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VINSCHGER GESELLSCHAFT

„249 Folie“ und seine Nachkommen SCHLUDERNS - Einen gediegenen Haflinger“, sagte Erich Messner, und bisher zum Teil nicht beder ehemalige Obmann des Südkannten Einblick in die Geschichtiroler Haflinger Pferdezuchtverte der Haflingerpferdezucht im bandes. Er erinnerte an den hohen Vinschgau bietet die neue DauerStellenwert, den die Pferdezucht ausstellung „HaflingerDok 249 im Großraum Laas, Glurns und Folie“, die am internationalen MuSchluderns am Ende des 18. Jahrseumstag am 19. Mai im Vintschhunderts hatte: „In diesem Gebiet ger Museum in Schluderns eröffnet gab es damals rund 400 Zuchtwurde. Untergebracht ist sie im stuten.“ Der Vinschgau sei das neu gestalteten „Haflingerstall“, Im Bild (v.l.): Alexander Lutt, Toni Patscheider, Heiko Hauser und Erich wichtigste Pferdezuchtgebiet in wie dieser Raum im Vuseum seit Messner, dem als Dank für die Unterstützung der Dauerausstellung seitens des ganz Tirol gewesen. Alexander jeher genannt wird. Der Schwer- Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverbandes eine Reproduktion des Gemäldes Lutt, Bürgermeister Heiko Hauser punkt der Ausstellung, zu deren von Julius von Blaas überreicht wurde, das „liz. 252/233 Hafling“, einen und Toni Patscheider dankten Eröffnung der Vuseums-Präsident der drei wichtigsten Söhne von „249 Folie“, darstellt und zur Sammlung der dem Landesamt für Archäologie Toni Patscheider viele Interessierte „Forstverwaltung Kalwang Liechtenstein Gruppe“ gehört. für die Bereitstellung von Fundstübegrüßen konnte, ist zwar der cken, allen privaten Leihgebenden, Hengst „249 Folie“, der vor 150 die Fotos und Dokumente zur Uhr am Garberhof in Schluderns Verfügung gestellt haben, dem geboren wurde und der StammSüdtiroler Haflinger Pferdezuchtvater der Haflingerrasse ist, „aber verbandes für die Mitarbeit, sowie es geht auch um die Pferdezucht im allen, die mitgeholfen haben, den Vinschgau vor und nach der Geburt „Haflingerstall“ für die Ausstellung von „249 Folie’“, wie Alexander herzurichten. Zu den Ehrengästen Lutt, der Kurator der Dauerausbei der Eröffnung gehörte auch stellung, ausführte. Zu den Beson- In der Bildmitte das Modell des Garberhofs mit Kristian Klotz Josef Folie, ein Nachkomme der derheiten der Ausstellung gehören und Josef Folie (v.l.) im Bildhintergrund. Familie Folie vom Garberhof. Zu Dokumente und Urkunden, die sehen ist auch ein Modell des bisher unbekannt waren und auf Folie“, die Geschichte rund um hin zum heutigen Universalpferd Garberhofs, das Helmut Telser die Alexander Lutt auch dank der den Namen „Haflinger“, sowie die und seine mittlerweile weltweite aus Laas dem Vuseum geschenkt Zusammenarbeit mit David Fliri, Entwicklung des Haflingerpferdes Verbreitung. „Schluderns ist der hat und das von Bernhard Kurder als Archivar im Staatsarchiv in vom Saum- und Arbeitspferd bis Ursprungsort aller reinrassigen ka für die Ausstellung gestaltet wurde. Zum Rahmenprogramm Wien arbeitet, gestoßen ist. Auch über den „Fohlengarten“ in Laas der Eröffnung gehörten Pferde(heute Fohlenhof), wo „249 Folie“ geschichten, vorgetragen von der entdeckt und vom Staat für die „Musuems-Gabi“, Kinderreiten, damals stolze Summe von 1.000 eine Showeinlage mit Sandra TelGulden angekauft wurde, erfährt ser aus Laas sowie die Verkostung man viel Interessantes. Weitere von Produkten vom Fohlenhof Schwerpunkte der Ausstellung in Laas, die Rudi Gartner mitgesind die Nachkommen von „249 bracht hatte. SEPP

Heilpflanzen mit allen Sinnen erfahren SCHLANDERS - Kürzlich haben 18 Teilnehmer/innen die Phytotherapie Grundausbildung abgeschlossen. Die bekannte Apothekerin, Buchautorin und Dozentin Cornelia Stern unterrichtet in der Heilpflanzenschule in Südtirol seit mehreren Jahren und hat schon viele Phytopraktiker aus dem In- und Ausland ausgebildet. Über 40 verschiedene Heilpflanzenmonografien wurden besprochen und die Teilnehmer haben gelernt, bei welchen Beschwerden und in schätzen sind die hochpotenten lichen Nebenwirkungen und welcher Form diese eingesetzt Wirkungen der Heilpflanzen und Kontraindikationen genauestens werden können. Nicht zu unter- dabei wurden auch die mög- besprochen. Die Teilnehmen-

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den lernten, wie man bestmöglichst die Wirkstoffe aus den Heilpflanzen herauslöst, ob als Tinktur, Aufguss oder bei der Salbenherstellung. Neben der Theorie wurden nachmittags die Pflanzen im Garten besprochen und Praxiseinheiten durchgeführt. Seit März freut sich die Heilpflanzenschule in Südtirol über den mit vielen Helfern angelegten Heilpflanzengarten in der Basis Vinschgau Venosta in Schlanders, wo die Ausbildung erneut ab April 2025 in drei Blöcken zu je fünf Tagen stattfinden wird. RED


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