sb 3/2022 (deutsch)

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sb www.iaks.sport

sb 3/2022

56. Jahrgang

Internationale Fachzeitschrift für Sportstätten und Freizeitanlagen

ISSN (Print): 0036-102X ISSN (Internet): ISSN 2198-4271

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BÄDER UND WELLNESSANLAGEN

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Editorial LIEBE IAKS-MITGLIEDER UND BÄDERFREUNDE, Bäder und Wellnessanlagen sind ein Gebäudetyp mit Relevanz für die gesamte Gesellschaft. Ihre Nutzung steht allen offen, unabhängig von Alter und Können, egal ob in der Gruppe oder als Einzelperson. In dieser Ausgabe der sb werden Beispiele aus dem globalen Spektrum der Bäder und Wellnessanlagen vorgestellt. Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der Entwürfe und Materialien und – noch wichtiger – von der gestalterischen Integration der Anlagen in ihre Umgebung.

interessantes Beispiel für ein Gebäude, das sich mit seinen transparenten Fassaden und Holzdecken dank der Materialauswahl und unterschiedlichen Raumhöhen einfach und natürlich in den umliegenden Park integriert.

Das Sport- und Aktivitätszentrum des Colby College beherbergt eine Vielzahl unterschiedlicher Sportanlagen, darunter eine Eislaufhalle, eine Leichtathletikhalle und ein Sportbecken. Dieser Entwurf ist ein hervorragendes Beispiel für die Alltagstauglichkeit von Sportzentren für den Hochschulsport. Interessant ist auch der Einsatz unterschiedlicher Materialien zur Kennzeichnung der verschiedenen Aktivitäten.

Das Olympische Wassersportzentrum nahe Paris ist die erste fertiggestellte Sportstätte der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024. Die größte Wildwasseranlage Europas wird Austragungsort der Ruder-, Kanu-, Kajak- und Slalomwettbewerbe sein.

Die Badeinstallation Flyt im Hafen der norwegischen Stadt Moss steht ganz im Zeichen der skandinavischen Tradition der Sauna am See oder Meer. Sie steht für den wachsenden Trend, Saunaanlagen in ihre Umgebung zu integrieren. Im Mutterland der Sauna präsentiert sich Saunaravintola Kiulo Wellness im finnischen Ähtäri als der perfekte Standort für eine Saunalandschaft mit kleinem Strand am Ouluvesi-See. Der auf Wohlbefinden ausgerichtete Ansatz der Planer spiegelt sich im Restaurant und im gut dimensionierten Außenbereich wider. Deutsche Schwimmbäder sind oft eine Kombination aus Hallen- und Freibad. Das Eichbottbad in Leingarten führt diese Tradition beispielhaft fort. Die Zusammenlegung von Elementen wie Eingang, Umkleiden und Duschen für das Freiund Hallenbad ermöglicht eine effiziente Nutzung der vorhandenen Fläche. Zudem scheint der Entwurf eine kostenwirksame Lösung für die Kommune zu sein. Das 1973 erbaute Heidbergbad in Braunschweig musste renoviert werden und umfasst heute ein 50-m-Sportbecken, ein Lehrbecken und ein Kinderbecken. Eine wunderbare Illustration der deutschen Freibadtradition ist das Freibad in Sigmaringen, eine vollständig renovierte Sport- und Freizeitanlage in grüner Umgebung. Und schließlich lernen wir das Nordbad Darmstadt kennen als ein sb 3/2022

Das campusähnliche Gebäude des Sportkomplexes Aquapelle in Capelle, Niederlande, wird von vielen unterschiedlichen Nutzergruppen besucht. In der Sporthalle können Schul- und Vereinssport gleichzeitig stattfinden.

Gastautor Gar Holohan erläutert, wie man typische Fehler bei der Planung von Schwimmbädern und Sportanlagen vermeiden kann. Er zeigt auf, wie wichtig es ist, zuerst den Geschäftsplan, dann die Projektbeschreibung und erst zuletzt die Baupläne zu erstellen. Wir durchleben eine Zeit, in der Klimawandel, steigende Energiekosten und Wasserknappheit eine Bedrohung für die Bäder- und Wellnessbranche darstellen können. Unsere Pflicht ist es, die Gebäudeplanung zu optimieren und in allen Entwürfen die besten verfügbaren Technologien in den Bereichen Wasser- und Luftaufbereitung, Steuerung des Raumklimas, Energieverbrauch und -rückgewinnung umzusetzen. Aus meiner langjährigen Arbeit in diesem Sektor weiß ich, dass man oft lieber nach neuen Energiequellen Ausschau hält, als intern das Energiemanagement zu verbessern. Dies mag eine lästige Aufgabe sein, doch langfristig ist eine Senkung des Energiebedarfs stets nachhaltiger als die Einführung neuer Energieträger. Der IAKS-Expertenkreis Bäder veranstaltet vom 7. bis 8. September 2022 ein Seminar in Asker, Norwegen. Ich lade Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein, auf der diese bedeutenden Herausforderungen diskutiert und zwei wunderbare Referenzprojekte moderner Bäder besichtigt werden. Ich hoffe, Sie dort begrüßen zu können! Bjørn Aas Mitglied IAKS-Expertenkreis Bäder 1


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BÄDER UND WELLNESSANLAGEN NEWS

GASTBEITRAG

Auf dem Weg in eine CO2-neutrale Zukunft...................... 4

Gar Holohan: Typische Fehler vermeiden............................. 22

2. Internationale IAKS Bäderkonferenz................................ 6 NSC und IAKS unterzeichnen Partnerschaft..................... 7 IAKS UK: Konferenz und Rundgang. . ...................................... 8

Planung von Schwimmbädern und Sportanlagen

PROJEKTE

IAKS ANZ: Podiumsdiskussion „Inklusive Planung“.... 8

Harold Alfond Athletics and Recreation Center (HAARC) am Colby College in Waterville.............................. 26

Konferenz „Innovative Ideen für Indoor-Sportund Freizeitanlagen“........................................................................ 9

Sanierung des Freibades in Sigmaringen............................. 32

22. IAKS Eismeistertagung........................................................ 10 IAKS Schweiz: Generalversammlung. . ................................. 12 2. Webinar der IAKS Österreich............................................... 12

Hopkins Architects

4a Architekten

Sauna und Restaurant „Saunaravintola Kiulu“ in Ähtäri............................................................................................................... 36

Studio Puisto Architects.

Ersatzneubau des Heidbergbad in Braunschweig........40

Fachtagung Bäder der IAKS Deutschland........................ 13

pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten Ingenieure

Neu im IAKS-Netzwerk................................................................ 14

Olympisches Wassersportstadion der Region Île-de-France bei Paris............................................................................44

Schwimmbad in Piaseczno, Polen......................................... 18 North East Scarborough Community and Child Care Centre in Toronto, Kanada.................................. 20

Auer Weber

Hallenbad Eichbottbad in Leingarten......................................48 Kauffmann Theilig & Partner

Badeinstallation FLYT in Moss........................................................ 50 Rintala Eggertsson Architects 2

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Titel: Foto:

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Freibad Sigmaringen David Matthiessen

PROJEKTE

ADVERTORIALS

Nordbad in Darmstadt........................................................................... 52

Lindner Streckmetalldecken mit Korrosionsschutz und Ballwurfsicherheit............................64

Sacker Architekten

Sportkomplex Aquapelle in Capelle aan den IJssel..... 54 MoederscheimMoonen Architects

Lindner Group

Wie KI die Betriebskosten von Schwimmbädern senken und Schwimmen sicherer machen kann............ 65 Lynxight

ADVERTORIALS Funktion trifft Design: Akustiklösungen von Troldtekt..................................................... 56 Troldtekt

Kurze Bauzeit von nur neun Monaten sorgt für schnelle Inbetriebnahme............................................. 58

PROFESSIONALS & PROFILES Elektrische Trennvorhänge. . ...................................................... 66 Innovation und Exportschlager.............................................. 66

POOL out of the BOX

FIBA erlaubt LED-Glasböden.................................................... 67 Mit mafis® digital auf der Interbad..................................... 67

Jugendstil-Therme in Straßburg generalsaniert – und jetzt rutschsicher für die Badegäste.............................60

Naherholung mit Urlaubsfeeling........................................... 68 Ein Boden aus der Büchse. . ......................................................... 68

GriP Safety Coatings

Barcelona wird zur Referenz für den Schwimmsport in Europa................................................ 62 Myrtha Pools

Neues Nachschlagewerk für Licht in anspruchsvollen Umgebungen von WIBRE........................ 63 WIBRE

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WTA Hallentennis auf Sand. . ..................................................... 69 Fitnessbank für alle........................................................................ 69 Marble & More und Ascona ..................................................... 70 Neue Sportstätte in Zwolle. . ...................................................... 70 Unternehmensindex von A bis Z............................................ 71 Impressum........................................................................................... 80

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NEWS

AUF DEM WEG IN EINE CO2-NEUTRALE ZUKUNFT

Foto: Jürgen (links) und Dr. Stefan Kannewischer

50 JAHRE LEIDENSCHAFT FÜR SCHWIMMEN UND BADEN

Das Schweizer Familienunternehmen Kannewischer bietet als Spezialist für Bäder- und Wellnessanlagen seit 50 Jahren Beratungs-, Planungs- und Betriebskompetenz aus einer Hand. Es wurde 1972 von Bernd Kannewischer in Zug gegründet und wird seit 15 Jahren in zweiter Generation von den Söhnen Jürgen und Dr. Stefan Kannewischer geführt. Beiden Geschäftsführern liegt das Thema Nachhaltigkeit am Herzen. Anhand einiger Beispiele erklären sie, wie mit diesem Anliegen konkret in den Thermen der Kannewischer Collection umgegangen wird. Über Blockheizkraftwerke, Geothermie, Fotovoltaik und das Leben mit vier Töchtern. Wenn wir als Gast in der Therme sind, möchten wir am liebsten an gar nichts denken und den Alltag vergessen. Sie und Ihr Team sorgen dafür, dass das perfekt gelingt. Was ist Ihnen dabei wichtig? Stefan Kannewischer: Zuallererst liegt uns die Entspannung unserer Gäste am Herzen. In den Thermen der Kannewischer Collection kann man sich einfach rundum wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass alles, was an Betriebsabläufen und Technik „Drumherum“ nötig ist, für den Gast unsichtbar bleibt. Verstärkt kümmern wir uns in den letzten Jahren aber auch um das Thema Nachhaltigkeit – ein Thema, das, wie wir immer wieder hören, auch unsere Gäste sehr interessiert. Jürgen Kannewischer: Stefan und ich haben deshalb in einer Strategiesitzung im September 2018 entschieden, dass wir im Bereich Energie- und Ressourcenverbrauch noch besser werden wollen. Stichwort Energie: der Energieverbrauch in den Thermen ist sicher recht hoch. Ein Thermenbesuch lebt ja einfach von einem wohligen Aufenthalt in einer angenehm temperierten Atmosphäre. SK: Das ist richtig. Bäder haben grundsätzlich einen hohen Energieverbrauch – und so beschäftigen wir uns in unserem Familienunternehmen auch schon immer mit diesem Thema. Unser Vater hat das Unternehmen vor 50 Jahren gegründet und bereits in den 1980er Jahren einen Preis für rationelle Energienutzung bekommen. Er war damals schon sicher, dass sich ein ressourcensparender Einsatz von Energie sowohl ökologisch als auch ökonomisch als richtig erweisen würde. JK: Konkrete Beispiele sind die Blockheizkraftwerke (BHKWs), die seit 2004 in der KissSalis Therme und seit 2005 in der Spreewald Therme zum Einsatz kommen. Vorteil des BHKW ist, dass man Strom und Wärme dort gewinnt, wo diese verbraucht werden. Wird zeitweise weniger Strom benötigt, kann er in das öffentliche Netz eingespeist 4

werden. Seit 2012 wird auch das Spreewald Thermenhotel über das BHKW versorgt. SK: Apropos Spreewald Thermenhotel – schon beim Bau des Hotels haben wir besonders darauf geachtet, dass es später einen möglichst geringen Energiebedarf hat. Es wurde bezüglich Dämmung, Fenstern, Fassadenanschlüssen nach den Standards eines Passivhauses gebaut. Toll war die Idee der Architekten, durch großzügige Lichtkuppeln das Tageslicht als natürliches Leuchtmittel zu nutzen. Abgesehen davon schaut das auch super aus. Welche Möglichkeiten haben Sie denn beim Neubau einer Therme, um auf Nachhaltigkeit zu achten? JK: Ich möchte diese Frage gerne am Beispiel der Emser Therme beantworten: Hier haben wir den Neubau so konzipiert, dass durch eine kompakte Außenhülle eine optimale Dämmung erzielt werden kann. Außerdem nutzen wir das sehr warme und reichlich vorhandene Thermalwasser in Bad Ems zur Energieeinsparung – Stichwort: Geothermie. Wir konnten den Bedarf an fossiler Primärenergie um 55 % senken. Ein durchdachtes Techniksystem, das die Anlagensysteme zur Wärme- und Energierückgewinnung vernetzt, macht’s möglich. SK: Unsere Thermengebäude sind so gedämmt, dass die Pumpen und Maschinen im Keller den Fußboden darüber aufheizen. So können wir auf eine Fußbodenheizung verzichten. JK: Bei einer Technikführung in der KissSalis Therme können Sie ein weiteres Beispiel für innovatives Energiesparen kennenlernen, nämlich die absenkbaren Außenbecken. Da die runden Außenbecken mit Wasserpilzen, Nackenduschen und anderen Attraktionen ausgestattet sind, ist eine klassische Abdeckung mit Planen nicht möglich. Das Wasser wird deshalb nach Betriebsende in unterirdische Becken abgesenkt, wo es im wärmegedämmten Keller weiter umgewälzt wird. So wird kaum Wärmeenergie verbraucht, bis das Wasser am Folgetag wieder nach oben gepumpt wird. sb 3/2022


Lassen Sie uns noch etwas auf den Betrieb der Thermen eingehen. Was geschieht tagtäglich in den Thermen der Kannewischer Collection in Sachen Nachhaltigkeit? JK: Natürlich ist es nicht nur in der Konzeptions- und Bau­ phase wichtig, auf Ökologie und Nachhaltigkeit zu achten, sondern auch im täglichen Betrieb. Dazu gehören bei uns ein sparsamer Umgang mit Ressourcen, Mülltrennung und auch die regelmäßige Überwachung und Pflege der Technik und des Gebäudes, damit der Energieverbrauch so gering wie möglich bleibt. SK: Außerdem haben wir die letzten vier Jahre auf Basis unserer Klima- und Umweltstrategie die Themen „Vermeiden und Reduzieren“ noch stärker in den Fokus gerückt. JK: Ein erster, wesentlicher Schritt zur Verbesserung unseres CO2-Fussabdrucks war die Umstellung auf Wasserstrom in den Jahren 2019 bis 2021. Eigentlich ein naheliegender Schritt – man nutzt das Element, welches das Herz einer Therme darstellt, auch als Stromquelle: Wasser. Durch die Umstellung auf Wasserstrom ist uns ein großer Schritt in Richtung CO2Neutralität gelungen. SK: Aktuell prüfen wir weitere Maßnahmen. So werden die Dächer an zwei Standorten in 2022 mit Fotovoltaik ausgestattet, um selbst CO2-neutralen Strom für die Thermen zu generieren. Wir klären die Möglichkeit, Wasserstoff oder andere Primärenergiequellen zur Strom- und Wärmegewinnung einzusetzen, und wir konnten durch die Umstellung auf LED den Stromverbrauch weiter senken. Nach all den Beispielen aus den Thermen zum Schluss noch eine eher persönliche Frage: Was bedeutet das Thema Nachhaltigkeit denn für Sie in der Geschäftsführung?

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SK: Dass Nachhaltigkeit auch in der Geschäftsführung gelebt wird, versteht sich bei einem familiengeführten Unternehmen fast von selbst. Was mich betrifft: Ich fahre mit dem Elektrofahrrad oder dem Elektroauto ins Büro und bin geschäftlich fast ausschließlich mit der Bahn unterwegs. Sie werden sicher verstehen, dass es mir als Vater von vier Töchtern auch persönlich sehr wichtig ist, Nachhaltigkeit wirklich zu leben. Deren Zukunft ist es ja, um die es vor allem geht. JK: Ich möchte noch kurz auf ein Thema eingehen, das uns auch sehr wichtig ist: Die Sensibilisierung und die aktive Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Um hier ein Zeichen zu setzen haben wir 2019 für jeden der 715 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kannewischer Collection einen Baum gespendet und gepflanzt. Weitere Bäume wurden zum 50-jährigen Firmenjubiläum im Februar 2022 gespendet. Die Anzahl bestimmt sich diesmal durch die 300 geplanten Bäderprojekte und 110 betriebswirtschaftlichen Studien, die wir seit Beginn der Unternehmensgeschichte von der Kannewischer Ingenieurgesellschaft mbH und der Kannewischer Management AG durchgeführt haben. www.kannewischer.com sb 3/2022

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NEWS

Foto: IAKS

2. INTERNATIONALE IAKS BÄDERKONFERENZ 7./8. SEPTEMBER 2022 IN ASKER (NORWEGEN)

Die 2. Internationale IAKS Bäderkonferenz ist das ideale Forum, um aktuelle Trends in den Bereichen ­Management, Architektur und Technik zu diskutieren und sich mit Betreibern / Eigentümern, Planern / Beratern und Herstellern der Schwimmbadbranche auf internationaler Ebene auszutauschen. Eröffnet wird die Veranstaltung am 7. September mit einer Besichtigung der Bäderlandschaft im Sportpark Baerum: Das nagelneue 50-Meter-Becken und das angrenzende Lehr- und Freizeitbecken erfüllen die Anforderungen sowohl des Leistungssports als auch der örtlichen Bevölkerung. Nächste Station ist das Hallenbad in Asker, das 2017 nach Passivhausstandard gebaut wurde und aufgrund seiner Energieeffizienz als vorbildliches Projekt des norwegischen FutureBuilt-Programms gilt. Im Anschluss an die Besichtigung findet ein NetworkingDinner in Asker statt, an dem auch der IAKS-Expertenkreis für Pools teilnehmen wird. Auf der Konferenz am 8. September werden die Nachhaltigkeitskonzepte der Bäder in Asker und im nahe gelegenen Baerum sowie internationale Fallstudien zur 6

Nachhaltigkeit aus Kanada vorgestellt. Alternative Ansätze zur Luftzirkulation in Schwimmbädern werden ebenso erörtert wie die Verbesserung der Wasserqualität, wobei die neue norwegische Richtlinie mit anderen europäischen Vorschriften verglichen wird. Internationale Referenten aus Dänemark, Deutschland, Island, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich werden Ideen vorschlagen, ihre Erfahrungen weitergeben und einen Ausblick auf künftige Herausforderungen und ­Möglichkeiten geben. Die Konferenzsprache ist Englisch. Jetzt anmelden! Alle weiteren Infos zu Programm, ­Referenten und Veranstaltungsort: www.iaks.sport/events sb 3/2022


NSC UND IAKS UNTERZEICHNEN PARTNERSCHAFT

WACHSENDE AKTIVITÄTEN IN AUSTRALIEN Die National Sports & Physical Activity Convention (NSC) und die IAKS unterzeichneten eine Absichtserklärung über eine Partnerschaft, die dem australischen Markt für kommunale Sport-, Bäder- und Freizeiteinrichtungen einen besseren Zugang zu den neuesten globalen Erkenntnissen ermöglicht. IAKS und NSC vereinbaren ihre Zusammenarbeit, um ein größeres globales Netzwerk und eine stärkere und nachhaltige Stimme der Branche im asiatisch-pazifischen Raum zu schaffen, indem sie ihre Ressourcen zum Nutzen der Branche kombinieren. Dr. Stefan Kannewischer, Präsident der IAKS, und Klaus Meinel, Generalsekretär der IAKS, trafen sich mit Martin Sheppard, Mitbegründer der NSC, in Köln und unterzeichneten die Absichtserklärung zur Festigung der Beziehung. Die IAKS ernannte Yvette Audet zu ihrer Botschafterin in Australien und

v.l.n.r.: Dr. Stefan Kannewischer, Martin Sheppard, Klaus Meinel

Neuseeland und konnte in den letzten zwölf Monaten ihre Präsenz in der Region ausbauen. Die NSC ist Australiens größte Veranstaltung für Breitensportinfrastruktur. Sie verbreitete in den letzten Jahren unter der Leitung und mit der Unterstützung von über 40 Spitzenverbänden und Kooperationspartnern die neuesten Trends und Ideen aus der ganzen Welt und stellte best practices aus ganz Australien vor.

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NEWS

DAUERHAFTE SPORTINFRASTRUKTUR AUCH NACH DEN SPIELEN

IAKS UK: KONFERENZ UND RUNDGANG

Am 4. Mai veranstaltete die IAKS UK ihre Frühjahrsveranstaltung im Sport- und Fitnesszentrum auf dem Campus der Universität Birmingham, auf freundliche Einladung von Andy Allford (Sportdirektor der Universität). Der Tag bestand aus einem morgendlichen Seminarprogramm - das sich mit der Entwicklung der Sportinfrastruktur für die bevorstehenden Commonwealth Games 2022 in Birmingham befasste - gefolgt von einer Besichtigung der Sportanlagen der Universität. Dazu gehörten auch die Sportplätze, auf denen bei den Commonwealth Games Feldhockey gespielt wird. Mike Hall (Partner, FaulknerBrowns) begrüßte mehr als 40 Teilnehmer zu der Veranstaltung und gab den Rahmen für die

Diskussionen vor, zu denen auch Beiträge von Sport England und Verantwortlichen gehörten, die an der Entwicklung einiger der wichtigsten Austragungsorte für die Spiele beteiligt sind. Ziel war es, auf den Diskussionen früherer IAKS UK-Seminare und -Webinare aufzubauen, die sich mit dem Erbe der Sportinfrastruktur bei Großveranstaltungen im Vereinigten Königreich sowie mit der Rolle der Universitäten bei der Förderung des Breitensports befasst hatten. Vollständiger Bericht: www.iaks.sport/events

PODIUMSDISKUSSION „INKLUSIVE PLANUNG“ IAKS ANZ STARTET VERANSTALTUNGSREIHE

Foto: Tom Jones

Foto: AJ+C

Der Coogee Surf Life Saving Club bei Sydney war der Veranstaltungsort für die Podiumsdiskussion der IAKS Australien & Neuseeland am 28. April 2022. Das Gebäude des Clubs wurde im Dezember 2020 nach einem umfassenden Umbau durch AJ+C wiedereröffnet und erhielt 2021 bei den IOC IPC IAKS Architekturpreisen die Auszeichnung für Barrierefreiheit. IAKS Vizepräsidentin Yvette Audet begrüßte Architekten und Anlagenbetreiber, die sich über die verschiedenen Strategien und Planungsgrundlagen austauschten, die notwendig sind, um ein inklusiveres Umfeld zu schaffen. Auf dem Podium saßen Kerry Turner (NSW Office for Sport), David Burns (Collective Leisure), Dominic Teakle (PCYC NSW), Kelsey Singh und Madeline Wood (beide Disability Sports Australia). Gemeinsam mit den Zuhörern waren sich die Experten einig, dass die Schaffung inklusiver Einrichtungen dazu beiträgt, soziale Barrieren zu überwinden, und mitunter eine 8

lebensverändernde Wirkung auf den Einzelnen oder viele Menschen haben kann. Die Planungsentscheidungen erfordern hochspezialisiertes Wissen und Können, und manchmal muss man den Status quo in Frage stellen oder sich in die Lage eines anderen Menschen versetzen. Durchdachtes, überlegtes Design kann einen einladenderen Raum schaffen, der allen Menschen unabhängig von ihren Fähigkeiten, ihrer Identität, ihrem kulturellen Hintergrund oder ihrem Alter offen steht. Zusätzlich zu einer kurzen Führung durch das Gebäude gab es für die Teilnehmer im Anschluss an die Podiumsdiskussionen ein gemütliches Beisammensein. sb 3/2022


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SEMINAR UND BESICHTIGUNG IM SPORTCAMPUS ZUIDERPARK AM 24. MAI Der Sportcampus Zuiderpark - Träger der Goldmedaille bei den IOC IPC IAKS-Architekturpreisen 2019 - war der perfekte Rahmen für das IAKS Seminar zum Thema „Innovative Indoor-Sport- und Freizeitanlagen“. Internationale Teilnehmer aus Belgien, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Spanien, Schweden, der Schweiz und der Tschechischen Republik trafen sich um darüber zu diskutieren, wie man Nutzungen für die Gemeinschaft in Sportanlagen integrieren kann. Die Programmierung und Gestaltung stand im Mittelpunkt der Präsentationen, die durch Vorträge über Finanzierung und Betrieb abgerundet wurden. Der Höhepunkt des Tages war die Besichtigung des Sportcampus, einer innovativen Zusammenarbeit zwischen Bildung, Sport, Sportwissenschaft und Stadtverwaltung, vertreten durch die Stadt Den Haag und ihre privaten Partner. Der 34.000 m² große Sportcampus umfasst eine Gymnastikhalle, eine Beachsporthalle, eine Zuschauerarena und eine Mehrzwecksporthalle sowie eine Reihe von sportwissenschaftlichen und pädagogischen Räumen.

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NEWS

Fotos: IAKS

ÜBER 200 TEILNEHMER BEI 22. IAKS EISMEISTERTAGUNG

IAKS-TREFFEN DER EISSPORTHALLEN-BESCHÄFTIGEN IN VILLINGEN-SCHWENNINGEN Expertenvorträge, Podiumsdiskussionen, Praxisworkshops, Herstellernews, Produktpräsentationen, Fachsimpeln mit Eismeister:Innen und Betriebsleitungen aus sechs Ländern, mal in konzentrierter, mal in ­entspannter Atmosphäre – die IAKS Eismeistertagung ist zurück und bricht alle Rekorde! Nach der pandemiebedingten Verschiebung der Veranstaltung um ein Jahr erwies sich Villingen-Schwenningen im Schwarzwald als ausgesprochener Glücksfall für Veranstalter und Teilnehmer:Innen. Das Gastgeberteam der Helios Arena um Klaus Hässler und Hermann Vikoler schuf eine fantastische Tagungsatmosphäre, die allen sehr positiv in Erinnerung bleiben wird. Zum Auftakt der Tagung begrüßten Jürgen Roth, Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen, IAKS Generalsekretär Klaus Meinel und Peter Lautenschlager, Vorsitzender des VDEM, die aus Deutschland, Österreich, Südtirol, Luxemburg, Finnland und Polen angereisten Teilnehmer. Das vom IAKS Beraterkreis Kunsteisbahnen konzipierte Veranstaltungsprogramm bot mit einem Mix aus Vorträgen, Expertendiskussionen und Workshops zum Mitreden und Ausprobieren reichlich „Stoff“. In der begleitenden Fachausstellung präsentierten sich 20 Unternehmen und informierten über ihre neuen Produkte und Leistungen. Zum Auftakt berichteten die „Väter“ des heutigen DEL-Eissportzentrums über den Weg vom Bauchenbergstadion Anfang der 1970er Jahre bis hin zur heutigen Helios Arena. Klaus Hässler, Geschäftsführer der Arena seit 2010, und Uwe Schlenker, seit 2008 Architekt der diversen Neu- und Umbaumaßnahmen, gaben einen Überblick zu Geschichte, Nutzung und aktuellen Situation der Multifunktionsarena mit 6.200 Zuschauerplätzen. Die in der Deutschen Eishockeyliga vorgeschriebenen flexiblen Bandensysteme boten den Einstieg in eine Podiumsdiskussion mit Jörg von Ameln von der DEL und Christoph Sandner von den Schwenninger Wild Wings. Es wurde deutlich, dass die von der DEL vorangetriebenen Programme zur Entwicklung des Eishockeysports den Betreibern öffentlicher Eissporthallen eine schwierige Gratwanderung bereiten. Hermann Vikoler (Helios Arena) und Dieter Henning (Eissporthalle Frankfurt) wiesen darauf hin, dass Eissportarenen in vielen Kommunen chronisch ­unterfinanziert sind, und neue Forderungen der Sport­ verbände das Risiko in sich bergen, die Fortführung des 10

Eissporthallenbetriebs grundsätzlich infrage zu stellen. In drei parallel stattfindenden Workshops konnten die Teil­ nehmer:Innen anschließend wichtige Meilensteine und organisatorische Kniffe für die Vorbereitung und Durchführung von Wettkampfveranstaltungen im Eishockey, Eiskunstlauf und Eisstockschießen kennenlernen. Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen der Sicherheit und begann mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Rolles des Eismeisters und seine Grenzen“. Polizeihauptkommissar Franz Link vom Polizeipräsidium Konstanz erläuterte zunächst Grundlagen aus rechtlicher Sicht und Möglichkeiten der Prävention von Konflikten, bevor Klaus Hässler, Axel Schlenker (Wild Wings Future) und Dirk König (Erholungszentrum Klosterpark Adelberg) anhand eigener Erfahrungen bei öffentlichem Lauf, Breitensportevents und Ligaspielen die verantwortungsvolle Rolle der Eismeister für einen erfolgreichen Betrieb hervorhoben. Weiter im Programm ging es mit einem spannenden Vortrag zu den Risiken eines Ammoniakaustritts und Brandschutzmaßnahmen in der Helios Arena. Hermann Vikoler berichtete zusammen mit Christian Krause, dem Leiter der Feuerwehr Villingen-Schwenningen, über jährliche gemeinsame Übungen zur Evakuierung, Sicherheitsbesprechungen und Einweisungen sowie unangemeldete Übungen bei LiveEvents. Uwe Deyle vom gleichnamigen Planungsbüro aus Stuttgart informierte über neue sicherheitsbezogene Anforderungen der TRAS 110, der sicherheitstechnischen Regel des Bundes für den Betrieb von Ammoniak-Kälteanlagen. Die jüngste novellierte Richtlinie verlangt ein deutlich höheres Qualifikationsniveau von den Personen, die Kälteanlagen bedienen. sb 3/2022


Eine Möglichkeit zur „Entspannung“ bot Alexander Rollig mit einem unterhaltsamen Vortrag über die Geschichte der Eisbearbeitungsmaschinen seit ihrer Erfindung durch Frank J. Zamboni im Jahre 1949 in den USA.

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Danach boten drei weitere parallel stattfindende Workshops Gelegenheit zur Wissensvertiefung über die Funktionsweise kältetechnischer Anlagen, über Arbeiten zur Erhaltung der Eisfläche sowie über die Betriebssicherheitsverordnung und ihre praktische Anwendung. Dann ging es endlich aufs Eis, wo in Praxisworkshops verschiedene Möglichkeiten zum Einbringen von Markierungen ins Eis ausprobiert werden konnten. Der dritte Veranstaltungstag begann erneut auf dem Eis der Helios Arena: Vier Hersteller von Eisbearbeitungsmaschinen präsentierten ihre neuesten Modelle und ließen interessierte Eismeister:Innen Probefahrten machen. Zum Abschluss bot die Besichtigung der Helios Arena einschließlich der Technikbereiche spannende Einblicke hinter die Kulissen.

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NEWS

Fotos: IAKS CH

IAKS SCHWEIZ: GENERALVERSAMMLUNG IN LAUSANNE AM 7. APRIL Am 7. April 2022 konnte Roger Gut, Präsident der IAKS Schweiz, im Namen des Vorstands 22 Mitglieder in der Vaudoise Aréna begrüßen; zum ersten Mal seit 2019 wieder als Präsenz-Veranstaltung. Im Rückblick auf 2021 konstatierte Gut, dass bei der IAKS Schweiz pandemiebedingt weniger Veranstaltungen nachgefragt und durchgeführt wurden. Das Seminar „Kunstund Rasensportplätze“ im November 2021, das als Präsenzveranstaltung in Ittigen bei Bern stattfand, erfreute sich großer Resonanz. Webbasierte Seminare wurden 2021 nicht nachgefragt. Im Anschluss an die Generalversammlung konnten sich die Teilnehmenden einer Führung durch die Vaudoise Aréna anschließen. Der Architekt ermöglichte einen vertiefenden Blick hinter die Kulissen. Die Vaudoise Aréna ist die Heimstätte von Erstligist Hockeyclub Lausanne. Ein großzügiges

Hallenbad ist das weitere Highlight der Vaudoise Aréna. Das Wettkampf-Schwimmbecken (50 x 25 m) bietet gleichermaßen Trainings-Möglichkeiten für Vereine wie auch für Freizeitschwimmer. Der 10-m-Sprungturm erlaubt die Austragung von internationalen Wettkämpfen. Im hoch über Lausanne gelegenen Fußballstadion „Stade de la Tuilière“ finden die Spiele des FC Lausanne-Sport statt. Das Stadion wurde im November 2020 eröffnet. Unter sachkundiger Führung konnten die Teilnehmenden besondere Teile der Anlage besichtigen, die bei regulären Führungen außen vor bleiben. Während der Bauphase hatte der Besitzer des Fußballclubs gewechselt, was das Projekt vor Herausforderungen stellte. Auch betriebliche Kennzahlen, zum Beispiel dass das Kunstrasenfeld nur zwanzig Stunden pro Woche genutzt werden darf, kamen während der Führung zur Sprache.

DIGITALISIERUNG BEI SCHLIESSSYSTEMEN IN SPORTSTÄTTEN

2. WEBINAR DER IAKS ÖSTERREICH AM 14. JULI Die IAKS Österreich setzt ihr Format „IAKS Digital“ fort, um aktuelle Trends beim Einsatz von Digitalisierung im und beim Sport zu diskutieren. Der Zugang zu Turnsälen ist ein immer wieder auftretendes Thema im Sportstättenbau. Am 14. Juli referieren Expert*innen zu diesen Themen: • Lösungen für einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu Gemeinschaftsflächen. Access-as-a-Service: Die Integration durch einen QR-Code in bestehende Prozesse und Produkte. (Julian Wulf & Felix Ueckermann; Gründer von Comydo) 12

• Relevanz von umfangreichen Sicherheitskonzepten im Sportstättenbau. Sicherheit zugeschnitten auf Individualitäten und spezielle Anforderungen. (Ing. Ingemar Dubski; Projektmanager der Security Access GmbH) • Case Study: Erfahrungen aus Hamburg zur Einführung von automatischen Schließsystemen bei Turnhallen. (Thomas Sies, Bereichsleiter Zentrales Facility Management) Anmeldung: www.oesterreich.iaks.sport/veranstaltungen-oesterreich sb 3/2022


Fotos: IAKS Deutschland

FACHTAGUNG BÄDER

70 TEILNEHMER*INNEN BEI DER IAKS FACHTAGUNG BÄDER IN KÖLN Spannende Fachvorträge, Diskussionen um die aktuellen Herausforderungen aus dem Energiebereich und ein Rahmenprogramm mit vielen Möglichkeiten zum Austausch für Kommunen, Hersteller und Architekt*innen. Die IAKS Fachtagung Bäder 2022 in Köln knüpfte an den Erfolg der Veranstaltungsreihe aus den Vorjahren an und setzte inhaltlich neue Akzente. Im Lentpark der KölnBäder trafen sich 70

Branchenvertreter, um sich über aktuelle Herausforderungen der Bäder in Deutschland a­ uszutauschen.

VELUX Modular Skylights = modular, vielseitig, ästhetisch, thermisch effizient

Kultur- und Sportkomplex mit Schwimmbad, Romont GNWA - Gonzalo Neri & Weck Architekten GmbH, Zürich www.commercial.velux.de/inspiration/referenzen Foto: Marcel Rickli Fotografie sb 3/2022

r t ik e l! Zu m A

VELUX MODULAR SKYLIGHTS Die vorgefertigte, modulare Glasdach-Lösung Mit viel Tageslicht- und Frischluftzufuhr über das Dach schaffen VELUX Modular Skylights lichtdurchflutete, gesunde und komfortable Innenräume. Das modulare Lichtband-System lässt sich zu individuellen TageslichtLösungen konfigurieren und bietet viele Funktionen für Klimasteuerung, Lüftung und Verschattung.

www.commercial.velux.de/produkte 13


NEWS

NEU IM IAKS - NETZWERK

GL EVENTS PROJECT, BRIGNAIS (FRANKREICH)

LINDNER GROUP, ARNSTORF (DEUTSCHLAND)

Seit fast 15 Jahren unterstützt GL events Project seine Kunden bei der Errichtung, Renovierung oder Erweiterung von semi-permanenten oder permanenten Gebäuden: Stadien, Athletendörfer, Arenen, Sportstätten, aber auch Sonderprojekte wie das „Grand Palais Ephémère“ und Ausstellungshallen. Basierend auf einem Off-Site-Konstruktionsprinzip und als Summe verschiedener vorgefertigter modularer Elemente konzipiert, befindet sich das “modulierbare“ Baukonzept zwischen “modular“ und “nachhaltig“ und verfügt über die Vorteile und Merkmale von Standardkonstruktionen.

Die Lindner Group ist Europas führender Spezialist in den Bereichen Innenausbau, Fassaden und Isoliertechnik. Das Familienunternehmen verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung im „Bauen mit neuen Lösungen“. Mit seiner langjährigen Erfahrung und umfangreichen Sortiment an ballwurfsicheren Deckenlösungen bietet es einen Mehrwert für Sporthallen. Garantierte Sicherheit, anspruchsvolles Design und integrierte Beleuchtung - alles aus einer Hand.

www.gl-events.com

www.lindner-group.com

JUSS SPORTS, SHANGHAI (CHINA)

AKADEMISCHER SPORTVERBAND, ZÜRICH (SCHWEIZ )

Juss Sport ist in verschiedenen Bereichen des Sports tätig, zum Beispiel als Eigentümer und Organisator von Veranstaltungen, Sportlerbetreuung, Stadionmanagement, Stadionbau, Sportinvestitionen und Sporttechnologiedienstleistungen. Außerdem ist das Unternehmen Eigentümer des Basketballteams Shanghai Sharks, des einzigen Profivereins der CBA in Shanghai.

Der Akademische Sportverband Zürich (ASVZ) organisiert seit 1939 den freiwilligen Hochschulsport für die fünf Hochschulen im Kanton Zürich mit ihren 75.000 Studierenden und rund 15.000 weiteren Teilnahmeberechtigten. Er betreibt dazu mehrere Sportzentren an den Hochschul­ standorten und bietet auch ein umfangreiches Outdoorprogramm an. Dank der Vielfalt des Angebots und jährlich 1,8 Millionen Eintritten verfügt der ASVZ über breite Erfahrung in sehr vielen Sportinszenierungen, vom Kampfsporttraining im Dojo über die Group-Fitnesslektion in der großen Sporthalle bis zum Laufevent mit 14.000 T ­ eilnehmenden.

Das Unternehmen organisiert sieben internationale Sportereignisse, darunter den F1 Heineken Chinese Grand Prix und die ATP Rolex Shanghai Masters. Außerdem verwaltet es mehrere bekannte Stadien in Shanghai. www.jusssportsvenue.com 14

www.asvz.ch sb 3/2022


Natürlich schön.

Mit keramischen Fliesen von Agrob Buchtal ge he n Pools in punc to Ästhetik, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit eine nachhaltige Verbindung ein. Die Fliesen sind werkseitig Hy tect-veredelt, leicht zu reinigen, robust, und langlebig. Eine breite Palette an Farben, Formaten und Oberflächen bietet kreativen Spielraum bei Neubau und Sanierung: Das ermöglicht Wasserlandschaften aus einem Guss, mit trittsicheren Böden und Stufen sowie harmonischen Übergängen zwischen außen und innen. So gelingen hochwertige Schwimmbäder, in denen Generationen von Sportlern und Familien gerne eintauchen. www.agrob-buchtal.de

Eintauchen auf der

INTERBAD 2022 25. - 28. Oktober Halle 6 / Stand 6C42

BLU Sport- und Freizeitbad, Potsdam, Deutschland Architekt: GMP Gerkan, Marg und Partner Foto: Jochen Stüber

#edelstattstahl

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NEWS

NEU IM IAKS - NETZWERK

ARCTIC SPAS®, HARTLEBURY (UK )

STADT LEIPZIG, DEUTSCHLAND

Coldtub (Arctic Spas® Ltd.) fertigt und liefert Kaltwassertauchbecken und -pools für professionelle Sportler, Sporttherapeuten und private Nutzer. Seit 2010 beliefert das Unternehmen den britischen / europäischen Markt mit Kaltwassertauchlösungen. Die Coldtub-Produkte bieten Regeneration nicht nur für Niedrigtemperaturanwendungen, sondern auch für hohe Temperaturen (bis zu 40° Celsius). Die Produkte verfügen außerdem (serienmäßig) über ein automatisches Desinfektionssystem, das aus der Ferne überwacht werden kann, sowie über eine Online-App, in die die Nutzer ihre Körperdaten eingeben können und detaillierte Informationen darüber erhalten, welche Temperaturen und Zeiträume für ihre gewünschte Erholung am besten geeignet sind.

Die Stadt Leipzig ist eine wachsende, pulsierende Großstadt mit 600.000 Einwohnern und einer großen Sporttradition. Handel, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kultur und Tourismus prägten und prägen ihre Geschichte bis heute. Weitläufig bekannt ist sie als Messe-, Musik- und Universitätsstadt und vor allem als Sportstadt mit Fußball-Bundesligist RB Leipzig als internationalem Aushängeschild.

www.coldtub.co.uk

www.leipzig.de

OLYMPIA SPORT- UND VERANSTALTUNGSZENTRUM, INNSBRUCK (ÖSTERREICH)

KASACHISCHE VEREINIGUNG FÜR SPORTANLAGEN, NUR-SULTAN CITY (KASACHSTAN)

Die Olympiaworld steht für einzigartige Top-Location im Herzen der Alpen. Das im Alpenraum einzigartige Zen­trum für Sport, Kultur und Business bietet allen Eventorganisatoren, Sportveranstaltern, Unternehmen und Vereinen die perfekten Rahmenbedingungen. Neben der Funktion als größtes Trainings- und Wettkampfzentrum West­österreichs im Freizeit-, Amateur- und Leistungssport ist die Olympia­ world als Veranstaltungszentrum von Sportgroßveranstaltungen, Konzerten, Shows, Messen, Galas, Konferenzen und TV-Produktionen sowie Workshops und Banketten bekannt.

Die Ziele der Organisation KASF bestehen darin, zur Schaffung einer hochwertigen Sportinfrastruktur beizutragen, das Niveau der Ausrüstung, der technischen Datenbasis und der Sportinfrastruktur sowohl innerhalb der olympischen Bewegung als auch im Breitensport insgesamt zu erhöhen, modernste Methoden zur Verwaltung von Sportanlagen auf der Grundlage moderner Ansätze zur Digitalisierung von Prozessen und Leistungen zu integrieren und der Bevölkerung und den Sportlern eine sichere Ausrüstung und technische Datenbasis zur Verfügung zu stellen.

Mit dem Beitritt der Stadt Leipzig ist die Erwartung verbunden, neue Impulse für die Weiterentwicklung kommunaler Sportstätten und Sportflächen, aber auch für den öffentlichen Raum zu gewinnen. Die Sportstadt freut sich auf einen inhaltlichen Erfahrungsaustausch mit anderen Städten und Playern im Netzwerk.

www.olympiaworld.at 16

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75 Jahre! 1947 in den Niederlanden geboren, seit 55 Jahren

aus dem belgischen Sport nicht fortzudenken, 50 Jahre lang deutscher Hallenmeister und last, but not least - 38 Jahre erfolgreich, sportlich aktiv in Großbritanien.

Sportstättenbau ist unsere Leidenschaft. Eine kollaborative, digitale und damit zeitund kosteneffiziente Projektabwicklung steht bei uns im Fokus des Gesamtprozesses. Ihre Projekte werden bei uns nach LEAN-Methodik in Echtzeit aufgesetzt und um alle Design- und Konstruktionsabläufe zu optimieren, immer mit neuester Technologie und unter Verwendung der BIM-Methode. Dabei denken wir nicht nur an morgen, sondern auch an die fernere Zukunft: Wir bauen nachhaltig, effizient und mit hohem Wohlfühlfaktor.

www.pellikaan.de sb 3/2022

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NEWS

Renderings: P2PA

PAVILLON IM PARK

SCHWIMMBAD IN PIASECZNO, POLEN

Der Entwurf für das Schwimmbad in Piaseczno ist die Fortführung eines Konzepts, das im Rahmen eines von der Stadt Piaseczno unter Beteiligung des polnischen Architektenverbands im Jahr 2020 ausgelobten Architekturwettbewerbs ausgewählt wurde. Die Idee besteht darin, ein Gebäude als einen Ort zu schaffen, der Ruhe ausstrahlt. Es soll die Form eines Pavillons im Park annehmen und sich in seinem Wesen von dem für derartige Anlagen typischen kommerziellen Charakter unterscheiden. Der Gebäudekörper wird von den angrenzenden Straßen zurückversetzt angeordnet. So kann eine landschaftsgärtnerisch gestaltete Pufferzone eingerichtet werden, die den Charakter des Pavillons unterstreicht. Der Entwurf basiert auf einer Verschiebung der zentralen Gebäudekörper (Sport- und Freizeitschwimmhalle). So entstehen zwei durch Spaliere begrenzte Innenhöfe, die einen Übergang zwischen dem Innen- und Außenbereich der Gebäudeteile schaffen. Die Begrünung innerhalb dieser Enklaven gliedert nicht nur die das Gebäude umgebenden Zonen, sondern nimmt auch wesentlichen Einfluss auf die Atmosphäre im Innenraum. Alle gewählten Lösungen sind darauf ausgerichtet, die Auswirkungen der Anlage auf die natürliche Umwelt zu minimieren. Das Tragwerk wird aus einem System aus Brettschichtholzelementen bestehen. In dem Bemühen um eine 18

homogene Gestaltung kommt Naturholz auch für die akustische Isolierung und die Fassade zum Einsatz. Die kohärente Materialwahl bringt Harmonie in den Innenraum und prägt dessen einzigartig natürlichen Charakter im Einklang mit der Landschaft. Die technischen Anlagen im Gebäude zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz aus. Auf dem Dach ist eine Fotovoltaikanlage vorgesehen. Alle anderen technischen ­ Anlagen werden in die Gebäudekubatur integriert. Die ­ Schwimmbadtechnologie basiert auf einer hocheffizienten Wärme- und Wasserrückgewinnung aus dem B ­ eckenwasser des Schwimmbads. Zusätzlich wird Wärme aus dem Schmutzwasser der Sanitärbereiche rückgeführt. www.p2pa.pl sb 3/2022


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NEWS

Renderings: Perkins&Will

GEMEINSCHAFTSZENTRUM MIT NETTO-NULL-BETRIEBSEMISSIONEN

NORTH EAST SCARBOROUGH COMMUNITY AND CHILD CARE CENTRE IN TORONTO, KANADA

Das North East Scarborough Community and Child Care Centre im kanadischen Toronto wird dank seines energieeffizienten Designs und der Nutzung erneuerbarer Energien eine Anlage mit Netto-Null-Emissionen sein. Sie wird die lokale Gemeinschaft mit dringend benötigten Einrichtungen versorgen. Das North East Scarborough Community and Child Care Centre befindet sich in einem der kulturell vielfältigsten und am schnellsten wachsenden Stadtviertel Torontos. Es soll als kulturelles Zentrum fungieren und den Bedarf der lokalen Bevölkerung an einem erweiterten Angebot sozialer und freizeitbezogener Leistungen erfüllen. Um ein derart vielfältiges Programm auf einem Grundstück mit begrenztem Platzangebot unterzubringen, entschieden sich Perkins & Will für eine vertikale Stapelung der Funktionsbereiche. Auf diese Weise kann die Angebotskapazität maximiert werden. Der Entwurf soll als neue Modelllösung für zukünftige Gemeindezentren in ganz Kanada dienen. Das Freizeit- und Schwimmzentrum soll als erstes Zentrum seiner Art in Ontario einen Netto-Null-Energieverbrauch ­erreichen und klimaneutral sein. Hierzu sind mechanische Effizienzmaßnahmen vorgesehen, darunter Luft-Wärmepumpen, eine verbesserte Gebäudehülle und innovative ErneuerbareEnergien-Systeme. Öffentliche Anlagen als Vorzeigeprojekt für Klimaresilienz Vor dem Hintergrund des Klimanotstands, den die Stadt ­Toronto 2019 ausgerufen hat, umfasst das breit angelegte Konzept verschiedene Strategien zur Senkung des Energiebedarfs, darunter Luft-Wärmepumpen und Solar-Hybridkollektoren zur Strom- und Wärmeerzeugung. Im Außenraum werden die Parkplatzüberdachungen mit doppelseitigen PV-Modulen ausgestattet, um die erneuerbare Energieerzeugung pro Solarmodul im Vergleich zu herkömmlichen Systemen zu steigern. 20

Zur ganzheitlichen Senkung der CO2-Emissionen berücksichtigten Perkins & Will auch den in der Gebäudehülle und -struktur gebundenen Kohlenstoff, der bei Fertigstellung um geschätzte 16 Prozent niedriger liegen wird. Erfüllung der Bedürfnisse einer Gemeinschaft durch eine inklusive öffentliche Infrastruktur Perkins & Will und die Stadt Toronto führten einen mehr­ jährigen Konsultationsprozess mit der Bevölkerung von Scarborough durch, die zu 50 Prozent aus Menschen mit Migrationshintergrund besteht. Festgestellt wurden ein ungedeckter Bedarf an inklusiver Infrastruktur für die Gemeinschaft und ein kollektiver Bedarf an Einrichtungen, Angeboten und Grünflächen, der weit über das hinausgeht, was in den Gemeindezentren der Stadt üblicherweise angeboten wird. In enger Abstimmung mit der lokalen Bevölkerung wurden Lösungen entwickelt, die den kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Bedarf der Gemeinschaft erfüllen sollen. Der Standort, vor Baubeginn ein Park, wurde von den Anwohnern als Spielfeld für Pick-up-Cricket genutzt. In Antwort hierauf wird die Sporthalle das erste eigens errichtete ­Cricketfeld der Stadt umfassen, um den Wünschen der überwiegend südasiatischen Gemeinde in diesem Viertel Rechnung zu tragen. Zusätzlich werden geschlechtsneutrale Umkleiden eingerichtet. Das Schwimmbad wird strategisch geschützt positioniert, um die Einblicke von außen zu minimieren und so den Bedarf muslimischer Frauen zu erfüllen sowie Frauenschwimmzeiten anzubieten. sb 3/2022


Die Parklandschaft rund um den Gebäudekomplex wird erhalten und durch ein Netz aus Wegen und öffentlichen ­Plätzen gestaltet, darunter ein urbaner Skateboardpark, ein Außen­spielplatz, ein Basketballfeld und ein Wasserspielplatz. Neue Gebäudetypologie für Gemeindezentren in Kanada Perkins & Will maximieren die Standortnutzung als Grünfläche und Park mithilfe eines innovativen gestapelten Entwurfs mit vier Programmebenen. Auf der unteren Ebene befindet sich ein Sport- und Freizeitbecken mit doppelter Geschosshöhe. Ein Umlauf im oberen Bereich erlaubt Einblicke in die Schwimm­ halle. Die Hauptebene umfasst verschiedene verbundene Atrien. Die hier angeordneten Gemeinschaftsflächen und Kinderbetreuungsbereiche fügen sich zu einem einladenden Aktivitätszentrum zusammen. Auf der zweiten Ebene befinden sich das Fitness­s tudio und die Mehrzweckräume, deren raumhohe Fensterflächen viel Tageslicht hereinlassen. Diese Ebene öffnet sich nach oben mit einer Laufbahn und einem Zugang zum begrünten Dach.

Im Außenbereich spiegelt die Fassade die Angebote im ­Innenbereich durch drei Materialebenen mit unterschiedlichen Farben und Texturen wider. Außenterrassen unterstützen die Gliederung des Gebäudes in seine unterschiedlichen Teile, brechen den dreistöckigen Gebäudekörper auf und bringen Licht und Ausblicke auf die Parklandschaft in den Innenraum. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2023 vorgesehen. www.perkinswill.com

WIR ARBEITEN AN DER UNSTERBLICHKEIT UNSERER PRODUKTE. Zur Zeit muss Langlebigkeit reichen. Punkt.

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TYPISCHE FEHLER VERMEIDEN

PLANUNG VON SCHWIMMBÄDERN UND SPORTANLAGEN Autor

Gar Holohan B.Arch.Sc., Dip.Arch., FRIAI. Aura Holohan Leisure Group, Irland

Nach 40 Jahren Erfahrung in der Sportstättenplanung ist der Autor es leid, dass Bauherren und Architekten immer wieder die gleichen Fehler begehen und knappe Ressourcen für schlecht geplante und schlecht gestaltete Sport- und Freizeitanlagen verschwenden. Gar Holohan ist Gründer und Chairman der Aura Holohan Group, die in Irland mehrere öffentliche Schwimmzentren und eine private Fitnessstudiokette betreibt. Er teilt seine Gedanken dazu, wie typische Fehler bei der Planung von Schwimmbädern und Sportanlagen vermieden werden können. In den frühen 1980er Jahren, lange bevor ich mich mit dem Management von Sportanlagen beschäftigte, besuchte ich häufig Sportstätten in der ganzen Welt in Begleitung von Architektenkolleginnen und -kollegen, die stolz ihre „preisgekrönten“ Arbeiten präsentierten. Ich erinnere mich, dass ich in dieser Zeit begeistert war von dem großartigen Beitrag, den Architekten im Bereich Sport und Freizeit leisten. Eines Tages führte mich dann der Manager einer Sportanlage durch „seine“ Einrichtung. Bei der Besichtigung machte ich Fotos und Bemerkungen zu diversen gestalterischen Merkmalen. Und mir fiel plötzlich auf, dass seine Reaktionen immer mit „Ja, das sieht gut aus, aber...“ begannen. In den folgenden Jahren besuchte ich erneut viele der architektonischen „Meisterwerke“, die ich vorher bereits gesehen hatte. Diesmal bat ich jedoch die Manager, mich durch die Anlagen zu führen. Ich verstand bald, was Marcel Proust meinte, als er sagte: „Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu erforschen, sondern altes mit neuen Augen zu sehen.“ Schnell wurde mir folgendes klar: • Das Layout einer Sportstätte kann erhebliche Auswirkungen haben auf die Personalkosten, die Einnahmen aus Sekundärausgaben und darauf, wie wirksam die „Vertriebstätigkeit“ zur Gewinnung von Neumitgliedern durchgeführt werden kann. • Eine falsche Berechnung der Kapazität verschiedener Bereiche (zum Beispiel Umkleiden) kann zu Engpässen und einer unzureichenden Auslastung der Anlage führen. • Die Details der Gestaltung und Ausstattung einer Sportanlage können Barrieren mit sich bringen für viele potenzielle Kunden, die an einer Behinderung leiden. • Bereits nach fünf Jahren sehen viele Betreiber den Bedarf, bestimmte Bereiche umzugestalten, zu erweitern oder anders zu nutzen. Wichtig ist, dass die Anlage hierfür nicht für längere Zeit geschlossen werden muss. • Eine schlechte Finanzplanung, insbesondere mit Blick auf die Lebenszykluskosten, kann zu hohen Instandhaltungsund Energiekosten einerseits und Mittelverschwendung andererseits führen. Bemerkenswert ist, dass viele der grundlegenden Probleme, die im Planungsprozess ihren Ursprung haben und mir bereits vor 20 Jahren aufgezeigt wurden, sich auch heute noch wiederholen! Warum ist das so? 22

Ein Grund ist, dass viele Projektteams erfolgreiche Anlagen einfach kopieren möchten, ohne zu bedenken, dass die von ihnen herangezogenen Sportstätten auf mehr als zehn Jahre alten Denkweisen und Trends basieren. Eine obligatorische Schlüsselfrage lautet: Welche aktuellen Trends sollten wir für die Zukunft berücksichtigen? Kommunikation und Konsultation Viele der Probleme entstehen durch mangelhafte Kommunikation und Konsultation im Planungsprozess. Die Bauherren neigen zu der Annahme, dass Architekten wissen, wie Sport- und Freizeitzentren funktionieren. Viele Architekten glauben zudem, dass sie alle Antworten kennen – doch leider ist ihnen oft nicht einmal die Hälfte der Fragen bekannt, die es zu beantworten gilt. Verschiedene Gruppen nutzen dieselben Einrichtungen aus unterschiedlichen Gründen: Ein Schwimmbad wird beispielsweise für sportliches Freizeitschwimmen, aber auch für Entspannung und soziales Miteinander genutzt. Das Planungsteam muss ein Verständnis dafür entwickeln, welche Anlagen für die Menschen im Einzugsgebiet attraktiv sind und wann und wie sie genutzt werden. In unterschiedlichen Kulturen kann es unterschiedliche Verbraucherpräferenzen geben. So sind die Marktnachfrage und das Ertragspotenzial für Wellnesseinrichtungen in Mittel- und Nordeuropa wesentlich höher als auf den Britischen Inseln. Projektbeschreibung und Bedeutung von Feedback In vielen Fällen wird keine schriftliche Projektbeschreibung erstellt, die eine eindeutige Definition der Projektziele, der geplanten Einrichtungen, der Zielgruppen und des täglichen Betriebs enthält. Oft beschränken sich der Bauherr und der Architekt darauf, mehrere Einrichtungen zu besuchen, die dem Bauherrn „gut gefallen“, und dann für den Entwurf des idealen Gebäudes „á la carte“ die jeweils „besten Elemente“ der verschiedenen Anlagen herauszupicken. Das mag bei der Planung eines Hauses funktionieren, nicht aber bei einer Sport- und Freizeitanlage. Der „Studienbesuch“ umfasst in der Regel einen Rundgang, bei dem der Architekt oder Eigentümer die besten Eigenschaften der Bestandsanlage hervorhebt. Viele der üblichen Probleme bei der Gestaltung von Sport- und Freizeitanlagen sind für den unerfahrenen Besucher nicht sb 3/2022


­ ffensichtlich, und der stolze Tourguide wird wahrscheino lich nicht auf die Mängel seiner Anlage hinw eisen. Das Ergebnis: Viele im Planungsprozess erzeugte Probleme werden immer wieder kopiert. Dieser dem Zufall überlassene Lernansatz kann unter keinen Umständen eine eingehende Berücksichtigung des Feedbacks erfahrener Manager und Betreiber ersetzen. Gäbe es nur eine einzige Frage, die Sie bei einem Besuch vor Ort stellen könnten, sollte sie an den Eigentümer oder General Manager gerichtet werden. Sie lautet wie folgt: „Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal ganz von vorne anfangen könnten?“ Sie werden sich wundern, wie anders Ihr Eindruck nach der Beantwortung dieser Frage sein wird. Oftmals verliert man bei der Entwicklung erster Gestaltungskonzepte nach Recherchen und Standortbesichtigungen die ursprünglichen Projektziele aus den Augen. Es ist von entscheidender Bedeutung, bei der Überprüfung der Entwürfe in der Planungsphase darauf zu achten und sicherzustellen, dass die Pläne stets den ursprünglichen Projektzielen entsprechen. Budget: Preis vs. Wert Viele Projekte sind bereits vor dem Start zum Scheitern verurteilt, weil die Finanzplanung mangelhaft ist und nicht alle anfallenden Kosten berücksichtigt wurden. Lücken in der Finanzplanung für Mobiliar, Beschilderung und so weiter oder Kostenüberschreitungen in der Anfangsphase führen oft zu Kompromissen bei qualitätsrelevanten Spezifikationen, die auch die Wahrnehmung des Nutzers maßgeblich bestimmen. Dies führt unweigerlich dazu, dass die Anlage innerhalb weniger Jahre heruntergekommen aussieht und hohe Instandhaltungskosten anfallen. Bei der Entscheidung über die Qualität der Spezifikation müssen die „Kosten in der Nutzungsphase“ (die die Anfangsinvestitionen in der Regel deutlich übersteigen) berücksichtigt werden, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den anfänglichen Kapitalkosten und den laufenden Instandhaltungskosten herzustellen. Hier sei an das berühmte Zitat des Astronauten John Glenn erinnert, als er gefragt wurde, wie es sich angefühlt hatte, vor dem Start zum Raumflug im Raumschiff auf der Trägerrakete zu sitzen. „Ich habe mich so gut gefühlt wie jeder andere, der in einer Kapsel auf einer Rakete sitzt, die beide vom billigsten Anbieter gebaut wurden.“ Doch immer noch werden viele Unternehmungen auf der Grundlage der „billigsten“ Lösung gestartet. Auf der anderen Seite sind einige Gebäude überspezifiziert. Die meisten Überspezifikationen gibt es bei der Haustechnik. Viele Sporteinrichtungen sind mit teuren und komplexen Systemen ausgestattet, von denen die Hälfte nie in vollem Umfang genutzt wird und für deren Verständnis ein promovierter Instandhaltungsexperte erforderlich wäre. Wichtig ist eine konsistente Qualität der Innenräume und Oberflächen in der gesamten Einrichtung. Ich stoße immer wieder auf Anlagen mit „großartigen“ Eingangsbereichen, sb 3/2022

„Das Planungsteam muss ein Verständnis dafür entwickeln, welche Anlagen für die Menschen im Einzugsgebiet attraktiv sind und wann und wie sie genutzt werden.”

die einen tollen ersten Eindruck hinterlassen, dann aber spartanische Umkleiden haben. Die Nutzer beurteilen eine Sportstätte anhand des Bereichs mit der geringsten wahrgenommenen Qualität. Verständnis der Anlagenkapazität Bei den meisten Gebäuden lässt sich die Kapazität durch einfache „Raumberechnungsformeln“ bestimmen (zum Beispiel 6 m² pro Person in einem Schwimmbecken). Die Kapazität in Person pro Quadratmeter kann erheblich variieren in Abhängigkeit vom Layout und insbesondere vom Angebot und Betrieb der Anlage. Machbarkeitsberater überschätzen immer wieder die Kapazität von Schwimmbädern und Sporthallen und schlagen deshalb eine unzureichende Größe vor. Die überwiegende Mehrheit der Nutzer kommt während der „Hauptzeiten“ in die Anlage, die die Hälfte der Öffnungszeiten ausmachen. Eine Vollauslastung während der gesamten Öffnungszeiten ist unrealistisch und zudem für die Nutzer wenig angenehm. Ein 25-m-Becken mit sechs Bahnen kann beim sportlichen Freizeitschwimmen 24 Personen aufnehmen, bei einem Aquarobic-Kurs oder im Schwimmunterricht jedoch mehr als 70 Personen. Zwar beläuft sich die theoretische Kapazität eines 25-m-Beckens mit sechs Bahnen für eine Hauptzeit von 52 Stunden auf 3.432 Personen. In der Praxis kann die als angenehm empfundene Kapazität bei einem vielfältigen, auf die Gemeinschaft ausgerichteten Programm jedoch um 40 % und mehr niedriger liegen. Um die Kapazität eines Schwimmbads zu bestimmen, ist ein klares Verständnis der Angebote unerlässlich. Als grober Anhaltspunkt arbeitet das Planungsmodell von Sport England mit 70 % der theoretischen Kapazität für Schwimmbäder und 80 % für Sporthallen. Ebenfalls wesentlich ist eine ausgewogene Kapazitätsplanung für jede Phase des Nutzererlebnisses, das heißt Parkplätze, Umkleiden und Aktivitätsbereiche sollten mit Blick auf die Kapazität aufeinander abgestimmt sein. Die Nutzer sind bereit, 30 Minuten auf einem Laufband zu joggen, ärgern sich jedoch, wenn der Fußweg vom Parkplatz mehr als drei Minuten in Anspruch nimmt. Selbst kleinste Elemente können zu Engpässen führen und sind daher für die Kapazität entscheidend. Dennoch werden weiterhin Sportstätten mit winzigen Umkleiden und riesigen Schwimmbecken / Sporthallen gebaut. 23


Probleme, die sich aus einem schlechten Layout ergeben Ein mangelhaftes Layout kann zu einer Vielzahl von Problemen in einer Sportanlage führen. Hier einige Beispiele: • Die Personalkosten sind der größte Ausgabenposten in Sport- und Freizeiteinrichtungen. Ein Layout mit suboptimaler visueller Zugangskontrolle zu wichtigen Bereichen oder toten Winkeln in Wasserarealen, die zusätzliche Rettungsschwimmer erfordern, können die Betriebskosten enorm in die Höhe treiben. • Supermärkte positionieren die Produkte des täglichen Bedarfs im hinteren Teil des Ladens, damit die Kunden an anderen Produkten vorbeigehen und ­Impulskäufe tätigen. Warum sind die Betreiber von Sportanlagen dann überrascht, dass die Nutzer nicht die budgetierten Sekundärausgaben tätigen, wenn sich die Umkleideräume in Eingangsnähe befinden, die Gastronomie jedoch im Obergeschoss? • Tanzstudios und Fitnessbereiche sind geräuschintensiv, Vibrationen und Bassfrequenzen werden über Wände, Böden und Decken übertragen. In einigen Anlagen liegen diese Aktivitätsräume jedoch direkt neben ruhigen Wellnessbereichen und / oder Behandlungsräumen. • Wenn die Nutzer häufig Nass- und Trockenzonen durchqueren müssen, kann dies den Reinigungsaufwand erheblich erhöhen und Sicherheitsprobleme verursachen. • Ungünstig gelegene Lagerräume können erhöhte Personalkosten verursachen und dazu führen, dass beim Wechsel von einer Tätigkeit zur anderen wertvolle Arbeitszeit verloren geht. • Die meisten Sport- und Freizeiteinrichtungen müssen Mitgliedschaften verkaufen, um ihr Überleben zu sichern, und doch wird diese „Vertriebsaktivität“ oft vernachlässigt. Interessierte Besucher müssen eine bequeme Wartezone vorfinden. Sie müssen sich durch die Einrichtung bewegen können, ohne die aktiven Nutzer zu stören. Sie müssen strategische Aussichtspunkte erreichen können, von denen sie das Geschehen in den besten Teilen der Anlage sehen und beobachten können. Fehlende Zukunftsplanung Die meisten gut genutzten Einrichtungen müssen etwa alle fünf Jahre renoviert werden. Zudem möchten erfolgreiche Schwimmbäder und Sporteinrichtungen bei einem Wachstum der Nutzerbasis oft expandieren. Ein ideales Renovierungsprogramm arbeitet mit Elementen, die die bestehenden schnell ersetzen können. Mögliche künftige Erweiterungen sollten von Beginn an in Betracht gezogen werden und ohne längere Betriebsschließung umsetzbar sein. Beispiele: • Die Umkleiden sind oft im Zentrum des Gebäudes angeordnet, was eine Erweiterung ohne Verlust von Aktivitätsbereichen schwierig macht. • Einige Sportstätten sind extrem „stylish“ mit Materialien wie Beton oder Fliesen, deren Austausch teuer ist. • Einige Technikräume werden erst nach der ­Installation von Großgeräten fertiggestellt, ohne dass über einen erforderlichen Ersatz dieser Geräte nachgedacht wird. Angesichts der sich schnell verändernden Energie- und Umweltvorgaben steigt die Wahrscheinlichkeit, dass im Technikraum während der Anlagenlebensdauer verschiedene Austausche stattfinden müssen. 24

• Der Zugang für Instandhaltung, Renovierung und mögliche Erweiterungen muss von Beginn an gewährleistet werden, um die Kosten zu minimieren. Wo kann beispielsweise das Bauunternehmen Material abladen und lagern? Flexibilität und Anpassungsfähigkeit Flexibilität sollte in die Hauptaktivitätsbereiche, Funktionsräume und Verkehrsflächen eingeplant werden, auch wenn dies eine mühsame Aufgabe sein mag, bei der es erforderlich ist, potenzielle zukünftige Nutzungsformen zu denken und auf die bestehenden Pläne zu projizieren. Ein einfaches Beispiel hierfür ist die integrierte Anpassungsfähigkeit der Flächen rund um ein zentrales Schwimmbecken oder eine Sporthalle, damit diese temporär als Zuschauer- oder Verwaltungsbereiche oder als Pressezentrum für Veranstaltungen dienen können. Hohe Wartungsfreundlichkeit Die Instandhaltungskosten werden nicht nur durch Qualität und Haltbarkeit bestimmt. Maßgeblich sind auch andere Kostentreiber wie: • Schlechte Zugänglichkeit für Instandhaltungsarbeiten: schwer zugängliche Beleuchtungskörper oder Glasflächen in der Höhe, die nur per Gerüst oder Arbeitsbühne erreichbar sind und oft Arbeiten zu Überstundensätzen außerhalb der Öffnungszeiten der Anlage erfordern. • Zugang für Lieferungen: In einem Fitnessstudio mussten für die Anlieferung von Laufbändern kürzlich ein ganzes Fensterband ausgebaut und eine Arbeitsplattform installiert werden, weil die Zugangstreppe zu s­ chmal war. • Instandhaltungs-/Serviceverträge: Eine Sporteinrichtung in Europa ließ ein „Kraft-Wärme-Kopplungssystem“ installieren, das jährliche Energiekosten von 20.000 Euro einsparen sollte. Die Garantiebedingungen sahen jedoch vor, dass der österreichische Lieferant die jährliche Wartung zu einem Preis von 16.000 Euro p.a. durchführt. Barrieren für potenzielle Nutzer Viele Architekten sind der Meinung, dass sie mittels Einhaltung der einschlägigen Bauvorschriften bereits alle „Barrieren“ für die potenziellen Nutzer beseitigt haben. Oft wird vergessen, dass neben physischen auch psychologische Barrieren existieren. Weltweit gibt es 1,2 Milliarden Menschen mit einer Behinderung, ihre jährlichen Ausgaben belaufen sich auf 7 Billionen Euro. Viele ältere Menschen würden von sich selbst nicht sagen, dass sie an einer Behinderung leiden und trainieren oft gerne gemeinsam mit Freunden. In dieser Nutzergruppe kann eine erhebliche Zahl potenzieller Kunden verloren gehen. Der große und wachsende Markt von Menschen mit einer Behinderung hat eine fast doppelt so hohe Kaufkraft wie die Gruppe der Jugendlichen. Heute finden sich in vielen Entwürfen die folgenden Barrieren: • Vertikale Beckenleitern, die für viele ältere Menschen, insbesondere für Menschen mit Hüftproblemen oder Arthritis, praktisch nicht nutzbar sind. • Schambarrieren, zum Beispiel für ältere Frauen oder übergewichtige Menschen, wie das Fehlen von Einzelduschkabinen oder Einzelumkleiden oder die Anordnung von Saunen / Dampfbädern in einem Bereich, den man sb 3/2022


nur erreicht, wenn man zunächst die halbe Schwimmhalle durchquert. • Beschilderung mit kleiner Schrift oder geringem Farbkontrast. Im Schwimmbad, in der Dampfsauna oder beim Sport tragen die Nutzer in der Regel keine Brille. • Schwere Türen, die für Personen mit Mobilitätshilfen und Taschen schwer zu öffnen sind. • Fehlen von „Ruhezonen“ aufgrund mangelnder Akustikplanung, die bei einigen potenziellen Kunden zu einer Reizüberflutung führen kann. Gebäudemanagementsystem Ein gut durchdachtes Gebäudemanagementsystem ist unerlässlich, um einen geeigneten Nutzer- und Personalkomfort zu gewährleisten und den Energieverbrauch zu minimieren. Einige häufige Fehler sind: • Ungeeignete saisonale Strategien: Es ist wichtig, dass Sport- und Freizeitzentren unterschiedliche Strategien für Sommer und Winter haben. Die Umstellung muss ganz einfach von einem geschulten Mitarbeitenden durchgeführt werden können. Im Winter kann die freie Kühlung zum Einsatz kommen, in den Sommermonaten die freie Beheizung. • Das Gebäudemanagementsystem sollte eine Energieverbrauchserfassung in Echtzeit umfassen. Die Messung kann auch getrennt vom Gebäudemanagementsystem erfolgen. Mittels Echtzeiterfassung des Strom-, Wasserund Brennstoffverbrauchs können Lecks und Energieverschwendung aufgedeckt werden. • Im Gebäudemanagementsystem sollten einzelne ausgefallene Ventilatoren, Pumpen und Motoren erkennbar sein. So kann das Personal die zuständigen Auftragnehmer alarmieren, bevor Probleme beim Komfort in der Gesamtanlage auftreten. Beleuchtung In vielen Sportstätten fällt mehr als die Hälfte der Nutzungszeiten in die Abend- und Nachtstunden. Warum wird der Beleuchtung oft so wenig Aufmerksamkeit geschenkt? Wir alle wissen, dass eine gute Beleuchtungsplanung zum Image einer Sportstätte beitragen kann und die Möglichkeit eröffnet, unterschiedliche Szenarien und Atmosphären einzurichten. Eine unzureichende Beleuchtungsplanung kann jedoch das Gegenteil bewirken. Einige häufige Fehler sind: • Unzureichende Außenbeleuchtung, die zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens unerlässlich ist, insbesondere bei Frauen. • Grelles / weißes Licht, in dem die Menschen blass und fahl erscheinen. • Unzureichende natürliche Belichtung unter gleichzeitiger Minimierung der Blendung, insbesondere in den ­Beckenbereichen. Heizung und Lüftung Die Anlagenbetreiber beklagen bezüglich der Heizungsund Belüftungssysteme in der Regel zwei Extreme: Entweder es wurde zu wenig ausgegeben und der Nutzerkomfort ist nicht ausreichend, oder es wurde zu viel für übermäßig komplexe und wartungsintensive Systeme ausgegeben. Hier einige Beispiele für häufige Fehler: sb 3/2022

• Kein Schnellreaktionssystem in Kursräumen, um schnell die unterschiedlichen Temperaturen einstellen zu können, die für Yoga oder für Tanzkurse erforderlich sind. • Gleiches gilt für Behandlungsräume, da einige Behandlungen ein vollständiges Entkleiden erfordern. • Fehlende Aufteilung / Abtrennung von Bereichen mit hoher Luftfeuchtigkeit (zum Beispiel Sauna, Schwimmbad) und Umkleiden, in denen die Nutzer abkühlen möchten. Neue Fragen in Verbindung mit der Covid-19-Pandemie Bei den in den letzten Jahren durchgeführten Risikobewertungen in Verbindung mit Covid-19 hat sich gezeigt, dass das Infektionsrisiko für die Nutzer in hochgradig inklusiven oder barrierefreien Anlagen wesentlich besser eingedämmt werden konnte. Beispiele: • Automatische Türen und flache Rampen ermöglichen einen berührungslosen Zugang. • Breitere Korridore bieten Raum für Abstandsregeln • Selten genutzte Fluchtwege werden als alternative Zugänge zu verschiedenen Aktivitätsbereichen genutzt. Zukunftssichere Entwürfe werden wahrscheinlich eine Aufteilung des Gebäudes in verschiedene Zonen für einen getrennten Zugang zu den diversen Aktivitätsbereichen mit speziellen bereichsspezifischen Lüftungssystemen umfassen. Erste Schritte zur erfolgreichen Gestaltung von Sportund Freizeitanlagen Oscar Wilde schrieb einmal: „Erfahrung ist einfach nur der Name, den wir unseren Fehlern geben.“ Holen Sie so früh wie möglich jemanden ins Team, der das Geschäft kennt, um eine Projektbeschreibung zu erstellen und den Entwurf zu prüfen. Es ist billiger, für gute Beratung zu bezahlen als für die eigene Erfahrung! Erarbeiten Sie zuerst Ihren Geschäftsplan, dann die Projektbeschreibung (Anlagen und Betrieb) und erst dann die Baupläne. Und denken Sie daran: Nur weil eine Lösung an einem Ort funktioniert, heißt das nicht automatisch, dass sie auch andernorts erfolgreich kopiert werden kann. Planer machen oft Vorschläge, die auf ihren eigenen Wünschen basieren. Seien Sie sich über Ihren Zielmarkt im Klaren und stellen Sie sicher, dass Ihr Entwurf die Wünsche der potenziellen Nutzer widerspiegelt.

„Nur weil eine Lösung an einem Ort funktioniert, heißt das nicht automatisch, dass sie auch andernorts erfolgreich kopiert werden kann.“

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EIN ORT FÜR ARBEIT, REFLEXION, SOZIALES MITEINANDER, TRAINING UND WETTKAMPF

HAROLD ALFOND ATHLETICS AND RECREATION CENTER (HAARC ) AM COLBY COLLEGE, WATERVILLE, MAINE Im 32.516 m² großen Gebäudekomplex gibt es eine Leichtathletikhalle mit 200-m-Laufbahn und Tennisplätzen, eine Eishockeyarena mit 1.400 Zuschauerplätzen, eine Schwimmhalle, eine Sporthalle für Basket- und Volleyball, Squashcourts, ein Fitnesszentrum und Funktionsbereiche wie Umkleiden, sportmedizinische Einrichtungen und Büros. Schlüsselelement des Entwurfs von Hopkins Architects und Sasaki ist eine bewusst gewählte Transparenz, die trotz der Gebäudegröße ein Gefühl von Intimität vermittelt.

Standort Waterville, ME, USA Bauherr / Betreiber Colby College

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Entwurfsarchitekt Hopkins Architects UK – London NW1 6LG www.hopkins.co.uk

Ausführender Architekt Sasaki Associates, Inc. Autor Hopkins, Sasaki

Fotos Mathew Arielly Jeremy Bittermann Offizielle Eröffnung Juli 2021

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Der mutige Entwurf des HAARC ergänzt die traditionelle Campus-Architektur dieser Hochschule in Neuengland. Hopkins Architects und Sasaki wurden 2015 mit der Leitung eines Teams mit den Partnern Arup, MVVA und Consigli beauftragt. Ziel war die Realisierung der größten Einzelinvestition auf dem Campus seit der Gründung des Colby College. Es handelt sich um die US-weit größte Anlage ihrer Art für ein College, das seinen Studierenden keine Sportstipendien anbietet. Die ungewöhnliche Größe des HAARC bot die Gelegenheit, etwas Kühnes, Frisches und Zeitgemäßes zu schaffen und das Colby College von seinen Mitbewerbern abzuheben. Der Entwurf setzte nicht auf eine typische Campusentwicklung mit hohem Flächenbedarf und vielen Einzelanlagen. Stattsb 3/2022

dessen zeichnet sich das HAARC durch eine ganzheitliche architektonische Vision für die fünf Einzelanlagen aus, mit sorgsam gewählten Beziehungen zwischen den Gebäudeteilen, dem Campusbestand und der Landschaft. Colby ist eines der führenden Liberal Arts Colleges in den USA. Der Campus besteht aus einem klassischen Gebäudekomplex aus den 1930er Jahren, der von weniger formal angeordneten Gebäuden umgeben ist, sowie aus großen Grün- und Waldflächen mit Blick auf die Stadt Waterville und das Kennebec River Valley. Die alten Sportanlagen, die zwischen 1948 und 1993 erbaut wurden, erfreuten sich auf dem Campus großer Beliebtheit. Ein Drittel der Studierenden ist im Universitätssport aktiv oder beteiligt sich an anderen Wellness- oder Freizeitaktivitäten. 29


Dramatische Sichtachsen Der einmalig komplette Sportkomplex ist effizient und übersichtlich gestaltet, der Schwerpunkt liegt auf natürlicher Belichtung und Offenheit. Die Besucher finden hier Ruhe und haben gleichzeitig die Möglichkeit, die Energie und Spannung aus den umliegenden Sportanlagen aufzunehmen. Die lichtdurchflutete Eingangslobby erschließt mit ihren weiten Sichtachsen das Herz der Anlage und fungiert als Dreh- und Angelpunkt des neuen Zentrums. Die wichtigsten Anlagen sind um einen zentralen Innenhof angeordnet, der alle drei Gebäudeebenen verbindet und sowohl Besuchern als auch regelmäßigen Nutzern Klarheit und Orientierung bietet. Der gesamte Gebäudekomplex ist bewusst transparent gestaltet. So eröffnen sich großzügige Einblicke in die Sportanlagen und ein intuitives Verständnis der Gebäudeorganisation. Ergebnis ist eine trotz der Gebäudegröße intime Atmosphäre. 30

Auf der Wettkampfebene im ersten Stock befindet sich der Sportlereingang mit unmittelbarem Zugang zur sportmedizinischen Abteilung, zu den Umkleiden und Spielfeldern. Der Haupteingang für die Öffentlichkeit befindet sich auf der zweiten Ebene, mit direktem Zugang zu den Zuschauerbereichen für das Schwimmzentrum, die Eishalle, die Sporthalle, das Squashzen­ trum und die Leichtathletikhalle. Die in „Pods“ organisierten Büros auf der dritten Ebene sind über Einblicke in die unterschiedlichen Sportbereiche mit dem Programmangebot verbunden. Die Fitness- und Mehrzweckräume sind nach Süden ausgerichtet. Sie sind tagsüber und abends geöffnet und befinden sich im oberen Teil des Gebäudes mit Blick auf den Campus. Ihre Beleuchtung nach Einbruch der Dunkelheit ist ein Leuchtfeuer der Aktivität im Inneren und Anziehungspunkt für die CampusBewohner. sb 3/2022


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1 Wettkampfarena 2 Trainingshalle

3 Schwimmhalle 4 Innenhof

hletics and Recreation Center, Colby College

Der Gebäudekörper ist in eine Reihe klar artikulierter Gebäudeteile gegliedert, die in Beziehung zum übrigen Campus stehen und in der Landschaft zwischen dem Campus und der angrenzenden Schnellstraße ein lesbares Profil erzeugen. Gemeinsame Ressourcennutzung Durch die anlagenspezifische Gestaltung des Tragwerks wurden die erforderlichen Spannweiten bei gleichzeitiger Gewichtsminimierung optimiert. So konnten Kosten und Ressourcen für Stahl- und Betonfundamente eingespart sowie elegante, ruhige Tragkonstruktionen geschaffen werden. In enger Abstimmung mit den Bauunternehmen entwickelte das Team ein maßgeschneidertes Verkleidungssystem mit großformatigen Metallpaneelen, die das Doppelte der üblichen Breite überspannen. Auf diese Weise konnten 50 % sb 3/2022

5 Eissporthalle 6 Mehrzweckraum

7 Krafttrainingsraum

des für die Unterkonstruktionen erforderlichen Stahls eingespart und die Wärmeleistung erhöht werden. Ökologische Nachhaltigkeit ist für das Colby College als klimaneutrale Hochschule von zentraler Bedeutung. Die Zusammenführung sehr unterschiedlicher Sportanlagen in einem Komplex ergibt nicht nur funktionale Synergien und spart Fläche, sondern hat auch energetische Vorteile: So gibt es beispielsweise gemeinsame Be- und Entlüftungsanlagen, und die Abwärme aus den Kälteanlagen der Eishalle wird zur Beheizung des Schwimmbeckens genutzt. Die Gemeinschaftsbereiche wie Duschen und Umkleiden werden über den gesamten Zyklus saisonaler Sportarten gestaffelt und damit maximal effizient genutzt.

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KOMPLETT ENTKERNT UND NEU ORGANISIERT

SANIERUNG DES FREIBADES IN SIGMARINGEN Standort Sigmaringen, Deutschland Bauherr / Betreiber Stadtwerke Sigmaringen Architekten 4a Architekten GmbH DE – 70376 Stuttgart www.4a-architekten.de Autor Petra Steiner, 4a Architekten Fotos David Matthiessen Offizielle Eröffnung Juni 2020 32

Eingebettet zwischen Donauufer und Waldrand liegt das Sigmaringer Freibad in schöner Hanglage am Ortsrand. Um die bestehende Anlage aus den 1960er Jahren z­ ukunftsfähig zu gestalten, haben 4a Architekten Bestandsgebäude und Technik auf den ­aktuellen Stand gebracht und gestalterisch aufgewertet. Auch das Beckenprogramm wurde ­überarbeitet und um einige Attraktionen ergänzt – für mehr Badespaß und eine höhere ­Aufenthaltsqualität. Das weitläufige Freibadgelände, das zur Donau hin abfällt, umfasst rund 40.000 m². Nach Norden, Osten und Süden ist die Anlage von schönem Baumbestand und Wiesenflächen umgeben, im Westen grenzt die Donau an. Ziel der Sanierung war es, die bestehende Gebäudestruktur mit Eingangsbereich, Sanitäranlagen, Umkleidekabinen und Kiosk weitestgehend zu erhalten und im Zuge

der Neuorganisation offener und einladender zu gestalten. Ohne tief in die Grundstruktur einzugreifen, wurde die klare Architektur der bestehenden Anlage zeitgemäß und attraktiv umgestaltet. Das neue Konzept greift die prägenden Elemente der Bestandsgebäude auf – markante Sichtbetondächer und Wände aus Sichtmauerwerk verleihen dem Freibad auch in Zukunft besonderes Flair. sb 3/2022


Topografische Lage beeinflusst Raumprogramm Durch die Hanglage erstreckt sich das Betriebsgebäude über drei Ebenen. Eine markante, aufgeständerte Sichtbetonscheibe, die über dem Bestandsdach schwebt, markiert künftig sichtbar den Eingangsbereich. Auf der Eingangsebene befinden sich die barrierefreien Umkleide- und Sanitäranlagen, die Gastronomie sowie Küchen- und Verwaltungsräume. Die Ausgabebereiche und Sitzflächen für die Gastronomie öffnen sb 3/2022

sich nach Westen – mit herrlicher Aussicht auf das gesamte Freibadgelände, die Donau und die Landschaft der schwäbischen Alb. Die zweite Ebene umfasst den Aufenthaltsbereich für das Gastro-Personal und Lagerflächen, in der dritten Ebene befinden sich die Einzel-, Sammel- und Familienumkleiden mit Sanitäreinrichtungen und den Aufenthaltsräumen für 33


das Bad-Personal. Die natürlich belüfteten Sanitärräume wurden neu organisiert und mit neuen, farbigen Wand- und Bodenbelägen versehen. Das Untergeschoss mit ­technischen Anlagen und Lager wurde für die Modernisierung der ­Badewassertechnik umfassend erweitert. Besondere Aufenthaltsqualität bietet die rund 300 m² große Sitz- und Liegestufenanlage aus Sichtbeton, die über dem Technikgeschoss liegt. Sie verbindet Gebäude und die tiefer liegende Bade34

ebene miteinander und wird seitlich von Treppen flankiert. An der Stirnseite des 50-m-Beckens entstand ein Neubau für die Schwimmmeisteraufsicht mit Chlorgas- und Erste-HilfeRaum und einer Umkleide für die Frühschwimmer. Attraktivierung des Angebotes Die Sanierung umfasste ebenfalls die Erneuerung der Becken und Beckenumgänge. Sämtliche Becken wurden ­ sb 3/2022


mit E­delstahl ausgekleidet und der Durchschwimmkanal zwischen Nichtschwimmerbecken und 50-m-Sportbecken entfernt. Ein ­ attraktives Holzdeck im Becken und weitere ­Attraktionen werten das Nichtschwimmer- und Freizeitbecken auf. Eine neue Sprunganlage mit Sprungbecken, eine neue Breitwellen­ rutsche und die 80-m-Wasserrutschbahn aus dem Bestand sorgen für Badespaß. Hinzu kommt ein neu gestalteter Kinderbereich, der zwei Becken mit unterschiedlisb 3/2022

chen Wasserzonen und -tiefen umfasst. Zwischen den Becken liegt ein polygonales Sitz- und Spielelement aus Sichtbeton, in das ein Wasserlauf eingelassen ist. Dieses vielseitige Badeangebot und die architektonische Neugestaltung verleiht der Anlage ein attraktives Erscheinungsbild, eine hohe Aufenthaltsqualität und nicht zuletzt eine starke Identität – in behutsamer Anlehnung an den Bestand. 35


SAUNA AM SEE UND MULTIFUNKTIONALES ZENTRUM

SAUNA UND RESTAURANT „SAUNARAVINTOLA KIULU“ IN ÄHTÄRI Standort Ähtäri, Finnland Bauherr / Betreiber Hankaveden Laine Oy Architekten Studio Puisto Architects Ltd. FI - 00170 Helsinki www.studiopuisto.fi Autor Studio Puisto Fotos Marc Goodwin, Archmospheres Riikka Kantinkoski Offizielle Eröffnung Juli 2020 36

Der Name lässt die Nutzung bereits erahnen: Saunaravintola Kiulu umfasst eine Sauna und ein Restaurant und dient zudem als Ort für spontane Events unterschiedlichster Art. Im Restaurant kann man formell oder leger speisen, in den beiden unterschiedlich großen Saunen ist ein gemeinschaftliches Badeerlebnis oder ein Saunagenuss in intimerer Atmosphäre möglich. Alle Bereiche sind über eine gemeinsame Außenterrasse miteinander verbunden, die Nähe herstellt zum angrenzenden See und der umgebenden Waldlandschaft. Die Idee von Saunaravintola Kiulu besteht darin, das Wellness-Erlebnis neu zu denken über einen ganzheitlichen Gestaltungsansatz mit dem Verständnis, dass Wohlbefinden ein sehr individueller Zustand ist und sich für jeden Menschen anders definiert. Ob aktiv, alleine, gemeinsam mit anderen oder spirituell – Saunaravintola Kiulu definiert mit seiner Architektur unterschiedliche Optionen,

damit jedes Mitglied der Gemeinschaft die Anlage individuell in der vom ihm bevorzugten Weise nutzen kann. Das Seeufer aktivieren Die Stadt Ähtäri benötigte einen Masterplan mit Lösungen für einen ganzjährigen und vielschichtigen Tourismus. Bei der Zusammenführung und sb 3/2022


Auswertung der Regionaldaten traten zwei potenzielle Wachstumsbereiche unmittelbar zutage: die Verbesserung des öffentlichen Zugangs zum See und der Bau eines multifunktionalen Zentrums für Touristen und die lokale Bevölkerung. So entstand sehr bald schon die Idee für Saunaravintola Kiulu, die in weniger als zwei Jahren in die Realität umgesetzt wurde. Saunaravintola Kiulu aktiviert das Seeufer an vielen Stellen mit Unterstützung durch die Architektur. Jeder Aussichtspunkt von der Anlage auf den See bietet einen Rahmen für unterschiedliche Momente und Perspektiven, die Naturlandschaft zu genießen und in sich aufzunehmen. Ob auf dem Landweg oder per Boot – mit Saunaravintola Kiulu können die Stadt und der Großraum Ähtäri die bislang begrenzten Angebote für Aktivitäten in der Region diversifizieren. Die sb 3/2022

Besucher erhalten hier die Möglichkeit sich mit anderen, der Natur und sich selbst zu verbinden. Räumliche Atmosphäre Von außen wirkt Saunaravintola Kiulu nahezu unscheinbar. Die mit schwarzen Holzpaneelen verkleidete Außenhülle fügt sich perfekt in die Landschaft ein und verschmilzt mit der Umgebung. Dieses bewusste Gestaltungselement trägt dafür Sorge, dass die Architektur nicht von der sie umgebenden wilden Naturlandschaft ablenkt und einen geschützten, ­sicheren Raum für Aktivitäten schafft. Der Innenraum beeindruckt mit einem gekonnt arrangierten Wechselspiel von Räumen mit dunkler und heller Atmosphäre, die an verschiedenen Stellen der Anlage strategisch nebeneinander angeordnet wurden. Der Eingangsbereich ­ 37


des Restaurants ist luftig, in warmen Holztönen gehalten und über große Fenster großzügig belichtet, während die Saunabereiche dunkel und von den übrigen Räumen abgeschirmt sind. Diese ausdrucksstarken räumlichen Übergänge erzeugen eine anregende und intensive Sinneserfahrung, die den Besucher in positivem Sinne überwältigt und auf das Hier und Jetzt fokussiert. Die beiden Saunen bieten trotz ihrer ähnlich dunklen ­Atmosphäre unterschiedliche Raumerlebnisse. Die größere, im Hauptgebäude angeordnete Sauna verfügt über mehrstufige Sitzbänke mit einem schmalen horizontalen Panora38

mafenster im oberen Bereich und eignet sich gut für größere Gruppen. Die kleinere Sauna befindet sich in einem separaten Kubus und erzeugt über ein fast d ­ eckenhohes Fenster eine intensivere Verbindung zur direkt unterhalb beginnenden Wasserfläche. Die stufenlose Verbindung zwischen dem Innen- und Außenraum gewährleistet einen nahtlosen Übergang von innen nach außen und umgekehrt. Großmutters Sauna am See Die Gestaltung des Innenraums soll ein gemütliches und komfortables Saunaerlebnis gewährleisten, das an eine typische sb 3/2022


Rantasauna oder an Großmutters Sauna am See erinnert. Durch den modernen und unkonventionellen Einsatz traditioneller Materialien wird das ritualisierte Erbe der Familiensauna gewürdigt, gleichzeitig neu erfunden und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht. Im Innenraum zählt roter Backstein zu den wiederkehrenden Materialien. Er verleiht dem Restaurant als Bodenbelag einen eigenen Charakter. Das im gleichen Farbton eingefärbte ­Epoxidmaterial in den Nassbereichen der Sauna stellt einen direkten Bezug zum Backstein her. Im Restaurant sorgen Polster und Vorhänge aus Naturwolle für Weichheit und reisb 3/2022

che Texturen. Sie ergänzen die Materialien und Möbel und schaffen ein warmes, taktiles Ambiente. Stufen als zusätzliche Sitzgelegenheiten Auf der Terrasse gibt es viele Möglichkeiten, die Freiluftsaison zu genießen. Das Außenmobiliar eignet sich zum Essen und Relaxen, die Stufen selbst dienen als zusätzliche Sitzgelegenheiten und reichen bis auf die Dachterrasse ­hinauf. Von hier bieten sich ein herrlicher Blick auf die umliegende Natur sowie die Gelegenheit, mit einem kühlen Getränk in der Hand zurückzulehnen, zu entspannen und zu genießen. 39


FÜNF STARTBLÖCKE UND VIER BAHNEN

ERSATZNEUBAU DES HEIDBERGBAD IN BRAUNSCHWEIG Standort Braunschweig, Deutschland Bauherr / Betreiber Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH Architekten pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten Ingenieure DE – 49076 Osnabrück www.pbr.de Autor Frauke Stroman Fotos Christian Bierwagen Offizielle Eröffnung März 2021 Baukosten 10,6 Millionen EUR 40

Der Neubau des Heidbergbades im Süden von Braunschweig ersetzt nicht nur das alte Hallenbad, sondern trägt zu einer verlängerten Nutzungsdauer, Verringerung der Energiekosten und zur Attraktivierung der Bäderlandschaft der knapp 250.000 Einwohner umfassenden Stadt im östlichen Niedersachsen bei. Das Architekturbüro pbr führt Neubau und Bestand zu einem Ensemble zusammen. Das im Jahr 1973 errichtete Heidbergbad stellt das jüngste und differenzierteste in der Reihe der Europabäder in Braunschweig dar. Dabei umfasst der Begriff „Europabad“ nicht einen unabänderlichen Grundriss, sondern ist vielmehr die Zusammenfassung kostensparender Ideen. Stärkung der Adressbildung Das rund 13.000 m² große Grundstück liegt südlich der Innenstadt von Braunschweig; eine park­ ähnliche Grünanlage befindet sich in unmittel­ barer Nähe. Der neue Baukörper wurde an Stelle des zurückgebauten Bestandsgebäudes in einer

­rthogonalen Struktur auf dem Grundstück o platziert und straßenbegleitend schräg ausge­ bildet. Über den vorhandenen Vorplatz wird das neue Bad erschlossen. Alt und Neu werden eins Eingeschossig und mit einem Technikkeller ausgebildet, wurde der neue Baukörper direkt an das Sportbad aus dem Jahr 1993 angeschlossen angebaut. Das neue Foyer nimmt die Höhe des Sportbades auf und fügt sich auf diese Weise optimal in die Situation vor Ort ein. Bei der Fassadengestaltung wurde Wert daraufgelegt, ­Neubau sb 3/2022


und Bestand zu einem Ensemble zusammenzuführen. So kommt eine zweischalige Konstruktion mit einer Bekleidung aus hellen Faserzementtafeln zum Einsatz, die sich rein technisch durch Dauerhaftigkeit und einen geringen Unterhaltsaufwand auszeichnet und mit Blick auf die Gestaltung die mineralisch-matt wirkende Anmutung und Farbigkeit der vorhandenen Betonsteinfassade fortführt. Erschließung und Raumprogramm Die Badegäste betreten das neue Schwimmbad über die Eingangshalle im Süden, die über eine großzügige Verglasung bereits den Blick in die Badehalle freigibt. An das Foyer schließt sich der ebenerdige Umkleidetrakt für das neue Bad sb 3/2022

und die Sauna an, außerdem können von hier die vorhandenen Umkleiden des bestehenden Sportbades im Untergeschoss erreicht werden. Neben vier Sammelumkleiden und zwei variabel von Damen, Herren oder Familien zu nutzen­ den Umkleidebereichen hält das Umkleide-Angebot eine Saunaumkleide mit einer integrierten Einzelumkleide bereit. Variable Badelandschaft Das Bad bietet seinen Gästen, von sportlich ambitionierten Besuchern bis hin zu den Kleinsten, ein vielseitiges Raumprogramm. Die Badelandschaft wurde entlang der Glaswand des bestehenden Sportbades angeordnet. Sie besteht aus einem 25-m-Sportbecken mit einer Wasserfläche von 41


rund 250 m² und einer Wassertiefe von 1,80 m, einem Lehrschwimmbecken mit fast 80 m² Wasserfläche und einer durch einen Hubboden regulierbaren Wassertiefe von Null bis 1,60 m sowie dem Kinderbecken mit rund 15 m² Wasserfläche zuzüglich einem Nassspielbereich. Bei der Konzeption der Badeplatte wurde besonderes Augenmerk auf eine möglichst variable Nutzung gelegt. Diese wird nicht nur durch den Hubboden im Lehrschwimmbe-cken geboten, sondern auch über die Möglichkeit, das Schwimmerbecken während des Trainings um eine Bahn zu erweitern. Für diesen Zeitraum werden die Schwimmleinen enger gesetzt und ein fünfter Startblock installiert. Das Schwimmerbecken ist durch eine großflächige Fensterfront akustisch, aber nicht 42

optisch vom Lehrschwimmbecken getrennt. Von beiden Becken ist über eine durchgehende Glaswand der Blick in das bestehende Sportbad gegeben. Das Kinderplanschbecken öffnet sich über eine Verglasung der Ostseite. Sauna mit Zugang ins Grüne Der neue Saunabereich schließt im Norden an die Badelandschaft an und ist über die Badehalle zu erreichen. Die Schwitz­ angebote wurden als kompakte Einheit mit Abkühlung und Vorreinigung organisiert. Aufenthalts- und Ruheraum orientieren sich mit einer großzügigen Verglasung zum angrenzenden „Saunagarten“. Hier gewährleisten eine finnische Sauna und eine Biosauna sowie zwei Ruheräume - einer davon als Intensivruheraum - ein abwechslungsreiches Angebot. sb 3/2022


Die gesamte Erdgeschossebene des Hallenbades wird barrierefrei erschlossen. Rampen ergänzen, wo erforderlich, die ebenerdige Erschließung. Ein Wegeleitsystem und ein Beckenlifter unterstützen zudem die Badnutzung durch Menschen mit Geh- oder Sehbehinderung. Koordinierter Brandschutz Das Geschoss unterhalb des Schwimmbades dient der Unterbringung der Schwimmbadechnik sowie der Schwimmbadausstattung. Die Versorgungsleitungen sowie die Trennleinen zur Einteilung der einzelnen Beckenbahnen werden durch den Boden im Erdgeschoss geführt. Folglich steht der Bereich unter dem Schwimmerbecken im Kellergeschoss funktional mit den Schwimmbereichen im Erdgeschoss in sb 3/2022

Verbindung, sodass eine vollständige Geschosstrennung nicht möglich war und die Geschosse brandschutztechnisch zusammengefasst wurden. Drei Wasserkreisläufe In allen Becken erfolgt die Aufbereitung jeweils mittels einer Unterdruckfilteranlage. Während im Schwimmerbecken eine Vertikaleinströmung über Bodenrinnen zum Einsatz kommt, wurde für das Lehrschwimmbecken eine zweireihige Horizontaldurchströmung und für das Planschbecken eine Vertikal­ einströmung vorgesehen. Dabei wird die Wasseraufbereitung nach der Verfahrenskombination „Flockung – Mehrschicht­ filtration mit adsorptiver Kohle – Chlorung“ durchgeführt. 43


SPORT-MOSAIK

OLYMPISCHES WASSERSPORTSTADION DER REGION ÎLE-DE-FRANCE BEI PARIS Standort Vaires-sur-Marne, Frankreich Bauherr / Betreiber Conseil régional Île-de-France, Paris Architekten Auer Weber DE – 80335 München www.auer-weber.de Octant Architecture FR – 76000 Rouen Autor Auer Weber Fotos Aldo Amoretti Offizielle Eröffnung Juni 2019 Baukosten 57 Millionen EUR 44

Das „Stade nautique Olympique d‘Île-de-France“ ist die erste fertiggestellte Sportstätte der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024 in Frankreich. Es vereint an einem einzigen Ort einen landschaftlich gestalteten und didaktischen Fluss, einen Wildwasserparcours für Wettbewerbe und Training, eine 2000 Meter lange Wasserfläche, ­Sporthallen, Unterkünfte und ein Restaurant. Der Entwurf stammt von Auer Weber. Das größte Wildwasserzentrum Europas wird der Austragungsort für die Sportarten Rudern, Kanurennen, Kajak- und Slalomwettbewerbe sein. Eingebunden in ein historisches Landschaftsgebiet liegt der 200 ha große Wassersportpark von Vaires-Torcy an den Ufern der Marne, östlich von Paris in der Region Île-de-France. Der große See, der seinen Hauptteil ausmacht, schließt ihn im Westen ab, im Osten befinden sich ein Naherholungsgebiet mit Badesee und eine Golfanlage. Im Süden wird der Park von der Marne begrenzt, im Norden von einem Schifffahrtskanal. Einer Insel gleich liegt die Naherholungsanlage „Île de Vaires“ zwischen diesen beiden Gewässern.

2012 beschloss die Region Île-de-France, die bestehenden Grün- und Wasserflächen – darunter die für Leistungs- und Breitensport genutzte Regattastrecke, die auch für andere Wassersportarten wie Segeln und Windsurfen ideale Bedingungen bot – umzugestalten und zu ergänzen. Das neue Wassersportzentrum sollte den Profi- und Amateursport fördern, und gleichermaßen den Freizeit- und Naherholungscharakter begünstigen. Zugleich war es Ziel, ein Sportzentrum zu schaffen, das den Anforderungen an eine Rudersb 3/2022


und Kajakanlage für die Wettkämpfe der Olympischen Spiele 2024 gerecht wird. In diesem Zuge sollte auch die bestehende Tennishalle auf der Nordseite des Ufers renoviert und mit weiteren Sportstätten ergänzt werden, um Besuchern ganzjährig ein attraktives Freizeitangebot zu bieten. Mosaik aus kleinen Inseln Die neuen Sporteinrichtungen verteilen sich über das gesamte Areal und sind, nicht zuletzt durch das Wegekonzept und die Anordnung der Gebäudeteile, dennoch als Einheit zusammengefasst. Das Wasser ist omnipräsent und schafft fließende Übergänge zwischen den einzelnen Anlagen. Es strukturiert das Gesamtgelände und verwandelt den Raum in ein Mosaik aus kleinen Inseln – ein „Sport-Archipel“, sb 3/2022

z­usammengesetzt aus vier verschiedenen Sportzentren. Dazu gehören Leistungs- und Breitensportzentrum (Rudern und Kajak), Sportlerunterkünfte und Fortbildung, öffentliche Wassersportanlagen und öffentliche Hallensportanlagen. Erscheinungsbild des Komplexes Von Nord nach Süd spannt sich ein lebendiges Plateau, das sich aus dem flachen Gebiet am östlichen Rand des Sees heraus entwickelt. Als große, zusammenfassende Geste integriert es in einer Gesamtform alle Hauptfunktionen: Leistungssport, Unterkünfte und öffentliche Wassersportanlagen. Dieses übergreifende, horizontale Band stellt für die Freizeitsportler eine Verbindung vom Haupteingang und Parkplatz im Norden zu den öffentlichen Wassersportanlagen im Süden her. 45


Zugleich trennt es Öffentlichkeit und Sportstätten: Unter dem breiten, begrünten und teilweise balkonartigen Weg befinden sich die Gebäude des Profi- und Breitensports, sodass die Sportler von Besuchern ungestört trainieren können, gleichzeitig aber für alle sichtbar und erlebbar bleiben. In direktem Anschluss an das Leistungszentrum verläuft eine Achse quer zum Landschaftsplateau; sie verbindet die beiden Kampfrichtergebäude mit dem zentralen Wettkampf- und Medienzentrum, das auf der Plattform von einem Panoramasaal überlagert wird. Die verschiedenen Anlagen erscheinen durch die reduzierte Materialwahl – Sichtbeton und Holz – sehr homogen. Die 46

Fassaden der unter dem Plateau angeordneten Baukörper greifen mit Polycarbonatpaneelen ein Material aus dem Bootsbau auf. Die Wildwasseranlage östlich des Plateaus ist als canyon­ artiges Amphitheater ausgebildet: Besucher haben so beste Sichtmöglichkeiten auf die Wettkämpfe und können sie nah am Geschehen verfolgen. Das Pumpensystem des Stadions garantiert einen Durchfluss von bis zu 14 m³/s im Wettkampfkanal und bis zu 10 m³/s im Trainingskanal. Die auf Schienen befestigten Hindernisse können versetzt werden, um je nach Anforderung unterschiedliche Wasserbewegungen zu ermöglichen. sb 3/2022


ermie

Container 6x2.5

Container 6x2.5

Container 6x2.5

géoth e de Forag 14 .008 X 6223 78 .996 Y 1293

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Forage de géothermie

Bei der Berechnung der geometrischen Grundparameter ergaben sich Widersprüche , weil zu viele Werte oder eine unzulässige Kombination von Werten festgelegt sind .

AXE CENTRAL CANAL D'AMENÉE

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Radier 5 ,50

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DACHAUSSCHNITTE FÜR MEHR TAGESLICHT

HALLENBAD EICHBOTTBAD IN LEINGARTEN

Standort Leingarten, Deutschland Bauherr / Betreiber Gemeinde Leingarten Architekten Kauffmann Theilig & Partner Freie Architekten PartGmbB DE – 73760 Ostfildern www.ktp-architekten.de Autor Kauffmann Theilig & Partner Fotos Roland Halbe Fotografie, Stuttgart Offizielle Eröffnung März 2021 Baukosten 7,3 Millionen EUR 48

Groß dimensionierte Dachausschnitte prägen das Erscheinungsbild des neuen Hallenbades im baden-württembergischen Leingarten und durchfluten das Innere mit viel Tageslicht. Durch die Verbindung des Hallenbades mit dem Freibad erzielen Kauffmann Theilig & Partner Synergie-Effekte im Eingangsbereich und bei den Serviceräumen. Ein Nord-Süd verlaufender Grünzug prägt das Grundstück und das Umfeld. Das bestehende Freibad und ein Veranstaltungshaus sind in diesen Grünzug eingebettet. Am Nord-West-Eck platziert und in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet, bindet sich der Neubau schlank in die Situation ein. Die bestehenden Gebäude mit Garagen, Infrastruktur für DRK und DLRG sowie dem Kiosk bleiben erhalten und sind Bestandteil des neuen Ensembles. Das Umfeld des Freibads verbleibt großzügig, unbedrängt und ohne bauliche Veränderung. Der Haupteingang zum Hallenbad orientiert sich nach Osten, bildet Platzkante und Adresse und schafft kurze Wege zu den vorgelagerten Parkplätzen. Damit in dem Grünzug entlang des Baches Eichbott gebaut werden durfte, mussten Hochwasser-

schutzkonzepte entwickelt und bauliche Maßnahmen mit Verdolungen umgesetzt werden. Synergieeffekt und Orientierung zur Natur Durch die Verbindung mit dem Freibad entstehen Synergie-Effekte. Haupteingang und Foyer beherbergen eine Kasse beziehungsweise Automaten. Die Umkleideeinheit mit Nassräumen bedient sowohl das Hallenbad als auch das Freibad. Ein separater Eingang zu den Umkleideeinheiten ermöglicht einen Zugang zum Freibad, ohne das Foyer des Hallenbades zu benutzen. Das Foyer mit Büro- und Infrastruktur lenkt den Weg zu den Umkleideeinheiten und ermöglicht einen guten Blick in die Badehalle. Das 25-mBecken mit großzügigen Umgangsflächen ist nach sb 3/2022


Westen zum Grünzug orientiert. Das Kinderbecken ist mit einem räumlichen Filter vom Schwimmerbecken getrennt und am Südende des Gebäudes angeordnet und schafft so eine gute und sonnige Orientierung mit Nähe zum Kinderbecken des Freibads. Der Betrieb konzentriert sich im Wesentlichen auf die Funktionen Schwimmunterricht von Schülern und Nutzung durch Senioren. Gebogene Rahmen aus Leimbindern Obwohl es ein rein funktionales Bad ist, schaffen die Materialien eine warme und einladende Atmosphäre. Helle Böden, weiß lasierte Holzbinder und Wandverkleidungen in Holzoptik prägen den Innenraum. Das Dachtragwerk des Neubaus besteht aus gebogenen Rahmen aus Leimbindern. Groß dimensionierte Dachausschnitte sorgen für eine helle und freundliche Raumwirkung. Durch die Segmentierung wird das große Bauvolumen von außen gegliedert. Zwischen den Leimbindern spannen Brettsperrholzplatten. sb 3/2022

Die opaken Fassadenflächen in Dach und Wand sind mit eloxiertem Aluminiumblech verkleidet. Die transparenten Bauteile sind Stahlpfostenriegelfassaden mit 2- oder 3-fach-Verglasung. Eine Besonderheit ist die oberhalb der Holzleimbinder gespannte weiße, transluzente Membran, die akustisch wirksam ist und hinter der sich teilweise Beleuchtungskörper verbergen. Das Lichtkonzept sorgt für eine blendfreie flächige Ausleuchtung der Schwimmhalle in den Abendstunden. Das Resttragwerk, das Kellergeschoss als auch die Becken, die mit einer aufgeständerten, fugenlos geschweißten Edelstahlauskleidung versehen sind, bestehen aus einer Stahlbetonkonstruktion. Die bestehende Badewassertechnik sowie die Lüftungszentrale des Hallenbades ist im Untergeschoss angeordnet. Die Belüftung erfolgt über ein Anblasen der umlaufenden Glasfassade sowie ein Absaugen der verbrauchten Luft samt Rückführung ins Untergeschoss. Die Energieversorgung wird über ein BHKW sichergestellt. 49


GESTAPELTE SPIELZEUGBLÖCKE

Standort Moss, Norwegen Bauherr / Betreiber Stadt Moss Architekten Rintala Eggertsson Architects NO – 0186 Oslo www.ri-eg.com Autor Rintala Eggertsson Architects Fotos Dag Jenssen Nicholas Ryan Coates Offizielle Eröffnung Dezember 2020 Baukosten 4 Millionen NOK (circa 420.000 EUR) 50

BADEINSTALLATION FLYT IN MOSS

Der Entwurf ist das Ergebnis eines Wettbewerbs zu Kunst im öffentlichen Raum, den die Stadt Moss im Jahr 2018 anlässlich ihrer 300-Jahr-Feier ausgelobt hatte, um ein e ­ hemaliges Industriegebiet westlich des Zentrums neu zu beleben. Sieger des Wettbewerbs war das Architekturbüro Rintala Eggertsson Architects mit dem Entwurf FLYT, bestehend aus ­mehreren Badeinstallationen auf schwimmenden Stegen in der Bucht von Moss. Die Bade­ installationen bestehen aus zwei Komponenten, einem Sprungturm mit Aussichtsplattform und Lichtinstallation sowie einer Sauna, und sind ganzjährig für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach Verhandlungen mit den betreffenden Grundstückseigentümern wurden die Installationen an zwei neuen Standorten errichtet und dort an die vorhandenen Stege angepasst. Eine dritte Installation wurde im angrenzenden Park angeordnet. Sie beherbergt sekundäre Funktionsbereiche, verstärkt die Verbindungsachse zum Stadtzentrum und verleiht dem Park eine menschlichere Dimension.

Die Planer ließen sich von örtlichen Industrieanlagen wie Kränen, Schornsteinen, Silos und Kranportalen inspirieren, die die Kulturlandschaft im Hafen von Moss seit mehr als zwei Jahrhunderten prägen. Sie entschieden sich dafür, die ­tragenden Elemente der Installationen freizulegen und von den Wänden, Böden und Decken zu trennen, um sie den Nutzern als visuell verständliche Elemente zu präsentieren. sb 3/2022


Schiffscontainer Die Installationen bestehen aus einer Reihe von Holzmodulen, die mit Wiederholung spielen und an Schiffscontainer erinnern. Gleichzeitig rufen sie die Erinnerung an gestapelte Spielzeugklötze wach, die geradezu dazu einladen, spielerisch aktiv zu werden. Die Installationen an der Uferpromenade übernehmen in vielerlei Hinsicht die Funktion physischer Barrieren zum ­ ­Wasser, sind jedoch interaktiv nutzbar und bilden so zugleich ein Tor zum Wasser und eine Schwelle, die den Rand der Uferpromenade markiert. Aus diesem Grund war es wichtig, sb 3/2022

ihnen eine gewisse Dimension und einen architektonischen Ausdruck zu geben, mit denen sie sich von den umliegenden Wohnblocks unterscheiden und eine menschlichere ­Dimension gewinnen. Organische Materialien mit Textur und physischem Charakter wurden gewählt, um dem Besucher nicht nur eine ­visuelle, sondern auch eine haptische Erfahrung zu ­ ermöglichen. Ergebnis ist eine funktionale und zugleich visuell überzeugende Reihe von Installationen, die das Baden im Freien nahe des Stadtzentrums von Moss für die Allgemeinheit ­wesentlich zugänglicher machen. 51


PARALLELE NUTZUNG

Standort Darmstadt, Deutschland Bauherr / Betreiber Sportamt Darmstadt Architekten Sacker Architekten DE – 79115 Freiburg www.sacker.de Autor Sacker Architekten Akustik-Dachbauteile (Holz) Lignotrend Produktions GmbH DE – 79809 Weilheim - Bannholz www.lignotrend.com Fotos Martin Granacher Offizielle Eröffnung September 2021 Baukosten circa 30 Millionen EUR 52

NORDBAD IN DARMSTADT

Das alte Darmstädter Nordbad aus dem Jahr 1971 war nicht wirtschaftlich ­s anierungsfähig. An seiner Stelle wurde im laufenden Schwimmbetrieb das neue Nordbad errichtet, das aus je einem Baukörper für Hallenbad und Freibad besteht. Ein Vordach verbindet ­beide und schafft eine gemeinsame Eingangssituation. Die räumliche Nähe sorgt für kurze Wege und ermöglicht die Nutzung des Umkleidebereiches auch durch die Freibadbesucher. Die bestehenden Außenbecken werden in eine Badeplatte integriert, an die die großzügige Liegewiese mit altem Baumbestand angrenzt. Der Badegast blickt bereits beim Betreten des großzügigen und lichtdurchfluteten Foyers in die Badehalle und in die Außenbereiche des Bades. Das Nordbad Darmstadt wird intensiv durch Schwimmvereine und den Behindertensport genutzt, daher befinden sich angrenzend an das Foyer nicht nur die Umkleide- und Sanitärräume, sondern auch die Vereinsräumlichkeiten inklusive eines Fitnessraums. Das Nordbad bietet Becken für ganz unterschiedliche Nutzergruppen: Ein 50-m-Sportbecken mit

acht Bahnen, ein 25-m-Schwimmerbecken mit sechs Bahnen und integrierter Sprunganlage, ein Lehrschwimmbecken mit flacher Einstiegstreppe, ein Bewegungsbecken sowie ein Planschbecken. Die einzelnen Badbereiche sind durch Verglasungen abgetrennt und können dadurch reibungslos gleichzeitig genutzt werden. Allen Becken sind attraktive Aufenthaltsbereiche zugeordnet. Die umlaufende Verglasung der Badehalle ermöglicht einen Rundumblick auf die Liegewiese und die Freibecken. sb 3/2022


Materialität und Gestaltung Leitmotiv des Nordbades ist die Hallen- und Freibad verbindende hölzerne Dachkonstruktion. Außenseitig mit vorvergrauten Holzlamellen verkleidet, scheint sie über der Glasfassade zu schweben. Die gleichmäßige Materialisierung stärkt die Einheit der beiden Badbereiche und fügt die Baukörper harmonisch in den Landschaftsraum Bürgerpark ein. Über den Innenbecken bilden tragende Brettsperrholz-Kastenelemente von Lignotrend die Dachfläche aus: Sie werden einfach auf die Brettschichtholzbinder aufgelegt und liefern bereits im Rohbau und ohne zusätzlichen Innenausbau die akustisch wirksame Deckeninnenfläche aus eleganten, astfreien Weißtannenholz-Leisten mit. Indem sie schallharte Materialien wie Glas und keramische Bodenbeläge effektiv ausgleichen, sorgen sie für eine angenehme Akustik im Hallenbad. Die an den oberen Wandflächen zusätzlich angesb 3/2022

brachten Echtholz-Akustikpaneele Ligno Akustik light bilden einen spannungsvollen Materialkontrast zum Sichtbeton und runden die ästhetische Raumatmosphäre ab. Die Badehalle wird durch unterschiedliche Raumhöhen zoniert. Über dem Bewegungs- und Planschbeckenbereich ist die Decke abgesenkt, was zum einen dem Maßstab der Kinder räumlich gerecht wird und zum anderen die zusätzliche Belichtung der angrenzenden Hallenbereiche durch Oberlichter ermöglicht. Die so gegliederte Kubatur macht die einzelnen Badbereiche nach außen erfahrbar. Das Nordbad wird mittels Fernwärme beheizt und erhält eine PhotovoltaikAnlage und Solarthermie-Module. Das Hallenbad wurde als erster Bauabschnitt im Sommer 2021 eröffnet. Das Freibadgebäude ist derzeit im Bau befindlich; voraussichtliche Eröffnung im Spätsommer 2022. 53


UNTERRICHT UND THERAPIE

Standort Capelle aan den IJssel, Niederlande Bauherr / Betreiber Stadt Capelle aan den IJssel Architekten MoederscheimMoonen Architects NL – 3029 Rotterdam www.moederscheimmoonen.nl Autor MoederscheimMoonen Akustik-Verkleidungen (Holz) Lignotrend Produktions GmbH DE – 79809 Weilheim - Bannholz www.lignotrend.com Fotos Studio de Nooyer Offizielle Eröffnung 2020 54

SPORTKOMPLEX AQUAPELLE IN CAPELLE AAN DEN IJSSEL

Der Sportkomplex Aquapelle ist ein Treffpunkt für Sport und Bewegung für die Einwohner von Capelle. Das Gebäude umfasst zwei Schwimmbecken, eine große Sporthalle und eine Cafeteria. Der Entwurf der im Jahr 2020 eröffneten Anlage stammt von Moeder­scheimMoonen Architects und Wehrung Architecten. Das campusähnliche Gebäude befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums und wird von vielen unterschiedlichen Nutzergruppen besucht. In der mit Trennwänden ausgestatteten Sporthalle können Schul- und Vereinssport gleichzeitig stattfinden. Die Schwimmbecken werden von Schwimmvereinen genutzt, für Menschen aller Altersgruppen steht ein breites Kursangebot zur Verfügung. Das 25-m-Wettkampfbecken ist mit einem Hubboden, atmosphärischer Beleuchtung und einem umfangreichen Soundsystem ausgestattet und daher multifunktional nutzbar. Das Warmwasserbecken

verfügt über einen flexiblen Boden und eignet sich sowohl für Unterrichts- als auch für Therapiezwecke. Der Gebäudesockel wurde in einen grünen Hang eingebettet. Ein großzügiger Treppenaufgang aus Beton führt zum Eingang, der sich an einer Gebäudeecke im ersten Stock befindet. Das einladende Vordach an diesem Eingang heißt die Besucher schon von Weitem willkommen. Die Fassade ist mit einem natürlich wirkenden, robusten Material verkleidet. sb 3/2022


Glas und Holz Der Beckenboden wurde auf die Erdgeschossebene angehoben, sodass sich die Wasseroberfläche auf Höhe des ersten Stocks befindet. Die Cafeteria wurde auf dieser Ebene zentral zwischen der Sporthalle und den Schwimmbecken angeordnet. Dieses pulsierende Herz des Gebäudes mit großzügigen Glasflächen schafft eine visuelle Kontinuität zwischen den verschiedenen Aktivitätsbereichen. Holz ist der dominierende Werkstoff im Innenraum der Sporthalle und der beiden Schwimmhallen und vermittelt eine frische, nachhaltige Atmosphäre. Als schallabsorbierende Wand- und Deckenverkleidungen kamen Echtholz-Akustikpaneele Ligno Akustik light zum Einsatz. Mit ihren profilierten Leistenoberflächen aus astfreier Weißtanne sowie den integrierten natürlichen Holzfaserabsorbern optimieren sie effektiv die Raumakustik: Sie vermindern deutlich den Nachhall und senken die Geräuschpegel,

sodass insgesamt eine angenehme Aufenthaltsqualität entsteht. Im Bereich der Sporthalle wurden die Paneele in der robusteren Ausführung Ligno Akustik Sport zudem als Oberflächen für die kraftabbauenden Prallwände eingesetzt, die mit einem frischen Grünton Farbakzente in der Halle setzen. Energieeffizienz als Kernkonzept Zur Energieerzeugung und -rückgewinnung kommen verschiedene Technologien zum Einsatz. So wurde beispielsweise ein zu 100 % strombasiertes Anlagenkonzept entwickelt, das ohne CO2-Emissionen auskommt. Die Luft und das Wasser für die Schwimmhallen werden mittels Wärmerückgewinnung beheizt. Geschickt platzierte, transparente Fassadenflächen reduzieren die Kühllast. Sonnenschutz spielt eine wichtige Rolle. Auf dem Dach erzeugen fast 1.000 Photovoltaikmodule Energie, vornehmlich für die Schwimmbadbeheizung. Das übrige Gebäude ist dank bewegungsgesteuerter LED-Beleuchtung sehr energieeffizient.

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WELLNESS- UND SPORTVERGNÜGEN IN BESONDERER ATMOSPHÄRE

FUNKTION TRIFFT DESIGN: AKUSTIKLÖSUNGEN VON TROLDTEKT Autor und Fotos Kontakt

Olaf Wiechers Troldtekt GmbH, DE – 22763 Hamburg, www.troldtekt.de

Architektur, Design und Baumaterialien können für Körper und Seele von Bedeutung sein. Faktoren wie Licht, Luft und Akustik spielen ebenso eine Rolle wie die Einteilung und Gestaltung der Räume. Wenn sich Funktion und Design sinnvoll miteinander verbinden, kann dies einen großen Unterschied für das Wohlbefinden ausmachen. Gelungene Beispiele finden sich in Bad Liebenzell in der Paracelsus-Therme sowie am Bodensee im Schwaketenbad. Auszeit vom Alltag mit Blick aufs Nagoldtal Mitten im weitläufigen Kurpark rund um die Bäder- und Kurstadt Bad Liebenzell im Nordschwarzwald gelegen, bietet die grundlegend sanierte Paracelsus-Therme mit Sauna Pinea Erholung und Entspannung pur. Das moderne Thermalbad, das 1968 mit einer Schwimmhalle in Betrieb ging und sich seither immer weiterentwickelt hat, verfügt über eine abwechslungsreiche Badelandschaft mit Innen- und Außenbereich und ist eingebettet in das malerische Nagoldtal. Neben einem ­Außenpool mit Whirlbucht und Wasserfall, einer Duft­insel, einer Sonnenterrasse mit traumhaftem Blick auf die Burg Liebenzell und wohltuender Sole-Inhalation steht den Gästen auch ein abwechslungsreicher und großzügiger Sauna­bereich zur Verfügung. Naturnahe Ruhe-Oase Dem Architekten Markus Beyer aus Bad Liebenzell ist es in beeindruckender Weise gelungen, eine echte Ruhe-Oase für die Saunagäste zu schaffen und ein Ambiente zu ­kreieren. Der raffiniert gestaltete Ruheraum „Natur & Paracelsus“ im dritten Geschoss ermöglicht dank großer Fensterfronten einen unvergleichlichen Blick in die einzigartige Natur des Nagoldtals. Die Gäste können es sich auf Schaukel- oder Wärmeliegen gemütlich machen, sich in kuschelige Liegemuscheln oder Bettinseln zurückziehen und sich in der Leseecke 56

mit Kamin vom stressigen Alltag erholen, richtig abschalten und ihren Gedanken freien Lauf lassen. Ausgezeichnet im wahrsten Sinne des Wortes Gute Akustik und Design lassen sich mit Troldtekt perfekt verbinden. Das zeigt das zuvor genannte Beispiel, bei dem die Variante Troldtekt Curves der neuen Designlösungen von Troldtekt eingesetzt wurde. Die Designlösungen wurden mit einem ICONIC Award 2019 und einem German Design Award 2020 ausgezeichnet. Wenn Baden zum Erlebnis wird Mit Spannung haben die Menschen in Konstanz, der größten Stadt am Bodensee, die Eröffnung des neuen Schwaketenbades erwartet, das nach einem verheerenden Brand im Jahr 2015 komplett neu gebaut werden musste. Inzwischen sind sich alle einig: Das größte Erlebnisbad am Bodensee hat nichts von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt – im Gegenteil. Entworfen vom Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart fügt sich das idyllisch am Ortsrand gelegene Schwimmbad mit großflächiger Glasfassade und drei begrünten Dachflächen harmonisch in die natürliche Umgebung ein und wirkt offen und einladend. sb 3/2022


Bade- und Freizeitspaß in sieben Becken Im Inneren können die Gäste auf rund 1.500 m² in insgesamt sieben Becken schwimmen, Spaß haben und entspannen. In der lichtdurchfluteten, großzügigen Schwimmhalle mit Blick ins Grüne befinden sich neben einem 25-m-Schwimmerbecken noch ein Nichtschwimmer-Becken mit Rutsche, ein großer Wasserspielplatz, ein Kleinkind-Becken mit Rutsche und Wasserspielen sowie die Sprunganlage mit 5-m-Turm. Durch eine Glaswand abgetrennt gibt es direkt nebenan einen großen Rutschenturm, der rasanten Wasserspaß mit Lichteffekten und Rutschreifen verspricht, ein Kursbecken sowie ein zweites 25-m-Schwimmbecken. Wer sich aufwärmen und entspannen möchte, findet im neuen Schwaketenbad nun außerdem einen ansprechend gestalteten Entspannungsbereich mit Warmbecken, Dampfsauna, Infrarotlicht-Raum und Ruheliegen. Spannende Deckenlandschaft mit natürlichem Charme Eine Besonderheit in der Gestaltung der Dach- beziehungsweise Deckenlandschaft des Bades sind die ­höhenversetzten und dennoch ineinandergreifenden, teilweise schrägen ­Deckenflächen. Ausgebildet mit Akustikplatten der Baustoffklasse A2 (nichtbrennbar) und darauf installierten Holzleisten wird der Grundriss des Bades fast stützenlos von den holzbekleideten Decken, die dem ganzen Bad einen natürlichen Charme verleihen, überspannt.

(B-s1,d0) bietet Troldtekt seine Produkte auch in der Baustoffklasse A2-s1,d0 nichtbrennbar an. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo strengere Brandschutzregeln gelten. Der Brandschutz der Troldtekt A2-Platten wird allein durch die Verwendung von speziellem Zement ohne die Beimischung von toxischen feuerhemmenden Zusätzen erreicht. Troldtekt-Akustikplatten sind darüber hinaus hygroskopisch und eignen sich für Decken- und Wandverkleidungen in Feuchträumen und im überdachten Außenbereich. Um die beste Klassifizierung (D) der CE-Kennzeichnung im Bereich Wasserbeständigkeit zu erreichen, müssen die Akustik­platten eine relative Luftfeuchtigkeit (RH) von über 95 Prozent in Kombination mit einer Temperatur von über 30 Grad Celsius vertragen. Troldtekt wurde getestet und verträgt eine RH von 98 Prozent (+/- 2 Prozent) in Kombination mit einer Temperatur von 40 Grad Celsius.

Nichtbrennbare, feuchtebeständige Decken- und Wandverkleidungen Troldtekt bietet Akustiklösungen, die alltägliche und spezielle Anforderungen gleichermaßen erfüllen. Ergänzend zu den standardmäßig schwer entflammbaren Akustik-Platten sb 3/2022

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FREIBAD IN MODULRAUM-BAUWEISE

KURZE BAUZEIT VON NUR NEUN MONATEN SORGT FÜR SCHNELLE INBETRIEBNAHME Autor Fotos

POOL out of the BOX GmbH, DE- 89522 Heidenheim, www.pooloutofthebox.de © Vereinigte Kunstwerke, Joachim Maier

Nach nur neun Monaten wurde das Freibad im Bochumer Stadtteil Werne eröffnet. Die Modernisierung der Anlage aus den 1930er-Jahren wurde von der POOL out of the BOX GmbH als Totalübernehmer in Zusammenarbeit mit den Bäderbauspezialisten 4a Architekten und weiteren Partnern durchgeführt. Gemeinsames Ziel war es, das Freibad mit 50-m-Sportbecken, Erlebnisbecken und Kleinkinderplanschbecken schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen. Dafür wurde das Freibadgebäude mit Verwaltungsbereich, Umkleiden, Sanitäranlagen sowie Lager- und Technikflächen in Modulraum-Bauweise reaIisiert. Der Gebäuderiegel besteht aus insgesamt 20 Modulen, die in Hybrid-Modulbauweise aus Stahl und Holz vorgefertigt wurden, inklusive Dämmung und Innenausbau-Elementen. Während die Raumhöhe bei sämtlichen Modulen 3,95 m beträgt, variiert die Tiefe der Module in den drei Einheiten für Verwaltung, Sanitär und Technik. Umkleiden und Spinde sind zum Freibadgelände ausgerichtet und zwischen Verwaltung 58

und Sanitäreinheit frei unter dem auskragenden Dach eingestellt. Die witterungsunabhängige Vorfertigung sorgt für kurze Bauzeiten und weniger Baulärm. Nach Anlieferung vor Ort wurden die einzelnen Modulräume mit einem Kran auf die vorbereitete Bodenplatte gesetzt und montiert. Herstellungskosten kritisch unter der Lupe Von außen sind die Module mit einer hinterlüfteten Fassade aus senkrechten Fichtenholz-Lamellen verkleidet. Die vorvergraute, sägeraue Oberfläche verleiht dem Gebäude eine natürliche und freundliche Optik. Für eine bessere Belichtung wurde im oberen Drittel der Fassadenverkleidung teils jede zweite Holz-Lamelle ausgespart. Das Dach besteht aus einer Brettstapeldecke, die auf den Modulen auflagert sb 3/2022


und zum Freigelände hin auskragt. Eine Dreischichtplatte mit Dämmung für den sommerlichen Wärmeschutz sowie die Frostsicherung im Winter und einer Abdichtung bildet den Abschluss.

an ­zentraler Stelle auf der unterirdischen Filtertechnik. Vier Stahlstützen mit einem aufliegenden Holzdach bilden die Tragstruktur. Bis auf den Brüstungsbereich aus Betonfertigteilen ist der Raum komplett verglast.

Um die Herstellungskosten zu reduzieren, wurde das Dach in Richtung Westen um zwei Prozent ins Gefälle gelegt, und es wurde eine Entwässerungsrinne eingebaut. Da das Freibadgebäude ausschließlich im Sommer betrieben wird, ist die Heiztechnik nur zur Beheizung der Personalräume und zur Frostsicherung im Winter ausgelegt. Die Belüftung der Räume erfolgt auf natürliche Weise über Lüftungsflügel in den Oberlichtbändern beziehungsweise im Brüstungsbereich des Betriebsleiterbüros und der PersonaIräume.

Beckenangebot auf dem Prüfstand Für einen wirtschaftlichen Betrieb wurden die maroden ­Betonbecken durch Edelstahlbecken ersetzt, die Wasserflächen von 3.000 m² auf rund 1.580 m² reduziert sowie eine energiesparende Technik mit Solarabsorber-Anlage eingebaut. Anstelle des 75 x 8,5-m-Schwimmerbeckens befindet sich nun ein 50-m-Schwimmerbecken mit einer Breite von 16,45 m und längsseitigem Komforteinstieg außerhalb der Schwimmbahnen. Die Breitwellenrutsche wurde aus dem Bestand übernommen.

Zwei weitere Gebäude, ein Wickelraum sowie die Badeaufsicht sind an unterschiedlichen Standorten auf dem Freibadgelände platziert. Der Wickelraum mit Kinder-WC befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kleinkinderbecken. Er wurde mit vorgefertigten Elementen in Holzbauweise auf einer Betonplatte aufgestellt. Die Badeaufsicht befindet sich sb 3/2022

Die POOL out of the BOX GmbH wurde gegründet, um Schwimmbäder kostengünstiger und mit kürzerer Bauzeit zu realisieren. Als Totalübernehmer bietet das Unternehmen die nahezu komplette Planung und Erstellung von Bädern in Modulraum-Bauweise aus einer Hand an. 59


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NAUTISCHE AKTIVITÄTEN IM RÖMISCHEN BAD

JUGENDSTIL-THERME IN STRASSBURG IST GENERALSANIERT – UND JETZT RUTSCHSICHER FÜR DIE BADEGÄSTE Autor Fotos

Dr. Simone Richter GriP Safety Coatings AG, CH – 6403 Küssnacht am Rigi, www.grip-antirutsch.com

Am Boulevard de la Victoire zeigt sich ein gigantischer Thermen-Komplex: Das „Bains Municipaux“ in Straßburg ist ein bauliches Meisterwerk aus dem 19. Jahrhundert – das dringend eine Renovierung und Restaurierung benötigte. Das historische und denkmalgeschützte Bad in der quirligen Europastadt im ­E lsass hat seinen ganz eigenen Charme. Im Zuge der Generalsanierung wurden bestimmte Flächen nun auch rutschfest gestaltet – um so nach der Wiedereröffnung die Sicherheit für Besucher und Mitarbeitende zu gewährleisten. Die Architektur des „Bains Municipaux“ spiegelt den Stil der großen Thermen, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts in ganz Europa entstanden. Die öffentliche Badeanstalt wurde zwischen 1905 und 1908 vom deutschen Architekten und Stadtplaner Fritz Beblo erbaut und im Jahr 2000 unter Denkmalschutz gestellt. Im Herzen des UNESCO-Gebiets ist das Objekt als historisches Denkmal klassifiziert. Der Bau beherbergt zwei Becken, Warmwasserbäder sowie römische Bäder inklusive Saunen und Hammams. Bedeutende Straßburger Sehenswürdigkeit, Erbe des Jugendstils und monumentales Wahrzeichen im Stadtteil Neustadt: Im Raum stand die Frage, wie sich eine Restaurierung durchführen lässt, die einerseits die historische Substanz respektiert und andererseits den gültigen Vorschriften und Normen gerecht wird. Ob die Stadt Straßburg die bauliche Auffrischung und somit das millionenschwere Projekt stemmen kann, wurde über Jahre hinweg diskutiert. Schließlich wurde die Entwicklungsgesellschaft SPL Deux-Rives, die sowohl zur Kommune als auch zur Eurometropole gehört, mit der Leitung und Steuerung der Aufgabe betreut. Umgesetzt wurde der Entwurf der Gruppe Eiffage: Das französische Bauunternehmen ist einer der europäischen Marktführer im Bau- und 60

Konzessionsbau. Der Schwerpunkt des Konzepts lag auf den Aspekten Gesundheit und Wohlbefinden. Mit der Konservierung und Restaurierung des Juwels und der ambitionierten Renovierung wurde im November 2019 begonnen. Neues Wohlfühlangebot Im Zuge der Renovierungsarbeiten sollten die Innenräume mit den historischen Details und im Original so gut wie möglich erhalten bleiben, gleichzeitig neue Dienstleistungen geschaffen werden. Das Platzangebot rund um die Becken wurde vergrößert, die durch Chlor und Feuchtigkeit angegriffenen Holzmöbel restauriert. Die Tiefe der beiden Becken wurde reduziert, um auch nautische Aktivitäten im Rahmen des Gesundheitssports anzubieten und den Jüngsten ein ­sicheres Schwimmenlernen zu ermöglichen. Um den wachsen­ den Bedürfnissen nach Entspannung gerecht zu werden, gibt es nun einen neuen Wellness- und Spa-Bereich, Saunen und Solarien, einen Whirlpool, eine Salzgrotte sowie Massage- und Rhassoul-Duschen. Draußen erstrecken sich Balneotherapie-Pools, im Hinterhof wurde ein Garten frisch angelegt, im alten Heizraum runden eine Sporthalle und ein Fitnessbereich sowie eine diätetische Lehrwerkstatt das ­Wohlfühlangebot ab. sb 3/2022


Antirutschlösung gesucht Die ursprünglichen Fliesen sollten möglichst erhalten bleiben, andernorts Antirutschfliesen eingebaut werden. Denn überall dort, wo es feucht und nass wird, ist das hohe ­Rutschrisiko für die Badegäste und Schüler zu berücksichtigen. Die Baufirma suchte nach einer Antirutschlösung. Erste Idee: die Fliesen sandstrahlen lassen, um so die Rutschfestigkeit zu erhöhen. „Ich machte der Bauleitung klar, dass damit einerseits die Originalfliesen dauerhaft beschädigt werden. Und andererseits entspricht dieses Verfahren keiner DINNorm, die allerdings ist bei einer derartigen Einrichtung mit Publikumsverkehr gefordert“, erklärt ­Nicolas Kany von GriP France, dem Tochterunternehmen der Schweizer GriP Safety Coatings AG. Stattdessen bot er die Antirutschbeschichtung SWISSGRiP als Lösung an und a­ bsolvierte einige Test-Applikationen. SWISSGriP erfüllt beide Normen Mit Hilfe von SWISSGriP lassen sich Fliesen-, Holz-, Metall- und Kunststoffbeläge außen wie innen dauerhaft rutsch- und sturzsicher machen. Das Zwei-KomponentenProdukt ist leicht aufzubringen, hygienisch, auch mit gängigen Hochdruckreinigern und Putzmaschinen einfach zu reinigen und wieder entfernbar. Das Produkt überzeugte, Kany bekam den Auftrag für die Beschichtung von 529 Quadratmetern Fliesenfläche in den Fluren, Duschen und in den 50 historischen Umkleidekabinen. Das Römische Bad wurde neu gestaltet, diese 84 Quadratmeter sollte Kany ebenfalls rutschfest gestalten. Im Oktober 2021 legte der Fachmann von GriP France los und kümmerte sich zwei Wochen um die Applikation. Die Böden wurden mit einer Putzmaschine erst intensiv gereinigt, die Flächen sorgfältig abgeklebt und der Primer als Grundlagenbeschichtung aufgetragen. Um den gültigen Barfußnormen für Publikum in öffentlichen Schwimmbädern zu folgen, entschied sb 3/2022

sich Kany für die Antirutschbeschichtung gemäß PN24, das entspricht in Deutschland der DIN 51097 Klasse C. „Unser Produkt ist das einzige, das die Normen erfüllt.“ Die Flächen wurden mit Hilfe einer speziellen Spritzanlage mit SWISSGriP beschichtet. Unsichtbare Sicherheit „Haben Sie schon beschichtet? Man sieht ja gar nichts! Das ist immer wieder die Rückmeldung, die ich während der Arbeiten von anderen Gewerken bekommen habe“, erinnert sich Kany. Die Beschaffenheit und die Optik der Böden wird durch die Behandlung mit SWISSGriP nicht verändert, das Produkt ist transparent und fast unsichtbar. „Der Kunde ist mit dem Resultat sehr zufrieden. Das freut mich sehr, schließlich verkaufe ich unsichtbare Sicherheit!“ Mit Hilfe der international zertifizierten Beschichtung SWISSGrip lässt sich seither die Rutschfestigkeit für Besucher und Mitarbeitende gewährleistet, die Sturzgefahr ist gebannt. Geschichte verbindet sich mit Moderne: Nach dreijähriger Schließung und einem Sanierungsaufwand von 33,5 Millionen Euro ist das Straßburger Stadtbad seit 8. November 2021 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Es galt, Restaurierung und technischen Fortschritt in Einklang zu bringen, um den Jugendstilbau mit Hallenbad und Badeanstalt im Hinblick auf den Energie- und Ressourcenverbrauch ökologischer zu arrangieren und gleichzeitig den denkmalgeschützten Aspekt aufzuwerten. Die Renovierung zielte auf die Verbesserung der Umweltverträglichkeit und eine effizientere Nutzung der natürlichen Ressourcen. Der thermische und elektrische Energieverbrauch sank um 41 Prozent und der Wasserverbrauch um 82 Prozent, von rund 850 Liter ­Wasser pro Badegast auf 150 Liter – dank angepasster Erneuerungsraten und optimierter Entleerung zur Reduzierung des­ Wasserverbrauchs. 61


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MYRTHA POOLS: PARTNER DES CNB-SCHWIMMZENTRUMS

BARCELONA WIRD ZUR REFERENZ FÜR DEN SCHWIMMSPORT IN EUROPA Autor Foto

Myrtha Pools, IT-46043 Castiglione, www.myrthapools.com CNB & Dortoka, www.dortoka.com

Club Natació Barcelona (CNB), Myrtha Pools und Grupo Construcía haben eine Vereinbarung über die ­Planung und Ausführung der vollständigen Renovierung der Clubanlagen mit einem Investitionsvolumen von 12 Millionen Euro geschlossen. Myrtha Pools ist stolz darauf, die Schwimmbecken Escullera und Nova Escullera des ältesten Schwimmsportzentrums Spaniens zu renovieren. Im Rahmen einer integrierten Projektabwicklung wird ­Myrtha nicht nur die Becken liefern, sondern auch den gesamten Renovierungsprozess des Schwimmzentrums als Partner begleiten. Der CNB ist eine lebendige Referenz für den Schwimmsport in Katalonien und Spanien. Der Club gewinnt regelmäßig Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene. Apropos Höchstleistungen: Die Becken von Myrtha waren Austragungsort der Schwimmwettkämpfe ­ bei fünf Olympischen Spielen, Schauplatz von mehr als 150 Weltrekorden und 19 FINA-Weltmeisterschaften. Der gemeinsame Weg von CNB und Myrtha begann in den späten 1990er Jahren mit einem ganzjährig nutzbaren Salzwasserbecken. Im Jahr 2003 zeichnete Myrtha für die Planung und den Bau des Beckens Nova Escullera anlässlich der 10. FINASchwimmweltmeisterschaft verantwortlich. Ziel der Vereinbarung ist es, die Anlage des CNB zu einem Schwimmsportzentrum von herausragender Qualität zu machen, das auf europäischer und globaler Ebene Maßstäbe setzt. Nach Fertigstellung werden hier Präsentationen und Veranstaltungen mit internationalen Architekten, Schwimmund Wasserballverbänden sowie Experten für den Betrieb und die Nachhaltigkeit von Schwimmvereinen und -zentren stattfinden. Salzwasser aus dem Mittelmeer Die Arbeiten an den Schwimmbecken begannen im April 2022 und umfassen auch die Renovierung des Beckens 62

E­scullera (das erste in Spanien gebaute Wettkampfhallenbecken), die 2023 abgeschlossen sein wird. Geplant ist auch der Bau eines Außenbeckens für Schwimmen und Wasserball, das über erneuerbare Energien mit einer auf dem Dach ­installierten Solaranlage beheizt werden soll. Außerdem sind Modernisierungsarbeiten am Schwimm- und Wasserballbecken Nova Escullera vorgesehen. Das Becken wird um automatisierte Funktionen ergänzt. Aufgerüstet werden soll auch das Salzwassersystem, dank dem die Athleten seit 1999 in einem direkt aus dem Mittelmeer gespeisten Außenbecken schwimmen können. Matteo Bazzaro, International Business Director von Myrtha Pools, erklärte: „Es ist eine große Ehre, diese wunderbare Geschichte fortzusetzen zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit dem CNB begann vor über 22 Jahren mit der Bereitstellung von Myrtha-Technologie und laufendem Support. Im Rahmen dieser neuen Vereinbarung werden wir neue Becken installieren und die bestehenden mit neuester Myrtha-Technologie und hochmoderner Ausstattung aufrüsten. Die neue Anlage wird sich zu einer Referenz in der Welt des Schwimmsports und zu einem wunderbaren Showroom für Myrtha Pools entwickeln. Das neue Schwimmzentrum des CNB ist ein neues Konzept für Myrtha Pools – ein Vorzeigeprojekt, mit dem sich ganz hervorragend Architekten, Sportler und Persönlichkeiten aus aller Welt zusammenbringen lassen werden!“

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THE LIGHTING COLLECTION NO. 1

NEUES NACHSCHLAGEWERK FÜR LICHT IN ANSPRUCHSVOLLEN UMGEBUNGEN VON WIBRE Autor und Foto

Benjamin Pfendt, WIBRE, DE – 74211 Leingarten, www.wibre.de

Die Beleuchtung von Objekten, bei denen die äußeren Gegebenheiten naturgemäß oder künstlich herausfordernd sind, erfordert ein höchstes Maß an Sicherheit, Langlebigkeit und Produktqualität. Kombiniert mit einer optimalen Planung verwandeln sich diese Objekte in eine faszinierende Wohlfühloase, einen Ort, an dem man gerne verweilt. In seinem Werk „The Lighting Collection No. 1“ bietet WIBRE Planungshilfen. Das neue Nachschlagewerk von WIBRE „The Lighting ­Collection No. 1“ hilft Ihnen, genau solche anspruchsvollen Anwendungen zum Leben zu erwecken. Mit unzähligen Anwendungsbeispielen und Planungshilfen finden Sie in diesem Katalog passende Leuchten und Scheinwerfer für Ihre Projekte. Ob ein Schwimmbecken beleuchtet, ein Bauwerk inszeniert, der Springbrunnen angestrahlt, die Küstenpromenade sicher erleuchtet, oder der urbane Raum kunstvoll illuminiert werden soll - essenziell ist die Wahl der passenden Leuchte mit einer außerordentlichen Schutzart und höchsten Qualitätsmerkmalen. „The Lighting Collection No. 1“ bringt Ihnen auf eine neue Art und Weise die Welt der Beleuchtung für herausfordernde Umgebungen nahe. Und zeigt, dass robuste und wisb 3/2022

derstandsfähige Leuchten sich sehen lassen können - mit ­zeitlosem und elegantem Produktdesign sowie einer klaren visuellen Sprache, vereint mit hochwertigen Werkstoffen. Dieses Nachschlagewerk ist ab sofort erhältlich, als Buch oder digital. Neben aktuellen Scheinwerfern für den Unterwasserund Außenbereich finden Sie eine Vielzahl an ­Informationen über jene Qualitätsmerkmale, die jene nachhaltigen Leuchten resistent gegen alle äußeren Einflüsse machen. Und nun wartet dieses Werk darauf entdeckt zu werden. Legen Sie los. Für Fragen, Angebote und persönliche Beratung ist unser Team für Sie erreichbar. Erfahren Sie mehr dazu unter www.wibre.de. 63


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SICHERHEIT UND MODERNES DESIGN

LINDNER STRECKMETALLDECKEN MIT KORROSIONSSCHUTZ UND BALLWURFSICHERHEIT Autor und Fotos

Christian Wiedemann; Lindner Group, DE – 94424 Arnstorf, www.Lindner-Group.com

Die besonderen Bedingungen in Schwimmbädern stellen hohe Anforderungen an die eingebauten Deckensysteme: Sie müssen korrosionsresistent, hygienisch und leicht zu reinigen sein. Dabei gilt es, höchsten optischen und funktionellen Ansprüchen gerecht zu werden. Lindner stattet seine Deckenkonstruktionen daher mit wirksamer Korrosionsschutzbeschichtung aus. Luftfeuchtigkeit trifft auf Korrosionsschutzbeschichtung Die höheren Raumtemperaturen in Verbindung mit höherer Luftfeuchtigkeit sowie die chloridhaltige Atmosphäre in Schwimmbädern beschleunigen die Korrosionsgefahr deutlich. Schäden am Baukörper und vor allem an der tragenden Metallkonstruktion von abgehängten Decken können die Folgen von feuchtwarmer Schwimmbadluft sein. Eine wirksame Korrosionsschutzbeschichtung für die Deckenkonstruktionen ist die Lösung aus dem Hause Lindner. Diese spezielle Funktionsbeschichtung bewahrt sowohl die Decke als auch die dazugehörige Unterkonstruktion zuverlässig vor Korrosion und schützt nachhaltig. Dank der geprüften Beschichtung besitzt die Schwimmbaddecke eine hohe Resistenz gegen Beschädigungen und chloridhaltige Luft.

filigran und transparent. Die zusätzliche Ausstattung mit integrierten ballwurfsicheren Leuchten führt zu dem Ergebnis: geprüfte Sicherheit sowie eine passgenaue, aufeinander abgestimmte Deckengestaltung.

Sanierung Hallenbad Querenburg Im Zuge der Sanierung des Hallenbads Querenburg in Bochum wurde das korrosionsgeschützte und ballwurfsichere Lindner Streckmetalldeckensystem LMD-St 213 BWS eingesetzt. Dieses bietet neben einem zuverlässigen Schutz vor Korrosion auch eine geprüfte Ballwurfsicherheit nach EN 13964 Anhang D Klasse A sowie nach DIN 18032.

Streckgitter werden durch Stanz- und Ziehvorgänge umweltfreundlich und ressourcenschonend produziert. Aufgrund dieses Entstehungsprozesses ist die freie Sicht in den Deckenhohlraum je nach Anspruch variabel. Im Hallenbad Querenburg wurden die Streckmetall-Deckenplatten in unterschiedlichen Verlegerichtungen eingebaut. Die gezielte Ausrichtung des Maschenverlaufs beeinflusst die Durchsicht auf den Deckenhohlraum. Dieser Schachbretteffekt sorgt für ein besonderes optisches Highlight.

Widerstandsfähigkeit, Transparenz, Sicherheit Diese Deckenkonstruktion zeugt von modernem Design. Trotz ihrer Widerstandsfähigkeit zeigt sie sich unvergleichlich 64

Moderne Deckenansicht Die Streckmetalldecke LMD-St 213 BWS verleiht der Deckenansicht durch das offene Einhängeprofil ein betontes Fugenbild. Mittels eines Niederhaltebügels werden die eingehängten Streckmetall-Deckenplatten fixiert. Damit wird das System erfolgreich gegen Ballbeschuss jeglicher Art geschützt und bleibt weiterhin für Revisionsarbeiten demontierbar. Je nach gewünschter Optik sind verschiedene Streckgittermaschen für die Deckenplatten möglich.

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DOPPELSIEG

WIE KI DIE BETRIEBSKOSTEN VON SCHWIMMBÄDERN SENKEN UND DAS SCHWIMMEN SICHERER MACHEN KANN Autor und Foto

Omer Bar-Ilan, CEO, Lynxight, www.lynxight.com

Lynxight hat ein Schwimmbad-Sicherheitssystem der nächsten Generation entwickelt, bei dem KI mit ­vorhandenen Schwimmbadkameras gekoppelt wird, um das Verhalten der Schwimmer genau zu ­überwachen und Gefahrensituationen zu erkennen, bevor sie eskalieren. Und es gibt noch einen zweiten ­entscheidenden Vorteil: Dieselbe KI kann auch jährliche Energieeinsparungen von bis zu 25 % bewirken. Schwimmbadbetreiber sind in erster Linie um die Sicherheit der Schwimmer besorgt – und das ist gut so. Aber sie haben auch ein Energieproblem: Bis zu 40 % der Betriebskosten eines öffentlich oder privat betriebenen Schwimmbads entfallen auf Klimatisierung, Wassererwärmung, Wasseraufbereitung und andere strom- oder gasbetriebene Systeme. Obwohl diese Systeme dynamisch gesteuert werden sollten – in Echtzeit basierend auf der tatsächlichen Nutzungsintensität – erfolgt die Steuerung in der Regel manuell nach festen Zeitplänen, die von den realen Nutzungsdaten abgekoppelt sind. Kosteneffizienz Durch den Einsatz von KI können Nutzungsdaten in Echtzeit bereitgestellt und zur automatisch-dynamischen S­ teuerung kritischer kostenintensiver Systeme genutzt werden. So kann der Schwimmbadbetrieb optimal abgestimmt werden, um die Kosten ohne negative Auswirkungen auf das Nutzer­ erlebnis zu senken. Für den Schwimmbadbetrieb kritische Komponenten – wie Klimatisierung, Wassererwärmung und -aufbereitung, Beleuchtung, Instandhaltung und Aktivitätselemente (zum Beispiel Wasserrutschen und Wasserspiele) – sind zugleich wesentliche Treiber des Energieverbrauchs, wenn sie statisch gesteuert werden, ohne die tatsächliche Becken­nutzung und Besucherzahlen zu berücksichtigen. KI-basierte Systeme helfen dabei, die reale Beckenbelegung zu bewerten und überwachen. Zeitpläne, Aktivierung und sb 3/2022

Betrieb dieser kostenrelevanten Systeme können dynamisch auf der Grundlage von Echtzeitdaten reguliert werden – mit erhöhter Leistung bei hoher Beckennutzung und geringerer Leistung in Nebenzeiten. Vollständige Informationen zum Beckengeschehen Lynxight ist ein flexibles, kostengünstiges und leicht installierbares Sicherheitssystem, das mit vorhandenen Schwimmbadkameras verbunden wird. Das Verhalten der Schwimmer über und unter Wasser wird überwacht und analysiert, um das Aufsichtspersonal mit vollständigen Informationen zum Beckengeschehen zu versorgen. Gefahrensituationen werden erkannt, bevor sie eskalieren, und als Warnmeldungen an eine Smartwatch gemeldet. Zusätzlich erhalten Schwimmbadbetreiber mit Lynxight ein datenreiches Dashboard mit Echtzeitinformationen zur Beckennutzung und -belegung. Da diese Parameter die für den Betrieb kritischer Systeme erforderliche Energie beeinflussen, erhalten Schwimmbadbetreiber über die KI-Echtzeitdaten von Lynxight die Möglichkeit, den Betrieb energieabhängiger Systeme dynamisch zu modulieren. So können die jährlichen Energiekosten der Anlage im Durchschnitt um bis zu 25 % gesenkt werden. Dank KI gelingt Schwimmbadbetreibern ein Doppelsieg – ein sichereres Schwimmerlebnis für alle und eine Senkung der Energiekosten im zweistelligen Bereich. 65


Foto: Anti Wave

Foto: TatamSport

PROFESSIONALS & PROFILES

ELEKTRISCHE TRENNVORHÄNGE

INNOVATION UND EXPORTSCHLAGER

Bei Tatamsport arbeiten wir daran, Räume in Sporthallen mit Stil zu unterteilen, indem wir unsere Vorhänge auf die anspruchsvollsten Bedürfnisse unserer Kunden zuschneiden und sie perfekt an ihre Umgebung anpassen.

Anti Wave gibt erfreut bekannt, dass das Global Anti Goal seit seiner Veröffentlichung Mitte 2021 bereits in 25 Länder ausgeliefert wurde, darunter auch an Top-Clubs und -Einrichtungen in Australien, Europa, Asien, Nord- und Südamerika und am Golf.

Wir bieten eine breite Palette von Vorhängen an, die den Anforderungen jedes Ortes gerecht werden: Unsere elektrischen Akustikvorhänge sind so konzipiert, dass sie den Lärm um bis zu 23 dB reduzieren, was die unabhängige Ausübung verschiedener Sportarten ermöglicht und die Übertragung von Lärm zwischen verschiedenen Bereichen verhindert. Der faltbare Vorhang ist die effektivste Wahl, wenn es darum geht, Räume speziell für sportliche Aktivitäten abzutrennen. Wir bieten verschiedene Versionen dieses Modells an: gemischte Vorhänge, Komplettvorhänge und Komplettnetze, je nach den Spezifikationen und ästhetischen Anforderungen des Einzelfalls. Seit 1996 versorgen wir Sportanlagen mit unserer Produktqualität und -garantie, expandieren auf dem internationalen Markt und etablieren unser Unternehmen als Referenz auf dem nationalen Markt. Die Qualität und Garantie unserer Vorhänge mit ihrem minimalen Wartungsaufwand, ihren robusten Strukturen und ihrer sorgfältigen Verarbeitung sprechen für sich.

TatamSport www.tatamsport.com 66

Das Global Anti Goal ist das Ergebnis von über 50 Jahren weltweiter Erfahrung in der Innovation, dem Design und der Produktion von Wasserballtoren und vereint modernste Materialien und Produktionsverfahren mit innovativem Tordesign. Das Ergebnis ist ein leichtes, strapazierfähiges, vollwertiges Wasserballtor, das die Anforderungen aller Clubs und Einrichtungen auf der ganzen Welt erfüllt. Das in Australien entworfene und produzierte Global Anti Goal zeichnet sich durch ein innovatives, hochfestes, faltbares Tordesign aus, das eine geringe Stellfläche benötigt und somit platzsparend am Pool gelagert werden kann. Übergroße HD PE-Schaumstoffelemente sorgen für eine ausgezeichnete Stabilität des Tores während des Spiels, und speziell entwickelte hintere Stoßfänger schützen die Fliesen am Beckenrand vor Beschädigungen. Das Global Anti Goal ist das offizielle Wasserballtor von USA Water Polo und wurde für die USA Water Polo Junior Olympics 2021 ausgewählt. Sofort ein weltweiter Favorit. Alle Komponenten und Beschläge des Global Anti Goal wurden sorgfältig ausgewählt und von Spitzenspielern und Clubs in Australien, Europa und den USA auf maximale Haltbarkeit und Langlebigkeit getestet, selbst unter den härtesten Spieler- und Umweltbedingungen. Anti Wave International Pty Ltd www.anti-wave.com sb 3/2022


Foto: eccos pro

Foto: ASB GlassFloor

FIBA ERLAUBT LED-GLASBÖDEN

MIT MAFIS® DIGITAL AUF DER INTERBAD

Im März dieses Jahres genehmigte der Zentralvorstand der FIBA die Verwendung von LED-Glasböden bei Level-1-Wettbewerben, wobei die Regel noch in diesem Jahr am 1. Oktober 2022 in Kraft treten wird.

Digitale Lösungen zur Automation von Buchungs-, Zutrittsund Abrechnungsprozessen stehen weiterhin im Fokus. Mit dem modularen Portfolio rund um die cloudbasierte Lösung mafis® digital hat eccos pro deshalb ein Angebot, was der Nachfrage vieler Kunden und interessierter Messebesucher der Interbad entspricht: Denn eine Lösung, die Online-Ticketing, digitale Kursverwaltung und -buchung sowie standortübergreifende Abrechnung ermöglicht, ist heutzutage für jede Betriebsgröße interessant.

Traditionell wurden Level-1-Wettkämpfe nur auf Holzböden ausgetragen, doch mit den Fortschritten in der Glasbodentechnologie, die es dem System ermöglicht, den höchsten Standard an Spielersicherheit und Leistung zu erfüllen, können Wettkampfveranstalter bald zwischen FIBA-zuge­ lassenen Holz- oder Glasböden für ihre nächsten Veranstaltungen wählen. „Wir freuen uns, dass Innovationen, die ein ganzheitliches ­Erlebnis für Fans und Sponsoren bieten, bei mehr FIBA-Wettbewerben zugelassen werden. Diese Regeländerung öffnet ­sicherlich die Türen für weitere innovative Produkte, die in das Equipment & Venue Centre Approval Programm der FIBA aufgenommen werden“, sagte Bart Prinssen, Head of Equipment & Venue Centre.

mafis® digital macht eine Vielzahl von Anwendungen für Betreiber und Gäste jetzt noch einfacher und ­komfortabler. Die Lösung ist mit ihren drei Modulen vollständig in die bewährte mafis® Systemlandschaft integriert, ohne dass weitere Schnittstellen benötigt werden:

Der ASB-Glasboden ist in der Naismith-Arena, dem Museum der FIBA, ausgestellt. Basketballfans sind herzlich eingeladen, ihn im Patrick-Baumann-Haus des Basketballs in Mies (CH), persönlich auszuprobieren.

Mit mafis® easyTicket bietet eccos pro erstmalig einen eigenen Webshop in der Cloud an, über den der Gast jederzeit und von überall aus Online-Tickets oder Wertgutscheine kaufen kann – unabhängig von den Öffnungs- und Kassenzeiten. Betreibern mehrerer Anlagen bietet mafis® flex die Möglichkeit, Gastkarten, Mehrfachtickets, Zeit- oder Geldwertkarten auszugeben, die auch in allen mafis® Anlagen anderer Betreiber eingesetzt werden können. Sämtliche Umsätze werden korrekt zwischen den Betreibern verrechnet. Mit mafis® reserve organisiert der Betreiber die Buchungen von Kursen und Anwendungen oder Räumen mittels einer übersichtlichen Kalenderfunktion. Das zentrale Datenmanagement erhöht die Effizienz der Module und ermöglicht zudem wertvolle Analysen des Gastverhaltens. Als Software as a ServiceModell konzipiert, sind die Kosten für Wartung und Updates bereits in den Hostingkosten enthalten. Smart Services aus einer Hand!

ASB GlassFloor www.asbglassfloor.com

eccos pro GmbH www.eccos-pro.com

„Wir sehen die FIBA als die globale Organisation, die den ­Basketball voranbringt. FIBA Level 1 ist die wertvollste Zulassung in der Welt des Hallensports und ermöglicht es unseren Kunden, Basketballturniere auf höchstem Niveau zu veranstalten und dabei unsichtbare Elemente für die Unterhaltung des Publikums und die Werbung zu integrieren“, sagte ASBGeschäftsführer Christof Babinsky.

sb 3/2022

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Foto: Dr. Schutz

Foto: Andreas Keller für Polytan

PROFESSIONALS & PROFILES

NAHERHOLUNG MIT URLAUBSFEELING

EIN BODEN AUS DER BÜCHSE

Zu den Attraktionen von Reutlingen gehört zweifellos das Wellenfreibad Markwasen: Wechselnde Programme erzeugen bis zu 1,5 m hohe Wellen und damit Urlaubsfeeling fast wie am Strand. Es ist eingebettet in eine großzügige Parklandschaft mit Liegewiesen, einem Kinderspielplatz sowie einem Sportgelände samt Beachvolleyballfeld, Klettergeräten und Tischtennisplatten.

Der elastische Boden einer Turnhalle in Tönisvorst wies nach jahrelanger Nutzung verblasste Farben und Linien, verminderte Rutschhemmung (und damit Verletzungsgefahr) sowie diverse Risse, Kratzer und Verschmutzungen auf. In einer angrenzenden Nische der Halle (zur Aufbewahrung von Sportgeräten und Matten) waren zudem in die Jahre gekommene Fliesen verlegt, die nicht nur verschmutzt waren, sondern auch das Gesamtbild der Halle unterbrachen. Für die Betreiber war eine optisch stimmige, dabei aber gleichzeitig schnelle und tendenziell günstigere Lösung mit geringem Aufwand wichtig. Mit dem Sport Floor System von Dr. Schutz entstand ein völlig neuwertig aussehender Boden mit sanierter Oberfläche und aufregender Optik in nur drei Tagen.

Jüngst kamen noch ein Multifunktionsspielfeld mit Basketballkörben hinzu und zwei PolyPlay Arena Mini-Spielfelder im DFB-Maß 20 x 13 m. Der langlebige Allroundbelag PolyPlay S von Polytan in Ziegelrot ziert das Multifunktionsspielfeld – hat er sich doch vielfach für den Schul- und Ballsport sowie Freizeitaktivitäten bewährt. Durch seine glatte Oberfläche und das gute Ballsprungverhalten ist er ein idealer Untergrund für viele Ballsportarten und Outdoor-Anwendungen. PolyPlay S ist wasserdurchlässig, so dass das Spielfeld sehr schnell abtrocknet und damit ganzjährig als Allwetterplatz nutzbar ist. Die beiden Mini-Spielfelder sind mit Polytan LigaGrass Synergy ausgestattet, dem Kunstrasen aus weichen und flexiblen Synergy Filamenten sowie den größeren und festeren LigaGrass Pro Filamenten. Diese Kombination macht den LigaGrass Synergy zum perfekten Rasensystem für den Vereins- und Kommunalsport. Das Spiel- und Laufgefühl ist authentisch und angenehm, Spielerschutz und Hautfreundlichkeit sind hoch bei einem geringen Pflegeaufwand. Die BiColour Farbgebung verleiht dem LigaGrass Synergy in Reutlingen einen echten „Natur-Look“. Polytan lieferte zudem auch die robusten Banden sowie Tore und Hintertornetze, welche bei Bedarf um Seiten- und Dachnetze ergänzt werden können.

Polytan GmbH www.polytan.de 68

Nach einer gründlichen Reinigung und Vorbereitung des Bodens kam das Produkt „PU Flow“ (eine Verlaufsbeschichtung auf Polyurethanharz-Basis) zum Einsatz, die den gesamten Boden inklusive der gefliesten Nische in eine einwandfreie, planebene Oberfläche verwandelte. Nach diesem ersten Auftrag der Ausgleichsmasse gab das Team dem Boden mit Lacken in komplementären Korall- und Türkistönen einen modernen, frischen Look. Anschließend wurden die benötigten Linienmarkierungen abgeklebt und in schlichtem Schwarz und Weiß lackiert. Das schützende Finish für das neue Design bildete eine transparente, seidenmatte PU-Versiegelung, die Farben und Linien hermetisch versiegelt und eine leicht zu reinigende, optimal rutschgehemmte Fläche schafft, die die deutschen und internationalen Normen für Sportböden, DIN 18032 und DIN EN 14904, erfüllt. Eine kurze Zusammenfassung der gesamten Bodensanie­ rung ist in einem Videobericht auf dem YouTube Channel „DrSchutz“ zu finden. Dr. Schutz GmbH www.dr-schutz-sportboeden.com sb 3/2022


Foto: PLAYPARC

Fotos: Porplastic

The sports brand by

WTA HALLENTENNIS AUF SAND

FITNESSBANK FÜR ALLE

Jedes Jahr im Frühjahr schaut die Tenniswelt gespannt auf den Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart. Auch die 45. Ausgabe des prestigeträchtigten WTA-Turniers wurde auf den Bodenbelägen der Marke Porplastic ausgetragen (PORPLASTIC RedClay pro).

Bewegungsmangel und ein vorwiegend sitzender Alltag bergen ein großes gesundheitliches Risiko für Erkrankungen wie Osteoporose, Arthrose, Diabetes oder Übergewicht. Um dem entgegenzuwirken und Gesundheit in der Gesellschaft nachhaltig zu verändern, müssen Bewegungsmöglichkeiten flächendeckend und nachhaltig attraktiv erhöht werden.

In nur wenigen Tagen einen Tennisbelag spielbereit zu verlegen, der den höchsten Ansprüchen der Tenniswelt gerecht wird – vor dieser Herausforderung steht Jahr für Jahr der Sportbodenhersteller VIACOR mit seiner Sportmarke ­PORPLASTIC beim Porsche Tennis Grand Prix. Ein Alleinstellungsmerkmal des WTA-Turniers in Stuttgart ist der Hallen-Tennissandplatz. Es ist das einzige Turnier dieser Tour, bei dem auf einem Sandplatz im Innenbereich gespielt wird. Einen Tennisbelag für die Halle zu bauen, der den Spielerinnen ein Gefühl wie auf dem Sandplatz vermittelt, ist die Mission des PORPLASTIC Installationsteams. Sowohl die Turnierorganisatoren als auch die Spielerinnen waren voll Lobes für das Tennisbodensystem PORPLASTIC RedClay pro. Das weltweit beliebte Traditionsturnier fand vom 16.-24. April 2022 zum 45. Mal in der Porsche Arena in Stuttgart statt. Laut VIACOR war die Atmosphäre bei diesem WTA-Turnier besonders schön, da Zuschauer wieder live dabei sein konnten, um mit der Weltelite des Damentennis mitzufiebern. Man habe sich sehr gefreut, bei diesem „Weltklasse-Event“ mit zahlreichen Spielerinnen aus den Top Ten der aktuellen ­Weltrangliste erneut mitwirken zu dürfen, frei nach dem Motto „Das Beste für die Besten der Welt!“

Porplastic Sportbau von Cramm GmbH www.porplastic.de sb 3/2022

Aus großer Leidenschaft für Gesundheitsförderung bringen Moveuments und PLAYPARC mit der FITNESSBANK gesundheitliche Chancengleichheit in den öffentlichen Raum und somit Menschen in Bewegung. Auch dort, wo wenig Platz ist, bietet die innovative Fitnessbank Sitz- und Trainingsmöglichkeit für alle - unabhängig von Alter, Leistungslevel, Vorkenntnissen oder Ausrüstung. An der Fitnessbank ist ein graffiti-resistentes Schild mit Übungsanleitungen für verschiedene Muskelgruppen und Schwierigkeitsgrade in Bild und Text angebracht, das gleichzeitig als wetterbeständige Sitzlehne dient. Viele weitere Übungen können an der Fitnessbank durchgeführt werden, und so können Menschen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus gleichermaßen an der Fitnessbank trainieren - oder auch entspannt verweilen. Die Fitnessbank wird mit nachhaltigen Materialien und Herstellungsprozessen produziert und ist durch eine hochwertige Verarbeitung sehr witterungsbeständig. Für jede Altersgruppe und Leistungsniveau gleichermaßen geeignet können Kinder und Jugendliche an der Fitnessbank genauso effektiv und vielseitig trainieren wie Erwachsene und Senior:innen.

PLAYPARC GmbH www.playparc.de 69


Foto: Pellikaan

Foto: AGROB BUCHTAL

PROFESSIONALS & PROFILES

MARBLE & MORE UND ASCONA

NEUE SPORTSTÄTTE IN ZWOLLE

Mit Ascona und Marble & More bringt AGROB BUCHTAL als Produktneuheit für alle Anwendungsbereiche, bei denen Wasser im Spiel ist, in diesem Jahr ein Serien-Paar heraus. Ob es Duschen, Saunen, Therapieräume in Schwimmbädern sind an Pools, Spa- und Wellnesslandschaften in Hotels gedacht wird oder auch an private Badeoasen: Dem Duo, das in der Entwicklung farblich exakt aufeinander abgestimmt wurde, gelingt ein Auftritt mit garantiertem WOW-Effekt.

Als Ersatz für die derzeitigen WRZV-Hallen in Zwolle hat Pellikaan eine völlig neue Sportstätte gebaut. Die neue Unterkunft befindet sich an einem attraktiven, klimafesten Standort in der Stadt.

Inspiriert von den aktuellen Trends moderner Raumkonzepte, die Innen- und Außenbereiche verbinden oder mit nahtlosen Übergängen von Wand zu Boden spielen, legt das keramische Serien-Paar seine gestalterische Kompetenz und Vielfalt aus Mosaiken und Riegeln, kleinen und großen Formaten für Wand und Boden geschickt auf der Basis einer gemeinsamen Farbpalette zusammen. Dass neben der Optik auch die Funktionalität stimmt, dafür bringt die Serie Ascona ebene und profilierte Oberflächen mit, die sämtliche relevanten Trittsicherheitsklassen abdecken. Aber auch die feine Optik der 2 x 2 cm Mosaikvariante von Marble & More ist barfuß angenehm begehbar und mit der Trittsicherheitsklasse (R10/B) erhältlich. Denn die einzelnen Steine sind nicht scharf geschnitten, sondern allseitig mit einer abgerundeten Presskante versehen. Gestalterische Möglichkeiten sind mit diesem Serien-Paar nach oben offen, und selbst Poolbecken können Ton-in-Ton mit angrenzenden Bereichen in erdig-natürlichen Tönen gestaltet werden. Egal wer am Boden liegt oder gerade die Wände hochgeht (Ascona eher distinguiert zurückhaltend, Marble & More je nach Farbvariante natürlich-edel oder mondän-expressiv): Am Ende geben die beiden Serien allen Wasserlandschaften die richtige Stimmung. AGROB BUCHTAL GmbH www.agrob-buchtal.de 70

Der Entwurf bietet Platz für verschiedene Sportorganisationen, Vereine und Bildungseinrichtungen. Die beiden Sporthallen sind durch verschiedene unterstützende Einrichtungen miteinander verbunden, was die Nutzungsmöglichkeiten des Sportkomplexes erhöht. Darüber hinaus bietet der Komplex ausreichend Platz für Lagerräume, einen Verwaltungsbereich und eine geräumige Küche. Die Anlage ist von ausreichend Parkplätzen für Autos und Fahrräder umgeben und auch für Fußgänger und Behindertensportler leicht zugänglich. Die neuen Hallen sind energieneutral und klimafest. Sie werten die Umgebung durch ihre Funktion und ihr Aussehen auf. Das Gebäude ist energieneutral. Es erzeugt nachhaltig so viel Energie, wie es verbraucht. Die gesamte Dachfläche wird für Sonnenkollektoren genutzt, das Gebäude wird mit Wärmepumpen beheizt, und für die Beleuchtung im und um das Gebäude werden energieeffiziente LED-Leuchten eingesetzt. Darüber hinaus standen bei der Wahl der Materialien der Kreislaufgedanke und eine möglichst geringe Umweltbelastung im Vordergrund. Der Außenbereich des neuen Sportkomplexes ist mit begrünten Parklösungen, Wasserspeichern auf dem Gelände und begrünten Schattenflächen gegen Hitzestress klimagerecht gestaltet. Wünschen Sie weitere Informationen? Bitte kontaktieren Sie uns über info@pellikaan.com.

Pellikaan Bouwbedrijf B.V. www.pellikaan.com sb 3/2022


UNTERNEHMENSINDEX VON A BIS Z IAKS Mitgliedsunternehmen gehen einen Schritt ­voraus mit „Professionals & Profiles“. Das bringt Spitzenpositionen – bei Print und online. Berichten Sie über Ihre ­Innovationen und Referenzen: im sb Magazin, im IAKS Newsletter und auf unserer Webseite. Dass Ihr Unternehmenslogo als Architekt oder Ausrüster in jeder Ausgabe e ­ rscheint, ist selbstverständlich – und ein Hingucker für Ihre Geschäftspartner!

AGROB BUCHTAL Deutsche Steinzeug Keramik GmbH 92521 Schwarzenfeld, Deutschland agrob-buchtal@deutsche-steinzeug.de www.agrob-buchtal.de

ACO Inotec GmbH 24782 Büdelsdorf, Deutschland christin.pohl@aco.com www.aco-sport.de

» Entwässerungssysteme » Sportplatzausstattung » Sportplatzbau

» Schwimmbadbau » Schwimmbeckenbau, Keramik

ANRIN GmbH 59609 Anröchte, Deutschland info@anrin.com www.anrin.com

» Entwässerungssysteme » Sportplatzausstattung » Sportplatzbau

sb 3/2022

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Anti Wave International Pty Ltd 4067 Brisbane, QLD, Australien anti@anti.to www.anti.to

» Schwimmbadausstattung » Schwimmbadbau

ASB GlassFloor Systembau Horst Babinsky GmbH 83371 Stein, Deutschland info@asbglassfloor.com www.asbglassfloor.com

» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Multisportanlagen » Sporthallenböden

Sekisui Alveo AG 6043 Adligenswil, Schweiz info@alveosport.com www.alveosport.com

Arbeitskreis Trennvorhänge e.V. 42327 Wuppertal, Deutschland info@arbeitskreis-trennvorhaenge.de www.arbeitskreis-trennvorhaenge.de

» Hallentrennvorrichtungen » Sporthallenausstattung

AST Eissport und Solaranlagenbau GmbH 87629 Füssen, Deutschland hannes.schretter@ast.at www.ast.at

ASPG Deutschland GmbH 40221 Düsseldorf, Deutschland info@D-aspg.de www.D-aspg.de

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Sportböden für Freianlagen Mobile Sportböden, Abdecksysteme Sporthallenböden Sportplatzbau

Elastikschichten, Fallschutzbeläge Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

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Eisbearbeitungsmaschinen Eishockeybanden Eissportanlagenbau Eissportausstattung Schwimmbadausstattung 71


PROFESSIONALS & PROFILES

Avant Sports Industrial Co.,Ltd 518108 Shenzhen, China sales@avant.com.cn www.avantseating.com

» Multisportanlagen » Sportrasen (Kunststoffrasen) » Tribünen, Bestuhlung

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BERNDORF Metall- und Bäderbau GmbH 2560 Berndorf, Österreich office@berndorf-baederbau.com www.berndorf-baederbau.com

» Schwimmbadausstattung » Schwimmbadbau » Schwimmbeckenbau, Edelstahl

Dr. Schutz GmbH 53755 Bonn, Deutschland info@dr-schutz.com www.dr-schutz.com

» Reinigung und Pflege » Sporthallenböden

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Mobile Sportböden, Abdecksysteme Sporthallenausstattung Temporäre und modulare Bauten

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Freiraumausstattung Multisportanlagen Sportplatzausstattung Spielplatzausstattung

» Architektur und Design » Landschaftsarchitektur

Carl Stahl ARC GmbH 73079 Süßen, Deutschland xtend@carlstahl-arc.com www.carlstahl-architektur.com

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Fassaden und Gebäudehüllen Sicherheitssysteme, Zaunanlagen Spielfeldbanden, Netze Spielplatzausstattung Sportplatzausstattung

Conica AG 8207 Schaffhausen, Schweiz info@conica.com www.conica.com

» Sportböden für Freianlagen » Sporthallenböden » Sportplatzbau

DSGN CONCEPTS UG 48145 Münster, Deutschland info@dsgn-concepts.de www.dsgn-concepts.de

» Landschaftsplanung

Fitnessausstattung Freiraumausstattung Schwimmbadausstattung Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung

Brinkmann + Deppen Architekten / Landschaftsarchitekten 48336 Sassenberg, Deutschland info@brinkmann-deppen.de www.brinkmann-deppen.de

BLOACS 50935 Köln, Deutschland info@bloacs.de www.bloacs.de

campus GmbH Bauten für Bildung und Sport 72764 Reutlingen, Deutschland info@campus-architektur.de www.campus-architektur.de

» Architektur und Design

Gotthilf Benz Turngerätefabrik GmbH+Co KG 71350 Winnenden, Deutschland info@benz-sport.de www.benz-sport.de

Bänfer GmbH Sportmanufaktur 34537 Bad Wildungen, Deutschland info@baenfer.de www.baenfer.de

eccos pro gmbh 42553 Velbert, Deutschland info@eccos-pro.com www.eccos-pro.com

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Eissportausstatung Fitnessausstattung Schwimmbadausstattung Ticketing, Zutrittssysteme Umkleideanlagen, Garderoben sb 3/2022


ENGO GmbH Srl 39040 Vahrn (BZ), Italien info@engo.it www.engo.it

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Eisbearbeitungsmaschinen Eishockeybanden Eissportanlagenbau Eissportausstattung Mobile Sportböden, Abdecksysteme

EOLED EU 1130 Wien, Österreich Telefon +43(0)1877 32970 info@eoled.eu www.eoled.eu

» Beleuchtungssysteme

Eurotramp-Trampoline Kurt Hack GmbH 73235 Weilheim / Teck, Deutschland eurotramp@eurotramp.com www.eurotramp.com

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Schwimmbadausstattung Spielplatzausstattung Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung

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geo3 GmbH 47551 Bedburg-Hau, Deutschland kontakt@geo3.de www.geo3.de

» Architektur und Design » Landschaftsarchitektur » Machbarkeitsstudien

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Gerflor Mipolam GmbH 53824 Troisdorf, Deutschland gerflormipolam@gerflor.com www.gerflor.de

» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Sporthallenböden

GfKK – Gesellschaft für Kältetechnik- Klimatechnik mbH 50859 Köln, Deutschland info@gfkk.de www.gfkk.de

Gütegemeinschaft Sportgeräte 53113 Bonn, Deutschland info@sichere-sporthalle.de www.sichere-sporthalle.de

» Eissportanlagenbau » Eissportausstattung » Sanitär, Heizung, Klimatechnik, Energierückgewinnung

» Sporthallenausstattung » Sportplatzausstattung » Prüfungen, Qualitätssicherung

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GANTNER Electronic GmbH Deutschland 44894 Bochum, Deutschland info-de@gantner.com www.gantner.com

Fitnessausstattung Schwimmbadausstattung Sporthallenausstattung Ticketing, Zutrittssysteme Umkleideanlagen, Garderoben

GEZOLAN AG 6252 Dagmersellen, Schweiz customer-service@gezolan.com www.gezolan.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

Hamberger Flooring GmbH & Co. KG 83071 Stephanskirchen, Deutschland info@hamberger.de www.hamberger.de

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Decken, Fenster, Wandelemente Mobile Sportböden, Abdecksysteme Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden 73


PROFESSIONALS & PROFILES

Hauraton GmbH & Co. KG 76437 Rastatt, Deutschland info@hauraton.com www.hauraton.com

» Entwässerungssysteme » Sportplatzbau » Sporthallenböden

heiler GmbH & Co. KG 33649 Bielefeld, Deutschland info@heiler-sport.de www.heiler-sport.de

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ISS GmbH 63263 Neu-Isenburg, Deutschland info@iss4u.de www.iss4u.de

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Eisbearbeitungsmaschinen Eishockeybanden Eissportanlagenbau Eissportausstattung Schwimmbadausstattung

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Fassaden und Gebäudehüllen Sicherheitssysteme, Zaunanlagen Spielfeldbanden und Netze Spiel- und Sportplatzausstattung

Reinigung und Pflege Sportplatzbau Sportrasen (Hybridrasen) Sportrasen (Kunststoffrasen) Sportrasen (Naturrasen)

ISP GmbH 48167 Münster, Deutschland info@isp-germany.com www.isp-germany.com

» Prüfungen, Qualitätssicherung

IST – Institut für Sportbodentechnik 04416 Markkleeberg, Deutschland mario-kunze@gmx.net www.sportboden-leipzig.de

» Prüfungen, Qualitätssicherung

Jakob Rope Systems 3555 Trubschachen, Schweiz info@jakob.com www.jakob.com

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» Multisportanlagen » Sporthallenböden » Sportböden für Freianlagen

Geschäftsstelle INTERGREEN AG c/o Science to Business GmbH 49090 Osnabrück, Deutschland info@intergreen.de www.intergreen.de

Intercom Dr. Leitner 39040 Freienfeld, Italy intercom@leitner.it www.realice.info

» Eisbearbeitungsmaschinen » Eishockeybanden » Eissportanlagenbau

Reinigung und Pflege Sportplatzbau Sportrasen (Hybridrasen) Sportrasen (Kunststoffrasen) Sportrasen (Naturrasen)

Herculan BV 4231 DJ Meerkerk, Niederlande info@herculan.com www.herculan.com

JUNCKERS INDUSTRIER A/S 4600 Køge, Dänemark sus@junckers.com www.junckers.com

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Multisportanlagen Sporthallenbau Sporthallenböden Stadion- und Arenabau Temporäre und modulare Bauten

Keller Tersch GmbH 39218 Schönebeck, Deutschland info@kellertersch.de www.kellertersch.de

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Reinigung und Pflege Sportplatzbau Sportrasen (Hybridrasen) Sportrasen (Kunststoffrasen) Sportrasen (Naturrasen) sb 3/2022


Kernig Consulting GmbH 48155 Münster, Deutschland info@andreaskernig.de www.kernig-consulting.de

» Consulting

Herbert Labarre GmbH & Co. KG 22337 Hamburg, Deutschland info@labarre-galabau.de www.labarre-galabau.de

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Reinigung und Pflege Sportplatzbau Sportrasen (Hybridrasen) Sportrasen (Kunststoffrasen) Sportrasen (Naturrasen)

Landskate GmbH 50823 Köln, Deutschland info@lndskt.de www.lndskt.de

» Landschaftsarchitektur

Hermann Kutter Landschaftsbau Sportplatzbau GmbH & Co. KG 87700 Memmingen, Deutschland info@kutter-galabau.de www.kutter-galabau.de

KRAIBURG Relastec GmbH & Co. KG 29410 Salzwedel, Deutschland sportec@kraiburg-relastec.com www.kraiburg-relastec.com/sportec

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Spielplatzausstattung Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden

Labor Lehmacher | Schneider GmbH & Co. KG 49076 Osnabrück, Deutschland info@labor-lehmacher.de www.l-l-s.de

» Prüfungen, Qualitätssicherung

LIKE-ICE Science GmbH 84069 Schierling, Deutschland info@like-ice.com www.like-ice.com

» Eishockeybanden » Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Sportböden für Freianlagen

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Reinigung und Pflege Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen) Sportrasen (Naturrasen)

Labosport International 72100 Le Mans, Frankreich contact@labosport.com www.labosport.com

» Prüfungen, Qualitätssicherung

Lindner Group 94424 Arnstorf, Deutschland info@lindner-group.com www.lindner-group.com

» Beleuchtungssysteme » Decken, Fenster, Wandelemente

Zeigen Sie Ihre Innovationen und Referenzen! sb 3/2022

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PROFESSIONALS & PROFILES

maier landschaftsarchitektur / Betonlandschaften 51107 Köln, Deutschland info@maierlandschaftsarchitektur.de www.maierlandschaftsarchitektur.de

M3 Architectes 2737 Luxemburg, Luxemburg mail@m3archi.lu www.m3archi.lu

» Architektur und Design

» Landschaftsarchitektur

McArena GmbH 71522 Backnang, Deutschland info@mcarena.de www.mcarena.de

» Multisportanlagen » Schlüsselfertigbau » Sporthallenbau

Wir helfen Ihnen gerne: Thomas Kick, Marketing kick@iaks.sport

Melos GmbH 49324 Melle, Deutschland info@melos-gmbh.com www.melos-gmbh.com

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Silke Bardenheuer, Mitgliederservices bardenheuer@iaks.sport

Elastikschichten, Fallschutzbeläge Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau

MYRTHA POOLS A&T Europe SPA 46043 Castiglione d/Stiviere (MN), Italien info@myrthapools.com www.myrthapools.com

» Schwimmbadbau » Schwimmbeckenbau, andere Systeme » Schwimmbeckenbau, Edelstahl

Pellikaan Bauunternehmen Deutschland GmbH 40880 Ratingen, Deutschland info@pellikaan.de www.pellikaan.de

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Schlüsselfertigbau Schwimmbadausstattung Schwimmbadbau Sporthallenbau

Nüssli (Deutschland) GmbH 91154 Roth, Deutschland roth@nussli.com www.nussli.com

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Schlüsselfertigbau Sporthallenbau Stadion- und Arenabau Temporäre und modulare Bauten Tribünen, Bestuhlung

PS+ Planung von Sportstätten 49078 Osnabrück, Deutschland info@ps-planung.de www.ps-planung.de

» Architektur und Design » Landschaftsarchitektur

Play-Parc Allwetter-Freizeitanlagenbau GmbH 33014 Bad Driburg, Deutschland info@playparc.de www.playparc.de

PERROT-Regnerbau Calw GmbH 75382 Althengstett, Deutschland perrot@perrot.de www.perrot.de

» Bewässerungssysteme

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Fitnessausstattung Freiraumausstattung Multisportanlagen Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung sb 3/2022


Polytan GmbH 86666 Burgheim, Deutschland info@polytan.com www.polytan.de

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Reinigung und Pflege Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

Porplastic Sportbau von Cramm GmbH 72108 Rottenburg a.N., Deutschland info@porplastic.de www.porplastic.de

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Decken, Fenster, Wandelemente Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden

» Architektur und Design

RICHTER Sportstättenkonzepte GmbH 07629 Hermsdorf, Deutschland info@sportstaettenkonzepte.de www.sportstaettenkonzepte.de

» Architektur und Design » Landschaftsarchitektur

» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Multisportanlagen » Sporthallenböden

sb 3/2022

SMC2 Vertriebsbüro Deutschland 60314 Frankfurt am Main, Deutschland kontakt@smc2-bau.de www.smc2-bau.de

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Fassaden und Gebäudehüllen Feste und mobile Dachsysteme Multisportanlagen Schlüsselfertigbau Sporthallenbau

Elastikschichten, Fallschutzbeläge Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

REGUPOL BSW GmbH 57319 Bad Berleburg, Deutschland info@regupol.de www.regupol.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Mobile Sportböden, Abdecksysteme Spielplatzausstattung Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden

Signgrass® NIK-Tufting BV 5571 TJ Bergeijk, Niederlande info@signgrass.com www.signgrass.com

Robbins Sports Surfaces OH 45226 Cincinnati, USA info@robbinsfloor.com www.robbinsfloor.com

Siteco Beleuchtungstechnik GmbH 83301 Traunreut, Deutschland info@siteco.de www.siteco.de

» Beleuchtungssysteme

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RAUMKUNST ZT GMBH SPORTARCHITEKTUR 1070 Wien, Österreich office@sportarchitektur.at www.sportarchitektur.at

Sika Nederland B.V. (Pulastic sports flooring) 7400 AK Deventer, Niederlande export@nl.sika.com www.pulastic.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

Schmitz Foam Products BV 6040 KG Roermond, Niederlande sales@schmitzfoam.com www.schmitzfoam.com

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Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau Sportplatzausstattung Sportrasen (Kunststoffrasen)

SMG Sportplatzmaschinenbau GmbH 89269 Vöhringen, Deutschland info@smg-machines.com www.smg-machines.com

» Reinigung und Pflege » Sportplatzausstattung » Sportplatzbau

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PROFESSIONALS & PROFILES

Holz-Speckmann GmbH & Co. KG 33790 Halle/ Westfalen, Deutschland info@speed-lock.com www.speed-lock.com

» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Sporthallenböden

Spieth Gymnastics GmbH 73776 Altbach, Deutschland info@spieth-gymnastics.com www.spieth-gymnastics.com

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STOCKMEIER URETHANES GmbH & Co.KG 32657 Lemgo, Deutschland urethanes.ger@stockmeier.com www.stockmeier-urethanes.de

» Elastikschichten, Fallschutzbeläge » Sportböden für Freianlagen » Sporthallenböden

Hallentrennvorrichtungen Mobile Sportböden, Abdecksysteme Spielfeldbanden, Netze Sporthallenausstattung

» Hallentrennvorrichtungen » Sporthallenausstattung

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Multisportanlagen Spielfeldbanden, Netze Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung Stadion- und Arenaausstattung

» Beleuchtungssysteme

TURNBAR by Eiden & Wagner 54634 Bitburg, Deutschland info@turnbar.net www.turnbar.net

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Freiraumausstattung Multisportanlagen Stadion- und Arenaausstattung Sportplatzbau Sportplatzausstattung

Fitnessausstattung Freiraumausstattung Multisportanlagen Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung

Hans-Joachim Weitzel GmbH & Co. KG 25436 Tornesch, Deutschland schult@hjweitzel.de www.hjweitzel.de

Vindico Sport GmbH 73463 Westhausen, Deutschland info@vindico-sport.de www.vindico-sport.com

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Thorn Lighting 6850 Dornbirn, Österreich info@thornlighting.com www.thornlighting.de

Troldtekt GmbH 22763 Hamburg, Deutschland info@troldtekt.com www.troldtekt.com

Universal Sport Sportgeräteherstellungs- und Vertriebs GmbH 71101 Schönaich, Deutschland info@universal-sport.com www.universal-sport.com

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Tatamsport 50014 Zaragoza, Spanien tatamsport@toldosserrano.com www.tatamsport.com

Trenomat GmbH & Co. KG 42327 Wuppertal, Deutschland info@trenomat.de www.trenomat.de

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STARGUM Zakład Przemysłu Gumowego 73-110, Stargard Szczecinski, Polen office@stargum.pl www.stargum.pl

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WM GmbH 39053 Blumau, Italien info@wm-technics.com www.wm-on-ice.com

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IMPRESSUM

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Internationale Fachzeitschrift für Sportstätten und Freizeitanlagen

Generalsekretär und verantwortlich Klaus Meinel meinel@iaks.sport Redaktion und Verlag IAKS Internationale Vereinigung Sportund Freizeiteinrichtungen e.V. Eupener Straße 70 50933 Köln, Deutschland Fon +49 (0) 221 16 80 23- 0 Fax +49 (0) 221 16 80 23-23 sb@iaks.sport www.iaks.sport

Grafik Yannik Dettmer dettmer@iaks.sport Fon +49(0)221 168023-13

Redaktion und Marketing Thomas Kick kick@iaks.sport Fon +49(0)221 168023-12

Abonnements Valentina Bernhardt bernhardt@iaks.sport Fon +49(0)221 168023-14

Redaktion Silke Bardenheuer bardenheuer@iaks.sport Fon +49(0)221 168023-11

Über die zum Ausdruck angenommenen Arbeiten kann der Verlag uneingeschränkt ­ verfügen. Nachdruck oder Vervielfältigungen, auch auszugsweise, nur mit schrift­licher ­Genehmigung des Verlages.

NÄCHSTE AUSGABEN Ausgabe 4/2022 – Aktivierende urbane Räume

Bezugspreis 56 EUR Deutschland 73 EUR Andere Länder 12 EUR Einzelheft

Foto: Brett Boardman

Anzeigenschluss: 20.07.2022

ISSN (Print): 0036-102X ISSN (Internet): ISSN 2198-4271

Erscheinungsdatum: 31.08.2022

Gerichtsstand und Erfüllungsort: Köln Anzeigenpreise: Mediadaten 2022 Übersetzung/Lektorat Tim Chafer, ExperTeam Otto-Hahn-Str. 57, DE – 40591 Düsseldorf Euro-Sprachendienst Jellen Rheinaustr. 125, DE – 53225 Bonn www.euro-sprachendienst.de Druck Idee Druckhaus GmbH Robert-Bosch-Straße 6, DE – 50181 Bedburg www.idee-druckhaus.de 80

Ausgabe 5/2022 – Nachhaltigkeit

Foto: Climate Pledge Arena

Anzeigenschluss: 19.09.2022 Erscheinungsdatum: 31.10.2022 sb 3/2022


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Die unübertroffene Beckentechnologie für jedes Schwimmsportzentrum Seit 2009 ist Myrtha Pools Partner der FINA und international führend bei Schwimmbeckenplanung und -bau. Das vorgefertige modulare Edelstahlsystem von Myrtha Pools für den Schwimmbeckenbau bildete 1997 die Basis für die Entwicklung der speziellen RenovAction-Technologie für die Schwimmbadsanierung und Renovierung bestehender Becken. Dank seiner umfangreichen Erfahrung ist Myrtha Pools stolz darauf, Architekten und Planer bei der Zertifizierung von GREEN BUILDING und mit BIM zu unterstützen. Myrtha Pools ist immer die erste Wahl für Wettkampf-, Freizeit- und Wellnessbecken! www.myrthapools.com 82

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