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TITELGESCHICHTE: Regensburg Ein Spaziergang durch eine einzigartige Stadt

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KOCHKURSE: Selber kochen in den Sternen Die besten Adressen für Hobbyköche – unser Auftakt zu einer neuen Rubrik in La Via Vita

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KOCHEN: Ich bin scharf Chili & Co. Über Pepperoni, Jalapenos, Habaneros und Scoville-Einheiten

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MODE: Die wunderbare Welt verrückter Kühe Rinderwahnsinn oder Kuh-Kunst: Mucca Pazza

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Impressum Vorschau

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HOTEL: Bischofshof am Dom –einladend, freundlich und schön. Er hat schon alle gesehen, viele weltliche und geistliche Würdenträger haben schon hier genächtigt


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HOTEL: Die Geschichte von David & Goliath Harmonische Kontraste inmitten kulturellen Welterbes begl端cken den Gast

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REISEN: Der Orient-Express lebt. Man reist ja nicht, um anzukommen...


Wie man manchmal zum Glück gezwungen werden muss...

Regensburg – ein bekehrender Spaziergang

U

einer Einladung gefolgt und – mea maxima culpa – man musste mich schon ziemlich überreden mitzufahren. Denn zuhause stellten sich mir noch Fragen wie: „Was, bitteschön, soll ich in Regensburg?“ Ich habe doch mein Rheinland. Dort habe ich den Kölner Dom so ziemlich direkt vor der Nase und auch Aachen ist nicht weit. Die Römer waren bekanntermaßen auch hier und Kultur haben wir auch. Wo bitte schön liegt also der Unterschied zu Regensburg? Wieso soll ich einige Stunden auf der meist befahrensten Autobahn Deutschlands verbringen? Gerne zähfließend bis gar nicht fließend. Also schön, Regensburg. Hier bin ich. Und nun? Ich schaue auf die Uhr. Zuviel Zeit um nur in einem Café zu sitzen und zu wenig Zeit um mir ausgiebig die

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historischen Sehenswürdigkeiten anzusehen. Auf eine Stadtrundfahrt habe ich, zumindest heute, auch keine Lust. Habe ja lange genug gesessen. Ich stehe also vor dem Dom. Von hier aus soll man einen schönen Bummel durch die Altstadt machen können. Unbedingt ansehen will ich mir die „Steinere Brücke“ und auch einen Blick auf den „Bruckmandl“ werfen. Und wenn ich schon einmal in die Richtung marschiere muß auch ein Besuch des „Wurstkuchl“ sein. Na also, das ist doch schon mal ein Plan. Ich wende mich, den Dom im Rücken, nach rechts und gehe Richtung Donau. An der Ecke sehe ich das Geschäft vom „Hutmacher am Dom4“. Solch eine Auswahl und so eine handwerkliche Perfektion findet man kaum noch. Die Hüte der Familie Nuslan sind weltweit gefragt.

Foto: mh-grafik_pixelio.de

Bettina Linnig nschlüssig stehe ich am Dom St. Peter. Toll. Ich bin


Ich wechsle die Straßenseite und betrete das Geschäft. Robert Nuslan begrüßt mich und ich habe die Gelegenheit,

ein paar Modelle an. Sie stammen natürlich alle aus der hauseigenen Manufaktur und stehen mir gar nicht schlecht.

einen Blick auf die ca. 15.000 (!) Kopfbedeckungen zu werfen. Hier findet jeder etwas für jeden Anlass. Hier hat

Robert Nuslan erkennt sofort, was zu einem passt. Seinen Bruder Andreas Nuslan findet man meistens in der Hutmacherei. Er ist Europas einziger Hutmachermeister und Modistenmeister mit beiden Meistertiteln für Herrn- und Damenhüte! Ich bedanke mich für den freundlichen Empfang und verabschiede mich beeindruckt. Jetzt geht’s zur Steineren Brücke. Ein paar Schritte durch die Weiße-Hahnen-Gasse und schon sehe ich sie vor mir. Erbaut innerhalb von 11 Jahren – von 1135 bis 1146 – war sie mehr als 800 Jahre lang die einzige Donaubrücke in Regensburg. Sie diente als Vorbild für viele andere große Steinbrücken des 12. und 13. Jahrhunderts und ist neben dem Dom das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt. Am Brückenscheitel steht das „Bruckmandl“. Die aktuelle Ausführung wurde im Jahre 1854 aufgestellt. Die Figur symbolisiert die städtischen Freiheitsrechte und die Emanzipation aus der Vormundschaft des Bischofs. Man erzählt sich eine schöne Legende von der Entstehung der Steineren Brücke und dem Bruckmandl: Mit dem Bau der Brücke und des Doms wurde zur gleichen Zeit angefangen. Die beiden Baumeister – der Baumeister der Steineren Brücke

der Papst seinen Hut her, Johnny Depp

war ein Lehrjunge des Dombaumeisters – gingen eine Wette

trug einen in Walt Disney`s Verfilmung von „Alice im Wunderland“, und auch

ein: Wer würde als erster sein Bauwerk fertig stellen? Der Lehr-

die Damen und Herren beim Pferderennen in Ascot kennen die Kopfbe-

ling schloss daraufhin einen Pakt mit dem Teufel. Er ver-

deckung vom „Hutkönig“ sehr gut. Handwerker, Jäger, Adel, Bürgerliche. Alle finden hier, was sie suchen. Maßanferti-

sprach dem Teufel die ersten drei Seelen, die nach der Fertigstellung der Brücke

gungen und Sonderwünsche inklusive. In der ersten Etage schaue ich den beiden Damen über die Schulter, die mit

über diese gehen würden. Die Brücke wurde na-

den Verzierungen einzelner Hüte beschäftigt sind. Jeder ist individuell. Bevor ich weiterziehe, probiere ich noch schnell

türlich als erste fertig und wollte bezahlt werden. Damit keine menschliche Seele zu Schaden kam, schickte der clevere Lehrling als erstes einen Hund, einen Hahn und eine Henne drüber. Aus Wut darüber wollte der Teufel die Brücke wieder zerstören. Er stellte sich unter die Brücke und ver-

Foto: Erich-Westendarp_pixelio.de

suchte, diese mit seinem

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Foto: Andreas_pixelio.de

beiter eine Stärkung gegönnt. Ich gehe hinein und habe sofort das Gefühl, dass sich seit dem Mittelalter nicht allzu viel verändert hat. Es gibt immer noch den offenen Holzkohlegrill, die hausgemachten Würstl aus purem Hinterschinken vom Schwein, das selbsthergestellte Sauerkraut und den bekannten Senf nach historischem Rezept. Dazu ein Bier. Paßt. Rücken durchzudrücken. Deshalb hat die Brücke einen Buckel. Wütend, dass ihm das nicht gelang, sprang er in die

Wer die historische Wurstkuchl6 zu Regesburg einmal besuchen möchte – es zählt eigentlich zu den „Musts“ wenn

Donau – genau dort, wo heute der Donaustrudel ist. Das Bruckmandl saß während des Baues, genauso wie

man sich in dieser Stadt aufhält – dem gebe ich einen Tipp: In der Mittagszeit ist es im Winter und bei schlechtem Wetter

heute, immer mit Blick auf den Dom auf der Brücke. So konnte er die Baufortschritte ständig genau beobachten.

fast unmöglich, einen Platz zu bekommen. Im Sommer hat man dann eher eine Chance, denn dann wird auch draußen

Eine schöne Geschichte, und wenn die Brücke nicht schon längst fertig gewesen wäre, bevor man mit dem Bau

bewirtet. Außerhalb der „normalen“ Essenzeit ist es ein bisschen besser.

des Doms 1273 begann, könnte man sie glauben. Ich gehe bis zum Bruckmandl und schaue zurück. Von

Ich gehe zurück Richtung Dom. Vorbei am Bischofshof1, den Besuch verschiebe ich in den Abend, durch die Goliath-

der Brücke runterkommend liegt linker Hand mein nächstes Ziel: Das „Wurstkuchl“ – die älteste Bratwurststube der Welt.

straße. Rechts liegt das Hotel „Goliath“2. Links kann ich die große Darstellung von David und Goliath als Wandmalerei

Nicht viel größer als ein Puppenhaus. Hier haben sich schon im Mittelalter die Regensburger Steinmetze und Hafenar-

an einer Hauswand bewundern. Ich biege links ab, denn in der Tändlergasse soll sich

Wurstkuchl

Europas bedeutendstes Golfmuseum befinden. In einem denkmalgeschützten Patrizierhaus begrüßt mich der Golfhistoriker Peter Insam. Er begleitet mich in den mittelalterlichen Gewölbekeller, wo unter klimatisierten Bedingungen Golfantiquitäten aus aller Welt zu sehen sind. Spannend und beeindruckend erzählt er mir die Geschichte des Golfs – ein von ihm geschriebenes Buch soll im Herbst erscheinen. Danach sehe ich mich um

Foto: Jürgen-Grüneisl_pixelio.de

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und entdecke unter anderem einen Golfball aus dem Jahre


raus und dann rechts. Vorbei am Eingang des Turmtheaters, welches sich ebenso wie das wunderbare Restaurant „David2“– die Dachterrasse lädt zu romantischen Stunden ein – im Goliathhaus befindet. Gefunden. Alfons Schuhbeck sagt, hier gibt es die besten Dampfnudeln. Das nächste Mal werde ich es ausprobieren. Heute bin ich zum Essen im „Historischen Eck“ verabredet. Nach einem köstlichen Mahl überlege ich kurz, was wir nach unserem Termin noch machen könnten. „Wir könnten die Gräfin besuchen.“ Gute Idee. Das Rosenpalais liegt zwar nicht ganz zentral, ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir verabschieden uns also von Anton Schmaus und seiner unglaublich netten Crew und verlassen das histotische Gebäude. Ich genieße ein bisschen das Schaufensterbummeln, während wir Richtung „Prinzess“ gehen. Ich möchte unbedingt 1525! Aber es gibt auch Bilder, die mich irritieren. Das ist doch eine Winterlandschaft. Wer spielt denn Golf im Winter? Herr Insam erklärt mir, daß Golf ursprünglich ein Wintersport war und auf zugefrorenen Seen gespielt wurde. Wer hätte das gewusst? Ein Besuch in der Tändlergasse 3 ist nicht nur für Golfspieler interessant.

hier noch reinschauen – allein schon, weil ich den Namen so nett finde! Das „Prinzess“ ist Deutschlands erstes Caféhaus und bis heute Hoflieferant des Fürstenhauses von Thurn und Taxis. Eröffnet 1686, aber schon 1676 konnte man hier die ersten Pralinen in Regensburg erwerben. Hier finde ich bestimmt das ideale Mitbringsel für die daheim-

Wieder draußen, muss ich kurz nachdenken... wo war jetzt der bzw. die – es ist ja eine Gasse – Watmarkt? Zum

geblieben. Weiter geht’s in Richtung Minoritenweg 20, der Adresse des „Rosenpalais5“. Das Restaurant befindet sich in dem

einen befindet sich dort nämlich das „Historische Eck“, Hier wird Sterneküche präsentiert von Anton Schmaus3. Zum

im Jahre 1730 vom Linzer Baumeister Johann Michael Prunner erbauten Gartenschloß, genannt „Rosengarten“.

Anderen ist dort im Baumburger Turm „Dampfnudel Uli“ beherbergt. Ah ja, ich weiß wieder. Aus dem Golfmuseum

Den Bau veranlasste damals der Bankier und Kaufmann Hieronimus Löschenkohl. Nach seinem Konkurs 1743 musste

Stayokay Amsterdam Vondelpark Foto: Jürgen Grüneisl_pixelio.de

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das Catering unsere Gaumen verwöhnen wird. Dafür sorgt nämlich Christian Graf von Walderdorff mit Team in der Küche, und Andrea Gräfin von Walderdorff mit Crew sorgt für das stilvolle Ambiente und die glanzvolle Bewirtung. Wir freuen uns schon darauf, müssen uns aber fürs Erste verabschieden. Jetzt geht’s zum Ausgangspunkt zurück, wir kehren im Bischofshof ein. Hatte ich bereits erwähnt, dass Regensburg eine wunderschöne Stadt und immer einen Besuch wert ist? www.LaViaVita.de 1

) lesen Sie auch unseren Artikel „Bischofshof am Dom“

2

) lesen Sie dazu die Geschichte von „David & Goliath“?

3

) Wir haben Bayerns jüngsten Sternekoch im Februar vorgestellt: Was für ein Schmaus, Herr Schmaus!

4

) Mehr Informationen auf www.hutkoenig.de

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) Mehr Informationen zum „Rosenpalais“ unter www.rosenpalais.de 6 ) Geschichte und mehr auf www.wurstkuchl.de Weitere Informationen und visuelle Rundgänge unter: www.regensburg-entdecken.de

Eingang zu Dampfnudel Uli

er es verkaufen und das Palais wandelte sich zu einem eleganten Caféhaus. Von 1860 bis zu Beginn der 80er Jahre wurde es als städtisches Altenheim genutzt. Nachdem es mit einem Sanierungskonzept der Denkmalpfleger wieder von Grund auf restauriert wurde, öffnete es im März 2000 für alle Freunde des genussvollen Essens die Türen. Dies alles erzählt uns Andrea Gräfin von Walderdorff bei unserem Rundgang durch das Haus. Bei einem abschließenden Glas Prosseco unterhalten wir uns noch über die Schlossfestspiele derer von Thurn und Taxis. Dieses Jahr werden sie vom 15. – 24. Juli stattfinden. Aufgeführt wird Puccini´s Oper „Turandot“. Mit Sicherheit ein musikalischer Hochgenuss, ebenso, wie Rosenpalais

Christian Graf von Walderdorff

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03.2011.01

Harmonische Kontraste inmitten kulturellen Welterbes beglücken den Gast

Die Geschichte von David & Goliath R Bettina Linnig

egensburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und

seit dem 13. Juli 2006 gehört die Altstadt zum UNESCOWelterbe. Wem das als Grund für einen Besuch noch nicht reicht, dem gebe ich hier einen weiteren: Das Hotel Goliath am Dom. Ein junges 4-Sterne superior Hotel. „Ein modernes

Hideaway zwischen den Ehrwürdigkeiten des Welterbes“, so steht es im hoteleigenen Prospekt. Da ist die Erwartungs-

kommen. An der Terrassentür ein kurzes innehalten. „Möchten Sie einen kurzen Blick auf die Dachterrasse werfen?“ Natürlich möchte ich! Als wir draußen stehen, weiß ich, wo ich heute Nacht noch ein letztes Glas trinken möchte. Hier unter´m Sternenhimmel. Vielleicht will ich aber auch mit frischen Croissants frühstücken, bei Sonnenaufgang. Mal sehen. Schließlich

versprechen die Hoteliers Stephanie und Peter Birnthaler ja,

haltung hoch. Beim Betreten der Lounge wird man von leuchtenden Farben und klaren Linien freundlich und modern empfangen. Ich gebe zu, sehr skeptisch habe ich dem Kennenlernen zugestimmt. Kann ein junges, stylisches, modernes Hotel – und das ist es – trotzdem die Gemütlichkeit und Wärme der

Eine der schönsten deutschen Landschaften: Mitteleuropas größtes Waldgebirge

Altstadt auffangen? Oder wird es mich kühl und nüchtern taxieren, um mich herablassend willkommen zu heißen? Erlebt in so manch durchgestylter, trendiger, auf Coolness bedachter Übernachtungsstätte dieses Niveaus. Das Goliath empfängt mich jung, modern, lebendig und mit soviel Wärme, als hätte es seit Bestehen nur auf mich gewartet. An der Rezeption werde ich herzlich empfangen. Man begleitet mich auf mein Zimmer und beantwortet mir auf dem Weg – ich wollte die Treppe benutzen – alle Fragen liebenswürdig. Man lässt mir Zeit, die Bilder anzuschauen. Informationen vom außergewöhnlich künstlerisch arbeitenden Regensburger Fotograf erhalte ich selbstverständlich und auf meinen Wunsch hin ausführlich. Wir sind im 4. Stock angeStephanie und Peter Birnthaler

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harmonische Einrichtung und mache mich schnell im Bad frisch. Die stylische Hotelbar wartet zur Happy Hour. Christian Loos, der Barkeeper, begrüßt mich und ich bestelle einen Drink. Ich schaue mich um. Ein moderner, dass sich jeder Gast alles wünschen darf und wie sie ihre Gäste glücklich machen, sei alleine ihr Problem. Da ist die

offener Kamin, angenehmes Licht und dezente Barmusik stimmen mich auf den Abend ein. Ob ich nicht doch in NY

Verlockung groß, zu testen ob das stimmt mit dem „24Stunden-sind-wir-gerne-für-den-Gast-da“-Versprechen.

gelandet bin? Selbst internationale Prominenz hat diesen Hot Spot bereits für sich entdeckt!

Ich bekomme mein Zimmer aufgeschlossen. Ich staune. Alles passt zusammen. Liebevoll und individuell ist jedes

Im Hotel habe ich vorhin schon ein paar von Schmalhofers köstlichen Patisserien und Häppchen probiert. Stephanie

Detail aufeinander abgestimmt. Keines der 41 Zimmer und Suiten ist wie das Andere. Ich hatte mich bei der Reservierung

Birnthalers Vater, Herbert Schmalhofer, war Lieblingskoch des Fürstenhauses Thurn und Taxis. Sein Kaiserschmarrn

für das Zimmer aus dem Prospekt entschieden. Glück gehabt, es war frei und – es sieht wirklich so aus. Ganz genau so.

zählte im nah gelegenen Hotel und Restaurant Bischofshof für die Brüder Ratzinger zu den lässlichen Sünden.

Wohlfühlen vorprogrammiert. Ich werde alleine gelassen und kann mich in Ruhe umschauen. Ich genieße die moderne,

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Doch heute abend folge ich gerne der Einladung meines Liebsten und wechsele die Straßenseite. Im Haus gegenüber fahren wir mit dem Aufzug Richtung „Theater im Turm“ ins „David“ und werden uns dort – mit Ausblick auf die Domspitzen – kulinarisch von Herbert Schmalhofers Chefkoch Markus Wagner auf´s Höchste verwöhnen lassen. Danach genießen wir noch ein bisschen das Regensburger Nachtleben und dann: Ab auf Goliaths Terrasse. Ein Glas Champagner, ein frisch gepresster Orangensaft, perfektes Rührei, ein Espresso und ein ofenfrisches Croissant. Das alles – und so viel Glück wundert mich dann schon nicht mehr wirklich – bei einem wunderschönen Sonnenaufgang. Die Kontakte scheinen zu stimmen. Herr und Frau Birnthaler, sie haben einen Gast mehr glücklich gemacht. www.LaViaVita.de Hotel Goliath am Dom GmbH Mehr Informationen im Internet: www.hotel-goliath.de Reservierung und Anfragen: +49 (0) 941 / 2000 900

Einladend: das Restaurant David

Herbert Schmalhofer mit Chefkoch Markus Wagner

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Die besten Adressen für Hobbyköche – unser Auftakt zu einer neuen Rubrik in La Via Vita

Selber kochen in den Sternen

Foto: sonjawinzer.de_pixelio.de

Joachim Gärtner

K

ochen ist in, Kochen macht Spaß, Kochen ist entspan-

Kochen ist „in“, und so wird dem Bedarf und der Wissens-

nend. War doch noch vor nicht allzu langen Zeiten der Herd ein Arbeitsplatz für die Hausfrau, wird diese heute gerne

gier durch viele Gourmet- und sogar etliche Sterne-Köche Rechnung getragen. Und – egal, was man von den Kursen

dort von den Männern vertrieben. Natürlich kocht man nicht irgendwas – und schon gar keine schnöde Hausmannskost.

tatsächlich an Wissen mit nach Hause nimmt – man fühlt sich doch gleich viel professioneller.

Ein Gourmet-Gericht muss es sein, vielleicht gar ein ganzes Menü. Und man(n) ist geistig schon in einer Koch-Show eingetaucht, sieht die Gäste vor sich, die es beim eigenen „perfekten Dinner“ zu bewirten gilt. Und Frau träumt heimlich von Kocharenen und -duellen... ...würde gerne mal mit Nelson Müller und Johann Laafer um die Wette kochen! Nun ist aller Enthusiasmus und die tollste Kreativität ja ehrenwert, doch ein wenig handwerkliche Übung und Erfahrung gehören schon dazu. Natürlich sollte ein „Werkshandbuch“ immer in der Nähe liegen, damit der Umgang mit den Zutaten richtig erfolgt – ich selbst schwöre unbedingt auf das „Handbuch Kochen“ (Teubner Verlag, ISBN 978-3-77426965-1, 25.– E). Und nicht – wie auch in den (na ja-) perfekten Dinners oft gesehen – nach „Gefühl und Nase“. Da wird das Gemüse schnell mal vermatscht, das Filet grau gebraten oder der Fisch zum Abenteuerspielplatz und der 12

Darm in den Garnelen vergessen.

Eine der schönsten deutschen Landschaften: Mitteleuropas größtes Waldgebirge


Die Kurse Diese neue Rubrik wird ständig erweitert, Sie finden sie unter dem Menüpunkt KOCHEN ab sofort in www.LaViaVita.de.

Ich habe mit Frau Stemberg vom Restaurant Haus Stemberg in Velbert (www.restaurant-stemberg.de) telefoniert. Dort bieten sie nach telefonischer Absprache Tageskochkurse an. Sie können sie diesbezüglich anrufen: 0 20 53 / 56 49.

Hans Haas (www.hans-haas.de), „Tantris“ München,

Alexandro Pape, 2 Sterne Koch, im Restaurant Fährhaus

bietet Kochkurse als „Gourmetwochenende“ an mit exkl. Übernachtung in München, z.B. Hotel Königshof. Alle

Sylt auf Sylt bietet Gourmet-Kochkurse an. Gestartet wird um 11.00 Uhr mit einem Kennenlernchampagner. Der

Informationen, Termine und Preise finden Sie auf seiner Internetseite unter dem Punkt „Kochkurse“.

Tageskurs kostet ab 220,– Euro. Mehr Informationen und Buchungen unter www.faehrhaus-sylt.de. Den Menüpunkt

Hotline: 0 89 / 28 67 44 70.

findet man unter „Restaurant“ Kulinarischer Kalender. Telefon: 0 46 51 / 9 39 70

Die „Ente“ im Nassauer Hof in Wiesbaden bietet einen Tageskochkurs zu bestimmten Terminen und Themen an.

Merkles Restaurant in 79346 Endingen bietet eine

Informationen hierzu www.nassauer-hof.de, dann auf „Restaurant Ente“ klicken. Der Kochkurs geht jeweils von

große Auswahl an Gourmet-Kochkursen an. Infos unter www.merkles-restaurant.de oder

10.00 – 17.00 Uhr und kostet pro Person 200,– Euro. Nächster Termin 23. Mai: „Spargel & regionale Produkte“.

Telefon 0 76 42 / 79 00

Telefon des Restaurants: 06 11 / 13 36 66.

Rainer Hensen bringt seinen Kochschülern das Kochen in der Burgstuben-Residenz in 52525 Heinsberg-Randerath

Johannes King gibt im Dorint-Hotel „Söl´ring Hof“ in Rantum auf Sylt ebenfalls Kochkurse.

bei, Kurse gibt es ab 195,– Euro. Die nächste Kochreise mit Rainer Hensen geht vom 9.–16. April nach Mallorca –

(www.soelring-hof.de) Die Tageskurse gehen von ca. 11.00 – ca. 17.00 Uhr und kosten pro Person ab 235,—

kurz entschlossene sollten schnell buchen. Internet: www.burgstuben-residenz.de („Veranstaltungen“)

Euro. Abendmenü ab 19.30 Uhr 180,— Euro pro Person. Telefon: 0 46 51 / 83 62 00.

Telefon: 0 24 53 / 802

Ebenfall auf Sylt, aber in Westerland, gibt Jörg Müller in seinem Restaurant Gourmet-Restaurant „Jörg Müller“ Kochkurse (www.hotel-joerg-mueller.de). Die Tageskurse gehen von ca. 10.00 – ca. 16.00 Uhr und kosten pro Person 240,– Euro. Eine signierte Kochschürze gibt´s gratis dazu. Telefon: 0 46 51 / 2 77 88. Alfons Schuhbeck bietet auf seinen Internetseiten eine reiche Auswahl an Tageskochkursen an. (www.schuhbeck.de) Ob er die Kochkurse selbst gibt, ist nicht zu erkennen. Sieht vom Angebot ansprechend aus. Telefonische Informationen: 089 / 21 66 90-0. Vielleicht könnte das hier das Richtige sein: Dieter Müller gibt Kochkurse in privater Atmosphäre. Pro Kurs 8 – max. 12 Teilnehmer. Kursgebühr pro Person 360,– Euro. Mehr Informationen www.dietermueller.de. Telefon 0 21 74 / 49 172.

Foto: peepe_pixelio.de

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Wenn Du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige seiner Wünsche. (Epikur von Samos)

Bischofshof am Dom – einladend, freundlich und schön. Bettina Linnig

A

lle hat der „Bischofshof“ schon willkommen geheißen:

Hier trifft man Edelleute – Fürstin Gloria von Thurn und Taxis

Kaiser, Könige und geistliche Würdenträger. Alle hat der „Bischofshof“ in Regensburg schon gesehen. Alle stiegen

kehrt gerne hier ein – und Bürgerliche. Sein Kaiserschmarrn „verführt“ die Brüder Ratzinger.

sie hier ab. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Gelegen im Welterbe der UNESCO, der Altstadt von

Liebevoll heißt Monika Schmalhofer den Gast willkommen und vermittelt ihm eine Behaglichkeit, die ihn gerne wieder-

Regensburg, zwischen der Porta Praetoria – dem Nordtor des ehemaligen Römerlagers Castra Regina – und dem Dom

kommen lässt. Oder, und das ist keine direkt Eine Seltenheit, der schönstenihn deutschen Landschaften: Mitteleuropas größtes verleitet, seinen Aufenthalt zu verlängern. Jedes der bezauberten

St. Peter, ist es heute noch genauso wie damals: Der Gast war und ist immer König im Hotel und Restaurant „Bischofshof“.

Waldgebirge

Dieser wurde 1560 unter Bischof David Kölderer von Ringstall fertig gestellt und diente während der Zeit des „Immerwährenden Reichstags“ als Herberge für die Gesandten. Herzlich und sehr persönlich wird der „Bischofshof“, der zu den ältesten deutschen Gast- und Beherbergungsstätten zählt, bereits seit 25 Jahren von Herbert und Monika Schmalhofer geführt. Herbert Schmalhofer, Witzigmann-Gefährte und ehemaliger Leibkoch des Fürsten von Thurn und Taxis, serviert in den verschiedenen Gaststuben traditionelle Küche und sorgt dafür, dass für den Gaumen des Gastes die niveauvollen bayrischen Gerichte ein herausragendes Genusserlebnis werden. Das Ölgemälde des amtierenden Bischofs segnet 14

nicht nur das Essen der Mönche.

Diewww.LaViaVita.de Suite „Porta Praetoria“


und überaus romantisch gestalteten 55 Gästezimmer und Suiten trägt ihre Handschrift und lädt zum Wohlfühlen ein. Großzügig bieten die historischen Zimmer dem Gast den Platz, den er zur Entspannung und Erholung braucht. Indivi-duell eingerichtet begrüßt ihn ein stilvolles Ambiente. Bezaubernd und gekonnt fügt sich das Neue dem Alten. So findet man z. B. in der Suite „Porta Praetoria“ freigelegte Wände aus der Römerzeit verbunden mit allen Annehmlichkeiten der modernen Zeit, gekonnt aufeinander abgestimmt. Im modernen Bad wurde mit größter Sorgfalt darauf geachtet, dass die Baumaterialien harmonisch zu dem alten Gemäuer des „Bischofshof“ passten. Ein engagiertes Team rund um Herbert und Monika Schmalhofer sorgt stets freundlich und aufmerksam dafür, dass der Gast jeden Wunsch erfüllt bekommt, kaum das er ihn geäußert hat. Sei es am Morgen beim Frühstück, wo ein reichhaltiges Büfett nichts vermissen lässt, noch im Café. Zu jeder Zeit werden dem Genießer hier in gemütlicher Atmosphäre liebevoll alle Arten der Cafézubereitung serviert oder kleine Speisen gereicht. Die in der eigenen Patisserie hergestellte Auswahl an Kuchen und Torten wartet nur darauf, probiert zu werden. Im Sommer verwandelt sich der Innenhof im Schatten der Domtürme zu einem urigen Biergarten. Hier Das Café

Jedes Zimmer ,jede Suite ist ander gestaltet


sitzen Regensburger und Besucher der Stadt, Einheimische und „Zug´reiste“, zünftig beisammen und genießen bei deftiger Brotzeit und bayrischem Braugetränk das gesellige Beisammensein. Eines ist jedoch im „Bischofshof“ vollkommen so geblieben, wie es immer war: Egal wann und zu welcher Gelegenheit Sie dort einkehren – geschäftlich oder privat – Herbert und Monika Schmalhofer heißen ihre Gäste stets so willkommen, wie es sich für Könige gehört. www.LaViaVita.de Foto: Dirk Suhm_pixelio.de

Hinter diesen Mauern der „Porta Praetoria“ liegt die gleichnamige Suite.

Bischofshof am Dom GmbH Hotel und Restaurant Krauterermarkt 3 93047 Regensburg Hotel: 0941 / 58 46 - 0 Restaurant: 0941 / 594 101 - 0 E-mail: Internet:

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info@hotel-bischofshof.de www.hotel-bischofshof.de


Foto: Annamartha pixelio.de

03.2011.05

Chili und Co – Kein Biss wie der Andere

Ich bin scharf! Bettina Linnig

P

eperoni ist nicht gleich Peperoni. Jalapeno nicht gleich

Der „Jalapeno“, ein Klassiker für mexikanische Gerichte,

Jalapeno. Eine Sorte, die heute noch so scharf war, dass wir uns schwören, sie für alle Zeiten zu meiden, kann morgen

siedelt sich in der Kategorie „5-6“ an. Scharf bis sehr scharf. Man bekommt ihn eingelegt oder frisch. In der Frischetheke

vielleicht zu der Äußerung „angenehme Schärfe“ führen. Das kann zu Einem an unseren Geschmacksnerven liegen,

wird er häufig auch gefüllt mit Frischkäse angeboten.

manchmal täuschen sie unsere Wahrnehmung. Zum Anderen an der Schote selbst, die häufigste Ursache. Denn selbst, wenn es die gleiche Sorte ist, muss sie nicht die gleiche Schärfe haben. Boden, Wasser, Licht und Erntezeitpunkt entscheiden über den Anteil an Capsaicin in einer Chilischote. So können Sorten, die bei Sonnenlicht gewachsen als scharf gelten, jedoch im Gewächshaus gezogen, kaum Schärfe aufweisen. Selbst Früchte, die von ein und derselben Pflanze geerntet worden sind, können unterschiedlich scharf sein. In der Scoville-Skala findet man eine gute Hilfe, wo welche Sorte eingestuft ist. Man misst in „Scoville Einheiten

Eine der schönsten deutschen „Tabasco“ wächst nicht direkt als Sauce in Flaschen am Landschaften: Mitteleuropas größtes Baum, hat ihr allerdings seinen Namen gegeben. Hier findet Waldgebirge

(SHU= Scoville Heat Units)“. Die Zahl drückt aus, um die wievielfache Menge Wasser

die 2-4cm lange Chili ihre Hauptverwendung. Der Schärfegrad? Ca. 30.000-50.000 SHU, also in etwa Stufe „8“:

hinzugegeben werden muss, um die Schärfe vollständig zu neutralisieren. Die Sorte Bhut Jolokia soll als

sehr scharf! Mindestens Schärfegrad „10“ bekommt die Habanero

schärfste Chili über 570.000 SHU messen! Reines Capsaicin hat geschätzt 15.000.000 Einfacher, soweit wir nicht als

(linkes Bild). Sie gehört zu den schärfsten Chilis der Welt. Wegen ihres intensiven, fruchtigen Aromas ist sie der wichtig-

Testperson für solche Sorten fungieren wollen, ist sicher die „normale“ menschliche Bemessung von mild (0) bis

ste Bestandteil für viele Hot Sauces. Deshalb nicht immer dem Freund oder der ansprechen-

unmenschlich scharf (10+). Zu der Sorte „0“ gehört der Riesenpaprika. Überall in

den Farbe der Chilis vertrauen. Hier ist weniger häufig besser. Wenn es dann doch zu scharf war: NIE und wirklich NIE

Europa gezüchtet, knabbern ihn selbst die Kleinsten im Kindergarten als leckeren Snack.

Wasser zum Löschen nehmen! Der Aromastoff Capsaicin löst sich in Wasser nicht auf. Besser hilft trockenes Brot,

Die ungarische Paprika hat eine milde, leichte Schärfe (2-3) und wird auch in pulverisierter Form als Gewürz für

Joghurt, Milch oder Käse. Und, wäre hätte es gedacht, auch hier kann Schokolade oder Honig wohltuende Wirkung haben. www.LaViaVita.de

viele Gerichte verwendet.

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Rinderwahnsinn oder Kuh-Kunst: Mucca Pazza

Die wunderbare Welt verrückter Kühe Joachim Gärtner

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s ist schon zielgerichtet, sich den Firmennamen „Mucca Pazza“ – verrückte Kuh – zu eigen zu machen. Vor nicht

all zu langer Zeit war das das italienische Schlagwort für Rinderwahnsinn. Und Gabriele Ruetz-Razzetti hat daraus Programm gemacht. Die gebürtige Düsseldorferin hat es nach Oberitalien verschlagen, wo Sie Ihren Mann kennenlernte. Das war Grund genug, zu bleiben und dort jetzt schon seit fast 20 Jahren zu leben. Doch die Verbindung nach Düsseldorf ist niemals abgerissen – ganz im Gegenteil, die seit 2009 bestehende Marke Mucca Pazza hat ihren Firmensitz

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in der NRW-Metropole – unter dem Dach der „Prego Italia GmbH“. Das persönliche Faible zu ausgefallenen Handtaschen hat Gabriele schließlich vor einigen Jahren dazu gebracht, es selbst in die Hand zu nehmen. Was zunächst als Hobby begann wurde schnell zur Berufung. Und heute fertigt sie Eine der schönsten ein Unikat nach dem nächsten: Da die Taschen ja ausdeutschen echtem Landschaften: Mitteleuropas größtes

Kuhfell mit seinen vielfachen Zeichnungen bestehen, gibt Waldgebirge es keine ein zweites Mal. Das Material reizt zur künstlerischen Entfaltung und zum Ausprobieren neuer Formen und Farbge-


bungen. Ein wichtiges Detail, was vor einiger Zeit hinzugekommen ist, sind die künstlerisch gestalteten Verschlüsse. Von modern cool bis kitschig ausgeflippt ist alles zu finden – und durch diese Kombination hat es die Tasche nicht nur auf die Laufstege internationaler Modeschauen geschafft – natürlich nur als „Begleit-Accessoire“ – sondern auch auf viele rote Teppiche von Film- und Mode-Events. Und dieses „Accessoire-Dasein“ ist dann besonders

nördlicheren Regionen liebt. Ob es schön ist, bleibt im Einzelfall Geschmacksache und ganz alleine dem Betrachter überlassen, es ist auf jeden Fall authentisch. Und das Eine oder Andere könnte auch bei mir auf der Anrichte einen Platz finden. So ganz ohne jeglichen Sinn und Zweck. www.LaViaVita.de Mehr Infos: www.mucca-pazza.de

wertvoll, wenn die Träger bekannte Schauspieler und Models sind. Und es werden immer mehr. Die Taschen gibt es in einigen ausgewählten Geschäften, der Preis bewegt sich von 1.200,- Euro bis nach X – wobei X von der Seltenheit der Fellzeichnung und besonders der Gestaltung des Verschlusses abhängt. Und angesichts der extrem guten Verarbeitung – jede Tasche ist 100% Handarbeit – steht der Preis vollkommen außer Frage. Neuerdings werden auch besondere Postermöbel mit den Designer-Fellen veredelt. Ihr Mann, Paolo Razzetti, ist übrigens in Italien auch kein Unbekannter. Im beschaulichen Bassano del Grappa, rund 70 km nord-westlich der Tore Venedigs, wird Keramik im größeren Stil produziert. Und das Programm kann sich sehen lassen, denn es gibt wirklich alles – vom nüchternen modernen Service für Gourmets bis zur edelkitschigen Hinstellente. So, wie man es in Italien und auch immer mehr in

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Man reist ja nicht, um anzukommen. Sondern um zu reisen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Der Orient-Express lebt Bettina Linnig

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arum sollte ein Urlaub nicht einmal wie ein Urlaub beginnen? Entspannend und trotzdem aufregend, erhol-

sam aber nicht langweilig, luxuriös, von blendender Schönheit. Kurz, stilvoll von Anfang an. So, wie man es sich wünscht, so wie man es verdient hat. Eine Reise mit dem Venice Simplon-Orient-Express ist mit Sicherheit ein Erlebnis der ganz besonderen Art und sucht seines gleichen. Denn Züge, die es dem originalgetreu restaurierten Nachfolger des legendären Orient-Express gleichtun, gibt es nicht. Der original Orient-Express beendete seinen Dienst nach fast 100 Jahren im Jahre 1977. Doch dank James B. Sherwood, der die Waggons kaufte und liebevoll renovierte durfte der detailgetreu renovierte Luxuszug, versehen mit der technischen Ausstattung des 20. Jahrhunderts, am 25. Mai 1982

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wieder seine Fahrt aufnehmen. Dies macht er wie damals

Dieses Jahr werden zudem erstmals gemeinsam mit der

mit Kohle. Pro Saison werden 39.500 kg Kohle und 3.500 kg Holz zum Beheizen der Lok und des Wassers benötigt!

renommierten Londoner National Gallery auch exklusive KunstReisen nach Venedig und Paris angeboten. Die Experten

Das Luxushotel auf Schienen bietet alle Annehmlichkeiten, die Sie bei einem Aufenthalt in einem Grandhotel gewohnt

des Museums vermitteln den Reisenden mit ihrem Wissen besondere Einblicke in die Welt Monets, Canalettos und

sind: Persönliche Stewarts, die sich um Ihr Wohl kümmern, luxuriösestes Ambiente. Edelstes Silber, feinste Stoffe, Porzel-

anderen großen Künstlern. Diese Reisen sind jeweils auf eine maximale Teilnehmer-

lan und Gläser, die an der Exklusivität keinen Zweifel lassen. Der berühmte französische Maitre Chef Christian Bodiguel

zahl von 20 begrenzt und beginnen mit einer privaten Führung durch die National Gallery in London, bevor die Gäste sich

verwöhnt in den drei Restaurantwagen mit internationalen Gourmet-Menüs, höchste Qualität ebenso selbstredend wie

an Bord des legendären Orient-Express´ auf die Spuren der großen Künstler begeben.

die entsprechende Auswahl an exklusiven Weinen. Vom 30. März – 03. November schlängelt sich der Zug

Ein Urlaub als Reise mit einem der berühmtesten Fortbewegungsmittel aller Zeiten. Eleganter kann man nicht

dieses Jahr nach einem ausgeklügelten Fahrplan durch ganz Europa. Sie können zwischen einer Tagesreise bis zu einem

entspannen.

8-Tage Reisearrangement wählen. Teilweise verbunden mit Hotelübernachtungen. Dem Niveau selbstverständlich entsprechend.

Dr. Wolfgang Ulrich

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www.LaViaVita.de

Mehr Infos und Buchung unter http://www.orient-express.com/collection/trains/trains.jsp


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www.auderer.com

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Chefredakteur Joachim Gärtner Mitarbeiter dieser Ausgabe Bettina Linnig, Axel Joachim Zahn Titelfoto arenaone.de

Vorschau April 2011 Reif für die Insel Inseln haben schon immer eine besondere Anziehungskraft auf den Menschen ausgeübt. Wir berichten über einige, die viele kennen und über solche, die eher als Geheimtipp gelten.

Ruhe, Erholung fernab des Trubels, aber auch genussvolle Einkehr, besondere Weine, Essen, welches gerade gefangen worden ist. Oder einfach nur hinaus auf´s Wasser schauen.


LaViaVita - Leben + Genießen 03.2011