Internos Nr.3_dicembre/Dezember 2011_La Strada - Der Weg ONLUS

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Nr.03/2011

Periodico trimestrale Vierteljährliche Zeitschrift


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Sommario - Inhaltsverzeichnis

Povero di Betlemme 2001 - 2011: 10 Jahre Tagesgruppe Grisù L’area Bambini e Giovani dell’Ass. “La Strada - Der Weg” onlus Con l’Open Space Technology si analizza il volontariato in associazione Volontari in Form-Azione Di ritorno dal Grieserhof Il Charlie Brown va alla carica con fumetti e disegni Workshow 2011 Grisù erfolgreich beim “Weihnachtsmarktl” 1000 kilometri in treno per non dimenticare mai Erlebnispädagogik schafft Teamgeist Weg von der Handwerkerzone und mitten ins Dorfzentrum Polo Ovest: sogni e bisogni di un quartiere Bolzano: la città e i suoi quartieri Arianna e Ulisse: due fratelli molto simili IX workshop sull’impresa sociale Loreto addio? Trentennale FICT e udienza papale Gioco pericoloso Babbo Natale esiste Mohamed vince, Villa delle Rose esulta Aktion Verzicht 2012: weniger ist mehr Azione io rinuncio 2012: meno è meglio Celebrazioni eucaristiche

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POVERO DI BETLEMME Un inno alla povertà e alla speranza, che conforta l’uomo nella sua continua ricerca di pace interiore

Tu, povero di Betlemme, sei la risposta che noi non sentiamo; tu, povero di Betlemme, sei la ricchezza che noi non capiamo, tu, povero di Betlemme, sei la pace che drammaticamente ci manca. Signore, nato a Betlemme, la città della nostra povertà e della nostra piccolezza, noi ci accostiamo a Maria per guardarti con il suo sguardo e amarti con il suo amore ed essere finalmente felici con te, povero di Betlemme, unico capace di farci sorridere ancora!

O Signore, mentre il tempo logora tutte le Angelo Comastri speranze Arcivescovo di Loreto Tu rimani l’unica speranza! Mentre si consumano i secoli Questa è una delle preghiere e anche i millenni, più vive, più umane, Tu resti perennemente giovane più ricche di verità e conservi la freschezza di un fiore, e di umanità. di un’aurora, di una sorgente Ho piacere la possiate zampillante. pregare anche voi Mentre le ricchezze svelano in comunità con noi. sempre di più il volto fragile e deludente, Auguri per un buon Natale Tu stupisci ancora e attiri di pace e di tenerezza con la sola, con la pura, con la totale povertà di Betlemme. Don Giancarlo Bertagnolli

fondatore e assistente spirituale Associazione “La Strada - Der Weg” ONLUS


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2001 - 2011: 10 Jahre Tagesgruppe Grisù Eine Festschrift, ein„kleiner“ Abschied und ein Neubeginn

Angelika Plank langjährige Koordinatorin der Tagesstäte Grisù stellt die zum 10.jährigen Jubiläum erschienene Festschrift vor und verabschiedet sich vom Verein „La Strada-Der Weg“ Es fällt mir einigermaßen schwer, mit der Präsentation unserer Festschrift zu beginnen, ohne einige Gedanken vorauszuschicken: Wenn eine Einrichtung wie die Tagesgruppe ihr 10jähriges Bestehen feiert, dann ist dies ein Grund, zurück zu schauen. So viel war uns klar. Wie genau, das war ein weit schwierigeres Unterfangen. Ich hatte die Möglichkeit, mich mehrere Wochen lang der Erarbeitung dieser Rückschau zu widmen, für mich ein großes Anliegen und ein schöner Abschluss. Was dabei herausgekommen ist, steht in unserer 35 Seiten starken Festschrift. Da ich mit März diesen Jahres meine

Stelle als Koordinatorin abgegeben habe und aus der aktiven Arbeit in der Tagesgruppe ausgestiegen bin, darf ich zum zehnjährigen Bestehen der Tagesstätte „Grisù“ sozusagen „von außen“ gratulieren. Ich bitte um Verständnis, wenn dabei die eine oder andere Emotion zwischen den Zeilen spürbar ist, aber das letzte Jahrzehnt ist in keiner Weise „spurlos“ an mir vorübergegangen.... Während meiner Arbeit als Koordinatorin wurde ich bei einer Sitzung einmal mit der Aussage konfrontiert, Jahresberichte und ähnliches wären in erster Linie dazu bestimmt, auf Nimmerwiedersehen in der untersten Schreibtischschublade zu verschwinden, nur aus Zeitnot und Überlastung, versteht sich. Nichtsdestotrotz haben wir uns erlaubt, die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen, kleine Statistiken zu erstellen und vor allem, zu reflektieren. Und wir haben es uns nicht nehmen lassen, die Chance zu nutzen, das sozi-


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ale Netz im Territorium informieren zu können, darüber, was in 10 Jahren getan wurde oder auch einfach passiert ist. Weil 52 Kindern und Jugendlichen, meist in überaus schwierigen, manchmal sehr schmerzvollen Situationen, diese Aufmerksamkeit zusteht. Und damit wäre ich auch schon mittendrin in unserer Dokumentation: sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wir möchten sie auch nicht als wissenschaftliche Arbeit verstanden wissen. Es war uns wichtig, zurückzublicken, aus verschiedenen Perspektiven und mit Menschen, die in den letzten Jahren mit uns zu tun hatten. Einige von ihnen kommen in der Festschrift persönlich zu Wort. Auf den ersten Seiten erinnern wir an die Entstehung der Tagesgruppe, an ihren Ursprung im Netz sozusagen, erklären die Entstehung von Name und Logo. Mit der Auflistung aller Praktikanten und Freiwilligen möchten wir die Wichtigkeit des Volontariats und der Praktika in sozialen Einrichtungen und das Ausmaß unentgeltlich geleisteter Sozialarbeit unterstreichen. Mit einem Überblick über alle MitarbeiterInnen soll zum Ausdruck kommen, wie grundlegend wichtig Kontinuität,

Motivation, Ausbildung, Supervision und vor allem die Teamarbeit sind, um professionelle, wirksame und bedürfnisorientierte sozialpädagogische Arbeit leisten zu können. In einem kurzen statistischen Teil informieren wir über die Zusammensetzung unserer Zielgruppe im vergangenen Jahrzehnt. Vielleicht können die Daten bei der Orientierung für die Zukunft helfen. Das ABC der großen Momente ist der Versuch, einen kurzen und vor allem lesbaren Rückblick über die unzähligen Aktivitäten und besonderen Geschehnisse, manchmal aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen, manchmal aus der Sicht der Erzieher, zu erstellen. Im letzten Teil wird deutlich, wie sich

die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre ganz konkret auch auf die tägliche Arbeit in einer kleinen sozialen Einrichtung wie der Tagesgruppe


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auswirkt: das Knapperwerden öffentlicher Mittel zwingt uns einmal mehr, nein, nicht zu Bittstellern zu werden, sondern über die Notwendigkeit der geleisteten Arbeit zu informieren, die Gesellschaft vor Ort miteinzubeziehen, die Bevölkerung zu sensibilisieren und auch deren finanzielle Möglichkeiten zu mobilisieren. Am Ende unserer Dokumentation wagen wir einen Ausblick in die Zukunft: Einmal spüren wir deutlich, dass unser

Konzept überarbeitet werden muss: ist das Bedürfnis noch dasselbe wie vor 10 Jahren? Und wenn nicht, was hat sich geändert? Ist unser teilstationäres Modell noch zeitgemäß und für die Kinder und Jugendlichen weiterhin lebbar? Welche Unterstützung wünschen sich betroffene Familien tatsächlich um ihre Mitarbeit zusichern zu können?

Wie braucht uns das Territorium in Zukunft? Ist die Spezialisierung auf bestimmte Themen und Problematiken gefragt oder sollten wir uns künftig mehr der Prävention widmen? Wie kann die Zusammenarbeit mit den Schulen intensiviert werden, wie die Kooperation mit anderen sozialen Diensten noch verbessert werden? Viele Fragen, die allein zu beantworten wir nicht imstande sind. Zum zweiten ist da der große Wunsch und die Notwendigkeit, uns räumlich zu verändern, um Entwicklung zu ermöglichen, um den Kriterien des Landes gerecht zu werden und vor allem um den betreuten Kindern und Jugendlichen eine Atmosphäre bieten zu können, in der schulisches Lernen, persönliche Entwicklung und somit eine Verbesserung der Lebensqualität bestmöglich gefördert werden können. Es sei mir erlaubt, mich bei einigen Menschen ganz persönlich zu bedanken, mit denen ich phasenweise mehr Zeit verbracht habe als mit meiner Familie und ohne die unsere Einrichtung die vergangenen 10 Jahre nicht oder nicht so gut überstanden hätte: danke allen MitarbeiterInnen der sozialpädagogischen Grundbetreuung


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in den Sozialsprengeln, der Dienste des Sanitätsbetriebes Bruneck, der Schulen und des Pädagogischen Beratungszentrums. Die Zusammenarbeit war nicht immer leicht, aber (das ist unsere tiefste Überzeugung) immer notwendig und in sehr vielen Fällen bis zuletzt auch erfolgreich. Aus anderen Teilen Südtirols wissen wir, dass eine Vernetzung, wie sie im Pustertal besteht, bei weitem nicht selbstverständlich ist. Ein herzliches Dankeschön, allen PraktikantInnen, die wir in der Tagesgruppe begleiten durften und allen Freiwilligen, die uns mit vollem Einsatz unterstützt haben, vergelt`s Gott!

Poi, in rappresentanza anche di tutti i colleghi e dei responsabili nell`associazione, sento il dovere ma soprattutto la volontà profonda di ringraziare Claudio Ansaloni, responsabile di progetto nell’associazione. Grazie Claudio, per esserci sempre stato vicino, per esserci sempre stato capo, collega ed infine anche amico, sapendo dividere perfettamente tra professionalità, collegialità ed amicizia! Grazie a tutti i collaboratori dell`amministrazione: Walter, Sonja, Ingrid, Betty, Grazia e Karin, che tante volte avete sopportato le nostre lamentele, i nostri problemi e le nostre disfunzioni!

Un sincero grazie, profondo e di cuore, all’ associazione „La Strada“: Ci avete dato la possibilità di legare la nostra struttura strettamente al territorio, tanta autonomia nel lavoro e nelle decisioni quotidiane, nel progettare. Io stessa mi sono sempre sentita sostenuta, apprezzata e presa sul serio. Mi avete dato la possibilità di crescere, di conoscere me stessa, di sviluppare la mia „strada“ di vita. Grazie Don Giancarlo, per il Suo sostegno, per la Sua fiducia che da sempre qui a Brunico abbiamo sentito e grazie per la Sua preghiera che spesso ci è servita molto – non so se mai più un datore di lavoro pregherà per me....

Und jetzt, zum Schluss, bin ich bei drei Menschen angelangt, die es mir leicht gemacht haben, nach 10 Jahren loszulassen, was mir immer ein Herzensanliegen war: Verena Oberarzbacher, Georg Berger, Marion Untersteiner - ich vermisse Euch jetzt schon sehr! Danke Für Eure Kollegialität und Eure Ausdauer! Als Koordinatorin habe ich Euch einiges abverlangt, hohe Anforderungen gestellt. Aber ich habe festgestellt: es hat sich gelohnt. Ich weiß die Tagesstätte in den besten Händen, Euch heute von außen bei der Arbeit zu erleben, macht einfach nur Freude.


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Hinter den Bildern, die wir beim Festakt am 14. Oktober 2011 im Bruneck gezeigt haben, verbergen sich viele Probleme, beeindruckende Lebensgeschichten und dazwischen immer wieder Zuversicht und der unerschütterliche Glaube daran, dass Veränderung möglich ist. Ich selbst bin gespannt, welche Veränderungen das Leben für mich noch vorgesehen hat – vielleicht weiterhin in diesem Verein, in einer anderen, einer neuen Form - vielleicht anderswo.... mit herzlichen Grüßen aus Bruneck Angelika Plank ehemalige Koordinatorin Tagesgruppe Grisù Verein „La Strada - Der Weg“ ONLUS P.S: Kopien der Veröffentlichung „10 Jahre Tagesstätte Grisù“ können in der Bibliothek abgeholt werden

L‘area Bambini e Giovani dell‘Associazione „La Strada - Der Weg“ ONLUS Claudio Ansaloni prende spunto dal decimo anniversario del centro diurno Grisù per proporre alcune riflessioni sul lavoro educativo con i giovani Sono passati velocemente ed intensamente dieci anni… e con questi dieci anni potremmo riempire il nostro “album di famiglia” con decine di volti e, soprattutto, con decine e decine di storie, di biografie, di pensieri, di discussioni, di vicinanza, di rifiuti, di gioia e tristezza… di vita quindi. Il nostro è un lavoro particolare: l’educatore vive principalmente “dentro” la

biografia di altre persone, nel nostro caso bambini/e e ragazze/i…. e un poco ci rimane anche quando il percorso condiviso termina per lasciare il posto ad altre esperienze. La nostra è un’attività professionale che crediamo complessa proprio perché incontriamo questi bambini e ragazzi, queste persone e le loro storie in una relazione il più possibile vera. Il nostro compito è in realtà una sfida condivisa con loro: valorizzarne le risorse per incominciare a costruire un futuro più libero e consapevole. Grisù è stata una miniera ricca di questi tratti di strada percorsi assieme,


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con l’intenzione di favorire un cambiamento positivo in quelle storie, spesso temporaneamente rallentate o condizionate dalla fatica di adulti non sereni, o loro stessi in difficoltà. Ma con quali strumenti? Nella nostra cassetta degli attrezzi c’è innanzitutto un atteggiamento di fiducia; fiducia in un possibile cambiamento. Quindi il lavorare con obiettivi condivisi sia con il bambino/a o la ragazza/o che con la loro famiglie, dando valore alle persone e alla loro capacità di resistere alle difficoltà e di riparare ai danni subiti. Poi la passione; la passione del fare, la passione per la possibilità di poter incidere positivamente nello sviluppo di una persona in crescita, la passione per il futuro. L’associazione “La Strada – Der Weg” si è costituita il 14/06/78 come realtà operante nel settore del disagio giovanile. Al primo nucleo di volontari si sono affiancati operatori dando vita a due progetti educativi e terapeutici: Il “Progetto Uomo” come intervento mirato alla tossicodipendenza; il “Progetto Minori” come risposta al disagio giovanile. Nel 1980 sorge la prima comunità alloggio per minori e poi negli anni una miriade di progetti rivolti ai bambini e ai giovani: altre strutture di accoglienza diurna e residenziale, centri giovanili, residenze assistite, convegni, teatro, manifestazioni musicali, progetti individualizzati, per madri adolescenti,

per la lotta alla tratta, di prevenzione ad un uso problematico delle sostanze, di avviamento al lavoro e altri ancora. Poi abbiamo deciso di ridenominarci ”Progetto Bambini e Giovani”, perché quel “minori” non fosse frainteso. Noi guardiamo ad un miglioramento generale nei compiti primari di attenzione, cura ed educazione dei bambini e dei ragazzi. Vediamo quindi la possibilità di favorire la costruzione e la diffusione di una cultura che riconosca all’età evolutiva la competenza e la capacità ad esprimere i propri bisogni e che, di conseguenza, appronti risposte rispettose della specificità e soggettività del bambino/a o adolescente. Per fare questo cerchiamo di essere presenti nel territorio per poterne cogliere e condividere i bisogni. Grisù ha dieci anni ed è stata un’esperienza nuova per noi, che ci ha obbligato a ripensarci, che ci ha aiutato a riflettere su noi stessi. Siamo fiduciosi che, come Grisù, tutte le strutture dell’associazione possano crescere ancora e riescano costantemente a trasformarsi per poter svolgere al meglio il loro compito, nell’interesse di tutta la popolazione sul territorio. Claudio Ansaloni Responsabile Area Bambini e Giovani Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS


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Con L’Open Space Technology si analizza il volontariato in associazione Un laboratorio di idee con volontari ed operatori dell’Associazione per confrontarsi e consolidare l’Area Volontariato Per raccogliere nuove idee e proposte, riflettere sui risultati finora raggiunti, costruire insieme il programma 2012, si è svolto venerdì 7 ottobre 2011 un laboratorio d’idee aperto ai volontari ed agli operatori dell’Associazione. In forma di Open Space Technology (OST) sono stati aperti spazi per presentare, confrontare e discutere le idee dei partecipanti. È stata anche l’occasione per riprendere la tradizione delle Giornate associative e valorizzare il lavoro di tutti: incontrarsi, ritrovarsi, conoscere nuove persone, raccontarsi esperienze e novità. Questi momenti sono sempre stati importanti per consolidare lo spirito associativo. Questo laboratorio rientra nel percorso che l’Associazione La Strada – Der Weg ha intrapreso nell’Anno Europeo del Volontariato 2011 e che ha visto raggiungere determinanti obiettivi relativi al volontariato: è stato avviato un Gruppo di coordinamento per rior10

ganizzare l’Area Volontariato, come figura di coordinamento del volontariato associativo è stata incaricata Daniela Bonmassar, sono stati promossi nuovi eventi di formazione, incontro e preghiera, si è svolta una prima fase di raccolta di testimonianze di molti vo-

lontari e volontarie, è stata aggiornata la comunicazione verso l’interno e l’esterno dell’Associazione. Preparato da Daniela e con la facilitazione di Pasquale e Simonetta, il laboratorio ha aperto spazi di confronto in otto gruppi di discussione sulla base delle proposte dei partecipanti sui seguenti temi: • dialogo intergenerazionale - più volontari giovani; • come rendere attuale la visione ispiratrice dell’associazione tra vecchi e nuovi volontari; • valorizzare capacità e desideri Banca del…. Sapere; • chiarezza nell’organizzazione;


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chiarezza delle regole d’ingaggio; i volontari che sono disposti a donare o a donarsi possono essere ascoltati • cos’è il volontariato? • l’associazione avverte e segnala la presenza della preghiera e della spiritualità? Dal confronto nei gruppi di discussione sono emerse quindi le seguenti priorità, utili anche per impostare il lavoro nel 2012: • metodo: informazione – preparazione – disponibilità – selezione; • tutte le differenze dell’appartenenza trovino senso e piacere attraverso l’organizzazione di una galassia di gruppi autonomi nell’appartenenza; • Carta dei Valori: creare un gruppo di persone che vogliono partecipare ad un gruppo di preghiera; • mettere il volontario a suo agio; • Lavorare su comunicazione e innovazione (es. web); • fra i volontari ci sono quelli in campo, quelli a chiamata, i simpatizzanti. Chiarire ruoli e funzioni; • banca-dati per sapere che cosa c’è sul mercato del volontariato e cosa in quello degli operatori; • evidenziare come i Centri Giovani contribuiscono a “formare” giovani volontari; • banca del tempo e delle competenze (scheda per volontari scheda per i servizi).

Il laboratorio di idee, un’iniziativa innovativa per l’Associazione accolta inizialmente con qualche timore, ha avuto invece una larga partecipazione di 28 volontari, di cui 8 consiglieri di amministrazione e 19 dipendenti che hanno potuto approfondire la reciproca conoscenza e confrontarsi sulle tematiche scelte per urgenza ed interesse. A conferma della buona riuscita del laboratorio è la richiesta avanzata da molti partecipanti di ripeterlo con gli opportuni aggiustamenti suggeriti da questa esperienza. Per concludere ringraziamo tutti coloro che in vario modo si sono adoperato per il successo dell’iniziativa, con una menzione particolare per i fotografi che hanno documentato con rigore ed un pizzico di ironia i momenti più significativi e per lo staff addetto al buffet, che con le molte delizie gastronomiche ha portato un contributo di energia ed allegria! Ci auguriamo che le idee, le proposte emerse nel laboratorio alimentino l’agire dei mesi futuri e si traducano in buone prassi da verificare in un prossimo appuntamento. Simonetta Terzariol consigliera di amministrazione Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

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Ti attendiamo nel gruppo volontari dell‘associazione „La Strada - Der Weg“

info: volontariato@lastrada-derweg.org

Wir erwarten Dich in der Gruppe der Freiwilligen des Vereins „La Strada - Der Weg“ 12


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Volontari in Form-Azione Per entrare nei servizi con competenza. Sintesi del corso di formazione per volontari 2011 Azione o formazione? Negli incontri dei volontari del 2010 si è spesso discusso di quale dovesse essere la priorità. Da una parte premeva l’entusiasmo di mettersi alla prova nei servizi, dall’altra si intuiva la necessità di confrontarsi con esperti e compagni di cammino per interrogarsi sul senso, sul significato della scelta del volontariato, sulle possibilità ed i limiti, ed acquisire gli strumenti di base per l’operatività.

Il gruppo di coordinamento ha risposto a questa esigenza con il corso di formazione: Per entrare nei servizi con competenza. Il corso si è articolato in 11 incontri di due ore ciascuno con le seguenti finalità: - comprendere che la scelta del volontariato ha motivazioni personali; - conoscere un po’ meglio i servizi dell’associazione; - comprendere i principi ispiratori dell’associazione; - acquisire strumenti per un approccio corretto alla persona in situazione di disagio.

24.11.2010

dott. P. Marcato Claudio Ansaloni

La storia del volontariato nell’Associazione Area bambini e giovani

19.01.2011

dott.ssa M. Bruccoleri dott. Paolo Marcato

Area donna - Area dipendenze Centro studi - La Biblioteca dell’ Associazione

16.02.2011

dott.ssa M. Bruccoleri

Motivazioni della scelta del volontariato; caratteristiche e problematiche del volontariato.

23.02.2011

don G. Bertagnolli

L’identità fondativa dell’Associazione

03.03.2011

dott. R. Tomasi

La valutazione del bisogno insieme alla persona

09.03.2011

Ingrid Riegler

Organizzazione, strutture, amministrazione dell’ Associazione Principi e regole per entrare nei servizi Dai valori allo stile

dott. P. Marcato Dario Volani 26.04.2011

dott.ssa M. Bruccoleri

Le parole chiave del volontariato organizzato 13


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10.05.2011

dott.ssa M. Bruccoleri

Il disagio: definizione, tipi, cause. Il disagio dei migranti.

17.05.2011

dott.ssa M. Bruccoleri

La relazione con gli utenti dei servizi

22.11.2011

don G. Bertagnolli

La Carta dei valori dell’Associazione

01.12.2011

Margherita de Bertol dott. Rodolfo Tomasi

Nuovi stili di vita.

Il programma sintetizza le tematiche affrontate, ma non può dare conto di tutte le implicazioni di tipo psicologico, educativo e spirituale che hanno caratterizzato gli incontri. Del resto i temi sono stati spesso solo accennati, non esauriti. I relatori - facilitatori hanno stimolato il dibattito tra i partecipanti, che hanno colto l’occasione per parlare delle proprie esperienze. Le espressioni usate hanno confermato la convinzione che il volontariato sia una scelta impegnativa, a volte gravosa perché si somma con impegni di famiglia o problematiche personali, ma ricca di esperienze significative e gratificanti, che sollecitano a riflettere, a crescere ancora singolarmente e come gruppo. Il percorso formativo si conclude con la consegna dell’attestato ai numerosi volontari che hanno accolto l’iniziativa con molto interesse. Un particolare ringraziamento va a don Giancarlo che alimenta di spiritualità il fare quotidiano ed è garante dei valori fondanti, i pilastri di riferimento per chi opera nell’associazione. La formazione proseguirà nel 2012 con i temi segnalati nel Laboratorio di idee, che si è tenuto il giorno 7 ottobre 2011 nelle sale del Rainerum; vogliamo quindi confermare che i volontari anche per l’anno 2012 intendono organizzare la propria formazione in funzione del lavoro con l’Associazione “La Strada – der Weg”. Daniela Bonmassar ed il gruppo di coordinamento Area Volontariato Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS 14


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Di ritorno dal „Grieserhof“ Interessante esperienza formativa dei colleghi dell’area Dipendenze al Centro Riabilitazione Psichiatrica, dove può capitare di scoprirsi conduttori radiofonici... Si è appena conclusa la formazione delle due equipe della Comunità di Accoglienza “St. Isidor” e del “Reinserimento” presso il Centro di Riabilitazione Psichiatrica Grieserhof di Bolzano. A rotazione tutti gli operatori delle due equipe hanno trascorso una settimana di affiancamento al personale del Centro Psichiatrico. In due mesi sono ruotati i 6 operatori di St Isidor e i 5 del Reinserimento (coordinatori compresi). La prima considerazione che possiamo trarre è sicuramente la maggiore consistenza numerica dell’equipe del servizio pubblico diretto dal primario Dott. Conca e con la presenza quotidiana del Dott. Basso in struttura. Il servizio si avvale essenzialmente di infermieri, ma anche di altri professionisti del settore come ergoterapisti per le svariate attività proposte. L’approccio è rogersiano, centrato sulla persona e non sulla patologia e quindi è ben visibile la relazione, adot-

tata come primo strumento di cura. Il quesito che ogni giorno il personale si pone è, se si può guarire dalla malattia mentale o quantomeno, vivere o convivere con essa. Una domanda a cui tutti i giorni, pazienti e operatori, lavorano per dare una risposta. Ogni paziente ha a disposizione due referenti in modo tale che nonostante la turnazione questi abbia sempre una persona di riferimento. La struttura offre alcune attività assai interessanti. Attività che vanno da un

Foto: Kriss Szkurlatowski

progetto denominato “Radio Interferenze” in collaborazione con Radio Tandem a un Social Skill Training dove vengono insegnate tecniche di riaquisizione di competenze sociali. Altresì interessanti le proposte di Ergoterapia e di Falegnameria seguite da esperti del settore. Il Progetto Walking permette di ripristinare le abilità motorie accompagnando i pazienti a passeg15


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giate lungo itinerari cittadini. Insieme al CAI cittadino viene offerta un accompagnamento mensile di montagnaterapia. Siamo stati dotati di materiale cartaceo informativo e abbiamo potuto consultare le cartelle cliniche in modo tale che si è potuto sperimen-

tare il confronto con i nostri strumenti operativi.

Alberto Tartarotti coordinatore Comunità S. Isidor Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

Il Charlie Brown va alla carica con fumetti e disegni Servono per comunicare, educare e organizzare piccoli e grandi eventi con i giovani Il 19 maggio 2010 segna una data importante per la storia del Charlie Brown: durante una conferenza stampa abbiamo presentato la “nuova veste” del centro giovani di via Cagliari, dopo un lungo lavoro di ristrutturazione sia della struttura, che della filosofia del centro. Il Charlie Brown è da sempre stato un punto di riferimento, nel cuore pulsante di una zona popolare densamente abitata come il quartiere don Bosco. Ma, dopo tanti anni, anche il vecchio Charlie aveva bisogno di rinnovarsi, di proporre qualcosa di nuovo, di venire incontro alle esigenze ed alle aspettative delle nuove generazioni. La ristrutturazione “filosofica” è stata basata essenzialmente sulla specializzazione: abbiamo pensato che il Charlie potesse diventare un vero e proprio 16

punto di riferimento, non solo per i giovani del quartiere, ma anche per l’intera cittadinanza, specializzandosi in qualcosa che ancora sembrava scoperto e poco sviluppato nella nostra città. Dopo tante riflessioni, anche partendo dalle capacità e dalle peculiarità di noi operatori, abbiamo ritenuto che le tematiche della creatività e della comunicazione bene si adattassero alle nostre idee di piccola “rivoluzione” del centro. Abbiamo pensato alla creatività nei suoi più diversi ambiti, soprattutto legata al mondo del disegno, del fumetto e dell’illustrazione. Abbiamo riflettuto su come il fumetto possa essere un efficacissimo mezzo per l’espressione della creatività dei ragazzi e dei bambini, ma anche una grande opportunità per sviluppare la comunicazione in modi nuovi e moderni. In questo anno e mezzo, come si suol dire, si è passati dal “dire” al “fare”.


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E dobbiamo dire che le attività del Charlie hanno conosciuto una costante crescita, con una conoscenza sempre più ampia delle nostre peculiarità da parte non solo dei ragazzi, ma anche delle scuole, delle associazioni, degli uffici provinciali e comunali. “Esportando” il fumetto all’interno delle scuole, invitati da insegnanti e bibliotecari, abbiamo condotto lezioni alle elementari, alle medie e nei licei. Usando la tematica delle vignette illustrate, abbiamo potuto ragionare con i ragazzi su tanti argomenti, dall’integrazione alla storia, dalle differenze culturali alla censura, con grande interesse anche da parte degli stessi professori che, a volte, scoprivano un mondo anche per loro del tutto nuovo. Grazie alle innumerevoli opportunità che offre il disegno come metodo di comunicazione, abbiamo anche realizzato alcuni progetti per interagire con i ragazzi delle scuole sul tema dei diritti dei bambini e dei giovani. Elaborando in “grande” il tema della creatività, siamo stati invitati a realizzare con i ragazzi murales e pitture: questo ci ha tolto, tra le altre cose, la soddisfazione di lavorare con un grandissimo maestro cileno, Hector Roberto Carrasco, nella realizzazione di un grande murales dedicato al poeta Marcos Ana, presso la Libera Università di Bolzano. Il tema della comunicazione ci ha portato a partecipare ad un corso per

realizzare film documentaristici, al termine del quale alcuni ragazzi hanno realizzato un vero e proprio documentario che parla della realtà dei concerti e della musica della nostra regione. In tutti questi progetti, dei quali citiamo solo alcuni (si potrebbero citare anche le collaborazioni con il “Festival delle Resistenze”, con il progetto del “Treno della Memoria”, la nascita del Risiko Club Bolzano, i progetti musicali e fumettistici del “Road to Artmaysound”, la collaborazione con “Playground”...) non abbiamo dimenticato la nostra filosofia: quella della partecipazione e dell’importanza della “rete”. In relativamente poco tempo il Charlie ha conosciuto collaborazioni ed interventi con realtà quali il VKE, la

Libera Università di Bolzano, il “Netz” del mondo giovanile tedesco, il Tavolo Trentino per il Kosovo, Editrice Giochi, un gran numero di editori (Tunuè, Prospettiva Globale, Edizioni BD, Edizioni 17


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Renoir...), il Centro per la Pace, l’associazione Africa e Mediterraneo, oltre agli uffici provinciali e comunali e alle scuole di Bolzano, Appiano, Fiè allo Sciliar, sia in lingua tedesca che italiana. Ma il Charlie Brown non ha mai dimenticato da dove parte tutto questo. L’anima del Charlie rimane nella realtà del rione Don Bosco. In una sede che, come scritto sopra, rimane ancora oggi un punto di riferimento per i ragazzi e i bambini del quartiere. Tutto quello che restituiamo alla cittadinanza, con le innumerevoli collaborazioni, eventi e feste, si forma e parte nella quotidianità del lavoro con i ragazzi. In questo senso pensiamo al nostro più grande successo: il festival di fumetto e musica Artmaysound che, nel 2012, arriverà al traguardo della sesta edizione. Partito in piccolo, se vogliamo “in sordina”, nel 2011 ha conosciuto la sua definitiva esplosione, con un grande successo di pubblico, una grande partecipazione di ragazzi, di appassionati e anche di addetti al settore. Probabilmente uno degli eventi più attesi dai ragazzi bolzanini, con riconoscimento di grande qualità sia dall’ufficio Servizio Giovani della Provincia, sia dal Comune di Bolzano. 18

Crediamo che, senza il lavoro quotidiano con i bambini, con i ragazzi e con gli adolescenti, fatto se vogliamo di piccole cose, non saremmo riusciti a convogliare tutte le nostre forze per creare qualcosa che riuscisse non solo a intercettare i gusti e le aspettative dei ragazzi bolzanini, ma nemmeno a far crescere negli anni il gruppo di ragazzi che, da volontari, spesso ci fornisce un indispensabile aiuto per realizzare fisicamente i nostri progetti. Il Charlie Brown ha due “anime pulsanti”, una fatta di quotidianità, del lavoro nel cuore del quartiere, la seconda fatta di eventi, di restituzione alla

cittadinanza delle nostre peculiarità, capacità e competenze. Una non può prescindere dall’altra e, in questi quasi due anni di attività, abbiamo registrato una costante crescita di qualità e partecipazione sia per quel che riguarda


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gli eventi “esterni”, sia per quel che riguarda le frequentazioni giornaliere del centro giovani. La nostra sfida costante è quella di fare sempre convivere queste due facce della stessa medaglia, cercando di migliorarci, di offrire sempre eventi nuovi e interessanti, senza mai snaturare e dimenticare la fondamentale importanza del lavoro di tutti i giorni. Ora ci rimettiamo al lavoro: nel 2012 si inizia un ciclo di lezioni sul fumetto alle Scuole Medie Da Vinci di Bolzano, si continua a lavorare per il grande ap-

puntamento di Artmaysound 2012 (25 e 26 maggio, segnatevelo!), ma non dobbiamo dimenticarci che tra pochi giorni c’è la festa di Natale al Charlie e che a gennaio si va a slittare con i ragazzi! Giacomo Morello Armin Barducci Operatori del centro giovani Charlie Brown Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

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WORKSHOW 2011 Eindrücke zur eXkursion

Die Studiengruppe der SozKoop VEDOGIOVANE (www.vedogiovane.it) lud zur WORKSHOW.2011 : ein Studientreffen fϋr Administratoren und Leitfiguren der Jugendpolitik und -arbeit. Für 3. November wurde das nunmehr 7te Treffen gemeinsamer Reflektion zu Formen alternativer Jugendarbeit angenetzt. Weitsichtig streckten die Verantwortlichen der Jugendarbeit unseres Vereins „La Strada - derWeg“ die Einladung und leiteten sie auch an uns „Graswurzel-Arbeiter“ weiter. Da die Exkursion sooo vielschichtig interessant wurde, verpacke ich die wertvollen Eindrücke zum synthetischen Paket. Mit dabei waren von Seiten unsrer derWeg-Delegation : der „Sektionsleiter“ Dario, JuZe-Koordinator Andrea, sowie wir bodenständigen JuZe-Operatoren Manuel, Giacomo, Mauro inkl. meiner Wenigkeit ...und abgedüst in aller Hergottsfrüh mit dem VillaDelleRose-Mobil ins Novaresische … angekommen dann recht pünktlich wurden wir um Uhr 10 vom verantwortlichen Koordinatoren Giovanni Campagnoli begrüßt im SPAZIOPER (www.spazioper.net) ein „Jugendzentrum“ der anderen Art, geführt von der SozKoop VEDOGIOVANE: 20

eine zur Kunst-und Kulturbar aufgewertete 80er Jahre Betonstruktur inmitten der 20.000-EW-Stadt Borgomanero ein Beispiel dafür, wie Jugendarbeit in Zeiten der Finanzierungsflauten aussehen kann: • eine Mini-Bar als tragende Säule: Gastro-Betrieb, welcher der SozKoop jährlich ca. € 200.000 einspielt; • ein Jugend(liches)-Zentrum: (wenn auch noch so zierlich klein) zentraler Knotenpunkt, an dem die „Player“ der Kultur- und Jugendarbeit sich einnisten können. Strategisch zentral auf der „Piazza della Resistenza“ (historisch gewichtig) als Nabel zwischen Mittel- und Oberschulen, Hauptplatz und Kirche, bis 2003 verkommener Junkie-Park, wurde in ebendiesem Jahr auf Gemeindeebene die Entscheidung getroffen, das Richtige zu tun: mit relativ kleinem finanziellen Einsatz entstand ein Jugend-Zentrum-Park, der heute einiges bietet: die von Freiwilligen autonom geführten Proberäume im Kellergeschoss; rundum die Struktur freie WIZone; einen Platz vor der Bar, der durch einfache Holzkonstruktionen (kunstvoll gezimmerte Stufengeländer, Bankgerüst) und mit ausdrücklich beschilderter „Gebrauchsanweisung“ eine Agora des Austausches schafft; ein überdachtes Mehrzweck-Zelt als


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Tennis- und Calcetto-Halle. SPAZIOPER beherbergt diverse Verbände und Vereine, darunter: Circolo di Lega ambiente, Giocolieri, Commercio Equo, Filmgruppe “occhi aperti”, … . Von der Gemeinde fremdfinanziert wird in SPAZIOPER einzig die Teilzeitstelle der Koordinatorin für Jugendarbeit (€20.000 pro Jahr), das aus dem Gastrobetrieb erwirtschaftete jährliche Surplus fließt in das Projektbudget von VEDOGIOVANE. … so viel zu SPAZIOPER, einem ersten Vorzeigeprodukt feiner Netzwerkarbeit in Zeiten abgespeckter Finanzmittel … …und weiter dann zu … meltin‘POP (www.meltinpop.it) im Städtchen Arona, immer noch gemütlich gelegen am Lago Maggiore, mittelgroße Gemeinde (mit ihren 14.500 EW etwa mit meiner Heimatgemeinde Lana vergleichbar) | ist meltin’POP ein Kunst-Kultur-Haus mit zeitgerechtem Ansatz. In einfacher Übersetzung lautet die Selbstbeschreibung des Zentrums auf der Homepage: meltin’POP ist kreativer Raum und Ort der kulturellen Aggregation, polifunktional, mit Proberäumen,

Digital-Studio, Raum für Treffs und Austausch: Events, Konzerte, Video, Ausstellungen, Ateliers, Kurse, WIIZone, Skatepark, Bar inkl. kleinem Restaurant-Betrieb. Durch VEDOGIOVANE realisiert und im Mai 2010 nach

einem „Restyling“ der Räumlichkeiten der ehemaligen Koop. Casa Del Popolo eröffnet, ist meltin’POP ein „Contenitore“ (etwa „Behälter“), welcher die Zusammenarbeit und die Vernetzung diverser kreativer Aktivitäten ermöglicht – dabei natürlich immer “pop”. Was bleibt anzufügen? Mehr als 21


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2000 Mitglieder sind im Verein von meltin’POP mittlerweile eingeschrieben. Zahlreiche Interessensverbände finden unter dem Dach Raum. Ein breites Kursangebot ergänzt die Wochenend-Events die von Konzerten bis hin zu Lesungen und Diskussionskreisen reichen. Im Vordergrund bleibt dabei immer die Zielgruppe Jugendlicher, die in den Projekten eingebunden, adressiert und stimuliert werden. Das Konzept sieht vor, junge Talente zu fördern. Kommt bei Jugendlichen ein besonderes Potential zum Tragen, werden sie im Ausbau ihrer Fähigkeiten gefördert. Ziel ist es u.a., Jugendliche in der Gründung von Mikro-Unternehmen zu unterstützen. So „hostet“ meltin’POP mittlerweile einige Projekte, die sich finanziell selbst tragen und dem „Haus“ einen kleinen Miet-Beitrag leisten können (Skatepark im Untergeschoss, Media-Lab „occhi aperti“, Kunst-Markt „pop-up“, …). Um das Gesamtbild nicht ganz zu kitschig glatt zu pinseln: zum Mittagsbuffet ein mittel-prächtiger Teller Schwammerl-Risotto mit Brot, Wasser und Wein und ein Röllchen SchokoOmelette als Nachtisch um satte € 12dünkte uns Neulinge dann doch eher sehr nah an Obergrenze. Das können wir mit unserer Italo-Tiroler-Küche mindestens auch oder besser! Ansonsten noch das knappe Resumee: fettes Plus für unsere Verantwortlichen dafür, dass sie in weitsichtiger Visio22

nierung Netze stricken hin zu Organisationen, die schon länger mit PrekärFinanzierungen hausieren müssen | ein dickes Plus auch an VEDOGIOVANE für die einwandfreie Organisation der Zusammenkunft, für ihre Top-Präsentation der hauseigenen „Produkte“ (mit stark professionellem PR-Auftreten, durchgehend feinem Stil und einem Layout der SozKoop und der Teilprojekte, das sich jedenfalls sehen lässt). Ein großes Bravo geht an das VillaDelleRose-Mobil, das an dem Tag trotz Müh und Not tapfer beinahe 1000 km gemeistert hat, nicht zuletzt Dank der beinahe professionellen Lenkung durch den schweigsam konzentrierten Piloten, der auch ohne Stimme Stimmung gemacht hat. Also gibt’s bei uns jetzt hausintern einen sackvoll feiner Tips und Tricks, schaun mar mal was wir in unserem „der Weg“ davon einbauen können. Gerne bereit, die Zukunft der Jugendarbeit in Zeiten erhöhter Forderungen und gedrosselter Förderungen mit zu designen, verbleibe ich als Einer der es zu schätzen weiß, Zuckerlen wie Betriebsexkursionen und Weiterbildungen noch genießen zu können. Ivo Passler Erzieher im JuZe TILT Verein “La Strada - Der Weg” ONLUS


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GRISÙ ERFOLGREICH BEIM „WEIHNACHTSMARKTL“ Grosse Anstrengung und viel Einsatz, auch wenn manchmal ein Pinsel durch die Luft geflogen ist Die Tagesstätte für Autisten der Lebenshilfe organisierte heuer zum 18.Mal den Adventsmarkt im Brunecker Ragenhaus. Bereits zum vierten Mal waren wir dabei, die Tagesgruppe Grisú Bruneck. Jedes Jahr eine neue Herausforderung für uns Erzieher und vor allem für die Kinder und Jugendlichen der Gruppe. Eine Herausforderung aber, die sich lohnt und die belohnt wird!

herstellen, das sich auch verkaufen lässt? Ideen, Vorstellungen, Einfälle, Erfindungen? Mittlerweile sind wir zu kleinen Profis geworden. Jahr für Jahr fällt es uns leichter. Die Kinder und Jugendlichen der Gruppe haben sich als kleine Talente erwiesen, bringen viele neue Ideen ein, setzten Aufträge um und zeigen vor allem beim Verkauf ihr kundenfreundliches Geschick. Das krea-

Im Jahr 2008 machten wir unsere ersten Erfahrungen mit unserem „We i h n a c h t s s t a n d l “ . Sehr zaghaft und unsicher waren wir noch vor vier Jahren…Schaffen wir es, über zwei-drei Monate hinweg, uns mit den Bastelarbeiten zu beschäftigen, wo doch Motivationslosigkeit, geringe Frustrationstoleranz und mangelnde Konzentration unsere ständigen Begleiter in der Gruppe sind? Was können wir basteln/ 23


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tive Arbeiten fördert ihre Phantasie, ihre Wahrnehmung und ihre Ausdauer. Und dann noch zu erleben, dass ihre Bastelarbeiten Anklang finden und gekauft werden, bedeutet ihnen sehr viel. Hin und wieder macht sich aber auch Lustlosigkeit und Enttäuschung breit, vor allem dann, wenn eine Bastelarbeit einfach nicht so gelingen will, wie geplant. So schmiss z.B. ein Mädchen der Gruppe Farbe und Pinsel plötzlich hin und meinte: „Warum soll i ordntlich orbatn, die Autisten basteln jo sowieso widdo schiena wie mir!“ Aber wir wurden auch heuer, zum vierten Mal, eines Besseren belehrt und haben mit großem Erfolg unseren Weihnachtsmarkt abgeschlossen.

mühen lohnen und, dass sie ihre Ziele erreichen können. Zum anderen ist es in dieser Zeit der wirtschaftlichen Krise wohl eine Form des so genannten „fundraising“. Wie schon die Jahre zuvor werden wir mit einem Teil des Erlöses dem Tierheim in Vintl eine Futterspende zukommen lassen, die die Kinder selbst überbringen und ihnen somit ein kleines Weihnachtsgeschenk bereiten. Mit dem restlichen Teil der Einnahmen kann sich die Gruppe einen Ausflugswunsch erfüllen, der mit den herkömmlichen Mitteln nicht finanzierbar wäre. Rutschenparadies Galaxy in Erding mach dich bereit für die Tagesgruppe Grisú! Wir kommen!!!

Der Zweck der Teilnahme am Weihnachtsmarkt ist vielfältig: Zum einen können die Kinder und Jugendlichen lernen, dass sich Anstrengung und Be-

Verena Oberarzbacher Koordinatorin Tagesstätte Grisù Verein “La Strada - Der Weg” ONLUS

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1000 chilometri in treno per non dimenticare mai Per il secondo anno consecutivo Villa delle Rose aderisce al progetto TRENO DELLA MEMORIA, ideato dall’associazione Terra del Fuoco e reso possibile grazie al sostegno della Provincia di Bolzano.

Fuoco. Da allora hanno viaggiato con il Treno oltre 10.000 giovani provenienti da tutta Italia e il progetto si è arricchito fino a diventare un percorso educativo che accompagna i ragazzi per tutto l’anno scolastico.

UN PO’ DI STORIA Nella primavera del 2004 l’Associazione Terra del Fuoco organizzò la manifestazione “Piemonte Fabbrica di Cultura”, una settimana di scambio culturale delle “culture underground” piemontesi a Cracovia, in Polonia. Alcuni dei soci decisero di visitare il Museo Internazionale dell’Olocausto di Auschwitz Birkenau e uscirono da questa esperienza con la convinzione che tutti i giovani dovessero, almeno una volta nella vita, essere testimoni diretti di quell’orrore. Da qui nacque il Treno della Memoria. Il primo Treno della Memoria è partito nel gennaio del 2005 con a bordo 650 ragazzi piemontesi e 50 leccesi, guidati dai giovanissimi educatori di Terra del

IL PROGETTO Giunto alla sua settima edizione, il Treno della Memoria nasce come ricerca della “nostra” memoria e delle “nostre” origini nel periodo in cui le testimonianze dirette dei terribili accadimenti della 2° Guerra Mondiale iniziano a sparire definitivamente. Nel corso delle sue edizioni il Treno ha saputo maturare le proprie riflessioni sino ad arrivare a proporre un percorso di educazione non formale tra pari per i suoi sempre più numerosi partecipanti.

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Il Treno della Memoria è innanzitutto un percorso educativo della durata di un anno. Esso si poggia su quattro parole chiave, che ne scandiscono anche lo svolgimento temporale: storia, intesa come approfondimento del fenomeno Seconda Guerra Mondiale, della sua ricaduta sui territori e dei punti più bassi raggiunti dalla recente storia del mondo. • memoria, intesa come personalizzazione, incontro e confronto con i pochi testimoni superstiti, con le realtà che operano per conservare la memoria e soprattutto con i luoghi che ne sono impregnati; • testimonianza ovvero l’incontro con tutte le situazioni che nel presente vedono la perdita della dignità e dei diritti umani, per non dimenticare che il “non deve accadere mai più?” dipende dallo sforzo collettivo di tutti; • e infine impegno, perchè tutti, nel piccolo e nel quotidiano, possono vigilare e contribuire al non ripetersi degli errori del passato. Il centro del progetto è sicuramente il viaggio a Cracovia (PL) che si svolge tra la fine di gennaio, in occasione del Giorno della Memoria (27 gennaio), e i primi giorni di Febbraio. Il viaggio ha come scopo ultimo la visita al ghetto ebraico della città ed al Campo di Concentramento e Sterminio di AuschwitzBirkenau, la rielaborazione della visita stessa, attività nei gruppi educativi e 26

la presentazione della fase di testimonianza legata ai temi di attualità e all’impegno. Il Treno della Memoria si configura come un’esperienza molto forte, che coinvolge i giovani partecipanti in riflessioni profonde che si pongono l’ambizioso obiettivo di stimolare nei ragazzi una partecipazione attiva ed una conoscenza che, partendo dalle tragiche vicende storiche della 2° Guerra Mondiale, arrivi ad analizzare in maniera critica e costruttiva il presente che li circonda. Per questo motivo Villa delle Rose ha deciso di prendere parte al progetto, con un operatore che per il secondo anno consecutivo accompagna un gruppo di ragazzi lungo tutto il percorso del Treno della Memoria. Anche quest’anno la struttura del progetto sarà la seguente: fase preparatoria, costituita da 5 incontri che ripercorrono le fasi della storia, della memoria e della testimonianza; il viaggio a Cracovia, dove i ragazzi potranno respirare effettivamente l’aria della città, meta simbolica non solo per la sua vicinanza al campo di concentramento e sterminio di Auschwitz-Birkenau; Cracovia ha infatti conosciuto l’occupazione tedesca e la sua popolazione ebraica, più di 15.000 persone, è stata quasi interamente sterminata dai nazisti. Il percorso primaverile conclude l’intera esperienza e consiste in altri 3 incontri nei quali si cercherà di promuovere


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l’impegno dei ragazzi alla divulgazione di ciò che hanno potuto vivere durante tutta l’esperienza del Treno della Memoria, per far continuare a “sopravvivere” nella gente il ricordo di tempi tragici non troppo lontani e soprattutto la consapevolezza, come afferma Primo Levi, che ciò che è successo durante la seconda guerra mondiale “è avve-

nuto, quindi può accadere di nuovo”. Questo è il nocciolo di quanto abbiamo da dire.”

Manuel Mattion Educatore Centro Giovani Villa delle Rose Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

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Erlebnispädagogik schafft Teamgeist Alleine geht’s nicht, aber gemeinsam schon Vom 18.08. bis 20.08.2011 fuhren 5 Erzieher und 7 Jugendliche aus den 3 Tagesstätten in Bruneck, Meran und Eppan zum Zelten auf einen Selbstversorger Zeltplatz bei Arco. Das erlebnispädagogische Projekt war so geplant,

Kniehöhe gespanntes Seil überqueren oder einen Schatz aus einem „Säureteich“ bergen. Die Aufgaben sind immer so gestellt, dass die Jugendlichen miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten, um die Aufgabe lösen zu können. Teamgeist brauchte es auch beim gemeinsamen Feuermachen nur mit einfachen Mitteln. Stolz

dass die Jugendlichen Gelegenheit haben sollten sich gegenseitig kennen zu lernen und durch geeignete Übungen zu einer Gruppe zusammenzuwachsen. Während der 3 Tage standen viele Team- und Vertrauensspiele auf dem Programm. So mussten die Jugendlichen zum Beispiel als Gruppe ein auf

konnten sich die Jugendlichen nachher das Gegrillte schmecken lassen. Beim Vertrauensspaziergang mussten die Teilnehmer sich gegenseitig „blind“ vertrauen und aufeinander Acht geben. Die Freizeit kam während des Aufenthaltes natürlich auch nicht zu kurz. So

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konnten sich die Jugendlichen bei Wasserspielen abkühlen oder verbrachten die Zeit mit Schnitzen. Allen hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen auch in Zukunft Projekte solcher Art durchführen zu können.

Florian Klauder Koordinator Tagesgruppe Kalimera Verein “La Strada - Der Weg” ONLUS

Weg von der Handwerkerzone und mitten ins Dorfzentrum Seit dem 25.05.2011 ist die Tagesstätte Kalimera von der Handwerkerzone ins Zentrum von St. Michael umgezogen. Die Einrichtung liegt nun näher an den Schulen von Eppan, so dass die Schüler aus Eppan einen kürzeren Weg haben. Die Tagesstätte befindet sich nun in zwei zusammengelegten Wohnungen in einem Kondominium des Wohnbauinstitutes. Die jetzigen Räume sind etwas kleiner, dafür gibt es einen Raum, der für die Jugendlichen eine Rückzugsmöglich-

keit bietet. Es gibt auch eine große überdachte Terrasse, die im Sommer für Aktivitäten genutzt werden kann. Da die Tagesstätte nun in einem Kondominium untergebracht ist, gab es anfangs einige Probleme mit den Nachbarn, die sich erst daran gewöhnen mussten, dass sie nun neben einer Einrichtung für Minderjährige wohnen. Florian Klauder Koordinator Tagesgruppe Kalimera 29


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POLO OVEST - sogni e bisogni di un quartiere A Firmian nasce un nuovo progetto di sostegno alle famiglie Il Polo Ovest nasce da un’idea condivisa tra Comune di Bolzano, ASSB ed Associazione “La Strada – Der Weg” per dare una risposta ai bisogni di un determinato quartiere ed ancor più di un determinato caseggiato (quadrilatero di Via Mozart), come opportunità di offrire una risposta ad una serie di situazioni difficili, cercando di cooperare ed interagire con chi già attivo nel territorio, valorizzando quelle esperienze che stanno funzionando. Il Comune di Bolzano ed il Distretto fin dall’inizio hanno voluto investire nell’area Firmian anche in progetti e servizi a favore dei cittadini per sviluppare una maggiore coesione sociale. Il progetto ha evidenziato a grandi linee due tipologie di destinatari: i beneficiari diretti e i destinatari intermedi. I beneficiari sono, almeno in fase iniziale, soprattutto: famiglie con bambini da 0 a 3 anni e ragazzi dagli 8 ai 14 anni. Il territorio su cui si muove il progetto è quello della zona Firmian collocata ad ovest della città di Bolzano con un’attenzione ad alcuni caseggiati (quadrilatero di Via Mozart) ma anche ad alcuni micro spazi (parchi, cortili, 30

ecc.) come luoghi informali di incontro frequentati abitualmente da gruppi. In totale nel quadrilatero di via Mozart ci sono 236 alloggi. Gli alloggi sono distribuiti come segue: • il 62 % al gruppo linguistico italiano; • il 10 % al gruppo linguistico tedesco; • il 28% proviene da stati extracomunitari (prevalentemente Marocco, Pakistan, Balcani); • nel quartiere risiedono inoltre 10 famiglie sinte e 5 famiglie rom; • inoltre è presente una comunità alloggio seguita dal CSM (ed un altra da avviare a breve); • 5 alloggi invece sono affittati alla comunità comprensoriale per progetti di inserimento. Un po’ di storia IL PASSATO Già a partire dall’estate 2010, all’interno del quadrilatero Mozart un operatore dell’ Ass. “La Strada - Der Weg” e un’educatrice del Distretto don Bosco hanno iniziato ad operare effettuando attività ludiche e di sostegno scolastico all’interno del cortile. L’intervento effettuato ha reso possibile un contatto diretto con le famiglie e soprattutto con i bambini tra i 4 e i 13 anni. Ad ogni incontro partecipavano quasi sempre


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da 14 e 25 tra bambini e bambine. È stato da subito evidente il bisogno di arrivare ad ascoltare i problemi, di attivare opportunità educative, di lavorare in un’ottica di sviluppo di comunità per agevolare la nascita e la crescita di buone relazioni di vicinato.

IL PRESENTE Dal 5 settembre, sciolti gli ultimi nodi burocratici il Polo Ovest è diventato una realtà. Attualmente l’equipe del polo è composta da 5 educatori (quasi tutti part time) de “La Strada – der Weg” e da un’educatrice del distretto Don Bosco che hanno come obiettivo quello di attivare lo sviluppo di comunità del nuovo quartiere Firmian attraverso un processo volto alla convivenza, allo scambio culturale e alla progettazione di attività. Il progetto prevede l’uso di spazi e risorse in forma condivisa. Ogni venerdì mattina il team si incontra per la programmazione e verifica. LE ATTIVITÀ Zerotre Il servizio 0-3 è rivolto a tutte le

madri del quartiere che per motivi logistici, culturali, economici, non sono in grado o non desiderano accompagnare i propri figli al nido, ma vogliono o devono occuparsi direttamente dei neonati. Al momento, anche se in forme e tempi diversi, partecipano 13 madri con bambini. Il servizio non vuole sostituirsi al nido, ma essere soprattutto un luogo dove le madri hanno la possibilità di conoscersi, scambiare esperienze, confrontarsi tra di loro e, con l’aiuto dell’operatrice svolgere attività strutturate (esercizi di movimento), libere (giochi) o semplicemente prendere un tè. Si sta creando dunque un programma settimanale che prevede la possibilità di: STARE - cioè di trascorrere insieme del tempo in forma libera, di confrontarsi, di scambiarsi quattro chiacchiere, ecc.; FARE - cioè di attivare laboratori dove apprendere alcune abilità, ad esempio imparare a cucire o cucinare; IMPARARE - attivando soprattutto dei corsi di apprendimento della lingua; INSEGNARE - dove c’è la possibilità di mettere a disposizione le diverse capacità, abilità, competenze presenti nel quartiere. L’operatrice di riferimento è Deborah Incontri che con grande competenza e professionalità ha predisposto all’interno della struttura uno spazio adeguato e dedicato.

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On air Il servizio On air ha lo scopo di accompagnare i bambini di età compresa tra i 6 e i 14 anni nei compiti scolastici e nella gestione positiva del tempo libero. On Air vede impegnante ogni po-

meriggio per 5 giorni a settimana due operatrici dalle 14.00 alle 18.00 circa, prima con attività didattiche e poi con la proposta di laboratori. Anita Zuretti e Dorotea Salvaterra hanno svolto questa attività in quella parte della città già prima dell’avvio del progetto presso i locali provvisori della parrocchia “Madre Teresa di Calcutta”. Vi fanno riferimento una ventina di ragazzi e non è sempre facile trovare spazio e tempo per tutte le richieste. Laboratori Per quel che riguarda i laboratori sono attività “straordinarie” a numero chiu32

so che si svolgono sotto forma di progetto. I laboratori sono condotti da due operatori e si svolgono di norma il lunedì, il mercoledì e il venerdì dalle 16.00 alle 18.00. Si intende (aspettando che siano poi gli abitanti a formulare richieste) promuovere quei tipi di laboratorio che siano in grado di coinvolgere il maggior numero di bambini e fino ad adesso i laboratori dedicati al “fare e costruire” hanno funzionato bene. Da poco si è concluso un laboratorio per la produzione di oggetti di natale che ha avuto buoni risultati ed è culminato in un mercatino. Sviluppo di comunità Il progetto di sviluppo di comunità si muove attorno a diverse dimensioni che vanno dall’osservazione, all’attivazione di servizi, dall’orientamento alla costruzione di opportunità d’incontro. È una presenza capace di farsi sentire, ma anche di “sparire” lentamente per dare ai cittadini abitanti in quel territorio l’autonomia, il desiderio, la responsabilità, la capacità di portare avanti da soli le attività Il polo è partito da pochi mesi, due


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per l’esattezza e dopo così poco tempo non è semplice né giusto fare un bilancio definitivo. Se vogliamo però lasciar andare la fantasia potremmo pensare

carattere preventivo. Una di queste iniziative sarà quella di inserire un corso di alfabetizzazione all’interno del servizio 0-3; le giovani

foto: Rainer SXC Schmidt

ad un bilancio di idee, di suggestioni, di raccolta ed evidenza di nuovi ed ulteriori bisogni, che solo vivendo il luogo è possibile percepire, “annusare”, immaginare. A queste esigenze si cerca di rispondere anche anticipando l’emersione dei problemi, cioè attivando iniziative di

madri sono quasi tutte provenienti da paesi arabi e risulta importnte dar loro la possibilità di approfondire la conoscenza della nostra lingua. Nicola Pineschi Educatore POLO OVEST Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

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BOLZANO: LA CITTÀ E I SUOI QUARTIERI Mappatura del territorio e rilevazione dei bisogni Pubblichiamo l’abstract della tesi di laurea di Elena Zangrando, coordinatrice della comunità Sancta Clara Bolzano, capoluogo dell’Alto Adige, con una popolazione superiore ai 104.000 abitanti, è una città multietnica, plurilingue e molto complessa. La città è suddivisa in cinque quartieri, che presentano tra loro profonde differenze dal punto di vista demografico, urbanistico, ambientale e sociale. La ricerca da me effettuata mira ad offrire un quadro generale della realtà bolzanina e dei suoi quartieri, mettendo in evidenza le risorse presenti, i servizi a disposizione dei cittadini, gli aspetti positivi, i bisogni percepiti ed i problemi che richiedono soluzione. L’intenzione era quella di svolgere un lavoro di mappatura del territorio come base per una possibile analisi sociale territoriale, tema questo sempre di grande importanza a fronte dei cambiamenti repentini dei servizi presenti nel territorio e dell’espansione urbanistica di alcuni quartieri. Attraverso l’analisi dei dati raccolti ho potuto rilevare analogie e differenze tra i vari quartieri ed ho cercato di individuare i maggiori problemi emergenti con l’obiettivo di segnalare eventuali nodi e offrire spunti per un miglioramento. 34

La scelta di intraprendere una ricerca sui bisogni dei vari quartieri è nata in seguito allo svolgimento del mio tirocinio, durante il quale avevo svolto un lavoro di mappatura e di rilevazione dei bisogni circoscritto ad un quartiere della città. Ritenendo molto interessante un lavoro di questo tipo, ho ritenuto di estenderlo a tutti i cinque quartieri di Bolzano, in modo da poter avere un quadro complessivo delle risorse presenti sul territorio e dei bisogni delle diverse zone della città. Dalla ricerca effettuata risulta che i cinque quartieri, Gries-S.Quirino, Centro-Piani-Rencio, Don Bosco, Europa-


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Novacella e Oltrisarco-Aslago, sono realtà tra loro diverse, con caratteristiche e problematiche differenti. Alcuni quartieri sono più “uniti”, altri meno; il senso di appartenza al quartiere è maggiormente sentito ad Oltrisarco-Aslago, Don Bosco, Europa-Novacella e ai Piani. I quartieri dove si vive meglio sono Gries-S.Quirino e il Centro. Quelli invece che necessitano di urgenti interventi di miglioramento sono sicuramente Don Bosco, i Piani e Oltrisarco-Aslago. Gli abitanti sentono infatti il bisogno di maggior attenzione e considerazione; mancanti sono in particolare i servizi a disposizione dei cittadini. Don Bosco, con le due nuove zone di espansione Firmian e Casanova, risulta il quartiere più problematico per la presenza di numerose famiglie straniere e per la mancanza di servizi di prima necessità. Numerose sono le vie problematiche e le aree verdi ritenute pericolose. Diffusa è la richiesta di maggior sicurezza e controllo da parte delle forze dell’ordine. Anche Oltrisarco-Aslago è povera di servizi commerciali ed è isolata dal resto della città. Come per Firmian e Casanova gli abitanti sono costretti a spostarsi in altri quartieri per soddisfa-

re i propri bisogni. Uno dei problemi emergenti è la forte presenza di persone straniere, aspetto questo che caratterizza quasi tutti i quartieri. Il quartiere Centro-Piani-Rencio pre-

senta numerose zone problematiche, che si concentrano in prossimità della stazione ferroviaria e dei parchi. Molto sentita è la necessità di maggior sicurezza e di controllo. Mentre il Centro è ben fornito e ben raggiungibile, la zona Piani necessita di maggior considerazione. Gli abitanti si sentono isolati e lamentano la scarsa presenza di servizi commerciali e di mezzi di trasporto che colleghino il quartiere al resto della città. Il problema maggiore della zona è la prostituzione esercitata sulle strade pubbliche. Tuttavia la vicinanza al Centro, la conoscenza reciproca tra gli abitanti e la tranquillità, rendono il quartiere relati35


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vamente piacevole. Europa-Novacella risulta invece un quartiere ben fornito di servizi, di mezzi di trasporto pubblici e tranquillo. Tuttavia presenta alcune zone problematiche ed emerge la notevole presenza di persone con problemi di dipendenza. Gries-S.Quirino infine risulta nel complesso un quartiere tranquillo, ben vivibile, sicuro, molto fornito di servizi commerciali e di mezzi di trasporto pubblici. E’ un quartiere centrale, molto frequentato e non presenta particolari criticità. Ad esclusione del problema del traffico intenso, la zona è ritenuta la migliore della città. Bolzano è sicuramente una delle migliori città italiane per quanto concerne la qualità della vita, si vive bene e si

ha la percezione di vivere in “un’isola felice”. Tuttavia, al fine di mantenere anche in futuro i primi posti delle classifiche nazionali, è opportuno intervenire nelle zone più problematiche con maggior controllo e trovare una soluzione alla mancanza di servizi, frequente in molte zone della città. Concludendo, tale ricerca mi ha dato la possibilità di conoscere in modo più approfondito i quartieri della città, le loro problematiche di cui ancora ero all’oscuro e di offrire spunti di riflessione per un auspicabile miglioramento. Elena Zangrando Coordinatrice Comunità S. Clara Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

ARIANNA E ULISSE: due fratelli molto simili Su richiesta del territorio, il progetto Arianna „raddoppia“ e apre un servizio per maschi in età adolescenziale Da qualche tempo il progetto Arianna per ragazze adolescenti ha un “fratello” che si chiama Ulisse. Dopo una sperimentazione al femminile, ben riuscita, e durata quasi due anni, il territorio ha chiesto un intervento analogo anche per adolescenti maschi. È nato così il progetto Ulisse La filosofia del progetto rimane la stessa: accompagnare i ragazzi nella loro 36

crescita aiutandoli prendere consapevolezza dei propri talenti e a costruirsi nuove abilità attraverso laboratori esperienziali e incontri individuali, con il fine di renderli più autonomi e capaci di individuare un proprio sbocco nel presente e nel prossimo futuro. Siamo ancora un po’ ”raminghi”, perché per lo svolgimento delle nostre attività, ci spostiamo tra la sede di Via Visitazione e provvisoriamente, un appartamento in via Vittorio Veneto. Le attività sportive si svolgono invece al Palaresia. Per il momento Arianna e Ulisse viag-


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giano su binari paralleli ma separati, territorio. perché non vengono fatte attività in Oltre ai laboratori proponiamo i cosidcomune, ma non è detto che in futu- detti “spazi”, incontri individuali richiero la situazione non evolva in questo sti liberamente dai ragazzi. Attualmensenso. te sono attivi tre spazi: Ad oggi Arianna e Ulisse accolgono • con la dietologa; 15 ragazzi, tra maschi e femmine. La • con lo psicologo (desiderio di conrichiesta di quest’anno è in controfronto); tendenza rispetto all’anno scorso, in • Con l’assistente spirituale. quanto per la prima volta le richieste Per il futuro progettiamo di far partire i di accompagnamento maschili superano quelle femminili. foto: Rowey G. L’equipe multidisciplinare è composta da 6 operatori con mansioni educative, un referente, uno psicologo e tre volontari. Siamo alla ricerca e in attesa di una nuova sede, che permetta di svolgere i laboratori creativi sia maschili che femminili in modo più stabile. Ecco un elenco dei laboratori che proponiamo: seguenti laboratori di gruppo: • arti marziali; • educazione sentimentale e ses• pilates; suale; • il corpo che cambia (esperimenti • laboratori pratici di meccanica, riscientifici con una biologa per coparazione biciclette, manutenzione noscere meglio i propri sensi e il barca a vela; proprio corpo); • condivisione spirituale di gruppo. • laboratorio artistico (pittura, • scultura, basteln, pasta di sale, graffiti, ecc..); Barbara Degli Agostini • laboratorio di cucina; Coordinatrice progetto Arianna • laboratorio di barca a vela; Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS • trekking e percorsi avventura; • visita a santuari e castelli del 37


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IX Workshop sull‘impresa sociale Il 15 e 16 settembre 2011 si è tenuto al centro Congressi di Riva del Garda, il IX workshop organizzato da IRIS Network sul tema “L’innovazione dell’Imprenditore sociale”. Replichiamo dal volantino di programma i contenuti per sommi capi: A) La sessione di apertura propone un’analisi ad ampio raggio sull’impresa e l’imprenditore sociale. Verranno anticipati i contenuti del nuovo Rapporto di Iris Network e presentati i risultati di una rilevazione sui partecipanti al workshop. A seguire una tavola rotonda sull’innovazione dell’imprenditore sociale: ruoli, competenze, forme organizzative, settori di attività. B) Le sessioni tematiche del Workshop, costruite a partire dalla presentazione e discussione di buone pratiche, hanno l’obiettivo di mettere in luce gli elementi di ruolo e di competenza degli imprenditori sociali in chiave gestionale, favorendo lo scambio e l’apprendimento reciproco. Le sessioni seguono tre percorsi di approfondimento: i banchi di prova degli imprenditori sociali che sono alle prese con importanti processi di trasformazione e innovazione organizzativa, di mercato, di assetto delle politiche; le azioni progettuali per far crescere e qualificare la risorsa imprenditoriale nelle imprese sociali; le biografie di imprenditori sociali che

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raccontano, in chiave narrativa, genesi e sviluppo della loro esperienza professionale. Parallelamente si svolgerà una sessione dedicata a esperienze internazionali per facilitare l’accesso a elementi di innovazione che investono l’imprenditorialità sociale in un’ottica globale. C) Il Workshop si chiude con una sessione per capitalizzare i principali elementi di conoscenza ed esperienza emersi nell’ambito degli workshops tematici. Una seduta di apprendimento collettivo condotta da facilitatori per consentire ai partecipanti di “portare a casa” elementi di saper fare e di saper essere spendibili nella gestione quotidiana delle loro imprese.. Al termine un intervento del presidente di Iris Network che illustra il nuovo percorso dell’associazione dopo il rinnovo delle cariche sociali e le modifiche statutarie. Anche quest’anno la nostra Associazione è stata presente tramite il Presidente Spolaore (solo venerdì), il Direttore Marcato e i responsabili di area Ansaloni e Volani. Noi guardiamo con interesse crescente al mondo dell’impresa sociale come ad un’utile ipotesi di “valorizzazione” (in tutti i sensi) dei talenti associativi in una fase, dove le tradizionali fonti di finanziamento paiono in crisi. Queste iniziative costituiscono altresì un’opportunità d’incontro con interlocutori vecchi e nuovi, ad esem-


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pio il dott. Simone De Clemente della LIUC, con cui abbiamo in cantiere iniziative sulle quali non mancheremo di riferire. Paolo Spolaore Presidente Verein “La Strada - Der Weg� ONLUS

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LORETO ADDIO? Con questo viaggio si conclude un ciclo e si apre una nuova fase nell’organizzazione dei pellegrinaggi associativi Venerdì 23 settembre 2011 Si parte di buon mattino comodamente sistemati nell’autobus che ci porterà puntualissimi a destinazione. Per la prima volta alloggiamo presso la casa “Redemptoris Mater” che si rivela ben situata, ospitale e funzionale. Alle ore 15 siamo già al Convento delle Passioniste, dove Suor Maria Pia e le Sorelle ci accolgono ed intrattengono con un’affabilità quasi familiare. Segue una breve visita al nuovo giardino, in fase di allestimento come Via Crucis con le stazioni in legno a salire verso un Crocifisso a grandezza naturale e di effige dolorosamente realistica. Quindi assistiamo ai Vespri ed alla S. Messa celebrata da don Luciano. Lasciamo poi don Giancarlo nella “sua” stanza presso la foresteria del Convento per fare ritorno all’alloggio per la cena. Qualcuno tornerà poi al Convento per l’ora di Adorazione. Sabato 24 settembre comincia per qualcuno di noi, con le Lodi al Convento. Dopo colazione si sale alla Basilica dividendosi in gruppi. Alcuni di noi hanno la fortuna di visitare la Basilica con due “ciceroni” di eccezione: don Luciano ed Annamaria, che intrecciano 40

il racconto storico con i riferimenti spirituali. Altri visitano i musei ed i camminamenti delle fortificazioni attorno alla Basilica, recentemente aperti al pubblico. Dopo il pranzo siamo già in moto per recarci presso la Comunità “Il Cenacolo” per l’incontro con i ragazzi di Suor Elvira. Fa gli onori di casa Antonio, mentre Riccardo ci commuove con la sua storia. La vista dal giardino è incantevole e giunge fino al Conero. Più tardi assistiamo alla S. Messa

concelebrata da don Giancarlo e don Luciano all’aperto, con l’accompagnamento musicale dei ragazzi. E’ quindi ora di tornare al nostro alloggio, non senza un confronto dialettico fra taluni di noi in merito all’applicabilità di quel modello alla nostra realtà. Dopo cena qualcuno ha ancora voglia di salire fino alla piazza della Basilica. Domenica 25 settembre dopo colazione si torna al Convento. Alle 9,30


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l’Eucaristia celebrata dai nostri “Don” nel “recinto” di clausura: messaggio irrituale e simbolico. Poi incontriamo nuovamente le Sorelle per il congedo. Dopo pranzo si “volge la prua” verso Bolzano, dove arriviamo addirittura in anticipo. Durante il viaggio ci scambiamo i commenti e le sensazioni di questi giorni. Hartwig annuncia, anzi ricorda, che con questo viaggio si chiude la fase “Top – down” (organizzata dall’alto) dei pellegrinaggi e si apre la fase

“bottom - up” (organizzata dal basso): ciò significa che i volontari possono liberamente e spontaneamente organizzarsi in gruppi, presumibilmente piccoli, per effettuare queste esperienze. Non sempre comodità è sinonimo di qualità….. Paolo Spolaore

TRENTENNALE FICT E UDIENZA PAPALE La celebrazione del trentennale Fict ha dato l‘occasione ai partecipanti di assistere all‘udienza settimanale del Papa Qualche mese fa abbiamo ricevuto il gradito invito a partecipare alla celebrazione del trentennale FICT con una Tavola Rotonda sul tema delle nuove povertá prevista per mercoledí 30 dicembre. Ancora piú gradito è stato l’apprendere che nella mattinata avremmo avuto l’occasione di essere ammessi come delegazione FICT all’Udienza Generale di Sua Santitá Benedetto XVI. Eccoci quindi, Don Giancarlo ed io, a sfrecciare di primo mattino lungo Via Nazionale, ammirando dal finestrino via via la bellissima chiesetta di San Vitale, i Mercati Traianei, piazza Venezia, Corso Vittorio Emanuele e Via della Conciliazione con l’imponente sfondo della Basilica di San Pietro. In una giornata prevalentemente nuvolosa qualche sprazzo

di sole incendia la mole di marmo e ci permette di scattare qualche foto. Una volta ricevuti dagli amici della Segreteria FICT i biglietti, ci inseriamo nel serpentone di varia e pittoresca umanitá per entrare nell’enorme sala progettata dall’Architetto Nervi. La sala è gremita quando fa il suo ingresso il Sommo Pontefice. “Le due preghiere che accompagnano la guarigione del sordomuto e la risurrezione di Lazzaro - ha spiegato il Papa - rivelano che il profondo legame tra l’amore a Dio e l’amore al prossimo deve entrare anche nella nostra preghiera”. La catechesi viene riassunta e ripetuta nelle 7 lingue delle delegazioni presenti, con la presentazione dei vari gruppi, tra cui il nostro. Al termine il canto del Pater Noster dei fedeli precede la Benedizione Apostolica. Non saprei qui rendere il quadro multicolore di migliaia di partecipanti di varie razze e nazioni e l’alternarsi di silenzi, brusii ed entusiastici cori ed ovazioni 41


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che hanno accompagnato e concluso la cerimonia. Naturalmente non ci lasciamo sfuggire una breve visita alla Basilica, soffermandoci nelle cappelle della Pietá, del Santissimo e del Beato Giovanni Paolo II. Il tragitto da Ottaviano a Termini col metró è fulmineo, cosí possiamo presentarci sazi e riposati nella Sala UNICEF per la Tavola Rotonda. Dopo i saluti di Roberto Squillaci, don Gigetto parla del significato della giornata ed introduce il tema delle nuove povertá. Secondo Don Mimmo Battaglia, Presi-

dente della FICT, dopo la povertá del terzo mondo e quella degli immigrati, ora emerge quella di molti cittadini italiani, fra cui rientrano anche operatori dei vari centri. Ma noi dobbiamo scegliere la povertá. Ció significa, come Francesco,” sposare una donna che nessuno ha voluto in moglie, sceglierla tra altre, amarla, esserle fedele, viverla. E come altro potremmo sposa42

re Madonna Povertá se non attraverso le nostre vite, il nostro quotidiano?” Segue l’intervento di Don Vittorio Nozza, Direttore della Caritas Italiana. Dopo aver descritto la sindrome di una societá dei consumi come “modernitá liquida”, “societá a coriandoli” priva di stabili valori, passa ad analizzare le nuove debolezze: i giovani,gli stranieri, le persone che non raggiungono lo standard, i minori e la famiglia e, ultima ma non da meno, la questione del territorio (Nord-Sud).Di fronte a queste povertá occorre cambiare gli stili di vita ed educare al bene comune. La speranza cristiana impone ai credenti, partendo dalla centralitá della persona, un contributo sul piano etico e spirituale, culturale, economico e politico guardando ai grandi eventi “dal basso”, dalla prospettiva cioè degli esclusi e dei sofferenti. Al termine della prolusione al Direttore della Caritas Italiana è stato consegnato il “Premio Nazionale FICT della Solidarietá 2011”. Quindi l’Assemblea dei Presidenti FICT ha condotto una riflessione sulla crisi del terzo settore. A quel punto peró noi eravamo giá in viaggio per Bolzano. Paolo Spolaore


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GIOCO PERICOLOSO Il gioco d‘azzardo ai confini tra gioco e disperazione Nel calcio il “gioco pericoloso” consiste nell’effettuare una manovra che potenzialmente può fare male a se stessi o all’avversario e come tale non è ammesso e viene punito. Questo perché sport e gioco, presupponendo un confronto leale e onesto, non dovrebbero prevedere azioni sleali e dunque fatte con l’intenzione di ferire. E’ vero anche che più o meno tutti gli sport hanno intrinseco il rischio di farsi male, pur attuando una condotta leale. Tale rischio può dipendere da errori umani o dalla tipologia del gioco stesso. A volte l’euforia e lo stress agonistico fanno dimenticare il principio supremo di lealtà e così nascono scorrettezze e falli che possono avere conseguenze più o meno gravi. Questo per quanto riguarda il binomio sport e gioco. Ma l’universo del gioco va ben oltre lo sport, perché esistono innumerevoli giochi non classificabili a livello sportivo. Uno di questi è il gioco d’azzardo sempre più legalizzato e praticato da un esercito di persone in

continuo aumento. Poche settimane fa il quotidiano Alto Adige informava che nei primi nove mesi dell’anno in Alto Adige sono stati spesi per il gioco d’azzardo qualcosa come 480 milioni di euro. Cosa c’entra il gioco d’azzardo (per capirci scommesse, slot machine e videopoker) con le riflessioni sul gioco pericoloso? Più che di un pericolo fisico, dato magari dall’improvviso distacco della manovella della povera slot machine, che frantuma il setto nasale del malcapitato giocatore, qui il rischio è di natura psicologica. Perché sicuramente nella folla di giocatori che ha speso i 480 milioni sono compresi sia molte persone equilibrate che si divertono sfidando la fortuna con modiche quantità che non intaccano il loro bilancio, ma anche altrettante persone che giornalmente e mensilmente sperperano grosse cifre

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mettendo in difficoltà se stessi, i propri famigliari e gli amici, coinvolti loro malgrado in un gioco appunto “molto pericoloso”. Con questo non si vuole demonizzare il fatto di sfidare la fortuna e di scommettere, in fondo trattasi di pratiche antiche come l’umanità che possono essere anche molto divertenti e innocue, se svolte con il giusto equilibrio. Qui però si parla di qualcosa di diverso, di gente talmente succube del gioco da non essere più in grado di gestire il proprio denaro e quindi capace di mettere a rischio la propria sussistenza e quella dei propri cari. Gente che si gioca la pensione, lo stipendio, la casa, i risparmi anche di altri, ecc….. Gente costretta via via a vivere raccontando bugie e rinunciando sempre più alla propria dignità di uomini e donne. Un esercito di disperati che, a quanto sembra tutti dovremmo ringraziare, in quanto contribuiscono a riempire le casse dello stato e delle amministra-

zioni locali. La nostra provincia, di quei 480 milioni, ne incasserà circa 21, che, messi a bilancio, potrebbero andare a finanziare varie opere anche di utilità sociale: strade, scuole, servizi di vario genere. Fiumi di denari, in gran parte “sporchi” non perché di provenienza illecita, ma perché macchiati da storie di vite rovinate dal gioco. Fiumi di denaro sporco che viene “lavato” e riutilizzato. Una sorta di riciclaggio legalizzato, che va bene a tutti e contro cui pochi sembrano indignarsi. E come se non bastasse la beffa: l’1,5% viene utilizzato per finanziare progetti di recupero e prevenzione alla dipendenza da gioco. In fondo, anche il gioco d’azzardo ha un’anima. Un gioco pericoloso travestito da buon samaritano. M.A. Centro Studi Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

BABBO NATALE ESISTE Babbo Natale fa visita all’Excelsior e premia la squadra per il primo posto nella classifica Fair Play Quella che ogni anno il G.S. Excelsior celebra, non è una festa di Natale qualunque. E così anche qualche settimana fa la squadra, che anche per questa stagione sportiva viene sostenuta con un importante contributo dalla fondazione “La Strada - Der Weg”, si è riunita per il tradizionale scambio di auguri. Non una cena offerta dalla società in 44

un bel ristorante, ma la condivisione di manicaretti fatti in casa in una grande sala messa gentilmente a disposizione dal Centro Villa delle Rose dell’Associazione “La Strada - Der Weg”. A noi piace così: la troppa forma limita a volte la spontaneità, che è invece l’ingrediente principale per rendere divertente e familiare un incontro. La festa è stata l’ occasione per fare un piccolo bilancio del girone di andata concluso come da pronostico all’ultimo posto con 0 punti, 90 gol subiti e 6 gol fatti.


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Da non dimenticare alcune belle prestazioni come il 3 a 6 nelle sfida con il Colle Isarco o l’ 1 a 6 con il Fortezza. Con grande approvazione è stato accolto il titolo di campioni di inverno nella coppa disciplina, un trofeo che Excelsior è fermamente orientato a riagguantare, dopo averlo vinto per ben sette volte negli ultimi dieci anni. Sembra che i presupposti ci siano perché tutti i ragazzi sono motivati e questo è sicuramente un bel segnale: la dimostrazione che lentamente i messaggi trasmessi con coerenza, vengono fatti propri dal gruppo creando una cultura comune dello sport leale. E proprio questa lealtà è stata la virtù che Babbo Natale, durante la sua irruzione nel bel mezzo della serata, ha sottolineato più volte complimentandosi con il gruppo per il bel risultato raggiunto e spronandolo a portare a termine l’impresa. La visita di Babbo Natale era molto attesa e sentita da tutti, in quanto la squadra è ormai abituata alle sue incursioni e sa che “Babbo” non è un tipo per niente superficiale. I regali che fa ai singoli atleti, chiamandoli a sé uno alla volta, non sono mai banali, ma pensati su misura in base alle attitudini di ogni persona. Uno dei regali più belli è stato quello ricevuto dal mister Stefano ”Pedro” Petrera, omaggiato con l’abbigliamento originale dell’indimenticato grande allenatore Oronzo Canà, comprensivo di impermeabile, cappello da pescatore, l’immancabile cornetto portafortuna e il sale grosso da spargere sul campo in segno di scaramanzia.

Divertimento e benessere fanno dimenticare lo scorrere e del tempo e così la festa è finita a notte inoltrata. Tutti a casa con il sorriso sulle labbra, ma non prima di aver fatto un doveroso momento di raccoglimento per ricordare Daniele, un nostro amico che non c’è più, ma che è sempre presente nel ricordo dei suoi compagni. Ora una lunga pausa invernale che vedrà la squadra allenarsi in palestra in vista della ripresa del campionato a marzo. L’obiettivo è sempre uguale, cioè fare del proprio meglio per dimostrare di essere dei buoni sportivi: allegri, leali, capaci di sacrificarsi, abituati (ahimè) ad accettare il risultato e con una gran voglia di vincere nel rispetto delle regole. Buon Natale Babbo Natale Responsabile Area Buone Azioni Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

Babbo Natale mostra la classifica della coppa Fair Play

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La squadra Excelsior al gran completo

MOHAMED VINCE, VILLA DELLE ROSE ESULTA Un giovane volontario operante in associazione premiato dal Comune di Bolzano La seconda edizione del premio “Giovani Volontari” promosso dall’assessorato alle politiche sociali del Comune di Bolzano ha decretato vincitori Miriam Piazzi e Mohamed Fouad. La prima è attiva con l’associazione volontariato in montagna (AVM) e con l’associazione Centro scuola don Paolo Tonucci - Apito, operante in Brasile. Il secondo è invece un giovane volontario di origine marocchina, da alcuni anni im46

mancabile presenza al centro giovani Villa delle Rose, dove in poco tempo il suo ruolo è cambiato: da ragazzo che frequentava il centro per puro divertimento a persona presente a sostegno degli educatori in tutte le iniziative della struttura. E proprio questo suo impegno a 360 gradi e la sua dedizione sono stati premiati il 5 dicembre presso la sala del consiglio comunale di Bolzano dalla giuria composta dall’assessore alle politiche sociali Mauro Randi, dal garante per l’infanzia e l’adolescenza Simon Tschager, da Simonetta Terzariol, responsabile della Federazione


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provinciale per le Associazioni Sociali e dai due ragazzi vincitori dell’edizione 2010. Oltre ai due vincitori sono stati menzionati altri ragazzi attivi nel volontariato cittadino. A Mohamed, oltre ad un bel diploma anche un buono di 300 euro da spendere in apparecchiature informatiche presso un noto punto vendita di Bolzano. Alla premiazione erano presenti il presidente Paolo Spolaore e tutti gli educatori dei centri giovani Villa delle Rose e Charlie Brown dell’Associazione “La Strada - Der Weg”. Anche a loro va un particolare plauso per il lavoro di coinvolgimento e motivazione dei giovani al volontariato. Mohamed non è infatti solo, molti sono i giovani come lui che periodicamente o per iniziative specifiche donano il loro aiuto agli operatori.

Scopriamo così una dimensione a volte sconosciuta e poco considerata dei nostri centri giovani:non solo importanti punti di ritrovo e agenzie educative per ragazzi, ma veri e propri laboratori di promozione e avviamento del volontariato giovanile. Un ragazzo che in età adolescenziale accetta di mettersi in gioco e donare del proprio tempo a favore degli altri, non è detto che lo farà per tutta la vita, ma sicuramente sarà un adulto incline ad una mentalità solidale e tollerante. Complimenti a Mohamed e a tutti i giovani volontari dei centri giovanili dell’Associazione. M.A. Centro Studi Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

Mohamed (per gli amici MOMO) - secondo da sinistra

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AKTION VERZICHT 2012: WENIGER IST MEHR auch „La Strada -Der Weg“ macht mit „Brauchen wir, was wir haben? Haben wir, was wir brauchen?“ Die„Aktion Verzicht 2012“ will auch in der kommenden Fastenzeit das Konsumverhalten kritisch hinterfragen. Mit veränderten Verhaltensweisen und Gewohnheiten kann jeder zu mehr Lebensqualtiät für sich und andere beitragen. Die organisations- und länderübergreifende „Aktion Verzicht“, die 2012 vom 22. Februar bis zum 7. April läuft, findet bereits zum achten Mal statt. Mit dem Aschermittwoch am 22. Februar 2012 beginnt die sechs Wochen dauernde Fastenzeit. Nahezu 50 Südtiroler Einrichtungen rufen zur Teilnahme am Projekt „Aktion Verzicht“ auf. Federführend sind das Forum Prävention, die Caritas, der Katholische Familienverband, das deutsche und ladinische Schulamt und die Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD). Sie laden die Südtiroler Bevölkerung ein, sich mit verschiedenen Initiativen in Familie, Schule und Jugendgruppen, in Pfarreien und Gemeinden an der „Aktion Verzicht 2012“ zu beteiligen. Bei der „Aktion Verzicht“ handelt sich um ein organisations- und länderübergreifendes Projekt mit österreichischen Bundesländern, dessen Ziel es ist, die Auseinandersetzung mit den eigenen 48

Gewohnheiten und Verhaltensmustern zu fördern. Sich von diesen eine Zeit lang zu distanzieren, verbessert das Gespür für sich selbst, und die Sensibilität für die eigene Lebensweise steigt. Diese Selbstprüfung und Suche nach einem ausgeglichenen Maß, wenn es um bestimmte Konsumgüter und Verhaltensweisen geht, werfen die Frage auf, inwieweit es einem überhaupt möglich ist, die eigenen Wünsche und Handlungen zu kontrollieren bzw. welche äußeren Einflüsse dabei eine Rolle spielen. So kann jemand sich vielleicht vornehmen, auf zu viel Stress zu verzichten und bewusst für Entspannung zu sorgen. Zudem soll in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, nicht nur auf etwas zu verzichten, sondern mit dem eigenen Verzicht einem anderen Menschen etwas zu schenken. Beispielweise könnte ein Partner auf die gewohnten „Überstunden“ verzichten und in dieser Zeit mit der Partnerin (oder umgekehrt) einen angenehmen Konzertabend genießen. Mit diesem Hintergedanken werden heuer im Rahmen des Projektes Aktion Verzicht 2012 als Highlight Konzertabende mit dem „Chor Choriosum“ angeboten. In seinem sechstem Konzertprogramm wagt sich Choriosum an wohlbekannte Melodien, interpretiert die Stücke aber neu, wechselt den Stil, zerklaubt die Rhythmik, verdreht die Texte, vermollt das Dur, kreuzigt das B, transponiert,


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kontrapunktiert, verjazzt, und lässt das alles aufs Publikum los: alltägliche (oder allabendliche) Versionen von großen Werken und kleinen Hits. Konzerttermine: • SA, 24.03.2012 Brixen – Aula Magna des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“; • SO, 25.03.2012 Meran - Nikolaussaal; • FR, 30.03.2012 Bozen – Eurac; • SA, 31.03.2012 Bruneck - Ragenhaus;

FR, 13.04.2012 Bozen - Landesberufsschule für Handwerk und Industrie Bozen (LBS);

Uhrzeit: jeweils 20.00 Uhr Vorverkauf: 338/4568494 (Mo-Fr 1518 Uhr - keine Sms) oder info@choriosum.it; Eintritt: 12 Euro Die Redaktion Verein “La Strada - Der Weg” ONLUS

AZIONE IO RINUNCIO 2012: meno è meglio “Ti serve davvero tutto ciò che hai? E hai davvero tutto ciò che ti serve?” L’azione “Io rinuncio” 2012 anche per il prossimo periodo pasquale intende interrogare criticamente sui comportamenti consumistici. Cambiando i comportamenti e le abitudini ognuno può migliorare la qualità di vita per sè e per gli altri. Il progetto transfrontaliero Azione “Io rinuncio” che nel 2012 prenderà il via dal 22 febbraio fino al 7 aprile è alla sua ottava edizione. Con il 22 febbraio 2012, mercoledì delle Ceneri iniziano le sei settimane della

quaresima. Quasi 50 istituzioni dell’Alto Adige hanno chiesto di partecipare al progetto azione “Io rinuncio”. Gestori del progetto sono il Forum Prevenzione, la Caritas, l’Unione Famiglie Cattoliche, le Intendenze scolastiche tedesca e ladina, l’Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD). Essi invitano la popolazione altoatesina a partecipare all’azione “Io rinuncio” 2012 con diverse iniziative da attivare in famiglia, a scuola, nei gruppi giovanili, nelle parrocchie e nei comuni. Con l’azione “Io rinuncio” si è sviluppato un progetto transfrontaliero con le regioni austriache, il cui obiettivo è quello di promuovere la presa di distanza dalle proprie abitudini e modelli 49


èMEGLiO

punto è possibile controllare i propri desideri e modi di agire e quali influssi esterni giocano un ruolo preponderante in queste scelte. Così ognuno può decidere a quan22.FEB 2012 – 07. APR to stress rinunciare e trovare dei momenti di Ti sERVE DAVVERO relax. TuTTO ciÒ cHE HAi? Inoltre quest’anE HAi DAVVERO TuTTO no una particociÒ cHE Ti sERVE? lare attenzione è rivolta non nella quaresima solo alla rinuncia RinunciARE siGniFicA: di qualcosa ma ROMPERE LE ABiTuDini. METTERE ALLA PROVA LA cAPAciTà Di REsisTEnZA. anche al fatto scOPRiRE nuOVi PunTi Di VisTA. REGALARsi E REGALARE TEMPO, AD EsEMPiO di regalare qualcosa a qualcuno BREssAnOnE con la propria riMERAnO nuncia. BOLZAnO Un esempio poBRunicO BOLZAnO trebbe essere il fatto che un inTERPRETAZiOnE cHORiOsA partner rinunci alle abituali „ore di straordinario“ e di usare quedi comportamenti. Allontanarsene per sto tempo per un lungo periodo, migliora la percezio- andare insieme alla propria partner (o ne di se stessi e aumenta la sensibilità anche viceversa) ad un concerto seper il proprio stile di vita. rale. Questa ricerca ed esame di se stessi, Pensando proprio a questo, quest’andi un agire equilibrato, rispetto a de- no nell’ambito del progetto azione „Io terminati beni di consumo e compor- rinuncio 2012“ viene offerto un contamenti, pone la domanda, fino a che certo serale con il „Chor Choriosum“.

Meno

gruppegut.it

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WWW.IO-RINUNCIO.IT You decide what you really need (Agnes Heller)

io cio rinun

«L’ho già sentito da qualche parte …», «non è?» … «mi sembrava diverso …?»

ChorI osum

sA, 24.03. – AuLA LicEO DELLE sciEnZE sOciALi

Nel suo sesto programma di concerti il Choriosum quest’an- «JOsEF GAssER» no osa affrontare melodie conosciute, ma le reinterpreta, ne cambia lo stile, ne spezzetta i ritmi, altera i testi, trasforma gli accordi maggiori in minori, i diesis in bemolle, contrappun- DO, 25.03. – sALA niKOLAus tando, jazzando, e mandando in visibilio il pubblico.

PREsEnTA

Sarà un vero piacere risentire e riconoscere versioni inusuali di grandi opere e piccoli successi.

VE, 30.03. – EuRAc

inGREssO: 12 EuRO preVeNdIta: +39 338 456 8 494 (Lu–Ve, 15–18. No SMS) o INfo@chorIoSuM.It

sA, 31.03. – cAsA RAGEn

Dopo la rappresentazione i gruppi locali del KFS organizzano un incontro con te e biscotti quaresimali.

VE, 13.04. – scuOLA PROFEssiOnALE PER iL cOMMERciO E L´inDusTRiA TEDEscA (LsB) -----

ORE 20

ORGAnisMi:

cOn iL sOsTEGnO:

PARTnER:

Autonome Provinz Bozen - Südtirol Abteilung 23 - Gesundheitswesen

Provincia Autonoma di Bolzano - Alto Adige Ripartizione 23 - Sanità

PARTEciPAnO ALL’iniZiATiVA: VereIN »haNdS«, therapIezeNtruM Bad Bachgart, ÄrztekaMMer der proVINz BozeN, acLI, kVW, SüdtIroLer JugeNdrINg, SerVIzIo dI educazIoNe aLLa SaLute, SerVIzIo gIoVaNI - cuLtura ItaLIaNa, aMt für JugeNdarBeIt - deutSche kuLtur, SüdtIroLer geMeINdeNVerBaNd, BezIrkSgeMeINSchafteN uNterLaNd-üBeretSch, eISacktaL, puStertaL, SaLteN-SchLerN, VINSchgau, WIpptaL uNd BurggrafeNaMt, VerBraucherzeNtraLe SüdtIroL, oeW, SüdtIroLer SaNItÄtSBetrIeB, N.e.t.z., ageScI, VSS, La Strada-der Weg, VerBaNd der SüdtIroLer MuSIkkapeLLeN, kathoLISche fraueNBeWeguNg, kathoLISche MÄNNerBeWeguNg, freIWILLIge feuerWehreN SüdtIroLS, aLpeNVereIN SüdtIroL, BIBLIothekSVerBaNd SüdtIroL, LaNd-, forSt- uNd hauSWIrtSchaftLIche BerufSBILduNg, SüdtIroLer chorVerBaNd, ItaLIeNIScheS roteS kreuz, BergrettuNgSdIeNSt IM aLpeNVereIN SüdtIroL - LaNdeSVerBaNd, upad, chor chorIoSuM, SüdtIroLer Berg- uNd höhLeNrettuNg c.N.S.a.S., youNgcarItaS, LaNdeSrettuNgSVereIN WeISSeS kreuz

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Nel suo sesto programma di concerti il Choriosum quest’anno osa affrontare melodie conosciute, ma le reinterpreta, ne cambia lo stile, ne spezzetta i ritmi, altera i testi, trasforma gli accordi maggiori in minori, i diesis in bemolle, contrappuntando, jazzando, e mandando in visibilio il pubblico. Sarà un vero piacere risentire e riconoscere versioni inusuali di grandi opere e piccoli successi. Date dei concerti: • SA, 24.03.2012 Bressanone – Aula Magna Liceo delle Scienze Sociali „Josef Gasser“; • DO, 25.03.2012 Merano – Sala Nikolaus;

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VE, 30.03.2012 Bolzano – Eurac; SA, 31.03.2012 Brunico Casa Ragen; VE, 13.04.2012 Bolzano – Scuola Professionale per il commercio e l´industria tedesca (LBS).

Orario: ore 20.00 Ingresso: 12 Euro Prevendita biglietti 338/4568494 (Lu – Ve dalle 15.00 alle ore 18:00 – no sms) o info@choriosum.it

La redazione Ass. “La Strada - Der Weg” ONLUS

CELEBRAZIONI EUCARISTICHE Nel 2012 proseguono gli appuntamenti con Le Sante Messe celebrate da Don Giancarlo Bertagnolli presso la Sede dell’Associazione. L’appuntamento è fissato sempre per il secondo e quarto giovedì del mese alle ore 20.00. 12.01 26.01 09.02 23.02 08.03 22.03 12.04 26.04 10.05 24.05

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Grazie/Danke Associazione - Verein “La Strada - Der Weg” ONLUS Via Visitazione - Mariaheimweg, 42 39100 Bolzano Bozen Tel 0471 203111 Fax 0471 201585 e-mail: info@lastrada-derweg.org www.lastrada-derweg.org

Realizzazione/Ausführung: Centro Studi e Biblioteca Direzione/Direktion: Paolo Marcato Coordinamento/Koordination: Dario Volani Redazione/Redaktion: Dario Volani, Barbara Messner, Massimo Antonino, Paola Fioretta Grafica/Grafik: B. Elzenbaumer, M. Antonino Edizione/Ausgabe: Nr.03/2011 - dic./Dez. 2011 52