AUFTAKT No.12/2025

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12 2025 AUF TAKT

Landesgymnasium für m usik

Car L m aria von Weber

i NHA l T

1. N e U e S A U S d e r S C H U l e

· Festkonzert Semperoper

· Jazzkonzert

· Junges Musikpodium Venedig

· Sommerkonzert

· Benefizkonzert

· Ausstellung Colditz

· Ausstellungsbesuch Wolfgang Tillmans

· Theater Klasse 9

· Auswärtsspiel

· Schulfest

· Spendenlauf

· Sportfest

· Weimarfahrt

· Sprachporträts

· Chopin-Projekt

· Gehörbildungskongress

· Improvisationskurs

· Morawa

2. U N S e r i N T e r N A T

· Interview Frau Imenkämper

· Interview Internatsneulinge

· Karcher-Workshop

· Anreise WG-Karcherallee

3. V e r A N S T A l T U N G e N

· Events & Terminübersicht

12. edi T ori A l

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern, Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste unseres Tags der offenen Tür,

willkommen zur neuen Ausgabe unseres Online-Magazins!

Wie vielfältig, lebendig und inspirierend das Leben an unserer Schule ist, zeigen die Beiträge dieser Ausgabe in besonderer Weise. Sie geben Einblicke in ein Schuljahr voller Musik, Bewegung, Begegnung und Kreativität: vom festlichen Konzert in der Semperoper über das Chopin-Projekt unserer Pianistinnen und Pianisten bis hin zum großen Benefizkonzert und zum Jazzabend. Auch unsere Theatergruppen, Ausstellungen und sportlichen Höhepunkte zeigen, wie viel Begeisterung und Engagement in unserer Schulgemeinschaft steckt.

Hinter all dem stehen Menschen, die mit Leidenschaft gestalten: Schülerinnen und Schüler, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen, Lehrkräfte, die Ideen Raum geben, und Eltern, die uns mit Vertrauen und Unterstützung begleiten. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank.

Der Tag der offenen Tür (am 08.11.2025) lädt dazu ein, genau das zu erleben – eine Schule, die nicht nur unterrichtet, sondern begeistert, inspiriert und Gemeinschaft entstehen lässt.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen, Hören und Staunen viel Freude und vielleicht auch ein wenig Neugier darauf, was unsere Schule so besonders macht.

Herzliche Grüße

Joachim Rohrer Schulleiter

NeUeS AUS der SCHUle

in der Se M per O per FeStkOnzert deS Jungen SinFOnieOrcheSterS Mit aluMni deS SlgM unter der leitung vOn dMitri JurOwSki

Mit Spielfreude und Professionalität begeistern aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler am 21.09.2025 das Publikum im ausverkauften Saal der Semperoper. Tosender Applaus im vollen Saal, stolze, glückliche Gesichter, wohin man auch schaut –so endet das Festkonzert in der Semperoper unter der Leitung von Dmitri Jurowski, der Auftakt einer langen Reihe von Konzerten anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik.

Gemeinsam mit ehemaligen Schülerinnen und der Schule, viele davon aus namhaften Orchestern, verlassen wir, das Junge Sinfonieorchester Dresden, die Bühne. Viele sind schon in Gespräche vertieft, die beim anschließenden Empfang angeregt weitergeführt werden. Der Austausch mit Profimusikern in solch einer familiären Atmosphäre ist für alle etwas Besonderes, und nach einem so gelungenen Konzert, feinsinnig und charmant moderiert von Yara Hoffmann, bleibt man gerne noch eine Weile beisammen.

Dabei war es nicht selbstverständlich, ein so anspruchsvolles Programm innerhalb einer Woche auf die große Bühne zu bringen, und vor allem in den ersten Probentagen war die Nervosität noch hoch. Mit großer Erwartung sah man den Profis entgegen, die nach und nach zu den Proben dazukamen und doch bestimmt die Stücke schon in- und auswendig konnten. Entsprechend fleißig und mit hoher Konzentration bereiteten sich viele Schülerinnen und Schüler auf die Proben vor, die dann auch sehr gut liefen. Teilweise sogar früher als geplant für beendet erklärt wurden.

Die ersten Ehemaligen stießen am Mittwoch zu den Proben dazu, und je voller es in der Aula wurde, desto mehr Spaß machte es. Vor allem Dmitri Schostakowitschs neunte Sinfonie nahm mit jedem Solisten, der dazukam, mehr Gestalt an, und die Vorfreude auf das Konzert stieg.

Mitunter wurde es ganz schön laut in unserer Schulaula, etwa wenn die Streicher auf der letzten Seite der Meistersinger-Ouvertüre von Richard Wagner alles gaben oder die Bläser euphorisch die letzten Takte der Jubel-Ouvertüre von Carl Maria von Weber zelebrierten. Da war es eine willkommene Abwechslung, den Holzbläser-Soli zuzuhören, die sowohl von ehemaligen als auch aktuellen Schülerinnen und Schülern wunderschön dargeboten wurden, oder in kleinerer Besetzung Antonio Vivaldis „Concerto per l’orchestra di Dresda“ zu proben. Tipps und Tricks der Profis wurden begeistert aufgenommen und sofort umgesetzt, und je sicherer die Stücke wurden, desto mehr lockerte sich die Stimmung in den Proben auf.

JUBEL-OUVERTÜRE

MEISTERSINGER OUVERTÜRE

RICHARD WAGNER

CONCERTO PER LORCHESTRA DI DRESDA

ANTONIO VIVALDI

NEUNTE SINFONIE

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Uwe Witzel, Wolfgang Skill

Trotz allem blieb eine gewisse Aufregung vor dem Konzert in der berühmten Semperoper – gerade so viel, dass es ein voller Erfolg werden konnte. Die Erinnerung an dieses tolle Erlebnis, bei dem alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geschlossen werden konnten, wird uns noch eine ganze Weile begleiten.

Anschließend beim kleinen Empfang Dankesworte & Glückwünsche beim Sekt zum Jubiläum.

Tabea Klein
CARL MARIA VON WEBER

NeUeS AUS der SCHUle

„VULPECK“

l arge-JazzenSeMble

Spielte MuSik der aMerikaniSchen Funkband v ul F peck

Mitte September gab es wieder einmal feinsten Jazz im Large-Ensemble-Format. Während das Orchester in der Aula probte, schloss sich die Jazzabteilung des Landesgymnasiums für eine Woche in der benachbarten N204 ein (welcher man am Ende der Woche die rege Nutzung  ansah) und nahm sich der Aufgabe an, die Musik der amerikanischen Funkband “Vulfpeck“ zu erfassen und selbst zu musizieren.

Sowohl  für den Bläsersatz als auch für die Rhythmusgruppe war der wichtigste stilistische Aspekt dabei, exakt mit dem Notenmaterial und punktgenau mit dem Groove zu sein. So banal und universell es zunächst  klingen mochte – in Wahrheit war es alles andere als das. Die Proben  waren geprägt von häufig leicht unterschiedlichen Ideen und

Ansätzen, welche - im Jazz eher untypischstets nur in einer bestimmten Weise realisiert werden konnten. Jede kleinste Ungenauigkeit fiel in dieser kleinen Besetzung und bei diesem Notenmaterial sofort auf.

theater aM wettiner platz

zuM kOnzert geFÜllt biS unter S dach

Als am Ende der Woche jedoch alles auf einen Nenner gebracht und alle Ecken geschliffen waren, wurde es möglich, sich im Konzert durch die Virtuosität der Soli, die genaue und trotzdem wilde Rhythmusgruppe und die Breite des ganzen Bandsounds freizuspielen und Genuss zu schaffen.  Damit war das “Theater am Wettiner Platz“ wieder einmal bis unters Dach gefüllt und die Zuhörenden erlebten einen Abend „bei dem man am liebsten nur tanzen wollte.“

Sehr viel Vorarbeit, in Form von  Transkriptionen oder sogar das komplette Schreiben von Sätzen, sowie das  pädagogische “Zusammenhalten des Ladens“ wurde von  Christopher Lübeck erbracht, was stets mit selbstverständlicher Professionalität, Ambition und Liebe zur Sache ablief. Des Weiteren wurden die Satzproben der Bläser kompetent und mit sehr wichtiger Big-Band

virtuOSitÄt iM SOli

prOFe SSiOnalitÄt der band

Erfahrung von Berthold Brauer geleitet. Im Namen der Jazzabteilung:

vielen dank an beide!

Arthur Holowenko

l arge-Jazz- e n S e M ble

Das Large - Jazz - Ensemble stellt sich die anspruchsvolle Aufgabe, Musik der amerikanischen Funkband “Vulfpeck“ zu erfassen und selbst zu musizieren.

Vulfpeck sind eine US-amerikanische Funk-Band, die 2011 von Jack Stratton (Gitarre, Keyboards, Drums), Joe Dart (Bass), Woody Goss (Keyboards) und dem Multiinstrumentalisten Theo Katzman in Ann Arbor, Michigan gegründet wurde.

JAZZ TRIFFT VULFPECK

19.09.2025 19:00 Uhr SLGM

NeUeS AUS der SCHUle

IMPRESSI on E n J U n GES M USIKP od IUM

dRES d E n – V E n E d IG

Manchmal spürt man schon in den ersten Takten, dass Musik mehr sein kann als Klang – dass sie Brücken baut, Erinnerungen weckt und Generationen verbindet. Genau das gelingt dem J U n GE n M USIKP od IUM , einem außergewöhnlichen Projekt, das barocke Musik mit jugendlicher Energie und Neugier wieder zum Leben erweckt.

Hier treffen sich junge Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Italien und Frankreich, um gemeinsam zu entdecken, was Alte Musik heute bedeuten kann. Und sie tun das nicht als Museumshüter, sondern als Klangforscherinnen und Klangforscher, die Geschichte in Bewegung setzen.

das Junge Musik podiuM auf Reisen Zwischen Venedig & dResden – jung, barock, gRenZen los

eine euRopäische klangbRücke

Die Idee hat historische Wurzeln: Schon im 18. Jahrhundert verband Dresden und Venedig eine lebendige musikalische Freundschaft. Die sächsischen Kurfürsten holten italienische Musiker an ihre Hofkapelle –und Komponisten wie Antonio Vivaldi schickten ihre Werke an die Elbe. Diese enge Verbindung lässt das Junge Musikpodium heute wieder aufleben – frisch, lebendig, neugierig.

alte Praxis, neue e neRgie

Für die Barockbiennale 2025–26 wurde ein Orchester in historischer Besetzung zusammengestellt – mit Streichern, Flöten, Oboen, Hörnern, Fagott und Cembalo. 25 junge Musikerinnen und Musiker nahmen teil, angeleitet vom italienischen Geiger und Spezialisten für Alte Musik Gabriele Pro.

Ganz im barocken Geist verzichtete das Ensemble auf einen Dirigenten.

Stattdessen führte der Konzertmeister das Orchester – eine Arbeitsweise, die Teamgeist und Eigenverantwortung fordert, aber auch unglaubliche Energie freisetzt. So entstand ein Musizieren, das zugleich konzentriert und spontan, präzise und lebendig war.

pRoben Zwischen ZypRessen & klang

Die Arbeitsphase fand in der Villa Flangini in Asolo statt – ein Ort wie geschaffen für Inspiration. Zwischen alten Mauern und schattigen Gärten wurde geprobt, gelacht, improvisiert. Musik wurde hier nicht nur studiert, sondern gelebt. Aus dieser intensiven Woche wuchs ein Konzertprogramm, das Werke aus dem reichen Archiv der SLUB Dresden vereinte – darunter lange vergessene Stücke von Vivaldi, Pisendel, Fasch, Quantz und Händel, die erstmals wieder erklangen.

wenn Musik geschichte atM et Das erste Konzert fand in der historischen Sala Maffeiana in Verona statt – einem Saal, in dem einst Mozart spielte. Später folgte ein festliches Galakonzert in der Villa Angarana in Bassano del Grappa, das Publikum und Ensemble gleichermaßen begeisterte.

ein ge M ein-

saM eR ton – bald in dResden Zu höRen

Das Junge Musikpodium zeigt, wie lebendig Alte Musik sein kann, wenn junge Menschen sie mit Leidenschaft anpacken. Zwischen Venedig und Dresden klingt ein gemeinsamer Ton – neugierig, mutig und barock. Und wer dieses besondere Klangabenteuer selbst erleben möchte, sollte sich schon jetzt den 7. Juni 2026 vormerken: Dann wird das Junge Musikpodium sein Programm auch im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele im Palais im Großen Garten aufführen – eine einmalige Gelegenheit, diese barocke Reise voller Energie, Geschichte und europäischem Geist live zu erleben.

Ekaterina Sapega-Klein & Alberto Busettini

NeUeS AUS der SCHUle

„Schläft ein l ied in allen d ingen“

- Unser s ommer

konzert

Ein warmer Sommerabend, lange Schatten auf dem Hochschulcampus, gespannte Gesichter und letzte Instrumentenproben hinter der Bühne - und dann öffnet sich der Große Saal für das letzte musikalische Highlight des Schuljahres: Das Sommerkonzert 2025 unter dem poetischen Titel „Schläft ein Lied in allen Dingen“. Der Vers von Joseph von Eichendorff stand sinnbildlich für den Abend: In jedem Klang, jeder Bewegung und jedem Atemzug schien ein Lied zu schlummern, das nur darauf wartete, geweckt zu werden.

Von Barock

B i S Jazz - Ein Ab E nd der k on t ra S te

Es eröffnete das Trompetenquintett mit drei energiegeladenen Werken, darunter François Dauvernés „Marche“. Schon hier zeigte sich, was den Abend prägen sollte: Virtuosität & Spielfreude, gepaart mit einer klaren Klangkultur.

Der Kammerchor unter der Leitung von Uwe Witzel führte das Publikum dann auf eine Reise durch verschiedene Zeiten und Sprachen - von Eichendorffs „Untreue“ über die zarte finnische Volksweise „Tuoll’ on mun kultani“ bis zum mitreißenden „Stand Up My Dear“ von John Høybye. Besonders eindrucksvoll war, wie die jungen Sängerinnen und Sänger mit Leichtigkeit zwischen Stilen wechselten - von zart und nachdenklich bis strahlend und rhythmisch.

Ein fröhliches Divertimento in F-Dur von Mozart, gespielt vom Holzbläserensemble unter der Leitung von Rumi Sota-Klemm, brachte klassischen Schwung.

Und kaum verklangen die letzten Töne, übernahm der Chor der Klassen 5-8 (Leitung: Samir Bouadjadja und Yannick Färber) und berührte mit Volksliedern und kleinen Miniaturen, „Müde bin ich, geh zur Ruh’“ und „Vem kan segla“ klangen dabei so authentisch und frisch, dass man fast vergaß, wie alt diese Melodien eigentlich sind.

Junge Mei S ter und groSSe g efühle

Ein besonderer Höhepunkt war das Streichoktett von Felix Mendelssohn

Bartholdy. Kaum zu glauben, dass der Komponist gerade einmal 16 Jahre alt war, als er dieses Werk schrieb.

Die künstlerische Direktorin Ekaterina Sapega-Klein, die das Konzert moderierte, erinnerte daran, dass Mendelssohn das Stück seinem Lehrer Eduard Rietz widmete und dass in unserer Aufführung Schülerinnen und Lehrer gemeinsam musizierten, ganz im Sinne jener musikalischen Familienkultur, wie sie einst im Hause Mendelssohn gepflegt wurde.

k lang V oller aBS ch lu SS - Vom c horal

Uwe Witzel, Wolfgang Skill

Danach zeigte sich das Konzert von seiner modernen Seite: Gitarristin Emma Kuban interpretierte Jon Gomms „High and Dry“ mit großer Ausdruckskraft und frischer Energie. Das Junge Kammerorchester unter der Leitung von Sebastian Dietrich brachte mit Piazzollas „Libertango“ und „Oblivion“ lateinamerikanisches Feuer in den Saal, während zwei Jazzensembles (Leitung Prof. Jens Wagner und Christopher Lübeck) mit Werken von Kenny Wheeler und Esperanza Spalding den Rhythmus in den Vordergrund stellten.

B i S zu M d rachen M u S ik - di E

Zum Abschluss wurde es noch einmal mächtig: Das große Blechbläserensemble ließ mit Martin Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ den Raum erbeben, bevor Filmmusik aus „How to Train Your Dragon“ die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine andere Welt entführte. Dazwischen erklang ein spontan hinzugefügtes Stück, „Share My Yoke“ von Joy Webb, sensibel gespielt von Adele Richter an der Solotrompete.

Am Ende gab es langen Applaus - für die jungen Musikerinnen und Musiker, für die Lehrkräfte, die das Konzert vorbereitet hatten, und für die helfenden Hände hinter den Kulissen. In einer kurzen Dankesrede wurde deutlich, wie viel Gemeinschaft und Engagement in diesem Konzert steckte und wie stark Musik Menschen verbindet.

Ekatarina Sapega-Klein

NeUeS AUS der SCHUle

beneFizkOnzert

14. MÄrz 2025 kreuzkirche

Wo t öne Sonnen S trahlen W erden

Seit der ersten Aufführung im Jahr 1999 hat sich das Benefizkonzert des Sonnenstrahl e. V. Dresden in der Kreuzkirche zu einer bedeutenden Tradition entwickelt.

Jedes Jahr kommen junge Musiker*innen aus ganz Sachsen zusammen, welche für ihre an Krebs erkrankten Altersgenossen, deren Familien und all diejenigen, die um ein Kind trauern, musizieren. Der Erlös der Benefizkonzerte fließt direkt in die Projekte des Vereins (u.a. Musiktherapie, Betreuung von Geschwisterkindern, Bau des neuen Hauses SONNENSTRAHL) und trägt dazu bei, diese weiterzuentwickeln und umzusetzen.

Auch am 14.März dieses Jahres waren Schüler*innen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Carl Maria von Weber mit dabei. Gemeinsam mit dem Philharmonischen Kinderchor Dresden (Leitung: Prof. Gunter Berger), dem Knabenchor Dresden (Leitung: Matthias Jung) und dem Organisten Pascal Kaufmann erlebten rund 1.000 Konzertbesucher einen unvergesslichen Abend.

So erklang zu Beginn des Konzertes Antonio Vivaldis „Frühling“ auf der Orgel und anschließend sein Concerto in G-Dur (RV443) für Blockflöte, begleitet vom Jungen Kammerorchester Dresden. Es folgten beeindruckende Chorwerke des Knabenchores Dresden und des Philharmonischen Kinderchores Dresden, darunter das Stück „Amaya“ von Vivian. Besonders bewegend war für mich die Rede von Lara Brünner, die von ihren

Erfahrungen als Schwester eines krebskranken Kindes berichtete. Wie in jedem Jahr war das Hereintragen der Kerze als Zeichen des Gedenkens an die verstorbenen Kinder ein emotionaler Moment, welcher mit der Sarabande aus der Cello-Suite C-Dur von J.S. Bach untermalt wurde.

Seit meiner Kindheit bin ich mit der Arbeit des Sonnenstrahl e.V. verbunden. Aus diesem Grund war mein Mitwirken im diesjährigen Benefizkonzert als Solistin im Concerto in G-Dur (RV443) eine Herzensangelegenheit.

Dies erfolgte im Bewusstsein, dass unsere gymnasiale und musische Ausbildung am Sächsischen Landesgymnasiums für Musik sowie erfolgreiche Teilnahmen an Wettbewerben ein Privileg denen gegenüber ist, die in dieser Zeit den wirklichen Herausforderungen ihrer Erkrankung gegenüberstehen.

Alma Müller

P R o GRAMM d ES Ab E nd S

An T on I o V IVAL d IS „F R üh LI n G “ auf der Orgel

Con CERT o I n G- dUR (RV443) für Blockflöte und dem Jungen Kammerorchester Dresden.

S ARA b A nd E AUS d ER

C ELLo- S UITE C- dUR // J.S. bAC h

NeUeS AUS der SCHUle

MIDISSAGE

„ resonA nzr ÄU me “

Eine Ausstellung zum 60-jährigen

Jubiläum des Landesmusikgymnasiums Dresden

6.12.2025 | 17.00 Uh R

in DE r L A n DES mu S ik

A k ADE mi E Co LD itz

SC h L o SS C o LD itz

Resonanzräume – das sind Räume, in denen etwas nachklingt. Räume, in denen Impulse aufgenommen, verwandelt und weitergetragen werden.

In der Begegnung von Klang und Farbe, von Idee und Form entsteht Resonanz: zwischen Colditz und Dresden, zwischen Generationen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen dem stillen Nachhall und dem ersten Entwurf.

Im September 2024 sammelten die Schülerinnen und Schüler künstlerische Spuren in Colditz, die später in Dresden erweitert, verändert oder kombiniert wurden.

Die Vielfalt der Arbeiten junger Schülerinnen und Schüler lädt zum Sehen und Nachspüren ein: abstrakte Kompositionen, zarte Frottagen, kräftige Drucke – kleinformatig und groß gedacht, leise tastend oder laut behauptend.

Es sind Spuren von Experiment und Entscheidung, von Annäherung und Eigenständigkeit – künstlerische Resonanzen zweier besonderer Orte, Dresden und Colditz.

ISSAGE IM S C h L o SS Co L d ITZ .

... An diesem Tag findet traditionell auch der Weihnachtsmarkt im Schlosshof statt.

Anne Patzelt, Jana Sander

NeUeS AUS der SCHUle

auSS tellungSbe Such

kunS t _ kla SS e 10/ ii

· Wolfgang Tillmans |

auss T ellung a lber T inum sKD DresDen 2025

Der Künstler (*1968, Remscheid) schafft Werke, die uns auf einzigartige Weise erlauben, unser Zusammenleben zu beobachten. Mit seiner gesteigerten Aufmerksamkeit für die Dinge, die ihn und uns umgeben, lassen uns seine ikonischen Fotografie-Installationen, seine Video-, Text- und Musikarbeiten sowie seine Künstlerbücher die Welt durch seine Augen sehen.

Wäh RE nd U nd n AC h

Weiße Wände

Weiße rahmen

Weiße Decke

keine Farbe

nichts im rahmen

nichts an der Wand

nichts im Fokus

nichts mit einer Aufschrift

Das innere einer Wolke

Das innere einer Selbst

Das innere des himmels

Das innere einer Welt

Ein rahmen schärft den Fokus

Wie es das Auge selbst nie kann.

Wie die Welt in Grün und Blau, Doch aus dem meer heraus, Sich bewegt und doch so ruht.

Da wo Sonne auf und untergeht, Wo sie drüber und drunter entsteht, Wo sich menschenmassen Sammeln, Wodurch die Bäume sich verstangeln.

Da will ich hin.

Ein Streifen meer, dunkel, fast vergessen.

Darüber zieht der himmel schwer mit Blau und letzten Farben. ich stehe still

Vor dem Bild –und bin schon unterwegs. marlon

T IMEA &

S AL o ME

man DenKT an: Sonne mond und Sterne

man fühlT: Weite Dimension und unendlichkeit

d ER A USSTELLU n G E n T-

STA nd E n V on T ILLMA n S

A R b EITE n I n SPIRIERTE

G E d IC h TE .

lenny

Tillmans zeigT: menschen, Bewegung und Farben

man erKennT: Ausdruck, Gefühl und nachdenklichkeit

eine reise Durch: natur, Vielfalt und offenheit

man spür T: Verrücktheit, individualität und Gemeinschaft

M EER

Silberfläche. Flächenflimmern. Wellenatem. Schweigen. Weite. kein ufer. nur Glanz. nur tiefe. nur Jetzt hier

reisen, unterwegs sein, Laufen, Bewegung.

POESIE ZU TILLMANNS

AUSSTELLUNG

DIE WELT IN EINEM RAUMWELTRAUM

kla SSe 11/ ii

Doch, muss man sich wirklich bewegen um zu reisen? träume erschaffen reisen, Gedanken erschaffen den Drang zum unterwegs sein, zwischen Bildern, träumen, Visionen.

Eintauchen in die nachricht der Bilder. in diesen unterwegs sein, in die Landschaft reisen, in die Collage gezogen werden.

Ganz ohne Bewegung und doch so berauschend. AVA

NeUeS AUS der SCHUle

theater _ kla SS e 9

aM e R ika collage

WIR BEFINDEN u NS F ü R G u T 20 M IN u TEN IN

EINER MITTLEREN K LEINSTADT DER u SA A u F

EINEM DER ZENTRALEN P L äTZE . S TREET ART

BOy S & GIRLS BETRETEN DEN P LATZ ,

MACHEN Mu SIK , TANZEN , PERFORMEN .

NeUeS AUS der SCHUle

Vo M 13. - 18.06.2025

8 A UFF üh RU n GE n „ dSC h U n GEL b UC h“

dAS TRA d ITI on ELLE A USWä RTSSPIEL“ d ER K LASSE 11 ALS ERF o LGREIC h ES „ hEIMSPIEL“ I n dRES d E n

nachFOlgend StiMMen und eindrÜcke, der beteiligten SchÜlerinnen und SchÜler:

e inblicke in die spiel Z eit

e in Musical fü R gRundschulen

die Geschichte „das dschungelbuch“ vom Menschenkind Mogli, den Abenteuern mit seinen tierischen Freunden begeistert Jung und Alt ...unsere Inszenierung wurde tatkräftig von tollen Profis unterstützt.

Regisseur: Mario Grünewald

auch 2025 ein selbst erdachtes, a RR angie Rtes und ge Probtes Musiktheate R stück

n o T MAC h T ERFI nd ERISC h! Das bewies die Klasse 11 im Sommer 2025 auf beeindruckende Weise. Aufgrund der finanziellen Notlage und Haushaltssperre des Landes Sachsen stand die geplante Tournee mit ihrem selbstgeschriebenen Musiktheaterstück durch sächsische Grundschulen auf der Kippe. Anstatt das Projekt abzusagen, machte die Klasse aus der Not eine Tugend und verlegte das traditionelle „Auswärtsspiel“ kurzerhand in die Schulaula Kretschmerstraße. Was für ein Glück, dass unsere Aula über hervorragende Ton- und Lichttechnik sowie Platz für 120 begeisterte Zuschauer verfügt!

Arthur Klein und Jonas Kerda schrieben und arrangierten die Musik maßgeschneidert auf die Stimmen und Talente ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Unter der professionellen Regie von Mario Grünewald (bekannt von der Herkuleskeule Dresden) entstand so ein lebendiges und bewegendes Musical: die weltbekannte Geschichte des Waisenkindes Mogli, wunderbar spielfreudig dargestellt von Klara Dolenec.

kReatiVität besiegt leere kassen: das dschungelbucheRobeRt die aula kReatiVität besiegt leere kassen: das dschungelbucheRobeRt die aula

Mogli findet im Dschungel eine Ersatzfamilie um die Wo LFSMUTTER R AKS h A (Alma Müller) sowie neue Freunde: den humorvollen b ä RE n bALU (witzig gespielt von Leo Safiullin) und den mutigen PA n T h ER bAG h EERA (Elsa Scheibe). Mithilfe seiner Freunde besiegt Mogli seinen größten Feind: den T IGER Sh IR Kh A n , der von Ararat Simonian so furchteinflößend dargestellt wurde, dass das Publikum den Atem anhielt.

Auch wenn die Menschen Mogli am Ende nicht in ihre Gemeinschaft aufnehmen wollen, halten die Tiere zu ihm und feiern unter dem herrschaftlichen A FFE n -

K ön IG K I n G Lo UIS (Anton Richter) ein rauschendes

F EST d ER F REU nd SC h AFT.

Herausragend war der Chor aller Darstellerinnen und Darsteller, von denen die meisten in mehreren Rollen glänzten, sowie das souverän aufspielende oRC h ESTER U nTER d ER L EITU n G V on Jon AS K ER d A.

Vom 13. bis zum 18. Juni 2025 fanden stolze 8 Aufführungen statt – darunter sogar eine extra Abendvorstellung für Freunde und Familien, die bei den vormittäglichen Schulkonzerten normalerweise verhindert sind. Insgesamt durften wir über 700 b EGEISTERTE

K I nd ER im Schulhaus begrüßen, die aufmerksam zuhörten, mitmachten und beim anschließenden T REF-

FE n MIT d E n dARSTELLER n ein besonderes hIG hLIG h T erlebten.

Julia Aldinger

Ein großes Dankeschön geht an das gesamte Betreuerteam unter der Leitung von Julia Aldinger: Samir Bouadjadja (Einstudierung Solisten, künstlerische Leitung), Anne Patzelt (Bühnenbild, requisiten), Sonnhild Sachse (Logistik, Besucherbetreuung) sowie an alle weiteren fleißigen Helferinnen und Helfer.

NeUeS AUS der SCHUle

Z U k U n F t VS .

V ERGA n GE n HE it

S o MMERFES t 2025

Habt ihr euch schon mal vorgestellt, in nur ein paar Minuten von der Vergangenheit direkt in die Zukunft zu reisen? Beim Sommerfest am 25.06.25 wurde diese Idee Realität.

Mit Musik aus ganz verschiedenen Zeiten, kreativen Kostümen und Deko ging’s quer durch die Geschichte bis in die Zukunft.

Und man hat sofort gemerkt, wie viel Spaß die Schülerinnen und Schüler beim Vorbereiten hatten: Nebenbei gab es auch noch verschiedene Stände, vom Dosenschießen, über Hobby Horsing-Duelle, bis hin zum Wahrsagerstand mit spannenden Tarotkarten.

Wer Lust hatte, konnte am Malstand seine eigene Zukunft bunt zu Papier bringen. Eröffnet wurde das Ganze mit einer Choreografie einmal quer durch die Musikgeschichte: vom Walzer über ABBA bis zu den aktuellen Hits 2025, wie Zahides „Mona Lisa Motion“ und Cros´ „Einmal um die Welt“.

Für gute Stimmung sorgte außerdem leckeres Essen und kühle Getränke, die von der Klasse vorbereitet wurden. Insgesamt ein unvergesslicher Tag und ein GRoSSER dAnK für die Organisation des Schulfestes An dIE GESAMTE KLASSE 10II!

NeUeS AUS der SCHUle

SPORT / Schwimmen / laufen KöRPEREINSATZ OPTIMAL

Am Montag, dem 23. Juni, fand am Sächsischen Landesgymnasium für Musik ein besonderer Spendentag statt, bei dem knapp 60 Schülerinnen und Schüler aktiv wurden, um gemeinsam Gutes zu tun. Ob beim Schwimmen oder Laufen – die jungen Talente zeigten viel Einsatz und Engagement für einen guten Zweck.

S PE nd E n TAG AM Sä C h SISC h E n

L A nd ESG y M n ASIUM

F ü R M USIK :

e in tag

V olle R e ngage M ent & spoRt lichen l eistungen

Insgesamt konnten beeindruckende 4.729,56 Euro gesammelt werden. Besonders hervorzuheben ist die Klasse 5, die mit einer Spendensumme von 2.753,00 Euro den größten Beitrag leistete. Ein Highlight war die Leistung einer Schülerin aus Klasse 5, die 910,00 Euro durch Schwimmen erzielte, sowie ein Schüler aus derselben Klasse, der 647,00 Euro durch Laufen erwarb.

Die gesammelten Spenden kommen dem Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V.  zugute, der sich für die Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen in Dresden einsetzt.

Doch nicht nur die Spendensummen waren beeindruckend, auch die sportlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler verdienen Anerkennung. Dora Neumärker aus Klasse 8 schwamm 50 Bahnen, was etwa 2,5 Kilometern entspricht und eine großartige Leistung ist.

Auch Benjamin Barnkoth aus Klasse 7 zeigte sportlichen Ehrgeiz und war der beste Läufer des Tages, indem er 31 Runden lief – das entspricht etwa elf Kilometern.

Der Spendentag am Sächsischen Landesgymnasium für Musik war ein voller Erfolg – sowohl

in finanzieller Hinsicht als auch durch die sportliche Begeisterung und den Gemeinschaftssinn der jungen Musikerinnen und Musiker.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die teilgenommen und unterstützt haben! In diesem Sinn würden uns freuen, wenn die Spendenüberweisung noch abgeschlossen werden, um die Unterstützung bestmöglich zu gewährleisten. Vielen Dank!

Fachschaft Sport

NeUeS AUS

der SCHUle

Neben spannenden Einzelwettbewerben standen auch Gruppenwettkämpfe auf dem Programm, bei denen Teamgeist und gegenseitige Unterstützung gefragt waren.

beSOnderS beliebt waren die diSziplinen badMintOn, FuSSball & bOuldern/klettern.

Doch auch die Racket- und Adventuregames – darunter Squash, Tischtennis, Slackline und viele weitere sportliche Herausforderungen –sorgten für Abwechslung und gute Laune.

Egal ob beim Mitfiebern, Anfeuern oder selbst Mitmachen – die Motivation war in der ganzen Halle zu spüren. Viele Klassen nutzten den Tag nicht nur, um sportlich zu glänzen, sondern auch, um den Zusammenhalt zu stärken und gemeinsam Spaß zu haben.

ein herzlicheS dankeSchön geht an alle lehrkrÄFte & unterStÜtzenden, die daS SpOrt-

SPORT, SPASS & TEAMGEIST

– DAS S P o R t FES t 2025

i M XXL D RESDE n

aM Freitag, den 22. auguS t, Fand unSer die SJÄhrige S SpOrtFe S t iM XXl

dre Sden S tatt – ein tag vOller bewegung, begeiS terung und geMeinSaMer erlebniSSe.

vOn den 5. biS zu den 12. kla SSen waren alle dabei, und die StiMMung hÄtte be SSer nicht Sein können.

FeSt Möglich geMacht haben. Besonders danken wir dem FreundeSkreiS für die finanzielle Unterstützung und dem Elternrat, der mit tollen Preisen für zusätzliche Motivation sorgte.

Schon jetzt freuen wir uns auf das Sportfest im nächsten Jahr, das ganz im Zeichen der Leichtathletik stehen wird. Nach diesem energiegeladenen Tag ist eines sicher:

der SpOrtSgeiSt unSerer Schule iSt StÄrker denn Je!

Fachschaft Sport

S TIMME K URSFA

Studien Fahrt nach w ei M ar > buchenwald > weiMarer kla SSik > bauhauS > nietz S che- a rchiv > park an der il M > h auS a M hO rn > k unS t Fe S t Mit tanzper FO r M ance „ dance peO ple“ > interaktive tanzper FO r M ance https://www.kunstfest-weimar.de/festival/programm/details/dance-people

Quell: https://www.digitus.art/projektdetailseite/virtuell-durch-den-Buecherturm-der-Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek.html „dAS EndZIEL

Quelle: www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/weimar/faust-ausstel lung-schillermuseum-kultur-news-100.html

AUS der SCHUle

S prachp O rtr Ät S · kla SSe 5

theMatiSche S anliegen: die dAZ-SCHüleriNNeN UNd SCHüler der KlASSe 5 GeSTAlTeN iHre SprACHeNporTräTS

Sprach liche Vielfalt am

NeUeS AUS der SCHUle

„Chopin ohne Grenzen“ - Pianistinnen und Pianisten des SLGM musizieren gemeinsam mit Streichensemble Werke von Chopin.

Im Rahmen der Reihe „60 Jahre, 60 Orte“ unserer Schule führten wir unter dem Titel „Chopin ohne Grenzen“ ein besonderes Programm auf: vier Klavierwerke Chopins mit orchestraler Begleitung durch ein Streichquintett.

Unsere intensive Vorbereitung unter der Leitung von Prof. Aleksandra Mikulska, die dieses Projekt ins Leben rief, begann bereits Anfang Juni. Ihr Ziel war es, jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit zu geben, auf großer Bühne mit einem Streichensemble zu musizieren. Das Programm war ein perfekter Beitrag zum Schuljubiläum.

Die Reise startete mit einem intensiven Meisterkurs in Österreich Anfang September zur Feinabstimmung der Werke. Am 14.09.2025 war es so weit: Nach langer Vorbereitung machten wir uns auf den Weg nach Potsdam in den prachtvollen Nikolaisaal. Wir hatten das Privileg, mit jeweils sechs Musikern auf der großen Bühne zu stehen, die sonst Profimusikern und Orchestern vorbehalten ist.

Nach der Aufführung der vier Klavierwerke Chopins mit Streichensemble brillierte unsere Hauptfachlehrerin mit dem zweiten Klavierkonzert und begeisterte das Publikum im Saal.

Mit diesem Erfolg im Rücken folgten weitere Konzerte: zunächst am 2. Oktober 2025 im Lingnerschloss in Dresden mit traumhaftem Blick auf die Elbe und direkt danach in Pressath in Bayern.

Konzertreisen sind für uns aber auch Bildungsreisen: So besichtigte ein Teil der Gruppe das Festspielhaus in Bayreuth. Danach fuhren wir weiter

nach Ottobeuren. Dort, in der Erich-Schickling-Stiftung, fand das letzte Konzert statt. Ohne das Streichquintett spielten wir ein abgewandeltes Programm, teils als Solofassung, teils mit Klavierbegleitung von Frau Mikulska oder in einer ganz neuen Besetzung mit Akkordeon.

Zum Abschluss der Reihe „Chopin ohne Grenzen“ folgten am 21. und 29. Oktober 2025 noch zwei Konzerte in Dresden, in der Villa Rothermundt und abschließend im Coselpalais.

Wir danken:

Prof. Mikulska & Frau Berge-Singer, Herrn Plans-Casal für die großartige Organisation und Begleitung während der Proben, Reisen und Konzerte!

Kai Breker

CH o PI n o H ne
renzen

NeUeS AUS der SCHUle eindrÜcke

vOM

kOngreSS in parMa

9. biS 12. april 2025

Wenn früh am Morgen sich der Fahrstuhl öffnet, die Leute herauskommen und erzählen, welches Intervall der Fahrstuhl macht, dann ist man in Parma beim Gehörbildungskongress. Mit solchen Gesprächen startete mein erster Tag – und sofort war klar: Das wird kein gewöhnlicher Workshop

Vom 9. bis 12. April durfte ich gemeinsam mit Frau Albrecht und Herrn Korndörfer am internationalen Gehörbildungskongress „Sentiamoci a Parma“ teilnehmen, unterstützt durch das ERASMUS - Mobilitätsprogramm.

Im wunderschönen Ambiente des Konservatoriums „Arrigo Boito di Parma“ trafen sich Dozenten und Musiker aus ganz Europa, besonders aus dem Norden, wie etwa Oslo, Tromsø, Kopenhagen und Den Haag.

Die vier Tage boten eine Fülle an frischen Impulsen: von Intonationsschulung, bei der man nicht nur auf den Ton, sondern auch auf den Klang achtet, über kreative Methoden wie Bewegung, Improvisation und szenische Elemente, bis hin zu analytischen und theoretischen Konzepten.

Ein Workshop widmete sich z.B. dem „Nashville Number System“ einer praktischen Notationsweise, die es erlaubt, Songs blitzschnell in andere Tonarten zu übertragen. Bei „Silent Imagination“ ging es darum, Musik innerlich zu hören, ohne einen Ton zu spielen. und beim Thema Polyrhythmik fühlte ich mich zeitweise, als würde ich gleichzeitig drei Sprachen sprechen: Im Kopf

mathematisch, im Körper rhythmisch und im Herzen einfach nur staunend. Herr Korndörfer erzählte von einer Idee, die er besonders spannend fand: In Deutschland könnte man die Tonnamen „h“ und „b“ vereinfachen – aus „h“ würde „b“, aus „b“ ein „bes“. Eine kleine änderung mit großem Potenzial, um Missverständnisse zu vermeiden.

Spannend war auch, wie ähnlich die Herausforderungen in Klassik und Jazz/Rock/Pop sind – und wie sehr beide Bereiche voneinander profitieren können, das war für mich eine wichtige Erkenntnis.

Als Schüler bin ich sehr froh, einen Einblick in die europaweite Vielfalt der Gehörbildung bekommen zu haben. Dieses Gefühl, Teil eines internationalen Austauschs zu sein, war motivierend und inspirierend zugleich. Viele Ideen, die wir in Parma

sentiamoci a parma sentiamoci a parma g

ehörbildung S
ngre SS

kennengelernt haben, werden Frau Albrecht und Herr Korndörfer nun auch nach Dresden bringen und vielleicht schon bald in unseren eigenen Unterricht.

Auf dem Rückflug blieb keine Zeit zur Erholung. über den Alpen gab es noch Kompositionsunterricht im Flugzeug. Während draußen schneebedeckte Gipfel vorbeizogen, korrigierten wir Stellen, passten Harmonien an und notierten Ideen. – fast so, als würde das Flugzeug im 3/4-Takt schaukeln. Parma hat mir gezeigt, das Musiktheorie kein trockener Stoff, sondern eine lebendige, internationale Sprache ist. Und manchmal erkennt man sie sogar im Fahrstuhl.

NeUeS AUS der SCHUle

iMpRoV isation & aufnah M etechnik

PARALLEL ZU DEN K ONZERTPROBEN UNSERER G RO SS EN

ENSEMBLES BESCH ä FTIGTEN WIR UNS IN DER „M USIK- WOCHE “

MIT I MPROVISATION UND A UFNAHMETECHNIK .

Die Angebote kamen diesmal von Mitarbeitern unseres Hauses. Neben den schon etablierten Kursen zu Musikerberufspraxis (S. Bouadjadja) und Tonstudio (W. Skill) - die Arbeit mit der Digital-Audio-Workstation-Software stand im Fokus - gab es auch eine Führung durch die Semperoper.

ku R se & M eh R k langerzeugung ode R n eukoM position

Am Landesmusikgymnasium wird auf hohem Niveau musiziert, dies meist allerdings reproduzierend und freie Klangerzeugung oder Neukomposition sind selten. In der Septembermitte lag deshalb der Schwerpunkt auf improvisierter Musik. Zu freier Gruppenimprovisation und Klanggestaltung ermunterte Johannes Korndörfer; außerdem zu außermusikalischen Inspirationen.

Erstaunliche Ergebnisse wurden am Ende der Woche im Festsaal der Villa Mendelssohnallee präsentiert. Ein externer Zuhörer gab sich besonders euphorisch und empfahl dringend, den Weg weiterzugehen.

°°° Myriam, Dora, Louisa

NeUeS AUS

der SCHUle

Teilnahme unserer schüler an Der moraWa cello acaDemy 26

kon Z e R t | sa M stag 06.06.2026 | 17:00 uh R

hochschule fü R M usik ( kLEinEr SAAL)

Ein konzert im rahmen der reihe „60 Jahre – 60 orte“ anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Sächsischen Landesgymnasiums für musik Carl maria von Weber Dresdenin kooperation mit dem Sächsischen Landesgymnasium für musik Carl maria von Weber Dresden

Beinahe auf den tag genau jährt sich Carl Maria von Webers todestag zum 200. Mal. So argwöhnisch sein Wirken zu Lebzeiten von höfischen Kreisen in Dresden wahrgenommen wurde, so inspirierend wirkte es in die folgenden Generationen hinein. Der Morawa Cello Academy ist es daher ein freudiger Anlass, seine Musik in bislang ungehörter Weise in einem trilateralen Celloorchester wiedererstehen zu lassen.

Jährlich treffen sich deutsche, polnische und tschechische Cellistinnen und Cellisten zwischen 12 und 25 Jahren im Pałac Morawa / Niederschlesien, um im freundschaftlichen Austausch voneinander zu lernen und zu konzertieren. über Altersgrenzen hinweg sind neben dem gemeinsamen Musizieren die Liebe zur polnischen Küche, zum tschechischen Humor und in diesem Jahr die Freude an der deutschen Gastfreundschaft tragfähige Pfeiler dieser internationalen Cellofreundschaft.

Ihren klingenden Ausdruck findet diese in dem in drei Sprachen moderierten Abend in der Dresdner Hochschule für Musik, an den Kompositionen aus allen drei Ländern und in so bislang noch nicht gehörten Arrangements zu hören sein werden.

du bist zwischen 12 und 25 Jahre alt und spielst Cello? dann halte dir folgende Zeiten frei, wir freuen uns auf dich:

26.4.-2.5.2026

Morawa/polen:

· celloensemble

· einzelunterricht

· schloßkonzerte

5./6.6. 2026 dresden: proben / konzert im Rahmen der dresdner Musikfestspiele

Pałac Morawa / Niederschlesien

porTrAiT

Johanna Imenkämper

Eine neue Kollegin im Internatspädagogenteam

Frau Imenkämper in drei Worten:

Frau Imenkämper unterstützt unser Internatsteam seit Mai 2025 bis voraussichtlich April 2026.

Was haben Sie vor Ihrer Arbeit hier gemacht?

IME n K ä MPER: Ich habe nach meinem Studium der Sozialen Arbeit als Familienhelferin für suchterkrankte Eltern und Jugendliche in Berlin gearbeitet. Nach meinem Umzug nach Dresden, war ich drei Jahre im Gewaltschutz tätig. Hier habe ich Personen, die von häuslicher Gewalt, Partnerschaftsgewalt oder Stalking betroffen waren beraten und begleitet. In diesen drei Jahren fasste ich den Entschluss, den Master of Counseling mit einem tiefenpsychologischen Schwerpunkt an der Evangelischen Hochschule in Dresden zu studieren. Das Studium schließe ich im Mai 2026 ab.

Was ist ihre Lieblingsjahreszeit und warum?

IME n K ä MPER: Herbst. Ich mag die Jahreszeiten „dazwischen“.

Welche Superkraft hätten Sie gern?

IME n K ä MPER: Fliegen. Vor allem an Frühdiensttagen.

Wenn Sie ein tier wären, welches?

IME n K ä MPER: (Nach dem Votum meines Teams): Erdmännchen.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

IME n K ä MPER: „Sturz der Titanen“ (Ken Follett) „Die Assistentin“ (Caroline Wahl)

Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

IME n K ä MPER:

Alltäglich: Wind. Regelmäßig macht mich der Gegenwind auf dem Elbradweg fertig.// Zwischenmenschlich: Da macht mich starres Schwarz-Weiß-Denken wütend. Ich glaube, dass die Wahrheit oft irgendwo dazwischenliegt.// Fachlich: Für mich sind unveränderbare Haltungen und unstrukturierter Austausch eine Herausforderung.

Haben Sie Wünsche an die Schülerschaft und an ihr kollegium?

IME n K ä MPER: Ich wünsche mir eine kollegiale, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die es möglich macht, unsere gemeinsame Arbeit immer wieder kritisch zu hinterfragen. Die Zufriedenheit, Gesundheit und Entfaltung unser Schülerinnen und Schüler soll dabei jederzeit Mittelpunkt dieser Arbeit sein.

Was macht ihnen Freude?

IME n K ä MPER: Alltäglich: Eine vegetarische Pizza und der Bergdoktor nach einem Heimweg mit Rückenwind. // Zwischenmenschlich: Kleine, alltägliche Gesten (in Form von Post-it-Nachrichten o.Ä.), Stille und vertrauensvolle Allianzen. // Fachlich: Wenn ich mich wirksam und hilfreich im Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern erleben darf.

Bi TT e en TS cheiden Sie:

Beethoven oder Vivaldi?

IME n K ä MPER: Beethoven

kaffee oder tee?

IME n K ä MPER: Kaffee.

Fußball oder Yoga ?

IME n K ä MPER: Yoga

Morgen oder Abend?

IME n K ä MPER: Morgen

Urlaub am Meer oder in den Bergen?

IME n K ä MPER: In den Bergen

Englisch oder Mathe? ?

IME n K ä MPER: Englisch

Grün oder Rot?

IME n K ä MPER (vor allem bei Ampeln gerne) Grün

obst oder Gemüse?

IME n K ä MPER: Obst

Apocalyptica oder Yo-Yo Ma?

IME n K ä MPER : Yo-Yo Ma

ACDC oder Roland kaiser?

IME n K ä MPER: Lieber nichts von Beidem, wenn ich nicht muss.

Hund oder katze?

IME n K ä MPER: Hund

Sonne oder Mond?

IME n K ä MPER: Mond

Schwarz-Weiß oder Bunt?

IME n K ä MPER: Bunt

Herr der Ringe oder Jane Austen?

IME n K ä MPER : Jane Austen

NeUeS AUS

deM iNTerNAT

2 X I n TERVIEW MIT U n SERE n

In TER n ATS n EULI n GE n

Interview mit Ben ... seine Antworten auf unsere Fragen

Wie alt bist du und seit wann lebst du hier im internat?

Ich bin 15 Jahre alt und lebe seit Ende August 2025 hier im Internat.

Wie reagieren die Leute, wenn du erzählst, dass du im internat lebst?

Oh. Also besonders Musikinternat klingt für viele doch relativ fancy. die Reaktionen waren hauptsächlich positiv. Besonders in meinem Freundeskreis hat man sich für mich gefreut.

Erinnerst du dich noch an den moment, als klar war: Du wirst ins internat ziehen?

Ja, an den Moment erinnere ich mich. Es war schon längere Zeit klar, dass ich es versuchen werde, aber als dann die bestätigungsmail kam, saßen wir im Wohnzimmer und da haben alle sehr positiv reagiert.

Was waren die Gründe für den Schulwechsel und den Einzug in das internat?

In erster Linie natürlich die musikalische Ausbildung. hier in dem Umfeld kann man diese Ausbildung einfach viel intensiver verfolgen. Und dann wollte ich auch für mich persönlich einfach mal was anderes, ein anderes Umfeld und ein bisschen weg von Zuhause.

Was hat dir bei der Anreise im neuen Schuljahr besonders gut gefallen? Da muss ich kurz überlegen (…). ne, mir fällt gerade nichts Spezielles ein.

ich kann mir vorstellen, dass an so einem tag viele Gefühle entstehen. Welches Gefühl überwog am Anreisetag?

Ja, es waren wirklich viele Gefühle. Aber in erster Linie war ich einfach froh, dass ich hier sein kann und dass ich das hier erleben darf.

Wenn menschen hören, dass man in einem internat lebt, denken viele sofort an „ harry Potter“, „ hanni & nanni“ oder die „Schule der magischen tiere“. Ganz von der hand zu weisen ist der Vergleich nicht. Auch wir haben mehrere häuser, in denen durch gemeinsame Erlebnisse enge Freundschaften zwischen der Bewohnerschaft entstehen. Wie viel „ harry Potter“ oder „ hanni & nanni“ steckt wirklich im internatsleben–und was läuft hier ganz anders? das ist eine sehr interessante Frage. Es ist schon ewig her, dass ich „hanni und nanni“ angeschaut habe. Als ich hier das erste Mal die Villa gesehen habe und reingegangen bin - fanden sich da schon Parallelen. Ich finde, diese alten Gebäude haben irgendwie besondere Energie. der Vibe, der hier ist, war auch einer der Gründe, warum ich mich für Dresden und gegen das Internat in Weimar entschieden habe.

Was macht denn den Vibe hier aus, neben den Gebäuden?

neben der Villa auf jeden Fall die Umgebung. Also damit meine ich die Villengegend um das Internat herum, die schon was Schönes hat. Und auch der Park des Internats.

Gäbe es in deinem internatsalltag eine zauberkraft, die du gerne hättest? und wozu? Da hätte ich natürlich alle gerne. Ich denke dann entscheide ich mich für (…). Mmh. Ach Gott, jetzt wollte ich erst Teleportation sagen, weil es damit keine Wege mehr geben würde. Aber die Wege sind jetzt schon nicht lang, deswegen ist Teleportation vielleicht doch nicht das non plus ultra. Dann muss ich sagen: Übernatürliche Aufnahmekraft von Wissen wäre gut!

Wie sieht dein echter (unmagischer) internatsalltag aus?

Von morgens bis abends?

An einem typischen Tag wache ich durch meinen Wecker auf, ignoriere ihn und schlafe noch eine halbe Stunde weiter. Dann fertigmachen und in Ruhe frühstücken gehen. Beim Frühstück trifft man dann zum ersten Mal die anderen Leute und kann sich ein bisschen unterhalten, was am Tag in der Schule ansteht. dann gehen wir zusammen zur Schule und gehen dort die Fächer an. nach Schulschluss gehen selten alle zusammen zurück ins Internat, weil manche noch Klavierpraxis- oder hauptfachunterricht haben. Am nachmittag erledige ich dann diverse Aufgaben für die Schule, übe mein Instrument in der schönen Villa nebenan, gehe einkaufen oder wir unternehmen gemeinsam was.

Welche rolle nehmen dabei die internatspädagoginnen und -pädagogen ein? Mmh (…). Die Pädagogen sind alles so ein bisschen. Die sind mal ganz nett, mal auch nicht so (…). Naja, nein nett sind sie immer, aber sie müssen auch manchmal streng sein. Sie nehmen verschiedene Rollen ein: mal Eltern, die ein bisschen darauf schauen, dass wir üben und man nicht die ganze Zeit nur am handy ist. Manchmal sind sie aber auch ältere Geschwister, mit denen man ein bisschen rumblödeln kann.

Gibt es in diesem Alltag auch feste regeln oder Strukturen, an die ihr Euch halten müsst?

Also im Internat ist die präsenteste Regel, dass es feste Zeiten gibt, zu denen man wieder im Internat zurück sein muss. Und daneben noch viele kleinere Regeln.

Was war bisher dein schönstes Erlebnis im internat? Beide Lagerfeuernächte waren für mich das Schönste.

Gab es auch mal schwierige momente? und möchtest du erzählen, wie du sie bewältigt hast?

Ein Stück weit erlebt jeder hier mal, dass man Selbstzweifel

Interview mit zwei „Internatsneulingen“

hat oder sich mit anderen musikalisch vergleicht. Aber da helfen einem die Pädagogen gut und auch mit den hauptfachlehrern kann man gut reden.

Wie oft siehst du deine Familie? Ich persönlich sehe meine Familie relativ selten, weil ich aus Nürnberg komme. Ich sehe meine Familie deswegen hauptsächlich in den Ferien und hin und wieder am Wochenende. die meisten aus dem Internat fahren aber jedes Wochenende nach hause.

Gibt es etwas, das du gerne vor deinem Einzug gewusst hättest? ne, da fällt mir nicht unbedingt etwas ein.

Würdest du anderen Jugendlichen empfehlen, ins internat zu gehen? Ja! ob man die Entscheidung selber trifft oder die Eltern mitwirken, ist bei jedem unterschiedlich. Aber ich denke, dass fast jeder wegen der musikalischen Förderung hier ist. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen - ich wollte hier hin und ich bin sehr zufrieden.

Was wirst du am meisten vermissen, wenn du das internat nach der 12. k lasse verlässt? Auf jeden Fall die Leute. In den vielen Jahren hat man Freundschaften aufgebaut, die für das Leben halten. Man wird bestimmt vermissen, sich nicht mehr so häufig sehen zu können. Es war jetzt nicht gefragt, was ich nicht vermissen werde, aber das ist auf jeden Fall der Frontalunterricht. Aber da muss man durch. Aber das Internat im Allgemeinen werde ich vermissen.

Interview mit zwei „Internatsneulingen“

Interview mit Alva

... ihre Antworten auf unsere Fragen

Wie alt bist du und seit wann lebst du hier im internat?

Ich bin 11 Jahre alt und lebe seit diesem Schuljahr hier im Internat.

Wie reagieren die Leute, wenn du erzählst, dass du im internat lebst?

Ganz schockiert, weil damit keiner rechnet, wenn ich sage, dass ich auf die Musikschule gehe. Ich habe zum beispiel eine Freundin Anna, die wusste nicht, dass ich auf das Internat gehe und die dachte ich fahre jeden Morgen normal zur Schule.

Was schockiert die menschen denn so, was glaubst du? Naja, dass ich fünf Tage in der Woche ohne meine Eltern hier alleine auskomme.

Erinnerst du dich noch an den moment, als klar war: Du wirst ins internat ziehen?

Ja, das war an einem Freitagnachmittag am Kaffeetisch.

Was waren die Gründe für den Schulwechsel und den Einzug in das internat?

Ich wollte mich mehr mit Musik beschäftigen. Außerdem wollte ich wegen den ganz kleinen Klassen gerne hier hingehen. Ich hätte auch auf die Schule gehen können ohne im Internat zu leben, aber das frühe Aufstehen, hätte mich Frühs dann immer ganz müde gemacht.

Was hat dir bei der Anreise im neuen Schuljahr besonders gut gefallen? die Stille am Abend.

Wenn menschen hören, dass man in einem internat lebt, denken viele sofort an „ harry Potter“, „ hanni & nanni“ oder die „Schule der magischen tiere“. Ganz von der hand zu weisen ist der Vergleich nicht. Auch wir haben mehrere häuser, in denen durch gemeinsame Erlebnisse enge Freundschaften zwischen der Bewohnerschaft entstehen. Wie viel „ harry Potter“ oder „ hanni & nanni“ steckt wirklich im internatsleben – und was läuft hier ganz anders? naja. Es gibt hier keine beweglichen Treppen, wie bei harry Potter. Mit hanni & nanni ist relativ viel gleich. Aber dieses Internat hier ist viel kleiner und es leben hier auch weniger Kinder als bei „hanni & nanni.“ Und bei harry Potter gibt es die vier Gemeinschaftsräume, die es hier nicht so gibt. Mehr fällt mir da jetzt nicht ein.

neun spiele ich dann mit den Pädagogen Spiele oder wir puzzeln gemeinsam bis ich mich dann um kurz vor neun schon wieder bettfertig mache.

Welche rolle nehmen dabei die internatspädagoginnen und –pädagogen ein? Freunde.

Wie oft siehst du deine Familie?

Am Wochenende auf jeden Fall ganz lange und manchmal auch in der Woche, wenn meine Mama mich zum Klavierunterricht abholt. Also ich denke, dass ich meine Familie ungefähr alle drei Tage sehe. Wenn ich dann noch die ganzen Videoanrufe dazu zähle, dann sehe ich sie jeden Tag.

Gäbe es in deinem internatsalltag eine zauberkraft, die du gerne hättest? und wozu? Zeitverstellung, weil ich die Zeit so drehen kann, dass ich länger ausschlafen kann.

Wie sieht dein echter (unmagischer) internatsalltag aus? Von morgens bis abends?

Morgens wache ich gegen halb sieben auf, mache mich fürs Frühstück und für die Schule fertig und gehe dann rüber in die Mensa und frühstücke dort bis halb acht. Dann laufe ich rüber zur Schule und komme meistens nach sechs bis acht Schulstunden wieder zurück ins Internat. Hier ruhe ich mich eine Stunde aus und übe dann meine Instrumente bis es um 18.00 Uhr wieder Abendbrot gibt. Nach dem Abendbrot übe ich noch eine halbe Stunde Klavier oder Geige. bis um halb

Gibt es in diesem Alltag auch feste regeln oder Strukturen, an die ihr Euch halten müsst? das ich nicht zu viel lese. Wenn ich einmal anfange zu lesen, komme ich ganz schwer vom buch wieder los. So habe ich manchmal das Problem, dass ich drei Stunden am Stück lese und dann feststelle, dass ich das ganze buch durchgelesen habe und ich keine weiteren Bücher im Internat habe. da muss ich mich wirklich ganz strikt dranhalten, dass ich nicht mehr als eine Stunde lese.

Was war bisher dein schönstes Erlebnis im internat? das Puzzeln mit Frau Imenkämper während wir Weihnachtslieder gehört und Tee getrunken haben.

Gab es auch mal schwierige momente? und möchtest du erzählen, wie du sie bewältigt hast?

An einem Tag musste ich mal Geige und Klavier üben, da hatte ich gar keine Lust und hätte lieber weiter im bett gelegen und gelesen. Aber dann habe ich daran gedacht, dass ich am nächsten Tag Unterricht in diesen Fächern habe und habe dann doch geübt.

Gibt es etwas, dass du gerne vor deinem Einzug gewusst hättest? Ja, ich hätte gerne eher gewusst, dass ich mir mit niemandem das Zimmer teilen muss.

Würdest du anderen Jugendlichen empfehlen ins internat zu ziehen?

Ja, natürlich! Hier ist es super schön. Die Pädagogen behandeln dich, als wärst du Familie und das Essen ist auch gut. Außerdem darfst du so viele Süßigkeiten wie du möchtest mit ins Internat nehmen.

Was wirst du am meisten vermissen, wenn du das internat verlässt?die Spieleabende und das Lernen mit meinen bezugsbetreuerinnen, Frau Reike und Frau Imenkämper. Und die Gespräche mit hanna und Greta werde ich vermissen. Aber die beiden werden viel eher fertig sein als ich.

Liebe Alva, lieber Ben, vielen Dank für eure Offenheit und den ehrlichen Einblick in euer Internatsleben!

Johanna Imenkämper

NeUeS AUS

iNTerNAT

S C h ULJA h R .

Zu Beginn jedes Schuljahres treffen sich alle Bewohnerinnen und Bewohner des WG-Projektes Karcherallee zum „Karcher-Workshop.“ In diesem wichtigen Treffen werden gemeinsam die Regeln für das Zusammenleben festgelegt, wichtige Absprachen getroffen sowie auf wichtige Aspekte der Internatsordnung aufmerksam gemacht.

Von der täglichen Nachtruhe, musikalischen Übe-Zeiten, über die Nutzung der Gemeinschaftsräume bis hin zur Küchenhygiene – alle Themen werden mit gegenseitiger Rücksichtnahme besprochen und gemeinsam entschieden. Auch die Planung von Freizeitaktivitäten und gemeinschaftlichen Unternehmungen findet hier ihren Platz. Jeder kann seine Meinung äußern und eigene Vorschläge einbringen.

Dafür werden die persönlichen Wünsche und Gedanken notiert und anschließend der Gruppe präsentiert. Natürlich entstehen dabei manchmal unterschiedliche Ansichten und es werden Diskussionen angeregt, doch durch demokratische Ab-

stimmungen und gegenseitige Rücksichtnahme findet das Team immer einen Weg zur Einigung.

So sorgt der Karcher-Workshop dafür, dass das Zusammenleben in der WG harmonisch und gut organisiert verläuft – für eine starke Gemeinschaft und ein erfolgreiches Schuljahr!

Silvio Kunze 61

NeUeS AUS

deM iNTerNAT

n EUE SC hü LER - EMPFA n G

w illkoMM en i M wg -Projekt

k a Rche R allee

dAS WG-P R o JEKT K ARC h ERALLEE STARTET E n TSPA nn T U nd GEMEI nSC h AFTLIC h I n S n EUE S C h ULJA h R MIT EI n EM h ERZLIC h E n E MPFA n G , LECKEREM M IT b RI n G b UFFET, A USTAUSC h M ö GLIC h KEITE n U nd EI n ER

U n TERST ü TZE nd E n ATM o SP hä RE .

Das neue Schuljahr begann für die neuen und bereits bekannten Bewohnerinnen und Bewohner des WG-Projektes Karcherallee mit einer herzlichen Anreise. Nach erholsamen Sommerferien und bei strahlendem Sonnenschein freuten sich alle auf den gemeinsamen Neustart im Internat.

Das Highlight des Ankunftstags war das reichhaltige Mitbringbuffet, das eine bunte Auswahl an selbstgemachten Aufstrichen, frischen Salaten und gebackenen Kuchen bot. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Dafür noch einmal ein riesiges Dankeschön an alle für diese kulinarischen Köstlichkeiten

Bevor es jedoch ans Essen ging, wurde zunächst das eigene „Hab und Gut“ ausgeladen und die Zimmer bezogen. Die Gelegenheit zum Austausch mit Eltern und der Mitbewohnerschaft sorgte für eine angenehme und gesellige Stimmung. Es wurde viel gelacht, erzählt und die An-

spannung des Schuljahresbeginns fiel schnell von den Schultern. Der Fokus lag auf einem entspannten Ankommen, ganz ohne Stress.

So konnte sich jeder in Ruhe orientieren und das neue Schuljahr in einer angenehmen und offenen Gemeinschaft beginnen. Das WG-Projekt Karcherallee setzt auf ein starkes Miteinander und eine unterstützende Atmosphäre.

Wir freuen uns auf ein interessantes und abwechslungsreiches neues Schuljahr mit Euch!

Vo R schau

V

Art der Veranstaltung datum Uhrzeit ort/Veranstalter

Junges musikpodium 01.09. - 03.09.2025 Workshop Barockmusik Dresden - Venedig Workshop und konzert- 04.09.2025 20:30 Accademia Filarmonica di Verona, reise i talien Sala maffeiana

05.09.2025 18:00 Palazzo Scolari Salice, Polcenigo, Pordenone

06.09.2025 18:00 Villa Angarano, Bassano del Grappa, Vicenza

07.09.2025 11:00 & 18:00 Auditorium zotti, San Vito Al tagliamento, udine

konzert tango-Ensemble 12.09.2025 20:00 JkS Passage Dresden -Gorbitz, und Duo k ratschkowski Leutewitzer r ing 5

Chopin ohne Grenzen

14.09.2025 18:00 nikolaisaal Potsdam

Jazz trifft Vulfpeck - Large 19.09.2025 19:00 t heater am Wettiner Platz Jazz Ensemble unter der Leitung von Christopher Lübeck

Festkonzert 60 Jahre SLGm 21.09.2025 11:00 Semperoper - JS o und Alumni unter der Leitung von Dmitri Jurowski

konzert mit Jungstudieren- 30.09.2025 18:00 Aula k retschmerstraße 27 den der Folkwang junior Essen sowie Schülerinnen und Schülern des SLGm

konzert mit Jungstudieren- 01.10.2025 19:00 Fürstenschule St. Afra meißen den der Folkwang junior Essen sowie Schülerinnen und Schülern des SLGm und des Landesgymnasiums St. Afra meißen

Chopin ohne Grenzen

02.10.2025 Lingnerschloss Dresden Chopin ohne Grenzen 03.10.2025 19:30 Pressath-Pfarrsaal

konzert der k lavierklasse 04.10.2025 18:00 Erich Schickling Stiftung von Prof. Aleksandra mikulska o ttobeuren

Chopin ohne Grenzen - 21.10.2025 18:00 Festsaal Villa rothermundt, hauskonzert mendelssohnallee 34

Concerti - Fachrichtung 26.10.2025 16:00 Chinesischer Pavillon Weißer hirsch Blechbläser stellt sich vor

Art der Veranstaltung datum Uhrzeit ort/Veranstalter

Chopin ohne Grenzen 29.10.2025 17:00 Bechstein Centrum Dresden, Coselpalais konzert der k lavierklasse von 07.11.2025 20:00 Altes Pfarrhaus, Stadt Beckum Prof. Aleksandra mikulska

tag der offenen tür am SLGm 08.11.2025 10:00 - 15:00 k retschmerstraße 27, mendelssohnallee 34

„Strom der k länge und Worte“ - 13.11.2025 kaisersaal, usti nad Labem konzert im rahmen der 27. 15.11.2025 Schloss Prossen, Bad Schandau Deutsch-tschechischen kulturtage

Podium - Schülerinnen und 20.11.2025 18:00 Festsaal Villa rothermundt, mendelssohnallee 34 Schüler des SLGm im konzert

kammermusik spezial 22.11.2025 18:30 hochschule für musik Dresden, k leiner Saal - ein Projekt der musikgymnasien Wettiner Platz/Schützengasse 29 , Dresden Weimar, Berlin und Dresden

Concerti - Fachrichtung Streicher 30.11.2025 16:00 Chinesischer Pavillon Weißer hirsch stellt sich vor

nussknacker und mausekönig 04.12.2025 19:00 hochschule für musik Dresden, konzertsaal ein musikalisches Weihnachtsmärchen; Salonorchester des Sächsischen Landesgymnasiums für musik Leitung: Prof. Albrecht Winter

Weihnachtliche Bläsermusik 06.12.2025 11:30 hochschule für musik Dresden, konzertsaal , Wettiner Platz/Schützengasse 29 , Dresden

nussknacker und mausekönig 06.12.2025 Schloß Biberstein – ein musikalisches Weihnachtsmärchen; Salonorchester des Sächsischen Landesgymnasiums für musik Leitung: Prof. Albrecht Winter

midissage der Ausstellung 06.12.2025 17:00 Landesmusikakademie Schloss Colditz „ resonanzräume“, Leitung: Jana Sander

nussknacker und mausekönig 07.12.2025 Städtischer Festsaal Freiberg – ein musikalisches Weihnachtsmärchen; Salonorchester des Sächsischen Landesgymnasiums für musik Leitung: Prof. Albrecht Winter

Adventskonzert mit Chören 18.12.2025 17:00 heilig-Geist- k irche Dresden-Blasewitz und Ensembles des SLGm Gesamtleitung: u we Witzel

Art der Veranstaltung

Junge matinee - konzert der 11.01.2026 11:00

Sächsische Landesärztekammer Fachrichtung k lavier

Concerti - Fachrichtungen Gitarre 01.02.2026 16:00

Chinesischer Pavillon Weißer hirsch und Gesang stellen sich vor

Benefizkonzert der Klavierklasse 21.02.2026 Kulturkirche Epiphanias Mannheim von Prof. Aleksandra mikulska

Concerti - Blockflötenklasse 08.03.2026 16:00

Chinesischer Pavillon Weißer hirsch des SLGm stellt sich vor

konzert Funk-Band 20.-21.03.2026 Gymnasium zschopau, k irche t halheim

k inderkonzert musik und 23.-26.03.2026 Putzkau Bewegung, Leitung

Prof. Svetlana Smertin

Schulkonzerte gemeinsam 24.-27.03.2026 Borna mit musikschule Leipziger Land

„Wie r itter Dando und sein Freund 25.-27.03.2026 „Lernoase“, Grundschule Daubitz, die Prinzessin befreiten“ - ein telux Weißwasser musikalisches märchen für die ganze Familie

konzert trompete und orgel 25.03.2026 Schlosskirche Arnsdorf

Schulkonzerte Sorbische musik 24.- 26.03.2026 Bautzen, Görlitz, Löbau konzert der Fachrichtung k lavier 26.03.2026 Bechstein manufaktur Seifhennersdorf

musizieren auf dem Lande 27.03.2026 Altes Amtsgericht Stolpen konzert trompete und orgel 27.03.2026 k irche neukirch

Crossover - Weber meets Jazz. 30.03.2026 19:00 kulturpalast Ein konzert mit dem Jungen Sinfonieorchester Dresden, Large Jazz Ensemble und Alumni des SLGm unter der Leitung von Eckehard Stier

cross over

Mitwirkende Junges s infonieorchester d resden,

Large Jazz e nse M b L e, aLu M ni des s Lg M dirigent: e ckehard stier

Mitwirkende: Junges s infonieorchester d resden, Large Jazz e nse M b L e, aLu M ni des s Lg M dirigent: eckehard stier weber

30.3.2026 19:00 Uhr Kulturpalast Konzertsaal 30.3.2026 19:00 Uhr Kulturpalast Konzertsaal TickeTs unTer:

Art der Veranstaltung datum Uhrzeit ort/Veranstalter

Concerti - k lavierklasse des 19.04.2026 16:00 Chinesischer Pavillon Weißer hirsch SLGm stellt sich vor

Benefizkonzert des 24.04.2026 19:00 Kreuzkirche Dresden „Sonnenstrahl“ e.V. zusammen mit dem Dresdner k reuzchor

Jazz trifft Vulfpeck - ein 29.04.2026 musikfest hoyerswerda Schulkonzert mit dem Large Jazz Ensemble, Leitung Christopher Lübeck

kammermusik spezial junior 07.05.2026 17:00 Aula k retschmerstraße 27 - ein Projekt der der musikgym- 08.05.2026 18:30 Großer Saal des musikgymnasiums nasien Weimar, Berlin Belvedere Weimar und Dresden 09.05.2026 17:00 Dussmann-Saal im musikgymnasium Carl-Philipp-Emanuel-Bach Berlin

Podium - Schülerinnen und 21.05.2026 18:00 Festsaal Villa rothermundt, mendelsSchüler des SLGm im konzert sohnallee 34

konzert mit Schülerinnen 30.05.2026 kügelgenhaus – museum der Dresdner und Schülern des SLGm romantik

konzert am 200. todestag 05.06.2026 15:00 Alter katholischer Friedhof Dresden von Carl maria von Weber

unerhört! konzert mit der 06.06.2026 17:00 hochschule für musik Dresden, kleiner morawa Cello Academy - Junge Saal, Wettiner Platz/Schützengasse 29 , Cellisten aus Polen, tschechien Dresden und Deutschland im rahmen der Dresdner musikfestspiele

k inderorchester Begegnung, 06.06.2026 ganztägig Villa rothermundt, mendelssohnallee 34, Leitung Sebastian Dietrich Dresden

Junges musikpodium Dresden 07.06.2026 11:00 Palais im Großen Garten meister - Venedig - musik am Dresdner hof, Leitung Gabriele Pro konzert im rahmen der Dresdner musikfestspiele

Art der Veranstaltung datum Uhrzeit ort/Veranstalter

Concerti - Fachrichtung 10.05.2026 16:00 Chinesischer Pavillon Weißer hirsch Jazz/rock/Pop stellt sich vor

mozartiada - Junge Camerata 35. mozartfest Chemnitz Dresden, Leitung: 10.05.2026 17:00 k irche St. Bartholomäus, k irchplatz, 08396 Sebastian Dietrich Waldenburg

Mozartiada - Junge Camerata 12.-14.06.2026 Konzertreise Brandenburg: Beeskow, Dresden, Leitung Frankfurt / oder, neuzelle Sebastian Dietrich

Concerti - in Andenken 14.06.2026 16:00 Chinesischer Pavillon Weißer hirsch an Carl maria von Weber

„Anne-Frank-Collage“ - ein 16.06.2026 Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden t heaterprojekt der k lasse 9

Sommerkonzert 19.06.2026 17:00 hochschule für musik Dresden, konzertsaal, Wettiner Platz/Schützengasse 29, Dresden

konzert im rahmen der 20.06.2026 kügelgenhaus – museum der Dresdner museumsnacht Dresden romantik

„Auswärtsspiel“ der 11. k lasse „Peterson und Findus- ein kater 26.06.2026 11.00 Sporthalle SLGm geht auf k langreise!“

konzert Junges kammerorchester 28.06.2026 17:00 Schlosskirche Dresden-Lockwitz Dresden, Leitung Sebastian Dietrich und Streicher kammermusik

„Auswärtsspiel“ der 11. k lasse 29.06 - 01.07.2026 Grundschulen in oelsa, Possendorf, Bischofs„Peterson und Findus- ein kater werda und anderen Grundschulen in ostsachsen geht auf k langreise!“

Postanschrift: Kretschmerstraße 27· 01309 Dresden

Telefon: +(49) 351 315 605 - 40 | Telefax: +(49) 351 315 605 - 50

K ü NSTLERISCHE AUSBILDUNG / V ERWALTUNG / I NTERNAT

Postanschrift: Mendelssohnallee 34 · 01309 Dresden

Telefon: +(49) 351 315605 - 0 | Telefax: +(49) 351 315605 - 33

E-Mail: info@musikgym.smk.sachsen.de

www.landesmusikgymnasium.sachsen.de

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