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Impuls 1/2014 | Nr. 120

Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert durch:

Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN

NEWS

Neues Forschungszentrum am Standort Münchberg

Hochschule Hof und Fraunhofer-Gesellschaft kooperieren Der jahrzehntelange Rückstand bei Forschungseinrichtungen in Oberfranken wird nach und nach aufgeholt. Nach Universitäten und Hochschulen siedeln sich immer mehr außeruniversitäre Forschungseinrichtungen an. Das wurde beim 4. Wirtschaftstag an der Hochschule Hof deutlich. Die Fraunhofer-Gesellschaft siedelt an der Hochschule Hof ein Anwendungszentrum für Hochtempertur-Leichtbau (HTL) an. Im geplanten Forschungszentrum am Standort Münchberg soll ab April an der textilen Veredelung von Keramikfasern geforscht werden. Die Bayerische Staatsregierung fördert das Projekt mit 2,5 Millionen Euro und stellt damit die Hälfte des gesamten Investitionsvolumens zur Verfügung, um die zwei Kernkompetenzen der Region - Textil und Keramik - zusammenzuführen. Der stellvertretende IHK-Präsident und Lamilux-Chef Dr. Heinrich Strunz machte deutlich, dass Innovationen der entscheidende Faktor für einen Erfolg im Wettbewerb seien. Gerade kleinere Unternehmen täten sich aber schwer, die teure und risikoreiche Entwicklung von Innovationen bis zur Marktreife aus eigener Kraft zu bewältigen. Umso wichtiger sei die Verbindung zu den Hochschulen und Einrichtungen wie Fraunhofer.

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Für die Zukunft gut gerüstet ABM Greiffenberger eröffnet Werk in Polen und setzt mit neuen Projekten auf anhaltenden internationalen Erfolg „Von unserem neuen europäischen Werk

fertigung jährlich ca. 300.000 Antriebe hergestellt.

in der polnischen Universitätsstadt Lublin profitieren

Zuletzt wurde im vierten Quartal 2013 wie geplant

auch unsere deutschen Standorte und damit „Made

die neue Produktion in Polen in Betrieb genommen.

in Hochfranken“. Denn in Polen stellen wir bislang von

Seit Jahresbeginn sind rund 90 Mitarbeiter am neu-

externen Zulieferern aus Osteuropa zugekaufte Vor-

en Standort Lublin tätig, bald werden es 120 sein,

produkte nun in hoher Greiffenberger-Qualität selbst

die dort ausgewählte Produktionsschritte

her. Damit werden wir insgesamt noch besser, schnel-

bei der Fertigung von Komponenten und

ler und flexibler innerhalb der weiter optimierten Sup-

Baugruppen für Elektromotoren und bei der

ply-Chain“, sagt Robert Lackermeier, Geschäftsführer

Montage von ausgewählten Antrieben über-

der ABM Greiffenberger Antriebstechnik GmbH in

nehmen. Auch an den deutschen Standorten

Marktredwitz, die zur familiengeführten und bör-

in Marktredwitz und Plauen investierte ABM

sennotierten Greiffenberger-Gruppe gehört. ABM

Greiffenberger weiter, zum Beispiel in die

Greiffenberger entwickelt besonders energieeffizi-

Produktion und die Montagen am Stammsitz

ente Antriebslösungen für Märkte wie Hebetechnik,

Marktredwitz oder in die spanende Bearbei-

Gabelstapler oder den allgemeinen Maschinenbau.

tung des Werks in Plauen. In Marktredwitz

Mit rund 700 Mitarbeitern werden in nunmehr vier

sind derzeit 560 Mitarbeiter beschäftigt, in

Werken in kunden- und branchenspezifischer Serien-

Plauen 40.

Der Hubwerksantrieb GH 12500 kann Lasten bis 12,5 Tonnen heben und kommt überwiegend in Hallenlaufkranen zur Anwendung.

Investor für Druckguss Hof Gute Nachricht für die Mitarbeiter der

Automobil-Hersteller. Am Standort Hof-Gattendorf

Druckguss Hof GmbH: Nach Angaben des Insolvenz-

entwickeln und fertigen die Mitarbeiter komplexe

verwalters sind alle 320 Arbeitsplätze in Hof gerettet.

Druckgussteile und -komponenten für verschiedene

Die gesamte DGH-Gruppe, zu der Druckguss Hof ge-

Autofirmen.

hört, sei an Investoren verkauft worden, die sich von der international tätigen Oak Hill Advisors L.P. beraten lassen. Über den Kaufpreis herrscht Stillschweigen. Die DGH-Gruppe mit insgesamt rund 900 Mitarbeitern hatte im Juni 2012 Insolvenz angemeldet und gilt als einer der führenden Zulieferer für namhafte

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Rosenthal Sambonet eröffnet ersten Factory Store in den USA Die Rosenthal Sambonet Group hat im New Yorker Stadtteil Brooklyn ihren ersten eigenen Factory Store in den USA eröffnet. „Cucina & Tavola“, italienisch für Küche und Tafel, führt qualitativ hochwertige Edelstahl-Accessoires, Bestecke, und Töpfe der Marken Sambonet und Paderno sowie edles Porzellan, Accessoires, Vasen und Geschenkartikel der Marken Rosenthal, Thomas und saisonal auch Hutschenreuther. Das 150 Quadratmeter große Geschäft soll vor allem designaffine Konsumenten mit einer großen Bandbreite an Produkten zu attraktiven Preisen ansprechen.

MyBoshi weiter auf Expansionskurs Der Hofer Wollhändler und Mützenhersteller MyBoshi ist weiterhin auf Expansionskurs und laut Aussage der Geschäftsführer Thomas Jaenisch und Felix Rohland mittlerweile der größte Wollhändler Europas. So habe das noch junge Unternehmen im zurückliegenden Jahr allein 160 Tonnen seiner Standart-Wolle verkauft. Nun soll ein ehemaliges Fabrikgebäude in Konradsreuth zum neuen Firmensitz umgebaut und die Zahl der Mitarbeiter nach dem Umzug auf 25 aufgestockt werden.

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Durch die Verwendung nicht korrodierender Textilien im Betonfertigteilwerk entfällt die Notwendigkeit einer großen Betonüberdeckung, wie im Stahlbeton üblich, so dass dünnwandige Betonfertigteile hergestellt werden können. Insbesondere die geringen Bauteildicken und die damit einhergehende Gewichts- und Materialeinsparung gehören zu den wichtigsten Eigenschaften des Textilbetons.

V. Fraas Solutions in Textile GmbH

Dünne und leichte Betonfertigteile mit 3D-Textilbewehrung Fraas, der Weltmarktführer in Sachen

Fasermaterialien eingesetzt werden – von Glas-

Schals mit Sitz in Wüstenselbitz bei Helmbrechts hat

faser über Basalt und Aramid bis hin zu Carbon.

mit dessen Tochterfirma, der V. Fraas Solutions in Tex-

V. Fraas Solutions in Textile wurde 2008 von der V.

tile GmbH, eine Neuheit entwickelt. Textilbewehrter

Fraas GmbH ins Leben gerufen.

Beton aus Fasern in 3D-Gitterstrukturen ist ein innovativer Verbundwerkstoff, der aus einer Feinkorn-

Das mittelständische und familiengeführte Unterneh-

matrix und einer textilen Bewehrung besteht.

men mit weltweit rund 650 Mitarbeitern hat in über 130 Jahren Firmengeschichte ein hohes Maß an Kom-

Der große Vorteil liegt in der Korrosionsbestän-

petenz in den Bereichen textiler Flächenproduktion,

digkeit bei gleichzeitig hoher Festigkeit, was die

textiler Ausrüstung und Konfektion entwickelt. „Un-

Herstellung besonders dünner und leichter Beton-

ser Familienunternehmen verbindet seit jeher Tradi-

fertigteile ermöglicht. Die 3D-Textilbewehrungen

tion und Innovation“, unterstreicht Geschäftsführer

bestehen aus zwei Textillagen, die durch soge-

Alexander Schmidt, der gemeinsam mit seinem Bru-

nannte Polfäden drucksteif miteinander verbunden

der Andreas Schmidt die V. Fraas GmbH in der fünften

sind. Zur Bewehrung können unterschiedlichste

Generation leitet.

BWF Protec in Hof expandiert weiter BWF Protec in Hof-Gattendorf, Spezialist für

arbeiter. BWF Protec in Hof gehört weltweit zu den

technische Nadelfilze, baut eine neue 2500 Quadrat-

Spezialisten und Marktführern in der Entwicklung und

meter große Produktionshalle und stellt sechs weitere

Produktion von technischen Nadelfilzen aus syntheti-

Mitarbeiter ein. „Die Auftragslage ist hervorragend,

schen Fasern.

sodass wir vom Drei-Schicht- auf Vier-Schicht-Betrieb umstellen werden“, so der geschäftsführende Gesell-

Die Produkte finden hauptsächlich Einsatz in der Alu-

schafter der BWF-Gruppe, Stefan Offermann, bei ei-

minium-, Glas- und Stahlindustrie. Sie dienen auch für

nem Besuch in Hof. Derzeit beschäftigt BWF Protec

die Fertigung von Arbeits- und Hitzeschutzbekleidung

in Hof 60, die BWF-Gruppe weltweit rund 1300 Mit-

sowie der Automobil-, Bahn- und Flugzeugindustrie. 4


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Nelson-Atkins Museum of Art in Kansas City

Seilbahnstation in London

Parkhaus des Civic Center in Santa Monica

Arts Center in La Coruna

Seilbahnstation in London Beeindruckende und futuristische Architektur mit Glas, das in Wunsiedel hergestellt wird.

Glasfabrik Lamberts

Hochwertiges Glas für Architekturprojekte in aller Welt Prestige-Projekte in Metropolen wie Lon-

turen produziert und mithilfe zusätzlicher Verede-

don oder Washington, atemberaubende Fassaden,

lungsschritte ästhetisch noch hochwertiger gestaltet

Lobeshymnen in Architekturmagazinen und Auszeich-

werden. Sandgestrahlt werden die Oberflächen matt,

nungen mit hohen Architekturpreisen. Längst entsteht

durch das Einbrennen keramischer Farben leuchtend

in dem Wunsiedler Unternehmen mehr als U-Glas für

bunt und bei eisenarmer Rohstoffzusammensetzung

simple Fabrikfassaden.

kann der glastypische Grünstich reduziert werden.

Seit 1887 stellt die Glasfabrik Lamberts in Wunsiedel-

Die vielen Kombinationsmöglichkeiten erzeugen un-

Holenbrunn Gussglas her. Auf einer Produktionsstra-

terschiedlichste optische Effekte und interessante

ße wird U-Glas und auf einer zweiten Ornament-,

Lichtspiele.

Draht- oder Drahtornamentglas gewalzt. Die Orna-

Internationale Architekten haben die Produkte von

mentgläser „Lamberts-Architekturglas“ werden mit

Lamberts für sich entdeckt. Die Gebäude werden re-

38 verschiedenen Oberflächenstrukturen hergestellt

gelmäßig mit Design und Architektur Awards ausge-

und meist zu Türen und Fenstern weiterverarbeitet.

zeichnet, drei sogar mit dem „Oscar der Architektur“,

Aber auch ganze Fassaden können mit den Orna-

dem AIA Honor Award des Amerikanischen Institute

mentgläsern gestaltet werden, wie beispielsweise die

of Architects (AIA).

des Arts Center in La Coruna Spanien (siehe Bild).

Die rund 100 Mitarbeiter starke Glasfabrik Lamberts

Weitaus häufiger wird auf diesem Gebiet mit „Lam-

produziert nur am Standort Wunsiedel-Holenbrunn

berts-LINIT“ gearbeitet. Das U-Glas kann standart-

und nimmt durch umweltschonende Produktion eine

mäßig transparent mit sechs unterschiedlichen Struk-

Vorreiterrolle in der Branche ein.

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Die Bereitschaft von Arbeitgebern zur Einstellung von Älteren hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Die Firmen schätzen an Älteren besonders Eigenschaften wie Arbeitsplatzzufriedenheit, Arbeitgeberloyalität, Gelassenheit in Stresssituationen, Stabilität im privaten Umfeld, Kooperationswillen in arbeitsteiligen Strukturen und Bereitschaft zur Weitergabe von Erfahrungswissen. Bildquelle: BMAS

Ältere Arbeitnehmer stärker im Focus Demogra-

werden konnten, begründet sich im Arbeitssystem

fischer Wandel zwingen Unternehmen in der

Rekordbeschäftigung

und

von 50plus: Der von den Wirtschaftskammern und

Personalentwicklung zu mehr Kreativität und

Trägern der Berufsbildung unterhaltene Verein be-

Flexibilität. Wer nicht unter den Druck von

schränkt sich nicht auf Motivation und Andienen von

Fachkräftemangel geraten will, muss Potenzi-

Arbeitssuchenden sondern macht sie gezielt fit für

ale in Gruppen erkennen und erschließen, die

konkrete Aufgabenstellungen in der modernen Ar-

bislang eine nachgeordnete Rolle spielen. Älte-

beitswelt heimischer Unternehmen. Aus dem Dialog

re Arbeitssuchende rücken verstärkt in den Fo-

mit inzwischen über 2.000 Arbeitgebern in den Land-

kus, sagt die Beschäftigungsinitiative 50plus in

kreisen Hof und Wunsiedel, Coburg, Kronach und

Oberfranken.

Lichtenfels bezieht 50plus sein Wissen um aktuelle und sich abzeichnende Bedarfsstellungen und leitet

Mehr als 2.500 Ältere hat die Organisation

daraus seine Aufgaben ab, Lösungsangebot zu schaf-

in Oberfranken in den letzten Jahren zurück in Arbeit

fen. In den Bereichen Gesundheit, Mobilität und Qua-

gebracht. Viele, die für die staatliche Arbeitsvermitt-

lifizierung liegen die zentralen Aufgabenstellungen.

lung aufgrund von Alter, Qualifikationsprofil, Brüchen

Für die Unternehmen der Region ist 50plus längst ein

in der Erwerbsbiographie und Langzeitarbeitslosig-

zuverlässiger Partner geworden. Die Anforderungen

keit als kaum aussichtsreiche Fälle abgeschrieben

freier Stellen gleichen die Mitarbeiter mit dem Know-

schienen, konnten von dem gemeinnützigen Verein

how der Projektteilnehmer ab, selektieren geeignete

aktiviert und integriert werden. Dass so viele Kost-

Bewerber, bieten Probearbeitstage an und unterstüt-

gänger wieder zu Beitragszahlern der Sozialsysteme

zen im Falle einer Einstellung zum Beispiel bei der Be6


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antragung von Fördermitteln. Um beide Seiten in den ersten Monaten des Arbeitsverhältnisses abzusichern, stehen die Mitarbeiter in den ersten sechs Monaten als Ansprechpartner und Krisenmanager allen Beteiligten zur Verfügung. Im Zuge achtjähriger Zusammenarbeit hat sich die Bereitschaft von Arbeitgebern zur Einstellung von Älteren ebenso wie zu deren Weiterbildung deutlich erhöht, wie 50plus-Gesamtkoordinatorin Sabine Braunersreuther weiß. Besonders in altersgemischten Arbeitsgruppen trügen Ältere oft zur Effizienzsteigerung und Verstetigung von Arbeitsergebnissen bei. Das beobachtete Umdenken wird unter anderem belegt durch die im Frühjahr 2013 vorgelegte „Stellschraubenanalyse“ 2018-2023 der IHK zu Oberfran-

Andreas Pöhlmann

Sparkasse Hochfranken

Neuer Vorstandsvorsitzender

ken, Bayreuth. Danach bietet die Gruppe der Älteren

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Hoch-

das mit Abstand größte Fachkräftepotenzial für In-

franken hat Andreas Pöhlmann in seiner Dezember-

dustrie, Handel und Gewerbe im Bezirk. Die IHK prog-

Sitzung einstimmig zu deren neuen Vorstandsvorsit-

nostiziert einen Anstieg von 10.000 Personen im Jahr

zenden berufen. Der 43-jährige Pöhlmann, der aus

2018 auf 23.300 im Jahr 2023.

Stadtsteinach stammt, ist gegenwärtig einer der drei Vorstände der Sparkasse Pfaffenhofen und wechselt

„Inzwischen entdecken mehr und mehr Arbeitgeber,

ab 1. Juli nach Selb. Er folgt damit auf Bernd Würstl,

dass unsere Teilnehmer selbst dann für sie nützlich

der in den Ruhestand tritt. Für den Spitzenposten

sein können, wenn sie das konkrete Qualifikationspro-

hatten sich 16 Bankfachleute aus ganz Deutschland

fil weder haben oder mit vertretbaren Aufwand errei-

beworben.

chen können“, sagt Jutta Crasser, Geschäftsführerin von 50plus in Hof und Wunsiedel. Diesen scheinbaren Widerspruch spitzt sie mit dem Begriff „PaternosterPrinzip“ zu. Sie erläutert: „Bewährte Stammkräfte sind prädestiniert zur Qualifikation für anspruchsvollere Aufgaben und durch den folgenden internen Aufstieg können frei werdende Stellen quasi ‚von unten‘ aufgefüllt werden.“

Theodolf Fritsche:

Investition am Standort Helmbrechts Die Theodolf Fritsche GmbH & Co. KG expandiert am Standort Helmbrechts. Im Dezember des vergangenen Jahres hat das Unternehmen Richtfest für ein neues Verwaltungsgebäude gefeiert. Außerdem wird der Maschinenpark für rund 2,4 Millionen Euro grundlegend modernisiert. Die Theodolf Fritsche GmbH produziert seit über 60 Jahren High-Tech Gewebe und technische Textilien. Aktuell sind dort 35 Mitarbeiter beschäftigt.

V.l.n.r.: Jutta Crasser, Geschäftsführerin von 50plus in Hof und Wunsiedel, und Sabine Braunersreuther, 50plus-Gesamtkoordinatorin für Oberfranken.

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Studie belegt

Hof liegt bei Gründungsaktivitäten bayernweit vorne Die Unternehmensgründungen in den großen westdeutschen Flächenstaaten sind in den vergangenen Jahren, abgesehen von zwei kurzen Zwischenhochs, zurückgegangen. Das sagt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Bayern zeige sich demnach von diesem Trend weniger stark betroffen und liegt bei Gründungsaktivitäten vorne. Als Gründungsschwerpunkte erwiesen sich die Region südlich von München und Oberfranken, vornehmlich um die Städte Bamberg, Coburg und Hof. Oberfranken nimmt laut ZEW seit 2009 die Spitzenposition bei den Gründungsintensitäten der forschungsintensiven Industrie ein. Die Studie attestiert Bayern eine im Ver-

ten Betrachtungszeitraum seit dem Jahr 2000 hinweg

gleich zu anderen westdeutschen Flächenländern

an zweiter Stelle hinter der Gründungsintensität von

sehr rege Gründungstätigkeit, mit einer modernen

Baden-Württemberg. In den Branchen der wissensin-

Branchenstruktur der Neugründungen. Letztere re-

tensiven Dienstleistungen weist Bayern in diesem Zeit-

sultiert unter anderem daraus, dass Bayern bei einem

raum sogar durchgängig deutlich höhere Gründungs-

Vergleich der Gründungsintensitäten (Anzahl aller

intensitäten auf als die Vergleichsländer.

Gründungen pro Jahr pro 10.000 Erwerbsfähige) in den forschungs- und wissensintensiven Branchen ei-

Bei einem Vergleich der Gründungsintensitäten der

nen herausgehobenen Platz unter den westdeutschen

sieben bayerischen Regierungsbezirke zeigt sich,

Flächenländern einnimmt.

dass Oberbayern und Oberfranken hier klar an der Spitze liegen. Dabei hat Oberbayern seine Stärke bei

So liegt die jährliche Anzahl von Gründungen in den

Gründungen in den Branchen der wissensintensiven

Branchen der Industrieunternehmen, die Forschung

Dienstleistungen und Oberfranken dominiert bei den

und Entwicklung betreiben, nahezu über den gesam-

Gründungen in der forschungsintensiven Industrie.

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Abfuhrtermine per AZV-App Als neuen Service bietet der Abfallzweckverband von Stadt und Landkreis Hof (AZV) seit Kurzem allen Smartphonenutzern eine App an. Damit können die User bequem Ihre Abfuhrtermine für die Restmüll-, Papier- und Biotonne einsehen. Zusätzlich werden Termine für die Altkleidersammlung angezeigt. Bürger, die im Landkreis Hof wohnen, erhalten auf Wunsch Informationen zu den Standzeiten des Wertstoffmobiles und der mobilen Problemabfallsammlung. „Mit der App haben wir unseren bewährten Online-Abfuhrkalender nun auch für die neuen elektronischen Mobilgeräte fit gemacht“, so Hermann Knoblich, AZV-Sachgebietsleiter.

Lapp Insulators

Neue Halle und moderne Technik für 1,5 Millionen Euro Die in Wunsiedel ansässige Firma Lapp Insulators hat in die Erweiterung ihres Standortes im benachbarten Selb 1,5 Millionen Euro investiert. Eine neue Produktionshalle mit modernster Ausstattung und Anbindung an das Hochspannungslabor wurde bereits im Dezember eröffnet. In dem neuen Gebäude sollen künftig die Qualitätssicherung, die Routineprüfung und die Versendung der Isolatoren stattfinden. Auch für 2015 plant Lapp weitere Investitionen.

Oberfranken bundesweit an der Spitze

Glass GmbH hat neuen Eigentümer

Bei der Auszubildenden-Qualität ist Oberfranken

Mit einem neuen Eigentümer startet der Markt-

nicht nur in Bayern, sondern bundesweit an erster

redwitzer Fachgroßhandel Glass GmbH ins neue Jahr

Stelle. Laut einer kürzlich veröffentlichten Statistik

und wird mit allen Gesellschafteranteilen von der

der IHK kommen umgerechnet sechseinhalb Bun-

AGIS Industrie Service GmbH & Co. KG übernommen.

desbeste in den jeweiligen Berufen auf eine Millio-

Der bisherige Geschäftsführer sowie alle Mitarbeiter

nen Einwohner aus der Region. Laut IHK-Präsident

werden von dem Anbieter für persönliche Schutz-

Heribert Trunk sei das duale Ausbildungssystem ein

ausrüstung aus Viersen in Nordrhein-Westfalen über-

Erfolgsgarant, der die oberfränkische Wirtschaft

nommen.

stärke.

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Söll engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit

Sauberes Wasser für Mombasa Mehr als 1.200 Menschen im kenianischen

einem speziellen pulverförmigen Mineraliengemisch

Mombasa haben seit Januar 2014 Zugang zu sau-

Schwermetalle aus dem Wasser entfernt und wich-

berem Trinkwasser. Ermöglicht haben dies die Udo-

tige Wasserwerte korrigiert. Das Pulver besteht aus

Lindenberg-Stiftung, die Water-is-Right-Foundation

rein natürlichen Komponenten und ist in der Heim-

und die Söll-Schwestergesellschaft Lavaris Technolo-

tierbranche als ein Söll-Markenprodukt bekannt,

gies GmbH aus Hof. Mit Hilfe eines mit 50.000 Euro

mit dem Teichwasser aufbereitet werden kann. „In

bezifferten Projektvolumens konnten die drei Organi-

unserer Anlage ist zudem eine Filtereinheit und eine

sationen zu Beginn des Jahres eine Wasseraufberei-

UV-Desinfektion verbaut, damit das Wasser auch klar

tungsanlage von Lavaris Technologies an einer Grund-

und keimfrei wird“, sagt Lavaris-Projektleiter Steffen

schule im Slum-Viertel Bombolulu in Betrieb nehmen.

Förster, der die Inbetriebnahme der Anlage vor Ort betreute.

Zuvor war ein unbedenklicher Genuss des Wassers aufgrund starker Verschmutzung und Belastung mit Schwermetallen und Bakterien nicht möglich. Lavaris nutzt ein patentiertes Verfahren, um verunreinigtes Wasser in der sogenannten Waterbox zu Trinkwasser aufzubereiten ist. Dabei werden mit

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NEWS

Prognostiziertes Umsatzplus von 5 Prozent

PWK erweitert Standort in Kirchenlamitz Um den eingeschlagenen Wachstums-

kunft des Geschäftsführers Erlöse in Höhe von zwei

kurs weiter voranzutreiben, investiert der Kirchenla-

Millionen Euro. Das Leistungsspektrum der Firma

mitzer Werkzeugbauer PWK nun 1,5 Millionen Euro in

reicht von der Konzepterstellung über den Werkzeug-

den Bau einer neuen Produktionshalle. Kürzlich fand

bau bis hin zur Stanzteilproduktion. „Der hohe Auf-

der Spatenstich für das Vorhaben statt. „Aufgrund

tragsbestand stimmt uns zuversichtlich. Wir rechnen

unseres kontinuierlichen Aufwärtstrends ist eine Er-

mit einem Umsatzplus von fünf Prozent für 2014“,

weiterung der Produktionsflächen notwendig“, so

sagte der Geschäftsführer.

PWK-Geschäftsführer Klaus Hüttelmeyer in einem Gespräch mit der Frankenpost.Bereits vor dem aktuellen

Aktuell beschäftigt die Präzisionswerkzeugfabrik Kir-

Bauvorhaben hatte PWK nach Angaben Hüttelmeyers

chenlamitz GmbH + Co. KG rund 30 Mitarbeiter. Zum

2,5 Millionen Euro in die Modernisierung des Maschi-

Firmenverbund gehören neben PWK die auf techni-

nenparks investiert. Der Umsatz von PWK habe sich

sche Federn spezialisierten Betriebe Raithel und Hüfra,

seit der Übernahme durch die Raithel/Hüfra-Gruppe

die beide ihren Sitz in Weißenstadt haben. Auch sie

im Jahr 2005 nahezu verdreifacht. Im vergangenen

werden von Klaus Hüttelmeyer geführt. Die Gruppe

Jahr erwirtschaftete der Werkzeugbauer nach Aus-

beschäftigt insgesamt 260 Mitarbeiter.

Tenowo GmbH investiert in Hof drei Millionen Euro Das zur Hoftex-Group gehörende Unter-

Vliesstoffe für die Automobilbranche, für die Bau- und

nehmen Tenowo hat an seinem Stammsitz in Hof eine

Kabelindustrie sowie für die Bekleidungsindustrie. Die

neue Nadel-Vliesanlage in Betrieb genommen. Die In-

Produkte werden von allen führenden PKW-Herstel-

vestitionssumme beziffert das Unternehmen auf drei

lern verarbeitet, z.B. für Motorraumverkleidungen

Millionen Euro. Die Anlage soll künftig pro Jahr etwa

oder Hutablagen, von Mode-Labels wie Hugo Boss,

zehn Millionen Quadratmeter mechanisch verfestigten

die die Vliesstoffe etwa in Sakkos, Hemden, Schulter-

Vliesstoff herstellen. Verbunden mit der Erweiterung

polster und Taschen einarbeiten. Weltweit beschäftigt

der Produktion sind die Schaffung neuer Arbeitsplätze

das Unternehmen 450 Mitarbeiter, davon 220 in der

und weitere Investitionen, so Thomas Hagen, tech-

Hofer Unternehmenszentrale.

nischer Leiter bei Tenowo. Tenowo entwickelt und produziert an den Standorten in Hof, Reichenbach, Mittweida, Lincolnton (USA), in Indien und in China

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NEWS

Mehr als 40 Besucher nahmen an der Betriebsführung teil.

Blick hinter die Kulissen der BHS tabletop AG in Schönwald

„Wir verkaufen keine Teller und Tassen, sondern Produktqualität, Design, Service und Zuverlässigkeit.“ Drei Marken unter einem Dach, vier Standorte in

gangenen Jahren mehr als 50 Millionen Euro in die

Hochfranken und der Oberpfalz, 1.000 Mitarbeiter,

Modernisierung seiner vier Standorte investiert. „Nur

Export in 120 Länder und ein Umsatz von ca. 92 Mil-

ein ständiger Verbesserungs- und Innovationsprozess

lionen Euro in 2013 – das sind die beachtlichen Kenn-

macht uns wettbewerbsfähig“, so der gebürtige Nie-

zahlen der Firma BHS tabletop AG. Die Kürzel BHS set-

dersachse, der mittlerweile fast 20 Jahre im Unterneh-

zen sich aus den Marken Bauscher, Tafelstern (ehemals

men ist und sehr gern in Hochfranken lebt. So konnte

Hutschenreuther Hotel) und Schönwald zusammen,

BHS tabletop beispielsweise den Energieverbrauch

die als vielfach ausgezeichnete Trendsetter für interna-

deutlich senken, wurde unter anderem dafür mit dem

tionale Speisekultur stehen. Rund 40 Teilnehmer einer

neuen Energiemanagement-Standards ISO 50001 zer-

von der Wirtschaftsregion Hochfranken organisierten

tifiziert und nehme dabei weltweit die Vorreiterrolle

Betriebsbesichtigung hatten kürzlich die Gelegenheit,

in der Branche ein. Kritik übte Strootmann in diesem

einen Blick hinter die Kulissen des Porzellanherstellers

Zusammenhang an den hohen Energiepreisen und

zu werfen.

–umlagen und den daraus entstehenden Kosten für

„Wir verkaufen keine Teller und Tassen, sondern Pro-

BHS tabletop, die trotz aller Einsparbemühungen in

duktqualität, Design, Service und Zuverlässigkeit.“,

den vergangenen Jahren um mehrere Millionen Euro

sagte der Vorstandvorsitzende Christian Strootmann

gestiegen seien. „Auch wir leisten unseren Beitrag zur

in seiner Unternehmenspräsentation. Die gesamte

Energiewende, aber die Politik muss verlässliche Rah-

Produktion des Weltmarktführers für Profi-Porzellan

menbedingungen dafür schaffen.“ Nach einer Füh-

wird zu 100% in Deutschland abgewickelt. 50 Pro-

rung durch die Produktion im Werk Schönwald endete

zent der Produkte gehen in den Export, wobei Nord-,

die Veranstaltung mit einem Imbiss für alle Teilnehmer.

Mit den drei Marken Bauscher, Tafelstern und Schönwald gilt die BHS tabletop AG als Weltmarktführer im Bereich der Außer-Haus-Versorgung.

Mittel- und Südamerika, der Nahe Osten und vor allem Europa die wichtigsten Auslandsmärkte sind. Täglich essen rund 200 Millionen Menschen weltweit von Porzellan der BHS tabletop AG, produziert werden pro Jahr über 30 Millionen Teile. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen in einem schrumpfenden Markt, wie Strootmann sagt, verzeichne das Unternehmen kontinuierliche Wachstumsraten und habe in den ver12


Veranstaltungen im Februar Tipps und Tools zur Mitarbeitergewinnung auf neuen Wegen Neue und vor allem gute Mitarbeiter zu finden ist

me. Peter Böttger, Inhaber von augenmaß – employer

schwer in diesen Zeiten. Im vielzitierten „War for Ta-

Branding | personalmarketing wird sich im Rahmen

lents“ ist ein heftiger Wettbewerb um qualifizierte

dieser Infoveranstaltung gezielt mit den Anforderun-

Köpfe entstanden. Dieser stellt insbesondere kleine

gen der KMU für einen erfolgreichen Auftritt am Ar-

und mittlere Unternehmen im Konkurrenzkampf mit

beitsmarkt beschäftigen.

bekannten Markenartiklern häufig vor große ProbleTermin:

4. Februar, 17.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Landesamt für Umwelt, Hans-Högn-Straße 12, 95030 Hof

Referent:

Peter Böttger (Agentur augenmaß)

Infos / Anmeldung:

www.ebusiness-lotse-oberfranken.de

Gebühren:

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Markenbildung im Mittelstand Starke Marken setzen sich durch, aber was macht eine

als Arbeitgeber attraktiv. Wie erfolgreich ist Ihre Marke?

Marke stark, unverwechselbar und damit wertvoll?

Wie wird Ihr Unternehmen wahrgenommen und wel-

Marken sind mehr als ein Logo. Sie spiegeln Emotio-

ches Versprechen geben Sie Ihren Kunden oder Mit-

nen, wecken Versprechen und Begehrlichkeit, sie ge-

arbeitern? Sind diese Versprechen glaubwürdig? Das

ben dem Kunden Sicherheit und machen eine Firma

Seminar hilft Ihnen diese Fragen zu beantworten.

Termin:

12. Februar, 18.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Münch-Ferber-Villa, Münch-Ferber Straße 1, 95028 Hof

Referent:

Markus Schröder (SCHROEDER Werbeagentur GmbH)

Infos / Anmeldung:

www.hochfranken.org

Gebühren:

19,- € inkl. MwSt. für Mitglieder der Wirtschaftsregion Hochfranken,

39,- € inkl. MwSt. für Nicht-Mitglieder (siehe Mitgliedsantrag)

Produktidee und Markenname Wann ist ein Name eine Marke? Nicht nur Fantasie son-

also, was im Markenregister steht. In welchen Marken-

dern auch rechtliches Hintergrundwissen ist hier nötig.

registern sollte man suchen und wo ist eine Eintragung

Eine Marke darf nicht beschreibend sein, um eingetra-

sinnvoll? Fragen auf die die Rechercheure des Patentin-

gen zu werden. Kollidiert die Marke mit einer bereits ge-

formationszentrum des TÜV Rheinland Consulting GmbH

schützten Marke droht eine Abmahnung. Gefragt ist

in Hof Antworten geben.

Termin:

25. Februar, 18.00 Uhr

Veranstaltungsort:

HFO Telecom AG, Bahnhofstraße 18, 95028 Hof

Referent:

Harald Rietsch, Dr. Regina Bühl (Patentzentrum Hof)

Infos / Anmeldung:

www.hochfranken.org

Gebühren:

Kostenfrei für Vereinsmitglieder, 19,– € für Nicht-Mitglieder

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HOCHFRANKEN

NEWS

Auszeichnung für die Wirtschaftsjunioren Hof Die Wirtschaftsjunioren Hof erzielen Platz zwei im Wettbewerb „Aktivster Kreis“ der Wirtschaftsjunioren Bayern und werden für ihr Engagement 2013 ausgezeichnet Von 64 bayerischen Juniorenkreisen er-

erinnerte an die Organisation der Ausbildungsmesse

reichten die WJ Hof mit 688 Punkten den zweiten

Hof mit 111 Ausstellern und das Speed-Networking

Platz in der Kategorie „26 bis 50 aktive Mitglieder“.

bei Automüller mit 100 Teilnehmern. Zum Austausch

Im festlichen Rahmen auf Schloss Ludwigsthal in

zwischen Politik und Wirtschaft wurden ein Know-

Zwiesel erhielt die Hofer Delegation die Urkunde vom

how Transfer im Rathaus sowie Betriebsbesichtigun-

Landesvorsitzenden Dr. Wolfgang Meyer überreicht.

gen veranstaltet. Das nächste Großprojekt, die Lan-

„Mit unserem tollen Team konnten wir 2013 ehren-

deskonferenz der Bayerischen Wirtschaftsjunioren,

amtlich viel bewegen“ freute sich Michael Bitzinger,

die vom 26. bis 29. Juni in Hof stattfindet, sei bereits

Vorsitzender der WJ Hof, über die Auszeichnung. Er

in Planung.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Viessmann Der Heiztechnik-Hersteller Viessmann

Rückführungssystem zeichneten das Energie-Konzept

Group hat in der Kategorie „Ressourceneffizienz“

von Viessmann aus. Das Unternehmen hat in der ge-

den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 zum drit-

samten Produktions- und Wertschöpfungskette er-

ten Mal in Folge gewonnen. Die Jury würdigt Viess-

folgreich Maßnahmen zur Ressourcenschonung, zur

mann als „vorbildlich in der Branche“. Die Qualität

Rohstoff- und Energieeffizienz etabliert, so die Jury in

und Langlebigkeit der Produkte sowie das innovative

ihrer Begründung.

Auf dem Weg zum „Bad“:

Weißenstadt stößt auf Thermalwasser Große Freude in Weißenstadt: Die Thermalbohrung für das geplante zweite Kurzentrum war erfolgreich. In 1.800 Metern Tiefe wurde qualitativ hochwertiges Mineralwasser gefunden. Der Bau des Brunnens für das Thermalwasser soll nun im Frühjahr 2014 beginnen, ebenso soll bis dahin die Finanzierung des 62,5 Millionen Euro teuren Projekts stehen, so Stefan Gesell, Geschäftsführer der Gesell GmbH.

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Brett-Einsiedel Zertifizierte Steuerberatung für Hochfranken Die Qualität von Produkten und Leistungen stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor eines Unternehmens dar. Auch für die Brett-Einsiedel Steuerberater PartG hat höchste Qualität der Beratungsleistungen oberste Priorität. Mit der seid 2012 bestehenden Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 und dem in 2013 verliehenen Qualitätssiegel des Deutschen Steuerberaterverbandes wird dies dokumentiert. Mit dem eigenen Beratungsansatz STEUERN LEISTUNG LEBEN geht die Kanzlei neue Wege. Im Bereich STEUERN werden die Kernleistungen, wie u.a. Steuergestaltung, Finanz- und Lohnbuchhaltung, Jahresabschlusserstellung und Steuererklärungen angeboten. Der Schwerpunkt LEISTUNG kennzeichnet sich durch Beratungsangebote, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen sollen. Hierzu zählt u.a. die Personal- und Führungskräfteberatung mit INSIGHTS MDI. In einer Analyse lassen sich Potenziale und Einstellungen von Personen messen. Das Verfahren ist somit für die Personalauswahl und -entwicklung geeignet. Insbesondere Geschäftsführer und Führungskräfte werden von einer eigenen Analyse profitieren, da es ihnen Erkenntnisse für die Kommunikation gegenüber Mitarbeitern und Kunden liefert, die nachhaltig den Unternehmenserfolg beeinflussen können. Der Bereich LEBEN spiegelt die Aktivitäten der Kanzlei für kulturelle und gesellschaftliche Anlässe wider. Ziel hierbei ist die Lebensqualität in der Region Hochfranken zu erhalten und zu fördern. Aktuell startet Brett-Einsiedel mit der neuen Internet-Plattform steuerberater-hochfranken.com in das Jahr 2014. Hier sind weiterführende Informationen erhältlich.

Hochfranken STEUERBERATER

Immer einen Schritt voraus. Unsere Qualität für Ihre Ansprüche.

www.steuerberater-hochfranken.com

Brett-Einsiedel · Steuerberater PartG mbB Goldammerweg 28 · 95119 Naila · Tel. 09282-98220

AKKREDITIERTER BERATER

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HOCHFRANKEN

NEWS

Stadt Hof erstmals wieder gewachsen Die Einwohnerentwicklung in der Saalestadt war im Jahr 2013 erstmals seit der Wendezeit wieder positiv. 14 Hoferinnen und Hofer mehr leben in der Stadt als zu Jahresbeginn. Bereits in den Jahren zuvor gab es mehr Zuzüge nach Hof als Wegzüge, doch die Geburtenrate konnte den demografischen Wandel nicht ausgleichen. Nach Zahlen des Melderegisters wurde 2013 nun wieder ein positives Ergebnis erzielt.

Die Einwohnerstatistik aus dem Jahr 2013 für Hof: Zuzüge:

3.282

Geburten:

342

Wegzüge:

2.960

Sterbefälle:

650

Neuer Asia-Gourmet-Tempel in Hof Das ehemalige Betriebsgebäude der ARO Heimtextilien GmbH an der Kulmbacher Straße in Hof soll im Laufe des Jahres zu einem asiatischen Restaurant mit fast 400 Sitzplätzen umgebaut werden. Der Hofer Immobilienmakler Markus Sörgel und der zukünftige Mieter, eine chinesische Familie, die bereits eine Restaurantkette in Deutschland betreibt, möchten rund eine Millionen Euro in den Umbau des Gebäudes investieren. Erlebnisgastronomie, Sushi-Buffet und Showküche lautet das Konzept. „Dieses Lokal wird definitiv ein Anziehungspunkt in Hof“, so Sörgel.

BGF-Award 2013

Rapa erhält Auszeichnung für Gesundheitsmanagement Aufgrund der besonderen Verdienste um die Gesundheit der Mitarbeiter hat die AOK-Direktion Wunsiedel der Firma Rausch & Pausch den BGF-Award 2013 verliehen. Seit drei Jahren arbeitet das Unternehmen mit der AOK zusammen, um die unterschiedlichen Belastungen, denen Arbeitnehmer ausgesetzt sind, zu analysieren und entsprechende Gegenmaßnahmen zu entwickeln. „Wir investierten bewusst in die Gesundheit unserer Mitarbeiter. Dadurch gewinnen beide Seiten“, sagte Geschäftsführer Dr. Roman Pausch bei der Preisvergabe. 16


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BME veranstaltet 1. Kunden- und Lieferantentag Oberfranken & Südthüringen

Wettbewerbsvorteile für regionale Unternehmen Der BME (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.) ist der größte europäische Einkaufsverband und hat sich zur Aufgabe gemacht, regionale Unternehmen besser zu vernetzen und damit Synergieeffekte zu erzielen, den Dienstleistungen und Produktionen erfolgen durch lokale Unternehmens-Kooperationen meist schneller, flexibler und einfacher. Um den Unternehmen eine Plattform für den persönlichen Austausch zu bieten, lädt der BME-Region Oberfranken-Bayreuth nun erstmals und in Zusammenarbeit mit der IHK zu Coburg und der Coburger Wirtschaftsförderung zum Kunden- und Lieferantentag am 26. und 27. Februar 2014 ein. Die zweitägige Veranstaltung im Kongresshaus in Coburg bietet den Firmen die Möglichkeit sich zu präsentieren, Kontakte zu Kunden und Lieferanten zu knüpfen und die Branchenvielfalt – aber auch die Potenziale der Region besser kennenzulernen. Im direkten Dialog können Kontakte ausgebaut, Neukunden gewonnen und Netzwerke geknüpft werden. Des Weiteren werden an beiden Tagen in-

teressante Fachvorträge zu den Themen Einkauf, Materialwirtschaft, Logistik und Supply Chain Management angeboten. Abgerundet wird das vielseitige Programm mit einer Afterworkparty für Aussteller und Gäste. Hier bietet sich die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre, weitere Kontakte zu knüpfen.Unternehmen, die sich auf der Veranstaltung im Kongresshaus Rosengarten präsentieren wollen, können sich direkt unter www.bme-region.de anmelden. Auch überregionale Unternehmen sind als Aussteller herzlich willkommen, denn Oberfranken und Südthüringen weisen eine erhebliche Industriedichte auf und sind somit ein interessantes Geschäftsfeld. Das große Plus des Kunden- und Lieferantentages: Kurze Wege, unkomplizierte Akquise, persönliche Kontakte, regionales Publikum, effektive Bereitstellung von Informationen und Anbahnung neuer Entwicklungs-Partnerschaften. Wir machen uns gemeinsam stark für die Region und wollen durch Wissenstransfer einen deutlichen Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen in Oberfranken und Südthüringen schaffen.

Weitere Informationen zum BME, zum 1. Kunden- und Lieferantentag am 26. und 27. Februar, zu weiteren Veranstaltungen sowie zu einer Mitgliedschaft beim BME erhalten Sie unter www.bme-region.de oder auch unter 0171 / 2634115 (Dr. Armin Leppert – Vorsitzender des Regionenvorstandes).

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HOCHFRANKEN

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An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof

BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen

50,- €

Kommunen und Vereine

100,- €

Verbände

500,- €

Unternehmen bis 25 Mitarbeiter

100,- €

Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter

250,- €

Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter

350,- €

Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter

500,- €

Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter

1.000,- €

Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter

2.000,- €

Freiwillig erhöhter Beitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Firma: Name: Anschrift: Email:

Ort, Datum: Unterschrift:

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken Bankleitzahl: 780 500 00 Kontonummer: 220 072 672 Vorstandsvorsitzender: Bernd Hering Tel. 09281 / 7798-610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org

Vorteile für Mitglieder · Mitsprache bei der inhaltlichen und strategischen Ausrichtung des Vereins · Veröffentlichung der Logos und Kontaktdaten im Mitgliederbereich auf www.hochfranken.org · kostenloser Premium-Eintrag im Firmenportal Hochfranken für alle Mitglieder aus Hochfranken · Rabatt auf Diensleistungsangebote der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. · regelmäßige Information über Veranstaltungen wie Betriebsbesichtigungen und Exkursionen (vereinseigene Veranstaltungen sind größtenteils kostenfrei) · regelmäßige Mitgliederworkshops Den Mitgliedsantrag können Sie einfach als Pdf unter www.hochfranken.org/Mitgliedschaft.htm herunterladen!

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Sie möchten Ihre Pressemitteilung, Ihre Anzeige oder ein Porträt Ihres Unternehmens im Newsletter veröffentlichen?

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Kontaktieren Sie uns einfach! Telefon: 09281 / 7798-610 Email: info@hochfranken.org

Unsere neuen Mitglieder im Dezember und Januar:

Stadt Schauenstein

Gemeinde Köditz

Berufsausübungsgemeinschaft Dr. med. Peter Kaltenthaler, Dr. med. Gerald Bertsch, Dr. med. Matthias Michl, Marktredwitz

Brett-Einsiedel Steuerberater PartG mbH, Naila

Baugenossenschaft Hof eG

TÜV SÜD Akademie GmbH, Nürnberg

F&P GmbH | Feig & Partner, Selbitz

SP Media Agentur Hof GmbH

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Das Regionalmarketing für Hochfranken. Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert von:

Kontakt: Vorsitzender: Bernd Hering Geschäftsführung: Jörg Raithel Geschäftsstelle: Bahnhofstraße 55, 95028 Hof Telefon: 09281 / 7798-610 e-mail: info@hochfranken.org, www.hochfranken.org

Konzeption & Gestaltung: SCHROEDER Werbeagentur GmbH Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg Tel. 09289 / 97 09 700, Tel. 0911 / 21 65 54-60 info@schroeder-oe.de, www.schroeder-oe.de

Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.

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IMPULS - Newsletter Wirtschaftsregion Hochfranken Januar 2014