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Foto: Maren Krings

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Poste Italiane SpA - Versand im Postabonement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, CNS Bozen | In caso di mancato recapito inviare a Bolzano CDM per la restituzione al mittente previo pagamento resi

EINE GANZ BESONDERE PFLANZE


VINSCHGER GESICHTER

ASTRID (Jugendarbeit; Jungschar ­Burgeis): „I tua des gearn mit die Kindr und bo dr Jungschar hot mans oanfoch fein, weil mir dia Sochen tian, wos ins gfolln und sel gspiern die Kindr a.“; Foto: Red


KOMMENTAR

Der Regenschirm

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Gesellschaft

SEPP LANER

Vielleicht ist Streik. Das kann aber nicht sein, denn sonst hätte man davon gehört. Vielleicht steht ein Tier auf dem Gleis. Oder jemand ist mit dem Auto gegen die Schranken gefahren. Alles ist möglich. Geschlagene zehn Minuten wartet er nun schon auf dem Bahnsteig. Im Nieselregen. Und wenn der Zug heute überhaupt nicht mehr kommt? Nein, nein, er wird schon kommen. Nur Geduld. Es ist auch nicht so wichtig. Wenn er nicht kommt, kommt er eben nicht. Wichtig sind andere D ­ inge. Der Friede auf der Welt zum Beispiel. Und die Nöte der Menschen rund um den Erdball. Erst heute hat er wieder irgend­ wo gelesen, dass täglich Tausende von Kindern verhungern. Und Krieg gibt es auch in vielen Ländern. Und die Zahl der Flüchtlinge wächst auch von Tag zu Tag. Und die Terroranschläge nehmen auch zu. Und wärmer wird es auch von Jahr zu Jahr. Arme Eisbären. Und arme Menschen, denen die Sonne die Ernte versengt. Aber das sind alles Dinge, gegen die er nichts tun kann. Er kann doch nicht Getreide nach Afrika schicken, bei sich Flücht­ linge aufnehmen, Eisbären retten und die Kriegstreiber zur Vernunft bringen. Er kann es nicht, auch wenn er es möchte. Also ist es vielleicht doch besser, sich nicht in Tagträumereien zu verlieren, sondern auf dem Boden der Realität zu bleiben. Die Realität ist momentan der Bahnsteig. Und der Zug, der nicht kommt. Er hat ei­ gentlich keine Probleme. Das einzige, was ihm wirklich fehlt, ist ein Regenschirm. redaktion@dervinschger.it

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Kultur

Sport

4 VINSCHGER THEMA 4 Tschengls

Werner Schönthaler hat sich dem Hanf verschrieben

6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Schlanders

Auf dem Weg zum „Kultur Ort“

7 Latsch

Toni Fiung über Partnerschaft, Beziehung und mehr

8 Naturns

Reorganisation bei „Naturns Kultur & Freizeit GmbH“

9 Latsch

Bauernjugend setzt auf neue Gesichter

10 Martell

Auf Friedensmission und im Kletterhimmel

12 LESERBRIEFE 13 Schlanders

Wo sich die Kids wohl fühlen

21 Mals

Wie frei sind wir im Freihandel?

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VINSCHGER SPEZIAL

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Mein schönster Tag

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VINSCHGER KULTUR

22 Schlanders

Wir waren sprachlos

23 Göflan

Rührige Schützenkompanie

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VINSCHGER SPORT

24 Laas

Greta Pinggera ist Weltmeisterin

25 Graun/Reschen

Die besten Snowkiter sind gekürt

26 Naturns

Handball: Serie B Meister zieht erste Bilanz

27 Naturns

Bei größtem Eisstock-­Turnier Europas mit dabei

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DER VINSCHGER 04/17

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VINSCHGER THEMA

Fotos: Maren Krings

Die Gewinnung der Hanffasern erfordert mehrere Arbeitsschritte. In den Bildern (v.l.): Brechen, Reinigen und Spinnen.

Unsere zweite Haut Werner Schönthaler hat sich dem Hanf verschrieben. TSCHENGLS - Die Geschwindigkeit,

gen. So wurde z. B. in einer Studie nachgewiesen, dass ca. 95% der Österreicher Plastikpartikel im Blut haben! Es ist auch bekannt, dass im Produktionsprozess vor allem im asiatischen Raum häufig auf eine Art Sklaverei der Ärmsten der Armen zurückgegriffen wird, da nur so die Schleuderpreise und die hohen Gewinne einiger Weniger möglich sind. „Für all dies sind wir mitverantwortlich, wenn wir solche Textilien kaufen“, so Schönthaler.

mit der wir unsere zweite Haut wechseln, wird immer schneller und die gelben Säcke der Caritas werden immer mehr und immer voller. Diesem Trend stellen sich aber auch immer mehr Menschen entgegen, indem sie beim Kauf von Textilien wachsamer und genauer vorgehen. Jemand, der sich ganz persönlich und mit viel Einsatz gegen die Wegwerf-Kleidung stemmt, ist Werner Schönthaler und viele seiner Freunde. Es hat ihn unter anderem gestört, dass pro Jahr rund 150 Tonnen Süd­ tiroler Schafwolle zum Müll geworfen werden. Ein kleiner Teil davon wird nun in der Sozialgenossenschaft Bergauf im Ultental verarbeitet. Nun hat er sich einer ganz besonderen Pflanze verschrieben: Hanf.

Noch wenig Sensibilität bei Textilien

Ein Viertel der weltweit ausgesprühten Pestizide wird für den Anbau der Baumwolle verwendet, für die Gewinnung von einem Kilogramm Baumwolle werden rund 11.000 Liter Wasser verbraucht. Kunstfasern sind in der Produktion höchst giftig und zudem für allerlei Allergien verant-

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Foto: Maren Krings

Hanf ist eine ganz besondere Pflanze

Italien war einst die Nr. 1 in der Textilproduktion. Überall hört man in letzter Zeit von Nach­ haltigkeit sprechen, bei den Textilien herrscht bis jetzt jedoch noch wenig Sensibilität. Hanf wächst praktisch überall, er hat eine eigene traditionsreiche Geschichte als die stärkste Pflanzenfaser, ohne die Kolumbus keine Schiffstaue und Segel gehabt hätte. Besonders gut gedeiht der Hanf Talia Connelly aus den USA und Werner Schönthaler auch in Südtirol. Hanf habe im am Castelatschhof oberhalb Tschengls. Gegensatz zur Baumwolle auch die Fähigkeit, Flüssigkeiten wie wortlich. Beim Waschen und bei in den Wasserkreislauf kommen etwa den Schweiß schnell aufzuder Entsorgung von Kunstfasern und zuletzt über die Nahrung nehmen und auch schnell wieder lösen sich Mikropartikel, die dann zurück in unseren Körper gelan- abzugeben. Hanf sei daher so wie


Mehr als die Hälfte arbeitet

auch die Wolle in starkem Maße antibakteriell und selbstreinigend, verschmutzt so weniger und langsamer, und ist für unsere Gesundheit zuträglicher.

Talia ist Studentin für ­Textildesign und hatte, wie sie selbst meinte „die Schnauze voll von der Industrieware“. Werner und Talia rufen dazu auf, zur Verwendung natürlicher Rohstoffe, wie Wolle, Leder „Das Rohmaterial ist fast gratis“ und Hanf zurückzu­kehren, weg von giftigen Farben und kurzlebiWerner Schönthaler lässt es gen, ungesunden Wegwerf-Texnicht bei der Theorie bleiben, er tilien. experimentiert praktisch und erfolgreich selbst mit der Pflanzen- FRIEDRICH HARING faser aus Hanf. „Das Rohmaterial ist fast gratis: mit ca. 3 m² Feld lässt sich 1 m² Stoff erzeugen. Die dazu notwendigen Werkzeuge TALIA sind altbekannt, einfach und leicht CONNELLY zu bedienen, man braucht nur Zeit. Kein Geld! Jeden Abend 1 bis 2 Stunden spinnen ergäbe ca. alle 3 Monate eine Jacke“, so Werner Trotz ihres jugendlichen Schönthaler. Überdies seien das Alters kann die ausgebildete Arbeiten mit Naturfasern und Fashion Designerin auf eine das Spinnen sehr beruhigend, meganze Reihe von beruflichen ditativ und soziale Bindungen Erfahrungen, Beteiligungen stärkend, da diese Tätigkeiten bean internationalen Modewettbewerben sowie der sonders in einer kleinen Gemeinschaft schön seien. An seinem Mitwirkung an verschieHof oberhalb von Tschengls hat densten internationalen Schönthaler eine Reihe von PrakProjekten hinweisen, die tikanten und Praktikantinnen aus sowohl mit Design als auch dem international anerkannten mit sozialen Zielsetzungen WWOOFing-Programm jeweils in Verbindung stehen. Nach für einige Monate zu Gast, die Tschengls kam Talia Connelly den Umgang mit dieser Naturfaser über das World Wide Opporbereits kennen oder verbessern tunities on Organic Farms wollen. (WWOOF). Sie widmete sich dort der Verarbeitung von „Schnauze voll Hanffasern und lernte in von Industrieware“ diesem Zusammenhang eine Reihe von Initiativen zur innovativen Verarbeitung von So war im Spätherbst noch Talia aus den USA auf Tschengls anzunatürlichen Textilien kennen treffen, die gekonnt mit der Ver(www.taliaconnelly.com). arbeitung von Hanffasern umging.

MALS/SCHLANDERS - Von den 50 Asylwerbern, die derzeit im Haus Ruben in Mals leben, ist mehr als die Hälfte beschäftigt. Dies bestätigte der Leiter der Struktur, Matteo Contegiacomo, kürzlich dem der Vinschger. Der Großteil der Beschäftigten geht einer Teilzeitarbeit nach, vorwiegend im Gastgewerbe, aber auch in der Landwirtschaft, bei Firmen sowie Privaten in Mals und Umgebung sowie teilweise im ganzen Tal und darüber hinaus. Einen Vollzeitjob haben nur wenige. Es war am 22. September 2015, als 31 Männer und 9 Frauen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren aus Nigeria, Namibia, Gambia und weiteren west- und zentralafrikanischen Staaten nach Mals kamen. Im August 2016 wurden zusätzliche 10 Asylwerber aufgenommen. Geführt wird das Haus Ruben von der Caritas. Nicht müde wird Matteo Contegiacomo, der Gemeinde und vor allem den vielen Freiwilligen zu danken, die sich unermüdlich und auf verschiedenste Art und Weise ehrenamtlich engagieren, um die Asylwerber in verschiedensten Bereichen zu unterstützen. ­Worauf alle Asylwerber brennend hoffen und warten, ist ein positiver Bescheid jener staatlichen Kommission in Verona, die darüber entscheidet, ob die Asylanträge angenommen oder abgelehnt werden. Rund die Hälfte der in Mals lebenden Asylwerber wartet derzeit laut Contegiacomo entweder auf einen Termin bei der Kommission oder auf eine Antwort derselben. Von der anderen Hälfte haben 15% einen positiven

Entscheid aus Verona erhalten. Die restlichen 85%, deren Antrag abgelehnt wurde, haben dagegen Rekurs eingelegt. Konzessionsvertrag für Schlanders genehmigt Landesweit gibt es derzeit 23 Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber. Die Gebäude, in denen die Einrichtungen untergebracht sind, gehören entweder dem Land oder werden vom Land angemietet oder wurden für diesen Zweck bereitgestellt. Das Land wiederum stellt die Immobilien den Hilfsorganisationen über ein Vertragsabkommen für die Dauer der Aufnahme unentgeltlich zur Verfügung. Am 31. Jänner genehmigte die Landesregierung 4 Konzessionsverträge, und zwar für bereits bestehende Einrichtungen in Riffian und Villnöß sowie für zwei Gebäude in Leifers und Schlanders. „In Schlanders werden in Kürze im ehemaligen Sitz der Rettungsorganisation ‚Weißes Kreuz’ in der Nähe des Krankenhauses dem Land zugewiesene Asylbewerber ein Dach finden“, heißt es in einer Mit­teilung des Landespresseamtes vom 31. Jänner. Wie es am 2. Februar im Rathaus in Schlanders hieß, seien bis dahin noch keine offiziellen Mitteilungen eingetroffen. Man kenne weder den ge­nauen Termin der Ankunft noch die Anzahl der Asylwerber, die nach Schlanders kommen werden. Fest steht, dass mit der Führung der Struktur in Schlanders der Verein ­Volontarius beauftragt wurde.  SEPP

Bei der Ankunft von 40 Asylwerbern im September 2015 in Mals. DER VINSCHGER 04/17

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Im Bild (v.l.): Kulturhauspräsidentin Monika Holzner Wunderer, Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher, Johann Thoman (Bildungsausschuss Kortsch), Christine Holzer (Bildungsausschuss Schlanders), Karin Meister (Schlanders Marketing), Kulturreferentin Monika Wielander Habicher, Brunhilde Kofer (Tourismusverein) und Anna Gruber (Vinschgau Marketing).

Auf dem Weg zum „Kultur Ort“ Schlanders gibt sich ein neues Profil. Akteure ziehen an einem Strang. SCHLANDERS - „Kultur wird in Schlanders schon seit vielen ­Jahren auf höchstem Niveau und sehr facettenreich angeboten und gelebt.“ Das ist laut Karin ­Meister, der Leiterin von Schlanders ­Marketing, der Hauptgrund, warum man sich im Marketingbeirat dafür entschieden hat, die Gemeinde Schlanders in Zusammenarbeit mit den vielen Akteuren, die kulturell tätig sind, als „Kultur Ort“ zu profilieren. Das neue Profil und das Programm für 2017 wurden am 2. Februar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rathaus vorgestellt. Mit am Tisch saßen Vertreter der Gemeinde, des Kulturhauses, der Bibliothek, der Bildungsaus­schüsse, des Tourismusvereins sowie von „Vinschgau Marketing“. „Sehr viele der 82 eingetragenen Vereine unserer Gemeinde sind im kulturellen Bereich tätig“, ­schickte die Kulturreferentin ­Monika ­Wielander Habicher voraus.

Keine Vorführkultur Geboten werde keine Vorführkultur bieten, sondern ­authentische und gelebte Kultur. Schlanders habe mit seinen Einrichtungen, Institutionen, Vereinen sowie Kulturschaffenden und Kulturträgern gute Voraussetzungen, um sich als „Kultur Ort“ im Vinschgau und darüber hinaus zu profilieren. Auch an innovativen Ansätzen fehle es nicht. So sei vorgesehen, im Zuge der Errich-

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DER VINSCHGER 04/17

tung eines Gründerzentrums im Kasernenareal eigene Räume für eine Plattform vorzusehen, die sich speziell an junge Kunstschaffende aus Schlanders, dem ganzen Tal und darüber hinaus richtet. Es soll gelingen, junge Künstler aus aller Welt nach Schlanders zu holen. Kräfte bündeln

ist ein Vortrag über Baukultur in Schlanders geplant. Über die vielfältigen Angebote und Tätigkeiten der Bibliothek Schlandersburg informierte deren Leiter Raimund Rechenmacher. Das Team der Bibliothek bemüht sich u.a., Kinder beim Lesen zu u­ nterstützen und aktuelle ­Themen aufzugreifen. Außerdem sei die Schlandersburg ein idealer Ort für kleinere Kulturevents. Die beliebten Schlandersburger Sommerabende erleben heuer die 17. Auflage. Geplant sind Konzerte, Kabaretts und Lesungen. Auch als Treffpunkt für Senioren fungiert die Bibliothek sowie als Mittelpunktbibliothek für den Vinschgau. Groß geschrieben wird die Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden. In Zusammenarbeit mit dem Verein Kulturhof Rimpf werden immer wieder interessante Künstler und Persönlichkeiten in die Bibliothek geholt. Auch auf die „Schatz­kammern“ der Lokalgeschichte verwies Rechenmacher, zum Beispiel auf das Gerichtsarchiv, das auf Nachfrage zugänglich ist, sowie auf das digitale Bildarchiv mit über 30.000 Fotos. Im März wird in der Kapelle der Schlandersburg das neue Dokumentations­zentrum zu den in Vetzan gefundenen Menhiren eröffnet.

„Wir möchten unsere Kräfte bündeln und nach außen geschlossen kommunizieren, was Schlanders zu den Themen ­Literatur, Musik, Design und Kunst, Theater sowie Architektur zu bieten hat“, ergänzte Karin Meister. Das heiße aber nicht, dass andere Themen keinen Platz mehr haben werden. Über die Tätigkeiten und das Programm der Bildungsausschüsse Schlanders und Kortsch anlässlich des ersten „Kultur Ort Schlanders“-Jahres informierten Christine Holzer und Johann Thoman. Die ehrenamtlich arbeitenden Bildungsausschüsse können laut Holzer flexibel und aktuell auf Bedürfnisse der Bevölkerung oder Vereine reagieren. Auf viel Zuspruch sei die Fotoausstellung „Bauernhöfe in Schlanders – früher und heute“ gestoßen. Die Ausstellung ist nur ein Teil des großen Projektes „Spurensuche bäuerlicher Kultur in Schlanders“, das Ende 2017 mit „Kultur ist keine Einbahnstraße“ einem Film von Günther Vanzo und Alfred Habicher den HöheDass es auch im Bereich der punkt erreichen soll. Im Herbst Kultur wichtig ist, gemeinsam

aufzutreten und zusammenzuarbeiten, unterstrich die Kulturhauspräsidentin Monika Holzner Wunderer: „Kultur ist keine Einbahnstraße.“ Das vorzüglich ausgestattete Kulturhaus „Karl Schönherr“, in dem sich die Künstler stets wohl fühlen und das 2018 das 20-jährige Bestehen feiert, habe sich zu einem gut besuchten und stark ausgelasteten Haus der Kultur entwickelt, dass nicht nur für die Gemeinde, sondern den ganzen Bezirk große Strahlkraft hat. Im Vorjahr fanden an 201 Tagen insgesamt 270 Veranstaltungen statt. Dank der Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut, dem Verein „musica viva Vinschgau“, den Vereinigten Bühnen Bozen, dem Filmclub und weiteren Partnern, gelinge es immer wieder, niveauvolle und hochkarätige Kulturveranstaltungen anzubieten. Auch die Zahl der Kinobesucher kann sich sehen lassen. Im Vorjahr waren es insgesamt 34.000. In Bezug auf „Kultur Ort Schlanders“ hielt Holzner Wunderer fest, dass die Angebote aller Kulturträger und Kulturschaffender gut ­koordiniert werden sollten, „sodass wir uns sinnvoll ergänzen.“ Auch das Programm 2017 des Kulturhauses umfasst ein umfangreiches und vielfältiges Programm.  SEPP


Krisen gehören dazu Toni Fiung über Partnerschaft, Beziehung, Glück. Vortrag in Latsch. LATSCH - Was macht eine gute Beziehung aus? Wie können Paare in der Partnerschaft glücklich bleiben? Diese und weitere Fragen stehen am Freitag, 17. Februar um 19.30 Uhr im Mittelpunkt eines Vortrages mit dem Familienseelsorger Toni Fiung im CulturForum in Latsch. Organisiert wird der Vortrag vom Pfarreienrat von Latsch, Martell, Tarsch, Goldrain und Morter. der Vinschger: Herr Toni Fiung, wir leben in einer Gesellschaft, in denen die Zahl von Einzelhaushalten stetig steigt. Ehen werden vergleichsweise wenige geschlossen. Scheidungen gibt es immer mehr. Ist das Thema Ehe überhaupt noch aktuell?

TONI FIUNG: Doch! Laut Unter­

suchungen wünschen sich Paare, dass ihre partnerschaftliche Liebe einzigartig ist, stabil und dauerhaft bleibt. Die Bindung soll alle Stürme des Lebens bis ans Ende der gemeinsamen Tage überstehen. Der Mensch will nicht allein sein und braucht stabile, verbindliche Beziehungen. Gerade in einer Zeit großer Umwälzungen und Veränderungen, wie wir sie zurzeit erleben. Die Statistiken bestätigen dies, denn in den vergangenen Jahren haben die Eheschließungen zugenommen. Gar manche Paare erfahren aber nicht nur die Seligkeit, sondern auch die Gefährdung ihrer Liebesbeziehung. Was sind die Grundpfeiler für eine gute Beziehung?

Wichtig ist es, dass Paare dafür sorgen, regelmäßig eine gute und angenehme Zeit miteinander zu verbringen. Dann haben sie auch gleich ein gutes Thema, über das sie miteinander reden können, denn das Paargespräch verbindet und trägt die Beziehung. Dann geht es darum, die Sprache der Liebe zu finden. Wenn man nicht mehr ganz frisch verliebt ist, drückt sich Liebe zunehmend darin aus, wie ich den anderen respektiere und seine Bedürfnisse achte. Das Gefühl, für­einander wertvoll und ein gutes Team zu sein, sowie gemeinsame Visionen und Projekte bilden eine starke Basis. Was können Paare tun, um Beziehungskrisen rechtzeitig zu erkennen? Vorausschicken möchte ich, dass Krisen zum Leben dazugehören, auch zu einer Paarbeziehung. Hinter einer Krise steckt meistens der Wunsch nach Veränderung oder das Bedürfnis, die Beziehung neu zu definieren. Oft gibt es Lebensereignisse, die zu einer Krise führen können, z.B. Krankheit, Berufswechsel, oder auch die Geburt eines Kindes. Jetzt geht es darum, sich der neuen Situation zu stellen, auszuloten, was hilfreich und unterstützend sein könnte. Jetzt braucht es Gespräche, Abklärung, Kompromisse und wohl auch Geduld. Davonlaufen als Flucht in irgendetwas, z.B. in die Arbeit oder Vereine, ist bestimmt nicht eine gute Lösung. Ist es nicht besser, eine schwere Beziehungskrise mit einer Trennung zu beenden, anstatt immer weiter auf „bessere Zeiten“ zu hoffen? Es ist unvermeidlich, dass Partner auch einmal in Streit geraten. Bei Paaren, die behaupten „Wir streiten nie!“, spielt sich der Streit häufig unterirdisch ab. Partner, die wirklich nicht streiten, haben sich oft auch nichts mehr zu sagen. Oder sie verlagern den Streit nach außen, indem sie über andere herziehen. Streit muss nicht das Ende der Beziehung bedeuten. Im Gegenteil: Streit zeigt, dass die Partner noch Interesse aneinander haben. Ein dauerhafter Streit kann in eine Beziehungskrise führen. Das muss aber nicht von vorne herein das Ende einer Be-

zur Tradition gehört und die Kirche damit sozusagen im Dorf bleibt? Diese Zeit scheint vorbei zu sein, denn bei uns heiraten noch knapp 30% kirchlich. In so mancher ­Partnerschaft wird die Sehnsucht nach Segen spürbar, von Gott gehalten und begleitet zu werden, um auch selber in der Art des Umgangs und der Begegnung füreinander ein Segen zu sein. Wenn Paare um Gottes Segen bitten, ist dies Ausdruck einer tiefen Beziehung zwischen ihnen und Gott und schenkt Mut und Vertrauen, den guten, gemeinsamen Weg weiterzugehen. Das Ehesakrament ist Haben Sie ein paar konkrete Tipps für ein solches wirksames Heilszeichen eine glückliche Beziehung? Sich immer wieder Liebevolles mit- der Liebe Gottes zu den Menschen. zuteilen, ist die Grundlage jeder Partnerschaft. Paare brauchen An- Sie haben das Buch „Weil i di mog“ erkennung und Wertschätzung so für „Liebende und für jene, die es noch notwendig wie die Luft zum Atmen. werden wollen“ geschrieben.“ Gehören Anerkennung und Wertschätzung, auch gleichgeschlechtliche Paare dazu? davon leben Paare, davon leben ihre Natürlich, die Liebe ist die tiefste von Kinder. Auch wer ganz zufrieden mit Gott geschenkte Kraft, die uns leben seinem Partner zusammenlebt, sollte lässt und ein Leben lang begleitet. wieder entdecken, wie gut es tut, sich Gott sagt Ja zu jedem von uns, so die gegenseitige Liebe auch zu zeigen. wie wir sind. Und er will, dass wir Es müssen nicht immer Worte sein. gut und glücklich leben. Als von Gott Man kann Liebe auch in Gesten oder geliebte Kinder übernehmen wir VerHandlungen ausdrücken. Es braucht antwortung für uns selbst und für die immer wieder auch die Worte besonderen Menschen in unserem „I mog di!“ Leben, denen wir in Achtung und Liebe begegnen. Ist es heutzutage nicht oft so, dass Paare nur deshalb kirchlich heiraten, weil es INTERVIEW: SEPP ziehung sein. Dann gibt es sicher dramatische S­ ituationen, bei denen eine Trennung notwendig und auch befreiend sein kann. Es ist aber zu beachten, dass jede Trennung viel Kraft und Respekt braucht, denn in den meisten Fällen geht es darum, bei der Trennung des Paares die Elternebene zu halten, das heißt im Gespräch zu bleiben. Das kann eine große Herausforderung sein, denn häufig geht eine Trennung mit Kränkungen und Verletzungen einher, welche die Beziehung sehr belasten.

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Neuerungen bei NKF Reorganisation bei „Naturns Kultur & Freizeit“ in Angriff genommen. Informationen über Seniorenheim, Integration und weitere Themen. NATURNS - Weil die staatlichen Richtlinien vorschreiben, dass Gemeinden aus jenen Gesellschaften, die nicht positive Zahlen schreiben, aussteigen bzw. eigene Anteile veräußern müssen, ist auch bei der „Naturns Kultur & Freizeit GmbH“ (NKF) Handlungsbedarf gegeben. „Das ist ein sehr komplexes Thema. Den ersten Schritt, sprich eine Betriebsanalyse, haben wir 2016 getan“, sagte die zuständige Gemeindereferentin Astrid Pichler bei der Ratssitzung am 30. Jänner. Zumal auf der Kostenseite der NKF die Abschreibungen mit über 100.000 Euro zu Buche schlagen, habe man nach Möglichkeiten gesucht, die Bilanz zu entlasten. Geschehen soll das dadurch, dass das Oberflächenrecht des Bürger- und Rathauses sowie von dazugehörigen Immobilien wieder an die Gemeinde zurückgeführt wird. „Das entlastet die Aufwandsseite der NKF wesentlich, die derzeit von der Gemeinde mit 400.000 Euro pro Jahr mitfinanziert wird“, so Pichler. Außerdem ­werde daran gedacht, weitere Schritte in der Organisationsoptimierung zu setzen, sowie die noch aus den 80er-Jahren stammenden „Bürger­ anteile“ wieder in das Gemeinde­ eigentum zurückzubringen. Eine der Optionen der Reorganisation könnte eine In-House-Gesellschaft sein, an der die Gemeinde zu 100% beteiligt ist, was die Finanzierungsver­ pflichtungen zugunsten der NKF positiv beeinflusst. Wie Pichler zudem informierte, bleiben alle bestehenden Verträge zwischen der NKF und den vermieteten Betrieben sowie die Arbeitsplätze in den verschiedenen Einrichtungen derzeit aufrecht. Dem Vorschlag, die Führungsverein­barung für 1 Jahr zu verlängern, stimmte der Gemeinderat einhellig zu.

und 3 aus Plaus. 6 Senio­rinnen bzw. Senioren müssen dringend aufgenommen werden. 23 Personen werden derzeit zu Hause gepflegt (Pflegekraft oder Angehörige). Der Tagessatz wurde bei der Vollversammlung im Dezember aufgrund der steigenden Personalkosten von 51 auf 52 Euro angehoben. Im Vorjahr wurden 7 Senioren im Seniorenheim St. Zeno und 6 in anderen Heimen finanziell unterstützt. Die entsprechenden Gesamtausgaben für 2016 beliefen sich auf 104.516 Euro.

Migrationshintergrund zuständig ist, freute sich, dass der neu bestellte Bildungsausschuss für die Arbeit der nächsten Jahre das Leit­thema „Begegnung mit dem Fremden“ ausgewählt hat. Tschager Svaldi informierte über die bisherige Integrationsarbeit in der Gemeinde und konnte dazu viel Positives berichten. Eine Anfrage für die Aufnahme von Asylbewerbern sei bisher bei der Gemeinde Naturns nicht eingetroffen. „Wenn aber Asylbewerber kommen, müssen wir sie auch ankommen lassen“, sagte die Gemeinderätin. Als grundsätzlich positiv wertete sie ein kürzlich in Bozen vorgestelltes, „Wir müssen sie auch ankommen lassen“ zweites Aufnahme-Modell, wonach es möglich sein soll, Kleingruppen Die Gemeinderätin Margot von Asylbewerbern, sprich 5 bis 6 Tschager Svaldi, die für die Inte- Menschen, aufzunehmen. Bürgergration der Mitbürger/innen mit meister Andreas Heidegger würdigte

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Bitte an Landesrat Schuler Dem Landesrat Arnold ­Schuler, der über die Neuordnung der Gebietskörperschaften informierte (der Vinschger wird berichten), gab der Bürgermeister eine konkrete Bitte mit auf den Weg. Schuler soll sich dafür einsetzen, dass das Land das ca. 3.500 Quadratmeter große Areal, auf dem das neue Naturparkhaus entstehen soll, möglichst rasch und kostenlos an die Gemeinde überträgt, sodass diese die Bauleitplanänderung einleiten kann. Wie viele Einbrüche gab es? Die Gemeinderäte der Süd-­Tiroler Freiheit, Natascha Santer Zöschg und Benjamin Theiner, hatten angefragt, wie viele Einbrüche es 2016 in der Gemeinde gegeben hat. „Die örtlichen Carabinieri verwiesen uns auf die Quästur Bozen“, so der Bürgermeister. Die Quästur habe telefonisch mitgeteilt, dass innerhalb von 10 Monaten 3 Einbrüche in Betriebe verübt wurden. Wohnungsein­ brüche seien in diesem Zeitraum keine gemeldet worden. „Ich weiß von 6 Einbrüchen“, sagte Santer Zöschg. „Es kann sein, dass nicht alle Vorfälle von den Betroffenen gemeldet wurden“, mutmaßte Heidegger.  SEPP

55 Senioren auf Warteliste Wie die Gemeindereferentin Christa Klotz Gruber informierte, scheinen derzeit 55 Personen auf der Warteliste des Seniorenheimes St. Zeno auf. 45 davon stammen aus der Gemeinde Naturns, 7 aus Schnals

das ehrenamtliche Engagement von Tschager Svaldi und dankte ihr im Namen der Gemeinde für ihren Einsatz während der vergangenen Jahre. Als Vertreterin der Gemeinde im Bildungsausschuss wurde übrigens einstimmig Astrid Pichler ernannt. Marianna Holzeisen Bauer, die den Bildungsausschuss während der vergangenen 3 Amtsperioden als Vorsitzende geleitet hatte, hat diese Aufgabe zurückgelegt. Auch ihr wurde mehrfach gedankt. Sie hinterlasse ein wohl bestelltes Haus.

Das Oberflächenrecht des Bürger- und Rathauses sowie von dazugehörigen Immobilien soll wieder an die Gemeinde zurückgeführt werden.


Großer Wechsel Bauernjugend setzt auf neue Gesichter. Junge Familie ausgezeichnet. LATSCH - Für Martina Niedermair waren es insgesamt sechs Jahre und für den Latscher Georg Matinger vier Jahre, die die beiden der Vinschger Bauernjugend als Bezirksleiterin und Bezirksobmann vorstanden. Seit dem 4. Februar haben die 27 Ortsgruppen des Bezirks eine neue Führung. Zum neuen Bezirksobmann wählten die Funktionäre und Mitglieder den Kortscher Philipp Prieth. Neue Bezirksleiterin ist die 22-jährige Tamara Kaserer aus Kastelbell. Neu im Ausschuss sind neben Prieth und Kaserer als Bezirksleiterin-Stellvertreterinnen auch Julia Telfser (Sonnenberg) und Deborah Zueck (Martell), als neuer Schriftführer Michael Spechtenhauser (Martell) und als Kassier Lorenz Gruber aus Kortsch. Ebenfalls neu im Bezirksausschuss sind Fabian Brenner aus Stilfs, Georg Dietl (Göflan), Martin Plack (Kastelbell/ Galsaun), Reci Fatjon aus Laas und Florian Thomann (Kortsch). Vom scheidenden 14-köpfigen Ausschuss hatten sich lediglich Markus Albrecht aus Taufers i. M., Simon Pirhofer (Tarsch), Andreas Prantl (Kastelbell/Galsaun) und Manuel Haas aus Stilfs der Wiederwahl gestellt. Die bei-

Die Preisträgerfamilie Martin Telser und Michaela Nischler mit Sohn Elias (3. und 4. von links) mit Andreas Zischg von der Sparkasse (2. v.l.) und der scheidenden Bauernjugend-Bezirksführung Martina Niedermair (l.) und Georg Mantinger (r.).

den letztgenannten wurden zu Bezirksobmann-Stellvertretern bestimmt. Jungbergbauernpreis verliehen Die letzte Amtshandlung des scheidenden Ausschusses und gleichzeitig der Höhepunkt der Vollversammlung im VIP.-Gebäude in Latsch bildete zum 40. Mal die Verleihung des Jungbergbauernpreises der Stiftung Südtiroler Sparkasse an eine junge Bergbauernfamilie mit Vorbildcharakter. Heuer ging der mit 1.000 Euro dotierte Preis an die Familie Martin Telser und Michaela Nischler mit dem zweijährigen Sohn Elias vom

Obertröghof in der Gemeinde Allitz/Laas. Auf 1.500 Metern bewirtschaften die beiden seit 2014 den mit 75 Erschwernispunkten in der Höfekartei eingetragenen Hof und setzten hier vor allem auf die Viehwirtschaft und den Ackerbau. Wie der Laudatio zu entnehmen war, hat das junge Paar trotz der vielen Schicksalsschläge, wie dem tödlichen Verkehrsunfall von Martins Mutter im Jahr 2013, in den letzten Jahren vieles am Hof umgesetzt. Im Zuge der Bezirksversammlung wurde daneben aber auch auf die Veranstaltungen der Vinschger Bauernjugend im vergangenen Jahr zurückgeblickt. So fanden 2016

Das neue Führungsduo an der Spitze der Vinschger Bauernjugend: Tamara Kaserer und Philipp Prieth.

unter anderem wieder das Kegelturnier und das Gaudi-Schießen statt. Ebenso wurde erstmals ein Bubble Soccer Turnier ausgetragen. SBJ-Landesobmann Sieghard Alber, SBB-Bezirksobmann Raimund Prugger, Martin Unterer, Schulleiter der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch, Martina Plörer von den SBB-Senioren, Ingeborg Rettenbacher von den Bäuerinnen und Hanni Gerda (Bäuerlicher Notstandsfonds) zeigten sich von den Leistungen der ausgezeichneten Familie und jenen des Bezirksausschusses beeindruckt und gratulierten zur Neuwahl der Führung. MANUEL GRUBER

Treue Polizisten MALS - Es war im Jänner vor 35 Jahren, als 6 junge Männer aus Homburg und Umgebung zum ersten Mal für eine Urlaubswoche nach Mals kamen. Christina Taraboi, die1982 im Verkehrsbüro in Mals arbeitete, empfahl ihnen die damalige Pension Tyrol als Unterkunft. Einer der Gäste, Rolf Schröder, war Mitglied der Polizeidienstgruppe Homburg. Der Aufenthalt in Mals hat ihm und seinen Freunden derart gut gefallen, dass sich alsbald eine Gästegruppe mit bis zu 20 Polizisten formierte, die Jahr für Jahr nach Mals kam. Als Zeichen des Dankes für „35 Jahre Treue“ zu Mals

und zum Hotel Tyrol wurde der Gruppe am 2. Februar ein kleiner Empfang bereitet. Bürgermeister Ulrich Veith überreichte den treuen Gästen eine Ehrenurkunde. Maria Schenk, die gute Seele des Hotels, und ihr Sohn Manfred warteten mit einem Geschenkskorb auf. Den Dank in Vertretung der Ferienregion Obervinschgau überbrachte Lea Stecher vom Informationsbüro Mals. 6 Männer der heuer angereisten Gruppe waren bereits vor 35 Jahren mit dabei. „Es hat sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte eine freundschaftliche Verbindung zur Gastgeberfamilie, zu den Menschen

Die treue Gästegruppe mit (v.r.): Slavka (Frau von Eugen Schenk), Maria Schenk, Lea Stecher (Ferienregion), BM Ulrich Veith, „Gruppensprecher“ Rolf Schröder und Manfred Schenk; ebenfalls im Bild Christina Taraboi (2.v.l.), die der Gruppe 1982 die Unterkunft vermittelt hat.

hier in Mals und zur Gemeinde entwickelt“, freute sich Rolf Schröder. Übrigens: Zusätzlich zur traditionellen Winterwoche im Jänner bzw. Februar kamen und kommen viele Gäste auch zu anderen Zeitpunk-

ten mit Familienangehörigen und Freunden für Ferienaufenthalte nach Mals. Von 1982 bis jetzt haben die Gäste insgesamt 4 Generationen der Familie Schenk kennengelernt. SEPP  DER VINSCHGER 04/17

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Auf Friedensmission und im Kletterhimmel Der AVS Martell betreut junge Vinschger Kletterer, rüstige Senioren, tüchtige Skitouren-Geher und geschichtsbewusste Pioniere.

Martell im neuen „Kletterhimmel“ (Auf. René Holzknecht) MARTELL - Peter Altstätter und sein Ausschuss in der Alpenvereinssektion Martell beweisen seit Jahren, dass alle Generationen im selben Verein miteinander auskommen und sich erfolgreich ergänzen können - zum Wohle eines ganzen Tales. „2016 war für uns wieder ein erfolgreiches und veranstaltungsreiches Jahr“, eröffnete der Vorsitzende den Rückblick und verwendete viel Zeit für die „Marmotta-Trophy“, seit nunmehr 10 Jahren das internationale Ereignis für Skitourengeher und Skibergsteiger. Er teilte mit, dass die Jubiläumsveranstaltung 2017 an 2 Wochenenden mit dem Aufstiegsrennen zur ­Marteller-Hütte am 4. März beginne, am 18. März mit dem Sprint auf Grogg fortgesetzt und mit dem „Klassiker“ am 19. März ende. Es folgte der Blick zurück auf 34 alpine Ereignisse durch Peter Altstätter und auf 9 Initiativen durch Jugendleiterin Evelyn Altstätter. Von 30 Einsatzen, darunter im Erdbebengebiet

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Amatrice, berichtete der scheidende Obmann des Bergrettungsdienstes, Andreas Fleischmann. Er stellte als neuen Rettungsstellenleiter Egon Eberhöfer vor. Welches Betätigungsfeld der AVS für die Senioren bereit stellte, wusste Regina Marth Gardetto eindrucksvoll darzustellen. 1.692 Personen hätten an den 21 Fahrten teilgenommen. Meistens mit 2 Bussen und in Zusammenarbeit

mit anderen Vinschger Ortsstellen ging es ins nahe Ausland und in die Nachbarprovinzen, erzählte Gardetto. Weit über die 3.000er Grenze hinauf reichten die Markier-Aktionen von Adolf Altstätter, der zusammen mit Sepp Walder auch die Peder-Hütte betreute. Um zwischen Landesverwaltung und Pächtern zu vermitteln wurde Roman Eberhöfer zum „Hüttenwart“ für die Marteller- und

Viele Hände mussten zugreifen, die drei Kanonen am Eiskofel zu sichern. Im Vordergrund v.l. Roman Eberhöfer, Erwin und Peter Altstätter, Manfred Haringer (in Grün); (Auf. René Holzknecht)

die Zufall-Hütte ernannt. Zu den „Highlights 2016“ zählte Peter Altstätter die Sicherung der 3 Kanonen am Eiskofel mit Hilfe des Amtes für Wildbachverbauung, der Gemeindeverwaltung und vieler Freiwilliger. Das Projekt werde im August mit einer Friedensfeier gemeinsam mit dem CAI Valfurva abgeschlossen. Sektionsgründer Erwin Altstätter sei dabei, dazu mit dem wohl besten Kenner der Ortlerfront, Manfred ­Haringer, eine Broschüre zu verfassen, teilte der Vorsitzende mit. Das 2. Großprojekt, das die Sektion vom April bis 22. Dezember 2016 in Atem gehalten habe, waren Ausbau der Kletterhalle und Neubau des Kletterturmes in Trattla mit inzwischen 100 Routen. Kletterreferent René Kuppelwieser und der Trainer des Kletterteams Vinschgau, Philipp Oberhammer, berichteten von 16 Baube­ sprechungen, von Routenbauen und Kletterkursen in Grundschulen. Die 4-tägige Kletterfahrt nach Finale Ligure, die Erkundung von Kletterhallen in Oberitalien und das Kletterfest „Climb the Wall“ an der Staumauer unterstrichen den Kletterschwung in Martell. GÜNTHER SCHÖPF

AVS-Vorstand Peter Altstätter (links) und Bürgermeister Georg Altstätter (rechts) ehrten Ulrich Fuchs für 50 Jahre Mitgliedschaft in der AVS Sektion Martell und laut Urkundentext für „50 Jahre Einsatz für die Alpenvereinsgemeinschaft“.


Vorbildliche Tätigkeit KORTSCH - Seit 25 Jahren ist die Ortsgruppe Kortsch der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund aktiv. Dieses Jubiläum war Anlass für eine Feier im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch. Rund 80 Gäste, darunter Mitglieder der Ortsgruppe, aber auch viele Ehrengäste, waren der Einladung des Ortsausschusses Kortsch gefolgt. Zur Eröffnung zelebrierte Dekan Josef Mair einen Gottesdienst. Der Dekan, der übrigens schon bei der Gründung der Ortsgruppe dabei gewesen war, sprach vom Sinn des Alters. Im Anschluss an die Grußworte des Ortspräsidenten Josef Raich führte Franz Angerer durch den gelungenen Nachmittag. Er verlas das Gründungsprotokoll vom 19. Februar 1992. Mit Hilfe von Bildern wurde auf die vergangenen 25 Jahre zurückgeblickt. Für die musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgte Franz Mairösl mit seiner Zither. Der Rückblick zeigte die rege Tätigkeit der Ortsgruppe auf.

Neben Seniorennachmittagen und Ausflügen unterhielten sich die Senioren bei Faschingsfeiern und Kartennachmittagen, wie zum Beispiel mit der Südtiroler Bauernjugend des Ortes. Ein großes Anliegen ist der Gemeinschaft der Kortscher Senioren das gesellige und humorvolle Miteinander, das jüngere und ältere Senioren verbindet. Worte des Lobes und Dankes für die langjährige Tätigkeit der Ortsgruppe kamen von Johann Weissensteiner, dem Landespräsident-Stellvertreter der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund, und vom Schlanderser Vizebürgermeister Reinhard Schwalt. „Ein großes Vergelt’s Gott an die ältere Generation für das, was sie geleistet hat. Dadurch geht es meiner und jüngeren Generationen heute so gut“, sagte Schwalt, der auch den Vorbildcharakter des Dorfes Kortsch im Vereinswesen hervorhob: „Dass ein Dorf so zusammengehört und zusammenhält, ist heute nicht mehr selbstverständlich.“ Bezirkspräsident

Die Ortsgruppe Kortsch dankte ihren langjährigen Ausschussmitgliedern für ihren vorbildlichen Einsatz; im Bild (v.l.): Luise Pircher, SV-Bezirkspräsident Georg Stillebacher, Josef Telfser, Ortspräsident Josef Raich, Paula Grasser und SV-LandespräsidentStellvertreter Johann Weissensteiner.

Georg Stillebacher würdigte besonders die Leistung von Ortspräsident Josef Raich, der die Ortsgruppe in einer schweren Zeit vorbildlich weiterführte. Bezirksbäuerin Ingeborg Rechenmacher sprach den Gründungsmitgliedern ein Kompliment für ihren Mut aus, den Verein zu gründen. Sie verwies auf die Wichtigkeit der Senioren im Dorf und am Hof. Zu den weiteren Ehrengästen gehörten Heinrich Lechthaler vom Bildungsausschuss Kortsch, Johann Telser von der Raika Schlanders

und Bauernjugend-Ortsobmann Matthias Schwalt. Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurde den Gründungsmitgliedern und langjährigen Ausschussmitgliedern gedankt. Die drei noch lebenden Gründungsmitglieder Rosa Lechthaler, Maria Gemassmer und Josef Lechthaler ernteten viel Anerkennung für ihr Wirken und ihren Einsatz bei der Gründung vor 25 Jahren. Für ihren langjährigen Einsatz im Ortsausschuss geehrt wurden Paula Grasser, Luise Pircher und Josef Telfser.  RED

Schulfest: Tag der offenen Tür SCHLANDERS - Es wird gefeiert und gelehrt an der Technologischen Fachoberschule (TFO) Schlanders! Im nächsten Schuljahr wird das neue Schulgebäude Schülern sowie Lehrpersonen ein noch besseres Lern- und Arbeitsklima bieten. Das neue Schulhaus umfasst: Klassenräume, Turnhalle mit Kraftraum, Werkstätten mit CNC-Fertigungsmaschinen, Zeichensäle für CAD-CAM-Anwendungen, Mechatroniklabor, Elektroniklabor sowie Physik- und Chemielabor. Die TFO Schlanders bietet technisch interessierten jungen Persönlichkeiten eine fundierte Ausbildung für die Arbeitswelt oder das Studium.  RED

Es freut die Schule, wenn praktische Projekte umgesetzt werden, wie das automatisierte Hochregallager des Schülers Jan Pazeller.

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

A PILLELE FIR DI SEAL

Eine gute Sache

EYRS - Bereits im September fing das Wahlfach Krippenbaukurs für Kinder in Eyrs an. Die Kinder der 4. Klasse Grundschule Eyrs sammelten Naturmaterialien für die Krippen. Zuallererst mussten wir den Grundriss aufzeichnen. Herbert Heinisch und Lehrerin Helene halfen uns beim Aufbauen der Krippen. Wir schnitten die Wände passend zu. Danach kam das Verputzen ins Spiel. Die Mauerbänke schnitten wir mit der Dekupiersäge nach Maß zu. Gleich darauf klebten wir den Dachstuhl an die Krippe. Dann mussten wir Schindeln passend zuschneiden und aufkleben. Später gestalteten wir die Krippe. Als wir fertig waren, trugen wir die Krippen in die Kirche. Bei der Messe segnete der Priester unsere Krippen. Nach der Messe halfen uns unsere Väter die Krippen in die Feuerwehrhalle zu transportieren. Viele Gäste kamen und bewunderten un-

Valentins­tag täglich leben statt groß feiern!

sere Bauwerke. Mit der Freude über unsere Krippen wollten wir auch anderen eine Freude bereiten. Deshalb haben wir eine Spendenaktion gestartet. Wir sammelten 500 Euro, die wir an die Kinder der Grundschule Amatrice spendeten. Am Dienstag, 10.01.2017, fand die Präsentation über das tolle Wahlfach statt. Da luden wir die Eltern, den Direktor Udo Ortler des Schulsprengels Graun, die Direktorin Martina Rainer des Schulsprengels Laas und den Krippenexperten Herbert ­Heinisch ein. Lea begleitete uns mit der Harfe. Zuletzt überreichten wir die Spende an den Direktor des Schulsprengels Graun. Mit diesem Geld wollen wir den Kindern aus Amatrice in der Erlebnisschule Langtaufers einen kleinen Urlaub schenken.

Ein Weiser wanderte durch das Land. Es war ein sehr heißer Sommertag und die Hitze machte die Menschen ungeduldig und streitlustig. Immer wieder suchten unzufriedene Männer und Frauen den Rat des Gelehrten. Es erschien ihm selbst bemerkenswert, wie groß und unerschütterlich seine Geduld in diesen Gesprächen war. Gerade hatte er die Klagen eines Mannes über die zahlreichen Schwächen seiner Frau angehört. Schließlich sprach er: „Lieber Bruder, deine Ehe wäre sehr viel glücklicher, wenn du selbst ein besserer Ehemann wärst.“ „Und wie könnte ich das sein?“, fragte der Mann überrascht. „Das will ich dir sagen: Wenn du es aufgibst, aus deiner Gemahlin eine bessere Ehefrau machen zu wollen!“ Da erhob sich der Mann, dankte dem Meister und kehrte nachdenklich zu seiner Familie zurück. - Liebe Leserinnen und Leser! Dieses Beispiel aus Persien ist mein kleines Geschenk an alle Eheleute, Brautleute und Verliebten zum Valentinstag. Die Verliebten übersehen die Fehler des anderen normalerweise. Gerechnet und abgerechnet wird oft erst viel später. Ich bitte alle, den Kopf - unseren übelsten Taschenrechner - zu überlisten und wieder mehr mit dem Herzen zu leben, zu denken, zu reden, zu fühlen und zu handeln. Jesus würde sagen: „Wenn ihr nicht wie die Kinder werdet,...“ Die Kinder leben aus dem Herzen! Gottes Segen wünscht uns allen

ANDRÉ TELSER, RAPHAEL SCHÖNTHALER,

MARTIN GEORG JOHANN, PFARRER IN PRAD UND LICHTENBERG

JAKOB ZANGERLE UND JOHANNES FIEGELE.

LESERBRIEFE

SKIGEBIETE – VINSCHGAU OBERLAND Die Paradoxität hat anscheinend keine Grenzen mehr. Da wurde das Projekt Verbindungsbahn St. Valentin-Schöneben vom Umweltbeirat gutgeheißen und jenes Langtaufers-Kaunertal abgelehnt. Da glaubt der Landesrat für Raumordnung, Umwelt und Energie, Richard Theiner, mit der Verbindungsbahn St. Valentin-Schöneben für die gesamte Skiregion eine Chance zu sehen. Aber da irrt er sich gewaltig. Denn auch Experten sagen, dass Zusammenschlüsse von Skigebieten bei großen Entfernungen nicht sinnvoll sind, sei es ökologisch wie wirtschaftlich. Genau dies trifft bei der Verbindungsbahn St. Valentin-Schöneben zu. Sie schneidet einen schönen geschlossenen Wald

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schräg nach oben durch, was einer Naturkatastrophe gleichkommt und wirtschaftlich ein Fiasko sein wird, um einige hundert Skifahrer nach oben zu bringen. Der Umweltbeirat sieht es natürlich anders und da muss man sich schon in die Haare greifen, mit welchen Augen dieses Gremium es betrachtet. Beim Vorhaben Langtaufers-Kaunertal würde wirklich nicht Natur zerstört, wenn die Wasserschutzgebiete verschont bleiben, und das ist machbar. Aber auch der AVS scheint zweigleisig zu sein. Lehnt vehement das Projekt Kaunertal ab. Aber auf Höhenwegen über 2.300 m Mountainbiker fahren zu lassen, scheint ihn weniger zu stören, auch nicht die aus dem Boden wachsenden Trails durch die Wälder. Da könnte man den ganzen Naturschutz in Frage stellen!

WALTER STECHER, ST. VALENTIN A.D.H, 03.02.2017

BAHNHOFSAREAL SCHLANDERS In Bezug auf die Leserbriefe vom 11.01.2017 von Frau Johanna ­Kaserer und vom 19.01.2017 von Herrn Franz G. Angerer teilt die Gemeindeverwaltung von Schlanders mit, dass sie stets bemüht ist, die Reinigung in jenen Teilen des Bahnhofs, die in ihre Zuständigkeit fallen (Unterführung und Aufzug), ordnungsgemäß auszuführen und dort die Sauberkeit zu gewährleisten. Seit einigen Jahren wird dort eine lokale Reinigungsfirma mit der wöchentlichen Reinigung beauftragt. Die Bahngleise 2 und 3 hingegen fallen in die Zuständigkeit der STA

(Südtiroler Transportstrukturen AG mit Sitz in Bozen), während der Außenbereich der Bahnhofsbar (bis zur gelben Linie bei Gleis 1) in die Zuständigkeit des Pächters fällt. Die Gemeindeverwaltung hat sowohl die STA als auch den Pächter der Bahnhofsbar darauf aufmerksam gemacht, dass auch ihre Bereiche sauber gehalten werden müssen. Aufgrund der derzeitigen Umbauarbeiten an den Bahngleisen im Zuge der Elektrifizierung der Vinschgerbahn kann es zeitweilig zu entsprechenden Verschmutzungen kommen. Die Bahnhofsnutzer werden ersucht, diese vorübergehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. MARKTGEMEINDE SCHLANDERS, MANUEL TROJER (REFERENT FÜR MOBILITÄT), 31.01.2017


Wo sich die Kids wohl fühlen Seit mittlerweile zwei Jahren gibt es das Eltern-Kind-Zentrum in Schlanders. Heute ist das Elki ein wichtiger Bestandteil des Dorflebens. SCHL A NDERS Das ­ ltern-Kind-Zentrum (Elki) in E Schlanders wurde vor ca. zwei Jahren gegründet. Es ist neben jenem in Naturns das einzige Elki im Vinschgau. Die Idee, eine solche Einrichtung zu errichten, war erst im Juni 2014 bei einem Stammtisch des Gemeinde­ sozialausschusses geboren worden. Engagierte Mütter und Väter machten sich freiwillig daran, einen Standort zu suchen und weitere Vorbereitungen zu treffen. Heute ist das Elki in hellen und gemütlichen Räumen im Gebäude der Lebenshilfe untergebracht. Nicht nur die Kids fühlen sich wohl, die Einrichtung hat sich seitdem auch zu einem festen und gut integrierten Bestandteil des Schlanderser Dorflebens entwickelt, wie bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Schwarzer Adler“ in der vergangenen Woche klar wurde. „Wir arbeiten mit vielen Vereinen im Dorf zusammen. Es wurde ein sinnvolles Netzwerk aufgebaut. Die Vereine ziehen alle an einem Strang“, erklärte Elki-Präsidentin Kunhilde von Marsoner. Aktiv zeigten sich der Vorstand (neun Frauen und ein Mann) mitsamt den vielen freiwilligen Helfern. Weit mehr als geschätzte 700

Der aktuelle Elki-Vorstand (von links): Carmen Januth, Barbara Plattner, Christiane Pircher, Manuel Rammlmair, Kunhilde von Marsoner, Linde Öster, Angelika Meister, Birgit Pedross, Elisabeth Schweigl; es fehlt: Sybille Patscheider

Stunden freiwilliger Arbeit im Jahr 2016 zeugen davon. Offene Treffen, Krabbelgruppen und mehr Reichhaltig war auch das Angebot im vergangenen Jahr. Vom Eltern-Kind-Zentrum, das sich in erster Linie an Kinder bis zu vier Jahren und deren Eltern richtet, wurden diverse Veranstaltungen organisiert. Großer Beliebtheit erfreuen sich seit jeher die offenen Treffen. Insgesamt wurden über 100 solcher Treffen veranstaltet. In der Krabbelgruppe kommen Kleinkinder im Alter von 5 bis 15 Monaten auf ihre Kosten. Ins-

Rückschlag für Oberländer Gletscherbahn AG LANGTAUFERS - Der Umweltbeirat hat sich am 1. Februar gegen eine skitechnische Anbindung von Langtaufers an das ­Gletscherskigebiet im Kaunertal ausgesprochen. Ein solcher Zusammenschluss sei aus Gründen des Schutzes von Landschaft, Wasser und Tierwelt nicht ver-

tretbar. Die Oberländer Gletscherbahn AG will trotz dieses Rückschlages weiterhin am Vorhaben festhalten. Nun geht der Ball für eine Gesamtbewertung an das Amt für Landesplanung, bevor die Landesregierung das letzte Wort sprechen wird.  SEPP

gesamt haben 2016 mehr als 700 Kinder das Elki in Schlanders besucht. Neben den verschiedenen Treffen wurden auch Kurse für Kinder und Eltern organisiert. Sei es Tanzkurse für Kids, gemeinsames Backen, Eltern-Kind-Turnen oder verschiedene Informationsabende, für jeden Geschmack war etwas dabei. Und auch im Jahr 2017 soll sich so einiges tun. Erneut wird es ein reichhaltiges Kursprogramm geben. Das Programm richtet sich dabei stets nach dem Schuljahr. In Konkurrenz zu anderen Einrichtungen, wie dem Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE) stehe man nicht. Ganz im Gegenteil, man

ergänze sich optimal, wie auch Karin Brugger vom VKE betonte. Je mehr Angebote es für die Kinder gebe, desto besser. Voll des Lobes war der Schlanderser Gemeindereferent Manuel Trojer: „Man merkt bei euch, die Harmonie stimmt. Der Tätigkeitsbericht ist phänomenal, die Freiwilligenstunden sind bemerkenswert“. Christine Holzer vom Bidungsausschuss betonte: „Ich bin froh, dass es euch gibt. Die Einrichtung ist wichtig für die neuen Erdenbürger unserer Gemeinde und darüber hinaus“. MICHAEL ANDRES

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Folgende Gewässer im Obervinschgau können befischt werden: Etsch vom Auslauf Haidersee bis nach Laas, Rambach, Saldurbach und Suldenbach. Preis 120,00 Euro. Die Karte ist bei folgenden Verkaufsstellen erhältlich: PETRI Jagd u. Fischereibedarf Tappeiner Schlanders, GoFish Kastelbell und Sport Baldi Prad. HEIL! DER VINSCHGER 04/17

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VINSCHGER SPEZIAL

Mein schönster Tag Das Brautpaar des Jahres 2016

Und das entscheiden, wer es wird. Die sympathischen Paare im der Vinschger einfach ansehen, auswählen und dann entscheiden, wer Ihr Favorit des Jahres 2016 ist!

1 Maria Vill & Jakob Wührer, 04.08.2016, Retz (A)

Sie können über Facebook abstimmen oder den Ausschnitt im Büro des der Vinschger abgeben. Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme. Dem Paar mit den meisten Stimmen winkt ein romantisches Dinner!

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2 Marion Grass & Gabriel Wunderer, 03.09.2016, Langtaufers

Karin Moriggl & Gruber Werner, 21.05.2016, Tanas

Feiern Sie im eleganten und stilvollem Ambiente mit excellenter Küche ihren schönsten Tag! Unsere neuen Speisesäle(30-150 Sitzplätze) bieten die perfekte Bühne für große und kleine Feierlichkeiten. Traumhaft ist die Sonnenterrasse unseres Hauses, die zum Aperitif einlädt. Beste Aussichten also, für einen unvergesslichen Tag. Gerne können Sie uns für eine unverbindliche Besichtigung oder Menübesprechung unter Tel. 0473 621400 kontaktieren. Schlanders | Andreas-Hofer-Straße 8 info@vierjahreszeiten.it | www.vierjahreszeiten.it

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5 Barbara Wiesler & Harald Pobitzer, 21.05.2016, Taufers i. M.

6 Magdalena Schรถpf & David Recla, 23.07.2016, Meran

Bettina Plangger & Andreas Kobler mit Sofia, 23.07.2016, Eyrs

7 Daniela Kacmarova & Tobias Bernhart, 18.11.2016, Schlanders

8 Melanie Mair & Matthias Ilmer, 16.07.2016, Latsch

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Gerda Gschnell und Dietmar Eberhöfer, 07.08.2015, Martell

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Veronika Renner & Dietmar Weithaler, 09.06.2016, Meran

Adisa Srna & Anel Zvizdic, 03.12.2016, Algund

Jasmin Mark & Mario Thöni, 18.06.2016, Pedross/Langtaufers

lt, e p p o d r e v ch si s a d , e ig z in Das Glück ist das E wenn man es teilt.

Albert Schweitzer

Ilaria Orrù und Stefano Pineto, 04.07.2015, Schlanders

PR-INFO

Rundum betreut: für Ihren „schönsten Tag“! OBERMIEMING - Wer sich traut, will bei seiner Hochzeit einen unvergesslichen Tag erleben. Zu den wichtigsten „Basiszutaten“ zählt ein Kleid, in dem man sich wohlfühlt und das Feiern richtig genießen kann. Heiratswillige, die das Besondere suchen, werden bei Brautmoden Tirol am Mieminger Plateau fündig: Bräute sowie Ball,- und Festgäste finden alles für den großen Tag. Chefin Dagmar Melmer mit ihrem Team sorgt für glückliche Bräute, die bei gewohnt professioneller Beratung in angenehmer Atmosphäre ihr „Traumkleid“ gesucht und gefunden haben. In „Exklusivräumen“ können sich die Bräute bei vorheriger Terminabsprache,– auch mit Begleitung – umfassend beraten lassen. In der „Outletecke“ werden schlichtere Brautkleider sowie Brautkleider

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aus zweiter Hand zum kleinen Preis angeboten. Bei Brautmoden Tirol gibt’s alles rund um die Hochzeit: Schleier, Brautdessous, Haarschmuck, Boleros Schuhe. Das Anpassen einige Wochen vor der Hochzeit durch eine professionelle Schneiderin kann auch in Südtirol erledigt werden.


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Martina Luner & Mike Alber, 30.04.2016, Schluderns

Nadja Pohl & Marius Aster, 03.09.2016, Lana

Johanna Mayr und Alois Kuntner,17.10.2015, Mals

Tanja Raffeiner und Patrick Auer mit Julian, 06.06.2015, Obermais

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Renate Niederegger & Erwin Federspiel, 15.10.2016, Reschen

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17 Claudia Rauner & Egon Moriggl mit Julia, Marie und Daniel, 18.06.2016, Mals

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Maria Fernanda & Stefan Pircher, 27.07.2016, Mexiko

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Melanie Muntetschiniger & Markus Thanei, 21.05.2016, Prad

21 Christiane Marseiler & Martin Ruzzon, 28.05.2016, Glurns

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Wie frei sind wir im Freihandel? MALS - Antworten auf diese Frage haben die Klassen 4A und 4B des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Mals über das Projekt „Freihandelsabkommen und Globalisierung“ gesucht. Die Abschlussveranstaltung des Projekts war öffentlich und wurde recht souverän von Silvia Grüner und Lisa Maria Mühlmann moderiert. Es folgten die Grußworte von Direktor Werner Obertaler. Der gratulierte Schülern und Lehrern für den Mut, dieses Thema aufzugreifen. Er habe festgestellt, dass man über Freihandelsabkommen viel rede, aber wenig wisse. Die häufig gestellten Fragen, die „Frequently Asked Questions“, kurz FAQ, und entsprechende Antworten wurden von Miriam Perkmann, Vanessa Köfler und Philipp Kaserer professionell vorgetragen. Mit einer geradezu verblüffenden Aktualität, denn das Quellenverzeichnis mit 20 Internetseiten weist 4 Rechercheversuche noch am Morgen des Präsentations-

Koordinator Martin Daniel eröffnete und Miriam Perkmann, Vanessa Köfler und PhiIipp Kaserer (1. Reihe v.l.) führten ein.

tages auf. Dass die wesentlichen Projektziele - die Kompetenzen zu recherchieren, auszuwählen, auszuarbeiten und zu präsentieren - von diesen Schülern betreut von Peter Hofer eindeutig erreicht wurden, dürften alle Lehrkräfte und Projekt-Koordinator ­Martin Daniel zufrieden festgestellt haben. Auf nur 9 Textseiten war

es den Schülern gelungen, unter dem Titel „Freihandelsabkommen und Globalisierung TTIP (CETA) um was geht es eigentlich? FAQ des OSZ Mals“ eine informative und vor allem lesbare Einführung zu präsentieren. Auf die allgemeine Einführung folgte jeweils in einem Klassenraum die Präsentation von 6 Unterthemen. Erste

Folgen der Projektarbeit zeigten sich nur wenige Tage später. Wie Projektkoordinator Daniel mitteilte, waren von 36 befragten Schüler und Schülerinnen 29 gegen und 7 für die behandelten Freihandelsabkommen. GÜNTHER SCHÖPF

Matthias Dietl, Milena Milcevski und Peter Mit dem Thema „Schiedsgerichte-Investorenschutz: Daniel Delladio, Silvia Grüner, Nadine Telser (v.l.) wiesen mit Videosequenzen Schutz oder Ende der Rechtsstaatlichkeit“ hatten Höchenberger und Nina Unterweger (v.l.) sich Max Gruber, Julia Marx, Lisa Müller und erklärten, warum das kleine Wallonien gegen aussagestark nach wie „die Auswirkungen auf Kunst und Kultur am Beispiel Film und Buch“ Michael Spiess auseinandergesetzt. Betreuerin CETA blocken und dann zustimmen konnte. Christiane Patscheider Betreuerin Maria Luise Kuppelwieser auch Südtirol betreffen. Betreuerin Anna Moser

Wo bleibt die Gerechtigkeit in Zeiten Was gehen Sie TTIP und CETA an? Diese Frage von Globalisierung und Steigerung der haben Stefanie Trafoier (verdeckt), Deborah Wirtschaftskraft? Das haben sich Gudrun Heinisch, Vivian Stocker und Lisa Maria Schgör (Religionslehrerin), Nicola Thöni, Mühlmann (v.l.) international agierenden Judith Punter, Stefanie Kofler und Thomas Vinschger Unternehmern gestellt. Kofler gefragt. Betreuerin Bernadetta Höllrigl Betreuer Roland Rungg

Jutta Grassl, Vera Rechenmacher und Anna Luce sahen „keine Zukunft für weitere Freihandelsabkommen“. Sie mussten sich in ihrem Beitrag mit Brexit und Donald Trump herumschlagen. Betreuer Helmut Ausserer DER VINSCHGER 04/17

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VINSCHGER KULTUR

Sprachloses, aber nicht klangloses Theater im Kulturhaus von Schlanders.

Wir waren sprachlos SCHLANDERS - Sprachlosigkeit eröffnet Möglichkeiten. ­Sprachlosigkeit ist grenzüberschreitend, ist international. Die „Familie Flöz“, die keine Familie ist, sondern ein Ensemble aus Berlin, das sich verändert, verschiebt und neu bildet, hat Vinschger ­Theaterliebhaber und -kenner überrascht und begeistert. Allein die Idee, die Rückseite einer Kulisse

zur Kulisse zu machen und durch Masken Kontraste zu schaffen, ohne ein Wort zu sagen, machte die Zuschauer sprachlos, wenn nicht fassungslos. Der erste Sprachlose – eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn – war wohl der Direktor des Südtiroler Kulturinstituts, Peter Silbernagl. In der Einführung erlebten er und eine große Besucherschar, dass sich zu den drei Dar-

stellern aus Österreich, Kolumbien und Holland nahtlos ein Vinschger Talent gesellte. Ohne dass es im Programmheft angekündigt war, machte Ex-Kulturhausverwalter Martin Trafoier aus der Einführung vor dem Theater ein Vor-Theater und steigerte die Erwartungen auf das „Teatro Delusio“. Die Namen der Darsteller spielten keine Rolle. Sie, die als Konstante drei

Bühnenarbeiter verkörperten, den sensiblen Bernd, den ehrgeizigen Bob und den umsichtig-unglück­ lichen Ivan, mussten in Wahnsinnsgeschwindigkeit 26 weitere Rollen darstellen. Das Feuerwerk aus ­Musik, Geräusch und Sprachlosigkeit war alles andere als „Delusio(n)“, wie die Italienischkenner interpretierten.  S

Gelungener Kabarettabend für guten Zweck PRAD - Ein bis auf den letzten Platz besetzter Saal im „aquaprad“ erwartete kürzlich mit Spannung den „Hausmeister Thomas Hochkofler“, der vom Kiwanis Club Vinschgau in Zusammenarbeit mit dem ASV Prad Raiffeisen Werbering zu einer Benefiz-­ Kabarettvorstellung eingeladen worden war. Die spitzen Bemerkungen des „Hausmeisters“ zu Politik, zu Mann und Frau, Treue und Untreue, kulturelle Eigenheiten in Ost und West, Lebensbräuche auf dem Lande einst und jetzt lösten viel Heiterkeit aus. Nicht zuletzt war es auch das Publikum selbst, das auf die Schippe genommen wurde. Auf jeden Fall vergingen zwischen dem einen und dem anderen Lacher keine 30 Sekunden. In seiner Begrüßung wies der Präsident des Kiwanis Clubs Vinschgau, Hannes Rungg,

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auf die vielen sozialen Projekte hin, die der Club in letzter Zeit verwirklichen konnte. Es wurden beispielsweise in Not geratene Bergbauernfamilien unterstützt oder für eine kranke Frau eine behindertengerechte Wohnung ermöglicht. Zu den Grundsät-

Kiwanis und die dazugehörigen Clubs der Kiwanis-Familie – mit nahezu 600.000 Mitgliedern in 16.000 Clubs – bringen jährlich mehr als 107 Millionen USD an Spenden auf und widmen mehr Kiwanis Club als 18 Millionen Servicestunden Präsident Hannes der Unterstützung von GemeinRungg mit dem den und Kindern. In Südtirol sind „Hausmeister“ sieben Clubs aktiv. Dem KiwaThomas Hochkofler nis Club Vinschgau und seinen im Anschluss an Mitgliedern gebührt ein Dankedie gelungene schön für den unterhaltsamen Veranstaltung im Abend für einen guten Zweck. „aquaprad“. Einen besonderen Dank zollte Präsident Hannes Rungg den zen der Kiwanis Clubs gehört es, freiwilligen Mithelfern und den „sich stets so zu verhalten wie Sponsoren, die diesen Abend mit du möchtest, dass andere sich Thomas Hochkofler unterstützt dir gegenüber verhalten.“ Kiwa- und mitorganisiert haben. Der nis International ist eine globale gesamte Erlös des Abends kommt Organisation von Mitgliedern, notleidenden Familien aus dem die sich darum bemühen, den Vinschgau zugute.  FRIE Kindern dieser Welt zu dienen.


Rührige Schützenkompanie GÖFLAN - Vor kurzem fand die Jahreshauptversammlung der Schützenkompanie Göflan statt. Im Anschluss an die Begrüßung seitens des Hauptmannes ­Martin Wielander und an eine Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden wurde auf die rege Tätigkeit des Vorjahres mit zahlreichen Ausrückungen zurückgeblickt. Zu nennen sind die Teilnahmen an den kirchlichen Prozessionen zu Fronleichnam und Maria Namen, der gemeinsame Kirchgang und das Entzünden der Bergfeuer zu Herz Jesu sowie die Gefallenen-Gedenken in Martell, Spondinig und St. Pauls. Auch das traditionelle Almfest auf der Göflaner Alm wurde wieder veranstaltet. Zu Martini, dem Göflaner Kirchtag, sorgten die Schützen für das leibliche Wohl der Kirchtagsgäste. Abgerundet wurde der Rückblick mit einem kleinen Videobeitrag. Die Neuwahlen, geleitet von Bezirksmajor Peter Kaserer, brachten folgendes Ergebnis: Hauptmann Martin Wielander, Oberleutnant Peter Raffeiner,

Maria Magdalena: Heilige oder Sünderin?

SCHLINIG - Zu diesem Thema findet am 2. März von 14 bis 18 Uhr ein Bibelnachmittag mit Prof. ­Maria Theresia Ploner statt. Kaum eine andere biblische Frauenfigur hat eine so spannende, aber auch problematische WirFahnenleutnant Willi Staffler, nis pflegen, sowie Bezirksmajor kungsgeschichte erfahren wie Zugsleutnante Volker Astfäller Peter Kaserer, Bataillonskom- Maria aus Magdala. Obwohl in und Valerian Wallnöfer, Fähn- mandant Josef Wielander, Frak- allen vier Evangelien als Zeugin rich Florian Alber und Oberjäger tionsvorsteher Erhard Alber und der Auferstehung genannt, stülp­Alexander Oberdörfer. Per Akkla- die Gemeindereferentin Monika te man ihr einige Jahrhunderte mation wurden Esther T ­ appeiner Wielander Habicher in Vertretung später ein Bußgewand über und als Jungschützen­führerin und der Gemeinde. Der alte und neue machte sie zu einem Typus der Kunigunde Wielander als Mar- Hauptmann Martin Wielander Umkehr. Nun hat der Vatikan, ketenderinnenbetreuerin und verwies auf die Andreas-­Hofer- auch nach Einsatz von Papst FranSchriftführerin bestimmt.  Zu Gedenkfeier, die am 20. Februar ziskus, ihre Rolle wieder aufden Ehrengästen, die Grußwor- in Mantua stattfindet und bei der gewertet und sie liturgisch den te überbrachten, gehörten die die Schützenkompanie Göflan die Aposteln gleichgesetzt. Auskünfte Kameraden der Burschenschaft Ehrenkompanie stellt. RED und Anmeldungen (innerhalb Germania Salzburg, mit der die 20. Februar) im Kloster MarienSchützen von Göflan ein fast berg (Tel. 0473 843980; Email: 30-jähriges Freundschaftsverhältinfo@marienberg.it). RED

Wir sind wieder für Sie da.

Saisonstart am 11.02.17 Live-Musik mit dem Duo Bergkristall

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VINSCHGER SPORT

Greta Pinggera verwies die Konkurrenz auf die Plätze.

Greta Pinggera ist Weltmeisterin Die Laaserin Greta Pinggera hat am Wochenende den WM-Titel geholt. Im rumänischen Vatra Dornei siegte sie vor Teamkollegin Evelin Lanthaler. VATRA DORNEI/LAAS - „Und dann.. War ich WELTMEISTERIN..“, so freut sich die Laaserin Greta Pinggera im sozialen Netzwerk Facebook über ihren Titel, den sie am vergangenen Wochen­ ende holen konnte. Obwohl aufgrund der Wetterbedingungen in Rumänin lediglich ein Wertungslauf durchgeführt werden konnte und die finalen Entscheidungsläufe ausblieben, war es ein verdienter Sieg der Laaserin. Eine logische Konsequenz sozusagen, nachdem sie heuer bereits zwei Weltcup-Rennen in Folge für sich entscheiden konnte. Aber der Reihe nach: Den ersten Wertungslauf der Damen konnte Pinggera gewinnen. Dies sollte schlussendlich den Ausschlag geben. Die 22-Jährige, die einen

Tag zuvor bereits beim Teamwettbewerb mit den „Azzurri“ die Silbermedaille holte und dort Bestzeit bei den Damen erzielt hatte, fuhr beim ersten Wertungslauf mit einer Zeit von 01.16,70 Minuten auf den ersten Rang, ihr Vorsprung auf ihre zweitplatzierte Teamkollegin Evelin Lanthaler, die Weltmeisterin von 2015, betrug 17 Hundertstel. Auf dem dritten Platz reihte sich die Österreicherin Tina Unterberger ein, die einen Rückstand von 1,23 Sekunden auf Pinggera aufwies. Die Latscherin Sara Bachmann belegte nach dem ersten Lauf am Samstag den vierten Platz. Am Sonntag sollten schließlich der zweite und der entscheidende dritte Lauf über die Bühne gehen. Doch so weit sollte es nicht kom-

men. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse haben die Technischen Delegierten gemeinsam mit den Athletenvertretern entschieden, die Rennen abzusagen – man hätte schlichtweg nicht für die Sicherheit der Sportler garantieren können, und diese habe nun einmal oberste Priorität, so die Stellungnahmen. Die Bemühungen und der Einsatz der Verantwortlichen, die rund um die Uhr an der Strecke gearbeitet und ihr Möglichstes getan haben, um diese bestmöglich zu präparieren, haben leider nicht gefruchtet – vor allem die durch den Nebel in Vatra Dornei bedingte Feuchtigkeit, die in die Bahn eingesickert ist und sie stark aufgeweicht hat, machte eine ordnungsgemäße Präparation unmöglich.

„Nehme glücklich meine Medaille entgegen“ „Leider wurde die Bahn über Nacht wegen den Witterungen unbefahrbar, und ich konnte meine Stärken nicht nochmals zeigen.. Als Führende nach einem Lauf werde ich trotzdem glücklich meine Goldmedallie entgegennehmen“, freute sich Pinggera nach dem Rennen. Bei den Herren ging der WM-Titel an Alex Gruber aus Villanders. Patrick Pigneter, der Weltmeister von 2015, musste sich diesmal nach einem Wertungslauf mit dem vierten Platz begnügen. AM 

Medaillen für den ASV Martell FORNI AVOLTRI (UD) - Bronze im Einzelbewerb und Silber mit der Staffel für Peter Tumler aus Martell. Er war der erfolgreichste Vinschger Biathlet bei den italienischen Juniorenmeisterschaften in Piani di Luzza. Mit Tumler holte sich auch der Latscher Jan Kuppelwieser sein Staffelsilber. Staffelbronze in der Kategorie Anwärter ging an Selina Gurschler aus Schlanders. Damit

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trug der Amateursportverein Martell unter Präsident Roland ­Schwienbacher erfolgreich bei, dass Südtirol in der italienischen Regionenwertung an der Spitze liegt. Von 41 Vereinen mit ­Biathlon-Aktivitäten nimmt der ASV Martell den 5. Rang ein.  S

Peter Tumler

Jan Kuppelwieser

Selina Gurschler


Die besten Snowkiter sind gekürt

GRAUN/RESCHEN - Auch wenn die Bedingungen nicht optimal waren, boten sich den Teilnehmern und Zuschauern bei der 9. Auflage der Snowkite-Europameisterschaft, die vom 3. bis zum 5. Febraur ausgetragen wurde, spannende Rennen und eine spektakuläre Show der Freestyler. Alle drei Disziplinen konnten ausgetragen werden. Am Freitag sicherte sich Felix Kersten (GER) auf Ski

den Europameister-Titel im Long ­ istance Racing vor Michael D ­Kasper (SUI) und Markus ­Pompl (GER). Auf dem Snowboard siegte Jonas Lengwiler (SUI) vor Reinhold Gehrer (AUT) und Aldo Storelli (ITA). Am Samstag wurde die Diszplin Freestyle Snowboard ausgetragen. Heinar Brandstötter (AUT) siegte vor Andrea Amann (SUI) und Local Fabian Oberhofer (ITA). Bei den Frauen gewann

Jana Schrader (GER) vor Aina Reynolen (NOR) und Inga Mohr (GER). Die Disziplin Race wurde am Samstag und Sonntag ausgetragen mit sechs gefahrenen Rennen am Samstag und zwei am Sonntag. Florian Gruber (GER) gewann bei den Skifahrern vor Felix Kersten (GER) und Kari ­Eisenhut (SUI). Bei den Snowboardern konnte sich Jonas Lengwiler (SUI) erneut durchsetzen

und gewann vor Davide Bizotto (ITA) und Reinhold Gehrer (AUT). Bei den Frauen siegte Silvia Semprini (ITA) auf dem Snowboard, gefolgt von Judith Müller (GER) und Inga Mohr (GER). Auf Ski ­konnte sich Nadine Stippler (GER) vor Taschina Baum (GER) und Sandra Corso (ITA) durchsetzten. Weitere Infos im Internet (www.snowkite-open.com).  RED

TAG DER OFFENEN TÜR 11. Februar 2017

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10:00 - 17:00 Uhr VIELFALT ERLEBEN

Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg - Burgeis DER VINSCHGER 04/17

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VINSCHGER SPORT

Serie B Meister zieht erste Bilanz NATURNS - Nach dem Gewinn der Serie B Meisterschaft im vergangenen Jahr waren die Erwartungshaltungen bei den Handball-Yetis des SSV Naturns Raiffeisen groß. Mit voller Motivation ging man im Prokulus-Dorf auch das neue Projekt der Youngyetis in der U14 Bubenmeisterschaft an, während ein anderes erfolgreiches Kapitel zwischenzeitlich geschlossen wurde. – 2016 konnte die 1. Mannschaft der Yetis den 3. Platz in der regionalen Serie B Meisterschaft ergattern. Sie mussten sich nur den auf­strebenden U20-Teams der Südtiroler Handballmetropolen Brixen und Meran geschlagen geben. Da diese aber außerhalb der Wertung spielten, holten sich die Naturnser rund um Spielertrainer Felix Christanell verdient erstmals den Meistertitel der Serie B. Somit starteten die Gelb-Blauen als Mitfavorit in die Saison 2016/17. Die Halbzeitbilanz zeigte aber, dass sich die anderen Mannschaften mittlerweile auf die Spieltaktik der Naturnser sehr gut eingestellt haben. Bisher stehen den zwei Siegen auch zwei Niederlagen gegenüber – was graues Mittelfeld bedeutet. Nichtsdestotrotz ist die Truppe hochmotiviert in die Rückrunde gestartet und strebt eine Aufholjagd an. – Im Jugendbereich hat die Sektionsleitung eine neues Kapitel aufgeschlagen: Erstmals wurde in dieser Saison wieder ein U14 Bubenteam auf Punktejagd geschickt. Erwartungsgemäß stellt

Nach dem Gewinn des Serie B Titels in der vergangenen Saison müssen die Naturnser Handballer in der aktuellen Spielzeit nun eine Aufholjagd hinlegen, um den Erwartungen gerecht zu werden.

sich der Meisterschaftsverlauf als schwierig heraus, da die anderen Mannschaften einen teils deutlichen Entwicklungsvorsprung aufweisen. Im Laufe der Hinrunde bewiesen die Youngyetis aber, dass in ihnen Potenzial steckt und beim letzten Spiel wäre fast der erste Heimsieg gelungen. In einer nervenaufreibenden Partie mussten sich die jungen N ­ aturnser erst in der Schluss­ minuten den Gästen aus Bondone

mit 23:24 geschlagen geben. Die SSV-Mädels, die 2016 mit ihrem Jugendcoach Martin Cainelli für ­Furore gesorgt haben, laufen in diesem Jahr in den Dressen des Partnervereins SC Algund auf und machen dort eine sehr gute Figur. Bei den Minis herrscht derweil ein großer Ansturm. Unter der fachkundigen Leitung von Trainer Werner Pixner wird in der Halle der Mittelschule Naturns zweimal intensiv geübt

und das Erlernte konnte schon bei einige VSS-Turnieren unter Beweis gestellt werden. Der Sektionsleiter Zeno Christanell dankt allen Zuschauern, Fans, Eltern und Gönnern für die Unterstützung in der ersten Saisonhälfte und freut sich auf viele weitere spannende Spiele in der „Yetihölle Nord Mittelschule Naturns“ (laufende Infos auf Facebook: SSV Naturns Handball).  RED

Gelungener Auftakt der VSS Rennen Ski Alpin VINSCHGAU - Viele Nachwuchs-

schirennläufer und -innen aus dem westlichen Landesteil nahmen an den ersten VSS Rennen teil. Die Rennserie begann mit einem Slalom auf der Haideralm. Dabei konnten die Kleinen wie Martin und Michael Moser, ­Sebastain Janser und Rosa T ­ rafoier ihre ersten Rennerfahrungen im VSS sammeln, während die Größeren, wie Lisa Mitterhofer Linda Obkircher, Moritz Janser und Wolfgang Mitterrutzner sich gut plazieren konnten. Paul Stricker und Lukas Tapfer holten sich zeitgleich den 2. Platz. Bei super Pisten- und Wetterverhältnissen auf der Schwem-

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malm in Ulten stellten die Kinder auch im Riesentorlauf ihr Können unter Beweis und waren im vorderen Feld mit dabei. Rosa Trafoier erzielte Platz 8., Paul Stricker landete mit knappem Zeitrückstand auf Platz 5 und Wolfgang Mitterrutzner auf Platz

7. Im 3. Rennen, einem Slalom in bereits am 12. Februar stattfindet. Pfelders, holte sich Martin Moser Ein Dank geht an allen Sponsoren, den 5. und Lisa Mitterhofer den die den Verein „Trainingszentrum 6. Rang. Weniger Glück hatte Vinschgau Ski Alpin“ und somit Paul Stricker und Lukas Tapfer, die wertvolle ­Arbeit der Trainer die beide nicht ins Ziel kamen. mit den Kindern unterstützen. Gespannt sein darf man noch auf  RED den Riesentorlauf in Sulden, der


Servus Alpenpokal 2017 – Naturns war live dabei KÄRNTEN/NATURNS - „12.000 Zuschauer feierten an diesem ­Wochenende am K ­ ärntner Weissensee beim größten Eisstock-­ Turnier Europas eine riesige Party am Eis“, ließ die Presseabteilung von ServusTV nach dem Abschluss des Servus Alpenpokals 2017 verlauten. Auch 4 Stocksportler des SSV Naturns-Raiffeisen waren vor Ort und spielten mit. Es ging um die Vergabe des begehrten Wander­pokales. Insgesamt kämpften 32 Mannschaften aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz vom 13. bis zum 15. Jänner um den Titel beim größten Eisstockturnier Europas. Über 2.400 Teilnehmer hatten an den Vorausscheidungen teilgenommen, um die besten Teams für die Endrunde am Weissensee zu ermitteln. In einer 16er-Gruppe mit Teams aus Österreich und einer 16er-Gruppe mit den inter-

terten die gestellten Aufgaben souverän und zogen bis in das Halbfinale, das von ServusTV Österreich und Deutschland vor einem großen TV-Publikum live im Fernsehen übertragen wurde. Das Finale und damit der Sieg blieben den Naturnsern infolge einer Niederlage im Halbfinale leider verwehrt. Zwar geschlagen, aber trotzdem stolz auf die gezeigDie Spieler des SSV Naturns-Raiffeisen (Italien 3) mit der Betreuerin ten Leistungen belegte der SSV von ServusTV, die ihnen an allen 3 Tagen zur Seite stand; im Bild (v.l.): ­Naturns-Raiffeisen am Ende eiJohann Ratschiller, Kevin Oberhauser, Michelle Hübner, Harald Müller nen hervorragenden 4. Platz beim und Fabian Müller. Servus Alpenpokal 2017. Diese Sportveranstaltung mit breitgefänationalen Teams wurden am 14. Das Spielen auf Natureis stellte chertem Rahmenprogramm war Jänner in einer Vorqualifikation eine besondere Herausforderung auf jeden Fall ein Reise Wert, sound am 15. Jänner mit den Ach- für die Sportler dar. Aufgrund wohl für die Athleten als auch für tel-, Viertel- und Halbfinalen die seiner Beschaffenheit (Spiege- die vielen Zuschauer. Ehrengäste Finalteilnehmer ermittelt. Das leis statt Riefeneis) war es sehr waren die Olympiasieger Thomas Besondere an dem Turnier war, rutschig, ungewohnt schnell Morgenstern (Skispringen) und dass es auf Natureis vor einer und damit unberechenbar. Die Fritz Strobl (Ski Alpin).  RED herrlichen Winterkulisse auf dem Naturnser Stocksportler zeigten Weissensee ausgetragen wurde. sich von ihrer besten Seite, meis-

3 wichtige Punkte geholt SCHLANDERS/TRIENT - Nach der 3:0 Niederlage am 2. Februar gegen den Tabellenzweiten SSV Bozen Volley, trafen die Mädels des ASC Schlanders Raiffeisen am 5. Februar in Trient auf die junge Mannschaft Argentario ­Pallavolo. Von Anfang an dominierten die Spielerinnen von Trainer A ­ lessandro Di Nardo den ersten Satz und gewannen Die Serie D Mannschaft im Spiel gegen Argentario. diesen folgedessen souverän mit 25:16. Auch der zweite Satz ver- Aufschlagsserie setzten sie die gewannen schließlich auch den lief ähnlich zugunsten der Vin- Trientnerinnen unter Druck und zweiten Satz überlegen mit 25:12. schgerinnen. Durch eine starke machten Punkt für Punkt und Eine tadellose Leistung zeigten

die Schlanderserinnen auch im dritten und somit letzten Satz, den sie mit 25:11 und somit auch das Spiel mit 3:0 für sich entschieden. Durch diesen sehr wichtigen Sieg im letzten Spiel der Hinrunde liegt Schlanders aktuell mit 20 Punkte in der Tabelle auf Platz 9. – Das nächste Heimspiel und somit erste Spiel der Rückrunde findet am Mittwoch, 8. Februar um 20.30 Uhr in der Großraumturnalle von Schlanders gegen C9 Arco Riva statt.  RED

Programm: • Offene Werkstätten zum Mitmachen und Ausprobieren

…der Schritt in eine sichere Zukunft!

• Präsentation der Jugendgruppe Weißes Kreuz Schlanders • Kreativwerkstatt für Kinder und Jugendliche • Das Paritätische Komitee informiert • Infostand des Arbeitsvermittlungszentrums Schlanders • Infostand Meisterbund • Infostand der Berufsberatungsstelle Schlanders von 10 Uhr bis 13 Uhr • Faszination Geocaching • Wettbewerb – Speed stacks • Music by „Since 11“ von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr Für die kulinarische Begleitung sorgt die 3. Klasse Bautechnik Berufsgrundstufen: Bau, Elektro, Handel, Holz, Metall, Stein Berufsfachschulen: Bautechnik - Metalltechnik - Steinbearbeitung (Laas) Lehrlingsausbildung: Fliesenleger - Maler - Maurer - Tiefbauer - Verkäufer

Tag der offenen Tür „Berufe zum Anfassen“ Schlanders und Laas Samstag, 18.02.2017 10-16 Uhr DER VINSCHGER 04/17

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VINSCHGERSPORT MARKT VINSCHGER

Naturns feiert Daniel Jung NATURNS - Nach seinem sensationellen Erfolg beim Ultra Trail World Tour-Auftaktrennen in Hongkong (siehe der Vinschger Nr. 3/2017) wurde der Bergläufer Daniel Jung für seine überragenden Leistungen in seiner Wohngemeinde Naturns gewürdigt. 100 km Distanz und 4.800 Höhenmeter in einer Laufzeit von 10 Stunden, das ist die Welt von Daniel Jung. In diesem Jahr entschied er sich für die Teilnahme an sieben Langstrecken der Ultra Trail World Tour und bestritt sein Auftaktrennen in Hongkong mit dem sensationellen zweiten Platz. Der in Latsch gebürtige und seit 8 Jahren in Naturns wohnhafte Top-Athlet wurde bei einem Überraschungsempfang von der Naturnser Gemeindeverwaltung im Kreis von Familie und Freunden gebührend gefeiert. Bürgermeister Andreas

Heidegger fand anerkennende Worte: „Daniel Jung ist mit seinem Einsatz, seiner enormen Leistungsbereitschaft und seiner Freude für den Sport ein großes Vorbild für junge Menschen und trägt zudem mit seiner Sportart die Begeisterung für die Berge in unserer Heimat und den Namen von Naturns hinaus in die Welt, dafür gebührt ihm unsere größte Wertschätzung und Dankbarkeit.“ Vom Mountainbike wechselte Daniel Jung vor drei Jahren zum Berglauf und entdeckte seine Leidenschaft für die anspruchsvollen Ultralangstrecken. „Das Trailrunning bedeutet für mich einfach nur Freiheit und unbegrenzte Möglichkeiten. Dein Körper, der eiserne Wille und ein paar gute Schuhe sind entscheidend, du bist frei von Materialzwängen. Meine Erfahrungen im Mountainbike sind für mich hilfreich,

Bürgermeister Andreas Heidegger, Sportreferentin Astrid Pichler mit Extrem-Bergläufer Daniel Jung und seiner Freundin Christine (stehend v.l.) im Kreis von Gemeindeausschuss, Familie und Freunden.

meine Muskulatur ist dadurch für das Trailrunning sehr gut ausgebildet, hier kann ich nun meine Grenzen im harten Training und in den Wettkämpfen ausforschen,“ beschreibt Jung seine Leidenschaft. Die N ­ aturnser Sport­referentin Astrid Pichler hat den Überraschungsempfang für den sympathischen Extremsportler gemeinsam mit seinem Freund und Trainingspartner Karl ­Lanpacher organisiert. „Der Berglauf und insbesondere das Extreme-Trailrunning ist noch eine Nischen-Sportart. Hier sind für die Athleten keine großen

Preisgelder zu erwarten, selbst die Reisekosten zu den Rennläufen sind großteils selbst zu übernehmen. Umso mehr drücken wir Daniel für seine überragenden Leistungen unseren Respekt aus und freuen uns, dass uns mit diesem kleinen Empfang ein Zeichen unserer Anerkennung gelungen ist,“ freuen sich Pichler und ­Lanpacher und hoffen, dass Daniel Jung in Naturns und ganz Südtirol bald einen tollen Fanclub hinter sich weiß.  RED

Tscholl. Durch starke Platzierungen von Eva Weiss, Damian Gamper, Martina Dalpiaz und Felix Ratschiller schaffte es der Verein, seinen 3. Platz zu verteidigen. Das Finale der Trophäe findet im Heimattal von

Hubert Leitgeb, in Antholz, am 4. März statt. Die Italienmeisterschaft im „Biathlon mit Luftdruck-Gewehr“ wird in Martell am 25. Februar mit einem Einzelbewerb und am 26. mit den Staffelläufen ausgetragen. S/RED

Hoffnungsvoller Nachwuchs Platz 3 für den ASV Martell mit Felix Ratschiller, Martina Dalpiaz, Alan Telfser (hintere Reihe v.l.); Jonas Tscholl, Lisa Weiss, Eva Hutter (verdeckt), Eva Weiss, Selina Bystrianska (Mitte v.l.); Josef Weiss, Trainer, mit Sohn Karl, Philipp Tumler (vorne v.l.). MARTELL - Den ersten der 5 Wettkämpfe um die Hubert Leitgeb-Trophäe 2016/2017 bekam der ASV Martell zugesprochen. Es wurde ein Auftakt mit vielen positiven Überraschungen. Lisa Weiss (Jg. 2008) und Eva Hutter (Kinder) beendeten ihre Läufe als Siegerinnen. Jeweils Silbermedaillen holten sich Jonas Tscholl (Jg. 2008) und Philipp Tumler (Zögling). Eine Bronzene gab es für Selina Bystrianska (Schülerin). Gute Laufleistungen zeigten Eva Weiss, Carmen Stricker, Alan Tumler und Felix Ratschiller. Nach den Vereinen aus Ridnaun und Antholz belegte der ASV Martell den 3.

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Rang. Weiss und Hutter bestätigten ihre Platzierungen von Martell auch beim 2. Rennen in Ridnaun. Jonas Tscholl holte abermals eine Silberne. Philipp Tumler musste 2 Konkurrenten ziehen lassen und wurde 3. Der ASV Martell konnte seinen 3. Platz halten. Die 3. Veranstaltung in Gedenken an Hubert Leitgeb, der 2012 von einer Lawine verschüttet worden war, besuchte Trainer Sepp Weiss mit einer verkleinerten Mannschaft. Die erst kürzlich aus dem Langlauf zum Biathlon gewechselte Eva Hutter aus Laas schaffte in Alta Badia ihren 3. Sieg in Folge. Silber gab es für Lisa Weiss und Jonas

VINSCHGER VERANSTALTUNGEN 16. FEBRUAR, 20 UHR LEBENSREALITÄTEN IN GUATEMALA

Präsentation des Fotobuches „Donde vivo yo – Lebensrealitäten aus Guatemala Stadt“ auf Einladung des Vereins„AMIKARO“ aus Klausen in der Bibliothek Schlandersburg in Schlanders. Der Eintritt ist frei. Die Einnahmen des Buches fließen zur Gänze in die Initiativen von „AMIKARO“ in Guatemala.

AB 22. FEBRUAR HEILENTSPANNUNG GRUNDKURS

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23. BIS 25. FEBRUAR „SCHREIBEN FÜR DIE BÜHNE“

Schreibwerkstatt mit Toni Bernhart zu diesem Thema im Kloster Marienberg. Auskünfte und Anmeldungen (innerhalb 15. Februar) im Kloster Marienberg (Tel. 0473 843989, info@marienberg.it).


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3. Jahrestag Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh‘ Send‘ ich als Stern vom Himmel euch meine Grüße zu.

Wir gedenken unseren Eltern Maria und Alois Gemassmer am Samstag, 11. Februar 2017 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Kortsch.

Maria Kofler Wwe. Gemassmer

Die Familie

* 09.08.1939 † 10.02.2014

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.

4. Jahrestag Hermann Tscholl * 09.07.1944 † 17.02.2013

Wir denken ganz besonders an dich am Sonntag, 19. Februar 2017, um 10 Uhr in der Pfarrkriche von Latsch.

Euch zu verlieren war schon schwer, euch zu vermissen noch viel mehr. Was ihr an Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein, was wir an euch verloren, das wissen wir ganz allein. Franz Stecher † 08.02.2016 1. Jahrestag

Ursula Stecher † 14.05.2008 9. Jahrestag In Liebe und Dankbarkeit erinnern wir uns ganz besonders an euch, liebe Eltern, bei der Hl. Messe am Sonntag, den 12.02.2017 in St. Valentin a.d.H.

Herzliches Vergelts Gott an alle, die daran teilnehmen und ihrer gedenken. Die Trauerfamilie

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Stadtgemeinde Glurns

Erstellung einer Rangliste nach Titeln und Prüfungen für die befristete Besetzung (1 Jahr) der Stelle eines Verwaltungsassistenten/in – 6. Funktionsebene Vollzeit Der Bürgermeister der Stadtgemeinde Glurns gibt bekannt, dass eine Rangliste für eine befristete Besetzung (1 Jahr) mit eventueller nachfolgender Festanstellung einer Stelle als

VERWALTUNGSASSISTENT/IN – VI. F.E. erstellt wird.

Die Gesuche um Zulassung zum Verfahren müssen innerhalb Freitag, den 17. Februar 2017, 12:30 Uhr in der Gemeinde Glurns ein langen. Zwecks Erhalt der Ausschreibung und für weitere Auskünfte können sich die Interessierten an das Gemeindesekretariat von Glurns (Tel. 0473 835 524 Frau Windegger Petra) wenden. DER BÜRGERMEISTER Frank Alois

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