Bergbauern-Leben

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Schweinböden: Der Nationalpark sagt „Njet“ PRAD - Die Eigenverwaltung BNR Prad muss beim Projekt „Forststraße Schweinböden“ einen Rückschlag hinnehmen. Das Projekt zur Errichtung des Waldweges war zwar von der Gemeindebaukommission im Oktober 2018 positiv begutachtet worden, doch der Nationalpark Stilfserjoch hat nun die Unbedenklichkeitserklärung für das Projekt verweigert. Das Vorhaben stehe den Schutzzielen des Nationalparks und den Vorschriften des Gesetzes Nr. 394 des Jahres 1991 entgegen, teilte peter Gunsch, der Gemeinde für das „Njet“ ist „ein bekannter der geschäftsführende Amtsdi- Prad in einem Schreiben vom 25. Brutplatz des Uhus im Gebiet“. rektor des Nationalparks, Hans- Februar mit. Ausschlaggebend Der Uhu (Bubo bubo) ist laut der

Vogelschutzrichtlinie 2009 streng geschützt. „Der Projektantrag wird in dieser Form ausgesetzt, da er gegen das Reglement des Parkplans, Landesgesetz Nr. 1377 vom 18. Dezember 2018, verstößt.“ Gegen den jetzigen negativen Bescheid des Nationalparks kann innerhalb von 60 Tagen Rekurs beim Verwaltungsgericht Bozen eingebracht werden. In einer Stellungnahme im November 2018 im der Vinschger hatte die Eigenverwaltung den Bau der Forststraße verteidigt. Zuvor war das Vorhaben in einem anonymen Leserbrief kritisiert worden. SEPP

Erfolgreiche Bekämpfung VINSCHGAU - Weil das Wetter

günstig war, konnte am 27. Februar die Bekämpfung des Kiefernprozessionsspinners vom Hubschrauber aus erfolgreich und reibungslos durchgeführt werden. Es wurde das biologische Präparat Bacillus thuringiensis versprüht. Wie es im Forstinspektorat Schlanders hieß, konnten von den insgesamt rund 725 Hektar der betroffenen Waldflächen ca. 250 Hektar behandelt werden, und zwar in den Vetzaner Leiten, Schlanderser Leiten, Laaser Leiten und Eyrser Leiten sowie in Spondinig, Schluderns (Leitenwaal) und in den Tartscher Leiten. Die Brennhaare der Kiefernprozessionsspinner sind giftig, weshalb sich Menschen und Tiere von ihnen fernhalten sollen. Eine Bekämpfung ist in jenen Ge-

bieten Pflicht, wo dieser Schädling ein Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier darstellen könnte. Das vom Hubschrauber aus versprühte Präparat ist für Mensch und Tier nicht schädlich. Wie das Forstinspektorat

mitteilt, kann man sich für die Behandlung einzelner Bäume im Siedlungsbereich an die zuständige Forststation wenden. Es besteht nämlich die Möglichkeit, auch mit Bodenspritzgeräten eine Behandlung durchzuführen. Aus-

Warme Küche

12-14 Uhr & 18-21 Uhr

künfte erteilen das Forstinspektorat Schlanders unter der Telefonnummer 0473 736120 oder die Forststationen. Dort liegen auch Informationsfaltblätter auf. LPA/SEPP

Pizza

12-14 Uhr & 17-22 Uhr

Pizza mit Weizen-, Dinkel- und Mehrkornteig Hauptstraße 80, Latsch • MONTAG RUHETAG • Tel. 0473 622 323 • E-mail: weissesroessl@rolmail.net

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DER VINSCHGER 08/19

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