MAI 2012 | Nr. 103
Im Portrait: Bitzinger GmbH Seite 11
NEWSLETTER Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN
NEWS
Größter Windpark Bayerns zwischen Helmbrechts und Ahornberg eingeweiht Acht Windräder ragen an der Autobahn
„Das ist ein Vorzei-
A 9 bei Münchberg-Nord in den Himmel. Nun wur-
geprojekt“, lobt der Minister
de der Windpark im Beisein von Wirtschaftsminister
und spricht von einem „gu-
Zeil eröffnet. 138 Meter sind die Windräder jeweils
ten Tag für Hochfranken und
hoch und helfen 32 000 Tonnen Kohlendioxid pro
für Bayern.“ Die Region neh-
Jahr einzusparen. Mit den 38 Millionen Kilowattstun-
me in punkto Windkraft eine
den Strom, die sie erzeugen, können 11 000 Haus-
Vorreiterrolle ein. Als weiteres
halte oder 28 000 Menschen versorgt werden. Etwa
Vorzeigeprojekt
ein Jahr hat die Errichtung der Windräder gedauert,
Minister den Wald-Windpark
an der auch einige mittelständische Unternehmen aus
Fasanerie bei Neugattendorf,
der Region beteiligt waren.
wo unser Bild entstand.
nannte
der
Windpark Fasanerie
Weiterhin Dynamik auf dem hochfränkischen Arbeitsmarkt Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk
agentur 5.543 arbeitslose Hochfranken, 649 weniger
Hof ist im Mai auf 4,7 Prozent gesunken. „Hof hat wie-
als im Vormonat. Die Zahl der arbeitsloser Männer und
der die „vier“ vor dem Komma“, freut sich Klaus See-
Frauen lag in einem Mai zuletzt im Jahr 1981 niedriger.
bach, stellvertretender Agenturleiter der Agentur für
Im Vergleich zum April wurden außerdem 9,5 Prozent
Arbeit Hof. Im Mai 2012 registrierte die Hofer Arbeits-
mehr freie Stellen gemeldet.
Realschule Selb ist im Freistaat ganz vorne Die Staatliche Realschule Selb gehört zu
vergangenen Oktober um den i.s.i.-Preis, aber nur je
den drei besten Realschulen Bayerns. Sie wurde kürz-
drei Schulen, darunter die Selber Realschule, kamen
lich mit dem Innovationspreis für Innere Schulent-
in die Endrunde in ihrer Kategorie. Die Hauptjury war
wicklung (i.s.i) 2011/12 ausgezeichnet. Der Preis wird
nach einem Besuch in Selb von der geleisteten Arbeit
von der Stiftung Bildungspakt Bayern an innovative
der Schulleitung, Lehrer und Eltern überzeugt und
Schulen verliehen. Ziel des Wettbewerbs ist, dass die
so konnte Schulleiter Hermann Sirtl einen Scheck in
Schulen innovative Konzepte zur Verbesserung von
Höhe von 1000 Euro in Empfang nehmen, die in ein
Unterricht und Erziehung entwickeln und umsetzen.
neues Blasorchester investiert werden sollen.
Insgesamt 76 Schulen in Bayern bewarben sich im
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Bis auf den letzten Platz besetzt war das Audimax an der Universität Bayreuth.
Hochfränkische Unternehmen präsentieren sich den Fachkräften von morgen Viele Unternehmen in der Region möchten etwas für ihre Fachkräftesicherung tun und nut-
unter dem Motto „Unternehmen 3.0 – Strategien für die Welt von morgen“ stand.
zen Gelegenheiten, um mit jungen Studierenden und Absolventen in Kontakt zu kommen. So zum Beispiel
Auch bei der Unternehmerbörse, die im
beim 4. Ökonomiekongress an der Universität Bay-
Mai an der Hochschule Hof stattfand, trafen die Un-
reuth, dem größten Ökonomiekongress universitären
ternehmen der Region auf reges Interesse. 74 Ausstel-
Ursprungs in Europa. Über 1400 Unternehmer, Wis-
ler, davon 36 aus Hochfranken, warben dort für ihr
senschaftler und Studenten nahmen an dem hoch-
Unternehmen als Arbeitgeber.
karätig besetzten Kongress teil, der in diesem Jahr
Plakataktion & Familienfreundlichkeit Die wiwego-Entwicklungsagentur Fich-
meinsam haben – den Gegensatz. Auf der einen Seite
telgebirge hat eine Plakataktion gestartet, die zei-
das emotionale Fichtelgebirgs-Motiv, auf der anderen
gen soll, dass das Fichtelgebirge äußerst lebenswert
Schwarzweiß-Fotos von Situationen in großen Städ-
ist. Alle Städte und Gemeinden im Landkreis Wun-
ten. „Wir wollen zeigen, wie toll es bei uns im Fichtel-
siedel wurden mit den großflächigen Plakaten aus-
gebirge ist“, sagt der Leiter der Entwicklungsagentur
gestattet. Sie zeigen emotionale Bilder, die eines ge-
Fichtelgebirge, Oliver Weigel.
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Unternehmenserfolge…
Delsana stattet exklusive Luxushotels der Vereinigten Arabischen Emirate mit Fassadenbeleuchtung aus.
Delsana setzt Front von arabischem Luxushotel in Szene Die Delsana GmbH, Spezialist für LED-
Durch diesen großen Auftrag, erhofft sich
Technik, hat sich gegen harte internationale Konkur-
Lippert unter anderem einen leichteren Zugang zu
renz durchgesetzt und konnte sich einen spektakulären
einem der interessantesten internationalen Märkte –
Auftrag sichern. Das Unternehmen aus Schwarzenbach/
den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese sind für
Saale liefert die Fassadenbeleuchtung des neuen Luxus-
ihre aufsehenerregenden Architektur- und Städtebau-
hotels „Regent Emirate Pearl Hotel“ in Abu Dhabi. Die
projekte bekannt.
gedrehte Glasfront des 255 Meter hohen Luxushotels soll auch nachts ein Blickfang sein – dafür sorgen über
Lichtinstallation im Innenbereich reprä-
4,5 Kilometer lange Lichtleisten von Delsana. Insgesamt
sentativer Gebäude verwirklichte Delsana bereits in
kommen 230.000 LEDs zum Einsatz, die von rund 1500
Hongkong und Las Vegas. Doch auch in der Region
Steuergeräten koordiniert werden. Als ausschlaggeben-
Hochfranken findet man die LED-Technik von Delsana:
den Grund dafür, dass sein Unternehmen den Auftrag
unter anderem in den energiesparenden Straßenbe-
akquirieren konnte, nennt Delsana-Geschäftsführer
leuchtungen in Bad Alexandersbad und Schwarzen-
Bernd Lippert vor allem die besseren Ideen für eine
bach/Saale.
Mehr
langfristige Beständigkeit der Installation.
Rasantes Wachstum: Rapa investiert 29 Millionen in Selb Beim Selber Unternehmen Rausch &
Investitionsprogramm in Höhe von 29 Millionen Euro
Pausch GmbH, Qualitätslieferant von Ventilen und
begleitet. Zusammen mit diesen 29 Millionen Euro hat
Ventilsystemen für Premiummarken wie Audi, Bentley,
Rapa seit 2007 stolze 43 Millionen Euro in die beiden
Jaguar oder Porsche, bewegt sich zurzeit einiges.
Standorte in Selb und Wunsiedel investiert.
Kürzlich erfolgte der Spatenstich für eine
„Schon mein Vater Horst Pausch hat die
neue knapp 3300 Quadratmeter große Produktions-
Treue zur Region hoch gehalten. Das wird so wei-
halle, die im November in Betrieb gehen wird. Für die-
tergehen“, versichert Roman Pausch. Für ein The-
ses Jahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachs-
ma engagiert sich der Unternehmer besonders: die
tum von 40 Prozent im Vergleich zu 2011. 60 neue
Werbung und Ausbildung von neuen Arbeitskräften.
Mitarbeiter wurden in den letzten zwölf Monaten ein- „Kein Schulabgänger aus der Region darf auf der Stregestellt, 60 weitere sollen bis zum Ende des Jahres fol-
cke bleiben und möglichst viele sollen in der Region
gen. Ein Wachstum, das Rapa mit einem dreijährigen
bleiben.“
Mehr 3
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MAN und Woco zeichnen SCHERDEL als Lieferant des Jahres aus Die Firma SCHERDEL, Hersteller tech-
Qualität, Kostenbewußtsein, fehlerfreie Logistik so-
nischer Federn aus Marktredwitz erhält sowohl von
wie technische Kompetenz. MAN Truck & Bus zeich-
MAN Truck & Bus als auch vom Polymerspezialisten
net jährlich seine 10 besten Lieferanten aus. Die Firma
Woco die Auszeichnung „Lieferant des Jahres 2011“.
Woco wählte unter seinen 40 bevorzugten Lieferanten
Zu den Kriterien, die zur Auswahl führten, zählten
SCHERDEL zum Lieferanten des Jahres 2011.
Mehr
Kiddy spielt in der Weltliga der Kindersitzhersteller mit Jährliche Umsatzsteigerungen von 20 bis
wir Weltmeister“, sagte Jan-Stefan Würstl in seiner
40 Prozent, ein Rekordjahr 2011, eine Steigerung der
Festansprache bei der Einweihung des neuen Firmen-
Mitarbeiterzahl um ein Mehrfaches – das ist die Er-
gebäudes. Die Kiddy-Produkte werden seit Jahren von
folgsgeschichte des Hofer Kindersitz-und Kinderwagen-
Verbraucherorganisationen mit Bestnoten bewertet.
Herstellers Kiddy GmbH. Da das Firmengebäude am
Wegen ihrer hervorragenden Passform und Ergono-
Hauptsitz in Hof aus allen Nähten platzte, wurde nun
mie tragen sie das Gütesiegel der „Aktion Gesunder
ein Erweiterungsbau notwendig. „Das ist jetzt auch ein
Rücken“. Für den unternehmerischen Erfolg ist die
äußerliches Zeichen unseres Aufschwungs. Wir sind von
Kiddy GmbH im Jahr 2011 zum „Wachstums-Champi-
der Bundesliga in die Weltliga der Branche aufgestie-
on“ gekürt und mit der Auszeichnung „Bayerns Best
gen“, sagt Firmenchef Jan-Stefan Würstl, der gemein-
50“ geehrt worden.
sam mit seiner Frau Bettina das Unternehmen leitet. Mit weltweit 100 Mitarbeitern und einem „Unser Land kann im wirtschaftlichen und
Umsatz von 20 Millionen Euro gehört Kiddy zu den
technischen Fortschritt nur durch eines bestehen:
drei größten Herstellern von Autokindersitzen, Baby-
durch intelligente Problemlösungen. Und darin sind
schalen und Buggys in DeutschlanD
Mehr
Kunststoff Helmbrechts in Amerika erfolgreich Die Kunststoff Helmbrechts AG aus Helmb-
den, gehören unter anderem die Bedienblen-
rechts erobert den amerikanischen Markt. Jüngst erhielt
de des Ford Explorer, Tasten und Knöpfe für
das Helmbrechtser Unternehmen auf der internationa-
den Fiat 500 sowie ein Lichtdrehschalter für
len Kunststofffachmesse „National Plastics Exhibition“
den VW PQ 35 (Passat). Der nächste Schritt
in Florida Zuspruch aus aller Welt. Das hochfränkische
wird 2013 erfolgen. In einem bis dahin neu
Unternehmen war dort als einer von 2000 Ausstellern
errichteten Gebäude werden dann die Pro-
vertreten. Im November letzten Jahres hatte das Unter-
zessschritte Spritzgießen, Lackieren und Laserbeschrif-
nehmen im mexikanischen Bundesstaat Querétaro eine
ten unter einem Dach erfolgen. Grundlage für den Auf-
Fertigungsstätte mit einer Abteilung für Laserbeschrif-
bau der Fertigungsstätte von KH Mex sind fest erteilte
tung eröffnet. Zu den Projekten, die dort realisiert wer-
Serienaufträge in beachtlicher Größenordnung.
KH auf der „National Plastics Exhibition“ in Florida
Mehr
BWF Protec investiert im Automobilzulieferpark Hof Die Firma BWF Protec, Hersteller techni-
wird, soll Ende Juni fertig sein. So könne BWF flexibler
scher Filze, baut im Automobilzulieferpark Hochfran-
auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. „Das geht
ken in Hof eine neue Lagerhalle und investiert dafür
nur dann, wenn wir die Rohstoffe direkt am Lager
700 000 Euro. „Wir brauchen einfach mehr Platz“,
haben“, sagt Huber. Bis 2016 sollen außerdem neue
begründet Geschäftsleiter Dieter Huber den Schritt.
Produktionsflächen geschaffen werden. Dann sollen
Damit legt das Unternehmen ein klares Bekenntnis
auch neue Arbeitsplätze entstehen. Zurzeit beschäf-
zum Standort Hof ab. Die Lagerhalle, die vor allem
tigt BWF Protec in Hof 60 Mitarbeiter, weltweit sind
als Stauraum für Rohstoffe und Chemikalien dienen
es mehr als 1300.
Mehr
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HOCHFRANKEN
INTERN Das Plakatmotiv der Hochfrankenspiele 2012, entworfen von dem Adorfer Künstler Andreas Rudloff
Mönchshof-Brauerei, der Wunsiedler Energieversorger SWW sowie die Unternehmen REHAU AG + Co und HFO Telecom AG. Mit Bernstein konnte ein Austragungsort gewonnen werden, der nicht nur dreimal als Sieger der Spiele hervorgegangen ist, sondern diese 2004 schon einmal selbst veranstaltet hat. Die Hochfrankenspiele verbinden den Gedanken eines gemeinsamen Hochfrankens eng mit dem Lebensgefühl der Menschen in der Region. Die Wettkämpfe zwischen den Dorfmannschaften knüpfen mit spektakulären Disziplinen wie Strohballenweitwerfen oder Traktorziehen an ländliche Traditionen
Die Hochfrankenspiele gehen weiter
Am 1. und 2. September wird nach einem
an. Auch für dieses Jahr kündigte das 21-köpfigen Organisationsteam, das die Spiele vor Ort organisiert, eine Reihe unterhaltsamer Spiele mit Bezug zu Bernstein an. Zudem sind die Hochfrankenspiele alljährlich
Jahr Pause die Tradition der Hochfrankenspiele in
eines der größten Musikantentreffen der Region. Und
Bernstein bei Wunsiedel mit der Austragung der 10.
mit den Kinderwettbewerben am Samstag sind die
Spiele fortgeführt. Die Wirtschaftsregion Hochfran-
Spiele auch ein großes Kinderfest. Dorfmannschaf-
ken hat die populären Dorfwettkämpfe wieder zum
ten, Musikgruppen und Kinderteams können sich ab
Leben erweckt und konnte dafür ein breites Bündnis
sofort unter www.hochfranken-spiele.de oder info@
von Partnern gewinnen können, welche die Spiele
hochfranken.org bewerben. Auch Firmenmannschaf-
auch finanziell auf ein gesichertes Fundament stel-
ten sind bei den Hochfrankenspielen 2012 herzlich
len. Zu ihnen gehören die Sparkasse Hochfranken, die
willkommen.
Zweite Auflage des „karriereziel hochfranken“ kommt Das Magazin „karriereziel hochfranken“,
Arbeit, die Kammern und im
das die Regionalmarketinginitiative Wirtschaftsregion
Rahmen
der
vereinseigenen
Hochfranken e.V. vor etwa einem Jahr in einer Auflage
Veranstaltungen sowie Messe-
von 7.500 Stück veröffentlicht hat, fand in der Region
auftritte der Wirtschaftsregion
so viele Leser, dass es mittlerweile vergriffen ist.
Hochfranken erfolgen. Neu bei der zweiten Auflage ist die
Das Standortmagazin beinhaltet allerlei
überregionale Verbreitung über
Wissenswertes aus den Bereichen Wirtschaft, Frei-
einen professionellen Lesezirkel
zeit, Kultur und Tourismus. Außerdem präsentieren
in den Gebieten Oberfranken,
sich 30 hochfränkische Top-Unternehmen in ganz-
Nürnberg, Regensburg, Erlang-
seitigen Porträts. Die Broschüre stellt somit in kom-
en, Saale-Orla- und Vogtland-
pakter Form dar, welche Vorzüge und beruflichen
kreis. Unternehmen, die sich
Möglichkeiten Hochfranken zu bieten hat. Dadurch
mit einem Porträt in der 2. Auf-
sollen die heimischen Unternehmen bei der Fach-
lage des Magazins präsentieren
kräftegewinnung unterstützt werden. Derzeit läuft
möchten, können sich unter
die Akquise für die zweite Auflage. Die Verteilung
info@hochfranken.org
oder
wird über Kooperationspartner in der Region, über
Telefon 09281/705-950 melden.
Bildungseinrichtungen (insbesondere die Hochschu-
Eine Online-Version der Bro-
le Hof und die regionalen Schulen), die Agentur für
schüre finden Sie hier.
Die erste Auflage des „karriereziel hochfranken“ war ein voller Erfolg
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HOCHFRANKEN
INTERN
www.hochfranken.org die zentrale Informationsplattform der Region Die Internetseite der Wirtschaftsregion
wie „Gesundheit & Wellness“ sollen Schritt für Schritt
Hochfranken e.V. www.hochfranken.org soll immer
ausgebaut werden. Einrichtungen, die in einem dieser
mehr zu einer Plattform werden, auf der der Nut-
Bereiche tätig sind, haben die Möglichkeit sich kosten-
zer umfassend über alle Fakten rund um die Region
los in einem ganzseitigen Porträt auf der Website vor-
Hochfranken informiert wird. Als erster Schritt in die-
zustellen. Interessierte Einrichtungen werden gebeten,
se Richtung werden derzeit unter der Rubrik „Region
sich unter der Telefonnummer 09281/705 950 oder
Hochfranken“ Porträts aller hochfränkischen Städte
unter info@hochfranken.org zu melden.
und Gemeinden angelegt. Auch die Rubriken „Kunst & Kultur“, „Freizeit & Sport“, „Familie & Soziales“ so-
Unsere neuen Mitglieder im Mai Seber & Lang, Rehau
Autohaus Degner GmbH, Hof ABM Greiffenberger Antriebstechnik GmbH, Marktredwitz
Pauli Offsetdruck e.K., Oberkotzau
Horst Mündel GmbH & Co. KG, Hof-Jägersruh
Metzgerei Strobel, Selbitz Nexans Power Accessories Germany GmbH, Hof
RAUMEDIC AG, Helmbrechts
Stadt Naila
Stadt Rehau
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HOCHFRANKEN
INTERN
Das Kleine Museum in Weißenstadt – eines der herausragenden Kulturhighlights in Hochfranken. Im Oktober dieses Jahres wird das 5. Jubiläum mit einer besonders interessanten Ausstellung mit Werken international renommierter Künstler gefeiert.
Standortfaktor Kultur:
Profil zeigen gegen die Zentren Ergebnisse des 6. Pressegesprächs Hochfrankenbilanz von Malte Buschbeck Die Pressegespräche Hochfrankenbilanz
Dabei ging es einerseits um die Frage: Ha-
wurden vom Verein Wirtschaftsregion Hochfranken ins
ben Regionen abseits der Zentren eine Chance, sich
Leben gerufen, um entscheidende Stationen und Ent-
gegenüber der Hauptstadt und den großen Städten
wicklungen der Region auf dem Weg zum modernen
kulturell zu profilieren?
Wirtschaftsstandort zu dokumentieren. Als Experten äußern sich dabei die maßgeblichen Vertreter der Regi-
Angesichts aktueller Probleme der Wirt-
on und Repräsentanten der hochfränkischen Wirtschaft.
schaft lautete die Frage aber auch ganz nüchtern: Wie viel „Rendite“ wirft das Engagement der Region für
Bisher waren Themen die rapide Verbes-
die Kultur, wirft ein hervorragendes Kulturangebot
serung der Beschäftigtensituation, die neuen Berufs-
ab im Sinne einer höheren Standort-Attraktivität für
chancen, die hohe Innovationskraft der Unternehmen,
Fach- und Führungskräfte. Ist die Kulturförderung ab-
die bedeutende Rolle Hochfrankens als Industriestand-
seits der Zentren nicht auch ein wirksames Instrument
ort und zuletzt die positiven Impulse für Handwerk und
gegen demografische Verwerfungen?
Einzelhandel aufgrund der offenen nahen Grenzen. Wichtiges Ergebnis: Es ist ein Vorurteil Die diesjährige Debatte fand im Outlet-
zu behaupten, Regionen abseits der Zentren hätten
Center des Porzellanherstellers Rosenthal in Selb
weniger Kunst und Kultur zu bieten. Mit dem Thea-
mit etwa vierzig Repräsentanten aus den verschie-
ter Hof und den Hofer Symphonikern, mit den Luisen-
denen Kulturinstitutionen und der Wirtschaft statt,
burg-Festspielen, der erfolgreichsten Freilichtbühne
gemeinsam veranstaltet mit der Industrie- und Han-
Deutschland, mit dem Festival Mitte Europa und den
delskammer Oberfranken und dem Radiosender Ra-
Internationalen Hofer Filmtagen, mit zahlreichen wei-
dio Euroherz. Thema war: „Hochfranken, Kulturre-
teren Festivals und Kleinkunstveranstaltungen, mit Mu-
gion abseits der Zentren – die Rolle der Kultur bei
seen, darunter das Europäische Porzellanmuseum, und
Standortfragen.“
Galerien liegt das Kulturangebot in Hochfranken über dem Durchschnitt vergleichbarer Regionen, und muss selbst den Vergleich mit vielen Zentren nicht scheuen. 7
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INTERN
Kultur ist in Hochfranken also nach An-
Aber auch dies wurde deutlich: Kultur im
sicht der Experten ein gewichtiger Standortfaktor.
ländlichen Raum hat es schwerer, weil der Staat sei-
Allerdings sollte er noch mehr gebündelt, als einheit-
ne Förderungsgewichte ungleich verteilt: Erst kommt
liches Programm der Region präsentiert werden. Und
die Metropole, dann kommen die Zentren und erst
in den Köpfen der Menschen in der Region stärker
dann der Raum dazwischen. Sponsoring, darüber wa-
bewusst sein, wo im Zweifel häufig ein Minderwertig-
ren sich alle Teilnehmer des Bilanzgesprächs einig, ist
keitsgefühl die eigene Anschauung trübt.
umso wichtiger. Und doch ist die Förderung von Kunst und Kultur ein Staatsziel, von dem alle Teile des Landes in gleicher Weise profitieren sollten – auch wo es um die Lebensqualität im Standortwettbewerb geht.
Die Beteiligten am Pressegespräch v.l.n.r.: Anke Rieß, Malte Buschbeck, Peter Nürmberger, Alexander Eberl, Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Dr. Jasmin Stöcker, Ingrid Schrader, Michael Lerchenberg, Wilhelm Siemen, Wolfram Brehm, Prof. Dr. Günter Dippold, Christian Damm.
„Wir müssen selbstbewusst sein und einfordern, was uns zusteht, aber nicht als Bittsteller.“ Wolfram Brehm (stv. Hauptgeschäftsführer IHK für Oberfranken in Bayreuth)
„Wir müssen lernen mehr vernetzt zu denken und das weiterzutragen, was es in anderen Teilen Hochfrankens gibt.“ Dr. Laura Krainz-Leupoldt (Kleines Museum)
„Wir haben zwei bis drei kulturelle Leuchttürme in Hochfranken. Ansonsten sind wir eher Durchschnitt.“ Dr. Jasmin Stöcker (Jean-Paul Gymnasium Hof)
„Wie bei der Vermarktung von Produkten zählen auch bei der Vermarktung von Kultur zwei Dinge: Vielfalt und Qualität.“
„Im Vergleich zu Oberbayern ist das Kulturangebot in Hochfranken überdurchschnittlich.“
Ingrid Schrader (Intendantin und Geschäftsführerin der Hofer Symphoniker gGmbH)
Michael Lerchenberg (Intendant der Luisenburg-Festspiele Wunsiedel)
„Kultur und Industrie sind kein Gegensatz, das haben wir am Beispiel des Ruhrgebiets gelernt.“
„Das Kulturangebot in Hochfranken kann sich sehen lassen im Wettbewerb der Regionen.“
Prof. Dr. Günter Dippold (Leiter des Sachgebiets Kultur – und Heimatpflege beim Bezirk Oberfranken)
Wilhelm Siemen (Direktor des Porzellanikons in Selb und Hohenberg a. d. Eger)
„Ein Logistiker wird seinen Standort nicht aufgrund der Kultur wählen, aber sie ist ein wichtiger Baustein.“
„Kultur und kreatives Tun ist ein wichtiger Standortfaktor.“
Alexander Eberl (Bürgermeister der Stadt Schwarzenbach/
Peter Nürmberger (Kulturamtsleiter Stadt Hof)
Saale und stv. Landrat des Landkreises Hof)
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IN Eigener
SACHE
An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Ossecker Straße 174 95030 Hof
BEITRITTSERKLÄRUNG
Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): □
Privatpersonen
50,- €
□
Kommunen und Vereine
100,- €
□
Verbände
500,- €
□
Unternehmen bis 25 Mitarbeiter
100,- €
□
Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter
250,- €
□
Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter
350,- €
□
Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter
500,- €
□
Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter
1.000,- €
□
Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter
2.000,- €
□
Freiwillig erhöhter Beitrag
.............................
Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Firma:
_____________________________________
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_____________________________________
Anschrift:
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Ort, Datum:
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Unterschrift:
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Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. · Ossecker Straße 174 · 95030 Hof Vorstandsvorsitzender: Malte Buschbeck Tel. 09281/705950 · Fax 09281/705955 info@hochfranken.org · www.hochfranken.org
Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken Kontonummer: 220 072 672 Bankleitzahl: 780 500 00
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Analyse der Hochschule Hof über das Image der Region Hochfranken gestartet
hochschule hof University of Applied Sciences
Wichtiger Termin für alle Golf-Freunde: Hochfranken Golftrophy im Juni
Die Studieren-
Bereits zum dritten Mal findet am 7. und
den des Masterstudi-
9. Juni die Hochfranken Golftrophy statt. Das Tur-
enganges
Marketing
nier wird von den Golfclubs Hof und Fahrenbach
Management der Hoch-
organisiert und durch viele Sponsoren aus der hei-
schule Hof führen derzeit unter Leitung von Prof. Dr.
mischen Wirtschaft unterstützt. Der erste Tag des
Michael Seidel im Rahmen der Vorlesung Regional-
Turniers wird in Hof, der zweite in Fahrenbach be-
marketing und Management der öffentlichen Betriebe
stritten. Teilnehmen können alle Mitglieder der bei-
eine Studie zum Thema „Image der Region Hochfran-
den Golfclubs sowie Gäste, die Mitglied eines dem
ken“ durch. Unterstützt wird die Studie vom Verein
DGV angeschlossenen Vereins sind. Weitere Infos
Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Im Zeitraum von
unter 09231/9970-0.
Mai bis Ende Juni 2012 befragen die Studierenden Regionalpolitiker, zugezogene Fach- und Führungskräfte, Studenten sowie Experten. Bestandteil der Studie ist außerdem eine Analyse des über die Medien vermit-
Alles auf einen Blick: Neue Bürgerbroschüre der Stadt Hof erschienen
telten Bildes der Region. Ziel der Untersuchung ist es,
Die Stadt Hof ist um ein neues Angebot
herauszufinden ob und wie sich das Image der Region
für seine Neubürger reicher. Die jüngst erschiene-
in den letzten Jahren verändert hat. Grundlage hierfür
ne Bürgerbroschüre soll helfen, sich in der Stadt
ist eine bereits im Jahr 2008 durchgeführte Studie.
möglichst schnell zurechtzufinden. In der über 130
Biohealth zieht nach Münchberg
Seiten
umfassenden
Broschüre finden sich
Der Nahrungsergänzungsmittelhersteller
nicht nur interessante
Biohealth International GmbH verlagert seinen Standort
Infos über die Stadtge-
innerhalb Hochfrankens und zieht von Sparneck und
schichte und zahlrei-
Weißenstadt nach Münchberg. Dort hat das Unterneh-
che
men über vier Millionen Euro investiert und eine ehema-
fen, sondern auch die
lige Druckerei erworben. „Gesundheitserhaltung und
wichtigsten Ansprech-
Orientierungshil-
-prävention sind absolute Wachstumsmärkte. Wir werden
partner der Stadt. Die
in Kürze stark zukaufen und investieren“, kündigt Mit-
Broschüre greift das
gesellschafter Dietmar Grillhofer an. Das Unternehmen
moderne Hof mit sei-
erwirtschaftet mit 60 festangestellten Mitarbeitern und
nen innovativen Wirt-
35 Aushilfen einen Jahresumsatz von elf Millionen Euro.
schaftsunternehmen,
Erstes Event in der neuen Freiheitshalle: die Geofora 2012
seiner
Bildungsland-
schaft und Kulturszene ebenso auf, wie
Am 21. und 22.
das Traditionelle und
Juni findet in der Freiheits-
ist deshalb auch für
halle Hof die geofora 2012
alteingesessene Bürger
statt. Bestehend aus Messe und Kongress zugleich ist
der Region eine anre-
die geofora das Branchenforum für Auftraggeber und
gende Lektüre.
Bürgerbroschüre
Auftragnehmer in den Bereichen Bohrtechnik, Wassergewinnung und Geothermie.
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HOCHFRANKEN
PORTRAIT
Internet-Projekte made in Hochfranken! Über 51,7 Mio. Menschen nutzen in Deutschland regelmäßig das Internet. Das rasante Wachstum des Internets ist ungebrochen und wird durch mobile Endgeräte sowie soziale Netzwerke zusätzlich vorangetrieben. Für Unternehmen gilt es der Entwicklung zu folgen, um dieses Potenzial zu nutzen.
Leistungen
Mit 14 Jahren Internet-Kompetenz, über
Die bitzinger GmbH setzt mit dem Con-
Beratung
200 erfolgreich realisierten Internet-Projekten und ei-
tent Management System TYPO3 für Internet-Auf-
Internet-Auftritte
nem jungen Team von sieben fest angestellten Mitar-
tritte und der E-Commerce Plattform MAGENTO für
Online-Shops
beitern zählt die bitzinger GmbH aus Hof zu den füh-
Online-Shops konsequent auf die weltweit führenden
Online-Marketing
renden Full-Service Internet-Agenturen in Hochfranken.
Open-Source Lösungen – zum Nutzen ihrer Kunden.
Neue Medien
bitzinger betreut deutschlandweit Kun-
Online-Marketing, die Neuen Medien
den vom Kleinunternehmer bis zum 85.000-Mitarbei-
wie Facebook, Twitter, XING und Apps gehören bei
ter-Konzern. In Hochfranken zuhause sieht sich die in-
bitzinger zum Alltag.
habergeführte Internet-Agentur jedoch nach wie vor als Dienstleister für die Region.
Kontakt bitzinger GmbH Ossecker Str. 174, 95030 Hof
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Di, 12. Juni 18.00 Uhr
Hochfranken hinter den Kulissen: Besichtigung der Destillerie Sack mit Stollenbegehung in Weißenstadt
Weitere Infos und Anmeldung
Mi, 13. Juni 17.00 Uhr
Veranstaltungsreihe „Unternehmergeist“: Was bedeutet eigentlich...? Basel 3, Änderungen im Insolvenzrecht ab 2012 im IHK Bildungszentrum Hof
Weitere Infos und Anmeldung
Mi, 20. Juni 17.00 Uhr
Logistikagentur Oberfranken: After Work Discussion – „Burnout / Boreout“
Weitere Infos und Anmeldung
Do, 21. und Fr. 22. Juni
Geofora-Fachmesse und Kongress für Bohrtechnik, Wassergewinnung und Geothermie in der Freiheitshalle Hof
Weitere Infos
Logistikagentur Oberfranken: Fr, 20. Juli, 16.00-19.00 Uhr Young Professionals – „6 Etappen auf dem Weg zur Führungskompetenz“ Sa, 21. Juli, 9.00-16.00 Uhr Etappe 1 – „Gesprächsführung und Konfliktbewältigung“
Weitere Infos und Anmeldung
Weitere Veranstaltungen finden Sie unter: www.hochfranken.org/aktuelles.
Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Das Regionalmarketing für Hochfranken. Getragen von der Stadt Hof, den Landkreisen Hof und Wunsiedel i.F., der Sparkasse Hochfranken, dem Kreisverband Hof der Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Vereinsmitgliedern. In Kooperation mit der Hochschule Hof und der Unternehmerinitiative Hochfranken.
Kontakt: Vorsitzender: Malte Buschbeck Geschäftsführung: Jörg Raithel Geschäftsstelle: Ossecker Straße 174, 95030 Hof Tel. 09281/705950, Fax 09281/705955 e-mail: info@hochfranken.org, www.hochfranken.org
4.000 Empfänger per Mail, Besucher der Online-Mediathek: ca. 250 Leser / Monat
Konzeption & Gestaltung: SCHROEDER Werbeagentur GmbH Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg Tel. 09289 / 97 09 700, Tel. 0911 / 21 65 54-60 info@schroeder-oe.de, www.schroeder-oe.de
Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.
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