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Bonitätsrating BNP Paribas: S&P AA- · Moody’s Aa3

wz Warrants und Zertifikate

März 2012

www.wz-magazin.de

Mit Last Minute Bonus direkt zum Ziel Meinung: verfrühter Schwanengesang | Produkte: Hebelwirkung und komfortabler Risikopuffer | DAX® daily Trading: von der Hausse überrascht


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03 2012

Editorial

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Vielseitiges Bonus-Konzept Moderate Fehleinschätzungen der Basiswerttendenz werden einfach ausgebügelt oder münden sogar in eine attraktive Rendite. Auf diesen grundlegenden Ansatz bauen klassische Bonus Zertifikate ebenso wie all ihre Abwandlungen. Zwar geht der Anleger mit einer konkreten Erwartung zur trendgerichteten Entwicklung des Basiswertes an das jeweilige Engagement heran. Wenn es aber nicht so läuft wie erhofft, kann das Investment über den Teilschutzmechanismus letztlich doch noch zum Erfolg geführt werden. Die Variantenvielfalt der Bonus-Familie ist beachtlich. Beispielweise lässt sich nicht nur eine eher positive Tendenz des Basiswertes abschöpfen. Mit Reverse-Papieren kann auch ein negativer Börsenausblick zur Renditejagd genutzt werden. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal innerhalb der Long- und Short-Varianten ist derweil die Behandlung der Barriere. Beim klassischen Bonus Zertifikat darf der Basiswertkurs während der gesamten Laufzeit niemals bis auf oder unter diese fixierte Schwelle abrutschen, damit der Bonusanspruch am Laufzeitende erhalten bleibt. Das Konzept der Bonus PRO Zertifikate beschränkt die Barrierenbeobachtung hingegen auf einen meist ein- oder dreimonatigen Zeitraum vor dem Bewertungstag.

notieren. Dann ist die Bonusrendite als Mindestertrag sichergestellt, während sich Basiswertaufschwünge über den Bonuskurs hinaus voll in der Endabrechnung des jeweiligen Papiers niederschlagen. Last Minute Bonus Zertifikate sind damit für all jene Investoren geeignet, die das Risiko einer Barrierenverletzung stark reduzieren möchten und sich Grégoire Toublanc, BNP Paribas Deutschland mit ihrer Basiswertprognose voll und ganz auf den Bewertungstag konzentrieren wollen. Denn Doch damit nicht genug. Sogar die Liebhaber vorübergehende Markteinbrüche können das von gehebelten Instrumenten können sich das Resultat am Laufzeitende nicht verhageln. Bonus-Prinzip zunutze machen. Bonus Calls Im Hauptthema ab Seite 10 werfen wir einen arbeiten in der finalen Abrechnung einerdetaillierten Blick auf die neuen Produkte mit seits wie herkömmliche Call-Optionsscheine, sodass Basiswertgewinne überihrer einfachen Funktionsweise und den proportional und ohne Oberattraktiven Einsatzmöglichkeiten. grenze ausgekostet werden. Ansonsten steht die Zahlung eines Bonusbetrags in Aussicht, wenn sich der zugrunde liegende Titel – ohne Barrierenverletzung – enttäuschend entwickelt hat. Eine Reihe attraktiver Beispiele zeigt die großen Vorzüge dieses cleveren Konzepts auf den Seiten 16 bis 19.

Mit der Innovation der Last Minute Bonus Zertifikate ist BNP Paribas nun einen entscheidenden Schritt weitergegangen, um die Gefahr einer Barrierenverletzung im Interesse des Anlegers nochmals zu senken. Hier muss der zugrunde liegende Titel nur am Bewertungstag über der Barriere

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Inhalt

Kostenfreie Eintrittskarten zur Invest 2012

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Verfrühter Schwanengesang

08 Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

DDV: ZertifikateFamilien im Index-Gewand Erdgas: interessante Entwicklungen

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DAX® daily Trading: von der Hausse überrascht

EUR/USD: Euro nur mit Bärenmarkt-Rally? – noch kein Boden in Sicht

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Bildnachweis Titel: Thinkstock Innenseiten: 123RF, Fotolia, Shutterstock, Thinkstock, Vectorstock

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03 2012

Inhalt

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Aktuelles BNP Paribas - Wir sind Zertifikate. Kostenfreie Eintrittskarten zur Invest 2012

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Meinung Verfrühter Schwanengesang

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Hauptthema Mit Last Minute Bonus direkt zum Ziel

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Produkte Hebelwirkung und komfortabler Risikopuffer

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Unsere Selektion DDV: Zertifikate-Familien im Index-Gewand Ausgezeichnete Investments

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Strategie Garantie-Investments selbst konstruieren Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

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Rohstoffe Erdgas: interessante Entwicklungen

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Währungen EUR/USD: Euro nur mit Bärenmarkt-Rally? – noch kein Boden in Sicht

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Trading Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik DAX® daily Trading: von der Hausse überrascht

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Wissenswertes Zahlen des Monats

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Presse / Buchtipp Pressestimmen Buch des Monats

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Bestellseite Für Ihren Wissensvorsprung Impressum

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Warrants und Zertifikate

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Aktuelles

Kompakte Broschüre zu Last Minute Bonus Zertifikaten Auf das Wesentliche fokussiert und leicht verständlich erläutert die neue Broschüre zu Last Minute Bonus Zertifikaten die speziellen Vorzüge dieses innovativen Produkttyps. Wer die Funktionsweise klassischer Bonus Zertifikate kennt, wird die speziellen Eigenschaften der neuen Last Minute Bonus Zertifikate blitzschnell erfassen. Somit verzichtet die zugehörige Produktbroschüre auf viele Worte und konzentriert sich speziell auf die neuartige Behandlung der Barriere. Auf lediglich zwei informativen Seiten wird anhand eines Schaubilds schnell deutlich, welchen hohen Mehrwert die Barrierenüberprüfung ausschließlich am Bewertungstag bietet. Die Broschüre zu Last Minute Bonus Zertifikaten finden Sie als PDF-Datei auf www.derivate. bnpparibas.de im Bereich Wissen B Broschüren. Selbstverständlich können Sie gern auch ein gedrucktes Exemplar über das Bestellformular auf der Website oder über die kostenfreie Hotline 0800 0 267 267 anfordern.

Grüne Welle

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03 2012

Wertvollste Marke im europäischen Bankensektor Die renommierte Zeitschrift The Banker kürte BNP Paribas Anfang Februar zur wertvollsten Marke unter den europäischen Finanzinstituten. Für Europa kommt die Studie der Zeitschrift The Banker zu den führenden 500 Marken im Bankensektor zu einem eindeutigen Ergebnis: BNP Paribas nimmt die Führungsposition in der Rangliste der „2012 Top 500 Banking Brands“ ein. Weltweit

klettert BNP Paribas auf den achten Platz nach Rang zwölf im vergangenen Jahr. Auf stolze 16 Mrd. US-Dollar schätzt The Banker den Markenwert von Europas TopFinanzinstitut. Der starke Fokus von BNP Paribas auf das wichtige Privatkundengeschäft zeigt sich derweil auch in der Markenrangliste. Im sogenannten Retail Banking sichert sich BNP Paribas weltweit betrachtet den fünften Platz unter den wertvollsten Marken.

Gelungenes Anlegerforum in Düsseldorf Das Börse Online Anlegerforum etabliert sich weiter als besonders informative Veranstaltungsreihe für Investoren. Am 11.02.2012 nahm auch BNP Paribas in Düsseldorf wieder aktiv teil.

Last Minute Bonus Zertifikate

Werbemitteilung

Eine Produktinnovation von BNP Paribas

Schnell informiert: die neue Broschüre zu Last Minute Bonus Zertifikaten

BNP Paribas – Wir sind Zertifikate. Auch im Jahr 2012 wird BNP Paribas die Stellung am deutschen Zertifikatemarkt weiter verstärken. Der neue Slogan ist ein klares Bekenntnis: Wir sind Zertifikate.

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Der aufschlussreiche Vortrag von Benjamin Krüger über „Renditestarke Anlageprodukte für konservative Anleger“ traf nicht zuletzt aufgrund der zurückliegenden Verwerfungen am Aktienmarkt auf großes Interesse. Am neuen Messestand von BNP Paribas nutzten die Besucher darüber hinaus die Gelegenheit, um ihre Fragen im direkten Gespräch mit den Derivate-Experten zu klären. Ein Highlight des Anlegerforums in Düsseldorf war zweifellos der unterhaltsame und lehrreiche Vortrag von Prof. Dr. Max Otte. Der

Value-Investor zeigte sich überzeugt von den guten Aussichten am Aktienmarkt und verriet auch, welche Dividendentitel er derzeit für besonders aussichtsreich hält. Auf der Website www.anlegerforum.de können sich Interessenten über die geplanten Termine der Veranstaltungsreihe und die jeweiligen Vortragsprogramme informieren.

Mit einer Palette von mehr als 75.000 Produkten, fairen Preisen, einer herausragenden Handelsqualität und umfassenden Serviceleistungen für Anleger lässt BNP Paribas keinen Zweifel an der schlagkräftigen Aufstellung und dem weiteren Ausbau ihres Geschäfts mit Zertifikaten und Hebelprodukten aufkommen. In die ständige Verbesserung des Angebots wird weiterhin mit Nachdruck investiert.

Unter dem neuen Motto „Wir sind Zertifikate.“ bekennen sich die Bank und das Derivate-Team im Besonderen zum vollen Einsatz zugunsten des Anlegers. Über die Themenauswahl auf der Startseite von www.derivate.bnpparibas.de oder den direkten Link www.derivate. bnpparibas.com/DEU/Wir_sind_Zertifikate erreichen Sie die Präsentation mit einem kurzen Clip zum neuen Slogan.


Aktuelles

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Geballtes Wissen auf dem Börsentag München Neben der direkten Kontaktmöglichkeit zu mehr als 70 Ausstellern überzeugt der Börsentag München am 10.03.2012 vor allem mit seinem umfangreichen Vortragsprogramm. „Die bunte Welt der Bonus Zertifikate“ stellt Derivate-Experte Volker Meinel bei seinem Vortrag auf dem Börsentag München in den Fokus. Mittlerweile ist die Auswahl an verschiedenen Bonus-Typen groß. BNP Paribas hat das Segment jüngst mit der Innovation der Last Minute Bonus Zertifikate bereichert. Da sich die Varianten jedoch immer nur in wichtigen und eindeutig abgrenzbaren Kernelementen unterscheiden, kann jeder Anleger in der Welt der Bonus Zertifikate ganz einfach den Überblick behalten und die aussichtsreichen Papiere zielgerichtet für seine Investments nutzen. In 52 weiteren Vorträgen können sich die Besucher des Börsentags München am 10.03.2012 über zahlreiche Themen vom risikoreduzierten Anlegen über das aktive Trading und aktuelle Belastungsfaktoren wie die Staatsschuldenkrise bis hin zum Blick in die Zukunft bei ausgewählten Titeln wie etwa Gold informieren. Im Messebereich mit mehr als 70 Ausstellern freuen sich die Derivate-Profis von BNP Paribas am neu gestalteten Messestand auf das persönliche Gespräch mit engagierten Anlegern.

Kostenfreie Eintrittskarten zur Invest 2012 Wir laden Sie herzlich zum Besuch der Invest 2012 am letzten Aprilwochenende in Stuttgart ein. Ihre kostenfreie Eintrittskarte liegt zum Abruf bereit. Vom 27. bis 29. April öffnet Deutschlands Leitmesse für Finanzen und Geldanlage ihre Pforten auf dem Stuttgarter Messegelände. Mehr als 200 Aussteller präsentieren ihre neuesten Investmentlösungen sowie Dienstleistungen und bieten Informationen aus erster Hand. Rund 350 Vorträge und Diskussionsrunden gewährleisten wertvolle Erkenntnisse in jeder Teildisziplin der Geldanlage. Selbstverständlich stehen Ihnen auch die Derivate-Experten von BNP Paribas während der gesamten Veranstaltung zur Verfügung.

Der offen und großzügig gestaltete Messestand lädt zu interessanten Gesprächen in ungezwungener Atmosphäre ein. Hier können Sie Ihre produktbezogenen Fragen im direkten Gespräch mit den Profis klären. Für Ihren Besuch auf der Invest 2012 halten wir auch in diesem Jahr wieder kostenfreie Eintrittskarten bereit. Bitte bestellen Sie Ihr Exemplar formlos per E-Mail an derivate@bnpparibas.com oder über unsere kostenfreie Hotline 0800 0 267 267. Invest 2012 Termin: 27.04.2012 bis 29.04.2012 Ort: Messe Stuttgart (Flughafen) Nähere Informationen: www.invest2012.de © Bildnachweis Messe Stuttgart, www.invest2012.de

03 2012

Börsentag München 2012 Termin: 10.03.2012 von 09:30 bis 18:00 Uhr Ort: M,O,C, München, Lilienthalallee 40, Atrium 3 + Atrium 4 Nähere Informationen: www.boersentag-muenchen.de

Trader’s Box App: Gewinnserie mit Öl-Rally Der Preis des Brent Rohöl-Futures klettert mit Nachdruck. Mit dem Öl daily Newsletter in der Trader’s Box App haben Leser den Aufwärtstrend seit dem 20.12.2011 vollständig ausgenutzt. Gegenüber dem Schlusskurs vom 19.12.2011 haben die Rohöl-Notierungen der Sorte Brent bis zum 17.02.2012 um stolze 15,54 Prozent zugelegt. Sollte die charttechnische Widerstandsmarke bei rund 120,50 US-Dollar überwunden werden, so dürfte der Barrelpreis neues Potenzial entfalten. Die Leser des

Öl daily Newsletters wurden derweil treffsicher durch den Aufwärtstrend begleitet. Bereits am 20.12.2011 lieferte der kostenfrei über die Trader’s Box App oder im klassischen E-Mail-Abonnement erhältliche Informationsdienst das erste Aufwärtssignal. Im Newsletter werden jeweils passende Unlimited Turbos Long und Short zur schnellen Trade-Umsetzung aufgelistet. Mit diesen Produkten ließ sich eine beeindruckende Gewinnserie realisieren: Der am 20.12.2011 präsentierte Unlimited Long legte bis zum

Ausstieg am 29.12.2011 um fast 30 Prozent zu. Vom 29.12.2011 auf den 30.12.2011 folgte ein kurzer Short-Trade mit einem kleinen Verlust von rund 7 Prozent. Dann ging es bis zum 13.01.2011 wieder aufwärts mit einem Gewinn von beinahe 50 Prozent. Das nachfolgende Abwärtssignal hielt bis zum 27.01.2012 und brachte immerhin gut 5 Prozent Gewinn im Unlimited Short. Und abschließend spielte der am 27.01.2012 im Einklang mit dem Aufwärtssignal präsentierte Unlimited Turbo Long bis zum 17.02.2012 ein sattes Plus von mehr als 155 Prozent ein.

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Meinung

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Verfrühter Schwanengesang Aktien als Basiswerte: vier Argumente für den Aufschwung

Auch wenn alle Welt – inklusive vieler Medien - Ende 2011 das Ende des deutschen „Wirtschaftswunders” hatte kommen sehen: Die ersten Zahlen aus dem angebrochenen Jahr weisen eher auf eine Fortsetzung des Aufschwungs nach einer leichten Wachstumsdelle im Herbst vergangenen Jahres hin, auch wenn die Eckwerte signalisieren, dass die Folgen der Euro-Krise jetzt auch Deutschland erreicht haben.

Nur wer nach vorn schaut, kann reagieren.

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Allerdings gibt es fünf gute Gründe, die gegen einen Abschwung der deutschen Wirtschaft sprechen: So zeigen erstens die einschlägigen Erhebungen, dass die deutschen Banken keinesfalls weniger Kredite vergeben als in den Vorjahren oder ihre Kredite restriktiver vergeben – obwohl einige von ihnen nur mit großen Kapitalzuschüssen des Staates über die Finanzkrise gekommen waren. Zweitens würden viele deutsche Firmen auch über die Runden kommen, wenn die Banken ihre

Kreditrichtlinien leicht verschärfen würden, weil die deutsche Wirtschaft – insgesamt betrachtet – mehr Guthaben und flüssige Mittel als Kredite hat und seit der Finanzkrise ihre Reserven meist noch ausgebaut hat. Drittens haben viele deutsche Unternehmen niedrige Lagerbestände und rekordhohe Aufträge in ihren Büchern. Im Jahr 2008 war das genau umgekehrt – und viele Firmen waren von der Entwicklung danach überrascht worden. Viertens hat sich das Gewicht der


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Meinung

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Handelspartner verschoben. Auch wenn jetzt einige Länder wie Frankreich, das zu den wichtigsten Abnehmern deutscher Güter gehört, durch höhere Steuern und staatliche Sparmaßnahmen nicht mehr so viele Güter wie zuvor abnehmen sollten – drei der fünf wichtigsten Außenhandelspartner sind außerhalb der Eurozone, und diese drei wachsen. Es waren 2011 übrigens nicht die Exporte in Richtung China, sondern in die USA, die am stärksten gewachsen waren. Und fünftens stimmen die fundamentalen Faktoren: So bestehen keine Immobilienpreisblase wie in den Niederlanden, keine Probleme mit der Wettbewerbsfähigkeit wie in Frankreich und kaum Sorgen über den Finanzsektor wie in Österreich. So kann der Arbeitsmarkt seine volle Stärke ausspielen. Natürlich bestehen auch Risiken: So ist eine „Ansteckung” durch die Folgen der Staatsschuldenkrise nicht auszuschließen. Sowohl in China als auch in den USA gibt es chronische Ungleichgewichte in der Krise. Und niemand wagt Prognosen über den Ausgang der Krise in Griechenland. Die Analysten von BNP Paribas haben einige Aktien mit überdurchschnittlichem Potenzial identifiziert:

Für Daimler haben die Analysten das Kursziel von 48 auf 55 Euro angehoben und die Empfehlung auf „outperform” belassen. Die jüngsten Zahlen seien zwar im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, aber der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012 habe positiv überrascht. Das von Daimler-Chef Dieter Zetsche angestrebte stabile operative Ergebnis liegt laut den Analysten weit über den Markterwartungen.

Auch die Ziele für 2013 sollten „unter normalen Marktbedingungen” erreicht werden, erwarten die Analysten. Damit würde das operative Ergebnis weit über den Erwartungen ausfallen. Daimler will nach einem Übergangsjahr ab 2013 den Rückstand auf die Konkurrenten Volkswagen und BMW reduzieren. Dabei sollen auch neue Modelle vorgestellt werden. Die Analysten halten diesen Weg für „richtig” und haben die Prognosen für den Autokonzern angehoben.

Auch für den Bekleidungskonzern Hugo Boss haben die Analysten von Exane BNP Paribas die Prognosen angehoben und das Kursziel um 4 Euro auf 91 Euro verbessert. Die Einstufung wurde auf „outperform” belassen. Grund des soliden Ausblicks sind die überraschend gut ausgefallenen Resultate für 2011 und die vorteilhaften Wechselkurse. Hier sind auch die Trends günstig. Die Prognosen konnten deshalb laut den Analysten aufgrund der Gewinndynamik und der intakten Margen nach oben angepasst werden. Die Analysten rechnen mit einer Fortsetzung des Wachstums auch in den kommenden Jahren.

Der Chemiekonzern Lanxess wird ebenfalls mit „outperform” eingeschätzt, hier wurde das Kursziel bei 56 Euro festgelegt. Generell gelten Chemie-Aktien als zyklische Anlagen, die Ab- und Aufschwünge stärker als der Gesamtmarkt mitmachen. Abschwünge

eröffnen aber auch immer strategische Wachstumsmöglichkeiten, und weil Lanxess diese ausnutzt, verdient die Aktie diese positive Einschätzung. Insbesonders im Bereich synthetischer Kautschuk wurden aufgrund der positiven Markteinschätzung des Lanxess-Managements die Kapazitäten erweitert. Dieses Wachstum erfolgt aber nicht um jeden Preis. Lanxess hatte bei bisherigen Übernahmen immer Disziplin gezeigt. Genau das kommt aber bei den Analysten sehr gut an.

Unverändert positiv kommt die Allianz-Aktie bei den Analysten von Exane BNP Paribas weg. Die ganze Versicherungsbranche spürt den Rückgang bei den Zinsen. Deshalb haben viele Analysten ihre Modelle und Prognosen für die Versicherungen überarbeitet. Unter Druck steht in ganz Europa das Lebensversicherungsgeschäft. Dem steht eine positive Entwicklung des Schadensund Rückversicherungsgeschäfts gegenüber. Allianz ist europaweit besonders stark im Schadens- und Haftpflichtbereich – und diese Sparten gelten jetzt als „sichere Häfen”. Unterstützt wird das gut laufende operative Geschäft durch einen stärkeren US-Dollar, der auch den inneren Wert des Konzerns und den Wert des Vermögensverwaltungsgeschäfts steigen lässt. Hinzu kommen eine solide Bilanz sowie das geschickte Ausnutzen der Schwächen der Konkurrenten. Die Analysten setzen ihr Kursziel um 10 Euro auf 100 Euro nach oben.

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Hauptthema

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Mit Last Minute Bonus direkt zum Ziel

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Hauptthema

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BNP Paribas bereichert die Familie der Bonus Zertifikate um eine bedeutende Innovation: Barrierenverletzungen während der Laufzeit sind bei Last Minute-Papieren ausgeschlossen.

Aktive Trader haben ihre Positionen ständig im Blick und treffen mitunter blitzschnelle Entscheidungen, wenn sich der Wind an der Börse dreht. Ruhiger agierende Zertifikate-Investoren arbeiten hingegen mit einer klaren Basiswerteinschätzung für ihren individuellen Anlagehorizont und möchten sich alle Chancen bis zum Laufzeitende des Engagements offenhalten. Dieses Vorgehen frei von jeder Hektik ist nun auch im Bereich der Bonus-Papiere möglich. Denn die neu entwickelten Last Minute Bonus Zertifikate schaffen endgültige Tatsachen erst am finalen Bewertungstag. Um sich dem täglichen Auf und Ab der Märkte zu entziehen, sind herkömmliche Bonus Zertifikate nur bedingt geeignet. Sobald der Basiswertkurs nämlich irgendwann bis zum Bewertungstag auf oder unter die Barriere abrutscht, ist der Bonusmechanismus unwiederbringlich zerstört. Auf eine Auszahlung des Bonuskurses bei niedrigeren Notierungen des zugrunde liegenden Titels kann der Investor dann nicht mehr hoffen. Diese

Eigenschaft ist vor allem bei drastischen Markteinbrüchen problematisch, die in den vergangenen Jahren vermehrt auftraten. Abhilfe schafft hier allenfalls die Wahl extrem niedriger Barrieren, die auch einer vorübergehenden Baisse standhalten. Grundsätzlich kommt der Anleger bei klassischen Bonus Zertifikaten jedoch nicht umhin, seine Papiere regelmäßig zu überwachen und etwaigen Barrierenbrüchen gegebenenfalls durch Stop Loss-Verkäufe zuvorzukommen. Die ebenfalls etablierten Bonus PRO Zertifikate weisen die Barrieren bereits deutlich in die Schranken. Indem die maßgebliche Kursschwelle nur in einem begrenzten Zeitraum vor dem Bewertungstag scharf geschaltet wird, ist das betreffende Produkt immerhin bis dahin vor Barrierenverletzungen geschützt. BNP Paribas bietet Papiere mit einmonatiger und dreimonatiger Beobachtungsperiode vor dem Laufzeitende an.

Den konsequentesten Schritt zu mehr Sicherheit gehen indes die neuen Last Minute Bonus Zertifikate. Hier zählt allein der Bewertungstag zur Überprüfung der Barriere. Lediglich der Schlussabrechnungspreis des Basiswertes muss über der Schwelle liegen, damit der Anleger vom Schutz profitiert. Zur Auszahlung wird dann mindestens der Bonuskurs (gewichtet mit dem Bezugsverhältnis) festgestellt. Je nach Höhe kann daraus bereits eine attraktive Bonusrendite resultieren. Ausschließlich bei einem Basiswertkurs am Bewertungstag auf oder unter der Barriere entspricht der Auszahlungsbetrag dem niedrigen Kurs des Basiswertes (gewichtet mit dem Bezugsverhältnis). Nur in einem solchen Negativszenario kommen die Verlustrisiken des zugrunde liegenden Titels voll zum Tragen. Derweil profitieren ungecappte Last Minute-Papiere eins zu eins von den Aufschwüngen des Basiswertes über den Bonuskurs hinaus. Die erzielbaren Renditen sind somit wie bei Bonus Zertifikaten der Standardvariante unbegrenzt.

Vergleich der Bonus-Varianten: Bedingungen für die Wirksamkeit des Bonusmechanismus

klassisches Bonus Zertifikat

Bonus PRO Zertifikat

Der Kurs des Basiswertes muss während der gesamten Laufzeit bis zum Bewertungstag (einschließlich) über der Barriere verlaufen.

Die Barrierenüberprüfung ist auf einen Beobachtungszeitraum beschränkt: Der Kurs des Basiswertes muss während dieses Beobachtungszeitraums (je nach Papier meist ein oder drei Monate vor dem Bewertungstag) jederzeit über der Barriere notieren.

Last Minute Bonus Zertifikat Es zählt allein der Bewertungstag: Lediglich der Schlussabrechnungspreis des Basiswertes am Bewertungstag muss über der Barriere liegen. Der vorhergehende Kursverlauf des zugrunde liegenden Titels ist völlig irrelevant.

Einheitliche Funktionsweise bei erfüllter Bedingung: Am Bewertungstag wird der Bonuskurs (gewichtet mit dem Bezugsverhältnis) zur Auszahlung festgestellt, wenn der Basiswert darunter notiert. Bei intaktem Bonusmechanismus profitiert der Anleger somit von einer Mindestauszahlung. Je nach Höhe des Bonuskurses kann bereits eine attraktive Bonusrendite resultieren. Notiert der Basiswert über dem Bonuskurs, so partizipieren ungecappte Papiere über den entsprechend höheren Rückzahlungsbetrag vollständig und unbegrenzt. In solchen Hausse-Szenarien spielt der Bonusmechanismus keine Rolle mehr.

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Hauptthema

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Vorübergehenden Markteinbrüchen den Schrecken nehmen 2011 war kein gutes Jahr für klassische Bonus Zertifikate auf den EURO STOXX 50 mit 2.000er-Barriere – Last Minute-Papiere hätten hingegen unbeschadet durchgehalten. 3100 3000 2900 2800 2700 2600 2500 2400 2300 2200 2100 2000 1900 1800 1700 1600 1500 1400 1300

EURO STOXX 50 im Zeitraum 2011 bis 15.02.2012

3100 3000 2900 2800 2700 2600 2500 2400 2300 2200 2100 2000 1900 1800 1700 1600 1500 1400 1300

Negativszenario für klassische Bonus Zertifikate mit 2.000er-Barriere Die Unterschreitung der Barriere durch den Basiswertkurs zerstörte den Bonusmechanismus unwiderruflich. Besonders ärgerlich für Investoren ist der lediglich kurzfristige Barrierenbruch, dem eine starke Markterholung folgte. Dieser positive Umschwung kann die Chance auf eine Bonusrendite jedoch nicht reanimieren. Weiterhin grünes Licht für Last Minute Bonus Zertifikate mit 2.000er-Barriere Die zwischenzeitliche Unterschreitung der Barriere durch den Basiswertkurs hätte keinerlei Auswirkungen gehabt. Der Last Minute Bonus-Investor hätte sich angesichts des weiterhin intakten Bonusmechanismus ungetrübt über die anschließende Markterholung freuen können. Lediglich am Bewertungstag muss der Basiswert über der Barriere notieren, damit mindestens der Bonusbetrag zur Auszahlung kommt. 3 101724317 1421287 1421284 1118262 9 1623306 1320274 1118251 8 1522295 1219263 101724317 1421285 1219272 9 1623306 13

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Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

Neuer Investmentansatz Das Konzept der Last Minute Bonus Zertifikate ermöglicht eine völlig neue Herangehensweise an Bonus-Investments. Denn es macht einen gewaltigen Unterschied, ob eine Barriere benötigt wird, die während der gesamten Laufzeit permanent unversehrt bleiben muss, oder ob lediglich ein ein-

unter die Barriere fallen. Für den Investor hat dies keine Konsequenzen. Der Blick richtet sich nur auf den Bewertungstag. Dementsprechend ist auch die Wahl deutlich offensiverer Barrierenniveaus vertretbar. Sogar ein Last Minute Bonus Zertifikat mit aktuell unterschrittener Barriere könnte ein überaus attraktives Engagement ermögli-

ziger finaler Abgleich erfolgt. Bei klassischen chen, wenn der Anleger eindeutig eine aufBonus Zertifikaten wird man im Zweifel auf gehellte Börsenstimmung am Bewertungstag sehr niedrige Barrieren zurückgreifen, um das und damit eine letztlich unversehrte Barriere Verletzungsrisiko zu minimieren. Die erziel- erwartet. Mit derartigen Papieren wären im baren Bonusrenditen sind dann vergleichs- Erfolgsfall erhebliche Bonusrenditen erzielbar. weise gering, und vor zeitweilig drastischen Börseneinbrüchen ist man dennoch nicht Doch derart offensiv muss man natürlich vollständig geschützt. Besonders ärgerlich nicht vorgehen. Auch das Papier mit der sind Szenarien, die den Basiswert kurzzeitig WKN BP2XYK auf den EURO STOXX 50 bietet unter die Barriere drücken, um anschlie- ein Beispiel für die veränderte Sichtweise. ßend eine nachhaltige Erholung zu starten. Würde es sich hierbei um ein klassisches Bonus Zertifikat handeln, so müsste man die Die wiedergewonnene Unversehrtheit der 39,5% Barriere kann den Bonusmechanismus in Barriere in Höhe von 2.000 Punkten angesichts eines weit entfernten Bewertungstags einem solchen Fall niemals reanimieren. am 21.06.2013 durchaus kritisch betrachGenau solche Szenarien sind mit Last Minute ten. Schließlich kann in rund 16 Monaten Bonus Zertifikaten ausgeschlossen. Hier eine Menge geschehen. Ein vorübergehendes darf der zugrunde liegende Titel beliebig Abtauchen des momentan im Bereich von oft und beliebig stark auf beziehungsweise 2.500 Punkten notierenden EURO STOXX 50

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auf oder unter 2.000 Punkte kann kaum ausgeschlossen werden. Für das Last Minute Bonus Zertifikat wären derartige Zwischenturbulenzen jedoch unerheblich. Wer also der festen Überzeugung ist, dass der europäische Standardwerte-Index mittelfristig wenigstens einigermaßen stabil tendieren wird und folglich am 21.06.2013 oberhalb

von 2.000 Zählern notiert, kann das Last Minute-Papier bedenkenlos einsetzen.

Konditionen von Last Minute Bonus Zertifikaten sind nicht weniger attraktiv Selbstverständlich ist das Mehr an Sicherheit bei Last Minute Bonus Zertifikaten nicht kostenlos zu haben. Bei sonst übereinstimmenden Parametern ist der Einstiegspreis eines Last Minute-Papiers merklich höher als der eines klassischen Bonus Zertifikats. Die erzielbare Bonusrendite fällt dementsprechend geringer aus.


03 2012

Hauptthema

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Last Minute Bonus Zertifikat vs. klassische Bonus Zertifikate auf den EURO STOXX 50 Last Minute Bonus Zertifikat WKN BP2XYK Barriere in Punkten 2.000 Bonuskurs in Punkten 2.800 Bewertungstag 21.06.2013 nur am 21.06.2013 Barrierenüberprüfung Briefkurs in EUR am 14.02.2012 25,74 Bonusrendite in % p.a. 6,49

klassisches Bonus Zertifikat mit gleichen Parametern wie Last Minute-Papier BP24C5 2.000 2.800 21.06.2013 permanent bis 21.06.2013 23,74 13,08

klassisches Bonus Zertifikat mit weniger gefährdeter Barriere BP1WHQ 1.400 2.800 21.06.2013 permanent bis 21.06.2013 25,76 6,40

Quelle: BNP Paribas

Allerdings hinkt der direkte Vergleich zwischen identisch ausgestatteten Produkten der unterschiedlichen Varianten aufgrund des abweichenden Investmentansatzes. Bei einem Stand des EURO STOXX 50 in Höhe von 2.488 Punkten am 14.02.2012 notierte das bereits genannte Last Minute Bonus Zertifikat mit der WKN BP2XYK bei 25,74 Euro. Am 21.06.2013 erfolgt die finale Barrierenüberprüfung. Wenn der Schlussabrechnungspreis des EURO STOXX 50 dann über 2.000 Punkten liegt, wird mindestens ein Auszahlungsbetrag von 28,00 Euro je Papier festgestellt (= Bonuskurs 2.800 x Bezugsverhältnis 0,01). Daraus ergibt sich eine Bonusrendite von 6,49 Prozent p.a. Notiert der EURO STOXX 50 sogar jenseits von 2.800 Punkten, so kommt ein Hundertstel des aktuellen Indexstands zur Auszahlung. Der Anleger profitiert also voll-

ständig von einer Hausse des europäischen Standardwerte-Barometers.

Demgegenüber war ein herkömmliches Bonus Zertifikat mit Barriere bei 2.000 Punkten und Bonuskurs bei 2.800 Punkten am 14.02.2012 für 23,74 Euro zu haben (WKN BP24C5). Die erzielbare Bonusrendite am Bewertungstag, dem 21.06.2013, ist zwar mit 13,08 Prozent p.a. ungefähr doppelt so hoch wie die des Last Minute-Papiers. Ein vorsichtig agierender Investor, der am 21.06.2013 einen einigermaßen behaupteten Basiswertkurs von wenigstens 2.000 Punkten erwartet, würde aber unter Risikogesichtspunkten vermutlich nicht auf ein klassisches Bonus Zertifikat mit 2.000er-Barriere zurückgreifen. Schließlich ist nicht auszuschließen, dass der EURO STOXX 50 innerhalb von gut 16 Monaten zwischenzeitlich doch noch einmal die Tiefs vom vergangenen September ansteuert und unter 2.000 Zähler abtaucht. Immerhin liegt die 2.000er-Barriere nur knapp 20,00 Prozent unter dem aktuellen Indexstand.

Um ruhig schlafen zu können, dürfte der Käufer eines Standard-Papiers eher auf eine weitaus tiefere Barriere ausweichen. Ein solches Niveau könnte beispielsweise bei 1.400 Punkten gegeben sein, wenngleich selbst dieser Indexstand vor plötzlichen Markteinbrüchen wie im zurückliegenden August nicht komplett geschützt ist. Für ein entsprechendes Papier mit Bewertungstag am 21.06.2013 und einem Bonuskurs von 2.800 Zählern waren am 14.02.2012 genau 25,76 Euro zu zahlen (WKN BP1WHQ). Dieser Preis entspricht nahezu exakt dem Kurs des oben genannten Last MinuteProdukts, sodass auch die erzielbare Bonusrendite mit 6,40 Prozent p.a. kaum einen Unterschied aufweist. Derweil muss der EURO STOXX 50 einerseits durchgehend bis zum 21.06.2013 über 1.400 Punkten verlaufen. Andererseits genügt auch am 21.06.2013 ein Indexstand über diesem niedrigen Niveau, während das Last MinutePapier mehr als 2.000 Zähler verlangt.

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Fazit: Wenn Sie zwischen klassischen Bonus Zertifikaten und Last Minute Bonus Zertifikaten abwägen, sollte der Produktvergleich immer unter Berücksichtigung von Risikoaspekten erfolgen. Um eine realistische Entscheidungsgrundlage zu erhalten, ist ein Last Minute-Papier also einem Standard Bonus Zertifikat mit weitaus niedrigerer Barriere gegenüberzustellen. Letztlich ist die Entscheidungsfindung dann einfach: Wer die tiefer angesetzte, aber permanent beobachtete Barriere während der gesamten Laufzeit für völlig ungefährdet hält und damit auch am Bewertungstag selbst die geringere Anforderung an den Basiswert nutzen möchte, ist im klassischen Bonus Zertifikat gut aufgehoben. Wer sich hingegen über das Auf und Ab der Börse während der Laufzeit überhaupt

keine Gedanken machen möchte, sich vor vorübergehenden Markteinbrüchen jeglichen Ausmaßes schützen will und die vergleichsweise höhere Barriere am Bewertungstag für ungefährdet hält, bevorzugt eindeutig das Last Minute Bonus Zertifikat.

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Attraktive Last Minute Bonus Zertifikate auf Indizes und Einzelwerte Die Auswahl an Last Minute Bonus Zertifikaten wird fortlaufend erweitert. Alle aktuell verfügbaren Papiere können Sie in der Produktsuche auf www.derivate.bnpparibas. de über den Filter „Last Minute Bonus“ mit einem Mausklick selektieren. Beachtenswert sind bei der Produktauswahl nicht nur Zertifikate mit hohen Bonusrenditen. Auch solche Papiere, bei denen der in Aussicht stehende Bonuskurs nur als Absicherungsniveau fungiert, die also primär auf die volle Partizipation an stark steigenden Basiswertkursen ausgerichtet sind, bieten reizvolle Gelegenheiten. Beispielsweise ermöglicht das Zertifikat mit der WKN BP2K1G ein hervorragendes Engagement im EURO STOXX 50 auf Sicht zum Jahresende. Als der Basiswert am 14.02.2012 bei 2.488,29 Zählern stand, kostete das Last Minute Bonus Zertifikat 25,55 Euro, sodass lediglich ein Aufgeld von 2,68 Prozent anfiel. Die vollständige Aufwärtspartizipation erfolgt demnach ohne größeren Performanceabschlag zur reinen Indexentwicklung. Oberhalb des

Bonuskurses von 2.550 Punkten wird am 21.12.2012 ein Hundertstel des Basiswertkurses zur Auszahlung festgelegt. Eine Obergrenze existiert hierbei nicht. Sollte der EURO STOXX 50 im weiteren Jahresverlauf wider Erwarten enttäuschend verlaufen, kommt es ausschließlich darauf an, dass der Schlussabrechungspreis am 21.12.2012 oberhalb der Barriere von 1.900 Punkten liegt. Dann wird wenigstens der Bonuskurs von 2.550 Punkten gezahlt. Jedes Zertifikat wird in diesem Fall also zu 25,50 Euro getilgt. Gegenüber dem Einstiegspreis vom 14.02.2012 ergäbe sich hieraus ein Mini-Verlust von 0,20 Prozent. Die seit Oktober 2011 dynamisch aufwärts tendierende Aktie der Deutschen Post bietet sich zum Beispiel für ein Investment in das Last Minute Bonus Zertifikat mit der WKN BP2XHZ an. Angesichts des Bonuskurses von 15,00 Euro und eines Briefkurses von 13,74 Euro am 14.02.2012 steht hier auch eine hohe Bonusrendite in Aussicht.


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Ausgewählte Produkte: Last Minute Bonus Zertifikate auf Indizes und Einzelwerte WKN Basiswert Basiswert Barriere akt. in EUR in EUR bzw. Punkten bzw. Punkten BP2XHT BMW 70,02 55,00 BP2XYF DAX® 6.728,19 5.500,00 BP2XHZ DEUTSCHE POST 13,02 12,00 BP2K1G EURO STOXX 50 2.488,29 1.900,00 BP2XYK EURO STOXX 50 2.488,29 2.000,00

Bonuskurs Bewertungs- Geld Brief Aufgeld in EUR tag in EUR in EUR bzw. Punkten 70,00 21.12.2012 70,93 71,03 1,44 % 7.400,00 21.12.2012 72,65 72,70 8,05 % 15,00 21.12.2012 13,69 13,74 5,53 % 2.550,00 21.12.2012 25,50 25,55 2,68 % 2.800,00 21.06.2013 25,69 25,74 3,44 %

Gewinn/Verlust bei Auszahlung des Bunuskurses -1,45 % 1,79 % 9,17 % -0,20 % 8,78 %

Bonusrendite p.a. 2,20 % 10,66 % 6,49 %

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 14.02.2012

Wenn die Aktie der Deutschen Post am 21.12.2012 mehr als 12,00 Euro kostet, liefert das Zertifikat mindestens eine Rückzahlung von 15,00 Euro und erzielt damit eine Bonusrendite von 10,66 Prozent p.a. Kann der Basiswertkurs von seinem Niveau bei 13,02 Euro am 14.02.2012 bis zum 21.12.2012 sogar über den Bonuskurs von 15,00 Euro zulegen, so wird das Last Minute Bonus Zertifikat eins zu eins in Höhe des Aktienkurses getilgt. Von einer Hausse der Anteilsscheine der Deutschen Post profitiert der Anleger also vollständig und unbegrenzt.

wird der Aktienkurs am 21.12.2012 zur Auszahlung festgestellt. Als die Aktie am 14.02.2012 bei 70,02 Euro notierte, kostete das Produkt 71,03 Euro. Sollte sich der BMW-Kurs nicht wie gewünscht entwickeln, ist am 21.12.2012 lediglich eine Notierung oberhalb der Barriere von 55,00 Euro erforderlich. Dann erhält der Anleger 70,00 Euro je Zertifikat und erleidet einen winzigen Verlust von

Von einem fortschreitenden Aufwärtstrend der BMW-Aktie bis zum Jahresende können Investoren derweil mit dem Last Minute Bonus Zertifikat mit der WKN BP2XHT profitieren. Oberhalb des Bonuskurses von 70,00 Euro

1,45 Prozent. Nur falls die BMW-Aktie am 21.12.2012 auf oder unter 55,00 Euro notieren sollte, zählt als Auszahlungsbetrag wieder eins zu eins der Aktienkurs mit allen Verlustrisiken.

Grundsätzlich lassen sich Last Minute Bonus Zertifikate ebenso wie die klassischen BonusPapiere besonders attraktiv ausgestalten, wenn der Basiswert eine hohe Dividendenrendite liefert. Aber auch auf den DAX®, der als Performanceindex die Dividenden der enthaltenen Unternehmen bereits im Verlauf berücksichtigt, sind reizvolle Papiere verfügbar. Wer etwa erwartet, dass das deutsche Standardwerte-Barometer bis zum 21.12.2012 weiter haussiert, könnte auf das Last Minute Bonus Zertifikat mit der WKN BP2XYF zurückgreifen. Oberhalb des Bonuskurses von 7.400 Punkten partizipiert dieses Papier vollständig an steigenden Indexständen. Derweil resultiert auch bei einem flügellahmen DAX® immerhin eine Bonusrendite von 2,20 Prozent p.a. gegenüber dem Einstiegspreis von 72,70 Euro am 14.02.2012. Dazu muss der Basiswert am 21.12.2012 lediglich oberhalb der Barriere von 5.500 Zählern liegen. Erst bei einem tieferen Pegelstand des DAX® am Stichtag würden Verluste entstehen.

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Produkte

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Hebelwirkung und komfortabler Risikopuffer Mit Bonus Calls profitieren Anleger verstärkt von einer positiven Entwicklung des Basiswertes und reduzieren das Verlustrisiko im Vergleich zu anderen Hebelprodukten beträchtlich. Die reanimierten Aufwärtstrends am Aktienmarkt machen mittelfristige Investments mit moderatem Hebel wieder reizvoll. Clevere Anleger sollten hier die Chancen mit Bonus Calls ausloten. Wer zum Beispiel von kräftigen DAX®-Gewinnen bis zum Ende dieses Jahres ausgeht, kann am 21.12.2012 von Indexnotierungen oberhalb von 7.162 Punkten mehr als dreifach gehebelt und unbegrenzt profitieren. Im Falle einer enttäuschenden Marktentwicklung bestehen derweil gute Chancen auf eine Verlustbegrenzung bei winzigen -3,00 Prozent. Dafür darf der DAX® bis zum 21.12.2012 lediglich niemals auf oder unter 5.100 Zähler abtauchen (WKN BP1T75). Noch komfortabler lässt es sich auf eine Stabilisierung oder weitere Erholung des EURO STOXX 50 setzen. Der europäische Standardwerte-Index notierte während der zurückliegenden 15 Jahre niemals auf oder unter 1.700 Punkten. Der Tiefststand vom 09.03.2009 lag bei 1.765,49 Zählern. Bleibt wenigstens das 1.700er-Niveau bis zum 21.12.2012 unangetastet, genügt das zur Vereinnahmung einer Bonusrendite von ansprechenden 8,32 Prozent p.a. Und oberhalb von 2.700 Punkten am 21.12.2012 produziert der Bonus Call mit der WKN BP2RXZ vollständig und unbegrenzt fast dreifach gehebelte Gewinne.

Call-Optionsscheine mit Bonusmechanismus Das Konzept der Bonus Calls verknüpft das Beste aus zwei Welten miteinander. Zum einen bietet die Funktionalität eines einfachen CallOptionsscheins die Aussicht auf überproportionale Basiswertgewinne ohne Obergrenze. Und zum anderen dient der zusätzlich ein-

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gebaute Bonusmechanismus als Teilschutz oder sogar zur Vereinnahmung attraktiver Bonusrenditen. Notiert der Kurs des Basiswertes am Bewertungstag über dem Basispreis, so besitzt ein herkömmlicher Call einen inneren Wert (= (Basiswertkurs – Basispreis) x Bezugsverhältnis), der als finaler Auszahlungsbetrag festgelegt wird. Ohne inneren Wert verfällt der Call wertlos. Ein klassischer Bonusmechanismus sieht derweil allgemein betrachtet die Produkttilgung mindestens in Höhe des Bonusbetrags vor, sofern der Basiswert während der Laufzeit niemals die fixierte Barriere berührt oder unterschritten hat.

Um beide Konzepte miteinander zu kombinieren, besitzt jeder Bonus Call einen Basispreis, eine – in der Regel auf dem BasispreisNiveau angesetzte – Barriere und einen Bonuskurs. Die mit dem Bezugsverhältnis gewichtete Differenz zwischen Bonuskurs und Basispreis bildet den in Aussicht stehenden Bonusbetrag. Zur Endabrechnung am Bewertungstag sind vier Szenarien zu unterscheiden, wobei Anleger das Risiko eines Totalverlustes (siehe Szenario 4) niemals außer Acht lassen und ihre Positionen dementsprechend wohlüberlegt dimensionieren sollten: 1. Basiswertkurs größer als Bonuskurs Auszahlungsbetrag = innerer Wert = (Basiswertkurs – Basispreis) x Bezugsverhältnis


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Produkte

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Ausgewählte Produkte: Bonus Calls WKN Basiswert Bewer- tungstag BP225M ALLIANZ 21.12.12 BP2256 ALLIANZ 19.12.14 BP2241 BMW 21.06.13 BP2238 DAIMLER 21.06.13 BP1T40 DAX® 15.06.12 BP1T75 DAX® 21.12.12 BP2RVD DAX® 20.12.13 21.12.12 BP2RXZ EURO STOXX 50 20.12.13 BP2RYH EURO STOXX 50 20.12.13 BP2210 MÜNCHENER RÜCK

Basispreis in Punkten bzw. EUR 60,00 45,00 40,00 25,00 5.000,00 5.100,00 3.000,00 1.700,00 1.500,00 50,00

Barriere Bonuskurs Bezugs- Bonus- Geld Brief in Punkten in Punkten verhältnis betrag in EUR in EUR bzw. EUR bzw. EUR 60,00 90,00 1,00 30,00 30,54 30,74 45,00 95,00 1,00 50,00 43,95 44,15 40,00 75,00 1,00 35,00 33,13 33,23 25,00 48,00 1,00 23,00 21,56 21,66 5.000,00 7.000,00 0,01 20,00 21,04 21,07 5.100,00 7.100,00 0,01 20,00 20,59 20,62 3.000,00 7.000,00 0,01 40,00 42,57 42,60 1.700,00 2.700,00 0,01 10,00 9,35 9,38 1.500,00 3.500,00 0,01 20,00 15,11 15,14 50,00 110,00 1,00 60,00 57,34 57,54

Bonusrendite p.a. 4,59 % 3,83 % 4,38 %

8,32 % 16,22 % 2,44 %

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 03.02.2012

Eine Obergrenze existiert nicht. Basiswertgewinne können wie beim herkömmlichen Call-Optionsschein voll ausgekostet werden. 2. Barriere unverletzt und Basiswertkurs kleiner als Bonuskurs Auszahlungsbetrag = Bonusbetrag = (Bonuskurs – Basispreis) x Bezugsverhältnis In diesem Szenario ergibt sich der große Vorteil gegenüber herkömmlichen Hebelpapieren, wenn der Basiswertkurs entgegen der persönlichen Erwartungshaltung des Investors nicht kräftig gestiegen ist. Je nach Kaufpreis des Bonus Calls und je nach Bonusbetrag kann hier ein exakt begrenzter Verlust oder sogar eine attraktive Bonusrendite entstehen.

3. Barriere verletzt und Basiswertkurs kleiner als Bonuskurs, aber größer als Basispreis Auszahlungsbetrag = innerer Wert = (Basiswertkurs – Basispreis) x Bezugsverhältnis Hier resultiert ein Verlust, sofern der innere Wert den Kaufpreis des Bonus Calls nicht doch noch übertrifft. 4. Totalverlustgefahr: Basiswertkurs kleiner als Basispreis Kein Auszahlungsbetrag, der Bonus Call verfällt wertlos.

DAX®-Gelegenheit mit üppigem Risikopuffer Um dem DAX® viel Zeit für ausgiebige Zuwächse zu lassen und einen mittelfristigen

Aufwärtstrend voll auszukosten, könnte sich der Bonus Call mit der WKN BP2RVD eignen. Dieses Papier überzeugt zunächst mit seiner besonders niedrigen Barriere von 3.000 Punkten. Sofern die Börsen bis zum 20.12.2013 nicht kollabieren, dürfte dieses Niveau unverletzt bleiben. Selbst auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im März 2009 notierte der DAX® noch fast 20,00 Prozent über der 3.000er-Schwelle. Um wenigstens den Bonusbetrag von 40,00 Euro nach dem 20.12.2013 zu erhalten, stehen die Chancen bei diesem Bonus Call also sehr gut. Gegenüber dem Einstiegspreis vom 03.02.2012 bei 42,60 Euro ergäbe sich dann ein moderater Verlust von 6,10 Prozent. Die Erträge oberhalb des Bonuskurses von 7.000 Punkten sind währenddessen unbegrenzt. Ab 7.260 Punkten landet der Bonus Call im Gewinn. Mit einer positiven Erwartungshaltung und mit Blick auf die lange Restlaufzeit bis zum 20.12.2013 erscheint die deutliche Überwindung dieses Niveaus nicht übertrieben optimistisch.

Bonusrenditen und Aufwärtschancen mit dem EURO STOXX 50 Bei Bonus Calls auf den EURO STOXX 50 (oder Einzelwerte, siehe nachfolgend) ermöglicht die fehlende Dividendenberücksichtigung im Kursverlauf des Basiswertes noch attraktivere Konditionen als bei DAX®-Papieren. So stellt das eingangs erwähnte Produkt mit seiner niedrigen 1.700er-Barriere, die seit Ende 1996 vom Index nicht mehr angetastet wurde, am 21.12.2012 eine attraktive Bonusrendite von 8,32 Prozent in Aussicht (WKN BP2RXZ). Derweil setzt der Anleger auf deutlich höhere Erträge, die bei einem Stand des

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Produkte

Autoaktien haben zuletzt wieder rasant Fahrt aufgenommen. Bei BMW und Daimler belaufen sich die Kurszuwächse vom jüngsten temporären Tief am 19.12.2011 bis zum 03.02.2012 auf rund 40,00 Prozent. Mit Bonus Calls können Anleger komfortabel auf die Fortsetzung dieser positiven Trends setzen. So bietet der Bonus Call mit der WKN BP2241 auf BMW am Bewertungstag, dem 21.06.2013, eine vollständige Partizipation an Kursgewinnen des Basiswertes oberhalb von 75,00 Euro (Stand BMW am 03.02.2012: 69,98 Euro) wie ein Call mit einem Basispreis von 40,00 Euro. Doch auch im Falle einer Auszahlung des Bonusbetrags von 35,00 Euro

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Barriere 1.700 Punkte

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Bonus Call WKN BP2RXZ, Barriere unverletzt

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Bonus Call WKN BP2RXZ, Barriere verletzt Quelle: BNP Paribas

erreicht das Papier am 21.06.2013 immerhin 125% eine Bonusrendite von 3,83 Prozent p.a., da 100% der Einstiegspreis am 03.02.2012 bei günstigen 33,23 75% Euro lag. Einzig die Barriere von 40,00 Euro darf vom Basiswertkurs nie tou50% chiert werden. Unter diesem Niveau notierten 25% die Anteilsscheine von BMW zuletzt Ende Juli 2010.0% Barriere 45,00 Euro

BMW und Daimler mit Hebelwirkung und Teilabsicherung

125%

Performance

Wer eine noch höhere Bonusrendite, gleichzeitig eine noch niedrigere Barriere und zudem eine längere Laufzeit für ausgiebige Kursanstiege des EURO STOXX 50 sucht, könnte auf den Bonus Call mit der WKN BP2RYH zurückgreifen. Bis zum Bewertungstag am 20.12.2013 darf der Basiswert hier lediglich niemals bis auf 1.500 Punkte oder weniger einbrechen. Dann kommt mindestens der Bonusbetrag von 20,00 Euro zur Auszahlung. Gegenüber dem Einstiegspreis von 15,14 Euro am 03.02.2012 beträgt die Bonusrendite stolze 16,22 Prozent p.a. Allerdings ist auch der Bonuskurs mit 3.500 Punkten relativ hoch angesetzt. Diesen Stand müsste der EURO STOXX 50 am 20.12.2013 übertreffen, damit das Produkt mehr Ertrag als die Bonusrendite abwirft.

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Abbildung 1: Bonus Call auf den EURO STOXX 50

Performance

EURO STOXX 50 am 21.12.2012 oberhalb des Bonuskurses von 2.700 Zählern winken. Dort verhält sich der Bonus Call wie ein üblicher Call-Optionsschein mit einem Basispreis von 1.700 Zählern.

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attraktiv wird es indes, wenn die DaimlerAktie (45,46 Euro am 03.02.2012) auf Sicht zum 21.06.2013 möglichst weit über den Bonuskurs von 48,00 Euro klettert.

Mittel- bis langfristig auf Versicherer setzen

Auch die Allianz-Aktie setzt ihre Erholung 90 95 100 105 110 115 120 125 130 135 140 seit Januar dynamisch fort. Wer bis zum Allianz am 19.12.2014 Euro nicht Ganz ähnlich verhalten sich die Chancen für Jahresende die Barriere von 60,00 -50% Daimler-Optimisten. Der Bonus Call mit der gefährdet sieht, kann zum Bonus Call mit der -75% WKN BP2238 besitzt eine niedrige Barriere WKN BP225M greifen. Das Papier kostete am -100% Euro, die der Basiswert zuletzt 03.02.2012 mit 30,74 Euro nur unwesentlich von 25,00 im Juli 2009 und danach nicht mehr unter- mehr als der Bonusbetrag von 30,00 Euro. Tritt Bonus Call WKN BP2256, Barriere unverletzt Allianz am 21.12.2012 bei permaschritten hat. Bleibt das Niveau auch bis zum das Bonusszenario Bonus Call WKN BP2256, Barriere verletzt 21.06.2013 unangetastet, liefert der Bonus nenter Unversehrtheit der 60er-Barriere ein, Call mindestens seinen Bonusbetrag von so beläuft sich der Verlust also nur auf 2,41 23,00 Euro. Gegenüber dem Einstiegspreis Prozent. Derweil setzt der Investor natürlich von 21,66 Euro würde daraus schon ein- darauf, dass die Allianz-Aktie (88,52 Euro am mal eine Bonusrendite p.a. von nicht uner- 03.02.2012) bis zum 21.12.2012 weit über den heblichen 4,38 Prozent resultieren. Richtig Bonuskurs von 90,00 Euro ansteigt. 40

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Bonus Call WKN BP2RXZ, Barriere unverletzt

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Bonus Call WKN BP2RXZ, Barriere verletzt

Ebenfalls besonders attraktive Konditionen bieten Bonus Call-Investments auf die Aktie der Münchener Rück. Der Kurs dieses Basiswertes war lediglich am 31.03.2003 kurz unter das Niveau von 50,00 Euro abgetaucht. Sonst

Abbildung 2: Bonus Call auf Allianz

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Barriere 45,00 Euro

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Performance

Mit deutlich mehr Risikopuffer und einer langen Laufzeit zur positiven Entfaltung der Allianz-Aktie arbeitet der Bonus Call mit der WKN BP2256. Hier darf lediglich die Barriere von 45,00 Euro bis zum 19.12.2014 niemals verletzt werden. Selbst zum Finanzkrisen-Tief am 21.11.2008 notierte der Basiswert mit 45,15 Euro noch ganz knapp über dieser 45er-Schwelle. Somit dürften beste Chancen für eine fortwährend intakte Barriere bestehen. Am 19.12.2014 wird dann zumindest der Bonusbetrag von 50,00 Euro zur Auszahlung festgestellt. Gegenüber dem Kaufpreis des Produkts von 44,15 Euro am 03.02.2012 ergibt sich daraus eine Bonusrendite p.a. von 4,59 Prozent. Und oberhalb des Bonuskurses von 95,00 Euro profitiert das Papier von steigenden Allianz-Kursen unbegrenzt wie ein einfacher Call-Optionsschein mit Basispreis bei 45,00 Euro.

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Bonus Call WKN BP2256, Barriere unverletzt

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Bonus Call WKN BP2256, Barriere verletzt Quelle: BNP Paribas

notierte der Titel in den zurückliegenden knapp neun Jahren immer merklich oberhalb von 70,00 Euro. Dementsprechend defensiv wirkt die 50er-Barriere des Bonus Calls mit der WKN BP2210. Das Papier war am 03.02.2012 für 57,54 Euro zu haben, wäh67% rend die Aktie der Münchener Rück 106,45 Euro kostete. Oberhalb des Bonuskurses

von 110,00 Euro partizipiert der Bonus Call am Bewertungstag, dem 20.12.2013, vollständig und unbegrenzt von steigenden Basiswertkursen wie ein einfacher Call mit 50er-Basispreis. Aber auch wenn nur der Bonusbetrag (60,00 Euro) zur Auszahlung kommt, erzielt das Papier immerhin eine Bonusrendite von 2,44 Prozent p.a.

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Zertifikate-Familien im Index-Gewand

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1.300 1.200 1.100 1.000 900 800 700 600 Bonus-Index 500 EURO STOXX 50 (nominiert) 400 02.01.2006 02.01.2008

Die von der European Derivatives Group berechneten Zertifikate-Indizes zeigen die Eigenschaften der Produkttypen. Die jüngste Rally am Aktienmarkt brachte satte Gewinne. 02.01.2010

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1.300 1.300 1.300 1.200 1.300 1.200 1.200 1.100 1.200 1.100 1.100 1.000 1.100 1.000 1.000 900 1.000 900 900 800 900 800 800 700 800 700 700 600 700 Discount-Index 600 600 500 Discount-Index Garantie-Index 600 EURO STOXX 50 (nominiert) 500 500 400 Bonus-Index EURO EURO STOXX STOXX 50 50 (nominiert) (nominiert) 500 400 02.01.2006 EURO STOXX 02.01.2008 02.01.2010 400 50 (nominiert) 02.01.2006 02.01.2008 02.01.2010 400 02.01.2006 02.01.2008 02.01.2010 02.01.2006 02.01.2008 02.01.2010

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Bonus-Index 1.300 1.300 1.300 1.200 1.200 1.200 1.100 1.100 1.100 1.000 1.000 1.000 900 900 900 800 800 800 700 700 700 600 Bonus-Index 600 600 500 Bonus-Index EURO STOXX 50 (nominiert) Discount-Index 500 500 400 EURO STOXX 50 (nominiert) EURO STOXX 50 (nominiert) 400 02.01.2006 02.01.2008 400 02.01.2006 02.01.2008 02.01.2006 02.01.2008

Discount-Index

Prachtvoller Jahresanfang für Zertifikate.

Seit sich die Börsenstimmung mit dem Jahreswechsel schlagartig aufgehellt hat, erstrahlen endlich auch die europäischen Standardwerte wieder in einem positiven Licht. In den ersten fünf Wochen 2012 haussierten die Notierungen auf breiter Front. So konnte der EURO STOXX 50 Index vom 30.12.2011 bis 06.02.2012 um stolze 8,26 Prozent zulegen. Misst man die Performance gegenüber dem tiefsten Schlusskurs während des zurückliegenden Herbst-Einbruchs, so ergibt sich vom 12.09.2011 bis 06.02.2012 ein beeindruckender Erholungsgewinn von 25,71 Prozent. Die Berechnung des Outperformance-Index hat die European Derivatives Group (EDG) zum 01.01.2012 eingestellt. Vor allem während der Börsen-Hausse im Januar hätte dieses Barometer wohl die höchsten Zugewinne verbucht. Doch das Ausscheiden dieses Konkurrenzprodukts ermöglicht

nun den Bonus Zertifikaten die Stellung als Top-Performer in beiden genannten Untersuchungszeiträumen. Vom 30.12.2011 bis 06.02.2012 kletterte der Bonus-Index um 8,77 Prozent. Und während der längeren Zeitspanne seit 12.09.2011, die zunächst von einem wilden Hin und Her des EURO STOXX 50 geprägt war, konnte der Bonus-Index seinen Pegelstand sogar um 33,82 Prozent steigern. Der Garantie-Index zeigte sich naturgemäß wenig dynamisch, kletterte aber immerhin auch um 1,83 Prozent beziehungsweise 3,66 Prozent. Derweil üben sich Discount Zertifikate und Aktienanleihen nach dem Rückschlag vom August und September 2011 schon wieder im Erreichen neuer Rekordstände. Der Discount-Index gewann 4,01 Prozent vom 30.12.2011 bis 06.02.2012 und 17,44 Prozent seit 12.09.2012. Beim AktienanleihenBarometer waren die Aufschläge mit 4,87 Prozent beziehungsweise 19,01 Prozent noch etwas stärker.

Aktienanleihen-Index 1.300 1.300 1.300 1.200 1.300 1.200 1.100 1.200 1.200 1.100 1.000 1.100 1.000 900 1.000 900 1.000 800 900 800 700 900 800 700 600 800 700 Garantie-Index 600 500 Aktienanleihen-Index Garantie-Index 600 EURO STOXX 50 (nominiert) 500 700 400 Discount-Index EURO50 STOXX 50 (nominiert) EURO STOXX (nominiert) 500 400 02.01.2006 EURO STOXX 02.01.2008 02.01.2012 600 50 (nominiert) 02.01.2010 02.01.2006 02.08.2009 02.01.2008 02.01.2010 02.01.2012 400 02.01.2009 02.03.2010 02.10.2010 02.05.2011 02.12.2011 02.01.2006 02.01.2008 02.01.2010 02.01.2012

Garantie-Index

1.300 1.300 1.200 31 % 1.300 1.200 1.200 1.100 1.100 1.100 1.000 1.000 900 900 900 800 800 Aktienanleihen-Index 700 700 Aktienanleihen-Index EURO STOXX 50 (nominiert) 700 600 EURO STOXX 50 (nominiert) 600 Garantie-Index 500 600 02.01.2009 EURO 02.08.2009 02.10.2010 02.05.2011 02.12.2011 STOXX02.03.2010 50 (nominiert) 02.01.2009 02.08.2009 02.03.2010 02.10.2010 02.05.2011 02.12.2011 400 02.01.2006 02.01.2008 02.01.2010 02.01.2012

Quelle: Scoach 1.300

20

1.200 1.100 1.000

31 % 31 %


03 2012

Unsere Selektion

w|z

Ausgezeichnete Investments

Die Liste der 5-Sterne-Produkte finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/magazin

Mit ihren Ratings bietet die European Derivatives Group einen Wegweiser durch das Zertifikate-Universum. Fünf Sterne erhalten die Top-Produkte in der jeweiligen Risikoklasse.

Ausgewählte Produkte: Discount Zertifikate mit einem 5-Sterne-Rating der European Derivatives Group EDG Basiswert

Bei der Auswahl von Zertifikaten kann das Rating der European Derivatives Group EDG eine wertvolle Hilfestellung geben. Fünf Sterne liefern den Hinweis, dass das betreffende Zertifikat sehr gut für Anleger geeignet ist, die in der jeweiligen Risikoklasse ein Investment suchen. Sie finden das EDGRating auf www.derivate.bnpparibas.de in der Titelzeile der Detailansicht eines Zertifikats und ausführlicher aufbereitet ebenfalls in der Detailansicht im Menüpunkt „Rating und Value at Risk“. In den nebenstehenden Tabellen haben wir einige ausgewählte Papiere aufgelistet, die in verschiedenen Risikoklassen das Top-Rating erhalten haben. Die EDG überwacht ihre Ratings fortlaufend und führt eine wöchentliche Aktualisierung durch. Dabei kann sich das Rating logischerweise im Zeitablauf verändern. Beispielsweise kann ein Zertifikat zunächst sehr gut für spekulativ orientierte Anleger geeignet sein. Wenn sich der Basiswert aber nachfolgend sehr positiv entwickelt, könnten die Ausstattungsparameter später sehr konservativ werden und dann ein Top-Rating in einer deutlich niedrigeren Risikoklasse einbringen. Die EDG-Ratings sind also immer eine Momentaufnahme und sollten kurz vor einer Entscheidung über neue Positionen oder Umschichtungen zurate gezogen werden. Genaue Erläuterungen zum Konzept und zur Durchführung der EDG-Ratings finden Sie auf www.derivate.bnpparibas.de in der jeweiligen Produkt-Detailansicht im Menüpunkt „Rating und Value at Risk“.

WKN

Cap

AIXTRON BP0DSZ 11,50 BAYER BP2R1M 55,00 BILFINGER & BERGER BN77AN 72,00 BMW BN767E 70,00 DEUTSCHE BÖRSE BN59U5 48,00 DEUTSCHE POST BN4PE9 13,00 FREENET BN822E 12,00 GILDEMEISTER BP1A4M 12,00 HANNOVER RÜCK BN9B40 42,00 HEIDELBERG CEMENT BN75SJ 38,00 HUGO BOSS VZ BN8238 80,00 KLÖCKNER BP0D5R 11,00 LEONI BN825G 38,00 NORDEX BN8QXJ 5,50 PRO SIEBEN SAT1 VZ BP188N 19,00 RWE BP2SGG 32,00 SALZGITTER BN8B2X 48,00 STADA BN44JP 24,00 THYSSEN KRUPP BP2SLR 23,00 VOLKSWAGEN VZ. BN7D43 140,00

Bewertungstag EDG-Rating 21.09.12 20.07.12 15.06.12 15.06.12 15.06.12 15.06.12 15.06.12 21.09.12 15.06.12 15.06.12 15.06.12 15.06.12 15.06.12 15.06.12 21.09.12 20.07.12 15.06.12 15.06.12 20.07.12 15.06.12

Seitwärtsrendite p.a.

5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit

41,04 % 21,72 % 24,72 % 33,99 % 31,20 % 23,30 % 27,12 % 25,63 % 25,37 % 25,42 % 27,75 % 28,30 % 36,04 % 28,01 % 32,95 % 25,84 % 26,70 % 24,87 % 25,02 % 26,75 %

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 14.02.2012

Ausgewählte Produkte: Bonus und Capped Bonus Zertifikate mit einem 5-Sterne-Rating der European Derivatives Group EDG Basiswert WKN Typ ALLIANZ BASF BMW DAIMLER DEUTSCHE TELEKOM E.ON K+S AG METRO RWE SOFTWARE AG AIXTRON COMMERZBANK DEUTSCHE BANK DEUTSCHE BÖRSE DIALOG SEMICONDUCTOR KLÖCKNER PORSCHE VZ SALZGITTER SMA SOLAR TECHNOLOGY TUI

Bewertungs- EDG-Rating tag

Bonus- rendite

Bonus- Abstand rendite p.a. Barriere

BP2W0U BP2L8Z BP1YS7 BP2W1G BP0468 BN58FM BN48FX BN48CJ BP2MEB BN7RTC BP1CRZ BP2XS0 BN6WQV BN733J BP1CQV

Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus

20.12.13 20.06.14 21.06.13 21.06.13 20.12.13 15.06.12 15.06.12 15.06.12 21.06.13 21.12.12 21.12.12 21.09.12 15.06.12 15.06.12 21.09.12

5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit

29,49 % 37,77 % 20,35 % 25,96 % 56,60 % 7,02 % 6,91 % 9,79 % 20,96 % 26,72 % 28,09 % 30,65 % 7,28 % 6,77 % 13,56 %

14,87 % 14,52 % 14,52 % 18,40 % 27,20 % 21,35 % 21,00 % 30,55 % 14,94 % 31,37 % 33,01 % 54,05 % 22,19 % 20,39 % 22,82 %

27,63 % 26,39 % 31,16 % 29,03 % 21,35 % 29,78 % 25,88 % 26,16 % 32,71 % 27,64 % 39,09 % 28,07 % 42,43 % 30,10 % 33,23 %

BP1CLV BP1R52 BP2XVW BP1CHR

Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus

21.12.12 21.09.12 21.12.12 15.06.12

5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit

21,53 % 20,13 % 19,48 % 8,72 %

25,19 % 34,49 % 22,76 % 26,94 %

32,35 % 27,04 % 21,70 % 36,29 %

BP2D50 Capped Bonus 21.12.12

5 Sterne | vermehrt risikobereit

19,27 %

22,51 %

36,76 %

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 14.02.2012

21


Strategie

w|z

03 2012

Garantie-Investments selbst konstruieren Abgesicherte Positionen mit attraktiven Renditechancen durch die Kombination von Discountern und Puts – unsere aktuellen Beispielinvestments

Damit war das Gewinnpotenzial zwar längst nicht ausgereizt. Das Chance/Risiko-Profil konnte angesichts der kurzen Restlaufzeit bis zum 17.02.2012 allerdings nicht mehr überzeugen. Für den Morgen des 30.01.2012 wurde somit der Wechsel in eine neue Long-Position auf www.wz-magazin.de angekündigt. Letztendlich erzielte das alte Produktduo zur schwächeren Markteröffnung am 30.01.2012

Abbildung 1: Basiswert DAX®: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispielinvestments am Laufzeitende im Vergleich 20%

max. Rendite p.a. 19,74 %

15%

max. Rendite p.a. 13,10 %

10% 5% Performance

Durch die positive DAX®-Tendenz im Januar hat unsere fortlaufende Positionsbeobachtung von Discounter-PutKombinationen (siehe Abb. 4) deutlichen Rückenwind erhalten. Am 27.01.2012 stand das bestehende Engagement aus je einem 6.800er Discount Zertifikat (WKN BN9NKN) und je einem 6.300er PutOptionsschein (WKN BN9QYL) mit 1,79 Prozent endlich nennenswert im Plus.

0% 5.100 -5% -10%

DAX-Stand am 21.12.2012 5.400

5.700

6.000

6.300

6.600

6.900

7.200

7.500

min. Rendite p.a. -6,73 %

min. Rendite p.a. -8,61 %

-15% -20%

DAX®

Kombination 1

Kombination 2

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: BNP Paribas

1. DAX®: Absicherung + Chance auf hohe 60% Rendite im Aufwärtsmarkt

Performance

Stand der Daten: 30.01.2012, DAX®: 6.429 Punkte Laufzeit: 21.12.2012 Minimale Rendite: -7,72 % bzw. -8,61 % p.a. Maximale Rendite: 11,62 % bzw. 13,10 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX® am Laufzeitende auf oder über 7.500 Punkten notiert)

50% 40% 30% 20% 10%

2. DAX®: Absicherung + Chance auf hohe max. Rendite p.a. 68,20 % Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 30.01.2012, DAX®: 6.429 Punkte Laufzeit: 21.12.2012 Minimale Rendite: -6,04 %, bzw. -6,73 % p.a. Maximale Rendite: 17,46 % bzw. 19,74 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX® am Laufzeitende auf max. Rendite p.a. 14,36 % oder unter 5.200 Punkten notiert) EURO STOXX 50-Stand

Hierfür zu kombinierende Produkte: Hierfür zu kombinierende Produkte: am 21.12.2012 0% 2.500 2.700 2.900mit Cap 3.100 5.200 3.300Punkte 3.500 (WKN 3.700BN3LWU) 3.900 und 4.100 Discount Zertifikat mit Cap 7,500 Punkte (WKN BN3LW2)1.900 und 2.100 2.300 Discount Zertifikat min. Rendite p.a.BN4LA8) -6,76 % Put-Optionsschein mit Basispreis 6.200 Punkte (WKN-10% BN5758) Put-Optionsschein mit Basispreis 6.500 Punkte (WKN min. Rendite p.a. -9,48 % in gleicher Anzahl in gleicher Anzahl -20% Aktueller Preis der Produktkombination Aktueller Preis der Produktkombination EURO STOXX 50 Kombination 1 EUR Kombination 2 (Stand 30.01.12): 67,19 EUR (Stand 30.01.12): 55,34 Minimaler Wert der Produktkombination Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 62,00 EUR am Laufzeitende: 52,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX® ≥ 7.500 Punkte): 75,00 EUR (bei DAX® ≤ 5.200 Punkte): 65,00 EUR

22


03 2012

Strategie

w|z 20%

max. Rendite p.a. 19,74 %

15%

max. Rendite p.a. 13,10 %

10%

Performance

5% 0% 5.100 -5% -10%

DAX-Stand am 21.12.2012 5.400

5.700

6.000

6.300

6.600

6.900

7.200

7.500

min. Rendite p.a. -6,73 %

min. Rendite p.a. -8,61 %

-15% -20%

DAX®

SAP im Fokus Möglicherweise steht die SAP-Aktie kurz vor einem charttechnisch sehr bedeutenden Befreiungsschlag. Seit rund elf Jahren hat der Titel nicht mehr über der Widerstandszone zwischen rund 45,10 Euro und 47,80 Euro notiert. Auch die diversen Anläufe zur Überwindung der Hürde im Jahr 2011 waren nicht von Erfolg gekrönt. Die kräftige Aufwärtsdynamik der vergangenen Monate

Kombination 2

Abbildung 2: Basiswert EURO STOXX 50: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispielinvestments am Laufzeitende im Vergleich max. Rendite p.a. 68,20 %

60% 50% 40% 30% Performance

nur ein Plus von 1,17 Prozent gegenüber dem Einstiegspreis vom 07.11.2011. Für das neue Gespann aus je einem 7.200er Discounter (WKN BN9NM1) und einem 6.700er Put (WKN BN9Q1H) waren indes 68,16 Euro zu zahlen. Am 20.04.2012 erfolgt hier die endgültige Abrechnung, sofern die Laufzeit diesmal voll ausgeschöpft wird. Einem maximal erzielbaren Gewinn von 5,63 Prozent steht dann ein Verlustrisiko von 1,70 Prozent gegenüber.

Kombination 1

20%

max. Rendite p.a. 14,36 %

10% 0% 1.900 -10%

EURO STOXX 50-Stand am 21.12.2012 2.100

2.300

2.500

2.700

2.900

3.100

3.300

3.500

3.700

3.900

4.100

min. Rendite p.a. -6,76 %

min. Rendite p.a. -9,48 %

-20%

EURO STOXX 50

Kombination 1

Kombination 2

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: BNP Paribas

1. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Aufwärtsmarkt

2. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 30.01.2012, EURO STOXX 50: 2.410 Punkte Laufzeit: 21.12.2012 Minimale Rendite: -8,51 % bzw. -9,48 % p.a. Maximale Rendite: 59,11 % bzw. 68,20 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder über 4.000 Punkten notiert)

Stand der Daten: 30.01.2012, EURO STOXX 50: 2.410 Punkte Laufzeit: 21.12.2012 Minimale Rendite: -6,06 % bzw. -6,76 % p.a. 67% Maximale Rendite: 12,73 % bzw. 14,36 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder unter 2.000 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 4.000 Punkte (WKN BN2STF) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.300 Punkte (WKN BN5777) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 2.000 Punkte (WKN BN2SS3) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.400 Punkte (WKN BN5776) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 30.01.12): 25,14 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 23,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 ≥ 4.000 Punkte): 40,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 30.01.12): 21,29 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 20,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 ≤ 2.000 Punkte): 24,00 EUR

23


Strategie

w|z

03 2012

8000

8000

7000

7000

6446,71

6446,71

5236,10

5236,10

6000

Foto: SAP AG

Abbildung 3: DAX® (wöchentlich) seit Juni 2001 bis 30.01.2012 mit einer exemplarischen, mittel- bis langfristigen Indikatoranalyse zur Erkennung vermeintlicher Auf- und Abwärtstrends

6000

5000

5000

4000

4000

3000

3000

ShortLong

Short

2002

Long

2003

Short

2004

Long

2005

S

2006

Long

Short

2007

Long

2008

2009

L S L

2010

2011

Hauptsitz der SAP AG in Walldorf.

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

hat die Notierungen jedoch bis Ende Januar in den viel beachteten Bereich knapp oberhalb von 45,10 Euro gehievt und weist noch keine Ermüdungserscheinungen auf. Solche potenziellen Ausbruchsszenarien bieten einerseits erhebliche Chancen, sind für Aktienanleger aber auch mit erheblichen Rückschlaggefahren verbunden. Genau diese Gefahren lassen sich mit DiscounterPut-Kombinationen vortrefflich auf ein sehr geringes Maß eindeutig und unwiderruflich begrenzen. Das Team aus je einem Discount Zertifikat mit Cap bei 60,00 Euro (WKN BN8KUW) und je zehn 46er Put-Optionsscheinen (WKN

BN99UW) kostete am 27.01.2012 nur 47,68 Euro, während die SAP-Aktie für 45,64 Euro gehandelt wurde. Somit sind schlaflose Nächte für den Investor ausgeschlossen. Denn bei der Endabrechnung am 15.06.2012 kann der Wert der Kombinationsposition auch im Falle einer miserablen Basiswerttendenz nicht unter 46,00 Euro abtauchen. Der drohende Verlust bleibt demzufolge auf 3,52 Prozent begrenzt (–8,93 Prozent p.a.). Der Gewinn kann derweil bis zu 25,84 Prozent erreichen (82,07 Prozent p.a.), wenn die Anteilsscheine von SAP am 15.06.2012 mindestens 60,00 Euro erreichen. Und natürlich finden auch negativ gestimmte Investoren ihr passendes Discounter-Put-

Gespann. Beispielsweise zahlt sich der gemeinsame Erwerb von je einem 36er Discounter (WKN BN5972) und je zehn 44er Puts (WKN BN9X0X) am 15.06.2012 bei einem Aktienkurs unterhalb von 42,54 Euro aus (Stand: 27.01.2012). Bis zu 17,46 Prozent kann der Ertrag hier erreichen (52,12 Prozent p.a.), wenn der Basiswert am Bewertungstag auf oder unter 36,00 Euro notiert. Der am 27.01.2012 zu zahlende Preis für die Kombinationsposition in Höhe von 37,46 Euro ist währenddessen lediglich mit einem Verlustrisiko von 3,90 Prozent behaftet (–9,85 Prozent p.a.). Denn weniger als 36,00 Euro kann das Engagement bei Aktienkursen von mindestens 44,00 Euro am 15.06.2012 nicht wert sein.

Foto: SAP AG

39,5%

24


freenet im Fokus Einen vielversprechenden Aufwärtstrend durchläuft auch die freenet-Aktie seit Mitte August 2011. Sogar der Widerstandsbereich zwischen rund 10,30 Euro und 11,10 Euro wurde zuletzt angegriffen. Wer auf Sicht zum 15.06.2012 eine weiterhin erfreuliche Basiswerttendenz erwartet, kann sich zum Beispiel mit dem Duo aus je einem 14er Discount Zertifikat (WKN BN9GJ2) und je einem 10er Put (WKN BN1JWB) sehr aussichtsreich positionieren. Bei einem Aktienkurs von 10,41 Euro war diese Kombination am 31.01.2012 für 10,54 Euro zu haben. Folglich kann der Verlust schlimmstenfalls 5,12 Prozent erreichen (–13,16 Prozent p.a.), sofern

Markante Farbgebung in den mobilcom-debitel-Shops.

die freenet-Aktie am 15.06.2012 auf oder unter 10,00 Euro notiert und das Engagement dadurch auf seinen minimalen Gesamtwert von 10,00 Euro drückt. Demgegenüber winken Gewinne bei einem

Abbildung 4: Fortlaufende Positionsbeobachtung (31.08.2007 bis 30.01.2012) von Discount+Put-Kombinationen mit Umschichtungen gemäß Trendanalyse aus Abb. 3 142% 136% 130% 124%

Kennzahlen im Zeitraum: 31.08.2007 bis 30.01.2012 DAX® Discount+Put-Strategie Volatilität p.a. 27,99 Prozent 6,73 Prozent Rendite p.a. -3,75 Prozent 5,63 Prozent 5

118%

3

112% 106% 100% 1

2

8 7 6

9

10

12 11

13

4 1 bis 13 ehemalige Positionen; zur vollständigen Historie siehe www.wz-magazin.de 14 Aktuelle Position: Umschichtung am 30.01.2012 in neue Position “Long” gemäß Ankündigung auf www.wz-magazin.de WKN BN9NM1 (7.200er Discount) + WKN BN9Q1H (6.700er Put)

94% 88% 82% 76% 70% 64% 58% 52%

DAX®

Discount+Put-Strategie 46% 31.08.2007 29.02.2008 31.08.2008 28.02.2009 31.08.2009 28.02.2010 31.08.2010 28.02.2011 31.08.2011

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: Lenz + Partner AG und eigene Berechnung BNP Paribas

14

Fotos: freenet AG

Strategie

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03 2012

Aktienkurs oberhalb von 10,54 Euro. Klettert der Basiswert auf mindestens 14,00 Euro, so erklimmt die Discounter-Put-Kombination ihren Maximalwert von 14,00 Euro. Das Plus gegenüber dem Einstiegspreis am 31.01.2012 würde dann stolze 32,83 Prozent (114,23 Prozent p.a.) betragen. Zur Umsetzung einer negativen Erwartungshaltung zu freenet bietet sich beispielsweise der gleichzeitige Erwerb je eines Discount Zertifikats mit Cap bei 8,00 Euro (WKN BN47S2) und je eines PutOptionsscheins mit 9,50er Basispreis an. Hält sich die freenet-Aktie tapfer und kostet am 15.06.2012 wenigstens 9,50 Euro, so realisiert sich hier der größtmögliche Verlust. Der Einstiegspreis von insgesamt 8,52 Euro am 31.01.2012 reduziert sich dann um 6,10 Prozent auf einen Gesamtwert von 8,00 Euro (entspricht –15,55 Prozent p.a.). Freude kommt bei freenet-Pessimisten hingegen auf, wenn der Basiswert am 15.06.2012 nur noch 8,00 Euro oder weniger kostet. Das Discounter-Put-Duo liefert dann nämlich eine Auszahlung von 9,50 Euro und produziert damit einen Ertrag von 11,50 Prozent (33,94 Prozent p.a.).

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Strategie

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03 2012

Discount, Bonus und weitere Investment-Highs Viel Zuversicht für den weiteren Verlauf des Börsenjahres 2012

Mit einem prozentualen Zuwachs von 9,50 Prozent weist der DAX® in diesem Jahr eines der historisch besten JanuarResultate auf. Mindestens ebenso kräftig verliefen Januar-Rallys nur in den Jahren 1996 (+9,60 Prozent), 1975 (+11,17 Prozent) und 1971 (+15,34 Prozent, Quelle der langfristigen DAX®-Rückrechnung: Wirtschaftsuniversität Wien). In diesen drei Fällen brachte auch das Gesamtjahr ein teils herausragendes Endergebnis (1996: +27,78 Prozent, 1975: +40,19 Prozent, 1971: +6,67 Prozent). Überhaupt gehört ein Monatsgewinn von 9,50 Prozent oder mehr zu den Ausnahmeerscheinungen. Seit September 1959 hat das deutsche Standardwerte-Barometer lediglich 30 Mal eine Monatshausse im Umfang von mindestens 9,50 Prozent durchlaufen, was einem Anteil von bescheidenen 4,76 Prozent an den untersuchten 630 Monaten entspricht. Inwieweit eine positive Januar-Performance als Vorbote für einen ebenfalls positiven DAX®-Verlauf im jeweiligen Gesamtjahr dienen kann, zeigt die folgende Auswertung: In den 52 vollständig abgearbeiteten Jahren seit 1960 verbuchte der DAX® 33 Mal einen Kursanstieg im Januar. Das Gesamtjahr wiederum wurde in 23 Fällen nach einem Plus im ersten Monat positiv abgeschlossen. Mit einer Trefferquote von 69,70 Prozent sprach ein erfreulicher Januar also für einen ebenfalls erfreulichen Jahresverlauf. Allerdings ist diese Trefferquote recht trivial, da der DAX® trotz aller Rückschläge in einem sehr langfristigen Aufwärtstrend verläuft und somit ohnehin eher zu positiven Jahresresultaten neigt. Zudem zeigte gerade das vergangene Jahr, wie sich die Börsenstimmung nach einem verheißungsvollen Januar bis hin zu crashartigen Szenarien immer weiter eintrüben kann.

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DAX® und VDAX®-New Dezember 2009 bis 02.02.2012 7600 7400 7200 7000 6800 6600 6400 6200 6000 5800

DE: DAX®, GD

7600 7400 7200 7000 6800 6600 6400 6200 6000 5800

5600

5600

5400

5400

5200

5200

5000

5000

50 40 30 20

Close von DE: VDAX®-NEW VDAX-New 24,23 am 02.02.2012 D Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan 2010 2011 2012

50 40 30 20

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

Aktuelle Volatilitäts-Spitzenreiter unter den von BNP Paribas abgedeckten Basiswerten (Stand 14.02.2012) COMMERZBANK SOCIETE GENERALE CREDIT AGRICOLE UNICREDIT ING GROEP BNP PARIBAS NOKIA INTESA SANPAOLO DEUTSCHE BANK ARCELORMITTAL ALSTOM HEIDELBERGCEMENT SCHNEIDER ELECTRIC THYSSENKRUPP AEGON AXA CARREFOUR RWE SAINT-GOBAIN BBVA 0%

10%

20%

30%

40%

50%

60%

70%


03 2012

Strategie

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Spannend ist indes: Wenn der Januar, Februar und März jeweils ein Plus hervorgebracht haben, was seit 1960 bisher elf Mal gegeben war, endete das Gesamtjahr niemals mit einem Minus. Man darf also auf die endgültige Bilanz des ersten Quartals gespannt sein. Ungeachtet aller Zahlenspiele dürfte mittlerweile feststehen, dass sich die Lage vor allem am US-amerikanischen und deutschen Aktienmarkt vorerst zum Guten gewendet

hat. Dass der letzte Einbruch des DAX® noch nicht lange zurückliegt und wir uns bis jetzt lediglich vom Crash im zurückliegenden August und September erholen, stützt die Hoffnung auf weiteres Aufwärtspotenzial. Mittlerweile hat der deutsche Standardwerte-Index die 200-Tage-Linie (rund 6.340 Punkte am 02.02.2012, noch deutlich sinkend) wieder überwunden und machte auch am psychologisch relevanten

Fukushima-Tief um 6.500 Zähler nicht halt. Charttechnisch bedeutsame Hürden finden sich auf Höhe der gebrochenen Aufwärtstrendlinie seit August 2009 (circa 6.720 Punkte am 02.02.2012, steigend) und im Widerstandsbereich zwischen etwa 7.030 und 7.230 Punkten. Die nächsten potenziellen Unterstützungen sind bei rund 6.500 Zählern, um 6.340 Punkte und in der Zone zwischen circa 6.160 und 6.200 Punkten auszumachen.

Foto: Fresenius SE & Co. KGaA

Fresenius – Wachstumskurs ohne Kratzer

Fresenius-Konzernzentrale in Bad Homburg mit neuem Logo.

Von der allgemeinen Krisenstimmung in der zweiten Jahreshälfte 2011 war beim DAX®Highflyer Fresenius kaum etwas zu spüren. Lediglich Anfang August kam es zu einem kurzen Ausverkauf, der aber schnell revidiert wurde. Seit Januar notiert die Aktie mit Kursen oberhalb von 76,65 Euro sogar im Bereich neuer Rekordhochs. Gegenüber dem Finanzkrisen-Tief vor knapp drei Jahren im März 2009 beläuft sich die Performance des Titels auf satte 146 Prozent. Damit zählt das in Bad Homburg ansässige Unternehmen zu den absoluten Spitzenreitern unter den deutschen Standardwerten. Auch die Kapitalmarktanalysten bleiben von dieser Erfolgsbilanz nicht unbeeindruckt und sind sich mit ihren Einschätzungen weitgehend einig: Neben mehr als 30 Kaufempfehlungen kursiert derzeit keine negative Research-Meinung eines großen Bankhauses zu Fresenius. Der solide Geschäftsverlauf überzeugt. Im Gesamtjahr 2011 wurde der Konzernumsatz um rund 3,0 Prozent auf 16,5 Mrd. Euro gesteigert. Der bereinigte

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Strategie

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Foto: Fresenius SE & Co. KGaA

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2011 in Produktionsmittel gesteckt – fast doppelt so viel im Vorjahreszeitraum. Für die Entwicklung 2012 gibt sich Vorstandschef Ulf Schneider zuversichtlich. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 10 bis 13 Prozent wachsen und beim bereinigten Konzernergebnis wird ein Plus von 8 bis 11 Prozent in Aussicht gestellt. Die Dividende für das Jahr 2011 wird zum 19. mal in Folge auf voraussichtlich 0,95 Euro (Vorjahr: 0,86 Euro) angehoben.

Die charttechnische Situation Der Blick auf den langfristigen Kursverlauf der Fresenius-Aktie offenbart eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Dabei ist der primäre Trend seit dem Tief im Oktober 2002 bei 6,87 Euro nach wie vor intakt. Bis zum 03.02.2012 hat sich der Wert je Anteilsschein um den Faktor 11,24 erhöht. Dass im Januar mit Notierungen von knapp 79,00 Euro ein

AroonUp, AroonDown 50

Gewinn kletterte konzernweit sogar um 17 Prozent auf 770 Mio. Euro und lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten. Insbesondere die Wachstumsregionen Asien, Afrika und Südamerika konnten mit jeweils zweistelligen Umsatzsteigerungen überdurchschnittlich zulegen. Lediglich der Geschäftsbereich der Krankenhausdienstleistungen (Fresenius Vamed) musste im vergangenen Jahr aufgrund der Unruhen in Nordafrika leichte Umsatzeinbußen hinnehmen. Damit die Unternehmenssparten weiter auf Hochtouren laufen können, investierte der Konzern kräftig. Insgesamt 1,39 Mrd. Euro wurden in den ersten drei Quartalen

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60 40 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58

50 60 40

RSI Fresenius VZ, Januar 2011 bis 03.02.2012 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58

3 10 17 24 31 7 14 21 28 7 14 21 28 4 11 18262 9 16 23 30 6 13 20 27 4 11 18 25 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 24 31 7 14 21 28 5 12 19 272 9 16 23 30

Jan 11 Feb

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Quelle: Lenz + Partner, Investox

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Strategie

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Bonus Zertifikat WKN BP0W7U

ISIN Bonuskurs DE000BP0W7U7 80,00 EUR

Barriere 55,00 EUR

Geld 78,04

Brief 78,09

Bonusrendite p.a. Bewertungstag 1,70 % 21.06.2013

Bonusrendite 2,35 %

Aufgeld 0,72 %

Bezugsverhältnis 1,00

Capped Bonus Zertifikat neues Rekordhoch markiert wurde, stimmt zuversichtlich für den weiteren Verlauf. Im besten Fall hält sich der Pegelstand nun über dem ehemaligen Allzeithoch von 76,65 Euro. Dann bestehen aus charttechnischer Sicht keinerlei Zweifel an einer zumindest stabilen Bewegung. Sollte es jedoch zu einem stärkeren Rücksetzer kommen, so bieten diverse Chartlevels Chancen zur Stabilisierung. Zu nennen sind etwa die Unterstützungslinie bei circa 72,40 Euro, die 200-Tage-Linie (71,42 Euro am 03.02.2012, steigend), die Aufwärtstrendlinie seit August 2009 bei etwa 71,10 Euro und die langfristige Trendgerade seit Oktober 2002 bei rund 66,30 Euro (jeweils Stand 03.02.2012, steigend).

Anregungen für Ihre Watchlist Zertifikate erlauben die Partizipation an weiterhin steigenden Kursen bei gleichzeitiger Absicherung gegen moderate Turbulenzen.

1. Basiswert-Alternative mit Risikopuffer Das klassische Bonus Zertifikat mit der WKN BP0W7U partizipiert am Bewertungstag eins zu eins und ohne Begrenzung an möglichen Zuwächsen der Fresenius-Aktie. Zudem beinhaltet das Papier einen komfortablen Risikopuffer von aktuell 29,06 Prozent zwischen Aktienkurs (77,53 Euro am 03.02.2012) und Barriere. Vorübergehende Rücksetzer bis zum Bewertungstag am 21.06.2013, die die Barriere von 55,00 Euro nicht antasten, bleiben für den Zertifikatebesitzer ohne schmerzliche Konsequenzen. Das Papier eignet sich damit als teilgeschützte Alternative zum Direktinvestment in den Basiswert. Die Bonusrendite spielt bei diesem Papier indes kaum eine Rolle. Sie beträgt nur 1,70 Prozent p.a., sofern die Fresenius-Aktie am 21.06.2013 nicht über

WKN BP1R1B

ISIN Bonuskurs DE000BP1R1B6 90,00 EUR

Barriere 55,00 EUR

Geld 79,72

Brief 79,77

Bonusrendite p.a. Aufgeld 9,12 % 2,89 %

Bonusrendite 12,80 %

den Bonuskurs von 80,00 Euro hinauskommt und bis dahin nie auf oder unter 55,00 Euro abgetaucht ist. Mit diesem Bonus Zertifikat setzt der Anleger also vollständig auf kräftig kletternde Basiswertnotierungen und nutzt den Bonusmechanismus vornehmlich als Absicherungsinstrument statt als Renditegenerator.

2. Rendite im Seitwärtsmarkt Ebenfalls mit einer Barriere bei 55,00 Euro und einem Bewertungstag am 21.06.2013 ist das Capped Bonus Zertifikat mit der WKN BP1R1B ausgestattet. Die

Gerresheimer – weiter auf Wachstumskurs Ein deutliches Ertragswachstum und eine attraktive Börsenkursentwicklung versprach Uwe Röhrhoff seinen Aktionären nach der Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden der Gerresheimer AG. Lange mussten die Anteilseigener auf die Einlösung dieses Versprechens nicht warten. Seit Amtsantritt im Sommer 2010 steigerte der neue Frontmann den Börsenwert des weltweit führenden Spezialverpackungsherstellers um rund 37 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro. Bei der Umsatz- und Gewinnentwicklung konnte der Konzern ebenfalls glänzen. Mit Glas- und Kunststoffspezialprodukten für die Pharma- und Healthcare-Industrie

Cap 90,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00 Bewertungstag 21.06.2013

Erwartungshaltung an den Basiswert ist bei diesem Produkt aber von vornherein deutlich gedämpfter, denn starke Kurszuwächse der Fresenius-Aktie sind hier keine Voraussetzung für hohe Gewinne. Lediglich die Barriere von 55,00 Euro muss bis zum Bewertungstag zu jedem Zeitpunkt unberührt bleiben. Dann wird am 21.06.2013 eine Auszahlung je Zertifikat von 90,00 Euro festgestellt, woraus eine Bonusrendite in Höhe von attraktiven 9,12 Prozent p.a. resultiert. Mehr gibt es allerdings nicht zu verdienen, da der Zertifikatswert durch den Cap von 90,00 Euro gedeckelt ist.

erwirtschafteten die Düsseldorfer in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2011 ein Umsatzplus von 6,9 Prozent auf 806,3 Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,0 Prozent auf 78,4 Mio. Euro. Insbesondere der Bereich Plastic Systems überzeugte mit deutlich zweistelligen Zuwächsen beim Umsatz (+23,4 Prozent) und Gewinn (+19,1 Prozent). Um die notwendigen Kapazitäten für die wachsende Nachfrage nach Kunststoffsystemen und -verpackungen aufzubauen, sollen zusätzlich rund 25 Mio. Euro in den bayerischen Standort Pfreimd investiert und damit 130 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Wie viele Unternehmen sieht auch Gerresheimer das künftige Wachstumspotenzial vornehmlich in den Schwellenländern. Grund dafür ist allerdings nicht nur die dortige

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60 59 58

Strategie Jan 11 Feb

60 59 58

3 10 17 24 31 7 14 21 28 7 14 21 28 4 11 18262 9 16 23 30 6 13 20 27 4 11 18 25 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 24 31 7 14 21 28 5 12 19 272 9 16 23 30

Mrz

Apr

Mai

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03 2012

Weitere Strategien finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/strategien

AroonUp, AroonDown 50 60 40

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50 RSI

60 40

Gerresheimer, Januar 2011 bis 03.02.2012 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage 37

37

36

36

35

35

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34

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33

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29

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28 3 10 17 24 31 7 14 21 28 7 14 21 28 4 11 18262 9 16 23 30 6 13 20 27 4 11 18 25 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 24 31 7 14 21 28 5 12 19 272 9 16 23 30 6

Jan 11 Feb

Mrz

Apr

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Okt

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Dez

Jan 12

Quelle: Lenz + Partner AG, Investox

progressive Wohlstandsentwicklung, sondern die Ansiedlung vieler Generika-Unternehmen und Hersteller patentfreier Wirkstoffe. Eine starke Präsenz in den aufstrebenden Regionen ist für den Vorstand daher Pflicht. Bereits heute sind rund 1.500 der insgesamt über 10.000 Mitarbeiter in China beschäftigt. Mit punktuellen Übernahmen in Russland und Südamerika will der Konzern seine internationale Stellung weiter ausbauen.

Die charttechnische Situation Seit Ende März 2009 hat die GerresheimerAktie ausgehend vom Tief bei 13,02 Euro rasant Boden gutgemacht. Im Juli 2011

30

fand der Aufwärtstrend bei rund 37,00 Euro jedoch seinen vorläufigen Hochpunkt. Seither prägt die breite Seitwärtsrange zwischen etwa 28,00 Euro und 37,00 Euro den Kursverlauf. Entscheidend für einen positiven charttechnischen Ausblick ist der nachhaltige Ausbruch aus diesem horizontalen Kanal. Mit dem positiven Jahresstart 2012 haben 57% die Notierungen bereits einen ernstzunehmenden Angriff auf die 37er-Hürde gestartet. Gelingt der Sprung über den Widerstand, rückt auch ein Anstieg bis in den Bereich von 39,50 Euro in greifbare Nähe. Hier findet sich ein weiteres Chartniveau mit möglicherweise bremsender Wirkung. Darüber

entsteht weiteres Aufwärtspotenzial. Im Falle eines Rückschlags tritt wieder die genannte Seitwärtsrange in den Mittelpunkt. Dann bestünde Hoffnung auf eine Stabilisierung an der Unterstützungslinie bei circa 28,00 Euro.

Anregungen für Ihre Watchlist Sowohl Anleger mit einer sehr optimistischen Erwartungshaltung für den Basiswert als auch defensiv agierende Investoren finden im Segment der Bonus Zertifikate passende Gelegenheiten für Engagements mit Bezug auf die Gerresheimer-Aktie.

1. Aufwärtschance mit Bonus Wer unbegrenzte Gewinnchancen sucht, sollte klassische, ungecappte Bonus Zertifikate bevorzugen. Das Papier mit der WKN BP1EUD läuft bis zum Herbst und wird am 21.09.2012 final bewertet. Ein Stand des Basiswertes oberhalb des Bonuskurses von 42,00 Euro wird hier eins zu eins als Rückzahlungsbetrag des Zertifikats festgestellt, sodass eine mögliche Hausse der Gerresheimer-Aktie zielgerichtet ausgekostet wird. Bleibt die erhoffte Aufwärtsbewegung hingegen aus, kommt bei unverletzter Barriere der Bonusmechanismus zum Tragen. Dann produziert die Auszahlung von 42,00 Euro je Zertifikat eine Bonusrendite in Höhe von 6,29 Prozent p.a. Allerdings darf die Barriere bei 26,00 Euro bis zum 21.09.2012 niemals vom Basiswertkurs berührt oder unterschritten werden. Sonst zählt am Ende immer der Basiswertkurs mit allen einher-


03 2012

Strategie

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Bonus Zertifikat WKN BP1EUD

ISIN Bonuskurs DE000BP1EUD1 42,00 EUR

Barriere 26,00 EUR

Geld 40,27

Brief 40,37

Bonusrendite p.a. Bewertungstag 6,29 % 21.09.2012

Bonusrendite 4,04 %

Aufgeld 10,21 %

Bezugsverhältnis 1,00

Capped Bonus Zertifikat gehenden Verlustrisiken. Der 29-prozentige Risikopuffer zwischen aktuellem Aktienkurs (36,63 Euro am 03.02.2012) und Barriere bietet jedoch einen komfortablen Teilschutz und macht Hoffnung auf eine dauerhaft unversehrte Schwelle.

WKN BN9Q77

ISIN Bonuskurs DE000BN9Q778 41,00

Barriere 22,00

Geld 38,71

Brief 38,81

Bonusrendite p.a. Aufgeld 6,30 % 5,95 %

Bonusrendite 5,64 %

Cap 41,00

Bezugsverhältnis 1,00 Bewertungstag 21.12.2012

2. Bonus für den Seitwärtsmarkt

Die Reinraum-Spritzenproduktion unterliegt einem hohen Standard.

Fotos: Gerresheimer AG

Mit Capped Bonus Zertifikaten müssen sich Anleger kaum auf eine konkrete Erwartung für die Kursentwicklung von Gerresheimer festlegen. Lediglich stark fallende Kurse können den Anlageerfolg versalzen und sollten daher im Basisszenario des Investors keine nennenswerte Eintrittswahrscheinlichkeit besitzen. Das Produkt mit der WKN BN9Q77 spielt seine Vorteile in richtungslosen Märkten aus. Die Barriere von 22,00 Euro darf bis zur Produktbewertung am 21.12.2012 niemals Bekanntschaft mit dem Basiswertkurs machen, um den vollen Investmenterfolg zu sichern. Bewährt sich der Rückschlagschutz von derzeit 39,94 Prozent zwischen Aktienkurs und Barriere, erfolgt die Rückzahlung des Zertifikats zu 41,00 Euro, egal auf welchem Niveau der Basiswert (oberhalb von 22,00 Euro) am 21.12.2012 tatsächlich notiert. Bezogen auf den aktuellen Produktpreis von 38,81 Euro (Stand: 03.02.2012) ergibt sich damit eine Maximalrendite in Höhe von 6,30 Prozent p.a.

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Rohstoffe

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03 2012

Erdgas: interessante Entwicklungen

Erdgas - Energieträger für die nächsten Jahrzehnte.

Henry Hub Natural Gas, wie das an der New Yorker Warenterminbörse NYMEX gehandelte Erdgas heißt, kostet nur noch knapp über 2,30 Dollar – und da es sauber verbrennt, wird es von US-Präsident Obama in dessen Wahlkampf als die „wichtigste alternative Energiequelle“ bezeichnet. Der Präsident bewirbt Erdgas als saubere Energie, dessen Vorkommen eine Versorgung der USA noch für mindestens einhundert Jahre sichern werden. Die gewinnverwöhnte Ölindustrie der Vereinigten Staaten, die schon seit Jahrzehnten aufgrund schwindender Reserven zunehmend Macht an staatlich kontrollierte Konzerne wie PetroChina oder Saudi Aramco verliert, wittert eine neue große Chance im Schiefergas. Unternehmen wie Anadarko Petroleum Corp., die mit der Erschließung der Gasvorkommen betraut sind, zählen an der US-Börse zu den Anlegerlieblingen, da die Kurse von einem historischen Hoch zum nächsten eilen. Die große

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Geschäftschance, die alle wittern: Die USA könnten in absehbarer Zukunft zu einem Exporteur von Erdgas werden und dann von den mehr als fünfmal höheren Weltmarktpreisen profitieren.

USA an. Sie übernehme sich, die Vorkommen würden zu hoch angesetzt und seien überzogen, die Reservoirs, die mit horizontalen Bohrmethoden erschlossen werden, würden schnell erschöpft sein.

Fast zeitgleich jedoch sind große Mengen Gas einfach verschwunden. Das US-Energieministerium senkte jüngst seine Reservenschätzung und ließ verlauten, die USA verfügten lediglich noch über 13,6 Billionen Kubikmeter dieses unkonventionellen Schiefergases, das sind 42 % weniger als bislang angenommen. Die Korrektur wird auf einen Schätzfehler zurückgeführt, ausgelöst durch ungenaue Informationen. Ursprünglich wurde die förderbare Menge noch bei 23,4 Billionen Kubikmeter angenommen. Besonders das hochgelobte Marcellus-Schiefergas enttäuscht. Die dortigen Reserven wurden gar um zwei Drittel gesenkt. Bereits im vergangenen Jahr klagte der Texaner Energieanalyst Henry Groppe die Euphorie der Gasindustrie in den

Natürlich sind 13,6 Billionen Kubikmeter Gas immer noch sehr viel. Dies alleine würde den Gasbedarf der Vereinigten Staaten zwanzig Jahre decken können, wenn man den US-Gasverbrauch des Jahres 2010 von 0,68 Billionen Kubikmeter zugrunde legt. In der Gasindustrie wird die Prognosenreduzierung des Energieministeriums aber bestimmt Fragen aufwerfen. Ist der Export des Erdgases auf den Weltmarkt, wie ihn etwa Cheniere Energy über den Umbau eines LNG-Terminals ab dem Jahr 2015 beabsichtigt, wirklich im großen Stil sinnvoll, wenn es jetzt doch weniger Gas in den USA gibt? Und wird dies politisch tragbar sein, wenn durch den Export des Gases nach Übersee die Binnenpreise für den Verbraucher noch mehr steigen werden?


03 2012

Rohstoffe

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Ausgewählte Produkte: Mini Long Zertifikate auf Erdgas WKN BP2VLQ BP2VLS BP2VLT

Typ Mini Long Mini Long Mini Long

Basiswert NATURAL GAS (NYMEX HENRY HUB) Mar.12 NATURAL GAS (NYMEX HENRY HUB) Mar.12 NATURAL GAS (NYMEX HENRY HUB) Mar.12

Basispreis 1,7782 1,5779 1,4779

Stop Loss 1,9916 1,7672 1,6552

Bezugsverhältnis 1,00 1,00 1,00

Hebel 3,5 2,74 2,45

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 10.02.2012

In der Gasbranche lässt man nun etwas Vorsicht walten. Cheniere, einer der größten Optimisten, der sich massiv verschuldet hat, um große Abbaukapazitäten für Schiefergas aufzubauen, senkte seine Förderung im Januar um 14,2 Millionen Kubikmeter oder 8,0 %. Auch eine Rolle spielte dabei der seit Beginn der Schiefergasförderung im Jahr 2005 fortwährend immer nur weiter fallende Preis. Er rutschte im Januar bis auf 2,25 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2002. Im Jahr 2005 lag er noch bei 15 Dollar. Auch wenn die Preise sich zuletzt wieder auf 2,50 Dollar erhöht haben – eine große Erleichterung ist das kaum, besonders nicht für die hochverschuldeten Schiefergaskonzerne. Die Euphorie an der Börse ist aber ungebrochen: Obwohl sich die niedrigen Gaspreise zum Menetekel entwickeln könnten, sprang Cheniere ungeachtet der negativen Nachrichten Mitte Februar auf ein neues Vierjahreshoch. Händler an der NYMEX in New York verfolgen das Treiben der Politik und der Industrie mit wachsendem Interesse. Sie wittern eine Trading-Chance, sollte der Gaspreis jetzt auf die Fördermengensenkungen reagieren – neben Cheniere sind auch andere Konzerne wie Exxon oder ConocoPhillips ähnlich vorgegangen, um zumindest ein Zeichen zu setzen. Die Gaskonzerne werden deswegen nicht pleitegehen. Das Gas befindet sich meist in den gleichen Gesteinsschichten wie das weitaus profitablere Öl, sodass die Konzerne selbst bei den niedrigen Gaspreisen insgesamt noch Gewinne schreiben. Dennoch könnten sie ihre Gewinne noch steigern, indem sie den Gaspreis durch das einfache Gesetz zwischen Angebot und Nachfrage nach oben treiben. Derzeit ist der US-Markt überversorgt, während die Gasnachfrage gefallen ist. Eine Mitschuld trägt daran die Schiefergasindustrie

selbst. Denn sie war im Jahr 2008 der größte Gegner von Präsident Obamas Plänen, den Emissionshandel in den USA einzuführen. Dies hätte aber die Schließung schmutziger Kohlekraftwerke und den Bau neuer sauberer Erdgaskraftwerke zur Folge gehabt, und die Gaskonzerne hätten weitaus mehr Gas verkaufen können, zu vermutlich höheren Preisen. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb kann man erwarten, dass die Produzenten in diesem Jahr ihre Fördermengen weiter senken werden, um ihre Gewinne zu erhöhen. Ist daher jetzt der Boden beim Erdgas erreicht? Der Markt wittert eine Chance. Darauf deutet ein sprunghafter Anstieg der durchschnittlichen täglichen Schwankungsbreite. Sie war im Herbst bis auf 10 Cent gefallen und erreichte damit den niedrigsten Wert seit dem Frühjahr des Jahres 2000. Im Bereich von 2,30 Dollar, wo ungefähr die Produktionskosten liegen, sprangen die Preise im Januar zweimal dynamisch an – einmal um 18 %, einmal um 10 %. Preissprünge in der Umgebung der Produktionskosten und in der Nähe möglicher wichtiger Tiefstpunkte könnten eine Trendumkehr andeuten. Die durchschnittliche tägliche Schwankungsbreite war Mitte Februar wieder bis auf 17 Cent angestiegen. Eine Problematik muss man allerdings verstanden haben, wenn es um langfristige ErdgasInvestments geht: Während die Terminkurve wegen des je nach Jahreszeit unterschiedlichen Verbrauchs zwischen Sommer und Winter steigt, fällt sie vom Winter zum Sommer wieder ab. Über ein ganzes Jahr steigt sie jedoch um aktuell 41 %, was bedeutet, dass ein Zertifikat, das auf ein ganzes Jahr gehalten wird, schon um 41 % steigen muss, nur damit der Einstiegskurs gehalten werden kann. Der Gaspreis müsste somit von 2,50 Dollar bis auf 3,53 Dollar steigen, und das Zertifikat würde

nach einem Jahr erst bei darüber hinausgehenden Kursanstiegen an Wert gewinnen. Dabei sind jedoch noch nicht die Währungsrisiken beachtet. Denn sollte der Euro zum Dollar weiter aufwerten – oder anders ausgedrückt: Sollte der Dollar gegenüber dem Euro weiter abwerten, so würde dies zu Verlusten in der Spekulation auf steigende US-Gaspreise führen. Denn wer auf steigende Rohstoffe setzt, der setzt immer auch auf die Entwicklung des Dollar. Fällt dieser unerwartet, dann verliert die Rohstoff-Spekulation wegen dieser Dollar-Verluste ebenfalls an Wert. Würde das Währungspaar Euro zum Dollar auf ein Jahr gesehen also etwa um 6,0 % aufwerten, so würde dies Währungsverluste in entsprechender Höhe bedeuten. Dennoch könnte sich eine Spekulation auf steigende Gaspreise als lukrativ herausstellen. Die Erdgasindustrie in den USA ist das Epizentrum eines Booms im Bereich des Schiefergases, der jetzt beginnt, die ganze Welt zu erfassen. Die US-Industrie hat ein Interesse daran, diesen First-Mover-Vorteil zu nutzen, um Technologie für die Erschließung des Schiefergases in die ganze Welt verkaufen zu können. Dabei könnte das Weiße Haus auch eine politische Agenda verfolgen: nämlich jene, Russland in Europa und Asien zu schwächen. Da es Schiefergasvorkommen in Europa und Nordafrika gibt, die mithilfe der amerikanischen Technologie erschlossen werden können, schwächt das die Verhandlungsposition von Gazprom – und das gilt auch für China, das jedoch erst damit beginnt, Probebohrungen durchzuführen. Erdgas hat also eine spannende Zukunft. Jochen Stanzl Ein Service der BörseGo AG

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Währung

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03 2012

EUR/USD: Euro nur mit Bärenmarkt-Rally? – noch kein Boden in Sicht

Eisige Verhältnisse für den Euro.

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03 2012

Währung

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Kursverlauf EUR/USD seit 2008 (1 Kerze = 1 Woche)

Quelle: GodmodeTrader.de

Die Verschuldungskrise in der Eurozone schwelt vor sich hin. Die Politik ist bemüht, einen Ausfall Griechenlands zu vermeiden – es wird immer wieder an die Folgen der unkontrollierten Lehman-Insolvenz erinnert. Seit Mai 2011 ausgehend von 1,4940 USD befindet sich das Währungsverhältnis Euro gegenüber US-Dollar (EUR/USD) in einem Abwärtstrend. Dieser ist intakt. Innerhalb dessen läuft eine Gegenbewegung, die

durchaus Spielraum bis in den Bereich von 1,3600 USD hat. Rein charttechnisch weisen die Verlaufsmuster im Zeitfenster seit Oktober 2010 allerdings auf eine anschließende Fortsetzung der Abwärtsbewegung hin. Die übergeordneten Korrektur-Kursziele liegen bei 1,2300 USD und anschließend bei bis zu 1,1100 USD. Unter taktischen

Herzlichst Ihr Harald Weygand Head of Trading bei GodmodeTrader.de

Ausgewählte Produkte: Hebelprodukte auf EUR/USD WKN Typ BP218G Turbo Short BP218X Turbo Short BP2183 Turbo Short Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 15.02.2012

Gesichtspunkten ist der Euro gegenüber dem US-Dollar also nach wie vor ein Short. Und das obwohl laut COT-Report bereits rekordverdächtige Short-Positionierungen der großen Marktakteure auf den Euro vorliegen. Zum Ende dieses kurzen charttechnischen Updates stelle ich Ihnen insofern erneut gehebelte Knock-out-Produkte vor, mit denen sich an fallenden Kursnotierungen partizipieren lässt.

Basispreis 1,55 USD 1,405 USD 1,39 USD

Aktueller Hebel 5,66 14,81 17,73

GodmodeTrader ist ein Service der BörseGo AG: http://www.boerse-go.ag/

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03 2012

Trading

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Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik SAP – Mittelfristiges Kaufsignal ist aktiviert (Abbildung 1)

nach einem Rückfall auf 39,76 Euro ein weiterer Aufwärtsschub gestartet wurde. Zuletzt ging es dabei klar über die bei 45,00 Euro liegende Widerstandszone hinaus.

Rückblick: SAP zeigte sich im Verlauf des Jahres 2011 gegenüber dem Gesamtmarkt relativ stabil. Die Notierungen konnten sich im August ebenfalls nicht halten und rutschten unterhalb des Widerstands bei 45,00 Euro zunächst zurück. Ausgehend von 32,88 Euro gelang dann aber in den Folgemonaten eine direkte Erholung bis an diesen Widerstand heran. SAP bewegte sich dann einige Wochen seitwärts, bevor

Charttechnischer Ausblick: Bei SAP wurde mit dem Anstieg über 45,00 Euro ein neues mittelfristiges Kaufsignal generiert. Dieses lässt einen Folgeanstieg bis in den Bereich von 52,00 Euro und übergeordnet bei stabilem Markt auch bis auf 58,00 Euro möglich werden. Ein Rücksetzer auf 45,00 Euro kann allerdings jederzeit noch folgen. Erst ein klarer Rückfall unter dieses Niveau zum Wochenschluss würde das bullische Chartbild bei SAP wieder gefährden, was sich derzeit nicht andeutet.

SAP Kursstand: 47,88 Euro

Anlagezertifikat: Von dem neuen Kaufsignal bei SAP lässt sich mittelfristig profitieren. Mit dem Discount Zertifikat mit der WKN BP2SHL stellt dabei auch ein Rückfall bis in den Bereich von 45,00 Euro, der durchaus noch folgen kann, kein Problem dar. Solange die Aktie zum Laufzeitende darüber notiert, ist eine Seitwärtsrendite von 8,20 % p.a. zu erzielen. Verluste drohen darüber hinaus erst bei einem Rückfall unter 43,11 Euro zum Laufzeitende, was einem Sicherheitspuffer von 9,97 % entspricht.

55.000

Discount Zertifikat auf SAP AG Discount Zertifikat auf Allianz SE WKN: WKN: IISIN: ISIN: Kursstand: Kursstand: Cap: Cap: Discount: Laufzeit: Laufzeit: Sicherheitspuffer: Seitwärtsrendite: Seitwärtsrendite: Maximalrendite: Outperformance bis:

140.000 130.000

50.000 120.000

47.885 110.000

108,85

45,00

100.000 45.000

BP2SHL

91,00

BN9YXM DE000BP2SHL9

77,74-75,82

39,76

DE000BN9YXM9 43,11 Euro 63,39 45,00 Euro Euro 72,00 Euro 9,97 % 21.09.2012 17.08.2012 20,68 % 8,20 % p.a. 11,73 % p.a. 8,20 % p.a. 90,77 Euro

90.000

41.696971 79.660 80.000

40.000

70.000

37.598124 60.000

35.000

32,88 46,15

DecOctFeb DecJun Feb Oct Apr JunOctAug Apr Aug Dec Feb Apr Jun Aug Jun Aug Apr Oct Nov JunFebAug Aug Apr Dec Feb Jun 2010 2009 2012 2011 2011

50.000

14.117M 0 021.571M

Abbildung 1: SAP, AllianzKursverlauf SE, Kursverlauf vom 22.02.2010 vom 28.04.2008 bis 09.02.2012 bis 04.08.2011 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

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Trading

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03 2012

Weitere Trading Infos finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/trading

Siemens – Konsolidierung verläuft noch bullisch (Abbildung 2)

Quartalsberichts wurden Siemens-Aktien unterhalb von 79,33 Euro zuletzt erneut verkauft und fielen auf den mittelfristigen Aufwärtstrend bei 71,70 Euro zurück.

Rückblick: Der Kurseinbruch des Gesamtmarktes 2011 traf vor allem auch Siemens sehr deutlich. Die Notierungen bewegten sich nach dem Bruch einer bei 88,66 Euro liegenden Unterstützung steil abwärts und fanden erst bei 62,13 Euro neue Käufer. Die Aktien konnten sich daraufhin stabilisieren und in einer ersten Bewegung bis auf 79,33 Euro erholen. Anschließend fiel Siemens aber erneut deutlich zurück und kam zuletzt nur schleppend weiter voran. Im Zuge des

Charttechnischer Ausblick: Die Erholung erfolgt bei Siemens bisher innerhalb einer steigenden Dreiecksformation. Trendbestätigend und auch regelkonform sollte daraus eine Ausbruchsbewegung zur Oberseite erfolgen. Gelingt diese mit einem Anstieg über 79,33 Euro, dann sind weitere Gewinne bis auf 84,53 Euro und später auch wieder 88,66 Euro möglich. Ein Rückfall unter 71,70 Euro muss allerdings vermieden werden, da in diesem Fall ein erneuter Rutsch bis auf 66,86 Euro und 62,13 Euro möglich wird.

Siemens Kursstand: 75,52 Euro

Anlagezertifikat: Bei Siemens lässt sich mit dem Discount Zertifikat mit der WKN BP2ZFR auf eine weitere Stabilisierung setzen, dabei aber das Risiko relativ deutlich reduzieren. Es bietet sich ein Sicherheitspuffer von 15,74 %, sodass zum Laufzeitende erst knapp oberhalb des Tiefs aus dem Jahr 2011 Verluste drohen. Demgegenüber steht die Möglichkeit einer Rendite von 9,00 % p.a., auch wenn Siemens noch einmal deutlicher zurück läuft.

Analyse von Ein Service der BörseGo AG

99,39

100.000 95.000

Discount Zertifikat auf Siemens

90.000

88,66 85.000

84,53

WKN:

BP2ZFR

ISIN:

79,33

80.000 78.226759

75.520 75.313129 75.000

DE000BP2ZFR5

Kursstand:

63,69 Euro

Cap:

70,00 Euro

Discount:

71,70

65.000

62,13

15,74 %

Laufzeit:

15.03.2013

Seitwärtsrendite:

9,00 % p.a.

Maximalrendite:

9,00 % p.a.

70.000

60.000

Dec Feb 2010

Apr

Jun

Aug

Oct

Dec Feb 2011

Apr

Jun

Aug

Oct

Dec Feb 2012

0 15.1M

Abbildung 2: Siemens, Kursverlauf vom 23.11.2009 bis 09.02.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

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Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


03 2012

Trading

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DAX® daily Trading: von der Hausse überrascht Einen derart freundlichen Start ins Börsenjahr 2012 haben die DAX® daily Analysten nicht erwartet. Die resultierenden Fehlprognosen versetzten unserer Signalauswertung einen Dämpfer. einzige Lichtblick im Monat Januar resultierte anschließend aus der neuerlichen Aufwärtsprognose am 10.01.2012. Schon zwei Tage später gelang hier die Erreichung des Gewinnziels. Nun hielten sich die Analysten einige Tage zurück und begnügten sich konsequent mit Seitwärtsprognosen für den jeweils anstehenden Handelstag. Erst am 19.01.2012 gab es im DAX® daily Newsletter das nächste klare Richtungssignal, diesmal leider mit einer negativen Tendenzvorhersage. Im Zuge der fortschreitenden Börsen-Hausse musste der Einsatz von 10,00 Prozent des letzten Kapitalkurvenstands in fiktiven Turbos Short mit Hebel 50 am 26.01.2012 wieder vollständig abgeschrieben werden. Und auch der nächste Verlust ließ nicht lange auf sich warten, da das Long-Signal am 27.01.2012 abermals die kurzfristige DAX®-Tendenz verfehlte. Ob der zuletzt am Auswertungstag, dem 30.01.2012, eingeleitete Trade mit fiktiven Turbos Short endlich wieder einen Ertrag liefert, bleibt abzuwarten.

Beschwingte Börsen im trüben Winter.

Beim DAX® daily Trading machte sich nach dem Jahreswechsel erst einmal Katerstimmung breit. Die fulminante Gewinnserie vom Dezember konnte vorerst nicht fortgesetzt werden. Das lag vornehmlich an der kritischen Haltung der DAX® daily Analysten gegenüber dem stabilen Börsenaufschwung im Januar. Zu beherzten Aufwärtsprognosen kam es im morgendlichen Newsletter kaum. Einerseits ist es nachvollziehbar, dass die Chartprofis der Hausse angesichts der insgesamt noch labilen Börsenstimmung nicht so recht trauen wollten und eher zur Suche nach negativen Wendepunkten neigten. Andererseits ist es natürlich bedauerlich, dass der DAX® daily Newsletter nicht mit

der Marktrally von rund 5.900 Punkten auf circa 6.500 Zähler Schritt hielt. Gleich am ersten Handelstag des Jahres gab es die erste Enttäuschung. Die Tagestendenz wurde hier mit „abwärts“ prognostiziert. Stattdessen kletterte der deutsche Standardwerte-Index aber um knapp 3,00 Prozent und schickte die erste Position in der Standardvariante des DAX® daily Tradings geradewegs in den Totalausfall. 10,00 Prozent des letzten Kapitalkurvenstands gingen damit verloren. Die nachfolgende Aufwärtsprognose am 03.01.2012 wäre ebenfalls besser ausgeblieben, denn die dadurch eingeleitete Aktion mit fiktiven Turbos Long wurde nun von der Marktkonsolidierung bis zum 09.01.2012 arg gebeutelt. Der

Insgesamt büßte die fiktive Kapitalkurve der DAX® daily Tradingauswertung in der Standardvariante im Beobachtungszeitraum vom 30.12.2011 bis 30.01.2012 deutliche 22,85 Prozent ein. Und auch den Trendfilterstrategien erging es kaum besser. –19,19 Prozent bei der Filterung der DAX® daily Einstiegssignale mit der Adaptiven Stochastic (siehe Abb. 3), –13,88 Prozent beim Directional-Movement-Filter (siehe Abb. 4) und –13,92 Prozent bei der Momentum-Strategie (siehe Abb. 5) trübten die Januar-Bilanz.

DAX® daily Trading finden Sie täglich unter: www.wz-magazin.de/themen/trading

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Trading

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03 2012

Trades im jüngsten Beobachtungszeitraum vom 30.12.2011 und 30.01.2012 Abb. 1: DAX® daily Trading Standard-Teststrategie

–22,85 Prozent seit 30.12.2011 Anzahl der Trades: 6 1 Gewinn (Gewinnziel erreicht: 1) 4 Verluste (Verluststopp erreicht: 3) 1 Trade am Beobachtungstag, dem 30.01.2012, noch offen Performance im Beobachtungszeitraum: –22,85 %

320.000 160.000 80.000 40.000 20.000

320.000 10.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 160.000 80.000

Langfristige Backtestings seit 26.11.2004 (Start des DAX® daily Newsletters) bis 30.01.2012 40.000

640.000für Einstieg, Ausstieg und Slippage; Steuern unberücksichtigt Für alle Backtesting-Berechnungen gilt: eingerechnete Gebühren 4,60 Prozent je Trade

Abb. 320.000 2: Kapitalkurve der Standard-Teststrategie Jede Tendenzprognose im DAX® daily Newsletter wird als potenzielles 160.000 Ein-/Ausstiegssignal für Trades berücksichtigt. 80.000

20.000

Abb.320.000 3: Kapitalkurve der Trendfilter-Teststrategie Adaptive Stochastic 10.000 Tendenzprognose im DAX® daily Newsletter wird nur als Einstiegs­signal 160.000 26.11.2004 wenn 26.11.2005 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 berücksichtigt, im 26.11.2006 Einklang26.11.2007 mit mittelfristigem DAX®-Trend anhand 80.000 der Adaptiven Stochastic (10/500). 40.000

+1.532,65 Prozent seit 26.11.2004

+1.873,71 Prozent seit 26.11.2004

40.000

20.000

320.000 20.000 160.000 10.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 80.000

640.000 10.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 320.000 160.000 80.000

40.000

640.000 40.000

20.000 640.000

320.000 20.000

10.000 320.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011

160.000 10.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 80.000

160.000

Backtesting- 80.000 Zeitraum Startniveau 40.000

26.11.2004 bis 30.01.2012 10.000 EUR

Niveau 30.01.2012 max. Drawdown Trefferquote

163.265 EUR 93,12 % 52,14 %

640.000 20.000

Abb. 320.000 4: Kapitalkurve der Trendfilter-Teststrategie Directional Movement 10.000 Tendenzprognose im DAX® daily Newsletter wird nur als Ein­stiegssignal 160.000 26.11.2004wenn 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008tigem 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 berücksichtigt, im Einklang mit mittelfris­ DAX®-Trend anhand Directional 80.000 Movement über 30 Tage (+DI größer oder kleiner als –DI).

+1.552,71 Prozent seit 26.11.2004 40.000

640.000 10.000

10.000 320.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 160.000 80.000

40.000 640.000 20.000 320.000 10.000 160.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011

40.000

26.11.2004 bis 30.01.2012 10.000 EUR

Niveau 30.01.2012 max. Drawdown Trefferquote

165.271 EUR 79,54 % 55,72 %

20.000 10.000 Simulationen oder26.11.2011 Prognosen 640.000 26.11.2004 26.11.2005 Frühere 26.11.2006Wertentwicklungen, 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010

160.000

197.371 EUR 79,16 % 56,42 %

26.11.2005der 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 Abb.320.000 5: 26.11.2004 Kapitalkurve Trendfilter-Teststrategie Momentum signal berück-­ Einstiegs­ als nur wird Newsletter daily DAX® im Tendenzprognose 160.000 sichtigt, wenn im Einklang mit mittelfristigem DAX®-Trend anhand Momen­tum 40-Tage-Momentum > 100; Short: 60-Tage-Momentum < 100). (Long:80.000

80.000

320.000

Niveau 30.01.2012 max. Drawdown Trefferquote

20.000 640.000

10.000 320.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 160.000

80.000 Backtesting- Zeitraum 40.000 Startniveau

26.11.2004 bis 30.01.2012 10.000 EUR

40.000 +3.436,64 Prozent seit 26.11.2004

20.000 640.000

40

Backtesting- 40.000 Zeitraum 20.000 Startniveau

20.000 640.000 10.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011 320.000

Backtesting- 160.000 Zeitraum 80.000 Startniveau

26.11.2004 bis 30.01.2012 10.000 EUR

Niveau 30.01.2012 max. Drawdown Trefferquote

353.664 EUR 68,71 % 57,60 %

40.000 20.000

sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: Lenz + Partner, Investox 10.000 26.11.2004 26.11.2005 26.11.2006 26.11.2007 26.11.2008 26.11.2009 26.11.2010 26.11.2011

22,8 %


03 2012

Zahlen

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Wissenswertes Zahlen des Monats Zahlen Inflation:noch ausstehend!

2,1 %

Deutschlands Verbraucherpreisindex im Dezember 2011 ggü. Dezember 2010 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

780.000.000.000 Euro an Bankanleihen fällig im Jahr 2012.

Quelle: (1), Ausgabe Nr. 6

15.000 In Spitzenzeiten gehen

EZB-Leitzins:

1,00 % Quelle: EZB

Fed-Leitzins:

0-0,25 % Quelle: Fed

Arbeitslosenzahl:

3,082 Mio.

registrierte Arbeitslose in Deutschland im Januar 2012 (-7,9 % ggü. Vorjahresmonat) Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

ifo Geschäftsklimaindex:

108,3

30 3,5

Notrufe pro Viertelstunde

Sekunden

Werbung kosten beim Super Bowl

beim ADAC ein Quelle: (3), 07.02.2012

Millionen Dollar.

Quelle: (2)

7.153 3.200 37 ;

100

in Frankfurt am Main:

Zurzeit liegen

ca.

Milliarden Euro

deutsches Schwarzgeld in der Schweiz.

im Januar 2012 (nach 107,3 im Dezember 2011; letzter Höchstwert 115,4 im Februar 2011)

Starts und Landungen von Privatjets 2011 in München:

Quelle: (4), Ausgabe Nr. 28

.

Quelle: (1), Ausgabe Nr. 6

Apple verkaufte Millionen iPhones im vierten Quartal 2011.

Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

Quelle: (2)

1.000.000.000.000

Deutschland hat die Marke von

1,34

Euro bei Exporten geknackt.

Meter lang ist das kleinste Serienauto der Welt. Quelle: (5)

18.909 Bonus Zertifikate bietet BNP Paribas

auf Aktien, Rohstoffe und Indizes an. Quelle: (6)

3,26

Quelle: (5)

Milliarden Euro hatten Anleger in Deutschland im November 2011 in Bonus Zertifikate investiert.

Quelle: (4), Ausgabe Nr. 29

Quellen: (1) WiWo, (2) focus.de, (3) Die Welt, (4) Handelsblatt, (5) Stern.de, (6) BNP Paribas

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Presse / Buchtipp

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03 2012

Pressestimmen der vergangenen Wochen Focus Money, Nr. 05/2012

derStandard.at, 25.01.2012

„Grundsätzlich funktionieren die Last-MinuteZertifikate wie herkömmliche Bonuszertifikate: Wenn die Barriere nicht verletzt wird, bekommen Anleger am Ende einen Bonus. Unterschied: Für die Bonuszahlung zählt hier nur ein einziger Bewertungstag am Laufzeitende […]. Ob der Index in der Zwischenzeit die Barriere verletzt hat, ist egal.“

„Prinzipiell handelt es sich bei den als Last Minute Bonus-Zertifikaten bezeichneten Produkten um ungecappte Bonus-Zertifikate mit theoretisch unbegrenztem Gewinnpotenzial. Das Zertifikat auf die Deutsche Telekom-Aktie mit […] ISIN: DE000BP2K071 wurde mit einer Barriere bei 7,50 Euro und einem Bonus-Level bei 10 Euro ausgestattet. […] Für die Ermittlung des Veranlagungsergebnisses wird ausschließlich der Schlusskurs der Deutsche Telekom-Aktie des 21.12.12 von Bedeutung sein.“

Hebelprodukte Report, Nr. 05/2012

„Um von einer Fortsetzung der Aufwärtstendenz [von Bilfinger Berger] zu profitieren, bietet sich ein Turbo-Long-Zertifikat an. Wir haben hierzu einen Schein […] ausgewählt, der auf aktuellem Niveau einen Hebel von 2,86 aufweist [WKN BP1XA1]. Um nicht zu Höchstkursen zum Zuge zu kommen, bietet sich ein Limit im Basiskurs bei rund 73,00 Euro an. Um das Risiko einzugrenzen, ist dann ein Stoppkurs bei rund 69,50 Euro sinnvoll. Sollte der Wert in den kommenden Monaten bis auf 90 Euro weiter ansteigen können, wäre mit dem ausgewählten Schein ein Gewinn von 65 Prozent möglich. Kaufbedingung: Limit: 2,54, Stopp: 2,12.“

Hebelprodukte Report, Nr. 05/2012 „Mit Discount-Calls, bei denen die Caps weit unterhalb des aktuellen Marktniveaus liegen, können auch bearish eingestellte Anleger zu positiven Renditen gelangen. […] Der BNP-Discount-Call auf den DAX mit Basispreis 5.400 Punkten, Cap bei 5.900 Punkten, Bewertungstag 15.6.12, BV 0,01, ISIN: DE000BN9Z8C6, wurde beim Indexstand von 6.765 Punkten mit 4,48–4,50 Euro gehandelt. Dieser Schein verspricht in vier Monaten einen Ertrag in Höhe von 11 Prozent, wenn der DAX innerhalb dieses Zeitraumes nicht um 12,78 Prozent auf 5.900 Punkte oder darunter abstürzt. Einen Totalverlust wird dieser Schein erst ab einem Kursniveau von 5.400 Punkten oder darunter verursachen.“

Financial Times Deutschland, 25.01.2012 „BNP Paribas offeriert mit Last-Minute-Bonuszertifikaten eine neue Bonusstruktur. Im Unterschied zu herkömmlichen Bonuspapieren zählt bei der Last-Minute-Variante die Barriere nur am Ende der Laufzeit. Das Risiko eines Barrierebruchs ist damit deutlich geringer als bei klassischen Bonusstrukturen, bei denen eine einmalige Verletzung der Barriere während der Laufzeit dazu führt, dass die Bonuschance verloren geht.“

Rohstoff Report, Nr. 03/2012

Rohstoff Report, Nr. 03/2012

„Im Währungssektor bieten sich insbesondere Hebel-Produkte an. Wer beispielsweise eher konservativ auf einen Anstieg des Euros setzen möchte, könnte zu einem Mini-Future Long der BNP Paribas (BN5RDF) mit einer Basis bei 0,7297 US-Dollar greifen. Der Hebel beträgt hier 2,26.“

„Erdgas schickt sich an, einen Boden auszubilden. […] Tatsächlich erreichte Gas Mitte Januar einen Preis von 2,25 US-Dollar und sprang dann in einem Tag um 18% nach oben. […] während der Basispreis bei einem entsprechenden Papier der BNP Paribas (BP2VLT) 1,48 US-Dollar beträgt. Der Hebel liegt hier bei 2,32.“

Buch des Monats Jim O’Neill – Die Märkte von morgen Mit seiner Schwellenländer-Prognose hat Jim O’Neill vor zehn Jahren den Begriff der „BRICs” geprägt. Der Chairman von Goldman Sachs Asset Management proklamierte die Einschätzung, dass Brasilien, Russland, Indien und China innerhalb weniger Jahrzehnte die größten westlichen Volkswirtschaften überflügeln werden. Der Boom in diesen Ländern hat O’Neills Vorhersage bisher eindrücklich bestätigt. Bereits heute zählen die BRICs zu den zehn größten Volkswirtschaften der Welt und gelten als globaler Wachstumsmotor. Vor allem China hat mittlerweile eine zentrale Stellung im weltwirtschaftlichen Gefüge erlangt. Das zeigen nicht zuletzt der besondere Fokus auf das Riesenreich während der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 sowie die aktuelle Hoffnung auf eine Unterstützung durch China bei der Überwindung des europäischen Schuldendilemmas. Nach Ansicht Jim O’Neills geht die Erfolgsgeschichte weiter. In seinem Buch analysiert der BRIC-Experte, wie die Zukunft dieser Länder aussehen könnte, welchen Einfluss die demografische Entwicklung, die Währungsentwicklung und die Regierungspolitik haben dürften, welche Folgen auch Deutschland zu erwarten hat, und was bei Investments in die neuen Wachstumsmärkte zu beachten ist. Autor: Jim O’Neill

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Die Märkte von morgen Das Potenzial der BRICs und anderer Wachstumsregionen

256 Seiten, Hardcover 24,99 Euro (D); 25,70 Euro (A); 35,90 SFR (CH) (UVP)

ISBN 978-3-89879-688-0 FinanzBuch Verlag, München 2012 www.finanzbuchverlag.de


03 2012

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W|Z Magazin März 2012