf den deutschen Bühnen gespielt hat, präsentiert sie ab April 1998 die Schlagerette “Eine Nacht voller Seligkeit”. Gemeinsam mit dem “Mann am Piano”, Peter Grabinger, startet sie eine Musikrevue von den goldenen 20ern, über die braunen 30er, vom Schwarzhandel, über’s rosige Wirtschaftswunder, von der Flower-Power zum Jetzt und Hier. Dabei plaudert sie und erzählt ihre Geschichte und die Geschichten dieses Landes, Geschichten, die der Schlager schrieb. Denn das ganze Leben ist eben nicht ein Quiz, sondern ein Schlager. Das Publikum erwartet genau das, was der Titel verspricht: “Eine Nacht voller Seligkeit”. Pe Werner singt vom “Bel Ami”, “Kauf dir einen bunten Luftballon” oder fragt “Ha’m se nich‘ ‘nen Mann für mich?”. Das Programm bietet die musikalischen Highlights der Fernsehserie “Schön war die Zeit”, die in diesem Jahr auf Sendung geht und in der Pe Werner die weibliche Hauptrolle spielt. Plopp wünscht dem verehrten Publikum viel Vergnügen bei der Saarlandpremiere von “Eine Nacht voller Seligkeit” am 9. Mai 1998 in der Lauterbachhalle.

CD-Tip: - Die Hits -

vom hifi studio belzer, Saarlouis

WEIBSBILD MIT HERZ UND VERSTAND Texte, wie eine bunte Collage aus Typen und Charakteren, mit einem Schuß Selbstbekenntnis, verpackt in sanfte oder fetzige Melodien; das zeichnet die Musik von Pe Werner aus. Ingesamt 14 Titel finden sich auf dieser Best of ... CD - neben den Superhits „Weibsbilder“ und „Kribbeln im Bauch“ auch meine persönlichen Favoriten „Mehr“ (sehr bluesig) und „Sommer hinter Glas“ (sanfte Ballade). Vielseitigkeit ist die Stärke von Pe Werner, optimal reflektiert durch diese Zusammenstellung der Titel. Anspieltip: „Das Lebkuchenherz“ Wenn Sie Pe Werner zuhause hören möchten, erhalten Sie mit dieser CD eine optimale Auswahl ihrer Musik.

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Igitt eine Spinne. (red.) Wenn man glaubt, in einem Kindergarten wird nur gespielt, so irrt man sich - was den Lauterbacher Kindergarten betrifft - ganz gewaltig: Projektarbeit wird großgeschrieben- und zwar für alle Altersstufen! Dabei ergibt sich die Thematik aus der Kinderbetrachtung ( woran besteht starkes Interesse, was ist ganz falsch im Bewußtsein der Kinder ). Aufgabe der Pädagoginnen ist es, sich vor und während des Projekts sachkundig zu machen und dadurch mit den Kinderinteressen und im Interesse der Kinder zu arbeiten. Ziel ist es, sich mit dem jeweiligen Gegenstand oder Sachverhalt gründlich auseinander zu setzen und dadurch die Neugier der Kinder zu provozieren. Im Kindergartenjahr 97/98 werden folgende Projekte angeboten: n

Waldpädagogik: Hierbei versucht man mit allen Sinnen den Bezug der Kinder zu ihrer natürlichen Umgebung zu vertiefen und Klischees abzubauen ( „ Igitt eine Spinne!“ oder „Waldspinnen sind giftig“ ). Die Kinder erhalten Einblick in die Lebensräume von Kleintieren und erahnen ihre Bedeutung für die Gesamtheit der Natur ( Schnecken, Spinnen, Regenwürmer, Käfer .... ).

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Kleinen Forschern werden mit Hilfe von naturwissenschaftlichen Experimenten die Geheimnisse von Luft, Wasser, Bewegung und Licht nähergebracht. n Auf Ausflügen lernen die Kinder die geschichtlichen und pragmatischen Einrichtungen der Region kennen wie zum Beispiel Feuerwehr, Bahnhof, Post, Heimatmuseum, Alte Völklinger Hütte. Fortsetzung auf der nächsten Seite

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Ins Kinderkochcafe

„Zum Krähenkoch“ laden die

kleinen Köche Gäste ihrer Wahl ein. Doch bevor man sich an den gedeckten Tisch setzen kann, müssen viele Vorbereitungen getroffen werden. Die Kochgruppen werden zusammengestellt, man bespricht was gekocht werden soll. Die Auswahl der Nahrungsmittel ist saisonbedingt, der gesundheitliche Wert spielt dabei eine wichtige Rolle. Danach erstellt man die Zutatenliste und ein Rezeptplakat wird gemalt. Vormittags bereiten die Kinder die Hauptmahlzeit und den Nachtisch vor. Dabei wird genau beobachtet, was beim Kochvorgang geschieht - es wird gefühlt, berochen, geschmeckt, betastet, angeschaut. Bevor die Gäste um 12:30 Uhr eintreffen, wird der Tisch gedeckt und geschmückt. Dann läßt man es sich gemeinsam gut schmecken. Bevor es dann wieder nach Hause geht, dürfen sich die Köche und Gäste in ein selbstgestaltetes Gästebuch eintragen. Alles in allem eine tolle Sache, diese Projektarbeit im Kindergarten Lauterbach. Wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Kinder bei der Sache sind, zeigt sich, daß das Engagement der dafür verantwortlichen Pädagoginnen

Vroni MICHELS, Simone KLEIN, Juanita LAVAL-WOLF, Eva JOCHEMSZYK, Sandra HURTH, Annette SAUDER und Janine KROCKENBERGER voll belohnt wird.

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(red.) Ich wage zu behaupten, daß wir auch für das Jahr 1998 einen interessanten Kultur-Cocktail für Lauterbach zusammengemischt haben.

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JoucOkktober

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Nach dem erfolgreichen letzten Jahr galt es, die vielen Detlev Schönauer Veranstaltungen durch ein abwechslungsreiches Programm mit unterschiedlichsten Künstlern zu besetzen, und das denke ich, ist uns gelungen. Einen wesentlichen Anteil daran haben nicht zuletzt unsere Sponsoren, die ein Programm mit einer solchen Vielfalt erst ermöglicht haben.

Die Veranstaltung mit Pe Werner läuft mit der Unterstützung der Firma Biewer + Kahn. Der Jazz-Frühschoppen wird komplett von der Volksbank Völklingen übernommen. Der JuRock 98 (Rock für Jugendliche) ermöglicht einen Mini-Eintrittspreis dank der Kostenübernahme durch die Sparkasse Saarbrücken. Nicht zu vergessen, fast von Beginn an werden unsere Eintrittskarten von der Firma Achim Bialy finanziert. Auch das Erscheinen der Plopp-Zeitung ist durch die zahlreichen Einzelwerbungen für die nächsten Jahre gesichert. Bleibt noch zu erwähnen daß die Zeitung, ebenso der jährliche Kultur-Flighter und die Veranstaltung mit dem Pantomimen JOMI von einem Sponsor unterstützt werden, der hier nicht genannt werden will.

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- Der Chefkoch empfiehlt -

Der kulinarische Herrenclub k.h.c. Bei seiner Gründung im November 1989 hat der kulinarische Herrenclub bereits begonnen, aktuelle Neuigkeiten aus seinem Vereinsgeschehen in öffentlichen Medien darzustellen. Unser damaliges Sprachrohr war die Warndt-Wochenpost, die wöchentlich erschien und die unzensiert alles veröffentlichte, was irgendwie unter die Rubrik “Nachrichten aus den Vereinen” paßte. Zwar sind unsere Vereinsmitglieder laut Satzung zur Verschwiegenheit verpflichtet, was in unseren sogenannten Seminaren unter dem Tagesordnungspunkt “Alternative Themen” besprochen und berichtet wird. Die interessierte Öffentlichkeit wollten wir allerdings nicht ganz über unsere rege Vereinstätigkeit im Dunkeln lassen. So wurden unsere Zeitungsberichte verfaßt, ohne daß die Akteure namentlich erwähnt wurden. Und diese Anonymität hat zu mancher Spekulation Anlaß gegeben nach dem Motto “Hinner dem Männerverein do steckscht doch bestimmt Du ach dahinna, Du hascht doch ach nur Esse unn Trinke im Kopp”. Im Laufe der Zeit hat sich der Schleier langsam gelüftet, wer denn nun zu diesem exclusiven Herrenzirkel gehört, der sich den hehren Zielen der Förderung des internationalen Kulinarismus verschrieben hat. Leider wurde unsere geliebte Warndt-Wochenpost 1990 eingestellt, so

daß wir fortan ohne Veröffentlichung unserer beispiellosen Vereinsentwicklung sozusagen eine Blume wurden, die im Verborgenen blüht. Nun ist dankenswerterweise der Verein für Kultur und Information auf den Plan getreten, um mit seiner regelmäßig erscheinenden Zeitung Plopp hier eine Lücke zu schließen, was uns, dem k. h. c. Lauterbach die Möglichkeit eröffnet, künftig wieder in die Berichterstattung über unseren Verein einzusteigen. Wir wollen dies tun in Form einer Kolumne, in der wir in jeder Ausgabe einen kleinen Appetithappen, sozusagen ein “Amusegeul”, unter die Leute bringen, um sie so, zumindest verbal, an unseren Gaumenfreuden teilhaben zu lassen. Natürlich werden wir auch einige Rezeptvorschläge ausarbeiten, die es dem geneigten Leser ermöglichen, bereits nach mehrstündiger Einarbeitung seinen Gästen eine winzig kleine Köstlichkeit zu reichen, von der diese noch nach Jahren erzählen werden. Für diesmal wollen wir es mit diesem kleinen Aperitif bewenden lassen und verbleiben bis zur nächsten Ausgabe vonPlopp mit kulinarischem Gruß k. h. c. Lauterbach

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MGV Nachrichten Auf der gut besuchten Mitgliederversammlung Anfang Januar wurden die Weichen für das neue Vereinsjahr gestellt. D.h. es wurden einige Termine für das Jahr 1998 vereinbart. Erster Höhepunkt war dabei das bunte Faschingstreiben am Freitag vor dem Fastnachtswochenende im Probenlokal. Die Veranstaltung wurde vom MGV und den Sängerinnen des gemischten Chores durchgeführt. Während Hans Peter Fey den Abend in gewohnt professioneller Weise musikalisch umrahmte, gelang es den von vielen AGLKappensitzungen bekannten BüttenrednerInnen (Elisabeth Heinemann, Uli Kronser, Hans Werner Becker) immer wieder, die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren. Einen tollen Einstand in der Bütt feierte Alfons Grünewald mit seiner gekonnt vorgetragenen Büttenrede als Masseur. Eröffnet wurde das bunte Treiben mit einem musikalischen Beitrag von einem gemischten Doppelquartett, das bekannte Opernmelodien mit lustigen Texten von Uli und Ortwin Kronser vortrug. Dieser gelungenen Veranstaltung folgte nun schon zum zweite Male der Sängerball am Rosenmontag, bei dem eifrig zu den Melodien von unserem Hofmusiker Hans Peter Fey getanzt und geschunkelt wurde. An der Sektbar des MGV wurde so manches Gläschen geleert. Auch nach dieser schönen Veranstaltung wurde spontan beschlossen, die beiden durch-

geführten Fastnachtsveranstaltungen im nächsten Jahr zu wiederholen. In den Proben wird der Chor inzwischen auf zwei Ereignisse vorbereitet: Zunächst werden wir am 25.04.1998 in der kath. Pfarrkirche die Messe im Gedenken an unsere verstorbenen Vereinsmitglieder mitgestalten. Am 24.05.1998 werden wir dann auf unserer Vereinsfahrt die gleiche Messe in der Klosterkirche in Marmoutie in Frankreich singen. Für den 16. Mai haben wir eine Einladung unseres Patenvereines in Pachten angenommen. Dort werden wir dann zusammen mit dem gemischten Chor und unseren beiden Solistinnen musikalisch in die Welt der Operette eintauchen. Damit stellen wir dann auch schon die Verbindung in das Jahr 1999 her, denn für den Mai dieses Jahres planen wir eine Operettengala in der Lauterbachhalle. Die nächste größere Veranstaltung, bei der wir mitwirken werden, wird das gemeinsame Herbstkonzert mit dem Musikverein am 08.11.98 in der Lauterbachhalle sein. Dazwischen haben wir noch einige weitere Termine: 16.06.1998 Mitwirkung beim Lampionfest in Friedrichsweiler, 26.09.1998 Weinfest in Großrosseln. Das Jahr 1998 wollen wir dann für den MGV am 12.12.1998 mit dem traditionellen Familienabend ausklingen lassen. Neue Sänger sind zu unseren Proben (jeweils dienstags von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Lokal “Zum Hohlen Keller”) herzlich willkommen. Auch jeder Interessierte ist herzlich zu einer “Schnupperprobe” eingeladen.

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Ein etwas anderer Reisebericht Nichtfahrer machten rege vom Auffüllen der Gläser Gebrauch) kam man dann etwas veraus der Champagne spätet gegen 14.30 Uhr in dem ausgewähl(red.) Das Plopp - Team machte sich am Samstag, dem 15. November 1997, auf, um die Champagne zu erforschen. Geleitet von sehr trockenen Kehlen und dem Hang zum Fröhlichsein, traf man sich um 12.30 Uhr an der Grenze zu Frankreich. Nachdem der Vereinsarzt Axel seinen nicht eingeplanten Noteinsatz (mußte noch eilige Arzneimittel besorgen ) beendet hatte, konnten dann Team Elektriker Erik mit Gattin ( Entschuldigung Lebensabschnittspartnerin ), Dagobert Thomas mit Gattin, Schreiberling Dieter mit Gattin, Vereinsarzt Axel mit Gattin und Chief - Ehepaar Gabi und Bernd endlich in Richtung "Chalons Sur Marne" aufbrechen, denn dort wollte man hin. Da die Insassen des Fahrzeuges, welches den Konvoi anführte, immer unruhiger wurden (unglaubliche Durst und Hungergefühle kamen auf), suchte man schnellstmöglich eine geeignete Raststelle auf. Diese wurde auch circa 50 km vom Ziel entfernt gefunden. Verborgen, mitten in einem Waldstück fand man ein idyllisches Plätzchen zum Picknikken. Frei nach "Rotkäppchen" wurden die mitgebrachten Körbe mit allerlei kulinarischen Leckerbissen - selbst der Rotwein fehlte nicht - aufgetischt. Mit randvollen Mägen und gelockerten Zungen (hauptsächlich die

ten Domizil "Hotel Jacky Michel" in Chalons Sur Marne an. Nachdem die Zimmer aufgeteilt waren und man sich vom ordnungsgemäßen Zustand der Minibar überzeugt hatte, machte sich das immer lustiger werdende Plopp - Team auf, um in einem nahegelegenen Ort eine Champagnerkellerei zu besichtigen. Die einzelnen Stationen der Champagnerfertigung wurden sehr eindrucksvoll vom Kellermeister erklärt. Dass

die Führung in französischer Sprache erfolgte, störte jedoch keinen, hatte man doch einen Spezialisten zum Übersetzen dabei. Als sehr beruhigend befand man die Tatsache, dass in den ca. 1km langen Kellergewölben etwa 500 000!! Flaschen Champagner der Klasse "Grand Cru" lagern, so dass für die nächste Zeit die Champagnerversorgung gesichert scheint. Jeder erwartete natürlich voll Spannung den Höhepunkt der Besichtigung (endlich probieren). Die angebotenen, gut gefüllten Champagnerkelche wurden fachgerecht geleert, wieder aufgefüllt, geleert, wieder aufgefüllt, geleert, w.... (eine weitere Aufführung würde hier zu weit führen und die Speicherkapazität dieses Artikels sprengen).

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um einen Aperitif einzunehmen. Nachdem auch die zu sehr Champagnergeschädigten zwischenzeitlich eingetroffen waren, konnte man sich an die festlich gedeckte Tafel begeben. Ein extra für das Plopp - Team zusammengestelltes Menü des Sternekoches "Jacky Michel" lies keinerlei Wünsche offen. Allein die verschiedenen Weine in Abstimmung mit den einzelnen Gängen waren ein Gaumenschmaus. Dass sich eine Auster auf einen Teller verirrte, auf Natürlich wußte man als fachlich geprüfter den sie auf keinen Fall gehörte, tat auch keiChampagnertrinker immer noch ganz genau, nen Abbruch. welche Marke sich in welchem Glas befand Der gelungene Tag wurde gegen 24.00 Uhr - jedenfalls fast immer -. Nachdem sich auf bei entsprechender Bettmüdigkeit beendet, der Bartheke nach längerer Zeit ein Bild des aber nicht ohne an der Bar noch einen "AbGrauens bot (volle, halbvolle und meistens sacker" zu nehmen. leere Flaschen und Gläser), einigte man sich Das für französische Verhältnisse sehr reichdarauf, als Andenken die eine oder andere haltige Frühstück rundete am SonntagmorKiste des leckeren Tropfen als Souvenir mit- gen eine tolle Fahrt ab, an die man sich noch zunehmen. Schwierig wurde nur noch das Be- lange erinnern wird. zahlen der Waren mit Scheckkarten, war hier doch eine Unterschriftsleistung erforderlich. Nach längerem Üben war es dann jedem möglich, in etwa seinen Namenszug anzubringen und man konnte den schönen Ort verlassen. Während der Rückfahrt zum Hotel hatte eine Teilnehmerin den unsagbaren Wunsch nach einem Bad. Das Problem war, dass im Zimmer dieser Dame nur eine Dusche vorhanden war. Nachdem man sich eingehend über die Badeeinrichtungen aller Zimmer unterhalten hatte, wurden die Zimmer solange hin und hergetauscht, bis jeder das Badezimmer seines Vertrauens hatte. Eine kurze Besichtigung der Metropole von Chalons Sur Marne durfte natürlich auch Wenn Interesse an einer solchen Fahrt benicht fehlen. Hierzu waren jedoch nicht alle steht, bitte an die Redaktion wenden. Teilnehmer in der Lage. Der Betten- und Badewannenbenutzung wurde hier der Vor- Zur Nachahmung empfohlen!!! rang gegeben. Rechtzeitig zum "Dinner" traf man sich dann gegen 20.45 Uhr im Foyer des Restaurants

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Lauftreff

Der im August 97 gegründete Lauftreff ist ein fester Bestandteil des Turnvereins. Jeden Samstagnachmittag treffen sich Laufinteressierte auf dem Parkplatz in der Kreutzwaldstraße. Der TV - Lauftreff ist ein Angebot an die ganze Familie- zur gleichen Zeit - am gleichen Ort - den gleichen Sport zu treiben und dennoch - jeder im Rahmen seiner Leistungs fähigkeit - kostenlos und - unter fachlicher Anleitung.

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Der TV - Lauftreff bietet: Jedermann, insbesondere dem untrainierten Anfänger, die Möglichkeit , regelmäßig in unterschiedlichen Leistungsgruppen unter Anleitung ein einstündiges Ausdauertraining zu absolvieren. Die Teilnahme beim TV - Lauftreff ist - kostenlos und nicht an eine Vereinsgemeinschaft gebunden. Wo gibt es etwas Vergleichbares? Der Lauftreff bietet somit allen Fitneßangeboten die preiswerteste Möglichkeit, viel für die Gesundheit zu tun.! Wichtige Termine: Ab Samstag, den 4. April 98 ist der Lauftreff um 16.00 Uhr. Im Anschluß findet das Frühlingsfest statt.

Wirbelsäulen - Gymnastik

Zielgruppe: Ziel: Inhalte:

Leute, die vorbeugend etwas gegen Wirbelsäulenschäden und Rückenschmerzen unternehmen wollen, Leute, die etwas gegen Haltungsschwächen unternehmen wollen; Wieder mehr Lebensfreude durch Bewegung und Entspannung. Übungen zur Stabilisation der Wirbelsäule = Kräftigung der Rumpf - Muskulatur Übungen zur Mobilisation der Wirbelsäule = Dehnung der Muskulatur Informationen und Übungen zu rückenfreundlichem = Verhalten im Alltag Entspannungsübungen Informationen rund um die Wirbelsäule

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Ab 21. April 98 findet die Wirbelsäulen - Gymnastik jeden Dienstag um 20.00 Uhr in der Lauterbachhalle statt. P.S. Gymnastikmatten, Turnschuhe und ein Handtuch bitte mitbringen!

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Dienstag und Donnerstag Termine nach Vereinbarung !

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Turnverein Lauterbach Abt. Badminton Mit dem Spiel gegen den TV Schaffhausen ist unsere Saison abgeschlossen. Die Mannschaft belegt in der A-Klasse Süd-West einen Mittelfeldplatz. Als Spieler waren im Einsatz: Stephan Ersch, Patrick Laval, Marco Pignataro, Michael Samson, Stefan Schwarz, Heike Festor, Kornelia Fey, Sandra Lochmüller und Dorothee Rouget. Was viele vielleicht nicht über unsere Sportart wissen, ist, daß eine Mannschaft aus mind. 4 Herren und 2 Damen besteht; d. h. daß zum Beispiel auch die Möglichkeit gegeben ist, mit dem Partner gemeinsam in einer Mannschaft zu spielen. Trainingszeiten:

Wir hoffen, in der nächsten Saison wieder mit zwei aktiven Seniorenmannschaften an den Start gehen zu können. Es fehlen uns zur Zeit jedoch noch Herren. Wie wäre es mal mit einem Probetraining? Am 16. Mai 1998 richten wir „Ein Dorf spielt Badminton„ aus, ein reines Hobbyturnier, die beste Möglichkeit zum „Reinschnuppern„ . Mitmachen darf jeder, der noch nicht aktiv in einer Mannschaft gespielt hat. Gespielt wird in Mannschaften von 2 -3 Personen jeweils Einzel und Doppel. Anmeldung bei Kira Ersch, Tel. 06898/439144

Schüler bis 12 Jahre montags Schüler ab 12 Jahre u. Jugend mittwochs Erwachsene montags Erwachsene mittwochs

17.00 - 18.30 17.30 - 19.00 18.30 - 20.30 19.00 - 21.30

Jugendverein Lauterbach e.V. Alles neu macht der März....äähh Mai, so heißt ein bekanntes Sprichwort. An dieses Sprichwort hat sich auch der gemeinnützige Jugendverein Lauterbach e.V. gehalten, zumindest in der Änderung der wöchentlichen Gruppenstunden, auch wenn es zwei Monate zuvor ist... Der Grund warum diese und auch teilweise die Gruppenführung geändert wurde, liegt darin, daß der Jugendverein Lauterbach e.V. jetzt wieder aufnahmebereit ist für neue Mitglieder. Die wöchentlichen Gruppenstunden sehen daher wie folgt aus: Grp. Alter I 5- 8

Zeit dienstags

16.00 -18.00

II

9-10

freitags

15.00 - 17.00

III

11-13

mittwochs 16.00 - 18.00

IV

14-16

freitags

17.00 - 19.00

V

17-25

dienstags

18.00 -20.00

Leitung Natascha Schwarz Waltraud Jacobs Gabi Arnold, Isolde Franz, Monika Hermann

Hauptstr. 144 Fröbelstr. 14 Hauptstr. 195 Hauptstr. 31 A d.Juchhöh 53

Tel. 8260 8204 463 8105 1566

Monika Hermann Inge Ruppert, Klaus Hermann,

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Disney´s Affenkönig präsentiert -J-U-D-OInzwischen weiß fast jeder, daß in Lauterbach -J-U-D-O- gemacht werden soll, doch viele wissen nocht nicht so genau, was das überhaupt ist. Laßt es Euch von mir erzählen: JUDO wurde vor über 100 Jahren von einem Mann geschaffen, der Jigoro Kano hieß und in Japan wohnte. Er gründete eine JUDOSchule, in der seine Schüler den JUDOKampf nach von ihm erfundenen Kampfregeln lernten. Er zeigte seinen Schülern Fallübungen, sowie Würfe und Griffe, mit denen auch kleinere oder körperlich schwächere Menschen einen größeren und/oder stärkeren Gegner besiegen können. Und das besonders Gute bei diesem JUDO-Kampf war, daß man alle Tricks und Würfe mit einem Partner oder einem Freund auf Strohmatten übte, so daß man weder ihn noch sich dabei verletzte. JUDO ist also ein Kampfsport, bei dem man sich ordentlich austoben kann, ohne daß dabei etwas Schlimmes passiert. Gewiß gibt es manchmal auch blaue Flecken, aber bestimmt nicht schlimmer als beim Fußball (weil man nämlich beim JUDO keine Schuhe anhat, sondern barfuß ist). Aber ich wollte Euch ja erzählen, was man beim JUDO so alles machen kann:

Als erstes gibt es die JUDO-Würfe. Man kann also seinen Gegner werfen. Da gibt es ganz tolle Würfe, bei denen der Gegner wie eine Rakete durch die Luft fliegt. Wenn ihr jetzt denkt, „das muß doch wehtun“ oder „dabei kann man sich bestimmt verletzten“, so irrt Ihr Euch;... ... denn bevor man seinen Partner wirft oder selbst geworfen wird, lernen beide richtig fallen. Ihr lernt dabei, wie Ihr Eure Arme, Beine und den Kopf halten müßt, damit Euch nichts wehtun kann. Und damit das Fallen richtig Spaß macht, gibt es beim JUDO eine große Matte, auf der man trainiert. Diese Matte ist natürlich weicher als der Fußboden und federt auch ein wenig, so daß nichts passieren kann. Ihr habt bestimmt schon von der JUDO-Rolle gehört. Das ist eine Fallübung, die Euch im JUDO immer begleitet. Dann gibt es beim JUDO die Haltegriffe. Wenn man nämlich seinen Partner umgeworfen hat oder selbst zu Boden gefallen ist, kämpft man auf der Matte weiter. Man ver-

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DAS

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Scorpions, Rave, DJ Bobo, Oldie-Night, Schlagerparade, Reggae

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Carmen, Nabucco TOP-SPORT: Formel 1: z.B. Monte Carlo

Das Reiseb端ro in Lauterbach . Plopp.. 24


sucht dabei, den Partner auf der Matte so geschickt „festzuhalten“, daß er auch dann nicht mehr aufstehen kann, wenn er alle seine Kräfte anwendet. Er liegt, wenn man das richtig macht, wie „angenagelt“. Wenn man dabei bis 30 zählt (das sind ungefähr 30 Sekunden) und der Gegner immer noch nicht aufstehen kann, hat man den Kampf gewonnen. Oft gibt der Partner aber, weil er merkt, daß er doch nicht rauskommt, schon vorher auf.

„HALT“ sagt, denn wir wollen unseren Gegner auf keinen Fall verletzten. Das gleiche erwarten wir auch von allen JUDO-Ka (so nennt man die JUDO-Kämpfer), damit uns nichts passiert. Ihr seht also, JUDO ist ein besonders fairer Kampf-Sport und wurde deshalb auch als Olympische Disziplin zugelassen.

Sicherlich kennt Ihr auch diesen komischen „Schlafanzug“, den man beim JUDO anhat. Als nächstes haben wir noch die Armhebel. Dieser „Schlafanzug“ heißt „JUDO-GI“ und Hierbei kann man die Arme des Gegners so ist ein JUDO-Anzug. Er ist sehr praktisch. verbiegen, daß es, wenn man immer weiter- Man kann daran reißen und ziehen, ohne daß biegt, wehtut. Ihr müßt also bei Armhebeln dabei etwas kaputtgeht (und Mama schimpft ganz besonders vorsichtig sein, denn wenn nicht über zerrissene Sachen). Er ist nämlich man einen Arm zu stark verbiegt, könnte man aus sehr festem, dickem Stoff. Es gibt keine den Partner verletzten. Sobald man merkt, Knöpfe oder Reißverschlüsse, an denen man daß dem anderen ein Armhebel gelungen ist, sich beim Kämpfen verletzten kann. Außerruft man laut „HALT“ oder klopft auf die dem würden die sowieso nur abreißen oder Matte, bevor es wehtut. Der andere hört dann kaputtgehen, und es gäbe dann bestimmt zu sofort auf und hat gewonnen. Hause Krach. Da man die Jacke nicht zuknöpfen kann, gibt es einen Gürtel, mit dem Dann gibt es beim JUDO noch die Würgeman sie zubindet. Wie man seine JUDO-Jakgriffe. Das hört sich vielleicht schrecklich an, ke mit dem Gürtel richtig zubindet, werdet ist aber gar nicht so schlimm. Man versucht Ihr schon in den ersten Trainingsstunden lerdabei nur den Gegner zu würgen, und sobald nen. dieser dann merkt, daß man einen richtigen Würgegriff angesetzt hat, gibt er auf, indem Doch am Anfang geht´s auch noch ohne dieer abklopft. sen tollen „JUDO-GI“. Für die ersten Trainingsstunden genügt ein gewöhnlicher JogDas Abklopfen ist eine prima Erfindung beim ging-Anzug. Bevor Ihr Euch einen JUDOJUDO. Sobald beim JUDO-Kampf einem der Anzug kauft oder schenken laßt, redet unbebeiden Kämpfer irgendetwas wehtut, klopft dingt noch mit Eurem Trainer darüber; denn er mit seiner Hand zwei- bis dreimal auf die da gibt´s „riesige“ Unterschiede. Matte oder aber gegen den Körper des Partners. Das letzte ist sogar noch besser, da es Also, alles startklar - zum 1. offiziellen beim Training manchmal sehr laut zugeht. „JUDO-Tag“ in Lauterbach Wenn man dann auf die Matte klopft, hört es der Partner vielleicht nicht. Sollte man nicht Ruf doch mal an (Tel. 06802-8260 oder -91293)! mehr mit den Armen klopfen können, so klopft man einfach mit den Füßen, oder man Oliver Schwarz brüllt laut „HALT“. Das alles heißt: „Ich gebe auf“. Natürlich hört man sofort auf zu kämpfen, sobald der Gegner abgeklopft oder

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Telefon 9 10 00

Inhaber: Martin Weber

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HauptstraรŸe 99 66333 Vรถlklingen-Lauterbach Telefon 06802/289 - Telefax 06802/8134 . Plopp.. 26


Lauterbacher Veranstaltungskalender 1998 April - Oktober

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april Sa

04.04.98

Fr

10.04.98

Sa Sa So Do

25.04.98 25.04.98 26.04.98 30.04.98

AWO Tagesfahrt nach Trier TV Frühlingsfest - Lauftreff Plopp „Jomi“ Der Kreuzweg AWO Skat - Turnier MGV Messe für verstorbene Mitglieder JV Badminton,Tennis,Squash MV Frühjahrskonzert TC Saisoneröffnung „Tanz in den Mai“

20.00 14.00

Pfarrkirche AWO-Raum

19.00-23.00 17.00

Hettlage Sbr. LB-Halle TC-Clubhaus

mai Fr Sa So Sa Mo Sa Do Sa So Di Di Mi

01.05.98 02.05.98 03.-06.05. 09.05.98 11.05.98 16.05.98

TV Maiwanderung - Badm. TTC Herren AWO Fahrt nach Scheffau Plopp Konzert mit Pe Werner FGS Mitgliederversammlung TV Ein Dorf spielt Badminton JV Jugenddisco ab 11 Jahren 21.-24.05. JV Fahrt nach Amsterdam 23.05.98 KV Schulungsprogramm 24.05.98 FSV Saisonabschluss MGV: Vereinsfahrt 26.05.98 FSV A - Jgd. Pokal - Endspiel 26.05.98 KFG Fahrt nach "St. Avold" 27.-29.05. FSV Turnier Betriebsmannschaften

10.30 19.00 20.00 15.00 19.00-22.30

LB-Halle LB-Halle Schule LB-Halle Jugendräume

10.00

Vereinsraum FSV-Heim

18.30

Rasenplatz Rasenplatz

juni Mi Mi Do Sa So

10.-14.06 10.-26.06 11.06.98 20.06.98 21.06.98

FFW AWO JV Plopp

Sa So

27.06.98 28.06.98

FFW JV

Di

30.6.-2.7. KFG

Zeltlager Senioren-Stadtranderholung Fahrt in den Schlumpf-Park Klassentreffen Grundschule Jazz - Frühschoppen mit „Trio - Nuages“ Tagesfahrt Fahrt nach Gräfinthal "Max und Moritz" Fahrt nach Passau

9.00-19.00 15.00 11.00

Weinbrunn Ludweiler Vereinsraum TC-Clubhaus

15.00

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juli Sa Mi Sa Sa Di Mi

04.07.98 08.07.98 11.07.98 11./12.07. 14.07.98 17.07.98

JV KFG TC MGV TV

Jugenddisco ab 11 Jahren 19.00-22.30 Fahrt in die Eifel "Maria Martenthal" Schulfest - Grundschule 9.00 Clubfest 14.00 „Letzte Probe“ Badminton Zeltlager in Lelling

Jugendräume LB-Halle TC - Anlage Vereinslokal

Sommerferien ab 16. 07. 98 - 26. 08. 98 Fr Fr

30.7.-12.8. AWO 30.07.98 FSV

Kinder-Stadtranderholung Grenzlandturnier

Ludweiler Rasenplatz

Grenzlandturnier Grenzlandturnier AH -Turnier Fahrt ins "Untere Saartal" Tage der Jugend Badminton Fahrt nach München

Rasenplatz Rasenplatz Rasenplatz

august Sa So Fr Sa Sa So

01.08.98 02.08.98 21./22.08. 29.08.98 29./30.08. 30.08.98

FSV FSV FSV HV FSV TV

Rasenplatz

september Fr Di Sa Sa

04.09.98 08.09.98 12.09.98 19.09.98

FSV JV JV

So

20.09.98

JV

Sa So

26.09.98 27.09.98

TV

Kirmes AH-Lauterbach Kirmesstand Jugenddisco ab 11 Jahren 19.00-22.30 Fahrrad-Jux-Ralley rund um Lauterbach Musicaltour nach Stuttgart 10.00 "Miss Saigon / Die Schöne und das Biest" Badm. Doppel-Ranglisten Turnier Wahlsonntag

Jugendräume

LB-Halle LB-Halle

oktober Fr

02.10.98

Plopp

So Sa So Do

04.10.98 17.10.98 18.10.98 22.-26.10.

OGV FFW JV FSV

"Showstoppers" Musical-Highlights Erntedankfest Familienabend Musicaltour nach Stuttgart Fahrt nach Istanbul

20.00

Pfarrheim LB-Halle

10.00

JV: Kleidersammlung stets am 3. Samstag jeden Monats in Lauterbach

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november Fr So Fr Sa So Sa Sa So

06.11.98 08.11.98 20.11.98 21.11.98 22.11.98 28.11.98 28.11.98 29.11.98

TC MV Plopp JV SC TC AWO JV

Saisonabschluss Herbstkonzert 17.00 Hector Zamora 20.00 Weihnachtsmarkt Ein Dorf spielt Schach Muschelessen Weihnachtsmarkt Weihnachtsfeier mit Weihnachtsmarkt

Clubhaus LB-Halle Clubhaus TC Spar-Markt Vereinslokal Clubhaus

Nikolausfeier Besuch des Theaters Schaffhausen Familienabend Jahresabschlussseminar Weihnachtsfahrt nach Frankreich Familienabend Weihnachtsfeier

LB-Halle

LB-Halle

dezember Sa So Sa So Mi Sa So

05.12.98 06.12.98 12.12.98 13.12.98 16.12.98 19.12.98 20.12.98

AWO JV MGV JV JV FSV AWO

Pfarrheim Karlsbrunn

hallenbelegung Montag

TV TV MV TV Dienstag Schule JV VHS AGL TV Mittwoch TV MV VHS Donnerstag TV TTC FSV AGL Freitag Kneipp TV HSG und FFW TV

Kinderturnen Badminton Lauterbach Hausfrauen Sport-AG Lauterbach

15.00 - 17.00 17.00 - 20.30 19.30 - 22.00 20.30 - 22.00 14.30 - 16.00 16.00 - 20.00 19.30 - 21.45 Garde 20.00 - 22.00 Hausfrauen 20.00 - 22.00 Badminton 17.30 - 22.00 Lauterbach 19.30 - 22.00 Franz.Kurs 19.30 - 22.00 Mutter/Kind 15.30 - 17.00 Lauterbach 17.00 - 22.00 Frauen/Aerobic 19.00 - 20.00 Chor 20.00 - 22.00 Verein VK 15.30 - 17.30 Lehrer/Voleyball 17.30 - 20.00 F체rstenh./Wehrden 20.00 - 22.00 LB (14-t채gig nach Absprache) R체ckenschule 20.00 - 22.00

LB-Halle LB-Halle Filmsaal LB-Halle LB-Halle LB-Halle Filmsaal Vereinsraum LB-Halle LB-Halle Vereinsraum Filmsaal LB-Halle LB-Halle LB-Halle 1/3 Vereinsraum LB-Halle LB-Halle LB-Halle Vereinsraum

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Alle Termine auch im Internet: Plopp-online: http://home.t-online.de/home/PLOPP-Team Plopp. 30


JOMI

DER KREUZWEG Ein ganz besonderer Karfreitag (red.) Am Freitag, dem 10 April 1998, findet in der Paulinuskirche Lauterbach ein ganz besonderes Ereignis statt. Viele Besucher haben schon letztes Jahr in der Kirche der Aufführung "Klangkörper, Körperklänge" mit Pantomime JOMI und Héctor Zamora beigewohnt. Dieses Jahr ist uns jedoch ein besonderes Bonbon gelungen, nämlich Jomi alias Michael Kreutzer mit seiner pantomimischen Darstellung des Kreuzweges für den Karfreitag zu engagieren.

Der saarländische Pantomime JOMI, Schüler von Marcel Marceau, mit internationalen Preisen ausgezeichnet und heute selbst ein Meister seines Faches stellt den Leidensweg Christi ohne Worte dar. Mit nur wenigen Requisiten - Hammer, Kreuz, Lichtquelle und Leinwand gelingt es JOMI, ein Stück Bibelgeschichte lebendig werden zu lassen. In sieben Stationen werden die Zuschauer von Gethsemane zu Pilatus, den langen, leidvollen Kreuzweg zur Kreuzigung bis hin zur Auferstehung Jesu geführt. Jomi kann man nicht erklären oder erläutern, man muß ihn erleben. Seine Pantomime ist nicht die Darstellung von Vorgängen oder Gedanken des Verstandes, sondern von Seele und Gefühlen. Der Wechsel zwischen den einzelnen Stationen wird gestaltet von Roman Jung an der Orgel. Ein besonderer Karfreitag, den sich keiner entgehen lassen sollte.

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Kath. Pfarrheim Lauterbach

Zu beachten ist, dass bei privaten Veranstaltungen nur Bier und nichtalkoholische Getränke ausgegeben werden dürfen, die im Pfarrheim geführt werden. Alle anderen Ge(red.) Das katholische Pfarrheim in der tränke wie Wein, Spirituosen etc. können Hauptstrasse 160 in Lauterbach ist seit Jahren ein beliebtes Kommunikationszentrum selbst besorgt werden. Eine Gebühr, bzw. Aufpreis wird hierfür seitens der Pfarrgeder Bewohner Lauterbachs. Ob private Festivitäten, Veranstaltungen der meinde nicht berechnet. ortsansässigen Vereine oder politischer Grup- Zu beachten ist ferner, dass nach den Veranstaltungen stets die Räumlichkeiten besenpierungen, die Räumlichkeiten des rein zu hinterlassen sind. Eine GrundPfarrheimes werden gerne genutzt und dies reinigung wird danach von den Frauen der nicht nur deshalb, weil Alternativen kaum vorhanden sind. Auch wir vom Plopp - Team Pfarrgemeinde vorgenommen und anschließend berechnet. e.V. nutzen bereits seit einigen Jahren die Geschirr, Gläser oder Flaschen, die zu Bruch Räumlichkeiten des Pfarrheimes. gehen, sind ebenfalls zu ersetzen, bzw. die Die Nutzung des Pfarrheimes mit all seinen Kosten für die Wiederbeschaffung sind vom Einrichtungen ist für kleinere oder größere private Veranstaltungen unter bestimmten Veranstalter zu tragen. Ebenso werden auch die Kosten für Strom und Heizung gemessen Voraussetzungen möglich. Es steht ein großer Gesellschaftsraum für ca. und anteilmäßig in Rechnung gestellt. Für Interessenten, die das kath. Pfarrheim für 80 bis 100 Personen sowie ein kleiner Festprivate Zwecke anmieten wollen, steht als raum für ca. 20 bis 30 Personen sowie eine Ansprechpartnerin Frau Maria Thiel, Küche mit 2 Elektroherden, einem Gasherd und den dazugehörigen Bestecken, Geschirr Köhlerstrasse 54, 66333 Völklingen. Telefon 06802/1268 zur Verfügung. Bei Frau etc. zur Verfügung. Die einzelnen Benutzungsgebühren der Räu- Thiel können auch die einzelnen Bedingungen für das Anmieten der Räume erfragt me bzw. Einrichtungsgegenstände sind bei werden. der Pfarrgemeinde zu erfragen.

Frühjahrskonzert des MV in diesem Jahr mit jugendlicher Verstärkung Der Musikverein Lauterbach e. V. wird am 26. April diesen Jahres sein schon traditionelles Frühjahrskonzert zusammen mit dem Schulchor und der Flötengruppe der Grundschule Lauterbach unter Leitung von Heinz Gassner durchführen. Einige Stücke des Programms werden von den jungen Musikern der Grundschule gemeinsam mit einigen “alten Hasen” des Musikvereins am 26. April aufgeführt. – Lassen Sie sich überraschen!

Wie schon in den vorhergehenden Jahren werden Andreas Fischer sowie das Zupforchester des Musikvereins unter der bewährten Stabführung von Ottmar Fischer ihr aktuelles Konzertprogramm allen Musikliebhabern vorstellen. Der Musikverein und alle Akteure möchten alle Musikfreunde aus Lauterbach und Umgebung herzlich zu diesem Musikereignis in die Lauterbachhalle einladen.

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TTC und Grundschule veranstalteten Mini-Meisterschaften (red.) Am 13.Februar trug der TTC in ZuChristoph Schreisammenarbeit mit der Grundschule Lauter- ner, überbrachte bach den Ortsentscheid der Mini-Meisterdiese sogar perschaften aus. sönlich. Fast 70 Kinder aus dem zweiten, dritten und vierten Schuljahr haben den kleinen Zelluloidball über die Tische geschlagen. Sieger, und damit gemeldet für den Kreisentscheid wurden bei den Mädchen Jessica Flaucher (1.), Chiara Weber (2.), Ramona Heilmann (3.) und Lisa Kallenborn (3.), bei den Jungen Daniel Getrey (1.), Timo Rouget (2.), Alexander Schilo (3.) und Pascal Nayet (3.). Alle haben vor dem Turnier fleißig trainiert. Seit der Ankündigung des Turniers in der Schule war die Außenplatte auf dem Schulhof in jeder Pause heiß um- Spannendes Finale zwischen Timo und Daniel kämpft. Die DTTB (Deutscher Tischtennis-Bund) Preise stiftete neben dem TTC auch der offi- Minimeisterschaften werden jedes Jahr auszielle Sponsor der Minimeisterschaften, die geschrieben. Sie werden von den örtlichen Volksbank. Der Leiter der Filiale Lauterbach, Vereinen, den Schulen und den Volks- und Raiffeisenbanken auf Orts- und Kreisebene ausgerichtet. Auf Landesebene übernimmt dies der Landesverband, das Bundesfinale wird vom DTTB ausgetragen. Für Lauterbach steht dem Ortsentscheid 1998/99 nichts mehr im Wege, denn alle Teilnehmer waren so begeistert bei der Sache, daß sie sicherlich beim nächsten Mal wieder dabei sein wolDie Sieger mit Urkunden und Preisen len. pp...

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Das Kneipp‘sche Naturheilverfahren – so aktuell wie noch nie! Gerade in einer Zeit der zunehmenden Umweltverschmutzung und Belastung der Lebensmittel mit Giftstoffen wird der Ruf nach alternativen, natürlichen Heilverfahren laut. Ohne Chemie und dennoch wirksam, und das möglichst ohne gefährliche Nebenwirkungen. Diesen Forderungen kommen die Kneipp‘schen Heilverfahren sehr nahe. Denn die Kneipp-Therapie ist weit mehr als nur Wasserplantscherei. Heute wird Pfarrer Kneipp als der Begründer der modernen Naturheilverfahren bezeichnet. Er baute seine Lehre auf 5 Säulen: - Wasser- oder Hydrotherapie - Arzneipflanzen- oder Phytotherapie - Bewegungstherapie - Ernährungstherapie - Ordnungstherapie Am bekanntesten sind sicherlich die Wasseranwendungen – wer kennt nicht kalt/heiße Wechselgüsse zur Abhärtung oder die wohltuende Wirkung eines Fußbades gerade in dieser Jahreszeit bei grippalen Beschwerden.

Ergänzen kann man z.B. die Fußbäder ideal mit der Pflanzentherapie, indem man dem Wasser etwas ätherische Öle wie z.B. Eucalyptus bei Erkältungskrankheiten oder Rosmarin zur Stoffwechselanregung zugibt. Doch auch bei Durchblutungsstörungen haben sich Kneipp‘sche Wechselgüsse bewährt; regelmäßig angewandt, verbessern sie nicht nur meßbar die Durchblutung in dem behandelten Arm oder Bein, sondern auch z.B. im Gehirn. Und das in einem Ausmaß, das die Wirkung der oft eingesetzten chemischen durchblutungsfördernden Medikamente übertrifft. So haben sich Kneipp‘sche Therapieansätze auch in der modernen Allgemeinmedizin durchgesetzt – doch wie schon Kneipp bemerkte:”der schwächste Reiz ist gerade stark genug”. Das heißt: alle Anwendungen in Maßen, nichts übertreiben und gerade bei den, den Kreislauf doch stärker belastenden Güssen und Bädern im Zweifelsfall erst seinen Hausarzt befragen.

FSV Lauterbach

Bereits zu Beginn der Winterpause konnte man sagen, daß diese Mannschaft sich im oberen Drittel der Tabelle festsetzen würde. Davon, daß vielleicht mehr drin gewesen sein könnte, will der Trainer allerdings nichts hören. Für ihn steht in erster Linie im Vordergrund in Lauterbach wieder die Grundlagen zu schaffen, daß der Verein über längere Sicht guten Fußball bieten kann. Über Verstärkungen für die nächste Saison schweigen sich Vorstand und Trainer derzeit noch aus, fest stehen dürfte jedenfalls, daß Andreas SIEGWART und Karsten ELZER den Verein in Richtung Dorf im Warndt verlassen.

(red.) Eindrucksvoll meldete sich der FSV Lauterbach in der A-Klasse Warndt zurück. Nach dem Aufstieg 1997 war für den Trainer Gerhard NICKELS zunächst der Klassenerhalt erstrebtes Ziel. Aufgrund der Bemühungen des Trainers und der Verantwortlichen konnten einige auswärts spielende Lauterbacher Fußballspieler zu Beginn der neuen Saison zum FSV zurückgeholt werden. Dazu kamen noch einige gezielte Verstärkungen von anderen Vereinen und eine neue, schlagfertige Mannschaft war entstanden.

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Von der Gebläsehalle zum Hochofen Eine Führung durch die alte Völklinger Hütte

(red.) Nachdem 1996 die Alte Völklinger Hütte zum 492. Weltkulturerbe (übrigens erst zum neunzehnten in Deutschland) erklärt wurde, hat sich rund um den Stahlriesen viel getan. Erfahren kann man dies bei einer der Führungen durch das Industriedenkmal, die von der Stiftung Industriekultur angeboten werden. In dem etwa zweieinhalbstündigen Rundgang kann auch der Laie einen Einblick in die Arbeitsabläufe der zum Teil 125 Jahre alten Anlage erhalten. Die Führung beginnt in der Gebläsehalle, dem wohl heute bekanntesten Teil des Werkes. Auf drei Maschinenlagern wurde im letzten Jahr dort eine Bühne errichtet, auf der heute zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Die ehemals zehn Maschinen versorgten die Hochöfen mit dem nötigen Wind, vergleichbar mit dem Fön, den man in die Grillglut hält, erläutert der Touristenführer augenzwinkernd. Zwar läßt man diese Riesen nicht mehr laufen, doch wären sie durchaus noch einsatzbereit.

Nach der Gebläsehalle geht’s dann ins Freie, zum ehemaligen Abladeplatz von Abfallprodukten, der mittlerweile saniert wurde. Der Platz, der etwa doppelt so groß ist wie ein Fußballfeld diente 1997 als Ort für das große POW-WOW, ein Treffen von nordamerikanischen Indianerstämmen. Gegenüber sieht man auf den riesigen Wasserhochbehälter, der die nötige Kühlung für die Hochöfen lieferte. Direkt nebenan steht das erst in den siebziger Jahren erbaute Badehaus, das heute, zum Gewerbetechnologiezentrum ausgebaut, als Bürogebäude für achtzehn junge Unternehmen dient. Von hier aus hat man einen guten Blick auf den “blauen Bau”, das heute noch in Betrieb befindliche Aufbereitungswerk. Hier arbeiten von den insgesamt 4300 Mitarbeitern der Hütte immerhin noch 2200. Heute verarbeitet man hier angeliefertes Roheisen zu großen Stahlblöcken, die hauptsächlich zu Draht weiterverarbeitet werden, um als Stahlgürtel in Autoreifen zu dienen.

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Vorbei an den Güterwagons mit diesen Stahlblöcken geht man dann unter der Wehrdener Brücke in Richtung der beiden Gasometer. Der 1930 erbaute Scheibengasometer ist für das Stahlwerk und die Walzstraßen auch heute noch in Betrieb. Im ehemaligen Hochofenbüro, das 1914 aus Platzgründen direkt unter dem Erzschrägaufzug erbaut wurde, wird dem Besucher in einem fünfzehnminütigen Video die Arbeit im Werk kurz vor dessen Schließung am 4. Juli 1986 vorgestellt. Gut aufbereitet wurden hier auch die verschiedenen Stufen der Stahlerzeugung, vom Erz zum Roheisen, schließlich zum Stahl, wie auch die verschiedenen Nebenprodukte, wie Schlacke und Gichtgas. So erfährt der erstaunte Besucher, daß die Arbeiterlöhne vollkommen aus den “Abfallprodukten” Zement, Pflaster- und Schlackesteinen finanziert wurden. Nach dieser Entspannung geht es dann endlich zum “Höhepunkt” der Führung, den Hochöfen. Geschützt durch einen Helm erklimmt man auf 116 Stufen einen der sechs zwanzig Meter hohen Kolosse. Der Helm erweist sich dabei als sehr sinnvoll, da die Durchgangshöhe schon mal weniger als 1,60m betragen kann. Oben angelangt, öffnet der Touristenführer die riesige Abdekkung des Fülltrichters. Die elektrische Anlage funktioniert noch wie vor 13 Jahren. Hier oben wurden die Öfen “beschickt”, das heißt, mit Erz und Koks befüllt. Natürlich hat man von dieser Höhe einen hervorragenden Blick über das Hüttengelände. Nach dem Abstieg geht man über das alte Kohlegleis entlang der Erzbrechanlage und der Sinteranlage, von wo man die Hochofengruppe noch einmal bewundern kann. Auffällig, daß man die Hochöfen selbst kaum erkennt, da sie von den Rohrleitungen und den Winderhitzern (den “Cowpern”) verdeckt werden. Damit endet die Führung durch die Vergangenheit. Alles in allem war es ein interes-

santer Einblick in die Technik, aber auch die Gesellschaft der letzten 100 Jahre. Wer über das Für und Wider der Erhaltung mitreden möchte, sollte sich bei einer solchen Führung selbst ein Bild machen. Allerdings wäre anzuraten, an einem warmen Tag zu gehen, da es auf dem Hochofen “ganz scheen zieht”. Die Führungen finden ab März jeden Tag außer montags statt, um 10 Uhr und 14 Uhr. Sie kosten 6 DM für Erwachsene und 4 DM für Schüler. Weitere Informationen zu den Führungen erhalten Sie beim Weltkulturerbe Völklinger Hütte unter der Telefonnummer 06898/ 27734, Fax 27745, oder im Internet. Sehen Sie dazu auf unserer Hot-Link Seite auf www.t-online.de/home/plopp-team nach.

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Gasthaus

Zum Warndt Vereinslokal des FSV Lauterbach Inhaber: Gottfried Köhl - Nebenzimmer für 30 Personen - Kleiner Imbiß

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kostengünstige Realisierung der Umbaumaßnahmen erreicht werden. Die Gesamtkosten des Umbaus bezifferte Guido Am 26. Februar stellte Guido Lallemand Lallemand mit ca. 20 000 DM. den Vertretern Lauterbacher Vereine das Anschließend konnten sich alle Anwesenden Ergebnis der Umbaumaßnahmen vor von der Zweckmäßigkeit der neuen Küche (red.) Ortsvorsteher Guido Lallemand, der überzeugen. Es bestand einhellig die Überbis zur Wahl eines neuen Vorstands den kom- zeugung, daß der neue Vereinsraum zur missarischen Vorsitz der AGL übernommen Durchführung von Veranstaltungen optimahat, informierte im Rahmen einer Sitzung, le Voraussetzungen bietet. Der Vereinsraum zu der neben den Vereinsvorsitzenden Laukann einerseits durch einen separaten Einterbacher Vereine auch die Fraktionsvorsitgang oder aber durch den Haupteingang in zenden des Ortsrates sowie Vertreter des Verbindung mit der Zuschauertribüne genutzt Sportamtes Völklingen eingeladen waren, werden. Die Vereinsvertreter waren sich siüber die abgeschlossenen Umbaumaßnahmen cher, daß die jetzt neu geschaffenen Mögdes Vereinsraumes in der Lauterbachhalle. lichkeiten auch rege genutzt würden. Der Nach einer kurzen Begrüßung gab der Orts- Ortsvorsteher wies darauf hin, daß bei der vorsteher eine kurze Zusammenstellung der Anmeldung von Veranstaltungen die beabsichtigte Nutzung des Vereinsraumes immer im Jahr 1997 begonnenen Aktivitäten: nach einem Lokaltermin mit Vertretern der Stadt- mitbeantragt werden sollte. verwaltung am 2. Juni 1997 wurde beschlos- Neben diesem angenehmen Tagesordnungssen, den vorhandenen Vereinsraum mit eipunkt gab es aber auch über negative Entner belüftbaren Fensterkuppel sowie einer wicklungen zu berichten: Die Schulturnhalle, neuen Küche auszustatten. Die hierbei andie von vielen Vereinen als Trainings- und fallenden Materialkosten würden von der Veranstaltungsraum genutzt wurde, ist geStadt Völklingen übernommen; die notwen- schlossen worden. Aufgrund der defekten digen Personalmittel seien von der AGL be- Umwälz- und Heizungsanlage hat der TÜV reitzustellen. In nachfolgenden Gesprächen die Nutzung der Halle untersagt. Die Gesamtmit dem Hochbauamt, dem Kindergarten so- kosten zur Instandsetzung der Halle werden wie dem Jugendamt Völklingen wurde beauf etwa 250 000 DM geschätzt; der Ortsrat schlossen, für die neue Küche den Sozialwill die zur Zeit vorhandene Situation jedoch raum des Kindergartens zu nutzen. Mit Unnicht akzeptieren und strebt eine “unkonventerstützung ortsansässiger Firmen konnte eine tionelle” Lösung (Reparatur der Heizung, Lüftung über Fenster) an. Die ursprünglich in der Schulturnhalle stattfindenden Trainingszeiten konnten dank der Solidarität aller Vereine in die Lauterbachhalle umverlegt werden. Dieser Zustand ist jedoch auf Dauer nicht akzeptabel.

Vereinsraum mit neuer Küche in der Lauterbachhalle

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Kinderkiste Völklingen

(red.) Rechtzeitig zu den Weihnachtseinkäufen eröffnete am 06.12.97 in Völklingen die Kinderkiste. Dort bieten Marianne ELZER und Dipl. Psychologe Roland SCHAAF in speziell eingerichteten Räumen stundenweise Kinderbetreuung an. Kinder können dort unter fachgerechter Anleitung spielend Stunden verbringen. Eltern können in Ruhe einkaufen. Weitere Fragen zur Kinderkiste können unter Tel.: 06898-297112 beantwortet werden.

Jahrhundertbaustelle Käsberg

(red.) Endlich geschafft. Nach 10 Monaten, mit einigen Verzögerungen, ist die Baustelle am Brückenbauwerk über den Lauterbach, in Völkl.Ludweiler, Völklinger Straße, unterhalb des „Käsberges“ soweit fortgeschritten, daß die Ampelanlage abgebaut und der Verkehr wieder für beide Richtungen freigegeben werden konnte. Zwar ist der Bau noch nicht ganz beendet, jedoch ist eine erneute einstreifige Verkehrsführung nicht mehr vorgesehen. Die Anwohner atmen im wahrsten Sinne des Wortes auf, denn viel zu wenig Autofahrer schalteten an den Ampelanlagen bei Rotlicht ihre Fahrzeuge aus, was eine erhebliche Abgasbelästigung mit sich brachte.

...kurz notiert

Durch einen Anwohner der Kreuzwaldstraße wurde die Feuerwehr informiert. Der Einsatzleiter der FFW Lauterbach, Siegbert MARIEN erkannte sofort, daß sich das Feuer bei dem vorhandenen starken Wind zu einem Selbstläufer entwickeln konnte und forderte über die Feuerwehrleitstelle in Völklingen Unterstützung an. So rückten nacheinander die Löschzüge von Ludweiler, Völklingen und Wehrden an, um den Brand zu bekämpfen. Dramatisch wurde es nocheinmal, als der Wind plötzlich drehte und das bereits eingedämmte Feuer die Richtung zum Wohngebiet Auf der JUCHÖH hin wechselte. Letztlich gelang es den Feuerwehren mit vereinten Kräften den Brand zu löschen. Gut, daß es sie gibt.

Soko WE oder EG WE

Vor einigen Wochen ließ die Polizei über mehrere Zeitungen mitteilen, daß die Sonderkommission Wohnungseinbruch zu 01.03.98 aufgelöst worden ist. Für den Bereich VölkGroßeinsatz der Völklinger lingen Köllerthal wurde aber zum gleichen Zeitpunkt eine Ermittlungsgruppe Feuerwehren Wohnungseinbruch eingesetzt, die weiterhin Am Mittwoch, dem 04.03.98, kam es in auch für den Bereich Völklingen-Lauterbach Lauterbach im Wiesengelände der Fischbach zuständig ist. zu einem größeren Flächenbrand. Auf bisDiese Ermittlungsgruppe hat ihren Sitz in her ungeklärte Weise geriet ein Wiesengrundstück unmittelbar hinter der Be- Völklingen und ist über die Telefonnummer bauung in der Fischbachstraße in Brand. Zu- 06898-202-100 zu erreichen. Die Beamten der EG sind nach wie vor auf nächst schlängelte sich das Feuer in Richdie Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, tung Waldstück hinter der Juchhöh. Durch den an diesem Tag starken Wind breitete sich helfen Sie mit, melden Sie verdächtige Wahrdas Feuer schnell aus und die Flammen schlu- nehmungen ihrer Polizei. gen mehrere Meter hoch den Bäumen entge. gen. Plopp.. 43


Das Blumenhaus

mit

PEP!

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Plopp für Kids Wenn ihr abwechselnd die End- und Anfangsbuchstaben der Wörter in die Kästchen schreibt, ergibt das etwas, das es auf der Kirmes gibt.

Die 2 Holzschuppen sind nicht genau gleich. Findet 10 Unterschiede.

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Erstes bergbauliches Unglück in Spittel 1876. Hans-Werner Paulus, Lauterbach Vor 140 Jahren begann der Untertagbergbau und der Abbau der Kohle im Bassin houiller lorrain in Klein-Rosseln. 20 Jahre später wurde der Bergbau in Spittel durch eine Katastrophe erschüttert. Die Grube in Spittel wurde auf Schacht I und II am Mittwoch, dem 5. Juli 1876, von einem schweren Unglück betroffen. Während des Schichtwechsels, kurz nach 22 Uhr als sich etwa 160 Bergleute in den Abbaustollen zwischen den Sohlen 405m und 360m des Flötzes 5 auf ihrer Arbeit befanden, ereignete sich eine gewaltige Grubenexplosion durch schlagende Wetter. Der Eigentümer der Grube war die Société Houillère von St. Avold und Spittel, dessen Vorstand Präsident zu dieser Zeit Mr. Adolphe Thiers war und das Amt als Präsident der République von 1871 bis 1873 innehatte. Die Anlage unterlag den Kontrollen von Sarre- Moselle. Das Schacht in Spittel sowie das Schacht Max in Carlingen waren durch Sohlen verbunden und stellten zahlreiche Probleme der Kohlengewinnung dar. (Das Max - Schacht erhielt seinen Namen von dem ersten Besitzer Maximilien Pougnet. Der Förderturm wurde 1855 abgeteuft; 1875 stillgelegt wegen Unrentabilität der Kohlengewinnung sowie großem Wassereinbruch, dann 1910 wieder in Betrieb genommen; 1952 wurde die Grubenanlage abgerissen.) Die Belüftung in den Streben war mit einigen Unsicherheiten behaftet. Einerseits vernachlässigte man eine Überprüfung ob alle Belüftungstüren gut geschlossen waren, anderseits die Auswirkung der angebrach-

ten Belüftung des stillgelegten Schachtes Max im Jahre 1875, war nicht festzustellen. Im Laufe des Nachmittags des 5. Juli zeigten sich bei Sicherheitsüberprüfungen keinerlei Anormalitäten auf den Sohlen. Die Steiger hatten noch die Arbeitsstöße auf beiden Flügeln durchfahren, ohne etwas von schlagenden Wettern zu bemerken. Weder der Barometerstand noch die Ventilatoren zeigten an dem Unglückstag irgend etwas Ungewöhnliches. Die Entzündung scheint vor der Flötze 5 des südlichen Strebflügels stattgefunden zu haben, wo man fünf Tote nebeneinander liegend und eine zertrümmerte Wetterlampe fand. Der Lampendocht war ohne Schutzglas geschützt. Einige Schritte weiter auf einem Förderwagen fand man mehrere Streichhölzer. Wahrscheinlich diente dieses Streichholz um die Lampe anzuzünden, die die Entzündung der Staubteppichexplosion hervorrief, was die Bergleute nicht beachteten. Die Ventilatoren wurden nicht beschädigt, so daß die Bauen zugänglich waren. Jedoch fand man 35 Tote welche teils verbrannt, teils durch hereinbrechende Kohlenmassen oder durch Fortschleudern getötet, teils in den Nachschwaden erstickt waren. Außerdem mußten eine Anzahl mehr oder weniger Schwerverletzte zu Tage gebracht werden. Im ganzen waren 41 Bergleute zu beklagen sowie 50 Verletzte. Drei Tage danach stieg die Zahl der Toten. Das Dorf Lauterbach zählte zunächst allein 20 Tote und 22 Verletzte, letztlich ging die Zahl der Toten auf 26. Die Ver-

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wundeten mußten, da sich in Spittel kein Krankenhaus befand, in ihre Wohnungen gebracht werden. Die Schwerverletzten transportierte man in das kleine Krankenhaus der Société de Secours minière de Sarre et Moselle nahe bei dem Schacht Max in Carlingen, welches die Franziskaner unterhielten. Dieses Gebäude wurde im Jahre 1980 abgerissen. Es sind fast alle Dörfer in der Umgebung in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie hart manche Gemeinde getroffen wurde, geht aus dem Beispiel Lauterbach hervor. Eine zunächst angezweifelte Staubexplosion hatte die plötzliche Entzündung ausgelöst. Nach der Explosion stellte sich heraus, daß die unsichere Belüftung, so schien es, nicht den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen standhielt, damit die Rettungsmannschaften schnellstens die Unglückstellen erreichen konnten. An der Stelle, wo die Entzündung erfolgte und von was die Explosion ausgegangen ist, ließ sich nicht mit Bestimmtheit ermitteln. Der in der Nähe des Schachtes postierte Lampenmann wurde tot im Bremsschacht gefunden, wohin er sich ohne Not begeben hatte. Ob er die Wettertür zwischen Schacht und Bremsberg offengelassen hatte, stand nicht fest. Ärztliche Hilfe bekam der Grubenarzt Dr. Gille durch den Militär- Assistenzarzt aus Forbach Dr. Weber und Dr. Spiess, sowie ein Arzt aus Völklingen. Der Bezirkspräsident Herr von Puttenkammer aus Metz kam, um sich ein Bild des Geschehens zu machen und brachte noch zwei Ärzte mit. Mangels gewerkschaftlicher Organisation, welche noch nicht existierte zu dieser Zeit, stellte sich ein Journalist einer kleinen Zeitung für die Verteidigung der betroffenen Bergmannsfamilien zur Verfügung. Die St. Johanner Zeitung vom 9. Juli 1876 (Nr.158) ging mit ihrem Bericht etwas näher auf das Schicksal der Hinterbliebenen ein. Von der Grubenverwaltung Saar und Mosel war weder eine Pension- noch eine Unterstützungskasse gegründet, noch daselbst eine Knappschaftskasse errichtet worden. Infolgedessen blieb das Los der Witwen und Waisen, sowie der Arbeitsunfähigen eine traurige Sache.

Die von der St. Johanner Zeitung geäußerte Kritik an der Sozialfürsorge, wie die Grube SaarMosel und deren abwertenden Haltung einer Hilfe der betroffenen Familien behandelte, erklärte der Grubendirektor: “ La société possède une caisse de secours et elle laisse aucun de ses ouvriers, dans le besoin. Les Veuves et orphelins ont des secours très largement calculées”. Die Übersetzung lautet: “Die Gesellschaft besitzt eine Hilfskasse und wird keinen ihrer Arbeiter in Not lassen. Die Witwen und Waisen erhalten eine großzügig ausgerechnete Hilfe”. Aber die Wirklichkeit sah anders aus. Die finanzielle Unterstützung der Witwen war karg bemessen, so daß die Frauen zusätzlich Geld verdienen mußten, um ihre Familien zu ernähren. Der Ort Lauterbach war sicherlich besonders betroffen durch dieses Drama. Ein wirkliches Blutbad für den kleinen saarländischen Grenzort. Einige Familien beklagten mehrere Opfer in den eigenen Reihen. Von den 26 Opfern aus Lauterbach sind 18 an der Unglücksstelle verstorben. Ein weiteres Opfer ist am nächsten Tag den erlittenen Verletzungen in Lauterbach erlegen. Die restlichen sieben Opfer

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sind in der Zeit von 8. Juli bis 1. September des gleichen Jahres in den Lazaretten in Völklingen und Sulzbach verstorben. Um dem großen Unglück stets zu gedenken, errichtete die Gemeinde Lauterbach einige Jahre nach dem Unglück ein Denkmal zur Erinnerung an die Opfer. Es erinnert an die erste Katastrophe, welche sich bei der Grubenverwaltung des Bassin Houiller Lorrain 1876 ereignete. Die 26 Toten fanden ihre letzte Ruhe in einem Massengrab hinter der katholischen Kirche St. Paulinus in Lauterbach. Leider erinnert kein Gedenkstein dieses schrecklichen Ereignisses auf lothringischer Seite, weder in Spittel am Ort des Geschehens, noch in Carling dem Sitz der Grubenverwaltung, die der übrigen 15 toten Bergleute aus der Umgebung gedenkt, die nicht von Lauterbach waren. Die Form des Denkmals in neugotischem Stil wurde von dem Bildhauer Guldner aus Berus gestaltet und hergestellt. Dieser war der letzte einer Bildhauerdynastie, die vor allem im 18. Jh. wirkte. Viele Barockaltäre für Kirchen sowie Plastiken entstanden im Saarland und im angrenzenden Lothringen unter seiner Führung. Auf einem zweistufigen Sockel erhebt sich das dreifach abgestufte Denkmal aus rotem Sandstein. Es weist einen viereckigen Grundriß auf. Im untersten Teil, der der Kirche zugewandten Seite befindet sich das Symbol des königlichpreussischen Bergbaus. In einem Wappenschild eine Königskrone, darunter zwei gekreuzte Schlegel und diese umrahmt von gekreuztem Eichenlaub. Darüber befindet sich die Schrifttafel. Das oberste Feld zeigt Christus am Kreuz. Die am Denkmal angebrachte Schrifttafel zeigt die Namen aller tödlich Verunglückten von Lauterbach in Spittel von 1876 anläßlich des Grubenunglückes. Die gegenüberliegende Seite ist entsprechend gestaltet. An den anderen Seiten sind Figuren des hl. Jakobus und der hl. Barbara angebracht. Die herbe Gestaltung der Figuren ist typisch für den Guldnerstil im 18. Jahrhundert. Quellen: HB Lauterbach 1982 S. 333 Bergmannsfreund Jahrg. VI Nr. 28 vom 14.7.1876 St. Johanner Zeitung Jahrg. 16 Nr 158 vom 9.7.1876 FB Lauterbach, Josef Schwarz 1981 S. XXIX Robert Schmitz, Interview der Zeitung République Lorrain vom 5.7.1996

Die 26 Verunglückten von Lauterbach. Nikolaus Clanget, 50 Jahre Karl Getrey, 20 Jahre Nikolaus Fey, 37 Jahre Josef Clanget, 18 Jahre Peter Clanget (Vater) 51 Jahre Peter Sauder, 32 Jahre Peter Clanget, 20 Jahre Michel Sauder, 28 Jahre Peter Henry, 35 Jahre Nikolaus Sauder, 15 Jahre Georg Clanget, 33 Jahre Johann Sauder, 24 Jahre Nikolaus Detemple, 27 Jahre Josef Sauder, 25 Jahre Georg Druar (Vater) 53 Jahre Jakob Sauder, 34 Jahre Johann Druar, 27 Jahre Anton Festor, 42 Jahre Nikolaus Druar, 23 Jahre Johann Nimsgern, 19 Jahre Johann Henne, 22 Jahre Anton Kaltenbach, 18 Jahre Peter Dreistadt, 48 Jahre Johann Siegwart, 35 Jahr Peter Herber, 25 Jahre . Josef Buss, 33 Jahre Plopp..

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Übrigens: Befürchtungen, daß derjenige, der die Feuerwehr alarmiert auch für die entstandenen Kosten aufkommen muß, sind unbegründet. Dies ist nur der Fall, wenn eine böswillige oder mutwillige Alarmierung vorliegt. In keinem anderen Fall wird der Alarmierende zur Kasse gebeten.

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Lösung an die PLOPP-Redaktion Einsendeschluß ist der 30. April 1998 Der Überraschungsgast aus der letzten Ausgabe hieß ALICE HOFFMANN ... und gewonnen haben die Karten für das Soloprogramm Reiner Weißmann, für Héctor Zamora Hiltrud Lunau. Herzlichen Glückwunsch!

Volksbank Völklingen 23.4535.0007 (BLZ 59091000) Sparkasse Saarbrücken 47-761028 (BLZ 59050101)

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ABER NICHT DOCH! NUN KNEIFEN SIE SICH MALツ誰 BISSCHEN ZUSAMMEN!!

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Plopp05  

Der Lauterbacher PLOPP April 1998

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