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Wirtschaft Sponsored Content für Migros Bank

NZZ am Sonntag 31. März 2019

FOTO: MICHELE LIMINA

«Nachhaltiges Investieren wird immer wichtiger»

investierend. So können wir je­ den Anlegertyp bedienen. Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Ist das nur eine Modeerscheinung? Nein, angesichts der grossen globalen Herausforderungen in den Bereichen Ökologie und sozi­ ale Gerechtigkeit wird nachhalti­ ges Investieren noch viel stärker an Bedeutung gewinnen. Für uns ist es auch eine Frage der Kultur. Wir wollen bei nachhaltigen Anla­ gen zu den führenden Anbietern in der Schweiz gehören. Die dar­ aus gewonnenen Erfahrungen und Verhaltensgrundsätze fliessen in unsere traditionellen Anlagen ein. Gibt es bei Ihnen auch Anlage­ lösungen für Kunden mit kleinem Portemonnaie? Ja, insbesondere nachhaltige und traditionelle Strategiefonds bieten schon bei kleinen Investi­ tionsbeträgen eine optimale Di­ versifizierung. Sie eignen sich auch sehr gut für den langfristi­ gen Vermögensaufbau. Mittels Sparplan können regelmässig neue Anteile erworben werden. Ab einem Anlagebetrag von 20000 Franken können Kunden zudem bereits ein Vermögensver­ waltungsmandat abschliessen.

Christoph Sax, Chefökonom der Migros Bank: «Bereits ab einem Anlagebetrag von 20000 Franken können Kunden ein Vermögensverwaltungsmandat abschliessen.»

Christoph Sax ist Chefökonom der Migros Bank. Er rät zum diversifizierten und langfristigen Anlegen, ohne unnötige Risiken und Kosten. Sinnvolle Anlagelösungen gibt es auch für Kunden mit kleinem Portemonnaie. Was macht eigentlich ein Chef­ ökonom? Christoph Sax: Der Cheföko­ nom beobachtet das Wirtschafts­ geschehen. Er verfasst Einschät­ zungen zur Konjunkturlage, zum politischen Umfeld und zu den Finanzmärkten. Die Analysen sei­ nes Teams bilden den Anfang des Anlageprozesses. So wird sicher­ gestellt, dass die Anlagestrategie stets im Einklang mit dem wirt­ schaftlichen Umfeld ist. Ein zwei­ tes Standbein ist die Kommuni­ kation. Der Chefökonom hält Referate, verfasst Beiträge in Ma­ gazinen und auf dem Blog und tritt in den Medien auf. Wie hat sich das erste Quartal 2019 konkret angelassen? Bereits seit letztem Sommer beobachten wir, dass die Unter­ nehmen bei ihren Investitionsent­

scheiden zurückhaltender gewor­ den sind. Dies gilt auch für die Kundschaft im Ausland: Vor allem der Maschinenbau und die Elek­ troindustrie, die mehrheitlich Investitionsgüter herstellen, ver­ zeichnen eine schwächere Export­ nachfrage. Trotz der guten Verfas­ sung des Arbeitsmarkts entwickelt sich der Privatkonsum verhalten. Dies dürfte mit der Stagnation der verfügbaren Einkommen und dem unsicheren internationalen Umfeld zusammenhängen. Das Wachstum bleibt gehemmt, insge­ samt steht die Schweizer Wirt­ schaft aber solide da. Was sind in der Schweiz die offe­ nen Fragen? Wir müssen mehr tun für die langfristige Sicherung unseres Wohlstands. Die finanzielle Zu­ kunft unseres Vorsorgesystems

ist wegen der demografischen Entwicklung und den Tiefzinsen gefährdet. Ausserdem fällt der Zuwachs des Bruttoinlandpro­ dukts pro Kopf seit der Finanzkri­ se bescheiden aus, wie in vielen anderen Ländern auch. Das Wirt­ schaftswachstum basierte vor al­ lem auf erhöhtem Arbeitseinsatz. Das Produktivitätswachstum je­ doch hat sich verlangsamt. Was bedeutet all dies für Schweizer Anlegerinnen und Anleger? Die meisten Unternehmen des Schweizer Aktienmarkts sind stark international ausgerichtet. Hier spielen globale Entwicklun­ gen wie der Handelskonflikt und die Geldpolitik der US-Notenbank eine wichtigere Rolle als die Kon­ junktur in der Schweiz. Nach der starken Erholung der Aktienkurse zu Jahresbeginn ist schon viel

Führend im Hypothekargeschäft – Investment Office im Hintergrund Die Migros Bank ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Migros-Genossenschafts-Bundes. Sie gehört hierzulande mit mehr als 800000 Kundenbeziehungen und schweizweit 67 Niederlassungen zu den führenden Finanzdienstleistern beziehungsweise mit Hypothekarforderungen von 37 Milliarden Franken zu den fünf grössten Hypothekaranbietern. Die Migros Bank verfügt über eine breit gefächerte Anlagepalette

und führt eines der umfassendsten Angebote der Schweiz für Nachhaltigkeitsfonds. Die Kundendepotwerte betrugen Ende 2018 insgesamt rund 11 Milliarden Franken, und der Reingewinn belief sich im vergangenen Jahr auf 204 Millionen Franken. Für das Anlagegeschäft der Migros Bank ist das Investment Office verantwortlich. Es besteht aus verschiedenen Teams und erarbeitet die Grundlagen für die Anlagepolitik,

definiert diese mit und setzt sie in den bankeigenen Produkten und Dienstleistungen um. Zu den Teams des Investment Office gehören unter anderem der Bereich Volkswirtschaft mit Chefökonom Christoph Sax an der Spitze und das Investment Center, das den Kundenberatern und der Vermögensverwaltung unterstützend zur Seite steht. www.migrosbank.ch/anlegen

Positives in den Kursen vorweg­ genommen. An den Aktienmärk­ ten muss man sich deshalb vorerst mit etwas bescheideneren Erträgen zufriedengeben – so­ wohl im Inland als auch im Aus­ land. Demgegenüber lässt die Zinswende in der Schweiz weiter auf sich warten. Obligationäre müssen also nicht mit markanten Kursverlusten rechnen. Aller­ dings werden Franken­Obligatio­ nen bester Bonität weiterhin negative Renditen aufweisen.

Die Kunden brauchen sich nicht um die Finanzmärkte zu kümmern.

Wie finden die Anleger in solchen Zeiten den richtigen Pfad durch den Anlagedschungel? Wir raten zu einem Vorgehen in fünf Schritten. Zuerst gilt es festzulegen, ob der Kunde seine Anlagen vollkommen selbständig auswählen möchte oder ob er ei­ ne Betreuung durch den Berater wünscht. Danach wird das Risiko­ profil ermittelt. Darauf basierend wird die Anlagestrategie festge­ legt. Anschliessend kann der Kunde aus verschiedenen Anla­ gelösungen wählen. Je nachdem, für welches Produkt er sich ent­ scheidet, überwachen wir das Portfolio laufend. Wie wählt der Anleger die passen­ de Strategie? Zwei Fragen sind wesentlich: Wie hohe Wertschwankungen können Sie verkraften? Und wie lange ist Ihr Anlagehorizont? Wir führen fünf verschiedene Anlage­ strategien, bei den Strategiefonds jede davon in den beiden Varian­ ten traditionell oder nachhaltig

Dieser Artikel wurde von NZZ Content Solutions im Auftrag von Migros Bank erstellt.

Was muss der Kunde bei einem Ver­ mögensverwaltungsmandat noch tun? Bei Mandaten überlässt er die Verwaltung des Portfolios unse­ ren Spezialisten. Wir investieren mit einem systematischen Anla­ geprozess und wählen die Anla­ gen sorgfältig aus. Unsere Exper­ ten überwachen das Portfolio und reagieren auf Veränderungen an den Börsen. Die Kunden brau­ chen sich somit nicht um die Finanzmärkte zu kümmern. Zur Diversifikation der Portfolios nutzen wir eine Vielzahl an An­ lageinstrumenten. Hauptsächlich setzen wir Fonds ein. Je nach Marktsituation greifen wir bei­ spielsweise auch auf strukturierte Produkte zurück. Welchen Stellenwert hat die per­ sönliche Beratung in Ihrer Bank? Sie ist ein wichtiger Teil des Anlageprozesses. Der Kunde wird bei sämtlichen Schritten – also von der Ermittlung des Risikopro­ fils bis zur Auswahl der Anlagen – fachmännisch begleitet und bera­ ten. Dabei geht es unter anderem darum, unnötige Risiken und Kosten zu vermeiden, um lang­ fristig einen optimalen Ertrag zu erwirtschaften. Welche generellen Tipps und Tricks können Sie Anlegerinnen und Anlegern verraten? Die Kosten niedrig halten, nicht zu hohe Risiken eingehen, das heisst sich selbst nicht über­ schätzen, die Anlagen breit diver­ sifizieren und langfristig investie­ ren. Anleger sollten nicht in Akti­ vismus verfallen, wenn es an den Märkten turbulent auf und ab geht, denn: «Hin und her macht Taschen leer.» Beim Vermögens­ aufbau ist zudem eine Staffelung ratsam, um die negativen Effekte von Kursschwankungen abzu­ federn. Wagen Sie einen Blick in die Zu­ kunft: Wohin geht die Anlagereise in den nächsten Monaten? Es dürfte abwechslungsreich bleiben und es gibt durchaus Chancen, beispielsweise eine Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China, weniger restriktive Notenbanken oder doch noch einen geordneten Brexit. Es lauern aber auch erheb­ liche Risiken. Ich denke an die hohe Bewertung vieler Vermö­ genswerte, die starke Zunahme der globalen Verschuldung und eine Vielzahl politischer Risiken. Wir setzen in diesem Umfeld un­ ter anderem auf Gold, Hedge Funds und Immobilien zur Diver­ sifizierung des Portfolios. (jjs)

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