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Bonitätsrating BNP Paribas: S&P AA · Moody’s Aa2

wz WARRANTS UND ZERTIFIKATE

August/September 2010

www.wz-magazin.de

Blühende Renditen mit Nebenwerten Produkte: 4,00 Prozent Fix-Kupon plus Expresschance | Kakao: die Mutter aller Spekulationen | DAX® daily Trading: zaghafte Stabilisierung?


Kommen Sie zum Charttechnik-Ereignis des Jahres. 14.09.2010 München

13.09.2010 Düsseldorf 20.09.2010 Berlin

16.09.2010 Stuttgart

21.09.2010 Frankfurt 30.09.2010 Wien

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08/09 2010

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Editorial

Zahlenflut

Und wieder einmal ist hierzulande die Berichtssaison der Unternehmen angebrochen. Das Zahlenwerk des zweiten Quartals wird präsentiert, und die Börsianer spitzen hierbei ganz besonders ihre Ohren. Denn immerhin ist die erste Halbzeit des Jahres 2010 bereits gelaufen, und zur Beurteilung der nächsten sechs Monate ist es doch nicht ganz unerheblich zu wissen, wie sich die Unternehmen im ersten Halbjahr geschlagen haben. Eine Tendenz für ein eher erfreuliches oder ernüchterndes Gesamtjahr sollte an den bisherigen Entwicklungen durchaus ablesbar sein. Insgesamt darf man für die Quartalsberichte zuversichtlich gestimmt sein. Zumindest deuten die jüngsten Konjunkturdaten an, dass es in der Wirtschaft erstaunlich gut läuft. Beispielsweise kletterte der ifoGeschäftsklimaindex im Juli gegenüber dem Vormonat um satte 4,4 Punkte – so stark wie seit 20 Jahren nicht – auf 106,2 Zähler. Und dabei machte nicht nur die Einschätzung der aktuellen Lage einen Freudensprung. Ebenfalls stark bergauf ging es bei den Erwartungen der Unternehmen. Zudem hat sich das von der Gesellschaft für Konsumforschung GfK gemessene Konsumklima deutlich aufgehellt. Einen großen Anteil daran dürfte ein weiterer Faktor haben, der Optimismus verbreitet: Die Arbeitslosenzahlen sind auch gemäß der neuesten JuniDaten weiter gesunken. Zudem profitiert das exportabhängige Deutschland von der steigenden Auslandsnachfrage. Beispielsweise müssen die Autohersteller zwar im Inland mit Absatzrückgängen kämpfen, nachdem noch im vergangenen Jahr die Abwrackprämie zur Ankurbelung der Verkaufszahlen beigetra-

gen hatte. Dafür brummt aber die Ausfuhr deutscher Fahrzeuge. So profitiert etwa Daimler gemäß seinen jüngsten Zahlen von der kräftig wachsenden Nachfrage aus China. Unter dem Strich scheint die Gefahr von heftigen Enttäuschungen in der aktuellen Berichtssaison Grégoire Toublanc, BNP Paribas Deutschland nicht besonders groß zu sein. Möglicherweise könnten positive Überraschungen der Börse sogar zu einem neuen Aufwärtsschub verhelfen. Im Hauptthema ab Seite 10 betrachten wir diesmal Aktien aus der zweiten Reihe. Die Kurse entwickeln sich hier nach wie vor vielfach deutlich besser als bei den großen Standardwerten. Und die teilweise sehr erfreulichen Entwicklungen der Geschäftszahlen deuten an, dass die positiven Trends anhalten könnten. Für Zertifikate-Investments bieten sich somit vortreffliche Gelegenheiten. Anleger, die sich mit Einzelwerten nicht weiter auseinandersetzen möchten, für die europäischen Börsen keinen dauerhaft haltlosen Einbruch erwarten und attraktive FixKupons einstreichen wollen, sollten sich indes das neue Express Fix-Kupon Zertifikat auf Seite 18 f. genauer anschauen. Neben jährlich sicheren 4,00 Prozent gibt es hier die Chance auf zusätzliche 4,50 Prozent Bonus pro Laufzeitjahr.

Viel Erfolg beim Investieren!

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Inhalt

Jetzt anmelden! BNP Paribas Trading Tour 2010

08/09 2010

06 Süße Erinnerungen

08 4,00 Prozent Fix-Kupon plus Expresschance

DDV: ZertifikateFamilien im IndexGewand

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Euro-Dollar: Mittelfristige Rallye mit Kursziel 1,5000 US-Dollar?

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Blühende Renditen mit Nebenwerten

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DAX® daily Trading: zaghafte Stabilisierung

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Kakao: die Mutter aller Spekulationen

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Bildnachweis Titel: Fotolia Innenseiten: Fotolia, Istockphoto

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Inhalt

Aktuelles Jetzt anmelden! BNP Paribas Trading Tour 2010 Hotline bis 22:00 Uhr? Ihre Meinung ist uns wichtig

06 07

Meinung Süße Erinnerungen

08

Hauptthema Blühende Renditen mit Nebenwerten

10

Produkte 4,00 Prozent Fix-Kupon plus Expresschance

18

Unsere Selektion DDV: Zertifikate-Familien im Index-Gewand Ausgezeichnete Investments

20 21

Strategie Garantie-Investments selbst konstruieren Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

22 26

Rohstoffe Kakao: die Mutter aller Spekulationen

32

Währungen Euro-Dollar: Mittelfristige Rallye mit Kursziel 1,5000 US-Dollar?

34

Trading Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik DAX® daily Trading: zaghafte Stabilisierung

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Zahlen / Buchtipp Lesen und mehr wissen!

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Presse Pressestimmen Neuemissionen

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Bestellseite Für Ihren Wissensvorsprung Impressum

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Aktuelles

08/09 2010

Jetzt anmelden! BNP Paribas Trading Tour 2010 BNP Paribas und GodmodeTrader.de bieten Ihnen auf sechs Abendveranstaltungen wertvolle Informationen, Tipps und Tricks zu aktivem Trading und treffsicheren Chartanalysen. Die beliebte BNP Paribas Trading Tour entwickelt sich zur festen Institution nach der Sommerpause und vor dem Start ins EndspurtQuartal des laufenden Jahres. Auch in diesem September besuchen wir gemeinsam mit GodmodeTrader.de sechs Städte. Sie sind herzlich zur kostenfreien Abendveranstaltung in Ihrer Nähe eingeladen. Eine frühzeitige Anmeldung ist unbedingt anzuraten. Denn der erneute Besucherrekord im vergangenen Jahr lässt erwarten, dass die begrenzten Teilnahmeplätze auch für die BNP Paribas Trading Tour 2010 schnell vergriffen sein werden. Für ein punktgenaues Timing zum Kauf und Verkauf von Turbos, Mini Futures und Co. ist die Technische Analyse des zugrunde liegenden Titels unverzichtbar. Denn mit Chartbetrachtungen und Indikatoren lassen sich die aktuellen Kräfteverhältnisse zwischen Käufern und Verkäufern einschätzen. So können vorherrschende Trendbewegungen und vor allem mögliche Trendwechsel erkannt werden.

In den kostenfreien daily Newslettern von BNP Paribas zum DAX®, zu Einzelwerten, zu Edelmetallen, zum Rohöl und zum Währungspaar Euro/US-Dollar liefern die Experten von GodmodeTrader.de täglich aussagekräftige und viel beachtete Chartanalysen. Wir freuen uns, die Trading Tour daher auch diesmal wieder mit GodmodeTrader.de gemeinsam zu bestreiten und Ihnen auf diesem Wege den direkten Kontakt zu den erfahrenen Chartanalysten zu ermöglichen.

together mit Imbiss haben Sie anschließend die Gelegenheit, mit den Referenten vertiefende Gespräche zu führen. Ihre kostenfreie Anmeldung zur BNP Paribas Trading Tour 2010 nehmen Sie bitte einfach unter www.tradingtour2010.de vor. Wir freuen uns darauf, Sie auf einer der spannenden Abendveranstaltungen begrüßen zu dürfen!

Die Praxis steht auch auf der BNP Paribas Trading Tour 2010 wieder voll und ganz im Mittelpunkt. Anhand zahlreicher Beispiele werden die erfahrenen Referenten darlegen, worauf es bei Charttechnik, Tradingstrategien und dem aktiven Umgang mit Hebelprodukten wirklich ankommt. Die spannenden Vorträge werden natürlich auch in diesem Jahr vom Highlight der Veranstaltung gekrönt: Nachdem die Teilnehmer vor Veranstaltungsbeginn einen Wunschtitel benannt haben, wird der Chartprofi von GodmodeTrader.de live demonstrieren, wie sich die Theorie der Technischen Analyse praktisch in der Betrachtung der Wunschtitel anwenden lässt. Und beim informellen Get-

Veranstaltungsorte und -termine: Düsseldorf München Stuttgart Berlin Frankfurt am Main Wien

13.09.2010 14.09.2010 16.09.2010 20.09.2010 21.09.2010 30.09.2010

Veranstaltungsdauer: Beginn jeweils 19:00 Uhr, Get-together ab ca. 22:15 Uhr

Erfahren Sie von hochkarätigen Referenten, worauf es wirklich ankommt

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Harald Weygand (Trading Experte / GodmodeTrader)

Grégoire Toublanc (Derivate Experte / BNP Paribas)

Malte Rubruck (Produktmanager Trading / comdirect)

Harald Weygand ist seit 1998 als professioneller Trader am Markt aktiv und entschied sich nach dem erfolgreich absolvierten zweiten Staatsexamen in Medizin für eine Karriere an der Börse. Herr Weygand ist Head of Trading von GodmodeTrader.de, hält Vorträge auf Kongressen und Seminaren, die das Thema technische Analyse und Live Marktanalyse zum Thema haben und ist regelmäßiger Gast der Sendung „Chartanalyse" bei N-TV.

Grégoire Toublanc ist seit 2002 Derivateexperte bei BNP Paribas. Nachdem er im Derivatemarkt in Hong Kong tätig war, wechselte er nach Paris, wo er den französischen Markt betreute. Seit 2006 arbeitet er bei BNP Paribas in Frankfurt und betreut den Bereich Optionsscheine / Zertifikate für Privatinvestoren.

Malte Rubruck ist seit 2006 bei comdirect als Produktmanager Trading für den Bereich der strukturierten Wertpapiere veranwortlich. Zuvor war er 4 Jahre bei der DekaBank in Frankfurt in der Betrereuung institutioneller Investoren tätig. Auf seiner ersten Station von 1997 bis 2002 war er ebenfalls bei der comdirect im Servicebereich tätig, u.a. Gruppenleiter im Customer Care Center. Dort wirkte er beispielsweise beim Aufbau des außerbörslichen Handels von Optionsscheinen und Zertifikaten mit.


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Aktuelles

Hotline bis 22:00 Uhr? Ihre Meinung ist uns wichtig Mit der Umfrage-Funktion auf www.wzmagazin.de können auch Sie auf unser Angebot Einfluss nehmen. Wünschen Sie zum Beispiel eine Hotline-Erreichbarkeit bis 22:00 Uhr? Es ist ganz unscheinbar und doch ein wichtiges Werkzeug, mit dem Sie uns durch einen Mausklick Ihre Meinung zu ausgewählten Themen mitteilen können: das Umfrage-Feld auf www.wz-magazin.de in der rechten Spalte der Website.

Aktuell möchten wir das Interesse an einer Verfügbarkeit unserer kostenfreien Hotline (0800 0 267 267) börsentäglich bis 22:00 Uhr erfragen. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie auch am späten Abend noch einen kompetenten Ansprechpartner erreichen möchten oder ob Ihnen die bisherige Verfügbarkeit der Hotline bis 19:00 Uhr ausreicht. Als der Ölkonzern BP das Horrorszenario am Golf von Mexiko langsam in den Griff zu bekommen schien und demnach auf eine

erste Erholung zusteuerte, fragten wir nach den Präferenzen für eine Emission von Bonus PRO Zertifikaten auf diesen Basiswert. Da die Barriere hier erst während der letzten drei Laufzeitmonate aktiv ist, bietet sich die Variante der Bonus-Papiere für die angeschlagene BP-Aktie an. Eine Übersicht über die sechs aussichtsreichsten Produkte, die gemäß der Umfrageergebnisse emittiert wurden, gibt die unten stehende Tabelle. www.wz-magazin.de

Capped Bonus PRO Zertifikate auf BP p.l.c. WKN

Bonuskurs in GBP

Cap in GBP

Barriere in GBP

Bewertungstag

Geld in EUR

Brief in EUR

Bonusrendite p.a.

Abst. Barriere

BN6CLS

470,00

470,00

200,00

16.12.11

5,06

5,21

6,29%

52,32%

BN6CLT

490,00

490,00

250,00

16.12.11

5,10

5,25

9,07%

40,39%

BN6CLU

500,00

500,00

280,00

16.12.11

5,08

5,23

11,09%

33,24%

BN6CLV

510,00

510,00

300,00

16.12.11

5,09

5,24

12,63%

28,47%

BN6CLW

520,00

520,00

320,00

16.12.11

5,08

5,23

14,50%

23,71%

BN6CLX

550,00

550,00

350,00

16.12.11

5,21

5,36

17,34%

16,55%

Stand der Daten: 10.08.2010, Quelle: BNP Paribas

Geballtes Wissen zu Discount Zertifikaten Das 15-jährige Jubiläum der Discount Zertifikate begleitet der Deutsche Derivate Verband (DDV) mit einem kostenfrei erhältlichen Buch zu den beliebten Rabattpapieren. Seit ihrer erstmaligen Emission vor 15 Jahren durch den damaligen Emittenten Trinkaus & Burkhardt (heute HSBC Trinkaus & Burkhardt) haben Discount Zertifikate einen stetig wachsenden Zuspruch erfahren. Heute sind die Rabattpapiere in einer riesigen Auswahl verfügbar (Angebot BNP Paribas mit Stand vom 10.08.2010: 12.527 Discount Zertifikate) und zählen nach wie vor zu den sinnvollsten und beliebtesten Produkttypen. Der Deutsche Derivate Verband (DDV) hat nun ein Buch zu Discount Zertifikaten veröffentlich, das für jeden Interessenten kostenfrei erhältlich ist. Über die Internetseite www.derivateverband.de -> Wissen -> Bestell-Center kann das Buch als PDF-Datei sofort abgerufen und auf Wunsch ebenfalls als gebundene Ausgabe geordert werden. Vor allem Einsteiger werden hier umfassend und tiefgehend auf die gewinnbringende Nutzung von Discount Zertifikaten im eigenen Wertpapierdepot vorbereitet.

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Meinung

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Süße Erinnerungen Es kommt Bewegung in die Speicherchip-Branche. Dass Infineon jetzt über eine Abspaltung eines Teils des Chip-Geschäftes nachdenkt, ist kein Zufall. Denn die Speicherchip-Hersteller arbeiten gegenwärtig in einem sehr günstigen Umfeld: Die Nachfrage steigt, und das Angebot wächst nur unterdurchschnittlich. In der IT- und Kommunikationsindustrie existieren nur wenige Zuliefersegmente, die derart anspruchsvoll sind wie der Speicherchip-Bereich. Das musste auch Infineon erfahren, als man vor vier Jahren dieses Segment ausgliederte und als Qimonda separat an die Börse brachte. Zwei Jahre später war das neue Unternehmen pleite. Verschwunden ist dieses sehr zyklische und lange Zeit im Schatten der Prozessorhersteller Intel und AMD stehende Speicherchip-Geschäft nicht, ganz im Gegenteil. Mit ASML ist auch noch ein europäischer Vertreter als Ausrüster übrig geblieben. Die größten Unternehmen sind indes Samsung und Hynix. Ohne Speicherchips gäbe es die vielen mobilen Geräte wie Netbooks, Smartphones oder Notebooks nicht.

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Und hier liegt denn auch der Grund für den jüngsten Boom: Weil Apple & Co. immer mehr Smartphones verkaufen, steigt die Nachfrage nach Speicherchips stärker als das Angebot. Zum ersten Mal seit zehn Jahren konnten die wichtigsten Hersteller Preiserhöhungen durchsetzen, weil viele Konsumenten iPhones und Konkurrenzmodelle von HTC, Samsung, Research In Motion oder die „Droid"-Geräte von Motorola haben wollen. Die Branche wird jedoch nicht allein durch die schiere Nachfrage getrieben. Mindestens ebenso wichtig sind heute die technologischen Fortschritte. Das iPhone beispielsweise ist in der jüngsten Version zwar praktisch gleich groß wie das Vorgängermodell, präsentiert sich aber ungleich leistungsstärker und weist viel größere Speicherkapazitäten auf. Speicherchips müssen deshalb nicht nur – bei gleicher Größe – immer leistungsfähiger werden, sie sollen auch so wenig Strom wie möglich verbrauchen.

Technologisch steht die Umstellung von gegenwärtig 1 Gigabyte auf 2 Gigabyte im vierten Quartal dieses Jahres bevor. Mit jeder Umstellung fallen auch schlagartig die Preise der Vorgängerchips. Allerdings haben die großen Hersteller ihre Produktion seit der Einführung so stark rationalisiert, dass auch ein Preisrutsch von 30 Prozent die Profitabilität nicht gefährden würde. Und weil die Nachfrage nach den jüngsten und leistungsfähigsten Speicherchips weiterhin hoch ist, rechnen wir nicht mit einem zyklischen Einbruch. Hinzu kommt eine weiterhin hohe Nachfrage aus dem PC- und Notebook-Umfeld. Gerade in China, aber auch in weiteren aufstrebenden Märkten ist die Nachfrage nach Erst- und Zweitgeräten hoch. Branchenanalysten rechnen hier mit jährlichen Wachstumsraten von 27 Prozent bis zum Jahr 2014. Hinzu kommt, dass auch weitere Consumer-Geräte wie Fernseher, SettopBoxen oder Musikanlagen immer „intelligenter“ werden und zusätzliche Speicherchips benötigen. Schließlich ist auch die Umstellung der 32-Bit- auf die 64-Bit-Technologie in vollem Gang. Damit werden beispielsweise die Grafiken für Spiele nicht nur noch schneller und realitätsnäher, diese Um-


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stellung geht in Spielkonsolen und Notebooks auch mit einem zusätzlichen Bedarf an Speicherkapazitäten einher. Ein wichtiges Element des stark zyklischen Halbleitergeschäfts ist die Angebotsseite. Experten sprechen hier in Anlehnung an die ebenfalls sehr zyklischen Agrarmärkte von „Schweinezyklen“, weil die Mechanismen ganz ähnlich sind: Hohe Nachfrage veranlasst die Hersteller von Chips, milliardenteure neue Fabriken zu bauen. Wenn die Produktion dieser Fabriken dann schließlich auf den Markt kommt, fallen die Preise aufgrund der Kapazitätsausweitung sehr stark. So wurden noch 2006 von fast allen Speicherchip-Herstellern neue Fabriken errichtet, die genau beim zyklischen Höhepunkt ihre Produktion aufnahmen.

Meinung

zu erwarten. Einen Vorgeschmack haben die Käufer von iPods bereits erlebt: Die ersten Generationen hatten noch eingebaute Festplatten. Jetzt verwenden die fernöstlichen Hersteller nur noch Flash-Speicher. Den deutlich höheren Kosten steht als Vorteil ein sehr niedriger Stromverbrauch gegenüber. Und inzwischen fallen auch hier die Preise mit Raten um 30 Prozent Peter Yu, Research Analyst, BNP Paribas Securities Korea Co Ltd pro Jahr. Fotoapparate oder kleine Filmkameras benötigen ebenfalls immer mehr Speicherplatz, um die immer höher aufgelösten Fotos und Filme festzuhalten. Und auch hier zeichnen sich, im Gegensatz zu den vergangenen Zyklen, keine dramatischen Kapazitätsausweitungen ab. Mit einem Produktionshöhepunkt rechnen wir deshalb nicht vor dem Jahr 2012.

Jetzt baut hingegen keiner der großen Hersteller außer Samsung neue Fabriken – obwohl wir uns wieder in Richtung eines zyklischen Höhepunkts bewegen. Branchenanalysten erwarten für die kommenden Aus Europa zählt ASML zu den Top-Werten Jahre eine Zunahme der zu speichernden der Halbleiterbranche. Dieser Ausrüster für Daten von 30 Prodie Halbleiterzent jährlich. Aufindustrie dürfte „Weil Apple & Co. immer mehr Smartgrund der höheren noch länger und phones verkaufen, steigt die Nachfrage Nachfrage nach Speideutlicher vom nach Speicherchips stärker als das cherchips müssen die Aufschwung der Angebot." Anbieter bis 2015 Speicherchip-Hermindestens vier neue steller profitieren. Fabriken errichten. Allein Samsung dürfte In Asien ist Samsung mit Abstand führend zwei bauen – und dadurch den Abstand zu vor dem ebenfalls südkoreanischen Unterden anderen Anbietern, der jetzt bei zwei bis nehmen Hynix. Beiden Herstellern kommt drei Generationen liegt, beibehalten. nicht nur die Konsolidierung in der Branche entgegen. Sie profitieren auch von der Und auch bei den Flash-Speichern, die die höheren Nachfrage, der zudem ein unterFestplatten in Notebooks ersetzen, sind in durchschnittlicher Ausbau der Herstellungsden nächsten Jahren einige Veränderungen kapazitäten gegenübersteht.

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Hauptthema

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08/09 2010

Blühende Renditen mit Nebenwerten MDAX® und SDAX® stellen die Performance des DAX® in den Schatten. Die weiteren Chancen für Aktien aus der zweiten Reihe stehen gut und bieten Gelegenheiten mit Zertifikaten.

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Hauptthema

Abb. 1: MDAX® und SDAX® eilen dem großen Bruder DAX® davon

Seit Ende April tut sich am deutschen Aktienmarkt – abgesehen von zwischenzeitlich furchteinflößenden Rückschlägen und glücklicherweise schnell wieder startenden Erholungsrallyes – nicht viel. Die Märkte pendeln unterhalb der bisher markierten Jahreshochs ziellos hin und her. Auf Jahressicht sieht es aber keineswegs schlecht aus. Immerhin hat der deutsche StandardwerteIndex DAX® zwischen dem 30.07.2009 und dem aktuellen Betrachtungsstichtag (30.07.2010) um respektable 14,69 Prozent zugelegt. Von dieser Performance stammt der Großteil aus der zweiten Jahreshälfte 2009. Gegenüber dem Schlusskurs des vergangenen Jahres beläuft sich das Indexplus nur auf 3,20 Prozent. Wie der Vergleich in Abbildung 1 offenbart, können die kleinen Brüder des DAX®, der MDAX® und der SDAX®, sehr viel bessere Ergebnisse vorweisen. Sie legten auf Jahressicht um beeindruckende 35,43 Prozent beziehungsweise 38,21 Prozent zu. Und gegenüber dem Jahresschluss 2009 schafften sie ebenfalls sehr akzeptable 11,45 Prozent beziehungsweise 16,97 Prozent. Nur der TecDAX® hat seine deutliche Überperformance zum DAX® seit Mitte April eingebüßt und ist angesichts eines Plus von 13,54 Prozent auf Zwölfmonatssicht und eines Verlusts von 6,44 Prozent im bisherigen Jahresverlauf 2010 von seinen Konkurrenten abgehängt worden. Deutlich schwächelnde Notierungen bei Schwergewichten wie Qiagen, SolarWorld und United Internet machten dem Technologieindex das Leben schwer. Dies bedeutet indes nicht, dass es im TecDAX® an interessanten Einzelwerten mit starken Aufwärtstrends mangeln würde.

Prozentuale Wertentwicklung ausgehend vom Niveau am 30.07.2009

Prozentuale Wertentwicklung der Indizes vom 30.07.2009 bis 30.07.2010 im Vergleich 140% 135% 130% 125% 120% 115% 110% 105% 100% 95% 30.07.09 30.08.09 30.09.09 30.10.09 30.11.09 30.12.09 30.01.10 02.03.10 02.04.10 02.05.10 02.06.10 02.07.10 02.08.10

DAX®

MDAX®

TecDAX®

SDAX®

Quelle: BNP Paribas

Tab. 1: Spitzenreiter aus MDAX®, TecDAX® und SDAX® während der zurückliegenden zwölf Monate (in Euro) Alle zur jeweiligen Aktie verfügbaren Produkte finden Sie unter www.derivate.bnpparibas.de im Menüpunkt Produktsuche. Wenn Sie lediglich den Basiswert festlegen, erhalten Sie eine vollständige Übersicht zum Derivate-Angebot mit Bezug auf diesen Titel.

MDAX® Aktie PROSIEBENSAT.1 FUCHS PETROLUB GERRESHEIMER LANXESS TUI MTU AERO ENGINES HUGO BOSS VZ. LEONI SYMRISE TOGNUM DEMAG CRANES GEA GROUP HEIDELBERGER DRUCK ELRINGKLINGER STADA ARZNEIMITTEL GILDEMEISTER WACKER CHEMIE

TecDAX® Kurs am 02.08.2010

Performance 1 Jahr

14,22 80,44 28,26 38,31 8,40 45,17 35,89 23,09 19,75 15,90 28,02 17,69 7,81 21,13 25,29 10,75 128,25

215,49% 83,37% 79,51% 78,51% 78,02% 76,20% 73,60% 73,36% 68,28% 58,04% 54,89% 51,53% 50,26% 47,74% 46,82% 41,92% 35,72%

Aktie

Kurs am 02.08.2010

DRÄGERWERK DIALOG SEMICONDUCTOR AIXTRON SINGULUS TECHNOLOGIES SMA SOLAR TECHNOLOGY SOFTWARE AG BECHTLE

Performance 1 Jahr

53,78 10,48 23,00 4,48 97,40 87,78 22,58

159,65% 152,71% 109,35% 105,53% 71,77% 65,85% 64,34%

Kurs am 02.08.2010

Performance 1 Jahr

22,80 28,50 17,21 19,89 15,45 4,86 35,30

148,61% 78,14% 71,44% 65,44% 54,54% 42,53% 36,86%

SDAX® Aktie JUNGHEINRICH GFK INDUS HOLDING H&R WASAG KOENIG & BAUER DEUTZ GRENKELEASING

Quelle: BNP Paribas

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Hauptthema

Gute Aussichten Die Chancen für weiterhin positive Aktienkursentwicklungen bei Nebenwerten stehen insgesamt nicht schlecht. Die Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe sind oftmals sehr konjunktursensitiv und dabei nicht selten direkt vom Wohlergehen der Dickschiffe abhängig. Man denke nur an Autozulieferer, die im Fahrwasser der großen PkwProduzenten unterwegs sind. In einer Rezession geht es in der zweiten Reihe oftmals besonders stark bergab. Beispielsweise büßte der MDAX® von Juli 2007 bis März 2009 fast zwei Drittel seines Zählerstands ein, während der Standardwerte-Index DAX® „nur“ um rund 55,00 Prozent abrutschte. Umgekehrt wirkt sich eine Besserung der Konjunktur bei den Nebenwerten umso stärker aus. Und genau diesen Effekt erleben wir momentan. Der Maschinenbau meldet rasant steigende Auftragseingänge, die Chemieindustrie wan-

delt auf dem Erfolgspfad, und die Automobilindustrie behauptet sich auch ohne Abwrackprämie (siehe Infokasten). Das gute Exportgeschäft deutscher Unternehmen ist hierbei zweifellos eine starke Triebfeder. Aber auch die Binnenkonjunktur sendet zuversichtlich stimmende Signale. Allen Unkenrufen zum Trotz ist der deutsche Arbeitsmarkt mit staatlicher Hilfe hervorragend durch die Wirtschaftskrise gekommen. Die Arbeitslosenzahlen sinken. Und dies stützt nicht zuletzt die Konsumneigung der Verbraucher. In diesem Gesamtumfeld signalisiert auch der ifoGeschäftsklimaindex, dass es weiter bergauf geht (siehe Infokasten). Letztlich gibt es in Deutschland im Moment keinen Grund zur Klage über die wirtschaftliche Entwicklung. Dämpfer erreichen uns eher aus den USA. Hier sprechen die jüngsten Konjunktursignale für eine Verlangsamung des Aufschwungs. Mancher Beobachter befürchtet sogar ein erneutes Abgleiten in die Rezes-

Das Geschäft brummt: erfreuliche Nachrichten aus dem Maschinenbau, von den Autobauern und aus der Chemieindustrie Der deutsche Maschinenbau verzeichnet eine stark anziehende Nachfrage. Im Juni lagen die Bestellungen nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) insgesamt satte 62 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dabei haussierte das Inlandsgeschäft mit einem Plus von 67 Prozent sogar noch stärker. Die Auslastung der Unternehmen erreichte mit 83 Prozent einen sehr passablen Wert. Als gut stuft der VDMA Auslastungen von 85 bis 86 Prozent ein. Befürchtungen, dass die Autoindustrie nach dem Auslaufen der Abwrackprämie in erneute Schwierigkeiten geraten könnte, bewahrheiten sich indes nicht. Allerdings waren die deutschen Premiumhersteller ohnehin nicht die ganz großen Abwrack-Profiteure. Jüngst meldeten Mercedes, Audi und BMW hervorragende Verkaufszahlen, die auch Zulieferbetriebe aus der zweiten Reihe zuversichtlich stimmen dürften. Besonders erfolgreich verlief der Verkauf deutscher Luxuskarossen an Superreiche in China. Positive Daten werden ebenfalls aus der chemischen Industrie gemeldet. Im ersten Halbjahr 2010 kletterte der Gesamtumsatz um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 77,7 Mrd. Euro. Die Produktion legte um 13 Prozent zu. Allerdings sind die Erwartungen für das zweite Halbjahr etwas verhaltener.

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sion. Ohne diese bremsenden Kräfte wäre der deutsche Aktienmarkt möglicherweise schon weit stärker geklettert. Eine mittelfristige Fortsetzung der ins Stocken geratenen Aufwärtstrends seit März 2009 ist jedoch nach wie vor ein wahrscheinliches Szenario.

Positive Signale für die deutsche Konjunktur: haussierender ifo-Index, sinkende Arbeitslosenzahlen, aufgehelltes Konsumklima Der viel beachtete ifo-Geschäftsklimaindex sprang im Juli auf 106,2 Punkte. Nach 101,8 Zählern im Juni war dies der stärkste Anstieg seit 20 Jahren. Der letzte Höchstwert vor der Wirtschaftskrise vom Dezember 2006 ist mit 108,7 Punkten nicht mehr allzu weit entfernt. Die Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage zunehmend besser ein. Aber auch die Erwartungskomponente des ifoIndex kletterte von 102,5 Punkten im Juni auf 105,5 Zähler im Juli. Derweil befinden sich die Arbeitslosenzahlen weiter im erwünschten Abwärtstrend. Im Juli waren mit 3,192 Millionen 7,8 Prozent weniger Arbeitslose registriert als im gleichen Vorjahresmonat. Nicht zuletzt führen die abnehmende Angst um den Job und wachsende Einkommenserwartungen zu einer aufgehellten Stimmung bei den Verbrauchern. Der GfK-Konsumklimaindex prognostizierte für August 3,9 Punkte nach 3,6 Zählern im Juli. Die weiterhin robuste deutsche Exportkonjunktur könnte somit durch eine stärkere Binnenkonjunktur flankiert werden.


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Hauptthema

Im Folgenden stellen wir eine Reihe von Nebenwerten aus dem MDAX®, TecDAX® und SDAX® in den Fokus, die eine erfreuliche Entwicklung und gute Perspektiven bieten. Mit Discount Zertifikaten und gecappten sowie ungecappten Bonus-Papieren lassen sich hier reizvolle Renditen bei komfortablen Risikopuffern anvisieren (siehe Tabellen 2 bis 4).

AIXTRON agiert als Anbieter der zur Leuchtdioden-Produktion notwendigen Maschinen in einem stark wachsenden und zukunftsträchtigen Markt. Den Großteil seiner Umsätze erzielt der Anlagenbauer mit asiatischen LED-Herstellern. LEDs werden zunehmend in technischen Geräten eingesetzt, aber auch in der Allgemeinbeleuchtung steigt das Interesse an der sparsamen Technologie. So prognostiziert Vorstandschef Paul Hyland den Wandel zu einem industriellen Massenmarkt. Im zweiten Quartal 2010 machte Aixtron 191,8 Mio. Euro Umsatz (nach 56,7 Mio. Euro im zweiten Quartal 2009) und erreichte beim operativen Ergebnis 60,6 Mio. Euro nach 4,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Aktie ist seit März 2009 ein absoluter Highflyer im TecDAX® (siehe Abb. 2). Seit Ende 2009 herrscht jedoch eine Stagnation unter starken Schwankungen vor, die sich nach der atemberaubenden Rallye durchaus noch hinziehen könnte. Discounter, Bonus und Capped Bonus Zertifikate sind daher mit ihren reizvollen Seitwärtsrenditen aussichtsreich. Bei der Produktauswahl kann die charttechnische Unterstützungslinie der Aktie bei rund 19,00 Euro hilfreich sein. DIALOG SEMICONDUCTOR bestreitet Schätzungen zufolge in etwa 40 Prozent seines Umsatzes und Gewinns mit Apple. Der weltweit tätige Chipanbieter mit Hauptsitz im baden-württembergischen Kirchheim trimmt seine Produkte auf Energieeffizienz und hat sich seit 2007 auf die Mobilfunk- und Automobilindustrie konzentriert. Der Umsatz

Abb. 2: Aixtron (seit 2009 bis 30.07.2010) 32 Aixtron mit gleitenden Durchschnitten über 60, 90 und 200 Tage 25

32 25

19 15

19 15

11 9 7 6 5 4

11 9 7 6 5 4

3

3 '09 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul AugSep Okt Nov Dez '10 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

Abb. 3: Dialog Semiconductor (seit 2009 bis 30.07.2010) 13,0 11,0

Dialog Semiconductor mit gleitenden Durchschnitten über 60, 90 und 200 Tage

13,0 11,0

8,0 6,0 5,0 4,0 3,0

8,0 6,0 5,0 4,0 3,0

2,0 1,5

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1,0

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'09 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul AugSep Okt Nov Dez '10 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

wuchs im zweiten Quartal um stolze 52 Prozent auf 68,5 Mio. US-Dollar. Beim Nettogewinn wurden die Analystenerwartungen mit 11,2 Mio. US-Dollar nach 3,3 Mio. USDollar im ersten Quartal deutlich übertroffen. Der Aktienkurs des TecDAX®-Titels hat sich seit Ende 2008 von einem Penny-Stock-Niveau bei 0,50 Euro bis April 2010 um den Faktor 26 verteuert (siehe Abb. 3). Seither konsolidieren die Notierungen. Die charttechnische Unterstützung im Bereich von 7,50 Euro lässt sich mit Discountern (siehe Tabelle 2) und Capped Bonus Zertifikaten (siehe Tabelle 4) gut berücksichtigen.

DEUTZ legte im ersten Halbjahr 2010 vor allem beim Auftragseingang um beeindruckende 74 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Der Umsatz kletterte um 21 Prozent auf 534,5 Mio. Euro. Das SDAX®Unternehmen erwartet nun im Gesamtjahr einen Absatz von mehr als 150.000 Dieselmotoren (Prognose bisher 137.000) und will damit 1,1 Mrd. Euro erlösen (Prognose bisher 1 Mrd. Euro). Nach Absatzeinbrüchen und Verlusten im Jahr 2009 soll das operative Ergebnis (vor Einmaleffekten) in diesem Jahr immerhin ein positives Niveau im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erklimmen. Aktuell notiert die Deutz-Aktie mit aufwärtsgerichteter Tendenz knapp unter dem wichtigen Widerstand bei circa 5,00 Euro (siehe Abb. 4). Ein Sprung über diese Marke würde weiteres Potenzial freisetzen. Die deutliche Unterstützungszone zwischen rund 3,70 und 4,00 Euro kann gut mit defensiven, entsprechend günstig erhältlichen Discount Zertifikaten aufgegriffen werden (siehe Tabelle 2).

Abb. 4: Deutz (seit 2009 bis 30.07.2010) 5,0 4,5 4,0 3,5 3,0

DEUTZ mit gleitenden Durchschnitten über 60, 90 und 200 Tage

5,0 4,5 4,0 3,5 3,0

2,5

2,5

2,0

2,0 1,5

1,5 '09 Feb Mrz Apr MaiJun Jul AugSep Okt NovDez'10 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

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Hauptthema

Die GEA GROUP spiegelt mit ihren Ergebnissen für das zweite Quartal noch nicht die euphorische Stimmung im Maschinenbau wider. Zwar sind die Erlöse gegenüber dem ersten Quartal um 13,5 Prozent gestiegen. Der Vergleich mit dem zweiten Vorjahresquartal weist aber einen Umsatzrückgang um 3,5 Prozent auf 1,07 Mrd. Euro aus. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern musste das MDAX®-Unternehmen ein kleines Minus von 2,4 Prozent auf 56,7 Mio. Euro hinnehmen, während Analysten im Schnitt mit 65,2 Mio. Euro gerechnet hatten. Für das zweite Halbjahr ist man angesichts der jüngsten Branchendaten aber zuversichtlich. Die Nachfrage nach GEAs Getränke- und Nahrungsmittelprozesstechnik in Asien und dort insbesondere in China ist nach Aussage des Vorstandschefs sehr erfreulich. Der Ausbruch des Aktienkurses über den wichtigen charttechnischen Widerstand bei circa 18,10 Euro war zuletzt kurzfristig geglückt, wurde jedoch bis zur aktuellen Betrachtung am 30.07.2010 schon wieder revidiert (siehe Abb. 5). Da die Aufwärtstrendlinie seit März 2009 bislang verteidigt wird, scheinen die Börsenbullen aber noch nicht ganz aufgegeben zu haben. Für die Käufer von Zertifikaten mit Risikopuffer bietet die Unterstützungslinie bei etwa 13,50 Euro eine Orientierungshilfe zur Produktauswahl. Abb. 5: GEA Group (seit 2009 bis 30.07.2010) 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9

GEA Group mit gleitenden Durchschnitten über 60, 90 und 200 Tage

8

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7

7 '09 Feb Mrz Apr MaiJun Jul AugSep Okt NovDez'10 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

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19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9

HEIDELBERGER DRUCK bewegt sich in einem schwierigen Markt. Die Druckindustrie steckt in einer strukturellen Krise und dürfte es schwer haben, frühere Absatzrekorde noch einmal zu übertreffen. Dennoch sehen Analysten eine Belebung und deutliches Nachholpotenzial im Zuge der allgemeinen Konjunkturerholung. Heidelberger Druck vermeldete bereits für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 einen ordentlichen Zuwachs von 43 Prozent beim Auftragseingang.

08/09 2010

gegenüber dem Vorjahr auf 63 Mio. Euro. Auch für das Gesamtjahr zeigte sich der Vorstand zuversichtlich und stellte einen Anstieg des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 10 bis 12 Prozent in Aussicht.

Charttechnisch präsentiert sich der Titel vielversprechend. Innerhalb des intakten Aufwärtstrends seit März 2009 steht momentan ein erneuter Angriffsversuch auf den Widerstand bei rund 36,25 Euro auf der Agenda (siehe Abb. 7). Sehr markant ist das Unterstützungsniveau bei Die Aktie hangelt sich seit circa 29,00 Euro. Bei Juni an der charttech„Die Druckindustrie steckt in einer strukturellen Krise und der Suche nach rendinischen Widerstandslinie dürfte es schwer haben, frühere teträchtigen Discount bei rund 7,70 Euro entAbsatzrekorde noch einmal zu Zertifikaten (siehe Talang (siehe Abb. 6). übertreffen." belle 2) und Capped Gelingt endlich die LosBonus Zertifikaten lösung, sind deutlich höhere Notierungen denkbar. Eine markante (siehe Tabelle 4) lässt sich aber sogar die tieChartunterstützung befindet sich bei rund fere Chart-Auffangzone um etwa 22,00 Euro 6,40 Euro. Die attraktiven Konditionen von berücksichtigen. Discountern, Bonus-Papieren und Capped Bonus Zertifikaten auf Heidelberger Druck Abb. 6: Heidelberger Druck (seit 2009 bis 30.07.2010) lassen es aber sogar zu, sich auf das tiefere Heidelberger Druck mit gleitenden Durchschnitten 12 12 11 11 über 60, 90 und 200 Tage 10 10 Chart-Stabilisierungsniveau im Bereich von 9 9 8 8 4,60 Euro zu konzentrieren. 7 7

HUGO BOSS profitiert vom Ausbau des eigenen Einzelhandels. Die Zahl der eigenen Geschäfte inklusive Outlets wuchs im Jahr 2010 bisher um 26 auf 458 Standorte weltweit. Auch im zweiten Halbjahr will man die Investitionen vornehmlich auf diesen Absatzkanal lenken und dabei insbesondere den asiatisch-pazifischen Raum in den Fokus stellen. Während das Bekleidungsunternehmen aus dem MDAX® im ersten Halbjahr insgesamt ein Erlösminus von 2 Prozent auf 769 Mio. Euro auswies, kletterten die Umsätze im eigenen Einzelhandel um 25 Prozent auf 288 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum verbesserte sich das Konzernergebnis um 31 Prozent

6

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4 3

3 '09 Feb Mrz Apr MaiJun Jul AugSep Okt NovDez '10 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

Abb. 7: Hugo Boss (seit 2009 bis 30.07.2010) 38 Hugo Boss VZ mit gleitenden Durchschnitten 34 über 60, 90 und 200 Tage 30 26

38 34 30 26

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18 16 14 12

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Quelle: Lenz + Partner AG, Investox


08/09 2010

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Entsprechend der positiven Entwicklung in der chemischen Industrie präsentieren sich die MDAX®-Titel LANXESS und WACKER CHEMIE aussichtsreich. Lanxess veröffentlichte seine Zahlen für das zweite Quartal erst nach Redaktionsschluss am 06.08.2010. Die Analysten zeigten sich jedoch im Vorfeld sehr zuversichtlich, dass das Unternehmen an die guten Zahlen des ersten Quartals anknüpfen werde. Diese Erwartungshaltung wurde von positiven Aussagen des Lanxess-Finanzvorstands und durch die erfreuliche Entwicklung bei den Reifen- und Autoherstellern, einer wichtigen Abnehmergruppe, untermauert. Beim Spezialchemieunternehmen Wacker wurde erneut mehr als die Hälfte des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) vom Siliziumbereich eingefahren. Hier profitiert man vom Solarboom. Nach Aussage des Unternehmens sei die gesamte Jahresproduktion bereits verkauft. Insgesamt kletterte das Ebitda im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 81 Prozent auf 309 Mio. Euro. Die Erlöse legten im Jahresvergleich um 30 Prozent auf den Rekordwert von 1,2 Mrd. Euro zu. Die Prognosen für das Gesamtjahr hat der Vorstand angehoben. Nach ehemals 4,0 Mrd. Euro werden nun 4,5 Mrd. Euro erwartet. Beim Ebitda will Wacker den Pegelstand aus dem Jahr 2008 in Höhe von 1,06 Mrd. Euro überwinden.

Abb. 8: Lanxess (seit 2009 bis 30.07.2010) 38 34 30 26

Lanxess mit gleitenden Durchschnitten über 60, 90 und 200 Tage

38 34 30 26

22 20 18 16 14

22 20 18 16 14

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Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

Hauptthema

Die noch recht jungen Anteilsscheine von Lanxess verlaufen seit März 2009 in einem mustergültigen Aufwärtstrend (siehe Abb. 8). Ab 40,00 Euro wird die Luft allerdings dünner, da sich der Aktienkurs des erst im Jahr 2005 von Bayer abgespaltenen Unternehmens hier langsam seinen Allzeithochs aus dem Jahr 2007 bei etwa 44,00 Euro nähert. Eine wichtige Unterstützungszone findet sich um 30,00 Euro. Im Fall der Wacker-Chemie-Aktie präsentiert sich eine markante Auffangzone ab rund 95,00 Euro. MTU AERO ENGINES hat mit seinen Zahlen für das zweite Quartal 2010 nicht ganz überzeugt. Vornehmlich wegen eines unerwartet schwachen Finanzergebnisses (-26 Mio. Euro) erhöhte sich das Nettoergebnis „nur“ um 13 Prozent auf 28 Mio. Euro, während die Analysten 35 Mio. Euro im Blick hatten. Für das Gesamtjahr ist der Vorstand des Produzenten von Flugzeugtriebwerken optimistisch. Nachdem bei Umsatz und Gewinn bisher Werte auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt wurden, prognostiziert man nun einen Erlösanstieg auf 2,75 Mrd. Euro (2009: 2,61 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll von 292 Mio. Euro auf 310 Mio. Euro zulegen. Positiv wirken sich die allgemeine Belebung im zivilen Luftverkehr sowie im Frachtverkehr, aber auch der in den vergangenen Monaten tendenziell erstarkte US-Dollar aus. Der kräftige Aufwärtstrend der Aktie seit Oktober 2008 ist noch intakt (siehe Abb. 9). Nachdem der Ausbruch über 50,00 Euro und damit der Angriff auf die Allzeithochs vom Sommer 2007 bei 52,00 Euro vorerst missglückt ist, erscheint die positive Tendenz jedoch etwas angeschlagen. Neben dem Niveau um 38,00 Euro ist die charttechnische Unterstützung bei circa 35,00 Euro auffällig. Beide Marken bieten sich zur Berücksichtigung bei der Auswahl risikogepufferter Zertifikate an.

Abb. 9: MTU Aero Engines (seit 2009 bis 30.07.2010) 50 MTU Aero Engines mit gleitenden Durchschnitten 46 über 60, 90 und 200 Tage 42 38 34

50 46 42 38 34

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26 24 22 20 18 16

26 24 22 20 18 16 '09 Feb Mrz Apr MaiJun Jul AugSep Okt NovDez'10 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

SMA SOLAR TECHNOLOGY produziert SolarWechselrichter, die in jeder Solarstromanlage eine zentrale Komponente darstellen, und ist in diesem Bereich Weltmarktführer. Das Geschäft des TecDAX®-Konzerns brummt. Die Umsatzprognose für 2010 wurde von bisher 1,1 bis 1,3 Mrd. Euro auf nunmehr 1,5 bis 1,8 Mrd. Euro hochgeschraubt. Und auch die angestrebte Marge vor Zinsen und Steuern soll nun 24 bis 27 Prozent nach bislang avisierten 20 bis 23 Prozent erreichen. Die Überwindung des charttechnischen Widerstands auf Höhe der runden 100-EuroMarke fällt der Aktie schwer (siehe Abb. 10). Dennoch scheint der Kampf um dieses Niveau noch nicht beendet zu sein. Seit Dezember 2009 unternimmt der Titel immer wieder neue Angriffsversuche. Die Unterstützungslinie bei ungefähr 70,50 Euro lässt sich problemlos bei der Auswahl attraktiver Discount und Capped Bonus Zertifikate berücksichtigen. Abb. 10: SMA Solar Technology (seit 2009 bis 30.07.2010) 110 SMA Solar Technolog mit gleitenden Durchschnitten 100 über 60, 90 und 200 Tage 90 80 70

110 100 90 80 70

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Hauptthema

TOGNUM hat seine Prognosen für 2010 erhöht, nachdem der MDAX®-Konzern auch im zweiten Quartal eine unerwartet stark wachsende Nachfrage nach seinen Dieselmotoren für Panzer, Schiffe und Baumaschinen sowie nach seinen Notstromaggregaten verzeichnen konnte. Im zweiten Quartal schrumpfte der Umsatz zwar leicht um 3,5 Prozent auf 576,6 Mio. Euro. Dafür verdreifachte sich aber der Gewinn vor Zinsen und Steuern auf 54,2 Mio. Euro, und der Auftragseingang kletterte um 10,8 Prozent auf 693 Mio. Euro. Jetzt will man die weltweit 8.800 Mitarbeiter umfassende

Belegschaft bis Jahresende um bis zu 440 unbefristet Angestellte ausweiten. Eine markante charttechnische Unterstützung im Aktienkursverlauf findet sich bei rund 13,30 Euro (siehe Abb. 11). Mit entsprechend niedrigen Einstiegspreisen lassen sich attraktive Discount Zertifikate (siehe Tabelle 2) finden. Derweil lässt sich mit einem Capped Bonus Zertifikat (siehe Tabelle 4) die tiefer liegende Chartunterstützung bei ungefähr 11,70 Euro durch die Wahl einer 10er-Barriere hervorragend berücksichtigen.

08/09 2010

Abb. 11: Tognum (seit 2009 bis 30.07.2010) 17 Tognum mit gleitenden Durchschnitten über 60, 90 und 200 Tage 16 15 14 13 12 11 10

17 16 15 14 13 12 11 10

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'09 Feb Mrz Apr MaiJun Jul AugSep Okt NovDez'10 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

Tab. 2: Ausgewählte Discount Zertifikate Die Caps beziehungsweise Briefkurse der ausgewählten Papiere orientieren sich in etwa an charttechnischen Unterstützungsmarken des jeweiligen Basiswertes. Stärker offensiv ausgerichtete Discount Zertifikate finden Sie auf www.derivate.bnpparibas.de im Menüpunkt Produktsuche. Stand der Daten: 30.07.2010, Bewertungstag: 16.09.2011 bei allen aufgeführten Zertifikaten WKN

Basiswert

BN52EN BN52EQ BN52ER BN44T0 BN59WQ BN52J4 BN52J5 BN52J7 BN59ZA BN59ZB BN4VFT BN590Q BN45CR BN52LX BN5Y8X BN5V3H BN44WS BN594Y BN47NT BN47NU BN45AE BN6AAR BN5ZJ9 BN5ZKA

AIXTRON AIXTRON AIXTRON DEUTZ DEUTZ DIALOG SEMICONDUCTOR DIALOG SEMICONDUCTOR DIALOG SEMICONDUCTOR GEA GROUP GEA GROUP HEIDELBERGER DRUCK HEIDELBERGER DRUCK HUGO BOSS VZ HUGO BOSS VZ LANXESS LANXESS MTU AERO ENGINES MTU AERO ENGINES SMA SOLAR TECHNOLOGY SMA SOLAR TECHNOLOGY TOGNUM TOGNUM WACKER CHEMIE WACKER CHEMIE

akt. Aktienkurs

Cap

Geld

Brief

Discount

22,95 22,95 22,95 4,73 4,73 10,26 10,26 10,26 17,37 17,37 7,53 7,53 34,20 34,20 36,85 36,85 44,56 44,56 94,85 94,85 15,33 15,33 123,15 123,15

16,00 22,00 24,00 4,00 4,50 7,00 8,00 10,00 14,00 16,00 5,00 7,50 25,00 35,00 26,00 35,00 40,00 45,00 75,00 85,00 14,00 16,00 100,00 130,00

14,18 17,69 18,55 3,59 3,83 6,21 6,84 7,83 12,84 14,10 4,52 5,94 22,82 28,15 23,88 29,74 35,78 38,37 67,50 73,37 12,32 13,23 91,58 108,24

14,24 17,75 18,61 3,69 3,93 6,31 6,94 7,93 12,92 14,18 4,58 6,00 22,90 28,23 23,98 29,84 35,88 38,47 67,70 73,57 12,42 13,33 91,74 108,40

37,93% 22,63% 18,88% 21,98% 16,90% 38,57% 32,44% 22,80% 25,92% 18,69% 39,43% 20,66% 32,93% 17,32% 35,25% 19,42% 19,62% 13,82% 28,79% 22,61% 19,26% 13,34% 25,57% 12,05%

Angaben für akt. Aktienkurs, Cap, Geld und Brief in EUR; Quelle: BNP Paribas

16

Seitwärtsrendite p.a. 10,93% 21,17% 20,59% 7,43% 12,83% 9,67% 13,51% 23,08% 7,39% 11,35% 8,11% 22,11% 8,11% 18,53% 7,45% 15,29% 10,15% 14,18% 9,54% 13,74% 11,25% 13,62% 7,96% 12,12%

Max. Rendite p.a. 10,93% 21,17% 25,61% 7,43% 12,83% 9,67% 13,51% 23,08% 7,39% 11,35% 8,11% 22,11% 8,11% 21,21% 7,45% 15,29% 10,15% 15,01% 9,54% 13,74% 11,25% 17,71% 7,96% 17,62%


08/09 2010

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Hauptthema

Tab. 3: Ausgewählte Bonus Zertifikate Stand der Daten: 30.07.2010, Bewertungstag: 16.09.2011 bei allen aufgeführten Zertifikaten WKN

Basiswert

BN5VV0 BN5CKZ BN5VU3 BN57H6 BN57H7

AIXTRON HEIDELBERGER DRUCK HUGO BOSS VZ LANXESS LANXESS

akt. Aktienkurs

Bonuskurs

22,95 7,53 34,20 36,85 36,85

30,00 7,00 40,00 42,00 45,00

Barriere-Level 18,00 4,00 23,00 25,00 28,00

Geld

Brief

Bonusrendite p.a.

Abst. Barriere

23,88 7,90 35,54 38,32 38,16

23,98 8,06 35,70 38,52 38,36

22,20% 10,65% 7,99% 15,31%

21,54% 47,10% 32,64% 32,49% 24,39%

Bonusrendite p.a.

Abst. Barriere

Angaben für akt. Aktienkurs, Bonuskurs, Barriere-Level, Geld und Brief in EUR; Quelle: BNP Paribas

Tab. 4: Ausgewählte Capped Bonus Zertifikate Stand der Daten: 30.07.2010, Bewertungstag: 16.09.2011 bei allen aufgeführten Zertifikaten WKN

Basiswert

BN4NJH BN5NSC BN4VSW BN4VQL BN4VPG BN4VK7 BN4VK8 BN435R BN43XB BN43XC BN43T0 BN6AY4

AIXTRON DIALOG SEMICONDUCTOR GEA GROUP HEIDELBERGER DRUCK HUGO BOSS VZ LANXESS LANXESS MTU AERO ENGINES SMA SOLAR TECHNOLOGY SMA SOLAR TECHNOLOGY TOGNUM WACKER CHEMIE

akt. Aktienkurs

Bonuskurs

Cap

Barriere-Level

Geld

Brief

22,95 10,26 17,37 7,53 34,20 36,85 36,85 44,56 94,85 94,85 15,33 123,15

27,00 14,00 20,00 8,00 38,00 34,00 38,00 50,00 105,00 110,00 17,50 155,00

27,00 14,00 20,00 8,00 38,00 34,00 38,00 50,00 105,00 110,00 17,50 155,00

11,00 6,50 11,00 4,20 18,00 15,00 20,00 30,00 55,00 65,00 10,00 90,00

23,01 10,71 17,74 7,20 34,19 31,66 33,63 44,06 94,00 92,50 15,36 127,91

23,11 10,81 17,90 7,36 34,35 31,86 33,83 44,26 95,00 93,50 15,56 128,21

14,89% 26,10% 10,38% 7,69% 9,40% 5,94% 10,90% 11,47% 9,31% 15,61% 11,03% 18,48%

52,05% 36,72% 36,93% 44,46% 47,28% 59,50% 45,99% 32,80% 42,14% 31,63% 34,99% 26,98%

Angaben für akt. Aktienkurs, Bonuskurs, Cap, Barriere-Level, Geld und Brief in EUR; Quelle: BNP Paribas

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Produkte

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4,00 Prozent Fix-Kupon plus Expresschance Hohe Kuponzahlungen sind im aktuellen Zinsumfeld Mangelware. Das Express Fix-Kupon Zertifikat zahlt sichere 4,00 Prozent und bietet zusätzliche Chancen im stabilen Aktienmarkt.

BNP Paribas bietet da eine reizvolle Lösung: Investoren, die fest davon ausgehen, dass der EURO STOXX 50 Kursindex wenigstens am 27.08.2013 nicht unterhalb von 60,00 Prozent seines Niveaus vom 27.08.2010 notieren wird, erhalten mit dem neuen Express Fix-Kupon Zertifikat eine in jedem Fall lohnende Gelegenheit. Denn eine jährliche Ausschüttung in Höhe von 4,00 Prozent des Nennwertes ist hier sicher. Sofern es nicht zu einer vorzeitigen Rückzahlung kommt, die mit einer noch deutlich höheren Jahresrendite verbunden wäre (siehe unten), fließt der vierprozentige Fix-Kupon dreimal auf das Anlegerkonto. Den Nennwert von 100,00 Euro je Zertifikat gibt es am Ende vollständig zurück, wenn der zugrunde liegende EURO STOXX 50 am 27.08.2013 auf oder oberhalb der besagten 60,00 Prozent des Startkurses (Schlusskurs vom 27.08.2010) notiert.

Das Risiko Welche Kapriolen die Börse zwischen dem 27.08.2010 und dem 27.08.2013 schlägt, ist für die feste Kuponzahlung und für die volle Nennwertrückzahlung zunächst unerheblich. Allein entscheidend ist, dass der Basiswert am 27.08.2013 die Barriere von 60,00 Prozent des Startkurses zumindest behauptet. Sollte der EURO STOXX 50 aber am 27.08.2013 unterhalb der Barriere von 60,00 Prozent des Startkurses notieren, wird die Nennwert-

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rückzahlung prozentual geschmälert um die negative prozentuale Wertentwicklung des Basiswertes zwischen dem Startkurs und dem Schlusskurs am Bewertungstag (27.08.2013).

Vier

Wer derzeit nach hohen Renditen bei festverzinslichen Schuldverschreibungen von erstklassigen Emittenten sucht, kann angesichts der winzigen Zinsniveaus nicht fündig werden. Überdurchschnittliche Kuponzahlungen sind von Anbietern mit bester Bonität nur darstellbar, wenn das betreffende Anlageprodukt mit einem gewissen Marktrisiko verknüpft wird.

Die in diesem Negativszenario dreimal erhaltenen Fix-Kupons von jeweils 4,00 Prozent darf der Anleger selbstredend behalten. Insgesamt würde der Verlust des Engagements also geringer als bei einem Direktinvestment in den EURO STOXX 50 Kursindex ausfallen.

Die zusätzliche Expresschance Investoren, die den europäischen Aktienmärkten eine zumindest stabile Entwicklung zutrauen, nehmen neben dem sicheren VierProzent-Jahreskupon noch deutlich höhere Renditechancen ins Visier. Denn abgesehen von dem festen Ertragsbestandteil funktioniert das Express Fix-Kupon Zertifikat wie ein herkömmliches Express-Papier. Am 27.08.2010 wird der Schlusskurs des EURO STOXX 50 Index als Startkurs fixiert. Zusätzlich zum Bewertungstag am 27.08.2013 gibt es zwei Beobachtungstage am 29.08.2011 und am 27.08.2012. Gemäß den bekannten Gepflogenheiten eines Express Zertifikats wird nach rund einem Jahr Laufzeit am 29.08.2011 geprüft, ob der EURO STOXX 50 per Schlusskurs auf oder über dem Startkurs liegt. Ist dies der Fall, so endet die Laufzeit des Zertifikats. Der Anleger erhält dann den Fix-Kupon von 4,00 Prozent und einen zusätzlichen Bonus von 4,50 Prozent, jeweils bezogen auf den Nennwert. Außer-

P

dem wird der Nennwert von 100,00 Euro je Zertifikat zurückgezahlt, und das Investment ist damit beendet. Erfolgte die vorzeitige Fälligstellung am ersten Beobachtungstag nicht, so steht die zweite Prüfung am 27.08.2012 an. Wenn der Basiswert dann auf oder über dem Startkurs notiert, erhält der Anleger den vollen Nennwert, den zweiten vierprozentigen Fix-Kupon sowie einen Bonus von 9,00 Prozent. Bezogen auf den Nennwert würde das Investment hier mit einem Ertrag von insgesamt 17,00 Prozent enden.


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08/09 2010

Bei einer Verfehlung des Startkurses durch den EURO STOXX 50 auch am zweiten Beobachtungstag läuft das Zertifikat bis zum Bewertungstag. Dann gibt es die letzte Chance zur Vereinnahmung des Bonus, der nun 13,50 Euro je Zertifikat beträgt. Die Bedingung ist, dass der Basiswert am 27.08.2013 auf oder über dem Startkurs

rozent plus...

Produkte

notiert. Der dritte vierprozentige Fix-Kupon wird ohnehin in jedem Marktszenario ausgeschüttet. Insgesamt könnten sich die festgesetzten Erträge am Bewertungstag also auf 25,50 Prozent, bezogen auf den Nennwert, summieren, und der Nennwert selbst würde in diesem Erfolgsszenario vollständig erstattet.

Express Fix-Kupon Zertifikat WKN / ISIN: BN6BQA / DE000BN6BQA2 Zeichnungsfrist: 28.07.2010 bis 27.08.2010 Ausgabepreis: 101,00 Euro (inkl. 1,00 Euro Ausgabeaufschlag) Nennwert: 100,00 Euro

Falls der EURO STOXX 50 Index am 27.08.2013 aber nun schon zum dritten Mal dem Abgleich mit dem Startkurs nicht standhält, hat der Anleger immerhin die drei Fix-Kupons von jeweils 4,00 Prozent eingestrichen. Ferner wird der Nennwert von

100,00 Euro je Zertifikat zurückgezahlt, wenn der Basiswert wenigstens die Barriere von 60,00 Prozent des Startkurses behauptet. Sonst manifestieren sich die eingangs beschriebenen Risiken.

Funktionsweise, Chancen und Risiken des Express Fix-Kupon Zertifikats 5.000

Kursverlauf des Basiswertes EURO STOXX 50 Kursindex vom 03.01.2003 bis 29.07.2010

4.500

Die Überprüfung des Basiswertkurses gegenüber dem Startkurs (= Beobachtungslevel) ist an den folgenden drei Stichtagen vorgesehen: 1 Beobachtungstag 1 29.08.2011

4.000

2 Beobachtungstag 2 27.08.2012

3 Bewertungstag 27.08.2013

Chancen vorzeitiges Laufzeitende

vorzeitiges Laufzeitende

Laufzeitende

Zahlungen je Zertifikat: 100,00 Euro Nennwert + 4,50 Euro Bonus + 4,00 Euro durch sicher erhaltenen 1. Fix-Kupon => Gesamtrückfluss 108,50 Euro

Zahlungen je Zertifikat: 100,00 Euro Nennwert + 9,00 Euro Bonus + 8,00 Euro durch sicher erhaltenen 1. und 2. Fix-Kupon => Gesamtrückfluss 117,00 Euro

Zahlungen je Zertifikat: 100,00 Euro Nennwert + 13,50 Euro Bonus + 12,00 Euro durch sicher erhaltenen 1., 2. und 3. Fix-Kupon => Gesamtrückfluss 125,50 Euro

ja

ja

ja

3.500

3.000

Startkurs/Beobachtungslevel: Der Schlusskurs des EURO STOXX 50 Kursindex am 27.08.2010 wird als Startkurs festgelegt. Der Beobachtungslevel wird auf gleicher Höhe fixiert, entspricht also 100,00 % des Startkurses.

2.500

2.000

Barriere: Die Barriere ist – wenn überhaupt (siehe Chancen zur vorzeitigen Fälligstellung) – erst am 27.08.2013 relevant. Sie wird am 27.08.2010 bei 60,00 % des Startkurses fixiert.

1.500 EURO STOXX 50 1.000 03.01.2003

03.09.2006

nein

in ne

Rückzahlung: 100,00 Euro Nennwert je Zertifikat

ja Frage 2: Notiert der EURO STOXX 50 auf/über der Barriere? nein

nein

Frage: Notiert der EURO STOXX 50 auf/über dem Beobachtungslevel (= Startkurs)?

Frage: Notiert der EURO STOXX 50 auf/über dem Beobachtungslevel (= Startkurs)?

Frage: Notiert der EURO STOXX 50 auf/über dem Beobachtungslevel (= Startkurs)?

und Überprüfung am 29.08.2011

und Überprüfung am 27.08.2012

und Überprüfung am 27.08.2013 (Bewertungstag)

Fix-Kupon 4,00 Euro je Zertifikat

Fix-Kupon 4,00 Euro je Zertifikat

Fix-Kupon 4,00 Euro je Zertifikat

1

2

3

Risiko Rückzahlung: Nennwert (100,00 Euro) multipliziert mit der prozentualen Wertentwicklung des EURO STOXX 50 Kursindex gegenüber dem Startkurs

03.05.2010

Quelle: BNP Paribas

19


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DDV

08/09 2010

Zertifikate-Familien im Index-Gewand Die von der European Derivatives Group berechneten Zertifikate-Indizes zeigen die Eigenschaften der Produkttypen. Standard-Zertifikate schlagen sich in diesem Jahr erfolgreich. Der Discount-Index notiert zur aktuellen Betrachtung am 27.07.2010 nur um 0,84 Prozent unter seinem bisherigen Jahreshoch 2010 (1.107,47 Punkte am 15.04.2010). Der Aktienanleihen-Index hat zuletzt sogar einen neuen Höchststand für das Jahr 2010 markiert. Beide Barometer liegen gegenüber dem Schlussniveau 2009 im Plus (2,54 Prozent bzw. 3,34 Prozent). Diese Resultate sind hervorragend, denn Aktienanleger haben mit europäischen Standardwerten seit Januar nichts verdient. Ganz im Gegenteil. Der EURO STOXX 50, das Vergleichsbarometer für die Zertifikate-Indizes, erreichte seinen höchsten Schlusskurs der vergangenen sieben Monate mit 3.027 Punkten am 08.01.2010. Seither fällt die Bilanz ernüchternd aus. Am 27.07.2010 notierte der Index um 8,28 Prozent unter dem 2010erHoch und um 6,73 Prozent unter dem Jahres-

schluss 2009. Discounter und Aktienanleihen haben ihrem Ruf also alle Ehre gemacht und sich im moderat schwächelnden Markt hervorragend behauptet. Selbstredend kann es beim Bonus- und Outperformance-Index nicht ganz so gut aussehen. Aber auch hier überzeugt die Zwischenbilanz. Der Bonus-Index markierte sein vorläufiges Jahreshoch am 15.04.2010 bei 812,90 Punkten und liegt aktuell 4,14 Prozent darunter. Gegenüber dem Jahresschluss 2009 beträgt das Minus winzige 1,11 Prozent. Die Teilschutz-Funktionalität mit der Chance auf Bonusrenditen hat sich demnach ausgezahlt. Und sogar der Outperformance-Index ist ein wenig besser als der EURO STOXX 50 gelaufen. 888,34 Zähler erreichte das ZertifikateBarometer als vorläufige Jahresspitze am 15.04.2010. Demgegenüber stand am 27.07.2010 ein Minus von 7,61 Prozent. Zum Jahresschluss 2009 waren es -5,27 Prozent.

Bonus-Index

02.01.2006

02.01.2007

02.01.2008

02.01.2009

02.01.2010

02.01.2008

02.01.2009

02.01.2010

02.01.2008

02.01.2009

02.01.2010

02.01.2008

02.01.2009

02.01.2010

Discount-Index

02.01.2006

02.01.2007

Outperformance-Index

02.01.2006

02.01.2007

Garantie-Index

02.01.2006

02.01.2007

Aktienanleihen-Index

02.01.2009 02.05.2009 02.09.2009 02.01.2010 02.05.2010

Kräfte sammeln für vollen Einsatz nach der Sommerpause.

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Quelle: Scoach


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Unsere Selektion

Ausgezeichnete Investments

Die Liste der 5-Sterne-Produkte finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/magazin

Mit ihren Ratings bietet die European Derivatives Group einen Wegweiser durch das Zertifikate-Universum. Fünf Sterne erhalten die Top-Produkte in der jeweiligen Risikoklasse.

Ausgewählte Produkte: Discount Zertifikate mit einem 5-Sterne-Rating der European Derivatives Group EDG

Bei der Auswahl von Zertifikaten kann das Rating der European Derivatives Group EDG eine wertvolle Hilfestellung geben. Fünf Sterne liefern den Hinweis, dass das betreffende Zertifikat sehr gut für Anleger geeignet ist, die in der jeweiligen Risikoklasse ein Investment suchen. Sie finden das EDGRating auf www.derivate.bnpparibas.de in der Titelzeile der Detailansicht eines Zertifikats und ausführlicher aufbereitet ebenfalls in der Detailansicht im Menüpunkt „Rating und Value at Risk“. In den untenstehenden Tabellen haben wir einige ausgewählte Papiere aufgelistet, die in verschiedenen Risikoklassen das Top-Rating erhalten haben.

Basiswert

WKN

Typ

AIXTRON ALLIANZ BAYER BEIERSDORF BMW DEUTSCHE BÖRSE DEUTSCHE TELEKOM E.ON HOCHTIEF INFINEON LINDE MAN METRO MÜNCHENER RÜCK QIAGEN SAP SIEMENS SOLARWORLD

BN52EF BN5V1G BN59Q3 BN5W0K BN5Y2K BN4PH9 BN59WD BN5W5R BN44HB BN5914 BN5V31 BN5V46 BN34EV BN5V5F BN596R BN5ZFG BN5ZG3 BN4UVR

Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount

Bewertungstag 17.06.11 18.03.11 17.06.11 17.06.11 17.06.11 17.06.11 15.06.12 18.03.11 17.06.11 18.03.11 16.09.11 16.12.11 17.06.11 17.06.11 16.12.11 16.09.11 17.06.11 17.12.10

EDG-Rating

Seitwärtsrendite p.a.

5 Sterne | begrenzt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | begrenzt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ

9,79% 9,02% 9,40% 8,79% 12,68% 13,71% 7,75% 11,13% 6,33% 18,48% 7,47% 9,15% 8,27% 8,63% 7,30% 8,83% 11,23% 19,97%

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 06.08.2010

Ausgewählte Produkte: Bonus und Capped Bonus Zertifikate mit einem 5-Sterne-Rating der European Derivatives Group EDG

Die EDG überwacht ihre Ratings fortlaufend und führt eine wöchentliche Aktualisierung durch. Dabei kann sich das Rating logischerweise im Zeitablauf verändern. Beispielsweise kann ein Zertifikat zunächst sehr gut für spekulativ orientierte Anleger geeignet sein. Wenn sich der Basiswert aber nachfolgend sehr positiv entwickelt, könnten die Ausstattungsparameter später sehr konservativ werden und dann ein Top-Rating in einer deutlich niedrigeren Risikoklasse einbringen. Die EDG-Ratings sind also immer eine Momentaufnahme und sollten kurz vor einer Entscheidung über neue Positionen oder Umschichtungen zurate gezogen werden. Genaue Erläuterungen zum Konzept und zur Durchführung der EDG-Ratings finden Sie auf www.derivate.bnpparibas.de in der jeweiligen Produkt-Detailansicht im Menüpunkt „Rating und Value at Risk“.

Basiswert

WKN

Typ

Bewertungs- EDG-Rating tag

Bonusrendite

ALLIANZ BASF BMW COMMERZBANK AG DAIMLER DEUTSCHE BANK DEUTSCHE BÖRSE DEUTSCHE TELEKOM MAN MÜNCHENER RÜCK RWE THYSSEN KRUPP ADIDAS AIXTRON ALLIANZ BAYER DAIMLER DEUTSCHE BÖRSE DEUTSCHE TELEKOM HOCHTIEF K+S MAN METRO SALZGITTER VOLKSWAGEN VZ.

BN46ZT BN5P5T BN6CD9 BN460V BN466M BN3V2A BN463V BN48L8 BN58HZ BN48BA BN48AE BN478H BN4NLT BN4NJD BN4NQP BN6AUY BN4RAR BN4RF5 BN4RED BN4VPY BN4NRR BN5MQE BN4RJE BN4NS0 BN58TX

Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus

17.06.11 17.06.11 17.06.11 17.06.11 17.06.11 17.06.11 16.09.11 17.06.11 16.09.11 17.06.11 16.09.11 18.03.11 16.09.11 17.06.11 17.06.11 16.12.11 17.06.11 17.06.11 17.06.11 17.06.11 16.09.11 16.09.11 17.06.11 17.06.11 17.06.11

10,99% 13,54% 8,67% 11,73% 6,22% 8,80% 7,30% 11,85% 13,59% 10,46% 9,59% 8,28% 10,22% 11,66% 9,64% 14,70% 9,37% 9,68% 11,88% 7,51% 12,99% 12,01% 9,17% 7,33% 11,28%

5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ

BonusAbstand rendite p.a. Barriere 12,74% 15,70% 10,05% 13,60% 7,21% 10,20% 6,57% 13,74% 12,23% 12,13% 8,63% 13,49% 9,19% 13,52% 11,18% 10,81% 10,86% 11,23% 13,77% 8,71% 11,69% 10,81% 10,64% 8,50% 13,08%

36,44% 19,76% 20,54% 44,08% 48,33% 37,92% 34,17% 26,95% 23,99% 26,89% 36,81% 26,10% 35,75% 53,29% 34,25% 30,58% 38,94% 34,17% 26,95% 42,48% 32,57% 37,81% 36,87% 37,81% 23,94%

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 06.08.2010

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Strategie

08/09 2010

Garantie-Investments selbst konstruieren Abgesicherte Positionen mit attraktiven Renditechancen durch die Kombination von Discountern und Puts – unsere aktuellen Beispielinvestments.

Zum Analysestichtag am 23.07.2010 hat sich die Marktstimmung wieder einmal aufgehellt. Bei einem DAX®-Stand von 6.166 Punkten lag unser Discounter-Put-Duo (WKN BN4YE2 und BN3VSE) mit 1,72 Prozent in der Pluszone. Sollte dem deutschen StandardwerteBarometer diesmal ein schlagkräftiger Angriff auf die erstmals im April markierten Jahreshochs gelingen, könnte der Index seinen

Abbildung 1: Basiswert DAX®: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispielinvestments am Laufzeitende im Vergleich 25% 20%

max. Rendite p.a. 13,87 %

15%

max. Rendite p.a. 7,97 %

10%

Performance

Der DAX® steckte auch im Juli in seinem hartnäckigen Seitwärtstrend. Jeder Hausse-Schub, der neue Jahreshochs in greifbare Nähe rückt, wird seit April regelmäßig abgewürgt und mündet in eine nervenaufreibende KurzfristKorrektur. Insofern ist auch die aktuelle Discounter-Put-Kombination in unserer fortlaufenden Positionsbeobachtung (siehe Abb. 4) bisher nicht nachhaltig vom Fleck gekommen.

5% 0% 4.600 -5%

-10%

DAX®-Stand am 16.12.2011 4.800

5.000

5.200

5.400

5.600

5.800

6.000

6.200

6.400

6.600

6.800

7.000

7.200

7.400

min. Rendite p.a. -5,15 %

min. Rendite p.a. -7,48 %

-15% -20% -25%

DAX®

Kombination 1

Kombination 2

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: BNP Paribas

1. DAX®: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Aufwärtsmarkt

2. DAX®: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 23.07.2010, DAX®: 6.166 Punkte Laufzeit: 16.12.2011 Minimale Rendite: -10,31 % bzw. -7,48 % p.a. Maximale Rendite: 11,33 % bzw. 7,97 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX® am Laufzeitende auf oder über 7.200 Punkten notiert)

Stand der Daten: 23.07.2010, DAX®: 6.166 Punkte Laufzeit: 16.12.2011 Minimale Rendite: -7,14 %, bzw. -5,15 % p.a. Maximale Rendite: 19,95 % bzw. 13,87 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX® am Laufzeitende auf oder unter 4.800 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 7.200 Punkte (WKN BN4YG2) und Put-Optionsschein mit Basispreis 5.800 Punkte (WKN BN4LAZ) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 4.800 Punkte (WKN BN4YGC) und Put-Optionsschein mit Basispreis 6.200 Punkte (WKN BN4LA1) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 23.07.2010): 64,67 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 58,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX® ≥ 7.200 Punkte): 72,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 23.07.2010): 51,69 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 48,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX® ≤ 4.800 Punkte): 62,00 EUR

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charttechnischen Widerstand bei rund 6.340 Punkten überwinden. Unsere bestehende Kombinationsposition (siehe Abb. 4) mit ihrem Cap bei 6.500 Zählern würde dann noch erhebliches Gewinnpotenzial entfalten. Gegenüber dem Positionswert vom 23.07.2010 (62,18 Euro) sind bis zum Bewertungstag am 17.12.2010 weitere 4,54 Prozent an Ertrag erzielbar. Der Minimalwert des Engagements in Höhe von 58,00 Euro begrenzt die Risiken eindeutig und ermöglicht ein entspanntes Aufrechterhalten der Position ohne Angst vor ausufernden Verlusten.

Beiersdorf im Fokus Die Beiersdorf-Aktie ist am 22.07.2010 mit Nachdruck über den signifikanten Widerstand bei circa 46,50 Euro ausgebrochen. Am 23.07.2010 kostete das Papier zum Marktschluss 47,48 Euro. Wer auf eine mittelfristig weiterhin positive Entwicklung setzen möch-

Strategie

Abbildung 2: Basiswert EURO STOXX 50: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispielinvestments am Laufzeitende im Vergleich

30% 25%

max. Rendite p.a. 17,02 %

max. Rendite p.a. 15,63 %

20% 15% 10%

Performance

08/09 2010

5% 0% 1.800 -5%

-10%

EURO STOXX 50-Stand am 16.12.2011 2.000

2.200

2.400

2.600

2.800

3.000

3.200

3.400

3.600

min. Rendite p.a. -7,98 %

min. Rendite p.a. -9,07 %

-15% -20% -25% -30%

EURO STOXX 50

Kombination 1

Kombination 2

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: BNP Paribas

1. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Aufwärtsmarkt

2. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 23.07.2010, EURO STOXX 50: 2.719 Punkte Laufzeit: 16.12.2011 Minimale Rendite: -12,46 % bzw. -9,07 % p.a. Maximale Rendite: 22,55 % bzw. 15,63 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder über 3.500 Punkten notiert)

Stand der Daten: 23.07.2010, EURO STOXX 50: 2.719 Punkte Laufzeit: 16.12.2011 Minimale Rendite: -10,99 % bzw. -7,98 % p.a. Maximale Rendite: 24,61 % bzw. 17,02 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder unter 2.000 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 3.500 Punkte (WKN BN3F6R) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.500 Punkte (WKN BN5J1C) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 2.000 Punkte (WKN BN3F6A) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.800 Punkte (WKN BN5J1D) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 23.07.2010): 28,56 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 25,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 ≥ 3.500 Punkte): 35,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 23.07.2010): 22,47 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 20,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 ≤ 2.000 Punkte): 28,00 EUR

23


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Strategie

08/09 2010

mit der WKN BN5W0J greifen. BMW im Fokus Jeweils zehn Puts und ein Discounter Der kräftige Aufwärtstrend der BMW-Aktie waren am 23.07.2010 für 41,79 Euro seit Februar dieses Jahres ist intakt. In der zu haben. Ein Aktienkurs am Erwartung weiter steigender Basiswertnotie17.06.2011 von 48,00 rungen könnte Euro oder mehr führt „Am 17.06.2011 wird der Maximal- sich die Kombizum größtmöglichen wert von 50,00 Euro erreicht, wenn nation aus je Verlust der Kombi-Posi- die BMW-Aktie mindestens auf einem 50er Distion in Höhe von 9,07 diesem Niveau notiert." count Zertifikat Prozent (10,01 Prozent (WKN BN6AEG) p.a.). Rutscht die Beiersdorf-Aktie und einem 42er Put (WKN BN53B6) auszahhingegen ab, lassen sich am len. Am 17.06.2011 wird der Maximalwert von Bewertungstag bis zu 14,86 50,00 Euro erreicht, wenn die BMW-Aktie Prozent (16,61 Prozent mindestens auf diesem Niveau notiert. p.a.) an Ertrag ein- Gegenüber dem Einstiegspreis vom streichen. Dafür muss 23.07.2010 bei 45,11 Euro ergibt das einen der Basiswert auf größtmöglichen Gewinn von 10,84 Prozent oder unter 38,00 (12,10 Prozent p.a.). Der Verlust kann im Euro fallen. Extremfall 6,89 Prozent (7,62 Prozent p.a.)

te, ohne größere Risiken einzugehen, kann das beispielsweise vortrefflich mit dem Erwerb je eines 55er Discount Zertifikats (WKN BN4N12) in Verbindung mit je zehn 48er Put-Optionsscheinen (WKN BN52TY) realisieren. Am 23.07.2010 kostete diese Kombinationsposition 50,56 Euro. Zum Bewertungstag, dem 17.06.2011, winkt ein maximaler Gesamtwert von 55,00 Euro, wenn die Beiersdorf-Aktie auf oder über ebendiesem Niveau von 55,00 Euro notiert. Der erzielbare Gewinn beläuft sich damit auf 8,78 Prozent (9,79 Prozent p.a.). Schlimmstenfalls droht ein Verlust von 5,06 Prozent (5,60 Prozent p.a.), wenn der Basiswert am Bewertungstag 48,00 Euro oder weniger kostet.

Abbildung 3: DAX® (wöchentlich) seit Juli 2000 bis 23.07.2010 mit einer exemplarischen mittel- bis langfristigen Indikatoranalyse zur Erkennung vermeintlicher Auf- und Abwärtstrends

8000

8000

7000

7000

6000

6166,34 5528,72

5000

5000

4000

4000

3000

3000

Short

Pessimisten könnten beispielsweise zum Produktduo aus dem besagten 48er Put (WKN BN52TY) und dem 38er Discount Zertifikat

24

Long

2001

Short

2002

Quelle: Lenz + Partner, Investox

Long

2003

Short

2004

Long

2005

Short Long

2006

2007

Short

Long

2008

2009

2010


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erreichen, wenn der Basiswert am Bewertungstag auf oder unter 42,00 Euro schließt. Ein möglicherweise negativer Trendwechsel der BMW-Aktie lässt sich zum Beispiel mit dem obigen 42er Put (WKN BN53B6) im Team mit einem 35er Discount Zertifikat (WKN BN33TP) in klingende Münze verwandeln. Am 23.07.2010 kostete diese Produktkombination 37,90 Euro, und am 17.06.2011 ist ein Wert von bis zu 42,00 Euro möglich, wenn der Basiswert auf oder unter 35,00 Euro notiert. Das ergäbe einen Maximalgewinn von 10,82 Prozent (12,07 Prozent p.a.). Der schlimmstenfalls drohende Verlust in Höhe von 7,65 Prozent (8,45 Prozent p.a.) wird realisiert, wenn die BMW-Aktie zumindest stabil bleibt und am 17.06.2011 dementsprechend 42,00 Euro oder mehr kostet.

Strategie

Abbildung 4: Fortlaufende Positionsbeobachtung (31.08.2007 bis 23.07.2010) von Discount+Put-Kombinationen mit Umschichtungen gemäß Trendanalyse aus Abb. 3 130%

DAX®

124%

6

5

Discount+Put-Strategie

4

3

118% 112%

Volatilität p.a. im Zeitraum: 31.08.2007 bis 23.07.2010

106% 100% 1

DAX®: 29,66 Prozent

2

Discount+Put-Strategie: 6,70 Prozent

94% 88% 82%

1 Startposition „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 09-2007 WKN BN4YDD (8.400er Discount) + WKN BN7VF3 (7.700er Put)

76%

2 Umschichtung in Position „Short” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 02-2008 WKN BN0K8D (5.600er Discount) + WKN BN2DMC (6.800er Put)

70%

3 Umschichtung in neue Position „Short” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 02-2009 WKN BN0K7Z (4.200er Discount) + WKN BN7ZMX (4.500er Put)

64%

4 Umschichtung in Position „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 05-2009 WKN BN7CQP (4.900er Discount) + WKN BN1H8R (4.400er Put)

58%

5 Umschichtung in neue Position „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 10-2009 WKN BN2SNR (6.200er Discount) + WKN BN3VQT (5.600er Put)

52%

6 Umschichtung am 15.03.2010 in neue Position „Long” gemäß Ankündigung auf www.wz-magazin.de vom 12.03.2010 46% 31.08.2007

WKN BN4YE2 (6.500er Discount) + WKN BN3VSE (5.800er Put)

31.12.2007

30.04.2008

31.08.2008

31.12.2008

30.04.2009

31.08.2009

31.12.2009

30.04.2010

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: Lenz + Partner und eigene Berechnung von BNP Paribas

Foto: www.press.bmwgroup.com

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Strategie

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Discount, Bonus und weitere Investment-Highs 200-Tage-Linie erneut bestätigt

Seit Ende April 2010 ist der DAX® festgefahren und erleidet immer wieder abrupte Rückschläge. Sehr positiv ist derweil, dass bisher jede kurzfristige Übermacht der Bären unverzüglich abgewürgt wurde. Interessanterweise drehte der Index bei den Kurzfrist-Korrekturen immer erstaunlich nahe der 200-TageLinie. Auch ab Mitte Juli musste den Börsianern wie so oft in letzter Zeit vorübergehend mulmig werden. Innerhalb des zunehmend enger werdenden Seitwärtstrendkanals hatte der DAX® eine schnelle Rallye beendet und sank nun bedrohlich. Wer jedoch darauf vertraute, dass der deutsche Leitindex abermals die 200-Tage-Linie behaupten würde, konnte am 20.07.2010 zu Tiefstkursen knapp über 5.900 Zählern günstig zugreifen. Denn am Betrachtungsstichtag, dem 22.07.2010, hatte sich der Pegelstand schon wieder bis auf 6.142 Punkte erholt. Die 200-Tage Linie verzeichnet in diesem durchwachsenen Börsenjahr nunmehr sieben Aufsetzer des DAX®. Jedes Mal ist hier zumindest zeitweilig ein positiver Stimmungswechsel geglückt. Lange dürfte sich das schnelle Auf und Ab ohne nachhaltige Tendenz gen Norden oder gen Süden jedoch nicht mehr fortsetzen. Die derzeitige Verengung der DAX®-Ausschläge lässt vermuten, dass sich vermehrt Kräfte aufstauen, die in naher Zukunft einen größeren Trendimpuls auslösen könnten. Rein charttechnisch betrachtet stehen die Chancen für einen Aufwärtstrend nicht schlecht. Sollte endlich der nachhaltige Sprung auf neue Jahreshochs oberhalb von rund 6.340 Punkten gelingen, entfaltet sich durchaus weiteres Potenzial. Wenngleich ab

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DAX® und VDAX®-New November 2008 bis 22.07.2010 DE: DAX®, GD 6400 6200 6000

6400 6200 6000

5800

5800

5600

5600

5400

5400

5200

5200

5000

5000

4800

4800

4600

4600

4400

4400

4200

4200

4000

4000

3800

3800 3600

3600 80 70 60 50 40 30 20

Close von DE: VDAX®-NEW

VDAX®-New 21,73 am 22.07.2010

Nov

Dez

Jan 2009

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Jan Feb 2010

Mär

Apr

Mai

Jun

80 70 60 50 40 30 20

Jul

Quelle: Lenz + Partner, Investox

Aktuelle Volatilitäts-Spitzenreiter unter den von BNP Paribas abgedeckten Basiswerten (Stand 06.08.2010) AIXTRON INFINEON CREDIT SUISSE CONTINENTAL LANXESS PORSCHE VZ TUI FREENET SOLARWORLD DEUTSCHE BANK UBS HOCHTIEF COMMERZBANK CELESIO MAN RICHEMONT DAIMLER VOLKSWAGEN MLP THYSSEN KRUPP

0%

5%

10%

15%

20%

25%

30%

35%

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45%

50%

55%


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6.450 Zählern schon die nächsten Widerstände warten, könnte sich das Kräftesammeln der Bullen auf dem relativ hohen Marktniveau ohne völlig haltlose BaisseRückschläge auszahlen, und als mittelfristiges Ziel könnten die runden 7.000 Punkte in den Fokus rücken. Sollte sich die Verengung der DAX®-Schwankungen im bestehenden Seitwärtstrend allerdings in einem kräftigen Rutsch unter die 200-Tage-Linie entladen, muss ein deutlicher Abwärtstrend befürchtet werden. Das nächstliegende charttechnische Unterstützungsniveau wäre dann der Bereich um 5.750 Punkte, wo eine Horizontalunterstützung mit der flachen Aufwärtstrendlinie seit August 2009 (5.720 Punkte, steigend) zusammentrifft. Darunter finden sich die Unterstützungsbereiche zwischen ungefähr 5.300 und 5.380 Punkten, zwischen rund 5.120 und 5.170 Zählern, auf dem runden 5.000erNiveau sowie zwischen circa 4.700 und 4.830 DAX®-Zählern.

McDonald's – Rekordumsatz dank Imagewandel McDonald's gilt nach wie vor als das Synonym für Fast Food schlechthin. Gegen den Großrivalen Burger King tobte jahrelang eine Schlacht um die Krone der Schnellrestaurants. Vom einstigen Revierkampf ist aber inzwischen kaum noch etwas zu spüren. Der Trend zu gesunder und kalorienarmer Ernährung stellt die alte Garde der Fast-Food-Ketten vor neue Herausforderungen. Mit überdimensionierten Burgern und

Strategie

Capped Bonus Zertifikat WKN BN5JSK

ISIN DE000BN5JSK2

Bonuskurs 74,00 USD

Barriere 55,00 USD

Cap 74,00 USD

Geld 53,36

Brief 53,41

Bonusrendite 6,75 %

Bonusrendite p.a. 10,18 %

Bewertungstag 18.03.2011

Bezugsverhältnis 1,00

Discount Zertifikat WKN ISIN BN5W7F DE000BN5W7F8

Cap 70,00 USD

Bezugsverhältnis 1,00

Outperf.-Pkt. 77,63

Geld 48,68

Maximalrendite 10,99 %

Maximalrendite p.a. 12,06 %

Bewertungstag 17.06.2011

Brief 48,78

kalorienlastigen Pommes brüstet sich daher kein Anbieter mehr. Ganz im Gegenteil: Gemüseburger, Wraps oder Latte Macchiato sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Speisekarten. Mit Erfolg, die neuen LifestyleProdukte bescherten McDonald's 2010 bisher einen kräftigen Aufschwung. Weltweit stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten um 10 Prozent auf 5,64 Mrd. US-Dollar. Auch beim Gewinn vor Zinsen und Steuern sorgte der Quartalsbericht für erfreute Gesichter. Mit einem kräftigen Sprung von 20 Prozent blieben am Ende 1,67 Mrd. USDollar übrig. Die Geschäfte laufen für McDonald's vor

Foto: www.mcdonalds.de/metanavigation/presse/pressecenter

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Strategie

allem in Deutschland rund. Auch in den Entwicklungsregionen Asien, Afrika und Mittlerer Osten stehen die hungrigen Gäste Schlange. Um rund 27 Prozent konnte das operative Ergebnis in diesen Gebieten zulegen.

AroonUp, AroonDown 50

70 60 50 40

70 60 50 40

72 McDonald's Corp, Juni 2009 bis 20.07.2010 mit gleitenden Durchschnitten über 60, 90 und 200 Tage 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57

72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57

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56

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55

54

54

8 1522296 1320273 10172431 8 1421 285 1219262 9 1623307 1421284 11 19251 8 16221 8 1522295 1219263 10 17241 7 1421 286 1219 Jun '09 Jul '09 Aug '09 Sep ‘09 Okt '09 Nov '09 Dez'09 Jan 2010 Feb '10 Mär '10 Apr '10 Mai '10 Jun '10 Jul '10

Die charttechnische Situation

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50

RSI

Für den Rest des Jahres strebt der Konzern ebenfalls ambitionierte Ziele an. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen dafür in Deutschland eingestellt werden. Die Anzahl der Schnellrestaurants wird bis 2012 um 30 neue Filialen aufgestockt. Und die Zahl der Kaffee-, Kuchen- und Snack-Shops unter der Marke „McCafé“ könnte sogar noch stärker wachsen. Versuchsweise sollen künftig nämlich auch McCafés eröffnet werden, die nicht räumlich an eine klassische McDonald's-Filiale gekoppelt sind.

Quelle: Lenz + Partner, Investox

Foto: www.mcdonalds.de/metanavigation/presse

Der langfristige Chart der McDonald's-Aktie gibt ein durchweg positives Bild ab. In der Spitze konnte der Anteilsschein seit 2003 um fast 500 Prozent zulegen. Die imposante Aufwärtsbewegung beförderte die Aktie von einem Allzeithoch zum nächsten, wobei Anfang Mai dieses Jahres nach einem erneuten Hausse-Schub bei 71,84 US-Dollar die letzte Höchstmarke gesetzt wurde. Die Konsolidierung der vergangenen Wochen sorgte nun für Abkühlung. Bei rund 65,50 USDollar findet sich die nächste charttechnische Unterstützungslinie. Diese ist in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach angetestet worden und verhalf der McDonald’s-Aktie Ende Mai sowie Ende Juni zu einer kurzfristigen Bodenbildung. Knapp darunter bei derzeit etwa 64,00 Euro (steigend) verläuft die Aufwärtstrendlinie seit 2003. Auf dem Niveau von circa 61,00 Euro befindet sich eine weitere charttechnische Unterstützungslinie. Mittlerweile haben sich die Notierungen wieder in die Nähe des Allzeithochs vorgearbei-

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Strategie

Foto: https://infineon.picturepark.com

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tet. Wenn der Sprung über die runde Marke von 72,00 US-Dollar nachhaltig gelingen sollte, könnte dieses Ausbruchsignal den Startschuss für weitere Kursgewinne geben.

Anregungen für Ihre Watchlist Mit ausgewählten Zertifikaten, lassen sich die Markterwartungen des Investors zielgerichtet umsetzen. Neben Kursveränderungen des Basiswertes beeinflusst allerdings auch der Dollarkurs den Investmenterfolg. Bei nicht währungsgeschützten Produkten geht eine Abschwächung des US-Dollars zulasten der Rendite, während ein schwacher Euro einen zusätzlichen Renditeimpuls beschert.

mal jedoch in Höhe des Caps. Erweist sich die Barriere wie erhofft als standhaft, kommt der Bonusmechanismus zum Tragen. In diesem Fall erhält der Anleger unabhängig vom Aktienkurs die Bonusrendite (Höhe auch abhängig von der Entwicklung des EUR/USDWechselkurses).

2. Szenario Seitwärtstrend

Foto: www.mcdonalds.de/ metanavigation/presse

Discount Zertifikate locken mit ihrem Rabatt zum Basiswertkurs. Das Papier mit der WKN BN5W7F ist derzeit für 48,78 Euro (Stand: 19.07.2010) zu haben und kostet damit wechselkurbereinigt fast 10 Prozent weniger als die McDonald's-Aktie. Der Preisnachlass kommt dem Anleger dabei doppelt zugute. 1. Gute Rendite„Versuchsweise sollen künftig aussichten bei auch McCafés eröffnet werden, Zum einen produziert das Papier auch dann intakter Barriere die nicht räumlich an eine klassische McDonald's-Filiale die lukrative SeitWer nach den durchaus angekoppelt sind." wärtsrendite in Höhe sehnlichen Zuwächsen der von 11,96 Prozent p.a. McDonald's-Aktie während der vergangenen Jahre vorerst wenig Poten- (Annahme konstanter EUR/USD-Wechselzial für weiterhin kräftige Kursgewinne sieht, kurs), wenn sich der Basiswert nicht von der grundsätzlich aber positiv für den Wert Stelle rührt. Zum anderen wirkt der verbilliggestimmt ist, findet bei Capped Bonus te Einstandskurs als moderate VerlustZertifikaten attraktive Investmentgelegen- abfederung am Laufzeitende. Kapitaleinheiten. Das Papier mit der WKN BN5JSK bie- bußen sind mit dem Zertifikat nämlich erst tet derzeit ein Renditepotenzial in Höhe von dann ein Thema, wenn der in Euro umge10,18 Prozent p.a. (unter der Annahme eines rechnete Aktienkurs am Bewertungstag konstanten EUR/USD-Wechselkurses). Um (17.06.2011) unter den Kaufpreis des Disdiesen Ertrag zu erzielen, muss sich der counters rutscht. Die Kurschance nach oben Basiswert an jedem Börsenhandelstag bis ist dafür beschränkt. An Aktienkursen oberzum 18.03.2011 (einschließlich) über der halb des Caps von 70,00 US-Dollar partizipiert das Zertifikat nicht Barriere von 55,00 US-Dollar mehr. behaupten. Wird die Barriere berührt oder unterschritten, erfolgt die Abrechnung am Laufzeitende eins zu eins in Höhe des Basiswertkurses, maxi-

Infineon – Rückenwind aus Amerika Zu Anlegers Lieblingen zählte die einstige Siemens-Tochter in den zurückliegenden Jahren nicht. Verhaltene Geschäftszahlen, ein trüber Branchenausblick und eine meist negative Kursentwicklung sprachen gegen die Infineon-Aktie. Bis März 2009 stürzte der DAX®-Wert ins Bodenlose. Dann folgte eine nicht minder rasante Kehrtwende, die allgemein aufatmen ließ. Zuletzt mehrten sich die positiven Meldungen. Beispielsweise bekam Infineon jetzt unverhofften Rückenwind aus Amerika. Der Branchenprimus Intel sorgte im zweiten Quartal mit dem besten Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte für reichlich Euphorie in der Chipindustrie. Insbesondere die gestiegene Investitionsbereitschaft von Firmenkunden macht den Herstellern derzeit Hoffnung. Um bis zu 16 Prozent könnte der Markt Schätzungen zufolge bis 2014 jährlich zulegen. Die Preise für Speicherchips haben in den vergangenen Monaten ebenfalls wieder an Fahrt gewonnen. Neben dem erwarteten Absatzsegen stehen somit auch höhere Erlöse pro Stück in Aussicht. Nach ohnehin guten Geschäftszahlen in den ersten Monaten dürfte Infineon vom positiven Umfeld weiter profitieren. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres konnte der Konzern seine Umsätze bereits um satte 55 Prozent auf 1,04 Mrd. Euro in die Höhe schrauben. Insbesondere die

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Strategie

hohe Nachfrage aus dem Automobilsektor kam dem Münchener Konzern zugute. Die Sparte Automotive konnte auf der Erlösseite im Dreimonatsvergleich um mehr als zwei Drittel zulegen. Beim Gewinn vor Steuern und Zinsen machte sich die restriktive Kostenpolitik positiv bemerkbar. Im Vergleich zu einem Verlust von 146 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum wurde diesmal ein Gewinn von 109 Mio. Euro verbucht. Für das Bilanzierungsjahr schraubt Vorstandschef Peter Bauer die Erwartungen daher deutlich nach oben. Der Vorstand rechnet mit einem Umsatzplus von knapp einem Drittel anstelle der bisher avisierten Steigerung um 20 Prozent.

Die charttechnische Situation

technische Widerstände finden sich bei rund 5,30 Euro und 5,60 Euro. Unterstützungen lassen sich in den Bereichen um 4,40 Euro, 3,50 Euro und 3,00 Euro ausmachen.

Anregungen für Ihre Watchlist Unter fundamentalen Gesichtspunkten bietet die Infineon-Aktie durchaus Potenzial. Die kräftigen Kursschwankungen mahnen allerdings zur Vorsicht. Zertifikate mit integriertem Teilschutzmechanismus federn das Risiko eines direkten Basiswert-Investments ab und bieten attraktive Performanceaussichten.

Unter dem Strich gleicht der Kursverlauf der Infineon-Aktie seit der Erstnotiz im Jahr 2000 einem Trauerspiel. Kurz nach der 1. Seitwärtschance für Emission wurden Notierungen von über Kurzentschlossene 90,00 Euro erreicht. Dann ging es, abgesehen Wer einem langfristig ausgelegten Investvon einer längeren Verschnaufpause in den ment auf Basis der Infineon-Aktie momentan Jahren 2003 bis 2007, permanent bergab. nicht über den Weg traut, findet in kurzlauSchließlich wurde der DAX®-Titel sogar zum fenden Zertifikaten die passenden Chancen. Penny-Stock und erreichte im März 2009 mit Der Discounter mit der WKN BN337B verfügt 0,38 Euro seinen Tiefstüber eine angenehm stand. Acht Wochen kurze Restlaufzeit von „Der Infineon-Vorstand rechnet später hatten sich die fünf Monaten und jetzt mit einem Umsatzplus von Notierungen in einer bietet dennoch eine knapp einem Drittel anstelle der bisher avisierten Steigerung um fulminanten Erholungsattraktive Rendite. Im 20 Prozent." rallye beinahe versieIdealfall wird das benfacht. Ab Mai 2009 Papier am Jahresende begann daraufhin wieder ein halbwegs „nor- inklusive eines respektablen Wertzuwachses males“ Aktienleben. Seither lässt sich eine in Höhe von 14,76 Prozent p.a. zurückgezahlt. bislang unverletzte Aufwärtstrendlinie er- Die anvisierte Performanceausbeute wird kennen, die derzeit bei rund 4,80 Euro (stei- dabei auch von leichten Basiswertgend) notiert und sich gegenüber den nahe schwankungen nicht in Gefahr gebracht. Die herangerückten Aktienkursen von 4,87 Euro Erfolgsformel des Produkts ist denkbar ein(Stand 20.07.2010) behaupten muss. Chart- fach: Der zugrunde liegende Titel muss am

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Bewertungstag (17.12.2010) lediglich über der Cap-Marke von 4,00 Euro notieren, um die Maximalausbeute zu ergattern. Fallen Kursrücksetzer am Jahresende größer aus, schützt der Einstiegsrabatt zumindest bis auf den derzeitigen Kaufkurs des Zertifikats von 3,77 Euro (Stand: 19.07.2010) vor roten Zahlen auf der Depotabrechnung.

2. Tiefe Barriere und lukrativer Bonus Die Erwartung leicht steigender Basiswertnotierungen lässt sich mit dem Capped Bonus Zertifikat mit der WKN BN4Q9M gekonnt nutzen. Der Investmenthorizont des Papiers erstreckt sich bis in den März des kommenden Jahres. Der hohen Schwankungsanfälligkeit der InfineonAktie trägt das Produkt dabei in besonderer Weise


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Strategie

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Discount Zertifikat

Rechnung. Mit einer tief angesetzten Barriere von 3,00 Euro steht aktuell ein beruhigender Sicherheitspuffer von knapp 40,00 Prozent zur Abfederung von Kursverwerfungen zur Verfügung. Wird die Barriere von 3,00 Euro bis zum Bewertungstag, dem 18.03.2011, zu keinem Zeitpunkt berührt oder unterschritten, sind Verluste ausgeschlossen. Zudem entfaltet der Bonusmechanismus bei intakter Barriere seine attraktive Renditewirkung. 18,16 Prozent p.a. spielt die Anlage in diesem Fall nach rund acht Monaten ein. Ein höherer Ertrag kann durch die eingebaute Renditeschranke nicht generiert werden.

WKN ISIN BN337B DE000BN337B7

Cap 4,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

Outperf.-Pkt. 5,25

Geld 3,75

Maximalrendite 6,10 %

Maximalrendite p.a. 14,76 %

Bewertungstag 17.12.2010

Brief 3,77

Capped Bonus Zertifikat WKN ISIN BN4Q9M DE000BN4Q9M9

Bonuskurs 5,40 EUR

Barriere 3,00 EUR

Cap 5,40 EUR

Geld 4,77

Bonusrendite 12,03 %

Bonusrendite p.a. 18,16 %

Bewertungstag 18.03.2011

Brief 4,82

Bezugsverhältnis 1,00

AroonUp, AroonDown 50

80 70 60 50 40 6,0 5,5 5,0

50

RSI

80 70 60 50 40

Infineon, Juni 2009 bis 20.07.2010 mit gleitenden Durchschnitten über 60, 90 und 200 Tage

6,0 5,5 5,0

4,5

4,5

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4,0

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3,5

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8 1522296 1320273 10172431 8 1421 285 1219262 9 1623307 1421284 11 19251 8 16221 8 1522295 1219263 10 17241 7 1421 286 1219 Jun '09 Jul '09 Aug '09 Sep ‘09 Okt '09 Nov '09 Dez'09 Jan 2010 Feb '10 Mär '10 Apr '10 Mai '10 Jun '10 Jul '10

Quelle: Lenz + Partner, Investox

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Weitere Strategien finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/strategien

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Rohstoffe

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240.000 Tonn

Kakao: die Mutter aller Spekulationen Nachdem im Verlauf des Monats Juli Spekulationen über einen CorneringVersuch am Kaffeemarkt die Runde gemacht haben, ist am Kakaomarkt möglicherweise tatsächlich ein Corner aufgebaut worden. Medienberichten zufolge hat der britische Millionär Dr. Anthony Ward über den von ihm mitbegründeten Hedgefonds Armajaro insgesamt mehr als 240.000 Tonnen Kakao aufgekauft. Das entspricht annähernd dem gesamten europäischen Lagerhausvorrat von etwa 270.000 Tonnen beziehungsweise etwa 7 Prozent der Welternte. Die Menge würde schätzungsweise ausreichen, um 5,3 Milliarden Schokoriegel herzustellen. Faktisch hat der Brite damit temporär die Kontrolle über den europäischen Markt übernommen.

schen Markt um 300 Pfund aus, obwohl die Londoner Kakaonotierungen gegenwärtig ohnehin schon auf dem höchsten Stand seit mehr als 25 Jahren liegen. Auch wenn ein Teil des Preisanstiegs der vergangenen Wochen und Monate fundamental durch das strukturelle Defizit am Kakaomarkt und die verhaltenen Aussichten für die diesjährige Ernte begründet werden kann, bezichtigen einige Händler und Produzenten den Fonds nun der Marktmanipulation. Diese Meinung vertritt auch Andreas Christiansen, Geschäftsführer der Hamburg Cocoa & Commodity Office GmbH. Bereits seit zwei Jahren sei der Handel an der LIFFE zunehmend spekulativ geprägt und entferne sich immer mehr von den fundamentalen Bedingungen, berichtet Christiansen. Wurde ein Short-Squeeze wegen schwacher Regulierung initiiert? Das jetzt das Ende der Fahnenstange schon erreicht ist, glaubt Christiansen nicht: Wahrscheinlich werde der Fonds im Rahmen der geringen verfügbaren Vorräte eher weiter zukaufen.

Bei dem Kauf mit einem Volumen von etwa 658 Millionen Britischen Pfund handelt es sich um den größten einzelnen Kakaodeal seit 14 Jahren. Der Hedgefonds hatte sich bei Auslaufen des Juli-Kontrakts an der britischen Waren ter min börse Dass Armajaro allein London International „Anleger mit Interesse an einer Positiohandelt, halten MarktFinancial Futures and nierung am Kakaomarkt könnten die beobachter für unOptions Exchange aktuelle Kursschwäche nutzen, um sich wahrscheinlich. (LIFFE) den Rohstoff mit einem Long-Investment auf die Seite von Armajaro zu schlagen." Schließlich muss der überraschend phyangehäufte Vorrat sisch andienen lassen. Da in London auch die Preise für Metalle früher oder später auch weiterverarbeitet wie Kupfer und Energierohstoffe wie Öl und werden. Deshalb gilt es als beinahe sicher, Benzin gemacht werden, betrifft der Trade dass mindestens ein großer Kakaoverarbeiter quasi jeden Europäer. Händler vermuten, dass mit im Boot sitzt. Darauf deutet auch das die Position des Hedgefonds über Monate Vorgehen des Fonds in der Verhinweg aufgebaut wurde. Dennoch wurden gangenheit hin. Bereits im Jahr anscheinend einige Marktteilnehmer über- 2002 brachten die versierten rascht, was zu Verwerfungen an den Märkten Spekulanten mehr als 200.000 führte. Im Sog des plötzlichen physischen Tonnen Kakao unter Kontrolle, Nachfrageschubs weitete sich die Preis- was zu einem Preisanstieg von differenz gegenüber dem nordamerikani- 1.400 auf 1.600 Pfund führte. Dem

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Vernehmen nach wurden damals im Vorfeld Absprachen mit dem weltgrößten schweizerischen Schokoladenhersteller Barry Callebaut getroffen, einen Teil der Bohnen unmittelbar weiterzureichen. Gäbe es aktuell keine entsprechende Vereinbarung, müssten erst andere physische Abnehmer gefunden werden. So verwundert es wenig, das auch diesmal wieder Gerüchte kursieren, wonach Callebaut erneut als Käufer fungieren könnte. Branchenvertreter mutmaßen, die Schweizer könnten dem Fonds rund 100.000 Tonnen abnehmen.

Zwar besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, den gesamten Vorrat wieder in den Börsenkreislauf einzuspeisen. Das wäre jedoch problematisch, da es höchstwahrscheinlich zu einem deutlichen Nachgeben der Notierungen führen würde. Schlägt die Stimmung überraschend um, kann ein Jäger im Handumdrehen selbst zum Gejagten werden.


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Rohstoffe

Ausgewählte Produkte: Mini Futures auf Kakao WKN BN2P4T BN3RZ8 BN5VQP

Typ Mini Long Mini Long Mini Long

Basiswert KAKAO (LIFFE) Sep. 10 KAKAO (LIFFE) Sep. 10 KAKAO (LIFFE) Sep. 10

Basispreis 1.152,81 GBP 1.517,55 USD 1.865,63 USD

Stop Loss 1.233,50 GBP 1.623,78 USD 1.996,22 USD

nen Kakaobohnen Doch es scheint dem Fonds zu gelingen, die Stimmung zu seinen Gunsten zu beeinflussen, selbst wenn mittlerweile die Gegenpropaganda angelaufen ist, in der die Transaktion als Resultat aus dem Ruder gelaufener Hedging-Geschäfte dargestellt wird. In manchen Berichten werden sogar bereits die theoretischen Buchwertverluste des Fonds gegenüber dem Endpreis des Juli-Kontrakts angeführt, was allerdings weit hergeholt scheint. Schließlich weiß kein Außenstehender genau, welcher Durchschnittspreis für die Lieferung gezahlt wurde. Wirft man einen kurzen Blick auf den Kakaochart der vergangenen Monate, lässt sich eher ein tatsächlicher Buchwertgewinn ableiten. Von einer Schieflage des Fonds kann wohl kaum die Rede sein, viel mehr wirkt das ausgeklügelte Marketing des Coups noch immer stützend. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich die Meldung über den zunächst anonymen Riesendeal wie ein Lauffeuer in der Londoner City

verbreitet und zu eifrigem Rätselraten über die Hintermänner geführt. Den vorläufig krönenden Abschluss der Kampagne stellte die medial inszenierte „Enthüllung“ der Identität des Käufers dar, die zum Tagesgespräch in Fachkreisen wurde.

Denn allein schon der gezielte Einsatz der Person Anthony Ward als Aushängeschild des Trades dürfte den einen oder anderen Spekulanten dazu bewegen, sich auf seine Seite zu schlagen. Schließlich gilt er als Urgestein im Kakaogeschäft, und das nicht erst seit dem erfolgreichen Kakaodeal im Jahr 2002. Vor der Gründung von Armajaro im Jahr 1998 leitete er das Kaffee- und Kakaogeschäft beim bekannten Rohstoffhändler Phibro. Darüber hinaus war Ward jahrelang Vorsitzender der European Cocoa Association (ECA). Nur wenige Menschen verfügen über das gleiche Maß an Erfahrung und Expertise. Auch der Fonds selbst gehört zu den wirklichen Größen im Geschäft. So gut wie jeder Europäer dürfte bereits Schokolade oder Kaffee konsumiert haben, die direkt oder indirekt durch die Hände der Holding gegangen sind. Wards Anlagestil wird als fundamental orientiert beschrieben und ist durch das gewaltige Informationsnetz des Handels unter neh mens gestützt. Sogar der Aufwand eigener Wetterstationen wird nicht gescheut. Diese Umstände laden augen-

Hebel 2,02 2,98 5,44

scheinlich nicht dazu ein, die Gegenseite des Trades einzunehmen. Unserer Einschätzung nach verfolgt Armajaro mit der Transaktion eine mittelfristige Strategie, die als gemäßigte Variante eines Corner interpretiert werden kann. Das Ziel ist nicht die Herbeiführung einer künstlichen Marktverengung durch einen plötzlichen Nachfrageschock, vielmehr positioniert sich der Fonds für einen weiteren „natürlichen“ Anstieg der Notierungen. Die dominierende Position in der physischen Lagerhaltung würde es erlauben, erheblichen Profit aus einem solchen Szenario zu ziehen. Der Vorwurf der Marktmanipulation liegt zwar nahe, lässt sich momentan jedoch nicht belegen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch die LIFFE, die nach Untersuchungen entsprechende Vorwürfe zurückwies. Damit droht dem Fonds von regulatorischer Seite her zunächst kein Ungemach. Daran ändert auch die vor einiger Zeit angekündigte Einführung neuer Reporting- und Transparenzpflichten in Anlehnung an die Vorgaben der US-amerikanischen Terminmarktaufsicht nichts. Wir sehen uns in unserer Einschätzung zum Kakao bestätigt: Investoren mit Interesse an einer Positionierung am Kakaomarkt könnten die aktuelle Kursschwäche nutzen, um sich auf die Seite von Armajaro zu schlagen. Ein Long-Investment wird durch die gegenwärtige Struktur der Terminkurve begünstigt, die sich in Backwardation befindet.

Jochen Stanzl

Ein Service der BörseGo AG

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Währungen

08/09 2010

Euro-Dollar: Mittelfristige Rallye mit Kursziel 1,5000 US-Dollar?

Auch bei starken Bewegungen auf das Wesentliche fokussieren.

Seit Erscheinen der vorherigen Ausgabe dieses Magazins hat sich aus charttechnischer Sicht im Währungsverhältnis Euro gegenüber US-Dollar (EUR/USD) einiges Entscheidendes getan. Wie prognostiziert, kam es zu einer Erholung, die jedoch nicht nur temporärer Natur sein dürfte, sondern voraussichtlich die Basis einer mittelfristigen, längeren Aufwertungsphase des Euro. Noch vor einigen Wochen wurde der Euro auf den Titelseiten diverser Branchenmagazine und Zeitungen zu Grabe getragen. Die Staatsverschuldungskrise der PIIGSStaaten beherrschte die Medien und das Kursgeschehen. Und jetzt plötzlich ist dies alles Schnee von gestern und obsolet? Die Frage lässt sich schwer beantworten. Viele Marktbeobachter sehen langfristig am Hori-

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zont beachtliche Probleme für die europä- rend auf unserer charttechnischen Einische Einheitswährung aufziehen. Man wird schätzung, geschlossen werden. Ab jetzt biesehen. Für den Anleger ist die Kenntnis der tet es sich an, Dips zu kaufen, Rücksetzer maßgeblichen mittelfristigen Trends wichtig, also konsequent für den Aufbau von Longda diese beispielsweise über Zertifikate her- Positionen zu nutzen. Charttechnische Kursvorragend gehandelt werden können. Im ziele liegen bei 1,3400 US-Dollar, 1,4000 USMai/Juni 2010 kam es im EUR/USD zur Dollar und anschließend möglicherweise Ausbildung einer sogenannten inversen SKS noch in diesem Jahr bei bis zu 1,5000 USBodenformation. Diese Dollar. Die Etappendiente als Transforma„Wir drehen unsere Einschätzung für Kursziele von 1,3400 tionsphase zwischen und 1,4000 US-Dollar EUR/USD von bärisch direkt auf buldem brachialen Ablisch. Short-Positionen sollten, basie- lassen sich sehr präzirend auf unserer charttechnischen wärtstrend seit Novemse nennen. Sie könnten Einschätzung, geschlossen werden." ber 2009 und dem Ausgangspunkt für neuen, nun entstehenmögliche eingestreute den Aufwärtstrend. Wir drehen unsere Ein- Konsolidierungen werden. Erfahrene Counterschätzung für EUR/USD von bärisch direkt trend-Trader können allerdings bei erhöhauf bullisch. Short-Positionen sollten, basie- tem Risiko kurzfristig bei Erreichen der bei-


08/09 2010

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Währungen

den Zwischenziele gehebelte Short-Positionen aufbauen. Bei 1,3000 US-Dollar liegt ab jetzt eine gute Unterstützung im Markt, die etwaige Rücksetzer auffangen dürfte. In der unten stehenden Tabelle finden Sie drei gehebelte Long-Produkte vor, mit deren Hilfe Sie sinnvoll an der erwarteten Euro-Aufwertung partizipieren können. Ebenfalls eine interessante Entwicklung zeichnet sich im Währungsverhältnis Euro gegenüber Kanada-Dollar (EUR/CAD) ab. Nach über einjähriger gewaltiger Abwertungsphase befindet sich EUR/CAD in einem inversen SKS Bodenbildungsprozess. Während dieser in EUR/USD schon längst abgeschlossen ist, ist dies bei EUR/CAD noch nicht der Fall. Der Bodenbildungsprozess in EUR/CAD ist allerdings auch größer dimensioniert. Ab jetzt gilt: Steigt EUR/CAD über 1,3695 Kanada-Dollar an, generiert dies ein mittelfristiges, also mehrmonatiges Kaufsignal mit einem minimalem Kursziel von 1,4700 KanadaDollar. Bei 1,4700 Kanada-Dollar liegt ein starker Widerstand im Markt, das heißt, hier kann es zur Entstehung einer größeren Korrektur kommen. Gelingt anschließend der Anstieg nachhaltig über 1,4700 Kanada-Dollar, würde sich Folgepotenzial bis 1,5300 KanadaDollar ergeben.

Kursentwicklung von Euro-Dollar seit März 2010

Quelle: GodmodeTrader.de

Kursentwicklung von Euro-Kanada-Dollar seit Januar 2010

Quelle: GodmodeTrader.de

Ausgewählte Produkte: Hebelprodukte auf EUR/USD WKN BN27RF BN6DV8 BN57FG

TYP Unlimited Long Turbo Long Turbo Long

Basispreis 1,1648 USD 1,28 USD 1,23 USD

Knock-Out-Schwelle 1,1648 USD 1,28 USD 1,23 USD

Harald Weygand Head of Trading bei GodmodeTrader.de

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Echtzeitnachrichten

Wir wissen´s zuerst.

www.boerse-go.de/jandaya


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Trading

Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik AMAZON – NACH OBEN LANGFRISTIG OFFEN

Kursstand: 122,42 US-Dollar

38er-Retracement-Unterstützung konnte die Konsolidierung dann aufhalten. Nach einem weiteren Test dieses Niveaus im Zuge des Quartalsberichts erholte sich Amazon wieder und verlässt auch leicht den Abwärtstrend der Vormonate.

Rückblick: Bis auf 151,09 US-Dollar konnten sich Amazon-Aktien nach einem Abverkauf bis auf 34,68 US-Dollar wieder erholen. Die Notierungen schossen dabei im Verlauf 2009 direkt auf ein neues Allzeithoch. Im Mai hielt das Kaufinteresse dann aber nicht mehr an. Amazon durchbrach den mittelfristigen Aufwärtstrend und rutschte zeitweise sogar unter 113,00 US-Dollar ab. Die bei 106,00 US-Dollar liegende mittelfristig wichtige

Charttechnischer Ausblick: Die Möglichkeit der Generierung eines neuen Kaufsignals, ausgehend von der bei 113,00–106,00 US-Dollar liegenden Unterstützung, ist gegeben. Gelingt es Amazon, sich über 124,88 US-Dollar auf Basis des Wochenschlusskurses abzusetzen, dann sind weitere Gewinne bis in den Bereich von 151,09 US-Dollar wieder möglich. Darüber würde Potenzial bis 180,00 US-Dollar langfristig freigesetzt, was abzuwarten bleibt.

AMAZON (Abbildung 1)

Anlagezertifikat: Bei Amazon lässt sich nach der erfolgten Korrektur von der Chance einer Bodenbildung auch abgesichert profitieren. Dafür bietet sich das Discount Zertifikat mit der WKN BN4LTM an. Dieses besitzt einen Cap bei 100,00 US-Dollar, sodass auch ein nochmaliger Rücksetzer die Maximalrendite von 7,36 % p.a. zum Ende der Laufzeit nicht gefährdet. Ein Discount von 23,87 % ist dafür gegeben.

Weitere Trading Infos finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/trading

Discount Zertifikat auf Amazon WKN: ISIN: Kursstand: Cap: Laufzeit: Discount:

BN4LTM DE000BN4LTM5 73,85 Euro 100,00 US-Dollar 17.12.2010 23,87 %

Seitwärtsrendite:

7,36 % p.a.

Maximalrendite:

7,36 % p.a.

Outperformance bis: 131,37 US-Dollar

Abbildung 1: Amazon, Kursverlauf vom 25.08.2008 bis 04.08.2010 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

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Trading

DEUTSCHE BANK – KURSPOTENZIAL IST NOCH NICHT ERSCHÖ PFT DEUTSCHE BANK AG

nur noch ausgedehnt seitwärts in einer breiten Handelsspanne zwischen 43,00 Euro und 60,00 Euro. In den vergangenen Wochen gelang nun ein Wiederanstieg innerhalb dieser Range.

(Abbildung 2)

Kursstand: 47,90 Euro Rückblick: Für die Aktien der Deutschen Bank ging es im Verlauf 2008 besonders deutlich abwärts, bis Anfang 2009 bei 15,38 Euro ein Tief markiert werden konnte. Anschließend erholten sich die Kurse ebenso stark wieder. Es gelang dabei der Ausbruch aus dem maßgebenden Abwärtstrend. Anschließend ebbte die Aufwärtsdynamik dann aber nachhaltig ab. Seit Sommer 2009 bewegen sich die Notierungen hier

Charttechnischer Ausblick: Mit dem Überwinden von 51,24 Euro konnte bereits ein Kaufsignal generiert werden. Dieses sollte die Notierungen innerhalb der Handelsspanne wieder in den Bereich von 60,00 Euro hebeln, bevor dort mit einem Rückfall gerechnet werden muss. Auch 64,85 Euro wären bei stabilem Marktumfeld möglich. Jederzeit muss ein Rücklauf auf 51,24 Euro aber noch mit einkalkuliert werden. Erst unterhalb von 43,00 Euro auf Basis des Wochenschlusskurses gerät das bullische Chartbild in Gefahr.

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Anlagezertifikat: Profitieren lässt sich von der anhaltenden Seitwärtsbewegung über das Discount Zertifikat mit der WKN BN4N92. Dieses besitzt einen Cap bei 46,00 Euro und bietet somit auch bei einem noch deutlicheren Rückfall innerhalb der Range die Chance auf eine Maximalrendite. Diese liegt bei 8,51 % p.a. gegenüber einem Sicherheitspuffer von 20,78 % bis zum Laufzeitende. Fällt die Aktie unter 43,00 Euro auf Wochenschlusskursbasis, kann die Position zur Sicherheit ausgestoppt werden. Analyse von Ein Service der BörseGo AG

Discount Zertifikat auf Deutsche Bank AG WKN:

BN4N92

ISIN:

DE000BN4N925

Kursstand:

44,59 Euro

Cap:

46,00 Euro

Laufzeit:

17.12.2010

Discount:

20,78 %

Seitwärtsrendite:

8,51 % p.a.

Maximalrendite:

8,51 % p.a.

Outperformance bis:

58,07 Euro

Abbildung 2: Deutsche Bank AG, Kursverlauf vom 16.06.2008 bis 04.08.2010 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

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Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


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Trading

DAX® daily Trading: zaghafte Stabilisierung? Seit die DAX® daily Analysten wieder ungezwungener agieren, zeigt das DAX® daily Trading eine erste vorsichtige Bodenbildung. Ist das der Vorbote einer nachhaltigen Erholung? Im aktuellen Untersuchungszeitraum vom 25.06.2010 bis 22.07.2010 führte die ungefilterte Strategievariante mit der Befolgung jeder Tagestendenzprognose im DAX® daily Newsletter als potenzielles Einstiegssignal sechs Trades durch. Dabei musste zweimal der mit Hebel 50 riskierte Einsatz in Höhe von 10,00 Prozent des letzten Kapitalkurvenstands komplett abgeschrieben werden. Die Totalverluste ereigneten sich vom 08.07.2010 bis 13.07.2010 auf der Short-Seite und beim nachfolgenden Long-Trade vom 14.07.2010 bis 16.07.2010.

Mit Vorsicht behandeln!

In der vorherigen Ausgabe des W|Z Magazins haben wir unsere Nachforschungen zu den kräftig gesunkenen Trefferquoten der Marktprognosen im DAX® daily Newsletter präsentiert. Letztlich konnte ein seit Sommer 2009 bestehendes Missverständnis mit dem Analysten ausgeräumt werden. Die Charttechniker müssen sich nun nicht mehr zur permanenten Aussprache klarer Aufwärts- oder AbwärtsVorhersagen für den DAX® gedrängt sehen, sondern können wie früher in schlecht einschätzbaren Marktsituationen von einer Richtungsprognose Abstand nehmen. Das eröht die Qualität der Prognosen.

Seitdem die Analysten wieder freier agieren können, hat sich die zuvor sehr negativ verlaufende Kapitalentwicklung des DAX® daily Tradings ein wenig stabilisiert. Es wäre wohl deutlich zu früh, nun das Ende der schwierigen Phase unserer Tradingbeobachtung auszurufen. Möglicherweise hat auch lediglich der wieder besser prognostizierbare Markt zur leicht verbesserten Trefferquote der Tagesprognosen im DAX® daily Newsletter beigetragen. Jedenfalls lässt die zaghafte Bodenbildung der fiktiven Kapitalkurve unseres Tradingtests in der Standardvariante die leise Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung aufkeimen.

Viermal wurden jedoch deutliche Gewinne eingestrichen. Beim Short-Trade vom 28.06.2010 auf den 29.06.2010 wurde das Gewinnziel erreicht. Vom 30.06.2010 auf den 01.07.2010 vermehrte sich der Einsatz noch einmal um knapp 65,00 Prozent ebenfalls im sinkenden Markt. Und vom 01.07.2010 bis zum 08.07.2010 fiel auf das riskierte Kapital ein Gewinn von knapp 110,00 Prozent auf der Long-Seite an. Nach den beiden oben genannten Verlusttrades konnte dann vom 19.07.2010 auf den 20.07.2010 erneut ein Ertrag mit der Erreichung des Gewinnziels verbucht werden. Das Plus dieser ShortAktion belief sich auf gut 90,00 Prozent des Einsatzes. Insgesamt ist die fiktive Kapitalkurve im Untersuchungszeitraum auf 95.716 Euro um 15,52 Prozent gegenüber dem Stand vom 25.06.2010 geklettert. Bei den Trendfilterstrategien zeigte nur das Directional-Movement-System per saldo eine nennenswerte Kapitalentwicklung, die ausschließlich mit Short-Trades realisiert wurde und ähnlich wie die Standardstrategie einen Gewinn von knapp 15,50 Prozent produzierte. DAX® daily Trading finden Sie täglich unter: www.wz-magazin.de/themen/trading

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Trading

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Trades im jüngsten Beobachtungszeitraum vom 25.06.2010 bis 22.07.2010 Abb. 1: DAX® daily Trading Standard-Teststrategie

+15,52 Prozent seit 25.06.2010 Anzahl der Trades: 6 4 Gewinne (Gewinnziel erreicht: 2) 2 Verluste (Verluststop erreicht: 2) Performance im Beobachtungszeitraum: 15,52 %

Langfristige Backtestings seit 26.11.2004 (Start des DAX® daily Newsletters) bis 22.07.2010 Für alle Backtesting-Berechnungen gilt: eingerechnete Gebühren 4,60 Prozent je Trade für Einstieg, Ausstieg und Slippage; Steuern unberücksichtigt Abb. 2: Kapitalkurve der Standard-Teststrategie Jede Tendenzprognose im DAX® daily Newsletter wird als potenzielles Ein-/Ausstiegssignal für Trades berücksichtigt.

+857,16 Prozent seit 26.11.2004

Abb. 3: Kapitalkurve der Trendfilter-Teststrategie Adaptive Stochastic Tendenzprognose im DAX® daily Newsletter wird nur als Einstiegssignal berücksichtigt, wenn im Einklang mit mittelfristigem DAX®-Trend anhand der Adaptiven Stochastic (10/500).

+2.405,80 Prozent seit 26.11.2004 640.000

320.000

320.000 160.000 160.000 80.000 80.000 40.000

40.000

20.000

20.000

10.000 26.11.2004 26.01.2006 26.03.2007 26.05.2008 26.07.2009 26.06.2005 26.08.2006 26.10.2007 26.12.2008 26.02.2010

10.000 26.11.2004

BacktestingZeitraum Startniveau

26.11.2004 bis 22.07.2010 10.000 EUR

Niveau 22.07.2010 max. Drawdown Trefferquote

95.716 EUR 83,70 % 52,94 %

Abb. 4: Kapitalkurve der Trendfilter-Teststrategie Directional Movement Tendenzprognose im DAX® daily Newsletter wird nur als Einstiegssignal berücksichtigt, wenn im Einklang mit mittelfristigem DAX®-Trend anhand Directional Movement über 30 Tage (+DI größer oder kleiner als –DI).

+4.548,25 Prozent seit 26.11.2004

BacktestingZeitraum Startniveau

640.000 320.000

160.000

160.000

80.000

80.000

40.000

40.000

20.000

20.000

BacktestingZeitraum Startniveau

26.01.2006

26.08.2006

26.03.2007

26.11.2004 bis 22.07.2010 10.000 EUR

26.10.2007

26.05.2008

26.08.2006

26.03.2007

26.11.2004 bis 22.07.2010 10.000 EUR

26.10.2007

26.05.2008

26.12.2008

26.07.2009

Niveau 22.07.2010 max. Drawdown Trefferquote

26.02.2010

250.580 EUR 64,19 % 58,82%

+6.446,76 Prozent seit 26.11.2004

320.000

26.06.2005

26.01.2006

Abb. 5: Kapitalkurve der Trendfilter-Teststrategie Momentum Tendenzprognose im DAX® daily Newsletter wird nur als Einstiegssignal berücksichtigt, wenn im Einklang mit mittelfristigem DAX®-Trend anhand Momentum (Long: 40-Tage-Momentum > 100; Short: 60-Tage-Momentum < 100).

640.000

10.000 26.11.2004

26.06.2005

26.12.2008

26.07.2009

Niveau 22.07.2010 max. Drawdown Trefferquote

26.02.2010

464.825 EUR 47,32 % 59,31 %

10.000 26.11.2004 26.01.2006 26.03.2007 26.05.2008 26.07.2009 26.06.2005 26.08.2006 26.10.2007 26.12.2008 26.02.2010

BacktestingZeitraum Startniveau

26.11.2004 bis 22.07.2010 10.000 EUR

Niveau 22.07.2010 max. Drawdown Trefferquote

654.676 EUR 39,54 % 61,66 %

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: Lenz + Partner, Investox

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Zahlen / Buchtipp

Lesen und mehr wissen! Zahlen des Monats Inflation:

0,9%

Deutschlands Verbraucherpreisindex im Juni 2010 ggü. Juni 2009 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

EZB-Leitzins:

1,00% Quelle: EZB

Fed-Leitzins:

0-0,25% Quelle: Fed

Arbeitslosenzahl:

3,192 Mio.

registrierte Arbeitslose Deutschland im Juli 2010 (-7,8 % ggü. Vorjahresmonat) Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

ifo Geschäftsklimaindex:

106,2

im Juli 2010 (nach 101,8 im Juni 2010; letzter Höchstwert 108,70 im Dezember 2006) Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

520 44

Dagegen bilden nur

Small Caps (Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von bis zu 100 Mio. Euro) repräsentieren die größte Anzahl deutscher börsenmit notierter Unternehmen, aber sie umfassen lediglich

70,4% 1,8% der Gesamtbörsenkapitalisierung.

Large Caps (Unternehmen mit einer Kleine und mittlere Marktkapitalisierungen von über Unternehmen beschäftigen 2 Mrd. Euro) bereits der Gesamtbörsenkapitalisierung ab.

84,3%

Quelle: (2)

Der Maschinenbau ist mit rund Beschäftigten der wichtigste deutsche Industriezweig. Quelle: (4)

900.000

Verdienst der MDAX-Chefs 2009 kummuliert:

237.351.000

Euro

Quelle: (5)

70% 80%

83.000 2020 wird die Branche bereits über Arbeitsplätze bereitstellen. Quelle: (7)

Konjunktur auf dem Höchststand: Deutschland erreicht Spitzenwert im Euroraum. Das Wachstum im zweiten Quartal beträgt . Quelle: (8)

1,1%

aller Arbeitnehmer und bilden

aller Auszubildenden in Deutschland aus.

Solarunternehmen schaffen Arbeitsplätze: In Jahr 2009 waren es noch

150.000

Quelle: (1)

Quelle: (3)

Im Jahr 2020 wird mit jährlich

90.000.000 Passagieren am Flughafen Frankfurt am Main gerechnet. Quelle: (6)

Quellen: (1) http://www.die-bank.de, (2) http://www.die-bank.de, (3) http://www.bundestag.de, (4) http://www.bdi.eu, (5) http://www.manager-magazin.de, (6) http://www.ausbau.fraport.de, (7) http://www.solarwirtschaft.de, (8) http://www.diw.de

Buch des Monats Lukrative Rohstoffmärkte Mit seinem neuen Buch verfolgt Torsten Dennin nicht das Ziel, dem Leser konkrete Anlagestrategien für Rohstoffe zu empfehlen. Vielmehr möchte der Autor ein realistisches und detailliertes Bild dieses spannenden Marktes vermitteln. Der Leser soll einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen werfen. Dafür bedient sich Dennin der Geschichte, denn diese verrät mit ihren einschneidenden Entwicklungen im Bereich der Rohstoffe viel über die Entstehung von Trends, Blasen und Crashs. So schildert Dennin beispielhaft 30 wichtige historische Begebenheiten aus den vergangenen 400 Jahren. Natürlich wird hier der berühmte Tulpenwahn der Holländer im 17. Jahrhundert analysiert. Aber auch weniger bekannte Ereignisse wie der Reisboom im Japan des 18. Jahrhunderts, in dessen Verlauf auch die Candlestick-Charts erfunden wurden, beschreibt der Autor unterhaltsam und spannend. So erhält der Leser einen komprimierten Einblick in die wichtigsten Blasen und Boomphasen des Rohstoffhandels. Auch zum Verständnis der gegenwärtigen Marktbewegungen kann es zweifellos nicht schaden, diese historischen Gegebenheiten zu kennen. Autoren: Torsten Dennin

Lukrative Rohstoffmärkte Ein Blick hinter die Kulissen

232 Seiten, Hardcover 24,95 Euro (D); 25,70 Euro (A); 41,90 SFR (CH)

ISBN 978-3-89879-599-9 FinanzBuch Verlag, München 2010 www.finanzbuchverlag.de

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Presse

08/09 2010

Pressestimmen der vergangenen Wochen Handelsblatt, 03.08.2010 „Die französische Großbank BNP Paribas hat die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten deutlich besser weggesteckt als die meisten europäischen Konkurrenten. […] Die Franzosen profitierten davon, dass sie mit einem Anteil am Vorsteuergewinn von rund einem Drittel weit weniger vom Investment-Banking abhängen […] Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Bank ihren Gewinn im zweiten Quartal sogar um knapp ein Drittel steigern und überraschte damit die Analysten […] Die Bank habe auch im Worst-Case-Szenario einen Kapitalpuffer von 20 Mrd. Euro zur vorgeschriebenen Mindestreserve, teilte BNP gestern mit. Zudem habe das Institut problemlos Zugang zu kurzfristiger Liquidität.“

Financial Times, 03.08.2010 „BNP Paribas […] reported a 31 per cent increase in net profit in the second quarter […]. The bank easily beat analyst’s estimates […] Baudouin Prot, chief executive, said the bank was ‘extremely well capitalized’ […] Continuous profits had enabled it to lift its tier one capital ratio […] from 7.4 per cent at the end of 2006 to 10.6 per cent at the end of June 2010 […].”

Financial Times Deutschland, 03.08.2010 „Fortis-Synergien helfen BNP. Französische Großbank baut Gewinn dank starken Privatkundengeschäfts aus. Die BNP Paribas ist weiter auf Erfolgskurs: Wie in den vorangegangenen zwei Geschäftsquartalen steigerte die größte französische Bank auch im zweiten Vierteljahr ihr Ergebnis deutlich – sie schlug zum dritten Mal in Folge die Analystenerwartungen. Der Nettogewinn des Instituts kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro […].“

ZertifikateReport, Nr. 28/2010 „Das BNP-Express Fix-Kupon-Zertifikat [ISIN: DE000BN6BQA2, Zeichnung bis 27.08.2010] spricht ExpressZertifikateanleger mit dem Wunsch nach einer hohen regelmäßigen Kuponzahlung an. Die hohe Zinszahlung in Höhe von vier Prozent pro Jahr sorgt auch in dem Fall, dass das Zertifikat nicht vorzeitig inklusive der 4,5-prozentigen Bonuszahlung getilgt wird, für einen derzeit überproportional hohen Ertrag.“

The Wall Street Journal, 03.08.2010 „Two European banks lit up markets Monday with better-than-expected results. Both HSBC an BNP Paribas beat expectations thanks to sharp falls in impairment charges. But it is the French bank that offers the more compelling investment story.”

Euro am Sonntag, Nr. 31/2010 „Bis zum 27. August bietet BNP Paribas ein Zertifikat mit festen Kuponzahlungen zur Zeichnung an. Das neue TX-Express-Fixkupon-Zertifikat (ISIN: DE 000 BN6 BQA 2) hat eine Laufzeit von maximal drei Jahren […]. Jährlich werden vier Prozent Zinsen gezahlt, egal wie sich der Index entwickelt.“

Der Aktionär, Nr. 30/2010 ZertifikateWoche, Nr. 28/2010 „Für Anleger, die trotz des Desasters auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft des größten Ölkonzerns der Welt [BP] setzen möchten, aber mit zwischenzeitlichen Kursabstürzen rechnen, bietet jetzt BNP Paribas verschiedene Bonus Pro-Zertifikate an. Die Besonderheit: Bei dieser Variante ist die Absicherungsschwelle erst in den letzten Monaten vor Fälligkeit aktiv […].“

„Im Fall der Deutschen Bank genügt ein Anstieg um rund fünf Prozent, damit es am Laufzeitende den Maximalbetrag gibt. [… ] Für den DiscountCall [WKN BN35CE] ist es entscheidend, dass der Kurs bei 50 oder darüber notiert. […] 80 Prozent in zwei Monaten […].“

Laufend aktuell

Neuemissionen von BNP Paribas

Auch in den zurückliegenden Wochen wurde die momentan knapp 55.100 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der fast täglichen Neuauflage von Turbo Optionsscheinen, Unlimited Turbos und Mini Futures in den Anlageklassen Indizes, Aktien, Rohstoffe und Währungen, um jederzeit marktgerechte Papiere mit attraktiven Hebelwirkungen anzubieten. Daneben fanden zwischen dem 02.07.2010 und dem 30.07.2010 insgesamt 3.378 neue Produkte den Weg aufs Börsenparkett.

Datum

Emission

Basiswerte

Datum

Emission

Basiswerte

02.07.2010 02.07.2010 05.07.2010 06.07.2010 07.07.2010 08.07.2010 08.07.2010 08.07.2010

1 Capped Bonus PRO Zertifikat 190 Discount Zertifikate 63 Bonus Zertifikate 20 Capped Bonus Zertifikate 21 Bonus Zertifikate 393 Bonus Zertifikate 123 Capped Bonus Zertifikate 93 Discount Zertifikate

Aktien Aktien Aktien Index Index Aktien Aktien Aktien

15.07.2010 15.07.2010 15.07.2010 23.07.2010 26.07.2010 26.07.2010 27.07.2010 28.07.2010

273 Capped Bonus Zertifikate 251 Discount Zertifikate 118 Sprint Zertifikate 101 Bonus Zertifikate 6 Reverse Convertible 45 Capped Bonus Zertifikate 6 Capped Bonus PRO Zertifikate 1 Strategie Zertifikat

Aktien Aktien Index Aktien Aktien Index Aktien Index

08.07.2010 09.07.2010 12.07.2010 14.07.2010 14.07.2010 15.07.2010

1 Strategie Zertifikat 87 Capped Bonus Zertifikate 58 Bonus PRO Zertifikate 868 Discount Zertifikate 1 Reverse Convertible 1 Reverse Convertible

Aktien Aktien Index Aktien Index Aktien

29.07.2010 29.07.2010 29.07.2010 30.07.2010 30.07.2010

102 Discount Call Optionsscheine 101 Discount Put Optionsscheine 371 Reverse Bonus Zertifikate 8 Reverse Convertible 75 Capped Bonus PRO Zertifikate

Rohstoffe Rohstoffe Aktien Aktien Index

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08/09 2010

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Impressum W | Z MAGAZIN Herausgeber: BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt am Main Fon: 069 - 71 93 23 10 · Fax: 069 - 71 93 34 99 Redaktion: Sebastian Schmidt, eveniat GmbH Gesamtbearbeitung und Gestaltung: LAD-fc, LINKING ADVERTISING, Maria Trippler, www.LAD-fc.com Art Director: Ivone Delazzer-Böhmer Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH Verlag: SC Marketing GmbH Kontakt BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt am Main Hotline: 0800 0 267 267 (oder 069 - 71 93 23 10) Fax: 069 - 71 93 34 99 e-mail: derivate@bnpparibas.com Internet: www.derivate.bnpparibas.de Reuters: BNPWTS

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W|Z Magazin - August 2010  

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