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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Erstmals systematische LKW-Kontrollen LAAS - Über viele Jahre hinweg hatte es auf dem eingezäunten Platz neben der Staatsstraße auf der Höhe der „Spöttersäulen“ in Laas keine LKW-Kontrollen mehr gegeben. Am 8. Mai führte die Ortspolizei Vinschgau zum ersten Mal gemeinsam mit Mitarbeitern des Kraftfahrzeugamtes (Kfz-Zulassungsstelle Bozen) Schwertransport-Kontrollen durch, wobei bereits einige LKWs wegen verschiedener Verstöße nicht mehr weiterfahren durften. Im Vorfeld dieser erstmaligen systematischen Kontrollen hatten zwei Beamte der Ortspolizei Vinschgau, Thomas Staffler und Ulrich Gruber, bei der Stadtpolizei Bozen eine eigene Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Wie der Kommandant und Vizekommandant der Ortspolizei Vinschgau, Christian Carli und Klaus Obwegeser, unterstrichen, geht es ausschließlich darum, zu kontrollieren, ob die Schwerfahrzeuge, die durch das Tal rollen, gesetzeskonform und allen Sicherheitsvorschriften entsprechend unterwegs sind. Kontrolliert wird alles. Die

Im Bild links (v.l.): Klaus Obwegeser, Christian Carli, Verena Tröger und Georg Plattner.

Palette reicht von der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten über Alkoholtests bis hin zu technischen Kontrollen. Bei der technischen Kontrolle wird überprüft, ob alle straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften über die Beschaffenheit und den Wartungszustand der LKWs eingehalten werden. Ein wichtiger Punkt ist zum Beispiel die Sicherung der Ladung. Mit dabei war bei der „Premiere“ am 8. Mai auch Georg Plattner, der stellvertretende Kommandant der Bezirkspolizei Landeck. Laut Plattner kommen die Kontrollen, die von der Bezirkspolizei an der

LKW-Kontrollstelle in Nauders in der Nähe zur italienischen Staatsgrenze durchgeführt werden, auch dem Vinschgau zu Gute, zumal es immer wieder vorkommt, dass LKWs, die über den Reschen fahren wollen, aufgrund verschiedener Verstöße, etwa im Zusammenhang mit Regeln in Bezug auf den Quelloder Zielverkehr entlang der Reschenstraße B 180, gestoppt werden. Ausdrücklich begrüßt hat die LKW-Kontrollen, wie sie die Ortspolizei Vinschgau nun regelmäßig an der Staatsstraße bei Laas durchführen wird, die Laaser Bürgermeisterin Verena

Tröger: „Es geht um die Sicherheit entlang der Durchzugsstraße und somit um die Sicherheit von uns allen.“ Wie Carli bestätigte, wird es künftig einmal pro Monat LKW-Kontrollen bei Laas geben. Allgemein befürchtet wird, dass der Ausweichverkehr durch den Vinschgau - LKWVerkehr inklusive - in Zukunft stark zunehmen könnte, denn 2025 beginnt die Sanierung der Luegbrücke am Brenner, der längsten Brücke der österreichischen Brenner Autobahn A 13. Die Brücke soll ab 2025 für voraussichtlich für 2 Jahre halbseitig gesperrt werden. SEPP

Neues „Erasmus+“-Projekt MALS/RAKOVNÍK - Im April ist am OSZ Mals wieder ein neues „Erasmus+“-Projekt mit einer Dauer von 2 Jahren angelaufen, und zwar in Zusammenarbeit mit der Schule „Masarykova obchodní akademie“ (MOA) in Rakovník in Tschechien. Die zentralen Fragen des Projektes lauten: Wie können Schülerinnen und Schüler aus Mals und Rakovník bereits als Studierende praktische Berufserfahrungen sammeln? Welchen Herausforderungen haben sie sich angesichts des wandelnden Arbeitsmarktes zu stellen? Die zwei Schulen arbeiten eng mit verschiedenen Unternehmen aus ihrem Umfeld zusammen, um zu untersuchen, wie sich die Arbeitsweise dieser Unternehmen aufgrund der Fortschritte in der KI-Entwicklung verändert. Die Projektsprache ist Englisch. Für die Schule geht es auch um die Frage, wie sich die veränderten

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Hintere Reihe (v.l.): Noah Zischg, Leo Telser, Leo Mazagg Tobias Köllemann, Finn Pfeifer, Francesco De Stefani, Lia Angerer, Lena Kobler, Emma Cesarano, Julia Peer, Elisa Platzer, Luana Burger, Samira Tappeiner und Dana Alber; vorne (v.l.): Judith Patscheider, Mirko Stocker, Anna Punter, Eya Dhahri, Larissa Habicher, Johanna Prieth, Isabel Theiner und Peter Hofer; Max Cristelli fehlt im Bild.

Bedingungen und Anforderun- zubereiten. Dafür müssen wir vergen des Arbeitsmarktes auf die stehen, was sie nach dem SchulUnterrichtsentwicklung auswir- abschluss erwartet, damit wir uns ken könnten. Projektkoordinator rechtzeitig an die Veränderungen Mirko Stocker dazu: „Wir stel- anpassen können“. Peter Hofer, len an uns selbst den Anspruch, „Erasmus+“-Koordinator am OSZ unsere Schülerinnen und Schüler Mals, verweist auf weitere Aspekbestmöglich auf die Zukunft vor- te: „Projekte dieser Art bieten uns

stets ausgezeichnete Gelegenheiten, internationale Kontakte zu knüpfen und einen Einblick in die Arbeitsweise anderer Bildungssysteme zu erhalten. Hinzu kommt der kulturelle Austausch, der bei derartigen Projekten stets fester Bestandteil ist und für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler gleichermaßen spannend und lehrreich ist“. „Bisher haben wir uns vor allem online getroffen und ausgetauscht, wir sprechen dabei englisch und das gefällt uns sehr. Besonders freuen wir uns natürlich auf die Schulbesuche vor Ort und auf den Besuch unserer Projektpartner bei uns“, so Dana Alber und Samira Tappeiner von FOWI am OSZ Mals. „Ich habe mich für das Projekt gemeldet, weil es eine Abwechslung zum normalen Unterricht bietet, und ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Schuljahr weitergeht“, sagt Elisa Platzer. RED


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