Nr. 18, 18. Mai 2019
Amtsblatt der Stadt Offenburg
Für einen festen Standort
www.offenburg.de VORBILDLICH
Stadt unterstützt die Einrichtung eines dauerhaften Erfrierungsschutzes für Obdachlose Die jährliche Suche nach geeigneten Räumen für den Erfrierungsschutz von Obdachlosen soll ab 2020/2021 ein Ende haben: Am Standort Haselwanderstraße 22 will der AGJ, Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V., mit Unterstützung von Stadt und Kreis nach Umbaumaßnahmen den Erfrierungsschutz für wohnungslose Menschen nebst Wärmestube und Fachberatung unterbringen. „Es war jedes Jahr ein Kraftakt, geeignete Räume zu finden und zuletzt wurde es immer schwieriger, weil die zur Sanierung oder zum Abriss stehenden Gebäude immer mehr wegfallen“, schilderte Bürgermeister Hans-Peter Kopp die Situation im Ausschuss für Familie und Jugend am 8. Mai. Es sei zu begrüßen, dass der AGJ die Leistungen für diese Zielgruppe an einer Stelle zusammenführen will, freute sich Kopp über die Neuordnung der Angebote im Bereich der Wohnungslosenhilfe. Vorteilhaft sei dabei auch, dass dieser Standort in der Nähe des Bahnhofs liege und damit gut erreichbar sei.
2300 Übernachtungen
❚ Seite 5 UNDICHT
Das Dach der Theodor-Heuss-Realschule muss außerplanmäßig für rund 700 000 Euro saniert werden. Grund: Es regnet hinein. ❚ Seite 6 KÄMPFERISCH An diesem Wochenende werden im Freizeitbad Stegermatt die 48. Deutschen Meisterschaften im Unterwasser-Rugby ausgetragen. OB Steffens eröffnet den Wettbewerb. ❚ Seite 10
Herr und Hund. Zurzeit brauchen sie keinen Erfrierungsschutz.
Von den restlichen 1,2 Millionen Euro entfallen in der Haselwanderstraße knapp 800 000 auf den Umbau des Second-Hand-Kaufhauses des PVD Zweckbetriebs (Produktion, Vertrieb, Dienstleistungen) und dessen Büro- und Projekträume sowie weitere 200 000 Euro auf die Räume der Wohnungslosenhilfeberatung und der Tagesstätte. Weitere 200 000 Euro beträgt die Finanzierungslücke beim Erfrierungsschutz. Von einer absolut notwendigen Sache sprach Regina Heilig (CDU). Martina Bregler (SPD) freute sich, dass der jährliche Kraftakt bei der Suche nach Räumen bald der Vergangenheit angehöre. Den Erfrierungsschutz und die Wärmestube
Foto: Siefke
an einem Ort zu etablieren, hält Eva-Maria Reiner (Grüne) für sehr sinnvoll. Stefan Konprecht votierte für die Freie Wählervereinigung ebenfalls für eine Unterstützung
Einstimmige Empfehlung des Projekts. So ergab die Abstimmung eine einhellige Empfehlung an den Gemeinderat, die ständige Einrichtung eines Erfrierungsschutzes für Obdachlose und die damit verbundenen Baumaßnahmen am Standort Haselwanderstraße mit einem Zuschuss von 200 000 bis 240 000 Euro zu unterstützen sowie sich mit einem jährlichen Zuschuss von 20 000 Euro zu beteiligen.
70ER JAHRE
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Der Erfrierungsschutz wurde beispielsweise im Winter 2016/17 von knapp 80 verschiedenen Personen mit insgesamt 2300 Übernachtungen genutzt. Im Durchschnitt kann von einer Belegung mit 15 bis 20 Personen ausgegangen werden. Die Projektkosten betragen insgesamt 1,8 Millionen Euro. Davon können rund 630 000 Euro durch Landeszuschüsse (400 000 Euro), den Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (100 000 Euro) und die Aktion Mensch (130 000 Euro) gedeckt werden.
Olsztyns Stadtpräsident Piotr Grzymowicz über die Städtepartnerschaft mit Offenburg und die anstehende Wahl zum Europäischen Parlament.
18.05. // 20 Uhr Gottswaldhalle Griesheim Eintritt 6,- €
Präsentiert vom Musikverein Griesheim
2 18.5.2019 HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeister Marco Steffens folgenden Jubilaren: 90 Jahre alt werden Konstantin Sajbel (22. Mai) und Klaus Bährle (24. Mai). Katharina Kirsanova (22. Mai) kann auf 95 Lebensjahre zurückblicken. Alles Gute zum Geburtstag!
Platanenallee Im südlichen Bereich der Platanenallee beginnt die Firma Knäble Straßenbau ab Montag, 20. Mai, mit Asphaltarbeiten. Saniert wird der Abschnitt zwischen der Föhrenstraße und der Auffahrt zur B 33. Zufahrten zu den Anliegerstraßen sind gewährleistet. Hierbei kann es zu kleineren Behinderungen kommen. Die Arbeiten sollen nach vier Tagen abgeschlossen sein.
EU-Parlament Der Tag der offenen Tür 2019 des Europäischen Parlaments in Straßburg am 19. Mai 2019 steht ganz im Zeichen der Wahl zu eben diesem Parlament. Gewählt wird in den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vom 24. bis 26. Mai, in Baden-Württemberg am Sonntag, 26. Mai, gleichzeitig mit den Kommunalwahlen. Die Parlamentsgebäude sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet. SONNTAGS- UND NACHTDIENST DER APOTHEKEN 18.5. 19.5. 20.5. 21.5. 22.5. 23.5. 24.5. 25.5. 26.5.
Apotheke am Ebertplatz Schlossapotheke (Ortenberg) Hildaapotheke Apotheke Haaß Heimburgstraße Weingartenapotheke Hirschapotheke EinhornapothekeCaunes Burda-Park-Apotheke Caunes (Kronenplatz 1) Apotheke Zunsweier
Seriell produziert Jan Mokre über die Globuskarte Martin Waldseemüllers Der Direktor des Globenmuseums in Wien, Jan Mokre, spricht am Dienstag, 21. Mai 2019, 19.30 Uhr, im Museum im Ritterhaus über „Die Globuskarten des Martin Waldseemüller – Originale, Reproduktionen, Fälschungen“. Dieser Vortrag gehört zur Themenwoche von Museum und Stadtbibliothek im Anschluss an den Internationalen Museumstag am Sonntag, 19. Mai. Waldseemüllers Globussegmentkarte ist ab morgen im Original zu sehen. Ein Gespräch mit Jan Mokre. Herr Mokre, was hat man sich unter einem Globenmuseum vorzustellen? Jan Mokre: Wir sind das einzige Globenmuseum weltweit. Wir betreuen eine umfangreiche SammJan Mokre: „Ein Meilenstein für die Globuskunde.“
Foto: privat
lung von Objekten: Das sind Erdund Himmelgloben, Mond- und Planetengloben sowie sogenannte globenverwandte Instrumente. Diese werden täglich der Öffentlichkeit präsentiert. Das Globenmuseum gehört zur Österreichischen Nationalbibliothek. Wir dürfen jährlich zirka 28 000 Besucher/innen empfangen – das ist angesichts der großen Konkurrenz in Wien beachtlich. Woher rührt die Faszination für einen Globus? Mokre: Es ist, glaube ich, die Unmittelbarkeit des Modells, die einen Teil der Faszination ausmacht. Das ist schon sehr eindrucksvoll. Die Besucher möchten auch immer wieder daran drehen, was wir bei unseren Stücken natürlich nicht gestatten. Ein Globus spricht die Menschen auch deshalb an, weil hier die Verhältnisse auf der Erdoberfläche verzerrungsfrei wiedergegeben sind. Man hat den
Eindruck, einen Überblick über die Erde zu bekommen. War die Bedeutung von Waldseemüllers Globussegmentkarte lange Jahre ein Thema nur für Experten? Mokre: Über 100 Jahre war nur ein Exemplar bekannt. Dann kamen innerhalb weniger Jahrzehnte fünf neue Globussegmentkarten, darunter zwei Fälschungen, hinzu. Eine solche Fälschung adelt das Original! Offensichtlich wird ein Gegenstand als bedeutsam erkannt, so bedeutsam, dass Menschen sich der Mühe einer Fälschung unterziehen. Wie bewerten Sie den Offenburger Zufallsfund – die Karte eingenäht in ein Buch? Mokre: Da ist in der Universitätsbibliothek Freiburg von Vera Sack seriöse bibliothekarische Arbeit geleistet worden. Der AristotelesBand aus der Offenburger humanistischen Bibliothek wurde sorgfältig durchgeblättert, die eingebundene Globussegmentkarte sodann erkannt und angemessene Forschungen in Gang gesetzt. Ein solcher Fund ist immer auch eine Würdigung einer wichtigen Arbeit im Hintergrund. Worin liegt für Sie die historische Bedeutung dieser Waldseemüller-Karte? Mokre: Für die Globuskunde bedeutet diese Karte einen Meilenstein. Sie bildete die Grundlage für den ersten seriell hergestellten Globus. Vorher waren Globen von Hand gezeichnet. Der Verleger Anfang des 16. Jahrhunderts hat erkannt, dass sich mehr Menschen für einen Globus interessieren. Wie verfügte Waldseemüller in St. Dié über das notwendige geographische Wissen? Mokre: In St. Dié bestand sozusagen ein Cluster von begabten und geförderten Intellektuellen. Sie waren international vernetzt. Waldseemüller und seine Mitstreiter fügten die bekannten Informationen einfach zusammen.
SITZUNGSPLAN 20.5.
Planungsausschuss 18 Uhr, Sitzungssaal, Technisches Rathaus, Wilhelmstraße 12 Die Unterlagen liegen einige Tage vorher im Bürgerbüro, Fischmarkt 2, sowie im Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, zur Mitnahme aus. Download unter www.offenburg.de/ ratsinformation. Tagesordnung auf Seite 12.
OB-Sprechzeit Die nächste Bürgersprechstunde von OB Marco Steffens findet am Mittwoch, 29. Mai, nachmittags statt. Eine Anmeldung ist ab Montag, 20. Mai, unter der Telefonnummer 07 81/82-22 72 oder per Mail an iris.kaiser-schmeil@offenburg.de möglich.
Amtsblatt der Stadt Offenburg
Impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Wolfgang Reinbold Redaktion: Marie-Christine Gabriel, Telefon 07 81/82 23 33 Gertrude Siefke, Telefon 07 81/82 25 72 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Veranstaltungskalender: marie-christine.gabriel@offenburg.de Austräger-Reklamation: Telefon 07 81/82 25 65, Telefax 07 81/82 75 82 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 545 anzeigen.offenblatt@kresse-discher.de Herstellung: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Badisches Druckhaus Baden-Baden GmbH Flugstr. 9, 76532 Baden-Baden Vertrieb: Presseservice- und Vertriebs- GmbH Auf Herdenen 44 78052 Villingen-Schwenningen Telefon 077 21/99 50-100 Telafax 077 21/99 50-110 info@psv-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di., 17 Uhr Auflage: 30 015
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Blick von der Fessenbacher Straße. Das Neubaugebiet Seidenfaden war Schwerpunkt der Beratungen in den Jahren 2014/15.
Foto: Siefke
Land fördert Gestaltungsbeirat Mit 15 000 Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium die Arbeit des Gremiums / Broschüre soll erstellt werden Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat einen Förderantrag der Stadt Offenburg bewilligt, um die Arbeit des Gestaltungsbeirates in den Jahren 2019 und 2020 finanziell zu unterstützen. Mit der Zuwendung des Landes über 15 000 Euro wird eine Dokumentation über die Arbeit des Gestaltungsbeirates in den letzten fünf Jahren erarbeitet und in einer Broschüre veröffentlicht. Neben den in Offenburg stets öffentlich abgehaltenen Sitzungen des Gestaltungsbeirates ist die Dokumentation ein weiterer Baustein in der öffentlichen Diskussion um qualitätsvolles Bauen in der Stadt. „Die finanzielle Unterstützung für die geplante Publikation zeigt einmal mehr, dass das Land unsere
vielfältigen Bemühungen um eine hohe städtebauliche Qualität in Offenburg würdigt“, freut sich Baubürgermeister Oliver Martini über die Förderzusage. Die Stadtgestaltung und Fragen der Baukultur sind in Offenburg schon lange von besonderer Bedeutung, gerade in der historischen Altstadt. Dementsprechend hoch sind das öffentliche Interesse und die Sensibilität der Bevölkerung für diese Themen. Neben den seit Jahrzehnten sehr erfolgreich durchgeführten städtebaulichen Sanierungsverfahren, trägt die Vielzahl der in den vergangenen Jahren ausgelobten Wettbewerbe dem Ziel einer guten Bau- und Planungskultur Rechnung. Mit der Einrichtung des Gestaltungsbeirates im Jahr 2014 hat die Stadt Offenburg darüber hinaus
bereits vor dem Förderprogramm des Landes früh einen weiteren wichtigen Baustein gelegt, um die öffentliche Diskussion um Qualität von Architektur, Städtebau und Landschaftsplanung anhand konkreter öffentlicher und privater
Gut verankert Bauprojekte zu führen. Der Gestaltungsbeirat ist inzwischen ein gut verankertes Gremium, um diesen Diskurs transparent und anschaulich zu führen. Insgesamt wurden bislang rund 50 Bauprojekte beraten. Nachdem die erste Beiratsperiode 2018 abgeschlossen wurde, ist das Gremium aktuell mit den vier externen Experten Bärbel Hoffmann (Architektur/Städtebau), Annette Rudolph-Cleff (Architektur/Städte-
bau), Jochen Koeber (Landschaftsarchitektur) sowie Werner Bäuerle (Architektur/Städtebau) besetzt. Als unabhängiges beratendes Sachverständigengremium diskutiert der Gestaltungsbeirat in der Regel vier Mal im Jahr städtebaulich bedeutsame Projekte sowie Bauvorhaben, die für die Stadt- und Ortsteilentwicklung von Bedeutung sind. Über die Arbeit des Gestaltungsbeirates sowie die aktuellen Termine kann man sich unter www.offenburg.de/gestaltungsbeirat oder bei der Geschäftsstelle des Gestaltungsbeirates im Fachbereich 3 – Stadtplanung und Baurecht, Daniel Ebneth und Andreas Clausen, informieren. Die Broschüre zur Arbeit des Beirates 2014-2018 soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2020 veröffentlicht werden.
Wilhelmstraße kommt später dran
STICHWORT
Die Sanierung der Wilhelmstraße verzögert sich. Grund dafür sei, so Bernhard Mußler in der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses, dass auf die Ausschreibung keine der acht teilgenommenen Firmen ein Angebot abgegeben habe. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte der erfahrene Abteilungsleiter Straßen und Brücken. Der Abschnitt von der Luisenstraße bis zur Pfefferlekreuzung mit einem
Die Unterlagen für die Kommunalwahlen wurden an alle Wahlberechtigten verschickt. Wer Briefwahl beantragt hat, erhält die Stimmzettel separat in den nächsten Tagen. Für die Briefwähler, die noch keine Unterlagen haben und heute bereits wählen wollen, besteht die Möglichkeit, im Bürgerbüro ihre Stimmen abzugeben bzw. die Unterlagen dort abzuholen.
Bauvolumen von rund einer Million Euro sollte bei laufendem Verkehr kleinteilig auf Vordermann gebracht werden. Auf Nachfrage gaben die Unternehmen an, dass das Zeitfenster zu eng gewesen sei und es eine Vielzahl an besseren, einfacheren Aufträgen gegeben habe. Jetzt soll zunächst der nördliche Teil der Wilhelmstraße von der Luisen- bis zur Friedenstraße angepackt werden. Die Ausschrei-
bung ist für Juni vorgesehen, mit dem Beginn der Arbeiten wird im September gerechnet, so dass Ende November dieser Abschnitt mit neu eingerichteter Bushaltestelle in neuem Glanz erstrahlen werde – wenn sich diesmal ein Betrieb findet. Ein „großräumiges Umleitkonzept“ soll laut Bürgermeister Oliver Martini dafür sorgen, dass sich die Verkehrsbehinderungen in Grenzen halten.
Wahlunterlagen
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Welche EU wollen wir in Zukunft? Engagierte Podiumsdiskussion in der Offenburger Reithalle / Überzeugende Kandidaten für das Europaparlament Pulse of Europe, Europa-Union und der Partnerschafts-Verein „Die Brücke“ haben sich zusammengeschlossen, um für die Europa-Wahl am 26. Mai zu werben. Vergangenen Montagabend waren die Bürger/innen Offenburgs zur Podiumsdiskussion „Welche EU wollen wir?“ in der Reithalle eingeladen. Etwas mehr als 100 Interessierte waren gekommen. Moderator Günther Laubis schaffte es mit einer ganz und gar unaufgeregten Art, der Begeisterung aller fünf Kandidaten für Europa Raum zu geben (der AfD-Kandidat Joachim Kuhs hatte kurzfristig abgesagt). Andreas Schwab, seit 2004 für die CDU im Europäischen Parlament, machte
Kompromisse in seinem Eingangsstatement klar, dass europäische Politik für ihn Kompromisse mit den Nachbarn bedeuten. „Aber zunächst muss jeder seine Hausaufgaben machen.“ Wenn das nicht passiere, könne die EU-Kommission wenig tun. Dann sei die EU ein Wirtschafts- und Friedensprojekt. Die Regeln für einen fairen Wettbewerb müssten für alle gleich sein. Er vertrete damit durchaus den
die er auch gegenüber autoritären Regierungen wie die Rumäniens oder Ungarns durchgesetzt haben möchte. Zudem kämpft er für die Beseitigung der hohen Jugendarbeitslosigkeit in einigen Ländern der EU: „Jugendliche in Spanien und Griechenland wollen Perspektiven.“
Mindestlohn
Europa-Podium. V.l. Sarah Mirow (Linke), Michael Bloss (Grüne), Moderator Günther Laubis (SWR), Evelyne Gebhardt (SPD, MdEP), Nicole Büttner-Thiel (FDP) und Andreas Schwab (CDU, MdEP). Foto: Reinbold
Mittelstand Baden-Württembergs, der solche gemeinsame Regeln brauche. Nicole Büttner-Thiel, FDP, setzt sich für ein Internet ohne Zensur, für Bildung als Grundfreiheit, für die freie Entfaltung der Bürger/ innen ein. „Menschen sollen in Freiheit ihr Leben in die Hand nehmen können.“ Sie wünscht sich „mehr Erasmus- als Nationalisten-Babys“. Evelyne Gebhardt sitzt seit 1994 für die SPD im EU-Parlament. Die Französin-Deutsche ist Vize-Prä-
sidentin dieses Gremiums. Sie kämpft für ein soziales Europa und ist Expertin für den Binnenmarkt, auf dem gute Arbeitsplätze angeboten werden, von denen die Menschen auch leben können. „Ich bin für die Vereinigten Staaten von Europa, wie sie Victor Hugo bereits 1848 gefordert hat.“ Gebhardt wirbt auch für eine faire Zusammenarbeit mit Afrika, basierend auf dem Versuch des gegenseitigen Verständnisses. Michael Bloss, Grüne, steht für die Freiheits- und Bürgerrechte,
Sarah Mirow schließlich, Linke, setzt sich für die Einführung eines Mindestlohns ein. Ihr ist ein solidarisches Europa ganz wichtig. „Ich erinnere nur an den gemeinsamen, von einer Bürgerinitiative getragenen Kampf gegen die Privatisierung des Wassers.“ Weitere Themen einer engagierten politischen Diskussion kreisten um die Frage, wie Europa sich besser nach außen darstellen könnte, wie mit dem Problem der Flüchtenden fairer und vor allem menschenwürdiger umgegangen werden könnte, warum es keine europäische Bildungspolitik gibt. Das letzte Beispiel zeigt besonders schön, worum es geht: Wenn schon alleine Deutschland wegen der Bildungshoheit der Länder keine einheitliche Bildungspolitik hinbekommt – wie soll das dann in Europa gehen?
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18. + 19. Mai 2019
MESSE OFFENBURG
Geographische Karten stehen immer auch in einem politischen Zusammenhang. Martin Lehmann, Privatdozent an der Universität Freiburg, geht am Donnerstag, 23. Mai, 20 Uhr, in der Stadtbibliothek auf den Zusammenhang der Weltkarten von Martin Waldseemüller mit dem Konflikt zwischen der portugiesischen und der kastilischen Krone um die Vormachtstellung im Gewürzhandel mit Indien ein. Martin Lehmann hat über „Die Cosmographiae Introductio Matthias Ringmanns und die Weltkarte Martin Waldseemüllers aus dem Jahre 1507 – Ein Meilenstein früh-
neuzeitlicher Kartographie“ promoviert. Der Zusammenhang von Geographie und Politik ist im Zusammenhang mit der Waldseemüller-Karte bisher wenig beachtet worden. Dabei ist Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts der Seeweg nach Indien entlang Afrikas Westküste und vorbei am Horn von Afrika hin zum Indischen Subkontinent von portugiesischen Entdeckern erschlossen worden. Worin liegt die Bedeutung dieses Seewegs für Europa? Die hohen Profite, die sich dank des jetzt möglich gewordenen Direkthandels mit Asien erwirtschaften lie-
ßen, waren Antrieb und Grundlage der kolonialen Expansion Europas in den folgenden Jahrhunderten. Denn vorher verdienten auf dem Landweg etliche Zwischenhändler mit. Die Gewürze waren deutlich teurer. Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit waren Pfeffer, Gewürznelken, Muskat und Zimt nicht nur zum Würzen der Speisen da, sondern sie wurden auch als Konservierungsstoffe verwendet. Und sie bildeten die Grundlage für Arzneimittel. Die Gewürze fielen also im Preis, die Nachfrage stieg, die Verdienstmöglichkeiten auch. Die Entdeckung der Welt begann.
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„Ich bin ein Europa-Enthusiast!“ Stadtpräsident Piotr Grzymowicz über die Städtepartnerschaft Offenburg-Olsztyn / Vorbildliche Beziehungen Seit Freitag besucht eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt Olsztyn Offenburg – Anlass ist der 20. Geburtstag dieser deutsch-polnischen Städtepartnerschaft. Stadtpräsident Piotr Grzymowicz führt die Delegation an, er war im November 2018 in seinem Amt bestätigt worden. Die OFFENBLATT-Redaktion führte per E-Mail ein Interview mit Grzymowicz. Zwanzig Jahre Partnerschaft zwischen Olsztyn und Offenburg: Was bedeutet dieses Jubiläum für Olsztyn? Piotr Grzymowicz: Ich freue mich sehr, dass die Zusammenarbeit unserer Städte seit nunmehr zwanzig Jahren besteht. Aber noch viel mehr als der formale Akt zählt unsere Freundschaft. Den Grundstein dafür legten Georg und Maria Dietrich, die in der Geschichte von Olsztyn, insbesondere in der dunklen Zeit des Sozialismus, eine wunderschöne Initiative in Gang setzten. Ihre karitative Arbeit in den 1980er-Jahren hat unsere Beziehungen gefestigt und heute können wir nur stolz sein, dass wir mit unseren Offenburger Freunden so schöne, ja vorbildliche Beziehungen haben, die längst über das Niveau der formalen Kontakte hinausgehen. Welchen Beitrag können unsere beiden Städte zu den deutsch-polnischen Beziehungen leisten? Grzymowicz: Diesen Beitrag leisten wir bereits, indem wir zeigen, dass Freundschaft, auch zwischen
Städten und Nationen, keine Grenzen kennt. Im Laufe langjähriger Kontakte bringen wir unsere Kultur und Bräuche, Geschichte und Tradition näher zusammen und lernen uns gegenseitig kennen, auf der Suche nach dem, was uns verbinden kann. In diesem Sinne können wir als Vorbild für
Oberbürgermeister Marco Steffens. Ich möchte hinzufügen, dass Deutschland auch in meiner beruflichen Laufbahn eine wichtige Rolle gespielt hat. Deshalb habe ich noch mehr Lust auf diese Reise. In Offenburg werden wir ein Stück schöner und herzlicher polnischer Kultur zeigen. Das Pro-
Olsztyns Stadtpräsident. Piotr Grzymowicz freut sich über die dynamische Entwicklung der Hauptstadt des Ermlands und Masuren. Foto: Stadt Olsztyn
andere dienen. So sollten die deutsch-polnischen Beziehungen sein, und so sind sie in der Tat für uns. Ich glaube, dass wir bei unserer Mission als Partnerstädte gut abschneiden. Sie kommen am 17. Mai nach Offenburg. Worauf freuen Sie sich am meisten? Grzymowicz: Wir kommen, um Freunde zu treffen. Es ist nicht der erste Aufenthalt in Offenburg, aber alle freuen sich darauf. Ich persönlich freue mich besonders auf das Treffen mit dem neuen
gramm der Jubiläumsfeierlichkeiten ist sehr interessant und ich beabsichtige, Ihr Angebot voll auszuschöpfen. Worauf sind Sie in Olsztyns Stadtentwicklung besonders stolz? Grzymowicz: Olsztyn verändert sich sehr dynamisch, das wird immer deutlicher. Vor allem der öffentliche Raum hat sich gewandelt. Wir haben nicht nur fast alle Parks und Plätze der Stadt wiederbelebt, sondern auch neue, freundliche Plätze gebaut. Besonders beein-
druckend ist der Kai des größten Sees in Olsztyn, Ukiel, mit einem städtischen Schwimmbad, einem Kanu- sowie einem ganzjährigen Wasser- und Wintersegelzentrum. Olsztyn ist zu den Seen zurückgekehrt und zum Fluss Łyna, an dessen Ufer eine schöne Promenade entstanden ist. Ein weiterer Grund, stolz zu sein, sind die Straßen von Olsztyn, die nach fünfzig Jahren wieder modern und ansehnlich sind. Wenn früher jemand sagte, dass Olsztyn schön sei, betrachtete ich das als höfliches Kompliment. Heute weiß ich, dass er es mit Überzeugung sagt, denn es ist die Wahrheit. Wie wichtig ist für Sie die Wahl am nächsten Wochenende, 26. Mai, zum Europäischen Parlament? Grzymowicz: Seit wir in der Europäischen Union sind, waren diese Wahlen von großer Bedeutung für die Entwicklung Polens und damit Olsztyns. Bisher haben wir die Hilfe der Europäischen Union intensiv genutzt, und die Entwicklungserfolge unserer Stadt sind eindeutig damit verbunden. Deshalb wollen wir, dass die Europäische Union stark integriert ist und noch stärker zusammenwächst. Aus diesen Gründen ist es nicht ohne Bedeutung, wer die Wahlen gewinnt – Euroskeptiker oder Euro-Enthusiasten. Ich betone immer wieder, dass ich ein Europa-Enthusiast bin! Und ich hoffe, dass sich diese sehr positive Haltung gegenüber der Europäischen Union im gesamten vereinten Europa durchsetzen wird.
Ferienzeit: Reisepass rechtzeitig beantragen Die Ferienzeit steht vor der Tür und wer seinen Urlaub im Ausland verbringen möchte, benötigt hierzu einen Reisepass (E-Pass). Dieser wird grundsätzlich für Reisen in außereuropäische Staaten, aber auch in den meisten osteuropäischen Ländern benötigt. Das Bürgerbüro der Stadt Offenburg weist
darauf hin, dass die Beantragung rechtzeitig erfolgen muss, da die Bearbeitungsdauer bis zu vier Wochen betragen kann. Mitzubringen sind der alte Reisepass bzw. der Personalausweis sowie ein aktuelles biometrisches Passbild. Zu beachten ist außerdem, dass seit 26. Juni 2012 Kindereinträge
im Reisepass der Eltern ungültig sind und das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt berechtigen. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder – ab Geburt – bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneinge-
schränkt gültig. Die Gebühr für einen Reisepass für Personen unter 24 Jahren beträgt 37,50 Euro, für Personen über 24 Jahren 60 Euro. Für weitere Fragen steht das Team des Bürgerbüros der Stadt Offenburg unter Telefon 07 81/82 20 00 zur Verfügung.
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CDU-Wahlkampf
Beim 4. zentralen Infostand der Offenburger CDU am kommenden Samstag, 18.5., werden wieder Kandidatinnen und Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl anwesend sein. Ab 10 Uhr ist auch Marco Steffens vor Ort, der für den Kreistag kandidiert. Es gibt zudem aktuelle Informationen zur Europa- sowie der Gemeinderatsund Kreistagswahl. Der CDU-Infostand beginnt wie immer um 8 Uhr am Fischmarkt. Weitere Infostände der CDU finden am Samstagvormittag in Rammersweier am Penny-Markt, in Elgersweier vor dem Edeka und in Zunsweier auf der Sonnenbrücke statt. Auch am Dienstag, 21.5., werden wieder Kandidatinnen und Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl am „CDU vor Ort“-Infostand am Fischmarkt in der Offenburger Innenstadt sein. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr gibt es Informationen zur Europa- und Kommunalwahl.
SPD-Wahlkampf
Samstag,18.Mai:DieSPDOffenburg ist von 9 bis 13 Uhr erneut mit einem Bürgertreff auf dem Rathausplatz bei den Vögeln. Von 9 bis 10.30 Uhr ist die SPD mit ihrer Aktion „Auf ein Gläschen Roten“ mit Kandidatinnen und Kandidaten zum Ortschaftsrat und Gemeinderat in Elgersweier beim EdekaMarkt. Von 11 bis 12.30 Uhr wird die Aktion „Auf ein Gläschen Roten“ in Zunsweier, Geroldsecker Straße bei der Apotheke fortgesetzt. Dienstag, 21. Mai: Von 9 bis 13 Uhr führt die SPD einen Bürgertreff auf dem Wochenmarkt durch. Von 16 bis 17.30 Uhr ist die SPD Offenburg im Stadtteil Albersbösch am Rabenplatz. Auf 19 Uhr lädt die SPD Offenburg in das Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt in den Bürgerpark ein. Samstag, 25. Mai: Die SPD Offenburg ist von 9 bis 13 Uhr erneut mit einem Bürgertreff auf dem Rathausplatz bei den Vögeln.
Dachsanierung an der „Theo“ Kostenschätzung: 700 000 Euro / Wassereintritt bei Regen
Gesamt-Sanierung. Mit Reparaturarbeiten ist dieses Dach nicht mehr abzudichten. Wasser dringt ins Gebäude ein. Foto: Stadt Offenburg
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Der Haupt- und Bauausschuss hat am vergangenen Montag einhellig zugestimmt, das Dach der Theodor-Heuss-Realschule außerplanmäßig komplett zu sanieren. Dafür müssen im Haushalt 700 000 Euro bereitgestellt werden. Andreas Kollefrath, Fachbereichsleiter Hochbau, referierte, dass bereits im vergangenen Jahr, zuletzt aber wieder massiv im April 2019 Wasser vom Dach ins Foyer der Theo einbrach. Zudem trat Wasser in dem nördlich angrenzenden Gebäudeteil im Technikraum ein. In Zusammenarbeit mit Fachfirmen und Gutachtern hat der Fachbereich bereits 2018 versucht, die Lecks ausfindig zu machen und abzudichten. Allerdings waren diese Versuche erfolglos, auch weil das Dach einen STICHWORT
Finanzierung Der Kostenrahmen von 700 000 Euro wurde vom Fachbereich Hochbau geschätzt. Dabei ist ein großer Anteil für die Entsorgung der alten Dachaufbauten zu berücksichtigen.
mehrschichtigen Aufbau hat. Das Foliendach mit Aufschüttung, landläufig als Flachdach bezeichnet, war bei einer früheren Sanierung auf den vorhandenen alten Dachaufbau aufgebracht worden. Zusammen mit einer Architektin werden jetzt die Grundlagen für
Gründach eine Leistungsbeschreibung der erforderlichen Arbeiten erstellt. Planungsvorgabe ist ein Gründach mit anteiliger Photovoltaik. Geprüft wird auch eine sogenannte Dachlaterne über dem Bereich des Foyers für eine bessere Belichtung. Im Randbereich soll darauf geachtet werden, dass bei einer möglichen weiteren energetischen Sanierung die Anschlussdetails bereits heute berücksichtigt werden. Die vorbereitenden Planungen und Arbeiten werden unverzüglich aufgenommen – die Sanierung soll im Sommer bis spätestens Oktober über die Bühne gehen. Der Schulbetrieb darf nicht gefährdet werden. Dieser ambitionierte Zeitplan ist jedoch nur zu halten, wenn auch Fachfirmen auf die öffentlichen Ausschreibungen Angebote abgeben.
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Input von außen Einen Weiterentwicklungsbedarf des Seniorenbüros hat der Ausschuss für Familien und Jugend in seiner Sitzung am 8. Mai bei einer Enthaltung mehrheitlich befürwortet. Danach wird die Verwaltung beauftragt, das Seniorenbüro an der Schnittstelle zu der bestehenden Einrichtung Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus gemeinsam mit dem Seniorenbeirat, dem Arbeitsforum, den zukünftigen Nutzer/innen sowie den Mitarbeitenden aller benannter Einrichtungen weiterzuentwickeln. Dem extern zu begleitenden Prozessablauf wird zugestimmt, wobei die Kosten in Höhe von 15 000 Euro über Budgetmittel des Fachbereichs Familien, Schulen und Soziales finanziert werden sollen. „Ein Stillstand ist auch ein Rückschritt“, leitete Bürgermeister Hans-Peter Kopp in den Tagesordnungspunkt ein. So wie sich die Einrichtung vor zehn Jahren konstituiert habe, muss es in zehn Jahren nicht mehr zeitgemäß sein, gab er zu Bedenken. So haben sich Martina Köllner und Martin Maldener, Leitung Familie, Jugend und Senioren, sowie Seniorenbüro-Chefin Angela Perlet auf den Weg gemacht. Nach einem Vergleich der Angebote vom Seniorenbüro einerseits und Jugendbüro & Mehrgenerationenhaus andererseits kamen dieselben zu bearbeitenden Themenbereiche heraus: Beratung, Beteiligung, Bürgerschaftliches Engagement sowie Raumvergabe und Offener Cafébereich. Auch bei den Zielgruppen ergeben sich Überschneidungen. Und beide Einrichtungen kooperieren miteinander. Im November 2018 habe man mit den Mitarbei-
tenden über den Weiterentwicklungsbedarf gesprochen, informierte Köllner, im Dezember wurde es im Seniorenbeirat nichtöffentlich beraten und im Februar wurde in einem ergebnisoffenen Workshop diskutiert. Der Prozessablauf sehe vor, so Köllner, bis November 2019 ein Rahmenkonzept mit Eckpunkten im Ausschuss für Familie und Jugend am 25. November vorzustellen, am 16. Dezember im Gemeinderat. Davor sollen im Rahmen eines Workshops Eckpunkte erarbeitet werden (25. Mai), dann eine Konkretisierung dieser in Dialogform (24. Juni) und einen Beteiligungsworkshop (20. Juli) mit verwaltungsinterner Abstimmung zu den Ergebnissen.
Modell einer Bürgergenossenschaft Im Rahmen des Prozesses „Älterwerden in Offenburg“ sollen bürgerschaftlich initiierte stadt- und ortsteilbezogene Begegnungsund Versorgungsstätten mit Hilfe des Projekts Kommunale Daseinsvorsorge durch Bürgergenossenschaften realisiert werden. Die Stadt Offenburg soll zunächst mit einem Basisbetrag von 40 000 Euro die Maßnahme unterstützen. So lautet die einstimmige Empfehlung des Haupt- und Bauausschusses an den Gemeinderat, der am 3. Juni das letzte Wort hat. Der weitere Fahrplan sieht vor, am 26. Juni im Seniorenbeirat über den aktuellen Stand zu informieren. Eine Information und eine entsprechende Beratung in den Ortschaftsräten, Stadtteilkonferenzen und Bürgergemeinschaften ist im
Zeitraum von Juni bis September geplant. Ab Oktober, spätestens im November, will die Stadt mit der Öffentlichkeitsarbeit beginnen. Zusätzlich ist im Rahmen der Kommunalen Daseinsvorsorge durch Bürgergenossenschaften (KoDa eG) ein Fachforum zum Thema Bürgergenossenschaften geplant. Nach dem Eingang von Projektideen unterstützt die Stadt Offenburg interessierte Projektgruppen und Initiativen bei der Antragsstellung. Anlaufstelle und Ansprechpartner ist Seniorenbürochefin Angela Perlet als Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement. Ebenfalls eingebunden sind u.a. Ortsvorsteher/innen, Bürgervereine sowie die Leitungen der Stadtteil- und Familienzentren.
Vertrauen Albert Glatt (CDU) kritisierte, dass die Vorlage zu wenig auf die Jugendlichen eingehe und sprach sogar „von einer feindlichen Übernahme des Jugendbüros durch das Seniorenbüro“. Auch Martina Bregler (SPD) sah die Vorlage als zu seniorenlastig. Dem schlossen sich Eva-Maria Reiner (Bündnis 90/Die Grünen) und Stefan Konprecht (FWO) an. Ob eine externe Begleitung mit Kosten in Höhe von 15 000 Euro notwendig sei, fragte Reiner nach. Dem entgegnete Kopp, dass nur dadurch eine gewisse Unabhängigkeit von eigenen Interessen gewährleistet sei und versicherte, man werde das Geld nicht verschwenden, aber „wir brauchen Input von außen“ und bat um entsprechendes Vertrauen.
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Eine Rückkehr des Seniorenbüros in das Anna-von-Heimburg-Haus in der Kornststraße 3 ist für 2020 geplant. Foto: Walz
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8 18.5.2019
Alte Kita Bühl soll Dorfzentrum werden Der Hauptausschuss hat dem Gemeinderat am 13. Mai einstimmig empfohlen, grünes Licht für die Sanierung und den Umbau der Alten Kita Bühl zu einem Dorfzentrum/Bürgerhaus mit Ortsverwaltung und Räumen zur Nutzung durch die Katholische Kirchengemeinde zu geben. Die erforderlichen städtischen Mittel zur Projektfinanzierung sollen zum Nachtragshaushalt 2019 angemeldet werden. Darüber hinaus soll die Verwaltung mit der Kirche in Erwerbsverhandlungen eintreten und parallel prüfen, wie eine sinnvolle städtebauliche und den Ort
stärkende Entwicklung des Pfarrhauses bzw. des Pfarrhausgrundstücks aussehen könnte. Die Alte Kita Bühl ist ein zweigeschossiges Gebäude mit Teilunterkellerung. Sie bildet gemeinsam mit der Kirche und dem Pfarrhaus ein städtebaulich erhaltenswertes Gebäudeensemble, das die historische Dorfmitte prägt. Sowohl die Lage als auch die Grundrissstruktur eignen sich sehr gut, um dort gemeindliche und kirchliche Nutzungen weitestgehend barrierefrei unterzubringen und einen schönen Dorfmittelpunkt zu schaffen.
Infotreffen. Kunstvolle Einstimmung in der Keramikart.
Foto: Kessler
Einladung zum Entdecken Offene Ateliers finden am 21. und 22. September statt
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Saunalandschaft
• Sanarium • Dampfbad • Finnische Sauna
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Öffnungszeiten Sauna und Bad Montag – Sonntag 10:00 – 22:00 Uhr Frühschwimmen Dienstag + Donnerstag 06:30 – 08:30 Uhr Gastronomie Montag – Sonntag 11:00 – 21:00 Uhr
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Zahlreiche Offenburger Kunstschaffende laden am Samstag, 21. und Sonntag, 22. September 2019, von 11 bis 18 Uhr bei den Offenen Ateliers Offenburg (OAO) zum Entdecken, Austauschen und Staunen in ihre Schaffensräume ein und bieten inspirierende Einblicke in die hiesige Kunstszene. Besucher können neue und innovative Arbeiten entdecken und lernen die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Kunstsparten kennen. Der Eintritt ist frei. Beim Infoabend am vergangenen Dienstag bei der Offenburger Keramikart Glashaus Gruppe wurde auf den Septembertermin kunstvoll eingestimmt. Projektkoordinatorin Linda Kunath-Ünver stellte das neue Design vor und die Projektleitung ging seitens der Stadt von Christian Kessler an die Kuratorin für Kunst, Gerlinde Brandenburger-Eisele, über. Seit 2014 werden die Offenen Ateliers Offenburg als eigenständiges Format mit Schwerpunkt Bildende Kunst geführt. Der Fachbereich Kultur der Stadt Offenburg wirkt dabei als Impulsgeber und Koordinator. Im vergangen Jahr nahmen über
50 Künstlerinnen und Künstler teil. Rund 3500 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg in die Ateliers. Unterstützt werden die Offenen Ateliers Offenburg vom E-Werk Mittelbaden. Parvati Sauer und Linda Kunath-Ünver von der „VIA – Visionen und Ideenakademie“ aus Offenburg haben in diesem Jahr wieder die Projektkoordination übernommen. Wer noch als Künstlerin oder Künstler teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail oder telefonisch bis Freitag, 7. Juni 2019, anmelden. Die E-Mail-Adresse lautet: via.kontakt@mail.de, telefonisch ist die Anmeldung unter 01 76/32 45 41 24 möglich.
Eigenes Atelier Teilnahmebedingungen: Bei der Kunstform handelt es sich um Bildende Kunst wie beispielsweise Malerei oder Fotografie. Die Kunstschaffenden verfügen über ein eigenes Atelier oder eine entsprechende Ausstellungsfläche in Offenburg. Der Fachbereich Kultur kann keine Ausstellungsfläche bereitstellen. Internet: www.offene-ateliers-offenburg.de und www.facebook.com/ offeneateliersoffenburg.
18.5.2019 9
Vision umsetzen Mit Beate Hauswirth-Eggs von „Tanzkuhltur“ auf dem Kuhlturhof Eggs sowie dem Frauennetzwerk Offenburg lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg, Regina Geppert, zur 36. Begegnungsplattform „Frauen in Offenburg“ am 70. Geburtstag des Grundgesetzes ein. Das Treffen findet am Donnerstag, 23. Mai, von 19 bis 21 Uhr auf dem Kuhlturhof Eggs, Binzburghöfe 2, in Hofweier statt. Was braucht es, wenn ich etwas bewegen – auf den Weg bringen – in Bewegung halten möchte? Wie bringe ich meinen Traum in Bewegung, eine Vision, ein Ziel auf den Weg? Beate Hauswirth-Eggs gibt Einblick in ihren Weg zur Unternehmerin und die Entwicklung ihres Unternehmens. Um Anmeldung bis Mittwoch, 22. Mai, per E-Mail an: gleichstellung@offenburg.de wird gebeten. Um allen Frauen die Teilnahme zu ermöglichen, sind Fahrgemeinschaften hilfreich. Wer eine Mitfahrgelegenheit wünscht bzw. anbietet, möge dies mitteilen.
HORTOLYMPIADE
Zauberwort Teamgeist. Zum vierten Mal trafen sich im Rahmen der Ferienbetreuung rund 120 Kinder der städtischen Horte mit ihren Erzieherinnen und Erziehern zur Hortolympiade Ende April auf der Sauweide in Zunsweier. Mit dabei waren die Power–Kids aus Griesheim, fünf weitere städtische Horte und Kinder der Konrad-Adenauer-Schule. Die einzelnen Gruppen waren mit Fahnen, Schlachtrufen und Mannschaftsbändern in unterschiedlichen Farben ausgerüstet und galten als hochmotiviert. Nach einem stärkenden Vesper gin-
gen die Wettkämpfe los. Bei den einzelnen Disziplinen kam es darauf an, die Aufgaben gemeinsam zu meistern. Zwischen den einzelnen Stationen gab es genug Gelegenheit zum Spielen im Wald und an den Spielgeräten. Am Lagerfeuer konnten sich die Teilnehmenden mit einer Grillwurst stärken, am Ende der Veranstaltung wartete die Siegerehrung. Jedes Kind erhielt eine Medaille, jede Hortgruppe durfte einen Pokal mitnehmen. Der 1. Platz ging zum vierten Mal in Serie an den Schülerhort Zell-Weierbach. Foto: Literski-Müller
Schnelle Hilfe
Sänger gesucht Der Jazzchor Offenburg sucht Tenöre und Bässe. Das Ensemble probt immer dienstags ab 20 Uhr in der Musikschule, Raum 130. Interessenten können einfach vorbeikommen.
// Vortrag für Energiesparer Überspannungsschutz – schützen Sie Ihre Elektrogeräte Donnerstag, 23. Mai 2019, Beginn 18:30 Uhr Der Vortrag ist kostenlos. Ort: Energieberatungszentrum E>welt, Freiburger Straße 23 a, 77652 Offenburg
© DEHN+SÖHNE
Die Offenburger Grünen laden zu einem Gesprächsabend ein mit dem Thema: schnelle Hilfeleistung bei Herz-Kreislauf-Stillstand. Kreisrat Jürgen Mohrbacher schlägt vor, im Ortenaukreis mit seinen oft langen Anfahrtswegen für den Rettungsdienst „eine app-basierte Alarmierung von professionellen Ersthelfern bei der Integrierten Leitstelle Ortenau“ einzurichten. Zur Notwendigkeit und zu den Erfahrungen mit solchen Hilfssystemen referiert am Mittwoch, 23.Mai, 20 Uhr, Michael Müller, Chefarzt der Anästhesie des Josefskrankenhauses in Freiburg. Die Veranstaltung findet im Offenburger Gasthaus „Brandeck“, Zellerstraße 44, statt. Eintritt frei.
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10 18.5.2019
Rugby im Freizeitbad Die 48. Deutsche Meisterschaft im Unterwasser-Rugby wird am 18. und 19. Mai im Freizeitbad Stegermatt ausgetragen. Veranstalter ist der Verband Deutscher Sporttaucher. Eröffnet werden die Spiele am Samstag um 8.30 Uhr von OB Marco Steffens. Der 1. Tauchclub Offenburg 1975 e.V. organisiert die Wettkämpfe, bei denen es laut Pressemitteilung um Schnelligkeit, Beweglichkeit, Ausdauer, Übersicht und faire Härte geht. Das Spielbecken, in dem die Turniere ausgetragen werden, ist das Sprungbecken mit einer Wassertiefe von 3,80 Metern. Am Beckenboden sind die Tore in der Größe von Basketballkörben aufgestellt. Ziel des Spiels ist es, in den Korb den salzwassergefüllten Ball zu versenken, was die gegnerische Mannschaft zu verhindern versucht. Ein Team besteht aus sechs Akteuren, die mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen ausgerüstet sind. Sechs weitere Spieler sitzen auf der Auswechselbank und warten auf ihren Einsatz, der im fliegenden Wechsel vonstatten geht. Ein Spiel dauert zwei mal 15 Minuten. An den zwei Tagen wer-
den insgesamt 20 Spiele ausgetragen. Für die Endrunde haben sich die acht besten Teams der Bundesligen Nord, West und Süd qualifiziert. Damit auch die Zuschauer von den Kämpfen unter Wasser etwas mitbekommen, werden zwei große LED-Bildschirme in beiden Schwimmhallen aufgestellt. Auf ihnen kann der gesamte Verlauf der Spiele verfolgt werden. Über einen Live-Stream können die Begegnungen auch zu Hause verfolgt werden. Das Endspiel wird am Sonntag um 14.40 Uhr angepfiffen. Bei Spielbeginn liegt der Ball in der Mitte des Beckenbodens und die Spieler befinden sich jeweils an ihrer Torseite. Beim Anpfiff mittels einer Hupanlage, die auch unter Wasser zu hören ist, stürzen sich die Sportler ins Nass. Fair Play ist oberes Gebot, heißt es in der Pressemitteilung. Nur der Spieler, der den Ball hat, darf attackiert werden. Treten, Schlagen, Kratzen und Beißen sind verboten. Weitere Informationen: Rüdiger Neumann, erster Vorsitzender des Offenburger Tauchclubs, Telefon 07 81/48 92 57, E-Mail: neumannruediger@tauchclub-offenburg.de.
Kulturforum. Hier wird am kommenden Freitag gestartet.
Augenschmaus für Autofreunde Achte Auflage der Paul Pietsch Classic erneut in Offenburg Am 24. Mai ist es soweit: Dann startet in Offenburg die 8. Paul Pietsch Classic. Mit der Rallye für Oldtimer bis Baujahr 1999 erinnert die Motor Presse Stuttgart an den Rennfahrer und Gründerverleger Paul Pietsch (1911 bis 2012). Zum 120-jährigen Jubiläum als Autohersteller engagiert sich zudem Opel mit sechs Modellen. Das erste Auto startet am Freitag, 24. Mai, um 9 Uhr an der Reithalle auf dem Kulturforum. Traditionell eröffnen Paul Pietschs Tochter
Porsche und Käfer
18. + 19. Mai
Foto: Veranstalter
Patricia Scholten und sein Sohn Peter-Paul Pietsch das rollende Museum im Auto mit der Startnummer 1. Die Geschwister bestreiten die zweitägige Klassikerrallye mit einem Porsche 911 Turbo aus dem Baujahr 1976 aus dem ehemaligen Fuhrpark ihres Vaters. Der älteste Wagen im Feld stammt aus dem Jahr 1928: Es ist ein Bentley Speed Six. Der Freiburger Mario Ketterer erinnert mit seinem Start am ersten Rallyetag an einen besonderen Jahrestag: Vor 40 Jahren erzielte der Rennfahrer beim Schauinsland-Bergrennen in einem Formel-2-Auto den Streckenrekord auf der kurvenreichen Strecke oberhalb seiner Hei-
matstadt Freiburg, die in diesem Jahr auch zur Route zählt. In diesem Jahr lässt es Ketterer allerdings etwas ruhiger angehen: Er startet mit einem VW-Käfer aus dem Baujahr 1962. Bei der Klassikerrallye geht es nicht um die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten. Die Teams sollen während der Fahrt die Landschaft des Schwarzwalds genießen, die der aus Neustadt am Titisee stammende Paul Pietsch so liebte. Ebenfalls dabei ist der aus dem SWR-Fernsehen bekannte Kleinbus „Willi“, ein Mercedes-Benz O319 aus dem Baujahr 1963. Der Mercedes-Bus wird von Deutschlands schnellstem Hotelier Dominic Müller aus Durbach gefahren. Die Mitfahrerplätze an beiden Tagen werden in diesem Jahr zugunsten der Albert-Schweitzer-Schule in Kehl versteigert. Mit dem Erlös der Ebay-Versteigerung soll der Citroen HY Lieferwagen, den Schüler vor einigen Jahren selbst restauriert haben, wieder fahrfertig gemacht werden. Das rollende Museum mit rund 120 Oldtimern ist an zwei Tagen unterwegs. Am Freitag fahren sie von Offenburg Richtung Endingen. Am Samstag geht es vom Marktplatz über Durbach und Zuflucht nach Altensteig-Wart.
18.5.2019 11
Wärmestube in strahlendem Weiß Malermeister Stefan Hils und Udo Hitzke haben die Einrichtung in der Wasserstraße auf eigene Kosten gestrichen Die Wärmestube in der Wasserstraße erstrahlt in neuem Glanz. Dafür haben die Malermeister Stefan Hils und Udo Hitzke gesorgt. Auf eigene Kosten haben sie die beiden Räume, die Fenster und das Treppenhaus gestrichen. Zwei Anstriche und eine teuere Spezialfarbe waren notwendig, um Wände und Decken strahlend weiß aussehen zu lassen. „Das Gelb des Nikotins kam so durch, dass wir Isolierfarbe verwenden mussten“, erklären die Malermeister. In der Zukunft wird es einfacher sein, die Räume neu zu streichen, denn das Rauchen ist nur noch draußen erlaubt. „Es ist wirklich gut geworden“, sagt die Leiterin des Ursulaheims, Eva Christoph. Die Idee sei spontan entstanden, erläutert Christoph, und man habe sich dann auf einen Termin geeinigt. „Sie haben Ihren Mitarbeitern gezeigt, was im Leben auch noch wichtig sein kann, es geht auch um Menschenführung im Betrieb“, lobte Axel Richter vom Förderverein Pflasterstube den unentgeltlichen Einsatz der Offenburger Malermeister. Der frühere Chirurg am Klinikum Offenburg engagiert
versorgen, berichtet Eva Christoph, und das müsse ja alles auch organisiert werden. Ohne Fachkräfte geht es da nicht, pro Jahr betragen die laufenden Kosten um 110 000 Euro. Davon wird auch das Pflastermobil finanziert, das auch Obdachlose erreicht, die auf der Straße leben. Eine wichtige Rolle spiele dabei die Spendenbereitschaft der Offenburger Bürger und Bürgerinnen, ist sich das Team der Wärmestube einig.
Firmenengagement
Ein gutes Team. Eva Christoph, Stefan Hils, Udo Hitzke, Dieter Hartwig, Sophia Neef und Axel Richter (v.l.). Foto: Tebbel
sich seit vielen Jahren für die Belange der Wohnsitzlosen und hat miterlebt, was eine saubere und ansprechende Einrichtung für die Obdachlosen bewirken kann: „Sie kriegen ein neues Leben“, sagt Richter. Wenn jetzt noch neue Möbel hinzukommen, gehen die Leute auch viel sorgsamer mit der Einrichtung um, fügt Eva Christoph
hinzu. Wichtig sei es, auch die Kreativität der Leute wieder zu wecken, meint Axel Richter. Projekte wie Bildgestaltung und kreatives Arbeiten habe da sehr gute Resultate bringen können. Das gebe den Obdachlosen ihre Würde und ihr Selbstbewusstsein zurück. Außerdem sei Anerkennung die beste Therapie. Etwa 300 Wohnsitzlose sind zu
Wie Axel Richter berichtet, engagieren sich immer mehr Firmen für die Belange der Wohnsitzlosen. Da finde dann zunehmend eine interne Spendenübergabe statt. Man wolle nicht, wie in der Vergangenheit, in die Öffentlichkeit wirken: „Keine Bilder mehr mit dem Scheck vor dem Bauch“, erklärt der Vorsitzende der Pflasterstube. Der Meinung sind auch die Malermeister Hitzke und Hils. Nein, man habe keine Vorher/ Nachher-Fotos gemacht, und der Einsatz solle auch nicht in Euros berechnet werden. „Die Ergebnisse sprechen für sich“, erklärt Stefan Hils.
Unverpacktladen in Offenburg
KURZ NOTIERT
Wer im Supermarkt seine Einkäufe tätigt, kennt das Problem: Täglich fallen Unmengen an Plastikmüll an, die zu einem großen Teil von den Umverpackungen der Lebensmitteleinkäufe stammen. Für die Herstellung dieser Umverpackungen werden wertvolle Rohstoffe und Energie eingesetzt, deren Entsorgung oft schwierig ist. Vor allem Verbundverpackungen werden nicht immer vollständig recycelt. Als Antwort auf die Zunahme von Verpackungsmüll aus dem Einzelhandel wurden bereits in mehreren Städten, darunter Karlsruhe und Freiburg, sogenannte Unverpackt-Läden eröffnet. Hier können die Kunden lose Ware in
„Ein Tag am Bach“ – unter diesem Motto werben die Grünen für naturnahe Spielräume. Sie veranstalten einen Aktionstag für Kinder und Erwachsene am Sonntag, 19. Mai, von 12 bis 17, am Brückle in der Waldbachsenke gegenüber dem Josefskrankenhaus. Vorbereitet wurde ein Programm, mit dem Kinder bestärkt werden sollen, die Natur als Spielraum zu entdecken: zum Beispiel an drei Stellen Staudämme bauen, Feuer machen wie in der Steinzeit und das Wasserleben erforschen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bei zeitweiligem Schauerwetter bietet das Gemeindezentrum Schutz, bei Dauerregen fällt die Veranstaltung ins Wasser.
eigene Aufbewahrungsgläser und -dosen abfüllen, diese abwiegen und dann exakt die Menge, die sie benötigen, bezahlen. In Offenburg bietet der Weltladen Regentropfen e.V. einige Produkte, zum Beispiel Reis, Kichererbsen, Linsen und Kaffee, unverpackt an – ansonsten sind Verbraucher/innen meistens darauf angewiesen ihre Ware verpackt und in festgelegten Mengen zu kaufen. Der Wunsch, das Unverpackt-Angebot auch in Offenburg zu erweitern, ist jedoch sehr verbreitet. Jakob Roloff und Alina Kalk von der Jugendbewegung Fridays for Future sowie Stefan Simonis, der unter anderem Multivisionsshows zu Nachhaltig-
keitsthemen moderiert, greifen diesen Wunsch auf und laden alle Interessierten zu einem offenen Organisationstreffen für den gemeinschaftlichen Aufbau eines Unverpackt-Ladens in Offenburg ein. Das Ziel soll dabei nicht sein, einen auf Gewinn ausgerichteten Laden aufzuziehen, sondern eine verpackungsfreie Einkaufsmöglichkeit für alle zu schaffen. Daher ist auch die Organisationsform noch nicht geklärt. Das Organisationstreffen findet am Montag, 20. Mai, um 19 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Stadtkirchengemeinde, Poststraße 16, 77652 Offenburg, statt und ist offen für alle, die sich für das Thema interessieren.
Natur als Spielraum
12 18.5.2019
Offenes Trauzimmer Heiratswillige Paare haben am Freitag, 24. Mai, von 17 bis 19 Uhr die Möglichkeit, sich einen persönlichen Eindruck der Trauzimmer in der Offenburger Innenstadt zu verschaffen. Vier ganz unterschiedliche „Räume“ stehen zur Auswahl. Das älteste Trauzimmer mit dem bemerkenswerten Kreuzgewölbe und den kunstvoll gestalteten Glasfenstern befindet sich im Historischen Rathaus. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Billet‘sche Schlösschen, im Bürgerpark am Rande der Stadtmauer gelegen. Große Fenster lichtdurchfluten den großzügig gestalteten Raum. Ebenfalls im Bürgerpark liegt
das jüngste Trauzimmer – der Glasbau des Stadtteil und Familienzentrums Innenstadt (SFZI). Der Saal besticht durch seine offene und transparente Gestaltung, der freie Blick in den Park gibt dieser Örtlichkeit eine besondere Erscheinung. Wer eine außergewöhnliche Lokalität wünscht, kann im grünen Trauzimmer im Vinzentiusgarten im Schatten der mächtigen Platanen den Bund der Ehe schließen. Das Team des Standesamts und ein Ansprechpartner des SFZI sind vor Ort. Fragen rund um das Thema Eheschließung beantwortet Standesbeamtin Katharina Herr unter Telefon 07 81/82 22 34 oder E-Mail: heiraten@offenburg.de
Amtlicher Teil
Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A GEHHILFE
Wieder mit Stock. Am vergangenen Freitag, 10. Mai, haben Mitarbeiter der Technischen Betriebe Offenburg (TBO) den Mitte April entfernten Stock der Andres-Figur in der Steinstraße wieder anmontiert. Kulturchefin Carmen Lötsch (r.) und Kuratorin Gerlinde Brandenburger-Eisele haben sich vor Ort überzeugt: Die Lösung ist technisch stabil, soll jedoch der fachlichen Einschätzung eines Metallrestaurators unterzogen werden. Das Museum im Ritterhaus kümmert sich um den Fall. Die Figur wurde zur Erinnerung an das Fasnachtsurgestein Franz Burda, der die Figur des „Alt-Offeburger“ beziehungsweise Andres mit schalkhaftem Stil einmalig verkörperte, zur Fasnacht 2006 von seinem Enkel, Hubert Burda, gestiftet. Foto: Museum
Kammermusik an der Kinzig Die Matthäusgemeinde lädt zum nächsten Konzert ihrer Reihe „Kammermusik an der Kinzig“ ein. Auf dem Programm stehen Klavierübertragungen zu vier Händen bekannter Orchesterstücke. Die beiden Saarbrücker Pianisten Wenzel Gummer und Daniel Winkler stellen dabei Werke des
Musikdramatikers Richard Wagner Werken des Klangzauberers Maurice Ravel gegenüber. Das Konzert findet am Sonntag, 26. Mai um 11.15 Uhr nach dem Gottesdienst im Ökumenischen Gemeindezentrum in Weier, Johannesweg 11, statt. Dekan Frank Wellhöner moderiert. Eintritt frei.
Workshop: Achtsamkeit mit Yoga Einen Workshop mit dem Titel „Achtsamkeit mit Yoga“ bietet das Onkologische Zentrum Ortenau am Mittwoch, 22. Mai, um 17 Uhr im Ortenau Klinikum, St. Josefsklinik. Geleitet wird der Kurs von Melanie Sauter, zertifizierte Yoga-
lehrerin sowie Gesundheits- und Krankenpflegerin. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortrags- und Workshop-Reihe „Wege der Achtsamkeit – Formen der Meditation kennen lernen“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Vorhaben: Barrierefreie Bushaltestellen 2019, Straßenbauarbeiten Vergabenummer: SOG_BS-2019-0076 Ausführungsfrist: 29.7. bis 30.11.2019 Angebotseröffnung: 4.6.2019, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Zimmer Nr. 125, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint auf dem Vergabeportal des Staatsanzeigers für Baden-Württemberg GmbH, www.vergabe24.de, im Submissionsanzeiger, www.submission.de/vergabemagazin, im Subreport, www.subreport.de, auf dem Portal der Wirtschaftsregion Ortenau, www. wro.de/fuer-die-region/ausschreibungen.html, auf der Homepage der Stadt Offenburg, www.offenburg.de/html/ausschreibungen308.html?&. Anforderung der Angebotsunterlagen: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Breitscheidstraße 69, 70176 Stuttgart, Telefon 07 11/66 601-555, Fax 07 11/66 601-84, vergabeunterlagen@staatsanzeiger.de, www.vergabe24.de Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter www.offenburg.de/ html/ausschreibungen308.html. Sie können dort kostenfrei über das Kiosk-System von Vergabe 24 heruntergeladen werden.
Einladung Die nächste Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Offenburg findet am Montag, 20. Mai, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Technischen Rathauses, Wilhelmstraße 12, statt. Tagesordnung: 1.
Entwicklungskonzept Gifizareal – Neugestaltung der Halbinsel und weiteres Vorgehen
2. Raumordnungsverfahren zum Vorhaben der Transnet BW, Netzverstärkung 380 KV, Teilabschnitt B2
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Bauen & Wohnen Hier bekommen Sie Tipps und Infos von Experten rund ums Bauen. Von „A“ wie Außenanlage bis „Z“ wie Zimmerei. Fotos: Fotolia (3)/3darcastudio/KB3/Erwin Wodicka
Vorausschauend modernisieren Neue Fenster können schnell und sauber eingebaut werden und verbessern die Energiebilanz des Hauses nachhaltig In Erinnerung an den außergewöhnlich warmen Sommer 2018 legen viele Hausbesitzer verstärkten Wert auf eine gute Wärmedämmung, die Hitze draußen hält. Der Austausch alter Fenster gilt dabei als eine der effizientesten und gleichzeitig einfachsten Maßnahmen. Für den Einbau neuer Fenster gibt es sogar Fördermittel. Dabei spielt die Funktionalität eine entscheidende Rolle: Elemente von guter energetischer Qualität zeichnen sich durch die perfekt aufeinander abgestimmte Kombination von mehrfacher Isolierverglasung mit geringem Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und wartungsarmer Mehrkammerprofile in Klasse-A-Qualität nach DIN EN 12608 aus. Fenster aus diesen Profilen schützen nicht nur zuverlässig gegen äußere Einflüsse wie Hitze, Kälte und Lärm, sondern sind auch wechselnden Witterungen gegenüber sehr beständig. Au-
Dämmende Fenster leisten einen wichtigen Beitrag zum Wohnkomfort im Haus.
Foto: veka/mimagephotos/fotolia
eines Bauteils für Wärme beschreibt. Je kleiner dieser ist, desto besser ist das Fenster wärmegedämmt. Laut Energieeinsparverordnung sollte er bei maximal 1,3 W/(m²K) liegen. Idealer Ansprechpartner für den Einbau ist der Fensterfachbe-
trieb vor Ort. Dank des Fachwissens und der richtigen Werkzeuge gelingt der Austausch schnell ohne viel Staub und Schmutz. Der Profi sorgt dafür, dass die Fenster dem Stand der Technik entsprechen und so eine echte Zukunftsinvestition sind. (txn)
ßerdem helfen sie, Wärmeverluste zu vermeiden. Das wirkt sich einerseits positiv auf die CO₂-Bilanz sowie auf den Geldbeutel aus. Grundsätzlich gilt: Die energetische Qualität von Fenstern definiert sich über den sogenannten U-Wert, der die Durchlässigkeit
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Guter Schutz ist für den wenig beachteten Garagenboden wichtig. Foto: Getifix
Garagenböden sind in der Regel nicht gut vor kapillaraufsteigender Feuchtigkeit geschützt, zum Beispiel weil sie nur aus einer ungenügend abgedichteten Betonplatte bestehen. Derartige Böden werden nicht nur schnell unansehnlich, sie müssen auch dringend effektiv abgedichtet werden, damit die Feuchtigkeit sich nicht in den Garagenwänden breitmachen kann. Mit dem neuen Getifix Bodensystem gibt es jetzt eine einfache Lösung mit nur wenigen Produkten und in drei Arbeitsschritten, um Böden effektiv und sicher abzudichten. Garagenböden, die in der Regel aus Beton bestehen, werden mit der Zeit unansehnlich und porös durch Feuchtigkeit und Tausalze, die durch das Fahrzeug in die Garage gelangen. „Mit unserem System wird der Boden zuverlässig abgedichtet und gleichzeitig verschönert“, erklärt Olaf Händeler, der mit seinem Unternehmen Olaf Händeler zum bundesweiten Sanierungsnetzwerk Getifix gehört. Der Clou an dem
Verfahren ist: Das Abdichtungssystem ist so dünn, dass keine nennenswerte Erhöhung des Bodens und damit keine Schwelle entsteht. Auch Garagentore, eventuell vorhandene Türen, einschließlich der Zargen und der Türschwellen müssen nicht umständlich verändert, Brandschutztüren nicht komplett neu gesetzt werden. „Unsere Kunden sind durchweg begeistert“, berichtet Olaf Händeler. „Wir bessern den alten Boden erst aus und arbeiten dann mit einem Dichtgrund und einem ganz dünnen Nivellierestrich“, erklärt der Abdichtungsexperte. Die eingesetzten Produkte sind lösemittelfrei und mineralisch. Wem der neue graue Garagenboden ein wenig zu trist ist, kann sich eine passende diffusionsoffene Farbe dafür aussuchen. Nach kürzester Zeit kann der neue Boden begangen und nach etwa zwei Tagen auch wieder befahren werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.getifix.de/ haendeler.
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Paraffin gegen feuchtes Mauerwerk Für viele Menschen zählt für eine gesunde Lebensweise nicht nur die Ernährung, sondern auch der Einfluss ihrer direkten Umgebung Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov zeigt: 73 Prozent der Menschen in Deutschland erachten ihre Wohngesundheit für wichtig. Gesundheitsverträgliche Bauprodukte spielen in diesem Zusammenhang die zentrale Rolle. Für die Bekämpfung von Feuchteschäden in Gebäudewänden steht mit dem ISOTEC-Spezialparaffin ein geParaffin kommt auch in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Foto: ISOTEC sundheitlich unbedenkliches Abdichtungsmaterial ohne chezeigte die Paraffinbehandlung im rückgreifen möchte, die durch misch flüchtige Bestandteile zur Hinblick auf die Einrichtung von Verfügung, das dauerhaft wirkt. Aufstemmen und Durchsägen des Das Problem ist weit verbreitet: Mauerwerks in die Statik des Ge- Feuchtigkeitssperren immer die besten Wirkungen“, betont der Durch eine defekte oder nicht vor- bäudes eingreifen, sollte bei der Sanierung einen Statiker hinzuzie- Professor. Die Wissenschaftlichhandene Horizontalsperre steigt hen. Deutlich milder ist der Ein- Technische-Arbeitsgemeinschaft in vielen Gebäuden Bodenfeuchte für Bauwerkserhaltung und Denkgriff bei der Horizontalsperre mit kapillar ins Mauerwerk auf, die Spezialparaffin, die seit Jahrzehn- malpflege e. V. (WTA) hat die Baustoffporen werden mit Wasser ten erfolgreich eingesetzt wird. Wirksamkeit des Verfahrens zertigefüllt. Die sichtbaren Folgen der fiziert. Die Bundesanstalt für MaDurchfeuchtung sind Farb- und „Unser ISOTEC-Spezialparaffin ist terialforschung und -prüfung ein spezielles Wachs, ganz ähnlich Putzabplatzungen. Hinzu kommt noch ein sinkender Wärmedämm- dem Paraffin, das auch in der (BAM) hat dem ISOTEC-System, wert als unsichtbare Konsequenz. Lebensmittelindustrie eingesetzt wird, wo strengste Auflagen gelWer zur Behebung des Problems auf mechanische Verfahren zu- ten“, betont Joachim Hug, der mit seinem ISOTEC-Fachbetrieb auf die Sanierung von Feuchteschäden spezialisiert ist. „Anders als bei einer Sanierung mit chemisch flüchtigen Bestandteilen ist das Spezialparaffin unbedenklich und kann deshalb im Wohnbereich eingesetzt werden.“ Professor Heinz Dreyer hat sich in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen vom ISOTECSystem überzeugen können. „In meiner Forschung und bei den Joachim Hug. Foto: ISOTEC durchgeführten Praxisversuchen
unabhängig vom Durchfeuchtungsgrad, ebenfalls höchste Wirksamkeit bescheinigt. Und so funktioniert es: 1. Schritt: Vor der Injektion des Spezialparaffins muss das durchfeuchtete Mauerwerk vollständig ausgetrocknet werden. Dazu werden im Abstand von 10 bis 12 cm Bohrkanäle eingebracht. 2. Schritt: Kontrolliert trocknen die Experten mithilfe einer Spezialtechnologie das Mauerwerk aus. Nach der Trocknung sind die Baustoffporen voll aufnahmefähig für das Spezialparaffin. 3. Schritt: Das erhitzte, flüssige ISOTEC-Spezialparaffin wird in den Baustoff injiziert und verteilt sich in den Baustoffporen. Beim Abkühlen härtet es dort aus, verhindert so den Kapillartransport der Feuchte und bildet eine etwa 15 cm dicke Sperrschicht. Weitere Informationen unter www.isotec.de.
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