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SPECIAL WOHNEN

PROBIER’S MAL MIT

GEMÜTLICHKEIT Die Immobiilen-Branche boomt. Ob Häuser oder Wohnungen – in Corona-Zeiten sind Immobilien begehrt wie nie zuvor. Wer das passende Heim bereits gefunden hat, investiert nun verstärkt in häusliche Gemütlichkeit.

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Foto: istockphoto/ Paul Bradbury

Text: Andrea Möller

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SPECIAL WOHNEN

PROBIER’S MAL MIT

GEMÜTLICHKEIT Die Immobiilen-Branche boomt. Ob Häuser oder Wohnungen – in Corona-Zeiten sind Immobilien begehrt wie nie zuvor. Wer das passende Heim bereits gefunden hat, investiert nun verstärkt in häusliche Gemütlichkeit.

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Foto: istockphoto/ Paul Bradbury

Text: Andrea Möller

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Foto: Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH/Four Frankfurt

Frankfurt baut und baut und baut. Zumindest kommt es den Bürgerinnen und Bürgern so vor. Jeden Tag müssen sie etliche Baustellen passieren, die es in nahezu allen Stadtteilen gibt. Doch wen wundert’s, schließlich besteht eine enorme Nachfrage nach Wohnraum. Und weil Frankfurt flächenmäßig ein Metropölchen ist, handelt es sich bei vielen Neubauten um Hochhäuser. Während sie früher vor allem Büros und Hotels beherbergten, finden sich inzwischen etliche Mischkonzepte und sogar reine Wohntürme darunter. Die neue Generation von Wolkenkratzern wächst vor allem im Europaviertel und in der Innenstadt in den Himmel. Zwischen den Stahl- und Glasriesen der Finanzinstitute entsteht mit „Four Frankfurt“ eines der wichtigsten deutschen Hochhausprojekte. Als Bauherren fungieren Groß & Partner, die unter anderem für Gateway Gardens am Flughafen verantwortlich zeichnen. Im Bankenviertel errichten sie vier Gebäude, die als Gruppe konzipiert sind und nicht nur Büro- und Hotelflächen, sondern auch mehrere Wohnungstypen umfassen. So wird in Abstimmung mit der Stadt geförderter Wohnraum in verschiedenen Abstufungen geschaffen. Wohnungen gemäß Förderweg 1 gehören genauso dazu wie Wohnungen nach dem Mittelstandsprogramm. Hinzu kommen frei finanzierte Mietwohnungen, Serviced Appartements und natürlich Eigentumswohnungen. Die Größen der geförderten Wohnungen orientieren sich an den Vorgaben – was bedeutet, dass die kleinsten bei etwa 40 Quadratmetern liegen und sich für einen Vier-Personen-Haushalt auf bis zu rund

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Four Frankfurt: neues Highlight in der City

92 Quadratmeter erstrecken können. Die Eigentumswohnungen hingegen sind modular geplant, sodass sich die kleineren miteinander kombinieren lassen. Im Durchschnitt haben sie eine Größe von rund 80 Quadratmetern. Das ist aber längt nicht alles, was „Four Frankfurt“ zu bieten hat. Im Sockel des Projekts soll eine Foodhall mit reichhaltigem Angebot entstehen. Ihr Konzept erinnert an den „Time Out Market“ in Lissabon, eine ehemalige Markthalle voller Stände, die von ortsansässigen Gastronominnen und Gastronomen betrieben werden. Außerdem soll es in den oberen Etagen des Sockels öffentliche Bereiche geben. So wird die Ebene über dem fünften Geschoss begrünt und den Frankfurterinnen und Frankfurtern zugänglich gemacht. Alle können dort

hingehen und die Aussicht genießen. Ergänzend dazu sind andere öffentliche Einrichtungen etwa aus dem kulturellen Sektor in Planung.

WENIGE KLICKS ZUM NEUEN HEIM Das Interesse an Immobilien ist schon seit Jahren hoch und in den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Während den meisten Deutschen im Lockdown noch anderes als ein neues Zuhause durch den Kopf ging, hat sich das anschließend komplett geändert. Wie gut, dass Interessierte aller Altersklassen auf immowelt.de und immonet.de unkompliziert nach einem neuen Heim suchen können – und zwar in ganz Deutschland. Aktuell liegen >>

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Kein Wohnturm im herkömmlichen Sinne“ SOLID Home, der jüngste Neubau im Europaviertel, besticht durch seine markante Architektur. Welche Vorteile das Gebäude sonst noch hat, das mit dem German Design Award 2020 ausgezeichnet wurde, erklärt Jürgen Schorn. Er ist geschäftsführender Gesellschafter des Projektentwicklers Bauwerk Capital.

SOLID Home: Wohnen 3.0

Wie würden Sie die Architektur des Hauses beschreiben? SOLID Home ist kein Wohnturm im herkömmlichen Sinne. Das Besondere sind die unterschiedlichen Höhen des Gebäudes. Zwei Sockelgebäude mit jeweils sieben Geschossen gruppieren sich um einen grünen Innenhof. Damit

schafft SOLID Home den Brückenschlag zwischen niedriger Bebauung und einem Hochhaus. So fügt sich die Immobilie harmonisch in die Umgebung ein, ist durch ihre unverwechselbare Kaskadenform aber dennoch ein ausdrucksstarker Blickfang. Hinzu kommen ihre edlen Materialien und die Farbgebung in einem warmen Bronzeton, die der Fassade eine klare, moderne Haltung verleihen. Welche besondere Ausstattung er wartet potenzielle Eigentümerinnen und Eigentümer? KSP Jürgen Engel Architekten, die SOLID Home entworfen haben, stehen für eine Formensprache, die auch nach Jahrzehnten noch als modern gilt. Dieses Prinzip wird im Inneren des Gebäudes fortgeführt. Wir setzen also auf hochwertige und dauerhafte Wohnqualität jenseits von flüchtigen Moden. Bei der Ausstattung arbeiten wir mit möglichst beständigen und nachhaltigen Materialien und namhaften Herstellern wie Marazzi, Duravit und Gira. Auch Smart-HomeAnwendungen gehören zum Konzept. Um welche handelt es sich? Mit dem Smart-Home-System von Gira lassen sich Komponenten wie Licht, Sonnenschutz, Heizung und Türkommunikation bequem vom Smartphone oder Tablet steuern – auch von unterwegs. Ein smarter Mehrwert ist aber auch der Concierge-Service. Er unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag und trägt so dazu bei, dass diese sich wirklich zu Hause fühlen. Neben der Erledigung kleinerer Reparaturen bringt er zum Beispiel die Wäsche zur Reinigung und besorgt Karten für Events. Erreichbar ist er vor Ort oder online.

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Welche Außenflächen gehören zu den Wohnungen? Absolutes Alleinstellungsmerkmal eines Wohnturms sind und bleiben die Panorama- und Fernblicke. Die Wohnungen in SOLID Home verfügen über Balkone, Terrassen oder Loggien. Oft schon ab der siebten oder achten Etage unschlagbare Argumente für eine Wohnung. Der Blick auf die Frankfurter Skyline, den Taunus oder sogar ein 360-Grad-Panorama sind einzigartige Vorteile, bei denen der normale Hochbau nicht mithalten kann. In SOLID Home sind sogar noch einzelne Wohnungen im 18. oder 19. Stock verfügbar. Und welche gemeinschaftlich nutzbaren Bereiche gibt es? Zentraler Treffpunkt ist die repräsentative Lobby mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Die Bewohnerinnen und Bewohner können morgens ihre Post in der Paketpostanlage abholen, den Concierge-Service nutzen und abends im Lounge-Bereich am Kamin verweilen. Optisches Highlight der Lobby ist die Lichtinstallation im Luftraum vor dem Concierge-Desk. Zudem gibt es einen Innenhof, der von Landschaftsgärtnern gestaltet und begrünt wird. Hier lässt es sich am gemeinschaftlichen Kräuterbeet zusammen „garteln“. Kann man schon einen Eindruck von den Wohnungen bekommen? Ja, absolut! Zusammen mit unserem Frankfurter Einrichtungspartner MORGEN Interiors haben wir eine Showsuite eingerichtet, in der Interessierte das Wohngefühl in SOLID Home live erleben können. www.solidhome.de

Fotos: Bauwerk Capital GmbH & Co. KG,

JOURNAL FRANKFURT: Herr Schorn, was ist das Besondere am „Vertical Living“? JÜRGEN SCHORN: Wohntürme der neuen Generation befinden sich oft im urbanen Umfeld mit lebendiger Infrastruktur. Sie bieten ein hohes Maß an Komfort, sind designorientiert und verfügen über viele Annehmlichkeiten und Zusatzleistungen. Unser Projekt SOLID Home, das wir zusammen mit Red Square im Europaviertel bauen, setzt auf markante Architektur, hohen Wohnkomfort, zeitgemäßes Design, Smart-Home-Anwendungen, ConciergeService, Lobby sowie Kooperationen in E-Mobility, Küchen- und Interior-Design. Der Bau ist weit fortgeschritten, und die ersten Wohnungen sind bereits Anfang kommenden Jahres bezugsfertig.

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Häuser besonders im Fokus. Während sie überwiegend auf ihre eigenen vier Wänden beschränkt waren, scheinen viele Deutsche den Drang nach einem Garten verspürt zu haben. „Auf immowelt.de und immonet.de erhielten Anbieter von Häusern im vergangenen Mai 49 Prozent mehr Anfragen als im Vorjahresmonat“, weiß Barbara Schmid, Director Corporate Communications der immowelt . Bei den Wohnungen habe es eine Steigerung von 40 Prozent gegeben. Die meisten Interessierten bevorzugen übrigens eine mobile Recherche: 80 Prozent der monatlich 65 Millionen Besuche auf immowelt.de und immonet.de erfolgen über mobile Endgeräte (Google Analytics, Mai 2020). Die immowelt App konnte bislang 17 Millionen Downloads verzeichnen (Stand Juni 2020). „Seit kurzem bietet die neue App für das iPhone auch praktische Widgets, über die Suchende sich schnell über neue Angebote informieren lassen können“, so Schmid. Außerdem präsentiert im großen Ratgeber-Bereich von immowelt.de eine spezialisierte Redaktion allerhand Wissenswertes zu Immobilien. Das reicht von Tipps zur Wohnungssuche bis hin zu Artikeln zum aktuellen Mietrecht. Selbst SCHUFA-Bonitätsauskünfte lassen sich darüber bestellen. Wer Fragen zu baurelevanten Themen hat, ist dagegen auf bauen.de richtig. „Das Special-Interest-Portal für Bauherren, Eigenheimbesitzer und Renovierer liefert Informationen zu allen Themen rund ums Haus“, erklärt Schmid. Nützliche

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Anleitungen gehörten genauso dazu wie der Vergleich unterschiedlicher Materialien. Heimwerker und Sanierer erhielten herstellerunabhängige Praxistipps. Obendrein gibt es auf bauen.de eine Vielzahl von Hauskatalogen, die sich kostenlos anfordern lassen, sowie einen umfangreichen Prospektservice. Steht ein Wechsel der Wohnung an, können auf umzugsauktion.de und umzugspreisvergleich.de entsprechende Unternehmen schnell und günstig gefunden werden. Das erste Portal vermittelt mehr als 600 qualitätsgeprüfte Firmen, die perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Angebote machen. www.immowelt.de, www.immonet.de

Wer nach einer Wohnung in Hessen sucht, kann auf den üblichen Portalen etliche Filter setzen, um das gewünschte Objekt zu finden – oder sich gleich für wohnen-in-hessen. de entscheiden. Wie der Name schon sagt, hat sich das Anfang Oktober gelaunchte Portal auf Immobilien in der Mitte von Deutschland spezialisiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Mietwohnungen, Eigenheime oder gewerbliche Flächen handelt, die in nördlichen oder südlichen, in ländlichen oder städtischen Breiten liegen, „denn das Angebot für Privatpersonen und Geschäftsleute ist breit gefächert“, sagt Alexander Noll von wohnen-in-hessen.de. Natürlich lässt sich die Suche verfeinern: nach Stadt und Stadtteilen genauso wie nach Preis und Größe. Zudem ist in das Portal ein Bereich für die Generation

50plus integriert. „Denn die Anforderungen, die an das Zuhause gestellt werden, ändern sich mit steigendem Alter“, so Noll. Beispielsweise sind barrierefreie Wohnungen gefragt, die also über niedrige oder gar keine Schwellen zu Balkon, Terrasse oder sanitären Anlagen verfügen. Außerdem schätzt die Zielgruppe breitere Türen, einen Fahrstuhl mit Zugang zu jeder Etage, gefolgt von speziellen Dienstleistungen wie Gegensprechanlage, Mahlzeitenservice und Hausnotruf. Sollte das passende Objekt nicht auf Anhieb zu finden sein, können sich Interessierte mithilfe eines kostenlosen Suchagenten über neu eingestellte Immobilien auf dem Laufenden halten. Und dafür muss lediglich eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden. wohnen-in-hessen.de hat aber nicht nur Vorteile für Suchende, sondern auch Anbieterinnen und Anbieter von Immobilien. „Schließlich ist das Portal ein Gemeinschaftsprojekt von RheinMainMedia, Offenbach-Post und Gießener Allgemeine“, erklärt Noll. Bei Ersterem handelt es sich um den Medienvermarkter bekannter Zeitungen wie Frankfurter Neue Presse mit sämtlichen Regionaltiteln, Frankfurter Rundschau und Frankfurter Allgemeine Zeitung Rhein-Main. Privatpersonen und Geschäftsleute können reine Online-Anzeigen schalten oder sie mit Print-Anzeigen in allen oder ausgewählten Zeitungstiteln kombinieren. www.wohnen-in-hessen.de

RECHTSSICHER BERATEN Wer über eine eigene Immobilie verfügt, sieht sich in Corona-Zeiten vor manche Herausforderung gestellt. Die mitrechtlichen Auswirkungen der Pandemie beschäftigen aber nicht nur Eigentümerinnen und Eigentümer, sondern auch Mieterinnen und Mieter. Dabei hat der Gesetzgeber sich bemüht, eine für beide Seiten praktikable Lösung gefunden. „Wie vielen >>

Fotos: shutterstock/ Stock Rocket, shutterstock/ fizkes

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Der Gesundheit zuliebe Beim Hausbau gibt es viel zu beachten. Vor allem sollte das körperliche Wohlbefinden nicht beeinträchtigt werden. Krieger & Schramm haben sich auf wohngesundes Bauen spezialisiert. Was genau darunter zu verstehen ist, verrät Geschäftsführer Matthias Krieger.

während eines Baustellenbesuchs einen beißenden Geruch wahrgenommen. Das konnte nicht gesund sein. Das wollte ich weder meinen Mitarbeitern, unseren Baupartnern, noch den Bewohnern dieser Wohnungen länger zumuten. Deshalb habe ich das Thema Gesundheit in unsere Unternehmensstrategie integriert. Schließlich ist Gesundheit das kostbarste Gut des Menschen. Mit unserer wohngesunden Bauweise helfen wir unseren Kundinnen und Kunden, dieses Gut in ihren eigenen vier Wänden zu beschützen. Beschreiben Sie bitte einige Bausteine für wohngesundes Bauen.

Adam in Offenbach-Bieber: Neubauprojekt am LeonhardEißnert-Park

Da wäre zunächst die Qualität der Raumluft. Bedenken Sie, dass wir etwa 90 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen. Elektrosmog verringern, krankmachenden Lärm durch geeignete Schallschutzmaßnahmen minimieren und Schimmelprävention sind drei weitere wichtige Bausteine unseres wohngesunden Bauens.

Welche Leistungen bieten Sie potenziellen Bauherrinnen und -herren an?

Vorab möchte ich sagen, wie stolz ich darauf bin, dass wir schon seit Jahren alle unsere Projekte nach den Kriterien des wohngesunden Bauens errichten. Für die bestmögliche Raumluftqualität verbauen wir ausschließlich schadstoffgeprüfte Materialien. Bei Schallschutzmaßnahmen legen wir großen Wert auf beste Ausführung, denn Lärm kann krank machen. So ist es auch mit Schimmel. Diesem darf über alle Bauphasen hinweg keine Nahrung geboten werden. Dazu tragen unter anderem das Reinigen mit Spezialstaubsaugern und ein Essverbot auf der Baustelle bei. Unter Dusche, Badewanne und im Küchenbereich verbauen wir Feuchtigkeitssensoren, die bei Undichtigkeiten sofort Alarm schlagen. So werden Wasserschäden und daraus folgende Schimmelbildungen vermieden. Und intelligente Elektroplanung im Vorfeld reduziert Elektrosmog. Wer gewährleistet beziehungsweise überprüft die Maßnahmen für wohngesundes Bauen?

Unsere Wohngesundheitskoordinatoren begleiten, teils gemeinsam mit externen Spezialisten, die Bauprojekte. Als goldzertifizierte Fachplaner der Sentinel Haus Akademie Freiburg, TÜV zertifizierte Fachkräfte für Schimmelbeseitigung und geprüfte Sachkundige „Messtechnik Bauwesen“ sind sie qualifizierte Experten für das gesunde Bauen + Wohnen. Zudem gibt es auf den Baustellen strenge Vorgaben, deren Einhaltung von den Bauleitern kontrolliert wird. An welche Art von Bauherrinnen und -herren richtet sich Ihr Angebot?

An alle, denen das Thema Gesundheit bei der Auswahl Ihrer Wohngegebenheiten sehr wichtig ist. Unsere Kundinnen und Kunden können ihr Zuhause ohne den quälenden Hintergedanken genie-

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ßen, dass ihre Immobilie der Gesundheit schadet. Sicherheit ist ein weiteres wichtiges Thema für Sie. Welche Maßnahmen umfasst das von Ihnen entwickelte Konzept?

Es wurde von unserem Fachplaner entwickelt, also einem vom TÜV Rheinland zertifizierten Fachberater für Einbruchschutz. Alle Bauprojekte werden einer Risikoanalyse unterzogen, die Schutzziele, Schwachstellen und die zugehörigen Sicherheitsmaßnahmen definiert. Darauf aufbauend entwickeln wir das jeweilige Sicherheitskonzept. Das betrifft Fenster und Türen, Alarmanlagen, Videogegensprechanlagen, Steuerung via Smarthome, spezielle Lichtkonzepte und viele andere Maßnahmen. Sie vermitteln sicherheitsbewusstes Verhalten zur Prävention gegen Einbrüche. Wie sieht das aus?

Wir veranstalten vor Einzug ein Treffen der Eigentümergemeinschaft und der Nachbarschaft für ein besseres Kennenlernen, das sogenannte Ich + Du Konzept. Und wir verteilen Flyer an unsere Eigentümerinnen und Eigentümer, in denen wir auf sicherheitsbewusstes Verhalten aufmerksam machen. Es ist wichtig, über den rein mechanischen Schutz vor Einbrüchen hinaus weitere Sensibilität zu schaffen. Ganz zum Schluss – liegen die Immobilien von Krieger & Schramm durch die wohngesunde Bauweise preislich in einem höheren Segment?

Nein. Die Mehrkosten für das wohngesunde Bauen sind gering. Wir haben das gut in unsere Prozesse integriert. Wohngesund Bauen ist bezahlbar und eine lohnende Investition in die Gesundheit unserer Käuferinnen und Käufer. www.krieger-schramm.de

Fotos: Krieger & Schramm

JOURNAL FRANKFURT: Herr Krieger, warum haben Sie vor über zehn Jahren begonnen, sich auf wohngesundes Bauen zu spezialisieren? MATTHIAS KRIEGER: Damals habe ich

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WOHNEN bekannt sein dürfte, kann der Mietvertrag wegen Zahlungsausfällen aus der Zeit zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2020 nicht gekündigt werden“, sagt Gregor Weil, Geschäftsführer von Haus & Grund Frankfurt . Allerdings ist eine schriftliche Erklärung nötig, dass die Pandemie beispielsweise zu Gehalteinbußen und Jobverlust geführt hat. Die geschuldeten Beträge sind natürlich trotzdem zu bezahlen. Und dem sogenannten Mietenmoratorium zufolge muss das bis spätestens 30. Juni 2022 geschehen. In der Zwischenzeit können die Eigentümerinnen und Eigentümer aber Zinsen auf die überfälligen Beträge verlangen oder die Zahlung gar einklagen. „Unserer Erfahrung nach wird das jedoch kaum gemacht“, so Weil. Sei der erwähnte Stichtag verstrichen, könnten die Mietverträge wieder gekündigt werden. Weitere Informationen zu diesen und anderen Themen finden Besitzerinnen und Besitzer von Immobilien bei Haus & Grund im Westend oder in digitaler Form. Schließlich ist der Verein, der zu allen Fragen rund um Immobilien berät, kürzlich mit seinem Eigentümerportal online gegangen. „Seit einiger Zeit können wir eine wachsende Zahl von Mitgliedern verzeichnen, und die meisten von ihnen sind digital gut aufgestellt“, erklärt Weil. „Sie erwarten einfach, außerhalb der Geschäftszeiten auf aktuelle, rechtssichere Informationen zugreifen und mit wenigen Klicks jederzeit Formulare abrufen zu können.“ Registrierte Mitglieder haben beispielsweise die Möglichkeit, Mietverträge zu ihren angemeldeten Immobilien auszudrucken oder Mieterhöhungsverlangen auf Basis der örtlichen Mietspiegelrechners zu erstellen. Außerdem können

fotoatwork: Immobilien und Interieur gut in Szene gesetzt

sie auf den „Mein Immo-Manager by Haus & Grund Frankfurt am Main“ zugreifen. Dieser richtet sich an Vermieterinnen und Vermieter, die ihre Liegenschaften online verwalten möchten. Neben einer MieterAmpel, die beispielsweise Überblick über Zahlungsflüsse bietet, gibt es die Bereiche Finanzwesen, Nebenkostenabrechnung sowie digitales Dokumentenmanagement und digitale Kommunikation. „Der Immo-Manager kann übriges auch von Nicht-Mitgliedern genutzt werden, sagt Weil. „Allerdings erhalten Mitglieder von

Haus & Grund Frankfurt einen Rabatt auf die monatlichen Gebühren.“ www.haus-grund.org

FOTOGRAFIEN ALS VERKAUFSFÖRDERUNG Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das gilt auch bei visuellen Präsentationen von Immobilien. Denn meistens entscheiden die Kunden in den ersten Sekunden darüber, ob sie ein Objekt

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Telefon: 069/773615 genauer in Augenschein nehmen und sich mit dem Anbieter in Verbindung setzen. „Professionelle Immobilienbilder stellen einen wichtigen Aspekt der Verkaufsförderung dar“, bestätigt Thorsten Felix, Inhaber von fotoatwork in Seligenstadt. „Denn der Betrachter schließt von der Qualität der Aufnahmen automatisch auf die Qualität des Produkts sowie die Seriosität des Anbieters.“ Dank seiner mehr als 30-jährigen Berufserfahrung rückt Felix die Objekte ins rechte Licht. Er hat sich auf hochwertige und repräsentative Immobilien- und Interieur-Aufnahmen unter anderem für Makler, Bauträger, Wohnungsbaugesellschaften und Privatkunden spezialisiert. Architektenvillen kommen ihm dabei genauso vor die Linse wie Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Mehrfamilienhäuser. „Ich fotografiere leer stehende, möblierte und gestagte Objekte“, sagt Felix. Beim sogenannten Home-Staging beziehungsweise Home-Styling gehe es vor allem darum, die angebotene Immobilie zu Entpersonalisieren. Die neuen Eigentümer wollten nicht das Leben der bisherigen Besitzer erwerben, sondern sich einen Eindruck vom Potenzial des Objekts verschaffen. Bei seiner Arbeit legt der Fachmann großen Wert auf Fotografie mit natürlichem Licht. „Zudem haben die Betrachter meiner Aufnahmen wann immer möglich einen Blick nach draußen.“ Dass er die Räume der jeweiligen Immobilie aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert, versteht sich von selbst. Bei den Außenaufnahmen arbeitet er auch mit Hochstativ und Drohne. „Erstere lassen sich gerade im innerstädtischen Bereich vorteilhaft und hochgradig flexibel einsetzen, um andere Betrachtungswinkel der Immobilie zu schaffen und mehr von der umliegenden Bebauung zu präsentieren“, so Felix. Sein Dienstleistungsspektrum rundet er mit Business-Porträts für kleine und mittelständische Unternehmen sowie CitylightsAufnahmen ab. „Langzeitbelichtungen von Frankfurt begeistern mich. Oft mache ich mich frühmorgens oder spätabends auf den Weg, um neue Eindrücke festzuhalten.“ Das Ergebnis sind Fotografien mit spannenden Lichtstimmungen, die er als repräsentative Kunstdrucke beispielsweise für Büros und Besprechungsräume verkauft.

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fischer’s lagerhaus: das Zuhause mit handwerklichen Möbeln gestalten

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DAS ZUHAUSE AUFMÖBELN In Corona-Zeiten rückt das Zuhause noch mehr als bisher in den Fokus. Anstatt in ferne Länder zu reisen, wird die Urlaubskasse lieber investiert, um das eigene Heim gemütlich zu gestalten. Wer dabei nicht auf exotisches Flair verzichten möchte, findet in fischer’s lagerhaus einzigartige Möbel und Accessoires vor allem aus Asien. „Unsere aktuellen Bezugsländer sind Indien, Nepal, China, Thailand, Indonesien und Marokko“, erzählt Jelena Simon, Geschäftsführerin am Standort BergenEnkheim. „Und demnächst ergänzen wir unser Angebot um Waren aus der Türkei.“ Zurzeit halten sie und ihr Team knapp 6000 Artikel bereit, die sich auf einer Verkaufsfläche von 2700 Quadratmeter verteilen. Viel Platz, um die Produkte geschmackvoll zu präsentieren, die fischer’s lagerhaus selbst importiert. Durch den direkten Kontakt zu den Herstellern kann das Unternehmen gleichbleibende Qualität garantieren und darüber hinaus zum fairen Handel beitragen. „Weil es keine Zwischenhändler gibt, können wir die Artikel außerdem zu vernünftigen Preisen anbieten“, so die Geschäftsführerin. „Schließlich wollen wir mit unserem Sortiment vielen Menschen eine Freude bereiten, und zwar unabhängig von der Höhe ihres Einkaufsbudgets.“ Diese Preispolitik beeindruckt umso mehr, als es sich um Produkte handelt, die in Handarbeit entstehen. Tische, Stühle und Schränke werden also von Schreinern gefertigt und bestechen durch ihren individuellen Ausdruck. Zum Konzept von fischer’s lagerhaus gehört auch, dass jeden ersten und dritten

Samstag im Monat neue Waren eintreffen. „Das Kernstück unserer Geschäftsidee sind die Containerankündigungen, über die wir auch auf unserer Webseite informieren“, erklärt Simon. „Zu jedem dieser Termine treffen neue oder rare kunsthandwerkliche Produkte ein. Auf der Webseite können sich alle Interessierten bereits im Vorfeld einen Eindruck verschaffen, welche Artikel bald zu Auswahl stehen.“ Weil die Container aus wechselnden Ländern kommen, findet selbst das Stammpublikum immer wieder neue Waren. Produkte im Factory-Design liegen schon länger im Trend, und daran dürfte sich so schnell nichts ändern. „Außerdem zählen indische Möbelstücke mit traditionellen Schnitzereien und chinesische Lackmöbel mit oder ohne Malereien zu unseren Klassikern.“ Und die nach wie vor beliebten Massivholztische lassen sich gut in jede bestehende Einrichtung integrieren. Für eine gemütliche Atmosphäre gerade in der dunklen Jahreszeit sorgen marokkanische Laternen in unterschiedlichen Varianten. Angesichts einer so breiten Auswahl zu so fairen Preisen ist es nicht weiter erstaunlich, dass fischer’s lagerhaus in Frankfurt dieses Jahr bereits seinen zehnten Geburtstag feiern konnte. www.fischers-lagerhaus.de

Seit über 25 Jahren sind Kundinnen und Kunden mit einem Faible für das Besondere bei Möbel + Design am richtigen Ort. Denn das Geschäft in der Bockenheimer Ladengalerie setzt auf ein außergewöhnliches Sortiment – und daran hat sich auch in Corona-Zeiten nichts geändert. Geschäftsführerin Uschi Susan zufolge gibt es jedoch eine Änderung beim Kaufverhalten: „Die Kundinnen und Kunden bummeln nicht mehr so viel, sondern kommen mit gezielten Anliegen.“ Dabei steht die häusliche Gemütlichkeit eindeutig im Mittelpunkt. Obwohl Messen aktuell nicht möglich sind, ist es Susan und ihrem Team gelungen, ein Möbel + Design: Proflax – Kissen und Decken für den Kuschelfaktor

schönes neues Angebot zusammenzustellen. Dazu gehören Heimtextilen wie Kissen, Decken und Teppiche, aber auch Lampen und Beistelltische. Erstere stammen beispielsweise von Eagle Products, einer traditionellen bayerischen Manufaktur, die für ihre hohe Qualität bekannt ist. Bei den Materialien stehen Wolle, Samt und Kunstfell zu Auswahl. Die Farbpallette reicht von kräftigen bis hin zu gedeckten Tönen. „Blau und Grün liegen nach wie vor im Trend, doch zurzeit geht es mit Braun und Orange mehr in die warme, erdige Richtung“, sagt Susan. Ihr Sortiment umfasst neben unifarbenen Heimtextilien grafisch gemusterte Kissen und Decken. Sie eignen sich als ausdrucksstarke Eyecatcher, vor allem auf Sofas mit dezentem Bezugsstoff. Im Bereich der Leuchten und Beistelltische wurde das Angebot um die Marke Blomus erweitert. Die Lampe „Ani“ ist quasi ein Multitalent, funktioniert drinnen wie draußen und lässt sich sowohl stehend als auch hängend verwenden. „Außerdem erfüllt sie alle ästhetischen Anforderungen an ein Designobjekt. Deshalb hat der von klassischen Straßenlaternen inspirierte Entwurf zurecht eine Auszeichnung erhalten.“ Wie bei den anderen Outdoor-Leuchten etwa von Fermob und Sompex handelt es sich auch bei „Ani“ um ein wiederaufladbares Modell. Ein weiterer Neuzugang im Sortiment ist „Joshua“: Die Stehleuchte von LichtRaumFunktion lässt sich als echter Hingucker bezeichnen. Ihr langer Leuchtkörper ist flexibel formbar, und mittels einer Fernbedienung können die Helligkeit reguliert sowie verschiedene Lichtfarben eingestellt werden. Was es bei Möbel + Design sonst noch zu entdecken gibt? Zum Beispiel einen neuen Schreibtisch fürs Homeoffice. Müller Möbelwerkstätten steuert einen Sekretär mit überraschend sachlicher und leicht schwebender Formgebung bei. Dadurch passt er perfekt in das außergewöhnliche Angebot, zu dem auch die Sofas und Sessel von Signet gehören, die sich in etlichen Farben und Stoffen bestellen lassen. Susan und ihr Team verkaufen aber nicht nur Möbel und Accessoires, sondern planen gemeinsamen mit ihren Kundinnen und Kunden individuelle Räume. „Kleine Veränderungen mit großer Wirkung sind uns dabei genauso wichtig wie die Neugestaltung einzelner Räume oder der ganzen Wohnung.“ www.moebel-design-frankfurt.de

Als Oase der Ruhe nimmt das Schlafzimmer in jeder Wohnung einen besonderen Stellenwert ein. Mit der Ruhe beziehungsweise dem Schlaf will es nur leider nicht immer klappen – was etwa an der Decke liegen kann. Bei bios affair in Bornheim bieten Rainer Postl und Lucia Bassing fachkundige Beratung zum Thema an. Wobei

Fotos: fischer's lagerhaus/Ina Riepe, Proflax

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Wir lieben Secondhand. Deshalb hat Neufundland vieles auf Lager, das Wohnen und Leben schöner macht: Schicke Secondhand-Möbel und Accessoires, Elektrogeräte, Hifi-Komponenten, Computer, Textilien und mehr. Viele Unikate zu sehr günstigen Preisen. Also: Schnell vorbeikommen und zuschnappen, bevor es jemand anderes tut.

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Schnäppchen fürs Quartier

WOHNEN Beratung nicht mit Empfehlung verwechselt werden sollte: „Viele Kundinnen und Kunden wollen von Fachleuten wie uns hören, was richtig und was falsch ist“, sagt Postl. „Wir möchten jedoch, dass sie selbst herausfinden, womit sie sich am wohlsten fühlen.“ Deshalb bauen er und Bassing auf eigene Wahrnehmung und Empfindsamkeit. Darauf kommt es auch bei der Wahl der passenden Decke an. Während manche Menschen gerne das Gewicht spüren und sich richtig einmummeln möchten, bevorzugen andere ein leichtes Modell. In jedem Fall werden alle Decken in Wärmeklassen von eins bis fünf unterteilt: für den Sommer, die Übergangszeit und den Winter. „Die Kategorisierung bezieht sich auf die Füllung und deren Wärmeeigenschaft“, erklärt Postl. Kaschmir beispielsweise brauche nicht so viel Füllgewicht, um Wärmeklasse vier zu erreichen, was an der Feinheit der Faser liege. Je feiner die Faser, desto mehr Luft könne sie einschließen und desto wärmer halte sie.

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Bei bios Affair kommen Decken aus Schafwolle, Kamelhaar und Bambus am besten an – und zwar aus nachhaltiger Produktion. Wie der Name schon sagt, spielt der Umweltgedanke generell eine wichtige Rolle. Das gilt auch für die Matratzen, die aus natürlichen Materialien bestehen und nachhaltig gefertigt werden. „In diesem Bereich arbeiten wir schon lange mit einer kleinen Manufaktur in Oberursel zusammen“, so Postl. Es gibt Modelle aus Rosshaar, Baumwolle, Kokosfaser, Schafwolle und Naturlatex. Letzterer wird aus dem Saft der Gummibäume gewonnen. Es handele sich also nicht um Polyurethan, sondern um ein Naturprodukt, das zudem nachwachse. Welche Matratze die passende ist, hängt für Postl und Bassing weniger vom Gewicht der Kundin oder des Kunden ab. Ihre Herangehensweise beruht vielmehr darauf, „dass der Mensch ein dynamisches Wesen ist und einen bestimmten körperlichen Charakter hat“. Dazu gehört beispielweise die Art, wie er aufsteht, welche Muskeln er zuerst aktiviert und wie er sich bewegt. Außerdem spielt die bevorzugte Liegepositionen eine wichtige Rolle. „Unser Konzept haben wir auf Basis der FeldenkraisMethode und in Kooperation mit Physiotherapeuten entwickelt“, erläutert Postl. Er und seine Kollegin bieten auch Futons, Massivholzbetten und Schlafsofas sowie Lattenroste, Bettwäsche und andere -waren an und haben somit alles, um das Schlafzimmer doch noch in eine Oase der Ruhe zu verwandeln. www.biosaffair.de

Foto: bios affair

bios affair: natürliche Materialien für guten Schlaf

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SPECIAL

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WOHNEN

P R O M OT I O N

„Einrichtung ist Emotion“ Während der vergangenen Jahre war Clemens Hummel als leitender Innenarchitekt bei Palais 22 an der Kennedyallee tätig. Inzwischen hat er sein eigenes Geschäft eröffnet und auf den Namen P22 Interior Design getauft. Dafür konnte er Räume in der Berliner Straße mieten. Im Interview spricht er über die Vorteile dieses Standorts, das erweiterte Sortiment und aktuelle Trends.

Innenstadt zurück. In der Kennedyallee habe ich mich zwar sehr wohlgefühlt, mir fehlten jedoch die Sichtbarkeit und der direkte Kundenkontakt. Die Menschen direkt ansprechen zu können, ist mir sehr wichtig, denn daraus ergibt sich oft etwas Besonderes. Zudem haben manche Kundinnen und Kunden in der Kennedyallee eine gewisse Schwellenangst verspürt. Dabei war ich dort genauso normal und umgänglich, wie ich es in den neuen Räumen bin. Und nicht zuletzt haben mir die Flächen an der Berliner Straße schon immer gefallen. Als ich die Chance bekam, hierherzuziehen, musste ich sie einfach ergreifen. Corona hin, Corona her. Ich glaube fest daran, das Mut belohnt wird. Welche Vorteile hat der neue Laden?

P22 Interior Design: die Kunst des Einrichtens

Weil das Büro im ersten Stock liegt, kann ich mich bei Bedarf zurückziehen, um ganz in Ruhe zu arbeiten. Außerdem liebe ich die 50er-JahreTreppe mitten im Raum. Diese Epoche ist ohnehin ein Faible von mir. Zwar habe ich weniger Fläche als zuvor, doch

dafür wirkt alles wie ein Wohnraum. Dass die Ausstellungsfläche etwas kleiner ist, macht es den Kundinnen und Kunden auch leichter, die präsentierten Ideen in die eigenen Räume zu übertragen. Ich selbst fühle mich in Geschäften nicht besonders wohl, in denen ich als Besucher wie ein Fremdkörper wirke. Bei guter Einrichtung geht es schließlich um Emotion. Jeder, der durch das Schaufenster blickt, soll sich willkommen fühlen. Was bieten Sie schwerpunktmäßig an?

Die Planung. Falls gewünscht, beginne ich schon im Rohbau und arbeite sehr eng mit den Architekten zusammen. Natürlich plane ich auch Umbauten im Bestand. Von einzelnen Wohnsituationen über komplette Räume bis hin zum schlüsselfertigen Objekt. Dabei liegt der Schwerpunkt klar im Bereich Wohnen. Im Laufe der Jahre konnte ich mir durch Sonderanfertigungen einen guten Ruf erwerben. Dabei werde ich von einem Team hervorragender Schreiner, Raumausstatter und Bauhandwerker unterstützt. Hochwertige Festeinbauten fertigen wir genauso an wie Einzelmöbel. Nicht zu vergessen Teppiche und Tapeten, die wir in Maß, Motiv und Material frei konfektionieren können. Und wenn es keine Sonderanfertigung sein soll oder kann, bieten wir einen Fundus hochwertiger Alternativen an. Hat sich in der eigenen Firma etwas an der Produktpalette geändert, derer Sie sich früher bedienen konnten?

Ich gehe jetzt noch mehr auf die eigene Kollektion kleiner, feiner Unikate ein. Zudem führe ich neben fast allen einschlägig bekannten Marken nun auch die Möbel von Felix Muhrhofer – und zwar ex k lusiv. Als großer Freund öster reichischen Kunsthandwerks und Designs habe ich außerdem das Glas von Lobmeyr ins Programm genom-

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men. Neu sind auch die Möbeldesigner Julian Chichester und Porta Romana sowie die Silbermanufaktur Sonja Quandt. Dass ich viele Dinge habe, die es sonst nicht zu sehen gibt, ist mein großer Vorteil. Welche Wohntrends gibt es aktuell?

Durch Covid-19 wird sich die Rückbesinnung auf das eigene Zuhause als Lebenswelt weiterhin verstärken. Das Homeoffice gewinnt an Bedeutung, und dadurch werden auch funktionale Lösungen für Menschen, die nicht über den Platz für ein separates Büro verfügen, wichtiger. Abseits der heimischen Arbeitswelt entwickeln sich die eigenen vier Wände noch mehr zum Spiegel von Individualität. Qualität und Nachhaltigkeit spielen nach wie vor eine große Rolle. Lieber einmal richtig kaufen, als auf Qualität verzichten. Zunehmen wird auch die Sehnsucht nach Sauberkeit und Reinheit, was sich zwangsläufig auf die Materialien auswirkt. Der Trend zu fugenlosen und pflegeleichten Oberflächen gerade in Küche und Bad ist die Folge davon. Farblich tut sich auch einiges, oder?

Multicolor wird sicher ein großes Thema. Hinzu kommen sämtliche Arten von Blütentönen und dynamischen Kontrasten. Ich denke, Limone oder Senf wird zu sehen sein, aber auch Orange. Weiterhin Puder- und zarte Wassertöne. Alles in Kombination mit ausdrucksstarken dunklen Flächen und Materialien. Nude-Töne sowie Beige, Weiß und Grau sind immer noch aktuell. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus. www.p22interior.design  p22_interior_design

Fotos: P22 Interior Desgin

JOURNAL FRANKFURT: Herr Hummel, warum haben Sie sich für Räume in der Berliner Straße entschieden? CLEMENS HUMMEL: Ich wollte in die

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WOHNEN Bei Neufundland lässt sich neben dem Schlafzimmer auch die übrige Wohnung mit originellen Möbeln ausstatten. Dafür müssen die Kundinnen und Kunden nicht mal tief in die Tasche greifen. Schließlich handelt es bei der Griesheimer Einrichtung um ein Secondhand-Warenhaus. So stammen die Artikel entweder aus Haushaltsauflösungen, die das Team zum günstigen Festpreis anbietet, oder werden von Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt. „In den vergangenen Monaten ist das Spendenaufkommen merklich gestiegen“, sagt Peter Heinemann, Betriebsleiter Wiederverwendung. Grund dafür seien vor allem die vielen ausgefallenen Flohmärkte.

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Textilien landen besonders häufig in den Regalen von Neufundland. Defizite gibt es jedoch bei Kleiderschränken, nicht mit sechs oder acht Türen, sondern bei kleineren Formaten. Über ein größeres Angebot an Einzelbetten würde sich Heinemann außerdem freuen. „Haushaltswaren haben wir ebenfalls zu wenige, also Töpfe und Pfannen sowie alles andere für die Küche.“ Sehr willkommen seien auch ältere Möbel, beispielsweise aus den 50er- und 60er-Jahren. Solche Schätze lassen sich im aktuellen Zustand erwerben – oder restauriert. Denn Neufundland arbeitet mit dem Cariteam zusammen, einer anderen sozialen Einrichtung, die Gebrauchtes fachkundig aufmöbelt. „Wir haben immer zwei bis drei Stücke als Muster im Haus, und die sehen richtig toll aus“, meint Heinemann. Obendrein gehört Upcycling zum Konzept von Neufundland. In diesem Bereich bereitet das Team mehrere Projekte vor: Unter anderem sucht es noch Fahnenstoffe, die es zu unterschiedlichen Accessoires verarbeiten möchte. Zudem steht „Anziehend“, das Upcycling-Festival in der „Woche der Abfallvermeidung“, von 21. bis 29. November auf dem Programm. In Corona-Zeiten findet zwar keine Modenschau statt, langweilen müssen sich die Besucherinnen und Besucher trotzdem nicht. „Aus dem Upcycling-Bereich werden wir mehrere Künstlerinnen und Künstler im Haus haben, die ihre Produkte anbieten und zeigen, wie sich so etwas anfertigen lässt.“ Beispielsweise verwandelt Sandra Elm von re-cover.de ausrangierte T-Shirts in originelle Cover für Notizbücher. Reinhard Lemmer hingegen zaubert aus Metallabfällen der Autoindustrie außergewöhnliche Anhänger, Broschen und Ringe. Dazu bietet Nematullah Akrami, der die Abteilung textiles Upcycling leitet, mehrere Nähkurse an. Einige Veranstaltungen lassen sich vor Ort besuchen, können aber auch gestreamt werden. Der Blick hinter die Kulissen von Neufundland ist während des Festivals ebenfalls möglich – wegen der Corona-Regeln bitte mit Voranmeldung. www.neufundland-frankfurt.de

Foto: Adobe Stock/ Tatiana Parfenteva

Wir sind täglich in der persönlichen Beratung, per Telefon, per Mail oder per Videokonferenz für Sie da. Diesen Service schätzen inzwischen mehr als 10.500 Mitglieder.

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SPECIAL

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P R O M OT I O N

Maßnahmen für Mobilität Im städtischen Nahverkehr tut sich einiges. traffiQ arbeitet nicht nur daran, dringend nötige Kapazitäten zu schaffen, sondern setzt sich auch dafür ein, die Mobilität der Menschen umweltverträglich zu gestalten. Geschäftsführer Dr.-Ing. Tom Reinhold über die Einzelheiten.

wachsende Stadt mit derzeit rund 750.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie über 375.000 täglichen Pendlerinnen und Pendlern steht Frankfurt vor besonders großen Herausforderungen, die Mobilität der Menschen umweltverträglich sicherzustellen. Der öffentliche Nahverkehr, den wir konsequent Schritt für Schritt ausbauen, ist dabei ein wesentlicher Schlüssel zur Lösung. Die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen, und ich bin überzeugt, dass sich dieser Trend nach der Corona-Pandemie fortsetzen wird. Wie wird sich die Stadt darauf vorbereiten?

traffiQ: das Busnetz soll einen „Qualitätsschub erfahren“

In den städtischen Gremien wird gerade der Entwurf des neuen Nahverkehrsplans diskutiert. Er definiert Standards für die Entwicklung des Liniennetzes, der Kapazitäten und der benötigten Infrastruktur und unseren Anspruch, Mobilität umweltgerecht zu organisieren. Der vorgesehene nachhaltige und qualitative Ausbau des Angebots wird durch kundenorientierte Maßnahmen wie Beschleunigung und Barrierefreiheit flankiert.

Welche Maßnahmen sind für den Bussverkehr geplant?

Das Busnetz wird bereits im Dezember 2020 mit den Premiumprodukten Metrobus und Expressbus sowie einem weitestgehend einheitlichen Tag- und Nachtnetz einen Qualitätsschub erfahren. Dazu gehört das Taktversprechen der Metrobusse: täglich und rund um die Uhr. Und wie sieht es mit den Bahnen aus?

Auch im Straßenbahnnetz wollen wir die dringend nötigen Kapazitäten schaffen. Möglich wird dies durch einen dichteren Takt, längere Züge und den Ausbau des Netzes. Als Grundraster gilt der 10-Minuten-Takt. Strecken, die zurzeit nur betrieblich genutzt werden, wollen wir reaktivieren. Mit unseren Nachbarkommunen Bad Vilbel, NeuIsenburg und Dreieich untersuchen wir gemeinsam deren Anbindung an die Tram. Der Ausbau des U-Bahn-Netzes ist in die Wege geleitet. Im Europaviertel wird gebaut, die Verlängerung nach Bad Homburg Bahnhof kommt. Die Planungen für den wichtigen Lückenschluss Bockenheimer Warte – Ginnheim und Verlängerungen zum Frankfurter Berg und zum Römerhof laufen. Nicht zu vergessen: die Regionaltangente West. Seit einigen Wochen steigen die Fahrgastzahlen in Bahnen und Bussen wieder an. Wie sicher sind öffentliche Verkehrsmittel aus gesundheitlicher Perspektive?

Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten die Verkehrsunternehmen mit Hochdruck daran, den Nahverkehr hinsichtlich Infektionsrisiken so sicher wie möglich zu gestalten, indem sie ihre Fahrzeuge besonders gründlich desinfizieren. Alle Fahrzeuge haben Klimaanlagen, die für einen schnellen Luftaustausch sorgen. Prüfpersonal und Stadtpolizei haben einen Blick darauf,

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dass sich die Fahrgäste an die Maskenpflicht halten. Den größten Beitrag zur Verringerung des Ansteckungsrisikos leistet jedoch die große Mehrheit der Fahrgäste selbst, indem sie konsequent und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, nicht nur an wichtigen Verkehrsk notenpunkten w ie dem Hauptbahnhof. Der Bahnhofsvorplatz soll ab 2025 umgebaut werden. Was wird sich für die Fahrgäste ändern?

Zwischen Platz der Republik und Hauptbahnhof sind derzeit stündlich 36 Straßenbahnen je Richtung im Einsatz. Durch das neue Straßenbahnnetz erhöht sich die Anzahl auf 42 pro Stunde. Schon jetzt sind täglich mehr als 37.000 Fahrgäste unterwegs, zukünftig werden es über 60.500 sein. Wir wollen das Nadelöhr, die Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof, vier- statt bisher zweigleisig ausbauen und auch für die Linienbusse öffnen. Hier sind wir aber noch ganz am Beginn der Planungsarbeit. Welchen Beitrag leistet traffiQ in Hinblick auf mehr Lebensqualität in der Stadt?

Bereits seit 2018 fährt die Campuslinie 75 elektrisch. Ab Fahrplanwechsel werden drei weitere Buslinien „dieselfrei“. Dazu gehören neben einem unserer Premiumprodukte, der Metrobuslinie M60, auch die Linien 33 und 37. Ein Jahr später wird die Buslinie 52 auf E-Busse umgestellt. Aber auch die Dieselbusflotte zeichnet sich durch hohe Abgasstandards aus. Es verkehren ausschließlich Fahrzeuge mit den Abgasnormen EEV und Euro VI. U-Bahnen und Straßenbahnen, mit denen Dreiviertel aller Fahrgastfahrten durchgeführt werden, sind ebenso wie die S-Bahn traditionell „elektrisch“ unterwegs. www.traffiq.de

Fotos: traffiQ, Fotomontage: traffiQ/Vogler

JOURNAL FRANKFURT: Herr Reinhold, vor dem Hintergrund des wachsenden Frankfurts: Wie ist der städtische Nahverkehr in den nächsten Jahren aufgestellt? DR. TOM REINHOLD: In der Tat: Als

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Journal Frankfurt Special: Wohnen 11/2020  

Die Immobiilen-Branche boomt. Ob Häuser oder Wohnungen – in Corona-Zeiten sind Immobilien begehrt wie nie zuvor. Wer das passende Heim berei...

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