ZustĂ€ndig fĂŒrs Wohlbefinden

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Das Hallenbad in Graun (im Bild eine Aufnahme aus dem Jahr 2010) beschĂ€ftigt die Gemeindeverwaltung schon seit Jahrzehnten. Im Herbst 2021 soll nun eine endgĂŒltige Entscheidung ĂŒber das weitere Vorgehen fallen.

HĂŒ oder hott Entscheidung in Sachen Hallenbad in Graun soll im Herbst fallen. GRAUN - Die Corona-Pandemie ĂŒberschattet derzeit so gut wie alles. Obwohl vieles stillt steht, darf der Blick nach vorne nicht aus den Augen verloren werden. Es wird eine Zeit nach Corona geben und die Weichen dafĂŒr sind jetzt zu stellen. Diesen Eindruck gewinnt man immer wieder, wenn man virtuelle Gemeinderatssitzungen mitverfolgt. Deutlich zu spĂŒren war dieser Eindruck auch bei der Online-Sitzung des Grauner Gemeinderates, zu der sich am 15. MĂ€rz alle 15 Ratsmitglieder zugeschaltet hatten.

Thema viele Jahre vor sich hergeschoben und viel Geld in die Struktur gepumpt.“ Fest stehe, „dass um jeden weiteren Euro schade wĂ€re.“ Das Schwimmbad befinde sich in einem Ă€ußerst desolaten Zustand. Dass es auch im Falle der Umsetzung einer neuen Konzeptes Geld seitens der Gemeinde brauche, liege auf der Hand. Allerdings dĂŒrfe es nicht soweit kommen, dass die Gemeinde Gefahr lĂ€uft, in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Sobald konkrete VorschlĂ€ge und KostenschĂ€tzungen vorliegen, wird der Gemeinderat darĂŒber abstimmen, ob die Umsetzung möglich ist oder nicht. „Wir „Es wĂ€re um jeden Euro schade“ werden alles tun, damit es möglich ist“, so Was die Zukunft des Hallenbades Graun der BĂŒrgermeister. Bis spĂ€testens Ende betrifft, berichtete BĂŒrgermeister Franz MĂ€rz möchte die Verwaltung das Konzept Prieth, dass es dazu mehrere Treffen ge- bzw. PPP-Projekt bezĂŒglich der Neugegeben hat. Der Ausschuss habe ein Unter- staltung des „Turmareals“ in Graun auf nehmen aus dem Pustertal mit der Erarbei- den Tisch bekommen. Es sei höchst an der tung eines Konzeptes beauftragt. Derzeit Zeit, „dass wir auch mit diesem Vorhaben werden Daten und Fakten erhoben. Es weiterkommen.“ Sollte das Konzept nicht stĂŒnden mehrere Varianten und Fragen ĂŒberzeugen, werde man einen anderen Weg im Raum: Was brauchen wir als Gemeinde einschlagen. Auf die lange Bank schieben Graun? Was brauchen die Senioren, die wolle man auch dieses Vorhaben nicht. Familien und die GĂ€ste? Spruchreife LösungsvorschlĂ€ge liegen noch nicht auf dem AufschĂŒttung wird projektiert Tisch. Schon jetzt klar sei aber, „dass der Gemeinderat heuer im Herbst eine endgĂŒltige Auf rund 100.000 Euro belaufen sich die Entscheidung fĂ€llen muss.“ Man habe dieses Ausgaben, welche die Gemeinde fĂŒr die 6

DER VINSCHGER 09-10/21

Projektierung der AufschĂŒttung entlang der „Galerien“ zwischen St. Valentin und Graun bestreitet. Wie berichtet, will das Land die Straßentrasse Richtung Stausee verlegen, um die sanierungsbedĂŒrftigen Galerien umfahren zu können. Auch der Radweg wird verlegt. Die Gesamtkosten des Großprojektes belaufen sich auf ĂŒber 18 Millionen Euro. Die Landesregierung hatte dem Vorhaben im November 2020 zugestimmt. Laut Landesrat Daniel Alfreider können drei Ziele erreicht werden: Verkehrssicherheit, mehr LebensqualitĂ€t fĂŒr Einheimische und neue Angebote fĂŒr die GĂ€ste. Am Vorhaben beteiligt sind neben der Gemeinde die Landesabteilung Tiefbau, der Straßendienst sowie weitere LandesĂ€mter. Die Umsetzung des Projektes ist fĂŒr die Jahre 2025 und 2026 geplant. Gemeindepolizisten im Anmarsch Einstimmig genehmigt hat der Gemeinderat die Schaffung von zwei Stellen als Gemeindepolizist fĂŒr die Verwaltungseinheit der Gemeinden Graun, Glurns und Taufers im MĂŒnstertal. Wie der BĂŒrgermeister voraussickte, gab es bisher in den Dörfern entlang der Hauptdurchzugsstraße in der Gemeinde Graun


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