2xRheinfelden November/Dezember 2022

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Das Kultur- und Stadtmagazin beider Rheinfelden

85 | November / Dezember 2022 | gratis erhältlich

SCHWERPUNKT

SCHÖNHEIT

WIR BERICHTEN ÜBER SCHÖNHEIT IN DER ARCHITEKTUR SCHÖNHEITSOPTIMIERUNG SCHÖNHEIT VON MUSEUMSGEGENSTÄNDEN UND TEXTILKUNST U.V.M. MIT DEN VERANSTALTUNGSTIPPS IM NOVEMBER UND DEZEMBER


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Samstag, 26. November & 10. Dezember 2022, ab 18 Uhr

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Vorankündigungen

Rheinfelden Baden

Foto: falco_pixabay

RHEINFELDER

WEIHNACHTSMARKT 25. – 27.11. | Kirchplatz Fr 14:00 - 20:30 | Sa 11:30 - 20:30 | So 11:30 - 18:00 Kulinarische und regionale Spezialitäten Weihnachtsgeschenke aus regionalen Manufakturen Glühwein, Glühgin, Glühpunsch und vieles mehr

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Liebe Leserin, lieber Leser

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

IMPRESSUM Herausgeber

Stadt Rheinfelden (Schweiz), Stadt Rheinfelden (Baden) Redaktion Heft 85

Brigitte Brügger, Désirée Hess, Peter Löwe,

Anika Neugart, Dario Rago, Martina Schilling Fotos Inhalt Autoren, wenn nicht anders vermerkt Titelfoto Roswitha Frey, Rheinfelden

Realisation Peter Löwe, www.Loewe-Werbeagentur.com Druck Effingermedien AG Brugg Auflage 5000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung

Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen

Bezug im Abo möglich: Infos auf der vorletzten Seite Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung

Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D Kulturamt der Stadt, Dario Rago

Rathaus, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden

da.rago@rheinfelden-baden.de, Tel.: +49 7623 95-374 Kontakt für Kalender in Rheinfelden/D kulturamt@rheinfelden-baden.de

Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH Stadtbüro/Kulturbüro

Rathaus, Marktgasse 16, CH-4310 Rheinfelden

2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel.: +41 61 835 51 11 Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH

Fricktaler Medien AG, Frau Karin Stocker, Baslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden

karin.stocker@fricktalermedien.ch, Tel. +41 61 835 00 52 Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe Januar / Februar 2023: 30. November 2022

Schwerpunkt: Schönheit

Beim Wort Schönheit fällt mir zuallererst meine verstorbene Mutter ein. Sie war eine wunderschöne Frau und sie hatte die Kunst und die Ästhetik und das Flair zum Dekorieren in ihrem Blut. Sie war eine begnadete Malerin, viel zu bescheiden es zu zeigen. Sie hatte grosses Talent in all diesen Dingen und war natürlich dem „Shabby Chic“ nicht abgeneigt und zu guter Letzt war sie auch eine Verehrerin der Rosamunde Pilcher. Von alle dem darf ich ein klitzekleines bisschen davon in meinen Genen weitertragen. Beim schmücken des Weihnachtsbaumes im Rathaushof stand sie jahrelang neben der Leiter und „dirigierte“ durch meinen verlängerten Arm die Weihnachtskugeln an den richtigen Zweig. Die vielen Kunstwerke des Glasbläsers Wilfried Markus sollen schliesslich schön und ästhetisch wirken. Zum Thema „Vergängliche Schönheit“ fallen mir unsere Geranien im Rathaushof ein, die haben im vergangenen Sommer erheblich unter der brütenden Hitze gelitten. Bereits im Juli und August hatte ihnen die Sonne derart zugesetzt, dass sie sich bis in den Oktober hinein nicht mehr erholt haben. Umso mehr freute ich mich Anfang September, als die Stadt Rheinfelden mit 320 Seniorinnen und Senioren ihren Pensioniertenausflug zur Landesgartenschau in die Zähringer Stadt Neuenburg am Rhein unternahm. Diese gross angelegte und sehr vielfältige Blumenpracht war für mich eine kleine Entschädigung und für alle Besucherinnen und Besucher eine grosse Freude, insbesondere natürlich der „Zähringer Garten“. In der vorliegenden neusten Ausgabe von 2x Rheinfelden wird den beteiligten Personen auch die Frage gestellt, welches Gebäude, welcher Platz oder welcher Ort für sie in Rheinfelden der Favorit ist. Bei dieser Frage fällt mir die Antwort leicht. Mein persönlicher Lieblingsplatz ist definitiv unser Fischergalgen direkt unterhalb des Salmenparks (früher Brauerei Salmen) mit Blick auf den letzten Rheinhafen am Oberrhein. Von hier aus geht es nicht mehr weiter für die Frachtschiffe, wenn sie ihre Rohstoffe wie Aluminium, Rheinsand, Kies oder Lava etc. umschlagen. Aber auch die Schönheit und Ästhetik des Eisvogels, welcher hier heimisch ist, lässt sich entlang dem Rheinufer wunderbar beobachten. Viel zu beobachten gibt es auch bei der 6. Ausgabe der Ausstellung „kunst lokal rheinfelden“ vom 4. – 20. November in der Kurbrunnenanlage. Eine Ausstellung mit 14 Künstlerinnen und Künstlern beidseits des Rheins, welche ich Ihnen sehr empfehlen kann. Marcel Hauri Rathausweibel Rheinfelden/CH EDITORIAL 3


Unser Städtli verträgt

KEIN DISNEYLAND Der Rheinfelder Geograf, Fotograf und Publizist Henri Leuzinger über Schönheit und Ästhetik von Gebäuden in Rheinfelden: Wenn bei der Renovation oder dem Neubau eines Hauses in unserer Altstadt «auf Altstadt gespielt wird» kommt es meist schief heraus. Aber es gibt viele gute Beispiele von Um- und Neubauten sowohl im Städtli als auch drum herum. Dies spielte auch bei der Verleihung des Wakker-Preises an die Stadt Rheinfelden im Jahr 2016 eine wesentliche Rolle.

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er Schweizer Heimatschutz zeichnete die Stadt Rheinfelden im Jahr 2016 bekannterweise mit dem Wakker-Preis aus. Natürlich spielte das Gesamtbild unserer Altstadt eine wichtige Rolle. Massgeblich war aber vor allem die vorausblickende und langfristige Siedlungsentwicklung der Verantwortlichen unserer Stadt, welche zur Verleihung dieser Auszeichnung beitrugen. Das heutige Bild unseres Städtlis ist das Resultat einer langen Entwicklung. Inventare, eine fachlich versierte Baukommission sowie ein präziser Richtplan sichern die einmaligen

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HEIMATSCHUTZ

Qualitäten unserer Stadt, hiess es damals Gebäuden eine wichtige Rolle. Aber wann in der Begründung der Auszeichnung. Soist etwas schön und auch ästhetisch? Und mit sollen nicht nur Einzelbauten erhalten, was bedeutet denn eigentlich ästhetisch? sondern ein schlüssiges Gesamtbild geschaffen werden – auch über die Altstadt Der Fachmann nennt verschiedene Beispiele hinaus. Und dies ist Rheinfelden zweifellos Vom Rheinfelder Henri Leuzinger begelungen. Die Verleikommt man auf hung dieses prestisolche Fragen fach«Wichtig ist die Authentizität, geträchtigen Preises dass man den Häusern ansieht, kundige Antworten. hat auch aus touristiwann und wie an ihnen Seit 1981 lebt er mit weitergebaut wurde.» scher Sicht eine weit seiner Frau in Rheinüber die Kantonsfelden und arbeitet grenze hinaus gehende Wirkung gezeigt. im altehrwürdigen «Commandantenhaus» an der Kapuzinergasse gleich neben In diesem Zusammenhang spielt natürlich der Kapuzinerkirche. In diesem Haus war die Schönheit und Ästhetik vor allem von zu Zeiten der Habsburger der Wohnsitz


den Häusern ansieht, wann und wie an ihnen weitergebaut wurde». Im Städtli ist dies zum Beispiel das Gebäude an der Brotlaube 15 mit seinem, Leuzinger nennt ihn frechen «Glasvorhang», welcher Einblick ins Innere des Hauses vermittelt und den beiden Deko-Säulen, die einst sehr umstritten waren. Diese mutige Architektur fügt sich heute unaufgeregt ins Gesamtbild der Brotlaube ein. Gleiches gilt auch am Anfang der Kapuzinergasse für das Gebäude Nr. 4, dem hinteren Eingang zum Schützen sowie direkt gegenüber für den SpiserhusNeubauteil. Auch diese Gebäude vereinen den Respekt von der Historie mit dem Mut, etwas Neues zu schaffen ganz gut. Als Gegenstück nennt Leuzinger die Überbauung am Obertor, wo einst die mächtige «Hasenburg» stand, die dann durch schma­le Häuser ersetzt wurden. Hier wurde «Altstädtli gespielt». Und heute meinen die Leute, das sei eine Rekonstruktion von Vorgängerbauten. Natürlich ist das Neu-Bauen in der Altstadt anspruchsvoll, da braucht es einerseits gute Architektur und andererseits auch Grundeigentümer, die etwas wagen. Und ausserhalb des Städtlis? Auch hier gibt es viele gute Beispiele so Neubau Patiohäuser Mergenthaler Leuzinger: Da wäre zum Beispiel die KurBaslerstrasse 1 – 3 (oben) brunnenanlage zu nennen mit Trinkhalle Kurbrunnenanlage (unten) und Saal; ein Juwel als Treffpunkt früher und heute. Waren es früher während der Rheinfelder Kur- und Bäderkultur die reichen Kurgäste, die sich dort trafen, wurde mit der gelungenen Restaurierung dieses Baudenkmal im Jahr 2010 aus seinem der österreichischen GarnisonskommanDornröschenschlaf befreit und bietet heudanten in Rheinfelden. Dies ist aussen am te wieder Platz für allerlei Anlässe und ZuHabsburgerwappen mit dem Doppeladler sammenkünfte. Bemerkenswert sind auch über dem Eingang zu erkennen – kurz ein die sogenannten Patiohäuser MergenthaHaus mit Geschichte. Schon beim Betreten ler an der Baslerstrasse 1 bis 3. Hier bestand seines Büros merkt die Herausforderung man, hier geht es «Wer baut verändert automatisch darin, auf einem um Geschichte. den Lebensraum. Nicht nur alten Werkhof drei Zahlreiche Bücher, seinen eigenen, sondern auch Wohn- und Bürobaudenjenigen seiner Nachbarn.» Bildbände, Fotos, ten zu planen, welDokumente, Papieche das bestehende re etc. zeugen davon. Henri Leuzinger ist Wohnquartier aus dem frühen 20. Jahrpromovierter Geograf und arbeitet seit hundert und die neue Grossüberbauung vielen Jahren freiberuflich in der RaumSalmenpark als Übergangszone verbinden. planung sowie als Publizist, Fotograf und Gestalter, bis 2003 auch als Dozent an der Seit vielen Jahren auch beim Aargauer Fachhochschule in Rapperswil. Henri LeuHeimatschutz engagiert zinger nennt verschiedene Gebäude, wo Über viele Jahre betrieb Henri Leuzinger Schönheit und Ästhetik architektonisch an der Kapuzinergasse ein Fotostudio. als gelungen bezeichnet werden dürfen. Nicht von ungefähr, denn auch Fotogra«Wichtig ist die Authentizität, dass man fieren hat sehr viel mit Ästhetik zu tun. Haus an der Brotlaube 15 (links)

Und seit 2009 engagiert er sich auch als Geschäftsführer des Aargauer Heimatschutzes – ein Amt, das er dieses Jahr nach langjähriger Tätigkeit abgeben wird. Und auch hier ist sein Wissen gefragt. So intervenierte der kantonale Heimatschutz in Zusammenhang mit dem geplanten Umbau der Wohnsiedlung Dianapark bezüglich der neuen Fassadengestaltung

MEIN SCHÖNSTER ORT Henri Leuzinger nennt als für ihn schönstes Gebäude das Christkatholische Gemeindehaus Martinum mit seinen wunderschönen Garten mitten in der Altstadt.

und fordert die Begleitung durch eine entsprechende Fachkommission. Ein Dorn im Auge sind dem Heimatschutz nebst der wesentlich helleren Fassade, was die Gebäude viel massiger erscheinen lässt, auch die geplanten Balkonkonstruktionen mit sogenannten Staketengeländern. Auch hier geht letztendlich vor allem um Ästhetik. Denn wer baut verändert automatisch den Lebensraum. Nicht nur seinen eigenen, sondern auch denjenigen seiner Nachbarn, ja der gesamten Allgemeinheit und dies in der Regel auf lange Zeit hinaus. Da lohnt es sich in jeden Fall bereits während der Planung ein wachsames Auge unter dem Aspekt Schönheit und Ästhetik auf das Projekt zu werfen. Stephan Schöttli

HEIMATSCHUTZ

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SCHÖNHEITSOPTIMIERUNG durch

konservative ästhetische MEDIZIN Über Schönheitsideale und Schönheitskorrekturen, das Älterwerden und Jungbleiben sprach Roswitha Frey mit dem Arzt Dr. Peter Albiez, der sich auf konservative ästhetische Medizin spezialisiert hat.

2x Rheinfelden: Herr Dr. Albiez, Sie haben beruflich mit Ästhetik und Schönheit zu tun. Was bedeutet für Sie Schönheit? Albiez: Ästhetik kann anhand einer mathematischen Formel ausgedrückt werden und stellt ein Größenverhältnis in der Geometrie dar. Teilt man zum Beispiel die Höhe des Gesichts durch dessen Breite wird es je näher der Quotient an die Zahl Pi (1,618…) heranreicht als harmonischer und damit attraktiver beschrieben. Leonardo da Vinci hat dies als den „Goldenen Schnitt“ bezeichnet. Schönheit hingegen ist eher gruppenspezifisch definiert und dient zum Teil als Erkennungsmerkmal oder Zugehörigkeitszeichen, zum Beispiel Schönheitsnarben bei afrikanischen Stämmen oder ähnliches. 2x Rheinfelden: Was macht in Ihren Augen einen schönen Menschen aus? Wie lässt sich Schönheit bei einem Menschen überhaupt definieren? Albiez: Diese Frage geht an meiner täglichen Realität vorbei, denn es ist völlig unerheblich, was ich als einen „schönen Menschen“ ansehe. Mit meinen therapeutischen Möglichkeiten kann ich kein Gesicht derart verändern, dass es meinem persönlichen oder einem allgemeinen „Schönheitsideal“ entsprechen würde. Was aber möglich ist, ist ein Gesicht frischer und jugendlicher aussehen zu lassen, die Spuren der Zeit und des individuellen Lebenswandels zurückzuschrauben. 2x Rheinfelden: Wie hat sich das Schönheitsideal in den letzten Jahren und Jahrzehnten gewandelt? Albiez: Ich glaube, im Großen und Ganzen hat sich da nicht viel verändert. Immer noch wird ein jugendliches Gesicht mit wenig Falten und nahe am „Goldenen Schnitt“ als Ideal angesehen. Auswüchse, wie sogenannte „Schlauchbootlippen“, überdimensionierte Bäckchen oder völlig unbeweglich gebotoxte Gesichter haben im eigentlichen Sinne nichts mit Schönheit zu tun, sondern sind eher gruppenspezifi-

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SCHÖNHEITSOPTIMIERUNG


sche Erkennungsmerkmale, die einem zeitlichen Wandel unterliegen, über den man geteilter Meinung sein kann.

hinterherzulaufen. Nach meiner Erfahrung hat die zweite Motivation häufig positive Auswirkungen auf die Psyche.

2x Rheinfelden: Sie sind spezialisiert auf konservative ästhetische Medizin und sanfte Therapien ohne Operation. Welche ästhetischen Behandlungen sind bei Ihnen am meisten nachgefragt? Albiez: Nach wie vor ist die Therapie mit Botox die am meisten nachgefragte, da hier muskulär bedingte Falten, Mimikfalten, eindrücklich verbessert werden können. Durch Smartphone und Bildschirmarbeit ist gerade die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen

2x Rheinfelden: Bemerken Sie in Ihrer Praxis auch die Tendenz, dass durch die sozialen Medien die Leute einem prominenten Idol, Popstar oder Model ähnlichsehen wollen? Albiez: Bei meinen Patienten kann ich das nicht feststellen. Vereinzelt mag das vorkommen, da ich diesem Ansinnen aber kritisch gegenüberstehe, werden eher andere Ärzte von dieser Klientel besucht.

»Durch Smartphone und Bildschirmarbeit ist gerade die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen schon bei sehr jungen Menschen in den Endzwanzigern sehr ausgeprägt.« schon bei sehr jungen Menschen in den Endzwanzigern sehr ausgeprägt. Da diese Falte in der nonverbalen Kommunikation als negativ – mürrischer Mensch – angesehen wird, ist sie eine der häufigsten Gründe für eine Therapie mit Botox. Bei älteren Menschen steht zusätzlich der Ausgleich von Volumenverlust im Vordergrund. Dieser wird erreicht durch Filler oder durch das Einbringen von abbaubaren Fäden, die zur Festigung des Bindegewebes unter die Haut verlegt werden und einen gewissen Straffungseffekt haben. Die Förderung von eigenem Kollagen durch Needling mit oder ohne Radiofrequenz ist auch ein etabliertes Verfahren und findet Anwendung in Gesicht, Dekolleté, sowie an den Oberarmen. Nicht zu vergessen ist die Behandlung der Hände. Hier kann ebenso mit Fillern das verloren gegangene Volumen wieder aufgepolstert werden. 2x Rheinfelden: Auch immer mehr jüngere Menschen entscheiden sich für Schönheitsmaßnahmen. Wie sehen Sie diesen Trend? Albiez: Der Trend ist da. Es sollte aber unterschieden werden, ob die Motivation für eine Therapie ist, auszusehen wie ein Promi oder eine Influencerin, oder ob tatsächlich eine stark ausgeprägte Zornesfalte, schmale Lippen oder eine Alterungsprävention Grund dafür sind. Ersteres kann bedenklich sein und sollte durch eine persönliche Beratung hinterfragt werden. Es besteht eine gewisse Suchtgefahr darin, Trends ewig unzufrieden

2x Rheinfelden: Sind es inzwischen auch vermehrt Männer, die Schönheitskorrekturen vornehmen lassen, und wenn es so ist, welche? Albiez: Ja, dieser Trend ist feststellbar. Auch bei Männern ist die Diskrepanz zwischen gefühltem Alter und dem, was ihnen im Spiegel entgegen schaut, immer mehr Grund dafür, aktiv etwas zu unternehmen. Und gerade hier bietet die konservative ästhetische Medizin eine niedrigere Hemmschwelle als die plastische Chirurgie. 2x Rheinfelden: In den Medien und der Werbung wird oft das Ideal von Jugendlichkeit, Attraktivität und Faltenlosigkeit gepriesen. Wird das Älterwerden nur schwer akzeptiert? Albiez: Das Älterwerden war schon immer ein schwieriger Prozess. Das ist kein Novum unserer Zeit. Wir haben das große Glück, dass wir uns noch in höheren Altersstufen jugendlich fühlen, das war früher anders. Frauen und Männer fühlen sich heute mit weit über 60 oft noch rich-

2x Rheinfelden: Eine persönliche Frage zum Schluss: Was tun Sie selbst, um fit und attraktiv zu bleiben? Albiez: Neben Sport in Maßen und gesunder Ernährung inklusive Nahrungsergänzungsmitteln, bin ich ein „Bäcker, der seine eigenen Produkte mag“, sprich ich bin selbst sehr offen und experimentierfreudig. Wenn ich neue Therapien auf Fortbildungen erlerne, melde ich mich, soweit möglich, gleichzeitig als Proband. Dies hat den Vorteil, dass ich spüre wie schmerzhaft oder nicht eine Therapie ist und wie lange man danach „mitgenommen“ aussieht. Doch selbst therapieren kann ich mich nicht, denn im Gegensatz zu Frauen, die in jungen Jahren lernen sich vor dem Spiegel seitenverkehrt zu sehen und doch richtig zu schminken, fehlt mir als Mann diese Fähigkeit leider völlig. Die Freude, die ich bei meinen Patienten und Patientinnen so oft nach einer Behandlung feststellen kann, überträgt sich auch auf mich. Dieses positive Feedback ist mir Motivation, Freude und Belohnung zu gleichen Teilen und das erhält mich ebenfalls bis heute „jung“. Ich kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen.

»Wir haben das große Glück, dass wir uns noch in höheren Altersstufen jugendlich fühlen, das war früher anders.« tig jung, nur das Spiegelbild sagt vielleicht etwas anderes. Dieser Umstand führt sie dann zu uns und wir können diese Diskrepanz in realistischen Maßen verringern. In den allermeisten Fällen führt das zu einem richtigen Strahlen der Patienten nach der Therapie. Sich im eigenen Körper wohlzufühlen ist ein Geschenk und macht gute Laune. 2x Rheinfelden: Gibt es auch Schönheitsoptimierungen, die Sie nach ihrem ärztlichen Ethos ablehnen? Albiez: Ja! Es kommt aber immer auf den Einzelfall an.

ZUR PERSON Dr. med. Peter Albiez, geboren 1960 in Rheinfelden, studierte Medizin an der Universität Freiburg. Weiterbildungen am Kreiskrankenhaus Lörrach, der Universitätshautklinik Basel, dem Herzzentrum Bad Krozingen. Ausbildung in konservativer ästhetischer Medizin in Wien und München. Seit 1996 eigene Praxis in Bad Krozingen, zeitweise mit Zweigstellen in Brennet, Basel, Weil und Lörrach, seit 2021 nur noch in Bad Krozingen.

SCHÖNHEITSOPTIMIERUNG

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Ausstellung „kunst lokal rheinfelden“

Schönheit ist die

SCHNITTSTELLE zwischen Medium und Absicht

Der Rheinfelder freiberufliche Kurator Tyrone Richards kuratiert erstmals die Biennale „kunst lokal rheinfelden“ vom 4. bis 20. November in der Kurbrunnenanlage und spricht über die Beziehung von Entstehungsprozess und Betrachter des Kunstwerks sowie über Schönheit in der Kunst.

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Tyrone Richards hat eine ziemlich klare Definition von Ästhetik und Schönheit; auch wenn er beide als „schwierige Begriffe“ bezeichnet: „Ästhetik muss nicht wertend sein; sie muss eine gewisse Qualität bieten. Schönheit ist immer eine indivi-

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KUNST LOKAL RHEINFELDEN

duelle Einschätzung.“ Richards ist 33 Jahre Aufgabe ist es, diese Geschenke zu komalt und seit 2018 Kurator des Rehmann-Muponieren.“ Dabei spiele die Trinkhalle als seums im Schweizer Laufenburg. Geboren Ausstellungsort eine entscheidende Rolle: wurde Richards in Los Angeles; seine MutGrösse und Volumen der Kunststücke beter zog ihn in Rheinfelden gross. In den USA stimmten nicht nur ihre Anzahl und ihre liess er sich als Zeichner ausbilden, arbeitete Anordnung: „Es gibt auch immer ein grosals Maler und Bildses Projekt, das die Halhauer und studierle selbst bespielt.“ Das «Ästhetik muss nicht te in der Schweiz seien oft Installationen, wertend sein; sie muss Kunstvermittlung. manchmal Zeichnuneine gewisse Qualität bieten. Erstmals kuratiert gen, dieses Jahr Fabrizio Schönheit ist immer eine individuelle Einschätzung.» er 2022 die Rheindi Salvos eigens geferfelder Biennale tigtes Klangkunstwerk. „kunst lokal rheinfelden“, an der er bereits Überhaupt ist es für den jungen Kurator „beselbst als Künstler ausgestellt hat. eindruckend, wie vielfältig die Kunstwerke dieses Jahr sind.“ „Für mich sind die 13 Kunstwerke ein Geschenk, das ich von den Künstlern bekomDabei sei „Kunst“ an sich keine Aussage me“, beschreibt Richards seine neue Rolle über das Medium wie etwa die Kategorien bei der „kunst lokal rheinfelden“: „Meine Musik oder Literatur: „Es gibt viele Formen


Rolf Meier Silsersee, 2021 Fotografie auf Alu-Dibond

monochromen Zeichnungen heraushole, andererseits. Beides sei auf seine Art „schön“. Ästhetik müsse aber nicht einmal schön sein: „Nicht-schöne Ereignisse muss man auch nicht schön darstellen.“ Stefan Rüegg hingegen widme sich mit seinem Werk „Pink Pony für Putin“ auf ironische Weise dem Ukraine-Krieg. Ironie helfe, schwierige Themen zu bewältigen, erklärt Richards den Umgang mit unangenehmen Themen: „Kunst hatte schon immer die Stärke für einen anderen Blickwinkel.“ Rüegg versuche dies mit niedlichem Aspekt, herzigen Farben und Materialien über das Thema Kitsch.

der Ästhetik in der Kunst: Für einige mag die Digitalisierung von Michel Winterberg faszinierend sein; andere spricht eher die Haptik der Textilien von Marisela Berenguel an.“ Je reichhaltiger man sich mit Kunst beschäftige, desto mehr Beziehungen erkenne man untereinander, motiviert Richards die Betrachter. Auch einfach eine Idee könne schön sein: Eine saubere Technik schön zu finden unabhängig vom Motiv, sei für ihn absolut legitim. „Technik hat auch in moderner Kunst noch immer ihren Stellenwert“, ist Richards überzeugt. Als Beispiele nennt er den „harmonischen Farbklang“ in Gido Wiederkehrs konstruktivistischen Gemälden einerseits, die „extrem ästhetischen Feinheiten“, die Kathrin Kunz aus dem geringen Farbspektrum ihrer Installation von

Daneben solle Kunst aber auch immer „zeitlos schön“ sein: Richards spricht vom „Erwachen klassischer, schöner Medien: Zeichnungen, Gemälde, Plastiken, Photographien ohne politische Botschaften“. Für ihn als Kurator sei die Herausforderung, diesen Spannungsbogen darzustellen: „Der erste Eindruck, wenn alle Kunstwerke physisch im Raum untergebracht sind, ist für mich ein euphorischer Moment. Diesen Eindruck lasse ich auf mich wirken und beginne mit der eigentlichen Arbeit, die Kunstwerke in Beziehung zueinander zu bringen.“ Einige der Kunstwerke haben einen Bezug zum Fricktal und den angrenzenden Regionen. Wasser sei beispielsweise ein solch verbindendes Thema, „in allen Arten und Formen“. Es müsse nicht nur der Rhein sein; auch Sole und Kurwasser können das Thema ausspielen. Es sei der Reiz der Region Basel, dass sie sowohl grossstädtisch geprägt sei als auch landschaftlich: „Das eröffnet beiderseits des Rheins ein breites Themenspektrum, das sich nicht wie in anderen Regionen in wenigen grossen touristischen Anziehungspunkten erschöpft.“ Die Frage, ob das Schweizer Rheinfelden eine Kulturstadt sei, bejaht Richards. Die Tatsache, dass die Stadt einer professionellen Jury, der er selbst nicht angehöre, die Auswahl der 12 bis 15 regionalen Künstler, die

MEIN SCHÖNSTER ORT Den schönsten Ort im Schweizer Rheinfelden findet Tyrone Richards bei der Johanniterkapelle. Zu diesem Gebäude habe er eine Beziehung, weil er dort schon ausgestellt habe. Besonders angetan hat es ihm der Durchgang „Zum Rhytörli“: „Zwischen diesem geschichtsträchtigen Wirkungsort des Johanniterordens wird ein kleiner Blick zum Rhein frei.“

alle zwei Jahre in „kunst lokal rheinfelden“ ausstellen dürfen, überlasse, spreche für die Professionalität ihres Kunstverständnisses: „Die Stadt gibt die Kontrolle aus der Hand und akzeptiert die Entscheidung der Jury.“ Die Ausstellung selbst sieht Richards in der Aufgabe, „verschiedene Sparten, verschiedene Lebenssituationen im lokalen Kunstgeschehen darzustellen“. Begleitet wird die Ausstellung von verschiedenen Werkgesprächen, die Richards selbst moderieren wird und zu denen er jeweils einige Künstler einlädt, die inhaltliche Gemeinsamkeiten haben. Der Kurator will den Besuchern die Möglichkeit geben, herauszufinden, wer die Personen hinter den Kunstwerken sind: „Das ist für viele spannend“, verspricht er: „Mehr über es herauszufinden, hat ein Kunstwerk noch nie langweiliger gemacht.“ Der Entstehungsprozess der Kunstwerke sei für ihn immer ein Aspekt bei der Komposition einer Ausstellung. Die „Königsdisziplin“ der Kunst sei es, wenn Werk und Material miteinander harmonierten. Schönheit, kommt Richards nochmals auf die anfängliche Frage zurück, sei für ihn „die Schnittstelle von Medium und Absicht“. Boris Burkhardt

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Foto: Thomas Dix

Gute ARCHITEKTUR ist nicht „nur“ schön Roswitha Frey sprach für „2x Rheinfelden“ mit der Architektin Jeannette Knöpfel über das Thema Schönheit in der Architektur und besondere Gebäude in Rheinfelden und der Region. 2x Rheinfelden: Frau Knöpfel, nach welchen Kriterien bemessen Sie Schönheit in der Architektur? Geht es nach Proportionen, Formen, Material? Jeannette Knöpfel: Das ist eine ganz schwierige Frage, denn im ersten Moment haben Schönheit und Architektur nicht immer etwas miteinander zu tun. In der Architektur geht es vor allem um Charakter, Raum, Qualität und das Zusammenspiel dieser drei Faktoren. Das finde ich ganz entscheidend. Schönheit in der Architektur ist subjektiv. Der eine findet ein Bauwerk unheimlich schön und ein anderer überhaupt nicht. In der Architektur ist Qualität wichtig, und die ist nicht immer unbedingt

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ARCHITEKTUR

schön. Ein Kraftwerk zum Beispiel, sagen viele Menschen, ist überhaupt nichts Schönes. Aber es kann, wenn die Qualität und die Proportionen stimmen, wunderschön wirken. Sprechen wir doch allgemein von Industriegebäuden in Rheinfelden. Viele finden sie hässlich, ich finde aber, die Industrie ist identitätsprägend für Rheinfelden. Ich finde diesen industriellen Charakter von Rheinfelden schön. 2x Rheinfelden: Wenn Sie gedanklich durch Rheinfelden spazieren, welche Gebäude würden Sie als besonders schön und ästhetisch ansehen? Knöpfel: Das Rathaus inklusive energetischer Sanierung und Stadtbibliothek, aber auch der Entwurf des Feuerwehrhauses sieht vielversprechend aus. Rheinfelden ist ja eine sehr junge Stadt. Wir haben nicht viele alte Gebäude. Ich finde es sehr schön, dass wir welche haben, und halte es für wichtig, dass wir das, was erhaltenswert ist, weiterhin pflegen und schätzen. Wir haben in Rheinfelden einiges, bei dem es sich lohnt, zwei Mal hinzuschauen. Das gilt für Gebäude aus der Gründerzeit, aber auch

zum Beispiel aus den 1950er, 1970er Jahren oder aus der jetzigen Zeit. Ich mag diese Mischung von Baustilen gern, wenn die Proportionen und die Qualität stimmen. Und Räume! Es ist ja oft so: Man kommt in ein Haus hinein, das von außen wunderschön aussieht, und denkt dann:„Na ja gut.“ Dann gibt es andere Gebäude, die von außen ein bisschen abweisend wirken, und

Die „Mauchschen Häuser“ in der Elsa-Brändström-Straße in Rheinfelden.


man geht hinein und denkt:„Wow!“ Vorne zeigt sich eine geschlossene Fassade, von innen ein Ausblick ins Grüne. Das finde ich architektonische Kunst, das herauszuholen und baulich umzusetzen. 2x Rheinfelden: Welche Epoche in der Architekturgeschichte würden Sie herausgreifen, die besonders schöne Gebäude hervorgebracht hat? Knöpfel: Jede Epoche hat schöne Gebäude, wirklich jede. Es gibt aber auch in jeder Epoche Gebäude, die nicht gut sind oder bei denen die Funktion nicht zum Äußeren passt. Ich selbst kann zum Beispiel einer alten Scheune viel abgewinnen, so einer Scheune wie es viele in den Ortsteilen von Rheinfelden gibt. Ich finde aber auch die Mauchschen Häuser mit der Historismusfassade in der Elsa-Brändström-Straße wunderschön. Auch den Campus finde ich toll. Das Gebäude gefällt zwar nicht jedem, aber von der architektonischen Qualität überzeugt es mich sehr. „Nur“ schön ist in der Architektur ein bisschen langweilig. Eigentlich möchten wir in der Architektur die Diskussion. 2x Rheinfelden: Gilt immer doch der Merksatz „Die Form folgt der Funktion“? Knöpfel: Ja, was Louis Sullivan damals gesagt hat, gilt immer noch, im Gegenteil, immer mehr. Heutzutage nimmt die Nachhaltigkeit einen großen Stellenwert ein. Aber weil das so wichtig ist, darf man die Ästhetik nicht vergessen. Das passiert leider bei heutigen Bauwerken oft, dass die Quantität im Vordergrund steht, dass man Häuser mit maximal erlaubter Kubatur baut, aber die Ästhetik vergisst. Ich finde es richtig, dass wir Wohnraum verdichten, kompakter und enger bauen, aber wir dürfen nicht auf Teufel-komm-raus einen Klotz hinstellen. Ein Haus muss eine Qualität haben, denn wir bauen für Jahrzehnte. Es kostet ja nicht zusätzlich Geld, wenn man beim Entwerfen überlegt, an welcher Stelle ein Ausblick besonders schön wäre, an welcher Stelle es sich lohnt, ein Gebäude zu öffnen oder geschlossen zu halten. Ich finde, Architektur verliert in den letzten Jahren an Gewicht. Es wird zu viel willkürlich gebaut. 2x Rheinfelden: Es gibt in unserer Region einige Gebäude, die weltweit Furore machen, wie das Vitra Design Museum von Frank Gehry in Weil am Rhein oder die Fondation

Beyeler von Renzo Piano in Riehen. Finden Sie diese Gebäude schön? Knöpfel: Sie gefallen mir sehr aus folgendem Grund: Über sie wird viel diskutiert, weil sie nicht einfach nur schön sind, sondern weil sie auch provokant sind. Man redet über sie, und manch einer ist überrascht, wenn er diese Gebäude betritt. Es ist gute Architektur, wenn sie dieses Provokative hat und nicht nur „schön“ ist. Das ist bei Menschen ja auch manchmal so. 2x Rheinfelden: Gibt es irgendwo ein Gebäude, das für Sie ein Leuchtturm, eine Art architektonisches Vorbild ist? Knöpfel: Es gibt viele Gebäude, die ich sehr gelungen finde und die mich inspirieren. Sie müssen nicht unbedingt prominent sein. Was ich auch schätze, ist eine ganz einfache Architektur, die aus der Praxis heraus entstanden ist. Wenn man in einem Fischerdorf ist und ein altes Fischerhaus sieht, schon 20 Mal überstrichen, kann das wunderschön sein. Es muss kein Haus eines Stararchitekten sein, wenn Raum und Charakter stimmen und es am richtigen Ort steht. Wir haben in der Region sehr viel gute Architektur von namhaften Architekten. Aber ich mag auch das Einfache. Ich mag es, das Einfache, Anonyme mit etwas

draußen, größere Fensteröffnungen. Das lässt der Denkmalschutz nicht zu, man darf die Fassade nicht großzügig öffnen. Da wünschte ich mir mehr Offenheit von Seiten des Denkmalschutzes. Natürlich muss man das Wertvolle erhalten, aber wenn wir den alten Scheunen keine Zukunft geben, verfallen sie und sind gar nichts mehr wert. 2x Rheinfelden: Mit welchen Materialien bauen Sie am liebsten? Holz, Stein, Beton? Knöpfel: Ich baue gern mit Holz, auch gern mit Sichtbeton, je nachdem, wie es zum Ort und zum Projekt passt. Wir versuchen, nachhaltig in Holz zu bauen und regionale Produkte zu nehmen. Wir haben gerade für die Stadt Rheinfelden eine Kindergartenerweiterung in Karsau fertiggestellt. Alle Hölzer, die wir verwendet haben, sind aus dem Hotzenwald beziehungsweise dem Schwarzwald und Österreich. Klar, den Stahlbeton haben wir immer noch und der hat auch seine Berechtigung, aber dort, wo es geht, finde ich Holzbau eine sehr gute Sache.

»Was ich schätze, ist eine ganz einfache Architektur, die aus der Praxis heraus entstanden ist.«

Neuem, Modernem zu kombinieren. Ich schätze es, wenn man einem Haus ansieht, in welcher Zeit es erbaut wurde. Für mich wäre es keine gute Architektur, wenn man versuchte, heute ein Jugendstilhaus nachzubauen. Wir müssen in der jetzigen Zeit bauen mit den jetzigen Materialien und Techniken und sollten nicht versuchen, das Alte nachzuahmen. Ich baue gerne alte Scheunen um, zeige dabei aber meine Eingriffe in den Bestand. Sie sind klar ablesbar modern und neu. Wenn ich aber einen schönen 400 Jahre alten Balken finde, dann betone ich ihn. Wir müssen das Schöne im Alten erkennen. Oft kommen Menschen zu mir, die aus ihren alten, unter Denkmalschutz stehenden Scheunen eine Wohnung machen wollen. Heutzutage wollen wir beim Wohnen auch an der ein oder anderen Stelle einen Bezug nach

Zur Person: Jeannette Knöpfel kommt aus Stuttgart, hat dort Architektur studiert und dann drei Jahre in einem Architekturbüro in Freiburg gearbeitet. Seit 19 Jahren lebt sie in Rheinfelden, hat hier seit 15 Jahren ein eigenes Architekturbüro. 2020 wurde sie in den BDA berufen. Entwürfe von ihr in Rheinfelden sind unter anderem die Erweiterung der Städtischen Kindertagesstätte Kunterbunt und der Kulturraum an der Fridolinhalle in Degerfelden.

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SCHÖNHEIT – ein breites, aber abgegrastes Feld.

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er hat nicht schon alles dazu einen Aufsatz verfasst, oder die Studenten im Vorlesungssaal über Kitsch, Proportionen, Lustgewinn, Objektivität und Subjektivität zu belehren versucht!

nis bleiben. Einer der Schlüssel zum Erfolg dieses Unterfangens ist nebst inhaltlicher Vermittlung und Präsentation die objekteigene Schönheit, oder aber Hässlichkeit.

aber legt so Zeugnis ab über die eigene Geschichte. In diesem Falle erteilt das Becken Auskunft über die Entwicklung der Rheinfelder Musikgeschichte und den Hype um die „Janitscharenmusik“ aus dem Orient. Ist es nicht schön, mit einem so beredten Objekt etwas Licht ins Dunkel der Geschichte bringen zu können? Andererseits kann ein Objekt auch humoristischer, zweideutiger oder schlicht kurioser Art sein. Ein 160cm langer Fisch aus Papiermaché, der guckt, als wäre gerade ein Kollege statt er selbst befördert worden, entlockt manchem ein Grinsen und bleibt so in Erinnerung; den ganz Mutigen gibt er vielleicht gar eine Idee für die Neugestaltung der Stube.

Dieses Becken eines Schellenbaums gehörte wohl zur Rheinfelder Janitscharenmusik – ein Zeitzeuge der Rheinfelder Musikgeschichte.

Ein aufklappbares Vergrösserungsglas aus der Bezirksschule Rheinfelden, 1900-1950: Sorgfältig gearbeitet, formschön, nützlich.

Der Schreiber dieser Zeilen ist kein Ästhet; er versteht von den hochtheoretischen Diskussionen nichts. Er kauft sich auf dem Rheinfelder Flohmarkt mit Vorliebe und zielstrebig Füchse in allen Formen und Farben, weil er sie „schön“ findet, und Bilder müssen für ihn einfach knallige Farben haben, damit sie ihm gefallen. Dennoch will er im Folgenden aus der Sicht eines Museums kurz zum Thema Schönheit Stellung nehmen. Im Fricktaler Museum stellt sich nicht die Frage des Kaufens, sondern des Ausstellens: Wir wollen, dass Ihnen die Dinge, die Sie sehen und erfahren, im Gedächt-

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FRICKTALER MUSEUM

Schönheit und Hässlichkeit beschränken sich hierbei nicht nur auf die Ästhetik. Natürlich bleiben eine prächtige Monstranz oder ein mächtiger Bidenhänder eher in Erinnerung als ein Strohhut oder ein Küchenmesser. Genauso provozieren wertvolle Materialien und deren meisterhafte Bearbeitung eher ein „Oh, wow, das habe ich also auf Ricardo noch nie gesehen“. Verkompliziert wird das Ganze, wenn ästhetisch ansprechende Objekte einem hässlichen Zweck dienen, oder umgekehrt – beispielsweise ein ziseliertes Jagdgewehr zum Verwunden und Töten, oder ein ledernes Stützkorsett zur Schmerzlinderung und Haltungskorrektur.

Eine Lehrperson beispielsweise kann sich das pädagogisch zunutze machen. Die wenigsten in ihrer Klasse werden wissen, was eine Chocolatière ist und sich vielleicht für die meisterhafte Bearbeitung oder die historische Dimension nicht sonderlich interessieren, aber zumindest die Form

Gleiches gilt für das Becken in der obigen Abbildung: Es ist in furchtbarem Zustand (wir alle wären das wohl nach 150 Jahren), Medizinisches Damen-Stützkorsett, rückseitig offen, aus dem 20. Jh.


Objekts – Herkunft, Beschaffenheit, Zeitraum und so weiter – recherchiert und in einer Geschichte gebündelt wird.

Chocolatière in Fayence-Technik von Villeroy und Boch, Datierung unbekannt.

Das Museum versucht, Wissen verpackt in Geschichten zu vermitteln Wichtiger aber ist uns, dass das Objekt in der lokalen Geschichte verankert ist, es also selbst eine Geschichte erzählen kann. Wenn Sie nach einem Museumsbesuch nach Hause gehen und sagen, „die haben im Museum so ‚nen riesigen Fisch aus‘m Rhein ausgestellt, voll fett!“, dann ist das für uns: schön.

dürfte augenblicklich – vorrangig unter den männlichen Mitgliedern – für Dis­ kussionsstoff sorgen:

Doch nicht nur in den Objekten und den ihnen eigenen Geschichten ist Schönheit verborgen. Nein – auch in den Assoziationen, die im Kopf der Gäste des Museums

jekten, die wir selbst aussuchen inspirieren lassen und unsere Assoziationen mitteilen, darüber mit anderen Gästen sprechen und diskutieren, was ist schön und warum gefällt es uns – oder eben nicht. Profitieren Sie von den Veranstaltungen im Museum zum Beispiel am 8. Dezember wo gerade die Geschichten in den Mittelpunkt gerückt werden. Also bis bald dann… und immer die Schönheit im Blick halten. Gregor Julmy / Ute W. Gottschall

Oberflächlich betrachtet mag das zotig und unreif anmuten, aber im Grunde zeigt es, dass verschiedene Objekte verschiedene Reaktionen hervorrufen können (auch Humor ist in den meisten Museen erlaubt), und das passiert nur, wenn man sie bemerkt und sich mit ihnen auseinandersetzt – für uns als Museum bedeutet das im Grunde genommen: Teilziel erfüllt. Der Schönheit Kern ist im Museum ein anderer: Mag es noch so stark glänzen, beeindrucken oder gar verängstigen – diese Qualitäten sind nur Beiwerk. Sie dienen lediglich dazu, Ihr Interesse auf die „inneren Werte“ des Objekts, seine Geschichte, zu lenken. Wenn es keine Geschichte zu erzählen hat, ist es für uns wenig mehr als bisweilen unterhaltsame Dekoration. Der Grund ist simpel: Das Museum ist mehr als eine Wunder- oder Rumpelkammer. Es lädt nicht nur zur passiven Betrachtung ein, sondern versucht, die Besucher und Besucherinnen aktiv einzubinden. Und dies gelingt, indem der Kontext eines

Modell eines männlichen Salms im Rhein, aus dem 19. Jahrhundert.

entstehen. Ist Ihnen das auch schon passiert, dass sie aus dem Museum ‚raus kamen und seltsam beschwingt waren, über die Geschichten, die ihnen beim Besuch und beim Betrachten der Ausstellungsobjekte eingefallen sind? So veranstaltet das Museum auch einen Geschichtentag, an dem wir uns von Ob-

FRICKTALER MUSEUM

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SCHACHSPIELS

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SCHACHSPIEL

Foto: Mesh by Unsplash

Die Schönheit des


Als Ursprung des Schachspiels gilt das aus Nordindien stammende Chaturanga, welches dort schon im 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung verbreitet war. Im persischen Sassanidenreich wurde dann in der Spätantike das so genannte Chatrang als direkter Vorläufer des Schachs gespielt. Durch die arabische Eroberung Persiens und die Expansion der Araber nach Westen verbreitete sich das Spiel schließlich bis nach Europa, wo es spätestens im 13. Jahrhundert eine weite Verbreitung fand. Der Name Schach hat allerdings nichts mehr mit den Namen der Vorläufer zu tun, sondern leitet sich vom persischen Wort Schah (König) ab.

S

chach ist ein Spiel, das zeigt, dass die Spielenden Pläne gemacht haben, die sie realisieren“, beschreibt Jörg Hostettler die Schönheit des Spiels. „Da lassen sich hinterher keine Ausreden finden.“ Das Ergebnis einer Schachpartie ergibt sich aus dem Erfolg bzw. Misserfolg der Pläne der Spielpartner. Beim Schach zählt nicht nur der Beitrag eines Spielers oder einer Spielerin, sondern auch das Zutun des Gegners oder der Gegnerin hat etwas mit dem Sieg bzw. der Niederlage zu tun. „Das ist auch bei anderen Sportarten so, aber da wird das oft vergessen“, sagt Hostettler. Eine Schachpartie ist nur dann ein Genuss, wenn gleichstarke Gegner gegeneinander antreten. „Es macht keinen Spaß, einen unterlegenen Gegner zusammen zu hauen“, meint Hostettler. Gleichzeitig ist Schach eine der wenigen Sportarten, bei der man ohne Gesichtsverlust aufgeben kann. „Es ist meines Erachtens der einzige Sport, wo Aufgeben nicht ehrrührig ist, sondern die Anerkennung der Überlegenheit der Gegnerin oder des Gegners bedeutet.“

Hostettler ist Vorsitzender bzw. Präsident von gleich drei Schachclubs. Er vertritt in Rheinfelden (Baden) den Verein SchachRheinfelden mit 30 Mitgliedern, in der Schweizer Schwesterstadt den Schachclub Rhy-Rheinfelden mit 35 Mitgliedern und die Schachfreunde Pelikan mit fünf Mitgliedern. Während die ersten beiden zu Ligaspielen in der Schweiz bzw. Baden antreten, handelt es sich bei den Schachfreunden Pelikan um einen Förderverein für die beiden anderen Vereine. „Die Schachfreunde Pelikan wurden 2007 vom leider dies Jahr verstorbenen Jean Jacques Segginger gegründet“, erinnert Hostettler. Es gibt zudem eine enge Kooperation mit dem Schachclub Möhlin. Eine Zusammenarbeit mit dem Schachverein im deutschen Laufenburg, vor allem bei der Jugendarbeit, ist in Planung. Die symmetrische Anordnung des Spielfeldes mit 64 Feldern gab es schon beim Ur-

spiel Chaturanga, allerdings fehlte dort noch die farbliche Kennzeichnung in weiße und schwarze Felder. Die symmetrische Anordnung der Figuren empfindet Hostettler als schön. „Die Symmetrie ist aber nicht hundertprozentig“, sagt Hostettler. Die Symmetrie wird dadurch durchbrochen, dass sich die gegenüber stehenden Figuren immer auf der anderen Farbe befinden. „Symmetrie wird auch in der Kunst oder Architektur immer wieder als ästhetisches Stilmittel genutzt“, sagt Hostettler, wobei auch dort oftmals mit dem Bruch der Symmetrie gespielt wird. Er verweist auf Barockkirchen, wo etwa bei Verzierungen an den Wänden die Symmetrie nicht eingehalten wird. „Es gibt beim Schach nie zwei gleiche Partien“, sagt Hostettler. „Natürlich kann man eine Partie nachspielen, wenn man sich die Züge notiert hat, aber beim freien Spiel hat es noch nie zwei gleiche Partien gegeben.“ Schach und Mathematik haben eine Beziehung zueinander wie auch Musik und Mathematik, meint Hostettler. Partien mit Zeitmessung sind Sport, ohne Zeitvorgabe handelt es sich um Kultur. Eine besondere Ästhetik geht auch von den Spielfiguren aus. Hostettler führt an, dass es von weltbekannten Designern gestaltete Figuren bis hin zu Figuren aus Naturmaterialien gibt. Diese Vielfalt und Ästhetik findet sich bei anderen Brettspielen wie etwa Halma nicht. Schach ist auch bekannt als das Spiel der Könige. Diese Bezeichnung wurde nicht immer benutzt. Die bis heute gültigen Regeln des Schachs beruhen auf einer im 15. Jahrhundert in Spanien vorgenommen Reform der Spielregeln, bei der unter anderem die Zugweise der Dame neu festgelegt wurde. Bis dahin durfte die Dame genau wie der König nur einen Schritt machen; nun wurde sie zu einer Kombination aus Turm und Läufer und damit zur mächtigsten Figur im Spiel, erklärt Hostettler. Deshalb sprach man einige Zeitlang auch vom Spiel der Königinnen oder dem Spiel der verrückten Königin.

Aufgrund der männlichen Dominanz unter den Schachspielern wurde aber wieder der Begriff des Spiels der Könige aufgegriffen. „Beim Schach gibt es auch viel Humor. Obwohl man eigentlich leise sein soll, wird immer viel gelacht“, erzählt Hostettler. Rücksichtnahme auf den anderen Spieler gehört aber zum guten Ton, da dieser nicht in seiner Konzentration gestört werden soll. Bei Ligaspielen wird alles vermieden, was den anderen stören könnte. Auf dem Tisch befindet sich dann nur das, was für die Partie notwendig ist und ein Getränk. Selbstverständlich müssen Mobiltelefone abgegeben werden. Im Spielareal sind sie wie andere Kommunikationsgeräte gänzlich verboten: Ein Spieler, der ein Mobiltelefon mit sich führt, verliert nach den Regeln

Jörg Hostettler ist Vorsitzender bzw. Präsident von gleich drei Schachclubs.

»Die Ruhe bei Spielen gehört auch zur Schönheit des Schachs.« des Weltschachverbandes automatisch die Partie. Dazu muss es nicht einmal klingeln. „Die Ruhe bei Spielen gehört auch zur Schönheit des Schachs“, sagt Hostettler. „Im Bürgertreffpunkt Gambrinus waren schon 70 Spieler und es war stundenlang absolut still.“ Auch wenn es am Ende eine Siegerin oder einen Sieger gibt, ist Schach letztlich ein Spiel, bei dem man eher miteinander als gegeneinander spielt. Horatio Gollin INFO Im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6, sind Interessierte am Schachspiel immer donnerstags von 18 bis 20 Uhr und sonntags von 15 bis 17 Uhr beim Verein Schach-Rheinfelden willkommen.

SCHACHSPIEL

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Trockensträusse liegen im Trend

Nicht jede SCHÖNHEIT ist vergänglich

Seit zehn Jahren führt Tina Feldmann den Blumenladen «Flora Tina» in Rheinfelden. Seit ihrer Kindheit ist sie von der Natur fasziniert und wusste ihren Traumberuf «Floristin» schon immer.

D

as Schönste an unserem Beruf sind die Jahreszeiten», sagt Tina Feldmann. Sie überlegt: «Ich kann nicht sagen, welche mir am besten gefällt. Obwohl: wahrscheinlich ist es der Herbst. Ich finde, die Natur gibt dann am meisten her», sagt die Frau, die sich seit ihrer Kindheit am liebsten im Wald oder im Garten aufhält. Aufgewachsen ist sie in Wiedlisbach im Kanton Bern. Sie wusste schon immer, dass sie gerne Floristin werden würde.

«Das Schönste an unserem Beruf sind die Jahreszeiten.» Das Kreative und die Naturverbundenheit gefallen ihr. Und: «Mein Grossvater hat viel dazu beigetragen.» Er war Landschaftsgärtner und hat Tina Feldmann und ihrer Schwester regelmässig Pflanzen

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BLUMENLADEN «FLORA TINA»

geschenkt. Schon als Kind hatte sie einen kleinen Blumengarten, den sie hegte und pflegte. Seit zehn Jahren «Flora Tina» Die Liebe hat sie vor zehn Jahren nach Rheinfelden gebracht. Kaum hier wohnhaft sah sie Potential, im Städtli ihren eigenen Blumenladen zu eröffnen. Gesagt, getan. Damals erst 21-jährig mietete sie in der Fröschweid ein Ladenlokal und legte los.

die Floristin. «Wir bieten Blumen immer saisonbezogen an, im Sommer auch regional.» Und eigentlich ist die Blume ein Frischprodukt, das viel Pflege braucht und dessen Schönheit vergänglich ist. «Momentan sind auch Trockensträusse im Trend. Sie bleiben, wie sie sind. Ausser, dass sie vielleicht irgendwann mal Staub ansetzen», erklärt Tina Feldmann mit einem Schmunzeln. Womit bewiesen wäre: Nicht jede Schönheit ist vergänglich. Janine Tschopp

Von Anfang an hatte sie sehr viele Aufträge und realisierte bereits nach wenigen Monaten, dass sie das allein nicht schafft. Inzwischen gehören vier weitere Floristinnen und zwei Lernende zum «Flora Tina»Team. Dass ihr Geschäft einmal so gross werden würde, hätte Tina Feldmann bei der Gründung nie erwartet. «Ursprünglich war der Plan, mit dem Blumenladen einfach für mich selbst aufzukommen.» Vergängliche Schönheit? Tina Feldmann hat viele Lieblingsblumen. Im Frühling ist es die Ranunkel, im Frühsommer die Pfingstrose und fast ganzjährig die Hortensie. «Im Winter gefällt mir die Christrose sehr gut», sagt

MEIN SCHÖNSTER ORT «Einen Lieblingsort habe ich nicht. Speziell schön finde ich es aber immer, wenn ich bei meinen Spaziergängen irgendwo zum Wald rauskomme und den Blick auf das Feldschlösschen und Rheinfelden geniessen kann.»


Rheindesign zwischen Tradition und Moderne

R(h)ein geschaut!

FACETTEN DES LEBENS

am Hochrhein

Bis 11. Dezember

Intervention in der Dauerausstellung

und Projektbeitrag zum grössten trinationalen Ausstellungsprojekt zum Thema Rhein

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er Rhein prägt viele Facetten des Lebens, von denen einige in der Ausstellung veranschaulicht werden: u.a. die Mode in den Zeiten der Kurstadt und die aktuelle Mode des Labels Rhein-Design. Was lokal und fair produziert wird, gewinnt in der heutigen Zeit wieder an Stellenwert, denn es entsteht Mehrwert in der Regi-

on. Die Digitalisierung, der demografische Wandel, Umwelteinflüsse, der Klimawandel und das politische Weltgeschehen sind die vorherrschenden Themen unserer Zeit. Aber wussten Sie, dass ausser der Nahrungsmittelindustrie kein anderer Zweig so viele Emissionen und Leid verursacht wie die Bekleidungsindustrie? Umso wichtiger werden kleine Betriebe, die das soziale Gefüge stabilisieren und Fast Fashion auf ein Minimum reduzieren. Immer mehr Menschen wollen wieder wissen, wer ihr «T-Shirt» genäht hat und ob das Material mit Chemikalien behandelt wurde.

Bilder einer Rheindesign-Modenschau.

Diese Fragen und viele mehr kann Rheindesign beantworten. Für uns sind das Produkt und die Person dahinter am wichtigsten. Unsere Lernenden sind zentraler Bestandteil der Qualität des genähten Produktes. Mode soll wieder langlebiger werden und für ein paar Jahre halten. Junge Berufsleute auszubilden und der Gesellschaft somit etwas zurückzugeben, schafft Mehrwert und ein gutes Gefühl. Deshalb gilt es, das traditionelle Schneiderhandwerk zu bewahren. Der Spagat zwischen Tradition und Moderne schafft Rheindesign mit kreativen Ideen. Viele interessante Projekte werden realisiert, an denen auch die Rheinfelder Bevölkerung teilhaben kann. Die Zusammenarbeit mit dem Fricktaler Museum oder das Kostümbild für die diesjährige Aufführung der Fricktaler Bühne «Im Weissen Rössl» sind nur zwei Beispiele unseres lokalen Engagements. «Inspiration bietet das Leben selbst. Wichtig ist es, mit den Einflüssen mitzugehen, flexibel zu sein und dabei sich selbst treu zu bleiben», sagt die Betriebsleiterin Sabrina Claudia Moser.

Die Lernende Xue Roug Hua Vögeli (links) arbeitet unter Anleitung von Sabrina Moser an einem Kleidungsstück für «das weisse Rössl»-

Wollen Sie mehr erfahren über die Ausbildung der Bekleidungsgestalterinnen und der Bekleidungsgestalter oder aber auch über die verschiedenen Projekte und Angebote? Dann schauen sie doch «Rhein» bei RHEINDESIGN. rhein-design.ch

RHEINDESIGN

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QUILTS – einfach schön

In ihrem Zuhause hat sich Ursula Schwendenmann ein Nähzimmer eingerichtet. Dort steht die Nähmaschine immer bereit. Die Quiltstoffe und die Quiltbücher liegen im Regal. So hat die erfahrene Näherin alles griffbereit, wenn sie einen Quilt anfertigt. Stich für Stich entsteht unter ihren Händen eine dekorative Zierdecke.

N

ähen war schon immer meine Stärke“, erzählt die gelernte Bürokauffrau, die sich schon lange mit der textilen Kunst des Quiltens beschäftigt. Der kreative Umgang mit Stoffen, Nadel und Faden begeistert sie seit ihrer Jugend. Schon als junges Mädchen hat Ursula Schwendenmann Nähkurse belegt und sich ihre Kleider selbst geschneidert. Früh entdeckte sie das Quilten für sich, holte sich Tipps aus Büchern und Zeitschriften. Vertieft hat sie ihre Leidenschaft für diese textile Technik vor Jahren in einem Patchwork-Laden in Rheinfelden, der jetzt aber nicht mehr existiert. Dort hat sie ihr Material gekauft und sich im Nebenraum mit anderen Frauen getroffen, um das Quilten zu lernen. Seither hat sie diese Textilkunst nicht mehr losgelassen: „Wenn ich einen Stoffladen gesehen habe, hat mich das förmlich hineingezogen“, lacht die jugendlich wirkende Mittsiebzigerin. Neuerdings holt sie ihre Stoffe in einem Quilt-Laden in Riehen, wo sie sich von neuen Ideen inspirieren lässt. Ihr erster Quilt, ein 2,50 Meter auf 2 Meter großer Wandbehang, hängt bei ihr im

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QULIT

Flur. „Traumhaus“ hat sie das farbintensive Prachtwerk genannt, auf dem Türme und Fantasiegebäude im Stil des berühmten Künstlers Hundertwasser zu sehen sind. Auch ein Wandbehang mit hübschen Kindermotiven wie Katzen und Früchten hängt in ihrem Haus in Warmbach, ebenso ein schöner Quilt mit Fenstern und Häusern in der Art eines Adventskalenders. „Die Stoffe faszinieren mich“, erklärt Ursula Schwendenmann. „Man kann so Vielfältiges daraus gestalten. Es gibt eine eigene QuiltSprache“. Für die Muster, Farben und Motive gelten Fachausdrücke wie „Lone Star“, was Sternen-Motive meint, oder „Flying Geese“, fliegende Gänse. Verschiedene Blöcke mit Sternen, jeweils 25 auf 25 Zentimeter groß, werden kunstvoll zu einer Decke zusammengesetzt. Bei den fliegenden Gänsen sind es fortlaufende Dreiecke. Auf die obere Spitze kommt jeweils ein weiteres Dreieck. Die Arbeit am Quilt beginnt mit einer Vorzeichnung. Ursula Schwendenmann macht eine Skizze mit Bleistift oder am Computer, malt diese teilweise farbig aus. Dann rechnet sie aus, wie viel Stoff sie für die jewei-

ligen Farben braucht – etwa für eine Decke auf dem Bett, die 1,20 Meter breit und 2 Meter lang werden soll. Baumwollstoffe sind am besten geeignet. Es gibt auch Quilterinnen, die Seide nehmen, das ist aber sehr diffizil. Ursula Schwendenmann nimmt nur Baumwolle und kauft fertige farbige Stoffe. Diese selbst zu färben, ist ihr zu aufwändig. Traditionell besteht ein Quilt (übersetzt: Steppdecke) aus drei Lagen. Zunächst wird die Quilt-Oberseite, auch Top genannt, nach Plan genäht. Wenn das Top fertig ist, kommt die Zwischenlage, die aus Wolle oder Baumwolle sein kann und meis-


maschinell quilten“, erzählt Ursula Schwendenmann, die in Texas einen Kurs absolviert hat. Das Zusammennähen der drei Schichten, das Ausschneiden der Stoffteile und Anordnen und Applizieren der Muster ist eine zeitaufwändige Arbeit, die Geschick, Sorgfalt, Konzentration, Fingerspitzengefühl und eine sichere und ruhige Hand erfordert. Als Handwerkszeug braucht es Quilt-Faden, der ein bisschen stärker ist als normaler Faden, Quilt-Nadeln, einen Quilt-Fingerhut und einen kleinen Rollschneider mit scharfer Klinge, um die Stoffteile exakt auszuschneiden. Als Hilfsmittel setzt Ursula Schwendenmann auch Quiltschablonen ein. Die Schablonen werden mit einem Stift auf den Stoff übertragen und dann nachgenäht.

»Man kann so Vielfältiges daraus gestalten. Es gibt eine eigene Quilt-Sprache.«

der ursprünglichen Patchwork-Tradition. Frühe Siedlerfrauen in den USA und Amish People verwerteten Stoffteile, Flicken und Reste gebrauchter Kleidung für Bettdecken oder Wandbehänge, um ihre schlichten Behausungen und Blockhütten zu schmücken. Seither hat sich das Quilten immer mehr zu einer eigenständigen handwerklichen Textilkunst entwickelt. „Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, sagt Ursula Schwendenmann, die meist große Decken als Bettüberwurf, aber auch Tischdecken, eine Kinder-Krabbeldecke oder Kissenhüllen anfertigt. In einer großen Quilt-Decke stecken 70 bis 80 Nähstunden, schätzt sie. Das zieht sich über Wochen hin, bis eine fertig ist. Anregungen holt sich Ursula Schwendenmann gerne bei internationalen Quilt-Ausstellungen im elsässischen Saint-Marie aux Mine.

Über dem Sofa im heimischen Nähatelier liegt einer ihrer ersten Quilts, der aus 665 farblich sortierten Sechsecken besteht. Meist wählt Ursula Schwendenmann abstrakte und geometrische Formen, Kreise, Dreiecke, Vierecke, Rechtecke. „Man kann unheimlich spielen damit“, schwärmt die erfahrene Nähkünstlerin, die diese textile Arbeit als „Malen mit der Nadel“ bezeichnet. Ganz zu Anfang hat sie Landschaftsansichten in Stoff verarbeitet: den Adelberg, die Brücke und die Sicht auf Rheinfelden/ Schweiz. Der Berg und die Rundungen der Brücke gestalten sich in den Schnitttechniken anders und schwieriger als bei klassischen Mustern.

tens cremeweiß ist. Heute wird oft eine Watte benützt. Dieses Vlies kommt unter die Oberseite. Dann folgt die Quilt-Rückseite, die aus einem unifarbenen oder leicht gemusterten Stoff besteht. Das Zusammensteppen der drei Lagen muss sein bei einem klassischen Quilt, denn das macht die Oberfläche ein bisschen plastisch, weiß die geübte Textilkünstlerin. „Früher hat man das nur von Hand gemacht.“ Auch sie selbst habe es anfangs so praktiziert, inzwischen macht sie es mit der Nähmaschine. „In Amerika gibt es Quiltmaschinen, die sind 2,20 Meter breit. Da kann man die drei Lagen einspannen und mit einem Stick, in dem eine Nadel ist,

Im Moment sitzt Ursula Schwendenmann an einem Quilt aus Stoffresten. Die wunderschöne Decke in frischen Farben besteht aus verschiedenen Blöcken mit Sternen, der Hintergrund ist weiß, der Rand grün. Meistens nimmt Ursula Schwendenmann neue Stoffe oder schaut, was sie im Fundus hat. Eher selten verwertet sie alte Stoffe. Einmal hat sie aus Weißwäsche, gestickt mit Lochstickerei, einen Quilt gefertigt. Für eine andere Decke wählte sie blau- und buntgestreifte Herrenschlafanzug-Stoffe, die sie auf Flohmärkten entdeckt hatte. Für einen Quilt hat sie einen Bauernstoff verwendet, weiß mit blauen Blümchen gemustert. Das Verarbeiten von Stoffresten entspricht

Mit ihrer Gruppe der „Mittwochs-Quilterinnen“ hatte sie viel beachtete Ausstellungen 2007 im Rathaus und 2018 im Schauraum in Rheinfelden. Unter dem Titel „Faszination Stoff“ präsentierten die Künstlerinnen Prachtstücke ihrer textilen Kunst: Quilts mit Sternen, Blumen, Blättern, Bäumen, Tierfiguren, und sogar mit Häusern. Roswitha Frey INFO Unter der Leitung von Ursula Schwendenmann treffen sich alle begeisterten Quilterinnen und Patschworker jeden zweiten Mittwoch von 14 bis 17 Uhr im Tutti Kiesi. Zusammen bringen sie ihre Erfahrungen ein, tauschen sich aus, tüfteln an Gemeinschaftsarbeiten und sind offen für alle Interessierten. Auch Anfänger sind herzlich willkommen!

QULIT

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Schwerpunktthema SCHÖNHEIT

MEDIENTIPPS aus der Stadtbibliothek In unseren Medientipps stellen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek Rheinfelden eine kleine Auswahl von Medien zum Schwerpunktthema „Schönheit“ vor. Alle Medientipps, die Sie hier sehen, können Sie in der Stadtbibliothek ausleihen bzw. zu Hause über das Internet downloaden.

Nunu Kaller: Fuck Beauty: warum uns der Wunsch nach makelloser Schönheit unglücklich macht – und was wir dagegen tun können. Die österreichische Autorin Nunu Kaller arbeitet für eine, dem Umweltschutz verpflichtete NGO in Wien. Eine Studie lässt sie aufhorchen: 96 % der befragten Frauen haben etwas an sich auszusetzen. Sie fühlen sich zu dick, zu dünn oder zu unweiblich. Wie kann man dieses ständige Hadern mit dem eigenen Makel hinter sich lassen? Ein flammendes Plädoyer gegen den herrschenden Optimierungswahn. Kiepenhauer & Witsch, 2018. 255 S.

Nina Garcia: Der perfekte Stil: den eigenen Typ betonen – einfach gut aussehen. Ein wunderschön gestaltetes Buch mit Illustrationen von Ruben Toledo, Illustrator für Vogue und Harper‘s Bazaar. Trends kommen und gehen, der eigene Stil aber ist zeitlos. Dass dies nicht immer teuer sein muss, verrät Nina Garcia in ihrem Styleguide. Garniert mit heiteren Zitaten zu Mode und Kleidung: „Wir brauchen alle eine Prise schlechten Geschmack. Das ist mir auf alle Fälle lieber, als gar keinen Geschmack zu haben.“(Diana Vreeland). Mosaik, 2012. 189 S.

Valerie Faris / Jonathan Dayton: Little Miss Sunshine

Olive ist sieben Jahre alt. Das niedliche, etwas pummelige Mädchen ist fasziniert von Schönheitsköniginnen und will unbedingt an der Wahl zur „Little Miss Sunshine“ teilnehmen. Tatsächlich wird sie zu einer Vorentscheidung eingeladen. Ihre chaotische Familie macht sich also in einem VW-Bus auf den Weg und erlebt so einige Katastrophen. Auch heute noch ist die wunderbare Olive mit ihrem unerschütterlichen Optimismus einfach bezaubernd und beweist, worin wirkliche Schönheit liegt. 20th Century Studios, 2006. 99 Minuten (DVD)

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MEDIENTIPPS AUS DER STADTBIBLIOTHEK

Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. In einer Neuübersetzung von Eike Schönfeld. Oscar Wilde ist der Inbegriff des britischen Dandys und der Hauptvertreter eines literarischen Ästhetizismus. Die Veröffentlichung seines Romans sorgte 1890 für einen Skandal. Die Geschichte von Dorian Gray, einem engelsgleichen Jüngling, der, um seine Schönheit zu erhalten, seine Seele verkauft, ist ein Klassiker, den man gelesen haben muss. Ein Schauerroman von überbordender Schönheit. Insel Verlag, 2014. 279 S.

Claudia & Nadja Beinert: Marilyn und die Sterne von Hollywood. Marilyn Monroe gilt als das Sex-Symbol des zwanzigsten Jahrhunderts! Dieser Unterhaltungsroman aus der beliebten Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“ schildert eindrücklich den steinigen Weg der jungen Norma Jeane Baker vom einfachen Mädchen aus Kentucky zu einer der grössten Filmikonen der Geschichte. Aufbau Taschenbuch, 2022. 479 S.


LI RHEINFELD T D Ä T EN IM S ERLEBNISSE

25. November 2022 bis 8. Januar 2023 Klangzauber im Städtli WinterQuartier im Stadtpark Diverse Attraktionen und Erlebnisse

ABENDVERKAUF 25. November 2022 bis 20 Uhr 16. Dezember 2022 bis 21 Uhr

SONNTAGSVERKAUF 11. Dezember 2022 18. Dezember 2022 11:00 bis 17:00 Uhr

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

Das komplette Adventsprogramm und weitere Infos unter: tourismus-rheinfelden.ch TOURISMUS

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VERANSTALTUNGEN Programm | November / Dezember 2022 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden)

ORCHESTERVEREIN BEIDER RHEINFELDEN

Herbstkonzert „Heimat und Ferne“

Ensemble Carnaval „La Danse du Cygne“ Fr, 4. November, 19.30 Uhr, Musikschule Unteres Fricktal

Im Ensemble Carnaval spielen junge, motivierte Musikerinnen und Musiker aus der Schweiz und dem Ausland. Das Kammermusikensemble spielt den Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns und weitere Werke von Barrière, Brahms, Fauré, Ibert und Saint-Saëns. Gegründet 2019 setzt sich das Ensemble Carnaval für die Vermittlung der klassischen Musik für Kinder ein. In Form von Schulaufführungen und Klassenbesuchen teilen die Musikerinnen und Musiker des Ensembles ihre Leidenschaft und Begeisterung mit neugierigen Schülerinnen und Schülern. Für Erwachsene bietet das Ensemble ein vielseitiges und teils humorvolles Programm, das sich auch für Neulinge in der klassischen Musik eignen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! www.ensemble-carnaval.ch

So, 27. November, 17 Uhr Musiksaal Kurbrunnenanlage Eintritt: CHF 25 (Auszubildende CHF 15); Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre gratis Unter der neuen musikalischen Leitung von Clara Kost werden bekannte und weniger bekannte Stücke nordischer Komponisten aus der Epoche der Romantik zu hören sein. Als Solistin konnte die aus Norwegen stammende Gry Elisabeth Knudsen gewonnen werden, seit 2005 Gesanglehrerin an der Musikschule Unteres Fricktal.

KLASSIK IN RHEINFELDEN

Liebeszauber – Ein romantischer Liederabend mit Komponistinnen und bekannten Opernarien So., 6. November, 17 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden) mit Duo Poppe & Dumno 30 3, VVK: 28 3, ermäßigt: 20 3, Vorverkauf: Tourist-Info Rheinfelden und rheinfelden.reservix.de

Pünktlich zum Stadtjubiläum freut sich das städtische Kulturamt wieder eine Klassikreihe in Rheinfelden (Baden) durchzuführen. Nachdem die Meisterkonzerte im vergangenen Jahr zu Ende gegangen sind, ist das sehnsüchtige Warten für viele Klassikfreunde und -freundinnen bald vorbei. Die Nachfolge der beliebten Reihe und das neue Abo „Klassik in Rheinfelden“ bietet eine bislang nicht gekannte Vielfalt sowohl hinsichtlich der musikalischen Darbietungen wie auch hinsichtlich der Besetzungen. Jessica Poppe (Mezzosopran) und Hilko Dumno (Klavier) präsentieren unter anderem Werke von Pauline Viardot, Alma Mahler, Clara Schumann sowie Opernmelodien von Richard Strauss, George Bizet, Charles Gounod. Duo Poppe & Dumno; Fotos: Sudio Lurrak (links) und Aaron Cawley (rechts)

22 KONZERTE


Bei der vom Hochrhein Musikfestival ins Leben gerufenen Konzertreihe Klassik Sterne Rheinfelden glänzen die Stars. Denn seit der Saison 2010/11 holen die Künstlerische Leiterin Sol Gabetta und der Kulturmanager Christoph Müller hochkarätige Klassikstars nach Rheinfelden, um dem Publikum ein breites und vielfältiges Programm bieten zu können. INFORMATIONEN UND TICKETS: klassiksterne-rheinfelden.com

Blechbläser-Weihnacht mit Wieder, Gansch & Paul Fr, 9. Dezember, 20 Uhr, Bahnhofsaal Rheinfelden

Thomas Gansch (Trompete, Flügelhorn, Gesang), Leonhard Paul (Posaune, Basstrompete, Gesang) und Albert Wieder (Tuba) Es muss ja nicht gleich richtiges Gold sein, oder Weihrauch oder Myrrhe, auch muss man nicht unbedingt aus dem Morgenland kommen und wer ist heutzutage schon weise. Aber ja, drei sollten es schon sein. Nicht vier und auch nicht zwei. Und zur Not reichen eine goldene Trompete, eine geweihgerauchte Posaune und eine myrrhische Tuba.

Regula Mühlemann, Sopran

Identité – Lieder der Heimat Mi, 2. November, 20 Uhr Stadtkirche St. Martin

Regula Mühlemann (Sopran), Tatiana Korsunskaya (Klavier) Konstantin Timokhine (Naturhorn) und Markus Niederhauser (Klarinette) Vor rund zwölf Jahren gab sie ihr Debüt am Teatro Fenice in Venedig, zwei Jahre später ihren Einstand bei den Salzburger Festspielen, und nach ihren Auftritten in ihrer Luzerner Heimat, in der Schweiz und vor allem in den grossen Opernhäusern Europas ist sie ein internationaler Star: Regula Mühlemann. Mit einem handverlesenen, hochkarätigen Ensemble singt sie für einmal nicht Opernarien, sondern Lieder rund um Heimat, Natur, Alpen und Wandern. Im Programm sind Raritäten, die auch der erfahrenste Konzertgänger noch nie gehört hat. Ein so originelles Programm auf diesem Niveau ist absolut einmalig.

Um also Frieden zu stiften unter all den Ochsen und Eseln im Stall der Widersprüche, werden Wieder, Gansch & Paul der stillsten Zeit im Jahr wohl mit Trompete, Posaune und Tuba zu Leibe rücken müssen - bis der Weihrauchmelder anschlägt und das kleine Glöcklein um süßes Geläut der Erlösung anbettelt. Weil einander Gegensätze eben anziehen, fügt sich das blecherne Klangpuzzle scheinbar magisch zu einem sinnlichen Ganzen. Kommet, staunet und höret die geblasene Frohbotschaft!

America

Mi, 1. März, 20 Uhr, Bahnhofsaal Rheinfelden Daniel Hope (Violine & moderation) und Jacques Ammon (Klavier)

Charlie Chaplin: The Immigrant Mi, 26. April, 20 Uhr, Bahnhofsaal Rheinfelden Gabriela Montero (Klavier & Improvisation)

ALLE 4 KONZERTE ZUM VORTEILSPREIS VORTEILE IN EINEM ABO • Beschränkte Platzzahl: Abonnenten erhalten die besten Plätze • 20 % Rabatt im Abo • 1 Mal bequem buchen, 4 Mal Stars der Klassik erleben • Kein Anstehen an der Abendkasse

Erhältlich bei: Stadtbüro Rheinfelden, Tourismusbüro (Marktgasse 16) oder rufen Sie uns an: 0900 585 887 (Mo–Fr 10.30–12.30 Uhr, CHF 1.20/min) www.klassiksterne-rheinfelden.com

KONZERTE 23


Foto: Henry Leuzinger

KABAR ETT im Bürgersaal 23 3, VVK 20 3, ermäßigt 14 3 Tickets im VVK: Tourist-Info Rheinfelden und rheinfelden.reservix.de sowie an der Abendkasse

Capriccio Barockorchester spielt «Einfach Bach» Sa, 12. November, 19.30 Uhr Reformierte Kirche Rheinfelden Negah Amiri (Foto: Dominik Grova)

HG. Butzko (Foto: Torsten Silz)

Negah Amiri mit „Toxisch Positiv“

HG. Butzko mit „und sonst“

Fr, 4. November, 20 Uhr Bürgersaal Rheinfelden

Do, 1. Dezember, 20 Uhr Bürgersaal Rheinfelden

Negah Amiri versteht es, sich zwischen drei Welten zu bewegen. Die eine ist ihre persische Herkunft, bei der ein Abitur mit 1,1 nicht nur ein Versagen sondern auch eine Schande für die Familie ist. Als Kind von Akademikern gibt es nur die Wahl zwischen Medizin oder Jura. „Und bring mir ja keinen Piloten ins Haus“, denn diese sind ihnen zu Mainstream. Amiris zweite Welt ist Deutschland, welche weltoffen und strukturiert ist, doch auch hier muss man es allen recht machen als Frau, Freundin, Künstlerin auf Bühnen und im Fernsehen. Als würde das nicht reichen, hat sie sich eine dritte Welt, die digitale Welt, in der ihr Filter und Reels zu Freundschaften verhelfen. Begleiten sie Negah Amiri auf ihrer Reise durch ihre bunte Welten die sie mit ihrem Humor schmückt.

Wer kennt nicht den Spruch: „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“? Aber mal ehrlich, damit war doch nicht gemeint, dass die Blagen das ernst nehmen, die Leihgabe zurückfordern, und bloß weil wir über unsere Verhältnisse gelebt haben, keinen Kredit mehr gewähren. Da stellt sich doch die Frage: Wie konnte es nur so weit kommen? Und weil HG. Butzko vor 25 Jahren anfing, Kabarett zu machen, wagt er jetzt einen Blick in die Mahnbescheide und es zeigt sich: Es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen und abzurechnen mit den Tricksern und Täuschern, den Blinden und Blendern, den Gewählten und Wählern, den Metzgern und Kälbern. Und wenn der Gelsenkirchener Hirnschrittmacher in seinem Jubiläumsprogramm die Verbindlichkeiten vollstreckt, bleibt das Unverbindliche auf der Strecke. Also Schluss mit: Vertuschung, Vertröstung und falschen Versprechungen. Jetzt wird zur Kasse gebeten. Spätestens beim Eintritt ins Kabarett mit HG. Butzko. Und sonst.

Und wie sagen es toxisch positive Menschen immer so schön? Ach komm Süße, so schlimm ist es doch alles nicht!

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VERANSTALTUNGEN

Eine Reihe von Konzerten für Cembalo von Johann Sebastian Bach lässt die Vergangenheit in einem neuen Licht erscheinen. Dazu griff er auf bestehende Konzerte zurück, bearbeitete sie neu und löste das Cembalo von seiner traditionellen Aufgabe als Generalbassinstrument. Dieses neue Verständnis des Cembalos in Bachs Konzerten markiert einen bedeutenden Schritt in der Geschichte des Klavierkonzerts. Eingerahmt werden diese konzertanten Glanzlichter durch die Orchestersuite Nr. 1 in C-Dur. Die Suite folgt dem von Jean-Baptiste Lully geprägten Modell einer französischen Ouvertüre. Konzertprogramm «Einfach Bach» Johann Sebastian Bach Orchestersuite Nr. 1 C-Dur, BWV 1066 Konzert für Oboe, Violine, Streicher und B.c. c-Moll, BWV 1060R Konzert für Cembalo, zwei Blockflöten und Streicher Nr. 6 F-Dur, BWV 1057 Konzert für Cembalo und Streicher Nr. 4 ADur, BWV 1055 Orchestersuite Nr. 1 C-Dur, BWV 1066 LEITUNG: Dominik Kiefer Vorverkauf www.capriccio-barock.ch oder T 061 813 34 13 Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro, Marktgasse, T 061 835 52 00 Weitere Informationen www.capriccio-barock.ch, T 061 813 34 13


Manhattan Music Bar

Regelmässig Livemusik Alle Konzerte unter www.barmanhattanrheinfelden.ch

Marco Lässig

Fr, 18. November, 20 Uhr „Lässig“. Der Name verpflichtet! Hinter dem Namen Laessig steht Marco Lässig als Singer & Songwriter und Frontmann seiner Band aus dem Fricktal und die machen richtig lässige Musik! In der unplugged Trio Version mit Marco Lässig, Patrick Lässig ( ja der Bruder spielt am Bass die tiefen Töne) und Daniel Zimmermann.

The Black Coffee Effect

Fr, 25. November, 20 Uhr The Black Coffee Effect steht für klassischen Gitarrenblues, verfeinert mit ganz persönlichen Röst-Noten, die jeden Zuhörer ab der ersten Sekunde akustisch beleben! Bellas ausdrucksstarke Stimme ist dabei das absolute Highlight der Formation.

Stepfather Fred

Fr, 4. November, 20 Uhr

All Beats

Sa, 26. November, 20 Uhr Vier Stimmen verschmelzen zu einer einzigen jazzigen Harmonie. Irgendwie kommt einem die Melodie bekannt vor und doch kann man sie nicht auf Anhieb zuordnen…

Sugar Box

Malenco

Fr, 11. November, 20 Uhr Nur mit Gitarre, Schnorragiiga und Stimme bewaffnet, spielt der Troubadour MALENCO Musik an der Grenze zwischen tanzbarem Blues und dunklem Country und gräbt sich dabei durch bis zur Wiege der amerikanischen Musik. Seine Stimme und der Charme seiner Songtexte machen MALENCOs Konzerte zum selten eindrücklichen Erlebnis.

Sa, 19. November, 20 Uhr Sugar Box ist eine Indie-Pop Band mit PunkSeele. Von tanzbarem Pop-Rock bis zu GrrrlPunk im 90er-Stil, von tiefempfundenen Balladen und sonnigen Reggae-Grooves bis zu epischem Symphonic Metal, von Funk bis zu jazzigen Coffee-House Nummern, ist für jede*n etwas dabei.

There will be Lions Fr, 2. Dezember, 20 Uhr

Saltem Q

Sa, 10. Dezember, 20 Uhr

Elvesto

Fr, 16. Dezember, 20 Uhr

VERANSTALTUNGEN

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Stradivari Quartett (Foto: Armin Nussbaumer)

KLASSIKREIHE

Stradivarifest ‚Klangwelle Rhein‘ – Schumann 2022/23

Foto: Ben Pakalski

mit dem Stradivari Quartett: Xiaoming Wang, Maya Kadosh, Lech Antonio Uszynski, Maja Weber So, 11. Dezember, 17 Uhr, Bürgersaal ab 16.15 Uhr, Prélude (Ludwig Hartmann) – Einführung zum Programm Kulturamt der Stadt Rheinfelden (Baden)

VORTRAG

Die beiden Rheinfelden – Gemeinsame Geschichte und heutige Verbindungen

Limonada Suíça Samstag

3. Dezember 2022 Türöffnung 20.00 Uhr, Konzertbeginn 20.30 Uhr Kurbrunnenanlage, Habich-Dietschy-Strasse, 4310 Rheinfelden Eintritt: CHF 25.00 www.konzertanz.ch

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VERANSTALTUNGEN

Ein Vortrag von Stadtführerinnen von Rheinfelden (Baden) in Kooperation mit Tourismus Rheinfelden CH.

Mo, 12. Dezember, 19 Uhr, Haus Salmegg Freier Eintritt – Anmeldung erforderlich www.vhs-rheinfelden.de Nach einem kurzen Überblick über die jüngere Stadtgeschichte von Rheinfelden Schweiz würdigt dieser letzte Themenabend mit Ulrike Maunz und Manuela Eder das heutige gute Miteinander über die Grenze hinweg. Die anschliessende Altstadtführung vom Inseli aus verführt die Teilnehmer in das mittelalterliche Rheinfelden.


Jazzclub Q4

Info: www.jazzclubq4.ch Reservation: info@jazzclubq4.ch oder Hotel Schützen Tel. 061 836 25 25

Konzerte finden bis auf weiteres in der KAPUZINERKIRCHE Kapuzinergasse 16 statt (1 Min. Fussweg vom Hotel Schützen).

Houston Person Quartet

Di, 8. November, 19 Uhr Kapuzinerkirche, Tickets 50 CHF Biréli Lagrène g, Wawau Adler g, Joel Locher b Der erfahrene Saxophonist Houston Person hat die gefühlvolle, satte Tenortradition von Gene Ammons immer am Leben erhalten, besonders im Zusammenspiel mit Organisten. Claus Raible strotzt von Einfallsreichtum, Energie und Swing. Bassist Giorgos Antoniou und Drummer Xaver Hellmeier komplettieren das Quartet, welches in seiner Konsequenz und Stilsicherheit in Europa seinesgleichen sucht. Weitere Konzerte:

Daniel Schnyder Septett

Mi, 30. November, 20.15 Uhr

Denise King

Di, 13. Dezember, 20.15 Uhr

Houston Person

Mehr Infos: www.jazzclubq4.ch

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GENUSS-REISE

4-Gang-Menü CHF 98 5-Gang-Menü CHF 108 jeweils inkl. Apéro Jetzt Tisch reservieren: !

Genussvoll sagt ein Jahr adieu

Samstag, 31. Dezember 2022, ab 18 Uhr bis 23.30 Uhr

«Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.»

Albert Einstein

Sie möchten dem Silvestertrubel entfliehen und das alte Jahr gemeinsam mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner oder lieben Freunden bei einem stilvollen Abendessen ausklingen lassen? Starten Sie den letzten Abend im alten Jahr mit einem Apéro und geniessen Sie anschliessend ein köstliches Silvestermenü aus der EDEN-Küche. Reservation unter T +41 (0)61 836 24 24 oder willkommen@hoteleden.ch Hotel EDEN im Park **** Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden | T +41 (0)61 836 24 24 | hoteleden.ch 188x131_2xRhf_EDEN_Genuss-Reise_Silvesterabend.indd 1

12.10.2022 09:10:04 TITELTHEMA 27


SCHLOSSKONZERT 3

Christophe Coin & ArtCello Quartett

Fotos: Nemo Perier Stefanovitch

So, 13. November, 17 Uhr, Rittersaal, Schloss Beuggen Freier Eintritt mit Gratiskarte (Kollekte am Ende des Konzerts) Gratiskarten erhältlich bei der Tourist-Info Rheinfelden (Baden) sowie unter www.reservix.de Am Konzertabend auf Schloss Beuggen spielen Christophe Coin (Cello), Denis Severin (Violoncello), Gauthier Broutin (Violoncello) und Clement Stauffenegger (Violoncello). Das Quartett präsentiert unter dem Titel „Barocco Italiano“ Werke von Georg Goltermann, Josef Werner, Julius Klengel und Wilhelm Fitzenhagen.

Christopher Coin zählt zu den profiliertesten Cellisten seiner Generation. Er arbeitete im Concentus Musicus Wien und leitet seit einigen Jahren als Solist das „Ensemble Baroque de Limoges“. Seine musikalische Ausbildung begann Coin (geb. 1985 in Caen) in seiner Heimatstadt bei Jacques Ripoche mit einem anschließenden Studium am Conservatoire National Superieur in Paris bei André Navarra. Mit 16 Jahren erhielt er ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in Wien, wo er erstmals in Kontakt mit Nikolaus Narnoncourt kam, dem er viele Impulse für die Auseinandersetzung mit seinem Instrument sowie der Alten Musik generell verdankt. Ab 1978/79 kam Coin an die Schola Cantorum Basiliensis, um sich bei Jordi Savall in die Welt der Viola da gamba zu vertiefen. Seit 1988 unterrichtet er Violoncello an der SCB und führt eine Klasse am CNSM in Paris.

Buchvorstellung „Mein TOD und IHR“

www.meintodundihr.de E-Mail: hallo@meintodundihr.de Instagram: @meintodundihr

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VERANSTALTUNGEN

Bürgertreffpunkt Gambrinus Friedrichstr. 6 79618 Rheinfelden (Baden) Stefanie Franosz Tel. 07623 | 95 430

Graphik: Sophia Stolz

Die Rheinfelderin Nadine Süss stellt ihr Ausfüllbuch, das mit Witz und Charme das Thema Tod und Beerdigung besprechbar macht, vor.

Buch für dich und alle, die noch da sind, wenn du es nicht mehr bist.“

Zwei Konzerte zum Jahreswechsel Sa, 31. Dezember 16 Uhr St. Galluskirche, Eichsel Eintritt: 12 3 17 Uhr St. Josef Kirche, Rheinfelden (Baden) Eintritt: 28 3 im VVK, 30 3 AK / 20 3 erm. VVK bei der Tourist-Info Rheinfelden sowie unter www.reservix.de Letztes Jahr mussten wir wegen der steigenden Coronazahlen auf Konzerte um die Weihnachts- und Neujahrszeit verzichten. Umso erfreulicher ist es, das Jahr 2022, wie an Silvester in Rheinfelden üblich, mit gleich zwei Konzerten musikalisch ausklingen zu lassen: In der St. Galluskirche in Eichsel präsentiert die Gruppe DÚIL (Sehnen, Wunsch, Hoffnung) unter dem Titel „Irish Stew“ traditionelle irische Musik. Ihrem Motto entsprechend, laden Katharina Bereuter (Tin Whistle), Stefanie Bischof (Fiddle), Yvonne Deusch (keltische Harfe) und Michael Deusch (Bodhrán) Sie auf eine musikalische Reise zu den alten keltischen Mythen ein.

Montag 07.11.2022 | 14.30 Uhr

„Ein

SILVESTERKONZERTE

In der St. Josef Kirche musizieren Hermann Mitterer (Trompete) und Irmtraud Tarr (Orgel). Geboren in Kirchberg, Tirol, studierte Hermann Mitterer Trompete und war bei den „Vereinigten Bühnen Wien“ sowie auf zahlreichen Konzerten in Österreich, Spanien, USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig. Irmtraud Tarr, in Lörrach geboren, ist eine international tätige Konzertorganistin, Psychotherapeutin und Autorin mit Aufnahmen für Tonträger, Funk und Fernsehen meist auf historischen Orgeln. Seit 2014 Universitäts-Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg mit Lehrstuhl für “Performance Science”.


STADTBIBLIOTHEKEN BEIDER RHEINFELDEN AUTORENLESUNG

Valentin Moritz „Kein Held“

Do, 10. November, 19.30 Uhr (Einlass 19.15 Uhr), Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden) Einritt 7 3 / ermäßigt 5 3, VVK über die Touristeninfo und Reservix

In seinem biografischen Roman „Kein Held“ greift Valentin Moritz die Biografie seines Großvaters auf, der von 1922 – 2016 lebte. Es ist sein erstes Buch, erschienen 2020, für das er den Literaturpreis der Hochschwarzwälder Buchmesse erhalten hat und mit einem Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Valentin Moritz, geboren 1987, ist in Dossenbach aufgewachsen und in Rheinfelden zur Schule gegangen. Er lebt in Berlin, wo er Literaturwissenschaft studierte, und arbeitet seit 2019 als freier Schriftsteller. Bei seiner Buchvorstellung in der Stadtbibliothek wird er auch neue Projekte und aktuelle Texte vorstellen.

Do, 8. Dezember, 19.30 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden CH

www.stadtbibliothek-rheinfelden.de www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Lese-Start

Sa, 19. November, 10 – 13 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden) Erster Lese-Spaß für Eltern mit Kindern im Alter von 3 – 5 Jahren Eintritt frei Im Herbst lädt die Stadtbibliothek Rheinfelden Eltern und Kinder ein, die Lust am Lesen und den Spaß an Büchern zu entdecken. Sprache und Lesen öffnen Welten. Das frühe Kennenlernen von Büchern unterstützt Kinder beim Lernen und Orientieren. Lesen und kognitives Verständnis werden gefördert. Dazu lädt die Stadtbibliothek Eltern und Kinder zu einem Familienvormittag ein. In der Zeit von 10 – 13 Uhr können sich Eltern über den Lesestart informieren. Für die Kinder wird um 10.30 Uhr, 11.30 Uhr und 12.30 Uhr im Lesesaal ein Bilderbuchkino gezeigt. Außerdem wartet ein großer Basteltisch auf viele kleine und große kreative Hände. Das Familienzentrum ist an diesem Vormittag ebenfalls mit dabei. Ergänzend zum Lesestart kann man sich über die Angebote des Familienzentrums informieren.

Zauberhafte Adventszeit

Do, 1. – Do, 22. Dezember Vorgelesen wird: Di – Fr, 16.15 Uhr und Sa, 11 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden) Ein Adventskalender mit vielen Geschichten, fremden Sprachen und Basteleien für Kinder im Alter von 5 – 8 Jahre Die Stadtbibliothek wird auch in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit mit Geschichten und Basteleien begleiten. In den Geschichten wird es winterlich-weihnachtliche Begegnungen mit Freunden und Freundinnen geben, die aus beliebten Kinderbüchern gut bekannt sind. Zu jedem Tag im Advent wird es in der Stadtbibliothek ein Adventsfenster geben. An jedem Öffnungstag der Bibliothek wartet eine Geschichte und eine weihnachtliche Bastelei auf die Kinder. Die Geschichten sind in deutscher Sprache und zudem auch übersetzt in eine andere Sprache. Für Sonntage und Montage, die Tage an denen die Bibliothek geschlossen ist, werden jeweils Rätsel, Spiele oder Malvorlagen zum Mitnehmen im Kalenderfach liegen. In einem extra Advents-Pass können die Kinder bei jedem Besuch beim Adventskalender einen Stempel sammeln. Wenn sie am Ende der Adventszeit ihren Adventspass vorlegen, wartet auf sie eine kleine Überraschung. Der Adventskalender wird in diesem Jahr zum dreizehnten Mal von der Stadtbibliothek und der Quartiersarbeit Rheinfelden gemeinsam gestaltet.

STADTBIBLIOTHEKEN

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Weihnachtsmann vergiss mich nicht

NEU

Piggeldy und Frederick – Nichts leichter als das…

Mi, 16. November, 15 Uhr, Kapuzinerkirche Rheinfelden/CH Ein philosophisches Figurentheaterstück mit „unsinnig-tiefsinnigen“ Erklärungen und viel Spass für alle ab 4 Jahren. Was ist ein Apfel? Was ist Sehnsucht? Was ist Fernweh? Was ist eine Badewanne? Fragen, Fragen, Fragen… Geduldig, kompetent und unschlagbar komisch erklärt Frederick seinem kleinen Bruder die Welt und den Zuschauern gleich mit. Inszeniert nach den Büchern von Elke Loewe. Die Brüder leben beim Bauern Fiete Paul. Dieser wollte eigentlich Forscher und Wissenschaftler werden. Doch sein älterer Bruder Ernesto-Carlo hielt nichts von der Landwirtschaft und fuhr zur See und wurde nie mehr gesehen. So musste Fiete dann doch den Hof übernehmen. Aber den Forscherdran verlor er nie und so wurde er zum Schweineforscher und zu einem Piggeldy und Frederick-Spezialisten. Ein Figuren-Schauspieltheater der besonderen Art. Hintersinnig, vorsinnig, unsinnig, philosophisch und ein großer Spass. Bitte beachten sie die Schutzbestimmung für den Theaterbesuch, die wir 14 Tage vor der Veranstaltung online auf www.schjkk.ch veröffentlichen. Gerne können sie reservieren unter info@schjkk.ch oder einfach vorbeikommen!

Mi, 7. Dezember, 15 Uhr, Kapuzinerkirche Rheinfelden/CH Ab 3 Jahren Im Winter gibt es im Bärental keine Pilze, keine Brombeeren und keinen Honig sondern nur Schnee, Schnee, Schnee. Da schlafen alle großen und kleinen Bären tief unter der Schneedecke in ihrer Höhle. Sie halten Winterschlaf und wachen erst wieder auf, wenn es Frühling wird. Ja, sie verschlafen sogar Weihnachten… Alle? – Nein, einer nicht. Berti, der liegt in seiner Höhle und kann nicht schlafen, denn ein Gedanke jagt ihm durch den Kopf: Wird der Weihnachtsmann mich auch nicht vergessen? Und schon macht sich Berti auf in die dunkle Winternacht, um den Weihnachtsmann zu suchen. Bitte beachten sie die Schutzbestimmungen für den Theaterbesuch, die wir 14 Tage vor der Veranstaltung online auf www. schjkk.ch veröffentlichen werden. www.schjkk.ch

Verwandlungen – Métamorphoses

Samstag 12. November 2022 Restaurant mundArt

Restaurant Kronenhof

Restaurant aglio e olio

Brötlibar Salmen

Charlie Maurer

Natascha Hagen

Doris Horvath

Susanne Ammann

Neon Birds

Frankenstein - Der moderne Prometheus

Offene See

Das verlorene Paradies

20.30

Marie Graßhoffs

Mary Shelley

Benjamin Myers

Hans Herrmann

20.45

Susanne Ammann Doris Horvath

Michael Mittag

Charlie Maurer

Das verlorene Paradies

Offene See

Salat

Neon Birds

21.15

Hans Herrmann

Benjamin Myers

eine eigene Geschichte

Marie Graßhoffs

21.30

Natascha Hagen

Susanne Ammann Doris Bachmann

Michael Mittag

Das verlorene Paradies

Salat

22.00

Frankenstein - Der moderne Prometheus Mary Shelley

20.00

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KINDER

Hans Herrmann

Die Virusepidemie in Südafrika Friedrich Dürrenmatt

eine eigene Geschichte


(G)Wunderzyt mit Bilderbuech

Nur mit ! Anmeldung

Mi, 30. November 10.30 – 11.15 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden, Marktgasse 10 Silvia Niederhauser, Leseanimatorin SIKJM. Für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren mit Be­gleit­person(en), kostenlos

Ryte, ryte Rössli...

Mi, 30. November 9.30 – 10 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden, Marktgasse 10 Silvia Niederhauser, Leseanimatorin SIKJM. Für Kinder zwischen 9 und 36 Monaten mit Be­gleit­person(en), kostenlos Bitte melden Sie sich per Email an: stadtbibliothek@rheinfelden.ch

DAS MUSICAL

Bibi Blocksberg „Alles wie verhext!“

Fr, 9. Dezember, 16 Uhr, Bürgersaal 17 3, VVK 15 3, ermäßigt 13 3 Ein Musical für Kinder ab 4 Jahren vom Cocomico Theater aus Köln Vorverkauf in der Tourist-Info Rheinfelden (Baden) und unter rheinfelden.reservix.de Wird es den Hexen der Familie Blocksberg an diesem „verhexten“ Tag gelingen, das Walpurgisnachtfeuer wie vorgesehen zu entzünden? Die kleinen und großen Hexen-Fans im Saal dürfen Bibi, ihrer Mutter und ihrer Oma sogar dabei helfen, denn bei diesem Familien-Pop-Musical ist Mitmachen dringend erwünscht – gerne auch verkleidet. Kleine und große Hexen in Kostümen sind herzlich willkommen! Und wenn mit Hilfe der Kinder und aller Zuschauerinnen und Zuschauer alles gut ausgeht, wird Karla Kolumna, die rasende Reporterin aus Neustadt, beruhigt schreiben können: Es WAR alles wie verhext. Mitreißende Inszenierung, tolle neue Lieder und wieder einmal ganz viel „Hex hex!“

KINDERTHEATER

Kasper und der Weihnachtsmann

Di, 13. Dezember, 16 Uhr, Bürgersaal, Rheinfelden (Baden) Eintritt: 5 3; Karten erhältlich bei der Tourist-Info Rheinfelden (Baden) sowie unter www.reservix.de Für Kinder ab 4 Jahren Heiligabend steht vor der Tür und alle, ob groß oder klein, freuen sich auf das Weihnachtsfest. Auch Kasper ist ganz aufgeregt: Er hat dem Weihnachtsmann einen Brief geschrieben und sich ein Kopfkissen gewünscht. Das möchte er für seine Oma, die in letzter Zeit schlecht schläft. Doch auch Hexe Klapperzahn verfolgt ungeduldig die Ankunft des Weihnachtsmannes. In einem günstigen Augenblick stiehlt die listige Zaubermeisterin das Geschenk für die Großmutter. Gespannt verfolgen die Zuschauer, ob es Kasper und sein pfiffiger Hund Bello schaffen, der bösen Hexe das gestohlene Weihnachtsgeschenk wieder abzunehmen. Mit Hilfe der Kinder ist das bestimmt möglich! Und weil das Abenteuer gemeinsam so gut bestanden wird, singen zum Abschluss alle gerne noch für den Weihnachtsmann ein Lied! Bei diesem klassischen Handpuppentheater gelingt es der Freiburger Puppenbühne neben einer spannenden Geschichte auch eine zauberhafte weihnachtliche Atmosphäre entstehen zu lassen.

KINDER

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4. bis 20. November 2022

kunst lokal rheinfelden 2022 Vernissage: Fr, 4. November, 18 Uhr Do/Fr 16 – 20 Uhr, Sa/So 11 – 17 Uhr Der Eintritt ist frei

Stefan Rüegg, Pink Pony for Putin, 2022 – Draht, Acryl

Dieses Kulturengagement der Stadt Rheinfelden ist eine Plattform, die gezielt das professionelle Kunstschaffen der Region fördert. 2022 wird dieses alle zwei Jahre stattfindende Ausstellungsprojekt zum 6. Mal veranstaltet. Michel Winterberg, Mutated Tamagotchi, 2013 – Interaktives Mixed-Media-Objekt, elektronische Komponenten, Vogelfedern

Dora Freiermuth, Fragile, 2022 – Klebeband

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AUSSTELLUNGEN

Geschichte und Gegenwart der Kurbrunnenanlage stellen einen besonderen und animierenden Rahmen für aktuelles Kunstschaffen und die Möglichkeit ortsbezogenen Arbeitens bereit. Die Voraussetzungen der Ausstellungsräumlichkeiten schaffen spannende, dichte, beziehungsreiche und vielfältige Ausstellungen mit Werken, welche auf vielerlei Art und Weise auf die Gegebenheiten der ehemaligen Kuranlage reagieren. So bietet sich die Gelegenheit, zeitgenössischen und aussergewöhnlichen Kunstpositionen ganz nah zu kommen. Die diesjährige Gruppenausstellung «kunst lokal rheinfelden» wird von 14 Kunstschaffenden aus beiden Rheinfelden (CH/DE) und der Region bespielt: Marisela Berenguel, Textil / Andy Bianchi, Malerei / Tatjana Brock, Plastik / Fabrizio Di Salvo, Klanginstallation / Dora Freiermuth, Installation / Lisa Greber & Judith Rojkowska, Mixed Media / Kathrin Kunz, Zeichnung / Gabriela Lützelschwab, Mixed Media / Rolf Meyer, Fotografie / Stefan Rüegg, Drahtobjekte / Waldemar Alex Weber, Malerei / Gido Wiederkehr, Malerei / Michel Winterberg, Mixed Media.

RAHMENPROGRAMM Vernissage Fr, 4. November, 18 Uhr Künstlergespräche Jeweils um 19 Uhr mit dem Kurator Tyrone Richards Talk 1: Do, 10. November Mit Kathrin Kunz, Waldemar Alex Weber und Gido Wiederkehr Talk 2: Fr, 11. November Mit Tatjana Brock, Dora Freiermuth, Stefan Rüegg und Michel Winterberg Talk 3: Do, 17. November (DE/EN) Mit Marisela Berenguel, Andy Bianchi und Rolf Meyer Talk 4: Fr, 18. November Mit Ernst & Sybil, Fabrizio Di Salvo und Gabriela Lützelschwab Ausstellungsführungen So, 6. November, 16 Uhr So, 13. November, 14 Uhr Mit Désirée Hess, Projektleiterin Kultur Finissage So, 20. November, 16 Uhr Mehr Informationen unter: www.kultur-rheinfelden.ch


Rheinfelden – Unter Strom! Vom Dreiland in die Welt

Bis Herbst 2022 Di, Sa, So 14–17 Uhr www.fricktaler-museum.ch Bis 10. Dezember INTERVENTION IN DER DAUERAUSSTELLUNG

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6. 11. – 27. 1.2023

Zwei Flusskraftwerke in Rheinfelden

Technikgeschichte von europäischem Rang So, 6. November, 11 Uhr, Rathausgalerie Ausstellungeröffnung Verein Haus Salmegg e.V.

Bis 12.2.2023

PANTA RHEI(N) Kunst am / im Fluss Sa, So und feiertags 12 – 17 Uhr Haus Salmegg, Rheinbrücke 8

Kulturamt Rheinfelden (Baden)

Rhein geschaut! Facetten des Lebens am Hochrhein Der Rhein prägt viele Facetten des Lebens in Rheinfelden, von denen einige in der Ausstellung veranschaulicht werden. Fricktaler Museum Öffnungszeiten: Di, Sa und So 14–17 Uhr www.fricktaler-museum.ch

Alle drei Ausstellungen sind Teil der bislang größten grenzüberschreitenden Ausstellungsreihe zum Thema „Rhein“. Mehr Infos unter: www.netzwerk-museen.eu

AUSSTELLUNG

Beat Glünkin – Bildergeschichten

15. August bis 13. November 2022, Hotel EDEN im Park

AUSSTELLUNGEN

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VERANSTALTUNGEN Kalender | November / Dezember 2022 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) Samstag, 5. November

Mittwoch, 2. November KLASSIKSTERNE

Identité – Lieder der Heimat

THEATER

Das Zwischenmenschliche – Problemzone Nr. 1 Unvergessliche Sketche von Loriot 20 Uhr, Gemeindehaus St. Josef Eintritt: 15 3, erm. 8 3 VVK: Buchhandlung Merkel Kulturamt

20 Uhr, Stadtkirche St. Martin www.klassiksterne-rheinfelden.com Freitag, 4. November

Sonntag, 6. November Bis 27.01.23 AUSSTELLUNG

VERNISSAGE

kunst lokal rheinfelden 2022 18 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

Bis 12.02.2023 AUSSTELLUNG

Panta Rhei(n) – Kunst am/im Fluss

Sa, So, Feiertag 12 –17 Uhr Haus Salmegg Kulturamt

ENSEMBLE CARNAVAL

La Danse du Cygne

Foto: Amelie Führe

19.30, Musikschule Unteres Fricktal www.ensemble-carnaval.ch

Öffentliche Altstadtführung

Zwei Flusskraftwerke in Rheinfelden – Technik­ geschichte von europäischem Rang

11 Uhr, Vernissage, Rathausgalerie Mo bis Do: 9–17 Uhr und Fr 9–13 Uhr; Verein Haus Salmegg e.V. FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 15 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

AUSSTELLUNGSFÜHRUNG

FAMILIENANLASS

16 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

Helle Nacht der Industrie­kultur

14–20 Uhr, Fricktaler Museum www.fricktaler-museum.ch

Energiestadtführung

Rheinfelden an der Hellen Nacht 16.30, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

kunst lokal rheinfelden 2022

THEATER

Das Zwischenmenschliche – Problemzone Nr. 1 Unvergessliche Sketche von Loriot 17 Uhr, Gemeindehaus St. Josef Eintritt: 15 3, erm. 8 3 VVK: Buchhandlung Merkel Kulturamt KONZERT

Liebeszauber

Duo: Jessica Poppe & Hilko Dumno Ein romantischer Liederabend 17 Uhr, Bürgersaal Eintritt: VVK 28 3, AK 30 3, erm. 20 3 VVK: Tourist-Info, www.reservix.de Kulturamt

Alemannische Lieder „Muul uf“ mit Uli Führe

19.30–22 Uhr, Johanneskirche Martin-Luther-Straße Arbeiterwohlfahrt Minseln

Montag, 7. November BUCHVORSTELLUNG

Mein TOD und IHR – Ein Leitfaden für den Fall der Fälle von Nadine Süss

Stepfather Fred

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch KABARETT

„Toxisch Positiv!“ mit Negah Amiri

20 Uhr, Bürgersaal Eintritt: 23 3, VVK 20 3, erm. 14 3 VVK: Tourist-Info, www.reservix.de Kulturamt

FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch KONZERT

Big Sound Orchestra feat. Jonas Winterhalter

20–22 Uhr, Gemeindehaus St. Ubald Degerfelden Big Sound Orchestra e.V.

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KALENDER

14.30 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Infos: www.meintodundihr.de

VORTRAG

Entwicklung der sozialen Netze: Vereine sowie kirchliche und andere Institutionen 19 Uhr, VHS Rheinfelden Anmeldung unter: www.vhs-rheinfelden.de

Dienstag, 8. November

JAZZCLUB Q4

Houston Person Quartet 20.15 Uhr, Kapuzinerkirche www.jazzclubq4.ch

Mittwoch, 9. November FANTASY LITERATUR ABEND

Lesung mit verbotenen Büchern 19.30 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch

Donnerstag, 10. November KÜNSTLERGESPRÄCH

kunst lokal rheinfelden 2022 19 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

AUTORENLESUNG Kein Held von Valentin Moritz 19.30 Uhr, Stadtbibliothek Eintritt: 8 3, erm. 6 3, VVK: 7 3, erm. 5 3 Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden) Freitag, 11. November KÜNSTLERGESPRÄCH

kunst lokal rheinfelden 2022 19 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

Fasnachtseröffnung

19.11 Uhr, Rathaus www.rheinfelderfasnacht.ch

Fasnachtseröffnung

Latschari wecken 19.30 Uhr, Abmarsch am Wasserturm zum Bürgersaal Narrenzunft Rheinfelden e. V. FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

Malenco

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Comedy im AUREA mit Nico Arn 20.30 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch


Samstag, 12. November

Mittwoch, 16. November

25. Tauben & Geflügel-­ ausstellung

Kerzenküche Nollingen

Zuchtanlage Warmbach www.tgzv-rheinfelden.de

Bis 17.12. (täglich Mo – Fr)

8–12 Uhr und ab 16:30 Uhr Spielhaus Nollingen, Neumattenweg 14 Spielhaus Nollingen

FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

Sugarbox

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Energieberatung

Öffentliche Stadtführung

Frauengeschichte(n) 14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» 19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

Erzählnacht

Ab 20 Uhr in div. Restaurants in der Altstadt

Fricktal tanzt

Paartanz vom Feinsten 20.30 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch Sonntag, 13. November AUSSTELLUNGSFÜHRUNG

kunst lokal rheinfelden 2022 14 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch STADTFÜHRUNG

Natur-Energie-Weg-Führung

13–18 Uhr, Stadtbibliothek Anmeldung erforderlich bei der städt. Klimaschutzmanagerin, Tabea Lerch: energieberatung@rheinfeldenbaden.de bzw. unter Tel. 07623 95 419 Energieberater: Jürgen Dilger, Energieagentur Südwest KINDERTHEATER

Piggeldy und Frederick 15 Uhr, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch

Donnerstag, 17. November

Blutspendeaktion des Gemeinnützigen Frauenvereins

16.30 – 20 Uhr Treffpunkt röm.-kath. Kirche St. Josef www.frauenverein-rheinfelden.ch

VORTRAG

Rheinfelder Persönlichkeiten 19 Uhr, VHS Rheinfelden Eintritt frei, Anmeldung unter: www.vhs-rheinfelden.de Rheinfelder Stadtführerinnen, VHS Rheinfelden, AK Geschichte des Haus Salmegg Vereins mit der Unterstützung der Rheinfelder Bürgerstiftung Dienstag, 22. November

Fricktal tanzt

Tanzen für Junggebliebene 14 Uhr, Aurea www.aurea-events.ch

Salsa & Bachata Gala Night

Mittwoch, 23. November

21 Uhr, AUREA www.aurea-events.ch

Sonntag, 20. November FRICKTALER BÜHNE RHEINFELDEN

Singspiel «Im weissen Rössl» Dernière 15 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktalerbuehne.ch

KÜNSTLERGESPRÄCH

FINISSAGE

19 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

16 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

kunst lokal rheinfelden 2022

Montag, 21. November

kunst lokal rheinfelden 2022

Kerzenziehen

14 – 17 Uhr Ludothek Spieltruhe www.ludothek-rheinfelden.ch

Freitag, 18. November KÜNSTLERGESPRÄCH

kunst lokal rheinfelden 2022 19 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

mit Manuela Eder und Ulrike Maunz 14–16 Uhr, Treffpunkt: Haus Salmegg Tourist-Info und Stadtführerinnen

Marco Lässig

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch Samstag, 19. November

Lesestart SCHLOSSKONZERT

Christophe Coin und das ArtCello Quartett

10–13 Uhr, Stadtbibliothek Eintritt frei; für Kinder von 3–5 Jahre Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden)

17 Uhr, Rittersaal, Schloss Beuggen Eintritt: Kollekte VVK: Tourist-Info | www.reservix.de Kulturamt

Öffentliche Pestführung

25. Tauben & Geflügel-­ ausstellung

19 Uhr, Bürgersaal Eintritt: 60 3, Infos siehe Plakat rechts VVK: Tourist-Info | www.reservix.de Förderverein 100 Jahre Stadtjubiläum Rheinfelden e. V., d´ Maximale in Kooperation, Kulturamt

Zuchtanlage Warmbach www.tgzv-rheinfelden.de

18 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Jubiläumsball

KALENDER

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Freitag, 25. November

Sonntag, 27. November

Weihnachtsmarkt in mittelalterlichem Ambiente 10 Uhr, Martinum

Jazz à midi

11 Uhr, Restaurant Schützen www.hotelschuetzen.ch

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt

11.30 – 18 Uhr, Kirchplatz WST Rheinfelden GmbH

14–20.30 Uhr, Kirchplatz WST Rheinfelden GmbH

Kerzenziehen

Seniorentreff und -café

13 – 17 Uhr, Ludothek Spieltruhe www.ludothek-rheinfelden.ch

mit Gästen eines Jahrgangs 15–17 Uhr, Café im Paulussaal Paulusgemeinde

Weihnachtsmarkt

11 – 20 Uhr, im Augarten www.augarten.ch/anlaesse2022

WEIHNACHTSFUNKELN

Konzert der Stadtmusik

Foto: Black Coffee Effect

17.30 Uhr, Rathaus

ORCHESTERVEREINS RHEINFELDEN

Herbstkonzert

17 Uhr, Kurbrunnenanlage www.orchesterverein.wixsite.com/ rheinfelden Mittwoch, 30. November

Kerzenziehen

14 – 17 Uhr, Ludothek Spieltruhe www.ludothek-rheinfelden.ch

Weihnachtsmarkt

Ryte, ryte Rössli...

Jahreskonzert der Stadtmusik Rheinfelden

19 Uhr Einlass, 20 Uhr Konzertbeginn Bürgersaal, Eintritt frei Stadtmusik Rheinfelden (Baden)

Weihnachtsmarkt in mittelalterlichem Ambiente 10 Uhr, Martinum

KALENDER

KABARETT IM BÜRGERSAAL

HG. Butzko mit „und sonst“

20 Uhr, Bürgersaal Eintritt: 23 3, VVK 20 3, erm. 14 3 VVK: Tourist-Info | www.reservix.de Kulturamt Freitag, 2. Dezember

There will be Lions

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch FRIDAY NIGHT SESSION

The David Regan Orchestra 20.15 Uhr, Kapuzinerkirche www.hotelschuetzen.ch

Samstag, 3. Dezember

Weihnachtsmarkt Nollingen

Für Kinder ab 9 Monaten 10.30 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

21 Uhr, Aurea www.aurea-events.ch

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Di bis Fr jeweils um 16.15 Uhr Sa um 11 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden)

(G)Wunderzyt mit Bilderbuch

Party & Disco Night

11 – 17 Uhr, Ludothek Spieltruhe www.ludothek-rheinfelden.ch

Zauberhafte Adventszeit

Öffentliche Führung

BLACK FRIDAY SPECIAL

Kerzenziehen

Donnerstag, 1. Dezember Bis 22.12.

11.30 -20.30 Uhr, Kirchplatz WST Rheinfelden GmbH

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

10 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Amt für Familie, Jugend und Senioren der Stadt Rheinfelden (Baden)

20.15 Uhr, Kapuzinerkirche www.jazzclubq4.ch

Öffentliche Altstadtführung

Black Coffee Effekt

Frauen Kultur Frühstück

Daniel Schnyder Septett

Für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren 9.30 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Energiestadt Rheinfelden 14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Samstag, 26. November

JAZZCLUB Q4

Allbeats

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Fricktal tanzt

Paartanz vom Feinsten 20.30 Uhr, Aurea www.aurea-events.ch

KABARETT IM BÜRGERSAAL

HG. Butzko „und sonst“

Do, 1. Dezember, 20 Uhr, Bürgersaal

14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

14 – 19 Uhr, Hebelschule Nollingen Spielhaus Nollingen


STADTMUSIK RHEINFELDEN

Konzert in der Kirche

20 Uhr, St. Josefskirche www.stadtmusikrheinfelden.ch

KonzerTanz mit Limonada Suiça

20.30 Uhr Trinkhalle Kurbrunnenanlage (Türöffnung 20 Uhr) Eintritt CHF 25 www.konzertanz.ch Sonntag, 4. Dezember

KINDERMUSICAL

Bibi Blocksberg Alles wie verhext

16 Uhr, Bürgersaal Eintritt: 17 3, VVK 15 3, erm.13 3 VVK: Tourist-Info | www.reservix.de Kulturamt

Öffentliche Weihnachts­führung

17 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch Klassiksterne

Blechbläser Weihnacht

20 Uhr, Bahnhofsaal www.klassiksterne-rheinfelden.com Samstag, 10. Dezember

Christbaumverkauf mit Weihnachtszauber Kinder blasen Christbaumkugeln

Die Kinder sind dazu eingeladen, sich ihre eigenen Christbaumkugeln vor der heißen Flamme zu blasen. 13 – 18 Uhr, Eichamtstr. 8 Glasbläserei Wilfried Markus STADTMUSIK RHEINFELDEN

Konzert in der Kirche

15 Uhr, St. Josefskirche www.stadtmusikrheinfelden.ch

ganztags, Parkplatz Hans-ThomaSchule, Eichbergstraße 42 Stadtteilbeirat Warmbach

Weihnachtsmarkt im Hof – Kinder blasen Christbaumkugeln

13 – 18 Uhr, im Hof der Glasbläserei Eichamtstr. 8 Die Kinder sind dazu eingeladen, sich ihre eigenen Christbaumkugeln vor der heißen Flamme zu blasen. Glasbläserei Wilfried Markus

KONZERT

Stradivari Quartett

17 Uhr, Bürgersaal Eintritt: VVK 28 3, AK 30 3, erm. 20 3 VVK: Tourist-Info | www.reservix.de Kulturamt Montag, 12. Dezember VORTRAG

Die beiden Rheinfelden Gemeinsame Geschichte und heutige Verbindungen 19 Uhr, VHS Rheinfelden Anmeldung unter: www.vhs-rheinfelden.de Rheinfelder Stadtführerinnen, VHS Rheinfelden, AK Geschichte des Haus Salmegg Vereins mit der Unterstützung der Rheinfelder Bürgerstiftung Dienstag, 13. Dezember HANDPUPPENTHEATER

Kasper und der Weihnachtsmann 16 Uhr, Bürgersaal Eintritt 5 3 Kulturamt

13–18 Uhr, Stadtbibliothek Anm. bei der Städt. Klimaschutzmanagerin, Tabea Lerch: energieberatung@rheinfelden-baden.de oder telefonisch unter Tel. 07623 95 419 Energieberater: Jürgen Dilger, Energieagentur Südwest KINDERTHEATER

Weihnachtsmann vergiss mich nicht

15 Uhr, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch Donnerstag, 8. Dezember

TiM TaM Adventsgeschichten 18 Uhr, Fricktaler Museum www.fricktaler-museum.ch

Literatur in Rheinfelden

19.30 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch Freitag, 9. Dezember

Christbaumverkauf mit Weihnachtszauber

ganztags, Parkplatz Hans-ThomaSchule, Eichbergstraße 42 Stadtteilbeirat Warmbach

Energieberatung

13–18 Uhr, Stadtbibliothek Anm. bei der Städt. Klimaschutzmanagerin, Tabea Lerch: energieberatung@rheinfelden-baden.de oder telefonisch unter Tel. 07623 95 419 Energieberater: Jürgen Dilger, Energieagentur Südwest

50 Jahre The Gospel Family 20 Uhr, St. Josefskirche www.gospelfamily.ch

Samstag, 24. Dezember

Brunnensingen der Sebastiani Bruderschaft

23 Uhr, alter Zoll Anschliessend Mitternachtsmesse in der Kirche St. Martin Dienstag, 27. Dezember

Öffentlicher Advents­ fensterrundgang

18 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch Samstag, 31. Dezember

Besondere Illumination zum Jahreswechsel 16 Uhr, Rheinbrücke Beide Rheinfelden Aktion

Silvesterkonzert

Mittwoch, 7. Dezember

Energieberatung

Mittwoch, 21. Dezember

JAZZCLUB Q4

Denise King

16 Uhr, Kirche St. Gallus Eichsel Eintritt: 12 3 VVK: Tourist-Info | www.reservix.de Kulturamt

20.15 Uhr, Kapuzinerkirche www.jazzclubq4.ch Freitag, 16. Dezember JUBILÄUMSKONZERT

Jubilate! 50 Jahre a cappella Chor Zürich 19.30 Uhr, Stadtkirche St. Martin www.a-cappella-chor.ch

Saltem Q

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Jahreskonzert des Musikvereins Minseln 20 Uhr, Alban-Spitz-Halle Musikverein Minseln e. V.

Fricktal tanzt

Paartanz vom Feinsten 20.30 Uhr, Aurea www.aurea-events.ch Sonntag, 11. Dezember

Weihnachtsmarkt im Hof 13 – 18 Uhr, Eichamtstr. 8 Glasbläserei Wilfried Markus

Elvesto Chrismas Special

20 Uhr, Bar Manhattan www.barmanhattanrheinfelden.ch

Adventskonzert Chortett Gemischter Chor

Vor dem Rathaus (Uhrzeit bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt) Sonntag, 18. Dezember

Kinder blasen Christbaumkugeln

Die Kinder sind dazu eingeladen, sich ihre eigenen Christbaumkugeln vor der heißen Flamme zu blasen. 13 – 18 Uhr, Eichamtstr. 8 Glasbläserei Wilfried Markus KONZERT

Benefizkonzert Ukraine 17 Uhr, Christuskirche Kollekte Kulturamt

Silvesterkonzert mit Orgel &Trompete

Irmtraud Tarr & Hermann Mitterer 17 Uhr, Kirche St. Josef Eintritt: VVK 28 3, AK 30 3, erm. 20 3 VVK: Tourist-Info | www.reservix.de Kulturamt

Brunnensingen der Sebastiani Bruderschaft 21 Uhr, alter Zoll Anschliessend Orgelkonzert in der Kirche St. Martin

Orgelkonzert zu Sylvester

22 Uhr, Stadtkirche St. Martin www.christkatholisch.ch/rheinfeldenkaiseraugst

KALENDER

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IM WEIS

RÖS

SL

N E S

AUFFÜHRUNGSDATEN 15.10. / Samstag / 19.00 Uhr 1 19.10. / Mittwoch / 19.30 Uhr 2 21.10. / Freitag / 19.30 Uhr 2 22.10. / Samstag / 19.30 Uhr 4 23.10. / Sonntag / 15.00 Uhr 3 28.10. / Freitag / 19.30 Uhr 29.10. / Samstag / 19.30 Uhr 4 30.10. / Sonntag / 15.00 Uhr 3 04.11. / Freitag / 19.30 Uhr 05.11. / Samstag / 19.30 Uhr 4 06.11. / Sonntag / 15.00 Uhr 3 11.11. / Freitag / 19.30 Uhr 12.11. / Samstag / 19.30 Uhr 4 19.11. / Samstag / 19.30 Uhr 4 20.11. / Sonntag / 15.00 Uhr 5 1 2 3

4

15.10. – 20.11.22 SINGSPIEL IN 3 AKTEN

BAHNHOFSAAL RHEINFELDEN

fricktalerbuehne.ch

5

Première Geschlossene Aufführung Familien-Aufführung (Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen erhalten an diesen Tagen 50% Ermässigung) Backstage-Führungen (16.30 – 17.15 Uhr, buchbar beim Ticketkauf) Dernière

TICKETS

VORVERKAUF

(auch für Backstage-Führungen) www.fricktalerbuehne.ch Tourismusbüro Rheinfelden Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden Telefon +41 61 835 52 00 Mo 13.30 – 18.30 Uhr Di – Fr 8.00 – 12.00 / 13.30 – 17.00 Uhr

ABENDKASSE

90 Min. vor Vorstellungsbeginn geöffnet

GUTSCHEINE www.fricktalerbuehne.ch

HEREINSPAZIERT

Willkommen zu einem fröhlichen und frechen Stück Musiktheater, das dem Geist der wilden 20er-Jahre verpflichtet ist. Im Fricktal, im altehrwürdigen Bahnhofsaal von Rheinfelden, geschieht im Oktober/November schon fast Epochales: Das Singspiel «Im weissen Rössl» wird aufgeführt. «Im Salzkammergut, doa kammer gut lustig sein» heisst es in diesem Stück. Für einige Wochen findet das Lachen nun bei uns im Fricktal statt. Nicht nur der schöne Sigismund und der Zahlkellner Leopold mit ihrem Gehabe zelebrieren einen stimmungsvollen Auftritt, auch das Buhlen um die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber sorgt für einige heitere und komische Szenen, welche Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

GASTRONOMIE

VOR DER AUFFÜHRUNG

Die drei führenden Betriebe rund um den Bahnhofsaal Rheinfelden bieten im Vorfeld des Singspiels jeweils ein spezielles Dreigang-Menü mit passender Getränkebegleitung an. Reservationen bitte direkt beim gewünschten Restaurant vornehmen. Restaurant Schützen Bahnhofstr. 19, Telefon +41 61 836 25 25 willkommen@hotelschuetzen.ch, www.hotelschuetzen.ch Restaurant Rhyblick Marktgasse 60, Telefon +41 61 836 22 22 willkommen@hotelschiff.ch, www.hotelschiff.ch Restaurant Makaan Froneggweg 3, Telefon +41 61 836 24 24 willkommen@hoteleden.ch, www.hoteleden.ch

VOR DER AUFFÜHRUNG UND WÄHREND DER PAUSE

Unser Chor verwöhnt Sie mit diversen Getränken und Snacks im Bistro «Im weissen Rössl» im Bahnhofsaal Rheinfelden.

NACH DER AUFFÜHRUNG

Leitung, Solisten und Chor der Fricktaler Bühne

Lassen Sie den musikalischen Abend mit einem Abschluss- / Schlummertrunk im Restaurant Schützen ausklingen. Für die Besucherinnen und Besucher von «Im weissen Rössl» ist die Gaststube noch bis 24 Uhr geöffnet.

AUFFÜHRUNGSRECHTE «IM WEISSEN RÖSSL»

Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin, www.felix-bloch-erben.de Im weissen Rössl: Singspiel in 3 Akten. Frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell Gesangstexte: Robert Gilbert Musik: Ralph Benatzky, sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz

WIR WÜNSCHEN VIEL SPASS BEI 2 STUNDEN BESTER UNTERHALTUNG! Intendantin: Jeanne Pascale Künzli Regisseurin: Bettina Dieterle Musikalische Leiter: Christof Brunner Iwan Wassilevski Francesco Cagnasso Ihr Stiftungsrat Fricktaler Bühne und das Organisationskomitee «Im weissen Rössl»


Adressen und Veranstaltungsorte/D Alban-Spitz-Halle Minseln Wiesentalstraße 13, 79618 Rheinfelden Buchhandlung Merkel Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Campus Ganztageshaus Jahnstraße 1A, 79618 Rheinfelden Christuskirche Karl Fürstenberg Straße / Kirchplatz (neben Rathaus) Dinkelberghalle Adelhausen Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden Elsa-Brandström-Straße 18, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Fridolinhalle Degerfelden Anton-Winterlin-Straße 4, 79618 Rheinfelden-Degerfelden Hans-Thoma-Halle Eichbergstraße 42, 79618 Rheinfelden-Warmbach Haus Salmegg Rheinbrückstraße 8, 79618 Rheinfelden Gemeindehalle Nordschwaben Schopfheimer Straße 8, 79618 Rheinfelden

Hebelhalle Nollingen Dürerstraße 20, 79618 Rheinfelden Jugendhaus Tutti-Kiesi-Weg 1, Telefon 07623 95-312 Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden Spiel- und Kulturhaus Tutti-Kiesi Werderstraße 49, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Sonnenrainhalle Karsau Steigweg 4, 79618 Rheinfelden Paulussaal Blauenstraße 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Rathausgalerie Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden Schauraum des Kulturamts Karl-Fürstenberg-Straße 17, 79618 Rheinfelden Tel. 07623 966 87-20 (Tourist-Information Rheinfelden) Mo–Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr

Scheffelhalle Herten Steinenstraße 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schlosshotel Beuggen Schloss Beuggen 1, 79618 Rheinfelden-Beuggen, Telefon 07623 7519-0, www.schlosshotel-beuggen.de St. Josefshaus Herten Hauptstraße 1, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 4700, www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Telefon 07623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VACONO-DOME im Kulturpark Tutti Kiesi beim Festplatz, Werderstraße 49 VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon 07623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D • Tourist-Information Rheinfelden Karl-Fürstenbergstr. 17 www.tourismus-rheinfelden.de, Tel. 07623 966 87-20 Mo–Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr

Capriccio Barockorchester spielt «Einfach Bach»

Sa, 12. November, 19.30 Uhr, Reformierte Kirche Rheinfelden CH (Infos auf Seite 24)

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aurea Kultur & Events Baslerstrasse 15, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus Roberstenstrasse 22, 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum Habich-Dietschy-Str. 1, Rotes Haus, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kurbrunnenanlage Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden

Ludothek Spieltruhe Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden Musikschule Unteres Fricktal Lindenstrasse 3, (1. OG Migros), 4310 Rheinfelden RJZ – Rheinfelder Jugendzentrum Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Rotes Haus, Seffel Raum Habich-Dietschy-Str. 1 Stadtbibliothek Salmen, Marktgasse 10, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH • Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro Montag: Vormittag geschlossen | 13.30 – 18.30 Uhr Dienstag – Freitag: 8 – 12 Uhr | 13.30 – 17 Uhr Jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 8 – 12 Uhr

• Seminarhotel Schützen Bahnhofstr. 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25 willkommen@hotelschuetzen.ch

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