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Offenblatt 36/2025

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UNSER AMTSBLATT

Ausgabe Nr. 36

26. Oktober 2025

Foto: Iris Rothe

Foto: Jörg Wilhelm

www.offenblatt.de

OB Steffens ehrt Rainer Tast für 175-maliges Blutspenden: Seite 2

Irmgard Sachsenmaier: Seite 9

+++ Julia Cludius über digitale Prozesse und KI in der Verwaltung: Seite 3 +++ Baustart im Kronenquartier für 120 Wohnungen: Seite 6 +++ Sportlerwahl 2025 – Start für Online-Voting: Seite 7 +++ „Zukunftswege Offenburg 2025“: S. 11 +++

Offenburg blickt in die Zukunft

Stadtentwicklung, Start-ups und Transferpreis im Fokus beim 47. Offenburger Wirtschaftsforum WIRTSCHAFT gr Rund um die Zu-

kunft der Offenburger Wirtschaft ging es beim 47. Offenburger Wirtschaftsforum im neuen Innovationszentrum flow1986 auf dem CANVAS +-Areal. Oberbürgermeister Marco Steffens skizzierte in seinem Grußwort die städtischen Großprojekte der kommenden Jahre: „Wir investieren 1,4 Milliarden Euro in unsere Infrastruktur. Damit lösen wird das sechs- bis achtfache an privaten Investitionen aus.“ Um flow1986 herum werde in den kommenden Jahren das CANVAS +-Areal entwickelt. Entlang des Mühlbachs entstehe ein verkehrsberuhigter Flanierboulevard. Auch auf weitere Großprojekte ging er ein: So werde das neue Klinikum mit 700 Betten das leistungsfähigste Gesundheitszentrum zwischen Freiburg und Karlsruhe und das Bahnhofsareal bekomme in den kommenden Jahren ein neues Gesicht. Der Sportpark Süd sei wegen der integrativen Kraft des Sports ein wichtiges Projekt für die gesamte Stadtbevölkerung. Auch auf die Landesgartenschau 2032 kam Steffens zu sprechen. Diese sei eine „verbindende Klammer“ für viele verschiedene Großprojekte. Es folgte ein kurzes Plädoyer für die Demokratie, denn: „Freiheit sichert auch das Unternehmertum.“ Florian Appel, Geschäftsführer von Black Forest Innovation, stellte sich und sein fünfköpfiges Team vor. Die erklärte Mission: „Die richtigen Leute

Verleihung des Transferpreises an Professor Isele (2. v. l.)

miteinander an den Tisch bringen.“ Das gelinge unter anderem mit Formaten wie dem Black Forest Hackathon oder den monatlichen flownights. Diese sollen dazu beitragen, ein lebendiges Ökosystem für Startups zu schaffen. Entscheidend sei für ihn, dass flow1986 kein „closed shop“ werde, sondern eine Begegnungsstätte für Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen. Drei im flow1986 ansässige Unternehmen präsentierten sich den Unternehmerinnen und Unternehmern. Joe Krumhard stellte Retamo vor, welches Unternehmen beim Online-Bewertungsmanagement unterstützt. Anschließend führte Geschäftsführer Florian Seibold durch die Räumlichkeiten von Querdenker Engineering. Das 20-köpfige Ingenieurbüro, das Soft- und Hardware entwickelt, setzt auf Interdisziplinarität: „flow1986 bietet uns die Möglichkeit, innovativ zu sein“, ist Geschäftsführer Florian Seibold überzeugt. Im Anschluss ging es

Foto: Gregotsch

weiter zu Picea Biosolutions, die ein 500 Quadratmeter großes Biotech-Labor im flow1986 betreiben. Die investiven Kosten dafür bewegen sich im Bereich „mehrerer Einfamilienhäuser“ wie Mitgründer Daniel Heid berichtete. Das Biotechnologie-Start-up entwickelt Hochleistungsmikroorganismen und Enzyme für industrielle Zwecke. Später sprach Architekt Peter Waibel über das hochmoderne Gebäude, welches in nachhaltiger Holzbauweise errichtet wurde. Den Abschluss des Abends markierte die Verleihung des Transferpreises der Hochschule Offenburg. Der Preis würdigt herausragende Leistungen im Wissens- und Technologietransfer, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken und zur positiven Entwicklung der Region beitragen. Im Rahmen kurzer Filmbeiträge wurden zunächst die drei für den Preis nominierten Projekte vorgestellt, die sich in einer hochschulinternen

Vorabstimmung durchgesetzt hatten: Bei diesen handelte es sich um „Industry on Campus“, „Ein Quantensprung in die Zukunft“ und „SHORTS – Trinationales Filmfestival“. Anschließend stimmten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wirtschaftsforums online ab. Nach kurzer Wartezeit war klar: „Industry on Campus“ unter Federführung von Professor Alfred Isele gewinnt die Erstausgabe des mit 2.000 Euro dotierten Preises, der von move.mORe, dem Verbundprojekt der Hochschulen Karlsruhe und Offenburg mit dem Ziel, den Transfer besonders mit regionalen Kommunen weiterzuentwickeln, gestiftet und an der HSO als 3DDruck entworfen wurde.

Unsere Kanzlei unterstützt Mandant:innen in allen Fragen des Arbeitsrechts und bei individualrechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber, sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich.

Aus Überzeugung auf der SeitE der Arbeitnehmer:Innen kanzlei@markowski-arbeitsrecht.de www.markowski-arbeitsrecht.de


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