VINSCHGER GESELLSCHAFT Positiv sei aber, dass sich die Auslastung mit 176 Tagen von 2018 um 2 Tage erhöht hätte. Gut angenommen würden die Wochenprogramme mit der „Hofbesichtigung und der Apfelführung mit Biss“ als „Highlight“, merkte Stampfer an. 13 Veranstaltungen vom „Meraner Frühling“ über „Ötzi Alpin Marathon“ und „Törggelen mit den Südtiroler Spitzbuam“ bis zur 20. Auflage von „Naturns lacht“ und den „Rieslingtagen“ bezeichnete er als „zu Naturns gehörig“. Angefangen oder anzufangen habe man die Bauvorhaben „Weg Brand“, „Erlebnispunktweg Unterstell-Juval“ und zusammen mit der
Nachbargemeinde Kastelbell-Tschars die „Via Vinum Venostis“. Jederzeit abrufbar Mit einem ausführlichen Überblick im Bereich Marketing thematisierte Stampfer nicht nur Bewährtes, sondern mit den sozialen Medien und den Online-Kampagnen auch Zukünftiges. Um Naturns und seiner Umgebung noch mehr Gesicht und noch mehr Gewicht zu geben, kündigte Direktor Stampfer den Aufbau eines „Gästeinformationskanals“ und das Erscheinen eines „Naturns Magazin“ an. „Wir wollen kom-
munizieren und zielgerichtet bewerben“ liest man im Marketingkonzept 2019. Die Kontinuität im Tourismusverein stellte die Vorstellung der Bilanzen durch den Präsidenten des Aufsichtsrates Karl Peer dar. Er konnte einen Gewinn von 38.622 Euro ausweisen. Die Versammlung endete mit der Ehrung für 25 Jahre Präsidentschaft von Stefan Perathoner. Er wurde zum Ehrenpräsidenten des Tourismusvereins Naturns ernannt. In seinen Dankesworten ermahnte er seine Nachfolger, alle Bergbahnen in die Konzepte einzubinden. GÜNTHER SCHÖPF
„Mit Latschazon kriagsch alles her“
LATSCH - Die Steinschläge in der Latschander (… und später bekommt auch Latsch seinen Tunnel!), der Wolf, der „Molser Bio Nebenerwerb“, der Tanzstadel der FF Goldrain, die Latscher Monster, die Tarscher Alm im Jahr 2006, Latsch im Jahr 2033 („Mir brauchen kuane Geschäfte mehr, mit Latschazon kriagsch alles her!“) und noch viele weitere Themen wurden mit den Faschingswagen und Auftritten
„behandelt“, die am vergangenen Samstag in Latsch zu bewundern waren. Über Wochen und Monate hatten sich die teilnehmenden Vereine und Gruppen voll ins Zeug gelegt, um einen unterhaltsamen, farbenfrohen und lustigen Faschingsumzug auf die Beine zu stellen. Dass ihnen das durchaus gelungen ist, war den vielen lachenden Gesichtern abzulesen, die den großen Umzug hautnah miterlebten. Zahlreiche
große und kleine Schaulustige aus nah und fern waren zum Umzug nach Latsch geströmt, um das närrische Treiben, das bei der Feuerwehrhalle begann und beim CulturForum endete, mitzuerleben. Nicht gefehlt haben natürlich Anspielungen auf typische Latscher Geschehnisse bzw. Begebenheiten. So war etwa zu lesen: „Skigebiet und Sportgschäft hobm sich vrbundn und sein nr mitn Schnea vrschwundn“ oder „Dr
Latschr Beck isch ins Exil gongn, drfir hobmr ondre mit ins Netz gfongn.“ Und noch etwas ist seit dem 2. März klar: „Auf jedem Bau brauchts ne starke Frau. Ohne Platzer kein Patzer.“ Im Anschluss an den Faschingsumzug, der übrigens nur alle zwei Jahre stattfindet, lud das Faschignskomitee zu einer großen Faschingsfete in den Raiffeisensaal des CulturForums SEPP ein.
DER VINSCHGER 08/19
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