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Ausgabe 2 2017

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.

Kinderleichtathletik

So sehen Sieger aus

Senioren Europameisterschaften

Harald kann‘s nicht lassen

Deutsche Seniorenmeisterschaften

Titel fĂźr Alexandra Schwartze Fotoausstellung

OSC-Lauf bot Motive


Editorial

Inhalt

Liebe Leserinnen, liebe Leser, in gesellschaftlich und politisch sehr stürmischen Zeiten suchen viele Menschen nach festen Orientierungspunkten und Werten. Diese finden sie in jedem Fall im OSC Waldniel, denn hier zählen neben dem friedlichen Wettkampf mit anderen Sportlerinnen und Sportlern noch Werte wie Fairness, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Gerade der Teamgeist tritt immer mehr in den Vordergrund der Einzelsportart Leichtathletik. Diese Ausgabe hat viele Beispiele – Staffelmeisterschaften, Team-Cross-Challenge, Marathon-Staffel oder auch die Teams der Kinderleichtathletik. Liebe OSC-Familie, mach weiter so, wir sind stolz auf Euch. Und das dabei der sportliche Erfolg nicht ausbleibt, zeigen die vielen Platzierungen bei Meisterschaften. Und nun noch viel Spaß beim Lesen und vielen Dank an die fleißigen Mitautoren. Dieses Postfach freut sich weiterhin über Kritik, Feedback und tolle Berichte: michaelinge5@aol.com. Eure Inge Schäben-Buscher

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V. erscheint zweimal im Jahr. Vereinsmitglieder erhalten es kostenlos. Auflage: 500 Stück

Ausgabe 2 2017

OSC intern Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.

Kinderleichtathletik

So sehen Sieger aus

Senioren Europameisterschaften

Redaktion: Inge Schäben-Buscher Layout: Horst Stuhlweissenburg

Harald kann‘s nicht lassen

Deutsche Seniorenmeisterschaften

Titel für Alexandra Schwartze Fotoausstellung

OSC-Lauf bot Motive

Druck: WIRmachenDRUCK GmbH Titel: Lilly Lunden beim 5-km-Rennen des Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislaufs – Foto: Aldo Tortora Datenschutzhinweis: Entsprechend §18 der Vereinssatzung drucken wir Bilder oder persönliche Daten von Mitgliedern ab. Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner Person sowie seiner personenbezogenen Daten allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung/Übermittlung und der Verein entfernt vorhandene Fotos bzw. Daten von seiner Homepage. Bei all unseren Texten sprechen wir weibliche und männliche Personen an. Nur der besseren Lesbarkeit wegen bevorzugen wir oft in unseren Texten die männliche Schreibform. Wir bitten um Ihr Verständnis! Vielen Dank! 2 02/2017

Senioren Europameisterschaften Harald kann‘s nicht lassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf Waldniel erneut mit Teilnehmerrekord . . . . . . . . . Laufgeschichten Nummer 13 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . DLV-Laufabzeichen Toll war‘s. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Urlaubsgeschichten Die letzten Drei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Laufgeschichten Starkes Team. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Santander Marathon Konzert folgt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Team-Cross-Challenge Dreckig werden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weltmeisterschaften Eine Reise wert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vizemeisterin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Teamgeist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fotowettbewerb Schuhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Deutsche Seniorenmeisterschaften Gut platziert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Deutsche Seniorenmeisterschaften Gold für Alexandra Schwartze . . . . . . . . . . . . . . . . Fotoausstellung OSC-Lauf bot Motive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Deutsche U16-Meisterschaften Platzierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nordrhein Seniorenmeisterschaften Doppelmeister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Laufgeschichten Dachs sammelt ASICS. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aufgelesen Der Pionier des Dauerlaufs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . NRW-Langstaffelmeisterschaften Fotofinish . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kinderleichtahletik Toller Auftakt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kinderleichtahletik So sehen Sieger aus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Halbmarathon Köln Joey im Blick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lauftreff In Gedenken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lauftreff Palma einfach super . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frauensportgemeinschaft Diesmal ohne nasse Füße. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lauftreff Per Pedes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Laufgruppe Wiedersehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . BewegungsKita Unbesiegt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . BewegungsKita Feier. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Senioren Europameisterschaften

Harald kann‘s nicht lassen Nach Horst Backhuss ist es Harald Lange, der an Senioren Europameisterschaften teilnimmt.

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hne auch nur Irgendjemandem in der Heimat Bescheid zu sagen, wodurch Daumen drücken also flach fiel, hat der Familienrat „Lange“ beschlossen, dass Ehemann und Papa Harald nochmal über 800 m an den Start gehen durfte/sollte/musste. Und das nicht einfach Irgendwo, sondern bei den Senioren Europameisterschaften in Aarhus in Dänemark. In einem sehr schnellen Rennen lief er in 2:12,11 Min. ins Ziel. Leider verpasste er aber mit dem insgesamt 18. Platz den Einzug ins Finale. Dafür wäre eine neue Bestzeit nötig gewesen. 

Aber damit nicht genug. Da war ja noch ein 1.500 m-Rennen. Am nächsten Tag, am Sonntag. Nach einem schnellen Rennbeginn musste er der schnellen Zeit vom Vortag jedoch Tribut zollen und die Beine wurden etwas schwer. Auf der Schlussrunde gelang es Harald aber dann noch einen Konkurrenten einzuholen. Mit der Zeit von 4:34,56 Min. kann er aufgrund von 2 schnellen Rennen auf zwei aufeinanderfolgenden Tagen sehr zufrieden sein. Immerhin reichte es im Finallauf für einen tollen 13. Platz.

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38. Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf

Waldniel erneut mit Teilnehmerrekord Das teilnehmerstärkste Sportevent in der Gemeinde wächst auch in 2017.

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ber 1.200 Läufer und Läuferinnen, um genau zu sein waren es 1.214, erreichen in Waldniel das Ziel und statuieren erneut einen neuen Rekord. Der 38. Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf am 23. Juni in Schwalmtal Waldniel machte also wieder mobil und bei endlich einmal schönstem Sommerwetter führte der OSC Waldniel rund um die Europaschule die größte Sportveranstaltung des Jahres in der Gemeinde durch.

KiTas und Grundschulen sorgten wieder für Stimmung Wie immer machten um 17.15 Uhr die Volksbank Viersen PRIMAX-Läufe der KiTas den Anfang der Veranstaltung rund um die Europaschule. In vier Einzelläufen, die nach Altersklassen und Geschlecht sortiert waren, wurde der Titel „Fittester Kindergarten 2017“ ausgefochten. Ein wirklich tolles Bild ergab sich durch die große Zuschauerzahl am Rande der Strecke, denn neben den Eltern konnten man eine Vielzahl weiterer Familienangehöriger der Kinder finden. Danke für Euer Kommen. 4 02/2017

Den Siegerpokal, errechnet aufgrund der höchsten Teilnehmerzahl in Relation zur Größe des Kindergartens, errang in diesem Jahr die BewegungsKiTa Schier, der es gelang, eine 90-%-Quote zu erreichen. 9 von 10 Kindern der KiTa waren also am Start. In Augenhöhe fanden sich auch der zweite und dritte Platz. Das Bethanien Familienzentrum Kaiserpark kam auf eine Quote von 83 % hauchdünn vor dem AWO Familienzentrum Nottbäumchen mit 82 %. Ein nicht weniger großes Dankeschön geht aber auch an die übrigen sechs platzierten Kindergärten, die mit großem Engagement und viel Freude das Teilnehmerfeld vervollständigt haben und für die tolle Stimmung sorgten. Die Grundschulen aus Waldniel, Amern, Niederkrüchten und erstmals Elmpt kämpften anschließend ihrerseits um den begehrten Pokal der „fittesten Grundschule“ über 800 m. Auch hier war die Teilnehmerquote ausschlaggebend. Erstmals siegreich war die GGS Amern mit 40 % vor dem GGS Waldniel mit 31 %. Gleich auf Platz drei war die GGS Elmpt mit 11 % zu finden.

3 x 1- km-Staffel für alle Anfänger und Sportler aus anderen Disziplinen Zum dritten Mal und mit der bislang höchsten Beteiligung fand die 3 x 1-kmStaffel statt. Im Ziel konnten 37 Staffeln gewertet werden. Siegreich war die Staffel B1 mit Timo Götz, Maximilian Last und Lasse Lobmeyer in der Erwachsenenwertung. Die U 16-Wertung entschied die Staffel mit Moha Tairi, Nico Westendorp und Nicolai Wyers von der Janusz-Korczak-Realschule für sich. Auch den Sonderpreis für die größte Teilnehmerzahl erhielt die Janusz-Korczak-Realschule, die 19 Staffeln an den Start brachte.

Mobiles Schwalmtal Vor dem 5-km-Rennen um 19.00 Uhr wurde erstmals ein gemeinsames, animiertes Aufwärmen angeboten. Leider noch mit mäßigem Erfolg, waren doch die meisten Läufer und Läuferinnen zu sehr auf ihr eigenes Rennen konzentriert. So brachte aber der gemeinsame Count


Down zum Gongschlag von Big Ben die nötige Stimmung, um die Einzelläufer und Teams auf die Strecke zu schicken. 303 Finisher konnten am Schluss gezählt werden. Allen voran der Gesamtsieger Fabio Faulhaber vom OSC Waldniel und die Gesamtsiegerin Anna Bommes, ebenfalls vom OSC Waldniel. Wie immer besonders attraktiv waren die Teamwertungen. Das Team für einen Abend war das Team Bethanien mit Stefan Magyar, Tobias Kleinehr und Sarah Magyar. Das führende Familienteam war die Familie Nagel aus Dülken mit Michael, Tobias und Laura. Bei den Schulteams waren die AMG Runners mit Jan Wolters, Richard Meisel und Paul Mevissen nicht zu schlagen und die Firmenwertung entschied das Team der Volksbank Viersen mit Sebastian Sanders, Michael Willemse und Sebastian Hermans für sich. Die erstmals ausgeschriebene Feuerwehrteamwertung konnte die Feuerwehr Schwalmtal mit Jörn Schatten, Patrick Höninger und Arthur Petrossioan gewinnen. Ganz traditionell ging es dann um 20.00 Uhr zu, als die 10 km unter die Laufsohle genommen wurden. Hier blieb bei den 105 Läufern und Läuferinnen im Ziel der Sieg sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen in Waldniel. Robin Borghans gewann hier ebenso wie Alexandra Schwartze vom OSC Waldniel.

Ein herzliches Dankeschön! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bei allen Sponsoren und Helfern des Vereins und bei der Gemeinde Schwalmtal für die tatkräftige Unterstützung. Ebenso bedanken wir uns bei allen Anwohnern an der Strecke für ihr Verständnis für die notwendigen Absperrmaßnahmen. Und nicht vergessen. Am 22.06.2018 gilt es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für alle Helferinnen und Helfer: Auf ein Neues!

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Laufgeschichten

Nummer 13 Die Vorbereitung zum Marathon lief für Katja Kanditt prima. Keine Erkältung, ordentliche Wettkampfzeiten und nicht dieses Gefühl, am Ende der Vorbereitung bereits platt zu sein. Eindhoven konnte kommen.

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ch hatte dieses Mal einen völlig anderen Ansatz gefahren: Lediglich alle zwei Wochen einen langen Lauf gemacht. Keinen über 32 Kilometer. Und ansonsten alles so wie immer gemacht. Kein spezielles Tempotraining, keinen richtigen Trainingsplan gehabt, Wettkämpfe wie immer. Durch die langen Läufe bin ich dann auf Wochenkilometer bis 80 gekommen, aber auch nie darüber. Zwei Wochen vorher ging es dann aber schon los. Finn lag mit ein wenig Fieber flach und hatte einen ordentlichen Schnupfen. Na super, wenn sich das jetzt wieder durch die komplette Familie zieht, bin ich als Letzte in zwei Wochen daran…..Kira und Yanni bekamen dann lediglich eine ordenliche Erkältung, Stephan blieb ganz verschont und ich bekam nur einen leichten Schnupfen. Mittlerweile nach oben ins Gästezimmer gezogen, besuchte Yannis nachts dann nur den Papa zum Kuscheln und ich konnte gut schlafen. Trotzdem fühlte ich mich die ganze Woche vorm Marathon total ekelig und ich suchte schon nach Alternativen. 6 02/2017

Höhepunkt dann am Samstag , wo mir alles weh tat. Aber das ist ja oft einen Tag vorher so. Am Sonntag war dann alles klasse. Schnupfen weg, Nacht war gut. Und es lief auch alles vom Start her sehr gut. Die ersten zwei Kilometer viel zu schnell, aber dann habe ich das richtige Tempo gefunden. 4:51er Schnitt sollte eine Zielzeit von 3:24:59 Std. bedeuten. Entgegen meiner sonstigen Erfahrungen kam auch nicht bereits früh schon der erste Einbruch, sondern es lief alles glatt. Klar wurde es ab Ende der 20er härter, aber das war ja klar. Irgendwann hatte ich dann ein tierisches Stechen. Weiß nicht, ob das von der verkrampften Haltung oder vom „Gelessen“ kam. Zumindest konnte ich meine 4:51er Schnitte nicht mehr halten. Das war so bei Kilometer

34. „Jetzt nur nicht wieder komplett auf einen 6er Schnitt zurückfallen,“, dachte ich mir noch, und das gelang mir dann auch glücklicherweise. Der langsamste Kilometer war um die 5:30 Min.. Kilometer 35 bis 39 führten auf einem asphaltierten Werg durch den Wald mit null Zuschauern, was auch nicht gerade Ansporn brachte. Aber irgendwann am Ende des Waldweges wartetet eine Kapelle und es waren nur noch drei Kilometer zu laufen. Es wurde immer städtischer und die Zuschauer waren auch wieder da. Nach 3:28:31 Std. habe ich dann endlich das Ziel erreicht. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, wenn diese blöden Stiche nicht gewesen wären, wäre es noch etwas schneller gegangen, aber den Mann mit dem Hammer habe ich nicht getroffen. Wahrscheinlich hat der den Weg vom letzten Jahr aus Frankfurt nicht zurückgefunden. Katja Kanditt


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Wir machen Sport.

OSC Waldniel

Die Abzeichen dürfen alle Teilnehmer bei der im Januar anstehenden Jahresfeier stolz in Empfang nehmen.

Stolz erreichten Alle nach 15, 30 oder auch 60 Minuten ihre selbstgesteckten Ziele.

ünktlich zum Startschuss des Laufabzeichens stellte sich der Regen ein und etliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene liefen Runde für Runde, manche auch als schlängelnde Ameisenstrasse, um die Bahn....

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Bis kurz vor Beginn der DLV-Laufabzeichen Aktion hat es noch geregnet.

Toll war‘s

DVL-Laufabzeichen


Urlaubsgeschichten

Die letzten Drei Nach 2015 startete Marko am 23.07.2017 bereits zum zweiten Mal beim Halbmarathon in Füssen.

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raditionell findet dieser Halbmarathon einen Tag vor dem „Königsschlösser-Romantik-Marathon“ statt. Die Vorfreude bei mir war riesig und doch war dieses Jahr alles anders. Waren 2015 noch drei gut 7-km-lange harte Höhenprofil-Runden zu absolvieren, so gab es in diesem Jahr erstmals eine völlig neue Streckenführung mit „nur“ noch zwei exakt gleichen Runden über ca. 10,5 km. Direkt an den Königsschlössern und dem Schwansee vorbei. Einfach eine traumhafte Kulisse.

Bei heißen Temperaturen war die Stimmung an der Startlinie im Rekordteilnehmerfeld prima. Der Moderator erklärte mehrfach, dass die neue Runde wesentlich anspruchsvoller sei als die alte Runde. „Ja, ja ist klar,“ habe ich nur gedacht und ihn überhaupt nicht ernstgenommen. „Der Anstieg ist fast 2.000 Meter lang,“ rief er dann noch ins Mikro. 8 02/2017

Ich habs immer noch recht easy gesehen! Dann gings los. 4:40er-Tempo war mein Plan, sub. 1:40 Std. also! Kann doch für einen frischen 1:29-Läufer kein Problem sein! Oder doch? Nach 2 km mit 4:22 Schnitt – Bremse bitte. Nach ca. 6,5 km das erste Mal der Berg der Leiden. Ich denke nur: „Der nimmt ja gar kein Ende!“ Nach 1.850 Metern bin ich endlich oben. Puls: Anschlag! Das Höhenprofil der 10,5-km-Runde (s.u.) spricht Bände. Naja, bis zur Zwischenzeit bei Start und Ziel ging‘s dann wieder. Zwischenzeit genau zur Hälfte: 49:44 Min.. „Oh Gott,“, denke ich, „wie soll ich dieses Tempo nur noch mal eine Runde halten?“. (Die zweite Runde sollte mehr als 3 Minuten langsamer werden, dass wusste ich aber jetzt noch nicht.)

Egal, Gel rein und weiter gehts. Kilometer 13 ist erreicht. Ich fasse einen Entschluss, den ich noch schmerzlich hart spüren werde. Ich denke mir: „Weltmeister oder Hosenscheißer! Beim Anstieg greifst du einfach an!“. Ich stürme also die 1.850-Meter-Wand in 5:07erTempo schwer atmend hoch, überhole etliche Mitläufer, stelle fest, dass es knapp unter 1:40 reichen könnte und bin dann oben! Nur noch 3 km!!! Bähmmmm!!! Beide Unterschenkel melden einen Monsterkrampf. Stehenbleiben, Krämpfe rausdrücken, vorsichtig weiterlaufen. „Krämpfe beim Halbmarathon?“, denke ich, „das kenne ich ja gar nicht.“ Von wegen Weltmeister – „Hosenscheißer“ lautet die Antwort.


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Laufgeschichten

700 Meter weiter bekomme ich wieder Krämpfe in den Waden. Also wieder stopp, Krämpfe rausdrücken, weiter geht‘s. Weitere 700 Meter das gleiche Spiel von vorne. Mittlerweile sind natürlich alle überholten Mitstreiter längst wieder vorbei. Eine Zeit unter 1:40 Std. ist längst Geschichte. Mein Kopf hat nur noch den Gedanken die Ziellinie zu sehen. Gut, dass es von den letzten 500 Meter 400 Meter bergab und 100 Meter flach geht. Aber einen Krampf gibt es 500 Meter vor Schluss noch: In der Armbeuge des linken Armes!? „Was soll das?“, denke ich und laufe mit nach unten gestrecktem Arm erst mal weiter. Muss echt blöd aussehen! Dann endlich die Zielgerade. Was für eine tolle Stimmung! Ich laufe lächelnd und das Publikum grüßend ein. 1:42,40 Std. und damit 49 Sek. schneller als 2015. Wenigstens dieses Ziel ist geschafft. Mein erster Gedanke: „In 2 Jahren läufst du hier nur noch den 10er!“.   Nur langsam erhole ich mich von dieser Strapaze. Ich entscheide mich nicht mehr im Festzelt zur After-run-Party zu bleiben, sondern fahre zurück nach Pfronten in die FeWo.  Ziemlich fertig setze ich mich ins Auto und im Radio läuft dann Mark Foster mit „Sowieso“. Die Textzeile: „Auch wenn‘s grad nicht so läuft, wie gewohnt. Egal, es wird gut, sowieso.“, lässt mich echt wieder lachen. Dann an der FeWo angekommen beginne ich direkt mit der aktiven Regeneration – Hopfen und Malz lassen grüßen. Schöne Urlaubsgrüße!

Euer Marko

P.S. Am folgenden Tag habe ich wieder locker eine 10-km-Bergtour mit der Familie erlebt. Kaputt bin ich also noch nicht!

Starkes Team Theresa Berg, ehemalige Jugendläuferin im OSC, startete mit ihrem Vater beim Halbmarathon in Dresden.

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etzt wohne ich schon seit 4 Jahren in Dresden. Gut, mit einem Jahr Pause in Lissabon, aber das zählt nicht, ich war ja nicht in der Heimat und in Waldniel zu der Zeit. Aber natürlich schlägt mein Herz immer noch für unseren wunderbaren Verein. Den Halbmarathon in Dresden war ich noch nie gelaufen, obwohl die Strecke super schön ist. Und weil alleine laufen ja nicht so viel Spaß macht, habe ich mir ein bisschen Familienunterstützung geholt. Naja, um ehrlich zu sein, war es die Idee von meinem Papa, gemeinsam einen Halbmarathon zu laufen. Eigentlich wollten wir schon im März den Halbmarathon in Lissabon zusammen laufen, aber Papa konnte leider nicht mitmachen und darum haben wir uns gemeinsam für den Halbmarathon in diesem Jahr in Dresden angemeldet. So wollten wir die beiden starken Laufvereine aus Waldniel – den OSC und Athletik Waldniel – im 650 km entfernten Dresden vertreten. Papa ist extra lange mit dem Zug am Samstagnachmittag angereist, um am Sonntagmorgen zu starten. Abends gab

es natürlich eine gute Portion Nudeln und dann sind wir am Sonntag früh aus den Betten zum Start. Dort haben wir, man glaubt es kaum, einen zweites, pink-schwarz gestreiftes Trikot getroffen, den Alex von Athletik. Diese Trikots haben einfach Wiedererkennungswert. Das Wetter gab ein herrliches Laufwetter ab. 15° C, trocken und zwischenzeitlich sogar ein bisschen Sonne. Die Strecke ging durch die ganze Stadt, zweimal über die Elbe (mit hervorragendem Blick auf das Elbflorenzpanorama), durch den großen Garten und am Ende mit der Altstadt zur linken direkt an der Elbe entlang. Wir beide hatten einen super Lauf mit viel Spaß und auch guten Zeiten, die uns selbst überrascht haben. Ich bin 1:34:52 Std. gelaufen und Papa 1:39:47 Std.. Wahrscheinlich haben wir uns insgeheim gegenseitig super gepuscht. Ich denke, das werden wir auf jeden Fall noch einmal wiederholen, ob in Dresden oder einer anderen schönen Stadt, wer weiß. Theresa Berg 02/2017 9


Santander Marathon

Konzert folgt Der Santander Marathon wartete in diesem Jahr mit einer Marathon 4er-Staffel auf.

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ei einer Hitzeschlacht rund um den Geroweiher und in Mönchengladbachs City begann unsere Frauenstaffel mit Katja Kanditt die erstmals ausgetragene Marathon 4er-Staffel. Sie übergab den Zeitchip dann an Inge SchäbenBuscher. Weiter ging es mit Vi Scholzen. Silke Bommes brachte das Quartett schließlich erfolgreich als erste weibliche Mannschaft in 3:25:06 Std. ins Ziel. Die Freude war groß, dürfen sich die Mädels doch über Konzertkarten von Philipp Poisel freuen. Da machen sie sich bestimmt einen lustigen Abend.

Silke Bommes, Vi Scholzen, Inge SchäbenBuscher, Katja Kanditt

Als M70-Sieger ließ sich Alan Friend im Halbmarathon feiern. Der Lauftreff schickte auch zwei Teilnehmerinnen zum Halbmarathon. Andrea Deis und Christina Waindonk. Auch Stefanie Bohnen konnte sich im Ziel freuen, diese anspruchsvolle Strecke bei diesen Wetterbedingungen geschafft zu haben. Es war ihr erster Halbmarathon. 10 02/2017

Alan Friend Andrea Deis und Christina Waindonk


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Urlaubsgeschichten

Team-Cross-Challenge

Dreckig werden ErdäpfelLauf W

Zum zweiten Mal fand in Brüggen ein Querfeldeinrennen für Teams statt. Natürlich war auch der OSC dabei.

enn unser Urlaubsziel feststeht schaue ich schnell nach, ob es dort auch eine Laufveranstaltung gibt. So auch in diesem Jahr.

Wir waren in Südtirol an der Seiser Alm. In Bruneck im Pustertal gab es einen 3/4 Halbmaraton. Das sollte doch zu schaffen sein. Also habe ich mich schon weit im Vorfeld angemeldet. Aber: Oh man. Das war ein Wettkampf? So gequält habe ich mich lange nicht. Das Wetter war ausgerechnet an dem Tag gar nicht gut angesagt. Auf der einstündigen Hinfahrt wurde es immer dunkler und pünktlich zum Startschuss öffnete Petrus die Schleusen. Zu allem Überfluss ging das Thermometer auf 11 Grad runter. Brrrr. Eiseskälte und dazu noch ekliger Wind. Da hieß es beißen und dem Wetter trotzen. Im Ziel war ich vom ganzen Kämpfen gezeichnet und fix und fertig. Ein Helfer wollte sogar das „weiße“ Kreuz rufen. Aber ich habe dankend abgelehnt. Nach kurzer Erholung ging es dann auch wieder aufwärts. Aber mir war eisekalt. Aber zum Glück hat mein Wettkampfherz geschlagen und sich durchgesetzt. 1:39:50 Std. hieß es im Ziel und ich durfte eine sehr schöne Medaille in Empfang nehmen. Inge Schäben-Buscher

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Weltmeisterschaften

Eine Reise wert Vom 4. bis 13. August fanden in London die IAAF World Championships statt. Maria Strickling u nd Resi Keller waren dabei.

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ies begann so! Sylvia Keller, ehemalige erfolgreiche Läuferin des OSC und Tochter von Resi und Reinhard Keller, lebt schon seit 10 Jahren in London und hatte Anfang vergangenen Jahres für 2 Tage Tickets für dieses Sportereignis erworben. Da Reinhard beruflich verhindert war, fragte Resi, ob ich Interesse hätte, mitzukommen. Da brauchte ich nicht lange überlegen. Also flogen wir am 04. August von Düsseldorf nach London-Heathrow und fuhren von dort mit der U-Bahn zum Stadtteil Angel, wo wir von Sylvia im Hilton Hotel untergebracht wurden. Von dort war es angebracht, alle Wege mit der U-Bahn zurückzulegen. Das war für mich eine neue Erfahrung, da ich noch nie in meinem Leben so oft U-Bahn gefahren bin. London ist unterirdisch total vernetzt und ich fand es lustig, wie eilig die Multikulti-Menschen in den unterirdischen Verzweigungen auf der linken Seite schnellen Schrittes gingen. Sogar auf der Rolltreppe wurde unentwegt links überholt.

12 02/2017

Sylvia hatte für uns ein optimales Programm mit vielen schönen Eindrücken und Sehenswürdigkeiten organisiert. Dazu gehörte eine Reservierung, gleich am ersten Abend, im wunderschönen Skygarden in der Fenchurch Street. Auf der Plattform in 155 m Höhe hatten wir einen tollen Blick von allen Seiten auf London. Am nächsten Morgen machten wir uns, nach reichhaltigem Frühstücksbuffet, auf den Weg in Richtung Olympia Stadion. Schon aus größerer Entfernung konnte man das beeindruckende Stadion und den Olympiapark von einer Brücke aus sehr schön bewundern. Es strömten so viele Zuschauer in diese Richtung, sodass sich viele Schlangen an den Eingängen bildeten. Hier fanden gründliche Kontrollen statt. Nachdem wir unsere Plätze eingenommen hatten, schaute ich mich erst mal im Stadion um und war überwältigt. So ein schönes überdachtes Stadion und die Ränge so voll besetzt, das sieht man sonst

nur beim Fußball. Eine riesige Werbung für die schöne Leichtathletik! Die spannenden Wettkämpfe wurden von den Zuschauern unentwegt beklatscht und bejubelt. Die Stimmung war einzigartig, da wurde man automatisch mitgerissen. Beim Start der Laufwettbewerbe waren die über 60.000 Zuschauer mucksmäuschenstill, um nach dem Startschuss in tosendem Beifall und Aufmunterungsrufen zu verfallen, bis der Letzte im Ziel war. Auf beiden Seiten der Kurven konnte man das Geschehen zusätzlich auf zwei Monitoren verfolgen. Sofort nach einem Lauf oder Versuch, wurde das Ergebnis angezeigt. Alles wurde wiederholt und auch in Zeitlupe dargestellt. So hatte man die Möglichkeit, Verpasstes auch noch zu sehen. Nach Ende der Veranstaltung strömte die Menschenmenge aus dem Stadion. Das war natürlich auch organisiert und man wurde mit stop-and-go, im Zweiminutentakt, zu den Rückfahrmöglichkeiten herausgeführt. Dadurch sollte eine mögliche Panik vermieden werden.


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Wir besuchten noch das Westfield Shopping Center, bevor wir zum Hotel zurück fuhren und hatten am Abend noch Zeit für Sighseeing – an der Themse entlang zur Tower Bridge. Dort war später das Ziel des Marathonlaufes! Zum Dinner am Abend war ein Tisch im Restaurant im Aqua Shard reserviert, dieser ist mit 310 m das höchste Gebäude in Europa. Uns bot sich ein herrlicher Blick auf die Tower Bridge. Wir beobachteten, wie langsam die Lichter von London nach und nach angingen. Wir genossen am Fensterplatz die romantische Atmosphäre im abgedunkelten Restaurant und blieben bis zum späten Abend. Für den nächsten Tag hatten wir wieder Eintrittskarten für das Stadion. Gleich zu Beginn sahen wir die Siegerehrung des 100-m-Laufes der Männer. Es sollte die letzte für den Weltstar und achtmaligen Olympiasieger Usain Bolt sein, da er dort seine Karriere beendete. Es gab tosenden Beifall, obwohl er gerade seinen letzten Lauf mit einer Niederlage beenden musste.

Teamgeist VizeMeisterin Anna Bommes war auch bei diesen Meisterschaften erfolgreich.

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nfang Juni konnte Anna Bommes (Foto oben) in der Altersklasse W15 in einem hart umkämpften Schlussspurt über 800 m die Nordrhein-Vizemeisterschaft und somit Silbermedaille erkämpfen. Zusätzlich war die Freude über eine neue Bestzeit von 2:19,19 Min. groß. 

Nach weiteren spannenden Wettkämpfen, die wie am Vortag mit lauten Rufen und Beifall zu Ende gingen, machten wir uns auf den Weg zum Hotel. Am nächsten Tag war leider unsere Reise zu Ende. Nach einem Spaziergang an den Kanälen vorbei fuhren wir mit der „Tube“ zum Flughafen Heathrow und flogen mit etwas Wehmut zurück nach Düsseldorf.

Bei der Wahl der Sportler des Jahres der Rheinischen Post gingen unsere Athleten nicht leer aus.

Über 200 m gingen in der Altersklasse U18 Sophie Grafen und Tom-Luka Zwarg (Foto unten) an den Start. Bei den Mädchen erreichte Sophie in 27,97 Sek. das Ziel und belegte einen 31. Platz. Bei den Jungs wurde Tom-Luka für 24,24 Sek. mit Platz 24 belohnt. Auch am zweiten Tag gab es eine Medaille für den OSC, denn Fabio Faulhaber U18 erlief sich über 3.000 m die Bronzemedaille. In einer Hitzeschlacht kam er nach 9:38,48 Min. glücklich über seine erste Einzelmedaille ins Ziel.

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m Juni fand im ASV Waldbistro die Ehrung zum Sportler des Jahres und der Mannschaft des Jahres des Kreises Viersen statt. Als Mannschaft des Jahres gingen die meisten Stimmen an die U16-Mannschaft des OSC Waldniel mit Jan-Bastian Zwarg, Henry Krumm und Fabio Faulhaber. Bei der Ehrung zum Sportler des Jahres kamen Silke und Anna Bommes, als Mutter/Tochter-Gespann, auf den dritten Platz. Die Freude war bei den Athleten und der Trainerin Antje Hass groß. Danke für die vielen Stimmen, die an unsere Athleten gingen. Das nennt man Teamgeist ......

Wir waren sehr zufrieden und beeindruckt von den atemberaubenden stimmungsvollen World Championships of London! Maria Strickling 02/2017 13


Fotowettbewerb

Deutsche Seniorenmeisterschaften

Gut platziert

Schuhe In der Ausgabe 1 2017 der OSC intern hatten wir zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Dabei sollten Laufschuhe in Szene gesetzt werden.

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eider sind nicht so viele Läufer dem Aufruf gefolgt. Schade! Jeder hätte einen OSC-Beutel bekommen. Darüber dürfen sich aber Familie Bommes, Familie Kanditt und die Lauftreffler umso mehr freuen.

OSC Waldniel trat mit vier Teilnemerinnen und Teilnehmern bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Bautzen an.

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er erste Tag der Deutschen Seniorenmeisterschaften in Zittau war für den OSC sehr erfolgreich. Den Anfang machten Harald Lange und Marcel Hamann über 800 m. Dort belegte Marcel (M35) einen sehr knappen vierten Platz in 2:09,19 Min. Platz 2 war nur knapp 60 Zehntel entfernt. Harald (M45) trumpfte mit einer neuen Bestzeit auf und belegte in 2:10,07 Min. den 8. Platz. W50-Seniorin Alexandra Schwartze legte zum Abschluss des ersten Tages noch einmal eine Schippe drauf und holte über 5.000 m in 19:48,50 Min. sogar die Silbermedaille.  Ein toller erster Tag in Zittau für unsere OSC-Athleten. Tag 2 Auch am nächsten Tag hielten die OSC-Athleten in Zittau die Fahne des LVN hoch. Es gingen Katja Kanditt, Harald Lange und Marcel Hamann über 1.500 m an den Start. Katja (W40) machte den Anfang. In

14 02/2017

5:14,55 Min. belegte sie den 6. Platz. Knapp am Treppchen vorbei lief Harald in 4:34,53 Min. auf Platz 4. Am Vortag für den Endspurt die letzten Körner gegeben und heute in 4:34,05 Min. auf Platz 8, das ist Marcels Ausbeute. Tag 3 In aller Frühe ging Katja Kanditt in Zittau erneut an den Start. Über 5.000 m erreichte sie trotz Sturz bei Kilometer 2 nach 20:07,29 Min. das Ziel.  Sie rundete das OSC Ergebnis nun noch mit einem 7. Platz in der Altersklasse W40 ab. Ihr ward Spitze.


Deutsche Seniorenmeisterschaften

Gold für Alexandra Schwartze Mit ihrem erneuten Meisterschaftstitel reiht sich die Altersklassenläuferin zun zweiten Mal in die Ehrenliste des OSC Waldniel ein. Ehrenliste OSC Waldniel Deutsche Meisterschaften Waldlauf 1. Frauen Waldlauf 1. weibl. Jgd. Mannschaft 1. weibl. Jgd. Waldlauf 1. weibl. Jgd Mannschaft 1. weibl. Jgd Mannschaft 1. männl. Jgd. A 1 500 m 1. männl. Jgd. A Waldlauf 1. Frauen Mannschaft 1. Frauen

Marianne Weiss

1954 Mainz

Josefine Bongartz Josefine Bongartz, Maria Inderfurth, Anni Erdkamp

1958 Ingolstadt 1958 Ingolstadt

Josefine Bongartz

1959 Lüneburg

Josefine Bongartz, Maria Inderfurth, Gertrud Linz Gerd Schmitz, Dieter Pfaffmann, Edgar Forche

1959 Lüneburg 1959 Lüneburg

3:59,8 Min 1959 Offenburg

Edgar Forche

1960 Dülmen 1960 Dülmen

Waldlauf 1. weibl. Jgd.

Josefine Bongartz Josefine Bongartz, Maria Inderfurth, Anni Erdkamp Wilhelmine Bongartz, Gertrud Linz, Angelika Müller

1960 Dülmen

Waldlauf 1. weibl. Jgd. Waldlauf 1. Frauen

Marianne Eulenpesch, Erika Neumann, Ruth Weege Maria Strickling

1969 Plattling

Waldlauf 1. Juniorinnen

Hedwig Bongartz, Erika Neumann, M. Eulenpesch

1969 Plattling

Waldlauf 1. weibl. Jgd.

1973 Marktredwitz

2 000 m 1. Schüler M15

Kornelia Mackert Martin Lehmann

3 000 m 1. weibl. Jgd B

Christina Kröckert

1968 Karlsruhe

5:55,0 Min 1978 Berlin 9:43,85 Min 2005 Braunschweig

Weltbestenkämpfe Senioren 10 000 m 2. Senioren M65

Horst Backhuss

27

39:35,39 Min 1995 Buffalo/USA

18:25,60 Min 1994 Athen Griechenland 5:23,86 Min 1998 Cesenatico Italien

Europameisterschaften Senioren 5 000 m 1. Senioren M65

Horst Backhuss

27

1 500 m 1. Senioren M70

Horst Backhuss

27

N

ach 2015 konnte sich Alexandra Schwartze bei den Deutschen 10.000-m-Meisterschaften in Bautzen in der Altersklasse W50 einen weiteren deutschen Meistertitel erlaufen. Nachdem sie wegen einer Verletzung im letzten Jahr kaum Wettkämpfe hatte bestreiten können, lief sie in tollen 40:47,65 Min., mit 1:25 Min. Vorsprung zur Zweiten, auf Platz 1 und somit zu Gold. In der Liste der Deutschen Seniorenmeisterinnen und Seniorenmeister des OSC Waldniel finden sich neben ihr nur noch Margret Crisp, die in 2004 über 100 m erfolgreich war, und Horst Backhuss, der zwischen 1992 und 2002 insgesamt 20 Titel in den Altersklassen erringen konnte.

Deutsche Seniorenmeisterschaften 1 500 m 1. Senioren M65 5 000 m 1. Senioren M65 10 000 m 1. Senioren M65

Horst Backhuss Horst Backhuss Horst Backhuss

27 27 27

5:07,98 Min 1992 Halle 18:28,85 Min 1992 Halle 37:24,61 Min 1992 Halle

Crosslauf 1. Senioren M65 1 500 m 1. Senioren M65 5 000 m 1. Senioren M65 10 000 m 1. Senioren M65

27 27 27 27

1993 5:11,44 Min 1993 18:53,14 Min 1993 38:58,08 Min 1993

Crosslauf 1. Senioren M65

Horst Backhuss Horst Backhuss Horst Backhuss Horst Backhuss Horst Backhuss

5 000 m 1. Senioren M65 10 000 m 1. Senioren M65

Horst Backhuss Horst Backhuss

27 27

19:05,58 Min 1995 Minden 40:06,26 Min 1995 Minden

Crosslauf 1. Senioren M70 1 500 m 1. Senioren M70 5 000 m 1. Senioren M70 10 000 m 1. Senioren M70

Horst Backhuss Horst Backhuss Horst Backhuss Horst Backhuss

27 27 27 27

1997 5:17,04 Min 1997 19:38,16 Min 1997 41:22,79 Min 1997

1 500 m 1. Senioren M70 5 000 m 1. Senioren M70 10 000 m 1. Senioren M70

Horst Backhuss Horst Backhuss Horst Backhuss

27 27 27

5:28,18 Min 1998 Minden 19:56,30 Min 1998 Minden 41:30,84 Min 1998 Minden

10 000 m 1. Senioren M70

Horst Backhuss

27

41:17,26 Min 1999 Hagen

Crosslauf 1. Senioren M70 Crosslauf 1. Senioren M75

Horst Backhuss Horst Backhuss

27

100 m 1. Seniorinnen W70 Margret Crisp

27

27 34

10 000 m 1. Seniorinnen W50 Alexandra Schwartze 63 10 000 m 1. Seniorinnen W50 Alexandra Schwartze 63

Rhede Minden Minden Minden

1994 Burghaslach

Gotha Schweinfurt Schweinfurt Schweinfurt

2000 Wetter/Ruhr 2002 Regensburg 17,65 Sek 2004 Zittau 38:40,51 min 2015 Ohrdruf 40:47,65 Min 2017 Bautzen

02/2017 15


Fotoausstellung

OSC-Lauf bot Motive Der 38. Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf war für das Fototeam – Beste Freunde – Fotografie & Kunst – Ausgangspunkt für eine Fotoausstellung.

F

ür drei Wochen konnte man im Rathaus der Gemeinde Schwalmtal eine schöne Ausstellung von tollen Fotos, die bei unserem Dr. Ernst van AakenGedächtnislauf während der Kinderläufe geschossen wurden, bewundern.

Der Bürgermeister Michael Pesch eröffnete die Ausstellung von „Beste Freunde – Fotografie Kunst“. Die Fotografen Werner Lüders und Aldo Tortora wollten den Ehrgeiz, Spaß und

die Anstrengung der Nachwuchssportler festhalten. Alle Kindergärten haben fleißig gebastelt, um die Ausstellung zu komplettieren. Es war ein rundes buntes Bild für ein wirklich ausgefallenes Projekt. Zur Eröffnung gab es auf dem Markt noch eine eisige Überraschung.

P.S. Die Fotos sind übrigens auch auf Facebook https://www.facebook.com/ fotokunstfreunde/ zu finden.

Ausstell ung im Rathau s, Waldn

„Sportfo

iel

tografie auf Kin Bild 38. Dr. er des Laufs dergarten-Niv d Ernst v e an Aak er Kindergärt au” en-Ged e ächtnis n lauf 20 17

11.09.2017, 10.00 Uhr Eröffnung im Rathaus

Dreiwöchige Ausst ellung im Ra während der Öffthaus-Foyer nungszeiten

16 02/2017

Eine foto grafisch e Herau sfo „Beste Freund rderung des Team e – Fo www.fo tografie & Ku s n to-kuns t-freund st“ e.de


B

ei ihren ersten Deutschen Meisterschaften startete Anna Bommes W15 in Bremen und konnte direkt eine Urkunde mit nach Hause nehmen!

Deutsche U16-Meisterschaften

Sie erreicht nach einem taktischen Rennen über 3.000 m in 10:34,82 min. den 5. Platz von insgesamt 25 Mädels. Auf dem Weg zur Qualifikation musste sie neben der Norm über 3.000 m eine weitere Norm in einer anderen Disziplin vorweisen. So startete Anna bei der offenen Kreismeisterschaft der ART-Düsseldorf auf der für sie ungewohnten Sprintstrecke von 300 m. Die Freude war groß als sie nach 45,18 Sek. über die Ziellinie sprintete und damit die Norm von 46,00 Sek. klar unterbot. Das hast du suuuuper gemacht.....

Platzierung Am 12.08.2017 startete Anna Bommes bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften.

W

er bei den Nordrheinseniorenmeisterschaften eine frühe Startzeit hatte, hatte zwar mit sehr warmen Temperaturen zu kämpfen, konnte aber wenigstens starten.

Nordrhein Seniorenmeisterschaften

Davon profitieren Marcel Hamann M35 und Harald Lange M45. Beide machten einen Doppelstart über 800 m und 1.500 m.  Marcel wurde auf beiden Strecken Nordrheinmeister in 2:10,47 Min. bzw. 4:47,66 Min. Harald Lange durfte sich mit zwei Bronzemedaillen schmücken lassen. Er lief die Strecken in 2:11,37 Min bzw. 4:50,38 Min. Weniger  Glück mit dem Wetter hatten die 5.000 m-Läufer/innen. Der Lauf der Seniorinnen mit Katja Kanditt und Alexandra Schwartze für den OSC wurde während des Rennens aufgrund eines Gewitters abgebrochen. Der Lauf der Senioren im Anschluss wurde gar nicht erst gestartet. Dort wären Stefan Herschbach und Norbert Bläsing an den Start gegangen. Schade, denn die ein oder andere Medaille wäre für den OSC bestimmt noch drin gewesen.

Doppelmeister Nicht immer spielt das Wetter mit. Dieses Mal traf es die Nordrhein Seniorenmeisterschaften.

02/2017 17


Laufgeschichten

Dachs sammelt ASICS

W

ährend ich bei den Deutschen Senioren Meisterschaften in Zittau weilte, beschloss Stephan mit den Kids einen Samstagsausflug nach Meerbusch Bösinghoven zum dortigen Sommernachtslauf zu unternehmen. Yannis lief den Bambinilauf, Finn und Kira meldeten den 5-km-Lauf. Von Beginn an drückte Kira tierisch auf‘s Tempo und ging nach elf Minuten bereits in die zweite Runde. Dem Tempo konnte Finn nun gar nicht folgen und gab es dann auch auf, sich an Kiras Fersen zu heften. Schade, in der Vergangenheit hatte das so oft gut geklappt, beide konnten schön zusammen laufen und im Schlußsprint hatte Finn dann meist die Nase vorn. Oft reichte es so aber für beide zu einer Bestzeit. Kira beendete den Lauf in tollen 22:06 Min., als Gesamtfünfte im Frauenfeld und Erste in der Jugend B. Das nächste Ziel hat sie sich auch schon: Unter 22 Minuten. Während der Siegerehrung spielte Yannis neben dem Sportplatz. Alles war gut eingezäunt. Also traute sich Stephan

18 02/2017

einige Meter von Yannis weg, um ein Foto von Kira zu machen. Die Siegerehrung dauerte ein wenig, aber Yannis war ja gut beschäftigt. Als Stephan zur Bank zurückkehrte, wo Kinderwagen und Kinder platziert waren, war Yannis von Kopf bis Fuß voller Schlamm und außerdem – ohne seine ach so geliebten Asics Tri Noosa – nur noch auf Socken unterwegs. Auf die Frage, wo denn die Schuhe seien, antwortetet unser Jüngster nur „Ich tiefes Loch gefallen, noch tiefer!“ und zeigte auf ein Loch neben der Bank. Von Yannis Äußerem zu urteilen, wollte man gerne glauben, dass er in das Loch gefallen war und beim Herausklettern irgendwie die Schuhe verloren hatte. Bei einer Nachschau in diesem bestimmt 70 cm tiefen Loch – gebuddelt vermutlich von einem Dachs – konnte Stephan jedoch die Schuhe nicht finden. Die Vertiefung war jedoch auch so dunkel, dass sie nur schwer einzusehen war. Auch weitere Löcher, die nun gesichtet

wurden, waren leer, also zumindest ohne Yannis Schuhe. Es unterstützten mehrere Helfer Stephan bei der Suche. Die Tri Noosa blieben aber verschwunden. Letztendlich hinterließ Stephan seine Vistenkarte, weil das Orgateam meinte, dass am morgigen Sonntag die Schuhe vielleicht beim Aufräumen wieder aufgefunden werden würden. Sonntags meldetet sich dann tatsächlich jemand und teilte mit, dass die guten Stücke in dem Loch neben der Bank in 70 cm Tiefe im Schlamm gesteckt hätten. Mit Taschenlampe und Spaten hatte sich Herr Klupsch von Preussen Krefeld aufgemacht und hatte in mehreren Dachslöchern nach den Schuhen buddelte. So führte mein Rückweg aus Zittau dann noch über Bösinghoven, wo ich die mittlerweile toll gesäuberten Schuhe unseres Sprößlings wieder in Empfang nehmen konnte. Kurioserweise kannte Herr Klupsch Maria und Rolf noch sehr gut aus früheren Wettkampfzeiten und wir fachsimpelten dann noch eine Weile über‘s Laufen. Und der Dachs soll sich gefälligst andere Schuhe suchen! Katja Kanditt


NRW-Langstaffelmeisterschaften

Aufgelesen

F

Der Pionier des Dauerlaufs

Fotofinish

rauen können gar keinen Marathon laufen, oder etwa doch? Der Marathon war viele Jahrzehnte eine wahre Männerdomäne. Die körperliche Anstrengung eines 42-Kilometer-Laufs traute man(n) ihnen Mitte des vergangenen Jahrhunderts nicht zu. Bis auf einen: Ernst van Aaken. Er organisierte 1967 einen Marathon und ließ zwei Frauen mitlaufen. Und das mit Erfolg. Gedanklich seiner Zeit voraus

Doch van Aaken leistet nicht nur beim Frauenmarathon Pionierarbeit: Als alle Trainer in den 50er-Jahren ihre Schützlinge im Training immer nur konstant ans Leistungslimit gehen lassen, setzt Ernst van Aaken auf eine Mischung von kürzeren intensiven Belastungsphasen und sehr langen Trainingseinheiten mit moderatem Dauerlauf. Die Sportler sollen ihre Reserven nicht ständig aufbrauchen, sondern langsam aufbauen. Anfänglich glaubt niemand, dass van Aaken damit richtig liegen könnte, bis Läufer und Läuferinnen, die von ihm trainiert werden, Bestzeiten laufen und Medaillen bei Wettbewerben gewinnen. Gesund durch Laufen? Und nicht nur Leistungssportlern empfiehlt van Aaken den Dauerlauf: Jeder sollte sich nach seiner Auffassung pro Tag eine Stunde locker bewegen. So langsam, dass sich die Läufer dabei noch gut unterhalten können. Der moderate Ausdauer-Sport, so damals schon seine These, würde vor verschiedenen Krankheiten schützen – eventuell sogar vor Krebs. Die Wissenschaft bestätigte das, aber erst Jahre später. Dies ist die Geschichte eines Pioniers des Laufsports, der durch einen tragischen Unfall seinen Lieblingssport, das Laufen, selbst nicht mehr ausüben konnte. Quelle: WDR P.S. Der Quarks-Beitrag vom 04.04.2017 ist auf unserer Homepage www.osc-waldniel.de/geschichte zu finden.

Das junge Staffelteam des OSC hauchdünn geschlagen.

B

ei den NRW-Langstaffelmeisterschaften in Witten über 3 x1.000 m mußten die jungen Läufer des OSC Waldniel schmerzlich erfahren, dass in der Jugendklasse ein härterer Wind weht als bei den Schülern. 10 Staffeln hatten vorgemeldet, aber nur 6 traten an. Und die waren richtig gut. Der erst seit einem Jahr leistungsorientiert trainierende Jan-Bastian Zwarg versuchte als Startläufer den Anschluss an das Feld zu halten und übergab an 5. Stelle liegend den Stab an seinen Bruder TomLuka. Diesem gelang es zunächst, den viertplatzierten Läufer zu überholen. Doch er musste dem sehr hohen Anfangstempo Tribut zollen und diesen 100 m vor dem letzten Wechsel wieder ziehen lassen. Fabio Faulhaber setzte dann als Schlussläufer alles auf eine Karte. Es gelang ihm wieder einen Platz gut zu machen und auf den letzten 100 m waren dann sogar Bronzemedaille und evtl. sogar Silbermedaille greifbar nahe. Im Endspurt lief er gemeinsam mit dem Läufer der Eintracht Hamm an dritter Stelle liegend über die Ziellinie, nur eine Sekunde hinter den Silbermedaillengewinnern. Seine Freude währte jedoch nicht lange, denn das Zielfoto entschied zu Gunsten der Eintracht Hamm und so blieb nur der undankbare 4. Platz mit einer sehr guten Zeit von 8:26,30 Min. Später trösteten sich die OSCer damit, dass sie der jüngere Jahrgang waren und im nächsten Jahr vielleicht bessere Chancen hätten.

02/2017 19


Kinderleichtathletik

Toller Auftakt Beim Kinderleichtathletik Sportfest, kurz KiLa genannt, hatten am Pfingstmontag in Mönchengladbach 26 Bambinis ihren ersten großen gemeinsamen Auftritt.

I

n drei verschiedenen Mannschaften waren sie motiviert bei der Sache und gaben ihr Bestes.

-

Dabei konnten die OSC-Minis (U8 2010/2011) in ihren drei verschiedenen Disziplinen wie 30 m Sprint, beidarmiges Stoßen und der Einbeinhüpfer-Staffel jeweils einen Sieg über vier andere Vereine erringen. Das bedeutete am Ende auch das Optimalergebnis von drei Punkten und somit Platz 1. Nicht ganz so gut trafen es die OSCFlöhe (U10 2008/2009) an. Sie mussten in vier verschiedenen Disziplinen wie dem 40-m-Sprint, der Weitsprung-Staffel, dem Schlagwurf und der 40-m-HindernisSprintstaffel ran und kamen am Ende Punktgleich mit 30 Punkten und den TSF-Kids aus Bracht auf Platz 8. Dann waren da auch noch die OSCMaxis (U12 2006/2007), die wie alle Anderen ihr Bestes gaben. Sie hatten das Programm mit 6 x 40-m-HindernisSprintstaffel, Stabweitsprung, Schlagwurf, Additionsweitsprung und dem abschließenden Stadioncross zu absolvieren. Am Ende belegten sie mit 20 Punkten einen tollen 4. Platz. 20 02/2017

Diese tolle Beachflag hat der OSC Waldniel auf Wunsch der OSC-Bambini-Trainer als weit sichtbares Kennzeichen für alle Minis, Flöhe und Maxis angeschafft, damit diese auf den Sportplätzen immer wissen, wo der Treffpunkt ist. Bestimmt dürfen die anderen Gruppen diese tolle Fahne mal ausleihen und mitnehmen?! ;-)


Kinderleichtathletik

So sehen Sieger aus OSC-Minis beenden die Saison als Sieger des KiLa-Cups.

D

as Team U8 OSC-Minis konnte in Süchteln den Tagessieg erringen.

Da es im KiLa-Cup des Kreis Niederrhein West nun der vierte Sieg in Folge war, konnte sich das Team am Ende des Cups in Süchteln als KiLa-Cup-Sieger feiern lassen. Am Gesamtsieg beteiligt waren, alle vier einzelnen Teamwettkämpfe betrachtet: Greta Geilen, Nelly Haas, Mats Hamann, Mia Hinz, Benjamin Ivens, Tim Jochum, Vincent Joosten, Ella Kern, Juna Kiparra, Merle Klautke, Paula Lehnen, Mia Meys, Oskar Schroeders, Clara Stera, Johanna Verfürth, Leo Wilms und Lilly Winkler

D

as Team U10 OSC-Flöhe startete zunächst nicht so stark in die Saison, konnte sich aber von Wettkampf zu Wettkampf stetig verbessern. Sie wurden dafür mit einem 6. Platz in Süchteln belohnt. Noch mehr Grund zur Freude hatte das Team dann aber über den überraschenden 3. Platz in der KiLa-Cup-Wertung. Sie haben eine tolle Aufholjagd hingelegt. Zu diesem Team gehören,  rückblickend auf alle 4 Teamwettkämpfe: Lilly Allwicher, Michel Bauschlicher, Leni - Franziska Bloemen, Robyn Carter, Mia Eichner, Leo Gisbertz, Lotta Jansen, Carina Köntges, Charlotte Lange, Emmi Nabers, Ole Schaub, Piet Schaub, Frederik Schultetus, Louis Sieblist, Pia Sommerfeld, Christine Stera und Norah van der Ham

Unsere jüngsten Nachwuchsläuferinnen Fiene Haas und Fenja Sieblist (Beide W4) beim Viersener Herbstlauf. 02/2017 21


Halbmarathon Köln

Joey im Blick Robin Borghans startete beim Kölner Halbmarathon und begegnete dabei ganz illusteren Mitstreitern.

S

onntag, 1. Oktober 2017, 6:00 Uhr: Der Wecker klingelt und es ist Zeit aufzustehen, damit der Körper genug Zeit bekommt, wach zu werden. Um 8:30 Uhr ist nämlich der Start vom Halbmarathon beim 21. RheinEnergieMarathon in Köln. Glücklicherweise konnte ich mich bei Freunden in Köln einquartieren und hatte somit am Wettkampftag keine lange Anreise mehr und genug Zeit, um in Ruhe mein Laufoutfit anzuziehen und Wettkampf-Utensilien einzupacken. Zum Frühstück gibt es in Milch aufgekochte Haferflocken mit Chia-Samen und einem kleinen Schuss Honig. Das gibt Energie für die 21,0975 km. Meinen Kohlenhydratspeicher hatte ich am Vorabend mit Pasta auch schon gut aufgefüllt. Gegen 7:00 Uhr geht es dann mit der Bahn Richtung Startbereich. Das Wetter ist perfekt.

Es ist trocken und weder zu warm noch zu kalt. In aller Ruhe kann ich mich am Ufer des Rheins warmlaufen und 22 02/2017

danach ins rote OSC-Trikot schlüpfen, lange Hose ausziehen und Wettkampfschuhe zubinden. Jetzt sind es nur noch 15 Minuten bis zum Start und ich begebe mich zum Startbereich. Bei der Anmeldung hatte ich eine Zielzeit von 1:13 Std. angegeben, damit ich ziemlich sicher im vordersten Startblock starten kann. Der Block steht schon voll mit Läufern und ich schiebe und mogele mich von hinten fast ganz nach vorne hinter die Topläufer. Bis hierhin läuft alles perfekt und ich fühle mich auch gut in Form. Dann ist es endlich soweit: der Startschuss fällt und das Feld mit 15.000 Läufern (so viele waren zumindest gemeldet) setzt sich in Bewegung. Ich bin mittendrin. Gut, nicht ganz mittendrin, sondern ziemlich weit vorne mit dabei! Mocki ziehen lassen Den ersten Kilometer absolviere ich noch knapp hinter Sabrina Mockenhaupt, die später als erste Frau die Ziellinie überque-

ren sollte, in 3:28 min/km. Das war ein wenig zu schnell (s. Tabelle), aber der erste Kilometer geht ja bekanntlich immer super easy. Ich nehme ein bisschen Tempo raus und muss Mocki ziehen lassen. In der Zwischenzeit klebt sich die dritte Frau an meine Fersen und zusammen mit einigen anderen männlichen Läufern bilden wir eine super Gruppe. Joey im Blick Die Kilometer fliegen so dahin und die Beine spulen noch ganz locker das Halbmarathontempo runter. Irgendwann zwischen Kilometer 5 und 6 taucht ein Begleitfahrrad von hinten auf und ich traue meinen Augen nicht. Auf besagtem Fahrrad sitzt doch tatsächlich Joey Kelly und seinem Blick zufolge muss ich ihn ziemlich lange angestarrt haben. Dann gibt es noch ein paar motivierende Worte von Joey und er zieht mit seinem Rad an uns vorbei. Bis Kilometer 9 geht es noch sehr locker und


Lauftreff

ich bin zudem auch schneller als geplant unterwegs. Bei Kilometer 10 kann ich meiner Gruppe leider nicht mehr folgen und muss abreißen lassen. Aber erstmal kein Drama, denn ich hatte ein bisschen Zeit in Bezug auf mein Schema gut gemacht. Bei der 10-km-Marke komme ich in 35:19 Minuten durch. Leider wird es schon ab Kilometer 13 sehr hart und ich muss jetzt schon sehr hart dafür kämpfen, mein Tempo zu halten. Diesen Kampf verliere ich leider und werde immer langsamer. Von hinten kommen, obwohl ich versuche, nicht noch mehr Zeit zu verlieren, immer mehr Läufer vorbei. Die letzten 5 Kilometer sind die reinste Qual und ich rette mich, getragen von den super Anfeuerungen der Kölner Zuschauer, in einer Zeit von 1:16:27 Std. ins Ziel. Im Vergleich zu meiner geplanten Zielzeit von 1:14:54 Std. immer noch akzeptabel (ø 3:37 min/km statt 3:33 min/ km). Nicht das Ergebnis das ich mir in den Kopf gesetzt hatte, aber meine erste persönliche Bestzeit in diesem Jahr.

Schema HM Köln Kilometer

Zwischenzeit

5

17:45 min

10

35:30 min

15

53:15 min

20

1:11:00 Std.

21,0975

1:14:54 Std.

In der Vorbereitung fehlten wohl doch die längeren Dauerläufe. Dahingehend kann ich mit der gelaufenen HM-Zeit auch eigentlich ziemlich zufrieden sein. Beim nächsten Mal dann besser vorbereitet und schneller!

Alles in allem ein super Lauf Pace: 3:33 min/km mit perfektem Laufwetter, guter Stimmung und Motivation am Rand der Strecke beim viertgrößten Marathon in Deutschland. Robin Borghans

In Gedenken Der kürzlich verstorbene Hans Bert Jansen liebte die Laufstrecke durch die Weinberge.

D

In unseren Gedanken war er auf der Strecke dabei. Vor allem bei Roswitha und mir, denn er hat uns beide sehr lange trainiert und uns bis zum Marathon gebracht. Alle kamen trotz der Hitze gut an und hatten ihren ganz persönlichen Erfolg.

rei Mitglieder des Lauftreffs nahmen wieder einmal am Lauf in Dernau „Im Tal der roten Trauben“ auf dem Rotweinwanderweg teil. Alle Läufer verbanden diesen Lauf in Gedenken an den sechs Wochen zuvor verstorbenen Hans Bert Janßen. Er liebte diese Strecke als Läufer und Wanderer. Er war selbst das letzte Mal in 2013 diese Strecke gelaufen, allerdings die sehr anspruchsvollen 20 Kilometer durch die Weinberge. Da er dieses Laufgebiet so schön fand, hat er viele von uns Läufern jedes Jahr dazu angespornt, diese Strecke zu laufen. Für uns Flachlandläufer ist es eine große Herausfordung das zu schaffen, egal ob 10 km oder 20 km.

B

Claudia Toerschen lief die 10 km zum ersten Mal und kam auf Platz 2 der Altersklasse. Rowitha Vohn auf Platz 3 der Altersklasse. Marina Gehrmann auf Platz 4 ihrer Altersklasse. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort. Schöne Grüsse.   Marina Gehrmann

-

ei sonnigen warmen Wetter starteten Andrea Deis, Roswitha Vohn, Christine Waindok und Marina Gehrmann beim 10-km-Rennen des Mallorca-Marathon am 15.10.2017. Ein tolles Erlebnis, wenn auch anstrengend. Palma ist einfach super. Alle kamen gut ins Ziel. Andrea und Christine erreichten das Ziel in 62, Roswitha in 64 und Marina in 76 Minuten. 02/2017 23


Frauensportgemeinschaft

Diesmal ohne nasse Füße Die Hasper Talsperre oder Haspertalsperre ist eine Talsperre, die von 1901 bis 1904 nach Plänen von Otto Intze von der Stadt Haspe (heute Stadtteil von Hagen) im Ruhrgebiet (NordrheinWestfalen) zur Trinkwasserversorgung gebaut wurde.

E

s war wieder soweit. Der Jahresausflug der FSG stand an. Ria hatte sich eine schöne Strecke ausgesucht. Und zwar zur Haspertalsperre bei Ennepetal. Bei der Vortour mit mehreren Leuten gab es ein größeres Hindernis. Man musste ein „Bächlein“ mit Hochwasser überqueren. Das ging nur über große Felssteine, die sehr weit auseinanderlagen. Anschließend hatten alle nasse Füße. Ria hat sich daraufhin mit dem örtlichen Wanderverein in Verbindung gesetzt. Sie hat von der Strecke geschwärmt und gesagt, dass wir dort gerne wandern würden. Ob man da nicht Abhilfe schaffen könnte.

Herr Winkel war sehr erfreut über unser Vorhaben und dankbar für den Tipp. Der Wanderverein hat tatsächlich, und alles ehrenamtlich, die Steine zusammengerückt und noch ein stabiles Geländer angebracht. Als wir dann vor Ort waren, haben Herr Winkel und Frau Lohmann uns beim Frühstück besucht und für jeden eine Mappe mit Wanderplänen mitgebracht. Ria hatte natürlich für die Beiden Material von unserem schönen Schwalmtal dabei. Die Strecke war sehr schön, oft ziemlich bergig und die Sonne meinte es

extrem gut mit uns. Zum Glück hatten wir viele Waldgebiete dazwischen, so dass wir uns immer etwas erholen und abkühlen konnten. Nach diesem schönen Tag hatten wir uns das Abendessen redlich verdient. Und, wie könnte es auch anders sein: Anschließend brachte uns unser ganz persönlicher Busfahrer wieder sicher nach Hause. Ein großes „Dankeschön“ an Ria und ihre „Mitarbeiter“. W. Engel

Macht die Sporthalle in den Sommerferien dicht, machen die FSG-Frauen kein langes Gesicht. Sie nehmen das Fahrrad bei der Hand und abwechselnd führt eine durch´s schöne Land. 25-30 km werden erradelt, dabei wird von Rolf (Übungsleiter) niemand getadelt. Ehemänner und Partner dürfen mit, dass hält auch sie natürlich fit. Leider war das Wetter an manchen Dienstagen nicht gut, um dann mitzuradeln fehlte manchen Frauen der Mut. 24 02/2017

Der Kreis Viersen hat so viele tolle Ecken, im nächsten Jahr, bei hoffentlich gutem Wetter, werden wir wieder Neues entdecken. Ria Schäben


D

Laufgruppe

ie sportlichen Frauen auf dem Foto rechts trafen sich viele Jahre mittwochs und freitags um 18:00 Uhr am Sportplatz in Waldniel, um von dort rauszulaufen. Zur Schomm oder die Birgenrunde. Dann löste sich auf einmal die eifrige Gruppe auf. Man sah sich nur noch selten. Meistens wurde dann der Wunsch geäußert, sich nochmal zu treffen. Bis jetzt! Nach 10 Jahren Pause lud Ria zum Zwiebelkuchenessen ein. Es war ein schönes, fröhliches Wiedersehen. Foto rechts: 1. Reihe: Ria Schäben, Janice Gaylor; 2. Reihe: Alison Schirm, Andrea Deis, Waltrud Engel, Margrit Seidemann, Dagmar Dornseifer, Beate Brouwers, und Ute Langhanki. Ute Meyer fehlt. Ria Schäben

N

Wiedersehen Sport in der Gruppe macht besonders viel Spaß und ist die Grundage für langjährige Freundschaften.

achdem wir uns alle auf dem Parkplatz in Overhetfeld getroffen hatten, konnte es losgehen. Bei strahlendem Sonnenschein.

Schwalmauen. Weiter durch einen engen abenteuerlichen, schmalen Weg. Zum Glück haben uns dort die lieben Zeckentierchen in Ruhe gelassen.

Zunächst ging es in die Wacholderheide. Dort musste selbstverständlich der Aussichtsturm erklommen werden. Kein Problem für uns Sportler.

Unser Ziel – die Elmpter Kapelle – haben wir frisch, fromm und fröhlich erreicht. Dort in „Et Stübchen“ saßen wir noch gemütlich bei einer Erfrischung zusammen. W. Engel

Dann ging es weiter ein Stück am Venekotensee entlang und durch die

Lauftreff

Per Pedes Der Lauftreff traf sich zu einer Wanderung an der Schwalm.

02/2017 25


BewegungsKiTa

Unbesiegt Der BewegungsKindergarten Schier ist für seine vielfältigen Sportaktivitäten bekannt. Auch Fussballspielen kann die Truppe.

D

ie Fußballer vom Bewegungskindergarten Schier konnten beim Fußball-Kindergarten-Turnier in Meerbeck ungeschlagen den ersten Platz aus dem vergangenen Jahr

verteidigen. Da hat sich das ausgiebige Training doch gelohnt. Stolz nahmen die Kicker ihren gewonnen Pokal und Medaillen entgegen.

BewegungsKiTa

Feier 26 02/2017

Mit peppiger Musik und einer Runde Popcorn für ALLE feierten die Kinder von der BewegungsKiTa Schier ihren beim Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf gewonnen Pokal bei einer Läuferparty.


In Kürze 1000 x 1000 Das Landesprogramm „1000 x 1000 – Anerkennung für den Sportverein“ machts möglich: Im Rahmen der Mitgliederversammlung vom Kreissportbund bekamen 20 Vereine eine 1.000 Euro Förderung überreicht. Mit dem Fördergeld wird das Engagement der Sportvereine unterstützt, die Kooperationsmaßnahmen in den Bereichen Ganztag und Kindertageseinrichtungen durchführen. Da der OSC Waldniel eine Kooperation mit dem Bewegungskindergarten Schier hat, konnten wir so in den Genuß kommen. Von den Geldern wurden Hürden für das Kindertraining auf dem Sportplatz angeschafft. Tolle Sache!

Zum letzten Mal Die letzten Kreismeisterschaften dieser Art fanden in Krefeld Uerdingen statt. Die Kreismeisterschaften werden ab 2018 durch Regiomeisterschaften, das bedeutet ein erheblich größeres Einzugsgebiet, ersetzt.

Kooperation, die funktioniert ...

D

ie Kids von der BewegungsKiTa Schier machten sich mit dem Bollerwagen auf den Weg, um die Wohngebiete am Haversloherhof und Rüsgenfeld mit Programmheften des Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislaufs zu versorgen.

In Uerdingen gingen 15 OSC-Athleten/innnen an den Start und konnten insgesamt 7 Siege und etliche gute Platzierungen mit nach Hause bringen. Letzte Kreismeister des Kreises Niederrhein West dürfen sich nennen: männlich U18  400 m  Tom-Luka Zwarg   53,51 Sek. 800 m  Fabio Faulhaber    2:07,41 Min. M15 800 m  Henry Krumm    2:08,99 Min. W15 800 m  Anna Bommes    2:22,04 Min. W13 800 m  Merle Küsters   2:45,48 Min. M11 50 m     Joel Schmitz            7,66 Sek. 800 m  Joel Schmitz       2:39,35 Min. Weitere gute Leistungen der OSC Athleten sind hier zu finden: http://www. scbayer05.de/offene-kreismeisterschaften-in-uerdingen/

Trauer Alles hat seine Zeit der Sport, die Begeisterung, die Freude, aber es gibt auch eine Zeit der Stille, Zeit des Schmerzes, Zeit der Trauer. Am Donnerstag, dem 5.10.2017 verstarb einer unserer Vereinsgründer: Werner Tillmanns. Bis zuletzt war er immer dem Verein treu. Kam zu Versammlungen und Familienfeiern. Nun hat er den Lauf seines Lebens ans Ziel gebracht. Das Foto zeigt ihn bei seiner letzten Geburtstagsfeier im Juli dieses Jahres.

Termine, Termine Bitte vormerken: 14. Januar 2018 Sportabzeichenverleihung 21. Januar 2018 Familienfeier Einladungen und nähere Infos folgen natürlich wie immer später noch.

Verdienstnadel Rolf und Maria Strickling wurden mit der goldenen Verdienstnadel des Kreissportbundes ausgezeichnet. Der OSC Waldniel sagt Herzlichen Glückwunsch dazu. Ihr habt es euch nun wirklich verdient!

Preise her Wir sind schon dabei, die Verlosung für die Familienfeier vorzubereiten. Sollte jemand dafür Preise (bitte KEINEN Schrott) oder Werbegeschenke besorgen können, immer her damit! Inge SchäbenBuscher sammelt.

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OSC intern - Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.  
OSC intern - Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.  

Ausgabe 2/2017

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