2xRheinfelden September/Oktober 2022

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Das Kultur- und Stadtmagazin beider Rheinfelden

84 | September / Oktober 2022 | gratis erhältlich

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Liebe Leserin, lieber Leser

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

IMPRESSUM Herausgeber

Stadt Rheinfelden (Schweiz), Stadt Rheinfelden (Baden) Redaktion Heft 84

Brigitte Brügger, Désirée Hess, Peter Löwe,

Anika Neugart, Dario Rago, Martina Schilling Fotos Inhalt Autoren, wenn nicht anders vermerkt Titelfoto Adobe Stock

Realisation Peter Löwe, www.Loewe-Werbeagentur.com Druck Effingermedien AG Brugg Auflage 5000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung

Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen

Bezug im Abo möglich: Infos auf der vorletzten Seite Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung

Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D Kulturamt der Stadt, Dario Rago

Rathaus, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden

da.rago@rheinfelden-baden.de, Tel.: +49 7623 95-374 Kontakt für Kalender in Rheinfelden/D kulturamt@rheinfelden-baden.de

Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH Stadtbüro/Kulturbüro

Rathaus, Marktgasse 16, CH-4310 Rheinfelden

2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel.: +41 61 835 51 11 Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH

Fricktaler Medien AG, Frau Karin Stocker, Baslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden

karin.stocker@fricktalermedien.ch, Tel. +41 61 835 00 52 Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe

November / Dezember 2022: 30. September 2022

Schwerpunkt: Rhein

Der Rhein – das ist das Schwerpunktthema dieser Ausgabe von 2xRheinfelden. Warum der Rhein für unsere beiden Rheinfelden eine zentrale Rolle spielt, ist offensichtlich: Der Fluss trennt unsere zwei Kommunen, ist natürliche und offizielle Grenze zugleich. Aber er ist auch Bindeglied: ist mit dem Inseli, den zahlreichen Badestellen und dem Schiffs- und Wassersportverkehr unser gemeinsamer Rückzugs- sowie Begegnungsort. Über den Rhein gibt es aber noch viel über unsere Region hinweg zu erfahren. Der Rhein erstreckt sich schließlich vom Kanton Graubünden bis zur Nordsee. Wussten Sie z.B., dass sich die längste Hängebrücke Deutschlands über den Rhein spannt (803 Meter, Rheinbrücke Emmerich)? Oder dass der Rhein mit seinen 2.857 Kilometern der wasserreichste Fluss Deutschlands ist? Seine 2.330 Kubikmeter Wasser pro Sekunde schlägt so schnell kein anderer Fluss. Ein weiterer skurriler Fakt ist die sogenannte „Sandoz-Katastrophe“ im Jahr 1986, bei der Chemikalien nahe Basel das Rheinwasser blutrot färbten und tausende Fische starben. Bei einem Großbrand in einer Lagerhalle waren damals rund 20 Tonnen giftige Pestizide in den Rhein gelangt. Welche Fun-Facts, Geschichten und Mythen sich sonst noch um den Rhein ranken, erfahren Sie, wenn Sie diese Seite umschlagen. In dieser Ausgabe gibt es spannende Artikel zu Wassersportarten, wie Stone Surf, Angeln und Rudern, Rheinliebe-Projekte sowie der Rundweg entlang des Rheinufers und die Rheinrettung in Rheinfelden. Zudem werden Ausstellungen zum Rhein vor­ gestellt, u.a. vom Fricktaler Museum, Haus Salmegg e.V. und vom Kulturamt. Viel Spaß beim Lesen! Anika Neugart Stellv. Kulturamtsleiterin und Veranstaltungsmanagerin, Kulturamt Rheinfelden (Baden)

EDITORIAL 3


Grenzüberschreitender RHEINUFER-Rundweg

Die Freizeit mit einem Spaziergang durch zwei Länder genießen, das bietet der grenzüberschreitende Rheinufer-Rundweg. Ein Freizeitvergnügen entlang des Rheins. Der Rheinfelder Rundweg punktet als Rückzugsort für Bewegungshungrige ebenso wie für Ruhesuchende. Doch das ist nur eine Facette. Entlang des Rundgangs sind spannende punktuelle Stationen eingebaut, welche Neugierde wecken und zudem anregende Einblicke in die Siedlungsgeschichte geben. Einen Rundgang entlang der deutschen und schweizerischen Seite zu unternehmen macht Spaß, verbindet mit der Natur und ist schön, ja, hat Charme und einen gewissen Zauber.

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RHEINUFER-RUNDWEG

Die Marktgasse mit ihren unzähligen Einkehrmöglichkeiten.

Verschnaufpause auf dem Inseli.

Aussichtsplattform

Imposanter Brückenbau über dem Dürrenbach.

Start >>> Starten wir den „2xRheinfelden Rundgang“ auf der alten Rheinbrücke, der Verbindungslinie zwischen den beiden Ländern Schweiz und Deutschland. Gehen wir Richtung Rheinfelden (Baden) und rechts hinein in die Weinbergstraße, vorbei an einer spannenden Bebauung, die sich mit alten, gepflegten KWR-Häusern und imposanten Neubauten abwechselt. Der sonnige Adelberg punktet mit Natur und Kunst. Ein kurzer Aufstieg durch den kleinen Weinberg mit seinen Serpentinen. Oben angekommen gilt es einen Blick auf die Altstadt-Fassade jenseits des Rheins zu genießen. Beim Höllhooge ragt ein steil abfallender Mu-

schelkalkfelsen direkt bis an das Rheinufer vor und der Dürrenbach erreicht hier den Rhein. Idyllisch führt der Weg durch naturnahe Uferstrecken, an denen sich

»Rund 100 Minuten dauert der Rundweg von der alten Rheinbrücke bis zum neuen Wasserkraftwerk und auf der anderen Rheinseite zurück.«

die Ufervegetation artenreich präsentiert. Die Sonne blinzelt durch die Bäume, die an heißen Sommertagen herrlich Schatten spenden. Es läuft sich gut auf dem Natur-


»Der Spaziergang bietet erholsame und anregende Eindrücke am Fluss und einen Einblick in die wechselvolle Siedlungs­ geschichte über neun Jahrhunderte.«

Das Rheinufer auf Schweizer Seite lädt zum Baden ein.

weg, der auch von Fahrradfahrern benützt wird. Dort wo einst das Maschinenhaus des Wasserkraftwerks stand, ist heute der Mündungsbereich des Gwild-Biotops. Sitzbänke und Aussichtsplattformen, die nach ingenieurwissenschaftlichen Pionieren der Elektrotechnik benannt sind, fordern zum Anhalten ein. Ein Blick über die spannende Flusslandschaft und zum neuen Kraftwerk ist ein Muss für alle Spaziergänger:innen. Die neue Kraftwerkbrücke hat man in wenigen Minuten überquert: jetzt heißt das Aufenthaltsland Schweiz und vom Stauwehr ist man gleich beim neuen Maschinenhaus. Sich an den Zaun lehnen und beim Anblick auf den Rhein die Seele baumeln lassen, das tut gut. Vom neuen Kraftwerk führt ein schmaler

Fußweg den Hangwald hinauf. Der Hangweg ist, wie der Name erahnen lässt, steil. Er bedeutet für manchen eine Herausforderung. Vorbei geht es an der „Alten Saline“ – so heißt die Neubau-Siedlung, die an die ehemalige Saline erinnert. Nach ein paar Metern geht es abwärts mit Blick zur „Rheinlust“, das ist eine ehemalige Taverne, die in einen Wohnbau umgebaut wurde. Der Kurpark ist etwas ganz Besonderes: breite Stufen aus Beton führen direkt ans Rheinufer, wo man eine Badepause einlegen kann. Es gibt Sonnenliegen, eine große Rasenfläche, Spielmöglichkeiten und einen ausgedehnten Baumbestand. Vorbei am ehemaligen ”Grand Hôtel des Salines“ und der Stadtparkkapelle führt der Rundweg in den historischen Kern des Zähringerstädt-

chens. Die Marktgasse ist ein lebendiger Treffpunkt für Schweizer und Deutsche gleichermaßen. Das prächtige Rathaus mit Innenhof, spannende Fassaden, Boutiquen, Feinkostläden und Fachgeschäfte laden zum Schauen und Bummeln ein. Es gibt unzählige Cafés und Gasthäuser zum Einkehren: Diesem Genuss zu wiederstehen, vor allem an einem sonnigen Tag, ist schier unmöglich. Von der Marktgasse noch einen Abstecher zur Schifflände und dann zurück zum Ausgangsort Rheinbrücke. Fertig ist der grenzüberschreitende Rheinufer-Rundweg. Petra Wunderle

RHEINUFER-RUNDWEG

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Das Städtli VOM RHEIN AUS erkunden

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STAND-UP-PADDLING

Foto: www.Stonesurf.ch

Auf dem SUP der Rheinfelder Altstadt entlang


Wer Rheinfelden einmal von einer ganz anderen Perspektive sehen will, kann dies tun. Und zwar vom Rhein aus, gleitend auf einem StandUp-Paddling-Brett.

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reffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Parkplatz des Schwimmbads in Rheinfelden. Es ist, wie so oft in diesem Sommer 2022, heiss. Gute Chancen, dass das Ganze ohne Regen und Sturm über die Bühne, respektive über das Wasser gehen wird. Der Journalistin ist es etwas mulmig zumute. Sie weiss, dass physische Balanceakte nicht ihre Stärke sind. Auch hat sie schon in Mallorca festgestellt, dass das Stand-Up-Paddling-Brett (SUP) und sie wahrscheinlich nie Freunde fürs Leben werden. Der erfahrene Kursleiter Christian Wunderlin hat sie beim Telefongespräch im Vorfeld beruhigt. «Auf dem Rhein ist das viel einfacher als auf dem Meer», sagte er. Auch werde er für sie das ideale Brett mitnehmen.

Foto: www.Stonesurf.ch

Wir treffen uns im Schwimmbad Rheinfelden zusammen mit vier anderen SUPKursteilnehmer:innen. Mit dem SurfbusShuttle geht’s dann zur Wasserfahrhütte in Möhlin an den Start. Um uns auf das spätere Feeling einzustellen, lässt Christian Wunderlin im Bus «Surfin’ USA» von den Beach Boys laufen. «Schön wär’s», denkt die

Journalistin, «wenn man sich einfach so entspannt übers Wasser treiben lassen könnte.» In Möhlin angekommen fasst die Gruppe Brett, Paddel, Finne und Schwimmweste. Dann installieren alle unter Anleitung ihr Brett und begeben sich nach der Einführung langsam auf den Rhein. Bei der Wasserfahrhütte ist das Gewässer so ruhig, dass Christian Wunderlin die wichtigsten Infor-

mationen erklären und zeigen kann. Er setzt die Gruppe auch über ein paar allgemeine Regeln, die auf dem Fluss gelten, in Kenntnis. «Wir sind nur Gast auf dem Rhein», sagt er und bringt zum Ausdruck, wie wichtig es ist, dass wir Menschen grossen Respekt vor der Natur haben. Die Teilnehmer probieren so lange aus, ihr Brett zu steuern, bis sie sich für die Tour sicher genug fühlen. Dann nehmen sie die grosse Reise nach Rheinfelden unters Brett. Am Anfang auf den Knien. Schon bald fühlen sie sich sicher genug und stehen auf. «So weit habe ich’s in Mallorca nie gebracht», denkt sich

«Man ist auf dem Rhein, ganz nahe verbunden mit dem Wasser und der Natur. In seiner ganz eigenen Welt.» die Journalistin. Sie ist zufrieden und spürt, obwohl sie sich stark konzentriert, auf dem Brett stehen zu bleiben, eine Art Genuss. Wie es der Kursleiter vorausgesagt hat, verläuft die Fahrt entspannt. Es gibt zwei, drei Pausen – er hat auch Getränke für die ganze Gruppe dabei – und immer wieder kurze Anweisungen, die wichtig sind für die nächste Etappe. Da sich zwischen Möhlin und Rheinfelden zwei Kraftwerke befinden, lernen die Teilnehmer auch, mit dem SUP ein-, respektive auszuwassern. Je näher Rheinfelden kommt, desto unruhiger wird das Wasser. Aufgrund der wenigen Niederschläge ist es zwar im Allgemeinen noch immer sehr ruhig. Das kommt der Journalistin entgegen. Trotzdem geht sie kurz vor der Altstadt auf die Knie, um Sicherheit zu gewinnen. Insbesondere beim Durchfahren der alten Fussgängerbrücke in Rheinfelden kribbelt’s nochmals so richtig. Sie konzentriert sich, um den Durchgang ganz links zu erwischen. Aber es fühlt sich gut an. Man ist auf dem Rhein, ganz nahe verbunden mit dem Wasser und der Natur. In seiner ganz eigenen Welt. Nur wenige Meter entfernt ist das Städtli, ist Leben, sind ganz viele Menschen. Dann ist das Ziel schon sehr nahe. Nur noch wenige Paddelschläge bis zum Rheinfelder Schwimmbad. Dort angekommen gilt es nochmals konzentriert zu bleiben fürs Auswassern.

Die Journalistin ist froh, die Herausforderung angenommen zu haben, sich während vier Stunden in eine ganz andere Welt zu begeben. Nahe dem Rhein, nahe dem Wasser, nahe der Natur. Mit höchster Konzentration auf das Brett und auf den eigenen Körper. Nur eine kleine Gewichtsverlagerung kann das Brett zum Kippen bringen. Genau das ist ihr auch passiert. Irgendwo auf dem Weg zwischen Möhlin und Rheinfelden. Christian Wunderlins Ratschläge haben ihr geholfen, schnell wieder aufs Brett zu kommen. Aufgrund der warmen Temperaturen an diesem Nachmittag war der unfreiwillige Sprung ins Wasser eine willkommene Erfrischung. So bleibt, trotz oder auch wegen dieses Sprungs ins Wasser, ein sehr gutes Gefühl. Der Nachmittag hat wieder einmal gezeigt, dass es sich lohnt, ab und zu aus der Komfortzone zu treten und sich auf Ungewohntes einzulassen. Janine Tschopp CHRISTIAN WUNDERLIN UND SEINE SUP- UND SURFSTATION Am Rheinbord in Stein aufgewachsen, war Christian Wunderlin schon als kleiner Bub fasziniert vom Wasser. Die Sportart seines Herzens lernte er erst Mitte zwanzig kennen. Zusammen mit seinem Freund Patrick besuchte er einen Anfängerkurs im Windsurfen am Gardasee. «Es hatte zwar null Wind, aber ich wusste sofort, das ist mein Ding.» Später bereiste er viele Surf- und Ferienparadiese. Nicht als Feriengast, sondern als Surflehrer oder Leiter einer Surfstation. Seine grosse Leidenschaft wollte er mit möglichst vielen Menschen teilen. So gründete der gelernte Versicherungsfachmann und lizenzierte VDWS-Instruktor (Verband Deutscher Wassersport Schulen) 2016 in Stein eine SUP- und Surfstation. Dort bietet er Kurse im Windsurfen, Wingsurfen und Stand-Up-Paddling sowie entsprechendes Leihmaterial an. Hier im Fricktal, von Laufenburg bis Rheinfelden, sei der Rhein entspannt und man habe unter anderem ideale Bedingungen für SUP-Touren. Der erfahrene Wassersportler sagt: «Es kommt nicht darauf an, wie gut man auf dem Wasser ist. Wenn jemand zurück an Land kommt und zufrieden ist, hat er alles richtig gemacht.» Genau so ist es. www.stonesurf.ch

STAND-UP-PADDLING

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Eine Bachelorarbeit über die beiden Rheinfelden

Der RHEIN VERBINDET Rheinfelden (Baden) ist nicht nur mein Heimatort, sondern auch eine sehr besondere Stadt. Dies war mir viele Jahre nicht bewusst, sondern erst als ich nach dem Abitur auf Weltreise ging und anschließend in einem anderen Teil Deutschlands studierte. Diese Erfahrungen und andere Eindrücke halfen mir, mich wieder mehr auf meine Heimat zu besinnen. Emma Küpfer mit ihrer Bachelorarbeit.

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BACHELORARBEIT


A

ls sich dann das der Teilnehmer:innen wohnen in RheinEnde meines Stufelden (Baden) und 40 % in Rheinfelden diums näherte, (Schweiz). Der Frauenanteil war doppelt so entschied ich mich, Rheinfelden (Baden) hoch. und ihre Schwesternstadt zum Thema meiner Bachelorarbeit zu machen. Ich Der zweite Teil der Umfrage befasste sich wollte die Verbindungen der beiden Städdirekt mit der Grenzsituation und den te in Form der grenzübergreifenden ProProjekten, die über den Rhein hinweg jekte und ihrer Zusammenarbeit untersuorganisiert werden. Die spannendsten chen. Am wichtigsten waren mir aber die Ergebnisse daraus waren, dass die GrenEinschätzungen und Meinungen der ze von Bewohner:innen der beiden StädEinwohner:innen dazu. Bei der Recherche te sehr ausgeglichen passiert wird. Hier für die Arbeit lernte ich viel über die Gekonnte kein Trend in eine Richtung beobschichte der beiden Rheinfelden, beiachtet werden. Als Hauptgründe für den spielsweise wie fundamental die Rolle des Grenzübertritt wurden Einkaufen, Sport Kraftwerkes war und immer noch ist, oder warum sich die beiden Städte von ihrer »Als Hauptgründe für den Grenz­ Geschichte und Architektur so unterscheiübertritt wurden Einkaufen, Sport den. Das Herzstück meiner Bachelorarbeit und Freizeitaktivitäten genannt.« machte eine Umfrage aus, welche an die und Freizeitaktivitäten genannt. Zum Einwohner:innen aus Rheinfelden (Baden) und Rheinfelden (Schweiz) gerichtet war. Thema grenzübergreifende Projekte und Veranstaltungen, gaben etwa 80 % der Mehr als 300 Menschen machten bei der Teilnehmer:innen an, schon einmal am online Umfrage mit, eine Zahl, die ich Fasnachtsumnicht erwartet zug teilgenomhätte. Als kleinen men oder die Dank für die Über die Autorin Brückensensazahlreiche TeilEmma Küpfer ist 25 Jahre alt und tionen besucht nahme möchte kommt aus Rheinfelden (Baden). Nach zu haben. Das ich die wichtigsdem Abitur verließ sie die kleine Stadt scheinen die beten und interesam Hochrhein erstmal, um die weite liebtesten Versantesten ErWelt zu erkunden. Sie studierte Inanstaltungen kenntnisse der ternational Relations (Internationale zu sein, welche Umfrage teilen: Beziehungen) in Kleve, Nordrheindie beiden StädWestfahlen und schloss dort vor eite gemeinsam Mein Fragebogen nigen Monaten ihr Bachelorstudium organisieren. bestand aus zwei mit der Arbeit „Cross border projects Weiterhin ist der Hauptabschnitand transnational cooperation: A case grenzübergreiten. Der erste Teil study of the twin towns Rheinfelden“ fende Stadtbus erfragte demoab. Zur Zeit absolviert sie ein viermosehr bekannt, grafische Fakten natiges Praktikum beim Amt für Famiwobei nur weniwie den Wohnort lie, Jugend und Senioren bei der Stadt ge Menschen ihn der Menschen, Rheinfelden (Baden). tatsächlich auch sowie deren Genutzen. schlecht und Alter. Außerdem wollte ich wissen, ob noch Interessant war, dass die meisten weitere grenzübergreifende Projekte Teilnehmer:innen in der Altersgruppe und Kooperationen erwünscht sind. Dies ab 50 und über 60 an der online Umfrawurde mit einer deutlichen Mehrheit ge teilnahmen. Diese Gruppe machte von 80 % bejaht. Bemerkenswert waren fast 50 % aus, während der Anteil, der bis hierbei die Unterschiede zwischen „Zu20-Jährigen nur bei 5 % lag. Etwa 60 %

gezogenen“ und Einheimischen. Fast alle „Zugezogenen“ stimmten für mehr kooperierende Projekte über den Rhein hinweg, wogegen die Einheimischen diese zu einem höheren Grad ablehnten. Diese Gruppe war dafür, dass die Gelder lieber für Projekte in der eigenen Stadt genutzt werden sollten. Schlussendlich stellte ich noch die Frage, wie die Menschen die Nähe zur Grenze einschätzen. 70 % sehen diese als Vorteil, etwa 20 % sehen keinen Unterschied und weniger als 4 % empfinden die Nachbarschaft zum Ausland als nachteilig. Diese wenigen kritischen Stimmen begründeten ihre Ablehnung durch den starken Einkaufstourismus und mit dem Lohngefälle auf dem Arbeitsmarkt. Jedenfalls kann dieser wechselseitige Austausch in einem Raum, der wirtschaftlich sehr stark ist, als ein positives Geben und Nehmen betrachtet werden. Ein essenzieller Punkt ist zudem, dass sich die Menschen auch über die (Rhein) Grenze hinweg in ihrer Muttersprache verständigen können, was nicht in vielen Grenzregionen der Fall ist und solche grenzüberschreitenden Projekte und Veranstaltungen erst ermöglicht. Deshalb möchte ich gerne zum Abschluss die Anmerkung einer Teilnehmer:in zitieren:

»Ich fühle mich in Rheinfelden sehr wohl und bemerke kaum den Grenzübertritt. Es fühlt sich vielmehr an wie ein großes Rhein­ felden.« Hiermit möchte ich mich nochmals bei allen Menschen bedanken, die an meiner Umfrage teilgenommen haben. Es hat mir großen Spaß gemacht, mich 3 Monate intensiv mit meiner Heimat- und deren Nachbarstadt auseinanderzusetzten. Bei Interesse stelle ich gerne alle Ergebnisse der Umfrage, sowie meine (in englischer Sprache verfasste) Bachelorarbeit zur freien Verfügung. Meine Mailadresse kann beim Kulturamt von Rheinfelden (Baden) erfragt werden. Emma Küpfer

BACHELORARBEIT

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Respekt aber KEINE ANGST

vor dem Rhein! 10

RHEINRETTUNG


Warnhinweise für Schwimmer auf dem Inseli.

Die grosse Badesaison in Rheinfelden ist mittlerweile vorbei – der Rhein lud in diesem trockenen und warmen Sommer oft dazu ein, sich im Wasser abzukühlen. Allerdings gilt es beim Schwimmen im Rhein Vorsicht walten zu lassen. Dies weiss keiner besser als der Rheinfelder Confiseur Richard Graf, Leiter von der Rheinrettung in Rheinfelden. Er musste in den letzten Jahren mit seinem Team etliche Male Hilfe leisten.

Der Rheinfelder Confiseur Richard Graf leitet seit 27 Jahren die Rheinrettung Rheinfelden

R

ichard Graf ist am Rhein aufgewachsen und der Fluss begleitet ihn in seinem Leben Tag für Tag. Er wohnt mit seiner Familie direkt neben dem Rhein und auch sein weit über Rheinfelden bekanntes Café- und Confiserie-Geschäft ist gleich am Fluss domiziliert. Schon als Kind verbrachte Richard Graf viele Stunde in und am

Rhein und seine Onkel sowie sein Vater waren auch schon bei der Rheinrettung aktiv. Seit mittlerweile siebenundzwanzig Jahren leitet Richard Graf mittlerweile den Rheinrettungsdienst Rheinfelden. Der Rhein und die Familie Graf gehören somit einfach zusammen. Rheinschwimmen wird immer beliebter Noch gut in Erinnerung ist uns allen der Sommer 2021, als der Rhein nach einer langen Regenperiode Mitte Juli stetig anstieg und es nach einem erneuten Hochwasser aussah. Dazu kam es zwar nicht, trotzdem wurden verschiedene Massnahmen zum Schutz der Stadt und der Bevölkerung installiert und der Pegelstand und die Durchlaufmenge standen unter ständiger Kontrolle. Ein Jahr später in diesem Sommer zeigte sich der Rhein von einer ganz anderen Seite. Aufgrund der wenigen Niederschläge sowie eines eher schneearmen Winters führte der Rhein in diesem Jahr meist wenig Wasser. Dieser warme Sommer führte auch dazu, dass merklich mehr Schwimmerinnen und Schwimmer im Rhein unterwegs waren. Grundsätzlich ist das Schwimmen im Rhein eine gesunde sportliche Betätigung. Allerdings gilt dabei zu beachten, dass die Natur des Wassers durchaus ihre verschiedenen Seiten zeigen kann. Wer im Rhein schwimmen möchte, muss daher verschiedene Regeln und Warnungen beachten.

Ein Fliessgewässer hat seine eigenen Gesetze Generell gilt es laut Richard Graf beim Flussschwimmen darauf zu achten, dass Flüsse im Gegensatz zu Seen und Weiher eine Strömung aufweisen. Die Fliessgeschwindigkeit des Rheins in Rheinfelden beträgt bei normalem Wasserstand ungefähr fünf bis sechs Kilometer pro Stunde. Für Rheinschwimmer bedeutet dies, dass sie ausschliesslich in der Fliessrichtung schwimmen können und dass sie nicht dort aussteigen wo sie gestartet sind. Nun der mittlerweile weit verbreitete Wickelfisch erlaubt es Flussschwimmern ihre Kleider und persönlichen Gegenstände trocken mitzunehmen. Weiter gilt es folgende Vorsichtsmassnahmen zu beachten: Schwimmer in Rheinfelden müssen sich unbedingt an die vorgegebenen Routen im Rhein halten und die gefährlichen rot markierten Zonen meiden. Darüber hinaus gilt, dass nur geübte und gute Schwimmerinnen und Schwimmer sich in den Rhein wagen und nie alleine schwimmen sollten. Je tiefer die Wassertemperatur ist, desto kürzer sollte der Aufenthalt darin sein. Und nicht zuletzt ist stets der Wasserstand des Rheins zu beachten, Hochwasser sind zu meiden. Generell empfiehlt Graf das Tragen einer Schwimmweste. Die meisten Schwimmer halten sich an die Regeln. Nicht selten sind es eher ortsfremde oder mit unserer Natur noch nicht so vertraute Personen, die dazu neigen den Rhein zu unterschätzen. Spezielles Team der Feuerwehr Rheinfelden Als Leiter der Rheinrettung der Feuerwehr Rheinfelden ist Richard Graf oft auf dem Wasser. Zwischen neun bis zwölf Personen gehören bei Bedarf zu dieser speziellen Gruppe der Feuerwehr Rheinfelden. Alle bringen viel Erfahrung mit Booten und dem Rhein mit. Ob Arzt, Skipper, Handwerker oder Pontonier jeder hat im Team seine Aufgaben und kann sein Wissen einbringen. Zwei Boote stehen bei Bedarf zur Verfügung – eines steht beim Strandbad, das andere quasi vor Grafs Haustüre an der Schifflände. Fast wöchentlich trifft man sich für eine Übung und das Proben eines Ernstfalls auf dem Rhein. Natürlich ist Richard Graf froh mit seinem Team möglichst wenig im Ernstfall intervenieren zu müssen. Nichts destotrotz ist beruhigend zu wissen, dass es die Rheinrettung Rheinfelden gibt und hier ein kompetentes Team bei ganz verschiedenen Situationen schnell Hilfe leisten kann. Stephan Schöttli

RHEINRETTUNG

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FISCHE im Rhein

Die Angler vom Fischerverein Karsau kennen sich aus

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enn ich einen stressigen Arbeitstag hatte, ist das nicht nur angeln, sondern sich hinsetzen, das Wasser sehen, das Ruhige, der Aufenthalt in der Natur, da komme ich wieder runter“, beschreibt Michael Strittmatter, Vorsitzender des Fischervereins Karsau, die Faszination am Angeln. Für ihn gibt es nichts Schöneres als morgens ans Wasser zu gehen und den Sonnenaufgang zu sehen. Als Angler übt er sich auch in Geduld, denn an einem Fluss wie dem Rhein ist es nicht ungewöhnlich, dass mal zwei Stunden lang kein Fisch beißen will. „Die Erwartungshaltung darf nicht zu groß sein, wir haben ein Gewässer das viele Kleinstlebewesen hat“, erklärt Strittmatter. Die Fische sind nicht auf den Köder als Nahrung angewiesen.

17, den Gewässerabschnitt zwischen dem Wasserkraftwerk Rheinfelden und dem Wasserkraftwerk Riburg-Schwörstadt. Die angrenzenden Lose halten der Angelsportverein Rheinfelden und der Fischerverein Schwörstadt. Der Fischerverein Karsau zählt 70 aktive Angler, fünf Jungangler und 52 Passivmitglieder. Um am Rhein angeln zu dürfen, ist die Vereinsmitgliedschaft aber keine Pflicht. Ein gültiger Angelschein berechtigt dazu. Anders als bei Anglern mit gekauften Angelscheinen, ist das Angeln im Verein keine reine Freizeitaktivität, sondern bedeutet auch die Übernahme von Verantwortung. Vergleichbar mit Jägern entrichten die Fischervereine eine Pacht an das Bundesland, um ihrem Hobby nachgehen

Der Fischerverein Karsau wurde 1967 als Sportfischerverein gegründet. Die Fischer

»Wir sollen den Fischbestand hegen und aufrecht erhalten. Dazu gehören die Gewässer­ überwachung und die Fischerei­ kontrolle.« angelten zunächst innerorts in einem kleinen Brandweiher, dem Grottenweiher. Erst ab 1969 pachtete der Verein das Rheinlos

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FISCHERVEREIN

Michael Strittmatter ist Vorsitzender des Fischereivereins Karsau e.V.

Blick vom Vereinsheim rheinaufwärts.

zu können, während sie gleichzeitig die Hegepflicht übernehmen. „Wir sollen den Fischbestand hegen und aufrecht erhalten. Dazu gehören die Gewässerüberwachung und die Fischereikontrolle“, führt Strittmatter an. Von Fischern entdeckte Gewässerverunreinigungen müssen gemeldet werden, und die Fischer sind berechtigt, unbekannte Angler auf gültige Angelscheine zu kontrollieren. Der Fischerverein Karsau ist wie die Umweltschutzverbände Nabu oder Bund als gemeinnützig eingestuft und wirkt mit, wenn Gewässer betroffen sind. Der Verein war


zwölf Jahre lang Teil der ökologischen Begleitkommission beim Neubau des Rheinfelder Wasserkraftwerks. Während der letzten Bauphase, als der ehemalige Kraftwerkkanal trocken gelegt wurde, holten die Fischer zehntausende Fische aller möglichen Arten bei einer Befischungsaktion raus. Seit 1995 führt der Verein alle zehn Jahre die Fischzählungen beim Kraftwerk durch, wobei ein ganzes Jahr lang täglich die Fische im Zählbecken gezählt und bestimmt werden. Aus dem Rhein holen die Angler Aale und Forellen. „Auch die Barbe ist ein stark vertretener Fisch“, sagt Strittmatter. Angler, die ihr

Equipment spezialisiert haben, fangen auch Hechte, Karpfen oder Welse mit einer Größe von bis zu zwei Metern. Als invasive Art ist die Schwarzmundgrundel eingewandert. „Diese Fische beißen bei fast jedem Wurf. Die sind schon fast eine kleine Plage geworden“, meint Strittmatter. Durch den Höherstau des Rheins um 1,5 Meter im Zuge des Kraftwerkneubaus hat sich die Begehbarkeit im Pachtgebiet verändert. Ab dem Sägebach in Riedmatt kann man in Richtung Schwör­stadt nur noch mit dem Boot rausfahren. Welche Ausrüstung ein Angler letztlich wählt, ist ganz individuell. Es gibt spezielle

Köder und Angeln für jede Fischart. Seit der Corona-Pandemie kann die Fischerprüfung in Baden-Württemberg auch online abgelegt werden, und während der Lockdowns haben viele Leute das Angeln als Freizeitsport entdeckt. „In Baden-Württemberg hat es einen Riesen-Run gegeben. Man kam mit den Prüfungen gar nicht mehr nach“, erzählt Strittmatter, der auch Prüfungen kontrolliert. Immer an Ostern und Weihnachten verkauft der Verein geräucherte Forellen, so dass alle auf den Geschmack von Fisch aus dem Rhein kommen können. Horatio Gollin

FISCHERVEREIN

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Vorstellung der drei Projekte zur Aufwertung des Hochrheins

Rheinfelder RHEINLIEBE Das Bild der «Rheinliebe» steht für die Vision, den Rhein als gemeinsamen Flusspark von Bad Bellingen/ Kembs bis nach Bad Säckingen/ Stein zu entwickeln und dessen anliegenden Gemeinden miteinander zu verbinden. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Basel 2020 wurde der ursprüngliche Rheinufer-Rundweg beider Rheinfelden auf die benachbarten Gemeinden ausgedehnt und so zum «Rheinuferrundweg extended». Der gesamte Hochrheinabschnitt soll sich durch einen länderübergreifenden Verbindungsweg entwickeln und dadurch die bestehenden Qualitäten des zusammenhängenden Gewässerraums als gemeinsamen Natur-, Kultur- und Naherholungsraum stärken: die «Rheinliebe». Im Zuge dieses Projekts wählte die Stadt Rheinfelden 2020 das Jahresmotto «Rheinliebe» und setzte in der Folge drei Massnahmen zwischen 2020 und 2022 um.

Infos zur Rheinliebe: www.tourismus-rheinfelden.ch/ rheinufer-rundweg

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RHEINLIEBE

D

er «Rheinfelder Rheinufer-Rundweg» der beiden Rheinfelden wurde einerseits um eine Zusatzschlaufe beim «Chleigrütgraben» mit Aussichtspunkt und mit 18 neuen Hinweistafeln – in Zusammenarbeit mit der Energiedienst AG und der Stadt Rheinfelden Baden – zu den Themen «Geologie / Naturraum», «Stadt & GeschichBlick durch Rheinuferpassage. Foto: Gian Paul Lozza, Zürich te» und «Meilensteine Energie & Technik» attraktiver gestaltet. Er hat nun eine Gesamtlänge von 5,5 Kilometern und gilt als Ursprung des Die Plattform «Brown-Nizzola» besteht aus «Rheinliebe»-Gedanken. einem stilisierten Nachbau eines Bogens und einem Strommast in Originalgrösse Als zweites Projekt wurde die Rheinuferpasund steht als Denkmal für dieses weltweit sage beim ehemaligen «Hôtel des Salines» erste Verbundnetz – genau dort, wo bis 2011 aufgewertet. Ein öffentlicher Ideenwettbeder alte Eisensteg die beiden Rheinfelden werb mit über 25 Vorschlägen von Architekverband. Infotafeln geben Auskunft über ten, Künstlern und Schulen führte zum Siedas alte Kraftwerk, die Entstehung des gerprojekt namens «Forelle» von Schneider europäischen Stromnetzes sowie über die Türtscher Architekten. Mit einem «erfundebeiden Strompioniere Agostino Nizzola nen» Schattenspiel transformierten sie die (Kraftwerk-Parallelbetrieb) und Charles E.L. Passage zu einer, an diesem Ort mit natürBrown (Transformatoren- und Fernübertralichen Mitteln nicht realisierbaren, Lichtgungstechnik). Eine 50-Hertz-Wippe für Arkade. Mit Applikationen auf Boden- und Kinder und Junggebliebene symbolisiert Wandflächen und einer neuen Lichtinstallaspielerisch die damals anspruchsvolle tion wurde ein visuelles Erlebnis geschaffen Synchronisierung der beiden Kraftwerke. und die Durchgangsqualität verbessert. Als Ausgleichsmassnahmen für den Bau der 8,5 x 6 Meter grossen Plattform wurden Als drittes und abschliessendes Projekt wurfür die gefährdete Wasserfledermaus und de die Ausstellungs- und AussichtsplattMehlschwalbe unter der Plattform Flederform «Brown-Nizzola» beim ehemaligen mauskästen und Kunstnester montiert. Gasthaus «Rheinlust» geschaffen. Die Plattform erinnert an Pionierleistungen in der Am 28. März 2022 wurde die Plattform Elektrizitätsgeschichte von internationaler bei strahlendem Sonnenschein und Bedeutung. Sie befindet sich am ursprünggrossem Publikum eingeweiht: Behörlichen Ort des Stegs, über welchen 1904 die denvertreter beider Rheinfelden, weitere beiden damaligen Flusskraftwerke RheinGemeindevertreter*innen am Rhein, Plafelden und Beznau über die Landesgrenze nungs- und Bauunternehmen, Gäste und hinweg zum ersten europäischen StromverAnwohner*innen waren anwesend. Vor bundnetz zusammengeschlossen wurden. Ort waren ebenfalls Mitglieder des VorDies verbesserte die Versorgungssicherheit stands der IG Pro Steg, welche mit ihrer mit elektrischer Energie entscheidend. Der äusserst wertvollen Arbeit und grossem Verbund versorgte unter anderem auch BaEngagement das Projekt entscheidend sel mit elektrischer Energie. mitgestaltet, geprägt und mitfinanziert


Die Ausstellungs- und Aussichtsplattform «Brown-Nizzola» beim ehemaligen Gasthaus «Rheinlust».

Rheinfelder Rheinuferrundweg

Projekts «Rheinliebe» beiträgt und ein gesundheitsförderndes Freizeitverhalten ermöglicht.

Rheinfelder Rheinuferrundweg Am Rheinfelder Rheinuferrundweg erwarten Sie zahlreiche Informationstafeln zu den Themen Geologie / Naturraum, Stadt & Geschichte und Energie & Technik.

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

P Innenstadt

P

Bahnhof DB

Schloss Beuggen >

Rheinfelden DE

P Rhein

P

Pavillon Kraftwerk 1898

Haus Salmegg

Umgehungsgewässer

Adelberg Inseli

Sunnebuggele

Rheinbrücke

Gwild Höllhooge

Schifflände

Rheinuferpassage

P

Altstadt Rheinfelden CH Bahnhof SBB

Wasserkraftwerk Rheinfelden

In Rheinfelden Baden wurden zwei bauliche Massnahmen zur Aufwertung des Rheinuferrundwegs bzw. der «Rheinliebe» umgesetzt: die Aufwertung des «Sunnebuggele» und eine neue Bootsanlegestelle für Wasserwanderer beim Haus Salmegg.

Ost

Stadtpark

P

West

Alte Saline

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Thementafeln am Weg: GEOLOGIE / NATURRAUM Lebendige Flusslandschaft: Flora, Fauna und geologische Besonderheiten

GESAMTLÄNGE: 5,5 km

STADT & GESCHICHTE

IHR STANDORT

Wissenswertes und Historisches über Ansiedlungen, Orte und Bauwerke am Weg

MEILENSTEINE ENERGIE & TECHNIK Historische und neue Projekte zu den Themen Energie und Technik Tafelstandorte

Der grenzüberschreitende Rheinfelder Rheinuferrundweg mit den einzelnen Thementafeln am Weg.

haben. Die Stadt und die IG Pro Steg arbeiteten bei den Vorbereitungen, wie auch bei der Eröffnung der Plattform eng

zusammen. Entstanden ist ein «Point of Interest», welcher zur Attraktivitätssteigerung des Rheinuferrundwegs und des

Die «Rheinliebe» wird entlang des Rheins mit dem türkisfarbenen Herz markiert und weist damit jeweils den Weg. Ein Spaziergang entlang des Rheinufer-Rundwegs beider Rheinfelden, aber auch entlang der Rheinliebe von Bad Bellingen/Kembs bis nach Bad Säckingen/Stein ist empfehlenswert und verdeutlicht die Liebe zum Rhein und die länderübergreifende Zusammenarbeit. Nicolás Schmid Leiter Stadtmarketing Rheinfelden

RHEINLIEBE

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Das anspruchsvolle Training des Ruderclubs Rheinfelden

»Auf dem Rhein gilt das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme.«

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RUDERCLUB

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en Rhein teilen sich viele Nutzer und Vereine zur Freizeitgestaltung. Schwimmer planschen entlang des Rheinuferwegs oder am Inseli, lassen sich vom Inseli zum Hertener Loch treiben, Wagemutige springen gar von der alten Rheinbrücke. Stand-Up-Paddler sind unterwegs. Kanus werden durch das Wasser gepaddelt. Motorboote fahren den Fluss auf und ab. In all dem Trubel sind auch die Ruderer des Ruderclubs Rheinfel-

den, der seinen Sitz am Ufer in Warmbach hat, in ihren Booten auf dem Fluss unterwegs. „Auf dem Rhein gilt das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme“, sagt der Vereinsvorsitzende Peter Peitz. „Man teilt sich diesen Naturraum mit allen anderen Wassersportlern. Im Großen und Ganzen funktioniert es ganz gut.“ Als Fließgewässer ist das Training auf dem Rhein für die Ruderer anspruchsvoller als in einem stehenden Gewässer.

Foto: zVg. Ruderclub

RUDERN auf dem Rhein


„Wenn einer mit dem Boot noch nicht zurechtkommt und umkippt, dann muss er gucken, an welcher Stelle er wieder rauskommt, weil der Rhein bleibt nicht stehen“, meint Peitz. Das Ruderrevier reicht von der alten Rheinbrücke zum Wasserkraftwerk Wyhlen. Am Kraftwerk Wyhlen gehört noch ein Arm des Altrheins zum Revier, wo die Vereinsmitglieder zwischen April und September rudern dürfen. In das geschützte Revier dürfen keine Motorboote. Dort können die Ruderer Erfahrung mit Wasser ohne Strömung sammeln. Eine typische Trainingseinheit ist die Strecke zum Kraftwerk und zum Ruderclub zurück mit einer Länge von etwa zehn bis zwölf Kilometern. Dafür veranschlagt Peitz etwa eineinhalb Stunden Zeit. ,„Rudern ist die Sportart, die den ganzen Körper fordert und praktisch alle Muskeln anspricht. Es braucht die Beine genauso wie die Arme. Es macht einen starken Rücken und einen starken Rumpf“, schwärmt Peitz für den Rudersport. Zudem stellt das Rudern hohe Anforderungen an die Koordinationsfähigkeit für den ganzen Bewegungsablauf und das gemeinsame Rudern mit anderen. „Wie bei jeder anderen Sportart ist Übung erforderlich, um die Sportart zu beherrschen“, sagt Peitz. Weiterhin braucht es Kraft und Ausdauer, wozu die Ruderer auch im vereinseigenen Kraftraum trainieren können.

Bei seiner ersten Regatta gewinnt der 14-jährige Magnus Penninggers vom Ruderclub Rheinfelden beim Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Bremen gleich zwei Medaillen. Über 3000 Meter war er im Einer der Schnellste. Foto: zVg. Ruderclub

Der Freizeitaktivität Rudern wird im Verein seit 1921 nachgegangen. Der Verein wurde ein Jahr vor der Stadterhebung von Rheinfelden (Baden) als Wassersportverein Warmbach gegründet. 1929 fand die Umbenennung in Ruderclub Rheinfelden statt. Der Ruderclub zählt 170 Mitglieder, davon sind rund 100 sportlich aktiv. Um den Rudersport auszuüben, muss ein Sportler relativ wenig mitbringen. Eng anliegende Kleidung und im Sommer eine Kappe oder einen Hut. Die Boote stellt der Verein. Im Lager finden sich 17 Einer, elf Zweier, ein Dreier, zwei Fünfer, sieben Vierer und ein

Achter. Der Achter misst in der Länge ganze 18,5 Meter. Für kleinere Reparaturen gibt es eine eigene Werkstatt. „Rudern ist ein Lifetime-Sport“, meint Peitz. Schon als Jugendlicher mit 12 Jahren kann ein Interessierter einsteigen. Die Körpergröße muss mindestens 1,40 Meter betragen, damit man mit den Rudern und dem Bewegungsablauf zurechtkommt. Die ältesten aktiven Ruderer im Verein sind wiederum schon Mitte 80. Mit Aktivitäten wie An- und Abrudern, Weihnachtsessen und mehrtägigen Ruderfreizeiten pflegt der Verein das Zusammengehörigkeitsgefühl. Sportlich ist der Ruderclub mit zahl-

»Für so einen kleinen Verein haben wir eine hohe Leistungs­ dichte im sportlichen Bereich.« reichen Preisträgern erfolgreich, z.B. mit dem U23-Europameister Joscha Holl und mit Lena Daniel, der Bronzemedaille-Trägerin bei der U23-Weltmeisterschaft. „Wir haben eine ganz gute Tradition“, meint Peitz. „Für so einen kleinen Verein haben wir eine hohe Leistungsdichte im sportlichen Bereich.“ Horatio Gollin Der Vorstand des Ruderclub Rheinfelden mit dem Vereinsvorsitzenden Peter Peitz (dritter von rechts). Foto: zVg. Ruderclub

Rudern ausprobieren Bitte melden Sie sich bei Gunda Fink, Telefon +49 160 5503990 www.RCR1921.de

RUDERCLUB

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Fluss und Mensch, Strom und Stadt: R(H)EIN GESCHAUT!

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and aufs Herz: Eigentlich deren Zeiten kam der Rhein so Grenzen fel oder misste sie schmerzlich; eine Beziewurde zum Rhein längst ignorierend, unerwünscht und naturgehung wie aus einer Seifenoper! So oder so alles schon mal geschriewaltig wie die Schwiegermutter im eigebildet der Rhein für viele weitere hundert ben, gesungen und gesagt. nen Haus zu Besuch. Jahre eine natürliche Grenze. Diesen mächtigen Strom kreativ neu zu verwerten ist eine schwierige Aufgabe – wie glücklich ist da die Lage des Fricktaler Museums, das diese Geschichte „nur“ noch dokumentieren und präsentieren will: der Rhein und Rheinfelden, der Rhein und der Mensch, eine alte, wechselhafte Partnerschaft. Wieso tun wir das an dieser Stelle also? Natürlich als Werbung in eigener Sache! Das Fricktaler Museum lädt Sie ab 8. September 2022 herzlich ein, in unsere neue Ausstellung „Rhein geschaut“ zur komplizierten Beziehung zwischen Rheinfeldern und (Hoch)Rhein einzutauchen. Ob Fischer, Literat, Rheingenosse oder Katastrophentourist: Sie Oben die von Soldaten bewachte Betonbrücke (1914), Oben das Gwild vor dem Stauwehr des Kraftwerks (1921), werden ein Thema an Land unten die alte abgebrannte Holzbrücke (1897). unten der gefrorene Rhein mit Rheinfront (1929). ziehen, das Ihnen gefällt, und dieser Text hier soll Ihnen einen kleinen Vorgeschmack geben. Mit Grenzen ist das so eine Sache. ManchDie Brücke und das Boot braucht es geIm Zuge der Recherche für diese Ausstelmal – zum Beispiel von 1914 bis 1918 und meinhin nur dann, wenn es auch den lung ist uns nämlich aufgefallen, wie 1939 bis 1945 – schliefen die Rheinfelder dazu passenden Fluss gibt. Bis in die viele unterschiedliche Gesichter „Vater wohl etwas ruhiger im Wissen, dass Solda1960er Jahre kam es aber in länger werRhein“ über die Jahrhunderte und für ten die Rheinbrücke, die den Strom überdenden Abständen gelegentlich dazu, verschiedene Augen zeigte. Der Strandwand und die Landesgrenzen verband, dass der Hochrhein zu einer schartigen badbesucher im Augarten 2022 nimmt bewachten. Anders 1897, als die HolzbrüWinterlandschaft zufror: Ein Spektakel, den Rhein an einem heissen Sommertag cke zum drölfzigsten Mal abbrannte, ehe dass bereits um 1900 fotografisch festganz anders wahr als der Kraftwerksarsie endlich durch eine Betonkonstruktion gehalten wurde und zahllose Leute zu beiter im Winter um 1900, der römische ersetzt wurde: Plötzlich fehlte der Waeinem Flussspaziergang bewegte. Setzte Soldat am Hochrheinlimes beschrieb den renverkehr, plötzlich war das Deutsche sich der Fluss im Winter manchmal fest, Fluss (wahrscheinlich) mit anderen WorKaiserreich wieder sehr weit weg, obso verschwand er in regenarmen, heissen ten als die Basler Personenschifffahrt. Je wohl man es gerne näher gehabt hätte. Sommern in die Ferien und hinterliess nach Jahr konnte man trockenen Fusses Oder einfacher gesagt: Je nach Situation nebst einem schwachen Rinnsal nur die den Grund des Rheins erforschen, zu anwünschte man sich die Brücke zum Teuzerfurchte, abweisende Welt des Gwilds

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R(H)EIN GESCHAUT


«Der Strandbadbesucher im Augarten 2022 nimmt den Rhein an einem heissen Sommertag ganz anders wahr als der Kraftwerks­arbeiter im Winter um 1900, der römische Soldat am Hochrheinlimes beschrieb den Fluss (wahrscheinlich) mit anderen Worten als die Basler Personenschifffahrt.»

mit seinen Schluchten und Klüften. Auch hier wurden die Menschen wie verzaubert von den offengelegten Geheimnissen des Flusses angezogen.

Oben die Postkarte eines Besuchers mit der überschwemmten Fröschweid (1910), unten eine Aufnahme von der Rheinbrücke mit dem Hotel Schiff und dem angeschwollenen Rhein (1978).

Wer könnte es Vater Rhein verübeln, dass er nach all den Besuchen von Unbekannten auf ihm und seinem Grund den Spiess umdrehen und das Städtchen selbst gelegentlich besuchen würde? Der Hochrhein ist selbst bereits ein grosser Strom, wird allerdings noch zusätzlich durch die Aare und andere Flüsse gespeist. Regnet es nun wochenlang in der Schweiz und Deutschland, sammelt sich all das Wasser letztlich im Rhein und rauscht mit etwas Glück an Rheinfelden vorbei, dringt allzu oft aber auch ins Städtchen hinein – die Marktgasse (inklusive Keller des Fricktaler Museums…) und die Fröschweid sind die

nächstgelegenen Ziele. Die Brücke, die dieser Belastung überhaupt erst standhalten können muss, spielt durch die Stauung des Wassers eine wichtige Rolle bei der Flutung der Marktgasse. Entsprechend sind

Gesicht des blauen Stroms inmitten grüner Wiesen und majestätischer Gebäude. Dabei blieb es aber nicht: Die von Menschenhand geschaffene technische und ästhetische Meisterleistung des alten Wasserkraftwerks wurde alsbald zur Liste der Motive hinzugefügt und zeigte auf, wie fortschrittlich Rheinfelden war; quasi ein Kurort auf der Überholspur Richtung elektrifizierter Zukunft.

Farbige Postkarte des Rheinfelder Kraftwerks vom Schweizer Ufer aus (1921), unten die Vorderseite eines Hotelprospekts des Grand Hôtel des Salines mit dem Rhein (um 1900).

die lokalen Krisenstäbe im Ernstfall darauf vorbereitet, sie kontrolliert zu sprengen, wie es beispielsweise beim Rekordhochwasser von 1999 in Betracht gezogen wurde. Nicht nur die aussergewöhnlichen oder gar gefährlichen Gesichter des Rheins wurden in Fotografien und Postkarten festgehalten. Tatsächlich finden wir, wohl bedingt durch die Freude des Kurund Verschönerungsvereins Rheinfelden an Garten-Eden-ähnlichen Szenen, auf den ersten farbigen Postkartenmotiven vor allem das friedliche und touristische

An das Leben am Hochrhein erinnern natürlich nicht nur Bilder. Fahnen und Fischereiwerkzeuge, Modelle und Maienbrief, Poesie und Pontoniere und noch vieles mehr in unserer Ausstellung bezeugen das enge Verhältnis des Städtchens zum Fluss vor der Haustüre, der über so viele Jahrhunderte mal Freund, mal Feind, Ernährer und Zerstörer, Hindernis und Schutz war. Besuchen Sie uns also ab dem 8. September im Fricktaler Museum und erkunden Sie mit uns den Rhein bis auf seinen Grund – keine Sorge, Sie werden trocken bleiben! Gregor Julmy Wissenschaftlicher Mitarbeiter

10.9.2022 – 10.12.2023

R(h)ein geschaut! Facetten des Lebens am Hochrhein

Teil des trinationalen Projekts „Der Rhein“ Fricktaler Museum Öffnungszeiten: Di/Sa/So, 14 – 17 Uhr Vernissage am 8. September 2022 19 Uhr, in der Kapuzinerkirche Anmeldung erforderlich bis 30.8.2022 fricktaler.museum@rheinfelden.ch Tel. +41 61 835 57 80

R(H)EIN GESCHAUT

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R(h)ein geschaut!

FACETTEN DES LEBENS AM HOCHRHEIN Über das grösste grenzüberschreitende Kulturprojekt der Jahre 2022–2023 am Oberrhein Die Intervention „R(h)ein geschaut! Facetten des Lebens am Hochrhein“ in der Dauerausstellung des Fricktaler Museums, die ab 10. September zugänglich ist, ist Teil dieses trinationalen (D, F, CH) Kulturprojektes zum Thema des Rheins.

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ie es zu einem derartigen Projekt kommt, wollen Sie wissen? Wieso gerade der Rhein zum Thema wird? Was das Projekt beinhaltet und wie sich dies in Rheinfelden ausdrückt, sich von anderen Orten unterscheidet? Und was es bedeutet, Teil eines grenzüberschreitenden Kulturprojektes zu sein? Schon über viele Jahre treffen sich Museumsfachleute des trinationalen Netzwerks und fokussieren das Sichtbarmachen von Geschichte und Geschichten der Oberrheinregion. Gehörte Rheinfelden vor rund 250 Jahren noch zum Reich der Habsburger, so ist das Südufer seit Napoleon Schweizer Boden und die Gebiete am Nordufer sind deut­sches Hoheitsgebiet geworden. Auch das französische Oberrheingebiet hat in den letzten Jahrhunderten mehrfach die Nationalität gewechselt. Nachvollzieh­bar, dass so mancher Herrschaftswechsel nicht freiwillig erfolgte, was sich auch in Geschehnissen wie dem 1. und 2. Weltkrieg spiegelt – Aspekte, die in vergangenen Aus­stellungssequenzen bereits thematisiert waren. Die erneute Themensuche der Netzwer­ ker*innen zielte auf einen Aspekt, zu dem möglichst viele Museen und Kulturinstitu­ tionen, die überdies im Verein Museums­ Pass-­musées engagiert sind, eine Ausstel­ lung oder ein Kulturangebot realisieren können. Relativ schnell war der Rhein als gemeinsamer Nenner gefunden. Die Themenfindung war der Startschuss, konkret über eine Umsetzung nachzudenken. Letztendlich werden sich 40 Institutionen in der Kernzeit zwischen Herbst 2022 und Sommer 2023 in Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit dem Thema

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R(H)EIN GESCHAUT

Rhein auseinandersetzen. Fest steht, dass noch nie eine so grosse grenzüberschreitende Aus­stellungsreihe den Rhein so facettenreich vorgestellt hat. Sei es Natur, Kultur, Historie oder Industrie­geschichte, ob Stromerzeu­gung, Rheinregulierung oder Schifffahrt, ob lokale Besonderheiten, Archäologie oder Kunst: das trinationale Netzwerk Mu­seen am Oberrhein beleuchtet den Fluss auf vielfältige Weise. Grosse Museen wie das Antikenmuseum Basel, das Badische Landesmuseum Karlsruhe, die Reiss­-Engelhorn­-Museen Mannheim oder der Ausstellungsraum in der Nationalbibliothek Strassburg partizipieren neben zahlreichen mittelgrossen und kleinen Einrichtungen. Beleuchtet vom Rheinfall bei Schaffhausen bis zum Ende des Oberrheins bei Bingen.

Die gemeinsame Broschüre der Ausstellungsreihe

Das Fricktaler Museum trägt mit „R(h)ein­ geschaut! Facetten des Lebens am Hochrhein“ zum Projekt bei. Aspekte des Lebens am Hochrhein und in der Stadt werden aufgegriffen und in einer Intervention in der Dauerausstellung thematisiert. Was eine Intervention ist? Es ist keine Sonderausstellung, wie sie bisher aus dem Fricktaler Museum bekannt sind, sondern, da die Thematik sich in vielen Bereichen der Sammlung widerspiegelt, erstrecken sich die Präsentationen in der Dauerausstellung und reichen vom Keller bis zum Dach.

Selbstredend hat ein derartig grosses Projekt auch einen politischen Aspekt. Was auf politischer Ebene im Bereich von Verwaltung, Raumplanung und Kooperation im Trinationalen Eurodistrict Basel (TEB) schon gelebt wird, bezieht gerne auch die Kultur mit ein. Denn der gegenseitige Aus­ tausch gerade im Bereich Kultur macht na­ tionale Grenzen durchlässiger und hilft bei der Überwindung von Sprach-­und anderen Barrieren. Menschen kommen zusammen, reden miteinander, lernen sich kennen, erfahren von Freud‘ und Leid des Gegenübers und spüren ihre Verbundenheit. So hat die Oberrheinkonferenz, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Trinationalen Metropolregion Ober­ rhein organisiert, die Schirmherrschaft zur Ausstellungsreihe übernommen. Der Vorsitz der Oberrheinkonferenz wech­selt jährlich zwischen den drei Ländern. 2022 ist Beat Jans, Regierungspräsident des Kantons Basel­-Stadt, als Präsident der Oberrheinkonferenz auch Schirmherr über die Ausstellungsreihe. Am 29. September 2022 stellen die Partner im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Mannheim ihren Beitrag zum Projekt einem breiten Publikum aus Politik und Medien vor. Weitere offizielle Veranstaltungen, erneut unter Beteiligung von Politik und Medien, werden in der Schweiz und in Frankreich folgen. Zur Ausstellungsreihe erscheint ein ge­ meinsamer Katalog, in welchem das The­ma und die Ausstellungen präsentiert sind. Kooperationen mit anderen Kulturin­ stitutionen des Netzwerks, aber auch am Ort beleben das lokale Angebot. So sind in Rheinfelden für das Jahr 2023 mit dem Modeatelier Rheindesign eine gemein­same Modenschau, mit den Rheinfelder Pontonieren eine spannende Wasserfahrt und weitere Kooperationen mit externen Partnern geplant. Eine gemeinsame Broschüre und der freie Eintritt mit dem Museums-Pass-musées sind für die Besucher*innen besondere Vorteile! Ute W. Gottschall stellvertretende Leiterin Fricktaler Museum


Ausstellung

Zwei Flusskraftwerke in Rheinfelden Technikgeschichte von europäischem Rang

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er Arbeitskreis Geschichte des Hauses Salmegg beteiligt sich an der großen trinationalen Ausstellungsreihe des Netzwerks Museen zum Thema „Der Rhein“ mit einer eigenen Ausstellung. Was liegt näher als in Rheinfelden zu diesem Thema die Historie und Bedeutung der beiden Kraftwerke zu präsentieren? Mit dem alten, damals größten europäischen Laufwasserkraftwerk begann die großtechnische, ökologische Ausnutzung der Wasserkräfte des Rheins. Das neugebaute wird wohl das letzte große Flusskraftwerk in Europa sein, da alle Standorte vergeben sind oder ökologisch geschützt. Somit schließt sich in Rheinfelden der Kreis. Auf 40 Schautafeln werden Baugeschichte, Technikgeschichte und Hintergrundinformationen präsentiert. Die Stadtführerinnen klären über die Rolle von Emil und Walther Rathenau für Kraftwerk, Industrie und Stadtentstehung auf. Das alte, 1895 begonnene Kraftwerk hatte zahlreiche Vorgängerprojekte: Die erste

Das alte Kraftwerk kurz vor dem Abriss.

Idee hatte der junge Georg von Struve, der 1846 in der Nähe von Warschau geboren wurde, das damals zum Zarenreich gehörte. Er war der Neffe des badischen Revolutionärs Gustav Struve und zur Kur bei seinem anderen Onkel Heinrich, dem Besitzer des Rhein-Soole-Bades. Als bereits versierter Ingenieur für Brückenbau entwarf er 1872 die ersten Pläne für ein mechanisches Rheinkraftwerk, das 1873 konzessioniert wurde. Sein früher Tod verhinderte die Realisierung. 1887 übernahmen die Firmen Escher & Wyss, Olivier Zschokke und die Maschinenfabrik Oerlikon die Konzession, zu der

Das alte Kraftwerk ist noch in Betrieb, das neue mit dem Abflusskanal ist im Bau.

sich ein Jahr danach die AEG von Emil Rathenau gesellte. Der erste gemeinsame Plan für ein Kraftwerk, diesmal auf der badischen Seite, erfolgte 1889. Die Ausstellung dokumentiert die verschiedenen Projekte bis zur endgültigen Fassung von 1894. Baubeginn des Kraftwerkes war im Oktober 1895. Allein die Herstellung der Baugrube mit Spundwänden, die gegen den enormen Wasserdruck des Rheins und gegen Hochwasser schützen sollte, war eine Meisterleistung. Die Arbeiten, die nur vier Jahre dauerten, wurden größtenteils in Handarbeit durchgeführt. Parallel lief der Bau der drei elektrochemischen Fabriken. Alles blieb im Zeitplan. Auch die elektrotechnischen Anlagen wie Turbinen, die dreiphasigen Wechselstromgeneratoren oder die Transformatoren beschritten Neuland. Von Rheinfelden aus traten der Wechselstrom und die 50-Hz-Frequenz ihren weltweiten Siegeszug an. Originalfotos der Maschinensätze dokumentieren diesen Prozess. Zwischen Rheinfelden und Beznau begann auch das europäische Verbundnetz. 2014 wurde das Kraftwerk mit dem ersten deutschen Meilenstein der Elektrischen Energietechnik ausgezeichnet. Bevor 1988 die alte Konzession abgelaufen war, begann schon 1983 die sich lange hinziehende Planung und Genehmigung für ein neues Kraftwerksprojekt, das auf das Schweizer Ufer verlegt wurde. Baubeginn war schließlich der März 2003. Das neue Werk bestand aus einem quer zum Rhein errichteten Stauwehr mit sieben Wehrfel-

dern und einem auf der gleichen Achse errichteten Maschinenhaus für vier Rohrturbinen. Vorgesehen waren drei Baugruben. Begonnen wurde mit dem Wehr, das im Juni 2005 fertiggestellt war. 2007 konnte das alte Kraftwerk mit dem neuen Wehr weiter betrieben werden. Ab 2008 folgten Aushub und Bau des Maschinenhauses mit den vier Turbinenkammern. Hinter dem Maschinenhaus wurde ein 100m breiter und 1,8 km langer Abflusskanal angelegt, der über einen befestigten Damm ausgetieft wurde. Er reichte bis an die Stadtgrenze des schweizerischen Rheinfelden. Die erste Turbine wurde im Mai 2010 in Gang gesetzt, die letzte Ende 2010. Parallel liefen die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen mit einem Fischaufstiegsgewässer an der Stelle des alten Oberwasserkanals auf deutscher Seite. Das nun nicht mehr benötigte alte Kraftwerk wurde bis 2011 rückgebaut. Im September 2011 war die Einweihung des neuen Flusskraftwerkes, des wohl letzten großen in Europa. Dr. Wolfgang Bocks Verein Haus Salmegg e.V.

6.11.2022 – 27.1.2023

Zwei Flusskraftwerke in Rheinfelden. Technikgeschichte von europäischem Rang Öffnungszeiten des Rathauses Rathausgalerie Verein Haus Salmegg e.V.

AUSSTELLUNG

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Das waren die

Fotos:

Eleni Kougionos Anna Lüscher

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BRÜCKENSENSATIONEN 2022


Foto: Eleni Kougionis

BRÜCKENSENSATIONEN 2022

BRÜCKENSENSATIONEN 2022

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Schwerpunktthema RHEIN

Medientipps aus der Stadtbibliothek In unseren Medientipps stellen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek Rheinfelden eine kleine Auswahl von Medien zum Schwerpunktthema „Draussen“ vor. Alle Medientipps, die Sie hier sehen, können Sie in der Stadtbibliothek ausleihen bzw. zu Hause über das Internet downloaden.

Stotz, Daniel: Via Rhenana – Wasserweg mit Salzgeschmack Von Kreuzlingen nach Basel entlang dem Weitwanderweg Via Rhenana 60 und der nationalen Veloroute 2. Dieses Buch ist mehr als ein Wanderführer. In zahlreichen Exkursen und kurzen Texten nimmt er die Leser*in mit auf eine Reise entlang vielseitiger Kulturlandschaften und architektonischer Besonderheiten. Der Rhein wird als Lebensgrundlage vieler Menschen in seiner Funktion als Handelsweg unmittelbar erfahrbar. Ein Kapitel widmet sich vertieft auch der Salzförderung in der Saline Rheinfelden. weberverlag.ch, 2022, 208 S.

Fasolin, Werner: Tannhupper und Leelifotzel – Sagen der Nachbarn am Hochrhein Diese umfangreiche Textsammlung beinhaltet über 500 Sagen aus der Region Hochrhein von Waldshut bis Rheinfelden über Fricktal, Hotzenwald, Wehratal, südlicher Dinkelberg und der vier Waldstädte. Legenden um den Möhliner Bürkligeist, den letzten Henker von Rheinfelden oder den Leelifotzel aus dem Hotzenwald versprechen wohlige Schauer und Gänsehaut. Auf der beiliegenden CD werden Sagen in der entsprechenden Mundart erzählt. Fricktalisch-Badische Vereinigung für Heimatkunde, 2008, 421 S. plus 1 CD

Heidenreich, Elke / Krausz, Tom: Alles fliesst – Der Rhein

Elke Heidenreich und der Fotograf Tom Krausz machen sich auf eine 1200 km lange Reise entlang des Rheins von der Quelle bis zur Mündung. Zuerst zu Fuss und schliesslich auf einer touristischen Flusskreuzfahrt. Dabei wird so mancher Mythos über den Rhein augenzwinkernd entzaubert. Gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an den grossen europäischen Strom voller persönlicher Eindrücke. Corso, 2018, 256 S.

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MEDIENTIPPS AUS DER STADTBIBLIOTHEK

Schneider, Hansjörg: Die Eule über dem Rhein Hansjörg Schneider, vor allem bekannt durch seine Krimis um den Basler Kommissar Hunkeler, ist auch ein Meister der kurzen Form. „Die Eule über den Rhein“ versammelt seine schönsten Texte aus den vergangenen 20 Jahren und ist zugleich eine Hommage an seine Wahlheimat Basel, deren Menschen und Sprache. Diogenes, 2021, 286 S.

Reichenstetter, Friederun: Der kleine Biber und die Tiere am Fluss – Eine Geschichte mit vielen Sach­ informationen

Seit mehr als 10 Jahren ist die Beliebtheit dieses schön gestalteten Kindersachbuchs ungebrochen. Der kleine Biber lebt mit seinen tierischen Freunden am Ufer des Flusses und sie erleben gemeinsam so manches Abenteuer. Viel Wissenswertes über Fischotter, Feuersalamander, Wels und Co. mit wunderschönen Illustrationen. Arena, 2011, 31 S. plus 1 CD.


NEU IM SORTIMENT:

Schwimmrucksack mit Rheinfelder Herz Der ideale Begleiter für einen Schwumm im Rhein oder einem See! Der wasserdichte Schwimmrucksack von Tarzan mit Rheinfelder Herz ist aus recycelten Getränkeflaschen hergestellt und garantiert somit eine lange Lebensdauer. Der Aufdruck ist zudem aus nachhaltiger Farbe ohne Schwermetalle. Grösse: 86cm x 55cm CHF 39.– Erhältlich im Tourismusbüro oder via Onlineshop www.tourismus-rheinfelden.ch Tourismus Rheinfelden, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden, +41 61 835 52 00 – tourismus-rheinfelden.ch

„Lieder ohne Worte“ Cello-Werke von Mendelssohn

Sol Gabetta & Bertrand Chamayou 25. September 2022 | 18.00 Uhr Kirche St. Josef | Friedrichstr. 32 Rheinfelden (Baden) Tickets: Tourist-Info oder www.rheinfelden.reservix.de

TOURISMUS

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PANTA RHEI(N)

KUNST AM / IM FLUSS „Panta Rhei(n) – Kunst am/im Fluss“ ist eine Kunstausstellung des Kulturamtes Rheinfelden (Baden), die einen philosophisch-künstlerischen Blick auf den Rhein wirft. Der Ausstellungstitel verbindet die Feststellung des griechischen Philosophen Heraklit, dass sich alles „panta rhei“, d.h. im Werden, in unaufhörlicher Bewegung, im Fluss befindet, mit der Auseinandersetzung mit dem Rhein, dem Fluss vor Ort, der gleich wichtig für die Industrie und die Erholung ist. Gezeigt werden Werke von zehn sehr unterschiedlichen zeitgenössischen Künstler:innen, die ihre besondere Beziehung zum Rhein vereint.

Herbert Bächle lebt in unmittelbarer Nähe des Rheins, unweit vom Haus Salmegg, dem Ausstellungsgebäude. Der passionierte Fotograf hat den Strom in unzähligen Fotografien zu allen Jahres- und Tageszeiten festgehalten. Daraus wird eine

Haus Salmegg entfernt. Sie erstellt Ölgemälde auf Leinwand und auf Plexiglas. Dabei arbeitet sie in Serien, wobei sie sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt. Berschins Werke wirken oft ein wenig melancholisch und berühren die/den Betrachter:in tief. Verena Fuchs aus Freiburg erstellt unglaublich zarte Tusche- und aquarellierte Bleistift-Zeichnungen, die an alte Lithografien erinnern. Sie baut – in ihrer ganz eigenen Technik – mit sehr feinem Strich

Collage von Rheinbildern entstehen, welche die Besucher:innen im Foyer empfängt und auf das Thema einstimmt. Mirjam Bucher Bauer aus Riedmatt ist bekannt für ihre großen, ausdrucksstarken

Fluss-Landschaften aus dem Gedächtnis auf. Ihre Bilderserie „Flusswanderungen“ zeigt romantisch wirkende Blickwinkel auf den noch sehr ursprünglich anmutenden Rhein.

Tierdarstellungen aus Gips. Sie wird einen „dicken Fisch“ zeigen sowie Impressionen vom Rhein mittels eines Beamers.

Die häufig großformatigen Werke von Petra Heck aus Rheinfelden (Baden) entstehen auf dem Boden in einer Art Actionpainting-Verfahren. Die Farbe fließt also im

Natalia Berschin wohnt seit letztem Jahr in Rheinfelden (Baden) ebenfalls in direkter Rheinnähe und einen Steinwurf vom

wahrsten Sinne des Wortes. Zudem hat der Rhein für die gebürtige Rheinländerin eine besondere Bedeutung, da er eine wichtige Konstante in ihrem Leben bildet.

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PANTA RHEI(N)


Viola Michely wohnt und arbeitet in Köln. In ihrem Atelier erstellt sie Farbkarten aus Fundstücken, die sie auf ihren Wanderungen entlang des Rheingrabens entdeckt. Grundsätzlich rühren Michely die kleinen

Roland Senger, ebenfalls aus Rheinfelden (Baden), erstellt „analoge Fotokunst“. Er hält seine Motive auf S/W Filmen mit antiken, rein mechanischen Kameras fest.

Die in der Dunkelkammer gefertigten Hand-Abzüge der Negative auf Silbergelatine-Barytpapier sind echte Unikate. Bei seiner Auseinandersetzung mit dem Thema Flusslandschaft, Wasser-Kraft und Industrie am Rhein entstanden ganz besondere, einzigartige Bilder – von abstrakt bis stimmungsvoll.

Dinge, weil sie Reste von etwas sind, auf etwas verweisen, das einmal war. Jedes Ding hat eine Geschichte und einen ursprünglichen Zusammenhang, der nicht mehr in Gänze rekonstruierbar ist. In der Präsentation im Block gewinnen die Fundstücke einen neuen Zusammenhang. Ingrid Schwander aus Rheinfelden (Baden) arbeitet mit Holz, am liebsten figürlich. Als Holzbildhauermeisterin ist sie – im wahrsten Sinne des Wortes – eine Meisterin ihres Faches. Sie interessiert sich für die menschliche Gestalt und deren Ausdruck von Haltung und innerem Seelenzustand.

Schwanders Holzskulpturen sind sehr sinnlich und eine wahre Augenweide. Die Oberflächen wirken experimentell mit ihren offensichtlichen Arbeitsspuren. Dadurch lassen sie beim Betrachten eigene Deutungen und Sichtweisen zu.

Esther Tschudin aus Basel (CH) macht teils skurrile, oft zarte, häufig detailverliebte Arbeiten aus Draht, Papier und allerlei

Fundstücken, die sie auf langen Spaziergängen mit ihrem Hund findet. Sie inszeniert Alltägliches neu, so dass es an Bedeutung gewinnt. Bei näherer Betrachtung gibt es in ihren Werken einiges zu entdecken. Die Bilder von Karin Volz aus Rheinfelden (Baden) entstehen in mehreren Farbschichten auf Leinwand. Dadurch gewinnen die Werke an Tiefe und laden – passend zum Thema Rhein – dazu ein, in die vielfältigen Blautöne des Wassers einzutauchen und in Szenerien am Ufer

zu verweilen. Quellen der Inspiration sind für Volz die Kulissen der Natur mit all ihren Requisiten und, nicht zuletzt, auch die eigene Kindheit in den Rheinauen. Ihre poetische Auseinandersetzung mit der Malerei entlockt der/dem Betrachter:in gerne ein Schmunzeln. Mit der Ausstellung „Panta Rhei(n) – Kunst am/im Fluss“ beteiligt sich das Kulturamt Rheinfelden (Baden) an dem Ausstellungsprojekt „Der Rhein“ des Netzwerks Museen. Das Netzwerk Museen ist ein Verbund von wechselnden Institutionen und Museen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz, die projektbezogen zusammenarbeiten. Etwa alle vier Jahre finden Ausstellungen zu einem gemeinsamen trinationalen Oberthema statt. Zum „Rhein“ wird es 38 Ausstellungen geben, die in einer Broschüre vorgestellt werden. Zudem wird ein gemeinsamer Katalog erstellt. Sowohl der Katalog wie auch die Broschüre können während der Ausstellung im Haus Salmegg erworben werden. Kulturamt Rheinfelden (Baden)

2.10.2022 – 12.2.2023

PANTA RHEI(N) Kunst am / im Fluss

Sa, So und feiertags 12 – 17 Uhr Haus Salmegg, Rheinbrücke 8 Kulturamt Rheinfelden (Baden)

PANTA RHEI(N)

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VERANSTALTUNGEN Programm | September / Oktober 2022 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden)

FÜHRUNGEN ZU KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Von Kentauren, Gänsen und Gesellschaftsmaschinen So, 4. September, 11 Uhr und 14 Uhr Dauer: 1 Stunde Treffpunkt: Rathaus, Marktgasse 16, Rheinfelden www.kultur-rheinfelden.ch/projekte Das Kulturbüro Rheinfelden (Schweiz) bietet im Rahmen des Ausstellungsprojekts Art for sustainable future SEED 2.0, das mit einem vielseitigen Programm das Thema der Nachhaltigkeit an der Schnittstelle von Kunst, Wirtschaft, Politik und Innovation thematisiert, kostenlose Führungen zu Kunst im öffentlichen Raum an. Verschiedene Kunstwerke prägen das Stadtbild von Rheinfelden und sind Zeugen des sich wandelnden Zeitgeists. Im Alltag werden manche kaum bewusst wahrgenommen und ihr Entstehungskontext ist in Vergessenheit geraten. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch Rheinfelden und erfahren Sie die Hintergrundinformationen zu ausgewählten Kunstwerken und ihren Erschaffer:innen. Beschränkte Teilnehmerzahl: Bitte buchen Sie ein Gratis-Ticket über Eventfrog.ch (QR-Code links benutzen)

«Yé Yé» – The Golden Sixties

So, 18. September, 17 Uhr, Kapuzinerkirche, Eintritt frei, Kollekte Antonella Lalli (Gesang), David Bruchez (Posaune, Trompete), Paolo D’Angelo (Akkordeon) Nur zwei kleine Silben stehen am Anfang ihres Programms, doch in ihnen lebt ein sehnsüchtiger Rhythmus, der an Amerika und die Goldenen 60er Jahre denken lässt. The Golden Sixties: eine Zeit voller Musik, in der die Jugend einen Platz an der Sonne beanspruchte. Dieser Zeit möchten die drei Musiker mit Ihrem quirligen und abwechslungsreichen Programm Ehre erweisen. «Yé Yé» – eine Stimme, eine Posaune, ein Akkordeon, tänzerische Rhythmen und Ohrwürmer stillen die Sehnsucht an eine wunderbare Goldene Zeit. www.gity.ch

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Yorck Kronenberg (Foto: Isolde Ohlbaum)

CAPRICCIO BAROCKORCHESTER – CD TAUFE

FORTEpiano

Fr, 23. September, 19.30 Uhr, Bahnhofsaal Solist: Yorck Kronenberg, Hammerklavier Leitung: Dominik Kiefer Vorverkauf/Infos: www.capriccio-barock.ch oder Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro, Marktgasse, T 061 835 52 00 Zusammen mit dem international bekannten Pianisten Yorck Kronenberg wird das Capriccio Barockorchester Werke aus seiner jüngsten CD, die vor Ort auch getauft wird, präsentieren. Giovanni Battista Martini (1706-1784) war ein italienischer Komponist und einer der führenden Musiktheoretiker seiner Zeit. Sein Einfluss auf die Musik war signifikant. Willibald Gluck, Franz Xaver Sterkel und Wolfgang Amadeus Mozart besuchten ihn, um sich in musikalischen Fragen und Kontrapunkt unterweisen zu lassen. Seine hauptsächlich geistliche Musik ist von formaler Meisterschaft und weiter emotionaler Bandbreite geprägt. Sein Klavierkonzert beeindruckt nicht zuletzt durch lyrische Gesanglichkeit, die in ihrer Expressivität weit über das übliche Ausdrucksspektrum der Zeit hinausweist. Yorck Kronenberg studierte Klavier und Komposition in Lübeck und lebt heute in Berlin. Als Pianist wurde er vielfach ausgezeichnet. Er ist ein hervorragender Kenner und Interpret Alter Musik und auch als Schriftsteller ist er bekannt. PROGRAMM: Giovanni Battista Martini • Konzert G-Dur für Klavier u. Streichorchester Joseph Haydn • Sinfonie G-Dur, Hob.1: 88 Wolfgang Amadeus Mozart • Klavierkonzert d-Moll, KV 466


Jazzclub Q4

Info: www.jazzclubq4.ch Reservation: info@jazzclubq4.ch oder Hotel Schützen Tel. 061 836 25 25

Konzerte finden bis auf weiteres in der KAPUZINERKIRCHE Kapuzinergasse 16 statt (1 Min. Fussweg vom Hotel Schützen).

Birelli Lagrene und Wawau Adler Trio

Di, 13. September, 19 Uhr Kapuzinerkirche, Tickets 50 CHF Biréli Lagrène g, Wawau Adler g, Joel Locher b

Birelli Lagrene und Wawau Adler

Das Programm beschert uns Django’s Stil und modernere Stücke. Es ist eine Premiere, diese 3 Ausnahmemusiker auf der Bühne live zu erleben. Biréli Lagrène gilt als “Teufelsheld der Gitarre”. Der französische Ausnahmegitarrist ist der König unter den Jazz-Gitarristen und hat schon mit sämtlichen Grössen seines Genres gespielt. Wawau Adler gilt international als Gypsy-Jazz-Gitarrist der Extraklasse. Mit Joel Locher am Bass haben wir wohl das beste was man am Bass bekommen kann. Er kennt an seinem Instrument keine Grenzen. Erstmals sind diese drei Ausnahmemusiker gemeinsam live auf der Bühne zu erleben!

Amaranth Quartet feat. Joe Locke

So, 23. Oktober, 17 Uhr, Kapuzinerkirche Joe Locke vibraphone, Jaka Kopac as, Ameen Saleem b, Vladimir Kostadinovic dr Diese Band ist dank der Inspiration aller vier Musiker entstanden und möchte die Tradition der Jazzsprache bewahren. Ihre Arrangements und Originalsongs basieren auf Traditional Mainstream und Contemporary Sound, beeinflusst von Jazz-Giganten wie Bobby Hutcherson, Wayne Shorter, Elvin Jones, Ray Brown, etc - mit viel Groove, Walking Bass und Beimischung eines modernen Sounds. Amaranth Quartet

2. Rheinfelder Orgelwochen Fr, 9. September, 19 Uhr, Konzert I (Eröffnungskonzert): „Barock – symphonisch?“ St. Josefskirche , Rainer Marbach Sa, 10. September, 19 Uhr, Konzert II: „Alles C-Dur, oder was?“ Christuskirche, Bernd Vogel Fr, 16. September, 20 Uhr, Konzert III: „Mit beiden Füßen fest im Himmel“ St. Josefskirche, Irmtraud Tarr Sa, 17. September, 19 Uhr, Konzert IV: „Comme les français…“ St. Josefskirche, Dieter Lämmlin So, 18. September, 19 Uhr, Konzert V (Abschlusskonzert): „César & Max“ St. Josefskirche, Matthias Wamser

Rainer Marbach

Bühne frei für die Königin der Instrumente: Die Rheinfelder Orgelwochen erleben ihre zweite Auflage. Bei fünf Konzerten, vier davon in der St. Josefskirche und eines in der Christuskirche, wird die Vielfalt der Orgelmusik quer durch die Jahrhunderte vorgeführt. Kirchenmusikdirektor Rainer Marbach

Bernd Vogel

Irmtraud Tarr

als Initiator und Veranstalter freut sich, dass er nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erneut ein ökumenisches Orgelfestival in beiden Kirchen auflegen kann, wiederum in Kooperation mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde und dem städtischen Kulturamt.

Dieter Lämmlin und Matthias Wamser

Es spielen renommierte Orgelkoryphäen aus der Stadt zugunsten der anstehenden notwendigen Revision der 1982 gebauten Rensch-Orgel in der Christuskirche. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, es findet eine Kollekte statt. Der Erlös fließt in den Orgelfonds.

KONZERTE 29


KABAR ETT im Bürgersaal 23 3, VVK 20 3, ermäßigt 14 3 Tickets im VVK: Tourist-Info Rheinfelden und rheinfelden.reservix.de und an der Abendkasse

Das Trio «Ein Lied geht um die Welt» Stefan Waghubinger

Stefan Waghubinger „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ Do, 15. September, 20 Uhr Bürgersaal Rheinfelden

Stefan Waghubinger vergleicht in seiner Show Jugendträume mit der Realität. Das Publikum findet sich in vielem wieder, was unterhaltsam ist, aber auch in die Tiefe geht.

Negah Amiri „Megah gut!“

Sissi Perlinger (Steffen Jänicke)

Sissi Perlinger „Die Perlingerin – Worum es wirklich geht!“ Do, 13. Oktober, 20 Uhr Bürgersaal Rheinfelden

Den Titel als menschliches Gesamtkunstwerk hat sie sich verdient: Die Kabarettistin wird mitunter zum „Ein-Frau-Orchester“ mit Gitarre in den Händen und Schlagzeug an den Füßen.

Fr, 4. November, 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden

Termin vormerken

Negah Amiri tritt mit ihrem ersten Liveprogramm auf und bringt als Newcomerin frischen Wind in den Bürgersaal. Sie versucht das älteste Spiel der Menschheit zu verstehen: die Beziehung zwischen Mann und Frau.

So 2. Oktober, 17 Uhr, Kapuzinerkirche Eintritt frei, Kollekte Edward Ebersold (Violine, Bratsche) Martina Oertli (Gesang, Fagott, Klarinette, Saxophone, Chalumeau) Paolo D’Angelo (Akkordeon) Hinter dem Namen „Das Trio“ verbirgt sich eine erstaunliche Vielfalt. Und ausserdem eine so überraschende Kombination an Instrumenten, wie man sie selten antrifft: Mit Violine, Akkordeon und Gesang spielt Das Trio Melodien, die die Herzen bewegen. Denn dazu ist die Musik schliesslich da. Zu hören sind zum Beispiel die Moonlight Serenade von Glenn Miller, die fesche Lola vom «Blauen Engel» bis hin zu Ohrwürmern von Kálmán und Lehár, gespickt mit Chansons von Edith Piaf. Zwischen den Stücken werden Anekdoten und allerlei Wissenswertes serviert. Eine erlebnisreiche musikalische Reise, die vielfältiger nicht sein könnte. www.meisterkonzert.ch

VOLKSKUNSTBÜHNE RHEINFELDEN

Das Zwischenmenschliche – Problemzone Nr. 1 So, 2. Oktober, 20 Uhr und Mo, 3. Oktober, 17 Uhr Campus Rheinfelden (Baden) So, 30. Oktober, 17 Uhr, Haus der Begegnung Grenzach Sa, 5. November, 20 Uhr und So, 6. November, 17 Uhr Gemeindehaus St. Josef Rheinfekden (Baden)

Wir machen ganz schön Theater!

Im kommenden Jahr – 2023 – wäre er 100 Jahre alt geworden: der große Meister schrägen Humors: Vicco von Bülow, alias Loriot. Unvergessen seine Sketche, die vor allem dem Menschen an sich und den Problemen des Miteinander gewidmet sind. Mit einem Augenzwinkern wird die Dramatik des ganz normalen Alltags so dargestellt, dass sie sich in Lachen auflöst ... Lachen, auch über uns selbst. Die Volkskunstbühne Rheinfelden bringt in ihrem diesjährigen Programm bekannte und weniger bekannte Sketche auf die Bühne. www.volkskunstbuehne.de

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VERANSTALTUNGEN


Rheinfelden – Unter Strom! Vom Dreiland in die Welt

Bis Herbst 2022 Di, Sa, So 14–17 Uhr www.fricktaler-museum.ch

Videomapping auf dem Theater von Chartres, Frankreich

Videomapping Workshop in den Herbstferien von Mi, 2.11. – Fr, 4.11. im Campus für Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahre

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Offene Schnupperkurse: Di, 27. September, 16 – 19 Uhr in der Stadtbibliothek Mi, 5. Oktober, 16 – 19 Uhr im Spieletreff Pfiffikus (Schwedenstraße) Mo, 10. Oktober, 16 – 19 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben Do, 20. Oktober, 16 – 19 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben Weitere Informationen finden Sie auf www.rheinfelden.de/videomapping. Fragen richten Sie gerne an a.kramer@rheinfelden-baden.de, Tel.: 07623/95-227. Videomapping (oder auch Projektionsmapping) ist eine Kunstform, bei der Effekte durch Licht, Formen und Farben auf Flächen projiziert werden. Die Technik kommt u.a. bei Musikveranstaltungen zum Einsatz oder inzwischen auch auf privaten Hauswänden, um entweder eine Botschaft zu projizieren oder einfach nur als animierte Licht-Deko zu Halloween oder Weihnachten. Der 3-tägige Workshop umfasst das Mappen von Objekten mit Hilfe eines Beamers, das Kennenlernen der notwendigen Software, das Nutzen von Effekten und Erstellen von Videos, die für die jeweiligen Projektionen angefertigt werden. Das Angebot richtet sich an computer- und technikaffine Jugendliche von 10 bis 17 Jahre, die Spaß am Ausprobieren und Experimentieren haben. Der Workshop ist auf 6 Teil­neh­ mer:innen begrenzt. Die Ergebnisse werden nach Absprache mit den Teilnehmer:innen ab Mitte November nach Einbruch der Dunkelheit der Öffentlichkeit präsentiert. Im Vorfeld finden mehrere offene Schnupperkurse statt, in denen Jugendliche ausprobieren können, ob ihnen das Thema Spaß macht. „Lichtzeichen im Quartier“ – ist ein Multimedia Projekt gefördert durch die „Ich-kann-was!“ Initiative der Deutschen Telekom Stiftung.

Tschamberhöhle www.tschamberhoehle.info Infos: Tel. +49 (0) 7623 - 966 8720 Öffnungszeiten 2022: Juli–September Sonntag 11–15 Uhr Terminreservierung unter: www.terminland.de/tschamberhoehle

KULTURELLE BEGEGNUNGEN – TREFFPUNKT STADTBIBLIOTHEK

Gastland Eritrea

So, 30.10., 14. – 17.30 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden Die Veranstaltung ist kostenlos, ohne Anmeldung und eignet sich auch für Kinder. Kontakt: Frida Tapia, frida.tapia@mitdabeifricktal.ch, Tel.+41 62 874 30 95

Eritreische Kaffeezeremonie, Bild: David Walter

Tauchen auch Sie ein in die eritreische Welt und geniessen Sie eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen: Nehmen Sie teil an der traditionellen Kaffeezeremonie, schreiben Sie Ihren Namen auf Tigrinya oder lassen sie sich von den Rhythmen des ertreischen «Schultertanzes» zum Mittanzen anstecken. www.mitdabeifricktal.ch

VERANSTALTUNGEN

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STADTBIBLIOTHEKEN

www.stadtbibliothek-rheinfelden.de www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

BEIDER RHEINFELDEN

HAL – HEISS AUF LESEN

24. bis 30. September

Sa, 24. September, von 11 Uhr bis 13 Uhr

Aktionswoche ebookplus Virtual-Reality-Workshops Do, 29. September, 14 – 17 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden CH Fr, 30. September, 14.30 – 17.30 Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden) Während des Workshops stehen VR-Brillen bereit, mit denen alle spielen dürfen. Der Programmierer Pascal Wohlwender gibt bei Bedarf eine kurze Einführung und stellt diverse Spiele vor – ganz nach individuellem Geschmack. Alle Interessierten sind willkommen und dürfen die Brillen ausprobieren. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Einladung zum Abschlussfest Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Die Sommer-Leseaktion HEISS AUF LESEN, die sich an Kinder und Jugendliche der Klassen 1. bis 8. richtet, fand in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt. Wie immer durften sich alle aus einer attraktiven, feriengeeigneten Buchauswahl bedienen. In diesem Jahr standen über 550 Titel für die jungen Leserinnen und Leser bereit. Zum Abschluss wird gefeiert – mit Musik, Snacks und Getränken. Geplant ist außerdem ein Auftritt des Zauberkünstlers Rasputin. Alle Leser:innen, die bei der Sommer-Leseaktion dabei waren, bekommen eine Urkunde und ein kleines Präsent. Wer viel liest, darf auf einen extra Preis hoffen! Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Freiburg unterstützt jedes Jahr HEISS AUF LESEN. Bei dieser nehmen auch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der großen Sonderverlosung teil. Hier warten nochmals attraktive Preise, wie z.B. Eintrittskarten für den Europa-Park Rust oder das Badeparadies Galaxy in Tittisee-Neustadt.

Frederick-Tag 2022

Autoren-Veranstaltungen Im Lesesaal der Stadtbibliothek www.frederick.de

Während der gesamten Aktionswoche darf zudem in der Stadtbibliothek (Baden) gerätselt werden. Eine Rallye führt Jung und Alt in die Welt der digitalen Medien. Knifflige Fragen und rätselhafte Aufgaben warten. Dazu wird ein mobiles Endgerät mit der App „Actionbound“ benötigt, das auch gegen ein Pfand in der Bibliothek ausgeliehen werden kann.

Kostenlose Energiespar-Beratungen

An jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat zwischen 14 und 18 Uhr Mi, 7. Sept. (bereits ausgebucht), Mi, 21. Sept., Mi, 5. Okt., Mi, 19. Okt. Eine Beratung erfolgt nur nach Terminvereinbarung über die Hotline der Verbraucherzentrale (0800–809 802 400) oder über die städtische Klimaschutzmanagerin Frau Lerch (07623 / 95 419).

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STADTBIBLIOTHEK

Das landesweite Literatur-Lese-Fest

in Baden-Württemberg

17.10. – 28.10. 2022

www.frederick.de

Informationen und Hilfe im Umgang mit E-Medien und Onleihe Eine Beratung ist kostenfrei. Für umfassendere Fragen wird empfohlen, einen Termin zu vereinbaren. Kontakt Tel. 07623 / 95 500 oder per E-Mail stadtbibliothek@rheinfelden-baden.de sowie über die Homepage Kunden der Stadtbibliothek haben auch Zugang zu mehr als 16.600 Titeln im digitalen Format. Wer Informationen rund um das Thema E-Medien und Onleihe benötigt, kann sich dazu an die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden) wenden. Wie können E-Medien aus dem Angebot der Stadtbibliothek (Onleihe) konkret genutzt werden? Was gibt es zu E-Readern und Endgeräten zu wissen? Ob beim ersten Einstieg in die E-Medien-Nutzung oder bei wiederkehrenden Problemen, die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek beantworten Fragen und geben Tipps zur Handhabe der digitalen Endgeräte. Wer noch kein Kunde der Stadtbibliothek ist, kann die Onleihe auch ohne Kosten für einen Monat ausprobieren.

© Illustration: Maja Bohn, Druck: SV Druck & Medien GmbH - Balingen

Pascal Wohlwender (rechts)

19. Oktober, 8Uhr Autorenbegegnung mit Andrea Behnke für Schüler der 5. Klassenstufe der Gemeinschaftsschule. www.andreabehnke.de 19. Oktober, 10 Uhr Autorenbegegnung mit Patrick Hertweck für Schüler der 7. Klassenstufe der GertrudLuckner-Realschule. www.patrick-hertweck.de 20. Oktober, 10 Uhr Autorenbegegnung mit Christian Duda für die Schüler der 7. Klassenstufe des Georg-Büchner-Gymnasiums. www.beltz.de 27. Oktober, 8.30 Uhr + 10.30 Uhr Autorenbegegnung mit Katharina von der Gathen für die Schüler der 2. und 3. Klassenstufen der Christian-Heinrich-Zeller-Schule Karsau und der Schule am Heidenstein Schwörstadt. www.klär-mich-auf.de

E-Medien-Beratung

www.frederick.de

landesverband baden-württemberg im deutschen bibliotheksverband

DIE DIE REGIERUNGSPRÄSIDIEN REGIERUNGSPRÄSIDIEN

MINISTERIUM MINISTERIUM FÜR FÜR KULTUS, KULTUS, JUGEND JUGEND UND UND SPORT SPORT

FACHSTELLEN FACHSTELLEN FÜR FÜR DAS DAS ÖFFENTLICHE ÖFFENTLICHE BIBLIOTHEKSWESEN BIBLIOTHEKSWESEN

Eine landesweite Aktion mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, der Regierungspräsidien Baden-Württemberg - Fachstellen für das öffentliche Bibliothekswesen, des Landesverbands Baden-Württemberg im Deutschen Bibliotheksverband e.V., des Friedrich-Bödecker-Kreises Baden-Württemberg e.V. sowie der Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg. FREDERICK, ©1967 by Leo Lionni, ©renewed 1995 by Leo Lionni. Used with permission from the Lionni family and NORAELEO LLC. www.frederick.de/ frederick-lesepreis


Nur mit ! Anmeldung

(G)Wunderzyt mit Bilderbuech

Mi, 28. September / 26. Oktober 10.30 – 11.15 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden, Marktgasse 10 Silvia Niederhauser, Leseanimatorin SIKJM. Für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren mit Be­gleit­person(en), kostenlos

Ryte, ryte Rössli...

Mi, 28. September / 26. Oktober 9.30 – 10 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden, Marktgasse 10 Silvia Niederhauser, Leseanimatorin SIKJM. Für Kinder zwischen 9 und 36 Monaten mit Be­gleit­person(en), kostenlos

SPIELFEST 2022 3. September, 11 – 17 Uhr Zähringerplatz, Rheinfelden Beim Spielfest der Ludothek SPIELTRUHE gibt es Angebote für die ganze Familie, damit ihr zusammen einen schönen Tag oder ein paar schöne Stunden verbringen könnt. Es gibt Spiel- und Bastelangebote, Kinderschminken, einen Flohmarktstand mit vielen verschiedenen Spielen für jedes Alter. Für das leibliche Wohl ist mit einem Grillstand, sowie Kuchen und Getränken gesorgt. Wir freuen uns auf euch!

Bitte melden Sie sich per Email an: stadtbibliothek@rheinfelden.ch

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Avec plaisir

im Restaurant Schützen

Genussmomente Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah.

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TITELTHEMA

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VERANSTALTUNGEN Kalender | September / Oktober 2022 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) Freitag, 2. September

Usestuehlete

am längsten Tisch der Stadt 18 – 23 Uhr, Marktgasse

Andy Martin & Band

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Mittwoch, 7. September WANDERUNG

Heidewuhr – Rundweg

10 Uhr, VHS Rheinfelden Wanderzeit 3 Stunden, Anmelden bei Regina Korsch 07623-40238 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V.

Durch Wald und Reben

Ludothek SPIELTRUHE 11–17 Uhr, Zähringerplatz www.ludothek-rheinfelden.ch

Rheinfelder Stadtgebet 10.30 Uhr, Ort siehe Presse Initiative Beten und Laufen

FRIDAY NIGHT SESSION

The David Regan Orchestra 20.15 Uhr, Kapuzinerkirche www.hotelschuetzen.ch Freitag, 9. September FÜHRUNG

Historisches Wasserkraftwerk

14 – 15.30 Uhr, Start ab dem Austellungspavillion 1898 Anmeldung erforderlich www.energiedienst.de/besichtigung oder per Mail besichtigung@energiedienst.de

Alles C-Dur, oder was? Bernd Vogel 19 Uhr, Christuskirche Eintritt frei, Kollekte Evang. KG, Kath KG, Kulturamt der Stadt Rheinfelden

The Trabants – U2 Tribute

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Öffentliche Führung

Zum Henker...! nach Rheinfelden 20 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Sonntag, 11. September

14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Verkaufsoffener Sonntag

Tenforty

22 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

10–14 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch

VON KENTAUREN, GÄNSEN UND GESELLSCHAFTSMASCHINEN

Führung zu Kunst im öffentlichen Raum

11 Uhr und 14 Uhr, Rathaus Innenhof Bitte Gratis-Ticket buchen: www.kultur-rheinfelden.ch/projekte Dienstag, 6. September

Musik zum Feierabend

19 Uhr, Stadtkirche St. Martin Alexandra Nigito, Orgel, Franziska Zehnder, Violine www.christkatholisch.ch

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KALENDER

20 Uhr, Bürgersaal Kulturamt Stadt Rheinfelden Kosten: 23 3, VVK 20 3, Erm. 14 3 Freitag, 16. September

2. Rheinfelder Orgelwochen

Paartanz vom Feinsten 20.30 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch

Öffentliche Altstadtführung

Spieltag mit Frühstücks-Buffet

KABARETT

Jetzt hätten die guten Tage kommen können

KONZERT II

Fricktal tanzt

Sonntag, 4. September

Donnerstag, 15. September

11–18 Uhr, Innenstadt Rheinfelden SüMa Maier GmbH, Förderverein 100 Jahre Stadtjubiläum Rheinfelden e.V., Gewerbeverein

WANDERUNG

Spielfest

10 – 21 Uhr im Rumpel Konzert 17 – 18 Uhr

Märkte Innenstadt

Samstag, 3. September

9 Uhr, VHS Rheinfelden Wanderzeit 3,5 Stunden, Anmelden bei Bruno Winter Tel. 07623-63271 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V.

Rumpelfest Männerchor Rheinfelden

KONZERT I

2. Rheinfelder Orgelwochen

Barock – symphonisch? Rainer Marbach 19 Uhr, St. Josefskiche Eintritt frei, Kollekte Evang. KG, Kath. KG, Kulturamt der Stadt Rheinfelden

Comedy Abend mit Charles Nguela 20.30 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch

Samstag, 10. September WANDERUNG

St. Märgen – Zweribach Wasserfälle

8 Uhr, VHS Rheinfelden Wanderzeit 4,5 Stunden, Anmeldung bei Achim Schlenk Tel. 0159 02191748 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V.

13–18 Uhr Innenstadt Rheinfelden (Baden) Gewerbeverein Rheinfelden E.V., SüMa Maier GmbH und der Förder­verein 100 Jahre Stadtjubiläum KONZERT

Zwischen Himmel und Erde Kasia Wieczorek mit Seiji Okamoto 17 Uhr, Bürgersaal Kulturamt Stadt Rheinfelden Kosten: 30 3, VVK 28 3, erm. 20 3 Dienstag, 13. September

JAZZCLUB Q4

Biréli Lagrène und das Wawau Adler Trio 20.15 Uhr, Kapuzinerkirche www.jazzclubq4.ch akkorde-hochrhein.de

KONZERT III

2. Rheinfelder Orgelwochen

Mit beiden Füßen fest im Himmel Irmtraud Tarr 20 Uhr, St. Josefskirche Eintritt frei, Kollekte Evang. KG, Kath. KG, Kulturamt der Stadt Rheinfelden Samstag, 17. September WANDERUNG

Auf dem Hotzenwälder Hutpfad

9 Uhr, VHS, Wanderzeit 4,5 Stunden, Anmeldung bei Heinz Möcklin Tel. 07623-63375 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V. BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT

Aktion „Gebrauchtem neues Leben geben“

10–13 Uhr, AWO-Schatzkästlein Stadt Rheinfelden, Amt 50 KRIMSKRAMS UND KUNST

4. Hertener Dorfflohmarkt und Hobbykunst 10–16 Uh, Herten Dorfkultur Herten e.V.

BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT

Marktplatz Klimaschutz und Ehrenamt 10–13 Uhr, Oberrheinplatz Stadt Rheinfelden, Amt 50

Stadtmusik Rheinfelden Gönnerkonzert

10.30 Uhr, Rathaus www.stadtmusikrheinfelden.ch


Mittwoch, 21. September

Beratung Energiesparen 14–18 Uhr, Stadtbibliothek Beratung nur nach Termin 0800-809 802 400 oder Frau Lerch 07623-95 419

Donnerstag, 22. September

Öffentliche E-Scooter Tour

Von Bauern, Brauern und Bieren 15 Uhr, Feldschlösschen Restaurant www.tourismus-rheinfelden.ch KONZERT IV

Höudi & the FunFair Dudez

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Werte-Tag

Innenstadt Kirchen, Stadtkinoverein und Stadt Rheinfelden Sonntag, 18. September

slowUp Basel-Dreiland

10–17 Uhr Oberrheinplatz, Festplatz Herten SlowUp-Verein Dreiland STADTGESCHICHTLICHE TOUR

Durch Oberrheinfelden und zum Kraftwerkspavillon

mit Ulrike Maunz 15 Uhr, Schauraum des Kulturamtes Tourist-Information und StadtführerInnen Rheinfelden

Yé Yé – The Golden Sixties

19 Uhr, Stadtkirche St. Martin Aki Noda an der Metzler-Orgel www.christkatholisch.ch

10–14 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch

KONZERT

Gewerbeschau der IG Schildgasse

Freitag, 23. September

Grabbestein und Eigenturm

Lieder ohne Worte

JA-ZZ

Gluten Free Five + One 20 Uhr, Kapuzinerkirche www.ja-zz.ch

Samstag, 24. September WANDERUNG

Suserbummel im Markgräflerland

9.50 Uhr, Busbahnhof Rheinfelden Kosten 4-8 3 Wanderzeit 3,5 Stunden, Anmeldung bei Dieter Fester 07623/62645 Dorfkultur Herten e.V.

Frauen Kultur Frühstück

Impulsvortrag zu bewusstem Modekonsum von Anika Neugart, Autorin von Simply Green 10 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Stadt Rheinfelden, Amt 50, Anmeldung: s.stanojevic@rheinfelden-baden.de

Heiss auf Lesen

13 – 15.30 Uhr Bürgertreffpunkt Gambrinus Stadt Rheinfelden, Amt 50

Sol Gabetta, Violoncello und Bertrand Chamayou, Klavier 18 Uhr, St. Josefskirche Rheinfelden VVK: Tourist-Info und www.reservix.de Förderverein 100 Jahre Stadtjubiläum Rheinfelden e.V. und Kulturamt Montag, 26. September VORTRAG

Rheinfelder Künstler und Kunst im öffentlichen Raum

19 Uhr, VHS Rheinfelden Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: www.vhs-rheinfelden.de Mittwoch, 28. September

Ryte, ryte Rössli...

Kashmir

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

12 – 17 Uhr, Schildgasse IG Schildgasse Rheinfelden THEATER

Das Zwischenmenschliche – Problemzone Nr. 1

Unvergessliche Sketche von Loriot 20 Uhr, Campus Rheinfelden Eintritt: 15 3, ermäßigt: 8 3 VVK: Tourist-Info und www.reservix.de Volkskunstbühne Rheinfelden und Kulturamt Stadt Rheinfelden Montag, 3. Oktober WANDERUNG

Sentier des Roches Vogesen

8 Uhr, VHS Rheinfelden Wanderzeit 4 Stunden, Anmeldung bei Dieter Fester Tel. 07623/62645 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V.

(G)Wunderzyt mit Bilderbuch

THEATER

Für Kinder ab 9 Monaten Stadtbibliothek Rheinfelden 10.30 Uhr, Marktgasse 10

Donnerstag, 29. September WORKSHOP

Virtual Reality – Die virtuelle Realität erleben 14–17 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden Freitag, 30. September VERNISSAGE

Panta Rhei(n) – Kunst am / im Fluss

19 Uhr, Haus Salmegg Kulturamt Stadt Rheinfelden

Das Zwischenmenschliche – Problemzone Nr. 1

Unvergessliche Sketche von Loriot 17 Uhr, Campus Rheinfelden Eintritt: 15 3, ermäßigt: 8 3 VVK: Tourist-Info und www.reservix.de Volkskunstbühne Rheinfelden und Kulturamt Stadt Rheinfelden Dienstag, 4. Oktober

Musik zum Feierabend

19 Uhr, Stadtkirche St. Martin Benjamin Guélat an der Metzler-Orgel www.christkatholisch.ch Mittwoch, 5. Oktober WANDERUNG

Naturerlebnis am Rande des Oberrheintals

9.50 Uhr, Busbahnhof Rheinfelden Wanderzeit 3,5 Stunden, Anmeldung bei Heinz Möcklin Tel. 07623/63375 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V.

Öffentliche Führung

Bienvenue à Rheinfelden-les-Bains 14 Uhr, Weidendom Stadtpark West www.tourismus-rheinfelden.ch

17 Uhr, Kapuzinerkirche www.meisterkonzert.ch

Für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren Stadtbibliothek Rheinfelden 9.30 Uhr, Marktgasse 10

Werte-Tag

Musik zum Feierabend

Sonntag, 2. Oktober

Spieltag mit Frühstücks-Buffet

Das Trio – Ein Lied geht um die Welt

Kleidertauschparty

Dienstag, 20. September

mit Verpflegungsständen 10– 17 Uhr, Degerfelden

12.40 Uhr, Busbahnhof Anmeldung Touristinfo Tel. 07623/9668720 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V.

KONZERT V

Innenstadt Kirchen, Stadtkinoverein und Stadt Rheinfelden

Degerfelder Dorfflohmarkt

Referent: Ralf Krepper, BGV 18.30 Uhr, Bürgertreff im Gambrinus Eintritt frei, Anmeldung bei: s.franosz@rheinfelden-baden.de

Versicherung im Ehrenamt

11–13 Uhr, Stadtbibliothek Stadtbibliothek und Fachstelle öffentliches Bibliothekswesen

Cesar & Max Matthias Wamser 19 Uhr, St. Josefskiche Evang. KG, Kath. KG, Kulturamt der Stadt Rheinfelden

10–16 Uhr, Rheinbrücke+Brückenköpfe THW Ortsverband Rheinfelden (Baden) mit Unterstützung der Blaulichtorganisationen aus Rheinfelden (Baden) + Schweiz WANDERUNG

17 Uhr, Kapuzinerkirche Eintritt frei, Kollekte

2. Rheinfelder Orgelwochen

Blaulichttag 2022

Samstag, 1. Oktober

VORTRAG / INFOABEND

2. Rheinfelder Orgelwochen

Comme les francais… Dieter Lämmlin 19 Uhr, St. Josefskiche Eintritt frei, Kollekte Evang. KG, Kath. KG, Kulturamt der Stadt Rheinfelden

Sonntag, 25. September

Energiesparberatung Elvesto – Tribute to Elvis Presley

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

14 – 18 Uhr, Stadtbibliothek Beratung nach Termin Tel. 0800-809 802 400 oder Frau Lerch Tel. 07632-950419 Verbraucherzentrale

KALENDER

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Freitag, 7. Oktober

Freitag, 14. Oktober

Wanderung

Radio Strange

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch Samstag, 8. Oktober

Radtour um den Bieler See (CH) 7 Uhr oder 8.30 Uhr, VHS Parkplatz 7 oder 8.30 Uhr in Sutz-Lattringen (CH) Fahrzeit 4 Stunden, Anmeldung bei Stefan Müller Tel. 0174 3152360 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V.

Tag des Friedhofs mit Führungen, Vorträgen sowie musikalischem Abschluss

13 – 17 Uhr, Friedhof, Werderstraße Bürgerbüro

Öffentliche Altstadtführung 14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch KONZERT

Werke für Violine und Orgel 16 Uhr, Friedhof Rheinfelden, Aussegnungshalle Eintritt frei, Kollekte; Bürgerbüro

Herbstfest

11–15 Uhr, Alban-Spitz-Halle Musikverein Minseln Sonntag, 9. Oktober WANDERUNG

„Interregio Weg Teil V“

9 Uhr, Zoll / Alte Rheinbrücke Wanderzeit 5 Stunden Kosten 10 CHF, Anmeldung bei Herbert Bächle Tel. 07623/2568 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V. Montag, 10. Oktober VORTRAG

Bauliche Entwicklung in Rheinfelden (Baden)

19 Uhr, VHS Rheinfelden Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter www.vhs-rheinfelden.de Mittwoch, 12. Oktober

Wirtschaftsgespräche 19 Uhr, Bürgersaal WST Rheinfelden (Baden)

Donnerstag, 13. Oktober KABARETT mit Sissi Perlinger

Die Perlingerin – Worum es wirklich geht!“

20 Uhr, Bürgersaal Kosten: 23 3 VVK 30 3 Erm. 14 3 VVK: Tourist-Info und www.reservix.de Kulturamt Stadt Rheinfelden

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KALENDER

9 Uhr, VHS Rheinfelden Wanderzeit 5 Stunden Anmeldung bei Ingeborg Zanzinger Tel. 0162 6187053 Schwarzwaldverein Rheinfelden e.V.

Architekturführung

15 Uhr, Am Brunnen vor dem Rathaus Tourist-Information und StadtführerInnen Rheinfelden

Seniorentreff

Mittwoch, 19. Oktober

Autorenbegegnung

mit Andrea Behnke 8 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden Nur für geladene Schulklassen

Energiesparberatung

14–18 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden Beratung nach Termin Tel. 0800-809 802 400 oder Frau Lerch Tel. 07632-950419 Verbraucherzentrale

15–17 Uhr Paulussaal, Blauenstraße 45 Anmeldung Pfarramt 07623/750600 oder paulusgemeinde.rheinfelden@ kb.ekiba.de

Autorenbegegnung

Mario Stracuzzi

Autorenbegegnung

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch Samstag, 15. Oktober

Öffentliche Stadtführung

Agnes von Rheinfelden 14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 19 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

mit Christian Duda 10 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden Nur für geladene Schulklassen Freitag, 21. Oktober

KONZERT

The Trumpet shall Sound 16 Uhr, Waldfriedhof Karsau Kulturamt Rheinfelden

Route 65

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch Sonntag, 23. Oktober FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 15 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

KINDERTHEATER

JAZZCLUB Q4

Amaranth Quartet feat. Joe Locke

17 Uhr, Kapuzinerkirche www.jazzclubq4.ch

An der Arche um Acht

10 Uhr und 15 Uhr, Bürgersaal Eintritt 6 3, VVK: 5 3 VVK: Tourist-Info und www.reservix.de Volkskunstbühne und Kulturamt

KLASSIKREIHE

Caprichos de Goya

Sonntag, 16. Oktober

15 Uhr, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch

19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

Donnerstag, 20. Oktober

Paartanz vom Feinsten 20.30 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch

KINDERTHEATER

Singspiel «Im weissen Rössl»

mit Patrick Hertweck 10 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden Nur für geladene Schulklassen

Fricktal tanzt

Alex und die gelbe Maus

FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

JA-ZZ

Casa Loma Jazz Band 20 Uhr, Kapuzinerkirche www.ja-zz.ch

Samstag, 22. Oktober KINDERTHEATER

An der Arche um Acht

10 Uhr und 15 Uhr, Bürgersaal VVK: 5 3, Tageskase 6 3 Kulturamt Rheinfelden (Baden)

Öffentlicher BierBeizenBummel

Vier-Gang-Menü & Stadtführung 17.30 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Männerchor Rheinfelden Herbstkonzert

19 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage www.mc-rheinfelden.ch

mit Daniel Ahlert & Birgit Schwab 17 Uhr, Bürgersaal Kosten 30 3, VVK 28 3, erm. 20 3 VVK: Tourist-Info und www.reservix.de Kulturamt Rheinfelden (Baden) KONZERT

Musik aus der Zeit der Stadtgründung

Es musizieren Lehrkräfte der Musikschule Rheinfelden 17 Uhr, Christuskirche www.musikschule-rheinfelden.de

Rhyfälder Heimat‑ geschichte(n)

Ein musikalisch-literarischer Abend zur Heimat 17.30 Uhr, Kirche St. Felix und Regula in Nollingen, Kapfweg 2 Kath. Kirchengemeinde Rheinfelden Montag, 24. Oktober VORTRAG

Von der Schulstube zur Bildungslandschaft

19 Uhr, VHS Rheinfelden, Eintritt frei Anmeldung erforderlich unter www.vhs-rheinfelden.de


STADTBIBLIOTHEK RHEINFELDEN

9.30 Uhr, Marktgasse 10 Für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren STADTBIBLIOTHEK RHEINFELDEN

(G)Wunderzyt mit Bilderbuch 10.30 Uhr, Marktgasse 10 Für Kinder ab 9 Monaten

17.30 – 23.00 Uhr, Innenstadt 18. September 2022 WST Rheinfelden GmbH

ED 2.0

Night Fever – Best of Bee Gees 19 Uhr, Bürgersaal Eintritt ab 33 3 VVK: Tourist-Info und www.reservix.de SüMa Maier GmbH

Unvergessliche Sketche von Loriot 17 Uhr, Haus der Begegnung Grenzach, Scheffelstraße 3 Kosten 15 3, ermäßigt 8 3 MiChel VVK: Tourist-Info und www.reservix.de Volkskunstbühne Rheinfelden und Kulturamt Stadt Rheinfelden

WINTERBERG

FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 15 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

Freitag, 28. Oktober

KONZERT

Das Zwischenmenschliche – Problemzone Nr. 1

Gastland Eritrea 14. – 17.30 Uhr, Stadtbibliothek Kontakt: frida.tapia@mitdabeifricktal.ch, Tel.+41 62 874 30 95 www.mitdabeifricktal.ch

Ryte, ryte Rössli...

Lichtereinkaufsabend

THEATER

Treffpunkt Stadtbibliothek

Bild: Future Island II_2021_Künstler: Matthias Gubler ©

KULTURELLE BEGEGNUNGEN

Mittwoch, 26. Oktober

SEED 2.0

Haus Internationale SalmeggKünstler:innen Rheinfelden Baden

Festival zu Themen der Nachhaltigkeit / SEEDTALKS / Samlegg YOUNG SEED 3. – 18.9 September, jeweils von 12 – 17 Uhr, Haus

FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

tour 21-22

Vernissage: 3. September, 16 Uhr Budapest : Warsaw : Taipei : Tokyo : Rheinfelden

Singspiel «Im weissen Rössl» 19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

Seed Talks am 3./4./18. September jeweils um 17 Uhr www.asf-seed.com

WE ARE SEED!

KONZERT

Cover-Night Demon´s Eye

20 Uhr, Bürgersaal Eintritt ab 25 3, VVK Tourist-Info VVK: Tourist-Info und www.reservix.de SüMa Maier GmbH

art for a sustainable future

www.zahnarzt

Samstag, 29. Oktober

Öffentliche Führung

Leben, Lieben und Leiden im Mittelalter 14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Matthias

GUBLER

FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

Magda

Dani Bischoff

FOKT

hua

CHANG

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Fricktal tanzt

akira

Paartanz vom Feinsten 20.30 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch

TSENG

Chien-Ying alek

SLON

Schlagernacht mit Fashion Project

Yuka

NUMATA

20 Uhr, Bürgersaal Eintritt 9 3 VVK Restobar Sportheim Warmbach und SüMa Maier GmbH Sonntag, 30. Oktober

Gottesdienst mit Erzbischof Stephan Burger im Jubiläumsjahr Anschl. Apéro und Möglichkeit der Begegnung 10 Uhr, Kirche St. Josef, Herten Katholische Pfarrgemeinde St. Josef

MiChel

3. – 18. September 2022

Haus Salmegg

WINTERBERG

Bild: Future Island II_2021_Künstler: Matthias Gubler ©

KONZERT

SAKASHITA

Rheinfelden Baden

: SEED 2.0

Festival zu Themen der Nachhaltigkeit / SEEDTALKS / YOUNG SEED

Grand tour 21-22

Budapest : Warsaw : Taipei : Tokyo : Rheinfelden WE ARE SEED!

www.zahnarzt-odermatt.ch

KALENDER

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IM WEIS

RÖS

SL

N E S

AUFFÜHRUNGSDATEN 15.10. / Samstag / 19.00 Uhr 1 19.10. / Mittwoch / 19.30 Uhr 2 21.10. / Freitag / 19.30 Uhr 2 22.10. / Samstag / 19.30 Uhr 4 23.10. / Sonntag / 15.00 Uhr 3 28.10. / Freitag / 19.30 Uhr 29.10. / Samstag / 19.30 Uhr 4 30.10. / Sonntag / 15.00 Uhr 3 04.11. / Freitag / 19.30 Uhr 05.11. / Samstag / 19.30 Uhr 4 06.11. / Sonntag / 15.00 Uhr 3 11.11. / Freitag / 19.30 Uhr 12.11. / Samstag / 19.30 Uhr 4 19.11. / Samstag / 19.30 Uhr 4 20.11. / Sonntag / 15.00 Uhr 5 1 2 3

4

15.10. – 20.11.22 SINGSPIEL IN 3 AKTEN

BAHNHOFSAAL RHEINFELDEN

fricktalerbuehne.ch

5

Première Geschlossene Aufführung Familien-Aufführung (Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen erhalten an diesen Tagen 50% Ermässigung) Backstage-Führungen (16.30 – 17.15 Uhr, buchbar beim Ticketkauf) Dernière

TICKETS

VORVERKAUF

(auch für Backstage-Führungen) www.fricktalerbuehne.ch Tourismusbüro Rheinfelden Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden Telefon +41 61 835 52 00 Mo 13.30 – 18.30 Uhr Di – Fr 8.00 – 12.00 / 13.30 – 17.00 Uhr

ABENDKASSE

90 Min. vor Vorstellungsbeginn geöffnet

GUTSCHEINE www.fricktalerbuehne.ch

HEREINSPAZIERT

Willkommen zu einem fröhlichen und frechen Stück Musiktheater, das dem Geist der wilden 20er-Jahre verpflichtet ist. Im Fricktal, im altehrwürdigen Bahnhofsaal von Rheinfelden, geschieht im Oktober/November schon fast Epochales: Das Singspiel «Im weissen Rössl» wird aufgeführt. «Im Salzkammergut, doa kammer gut lustig sein» heisst es in diesem Stück. Für einige Wochen findet das Lachen nun bei uns im Fricktal statt. Nicht nur der schöne Sigismund und der Zahlkellner Leopold mit ihrem Gehabe zelebrieren einen stimmungsvollen Auftritt, auch das Buhlen um die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber sorgt für einige heitere und komische Szenen, welche Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

GASTRONOMIE

VOR DER AUFFÜHRUNG

Die drei führenden Betriebe rund um den Bahnhofsaal Rheinfelden bieten im Vorfeld des Singspiels jeweils ein spezielles Dreigang-Menü mit passender Getränkebegleitung an. Reservationen bitte direkt beim gewünschten Restaurant vornehmen. Restaurant Schützen Bahnhofstr. 19, Telefon +41 61 836 25 25 willkommen@hotelschuetzen.ch, www.hotelschuetzen.ch Restaurant Rhyblick Marktgasse 60, Telefon +41 61 836 22 22 willkommen@hotelschiff.ch, www.hotelschiff.ch Restaurant Makaan Froneggweg 3, Telefon +41 61 836 24 24 willkommen@hoteleden.ch, www.hoteleden.ch

VOR DER AUFFÜHRUNG UND WÄHREND DER PAUSE

Unser Chor verwöhnt Sie mit diversen Getränken und Snacks im Bistro «Im weissen Rössl» im Bahnhofsaal Rheinfelden.

NACH DER AUFFÜHRUNG

Leitung, Solisten und Chor der Fricktaler Bühne

Lassen Sie den musikalischen Abend mit einem Abschluss- / Schlummertrunk im Restaurant Schützen ausklingen. Für die Besucherinnen und Besucher von «Im weissen Rössl» ist die Gaststube noch bis 24 Uhr geöffnet.

AUFFÜHRUNGSRECHTE «IM WEISSEN RÖSSL»

Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin, www.felix-bloch-erben.de Im weissen Rössl: Singspiel in 3 Akten. Frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell Gesangstexte: Robert Gilbert Musik: Ralph Benatzky, sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz

WIR WÜNSCHEN VIEL SPASS BEI 2 STUNDEN BESTER UNTERHALTUNG! Intendantin: Jeanne Pascale Künzli Regisseurin: Bettina Dieterle Musikalische Leiter: Christof Brunner Iwan Wassilevski Francesco Cagnasso Ihr Stiftungsrat Fricktaler Bühne und das Organisationskomitee «Im weissen Rössl»


Alban-Spitz-Halle Minseln Wiesentalstraße 13, 79618 Rheinfelden Buchhandlung Merkel Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Campus Ganztageshaus Jahnstraße 1A, 79618 Rheinfelden Christuskirche Karl Fürstenberg Straße / Kirchplatz (neben Rathaus) Dinkelberghalle Adelhausen Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden Elsa-Brandström-Straße 18, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Fridolinhalle Degerfelden Anton-Winterlin-Straße 4, 79618 Rheinfelden-Degerfelden Hans-Thoma-Halle Eichbergstraße 42, 79618 Rheinfelden-Warmbach Haus Salmegg Rheinbrückstraße 8, 79618 Rheinfelden

Gemeindehalle Nordschwaben Schopfheimer Straße 8, 79618 Rheinfelden Hebelhalle Nollingen Dürerstraße 20, 79618 Rheinfelden Jugendhaus Tutti-Kiesi-Weg 1, Telefon 07623 95-312 Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden Spiel- und Kulturhaus Tutti-Kiesi Werderstraße 49, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Sonnenrainhalle Karsau Steigweg 4, 79618 Rheinfelden Paulussaal Blauenstraße 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Rathausgalerie Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden Schauraum des Kulturamts Karl-Fürstenberg-Straße 17, 79618 Rheinfelden Tel. 07623 966 87-20 (Tourist-Information Rheinfelden) Mo–Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr

Scheffelhalle Herten Steinenstraße 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schlosshotel Beuggen Schloss Beuggen 1, 79618 Rheinfelden-Beuggen, Telefon 07623 7519-0, www.schlosshotel-beuggen.de St. Josefshaus Herten Hauptstraße 1, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 4700, www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Telefon 07623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VACONO-DOME im Kulturpark Tutti Kiesi beim Festplatz, Werderstraße 49 VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon 07623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D 1 Tourist-Information Rheinfelden, Karl-Fürstenbergstr. 17 www.tourismus-rheinfelden.de, Tel. 07623 966 87-20 Mo–Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr

2.10.2022 – 12.2.2023

PANTA RHEI(N) Kunst am / im Fluss

Sa, So und feiertags 12 – 17 Uhr Haus Salmegg, Rheinbrücke 8 Kulturamt Rheinfelden (Baden)

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aurea Kultur & Events Baslerstrasse 15, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus Roberstenstrasse 22, 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum Habich-Dietschy-Str. 1, Rotes Haus, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kurbrunnenanlage Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden

Ludothek Spieltruhe Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden Musikschule Unteres Fricktal Lindenstrasse 3, (1. OG Migros), 4310 Rheinfelden RJZ – Rheinfelder Jugendzentrum Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Rotes Haus, Seffel Raum Habich-Dietschy-Str. 1 Stadtbibliothek Salmen, Marktgasse 10, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH 6 Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro Montag: Vormittag geschlossen | 13.30 – 18.30 Uhr Dienstag – Freitag: 8 – 12 Uhr | 13.30 – 17 Uhr Jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 8 – 12 Uhr

7 Seminarhotel Schützen Bahnhofstr. 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25 willkommen@hotelschuetzen.ch

Foto: Herbert Bächle

Adressen und Veranstaltungsorte/D

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