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Impuls 3/2014 | Nr. 122

Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert durch:

Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN

NEWS

Serag-Wiessner

investiert fünf Millionen Euro am Standort Naila Der Hersteller von medizinischen Produkten hat am Firmensitz in Naila kürzlich fünf Millionen Euro, unter

anderem in den Ausbau der Produktionsanlage im Bereich für flüssige Lösungen, investiert. „Die Luft in den Produktionsanlagen muss sehr gut gefiltert sein“, sagt Thomas Pfeiffer, geschäftsführender Gesellschafter von Serag-Wiessner. Dafür wurde ein neues hochmodernes Belüftungssystem eingebaut, um den hohen technischen und hygienischen Anforderungen gerecht zu werden. Serag-Wiessner produziert medizinisches Nahtmaterial, chirurgische Nadeln, textile Implantate und flüssige Lösungen. Das Traditionsunternehmen beschäftigt derzeitig 200 Mitarbeiter.

Als ältester deutscher Hersteller von chirurgischem Nahtmaterial vereint SeragWiessner jahrzehntelange Erfahrung und höchste Produktqualität. 1


HOCHFRANKEN

NEWS

LAMILUX investiert 23 Millionen Euro am Standort Rehau LAMILUX wird an seinem Firmenstandort

enunternehmens stehe. Die Investiton werde die Wirt-

in Rehau eine neue Flachbahnanlage für die Fertigung

schaftskraft und damit die Attraktivität des Standortes

faserverstärkter Kunststoffe errichten und für deren

Hochfranken weiter stärken, so Aigner.

Spatenstich für die neue Produktionsanlage v.l.n.r.: Tochter Johanna Strunz, der Hofer Landrat Bernd Hering, Thomas Engel von der Regierung von Oberfranken, Dr. Dorothee Strunz, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Dr. Heinrich Strunz sowie der Rehauer Bürgermeister Michael Abraham und Joachim Vogel von der Thies Consult GmbH.

Unterbringung eine Produktionshalle von fast 7.000 Quadratmeter bauen. Das Rehauer Unternehmen tä-

LAMILUX produziert unter anderem Platten und Bah-

tigt hierfür die größte Einzelinvestition im laufenden

nen aus faserverstärkten Kunststoffen. Die Produkte

Jahr, in dem das Unternehmen insgesamt 23 Millionen

werden beispielsweise bei der Nutzfahrzeuge-, Om-

Euro für Gebäudeneubauten und Maschinen ausge-

nibus-, Wohnmobil- und Caravankonstruktion, dem

ben wird. Beim offiziellen Spatenstich würdigte die

Kühlhaus- und Kühlzellenbau sowie der Bau- und

bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner das Er-

Sportartikelindustrie eingesetzt. Das Rehauer Unter-

weiterungsprojekt als „Zukunftsinvestition“, die für

nehmen beschäftigt derzeit 630 Mitarbeiter bei 175

den Mut und das regionale Engagement des Famili-

Millionen Euro Umsatz im letzten Jahr.

BD Sensors setzt weiter auf Wachstum Der Hersteller für elektronische Druckmesstechnik aus Thierstein setzt seinen Wachstumskurs fort. So konnte die BD Sensors GmbH im zurückliegenden Jahr eine Umsatzsteigerung von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. Für Mitte 2014 ist die Inbetriebnahme des Neubauprojekts, eine Montagehalle von 1.000 Quadratmetern Größe und einem vorgelagerten Bürotrakt, geplant. Die Tochterfirma in China hat nach Angaben des Unternehmens zwischenzeitlich nahe Shanghai eine Immobilie erworben, um die Position im chinesischen Markt strategisch weiter zu stärken. BD Sensors ist ein mittelständisches inhabergeführtes Unternehmen und beschäftigt an vier Standorten in Deutschland, Tschechien, Russland und China rund 200 Mitarbeiter. Rainer Denndörfer, CEO der BD Sensors GmbH mit Sitz in Thierstein

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HOCHFRANKEN

NEWS

Eröffnung des Erika-Fuchs-Hauses in Schwarzenbach an der Saale im Herbst

Entenhausen liegt in Hochfranken Deutschlands erstes Comicmuseum entsteht in Hochfranken. Erika Fuchs, die Übersetzerin der Disney-Geschichten aus Entenhausen, lebte 50 Jahre lang in Schwarzenbach an der Saale. Um Leben und Werk von Erika Fuchs sowie ihren Einfluss auf die Comickultur zu würdigen, errichtet die Stadt Schwarzenbach ihr nun ein Museum. Das Erika-Fuchs-Haus, Museum für Comic und Sprachkunst, wird im Herbst seine Pforten öffnen. Ein begehbares Entenhausen, die Biografie von Erika Fuchs als raumhoher Comic, zahlreiche interaktive Stationen sowie eine Comicbibliothek laden zum Entdecken ein. Der Funke der Museumsgründung zündete bei einem zufälligen Treffen zwischen Bürgermeister Alexander Eberl und Sammler Gerhard Severin. Aus einer scheinbar verrückten Idee wurde eine Investition von knapp 4,5 Millionen Euro. Träger des Museums ist die Stadt Schwarzenbach an der Saale. Das Projekt wird zu 90 Prozent aus Drittmitteln finanziert, wobei die größten Beträge von der Städtebauförderung, dem Leader-Programm der EU und der Oberfrankenstiftung kommen. Vom Museum sollen Impulse für die Stadt und die Region zur Entwicklung von Wirtschaft und Tourismus ausgehen.

DONALD auf Tour durch die Region Im Herbst öffnet das ERIKA-FUCHS-HAUS in Schwarzenbach a.d. Saale seine Pforten, als erstes Comic-Museum in Deutschland. Bis dahin geht Donald höchstpersönlich auf Promotiontour und stattet einigen Einrichtungen der Region einen Besuch ab. Erste Station seiner Tour ist die Geschäftsstelle der Wirtschaftsregion Hochfranken in Hof. Zur Einweihung der neuen Räume und zur Übergabe der Donald-Figur waren auch die Museumsleiterin Dr. Alexandra Hentschel und der Bürgermeister der Stadt Schwarzenbach und Landratskandidat Alexander Eberl (Mitte, rechts der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Hochfranken, Jörg Raithel) zu Gast. In ein paar Wochen zieht Donald in die Therme Bad Steben um. 3


HOCHFRANKEN

NEWS

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Neue Geschäftsstelle, neues Team. Die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

der scheidende Hofer Landrat, der mit zwölf weiteren

eröffnete Ende März ihre neue Geschäftsstelle und

Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Medien und Wis-

blickt nach turbulenten Zeiten optimistisch in die Zu-

senschaft den Vorstand des Vereins bildet. Der Verein

kunft. „Wir haben zwei anstrengende Jahre hinter

sei mittlerweile zu einer wichtigen Einrichtung für die

uns“, sagt Jörg Raithel, der Geschäftsführer der Re-

Region geworden, von der viele Impulse ausgingen.

gionalmarketingagentur. Der Umzug in eine neue Ge-

Der Zustrom an neuen Mitgliedsunternehmen ver-

schäftsstelle in der Hofer Bahnhofstraße markiert den

deutliche dies eindrucksvoll, so Hering.

Schlusspunkt einer zwei Jahre andauernden Neuerfindung des Vereins. „Die Talsohle ist durchschritten“, sagt Raithel, der erst Anfang 2012 die Geschäftsführung übernommen hatte. Just zu dem Zeitpunkt, als die Förderung durch die EU endete und sich zwei größere Sponsoren zurückzogen. Fast 60 Prozent des Budgets fielen damit weg. „Ich hatte in der Zeit nicht nur eine schlaflose Nacht“, erinnert sich der diplomierte Sozialwissenschaftler. Viele haben uns nicht zugetraut, dass wir den Umbau eines von Förderung abhängigen Vereins zu einer sich selbst tragenden Marketingagentur schaffen.“

Mit der Zahl der Mitglieder wuchs auch die der Mitarbeiter wieder. Das Team der Wirtschaftsregion Hochfranken ist nach zwischenzeitlicher Minimalbesetzung von anderthalb Stellen auf fünf Mitarbeiter gewachsen, drei davon fest angestellt. Der Verein kümmert sich nun insbesondere um die Vermarktung der Region als attraktiver Wirtschaftsraum. Zu den wichtigsten Projekten gehört die Herausgabe des KARRIEREZIELs, ein jährlich erscheinendes Wirtschaftsmagazin, mit dem für die Berufschancen in der Region und die hiesigen Unternehmen geworben wird. Der Verein veröffentlicht zusätzlich einmal im Monat ein Online-

Es wurde gestrichen und gestreckt wo es ging, sagt

nachrichtenmagazin, den IMPULS. Im vergangenen

der 32-jährige. Das Team wurde verkleinert, Büros

Jahr sorgte der Verein mit einer Großplakatkampagne

zusammengelegt, Ausgaben minimiert. „Gleichzei-

am ehemaligen Hofer Justizhochhaus für Schlagzeilen.

tig haben wir unsere Strategie und unser Profil neu

„Wir haben uns zu einer modernen Marketing- und

ausgerichtet und neue Projekte entwickelt. Aus dem

Kommunikationsagentur entwickelt“, sagt Raithel. Fi-

Kuratorium Hochfranken wurde 2012 die Wirtschafts-

nanziell unterstützt wird die Wirtschaftsregion Hoch-

region Hochfranken, die sich heute konsequent auf

franken durch die Landkreise Hof und Wunsiedel, die

Regionalmarketing konzentriert. Vorsitzender des

Stadt Hof, die Sparkasse Hochfranken und den Kreis-

Vereins ist seit 2012 Bernd Hering. Die Zahl der Mit-

verband Hof der Volks- und Raiffeisenbanken.

glieder habe sich seither fast verfünffacht, auf aktuell rund 250, darunter alle großen Unternehmen der Region. „Ich bin sehr froh über diese Entwicklung“, sagt

Das Redaktionsteam der Wirtschaftsregion Hochfranken v.l.n.r.: Carolin Roth, Jörg Raithel und Sabrina Kaestner.

Aktuell arbeiten Raithel und sein Team an einem Schilderprojekt an hochfränkischen Schulen. 4


HOCHFRANKEN

NEWS

www.hochfranken.org

Ausgabe 2014

Das Magazin der Wirtschaftsregion Hochfranken.

KARRIEREZIEL Der Charme des Mittelstandes

Hochfranken im Porträt

Großstadttrubel oder Landluft?

Regional verwurzelt, international erfolgreich.

Mehr als 30 Unternehmen stellen sich vor.

Wo lebt es sich besser?

NETZSCH übernimmt VAKUMIX AG Bereits im Februar hat der GeschäftsbeARME DER CH

KARRIE

S TA N D E

reich Mahlen & Dispergieren der NETZSCH-Gruppe

S

REZIEL Menschen 200 Millionen täglich rund Weltweit essen tabletop AG aus Selb. BHS Porzellan der

Und erweitert damit sein Maschinenprogramm in diesem Bereich.

greich

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Regional verw

urzelt

Regional verw

international Text: Jörg Raithel

auch, dass sie, weiß aber KARRIE REZIE lockend“, sagt die im Job diejenigen, Science andL nstrukturen und University of Ihr Konzer behindern Norwegian Norwegen. nur In- der bewegen wollen in Trondheim, Einige ihrer te kennen häufig 16.000 etwas Technology hre Produk oft steinig sind. Selb. Knapp len liegen Karrierepfade sort heute: das FachprakFirmenzentra Eishalle, sieben sider, ihre absolvierten Zen- Arbeit n eine . ilitone großen Kino, Komm ner, ein abseits der obilkonzernen i- Einwoh nicht selten oll Gaststätten, großen Autom eine Handv Hidden Champ lang ein tikum bei e ärkte, nnten Monat Pausch Superm & n dann sechs tren. Die sogena le von Rausch große Marke „Die haben und Kaffee schwerer als und die Zentra ht konstruiert ons tun sich s neue Marechtes Rücklic kleinen Unteroder Siemen (RAPA). war bei einem wie BMW, Audi atiker angekocht. Ich h Verantoder Inform Herwirklic eure chen konnte dort nager, Ingeni versteckten Zeit nach einer berufli nehmen und bieten die Nach kurzer Auf der Suche Ricke vor der zulocken. Dabei g übernehmen. für Menschen, en stand Katja mit Liefeart wortun hrer oft Jobs ausforderung an Terminen n in Stuttg Weltmarktfü ich bereits ein unbedeu: ein Konzer ommen.“ wollen als gebirge. habe Entscheidung Kunden teilgen die mehr sein Konzerngetändler im Fichtel ranten und en im großen oder ein Mittels ein klassitendes Rädch , flache Hieindeutig: RAPA, erantwortung Die Wahl war der Automobiltriebe. Eigenv eidungswege arktführer in Entsch le Weltm Euro en schnel ver- scher 102 Million erarchien, e wiegen rindustrie mit ungsfreiräum Wachstumsra auf. zuliefe und Entfalt teile häufig zweistelligen mit Umsatz und Standortnach von Anfang meintliche 25- jährige ten, hatte die Freiräumen cen und vielen Aufstiegschan später ist ein halbes Jahr gelockt. Knapp 12-köpfigen Mitglied in einem er Ricke klein neuen Katja Je Text: CarolinSerienanlauf eines er Jörg Raithel uss an Team, das den Roth und t. Im Anschl desto vielfältig Collage s n:betreu Heidi Ruttman au der Magnetventil n Nachb t wird sie den USA dieses Projek eltweit geht Werk in den der Trend zum für das RAPAAnlage Wohnen in vielfältig, manch 25 Jah- sind derRicke, Großstadt. r die Aufgaben, mal angem lauf von Katja leiten. en, desto vielseitige ngswege.“ essen, tuellen Euro-manch mal bizarr. Der LebensDas beweis Reise durch die Entscheidu kleiner das Unternehm „Je aktuel Das Landleben Glücks völkerungssta wie eine en le atlas, und kürzer Beklingen ist langgrößer die Freiräume den die Univer liest sichtistiken. Gleichz and Travel inweilig, dessen Bewoh cen der Großen Freiburg sität Ricke Katja regelm diere,Sehnsu ner engstir Stellenannon äßig veröffentlich verAbitur Workeit scheint ak„Die gebilde nig, und dem der unend t Nach cht und allem explod Stadtb pa. sprech Fachpr intoler t. Vor AZIN u, rung evölke ant. Die Städte nach einem ierende Mietpr KARRIE sehr vielver m in Ilmena REMAG arroga Leben immer Studiu r sind als den, nt, oberflä auf dem Land arbeit an DASeise gelten Glücksbrems chlich und großSchwe n, Master nie so Das gewesen zu e für Stadtb egoistisch. sind die gängig seinitannie ewohner. wie heute. Die tikum in Großbr der roman sten Vorurt Zahl die tisierenden eile, die Zwei Diskussion Hochg um Drittel der lanzmagadie ewige Frage zine, die das Deutschen oder Land Landleben Stadt Städte leben in dominieren. preisen, wächst n mit wenig stetig.6Wie Ob Stadt oder er als 100.00 geht das zusam wohnern. Städte 0 Einmen und was macht das Leben ab dieser in Stadt und Schwe lle Land Wir haben aus? uns beide Seiten näher angeschaut.

Großstadttr ub oder Landlu el ft?

W

Wo lebt es sich

mit Hauptsitz in Selb, das Geschäft der VAKUMIX

von

Rühr- und Homogenisiertechnik AG übernommen.

des Der Charme s Mittelstande I

TEL DES MIT

erfolgreich

Unter dem neuen Namen NETZSCH Vakumix GmbH

franken

men in Hoch

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Mittelständis

GROSSS

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UBEL O DER LA NDLU

erfolgt die Geschäftstätigkeit weiterhin vom jetzigen FT?

ist selbstständi ger und auton omer.“ Zu diesem Ergebn Zeitraum bei is kommt die 14.144, also Münchner Psychologin rund dreimal so hoch. Doris Heuec k-Mauß. Die Aufklärungsq Mazda Adli, uote der oberfränkisc der Leiter des stammt hen Polizei Forschungsbereichs Affekt Dachkonstruktion lag 2012 : Die 69,8 Prozen ie in Dortmund ive Störungen bei Auf ein Kind Die Thiergaler Rehau. t. In Berlin Berliner Charit aus an der Prozen wurde von Lamilux kommen n nur 44,7 é hat heraus t aller Strafta gefunden, dass Stadtm ten aufgeklärt. enschen ein doppelt so hohes Erkrankungs in Hof München belegt risiko für Schizo in der Statist nie haben. phre- teuers ik der ten Städte Deutschlands gefochten den unanKita ersten Platz, Das ländlic plätze.Welt. Auf gefolgt von Frankfurt, Stuttg he Oberfranken llern der art und Hamb ta gehört zu den sichers sten Seileherste den erfolgreich der bekanntesten Segelregat Nettomietpre urg. ten Region zählt zu HofIn Mün en in Deutsc die Rennställe im Landkreis is für eine 60 Liros aus BergDer chen hat nur land. Pro 100.0 beispielsweise h- ratmeter bis ihrer QuadDie Firma Produkte vertrauen 00 Einwohner große Wohnu die Qualität 80 Cup. 2012 genau wurden stolze ng - dem America´s liegt der Welt dort bei 4.803 Strafta n 13,85 Euro 7 ten beganpro Quadratmet gen. Man sprich In der bayeri Kind von er. t hier von schen Lande der Häufigkeitszahl. In shauptstadt geht nicht Berlin lag diese selten ein Famili im gleichen einen freie enmitglied nur für die Miete n arbeiten.

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1

5

Platz!

den. Zum Produktprogramm gehören kundenspezifische Systeme wie Mischanlagen, Homogenisatoren,

Hauptanwendungsgebiete der Maschinen sind in der pharmazeutischen, kosmetischen, chemischen und

en

ausdruck ter entwickelt als dessen Altersg weiauf dem Land. enosse Das Landkind dagegen DAS KARRIE REMAG

mogenisiertechnik AG im Jahre 1995 gegründet wor-

Labor- bis hin zur kompletten Produktionsanlage. Die

Spliter & Fakt

friedener. Das hen zuist das Ergebn is des ak-

bei Bremen. Dort war die VAKUMIX Rühr- und Ho-

Homogenisiermischer und Prozessanlagen von der

besser?

Sobald die Hörner abgest oßen sind und die berufliche Perspektive gesichert ist, spätestens Land muss jedoch wenn am Ende jeder Nachwuchs Sicht ist, stellt für sich selbst in entsch sich für viele eiden. Es gibt gelten als Großst die Grundkein richtig satzfrage: ädte. Die mit und kein falsch und es Landei oder Abstand größte Stadt ist mitunter Stadtaffe? langjährige äußerst schwie in Deutschland Der rig, beide Trend sieht - mit 3,4 ist Berlin Lebensentwü die Städte vorne. Millionen Einwoh Experten sprech rfe zu bewert oder gar en vom Urbani nern, gefolg en von Hambu miteinander t sierungstrend. In einigen rg (1,7 Mio.). zu vergleichen. Trotzdem haben Klein wirken Regionen gibt beide gegen wir im Netz bereits eine es aber und die größte Stadt gestöbert Gegenbewegu ganz interes der Welt: Mexiko-City ng und viele sante Fakten Landflüchtling mit fast gefund 20 Millionen e entscheiden en. wohne Einrn. Der in Deutsc sich nach ein paar Jahren Großstadterfa hland kleinst Ort mit Stadtr hrung doch e wieder für echt heißt Arnis, die idyllische Einwohner hat 297 Heimat. Wo Mieten ins Uferlos und liegt in die Schleswig-Ho e steigen und stein. lder Hunger nach Trubel Dort, wo das allmählich Leben in langsa gestillt ist, steigt der Kurs Bahnen verläu meren „Das der Provinz. ft als in Berlin, Die jeweils gemodern-indiv genseitigen München idualistische oder Hambu Vorstellungen kind ist meist Stadtrg sind die und Vorurteile Mensc im Sprach

20

Betriebsgelände im niedersächsischen Weyhe-Dreye

Lebensmittelindustrie.

AZIN

21

Die dritte Auflage des Magazins KARRIEREZIEL ist seit Ende März erhältlich. Darin präsentieren sich mehr als 30 hochfränkische Unternehmen. Das Magazin kann auf der Webseite der Wirtschaftsregion Hochfranken unter www.hochfranken.org auch online gelesen werden und wurde in einer Auflage von 12.000 Stück gedruckt.

Hinweistafeln sollen den Schülern Orientierung bei der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb oder künftigen Arbeitgeber geben. Neue Studenten der

CeramTec plant langfristig Erweiterungen

Hochschule Hof stattet die Wirtschaftsregion Hochfranken seit einigen Jahren mit dafür kreierten Be-

Der Marktredwitzer Anbieter für Tech-

grüßungstaschen und Infomaterialien aus und ab

nische Keramik möchte seinen Standort weiter aus-

dem Wintersemester soll es Stadtrundfahrten für

bauen. Vorgesehen seien mittel- und langfristig fünf

neue Studenten geben. Zusätzlich bietet die Agen-

Neubauten. Voraussichtlich im Jahr 2016 soll eine Pro-

tur regelmäßig Workshops, Seminare und Betriebs-

duktionshalle für Elektrotechnik entstehen, ab 2020

besichtigungen an.

eine Erweiterung der Medizintechnik. Zusätzlich ist eine Erweiterung des Gebäudes für die Chemietechnik geplant. CeramTec beschäftigt aktuell 650 feste Mitarbeiter sowie 50 Zeitarbeitskräfte.

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HOCHFRANKEN

NEWS

Weißenstadt: Nahwärmenetz für 3,5 Millionen Euro Die Stadt Weißenstadt, das gemeinsame

den. Nach und nach plant das Konsortium die Aus-

Kommunalunternehmen Oberes Egertal (gKu) und

weitung des Wärmenetzes auf die Siedlungsgebiete

die Gelo-Holzwerke GmbH planen ein Nahwärme-

von Weißenstadt. Gleichzeitig zu diesem Vorhaben

netz für die Seestadt. Damit wollen die Initiatoren

lässt die Stadt Leerrohre in der Erde verlegen, in de-

nicht nur den Anforderungen an einen möglichen

nen Glasfaserleitungen für schnelleres Internetsystem

Kurort entsprechen, sie sorgen auch dafür, dass künf-

verlegt werden können. Laut Webhofer will die gKu

tig mehr als fünf Millionen Euro als Wertschöpfung

den Anschluss und die Wärmeübergabestationen den

in der Stadt bleiben könnten. Bürgermeister Frank

Bürgern kostenlos zur Verfügung stellen. „Wir sehen

Dreyer, Wolf-Christian Küspert, Geschäftsführer der

hier auch die Chance, dass die vereinzelten Leerstän-

Gelo-Holzwerke, und der Vorstand des gemeinsa-

de wieder belebt werden können. Wer ein Haus an

men Kommunalunternehmens Oberes Egertal (gKu),

die Nahwärmeversorgung anschließen lässt, der spart

Stefan Webhofer, sehen in diesem Großbauprojekt

sich schon mal den Einbau einer neuen Heizung. Das

einen Gewinn für alle Beteiligten. „Wir bieten unse-

kann ein Anreiz sein, ein Haus in der Innenstadt zu

ren Bürgern eine saubere Lösung für Heizung und

erwerben oder herzurichten.“ Die Firma Gelo spielt

Warmwasser. Dadurch wird die Luft in der Stadt noch

bei dem 3,5 Millionen schweren Bauvorhaben eine

besser, was unserem Anspruch, Bad Weißenstadt zu

zentrale Rolle. Das Unternehmen liefert die notwen-

werden, entgegenkommt“, so Dreyer. Für das Projekt

dige Biomasse aus dem Sägewerksbetrieb und will

sollen in dem leerstehenden Raiffeisen-Bau in der Lei-

auch die produzierte Wärme zum Trocknen von Holz

mitzer Straße ein Blockheizkraftwerk eingebaut und

abnehmen.

Energie aus Holz: Die Stadt Weißenstadt setzt künftig auf dezentrale Energieversorgung mit Biomasse aus dem Fichtelgebirge

zunächst die Innenstadt mit Wärme versorgt wer-

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HOCHFRANKEN

NEWS

REHAU HomeGas: Mikrobiogasanlagen für Kenia In Kogelo, Kenia, leben viele Menschen auf dem Land ohne Strom und fließend Wasser. Die Systemlösung „REHAU HomeGas soll die Lebensbedingungen auf dem Land durch Mikrobiogasanlagen konsequent und nachhaltig verbessern. Der Polymerspezialist REHAU steht der „Sauti Kuu“-Innitiative von Dr. Auma Obama partnerschaftlich zur Seite. Das Unternehmen gibt Wissen rund um Energieeffizienz und alternative Energiequellen weiter und unterstützt mit Produktlösungen. „Anstelle nur Geld zu geben, ist es unser Ansatz, gemeinsam mit den Jugendlichen und Projektleitern von „Sauti Kuu“ nachhaltige Lösungen zu entwickeln“, so Ingo von Ramdohr von der Firma REHAU. Bereits vier Mikrobiogasanlagen wurden installiert, um das Kochen vor Ort zu erleichtern. Die Mikrobiogasanlage ist dabei kostengünstig in der Anschaffung, leistungsfähig, innovativ und auf die Gegebenheiten vor Ort perfekt angepasst.

Polymerspezialist REHAU erhält Gütesiegel für Arbeitgeber Die REHAU AG + Co wurde vor kurzem als eines von insgesamt 26 Unternehmen mit dem Titel „Top Arbeitgeber für Ingenieure 2014“ ausgezeichnet. Weltweit zertifiziert das Top-Employers-Institute Arbeitgeber mit herausragender Personalführung und -strategie. Die Zertifizierung honoriert die Leistungen von Arbeitgebern und stärkt die Bedeutung der HRArbeit im Geschäftsleben. Das Rehauer Unternehmen überzeugte zum siebten Mal in Folge durch überdurchschnittliche Arbeitgeberqualitäten und holte in der Kategorie „Innovations“ fünf von fünf Sternen.

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Liros übernimmt Vertrieb für Henri Lloyd Die Liros GmbH aus Berg, Hersteller von technischen Seilprodukten, unter anderem auch für den Segelsport, übernimmt ab sofort den Vertrieb der Henri-Lloyd Marine-Bekleidung für ganz Deutschland. Die Verlagerung des Betriebes von der Tochterfirma in Mühlheim an den Standort in Berg biete viele Vorteile, sagt Liros-Geschäftsführer Sven Rosenberg. „Unsere Lagerflächen und die bestehende Logistik schaffen beste Voraussetzungen für optimalen Kundenservice. Ein eingespieltes Vertriebsteam wird für besten Service und Kontinuität bei der Belieferung und Beratung aller Henri-Lloyd Produkte sorgen.“ Die Marke Henri-Lloyd gilt im Bereich Segelbekleidung als Premiummarke und steht für Qualität mit höchsten Ansprüchen.

Kama investiert eine Million Euro Das Schönwalder Unternehmen plant

Investition. Die Firma beliefert vor allem Automobil-

den Bau einer neuen Montagehalle sowie einer La-

zulieferer und ist auf Kunststoff-Fügetechnik mit Ul-

gerhalle. Der Maschinenbauer, der seit 1988 in Schön-

traschall, Heißnieten sowie Aluminium- und Kupfer-

wald produziert, setzt damit seinen Wachstumskurs

schweißen mittels Ultraschall spezialisiert. Die Teile,

fort. „Wir platzen aus allen Nähten und brauchen die

die mit Kama-Maschinen hergestellt werden, finden

zusätzlichen Flächen dringend“, begründet Stefan

sich später in den Spitzenmodellen von Porsche, Audi

Magdt, der das Unternehmen seit 2005 zusammen

oder BMW. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus

mit seiner Frau Sabine als Geschäftsführer leitet, die

ist bereits für Juli dieses Jahres geplant.

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Rapa: Startschuss für US-Werk Die Rausch und Pausch GmbH hat ihr neues Werk in Auburn offiziell eröffnet und möchte in den kommenden Jahren bis zu 18 Millionen US-Dollar in den Ausbau des Produktionsstandortes im Bundesstaat Alabama investieren. Die amerikanische Tochter firmiert unter dem Namen Rapa L. P. Die zwei Montagelinien für den Luftfederventilblock sowie für den hydraulischen Impulsspeicher, der für das neue 8-Gang-Automatikgetriebe der Firma ZF entwickelt wurde, sind bereits in Betrieb. In den kommenden zwei Jahren sollen zwei weitere folgen. Die Rapa L. P. ist im modernen Auburn Technology Park West angesiedelt und beschäftigt aktuell etwa 25 Mitarbeiter. Die Zahl soll nach Angaben von Rapa in den nächsten Jahren auf bis zu 200 Mitarbeiter steigen. Die Rausch und Pausch GmbH mit Sitz in Selb erzielte 2013 einen Umsatz von 103 Millionen Euro und beschäftigt in der Porzellanstadt rund 500 Mitarbeiter.

Veka AG verstärkt sich durch die Übernahme der Gealan Holding GmbH Die Veka AG, einer der führenden Herstel-

in ganz Europa sehen wir uns zurzeit einer Rei-

ler von Kunststoff-Profilsystemen aus dem nordrhein-

he von wirtschaftlichen und branchenspezifischen

westfälischen Sendenhorst, übernimmt sämtliche

Herausforderungen ausgesetzt. Mit dieser Akqui-

Aktivitäten und Niederlassungen der Gealan Hol-

sition wollen wir uns neu ausrichten“, so der Vor-

ding GmbH. Die Übernahme steht noch unter dem

standsvorsitzende der Veka AG, Andreas Hartleif.

Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen

Am Hauptsitz des familiengeführten Unternehmens

Behörden. Zur

langfristigen Sicherung der Markt-

im Münsterland arbeiten rund 1.300 Mitarbeiter.

position hat sich das Unternehmen für eine Akqui-

Weltweit sind es 3.600. Durch den Kauf von Gealan

sition des Oberkotzauer Fenstersystemeherstellers

wächst die Veka Gruppe noch einmal um 1.150 Mit-

und

arbeiter und auf einen Jahresumsatz von insgesamt

dessen

Tochtergesellschaften

entschieden.

„Als maßgeblicher Partner von Fensterherstellern

mehr als einer Milliarde Euro.

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HOCHFRANKEN

NEWS

Bankdirektor Jürgen Handke (rechts), VR Bank Hof eG, Kreisverbandsvorsitzender und Bankdirektor Jürgen Wiesel, Raiffeisenbank Hochfranken West eG, stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender

Kreisverband Hof der Volks- und Raiffeisenbanken

Positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2013 Für das Geschäftsjahr 2013 ziehen die im

nen ganzheitlichen Beratungsansatz sind die Bestände

Kreisverband Hof zusammengeschlossenen Volks-

des außerbilanziellen Kundenanlagevolumens deutlich

und Raiffeisenbanken wieder ein sehr positives Resü-

gestiegen. Mit einem Zuwachs von 65 Millionen Euro

mee. Die gemeinsame Bilanzsumme im Geschäftsge-

oder 10,1 Prozent auf nunmehr 706,6 Millionen Euro

biet konnte um 40 Millionen Euro auf 1,62 Milliarden

ist man hier sogar stärker als der bayerische Durch-

Euro gesteigert werden, was einem Zuwachs von

schnitt (7,7 %) gewachsen. Im Bauspargeschäft ist er-

2,6 Prozent entspricht. In einem Pressegespräch ha-

neut eine Rekordsumme an den Marktführer Schwä-

ben Bankdirektor Jürgen Handke, VR Bank Hof eG,

bisch Hall vermittelt worden. Überdurchschnittliche

Kreisverbandsvorsitzender und Bankdirektor Jürgen

Zuwächse konnten auch im Versicherungsgeschäft

Wiesel, Raiffeisenbank Hochfranken West eG, stell-

und bei Wertpapieren und Fonds verzeichnet werden.

vertretender Kreisverbandsvorsitzender, die Zahlen vorgestellt.

Kreditversorgung gesichert Die Liquiditätssituation der Unternehmen kann als gut

Solides Wachstum bei den Kundengeldern

beurteilt werden. Nicht nur das Volumen der neu zu-

Einen erfreulichen Zuwachs gab es im vergangenen

gesagten Kredite bei den Volks- und Raiffeisenbanken

Jahr auch im besonders hart umkämpften Markt

in Stadt und Landkreis Hof sind gestiegen, sondern

der Kundeneinlagen. Der Sparer hat trotz niedrigem

auch die Bestände der ausgereichten Kredite. Die an

Zinsniveau 2013 sein Geld sicher und schnell verfüg-

Privatkunden und den Mittelstand ausgereichten Kre-

bar, insbesondere in liquiden Sichteinlagen angelegt,

dite wuchsen um 16,8 Millionen Euro auf ein Volumen

um bei einem Zinsanstieg auf andere Anlageformen

von 785 Millionen Euro.

umsteigen zu können. Die bilanziellen Kundeneinlagen nahmen insgesamt um 17,4 Millionen oder 1,4 Prozent auf 1,29 Milliarden zu. Nicht nur durch das freundliche Börsenumfeld sondern auch durch die gestiegene Beratungsqualität und den damit verbunde-

Stabile Ertragslage Auch die Erfolgsrechnung der Volks- und Raiffeisenbanken im Kreisverband kann sich sehen lassen. Dank eines guten Dienstleistungsgeschäftes und der Kostendisziplin ist das Gesamtbetriebsergebnis nochmals 10


HOCHFRANKEN

NEWS

leicht angestiegen. Mit 1,09 Prozent der Jahresdurchschnittsbilanzsumme liegt es auf anhaltend hohem Niveau. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die rund 42.000 Mitglieder der VR-Banken des Kreisverbandes Hof wieder mit einer attraktiven Dividende auf die Geschäftsguthaben rechnen können, die deutlich über der Verzinsung einer vergleichbaren Anlage liegt. Darüber hinaus kann das gute Ergebnis genutzt werden, um das ohnehin stattliche Eigenkapitalpolster weiter auszubauen. „Mit einer Eigenkapitalquote von 16,4 Prozent erfüllen wir bereits heute die strengen Vorgaben von Basel III, die endgültig erst ab 2019 gelten“, so Jürgen Handke. Beeindruckende Leistungsbilanz Zur Stabilität der regionalen wirtschaftlichen Situation tragen die Volks- und Raiffeisenbanken aber auch als wichtiger Investor bei. Im Geschäftsjahr 2013 wurden 5,3 Millionen Euro in Gebäude für das Warengeschäft aber auch in Filialen und in die Ge-

Güterverkehrszentrum Hof:

Inbetriebnahme für 2016 geplant

schäftsausstattung investiert. „Diese Maßnahmen sind sichtbarer Ausdruck unserer Bodenständigkeit und Strategie unserer Kundennähe. Die Investiti-

Der Logisitkdienstleister Contargo will

onen kommen vordringlich der heimischen Wirt-

das Güterverkehrszentrum am Hofer Bahnhof weiter

schaft zugute“, so Jürgen Wiesel.

ausbauen. Das mehrere Millionen teure Vorhaben soll eine zügige und optimale Abfertigung der Container-

Als Arbeitgeber bieten die Genossenschaftsbanken

ströme garantieren. Zukünftig soll die Nutzfläche von

fast unverändert insgesamt 497 Mitarbeitern einen

13.000 auf 50.000 Quadratmeter ausgebaut werden,

sicheren, zukunftsorientierten und heimatnahen

sodass jährlich 100.000 Container umgeschlagen

Arbeitsplatz. Derzeit werden 17 junge Menschen

werden können. Demnächst wird das Planfeststel-

zu Bankkaufleuten ausgebildet. Mit Spenden von

lungsverfahren für das Projekt eingereicht. „Wir war-

240.000 Euro für soziale, gemeinnützige und mild-

ten noch auf das Lärmschutzgutachten. Dann werden

tätige Zwecke wurden die Volks- und Raiffeisenban-

wir alle Unterlagen einreichen können“, verkündete

ken ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.

Ingo Röttger, Geschäftsführer der Contargo Network

Darüber hinaus leisten die Volks- und Raiffeisenban-

Logistics GmbH. Zusätzlich soll ein Interessenbekun-

ken einen beachtlichen Beitrag zum Steueraufkom-

dungsverfahren im Mai eingeleitet werden, um einen

men der Kommunen.

separaten Pächter für den über 52.000 Quadratmeter

Ausblick 2014 Positive Konjunkturaussichten und die weiterhin gute Arbeitsmarktlage stellen nach Ansicht der VR-Banken ein gutes Fundament für das Jahr 2014 dar. Aufgrund der stabilen Beziehungen zu unseren Mitgliedern und Kunden sowie unserer hochmotivierten Mitarbeiter sind wir überzeugt, dass wir alle Herausforderungen erfolgreich meistern werden“, schätzt Jürgen Handke die Lage für das neue Jahr ein.

großem Logistikpark zu ermitteln. Bis zum Frühjahr 2015 rechnet Röttger mit der Dauer des Planfeststellungsverfahrens. Für ein realistisches Ziel hält er es deshalb, dass der neue Terminal, für den Contargo etwa 10 Millionen Euro investieren will, im Frühjahr 2016 vernetzt werden kann. Der Dienstleister für trimodalen Transport von Überseecontainern verfügt über ein Netzwerk aus eigenen Terminals, Bahn- und Binnenschiffslinien, die das europäische Binnenland mit den Nord- und Westhäfen verbinden.

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HOCHFRANKEN

NEWS

Konsequent in der Energiewende

Die Uni Dortmund will Wunsiedel zum Energiespeicher machen Forscher der Universität Dortmund wol-

verbrauchen. Für das Energieprojekt sollen im ersten

len ihr Projekt „Stadt als Speicher“ dort umsetzen,

Schritt alle Energieeinspeiser und -abnehmer erfasst

wo die Energiewende jetzt schon weite Kreise zieht.

werden. Danach sollen alle dezentralen Energieanla-

Christian Rehtanz, Professor an der Fakultät für Elekt-

gen zusammengeschaltet werden, sodass die Stadt

rotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund,

als virtueller Energiespeicher dienen kann. Die Wun-

hat sein Projektbüro in der Festspielstadt bereits be-

siedler Energiewende hat bereits andere Interessenten

zogen. „Es gibt viele Städte und Gemeinden, die sich

angelockt. Neben der TU Dortmund möchte auch das

engagieren und ein paar Windräder bauen, aber so

Jülicher Unternehmen Stornetic ein Pilotprojekt mit

konsequent wie Wunsiedel ist niemand“, so Rehtanz.

einem Schwungmassenspeicher realisieren. Die Uni-

Der Universitätsprofessor sieht den ländlichen Raum

versität Erlangen hat ebenfalls ein Projektbüro in der

als künftigen Energieerzeuger für

Fichtelgebirgsstadt bezogen.

Ballungsräume,

da sie mehr Energie erzeugen können als sie effektiv

Selb: Europäisches Zentrum für Dispersionstechnologie Das neue Europäische Zentrum für Dis-

Dieses Verfahren beschäftigt sich mit den Möglichkei-

persionstechnologie (EZD) in Selb wird offiziell Anfang

ten, wie sich Materialien effizient zerteilen und vertei-

Mai eingeweiht. „Eine vergleichbare Einrichtung gibt

len lassen, um sie so für nanotechnologische Vorgän-

es in Europa nicht und sie ist ein riesiger Glücksfall

ge nutzbar machen zu können. Die Einrichtung wurde

für uns“, sagt Landtagsabgeordneter Martin Schöffel.

auf Wunsch der regionalen Unternehmen geschaffen

Das sei eine „echte Story“, mit der der Standort Selb

und hat bereits namhafte Partner aus der Region wie

und Hochfranken nun werben könnten. 2,3 Millionen

NETZSCH und Lapp Insulators für sich gewinnen kön-

Euro wurden für Bau und Grundstück, das direkt an

nen. In Hochfranken gibt es mehr als 100 Unterneh-

der A93 Ausfahrt Selb-West liegt, aufgewendet. Wei-

men, die sich mit Dispersionsverfahren beschäftigen.

tere 2,5 Millionen Euro wurden in die Ausstattung

Vom Jahr 2017 an soll sich das EZD selbst tragen. Bis

investiert. Im EZD sollen zukünftig Forscher Entwick-

dahin fördert der Freistaat Bayern das Projekt mit ins-

lungsarbeiten auf dem Gebiet „‚Dispergieren“ leisten.

gesamt 5,2 Millionen Euro.

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NEWS

Aufwertung des Rehauer Maxplatzes Am Maxplatz in Rehau soll ein neues,

teilen. Zum Repertoire gehören 117, 115, 95, 88 und

barrierefreies Wohnhaus entstehen. Das bisherige

40 Quadratmeter große Wohneinheiten, die Interes-

Gebäude wird abgerissen und macht Platz für einen

senten zur Verfügung stehen. Innerhalb eines Jahres

Neubau. Auf einer Gesamtfläche von insgesamt 670

sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Quadratmetern sollen sich sieben Wohnungen ver-

Hydrotec: positive Geschäftsentwicklung für 2014 Das Rehauer Unternehmen Hydrotec AG rechnet für das erste Quartal 2014 mit einem Umsatzwachstum von rund 6,5 Prozent. Damit werde die positive Entwicklung des Geschäftsjahres 2013 fortgeschrieben. Hydrotec entwickelt, produziert und verkauft technische Lösungen und Produkte der Trink- und Brauchwassertechnik.

KaGo & Hammerschmidt belebt internationales Geschäft Der Spezialist für Kunstfelsen, Textil-

pertise nicht nur in Deutschland, sondern immer stär-

pflanzen, Objektpalmen und Objektbäume aus Wun-

ker auch im Ausland gefragt ist“, so der geschäftsfüh-

siedel steigert seinen Bekanntheitsgrad auf dem eu-

rende Gesellschafter Kai Hammerschmidt. Für dieses

ropäischen Markt durch Großaufträge aus England,

Jahr erwartet die Firma einen Umsatz in Höhe von

Dänemark und der Schweiz. „Unsere Projekte werden

rund vier Millionen Euro. Das Unternehmen beschäf-

immer internationaler. Es freut uns, dass unsere Ex-

tigt derzeit 27 Mitarbeiter.

WEINHANDLUNG KRETSCHMANN Bayreuther Str. 2 - 95028 Hof - Tel.: 09281-16888 - Fax: 09281-15835 Mail: info@wein-kretschmann.de - Web: www.weinistfein.de


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NEWS

Verstärkung der Kältetechnik-Sparte in Hof

Viessmann wächst weiter Die Viessmann Group hat ihre erfolgreiche Entwicklung im Geschäftsjahr 2013 fortgesetzt. Der international aufgestellte Spezialist für Heiz- und Kältetechnik steigerte seinen Umsatz um fast zehn Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Durch die Akquisition der finnischen Norpe Group, dem führenden skandinavischen Hersteller innovativer gewerblicher Kühlsysteme, erweiterte Viessmann im vergangenen Jahr sein Produktportfolio um Kühlmöbel und Kühlaggregate für den Lebensmitteleinzelhandel. Ausgesprochen erfolgreich hat sich nach Unternehmensangaben das Geschäft mit KraftWärme-Kopplungs-Systemen entwickelt, die Viessmann mit elektrischen Leistungen zwischen einem und 530 Kilowatt anbietet.

Millionenprojekt: Bauarbeiten des Kurzentrums Siebenstern beginnen im Juni Der Bauantrag für das neue Kurzentrum

ner Gesamtfläche von über 8.000 Quadratmetern ein

Siebenstern in Weißenstadt ist eingereicht. Baubeginn

großes Saunadorf sowie eine Thermenlandschaft ent-

für das 60 Millionen Euro Projekt ist demnach für Juni

stehen. Im dritten Stock des Gebäudekomplexes soll

dieses Jahres geplant. Auf über 1.500 Quadratmetern

eine Restaurant-Ebene geschaffen werden, die einen

sollen verschiedene Therapien mit heilendem Ther-

Panoramablick über den Weißenstädter See und das

malwasser zur Anwendung kommen. Neben Fitness-

Fichtelgebirge gibt. Die Eröffnung des Gesundheits-

studio samt Spa- und Kosmetikbereich sollen auf ei-

parks ist für September 2016 geplant.

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HOCHFRANKEN

NEWS

Millioneninvestition:

Münchberg bekommt John-Deere-Servicezentrum Der Wirtschaftsstandort Münchberg wächst. Die Kotschenreuther Forst- und Landtechnik GmbH investiert 1,6 Millionen in den Neubau eines John-Deere-Servicezentrums. Wie Bürgermeister Thomas Fein mitteilt, will sich der aus den USA stammende Anbieter für Traktoren an der Kirchenlamitzer Straße ansiedeln. Dadurch sollen rund 20 neue Arbeitsplätze in Münchberg entstehen. Bis Oktober soll das Bauvorhaben fertig gestellt sein. Ab Mai wird bis dahin in einer bereits bestehenden Halle nebenan eine Werkstatt eingerichtet, in der neun Arbeitnehmer beschäftigt sind. Das neue Servicezentrum wird von Münchberg aus die Landkreise Hof, Wunsiedel und Bayreuth bedienen.

Die Stofffabrik kommt nach Helmbrechts Das Unternehmen „Die Stofffabrik“ zieht

das Gebiet um die Alte Weberei die neue Mitte von

von Weißdorf nach Helmbrechts um. Die Stadt er-

Helmbrechts wird. Da passt das Geschäft Stofffabrik

hofft sich davon neue Impulse für das Gebiet „Alte

perfekt hin“, fasst Kaiser die Entscheidungsfindung für

Weberei“. Die Eröffnung am neuen Standort soll be-

den Umzug nach Helmbrechts zusammen. Die Firma

reits Anfang April stattfinden. Zusammen mit dem

mit bundesweit 6.000 Stammkunden vertreibt hoch-

Stadtumbaumanagement Helmbrechts erarbeitet Rü-

wertige Vorhang-, Dekorations- und Möbelstoffe, so-

diger Kaiser, Geschäftsführer der Stofffabrik GmbH

wie Möbelaccessoires. Neben Maßanfertigungen aus

RK, momentan das Konzept für die Umgestaltung des

eigener Produktion und einem hauseigenen Nähser-

Außenbereiches. „Das von allen Seiten zugängliche

vice, punktet die Stofffabrik mit ihren öko-zertifizier-

Gelände hat eine hervorragende Lage, gerade wenn

ten Produkten.

1. Gealan Gesundheitstag in Oberkotzau Dieser Tag mit dem Titel „Ich hab Rücken! – Du auch?“ fand unter der Schirmherrschaft des Arbeitskreises GEALAN.com-es together statt. Gemeinsam will das Team die innerbetriebliche Zusammenarbeit sowie das Miteinander vertiefen und ausbauen, sodass den Mitarbeitern Gelegenheit gegeben wird, auch außerhalb des Arbeitsalltags zusammen zu kommen, zu kommunizieren und gemeinsam aktiv zu werden. Die Aufmerksamkeit des ersten Gesundheitstages richtet sich dabei auf den Rücken. Deshalb können sich die Mitarbeiter selbst in Yogakursen, der Rückenschule und an weiteren gesundheitsfreundlichen Übungen am Arbeitsplatz versuchen. Neben den praktischen Übungen gibt es noch mobile Einheiten der Krankenkassen. Die Präventivveranstaltung wird von den Mitarbeitern des Bereiches „Betriebliches Gesundheitsmanagement“, kurz BGM, organisiert. Verantwortlich für den GEALAN Gesundheitstags sind die Mitarbeiter des Bereiches „Betriebliches Gesundheitsmanagement“, kurz BGM, die bei GEALAN auch unter dem GEALAN.com-es together- Dach angesiedelt sind. 18


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HOCHFRANKEN

INTERN

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An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof

BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen

50,- €

Kommunen und Vereine

100,- €

Verbände

500,- €

Unternehmen bis 25 Mitarbeiter

100,- €

Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter

250,- €

Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter

350,- €

Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter

500,- €

Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter

1.000,- €

Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter

2.000,- €

Freiwillig erhöhter Beitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Firma: Name: Anschrift: Email:

Ort, Datum: Unterschrift:

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken Bankleitzahl: 780 500 00 Kontonummer: 220 072 672 Vorstandsvorsitzender: Bernd Hering Tel. 09281 / 7798-610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org

Vorteile für Mitglieder · Mitsprache bei der inhaltlichen und strategischen Ausrichtung des Vereins · Veröffentlichung der Logos und Kontaktdaten im Mitgliederbereich auf www.hochfranken.org · kostenloser Premium-Eintrag im Firmenportal Hochfranken für alle Mitglieder aus Hochfranken · Rabatt auf Diensleistungsangebote der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. · regelmäßige Information über Veranstaltungen wie Betriebsbesichtigungen und Exkursionen (vereinseigene Veranstaltungen sind größtenteils kostenfrei) · regelmäßige Mitgliederworkshops Den Mitgliedsantrag können Sie einfach als Pdf unter www.hochfranken.org/Mitgliedschaft.htm herunterladen!

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Eine Kampagne 체ber die Wirtschaftsregion Hochfranken!

Wir kl채ren 체ber die Fakten Hochfranken auf!

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Gemeinsam mit der Werbeagentur SCHROEDER wurde die Kampagne „Im Fadenkreuz der Wahrheit“ ins Leben gerufen. Wir stehen alle vor der Herausforderung, dass in der Öffentlichkeit oftmals Barrieren im Kopf den Blick auf das Wesentliche verstellen und es eines zweiten Blickes bedarf. Das gilt auch für Hochfranken. Mit der Kampagne werden spannende Fakten über die hochfränkischen Unternehmen ans Licht gebracht!

Infoabend am 8. April 2014 um 18.00 Uhr. Vorstellung der Kampagne „Im Fadenkreuz der Wahrheit“ Geschäftsstelle der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. | Bahnhofstraße 55 | 95028 Hof Anmeldung an info@hochfranken.org

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Sie möchten Ihre Pressemitteilung, Ihre Anzeige oder ein Porträt Ihres Unternehmens im Newsletter veröffentlichen?

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Kontaktieren Sie uns einfach! Telefon: 09281 / 7798-610 Email: info@hochfranken.org

Unsere neuen Mitglieder im März:

Ntex Textildesign GmbH, Stammbach

Nietert Kollektionen GmbH, Stammbach

Dorschner Consulting, Hof

Süßigkeitengeschäft & Catering Krestationen, Oberkotzau

Willy Maisel GmbH, Konradsreuth

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Das Regionalmarketing für Hochfranken. Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert von:

Kontakt: Vorsitzender: Bernd Hering Geschäftsführung: Jörg Raithel Geschäftsstelle: Bahnhofstraße 55, 95028 Hof Telefon: 09281 / 7798-610 e-mail: info@hochfranken.org, www.hochfranken.org

Konzeption & Gestaltung: SCHROEDER Werbeagentur GmbH Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg Tel. 09289 / 97 09 700, Tel. 0911 / 21 65 54-60 info@schroeder-oe.de, www.schroeder-oe.de

Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.

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Impuls- der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken März