Impuls 4/2015 | Nr. 133
Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert durch:
Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN
NEWS
Geplante 30 Millionen Investition
Zentralkauf soll „Hof-Galerie“ weichen Eine detaillierte Bauvoranfrage für den
wird und das es zum Beispiel auch wieder ermöglicht,
Zentralkauf, das ehemalige E-Center in der Hofer In-
Lebens- und Grundnahrungsmittel an einem zentra-
nenstadt, haben der Investor Globus Development AG
len Punkt in Hof zu erwerben. Wir sehen mit diesem
aus dem fränkischen Buttenheim und der Stuttgarter
Bauprojekt eine reelle Chance positive Impulse für die
Projektentwickler und Architekt Bernhard Reiser von
gesamte Umgebung des Grundstückes und für die
der MESA Development BR GmbH an die Stadt Hof
Entwicklung der Hofer Innenstadt zu setzen und sind
gerichtet. Sie planen den Abriss des seit Jahren leer-
der klaren Auffassung, dass die Stadt Hof durch eine
stehenden Gebäudes und den Neubau der 10.000
Wiederbelebung des Areals deutlich an Attraktivität
Quadratmeter großen Hof-Galerie bis Ende 2017, au-
gewinnen würde – auch im Zusammenspiel mit dem
ßerdem sollen Parkdecks mit etwa 400 PKW-Stellplät-
dann zur Verfügung stehenden Bahnhalt Hof-Mitte,
zen entstehen.
der nur wenige Meter entfernt durch die Bahn errich-
Das Projekt soll Innenstadt-verträglich sein, ein Verträglichkeitsgutachten bezüglich des Hofer Einzelhandels liegt der Voranfrage bereits bei. „Hofs Stärke ist die lebendige Innenstadt. Wir wollen nicht, dass der gewachsene Hofer Einzelhandel leidet oder die Innen-
tet wird“, so Projektentwickler Bernhard Reiser. Angestrebt wird eine Belegung der Hof-Galerie mit dem Bereich Lebensmittel als Ankermieter, abgerundet mit den Bereichen Elektro, Gesundheit und Körperpflege, Bekleidung, Schuhe, Lederwaren und Outdoor.
stadt verödet. Wir möchten deshalb ein Einkaufs- und
Verbunden mit der Realisierung des Projekts sind die Um-
Dienstleistungszentrum umsetzen, das passgenau und
strukturierung des derzeitigen Busbahnhofes und sei-
verträglich auf die Hofer Bedürfnisse zugeschnitten
ne Konzentration im südlichen Teil der Friedrichstraße.
Unsere neuen Mitglieder im April: • TFH Textilausrüstungs GmbH, Helmbrechts
• entire media, Hof
• Leu Energie GmbH & Co. KG
• Lux Lichtgestaltung GmbH, Hof
Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Stadtdirektor Franz Pischel, Projektentwickler Bernhard Reiser und Walter Friedl von der städtischen Wirtschaftsförderung (v.l.n.r) vor dem Hofer Zentralkauf. Foto: Reinhard Feldrapp
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Besichtigung des Bundeswehrstandortes Hof
„Aufklärungseinheit“ mit Alleinstellungsmerkmal Einen exklusiven Einblick in die Zentrale
nieuren, die damit ihren Lebensmittelpunkt in die Re-
Untersuchungsstelle der Bundeswehr für Technische
gion verlegt haben und eine nicht zu unterschätzende
Aufklärung, Liegenschaft Hohensaas, erhielten ges-
Wirtschaftskraft darstellen.
tern 20 Besucher der Wirtschaftsregion Hochfranken bei einer Besichtigung der Satelliten- und Funkanlage in Hof.
Die Liegenschaft Hohensaas besitzt sowohl geografisch als auch technisch ein Alleinstellungsmerkmal. Vom Frankenwald über das Vogtland bis hin zum
Der Standortälteste und Dienststellenleiter der Zen-
Fichtelgebirge ergibt sich vom Turm auf dem Plateau
trale Untersuchungsstelle, Oberst Norbert Reineke,
der Hohensaas ein perfekter Rundumblick. Technisch
sowie der Presseoffizier der Dienststelle, Oberstabs-
kann die Aufklärungseinheit ein elektromagnetisches
feldwebel Gerhard Maurer, empfingen die Gäste im
Frequenzspektrum von 1Hz (U-Boot Bereich) bis 300
Turmlabor zu einer umfangreichen Informationsveran-
THz (Lichtwellenbereich) abdecken und betreibt in
staltung.
diesem Frequenzbereich Forschung und Entwicklung
Neben der Technischen Aufklärung gehören auch
für alle Teilstreitkräfte der Bundeswehr.
die Oberfranken-Kaserne, diese mit einer Arztgrup-
Voraussichtlich in diesem Jahr wird die bestehende
pe, dem Bundeswehrdienstleistungszentrum und
Liegenschaft mit neuen Gebäuden und Anlagen er-
der zivilen Aus- und Weiterbildungsstelle, sowie die
weitert werden. Bereits im Jahr 2013 wurden durch
Radarstelle auf dem Döbraberg zur Zentralen Unter-
die Auflösung bestehender Einheiten in Deutschland
suchungsstelle in Hof. Insgesamt sind, abhängig von
ca. 50 Mitarbeiter nach Hof verlagert.
der Anzahl der Lehrgangsteilnehmer, bis zu 550 Menschen für die Bundeswehr in Hof tätig. Darunter auch eine nicht geringe Anzahl von hochqualifizierten Inge-
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Und zur Beruhigung für viele Hofer: An der Hohensaas wird nicht gesendet, sondern nur empfangen!
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3D Gewirke aus Carbon(Kohle)fasern
V. FRAAS Solutions in Textile GmbH
Textil statt Stahl V. FRAAS ist bekannt als Hersteller und Weltmarktführer textiler Accessoires. Nun hat die Firma mit der Tochterfirma V. FRAAS Solutions in Textile GmbH einen Meilenstein in der Entwicklung technischer Gewirke erreicht. Die in Hochfranken hergestellten 3D Gewirke, die, anstatt Stahl, Beton armieren, erhielten jüngst die Marktzulassung als Baustoff vom Deutschen Institut für Bautechnik. Somit kann „Textilbeton“ als Werkstoff in der Baubranche eingesetzt werden. Dieser spezielle Verbundwerkstoff besteht aus einem gewirkten Gitter aus Carbon(Kohle)fasern, der mit Beton ummantelt wird. Die Vorteile dieses Werkstoffes, der, so Alexander Schmidt, Geschäftsführer von V.FRAAS, die Baubranche revolutionieren wird, liegen in dem geringen Gewicht, der Korrosionsbeständigkeit und der Flexibilität des textilen Grundmaterials. Jüngstes Anwendungsprojekt ist der „Hofer Stadtstuhl“, ein Gemeinschaftsprojekt der Bürgerinitiative Agenda 21 Hof, der Firma V. FRAAS, der Meisterschule der Handwerkskammer für Oberfranken und des Architekturbüros Gebhardt.
Der Prototyp des „Hofer Stadtstuhls“ 3
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THW-Ortsverband Hof
Neubau für 2,2 Millionen Euro Das Technische Hilfswerk baut in Hof ein 400 Quadratmeter großes zweigeschossiges Verwaltungsgebäude und eine KfZ-Halle mit sechs Fahrzeugstellplätzen. Die Investition in den 2,2 Millionen Euro
Bildquelle: THW OV Hof
teuren Neubau ist nötig, da das aktuelle Gebäude den technischen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Schon im nächsten Jahr will der Ortsverband in das neue Gebäude einziehen.
Hochschule Hof
Siemens spendet hochmoderne Steuerungstechnik Sieben hochmoderne Industriesteuerungen inklusive Programmierungs- und Simulationssoftware im Wert von fast 10.000 Euro hat Hartmut Oltsch, Siemens-Niederlassungsleiter in Bayreuth, an Professor Dr. Valentin Plenk, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Hof, übergeben. Damit unterstützt Siemens das Bemühen der Hochschule, die Studenten durch praxisnahe Lehrinhalte gut für die kommenden Aufgaben in der Wirtschaft vorzubereiten. Die Steuerung kommt momentan in einer Modellfertigung für Miniatur-Tische zum Einsatz, zukünftig sollen damit auch eine Waschmaschine und ein Kaffeautomat gesteuert und programmiert werden. Professor Valentin Plenk verspricht sich viel von der neuen Ausrüstung: „Durch die neuen Steuerungen können wir nicht nur die typische Programmierung in der Steuerungstechnik vermitteln, sondern nun auch die Brücke zur Ankopplung an IT-Systeme schlagen. Damit erwerben unsere Studenten wichtige Qualifikationen für die im Zuge von Industrie 4.0 immer komplexere Vernetzung der Anlagen.“
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Von links nach rechts: Wolfgang Uschold (Hochschule Hof), Hartmut Oltsch (Siemens AG), Robert Harz (Siemens AG), Professor Dr. Valentin Plenk (Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften, Hochschule Hof) und Jürgen Rubitzko (Hochschule Hof) bei der Übergabe der Industriesteuerungen
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REHAU AG fördert Kultureinrichtungen Seit vielen Jahren setzt sich REHAU in der Region und darüber hinaus für ein breites Spektrum an Kulturangeboten ein. Neben den Luisenburg Festspielen, dem Hofer Theater und den Hofer Symphonikern unterstützt REHAU auch Institutionen wie das Malzhaus Plauen und das Forum Naila, um das Freizeitangebot für Jung und Alt in der gesamten Region zu stärken. „Gemeinsam ist es uns möglich, unsere Heimat mit vielfältigen Veranstaltungen für Mitarbeiter und potenzielle Arbeitskräfte attraktiv zu machen“, so Georg Oswald von der REHAU Gruppengeschäftsleitung. „Denn nur wenn Wirtschaft und Kultur Hand in Hand gehen, kann die Region
Bei der Unterzeichnung des neuen Sponsoring-Vertrages (von links nach rechts): Hannelore Walther vom Forum Naila, Georg Oswald, REHAU Gruppengeschäftsleitung, sowie Uli Wolff und Ute Gotter vom Malzhaus Plauen.
leistungsstark bleiben und langfristig davon profitieren.“ Konzerte, Kinoabende und Kabaretts – die vielfältigen Veranstaltungen des Malzhauses Plauen genauso wie des Forums Naila werden von der Bevölkerung geschätzt und angenommen. Mit den Sponsoring-Verträgen gelingt es den beiden Kulturstätten, zukünftige Events abzusichern und das Angebot stetig auszubauen. Die Programme der beiden Kultureinrichtungen sind unter www.malzhaus.de bzw. www.forum-naila.de zu finden.
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VIELE SCHAFFEN MEHR
VR Bank Hof eG initiiert Crowdfunding-Plattform Wenn sich viele Menschen zusammen-
Jeder aus dem Geschäftsgebiet der VR Bank Hof, der
schließen, um eine gute Idee gemeinsam umzusetzen,
eigene Projektideen hat, kann sich bei VIELE SCHAF-
dann wird möglich, was vorher utopisch schien. Das
FEN MEHR registrieren und seine Idee beschreiben. In
Internet ist dafür die ideale Plattform: Crowdfunding -
der darauf folgenden zweiwöchigen Startphase sam-
übersetzt ‚Schwarmfinanzierung‘ - macht es möglich!
meln die Vereine Fans für das Projekt. Für die Finanzierungsphase werden nur die Projekte freigeschaltet,
VIELE SCHAFFEN MEHR ist eine Internet-Plattform
die eine gewisse Anzahl an Fans erreicht haben. Wäh-
und bietet mit Crowdfunding den als gemeinnützig
rend der dreimonatigen Finanzierungsphase haben
anerkannten Vereinen und Institutionen der Region
die Einwohner und Unternehmen in der Region die
eine neue onlinebasierte Finanzierungsmöglichkeit für
Möglichkeit, finanziell ihren Teil zum Zustandekom-
regionale Projekte. Die VR Bank Hof hat die Plattform
men des Projekts beizutragen. Dafür können Sie sich
auf die Beine gestellt, um das individuelle Engage-
je nach unterstütztem Projekt ein Dankeschön der
ment in der Region zu fördern. „Die Plattform ist eine
Projektinitiatoren aussuchen.
Ergänzung der bisherigen Möglichkeiten staatlicher und privater Förderung und eine Erweiterung unse-
Aktuelle Projekte sind beispielsweise ein Klettertrum
rer bisherigen Aktivitäten. Die Unterstützung kommt
für die Kindertagesstätte in Weißdorf, eine Musikan-
Projekten in unmittelbarer Nachbarschaft zugute.
lage für das neue Kulturzentrum „Alte Filzfabrik“ in
Gemeinsam mit den Menschen der Region möchten
Hof, Ausstattung für die Jugendfeuerwehr Marxgrün
wir so Vereine und gemeinnützige Initiativen stärken.
und ein Einsatzleiterfahrzeug für den BRK-Kreisver-
Das ist etwas, was uns seit jeher antreibt“, so Nor-
band Hof.
bert Schug, Vorstand bei der VR Bank Hof. Dabei stellt die Bank nicht nur die Plattform zur Verfügung, son-
Weitere Informationen gibt es unter
dern wird auf jede Spende ab fünf Euro nochmal 25
vrbank-hof.viele-schaffen-mehr.de
Prozent drauflegen. Bis der mit 20.000 Euro gefüllte Spendentopf leer ist.
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SAMA und LAPP kooperieren Die SAMA MASCHINENBAU GmbH aus Weißenstadt und die LAPP INSULATORS GROUP mit Hauptsitz in Wunsiedel arbeiten bei der Entwicklung und Lieferung einer Bohr- und Abdrehmaschine für Hochspannung-Isolatoren eng zusammen. Die Maschine wird mit etwa 17 Metern Höhe so hoch sein wie ein Hochspannungsmast, eine Roh-Abmessung von vier Metern Länge, einen Durchmesser von fast einem Meter haben und eine Fundamentgrube von sieben Metern benötigen. Herstellen wird sie Hohlisolatoren, je nach Kundenanforderungen und Umgebungsbedingungen des künftigen Einsatzortes mit zylindrischen, konischen oder bauchigen Innen und Außen-Geometrien für elektrische Spannungen von bis zu 1100 Kilovolt. Im Klebeverfahren können sogar Hohlisolatoren mit einer Höhe von bis zu neun Meter entstehen. Die SAMA MASCHINENBAU GmbH wurde 1996 gegründet, beschäftigt mittlerweile knapp 130 Mitarbeiter und hat sich als führender Maschinen- und Anlagenbauer für die feinkeramische Industrie etabliert. Als Mitglied der SACMI Gruppe entwickeln und produzieren die Weißenstädter Maschinen, Anlagen und Sondermaschinen für Geschirrkeramik, technische Keramik und keramische Hochspannungsisolatoren für nationale und internationale Kunden. Die LAPP INSULATORS GROUP hat ihren Hauptsitz in Wunsiedel und weitere Produktionsstandorte in Redwitz, Rumänien, Polen, China und den USA, außerdem ein Hochspannungslabor in Selb. Das Unternehmen ist weltweit führender Hersteller und Lieferant
Die Bohr- und Abdrehmaschine für Hochspannungs-Isolatoren für das LAPP-Werk in Turda, Rumänien
für Hochspannungsisolatoren und hat rund 1.200 Mitarbeiter.
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PEMA investiert in die Zukunft Die PEMA Vollkorn-Spezialitäten Heinrich Leupoldt KG ist auf Wachstumskurs, investierte 3,5 Millionen Euro in eine neue Vollkornbrot-Produktion und wird weitere zwei Millionen Euro in die Erweiterung der Kapazität im Bereich Schneiden und Verpacken investieren. Von der kleinen Konditorei und Lebküchnerei hin zum international erfolgreichen Hersteller von Vollkornbroten, Lebkuchen und Soßenkuchen, vom Einmannbetrieb zum 160-köpfigen Team - in den 110 Jahren der Unternehmensgeschichte hat sich PEMA stets verändert und weiterentwickelt. „Das größte Wachstum generieren wir gegenwärtig auf dem Öko-Markt. Aber auch weltweit sind unsere Produkte immer stärker gefragt, die Exportquote liegt mittlerweile bei 30 Prozent“, begründet Franz Leupoldt, persönlich haftender Gesellschafter der PEMA, der das Unternehmen zusammen mit seiner Ehefrau, Dr. Laura KrainzLeupoldt führt, die Investitionen. Momentan stellen die Weißenstädter 24 Brotsorten her, das breite Produktsortiment geht vom klassischen Roggen-Vollkornbrot über verschiedenste Vollkornbrotsorten mit Zusatznutzen bis hin zu Neuheiten wie glutenfreien Broten. Franz Leupoldt weiß, was die Brote von PEMA einzigartig macht: „Wir lassen unseren Broten mehr Zeit. Das fängt beim Backen an, denn mit zwei Stunden bei 140 Grad Celsius sind unsere Produkte doppelt so lang und nur bei halber Temperatur im Ofen als üblich und geht danach mit der zwei Tage langen Zeit im Reife-Lager weiter. Das ist ein weiterer Mosaikstein in unserem gesamten Qualitätskonzept.“
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Unternehmensleiter Franz Leupoldt in der modernen Produktion von PEMA
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Schwarz Elektromotoren GmbH
Der Motorschlitten wird grün
Hofer Aktionsbündnis fordert gerechte Bezahlung für Männer und Frauen „Hier haben Sie 100 Euro“ – die Frauen in der Hofer Altstadt staunten nicht schlecht, als ihnen Mitglieder des Hofer Aktionsbündnisses zum Equal Pay Day am 20. März einen Flyer in die Hand drückten, der dem 100 Euro-Schein ähnelte, auf dem aber statt der 100 eine 78 prangte. Die fehlenden 22 Euro entsprechen der statistischen Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland von aktuell 22 Prozent. Dr. Katharina Bunzmann, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hof, hatte in Zusammenarbeit mit einem breiten Bündnis von acht Organisationen den Infostand organisiert. Die Ursachen für die Entgeltlücke sind vielfältig: Minijobs, Teilzeit, Familienzeit für Kinder und pflegebedürftige Angehörige oder die
Der Motorschlitten iCATpro13 ZE ist das modernste und revolutionärste Fahrzeug seiner Generation. Der Antrieb ist rein elektrisch und somit zu 100 Prozent Emissionsfrei.
Tatsache, dass deutlich weniger Frauen als Männer Führungspositionen innehaben. Darüber hinaus ist der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ auch im Jahr 2015 noch nicht überall realisiert. Die BesucherInnen des Infostandes konnten Angaben zu ihrem
Der Elektromotor wurde von der Schwarz Elektromo-
Verdienst beziehungsweise ihrer Rente in eine Urne
toren GmbH in Rehau entwickelt und gebaut. Das Ziel
werfen. Die Auswertung dieser nicht-repräsentativen
bei der Entwicklung war, alle Fahr- und Leistungswerte
Erhebung ergab, dass der Unterschied zwischen dem
eines großvolumigen Verbrennungsmotors darzustel-
Geld, das Männern und Frauen in Hof zur Verfügung
len. Dies wurde mit dem enormen Durchzugsvermö-
steht, sogar noch deutlicher ausfällt als im gesamten
gen eines Elektromotors mit 97 Nm Drehmoment und
Bundesgebiet. Das Aktionsbündnis hat für die nächs-
daraus resultierenden Fahr- und Beschleunigungswer-
ten Jahre also noch viel zu tun.
Von links nach rechts: Eva Petermann vom DGB, Dr. Katharina Bunzmann von der Stadt Hof, Bernd Köhler vom DGB und Ina Hager-Dietel von der Frauenunion Hof
ten umgesetzt. Gegenüber dem konventionellen Motorfahrzeug hat der Elektromotorschlitten einen enorm tiefen Schwerpunkt. Dadurch können kritische Fahrsituationen deutlich souveräner verhindert werden, als dies bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor mit hohem Schwerpunkt möglich ist.
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Landmetzgerei Strobel erhält „Bayerischen Qualitätspreis“ Seit 1993 zeichnet das Bayerische Wirtschaftsmi-
menchef Rüdiger Strobel. „Auch unser zeitgemäßes
nisterium bayerische Unternehmen in den Kategorien
Marketing und die zukunftsorientierte Ausrichtung
Industrieunternehmen, Handwerk, Handel und Unter-
des Betriebes, beispielsweise durch die „Initiative
nehmensorientierte Dienstleister und Gemeinden aus,
Strohschwein“, haben die Jury überzeugt.“
die den Qualitätsgedanken konsequent verfolgen und dabei innovative Wege gehen. Die Landmetzgerei und Eventhalle Strobel überzeugte in dem Wettbewerb in der Kategorie Handwerk. „Wir haben den Bayerischen Qualitätspreis erhalten, weil wir an dem traditionellen Verständnis für das Handwerk festhalten, gleichzeitig jedoch mit einer modernen Arbeitsweise und einem sehr hohen Grad an Dokumentationen und Zertifizierungsverfahren für Transparenz sorgen“, erzählt Fir-
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Die Landmetzgerei und Eventhalle Strobel aus Dörntal beschäftigt insgesamt 40 Mitarbeiter, betreibt Filialen in Naila und Issigau und mit der Eventhalle Strobel einen Veranstaltungsort für Feiern aller Art. Artgerechte Tierhaltung und regionale Zulieferer sind seit der Gründung der Metzgerei im Jahr 1981 Teil der Firmenphilosophie.
Stephanie und Rüdiger Strobel nehmen den Bayerischen Qualitätspreis in Empfang
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An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof
BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen
50,- €
Kommunen/ Vereine
100,- €
Verbände / Kammern
750,- €
Unternehmen bis 5 Mitarbeiter
100,- €
Unternehmen 6 bis 25 Mitarbeiter
150,- €
Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter
500,- €
Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter
750,- €
Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter
1.000,- €
Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter
2.000,- €
Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter
3.500,- €
Freiwillig erhöhter Beitrag
Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
Firma: Name: Straße, Nr.: PLZ, Ort: Email:
Ort, Datum: Unterschrift:
Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof Vorstandsvorsitzender: Bernd Hering
Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken Bankleitzahl: 780 500 00 Kontonummer: 220 072 672
Tel. 09281 / 7798-610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org
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Sandler Vlies im „Velodrome Suisse“ Bis zu 30 Fahrer gleichzeitig können im „Velodrome Suisse“ auf der schnellsten Radrennbahn Europas gegeneinander Rennen fahren. Dabei erreichen sie Geschwindigkeiten von über 50 Kilometer pro Stunde. Die entstehenden Geräusche waren für die Besucher bisher allerdings sehr unangenehm und störend, in Zukunft wird Vlies aus Schwarzenbach für eine ruhigere Atmosphäre sorgen. Da die Halle künftig nicht mehr nur für Rennen, sondern auch für Messen, Konzerte und andere vielseitige Events genutzt werden soll wurde im Zuge der Sanierung ein Akustikkonzept erstellt. Das Premium Produkt „sawatec 4673“ der Sandler AG erreichte bei Akustikprüfungen die höchste Absorberklasse und konnte so überzeugen. Die stabilen Platten aus umweltfreundlichen und teilweise recycelten Polyester-Fasern wurden mit Hilfe eines Rastersystems aus Holz vor den bestehenden Wänden angebracht. So konnte mit wenig Aufwand und ohne große Eingriffe in die Gebäudehülle eine optimale Schalldämmung erzielt werden.
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In der Radrennsport- und Eventhalle „Velodrome Suisse“ in Grenchen/ Schweiz hat die Sandler AG in den letzten Monaten gemeinsam mit dem Partner Akustik & Innovation GmbH ein komplett neues Akustikkonzept umgesetzt.
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Sparkasse Hochfranken
Positive Geschäftsentwicklung im zurückliegenden Jahr Im vergangen Geschäftsjahr konnte die Sparkasse Hochfranken ein leichtes Wachstum verzeichnen. Trotz des schwierigen Umfelds aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist es der Sparkasse gelungen, einen Jahresüberschuss von 1,3 Millionen Euro zu generieren. Das entspricht einer Steigerung von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Bilanzsumme hat sich um 1,7 Prozent, auf 3,54 Milliarden Euro erhöht. „Wir haben ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt und unser Eigenkapital gestärkt. Die Sparkasse Hochfranken ist nicht zuletzt aufgrund der nachhaltigen Ertragslage ist ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Andreas Pöhlmann die Geschäftsentwicklung. „Die Zahlen zeigen, dass uns die Kunden nach wie vor als Hort der Stabilität sehen. Auch 2014 konnten wir mit Abstand unsere Marktführerschaft bei Privat- und Geschäftskungen behaupten“, sagt Vorstandsmitglied Hans Blüml mit Blick auf den Geschäftsbericht. Die bilanzwirksamen Kundeneinlagen liegen mit 2,70 Milliarden Euro auf dem gleichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2013, das Kundengeschäftsvolumen ist um 1,2 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro gestiegen und das Kreditneugeschäft hat um 2,3 Prozent zugelegt, das entspricht 312,5 Millionen Euro. Insgesamt sind in der Bilanz Kundenkredite in Höhe von 1,8 Milliarden Euro aufgeführt. Auch im Jahr 2014 hat die Sparkasse Hochfranken wieder wirtschaftliche, kulturelle, soziale und sportliche Projekte in der Region mit insgesamt 1,5 Millionen Euro in Form von Spenden und Sponsoring unterstützt.
Die Sparkasse Hochfranken wurde im Rahmen des CityContest 2014 zum bereits dritten Mal in Folge für beste Beratung am Standort Hof ausgezeichnet. Das Institut für Vermögensaufbau (IVA) AG hat in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift FOCUS MONEY die Qualität der Beratungsgespräche in den Bankfilialen und per Anruf getestet. Vorstandsmitglied Hans Blüml, Vorstandsvorsitzender Andreas Pöhlmann und stellvertretender Vorstandsvorsitzender Michael Maurer (v.l.n.r.) freuen sich über die Auszeichnung
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SWW Wunsiedel GmbH Über den Schneeberg ins World Wide Web Ein Rechenzentrum auf dem höchsten Berg Nordbayerns soll der Region zukünftig den Zugang zu schnellem Internet ermöglichen. Momentan ist das Fichtelgebirge über die Knotenpunkte Frankfurt am Main und Prag angebunden, der Schneeberg könnte hier zur Schnittstelle werden. Per Richtfunk möchte Marco Krasser, Geschäftsführer der SWW Wunsiedel GmbH, auch kleine Dörfer, entlegene Ortsteile und sogar kleine Weiler im Fichtelgebirge an das Internet anschließen. Seit Ende März läuft eine Testphase, sobald diese abgeschlossen ist und sich die Versorgung mit Richtfunk unter allen Bedingungen bewährt hat, wird die SWW die Internetverbindung auf dem Markt anbieten.
Lavaris leitet Pilotprojekt in China Wasser als wertvolle Ressource für den Menschen nachhaltig nutzbar zu machen – das ist die Mission der Lavaris Technologies GmbH. Vor dem Hintergrund global steigender Wasserprobleme nutzt das Hofer Unternehmen gänzlich neue, patentierte und bezahlbare Verfahren. Kürzlich erhielt Lavaris den Zuschlag für ein Umwelt-Projekt in der südchinesischen Provinz Yunnan. Konkret geht es um die Optimierung einer kommunalen Kläranlage, in deren Ablauf organische Stickstoffe und Phosphat massiv reduziert werden sollen. Auch die Menge an anfallendem Schlamm sowie der Gesamtenergieverbrauch der Anlage sollen gesenkt werden. Die Wasserspezialisten werden hierfür Festbett-Biomodule und ein patentiertes Verfahren zum Nährstoffabbau einsetzen. Ziel des Pilotprojekts ist es, langfristig zu einer nachhaltigen Verbesserung der Wasserqualität des Dianchi-Sees in Kunming beizutragen. Der See ist als eines der wichtigsten Guo Yumei, Geschäftsführerin der chinesischen Wassergesellschaft
Ökosysteme der Region nicht nur von ökologischer, sondern
Dianchi Water Treatment Cooperation Ltd., und Thomas Willuweit,
auch von großer sozio-kultureller Bedeutung.
Geschäftsführer bei Lavaris Technologies GmbH, vereinbaren die Zusammenarbeit.
Die Lavaris Technologies GmbH wurde 2010 als Schwestergesellschaft der Hofer Söll GmbH gegründet und ist in den Anwendungsfeldern Trinkwasser, Abwasser, Industrie- und Prozesswasser und Oberflächenwasser (Renaturierung von Gewässern) tätig.
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Frauen- und Familienfreundlichkeit
Bayerisches Sozialministerium wählt kiddy als Good-Practice-Beispiel Die Initiative „Mit ElternKOMPETENZ gewinnen“ des bayerischen Sozialministeriums zielt darauf, die Karriere von Frauen, eine familienfreundliche Unternehmenskultur sowie eine lebensphasenorientierte Personalpolitik in bayerischen Unternehmen zu fördern. Für das Beratungsprojekt haben sich mehr als 100 Unternehmen beworben, welche im letzten Jahr in bis zu 20-wöchigen individuell zugeschnittenen, modular aufgebauten Coachings von erfahrenen Unternehmensberatern beraten und begleitet. Das Konzept des Hofer Herstellers innovativer Kindersitze und Kinderwagen kiddy GmbH zu Frauenund Familienfreundlichkeit erhielt dabei eine ausgezeichnete Benotung. „Eine familienbewusste Arbeitszeitkultur, Zuschüsse zur Kinderbetreuung sowie individuelle Karrierechancen wie beispielsweise Führung in Teilzeit ermöglichen bei kiddy eine gute Vernetzung von Familie und Beruf. Ein besonders erwähnenswertes Beispiel sind die Ferien-Aktionen für Mitarbeiterkinder, wie das Englisch-Camp im letzten Sommer“, heißt es in der Bewertung des Sozialministeriums.
SCHERDEL GmbH
Nominierung für Bayerischen Familien-Unternehmerpreis Die Marktredwitzer SCHERDEL GmbH wurde vom Wirtschaftsverband „Die Familienunternehmer“ für den diesjährigen Bayerischen Familien-Unternehmerpreis in der Kategorie Nachhaltigkeit nominiert. „Unternehmen wie SCHERDEL sind hervorragende Beispiele dafür, dass familiengeführte Betriebe ihre gesellschaftliche Verantwortung voll wahrnehmen. Nachhaltigkeit ist kein leeres Versprechen, sondern spielt eine zentrale Rolle im betrieblichen Handeln“, erklärt Dr. Dr. Walter Schmidt, Sprecher der Jury, die Wahl des Wirtschaftsverbandes. „Die SCHERDEL GmbH steht für das, was Familienunternehmen besonders wichtig ist: nachhaltige Arbeitsplätze an ihrem Standort zu schaffen, Ressourcen schonend zu nutzen und den nachfolgenden Generationen ein gesundes Unternehmen zu übergeben.“
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NEWS AUS DER RAUMEDIC AG
Starkes Personalwachstum Seit der Ausgliederung aus der REHAU AG 2004 hat sich der Medizintechnikhersteller rasant entwickelt. Das Unternehmen zog vor elf Jahren mit 220 Mitarbeitern in den Firmensitz in der Ottengrüner Heide bei Helmbrechts ein, jetzt wurde der 600. Mitarbeiter begrüßt. „2015 haben wir bereits weltweit 42 neue Kolleginnen und Kollegen für die verschiedensten Bereiche im Unternehmen eingestellt“ so Walter Reingruber, verantwortlicher Human Resources Manager für alle RAUMEDIC Werke in Deutschland, „und wir planen für dieses Jahr weitere Neueinstellungen.“
Medtec Europe 2015 Im April präsentierte RAUMEDIC auf der jährlichen Fachmesse für Medizintechnik die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich Silikonspritzguss und innovative Lösungen aus Silikon mit komplexen Anforderungsprofilen. Bestes Beispiel für höchstes Know-How aus Helmbrechts ist die Entwicklung „Silicone Intelligence Inside – made by RAUMEDIC“ im Bereich Pumpsegmente. Die in Pumpen eingesetzten Schläuche und Formteile müssen engste Toleranzen erfüllen, eine hohe Dosiergenauigkeit ist ein wichtiges Kriterium. Mit der „Silicone Intelligence“Entwicklung ermöglicht RAUMEDIC eine direkte Funktionsintegration. Konnektoren, Rast- und Klemmelemente sowie Druckaufnehmer und Detektierungsbereiche für Luftblasen können ohne zusätzliche Bauteile oder weitere Arbeitsschritte integriert werden und auch die Kombination von Silikon und Thermoplast in einem Bauteil ist möglich.
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26 Millionen Euro hat RAUMEDIC in den Erweiterungsbau am Stammsitz in der Ottengrüner Heide investiert, in Kürze wird das Gebäude bezugsfertig sein.
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Der erste RAUMEDIC-Award Preisträger Christopher Schraml mit Dr. Thomas Ruhland, Professor Herbert Reichel, Professor Michael Nase, Mirko Rennert und Christina Hechtfischer. Der Maschinenbaustudent entwickelte im Rahmen seiner Bachelorarbeit bei der Firma KSB in Pegnitz Gussteile, die Probleme bei der Fertigung von Pumpen lösen sollen.
RAUMEDIC-Award Im Rahmen eines Ingenieurkolloquiums wurde Ende März an der Hochschule Hof der erste RAUMEDIC-Award verliehen. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und zeichnet die beste Bachelorarbeit der Fakultät Ingenieurwissenschaften aus. „Für RAUMEDIC ist es eine Herzensangelegenheit die regionale Hochschule und exzellente und engagierte Studenten zu unterstützen“, sagte Christina Hechtfischer, RAUMEDIC Personalchefin, bei der Preisverleihung.
Zertifizierung nach ISO 15378 für Primärpackmittel Die ISO 15378 normiert unter anderem Forderungen aus dem Arzneimittelgesetz, der Arzneimittelund Wirkstoffherstellungsverordnung und relevante GMP-Forderungen. „Durch die Erfüllung der Kriterien der ISO 15378 bezüglich Risikomanagement, Arbeitsumgebung und Validierung bieten wir unseren Kunden noch mehr Sicherheit für hygienisch einwandfreie und sichere Primärpackmittel“, so Dr. Ernst Schmiedl, Head of Quality Management bei RAUMEDIC.
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Veranstaltungsreihe „Von Mitgliedern für Mitglieder“
Von M itgliede rn für Mit glieder
Ganzheitliche Unternehmenssicherheit Laut einer Studie von Corporate Trust über Industriespionage 2014 kommen von 8.000 befragten Unternehmen in Deutschland 30 Prozent aus dem Mittelstand. Dies macht deutlich, dass nicht nur Großkonzerne von Hackerangriffen betroffen sind. Der wirtschaftliche Gesamtschaden wird von Bitcom mit einer Summe von 51 Milliarden Euro in Deutschland beziffert. Darunter fallen Patentrechtsverletzungen, Umsatzeinbußen und nicht zuletzt der Vertrauensverlust des Kunden. Rolf Brilla, Geschäftsführer der ProComp Professional Computer GmbH in Marktredwitz, stellte das Thema „Ganzheitliche Unternehmenssicherheit“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Von Mitgliedern für Mitglieder“ vor. Er sieht das Problem darin, dass „wir die Sensibilität verloren haben, dass uns jemand etwas Böses will.“Diese im Unternehmen wieder herzustellen, sei ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Unternehmenssicherheit. Die Gefährdung durch die eigenen Mitarbeiter liegt in der Studie von Corporate Trust immerhin an dritter Stelle. Nicht zu unterschätzen sei hier auch der Vormarsch der organisierten Kriminalität, so Rolf Brilla. IT-Sicherheit ist seiner Meinung nach absolute Chefsache.
Seminarankündigung
Do‘s and Don‘ts der Kundenakquise am 21. Mai 2015 Neue Kunden zu gewinnen ist in der Regel ein hartes Geschäft. Denn ohne Neukunden können Unternehmen nicht wachsen, zuweilen sogar nicht überleben, da die Kundenbasis schrumpft. Womit viele Unternehmen ihre Schwierigkeiten haben, ist für andere ein Vergnügen.Tipps für eine erfolgreiche Kundenakquise und einen umsatzstarken Kundenstamm gibt Rainer Lohfeld, Geschäftsführer der Leuchtturm Akquise aus Naila. An diesem Abend wird der Referent wesentliche Erfolgsbausteine für eine erfolgreiche Akquise vermitteln. Rainer Lohfeld legt viel Wert auf Rückkopplung. Wie er es bei neuen Kunden praktiziert, soll es auch in der Veranstaltung zu einem regen Austausch mit den Teilnehmern kommen.
Termin: Donnerstag, 21. Mai 2015, von 18.00 - 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Hof (genauer Ort wird noch mitgeteilt) Gebühren: kostenfrei für Mitglieder (29,- Euro für Nicht-Mitglieder inkl. MwSt.) Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldung ist verbindlich. http://www.hochfranken.org/Termine.htm 18
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Welche Potenziale stecken in meinen Mitarbeitern und wie kann ich sie herausfinden ? Unternehmer, Personalverantwortliche und Führungskräfte sind bei Personalentscheidungen häufig mit folgenden Fragen konfrontiert: Welcher Bewerber passt am besten zu einer angebotenen Stelle bzw. zum Unternehmen? Sind die bestehenden Positionen mit den richtigen Personen besetzt? Die Lösung dieser Fragen hat nicht nur erheblichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Sie bestimmen auch maßgeblich die Zufriedenheit und die Motivation der Mitarbeiter für ihrem Arbeitsplatz und damit für ihren Arbeitgeber. Ob jemand für bestimmte Tätigkeiten und Positionen geeignet ist, wird im Wesentlichen durch seine Verhaltensweisen
che Kriterien hinaus möglich. Studien zufolge hätten durchschnittlich 15 bis 20 Prozent der Mitarbeiter eines Unternehmens bereits „innerlich gekündigt“ und daneben 65 bis 70 Prozent der Mitarbeiter keine emotionale Bindung zum eigenen Unternehmen. Das verursacht einen erheblichen betriebs- wie volkswirtschaftlichen Schaden, weil die Leistungsfähigkeit dieser Mitarbeiter leidet. Mit INSIGHTS MDI® kann man die Bedürfnisse und Potenziale der Mitarbeiter erkennen und entwickeln. Somit kann Personaldiagnostik einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Unternehmenserfolgs leisten.
und seine Einstellungen bestimmt und nicht allein ob
Weitere Informationen zu dem Personaldiagnostik
die fachlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Tool INSIGHTS MDI® erhalten Sie direkt über Jens
Ein einfaches Instrument die Bereiche Verhalten und Einstellungen bei einer Person messbar zu machen
Brett – www.brett-einsiedel.de oder www.insightsberater.com.
ist eine sog. Potenzialanalyse von INSIGHTS MDI®. Dieses Personaldiagnostiktool, stellte Jens Brett, Steuerberater und Diplom Kaufmann aus Naila, in einer voll besetzten Veranstaltung der Reihe „Mitglieder für Mitglieder“ vor. Durch einen wissenschaftlich überwachten Fragenkatalog ist es INSIGHTS MDI® möglich ein Profil zu erstellen, das die Eigen- und Fremdeinschätzung eines Menschen analysiert und darstellt. Das Ergebnis der Analyse dient dem Personalverantwortlichen dann als Entscheidungsgrundlage bei der Mitarbeiterauswahl und -entwicklung. Das Tool liefert eine Fülle an Informationen und zeigt Entwicklungspotenziale auf. Damit ist eine Steuerung über fachli-
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Meinel-Bräu erweitert Produktionskapazitäten
Zwei, jeweils 6.000 Liter fassende Edelstahl-Tanks wurden im neuen Weissbierkeller eingebaut
Die Hofer Familienbrauerei Georg Meinel GmbH investiert 400.000 Euro in einen eigenen Braukeller für obergärige Biere und zusätzliche Lagertanks. Künftig wird hier Weißbier, Weizenbock, Blümla, Körnla oder ‚Konrad und Mariechen‘ gebraut. Diese Biere müssen für den Gärprozess streng von den untergärigen Sorten, beispielsweise dem Pils, getrennt werden. „Bisher mussten wir jedes Mal die komplette Produktionsstätte frei machen, um die anderen Sorten zu brauen, das Meinel Weizen haben wir bei einer Familienbrauerei im Bayerischen Wald brauen lassen. Durch die Investition wird der logistische Aufwand in Zukunft geringer ausfallen“, erklärt Geschäftsleiterin Gisi Meinel-Hansen den Schritt. „Wir möchten möglichst viele verschiedene Sorten Bier zu möglichst vielen Anlässen brauen. Um das zu können müssen wir flexibel sein.“ Die Erweiterung steigert die Kapazitäten der Brauerei um 20 Prozent und erhöht auch die Zahl der Mitarbeiter um einen fertigen Auszubildenden, der übernommen wurde, und eine neue Auszubildende auf insgesamt 18 Beschäftigte. Die Familienbrauerei Meinel wurde 1731 in Hof gegründet und wird mittlerweile in der zwölften Generation geführt. Das Geschäftsmodell setzt auf Vielseitigkeit, momentan hat die Brauerei 16, teils saisonale Sorten Bier im Sortiment. Laut Braumeister Hans-Joachim Hansen schätzen die Kunden das breite Angebot: „Unser Bier-Absatz steigt, entgegen dem allgemeinen Trend.“
CheckUp!
Maßgeschneiderte Softwarelösungen Seit 1998 betreut Lothar Schmidt mit seiner Unternehmensberatung CheckUp! mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland aus den Bereichen Fertigung, Handel und Dienstleistung. Der Marktredwitzer berät in allen Fragen rund um Controlling, Kostenrechnung, Finanz- und Rechnungswesen sowie Marketing- und Vertriebsstrategien, mit einer starken Ausrichtung auf betriebswirtschaftliche Software (ERP). Standardprogramme werden häufig nicht den unternehmensspezifischen betriebswirtschaftlichen Anforderungen auf EDV-Systeme gerecht, deshalb entwickelt CheckUp! maßgeschneiderte ERPLösungen oder optimiert und ergänzt bestehende ERP-Systeme. Dabei versteht sich Lothar Schmidt auch als Unternehmensberater und hat stets das Unternehmen als Ganzes im Blick. Die Software wird speziell auf die unternehmerischen Aufgaben abgestimmt, damit beispielsweise Kalkulation, Deckungsbeitragsrechnung, Fertigungssteuerung und Vertriebscontrolling effizient ineinander greifen, was zu gesteigerter Produktivität, höherer Ertragskraft und verbesserter Liquidität führt. Lothar Schmidt unterstützt die Unternehmen dabei während dem gesamten Prozess: Von der ersten Beratung über die Analyse des Unternehmens, Konzeption, Umsetzung und Einführung der neuen Software bis hin zu Schulungen der Mitarbeiter. http://checkup-net.de 20
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Von links nach rechts: Der Geschäftsführende Gesellschafter der GEALAN Gruppe, Thomas Fickenscher, zusammen mit Gerd Laubmann, Geschäftsführer GEALAN Formteile und GEALAN CAXsolutions, Gabor Dömsödi, Geschäftsführer GEALAN HungaryPlast, und Lutz Fischer, Geschäftsführer GEALAN HungaryPlast, bei der Eröffnung des neuen GEALAN-Werkes am 17. April 2015.
Tochterunternehmen in Ungarn
GEALAN Formteile internationalisiert sich Der Unternehmensverbund rund um die GEALAN
auch die Kernprozesse der GEALAN Gruppe abgebil-
Formteile GmbH aus Oberkotzau wächst weiter. Kürz-
det. Die GEALAN HungaryPlast Kft. beschäftigt mitt-
lich wurde mit der GEALAN HungaryPlast Kft. ein
lerweile 65 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Tochterunternehmen am Standort Székesfehérvár in Ungarn eröffnet. Die Investitionssumme in das neue Werk betrug 1,3 Millionen Euro.
Der GEALAN Unternehmensverbund besteht aus vier operativen Unternehmen, dem Ingenieurdienstleister GEALAN CAXsolutions GmbH, der an den Standort
Der neue Produktionsstandort ist ausgestattet mit
Oberkotzau angegliedert ist, und den drei produzie-
zehn Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwi-
renden Unternehmen GEALAN Formteile GmbH mit
schen 3.000 und 10.000 Kilonewton, die teilweise für
Sitz in Oberkotzau, GEALAN Czech s.r.o. in Aš und der
das „MuCell“-Verfahren sowie den Mehrkomponen-
GEALAN HungaryPlast Kft. in Székesfehérvár. Insge-
teneinsatz ausgerüstet sind, einer PURSchäumanlage
samt arbeiten für die GEALAN Gruppe 558 Mitarbei-
und Nachfolgeeinrichtungen, unter anderem für das
ter, 474 davon am Standort Oberkotzau.
Vibrationsschweißen. Damit werden in Székesfehérvár
Betriebserweiterung für 3,2 Millionen Euro Das Zedwitzer Logistikunternehmen investiert in den Bau einer neuen, rund 4.600 Quadratmeter großen Halle mit zusätzlich 800 Quadratmetern Bürofläche. „Wir legen mit dieser Investition den Grundstein dafür, das internationale Geschäft der Multi-Trans AG weiter auszubauen“, sagte Vorstand Jean-Pierre Wiggers beim Spatenstich Ende April. „Die Bedingungen für uns sind hier sehr gut, vor allem im Hinblick auf die gute Autobahnanbindung und die qualifizierten Mitarbeiter.“ Die im Jahr 2000 gegründete Multi-Trans AG ist auf die Organisation von Transporten von und nach Osteuropa, Zentral- und Mittelasien spezialisiert. Neben Transportleistungen gehören auch logistische Dienstleistungen und sämtliche Zolldienstleistungen zum Produktportfolio. Weltweit beschäftigt der Logistiker rund 100 Mitarbeiter, 35 davon sind am Firmensitz in Zedwitz tätig.
Der Architektenentwurf für das neue Gebäude 21
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Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.
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